Lena Dunham und sexuelle Belästigung

Lena Dunham ist Feministin und spielt in einer TV-Serie, in der auch immer wieder entsprechendes einfließt. Sie hat nunmehr ein autobiografisches Buch herausgebracht, bei dem einige Szenen für einen gewissen Medienwirbel sorgten:

Do we all have uteruses?” I asked my mother when I was seven.

“Yes,” she told me. “We’re born with them, and with all our eggs, but they start out very small. And they aren’t ready to make babies until we’re older.”

I looked at my sister, now a slim, tough one-year-old, and at her tiny belly. I imagined her eggs inside her, like the sack of spider eggs in Charlotte’s Web, and her uterus, the size of a thimble.

“Does her vagina look like mine?”

“I guess so,” my mother said. “Just smaller.”

One day, as I sat in our driveway in Long Island playing with blocks and buckets, my curiosity got the best of me. Grace was sitting up, babbling and smiling, and I leaned down between her legs and carefully spread open her vagina. She didn’t resist, and when I saw what was inside I shrieked. “My mother came running. “Mama, Mama! Grace has something in there!”

My mother didn’t bother asking why I had opened Grace’s vagina. This was within the spectrum of things that I did. She just got on her knees and looked for herself. It quickly became apparent that Grace had stuffed six or seven pebbles in there. My mother removed them patiently while Grace cackled, thrilled that her prank had been such a success.

And this:

As she grew, I took to bribing her for her time and affection: one dollar in quarters if I could do her makeup like a “motorcycle chick.” Three pieces of candy if I could kiss her on the lips for five seconds. Whatever she wanted to watch on TV if she would just “relax on me.” Basically, anything a sexual predator might do to woo a small suburban girl I was trying.

And this:

I shared a bed with my sister, Grace, until I was seventeen years old. She was afraid to sleep alone and would begin asking me around 5:00 P.M. every day whether she could sleep with me. I put on a big show of saying no, taking pleasure in watching her beg and sulk, but eventually I always relented. Her sticky, muscly little body thrashed beside me every night as I read Anne Sexton, watched reruns of SNL, sometimes even as I slipped my hand into my underwear to figure some stuff out.

 

Ich würde sagen, dass man als Siebenjährige sicherlich nicht schuldfähig ist, finde es aber etwas merkwürdig, wenn die Mutter keine Bedenken hat, wenn die Tochter die Vagina des einjährigen Kindes untersucht. Bei dem mittleren Teil fehlt die Altersangabe, aber es scheint mir zu einem späteren Zeitpunkt gewesen zu sein und dann finde ich es gerade aufgrund des Altersunterschiedes schon etwas bedenklich. Dass sie sich neben der Schwester sexuell befriedigt – allerdings nicht zu ihr, wobei der Verweis auf ihren „klebrigen, muskulösen, kleinen Körper“ und der vage dazugesetze Hinweis „um einige Dinge zu klären“ – ist irgendwie creepy, aber wenn sie jede Nacht bei ihr im Bett schläft nun auch nicht per se merwürdig.

Interessanterweise passt es auch gut in ihre Westermarckeffekt-Altersunterschiedsphase.

Ich bin allerdings sicher, dass die gleiche Passage von einem Mann in Bezug auf seine Schwester sein sozialer Untergang gewesen wären. Und das genug Feministinnen einen Feldtag damit gehabt hätten, darüber zu schreiben, dass der Umstand, dass man dies verteidigt, recht deutlich macht, das wir in einem Patriarchat leben.

Interessantes dazu findet sich auch bei Achdomina:

Die Aufweichung der Rechtsstaatlichkeit, die mit ihnen einhergeht, könnte sich für die Verantwortlichen schneller und direkter rächen als gedacht – sie haben nämlich auch den Nebeneffekt, dass ihnen zufolge auch immer mehr Frauen als Vergewaltigerinnen einzustufen sind. Das bekam Lena Dunham nun zu spüren – wobei der Fall kaum so harmlos ist wie Sex zwischen betrunkenen Erwachsenen; vor allem ist es auch kein kindliches Experimentieren mehr, wenn eine Siebzehnjährige sich mit ihrer elfjährigen Schwester sexuelle Lust verschafft. Ihre wütende Reaktion ist nachvollziehbar, wenn man einmal annimmt, dass sie die erlebten Zärtlichkeiten und Intimitäten mit ihrer Schwester nie im Kontext von sexuellem Missbrauch betrachtet hat.

Das ist eben der Nachteil, wenn man ein Klima etabliert, in dem alles in den Kontext sexuellen Mißbrauch eingeordnet werden kann: Man wird von vielen eben an diesem Maßstab gemessen, sei es, weil sie ihn vertreten, sei es, weil sie zu recht verlangen, dass man sich dann auch selbst danach richten muss, was man predigt.

Ich vermute mal, dass Lena sich schon bewußt war, dass sie da etwas schreibt, was zumindest unnormal klingt. Sie will ja auch ein Buch verkaufen und wird dem Verlag auch versprochen haben, dass da etwas anzüglich-merkwürdiges drinsteht, was Leser anspricht. Sie wird aber vielleicht einfach nicht gedacht haben, dass man es ihr als sexuellen Mißbrauch vorhält, sondern nur als „merkwürdig sein“, weil sie ja eine Frau ist. Wenn sie sich gedacht hat, dass es einige als Mißbrauch ansehen, dann wäre es natürlich noch interessanter: Dann hätte sie diese Handlungen bewußt instrumentalisiert um Verkaufszahlen zu erzeugen, und insoweit aus etwas Kapital geschlagen, was eigentlich gegen feministische Überzeugungen geht.

Interessant finde ich dann noch die kritiklose Besprechung im Stern:

Shapiro ging perfide vor: Unter der Überschrift Lena Dunham beschreibt, wie sie ihre Baby-Schwester sexuell missbraucht zitiert er eine Stelle aus dem Buch, wo Dunham beschreibt, wie die einjährige Grace – nach einem Gespräch mit Mutter und Schwester über die Gebärmutter – angeblich Steine in ihrer Vagina versteckte, die die siebenjährige Lena fand, weil sie sich das Geschlecht der Schwester bei Spielen ansah. Ebenso berichtet sie davon, mit ihrer Schwester später küssen geübt zu haben

Das klingt aus meiner Sicht schon anders als im Buch, in dem sie selbst anführt, dass sie sich wie ein Belästiger verhält.

 

96 Gedanken zu “Lena Dunham und sexuelle Belästigung

  1. Über die Tante hab ich gestern zufällig einen Bericht in einer Zdf-Kultursendung gesehen. Total hängengeblieben! This is what a feminist looks like! 😀

    Und natürlich fährt sie voll die WAWA-Pay-my-birth-control-fat-shaming-Schiene. Die Neurose ist politisch!

    • Und bei all ihrem Anti-Bodyismus sehen die männlichen Drehpatner, mit denen sie Sex hat, verdammt knackig aus. Aber so kennen wir sie ja, die werten Feministinnen! 😉

      • Hier zum Beispiel:

        Fällt mir als einzigem auf, das der Typ deutlich attraktiver als sie ist?

        Ach ja, gestern in dieser Zdf-Sendung hat sie auch behauptet, dass sie einen komischen Sexvorfall hatte, bei dem sie noch nicht weiß, ob es sich hier um eine Vergewaltigung gehandelt hat. Der Klassiker!

        • Was ist das eigentlich für eine Serie? Eine weitere Episode vom Plot junge Frauen versuchen sich zu empowern und in der Männerwelt zu überleben?

          Und warum gibt es eigentlich keine Serie, in der junge heterosexuelle Männer und ihre Alltagsprobleme eine Rolle spielen?

        • Und warum gibt es eigentlich keine Serie, in der junge heterosexuelle Männer und ihre Alltagsprobleme eine Rolle spielen?

          Weil sich dafür Niemand interessiert. Frauen per se nicht. Männer leben, nach meiner Erfahrung, eher mit der Überzeugung, dass sie nur die Augen aufmachen müssen um ihre Alltagsprobleme zu sehen.

          Spätestens mit 15 oder 16 dürfte auch den meisten jungen Männern klar sein, dass Film und Fernsehen keine brauchbaren Problemlösungen liefert. Ich bin bis heute auf der Suche nach einem jungen Mann, der die im Fernsehen gezeigten »Anmachstrategien« erfolgreich getestet hat. Das Meiste davon führt garantiert in die Friend-Zone.

        • @adrian
          *Und warum gibt es eigentlich keine Serie, in der junge heterosexuelle Männer und ihre Alltagsprobleme eine Rolle spielen?*

          Die gibt es durchaus. Laufen unter dem Namen „Alle anderen Serien“.
          z.B. Big Bang Theory, How I met your mother, Friends, Suits, Two and a half Men….

        • Und warum gibt es eigentlich keine Serie, in der junge heterosexuelle Männer und ihre Alltagsprobleme eine Rolle spielen?

          Alltagsprobleme? Beziehungsprobleme? Reich mir mal die Fernbedienung.

      • Eigentlich finde ich sie beide nicht besonders hübsch oder hässlich, und etwa in einer Liga. Er etwas zu schlaksig, sie etwas zu pummelig, beide mit einer äußerst unvorteilhaften Frisur und beide besitzen ein unspektakuläres Gesicht mit zwar keinen auffälligen, aber dennoch sichtbaren Fehlern.

        Aber dass es hier offenbar einen Aufschrei erzeugt, wenn mal (eurer Meinung nach!) der Mann attraktiver ist, ist schon bezeichnend, wenn es in sämtlichen Filmen, Sitcoms und Fernsehwerbungen eigentlich fast grundsätzlich umgekehrt ist.

  2. Zu Lena Dunham fällt mir wirklich nicht viel ein.

    Die Laurie Penny der Schauspielerei und des Drehbuchschreibens.

    Bezeichnend, dass diese wandelnde geistige Tiefflugzone zum Postergirl eines neuen Teenie-Feminismus werden konnte.

    In einem Werbespot der Demokraten für die Midterm-Wahlen tanzte sie in Unterwäsche!

    Hätte sie wenigstens den Rock anbehalten, die Partei hätte vielleicht nicht ganz so verheerend abgeschnitten bei den WHMs (finde das Meisterwerk leider gerade nicht mehr auf youtube/vimeo, der Anblick war jedenfalls furchterregend – „Das droht Euch, wenn ihr die Demokraten wählt!“).

    Ich glaube, sie ist nur deshalb so erfolgreich, weil sie den fetten, hässlichen Entlein die Illusion verkauft, sie könnten fett und hässlich bleiben und trotzdem ein gutes Leben haben.

    Wenn sie sich nur zu so einem dreisten Indiscretin entwickeln wie Lena Dunham.

    So schwer kann das ja nicht sein.

    Attention Whoring leicht gemacht für die optisch Herausgeforderten unter unseren Mitbürgerinnen unter 30.

    Von denen scheint es so viele zu geben (kein Wunder bei der Epidemie an Übergewichtigen in westlichen Ländern), dass man damit Millionärin werden kann.

    Wenn man die Grütze nur mit genug feministisch-emanzipatorischer Petersilie dekoriert.

      • Die Tanz-Aktion lief glaube ich unter dem Titel „Rock the vote.“

        Schön unterlegt mit Hip-Hop (voll ethno, ey) und ein einziger Social-Justice-Warrior-Auflauf.

        Die Knalltüten raffen gar nicht wie abstossend das auf viele Leute wirkt.

        • Hier ist es in seiner ganzen Pracht!

          Kotzeimer bereithalten.

          Und hier die deutsche Lena.

          Wird in meiner Genration von all den halb-intelligenten Linksgrünen abgefeiert. Das Weltbild dieser Leute ist genau so simpel und eindimensional, wie sie es dem Weltbild der AfD-Wähler immer unterstellen.

          Wie du schon sagtest: „Ich glaube, sie ist nur deshalb so erfolgreich, weil sie den fetten, hässlichen Entlein die Illusion verkauft, sie könnten fett und hässlich bleiben und trotzdem ein gutes Leben haben.“

        • @ Reflective Man

          Yeah!

          Ab 1: 45 fff lässt lill‘ Lena den Schwan sterben

          Das war gestern:

          Absolut unegalitaristisch!

          Begabung, jahrelange harte Ausbildung und Disziplin.

          Mit dem Fettsteißwackeln, das ist einfach, das ist egalitär, das kann jeder, das ist hip und hop und modern.

          Da fällt der härtest gesottene Schwanenerpel tot um, von ganz alleine.

          Kommt gar nicht mehr zum Wählen.

          NIcht mal menr zum Davonwatscheln geschweige denn -fliegen.

          Von wegen Turn Out The Vote.

        • @ReflectiveMan

          Vergesst mal Coldmirrors „Sendung“, ihre Harry Potter Synchronisation ist hammer (Harry Potter und ein Stein, Harry Potter und der geheime Pornokeller, Harry Potter und der Plastikpokal)
          Das kann übrigens nicht jeder. Lord of the Weed ist auch ein Einzelstück.
          Es gibt einfach Sachen im Internet die schwachsinnig sind, aber gleichzeitig genial und deshalb berühmt werden. Ihr seid solche alten Säcke manchmal, die Hälfte von euch kennt nicht mal Emoticons >.<

          Kennt ihr z.B Repercussions of Evil, eine Fanfiction zu dem Spiel Doom?

          die hat es auch zu einer gewissen Berühmtheit gebracht.

          ich verstehe nicht, wie man das nicht lustig finden kann wenn man einen Puls hat.

        • @Roslin: „Mit dem Fettsteißwackeln, das ist einfach, das ist egalitär, das kann jeder, das ist hip und hop und modern.

          Da fällt der härtest gesottene Schwanenerpel tot um, von ganz alleine.“

          Made my day! 😀

          Wer weiß, was das Gewackel von Lena bei unserer Tierwelt anrichten kann?

    • „Ich glaube, sie ist nur deshalb so erfolgreich, weil sie den fetten, hässlichen Entlein die Illusion verkauft, sie könnten fett und hässlich bleiben und trotzdem ein gutes Leben haben.“

      Ich finde ja am Feminismus auch so einiges falsch, aber wenn dann sowas lese, frage ich mich wirklich, was das soll. Als ob fette und unattraktive Menschen kein gutes Leben führen könnten. So ein Blödsinn.

      Und Laurie Penny ist wirklich eine clevere Frau, die nach eigenem Bekunden eine ihrer besten Beziehungen mit einem PUA hatte und die männlichen Problemen und sogar einem öffentlichen Diskurs mit MRAs gegenüber aufgeschlossen ist.

      Im Gegensatz zu nicht wenigen Online-Feministinnen sind Dunham und Penny wirklich in der Realität zu Hause. So furchtbar ich GIRLS finde, und so wenig ich verstehe, was so viele Frauen an der Serie gut finden, gerade diese beiden zum Feindbild zu machen, ist albern.

      Das ist ungefähr so, als würde man die „mädchenmannschaft“ von 2008 mit der von heute vergleichen.

      • @ some person

        *Als ob fette und unattraktive Menschen kein gutes Leben führen könnten. So ein Blödsinn.*

        Sicher können sie das. Ist aber unwahrscheinlich. Denn die meisten Fetten sind fett, weil sie unglücklich sind, in der Pralinenschachtel den Trost finden, den das richtige Leben nicht bietet.

        Aber selbst dieser seltene Fall (glücklich sein trotz häßlich UND fett, man kann ja häßlich sein und sein Schicksal immerhin in Würde tragen), tritt bei Frauen nur ein, wenn sie sich nicht an Lena Dunham orientieren.

        Sie verführt zum Falschen („Seit dem 9. Lebensjahr in Therapie“ – kein Role Model für’s glückliche Leben), sondern eine schwätzende Skandalnudel, ein Indiscretin.

        Aber bitte, wer sich dafür interessiert, zu erfahren, wann und wie und warum sie iherer Schwester die Schamlippen spreizt, mag sie sich zum Vorbild wählen.

        *Und Laurie Penny ist wirklich eine clevere Frau, … *

        Mag sein.

        *… die nach eigenem Bekunden eine ihrer besten Beziehungen mit einem PUA hatte*

        Der arme PUA.

        *und die männlichen Problemen und sogar einem öffentlichen Diskurs mit MRAs gegenüber aufgeschlossen ist.*

        Die an die Existenz eines Patriarchates und der Rape Culture glaubt, SICHERE Anzeichen tiefster Misandrie.

        *Im Gegensatz zu nicht wenigen Online-Feministinnen sind Dunham und Penny wirklich in der Realität zu Hause.*

        Fragt sich nur, in welcher.

        *So furchtbar ich GIRLS finde, und so wenig ich verstehe, was so viele Frauen an der Serie gut finden, gerade diese beiden zum Feindbild zu machen, ist albern.*

        Wer an Rape Culture und die Patriarchatshypothese glaubt, wie auch Lena Dunham, hat Mann und Männllichkeit längst zum Feindbild erkoren.

        Ich nehme diese Kriegserklärung nur an.

        *Das ist ungefähr so, als würde man die “mädchenmannschaft” von 2008 mit der von heute vergleichen.*

        Von 2008 zu heute = von unintelligent zu saudumm.

        Sicher, ein Fortschritt, wie ihn nur clevere Feminist.I.nnen hinbekommen.

        • @Roislin

          Ich denke, die Erklärung ist viel simpler: die meisten Fetten sind fett weil wir ein extremes Überangebot an billiger und kalorienüberreicher Nahrung haben und unser Gehirn kalorienreiche Nahrung am leckersten findet, um schön für eine Hungersnot gerüstet zu sein die niemals kommt.
          Außerdem müssen wir uns fast nicht mehr bewegen. Das ist eine schlechte Kombination.
          In den USA wurde das mal an einem Indianerstamm an der mexikanischen Grenze oder so getestet. Die eine Hälfte der Ethnie lebte auf USA-Seite, die andere auf mexikanischer.
          DIe Hälfte auf USA-Seite mit den dortigen Ernährungsgewohnheiten war überwiegend adipös, die Hälfte, die nach wie vor viel von Landwirtschaft lebte (viel Bewegung) und so aß wie die Vorfahren, war schlank.
          Das heißt, wenn man in so einem reizvollen Umfeld lebt, braucht man viel Disziplin, das heißt, sinnloser Sport und/oder 10-20 Km zielloses laufen pro Tag anstatt dass die Bewegung „natürlich“ im normalen Tagesablauf erfolgt – ich finde es z.B viel angenehmer, körperlich zu arbeiten im normalen Tagesablauf anstatt wie ein Hamster auf einem Laufband zu rennen o.ä
          und Widerstandskraft gegen die alltäglichen Verführungen. Ich finde es jedenfalls nicht immer leicht, gedünsteten Brokkoli mit weißem Seefisch einer Vierfachkäsepizza vorzuziehen, auch wenn ersteres dem Körper natürlich besser tut.

    • Ich glaube, sie ist nur deshalb so erfolgreich, weil sie den fetten, hässlichen Entlein die Illusion verkauft, sie könnten fett und hässlich bleiben und trotzdem ein gutes Leben haben.

      Bis grad eben kannte ich Len Dunham gar nicht …
      Aber moderne Märchen, wo das hässliche fette Entlein die schöne Schwanenkonkurrenz aussticht (und nebenbei noch erfolgreich gegen die Rassentrennung kämpft), gibts schon länger: „Hairspray“ 😉
      (ich mag beide Filme, in dem von 2007 spielt John Travolta die fette Mama des Entleins. Witzig 😉 )

  3. @Meister R.: Volle Zustimmung! Bei dieser Dame kann es die Schönheit des Geistes und der Seele durchaus mit der des Körpers aufnehmen 😉

    Arne hat das Thema auch in Genderama aufgegriffen.
    Hier ein Zitat aus dem Wiki-Artikel zu Lena: „Dunam bezeichnet ihre Beziehung als feministisch ausgeprägt. Seit dem Alter von neun Jahren befindet sie sich in therapeutischer Behandlung.“ 😀

  4. Arne Hoffmann brachte heute einen Beitrag dazu:

    http://genderama.blogspot.de/2014/11/missbrauchsvorwurfe-gegen.html

    Der, unter anderem, lesenswerteste Auszug daraus:

    „… eine bemerkenswerte Reaktion in einer feministisch geprägten Medienlandschaft, in der es schon als sexueller Übergriff gilt, wenn ein Mann auf den Hintern einer Passantin blickt oder gar einen Flirt zu beginnen versucht. Männer erscheinen in dieser Szene automatisch als schuldig und ihr Verhalten als skandalös, Frauen als automatisch unschuldig und Vorwürfe gegen sie als empörender Irrsinn. Und dieses Messen mit zweierlei Maß ist in unseren Leitmedien durchgehend Tenor von der linken Süddeutschen bis zur konservativen „Welt“. …“

    Das kann man wohl genau so unterschreiben. Es kann einen mittlerweile nur noch anwidern, was die Medien so von sich geben. Aber nicht nur bei der Lena Dunham-Berichterstattung, sondern auch beim s.g. „Hollaback“ Experiment, welches nun á la ME2 (me too, ich auch) heroisch von den Medien zelebriert wird. Meine Meinung dazu steht übrigens hier:

    http://emannzer.wordpress.com/2014/11/07/hypen-piepen-fiepen/

    Mit Vollgas zurück ins puritanische Milieu. Außer für die(se) Frauen natürlich. Im Grunde erbärmlich, was sich in den Medien und bestimmten Köpfen abspielt, wenn es um eine bestimmte Sorte Mensch geht. Manche sind halt ein bißchen gleicher …

      • Das Leute im Internet immer gleich mit Todesdrohungen kommen… Arne hat doch dieses Jahr in einem Interview erzählt das es Menschen gibt denen eine andere politsche Meinung sogar körperlich weh tut. Das muss doch irgendwie sowas sein. Jemanden den Tod zu wünschen, weil er andere Menschen respektlos behandelt… weiß ja nicht… klingt ein bißchen übertrieben.

        • Ich vermute du willst einen Artikel, der die schlechten seiten von pickup beleuchtet. Und klar gibt es da Leute die für meinen Geschmack zu aggressiv sind. Würde ich nicht empfehlen, auch wenn man damit sicherlich Erfolg haben kann.
          Ich denke ich kann mich davon klarer abgrenzen als du von feministischen Theorien wie Patriarchat und rape culture.

        • *Ich vermute du willst einen Artikel, der die schlechten seiten von pickup beleuchtet.*

          Das wäre zumindest mal was Neues.

          *Und klar gibt es da Leute die für meinen Geschmack zu aggressiv sind. Würde ich nicht empfehlen, auch wenn man damit sicherlich Erfolg haben kann.*

          Mein Gott Christian, du merkst auch gar nix mehr.

          *Ich denke ich kann mich davon klarer abgrenzen als du von feministischen Theorien wie Patriarchat und rape culture.*

          Den Beweis bist du allerdings noch schuldig geblieben.

        • Und man kann in der Bewertung schlechte moralische Bewertung mit Effektivität entschuldigen. Daher deine permanenten „Aber wenn es doch funktioniert!!!“

          Und dein halbärschiges „Mir persönlich zu aggressiv“ ist keine Distanzierung.

          • Es sind verschiedene Kritikebenen, die man trennen sollte. Und sie haben natürlich Berührungspunkte: wenn Frauen zB eine gewisse macho-Männlichkeit sexy finden, dann kann man sich wohl kaum moralisch aufragen, wenn flirttipps dies aufgreifen. Auch da kann es aber natürlich übertrieben werden und unmoralisch werden.
            Aber das beantwortet immer noch nicht, wie du zu Patriarchat und rape culture stehst.

            Zumal du mit kam halbherzigkeit vorwerfen kannst, wenn du selbst dich um eine Stellungnahme drückst oder?

        • @Maren: Dazu dass Pick-Up zu großen Teilen übler Hirnriss ist, der Männern mehr schadet als hilft, haben ja David und damals auch Haselnuss hier im Blog genug gesagt.

          Wer immer noch nicht überzeugt ist, kann gerne bei bei Aaron Sleazy oder auch hier

          http://lifestylejourney.blogspot.de

          oder hier

          http://anti-pua-johnny.blogspot.de

          nochmal nachschauen.

          Das grade du dich aber über PUA so aufregst, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

          Wenn die Damenwelt, die Mainstream-Medien und die Feministinnen im speziellen Männer nicht permanent mit ebenso nutzlosen und schädlichen Dating-Tipps bombardieren würden, sondern offen und ehrlich über das sprechen würden, was Frauen nass und geil macht -auch wenn es mit dem Bild der edlen, tiefgründigen, modernen emanzipierten Frau kollidiert- dann hätte es wahrscheinlich diese debile PUA-Bewegung nie gegeben.

          The joke is on you!

        • @Reflective Man

          Die Massenmedien machen das, weil es Aufmerksamkeit generiert. Aber was sollen bitte „feministische Dating-Tipps für Männer“ sein? Sowas wie bei Monopoly „Gehen Sie direkt ins Gefängnis, gehen sie nicht über Los“?

          Und dieses Frauenbild wird von den Frauen selber kultiviert und reproduziert, weil es ihnen einen massiven Vorteil bringt. Warum sollten sie davon ablassen, solange dieser Vorteil besteht? Da sind bestenfalls ein paar Adjustierungen gefragt, wo dieses Frauenbild die Handlungsfreiheit von Frauen einschränkt.

          Und „offen und ehrlich über das sprechen“ birgt auch für Männer ein gewisses Risiko. Am Ende sind die noch ziemlich gekränkt, weil ,was Frauen nass und geil macht, vielleicht gar nicht so viel mit der Penetration durch ein männliches Glied zu tun hat… 😉

        • „Und “offen und ehrlich über das sprechen” birgt auch für Männer ein gewisses Risiko. Am Ende sind die noch ziemlich gekränkt, weil ,was Frauen nass und geil macht, vielleicht gar nicht so viel mit der Penetration durch ein männliches Glied zu tun hat… ;-)“

          😀

          Es gibt Leute, die federn diese Art Kränkung durch die Behauptung ab, dass nur Feministen und Lila Pudel nicht durch Penetration durch ein männliches Glied feucht werden.

          (Problemlösung ganz einfach)

          ___

          Ich vermute das eigentliche Problem ist, dass es keine universelle Formel für das Problem gibt.
          Und bei diversen Methoden weiß man nie, ob es wirklich die Methode war, die zum Ziel geführt hat, oder ob man blos ein Ziel gefunden hat das so aussieht wie das, was man suchte.

          (Bestimmte PU-Methoden funktionieren nicht mehr, sobald Frauen sie mit einberechnen. Das ist ja auch dere Grund warum dieses klassische „nett-sein“ bei vielen nicht mehr funktioniert: die meisten wissen dass es eine Show ist, und nicht unbedingt auf den Charakter schließen lässt. PU in der Extremform hat nur so lange Erfolg, solange man es nicht als Show wahrnimmt.
          Sobald PU-Maschen zum Mainstream geworden sind, sind die Tipps ebenso „unsinnig“ wie die der vorherigen Generation, die man jetzt als Ultra-Feministisch abtut.

          Ich schließe mal direkt die PU-Entwicklungen aus, die auf eine gesamte Charakterentwicklung hinaus sind, und nicht blos aufs Flachlegen. Also die, die ihren Narzissmus nicht für das Gesetz halten, nachdem andere sich willenlos richten sollen.
          (Fragt sich natürlich, ob diejenigen nicht schon so drauf waren, bevor sie sich mit PU beschägtigt haben. Andererseits ist verständlich, dass solche schon vorher frustriert sind)

          • @unkraut

            „Sobald PU-Maschen zum Mainstream geworden sind, sind die Tipps ebenso “unsinnig” wie die der vorherigen Generation, die man jetzt als Ultra-Feministisch abtut.“

            Die Ausführungen würden sich ändern, die Mechanismen der Anziehung bleiben relativ gleich. Wenn alle „alphamannmäßig“ auftreten, dann wird das eher eine gewisse Spirale lostreten, in der andere Formen von „Alphasein“ interessanter werden.
            Wenn alle auf den gleichen Stand kommen, dann werden wohl körperliche Unterschiede und die Fähigkeit auf die jeweilige Person zu kalibrieren wichtiger werden.

            Pickup hat insofern viele Ähnlichkeiten mit einem Push-Up-BH. Wir wissen, dass sehr viele Frauen gepolstert und gepusht sind. Aber wir mögen den Anblick trotzdem, wenn es gut gemacht ist.

        • @unkraut

          Stimmt.
          Früher hat man einer Frau vielleicht ein paar Blümchen gepflückt und sowas gesagt wie
          „Madame, ich bitte zutiefst diese Unverfrorenheit zu verzeihen, aber ich kann nicht umhin, Ihnen mitzuteilen, dass ich Ihnen sehr zugetan bin. Würden Sie erlauben, dass ich Ihnen einen Brief schreiben darf?“ oder sowas 😀
          Das wäre heute voll pudelmäßig in der öffentlichen Wahrnehmung.

  5. Hmm, ich bin jetzt nicht wirklich Experte, aber der erste Teil von Fr. Dunhams Geschichte erscheint mir nicht wirklich plausibel. Wie soll sie denn von außen die Steinchen in der Vgn ihrer kleinen Schwester hätte sehen können? Röntgenblick?
    Und, bedenkt man die gesundheitlichen Risiken, die sich aus (garantiert nicht sterilen und eventuell scharfkantigen) Fremdkörpern, in über längere Zeit in besagten Körperöffnungen verbleiben, ergeben können, so hatte die kleine Schwester ja *unglaublich* Glück, dass das junge Frl. Dunham gerade an diesem Tag auf die Idee kam, sich als Gynäkologin zu versuchen…

  6. @Peter Müller, Kommentar at 9:27 nachmittags:

    Ich denke, da sind wir beide der gleichen Meinung.

    „Aber was sollen bitte “feministische Dating-Tipps für Männer” sein? Sowas wie bei Monopoly “Gehen Sie direkt ins Gefängnis, gehen sie nicht über Los”?“

    Feministische Datingtipps sind die Art von Tips, die einen Mann direkt in die Wüste führen, aber dafür wenigstens schön polit-korrekt sind 😉

    Einer davon wäre z.B.: „Frag nur Frauen, von denen du weißt, dass sie mit dir ausgehen möchten, ob sie mit dir ausgehen möchten. Alles andere ist Haressment oder Rape.“

    Das Problem damit ist offensichtlich -oder sollte es zumindest sein.

    http://matingselfishness.wordpress.com/2014/04/24/marcotte-farts-at-boys-who-ask-girls-out/

    „Any discussion on “dating etiquette and gender” is AUTOMATICALLY DIS-GENUINE if it doesn’t mention these three facts of female mating arrogance:

    1) Females of our species are lazy and passive, waiting for the man to take all the initiative and risk

    2) Females of our species SPECIFICALLY and PURPOSEFULLY send mixed and plausibly deniable signals where it can’t be proven if she was interested, or was simply acting “friendly”. In fact being the arrogant risk-and-rejection diverters that our human females are – they specifically send both negative and positive signals EVEN WHEN they are interested. (so she can claim to not have been interested if it doesn’t work out

    3) To top it off, a large percentage of females (majority) take it a step further with something called “playing hard to get” where they force the male to “prove itself” by battling through token resistance and false NOs and indifferent maybes“

    Alles ganz essentielle Punkte, die schlichtweg Totgeschwiegen werden- nicht nur von Femis.

    • „Alles ganz essentielle Punkte, die schlichtweg Totgeschwiegen werden- nicht nur von Femis.“

      In den allermeisten Kulturen und über die geschichte hinweg war und ist Sexualität insgesamt und weibliche Sexualität im besonderen gesellschaftlich reguliert, da genau diese kritischen Punkte: Risikominimierung durch die Frau, Hypergamie der Frau, Asymetrie des Begehrens und schwankende Partnerpräferenz der Frau (Das 3-Männerprinzip: Deckhengst, Versorger, Unterhalter) und die damit verbundene systemische Instabilität klar gesehen und konsequent unterbunden werden.

      Wir leben hier in Mitteleuropa so gesehen (noch) in einer Ausnahme-Epoche. Gesehen wird es schon, aber verdrängt, bzw. nach Abwägung anderen Punkten (Konsumindividualismus und Massenwohlstand) untergeordnet.

      Feministas haben auch keinen funktionierenden Alternativ-Plan. Die versuchen nur im Rahmen des derzeitigen Systems das maximale für sich rauszuholen.

      Daher wird die nächste Epoche wieder stark an vorhergegange angelehnt sein.

      • „Daher wird die nächste Epoche wieder stark an vorhergegange angelehnt sein.“

        Der Verdacht drängt sich mir auch auf.

        Je nachdem wie erfolgreich diese Epoche dann für uns verläuft, steht uns der neue Feminismus schon wieder ins Haus. Ein sinnloses Pendeln zwischen Patriarchat (das ja letzendes auch nur ein verdecktes Matriarchat ist) und Feminismus.

        In ferner Zukunft allerdings, wird sich das ganze hoffentlich mal ganz anders gestalten.

        Würde ich gerne erleben, werde ich wohl aber nicht. Wenn es denn überhaupt eintritt.

        • Könnte funktionieren, wenn man es mal ganz unemotional betrachtet, allerdings fraglich, wie die so geborenen Menschen sich dann entwickeln.
          Es ist mittlerweile erwiesen, dass Menschen bereits pränatal lernen, Erfahrungen sammeln, ein Bewusstsein haben, Stimmen zuorndnen können, zumindest die der Mutter, Stimmungen spüren usw.
          Ausserdem beginnen sie, Gleichgewichts- und Körpersinn zu entwickeln.
          Kinder von Müttern die wegen Risikoschwangerschaften viel oder fast nur liegen durften, haben in dem Bereich oft große Schwierigkeiten und brauchen später Physiotherapie um da gegen zu steuern. Dann müsste das Teil also zusätzlich noch bewegt werden und andere Dinge.
          So wie bei Matrix, da käme nicht viel Gutes bei heraus.

      • Oder die Frauen gehen selber arbeiten…

        dürfen sie das? Oder sind Frauen die Arbeiten nicht ultra-feministisch?

        ___
        Möchten einige im PU-Bereich nicht eigentlich blos Deckhengst sein? Letztenendes profitieren doch auch Männer von dieser Sichtweise. Schließlich schauen selbsternannte Deckhengste doch hähmisch auf die Männer herab, die mit der Stute verheiratet sind, die sie regelmäßig decken.
        Das Ganze in diese 3 Gruppen zu spalten kommt dem männlichen Wettbewerbs- und Statusdenken doch ebenfalls zugute.

        Fragt sich wer da eigentlich zum Spielball des anderen wird, und für wen?

        Das ist die alte Frage nach der Henne und dem Ei.

        In jedem Geschlecht gibts „Akteure“, die sich die Rosinen rauspicken und „Passive“, die nehmen was übrig bleibt.
        Solche, die sich als Gesamtpaket verkaufen, und sogar solche, die das Gesamtpaket wirklich bieten wollen (und sogar welche, die das Gesamtpaket auch haben wollen….aber es ist klar, dass die den geringsten Teil ausmachen).

        Fragt sich ob der Selbstoptimierungswahn und die Konsumgesellschaft wirklich Phänomene der heutigen Zeit bzw. der „europäischen/us-amerikanischen“ Kultur sind.

        • @unkraut

          „Oder die Frauen gehen selber arbeiten…

          dürfen sie das? Oder sind Frauen die Arbeiten nicht ultra-feministisch?“

          Es ist doch ganz einfach.
          Frauen sollen mit dem Mann eine Verbindung eingehen in der sie sich ergänzen nach ihren speziellen geschlechtlichen Fähigkeiten nach. Die Frau wird versorgt vom Mann und die Frau versorgt im Gegenzug den Mann wenn er nach Hause kommt, so wie Gott und die Natur es will.
          Frauen, die selber einen auf Macker machen müssen indem sie etwas Geld auf die Seite schaffen, müssen sich nicht wundern.
          Frauen, die nicht arbeiten, müssen sich übrigens auch nicht wundern, weil die ja nur wie ein Holzbock im Unterholz auf einen Mann warten, den sie aussaugen können, aber nicht auf die gute Art, sondern eher metaphorisch, wie ein alt-römischer Sklaventreiber.

          Ebenso ist es gut und wichtig, möglichst viele Frauen flachzulegen und notfalls auch zu verarschen, um zum Flachlegen zu kommen und sich bloß nicht zu binden.
          Dieselben verarschten Frauen müssen sich nach mehreren solchen Erlebnissen dann ebenfalls nicht wundern, denn sie hätten ja einen von den Männern behalten können, anstatt „herumzuvögeln“ und sind totale Familienzerstörer und sowieso total beziehungsunfähig.
          Die Frauen. Nicht der Flachleger-nicht-fest-Binder-und-dann-Weiterzieher, den trifft keinerlei Schuld.

          Alles völlig logisch und in keinster Weise widersprüchlich. Unlogisch und widersprüchlich sind schließlich nur Frauen.

          Zum Artikel

          Ich finde das Verhalten der Autorin ziemlich merkwürdig. Ich kann das nicht mehr so einschätzen, wie man mit 7 drauf ist, „Pädophil“ würde ich es nicht unbedingt nennen, aber man sollte einem Kind schon klarmachen, dass das nicht ok ist, ein jüngeres Kind so zu untersuchen, besonders wenn es in einem Alter ist wo es wirklich noch so gar nichts peilt.
          Grundsätzlich spricht mMn nichts dagegen, also gegen „Doktorspiele“, solange es unter gleichaltrigen (auf dem gleichen Entwicklungsstand) und freiwillig passiert.

        • @ unkraut

          Gut gekontert 😉 Eine Medaille hat immer zwei Seiten. Die von Dir beschriebene Seite wird halt weniger wahrgenommen, da über die Massenmedien beständig reproduziert ja alle Aufmerksamkeit auf die Befindlichkeit der (jungen hübschen) Frau liegt.

          Arbeiten gehen ist so gesehen wirklich „ultra-feministisch“, da es die Kernforderung der ersten und zweiten feministischen Welle war und ist.

          Und PU ist in der Tat erstmal auf ONS und Kurzzeit-Beziehungen ausgerichtet und nur bedingt tauglich, „die Frau fürs Leben“ zu finden. Es nutzt das Feature, dass die Frau zu Beginn einer intimen Beziehung einen deutlich stärkeren Sexualtrieb hat.

          Bei dem „…Deckhengste doch hähmisch auf die Männer herab, die mit der Stute verheiratet sind, die sie regelmäßig decken…“ meinst Du eventuell das Nischenphänomen „Cuckolding“? Ansonsten dürfte bei Seitensprüngen hier in der Regel eher kein großer Gedanke verwendet werden. Da sind sich zwei sich selbst genug und blenden den Rest aus.

          „Fragt sich ob der Selbstoptimierungswahn und die Konsumgesellschaft wirklich Phänomene der heutigen Zeit bzw. der “europäischen/us-amerikanischen” Kultur sind.“

          Sind sie, allerdings ist das m.E. eine Frage der Umsetzbarkeit und kein genuines Abendland-Phänomen.

          Das zeigt sich sehr schön daran, dass z.B. in der indischen und der chinesischen Mittelschicht mit dem entsprechenden Wohlstand und dem ökonomischen Umfeld genau die gleichen Muster ablaufen („Feminismus“ inklusive)

          • @peter Müller

            „Und PU ist in der Tat erstmal auf ONS und Kurzzeit-Beziehungen ausgerichtet und nur bedingt tauglich, “die Frau fürs Leben” zu finden“

            Wo soll da der Unterschied sein? Auch diese muss sich sexuell angezogen fühlen und Vertrauen aufbauen?

        • @Christian

          Der Unterschied ist, dass die Rahmenbedingungen andere sind. Hier ist das ganze soziale Umfeld einbezogen, es ist kein Game42 mit begrenztem Schaden.

          Und die Zielrichtung von PU ist „How to Get the Women You Desire into Bed“ wobei „Desire“ ruhig mit „sexuell begehrt“ und nicht mit „als Eheweib begehrt“ übersetzt werden kann. Muss nicht zwingend identisch sein.

        • Für eine LTR ziemlich energieintensiv, findest Du nicht?

          Ausserdem kennst Du doch den Ratschlag aus dem PU, wenn ein gamer eine zu emotionale Bindung zu einem target entwickelt: FTOW

          • Warum sollte es Energieintensiv sein? Ich würde im Gegenteil sagen, dass es andersherum viel anstrengender ist. Denn da bekommt man schwere eine Freundin und es ist teilweise eher Glück und rätselt dann in der Beziehung, warum sie dieses oder jenes macht und regt sich auf. Ich finde es ehrlich gesagt wesentlich entspannter eine Beziehung zu leben, seit ich pickup gemessen habe.
            Man erkennt einen Shittest und reagiert einfach darauf etc

        • „Denn da bekommt man schwere eine Freundin und es ist teilweise eher Glück und rätselt dann in der Beziehung, warum sie dieses oder jenes macht und regt sich auf. Ich finde es ehrlich gesagt wesentlich entspannter eine Beziehung zu leben, seit ich pickup gemessen habe.“

          Die Nützlichkeit der Kenntnisse, die Mann
          aus PU nicht zuletzt in Bezug auf
          Langzeitbeziehungen gewinnen kann,
          findet viel zu wenig Beachtung.
          Auch Männer die bewusst oder
          unbewusst eigentlich mit PU zu
          einer Partnerin kommen denken,
          jetzt sei die Sache abgeschlossen
          und sie könnten wieder zur
          Tagesordnung übergehen.
          Spätestens wenn die Phase der
          initialen Verliebtheit zu Ende
          geht, haben sie Mühe das Verhalten
          ihrer Partnerin zu verstehen.

        • OK, so passt es schon. Solange man in einer LTR seine Partnerin nicht ständig als target ansieht und entsprechende Handlungsstrategien anwendet…

          Profunde Kenntnisse zur Psyche der Frau sind dagegen sehr sinnvoll, um eine harmonische Beziehung mit der nötigen vertikalen Distanz zu führen. Wobei – wie gesagt – gruppendynamische Effekte viel stärker zum Tragen kommen, als im klassischen PU berücksichtigt.

  7. Hab mal grad gegoogelt was das heißt und bin in einem PU Forum gelandet.

    http://www.pickup-tipps.de/forum/inner-game-und-persoenlichkeitsentwicklung/12251-kommt-nach-ftow.html

    „Nach Erfahrungen mit 10 – 20 anderen Frauen wird er erkennen das sie alle irgendwo gleich sind. Alle haben vor und Nachteile, und alle können auf dauer belasten und nerven. Also wird er weitermachen, wie bisher, denn er hat ja jetzt all die Mittel und Fähigkeiten und kann sein Leben auch ohne eine feste Frau an seiner Seite genießen, und keiner wird ihm das Konto leer räumen, im Kinder anhängen oder mit irgend nem Spasten fremdgehen.
    Fuck Bitches, Get Money – thats the lifestyle! “

    Ich find, zumindest PUs sollten mal echt aufhören, Frauen die Schuld für Beziehungsabbrüche, Bindungsunwilligkeit, Promiskuität und Zivilisationszusammenbrüche zu geben.

    • das beziehe ich btw nicht nur auf diesen Thread, sondern auf so ziemlich alle Blogs die was mit pu oder mgtow zu tun haben, die hier verlinkt wurden und in denen ich gelesen habe.
      Also nicht nur auf Einzelfälle.

    • Unter dem Stichwort ltr long term relationship findet man ja auch positive Texte.
      http://www.lovesystems.com/dating-advice/terminology/get-a-girlfriend

      LTR is the acronym PUAs use for long term relationship. LTRs generally last years, but can mean different lengths of time for different people.

      LTRs are the reason most guys get into the pick up community as well as why they get out. There is nothing in the world that feels quite like spending time with someone you feel an amazing connection to. Though when you break up with that person, there is no feeling quite as devastating.

      Every relationship is different – as different as the people that get into them. Nobody should judge other peoples‘ relationships, and we all know friends and family in both awesome and destructive partnerships. One thing is certain though; if you are unhappy with who you are by yourself, you will only make someone else unhappy in a relationship.

      The beginning of a new relationship is known as the honeymoon phase. As amazing as this feeling is, it also sets the ground rules for the rest of the relationship. Are you spoiling her daily with flowers and letting her walk on you? Or are you setting yourself as an equal, having adventures together and getting to know each other on a whole other level?

      Every relationship has its ups and downs; this is only natural. Some even say arguments keep a couple together. When done respectfully, this is understandable as one fight for the things he or she loves. Meanwhile, an apathetic lover who rolls his or her eyes with disrespect will not do anyone good.

      A good relationship will help both people to grow as humans. When both partners push the other to achieve more than was previously possible it will increase confidence in both parties. With the right person on your arm, you will feel invincible. And on those days when you don’t feel on the top of your game, or even when you’re down in the dumps, she will be there to lift you up. Nothing makes a sick day better than a cup of soup made by the person you care about.

      Just as good relationships will cause you to shine, bad ones will knock your feet out from under you. A bad partner might influence you to make decisions you never would have considered before. An overly jealous lover will make you hide your masculinity and smother what made you originally attractive. After a while, the woman who made you smile will cause you to look down at your own feet.

      Whether you got into the community to find the one girl for you, or a whole bunch of quality girls, sooner or later you will get into an LTR. Make sure it is advantageous to both you and the lovely lady you are with.

  8. Diese Dunham wurde offenbar schon ihrerr Kindheit feministisch geschädigt – anders kann man sich diesen Fall von sexueller Verwahrlosung eines Kindes nicht erklären.

  9. Pingback: Eine Kultur der Verharmlosung – Warum Lena Dunham um jeden Preis ein guter Mensch sein muss – man tau

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