„Wenn Frauen nicht Feministinnen sind, verstehen sie ihr Leben als Leben zweiter Ordnung“

Antje Schrupp schreibt einen Artikel dazu, dass Frauen nicht per se Feministinnen sind und zur Mitwirkung der Frauen am Patriarchat:

Es ist aber die traurige Wahrheit: Das Patriarchat ist nie einfach die Herrschaft von Männern über Frauen. Sondern überall dort, wo es existiert, kann es auf die Unterstützung von Frauen zählen. Viele Frauen akzeptieren die ihnen zugewiesene Rolle einer Existenz zweiter Ordnung. Einer Existenz, die vom Mann abgeleitet ist. Sie akzeptieren die ihnen zugewiesenen Aufgaben, mehr noch, sie machen sie sich zu Eigen. Und: Sie sind es, die diese Ordnung anderen Frauen gegenüber vertreten, oft unbarmherzig.

Frauen sind nicht von Natur aus Feministinnen, sie müssen es werden, in einem bewussten Akt der Entscheidung, die alte symbolische Ordnung der Vorherrschaft des Männlichen nicht mehr zu akzeptieren. Ob es wahrscheinlicher ist, dass eine Frau diese Entscheidung trifft als ein Mann? Vielleicht, weil der Leidensdruck höher ist, weil sie mehr zu gewinnen hat. Vielleicht aber auch nicht, weil auch der Preis höher ist, den sie bezahlt. Eine Frau hat oft auch mehr zu verlieren.

Finde ich klasse in der Einfachheit der Schuldverlagerung: Dass die Gesellschaft und alles, was einem daran nicht gefällt ein Patriarchat ist, dass ist wohl unumstößliche Wahrheit. Wenn Frauen dann mitmachen, dann eben nur, weil die Frauen sich unterordnen. Warum sollten auch Frauen ganz bewußt an so etwas schmutzigen wie dem Patriarchat (welches dann auch nicht definiert wird und vollkommen vage bleibt) mitarbeiten? Es gibt ja für sie anscheinend keinerlei Vorteile.

Und natürlich hat die Frau da auch mehr zu gewinnen. Was wird allerdings nicht gesagt. Eben so wenig wie etwa eine feministische Gegenwelt beschrieben wird. Klar, der Vorstandsposten gibt mehr Kohle, er kommt aber auch nicht selten mit einer Menge Arbeit, viel Stress etc. Und der Job einer Frau eines Vorstandschefs ist in dieser Welt Unterdrückung. Wie schrecklich das aussehen kann, sieht man zum Beispiel hier an Ursula Piech.

Selbstbestimmte Frauen, die eigene Ziele verfolgen kommen hier nicht vor. Was erstaunlich ist, denn diese Beschreibung macht eigentlich nahezu alle möglichen Lebensweisen für Frauen zu einer Unterordnung: Die Karrierefrau biedert sich dem Patriarchat genauso an wie die Hausfrau, weil beide nach dessen Regeln spielen. Es würde mich interessieren, bei welchen Lebensentwürfen Antje da keine Unterwerfung sieht.

Auch ein weiterer Absatz ist interessant:

Dass es beim Feminismus nicht um einen Kampf von Frauen gegen Männer geht, wird oft gesagt, aber diese Aussage ist zwiespältig. Einerseits ist es natürlich auf eine banale Weise wahr. Trotzdem habe ich dabei ein leichtes Unbehagen, weil dieses „Es geht nicht gegen Männer“ leicht so verstanden werden kann, als sollten wir unsere Radikalität im Zaum halten, um die Männer nicht vor den Kopf zu stoßen, sie einzubeziehen, sie „abzuholen“.

Aber das ist nicht der Punkt. Beim Feminismus geht es aus einem viel schlichteren Grund nicht um einen Kampf von Frauen gegen Männer: Weil viele Frauen einen solchen Kampf gar nicht kämpfen, sondern sich mit dem Bestehenden arrangieren oder es sogar gut finden. Oder weil sie schlicht noch gar nicht auf die Idee gekommen sind, dass sie es überhaupt in Frage stellen könnten. Weil sie, die ja genauso wie die Männer in der herkömmlichen symbolischen Ordnung aufgewachsen und sozialisiert worden sind, vielleicht zwar ein diffuses Unbehagen verspüren, aber dafür bisher keinen politischen Ausdruck gefunden haben.

Der Absatz scheint mir etwas misslungen zu sein: Feministinnen sind ja nach ihrer Auffassung diejenigen, die sich gerade nicht arrangiert haben oder es gut finden. Also können sie auch gegen Männer kämpfen, was ja dann irgendwie als Forderung durchschimmert. Oder ist es kein Kampf gegen Männer, weil es auch ein Kampf gegen Frauen ist, eben gegen die, die sich arrangiert haben?

Feminismus ist die Weigerung, eine gesellschaftliche und kulturelle Ordnung anzuerkennen, die Frauen als vom Mann abgeleitete Wesen versteht. Als Wesen, die nicht ihre eigenen Ziele verfolgen, sondern sozusagen nur über Bande mitspielen: Die die Welt verbessern, indem sie die Männer verbessern, die sich in der Welt behaupten, indem sie Männer imitieren, oder die die Gesetze der Männer anderen Frauen gegenüber exekutieren.

Eine recht sinnlose Definition, zumal die Hauptthese, dass diese Frauen in ihrem Leben keine eigenen Ziele verfolgen, kaum auch nur im Ansatz hinterfragt wird. Was ist, wenn Frauen zB das Ziel haben

  • in einer glücklichen Partnerschaft mit Arbeitssteilung zu leben
  • Mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen
  • Karriere nicht als Ziel sehen, dem sie ihre Lebensqualität unterordnen

All dies sind ja keine Ziele die nicht die eigenen eines Menschen sein können. Und was ist wenn sie beispielsweise sich gar nicht von ihrem Mann ableiten, sondern ebenso Forderungen an diesen stellen, etwa

  • das dieser ein guter Versorger und Beschützer ist
  • das der Mann nebenher noch möglichst sich an der Hausarbeit beteiligt
  • das der Mann auch ansonsten ihr zuarbeitet

Ist es dann eine Ableitung vom Mann, in dem sie leben?

Man kann den Mann verbesseren eben auch als Verlagerung von Tätigkeiten sehen, ein bestimmtes Verhalten nicht als imitieren sehen, sondern als Anpassung an einen Markt oder einen Beruf und dessen Regeln, die man als praktikabel und erfolgsversprechend erkannt hat und die „Gesetze der Männer“ als richtig ansehen, aus eigener Überzeugung, und in einer Demokratie als Gesetze der von einem selbst gewählten Vertreter im Parlament. Man kann auch von Männer gemachte Gesetze als frauenfreundlich und männerbenachteiligend ansehen, weil sich Männer anbiedern, um die Gunst weiblicher Wähler buhlen etc.

Eine Feministin erkennt man nicht an den Inhalten ihrer politischen Forderungen und Ansichten, sondern daran, ob sie aufgehört hat, ihr eigenes Leben (und das Leben anderer Frauen) als eines zweiter Ordnung zu verstehen

Also zB unabhängig von Unterhalt, Zugewinn, Versorgungsausgleich? Aber Spass beiseite: Eine ziemlich arrogante Aussage: Frauen, die ihr eigenes Leben leben, sind also zwangseingemeidet, alle anderen leben ein Leben zweiter Ordnung.

Eine ziemliche Abwertung der wohl nach ihrer Auffassung meisten Frauen.

 

71 Gedanken zu “„Wenn Frauen nicht Feministinnen sind, verstehen sie ihr Leben als Leben zweiter Ordnung“

  1. Kurz zusammengefasst, abzüglich das ganze Geschwurbel drumherum: Nur Feministinnen sind zu eigenständigem Denken fähig.
    Wenn sie sich wenigstens mal was Neues einfallen ließe. *gähn*
    Und dann das hier: „Weil viele Frauen einen solchen Kampf gar nicht kämpfen, sondern sich mit dem Bestehenden arrangieren oder es sogar gut finden. Oder weil sie schlicht noch gar nicht auf die Idee gekommen sind, dass sie es überhaupt in Frage stellen könnten.“
    Diese Logik. Wenn ich etwas gut finde, warum soll ich es dann in Frage stellen? Damit diejenigen sich besser fühlen, die es scheiße finden? Bzw. was weiß Frau Schrupp eigentlich über Dinge, die ich oder jede andere Frau, die keine Feministin ist, in Frage stelle?
    Natürlich sind solche Frauen „Teil des Problems“, die Frage ist nur, wessen Problem?

    • Dem stimme ich absolut zu, @Michi.

      Mit welcher Arroganz sich Feminstinnen erdreisten, für alle Frauen zu sprechen, ist einfach unfassbar.
      Gerade der Feminismus versucht, Druck auf Frauen auszuüben, sich feminismus-konform zu verhalten, und will gehirngewaschene Frauen für die Zwecke einiger Weniger instrumentalisieren.

      In erster Linie sollte Frau Schrupp wohl einmal den Feminismus selbst in Frage stellen.

        • War vor allem als Antwort auf diesen Satz gedacht:

          „Gerade der Feminismus versucht, Druck auf Frauen auszuüben, sich feminismus-konform zu verhalten, und will gehirngewaschene Frauen für die Zwecke einiger Weniger instrumentalisieren.“

          Was den hier angeht stimme ich dir natürlich zu: „In erster Linie sollte Frau Schrupp wohl einmal den Feminismus selbst in Frage stellen.“

          Und dennoch ist Feminismus nur ein Symptom von etwas viel Tieferliegendem.

    • feminist.I.nnen sprechen allen anderen frauen eine abweichende meinung ab. sie machen aus deren leben eines „zweiter ordnung“ und erniedrigen sie damit. die begründung sind typisch feministisch hirnerweichend und zum schluß wird behauptet „die männer sind schuld!“

      • “die männer sind schuld!”

        Das ist der Schlusssatz jeder feministischen Analyse.

        Ob Klimawandel, niedrige Geburtenrate, Menopause, hohe Scheidungsrate, rote Ampeln, das Frauen in oft in Teilzeitarbeit, Alterarmut von Frauen, schlechter Sex, das sich mehr Geld mit Actionfilmen verdienen läßt, wie mit Schnulzen oder das Frauen die Zeit mit ihren Kinder sehr wichtig ist… Schuld daran ist immer der Mann ^^

        Und solche Leute werden tatsächlich ernst genommen.

      • @Albert: „feminist.I.nnen sprechen allen anderen frauen eine abweichende meinung ab. sie machen aus deren leben eines “zweiter ordnung” und erniedrigen sie damit.“

        Ich würde sagen, Frauen gebrauchen Feministinnen genauso als nützliche Idioten wie sie Männer als solche und als Zahlesel missbrauchen.

        Im Zuge dessen finden sich jetzt Feministinnen mehr und mehr in der Rolle des Bauernopfernd wieder, das über die Klinge springen darf, da nun nutzlos.

        Hier ein älteres Video eines bekannten MGTOW-Youtubers, in dem diese ganze Women-Against-Feminism-Entwicklung vorausgesagt wurde.

        • damit muss man erstmal klar kommen und seinen frieden machen, @matze. schlimm ist, dass man darüber nicht sprechen darf ohne sich der gefahr auszusetzen, als was weiß ich was beschimpft zu werden. hat man es mal geschafft, geht es besser. ich komm mit meiner frau besser aus, nachdem ich desillusioniert wurde 😉

    • Michi und Anne,
      ich find es immer wieder schön und bemerkenswert, zu sehen, dass die feminismuskritischen (nehm ich jetzt auch gleich mal als zumindest pro MRA wahr) Frauen sehr viel selbstbewusster, autonomer und selbstverantwortlicher auch für sich selbst sprechen als umgekehrt die feministischen männlichen „allies“.

      Frauen haben auch eine andere, nämlich eine gleichberechtigte, gleichwertige Rolle im feminismuskritischen Diskurs. Während feministeriche ( = männliche Form des geschlechtsneutralen generikums feminist 😉 ) immer damit rechnen müssen, von feministinnen zurückgepfiffen zu werden, z.B. weil sie zu viel raum einnehmen oder ähnliches.

      Ob das schon mal dem feministischen Dunstkreis aufgefallen ist?
      Irgendwie scheint euer „Leidensdruck“ nicht so ganz in Ordnung zu sein.

      • Ich kann mich deinem Kommentar nur anschließen. Evilmichi und breakpoint-Anne empfinde ich als absolute Bereicherung neben den tollen Blogs/Kommentaren der Männer.

        Das & zumal sie aus Frauensicht ihre Sicht der Welt beschreiben.

    • Antje Schrupp beschreibt mit diesem Posting ungewollt die Rolle ihrer Mutter in ihrer Familie. Schrupp hat schon einmal auf ihrem Blog geschrieben, daß der Vater der Patron in ihrer Familie war und bspw. die Mutter aufgefordert hat, das Mädchen Antje Schrupp körperlich zu züchtigen.

      Hier sieht man gut, wie sich die emotional abgespaltenen Kindheitserfahrungen in den Anschauungen von Feministinnen wiederfinden. Die Mutter hat sich dem Patriarchat untergeordnet. Die Tochter war die Leidtragende.

      Deshalb kann sich die erwachsene Antje Schrupp nur in einer Welt voller Feministinnen wohlfühlen bzw. sieht überall angebliche weibliche Unterordnung.

      Menschen erfinden nicht freiwillig irgendeinen ideologischen Irrsinn. Es handelt sich um eine tragischen Inszenierung der traumatischen Kindheitserfahrungen, die auf diese Weise indirekt artikuliert werden können. So fühlen sich diese Menschen zumindest auf einer sekundären Ebene besser – ohne aber wirklich zu begreifen, woher ihr Leiden kommt oder warum sie so sehr an „der Gesellschaft“ leiden.

      Warum möchte Antje Schrupp wohl Väterrechte abschaffen und die Kindererziehung einzig den Müttern anheimstellen?

      Wenn man ideologischen Irrsinn bekämpfen möchte, muß man sich auch um dessen Entstehungsgründe kümmern.

      • Ich möchte zu meinen Ausführungen noch ergänzen, daß es wichtig ist, sich in ein kleines Mädchen emotional hineinzuversetzen und nachzuempfinden, wie es ihm in einer solchen Familienkonstellation geht. Meine Analysen sind ja immer recht kurz und intellektuell. Wer sich emotional vorstellen kann, was so ein Mädchen empfindet, wenn es auf Geheiß des Vaters von der eigenen Mutter geschlagen wird, den werden Antje Schrupps Anschauungen nicht weiter verwundern. Sie spiegeln genau das wider, was den Wünschen des kleinen Mädchen entsprochen hätte.

        Wenn Antje Schrupp eine Therapie machen würde und dort den ganzen Haß sowohl auf ihren Vater als auch auf ihre Mutter spüren lernen könnte, dann würde sie wohl einen wesentlich humaneren Blick auf Männer und Väter haben. Und sie würde auch Frauen als selbstbestimmte Individuen ernster nehmen, müßte nicht ständig diese Patriarchatskonstruktionen tätigen.

        Der Punkt ist das emotionale Vorstellungsvermögen in bezug auf das Leiden des Kindes.

        Da haben wir alle Probleme, weil es auch uns selbst und unsere eigene Kindheit betrifft.

  2. @ Christian

    *(Antje Schrupp) Sie akzeptieren die ihnen zugewiesenen Aufgaben, mehr noch, sie machen sie sich zu Eigen. Und: Sie sind es, die diese Ordnung anderen Frauen gegenüber vertreten, oft unbarmherzig.*

    Man muss wohl so begnadet begabt sein wie Frau Antje, um den Gedanken zu vermeiden, dass Frauen eben nicht Unterworfene sind, denen von Männern Rollen zugewiesen werden, sondern selbst höchst aktive Sucher und Zuweiser von Rollen, für sich und für Männer, die die Rollen wählen, die zu ihnen passen und die Männern, IHREN Männern (oder via Staat Allenmännern) nicht weniger Rollen zuzuweisen in der Lage sind als ihnen selbst zugewiesen werden.

    Im femizentrisch-feministischen Staat ist die Zuweisungsmacht der durchschnittlichen Frau sogar größer als die des durchschnittlichen Mannes, denn der Staat ist mit ihr verbündet, erlegt ihr weniger Pflichten auf als den Männern, gewährt ihr mehr Rechte, verteilt in ALLEN Systemen zu ihren Gunsten um, so dass Frauen mehr ausgeben können als sie erwirtschaften.

    *Frauen sind nicht von Natur aus Feministinnen, sie müssen es werden, in einem bewussten Akt der Entscheidung, die alte symbolische Ordnung der Vorherrschaft des Männlichen nicht mehr zu akzeptieren. Ob es wahrscheinlicher ist, dass eine Frau diese Entscheidung trifft als ein Mann? *

    Männer sind nicht von Natur aus Maskulisten. Sie sollten aufhören, den (Zwangs-)Schützer und (Zwangs-)Versorger von Frauen zu spielen, die das gar nicht wollen (angeblich), die unabhängig sein wollen.

    KAPPT DIE TROSSEN UND ENTLASST SIE IN DIE UNABHÄNGIGKEIT!

    Sie sollten daher Feminist.I.nnen mit ihrem Feminismus allein lassen, so weit wie möglich sich den Zwangskontributionen und Quersubventionen zur Frauenförderung und -versorgung durch den feministisch-femizentrischen Staat entziehen: nicht heiraten, weniger arbeiten, nicht Vater werden, nicht Soldat werden, nicht Polizist.

    Die Drecksarbeit den Pauerwummen überlassen, sich konzentrieren auf die Frauen, die sie persönlich kennen, die persönlich etwas für sie leisten, die ihnen verpflichtet sind und denen sie verpflichtet sind, PERSÖNLICH, den Rest der feministisch unsolidarischen Frauschaft jedoch ALLEINE lassen.

    Wenn schon Zerfall und Auflösung der Bindungen und Solidaritäten innerhalb der Gesellschaft, dann aber richtig und von beiden Seiten, nicht nur einseitig feministisherseits betrieben.

    Feminist.I.nnen wollen nichts für Männer leisten, wollen Männern nicht verpflichtet sein.

    Männer sollten das respektieren und ebenfalls nichts für Feminist.I.nnen leisten, von denen sie eh keine Gegenleistung erwarten können.

    Abgesehen von Hetze, Häme, Diffamierung.

    LASST SIE ENDLICH ALLEINE UND IN RUHE IHRER WEGE ZIEHEN, Gott befohlen.

    Gut,sie lassen uns nicht in Ruhe.

    Setzen den Staat auf uns an.

    Aber wie gesagt: Man kann weniger arbeiten, weniger leisten und so Raum schaffen für das Leisten von Frauen, die ja so arg bedrängt werden durch das zu viel Raum-Einnehmen der Männer.

    Dadurch sind Frauen GEZWUNGEN, selbst zu leisten und werden etwas lernen, was nicht einmal einer Leuchte wie Frau Schrupp bewusst zu sein scheint.

    Wenn’s gut geht, werden sie Selbstbewusstsein erlernen, wenn’s schief geht – nun ja, dann ist der Schrecken ohne Ende eben rascher in eine Ende mit Schrecken überführt als es uns ohnehin bevorsteht.

    Um so früher können wir das Trümmergrundstück beräumen und mit dem Wiederaufbau beginnen.

    MIT Frauen, die etwas gelernt haben (für eine gewisse Zeit,aber nichts ist von Dauer auf Erden).

    *(Christian) Der Absatz scheint mir etwas misslungen zu sein: Feministinnen sind ja nach ihrer Auffassung diejenigen, die sich gerade nicht arrangiert haben oder es gut finden. Also können sie auch gegen Männer kämpfen, was ja dann irgendwie als Forderung durchschimmert. Oder ist es kein Kampf gegen Männer, weil es auch ein Kampf gegen Frauen ist, eben gegen die, die sich arrangiert haben?*

    Ich denke nicht, dass der Abschnitt misslungen ist. Er ist Ausdruck ihrer kognitiven Dissonanz (sie ist ja keine sonderlich tiefe Denkerin, höflich formuliert, die Frau Schrupp).

    Sie weiß/spürt, dass sie recht angenehm von männlicher Leistung lebt.

    Als Beschäftigte der Evangelischen Kirche lebt sie von Kirchensteuer, die meist von Männern gezahlt wird, als Vortragsreisende lebt sie von Tantiemen, die ebenfalls direkt oder indirekt vor allem von Männern erwirtschaftet werden, auch wenn die Zuhörerinnen einen Unkostenbeitrag zahlen müssen – oft sind das ja ebenfalls Kirchenbeschäftigte oder arbeiten in der Helfer.I.nnenindustrie „Von Frauen für Frauen, von Männern bezahlt“ oder sind Angehörige des ÖD.

    Sie hängen ab von der wertschöpfenden Arbeit der Alimentierenden = VOR ALLEM Männer.

    Nicht zu reden davon, dass solche „Bildungsveranstaltungen“ oft bezuschusst werden, also der Unkostenbeitrag nur einen Teil der Unkosten deckt.

    Müsste Frau Schrupp ganz unabhängig vom Patriarchat = DEN MÄNNERN, das sie aushält, allein von dem leben, was Menschen ihr abkaufen, zu dem Preis, den das, was sie anbietet, diesen Menschen tatsächlich wert ist, den sie darum freiwillig und unsubventioniert aus eigener Tasche zu zahlen bereit sind – das Leben wäre nicht ganz so angenehm für Frau Schrupp.

    So muss der entschlossene Kampf gegen den Mann in aller Radikaliät noch ein wenig warten: Man lebt einfach zu gut von der Ausbeutung der Männer.

    So richtig unabhängig sein,auf sich gestellt – och nö, das hat noch ein bißchen Weile.

    Lieber noch weiter abkassieren, nörgeln, sich für unterdrückt erklären, Männer diffamieren und durch Schuldgefühle gefügig machen.

    DAMIT SIE ZAHLEN.

    Ohne Gegenleistungen auch nur zu erwarten.

    Es ist die Aufgabe der Männer, Frauen wie Frau Schrupp in die Unabhängigkeit zu entlassen.

    Wie?

    S.o.

    Trossen kappen.

    Man kann auch aus der Evangelischen Kirche austreten, z.B.

    *(Schrupp) Feminismus ist die Weigerung, eine gesellschaftliche und kulturelle Ordnung anzuerkennen, die Frauen als vom Mann abgeleitete Wesen versteht. Als Wesen, die nicht ihre eigenen Ziele verfolgen, sondern sozusagen nur über Bande mitspielen: Die die Welt verbessern, indem sie die Männer verbessern, die sich in der Welt behaupten, indem sie Männer imitieren, oder die die Gesetze der Männer anderen Frauen gegenüber exekutieren.*

    Hier sollten wir Frau Schrupp doch endlich beim Wort nehmen: Frauen wollen ihre eigenen Ziele verfolgen?

    Wunderbar!

    Avanti dilettanti.

    Macht Euch auf den Weg, tschüss und auf Nimmerwiedersehen, nur bitte reist auf eigene Kosten und erwartet keine Pannenhilfe männlicherseits, wenn ihr einen Unfall baut,der Sprit oder der Proviant ausgeht.

    SELBST IST DIE STOLZE FRAU!

    Ihr könnt das.

    „Frauen brauchen Männer so nötig wie Fische Fahrräder!“

    Verbessert die Welt, gestaltet sie SELBST UND OHNE MÄNNER, damit ihr euch nicht wieder unterdrückt fühlen müsst und die Welt ganz nach eurem Gusto gestalten könnt.

    Und wir thumben Toren sehen dann, was wir bisher bei der Weltgestaltung alles falsch gemacht haben, nehmen dankbar und demütig aus den Händen der Frauen eine besser gestaltete Welt entgegen, falls sie so gütig sein werden, uns daran teilhaben zu lassen.

    Frauen endlich, ENDLICH UNABHÄNGIG VON MÄNNERN (und Männer endlich unabhängig von ätzenden, ewig nörgelnden, ewig unzufriedenen Frauen).

    Ich bin bereit dazu, Frauen, die so laut danach schreien, in die Unabhängigkeit zu entlassen, nichts, gar nichts mehr für sie zu leisten und sehe mit Genugtuung, dass immer mehr Männer dazu bereit werden, je länger die feministischen Hetz-/Diffamierungs- und Beschuldigungskampangen auf uns Männer herniederregnen.

    • „und sehe mit Genugtuung, dass immer mehr Männer dazu bereit werden, je länger die feministischen Hetz-/Diffamierungs- und Beschuldigungskampangen auf uns Männer herniederregnen.“

      Genau deshalb ist es so wichtig, mit Gleichstellungsbeauftragten, Minist*_Innen, Jurist_Innen bis in die höchsten Verfassungsorgane hinein Einfluss zu haben:

      Damit diese Männer damit nicht durchkommen.
      Damit man sie zwingen kann, weiter zu arbeiten und das erwirtschaftete einzutreiben.

      Erweiterte Erwerbsobliegenheit, Unterhaltszahlungen etc.
      Wenn man einen konfliktfall konstruiern kann, dann kann man immer auch den Mann als schuldigen finden.
      Und wenn er schuldig ist, dann gibt es sicher auch etwas, wofür er „zum Ausgleich“ irgendwas zahlen muss.

        • Klar- Junggesellen verweigern sich ihrer gesellschaftlichenPflicht, Frauen zu unterstützen. Da muss ein Ausgleich geschaffen werden.

          Völlig schnurz, dass die Arbeitslosigkeit unter Männern bereits höher liegt als bei Frauen.

    • @alexander, so sehr ich dich und deine posts schätze, so sehr halte ich deinen aufruf zum radikal boykott für prinzipiell falsch, denn er ist zerstörrerisch. deswegen gab es dies mal kein thumbs-up. es gibt, es muss einen anderen weg geben. nichts ist alternativlos, sich für die AfD zu engagieren, eine asiatische frau nehmen und in gott vertrauen sind echte alternativen!

      • @ albert

        Ich hindere niemanden daran, nach alternativen Auswegen zu suchen, freute mich, wenn sich einer finden ließe, glaube nur nicht daran, denn der Feminismus ist nur eine „Superinfektion“ bei tieferliegender Grundkrankheit.

        Meiner Ansicht nach.

        Außerdem wirkte nur ein Totalboykott einer großen Zahl produktiver Männer für sich genommen zerstörerisch bis auf den Grund.

        Damit ist nicht zu rechnen.

        Der Teilboykott einer geringeren Zahl von produktiven Männern wird nur den Veränderungsdruck innerhalb dieser Gesellschaft erhöhen, vielleicht gerade noch rechtzeitig,stark genug, um „Therapien“, die zumindest für Frauen zunächst nicht angenehm sein werden, so weit vorzuziehen, dass sie noch rechtzeitig anschlagen, bevor die Krankheit schleichend zu weit fortgeschritten sein wird.

        Der Teilboykott einer geringeren Zahl produktiver Männer könnte diese Gesellschaft nur dann killen, wenn sie durch ihre Grundkrankheit (Sinnverlust) schon so weit geschwächt wäre, dass eine Rettung ohnehin nicht mehr möglich gewesen wäre.

        Das bedeutete dann jedoch auch nur das Vorziehen eines unvermeidlichen Zusammenbruches, von dem gesagt werden kann: Wenn es bereits so steht, dann je früher, desto besser.

        So halte ich nach bestem Wissen und Gewissen meinen Rat für verantwortbar, auch wenn ich mir sehr wohl bewusst bin, dass die Operation nicht ungefährlich ist.

        Gefährlich wird’s so oder so.

        Nichts ist gefährlicher als die träge schleichende langsame Abwärtsentwicklung, die uns erst dann aus dem Schlaf reißen wird, wenn das eisig-kalte Wasser schon unsere Bettwäsche durchtränkt („Titanic-Modell“).

        Dann kommen wir nicht einmal mehr in die Rettungsboote.

      • ich teile eher die in @reflective mens obigem video post dargelegt ansicht: sie sind halt, wie sie sind, @alexander. keine grundkrankheit, eher eine grunddisposition. hat man die mechanismen auf weiblicher und männlicher seite erstmal verstanden und akzeptiert, so muss man wahrscheinlich nicht zur total vasektomie greifen, um das geschwür zu heilen, um es im bild eines Mediziners ausdrücken, @alexander. darüber hinaus halte ich es für viel leichter die AfD auf 20% zu bringen, als 20% der männer zu migtows zu machen.

        • immerhin fordern sie, dass über jedes thema tabulos und sachlich gesprochen werden kann. sei es der euro, einwanderungspolitik oder was weiß ich. das zeichnet sie gegenüber allen anderen parteien aus. sie haben sich klar gegen gender-mainstreaming und die quote positioniert und die liebe beatrix von storch sitzt im vorstand und europa-parlament. was willste mehr, @ddbz. sie sind alternativlos.

        • @ albert

          JEDE Gesellschaft geht früher oder später unter, auch unsere. @Roslin hat recht! Warum sollte ich mir für diesen Untergang den Buckel krumm machen?

          Eine Gesellschaft, die sowas ekelhaftes wie diesen Feminismus hervorbringt und sich selbst noch toll dabei findet, halte ich nicht für erhaltenswert … 😦

        • @ albert

          Ich freue mich doch, daß es solche Leute wie Dich gibt. Leute die den Femis und den anderen Bonzen ein schönes Leben ermöglichen. Durch ihren heldenhaften Einsatz und Glauben an das Gute ein Leben wie die Maden im Speck ermöglichen … mich wundert nur, daß ihr deren hämisches Gelächter über diese Ermöglicher nicht hören könnt. Die können den Männern zB ihre Verachtung direkt in’s Gesicht schreien und … nix passiert! 😉

  3. „(…) die alte symbolische Ordnung der Vorherrschaft des Männlichen nicht mehr zu akzeptieren (…)“

    Warum sollten Frauen so etwas überhaupt wollen? Die Vorherrschaft des Männlichen, der Männer, ist das Beste, was ihnen passieren konnte denn dies hat eine Welt geschaffen, in der Frauen so sicher sind wie niemals vorher. Und in unserem Falle auch so frei wie nie zuvor (was im übrigen eine Folge der technologischen Entwicklung ist und nicht einer feministischen Intervention).

    Wir wissen alle, dass Männer sich um Frauen sorgen. Frauen hingegen kennen Frauen gut, sie wissen, dass Frauen sich nicht um Frauen kümmern wie auch um niemanden sonst. Das ist nicht ihr Programm. Daher wählen Frauen auch mehrheitlich Männer, sie misstrauen anderen Frauen erst einmal. Wohl aus gutem Grund. Wir habend das ja gerade wieder in den USA gesehen.

  4. antje schrupp auf twitter:

    „Es sind die Fonsos und Martis dieser Welt, die das Konzept der Medien- und Pressefreiheit durch permanenten Missbrauch nachhaltig zerstören.“

    …sagt doch alles über die Demokratie-Unfähigkeit dieser Frau…

    Fonso: Blogger Don Alphonso;
    Marti: „Zeit“-Kolumnist Harald Martenstein

  5. Ah…die schrupp mal wieder. Ist das nicht die, die in einem neuen beitrag auf ihrem blog gerade eine Diskussion duldet, ob „Arbeit macht frei“ ein sinnvoller Slogan für eine feministisch, sozialistische Kampagne zur Einführung einer Vergütung von „carearbeit“ und grundeinkommen zulässt? Die progressive feministin will sich also nicht nur das einräumen der spülmaschine oder befüllen der Waschmaschine von der Allgemeinheit bezahlen lassen, nein sogar gleich ihre ganze Existenz vollkommen leistungslos. Einfach, weil sie frau ist. Unabhängigkeit sieht anders aus.

    appropos frau. Frauen kommen nicht als Feministinnen zu Welt. Aha, demnach kommen sie also als Frauen zur Welt. Als Frauen die sich unterdrücken lassen, ihr genetischer code? Ich dachte ja man wird zur frau gemacht, also zur frau die sich unterdrücken lässt. War da nicht diese Theorie des unbeschriebene Blattes? Ich bin wirklich ganz verwirrt, habe ich den Denkfehler oder sie? Ist feminismus, also das eintreten für gleichstellung und die Aufhebung des Patriarchats etwa eine widernäturliche Bewegung? Sie schreibt ja bewusst Natur? Liegt es in der Natur der frau unterdrückt zu werden? Werde beizeiten noch darüber nachdenken, für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar.

    • Erst durch einen bewussten Akt wird frau zur feministin und dadurch wirklich frei. Doch ich interpretiere das immer mehr als frauendeindlichen feministischen biologismus, der davon ausgeht, dass nur die feministische frau ein mündiges wesen ist.

      wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr liebe frauen.

      • @ Teardown

        *Erst durch einen bewussten Akt wird frau zur feministin und dadurch wirklich frei.*

        Ja, wenn sie denn endlich wirklich frei würde. Dann wäre ich doch froh!

        Aber so frei, unabhängig von männlichen, u.a. meinen Steuerzahlungen zu leben, so frei will/kann sie denn doch nicht sein.

        Wie sehr ich ihr das doch wünschte!

        Dann wäre endlich auch ich frei davon, für solche Frauen unfreiwillig zahlen zu müssen!

        • Na ja – MGTOW

          Das Männer immer mehr ihrer eigenen Wege gehen und solche ‚Grazien‘ ignorieren und links liegen lassen, dass habe ich aktuell im Artikel zu diesem Thema ge- und beschrieben: http://emannzer.wordpress.com/2014/11/04/mgtow-danke-feminismus/ und dabei den ‚Fonsis&Martis‘ die „Schruppis“ (Frau Antje) und „Baschis“ (Mika) auch ein paar Gedanken gewidmet. Und selbstverständlich habe ich mich beim Feminismus dafür ‚bedankt‘. Man soll ja immer den ‚Diener‘ machen.

          Aber ganz sicher sind mehr und mehr Männer nicht mehr bereit, den Bückling zu machen und diesen ganzen Unfug, welcher gegen sie gerichtet ist zu unterstützen, geschweige denn, das mitzufinanzieren.

          Und der Tag wird kommen, an dem es solchen, pardon, ‚Trullas‘ mal finanziell richtig weh tun wird – Dieses Jahrtausend ist noch lang …

  6. Antje Schrupp, ein Leben im Patriarchat

    *Mit einem Sekt in der Hand lauschen sie der Pianistin, während Schrupp schon mal den Vordruck für die Rechnung ausfüllt. Sie lebt von Vorträgen und Workshops wie diesem – und zwar problemlos. Immer wieder wird sie eingeladen, als erfahrene Netznutzerin und Bloggerin. Gerade ist sie 48 Jahre alt geworden, und auch ihren Geburtstag hat sie mit Mikro auf einer Bühne verbracht. Eigentlich ist sie Politikwissenschaftlerin, promoviert, Feministin und ausgebildete Journalistin. In ihrem Hauptblog schreibt sie über Geschlechterdifferenzen, über Politisches und Geschichtliches.*

    Immer wieder wird sie eingeladen?

    Von wem?

    Na, von dem ganzen Unterholz steuersubventionierter = wesentlich männerfinanzierter Frauenfördervereine der Kirche, des Staates oder der Gemeinnützigkeit, z.B. dem hier:

    *Das Frauenreferat des Limburger Bistums hat eingeladen zu einem Abend von Frauen für Frauen; sie sollen lernen, ihr „Profil zu schärfen“. Es gibt einen Schminkkurs, ein Seminar zur Entscheidungsfindung und den Workshop von Antje Schrupp, darin soll es um den Auftritt im Internet gehen.

    Mehr als zehn Jahre hat sie kontinuierlich ins Netz geschrieben und ist mittlerweile zu einer Marke geworden. Davon kann sie leben. Nicht vom Bloggen direkt, aber ihre Thesen und Texte bringen ihr Einladungen ein: als Vortragende, als Expertin, als Lehrerin.*

    Quelle:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/antje-schrupp-im-portraet-bloggen-als-buergerpflicht-a-857868.html

  7. Wenn ich dieser Feminismus wäre, würde ich der Frau Schrupp das Schreiben verbieten. Sie macht dem Feminismus doch mehr kaputt als alles andere … 🙂

    Weil ich aber nicht dieser Feminismus bin, finde ich die Frau Schrupp GUT … und ja @Roslin, die passt wie A**** auf Eimer zur evang. Kirche!

  8. Mein Bild, mit dem ich mir Schrupps „Leben 2. Ordnung“ verständlich zu machen versuche, ist das der Beifahrerin.
    Ihre Klage ist, so scheint mir, dass in ganz vielen Autos auf deutschen Straßen ein Mann am Lenker und eine Frau auf dem Beifahrersitz sitzt. Die Frau bestimmt damit angeblich nicht darüber, wo es lang geht. Sie ist angeblich abhängig und nicht selbst-bestimmt in ihrer Reise.

    Das Bild demonstriert ganz gut das Wahnsinnige und Weltfremde an (Schrupps) Feminismus.
    Der wahre Kern: Der Beifahrer bestimmt nicht unmittelbar, wo es lang geht. Diese „Macht“ hat der Fahrer.

    Der ignorierte Kern: Der Beifahrer ist damit nicht „machtlos“. Gerade Frauen haben mit „Nörgeln“ ein mächtiges Werkzeug zur Hand, um die Reise mitzugestalten.

    Die falsche Ursache: Es ist ein seltenes Auto auf deutschen Straßen, in dem die Frau Beifahrerin ist, weil der Mann sie unterdrückt.

    Die eigentliche, ignorierte Ursache: Selber fahren ist deutlich anstrengeder als Beifahren und man kommt nicht einmal schneller ans Ziel.

    Das etwas hysterische Problemempfinden: Wenn immer der Mann fährt und die Frau beifährt, dann verselbständigt sich diese Aufteilung zum Symbol, zum „Beweis“ einer Aussage, nämlich dass Frauen a) nicht so gern, b) nicht so oft oder c) nicht so gut autofahren wie Männer. a) und b) sind auf unproblematische Weise schlicht wahr. c) nagt am Stolz und der gefühlten Entfaltungsfreiheit der Feministin und ist deswegen Das Problem.

    Die bescheuerte Lösung: Jede(r) sollte alleine in einem eigenen Auto fahren.

    Das hätte immerhin zur Folge, dass Frauen nicht mehr in scheinbar abhängiger Rolle einfach nur rumsitzen, und die Industrie freut sich einen Ast über einen deutlich gesteigerten Absatzmarkt.

    Aber ist diese Lösung sinnvoll?
    Nein, natürlich nicht. Aber Oh, so symbolisch!

    • @OM

      Schönes Bild.

      Im Grunde dann aber wieder nichrs anderes als die zu legitimieren versuchte Drückebergerei vor der Selbst- und Mitverantwortung eigenen Empfindens, Denkens und Handelns.

      Und den Konsequenzen daraus. Denen sie über Schuld- und Kostenverschiebung suchtt zu entgehen.

      Gut dargereicht interessiert das auch andere Opferparasiten und Beifahrer. Und davon kann man leben, sogar mit Heldinnenstatus in solchen Kreisen.

    • Sehr schönes Bild.
      Für die Lösung, dass jeder im eigenen Auto fährt, setze ich mal voraus, dass es (noch) keine navigationsgeräte gäbe:
      Man kommt nicht nur nicht schneller ans Ziel. Man muss zwischendurch mal anhalten, um auf die Karte sehen zu können, oder man verfährt sich leichter, weil der Fahrer die Vorteile eines Beifahrers nicht nutzen kann.
      Man kann sich zur gegenseitigen Entlastung nicht beim Fahren abwechseln.

      Und irgendwann werden die feministinnen entrüstet feststellen, dass es allermeistens die Männer sind, die vorneweg fahren, und die Frau im 2 Auto hinterher, so dass der Mann alleine die Richtung vorgibt. Patriarchale schweinerei das.

      Was wird feminista sich dann als neue Lösung einfallen lassen?
      Eine separate Fahrspur für Frauen, wo sie immer auf gleicher Höhe mit dem Mann fahren muss?

    • Tolles Bild, das merk‘ ich mir!

      Mit Bildern sprechen/Storytelling ist generell eine gute Sache, man muss seine Zuhörer mitnehmen auf eine Reise. Menschen hören da gerne hin, und das Aha-Moment ist riesig.

      Man muss feministische Argumentation wegziehen von ihren drastischen Bildern, sich gar nicht auf dieses Niveau herablassen, sondern ruhig und mit spitzem lächeln solche anderen Bildern sprechen lassen…

  9. Um mal wieder auf den Anfang zurückzukommen, das Schrupp-Zitat:
    Du nennst es Schuldverlagerung, ich beschreibe es mal anders:

    Die axiomatische behauptung des frauenverachtenden Patriarchats wird an den Anfang aller überlegungen gesetzt und alles weitere daraus abgeleitet. Das hat alles dann eine gewisse „Logik“, wenn man die Anfangsüberlegung axiomatisch voraussetzt.

    Daher führt es auch zu nichts, unter solchen Voraussetzungen mit jemandem zu diskutieren, um das axiom in Frage zu stellen. In einem Logiksystem, in dem eine Aussage das Anfangsaxiom verletzt, diskreditiert sich folgerichtig die Aussage, die dem Axiom widerspricht.
    Ganz Logisch, Beweis durch widerspruch: Aussage widerspricht dem Ausgangsaxiom => Aussage ist Unfug. qed.

    • Ja, es hängt wirklich alles an den Prämissen. Dass das Patriarchat existiert, dass eine berufstätige Frau ein besseres Leben lebt als eine, die sich der Kindererziehung widmet, dass das Bestehende schlecht ist un unbedingt geändert werden muss, dass versteht sich offenbar von selbst und muss nicht mehr diskutiert werden, bzw. sollte nicht mehr diskutiert werden.

      Es fällt schwer, dazu überhaupt etwas zu sagen; stundenlange Grundsatzdiskussionen wären nötig, auf die sich Frau Schrupp sicher nicht einlassen wird.

      • @ El Mocho

        *dass das Bestehende schlecht ist un unbedingt geändert werden muss, dass versteht sich offenbar von selbst*

        Es versteht sich vor allem von selbst, dass nicht Feminist.I.n es ist, die in die Hände spuckt, die Dinge anpackt und ändert.

        Feminist.I.nnen beschränken sich im Wesentlichen darauf, die öffentlichen Medienkanäle mit ihren (An-)Klagen vollzumüllen und die Botschaft an die Männer zu senden: „TUT WAS! ÄNDERT EUCH! BAUT FÜR UNS DIE WELT UM NACH UNSEREN VORGABEN!!“

        Aber selbst den Umbau anpacken, Soldatin werden und die Frauen in Afghanistan oder Syrien befreien/verteidigen – nie im Leben, man ist ja Pazifistin!

        Selbst Unternehmen/Banken gründen, Ingenieurin werden und frauenfreundliche = menschenfreundliche, sozial verantwortliche Technik entwickeln/erfinden – nie im Leben, man ist ja nicht profitgierig und/oder interessiert sich doch so sehr für’s MENSCHLICHE.

        Nein, das alles sollen mal schön die blöden Kerle stemmen, haben’s zwar 10000 Jahre lang falsch gemacht aber nun, unter feministischer Anleitung und Richtlinienkompetenz, kann’s ja nur besser werden.

        Und so studiert Feminist.I.n weiter im Wesentlichen irgendwas mit Kommunikation/Kultur/Sozialem aka GESCHWÄTZ, macht irgendwas mit Menschen, erzieht, macht genau das was Frau Schrupp angeblich ganz und gar nicht will:

        * Als Wesen, die nicht ihre eigenen Ziele verfolgen, sondern sozusagen nur über Bande mitspielen: Die die Welt verbessern, indem sie die Männer verbessern, die sich in der Welt behaupten, *

        DAS ist der typische, archaische, urweibliche Modus operandi, den auch eine Feminist.I.n kaum je übersteigen kann oder will, erst recht keine wie Frau Schrupp.

        Und das wird nie enden, ist rational mit Argumenten nicht aus der Welt zu bringen, ist Folge der durch die technische Entwicklung bedingten wachsenden Obsoleszenz der Frau als Kinderproduzentin/Haushaltsführerin.

        Zu überwinden ist das nur durch wachsendes NICHTSTUN der Männer, das Frauen ZWINGT, in die Lücken zu springen, die Männer offenlassen, IN DIE VERANTWORTUNG ZWINGT.

        Dann werden sie müssen, dann werden sie Zivilisation schaffen müsseb: Hic Rhodus, hic salta!

        Sollten sie wider Erwarten erfogreich sein, wunderbar, ich werde Buße tun und demütig in Sack und Asche gehen.

        Sollten sie scheitern (wenn ich mir die Donnerbalkenkultur von Matriarchaten ansehe, kann ich mir das Ergebnis plastisch ausmalen, wobei ich Matriarchen damit Unrecht tue, denn im Gegensatz zu unseren luxurierenden Schwätzer.I.nnen führen Matriarchen ein angestrengtes Leben, ein wesentlich angestrengteres als unsere Prinzessinnen, eines, das zwar zivilisatorisch nicht viel stemmt – im Sinne von Hochkultur – aber trotzdem Respekt verdient, denn sie versuchen immerhin, ihre Familien durchzubringen mit relativ wenig Mithilfe ihrer „entmündigten“ Männer und kommen dabei gerade so über die Runden, IMMERHIN), so haben wir, die Männer (besonders die Pudel und Weißen Ritter) und die Frauen, doch etwas gelernt: nämlich das Mögliche vom Unmöglichen zu unterscheiden!

        • @roslin

          Doch frauen tun schon längst, und kerle gucken zu.

          Gestern kam eine unfassbar emotionalisierende zdf „doku“ mit claus cleber. Ein weiteres Meisterwerk öffentlich rechtlicher propaganda. Ich muss mir diese Sendung in dem medienarchiv nochmal in ruhe anschauen, gestern nach dem fussball schon einschlaftend.

          Es geht umnden kampf gegen den Hunger und menschen die dagegen kämpfen. In den usa in Detroit zb. Eine männliche Studententruppe mit urban gardening. Cleber: die jungs tun gutes, weil sie eben Profit machen. In Liberia besucht cleber auch Unternehmerinnen, die irgendwelche Wurzeln anbauen und zu mehl verarbeiten und selbst verkaufen und nicht durch schlimme Konzerne. Sie führen die preisverhandlungen (hart) und eine frau kümmert sich um den Truck der ein wahrer Schatz ist. Und (o ton cleber) die Kerle stehen klug daneben und schauen zu. Haha…feministische kackscheisse jetzt auch beim cleber.

          aber noch geiler ist eigentlich, dass zum mindestens einmal redaktionell did Welthungerhilfe erwähnt wird. Die hat nämlich den Truck gesponsert. Und jetzt ratet mal, wer direkt nach der Doku einen 30 sekündigen spendeneinwerbeclip senden dürfte?

          Nächste Woche gehts um Wasser, mal gucken ob cleber da wieder kerle findet die entweder aus Profit helfen oder einfach nur rumstehen und gucken, während die frauen selbstlos die welt besser machen. Entwicklungshilfe und gender ist übrigens ein Riesen Thema was gar nicht diskutiert wird. Wir fördern mit unserer kohle den Aufbau männerfeindliche Strukturen in Entwicklungsländern. Das sollte mal auf den Tisch….

        • Nur zum Verständnis: ich habe nichts gegen Redaktionelle Einbindung der Welthungerhilfe, oder die unterstützung durchs zdf. Ich hab nur was dagegen, wenn diese Organisation, die nachweislich gendersensibel (sprich einseitige) Entwicklungshilfe leistet, so beworben wird. Gender hat in der Entwicklungshilfe nichts zu suchen. Gesellschaften entwickeln zu wollen und leid zu bekämpfen, indem man nur der einen Hälfte der Bevölkerung unterstützt ist wahnsinnig. Unsere Gesellschaften bröckeln ja schon, dann lasst den armen doch wenigstens eine Chance ihr genderspinner!

    • @ Allgemein:

      Behauptungen ohne Belege sind ja meistens Usus bei vielen Diskussionen mit Feministinnen. Und wenn mal was geliefert wird, dann meistens Publikationen, die nichts weiter außer den eigenen subjektiven Standpunkt abdecken und ideologisch getrimmt sind. Meistens objektiv für die Katz‘.

      Was mich aber schon seit einiger Zeit beschäftigt:

      So oft das Wort „Patriarchat“ fällt, so öfter frage ich mich, ob es tatsächlich empirische Belege für ein Patriarchat gibt und nach welchen Kriterien eines definiert werden kann?

      Beschränkt man sich auf CH/Ö/D so glaube ich, kann man erst recht von keinem sprechen bzw. ausgehen.

      Ich erinnere mich diesbezüglich an einen Text von sciencefiles wo unter anderem dieser Frage nachgegangen wurde und man festgestellt hat, dass man heute zumindest in unseren Breiten von einem Patriarchat meilenweit entfernt ist.

  10. Eine Feministin erkennt man nicht an den Inhalten ihrer politischen Forderungen und Ansichten, sondern daran, ob sie aufgehört hat, ihr eigenes Leben (und das Leben anderer Frauen) als eines zweiter Ordnung zu verstehen

    Dann bin ja ich ne Hardcore Feministin.

    Übrigens ist die Sache mit „das Leben verstehen“ voll krass patriarchal. Menschen erster Ordnung leben es einfach.

  11. Und zum 9653. Mal machen sich erwachsene Frauen und Männer ernsthaft Gedanken über den Text eines feministischen Wirrgeistes…erinnert mich an die früher üblichen Stuhlvisiten.

    Was soll das?

    Die im Kontext aufgeworfene Frage, wie es möglich ist, aus seiner gar nicht so subtil aggressiven Symptomatologie einen fetten Lebensunterhalt aus Zwangsabgaben angeblich freier Bürger zu erzielen, finde ich da schon interessanter.

    Auch über die Rolle einer ideologisch transformierten ehemalig christlichen Glaubensgemeinschaft aka EKD liesse sich pars pro toto sicher gewinnbringend nachdenken.

    Immerhin sagt die selbstphantasierte Freiheitskämpferin auch sowas:

    «Es besteht eine sehr enge Verbindung zwischen der Verteidigung des Rechtsstaats und offener Frauenfeindlichkeit.»

    Stattdessen Quellentextkritik…tanzen im Takt der neurotischen Kapelle um Melodien zu erkennen?

    Ist das jetzt schon pudeln?

    • @ratloser
      Gibt es hierfür
      «Es besteht eine sehr enge Verbindung zwischen der Verteidigung des Rechtsstaats und offener Frauenfeindlichkeit.»
      eine Quelle?

        • @ matze

          Ja, muss mann sich mal zu Gemüte führen.

          *Wenn irgendjemand bisher noch Zweifel daran hatte, dass eine sehr enge (wenn auch vielleicht nicht zwangsläufige) Verbindung besteht zwischen der Verteidigung des Rechtsstaats und offener Frauenfeindlichkeit in krassester Form, muss man nur mal die fast 800 Kommentare unter dem Vetter-Blogpost durchlesen.*

          http://antjeschrupp.com/2011/07/15/einige-gedanken-zum-prinzip-der-rechtsstaatlichkeit/

          Wie so oft, ist nicht konkret fassbar, was sie denn eigentlich will, was sich wie ändern soll.

          Entweder weiß sie es wirklich nicht (östrogenverschleiertes Denkfühlen?) oder sie scheut die Klarheit, um der Angreifbarkeit zu entgehen.

          Hat jedenfalls Methode, diese sich in Andeutungen ergehende Vagheit.

          Klar wird nur: Der „männliche“ Rechtsstaat ist nichts für Antje Schrupp – und da sie ja auch für Frauen spricht als Advokatin der sexuellen Differenz – nichts für Frauen.

          Nur was an seine Stelle treten soll, na, da sollen sich wohl wieder mal die Kerle Gedanken machen, konkret, detailliert, die Mühen der kleinlichen Sacharbeit.

          Feminist.I.n gibt nur die große Richtung in’s Ungefähre vor.

          *Aber die Unvereinbarkeit zwischen Frauen und dem Prinzip des Rechtsstaats geht noch tiefer. Ganz objektiv ist das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit eines, das vor allem dazu erfunden wurde, um Konflikte unter Männern zu regeln: *

          Muss einfach besser gehen, weiblicher, empathischer, irgendwie und so, hach, jedenfalls anders.

          Mehr Einzelfallgerechtigkeit will sie, mehr Empathie.

          Läuft im Endeffekt auf „islamisches“ Richterrecht hinaus, per ordre de mufti sozusagen, aber das hat sie wohl noch nicht so richtig zu Ende gedenkfühlt.

          Und mit weiblichen Muftis („Muftas“? „Mufftas“? „Muffendas“?) geht das ja auch voll gut in Ordnung, nehme ich an.

          *Was könnte dieses andere sein? Das weiß ich auch nicht, denn die Herausforderung besteht ja heute gerade darin, auf der Grundlage der bisherigen Geschichte neue gesellschaftliche Formen zu erfinden, die nicht mehr auf den etablierten Fundamenten unserer politischen Strukturen beruhen können, die wesentlich auf dem Ausschluss der Frauen gründen. Sondern die neu geschaffen werden anhand der heutigen, weltgeschichtlich noch nie da gewesenen Situation: Der Tatsache, dass Frauen als freie Subjekte darin maßgeblich involviert sind. Was dabei herauskommt, steht schlicht noch nicht fest, fest steht nur, dass es so, wie bisher, nicht weiter gehen kann.*

        • http://www.washingtonpost.com/posteverything/wp/2014/11/06/we-should-stop-putting-women-in-jail-for-anything/

          von genderama. Ein topoi das über schrupp hinaus bestand hat. Eigentlich ist das ja schon manisch. Ich meine diese Feministinnen quatschen von einer rape culture. Wir sollten mal mit der exkulpationskultur im feminismus reden. Ganz offenbar haben wir hier eine Kultur, die frauen die sich fehlverhalten irgendwie reingewaschen werden sollen. Ist doch nicht so schlimm, sind die äußeren Umstände schuld. Es ist idiotisch, aber sie kommen mit solchen Dingen in fie Zeitungen, fernsehen und unis. Unkultur unserer satten postmoderne.

    • @ratloser

      und zum 9653 mal: Wenn es dich nicht interessiert, dann lies solche Artikel eben nicht.

      Ich sehe einen erheblichen Vorteil darin, das extreme in diesen feministischen Artikeln deutlich herauszustellen.

      Wenn du in anderer Form kritik üben willst oder andere Punkte beleuchten willst, dann mach das eben

      • @ Christian

        *Ich sehe einen erheblichen Vorteil darin, das extreme in diesen feministischen Artikeln deutlich herauszustellen.*

        Zustimmung.

        Zumal sie allein auf Twitter eine zehnmal größere Gefolgschaft hat als Du.

        Und landauf/landab wird sie eingeladen von Frauenbüros/Pfarrgemeinden etc., um dort, wohl meist vor Mitfrauen, ihr Fraugelium zu predigen.

        Das hat durchaus Breitenwirksamkeit – all die Pfarrerinnen, Sozialarbeiterinnen, Mitarbeiter.I.nnen der Helfer.I.nnenindustrie „Von Frauen für Frauen, von Männern bezahlt“, die Prospektor.I.nnen und Minenarbeiter.I.nnen in der Frauenförderindustrie.

        Kohleförderung war gestern.

        Zum Schwarzärgern reicht die neue Industrie allemal.

    • „Wenn immer nur Männer machen, glauben alle, dass Frauen nicht machen können, also muss man Männer daran hindern, was zu machen, damit der Gedanke ‚Frau = kann nichts‘ ausstirbt.“

      Oder so.

    • heteronormatives patriarchat, opfer, gewalt, grundeinkommen, gender, homophob, ich gut, du böse, rape-culture, ageismen, sexismus, feminismus, scheiß maskus, scheiß rechtsstaat, 2. ordnung, selbstverwirklichung.

      das ist freies assozieren. ein vernünftigen satz kommt da niemals zustande, @hblink55.

  12. ich halte Männer auch schlicht und einfach für höherwertig, obwohl ich eine Frau bin.

    – Männer haben mehr Kraft und körperliche Ausdauer
    – Von Frauen geleitete Unternhemn werfen weniger Rendite ab im Vergleich zu von Männern geleitete
    – Selbst die Zeit musste anerkennen, dass die Elo-Zahl von Männer sowohl beim Schach als auch beim Go für Frauen kaum erreichbar sind: http://blog.zeit.de/schach/elisabeth-paehtz-interview-geschlechterunterschiede-schach/

    Nur mal so ein paar Beispiele.

    • @nomadenseele
      „ich halte Männer auch schlicht und einfach für höherwertig“

      „auch“ ??
      Wer denn noch?
      (okay – roslin vielleicht?)
      Ich weiß nicht/glaube nicht/hoffe nicht, dass eine solche Meinung hier mehrheitsfähig ist.

      Es stimmt zwar in den von dir gennanten Beispielen – aber auch da nur im Mittel und nicht absolut.
      Genauso nur im Mittel stimmt das mit der Empathiefähigkeit – da sind Frauen eben besser. Was sie nicht zu (moralisch) „besseren“ Menschen macht, denn die Empathiefähigkeit lässt sich auch missbrauchen, um andere besser auszutricksen – und da Frauen mehr davon haben, sind sie auch besser im Missbrauch.

      Aber dennoch ist es z.B. eindeutig eine Qualität, in der Frauen „höherwertig“ sind.

      Ich mag die ganze Kriegsrethorik eigentlich so überhaupt nicht.
      Beide Geschlecter haben ihre Qualitäten, die sie füreinander anziehend machen und im positiven Fall eine positive Ergänzung ergeben.

      Im Grunde ist es ein feministisches Märchen, dass Männer „besser“ sein wollen und ihre „Machtansprüche“ sichern wollen.
      MRA geht es eigentlich „nur“ darum, dass die Qualitäten der Männer wenigstens auch anerkannt und nicht ständig abgewertet werden.
      Dass seitens der Feministas nicht ständig so getan wird, als seien die Frauen in allem besser, intelligenter, leistungsfähiger, empathischer, und überhaupt immer … besser. Als würden sie uns Männer zu rein nichts mehr brauchen, als wären wir nur noch ein unnötiger Klotz am Bein.

      Es geht ganz schlicht um Gleichberechtigung – um die Anerkennung der Menschenwürde und Menschenrechte für alle, auch für Männer.
      So einfach ist das.

      Wenn die Geschlechter sich auf Augenhöhe begegnen können, lassen wir Männer uns von den Frauen verzaubern – und inspirieren – auch und grade wieder in dem, wo wir vermutlich besser sind – und sind jederzeit auch bereit, das den Frauen gewissermaßen zu Füßen zu legen – wenn wir wenigstens dafür respektiert werden.

      Ist das zu viel verlangt?

    • Die Wertigkeit eines Menschen macht sich nur an seinem Menschsein fest. Diese Wertigkeit hat er bei der zeugung. Alles andere, Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht etc. kommt später. Esist ein infamer Gedanke, menschen universelle wertigkeiten zuzuschreiben. Ich denke der Post ist nicht ernstgemeint oder? Wenn doch, bitte schnell überdenken und Klassiker der Aufklärung und des Humanismus lesen, verstehen und nachdenken!

  13. Pingback: Axiomische Überlegungen, die als Ausgangspunkt nicht mehr hinterfragt werden | Alles Evolution

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