Selbermach Samstag 109 (08.11.2014)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

199 Gedanken zu “Selbermach Samstag 109 (08.11.2014)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder dem Feminismus eine mit der Steinzeitkeule überziehen. Rein argumentativ natürlich. Noch ist es ja legal. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal das hier:

    https://krautreporter.de/71–wir-verschiessen-standig-potenzial (Top-Empfehlung)

    Hier zeigt sich, dass typisch feministische Sichtweisen auf Prostituierte offenbar ziemliche Pauschalurteile sind. Ich kann und will nicht die Prostitution für harmlos oder unproblematisch erklären, aber die einfache Formel Prostituierte = „rechtloses, armes Opfer ohne gültige Papiere in der Gewalt brutaler Menschenhändler“ stimmt offenbar genauso wenig wie die Vorstellung, jede Prostituierte handele nur aus Not so. Letztlich weiß ich es natürlich nicht, man steckt ja nicht drin.

    Dieser Text

    http://www.fraumeike.de/2014/ueber-die-maenner-und-die-frauen/

    ist auch lesenswert. Ist schön zu sehen, wenn eine Diplom-Biologin den Feminismus öffentlich kritisiert.

    Eine Schwachstelle hat der Text jedoch aus meiner Sicht. Sie schreibt: „Die Paarbindung, bei der ich große Zweifel habe, ob sie sich tatsächlich evolutiv ausgeprägt hat oder nicht vielleicht doch eher aus besagten Moralvorstellungen kulturell kreiert?“

    Da hat sie wohl nicht lange drüber nachgedacht. Denn Paarbindungen basieren ja auch auf dem Verliebtsein, also einem Verhaltensprogramm, das mit erheblichen Veränderungen in den Konzentrationen einiger Neurotransmitter & Hormone einhergeht und Menschen zur vorrübergehenden Monogamie zwingt. Verliebtsein gleicht dabei in einigen Hinsichten sogar einer zwangsneurose. Bei Männern reduziert sich dabei der Testosteronspiegel, bei Frauen steigert er sich, damit sich der Sexdrive der beiden Liebenden an die Bedürfnisse des jeweils anderen anpasst. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Verliebtheit) Auch bei vielen Tierarten gibt es teils fakultativ, teils obligat feste Paarbindungen, denen zumindest in vielen Fällen ähnliche Verhaltensprogramme zugrunde liegen werden – häufig besonders bei Vögeln. (Fremdgehen tun diese Tiere natürlich trotzdem!)

    Ansonsten hat dat jute Frauchen jedenfalls eine gesunde Einstellung:

    https://twitter.com/frau_meike/status/530404076933357568

    Wat jibbet noch Schönes diesen Samstag? Das hier:

    http://www.domradio.de/themen/soziales/2014-11-07/missbrauchsbeauftragter-kritisiert-neue-sexualpaedagogik

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/emmaistfuermich-debatte-unter-feministinnen-im-netz-a-1001384.html

    http://sciencefiles.org/2014/10/31/profxin-lann-hornscheidt-von-der-humboldt-universitat-entfernen/ (Top-Empfehlung)

    http://suwasu.wordpress.com/2014/11/03/sexuelle-wurde-und-die-freiheit/

    Manndat:

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13235

    (Ich habe den Krimi am Sonntag übrigens auch gesehen. Ich frage mich, ob es Zufall ist, dass der Mörder, der immerhin Ehefrau und Kinder umgebracht hatte, ausgerechnet „Arne“ hieß!)

    IGAF:

    http://www.antifeminismus.ch/aktuelles-1/

    Frau 2000plus:

    http://frau2000plus.net/ein-recht-auf-leben/

    Man-tau bzw. Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2014/11/nichts-gelernt-die-sexualpadagogik-und.html

    Cuncti:

    http://cuncti.net/haltbar/829-postmoderner-relativismus-an-universitaeten

    Kuckucksvater:

    http://kuckucksvater.wordpress.com/2014/11/07/es-fangt-ein-neues-leben-fur-uns-alle-an-meine-schwester-und-ich-sind-kuckuckskinder-von-christine-mangold/

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2014/11/defintionsmacht-mit-justizministerin-heiko-maas/#more-942756

    …und der Surftipp des Tages:

    http://agensev.de/

    Dann hätte ich noch ein Anliegen:

    Kann mir mal jemand sagen, wo ich in den Müllstrommedien nach Herzenslust „rumtrollen“ kann, ohne dass ich zensiert werde?

    Ich hatte jetzt auf http://www.Spiegel.de allesevolution.wordpress.com, genderama.blogspot.de und nicht-feminist.de verlinkt. Diesmal ließen sie es stehen. Aber als ich dann in einem weiteren Kommentar meine beiden „supitollen“ Listen verlinkt habe, wurde es zensiert. Sauerei! Oft zensieren sie in den Müllstrommedien ALLES, was ich da verlinke.

    Was für Erfahrungen habt ihr diesbezüglich gemacht? Auf welchen Mainstream- bzw. Müllstrommedien-Websites kann man gut „peinliche Maskutroll“-Seiten zwecks „Zusammenrottung“ (hihi) weiterverbreiten?

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), Geschlechtsunterschiede & Attraktivitätsmerkmale, Guys & Dolls, böööööööze binäre, biologistische Geschlechterordnung

    Special Biolehrer & Didaktiker Teil X:

    Ich habe dann jedenfalls nach dem einen „lovely“ Semester (siehe letzte Selbermachsamstage) ein Schulpraktikum gemacht. Fachpraktikum Biologie halt. Ohne hier alles davon im Detail beschreiben zu können, eines ist sicher: Es ist eine ziemlich schräge Branche.

    Wie schräg, sei am folgenden Beispiel erklärt: Wenn ich einen Overhead-Projektor benutze, und ich brauche nicht eine Sekunde, sondern vielleicht 3 bis 4 Sekunden, um dessen Anschaltknopf zu finden, dann schreibt hinten direkt eine mit, ich hätte mich „nicht mit dem Medium beschäftigt“ und kreidet mir dann hinterher auf dem Niveau „Fehler“ an, die ich gemacht hätte. Wohlgemerkt: Eine Frau, die selbst mal eine Uni von innen gesehen hat. Ich komme da schlichtweg nicht mehr mit. Die achten auf Sachen, das glaubt man gar nicht. Vieles, was Schulpraktikanten, Referendare und Junglehrer beachten müssen, ist ungefähr so auf dem Niveau. Ein Lehrer erzählte mir einmal, er hätte, als er besichtigt wurde, Vorwürfe daraus gemacht gekriegt, dass er im falschen Moment gesessen oder gestanden hätte.

    Während sich auf Lebenszeit verbeamtete Lehrer bald alles erlauben können, also auch z.B. Mülltonnen im Unterricht auskippen und ihre Schüler als „Dümmlinge“ und „Blödiane“ titulieren dürfen, müssen Schulpraktikanten, Referendare und Junglehrer vor der Verbeamtung auf Lebenszeit bald aufpassen, dass sie im richtigen Moment ein- und ausatmen, weil sonst hinten einer sitzt und sowas wie „Hat im falschen Moment eingeatmet – keine Lehrerpersönlichkeit“ mitschreibt. Das ist da heute so. (Das spricht übrigens nicht dafür, Lehrer nicht mehr zu verbeamten. Denn dann entscheiden Leute mit solchen Maßstäben auch noch über mittelalte und alte, hocherfahrene Lehrer anhand solcher Kriterien, wenn dann der Beamtenstatus weg ist und Lehrer „endlich“ nach „Leistung“ bezahlt werden.)

    Ich muss überhaupt sagen, dass mir vieles am Grundkonzept dort während des Praktikums nicht gefiel. Die eigentlichen Probleme dort waren aus meiner Sicht, dass Schüler in Klasse 5 in einem Satz bald 5-7 Rechtschreibfehler machten und von Zeichensetzung und Grammatik keinen Plan hatten. Viele Sätze von denen waren im grammatischen Sinne gar keine Sätze. (Wodurch das bedingt ist? Ich denke, maßgeblich auch durch „freies Schreiben“ an den Grundschulen. Auch das muss eine Idee von irgendwelchen Didaktikern/Pädagogen sein.) Was auch ein Problem war, das war die Disziplin. Wenn man alle 2 Minuten laut „Ruhe!“ schreien muss, ist vernünftiger Unterricht nicht mehr möglich.

    Aber diese eigentlichen Probleme löst keiner da, die didaktischen Wortführer sowieso nicht. Die machen einem lieber allen ernstes Vorwürfe daraus, dass man sich bei einem Bio-für-Kinder-Geplänkel-Programm über Wölfe keine Lernziele ausgedacht hat, weil man einfach Interesse wecken wollte und mehr nicht, und bei dem Thema konkrete Lernziele gar nicht sinnvoll sind. Zur Erklärung: Später erfuhr ich von einem Didaktiker, dass vor 15 Jahren Schulpraktikanten und Referendare nie Lernziele formulieren durften, also auch dann nicht, wenn es sinnvoll gewesen wäre. Nur 15 Jahre später mussten alle Lernziele formulieren, auch wenn es nicht erforderlich ist. Und auflehnen darf sich kein Mensch gegen diese Moden, und einfach selbst nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. So beknackt ist das alles.

    Interesse schien ich jedenfalls geweckt zu haben, „meine“ Schüler machten gut mit. Von Vorgesetzten wird man dort regelrecht gezwungen, sich unnatürlich zu geben, sich verrückt zu machen, bloß nicht bei ihnen anecken zu wollen. Besser wäre: Einfach in Ruhe Bio machen, nicht einer Dauerprüfungssituation ausgesetzt sein (und das, ohne sich erstmal so versuchen zu dürfen!) und den Kindern schlichtweg ein guter Hirte sein. Ein guter Hirte ist man aber nur, wenn man gleichzeitig nicht Vorgesetzte im Nacken hat, die einen dazu zwingen, zahlreiche Kleinigkeiten zu beachten, und dann auch noch Kleinigkeiten, die einen in ihrer Sinnhaftigkeit nicht gerade überzeugen.

    Die Jungenkrise fiel mir übrigens auch in einem Punkt auf: Für die männlichen Schüler war ich ziemlich interessant, da hätten mich einige von – besonders die eher verhaltensauffälligen – am liebsten für sich alleine gehabt. Die stellten dauernd Fragen, teils wohl nur, damit man sich um sie kümmerte. (Wie kommt das nur? Kein Vater zu Hause? Noch nie einen Mann kennengelernt?) Dummerweise waren aber weit über 30 in jeder Klasse. Das ist zu viel, aber solche grundsätzlichen Probleme löst da niemand. Die Mädchen verhielten sich unproblematischer. Aber gut, sie haben halt eine andere Natur und werden in DEN Schulen heute verhaltensgerechter untergebracht als Jungen.

    Was ich dabei von den vorgesetzten Lehrern, die einem was zu sagen hatten, insbesondere von einer davon unredlich fand: Einerseits kritisieren die viel an dem, was man macht, wenn man sie dann aber fragt, wie man es ihres Erachtens machen soll, sagen sie einem, das solle man selbst wissen und das habe man doch schon 20 mal gesagt. So in der Tonalität reden die mit einem. Der langen Rede kurzer Sinn: Nach meinem Eindruck haben in dem Bereich nicht nüchterne Pragmatiker das Sagen, sondern Ideologen – das ist nur meine Meinung. Auch in diesem Schulpraktikum stieß ich wieder auf deren große Allergie gegen die „Fachorientierung“ und gegen „Wissen“. Aber dann wollen sie trotzdem, dass selbst in Klasse 5 bei Themen, die nur zum Interesse wecken sinnvoll sind, extra Lernziele formuliert werden. Wer das will, hat in meinen Augen nicht nur wirklichkeitsfremde Vorstellungen von Lernprozessen, sondern sieht Kinder auch nicht als völlig unterschiedliche Individuen, die zu Tieren beispielsweise alle einen anderen Zugang haben. Verbindliche Lernziele für alle lassen sich in einem Hauptfach wie Mathematik nicht vermeiden, aber in Bio in Klasse 5 beim Thema Tiere aber dreimal (zumal die sich nicht mit der Formulierung von Lernzielen allgemein zufriedengeben, sondern allen Ernstes auch bei dem Thema sowohl kognitive, als auch affektive, als auch psychomotorische Lernziele formuliert wollen sehen. Wer das bei dem Thema und unter den geschilderten Umständen will – sorry, aber der ist meiner Meinung nach verrückt.). Viel mehr als Interesse wecken kann man da aus meiner Sicht gar nicht groß.

    Eh ich es noch vergesse: Vor dem Schulpraktikum hatte ich während dieses „lovely“ Semesters eine Umfrage machen müssen, für die Lehrveranstaltung, die mich auf die Diplomarbeit vorbereiten sollte. Eine Umfrage unter Lehramtsstudenten der Biologie. Auf dem Umfragebogen wurde auch danach gefragt, ob man Haustiere hat. Was schrieben fast alle Lehrämtler dahin, die ein Kaninchen besaßen (und das hatten viele von denen!)? Sie schreiben „Hase“ dafür hin. Sie kennen nicht einmal von einem Tier, das sie selbst besitzen, die Artzugehörigkeit. Von Hasen (die nebenbei bemerkt nicht nur eine andere Art sind, sondern auch zu einer anderen Gattung gehören als Kaninchen) gibt es kaum eine Haustierversion, außer eine seltene Qualzucht zu Verzehrszwecken. Hasenartige Haustiere sind sonst IMMER Kaninchen. Und die mit Hasen zu verwechseln ist ungefähr so, als würde man Gorillas mit Menschen verwechseln. Naja, es hat bei denen offensichtlich gute Gründe, warum sie so oft die „Fachorientierung“ des Unterrichts ablehnen und „Wissen“ als was Schlimmes ansehen.

    Diesbezüglich noch ein Exkurs in meine Kindheit: Ich hatte im ersten Schuljahr eine Lehrerin, der gegenüber ich gesagt hatte, wir hätten zuhause Wildkaninchen im Garten. Sie, ganz die resolute Frau Lehrerin persönlich: „Nein, das sind Hasen. Kaninchen sind Haustiere.“ Ich widersprach ihr, wurde dann aber gebügelt. Leider konnte ich sie damals noch nicht fragen, ob sie nun mit einem u.a. auf Tierökologie spezialisiertem Diplom-Biologen über Hasenartige (Lagomorpha) diskutieren will. Ich hatte halt als Kind genug Tierbücher gelesen, um zu wissen, dass Feldhase (Lepus europaeus) und Wildkaninchen (Oryctalagus cuniculus) zwei unterschiedliche Arten sind. Sie wusste es nicht, wollte aber um jeden Preis Recht behalten. In einer anderen Situation, auch im ersten Schuljahr, sagte ich, Delphine seien ja eigentlich Wale. Anstatt ein Kind dafür zu loben, dass es das weiß, und dass es weiß, dass Delphine Wale und eben keine Fische sind, sie so: „Nneinn! Delphine sind Delphine, und Wale sind Wale…“ Meine Erfahrung als Schüler überhaupt: Wissen, auch privat angelesenes über Tiere und die Natur, zählt auf der Schule rein gar nichts, obwohl es einen unschätzbaren Wert hat. Die bescheinigen einem lieber, dass man scheiße ist, als einen wirklich zu fördern, und das unter Beachtung individueller Neigungen. Und was diese Grundschullehrerin noch angeht: Einmal sagte sie, sie würde uns schlagen, wenn sie das dürfte…

    Das war jetzt Teil X, es wird noch einen oder vielleicht 2-3 weitere Teile dieser Reihe kommen.

    • ät Matthias:

      „I’m a Barbie Girl in a Barbie Wö-hörld….“
      Und das im Genderland Schweden! Muß reichlich Herzkasperle verursacht haben. 😉

      Zum Guten Hirten: Ein Psalm des Matthias.
      „Der Lehrer ist mein Hirte,
      mir wird nichts mangeln.
      Er weidet mich auf grünen Auen des Wissens
      und führet mich zu den frischen Wassern der Erkenntnis….“

      Heute leider eher in der kommunistischen Version.

      Die Checkerin hat Dir angekreidet, daß Du den Schalter vom Tageslichtprojektor nicht findest?
      ?????????????????
      Wie oft finden wir geilen Laborbiologen den Schalter an ner Zentrifuge nicht, weil die Ingenieure bei Eppendorf es nicht hinkriegen, ihn leicht erreichbar anzubringen.

      Jaja, wie gesagt, Sammelbecken für die Doofen und die Faulen…

      Hab übrigens grade mal die Karnickel nachgeschlagen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hasen#.E2.80.9EHasen.E2.80.9C_und_.E2.80.9EKaninchen.E2.80.9C

      Vermute, Stallhasen sind immer von der Gattung Widkaninchen. Kenne ich aus so.
      Gibt es echte Hasen in der Zucht? Bei nem unsozialen Renn-Lepus? Wo hastn das her?

      Mir ist auch schon aufgefallen, daß Schüler (m/w) an Wissen sehr wohl interessiert sind, wenn man es ansprechend präsentiert wird. Damit meine ich nicht irgendwelche Gruppenspielchen.

      Was ich aus meiner eigenen Schulzeit gar nicht kannte, ist das moderne Versagen der Jungs. In den 90ern war das Leistungsverhältnis noch ausgeglichen.

      Eine Schülerin bestätigte mir, daß die Mädchen tatsächlich deutlich besser sein, weil die Jungs „so faul sind“.
      Da sich Jungs in den letzten 15 Jahren genetisch nicht geändert haben, muß wohl die ideologische Gender-Pädagogik verantwortlich sein.
      Super. Jetzt sind Männer ja schon auf der Uni im Hintertreffen.
      Nun könnte man sagen, egal, übernehmen halt die Mädels den Job.

      Klappt aber bekanntlich nicht. Selbst Gendafrauen wie Anneleinchen Wizorek (s.ganz unten) studieren mit Vorliebe Blümchenfächer wie Literatur.
      Wer macht dann die Ingenieurjobs im Lande?

      Und noch was: Frauen schätzen als Partner (Kindsvater) Männer, die sozial mindestens gleichwertig sind, besser noch höherstehend.

      Mit wem machen die ganzen Akademikerinnen dann noch Kinder?
      Mit dem Metzger von nebenan?
      Leider nicht.

      • @ Axel

        „“I’m a Barbie Girl in a Barbie Wö-hörld….”
        Und das im Genderland Schweden! Muß reichlich Herzkasperle verursacht haben. ;-)“

        Hab nochmal nachgeguckt. Aqua ist eine dänisch-norwegische Gruppe. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Aqua_%28Band%29) Aber ich glaube, die sind auch ganz schön vergendert. zumindest die Norweger ähnlich wie die Schweden, so weit ich weiß.

        Da fragt man sich: Was ist aus den Wikingern nur geworden?

        Früher haben sie noch Keltinnen auf den britischen Inseln geraubt, sind mit denen weiter nach Island und haben dort eine neue Population begründet.

        http://www.spektrum.de/alias/molekulargenetik/frauenraub-der-wikinger/827537

        „Zum Guten Hirten: Ein Psalm des Matthias.
        “Der Lehrer ist mein Hirte,
        mir wird nichts mangeln.
        Er weidet mich auf grünen Auen des Wissens
        und führet mich zu den frischen Wassern der Erkenntnis….”

        Heute leider eher in der kommunistischen Version.“

        Ja,. leider. Aber unabhängig davon: Die zwingen einem da eine Art und Weise auf, die ich angesichts der Tatsache, dass ich gleichzeitig eine Bezugsperson von Kindern sein soll, geradezu gefährlich finde.

        Gerade einer, der es mit Kindern zu tun hat, muss Ruhe ausstrahlen, und und darf nicht verrückt und aggressiv gemacht werden, indem man ihn dazu zwingt, zig Kleinigkeiten zu beachten. Während „Großigkeiten“ praktisch nie beachtet werden.

        „Die Checkerin hat Dir angekreidet, daß Du den Schalter vom Tageslichtprojektor nicht findest?
        ?????????????????“

        Genau so sind die. Hauptsache, sie finden was und können sich wichtig tun. Die Lehrer sind nicht alle so, aber die didaktischen Wortführer? Oh Gott!

        „Wie oft finden wir geilen Laborbiologen den Schalter an ner Zentrifuge nicht, weil die Ingenieure bei Eppendorf es nicht hinkriegen, ihn leicht erreichbar anzubringen.“

        Ob im Labor an einer Zentrifuge oder am Drucker zuhause. Na und? Dann braucht man halt ein paar Sekunden länger. Wirklich nur Sekunden. Ich dachte bisher immer, auf die käme es nur im Rennsport an und nicht im Unterricht.

        Ich kam mal damals im Studium in einem Labor mit dem Hintern an den Knopf einer größeren Maschiene, weil ich jemandem auswich. Die Maschiene machte daraufhin ein ersterbend klingendes Geräusch. (hihi) Den Knopf wieder rausgezogen, und sie kam wieder auf Touren…

        Sowas kann passieren. Aber in so Lehrproben in der Schule erwarten die von einem, dass gar nichts schiefgeht, auch nicht Kleinigkeiten. Da kann man sich gar nicht mehr normal verhalten.

        „Jaja, wie gesagt, Sammelbecken für die Doofen und die Faulen…“

        Für die Faulen will ich nicht mal bestätigen. Aber Doofe gibt es unter denen zumindest einige. Und die, die nicht doof sind, haben nichts zu sagen.

        „Hab übrigens grade mal die Karnickel nachgeschlagen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hasen#.E2.80.9EHasen.E2.80.9C_und_.E2.80.9EKaninchen.E2.80.9C

        Vermute, Stallhasen sind immer von der Gattung Widkaninchen. Kenne ich aus so.“

        Ja.

        „Gibt es echte Hasen in der Zucht? Bei nem unsozialen Renn-Lepus? Wo hastn das her?“

        Das war mal in einem Fernsehbeitrag früher vor Jahren. Ein Feldhase mit dem ich glaube dreifachen Körpergewicht, eine Qualzucht halt. Diente nur der Fleischgewinnung.

        „Mir ist auch schon aufgefallen, daß Schüler (m/w) an Wissen sehr wohl interessiert sind, wenn man es ansprechend präsentiert wird. Damit meine ich nicht irgendwelche Gruppenspielchen.“

        Tja, und gerade solche Schüler haben von dieser Art der Schule nicht viel.

        „Was ich aus meiner eigenen Schulzeit gar nicht kannte, ist das moderne Versagen der Jungs. In den 90ern war das Leistungsverhältnis noch ausgeglichen.“

        Das hab ich als Schüler, der ich auch in den 90ern war, auch nicht so erlebt. Das ist seit Anfang oder Mitte der Nullerjahre erst so.

        „Eine Schülerin bestätigte mir, daß die Mädchen tatsächlich deutlich besser sein, weil die Jungs “so faul sind”.“

        So einfach machen die es sich.

        „Da sich Jungs in den letzten 15 Jahren genetisch nicht geändert haben, muß wohl die ideologische Gender-Pädagogik verantwortlich sein.
        Super. Jetzt sind Männer ja schon auf der Uni im Hintertreffen.
        Nun könnte man sagen, egal, übernehmen halt die Mädels den Job.“

        Klar waren das maßgeblich die Femis & Gendersens. Sie haben einen Geschlechterkampf gegen Kinder und Jugendliche geführt, was sich eigentlich ganz von selbst verbietet.

        „Klappt aber bekanntlich nicht. Selbst Gendafrauen wie Anneleinchen Wizorek (s.ganz unten) studieren mit Vorliebe Blümchenfächer wie Literatur.
        Wer macht dann die Ingenieurjobs im Lande?“

        Männer natürlich, solange sie trotz Frauenquote den Job noch haben können.

        „Und noch was: Frauen schätzen als Partner (Kindsvater) Männer, die sozial mindestens gleichwertig sind, besser noch höherstehend.

        Mit wem machen die ganzen Akademikerinnen dann noch Kinder?
        Mit dem Metzger von nebenan?
        Leider nicht.“

        Genau diese Problematik hab ich hier schon öfter angesprochen. Viele Frauen wollen es einfach nicht zugeben, dass es so ist.

        Aber die Akademikerinnen, die lassen dann bald ihre Eizellen einfrieren und bekommen dann mit vielleicht 43 Jahren von der Samenbank die Spermien eines Nobelpreisträgers. Oder die eines Spitzensportlers. Und ab dann sind wir wirklich überflüssig.

        • ät Matthias:

          Guck mal die Reklame vor dem Barbievideo. Bei mir kam grade was mit binärer Geschlechterwelt: Null-Cola und Frauen… Hihi.

          Aqua ist norwegisch? Um so besser, Eia ja auch…

          Faule Lehrer: Na ja, weißte, Schlümpfe suchen und errötende Ungeheuer bauen statt Stoffkreisläufe und Biogefährdung.. fauler geht´s ja wohl nicht.

          „So einfach machen die es sich.“ Neenee, das Mädel hat schon recht. Der Stoff wird den Jungs mädchenhaft angeboten und deswegen interessieren die sich nicht mehr dafür. Hat Leon de Winter, der Schriftsteller, der in Kalifornien lebt, genauso beschrieben.

          „Männer natürlich, solange sie trotz Frauenquote den Job noch haben können.“
          Klappt nicht, wenn die Abinote so schlecht ist. Und man kann als Genderesoteriker mittlerweile auch im Ingenieurwesen unterkommen: https://www.tuhh.de/agentec/team/hausotter.htm
          Daher übrigens der Ausdruck „Sozialingenieure“.
          😉

          „Aber die Akademikerinnen, die lassen dann bald ihre Eizellen einfrieren und bekommen dann mit vielleicht 43 Jahren von der Samenbank die Spermien eines Nobelpreisträgers. Oder die eines Spitzensportlers. Und ab dann sind wir wirklich überflüssig.“

          Meinst Du wirklich? Wollen Frauen nicht einen Mann, der sie liebt und mit ihnen zusammen die Kinder aufzieht? Und ab und zu mal (du weißt schon)?
          Ich denke, außer ein paar Hyper-Karrierefrauen, Genderlesben oder Intersexuellen (Asterix) ist die Sache mit dem Einfrieren der Eizellen eine Horrorvorstellung.

        • @ Axel

          „Faule Lehrer: Na ja, weißte, Schlümpfe suchen und errötende Ungeheuer bauen statt Stoffkreisläufe und Biogefährdung.. fauler geht´s ja wohl nicht.“

          Na gut, das waren aber keine Lehrer, sondern Didaktiker.

          „“So einfach machen die es sich.” Neenee, das Mädel hat schon recht. Der Stoff wird den Jungs mädchenhaft angeboten und deswegen interessieren die sich nicht mehr dafür. Hat Leon de Winter, der Schriftsteller, der in Kalifornien lebt, genauso beschrieben.“

          In einem Biologiedidaktik-Lehrbuch von mir steht die Empfehlung drin, man solle im Zweifelsfall den Unterricht nach dem Geschmack der Mädchen gestalten, den Jungen würde das dann auch schon irgendwie gefallen.

          „“Männer natürlich, solange sie trotz Frauenquote den Job noch haben können.”
          Klappt nicht, wenn die Abinote so schlecht ist. Und man kann als Genderesoteriker mittlerweile auch im Ingenieurwesen unterkommen: https://www.tuhh.de/agentec/team/hausotter.htm
          Daher übrigens der Ausdruck “Sozialingenieure”. ;-)“

          Tja…

          „“Aber die Akademikerinnen, die lassen dann bald ihre Eizellen einfrieren und bekommen dann mit vielleicht 43 Jahren von der Samenbank die Spermien eines Nobelpreisträgers. Oder die eines Spitzensportlers. Und ab dann sind wir wirklich überflüssig.”

          Meinst Du wirklich? Wollen Frauen nicht einen Mann, der sie liebt und mit ihnen zusammen die Kinder aufzieht? Und ab und zu mal (du weißt schon)?
          Ich denke, außer ein paar Hyper-Karrierefrauen, Genderlesben oder Intersexuellen (Asterix) ist die Sache mit dem Einfrieren der Eizellen eine Horrorvorstellung.“

          Ja, aber auch ohne eingefrorene Eizellen wird der Mann immer überflüssiger gemacht. Immer mehr Männer bleiben dauerhaft Singles. Oder ganz unberührt.

        • ät Matthias:

          „In einem Biologiedidaktik-Lehrbuch von mir steht die Empfehlung drin, man solle im Zweifelsfall den Unterricht nach dem Geschmack der Mädchen gestalten, den Jungen würde das dann auch schon irgendwie gefallen.“

          Bitte Titel und Verlag schreiben! Und Seite!

          Jaja, den Jungs werden die Puppen und Blümchen-Seidenmalereien schon gefallen….

          Birgit Kelle schreibt, daß Hasbro vor 20 Jahren ein Puppenhaus „für alle“ rausbringen wollte. Nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus rein kommerziellen. Dazu ließen sie ihr Produkt von Jungs und Mädchen testen.

          Die Mädchen spielten Vater-Mutter-Kind und kleideten die Püppchen ein.
          Was machten die Jungs? Bauten aus dem Puppenhaus-Dach ein Katapult und schossen die Puppen-KInderwagen durch die Gegend.
          Hehe….

          „Ja, aber auch ohne eingefrorene Eizellen wird der Mann immer überflüssiger gemacht. Immer mehr Männer bleiben dauerhaft Singles. Oder ganz unberührt.“

          Ist das mit den Singles sicher? Gibt halt einige Männer, die nicht heiraten wollen und von einer Schnecke zur anderen wandern. Wüßte nicht, wie Genderer normale Frauen (die absolute Mehrheit!!!) von der Paarung abhalten wollen.

        • @ Axel

          „Bitte Titel und Verlag schreiben! Und Seite!“

          Das ist dieses „Biologiedidaktik von A bis Z – Wörterbuch mit 1000 Begriffen“ von Karl-Heinz Berck/Dittmar Graf (beides Professoren der Biologiedidaktik)

          Das Buch ist beim, Quelle & Meyer-Verlag erschienen.

          Auf Amazon gibt es das auch, wie ich gerade sehe:

          http://www.amazon.de/Biologiedidaktik-von-bis-W%C3%B6rterbuch-Begriffen/dp/349401342X

          Auf S. 44 jedenfalls schließt das Geschreibsel zum Thema „Koedukation“ mit folgenden Worten:

          „in jedem Fall sollte im Biologieunterricht der Grundsatz beachtet werden: Mädchen interessierende Themen sind vorzuziehen, sie interessieren in aller Regel auch Jungen“

          In jedem Fall auch noch. Ich kenne zwar jetzt nicht die empirische Lage dazu, ich glaube denen das aber nicht. Ich kenne die Didaktiker, und ich kenne die geschlechterpolitische Diskussion, ich lese Männerrechtler-Blogs seit Mitte der Nullerjahre.

          Selbst wenn die empirische Studien haben sollten, die belegen, dass sich Jungen im Biologieunterricht auch für Mädchen interessierende Themen interessieren – es kann ja sein, dass sie die Studien mit unlauteren Mitteln gemacht haben, das traue ich denen jedenfalls zu.

          Wieso sollten sich Jungen für biologische Mädchenthemen interessieren?

          Pferde und Reiten ist ein biologisches Thema, das Mädchen und kaum Jungen interessiert. Weiß auch jeder.

          Angeln & Jagen interessiert stark überwiegend Jungen und Männer.

          Was gibt es noch für Themen?

          Ich glaube denen das jedenfalls nicht, dass sich Jungen auch für Mädchenthemen interessieren.

          Die Jungenkrise ist vermutlich wirklich auch dadurch bedingt, dass die Machtinhaber im Bildungssystem so vorgehen.

          „Jaja, den Jungs werden die Puppen und Blümchen-Seidenmalereien schon gefallen….“

          Und die Schleiertänze. Und vor allem das auf dem Schulhof nicht rumlaufen dürfen, sich nicht austoben dürfen. Hat es alles schon gegeben, wenn dann irgendso eine resolute Frau Oberlehrerin/Direktorin ihre hehren Ideale durchsetzen wollte.

          Oder dass sie einen mordsmäßigen Ärger kriegen, wenn sie im Kunstunterricht eine Pistole malen. (Die sind wirklich so blöd, dass sie glauben, es wäre Friedenserziehung, so vorzugehen!)

          Haben wir doch alles schon gehabt.

          Fehlt nur noch, dass – wie in den USA – so ein Vierjähriger als „sex offender“ verknackt wird, weil er versehentlich den Vorbau einer Erzieherin berührt hat, während sie ihn umarmte.

          Den Jungen in der Schule geht es bald ungefähr so, wie dem Panther in dem Gedicht von Rainer Maria Rilke, wo es hinter Tausend Stäben keine Welt mehr gibt.

          „Birgit Kelle schreibt, daß Hasbro vor 20 Jahren ein Puppenhaus “für alle” rausbringen wollte. Nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus rein kommerziellen. Dazu ließen sie ihr Produkt von Jungs und Mädchen testen.

          Die Mädchen spielten Vater-Mutter-Kind und kleideten die Püppchen ein.
          Was machten die Jungs? Bauten aus dem Puppenhaus-Dach ein Katapult und schossen die Puppen-KInderwagen durch die Gegend.
          Hehe….“

          Allan & Barbara Pease („Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“) haben sich ähnlich geäußert.

          Jungen und Puppen? Ich habe als kleiner Junge mal eine Puppe geschenkt gekriegt. Also eine, die irgendwie einem Baby nachempfunden war, aus Plastik. Ich war fast schon beleidigt.

          Lange hat dieses Teil danach nicht mehr „gelebt“… (HA HA HA HA HA)

          Gut, dass ich danach nicht auch von so einer Friedenserziehungs-Tante verknackt wurde.

          „“Ja, aber auch ohne eingefrorene Eizellen wird der Mann immer überflüssiger gemacht. Immer mehr Männer bleiben dauerhaft Singles. Oder ganz unberührt.”

          Ist das mit den Singles sicher? Gibt halt einige Männer, die nicht heiraten wollen und von einer Schnecke zur anderen wandern. Wüßte nicht, wie Genderer normale Frauen (die absolute Mehrheit!!!) von der Paarung abhalten wollen.“

          Ja, zum einen gibt es mehr Männer, die von einer zur anderen hüpfen, und mehr, die selten oder nie eine haben.

          Wie sicher das ist? Ziemlich sicher. Ich grab dazu noch die Tage Informationesmaterial aus und psote es dann nächsten Samstag.

          Und bring dann auch noch mal für alles die Stelle aus dem Biodidaktik-Lexikon.

  2. Hattest du nicht aktuell sowas geschrieben:

    Es kann mit oder ohne Men going their own way nur besser werden, wenn die Feminismus- und Genderkritische Szene bekannter wird.

    Ich empfehle deshalb die Weiterverbreitung dieser URLs:

    [..]

    Viele Menschen kennen diese Seiten schlichtweg noch nicht. Darum: Unbedingt weiterverbreiten!“

    Nichts gegen Ego-Marketing – Aber dieses und dein Yipiee wirkt langsam nicht nur albern, sondern auch affektiert egozentrisch!

    • Kann sein, dass ich das geschrieben habe. So in der art drücke ich das schon mal aus.

      Wieso Ego-Marketing? Es geht mir nur darum, typische feminismuskritische URLs weiterzuverbreiten. Und das würde besser gehen, wenn die nicht ständig zensiert würden.

      Und was hat das mit meinem „Jippiiiiehh“ zu tun? Das kommt doch immer nur Samstags, und nicht, wenn ich z.B. genderama.blogspot.de weiterverbreite.

      Das ist auch kein Ego-Marketing, wenn ich Arne Hoffmanns URL versuche, weiterzuverbreiten.

      Albern? Mit Jippiiiieeeh? Wer findet es noch hier albern? Oder affektiert-egozentrisch? Wer findet es gut?

      Und ist das nicht eher unwichtig?

      • ät Matthias und Emannzer:

        Emannzer hat mich wegen Nestbeschmutzung auch schon mal angeblökt.
        Scheint ein völlig humorloser Männerrechtler zu sein, der ähnlich wie die Genderistas verbissen-ideologisch zu sein scheint, halt nur mit anderem Vorzeichen. Der Name ist ja schon Programm.

        Die Ideologie ist ihm das wichtigste; ob er Verbündete verprellt oder nicht, ist ihm hingegen sch-egal.

        Toll, so erreicht man natürlich sehr viel.

        Deswegen, Matthias, laß Dich wegen „Jippieh“ und Deinen Links nicht ärgern. Guck lieber mal, wie viele Daumen Du hast und wieviel er. Das spricht eine detliche Sprache!

      • Du kippst eine Link-Sammlung ab, die nur auf dich verweist und das auf vielen Blogs.

        Und forderst dabei, sich doch mehr zu verlinken, während du gleichzeitig nicht mal im Ansatz auf die Artikel der jeweiligen Autoren eingehst?

        Willst du mir im ernst erklären, dass dieses „Yippieeh“ andere mitreisst, währenddessen du vieles ignorierst. Ich hoffe nicht, aber dein Kumpel-Alex möge mit dir sein.

        Mir ist es egal, wen du verlinkst, aber dein egozentrischer Altruismus ist nachdenkenswert, zumal er sich nur um dich selbst zu drehen scheint.

        Nun nenn‘ mich Nestbeschmutzer, Kollegah A. wird dir sicherlich gerne beistehen.

        Zusammenarbeit sieht jedenfalls anders aus, als deine „supitolle“ Liste suggerieren wil.

        Falls du nun meinst, ich meine mich
        – dann irrst du mehr als nur gewaltig.

        • @ emanzer

          Ich weiß zwar nicht welche Laus Dir über die Leber gelaufen ist, aber ich denke auch Du bestimmst nicht wer sich wie einbringt. Das sollten wir schon jedem selber überlassen.

          Diesen Vorwurf sich mit fremden Federn zu schmücken gab es schon mal und die Sache endete dann mit einer Sperrung das „Das Patriarchat“ durch den Herren „männerstreik“. Du erinnerst Dich? Sind nur dieses Yiipiieeh und die Linkliste die zentralen Vorwürfe von Dir? Etwas dünn, wie ich finde für diese Aufregung!?

        • @dediebuchstabenzählt::

          „Sind nur dieses Yiipiieeh und die Linkliste die zentralen Vorwürfe von Dir? Etwas dünn, wie ich finde für diese Aufregung!?“

          Ausdrückliches jein: Denn es geht nicht um Dick & Dünn, sondern darum etwas zu fordern, was man scheinbar nicht selbst liefert.

          Der Yiipiieeh-Texter ist nicht mein Feind, so war mein erster Beitrag auch nie intendiert.

          Aber ich würde mir wünschen, mehr über den Tellerrand zu gucken und nicht nur irgendwo Links abzukippen, um sich selbst zu promoten.

          Es ist okay, auf sich selbst zu referenzieren, das mache ich auch. Ich kritisiere allerdings, wenn man es irgendwo ‚ablegt‘ und das ohne jeden Bezug zum Beitrag.

          Nicht mehr – und auch nicht weniger.

          Wenn man dafür und diese Meinung nun schon als Kandidat für eine Sperre dasteht, dann ist nicht nur grundsätzlich etwas nicht ganz koscher, denke ich zumindest.

          Der Yiipiieeh-Mann ist z.B. für mich okay. Aber er wirkt auch recht egozentriert. Aber es ist halt meine Meinung, für die ich mich gerne down-voten lasse.

          Falls du mal einen eigenen Blog aufmachst, wirst du es ggf. nachvollziehen können. That’s live – und nicht „dünn“.

        • @ emanzer

          Ich kann Deine Aufregung nicht nachvollziehen. Das liegt wahrscheinlich in meinem Wesen. Mir ist es nämlich wurst was andere so über mich denken und ob sie mehr Beachtung bekommen als ich. That’s eben live … oder so. Ich kann eben Dein , aus meiner Sicht, Durchdrehen nicht verstehen.

          Übrigens stehst Du nicht als Kanditat für eine Sperre da. Wie kommst Du darauf? Du hast mich falsch verstanden, was ich nicht verstehe, Du solltest doch wissen für wie wichtig ich Meinungsfreiheit halte? 😦

          Ich wollte nur aufzeigen wohin solche fruchtlosen Streitereien führen könnten.

        • @ Emanzer mit dem Schaum vor dem Mund (Tollwut? Mensch, „Stadtfuchs“ hätte Dir sicher was von seinen leckeren Schluckimpfungs-Ködern mitgegeben…)

          Also:

          „Du kippst eine Link-Sammlung ab, die nur auf dich verweist und das auf vielen Blogs.“

          Inwiefern verweist die auf mich? Und dann auch noch NUR auf mich? Verstehe ich nicht. Also jetzt wirklich nicht. Es ist eine Linksammlung, die die feminismuskritische Szene bekannter machen soll.

          Damit Neulinge hier schneller ins Thema kommen, leichter an die „rote Pille“ drankommen. Also an die Schluckimpfung gegen Femi- und Gender-Tollwut.

          Außerdem kippe ich in den Mainstreammedien diese Linksammlungen nur selten aus, da sie zensiert werden. Dann gebe ich einzelne Links an, aber auch die werden oft zensiert.

          Dann frag ich oben, ob hier jemand weiß, wo in den Mainstreammedien man sowas posten kann – also nicht nur die Linklisten, sondern auch z.B. nur Genderama – und als Antwort kommt nur von Dir war, und nur ich wäre ein Egozentriker.

          Die Feministinnen dagegen halten seit Jahrzehnten zusammen und arbeiten dadurch effizienter.

          Warum sind wir Feminismuskritiker denn so unbekannt? Weil Arne Hoffmann beispielsweise von den meisten Mitbürgern Deutschlands schlichtweg nicht gekannt wird. Er hat selbst mal zugegeben, dass seine Zugriffszahlen dadurch steigen, wenn er in den Mainstreammedien verlinkt wird.

          Und wenn ich ihn zum Beispiel verlinke, inwiefern bin ich dann ein Egozentriker, der nur auf sich selbst verweist? verstehe ich nicht. Wenn ich den Arne promote, promote ich mich doch nicht selbst!
          Und was geben denn diese Listen über mich preis? Praktisch nichts.

          Ich selbst habe noch nicht mal einen Blog. Du hast einen. Da könnte ich mit Deiner Logik dann auch draus schließen, dass Du mit Deinem Blog nur auf Dich selbst verweist und ein Egozentriker bist.

          „Und forderst dabei, sich doch mehr zu verlinken, während du gleichzeitig nicht mal im Ansatz auf die Artikel der jeweiligen Autoren eingehst?“

          Tue ich manchmal doch, aber ich habe nicht endlos viel Zeit dafür.
          Außerdem: Was ist denn effektiver? Es geht mir nur darum, dass sich feminismuskritisches Gedankengut weiter ausbreitet, schön virulent wie eine Influenza. Hähä…

          „Willst du mir im ernst erklären, dass dieses “Yippieeh” andere mitreisst, währenddessen du vieles ignorierst. Ich hoffe nicht, aber dein Kumpel-Alex möge mit dir sein.“

          Ich bemesse meinem Jippiiiieehh nicht viel Bedeutung bei. Soll nur so viel heißen wie „Endlich darf ich mal schreiben und verlinken, ohne immer gleich zensiert zu werden, außerdem bin ich nicht ein verbitterter Frauenfeind sondern habe noch Spaß dabei, meine Meinung zu sagen…“

          Ist dann etwas witziger aus meiner Sicht. Ob das Menschen mitreißt, ist egal.

          Ich ignoriere vieles? Was denn? verbesserungsvorschlägen stehe ich immer offen gegenüber!

          „Mir ist es egal, wen du verlinkst, aber dein egozentrischer Altruismus ist nachdenkenswert, zumal er sich nur um dich selbst zu drehen scheint.“

          Du hast einen Blog, ich habe keinen. Daraus könnte man auch schließen, dass Du Dich nur um Dich selbst drehst. Du willst nicht, dass sämtliche feminismuskritische URLs verbreitet werden, sondern dass nur Dein Blog zählt. Könnte man jedenfalls unterstellen. Will ich Dir eigentlich gar nicht unterstellen. Ich finde es gut, dass Du mit dabei bist – ein feminismuskritischer Blog mehr. (Ich weiß jetzt gar nicht, ob Du bei mir auf der Liste stehst. Wenn nein, kannst Du gerne noch mit drauf. Vielleicht kannte ich Dein Blog damals noch nicht…)

          „Nun nenn’ mich Nestbeschmutzer, Kollegah A. wird dir sicherlich gerne beistehen.“

          Ich habe überhaupt nichts gegen Dich und will Dich deshalb auch nicht als irgendwas titulieren.

          „Zusammenarbeit sieht jedenfalls anders aus, als deine “supitolle” Liste suggerieren wil.“

          Wie denn? Und inwiefern schadet Dir meine supitolle Liste, wenn sie Dir aus Deiner Sicht schon nichts nützt?

          Ich bin eben der Meinung, dass feminismsukritische URLs zu wenig verbreitet werden, und dass die Verbreitung wegen der Zensur in den Massenmedien auch nicht einfach ist. So gesehen ist es wichtig, dass jemand, der uns hier findet, dabei schnell auf viele solche URLs stößt.

          Unter Zusammenarbeit verstehe ich, dass hier z.B. auch mal drüber gesprochen wird, wo man solche URLs verbreiten kann, ohne zensiert zu werden. Und nicht, dass man für die Frage direkt Egozentrismus unterstellt kriegt.

          „Falls du nun meinst, ich meine mich
          – dann irrst du mehr als nur gewaltig.“

          Hä? Was? Verstehe ich nicht!

        • @ Emanzer

          „Ausdrückliches jein: Denn es geht nicht um Dick & Dünn, sondern darum etwas zu fordern, was man scheinbar nicht selbst liefert.“

          Wie soll ich es denn liefern? Reicht doch, solche Listen zu erstellen. Scheinbar? Hä?

          „Der Yiipiieeh-Texter ist nicht mein Feind, so war mein erster Beitrag auch nie intendiert.“

          Na dann…

          „Aber ich würde mir wünschen, mehr über den Tellerrand zu gucken und nicht nur irgendwo Links abzukippen, um sich selbst zu promoten.“

          Ich promote mich damitnicht selbst.

          „Es ist okay, auf sich selbst zu referenzieren, das mache ich auch. Ich kritisiere allerdings, wenn man es irgendwo ‘ablegt’ und das ohne jeden Bezug zum Beitrag.“

          Doch, es gibt einen Bezug zum Beitrag. Es geht ja um den Feminismus. Und auf einen Deiner Artikel kann ja auch mal jemand stoßen, der mit der Männerrechtlerszene nochnie in Berührung gekommen ist. Und der stößt durch meine Liste schnell auf weitere Informationen. Dann „schnallt“ er es, hat die rote Pille geschluckt und es gibt einen „Maskutroll“ mehr.

          Bis endlich eine Horde zusammen ist, die sich dann hier zusammenrottet! (HA HA HA HA HA)

          „Nicht mehr – und auch nicht weniger.

          Wenn man dafür und diese Meinung nun schon als Kandidat für eine Sperre dasteht, dann ist nicht nur grundsätzlich etwas nicht ganz koscher, denke ich zumindest.

          Der Yiipiieeh-Mann ist z.B. für mich okay. Aber er wirkt auch recht egozentriert. Aber es ist halt meine Meinung, für die ich mich gerne down-voten lasse.“

          Meine Güte, über was streiten wir uns hier eigentlich?

          „Falls du mal einen eigenen Blog aufmachst, wirst du es ggf. nachvollziehen können. That’s live – und nicht “dünn”.“

          Was schadet denn eine Linkliste, die in ein paar Kommentarspalten des eigenen Blogs verlinkt ist, und die tehmatisch in eine vergleichbare Richtung gehen wie der eigene Blog?

          Man sollte meinen, darüber ärgern sich nur Blogger, die ganz alleine die Diskurshoheit bei dem Thema haben wollen. Und bloß keine Konkurrenz. Letztere belebt aber das Geschäft…

      • @ddbz (sorry für das Akonym:

        „.. Ich wollte nur aufzeigen wohin solche fruchtlosen Streitereien führen könnten ..“

        Hast ja recht – und letztendlich sind es nur unwichtige Animositäten (die zum Teil nicht mal existent sind) und zu Allem – nur nicht zu einem Techtelmechtel führen.

  3. So richtig, ganz und hundertprozentig passt mein heutiges Gespamme vielleicht nicht hier herein, aber da sie Geschlechterthemen behandeln, verlinke ich hier mal zwei meiner Artikel:

    http://www.buddelfisch.de/2014/09/helen-fielding-die-geheimnisse-der-olivia-joules/

    http://www.buddelfisch.de/2014/10/tuerkisch-fuer-anfaenger-der-film-oder-rueckkehr-in-die-50er/

    In beiden geht es um frauenfeindlichen Sexismus (einmal im Marketing, einmal im Werk selbst), gerade in Produkten, die auf ein weibliches Publikum abzielen. – Und zumindest „Türkisch für Anfänger“ hat damit ja auch noch enormen Erfolg. Das kann man als Zeichen sehen, dass Misogynie internalisiert wurde, oder eben (wie Christian es vermutlich interpretieren würde, weshalb ich auch guten Wissens verlinke 😉 ), dass viele Frauen eben doch auf traditionelles Geschlechterzeug stehen.

    • @bp

      Interessanter Link. Danke.

      Aber dann.

      Am Auszug wird eines deutlich. Frauen möchten besonders gefördert und bevorzugt werden.

      Klar. Das ist der Unterschied. Alles andere wäre Unterdrückung. Arbeiten und sich per Leistung etwas verdienen, sich mit den anderen fair messen, warum das denn.

      Vorzugsbehandlung wird erwartet. Vollkaskomentalität mit gern in Kauf genommener Diskriminierung ihrer männlichen Kollegen.

      Sind das nicht liebe „Kolleginnen“.

    • Finde ich seltsam das unter den Ingenieurinnen und Infomatikerinnen der größte Teil eine Frauenquote befürwortet. Hätte ich anders erwartet.

      Von meinen beiden Mitbewohnern, studieren Informatik, weiß ich das deren Kommilitoninnen ihrer Frauenbeauftragten manchmal am liebsten den Hals undrehen wollen, weil sie kein Bock auf irgendwelche Extrawürste und Only-Women-Förderkurse haben.

      • @ Matze

        Das mag sein, daß diese Frauen es so sagen. Aber glaubst Du wirklich die meinen das auch so? Wieviel Menschen, Männer und Frauen, verzichten denn wirklich auf, auch ungerechtfertigte, Vorteile? Wenn diese Damen schneller befördert werden und schneller eingestellt werden, denkst Du wirklich, die lehnten dankend ab? — Ich habe da so meine Zweifel.

  4. Eine Feministin äußert auf tumblr offen ihren Männerhass.

    Könnte sein, dass das bei vielen ganz genauso ist.

    Samantha Allen explains why she hates men

    „Editorial note: The following completely unedited post was written by Samantha Allen on Tumblr. It has since been deleted from Tumblr after it was uncovered by people on Reddit and numerous other sites. It is archived here and here and has been noted on other sources online. We wanted to make sure as many people as possible know her hateful, bigoted views, especially readers of The Daily Beast, The Daily Dot, Salon, Huffington Post, The Advocate, Mic, Kinsey Confidential, Jacobin, and Adult Magazine–all of whom she has written for. We welcome her to write a followup piece explaining herself and apologizing to men, to boys, and to the women who love them, and hope she comes to realize that feminism is, indeed, a hate movement. Eds.“

    http://www.avoiceformen.com/feminism/samantha-allen-explains-why-she-hates-men/

    • @BB: Drei Sachen

      1) Tragisch, dass der Typ sich mit seinem PUA-Gehampel so zum Affen macht. So gut wie er aussieht, könnte er mit einer etwas intelligenteren Vorgehensweise mit deutlich weniger Aufwand bestimmt ein ordentliches, wenn nicht sogar bombastisches Sexleben führen.

      2) Total übertrieben, dass er jetzt so angefeindet wird, auch wenn die Aktion natürlich daneben war.

      3) Selbst ein ach so böser Frauenfeind wie er, dem evtl. sogar etliche Sozialkompentzen fehlen, kann bei der Damenwelt mehr reißen als sein hypothetischer feministisch angehauchter Zwilling, der stets streng feministisch korrekt flirtet und Frauen im Zweifel erst gar nicht mit seinen „niederen Trieben“ belästigt.

      Guckst du hier:

      http://matingselfishness.wordpress.com/2013/06/08/amanda-marcotte-all-single-men-are-worse-than-hitler/

      „A male volunteer that runs charities to feed children, but doesn’t ask women out will have less dates than a serial killer who hits on new women daily and asks them out.“

      Maren? Robin? Könnt ihr noch folgen oder habe ich euch schon bei 2) komplett verloren?

      • Die Frage ist ja schon, war nur die Aktion daneben oder ist der Typ daneben. Wie gesagt, ich kenne ihn nicht, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie man auf Nummern wie „drückt die Frauen einfach runter in euren Schritt und sagt was lustiges dazu das finden die alle ganz toll“ kommen und ansonsten ein total dufter Mensch sein kann.

        Dabei geht es überhaupt nicht um irgendwelche feministischen Alternativen, wenn Blanc ein Vollidiot ist fällt ja nicht gleich PU als solches in sich zusammen.

  5. Auf Twitter wird jetzt diskriminierend Meinungsfreiheit eingeschränkt:

    Mit Hilfe von Woman, Action and The Media (WAM!

    Twitter will Frauen besser schützen

    http://www.sueddeutsche.de/digital/belaestigungen-im-netz-twitter-will-frauen-besser-schuetzen-1.2210333

    oder auch

    http://www.buzzfeed.com/tasneemnashrulla/women-on-twitter-can-now-fill-out-a-form-to-report-online-ha

    „Women can now report their online harassment thanks to an “unprecedented collaboration” between Twitter and Woman, Action and The Media (WAM!), a nonprofit dedicated to gender justice in the media.“

  6. Der Psychologe Tom Golden hat sich um die Einstellung von Research und die verhetzende Medien(falsch)dartsellung bezüglich des Themas häusliche Gewalt gekümmert.

    Anstelle 1-in-5 (Opfer) bezogen auf Frauen gegenüber Männern kommt tatsächlich heraus 1-in-4 (Opfer) bezogen auf Männer gegenüber Frauen.

    The One-Sided Narrative of Domestic Violence

    „The public is convinced that domestic violence is all about aggressive men beating up on defenseless women. While this is in some ways correct, it is only a fraction of the story. The reality is that domestic violence is quite complex and women can be the perpetrators and men can also be the victims. That side of the story though has been deeply buried and ignored.“

    http://menaregood.com/wordpress/the-one-sided-narrative-of-domestic-violence/

  7. Und MykeruMedia erzählt u.a. über seine Occupy und SJW Erlebnisse.

    Ein älteres Video (Ende 2012) von ihm mit seiner trockenen ironischen Betrachtungsweise.

    SJWs und ihre Selbstlosigkeit, schön dargestellt.

    (Die Occupy-Story erzählt er ab 13:55.)

    „The Raging Vibrator of Death“

  8. Lebenshilfe (nicht von Lena Dunham)

    Eine 26-jährige Braut wollte sich einen Jux machen und erschien in Shenzhen (China) beim Termin für Hochzeitfotos (vor der Hochzeit) zwar in ihrem weißen Hochzeitskleid, aber von einem Maskenbildner so geschminkt, als sei sie 50 Jahre älter.

    Der Bräutigam flippte aus und verlangte von ihr in einem heftigen Streit, sie solle den Großmutterlook abwaschen, keinesfalls werde es damit Fotos geben.

    Dann verließ er die Szene, die etliche Zuschauer angelockt hatte, in einem Taxi unter Zurücklassung der Braut.

    Seitdem hat das zerstrittene Paar angeblich kein Wort mehr miteinander gewechselt, ob die Hochzeit überhaupt noch stattfinden wird, scheint unsicher.

    http://www.mirror.co.uk/news/weird-news/watch-weird-wedding-row-bride-4540002

    Merke:

    Liebe Frauen, erinnert heiratswillige Männer nicht VOR der Hochzeit daran, dass sie im Begriff sind, zu versprechen, u.U. Jahrzehnte ihres Lebens treu an der Seite einer Frau auszuharren, die einen Großteil ihrer Anziehungskraft, die ja in ihrer physischen Schönheit besteht, altersbedingt verloren hat.

    Das schlägt selbst den Tapfersten mitunter in die Flucht.

    Wenn ihm dieses Faktum VOR Abschluss des Handels, bei dem in der Regel weibliche Schönheit/Jugendlichkeit gegen männlichen Status getauscht wird, zu Bewusstsein kommt.

    Erst die Falle zuschnappen lassen!

  9. Schuldig bei Anklage

    Ohne jede Evidenz, ja bei bewusstem Verzicht auf das Bemühen auch nur nach Evidenz zu suchen. Denn es handelt sich ja um eine „informelle“ Anklage.

    Ein Student der Harvard Law School erklärt, warum er den Protest der 28 Professoren gegen die neue feministische Anti-Sexual-Harassment-Politik auf dem Campus unterstützt.

    So ist die Anklage allein bereits gleichbedeutend mit einem Schuldspruch für den Angeklagten.

    Der hier in seinem konkreten Falle seine Chancen einbüßte, ein Profifootballer zu werden und ein Rhodesstipedium zu erhalten, kaum dass sein Status als des sexuellen Übergriffs Angeklagter bekannt geworden war.

    Ein Schuldspruch war gar nicht nötig.

    Dass sein Angeklagtenstatus bekannt wurde, dafür sorgte eine anonyme Tippgeber.I.n (doch nicht etwa die Anklägerin?).

    Eine rechtsstaaltich einwandfreie, regelrechte Behandlung der Vorwürfe war nicht möglich, denn das hätte den informellen Charakter des Verfahrens verletzt.

    Dessen informeller Charakter den Angeklagten aller Möglichkeiten beraubt, die ihm ein rechtsstaatliches Verfahren bietet.

    Das aber offenbar die Anklägerin nicht aller Möglichkeiten beraubt, den Angeklagten maximal zu schädigen, wenn auch – wie schön – rein „informell“, allein durch Ruinierung seines guten Rufes.

    Den wiederherzustellen ihm nicht möglich ist, denn dazu wäre ein FORMELLES Verfahren nötig.

    Das aber gerade durch den informellen Charakter des Verfahrens ausgeschlossen wird und WERDEN SOLL.

    http://www.bostonglobe.com/opinion/2014/11/03/sexual-harassment-policy-that-nearly-ruined-life/hY3XrZrOdXjvX2SSvuciPN/story.html

    So wird die Anklage allein bereits zum Schuldspruch wie bei einem Hexenprozess.

    An seiner vorherigen Uni Yale war er einem Prozedere dieser Art zum Opfer gefallen. Was er schildert, erinnert an mittelalterliche Hexenprozesse, abenteuerlich, sich vorzustellen, dass ein solches Vorgehen in westlichen Rechtsstaaten wieder State of the Art wird nach Jahrhunderten des Kampfes um rechtsstaatliche Verfahren.

    Man sieht: Männer profitieren vom Feminismus.

    Für junge Männer bricht dank seines wachsenden Einflusses ein neues Mittelalter an.

    • @Roslin: Passend zum Thema

      http://genderama.blogspot.de/2014/11/brendan-oneill-wenn-elite-unis-ein.html

      „In solidarity with Columbia student Emma Sulkowicz, who has been dragging around her mattress for the past two months in protest against Columbia’s failure to expel the male student she claims raped her in 2012, students at Columbia and 130 other universities around the world brought their mattresses out, too, many of them emblazoned with slogans condemning ‚rape culture.‘

      A self-styled Christ of modern student feminism, only forlornly hauling around her bedding rather than a crucifix, Sulkowicz has become a cause célèbre in progressive circles. She’s featured in borderline fashion shoots for New York magazine, complete with skinny jeans, gorgeous flats, and, of course, cross-like mattress slumped across her back like the weight of the world. She and her backers have been gushingly congratulated by vast swaths of the media for ’starting a revolution against campus sexual assault.‘

      There’s only one problem with this depiction of the mattress protest to get a male student thrown out of Columbia as some great liberal, revolutionary strike — the male student in question has not been found guilty of assaulting Sulkowicz. Her alleged assailant (many in the media forget to use the word „alleged“) was brought before a disciplinary hearing at Columbia and found „not responsible“ for the things Sulkowicz accused him of.“

      Als Student an einem US-College würde ich Frauen nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen.

      Wobei- es gab ja auch Fälle, bei den Frauen aufgrund der Nicht-Annahme ihrer Avancen eine Falschbeschuldigung gestartet haben.

      Catch-24.

  10. Männer profitieren vom Feminismus – Teil II

    Jessica Valenti, the world’s most brainy wummen

    https://pbs.twimg.com/media/B1sS9LtIMAA95NR.jpg:large

    Yeah, why not?

    Oh, Jessica, Jessica, I love you.

    You are a real genius, so inspiring – fomidable.

    And yet so feminine: „GIMME GIMME GIMME MORE!“

    Although no mystique.

    Quite simple.

    The female solution for almost everything.

    Brilliant.

    Jessica Valenti for president in 2032!

  11. GENDERFEMINISTIN LIEBT IHRE SOZIAL KONSTRUIERTE FRAUENROLLE

    Anneleinchen Wizorek hat sich von einer Kunstfotografin in Szene setzen lassen, um ihre körperliche Attraktivität dokumentieren zu lassen.
    Tatsächlich sieht sie auf diesen retuschierten Fotografien noch schnuckeliger aus als sonst.

    Sie merkt das wohl gar nicht. Einerseits klagen die Gendas über die „sozial konstruierte Rolle“ der Frau. Solange es Ihnen nützlich erscheint.

    Andererseits, wenn der Judith-Butla-Sermon den eigenen sexuellen Bedürfnissen zuwiderläuft, vergessen sie den Quastsch und wollen sehr wohl als begehrenswerte Weibchen wahrgenommen werden.

    Anneleinchen streckt auf einem Bild sogar die Brust raus.
    Und wenn man sich den Rest der Seite anguckt, sieht man sogar eine Mutti mit Kind!

  12. Die dunkle Seite weiblichen Begehrens

    (so gerne und so strikt gerade von Feminist.I.nnen verleugnet, im Gegensatz zur dunklen Seite des männlichen Begehrens, die feministischerseits ebenso gerne ideologiedienlich herausgestellt wird)

    Eine Frau (Feministtraitor), selbst Feministin, sucht eine reddit-Seite auf, auf der SM-Anhänger Fantasien posten,wie sie „Feminazis“ unterwerfen und versklaven.

    Angeblich tat sie das, um Misogynie in Internet erster Hand zu studieren und ist nun entsetzt.

    Weniger über den SM-Porn als über die Entdeckung eigener submissiver Tendenzen, die durch die Pornostories und -bilder getriggert wurden, trotz (oder wegen?) feministischer Überzeugungen

    Nichts habe sie je mehr erregt.

    So fragt sie besorgt, ob andere Frauen ähnlich Verstörendes von sich kennen.

    Laut Kommentaren. ja. (oben links auf der Seite der Link zu jener SM-Seite, die Feministtraitor triggerte, wen’s interessiert)

    Wen wundert’s, ist ja so ungewöhnlich nicht, auch nicht erst seit neuestem:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1230106/The-fascist-Casanova-New-diaries-lay-bare-Mussolinis-insatiable-appetite-women.html

  13. Da in verschiedenen maskulistischen Blogs schon darüber berichtet wurde, möchte ich an dieser Stelle selbst etwas zu meiner Vortragsreihe sagen.

    Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) veranstaltet in der nächsten Woche die Aktionstage *gesellschaft – macht – geschlecht*.

    Ich mache unter anderem an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am Mittwoch um 18:00 Uhr den Vortrag „Die Auslöschung geschlechtlicher und sexueller Pluralität (besser: Ambiguität) mit der europäischen Moderne“.
    http://www.kein-sexismus.de//programm/aktionstage_2014/6758670.html

    Zum Inhalt: „Seit der europäischen Moderne zeigt sich ein massives Streben nach geschlechtlicher und sexueller Eindeutigkeit und Widerspruchsfreiheit in Europa. Jeder Mensch sollte nun Mann oder Frau sein, sein sexuelles Tun vereindeutigte sich in starren Identitäten als hetero-, bi- oder homosexuell.

    Diese Zusammenhänge hatte zunächst Michel Foucault herausgearbeitet. Er stellte dar, wie im Abendland zunächst durch das christliche Beichtgeheimnis das stete Sprechen über Sexualität angeregt wurde. Aber erst mit der aufkommenden Moderne etablierte sich die massive Verfolgung von problematisierten Sexualitäten – zunächst geschah dies unter „Sodomie“-Paragrafen. Tausende Menschen wurden so verurteilt. Mit dem 19. Jahrhundert setzte eine Medizinisierung ein, bei der zahlreiche sexuelle Verhaltensweisen und geschlechtliche Merkmale als „unnormal“ und „pathologisch“ dargestellt wurden.

    Im Vortrag arbeiten wir auf, wie sich starre sexuelle und geschlechtliche Identitäten und Normen herausgebildet haben und wie davon abweichende Verhaltensweisen und auch körperliche Geschlechtsmerkmale in zunehmendem Maße als problematisch betrachtet und schließlich pathologisiert und getilgt wurden. Es wird der Frage nachgegangen, wie Europa toleranter gegenüber Mehrdeutigkeiten werden und dafür unter anderem aus anderen geographischen Regionen lernen könnte. “

    Ich würde mich über eine kontroverse Diskussion freuen.

    • ät RM:

      Ein „Mann“? Die Presse drückt sich wirklich verdächtig, wenn es darum geht, einen Moslem Moslem zu nennen. Von der Sache war im Oktober auch nix zu hören.

      Erinnert an den Kirchweyhe-Fall, der nur von der BILD-Zeitung publik gemacht wurde. http://www.bild.de/regional/bremen/prozess/gegen-tottreter-von-kirchweyhe-34843250.bild.html
      5 Jährchen Jugendknästchen für unseren Cihan.

      Selbst wenn Verhältnisse wie in Rotherham einträten, würden sich die politkorrekt-unterdrückte Verwaltung und Polizei nicht rühren.

      Kann man nur hoffen, daß es mal einen prominenten PC-Journalisten erwischt. Vielleicht führt das zu gewissen Einsichten…

      • @Axel:

        „Kann man nur hoffen, daß es mal einen prominenten PC-Journalisten erwischt. Vielleicht führt das zu gewissen Einsichten…“

        Das wäre wirklich mal interessant zu sehen. Mir wäre es am liebsten, keiner würde mehr diesen Barbaren zum Opfer fallen, aber wenn doch, dann soll es doch bitte die „Richtigen“ treffen.
        Wäre nur fair!

        • Barbaren! Ja richtig. In USA sitzen so ein paar Leutchen, die bestimmen einfach mal so, wer wohl todeswürdig ist. Die zu tötenden werden dann per Drohne aus der Ferne, ganz ohne Gerichtsbeschluß oder ähnlichen Unfug, … eben getötet. Wenn denn mal einer zufällig daneben steht — nun Pech gehabt.

          Die Henker der IS sehen ihren Opfern wenigstens noch beim Sterben zu …

          Westliche Werte sind doch eine feine Sache, nicht so babarisch.

      • „Kann man nur hoffen, daß es mal einen prominenten PC-Journalisten erwischt. Vielleicht führt das zu gewissen Einsichten…“

        Es mag Leute geben, die jetzt erstaunt wären, was einer unserer Forums-Christen mal wieder so von sich gibt.
        (Ich bin allerdings nicht erstaunt.)

        • @Leszek: Ich kann nicht für Axel sprechen, aber ich bin kein Christ.

          Ist doch schön wie du als libertärer Sozialist dein 2*cm^2 Weltbild pflegst.

          Hau rein, Keule 😉

          @Buchstabenzähler:

          Bei aller Kritik am Westen und den USA:
          Die Drohne ist letzendes ein Produkt der Renaissance und der Aufklärung.

          Sie ist das Ergebnis dessen, was passiert, wenn die Religion in den Hintergrund tritt und alteingesessene Weltbilder herausgefordert und letztenendes überwunden werden.

          Ich gönne uns Westlern also den Vorteil gegenüber den islamischen Barbaren, die ihren Galileos, Newtons und Da Vincis die Köpfe abgeschnitten haben, statt von deren Genialität zu profitieren.

          Aber bitte: Suhl dich immer schön in deiner White-Guilt und deinem westlichen Selbsthass.

          Reise doch am besten nach Syrien aus und biete dich den gläubigen Kämpfern für das Gute als Gummi-Puppe an 🙂

        • @ R Man

          „Aber bitte: Suhl dich immer schön in deiner White-Guilt und deinem westlichen Selbsthass.“

          Das meinte ich mit Kollektivdenken. Schwups bist Du in einer Schublade.

          Wir sollten nicht denken, daß wir frei von Barbarentum sind. Dieses Blog dreht sich doch um eine solche Sache. Feminismus ist eine westliche Erfindung. Feminismus ist Menschenverachtung, reines Barbarentum.

          Wer wirklich glaubt, nur bei den Kopfabmördern, nicht aber bei den Dronen gestützten Mördern, Barbarentum erkennen und benennen zu können, … den halte ich für einen armen Wurm.

          Wie kommst Du eigentlich auf den Trichter mit dem Selbsthass?

        • @Leszek:

          „Stell dir vor, es gibt sogar Christen, die ich als Genossen betrachte“

          Jetzt bin ich baff.

          Tell me the story of your fascinating life, Ackley kid! 🙂

          „Freilich gibt es da einen gewissen Niveau-Unterschied hinsichtlich von deren Äußerungen.“

          Wie gemein! Jetzt muss ich mich in den Schlaf heulen 😀

        • Sorry L, ich muss grad mal deinen Kommentar für die Antwort an
          DDBZ missbrauchen:

          „Wir sollten nicht denken, daß wir frei von Barbarentum sind. Dieses Blog dreht sich doch um eine solche Sache. Feminismus ist eine westliche Erfindung. Feminismus ist Menschenverachtung, reines Barbarentum.“

          100% Zustimmung!

          „Wie kommst Du eigentlich auf den Trichter mit dem Selbsthass?“

          Sorry! Da hab ich evtl. tatsächlich zu schnell geschossen!
          Bin mittlerweile evtl. auch schlichtweg zu stark sensibilisiert durch linkes Geschwurbel als Leszek.

          Dein Kommentar wirkt auf mich aber tatsächlich etwas relativistisch. Wie gesagt, ich bin mir durchaus bewusst, dass westliche Gesellschaften ein ordentliches Stück von dem entfernt sind, was sie vorgeben zu sein, und dass auch wir hier in der Tat ein Barbarismus-Problem haben.

          Und dennoch würde ich jederzeit lieber im Westen als in der islamischen Welt (und besonders im islamischen Statt) leben, die nebenbei gesagt auch ein übles Gynozentrismus-Problem hat, und meine Solidarität gilt dem Westen.

        • @ Leszek

          „“Freilich gibt es da einen gewissen Niveau-Unterschied hinsichtlich von deren Äußerungen.”“

          Deine Christenfreunde können kein Deutsch!

          Hier – Sebastian Kalicha

          Ohne Binnen-I machts der nicht! Und das hier:

          *Für kritisch-lesen.de beginnt das neue Jahr mit Redaktionszuwachs: Sebastian Kalicha und Ulrich Peters haben bereits in der Vergangenheit als Mitglieder des Autor_innen- und Sympathisant_innen-Kreises (ASK) die Redaktion punktuell als Rezensenten und in der Konzeption von Ausgaben bereichert, nun verstärken sie als feste Redaktionsmitglieder das Kollektiv.*

          http://www.kritisch-lesen.de/ausgabe/feministische-praxen

          Da ist es wieder, das Kollektiv! Ein Anhänger der menschenverachtenden Feminismusidee. Fast hätte ich gesagt, war ja auch nicht anders zu erwarten bei einem Anrcho-Linken … 🙂

        • @ ddbz

          Aus dem Gendern von Artikeln in linken Zeitungen oder in Büchern aus linken Verlagen kannst du gar nichts über die Einstellung des Autors zum Gendern schließen. Von mir gab´s auch mal einen gegenderten Artikel in einer linken Zeitung, aber nicht, weil ich das wollte, sondern weil´s eben so vorgeschrieben war.

          Wie der Genosse Sebastian Kalicha zum Feminismus steht, weiß ich nicht, ich weiß noch nicht mal, ob er Christ ist, er fungierte ja nur als Herausgeber des Buches. Die in dem Buch dargestellten christlich-anarchistischen Personen und Gruppen hatten mit „geschlechtssensibler Sprache“ jedenfalls nichts zu tun.

        • ät Leszek, ddbz und RMan:

          Leszi: Ich bin ein Sünder, nicht Jesus. Wenn allerdings mal ein wohlhabender verlogener Machtmensch aus dem linken Miljöh von einem muselmanischen Problem-Jungmann verletzt oder gar gemeuchelt würde, und daraufhin diese Jungmänner massenhaft diszipliniert würden, wären sehr viele Menschen gerettet.

          DDBZ und RMan: Den „Selbsthaß“ sehe ich in gewisser Weise auch. Ich denke, er rührt von innerer Konkurrenz her. Der Sexualkonkurrent im Nachbarhaus ist mir ja näher und damit gefährlicher als der Konkurrent irgendwo im Busch.
          Deswegen kritisier ich die Alten Säcke, um sie vom Planeten zu schubsen, und mir ihre Ressourcen anzueignen.

          Irgendwie funktioniert das nun nicht mehr so richtig, weil die Alten Säcke nun selber Rote Säcke sind.

          Vielleicht fehlt einfach der Konkurrenzdruck nach dem massiven Geburtenabfall anno 68. Da ist es sinnvoll, die Sozi-Ideologie beizubehalten. Erst wenn wieder viele junge Männer/Menschen mit den Alten Säcken oben rangeln, könnte es zu einem Rechtsschwenk und damit zur „Selbstliebe“ kommen.

        • @ Leszek

          Doch, aus dem Gendern kann ich sehr wohl was schließen. ZB, daß Du bereit bist Dich dem Kollektiv der Gendersens unterzuordnen.

          Wenn ich nix aus Deiner Wortwahl schliessen kann, warum sollte ich dann aus Deiner Wortaneinanderreihung was schließen können? Vielleicht ging es Dir mehr um’s Gendern als um die eigentliche Sache? Kann ich doch nicht wissen … 😦

        • @ ddbz

          Ich kenne sogar Leute, die im Lektorat linker Zeitungen u.a. für das Gendern von Artikeln zuständig waren, obwohl sie gegenderte Artikel verabscheuten.
          Wenn es so vorgeschrieben ist, haben Autoren und Mitarbeiter nunmal keine Wahl.

        • ät Leszek und ddbz:

          (Editiert: bitte keine nazivergleiche)

          Aber peinlich für Dich, Leszek, daß Du Dich unterordnest. Was machst Du, wenn autoritäre Marxisten die Macht ergreifen? Wieder buckeln?

      • @ Axel

        Das Gendern von Artikeln mit dem Erschießen von Menschen durch SS-Soldaten zu vergleichen offenbart eigentlich nur mal wieder deine Verwirrtheit.

        • ät Leszi:
          Die plumpe Beleidigung zeigt, wie peinlich Dir Dein Kotau ist, hihi…

          Aber mal ehrlich: Wieso zum Teufel schreibst Du in Genderheften? Ich würde mich weigern zu gendern. Wenn die daraufhin nicht drucken, muß ich das eben schlucken.

        • @ Leszek

          Oben konnte man angeblich nix aus der Genderwortwahl eines Autors schließen und hier kannst Du plötzlich auf Verwirrtheit schließen?

          Wie machst Du das? Die Wortwahl kannst Du ja nicht zur Analyse nutzen … ich bin verwirrt. 😦

        • @ Axel

          „Die plumpe Beleidigung zeigt, wie peinlich Dir Dein Kotau ist, hihi…“

          Na, wenn du meinst.

          „Aber mal ehrlich: Wieso zum Teufel schreibst Du in Genderheften? Ich würde mich weigern zu gendern. Wenn die daraufhin nicht drucken, muß ich das eben schlucken.“

          War ja nur ein Artikel – und natürlich kein feministischer.
          Ich schuldete einem der Redakteure etwas.

        • @ ddbz

          „Mal angenommen, Du würdest mir was schulden. Würdest Du dann einen Artikel oder Kommentar schreiben in dem Du die Existenz eines Kulturmarxismus bestätigst?
          Wenn ich das denn wollte …“

          Nö.
          Immer schön bei der Wahrheit bleiben.
          „Kulturmarxismus“ gibt es nun mal nicht.

          Übrigens lehnte der zuständige Redakteur „geschlechtssensible Sprache“ ebenfalls ab.
          Trotzdem gab´s aber die entsprechende Vorschrift und keine Möglichkeit sie zu umgehen.

        • @ Leszek

          Ja, die Wahrheit, ist schon eine feine Sache …

          „Trotzdem gab´s aber die entsprechende Vorschrift und keine Möglichkeit sie zu umgehen.“

          Ich hab’s ja begriffen. Danke für den Einblick in die freiheitlichen Arbeitsbedingungen auch linker Zeitdokumente. 😦

          PS Sei froh, daß es nicht eine kulturmarxistische Zeitschrift war … da haste aber nochmal Glück gehabt.

        • @ pp

          Die halbe USA glaubt auch an den Kreationismus oder hält Obama für einen guten Präsidenten … hat also weiter keine Beweiskraft. Mir persönlich ist diese Kulturmarxismuskiste wurst. Ich habe dies nur als Beispiel für @Leszeks politisch korrekte Biegsamkeit genommen … 🙂

        • @ JC Denton

          „Worum gings denn in dem Artikel?

          Etwas Fachspezifisches.

          „Ist er im Internet zu finden?“

          Meines Wissens nicht.

          @ petpanther

          „Nur die halbe USA redet von Cultural Marxism.“

          Da überschätzt du die Anzahl rechtskonservativer Spinner in den USA dann doch etwas.

          „… den es natürlich nicht gibt“

          Was du leicht daran erkennen kannst, dass du nicht fähig bist irgendwelche deiner Aussagen dazu zu belegen.
          Wirst du auch nie – weil Lügen sich nicht belegen lassen.

          8. Gebot – Du erinnerst dich, Petpanther? 🙂

        • ät Leszek:

          Noch mal die Keule: Die SS-Leute hatten ihrem Führer auch „ne Menge zu verdanken“.
          Dachten sie. So arbeiten Totalitäre: Sie verteilen Volksvermögen nach Gesinnungstreue.
          Daß der Nützliche Idiot auch unter anderem Regime das gleiche oder sogar mehr gekriegt hätte, merkt er nicht.

          Wenn Du dem Schriftleiter was schuldest und dafür gendern mußt, ist daß purer Faschismus. Oder Stalinismus, wenn Dir das lieber ist.

        • @Leszek

          Das 8. Gebot soltest du dir selbst mal auf die Stirn tätotwieren.

          Natürlich gibt es Kulturmarxismus. Und du bist selbst ein Leuchtturmvertreter von dieser Gattung politischer Missionaristen.

          Sie glauben gottgleich an ihr Mantra und gehen „Andersgläubige“ stets per niemals belegbaren ad hominems an (oder Kilo von Pseudobelegen) Es sind die Apostel der politischen Korrektness.

          Die Geißeln unserer Zeit.

          Linke Korruption und ihr typischer Leviathan.

        • @ petpanther

          „Das 8. Gebot soltest du dir selbst mal auf die Stirn tätotwieren.“

          Tatsächlich? Merkwürdig, dass es dir dann stets so schwer fällt meine Aussagen zu widerlegen, während dies umgekehrt bei dir ja meist kein großes Problem ist.

          „Natürlich gibt es Kulturmarxismus.“

          Belege?

          „Und du bist selbst ein Leuchtturmvertreter von dieser Gattung politischer Missionaristen.“

          Tatsächlich bin ich traditioneller Anarchist und gehöre definitiv keiner marxistischen Richtung an, schon gar nicht einer nicht existierenden.
          Auch das war also schon wieder eine Lüge von dir, sogar eine doppelte. 🙂

          „Sie glauben gottgleich an ihr Mantra und gehen “Andersgläubige” stets per niemals belegbaren ad hominems an (oder Kilo von Pseudobelegen)“

          Also wenn ein „Kulturmarxist“ seine Aussagen nicht belegen kann – so wie du – ist dies schlecht und wenn er – anders als du – seine Aussagen gut belegen kann, ist es auch schlecht? Er hat also auf jeden Fall Unrecht, egal was er tut?
          Das ist natürlich eine sehr bequeme Einstellung, hat aber nichts mit Wissenschaft zu tun.
          Wenn dir meine Belege nicht passen, müsstest du sie eben genau prüfen, begründet aufzeigen, warum sie nicht stichhaltig sind oder auf Gegenbelege verweisen.
          Ich prüfe eure angeblichen Belege übrigens (in den seltenen Fälle, in denen von euch auf angebliche Belege für eure Behauptungen verwiesen wird):

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/07/01/steven-sailers-erste-regel-zum-verstandnis-feministischer-vernebelungstaktiken/#comment-129825

          „Es sind die Apostel der politischen Korrektness.“

          Nö, denn die Political Correctness entstammt einer selektiven, einseitigen und dogmatischen US-amerikanischen Rezeption und Interpretation des französischen Poststrukturalismus und wird von radikalen Anhängern von Unterströmungen der US-amerikanischen Variante des Poststrukturalismus vertreten (Gender-Ideologie, Critical Whiteness, postmoderner Multikulturalismus etc.).

          Dagegen findet sich in den (meist lesenswerten) Schriften von Neo-Marxisten in der Tradition freudo-marxistischer Strömungen in der Regel wenig bis nichts davon – sie sind nicht politisch korrekt, in manchen Fällen sogar deutlich politisch unkorrekt:

          http://www.amazon.de/R%C3%BCckblick-auf-den-Feminismus-Gleichheit/dp/3894848219/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1415524061&sr=1-1&keywords=kerstin+steinbach

          http://www.amazon.de/Islam-als-grund–menschenrechtswidrige-Weltanschauung/dp/3000407944/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1415524094&sr=1-1&keywords=hartmut+krauss

          „Die Geißeln unserer Zeit.“

          Die rechte Variane der Political Correctness, die z.B. du vertrittst ist mindestens genauso übel.
          Daher werden von mir die linke und die rechte Variante der Political Correctness gleichzeitig kritisiert – mit Argumenten und Belegen übrigens.
          Gemäß dem anarchistischen Motto: Man sollte nicht wählen zwischen zwei Übeln, sondern beide bekämpfen.

        • kulturmarxismus wurde in der 107. ausgabe unseres selbermachsamstags belegt. mao – marx – marcuse und engels war auch dabei.

          jetzt hör halt auf damit, genauso wie du dein breivik argument beerdigen solltest. sei unbesorgt, uns wird schon was neues einfallen, um uns mit dir zu fetzen, @lezsek 😉

        • @ albert

          „kulturmarxismus wurde in der 107. ausgabe unseres selbermachsamstags belegt.“

          Irrtum, Albert.
          Siehe alle meine Kommentare ab diesem:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/10/25/selbermach-samstag-107-25-10-2014/#comment-149778

          Und auf Friedrich Engels wurde von mir auch eingegangen.

          Der alberne Slogan „mao – marx – marcuse“ nützt auch nix.
          Das war einer von vielen Slogans während der 68er-Bewegung, der von einigen, keinesfalls allen Teilnehmer manchmal verwendet wurde.
          (Hintergrund war natürlich die Unkenntnis über Maos Verbrechen.)

          Bereits Anfang der 70er Jahre spaltete sich die 68er-Bewegung dann in mehrere unterschiedliche Richtungen (nachzulesen in jedem Buch zum Thema).
          Ein größerer Teil ehemaliger Anhänger des antiautoritären, freiheitlichen neo-marxistischen/freudomarxistischen Flügels der Bewegung regredierte leider in den autoritären Leninismus und Maoismus. Aufgrund dieser bedauerlichen Abwendung vom Neo-Marxismus/Freudo-Marxismus bildeten sich die autoritär-leninistischen K-Gruppen, die innerhalb der radikalen Linken in den 70er Jahren einflussreich waren.

          Heute – Jahrzehnte später- gibt es keine marxistische Richtung/Strömung/Schule mehr, die sich gleichzeitig auf Marx, Mao und Marcuse berufen würde.
          Die meisten heutigen Marxisten berufen sich weder auf Mao noch auf Marcuse.
          Eine Berufung auf Mao gibt es noch bei einigen autoritären leninistischen Sekten (z.B. MLPD), die bis heute Stalins und Maos Verbrechen leugnen – diese lehnen aber Marcuse ab.
          Umgekehrt haben die wenigen und seltenen Personen, die sich heutzutage noch auf Marcuse beziehen absolut keine Sympathie für Mao.

          Es nützt nichts einen albernen Slogan zu zitieren, der seit Jahrzehnten keine Relevanz mehr innerhalb der Linken hat und noch dazu jegliche ideen- und sozialgeschichtliche Kontextualisierung dabei vermissen zu lassen.

        • @Lezsek, es mag Leute geben die an eine flache Erde glauben oder das ptolemäische Weltbild oder nicht an Kulturmarxismus. Ich muss nicht jeden überzeugen. Für mich ist das Thema durch, seit ich weiß das Marx und Engels die Familie als ursprüngliche Zelle der Unterdrückung/des Klassenkampfes gesehen haben, die es zu zerstören gilt, um Frauen zu befreien. Dies folgt stringent aus marxistischer Logik und ist mithin allen marxistischen Systemen gemein. Da meines Erachtens die Familie die Grundlage unserer Kultur ist, ist der Begriff Kulturmarxismus voll und ganz gerechtfertigt.

        • @ albert

          „Für mich ist das Thema durch, seit ich weiß das Marx und Engels die Familie als ursprüngliche Zelle der Unterdrückung/des Klassenkampfes gesehen haben, die es zu zerstören gilt, um Frauen zu befreien.“

          Hast du eigentlich überhaupt gelesen, was ich zu Marx und Engels geschrieben habe?
          Es macht nicht den Eindruck.

          „Dies folgt stringent aus marxistischer Logik und ist mithin allen marxistischen Systemen gemein.“

          Wohl kaum.

          1. hast du bezüglich Marx und Engels Einstellung zur Familie offenbar nicht ausreichend recherchiert.

          Marx unterschied z.B. zwischen in seinen Augen von Entfremdung gekennzeichneten Formen von Familie (die er ablehnte) und einer nicht-entfremdeten Form von Familie, auf der seiner Ansicht nach eine sozialistische Gesellschaft beruhen sollte (von Marx als „Ehe“ oder als „höhere Form der Familie“ bezeichnet).

          2. können verschiedene Richtungen/Strömungen/Schulen des Marxismus bezüglich der Familie sehr unterschiedliche Ansichten haben, die du einzeln nachrecherchieren müsstest.

          Theodor W. Adorno und Max Horkheimer kritisierten und beklagten z.B. den Niedergang der Familie:

          “Mit der Familie zerging, während das System fortbesteht, nicht nur die wirksamste Agentur des Bürgertums, sondern der Widerstand, der das Individuum zwar unterdrückte, aber auch stärkte, wenn nicht gar hervorbrachte. DAS ENDE DER FAMILIE LÄHMT DIE GEGENKRÄFTE. (Hervorhebung von mir) Die heraufziehende kollektivistische Ordnung ist der Hohn auf die ohne Klasse”

          (aus: Theodor W. Adorno, Minima Moralia, 1951, S. 23)

          Max Horkheimer in einem Spiegel-interview:

          HORKHEIMER: Ein Beispiel: Freud lehrte, das Gewissen des Menschen entstehe durch die Autorität des Vaters. Indem Sohn und Tochter täglich vom Vater hören: “Seid fleißig! Sagt die Wahrheit! Tut das Rechte!” — geht die Forderung in ihre Psyche ein. Schließlich vernehmen sie des Vaters Stimme als ihre eigene. Während der Pubertät hält der Sohn dem Vater dann entgegen: “Sprichst denn du immer die Wahrheit? Tust du immer das Rechte?” Bis dann der Sohn versteht, daß man in dieser Welt nicht immer die Wahrheit sagen und nicht immer das tun kann, was man sollte. Das ist ein Moment der Reife. Nun aber Ist heute die Autorität des Vaters erschüttert durch die vielen soziologischen, psychologischen und technischen Veränderungen (…). Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Spielt das Gewissen, da die Autorität des Vaters nicht mehr dieselbe wie früher ist, eine andere Rolle? Oder kann es sich überhaupt nicht mehr herausbilden?
          SPIEGEL: Und wenn es so wäre?
          HORKHEIMER: Auf jeden Fall scheint doch klar, daß der Zusammenbruch des Vater-Mythos die Existenz des Gewissens als gesellschaftliches Phänomen in Frage stellt, Die Mutter, die einen Beruf ausübt, ist schon lange etwas anderes als die Mutter, deren Lebensaufgabe im wesentlichen die Erziehung der Kinder war.
          SPIEGEL: Weil ein Teil ihrer Energie durch den Beruf absorbiert wird?
          HORKHEIMER: Nicht nur das. Der Beruf verdinglicht ihre “Gedanken, wie es beim Mann der Fall ist. Dazu kommt noch etwas anderes. Sie ist gleichberechtigt. Sie strahlt nicht mehr die Liebe aus wie vorher. Die Mutter war bisher diejenige, die ihre Natur Im positiven Sinn bewahrte, durch ihre Sprache und ihre Gebärden. Ihre bewußten und unbewußten Reaktionen spielten eine wichtige Rolle in der Erziehung. Sie prägten das Kind vielleicht entscheidender als die Weisungen.
          SPIEGEL: Wollen Sie das alles zurückholen?
          HORKHEIMER: Natürlich kann man solche Prozesse nicht rückgängig machen. Man kann aber versuchen, etwas von dem Überlieferten zu bewahren, indem man die Wandlung auch in ihrer Negativität sichtbar macht. Das ist eine wichtige Aufgabe Kritischer Theorie.

          Nachzulesen hier:

          http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45226214.html

          Wilhelm Reich hingegen hat sich zumindest in einer Schrift tatsächlich gegen die Familie als Organisationsform ausgesprochen.

          Bei den Antiimps hingegen gibt es manchmal auch sehr konservative Einstellungen zur Familie.

          Die Einstellung zur Familie kann in verschiedenen marxistischen Strömungen/Richtungen/Schulen also sehr unterschiedlich sein, wie man schon anhand dieser wenigen Beispiele sehen kann.

          „Da meines Erachtens die Familie die Grundlage unserer Kultur ist, ist der Begriff Kulturmarxismus voll und ganz gerechtfertigt.“

          Eine sehr eindimensionale Sichtweise.
          Schließlich kann jemand auch potentiell die Familie ablehnen, aber ansonsten ein großer Fan der westlichen Kultur sein oder aber die westliche Kultur ablehnen und trotzdem ein extremer Familienmensch und -befürworter sein.

        • @Lezsek, ich komme erst jetzt dazu Dir zu antworten. Du hast mich ertappt, tatsächlich habe ich Deine ursprünglichen Ausführungen zu Marx und Engels nicht gelesen.

          Mein Punkt ist ein anderer. Du hast immer geschrieben. Wie immer keine Belege. Alles Lügner. Den bis dahin vorgebrachten Belegen hast Du mit dem Verweis auf rechtspopulistische Propaganda jeden Wert abgesprochen. All das geht nun nicht mehr. Engels ist ein valider Beleg. Er wertet auch alle anderen Belege auf.

          Jetzt können wir uns darüber streiten, ob ich die Belege richtig interpretiere oder meine Weltsicht eindimensional ist oder Reich genau das Gegenteil behauptet. Du kannst aber nie wieder behaupten, dass es keine Belege gäbe.

          Tatsächlich halte ich die von Dir gewünschte Diskussion für wenig erfolgversprechend. Wir kennen unsere Argumente, ich werde Dich nicht überzeugen und Du mich auch nicht.

      • @ Axel

        „Noch mal die Keule: Die SS-Leute hatten ihrem Führer (…)“

        Dass die rationale und fundierte männerrechtliche Kritik am Gender-Feminismus bislang leider nicht ausreichend ernst genommen wird, hat übrigens AUCH damit zu tun, dass einige – sagen wir mal vorsichtig – wenig rational motivierte Gestalten sich im Feld der Gender-Kritik tummeln und das Bild mitprägen.

        Schaut man sich die Verrücktheiten an, die du in diesem Strang losgelassen hast, dann stellt sich unweigerlich die Frage:
        Wer soll das ernst nehmen? Jeder, der noch halbwegs alle Tassen im Schrank hat und deine entsprechenden Beiträge liest, kann nur den Eindruck gewinnen, dass Gender-Kritiker durchgeknallt sind und außer verbalradikalem Stuss nichts zu bieten haben.

        • ät Leszek:

          Ich bin kein Männerrechtler, nur Genderkritiker. Also ist keine Nestbeschmutzung von mir aus möglich.

          Abgesehen davon mußt Du Dich ja gerade aus dem Fenster hängen. Was „verbalradikalen Stuß“ angeht, toppst Du mich mit Deinem Anarchokram locker.

          Gib doch einfach zu, daß Dich meine Keule ärgert, weil ich zutreffenderweise die extreme Linke mit der rechten Extreme bezüglich ihrer Methodik verglichen habe.

          Was Du mit zusammen Deinem Redaktörsfreund verbockt hast, entspricht ziemlich genau den Zuständen in totalitären Systemen.

          Ich sage es ganz deutlich, Leszek: Du warst feige und hast um Deines persönlichen Vorteiles willen den Geßlerhut gegrüßt.

        • @ Leszek

          Lässt aber tief blicken, bei Leuten die aufgrund einiger, wie Du so unschön sagst, Durchgeknallter (wie würde man eigentlich eine Breivikmanie nennen?), nicht den menschenverachtenden Unsinn hinter Genda erkennen wollen. Sind solche Kritikbetrachter überhaupt zu retten?

          Ausserdem gilt die Nazikeule doch unter Gutmenschen als gutes Argument, ist dort Standart quasi … 🙂

  14. Da ich hier grade auf so einer Art Anti-PUA-Trip bin, hier noch mal ein MGTOW-Video, das den ganzen Stuss als misandrisch und peinlich entlarvt, ohne überhaupt dabei überhaupt darauf eingehen zu müssen, dass er total nutzlos ist.

  15. The Evolutionary Dominance of Ethnocentric Cooperation
    http://jasss.soc.surrey.ac.uk/16/3/7.html

    „Recent agent-based computer simulations suggest that ethnocentrism, often thought to rely on complex social cognition and learning, may have arisen through biological evolution. From a random start, ethnocentric strategies dominate other possible strategies (selfish, traitorous, and humanitarian) based on cooperation or non-cooperation with in-group and out-group agents. Here we show that ethnocentrism eventually overcomes its closest competitor, humanitarianism, by exploiting humanitarian cooperation across group boundaries as world population saturates. Selfish and traitorous strategies are self-limiting because such agents do not cooperate with agents sharing the same genes. Traitorous strategies fare even worse than selfish ones because traitors are exploited by ethnocentrics across group boundaries in the same manner as humanitarians are, via unreciprocated cooperation. By tracking evolution across time, we find individual differences between evolving worlds in terms of early humanitarian competition with ethnocentrism, including early stages of humanitarian dominance. Our evidence indicates that such variation, in terms of differences between humanitarian and ethnocentric agents, is normally distributed and due to early, rather than later, stochastic differences in immigrant strategies.“

    • @ Denton

      Sollten die Modelle halbwegs korrekt sein, was wird dann wohl in Multikulti-Staaten mit vielen Ethnien, von denen keine mehr stark genug ist, zu dominieren, passieren?

      Ich tippe auf Bürgerkrieg und Segregation, die Karten werden in einer chaotisch-blutigen Übergangsphase, die sehr lange währen kann, völlig neu gemischt.

      Wenn unsere Eliten wissen, was sie tun, begehensie Hochverrat.

      Wenn sie’s nicht wissen, ist es fast noch schlimmer.

      • Natürlich wissen sie es -nie und nimmer glauben die an Volkspädagogische Märchen in denen lesbische Kampfschwimmerinnen mit schwulen muslimischen FlugzeugIngenieuren Regenbogenkinder großziehen.

  16. MGTOW kristallisiert aus meiner Sicht sehr gute Redner heraus.
    Ob das nun wie im obigen Video „bar bar“ ist, oder „Sandman“ im folgenden Video: https://www.youtube.com/user/SandmanMGTOW

    MGTOW hilft eigene Talente wieder zu entdecken, vielleicht liegt es daran.

    MGTOWs sind einfach weniger lange Östrogenen ausgeliefert.

    Das ist wie mit dem Sonnenschutz in Australien.

  17. guten morgen @christian, kürzlich hast du über steigende zugriffszahlen berichtet. ich meine denselben trend bei deinen followern beobachten zu können. stimmt das? könntest du hierzu bitte zahlen veröffentlichen, @christian?

  18. Dazu auch gleich ein neuer MykeruMedia (offenbar ein dem eher linken Spektrum naherstehender Youtuber mit exzellent trockener Darstellung).

    Feminist Hypocrisy

    Und ein Rückblick was unsere feministischen – ach so für „Equality“ -Suffragetten so mit Männern in den Kriegen des vergangenen Jahrhunderts gemacht haben.

    Dann auch ein noch weiter zurückgehender historischer Rückblick. Insbesondere auf die Lügengeschichte mit dem Wahlrecht. Genauso erstunken und erlogen wie alle anderen Opfer- und Dämonisierungsmythen.

    White Feathers and Bloodied Hands – Feminism in WWI

  19. Ein, wie ich finde, schöner Kommentar unter dem heute verlinkten Genderama-Artikel zur USA-Wahl:

    „Karmashock

    Part of what happened is that they forgot to boil the frog slowly.

    With so much of progressivism it is slow, methodical, and insidious. It makes progress by slowly chipping away at obstacles without anyone really noticing.

    The big mistake they made with the war on women is that they turned the heat up to eleven. We’ve been bombarded with articles, stupid studies, idiot laws, interest groups, and foaming at the mouth activists for a couple years now. And it has gotten MUCH worse lately and hasn’t stopped.

    This whole gamer gate thing was another example of the same thing. It is everywhere. They’re attacking video games and comic books. These are places many people go to escape the stupidity of the back and forth politics.

    But no one can get away from them. Not even professional sports. We see football players running around in pink shoes now… it seems always… and that is for breast cancer despite the fact that heart disease is a much bigger killer and actually effects more of the viewers of professional sports. But what do football players run around with? Pink shoes. Because men don’t matter. We can die by the millions. We can out number women in homeless shelters a 100 to 1… we can commit suicide at radically higher rates… and who matters? Who needs help? Not us.

    We’re trash. The disposable sex. And no matter what we do… no matter how hard we work… we’re always garbage.

    I WANTED to ignore this whole thing. I really did. I tried. But these people followed me into my hobbies, they followed me into my subcultures, and they attacked me there.

    FINE. They want a fight? So be it. They have our attention. Their nonsense will not survive the attention of millions of men that stand up and say „no“. And it is hardly as if we don’t have most women with us either. Or at least enough to make no difference.

    What we are dealing with to borrow their own terminology is toxic feminism. These are toxic people. They’re bullies, they’re liars, they stir up trouble everywhere they go, they advocate for nothing, they gainsay everything, and so far as I can see no significant constituency likes them anywhere.

    Again, I wanted to ignore them… so many of us did. But they will not leave anyone alone.“

    http://www.thedailybeast.com/articles/2014/11/09/hey-dems-he-s-just-not-that-into-you.html

    Das kann ich sooo nachempfinden. Es ist ja nicht nur in der Politik, mit Frauenquote, Sprechzeiten innerhalb der Partei, etc.. Es wird vorschrieben, das Mann Frauenfussball genau so gut finden soll, das Mann Bücher von Frauen über Themen für Frauen genau so wertschätzen soll, das Mann Actionfilme mit ihren stumpfsinngien Handlungsschema nicht mehr unterhaltsam finden soll, das Mann Computerspiele mit massenmordenden, frauenverführenden, alles demolierenden Revolverhelden nicht mehr spielen soll… eben vielen was Männern Spaß macht, wird moralisch abgewertet. „Eigentlich ist das verwerflich, was du da machst.“

    Man kann eigentlich nur hoffen das Sie das noch weiter treiben und immer mehr Männer zu dem Schluss kommen:

    „FINE. They want a fight? So be it. They have our attention.“


    • I WANTED to ignore this whole thing. I really did. I tried. But these people followed me into my hobbies, they followed me into my subcultures, and they attacked me there.

      FINE. They want a fight? So be it. They have our attention. Their nonsense will not survive the attention of millions of men that stand up and say “no”. And it is hardly as if we don’t have most women with us either. Or at least enough to make no difference.

      This.

  20. Boko Haram greift mal wieder ein Schule an:

    „Der Vorfall ereignete sich am naturwissenschaftlichen Jungeninternat „Potiskum Senior Science Secondary School“ im Zentrum von Potiskum, der Hauptstadt des Bundesstaates Yobe.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/nigeria-anschlag-auf-schule-toetet-viele-schueler-a-1002002.html

    Tagesschau berichtet auch darüber:

    http://meta.tagesschau.de/id/91827/nigeria-viele-schueler-bei-bombenanschlag-getoetet

    In den Kommentaren wird sich darüber aufgeregt, das in dem Artikel nur von „Schüler“ die Rede ist und nicht von „Schülerinnen und Schüler“. Total krank.

  21. Unsere feministische Justizminister Marionette Maas plant ein Denunziationsgesetz mit Umkehrung der Unschuldsvermutung.

    Es wird zum Witchhunt auf Männern geblasen. Aber auch zur allgemeinen Aufweichung der Rechtsstaatlichkeit.

    Auf dem Pelzblog hierzu:
    „So langsam wird es kritisch und gefährlich für den Mann. Justizminister Maas plant die Schließung von “Schutzlücken im Sexualstrafrecht“. Er hat sich ja bisher schon mehrfach durch feministische Pläne hervorgetan. Nun ist er auf den Definitionsmacht-Zug der Feministen aufgesprungen und plant Änderungen im Strafrecht bezüglich Vergewaltigungen.“

    http://www.pelzblog.de/2014/11/staatsfeminismus-definitionsmacht-mit-justizminister-maas/

    Oder auch

    Menschenrechte als Problem

    http://nebgen.blogspot.de/2014/11/menschenrechte-als-problem.html

    Dazu auch ein neues Verhetzungs-Hashtag

    #BeenRapedNeverReported

    http://www.avoiceformen.com/mens-rights/false-rape-culture/beenrapedneverreported-and-why-you-all-should-be-cynical/

    und

    The rape of language and the mathematics of rape
    (By Susan Patton and David Farley, D.Phil. (University of Oxford))

    http://www.avoiceformen.com/mens-rights/false-rape-culture/the-rape-of-language-and-the-mathematics-of-rape/

    • @petpanther

      Wo plant er denn eine Umkehrung der Unschuldvermutung? Sehe ich bisher nicht.

      Soweit ich weiß will und muss er eine EU-Richtlinie umsetzen, die eher auf den Willen abstellt. Das ist aber keine Umkehr der Unschuldsvermutung, da dieser entgegenstehende Wille natürlich für einen Vorsatz erkennbar gewesen sein muss.

      Eine Umkehr der Unschuldsvermutung wird es auch nicht geben im Strafrecht. Da kann man recht sicher sein.

      „Unsere feministische Justizminister Marionette Maas“

      Sowas finde ich außerdem immer extrem billig. Warum ihm gleich der anderen Seite zuordnen und ihn als „Marionette“ bezeichnen? Gerade bei einem gesetz, bei dem er recht wenig machen kann, weil es auf anderen Beschlüssen beruht.

      • Im Spiegel von heute hieß es, alle Juristen, die seine Fachleute konsultiert haben, hätte von dem Gesetz abgeraten;“Gefahr durch falsche Anzeigen aus Rache“ (S. 32). Dem wird von Regierungsseite entgegengehalten, dass es bei vergewaltigungen „in der Praxis schließlich immer Beweisprobleme gäbe“.

        Das sehe ich allerdings auch sehr kritisch.

        • @ petpanther

          *Dem wird von Regierungsseite entgegengehalten, dass es bei vergewaltigungen “in der Praxis schließlich immer Beweisprobleme gäbe”.*

          Ja und?

          Wenn die Männern auf die Füße fallen, so what?

          Dafür sind Männer doch da.

          Hauptsache, UNSERE Frauen werden optimal und umfassend vor allen, auch eingebildeten, Gefahren geschützt.

          DAS ist die HAUPTAUFGABE des feministisch-femizentrischen Staates.

          Dafür braucht er = verheizt er Männer (die niedrigrangigen vor allem).

          Nicht, dass die Kerle noch auf den idiotischen Gedanken kommen, der Rechtsstaat hätte sie gleichmaßen vor Falschbeschuldigungen zu schützen wie Frauen vor Vergewaltigungen.

          So denken nur Sissies.

          Der wahre Kerl schützt SEINE Frau und trägt den Fall-Out wie ein Kerl, hält also das Maul!

        • @el Mocho

          ich sage nicht, dass das Gesetz unkritisch zu sehen ist. Wobei es kaum eine Vergewaltigung geben wird, die nicht auch etwas Drohung und Gewalt haben wird. Ich halte den Anwendungsrahmen für sehr sehr gering. Die meisten Falschbeschuldigerinnen werden denke ich auch kein Problem haben eine Drohung dazu zu erfinden bzw. ohne diese wird es wenig glaubwürdig klingen.

          Dennoch: der Vorsatz, gegen den Willen zu handeln, muss nach wie vor bewiesen werden. Eine Beweislastumkehr und eine Abkehr von der Unschuldsvermutung ist damit nicht gegeben.

          Wenn Kritik, dann bitte auch richtig.

      • @Christian

        Ich sehe da schon eine Abkehr von der Unschuldsvermutung. Und die wird und kann auch nicht partikular gehalten werden. Auch das scheint mir in dem Vorstoß enthalten.

        Hier wird die Beweislast dem Angeklagten zur Last gelegt. Und das in einer Weise, die er meist so gut wie gar nicht beweisen kann.

        Behauptung reicht. Auch Monate oder Jahre hinterher.

        Unschuldsvermutung heißt nämlich auch, dass von Klägerseite her, sei es durch den Kläger oder dem Staat, die dem Angeklagten zur Last gelegte Tat beweisen muss.

        Das wird hier drastisch verletzt. Und, nochmal, dann in einer Weise, in der die Umkehrung nicht einmal eine wirklicher Chance lässt, hier wirklich die Unschuld zu beweisen.

        „Dennoch: der Vorsatz, gegen den Willen zu handeln, muss nach wie vor bewiesen werden. Eine Beweislastumkehr und eine Abkehr von der Unschuldsvermutung ist damit nicht gegeben.“

        Das halte ich für eine Bemäntelung. Eine Ente oder Karotte, dazu designed zu täuschen. Und es ist aus meiner Sicht überaus naiv darauf zu vertrauen, da hier Grundrechte angetastet werden. Diese Argumentation erscheint mir nicht vertrauenswürdig oder verlässlich. Gerade auch vor den erkennbaren absichtlichen feministischen machtpolitischen Missbrauchsintentionen.

        (Damit meine ich natürlich nicht dich, der du das Argument hier anführst).

        M.E. ist das eine Art Inquisitionsgesetz, dass die männliche Diskriminierung erheblich erweitert, mit weitreichenden Folgen für die gesamte Rechtsprechung. Und ein Justizminister, der derart fahrlässig mit einem unserer höchsten Güter umgeht ist aus meiner Sicht korrupt und gehört nicht auf seinem Posten.

        Es ist ganz offenkundig eine Apartheit vor dem Gesetz gewünscht. Mit Männern und Jungen als Menschen zweiter Klasse mit verminderten Bürger- und Menschenrechten.

        Ich finde das nicht billig, sondern dieses Verhalten des Justizministers sollte eher noch drastischer angekreidet werden.

        Und mein Eindruck ist tatsächlich, dass er fremdgesteuert ist. Daher „Marionette“.

        • @petpanther

          „Ich sehe da schon eine Abkehr von der Unschuldsvermutung“

          Wo siehst du die denn genau?

          „Unschuldsvermutung heißt nämlich auch, dass von Klägerseite her, sei es durch den Kläger oder dem Staat, die dem Angeklagten zur Last gelegte Tat beweisen muss.“

          Das ist ja auch so, wenn das Tatbestandsmerkmal ist, dass die Tat gegen den Willen begangen worden ist.
          Das das Denken des „Opfers“ eine Rolle spielt gibt es ja in vielen Bereichen. Etwa bei einem betrug. Dennoch gibt es da keine Beweislastumkehr.

          „gehört nicht auf den Posten“

          Als ob er da viel Handlungsspielraum hätte. Er hat sich die Änderung ja nicht ausgedacht.

        • Eine Frau kann ganz willkürlich einen Mann beschuldigen.

          Dann steht Aussage gegen Aussage mit der Beweislast bei dem Mann, die er vermutlich nie erbringen kann, da es ja auf den Gefühlen der Frau aufsetzt (ggf. nachträglich), deren tatsächliche Ursache niemand wirklich nachprüfen kann. Auch ist es nicht nachprüfbar, ob sie einfach eine dreiste Falschbeschuldigerin ist oder nicht. Und die wir ja auch jetzt schon nachweisbar häufiger haben und sogar schon Menschenleben kosteten.

          Das ist totale Willkür und jeder aufgeklärten Rechtsstaatlichkeit völlig fremd. Und es ist ein elementarer Eingriff in die Grundrechte.

          Das ich dazu überhaupt etwas zu sagen muss erstaunt mich.

          „Als ob er da viel Handlungsspielraum hätte. Er hat sich die Änderung ja nicht ausgedacht.“

          Den hat er. Denn es ist auch seine Aufgabe dem Bürger vor so etwas zu schützen und die grundrechtliche Rechtsstaatlichkeit zu wahren.

          Wenn er diesem nicht nachkommt und meine antastet sehe ich ihn nicht mehr als legitim auf seinem Posten an. Mehr noch er legt die Axt an unser gesamtes Rechtssystem.

          Ich kann nichts dafür, dass dort offenbar totalitäre Kreise Einfluß nehmen. Er hat aber ein Amt und heult gern mit den Wölfen. Allein das ernsthaft zu betrachten ist für mich schon korrupt, da es mehr als offenkundig ist. Auch für Laien.

          • @petpanther

            „Eine Frau kann ganz willkürlich einen Mann beschuldigen.“

            Ach? Das kann sie jetzt nicht? Wo ist die Änderung?

            „Dann steht Aussage gegen Aussage mit der Beweislast bei dem Mann, die er vermutlich nie erbringen kann, da es ja auf den Gefühlen der Frau aufsetzt (ggf. nachträglich), deren tatsächliche Ursache niemand wirklich nachprüfen kann“

            Es setzt nicht auf den Gefühlen der Frau auf, dass ist ein Mißverständnis. Es setzt auf dem Willen der Frau auf, so wie er für den Mann erkennbar ist. Demnach muss er sich nach außen manifedstiert haben. Wenn er es nicht merken konnte und davon ausging, dass es nicht gegen ihren Willen ist, dann ist er freizusprechen, was auch immer sie sich gedacht hat. Das es für ihn erkennbar ist, dass muss der Staat dem Beschuldigten nachweisen.

            Wenn sie heute sagt „er hat mir gesagt, wenn ich keinen Sex mit ihm habe, dann bringt er mich um/schlägt mich grün und blau“ dann ist seine Beweislage nicht besser. ich sehe nicht, dass das eine wesentlich bessere Lage ist.

            Ich vermute, dass hier ein Fehlverständnis vorliegt, wie Tatbestände und deren Nachweis im Strafrecht funktionieren. Man muss sowohl den objektiven als auch den subjektiven Tatbestand nachweisen. Bevor man sich aufregt sollte man sich insofern einmal darüber informieren, was für einen nachweis in diesem Sinne erforderlich ist

            „Den hat er. Denn es ist auch seine Aufgabe dem Bürger vor so etwas zu schützen und die grundrechtliche Rechtsstaatlichkeit zu wahren“

            Du meinst, dass die Frage, ob man das Übereinkommen umsetzt, auf seiner Ebene getroffen wird und nicht von den parteien?
            Und der Eingriff in den Rechtsstaat hängt ja von der obigen Wertung ab, die du falsch vornimmst.

        • Hier als Illustration ein kürzlicher Vortrag von Jonathan Taylor auf der MSP’14 auf dem Campus der Kennesaw State University organisert von Sage Gerard (KSU Men) unter der üblichen üblen Abwehr.

          Ab 42:52 ein Beispiel.

          Ansonsten referiert er sehr gut über die deutliche Diskriminierung von Jungen im amerikanischen Schul- und Universitätssystem. Und die tatsächliche misandrische Einstellung von Professorinnen (ab ca. 36:00) Bei uns noch nicht ganz so, aber auch in etwas abgemilderter Form.

          Jonathan Taylor at MSP’14

        • „Es setzt nicht auf den Gefühlen der Frau auf, dass ist ein Mißverständnis. Es setzt auf dem Willen der Frau auf, so wie er für den Mann erkennbar ist.“

          Das ist Augenwischerei. So bettet man es ein. Man nimmt aber jegliche beweisbare Erkennbarkeit heraus. Und damit auch jede Rechtsstaatlichkeit, da dies dann grundsätzlich willkürlich wird.

          „Ich vermute, dass hier ein Fehlverständnis vorliegt, wie Tatbestände und deren Nachweis im Strafrecht funktionieren. Man muss sowohl den objektiven als auch den subjektiven Tatbestand nachweisen. Bevor man sich aufregt sollte man sich insofern einmal darüber informieren, was für einen nachweis in diesem Sinne erforderlich ist.“

          Es ist schon jetzt mehr als offensichtlich. Und Vertrauen ist bei Rückblick auch nicht angesagt. (Siehe Umkehrung von den Bürger schützenden Passiva zu dem Staat zum Bürger Rechte gebenden Aktiva – auch dies ein eklatanter Bruch der aufgeklärten den Bürger genau davor, vor dieser Willkür schützenden verfassungsrechtlichen Rechtsstaatlichkeit.)

          Das sehe ich nicht mehr in dieser Feinheit, die ich für kontraproduktiv halte. Solche grundrechtlichen „Dinge“ dürfen nicht mit manipulierbarer Winkeladvokatie absichtlich unterlaufen werden. Ich halte das für falsch und sehr kritisch.

          „Du meinst, dass die Frage, ob man das Übereinkommen umsetzt, auf seiner Ebene getroffen wird und nicht von den parteien?
          Und der Eingriff in den Rechtsstaat hängt ja von der obigen Wertung ab, die du falsch vornimmst.“

          Ein Ministeramt ist auch ein Amt. Und ein Abgeordneter hat ebenso einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag und nicht nur parteihörig zu sein.

          Und wer letzteres ist, gehört im strengeren Sinne auch nicht in die Ämter. Das die Partei darüber steht, ist offenbar auch ein Missverständnis, dass grassiert.

          • @petpanther

            „Das ist Augenwischerei. So bettet man es ein. Man nimmt aber jegliche beweisbare Erkennbarkeit heraus. Und damit auch jede Rechtsstaatlichkeit, da dies dann grundsätzlich willkürlich wird.“

            Nein, das ist gängige Praxis in diversen Tatbeständen und soweit ich weiß sind damit auch keinerlei Änderungen in der StPO etc verbunden, so dass auch die üblichen Grundsätze anzuwenden sind. Woher willst du wissen, dass es Augenwischerei ist? Ein Verstoß gegen einen der obersten Grundsätze des Strafrechts einfach so für die Zukunft zu unterstellen, ohne das es auch nur irgendeinen Beleg dafür gibt ist nicht gerade seriös.

            Im Gegenteil, man zeigt damit allenfalls, dass man von dem Thema keine Ahnung hat.
            Und man muss dafür schon in den Bereich der Verschwörungstheorie gehen, denn die jeweiligen Richter müssten dann diesen nicht im Gesetz stehenden Bruch gegen eines der obersten Prinzipien mitmachen, und zwar durch alle Instanzen, jeweils vor dem eigenen Risiko, dass sie sich selbst strafbar machen.

            Hier kommt leider eher die Tendenz im Maskulismus zum Vorschein, alles in eine feministische Verschwörung einzuordnen.

            Wohlgemerkt: Man kann das Gesetz natürlich kritisieren. Aber dann bitte doch in einem vernünftigen Rahmen und nicht mit Verschwörungstheorien

        • @ Christian

          *Im Gegenteil, man zeigt damit allenfalls, dass man von dem Thema keine Ahnung hat.
          Und man muss dafür schon in den Bereich der Verschwörungstheorie gehen, denn die jeweiligen Richter müssten dann diesen nicht im Gesetz stehenden Bruch gegen eines der obersten Prinzipien mitmachen, und zwar durch alle Instanzen, jeweils vor dem eigenen Risiko, dass sie sich selbst strafbar machen.*

          Das halte ich für bestenfalls naiv.

          Recht folgt dem politischen Willen/DER MACHT.

          In den USA mit ihrer großen Rechtsstaatstradition war es möglich, an zahlreichen Universitäten/Colleges – dort, wo die kommende Elite dieses Landes ausgebildet wird! – feministisches Standrecht einzuführen.

          Top down, von der Obamaadministration gewünscht und auf nur sehr, sehr wenig Widerstand treffend.

          Und unsere viel obrigkeitsstaatlichere Rechtsstradition soll da eine bessere Versicherung darstellen?

          Bestenfalls naiv ist das.

          • @roslin

            „Das halte ich für bestenfalls naiv. Recht folgt dem politischen Willen/DER MACHT.“

            Wenn sie eine Änderung in der Beweislast vorgenommen hätten, dann wäre das ein Ausdruck politischer Macht. Dies ist aber gerade nicht erfolgt. Und ein Wegfall der Unschuldsvermutung ist ein sehr sehr sehr heikles Thema, aus meiner Sicht würde eine Regelung für alle Juristen in Deutschland erkennbar verfassungswidrig sein. Insofern setzen sich Richter der Gefahr aus, dass sie eine Rechtsbeugung begehen, dass sie dafür belangt werden. Warum sollten sie das tun?
            (Es ist ja nun auch nicht gerade so, dass sich Strafrechtler aus einem per sehr linken Milieu rekrutieren. Jurafakultäten sind nicht gerade eine Hochburg der Kommunisten oder radikalfeministischer Umtriebe)

            „In den USA mit ihrer großen Rechtsstaatstradition war es möglich, an zahlreichen Universitäten/Colleges – dort, wo die kommende Elite dieses Landes ausgebildet wird! – feministisches Standrecht einzuführen.“

            Das liegt daran, dass Universitäten zum einen kein Strafrecht, sondern Verwaltungsrecht anwenden und zudem Amerika eine gänzlich andere Rechtstradition hat, die eine wesentlich höhere Autonomie in dem Bereich für selbständige Einheiten wie Universitäten vorsieht.
            Diese rechtliche Situation ist allerdings für deutsche Universitäten und erst recht nicht für deutsche Gerichte gegeben.

            „Und unsere viel obrigkeitsstaatlichere Rechtsstradition soll da eine bessere Versicherung darstellen?“

            Ja, eine deutlich bessere.

            Zumal eben hier die Umkehr herbeifantasiert wird: Sie ist nach den bisherigen Plänen schlicht nicht vorgesehen. Wie soll das denn an die Richter transportiert werden, wenn nicht über Gesetze? Wie sollen die denn in diese Verschwörung einbezogen werden, wenn der Gesetzestext das gar nicht vorsieht?
            Was ist denn auch nur ein objektiver Anhaltspunkt dafür außer „femizentrischer Staat!!!!111elf“

        • Ich finde nicht, dass das eine „Verschwörungstheorie“ sei, die ich da geäußert habe.

          Ich geb zu, ich bin rechtlicher Laie. Aber ich merke, wenn es um Willkür geht.

          Und das ist hier deutlich der Fall. Und für jeden erkennbar.

          Auch der Rahmen in dem ich das diskutiere, halte ich für durchaus vernünftig und nicht in irgendeiner Weise extremistisch oder gar „verschwörungstheoretisch“.

          Z.B. auch meine letzten Sätze:

          „Ein Ministeramt ist auch ein Amt. Und ein Abgeordneter hat ebenso einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag und nicht nur parteihörig zu sein.

          Und wer letzteres ist, gehört im strengeren Sinne auch nicht in die Ämter. Das die Partei darüber steht, ist offenbar auch ein Missverständnis, das grassiert.“

          Ich find es sehr erschreckend, dass so etwas anders gesehen werden kann oder wird. Auch das ist nie so gedacht gewesen.
          Diese Personen haben gesamtgesellschaftliche Ämter inne und sind hier zuerst gewissensverantwortlich.

          So hab ich das mal gelernt und so war es auch gedacht.

          • @petpanther

            „Ich geb zu, ich bin rechtlicher Laie. Aber ich merke, wenn es um Willkür geht.“

            Anscheinend nicht. Denn für deine Annahme der Willkür gibt es eben keine Grundlage. Die Paragraphen, die das abwehren, sind auf das Gesetz im gleichen Maße anwendbar wie auf jede andere Strafrechtsnorm

            „Und das ist hier deutlich der Fall. Und für jeden erkennbar.“

            nein, das ist gerade nicht der Fall. Ich habe es ja schon mehrmals dargelegt.

            „Auch der Rahmen in dem ich das diskutiere, halte ich für durchaus vernünftig und nicht in irgendeiner Weise extremistisch oder gar “verschwörungstheoretisch”.“

            Dann bist du dir anscheinend nicht bewusst, welche Ausmaße deine Behauptungen haben müßten, damit sie umgesetzt werden. Richterliche Unabhängigkeit wäre da ein Stichwort. Und die Bindung ans Gesetz, in dem eben nichts von einer Beweislastumkehr steht. Und das Bundesverfassungsgericht etc müsste das auch mitmachen.

            „Diese Personen haben gesamtgesellschaftliche Ämter inne und sind hier zuerst gewissensverantwortlich. So hab ich das mal gelernt und so war es auch gedacht.“

            Minister sind in ihrer Funktion nicht einfache Abgeordnete. Sie sind Exekutive und die Kanzlerin hat bezüglich der Leitlinien ein Weisungsrecht. Sie können jederzeit abberufen werden

          • @petpanther

            „Ich geb zu, ich bin rechtlicher Laie. Aber ich merke, wenn es um Willkür geht.“

            Anscheinend nicht. Denn für deine Annahme der Willkür gibt es eben keine Grundlage. Die Paragraphen, die das abwehren, sind auf das Gesetz im gleichen Maße anwendbar wie auf jede andere Strafrechtsnorm

            „Und das ist hier deutlich der Fall. Und für jeden erkennbar.“

            nein, das ist gerade nicht der Fall. Ich habe es ja schon mehrmals dargelegt.

            „Auch der Rahmen in dem ich das diskutiere, halte ich für durchaus vernünftig und nicht in irgendeiner Weise extremistisch oder gar “verschwörungstheoretisch”.“

            Dann bist du dir anscheinend nicht bewusst, welche Ausmaße deine Behauptungen haben müßten, damit sie umgesetzt werden. Richterliche Unabhängigkeit wäre da ein Stichwort. Und die Bindung ans Gesetz, in dem eben nichts von einer Beweislastumkehr steht. Und das Bundesverfassungsgericht etc müsste das auch mitmachen.

            „Diese Personen haben gesamtgesellschaftliche Ämter inne und sind hier zuerst gewissensverantwortlich. So hab ich das mal gelernt und so war es auch gedacht.“

            Minister sind in ihrer Funktion nicht einfache Abgeordnete. Sie sind Exekutive und die Kanzlerin hat bezüglich der Leitlinien ein Weisungsrecht. Sie können jederzeit abberufen werden

        • @Christian

          Um mich zu beruhigen bzw. zu überzeugen, möchte ich dann gern einmal schlüssig erklärt bekommen, wie denn dabei eine stichhaltige Beweislage aussieht.

          Oder möchte man Menschen, sprich Männer, ohne das verurteilen? Und wie tastet so etwas nicht die Grundrechte an?

          Ich kann bisher nicht erkennen wie das herbeigeführt werden soll. Und auch zweiteres kann ich nicht im Ausschluß einwandfrei erkennen.

          Beides sollte für *jeden* Bürger sofort und klar erkennbar sein.
          Aber lasse mich gern belehren.

          • @petpanther

            „ich zu beruhigen bzw. zu überzeugen, möchte ich dann gern einmal schlüssig erklärt bekommen, wie denn dabei eine stichhaltige Beweislage aussieht.“

            Also es ist so:

            Heute:
            „Ich bin vergewaltigt worden, er hat mich bedroht“
            –> die staatsanwaltschaft muss ihm die Drohung nachweisen, ebenso seinen Kenntnis davon, dass es eine Drohung war und seinen Willen, damit den Geschlechtsverkehr zu erzwingen, der komplette Sachverhalt muss vorgetragen und belegt werden, sie ist beweismittel und muss die drohung und den Tatverlauf so schildern, dass die Richter es glauben

            neuer Vorschlag:
            „ich bin vergewaltigt worden, er hat gegen meinen Willen Sex mit mir gehabt“
            –> die Staatsanwaltschaft muss ihm nachweisen, dass er wußte, dass sie keinen Sex mit ihm will und er diesen Willen umgangen hat. Die Staatsanwaltschaft muss einen sachverhalt vortragen, der durch Beweismittel belegt wird, insbesondere müsste die Zeugin glaubhaft schildern, dass er genau wußte, dass sie den Sex nicht wollte und dann auch noch schildern, wie sich das ausgedrückt hat. Hier werden die meisten kaum einen plausiblen Sachverhalt schildern können, der ohne Gewalt oder Drohung auskommt. Denn „ich habe mich ausgezogen, die Beine breit gemacht und dann immer wieder gesagt, dass ich aber keinen Sex will“ klingt einfach verdammt bescheuert und wäre wohl nur einer radikalen Feministin zuzutrauen, die sich auf den Standpunkt stellt, dass es nicht ihre Aufgabe ist, den Sex zu verhindern. Ansonsten wird man wohl in irgendeiner Form eine Drohung oder ein Auseinanderdrücken der Beine oder sonst etwas haben, was ein Eindringen erlaubt. Also werden wir in den allermeisten Fällen eh bei dem bisherigen Sachverhalt sein. Glauben ihr die Richter nicht, weil ihre Schilderung nicht glaubwürdig oder anderweitig nicht schlüssig ist, was bei einer Vergewaltigung rein gegen den Willen sicherlich häufig der Fall wäre, und legt sie nicht dar, dass er wußte, dass es gegen den Willen ist oder glauben sie ihr nicht, dass er es wußte, dann müßen sie ihn wegen der Unschuldsvermutung freisprechen

            „Oder möchte man Menschen, sprich Männer, ohne das verurteilen? Und wie tastet so etwas nicht die Grundrechte an?“

            Nein, möchte man nicht, das steht auch nirgendwo

        • „Minister sind in ihrer Funktion nicht einfache Abgeordnete. Sie sind Exekutive und die Kanzlerin hat bezüglich der Leitlinien ein Weisungsrecht. Sie können jederzeit abberufen werden“

          Ja und? Das widerspricht sich nicht mit dem was ich gesagt habe.

          Als Exekutive wiegt, dass was ich erwähnte, sogar umso schwerer. Und die Kanzlerin ist ebenfalls eine Amtsinhaberin vor dem gesamtgesellschaftlichen gewissenverpflichtenden Hintergrund. Und genau nicht ihrer Partei zuerst.

          Dass das in der Praxis eigentlich anders gehandhabt wird, weiß ich auch. Auch das ist schon nicht ok. Aber in solchen Fragen, die m.E. Grundrechte antasten, wird es tatsächlich sehr wichtig.

          Und hier wird mir allzusehr und -verdächtig sallop bzw. paternalitisch damit umgegangen.

          • @petpanther

            „Aber in solchen Fragen, die m.E. Grundrechte antasten, wird es tatsächlich sehr wichtig.“

            Ein Grundrechtsverstoß anzuprangern, der juristisch nur in deiner Fantasie besteht, ist allerdings dann auch nicht so der starke Vorwurf

        • @ Christian

          * Insofern setzen sich Richter der Gefahr aus, dass sie eine Rechtsbeugung begehen, dass sie dafür belangt werden. *

          Wer sollte sie denn in Gefahr bringen, wenn sie den politischen Willen der Mächtigen exekutieren?

          Die Rechtsprechung der höchsten Gerichte, die die Justiz kontrolliert?

          So, wie wir unsere höchsten Richter ernennen (optiert nach Parteienproporz), ist es nur eine Frage der Zeit, bis etwas im Verfassungsgericht oder im Bundesgerichtshof eine gendergenehme Richtermehrheit richtet.

          Die Verfassung ist interpretierbar, so interpretierbar wie Geistesgeschichte, die von Linken bei der gleichen Faktenlage völlig anders interpretiert wird als von Konservativen (und Leszek hält das für „objektive“ Wissenschaft, müllt uns zu mit Tonnen linker Ideologieproduktion).

          Im Justizwesen wird es nicht anders laufen.

          Wir werden ganze Bibliotheken gefüllt sehen mit Abhandlungen „anerkannter“ Juristen, die uns erklären, wie sehr uns die Verfassung zur Gleichstellung verpflichtet, wie ungenügend das Straftrecht beim Schutz der Frau vor Vergewaltigungen ist usw.

          2 Genderrichter haben wir bereits im Bundesverfassungsgericht (einer von der SPD, eine von den Grünen optiert).

          Wie es im Bundesgerichtshof aussieht, weiß ich nicht.

          Da die Genderistamehrheit im Parlament sich auf lange Sicht nicht ändern wird (wird noch Jahre dauern, bis die AfD bei ca. 20-25 % ist, falls je, also stark genug, das Gesamtsystem wirksam von rechts unter Druck zu setzen, die Linke kann man hier nicht nur vergessen, sie zieht in die falsche Richtung), wird die Zahl dieser ideologisch gebundenen Richter sich in Zukunft vermehren.

          Nur eine Frage der Zeit, bis sie die Mehrheit haben, die ja nur die Mehrheiten in den Parteien/Parlamenten widerspiegelte (nicht die im Volk, aber wen interessiert das?).

          • @roslin

            „Wer sollte sie denn in Gefahr bringen, wenn sie den politischen Willen der Mächtigen exekutieren?“

            Der wille der Mächtigen wird hier ja gar nicht geäußert. Er schwebt anscheinend irgendwie im raum. Also ist er eine sehr unsicherer Basis. Die Chance, dass das ganze scheitert ist enorm, denn es liegt ja keine Umkehr vor. Und wenn es scheitert, werden sich die Politiker dann vor den Richter stellen? Wohl kaum, denn für sie würde das gleiche gelten, wenn sie sich in ein Verfahren einmischen.
            Sie haben doch schon erreicht, was sie wollten: Sie haben die Gesetze wie gewollt verschärft und können sich dafür feiern lassen.

            „Die Rechtsprechung der höchsten Gerichte, die die Justiz kontrolliert?“

            Warum sollten es bereits die unteren Gerichte umsetzen?

            „So, wie wir unsere höchsten Richter ernennen (optiert nach Parteienproporz), ist es nur eine Frage der Zeit, bis etwas im Verfassungsgericht oder im Bundesgerichtshof eine gendergenehme Richtermehrheit richtet.“

            Das ist albern und auf keinerlei fakten gestützt. es gibt unzählige Urteile von Bundesverfassungsrichtern, die sich gegen die Politik gerichtet haben.
            Und du scheinst geradezu bizzarerweise davon auszugehen, dass alle Politiker sich für den Feminismus und gegen den Rechtsstaat entscheiden würden. Was soll da für sie zu gewinnen sein in dieser beeinflussung der Gerichte? Als ob sie wirklich daran interessiert sind, dass da alle wegen Vergewaltigung angezeigt und eingesperrt werden. gerade Politiker, die sicherlich auch gern mal einen Seitensprung mit einer Journalistin haben etc. Eher werden sie beklagen, dass man da wohl leider doch noch mal nacharbeiten muss, eine Kommission einsetzen und damit 10 Jahre Ruhe haben.

            „Die Verfassung ist interpretierbar“

            Noch einmal: Nichts in den bisherigen Ankündigungen bestätigt eine Beweislastumkehr. Nichts. Es ist reine Fantasie, gestützt auf „die sind doch alle irgendwie feministinnen“. Und in jedem juristischen Lehrbuch wird man die Unschuldsvermutung als ganz eindeutigen Baustein eines Rechtsstaats sehen. Die Änderungen wären also enorm. Der Aufschrei in der Juristerei ebenso. Die Kommentarlage dazu wäre wohl auch vollkommen klar.
            Ich sehe nicht wie das BVerfG da eine andere Entscheidung treffen könnte, bei einem so ausgelutschten Thema, welches recht eindeutig ein Dammbruch wäre.

            „Wir werden ganze Bibliotheken gefüllt sehen mit Abhandlungen “anerkannter” Juristen, die uns erklären, wie sehr uns die Verfassung zur Gleichstellung verpflichtet, wie ungenügend das Straftrecht beim Schutz der Frau vor Vergewaltigungen ist usw.“

            Noch einmal: Da gibt es keinerlei Anzeichen für. Bei Mord, Folter, Verstümmelung etc gelten auch die gleichen Regeln.
            Es wäre schlicht nicht zu rechtfertigen.

            „Nur eine Frage der Zeit, bis sie die Mehrheit haben, die ja nur die Mehrheiten in den Parteien/Parlamenten widerspiegelte (nicht die im Volk, aber wen interessiert das?).“

            Das ist ein vollkommen aus der Luft gegriffenes Slippery slope argument. Sehe ich wenig Gefahr.

            Unbegründete Panik.

            Die Falschbeschuldigungsangst ist das Gegenstück zur Rape Culture Theorie des Feminismus im Maskulismus
            https://allesevolution.wordpress.com/2013/09/30/falschbschuldigungsangst-und-vergewaltigungsangst-im-radikalen-maskulismus-bzw-feminismus/

        • @Christan

          Dann beantworte doch einmal meine wie ich finde sehr berechtigten Fragen.

          Ein Aussetzen der Beweislast für einen Schuldspruch führt doch sofort zur Grundrechtsverletzung.

          Und rechtliche Laien wie mich damit ruhigzustellen, dass das eigentlich nicht so sei, man es aber nicht klar darlegen und abgrenzen kann, geht irgendwie wie auch nicht.

          Und dann noch „Verschwörungstheorien“ unterstellen. Ich finde das so nicht richtig.

        • @ Roslin

          „Die Verfassung ist interpretierbar, so interpretierbar wie Geistesgeschichte, die von Linken bei der gleichen Faktenlage völlig anders interpretiert wird als von Konservativen (und Leszek hält das für “objektive” Wissenschaft, müllt uns zu mit Tonnen linker Ideologieproduktion).“

          Irrtum, Roslin.
          Geistesgeschichte ist in vielerlei Hinsicht empirisch überprüfbar.
          Dazu gibt es nämlich Schriften, die jeder Mensch unabhängig von seiner politischen Einstellung lesen und überprüfen kann – wenn man es denn will.
          Natürlich wird´s relativ schwieriger, je weiter es zeitlich zurückgeht und je weniger Quellen vorhanden sind.

          Aber insbesondere die jüngere Geistesgeschichte ist relativ leicht empirisch überprüfbar. Denn diesbezüglich sind ALLE relevanten Schriften potentiell zugänglich.

          Es ist also erstaunlich, wenn eine bestimmte Position trotz dieser sehr leicht zugänglichen Quellenlage niemals irgendwelche Belege für ihre Behauptungen vorweisen kann.
          Wenn trotz einer sehr leicht zugänglichen Quellenlage, eine bestimmte Position nie Belege für ihre Behauptungen nennen kann, dann hat das ihre Gründe – nämlich, dass sie lügt.

        • @Christian

          Dann noch mal die Frage „Wie ist sichergestellt, dass jemand nur bei stichhaltigen Beweisen verurteilt wird ?“

          Ich kann es beim besten Willen nicht erkennen.

          Wieso erfolgt kein aussetzen? Ich versteh es wirklich noch nicht.

          • @petpanther

            „Dann noch mal die Frage „Wie ist sichergestellt, dass jemand nur bei stichhaltigen Beweisen verurteilt wird ?““

            So wie bei jeder anderen Straftat im StGB auch. Auch dort muss es zur Überzeugung des Gerichts feststehen und es sind genau die gleichen Beweismittel zugelassen. Diese sind nach genau den gleichen Regeln zu werten, wie sonst auch. Die Unschuldsvermutung gilt ebenso für den Fall, dass das Gericht Zweifel hat.

            Willst du einen Sonderschutz für diese Taten, abweichend von anderen Straftaten?
            Mit welcher Begründung?

            Ansonsten habe ich es hier ja noch mal ausführlich erklärt:
            https://allesevolution.wordpress.com/2014/11/08/selbermach-samstag-109-08-11-2014/#comment-152621

        • „“In den USA mit ihrer großen Rechtsstaatstradition war es möglich, an zahlreichen Universitäten/Colleges – dort, wo die kommende Elite dieses Landes ausgebildet wird! – feministisches Standrecht einzuführen.”

          Das liegt daran, dass Universitäten zum einen kein Strafrecht, sondern Verwaltungsrecht anwenden und zudem Amerika eine gänzlich andere Rechtstradition hat, die eine wesentlich höhere Autonomie in dem Bereich für selbständige Einheiten wie Universitäten vorsieht.“

          Nein, es war der ideologisch motivierte Druck der demokratisch geführten Zentralregierung, der zu diesen Zuständen geführt hat. Offenbar waren die Universitäten gerade eben NICHT autonom genug, um sich diesem Druck entziehen zu können, der vorwiegend mit der Drohung von Mittelkürzungen ausgeübt worden ist.

          • @zabalo

            Die dortige Autonomie führt aber dazu, dass sie – auf wessen druck auch immer – eine eigenständige regelung dafür aufbauen können.
            In Deutschland sind Universitäten zwar auch selbständig, ihre Verwaltungsakte sind aber gerichtlich nach dem allgemeinen Verwaltungsrecht etc voll überprüfbar.
            In Amerika stehen sie anscheinend in solchen Fragen der Selbstverwaltung außerhalb der Justiz.
            Was auch den Druck überhaupt erst möglich macht

        • @Christian

          Ich will keine Sonderrechte. Ist doch eigentlich eine etwas abwegige Bemerkung, da man ja an meinen Bürgerrechten herumschneidet und nicht umgekehrt.

          Wenn es so wäre wie du sagst hätten wir ja kein Bedarf.

          Meine Frage ist jetzt auf die Art der zugelassenen Beweismittel verschoben. Und hier geht es ganz offensichtlich darum auf das Hörensagen einer Frau zu vertrauen.

          Sie kann also alles behaupten. Und das wird dann „Beweis“.

          Darum geht es doch im Kern oder nicht?

          Oder wo klemmt es da an meinem Verständnis? Ich möchte das nur wirklich klar verstehen, wenn man an Grundrechte geht. Denke das ist nicht zu viel verlangt.

          Und bisher ist das nicht geschehen. Vor allem nicht von Herrn Maas und seinem Ministerium.

          Was soll ich ihm dann da unterstellen? Unfähigkeit, Naivität oder ein Versehen? Letzteres ist wohl der beste Fall, bei dem jeder bei einer anderen Sache wohl fällig wäre.

          Und was soll ich daraus schließen?

          • @petpanther

            „Meine Frage ist jetzt auf die Art der zugelassenen Beweismittel verschoben. Und hier geht es ganz offensichtlich darum auf das Hörensagen einer Frau zu vertrauen.“

            Nein, das kann gewertet werden wie ansonsten auch. Und sie muss es in eine Stimmige Geschichte einordnen, was bei einem Akt ganz ohne Gewalt und Drohung kaum möglich sein wird.
            Versuche mal eine stimmige Aussage in einem Kommentar darzustellen, die ohne diese beiden Mittel daherkommt und den gesamten Vorgang beschreibt.

            Die Situation ist genauso wie bei zB Zeugen für einen Mord oder ein anderes schweres Verbrechen. Die könnten natürlich genauso lügen. Oder bei Leuten, die behaupten, dass ihnen jemand Geld geklaut haben. Wenn du den Zeugenbeweis in dem bereich nicht zulassen willst, dann forderst du schlicht Sonderrechte.

            Das Gericht muss einem Zeugen nicht glauben, um so weniger dessen geschichte passt um so weniger wird das Gericht dies tun. Es kann auch dem Beschuldigten glauben. Wenn es sich nicht sicher ist, wer von den beiden die Wahrheit sagt, dann muss es in dubio pro reo freisprechen.

            „Sie kann also alles behaupten. Und das wird dann “Beweis”.“

            Nein. Es unterliegt der Prüfung des Gerichts. Man kann auch ein Zeugenpsychologisches Gutachten dazu einholen. Man kann die Stichhaltigkeit der Aussage mit anderen Indizien abgleichen. Er kann auch nachhaltig darlegen, dass sie sich an ihm rächen wollte und dafür Zeugen oder andere beweismittel vorbringen. Wie in jedem anderen Verfahren auch.

            „Darum geht es doch im Kern oder nicht?“

            Nein.

            „Oder wo klemmt es da an meinem Verständnis? Ich möchte das nur wirklich klar verstehen, wenn man an Grundrechte geht. Denke das ist nicht zu viel verlangt.“

            Wenn du es noch mal genauer lesen willst, dann ist hier ein Überblick.

            http://heinrich.rewi.hu-berlin.de/doc/stpo_ss_2014/39-freiebeweiswuerdigung.pdf

            Es finden genau die gleichen Regeln Anwendung wie in jedem anderen Strafprozess mit Zeugen. Wenn das für dich bereits einen Grundgesetzverstoß bewirkt, dann müßtest du gegen den Zeugenbeweis an sich sein.

            „Und bisher ist das nicht geschehen. Vor allem nicht von Herrn Maas und seinem Ministerium.“

            Das passiert in jeder Strafprozessvorlesung. Es ist nicht die Aufgabe des Justizminister Vorlesungen zu den Grundlagen des Zeugenbeweises im Strafprozess zu machen oder siehst du das anders? Warum sollte er das auch machen, diese Grundlagen werden nicht geändert. Er würde also die Regeln erklären, die ohnehin schon gelten und das ohne konkreten Anlass

            „Was soll ich ihm dann da unterstellen? Unfähigkeit, Naivität oder ein Versehen?“

            Du könntest einfach einsehen, dass ihm gar nichts zu unterstellen ist, weil die Tat nur in deinem Kopf besteht.

            „Letzteres ist wohl der beste Fall, bei dem jeder bei einer anderen Sache wohl fällig wäre.“

            Liegt aber eben hier auch nicht vor

            Und was soll ich daraus schließen?

        • „In Amerika stehen sie anscheinend in solchen Fragen der Selbstverwaltung außerhalb der Justiz.“

          Das wäre dann wohl mit der Formulierung „rechtlich vogelfrei“ besser beschrieben, als mit der Bezeichnung „autonom“, zumindest aus der Sicht der Studenten. Viellecht könnte man auch von einer rechtlichen Autonomie im Sinne von Guantanamo sprechen.

          Zusammen mit der finanziellen Nicht-Autonomie von der Zentralregierung ist dies dann natürlich DAS ideale Zielobjekt für politische Einflussnahme der schäbigsten Art. Wirklich eine gefährliche Kombination.

          Wie weit geht denn diese, deiner Meinung nach ausserhalb der Justiz stehende Selbstverwaltung eigentlich ? Einführung von Prügelstrafe o.Ä. müsste dann doch wohl auch möglich sein, oder ?!

          „– auf wessen druck auch immer –“

          Nicht so zurückhaltend, der Druck ist klar belegt und auch unbestritten:

          http://www.bostonglobe.com/opinion/2014/10/14/rethink-harvard-sexual-harassment-policy/HFDDiZN7nU2UwuUuWMnqbM/story.html

        • @Christian

          Ok. Jetzt kann ich deinen Gedankengang nachvollziehen. So wie du es erklärst.

          Aber wäre das nicht Aufgabe vom Maas Ministerium und den Medien? Und wie kann ich nun herausfinden, dass das so verlässlich ist?

          Hab ich vetbindliche Statements von dort? Nein. Die habe ich nicht. Das wird so vermutet.
          Und ja, hier bin ich tatsächlich etwas paranoisch, denn z.B. im Familienrecht ist man offenbar auch so vorgegangen. Ergebnis sehen wir heute.

          Es betrifft eben normale Bürger im Grundsätzlichen und nicht nur Studenten der Rechtswissenschaft.

          Warum er das machen sollte? Es transparent zu machen?

          Das ist doch wohl eher rhetorisch gemeint, oder?

        • „Es ist also erstaunlich, wenn eine bestimmte Position trotz dieser sehr leicht zugänglichen Quellenlage niemals irgendwelche Belege für ihre Behauptungen vorweisen kann.
          Wenn trotz einer sehr leicht zugänglichen Quellenlage, eine bestimmte Position nie Belege für ihre Behauptungen nennen kann, dann hat das ihre Gründe – nämlich, dass sie lügt.“

          Bingo – genau so ist es. Die 23%-Lohnlüge ist eines der schönsten Beispiele hierfür.

  22. Ist das Street Harassment?

    *Obviously it would be ridiculous to want to kill all men, so we hope you’re buying this thing as a good-natured joke at the expense of people who think feminism means you actually do want to murder every dude. But it would be dishonest of us to imply that we’d feel bad taking your money even if your intentions were less than noble. Got to get paid.*

    Solanas, Daly, Sally Miller Gearhart? Nie gehört?

    http://www.topatoco.com/merchant.mvc?Screen=PROD&Store_Code=TO&Product_Code=ASW-KAM-SHIRT&Category_Code=ALLSHIRTS

    *The Topato Corporation (styled as TopatoCo) is a widely recognized online retailer of webcomic and related merchandise. It was established around 2004 by artist Jeffrey Rowland.*

    http://en.wikipedia.org/wiki/TopatoCo

    Wer ist Jeffrey Rowland, was „denkt“ der?

    Offenbar der typische selbstgerechte SJW und Gutmensch.

  23. Ein Billetschalter im Eingangspfeiler

    Wo?

    In Barcelona (Katalonien) am Palau de la Música Catalana, einer Konzerthalle (1905-08, Architekt: Lluís Domènech i Montaner, ein Zeitgenosse Antonio Gaudis, wie dieser ein führender Architekt des katalanischen Jugendstils).

    Der Pfeiler im Zusammenhang:

    Darüber die (ein wenig zu bombastisch-kitschige) Skulptur „Das Katalanische Lied“ von dem Bildhauer Miquel Blay, nationaler Überschwang entschuldigt das allzu breitbeinigePathos (Katalonien plant ein Unabhängigkeitsreferendum, hoffentlich erfogreicher als die Schotten!).

    Innen das Auditorium

    Die Bühne (auch hier wieder Stuck in allzu dickem Auftrag, na, die Eleganz des Rokoko ist unerreicht, trotzdem schöner, humaner als die trostlos ausgenüchterte Architektur, die uns seit dem Bauhaus oft hineingefistet wird, ob wir wollen oder nicht: „Ornament ist Verbrechen“ – nichts gegen Loos, er war ein großer Architekt, fiel aber auch unter die Räuber).

    Europas architektonisches Erbe – es ist einzigartig in Qualität und Vielfalt, auf einem so winzigen Kontinent.

    Und das Jahrhundert um Jahrhundert, seit fast 3000 Jahren.

    Es gibt nichts Vergleichbares auf der Welt, nicht einmal im so viel größeren Asien.

    Erst seit wenigen Jahrzehnten, scheint mir, verdorrt die Blüte.

    Unsere Betontristesse ist auch nur ein Symptom, eine Tristesse, die sich in erschreckender Einförmigkeit über fast den gesamten Westen ausgebreitet hat und nun auch die Zivilisationen gleichschaltet, die den Westen kopieren.

    Architektur, große Architektur zieht die Quersumme aus vielen zivilisatorischen Leistungen auf vielen Gebieten (politische Stabilität = Frieden, materieller Überschuss, fähige langfristige Finanzverwaltung, gut ausgebildete Arbeitskräfte vieler Gewerke, vom einfachen Bauarbeiter bis zu Künstlern, Malern, Bildhauern, Architekten, technischer Stand – Statik, Mathematik usw.). Große Architektur ist ein einzigartiger kollektiver IQ-Test wie er kaum umfassender denkbar ist, ein IQ-Test für eine ganze große Zivilisation.

    Ich möchte nicht, dass Europa in dem Einheitsbrei einer gleichgeschalteten, gleichgestellten Welt“zivilisation“ verloren geht, in der alle Völker ihre Eigenart, ihren Geschmack, ihre Farben verlieren, nicht nur die europäischen.

    Wer diesen Wunsch rassistisch nennt, mag das tun. Dann bin ich gerne Rassist.

    Zum Teufel mit den Gleichstellern, Gleichschaltern, den großen Vereinheitlichern, ob nun in Brüssel bei der EU oder in New York in der Wallstreet/der UNO oder sonstwo.

    Ich will Männer und Frauen, die als solche erkennbar, schmeckbar, spürbar sind, ich will die Buntheit aller Rassen, Völker und Kulturen, keinen Einheitsbrei.

    Um den zu vermeiden, braucht es Grenzen, die zwar durchlässig sein müssen, aber doch auch abgrenzen müssen: DIE DOSIS MACHT DAS GIFT.

  24. Falsches Bild geladen, der Innenraum:

    Die Orgel für den schönen Saal lieferte 1908 die württembergische Orgelbaufirma Walcker (Ludwigsburg), sie klingt noch immer wunderbar (nach der letzten Restaurierung ca.2003, davor stand die Orgel rund 30 Jahre lang still und stumm – Wasserschäden).

  25. Mich regt’s gerade unendlich auf, dass ich zwei Monate auf Steven Pinkers „The Blank Slate“ warten muss.

    Noch mehr regt es mich auf, das es am Biologieinstitut in der Bibliothek gar nicht vorliegt.

    Auf Amazon gibt es das Buch zwar für knappe 80 Euro, was mir jedoch etwas zu viel für das Buch ist – zumindest als Student – auch wenn es den Anschein macht, dass es einen, anhand der Rezensionen im Internet, mit den Fakten wortwörtlich umhaut und demnach keine schlechte Investition wäre.

    Falls das Buch mit mir dergleichen aufführen sollte, werde ich’s mir zulegen und vlt. in Gold einrahmen lassen.

    • ät Slavo:
      Biste mit dem Miller fertig?

      Und Du willst Steve auf englisch lesen? Ernsthaft? Hatte mich mal an einen Artikel von ihm versucht. Uff.

      Ein weitgehend kostenneutraler Tipp: Die Universitätsbüchereien Potsdam und Jena haben das Buch auf deutsch im Magazin. An diesen roten Unis liest so ein „reaktionäres“ Buch kaum jemand. Müßte also jederzeit per Fernleihe erhältlich sein!

      • @Axel

        Ja, hab ihn durch 🙂

        Als Einstieg in die ganze Thematik vlt. nicht ganz unproblematisch gewesen, aber mit etwas mehr Zeit als eingeplant ging’s dennoch! Was mir vor allem gefiel waren die kurzen Kapitel, die ziemlich prägnant innerhalb von zwei, drei Seiten ein kurzes Subthema behandelten um dann im nächsten Unterkapitel sofort an das letzte anzuknüpfen und darauf neue Erkenntnisse zu präsentieren. Natürlich sehr faktenreich gestaltet!

        Ich habe eigentlich vor es mir auf deutsch zu geben, weshalb ich ja jetzt darauf warte bis das Buch in der Bibliothek frei wird.
        Pinkers Buch wird zwar auf englisch als relativ leicht verständlich beschrieben, jedoch gehe ich diesbezüglich doch lieber auf Nummer sicher. Will ja immerhin, dass alles hängen bleibt.

        Oh, welch Wunder!
        In meiner tiefrotgefärbten Universität zu Wien gab es das Buch leider nicht. Ebenso nicht am biologischen Institut noch bei diversen Zweigstellen.

        Mich wundert an dieser Universität absolut gar nichts mehr.
        Apropos, schon vom neusten Coup der ÖH gehört?

        http://derstandard.at/2000007458028/OeH-Burschenschafter-von-Uni-Wien-wegbekommen

        Ich stehe zwar nicht hinter den Burschenschaftlern und will ihr Verhalten und Äußerungen verteidigen, jedoch überschreitet diese Forderung schon gewisse Grundprinzipien anhand derer eine Universität von dem Kaliber gemessen werden sollte.
        Auch wenn das Kaliber im Verhältniss zu anderen Universitäten auf der Welt ein sehr, sehr kleines ist.

        @El_Mocho

        Danke für den Link, die Seite kannte ich noch gar nicht!

  26. Unter diesem Artikel zu diesem bösen Professor, der es gewagt hat von seinen Erfahrungen zu sprechen, welche u.a. beinhalten das Frauen bei Vergewaltigungen auch mal lügen:

    http://www.huffingtonpost.com/2014/11/10/lincoln-university-rape_n_6133672.html

    Brian Odell · Middle Georgia Technical College
    Old white men should just stop talking about rape. When ever they feel the need to comment they should just go ahead and apologize and the sit down and shut up

    Brandy Stanley · Wilmington, North Carolina
    He’s black, dear. Doesn’t make your statement any less true, but I just thought I’d point it out.

    Yvonne Coyle · Top Commenter
    Yes, he is black but he has risen in a system run by white men….he just parrots their phrases and sounds like an old white dude even though he is not.

    Ja-ja und jeder der eine andere Meinung hat ist ein Rassist!

    Das ganze ist so schlecht…. und so voraussehbar.

  27. Und hier der Hintergrund mit seriösen Statistiken über WAM! und ihre feministische Zensur, die jetzt über Facebook und Twitter herrscht.

    In dieser Hinsicht kritische Stimmen weren einfach abgestellt und als Harrassment qualifiziert. Eine Fortsetzung der feministischen Lügen- und Propagandastrategie, die mittlerweile in allen Lebensbereichen auch hier in Deutschland einzieht. Mit einigen großen rassitisch und absichtlich deshalb auch so installierten dämonisierenden Big Lies. Auch unsere Medien und Journalisten, aber auch unsere Ministerien bis hin zu Verfassungsrichtern singen deren Lied mittlerweile.

    WAM! continues gynocentric social media harassment
    (by Sage Gerard aka Victor Zen)

    http://www.avoiceformen.com/feminism/wam-continues-gynocentric-social-media-harassment/

  28. Ein Artikel über den Arbeitsstress von Männern und wie sie damit umgehen:

    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/gleichberechtigung-arbeitswelt-13251893.html

    „Zum Beispiel in Karlsruhe. Am dortigen Karlsruher Institut für Technologie (KIT) leitet der promovierte Ingenieur Stefan Hey eine Forschungsgruppe, die ein Sensorsystem zur Messung von Stressbelastung und Lebensstil hervorgebracht hat. Die Technik zeichnet über 24 Stunden Kreislaufdaten, Herzratenvariabilität und Bewegungsdaten auf. Inzwischen ist das Produkt marktfähig und soll im betrieblichen Gesundheitsmanagement und bei Job-Coachings genutzt werden.

    Stress wird chronisch unterschätzt

    Hey machte während der Erprobungsphase interessante Beobachtungen. Als die Forscher den Mitarbeitern am KIT 100 kostenlose Tests anboten, meldeten sich überproportional viele Frauen. „Offensichtlich war es kein männliches Thema“, sagt Hey. Noch erstaunlicher: Die Ergebnisse überraschten vor allem die männlichen Teilnehmer. Was die Probanden zuvor als „ganz normale Tage“ beschrieben, wirkte in der Analyse oft ungesund stressig, berichtet Hey. „Im Mittel gab es bei Männern die Tendenz, die eigene Belastung zu unterschätzen.“ Mit den objektiven Daten vor Augen sah es anders aus. Transparente Ergebnisse, Kurven, Tabellen – das überzeugt die Männer, sagt Hey. Manche so sehr, dass sie dem Schlafmangel und Alltagsstress mit mehr Sport entgegenwirken.“

    [..]

    „Er weiß, dass Männer zunächst vor allem nüchterne, faktische Informationen benötigen, um über die Folgen nachzudenken. Keine abstrakten Seminare, sondern pragmatische und alltagsnahe Erfahrungen und Aussagen. Spricht etwa ein Betroffener, der Herzprobleme hatte, sei das anschaulich, für den Außenstehenden viel leichter nachvollziehbar und damit effektiv, um Nachdenklichkeit und „eigene Veränderungsmotivation“ zu erzeugen. Außerdem brauchten Männer verständliche Metaphern.“

    Es geht mir genauso, ich brauche Fakten und keine subjektiven Eindrücke wenn es z.B. um häusliche Gewalt oder dem Gender Pay Gap.

      • Apropos, passt ganz gut zu dem Link

        Es wurden 583 menschliche Gesellschaften und deren Glaubenssysteme untersucht und schlussendlich mit ihrer ökologischen Begebenheiten abgeglichen. Faktoren wie Niederschlagsmenge oder die Vegetation wurden hierbei u.a. berücksichtigt. Man hat festgestellt, dass je härter die Begebenheiten sind, mit denen sich die Menschen arrangieren müssen, desto strenger, moralinsauer war(en) ihr(e) Gottheit(en).

        Als Grund nimmt man an, dass es den Gruppenzusammenhalt steigern soll – also eine Art Überlebensstrategie darstellt.
        Abhängig von der Komplexität der Gesellschaft und z.B. der Regelung mit dem Privatbesitz einzelner konnte man damit immerhin 91% der unterschiedlichen Charakterzüge diverser Religionen bestimmen.

        http://www.pnas.org/content/early/2014/11/05/1408701111

  29. Ahja, und noch was bezüglich Pick-Up

    Ich kenne diesen Julien Blanc zwar nicht, aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass im Spiegel-Artikel schwer einseitig berichtet wird. Kann wer was dazu sagen?

    Immerhin scheint terre des femmes strikt gegen ihn zu sein.
    Ebenso wie Gesine Agena und Lydia Dietrich von den Grünen und Mechthild Rawert von der SPD.

    http://www.spiegel.de/panorama/sexuelle-gewalt-selbsternannter-pickup-artist-julien-blanc-entsetzt-a-1002808.html

    • ich mag mich nicht anmelden und wäre jedem dankbar, der dies auf faz.net veröffentlicht:

      es stimmt schlicht und ergreifend nicht, dass „… Männer und Frauen gleich an den Entscheidungen beteiligt sind. (…) Das entspricht sowohl dem Grundgesetz“ das grundgesetz verwendet ausschließlich den begriff gleichbeRECHTigung und sagt nichts über entscheidungen aus, frau lenz.

      frau lenz, die gender-theorie ist spätestens seit harald eias dokumentation über das „norwegian gender paradoxon“ falsifiziert. es ist gemäß popper noch nicht mal glaube, denn der ließe sich nicht falsifizieren, sondern falsch, mithin humbug. „gläubige“ ist somit als euphimismus zu verstehen, ein kein grund der JournalistIn irgendwelche vorwürfe zu machen, frau lenz.

  30. @albert

    yup.

    Gab aber mittlerweile Widerspruch. Von Ilse höchstpersönlich wo sie ihre Femimista raushängen lässt. Plötzlich gehts um acho so nachteilig ungleich behandelte Frauen Nicht mehr um Gender.

    Daran sieht man auch zu was der Genderismus ersonnen wurde. Von einer Hohepriesterin höchstpersönlich.

    Im ersten Satz gleich das standard Unterstellungshaming.

    • Dann lass uns doch versuchen Sie aus der Reserve zu locken 😉

      Vielen Dank für das Zitieren der relevanten Stellen unseres Grundgesetzes, Frau Lenz, die meine Aussage belegen, dass es ausschließlich um gleiches Recht geht. Im Übrigen gibt es den von Ihnen reklamierten „Gleichheitsgrundsatz“ nicht. Bezüglich was soll Gleichheit für alle Menschen gelten: Recht, Erfolg, Wohlstand, Schönheit oder Begabung? Da muss man schon etwas konkreter werden, Frau Lenz, denn der Mensch ist individuell und hat einen Anspruch darauf als Individuum respektiert zu werden.

      Tatsächlich kann ich nicht nachvollziehen wie eine Quote mit gleichem Recht vereinbar ist, Frau Lenz, denn es ist zumindest denkbar, dass man einem höher qualifizierten Mann sagen müsste, dass er allein wegen seines Geschlechts die Stelle nicht bekommen wird. Das widerspricht meinem Rechtsempfinden.

      • @albert

        Find ich gut.

        Hatte da gestern schon drei Posts abgesetzt. Kann jetzt nicht zu inflationär werden.

        Aber sollte sie sich nochmal melden, und sollte ich durchkommen bzw. noch das Konto haben, wird dieser „Schuß“ gesetzt.

      • @petpanther, @petpanther sie hat es sich verdient!

        frau lenz, die frage des geschlechts ist meines erachtens diesbezüglich nicht relevant. ich finde die kompetentesten, kreativsten personen, mit den besten ideen sollten die entscheidungen treffen. ihr geschlecht oder gender sind diesbezüglich irrelevant. wie sehen sie das, frau lenz?

        den zusatz „und fördert die tatsächliche durchsetzung der gleichberechtigung“ verstehe ich als aufforderung des gesetzgebers an sich selbst für gleiche gesetze zu sorgen. entscheidung wurde ent_nannt.

        welche dokumentation harald schmidts gefällt ihnen besser, als harald eias 7-teilge dokumentation „gehirnwäsche“, oder halten sie harald eias dokumentation für comedy, frau lenz?

        vielleicht wird ja dein account nicht gesperrt, @petpanther!

  31. Pingback: Dem Feminismus ausweichen statt ihn zu kritisieren als Strategie vieler Männer | Alles Evolution

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