Selbermach Samstag 108 (01.11.2014)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

218 Gedanken zu “Selbermach Samstag 108 (01.11.2014)

    • @ Kirk

      Lese ich nahcher mal, wenn ich mehr Zeit habe.

      Eine interessante Frage ist: Was darf man eigentlich über Herrn Voss noch sagen, ohne dass der Freund & Helfer in Uniform zu Besuch kommt?

      • @ Kirk (Nachtrag)

        Ich hab’s jetzt gelesen. Ich verstehe gar nicht, wieso er Dich angezeigt hat.

        Du hast ihn doch zum größten Biologen aller Zeiten ernannt.

        Ist doch nett!!!!

        Ich krieg nie solche Komplimente…

      • Deine Biologie ist eben nicht so progressiv wie dem Heinz-Jürgen ihm seine und noch in patriarchalen Deutungsmustern verhaftet.

        Man bedenke: Die Zweigeschlechtlichkeit wurde ja konstruiert, damit Männer über Frauen herrschen und sie diskriminieren können. 🙂

        Daß das der Heinz-Jürgen herausgefunden hat, ist schon phänomenal.

        Da fällt mir ein, daß diese Gender-Heinis Naturwissenschaften wirklich nur als Epiphänomen des Gesellschaftlichen betrachten. Die sind so paranoid, daß sie alles mit ihren pseudosystemkritischen Komplexen aufladen und überall ein Weltbiologistentum wähnen. „Jüdische Wissenschaft“ hat ausgedient. Heute heißt das „patriarchale oder männerdominierte Wissenschaft“. 🙂

        • @ James

          „Deine Biologie ist eben nicht so progressiv wie dem Heinz-Jürgen ihm seine und noch in patriarchalen Deutungsmustern verhaftet.“

          Sehr richtig! (HA HA HA HA HA)

          „Man bedenke: Die Zweigeschlechtlichkeit wurde ja konstruiert, damit Männer über Frauen herrschen und sie diskriminieren können. :)“

          Stimmt, hat sich bewährt!!!

          „Daß das der Heinz-Jürgen herausgefunden hat, ist schon phänomenal.“

          Er muss ein Genie sein. Ich selbst wäre zu solchen Gedankengängen gar nicht fähig.

          Frage ist: Wann kriegt er endlich den Nobelpreis?

          „Da fällt mir ein, daß diese Gender-Heinis Naturwissenschaften wirklich nur als Epiphänomen des Gesellschaftlichen betrachten. Die sind so paranoid, daß sie alles mit ihren pseudosystemkritischen Komplexen aufladen und überall ein Weltbiologistentum wähnen. “Jüdische Wissenschaft” hat ausgedient. Heute heißt das “patriarchale oder männerdominierte Wissenschaft“

          Irgendeine Feministin hatte sogar ein wichtiges Schriftstück von Isaac Newton als „Newtons Vergewaltigungshandbuch“ bezeichnet. Dabei war das nur Physik.

          Vielleicht war die einfach nur neidisch darauf, dass sie als Mädchen in Physik nicht viel draufhatte…

    • ät Jim:

      Welch eine Ehre für Dich, Captain!
      Hab ich übrigens grade an Akif Pirincci via Gesichtsbuch geschrieben. Mal gucken, vielleicht tut er sich ja mit Dir zusammen, könnt Euch einen Staranwalt teilen oder so…..

    • oh, Captain, my Captain! respekt für diese leistung. kannst du dich bitte erkundigen, ob es möglich ist sich der beleidigungsklage anzuschließen. also ich meine auch, dass herr prof. hans-juergen voss völlig verblödet ist und würde gerne juristisch klären lassen, ob diese aussage im heutigen deutschland zulässig ist oder nicht. das meine ich ernst.

      • ät Alberto:

        Kannste vergessen, Forschungsfreiheit, Artikel 5GG.
        Gilt seltsamerweise nicht so ganz, wenn man Dozenten für ihren Mumpitz kritisiert, was eigentlich ebenfalls gedeckt ist durch Art5.

        Ein Freund sagte neulich mal den schönen Satz, man dürfe nicht denken, daß nur in Dikaturen Pseudowissenschaften gefördert werden.
        Daher fände ich gut, wenn der Artikel 5 den Zusatz bekäme, „nur bei unzweifelhafter Wissenschaftlichkeit´“.

        Sonst mißbrauchen die Esoterik-„Forscher“ unsere Verfassung, um sich Pöstchen, Kohle und Macht zu sichern.

        Verdammt, Deutschland ist (war) das Land der Ingenieure und Entdecker!

    • Voß schwimmt im Sog der Genderideologie und entarteten bzw. benutzenden „Anti-Nazi Phobie“ und versucht für sich Kapital draus zu schlagen. Das ist auch bei Kimmel und anderen zu beobachten (z.B. Kimmels FES Vortrag offenbart einen geradezu fanatischen Männerhass, der sich irgendwie daraus ergibt.)

      Ein Mann, der bei Kritik auf Opfermodus schaltet und dann alle anderen als Nazis bezeichnet und so versucht Geld, Posten und Status zu schneiden. So etwas ist in Deutschland natürlich leicht möglich.

      Ein widerlicher Anbiederer und eine „Wissenschafts“hure aller erster Güte.

      Hoffe diese feige Genderratte kann dir nichts an Zeug flicken.

      • … und bei ihrem projektiven „Anti-Nazi“ Fanatismus, der in allen Männern Nazis sieht, sind sie selbst auf eine extreme, verdrehte, aber dann letztendlich geradeheraus nicht nur totalitär denkend, sondern erinnern mit ihrer Eugenikliebäugelei genau dem Bild, dass sie überall sehen.

        Sie selbst wirken dadurch stark rassistisch und Nazi-haft.

        Ein solcher Trieb ist doch nicht emotional normal.

        Ich jedenfalls kann das mit dem „geisteskrank“ nachvollziehen. Das da eine triebhafte PS vorliegt ist scheint mehr als deutlich zu sein.

    • Danke für Euren deutlichen Zuspruch. Ich nehme das Ganze nicht so ernst. Voß redet halt Unsinn erster Güte und meine „Beleidigung“ ist ja eher ein „Retweet“ von Akif Pirincci. Ich sage halt nur, daß ich Pirincci zustimme.

      Das Absurde ist ja, daß selbst Pirincci unmißverständlich harlekinesk unterwegs ist, genauso wie ich auch. Das Ganze ist also nicht so schwerwiegend wie z.B. der Fall, den ich jüngst mitbekommen habe, als diese bekloppte Jutta Ditfurth, ich glaube, Jürgen Elsässer einen Antisemiten gezeit hat.

      Ohne die geringsten Belege und in vollem Ernst. Ich dagegen habe Belege en masse und natürlich ist die Bezeichnung geisteskrank eine metaphorische.

      Wer die Zweigeschlechtlichkeit infrage stellt, weil man ja nicht immer unsere Geschlechtsorgane sehen kann und weil Frauen sich manchmal nicht fortpflanzen können oder wollen, ist schon mal nicht ganz richtig in der Birne. 🙂

      Dann denke ich jetzt noch an Frau Professx Lann Hornscheidt und frage mich, warum „geisteskrank“ noch nicht die standardisierte Bezeichnung für Gender-Fuzzis ist. 🙂

      @Albert Tja, wir werden sehen, ob ich das sagen darf. Ich nutze solche Polizeivernehmungen auch immer, um Werbung für unsere Sache zu machen. Ich bin ja nicht das erste Mal im Visier der Behörden. 🙂

      Im folgenden könnt ihr mal die letzten Zeilen eines Schreibens von mir an die Polizei lesen. Das Schreiben hatte ich verfaßt, um das Vernehmungsprotokoll noch zu ergänzen, da solche Protokolle meist etwas bruchstückhaft und spartanisch sind. Es ging damals um einen Artikel von mir mit einem harmlosen Zitat einer Nazi-Parole, der mehr als offensichtlich keinerlei rechtsextremen Hintergrund hatte, aber dennoch einen Idioten in Niedersachsen dazu veranlaßte, mich anzuzeigen, und noch idiotischere Richter und Staatsanwälte dazu brachte, eine Wohnungsdurchsuchung bei mir anzuordnen. Es war jedenfalls ein krasser Einblick in die Witzhaftigkeit unseres Justizsystems. Jedenfalls habe ich das Schreiben auch benutzt, um auf unser Thema aufmerksam zu machen:

      „Um es noch einmal klarzustellen: Wer bei der Lektüre meines beanstandeten Artikels allen Ernstes Anlaß dazu sieht, daß ich in irgendeiner Weise rechtsextrem sei oder daß es nur ein winziges Potential dafür gäbe, daß ich irgendwelche rechtsextremen Schriften oder Symbolgegenstände in meiner Wohnung hätte, der vollführt offenbar seine sehr verantwortungsvolle Aufgabe nicht mit der Sorgfalt, die geboten wäre. Hier könnte man wieder einige Überlegungen darüber anstellen, was wohl die größere Gefahr für unsere Verfassung und die Grundrechte der Bürger darstellt: Unverantwortlich handelnde Richter und Staatsanwälte oder satirische Nazi-Bezüge.

      Mit freundlichen Grüßen

      S. W.

      PS: Um die Dringlichkeit und Berechtigung von Feminismuskritik in unseren heutigen Zeiten besser verstehen zu können – und auch um den Hintergrund meines Blogs und der Äußerungen dort nachzuvollziehen -, möchte ich noch folgende Internetseiten empfehlen:

      Genderama (wichtigstes feminismuskritisches Blog)
      MANNdat (Verein für die Anliegen von Männern)

      Dies sind die wichtigsten Quellen im Internet hinsichtlich Männerfeindlichkeit und feministischer Lügen wie z.B. der angeblichen „Lohndiskriminierung“ von Frauen.“

      🙂

        • „Warum ich zur Polizei gehe? Weil ich vorgeladen wurde, du Lutscher.“

          AFAIK: Er bezieht sich darauf, dass du einer polizeilichen Vorladung nicht Folge leisten musst und jeder Rechtsanwalt seinem Mandanten davon abraten wird, dies „freiwillig“ zu tun.

        • @ Kirk

          Ich hatte es Dir schon in Dein Blog geschrieben. Du must NICHT nach der Polizei, Du musst denen nichtmal absagen oder gar auf diese Vorladung reagieren. @iii und @lolli haben recht. Mach was Du willst, erwarte Dir für Dein Wohlverhalten aber keine Vorteile. Erstens entscheidet die Polizei in Deinem Fall nix, die machen nur den Hausmeister für den Staatsanwalt und zweitens zeigst Du denen dann nur was für ein obrigkeitshöriges Pudelchen Du bist … 🙂

        • ob du hingehen musst oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber ich würde dir sehr dringend raten als beschuldiger keine angaben zur sache zu machen, @sternenflottenadmiral. das kann nur nachteile haben

          1. sie protokolieren nicht ganz korrekt.
          2. der staatsanwalt hat mehr informationen in denen er nach indixien suchen kann.

          vor gericht wirst du eh erneut gefragt, ob du angaben zur sache machen willst. da ist aber auch ein richter dabei. sag also, dass du keine angaben zur sache machen willst, aber einen kumpel hättest der sich erkundigt, ob er an einer „inversen sammelklage“ teilnehmen kann, weil er auch, nun weiße darauf hin, dass du lediglich zitierst, findet das herr prof. voss völlig verblödet ist, da sein behauptetes geschlechterkontinuum jeder realität widerspricht 😀 das protokoliert er und der staatsanwalt hat was zu tun.

        • Danke für eure Tips. Ich bin halt ein bißchen naiv und obendrein noch DDR-Bürger.

          Ich habe keinen Bock auf Anwaltskacke und Gerichtsverhandlungen. Beim letzten Mal hat’s ganz gut geklappt mit dem Polizeibesuch. Das Verfahren wurde eingestellt.

          @ Albert und Buchstabe: Könnt ihr eure Ausführungen noch mal genauer erläutern?

          Ich jedenfalls sehe gute Chancen für mich, da ich ja schon in den damaligen Kommentaren zu dem beanstandeten Artikel klarstelle, daß ich „geisteskrank“ metaphorisch-humorvoll meine.

          Aber, na ja.

          @Albert Du meinst, man sollte eine Kulisse aufbauen und zeigen, daß viele Leute für ihr Recht eintreten, Voß als verblödet bezeichnen zu dürfen angesichts seines Unsinns. ?

        • ät Jim Kirk:

          Dieter Nuhr meinte, er habe von der Anzeige gegen ihn nur zufällig erfahren, weil seine Agentur ihm das gesagt habe.

          Normalerweise sind den Polizisten Spinner wie Islamisten und Gendersexologen egal. Das wird dann zeitverzögert in die Ablage „P“ administriert. Nur bei den Juristen ist Vorsicht geboten. 50% konservativ, 50% kulturmarxistisch.

          Wenn Du an letztere Spezies gerätst, könnte es eine Geldstrafe setzen, aber nicht ohne Verhandlung, und die nicht ohne Anklage mit Vorbereitungszeit. Man kriegt in der Regel mindestens mehrere Wochen Zeit, sich die Schrift durchzulesen und eine Verteidigung zu organisieren.
          Vielleicht meldet sich Vossibär-Angezeigten-Clubpräsident Pirincci ja bei Dir. Könnte mir vorstellen, daß er es amüsant findet, ein paar Euros für einen Anti-Vossi-Anwalt zu spendieren. Oder Du sprichst ihn via Gesichtsbuch selber mal an.

        • @sternenflottenadmiral, der polizist entscheidet nichts. der liefert dem staatsanwalt nur material. der entscheidet dann, ob ein verfahren eröffnet wird oder schluss ist. wird ein verfahren eröffnet, entscheidet der richter.

          wenn du völlig unschuldig wärst, dann kann man das mit einer aussage bei der polizei klarstellen. der staatsanwalt hat bereits beschlossen ermittlungen einzuleiten und hat sich die seiten angesehen.

          gibt es hier wirklich keine juristen? ich tue mir schwer dir zu raten, denn ich könnte völlig daneben liegen. morgen geht’s weiter, @captain.

        • @captain. genau darauf zielte meine strategie ab. wenn du weit und breit der einzige wärst, der das behaupten würde, scheint es mir eher als beleidigung durchzugehen, als wenn es breiter konsens wäre. gute nacht.

        • @captain, es meldet sich albert spock, 1. offizier des raumschiffs enterprise. ich habe die strategische lage analysiert und zwei strategien entwickelt. die berechnungen zeigen, dass wenn sie uns im kampf führen, @captain, unsere siegchancen, trotz unterzahl bei 80% liegen, weil die genderonen einen strategischen fehler begangen haben. desweiteren hat kommunikationsoffizier axel ohura, bereits die pirricianer um hilfe ersucht.

          da es sich hier um einen offenen kanal handelt, @captain, müssen wir davon ausgehen, dass er von den genderonen abgehört wird. ich empfehle nun strengst funkstille zu wahren. gemäß meinen tricorder-daten erreiche ich die enterprise zur sternzeit 2014.760.3512. ich empfehle ihnen den geheimen kriegsrat mit allen führungsoffizieren der enterprise einzuberufen.

          @jimmy, ich werde dich noch heute auf einem abhörsicheren kanal kontaktieren.

        • @ Commander Kirk

          Falls die vosschen Symptome keiner Krankheit gemäss ICD (international classification of diseases) zugeordnet werden können bedeutet das nicht, dass nicht ein Leiden vorhanden wäre. Im Gegenteil – Heinz Jürgen sagt ja selbst, dass die Einteilung der Menschen in männliche und weibliche Menschen viel Leid verursacht (Solche einfachen Thesen machten mich stutzig, und ich erkannte, dass die vermeintlich natürliche Zweiteilung viel Leid mit sich bringt). Viel Leid mit sich bringt heisst, ER leidet darunter. Ein Leiden darf als Krankheit bezeichnet werden. Könnte als Geschlechterphobie oder Vossophobie in den ICD-Katalog aufgenommen werden.

          Gute Besserung, Heinz Jürgen!

    • Wer allen Ernstes wie Voß sinngemäss behauptet, die Zweigeschlechtlichkeit sei eine „Erfindung“ der Nazis, d.h sei erst durch die Nazis als gesellschaftliche Kategorien etabliert worden, der hat einen gewaltigen Sprung in der Schüssel. Das ist nun mal so. Da hilft auch keine Anzeige.

      Heinz Jürgen dekonstruiert sich selbst.

      • Unter Kaiser Wilhelm noch gab es eine Geschlechtervielfalt. Bismarck zum Beispiel war eine Mischung aus „Two-spirit“ und „Cis-male“.

        Vossibär hat wahrscheinlich eine Riesenbibliothek esoterischer Spinnerliteratur, die er als einzige Quelle für das Menschenbild der Vor-Adolf-Ära nimmt.

        Interessanterweise ist die Nazi-zwei-Geschlechter-These in seiner DOKTORARBEIT das erste mal veröffentlicht worden.
        Von der altehrwürdigen Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg trotzdem akzeptiert und mit Übersetzungspreis gewürdigt.

        Mannmann, da rackern sich Hunderte von Doktoranden in Laboratorien und im Klinikum ab und kriegen eine läppische Dr.-rer.-nat./Dr.-med.-Standard-Urkunde und anschließend einen mäßig dotierten 24-Monate-Vertrag.

        Und dieser fanatische Esoteriker ist ein Dreivierteljahr nach seiner Spinnerdiss Professor an einer ehemals angesehenen Ingenieur- und Chemie-Fachhochschule.
        Für sexologische Soziologie. Im Chemie-Dreieck! Da fehlte so ein wichtiges Fach gerade noch.

      • Das so jemand an einer deutschen Uni Professor für Sozialwissenschaften und Bioligie ist, ist eigentlich unfassbar.

        Aus dem Wikipedia (Nicht von Fiona Baine herausmanipulliert. Wahrscheinlich sind sie stolz drauf)

        „Voß vertritt die Ansicht, dass die Spezies Mensch nicht aus zwei sich ergänzenden Geschlechtern bestehe, sondern, dass „unzählige“ Geschlechter existierten.[4] Auf die Frage nach dem neuesten Stand der Forschung antwortete er:

        „Bis in die 1920er Jahre sprach man von Geschlechtervielfalt. Mit den Nazis kam die Theorie einer weitgehend klaren biologischen Zweiteilung, die auch immer noch im Biologiestudium vermittelt wird, obwohl die aktuelle Forschung längst weiter ist. Solche einfachen Thesen machten mich stutzig, und ich erkannte, dass die vermeintlich natürliche Zweiteilung viel Leid mit sich bringt.“[4]

        Die Wissenschaftshistorikerin Helga Satzinger[5] sowie die Biologin und Genderforscherin Anne Fausto-Sterling teilen diese Position, die Voß in seinen Veröffentlichungen entwickelte.[6]“

        Wie kann ein solch einen offenkundig falschen wie agitatorischen Schmarn öffentlich als „Wissenschaft“ verkauft werden?

        Irgendwo in einem Interview hat er dann sogar noch ernsthaft offen gesagt er glaube daran. Das sei eine Glaubenssache.

        Gender „Wissenschaft“ in Deutschland (und wahrscheinlich auch anderswo). Hier mit dem Zusatz der Verknüpfung zu den Nazis und deren angeblichen „Zweiteilung“ der Geschlechter. Andernorts wird ähnlicher Genderschmarn kolportiert allerdingsdings mit anderen erlogen und erstunkenen Verknüpfungen zur Dichotimie der Geschlechter um ihren eugenischen genderrassenstuß zu untermauern. Allein daran ist schon zu sehen mit was wir es da zu tun haben.

        • Man achte auch auf die beiden aufgeführten Genderrassistinnen und Wissenchaftshuren, die davon auf Kosten unserer Steuergelder und echter Wissenschaft leben. Und die Uni für weiteres von diesem totalitären Zeug subversieren.

        • “Voß vertritt die Ansicht, dass die Spezies Mensch nicht aus zwei sich ergänzenden Geschlechtern bestehe, sondern, dass „unzählige“ Geschlechter existierten.[4]

          Hat zufällig einer hier eine Liste der voßschen Geschlechter? Wie erkennt man die, wie sind die definiert? Wie nennt er die Menschen, die Kinder gebären? Haben die auch einen Namen, ein Geschlecht, oder ist dieser Umstand so unbedeutend, dass es kein Geschlecht konstituiert?

        • Tja. Da ist er wohl noch nicht so weit und muß noch ne Weile daran forschen.

          Wir haben ja 30, 50, … 1.000, 4.000, … ja sogar kontinuierlich viele.

          Woran man die erkennt?

          Selbsterkenntnis! Kann jeden treffen!

          Je nach dem wie du dich fühlst und wieviel an (Opfer)Status man damit herausparasitieren kann.

          Und das besondere daran ist dann auch, das man das den anderen dann reinzurammen kann, dass sie das gefälligst zu glauben haben, mit Huldigung und „Prinzesschentreatment“.

          Denn damit ist man plötzlich wer! Und man kann sogar Bullying betreiben und einschüchtern!

          (Nicht, das das eventuell eine ziemlich perfide Aggression und Sozialdominanzverhalten darstellen würde. Oder das viele dieser Menschen auch starke narzisstische Identitäts- und Selbstwertprobleme wie damit verbundene starke bis sehr starke Hassgefühle haben)

          Und mit Gendering kann allen um jedem vorgeschaltet werden. Alles und jeder kann damit totalitär gebeugt werden.

          Und man bekommt damit sogar Professuren und kann auf Staatskosten hausieren gehen.

          Das ist die Masche. Die perfekte Masche. Deshalb machens viele.

        • @ petpanther

          *Wie kann ein solch einen offenkundig falschen wie agitatorischen Schmarn öffentlich als “Wissenschaft” verkauft werden?*

          Aber ich bitte Dich!

          Wenn Nazis die Zweigeschlechtlickeit erfanden!

          In der Academia kann man heutzutage mit „Kampf gegen Rechts“ einfach alles verkaufen.

          Wenn’s doch die Nazis waren.

          Und viel Leid hat’s gebracht.

        • Irgendwie scheint das ganze Land unter dem Bann von externalisierenden Projektionisten zu liegen.

          Diebe, die haltet den Dieb schreien. Häufig auch auf dem radikaleren aber heutztage offenbar auch „gemäßigten“ linken Spektrum (das sich in dieser Art radikalisiert hat?) anzutreffen.

          In dem oben Beschriebenen ist ja dieses typische psychologische Muster enthalten. Besonders die narzisstisch Gestörten der Borderline-artigen Fraktion machen gebrauch davon.

          Ihr Hass wird über diese nötigende (und wenn sie können, auch gewaltmäßig erzwingende) Masquerade auf andere durch deren dann richtigerweise erfolgende Abgrenzungsreaktion per Unterstellung sozial stigmatisiernd übertragen.

          Ein Aushöhlvorgang, den solche persönlichkeitsgestörten Menschen meist erfolgreich (weil andere unvoreingenommen und gutgläubig sind, und das auch auf ihr Gegenüber fälschlicherweise übertragen) und sehr druckvoll anwenden.

          Wer das nicht kennt wird schnell davon „überrannt“.

          Feminismus, Genderimus, … und viele andere Ideologien sind ja geradezu so strukturiert, das genau das möglich wird. Und sie ziehen diese Menschen an wie faules Fleisch die Schmeißfliegen.

          Gilt auch für extremistische Religionen. Islamismus, …

          Gemein ist ihnen allen die dadurch hervorgerufene Dehumanisierung des Gegenübers.

        • ät Petp:

          „“Professur für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung“ am Institut für Angewandte Sexualwissenschaft des Fachbereichs Soziale Arbeit“
          Zum Glück haben die es hinbekommen, das Wort „Biologie“ hier rauszulassen. Würde ich doch zu eklig finden.

          „Soziale Arbeit“ sind übrigens die Sozialpädagogen an einer FH. Ich kenne zwei christliche Studenten, die das gemacht haben. Mußten noch richtig was leisten und haben verantwortungsvolle Jobs/Praktika.
          Das dürfte in Merseburg nun der Vergangenheit angehören.
          http://www.hs-merseburg.de/aktuelles/news-details/heinz-juergen-voss-neuer-professor-fuer-sexualwissenschaft-und-sexuelle-bildung/b22887dfa92d117106b111d541c764ca/

          Der Artikel ist vom Team Gender erstaunlich wenig bearbeitet worden. Ähnlich wie bei Anneleinchen Wizorek.

          Erstaunlich, vielleicht finden selbst die irre Gabi und ihr Team die beiden scheiße, weil sie schlechte Presse machen.

          Hier noch mal das herrliche Interfju von Vossibär, publik geworden durch Akif P.:
          http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543

        • Voss: „Mit den Nazis kam die Theorie einer weitgehend klaren biologi­schen Zweiteilung, die auch immer noch im Biologiestudium vermittelt wird, obwohl die aktuelle Forschung längst weiter ist.“

          Allein dieser Satz – das ist wirklich so ziemlich die dreisteste Lüge, die ich jemals in dem Zusammenhang gelesen habe.

          Meiner Meinung nach, versteht sich, das sag ich jetzt bei Kritik an Herrn Voss immer dabei.

          Wenn die biologische Zweiteilung mit den Nazis gekommen ist, was soll dann bitte vorher gewesen sein?

          Voss schreibt: „Bis in die 1920er Jahre sprach man von ­Geschlechtervielfalt. “

          Echt? Wer sprach denn bitte davon? Und seit wann? Charles Darwin hatte 1871 ein historisches Werk über ZWEI Geschlechter verfasst.

          Wenn Herr Voss sowas behauptet, sollte er meiner Meinung nach dabeisagen, wer da überhaupt von Geschlechtervielfalt gesprochen hat. Und mit Datum bzw. Zeitspanne. Und wo man es nachlesen kann.

          Und so zu tun, als wäre die Idee von den 2 Geschlechtern Nazigedankengut, und im Biologiestudium würde somit Nazigedankengut gelehrt, das ist wirklich sowas von dreist, es ist kaum zu glauben, dass eine Gesellschaft wie unsere so einen Professor werden lässt – also meiner Meinung nach.

          Wenn es so viele Geschlechter gibt, warum gibt es dann in allen möglichen Sprachen eigentlich Wörter für Mann und Frau bzw. Junge und Mädchen, oder Männchen und Weibchen, aber kaum bis gar nicht für andere Geschlechter?

          Warum sprechen denn heute noch namhafte Professoren der Verhaltensbiologie von zwei Geschlechtern?

          Weil es nur zwei gibt. Und bei dem Thema kann man die blöden Nazis ruhig mal aus dem Spiel lassen.

          Überhaupt: Wer sich mit dem Strafrecht gegen Andersdenkende wehrt, der kann MEINER EINSCHÄTZUNG NACH ohnehin kaum stichhaltige Argumente haben.

        • ät Matthias:

          Simpel lügen tut er nicht, denke ich. Er glaubt tatsächlich daran. So wie Menschen an die Wirksamkeit von Bachblütentherapie und Wünschelruten glauben.

          Nicht umsonst wird die Genderologie ja als religiöses Glaubenssystem im vorkritischen Zustand charakterisiert:
          http://www.cicero.de/salon/gender-studies-dogmatisches-hokuspokus-aber-keine-wissenschaft/57240

          Eigentlich nichts Neues unter der Sonne. Ideologische Gläubige haben schon immer versucht, ihre Gesinnung in die Gesellschaft zu missionieren. Bei Erfolg winken Sex, Pöstchen und Macht, wie hier im Falle des Vossibär. Als Opportunist geht´s natürlich auch (Vossi ist ja erst 33,34).

          Daher brauchen wir eigentlich gar nicht zu seinen Behauptungen argumentieren. Die Gläubigen wie Maren glauben trotzdem weiter, weil sie harte Vorteile davon haben; die anderen, die den Scheiß nicht glauben, muß man nicht überzeugen.

          Die Strafanzeigen-Strategie von Vossibär erinnert mich an das Verhalten des Teams Gender auf Wikipedia. Die irre Gabi und andere rennen laufen zur Vandalismus-Meldeseite und zu anderen Beschwerdeseiten. Die Admins (also Richter) müssen sich mit dem Scheiß beschäftigen und sind irgendwann so genervt, daß sie irgendwann nachgeben.

          Außerdem hat die intellektuelle Führungsschicht natürlich erhebliches Druckpotential auf die Richter/Admins.

          Wenn die schweigende Masse dann nicht endlich mal ihr Schweigen bricht, passen sich die Richter letztlich den Krawallmachern an.

          Gut, daß es Jürgen von der Lippe und Dieter Nuhr gibt….

          • @axel

            „Die Gläubigen wie Maren glauben trotzdem weiter, weil sie harte Vorteile davon haben; die anderen, die den Scheiß nicht glauben, muß man nicht überzeugen.“

            Maren ist da ein schlechtes Beispiel. Sie vertritt ja keinen queeren Genderfeminismus

            „Die Strafanzeigen-Strategie von Vossibär erinnert mich an das Verhalten des Teams Gender auf Wikipedia“

            Warum sollte er auch so unsachliche Angriffe wie den von Kirk dulden? insbesondere da er nun Professor ist.

        • ät Evochris:

          „Sie vertritt ja keinen queeren Genderfeminismus“
          Gilt aber nur, wenn man radikale Ideologien inhaltlich ernst nimmt. Da sie sich meist selbst belügen, ist das nicht sinnvoll.

          „Warum sollte er auch so unsachliche Angriffe wie den von Kirk dulden? insbesondere da er nun Professor ist.“

          Schön, daß gerade ein Wissenschaftsfan wie Du ihm beihälst.
          Unabhängig von der Sachlage ist natürlich eine schlichte Strategie von Missionierung erkennbar.
          Was juckt einen einen „großen Wissenschaftler“ irgendeine „maskulistische Haßseite“ im Netz? Der sucht doch gerade danach.

        • @ Christian

          „“Die Gläubigen wie Maren glauben trotzdem weiter, weil sie harte Vorteile davon haben; die anderen, die den Scheiß nicht glauben, muß man nicht überzeugen.”

          Maren ist da ein schlechtes Beispiel. Sie vertritt ja keinen queeren Genderfeminismus“

          Ja, aber was sie vertritt, und ihre Art und Weise hier im Blog zeugt schon von einer gewissen Radikalität. Sie stört sich auch nicht an Gender-Vertretern wie Herrn Voss, sondern z.B. an Axel, an mir – wobei: An Dir doch auch schon mal! Oder nicht?

          „“Die Strafanzeigen-Strategie von Vossibär erinnert mich an das Verhalten des Teams Gender auf Wikipedia”

          Warum sollte er auch so unsachliche Angriffe wie den von Kirk dulden?“

          Ich finde zwar auch nicht alles gut, was Kirk schreibt, aber unsachlich fand ich seine Ausführungen über Heinz-Jürgen Voss au total nicht. Wieso auch?

          Du hast hier auch selbst schon oft den Voss kritisiert. Zu Recht auch. Herr Voss hat selbst das „biologische Geschlecht“ für „gesellschaftlich konstruiert“ erklärt, zumindest sinngemäß.

          „insbesondere da er nun Professor ist.“

          Ja, und zwar Prof. ohne Habilitation, wenn ich mich nicht irre. Und dann promovierte er zum Dr. phill,, obwohl Diplom-Biologe. Als solcher promoviert man wenn, dann zum Dr. rer. nat. o.ä. oder zum Dr. hum.biol. – aber dass man damit Dr. phill. werden kann, wusste ich vor Herrn Voss auch nicht.

          Als Naturwissenschaftler in den Geisteswissenschaften promovieren – kommt mir schon komisch vor. Und das als Qualifikationsprofil eines Professors? Also normalerweise ist der Weg zum Prof. ein deutlich langwierigerer und schwierigerer, längerer. In dem Alter ist das fast keiner. In der Biologie erstrecht nicht.

          Ich denke, er weiß, wie gut die Argumente seiner Gegner sind. Deshalb wehrt er sich mit dem Strafrecht, vermutlich deshalb jedenfalls. Ein normaler Biologieprofessor – und von denen habe ich genug kennen gelernt – so einer verfolgt allein schon aufgrund von Zeitmangel so leicht keine Blogs im Internet und geht auch so leicht nicht strafrechtlich gegen Andersdenkende vor.

          Allein schon deshalb nicht, weil es normalen Biologieprofessoren nicht um Politik geht, und sie deshalb gar keine Gegner haben. Und weil die Arbeit, die sie machen, von großen Teilen der Bevölkerung gar nicht verstanden wird.

          Herr Voss ist meiner Meinung nach nicht einmal so hoch qualifiziert wie ein durchschnittlicher promovierter Diplom-Biologe, also jetzt einer, der zum Dr. rer. nat. promoviert hat. Er hat im Grunde der Biologie den Rücken gekehrt, als er angefangen hat, in den Geisteswissenschaften, in der Genderei zu promovieren.

          Für mich ist er nicht mal ein richtig promovierter Biologe. Und somit kann er für mich auch kein richtiger Professor sein. Ein Prof. ohne Dissertation oder mit fachfremder Dissertation ist für mich kein richtiger Prof. Ein Prof. ohne Habilitation ist für mich wenn, dann höchstens in Ausnahmefällen ein richtiger Prof.

          Das ist nur meine Meinung. Gegen einen richtigen Biologieprofessor komme ich – als nichtpromovierter Diplom-Biologe – fachlich normalerweise vorne und hinten nicht an. Und wenn, dann höchstens bei einzelnen Sachverhalten, mit denen ich mich länger befasst habe und die nicht zum Spezialgebiet des Profs gehören. Aber den Herrn Voss schaffe ich im Handumdrehen, wenn es um die Geschlechter geht. Denn das, was er macht, ist keine richtige Biologie in dem Sinne. (Aber das siehst Du glaub ich noch nicht mal anders?!)

          Akademisch gesehen hat Herr Voss im Fach Biologie im Prinzip exakt die Qualifikation, die ich auch habe: nämlich ein Diplom. Eine fachfremde Dissertation muss ich nicht als biologische Qualifikation anerkennen.

          Auch vom Alter ist er von mir nicht weit entfernt. Der ist aus meiner Sicht eher ein Kommilitone als ein Prof.

          Und ich war im negativen Sinne noch nie so BEEINDRUCKT davon, was ein Diplom-Biologe für einen Schwachsinn von sich geben kann. Von wegen es gebe unendlich viele Geschlechter und das biologische Geschlecht sei gesellschaftlich konstruiert und könne nicht unabhängig von Gesellschaft gesehen werden.

          Ich habe schon einiges mit anderen Diplom-Biologen und Leuten, die es werden wollen, erlebt – aber SOWAS noch nie.

          Er dürfte fast alle Biologen, die es gibt, gegen sich haben – außer die vielleicht drei Stück, die auch zu den Gendersens übergelaufen sind. Wobei: Die meisten Diplom-Biologen kennen ihn nicht, weil sie gar keine Zeit haben, sich mit dem Thema überhaupt zu befassen und sich gar nicht vorstellen können, dass jemand mit DEM Abschluss SOLCHE Sachen von sich gibt.

          Und es ist ein großes Unrecht, dass so einer die Treppe herauffällt, überall auf Unis zu Vorträgen eingeladen wird, während diejenigen, die mit demselben akademischen Hintergrund harte und ehrliche Arbeit verrichten, keinen Job kriegen, unterbezahlt sind, nur als Doktorand in der Biologe arbeiten können und dann mit oder ohne Dr.-Titel weggeschmissen werden, nur befristet und oft nur fachfremd unterkommen oder sich im Lehramt krampfhaft vor ebenfalls ziemlich ideologischen, oft dummen Gestalten ducken müssen, die noch nicht mal halb so viel Biologie studiert haben wie sie selbst und in einem erschreckend hohen Prozentsatz aller Fälle nicht wissen, was Kationen und Anionen sind oder gleich die Evolutionstheorie ablehnen.

          Alles, was ich geschrieben habe, fällt unter „meiner Meinung nach“, und die darf ich öffentlich äußern, ätschibätsch, lieber Herr Voss!

        • @ Axel

          „Was juckt einen einen “großen Wissenschaftler” irgendeine “maskulistische Haßseite” im Netz? Der sucht doch gerade danach.“

          Das denke ich auch. Wir kennen genug echte Wissenschaftler aus der Biologie.

          Die führen doch normalerweise ein Leben weit ab von jeglicher Politik. Die haben gar keine Zeit dafür. Und die Politik hat meist nichts mit dem Fach zu tun.

          Wenn ein richtiger Biowissenschaftler im Internet durch den Kakao gezogen würde, dann würde er es meistens vermutlich nicht mal bemerken.

          Ich habe den Eindruck, dass Lehrstuhlinhaber unter den Gendersens es schon eher merken. Vermutlich gehört bei denen das Rumsurfen im Internet ganz regulär zur Dienstzeit bzw. ihren Dienstpflichten.

          Aber auch das fällt unter „meiner Meinung bzw. Einschätzung nach“, man kann es nicht oft genug betonen, denn man will ja auch weiterhin zur Polizei und Justiz ein entspanntes Verhältnis haben.

        • ät Matthias:

          Chris provoziert gern ein bißchen, oder?

          Den Gedanken mit dem Gender-Prof und dem Bio-Diplom finde ich recht pikant. Zwar ist es allgemein erlaubt, auf Basis jedes Abschlusses (Diplom/Master) eine Dissertation überall zu machen.
          Aber eigentlich fehlt einem Soz-Dr. mit Biodiplom ja Erfahrung im Vergleich zu einem, der von Anfang an Soz gemacht hat.

          Aber gut, da hat der Vossibär sogar noch mehr gearbeitet mit den 5 (?) Jahren richtiger Wissenschaft.
          Andersherum wäre es übel.

          Wobei neben der Ideologie bei Vossi wohl auch der Aufwand eine Rolle gespielt haben könnte. Im Diplom hat er gemerkt, was NW für eine Mühsal ist. Da lebt es sich als Sozialesoteriker mit politischen Kontakten deutlich komfortabler.
          Weniger Arbeit, schneller nen Profposten (als Biologe hätte so einer wahrscheinlich gar nicht reüssiert), Förderung von Uni und Regierung……

          Das ist auch herrlich: „Vermutlich gehört bei denen das Rumsurfen im Internet ganz regulär zur Dienstzeit bzw. ihren Dienstpflichten. “
          Gesinnungskontrolle als Dienstpflicht – kein Wunder.

          Seine häufigeren Anzeigen sind wirklich ein Zeichen für seine Unsicherheit – wenn was sich inhaltlich nicht durchsetzen läßt, wird halt über Vitamin B in Politik und Justiz der Gegner mundtot gemacht.

        • Christian

          Dennoch ist die Abgrenzung zur Beleidigung ja dabei dennoch zu beachten. Seine Ansichten sind nicht haltbar, deswegen muss er aber nicht Aussagen wie “möchte ich hier noch mal deutlich klarstellen, daß Voß der größte Depp des Gender-Universums ist” über sich hinnehmen

          Ich bin auch nicht scharf darauf, andere zu beleidigen. Hatte keinerlei Unrechtsbewußtsein beim Schreiben meines Artikels. Voß redet nun mal unfaßbaren Schwachsinn zusammen. Das sind nicht einfach nur mal Fehler oder Inkompetenz.

          Hast du meine beiden früheren Artikel zu Voß gelesen? Die könnten auch dich interessieren, da du ihm ja auf mikrobiologischer Ebene begegnest, während ich die logisch-philosophische Ebene anspreche. Das ist für mich interessanter, weil dort schon auf Kindergartenniveau unfaßbare begriffliche und logische Fehlleistungen stattfinden.

          http://gender-universum.de/heinz-juergen-voss/
          http://gender-universum.de/the-return-of-heinz-juergen-voss/

          In beiden Artikeln gehe ich auf gewisse logische Inkonsistenzen ein, aufgrund derer man Voß tatsächlich als geisteskrank bezeichnen könnte, natürlich polemisch. Jemanden aufgrund dieser Sachlage als Deppen zu bezeichnen finde ich persönlich nicht schlimm. Aber im Rechtsstaat zählt eben nicht die Wahrheit oder das Gerechtigkeitsgefühl, sondern die Gesetzeslage, deren Interpretation und die Laune des Richters.

          Da kann alles Mögliche herauskommen.

          Eine Frage noch: Warum soll Voß jetzt als Professor mehr daran gelegen sein, andere Menschen anzuzeigen?

          Da kommen bei mir doch ungute Assoziationen auf. Und zum Schluß fällt mir noch ein, wieviel Klagen aufgrund von mangelndem öffentlichen Interesse zurückgewiesen werden. Wen interessiert es, daß ich diesen Deppen mal als Deppen bezeichnet habe?

          Der Typ hat doch ’ne Meise. Das ist so ein unfaßbarer Stuß, den der zusammenfaselt, da kriege ich echt Zustände. Der Typ ist wahrscheinlich so eine Art Gender-Guttenberg. 🙂 Der sieht seine Felle davon schwimmen. Das ist der pure Opportunismus und die pure Verlogenheit, die ihn treiben. Er hat einfach nicht den Schneid, seinen Irrsinn auf die Mülldeponie zu schmeißen.

          Es geht hier ja nicht um konkurrierende Theorien wie in anderen Wissenschaften, sondern um geradezu beschämend offensichtliche politische und persönliche Intentionen. Solche Leute müßte man eigentlich direkt feuern.

          • @james

            „Warum soll Voß jetzt als Professor mehr daran gelegen sein, andere Menschen anzuzeigen?“

            Vorher war er noch im aufsteigen, ein Prozess kann da negative Aufmerksamkeit sein. Jetzt, als Professor hat er einen gewissen Status erreicht, aus dem heraus er sich da nicht mehr von Männern mit kleineren Status ans Bein pinkeln lassen muss.
            Klar könnte er sie auch einfach ignorieren, aber du gibst ihm ja – auch in diesem weiteren Kommentar – gute Munition. Deine Ansicht, dass du da irgendwas beweisen kannst, ist minimal. Er darf philosophische Konzepte vertreten wie er will, deswegen darfst du ihn nicht beleidigen. Als ob ein Gericht jemals entscheiden würde, dass diese Ansichten unvertretbar sind. Ansonsten dürfte man auch alle religiösen Menschen als Idioten, Deppen oder Geisteskrank beschimpfen.

            Zumal man vorsichtig sein sollte, wenn man selbst Meinungen vertritt, die so kaum haltbar sind, beispielsweise alles auf Kindesmißbrauch zurückzuführen.

        • ät Evochris & Jim Kirk:

          Hat nicht FJ Strauss früher mal Anzeigen oder Prozesse gegen böse Kritiker angestrengt?

          Wenn Kirk und Akif Vossibär verarschen, ist das denke ich von der Verfassung gedeckt. Wenn man sich in linken Satiresendungen die Beleidigungen vergegenwärtigt, zB gegen Dr. Merkel, sollte man hier nicht so empdfindlich sein. Ich denke, Vossibär fährt einfach eine Nerv- und Streßstrategie.
          Nachdem Pirincci ihn nach der Tüder-Affäre öffentlich lächerlich gemacht hat, sieht er sich dermaßen beobachtet, daß er versucht, mit irgendwelchen Tricks Kritiker mundtot zu machen.

          Laß Dich nicht kleinkriegen, Kirk!

    • @ kirk

      Nomen est omen…..

      Heinz-Jürgen ist ein freak….gab´s schon immer…nur dass die freaks mittlerweile nicht nur den Zeitgeist dominieren, sondern auch die Justiz inflitriert haben.

      Good luck!

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Guten Morgen liebe Femis seid ihr auch schon alle da, habt ihr auch so gut geschlafen, ja dann ist ja alles klar… Mal noch ist es jedenfalls legal, „Gender-Scheiße“ zu sagen. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/) Hoffentlich bleibt das so!

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal eine Sensation: Nach Harald Eia hat nun auch ein deutscher Komiker öffentlich den Feminismus kritisiert. Er hat sogar wörtlich von „Gender-Scheiße“ gesprochen. (vgl. z.B. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/interview-mit-juergen-von-der-lippe-frauenquote-und-gender-scheisse-a-999349.html)

    Ich schlage ihn hiermit für das Bundesverdienstkreuz vor! Und das meine ich ernst! Sehr ernst! Alice S. hat es auch bekommen, zweimal, einmal davon erster Klasse. Der hat mehr geleistet, und im Positivem. Einmal als Künstler/Komiker, und weil er öffentlich „Gender-Scheiße“ gesagt hat! Und das zu Recht!

    Je mehr Leute das öffentlich tun, je prominenter und beliebter sie sind, desto besser für unsere Demokratie! Eine Demokratie muss wehrhaft sein, sie muss sich gegen Ideologen aller Richtungen wie Femis & Gendersens verteidigen können. Es ist absolut vorbildlich, wie sich Herr von der Lippe ausgedrückt hat! Da muss ja Vernünftigenfreude aufkommen, wenn einer zurückschlägt – endlich!

    Frau Schwarzer hat u.a. Steuern hinterzogen. Sie hat einmal , als sie mal wieder einen Preis verliehen bekam, Frauen sogar mit Juden (!) verglichen. (vgl.http://genderama.blogspot.de/2008/05/brne-preis-alice-schwarzer-vergleicht.html, http://genderama.blogspot.de/2008/05/brief-jdische-gemeinde-alice-schwarzer.html). Und ihre Achtung von ungeborenem und sogar neue geborenem Leben hält sich auch ziemlich in Grenzen. (vgl. http://genderama.blogspot.de/2014/10/neuer-trend-immer-mehr-studenten.html, http://genderama.blogspot.de/2008/08/alice-schwarzer-fordert-straferlass-fr.html).

    Und das war ihr Kommentar über einen von der holden Gattin abgehackten Penis: “Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich.”

    Quelle: z.B. http://de.wikimannia.org/Alice_Schwarzer

    Ja sorry, aber wenn DIE das Bundesverdienstkreuz hat, dann müsste es Jürgen von der Lippe schon lange haben! Für das drastische, aber angesichts der Situation angemessene Wort „Gender-Scheiße“ und z.B. hierfür:

    Oder hierfür:

    Weiter im Text – guckt mal hier:

    Typisch junge Dame von heute, Männer einfach als „Typen“ zu bezeichnen und „Typen“ auch noch klein zu schreiben.

    Wird höchste Zeit, dass wir mal endlich #aufschreien!

    Na gut, junge Männer von heute sind auch nicht immer nette Leute:

    Wat jibbet noch Schönes diesen Samstag? Das hier:

    http://sciencefiles.org/2014/10/30/studenten-intervenieren-humboldt-universitat-in-humbug-sanatorium-umbenennen/

    http://humboldtumbenennen.blogsport.eu/beispiel-seite/

    „Humbug-Sanatorium“ ist eine gute Idee! Voll geil! Und immer dran denken: Wo kommentiert werden kann, unbedingt feminismuskritische, maskulistische, antimefinistische oder nichtfeministische Links oder gleich Linklisten posten, damit „wir“ in Zunkunft nicht Tausende, sondern endlich zehntausende Zugriffe am Tag haben! Und im Humbug-Sanatorium und den ganzen anderen Saftläden in Deutschland, die sich „Hochschule“ nennen, kann man auch mal Flugblätter mit entsprechenden Links/Linklisten verteilen. Dem Lannchen einen Stapel vors Dienstzimmer, auf der Toilette, in der Mensa, auf dem Flur – immer, wenn euch keiner beobachtet. Oder man lässt sie als Papierflieger über den Campus segeln! Man sollte meinen: Eine Universität oder auch Fachhochschule ist genau der richtige Ort dafür!

    Wolfgang Bergmann über den Genderwahn (Top-Empfehlung!):

    Manndat:

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13215

    Direktlink: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/so-viel-arbeiten-studenten-pro-woche-fuer-ihr-studium-a-999109.html

    Birgit Kelle/Frau2000plus:

    http://frau2000plus.net/ich-bin-hausfrau-und-mutter-aus-ueberzeugung/

    http://frau2000plus.net/etwas-mehr-schaerfe-bitte/

    http://frau2000plus.net/lauft-frauen-lauft/

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9181-zdf-morgenmagazin-entschuldigt-moderator-outfit

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9146-familienlandschaft-in-deutschland

    http://www.gruene-jugend.de/node/12215 (Unbedingt lesen! Und ja, jetzt sind sie wirklich vollkommen übergeschnappt!)

    Man-tau bzw. Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2014/10/kinderbetreuung-als-befreiung-warum.html

    Cuncti:

    http://cuncti.net/streitbar/827-ein-geschlechtergerechter-puff-fuer-unsere-kleinen

    http://cuncti.net/haltbar/826-viele-frauen-wollen-quotilden-sein

    http://cuncti.net/haltbar/825-niedergang-der-presse-am-beispiel-der-brigitte

    http://cuncti.net/machbar/824-frauenquote-warum-schweigen-deutsche-juristen-ein-aufruf-zu-handeln

    Kuckucksvater:

    http://kuckucksvater.wordpress.com/2014/10/30/scheinvater-schuldet-trotz-erwiesener-nichtvaterschaft-detroit-30-000-dollar-kindesunterhalt-usa/

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2014/10/fiese_maenner_sexuelle_belaestigung_eine_antwort/#more-837916

    http://nicht-feminist.de/2014/10/wirtschaftswoche-kickt-bettina-roehl/#more-830491

    http://nicht-feminist.de/2014/10/fuerchterliche-feministische-propaganda-ii/#more-821240

    …und der Surftipp des Tages:

    http://stadtfuchsensbau.wordpress.com/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Pfauen, Extrembeispiel für durch sexuelle Selektion bedingtes männliches Merkmal

    Und hier natürlich noch der Liebesakt (am Ende des Videos erst) – man achte auf die naturgegebenen Geschlechtsunterschiede und das Schaulaufen des Männchens:

    Ob die Grünen auch Arten mit starken Geschlechtsunterschieden schützen wollen? Das frage ich mich deshalb, weil sie beim Thema „Geschlechtsunterschiede“ immer so gegen Bio sind…

    …die Grünen? Gegen Bio? Ja, wirklich, wenn es um Geschlecht, Geschlechterrollen usw. geht, sind die voll auf einer Linie mit den Gendersens und somit gegen Bio.

    Special Biolehrer & Didaktiker Teil IX:

    Wie ging es in dem lovely Semester, in dem ich am Anfang u.a. Schlümpfe suchen und Geräusche malen musste, weiter? Nun, in der einen Lehrveranstaltung mit der Dozentin, die sich erst nicht an Vereinbarungen gehalten hat und mich einmal nicht mal ausreden ließ, entspannte sich die Lage. Am Ende der Veranstaltung kam von ihr aber Kritik. Warum? Ich hatte aus ihrer Sicht nicht genug Literatur zitiert. Dass sie selbst was dafür konnte, übersah sie natürlich. Ich habe sie auch, weil ich den Schein unbedingt brauchte, darauf nicht mehr aufmerksam gemacht. Man duckt sich dann eher wieder.

    Warum sie was dafür konnte? Nun, hätte sie mir, als ich sie das erste Mal – also schon Monate vor der Lehrveranstaltung – nach der Literatur für diese Lehrveranstaltung fragte, mir die Frage richtig beantwortet, hätte ich viel mehr Zeit und Ruhe für genau diese Literatur gehabt, hätte mich auf dem Gebiet vernünftig einarbeiten können, und hätte dann auch genug Textstellen daraus im Kopf gehabt, um selbst einen Text zu verfassen, in dem ich mich oft genug auf diese Literatur berufe, mit genug Zitaten. Wieder einmal ärgerte ich mich über diese Didaktiker. Den Schein habe ich jedenfalls bekommen, das war am Ende der Veranstaltung auch nicht so schwer. Es hätte noch gefehlt, in der Hinsicht in Bedrängnis zu kommen.

    Wie lief die andere Didaktik-Lehrveranstaltung in dem Semester? Unerträglich. Es war reine Zeitverschwendung, da hinzugehen. Aber es bestand halt Anwesenheitspflicht. Als ich einen Vortrag über den Biologieunterricht in der gymnasialen Oberstufe halten musste, stieß ich wieder einmal auf heftige Reaktionen, weil ich „Jehova“ gesagt habe. D.h. weil ich meine Einschätzung dazu als jemand, der den Bio-LK und das Vordiplom in dem Fach hatte, in Worte gefasst habe.

    Was hatte ich „Böses“ gesagt? Ich hatte gesagt, dass ich der Meinung bin, dass die Bezüge zwischen den einzelnen Teildisziplinen der Biologie den Schülern stärker gezeigt werden müssen. Denn Studien hatten ergeben, dass Schüler genau damit oft Schwierigkeiten haben. Das Argument ließen sie noch durchgehen, zeigten aber kein Interesse am Thema. Aber als ich davon anfing, dass der Biologie-Grund- und Leistungskurs eigentlich so sein müsste, dass die Noten darin eine gewisse Aussagekraft haben sollten, ob jemand Biologie oder z.B. Medizin studieren kann, und dass genau dafür der reproduktive Teil in Prüfungen erhöht werden müsste, hatte ich wieder einmal alle gegen mich.

    Dem Uneingeweihten muss ich dazu Folgendes erklären: Biologieklausuren in der Oberstufe, gerade übrigens die im LK, fragen kaum biologisches Wissen ab. Es geht darum, z.B. Kurvenverläufe zu beschreiben und dann unter Klausurbedingungen darauf zu kommen, durch was der Kurvenverlauf bedingt ist. Meines Erachtens ist das für Schüler ein bisschen heftig. Denn Schüler haben zuwenig Hintergrundwissen, um das richtig einschätzen zu können, gerade unter Prüfungsbedingungen. Außerdem habe ich Leute gekannt, die hatten im Bio-LK im Abitur eine glatte 1, und fielen anschließend auf der Uni im Biologiestudium im hohen Bogen auf die Schnauze. Andere habe ich gekannt, die waren im Bio-LK schlecht und entschieden sich trotzdem für ein Biologie-Diplomstudium, in dem sie sogar große Erfolge hatten. Ich kenne z.B. einen promovierten Diplom-Biologen, der hatte in der Vorabiturklausur im Bio-LK eine 5+ und in der Abiturklausur eine 4-. Er hätte also, wenn sein Abitur nur aus Biologie bestanden hätte, dieses Abitur gar nicht bekommen. Heute ist er promovierter Diplom-Biologe. (Ja, in richtig maroden, kranken Bildungssystemen wie unserem kommt sowas schon mal vor, dass fähige Leute auf der Schule für unfähig erklärt werden. Auf der Uni hat er dann u.a. auch Zweien und Einsen in wichtigen und schwierigen Prüfungen abgeerntet.) Ich fand auch, dass in typischen Biologieklausuren auf der Schule die Note zu sehr an einer oder wenigen Fragen hängt, und dass eben die Art, wie da geprüft wird, kein valides Messinstrument ist, um Studierfähigkeit im biowissenschaftlichen Bereich zu messen.

    Jetzt hatte ich in dem Kurs ganz harmlose Sachen vorgeschlagen, um diese Probleme zu verbessern, um Menschen den Übergang von Schule zur Uni zur erleichtern, und um sie besser vor Fehlentscheidungen wie vor dem falschen Studium zu schützen. Ich hatte mich z.B. dafür ausgesprochen, dass in Prüfungen in der Schule der rein reproduktive Anteil bei 50% liegen sollte, die Reorganisation bei 25 % und die Transferleistungen bei 25 %, anstatt fast nur Transferleistungen zu verlangen. Diese eine Vorderung reichte schon, um ins Kreuzfeuer genommen zu werden! Ein besonders selbstherrlicher Lehramtsstudent, der wohlgemerkt zu dem Zeitpunkt erheblich weniger Biologie studiert hatte als ich, tat so, als hätte ich selbst Schwierigkeiten gehabt mit dem Übergang auf die Uni und machte geradezu herablassende Sprüche (dabei hatte ich auf der Uni keine grundsätzlichen Schwierigkeiten. Und ich war auch im Bio-LK nicht schlecht, hatte aber trotzdem Kritik dran geäußert). Alle anderen waren komischerweise derselben Meinung. Sie waren pauschal für Transferleistungen. Ich weiß nicht mehr, was die alles gesagt haben, aber die Art und Weise davon hat mich richtig verletzt. Als ich im selben Kurs ein Sachargument, das ich ein einziges Mal vielleicht ein Paar Wochen vorher angeführt hatte, sagte eine direkt: „Ich kann’s nicht mehr hören!“ Wohlgemerkt eine Studentin, die selbst nach kompletten Lehramtsstudium nicht so viel Biologie hinter sich hat wie ich es damals schon hatte. (Ja, das Vordiplom in Biologie ist mehr als das 1. Staatsexamen aufs höhere Lehramt. Denn das Gymnasiallehramtsstudium der Biologie ist im Prinzip nichts weiter als ein vereinfachtes Vordiplom ohne Mathe, Physik und Chemie, und mit viel weniger Molekularbiologie.)

    Ich hatte da praktisch wegen NICHTS richtig harte Diskussionen, und musste mich anschließend noch mit dem Pack in der Mensa an einen Tisch setzen, weil der Kurs mit Leiter geschlossen dahin ging. Ich hätte mich fast geweigert, mitzugehen. (Burger King wäre nicht weit weg gewesen, nur ein paar Schritte.) Ich hatte nur gefordert, Misstände zu beseitigen, den Unterricht wissenbasierter zu machen, und den Übergang von Schule auf Uni zu erleichtern, und Biologie so zu prüfen, dass die Abiturnote und überhaupt Schulnoten eine höhere Aussagekraft über die Studierfähigkeit haben. Ich hatte auch eine bessere Vorbereitung von Bio-LK-Schülern auf ein etwaiges biowissenschaftliches Studium gefordert – es wäre für die Schüler dadurch übrigens noch nicht mal schwieriger geworden. Abgeschmettert wurden meine Sachargumente vor allem mit dem Argument, der Biologieunterricht sei gar nicht dafür da, um den Schüler in Biologie fit und studierfähig zu machen, sondern dafür, universell verwenbare „Kompetenzen“ zu fördern.

    Genau für solche Spinnerein habe ich keinen Sinn, denn ich glaube nicht, dass sie funktionieren. Gehirnforscher haben das übrigens auch schon offen angezweifelt. Aber denen ist das egal, die vertreten weiterhin stur ihre Ideologie, putzen Andersdenkende runter und sind sich alle immer auf so eine seltsame Weise einig, wenn es um solche Themen geht. Da hat keiner eine eigene Meinung, sondern alle haben dieselbe.

    Was war noch? Ach ja, der eine Prof., der ferner auch die Lehrveranstaltung bei der einen Dozentin, die sich nicht an Vereinbarungen gehalten hatte, betreut hatte, korrigierte ein Protokoll von mir, das u.a. über die blöde Schlumpfsuche und das „errötende Ungeheuer“ ging (siehe letzten Selbermach-Samstage). Was machte er? Er strich in meinem Text „Wissen“ durch und schrieb „Kompetenzen“ drüber. Dabei passte „Wissen“ an die Stelle sachlich gesehen viel besser dahin. Was machte er noch? Er stellte an einer Stelle im Text die Frage, warum ich keine Gruppenarbeit und keine Rollenspiele vorgeschlagen hätte. Ich frage mich: Wieso soll ich, wenn ich gerade Umweltbildung für erwachsene Menschen konzipiere (Ja, darum ging es in der Aufgabe, es ging um Erwachsene!), diese zu z.B. Rollenspielen auffordern? Vielleicht sind die ja so wie ich und wollen das gar nicht, wollen lieber informiert werden, rein fachlich. Ernsthaft: Wenn ich wohin gehe, um mich zu informieren, dann will ich ja auch nicht zu irgendwelchen Gruppenspielchen aufgefordert werden.

    So, nächste Woche geht der ganze Irrsinn mit Teil X weiter.

    • *Jetzt hatte ich in dem Kurs ganz harmlose Sachen vorgeschlagen, um diese Probleme zu verbessern, um Menschen den Übergang von Schule zur Uni zur erleichtern, und um sie besser vor Fehlentscheidungen wie vor dem falschen Studium zu schützen. Ich hatte mich z.B. dafür ausgesprochen, dass in Prüfungen in der Schule der rein reproduktive Anteil bei 50% liegen sollte, die Reorganisation bei 25 % und die Transferleistungen bei 25 %, anstatt fast nur Transferleistungen zu verlangen. Diese eine Vorderung reichte schon, um ins Kreuzfeuer genommen zu werden! *

      *headdesk*
      Du verlangst tatsächlich in der Oberstufe, im Leistungskurs im Gymnasium 50% Reproduktionsleistung?
      Naja, Fähigkeit zur Abstraktion wird ja auch überbewertet. Verständnis ebenso. Hauptsache die SuS können alle vorkommenden Emzyme runterleiern wenn man sie nachts um 3 weckt.

      *Was machte er noch? Er stellte an einer Stelle im Text die Frage, warum ich keine Gruppenarbeit und keine Rollenspiele vorgeschlagen hätte. Ich frage mich: Wieso soll ich, wenn ich gerade Umweltbildung für erwachsene Menschen konzipiere (Ja, darum ging es in der Aufgabe, es ging um Erwachsene!), diese zu z.B. Rollenspielen auffordern?*

      Ja grauenvoll, verlangt dieses Ungeheuer doch glatt, dass du dir Methodenkompetenz aneignest!

      • ät Maren mit der Doppelverkleinerung, also süß&klein:

        Hat der Matthias doch glatt mit den falschen Sachen revoltiert!
        Ich wette, wenn er den Prof wegen Sexismus, Rassismus, Kolonialismus oder so nem Quark angegangen hätte, wärst Du völlig einverstanden!

        „Ja grauenvoll, verlangt dieses Ungeheuer doch glatt, dass du dir Methodenkompetenz aneignest!“
        Was ja gar nicht stimmt. Aber vor der „Abstraktion“ kommt in einem extrem infohaltigem Fach wie Bio erst mal das Wissen.

        Wer stattdessen gleich mit „Methoden, Methoden, Kompetenzen“ kommt, bringt seinen Schülerchen natürlich kaum was bei außer Schlümpfe suchen und anderen Esoterik-Scheiß.

        Ein Studienkollege von der Humbug-Uni in Bärlin hat mir übrigens erzählt, daß die Lehramtsstudenten in Bio und Chemie fast alle keine Ahnung haben, was ein wissenschaftliches Modell ist und wie man drauf kommt.

        Da hatten wohl zu viele Marenleinchen-Lehrerxs, die ganz doll viel Wert auf „Methoden“ gelegt haben

        • @ Axel

          „Hat der Matthias doch glatt mit den falschen Sachen revoltiert!
          Ich wette, wenn er den Prof wegen Sexismus, Rassismus, Kolonialismus oder so nem Quark angegangen hätte, wärst Du völlig einverstanden!“

          Das halte ich auch für eine realistische EInschätzung.

          „“Ja grauenvoll, verlangt dieses Ungeheuer doch glatt, dass du dir Methodenkompetenz aneignest!”
          Was ja gar nicht stimmt. Aber vor der “Abstraktion” kommt in einem extrem infohaltigem Fach wie Bio erst mal das Wissen.“

          Yepp!

          „Wer stattdessen gleich mit “Methoden, Methoden, Kompetenzen” kommt, bringt seinen Schülerchen natürlich kaum was bei außer Schlümpfe suchen und anderen Esoterik-Scheiß.“

          Wenn ich dran denke, was ich alles damals im Bio-LK als Schüler machen musste – das war auch ziemlich daneben.

          Überhaupt dieser ganze Methoden- & Sozialformenfimmel von denen, das führt nur dazu, dass man nicht richtig auf die Uni vorbereitet wird. Und dort wird einiges aus der Bio-LK einfach so vorrausgesetzt. Egal, ob man es hatte, oder nicht.

          „Ein Studienkollege von der Humbug-Uni in Bärlin hat mir übrigens erzählt, daß die Lehramtsstudenten in Bio und Chemie fast alle keine Ahnung haben, was ein wissenschaftliches Modell ist und wie man drauf kommt.“

          Das sieht denen ähnlich. Auch wenn nicht alle so sind. Ein Chemie-Professor meinte mir gegenüber mal, dass selbst Biolehrer mit Chemie als zweitem Fach im Überschneidungsbereich beider Fächer ziemlich schwach wären.

          Aber gut: Die Fächer werden an der Uni ja auch aneinander vorbeidoziert und nicht aufeinander abgestimmt.

          Wenn dann einer nur auf Lehramt studiert, und dabei ein nicht mal halbes Biologiestudium mit einem nicht mal halben Chemiestudium kombiniert, ist es kein Wunder, wenn er hinterher nur das kann, was er konkret gehabt hat.

          Und wenn dann noch einer eine Aversion gegen alles Fachliche hat, dann gute Nacht Marie.

          Da hatten wohl zu viele Marenleinchen-Lehrerxs, die ganz doll viel Wert auf “Methoden” gelegt haben

        • ät Matthias:

          Hatteste die zweite Mail nicht gelesen?

          Da ging es um das Wahnsinns-Video von Asterix Hornochsenscheidt (wahrscheinlich steuerfinanziert).
          Habs mal unten verlinkt.

          „Wenn ich dran denke, was ich alles damals im Bio-LK als Schüler machen musste – das war auch ziemlich daneben. “

          Was denn, erzähl mal.
          Ich habe eigentlich nur harte Sachen gehabt. Gefehlt hat mir nur die Praxis. Außer ein bißchen Blutmikroskopie war nix.

          Meine Schülerchen heute hingegen machen DNS-Isolation, Besuche im MaxPlanck-Institut etc., hoihoi.

          Mußtest Du in Deinem roten (?) Bundesland fürs Abi auch errötende Schlümpfe malen oder Dir einen „Puff für alle“ ausdenken?
          Wie war das eigentlich bei Dir mit Sexkunde? Bei mir war das ab Klasse 11 – gestrichen. Schlicht und einfach. Penetration wird DNA.gesteuert, muß man nicht lernen, und das Wissen, wie Pille und Präser funktionieren, wurde vorausgesetzt.
          Eigentlich auch nicht so schwer, oder?

          „Die Fächer werden an der Uni ja auch aneinander vorbeidoziert und nicht aufeinander abgestimmt. “

          Ja? Mh. Ging bei mir in Halle. War dann eher langweilig, wenn in Chemie der Biochemiekram zT noch mal drankam.

          „Und wenn dann noch einer eine Aversion gegen alles Fachliche hat, dann gute Nacht Marie. “
          Eine Aversion gegen das Fach – herrlich. „Ich mag Bio nicht, studiere aber Bio. Egal, mach ich halt lustige Schlumpfsuchspiele“

          Weißte was?`Schreib doch mal nen Blog, vielleicht hier unter WordPress.
          Vielleicht mit dem Titel „Bildungsmisere Deutschland“.
          Am Beispiel der Biodidaktik in Gießen.

          Mit all den Beispielen und Bildchen vom „errötenden Ungeheuer“.
          Das mal irgendwo bei einer Studiseite aus Gießen verlinkt – und schon kommen aktuelle Beispiele Deiner Nachfolger.

          Es kann seitdem ja eigentlich nur schlimmer geworden sein. Die CDU in Wiesbaden kann die dunkelrotgrünen Strukturen nicht so schnell abbauen.

        • @ Axel

          „Hatteste die zweite Mail nicht gelesen?“

          Nee Du, ich hatte gestern und auch heute vor 15.00h nicht mehr abgerufen. Sondern erst gerade, auf dieses Posting hin.

          „Da ging es um das Wahnsinns-Video von Asterix Hornochsenscheidt (wahrscheinlich steuerfinanziert).
          Habs mal unten verlinkt.“

          Guck ich mir an.

          „“Wenn ich dran denke, was ich alles damals im Bio-LK als Schüler machen musste – das war auch ziemlich daneben. ”

          Was denn, erzähl mal.“

          Wir mussten z.B. mit einem Fragebogen zum Thema „Schlaf“ durch die Stadt laufen und Menschen befragen. Rumgekommen ist NICHTS dabei.

          Dabei kann man sowohl aus dem Thema „Chronobiologie 6 Schlaf“ als auch aus dem Thema „Umfrage als Forschungsmethode u.a. für die Biologie“ eine Menge machen.

          Stattdessen hatten wir, als es darum ging, nur eine einzige Stunde Theorie zur Neurophysiologie und mussten dann eine fünfstündige Klausur drüber schreiben.

          Vor 16 Jahren war das.

          Ich finde, so geht das nicht.

          Und wir haben viel zu viele Referate halten müssen. Das hat zu viel normalen Unterricht ersetzt. Fachlich ist das ein Aud-der Stelle-treten bzw. ein ins Fach kaum reinfinden.

          Eignung lässt sich so weder feststellen, noch wirklich fördern.

          Finde ich jedenfalls.

          „ich habe eigentlich nur harte Sachen gehabt. Gefehlt hat mir nur die Praxis. Außer ein bißchen Blutmikroskopie war nix.“

          Ich mag’s auch härter (HA HA HA HA HA) – dabei ist das Fachliche gar nicht hart. Jedenfalls nicht für geeignete Personen.

          „Meine Schülerchen heute hingegen machen DNS-Isolation, Besuche im MaxPlanck-Institut etc., hoihoi.“

          Klingt gut.

          „Mußtest Du in Deinem roten (?) Bundesland fürs Abi auch errötende Schlümpfe malen oder Dir einen “Puff für alle” ausdenken?“

          Das gottseidank nicht. Ja, das ist ein fast durchgehend rotes Bundesland.

          „Wie war das eigentlich bei Dir mit Sexkunde?“

          Ging so. Damals noch relativ normal. Aber oberflächlich aus heutiger Sicht.

          „Bei mir war das ab Klasse 11 – gestrichen.“

          Dito. Gerade ab dann hätte man aber gut die Themen aus diesem Blog da besprechen können.

          „Schlicht und einfach. Penetration wird DNA.gesteuert, muß man nicht lernen, und das Wissen, wie Pille und Präser funktionieren, wurde vorausgesetzt.
          Eigentlich auch nicht so schwer, oder?“

          Nö.

          „“Die Fächer werden an der Uni ja auch aneinander vorbeidoziert und nicht aufeinander abgestimmt. ”

          Ja? Mh. Ging bei mir in Halle. War dann eher langweilig, wenn in Chemie der Biochemiekram zT noch mal drankam.“

          Oft, nicht immer ,aber oft wird es aneinander vorbei gelehrt. Sogar im Diplomstudium der Biologie selbst.

          Der Prof., der mich in MiBi geprüft hat, hat auch eine schlechte Meinung von der Chemie für Biologen.

          Kommt zu viel sinnloser Quark dran und einiges für die Biologie relevante kommt einfach nicht.

          Die Wichtigkeit der Chemie für die Biologie ist halt so unumstritten, dass die Chemiker gar nicht mehr genau hingucken müssen, was für die Biologie relevant ist. Scheint mir jedenfalls so.

          Die reden darüber offenbar nie mit Betroffenen. Mit Studis und fertigen Biologen.

          Aber Betroffene sind im Bildungssystem ja meist nur Untertanen, gegen die die Machtinhaber dann ihrer Dominanzrituale wie im Tierreich gewinnen wollen.

          „“Und wenn dann noch einer eine Aversion gegen alles Fachliche hat, dann gute Nacht Marie. ”
          Eine Aversion gegen das Fach – herrlich. “Ich mag Bio nicht, studiere aber Bio. Egal, mach ich halt lustige Schlumpfsuchspiele”“

          In die Richtung geht es manchmal.

          „Weißte was?`Schreib doch mal nen Blog, vielleicht hier unter WordPress.
          Vielleicht mit dem Titel “Bildungsmisere Deutschland”.
          Am Beispiel der Biodidaktik in Gießen.“

          Irgendwann knüpfe ich mir die mal wirklich vor! Aber erst sind die Femis an der Reihe. Und die Gendersens.

          „Mit all den Beispielen und Bildchen vom “errötenden Ungeheuer”.
          Das mal irgendwo bei einer Studiseite aus Gießen verlinkt – und schon kommen aktuelle Beispiele Deiner Nachfolger.“

          Kommt noch. Ein bisschen davon auch jetzt schon.

          „Es kann seitdem ja eigentlich nur schlimmer geworden sein. Die CDU in Wiesbaden kann die dunkelrotgrünen Strukturen nicht so schnell abbauen.“

          Ja. Wobei die CDU auch nicht alles gut macht im Bildungsbereich.

          Bildung ist immer so eine Sache.

        • Oh, da war noch was: ät Matthias

          „Wir mussten z.B. mit einem Fragebogen zum Thema “Schlaf” durch die Stadt laufen und Menschen befragen. Rumgekommen ist NICHTS dabei.“

          Hä? Sozialforschung in Bio?

          „Stattdessen hatten wir, als es darum ging, nur eine einzige Stunde Theorie zur Neurophysiologie und mussten dann eine fünfstündige Klausur drüber schreiben.“

          Auch ne Methode. 45 min. erzählen, was ihr alles lesen müßt, um 5*45 min. geprüft zu werden.

          Fünf Stunden? Abi-Prüfung?

          „Und wir haben viel zu viele Referate halten müssen.“

          Auch ne prima Strategie, Arbeit zu sparen.

          „Kommt zu viel sinnloser Quark dran “
          Oh ja! Anorganische Chemie für Biologen in Halle. …Die Eisenlehre kann ich heute noch. Ich weiß, wie man einen Panzerturm baut!

          „Ja. Wobei die CDU auch nicht alles gut macht im Bildungsbereich. Bildung ist immer so eine Sache.“

          Am besten dreigliedrig lassen, so wie es ist (in Bayern). Vielleicht auf ganztags ausdehnen, dafür später anfangen.
          Experimente schaden nur.

        • @ Axel

          „Oh, da war noch was: ät Matthias

          “Wir mussten z.B. mit einem Fragebogen zum Thema “Schlaf” durch die Stadt laufen und Menschen befragen. Rumgekommen ist NICHTS dabei.”

          Hä? Sozialforschung in Bio?“

          Ja nee, Schlafmedizin & Chronobiologie. Aber das geht anders. Das war zu wenig fachorientiert. Da ging es zu sehr um moderne Unterrichtsmethoden. Das war das Problem. Zum Schlaf und zum forschungsinstrument Umfragebogen, auch im Hinblick auf die Biologie, ist ja schon was möglich.

          „“Stattdessen hatten wir, als es darum ging, nur eine einzige Stunde Theorie zur Neurophysiologie und mussten dann eine fünfstündige Klausur drüber schreiben.”

          Auch ne Methode. 45 min. erzählen, was ihr alles lesen müßt, um 5*45 min. geprüft zu werden.“

          Ja, eine tolle Methode. Dummerweise wird das benotet und die Mehrheit glaubt, die note würde was über die Studierfähigkeit in dem Fach aussagen.

          „Fünf Stunden? Abi-Prüfung?“

          Die war auch so lang. Aber ich meinte hier eine normale Bio-LK-Klausur in Klasse 12.

          „“Und wir haben viel zu viele Referate halten müssen.”

          Auch ne prima Strategie, Arbeit zu sparen.“

          Yepp. Dieselbe Lehrerin hatte ich auch in Klasse 5 und 6. Oft kam sie rein, setzte sich hin, schrieb was vor sich hin, wobei die allgemeine Geräuschkulisse im Raum immer größer wurde, und ihr Unterricht startete dann 10 min später. Und dauerte dann nur 35 min.

          Aber ich sag ja: Gegen Lehrer habe ich bald wirklich endlos viel auf Lager.

          „“Kommt zu viel sinnloser Quark dran ”
          Oh ja! Anorganische Chemie für Biologen in Halle. …Die Eisenlehre kann ich heute noch. Ich weiß, wie man einen Panzerturm baut!“

          Ja, und das könnte also so gut gemacht und so schön sein. Aber dafür müsste sich etwas grundlegend ändern. Eine Demokratisierung des Bildungssystems wäre eine erste Grundlage.

          „“Ja. Wobei die CDU auch nicht alles gut macht im Bildungsbereich. Bildung ist immer so eine Sache.”

          Am besten dreigliedrig lassen, so wie es ist (in Bayern). Vielleicht auf ganztags ausdehnen, dafür später anfangen.
          Experimente schaden nur.“

          Ja, mindestens dreigleidrig lassen und mehrgliedriger/vielschichtiger machen.

          Später anfangeß Ja, unbedingt. Experimente schaden wirklich nur.

          Ganztags finde ich nicht so gut. Ganztags dient glaub ich vor allem dazu, den Frauen ihre heilige Erwerbstätigkeit zu ermöglichen, also den Müttern jetzt. Außerdem bleibt dann de facto weniger Zeit zum Lernen zuhause, es bleibt weniger Ruhe.

          Aber das ist auch so eine Sache: Das Bildunsgsystem zwingt den Schülern & Studis ein zu hektisches Leben auf.

        • ät Matthias:

          „Ganztags finde ich nicht so gut. Ganztags dient glaub ich vor allem dazu, den Frauen ihre heilige Erwerbstätigkeit zu ermöglichen, also den Müttern jetzt.“

          Ja, das sehe ich mittlerweile auch so. Nur die Erwerbstätigkeit ist das „wahre Leben“.
          Wenn man bedenkt, was die ganzen Kita-Plätze usw. kosten. Birgit Kelle gibt die Summe mit 1200,-€/Monat an. Ein Witz gegen die „Herdprämie“.

      • @ Marenleinchen

        „*headdesk*“

        Hä? Was das? Was bedeuten?

        „Du verlangst tatsächlich in der Oberstufe, im Leistungskurs im Gymnasium 50% Reproduktionsleistung?“

        Ja, speziell in Biologie. Ich habe irgendwas zwischen 100 und 200mal mehr Erfahrung als Du mit diesem Fach und weiß, was da für Anfänger gut ist und was nicht.

        Im übrigen würden dadurch Prüfungen gerechter. Auch deshalb, weil die, die dafür gelernt haben, dann keine Angst mehr haben müssten, sich eine schlechte Note einzufangen, nur weil sie einen einzelnen Sachverhalt ALS ANFÄNGER UNTER PRÜFUNGSBEDINGUNGEN nicht verstehen.

        Und glaube mir eines: Vernünftige Biologie ist ohne Wissen überhaupt nicht möglich. Wissen ist erst die vorraussetzung, um Transferleistungen überhaupt erbringen zu können.

        Dieser Grundsatz ist vielen Didaktikern gar nicht klar. Die verlangen einfach von Unwissenden Transferleistungen und würgen sie damit teilweise ab.

        Und wer mit diesem komischen Aufgabentyp in jungen Jahren gut fertig wird, dem bescheinigen sie dann gute Noten und damit „Talent in Biologie“. Obwohl solche Leute oft vollkommen ungeeignet für ein biowissenschaftliches Studium sind.

        „Naja, Fähigkeit zur Abstraktion wird ja auch überbewertet.“

        Nein, es wird falsch angegangen. Das Pferd wird von hinten aufgezäumt. Gerade ein Anfänger der Biologie muss vieles erstmal einfach lernen. Und sich dauerhaft und sicher merken können.

        Wenn er das nicht kann, hat er in einem biowissenschaftlichen Hochschulstudium rein gar kein Chance. Und zu gelungenen Transferleistungen auch kaum.

        „Verständnis ebenso.“

        Nein, aber auch Verständnis kann in dem fach ohne Wissen nicht herangebildet werden. Bzw. nur unzureichend.

        So sehe ich das – eigentlich ein harmloser, gemäßigter Standpunkt.

        „Hauptsache die SuS können alle vorkommenden Emzyme runterleiern wenn man sie nachts um 3 weckt.“

        Zeichne Du nur ein Zerrbild von Andersdenkenden, damit Du sie angreifen kannst.

        Natürlich soll der lernende nicht – und das auch noch als Anfänger – eine Reihe von Enzymen aufsagen können. Schon gar nciht alle, das wären nämlich zig Tausende pro Art.

        Nur: Wenn er z.B. nicht auswendig weiß, was man unter der Primär-, der Sekundär-, der Tertiär- und Quartärstruktur eines Enzyms versteht, und wenn er die dazu gehörigen Begriffe aus der Chemie nicht kennt, ja sorry, aber wie will er sich denn dann mit Enzymen sachgerecht befassen?

        Aber mittlerweile gehen die soweit, dass oft selbst das, was unbedingt gelernt werden muss, nicht mehr gelernt wird.

        Sinnloses Wissen soll natürlich keiner auswendig lernen.

        Aber ads Auswendig lernen bzw. das Aneignen von Wissen ganz abschaffen wollen, das ist so, als wollte man bei Autos die Räder abschaffen.

        „*Was machte er noch? Er stellte an einer Stelle im Text die Frage, warum ich keine Gruppenarbeit und keine Rollenspiele vorgeschlagen hätte. Ich frage mich: Wieso soll ich, wenn ich gerade Umweltbildung für erwachsene Menschen konzipiere (Ja, darum ging es in der Aufgabe, es ging um Erwachsene!), diese zu z.B. Rollenspielen auffordern?*

        Ja grauenvoll, verlangt dieses Ungeheuer doch glatt, dass du dir Methodenkompetenz aneignest!“

        Der Mann ist kein Ungeheuer. Aber ich fand es ziemlich befremdlich, dass er – und das ganz ohne vorher drauf hinzuweisen, dass er sowas in der Art lesen wollte – in einem Umweltbildungsprogramm für Erwachsene sowas wie Rollenspiele sehen wollte.

        • @Matthias: „headdesk“ bedeutet wahrscheinlich, dass sie sich den Kopf auf den Tisch knallt, weil sie dich bzw. die von ihr zitierte Stelle deines Kommentars für dämlich hält. Eine Art Steigerung von „Facepalm“, also des Klatschens der Handfläche gegen die eigene Stirn.

          Unglaublich originell und immer sehr sachlich in ihrer Argumentation, die gute Maren 😉

        • @ Reflective Man

          *“headdesk” bedeutet wahrscheinlich, dass sie sich den Kopf auf den Tisch knallt, *

          Muss nicht.

          Die gewöhnliche Genderista trägt die Schreibtischplatte fest getackert an der Stirnplatte.

          In patriarchaleren Zeiten nannte man das „Brett vor’m Kopf“.

          Andere Genderistas schnallen sich Matratzen auf den Rücken.

          Und wundern sich, dass sie mit Matratze auf dem Rücken und Brett vor’m Kopp nicht recht vorwärts kommen.

          Natürlich wg. Patriarchat.

      • du hast dir also kompetenz in „rollenspielen“ angeeignet, süßes marenchen? klingt interessant und könnte mir gefallen. könntest du ein paar mehr details preisgeben?

        aber du kannst doch nicht einfach dinge die in deinem privaten biologischen leben wunderbar klappen, so einfach auf den biologieunterricht in der schule übertragen.

        • ät Alberto:

          „könntest du ein paar mehr details preisgeben?“

          Würd ich auch gerne wissen.
          Mensch, Albert, sind wir wieder Sexisten! Das Patriarchat unterdrückt die Frauen auf WordPress wirklich von früh bis spät.
          Wie Bestsellerautorin Anneleinchen W. schreibt: „Das Patriarchat umgibt uns wie die Matrix im Film.“

          Ich will Agent Smith sein. Und Du, Albert? Das Orakel?

        • Das ist in der Tat ziemlich sexistisch was ihr hier so von euch gebt. Und eigentlich echt peinlich für euch, dass mehrere angeblich erwachsene Männer keinen anderen Weg finden mit einer Kommentatorin auf einem Blog fertigzuwerden ohne direkt die sexualisierte Weibchen Schiene zu fahren.

          Ich sag ja, die meisten 14jährigen sind da souveräner als ihr.

        • gute frage. wieso sollte ich eine dicke alte sein, du böser @axel?

          nachdem ich gerade weiter unten gelesen habe, wie gesund sex mit vielen frauen ist und ich heute meinen gesunden tag habe, kann ich mich mit keinem im film wirklich identifizieren 😉

          sie werden nie kapieren, dass sie den begriff patriarchat derart erweitert haben, so dass er mittlerweile synonym zu realität ist. die böse realität ist überall!

        • das lass ich mir nicht unterstellen, süßes marenchen. es war die methode „provokantes nachfragen“. damit soll beim zuhörer ein denkprozess ausgelöst werden.

          du hättest nur sachlich bleiben sollen. ich hab nicht mit rollenspielen und sex angefangen, erstere hast du vehement verteigt und deine kompetenz betont, und mit letzterem hast du angefangen, süßes marenchen 😉

        • ät Alberto und Maren/sk:

          Eine SCHWARZE dicke Alte, Albert! Total Un-WHM. Hey, endlich mal kein Diskriminierer mehr!
          Wir sind von der Realität umgeben, wie im Film „Die Realität“. Hauptdarsteller: Keanu Reeves als Anne Wizorek. Und Maren als Morfeus.

          Maren: Wie schon mehrfach angedeutet, Dein doppelter Diminutiv ist typisch für Heteras, um sich sexuell attraktiv zu machen. Darauf reagieren wir wegen Deiner Doppelmoral.

          Denn: Was verlangst Du? Du darfst alles machen, und die Kerle haben das gefälligst zu ignorieren? Außer George Clooney oder ein jüngeres Alter ego natürlich, denn den willst Du ja anziehen.

          So funktioniert Gesellschaft nicht, Maren. Du kannst keine Sonderrechte verlangen, nur weil Du eine Frau/Ausländerin/Muslimin/Linksradikale/Oberschichtlerin oder sonst eine „Minderheiten“-Angehörige bist.

        • @marenleinchen, wenn du dich sachlich unterhalten willst, musst du dich selber um sachlichkeit bemühen. sollten dir emotionen wichtiger sein, kannst du jeden x-beliebigen queer-, gender- oder feminst.I.nnen blog aufsuchen, um dich auszuleben und zustimmung zu erhalten.

          ich nehme an, dass du mich nicht für dumm hältst. du schlägst doch nicht ernsthaft vor dich mit dummen abzugeben, damit dich gespräche mit intelligenten nicht so schmerzen? mach dich doch nicht selber klein.

          mein vorschlag wäre: zuhören, nachfragen, lernen, besser werden. aber wem sag ich das 😉

        • @axel
          Was erwartet IHR?
          Dass ich meinen Nickname, den ich seit Jahren trage wegen sagen wir 5 Spinnern ändere, die damit nicht zurecht kommen?
          Und ansonsten wären das Sonderrechte?

          Es sind Sonderrechte wenn eine Frau/sonstige „Minderheit“ verlangt, das ihr mit ihr normal redet ohne ständige dämliche Anspielungen? Weil nur „Normale“ dieses Recht haben?

          Ich sag´s ja. Bullies.

        • … also die gender-matrix, mit den 4 grimme preisträgerinnen in den hauptrollen, die um die befreiung der menscheit von der bösen gender-matrix aka patriarchat kämpfen. habe ich erst jetzt kapiert. großes kino. dann bin ich wohl auch agent smith, @axel

          in welchem genre würdest du deinen film sehen: slap-stick?

        • @axel, meinst du ich darf mir eine weitere kerbe in meinen colt namens „lehrerin bei frontalunterricht zum weinen gebracht“ ritzen.

          danke @marenleinchen, dass du so ehrlich und offen über deine probleme sprichst. du hast mein volles verständnis und mitgefühl, für deine verzweifelt ausweglosen situation in die dich das patriarchat gebracht hat. frauen erfahren täglich sexismus. stell dir vor eine gute freundin hat sich auch vor recht genau 5 jahren bückstück genannt und traut sich heite nicht mehr ins internet.

        • ät Maren:

          Es geht überhaupt nicht um Albert oder mich. Es geht alleine um Dich und Deine Doppelmoral. Über die Du Dich lautstark ausschweigst.
          Deine Verkleinerung als süßes Weibchen läßt eindeutig die Bedürfnisse einer heterosexuellen Frau erkennen. Das ist auch völlig normal, Du bist schließlich ein Organismus wie jedes andere Säugetier auf dem Planeten und empfindest das, was Deine DNS Dir vorgibt.

          Daß Deine radikale Ideologie, die Du völlig unkritisch und pauschal von Deinen Freunden und Lehrern am Gymnasium im Paket übernommen hast, das Gegenteil sagt („ich darf das nicht empfinden“), erzeugt die von mir kritisierten doppelten Standards.

          Daß ich damit nicht ganz unrecht haben kann, können Dir viele (het.) Vorgängerinnen von Deiner Schule und Deiner Uni bestätigen, die etwa 10 Jahre älter sind als Du.

          Die merken nämlich im Angesicht der tickenden Uhr, daß sie Kinder und einen festen Mann, der sie versorgen kann (nicht zwingend auch muß), haben wollen, und daß der paranoide Genderquatsch dem entgegensteht.

        • ät Alberto:

          Tja, das Genre. Ich würde sagen sozialkritische Komödie. Förderung gibt es für solch „frauenverachtendes“, „menschenfeindliches“ und „rechtsradikales“ Werk wohl nicht.

          Außer, wir können die Fördergeber verarschen und unser Drehbuch links aussehen lassen, um dann ein wirklich kritisches Werk zu drehen.

          Gut, zu den Rollen: Anneleinchen ist Neo (Geschlechter gibt es ja sowieso nicht), Maren-süß ist Morfeus, wir zwei stellen die patriarchalischen Agenten dar (mit Matthias, ddbz, Roslin, Neuer Peter, Red Pill, Petpanther als Statisten-Reserve für die Smith-Vervielfachungen).
          Alice Schwarzer ist das schwarze Orakel, Nicole von Horst Trinity.
          Und der Verräter aus dem Schiff? Vielleicht Professx Vossibär. Asterix Hornscheidt? Mh, irgend ne fiese Rolle. Weiß noch nicht.

          Wieviele Kerben hast Du denn schon in Deinem Colt? Für Science-Fiction-Filme solltest Du allerdings lieber Blaster nehmen. ZB den Mauser C96 von Han Solo. Ist mit Holzgriff zum Schnitzen: http://de.wikipedia.org/wiki/Mauser_C96#Trivia

        • ät Maren:

          Du kannst es nicht akzeptieren, daß Du doppelmoralisch bist, oder?
          Deine sexuellen Bedürfnisse zu schlußfolgern ist nicht schwer, weil sie nicht differentiell sind, sondern für alle Heteras mehr oder weniger gelten.
          Bei Dir eher mehr, wenn Du Dich klein&süß machen willst, Marenleinchen.

        • Jaja, die anderen sind alle mystisch bewandert. Gendersens sind hingegen äußerst rational.
          Mal ne Knackfrage, Maren. Wieviele Geschlechter gibt es?
          Noch eine: Warum geben sich selbst Genderfrauen Avatarnamen wie doppelt-kleine Maren und sogar „Fräulein“?

        • @axel, ich mag nicht prallen und mittlerweile ist es mir auch etwas peinlich. wir wollten wirklich nur spielen, wenn der unterricht halt langweilig war. keine gewalt und absolute gender-neutralität waren oberstes gebot. auf referendarinnen haben wir uns anfangs gefreut, dann wurde es langweilig. zur lehrprobe, dem moment, wenn sie am verletzlichsten sind, die flehentlichen blicke, waren wir brav 😀

          du hast phantasie, @axel. schwarzer als oracle ist genial. was hältst du von Arbeitstitel: the matrix doing-gender? da steigen die medien berater.I.nnen voll drauf ein. hornochsenscheidt liefert das komplett skript für die szene: doing-gender im u-boot mit worten. klappt 100%-tig.

          @marenleinchen, meinst es wäre eine gute idee, als referendarin, die mit den attributen süß und klein, ironisch und humorvoll umgeht, @axel und mir kompetenzen in form von rollenspielen zu vermitteln versuchen? frauen waren übrigens noch nie besonders witzig und ironisch, @marenleinchen. spaßig ist das richtige wort 😉

        • @Maren: warum unterhältst du dich überhaupt mit solchen Schwachmaten, die mit geschätzten 30/50 Jahren noch ihre eigenen Mobbing-Erfahrungen aufarbeiten (zurückgeben) müssen? Da schämt man sich wirklich nur noch fremd.

          Wenn man nicht mal diskutieren kann, ohne ein ironisches User-Pseudonym ständig zum Thema machen zu müssen, sollte dir doch auch der Gedanke kommen, deine tägliche Internetzeit sinnvoller zu nutzen.

        • ät Alberto & Petpantherle:

          Petp: Galant kann ich als Reaktionärer wohl sein. Allerdings würde mir das von Maren als „sexistisch“ und „patriarchalisch-hegemonial“ ausgelegt.
          Im Genderland Schweden zB gilt es als blöde Anmache, wenn man einer Frau die Tür aufhält.

          Wie pflanzen sich die Schweden eigentlich fort? Oder Paranoide wie Maren? Ich glaube, ohne Befruchtungs- und Gentechnologie meiner Kollegen wären die völlig aufgeschmissen. Hier sind Rassebiologen wie ich dann doch mal nützlich.

          Alb: Ja, wir sollten auch mal nett zu Marenleinchen sein. Unsere kleinen Bosheiten bestätigen sie ja nur in ihrem fantasierten Feindbild.
          „Matrix Doing-Gender“, also Teil IV. Förderung ist uns gewiß; keine Kinozuschauer allerdings auch.

          So ein Drehbuch von Hornochsenscheidt wäre ja völlig unverdaulich:
          „Dx ist deix letzte Chance, danach gibt es keix Zurück mehr! Schluckst/spuckst/lutschst Du dx blaue/farbige/andere Kapsel, ist alles aus. Du wachst/schläfst/träumst in deix Bett auf und glaubst an dx, was Du glauben willst. Schluckst Du die rote/andersfarbige Kapsel, bleibst Du im Wunderland und ich/er/sie/es führe/leite Dx in die tiefsten Tiefen des Kaninchen/Hasen/Mäusebaus.“

          Und das wäre noch eine der harmloseren Szenen in der durchgegenderten&ableisierten Form!

        • zu allem volle zustimmung, @axel.

          mit hornochsenscheidt muss man das anders machen, um an verwertbares material zu kommen. ich würde die grimme-preisträger.I.nnen animieren die medienberatung für einen kommerziell erfolgreichen gender-sensiblen mainstream-film mit arbeitstitel matrix aka patriarchat doing-gender zu übernehmen und das auch gleich zu dokumentieren. so präpariert empfehlen wir hornochsenscheidt eine szene beisteuern zu lassen.

          das doku-material, richtig zusammengeschnitten, dürfte verwendbarsein für sendereihen wie 37 grad, oder rtl II sendeformate sein.

    • ät Matthias:

      “Wissen” ersetzt durch “Kompetenzen”

      Na super. So verschleiern die ihre Faul- und Doofheit.
      Vor der Kompetenz muß erst mal sehr viel Grundwissen kommen.

      In meiner Schule war das Verhältnis Reproduktion-Anwendung-Transfer mit 1:1:1 angegeben.

      Was in manchen Fächern wie Mathe gar nicht möglich war; und in Bio hatte man mit der Anwendung schon genug zu tun, wie ich auch im Nachhilfeunterricht sehe.

      Daß Du mit den Lehramtskommilitonen wegen so einer sachlichen Kritik bei Schlümpfesuch-Professx aneinandergerätst, ist mir ein Rätsel.

      Oder doch nicht: Lehras haben ja häufig keinen Bock auf Arbeit, wie ich zitierte, und lassen dann gerne die Schüler Blödsinn wie Gruppenspiele machen, um die Zeit rumzukriegen.

      Übrigens vielleicht auch eine Motivation für Gruppen-Analsex-Übungen und „Puff für alle“-Spielchen für Kinder unter 16.

      Daß, wie Du schreibst, Bioversager auf der Schule in der Uni Glanznoten erhielten, ist mir völlig unverständlich. Vielleicht bin ich einfach zu alt. Oder ich hatte einfach eine gute Lehrerin, die übrigens aus dem Ostblock geflüchtet war und wie ihr Mann (mein Erdkundelehrer) linker Eso-Didaktik nix abgewinnen konnte.

      Wobei verglichen mit der Uniausbildung der Biounterricht fast noch etwas unsystematisch war; da hätte ich mir mehr gewünscht.
      Meinen Schülerchen trichtere ich da wesentlich mehr ein.

      Zurück zu den Versagern: In der Berliner Charité gab und gibt es Studenten, die in der Oberstufe tatsächlich JEGLICHE Naturwissenschaft abgewählt hatten und sich mit Tralala-Fächern wie Kunstgeschichte oder LER (Atheismus, Esoterik, Religionshaß) bequem ne Eins im Abi erschlichen hatten und damit die Zulassung fürs Medizinstudium ergattern konnten.

      Mein Professor freute sich dann natürlich über die Pfeifen, denen er selbst in höheren Semestern erst mal biologische Grundlagen beibringen durfte, um die Stoffvorgabe zu erreichen.

      Generell wurde übrigens der Prozentsatz der fähigen Studenten übereinstimmend von allen Dozenten mit ***30*** angegeben.
      Super, wa? 70% der zukünftigen Ärzte werden von ihren Ausbildern für unfähig gehalten.

      Mit dem zu hohen Anteil an weiblichen Medizinstudenten (über zwei Drittel), die nach der Ausbildung wahrscheinlich nicht den steinigen Weg des Krankenhausdienstes gehen (schon wegen der Schwangerschaften), können wir uns auf ein tolles Gesundheitssystem freuen.

      Du hast recht, Matthias, das Schulsystem, insbesondere in den roten-roten/ grün-roten Ländern, ist scheiße. Die Thüringer können sich jetzt schon freuen: Die SED will als erstes die Schreibschrift abschaffen.

      Ich plädiere daher für ein französisches Modell: Drei Gymnasienarten: MINT, Sprachen, Gesellschaftskunde. Wer Medizin studieren will und kein MINT-Abi hat, muß ne knallharte Prüfung ablegen.
      Wenn er/sie die nicht schafft, kann er/sie ja immer noch ins Auffangbecken für Dumme&Faule wechseln: Gender, Soziologie, oder Marens Lehrer-Fächer.

      A propos, jetzt zu Marenleichen.

      • @ Axel

        „“Wissen” ersetzt durch “Kompetenzen”

        Na super. So verschleiern die ihre Faul- und Doofheit.“

        Viele von denen sind fachlich in der Tat recht schwach.

        „Vor der Kompetenz muß erst mal sehr viel Grundwissen kommen.“

        Zustimmung!

        „In meiner Schule war das Verhältnis Reproduktion-Anwendung-Transfer mit 1:1:1 angegeben.“

        Das ist schon wesentlich solider.

        „Was in manchen Fächern wie Mathe gar nicht möglich war; und in Bio hatte man mit der Anwendung schon genug zu tun, wie ich auch im Nachhilfeunterricht sehe.“

        Ja.

        „Daß Du mit den Lehramtskommilitonen wegen so einer sachlichen Kritik bei Schlümpfesuch-Professx aneinandergerätst, ist mir ein Rätsel.“

        Ich hätte es vorher in der Form nicht für möglich gehalten.

        „Oder doch nicht: Lehras haben ja häufig keinen Bock auf Arbeit, wie ich zitierte, und lassen dann gerne die Schüler Blödsinn wie Gruppenspiele machen, um die Zeit rumzukriegen.“

        Die machen sie teilweise auch ihre Gruppenspiele machen, weil sie sonst die Kontrolle über den Haufen verlieren würden. Die würden sonst über Tische & Bänke gehen.

        Und DESHALB soll es Gruppenspielchen geben. Um zu verschleiern, dass normaler Unterricht teilweise gar nicht mehr möglich ist.

        Und ja, eine hat auch damit argumentiert, man sei sonst selbst hinterher voll fertig. Warum eigentlich? Hier werden ganz andere Probleme nicht gelöst.

        Ich sag ja nicht, dass sie jetzt mit Härte gelöst werden müssen mal eben schnell. Aber es ist schon bemerkenswert, dass herkömmlicher Unterricht nicht mehr funktionieren soll, und deshalb soziale Spielchen in den Unterricht Einzug erhalten sollen.

        „Übrigens vielleicht auch eine Motivation für Gruppen-Analsex-Übungen und “Puff für alle”-Spielchen für Kinder unter 16.“

        Das machen die teils auch mit unter 10.

        „Daß, wie Du schreibst, Bioversager auf der Schule in der Uni Glanznoten erhielten, ist mir völlig unverständlich. Vielleicht bin ich einfach zu alt. Oder ich hatte einfach eine gute Lehrerin, die übrigens aus dem Ostblock geflüchtet war und wie ihr Mann (mein Erdkundelehrer) linker Eso-Didaktik nix abgewinnen konnte.“

        Vermutlich hattest Du wirklich eine gute Lehrerin.

        „Wobei verglichen mit der Uniausbildung der Biounterricht fast noch etwas unsystematisch war; da hätte ich mir mehr gewünscht.“

        Ja, erst unsystematisch, und dann aber in der Prüfung mal eben was richtig verstehen. Tolles Konzept.

        „Meinen Schülerchen trichtere ich da wesentlich mehr ein.“

        Ich würde Anfängern einfach den Campbell oder Ähnliches nahelegen. Das in Ruhe lesen. Oder auszugsweise. Und richtig verstehen. Und sich die Basics merken. Auch dauerhaft.

        Jetzt würden viele schreien: „Campbell? Das ist für Studenten, nicht für Schüler, der böse Kerl verlangt von den armen Schülern viel zu viel…“ Dabei ist der Campbell viel einfacher als normale Durchschnitts-Lehrbücher für Studenten der Biologie.

        Und es ist leichter zu lernen, wenn es ausführlich un dgut erklärt ist. Die kommen so leichter darein als durch normalen Biounterricht.

        Finde ich jedenfalls.

        „Zurück zu den Versagern:“ In der Berliner Charité gab und gibt es Studenten, die in der Oberstufe tatsächlich JEGLICHE Naturwissenschaft abgewählt hatten und sich mit Tralala-Fächern wie Kunstgeschichte oder LER (Atheismus, Esoterik, Religionshaß) bequem ne Eins im Abi erschlichen hatten und damit die Zulassung fürs Medizinstudium ergattern konnten.“

        Ich finde schon lange, dass es ein großer Fehler ist, ausgerechnet Medizin- und überhaupt Biowissenschaften-Studienplätze nach dem Abiturschnitt zu vergeben.

        Wer das macht, der hat doch regelrechte Klein-Fritzchen-Vorstellungen von den Leistungsanforderungen in solchen Fächern.

        Überhaupt: Gerade Medizinern sagen viele Lehrer nach, die bräuchten Lateinkenntnisse (Ein weit verbreiteter Irrtum und totaler Schwachsinn.) und müssten auch vom Schnitt her total gut sein.

        Ja, vom Schnitt um den Studienplatz zu kriegen.

        ABER: Im Studium ist dann eine ganz andere Form des Lernens angesagt als auf der Schule, und der Abischnitt hat kaum eine Aussagekraft über die Eignung. Und in dem Beruf des Arztes sind größtenteils vollkommen andere Fähigkeiten gefragt als auf der Schule.

        Ist bei Biologen meiner Einschätzung nach genauso.

        „Mein Professor freute sich dann natürlich über die Pfeifen, denen er selbst in höheren Semestern erst mal biologische Grundlagen beibringen durfte, um die Stoffvorgabe zu erreichen.“

        Das Problem ist eigentlich leicht zu lösen. Also es wäre leicht zu lösen, wenn in dem Bereich keine Wahnsinnigen an der Macht wären.

        „Generell wurde übrigens der Prozentsatz der fähigen Studenten übereinstimmend von allen Dozenten mit ***30*** angegeben.
        Super, wa? 70% der zukünftigen Ärzte werden von ihren Ausbildern für unfähig gehalten.“

        Da kann man Angst vor kriegen.

        „Mit dem zu hohen Anteil an weiblichen Medizinstudenten (über zwei Drittel), die nach der Ausbildung wahrscheinlich nicht den steinigen Weg des Krankenhausdienstes gehen (schon wegen der Schwangerschaften), können wir uns auf ein tolles Gesundheitssystem freuen.“

        So isses.

        „Du hast recht, Matthias, das Schulsystem, insbesondere in den roten-roten/ grün-roten Ländern, ist scheiße.“

        Ja. Scheiße ist es aber überall. Aber stimmt, die Ideen von denen, die ich so kritisiere, kommen überwiegend aus der rot-dunelrot-grünen Ecke.

        „Die Thüringer können sich jetzt schon freuen: Die SED will als erstes die Schreibschrift abschaffen.“

        Und wie soll dann geschrieben werden? In Druckschrift? Das ist doch viel schwieriger!

        „Ich plädiere daher für ein französisches Modell: Drei Gymnasienarten: MINT, Sprachen, Gesellschaftskunde.“

        Entweder so, oder besser noch: Entsprechende Spezialisierungsmöglichkeiten unter dem Dach eines Gymnasiums.

        „Wer Medizin studieren will und kein MINT-Abi hat, muß ne knallharte Prüfung ablegen.“

        Aber wenn, dann eine, die wirklich das prüft, was in dem Studium/Beruf gebraucht wird, und nicht wieder irgend eine neue Willkür-Sch***

        Wie krank es im Bildungssystem zugeht, kann man z.B. daran sehen, dass früher angehende Medizinstudenten, die kein Latinum hatten, es nachholen mussten und wirklich „De bello gallico“ lesen mussten.

        Anstelle im Mint-Bereich oder in Englisch aufzurüsten.

        Da kriegt man doch echt zu viel, oder? Meist wird nicht nach Vernunft entschieden, sondern irgendwelche blöden Wichtigtuer setzen sich durch, um ihr Ego zu streicheln, um ihre Hierarchietierinstinkte auszuleben.

        „Wenn er/sie die nicht schafft, kann er/sie ja immer noch ins Auffangbecken für Dumme&Faule wechseln: Gender, Soziologie, oder Marens Lehrer-Fächer.“

        Was für Fächer hat die eigentlich?

        „A propos, jetzt zu Marenleichen.“

        Marenleinchen ist wie Zucker: süß, aber raffiniert!!!

        Wobei: Vom Gravatar her…

        • ät Matthias:

          „Die machen sie teilweise auch ihre Gruppenspiele machen, weil sie sonst die Kontrolle über den Haufen verlieren würden. Die würden sonst über Tische & Bänke gehen.“

          Als Taktik der Disziplinierung/Beschäftigung? In den unteren Klassen sehr wahrscheinlich.
          Bei Erwachsenen-Umweltbildung aber eigentlich nicht mehr nötig.
          Da sind natürlich die Eltern mit schuld an der Verhunzung der Schule. Wenn bei einem schärferen Wort oder einer Strafe gleich Papi mitm Anwalt kommt….

          „Ich würde Anfängern einfach den Campbell oder Ähnliches nahelegen. “
          Der hier:

          Kenne ich gar nicht. Kennst Du Linder?

          Problem ist, daß viele Lehrerixe heute kaum noch mit Büchern arbeiten, sondern ihren Schülerchen einen Zettelwust zumuten.
          Und soo schlecht sind die Büchlein gar nicht.

          „Ja. Scheiße ist es aber überall. Aber stimmt, die Ideen von denen, die ich so kritisiere, kommen überwiegend aus der rot-dunelrot-grünen Ecke.“
          Auch in Bayern oder Sachsen? Mh, weiß nicht. Leider ist die Bildung das einzige Ressort, wo Landespolitiker noch Macht ausüben können.
          Und da werden dann aus Prinzip auch funktionierende Systeme umgeschmissen, um Macht auszuüben oder seine ideologischen „Gerechtigkeitsüberzeugungen“ durchzusetzen. Solange die eigenen Zöglinge aufs traditionelle Gymnasium oder auf die Privatschule gehen können, wohlgemerkt.

          Zur Schreibschrift & SED: Soll wohl „rationaler“ sein, wg. Computer und so.
          Aber natürlich ist es für kleine KInder schwieriger, laufend abzusetzen. Vielleicht hat einer Deiner superfähigen Didaktik-Profs das empfohlen….
          Du siehst, es geht schon los. Thüringen geht unter.

          „Entweder so, oder besser noch: Entsprechende Spezialisierungsmöglichkeiten unter dem Dach eines Gymnasiums.“

          Naaaa-Vorsicht. Der Kumpel an der Hamburger Schule hat bei sich zwei Spezialisierungen: Musik-Kunst UND MINT.
          Also Spezialisierung auf 2/3 der Fächer. Mh, kenne nicht die Praxis, aber das klingt nach Augenwischerei.

          Nee, ganze Gymnasien für einen Bereich finde ich besser. Wer die Ausrichtung seiner aktuellen Schule nicht mag, muß halt wechseln. Oder Aufbaukurse an einer entsprechenden besuchen, was man einrichten könnte, um Wechsel im Studienfach-Bereich zu ermöglichen.

          Maren: „Was für Fächer hat die eigentlich?“
          Englisch und Deutsch für Haupt-Realschule, wenn ich mich richtig entsinne.
          Da gibt es ja viele Texte mit Genderagitprop, die sie ihren Schülerchen unterjubeln kann.
          Hatte meine grüne Sozial(ismus)-Kunde-Lehrerin auch versucht. Melden wäre aber sinnlos gewesen; die Schüler waren alle auf ihrer Seite. Außer mir natürlich.

          Ich war das nackte Grauen für die Alte! Patriot und auch noch Militarist, uäh.

        • @ Axel

          „“Die machen sie teilweise auch ihre Gruppenspiele machen, weil sie sonst die Kontrolle über den Haufen verlieren würden. Die würden sonst über Tische & Bänke gehen.”

          Als Taktik der Disziplinierung/Beschäftigung? In den unteren Klassen sehr wahrscheinlich.“

          Ja, und ziemlichj verrückt. Ohne die Spielchen bricht also gleich die Anarchie aus.

          „Bei Erwachsenen-Umweltbildung aber eigentlich nicht mehr nötig.“

          Ja.

          „Da sind natürlich die Eltern mit schuld an der Verhunzung der Schule. Wenn bei einem schärferen Wort oder einer Strafe gleich Papi mitm Anwalt kommt….“

          Tja, das gibt es. Das Gegenextrem davon habe ich erlebt. Wir wurden von einem meiner beiden Lateinlehrer als „Dümmlinge“ und „Blödiane“ tituliert.

          Er so: „Dümmlinge! Ach, das darf ich ja gar nicht mehr sagen, eure Eltern wollten das ja nicht. Dann sag ich eben Blödiane!“

          Der konnte mit uns machen, was er wollte und hat glaub ich nie Ärger dafür gekriegt.

          „Kack an die Tafel!“ statt „Guck an die Tafel!“ kam von ihm auch häufiger. Und „das muss wie aus der Pistole geschissen kommen!“

          Oder dass er die Namen seiner Schüler verhohnepipelt hat.

          Vielleicht bin ich deshalb auch auf „Robin U-Bahn“ gekommen. So in der Art hat er auch Namen verändert oder kommentiert.

          Dann, wenn er eine korrigierte Klassenarbeit wiedergab, nam er den Stapel Hefte, rief immer den Namen des jeweiligen Schülers mitsamt der Note und warf das Heft durch den Raum, dass sich der Schüler das Heft vom Boden aufheben musste. Und das Löschblatt dabei nicht selten rausgeflogen war.

          Einmal nannte er bei einem Mitschüler dabei die „Sieben“ als Note, nachdem er bei mehreren öffentlich eine fünf oder sechs vorgelesen hatte.

          Und der war das auch, der uns nachsitzen ließ und eine Mülltonne im Klassenraum leerte, und wir mussten den Inhalt daraus wieder aufsammeln.

          Was wir fürs Nachsitzen mitbringen sollten? Eine Zahnbürste, meinte er.

          Und dann immer diese Drohungen: „Bis morgen habt ihr die Berichtigung, sonst gibt’s Druck!“

          In Klasse 13 war er dann plötzlich der seriöse Dr. Jeckyll. Aber mit Kindern & Jugendlichen konnte der gar nicht. (Wobei der bei uns in dem Alter auch zuweilen so Jeckyll-Phasen hatte.)

          Aber echt: Den haben die gewähren lassen. Und Beschwerdebriefe der Eltern zeriss er vor der Klasse.

          Ich kann Dir sagen: Gegen Lehrer hab ich bald – und das eigentlich vollkommen ungewollt – geradezu endlos viel auf Lager.

          Aber ich will seriös sein: Es gibt auch verdammt gute. Aber es gibt einige, auf die ich selbst jetzt noch richtig Wut habe. Und ich glaube, das geht vielen so.

          Einer meinte mal im Internet, er würde sich sogar freuen, wenn er eine Todesanzeige mit einem seiner Lehrer von früher sähe.

          Also wenn hier noch einer ein Lehrerhasser-Buch schreiben will: Ich kann euch dafür Sachen erzählen, die könnt ihr euch vermutlich gar nicht vorstellen!

          „“Ich würde Anfängern einfach den Campbell oder Ähnliches nahelegen. ”
          Der hier:

          Biologie – Der neue Campbell

          Biologie – Der neue Campbell

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          Kenne ich gar nicht.“

          Der ist DAS Buch für den Anfänger, für Schüler und Studenten im Grund- oder Lehramtsstudium. Und auch im Hauptstudium und danach noch als Quelle zum Zitieren habe ich ihn viel benutzt.

          Alles super erklärt, und man kommt gut ins Fach rein, lernt Hauptsachen von Nebensachen zu unterscheiden.

          Ich habe im Grundstudium einige Prüfungen nur damit vorbereitet und haushoch bestanden. Bei anderen Prüfungen hat er bei der Vorbereitung eine große Rolle gespielt, auch wenn ich dazu auch viel anderes gelesen habe.

          Wenn man den erst liest, und dann die eigentliche, speziellere Literatur, die der eigentliche Prüfungsstoff ist, ist man in der Prüfung dann praktisch unbesiegbar.

          Nur: Die neuen modularisierten Studis kommen nicht mehr dazu, so eine Schwarte zu lesen.

          Umso mehr müssten sie das Teil schon als Schüler kennen lernen.

          „Kennst Du Linder?“

          Klar, wurde uns aber von angeraten. Systematisch benutzt habe ich den nur im ersten Halbjahr der 11. Klasse. Im Lk kam dann „Natura 3“. Aber das ist echt nur ein Schulbuch. Ich hätte lieber gleich den Campbell gehabt, und sei es nur als Vertiefung.

          „Problem ist, daß viele Lehrerixe heute kaum noch mit Büchern arbeiten, sondern ihren Schülerchen einen Zettelwust zumuten.
          Und soo schlecht sind die Büchlein gar nicht.“

          Es gibt Bücher, die sind besser als der typische Biolehrer und seine Zettelwirtschaft zusammen. Der Campbell ist so eins.

          „“Ja. Scheiße ist es aber überall. Aber stimmt, die Ideen von denen, die ich so kritisiere, kommen überwiegend aus der rot-dunelrot-grünen Ecke.”
          Auch in Bayern oder Sachsen? Mh, weiß nicht.“

          Der Lehrer oben mit der Mülltonne und den Sprüchen gehört politisch zum konservativen Lager. Schwarze Pädagogik ist überhaupt eher bei Konservativen anzutreffen. Das ist auch alles nichts.

          „Leider ist die Bildung das einzige Ressort, wo Landespolitiker noch Macht ausüben können.
          Und da werden dann aus Prinzip auch funktionierende Systeme umgeschmissen, um Macht auszuüben oder seine ideologischen “Gerechtigkeitsüberzeugungen” durchzusetzen. Solange die eigenen Zöglinge aufs traditionelle Gymnasium oder auf die Privatschule gehen können, wohlgemerkt.“

          Genau. Für die eigenen Kinder gelten immer andere Standarts, aber klar doch.

          „Zur Schreibschrift & SED: Soll wohl “rationaler” sein, wg. Computer und so.
          Aber natürlich ist es für kleine KInder schwieriger, laufend abzusetzen. Vielleicht hat einer Deiner superfähigen Didaktik-Profs das empfohlen….
          Du siehst, es geht schon los. Thüringen geht unter.“

          Solche Profs aus Didaktik und Pädagogik sind auch auf die Idee des „freien Schreibens“ gekommen. Da dürfen Grundschüler dann Rechtschreibfehler machen und die Wörter so schreiben, wie sie wollen.

          Ich käme nicht mal während einer mittleren Alkoholvergiftung auf solche Ideen. Glaub ich jedenfalls nicht.

          „“Entweder so, oder besser noch: Entsprechende Spezialisierungsmöglichkeiten unter dem Dach eines Gymnasiums.”

          Naaaa-Vorsicht. Der Kumpel an der Hamburger Schule hat bei sich zwei Spezialisierungen: Musik-Kunst UND MINT.
          Also Spezialisierung auf 2/3 der Fächer. Mh, kenne nicht die Praxis, aber das klingt nach Augenwischerei.

          Nee, ganze Gymnasien für einen Bereich finde ich besser. Wer die Ausrichtung seiner aktuellen Schule nicht mag, muß halt wechseln. Oder Aufbaukurse an einer entsprechenden besuchen, was man einrichten könnte, um Wechsel im Studienfach-Bereich zu ermöglichen.“

          Viele Gymnasien sind halt zu weit weg vom Wohnort, und Schüler entscheiden auch schon mal darüber, wer von der Grundschule auch dahingeht.

          Außerdem muss man erst feststellen, welcher Schwerpunkt der richtige ist. Vielleicht geht das schon besser unter einem Dach.

          Aber keine Ahnung.

          „Maren: “Was für Fächer hat die eigentlich?”
          Englisch und Deutsch für Haupt-Realschule, wenn ich mich richtig entsinne.
          Da gibt es ja viele Texte mit Genderagitprop, die sie ihren Schülerchen unterjubeln kann.
          Hatte meine grüne Sozial(ismus)-Kunde-Lehrerin auch versucht.“

          Du hattest bei einer Grünen Sowi? Ich würde gern bei so einer im Nachhinein mit meinem heutigen Wissen Unterricht haben, um sie dann zur Weißglut zu bringen.

          „Melden wäre aber sinnlos gewesen; die Schüler waren alle auf ihrer Seite. Außer mir natürlich.“

          Alle liefen mit? Das ist bitter.

          Aber die Vernünftigen sind meist in der Minderheit oder Einzelpersonen.

          „Ich war das nackte Grauen für die Alte!“

          Hähähä…

          „Patriot und auch noch Militarist, uäh.“

          Hast Du Dich ihr gegenüber auch damals schon gegen die Genderei ausgesprochen? Und hat sie dann einen Termin bei Deinen Eltern gewollt?

        • Nachtrag: Der eine Lateinlehrer sagte immer, wenn er die Tür rein kann und alle aufstanden: „Bleibt sitzen, gewöhnt euch ans Schuljahrsende!“

          Leider war das nicht so witzig gemeint, wie es hier klingt.

        • ät Matthias:

          „Bleibt sitzen, gewöhnt euch ans Schuljahrsende!“ Ist der cool, hehe!

          Tja, merkwürdig, daß der sich das leisten konnte. Vielleicht, weil unpolitisch. In Berlin hat um 2000 herum ein Geschichtslehrer die „Verbrechen der Wehrmacht“-Ausstellung kritisiert. Aufm Gymnasium! Der Schlaumeier.
          Seine Schülerchen haben sofort für Lynchjustiz gesorgt. Er wurde dann auf ein anderes Gymi versetzt, wo er wieder wetterte. Erneut Antifa-Justiz.
          Schätze, daß sich Dein Lehrer heute immer noch so gebärden könnte, solange er nichts echt Kritisches von sich gibt.

          „Gegen Lehrer hab ich bald – und das eigentlich vollkommen ungewollt – geradezu endlos viel auf Lager.“
          Ich sag ja – mach nen Blog bei WordPress auf. Du könntest Geld mit Reklame verdienen, sobald Du um die 10.000 Zugriffe kriegst.

          Zum Campbell: Waren da auch die einzelnen Unifächer drin – Allgemeine Zoologie, Pflanzenbestimmung, Systematik, etc.?

          „Genau. Für die eigenen Kinder gelten immer andere Standards, aber klar doch.“
          In Dänemark gab´s mal ne linke Bildungspolitikerin, die den Privatschulen die Zuschüsse streichen wollte. Dann kam raus, daß ihre beiden Sprößlinge auch an ner Privatschule sind. Aber wohl einer, die keine Zuschüsse braucht, höhö.

          „Da dürfen Grundschüler dann Rechtschreibfehler machen und die Wörter so schreiben, wie sie wollen.“ Ja, das kenn ich schon. Erst mal drei Jahre Fehler angewöhnen dann wieder abgewöhnen. Oh Mann!

          „Außerdem muss man erst feststellen, welcher Schwerpunkt der richtige ist. Vielleicht geht das schon besser unter einem Dach.“

          Mja, gut, das Problem der kleinen Ortschaften. Vielleicht eine Schwerpunktsetzung in den beiden letzten Klassen (11 u. 12 oder 12 u. 13). Danach wird nur das studiert, was Du belegt hast. Nix mehr mit 1 erschleichen in Atheismus-Esoterik-Lebenskunde.

          „Hast Du Dich ihr gegenüber auch damals schon gegen die Genderei ausgesprochen? “

          Genderologie gab´s zu meiner Zeit noch nicht. Die Linksradikalen waren damals noch bei Antifa und Kommunismus. Dominierend in Sozialismuskunde waren zwei Kommunistinnen (offiziell! trotz DDR-kaputt), die mit der Lehrerin natürlich ganz auf Linie lagen. Wir hatten auch konservative Schüler vom Dorf, aber die mußten den Ideologiezwang der herrschenden Klasse natürlich mitmachen.

          „Und hat sie dann einen Termin bei Deinen Eltern gewollt?“
          Nenee, ich war schon lange als kleiner Teufel bekannt. Die wußte lange vorher, mit was für einem sie es zu tun haben würde. Hatte ja beim Vorgänger auch gute Noten. Zum Glück war mein Provinzgymnasium auch nicht ganz so fanatisch, selbst zu der Zeit.

        • @ Axel

          „“Bleibt sitzen, gewöhnt euch ans Schuljahrsende!” Ist der cool, hehe!“

          Ja, einzelne Sprüche waren cool, aber im Großen und Ganzen war es die Hölle.

          Er so: „Wir werden noch viel Spaß miteinander haben. Der Spaß liegt auf meiner Seite!“

          Ich sag ja: Ich habe gegen Lehrer praktisch unendlich viel auf Lager. Und mir fällt immer nochwas ein. Wobei ich pauschal eigentlich gar nichts gegen die habe. Es gibt genug, die wirklich in Ordnung sind.

          „Tja, merkwürdig, daß der sich das leisten konnte. Vielleicht, weil unpolitisch.“

          Nö, CDU. Wie christlich es auch immer sein mag, ständig aggressive Sprüche Kindern gegenüber von sich zugeben und überhaupt Angst & Schrecken zu verbreiten.

          Wenn bei dem einer eine Hausaufgabe vergessen hatte, dann musste derjenige ALLE Vokabeln in Latein von allen Lektionen sinnlos abschreiben. Das heißt also, am Anfang des Schuljahres ganz wenige. Nach einem halben Jahr schon hammermäßig viel.

          Immer ganz harte Strafen. Einmal, weil einige von uns zwei Minuten zu spät zum Nachsitzen gekommen waren. zu dem Nachsitztermin, wo er dann die Mülltonne ausgekippt hat.

          Eine Mitschülerin beschwerte sich bei ihrer Mutter, die plötzlich ankam, weil sie selbst eine Lehrerin auf der Schule war. Zu wem hielt die? Nicht zu ihrem Kind (wohlgemerkt NACH der Aktion mit der Mülltonne!), sondern zu ihrem Kollegen. Eine Krähe hackt der anderen eben kein Auge aus!

          „In Berlin hat um 2000 herum ein Geschichtslehrer die “Verbrechen der Wehrmacht”-Ausstellung kritisiert. Aufm Gymnasium! Der Schlaumeier.
          Seine Schülerchen haben sofort für Lynchjustiz gesorgt. Er wurde dann auf ein anderes Gymi versetzt, wo er wieder wetterte. Erneut Antifa-Justiz.“

          Was hatte er denn an der Ausstellung auszusetzen? Und dann noch als Geschichtslehrer? Meine Erfahrung: vor vielen Geschichtslehrern kann man sich besonders in Acht nehmen. Das sind oft besonders harte Hunde. Und bissig wie nur sonstwas, als wären sie vorher jahrelang an der Kette gehalten worden.

          Ich hatte da einen, der war mindestens genauso rabiat wie Robin U-Bahn. Wobei: Ist die nicht auch gerade dabei, Geschichtslehrerin zu werden?

          Der schrie darum von wegen wir seien „Saftheinis“.

          Gelernt habe ich bei solchen Typen fast gar nichts. Weil sich wegducken was anderes als Lernen ist.

          „Schätze, daß sich Dein Lehrer heute immer noch so gebärden könnte, solange er nichts echt Kritisches von sich gibt.“

          Ja, im Nachinein denke ich mir: Hätte dieser Kerl doch einfach den Holocaust geleugnet! Dann wären wir ihn sofort los gewesen.

          Aber mich wundert schon, dass die den haben gewähren lassen. Man vergleiche das mal damit, wie sehr Schulpraktikanten, Referendare und Junglehrer vor Verbeamtung auf Lebenszeit strampeln müssen und Tausend Kleinigkeiten beachten müssen, auch total übertrieben und ideologisch bedingt. Und der? Einmal verbeamtet, hasst Kinder offenbar und lässt sie richtig leiden.

          Anstatt ein Vorbild zu sein und ihnen was beizubringen. Der Mann hatte überhaupt keinen Grund dazu, sich so aufzuführen.

          Der hatte auch – während seinen Dr.Jeckyll-Phasen – so Ruhe im Raum.

          Solange er nix Kritisches von sich gibt? Gute Frage: Kann ein Lehrer dafür reingeritten werden, wenn er so vernünftig ist und die Genderei kritisiert? Das wüsste ich mal gerne.

          Aber was diesen einen Lateinlehrer da angeht: Nicht umsonst habe ich den Eindruck, dass Latein grundsätzlich eine Art von schwarzer Pädagogik ist. Dient ja dem Erwerb von Frustrationstoleranz, wie es immer heißt. Und soll wirklich Schülern den Humanismus näherbringen.

          Ich kann diesen Scheiß nicht mehr hören.

          Ich darf gar nicht drüber nachdenken, wie das gelaufen wäre, wenn es damals noch die Prügelstrafe gegeben hätte.

          „“Gegen Lehrer hab ich bald – und das eigentlich vollkommen ungewollt – geradezu endlos viel auf Lager.”
          Ich sag ja – mach nen Blog bei WordPress auf. Du könntest Geld mit Reklame verdienen, sobald Du um die 10.000 Zugriffe kriegst.“

          Nette Geschäftsidee und Idee zur Verbesserung der Welt.

          Wie viel Kohle gibt das wohl?

          „Zum Campbell: Waren da auch die einzelnen Unifächer drin – Allgemeine Zoologie, Pflanzenbestimmung, Systematik, etc.?“

          Das meiste davon. Pflanzenbestimmung nur ansatzweise, eher allgemeine Botanik. Dennoch: Die meisten Teildisziplinen der Biologie waren gut abgedeckt. Teils so gut, dass der Campbell für eine Klausur im Grudnstudium reichte, teils so, dass er ein guter Einstieg war, um danach schwierigere Literatur zu lesen, die nach Campbell-Lektüre viel leichter verständlich war.

          „“Genau. Für die eigenen Kinder gelten immer andere Standards, aber klar doch.”
          In Dänemark gab´s mal ne linke Bildungspolitikerin, die den Privatschulen die Zuschüsse streichen wollte. Dann kam raus, daß ihre beiden Sprößlinge auch an ner Privatschule sind. Aber wohl einer, die keine Zuschüsse braucht, höhö.“

          Aber natürlich doch.

          „“Da dürfen Grundschüler dann Rechtschreibfehler machen und die Wörter so schreiben, wie sie wollen.” Ja, das kenn ich schon. Erst mal drei Jahre Fehler angewöhnen dann wieder abgewöhnen. Oh Mann!“

          In dem ganzen Bereich geht es bald nur noch so gaga zu.

          „“Außerdem muss man erst feststellen, welcher Schwerpunkt der richtige ist. Vielleicht geht das schon besser unter einem Dach.”

          Mja, gut, das Problem der kleinen Ortschaften. Vielleicht eine Schwerpunktsetzung in den beiden letzten Klassen (11 u. 12 oder 12 u. 13). Danach wird nur das studiert, was Du belegt hast. Nix mehr mit 1 erschleichen in Atheismus-Esoterik-Lebenskunde.“

          Wie auch immer.

          „“Hast Du Dich ihr gegenüber auch damals schon gegen die Genderei ausgesprochen? ”

          Genderologie gab´s zu meiner Zeit noch nicht. Die Linksradikalen waren damals noch bei Antifa und Kommunismus. Dominierend in Sozialismuskunde waren zwei Kommunistinnen (offiziell! trotz DDR-kaputt), die mit der Lehrerin natürlich ganz auf Linie lagen. Wir hatten auch konservative Schüler vom Dorf, aber die mußten den Ideologiezwang der herrschenden Klasse natürlich mitmachen.“

          Was kann man sich darunter vorstellen, unter Ideologiezwang mitmachen?

          Hoch die Faust? Internationale singen? Und die Lehrerin war auch eine Kommunistin?

          „“Und hat sie dann einen Termin bei Deinen Eltern gewollt?”
          Nenee, ich war schon lange als kleiner Teufel bekannt. Die wußte lange vorher, mit was für einem sie es zu tun haben würde. Hatte ja beim Vorgänger auch gute Noten. Zum Glück war mein Provinzgymnasium auch nicht ganz so fanatisch, selbst zu der Zeit.“

          Selbst zu der Zeit. Aber doch nach der Wende.

        • ät Matthias:
          Der Lateinlehrer hatte ja eine ganz besonders große Meise.
          Mich hatte mein Religionslehrer mal IN den Mülleimer gesetzt. Da er außerdem gerne dreckige Witze erzählte (im Unterricht!), hagelte es aber dann Beschwerden, erfolgreich.

          Ein Priester, bißchen sexuell frustriert. Wird Zeit, daß der Zölibat endlich abgeschafft wird.

          „Was hatte er denn an der Ausstellung auszusetzen? Und dann noch als Geschichtslehrer?“
          War ein alter Militärfreak. Was er über die „edle“ Wehrmacht erzählte, war überwiegend Humbug. Das ist aber nicht der Punkt. Wenn er über die „edle“ Rote Armee referiert hätte, wäre er wahrscheinlich nicht strafversetzt worden.

          Und stimmt, meine Geschichtslehrer waren auch zum Großteil balla. Obwohl konservativ. Robin Ubahn wird Historienagitpropin in der Schule? Dann steht einer neutralen Geschichtsvermittllung ja nichts mehr im Weg…

          „Ja, im Nachinein denke ich mir: Hätte dieser Kerl doch einfach den Holocaust geleugnet! Dann wären wir ihn sofort los gewesen.“
          Stimmt, man hätte ihn ja mal kitzeln können…. 🙂

          Blog-Verdienst: „Wie viel Kohle gibt das wohl?“
          Gute Frage. Ein gutes Zubrot, denke ich. Lehrerhasserseiten dürften aber kein langfristig allein tragfähiges Konzept sein wie Modeblogs.

          „Was kann man sich darunter vorstellen, unter Ideologiezwang mitmachen? Hoch die Faust? Internationale singen? Und die Lehrerin war auch eine Kommunistin?“

          Nee, die jüngeren Westlinken hatten schon eine gewisse Abscheu gegenüber dem Opi-Sozialismus von Honi. Total uncool.
          Was aber fast mystisch aufgeladen war, waren die Themen Umwelt, Antifa, Kapitalismuskritik. Kaum gegen zu argumentieren, weil Tabu. Frauen und Gedöns nur ganz am Rande. Seltsam, daß die selbstbewußten linken Frauen sich damals noch nicht schwer belästigt und diskriminiert fühlten.

          Daran sieht man, wie modeabhängig Ideologie doch ist.

        • @ Axel

          „Der Lateinlehrer hatte ja eine ganz besonders große Meise.“

          Yepp. Das hatte er. Er, diese Steilvorlage für Enthüllungsbücher.

          „Mich hatte mein Religionslehrer mal IN den Mülleimer gesetzt.“

          Wofür? Um Gott näher zu kommen? (HA HA HA HA HA)

          „Da er außerdem gerne dreckige Witze erzählte (im Unterricht!), hagelte es aber dann Beschwerden, erfolgreich.

          Ein Priester, bißchen sexuell frustriert. Wird Zeit, daß der Zölibat endlich abgeschafft wird.“

          Ja.

          „“Was hatte er denn an der Ausstellung auszusetzen? Und dann noch als Geschichtslehrer?”
          War ein alter Militärfreak. Was er über die “edle” Wehrmacht erzählte, war überwiegend Humbug. Das ist aber nicht der Punkt. Wenn er über die “edle” Rote Armee referiert hätte, wäre er wahrscheinlich nicht strafversetzt worden.“

          Schräge Typen, schräge Verhältnisse.

          „Und stimmt, meine Geschichtslehrer waren auch zum Großteil balla. Obwohl konservativ.“

          Obwohl oder vielleicht in dem Falle auch weil?!? Keine Ahnung. Jedenfalls oft scharfe Hunde mit schwarzer Pädagogik und so, mit Schüler beleidigen, anbrüllen und auf dem Kieker haben.

          „Robin Ubahn wird Historienagitpropin in der Schule? Dann steht einer neutralen Geschichtsvermittllung ja nichts mehr im Weg…“

          Richtig. Wie wird sich das wohl auf die Jungenkrise auswirken?

          Ich fürchte, bei der fangen dann einige selbst im Jugendalter wieder das Bettnässen an… (HA HA HA HA HA)

          …einfach zu rabiat. Überhaupt dieser Menschentyp der Marke „Die resolute Frau Lehrerin persönlich“…

          „“Ja, im Nachinein denke ich mir: Hätte dieser Kerl doch einfach den Holocaust geleugnet! Dann wären wir ihn sofort los gewesen.”
          Stimmt, man hätte ihn ja mal kitzeln können…. :-)“

          Darauf kommt man als Kind nicht.

          „Blog-Verdienst: “Wie viel Kohle gibt das wohl?”
          Gute Frage. Ein gutes Zubrot, denke ich. Lehrerhasserseiten dürften aber kein langfristig allein tragfähiges Konzept sein wie Modeblogs.“

          Was genau sind Modeblogs?

          „“Was kann man sich darunter vorstellen, unter Ideologiezwang mitmachen? Hoch die Faust? Internationale singen? Und die Lehrerin war auch eine Kommunistin?”

          Nee, die jüngeren Westlinken hatten schon eine gewisse Abscheu gegenüber dem Opi-Sozialismus von Honi. Total uncool.
          Was aber fast mystisch aufgeladen war, waren die Themen Umwelt, Antifa, Kapitalismuskritik. Kaum gegen zu argumentieren, weil Tabu. Frauen und Gedöns nur ganz am Rande. Seltsam, daß die selbstbewußten linken Frauen sich damals noch nicht schwer belästigt und diskriminiert fühlten.

          Daran sieht man, wie modeabhängig Ideologie doch ist.“

          Ja, die Menschheit fängt immer wieder aufs neue an zu spinnen…

        • ät Matthias:

          „Wofür? Um Gott näher zu kommen? (HA HA HA HA HA)“

          Soso, Du kleiner Blasphemiker. Bist wohl evangelisch, was? 🙂
          Aber denk mal an Euer Genderzentrum in Hannover.
          Unsere Kinderfickerei ist ja nun mittlerweile wenigstens verboten; Gender nicht.

          „Ich fürchte, bei der fangen dann einige selbst im Jugendalter wieder das Bettnässen an… (HA HA HA HA HA)“

          Mit 16? 😉

          „Was genau sind Modeblogs?“
          Gibt´s in den USA, aber auch bei uns. Junge Frauen, die neuste Trends bequatschen, sich beim Shoppen filmen etc.
          Eine Deutsche macht das sogar hauptberuflich!

          Die veranstalten auch Mode-Austauschtreffen. Da bringen Frauen ihre getragenen Markenkleider, die sie nicht mehr wollen, zu der Veranstalterin; und während diese mit ihrem Team die Klamotten aufarbeitet und arrangiert, tratschen die Mädels bei Kaffee&Kuchen.
          Anschließend werden die Kleider anprobiert und ggfls. mitgenommen.

          So viel zum Thema „sozial konstruiertes Rollenverhalten“.
          Ich käme nicht auf die Idee, stundenlang auf Modepräsentation zu warten.

          „Ja, die Menschheit fängt immer wieder aufs neue an zu spinnen…“
          Na ja, einige in der machtgeilen Oberschicht, um noch mehr Ressourcen zu kriegen. Der Kleine Mann ist ja recht bodenständig.
          Ein Loblied auf den Kleinen Mann, der dieses Land am Laufen hält!

        • @ Axel

          „“Wofür? Um Gott näher zu kommen? (HA HA HA HA HA)”

          Soso, Du kleiner Blasphemiker.“

          Mir fiel erst hinterher ein, dass man das so verstehen könnte, als würde ich Gott im Mülleimer vermuten.

          War aber nicht so gemeint. Sondern eher im Sinne von „Was? Und sowas macht ausgerechnet ein Religionslehrer mit einem Schüler?“ Und das dann entsprechend kommentiert, entsprechend ironisch „um Gott näherzukommen?“

          Ich meine: Durch eine schlechte Behandlung bringt der Schüler nicht gerade Gott näher. Und darauf bezog sich das von mir.

          „Bist wohl evangelisch, was? :-)“

          Nee, ich bin katholisch. Und durchaus ein gläubiger Christ.

          „Aber denk mal an Euer Genderzentrum in Hannover.“

          Ist ja nicht unseres, sondern von den Ketz…ähm Protestanten.

          Und ja: ziemlich schräg dort. Hatte Frau Kelle glaub ich drüber geschrieben.

          „Unsere Kinderfickerei ist ja nun mittlerweile wenigstens verboten; Gender nicht.“

          Na gut, also das ist ja nun echt nicht miteinander vergleichbar.

          „“Ich fürchte, bei der fangen dann einige selbst im Jugendalter wieder das Bettnässen an… (HA HA HA HA HA)”

          Mit 16? ;-)“

          Ja, aber bei der? (HA HA HA HA) Wer weiß! Vielleicht laufen ihre Schüler auch einfach nur Amok.

          „“Was genau sind Modeblogs?”
          Gibt´s in den USA, aber auch bei uns. Junge Frauen, die neuste Trends bequatschen, sich beim Shoppen filmen etc.
          Eine Deutsche macht das sogar hauptberuflich!“

          Klingt ziemlich uninteressant.

          „Die veranstalten auch Mode-Austauschtreffen. Da bringen Frauen ihre getragenen Markenkleider, die sie nicht mehr wollen, zu der Veranstalterin; und während diese mit ihrem Team die Klamotten aufarbeitet und arrangiert, tratschen die Mädels bei Kaffee&Kuchen.
          Anschließend werden die Kleider anprobiert und ggfls. mitgenommen.“

          Seeehr spannend.

          „So viel zum Thema “sozial konstruiertes Rollenverhalten”.
          Ich käme nicht auf die Idee, stundenlang auf Modepräsentation zu warten.“

          Nee, vor Langeweile sterben muss echt nicht sein.

          „“Ja, die Menschheit fängt immer wieder aufs neue an zu spinnen…”
          Na ja, einige in der machtgeilen Oberschicht, um noch mehr Ressourcen zu kriegen. Der Kleine Mann ist ja recht bodenständig.
          Ein Loblied auf den Kleinen Mann, der dieses Land am Laufen hält!“

          Ja, das wird zu einem großen Teil so sein.

        • ät Matthias:

          „Nee, ich bin katholisch. Und durchaus ein gläubiger Christ. “

          Katholisch UND Biologe? So muß das sein.

          Ist ja klar, daß für die Genderbewegung verloren bist. Rassebiologe, Papist, furchtbar…. 🙂

          „Vielleicht laufen ihre Schüler auch einfach nur Amok. “
          Ich denke, bei so ner Radikalen steht sie einfach vor ner Wand. War ja bei meiner grünen Sozialismuslehrerin auch so teils. Idealistische Missionare sind nie beliebt, nicht in der Schule, Uni, Politik, Kunst…

    • was hältst du von der idee hier, @jck5000. copyright geht an unseren captian der sternenflotte commander james tiberius kirk: eine demo an der vossibär uni beantragen und dann mit 100 leuten schilder mit der aufschrift „herr prof. heinz-jürgen voss ist verblödet“ hochhalten.

      auf diese art könnte man eine juristisch klärung dieser behauptung provozieren. gibt es hier juristen, die dazu etwas sagen können? im nächsten schritte könnte man klären lassen, wie es dazu kam, dass völlig verblödet menschen zu professoren berufen werden 😀

      • Ich bilde mir ein, ich hätte dazu schon geschrieben, dass ich sowieso für eine Abschaffung des Beleidigungs-Paragrafen bin, aber ich nehme an, da standen zu viele Beleidigungen drin und Christian hat ihn gefressen (oder ich hab ihn nicht abgeschickt).

        Die Idee ist nicht gut, das gibt nur 100 Anzeigen wegen Beleidigung. Wahrscheinlich wird die auch nicht genehmigt.

        Die sinnvollere Demonstration wäre „Wir wollen verblödete Professoren als verblödet bezeichnen dürfen“, das ist freie Meinungsäußerung, beleidigt niemanden (wen denn?) und es wird schon verstanden. Das Problem ist, dass sowas nur großangelegt Erfolg hat, und dafür leben wir leider in einer zu verblödeten Gesellschaft. Ich verlinke zu dem Thema immer gerne Rowan Atkinson: http://youtu.be/gciegyiLYtY

        • aber genau das ist die idee. 100 anzeigen wegen beleidigung, durch alle instanzen und recht bekommen. dann hätte es herr prof. voss schriftlich. man muss natürlich eine chance haben zu gewinnen. es muss aber hart genug sein, dass er sich zur anzeige genötigt sieht.

          da müssen juristen ran. @elmar, dein vater war doch gerichtspräsident. frag ihn doch mal.

  2. Gewalttätiges Erzwingen von Genderkonformismus, eine rein männliche Angelegenheit?

    Winona Ryder erinnert sich an ihre Tom-Boy-Tage (ja, sie war tatsächlich einer, wenn auch ein sehr, sehr zartes Bübchen)

    “I was wearing an old Salvation Army shop boy’s suit. As I went to the bathroom I heard people saying, ‘Hey, faggot’. They slammed my head into a locker. I fell to the ground and they started to kick the shit out of me. I had to have stitches. The school kicked me out, not the bullies.
    Years later, I went to a coffee shop and I ran into one of the girls who’d kicked me, and she said, ‘Winona, Winona, can I have your autograph?’ And I said, ‘Do you remember me? Remember in seventh grade you beat up that kid?’ And she said, ‘Kind of’. And I said, ‘That was me. Go fuck yourself.’ ”

    Quelle:

    http://www.askmen.com/celebs/entertainment-news/winona-ryder/winona-bully-revenge.html

    • Erinnert mich daran, dass ein guter Freund von mir als Erwachsener mal auf den Typ traf, der ihn in Kindertagen desöfteren vermöbelt hatte.

      Und eben jener begrüßte ihn doch echt (sinngemäß) mit:

      „Ey, Du bist doch der, der immer so coole Sprüche rausgehauen hat, wenn ich ihn verprügelt habe? Wie geht’s Dir, Alter?“ + Handshake

      It’s a mad world.

      • falsch, @mama, es heißt: „it is a man’s world, man made …“ und dann zählen sie alle die tollen sachen auf.

        höchst wahrscheinlich hätte ich auch so reagiert, genauso wie die meisten männer.

        musste nicht verstehen, ich verstehe ja auch nicht warum man zu zweit aufs klo will 😉

  3. Mich interessieren ja mehr und mehr Anzeichen für eine genetisch-kulturelle Coevolution oder die Verschaltung von Biologie und Kultur.

    Dazu 2 interessante Studien:

    Die politische Orientierung eines Menschen kann mit hoher Wahrscheinlichkeit allein aufgrund der Stärke seines Ekelgefühles vorhergesagt werden, Ekelreaktion dabei als Reaktion im Gehirn im Magnetresonanzbild gemessen, Reaktion auf Bilder OHNE politischen Inhalt!:

    Starke Ekelreaktion = höchst wahrscheinlich konservative Grundhaltung

    Geringere Ekelreaktion = höchst wahrscheinlich progressive Grundhaltung

    *. „Remarkably, we found that the brain’s response to a single disgusting image was enough to predict an individual’s political ideology.“

    In a brain scanner, participants were shown disgusting images, such as dirty toilets or mutilated carcasses, mixed with neutral and pleasant images, such as landscapes and babies. [wahrscheinlich reagierten Progressive mit umso stärkeren Ekelgefühlen auf das Baby, je progressiver sie waren – a baby THE HORROR]

    Using functional magnetic resonance imaging, scientists from the Virginia Tech Carilion Research Institute – in collaboration with researchers from University College London, Rice University, the University of Nebraska at Lincoln, and Yale University – recorded brain activity of the subjects responding to the images.

    Responses to disgusting images could predict, with 95 percent to 98 percent accuracy, how a person would answer questions on the political survey.

    The results suggest political ideologies are mapped onto established neural responses that may have served to protect our ancestors against environmental threats, Montague said. Those neural responses could be passed down family lines—it’s likely that disgust reactions are inherited. [und damit auch politisch-religiöse Grundorientierungen]

    „We pursued this research because previous work in a twin registry showed that political ideology—literally the degree to which someone is liberal [heißt im englischen, besonders US-amerikanischen so viel wie in deutschem Kontext links-progressv bis linksliberal] or conservative—was highly heritable, almost as heritable as height,“ said Montague, who directs the Computational Psychiatry Unit at the Virginia Tech Carilion Research Institute.

    „People can deny their biological instincts for an idea – think of hunger strikes for political reasons,“ Montague said. „That requires a high degree of cognitive control, and that’s the point.“

    Zum Artikel:

    http://phys.org/news/2014-10-liberal-reactions-disgust-dead-giveaway.html

    Zur Studie:

    http://www.cell.com/current-biology/abstract/S0960-9822(14)01213-5

    Zweite Studie

    Männer sind gegenüber lauernden Gefahren aufmerksamer als Frauen, detektieren auf Bildern schneller Waffen als Frauen.

    *In visual displays, people locate potentially threatening stimuli, such as snakes, spiders, and weapons, more quickly than similar benign stimuli, such as beetles and gadgets. Such biases are likely adaptive, facilitating fast responses to potential threats.

    The current study reports the results of two visual search experiments, in which men showed a stronger bias of attention toward guns and knives than did women, whether the weapons were depicted wielded or not. When the weapons were depicted wielded, both sexes searched for them with more caution than when they were not. Neither of these effects extended reliably to syringes, a non-weapon – yet potentially threatening – object.

    http://www.epjournal.net/articles/threat-is-in-the-sex-of-the-beholder-men-find-weapons-faster-than-do-women/

    Eigentlich kontraintuitiv auf den ersten Blick, erwartete man doch bei Frauen als dem schwächeren und ängstlicheren, risikoscheueren Geschlecht mehr Aufmerksamkeit gegenüber Gefahren/Waffen.

    Dem ist aber nicht so.

    Offenbar sind hier Männer als die traditionellen Kämpfer/Schützer ihrer Gemeinschaften/Familien besser adaptiert auf die Gefährdungserkennung hin.

    • Hm, englische Zitierkilometer sind nicht so leserfreundlich.

      Hatte ich aber schon mal gehört, das mit dem Ekel, und zwar in einem ähnlichen ZUsammenhang: Es gibt zwei Formen des Ekels.

      Ekel1 ist angeboren und nur mäßig abtrainierbar: zB Ekel vor Kacka, Pipi, Schleim, Eiter, Blut, Spinnen, Schlangen. Also vor Sachen, die potenziell giftig oder mikrobiell gefährlich sind.

      Übrigens scheinen Männer hier weniger betroffen zu sein, weil wir durch unsere Härte-Anforderung das Unbehagen senken können. Eine kleine Spinne zB kann ich ohne Probleme mit der Hand greifen und aufs Außenfensterbrett befördern.

      Frauen hingegen tun das eher nicht; es gibt auch einige Patientinnen, die aus Angst vor Spinnen eine Pseudo-Agoraphobie entwickeln und das Haus nicht mehr verlassen. Dafür halten einige Unikliniken tatsächlich unaggressive Vogelspinnen zur Therapie.

      Die haarige Klara, kribbelkrabbel…

      —-

      Ekel 2 ist erlernt. ZB ekeln sich Vegetarier vor Fleisch; Veganer auch vor Eiern und Milchprodukten.

      Vielleicht lernen konservative aufgrund einer schnellen Schaltung oder besonderer Erziehung „Ekel“ vor bestimmten gesellschaftlichen Zuständen?
      Klänge erst mal nicht nach einem Vorteil für uns Reaktionäre.

      Allerdings: Viele Linke ekeln sich vor gar nix mehr, das ist auch nicht gut….

  4. Eine dritte Studie

    Kriminologen fiel auf, dass die Masse der gewalttätigen Übergriffe/Verbrechen in Schweden begangen wird von einer relativ kleinen Gruppe von intensiven Mehrfachtätern.

    Nun haben Forscher des Karolinska Institutes nach möglichen genetisch-biologischen Gründen für dieses Muster gesucht.

    *Experts at the Karolinska Institute in Sweden say the majority of violent crime is committed by a small group of anti-social, repeat offenders

    They have identified two genes that may be associated with extremely violent behaviour, leading them to suggest that violent criminals are born

    One of the genes is a variant of cadherin 13 (CDH13) – involved in neural connectivity – and has been linked to impulse control in violent offenders

    Dopamine is a chemical released by nerve cells to send signals to other nerve cells. It plays a major role in reward-motivated behaviour.

    Previous studies investigating MAOA’s connection with violence have proved inconclusive.

    Professor Jari Tiihonen and colleagues at the Institute analysed the genes of 895 Finnish people found guilty of criminal behaviour, organising them by the crimes they have committed.

    These ranged from non-violent offences – such as drug or property crimes – to extremely violent offences, such as homicide and battery.

    The researchers found a possible link between violent offences and MAOA, with the strongest association in the extremely violent offending group.

    Through additional research, including a genome-wide association study, they identified a gene involved in neural connectivity – a variant of cadherin 13 (CDH13) – that has been linked to impulse control in extremely violent offenders.

    ‘When compared to the control population, non-violent offenders were not observed to exhibit either variant to a greater degree, indicating that these genetic variants may be specific to extremely violent behaviour,’ Dr Tiihonen said.

    The researchers, whose findings were published in the journal Molecular Psychiatry, suggest that the low dopamine recycling, which is associated with the MAOA genotype, may result in higher aggression levels during intoxication, increasing the risk of violent behaviour.*

    Quelle:

    http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2810667/Are-thugs-BORN-not-Genes-associated-violent-behaviour-identified.html

  5. Zum Thema Gender Studies und deren Wissenschaftlichkeit ist vor ein paar Tagen ein langer, äußerst lesenswerter Artikel von Stefan Hirschauer in „Forschung und Lehre“ erschienen: „Wozu Gender Studies? Ein Forschungsfeld zwischen Feminismus und Kulturwissenschaft“ http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=17324

    Hirschauer ist nicht irgendwer, sondern ein wissenschaftliches Schwergewicht. Hier eine Zusammenfassung und persönliche Einschätzung dieses Artikels, den ich hiermit für die Liste der wichtigsten Texte des Jahres 2014 nominiere.

      • @AR: „Durchbruch“

        Durchbruch ist natürlich zuviel gesagt. Dieses Papier ist jedenfalls, um es speziell für Dich in historischen Bildern auszudrücken, ein Schuß mit der Dicken Bertha gegen die Festungsmauern des Wissenschaftlichen Feminismus (a.k.a. Gender Studies).

        Ob dieser Schuß eine Bresche schlägt, hängt auch davon ab, was man daraus macht. Dieses Papier ist nämlich künftig in sehr vielen Debatten eine Allzweckwaffe gegen die beliebten pauschalen Begründungen, es sei „wissenschaftlich erwiesen“ (von den Gender Studies), daß [… hier tagespolitische Forderung einsetzen ..] Unrecht beseitigt / alternativlos ist / auch besser für die Männer ist etc. Diese pauschalen Argumentationen sind fast nie direkt widerlegbar, weil sie keine Angriffsfläche bieten.

        Das passende pauschale Gegenargument wäre, man habe kein Vertrauen in die Produkte der Gender Studies. Für dieses Gegenargument kannte ich bisher keine unangreifbare Quelle. Martensteins bekannter Zeit-Artikel oder irgendwelche Blogposts von Amateuren zählen da gar nicht, auch wenn sie 100e Kommentare haben.

        Um die Qualität dieses Papiers noch mal klar zu machen: Hirschauer ist Sprecher und Initiator der DFG-Forschergruppe 1939 Un/doing Differences. Praktiken der Humandifferenzierung. Er gehört damit zum wissenschaftlichen Adel. Von den ca. 150 gelisteten Genderprofessuren in Deutschland (von denen Hirschauer übrigens eine besetzt) spielen nur ganz wenige in der gleichen Liga mit, s. http://www.zefg.fu-berlin.de/Datenbanken/Kollegs_Forschungsgruppen/index.html#Forschung

        D.h. wir haben hier jemand, der fachlich zur ersten Garde gehört, der Insider ist, und der dann über die feministische Geschlechterforschung Sätze schreibt wie: „[sie] ist immer noch politisch gerahmt: in der Positionierung als kritische Gegenwissenschaft, in der Vereinnahmung durch Ministerien und soziale Bewegungen, in der Handlungsorientierung des Wissens und in der Rekrutierung ihres Personals. Sie folgt noch immer der Logik einer sozialen Bewegung: Sie fasst das Forschungspersonal in Termini politischer Repräsentation auf …. lässt sich als Vehikel der Frauenförderung verzwecken, …“

        Geht’s überhaupt noch dicker? Dieser Text ist frei von verbalen Ausfällen (die hier ja leider üblich sind), inhaltlich aber eine hammerharte Kritik. Ich war selber ziemlich platt, als ich das gelesen habe. Die geschätzten Kolleginnen müßten ihn eigentlich teeren und federn für den Text, das grenzt an Hochverrat.

        Alle mir bisher bewußte generelle Kritik an den Genderstudies kam immer von Außenstehenden, Journalisten, Bloggern und sonstigen Amateuren, deren Meinung nicht wirklich fundiert ist, und konnte deshalb genauso pauschal zurückgewiesen werden. Das hat sich jetzt geändert.

        • @ mitm

          *Alle mir bisher bewußte generelle Kritik an den Genderstudies kam immer von Außenstehenden, Journalisten, Bloggern und sonstigen Amateuren, deren Meinung nicht wirklich fundiert ist, und konnte deshalb genauso pauschal zurückgewiesen werden. Das hat sich jetzt geändert.*

          Es tut mir leid, diese Meinung halte ich auch nicht für fundiert.

          Es fehlt jedes Bedenken soziobiologischer Zusammenhänge.

          Eine Soziologie ohne Biologie kann ich nicht mehr ernstnehmen.

          Eine solche Soziologie ist hoffnungslos vorgestrig.

        • Klarstellung:

          Eine GESCHLECHTERsoziologie ohne das Bedenken biologischer Unterschiede (über die anatomischen Äußerlichkeiten hinaus!) kann ich nicht mehr ernst nehmen.

          In dem ganzen Artikel finde ich nicht den leisesten Hinweis darauf, dass dem Herrn Soziologen bewusst ist, dass Männer und Frauen unterschiedliche Gehirne haben und dass das soziale/soziologisch relevante Folgen hat, dass auch Biologie ein mächtiger Faktor bei der Ausformung einer Gesellschaft/Kultur ist.

          Gerade auch im Geschlechterbereich.

        • “[sie] ist immer noch politisch gerahmt: in der Positionierung als kritische Gegenwissenschaft, in der Vereinnahmung durch Ministerien und soziale Bewegungen, in der Handlungsorientierung des Wissens und in der Rekrutierung ihres Personals. Sie folgt noch immer der Logik einer sozialen Bewegung: Sie fasst das Forschungspersonal in Termini politischer Repräsentation auf …. lässt sich als Vehikel der Frauenförderung verzwecken, …”

          Ein Gender – Amateur wie ich fasst sich kürzer: GenderStudies wollen nichts beweisen, sondern etwas erreichen.

          GenderStudies folgen einer politischen Agenda.
          GenderMainstreaming ist das politische Programm, das diese politische Agenda verwirklichen soll. Als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe konzipiert sollen prinzipiell alle öffentlichen Bereiche der Richtlinienkompetenz der Gender Mainstreamer unterstellt werden. Wie GM in die Institutionen getragen und dort top down implementiert werden soll, kann im Detail nachgelesen werden.

          Da es sich um ein umfassendes politisches Programm handelt ist die zentrale Frage nicht, ob es genügend wissenschaftlich Studien gibt, die fundierte Kritik an den GenderStudies formulieren, sondern ob der exzessive Machtanspruch der GenderMainstreamer demokratisch legitimiert ist.

        • @ mitm

          Ich sehe auch keinen Grund für Deine, wie ich find überzogene, Freude. So, dieser Typ ist also wissenschaftlicher Adel … aha.

          Ich sehe die Sache auch eher wie @Peter. Genda will keine Wissenschaft sein. Genda will politisch was bewegen, die Dinge ändern. Genda ist Politik und nicht Wissenschaft.

        • @Roslin „Eine Soziologie ohne Biologie kann ich nicht mehr ernstnehmen“

          Du ordnest die Kritik falsch ein.

          1. Der Hirschauer-Text dreht sich nicht um wissenschaftliche Einzelinhalte oder einzelne Theorien der Gender Studies. Die Kritik richtet sich gegen die Wissenschaftsmethodik bzw. Wissenschaftstheorie, die als interessengeleitet und damit defizitär angeprangert wird, und gegen die Methoden, wie (ggf. minderqualifiziertes) Personal ausgewählt wird. Damit wird indirekt den Produkten dieses Wissenschaftsbetriebs eine mindere Qualität bescheinigt.

          2. Sofern man annimmt, daß Hirschauer als „biologiefreier Soziologie“ argumentiert (was ich ihm nicht so einfach unterstellen will, denn er erwähnt ja explizit die Bezüge zur Biologie), dann wäre die Nichtberücksichtigung der Biologie in den Gender Studies allenfalls ein zusätzlicher Kritikpunkt, der die Kritik von Hirschauer bestenfalls verstärkt, aber nicht abschwächt.

  6. Zum Totengedenken – Gräber

    D.h., nur Grabmäler, Reste davon, zunächst das der Valentine de Biraghe, geborene Balbiani.

    Ehefrau des französischen Kanzlers René de Biraghe, der das Monument für seine 1572 gestorbene Frau bei dem Bildhauer Germain Pilon in Auftrag gab.

    Erhalten blieb die Liegfigur, Bekrönung des großen Grabdenkmales, die die Verstorbene auf einem Ruhebett zeigt, in sorgfältiger Kleidung, bei der Lektüre eines Buches, wahrscheinlich der Bibel.

    Erhalten blieb auch ein Relief, das ursprünglich in Augenhöhe des Betrachters auf dem Sockel des Monumentes angebracht war.

    Es zeigt in Lebensgröße den nackten Leichnam der Toten, ungeschönt, abgehärmt, mit schlaffen Brüsten und hervortretenden Rippen, eingefallenen Wangen, ausgemergeltem Gesicht, schütterem Haar – ein Bild des Verfalls, ein eindringliches Memento Mori, gerade im Kontrast zur vornehmen, lesenden Dame darüber.

    Valentine war 54 Jahre alt, als sie starb.

    Ihr Mann überlebte sie um rund 10 Jahre, wurde nach ihrem Tode Kleriker, brachte es noch zum Kardinal, wurde in derselben Kirche begraben wie seine Frau, sein Grab befand sich dem ihren gegenüber in der gleichen Seitenkapelle des gotischen Baus.

    Ebenfalls ein Werk von Germain Pilon, vielleicht sein Meisterwerk, geschaffen 1583-85, ließ auch von diesem Grab, noch aufwändiger einst als das seiner Frau, die Revolution nur die bekrönende Figur des Toten übrig, dargestellt in vollem Ornat eines Kardinals der Römisch-Katholischen Kirche, als Beter, allerdings nicht in Marmor, sondern in Bronze, ursprünglich lebensecht bemalt, beherrscht vom Rot des grandiosen Mantels.

    Diese Statue befindet sich heute wie die seiner Gattin Valentine im Louvre.

    Ursprünglich geschaffen für die gotische Klosterkirche Sainte-Catherine-du-Val-des-Écoliers in Paris, die samt Kloster bereits in den 70’er-Jahren des 18. Jhdts. abgebrochen wurde, hier zu sehen auf dem Plan Turgot von 1739 (li. Ste. Catherine, re. die barocke Jesuitenkirche, in die die Gräber später verbracht wurden, dazwischen die Fontaine Ste. Catherine, eine Stiftung des René de Birague, heute ebenfalls längst verschwunden).

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/68/Paris%2C_quartier_Saint_Antoine.JPG/784px-Paris%2C_quartier_Saint_Antoine.JPG?uselang=fr

    Die Klosteranlage wich einem kleinen, feinen Marktplatz, der, 1784 fertiggestellt, einem Entwurf von Jacques Germain Soufflot folgt, dem Architekten des Panthéon.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/08/France_20101125-140503_27720_PlMarcheSteCatherine.jpg/800px-France_20101125-140503_27720_PlMarcheSteCatherine.jpg?uselang=fr

    Da die Fischhändler auf dem Marktplatz frisches Wasser brauchten, wurde in einer vom Platz wegführenden Sackgasse die Fontaine de Jarente errichtet (1783, entworfen von Caron, schönstes Louis-XVI.):

    Vor dem Abbruch der Klosterkirche wurden die Gräber abgebaut und in die nahegelegene ehemalige Jesuitenkirche von Paris überführt.

    Dort ereilte sie die Zerstörungwut der Revolutionäre, die monumentale Bronzestatue des Kardinals entging mit knapper Not der Einschmelzung.

    Die Revolution brauchte Kanonen, keine Kunstwerke.

    René de Birague, aus vornehmer, reicher Mailänder Familie, war einer der engsten Vertrauten der Königin Katharina von Medici.

    Seine Rolle und Verantwortung hinsichtlich der Bartholomäusnacht 1573, dem massenmörderischen Rundumschlag gegen Frankreichs Protestanten, ist umstritten.

    Darum zum Schluss eine (toten-)klagende Maria, ebenfalls eine Figur des großen Germain Pilon, aus Terrakotta, mit Resten der ursprünglichen Bemalung (1580’er Jahre, Pilon starb 1590), eigentlich nur ein Modell für eine Marmorskulptur, also eine zur Zerstörung bestimmte Vorarbeit, überlebte sie in der Sainte-Chapelle von Paris die Zeiten, heute auch im Louvre.

  7. Zu Matthiasens Humbug-Link hier noch ein schönes Video von Lann „Asterix“ Hornscheidt persönlich.
    Ein „feministisches Gedicht“ als Video, gefilmt 2012 auf dem Flughafen Tempelhof:
    „SPUREN LEGEN_VERWEHEN“

    A propos Matthias‘ Flugi-Empfehlung: Die deutsche Sprachwelt verschickt kostenlos neongelbe und damit sehr schön auffällige Anti-Gender-Aufkleberchen:

    DIE SP_INNEN!

    In Studierxs-Städten wie Berlix oder Jenx pappt ja häufig Gender-und PC-Quatsch auf Laternenpfählen, Ampeln usw.
    Was ich da schon alles beim Warten auf Grün abgeknibbelt habe! 🙂

    Könnte man doch mal ein bißchen „gegenkleben“, oder?

    In der Mensa kleb ich meine Sticker immer auf die Propaganda-Zettelchen der linksradikalen Studierxs und verbessere falsche Formen wie „Studierende“.

      • Tja, Genderpornos verlangen eine gewisse Härte. In Potsdam hat sich der durchgegenderte Asta übrigens mal ein „Transgender-Porn“ [sic] für 70 Euro gekauft. Studentische Semesterbeiträge, versteht sich,
        Bis heute ausleihbar im fem-Archiv. Kriegste aber nur mit Gesichtskontrolle. Als Mann aber schon mal gar nicht, weil Du Dich an den zwei (und mehr) Darstellern, die beide Busen UND Dötli haben, erregen könntest. Dafür ist dieser Porn [sic] ja nicht gedacht!

        Zurück zu Lanns Filmchen: Der Anfang ist noch harmlos. In der Mitte zieht Asterix sich aus und bemalt sich mit Ölkreide (?). Zum Glück hält sie ihr Engels-Antlitz niemals in die Kamera.

    • sorry, beim tippen lief das video noch, also minute 5 und edith:

      malen mit kreide und plappern unzusammenhängendes zeug, wie kleine kinder. das einschwingen ist dann wieder eher weiblich.

  8. Via Genderama: „Men who had slept with more than 20 women lowered their risk of developing cancer by almost one third, and were 19 per cent less likely to develop the most aggressive form. (…) But when asked whether public health authorities should recommend men to sleep with many women in their lives Dr Parent added: „We’re not there yet.“ “

    Da steht doch der Staat/die Gesellschaft/das Gesundheitssystem in der Pflicht!

    Männer, protestiert für bezuschusste Puff-Besuche! 😀

    • mit der übung „mein geschlechtergerechter puff“ sollen also gesundheitspolitische maßnahmen vorbereitet werden 😉 ich glaube ich muss meine einstellung zum bildungsplan überdenken!

      mit der studie bewaffnet, sollte mann mal versuchen puff-besuche unter gesundheitlichen vorsorgeaufwendungen abzusetzen. das könnte klappen.

  9. November – der Monat der Toten

    Ein noch drastischeres Ecce homo als das der Valentine de Birague zeigt die Statue des René de Chalon, Prinz von Oranien, auf seinem Grabdenkmal, seit ca. 1790 in der Stiftskirche von Bar-le-Duc zu sehen.

    1544 kam er bei der Belagerung von Saint-Dizier zu Tode, 25 Jahre alt, getroffen von einer Kanonenkugel.

    Bevor der Leichnam des Prinzen, auch Graf von Nassau-Breda, nach Breda, in seine Heimat, zurückgebracht wurde, wurde er „ausgeweidet“ (u.a., um die Verwesung zu verlangsamen).

    Die Eingeweide und das Herz wurden in Bar-le-Duc beigesetzt, der Heimat seiner Frau Anne de Lorraine, in der Nachbarschaft der Festung Saint-Dizier.

    3 Jahre später gab diese das (Eingeweide-)Grabmonument in Auftrag, ursprünglich in der Schlosskirche von Bar-le-Duc aufgestellt.

    Es zeigt den Umgekommenen als verwesenden Leichnam, Hautfetzen bedecken den weitgehend entfleischten Oberkörper.

    Der Tote hält sein Herz in der Linken (ursprünglich die Herzurne, verschwunden in der Revolution) und hebt es zu Gott empor, gleichzeitig seine Hoffnung auf Wiederauferstehung symbolisierend.

    Das Grab wird allgemein dem größten lothringischen Bildhauer der Epoche Ligier Richier (* 1500 in Saint-Mihiel/Lothringen – + 1567 Genf, er war Protestant, ging 1563 in’s Genfer Exil) zugeschrieben, obwohl er archivalisch nicht direkt mit dem Werk in Verbindung zu bringen ist.

    Aber wer sonst hätte es machen können. Er war ein Großer, hat mit Sicherheit andere Skulpturen für die Schlosskirche von Bar gefertigt (viele davon seit der Revolution verschollen – Scheixrevolution!).

    Die Grabinschrift spielt darauf an, dass René in der Kirche, in der das Grab bis ca. 1790 stand, der nach 1792 abgebrochenen Schlosskirche von Bar-le-Duc, seine Frau Anne de Lorraine, Tochter des Herzogs von Bar, geheiratet hatte.

    Le cœur d’un Prince ha repos en ce lieu
    O viateur, qui d’amour souvereine,
    En son vivant, ayma le Signeur Dieu :
    Charles Cesar, et Anne de Lorreine,
    A Dieu rendit l’ame pure et sereine,
    Qui de sa main le fit et composa.
    Le cœur surpris de mortelle avanture,
    En ce lieu propre ou Anne il espousa,
    Pour son confort est mis en sepulture.

    (Louis des Mazures, 1557)

    René de Chalon (1519 – 44), Prinz von Oranien, Graf von Nassau-Breda, amtierte seit seinem 21.Lebensjahr als Statthalter Kaiser Karls V. in weiten Teilen der Niederlande.

    1540 hatte er in Bar-le-Duc, der Hauptstadt des Herzogtums Lothringen-Bar die Tochter des dortigen Herzogs geheiratet, Anne de Lorraine.

    Das einzige Kind der beiden, ein Töchterchen, wurde 1544 geboren, lebte aber nur 3 Wochen.

    Im Krieg zwischen König Franz I. von Frankreich und Kaiser Karl V. belagerte René in kaiserlichem Auftrag die französische Festung Saint-Dizier nahe der Grenze des Herzogtums Bar, bei der er umkam.

    Der Kaiser wohnte seinem Todeskampf bei und informierte persönlich die Witwe vom Tod ihres Gatten, auch von dessen Wunsch, so dargestellt zu werden, wie er mutmaßlich 3 Jahre nach seinem Tode aussehen würde.

    Ohne leiblichen Erben (er hatte nur einen unehelichen, also nicht erbberechtigten Sohn) wurde sein Vetter Wilhelm von Oranien, der berühmte Wilhelm der Schweiger, sein Nachfolger und Erbe in den Niederlanden.

    Der dem Hause Habsburg wenig Freude machte.

    Die junge Witwe Anne heiratete 1548 mit 26 Jahren den Fürsten von Croy, einen 52-jährigen Witwer.

    Dem gebar sie 1549 einen Sohn, der jedoch erst nach dem Tod seines Vaters das Licht der Welt erblickte.

    Mit 27 Jahren zum 2. Mal verwitwet, heiratete Anne kein drittes Mal, widmete sich fortan der Erziehung ihres Sohnes und starb 1568, 46-jährig, im niederländischen Diest.

    Hier der Grundriss des Schlosses der Herzöge von Bar, in der Mitte zu sehen die Schlosskirche (X), Grablege der Herzöge, in der sich auch Renés Eingeweidegrab ursprünglich befand.

    Das im Wesentlichen im 16. Jhdt. ausgebaute Schloss wurde 1670 auf Befehl Ludwigs XIV. fast völlig zerstört, der Schlosskirche gab die Revolution nach 1790 den Rest.

    Bis heute hat sich von der Anlage nur der Uhrturm erhalten

    sowie der Rechnungshof, Sitz der herzoglichen Finanzverwaltung.

    Die überdauert natürlich alle Umschwünge, wird immer und von allen gebraucht.

    Am wenigsten von den Untertanen.

    Denen selbst Revolutionen nicht viel bringen (s. Gregory Clark).

  10. Movember 14

    Auch Arne hatte einen kürzlichen Post dazu. Hier eine Ansprache dazu von softspoken Billy Clement (gleichnamiger Youtube Kanal, sehensert besonders auch sein letztes Video „Maiden, wife and crone“). Er erklärt auch was es ist.

    „Movember’s here, time to grow a mo and raise the profile of men’s health worldwide!
    Join/donate here: http://uk.movember.com/get-involved/

    • Ribery und Pierre Vogel machen auch beim Movember mit!

      Ernsthaft, in diesen vom Thema Salafismus beherrschten Wochen ist das so wie es der Typ trägt nicht das beste Symbol.

        • Kann doch kein Zufall sein, dass dieser Muselmann, Kinderschä physiognomisch Herausgeforderte grade jetzt den Rübezahl-Look für sich entdeckt, oder?

          • @3ich
            Wäre er nicht so ein Arsch, würde das gar nicht erwähnt werden.
            Unseren Buckelfips (Kevin Großkreutz) hab ich zum Beispiel total lieb und der hat noch nicht mal nen Hals! 😀

        • Ich wundere mich halt auch bei David, was der immer wieder für einen unüberlegten Scheiß raushaut, obwohl er ja nicht dumm ist.

          Jetzt habe ich nochmal nachgeschaut, was er zu den zwei wegen sexuellen Missbrauchs angeklagten Lehrerinnen geschrieben hat:

          „Ich halte das Sexualstrafrecht aber auch nicht für über jeden Zweifel erhaben. Ein 16-jähriger, der mit dem Ereignis angibt und offensichtlich eingewilligt hat, kann (sofern psychopathologisch keine besonderen Umstände anzunehmen sind) für mich kein Opfer einer schweren Straftat sein.“

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/10/10/zwei-lehrerin-haben-einen-dreier-mit-einem-schuler/

          So weit so gut.

          Aber ein Mann, der mit einer 17-jährigen Prostituierten, die er für volljährig hält, Sex hat, ist ein „Kinderschänder“? Srsly? 😕

          „Wäre er nicht so ein Arsch, würde das gar nicht erwähnt werden.“

          Über fette und/oder hässliche Radfems würde sich ja auch niemand aufregen, wenn sie nicht solche Ärsche wären.

        • Du schon wieder.

          Dieses bierernste Posting hat mein Persönlichkeitsanteil geschrieben, der Fußballprolet ist.

          Ich hasse Ribery, und dass er das Alter einer 17-jährigen Prostituierten nicht kennt, die er sich extra aus Frankreich einfliegen lässt (und ne Woche lang im Hotelzimmer bumst), kannst du deiner Oma erzählen.

          Als Assad- und RAF-Apologet die politisch korrekte Humorpolizei geben, das hat was.

          für scherzhafte, nicht ausgeschriebene und noch durchgestrichene Begriffe lass ich mir schon dreimal nicht von dir den Prozess machen.

          und was du in der letzten Diskussion geschrieben hast, war teilweise knalldoof und inkonsistent (beispielsweise ratloser pinocchet-verehrung unterschieben, aber selbst bei jedem Vorwurf der Apologie und Uninformiertheit pikiert aufschreien)

        • „Als Assad- und RAF-Apologet die politisch korrekte Humorpolizei geben, das hat was.“

          Du hast echt nicht mehr alle Tassen im Schrank.
          Vielleicht zitierst du mal, worauf du dich da beziehst, wenn du mit sowas kommst.

          „und was du in der letzten Diskussion geschrieben hast, war teilweise knalldoof und inkonsistent (beispielsweise ratloser pinocchet-verehrung unterschieben, aber selbst bei jedem Vorwurf der Apologie und Uninformiertheit pikiert aufschreien)“

          Das war sicher naheliegender als meine angebliche Assad- und RAF-Apologetik.

          „obwohl er ja nicht dumm ist.“

          Das muss ich zurücknehmen.

        • Da David echt schamlos lügt, zitiere ich meine „Assad-Apologie“ lieber mal selbst:

          „Tatsächlich ist es schwierig, an objektive Informationen zu kommen und hinsichtlich der Schandtaten von Assad, Gaddafi etc. wurden viele Falschmeldungen verbreitet. Z.B. die Ausgabe von Viagra an Gaddafis Truppen, um systematisch zu vergewaltigen – das war ein Hoax.

          Dass Assad seine Armee gezielt unschuldige Frauen und Kinder töten, aber nicht gegen bewaffnete Gruppen kämpfen lässt, die ihn beseitigen wollen, kann ich nicht nachvollziehen. Das heißt nicht, das es nicht stimmt, vielleicht ist er ja ein sadistischer Bond-Bösewicht, der gern Kinder quält.

          In der Weltpolitik gibt es aber widerstreitende Interessen der verschiedenen Akteure und nicht nur Gute und Böse.“

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/08/16/selbermach-samstag-xcviii/

        • Besonders geil auch, dass du das Nahost-Thema wieder auf den Tisch bringst zu einem Zeitpunkt, zu dem meine „stumpfen antiimperialistischen Verschwörungstheorien“ in der offiziellen Politik thematisiert werden.

          David:

          „Im Gegenteil, es sind deine Behauptungen, die sich schlecht belegen lassen, z.B. dass das saudische oder qatarische Regime ISIS fördert. Sie sind offiziell distanziert, in SA kommen Leute die IS unterstützen ins Gefängnis. Dein Vorschlag zur Krise war, man solle erstmal was gegen SA und Qatar unternehmen“ (Anmerkung: das war nicht mein Vorschlag). „Klasse! Das sind stumpfe antiimperialistische Verschwörungstheorien.“

          http://www.dailymail.co.uk/news/article-2812782/Cameron-uses-Downing-Street-talks-challenge-Emir-Qatar-stop-flow-cash-ISIS.html

          „Cameron uses Downing Street talks to challenge Emir of Qatar to stop the flow of cash to ISIS“

          „Minister’s family ties to terror
          Cousin of Qatari foreign minister was arrested for terrorist funding but freed after intense lobbying “

          http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/qatar/11203140/Ministers-family-ties-to-terror.html

        • Und zum vierten, Herr Psychologe:

          „Nette“ Debattiertaktik, krasse Anschuldigungen zu machen, darauf angesprochen, diese halbherzig zurücknehmen, es war ja gar nicht so gemeint, das wurde nur falsch verstanden 😦 :

          I: „David, statt eine nüchterne Analyse zu versuchen, setzt du leider jede Kritik oder Skepsis an deiner Position mit einem moralischen Defizit gleich.“

          D: „Das tue ich nicht. Ich gehe bei jeder Apologie von Assad oder IS erst einmal von fehlenden Kenntnissen und einseitigen Informationen aus.“

          I: „Apologie von Assad? Das ist jetzt wirklich unter der Gürtellinie.“

          D: „Das war allgemein gesprochen und nicht auf dich persönlich gemünzt. Kam vielleicht blöd rüber, dann tut es mir Leid.“

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/08/16/selbermach-samstag-xcviii/

          Und bei passender Gelegenheit wiederholen:

          D: „Als Assad- und RAF-Apologet die politisch korrekte Humorpolizei geben, das hat was.“

          Das musste ich mir wirklich mal selber vor Augen führen.

        • Das war sicher naheliegender als meine angebliche Assad- und RAF-Apologetik.

          Nö. Es gab eine sehr vage Kritik von Ratloser an Allende (worauf die sich bezieht, weiß ich selbst nicht), was dir genügt hat, ihn als Massenmörder -Sympathisanten zu bezeichnen.

          Gleichzeitig wirfst du dann mir wieder vor, mich mit „Gestalten“ gemein zu machen, weil Ratloser ein Posting von mir gefiel (zu dem ich voll und ganz stehe).

          Sorry, so fällt wirklich schwer, dich dann noch ernst zu nehmen.

          Vor allem ist es um ein Vielfaches einfacher, sich ausgewogen über den syrischen Bürgerkrieg zu informieren, als über das Pinocchet-Regime. Nicht nur gibt es unzählige frei zugängliche Quellen von allen möglichen Gruppierungen und unabhängigen Journalisten, es gab auch wohl noch nie in einem Bürgerkrieg solche Massen an Videomaterial aus erster Hand.
          Entweder man informiert sich, oder aber man äußert sich offen unter dem Vorbehalt, dass man nicht wirklich informiert ist.
          Ohne diesen Vorbehalt betrachte ich es als Apologie und Massenmord-Leugnung, wenn man nichts davon wissen will dass Assad zigtausende Menschen foltert und tötet, die legitimen Widerstand leisten oder aber Zivilisten sind.
          Willst du den Giftgasangriff leugnen und dich dabei mit Verschwörungstheoretikern gemein machen?
          Willst du die Folterungen und verhungerten Leichen aus den Assad-Knästen leugnen (davon gibt es Fotos)
          Willst du leugnen, dass Assad auf friedliche Demonstranten schießen ließ? (davon gibt es Videos)
          Dass er täglich Wohngebiete, letztens sogar ein Flüchtlingslager mit indiskriminativen Fassbomben bombardieren lässt?
          Willst du leugnen, dass er radikalislamistische Häftlinge freigelassen hat und bis jetzt kaum Anstrengungen unternommen hat, den IS anzugreifen? Dass fast alle von der SAA geführten Gefechte und Bombardements gegen die moderateren Rebellen geführt werden?

          Deine Äußerungen deuten zumindest darauf hin, und ich nehme sie ebenso ernst wie Anhänger von 9/11-Verschwörungstheorien oder Holocaust-Leugner. Informier dich doch einfach mal.

          Die Diskussion über die Golfstaaten war ein Nebenschauplatz.
          Du beklagst das Fehlen unabhängiger Quellen, aber kommst selbst mit dubios geschnittenen Youtube-Videos von deutschen Talkshows oder der Dailymail (das ist unter BILD-Niveau) daher. Da geht es übrigens nach wie vor um völlig unbelegte Vorwürfe, dass bestimmte Elemente in Qatar IS fördern. Das ist -selbst wenn – wohl kaum als direktes Engagement des Emirats selbst zu werten, die aktiv den IS bombardieren und ja auch den Cousin des Ministers festgenommen haben (warum bloß, wenn man IS doch angeblich unterstützt?) Sonst müsste man ebenso Deutschland nennen, immerhin haben wir 400 deutsche Staatsbürger nach Syrien ausreisen lassen, die für IS kämpfen.

          Auch deine Postings zur RAF fand ich indiskutabel.

          Im Übrigen hab ich nie um eine Diskussion mit dir gebeten.

        • „Vor allem ist es um ein Vielfaches einfacher, sich ausgewogen über den syrischen Bürgerkrieg zu informieren, als über das Pinocchet-Regime.“

          Pinocchet? Oder meinst du Pinocchio? Das erste Mal war mir das ja zu peinlich, darauf rumzureiten, weil ich dachte, das wäre ein Vertipper.

          „Deine Äußerungen deuten zumindest darauf hin, und ich nehme sie ebenso ernst wie Anhänger von 9/11-Verschwörungstheorien oder Holocaust-Leugner. Informier dich doch einfach mal.“

          Jetzt auch noch „Holocaust-Leugner“ – jaja, natürlich hast du mich nicht „Holocaust-Leugner genannt, du machst dir ja nicht die Finger schmutzig und deine Diskussionsgegner sind halt überempfindlich gegenüber Sachen, die gar nicht so gemeint waren („Kam vielleicht blöd rüber, dann tut es mir Leid“), ich bin nur „wie ein Holocaust-Leugner“, aber ein bißchen was wird schon hängenbleiben.

          Darunter machst du’s nicht? Und wie immer diffuse Anschuldigungen, ohne sich mal an einem konkreten Zitat abzuarbeiten.

          Du merkst irgendwie echt gar nichts.

          EOD.

        • PS:

          „Auch deine Postings zur RAF fand ich indiskutabel.“

          auch da zitiere ich lieber nochmal, auf welche Äußerung er sich bezieht, weil das schon Verleumdungen sind:

          „RAF und die Radikalisierung der linken Szene kann man nicht ohne die Schüsse auf Benno Ohnesorg und dem, was generell in der Gesellschaft los war (Nazifunktionäre in hohen Posten) betrachten.“

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/10/30/mehr-zulauf-zu-mannerrechtlichen-seiten/

        • Schön, dann mach doch mal an einem konkreten Zitat.

          Hast du zu deinem haltlosen Pinochet-Vorwurf auch noch was anderes zu sagen, als dass ich ihn mit einem c zu viel schreibe? (rumreiten ist immernoch peinlicher als falschschreiben)

          Du legst auf dich völlig andere Maßstäbe an. Und dann nach „Differenzierung“ rufen. Lächerlich.

          EOD.

          Gerne. So langsam fällt es auch unter den Stalking-Paragraphen 😉

        • Hier mal ein paar Zitate von dir:

          Die heutige CDU ist mMn feministischer als die RAF damals.

          [Originalzitat Ratloser] “Allende…mitunter einfach banal böse.”

          Oh, ein Pinochet-Fan

          (..)

          Muss ich mich übrigens gegenüber einem offensichtlichen Pinochet-Sympathisanten


          (nach einer Analogie mit „Mein Kampf“ zum Thema Form/Inhalt)

          Ist das dein Ernst, Meinhof mit Hitler gleichzusetzen?

          Das ist schon reichlich doof, und das war nicht das einzige.

          Deine RAF-Postings bin ich nochmal durchgegangen. Da war tatsächlich keines explizit revisionistisch, aber „weisen in die Richtung“ (mit ungefähr diesen Worten wolltest du mir das Jesse’sche Hufeisen nahelegen, von dem ich mich eigens schon distanziert hatte).

          Ich kann mir nicht helfen, aber bei so wenig Distanzierungsfähigkeit brauchst du nicht echt nicht wundern, wenn du (nicht nur für mich) als RAF-Sympathisant rüberkommst.

          Lassen wir es einfach.

        • „Deine RAF-Postings bin ich nochmal durchgegangen. Da war tatsächlich keines explizit revisionistisch, aber “weisen in die Richtung”“

          Ja, wenn man wirklich mal Wort für Wort durchgeht, was das Gegenüber schreibt, dann steht da oft gar nicht, was man gelesen hatte.

          „Ich kann mir nicht helfen, aber bei so wenig Distanzierungsfähigkeit brauchst du nicht echt nicht wundern, wenn du (nicht nur für mich) als RAF-Sympathisant rüberkommst.“

          Ich weiß zwar nicht, was du meinst, aber nochmal zur Klarstellung:

          Der einzige, der von uns beiden explizit eine Terrororganisation gelobt hat und sogar von Heldentaten gesprochen, bist du, David (und komm jetzt nicht wieder mit Assad):

          „Die PKK kämpft in der Türkei einen Befreiungskampf für ein unterdrücktes Volk.“

          „Ähnliche Heldentaten kann sich die RAF nun nicht auf die Fahne schreiben, Ohnesorg hin oder her“

          Nach dem „Holocaust-Leugner“ jetzt noch den „RAF-Sympathisanten“ anzuheften, irgendwann reicht’s auch, zumal ich ja mit Verweis auf Gerhart Baum meine Position klargemacht hatte. Ursachen und Gründe sind keine Rechtfertigungen.

        • Wow, das kann man wohl schon Zitatfälschung nennen, so wie du das zusammengebaut hast bzgl PKK.

          Holocaustleugner hab ich doch auch nie genannt, sehr billige Lüge!

          Du bist vollkommen unredlich.

          Ist ja jetzt alles verlinkt, deine Postings zur RAF, Assad, Pinochet kann sich ja nun jeder selbst durchlesen.
          Ebenso kann jeder meine Haltung zur PKK nachlesen (ohne dreist entstelltes Zitat),
          Wenn man mir danach noch PKK-Apologie vorwerfen will (ich sagte ja, dass ich die Richtigkeit der Beurteilung als Terrororganisation mangels profunder Kenntnisse nicht beurteilen kann), dann muss und kann ich damit leben.

          Ich stehe jedenfalls zu meinen Postings.

        • „Holocaustleugner hab ich doch auch nie genannt, sehr billige Lüge!“

          Zitat David:

          “Deine Äußerungen deuten zumindest darauf hin, und ich nehme sie ebenso ernst wie Anhänger von 9/11-Verschwörungstheorien oder Holocaust-Leugner. Informier dich doch einfach mal.“

          „ohne dreist entstelltes Zitat“

          Plötzlich so empfindlich? Warum zitierst du es dann nicht ganz?

          „Ich finde auch die stalinistische PKK nicht besonders dolle, aber der Vergleich mit der RAF hinkt gewaltig.
          Die PKK kämpft in der Türkei einen Befreiungskampf für ein unterdrücktes Volk. Ob die Einstufung als Terrororganisation (noch) berechtigt ist oder mehr auf einem Geschenk an eine sich dem Westen annähernde Türkei beruht, das kann und will ich mal nicht beurteilen.

          Aber in Kobane, das wie die anderen Autonomiegebiete weitestgehend demokratisch verwaltet ist, kämpfen nicht nur YPG / PKK, sondern auch FSA, Peshmerga und vor allem viele zum Zwecke der Selbstverteidigung bewaffnete Zivilisten gegen feindliche Invasion und Genozid, zusätzlich unterstützt durch die US-Koalition (ohne die Kobane längst an die Barbaren gefallen wäre)
          Ähnliche Heldentaten kann sich die RAF nun nicht auf die Fahne schreiben, Ohnesorg hin oder her.“

          Deiner Ansicht nach kämpft die PKK für ein unterdrücktes Volk und kann sich Heldentaten auf die Fahne schreiben (Kampf um Kobane), wodurch die Anschläge auf Zivilisten in einem anderen Licht erscheinen.

          Da ist kein Interpretationsspielraum.

          Keine inhaltliche Verfälschung, es sei denn, man bezieht die Heldentaten auf den Kampf für das unterdrückte Volk (da hast du evtl. recht, das könnte man missverstehen).

          „Du bist vollkommen unredlich.“

          Klar, im Gegensatz zu dir, nicht?

        • Zitat David: Deine Äußerungen (…) nehme sie ebenso ernst wie 9/11-Verschwörungstheorien oder Holocaust-Leugner

          qed.

          Da ist kein Interpretationsspielraum.

          Eben. Jetzt ist es auch nicht mehr dreist entstellt, offenbar merkst du den Unterschied nicht mal.

          Mit diesem Vollzitat kann ich wie gesagt leben. Muss ich auch, das hab ich schließlich selbst so geschrieben. Und nu?

        • „Eben. Jetzt ist es auch nicht mehr dreist entstellt, offenbar merkst du den Unterschied nicht mal.“

          Wenn du diese Zitate von mir (übrigens auch aus dem Zusammenhang genommen, aber egal):

          „Die heutige CDU ist mMn feministischer als die RAF damals.“

          „Ist das dein Ernst, Meinhof mit Hitler gleichzusetzen?“

          als Beleg für RAF-Sympathisantentum nimmst (besonders bei dem CDU-Zitat erschließt sich mir der Zusammenhang nicht ganz, beim zweiten ging es dir allen Ernstes um einen Vergleich von U. Meinhofs journalistischer Arbeit mit „Mein Kampf“)

          dein Zitat “Die PKK kämpft in der Türkei einen Befreiungskampf für ein unterdrücktes Volk.”

          sowie die „Heldentaten“

          aber kein Beleg für eine Sympathie deinerseits für die PKK sein sollen, sehe ich da echt unterschiedliche Maßstäbe.

          xxx

          Im übrigen würde ich jetzt echt gerne diese Diskussion beenden, weil sie in eine gefährliche Richtung abdriftet.

          Ich würde dich bitten, den Assad- und RAF-Sympathisanten sowie die unterstellte Nähe zur Holocaustleugnung und sonstiger Verschwörungstheorien in bezug auf mich zurückzunehmen, ich würde im Gegenzug die dir unterstellte PKK-Sympathie und Nähe zu rechtsradikalen Einstellungen zurücknehmen.

          Nüchtern betrachtet ist das Ganze ein intellektueller Schwanzvergleich, bei dem wahrscheinlich verdammt viele Missverständnisse BEIDERSEITS im Spiel sind, die jetzt aufgrund der technischen Beschränkungen einer Internetdiskussion nicht mit einem verhaltnismäßigen Aufwand zu klären sind.

        • „Im Übrigen hab ich nie um eine Diskussion mit dir gebeten.“

          Da kommt wohl nichts mehr von dir, David. Schade, dass du als Psychologe (wenn das nicht nur deine „virtuelle Rolle“ ist) nicht in der Lage bist, mal ein bißchen objektiv an die Sache ranzugehen.

          Mehr als das „Friedensangebot“ kann ich nicht machen.

          Um eine Diskussion hast du mich nie gebeten, aber angefangen hat es, als du dich in meine Diskussion mit Roslin eingeklinkt hast (darum hatte ich dich auch nicht gebeten) und auf meine Weigerung, deinen Standpunkt ungeprüft zu übernehmen, mich seitdem mit wüsten Unterstellungen zupflasterst.

          Gleichzeitig reagierst du sehr empfindlich, wenn man den Spieß mal umdreht und auch deine Aussagen mal etwas „freier“ interpretiert.

          Zitat David

          „Entweder man informiert sich, oder aber man äußert sich offen unter dem Vorbehalt, dass man nicht wirklich informiert ist.

          Ohne diesen Vorbehalt betrachte ich es als Apologie und Massenmord-Leugnung, wenn man nichts davon wissen will dass Assad zigtausende Menschen foltert und tötet, die legitimen Widerstand leisten oder aber Zivilisten sind.“

          Diese Aussage ist eigentlich ungeheuerlich und disqualifiziert dich als ernstzunehmenden Gesprächspartner.

          Ich bin (!) informiert über diese Sachverhalte, vor allem aus französischen Quellen, die dir höchstwahrscheinlich nicht zugänglich sind, aber mit zunehmenden Informationen wird das Gesamtbild auch zunehmend komplexer. Natürlich habe ich auch nur ein unvollständiges Bild.

          Das zu berücksichtigen hat nichts mit Apologie zu tun.

          Von jemandem, der informiert ist, und aus den Informationen kein klares Gesamtbild entnehmen kann, zu verlangen, er solle zu seinen Äußerungen den Vorbehalt hinzufügen, er sei nicht wirklich informiert, wenn er nicht deine (auf unvollständigen Informationen beruhende) Wertung teilt, um von dir nicht der „Apologie“ und „Massenmordleugnung“ bezichtigt zu werden, spottet jeder Beschreibung.

          Ich werde mich diesen Angriffen deinerseits nicht mehr aussetzen und mich hier zurückziehen. Aber die Klarstellung zum Sachverhalt wollte ich noch anbringen.

        • Nee sorry, von mir kommt da nichts mehr. Du steigerst dich da in eine persönliche Fehde rein, an der ich keinerlei Interesse habe (im Gegenteil hatte ich dich bis gestern nach wie vor als sehr sympathischen User abgespeichert).

          Ich bleibe bei meiner Meinung, dass du zum syrischen Bürgerkrieg sehr schlecht informiert bist und – ich vermute aufgrund weltanschaulicher Perspektive – eine ethisch sehr fragwürdige Position einnimmst.

          Wer wie du ohne jegliche Basis einem Kommentator selbst vorwirft, „Pinochet-Fan“ zu sein, aber dann so angefasst ist wenn jemand ihm gegenüber auch nur von „RAF-Apologie“ spricht, dem kann es nicht um die Sache gehen.
          Wenn du deine zweifach und sehr selbstbewusst vorgetragenen Anschuldigungen gegen Ratloser (und teilweise auch gegen mich) trotz Forderung nicht mal zurückziehst, und dich bei dich selbst betreffenden (deutlich fundierteren, wie auch harmloseren) Bezeichnungen seitenweise echauffierst, anstatt dich mal glaubhaft von RAF oder Assad zu distanzieren, dann brauche ich das nicht ernst nehmen.

          Für dich ist das ganz offensichtlich persönlich, für mich nicht.
          Ich unterhalte mich auch gern wieder mit dir völlig neutral über Themen die mich selbst interessieren, aber hör mit dieser albernen Fehde auf.

        • David, ich hatte dir angeboten, dass wir gegenseitig alle Anschuldigungen zurücknehmen.

          Wenn du darauf eingehst, würde mich das freuen. Wenn nicht, auch egal.

          Aber dann tu nicht so, als ob ich der einzige von uns wäre, der sich in etwas hineingesteigert hat.

        • Hi ichichich und david,
          ich habe den Eindruck, dass – vielleicht jahreszeitlich bedingt (?) – gerade im Augenblick viele Leute dazu neigen, nicht so richtig im angemessenen seelischen Gleichewicht zu sein. Ist jedenfalls gerade in meinem Bekannten-, Verwandten- und Freundeskreis so – überdurchschnittlich viele sind gerade scheiße, drauf, deprimiert, aggressiv etc., keine Ahnung woran das liegt.

          Aber könnte es vielleicht sein, dass es euch beide gerade auch etwas erwischt hat?

          Ich habe mir eure Streitereien gerade mal durchgelesen, ich erinnerte mich dabei an eine doofe Streiterei, die ich vor einigen Jahren mal mit einem anarchistischen Genossen wegen eigentlich relativ trivialer Themen und Anlässe hatte . (War damals übrigens nicht gerade eine Glanzleistung von mir.)
          Es hat Monate gedauert, bis wir den Konflikt beigelegt haben.
          Danach hatten wir allerdings zumindest etwas darüber gelernt, wie es passieren kann, dass an sich gutwillige Personen sich wegen relativ banaler Anlässe zerstreiten und waren uns darüber bewusst, dass der Aufbau einer konstruktiven sozialen Bewegung nur gelingen kann, wenn man lernt sowas in den Griff zu kriegen.

          Ich hoffe, ihr beide kriegt das etwas schneller hin.

        • Ich bin zurzeit tatsächlich etwas gestresst (und umso mehr Arbeit, umso öfter findet man mich hier am Prokrastinieren), daran mag es auch liegen. Hab zum Glück ab nächster Woche Urlaub.

          Wobei ich wirklich bei den meisten mir angelasteten „Privatfehden“ nicht den geringsten Groll auf die andere Person hege, auch auf triple-ich eigentlich nicht, denn der gehört eigentlich zu den Guten (das sag ich nicht WEIL, sondern OBWOHL er linksradikal ist 😉 )
          Nur gestern abend ging er mir irgendwann wirklich ziemlich auf den Geist.
          Aber an mir soll es nicht liegen, ich nehme natürlich gerne alles zurück, was es zurückzunehmen gibt.
          Ich hab da auch unsauberes argumentieren zum Anlass genommen, selbst unsauber zu argumentieren und zu beschuldigen.

        • Auch wenn du mich hier nicht direkt angesprochen hast, David, hast du’s wohl indirekt.

          „Aber an mir soll es nicht liegen, ich nehme natürlich gerne alles zurück, was es zurückzunehmen gibt.“

          Das lässt natürlich viel Interpretationsspielraum („was es zurückzunehmen gibt“), und das noch in Verbindung mit weiteren fragwürdigen Etikettierungen („Linksradikalismus“) und dezentem Eigenlob.

          Ich hatte gehofft, du könntest auch mal die Metaebene betreten.

          Aber so oder so hatte ich vor, Diskussionen mit dir erstmal lieber aus dem Weg zu gehen. Also, egal, wie gesagt.

        • Puh, du kriegst aber auch jedes Wort in den falschen Hals, oder? :-/

          Ich meinte das so nicht. Ich möchte dir überhaupt kein Label anheften, was du selbst explizit nicht haben willst.
          Also nicht nur die Apologie nehme ich zurück, sondern auch den Linksradikalismus.

          Ich glaub, wir können schon miteinander auskommen.

          But give me a break 😉

      • Ach David.

        Das kommt aus Australien in guter Absicht.

        Und das da nun Salafisten mit Langbärten (keine Mo’s wie im Movember) sind oder ein Ribery tut nichts zur Sache. Slafistische Langbärte wie Ribery’s findet man übrigens auch in Modemagazinen. Ist gerad Trendy in dieser kranken durchgeknallten Mob Welt.

        • … und die Fräuleins scheinen auf salafistische Langbärte gerade abzufahen. Deshalb lässt sich vielleicht auch ein Ribery gerade jetzte einen stehen.

        • Der Typ hat sich übrigens seinen vorigen Bart abgeschnitten (spricht darüber in seinen Movember Video, das andere ist älter) und lässt sich einen Mo wachsen.

  11. https://twitter.com/hashtag/EMMAistf%C3%BCrmich?src=hash

    Auf Twitter geht gerade ein Shitstorm sondergleichen auf die Emma hernieder … man wollte wohl Imagepfege betreiben:

    http://www.emma.de/thema/emma-ist-fuer-mich-317967

    hat aber die Lage komplett falsch eingeschätzt. Für gefühlte 50% der Tweets ist Emma nicht radikalfeministisch genug (unter diesen Tweetern alle üblichen Verdächtigen), für 30% zu altmodisch und für 20% zu feministisch… ich konnte bei etwas Blättern keinen einzigen positiven Tweet finden (außer 2 von der Emma-Redaktion).

    • „Auf Twitter geht gerade ein Shitstorm sondergleichen auf die Emma hernieder … man wollte wohl Imagepfege betreiben“

      Das war wohl prädestiniert, ähnlich in die Hose zu gehen wie schon #myNYPD

      http://www.huffingtonpost.com/2014/04/22/mynypd-nypd-twitter_n_5193523.html

      Warum hat #aufschrei so gut funktioniert und dies hier nicht? Weil hier Zustimmung erbettelt wird und eine Steilvorlage für Verballhornungen geliefert wird.

      Emma hat Twitter nicht kapiert und dachte, das würde ähnlich funktionieren wie die sorgfältig ausgesuchten Foto- und Videobotschaften. Bei Twitter hat Emma allerdings keine Endredaktion.

      Bei #aufschrei konnte, obwohl die Mehrzahl (?) der Posts Trollereien oder Kritk am #aufschrei-Konzept waren, die bloße Anzahl der Posts als Beleg für eine mindestens ebenso große Anzahl an stattgefundenen sexuellen Belästigungen herhalten, wörtlich zitiert wurden nur wenige, besonders krasse Beispiele als stellvertretend für die Masse.

    • Ok, also einmal, EINMAL muss ich bekunden, für wie schwachsinnig ich insgesamt dieses rumreiten auf „auch Frauen und Kinder unter den Opfern“ halte.

      Klar wär es nett, wenn man genauere Angaben erhalten würde, also z. B. 200 Männer, 150 Frauen, 100 Jungen, 50 Mädchen (willkürlich gewählt jetzt, natürlich) wurden ermordet. Allerdings auch utopisch, weil das könnte so schnell niemand überblicken, auch beim besten Willen nicht, sind ja eh immer mehr grobüberschlagene Schätzungen.

      Der Grund, warum sich diese Sprechformel etabliert haben dürfte: gerade im Zusammenhang mit Kriegshandlungen würde der Hörer ohne diesen Zusatz doch wohl automatisch davon ausgehen, die Toten wären ebenso kampfbereite, erwachsene Männer. Sind sie aber immer seltener. Als Faustformel fordern Kriege in unserer Zeit mehr zivile denn Soldatenleben.

      Nicht auf Seiten der – hier jetzt wieder – USA. Eh klar.

      Ohne Hinweis auf diese „Sonderopfer“ würden wir das noch leichter verdrängen (auch aus der Geschichtsschreibung) als ohnehin schon.

      So, und jetzt darfst Du mir erklären, was genau Dich daran stört, wie Du es gehandhabt sehen möchtest.
      Versteh ich nämlich echt nicht.

      • Waaa, und bevor jetzt irgendwer meint, ich hätte da was falsch verstanden:

        diese mehr als 500 Leben gingen natürlich nicht aufs Konto der amerikanischen Streitkräfte. Deren Bilanz unterscheidet sich qualitativ m.E.n. aber tatsächlich nur in diesem einen Punkt…

      • „Der Grund, warum sich diese Sprechformel etabliert haben dürfte: gerade im Zusammenhang mit Kriegshandlungen würde der Hörer ohne diesen Zusatz doch wohl automatisch davon ausgehen, die Toten wären ebenso kampfbereite, erwachsene Männer.“
        Das ist Augenwischerei. Was hat denn Kampfbereitschaft mit dem Geschlecht zu tun? Wenn man es danach trennen will, kann man die Zahlen der Kombattanten (US-Soldaten, IS-Kämpfer etc.) und Nicht-Kombattanten (Zivilisten) angeben. Was ja durchaus Sinn macht und in vielen Fällen auch so gehandhabt wird.
        Warum sollte man denn „Frauen“ sagen, wenn man „Zivilisten“ meint?

        • „Was hat denn Kampfbereitschaft mit dem Geschlecht zu tun?“

          Nach und nach immer weniger, geb ich Dir Recht.

          Aber im Allgemeinen ist der Frauenanteil unter bewaffneten Aufständischen wie Soldaten noch immer eher gering. Wie ja auch unter Mördern allgemein. Zusammenhänge meinerseits nicht grundweg ausgeschlossen.

        • Abgesehen von Israel ist er gerade im syrischen Bürgerkrieg ist er auf kurdischer Seite sogar recht hoch. In der PKK und den Selbstverteidigungseinheiten kämpfen richtig viele Frauen an vorderster Front, strafen damit auch Roslin Lügen.

          Zusammenhänge zum Geschlecht gibt es _natürlich_.
          Frauen sind weniger wehrhaft und wollen schließlich beschützt werden.

          Die kurdischen Kämpferinnen sind hingegen mal ein Beispiel für echte (und nicht nur vorgebliche) Emanzipation.

        • „In der PKK und den Selbstverteidigungseinheiten kämpfen richtig viele Frauen an vorderster Front, strafen damit auch Roslin Lügen.“

          Ich würde mich wundern, wenn der Anteil der weiblichen Frontkämpfer fünf Prozent übersteigt.

          „Die kurdischen Kämpferinnen sind hingegen mal ein Beispiel für echte (und nicht nur vorgebliche) Emanzipation.“

          In der Tat. Eine Frau, die gelernt hat, mit Waffen umzugehen und für ihre Freiheit kämpft, hat sich diese auch vollständig verdient.

        • „Eine Frau, die gelernt hat, mit Waffen umzugehen und für ihre Freiheit kämpft, hat sich diese auch vollständig verdient.“

          Wie dumm.
          Dann hätte ja praktisch niemand von uns & Euch Freiheit verdient :/
          Ihr seid schon seltsame Gestalten…

        • „Wie dumm.
          Dann hätte ja praktisch niemand von uns & Euch Freiheit verdient :/
          Ihr seid schon seltsame Gestalten…“

          Musstest keinen Wehrdienst leisten, hm?

          Ach ja, da war ja was.

      • Genau das ist das Problem, Sheera. Das Axiom der inhärenten männlichen Schuldhaftigkeit und Disponibilität auf die Spitze getrieben: Männer sind eben keine richtigen Opfer. Die Amerikaner sind ja mittlerweile schon dazu übergegangen, schlicht jedes männliche Opfer ihrer Kriegsführung zum Kombattanten zu erklären.

        • „Männer sind eben keine richtigen Opfer.“

          Das ist allerdings zunächst nur _Eure_ Interpretation sobald es heißt:

          „Unter den Opfern waren auch Frauen und Kinder.“

          Ihr möchtet nicht, dass – wenn irgendwo auch Frauen ermordet werden bzw. sterben – das erwähnt wird, weil dies irgendwie in Euren Köpfen Opfer Eures Geschlechts herabwürdigen würde.

          Ich kann in dieser Äußerung keine Abwertung männlicher Opfer erkennen und habe vollstes Verständnis für die Argumentation, ohne gesonderte Hervorhebung würden weibliche Opfer – auch in der Menge der „Zivilisten“ – sprachlich sowie im Kopf des Zuhörers samtsonders verschwinden.

          „Die Amerikaner sind ja mittlerweile schon dazu übergegangen, schlicht jedes männliche Opfer ihrer Kriegsführung zum Kombattanten zu erklären.“

          DAS hingegen ist tatsächlich ungeheuerlich, geh ich voll mit.

        • Es ist halt zutreffend. (urlaubsreif allerdings auch)

          Nachdem du mich gerade erst zig mal „Arschloch“, „Lügner“ (ohne ein einziges haltbares Beispiel) und sonstwas geschumpfen hattest, wärst du mal reif für etwas Selbstreflektion.

        • „(ohne ein einziges haltbares Beispiel)“

          Oh no, there you go again…

          Öffentlicher Austausch wird mir mit Dir Wüterich allmählich allerdings zu gefährlich. Wennste mir noch was mitteilen willst:
          ab jetzt nur noch per Mail.

        • (ohne ein einziges haltbares Beispiel

          Sorry, stimmt.
          Die „grade“ erhaltene Mail war in Wirklichkeit vom Vorabend gewesen, da hatte ich wirklich einmal dreist gelogen.

        • „Das ist allerdings zunächst nur _Eure_ Interpretation sobald es heißt:

          “Unter den Opfern waren auch Frauen und Kinder.”“

          Das ist ganz offensichtlich auch DEINE Meinung, schließlich bist du hier diejenige, die die Gleichsetzung von Frauen und Zivilisten betreibt.

          „“Die Amerikaner sind ja mittlerweile schon dazu übergegangen, schlicht jedes männliche Opfer ihrer Kriegsführung zum Kombattanten zu erklären.”

          DAS hingegen ist tatsächlich ungeheuerlich, geh ich voll mit.“

          Das ist nur die logische Fortführung dieses Sentiments.

      • Warum sollte man denn “Frauen” sagen, wenn man “Zivilisten” meint?

        Eben. Das Argument ist ja wohl ein Witz.

        Ich sehe aber noch ein zusätzliches Problem: sind Soldaten eigentlich auch per se „keine richtigen Opfer“?
        Oftmals (beispielsweise in der SAA) werden sie gezwungen, in den Kampf zu ziehen und dann dort zu sterben.

        Vor allem aber sind sehr viele der von IS Getöteten keine syrischen, kurdischen oder irakischen Soldaten, sondern in dem Fall schlicht Zivilisten, die zu den Waffen greifen um sich sowie Kinder und Frauen vor diesen Monstern, die über ihre Dörfer herfallen, zu beschützen.
        Dadurch verlieren sie wohl in den Augen vieler feiger „Friedensbewegter“ den Status als gleichwertig betrauernswerte Opfer.

        • Oh wow. Vulgärpazifisten die nicht mal in solchen Fällen (von dem du aber ja keine Ahnung hast, sagtest du bereits) ins Nachdenken kommen, sind wohl nicht zu retten.

          Um mich selbst zu zitieren:

          Auschwitz wurde nicht von Pazifisten befreit, du kleine geschichtsvergessene Göre

          Dein Leben und deine Freiheit hast du diesen „Mördern“ zu verdanken.

        • „Dein Leben und deine Freiheit hast du diesen “Mördern” zu verdanken.“

          = nicht beweisbare These, die ich daher leichtherzig vollumfänglich zurückweise

        • Hattest du nicht mal selbst gesagt, dass du Holocaust-Überlebende in der Familie hattest?

          Und wie stellst du dir das Ende des dritten Reichs denn ohne Alliierte und ihre Soldaten so vor?

          Wie gedenkst du Genoziden im nahen Osten oder in Afrika zu begegnen? Stuhlkreise einberufen und im Zweifel geschehen lassen?
          Oder einfach rechtzeitig (so 40 Jahre vorher müsste reichen) Genderpädagogen und Awareness-Teams hinschicken?

        • „Hattest du nicht mal selbst gesagt, dass du Holocaust-Überlebende in der Familie hattest?“

          Ne. Mein Uropa ist schon im zweiten KZ dann gestorben (wie auch immer).

          Thema können wir ein andermal beackern, wenn ich dazu in Stimmung bin.

        • „Vor allem aber sind sehr viele der von IS Getöteten keine syrischen, kurdischen oder irakischen Soldaten, sondern in dem Fall schlicht Zivilisten, die zu den Waffen greifen um sich sowie Kinder und Frauen vor diesen Monstern, die über ihre Dörfer herfallen, zu beschützen.“

          Die Trennung (in Nachrichten) nach zivilen und militärischen Opfern hat dennoch den größten Informationsgehalt, sie entspricht schlicht der in der Haager Landkriegsordnung vorgenommenen Trennung in Kombattanten und Nichtkombattanten.

          Zivilisten, die zu den Waffen greifen und eine Miliz bilden, sind Kombattanten.Nach so einer „moralischen“ Trennung müsste man ja auch noch zwischen Wehrpflichtigen und Freiwilligen unterscheiden, zwischen Soldaten der Armee eines überfallenen Staates und denen der Armee des überfallenden Staates (Beispiel der deutsche Überfall auf das neutrale Belgien aus strategischen Gründen im 1. WK) usw.

          Ob sich der IS oder überhaupt eine Kriegspartei in Syrien an die Haager Landkriegsordnung hält, steht auf einem anderen Blatt.

          Dass in den Nachrichten zunehmend mit einer „moralischen Parteilichkeit“ berichtet wird, ist ein Hauptgrund, weshalb viele Leute den Nachrichten nicht mehr trauen. Bspw. wurden bereits Kriegsflüchtlinge mit flüchtenden Kombattanten (die in Rückzugsgefechte verwickelt waren) in einen Topf geworfen etc.

        • Apropos Paszifismus. Um mal Richilieu zu zitieren und diesem Blog mit einer spieltheoretischen Bemerkung Ehre zu erweisen:
          „Der Besitz von Waffen enthebt einen meist von der Benutzung derselben.“

      • Sorry, aber das kann ich wirklich nicht unkommentiert lassen.

        Ok, also einmal, EINMAL muss ich bekunden, für wie schwachsinnig ich insgesamt dieses rumreiten auf “auch Frauen und Kinder unter den Opfern” halte

        Oh man, dieses „Rumreiten“ auf verschiedenen Opferklassen ist ja wirklich viel allgegenwärtiger und nerviger als das Hervorheben der guten Opfer selbst.

        Das Wort „Krieg“ hier zu verwenden zeigt schon, dass du keine Ahnung hast.
        Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei den getöten Aufständischen noch nicht mal um bewaffnete Widerständische geht (Widerstand gegenüber dem islamischen Staat ist nicht nur legitim, sondern bewundernswert), sondern wie in vorherigen Fällen schlicht um eine Gruppe von Zivilisten die demonstrierte oder sich weigerte, die Einführung einer radikalen Form der Scharia in ihrem Dorf zu akzeptieren.
        Kinder herauszustellen kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen, aber deine willkürliche Schätzung wird höchstwahrscheinlich sehr weit daneben liegen. Für gewöhnlich tötet ISIS überhaupt keine Frauen.
        Ich gehe mal davon aus, dass es sich wenn überhaupt „nur“ um eine Handvoll weiblicher oder Vorpubertierender handelt.
        Ich sehe keinen Grund, warum man die Frauen da herausstellen sollte.

        • David, hier kommt Deine Chance einer eingestandermaßen völlig IS-Unbeleckten die Sammlung Deiner besten Links zu präsentieren hinsichtlich der Fragen:

          wer sind die angeblich 10000 Kämpfer, wer hat womöglich die geschätzten 2 Milliarden Dollar Finanzierung aufgebracht und unter welchen Bedingungen würden sie evtl. aufhören zu morden.

        • Eigentlich wäre es ja dein Job dich zu informieren, bevor du deinen ignoranten und opferverhöhnenden Senf abgibst.

          Die Kämpfer (es sind wohl eher 30.000) setzen sich aus aller Herren Länder zusammen. Bestimmt ein Drittel kommt aus dem Ausland, u.a. 400 aus Deutschland, aber auch Tschetschenien, Maghreb, Golf.
          Groß wurde der IS vor allem aufgrund des Kriegs Assads gegen die eigene Bevölkerung, der Aufstieg spielte diesem sogar noch in die Karten (und wurde durch die Freilassung bereits radikalisierter Gefangener unterstützt), da er selbst angesichts des neuen Feindbilds des Westens unbehelligt weitermorden kann und der IS hilft ihm im Rahmen eines Quasi-Nicht-Angriffspakts, die moderate Opposition aus dem Weg zu räumen.
          Außerdem trug dazu bei der instabile Irak und die unfähige, wobei demokratisch gewählte Mehrheitsregierung der Schiiten.
          Ideologisch speist sich IS aus dem Wahhabismus /Salafismus, einer wörtlichen Auslegung des Koran.

          Finanzieren kann er sich vor allem durch eroberte Ölfelder, Hehlerei von Kunst- und Kulturgütern, Entführungen mit Lösegeldzahlungen, Eroberungen / Plünderungen aber natürlich auch private Finanziers (der Anteil wird aber wohl allgemein etwas überschätzt, um weltanschaulich opportune „Hintermänner“-Theorien aufrecht zu erhalten)

          würden sie evtl. aufhören zu morden.

          Wenn „Allahs Wort überall das höchste ist“ würden wahrscheinlich nur noch Gegner der Scharia ermordet. Ansonsten wohl kein realistisches Ziel, solange man diese Brut am Leben lässt.

        • „der Anteil wird aber wohl allgemein etwas überschätzt, um weltanschaulich opportune “Hintermänner”-Theorien aufrecht zu erhalten“

          hierzu bitte ich nochmal gesondert um ein paar a.D.S. aussagekräftige Links

          „Eigentlich wäre es ja dein Job dich zu informieren“

          Bei derzeit weltweit mehr als 400 Konflikten, davon rund 20 als Krieg eingestuften… habe ich das Ziel, den Überblick behalten zu wollen, zwischenzeitlich verworfen. Aus dem Augenwinkel krieg ich zwar mit, dass die IS(IS)-Sache gerad wohl der „heiße Scheiß“ ist. Hab halt nur noch nicht ganz gecheckt wieso.

          Soll die best-finanzierte Terrorgruppe weltweit sein, nech?
          Innerhalb welcher Zeit noch gleich haben die das geschafft?

        • So masochistisch bin ich nicht, einer völlig ignoranten, ahnungslosen und in einer infantil-zynischen Weltanschauung wie dem Pazifismus verharrenden Person nun Informationen aus Hunderten von Artikeln mundgerecht zu servieren.
          Was nicht mal dazu führen würde, dass du etwas verstehst, sondern dich nur dein altbekanntes Frage-Antwort-Spielchen aufleben lassen würde.

          Ich bin an der Stelle raus, sonst reg ich mich dieses Mal wirklich zu sehr auf.

          Nur einen Link schnell noch, für den Beginn deiner Recherche (vielleicht findest du ja tatsächlich als erste einen Beweis für die Finanzierung auch nur durch eine einzige Regierung oder Geheimdienste):

          http://www.sueddeutsche.de/politik/terrormiliz-im-nahen-osten-so-finanziert-der-islamische-staat-sein-kalifat-1.2104658

          Oft wird behauptet, dass die Terrorgruppe des IS überwiegend von Golf-Staaten wie Katar mit Geld versorgt werden. Das ist falsch. Richtig ist, dass sich der „Islamische Staat“ mittlerweile selbst finanzieren kann: neben erobertem Erdöl und Schutzgeldern auch mit antiken Kulturgütern.

          Wenn nur ein Funken Weisheit in dir steckt, dann schweig zu dem Thema doch einfach mal.

      • „Ok, also einmal, EINMAL muss ich bekunden, für wie schwachsinnig ich insgesamt dieses rumreiten auf “auch Frauen und Kinder unter den Opfern” halte.“
        Hier gilt. Alle oder keiner. Wie wäre es mal mit einem Standpunkt (außer dem: Wer Muschi hat hat immer recht).

      • „Klar wär es nett, wenn man genauere Angaben erhalten würde, also z. B. 200 Männer, 150 Frauen, 100 Jungen, 50 Mädchen (willkürlich gewählt jetzt, natürlich) wurden ermordet. Allerdings auch utopisch, weil das könnte so schnell niemand überblicken, auch beim besten Willen nicht, sind ja eh immer mehr grobüberschlagene Schätzungen.“
        Warum ist das Geschlecht überhautp relevant?
        Da mit dem Tod die soziale Teilnahme erloschen ist, ist ja das soziale Konstrukt „Gender“ nicht mehr identifizierbar.

        Relevant ist doch ob es Zivilisten waren oder bewaffnet Angehörige einer Kampfpartei.

        Alles andere ist „female privilege“.

        • @ Dummerjan

          *Relevant ist doch ob es Zivilisten waren oder bewaffnet Angehörige einer Kampfpartei.

          Alles andere ist “female privilege”.*

          Die politisch-propagandistische Absicht, Mitleid vor allem Richtung Mädchen/Frauen zu kanalisieren, wird besonders deutlich bei der Gegenprobe.

          Wenn es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließlich um männliche Opfer handelt, wird in der Regel neutralisiert. Dann sterben Leute, nicht Männer.

          „8 FeuerwehrLEUTE kamen um’s Leben“ statt 8 Feuerwehrmänner.

          „85 BergLEUTE kamen um“, wenn es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließlich um Bergmänner handelt.

          Wäre unter den 8 Feuerwehrleuten oder 85 Bergleuten auch nur eine einzige Frau, wir erführen es, sie – und nur sie – würde gesondert erwähnt, vielleicht mit einer eigenen Featuresendung geehrt.

          Um mich dem feministischen Modus anzubequemen: Männer als Opfer werden systematisch unsichtbar gemacht, Frauen als Opfern die Bühne bereitet.

          Angesichts der „Attraktivität“ und Bedeutung des Opferstatus in unseren opferkultigen modernen westlichen Gesellschaften, in denen es attraktiver geworden ist, sich um einen „guten“ Platz in der Opferhierarchie zu bemühen als um einen in der Leistungs- = TÄTAhierarchie („Wer Erfolg hat, ist ein Schwein und schlechter Mensch!“), vermute ich dahinter nicht nur Instinktdisposition, sondern auch politische Absicht: Förderung des frauenfördernden Frauenförderklimas durch Herausstellung der besonderen BETROFFENHEIT von Frauen in allen betroffen machenden Lebenslagen (Betroffenheit – auch so ein modisches Wort, das bei mir langsam Brechreiz verursacht aufgrund des politischen Schindluders, der damit getrieben wird).

  12. @David

    Die Süddeutsche als Quelle -Du Witzbold?!
    Wie lange hat die AirForce gebraucht um tausende irakische Panzer und Hunderttausende Iraker zu zertreten -drei Wochen?
    Und nun kriegen die keine Handvoll schneeweißer Toyota Jeeps in flachster Wüste klar?
    Wenn Dir das mit den Hintermännern zu suspekt ist dann Schlaf weiter.
    Verschwörungen – ein sinnloses Wort – gab’s noch niemalsnie in der Menschheitsgeschichte!
    Wahrheit ist nur das was ein Lackaffe in der Tagesschau vom Blatt abliest…

      • Aluhütte?
        Richtig witzisch wirds doch erst mit Aliens, Kornkreisen und Hohlerden!
        Einfach mal nachdenken – den Linkkrieg liest eh keiner.
        Damals im Irak konnte kein Eselkarren von A nach B fahren ohne das drei Mavericks auf ihn abgefeuert wurden – und jetzt finanziert sich IS mit StealthTanklastzügen?
        Wow da geht der Ami aber aufs Ganze!

  13. Ich hatte gerade das zweifelhafte Vergnügen den „Colbert Report“ von 30.10.2014 zu sehen. Es ging dort zum Teil um das #Gamergate und als Experte dazu wurde Anita Sarkeesian eingeladen, die ihre neutrale Sicht der Dinge darstellen durfte:

    btw.: 5925 likes und 13779 dislikes bei ca 490000 views, Kommentarfunktion deaktiviert, nicht unbedint üblich für den Comedy Central Channel

    Traurig ist hierbei, dass Steven Colbert, der sonst recht clever ist, hier nicht widerspricht, wie er es z.B. bei einem republikanische Abgeordneten machen. Was Feministinnen sagen wird einfach so stehen gelassen. Die Sicht der anderen zu dem Thema bleibt wieder mal ungehört. Sind ja sowieso alles Hater.

    Das Video ist zum Sarkeesian Auftritt in der Show:

    Würde auch eine gute Politikerin abgeben ^^

    Zum Ende der Show war dann noch eine weitere ziemlich schnell sprechende Feministin da, die über Wonder Woman sprach und u.a. erklärte das die Heimat von Wonder Woman – Paradise Island – so heißt wie es heißt, weil es dort keine Männer gibt – der übliche alltägliche Männerhass über den sich die Frauen auch alle empowernd amüsiert haben.

  14. „What ‘White Privilege’ Really Means“

    Auszug:

    G.Y.: So is it your position that race is a social construct? If so, why don’t we just abandon the concept?

    N.Z.:Yes, race is through and through a social construct, previously constructed by science, now by society, including its most extreme victims.

    http://opinionator.blogs.nytimes.com/2014/11/05/what-white-privilege-really-means/?smid=fb-nytimes&smtyp=cur&bicmp=AD&bicmlukp=WT.mc_id&bicmst=1409232722000&bicmet=1419773522000&_r=0

    Oh Mann, hier kommt die Privilegienkeule.

  15. Selbstverständlich, Rasse nur ein soziales Konstrukt, bis in die Gen-/Allelmuster hinab – die Macht der Kultur, das Wort wird Fleisch – linke Wunder.

    Nun aber zur Auflockerung mal wieder ein schönes Automobil für hässliche und nicht ganz sooo hässliche Feminist.I.nnen (für letztere ganz besonders, bin ja nicht nur „Rassist“ sondern auch maliziös-benevolenter „Sexist“):

    ein 1938’er Cadillac Convertible (= Cabrio) mit V-16-Motor, d.h. 16 Zylinder (SECHZEHN!) in V-Anordnung und schlappen 7, 4 l Hubbraum.

    Ölkrise?

    Waddn dat?

  16. Weil ich gerade dabei bin, den Blog aufzuhübschen, noch eine süße Maus obendrauf: Julie Le Brun, 1787 gemalt von der zärtlichen Mama (die ihr sicher auch das Schleifchen auf dem Kopftuch geschnürt hat), Mme. Élisabeth Vigée-Le Brun

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