Der Wunsch der Männer Frauen zu gefallen und sie zu befriedigen (wie eine Prostituierte ihn erlebt)

Theressa Bäuerlein hat für die Krautreporter eine (feministische) Prostituierte interviewt. Einige Passagen finde ich ganz interessant:

Dass es nicht immer nur um Sixpack und Flachlegen gehen kann, dämmert ja bereits einigen Männern, aber die Grundfigur vom Phallus bleibt bestehen. Das ist wie ein Schatten, der den Mann noch lange begleitet, auch wenn er sich sehr darum bemüht, verletzlich, vorsichtig, demütig zu werden. Selbst wenn er lernen will, zum Beispiel über Gefühl zu sprechen oder eine Frau wirklich liebevoll zu befriedigen, klebt da irgendwie immer noch so lange dieses Ding dran, dass er das jetzt gleich supergut machen will, dass er das Feedback braucht, dass er das sofort kann und großartig macht. Und wenn wir wirklich von einem echten Lernen reden wollen, dann ist diese Erwartung natürlich lächerlich

Es ist Wahnsinn, was Männern, was kleinen Jungs passiert, dass sie ihr ganzes Leben so bedürftig bleiben. Wer hat sie so sehr verunsichert, dass sie ihr ganzes Leben lang an der Bestätigung durch Frauen hängen, wie ein Junkie an der Nadel? Die gehen aus dem Puff ja nicht mit einem grandiosen Gefühl raus, sie fühlen sich nur etwas weniger beschissen. Das ist einfach krass. Diese klare Aufforderung an die Prostituierte: Sei von vorne bis hinten die Verkörperung, mir recht zu geben! Und sie bemühen sich im Gegenzug häufig sehr um meine Lust, sind sehr liebevoll. Weil sie wirklich bereit sind, die Frau zu lieben, sie zum Orgasmus zu bringen, sobald dieser Raum für sie sicher ist. Und dazu gehört, dass die Frau ihn nicht durchfallen lässt. Dass sie sagt: Du bist richtig, du bist willkommen.

(…)

Ich würde sagen, wenn sie wüssten, dass sie eine reale Chance haben, die Prostituierte auch ganz einfach sexuell glücklich zu machen, würden sich alle Mühe geben. Die Männer sind sehr darauf bedacht, so angenehm wie möglich zu sein. Und ihre Art von Traurigkeit, ihre Isolation oder Aufregung oder Frust können sie davon ablenken, oder ihr heimlicher Unfrieden damit, überhaupt im Puff zu sein.

Ich muss noch etwas sagen, denn das habe ich wirklich in der Prostitution gelernt: Alle, alle Frauen unterschätzen ihren Wert für Männer. Nicht nur sexuell, sie unterschätzen auch nicht nur ihr sexuelles Potential, sondern sie unterschätzen ihre unersetzbare Rolle, den Mann glücklich zu machen. Der Mann ist glücklich, wenn die Frau glücklich ist. Das wissen so wenig Männer, dass sie sich oft leider komplett andersrum verhalten. Das ist sowas wie eine Ur-Sehnsucht von Männern, offenbar, und die ist so tief vergraben, dass man es am liebsten als Macho kompensiert.

Die Männer sind aber so viel mehr bereit, Abstriche an ihrer eigenen Lust zu machen, wenn die Frau dafür total abgeht. Das ist wirklich der Hammer. Der Mann kann sexuell seinen Frieden nicht finden, wenn die Frau durch den Sex mit ihm nicht blüht. Wahrscheinlich gilt der männliche Sextrieb deshalb als stärker als der von Frauen. Die Männer können einfach nicht aufhören, diese Erfüllung zu suchen, und gehen leider in der Suche ziemlich viel falsch an. Das ist eine tiefe, archetypische Sehnsucht im Mann. Die Männer sind im Puff und im Prinzip könnte sie nichts glücklicher machen, als wenn ich eine halbe Stunde wirklich durch sie leuchte. Und das passiert nicht. Dadurch hat dieses ganze Drama von Frust und Lust und Puff und Orgasmus und Ficken überhaupt erst angefangen. Das ist ein absolut zentraler Punkt .

Ich kann mir das durchaus vorstellen. Denn die Lust der Frau ist etwas geiles, was einem Bestätigung gibt. Und ihr Lust ist dann vielleicht auch noch eine Art Schulderlass, man schläft nicht mehr mit einer Frau, die das über sich ergehen lässt, sondern die Frau hat Sex mit einem, weil sie es will. Das ist natürlich sehr viel befriedigender, denn dann ist es eine gegenseitige Sache. Die Lust der Frau ist ein starkes Aphrodisiakum für den Mann, umgekehrt scheint das weit weniger der Fall zu sein. Was auch der Grund dafür ist, dass die Darstellung weibliche Lust in einem Porno weitaus wichtiger ist als die Darstellung männlicher Lust.

Evolutionär ist weibliche Lust auch kein schlechtes Signal: Wenn sie einen sexuell anziehend findet und ihre Lust echt ist, dann dürfte das ein sehr gutes Zeichen dafür sein, dass sie tatsächlich an einem interessiert ist und nicht etwa Sex mit einem anderen lieber will, was die Vatersicherheit erhöht.

Und auch diese Passage ist interessant:

Diese Männer brauchen einen Kanal, wo sie es irgendwie rauslassen können, und sie lassen es sexuell raus, und in dem, was sie den Prostituierten mitteilen. Die Not ist groß, irgendwem zu sagen: „Ich liebe meine Frau, aber sie will keinen Sex mehr mit mir. Es hat trotzdem nichts mit meiner Frau zu tun, dass ich jetzt alle Frauen in diesem Laden durchprobiere.“

139 Gedanken zu “Der Wunsch der Männer Frauen zu gefallen und sie zu befriedigen (wie eine Prostituierte ihn erlebt)

  1. “ Wir verschießen ständig
    Potenzial. Männer sind so konditioniert, um mal ein sanftes Wort zu
    verwenden, dass sie extrem viel Erregung, orgasmischen Genuss,
    Verbindung, extrem viel Glück im Sex wirklich verpassen, wirklich
    verballern. Und natürlich kann es ganz aufregend sein, die Frau
    jetzt mal von hinten zu ficken, aber es ist ein Hauch, es ist ein Furz
    im Vergleich zu dem, was möglich wäre.“

    Da schreibt sie wahrscheinlich aus ihrer eigenen Perspektive und nicht der der Männer. Ich glaub, für die Männer wird das schon ganz ok sein-man muss ja nicht immer stundenlang Sport machen um abzuspritzen, vor allem wenn man die Frau nie wiedersieht. Widerspricht natürlich ihrer obigen Aussage, dass sich alle Männer so viel Mühe geben.

    “ Das
    ist eine tiefe, archetypische Sehnsucht im Mann. Die Männer sind im
    Puff und im Prinzip könnte sie nichts glücklicher machen, als wenn
    ich eine halbe Stunde wirklich durch sie leuchte. Und das passiert
    nicht. Dadurch hat dieses ganze Drama von Frust und Lust und Puff
    und Orgasmus und Ficken überhaupt erst angefangen.“ Dann hat sie ne Marktlücke gefunden und kann reich werden! Einfach wirklich „durch leuchten“ umd dan 10fache verlangen. Wenn es dann wirklich das ganz Besondere ist, das Männer glücklich macht, finden sich immer noch genug, die den Preis zahlen.

  2. Endlich mal ein aufrichtiger Text von Frauenseite zum Thema SEX.
    Im Rückblick auf den Umgang mit Esther Vilar ist jedoch davon auszugehen, dass dieses Interview wenn nicht auf breiter medialer Front ignoriert dann eben auf- und niedergeschrien wird. Deal with it!

  3. Hat mich auch an Vilar erinnert.

    Heresie. Das darf nicht sein., dass die Realität benannt wird.

    Wir leben in einer Art „inquisatorischem sexuellen Gottesstaat“ feministischer Prägung.

    Aber das wissen wir ja schon.

  4. „Ich finde es unglaublich und auch einfach traurig, wie sehr Männer beim Sex für Brotkrumen viel, viel Geld bezahlen und tatsächlich glauben, dass es das wert war. Aber das war es nicht wert.“

    Woher will sie wissen, ob es den Männern das wert war? Ich denke viele Männer mögen es durchaus, einmal schnellen Sex zu haben, ohne die komplizierten Dressurspielchen und Shittest-Prüfungen zu absolvieren, die ein gewöhnliches Date so mit sich bringt. Zahlen müssten sie ja ohenhin.

    Dass Männer in jeder Situation Gefallen daran finden, Frauen zu gefallen, ist dabei kein Widerspruch. Männer mögen Frauen, und sie mögen sie auch dann, wenn sie mit ihnen nur Sex wollen.

    Es sind ja Feministinnen (Frauen), die nicht kapieren, dass „sexelle Objektivierung“ kein Ausdruck von Hass, sondern Bewunderung ist. „Geile Titten“ – so vulgär man diesen Ausdruck auch empfinden mag – ist ja ein Kompliment und kein Versuch des Mannes, Macht über die Frau zu erringen.

    Das Grundproblem dürfte m. E. darin bestehen, dass nicht wenige Frauen männliche Sexualität einfach nicht verstehen. I

      • @Elmar: Oh, ja! Wenn es darum geht, die Natur der Frau zu durchleuchten, hat eigentlich keiner hier im Blog so viel Wertvolles zu sagen wie Adrian.

        Auf mich wirkt die Dame im Großen und Ganzen auch recht ahnungslos. Ein paar lichte Momente hat sie zwar, aber richtig zusammensetzten kann sie die Puzzleteile nicht.

        Blubbert was von Simone de Beauvoir und dem Patriarchat und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Typisch weibliches Reflexionsvermögen.

        Beileibe keine zweite Esther V.!

    • „Das Grundproblem dürfte m. E. darin bestehen, dass nicht wenige Frauen männliche Sexualität einfach nicht verstehen.“

      Sie verstehen sie voll und ganz. Zumal, so kompliziert über 5 Ecken wie die weibliche Autoerotik ist männliche Sexualität bei weitem nicht. Deshalb wissen Frauen sie ja auch so gut für sich zu nutzen. Auch die sogenannte „Objektivierung“ ist ja letzthin zweckdienliche Dämonisierung.

      • was Autoerotik? Männer sollen einfach mal anständig fingern und lecken lernen, wenn ficken schon nicht klappt. Das dauert vielleicht 5 Minuten, da mal drüber nachzudenken und das dann umzusetzen. Zumal Klitoris ja nichts anderes als ein Penis ist nur viel kleiner. Wenn man sich selbst einen runterholen kann, kann man das auch bei einer Frau – wenn man will.
        Dieses Schutzbehauptungs-Gelaber „Hach ja, Frauen sind ja sooo kompliziert, das ist ja soo schwer, das ist ja leichter einen Düsenjet zu steuern mit die vielen Knöppe da unten die man da drücken muss. Das kriegt ja eh keiner hin also muss man es gar nicht erst versuchen“. Schwachsinn.
        Da fehlt es oft einfach nur an Einfühlungsvermögen und Instinkt. Oder es ist halt einfach Desinteresse, weil es ja völlig reicht, wenn man(n) selber auf seine Kosten kommt.
        So das musste mal gesagt werden.

        • „Zumal Klitoris ja nichts anderes als ein Penis ist nur viel kleiner.“

          OMG! 😦

          „Männer sollen einfach mal anständig fingern und lecken lernen, wenn ficken schon nicht klappt.“

          Kann ja auch fast keine Frau, warum sollten die Männer das denn lernen? So ein Quatsch …

        • „Das dauert vielleicht 5 Minuten, da mal drüber nachzudenken und das dann umzusetzen.“

          Oder Frauen erzählen Männern, wie man es macht.

          „Zumal Klitoris ja nichts anderes als ein Penis ist nur viel kleiner.“

          Die wenigste Männer lecken aber Penisse. Wie komst Du dann darauf, sie wüssten, wie man das Äquivalent eines Penisses richtig leckt?

          „Wenn man sich selbst einen runterholen kann, kann man das auch bei einer Frau – wenn man will.“

          Ohje, ich möchte mal die Fraue sehen, der es gefällt, ihre Klitoris so zu benutzen, wie einen Penis beim Masturbieren 😀

          Im Übrigen: Nicht wenige heterosexuelle Männer haben mir erzählt, dass Frauen schlecht blasen können.

          So einfach ist das alles eben nicht mit dem Sex zwischen Mann und Frau 😉

        • @ddbz

          Ist aber so, glaub es oder glaub es nicht. Bei sehr großen sieht man das sogar recht deutlich. Liegt daran, dass es beides aus dem gleichen Gewebe hervorgeht.

          „Kann ja auch fast keine Frau, warum sollten die Männer das denn lernen? So ein Quatsch …“

          Aber für einen Orgasmus reicht es ja trotzdem meistens.

        • @Adrian

          „Oder Frauen erzählen Männern, wie man es macht.“

          Das kann man nicht, man kann vielleicht sagen „Das ist gut“, wenn es grade gut ist, aber wie will man den ganzen Ablauf bitte verbalisieren?

          „Die wenigste Männer lecken aber Penisse. Wie komst Du dann darauf, sie wüssten, wie man das Äquivalent eines Penisses richtig leckt?“

          Durch Einfühlungsvermögen. Wenn man einen Penis hat, weiß man in der Regel, wie man den gerne oral bearbeitet hätte, was sie gut anfühlt. Und genauso macht man es dann auch, wenn man auf der Geber-Seite ist.

          „Ohje, ich möchte mal die Fraue sehen, der es gefällt, ihre Klitoris so zu benutzen, wie einen Penis beim Masturbieren :D“

          Man muss sich eben vorstellen, der eigene Penis wäre nur 1 cm groß. Natürlich kann man da dann nicht so hinfassen und vorgehen, wie normalerweise.

          „Im Übrigen: Nicht wenige heterosexuelle Männer haben mir erzählt, dass Frauen schlecht blasen können. “

          Und von wievielen Männern haben sie sich einen blasen lassen, um einen halbwegs realistischen Vergleich zu haben, ob Männer es grundsätzlich besser können?

        • @ Atacama

          Wenn Du meinst ein Penis sei eine Klitoris, dann ist doch alles gut. Wunder Dich dann aber nicht über schlechten Sex mit Männern … 🙂 Wenn diese Einstellung unter Frauen verbreitet ist, dann wunder ich mich auch nich mehr.

          Soviel Spaß für sowenig Geld hatte ich lange nich … 🙂

          Gleiches Gewebe? Aha! Männer sind Frauen, weil beide aus den gleichen Grundbausteinen bestehen. Überhaupt, was unterscheidet uns dann noch von Affen oder Schnecken …

        • Hilfreich ist auch, auf die Reaktion des Gegenübers zu achten. Einfach empathisch zu sein, zu reagieren, sich drauf einzulassen.

          Ich versuche das eigentlich immer. Ich versuche Männern immer was gutes zu tun, wenn ich mit ihnen „intim werde“ und es ist noch nie so gewesen, dass einer nicht zum Orgasmus gekommen ist. Und vorher höre ich auch nicht auf.
          Andersherum ist das nicht so.
          Und das soll ich hinnehmen, weil ich womöglich keine Profi-Bläserin bin und nicht jedes Mal das totale Feuerwerk abgerannt wird das mit 10 Minütiger Bewusstlosigkeit seinerseits endet?
          Es ist doch so, selbst schlechter Sex ist für einen Mann in der Regel trotzdem mit einem Höhepunkt gekrönt und deshalb nie wirklich schlechter Sex. Man geht dementsprechend nie wirklich unbefriedigt nach Hause. Ganz anders als Frau.
          Das zeigt doch schon die völlig übersteigerte Anspruchshaltung die einige anscheinend haben.

        • @ Atacama
          „Das kann man nicht, man kann vielleicht sagen “Das ist gut”, wenn es grade gut ist, aber wie will man den ganzen Ablauf bitte verbalisieren?“

          Das geht schon. Mach ich zuweilen auch.

          „Wenn man einen Penis hat, weiß man in der Regel, wie man den gerne oral bearbeitet hätte, was sie gut anfühlt. Und genauso macht man es dann auch, wenn man auf der Geber-Seite ist.“

          Ich habe jetzt keine Erfahrung mit Klitorissen, aber ein Penis ist doch sehr viel größer. Rein von der Vorstellung wüsste ich spontan nicht, wie ich das anstellen sollte.“

          „Natürlich kann man da dann nicht so hinfassen und vorgehen, wie normalerweise.“

          Eben.

          „Und von wievielen Männern haben sie sich einen blasen lassen, um einen halbwegs realistischen Vergleich zu haben, ob Männer es grundsätzlich besser können?“

          Darum ging es nicht. Sondern darum, dass Einfühlungsvermögen offenbar nicht immer ausreicht, um zu wissen, wie man das andere Geschlecht befriedigt. Praxis, Übung und Kommunikation sind m. E. ebenso wichtig.

        • @ddbz

          Ich meine nicht, ein Penis sei eine Klitoris, ich meine, der Aufbau ist ähnlich. Zumindest bei dem Teil auf den es ankommt.
          Es gibt eine Eichel, es gibt eine Vorhaut, bei Erregung saugt es sich mit Blut voll, es gibt Schwellkörper, es ist voller Nervenenden, die für den Lustgewinn wichtig sind.
          Und beides geht aus demselben Gewebe hervor.

          Dass keine Harnröhre dadurch verläuft usw., ist für die Funktion als Lust“organ“/das Gefühl doch nicht wichtig.

        • @ Adrian

          „Oder Frauen erzählen Männern, wie man es macht.“

          Einen Deubel werden die tun! Sie könnten dann ja dem Mann keine Schuld mehr für schlechten Sex geben. Siehst Du doch an der Anspruchshaltung der Profi Bläserin (ich würde mich beömmeln, wenn sie das mir sagte …) hier. Anstatt den Kerlen zu sagen was sie will, meckert sie lieber hinterher.

          @ Atacama

          Wenn die Kliroris ein kleiner Penis ist, können Frauen sich ja selbst vögeln, ganz ohne Partner! Liegt ja eh alles nah beieinander … 🙂

        • @ Atacama
          „Es ist doch so, selbst schlechter Sex ist für einen Mann in der Regel trotzdem mit einem Höhepunkt gekrönt und deshalb nie wirklich schlechter Sex. Man geht dementsprechend nie wirklich unbefriedigt nach Hause. Ganz anders als Frau.“

          Eben, Deshalb wundere ich mich ja, warum Du so auf das Einfühlungsvermögen der Männer setzt und darauf beharrst, dass Klitoris und Penis faktisch dasselbe sind und Männer daher wissen müssten, wie man es macht.

          Wenn man einen Penis bearbeitet, schafft man es, dass nach relativ kurzer Zeit der Erfolg buchstäblich auf der Hand liegt. Von wie vielen Klitorissen kann man das behaupten?

        • „Dass keine Harnröhre dadurch verläuft usw., ist für die Funktion als Lust”organ”/das Gefühl doch nicht wichtig.“

          Doch ist es, weil diese Harnröhre gleichzeitig das Ejakulat transportiert.

        • @ddbz

          „@ Atacama

          Wenn die Kliroris ein kleiner Penis ist, können Frauen sich ja selbst vögeln, ganz ohne Partner! Liegt ja eh alles nah beieinander … :-)“

          Das geht nur bei Männern, wenn der Penis sehr biegsam und lang genug ist. Dafür aber wirklich, ohne Ironie, gibt es einige Bilder im www.
          Gleiches gilt fürs Blasen.

        • @Adrian

          „Wenn man einen Penis bearbeitet, schafft man es, dass nach relativ kurzer Zeit der Erfolg buchstäblich auf der Hand liegt. Von wie vielen Klitorissen kann man das behaupten?“

          Keine Ahnung, ich kenne nur meine eigene. Die schafft es in 30 Minuten ca. 5-7 Mal wenn ichs drauf anlege (hatte da mal einen kleinen persönlichen Rekordversuch), etwas seltener, aber auch mehrfach wenn ein versierter Mann es drauf anlegt. Hab ich aber nur einmal mitgemacht, weil sie danach mehrere Tage wund und blutunterlaufen war.
          Bevor jetzt Tips kommen, es dann doch einfach nur sich selber zu machen – das ist nicht so gut, wie mit einem anderen.

        • @ddbz

          „@ Atacama

          Wie, Männer haben eine Vagina? Ich bin geschockt! Wo muss ich bei mir nachsehen bitte?“

          Zwischen deinen Beinen. An der Stelle wo dein Penis sitzt.
          Männer und Frauen gegen aus demselben Gewebe hervor, dementsprechend gibt es für alles ein Äquivalent. Dort wo deine Sacknaht ist, von Mann zu Mann unterschiedlich ausgeprägt, verläuft der Bereich, wo deine Schamlippen auseinandergehen würden, wenn du ein Mädchen wärst. Da du aber ein Junge bist, ist es dort im Uterus zusammengewachsen. Deine Hodensäche sind das Äquivalent zu Schamlippen, die bei Männern mit Testikeln gefüllt sind, und deine Eichel das Äquivalent zur Klitoris.
          Und deine Prostata ist das Äquivalent zur Gebärmutter.

        • @ddbz

          „Für Euch Frauen muss ein Meister wohl vom Himmel fallen. Selber sagen was ihr wollt könnt oder wollt Ihr wohl nicht!?“

          Ne, kein Meister. Ich bin mit einem ganz normalen Orgasmus völlig zufrieden. Muss nichts weltbewegendes sein.

        • @ Atacama
          „Keine Ahnung, ich kenne nur meine eigene. Die schafft es in 30 Minuten ca. 5-7 Mal wenn ichs drauf anlege“

          Die Frage ist jetzt wie Du das getan hast. Geleckt wirst Du Dich ja wohl kaum haben, oder 😀

          Im Übrigen ist es bei allen nicht so einfach. Ich muss bei Männern meine Blas- und Fingertechnik auch desöfteren anpassen. Bei einem geht das wie null komma nix, bei einem anderen könnte ich genau so gut, Wände streichen 🙂

          Simple Masturbation klappt selbstredend immer.

        • Geil! Heute ist der Tag meiner zweiten Geburt! Ich habe eine Vagina, eine (große?) Klit, bin gleichzeitig Mann und Frau … Wann wachsen mir denn die „geilen Titten“?

          Ist @Adrian überhaupt schwul, dieser alte Vaginen und Klitlecker? 😦

          So, jetzt ist’s mir aber zu doof. Biologie nach EMMA habe ich heute keine Lust zu ..

        • @Adrian

          „Die Frage ist jetzt wie Du das getan hast. Geleckt wirst Du Dich ja wohl kaum haben, oder :D“

          Ne, mit der Hand und einer guten visuellen Vorlage.

          Duschkopf geht allerdings auch immer sehr gut^^

          „Im Übrigen ist es bei allen nicht so einfach. Ich muss bei Männern meine Blas- und Fingertechnik auch desöfteren anpassen. Bei einem geht das wie null komma nix, bei einem anderen könnte ich genau so gut, Wände streichen :)“

          Sind die Männer bei denen es schlecht klappt zufällig beschnitten?

        • @ddbz

          „Geil! Heute ist der Tag meiner zweiten Geburt! Ich habe eine Vagina, eine (große?) Klit, bin gleichzeitig Mann und Frau … Wann wachsen mir denn die “geilen Titten”?“

          Nein, du bist keine Frau. Aber du kommst aus demselben Urschleim/Bausteinen wie eine Frau und umgekehrt. Durch Hormoneinflüße ändert sich dann im Uterus die Bauart, je nachdem ob es ein Mann oder eine Frau ist, aber der Ursprung, das urspründliche ist eben der gleiche, namentlich Genitalhöcker genannt. Dazu braucht man sich auch wie gesagt nur ein paar Nacktbilder anzuschauen um diese Parallelen bzw. Äquivalente zu erkennen. Das ist ganz schnöde Biologie.

          „So, jetzt ist’s mir aber zu doof. Biologie nach EMMA habe ich heute keine Lust zu ..“

          Nix Emma, frag Christian, der kann dazu bestimmt auch einiges sagen.
          Es ist ganz einfach so.

        • @ddbz
          Du hast übrigens wirklich „Titten“. Nur das deine viel viel kleiner sind und keine Milch geben können. Zieh mal dein Hemd aus und betrachte deine Brust, dann wirst du dort vermutlich sogar kleine Brustwarzen erkennen können, wie bei einer Frau.
          Aber keine Angst, dieses Schicksal teilst du dir auch mit den Männchen anderer Spezies, Katern, Rammlern und Rüden z.B

        • @ Atacaa
          „Duschkopf geht allerdings auch immer sehr gut^^“

          Hab ich mal bei mir am Penis probiert. Hat bei mir nur so einem verstärkten Harndrang geführt.
          Duschstrahl am A-loc ist dagegen ziemlich gut 🙂

          „Sind die Männer bei denen es schlecht klappt zufällig beschnitten?“

          Hatte ich in Tel Aviv. Es war in der Tat komplizierter…

        • eins noch, wenn du deine Titten zum Wachsen bringen möchtest, musst du die nächsten Monate nur ganz viel Weißmehl, Zucker und Frittiertes zu dir nehmen und dich möglichst wenig bewegen.
          In der Fachsprache nennt man das auch „Manboobs“ 🙂

        • @Adrian

          „Hab ich mal bei mir am Penis probiert. Hat bei mir nur so einem verstärkten Harndrang geführt.
          Duschstrahl am A-loc ist dagegen ziemlich gut :)“

          Das liegt daran, dass dein penis bzw. deine Eichel eine vieeel größere Oberfläche hat, da hilft so ein kleiner punktierter Reiz nicht viel.

          „Hatte ich in Tel Aviv. Es war in der Tat komplizierter…“

          Jop, dachte ich mir.

        • @ddbz

          Interpretiere doch nicht immer so viel, sondern nehme die Sätze einfach so wie sie da stehen.

          „also sind Männer gleich Frauen … “

          steht wo?

          „Die kleinen Racker machen auch eine Phase durch, wo sie Kiemen haben. Darf ich jetzt “Frau Hecht” zu Dir sage“

          N (bzw doch, wenn du es brauchst), aber du darfst mir sagen, dass ich bzw. der Homo Sapiens in seiner Evolutionären Vergangenheit wohl mal ein Reptil oder was auch immer war bzw daraus hervorgegangen ist und die Rudimente dieses Erbes, in diesem Fall Kiemen, sich in der Embryogenese auch heute noch zeigen.

        • edit: vielleicht, vielleicht ist es auch Zufall und es sieht nur optisch ähnlich aus wie Kiemen. Ich kenne mich damit nicht aus, war nur Spekulation.
          Das mit dem Genitalhöcker stimmt aber definitiv.

        • Zum Thema Klitoris:

          Jeder Fötus ist zunächst ausgestattet wie ein Mädchen. Das ist sozusagen die Standardversion. Doch in der sechsten bis achten Woche passiert etwas. Bei Mädchen entwickelt sich alles so, wie in der Grundausstattung vorgesehen. Bei den Jungs dagegen muss erst etwas eingeleitet werden. Durch das Y-Chromosom wird die Produktion von Testosteron angeregt. Das Testosteron wiederum regt den Körper an, einen Penis und Hoden zu bauen. (Zumindest diesen Teil hat Christian hier bestimmt schon oft wiederholt.)

          Aufgrund dieser Entwicklung sind männliche und weibliche Geschlechtsorgane ähnlicher, als viele denken. Denn die Klitoris und der Penis sind aus derselben Urform hervorgegangen.

          Der von außen sichtbare Teil der Klitoris besteht aus der Klitoriseichel und der Klitorisvorhaut. Allerdings besteht die Klitoris noch aus einem ca. 10 cm großen nicht sichtbaren Teil. Dieser innere Teil reicht bis weit in die Schamlippen hinein: Der Klitorisschaft mit der Eichel krümmt sich und teilt sich in zwei lange Schenkel, die entlang des Schambeins verlaufen. Das ganze Ausmaß des Organs wurde erst 1998 (!) von Helen O’Connell entdeckt: Die Klitoris ist ein großes System aus Nerven und Schwellkörpern.

          Im 16. Jahrhundert ging man davon aus, die Klitoris sei so etwas wie ein verkrümmter, innerer Penis. Dabei ist die Klitoris keineswegs ein verstümmelter Penis, sondern vielmehr die Urform des Penis (Studie von Josephine Lowndes Seveley, 1987). Eine anatomisch vollständige Beschreibung der Klitoris erfolgte (wie gesagt) erst durch Helen O’Connell. Erst seitdem man bspw., wo man bei Unterleibsoperationen schneiden darf und wo nicht, um nicht das innere Gewebe der Klitoris zu zerstören.

        • Mit Autoerotik war nicht die sexuelle Praxis, sondern dahin führende Erregungsstrategien gemeint.
          Für gewöhnlich geraten Männer allein durch schauen in Erregung. Männer würden auch im Rock erscheinen, wenn dies Frauen in Erregung versetzte. Aber es gibt kein Äquivalent zum Dekolletee, zum Netzstrumpf und wie es derlei Mittelchen mehr sind. Nein, es gehört noch jede Menge Kompliment und Schmeichelei und bekundetes Begehren dazu, um die weibliche Autoerotik in Gang zu setzen.
          Es geht zudem das Gerücht, dass hoher Status eine solche Vorgehensweise überflüssig macht.

        • „Im 16. Jahrhundert ging man davon aus, die Klitoris sei so etwas wie ein verkrümmter, innerer Penis. Dabei ist die Klitoris keineswegs ein verstümmelter Penis, sondern vielmehr die Urform des Penis.“

          Was einmal mehr zeigt: Wenn die Natur nichts
          besonderes vor hat, produziert sie Weibchen.
          🙂

        • @ReVolte

          „Aber es gibt kein Äquivalent zum Dekolletee, zum Netzstrumpf und wie es derlei Mittelchen mehr sind“

          Mag sein, dass es nicht komplett identisch ist, aber so unterschiedlich auch wieder nicht
          Die alten Coca Cola Werbespots sind jedenfalls meiner Meinung nach nur eine humoristische Überzeichnung der Realität.

        • „Ist das dein Tipp, atacama? Den verschwitzten Body freimachen? Lol. Ja richtig deshalb sieht man auch so viele Frauen aufm Bau.“

          Allerdings sehen die wenigsten Bauarbeiter so aus, wie der Typ im Spot.

        • Das ist das Problem bei einen ONS: Wenn man an einen Mann gerät, der entweder unerfahren oder unempathisch ist, wird es schwierig für die Frau, auf ihre Kosten zu kommen. Ein Mann, der ohnehin keine Beziehung und kein zweites Mal wollte, sieht dann auch wenig Anreiz, mehr Rücksicht auf die Frau zu nehmen. Schade, aber wahr…

        • @ReVolte

          Na klar, auf jeden Fall. Wie niedlich wenn du das noch nie versucht hast^^ Denkst du, Männer können nicht „sexy“ sein?
          Jetzt im Winter natürlich schwierig, aber das ist ganz im Ernst auch für Männer eine gute Idee. Dazu musst du auch nicht auf den Bau. Das geht auch im Park.
          Bauarbeiter, überhaupt viele körperliche Berufe, gehören übrigens zu den Berufen die auch eine Art Sexsymbol repräsentieren, weshalb die für die Werbung benutzt wurden. Das heisst nicht, dass es nur so klappt.

          „Ja richtig deshalb sieht man auch so viele Frauen aufm Bau.“

          Du siehst auch nicht viele Männer (die keine Patienten sind) auf der Krankenstation, trotzdem ist die Krankenschwester ein Sex-Klischee, ähnlich wie der Bauarbeiter (oder Feuerwehrmann o.ä.)

          Oder denk mal an das Video was als Antwort auf das Belästigungsvideo der Frauen die durch New York marschiert sind gepostet wurde. Da ging ein Mann einfach nur durch wortlos die Straße und wurde trotzdem u.a von Frauen abgecheckt, obwohl er niemandem geschmeichelt hat.

          Es ist wirklich nicht unhilfreich, wenn Männer mal ein bisschen ihre Reize präsentieren.

        • @Adrian

          „Allerdings sehen die wenigsten Bauarbeiter so aus, wie der Typ im Spot.“

          Ne, tun die meisten Krankenschwestern auch nicht. Trotzdem existiert diese Fantasie in Zusammenhang mit dem Beruf.

          Es geht auch nicht um den Beruf, es geht darum, dass auch Männer (auch Männer die keine Bauarbeiter sind) attraktiv sein können, allein für sich genommen, und das ruhig auch mal mehr zeigen dürften und dieses Zeigen durchaus hilfreich für sie sein kann, da es Frauen eben doch auch anspricht.
          Und das ist kein Werbeklischee.

          @Adrian

          Wir hatten letztens schon mal so eine Sex-Diskussion da meintest du, Männer schnell zum Orgasmus zu bringen sei schlecht.
          Jetzt habe ich einen Porno gesehen mit zwei Männern, da war das genau so und der eine ist so dolle gekommen wie ich es noch nie irgendwo real oder im Film gesehen habe, wie erklärst du dir das?
          ich würd den ja gerne verlinken, aber aus Rücksichtname tue ich es nicht.

        • du könntest z.b mal wenn du eine Frau bei dir hast mal schnell dschen gehen und dann mit Handtuch umwickelt rauskommen.
          Oder oben ohne und nach deinem T-Shirt suchen o.ä.

        • @ Atacama
          „wie erklärst du dir das?“

          Was wurde denn gemacht?

          „ich würd den ja gerne verlinken, aber aus Rücksichtname tue ich es nicht.“

          Mach doch mal. Kannst ja ne Klammer um den Link machen, dann erscheint er – glaub ich – nicht hier als Video.

        • Hand+Mund in Kombination. Der Bläser scheint ein ziemlich erfahrener Typ zu sein, laut dem link unten rechts hat er eine kostenpflichtige Seite wo er solche Nummern ständig bringt.
          Das Video ist aber gratis bei tumblr zu finden.
          Musst bei google eingeben
          rawgaydilfs making a guy orgasm like that is almost an accomplishment

          Sowas hab ich ja echt noch nie gesehen muss ich sagen da muss man ja fast den Exorzisten rufen 😀

        • @ Atacama
          Kenn ich. Das ist der Typ von „Militaryclassified“, der macht das ganz gut. Ist aber beileibe nicht der intensivste Männer-Orgasmus dem man im Netz finden kann.

          Such mal unter http://www.xtube.com nach dem User „CumControl101“.

          Der Trick ist relativ simpel: Man muss es lange durchhalten und immer kurz vor dem Kommen stoppen. Irgendwann fangen die Typen an zu betteln, dass sie kommen möchten (dann darf man natürlich nicht aufhören, sondern sollte noch mindestens drei Runden weitermachen) und der schlussendliche Orgasmus ist sehr intensiv. Wenn man fies ist, kann man nach dem Kommen auch noch weiter machen, da muss man aber dann aufpassen, dass man nicht die Grenze zur Folter überschreitet, weil das, je nach Mann, sehr schmerzhaft werden kann.

        • Wenn man gut ist – so wie CumControl101 – sind damit übrigens auch mehrere Ejakulationen innerhalb von eine Stunde möglich. Das habe ich allerdings noch nie geschafft 😉

        • ät Aurelie:

          „Jeder Fötus ist zunächst ausgestattet wie ein Mädchen. Das ist sozusagen die Standardversion. Doch in der sechsten bis achten Woche passiert etwas. Bei Mädchen entwickelt sich alles so, wie in der Grundausstattung vorgesehen. Bei den Jungs dagegen muss erst etwas eingeleitet werden. Durch das Y-Chromosom wird die Produktion von Testosteron angeregt…“

          Was Du schreibst ist weitgehend medizinisch-biologisch falsch bzw. gender-interpretiert.

          Zunächst einmal: Embryo (bis 11. Woche) ist nicht gleich Fötus. http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6tus

          Das Geschlechtsorgan von späten Embryonen ist undifferenziert und sieht eher aus wie eine Scheide, ist aber keine.

          Embryonen werden neutral angelegt. Eva wurde nicht aus Adams Rippe gebaut; andersherum sind Menschen auch nicht erst mal alle „standardmäßig“ weiblich. Das ist ein Fehler, der vermutlich von „Jurassic Park I“ herrührt.

          Aber gern reproduziert wird.

        • @ Atacama
          Weiß nicht, ich habe es bislang auch ohne geschafft 🙂 Es gibt aber diesen einen Griff denn man am Penisschaft ansetzen kann, der hilft, das Kommen zu verzögern, der hat sogar einen Namen, weiß jetzt aber nicht welchen.

        • @Adrian

          letzte Frage, wie lange dauert es, bis man den Moment abpassen kann in dem man aufhören muss? Wenn er schlau ist, sagt er doch nicht „Imgonnacumimgonnacumimgonnacum“ sondern tut es einfach.

        • @atacama

          „Das geht auch im Park.“

          Wenn es so einfach wäre, gäbe es keine Bordelle. Womit wir wieder bei jenem selten aufrichtigen Interview von Bäuerlein wären.

          „Und sie bemühen sich im Gegenzug häufig sehr um meine Lust, sind sehr liebevoll. Weil sie wirklich bereit sind, die Frau zu lieben, sie zum Orgasmus zu bringen, sobald dieser Raum für sie sicher ist. Und dazu gehört, dass die Frau ihn nicht durchfallen lässt. Dass sie sagt: Du bist richtig, du bist willkommen.“

          So schaut hingegen deine Einschätzung des Mannes aus, atacama:

          „Männer sollen einfach mal anständig fingern und lecken lernen, wenn ficken schon nicht klappt. Das dauert vielleicht 5 Minuten, da mal drüber nachzudenken und das dann umzusetzen.

          Da fehlt es oft einfach nur an Einfühlungsvermögen und Instinkt. Oder es ist halt einfach Desinteresse, weil es ja völlig reicht, wenn man(n) selber auf seine Kosten kommt.“

          Nein atacama, bei dir ist Mann offensichtlich nicht richtig und auch nicht willkommen.

        • „Wenn es so einfach wäre, gäbe es keine Bordelle. Womit wir wieder bei jenem selten aufrichtigen Interview von Bäuerlein wären.“

          1. es wird viel zu wenig praktiziert. Du wusstest ja nicht mal, wovon ich rede.
          2. klappt es natürlich nicht bei jedem. Aber man muss auch kein Adonis dafür sein.
          3. habe ich nicht gesagt, dass das Bordelle in die Insolvenz treibt, nur dass es hilfreich ist und deshalb ruhig öfter angewendet werden könnte. Schaden tut es jedenfalls nicht.

          „So schaut hingegen deine Einschätzung des Mannes aus, atacama:“

          Erfahrung, nicht Einschätzung. Soll ich jetzt meine eigenen Erfahrungen negieren, wegen eines Interviews irgendeiner Fremden? Die auch nur eine Einschätzung abgibt, die überhaupt nicht belegt ist?
          Aber ich habe ja jetzt erfahren, dass ich selber schuld bin, weil ich ihm nicht alles genau erkläre und verbal erwähne, dass ich gerne einen Orgasmus hätte, weil das eben keine Selbstverständlichkeit ist (von Männerseite aus), was ich fälschlicherweise annahm.

          „Nein atacama, bei dir ist Mann offensichtlich nicht richtig und auch nicht willkommen.“

          weil…?
          Nur Männer mal ein bisschen angefressen sein dürfen, wenn sie immer nur geben, geben und geben und selten was zurückkommt und Frauen nicht?

          Ach egal, denk was du willst. Ich mag mich nicht rechtfertigen vor Leuten, die meinen, meine Realität besser beurteilen zu können als ich.

        • Du hast Männer pauschal beurteilt, atacama, nicht ich. Aus deinen Worten spricht tiefe Abneigung ja Verachtung. Mir oblag es nur dich darauf hinzuweisen.

        • @ReVolte

          Achso ja, das vergesse ich halt immer wieder.

          „Zumal, so kompliziert über 5 Ecken wie die weibliche Autoerotik ist männliche Sexualität bei weitem nicht. Deshalb wissen Frauen sie ja auch so gut für sich zu nutzen. Auch die sogenannte “Objektivierung” ist ja letzthin zweckdienliche Dämonisierung.“

          um ein Beispiel zu nennen
          ist natürlich keine unzulässige Verallgemeinerung, weil Baum.
          Unzulässige Verallgemeinerung ist es nur, wenn es a. negativ ist und b. Männer betrifft.
          Deshalb ist das generalisierende Interview der Frau da oben auch keine unzulässige Verallgemeinerung, weil es ein positives Bild zeichnet.
          Hatte ich vergessen, sorry.

          Ich war halt einfach etwas angefressen, weil ich das, was da im Interview gesagt wird, so idr nicht erlebt habe. Mag ja sein, dass ich da eben Pech hatte, solls ja geben.
          Das habt ihr Nickname vergessen auch durchgehen lassen als er meinte, Frauen würden Männer nur mögen, wenn man sie besticht. (Der junge Mann, der grade eine ausbildung macht und von Frauen für Bringdienste usw. benutzt wurde und fallengelassen wird, sobald er das nicht mehr liefert)
          Ich finde nach wie vor, hier wird ganz schön mit zweierlei Maß gemessen.

        • >>“Es ist doch so, selbst schlechter Sex ist für einen Mann in der Regel trotzdem mit einem Höhepunkt gekrönt und deshalb nie wirklich schlechter Sex. Man geht dementsprechend nie wirklich unbefriedigt nach Hause. Ganz anders als Frau.
          Das zeigt doch schon die völlig übersteigerte Anspruchshaltung die einige anscheinend haben.“

          1. Weder endet JEDER Sex mit einem männlichen Höhepunkt.
          2. Noch wird JEDER Sex mit einem männlichen Höhepunkt „gekrönt“.

          Langjährige Erfahrung von mir und Freunden mit denen ich mich unterhalte. Oft genug haben wir schon Frauen in die Nacht entlassen die (mindestens einmal) gekommen sind, während wir „blöde aus der Wäsche“ guckten. Und selbst wenn man kommt, heißt das bei Männern noch lange nicht, dass es gut ist. Ob ein männlicher Orgasmus gut ist, hängt von sehr sehr vielem ab. Ich fand das Bild schön, dass Adrian hier mal brachte: Männer können auch durch Reibung an einem Kissen kommen, nur Frauen können das Vorhandensein eines männlichen Samenergusses als Beleg für „guten Sex“ für ihn werten…

        • @teardown

          „1. Weder endet JEDER Sex mit einem männlichen Höhepunkt.“

          bei einem halbwegs jungen, gesunden, nicht psychisch belasteten Mann?

          eines habe ich noch vergessen, es gibt tatsächlich Männer, die sehr viel Wert auf weibliche Befriedigung legen. Das sind dann aber oft welche, die da schon einen richtiggehenden Fetisch haben, z.b nur oral machen wollen oder Subs.
          Ok, dann ist es eben ein Einzelphänomen bei mir dass so zwischen Extremen schwankt.

          „Ob ein männlicher Orgasmus gut ist, hängt von sehr sehr vielem ab. “
          Schon klar, aber ein nicht so guter oder nicht so guter Sex, ist immer noch besser als keiner, finde ich…
          100 Euro sind weniger gut als 1000 Euro, aber besser als 0 Euro.

          „Oft genug haben wir schon Frauen in die Nacht entlassen die (mindestens einmal) gekommen sind, während wir “blöde aus der Wäsche” guckten. “

          Siehst du, das würde ich niemals machen, weil ich es unhöflich finde. Es sei denn, der Mann ist einer aus oben genannter Gruppe.

        • @atacama

          Sind denn Frauen die nicht kommen deiner Meinung nach, nicht gesund bzw. psychisch krank? Warum hat ein mann der nicht kommt gleich ein problem?Woher kommt dein glaube, dass die Qualität des Sexes für Männer nur von dem Eintritt oder Ausbleiben eines Samenergusses abhängt? Warum glaubst du nicht, dass es Männer gibt die sich sehr wohl für weibliche Sexualität und Befriedigung, abseits untwerfungsfetischen, interessieren?

          Du zeichnest hier ein sehr einseitiges ein sehr simples Bild von männlicher Sexualität. Nicht jeder sex ist gut, nur abspritzen allein reicht nicht, da ist noch vielmehr. So ignorierst du schon bei deiner kühlen Berechnung, das Risiko und die kosten die auch und teilweise nur Männer beim Sex eingehen, und diese Kosten steigen weiter wenn wir uns zb. Rape culture anschauen. Es gibt keine null, daher ist schlechter sex immer auch ein Minusgeschäft.

        • „Und selbst wenn man kommt, heißt das bei Männern noch lange nicht, dass es gut ist.“

          Ein richtig geiler Höhepunkt ist wie ein perfekter Sprung vom 3-m-Brett ins Schwimmbecken. Der Anlauf ist wie der Weg zum Höhepunkt ein Weg der Vorfreude, dann das Abfedern und der „Flug“, das Äquivalent zur Ejakulation. Am Ende das Eintauchen ins Wasser als Ende des Höhepunkts und genussvolles Sammeln.

          Es gibt aber auch die Variante: man läuft los, springt aufs Brett … , es macht KRACKS, man saust nach unten und schlägt hart aufs Wasser, noch bevor man weiß, was los ist.
          Das war – sexuell betrachtet – auch ein Höhepunkt mit Ejakulation, aber beileibe keine gute Erfahrung.

        • Dieser Gedanke, dass das Abspritzen ein Qualitätssiegel für die männliche Sexualität ist, kommt nicht von ungefähr. Immerhin abgespritzt also besser als gar kein sex heißt doch bloß, sei dankbar, dass du überhaupt ficken durftest. Das ist nicht mein Verständnis von offener und ehrlicher Sexualität. Und vor allem nicht von einer Sexualität die männliche Bedürfnisse in den Blick nimmt. Eher eine Art Machtnarrativ, ein Ausdruck weiblicher supremacy in sexuellen Dingen. Es wäre so wünschenswert, wenn Männer mehr Ansprüche stellen, sich mehr um ihre Körperlichkeit bemühen würden, dann würden sie, analog zum ausgangspost erkennen, mit welchen Brotkrumen sie sich zufrieden geben, für all die monetären und sozialen kosten die in der regel mit männlicher hetreosexualitat verbunden ist. Würde dann natürlich auch die weibliche macht einschränken, wenn Männer wüssten was sie ganz individuell erreichen könnten. Insofern wundert es nicht, dass feministas kein positives Bild von männlicher Sexualität haben. Ein solches Bild würde die kosten weiblicher sexueller macht erhöhen.

          Schuldig soll er sich fühlen, und dankbar für seinen langweiligen Samenerguss….

        • @teardown

          „Sind denn Frauen die nicht kommen deiner Meinung nach, nicht gesund bzw. psychisch krank? Warum hat ein mann der nicht kommt gleich ein problem?“

          Weil ich das so gelesen habe und weil du eben noch behauptet hast, ein Mann könne auch kommen wenn er sich an nem Kissen rubbelt? Und weil ich persönlich noch nicht Zeuge einer erektilen Dysfunktion wurde. persönliche Erfahrungen prägen eben die persönliche Sicht.

          „Woher kommt dein glaube, dass die Qualität des Sexes für Männer nur von dem Eintritt oder Ausbleiben eines Samenergusses abhängt?“

          Nirgendwo her. Ich sagte nur: Einen Orgasmus zu haben, ist meiner Meinung nach besser als keinen Orgasmus zu haben. Gott ist das anstrengend hier.
          Dann sagst du, das stimmt nicht, denn ein Orgasmus nach 50 Minuten Tantra-Energie-Massage ist besser als einfach so, dabei ist das doch kein Widerspruch zu dem was ich gesagt habe.

          „Warum glaubst du nicht, dass es Männer gibt die sich sehr wohl für weibliche Sexualität und Befriedigung, abseits untwerfungsfetischen, interessieren? “

          Hab ich doch geschrieben, weil ICH es ZUMINDEST bei One Night Stands eben oft so erlebt habe. Darf man hier jetzt neuerdings nicht mal mehr seine persönlichen Erfahrungen erwähnen, wenn es dem hiesigen bevorzugten Männerbild nicht genehm ist? Soll ich lügen um niemandem auf die Füße zu treten oder wie?

          „Du zeichnest hier ein sehr einseitiges ein sehr simples Bild von männlicher Sexualität.“

          wenn du meinst

          „So ignorierst du schon bei deiner kühlen Berechnung, das Risiko und die kosten die auch und teilweise nur Männer beim Sex eingehen, “

          Welche denn? Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten betreffen beide. Was für Kosten betreffen denn nur Männer?

          „und diese Kosten steigen weiter wenn wir uns zb. Rape culture anschauen.“

          So als ob das in Deutschland eine reale Gefahr wäre. Das ist doch genauso bescheuert wie Rape Culture, also die Annahme, als Frau könne man ernstlich nicht vor die Tür gehen ohne Angst zu haben, vergewaltigt zu werden. Beides – in diesem Land – eher seltene Phänomene würde ich meinen.

          Bin ich eigentlich die einzige, die merkt wie hier jeder Pups ins kleinste Detail zerpflückt wird, wenn es um Männer geht wie kannst du nur, du siehst unsere individuelle Einzigartigkeit nicht, du verallgemeinerst, du stellst uns alle als xy dar etc. wenn man nicht penibelst auf sein Geschreibe achtet (und selbst dann wird einem noch jedes Wort im Munde umgedreht und wild heruminterpretiert), aber wenn mit „die Frauen,“ „Frauen sind…“ etc. um sich gehauen wird, juckt das keinen.
          Ist ja auch ok, aber denn nennt die Seite hier doch „Emma for Men“ oder „Hermann“ oder so (ach ne, Her Man(n) klingt zu feministisch, Otto ist besser).

        • „Es wäre so wünschenswert, wenn Männer mehr Ansprüche stellen, sich mehr um ihre Körperlichkeit bemühen würden, …“

          Das ist aber nicht ganz einfach bei den herrschenden asymmetrischen Sexbedürfnissen. Außerdem kann man letztlich lustbetonten Sex nicht herbeizwingen.
          Wenn Dein Weib aber dreimal die Woche die Beine breit macht, um einer zuvor getroffenen Vereinbarung nachzukommen, bist Du genauso weit, wie zuvor.

          Sie zum Teufel zu jagen, kann nicht die Lösung sein. Immerhin besteht eine Beziehung nicht nur aus Sex. Außerdem würde sich vermutlich eher der Mann aus dem aktiven Sexualdienst verabschieden, weil Frauen generell mehr neue Angebote bekommen.
          So nen richtigen Kardinalsweg kann ich nicht sehen.

        • @teardown

          Deine Interpretationslust ist wirklich beeindruckend. Die Stelle mit dem Machtnarrativ und der weiblichen Surpremacy hat mir besonders gut gefallen.
          Mel Gibson in Braveheart hätte es nicht besser machen können. Du hast lediglich vergessen, am Ende noch „FREEEEIIIIHEEEEEEEEEEEEIT!!!!!“ zu rufen.
          Ich mag im Moment aber nicht mehr.

        • Fassen wir mal kurz zusammen:
          Ich habe gewagt, mich ein bisschen zu beklagen, dass man sich bei One Night Stands oft nicht meine Bedürfnisse kümmert, während ich selbst mich gerne um seine kümmere.
          Und anstatt zu sagen „Ach mensch, das tut mir leid“ oder gar nichts zu sagen, leid tun muss es ja nicht, macht ihr daraus, dass ich auf einem Machttrip sei, männliche Bedürfnisse nicht ernst nehme, wahlweise es nicht besser verdient habe und fangt an über Orgasmusstärken bei Männern zu diskutieren. Behauptet aber gleichzeitig, weibliche Bedürfnisse stünden viel zu sehr im Vordergrund, wofür ich ein Beweis sei. What teh fukc?

        • „Schon klar, aber ein nicht so guter oder nicht so guter Sex, ist immer noch besser als keiner, finde ich…“

          d’accord

          Ich wollte mit meinem Beispiel nur klarmachen, dass auch beim Mann die Ejakulation nicht in jedem Fall Zeichen eines Höhepunkts sein muss – was sie allerdings zugegebenermaßen in 99% der Fälle ist.
          Wenn’s passiert, am besten offen damit umgehen, drüber lachen und weitermachen, wo man aufgehört hat.

        • „Und anstatt zu sagen “Ach mensch, das tut mir leid” oder gar nichts zu sagen, leid tun muss es ja nicht, macht ihr daraus, dass ich auf einem Machttrip sei, männliche Bedürfnisse nicht ernst nehme, wahlweise es nicht besser verdient habe und fangt an über Orgasmusstärken bei Männern zu diskutieren. Behauptet aber gleichzeitig, weibliche Bedürfnisse stünden viel zu sehr im Vordergrund, wofür ich ein Beweis sei. What teh fukc?“

          Keine Ahnung, was das sollte. Scheint so ne Art Reflex bei Einigen zu sein. Frau? Äh bäh!!

          Ich für mein Teil will MIT Frauen zusammen auf dieser Welt leben. Ohne sie wäre es trostlos, wie in der Kalahari, oder wie die Wüste da drüben heißt.
          Ich fand Deinen Dialog – ausgerechnet mit Adrian – sehr interessant. Vielleicht aber auch gar nicht „ausgerechnet“. Er ist der Einzige hier, der keine Anforderungen an Frauen (als sexuelle Wesen) stellt, also frei von Verletzungen nüchtern Bestandsaufnahme halten kann.

          Die Pauschalabwertungen sind für mich nur ein Beleg, wie sehr der Feminismus das Klima zwischen Männern und Frauen schon vergiftet hat.

        • @atacama

          Du beklagst dich, dass hier keiner mitfühlend ist, weil du Sex ohne Orgasmus hast. Du beklagst, dass Männer ja immer einen haben und daher stets gilt, dass Männer zu jeder Situation x den besseren Sex als Frauen haben. Dem stellen ich dir meine Erfahrungen gegenüber und schon stehe ich hier unter dauerfeuer und nicht du. Du merkst es nicht mal.

          Gut, nun bin ich auch jemand, der dem modell ons nichts abgewinnen kann, das wäre mir zu lästig. Ich mache aus solchen Kisten i.d.R. schon mehrere treffen, denn tatsächlich reicht einmal nicht, so ab dem dritten oder vierten Mal wirds richtig gut.

          Das führt mich direkt zu den Kosten, die du ja nicht siehst, weil du sie in diesem Ausmaß nicht hast. Aufreißen ist harte Arbeit, es sei denn natürlich sie steht absolut auf dich, dann hat man einen seltenen selbstläufer. Wenigstens ist das Arbeit die Spaß macht, dennoch zu jedem Zeitpunkt kann sie ejecten. Selbst vor ihrer Haustür nach der taxifahrt die mann bezahlt hat. Nimmt man all solche abende in die Kalkulation, ist schlechter sex auch nicht durch ein zweisekündiges kommen gerettet. Frauen als gatekeeper des sex haben es da wesentlich besser, und können sich auch einfacher vielfältiger ausprobieren.

          Und mit rape culture meine ich, nicht das Männer vergewaltigt werden, sondern das wenn etwas schief läuft, oder wenn eine kaputte unter dem radar läuft dich als mann ganz schnell in Schwierigkeiten bringen kann. Das sind zunehmend reale Risiken, zum beispiel wenn es scheisse war und man am selben Abend geht und sie das Gefühl bekommt, benutzt zu sein. Welche Prozesse da im weiblichen stammhirn einsetzen sieht man ja an den ganzen falschen vergewaltigungsvorwürfen.

          wie gesagt, ich halte null von der Aussage, so richtig schlechten sex gäbe es für Männer nicht. Ich finde nicht, dass Männer froh und dankbar sein sollten, wenigstens ein bisschen rumzuficken. Und dann dafür alles für sie zu tun. Auch Männer verdienen guten Sex, wenn du nur an Typen gerätst, die trotz deiner anscheinend aufopfernden Art dir nichts gutes tun, dann ist das wirklich schade.

          Es gibt genügend Männer, die da so denken wie ich. Zumindest um mich herum. Abspritzen macht mitnichten schlechten sex besser. Und das war eine deiner kernaussagen, die ich vehement kritisiere. Männlicher sex ist nicht zu jedem Zeitpunkt x besser als weiblicher.

        • @carnofis

          Ich bitte dich. Wenn wir uns mal das umgekehrte denken, eine Situation in der Männer gatekeeper des sexes wären, und den frauen dann sagen, naja wenigstens hattet ihr sex, also kann das ja gar kein schlechter gewesen sein, zumindest nicht so schlecht wie wir Männer ihn häufig erleben, ihr solltet dankbar sein das wir uns euch hingegeben haben, während wir leer ausgingen, dann hat das natürlich nichts mit den Realitäten des sexmarktes zu tun…

          Und das dieses denken was auch mit macht zu tun hat, ist unter jungen schon sehr verbreitet, dass ihre Bedürfnisse im Vordergrund stehen, dass jungen versagensängste noch vor dem ersten sex entwickeln wird auch schon wissenschaftlich debattiert. Das hat nichts mit feminismus zu tun, sondern mit unserer funktionalisierung alles männlichen bei gleichzeitigem absprechen eigener Individualität, insbesondere in sexuellen Dingen. Die Aussage, dass es für Männer ja eigentlich keinen schlechten sex gäbe ist der Höhepunkt dieser funktionalisierung.

        • @teardown

          „Die Aussage, dass es für Männer ja eigentlich keinen schlechten sex gäbe ist der Höhepunkt dieser funktionalisierung.“

          Ich sagte, dass für Männer auch schlechter Sex meistens immerhin noch mit einem Orgasmus endet.

          „Und das dieses denken was auch mit macht zu tun hat, ist unter jungen schon sehr verbreitet, dass ihre Bedürfnisse im Vordergrund stehen, dass jungen versagensängste noch vor dem ersten sex entwickeln wird“

          Und du denkst, das ist bei Mädchen anders?

          Titten zu klein/ungleich groß/komisch geformt, wird er mich auslachen, wenn ich alles falsch mache, was wenn er was will das ich nicht kann/noch nicht will (z.B Oralverkehr), wird er mich auslachen weil meine Vagina komisch aussieht/Schamlippen zu lang, oder sonst was. Denk doch nicht immer, dass auf der Frauenseite des Zaunes das Gras grüner ist.

          “ und schon stehe ich hier unter dauerfeuer und nicht du. Du merkst es nicht mal.“

          In der Tat, dieses Dauerfeuer habe ich wirklich nicht bemerkt. Ich war zu sehr damit abgelenkt, selber nach Deckung zu suchen.

          „Aufreißen ist harte Arbeit, es sei denn natürlich sie steht absolut auf dich, dann hat man einen seltenen selbstläufer.“

          Das kann ich halt auch nicht nachvollziehen, weil ich bei One Night Stands nur mit denen mitgehe die mir halbwegs gefallen. Und ewige Vorlaufzeit widerspricht aus meiner Sicht dem Konzept des One Night Stands, insbesondere da Persönlichkeit, Humor etc. für den Zweck eher zweitrangig ist.

          „Frauen als gatekeeper des sex haben es da wesentlich besser, und können sich auch einfacher vielfältiger ausprobieren.“

          Es sei denn, du verschaffst ihm einen schönen Abend und gehst selber dann unbefriedigt nach Hause, dann bringt auch Gatekeeper-Sein nichts.

          „Und mit rape culture meine ich, nicht das Männer vergewaltigt werden, sondern das wenn etwas schief läuft“

          Rape Culture bedeutet die Annahme, dass in der jeweiligen Kultur Vergewaltigung häufig und gesellschaftlich akzeptiert ist. Bitte belege feststehende Begriffe nicht mit neu erfundenen Definitionen, das stiftet nur Verwirrung.

          „, oder wenn eine kaputte unter dem radar läuft dich als mann ganz schnell in Schwierigkeiten bringen kann. “

          Öhm, das „Risiko“ hat frau aber auch, wenn sie an einen Kaputten gerät. Der einen vergewaltigt, einem Drogen untermischt, einen heimlich filmt, einen absticht, einen in einen Brunnen in seinem Keller wirft und dann oben sitzen bleibt und einem sagt „Es soll sich jetzt mit der Lotion einreiben“, damit er sich einen Mantel aus deiner Haut nähen kann (falls du den Film Schweigen der Lämmer kennst). Die Frage ist doch, wie wahrscheinlich/häufig das ist.

          „Welche Prozesse da im weiblichen stammhirn einsetzen sieht man ja an den ganzen falschen vergewaltigungsvorwürfen.“

          Wie gefährlich Männer sind, siehst du ja an den täglichen Vergewaltigungsberichten in der Zeitung.
          Sind halt trotzdem ziemlich wenige, an der Gesamtbevölkerung gemessen, genau wie bei erfundenen Vergewaltigungsvorwürfen.
          Du denkst also, es gibt eine False Rape Accusation Culture und die Gefahr dass einem das passiert, ist so (mindestens) hoch, wie die Rape Culture Leute es über Vergewaltigung denken? Frauen die Angst haben, an Orte zu gehen wo Männer sind wegen Vergewaltigung, sind paranoid, aber Männer die Angst vor Sex mit Frauen haben, weil sie davon ausgehen, dass sie sie vor Gericht zerren wird, sind nicht paranoid. Verstehe ich das richtig?

          „Es gibt genügend Männer, die da so denken wie ich. Zumindest um mich herum. Abspritzen macht mitnichten schlechten sex besser.“

          Tjo und das sehe ich anders, denn ich finde einen Orgasmus halt besser als keinen Orgasmus.
          Schlechter Sex ohne Orgasmus ist schlechterer als schlechter Sex mit Orgasmus. Das ist meine Meinung.
          Ich hab doch die Geld-Metapher gebracht.
          „100 Euro zu finden ist weniger gut als 1000, aber besser als 0“

          Und du sagst „Nein, 0 Euro sind genauso schlecht wie 100 Euro“ Ist halt deine Meinung, ich sehe das anders und ich schätze, wir werden uns da nicht einig werden. Soll ja vorkommen.

        • >>“Und du denkst, das ist bei Mädchen anders?“

          Das was du beschreibst ist ganz normal! Und das ist auch bei zehnten Geschlechtspartner noch so. Worum es mir geht, dass es Jungen gibt, die bereits vor dem ersten Sex keinen Bock mehr darauf haben, weil sie Angst haben, sie könnten der weiblichen Sexualität nicht genügen. Das ist etwas ganz anderes, da geht es nicht um linke Titte kleiner als rechte, sondern reiche ich mit meinem Mannsein IHR. Ich glaube Buchholz hat darüber geschrieben, ich suche dir das mal raus.

          >>“Das kann ich halt auch nicht nachvollziehen, weil ich bei One Night Stands nur mit denen mitgehe die mir halbwegs gefallen. Und ewige Vorlaufzeit widerspricht aus meiner Sicht dem Konzept des One Night Stands, insbesondere da Persönlichkeit, Humor etc. für den Zweck eher zweitrangig ist.“

          Huh, ich merk schon, das ist echt nicht meine Welt. Ich bin immer etwas abgestoßen, wenn Leute mir erzählen sie wüssten noch nicht mal die Namen.
          Übrigens heißt das nicht, dass ich hier wochenlange Rituale abhalte. Am gleichen Abend ist für mich auch kein Problem, aber bitte mit Frauen die ich problemlos meinen Freunden vorstellen könnte…

          >>“Es sei denn, du verschaffst ihm einen schönen Abend und gehst selber dann unbefriedigt nach Hause, dann bringt auch Gatekeeper-Sein nichts.“

          Dann solltest du dein Paarungsverhalten ändern, vor allem wenn es immer so ist. Oder aber du solltest klare Ansagen machen.

          >>““Rape Culture bedeutet die Annahme, dass in der jeweiligen Kultur Vergewaltigung häufig und gesellschaftlich akzeptiert ist. Bitte belege feststehende Begriffe nicht mit neu erfundenen Definitionen, das stiftet nur Verwirrung.“

          Ich habe mich verkürzt ausgedrückt: Durch die Ideologie der Rape Culture werden Frauen angehalten, negative sexuelle Erfahrungen nicht als negative sexuelle Erfahrung zu triggern, sondern als VERGEWALTIGUNG. ER hat mich benutzt. ICH war IHM egal. ER ist ein VERGEWALTIGER. Wird es jetzt deutlicher?

          >>“Öhm, das “Risiko” hat frau aber auch, wenn sie an einen Kaputten gerät.“

          I.d.R. können Frauen eben nicht an jemanden geraten, der sich durch sie benutzt fühlt und dies als Vergewaltigung triggert und damit umfangreiche Ermittlungen auslösen kann. Oder aber beide sind alkoholisiert, er kann behaupten vergewaltigt worden zu sein. Warum? Siehe oben….

          >>“Die Frage ist doch, wie wahrscheinlich/häufig das ist.“

          Die Wahrscheinlichkeit nimmt jedenfalls nicht ab, es gibt schon Plakate in den US-Unis auf denen steht „Wenn die anderen sagen es ist Rape, dann war es Rape“.

          >>“Frauen die Angst haben, an Orte zu gehen wo Männer sind wegen Vergewaltigung, sind paranoid, aber Männer die Angst vor Sex mit Frauen haben, weil sie davon ausgehen, dass sie sie vor Gericht zerren wird, sind nicht paranoid. Verstehe ich das richtig?“

          Es ist ein Risiko was Männer eben eingehen müssen. Siehst du denn wenigstens dieses Risiko? Deswegen trinke ich übrigens mit den Frauen noch etwas, und gehe nicht mit der Erstbesten mit…siehe oben!

          >>“100 Euro zu finden ist weniger gut als 1000, aber besser als 0″ Und du sagst “Nein, 0 Euro sind genauso schlecht wie 100 Euro” Ist halt deine Meinung, ich sehe das anders und ich schätze, wir werden uns da nicht einig werden. Soll ja vorkommen.“

          Ja, 100 Euro sind besser als 0 Euro, jedenfalls bei gleichen Suchkosten. Wenn Mann jedes Mal zumindest 100 Euro finden wird (oder mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit), gibt ER diesen 100 Euro eine andere Wertigkeit als du, wenn du oft 0 Euro findest. Für ihn sind die einfach weniger wert, bei Sättigung sogar genauso wenig Wert wie dir 0 Euro. Sie sind für ihn genauso eine Enttäuschung, obwohl er „mehr bekommen hat“ als du. Wobei diese Betrachtung völlig außer Acht lässt, dass 0 Euro sowohl mit als auch ohne Sex zu erreichen sind. Und ich wage mal die kühne Behauptung, dass Männer deutlich häufiger ohne Sex (also ohne Chance auf die 1000 Euro) die 0 Euro ausgezahlt bekommen, als Frauen…

          Aber zurück: Deine Meinung impliziert somit, dass männliche Sexualität bei Vorhandensein eines Samenergusses zu jedem Zeitpunkt „ertragreicher“ ist als weibliche Sexualität. Das heißt demnach, da ein Samenerguss i.d.R. leichter zu generieren ist, dass männliche Sexualität insgesamt genügsamer ist, mit weniger auskommt und nicht so wertig ist wie weibliche Sexualität. Die Niveaumenge ist bei Männern für das gleiche Level an erfüllender Sexualität einfach niedriger als bei Frauen. 100 Euro des Mannes sind weniger wert als 100 Euro der Frau, weil er die ja viel leichter bekommt. Der Mann muss zusätzlich einzahlen damit Parität auf dem Konto der sexuellen Erfüllung herrscht. Wenn er also seine 100 Euro (schlechter Sex, aber hey ich DURFTE abspritzen woohoo!) von der Frau erhalten hat, muss er ihr meinetwegen 150 Euro dafür auszahlen. Er ist ihr eben was schuldig. Ein hübscher Wechselkursgewinn.

    • @Adrian

      Das ist nicht der Kritikpunkt, selbst für Feministinnen nicht. Der Kritikpunkt ist das Reduzieren auf diese eine Sache.
      Männer empfinden es meistens auch nicht als Ausdruck von Liebe fürs männliche Geschlecht, wenn die „Zuneigung“ und der Respekt die/der ihnen von Frauen entgegengebracht wird von ihrem Kontostand und ihrer Bereitschaft, Luxusgüter zu finanzieren und im Falle einer Scheidung Unterhalt zu zahlen abhängt, sondern als Geldgier und Ausnutzen. Zumindest lese ich das sehr oft.

      Aber darum geht es in diesem Artikel doch gar nicht.

      • „Der Kritikpunkt ist das Reduzieren auf diese eine Sache.“

        Versteh ich nicht. Wenn einem die Titten nun mal gefallen und man sonst von der Frau nicht viel weiß. Wie kann man denn anders als „reduzieren“?

        • Ich wusste nicht, dass du das nur auf Situationen beziehst in denen man sich nicht kennt.

          Das Mögen einer Eigenschaft, zumal einer äußeren, ist jedenfalls kein Zeichen für ein „ganzheitliche“ Mögen eines Geschlechts oder auch eines Individuums.
          Frauen, die einem Mann mit Porsche hinterhergucken, mögen jedenfalls nicht zwingend „Männer“, vielleicht auch nicht diesen einen Mann. Vielleicht mögen sie einfach nur Luxus und Statussymbole.
          Und ein Mann der „Titten“ mag, muss nicht notwendigerweise Frauen mögen.

          • „Ich wusste nicht, dass du das nur auf Situationen beziehst in denen man sich nicht kennt.“

            Nun ja die wenigsten Männer dürften Frauen, die sie kennen, auf ihre Brüste reduzieren.

            „Vielleicht mögen sie einfach nur Luxus und Statussymbole.“

            Korrekt. Daraus leiten Männer aber keinen systematischen Männerhass ab, so wie es Feministen mit Männern tun, nur weil diese Titten geil finden.

            „Und ein Mann der “Titten” mag, muss nicht notwendigerweise Frauen mögen.“

            Nein, er muss sie deswegen aber auch nicht hassen, oder unterdrücken wollen, wie es uns der Vulgärjammerfeminismus lehrt.

        • @Adrian

          „Korrekt. Daraus leiten Männer aber keinen systematischen Männerhass ab, so wie es Feministen mit Männern tun, nur weil diese Titten geil finden.“

          Aber sie fassen es auch nicht als Männerliebe oder Männerzuneigung auf oder fühlen sich um ihrer selbst willen oder um ihres Geschlechts willen geliebt/begehrt, so wie du suggerierst, dass man es als Frau wahrnehmen sollte.

          • @ Atacama
            „Aber sie fassen es auch nicht als Männerliebe oder Männerzuneigung auf oder fühlen sich um ihrer selbst willen oder um ihres Geschlechts willen geliebt/begehrt, so wie du suggerierst, dass man es als Frau wahrnehmen sollte.“

            Das habe ich nicht suggeriert. Ich habe lediglich postuliert, dass dies keinen Frauenhass impliziert.

            Es ist ja auch kein Männerhass, wenn jemand sagt, dass Adrian einen geilen Schwanz hat und einen tollen Hintern. Es ist vielleicht Objektivierung und Sexualisierung. Aber mir macht das nichts 🙂

        • @Adrian:
          Nein, Männerhass leiten (die meisten) Männer nicht davon ab, aber Männergeringschätzung oder Gleichgültigkeit gegenüber Männern. Da darfst du im Besonderen dich gerne angesprochen fühlen 😉
          Dasselbe ist es mit den Frauen. Die wenigsten Frauen leiten davon Frauenhass ab, wenn jemand ihnen „geile Titten!“ entgegenruft, sondern vielmehr Respektlosigkeit oder eben die Unfähigkeit, die Frauen die an den „geilen Titten“ dranhängen, als Individuen zu lieben. Die wenigsten Frauen sind Radikalfeministinnen.

          • @ Shark
            „Die wenigsten Frauen leiten davon Frauenhass ab, wenn jemand ihnen “geile Titten!” entgegenruft, sondern vielmehr Respektlosigkeit oder eben die Unfähigkeit, die Frauen die an den “geilen Titten” dranhängen, als Individuen zu lieben.“

            Willst Du damit sagen, dass jede Frau den Anspruch hat, von einem Mann als Individuum geliebt zu werden?

        • Nein. Ich will nur sagen, dass die wenigsten Frauen Frauenhass unterstellen, wenn ein Mann ihnen „Geile Titten!“ entgegenruft. Sie müssen es trotzdem nicht mögen, weil es schlicht unhöflich ist.

        • @Shark

          Wenigstens einer der es verstanden hat. Du lila Pudel.

          @Adrian

          „Das habe ich nicht suggeriert. Ich habe lediglich postuliert, dass dies keinen Frauenhass impliziert.“

          Hier vielleicht nicht explizit, aber an anderen Stellen an denen es um diese Thematik ging.

          „Willst Du damit sagen, dass jede Frau den Anspruch hat, von einem Mann als Individuum geliebt zu werden? “

          Ich glaube nicht,, dass er das meinte. Ich jedenfalls meine das nicht.
          Nur, dass man das eben nicht als Beweis für das Mögen/Wertschätzen/Respektieren eines Geschlechts oder einer Person werten kann – so wie du es (für meinen Geschmack) schon öfter mal suggeriert hast.
          Zumindest kam es bei mir so an.

          • @ Atacama
            „Nur, dass man das eben nicht als Beweis für das Mögen/Wertschätzen/Respektieren eines Geschlechts oder einer Person werten kann“

            Es ist aber auch kein Beweis für das Gegenteil.
            Ich kann nur soviel sagen: Ich bewege mich desöfteren unter Homos. Da ist Sexualisierung und Objektivierung völlig normal. Ich sexualisiere und objektiviere andere Männer jeden Tag. Daraus abzuleiten, dass Homos andere Männer grundsätzlich nicht mögen, wertschätzen oder als Individuen respektieren, halte ich für Unsnn.

        • Adrian, es muss auch keine Geringschätzung für Männer darstellen, wenn Frauen einem Porsche hinterhergucken, und trotzdem würden viele es auf dieser Seite so verstehen.

        • Wenn man sagt Frauen schauen (auch!) aufs Einkommen und das Geld des Mannes, dann ist das im Mainstream frauenfeindlich, denn damit unterstellt man ja allen Frauen, dass sie oberflächlich sind.

          Wenn man sagt das Männer stärker auf optische Reize von Frauen reagieren ist das eine Reduzierung von Frauen auf oberflächliche Werte, die schliesslich in totaler Unterdrückung und Rape Culture endet.

          Ergo kannst du als Mann nicht gewinnen. Besser man sagt nichts, denn alle fast möglichen Optionen sind irgendwie dann doch frauenfeindlich.

          Die einzige (feministische) Option, die nicht frauenfeindlich ist mündet dann darin, dass Frauen Männer nach den inneren Werten aussuchen und Männer Frauen nur nach ihrem Äusseren bewerten und damit alles sexistische Schweine sind.

    • Das sehe ich ähnlich wie Adrian; zahlen wird ein Mann immer, die Währung variiert nur nach dem Typ des Vertrages/Bindung, die man eingeht. In einem Fall zahlt man indirekt mit Zeit, manchmal mit Geld und nicht selten mit emotionalen Ressourcen.

      Folgt man nur der Logik von Bäuerlein sagt sie auch nur, dass sie denkt, dass Männer Sex anderswo gegen weniger Ressourcen bekommen könnten. Das entspricht meiner Meinung nach nicht der Realität, da die Nachfrage Prostitution und Pornographie nun nicht gerade abnehmen. Da kann man nun entweder natürlich sagen, alle Männer machen das grundsätzlich falsch, oder aber an der Behauptung ist nichts dran und es ist tatsächlich der billigste Weg an Sex zu kommen, vielleicht gerade wenn man wenig Zeit oder emotionale Ressourcen verbrauchen will, weil man gerade anderweitig mit Sachen zu kämpfen hat.

      Aus der Verbreitung von Pornographie und Prostitution lässt sich hingegen ablesen, dass die anderen Möglichkeiten an Sex zu kommen nicht unbedingt billiger geworden sind. Es gibt sicher genug Männer, die haben auf den mittlerweile einseitigen Anforderungskatalog einer Beziehung auch keine Lust mehr, bzw. müssten da dann schon deutlich mehr Vorteile geben als nur Sex (z.B. wenn man Kinder haben will.)

      • @toxicvanguard: Wohl gesprochen! Amen!

        Siehe auch hier:

        http://lifestylejourney.blogspot.de/2011/10/paying-for-sex-is-more-alpha-than-using.html

        Bei der Passage des Interviews hab ich nur den Kopf schütteln können:

        „Ich glaube, dass Männer und Frauen auf sexuelle Frustration unterschiedlich reagieren, auch weil sie anders konditioniert werden. Männer lernen eher: Geh doch in den Puff, geh ficken.

        Es gibt keinen Puff für Frauen, da hast du als Frau insofern Pech gehabt. Geh in den Strickkurs, krieg ein Kind, denk an andere schöne Dinge im Leben, mach Tantra, keine Ahnung. Frauen und Männer haben gelernt, verschiedene Bedürfnisse aus ihrem Frust abzuleiten. Männer insistieren auf Sex; sie haben gelernt, dass es im Sex etwas gibt, das ihnen zusteht, und sie vermuten, dass die Prostituierte oder der Porno ihnen das geben kann.“

        Mädels: Die ganze Welt ist euer Puff, in dem ihr euch nicht nur easy von Typen, die oft besser aussehen als ihr, ficken lassen, sondern euch von denen hierfür auch noch bezahlen lassen könnt.

        Außerdem glaubt kein Mann, dass ihm Sex zusteht! Was ist das für ein Hirnriss!

  5. Die MÄnner die diesem Bild entsprechen tun mir wirklich leid. Es gibt nichts dümmeres, als ständig zu versuchen, Frauen glücklich zu machen und dabei sich selbst zu vergessen.

  6. Der zweite und der vierte Absatz sind ein totaler Widerspruch.

    Strengen die Männer sich denn jetzt an oder nicht? Ich merk, gerade bei One Night Stands, fast immer nur Egoismus und fast nie auch nur den Hauch von „alles Recht machen wollen“, also ich erlebs immer eher andersherum. Ich geb mir Mühe und er nicht.
    Wo lernt man diese supi gefallsüchtigen Männer denn kennen ausserhalb eines Bordells?

    „Die Männer sind aber so viel mehr bereit, Abstriche an ihrer eigenen Lust zu machen, wenn die Frau dafür total abgeht. Das ist wirklich der Hammer. Der Mann kann sexuell seinen Frieden nicht finden, wenn die Frau durch den Sex mit ihm nicht blüht. “

    Den Eindruck hatte ich jetzt auch nicht so wirklich.
    Woran erkennt man denn Männer, die ihren Frieden ohne weibliche Befriedigung nicht finden und zwar bevor man mit ihnen ins Bett geht?
    Oder soll ich ihn immer erst dann kommen lassen, nachdem ich gekommen bin, so wie beim Türaufhalten wo die Frau ja auch zuerst durchgeht? Wäre für Tips wirklich dankbar.

    • @atacama: „Wo lernt man diese supi gefallsüchtigen Männer denn kennen ausserhalb eines Bordells?“

      Überall! IV habe im Privaten ähnliche Erfahrungen gemacht. Meist ist dem Mann meine Lust viel wichtiger als seine. Allerdings finde ich es umgekehrt auch sehr erregend für mich, wenn der Mann so richtig abgeht und ich seine Lust sehe /spüre. Wenn ich einem Kerl zum Beispiel einen blase und ihn dann ansehe, seine Lust in seinen Augen sehr, seine Erregung in seinem Schwanz spüre, dann macht mich das selbst total an.
      Ich dachte eigentlich auch, dass es der Normalfall ist, dass einem die Lust des anderen viel bringt, denn auch bei Männern merke ist, wie es sie erregt, wenn ich lustvoll stöhne oder irgendwie anders Erregung zeige. Ein Mann ist meist sehr um meine Lust bemüht.

      Kann es vielleicht sein, dass du selbst an die Sache anders reingehst und bei einem ONS auch nur an dich und deine eigene Lust denkst? Vielleicht ist das mehr so ein gegenseitiges Spiel, dass man vom anderen nicht viel mehr erwarten sollte als man auch selbst zu geben bereit ist?

      • @Miria

        “ Allerdings finde ich es umgekehrt auch sehr erregend für mich, wenn der Mann so richtig abgeht und ich seine Lust sehe /spüre. Wenn ich einem Kerl zum Beispiel einen blase und ihn dann ansehe, seine Lust in seinen Augen sehr, seine Erregung in seinem Schwanz spüre, dann macht mich das selbst total an.“

        Absolut, ja.
        Einen anderen Grund für Oralverkehr (egal wer bei wem) gibt es ja auch nicht.

        „Kann es vielleicht sein, dass du selbst an die Sache anders reingehst und bei einem ONS auch nur an dich und deine eigene Lust denkst? Vielleicht ist das mehr so ein gegenseitiges Spiel, dass man vom anderen nicht viel mehr erwarten sollte als man auch selbst zu geben bereit ist?“

        Ne, wirklich nicht.

    • Das verstehe ich auch nicht ganz.
      Auch die Sache mit den Pornos, wo es ja laut Christian viel mehr um die Lust der Frau geht. Kein einziger normaler Porno endet mit dem Orgasmus der Frau. Am Ende spritzt ER ab, meist in ihr Gesicht oder sonst irgendwo hin auf ihren Körper. Auch laufen die meisten Pornos nach diesem Schema ab: die Frau bläst dem Mann einen, dann werden zig Stellungen ausprobiert, und dann bläst die Frau dem Mann wieder einen, bis er eben kommt. Ich unterstelle mal den meisten Männern, die zu Selbstreflexion fähig sind, und mehr als zwei Gehirnzellen haben, zu wissen, dass das, was in Pornos gezeigt wird, für gewöhnlich bei einer Frau nicht zum Orgasmus führt (bei einem Mann auch die wenigsten Sachen). Wie man da zur Überzeugung kommen kann, dass in konventionellen Pornos eher die weibliche Lust dargestellt wird, ist mir ein Rätsel.

      Und wenn es ein Zeichen ist, dass den Männern weibliche Lust wichtig ist, wenn sie nach dem Sex fragen: „Bist du gekommen?“ oder „Wie war ich?“, dann gute Nacht. Mehr machen die viele Männer einfach nicht, als das.
      Wobei man natürlich dazusagen muss, dass Frauen, nicht anders als Männer, für ihren Orgasmus in erster Linie selbst zuständig sind – bevor mir noch irgendjemand mit „Opferhaltung!!“ kommt. Wenn eine Frau nicht imstande ist, ihrem Mann zu erklären, wie und wo sie geleckt oder gefingert werden möchte, dann ist sie selbst schuld. Ein Mann sollte sich nicht gezwungen fühlen, Gedanken zu lesen. Umgekehrt dasselbe.
      Eine Sauerei wird es nur dann, wenn einer der beiden Dinge verlangt, die er/sie selbst nicht zu geben bereit ist.

        • @ Shark
          Die weibliche Lust in Pornos wird dahingehend dargestellt, dass alle Frauen dort dauergeil sind und beim Sex stöhnen und quietschen, wie Katzen auf Speed.

          Natürlich wissen die meisten Männer dass das Unsinn ist, aber die meisten Pornos dienen halt lediglich der Erregung und Befriedigung von Männern. Und Männer werden durch die Darstellung weiblicher Lust und Geilheit nun mal erregt und befriedigt.

        • Dann sind konventionelle Pornos reichlich unsinnig bis schädlich. Die Stellungen führen realistisch gesehen weder zu männlichen Orgasmen, noch zu weiblichen, die Lust ist nicht echt, was viele oder die meisten Pornogucker wissen, und der Rest, der es nicht weiß, fällt auf die Schnauze, wenn die Frauen, mit denen sie ins Bett gehen, keinen Orgasmus bekommen, wenn sie ihnen ins Gesicht spritzen.

          • @shark

            Klar, es geht eben darum einen optischen Reiz zu bieten, was andere Stellungen interessant macht als beim tatsächlichen Sex.
            Was genau soll da schädlich sein?

            Pornos sind da auch nicht anders als Computerspiele, Spielfilme oder Bücher. Die Leute wissen, dass das Fantasien sind und diese nicht eins zu eins umsetzbar sind. Und das Frauen im Pornos anders reagieren, wenn man ihnen ins Gesicht spritzt, als die meisten Frauen außerhalb eines Pornos ist auch etwas, was sich recht unschwer ergibt.

            Der wesentliche Punkt ist aber, dass die Geilheit der Frau (auch aus Anlässen, in denen Frauen nicht geil sein müssen) in stark überhöhter Form in vielen Pornos ein ganz zentrales Element ist. Und das viele Männer genau diese Lust eben auch bei den Frauen, mit denen sie tatsächlich Sex haben, hervorrufen wollen.

        • Unsinnig weil man mit echter Lust sicher auch Kohle machen könnte, schädlich, weil ich nicht in der Haut eines Mannes stecken will, der von seiner Freundin eins auf die Mütze kriegt, weil er ihr ins Gesicht spritzt.
          Oder, etwas ernsthafter jetzt, weil mit Pornos Erwartungen aufgebaut werden, die im realen Leben nicht erfüllt werden können.

          • „Unsinnig weil man mit echter Lust sicher auch Kohle machen könnte“

            Und? Man könnte auch lebensechtere Spielfilme drehen, und mit der passenden Story da sicherlich auch Geld machen, aber warum sollte das dagegen sprechen, dass man Fantasien der Menschen bedient?

            Das ist so als würdest du sagen, dass kitischige Liebes-/Sexromane für Frauen doch bitte nicht mehr den Landarzt mit hohem Status und guten Herz/den wilden Piratenkapitän mit herz etc verwenden sollten.

            „schädlich, weil ich nicht in der Haut eines Mannes stecken will, der von seiner Freundin eins auf die Mütze kriegt, weil er ihr ins Gesicht spritzt.“

            Für wie blöd hältst du eigentlich Männer?
            Das ist doch auf „Ich möchte nicht in der Haut eines Elternteils stecken, der seinem Kind Videospiele erlaubt hat“.
            Die meisten Männer sind sich doch voll bewußt, dass viele Frauen das nicht mögen und werden ihnen wohl nur mit Einverständnis oder entsprechender Warnung ins Gesicht spritzen (die Reaktion ist übrigens in der Regel gar nicht so schlimm)

            „Oder, etwas ernsthafter jetzt, weil mit Pornos Erwartungen aufgebaut werden, die im realen Leben nicht erfüllt werden können.“

            Und? Deswegen sind es ja auch phantasien. Die Darstellerinnen sind deswegen meist auch schon wesentlich heißer, was auch für die meisten nicht erfüllbar ist.

        • @ Shark
          „Unsinnig weil man mit echter Lust sicher auch Kohle machen könnte“

          Aber nicht genug, um die Nachfrage zu decken.

          „der von seiner Freundin eins auf die Mütze kriegt, weil er ihr ins Gesicht spritzt.“

          Also ich mag das durchaus. Gibt sicher auch Frauen die das mögen. Sollte man natürlich vorher abklären.

          „weil mit Pornos Erwartungen aufgebaut werden, die im realen Leben nicht erfüllt werden können.“

          So wie mit Reklame, Märchen und Liebesfilmen.

        • „Oder, etwas ernsthafter jetzt, weil mit Pornos Erwartungen aufgebaut werden, die im realen Leben nicht erfüllt werden können.“

          Damit kann man auch Kinos, Computerspiele und Bücher verbieten. Ein Porno ist genauso ein HowTo für Männer um die Wünsche von Frauen zu befriedigen, wie Need for Speed eine Fahrsimulation zum Einparken ist.

        • @Shark,

          Unsinnig weil man mit echter Lust sicher auch Kohle machen könnte.

          Solche Pornos gibt es. Also welche, bei denen niemand etwas vorspielen muss und weder Duracell Hasen noch quietschende Katzen eine Rolle spielen. Natürlich kann man sich einreden, die Geräusche und Orgasmen in den meisten Mainstream Pornos seien echt, aber dann glaubt man wahrscheinlich auch daran, dass Superman wirklich fliegen kann und es Vampire gibt 🙂

        • @ Luc

          *Vampire gibt es, wacht endlich auf und erkennt die Wahrheit!*

          Da bin ich ja beruhigt.

          Wie hätte ich sonst auch Tippse das Verlassen des Hauses nach Einbruch der Dunkelheit weiter verbieten sollen?

          Vampire sind die Stützen des Patriarchates.

      • @Shark

        „“Bist du gekommen?” oder “Wie war ich?”, dann gute Nacht. Mehr machen die viele Männer einfach nicht, als das.“
        oft nichtmal das.

        „Wenn eine Frau nicht imstande ist, ihrem Mann zu erklären, wie und wo sie geleckt oder gefingert werden möchte, dann ist sie selbst schuld. “

        Mir fällt das ehrlichgesagt wirklich schwer, also überhaupt zu sagen, dass es mir nichts gebracht hat und er eigentlich nochmal ran müsste, gerade wenn er dann schon längst fertig und quasi wieder beim Anziehen ist. zumindest wenn ich kein besonderes Vertrauen zu dem Mann habe bzw ihn gut kenne.
        Das ist dann so eine Art „vorauseilender Gehorsam“ um nicht zu stressig zu wirken oder eine unangenehme Situation/Diskussion heraufzubeschwören. Irgendwie bin ich halt auch in dem Glauben aufgewachsen, dass, wenn man gut zu einem anderen Menschen ist, er dann auch mal was freiwillig zurückgibt ohne ihn darum bitten oder gar es befehlen zu müssen, weil ich auch selber so denke. Ist aber scheinbar nicht so. Ok, ist dann halt mein Problem/Schuld.
        Kann natürlich sein, dass ich bei ons oder auch so zu oft den falschen Männertyp wähle, wenn der Rest der Welt anscheinend ständig so ganz gegenteilige Erfahrungen sammelt.

        • @ Atacama

          „Mir fällt das ehrlichgesagt wirklich schwer, also überhaupt zu sagen, …“

          Bei solchen Leuten ist es mir dann auch inzwischen wurst ob denen der Sex gefallen hat. Vor allem dann, wenn die auch noch so tun als ob es geil ist … falsches stöhnen und so … Die sind in meinen Augen tatsächlich selbst schuld. Da heißt es dann imer Frauen seien kommunikativer. Lächerlich eigentlich.

        • @ddbz

          Hä? Es kann doch trotzdem geil sein, zumindest solange es dauert, aber eben nicht zum Abschluß kommen. Und man kann auch „richtig“ stöhnen, aber trotzdem nicht kommen. Weil es eben zu kurz dauert.
          Und wenn er dann fertig ist, wie soll man ihm das dann klarmachen? Besonders wenn es eben ein One Night Stand ist den man nicht gut kennt und der vielleicht sowieso einfach nur fertig werden wollte, wie sich dann herausstellt?
          Weil wozu denn anstrengen, wenn man sich eh nie wieder sieht, so scheinen viele zu denken.

        • @ Atacama

          „Und wenn er dann fertig ist, wie soll man ihm das dann klarmachen? “

          Was jetzt? Die Sache mit dem Lecken und fingern? Fragst Du ernsthaft?

          Was sagst Du zu jemandem von dem Du zB einen weiteren Tee haben möchtest? Nix etwa? — Dann brauchst Du auch keinen Tee mehr … 🙂

        • @ddbz

          „Was jetzt? Die Sache mit dem Lecken und fingern? Fragst Du ernsthaft?“

          Das wird bei One Night Stands meistens nur als Vorspiel gemacht wenn überhaupt, ich spreche jetzt von Penetration. Oralverkehr ist immerhin auch eine Risikopraktik.
          Soll ich dann sagen, halt Stop, mach erstmal bis ich fertig bin, dann kannst du einlochen?
          Ach keine Ahnung, ich hoffe halt immer, er schafft es so lange bis ich auch soweit bin. Orgasmus zu zweit bzw. mit Penetration ist halt auch schön.

        • Wenn Männer, aus deiner Sicht, zu früh kommen, @Atacama, dann liegt es nicht nur an ihnen, sondern auch daran, dass sie recht oft eine staubtrockene Wüste vorfinden. Insofern liegt es eben nicht nur an dem einem.

          Ist aber kein Anwurf, sondern kann ein Hinweis sein.

          Und wenn du nicht artiklulierst, was du denn gerne noch hättest, dann beschwer dich doch bitte im Nachhinein nicht.

          Geben und nehmen ist keine Eibahnstraße.

        • @emannzer

          „Wenn Männer, aus deiner Sicht, zu früh kommen, @Atacama, dann liegt es nicht nur an ihnen, sondern auch daran, dass sie recht oft eine staubtrockene Wüste vorfinden. Insofern liegt es eben nicht nur an dem einem.“

          Das ist nicht der Fall.
          Ausserdem wäre das so als würde ich sagen „Was kann ich denn dafür, wenn ich eine schlaffe Nudel vorfinde?“ Das ist doch meine Aufgabe, daran etwas zu ändern und umgekehrt. Wie gesagt, wenn immer davon ausgegangen wird, dass man was „vorfinden“ muss und für alles selbst verantwortlich ist, dann kann man sich gegenseitigen Sex doch irgendwo sparen oder nicht? Denn es geht doch dabei darum, sich gegenseitig was gutes zu tun.

          „Und wenn du nicht artiklulierst, was du denn gerne noch hättest, dann beschwer dich doch bitte im Nachhinein nicht.

          Geben und nehmen ist keine Eibahnstraße.“

          Ich werde es berücksichtigen.
          Aber ich finde das bei One Night Stands halt schwierig, wenn man sich gut kennt, ist es was völlig anderes. da fällt das reden leichter.

        • „Mir fällt das ehrlichgesagt wirklich schwer, also überhaupt zu sagen, dass es mir nichts gebracht hat und er eigentlich nochmal ran müsste, …“

          Tu’s trotzdem. Was den Sex mit Frauen auch so kompliziert macht ist, dass die eine Anspruch auf ihren eigenen Orgasmus erhebt, die andere dagegen gar kein Interesse daran hat.
          Ich hab auch schon Frauen jammern gehört, dass der Lover sie beim Versuch, sie zum Höhepunkt zu bringen, wund gerieben hat.

          Meine Frau hat nach einem – für mich befriedigenden — Sex mich mal lachend wieder ins Bett zurückgeholt mit den Worten „Jetzt bin ich dran“.
          Klare Ansage, und der darauffolgende Sex war für mich auch ohne Höhepunkt genauso befriedigend, wie für sie. Ich war (und bin) froh für diese Offenheit, denn sie verschafft mir doppelt Lust 🙂 .

          Auch – und vielleicht gerade – beim Sex bist Du für Dein Glück selbst zuständig. Und Du hast jedes Recht, dieses auch einzufordern.

  7. Ich denke sie hat recht und formuliert nur das aus, worauf wir seit Jahrzehnten konditioniert wurden: Du bist nichts, die Frau ist Alles!

    Ohne jetzt im Einzelnen darauf einzugehen, was sie gesagt hat, aber die Diktion scheint klar zu sein: Ich weiß, wo eure Schwächen liegen – und ihr müsst lernen, damit umzugehen.

    Diese Karte spielt sie auch aus (und erinnert nicht nur damit an Esther Villar) und zeigt letztendlich den Männern auf, warum es besser ist, sich nicht mehr so fremdsteuern zu lassen:

    Es wurden in den letzten vier Jahrzehnten Ertwartungshaltungen seitens der Frauen evoziert, die sie selbst nicht mal im Ansatz erfüllen können. Leck mich – aber mach mich nicht nass …

  8. Das Interview ist lesenswert, gerade nicht, weil man da 100% Feminismus oder 100% Maskulismus geboten bekommt, sondern weil man mal eine ganz andere Einschätzung bekommt. Eine Einschätzung, der ich selbst auch in manchem Punkt direkt widersprechen würde:

    „Ich glaube, dass Männer und Frauen auf sexuelle Frustration unterschiedlich reagieren, auch weil sie anders konditioniert werden. Männer lernen eher: Geh doch in den Puff, geh ficken.

    Es gibt keinen Puff für Frauen, da hast du als Frau insofern Pech gehabt. Geh in den Strickkurs, krieg ein Kind, denk an andere schöne Dinge im Leben, mach Tantra, keine Ahnung. Frauen und Männer haben gelernt, verschiedene Bedürfnisse aus ihrem Frust abzuleiten. Männer insistieren auf Sex; sie haben gelernt, dass es im Sex etwas gibt, das ihnen zusteht, und sie vermuten, dass die Prostituierte oder der Porno ihnen das geben kann.“

    Also, wenn das jedem Mann eingetrichtert wird, muss ich da gefehlt haben. In meiner Realität ist das Gegenteil der Fall: Eine halbwegs passable Frau kommt recht leicht zu Sex (aber nicht unbedingt zu gutem Sex oder einer Beziehung), ein Mann (wenn er nicht sehr gutaussehend ist) muss mehr dafür tun.

    Auch der Rat, „einfach mal in den Puff zu gehen“, ist mir bisher nicht untergekommen. Es gibt zumindest auch die gegenteilige Ansicht, dass es ein negatives Signal ist, wenn man keine Frau durch Umwerben zum Sex bekommt bzw. wenn man den Werbeaufwand nicht treiben will. Soviel auch zum angeblichen Anspruchsdenken, dass einem Mann Sex zustehen würde…

  9. @Graublau: Bei der Passage habe ich mich auch gefragt, was die gute Dame eigentlich so raucht.

    Der Mangel an Empathie und Verständnis für Männer, den selbst die in dieser Hinsicht positiven Ausreißer unter den Frauen an den Tag legen, ist immer wieder erschreckend!

    Tragisch, dass Männer denken, sich ihrer Partnerin öffnen zu können und die tiefe Sehnsucht hiernach verspüren.

    Ab ca. 4:50

    „women are paying us with the counterfeit currency of sex, and to be honest, most men arent even paying for just sex they are paying for some skewed form of motherly companionship. Many men secretly fantasize about some kind of constant motherly female affection is my best guess from what ive observed. Its far from just sex, we have a weakness within ourselves that desires female affection.

    We as men have a bad habit of imagining the ideal women as being kind, inviting and warm, and someone that we can show our weakness to, but the reality is that women simply hate weak men. Its the cold hard reality that men need to face and address, you will find no solace in the bosom of a woman i assure you.“

    Hier noch mal als Transkipt:

    http://barbarossaa-male-sovereignty.blogspot.de/2011/12/flawed-male-desire-leads-to-traditional.html

      • @hblink55: Gern geschehen!

        Das obere Video war glaube ich sogar das erste seiner Videos, das ich gesehen habe. Eine Offenbarung!

        Ich jedenfalls glaube seine Aussage, dass ihm im Verlauf der letzen 6 Jahre tausende Männer Dankesmails geschrieben haben.

  10. Pingback: Abstrakte Frauen wissen mehr « jungs & mädchen

  11. Pingback: Orgasmusgleichberechtigung | Alles Evolution

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