Arbeitgeber bezahlen für Einfrieren von Eizellen

Die Süddeutsche berichtet darüber, dass Apple und Facebook anscheinend Mitarbeiterinnen das Einfrieren der Eizellen bezahlen. Es sollen dabei Kosten von ca. 20.000 € für den Vorgang und die Lagerkosten übernommen werden.

Grund soll sein, die Firmen für Frauen attraktiver zu machen, auch und gerade in den höheren Positionen (ich nehme auch mal an, dass man etwas höher in der Hierarchie sein muss, damit das bewilligt wird und eine einfache Lagermitarbeiterin nicht in den Genuss kommt).

Ich kann verstehen, dass dies mit gemischten Gefühlen gesehen wird. Denn jede Erhöhung der Wettbewerbsmöglichkeit für Frauen ist auch gleichzeitig eine Aufforderung, diese zu nutzen und insoweit eine Erhöhung innerhalb der sozialen Regeln und der intrasexuellen Konkurrenz.

Wenn man eben einer weiblichen Mitarbeiterin die Option bietet, sich für eine Führungsoption zu entscheiden, dann aber im Gegenzug erst einmal keine Kinder zu bekommen, damit es sich auch lohnt, dann wird eine Frau, die früher Kinder bekommt eben innerhalb dieser Konkurrenz eher abgehängt bzw. es kann eher von ihr verlangt werden, dass sie diese Option auch nutzt.

Das ist ähnlich wie bei der nur 5 Tage dauernden „Baby-Pause“ (also von der Geburt des Kindes bis sie wieder am Schreibtisch saß) der französischen Ministerin Rachida Dati, die ebenfalls Proteste auslöste. Eine Handlungserweiterung ist insoweit häufig nicht nur eine Option, sondern kann zugleich auch Anfoderungen an die betroffene Gruppe stellen, diese zu nutzen.

Und natürlich ist eine spätere Schwangerschaft auch so mit höheren Risiken belastet und das Verfahren noch nicht ausgereift.

Für Facebook und Apple könnte sich das durchaus lohnen, wenn sie insoweit Managerinnen haben, die dadurch weniger aussetzen oder später weniger Kinder bekommen. Es kann insoweit helfen, die Kosten dafür, dass man sich moderner geben kann, geringer zu halten.

 

Wie viel Betreuung braucht ein Kind?

Ein Gegensatz, den ich gelegentlich im Maskulismus wahrnehme ist die Einstellung zu der Frage, wie viel Betreuung ein Kind braucht und inwieweit sich das positiv auf das Kind auswirkt.

  • Geht es um die Frage der Erwerbstätigkeit der Mutter, dann wird neben der Kindererziehung meist eine möglichst weitgehende Erwerbstätigkeit gefordert bzw. darauf abgestellt, dass sie keinen Unterhalt braucht, weil sie ja arbeiten kann
  • Geht es um die Frage der Wichtigkeit des Vaters, dann ist der Einfluss einer umfassenden Betreuung und eines Kontaktes zu diesem sehr hoch. Auch (gerade bei konservativen Antifeministen, Maskulisten und Väterrechtlern), wenn es um die Familie als Einheit geht.

Nun kann man natürlich anführen, dass es innerhalb der Ehe eine Art Privatvergnügen ist, welche Form der Kinderbetreuung man sich leisten kann und das man dies im Unterhaltsrecht nicht entgegenhalten kann.

Dennoch bleibt die Frage der Kinderbetreuung aus meiner Sicht die elemenarste innerhalb der gesellschaftlichen Geschlechterdiskussion. Ein Paar ohne Kinder kann viele der bestehenden Probleme vermeiden, ein Paar mit Kindern muss diese Frage in irgendeiner Weise klären.

Mich würde aber doch mal interessieren, wie ihr den Zeitaufwand für die Betreuung eines Kindes einschätzt. Und das insbesondere unter Berücksichtigung der verschiedenen Lebensphasen. Und wie ihr dies für mit einer Arbeitstätigkeit vereinbar haltet, auch nach den Lebensphasen.

Ich würde als Altersabschnitte einfach mal folgende interessant finden: 1, 2-3, 3-6, 6-12-12-16, 17-18.

Und weil wir lange nichts mehr in dieser Weise hatten gestalte ich es mal als Stöckchen aus und mich würde interessieren, wie Lucas, ArneLoMi und Tom den Betreuungsaufwand sehen.

„Der Feminismus will doch gerade die negativen Geschlechterrollen auch für Männer aufheben“

In einer Diskussion zu der Frage, wann ein Feminist / Maskulist als vernünftig angesehen wird, bringt Onyx ein bereits häufiger im Feminismus verwendetes Argument:

In seiner Rezension listet Hoffmann einige Dinge auf, wo Männer benachteiligt werden (fehlende Hilfsangebote für Männer, höhere Suizidrate, Sorgerechtsstreitigkeiten, etc). Was er nicht sagt, ist, dass die meisten Punkte davon Ursachen haben, die Anne selbst kritisiert. Nämlich die Tatsache, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es für Männer verpönt ist, schwach zu sein. In einer Gesellschaft, in deren Justiz selbst noch Gedankenkonstrukte herrschen, in denen “Frau und Muttersein” untrennbar miteinander verwoben ist, aber “Mann und Vatersein” immer optional, und mit vielen Diskussionen verbunden ist

Ich hatte es kürzlich auch schon hier etwas ausführlicher dargestellt, es ist – wie Leszek in der Diskussion bei Onyx auch richtig anführt – das „Patriarchy hurts men too“-Argument.

Meiner Meinung nach geht es an der Sache vorbei. Denn tatsächlich ist das, was der radikale Genderfeminismus dort anbietet, sehr wohl gegen Männer oder zumindest Männlichkeit gerichtet. Denn es wird ja nicht einfach darauf abgestellt, dass sich jeder verhalten soll, wie er will, sondern das ganze wird in eine Opferrolle der Frauen und eine Täterrolle der Männer eingeordnet.

Ein Vergleich macht vielleicht deutlich, warum der Genderfeminismus sich hier zwar formell das Helfen für Männer auf die Fahnen schreiben kann, tatsächlich aber eine Hilfe nicht erfolgt:

Wenn religiöse mittelalterliche Fanatiker anführen, dass sie doch die Probleme der Bauern genau benennen, nämlich schlechte Ernten und zuviel Hagel, und diese Beheben wollen, also eigentlich gut für die Bauern sind, ihre Hilfe aber darin bestehen würde, die Bauern ganz überwiegend für Sünder zu halten und diese Sünden durch das Feuer reinigen wollen, dann können sie sich natürlich in ihrer Gedankenwelt durchaus darauf beruhen, dass ein durch Verbrennen erlöster Sünder sowohl von seinen Sünden reingewaschen ist, was seiner unsterblichen Seele zugute kommt als auch das Dorf durch seine nun nicht mehr vorhandene Sündhaftigkeit auch vor einer Hungersnot bewahrt. Aber wir würden diese Maßnahme trotz dieses scheinbar „guten“ Ansatzes nicht für die heutige Zeit empfehlen, in der wir wissen, dass Dürre und Hagel unabhängig von Sünde existieren.

Der Fehler liegt hier darin, dass ein gutes Ziel  benannt werden kann, welches die anderen auch erreichen wollen, dass aber aufgrund einer falschen Theorie zu den Ursachen mit vollkommen falschen Mitteln angegangen wird, die überaus schädlich für die Bauern sind.

Auf den radikalen Genderfeminismus übertragen mag das gute Ziel sein, dass der Theorie nach auch stereotypes Verhalten von Männern aufgebrochen werden soll. Als Ursache wird aber „das Patriarchat“ angesehen, welches nicht existiert. Und das Mittel ist, dass man Männlichkeit an sich dämonisiert und in eine Privilegientheorie einordnet, innerhalb der Männer eine Art Erbschuld zugwiesen wird, die sie quasi zu Menschen zweiter Klasse macht, die sich beständig für alles exculpieren müssen, beständig ihre Privilegien hinterfragen müssen und selbst nicht diskriminiert werden können.

Verständlicherweise ist diese Position der beständigen Schuld für Männer nicht attraktiv, so dass sie der radikale Genderfeminismus hier eher vom Regen in die Traufe bringt.

Die feministischen Theorien unterschlagen dabei eben auch den Anteil der Frauen und deren Interesse an der Aufrechterhaltung der Geschlechterrollen. So etwas kommt im Feminismus allenfalls unter dem Stichwort vor, dass Frauen bestimmte patriarchische Regeln verinnerlicht haben und sie nur deswegen vertreten. Auch hier ist also die Frau allenfalls Opfer der Umstände oder Verbündete eines System, welches Männern nutzt, aber sie handelt nicht aus eigenem Interesse oder eigener Motivation

Eine Theorie, die darauf abstellt, dass auch Frauen Rollenbilder stützen, indem sie weinende Frauen lächerlich oder erbärmlich finden, weil sie eine Vorliebe für starke, selbstbewußte, Herausforderungen annehmende Männer haben, wird der Realität dabei viel eher gerecht. Und sie erlaubt beiden Geschlechtern eine Verantwortung an den Rollenbildern zuzuweisen, da eben auch die Männer innerhalb der intrasexuellen Konkurrenz entsprechendes Verhalten abwerten. Zudem zeigt es auch die Schwierigkeiten auf, ein solches Bild zu überwinden, die realistischer sind als „eine unsichtbare Verschwörung der hegemonialen Männer hält die Geschlechternormen am Leben, auch wenn sie sonst keiner will“.

Die feministische Theorie ist insoweit nur scheinbar eine Hilfe. In ihrer radikalen Ausprägung fördert sie nicht die Freiheit der Männer, sondern eher deren bedingungslose Selbstkasteiung in der Hoffnung auf Gnade.

Lewis Wolpert: „Warum können Frauen nicht mehr wie Männer sein?“

Ein Beitrag im Telegraph bespricht ein Buch des Entwicklungsbiologen Lewis Wolpert.

Heartiste hat den Inhalt der Zusammenfassung in Schlagwörtern zusammengefasst:

The biological differences that can be found between the bodies and brains of males and females are largely due to the way these embryos develop in the womb.

– There are also fundamental differences in brain development between men and women, which are clear from the early behaviour of children. A few hours after birth, girls are more sensitive than boys to touch, and 40 hours after birth girls look longer at a face than boys, while boys look longer at a suspended mechanical mobile.

– At four months old, if babies are frightened in a strange room, twice as many girls as boys cry.

– At 12, 18 or 24 months, girls look at dolls much more than boys, while boys look at cars much more than girls. It is hard to attribute these basic differences at such young ages to purely social influences.

– The development of the brain leads to many other differences and it has been claimed that clear sex differences exist in every brain lobe. There are some visible structural differences, such as a cluster of cells in the hypothalamus that is believed to relate to sexual behaviour and which is twice as big in men as in women. Evolution has selected differences between men and women so as to make their reproduction as successful as possible, which is its overriding aim.

– Small boys often get erections after the age of about seven, and by puberty more than half of all males will have tried to masturbate. It is only when girls reach puberty that they may begin to do so.

– About half of men think about sex every day or several times a day, which fits with my own experience, while only 20 per cent of women think about sex equally often.

– Men are far more likely to be sexually promiscuous, a throwback to evolution where procreation was all-important. The need for a more emotional attachment found in women must also have an evolutionary basis.

– Men are more likely to have an orgasm when sex includes vaginal intercourse, while many women are more likely to experience it when they engage in a variety of activities such as oral stimulation

– Hard-wired into the male brain, after millions of years of evolution, is a desire for sex in response to the sight of a good-looking young woman. In contrast, both male and female erotica cause sexual arousal in women, whether heterosexual or lesbian.

– A recent worldwide survey showed that visual stimuli play a much greater role in male sexual behaviour than in that of women, who value status, ambition or wealth more highly.

– Women show their emotions more than men and are more facially expressive for both positive and negative feelings.

– A major difference between the emotions of men and women lies in the expression of aggression, for which men enjoy a pronounced physical advantage. It has an evolutionary origin related to hunting and protection. This matters, as men have discriminated against women and dominated them in all societies from the earliest known times. Women can be aggressive but their aggression tends to be less physical. But girls and women with congenital adrenal hyperplasia (CAH), which increases testosterone in the womb, are more like males, with an increase in physical aggression.

– Almost the opposite of aggression is empathy, an emotion that marks a fundamental difference between the two sexes, being much stronger in women.

– Simon Baron-Cohen’s theory is that the female brain is predominantly hard-wired for empathy, while the male brain is predominantly hard-wired for systemising, that is, for understanding and building systems. So, for example, it is claimed that a systemiser will probably choose to read about computers, technology or science, whereas an empathiser will choose romance or fashion. Significantly, boys born with an insensitivity to testosterone are worse at systemising, and girls born with CAH have enhanced systemising capability and lower empathy.

– Other emotional differences are that women generally report greater disgust than men, especially sexual disgust, and men engage in more risky behaviour.

– As regards humour, according to Prof Robert Provine, professor of psychology at the University of Maryland, Baltimore, “Females are the leading laughers, but males are the best laugh getters.”

– A surprising finding is that distinctive words, syntax, colloquialisms, repetition and other features of written text can expose the gender of an author. An analysis of 14,000 text files from 70 separate studies found that, while men referred more to the properties of objects and impersonal topics, women used more words related to psychological and social topics.

– The areas in the brain where men and women generate their intelligence differ significantly. Men excel at mental rotation, where a subject is asked to compare two three-dimensional objects or shapes, and say if they are the same or mirror images, while females struggle. Women do better on precision manual tasks involving fine motor co-ordination, such the assembly of circuit boards in a factory, which may be a result of foraging skills that evolved long ago.

– Women perform better than men, on average, in tasks related to declarative memory, the retrieval of long-term memories of specific events and facts, and on tests of object-location memory. They are thus better at remembering family history and where they left the car keys.

– Many illnesses are strongly genetically associated with one or the other sex. Those that are more common in women include certain mental illnesses such as depression, eating disorders such as anorexia and bulimia, panic attacks and phobias. Also more common in women are autoimmune diseases such as multiple sclerosis and rheumatoid arthritis, chronic fatigue syndrome and osteoporosis.

– Very few autoimmune disorders show a male predominance. Males suffer more physical illnesses such as heart attacks and stroke. Other diseases more common in men include neurological disorders such as Parkinson’s disease, autism, attention deficit syndrome, dyslexia and addictions such as alcohol and drug abuse.

– Women live longer than men but only by an average of about four years.

Eine nette Ergänzung zu anderen Sammlungen wie dieser und dieser.

 

 

Robert Trivers zur Selbsttäuschung

LoMi hatte neulich etwas über „Selbstbestimmung vs. Biologismus“ geschrieben:

Das Unbehagen an solchen Theorien rührt daher, dass Experten sich anmaßen, alles über mich, meine Motive und mein Handeln zu wissen. Sie meinen es sogar besser zu wissen als ich. Wenn ich mich anders beschreibe, gilt das aus Sicht der Evolutionisten und Ökonomisten als “Rationalisierung” und “Selbstbetrug”. Man will mir also einreden, dass ich generell mich über meine Absichten täusche. Prinzipiell gehört es zu unserer Kultur, anzunehmen, dass man Selbsttäuschungen erlegen ist. Aber niemand würde behaupten, dass er sich in allem täuscht. Jeder nimmt letztlich für sich in Anspruch, doch auch einen authentischen Kern zu besitzen und sich selbst angemessen beschreiben zu können. Auch verteidigt letztlich Jeder seine eigene Selbstbeschreibung gegen Fremdbeschreibungen.

Zeitgleich habe ich in einem Buch einige interessante Passagen dazu gelesen, dass eine Evolution dahin, dass man aus anderen Gründen handelt als man es wahrnimmt, durchaus wahrscheinlich ist.

Eine Passage aus der Wikipedia zur Selbsttäuschung gibt das grundsätzliche dazu wieder:

Trivers‘ theory of self-deception
It has been theorized that humans are susceptible to self-deception because most people have emotional attachments to beliefs, which in some cases may be irrational. Some evolutionary biologists, such as Robert Trivers, have suggested[7] that deception plays a significant part in human behavior, and in animal behavior, more generally speaking. One deceives oneself to trust something that is not true as to better convince others of that truth. When a person convinces themself of this untrue thing, they better mask the signs of deception.

This notion is based on the following logic: deception is a fundamental aspect of communication in nature, both between and within species. It has evolved so that one can have an advantage over another. From alarm calls to mimicry, animals use deception to further their survival. Those who are better able to perceive deception are more likely to survive. As a result, self-deception evolved to better mask deception from those who perceive it well, as Trivers puts it: „Hiding the truth from yourself to hide it more deeply from others.“ In humans, awareness of the fact that one is acting deceptively often leads to tell-tale signs of deception, such as nostrils flaring, clammy skin, quality and tone of voice, eye movement, or excessive blinking. Therefore, if self-deception enables someone to believe her or his own distortions, they will not present such signs of deception and will therefore appear to be telling the truth.

Self-deception can be used both to act greater or lesser than one actually is. For example, one can act overconfident to attract a mate or act under-confident to avoid a predator or threat. If a person is capable of concealing their true feelings and intentions well, then they are more likely to successfully deceive others.

It may also be argued that the ability to deceive, or self-deceive, is not the selected trait but a by-product of a more primary trait called abstract thinking. Abstract thinking allows many evolutionary advantages such as more flexible, adaptive behaviors and innovation. Since a lie is an abstraction, the mental process of creating a lie can only occur in animals with enough brain complexity to permit abstract thinking.[citation needed] Self-deception lowers cognitive cost; that is to say, it is less complicated for one to behave or think in a certain manner that implies something is true, if one has convinced oneself that that very thing is indeed true. The mind will not have to think constantly of the true thing and then the false thing, but simply convince itself that the false thing is true.

 

Der Grundgedanke ist, dass bestimmte Handlungen aus bestimmten Gründen vorteilhaft sein können, es aber besser sein kann, wenn die Leute meinen, dass man nicht aus diesen Gründen, sondern aus „moralisch besseren“ Gründen handelt. Oder das es günstiger sein kann, sich zB für etwas besser zu halten als man ist, damit man auch etwas mehr versucht. Andere Beispiele sind etwa der Umstand, dass wir Versagen in einem Bereich gerne auf Pech zurückführen, Erfolg aber auf unsere Leistung (und bei Gegnern umgekehrt). Wir schützen insofern unser Ego.

Es ist zum Beispiel  günstiger, wenn jemand einfach davon ausgeht, dass man ihn als Freund mag und eine Bindung zu ihm aufgebaut hat als wenn die unterbewußte Kalkulation des gegenseitigen Gebens und Nehmens im Sinne eines reziproken Altruismus und die potentielle Nützlichkeit als Verbündeter offen dargelegt würde und das ganze als ein reines Geschäft erscheinen lässt, dass man abbricht, wenn es ungünstig ist. Tatsächlich führen wir aber durchaus Buch auf eine gewisse Weise uns sind beleidigt, wenn der andere zu wenig gibt, etwa wenn sich ein Freund davor drückt einem beim Umzug zu helfen, obwohl man dies und jenes für ihn gemacht hat.

Es ist hier noch einmal wichtig, sich bewußt zu machen, dass unser Gehirn nicht per se darauf optimiert ist, logisch, ehrlich und frei zu sein. Es ist – nach dem Prinzip der egoistischen Gene – das Produkt eines Selektionsvorganges, in dem die Gene übriggeblieben sind, die mittels des Baus von Körpern als Genvehikel für eine Anreicherung von Kopien ihrer selbst im Genpool gesorgt haben. Es gibt keinen darüber hinausgehenden Sinn und auch kein Ziel der Evolution oder ein Bestreben eine höhere Entwicklungsstufe der Freiheit zu erreichen.

Wenn eine höhere Selbsterkenntnis oder ein freierer Wille dazu führt, dass die Gene, auf denen diese Fähigkeiten beruhen, seltener weitergegeben werden, dann verschwindet mit den Genen auch diese Fähigkeit aus dem Genpool bzw. fasst dort erst gar nicht Fuß.

Die Fähigkeit, selbst etwas zu glauben und sich damit nach außen gut darzustellen, während man unterbewußt nach anderen Kritierien arbeitet, kann dabei durchaus einen evolutionären Vorteil bieten.

Selbsttäuschung ist also insbesondere in den Bereichen zu erwarten, wo eine Interaktion stattfindet, bei der egoistische Motive Nachteilhaft für den anderen sind und diesen damit abschrecken könnten, hingegen ein positiveres Bild von einem selbst diesen verleiten könnten, eher mit einem zu Interagieren.

Ein Gebiet, indem diese eine große Rolle spielen kann, ist auch die Partnerwahl. Denn hier besteht ein potentielles Prisoners Dilemma, in dem beide Geschlechter darauf angewiesen sind, dass der andere kooperativ spielt und nicht einfach nur seinen eigenen Vorteil wahrnimmt. Beispielsweise muss die Frau befürchten, dass er sie schwängert und dann verläßt, der Mann muss befürchten, dass sie ihn nur als Versorger will, und sich evtl Genmaterial bei einem anderen holt. Beide müssen also befürchten, dass der andere eine Langzeitstrategie vortäuscht und eine Kurzzeitstrategie fährt. Weswegen sich vielleicht Männer teilweise nicht bewusst sind, wie leicht sie mit Sex zu ködern sind, weil sie es mit Liebe verwechseln und Frauen sich nicht bewußt sind, wie stark sie auf Status und Ressourcen anspringen können, sondern eher davon ausgehen, dass diese Kriterien für sie gar nicht interessant sind.  Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Dämonisierung des männlichen Sexualtriebs und das auf ein Podeststellen der Frau aus nichtsexuellen Gründen so einfach ist: Es passt gut zu der Selbsttäuschung, dass wir „mehr“ wollen, dass wir die guten sind, weil wir nicht nur Sex wollen. Dass wir Frauen aus noblen Gründen helfen und sie unterstützen und beschützen wollen, und nicht, weil wir bei ihnen landen wollen.

 

Selbermach Samstag 105 (11.10.2014)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Intersektionalität bzw. intersektionaler Feminismus

Der gerade im Netz sehr populäre und vorherrschende Teil des Feminismus ist der intersektionale Feminismus. Zur Intersektionalität findet sich in der Wikipedia das Folgende:

Intersektionalität beschreibt die Überschneidung (engl. intersection = Schnittpunkt, Schnittmenge) von verschiedenen Diskriminierungsformen in einer Person. Intersektionelle Diskriminierung liege vor, „wenn – beeinflusst durch den Kontext und die Situation – eine Person aufgrund verschiedener zusammenwirkender Persönlichkeitsmerkmale Opfer von Diskriminierung wird.

Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus, Handicapism oder Klassismus addieren sich nicht nur in einer Person, sondern führen zu eigenständigen Diskriminierungserfahrungen. So wird ein gehbehinderter Obdachloser gegebenenfalls nicht nur alsObdachloser und als Gehbehinderter diskriminiert, sondern er kann auch die Erfahrung machen, als gehbehinderter Obdachloser diskriminiert zu werden.

Das neue Erkenntnisinteresse in der Intersektionalitätsforschung gilt den Verflechtungszusammenhängen, welche sich durch das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen ergeben

In der englischsprachigen Wikipedia werden „Key Concepts„, also Schlüsselkomponenten der Theorie dargestellt:

Interlocking matrix of oppression
Collins refers to the various intersections of social inequality as the matrix of domination. This is also known as „vectors of oppression and privilege“ (Ritzer, 2007, p. 204). These terms refer to how differences among people (sexual orientation, class, race, age, etc.) serve as oppressive measures towards women, and ultimately change the experiences of living as a woman in society. Collins, Audre Lorde (in Sister Outsider), and bell hooks point towards either/or thinking as an influence on this oppression and as further intensifying these differences. Specifically, Collins refers to this as the construct of dichotomous oppositional difference. This construct is characterized by its focus on differences rather than similarities (Collins, 1986, p. S20).

For example, society commonly uses dichotomies as descriptors such as black/white or male/female. Additionally, these dichotomies are directly opposed to each other and intrinsically unstable, meaning they rarely represent equal relationships. In a 1986 article, Collins further relates this to why black women experience oppression.

 

Standpoint epistemology and the outsider within
Both Collins and Dorothy Smith have been instrumental in providing a sociological definition of standpoint theory. A standpoint is an individual’s unique world perspective. The theoretical basis of this approach involves viewing societal knowledge as being located within an individual’s specific geographic location. In turn, knowledge becomes distinctly unique and subjective—it varies depending upon the social conditions under which it was produced (Mann and Kelley, 1997, p. 392).

The concept of the outsider within refers to a special standpoint encompassing the self, family, and society (Collins, 1986, p. S14). This relates to the specific experiences to which people are subjected as they move from a common cultural world (i.e., family) to that of the modern society (Ritzer, 2007, p. 207). Therefore, even though a woman (especially a Black woman) may become influential in a particular field, she may feel as though she never quite belongs. Essentially, their personalities, behaviors, and cultural beings overshadow their true value as an individual; thus, they become the outsider within (Collins, 1986, p. S14).

Resisting oppression
Speaking from a critical standpoint, Collins points out that Brittan and Maynard claim „domination always involves the objectification of the dominated; all forms of oppression imply the devaluation of the subjectivity of the oppressed“ (Collins, 1986, p. S18). She later notes that self-evaluation and self-definition are two ways of resisting oppression. Participating in self-awareness methods helps to preserve the self-esteem of the group that is being oppressed and help them avoid any dehumanizing outside influences.

Marginalized groups often gain a status of being an „other“ (Collins, 1986, p. S18). In essence, you are „an other“ if you are different from what Audre Lorde calls the mythical norm. „Others“ are virtually anyone that differs from the societal schema of an average white male. Gloria Anzaldúa theorizes that the sociological term for this is „othering“, or specifically attempting to establish a person as unacceptable based on certain criterion that fails to be met (Ritzer, 2007, p. 205).

Individual subjectivity is another concern for marginalized groups. Differences can be used as a weapon of self-devaluation by internalizing stereotypical societal views, thus leading to a form of psychological oppression. The point Collins effectively makes is that having a sense of self-value and a stable self-definition not obtained from outside influences helps to overcome these oppressive societal methods of domination.

Mich würde neben diesen Punkten aber vielmehr ein Punkt interessieren, der mir viel maßgeblicher zu sein scheint:

Der Umstand, dass man innerhalb der verschiedenen Diskriminierungsmerkmale immer nur ein Gefälle in eine Richtung haben kann. Denn das scheint mir ein fester Bestandteil der Intersektionalen Theorien zu sein:

Eine Gruppe hat immer mehr Macht als die andere Gruppe und demnach muss in dieser Binarität einer der Unterlegene und damit Diskriminierte und der andere der Überlegene und damit der Diskriminiernde/Privilegierte sein.

  • Weiß ist gegenüber allen anderen Hautfarben privilegiert
  • Männer sind gegenüber Frauen privilegiert
  • Heterosexuelle sind gegenüber Homosexuellen privilegiert

Und so weiter.

Es ist so gesehen eine „Systemtheorie„, die die Machtverhältnisse und Regeln in einem System (zB Geschlecht) sehr stark vereinfacht hat und die Zusammenhänge mit anderen Systemen (Rasse etc) untersucht. Und genau an diesen starken Vereinfachungen der jeweiligen Systeme krankt eben diese Theorie, gerade weil sie die Systeme nur abstrakt betrachtet und die menschlichen Motivationen nicht miteinbezieht. Aus einem sehr komplexen Verhältnis der Geschlechter zueinander, welches sich in unterschiedlichen Motivationen, Bedürfnissen und gegenseitigen Abstimmungen aufeinander ergibt, bleibt nur übrig, dass Männer mehr Macht haben, weil sie in vielen Bereichen der Gesellschaft an der Spitze stehen. Weibliche Macht über andere Bereiche bleibt insofern vollkommen ausgeblendet, auch weibliche Partizipation an den Früchten dieser Macht und der Aufwand mit dem dies Erfolg erarbeitet wird. Auf die mittleren Bereiche wird ebenso wenig geschaut wie auf die unteren Bereiche. Kurz: Die Aufnahme des Systems ist absolut unvollständig und die Verallgemeinerung, dass Macht nur in eine Richtung ausgeübt werden kann fehlerhaft. Damit bricht die gesamte Analyse zusammen und die grobe Einteilung in Klassen, die sich unterdrücken kann nur zu fehlerhaften Betrachtungen führen.

Zwei Lehrerinnen haben einen Dreier mit einem Schüler

In den USA hatten 2 Lehrerinnen wiederholt Sex mit einem damals noch 16jährigen Schüler. Dieser hat damit vor anderen Schülern angegeben, was dann dazu führte, dass die beiden Lehrerinnen verhaftet worden sind, weil das Mindestalter für Sex mit Jugendlichen in dem Staat, in dem die Tat stattgefunden hat, 17 Jahre ist. Bei Sex zwischen Schülern und Lehrerin gilt ein Alter von 21 Jahren.

Die Lehrerinnen, gerade Shelley Dufresne sind dabei auch noch einigermaßen hübsch.

Shelley Dufresne (32) und Rachel Respess (24)

Shelley Dufresne (32) und Rachel Respess (24)

Aus einer Zeitung:

This incident was the second time in which Shelley Dufresne was arrested for allegedly having sex with the same teenage boy at an earlier date in September at her home in the town of Montz, Louisiana. At the time this allegedly occurred, the male teenager was a student in one of her classes. In the years 2013-14, the male had been a student in an English class that Rachel Respess taught. Dufresne and Respess have been friends for several years.

The male teenager is 17 now and told the police that he had consented to having had sex with the teachers, investigators stated that when he first had a sexual encounter with Shelley Dufresne he was 16 and still considered a juvenile according to Louisiana law. Even when he turned 17, according to Louisiana state law, sexual encounters between teachers and students up to the age of 21 are forbidden.

Kenner police have not yet been successful in obtaining confessions from either Shelley Dufresne or Rachel Respess. However, according to Kenner Police Chief Mike Glaser, Respess gave them a statement in which she “almost” confessed but did not reveal enough “details.”

Police at the St. Charles Parish Sheriff’s Office were initially alerted to the possibility that the two high school English teachers were having sex with a student at the school when school system officials told them that the teen boy was “bragging” about his “having sex with teachers.”

Police have suggested that there might have been photos taken of the alleged group sex between Shelley Dufresne, Rachel Respess and the male teen. The Kenner police chief, Glaser, said there was possibly a video filmed of the sexual encounter, as well.

That claim possibly results from a report in the Times-Picayune that the male teenager bragged to friends, according to WGNO-TV, that he had filmed some of his sexual encounters with Shelley Dufresne and Rachel Respess

Ihnen drohen jetzt wohl empfindliche Haftstrafen, es ist von 10 Jahren, mal sogar mehr die Rede, wobei solche Angaben ja auch im deutschen Berichten gerne einfach die Höchststrafe angeben, ohne das diese in einem Zusammenhang mit der tatsächlich zu erwartenden Strafe stehen.

In Deutschland würde hier der § 174 StGB in Betracht kommen, der lautet:

(1) Wer sexuelle Handlungen

1. an einer Person unter sechzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut ist,
2. an einer Person unter achtzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut oder im Rahmen eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses untergeordnet ist, unter Mißbrauch einer mit dem Erziehungs-, Ausbildungs-, Betreuungs-, Dienst- oder Arbeitsverhältnis verbundenen Abhängigkeit oder
3. an seinem noch nicht achtzehn Jahre alten leiblichen oder angenommenen Kind

vornimmt oder an sich von dem Schutzbefohlenen vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Ein Lehrer, der einen Schüler dauerhaft unterrichtet, würde jedenfalls auch unter den hier allenfalls einschlägigen § 174 I Nr. 2 StGB fallen, wobei eben die Tat auch gerade unter Mißbrauch der Abhängigkeit erfolgen muss.

Hier hat der BGH folgende Voraussetzungen aufgestellt (BGH NStZ 1982, 329):

Ein Mißbrauch der Abhängigkeit liegt sicherlich vor, wenn der Täter offen oder versteckt seine Macht und Überlegenheit in einer für den Jugendlichen erkennbaren Weise einsetzt, um sich diesen gefügig zu machen. Von einem Mißbrauch der Abhängigkeit muß aber auch dann gesprochen werden, wenn der Täter seine Macht gegenüber dem Schutzbefohlenen erkennt und die auf ihr beruhende Abhängigkeit zu sexuellen Handlungen ausnutzt. Beiden Teilen muß dabei der Zusammenhang des Abhängigkeitsverhältnisses mit den sexuellen Handlungen bewußt sein

Man darf bezweifeln, dass dies hier erfolgt ist. Wahrscheinlich war er eher sehr angetan davon, einen Dreier mit seinen Lehrerinnen zu haben und musste darüber hinaus nicht sonderlich überzeugt werden. Mit 16jähriges Ich hätte damit jedenfalls keine Probleme gehabt und ein Junge, der anschließend damit angibt klingt jetzt auch nicht so als hätte es ihn in Seelennöte geschickt. Also in Deutschland wahrscheinlich keine Strafbarkeit für die Lehrerinnen (Dennoch könnten die Folgen über Diziplinarverfahren durchaus groß sein).

(In den Berichten steht, dass er „nach einem Footballspiel“ abgeholt wurde. Würde mich ja interessieren, ob die beiden hier eine Fantasie auslebten, mit dem Footballstar der Schule zu schlafe, außer Opferschutzgründen erfährt man aber nichts weiteres, außer, dass er wohl Spieler ist)

Hier bin ich mir sicher, dass man bei einem Mädchen, die von zwei Lehrern zu einem Dreier überredet worden wäre, eine gänzlich andere Wertung erhalten würde. Man würde hier fast automatisch davon ausgehen, dass sie eine Abhängigkeit ausgenutzt haben und sie das Opfer ist. Man würde eine Bestrafung für wesentlich gerechter halten als bei den beiden Lehrerinnen, bei denen man den Schüler eher für einen Glückspilz hält, wie einige Kommentare unter einem entsprechenden Beitrag bei 9gag zeigen:

The victim is in the hospital and is suffering from muscle strain in his right arm due to countless high fives.

Oder:

Lucky bastard. Where were these teachers when I was at school?!
Oder:
where were they when I grew up?

Hier sieht man eigentlich sehr schön die verschiedene Einstellung der Geschlechter zu Sex und auch die verschiedene Einstellung zu sexuellem Verhalten der Geschlechter. Übergriffige Frauen, gerade wenn sie hübsch sind, sind eher ein Glücksfall. Und die Auffassung, dass einem 16jährigen nichts wirklich schlimmes passiert ist, wenn er einem Dreier mit den attraktiven Frauen hatte, ist recht weit verbreitet.

Wie ist eure Meinung zur Strafbarkeit? Wie würdet ihr es im Fall mit umgekehrten Geschlechtern sehen?

„Warum sprechen wir nicht über weibliche Diskursmacht?“

Marlen Hobrack stellt in einem Artikel im Freitag eine sehr berechtigte Frage: Warum sprechen wir nicht über weibliche Diskursmacht?

Denn eine patriarchale, sexistische Kultur würde über Brüderles Äußerungen hinwegsehen. Kaum eine Frau würde einen Aufschrei wagen, aus Angst, womöglich als verklemmte Spaßbremse zu gelten.

Im Sinne einer Diskursanalyse muss man feststellen, dass Feminismus-Debatten an einem gerade nicht leiden: an Aufmerksamkeitsmangel. Auch Emma Watsons vielbeachtete UN-Rede und die Kampagne „He For She“ zeigt diese mediale Machtdimension. Männliche Stars sprangen Emma Watson beiseite, als Internet-Trolle einen heftigen Shitstorm in Reaktion auf ihre Rede entfachten.

Warum sprechen wir also nicht über weibliche Diskursmacht? Sie sollte uns Mut machen. Und die Augen dafür öffnen, dass unsere Gesellschaft (deren Teil wir Frauen ja sind) eben nicht blind gegenüber Ungerechtigkeiten ist. Doch wir erleben das Gegenteil: Wir schreien, obwohl eine ruhige Debatte vonnöten wäre. Wir stürmen auf scheinbar verschlossene Vorstandstüren zu, obwohl sie längst geöffnet sind. Wir ziehen uns auf die Position wehrloser Opfer zurück, obwohl wir längst zur Selbstermächtigung fähig wären. Und wir sehen Feinde in jenen, die kein geringeres Interesse an Gleichheit (die auch gleiche Pflichten einschließt!) haben, als wir selbst: Männer.

Die Antwort in Bezug auf den Feminismus ist einfach: Weil es nicht in die Opferrolle passt, Diskursmacht zu haben. Da würde man ja Raum einnehmen, und das in einem Patriarchat. Im Feminismus dürfen Frauen keine Diskursmacht haben, selbst wenn sie sie haben.