„Frauen träumen vom Alpha Softie“

Arne verlinkte einen Artikel in der BZ, in denen etwas zu den Vorlieben der Frauen in Bezug auf Männer gesagt wird und der den schönen Begriff des „Alpha Softies“ verwendet:

Das Ausgangsdilemma für den Mann wird wie folgt dargestellt:

Der Traum­mann 2014 hat es nicht leicht: Er muss die Spül­ma­schi­ne ein­räu­men, aber trotz­dem die Ho­sen an­ha­ben. Er soll er­folg­reich im Be­ruf, aber trotz­dem in Sa­chen Kin­der­er­zie­hung auf dem neu­es­ten Stand sein. Kurz: Das ko­mi­sche Mi­schwe­sen, das sich die Mehr­heit der mo­der­nen Frau­en wünscht, hört auf den Na­men Al­pha-Sof­tie!​

Der Begriff des Alpa-Softies ist – was sie indirekt später selbst auch anführen – eher irreführend. Es ist eher der „Alpha mit dem Herz aus Gold“ bzw. der Alpha, der ihr gegenüber aufgrund der bestehenden Bindung auch entsprechende Gefühle hat, der gefragt ist.

Halb Ma­cho, halb Frau­en­ver­ste­her. Kin­der­lieb und kar­rie­re­o­ri­en­tiert, zärt­lich, wild – und na­tür­lich char­mant, lus­tig und in­tel­li­gent. Um­fra­gen ha­ben es ans Ta­ges­licht ge­bracht. 88 Pro­zent der Frau­en wün­schen sich ei­nen sol­chen Mann an ih­rer Sei­te.​

Das sind ja sehr undiffernzierte Aufgaben, die eine gewisse Widersprüchlichkeit enthalten können. Tatsächlich sollte es wohl durchaus Karriereorientiert sein und dabei Kinderlieb, was aber nicht bedeutet, dass er selbst die Kinder betreuen will und dafür die Karriere zurückstellt.

„Frau­en su­chen nach wie vor den Al­pha-Mann und Ver­sor­ger, doch gleich­zei­tig soll­te Mr. Right emo­tio­na­le und so­zia­le Kom­pe­ten­zen ha­ben und sich eman­zi­piert in Er­zie­hung und Haus­halt ein­brin­gen“, weiß Di­plom-Psy­cho­lo­gin Li­sa Fisch­bach. Da­mit steht der Traum­mann 2.0 vor ei­ner ziem­lich schwie­ri­gen Auf­ga­be: Wie bringt man bit­te an­ti­quier­te Rol­len­kli­schees und Männ­lich­keits­fan­ta­si­en un­ter ei­nen Hut mit Kin­der­er­zie­hung und Koch­wä­sche?​

Kein Wun­der al­so, dass un­se­re Män­ner ver­wirrt sind. War frü­her in al­len Le­bens­la­gen das star­ke Al­pha-Männ­chen ge­fragt, muss der Traum­mann heu­te fast ei­ne mul­ti­ple Per­sön­lich­keit mit­brin­gen. Wie sonst schafft er es, ver­ständ­nis­vol­ler Zu­hö­rer, star­ke Schul­ter, ta­len­tier­ter Lover, lie­be­vol­ler Fa­mi­li­en­va­ter, Spit­zen­koch und Putz-Per­le zu sein?​

Die Verwirrung gut angesprochen. Pickup beantwortet aus meiner Sicht die Frage am besten, in dem es darauf abstellt, dass bestimmte Punkte eher sexuelle Anziehung (Attraktion) und andere Punkte eine Verbindung und Vertrauen (Komfort) aufbauen. Man kann insoweit beides bedienen, es muss eben nicht immer gleichzeitig sein. Man soll also nicht in jeder Situation „Alpha-Softie“ sein, sondern es geht eher darum zu erkennen, in welchen Situationen man welche dieser beiden Punkte bedient.

Ich finde nach wie vor diese kurze Auflistung von Punkten, die Attraktion und Komfort betreffen, ganz gelungen:

1. Attraction Switches

Pre-selected by women (“Von anderen Frauen für gut befunden)
Leader of men. (Anführer anderer Menschen)
Protector of loved ones (Beschützer von ihm Nahestehenden)
Willing to emote (In der Lage gesunde Gefühlsbindungen einzugehen)

2Komfortbuilding

Passion/Purpose
Seeing her the way she wants to be seen
Hot/Cold
Future Projections
Emotional Honesty
Whirlwind Courtship
The feeling that both of you are bound for greatness and you are on the same path

Das macht denke ich eher und auf eine praktischere Weise deutlich, welcher „Softieanteil“ hier gewünscht ist. Mit ihr Kinder haben, eine Zukunft aufbauen, tatsächliche Gefühle haben und damit ehrlich umgehen, sie als jemand besonderen sehen, und davon ausgehen, dass man zusammen großartiges erreichen kann, während man sich gleichzeitig nicht unterbuttern lässt oder sich rumkommandieren lässt, dass wäre wohl eher eine passende Beschreibung.

„Der ge­sell­schaft­li­che Wan­del und die ver­än­der­ten An­sprü­che der Frau­en ver­lan­gen dem star­ken Ge­schlecht ei­ni­ges ab“, gibt Di­plom-Psy­cho­lo­gin Li­sa Fisch­bach zu. Aber ge­nau dar­in sieht die Ex­per­tin die Chan­ce für die Her­ren: „Durch das Auf­bre­chen der ste­reo­ty­pen Rol­len hat der mo­der­ne Mann jetzt aber auch die Chan­ce, zwi­schen al­ter und neu­er Welt zu sur­fen.“​

Die hat er üblicherweise eben gerade nicht: Er soll kein Softie sein. Er soll ein Alphamann mit Herz sein. Rumjammern ist nach wie vor nicht sexy, Gefühle zeigen wegen einer wichtigen Sache kann hingegen eine tiefere Bindung bewirken und auch zeigen, dass man zu solchen Bindungen in der Lage ist.

Wer den Al­pha-Sof­tie-Spa­gat aber nicht hin­be­kommt, soll­te sich am bes­ten auf sei­ne Ma­cho-Qua­li­tä­ten be­sin­nen. Auch das be­le­gen Stu­di­en. Wenn sich die Frau­en näm­lich ent­schei­den müss­ten, dann ist der Mehr­heit doch der Voll­zeit-Ma­cker lie­ber als der Frau­en­ver­ste­her auf Le­bens­zeit.​

Und das ist eine der Aussagen, bei der viele Frauen wohl (vielleicht in etwas anderer Formulierung) zustimmen würden, die aber trotzdem politisch sehr unkorrekt ist und in vielen Bereichen genau deswegen ausgeblendet wird.

110 Gedanken zu “„Frauen träumen vom Alpha Softie“

  1. „Und das ist eine der Aussagen, bei der viele Frauen wohl (vielleicht in etwas anderer Formulierung) zustimmen würden, die aber trotzdem politisch sehr unkorrekt ist und in vielen Bereichen genau deswegen ausgeblendet wird.“

    War meinst du damit, dass dieser Aussage unkorrekt sei? Und wo wird das ausgeblendet außer bei irgendwelchen grünlinken Weltverbesseren?

      • Doch, natürlich aber Widerspruch wird es auch geben, wenn man sagt, dass die Frauen heute sich den typischen Softie wünschen. Frage ist immer nur, von welcher Ecke kommt der Widerspruch. Und natürlich wird es niemals eine Meinung ohne Gegemeinung geben. Ich habe immer gesagt, dass ich persönlich nicht unbedingt auf einen Softie stehe und mein Umfeld hat da nie irgendwelche Probleme gemacht, um Gegenteil geht es eher den meisten Freundinnen ähnlich, aber natürlich nicht alle Frauen wollen einen „Macho“.
        Problem ist vielleicht auch, dass teilweise mit solchen Aussagen der Eindruck erweckt wird, dass sei die Meinung aller Frauen und das denke ich nicht.

    • Die Verwirrung gut angesprochen. Pickup beantwortet aus meiner Sicht die Frage am besten, in dem es darauf abstellt, dass bestimmte Punkte eher sexuelle Anziehung (Attraktion) und andere Punkte eine Verbindung und Vertrauen (Komfort) aufbauen. Man kann insoweit beides bedienen

      Was macher Mann nicht alles tut für ein Leckerli! Sitz, Platz, gib Pfötchen. Ach Evochris, sei doch mal spontan!!

      • @Peter

        Man kann doch spontan sein innerhalb dieser Parameter. Was sollte einen daran hindern?

        Wann brichst du denn im sozialen Verhalten spontan vollkommen aus den gesellschaftlichen Regeln aus?
        Bewertest du dich bei deren Einhalten dann auch als Hund, zB wenn du jemanden die Hand gibst etc?

        • Wann brichst du denn im sozialen Verhalten spontan vollkommen aus den gesellschaftlichen Regeln aus?

          Ich zerbrech mir nicht Tag für Tag den Kopf, wie ich die Ansprüche der Damenwelt befriedigen kann und besuche auch keine Pick-Up-Kurse, um mich dahingehend konditionieren zu lassen, Du Pickupautomat!

          • @Peter

            Ich auch nicht, ich bin ja vergeben. Aber deswegen kann man sich natürlich dennoch für menschliches Verhalten interessieren oder es analysieren.

            Ich bin sicher du wirst dir in deinem täglichen Leben auch Strategien für den Umgang mit gewissen leuten überlegen und deren Verhalten verstehen wollen bzw. in konventioneller Weise auf sie reagieren.
            Du hast die Regeln dafür verinnerlicht. aber wenn du sie beschreiben würdest, dann würdest du dennoch kein Automat bleiben. Und natürlich hast du dich auch entsprechend konditioniert, deine Eltern haben dich konditioniert und „die Gesellschaft“ ebenfalls.

            Tu nicht so, als würdest du spontan und ungewöhnlich handeln.

    • Sehe ich auch so, Adrian.

      Der alltägliche Double bind-Vorwurf wird ja gern selbst zum Double Bind: sag mir wie ich sein soll, aber stell keine Ansprüche.

      Leute, die grundsätzlich nicht argumentieren können, finden andauernd und überall solche Pseudo-Dichotomien: „erst soll ich dies, aber wenn ich das mache ist es auch wieder nicht recht. Entscheidet euch doch mal!!1 (zwischen Extrem A und Extrem B, dazwischen ist nichts)
      Gerne wird dann auch dem Anspruch von Person/Gruppe A der Anspruch von Person/Gruppe B vorgehalten.

      Ich will mal nun gar keine eigene Theorie ausformulieren, was Frauen brauchen oder wollen.
      Ich sage nur eines: ein emotional reifer Mann hat diese Konflikte zwischen Alpha und Softie längst überwunden und weiß/spürt/handelt situationsangemessen innerhalb dieses Spektrums.
      In einer funktionierenden Beziehung besteht eine intra- und interpersonelle Dynamik aus Rollenwechseln und Persönlichkeitsanteilen, unter der Authentizität und Kongruenz nicht leiden müssen.

      Andere Vereinfachungen wären harte Schale-weicher Kern oder eben „Attraction/Komfort“, dominant nach außen vs. sensibel nach innen etc.

  2. Mal abgesehen davon, dass weder Quelle noch Art der Fragestellung und Personenkreis erwähnt wird, zeigt die Umfrage im subtext doch einiges:

    1. Frauen wollen alles. Das Optimum. Man sieht das ja sehr schön an der bild der frau Studie von letzten Jahr, schoppe hat die diskutiert. 66 Prozent wünschen einen Partner, der viel Geld verdient um den familienunterhalt zu bestreiten und 60 prozent wünschen einen Partner der viel bei Erziehung und Haushalt hilft. Das diese Anspruchshaltung unerfüllbar ist ist klar. Daraus ergibt sich auch das Problem das frauen NIE zufrieden sein werden. Es geht einfach nicht, solange solche Ansprüche formuliert werden.

    2. Wir hören bei solchen Umfragen immer zu. Was sagen frauen, wie sind ihre Befindlichkeit. Schoppe hat meiner Erinnerung nach sehr schön dargestellt, wie in dieser Studie die befindlichkeit der Männer komplett ignoriert werden. Alles wird unter dem Primat des weiblichen Blicks gesehen, aktuell auch eine Forderung eines sozial Ingenieurs im Mantel des zeit Redakteurs, der ein arbeitsverbot für frische Väter verlangt, denn dann werden frauen bei Einstellung nicht mehr diskriminiert.
    Abgesehen von der stupidität seiner argumentatio, wird deutlich, wir beschäftigen uns mit Schwachsinn, weil es in unserer patriarchalen Gesellschaft offenbar ein pattern gibt bei Forderungen von Frauen erstmal zuzuhören und zu schweigen. Komisch!

    3. Aber mit dem zeitverlauf nimmt diese Bereitschaft in der männlichen Bevölkerung ab. Zu groß werden die Dissonanzen die frauen dadurch auslösen. Frauen wissen das bewusst und unbewusst auch, wenn Männer zum beispiel per se einen Kompetenzvorsprung unterstellt bekommen. Das dies aber der Preis für das weibliche Privileg des quängelns und abstruse Forderungen stellens ist, wird natürlich ignoriert. Nein dann ist das Sexismus zum Nachteil der frauen sagen die Feministinnen. Und so kommen dann solche Aussagen zu Stande, dass eine nicht zu erfüllende erwartungshaltung eine Chance für Männer sei. Das ist sie natürlich nicht, es ist lediglich eine Einladung zu weiblicher Willkür. Ist ja soweit auch in Ordnung. Zum Problem wird es nur, wenn dann Männern vorgeworfen wird, dass sie sich solchen Mechanismen entziehen, sei es durch diskursverweigung, verpaarungsverweigerung oder dem a priori abwerten weiblicher Entscheidungskompetenz.

    4. Der Weg für Männer ist klar: eigene Interessen in den Vordergrund stellen und aktiv einfordern. Alpha-softi? Solange Frauen den teardown wollen ist für mich alles in Butter. Und wenn frauen das nicht wollen, who cares? Wir, also Männer, sind ja selbst schuld, wenn wir frauen derartig gewähren lassen. Wir bekommen die frauen, die wir verdienen. Entschuldigend kann man noch einwenden, dass viele natürlich auch Opfer der feministischen governanz sind, die jungs und Männer in allen Lebensbereichen eine schuld einredet, roslin hat das hier gestern auch wieder überzeugend dargelegt. Wir können uns davon nur selbst befreien, nicht im feminismus sondern gegen ihn. Nicht durch die Erfüllung weiblichen anspruchsdenken, sondern gegen ihn.

    • @ teardown

      „Wir hören bei solchen Umfragen immer zu. Was sagen frauen, wie sind ihre Befindlichkeit. “

      Richtig…femizentrische Maskulisten..das ist schon witzig…

        • „War die Partnerin glücklich mit ihrer Ehe, war auch ihr Mann glücklich mit der Beziehung und seinem Leben insgesamt. Umgekehrt aber galt das nicht. Ein Mann, der mit seiner Ehe zufrieden war, hatte nicht automatisch auch eine Frau, die glücklich war.

          Das scheint daran zu liegen, so die Wissenschaftler, dass Frauen oft eine größere Bürde in der Beziehung trügen als Männer. So ergab eine weitere Analyse, dass das Glück der Frau deutlich litt, sobald ihr Mann krank wurde – im höheren Alter ja keine Seltenheit.

          Andererseits hatte es keinen großen Einfluss auf das Glück des Ehemannes, wenn seine Frau krank wurde. „Wir wissen, dass sich Frauen meist um ihren Partner kümmern, wenn er krank ist, was natürlich stressig ist“, sagt Carr. „Aber wenn die Frau krank wird, ist es oft nicht ihr Mann der sich um sie kümmert, sondern ihre Tochter“.

          Die aufopfernden, selbstlosen Frauen….*fg*

  3. Die Aussage ist doch einfach:
    (Die meisten) Frauen wollen keine Extreme, sondern einen Mann dazwischen, der sich situationsabhängig verhält.
    Dies trifft wohl ohnehin auf die allermeisten Männer zu.

    @Christian
    OT: Hast du vor einigen Tagen dieses Blog auf SSL umgestellt?
    Die Feeds werden nämlich jetzt grundsätzlich auf HTTPS umgeleitet, was meinem RSS-Reader Probleme bereitet.

    • @breakpoint

      „OT: Hast du vor einigen Tagen dieses Blog auf SSL umgestellt?
      Die Feeds werden nämlich jetzt grundsätzlich auf HTTPS umgeleitet, was meinem RSS-Reader Probleme bereitet.“

      Nein, aber vielleicht hat WordPress.com das gemacht. ich habe da wenig einfluss

          • @Christian

            Wenn du nichts geändert hast, muss es wohl an WordPress liegen.
            Vielleicht stellen die sukzessive alle Blogs um, und deines war nur eines der ersten. Wer weiß?
            Ich habe ja beim Rumprobieren auch keine passende Option gefunden.

            Aber zwecks Nachvollziehbarkeit:
            Schau mal in die Adressleiste deines Browsers. Bei AllesEvolution beginnt die jetzt immer mit https, bei anderen WP-Blogs (z.B. Geschlechterallerlei) nur mit http.
            Ich habe das inzwischen an mehreren Rechnern mit unterschiedlichen Betriebssystemen und Browsern so erlebt.

  4. @Teardown:
    zu 1.: „Wünschen“ kann man ja immer.
    Die frage ist, ob sie es auch „fordern, also „mit weniger nicht zufrieden sind“.
    Wenn du unter Männern eine Umfrage machen würdest, was sie sich bei Frauen wünschen würden, dann käme auch etwas ziemlich unerfüllbares heraus.
    „Frauen wollen alles. Das Optimum.“ ist als Aussage in der Form unfair. Gefragt war nach den Wünschen. Das impliziert gewissermaßen die Frage: Was wäre denn das Optimum?

    Das ganze hat aber durchaus viel mit 2. zu tun:
    Wir hören nicht einfach immer nur zu. es ist auch so, dass Frauen das ständig gefragt werden. Ihr Blickwinkel ist gefragt, ihre Wünsche und Bedürfnisse. Damit wird der Blick der Frauen ja gradezu dort hin gelenkt, was sie so alles wünschen und wollen können, und was sie alles noch nicht haben.

  5. In unserer Gesellschaft wird fast nur noch von der Frau her und zu ihren Bedürfnissen hin gedacht.

    Die Perspektive der Männer taugt bestenfalls dazu, um zu demonstrieren, wie lächerlich rückständig diese Neandertaler doch sind.

    Ihre, der Männer Wünsche?

    Nicht der Rede wert/unbeachtlich/unwichtig, schließlich haben Männer 30 Mio. Jahre lang Frauen unterdrückt, nun sollen sie mal zuhören!

    Das ist der weit über feministische Kreise hinausgehende Femizentrismus westlicher Gesellschaften, der unbalanciert, sich so toxisch auswirkt.

    Jedenfalls bei Männern, die willfahren wollen, den Weicheiern, Pudeln, Dressierbaren.

    Den Macho, der auf Weibergeschwätz ohnehin nichts gibt, tangiert das freilich nicht.

    Und er hat Recht!

    Männer sollen nicht zuallerst fragen: „Oh Gott, oh Gott, WAS WILL BLOSS DIE FRAU?“

    Sondern zu allerst: „WAS WILL ICH?!“

    Dann das umsetzen, selbstbewusst.

    Gerade dann können sie sich darauf verlassen, dass sich schon die eine oder andere Frau einfinden wird, die zu verstehen gibt, dass sie gerne Teil dieses männlichen „Lebensprojektes“ wäre.

    DER SELBSTBEWUSSTERE MANN IST DER ATTRAKTIVERE!

    Und der fragt nicht zuallerst: „Was will die Frau?“

    Das ist außerdem von Frau zu Frau höchst verschieden und zudem höchst wandelbar, noch wandelbarer als das Wollen eines Mannes, ändert sich u.U. bereits mit den Zyklusphasen.

    Darum ist es viel wichtiger, was Frauen TUN als das, was sie sagen.

    Sie sagen oft genug das, von dem sie meinen, es sei erwünscht. Obwohl sie es gar nicht wirklich meinen.

    Aber viele Frauen wollen beliebt sein, von der Herde angenommen und beschützt, wollen in stärkerem Maße Teil einer Herde sein, ertragen es weniger gut, ALLEIN zu stehen mit ihrer Meinung, gegen den Strom zu schwimmen, sind daher auch mehr in Gefahr, dem Herdentrieb zu folgen, Meinungen zu übernehmen, von denen sie meinen, man müsse sie haben, weil die Mehrheit/die Angesagten/die Queen Bees sie haben, man müsse sie haben, um beliebt zu sein, obwohl sie sich innerlich höchst unbehaglich mit der Meinung fühlen, die sie da meinen, äußern zu müssen.

    Was Frauen wirklich bewegt ist daher – genau wie bei Männern auch – an ihrem HANDELN ablesbar (nur dass bei Frauen Handeln und Meinen häufiger und dramatischer auseinanderklafft als bei Männern, die häufiger tatsächlich meinen, was sie sagen und tun, was sie sagen).

    Heute meinen Frauen, sie müssten kritisch, progressiv und modern sein.

    Weshalb viele Frauen sich buchtstäblich SCHÄMEN, zuzugeben, wie unemanzipiert sie eigentlich sind, wie „traditionell“, „konservativ“ eigentlich ihre Wünsche sind, wie sehr sie einen sanft dominanten Mann begehren, zu dem sie ein wenig aufschauen können („Oh Gott, oh Gott, ich bin keine starke Frau, wenn ich einen solchen Mann will! DAS DARF NIEMAND WISSEN, sonst gehöre ich nicht mehr zur progressiven, moderenen, kritischen Herde!“).

    Obwohl das niemand wissen darf, kriegt am Ende genau der sanft dominante Mann das Görl, der weiß, was ER WILL.

    In der Regel.

    So gesehen siebt der Femizentrismus/Feminismus unserer Tage auf starke, selbstbewusste Männer hin aus, die einen Scheiß auf Frauengeschwätz geben.

    Wir züchten Barbaren mit dicker Hose.

    Auch hier erreicht Feminismus mal wieder mittel – und langfristig das Gegenteil des Propagierten.

    • Herrje

      zuallererst

      Interessant, wie sich falsche Automatismen einschleichen und ich das objektiv Falsche doch lange Zeit „richtig“ lese, buchstäblich nicht sehe, dass das falsch geschrieben steht

    • „Ihre, der Männer Wünsche?

      Nicht der Rede wert/unbeachtlich/unwichtig, schließlich haben Männer 30 Mio. Jahre lang Frauen unterdrückt, nun sollen sie mal zuhören!“

      Wenns denn so wäre.
      Es ist aber nicht „nicht der Rede wert/unbeachtlich/unwichtig“.
      Die Wünsche der Männer – die, die nicht genau die Wünsche der Frauen abbilden – sind vielmehr primitiv, verachtenswert und zeigen nur und ausschließlich ihre niederen Instinkte. Die Wünsche der Männer zeigen: Männer sind unterdrückende patriarchale Machos, Männer sind Schweine, etc. etc.

      Das ist alles andere als unbeachtlich und unwichtig. Ein Mann, der sich trotz solcher tierischer Wünsche halbwegs als Mensch etablieren will, kann das nur, indem er diese Wünsche negiert, unterdrückt, zurückstellt, der Frau opfert und zu Füßen legt.
      Das ist das, worauf die feministischen narrative hinauslaufen.
      Und die gesamte mediale Verwurstung von Männlichkeit auch.

      • Edit, wichtigen Satz als Schluss vergessen:
        Das ist gemeint mit:
        Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“

        • @ maddes

          „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden”

          So ist es…und alle SPD-Genossen haben mit feuchten Augen ob ihrer Progressivität diesen kreuzdämlichen Satz abgenickt.

          Nicht die Stärke des Feminismus ist das Problem, die Schwäche der Männer ist es.

        • „Nicht die Stärke des Feminismus ist das Problem, die Schwäche der Männer ist es.“

          Nein, nicht die Schwäche der Männer, sondern ihre Blödheit, sich vor diesen karren spannen zu lassen – immer in der Hoffnung, mit ihrer eigenen Erfüllung dieser Absurdität sich als weißer Ritter einschleimen zu können.
          „why can women claim to be oppressed by men when any man is willing to kick any other man under the bus for protecting a woman“, so ungefähr formuliert Girl writes what in einem ihrer schönen videos.

        • @ maddes

          „Nein, nicht die Schwäche der Männer, sondern ihre Blödheit, sich vor diesen karren spannen zu lassen“

          Das würde ich als Schwäche bezeichnen… 😉

          Diese Blödheit ist ja IQ-unabhängig…fällt also in die Kategorie „Dummheit trotz hoher Intelligenz“…ein sehr interessantes, wenn auch leider stiefmütterlich behandeltes Phänomen.

        • “why can women claim to be oppressed by men when any man is willing to kick any other man under the bus for protecting a woman”
          – – – hier liegt die ganze „Magie“. LG!

    • PS

      Und das, was Frau Psüschologin Fischbach (warum fällt mir hier das Adjektiv „fischig“ ein?) hier äußert:

      *„Der gesellschaftliche Wandel und die veränderten Ansprüche der Frauen verlangen dem starken Geschlecht einiges ab“, gibt Diplom-Psychologin Lisa Fischbach zu. Aber genau darin sieht die Expertin die Chance für die Herren: „Durch das Aufbre­chen der stereotypen Rollen hat der moderne Mann jetzt aber auch die Chance, zwi­schen alter und neuer Welt zu surfen.“​*

      verdient nur eine Antwort: „Fuck you!“

      Typisch für den fischigen Femizentrismus besonders und gerade auch in ihrer Profession (neben Soziologie und Pädagogik eine der feminisiertesten, die Psüschologie, nicht alle Berufe/Disziplinen sind gleichermaßen „feminisiert“, liegt wohl daran, dass so viele selbstunsichere Männer sich zu dem Fach hingezogen fühlen, weil sie hoffen, dort zu erfahren, was sie über sich selbst noch nicht wissen und dann treffen diese ohnehin eher selbstunsicheren Männer auch noch auf eine überwältigende Frauenmehrheit, die aus Psychologie oft genug eine weibliche Pippi-Langstrumpf-Wünsch-Dir-Was-Veranstaltung machen, vorne stehen dann Professoren – kritisch, progressiv, modern – die das servil-frauendienlich abnicken,weil sie ja auch Frauen fördern wollen, reflexiv-selbstklritisch sein wollen, eingedenk der Drölfzig Milliarden Jahre männlicher Schuld gegenüber Frauen, die ihnen,den guten Gutenmenschen, so sehr bewusst sind, ach, wie bewusst und wie nachdenklich und wie gut sind sie doch, die nachdenklichen, guten Gutmenschen, die Frauenversteher).

      Und der Mann, der die Cojones hat, ihr diese Antwort zu geben – wenn möglich auf etwas elegantere und rhetorisch elaboriertere Art – der wird insgeheim oder ganz und gar nicht geheim bewundert und begehrt von den allermeisten Frauen, die das mitbekommen.

      Nur Mut, Männer.

      Habt nicht nur den Mut, Euch Eures eigenen Verstandes zu bedienen, sondern auch zu Eurem eigenen Wollen selbstbewusst und offensiv zu stehen.

      Auch wenn es noch so sehr dem toxisch feminisierten Zeitgeist widerspricht.

      • >>“Habt nicht nur den Mut, Euch Eures eigenen Verstandes zu bedienen, sondern auch zu Eurem eigenen Wollen selbstbewusst und offensiv zu stehen.“

        🙂

        Aus:

        http://www.zeit.de/2014/38/online-kommentare-digitale-oeffentlichkeit

        >>“Bei den Web-2.0-Kriegern fällt auf, dass sie sich oft auf „höhere Autoritäten“ berufen – gern auf Ikonen des Bildungsbürgertums wie Cicero und Nietzsche oder auf Repräsentanten der Qualitätsmedien“

        Schuldig im Sinne der Anlage Herr Roslin!

        • @ teardown

          Die „misogyne“ Geistesgeischichte,geprägt von KLUGEN Männern, ist eine Schatztruhe an Erkenntnis auch über die weibliche Natur.

          Die gerade darum als misogyn, geprägt von „Frauenfeinden“ denunziert werden müssen.

          Nicht, dass Männer dort alte Wahrheiten auch über die „neue“ Frau entdecken.

          Deshalb der „Revolutionsanspruch“ des Feminismus, der es erlaubt, alle alte Erkenntnis zu entwerten.

          Nur leider tragen die neuen (alten) Selbsttäuschungen nicht.

          Wunschdenken schafft keine neuen Realitäten.

          Wenn ich Menschen, die erkennen, dass es Rassen gibt, die im Schnitt unterschiedlich begabt/verhaltensdisponiert sind, Rassisten nenne,kann ich zwar den Diskurs eine zeitlang beherrschen, aber die Rassen bleiben, die Unterschiede bleiben, die Realität bleibt.

          Und setzt sich irgendwann doch wieder durch, führt dann u.U. tatsächlich zu bösem Rassismus.

          Analog läuft das Spiel mit „Sexismus“: Wenn ich Menschen, die erkennen, dass die Geschlechter im Schnitt unterschiedlich begabt/verhaltensdisponiert sind, Sexisten nenne, kann ich zwar den Diskurs eine zeitlang beherrschen, aber die Geschlechter bleiben im Schnitt unterschiedlich, die Realität der NATÜRLICHEN Unterschiede bleibt, setzt sich irgendwann durch und führt dann, aus Rache für die lange währende Lüge, erst recht zu toxischem, bösen Sexismus, zu einem Back Lash, der sich gewaschen hat.

        • Korrektur

          Die (die Geistesgeschichte) gerade darum als vor allem misogyn, geprägt von “Frauenfeinden”, denunziert werden muss.

          Ja, es gibt Misogynie und Rassismus auch kluger Menschen tatsächlich, aber nicht alles, was die linken Gutmenschen der Gegenwart rassistisch und sexistisch nenen, ist es auch, es ist oft genug nur REALISTISCH, eine Realität, die den ideologisierten Wunschdenkern nicht passt.

          Da sie die Realität nicht verändern können, deren WAHRnehmung nicht verhindern, soll wenigstens nicht darüber geredet werden dürfen > Zensur durch moralisierendes Beschämen oder, wenn das nicht mehr hilft, durch robustere Maßnhahmen.

          Aber auch das Zur-Seite-Gucken ändert die Realität nicht.

          Die bleibt und zwingt mich früher oder später doch hinzugucken.

          WEIL SIE DA IST.

      • @ roslin

        „Aber auch das Zur-Seite-Gucken ändert die Realität nicht.“

        Aber der dekonstruierende Blick..Realität ist schließlich konstruiert….

      • Gesellschaftlicher Wandel und veränderte Ansprüche der Frauen… blablabla

        Seit gestriger Ausstrahlung jetzt in der arte-Mediathek zu sehen: die Serie „Lilyhammer“.
        Zeigt einen Ex-Mafiosi in Norwegen. Der Typ Mann also, den die ‚moderne‘ Norwegerin mit ihren „veränderten Ansprüchen“ zutiefst verabscheut – offiziell zumindest. Bereits in Folge 2 der ersten Staffel hat er sie im Bett.

        http://www.arte.tv/guide/de/048735-001/lilyhammer-erste-staffel-1-8?autoplay=1

      • vorne stehen dann Professoren – kritisch, progressiv, modern – die das servil-frauendienlich abnicken,weil sie ja auch Frauen fördern wollen, reflexiv-selbstklritisch sein wollen,

        Kritisch? Progressiv? Die halten sich für kritisch und progressiv. das ist sicher Da aber mittlerweile sogar die Pfaffen Feministen sind sollte klar so allmählich sein, dass es sich um erzreaktionären Stuss handelt. Bedient zwar nicht dein Universalfeindbild der pööhsen Linken, ist aber trotzdem wahr.

        Das Private ist politisch. Kleinbürgerliche Galanterie ins Politische transformiert.

        • @ Peter

          *Kritisch? Progressiv? Die halten sich für kritisch und progressiv. das ist sicher Da aber mittlerweile sogar die Pfaffen Feministen sind sollte klar so allmählich sein, dass es sich um erzreaktionären Stuss handelt.*

          Ist denen aber nicht klar und klar wird es ihnen nicht durch Einsicht, sondern durch Abdrehen des Geldhahnes und politische Entmachtung.

          Deine irrationale Pfaffenfresserei verstellt Dir den Blick auf die schlichten Realitäten.

          Offenbar das Produkt einer fundamentalistisch-protestantischen Erziehung (hoffe ich, wär‘ ja schlimm, wenn die Katholen dafür verantwortlich wären)

          Feminismus ist nun mal hochoffiziell die Leitideologie aller linken Parteien.

          Dass das modernen, progressiven Kapitalisten primstens in ihr eigenes strategisches Konzept passt, ist eine andere Geschichte, eine, die vorerst durch Wahlen erst recht wenig bis gar nicht zu verändern ist, nicht mal durch Geldhahnabdrehen, denn die SIND das Geld.

          Selbst in der CDU ist mittlerweile so viel Feminismus drin, dass sie für mich unwählbar geworden ist.

          Wenn ich möglichst wenig Feminismus will, gar Antifeminismus, denn ich bin Antifeminist so entschieden wie ich Antifaschist oder Antikommunist bin – Feminismus ist eine Ideologie von ähnlicher Toxizität! – dann finde ich das nur auf der äußersten Rechten des demokratischen Spektrums: bei der AfD.

          Feminismus ist für mich gegenwärtig und auf alle absehbare Zukunft ZENTRAL für meine Wahlentscheidung, denn er ist FEIND: weil er Feind der WHMs ist (ich bin einer), weil er Feind der Vater-Mutter-Kind-Familie ist (die ich für den Grundbaustein einer jeden auf DAUER angelegten, selbstbehauptungsfähigen, funktionierenden Gesellschaft halte – wer sie angreift, greift unser aller gesicherte Zukunft an, will etwas ganz anderes als eine gesicherte Zukunft), weil er Feind den patriarchalen Religionen ist (ich hänge einer an, der Katholischen Kirche gehört meine Solidarität und sollte ich jemals noch in meinem Leben aufgefordert werden, zu kämpfen, würde ich nur einer Aufforderung FÜR DIESE KIRCHE zu kämpfen Folge leisten – für den Saustall, in dem vornehmlich linke Politik mein Heimatland zunehmend verwandelt, kämpfe ich nicht mehr!).

          Da ich mich nicht der Illusion hingebe, mit einer Stimme Wesentliches bewegen zu können, bin ich obendrein entschlossen, dieses System nicht auch noch durch Steuerzahlung über Gebühr zu unterstützen, denn was dieser Staat an Steuern einnimmt, wird u.a. dazu verwendet, MEINE FEINDE = Feminist.I.nnen, zu stärken und zu subventionieren, also Steuervermeidung so weit legal möglich, also so wenig arbeiten wie möglich, gerade so viel, wie zu auskömmlicher Lebensführung unumgänglich ist.

          Feminist.I.nnen haben die Solidarität mit Männern aufgekündigt, ich nehme diese Aufkündigung zur Kenntnis und kündige meinerseits meine Solidarität mit Feminist.I.nnen und ALLEN Strukturen, die sie tatkräftig unterstützen.

          Feminismus ist Feindideologie, ganz klar.

          Und da die Linke vornehmlich diese Ideologie adoptiert hat und promoviert, zählt auch sie zum gegnerischen Lager.

          Selbst religiös ist zu beobachten, dass, je linker eine Kirche ist, sie desto feministischer ist.

          Die Protestantische Kirche ist weithin Genderkirche, insoweit sie links ist und das ist diese rot-grüne Kirche mehrheitlich, abgesehen von ein paar Restbeständen originären Protestantismus, die nicht pro feministisch sind und meist sehr konservativ.

          Wenn ich also den Feminismus los werden will, muss ich den konservativen, den rechten Flügel stärken.

          Bis auf weiteres.

          Und das heißt leider meiner Einschätzung nach bis auf sehr sehr lange.

          Denn wir sind von einem Ende des feministischen Krieges gegen Mann und Männlichkeit noch sehr weit entfernt, sehr weit.

          Sollte ich je mehr tun als meine Stimme in den urnenförmigen Mülleimer zu werfen, mich also tatsächlich parteipolitisch engagieren, müsste ich das auch auf Seiten der AfD tun.

          Dazu bin ich nicht sonderlich motiviert, weil ich nicht mehr an die Überlebensfähigkeit dieses Gesamtsystems glaube, dessen Verrottng auf zu vielen Gebieten zu weit fortgeschritten ist.

          Eine Verrottung, die direkt abhängt von der konsumhedonistischen, materialistischen Orientierung einer Mehrheit der Menschen in westlichen Gesellschaften, die ihre Seelen verkauft haben.

          Und das für Befreiung halten.

          Wenn ich mir ansehe, von woher ich komme (linkskatholisch-befreiungstheologisch-pazifistisch,ein „Publik-Forum-Christ“, falls Dir das etwas sagt), muss ich feststellen, dass ich einen weiten Weg zurückgelegt habe.

      • ROSLIN!

        Die Fischbach ist gerade dick im Geschäft, schau mal hier:

        http://www.welt.de/icon/article123501933/Sind-wir-zusammen-Oder-was-Das-Leben-als-Mingle.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook

        Ich zitiere:

        „Es gibt verschiedene Gründe für diese neue Unverbindlichkeit. Der zentrale und wichtigste ist wohl die Angst, zu viele andere, vielleicht bessere Möglichkeiten auszuschließen, wenn man sich eindeutig zu einem Menschen bekennt. „Der Partnermarkt funktioniert zunehmend nach dem kapitalistischen Gedanken der Gesellschaft“, sagt Lisa Fischbach, Diplom-Psychologin bei Elite Partner.

        „Da ist die ständige Optimierungstendenz, der Gedanke, dass es vielleicht noch einen Besseren gibt.“ Das sei insofern problematisch, weil es permanente Unruhe und Verunsicherung mit sich bringe, die auf dauerhafte Bindung und Geborgenheit kontraproduktiv wirke.

        Und das doch auf zwei Seiten: Der, der glaubt, er könne jemanden finden, der wirklich alle Ansprüche erfüllt, kann mit jemandem, der nur einige der Ansprüche erfüllt, nicht bedingungslos glücklich werden, kann sich nicht entspannen, sich nicht auf eine Beziehung einlassen.“

        Nur ein Wort:

        SCHLAMPE!

        Sorry für diese drastische Wortwahl, bin gerade vom Stuhl gefallen. In dem einen Artikel sagt sie, dass hohe Anspruchsdenken der Frauen sei eine Chance für Männer, und im nächsten sagt sie, gleichzeitig ist die Optimierungstendenz auf dem Partnermarkt problematisch. HAHA!

        Ohne Wort, wie sagst du, Psüschologin?

        • PS: Ich glaube das muss an der zielgruppenorientierung liegen. Der BZ Artikel wendet sich ja nun eindeutig an Männer, dieser Welt Artikel ist von Frauen für Frauen geschrieben. Zielgruppenorientierung ist der Wissenschaft, noch so ein kapitalistischer Gedanke der Gesellschaft Frau Fischbach!!

        • Edit2: Der Artikel ist 10 Monate alt. Mir wurde dieser heute allerdings bei Fressenbuch angezeigt, welt.de rechtfertigt dieses Klickzahlrecycling dadurch, dass das Thema immer noch aktuell ist. Also spricht Fischbach zwar mit gespaltener Zunge, aber immerhin nicht jedes Interview hintereinander.

        • @ teardown

          Spricht für Ihre Konsument.I.nnenorientierung. Damit ist sie ja auch nur Teil und Ausdruck unseres Grundproblemes: DER KONSUMORIENTIERUNG dieser Gesellschaft materialistischer Konsumhedonisten.

          Die wichtigste Konsument.I.nnengruppe sind nun mal Frauen.

          Darum ist es kurzfristig (und kein materialistischer Konsumhedonist denkt langfristig´, langfristig ist er tot und nichts weiter als das) völlig rational, Frauen zu pämpern, von ihnen und ihren Bedürfnissen her und aus sie hin zu denken.

          Darum ist Feminismus auch die Schaufensterideologie der „modernen“ Konsum-/Finanzkapitalisten (deren Fiat-Money-Politik den Konsum kurzfristig treibt und am Leben hält).

        • Korrektur:

          Darum ist es kurzfristig (und kein materialistischer Konsumhedonist denkt ernsthaft langfristig, langfristig ist er tot und nichts weiter als das) völlig rational, Frauen zu pämpern, von ihnen und ihren Bedürfnissen her und auf sie hin zu denken.

  6. Aktuell in der FAZ:

    Chinesinnen wollen den „erschwinglichen Mann“

    Chinesische Frauen ändern bei der Partnerwahl ihre Präferenzen: die Männer müssen nicht mehr viel Geld haben, sondern sich um den Partner kümmern und gut kochen können.

    [..]

    Die Zeitung „Youth Daily“ hat die Internetforen ausgewertet und die Kriterien des „sparsamen Traummanns“ exakt recherchiert: zwischen 172 und 183 Zentimeter soll seine Körperlänge betragen. Ein Universitätsabschluss ist Pflicht. Das Gehalt sollte sich in der Spanne zwischen 3000 Yuan (390 Euro) und 10.000 Yuan (1300 Euro) bewegen. Der „sparsame Mann“ sollte keinen Alkohol trinken, nicht rauchen und fluchen. Weitere Anforderungen: er sollte geduldig, fürsorglich, verlässlich, großzügig, verantwortlich und höflich sein. Und kochen können.

    [..]

    Laut einer nicht-repräsentativen Umfrage bestätigen chinesische Frauen im Heiratsalter der F.A.Z. die Attraktivität dieser Ausgabe des „sparsamer Mann“-Modells. „Ein idealer Kandidat für viele Frauen und ihre Eltern“, sagt die Mitarbeiterin des Schanghaier Büros der F.A.Z.: „Ein weithin verbreiteter neuer Standard bei der Partnerwahl ist „kao pu“ (Verlässlichkeit).“ Körperliche Attraktivität sowie Humor, Charme und Romantik seien dagegen ein „Extra-Bonus“, der auf die Grundausstattung aufgeschlagen werden könne – aber nicht unbedingt muss.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fruehaufsteher/heiratsmarkt-in-china-chinesinnen-stehen-auf-den-erschwingliche-mann-13240259.html

    Andere Länder, andere Sitten?

      • Offiziell etwa 500 Euro, wobei es große Unterschiede zwischen Stadt und Land gibt. Inoffziell, so wird geschätzt, beträgt das durchschnittliche Einkommen 200 Euro. Insofern sind die Damen durchaus ambitioniert…

    • Habe gerade mal den FAZ-Artikel gelesen und bin mal wieder daran gescheitert, einen Text zu verstehen.

      Die Bedeutungen von „sparsamer Mann“ und „erschwinglicher Mann“ differieren ja.

      Außerdem spielt die geforderte Mitgifthöhe insofern eine geringere Rolle, als sie zuvor aufgrund des Mißverhältnisses auf dem chinesischen Heiratsmarkt eine übergeordnete Bedeutung einnahm.

      Daraus zu schliessen, dass ökonomische Attraktivität nur noch eine untergeordnete Rolle spiele, ist wohl eher die Interpretation des Shanghaier FAZ-Korrespondenten.

      • @ ratloser

        *Daraus zu schliessen, dass ökonomische Attraktivität nur noch eine untergeordnete Rolle spiele, ist wohl eher die Interpretation des Shanghaier FAZ-Korrespondenten.*

        Ist vielleicht ein „neuer“ Mann, der verzweifelt nach Anzeichen Ausschau hält, dass seine Weicheierigkeit doch noch in Mode kommt.

        Vielleicht ist ihm seine Freundin, die er so verständnisvoll bemuttert hat, gerade mit einem Porsche-Macho durchgebrannt.

        • @ ratloser

          *Könnte hinkommen, Hendrik scheint ein lieber zu sein…der kann bestimmt kochen und Füßchen massieren…*

          Oha.

          Ein Gesicht wie ein Fragezeichen.

          War allerdings auch eine relativ sichere Wette.

          Heute verirren sich kaum noch andere Männer in jene Studienfächer, die zur Journaille „qualifizieren“.

          Das bedeutet, Journalisten entsprechen überzufällig häufig dem „neuen“ = eher schwachen Manntypus.

          Gilt gleichermaßen für Psüschologen/Pädagogen/Soziologien etc., für Männer in Frauenfächern.

          Fächer, die durch diese Art „Verweiblichung“ auf den Hund gebracht werden, am Schlimmsten in den kaum empirisch arbeitenden, herumspekulierenden, herumwunschdenkenden, heruminterpretierenden Geisteswissenschaften.

          Dort feiert das magische Denken fröhliche Urstände.

          Verweiblichung vieler der wenigen männlilchen Lehrer, das bedeutet für Jungs nicht nur, dass sie im Erziehungssystem kaum noch Männern begegnen.
          Nein, die, denen sie begegnen, den wenigen, die finden sie oft unattraktiv-verachtenswert, flüchten darum erst recht in die Machowelten des Computerspiels und werden gerade darum von den selbstunsicheren männlichen, eher femininen Lehrern gehasst und verachtet („DU LIEBST UND BEWUNDERST MICH NICHT?! ICH WERD’S DIR GEBEN!“), die gerade darum besonders schlecht gerade an Jungs anbinden können.

          Einer von vielen Teufelskreisen, die sich in unserer Gesellschaft drehen.

          Breitet sich wohl bald auch in der feminisierenden Medizin aus, dieser Typus Mann.

          Auch dieses Fach wird, dank toxischer Verweiblichung, niedergehen.

          Wie schon der „Qualitätsjournalismus oder die „Qualitätspädagogik“.

          Ein Peter Scholl-Latour ist heute mehr denn je wohl nur als Quereinsteiger noch denkbar.

          Wenn überhaupt.

          Herr Ankenbrand kann immer noch BRIGITTE -Redakteur werden, falls er der Redaktionsverkleinerung der FAZ zum Opfer fällt.

          Oh, pardon, hätte er gekonnt.

          So.

          Jetzt muss ich Tippse unterdrücken, sonst fühlt sie sich nicht geliebt.

          Ist gar nicht so einfach, kluge Frauen zu unterdrücken, sie fordern einem das Äußerste ab.

          Einen Pudding an die Wand zu nageln, das ist ja schon schwer.

          Aber einen Pudding, der denken kann, der dem Nagel ausweicht und TROTZDEM an die Wand genagelt werden möchte, das ist eine Herkulesaufgabe.

          Na ja, sie hilft mir ja auch, bevor’s zu schwer wird.

        • @ roslin

          „Aber einen Pudding, der denken kann, der dem Nagel ausweicht und TROTZDEM an die Wand genagelt werden möchte, das ist eine Herkulesaufgabe.“

          Sowas nennt man glaube ich Liebe!

          😉

      • „Daraus zu schliessen, dass ökonomische Attraktivität nur noch eine untergeordnete Rolle spiele, ist wohl eher die Interpretation des Shanghaier FAZ-Korrespondenten.“

        Hinzu kommen noch kulturell regionale Eigenheiten dieses Milliardenreichs.
        Ich hatte einige Jahre lang mit einem chinesischen Kollegen zusammengearbeitet. Er hatte mich zu einem Abendessen zu sich und seiner Frau eingeladen, was ich nur äußerst widerwillig nach langem Drängeln seinerseits annahm (er hatte mir einige sehr aufschlussreiche Details über die chinesische Küche erzählt, die ich nicht am eigenen Leib ausprobieren wollte).
        Vorab – das 8-Gänge- Menü war äußerst lecker, auch ohne Pinguine und Spinnen. Mit einigem Erstaunen nahm ich zur Kenntnis, dass nicht sein Frau kochte, sondern er selbst, während sie uns unterhielt.
        Später erklärte er, dass – und jetzt mag man mir verzeihen, wenn ich Nord und Süd vertausche – bei den Südchinesen es sehr üblich sei, dass der Mann koche, was der Nordchinese freiwillig nie täte. Auch seien die Südchinesen im Durchschnitt deutlich größer, als die Nordchinesen.

        Wenn ich also ohne diese Hintergrundwissen – unterstellen wir mal keinen Vorsatz – eine Umfrage unter den Frauen in Südchina durchführe, dann ist klar, dass sie einen kochenden Mann erwarten, weil sie es so kennen.
        In Nordchina hätte die Umfrage wohl ganz andere Ergebnisse gezeitigt.

        • Also meinem Eindruck nach sind physische Attraktivität und Alter zumindest in Südostasien tatsächlich sehr nachrangige Kriterien.

          Mag vielleicht auch damit zusammenhängen, dass die familiären Erwartungen viel stärker mitgedacht werden.

        • Bei den Samoanern ist Kochen auch traditionell Männersache. Das ist den Bedingungen geschuldet, man kochte wohl in irgendwelchen Sandgruben und grillte da ganze Schweine. Das Kochen war jedenfalls körperlich extrem belastend.
          Alles in Allem finde ich Kochen wirklich nicht allzu weiblich verknüpft, es gab eigentlich immer schon männliche Köche. Dass es weltweit so viele prominente und gute männliche Köche gibt, hat wohl kaum nur etwas mit Genderverwirrung zu tun.
          Auch Normalomänner kochen oft nicht schlecht bis gut. Das Klischee vom Mann der nur irgendwelchen hilflosen Matsch zusammenpampen kann, sich aber sowieso nur Pizza bestellt, halte ich im Großen und Ganzen für ein ziemlich unberechtigtes Klischee mittlerweile.

        • Das Klischee vom Mann der nur irgendwelchen hilflosen Matsch zusammenpampen kann, sich aber sowieso nur Pizza bestellt, halte ich im Großen und Ganzen für ein ziemlich unberechtigtes Klischee mittlerweile.

          Ich würde sagen, wie bei so vielem ist die Streuung breiter.
          Fast alle Top-Köche sind Männer. Es gibt wirklich kaum Frauen, die es zum Sternekoch gebracht haben.
          Allerdings gibt es auch wesentlich mehr Männer, die kein einziges Gericht selbst zubereiten können, was nicht aus der Konserve kommt.
          Im Durchschnitt können Frauen schon deutlich besser kochen.

          Ich bin sogar der Meinung, dass sie dafür neuropsychologisch im Vorteil sind. Gutes Kochen ist durchaus anspruchsvoll, was die Koordination exekutiver Hirnfunktionen angeht. Ohne jetzt direkt Studien in der Hand zu haben, sind es m.E. deutlich mehr Männer, denen es da an dopaminerger Regulation fehlt.
          Dass aus einem ADHSler ein guter Koch wird, ist halt eher unwahrscheinlich (wenn auch nicht unmöglich)

        • „Viele jüngere Männer können kochen. Viele ältere können es eher nicht.

          Ich bin auch der Meinung, dass heutzutage eigentlich jeder kochen können sollte. “

          Ich bin Spross einer recht großen Familie mit 9 Onkel und Tanten. Die meisten Männer (Jahrgänge in den 40ern) können – teils sogar sehr gut – kochen.
          Ich lernte zusammen mit meinem Bruder Kochen, Backen, Stricken und Häkeln, als ich etwa 10 Jahre alt war. Meine Mutter war damals todkrank und rechnete ihre Lebenserwartung nur noch in Monaten (sie hat überlebt und ist immer noch quietschfidel). Mein Vater war Schwerarbeiter, konnte uns Kinder somit nicht versorgen. Also mussten wir selbst ran.
          Dass das Frauenarbeit sei, ist uns – wohl wegen der Verwandtschaft – überhaupt nicht in den Sinn gekommen.

          Nichtsdestotrotz haben im allgemeinen nur die Frauen gekocht. Das lag aber daran, dass sie den Haushalt als ihr Hoheitsgebiet ansahen, in dem sie andere nur ausnahmsweise werkeln ließen.

      • Manchmal liegt das aber auch daran, dass man diese eigentlich gewünschten Eigenschaften nicht sofort sieht.
        Extrovertierte Menschen (das gilt für Frauen auch, vielleicht weniger, aber auch. Das graue Mäuschen in der Ecke wird nicht so wahrgenommen wie die Partybrummse), die sich gut verkaufen können und oberflächlich betrachtet viel anzubieten haben, werden eben eher wahrgenommen.

        Ich will es mal mit einem Beispiel aus der Hundezucht deutlich machen.
        Bei Schäferhunden z.B setzte sich irgendwann mal der Trend durch, das die Hunde eine von vorne nach hinten hoch zu niedrig verlaufende Körperform haben. das wurde wohl als besonders triebige, energische Körperhaltung wahrgenommen, weil es aussieht, als würde der Hund sich nach vorne stemmen.

        Die Hunde, die die beste Optik hatten, wurden auf Hundeschauen am besten bewertet und waren dementsprechend für die Zucht begehrt.
        Dadurch wurde auf genau diese oberflächlichen Eigenschaften hin selektiert, teilweise auch mit Inzucht.
        Das wurde so weit getrieben, dass der Deutsche Schäferhund jetzt eine klassische HD (Hüftgelenksdysplasie) Rasse ist.

        Während andere Hunde, die vielleicht viel bessere Wach, Schutz, whatever Eigenschaften hatten, aber weniger „her machten“, nicht so pompös aussahen nicht so begehrt waren.

        Bei Dobermännern ist es ähnlich, da sind es Herzfehler und plötzliche Herztode in jungem Alter.

        Oder vergleich es mit dem Ipod/IPhone/Tablet.
        Eigentlich ist Apple…ich will nicht sagen scheiße, aber lange nicht so toll wie der Hype.
        Es st aber trotzdem beliebt, weil es so nett aussieht und so nett verpackt ist usw.

        Die meisten Menschen lassen sich eben leicht blenden. Oft lohnt sich aber ein zwieter Blick.

        Ich hab schon einige Male Leute kennengelernt, die ich erst unsympathisch fand, die sich auch grummelig, schwierig usw. verhalten haben, die aber nach einer Weile aufgetaut sind und dann sich als ganz anders herausgestellt haben als beim ersten Blick (gibt’s natürlich auch andersherum, erst Sympathie, dann merkt man, dass einem die Person doch nicht gefällt).

  7. Christian

    Die Verwirrung gut angesprochen. Pickup beantwortet aus meiner Sicht die Frage am besten, in dem es darauf abstellt, dass bestimmte Punkte eher sexuelle Anziehung (Attraktion) und andere Punkte eine Verbindung und Vertrauen (Komfort) aufbauen. Man kann insoweit beides bedienen, es muss eben nicht immer gleichzeitig sein. Man soll also nicht in jeder Situation “Alpha-Softie” sein, sondern es geht eher darum zu erkennen, in welchen Situationen man welche dieser beiden Punkte bedient.

    Bist du ein Android?

  8. Mich erstaunen nicht die Wünsche als solche.

    Ich wünsch(t)e mir auch immer eine Frau, die nicht zu groß, nicht zu klein, nicht zu dick, nicht zu dünn, nicht zu neunmalklug, nicht zu doof ist und vor allem samtweiche, makellose Haut hat, dichtes langes blondes Haar, freundliches Lächeln, sonniges Gemüt mit vielleicht ein oder zwei charmanten, leicht erträglichen Macken und noch etwas mehr.
    Eine Liste die keine Menschin erfüllen kann und jeder normale Mensch weiß das auch.

    Das Erstaunliche für mich ist, mit Selbstverständlichkeit viele Frauen anscheinend davon ausgehen, eine Art Anspruch auf diese Utopie zu haben. Eine entfernte Bekannte ist um die 40, hat ein Gesicht wie ein Karpfen, kurze, plumpe Figur, nicht übertrieben intelligent und hadert trotzdem, wenn ihr Partner weniger attraktiv als Matt Damon ist. Als sei das doch nun das Minimum, was sie verdient hätte.

    „verdient“ hat sich eh längst zum Reizwort entwickelt. Man liest immer wieder Sätze wie „Jede hat Respekt verdient“. Ja? Wofür? Dass sie es schafft, abwechselnd ein- und auszuatmen?
    Sheesh. Da habe ich ja mehr Respekt vor Regenwürmern. Die leisten wenigstens was.

  9. @ only me

    *“verdient” hat sich eh längst zum Reizwort entwickelt. Man liest immer wieder Sätze wie “Jede hat Respekt verdient”. Ja? *

    Durch ihr OPFAsein verdient.

    Frauen sind OPFA.

    Und haben einfach alle erdenkliche Kompensation von Seiten der SCHULDIGEN TÄTA verdient, die damit eh nur ein Bruchteil der Schuld abtragen, die sie gegenüber Frauen auf sich geladen haben.

    Und weil so alles männliche Leisten nur ein WIEDERGUTMACHEN sein kann, sind Frauen auch zu keiner Gegenleistung verpflichtet.

    Das macht Feminismus so selbstbequem gerade für nicht sonderlich gedankentiefe Menschen.

    Darum ist auch der OPFAkult des Feminismus und die TÄTAdämonisierung des Mannes in allen Lebenslagen so zentral: die Stärke des Feminismus ist das Schuldbewusstsein der Männer, das Männer schwächt, das man darum den Jungs nicht früh genug vermitteln kann, schon vom Kindergarten an („Rücksicht nehmen auf die zarten, kostbaren Mädchen – die Buben müssen lernen, sich zurückzunehmen, müssen lernen, dass Mädchenwünsche Vorrang haben usw. – bald schon ab Kinderkrippe den Jungs eingetrichtert).

    Nur an den sehr testosteronhaltigen Jungs perlt das ab.

    They are therefore more and more getting the görlz, mehr und mehr.

    Im Zweifel moslemische Machos, die sich darum prächtig vermehren.

    • @ roslin

      „Im Zweifel moslemische Machos, die sich darum prächtig vermehren.“

      Ich persönlich halte naßforsch embauerte Femis (ich spreche nicht von dem ideologischen Core der Misfits ) bis zum Beweis des Gegenteils für Frauen, die ihren tiefen Wunsch nach Submission überkompensieren .

      Beispiele sind Legion.

      Die geschlechtsspezifische Polarisierung von Sehnsucht nach Submission bzw. Dominanz ist natürlich auch ein igittigitt-Thema…da rüber forschen die Fischäuglein der Psychsozproll-Fakultäten nicht…das leben sie höchstens privatissimo aus, um es öffentlich zu diffamieren.

  10. @ ratloser

    *das leben sie höchstens privatissimo aus, um es öffentlich zu diffamieren.*

    Und betonen dann plötzlich, dass das Private, das sonst ja politisch ist, in diesem einen speziellen Fall gar nichts, aber auch rein gar nichts mit der Realität außerhalb des Schlafzimmers zu tun haben kann und darf.

    Dass das eine Geschlecht, das eher dominiert werden will im Schlafzimmer, das weibliche, selbstverständlich UNTERDRÜCKT WIRD, wenn es auf Entscheiderpositionen weniger häufig vertreten ist als das Geschlecht, das im Schnitt häufiger dominieren will.

    Und das darum häufiger zu Dominanzverhalten inhärent tendiert.

    Auch immer lustig,wenn die Sozprollexperten Umfragen interpretierten müssen, die wieder einmal herausgebracht haben, dass Frauen lieber für männliche Chefs arbeiten als für weibliche und das auch noch in einem größeren Umfang als Männer.

    Teufel auch.

    Das kann nie nichts damit zu tun haben, dass viele Frauen sich eben nicht nur beim Sex mit einer submissiveren Rolle wohler/geiler fühlen.

    Dann wären sie ja nicht mehr unterdrückt.

    Und die Befreier hätten nichts mehr zu befreien.

    Das Surrogatproletariat käme ihnen abhanden, die Legitimation ihres Macht-und Bevormundungsanspruches käme ihnen abhanden.

    • @ roslin

      Der dumpfe Widerwillen der Masse, sich befreien zu lassen, hat schon die Bolschewiken dazu veranlasst, das Konzept der „Diktatur des Proletariats“ zu überdenken.

      Als Erleuchteter muss man Verantwortung übernehmen und (Achtung, Triggerwarnung!) F Ü H R E N….

      Die ganzen durch Jahrtausende patriarchalen Terrors manipulierten Eheweibchen wissen (noch) nicht, was eigentlich für sie gut ist…aber um ihnen das Risiko des Scheiterns ihres Lebensentwurfs abzunehmen, können ja die Erleuchteten die Verantwortung übernehmen und die Richtung vorgeben.

      Vorwärts immer, rückwärts nimmer.

      Nach außen hin Maojäckchen und Haare auf den Zähnen…nach innen nicht nur feuchte Augen beim festen Griff in den Nacken und Pelzmäntelchen…

      Auch Kollektivismus kann ganz schön bunt sein.

    • ja, das ist wirklich ein gutes Beispiel für einen lächerlich konstruierten Widerspruch.

      Ich lass meine Alte nicht an die Spülmaschine, die blickt das nämlich nicht, nach welchem System die einzuräumen ist 😀

      • @david

        Es ist ein blödes Beispiel, aber gleichzeitig interessant, dass es verwendet wird.
        Es steht glaube ich für den „gezähmten Mann“ und seine Beteiligung am Haushalt.

        Tatsächlich ist ja nichts unmännliches daran, eine Spülmaschine einzuräumen. Es wird wahrscheinlich erst dann unmännlich, wenn sie es ihm vorschreibt und daran ein Machtverhältnis in der Beziehung deutlich wird.

    • Wolfgang Bergmann nannte sowas ja tatsächlich „weibliche Eigenschaften“, die – von einem Jungen gefordert – Missbrauch eines Kindes bedeuten würde:

      • Ich sag da nur Pettycoating!

        Feuchte Erfüllung mütterlicher Inzestträume durch psychisches reality-BDSM an ihren eigenen Kindern? Verhindert angeblich Heterosexualität und Selbstentfremdung vom Genderkontinuum nach feministischer Lehre.

        Trägt zur Entwicklung des Alpha-Softie Zwitters bei. Stahlharte männliche Psyche bei gleichzeitig weiblicher Identität.

        Bei weniger guten Aussichten oder Nichtanpassung geht vielleicht dann auch Abtreibung nach Geburt oder bis 4, 5 Jahren.

        (Heute auf Genderama http://www.thecollegefix.com/post/19896/)

        Was frau heute so für ihre Erfüllung möchte und braucht. Social Freezing ja sowieso.

      • Eva Herman laberte ja auch davon, dass Helfen im Haushalt bei Männern zu „psychischen Problemen“ führen könnte.

        Dabei gibt es doch kaum etwas unmännlicheres als ein Riesenbaby, das nicht mal in der Lage ist, seinen Scheiß in die Spülmaschine zu stellen.

        • Wir sollten nunmal anerkennen, welch schwerwiegender Vergehen sich die „Gender-Pädagogen“ im Allgemeinen so schuldig machen. Völlig grund- und sinnlose, absichtliche Identitätszerstörung eben…

        • @robin

          „Dabei gibt es doch kaum etwas unmännlicheres als ein Riesenbaby, das nicht mal in der Lage ist, seinen Scheiß in die Spülmaschine zu stellen.“

          Richtig, wenn ein Mann etwas macht, dann muss er dem Rollenbild nach es selbstbewußt und gekonnt ausführen. Aber nicht weil es die Frau will und er sonst ärger bekommt oder schlecht.
          Wie ein Alphamann eben.

        • Mir fällt es jetzt schwer, mich zu entscheiden, ob das Riesenbaby, was keine Spülmaschine einräumen kann, oder der Waschlappen, der sich von seiner Frau dazu drängen lässt, Dinge zu machen, die er nicht machen will, unmännlicher ist. Ist übrigens relativ egal, von wem er sich dazu drängen lässt.

        • @ Robin

          „Dabei gibt es doch kaum etwas unmännlicheres als ein Riesenbaby, das nicht mal in der Lage ist, seinen Scheiß in die Spülmaschine zu stellen.“

          Jeder kann das. Du zeichnest hier von Männern ein Zerrbild als „männliches Riesenbaby“, um Männer generell angreifen und schmähen zu können.

          Und „seinen Scheiß“? Wieso Scheiß? Das ist das gleiche Geschirr was ihr Frauen benutzt. Teller, Untertasse ,tasse, Gabel, Messer, Löffel usw. – wieso Scheiß?

          Das Schlimme ist: Es gibt genug Männer, die können alles im Haushalt, natürlich auch ihren „Scheiß“ in die Spülmaschine stellen. Aber wenn eine Frau sie dabei beobachtet, nimmt sie ihnen dann den „Scheiß“ aus der Hand mit der „Du kannst das nicht!“-Unterstellung, und macht es dann selbst. Und zieht dann über den betreffenden Mann her, weil er ein Riesenbaby ist, im Haushalt nicht mitmachen kann und blabla – und weil er die armen Frauen als „Pascha“ ausnutzt.

          So läuft das doch meist.

          Und warum wieder so aggressiv? Das wirkt immer so unweiblich!

          „Eva Herman laberte ja auch davon, dass Helfen im Haushalt bei Männern zu “psychischen Problemen” führen könnte.“

          Wo hat sie das geschrieben? Ich glaube, zu psychischen Problemen führt das wenn überhaupt dann erst, wenn er beim z.B. Staubwischen den Lappen aus der Hand gerissen kriegt mit der Unterstellung, er können das nicht, und sie ihm dann zeigen will, wie es geht, obwohl er es kann.

          Ist doch eine reine Wichtigtuerei dann von der Frau. Motto: „Ohne mich läuft hier gar nichts, weil der Mann ein Riesenbaby ist und kein Bein vors andere kriegt…“ Es ist vor allem Hierarchietiergehabe von ihr, weil sie im Haushalt die Hose anhaben will.

        • @Matthias

          „Und “seinen Scheiß”? Wieso Scheiß? Das ist das gleiche Geschirr was ihr Frauen benutzt.“

          Aber nicht das selbe. Jedenfalls nicht im Moment der Benutzung.

          Wenn man zeitgleich das selbe benutzt, wird die Zuordnung natürlich schwieriger.

          „So läuft das doch meist. “

          Das halte ich in den meisten Fällen für eine reichlich überspitzte Darstellung.
          Sowas würde ja nicht mal meine Großmutter tun.

        • Ich denke auch, dass das der wahre Grund für die häusliche Aufgabenverteilung ist, die sich meist mit der Zeit einschleicht (bei uns bemerke ich das auch).

          Für den bedeutet es Service, für den anderen Macht, Kontrolle und Unentbehrlichkeit. Es gibt ein gutes Gefühl, für den anderen etwas zu tun, das er braucht und selbst nicht gut kann. Warum Männer und Frauen auch so gerne liebevoll über die Unzulänglichkeiten des Partners schmunzeln. Das ist soweit erstmal beidseitig angenehm und schafft auch Synergie.
          Zum Problem wird es meist dann, wenn Macht und Kontrolle über die Domänen dazu verwendet wird, Schuld- und Minderwertigkeitgefühe einzuimpfen.
          Das geht besonders gut, wenn die (durch beide!) etablierte Ordnung von sozialen Normen abweicht.

          Daher kann ich nur davon abraten, leichtfertig all zu viele Domänen und Hoheitsgebiete seiner Frau zu überlassen.

        • @ Atacama

          „Aber nicht das selbe. Jedenfalls nicht im Moment der Benutzung.“

          Genau deshalb habe ich ha auch „das gleiche“ und nicht „dasselbe“ geschrieben.

          „Dasselbe“ schreibt man übrigens aneinander.

          „Wenn man zeitgleich das selbe benutzt, wird die Zuordnung natürlich schwieriger.“

          Unterstell Du uns Männern nur so einen Blödsinn, wir würden dasselbe Geschirr zeitgleich benutzen.

          Ihr Femis klammert euch aber auch wirklich an jeden Strohhalm, um uns Männer wie Idioten erscheinen zu lassen, was?

          „“So läuft das doch meist. ”

          Das halte ich in den meisten Fällen für eine reichlich überspitzte Darstellung.
          Sowas würde ja nicht mal meine Großmutter tun.“

          Sowas kommt schon vor.

        • @Matthias

          „@ Atacama

          „Genau deshalb habe ich ha auch “das gleiche” und nicht “dasselbe” geschrieben.

          Warum dann die Kritik an der Bezeichnung „dein“?
          Wenn du in einer WG wohnst und dein Mitbewohner isst einen Teller Nudeln vorm TV und lässt den stehen bis die Tomatensauce antrocknet, dann sagst du vielleicht auch nicht „Räum bitte meinen/unseren Scheiss weg“, sondern „deinen“ – auch wenn das Geschirr euch beiden gehört.

          Schon wieder dieses Versteifen auf einzelne Worte und ellenlange Interpretationen daraus spinnen.

          „Unterstell Du uns Männern nur so einen Blödsinn, wir würden dasselbe Geschirr zeitgleich benutzen. “

          Wo siehst du da eine Unterstellung?

          Ausserdem kann man das. Wenn es sich z.B um ein Fondue-Set handelt oder eine Tablett von dem sich jeder etwas nimmt oder eine Kaffeekanne. Da wäre die Zuordnung schwieriger – wenn man denn so penibel sein will.

          Ich glaube eher, du klammerst dich an jeden Strohhalm um einen des Schlecht-Darstellens-von-Männern oder als Feminist (hab ich dir jetzt schon mehrmals gesagt, dass ich da nicht bin, aber du hast es immer noch nicht kapiert) zu bezichtigen.

          „Sowas kommt schon vor.“

          Ja, heißt aber nicht, dass es ein typisches, flächendeckendes Phänomen ist.

        • @Atacama:
          „Schon wieder dieses Versteifen auf einzelne Worte und ellenlange Interpretationen daraus spinnen.“

          Ich glaube nicht, dass er das bewusst macht. Matthias ist halt im Herzen achtzig Jahre alt und kapiert die moderne Welt einfach nicht. Beispielsweise, wie eine junge Frau es wagen kann, „Scheiß“ zu sagen. Oder „labern“. Oder „Typ“. Oder „ficken“. Das überfordert ihn und deshalb rastet er immer direkt so aus. Aber anderen Aggressivität unterstellen, tze.

      • Was soll an Haushaltshilfe Misshandlung sein? Ich finde es viel eher erschreckend, wenn man sieht, wie viele junge Menschen einfachste lebenserhaltende Dinge nicht können, weil ihnen alles abgenommen wurde und wird.

        Ein Kind jedweden Geschlechts beim Tisch(ab)decken oder Abspülen helfen zu lassen oder was sonst so anfällt, kann kaum als Kindesmißhandlung bezeichnet werden.
        Was ist mit Zimmer Aufräumen? Ist das auch Misshandlung, wenn man das selber machen muss?
        Beim Rest, Kinder ständig ruhig und bewegungslos halten zu wollen, gehe ich konform, aber nicht bei dem Punkt.

        • „Was soll an Haushaltshilfe Misshandlung sein?“

          Es entspricht nicht dem Rollenbild eines zukünftigen Weltenherrschers, simple as that.

          „Ich finde es viel eher erschreckend, wenn man sieht, wie viele junge Menschen einfachste lebenserhaltende Dinge nicht können, weil ihnen alles abgenommen wurde und wird.“

          Mein Vater hat sich in seinem Leben wohl noch nie auch nur ein Spiegelei selbst gebraten.
          Brötchen schmieren kriegt er zum Glück aber hin, wenn er muss (die ersten >20 Jahre seiner Ehe ist meine Ma immer vor ihm aufgestanden um ihm das Frühstück zu bereiten – und hat sich dann wieder hingelegt, weil sie eigentlich erst viel später rausmusste). Dafür beherrscht und macht er allerdings auch handwerklich ALLES, was man sich überhaupt nur vorstellen kann (abzüglich Computer-Kram, da darf z. B. ich dann ran) in Perfektion. Very old-school.

          „Was ist mit Zimmer Aufräumen? Ist das auch Misshandlung, wenn man das selber machen muss?“

          Würden viele Kinder gleich welchen Geschlechts bestimmt so sehen 🙂

          „Beim Rest, Kinder ständig ruhig und bewegungslos halten zu wollen, gehe ich konform, aber nicht bei dem Punkt.“

          Da sind für mich schon noch ein paar andere Klöpse drin.
          Die Kritik am Stuhlkreis, wenn beim Spielen eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen ist, z. B.

        • Ihr kommt wahrscheinlich sowieso alle unter die Burka. Dann zurück an den Herd und in den Harem.

          Dem Weltenherrscher dürfst dann die Füsse küssen und gebähren. Kein gutmütiger WHM Esel mehr da zum Shamen und Abziehen.

          Nur echte Alphas. Leider ohne Softie 🙂

        • Ja stimmt, ich habs eben nur überflogen.
          Auch seine Theorie zu Gewalt fand ich interessant. Es wäre zumindest erstmal untersuchungswürdig, ob nur oder fast nur „Weichei-Kinder“ später zu Schlägern werden.
          Ich habe den Eindruck, da sind auch die dabei, die von klein auf mit Gewalt und Aggression aufwachsen und wo das auch gefördert oder zumindest toleriert wird.

        • Alpha = der ranghöchste.
          Genau deshalb kann das nicht jeder sein. Das wäre so wie wenn alle Top-Models wären oder alle Präsident. Ist ein Widerspruch in sich.

          zoologisch= das höchste Männchen/Weichen in der jeweiligen Hierarchie.

          beruflich= der Chef der Firma

          ansonsten ist das natürlich ein Begriff, der mittlerweile ziemlich beliebig verwendet wird.

        • Aha. So ist das mit dem Alpha.

          Hab mal gehört das der Ranghöchste immer beschissen wird. Ist schon bei Affen so. Da betrügen die Weibchen das es nur so kracht. Mit allerlei manipulativen Spielerchen, während sie dem Aplha ein Man-Up suggerieren 🙂

        • @petpanther

          „Hab mal gehört das der Ranghöchste immer beschissen wird. Ist schon bei Affen so. Da betrügen die Weibchen das es nur so kracht. Mit allerlei manipulativen Spielerchen, während sie dem Aplha ein Man-Up suggerieren :)“

          Das kommt auf die Affenart an, die sind ja auch nicht alle gleich organisiert.
          Bei Gorillas, die ja in Haremstruktur organisiert sind, beträgt die Rate an Kuckuckskindern zwischen 10 und 20%. Aber immerhin 80-90% liegen bei ihm.

          Jedenfalls setzt das Wort ein Vorhandensein einer Hierarchie voraus, deshalb ist es ja vom griechischen Alphabet abgeleitet, mit Alpha fängt es an und dann immer weiter runter bis Omega.

  11. Genau den gleichen „Unwahrhaftigkeitsspagat“ zu sich selbst und nach außen soll nun auch in der Berufswelt gelten.

    Hier ein Blueprint der Einstellung, die Männer und Frauen haben sollen. Wer sich über Frauenquote oder Frauenbevorzugung beschwert ist mittelmässig. Also „Man-Up“! ´

    Und immer wichtig, Frauen sollen rücksichtlos sein, „kluge“ Männer nicht. Mit solchen Menschen gibt’s sicherlich ein gutes Vertrauensverhältnis, private und auch offiziell.

    Wir erreichen immer höhere Stände der sozialen Entwicklung. Allen voran die Frauen 🙂 Da kann der „kluge“ mann nur Respekt haben. Bei soviel Eigenleistung.

    „Insgesamt finde ich Humor immer sehr hilfreich im Umgang mit den kleinen Widrigkeiten des Lebens. Statt mit mittelmäßigen Männern über das Angstgespenst „Frauenquote“ zu diskutieren (die klugen Männer bleiben bei dem Thema ja sowieso maximal entspannt – sie wissen, sie bestehen trotz Quote), lächle ich charmant und antworte: „Da halte ich es mit Loriot: Frauen haben auch ihr Gutes“. Kein Widerspruch. Keine angespannte Atmosphäre. Wenn ich Glück habe, ein nachdenkliches Lächeln zurück. Na also, geht doch!“

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/angelika-wetzstein-frauen-und-ihre-erfolgsgeschichten-a-1000166.html

    Tja. Das ist der neue „Alpha und Softie Mann“ im Berufsleben.

    Familienernährung? Kommt auch aus der Steckdose im heutigen weiblich fortgeschrittenen Hirn.

    • Na das ist ja mal wieder eine Leuchte. Immerhin ein weiterer lebender Beweis, dass durch Frauen die Arbeitswelt nicht humaner, besser oder effizienter wird…

  12. Tja, der Mann muss, der Mann soll und hat gefälligst so und so zu sein. Hauptsache es passt den (gewissen) Damen. Ich habe Christians Artikel vorhin verlinkt, da ich so meine Gedanken zum Thema ‚Schubladen‘ und anderem habe.

    Es ist letztendlich ein recht (vielleicht zu) weiter Bogen geworden, zumal ja heute auch noch ein Gedenk- und ‚Feiertag‘ existiert: Zickosan …

    Mich nervt es nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt, dass manche Frauen fordern ohne Ende, selbst nicht liefern (oder es nicht können) aber dafür gefördert werden ohne Ende.

    Gleichzeitig werden Männer sukzessive und mehr und mehr simplifiziert, was man jeden Tag und u.a. aktuell gehäuft in den Medien lesen kann.

    Und ich stimme Christian zu, wenn er auf diese Widersprüchlichkeit dieses Anspruchsdenkens, seiten bestimmter Kreise, kritisch reagiert. Aber vielleicht ist diese Haltung von (manchen) Frauen auch schon durchaus ins kollektive Feminin-Bewusstsein geschwappt?

  13. „Chan­ce für die Her­ren: „Durch das Auf­bre­chen der ste­reo­ty­pen Rol­len hat der mo­der­ne Mann jetzt aber auch die Chan­ce, zwi­schen al­ter und neu­er Welt zu sur­fen.““​

    Männer träumen von der Frau, die nicht nur sexy aussieht und gut kochen kann, sondern auch viel Geld verdient und damit nicht geizig ist.

    Das ist eine

    „Chan­ce für die Damen: „Durch das Auf­bre­chen der ste­reo­ty­pen Rol­len hat die mo­der­ne Frau jetzt aber auch die Chan­ce, zwi­schen al­ter und neu­er Welt zu sur­fen.““​

    • Tatsächlich entspricht es der Wunschvorstellung vieler Männer, dass ihre traumfrau:

      1. Relativ gut aussehen muss, aber nicht davon zu viel zeigt.
      2. Komplimente im Freundeskreis auslöst: „boah wo hast du die her?“.
      3. Mann mit der frau auch was unternehmen, erleben und Spaß haben kann.

      Thats it, das ist alles. Mehr brauchts nicht zur traumfrau. Interessant übrigens, wie viele Artikel sich mit der männlichen Perspektive auf die traumfrau ausschließlich auf äußere Merkmale beziehen. Da ist es schon eine Sensation, wenn ein Artikel feststellt: Männern sei das ‚ innere“ auch wichtig…oh man.

    • PS: Kochen ist vollkommen von männlichen Radar verschwunden. Klar ist es nice to have, aber längst kein Kriterium für die traumfrau. Männer haben sich einfach dem domanten weiblichen Angebot gebeugt, und da war ja kochen verschrien als Hausfrauentätigkeit. Und alles was nur annähernd nach hausfrau klingt ist ja schlimmer als Faschismus, zumindest bei femis. Denn Die moderne feministisch geprägte frau ist doch für solche niedrigen Tätigkeiten zu fein.
      Deshalb ist ja auch das kochbusiness fest in männlicher Hand, ausbildungsquote frauen unter 25 prozent. Frauen ist es mittlerweile wichtig, dass er kochen kann. Und Männer folgen mehrheitlich diesem Wunsch. So viel zum Thema Ansprüche….

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