Die Privilegien hübscher Frauen

Im Selbstmachsamstag wurde von Slavo ein Bericht einer hässlichen Frau gepostet, die anhand der Behandlung ihrer hübscheren Freundinnen an sich selbst zweifelt. Ein Teil der Diskussion findet man bereits dort, ich möchte den Text aber auch noch mal aufgreifen:

I am an ugly woman. Objectively, I really am. Please don’t argue with me on this one, Reddit. I am not overweight, actually in better shape than most women my age, I dress well, I am great with makeup.

But last weekend the world just had to remind me that despite all this, people will go out of their way to kick me.

I don’t often go clubbing, but Saturday night was a special occasion. A friend was celebrating her 21st, and it was also the weekend after a long week of brutal exams. It felt like a good time to blow off some steam. Because I don’t often go clubbing, I really tried this night to look nice. There was an outfit that I had bought a long time ago, but that I’d never worn because it was a little sexier than what I usually wear. A close friend had picked it out for me when we were shopping, and, in that „you go girl“ kind of way had urged me to buy it. I did my makeup painstakingly, straightened my hair which always takes forever because my hair is huge, put on that too-sexy-for-me outfit.

And when I looked in the mirror I was even surprised at myself. „Wow, is that me? I actually look…nice!“

Im folgenden hat sie dennoch keinen Erfolg mit ihrem Aussehen und das macht sie traurig. Was ich verstehen kann. Man hat sich gerade so gut wie möglich zurecht gemacht, alles sitzt perfekt, so gut es eben geht, und man fühlt sich gut.

Aber die Wirkung ist sehr gering.

Das ist für sie persönlich natürlich ernüchternd. Schade, dass kein Bild dabei war.

I showed my friends. They all said I looked great. And they MEANT it too. Like, genuine happy encouragement. I could tell they were sincere and it made me feel so good, like for once I wasn’t just masquerading as an attractive girl with fancy makeup and clothes, but that I WAS the attractive girl. I hadn’t felt so attractive in ages, Reddit.

Ich fürchte da irrte sie. Sie meinten eher, dass sie für ihre Verhältnisse gut aussieht. Was sicherlich auch der Fall war. Aber sie war deswegen noch lange nicht das attraktive Mädchen.

„When we got to the club, we got a nasty surprise. We had been told that tonight there was no cover charge for girls, and so none of us had brought much cash on our person“

Es würde mich schon interessieren, mit wie viel Geld sie da losgezogen sind und wie hoch der Eintritt war. Klar, wenn man einen sehr teuren Eintritt zahlen muss, in einem angesagten Club, dann kann das die mitgebrachten Beträge leicht übersteigen.

Well, our info was wrong. They did indeed ask for a cover. Only one of us 6 girls had cash, and she only had enough to cover two people. When we got to the door and found this out, a group of guys behind us volunteered to help us out. They each forked over a couple of bucks to cover my friends, but not one of them offered to cover me.

Klar ist das für sie unangenehm. Allerdings sind die Jungs eben auch in keiner Weise verpflichtet Frauen auszuhalten. Ihre Strategie, den hübscheren Mädchen auszuhelfen, gibt ihnen immerhin die Möglichkeit, was mit einer anzufangen, aber dazu muss man eben nicht auch noch Geld auf die Freundin verschwenden. Interessant aber auch, dass jeder „a couple of bucks“ gegeben hat, was wenig klingt. Hatten die Frauen dann vor den Abend ohne Geld zu verbringen? Oder vermeidet sie da nur ein Nennung der Beträge, weil es ihren Wunsch, dass die Jungs einfach auch für sie zahlen, dann noch irrationaler zahlen würde.

One by one my friends were let in and they waited on the other side of the door until everyone got through. There was an ATM machine nearby and at this point I was wishing I could just slip away and get the cash from there, but I was holding up the line, my friends weren’t about to enter without me, and it was rather chilly and no one waiting in line was getting any happier. The guys were doing everything to avoid eye contact with me. They were looking at the ground, the street, pretending to look through their wallets for cash to cover one more girl.

Interessant, dass die Jungs hier das Gefühl hatten nach einer Ausrede suchen zu müssen: Sie waren ja in keinerlei Verpflichtung die Mädels auszuhalten, schon gar nicht die, die sie nicht interessiert. Es ist auch keine Unhöflichkeit per se, jemanden kein Geld zu schenken. Allenfalls macht es es weniger offensichtlich, was man eigentlich damit erreichen will, wenn man nicht nur für das hübsche Mädel zahlt. Es kann aber auch genau der gegenteilige Effekt eintreten: Zahlt man auch noch für die Freundin des Mädels, das man möchte, wirkt es noch eher needy.

It was so painfully obvious that I felt like just going home. Luckily, my friend with the extra cash covered me so I was allowed in.

Ihre Freunde scheinen sie echt zu mögen: Eine von ihnen hat anscheinend noch das Geld zusammen, läßt es aber die Erzählerin aussitzen und erst wenn es zu peinlich wird, zahlt man mit eigenem Geld, statt auf die Großzügigkeit der Männer zu warten.

Well, once we were inside I thought I could just forget about that incident. I had dressed up and come out, to have a good time and relax. So for a while I danced with my friends. It wasn’t long before other guys started dancing with us. We kind of paired off slowly, there was a guy whose two buddies had started dancing with other girls and he was left alone. At that point I too had lost track of my friends and was alone. He started dancing with me, but the whole time he seemed really distracted. Not once did he really look at my face, he was kinda looking around the club the whole time, like he was browsing the scene for another, more attractive girl he could bounce to. In less than 10 minutes, he had seen one. He peaced out without a word, and I saw him dancing a few minutes later with a very attractive brunette. The way he acted with her was just SO different than when he had danced with me. He was face to face with her, smiling, dancing enthusiastically.

Die Überschätzung des eigenen Marktwertes kann schon grausam sein. Da denkt sie, sie ist auf einer Stufe mit ihren hübschen Freundinnen und die Jungs würden mit der Gruppe tanzen, also auch mit ihr und verkennt, dass er viel zu schön für sie war (was ich mal daraus schließe, dass er dann mit der sehr attraktiven Brünette tanzt). Der Text ist schon merkwürdig: Sie scheint jedes Konzept von ihrer vorher so großzügig eingeräumten Hässlichkeit verloren zu haben und der Auffassung zu sein, dass etwas Makeup und ein Kleid alles ändern. Aus meiner Erfahrung ist bei „nicht so hübschen Frauen“ das Kleid, dass sie immer etwas „zu sexy“ fanden, meist eine sehr schlechte Wahl. Es ist eben dann häufig der Versuch ein „Costly Signal“ zu stemmen, welches man nicht gehoben bekommt. Und das betont dann eher die eigenen Nachteile.

That made my stomach drop. I went to the bar, found one of my friends who was sitting there with a guy. She introduced us, he bought everyone drinks. After a while I felt like a bit of a third wheel so I went back to the dance floor.

Eventually my group of girls regathered together. Everyone had a guy, except for one of them who had a bf at home. So I danced with her, with our friends and their guys near us.

Schon interessant, dass sie beständig versucht, bei den schönen Freundinnen dazuzugehören und für deren Männer interessant zu sein. Ich sehe keine Anzeichen, dass sie sich umorientiert, sich eingesteht, dass die anderen hübscher sind, und dann versucht mit einem Mann zu flirten, der eben eher zu ihrem „Sexuellen Marktwert“ (SMV) passt. Anscheinend waren diese für sie auch nicht interessant.

There was a photographer going around the club, taking pictures of the people there. I assume it was for some promo for their website or something. He got to our group, and literally circled us several times, taking several pics from different angles. I was kind of psyched about this, so I did my best to look like I was having a good time, made sure he could snap me at my best. But after a while I realized he wasn’t circling us to get our best angles. He was trying to get a frame without ME. If I moved closer to the center of the group, for instance, he would tilt his camera a little the other way. I couldn’t believe it until finally, he actually came up to me and asked me to get out of the shot.

Hart. Und verständlich, dass sie es als schlechten Tag sieht. Nicht sehr einfühlsam von ihm. Es zeigt aber auch, dass ihre übrigen Freunde anscheinend wesentlich besser aussehen als sie. Und schöne Menschen sind eben weit aus werbewirksamer als nichtschöne Menschen.

I felt so ugly right then. For all the effort I had put into looking and feeling good that night, it seemed like it just didn’t matter.

Aus meiner Sicht ist ihr Fehler, dass sie sich grenzenlos überschätzt zu haben scheint. Sich schön zurecht machen macht eben aus einer 5 keine 10. Wenn sie zB eine 6 geworden ist, dann hätte sie, wenn sie sich nach männlichen Sechsen umgeschaut hätte, vielleicht einen schönen Abend gehabt. Es ist schon interessant, dass in ihrem Text nur Männer vorkommen, die sich für ihre Freundinnen interessieren, andere Männer scheinen nicht im Klub gewesen zu sein. Oder: Sie war vielleicht gleichzeitig gemein zu „hässlichen Männern“, die sie in ihrer ganzen Erzählung nicht wahrnimmt.

Es war nicht gemein, dass die Jungs nicht für sie gezahlt haben. Es war nicht gemein, dass der andere Junge nicht mit ihr tanzen wollte. Es war sicherlich etwas hart von dem Fotografen, sie nicht im Bild haben zu wollen, aber sie scheint sich hier auch etwas dumm angestellt zu haben, wenn er immer wieder an ihr vorbeifotografiert und sie ihm dann immer wieder ins Bild springt.

Zusammenfassend ist es eine Geschichte, in der sie will, dass die Jungs sie genauso begehren, wie die hübschen Mädels. Sie möchte dazugehören, auch wenn sie die Voraussetzungen ihrerseits nicht erfüllt. Vielleicht auch der Grund, warum viele Frauen Freundinnen in der eigenen annährenden Schönheitsliga vorziehen, wenn sie die freie Wahl haben oder eben in dieser Hinsicht ein dickes Fell haben müssen. Die Vorteile von Schönheit sind eben in dieser Hinsicht enorm und sie nicht bewilligt zu bekommen, kann sehr hart für das eigene Ego sein.

Ihr Verständnis von „Nettigkeit“ ist insofern nicht die allgemeine Höflichkeit, sondern ein Teilhaben an der bevorzugten Behandlung der schönen Mädchen. Auch wenn sie selbst keinerlei Bemühungen zeigt, ihrerseits weniger hübsche Männer wahrzunehmen.

Man stelle sich vor, dass den Text ein kleiner Mann mit Halbglatze geschrieben hätte, der mit seinen großen Sportlerfreunden weggeht. Er hätte sich seine besten Klamotten angezogen, sich zurecht gemacht, aber TROTZDEM wollen die Mädchen nur mit den großen Sportlerfreunden reden. Und keiner der Frauen, die sich für die großen Sportlerfreunde interessieren, interessiert sich auch für ihn. Eine Frau, die in der Nähe seiner Sportlerfreunde getanzt hat, wendet sich sogar ab und tanzt einen anderen großen, sportlichen Mann an, als seine Freunde weg sind.

Man hätte ihm wohl schlicht gesagt, dass er mal auf den Boden der Tatsachen zurückkehren soll und das alles ja wohl sehr verständlich ist. Auch bei dem Fotografen hätte man wohl eher gesagt, dass es wohl klar ist, dass sie eher seine Freunde drauf haben wollen.

Ich hatte schon neulich einmal diesen Spruch zitiert:

„Frauen wollen nicht behandelt werden wie Männer, sie wollen behandelt werden, wie schöne Frauen“

Ich denke, dass das der eigentlich Punkt ist, über den sie sich beschwert.

 

250 Gedanken zu “Die Privilegien hübscher Frauen

  1. Haben es schöne Menschen einfacher ? Ja.
    Kann ich mich als Frau durch Make-Up und sexy Kleidung schön machen ? Begrenzt.
    Kann ich jemandem einen Vorwurf machen, dass er die „erste Hürde“ des Aussehens nicht nehmen will, um meinen tollen Charakter kennenzulernen ? Nein.
    Wie bekomme ich als durchschnittliche Frau trotzdem einen Mann ? Indem ich ihn dort kennenlerne, wo er mich trotz(fehlender) Optik kennenlernt. Die Arbeitsstelle ist dafür beispielsweise immer ein guter Anlaufpunkt
    Sollte ich als durchschnittliche Frau mit meinen ausnahmslos sehr hübschen Freundinnen weggehen ? Klar, aber muss wissen, dass ich nicht automatisch dazugehöre.
    Den Freundinnen dieser besagten Dame haben sich trotzdem sehr mies ihr gegenüber verhalten.

    • Ich behaupte mal, dass es für durchschnittliche Frauen kaum ein Problem darstellen wird, einen Mann zu finden. Kern der Geschichte ist ja eine Frau mit weit unter durchschnittlicher Optik.

      Ob die Mädels besonders hübsch waren oder nicht, geht aus der Erzählung nicht hervor, btw.

    • @rotesuende

      Dem ist fast nichts hinzuzufügen. Schöner Post.

      Ich kann ja nicht für alle Männer sprechen, aber Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Klar es gibt so diese Schönheitsideale. Sie sind auch zeitgeistabhängig. Aber tatsächlich anziehend find ich solche Frauen deswegen nicht.

      Beruflich glaub ich aber schon, dass hier sog. schöne Menschen, eben der Typ der gerad als das angesehen wird bevorzugt werden. Das ist auch bei Männern so. Aber bei beiden Geschlechtern spielen hier auch noch andere äußere Merkmale eine Rolle wie Körperform, Größe, Gesichtszüge, Haarfarbe, …
      Auch das kreiert äußerlich einen bestimmten „Typ“.

      Menschen schliessen halt vom Äußeren auf bestimmte Eigenschaften. Das kann man z.B. auch schon bei Gruppenbildungen bei Teenagern beobachten. Dazu kommen dann noch Vorlieben in Kleidung, bestimmte Verhaltensmasken, Sprachgebrauch etc.

    • Das Problem der Frau ist ganz offenkundig ein psychisches. Jede Frau ist schön. Sicherlich gibt es auch rein physisch-objektive Potentiale, wo die eine Frau mehr hat, die andere weniger, ich meine jetzt erst mal allein die Gesichtszüge. Ob ein Mensch aber wirklich schön und attraktiv ist, hängt von seinem Verhältnis zu sich selbst ab.

      Daß die Frau einen psychischen Knacks hat, zeigen ihre hilflosen Versuche mit Kleidung und Makeup. Da zeigt sich schon, wie wenig sie von sich selbst hält. Leute, die sich häßlich finden, leiden ganz offensichtlich an zu wenig Liebe und Respekt in der Kindheit. Diese Minderwertigkeits- und Ablehnungsgefühle verschieben sich dann auf vermeintlich objektive Sachverhalte. Klassischer Projektionsprozeß.

      Die Frau sollte mal eine Therapie machen, statt unbewußt das Schicksal ihrer Kindheit zu wiederholen, indem sie sich selbst für ihr Sosein abwertet – so wie es ihre Eltern getan haben. Ich persönlich finde es immer wieder absurd, wenn Menschen meinen, ein in der Kindheit wirklich geliebter Mensch könne sich so verhalten wie die Frau und sich häßlich finden. Man will auch hier die Zusammenhänge zwischen Kindheit und der späteren Destruktivität des Erwachsenen nicht realisieren.

      Ich kenne jedenfalls x Frauen oder sehe sie auf der Straße, deren Gesichtszüge aus psychischen Gründen nicht schön sind, aber durchaus schön sein könnten. Der Gesichtsausdruck ist z.B. eingebildet oder verbiestert oder irgendetwas anderes Negatives, das sich verfestigt hat.

      Schönheit ist zuallererst ein psychisches Momentum. 🙂

      • Find ich gar nicht so kreationistisch New Agy.

        Z.B. macht sich die Psyche in den Gesichtszügen, Körperhaltung und -Entwicklung, Haut (akut sogar Stressexeme), … etc. bemerkbar.

        Erkrankungen bzw. organische Veränderungen durch Stress oder auch psychische Störungen, die ja immer auch Stressoren sind.

      • Das ist in gewissen Grenzen sicher eine valide Überlegung, aber wenn man Kirks Post so in Gänze liest („jede Frau ist schön, sie muss es nur selbst sehen“), ist Adrians Zusammenfassung trotzdem kaum von der Hand zu weisen. 😉 Es geht ja hier offenkundig um einen Spezialfall einer Frau mit objektiv, ich nenne mal das traurige Wort, hässlichem Gesicht. Das gibt es nun tatsächlich nicht häufig, aber es kommt eben vor. Das ist schlimm für die Betroffenen und hat mit „du musst dich nur schön fühlen“ nichts mehr zu tun.

      • Um das nochmal deutlich zu machen, wenn die Geschichte stimmt und sie all diese offenen, menschlich hässlichen Zurückweisungen wirklich erfahren hat, dann reden wir hier nicht über eine 5, sondern eher über eine 2 (+1 wegen anscheinend eher schlankem Körper).

        • @Luc

          Was ich dargestellt habe ist natürlich nur in gewissen Grenzen gültig. Ansonsten würde das heißen, dass alle hässlichen Menschen gestört wären.

          Es bezieht sich ja auf den möglichen verändernden Einfluss der Psyche auf das Aussehen. Der ist dann allerdings tatsächlich gegeben.

      • @Luc Adrian

        Die Lesekompetenz in unserem Kulturkreis schwindet merklich. Ich spreche nicht von Selbstsuggestion, sondern von der Wirkung der Psyche auf unsere Schönheit.

        Daß ich mit meinen Ansichten richtig liege, beweisen tagtäglich Feministinnen, die manchmal physisch recht ansehnlich sind, aber eben trotzdem häßlich sind, weil ein häßliche Psyche auch ein klassisch feminines Gesicht negativ beeinflußt.

        Ich bin immer wieder fassungslos, wie unfähig viele Leute sind, einfachste Gedanken zu verstehen.

        Die Frau aus dem Beispiel wirkt vermutlich häßlich, weil sie sich selbst nicht mag, wenig Liebe erfahren hat und in einer negativen Spirale ist. Sie ist also tatsächlich „objektiv“ häßlich. Nur daß die Häßlichkeit eben psychisch bedingt ist.

        Frauen können das eher verstehen, die sind in psychischen Dingen nicht so unbedarft wie manche Männer.

        • Kirk, niemand bestreitet, dass ein Teil der wahrgenommenen Schönheit einer Person von deren Psyche abhängt und das dieser Teil sehr groß sein kann. Das spielt hier in unserem Fall aber keine Rolle, wenn sie wirklich so hässlich ist, wie sie behauptet. Da kann sie psychisch kerngesund sein (was sicher unwahrscheinlich ist), aber in der sozialen Umgebung einer Disko wird sie die Hürde, die ihr anscheinend in tragischem Ausmaß unattraktives Gesicht darstellt, nie überwinden können.

          Schönheit hat (nicht „ist“ btw ;-)) ein psychisches Momentum, aber in unserem Fall ganz sicher nicht „zuallererst“.

  2. Da wollen Mädels richtig (!) einen draufmachen, eine von ihnen ist schließlich endlich 21 geworden und dann werden sie am clubeingang vom cover überrascht. Sie gingen fälschlicherweise davon aus, dass es kein eintritt gibt, aha. Rettung naht, einige schwachköpfige bezahlen ihnen den Eintritt, nur der hässlichsten nicht und die regt sich dann darüber auf. Da geht man weg, und 60 prozent der Truppe hat kein Geld dabei, wunderbar. Im club dann staubt sie dann noch einen Drink ab, aber die doofen Männer scheinen sich nicht für sie zu interessieren. Das ärgert sie erneut, und soooo negativ geframt versucht sie noch fotografiert zu werden, wo Fotografen doch Schöne lachende Menschen fotografieren wollen.

    Anstatt dann selbst aktiv zu werden, und auf eigene Faust was zu starten (ich weiß das das mit so einem mindset schwierig ist), denn wenn ihre Freundinnen so hübsch sind, werden die wohl eher Typen anziehen die eher auch in ihrer Preisklasse liegen, spielt sie das verbrämte fünfte Rad am wagen. Ihre Ausstrahlung muss wohl furchtbar gewesen sein. Ohje, hoffnungsloser Fall von weiblichem entitlement. Sooo wird das nix.

    Meine tipps wären:

    1. Finde heraus was dir Spaß macht, entwickle dich weiter, führe ein interessantes leben.
    2. Hör auf andere für deinen Spaß und Freude in Verantwortung zu nehmen.
    3. Reflektiere dich selbst, bist du wirklich in so gutem shape. Mach sport, siehe Punkt 1.

    Niemand hat gesagt das es einfach wird, man kann aber im leben wachsen. Das falscheste wäre jetzt aber sich einer feministischen fatshaming truppe anzuschließen….hoffentlich macht die das nicht.

    • Paß lieber auf, daß keine Feministin Deine superdupergeheimen Pickuptips mitbekommt. Sonst wirst Du noch fiesester Manipulation, Gedankenkontrolle und der Behandlung von Frauen als Objekte bezichtigt.

      Mal ernsthaft, eine so entlarvend ehrliche Geschichte ist schon sehr interessant. Als amerikanische Frau würde ich mich jetzt fremdschämen bis ich im Dunkeln leuchten würde.

      Die gehen ernsthaft in einen teuren Club und haben nicht mal soviel Geld dabei, daß sie den Eintritt zahlen können? Und ihr kommt nicht mal der Gedanke, daß da was falsch dran sein könnte? Und trotz ihrer gräßlichen Haltung und ihrer (selbstbehaupteten!) Häßlichkeit wird sie trotzdem noch deutlich besser behandelt als 98% aller Männer.

      Jetzt will sie auch noch Szenenapplaus für ihr ach so ehrliches Statement, daß sie häßlich ist? Ihr Problem ist schlicht, daß sie ihre innerliche Häßlichkeit nicht mit einem Paar dicken Titten covern kann. Ich gebe ihr mildernde Umstände, weil sie a) anscheinend jung ist und b) sie anscheinend diese Haltung als Normalität empfindet.

      • „Ich gebe ihr mildernde Umstände, weil sie a) anscheinend jung ist und b) sie anscheinend diese Haltung als Normalität empfindet.“

        a) erkenne ich als mildernden Umstand an.
        b) definitiv nicht.
        Im juristischen Umfeld gilt doch Uneinsichtigkeit und Unverbesserlichkeit eher Strafverschärfend. Zumindest bei Männern.

      • Pickupgeheimnisse? Hihi…ich sag mal eine Persönlichkeit ohne Persönlichkeit wird nie attraktiv auf das gegenüber sein. Klar zum einladen und Vögeln reichts. Das Mädel kann ja über ihre schönen Freundinnen mosern, ihr Lebensglück mit einem Mann wird sie mE. nicht finden, wenn sie lediglich eine schöne hülle anstrebt. Wie langweilig!

    • „1. Finde heraus was dir Spaß macht, entwickle dich weiter, führe ein interessantes leben.
      2. Hör auf andere für deinen Spaß und Freude in Verantwortung zu nehmen.
      3. Reflektiere dich selbst, bist du wirklich in so gutem shape. Mach sport, siehe Punkt 1.“

      Interessanterweise könnte man diese Tipps auch 1:1 einem Mann geben. Gute Hinweise, ganz nebenbei.

      • Sind ja auch angelehnt aus der Persönlichkeitsentwicklung. Viele, gerade hübsche Frauen, denken ja sie müssten hier gar nicht investieren. Das ein hübsches äußeres reicht. Das stimmt um eingeladen zu werden und gerne auch für mehr. Dauerhafte und ernsthafte Anziehung generiert das jedoch nicht. Was ist denn bitte langweiliger als eine infantile hübsche Frau? Okay…eine hässliche….aber sonst?!

  3. Seltsame Geschichte.
    Aus dem Text geht nicht ihr genaues Alter hervor, es sei denn, ich habe es überlesen. Schätzungsweise im selben Alter wie ihre Freundin, die ihren 21. Geburtstag feierte.
    „I am not overweight, actually in better shape than most women my age, I dress well, I am great with makeup.“
    Sehr vage. Das kann ja nun wirklich fast alles bedeuten. Hat eine bessere Figur als die meisten Frauen ihres Alters, kleidet sich gut und kann [sich?] gut schminken. Sie möchte jedoch ihre Anonymität im Internet wahren und kein Foto von sich veröffentlichen. Kann ich nachvollziehen.
    Klar, aus einer 5 wird [trotz guter Figur] auch mit hübschen Klamotten und gutem Make-Up keine 10. Dennoch kann man viel rausholen. Vielleicht wäre sie bei einer Typenberatung besser aufgehoben gewesen als bei dem Urteil ihrer „Freundinnen“, was auch immer das in diesem Zusammenhang bedeuten mag.
    Klar, es ist schwer ein ehrliches Urteil abzugeben einer Freundin [oder guten Bekannten] gegenüber, von der man weiß, dass sie ohnehin wegen ihrem Äußeren unsicher ist und kaum mal weggeht.
    Es hatte sicherlich auch mit ihrem Äußeren zu tun, doch Unsicherheit bleibt ja nicht vor den Mitmenschen verborgen.
    „And when I looked in the mirror I was even surprised at myself. “Wow, is that me? I actually look…nice!”
    Das hier in Kombination mit ihrer Unsicherheit kann auch zu einem, wie sag ich das, seltsam enthusiastischen Verhalten [wie Christian erwähnt hat, durch Überschätzung des sexuellen Marktwerts] ihrerseits geführt haben, was auf die jungen Männer möglicherweise noch zusätzlich abschreckend gewirkt hat.
    Long story short: Ich denke, es war nicht nur ihr Äußeres, sondern vermutlich das „Gesamtpaket“. Wobei es wie gesagt schwierig ist, ein Urteil zu fällen, ohne ein Foto gesehen zu haben.
    Und diese Freundinnen, naja, anhand dessen, was aus der Erzählung hervorgeht, wären das wohl auch bei der 21jährigen Michi nicht die Mädels, mit denen ich irgendwohin gegangen wäre.

  4. Der Natur ist „Gleichheit“ und „soziale Gerechtigkeit“ fremd.

    Natürlich gibt es bezüglich aller Eigenschaften eine Ungleichverteilung.

    Wer schlau und intelligent ist, hat größere Potentiale und Chancen im Leben, als wer unterdurchschnittlich intelligent und gewöhnlich aussehend ist.

    Und nun?

    Wir sollten die Natur abschaffen…zumindest aber die Gene.

  5. Es gibt keine „hässlichen“ Frauen, so lange sie nicht wirklich durch irgend etwas regelrecht entstellt sind.
    Oder eben völlig überfettet oder anorektisch.
    Was hier alles nicht der Fall zu sein scheint.

    Petpanther hat formuliert, Schönheit liegt im Auge des Betrachters, Teardown hat von Ausstrahlung gesprochen und Michi hat es als das Gesamtpaket bezeichnet.

    Auch eine weniger hübsche Frau kann eine umwerfende Ausstrahlung haben und damit sehr sehr viel wettmachen. Und, Überraschung: Das hat vor allem etwas mit ihr zu tun. Mit ihrer Persönlichkiet, wie sie sich gibt, ihrem Umgang mit sich selbst und den anderen.

    Und in der Hinsicht macht sie in ihrer Erzählung eben alles falsch.
    das ist etwas, das sie für sich lernen muss.
    Anderen die Schuld zuschieben nutzt ihr dabei rein gar nix.

    Wobei auch ich sagen muss: Der Umgang der Freundinnen ist ziemlich daneben.
    Aber genau das kritisiert sie ja gar nicht.

    • @maddes8cht

      „Es gibt keine “hässlichen” Frauen, so lange sie nicht wirklich durch irgend etwas regelrecht entstellt sind.“

      Sicherlich gibt es für jeden Topf einen Deckel, aber es gibt eben auch einen Massengeschmack und Leute, die diesem nicht entsprechen und insoweit unattraktiv sind.

      • Nur insoweit unattraktiv, als man einen Massengeschmack hat und nur auf physische Qualitäten schaut bzw. für psychische Schönheit blind ist.

        Hast du eigentlich schon mal über mögliche pathologische Hintergründe deiner Sexsucht nachgedacht? Schon mal über einen Ersatzbefriedigungscharakter spekuliert?

      • Aber sicher doch.
        Das Problem eines „schlechten Gesamtpakets“ ist ja trotzdem real.
        Schlechte Ausstrahlung, unpassende Selbsteinschätzung, unpassende Einschätzung der Situation, der eigenen Rolle, unsicheres oder uncleveres Verhalten sind natürlich ein Problem im Partnermarkt.
        Für Männer ebenso wie für Frauen.

        Ist aber nicht so, dass man da nichts dran machen kann.

    • @ Christian
      Das ist sicher richtig.
      Was ich sagen wollte ist, dass die Ausstrahlung und die Art, wie sie sich gibt, natürlich auch die Art, wie sie sich kleidet und schminkt (passt das oder passt das nicht zur Person) sehr sehr viel damit zu tun hat, wie attraktiv ein Mensch wahrgenommen wird. Durchaus jenseits der reinen Körpermerkmale.
      Auch eine super hübsche Frau kann dermaßen langweilig sein, dass ich doch lieber zwei stufen weniger attraktiv mit einer inspirierenden schillernden Persönlichkeit flirte.

      • @maddes8cht

        „Was ich sagen wollte ist, dass die Ausstrahlung und die Art, wie sie sich gibt, natürlich auch die Art, wie sie sich kleidet und schminkt (passt das oder passt das nicht zur Person) sehr sehr viel damit zu tun hat, wie attraktiv ein Mensch wahrgenommen wird. Durchaus jenseits der reinen Körpermerkmale.
        Auch eine super hübsche Frau kann dermaßen langweilig sein, dass ich doch lieber zwei stufen weniger attraktiv mit einer inspirierenden schillernden Persönlichkeit flirte.“

        Ein falscher Gegensatz aus meiner Sicht. Man kann auch einfach eine hübsche frau nehmen, die nicht langweilig ist.
        Wieviele Punkte würdest du denn auf einer 10er-Skala nach unten gehen?

      • Tu mich schwer mit der 10er bewertung.
        Aus dem Bauch raus würd ich sagen, mind 2 oder 3, vielleicht auch mehr.
        Ich find schwer einzuschätzen, wie viel 2 oder 3 Punkte tatsächlich ausmachen.

        Gegenfrage:
        Wie viele Punkte unterschied können die folgenden Merkmale zusammengenommen bei einer bestimmten Person an Unterschied bewirken?
        Kleidung
        Schminke
        Frisur
        Stimmung
        Haltung
        aktuelle körperliche Fitness
        Gesundheitszustand
        Körperpflege

        Wenn ein Supermodel ungeschminkt, mit Topffrisur und einem hässlichen Sack als Kostüm in Saulaune oder mit mittelgradiger depressiver Episode seit drei Tagen ungeduscht auf ein Party geht, wird sich kein Mensch nach ihr umdrehen. Jedenfalls nicht aus Interesse.
        Also, wie viele punkte kostet das alles?

      • Oder andersrum
        Eine 10 ist doch mit Sicherheit nicht „einfach so“ eine 10.
        Außer dem, was sie natürlicherweise einfach mitbringt und sozusagen „geschenkt“ bekommen hat, hat sie auch eine ganze Menge dafür getan.

        • @maddes8cht

          „Eine 10 ist doch mit Sicherheit nicht “einfach so” eine 10. Außer dem, was sie natürlicherweise einfach mitbringt und sozusagen “geschenkt” bekommen hat, hat sie auch eine ganze Menge dafür getan.“

          Klar. Präsentation ist einiges, aber auch Sport. Wird man heute für eine 10 nicht mehr drum herum kommen. Der knackige Hintern bleibt aber auch wenn sie einen Sack anhat

        • Ja, der bleibt, auch wenn sei einen Sack anhat.
          Man sieht ihn dann nur nicht mehr.
          Und Sport fällt zweifellos unter das, was jemand dafür „tut“.

    • Und ich kenne durchaus die Situation, dass in einer Gruppe eben nicht die körperlich attraktivste die meiste aufmerksamkeit und Zuwendung erhält, sondern jemand, der eben grade aus irgend einem Grund am interessantesten ist.
      Am gesitreichsten, am witzigsten, am besten tanzt, um mal in den gängigsten gesllschaftlichen Zusammenhängen zu reden. Sich am besten präsentiert.

  6. „Auch eine weniger hübsche Frau kann eine umwerfende Ausstrahlung haben und damit sehr sehr viel wettmachen.“ *

    * und selbst eine umwerfend hübsche frau kann durch Zickigkeit und unpassendes Verhalten jeden vergraulen. Abgesehen davon, dass ein misepetriges Gesicht eben ein Gesicht „entstellt“, wenn es nicht grad der berühmte Schmollmund ist, sondern mehr so was verbissenes.

  7. „we got a nasty surprise. We had been told that tonight there was no cover charge for girls“

    Mimimimimi…. Der ganze Text: ich bin eine Frau, behandelt mich gefälligst als ob ich wichtig wäre *fussaufstampf*

    Wann hab ich das letzte mal etwas umsonst oder ermäßigt gekriegt, WEIL ich ein Mann bin?

    *denkt nach*

      • @ o.h.

        „Bei online singlebörsen hast du gute chancen, da sind nämlich viel weniger Männer als Frauen.“

        partnerschaftsorientierte Single-Börsen:

        Männer : Frauen = 1 : 1,3

        sexorientierte Singlebörsen:

        Männer : Frauen = ca. 10 : 1

        😉

    • @ratloser
      „Wann hab ich das letzte mal etwas umsonst oder ermäßigt gekriegt, WEIL ich ein Mann bin?

      *denkt nach*“
      Je nachdem wie alt du bist hätte ich einen Tip:

      Die ärztliche Musterungsuntersuchung.
      Die gabs umsonst, weil du ein Mann bist.

  8. All die superschönen Frauen bekommen in der Regel ein Problem, wenn sie sich dem 40. oder 45. Gebrutstag nähern und bemerken, dass die Männer jüngere Frauen interessanter finden.

    • @El Mocho

      Wobei die meisten 45jährigen Männer für wesentlich jüngere Frauen auch uninteressant sind. Die jüngeren Frauen sind insoweit keine wirkliche Konkurrenz, wenn der Mann nicht erheblichen Status/Game hat.

      Dazu kommen die „Folgekosten“ einer Trennung, gerade wenn man bereits Kinder hat etc.

      • Aber die meisten 45-jährigen Männer haben sich nicht ihr lebenlang darauf verlassen können, dass ihnen jemand die Castagnetten aus dem Feuer holt, nur weil sie niedlich sind.
        Für sie ändert sich also nichts.

        Im Gegenteil: Bei den vielen Männern über 40 sinkt durch sich ändernde Hormonlage der Druck und man(n) stellt fest, dass Porno ein gutes Mittel gegen den Druck ist, der noch bleibt.

        Mit anderen Worten: Normale Männer mit über 40 stellen fest, dass ihr Leben einfacher wird. Ehemals hübsche Frauen stellen mit 40 fest, dass ihr Leben schwieriger und trister wird.

        —-

        Ich seh grad, dass ich an deinem Argument etwas vorbeigeschrieben habe. Du sagst ja „Die jüngeren Frauen sind insoweit keine wirkliche Konkurrenz, wenn der Mann nicht erheblichen Status/Game hat“
        Als wenn es nicht genau diese Männer sind, an denen eine ehemals hünsche Frau Interesse hat…

        • @only_me

          „Du sagst ja “Die jüngeren Frauen sind insoweit keine wirkliche Konkurrenz, wenn der Mann nicht erheblichen Status/Game hat” Als wenn es nicht genau diese Männer sind, an denen eine ehemals hünsche Frau Interesse hat…“

          Sicher, aber der gut verdienende Abteilungsleiter muss dennoch nicht für jüngere Frauen per se attraktiv sein oder wissen, wie man flirtet um sie zu bekommen. Es ist ja auch die Frage, wie weit er runter gehen kann, ohne das es bei ihm etwas lächerlich wirkt („läßt sich von dem jungen Ding den Kopf verdrehen“) und wie beständig es ist. Er gibt ja häufig auch vieles auf: Die etablierte, respektierte Ehefrau, die man vorzeigen kann, Mutter seiner Kinder, mit der er auch eine feste Bindung haben wird/haben kann, auch wenn er gern mal wieder mit einer jüngeren schlafen würde.

          Häufig wird dann eher die Affaire gewählt (oder ein Abend bei einer jungen, hübschen Prostituierten, was ein erheblich geringeres Risiko ist)

    • @ el mocho

      Ich kenne eine Menge äußerst attraktiver Frauen, die älter als 45 sind…das Problem ist eher, dass die Attraktivitätsschere zwischen „Privilegierten“ und „Nichtprivilegierten“ ab 40 drastisch auseinander geht.

      Die Frustration mancher Frauen über 40 dürfte weniger der generellen Präferenz gleich alter Männer für junge Frauen, als anderen Faktoren geschuldet sein.

      • @ Ratloser

        *Ich kenne eine Menge äußerst attraktiver Frauen, die älter als 45 sind…*

        Eine Menge?

        Äußerst?!

        Ich glaub‘, ich muss nach Bayern ziehen.

        Vielleicht hält eine Knödel-Bier-Diät das Mieder prall gefüllt in niedlicher Rundung.

        Oder stopft sich die Bayerin die Knödel gleich direkt in den BH?

        • Scheint was dran zu sein an den Bayerinnen.

          Wenn etwas dran ist an ihnen.

          Politisch geht sie mir zwar auf die Nerven, aber für eine Frau ihres Alters wirklich sehr attraktiv, die Frau Aigner:

          Kein abgehärmter protestantischer Hungerhaken.

      • PeAk. Das schreibt man PeAk.

        Aus dem Kommentar-Thread:

        these are not scientific results, but illustrations of my intuitive understanding based on personal experience. take them with a grain of salt and test them against your own experience.

        Die eigene Wahrnehmung also. Wie überaus wissenschaftlich!!

  9. Amerika ist nicht Deutschland. In den USA bezahlt man selbst in Clubs alles mit Kreditkarte, nur am Eingang braucht man halt Bargeld.

    Da ist also ein Mensch, der einen nicht mal besonders aufgeregten Bericht über ein paar ziemlich ernüchternde Erlebnisse liefert und das ist offensichtlich nicht nur einen Artikel wert, sondern manche Kommentare triefen auch noch vor Häme.
    Diese Frau sieht selber ein, dass sie nicht gut aussieht – und trotzdem darf sie verletzt sein. Weil es halt auch ziemlich scheiße für sie ist, GERADE weil sie nicht viel daran ändern kann.

    Warum um alles in der Welt muss so etwas zur Diskussion gestellt werden?

    • @robin

      „Diese Frau sieht selber ein, dass sie nicht gut aussieht – und trotzdem darf sie verletzt sein.“

      Natürlich kann man ihr das Gefühl an sich nicht absprechen. Aber sie beklagt sich ja, dass die Leute „mean“, also gemein zu ihr sind. Wo ist das denn bitte der Fall, vielleicht abzüglich des Fotografen?

      “ Weil es halt auch ziemlich scheiße für sie ist, GERADE weil sie nicht viel daran ändern kann.“

      Klar kann sie das: Sich realistisch bewerten und sich Männer in ihrer Klasse suchen (gegebenenfalls auch Freundinnen mit ihrem SMV) oder einfach mal in einem anderen Frame denken: Sie sind besonders schön und bekommen vorzüge, ich bin es nicht, ich werde normal behandelt.

      „Warum um alles in der Welt muss so etwas zur Diskussion gestellt werden?“

      Weil es zum einen zeigt, welche Vorteile hübsche Frauen genießen und zum anderen, dass diese Vorteile anscheinend noch nicht mal mehr wahrgenommen werden, sondern ihre Nichtgewährung sogar als „mean“ gesehen werden kann.

        • @robin

          Das sind ja wohl die beiden Möglichkeiten: Entweder sie akzeptiert, dass die anderen schöner sind und deswegen Vorzüge haben oder sie kann es nicht akzeptieren, dann muss sie sich andere suchen. Zumal ihre Freundinnen anscheinend auch nicht gerade die einfühlsamsten zu sein scheinen. Sie versuchen sie nicht zu integrieren, sie scheinen sie im wesentlichen links liegen zu lassen, sie haben das Geld für ihren Eintritt, lassen sie aber bei den Jungs auflaufen.
          Ihre Freundinnen sind eigentlich auch in die „mean“-Kategorie einzuordnen und dies eher als die völlig fremden Männer. Das sieht sie aber nicht. Sie möchte ja dazugehören.

          Was wäre denn deine Lösung?
          Männer vorzuhalten, dass sie gemein sind, wenn sie zwar so doof sind für schöne Frauen zu zahlen, aber nicht für hässliche?

    • „In den USA bezahlt man selbst in Clubs alles mit Kreditkarte, nur am Eingang braucht man halt Bargeld.“

      Und das kann man als Gruppe junger Mädchen natürlich nicht wissen 🙂

        • Liegt nämlich daran, dass Frauen 23 Prozent weniger Studienbeihilfe und Taschengeld erhalten. Und daran, dass sie vom Patriarchat gezwungen werden ihr ganzes Geld für Make up, Klamotten und Schuhe auszugeben 😀

          • Tatsächlich dürfte der soziale Druck, kleidertechnisch ständig der neusten Mode zu entsprechen, bei Frauen signifikant höher sein, was natürlich ein erheblicher Kostenfaktor sein kann. Mode für Männer dagegen beschränkt sich ja auf Hemd/Shirt und Jeans.

        • @ robin

          „Tatsächlich dürfte der soziale Druck, kleidertechnisch ständig der neusten Mode zu entsprechen, bei Frauen signifikant höher sein,“

          Ich kenne kein Land, in dem es Frauen so gut gelingt, sich von diesem Druck zu befreien, wie Deutschland.

          Hier kann Mann sich häufig ganz auf die inneren Werte der Frauen konzentrieren.

          Gut so!

        • Tatsächlich dürfte der soziale Druck, kleidertechnisch ständig der neusten Mode zu entsprechen, bei Frauen signifikant höher sein, was natürlich ein erheblicher Kostenfaktor sein kann.

          Ich behaupte mal, dass dieser „soziale Druck“ ein reines Frauenproblem ist. 95% der Männer ist es egal, ob Frauen Sachen aus der dies-oder letzjährigen Kollektion tragen, und vom Rest sind 95% homosexuell.

          • „Ich behaupte mal, dass dieser “soziale Druck” ein reines Frauenproblem ist. 95% der Männer ist es egal, ob Frauen Sachen aus der dies-oder letzjährigen Kollektion tragen.“

            Ja, ich würde auch auf ganz überwiegend intrasexuelle Konkurrenz unter Frauen tippen

        • @ jck5000

          Mir ist die Kleidung von Frauen wichtig…mir gefällt es, wenn Frauen sich ihrem Typ entsprechend geschmackvoll kleiden – unabhängig von der stilistischen Aktualität.

          Um die geht es wohl auch gar nicht. Es geht wohl darum, ob es legitim ist, dass Frauen sich mittels Kleidung attraktiv machen…Frauen wie Robin meinen nein….meine Erfahrung ist, dass Frauen, denen es Spaß macht, sich attraktiv zu kleiden deutlich lebensfreudiger sind!

          Aber in ihrer Männerfixiertheit, die sich hinter der aggressiven Embauer-Maske versteckt, können sich diese Frauen gar nicht vorstellen, dass es eine Freude für Frauen (!) ist, attraktiv zu sein…sie sehen nur ein Hinterherhecheln hinter von den Männern vorgegebenen Stereotypen.

          • Äh, natürlich ist es legitim, sich mittels Kleidung attraktiv zu machen. Denkst du, ich ziehe meinen pinken Push-Up an, weil meine Brüste darin so scheiße aussehen?

            Aber ich bin eben der Meinung, dass ein Kleid, dass einer bestimmten Frau letzte Saison hervorragend gestanden hat, sie auch diese Saison noch attraktiv macht. Der Markt sagt aber, dass es aus der Mode ist. Und leider sind viele Frauen so indoktriniert, dass sie sich dann eben was neues kaufen, statt sich an das zu halten, was ihnen persönlich am besten gefällt. Das würde diese Frauen nicht nur massig Geld sparen, sondern sie würden sich auch wohler fühlen – und es würde nicht jede Frau in dem selben verdammten Outfit rumlaufen.

          • @robin

            „Der Markt sagt aber, dass es aus der Mode ist. Und leider sind viele Frauen so indoktriniert, dass sie sich dann eben was neues kaufen, statt sich an das zu halten, was ihnen persönlich am besten gefällt“

            „der Markt“ „Das Patriarchat“, hauptsache Frauen wird die Fähigkeit zum eigenen Denken abgesprochen

        • @ ratloser

          *Hier kann Mann sich häufig ganz auf die inneren Werte der Frauen konzentrieren.*

          Fördert Tiefenschau und philosophische Einsicht.

          Anstelle oberflächlichen Blickvergnügens.

          *Gut so!*

          Das Land der Dichter und Denker ein Produkt seiner Frauen!

        • @ robin

          „Äh, natürlich ist es legitim, sich mittels Kleidung attraktiv zu machen. Denkst du, ich ziehe meinen pinken Push-Up an, weil meine Brüste darin so scheiße aussehen?“

          Ich hoffe nicht!

          Frauen haben auch ein Distinktionsbedürfnis…ob aber dabei die Marotte, immer modisch auf dem aktuellsten Stand zu sein, wirklich den Männern anzulasten ist, glaube ich nicht.

          @ roslin

          „Das Land der Dichter und Denker ein Produkt seiner Frauen!“

          Ein klassischer Fall von Zwangssublimierung…

          • Lustig: Ich rede von „sozialen Druck“ und ihr so „ja nee, Männer interessiert das ja nicht“. Als würde „die Gesellschaft“ nur aus Männern bestehen 😀

            „Ich hoffe nicht!“

            Tatsächlich sehen meine Brüste natürlich immer schön aus. But I couldn’t resist this beauty: https://twitter.com/robin_urban/status/398178877249310720
            (Ist ja dank der aktuellen Mode schwer genug, einen BH zu finden, der mir gefällt)

          • @robin

            „Ich rede von “sozialen Druck” und ihr so “ja nee, Männer interessiert das ja nicht”. Als würde “die Gesellschaft” nur aus Männern bestehen“

            Stimmst du denn zu, dass der soziale Druck hier hauptsächlich über andere Frauen aufgebaut wird?

        • “der Markt” “Das Patriarchat”, hauptsache Frauen wird die Fähigkeit zum eigenen Denken abgesprochen

          Dacht ich auch grade. Das ist doch wohl ein sehr hausgemachtes Problem der Marktteilnehmer.

          Ebenso wie der „soziale Druck“, der die Männer dazu brachte, vorsichtshalber mal Bargeld mitzunehmen oder sich noch ein schickes Auto zu kaufen, um einen (vermeintlich oder tatsächlich) besseren Fang abzugeben.
          Aber das hat vermutlich nur was mit dummen Männern zu tun, die glauben sich Frauen so einfach kaufen zu können.

        • Also wenn ich zu einer upscale club party mit einem canda Anzug gehen würde, würde ich auch enormen Druck der anwesenden Weiblichkeit spüren. Diese Zielgruppe versteht es sehr gut auf Kleidung bei Männern zu achten, da können dann schon 80 euro Schuhe die so aussehen ausschlusskriterium sein. Ich sehe nicht, dass kleidungstechnisch grosser Druck allein auf frauen lastet.

          Robin du bist doch auch Berlinerin oder? Dann weisst du, dass eine frau mit supermodischen Klamotten und Stöckelschuhen im Berliner Nachtleben eher schlechte Karten hat. Du musst fast schon ein bisschen abgefuckt aussehen. Und das geht super mit second Hand und tauschparties. Also auch hier kein geldintensiver Aufwand.

          Ich glaube aber tatsächlich das Männer im schnitt weniger wert auf Kleidung legen. Es ist eben nicht so wichtig. Das diese Männer dann ultrahohe Ansprüche an ihre frauen und Freundinnen stellen ist mir dann allerdings auch im Freundeskreis gänzlich unbekannt.

        • @teardown:
          diesen Druck verspürst du aber nur, weil es dir ein höchsteigenes Anliegen ist, der holden Weiblichkeit zu ge- und aufzufallen. Und Druck/Stress entsteht, wenn wir uns nicht so ganz sicher sind, ob wir diesen fremdattribuierten Ansprüchen denn wirklich genügen werden,

        • jetzt erzähl ich mal etwas privates. @maren-klein-und-niedlich, auch weil es dich so interessiert. ich lebte auf dem dorf, rund 15km von der nächsten stadt entfernt und hatte eine auto. eine durchschnittlich attraktive, recht intelligente freundin fuhr regelmäßig mit, da sie kein auto hatte. wir waren nie gemeinsam unterwegs. der treffpunkt fürs abholen war meist eine bestimmte schickere kneippe. ihre masche war sich den ganzen abend aushalten zu lassen und als ich kam fiel sie mir um den hals, hat mich als ihren freund vorgestellt und wir sind gegangen. hab’s mitgemacht, kannte die typen auch nicht.

          so ein geschäftsmodell entwickeln AUSSCHLIEßLICH zumindest durchschnittlich attraktive frauen. wieso genau soll ich jetzt häßliche frauen bemitleiden?

        • @robin
          „Aber ich bin eben der Meinung, dass ein Kleid, dass einer bestimmten Frau letzte Saison hervorragend gestanden hat, sie auch diese Saison noch attraktiv macht. Der Markt sagt aber, dass es aus der Mode ist. Und leider sind viele Frauen so indoktriniert, dass sie sich dann eben was neues kaufen, statt sich an das zu halten, was ihnen persönlich am besten gefällt. Das würde diese Frauen nicht nur massig Geld sparen, sondern sie würden sich auch wohler fühlen – und es würde nicht jede Frau in dem selben verdammten Outfit rumlaufen.“

          Deswegen behalte ich alle Sachen die mir gefallen. Früher oder später wird es schon wieder in sein und ansonsten beweist man eben Freigeist.
          Ausserdem sind die Sachen in meinem Schrank so unterschiedlich, dass eigentlich immer irgendwas davon grade angesagt ist.

          ist aber glaube ich auch eine altersfrage. In der Schulzeit ist das noch sehr ausgeprägt, aber danach eigentlich nicht mehr, meiner Erfahrung nach. Oder wird man in der Erwachsenenwelt echt noch schief angeguckt, wenn man etwas trägt was letzte Saison in war?
          Vielleicht in der It-Girl-Szene Londons, aber im normalen Leben?

        • es gibt nichts besseres als realsatire: zwei bekennende femin.I.sten @atacama und @robin unterhalten sich über ihren kleiderschrank auf dem blog maskulisten-blob „alles-ist-evolution“. biologismus!!! biologismus!!!

        • also die Sache mit dem „neuesten Kleid“ ist aber wirklich ein reines Frauen-Konkurrenz-Ding.
          Kein Hetero-Mann hat doch auch nur die geringste Ahnung (oder Interesse daran), ob ein Kleidungsstück vom Vorjahr ist.

  10. @ Christian

    *Man stelle sich vor, dass den Text ein kleiner Mann mit Halbglatze geschrieben hätte, der mit seinen großen Sportlerfreunden weggeht. *

    Ja, wenn Gregor Gysi oder Oskar Lafontaine den Text schrieben … , sähe der etwas anders aus.

    Ihr Hauptproblem scheint tatsächlich zu sein, dass sie jenseits ihrer Liga sucht, über ihrem Marktwert gehandelt werden will, selbst nicht in der Lage/Willens ist, sich mit Männern abzugeben/abzufinden, die ihrem SMW entsprechen und die Frauen ihrer „Preisklasse“ suchen.

    Frauen sind hinsichtlich ihres SMW (Sexueller Marktwert) sehr viel abhängiger von ihrer physischen Schönheit/Alter (sie erst allerdings erst 21, also eigentlich auf dem Höhepunkt der physischen Schönheit einer Frau) als Männer, die ihren sehr viel mehr durch nicht körperliche Attribute steigern können, wenn sie z.B. klein und mit Halbglatze unterwegs sind.

    Dafür sind allerdings auch wiederum Eigenschaften nötig, die zum größeren Teil angeboren und nur zum kleineren Teil erlernbar sind (Charisma, Intelligenz, „expansive“ dynamische Persönlichkeit, die etwas „losmacht“, „Unternehmergeist“ etc.).

    Merke: Im Endeffekt ist die Natur nicht gerecht, nicht egalitaristisch und es bleibt einem nur geringes Spiel, über seinen „Stand“ hinauszukommen.

    Dabei müssen Männer mit etwas anderen Pfunden wuchern, um sich zu verbessern, als Frauen.

    Grundvoraussetzung zur Vermeidung von Tragödien ist aber die richtige Einschätzung des eigenen SMW.

    Wenn man sich schon verschätzt, dann besser nach unten als nach oben.

    Aber selbst die Fähigkeit dazu dürfte sehr stark erblich beeinflusst sein (eher zum Depressiven Geneigte werden ihren SMW eher unterschätzen – sehr sympathisch übrigens, ein sehr hübsches, sehr trauriges Mädchen, das glaubt, sie sei gar nicht hübsch, sie bleibt darum,wenn sie nicht gerade krankheitwertig depressiv und/oder hoch neurotisch ist, nicht sonderlich lagen ungeküsst).

  11. was mich ja auch interessieren würde:

    „Only one of us 6 girls had cash, and she only had enough to cover two people… When we got to the door and found this out, a group of guys behind us volunteered to help us out. They each forked over a couple of bucks to cover my friends, but not one of them offered to cover me… Everyone had a guy, except for one of them who had a bf at home. So I danced with her, with our friends and their guys near us.“

    Eine hatte also einen Freund:
    1. war sie diejenige, die das Geld eingesteckt hat, weil sie eben nicht flirten wollte?
    2. war sie eine von denen, die das Geld genommen hat, ohne zu sagen, dass sie vergeben ist? (wenn ja: wäre das aus eurer Sicht fair?)

    • wäre das aus eurer Sicht fair?

      Ja. Wer jemanden Geld ohne vereinbarte Gegenleistung gibt, muss damit rechnen keine Gegenleistung zu bekommen.

      Ich verstehe ja schon gar nicht, wie man so servil sein kann, fremden Mädels nen Eintritt zu bezahlen und wie man so bedürftig sein kann, das anzunehmen. Beide Verhaltensoperandi widersprechen meinem Sinn für Selbstwertschätzung. Aber wer auf monetäres Flirten steht, hat natürlich meinen Segen.

      • @ kinchkun

        Man könnte es aber auch mal so sehen, dass wenn schon (!) die Jungs den Mädels beim Eintritt aushelfen, sie allen aushelfen sollten und nicht allen außer dem traurigen Entlein.

        • @ratloser

          Das ist ja eine Frage des Eintrittspreises. Wenn es um 2-3 Euro geht ist es was anderes als wenn es um mehr geht. Warum sollte man das in einer Frau investieren, die einen nicht interessiert? Und vor allem: warum sollte man selbst das machen und nicht einer der anderen Jungs?

          Auch eine einfache Lösung: Wenn man drinnen mit Karte zahlen kann, dann hätte sie anbieten können, es über ein Paar Drinks zurückzuzahlen.

        • @ christian

          Wenn ich das Szenario richtig verstanden habe, half eine Gruppe Jungs einer Gruppe Mädels beim Eintritt aus.

          In der Situation selektiv auszuhelfen (wenn man aushilft), finde ich angesichts der Gruppenkonstellation ehrlich gesagt unhöflich.

          Die von Dir angesprochene Kompensation wäre allerdings in der Tat naheliegend gewesen…ich bin von der Authentizität der Geschichte in der Form auch nicht wirklich überzeugt.

        • Da hat ratloser ja wohl absolut recht, man muss schon sehr unempathisch und schmerzfrei sein, um das hässliche Entlein einfach als einzige im Regen stehen zu lassen, sie war ja Teil der Gruppe.

          Allerdings hängt das wirklich von der konkreten Interaktion ab, das Versagen sozialer Kompetenz kann man da nicht ohne genauere Beobachtung nur bei einer Partei verorten.

          So oder so ist es ziemlich unschön. Die anderen Mädels hätten im Zweifel auch verzichten müssen.

          • @david

            „Da hat ratloser ja wohl absolut recht, man muss schon sehr unempathisch und schmerzfrei sein, um das hässliche Entlein einfach als einzige im Regen stehen zu lassen, sie war ja Teil der Gruppe.“

            ist ja klassische Spieltheorie: Jeder hat den Druck gefühlt, der auf ihnen als Gruppe lag, da auch auszuhelfen. Keiner wollte aber die Investition für die Gruppe machen, die sich für ihn nicht lohnt (jedenfalls nicht, wenn sie ein anderer macht und er sich entschuldigen kann, etwa weil er kein Geld gefunden hat).
            Meiner Meinung nach liegt die Verantwortung eher bei der Gruppe der Mädchen, die für sie hätten intervenieren können oder ihrerseits klären müssten, wie man das Geld aufbringt. gerade wenn die Männer merken, dass die Frauen das „hässliche Entlein“ anscheinend durchaus opfern wollen, sich jedenfalls nur sehr zurückhaltend darum bemühen, schwindet die Motivation, für sie zu zahlen.

        • Man könnte es aber auch mal so sehen, dass wenn schon (!) die Jungs den Mädels beim Eintritt aushelfen, sie allen aushelfen sollten und nicht allen außer dem traurigen Entlein.

          Ich denke nicht, dass _die Gruppe_ der Jungen _die Gruppe der Autorin_ als solcher beim Eintritt aushelfen wollte, sondern dass sich da Päärchen gebildet haben: Junge 1 hat Mädchen 1 eingeladen, darauf lädt der 2. die 2. ein, etc. wie bei der Mannschaftswahl beim Sport.
          Dass hier eine Gruppe für eine andere aufkommt, ist schon ein recht spezielles Framing.

          Interessanter finde ich eigentlich das Gruppenverhalten von ihr und ihren Freunden.

          Ich kann mir bei einer Gruppe von Männern, bei der einer an der Teilnahme gehindert wird, sehr viel schwerer vorstellen, dass er von seiner eigenen Gruppe „liegengelassen“ wird.
          Wenn z.B. der Türsteher einen nicht reilässt, meckern erst alle den Türsteher an, und gehen dann alle woanders hin.
          Ähnliches bei Kosten: auf „ich kanns mir nicht leisten“ kommt imho wahrscheinlicher das Freibier des Freundes als ein Schulterzucken.

          • @keppla

            „Ich kann mir bei einer Gruppe von Männern, bei der einer an der Teilnahme gehindert wird, sehr viel schwerer vorstellen, dass er von seiner eigenen Gruppe “liegengelassen” wird.“

            In der Tat. Die Formulierung ist da auch sehr merkwürdig:

            „One by one my friends were let in and they waited on the other side of the door until everyone got through. There was an ATM machine nearby and at this point I was wishing I could just slip away and get the cash from there, but I was holding up the line, my friends weren’t about to enter without me“

            Sie sind also schon drinnen, warten aber anscheinend, ob sie es auch endlich schafft. Wie gesagt: Es ist erstaunlich, dass sie ihren Freundinnen da so gar keine Verantwortung zuweist und es nicht als „mean“ empfindet, dass sie nicht warten, ob sie überhaupt reinkommt.

        • Es ist erstaunlich, dass sie ihren Freundinnen da so gar keine Verantwortung zuweist

          @Christian: Nicht, dass der Schluss zwingend ist, aber auf mich macht vieles den Eindruck, dass sie sich an eine Gruppe hängt, von der sie eher als nervig empfunden wird, und ihr das zwar nicht offen sagt, aber es eigentlich recht deutlich durch Taten klarmacht. Angefangen davon, dass ihr keiner anbietet, das Geld auszulegen bis sie zum ATM kommt (muss man nichtmal schenken), dann dass „sie ihre Freundinnen aus den Augen verliert“, auch die, die gerade nicht auf Beutezug sind, was auch irgendwie nach „meiden“ klingt.

          Zusammengenommen mit dem demonstrativen „having a good time“ um fotographiert zu werden, entwickelt sich da vor meinem Auge das Bild dass sie gerne dazugehören möchte, und betont, wie sehr sie doch „Party“ mag, von ihren Freundinen aber eher toleriert als gewünscht wird, das irgendwie auch merkt und überkompensiert.

          Interessant wäre, ob sie jenseits des Geburtstags auch gefragt würde, mitzukommen.

      • Weder ist es servil, jemanden mal mit „a few bucks“ auszuhelfen, noch zeugt es von Bedürftigkeit, diese Hilfe auch anzunehmen. Die Jungs wollten halt nett sein und die Mädels freuten sich. Servilität und Bedürftigkeit… das sind echt große Worte für ein ganz normales Verhalten in einer Situation, die wohl jeder von uns schon mal ähnlich erlebt hat.

        • @ robin

          *Weder ist es servil, jemanden mal mit “a few bucks” auszuhelfen, noch zeugt es von Bedürftigkeit, diese Hilfe auch anzunehmen.*

          Ganz genau.

          Ich bedarf eines Schlosses, fühle mich deshalb aber nicht bedürftig.

          Fände eine Frau, die mir dazu a whole lot of bucks in die Taschen stopfte, auch keineswegs servil.

          Sondern ausgesprochen attraktiv!

          Das ist bestimmt meine weibliche Seite, die romantische Ader.

          Müsste nicht mal ein Schloss sein, ein Schlösschen reichte schon.

          Ach was, ein Pavillon, ein schichtes, anspruchsloses Rendez-vous de chasse.

          Pläne dafür hätte ich auch schon:

        • Das sehe ich anders, Robin.

          1) Die Jungs wollten nicht „nett“ sein. Sonst hätten sie auch dem hässlichen Entlein nen Eintritt gewährt. Natürlich ist es nur spekulativ, wer was wann warum getan hat, aber von der Schilderung her, sehe ich es so, dass die Jungs sich Aufmerksamkeit kaufen wollen. Wer meint, er sei nur dann Wert Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn er Geld in die Hand nimmt, den halte ich für servil.

          2) Die Mädels haben sich nicht einfach so gefreut. Offenbar hat zumindest ein Mädel ja das Geld für einen Eintritt gehabt, immerhin hat sie das hässliche Entlein doch noch eingeladen. Sie hat sich, obwohl sie das Geld hatte, dafür entschlossen, sich einladen zu lassen.

          Da steht eine Gruppe von Mädels vor einem Laden, mit einem Problem, dass sie, denke ich, durchaus hätten auch selbst lösen können, warten aber dennoch auf virile Hilfe. Ich finde, das ist durchaus bedürftig. Ich jedenfalls würde mich nicht bei Fremden durchschmarotzen, wenn ich nicht müsste.

        • Ein Schloss hätte ich auch gerne. Habe mich diesen Sommer in Spanien wieder mal in die alten Adelspaläste verliebt… wobei das so pompös klingt, dabei haben die eigentlich nicht mehr Grundfläche als ein Einfamilienhaus. Aber sie sind so viel schöner, dabei vermutlich nicht mal viel teurer im Bau, wenn man nicht gerade die edelsten Materialien nimmt…

          Diese Bauten stehen mitten im Grünen in der Nähe kleiner Weiler, zerfallen heute allerdings, weil sich offensichtlich niemand drum kümmern kann. Mir hat, wie immer, das Herz geblutet… ich mag diesen spanischen Stil wirklich sehr.

        • @ Robin

          *Diese Bauten stehen mitten im Grünen in der Nähe kleiner Weiler, zerfallen heute allerdings, weil sich offensichtlich niemand drum kümmern kann. Mir hat, wie immer, das Herz geblutet… ich mag diesen spanischen Stil wirklich sehr.*

          Ist wohl ein kleines Landgut (Estancia oder kleine Hacienda), weniger ein Palast als ein Nutzbau, ein vornehmer Bauernhof.

          Aber schön, mit Charakter.

          Könnte mir auch gefallen.

          Tippse fände unauffällig Unterschlupf im Turm und könnte dort von mir bei Bedarf auch eingemauert werden.

          Dann noch einen Drachen vor die Tür legen und fertig.

          Sehr praktisch.

        • Hm, mein Pilgerführer nannte es einen Adelspalast und über der Tür war ein Wappen eingelassen (sieht man, aber ganz schlecht)… naja, es gab ja auch verarmten Landadel, der sogar selbst mit anpackte.

          Innen war alles rausgerissen und kaputt, echt eine Schande. Wäre ich reich, würde ich daraus eine Pilgerherberge machen.

      • @kinchkun

        „Ja. Wer jemanden Geld ohne vereinbarte Gegenleistung gibt, muss damit rechnen keine Gegenleistung zu bekommen.“

        Der Kontext ist hier ja nicht zu übersehen. Sie hätte ja auch nicht ablehnen müssen, aber sie hätte zumindest sagen können „Danke, das ist sehr nett. Aber nur damit du bescheid weißt: Ich bin vergeben“

        • Ne. Die Jungs hätten sagen müssen: „Hey, ich geb‘ dir den Eintritt aus, wenn du mich dann auch dafür ranlässt“ – oder was auch immer sie wollten. Dann wäre es unfair gewesen, das Versprechen nicht einzuhalten. Dann wäre es aber auch offenkundig geworfen, wie erbärmlich dieser „Flirt“ in Wahrheit ist.

          • @kinchkun

            Die Aussage wäre ja wohl eher „ich gebe dir den Eintritt aus, dafür unterhalten wir uns drinnen oder tanzen miteinander“. Sie kaufen keinen Sex, sondern eine Flirtoption. Ich finde das recht offensichtlich (auch wenn ich es für ein schlechtes Geschäft halte, wäre interessant, ob bei den Jungs, die die Mädels später gefunden haben, einer vom Eingang dabei war)

        • „Sie hätte ja auch nicht ablehnen müssen, aber sie hätte zumindest sagen können “Danke, das ist sehr nett. Aber nur damit du bescheid weißt: Ich bin vergeben”“

          Klingt ein bißchen lächerlich und brächte ihm auch kaum was, es ist ja eher unwahrscheinlich, dass er darauf reagieren könnte/würde im Sinne von: „Ach so, ja dann nicht“

          „wäre interessant, ob bei den Jungs, die die Mädels später gefunden haben, einer vom Eingang dabei war“

          mein Tipp wär eher nein. Kategorie: Nützliche Idioten.

          Und bevor jetzt irgendwer anfängt zu schäumen, wollte ich noch erwähnen, wann ich damit aufgehört habe mich beim Feiern von Fremden einladen zu lassen: exakt an dem Abend, als Guildo Horn beim Eurovision Songcontest angetreten ist (damn it, las gerad das war 1998!!!). Grund: es gelang meiner Freundin und mir trotz mehrfacher Clubwechsel nicht, den Pulk – vornehmlich ist mir da eine Gruppe Engländer in Erinnerung – der einmaligen (das war unsere Regel!) Getränkespendierer wieder loszuwerden. Und vermutlich nur, weil mir DAS etwas unangenehm war, fiel mir dann auf, wie arschig das was wir bloß als ein lustiges Spiel betrachtet hatten, den Typen gegenüber war.

          • @muttersheera

            „Klingt ein bißchen lächerlich und brächte ihm auch kaum was, es ist ja eher unwahrscheinlich, dass er darauf reagieren könnte/würde im Sinne von: “Ach so, ja dann nicht”“

            Könnte er vielleicht nicht sagen, aber dann wäre es zumindest fair und sein Problem.

            „mein Tipp wär eher nein. Kategorie: Nützliche Idioten“

            vermute ich auch.
            Was uns ja dann wieder zu „seid nicht so gemein zu Männern ohne Game“ bringen könnte.

        • Ich würde das ein wenig kulturspezifischer sehen. Wenn Amis feiern gehen, machen sie sich nicht um jeden Dollar furchtbar viele Gedanken und betrachten ihn als Investition.
          Ich schätze man muss sich schon ziemlich blöd anstellen (oder es merklich drauf anlegen), damit einem der Schlange vor dem Club stehend jemand aushilft. Solange es jetzt nicht grad um Unsummen Geld geht, sind die schon verdammt hilfsbereit, geschlechtsübergreifend.
          Dass Männer für Frauen zahlen, ist auch viel mehr Standard und bedeutet nicht so viel Verbindlichkeit, wie man sich als deutscher Mann vielleicht erhoffen würde.

          Aber vom „Game-Aspekt“ her ist es je nach Situation und Eintrittspreis sicher auch nicht die schlechteste Ausgangsposition, sich gleich am Eingang schon mal die Aufmerksamkeit und Dankbarkeit einer reinen (wohl überwiegend attraktiven) Mädelsgruppe zu sichern, ohne dass viele Hintergedanken induziert werden. Beim Angriff an der Bar wird das später weitaus schwieriger.
          Reicht sicher nicht, um sie gleich mit heim zu nehmen. Aber ist im wahrsten Sinne halt erstmal „Türöffner“.
          Von daher nicht unbedingt ne schlechte Investition, selbst wenn es bei 3 Versuchen nur einmal klappen sollte.

        • @Christian
          „Könnte er vielleicht nicht sagen, aber dann wäre es zumindest fair und sein Problem.“

          Nur mit Pick-Up hätte das dann nach wie vor Nichts zu tun.
          Im Gegenteil sogar.

          @david
          „Aber vom “Game-Aspekt” her ist es je nach Situation und Eintrittspreis sicher auch nicht die schlechteste Ausgangsposition, sich gleich am Eingang schon mal die Aufmerksamkeit und Dankbarkeit einer reinen (wohl überwiegend attraktiven) Mädelsgruppe zu sichern, ohne dass viele Hintergedanken induziert werden. Beim Angriff an der Bar wird das später weitaus schwieriger.“

          Immernoch nicht verstanden?

          Die so gewonnene Aufmerksamkeit und Dankbarkeit besteht für vielleicht 5 Minuten (wenn sonst nix kommt).

          Und Du willst doch, dass das attraktive Weibchen Dich als ein an ihr&Sex interessiertes männliches Wesen wahrnimmt?!
          Offensichtlich aufkommende „Hintergedanken“ sind demnach nicht zu fürchten, sondern vielmehr – mit Stil, wenns geht – zu forcieren.

          Anderenfalls biegst Du höchst-freiwillig in die Freunde-Route ab, die später wieder zu verlassen zwar möglich ist.
          Aber nicht mehr ganz so leicht wie wenn Du von vorherein den richtigen, den sexuellen, Frame setzt/“aushälst“ (ohne dabei übergriffig zu werden, schon klar).

          „Von daher nicht unbedingt ne schlechte Investition, selbst wenn es bei 3 Versuchen nur einmal klappen sollte.“

          Hast Du eine oder zwei Nullen vergessen hinter der 3?

        • @Sheera: Ich versuche das mal nett zu formulieren und bitte zeitgleich darum, die Frage ernst zu nehmen:

          Ist Dir klar, dass Deine Antwort an David auf Returnofkings (wäre sie englisch) wörtlich abgedruckt werden könnte und von allen hochgelobt würde? Weil es _genau darum_ bei PU geht?
          Wenn nein: Habe ich Dich falsch verstanden? Wenn ja: Siehst Du einen Unterschied zwischen dem, was Du schreibst, und den ROK-Publizisten, die „don’t expect something for nothing, but also don’t give something for nothing“ propagieren?

        • Was genau wundert Dich?

          Ich würde ja sogar behaupten, ich halte von PU mehr Aktien als vom (Netz-)Feminismus, über ROK und was mich von denen unterscheidet könnt ich aber nix/nich sagen.
          Da gibbet sicher Einiges.

          Das Zitat erscheint mir hier jetzt z. B. unpassend, denn einerseits gibt die fragliche Gruppe der Jungs ja etwas – ohne realistischerweise eine „Gegenleistung“ (und bestünde sie auch nur in einem 10minütigen Gespräch) erwarten zu können. Und andererseits habe ich per se auch nichts gegen freigiebige Menschen, solange die Gabe als Geschenk und nicht als eine Art verdeckte Anzahlung oder sowas betrachtet wird.

          Das funktioniert nicht nur – sehr sehr häufig – nicht, es wäre auch irgendwie schäbig. Von den Jungs, wohlgemerkt.

        • @mama, was für einen kulturmarxistischen dreck behauptest du denn da. seit nett zu einander. ich kann sehr wohl wohl von einem halbwegs zivilisierten menschen erwarten, dass er meine freundlichkeit erwidert. noch viel mehr wiederkehrende Freundlichkeiten. nein, er muss sich nicht bücken. muss ich damit rechnen, dass er mich ausnutzt, ich nur mittel zum zweck bin? bei attraktiven frauen anscheinend schon. PU ist der retter, ätsch bätsch, @mama.

        • „ich kann sehr wohl wohl von einem halbwegs zivilisierten menschen erwarten, dass er meine freundlichkeit erwidert“

          mit einem Lächeln und einem Danke, das mein ich auch.

          Alles darüber hinaus wäre eine falsche Erwartungshaltung, in meinen Augen.

          Dabei fällt mir ein:

          einmal stand vor mir an der Kasse der Skihalle ein extrem tätowierter und gepiercter Mann und der kam nicht zu Potte, weil er keinen Perso dabei hatte, den er aber als Sicherheit gebraucht hätte um die komplette Skiausrüstung ausleihen zu können. Kurzentschlossen sagte ich laut, dass ich das auf mich nähme.

          Mein „eingeplanter“ Gewinn: bloß das gute Gefühl jemandem geholfen zu haben (mein neben mir stehender damals-noch-Freund verpasste es nicht, mir ins Ohr zu flüstern, wie bescheuert ich deshalb wäre…).

          Dass dieser Mann mir dann später noch auf der Piste völlig unverlangt die Visitenkarte seines Tätowier-&Piercingstudios in die Hand drückte mit der Bemerkung, ich solle doch mal vorbeikommen und dürfe mir aus seinem Leistungskatalog aussuchen „was immer Du willst“, hätt ich ja beim besten Willen nicht vorhersehen können…

        • Immernoch nicht verstanden?

          Vielleicht hast du auch nur nicht verstanden, dass ich deine Autorität als „Expertin“ hier nicht akzeptiere (bin sicher, das beruht auf Gegenseitigkeit) und du nicht besonders glaubhaft stellvertretend für alle Frauen sprechen kannst?
          Diesbezüglich halte ich es übrigens auch mit einem PU-Grundsatz, der besagt, dass man am besten gerade nicht Frauen danach fragt, was so allgemein ankommt (denn das wissen sie oft selbst nicht und man bekommt mehrheitlich opportune Antworten).

          Ich spreche da selbst allerdings auch nicht auf Basis vieler Erfahrungen, das einzige Mal dass ich wirklich die Gentleman-Masche versucht hatte (ins Kino einladen) war mit zarten 18 und hat nicht so wirklich gezündet (sie wollte sich erst nicht einladen lassen und hat dann auf Revanche bestanden, was ich als Einladung in die Friendzone dann auch richtig verstanden hatte).

          Aber der Fehler von Pickup ist wiederum die „one-fits-all“-Strategie, die sich immer nur am Archetyp des Alphas orientiert. Klar, der hat es natürlich nicht nötig den Mädels den Eintritt zu zahlen sondern steht ungerührt im Club, bis sich alles weitere quasi von alleine regelt.
          Das funktioniert aber halt für den Durchschnittstypen nicht. Dass alle „Beta“-Strategien dysfunktional wären, ist einfach quatsch, sonst wären sie nicht so verbreitet.

          Kann mir natürlich gut vorstellen, dass die Story der Jungs bei dir gleich das Klischee von den zahlenden „Betas“ aktiviert hat, dessen Naivität und Gutmütigkeit von den Mädels dankend ausgenutzt wird.

          Wenn man mal aber von diesem klassischen Frame abstrahiert und davon ausgeht, dass wir es auf beiden Seiten mit ähnlich attraktiven Gruppen zu tun haben, geht dieser Alpha/Beta-Reduktionismus schon nicht mehr auf.

          Man macht sich nicht zum Beta, nur weil man jemanden auf ein Bier einlädt oder sich sonstwie zuvorkommend verhält, das ist einfach Quatsch. Es klingt halt nur gut, weil es bei PU-Schülern Identifikation mit dem „Alpha“ weckt, der das nicht nötig hat.

          Wenn der Typ attraktiv genug ist und dem Mädel zielsicher nen Drink besorgt ohne bittstellerisch aufzutreten, ist alles im Lack.

          PU liegt meine Ansicht nach völlig falsch damit, einfach den Dominanz und Selbstsicherheits-Regler voll aufzudrehen, so als könnte man den Augenschein-SMV damit beliebig hoch-faken.

          Stattdessen hängt doch das passende Vorgehen viel mehr vom ersten Eindruck ab (und ob man da Vorsprung oder was aufzuholen hat gegenüber dem Target) und muss viel flexibler sein, als die rigiden Vorgaben wie „niemals für nen Drink zahlen“.

          Wie gesagt, in der amerikanischen Hookup-Culture ist das Zahlen eines Drinks sowieso weniger bedeutsam und nicht gleich ein Kniefall.

          Und ich weiß zumindest das aus eigener Erfahrung, dass es eine sehr gute Ausgangsposition für nen Club-Abend ist, wenn man schonmal das Eis zu einer ganzen Gruppe Mädels gebrochen hat und eine erste Möglichkeit für einen Flirt besteht.
          Dass da beide Seiten auch das Interesse direkt verlieren können, ist eh klar. Aber wer nicht flirten kann oder sich als Loser herausstellt, kommt so oder so nicht zum Zug.

          Es ist ansonsten nicht jede Frau so durchtrieben, sich von Typen einladen zu lassen, denen sie nicht die geringste Chance einräumt.

        • „Vielleicht hast du auch nur nicht verstanden, dass ich deine Autorität als “Expertin” hier nicht akzeptiere“

          Your loss, baby.

          „und du nicht besonders glaubhaft stellvertretend für alle Frauen sprechen kannst?“

          Ich meine sogar, ich hätte bereits mal betont, dass ich keinesfalls der Maßstab für die durchschnittliche Frau bin?

          „Diesbezüglich halte ich es übrigens auch mit einem PU-Grundsatz, der besagt, dass man am besten gerade nicht Frauen danach fragt, was so allgemein ankommt“

          Das müsste aber eine neuere Überzeugung sein.

          „Wenn der Typ attraktiv genug ist und dem Mädel zielsicher nen Drink besorgt ohne bittstellerisch aufzutreten, ist alles im Lack.“

          Ich würde schon dazu raten, das nicht innerhalb der ersten halben Stunde oder so nach dem Kennenlernen zu versuchen.
          Machen Typen aber gern.

          „Es ist ansonsten nicht jede Frau so durchtrieben, sich von Typen einladen zu lassen, denen sie nicht die geringste Chance einräumt.“

          Wie ich schrieb, habe ich diese Strategie (bezüglich random-strangers) bereits (! ja, das find ich früh!) mit 18 als falsch erkannt.

          Aber mal andersrum gefragt: wenn Dir ne Frau ein derartiges Angebot machte, hinge Deine Antwort dann strikt davon ab, ob Du mir ihr in die Kiste willst oder nicht?

        • schöne geschichte, @sheera. so solltes es sein. erwarten darf man es beiderseits nicht, richtig? wenn er versucht hätte dich mit der aussicht auf den asso-stempel zu verleiten von dir noch einen jager-tee, einen lkw und ein paar zigaretten zu schnorren, fände ich es nicht mehr so knorke gefunden und du? machen die attraktiven frauen nicht genau das, wohlwissend das den männern der verstand in die hose rutsch? PU ist der retter, ätsch bätsch 😀

          wenn du auf den eingeplanten gewinn abhebst, tust du vielen männer unrecht. sie haben wohl zumindest mit einem lächeln für die forked bucks gerechnet. du wärst aber auch enttäuscht gewesen, wenn er sich anschließend in deiner gegenwart über das helfersyndrom bei frauen in der hütte lustig gemacht hätte. du hattest also auch eine erwartung an seine reaktion. aber auch er sollte sich nicht bücken.

        • um es klar zu sagen. die beschwerde des nächsten in der reihe, @sheera hat mir nicht die ausleihe gezahlt, geht zu weit. oder willst du dir den schuh anziehen und dich rechtfertigen müssen, warum er es wahr und nicht der andere, @sheera?

        • @sheera:

          Mich wundert, dass das total anders klingt als das, was ich sonst von Dir lese. Sowas konkretes wie Das funktioniert nicht.

          Nun lese ich nicht jeden Kommentar von Dir (oder sonstwem), aber in der Regel sind die halt… anders und rufen bei mir irgenwie Unverständnis bis Kopfschütteln hervor.

          Ich nehme aber an, dass Dir das ähnlich geht. Ich nehme auch an, dass das daran liegen mag, dass wir ein sehr unterschiedliches Menschenbild haben. Du hast offenbar ein sehr viel positiveres Menschenbild als ich; in meinem Weltbild sind Menschen, die anderen Geschenke machen, immer eigennützig. Ich dachte das früher auch nicht. Aber – Du verzeihst eine Anekdote aus meinem Leben, auch wenn die länger wird:

          Vor elf Jahren habe ich in China einem Bettler einen Yuan (~10 Eurocent) gegeben. Was dann passiert ist, hat mich verwundert: Meine (deutsch-chinesische) Begleiterin mault mich an, was ich mir dabei gedacht habe.

          Warum ich das gemacht habe? Damals habe ich darüber nicht nachgedacht; der Mann tat mir leid. Zudem war das ja noch weniger Geld als die Mark, die man kurz zuvor noch in Deutschland gab. Und der Mann in China war sehr, sehr viel dankbarer als alle, denen ich hier je eine Mark gegeben hatte.

          Das habe ich auch etwa so erklärt, und dann gingen wir in ein Klo, öh, Lokal, das nur aussah wie ein Klo, in dem Leute wie der Mann essen würden. Es gab (sehr leckere) Nudelsuppe mit ausgekochtem Fleisch an zerbröselnden Knochenstücken und einen Plastikbecher Schnapps. Der Schnapps schmeckte, als bestünde er zu gleichen Teilen aus Benzin und Brennspiritus. Das kostete drei Yuan. Für zwei Personen. Und derweil erklärte mir meine Freundin, dass der Mann sich gerade einen halben Liter von dem Spiritusbenzin reinkippt, da er ja noch den ganzen Tag Zeit hat, sich sein Abendessen zu erbetteln.

          Und da merkte ich, dass ich dem Mann nichts gutes getan habe, und fühlte mich schlecht. Und überlegte, ob ich ihm das Geld vielleicht gegeben habe, um mich besser zu fühlen. Und seitdem denke ich mehr nach, bevor ich etwas mache. Zudem denke ich, dass Menschen auf sich achten und niemals gänzlich altruistisch sind.

          Auf das „Geschenke annehmen“ übertragen – in der beschriebenen Situation mit den Jungs – unterstelle ich deswegen, dass die Schenker davon auch irgendwas positives erwarten. „There ain’t no such thing as a free lunch“, schrieb Heinlein 1966, und ich denke, dass er damit Recht hatte.

          Wenn ich also die Situation sehe, die hier relevant ist, sehe ich nicht schäbige Männer, sondern dumme Männer, da – wie ROK, die durchaus unterhaltsam schreiben, darlegen – in den USA Frauen in der Regel schlicht erwarten können, auf alles eingeladen zu werden, und damit nichts reziprokes verbinden. ROK nennen das „entitled bitches“. Ich würde mich schlecht fühlen, wenn mir jemand etwas schenkt, und ich ihm dafür gar nichts zurückgebe. Ich finde es schäbig, wenn andere das tun. Ich werde es auch nicht verstehen, wie man es schäbig finden kann, Rezipozität (die ja auch die englische Parapharasierung ausdrückt) zu erwarten, es aber nicht als als schäbig anzusehen, es in Ordnung zu finden, Geschenke anzunehmen ohne zu reflektieren, dass andere Menschen genauso gerne etwas haben wollen wie man selbst.

          Ich glaube nun nicht, dass wir uns da einig werden können, und nach 14-jähriger Beziehung/Ehe schiebe ich das halt, wie bei meiner, einfach darauf, dass Du eine Frau bist. Das ist nicht schlimm, das ist gut (also, bei meiner wenigstens), aber ich weiß jetzt zumindest bei Dir, dass Du an einem Punkt bist, wo wir uns nicht einig werden können. Meine Frau hat auch lange nicht verstanden, warum es schäbig ist, sich auf der Wiesn von recht beliebigen Typen zu allem einladen zu lassen. Ich musste auch erst lernen, dass es fast unmöglich ist, sich – wenn man meine Frau ist – nicht einladen zu lassen. Das Problem sind also vielmehr die dummen Männer als die „Mitnahmementalität“ der Frauen. Davon wird aber beides nicht gut, in meinem Moralverständnis.

          Solltest Du soweit gelesen haben, eine einzige Frage zum Abschluss: Würdest Du Dich meiner Kritik an deutschen Schulen anschließen, wenn ich (1) behaupte, dass (a) kleinen Mädchen von grundauf beigebracht wird, dass sie toll und wertschätzungswürdig sind und alle schaffen können, während kleinen Jungs beigebracht wird, dass sie sich (b) so brav verhalten sollen wie die Mädchen, während (c) wenigstens eines der Mädchen überhaupt nicht toll, widerlich und strunzdumm ist? Und (2) – wäre die wichtiger Frage – könnte das mit daran Schuld sein, dass man (a) genau das erwachsenen Männern (im Rahmen von PU) erklären muss? Oder dass (b) Menschen wie die „ugly woman“ sich irgendwie wundern?

        • mein vater, kein nazi, sagte mir mal, dass nazis immer stolz behauptet hätten: wir lassen uns nichts schenken! ich finde nazis widerlich, aber ich persönlich möchte auch niemanden etwas schuldig bleiben und freue mich trotzdem über jede wohltat die mir widerfährt. ist das nicht eine wunderbare polarotät über die genderisten fabulieren könnten?

          @jck5000, ich check mal wie es sich diesbezüglich mit meiner frau verhält 😉

        • @albert: dass nazis immer stolz behauptet hätten: wir lassen uns nichts schenken!

          Ja, da waren die Nazis halt wie die übrigen Sozialisten: Die stehlen. Die Nazis haben gestohlen, sich bestechen lassen etc…. die Sozialisten machen das Gleiche, weil sie es ja „verdient“ haben. Verlogenes Pack.

          [Damit das nicht mißverstanden wird: Zwischenmenschliche Interaktionen sind schon zwischen nur zwei Personen problematisch; wenn das politisch = gesellschaftlich wird, wird es viel, viel problematischer. Weil Menschen lügen. Und eigennützig sind. Deswegen funktionieren ja faschistische Ideologien so gut wie die Herrenmenschen der Nazis oder die Herrenfrauen der Feministen. Hat halt leider keinen Rückhalt in der Realität, wenn man das nur behauptet und nicht ist. Sah man an den Nazis. Wird man wieder sehen. Am 01.01.2016 erscheint übrigens mein Buch „Mein Feminismus“ mit meinem dann ausreichend lange toten Co-Autor]

        • Aber mal andersrum gefragt: wenn Dir ne Frau ein derartiges Angebot machte, hinge Deine Antwort dann strikt davon ab, ob Du mir ihr in die Kiste willst oder nicht?

          Nicht strikt, aber tendenziell, ja. Ich wüsste nicht, warum ich mich sonst von einer Unbekannten einladen lassen soll.

          Mal abgesehen davon, dass es umgekehrt Brauchtum ist, weil wir Männer ja 123% mehr verdienen und mit dieser symbolischen Handlung ja auch bestimmte männliche Qualitäten demonstrieren.
          Von einer mir kaum bekannten Frau eingeladen zu werden, käme mir also ohnehin etwas suspekt vor, das würde ich wahrscheinlich ablehnen.

          Wir denken hier auch alle etwas arg deutsch. In anderen Ländern ist in Kneipen das Übernehmen der Drinks von anderen (Männern wie Frauen) Gang und Gebe und schlicht Ausdruck von Höflichkeit und guter Laune. In San Sebastian wurde ich letztens (ohne nachzufragen) von einem amerikanischen Pärchen auf ein Bier eingeladen, mit dem ich grade mal ein paar Sätze gewechselt hatte.

          Leute, die dafür eine Gegenleistung erwarten, sind schon ziemlich schräge Vögel.

          Wobei, der Anstand ja wohl zumindest gebührt, die geschaffene „Beziehung“ für die Zeit, in der sich beide in dem Club befinden, nicht abreißen zu lassen, das gilt auch für rein freundschaftliche Einladungen. Drink abstauben und Typen stehen lassen ist Assi.
          Und wenn er ein Unbekannter ist und sie sich nicht gerade schon als vergeben „geoutet“ hat, dann muss sie auch davon ausgehen, dass seine Einladung nicht völlig neutral ist.

          Ich denke also schon, dass bei einer ehrbaren Frau das Annehmen einer Einladung (eines Unbekannten) so viel bedeutet wie: „Du hast den Cut geschafft, dass ich dich mir zumindest mal genauer ansehe. Du bist im Spiel.“

        • achja, hierzu noch Zustimmung:

          Ich würde schon dazu raten, das nicht innerhalb der ersten halben Stunde oder so nach dem Kennenlernen zu versuchen.
          Machen Typen aber gern.

        • @albert

          Ich muss anscheinend klarstellen, dass er die Ausleihgebühr schon selbst entrichtet hat, und ich lediglich das hypothetische Risiko eingegangen bin, dass er den Krempel einsteckt und ich dann die – weiß der Geier – 500, 600 € vielleicht dafür zu tragen hätte.

          Aber genau da war ich mir – im Gegensatz zu meinem Ex – eben absolut sicher, dass das nicht passieren würde. SO arschig ist nämlich niemand gegenüber einer konkreten Person, die einem spontan etwas übertrieben gesagt den Tag gerettet hat.

          @jck5000

          „Du hast offenbar ein sehr viel positiveres Menschenbild als ich; in meinem Weltbild sind Menschen, die anderen Geschenke machen, immer eigennützig.“

          Traurig.

          „Und da merkte ich, dass ich dem Mann nichts gutes getan habe“

          Falls Deine Begleiterin nicht genau diesen Mann schon länger beobachtet hatte, hat sie lediglich ihre Vorurteile zum Besten gegeben. Die stimmen können – oder auch nicht.

          „und fühlte mich schlecht. Und überlegte, ob ich ihm das Geld vielleicht gegeben habe, um mich besser zu fühlen.“

          Nothing wrong with that, I’d say!

          Ich habe „meinem“ Obdachlosen übrigens vor wenigen Jahren die Kaution für seine damalige Wohnung vorgestreckt „um mich besser zu fühlen“.

          Und:
          das hat er mir auch tatsächlich anstandslos innerhalb weniger Wochen komplett zurückgezahlt! Da hab sogar ich gestaunt.

          Aber frag mich jetzt nicht, wie er das zusammenbekommen hat, ich hab da nämlich nur so ne Ahnung…

          „Ich würde mich schlecht fühlen, wenn mir jemand etwas schenkt, und ich ihm dafür gar nichts zurückgebe.“

          Weißt Du, wann und wieso das angefangen hat?
          Als Kind war das ja nicht so.

          „Ich musste auch erst lernen, dass es fast unmöglich ist, sich – wenn man meine Frau ist – nicht einladen zu lassen.“

          Bei Fremden gelingt mir das problemlos. Aber in Freund(innen)schaften sollte man dem Gegenüber natürlich die Freude gönnen können, sich auch mal besonders großzügig zu fühlen.

          Deine Fragen noch… mmh, ums kurz zu machen:
          nein, einfach nein.

          @david

          Du hälst mich für eine Befürworterin von Folter und Todesstrafe, wolltest Du mir mitteilen?

          Junge… so langsam hab ich echt keinen Bock mehr auf Dich.

        • Du hälst mich für eine Befürworterin von Folter und Todesstrafe, wolltest Du mir mitteilen?

          Nö, das wahrscheinlich nicht. Ging um Punitivismus und das Rechtsempfinden von Studenten als vermeintlich maßvoller Instanz.

      • @kinchkun, offensichtlich halten es die meisten attraktiven frauen nicht mal für etwaige notfälle für nötig ohne mann für für sich selber zu sorgen. richtig? und du verweist auf darauf, dass es zu keinem rechtsverbindlichen geschäftsabschluss gekommen ist. kann man noch tiefer fallen? auf einem us-campus müsste sie nun sogar fortwährend „yes-yes-yes“ rufen, was sie zum glück ja meist instinktiv tun 😀

        da werden wir in zeiten des smartphones noch viel zu lachen haben ich verweise hierzu auf gina-lisa lohfinks falschbeschuldigung wegen vergewaltigung 😀 😀 blöd gelaufen als der zweite und dritte teil des handy-videos geleakt ist! konsequent wäre es nun audio und video aufzeichnungen ganz prinzipiell zu verbieten. also auch die einvernehmlichen, denn frau könnte ja mal ihre meinung ändern.

  12. Man ergänzt bei solchen Berichten die fehlenden Teile gerne mit eigener Erfahrung und kommt dann zu anderen Schlüssen als andere Leute. Was mir etwa auffällt: Sie hält sich nicht für attraktiv, geht nicht regelmäßig aus und zieht sich Sachen an, die sie sonst nicht an hat. Mit anderen Worten: Sie bewegt sich nicht auf sicherem Terrain. Es ist doch klar, dass man da gleich nervöser und verkrampfter wirkt als wenn man sich in seiner Haut wohl fühlt, den Laden regelmäßig aussucht und an die Klamotten gewöhnt ist. Dann an einen Abend sein ganzes Glück zu hängen ist kein gutes Rezept…

    Ich frage mich, was sie von dem Ausgehen erwartet hat. Warum nicht „ok, wir machen einen drauf, trinken ein wenig und tanzen“? Das wäre so oder so gegangen.

  13. So insgesamt verstehe ich das nicht. Erster Satz der Frau: „I am an ugly woman.“

    Ihr zentrales Problem, nachdem einiges passiert ist: „I felt so ugly right then.“

    Meine Frage: Was hat das, was passiert ist, am Status Quo verändert?

  14. Die Geschichte zeugt vor allem von einer besonderen Selbstwahrnehmung und ein vor allem auf äußere Bestätigung wartendes Ego. Ob das alles so war, wie sie schreibt, und ob das *wirklich* mit ihrem Gesicht zusammenhängt, wer weiß.

    Aber Du deckst hier natürlich einen Punkt auf, der zu selten diskutiert wird: Make up ist eben nicht wie Game, wenn es gut läuft und eine tatsächliche Veränderung des Verhaltens bewirkt, die ihn *tatsächlich* selbstbewußter macht. Das funktioniert mit make up eben nicht. Das kommt am Ende des Abends runter.

    Und da muß man(n) dann eben eingestehen: Unattraktive Frauen haben es tatsächlich schwerer auf dem Partnermarkt als unattraktive Männer, denn die können deutlich mehr an ihrer Attraktivität drehen als anders herum, weil für Frauen sein Verhalten („confidence“) eben wichtiger ist als für Männer und für Männer ihr Aussehen wichtiger ist als ihr Verhalten.

    • @some Person

      „Unattraktive Frauen haben es tatsächlich schwerer auf dem Partnermarkt als unattraktive Männer, denn die können deutlich mehr an ihrer Attraktivität drehen als anders herum, weil für Frauen sein Verhalten (“confidence”) eben wichtiger ist als für Männer und für Männer ihr Aussehen wichtiger ist als ihr Verhalten.“

      Jein. Viele unattraktive Frauen können eine menge drehen, mit Sport und anderer Ernährung. Gewisse Frauen werden sicherlich keine 10 werden können, aber man kann da einiges machen.

      Das Bild hier macht das zB recht deutlich:

      • Jo, klar. Courtney Cox in Friends 😉 Aber dick ist eben nicht der einzige Indikator von unattraktiv. Sie sagt ja selbst, daß sie fit ist. Wenn ihre Selbstwahrnehmung also nicht komplett daneben ist, dann dürfte sie vermutlich tatsächlich einfach ein nicht besonders hübsches Gesicht haben. Klar, kann man auch was dagegen machen, und bei den Preisen mancher PU Coaches mag Schönheitschirurgie noch nicht mal so viel teurer sein, aber ich würde mal behaupten, daß das dennoch ein deutlich problematischerer Eingriff, vor allem psychologisch problematischerer Eingriff ist. Und am Ende droht der spätere Ehemann mit Klage, wenn die Kiddies nicht so schön aussehen, wie bei dem Hoax aus China 😉

        Ich bleibe dabei: wirklich unattraktive Frauen haben es schwerer als wirklich unattraktive Männer. Die meisten Frauen haben es leichter als die meisten Männer, aber wirklich attraktive Frauen haben es wieder schwerer als wirklich attraktive Männer.

        • @some Person

          „Sie sagt ja selbst, daß sie fit ist“

          Ich finde gerade die Formulierung „ich bin nicht übergewichtig und fitter als manch andere Frau“ relativ verdächtig. Übergewichtig ist ja sehr relativ. Ein BMI von 24.99 ist so gesehen „Normalgewicht“. Auf der Schönheitsskala ist es aber Übergewicht (oder zu muskulös).

          „Wenn ihre Selbstwahrnehmung also nicht komplett daneben ist, dann dürfte sie vermutlich tatsächlich einfach ein nicht besonders hübsches Gesicht haben. “

          Klar, das wäre Pech, da kann sie nicht so viel machen.

    • Und da muß man(n) dann eben eingestehen: Unattraktive Frauen haben es tatsächlich schwerer auf dem Partnermarkt als unattraktive Männer.

      So pauschal denke ich nicht, dass das stimmt. Männer haben die bessere Möglichkeit, sich durch Skill zu verbessern, haben aber imho auch die höhere Hürde.

      Selbst die nach eigener Auskunft hässliche Frau bekommt auf der Tanzfläche temporäre Aufmerksamkeit, bis die Konkurrenz da ist. Männer müssen schon zu den oberen 20% gehören, dass sie überhaupt Aufmerksamkeit bekommen*.

      Die Frage ist also: ist das Potential größer als die höhere Hürde?

      Eine Zahl, die hier öfters mal genannt wurde, war: Historisch gesehen haben sich 80% aller Frauen fortgepflanzt, aber nur 50% aller Männer.
      Auf der 10er-Skala würden eine Frau mit ungünstigsten Umständen 2 Punkte reichen, ein Mann in den ungünstigsten Umständen brächte 5 Punkte.

      So, liebe PUAs: sind 5 Punkte durch Game drin?

      *) und das sag ich nicht als enttäuschter Tänzer, sondern als jemand, der spaß daran hat, Menschen bei der Balz zu beobachten.

      • Nachtrag: bei Beispiel mit der Fortpflanzung wollte ich nicht die Fortpflanzung als Erfolg vorgeben, sondern einen Wert vorschlagen, an dem man abschätzen kann, mit welchem Quantil der männlichen Population geschlafen wird

      • Es gibt da keine Symmetrie, weil – und das ist aus einer DFG geförderten Partnerwahl-Studie eines Max-Planck Instituts von 2007 oder so, kann ich aber jetzt nicht finden – die 10 Punkte sind nie nur aufs Aussehen bezogen, aber für Männer ist das Aussehen wichtiger als für Frauen, es erklärt etwa 70% Werts bei Männern, etwa 40% bei Frauen. Frauen sind strikter in ihrem Wahlverhalten bzgl. ihres selbst wahrgenommenen Werts. Also, eine 5 ist offen für eine 4-6, nichts darunter nichts drüber. Männern ist das ziemlich egal, die haben einen Floor unter dem gar nichts geht: also eine männliche 5 wird sagen – alles von 2-10. Nur: weil das Aussehen von Männern für Frauen nicht so relevant ist wie anders herum, hat eine männliche visuelle 2 durchaus Chancen, durch Verbesserung ihrer sonstigen Attraktivität zu einer von der 5 als interessante 4 oder 5 wahrgenommen zu werden. Diese Möglichkeit hat die weibliche visuelle 2 nur in einem sehr viel geringeren Maße. Gibt es aber auch, ist halt nur viel schwieriger…

        Ist halt auch immer eine Frage mit wem man sich vergleicht, ne? Habe nicht selten den Eindruck, daß nicht wenige Jungs, die sich darüber beschweren, wie leicht es Frauen haben, dabei auch vor allem auf die falsche Seite der Kurve schauen 😉

        • Ich hab nirgendwo vom Aussehen geredet.

          Ich habe gesagt: wenn nur mit 50% der Männer geschlafen wird, bedeutet das, dass wenn das nicht einfach nur Zufall ist, sondern mit der Präferenz der Frauen zusammenhängt (was ich einfach mal annehme) sie auf der „1-10“-Skala mindestens eine 5 sein müssen, ganz einfach durch eine (Lineare, auch einfach angenommen) Abbildung der 1-bis-10-Range auf die 0-100 Range. Dabei ist erstmal egal, ob für Frauen Konto, Schuhgröße oder Charakter in die Bewertung einfließt.

          Für Frauen, mit denen zu 80% geschlafen wird, bedeutet das, bei gleichen Annahmen (kein Zufall, Lineare Skala): sie müssen mindestens eine 2 sein.

          Wenn du feststellst, dass eine „Weibliche 2“ geringe Möglichkeiten der Verbersserung hat, reicht das schon total: >2 reicht für Sex.

          Andersrum würde für eine „Männliche 2“ selbst eine große Möglichkeit der Verbesserung um 3 nicht reichen: er wäre immer noch in den unteren 50%.

          Also, um mal deine Frage

          Ist halt auch immer eine Frage mit wem man sich vergleicht, ne?

          aufzugreifen: Man muss imho, was Partnerwahl angeht, die glücklosen 20% der Frauen mit den glücklosen 50% der Männer vergleichen.

          Habe nicht selten den Eindruck, daß nicht wenige Jungs, die sich darüber beschweren, wie leicht es Frauen haben, dabei auch vor allem auf die falsche Seite der Kurve schauen 😉

          Ganz ohne Beschwerde kann man imho realistisch sehen, dass die Situationen unterschiedliche sind, und nicht automatisch für jeden erleichternden Faktor auf der einen Seite einer auf der anderen Seite hinzukommt.

          Beispielsweise muss es nicht unbedingt leichter für Männer sein, nur weil es bei ihnen weniger ums Aussehen geht: Introvertiertheit (=wirkt weniger dominant) abzulegen ist deutlich schwerer als einen Push-Up anzuziehen, und könnte man andere Faktoren wie Bildung oder Einkommen so leicht ändern wie Haarfarbe hätten wir wohl eine sehr viel egalitärere Gesellschaft 🙂

  15. Ich kann mir durchaus vorstellen dass viele Männer eher die etwas unattraktivere Freundin bevorzugen weil man sich da sicherer sein kann das sie einem eher bleibt oder mann sich dann von ihr nicht so in den Schatten gestellt vorkommt.

    • Für die Männer, die das tun, interessiert sie sich aber nicht, sie interessiert sich für die Männer, die sich trauen, ihre hübscheren Freundinnen anzugraben.

      • Mir schien es, als hätte sie sich allgemein nicht für Männer interessiert, weil das schlicht und ergreifend gar nicht der Plan war an dem Abend. Und wäre er es gewesen, hätte sie es mit einiger Sicherheit erwähnt. So war es halt „Ich wollte Spaß haben, tanzen und Clubbing mit meinen Girls“ statt „Ich wollte Spaß haben, tanzen und nach süßen Typen Ausschau halten“.

        Ich weiß, das wird von Männern immer wieder gerne abgestritten, aber tatsächlich machen sich Frauen oft ganz für sich selbst hübsch und gehen aus, ohne auf der Suche nach einem Freund oder wenigstens Sex zu sein.

        • @robin

          „Mir schien es, als hätte sie sich allgemein nicht für Männer interessiert, weil das schlicht und ergreifend gar nicht der Plan war an dem Abend“

          Da dürfte sich dann der unterschiedlich starke Sexualtrieb und die unterschiedliche Einstellung zu casual Sex auswirken.
          Allerdings wollte sie ja wohl Aufmerksamkeit der Männer, wie man beim Tanzen sieht. Wenn sie offensichtlich desinteressiert gewesen wäre, dann wäre es ja nicht verwunderlich, dass der Mann weiter zieht. Er sollte sie aber zumindest beachten, ihr Aufmerksamkeit schenken. genau wie die Jungs an dem Eingang.

          „Ich weiß, das wird von Männern immer wieder gerne abgestritten, aber tatsächlich machen sich Frauen oft ganz für sich selbst hübsch und gehen aus“

          und für die anderen Frauen.

          „ohne auf der Suche nach einem Freund oder wenigstens Sex zu sein.“

          Ja, das ist zu befürchten.

        • @Robin: Frauen machen sich sicher nicht immer nur für Männer schön (genauer müsste man sowieso sagen, sie machen sich gegen andere Frauen schön, denn wenn sich keine Frau schminken würde gäbe es auch für keine den Druck, es auch zu tun, um den per Trick erworbenen Vorteil der anderen auszugleichen).

          Aber nur für sich selbst (das liest man ja häufiger) ist auch schon immer Augenwischerei. „Nur für sich“ schminken kann man sich nur dann, wenn man nach dem Aufbrezeln einen gemütlichen Fernsehabend ganz alleine macht. Da ginge es dann nur um das Bewusstsein der eigenen Schönheit.

          Warum tut das niemand? Weil Schönheit ohne ein Gegenüber überhaupt nicht funktioniert. Weil man von der ganzen Arbeit also nichts hat. Auch wenn ich nicht aktiv auf der Suche nach einem Partner bin, treffe ich ja außerhalb meiner Bude auf Menschen, die mich wahrnehmen und eben auch als schön wahrnehmen können. Ich schminke mich, um wahrgenommen zu werden. Das schöne Gefühl, dann auch tatsächlich als hübsch/positiv/etc. bewertet zu werden, das habe ich dann natürlich „nur für mich“. Aber das trifft im Falle allgemeinen Zuspruchs (oder nur dem Gefühl, sicher positiv wahrgenommen zu werden, weil ich bin ja auch hübsch) genauso zu wie wenn der Zuspruch von einem netten Typen kommt.

          Natürlich ist (unbewusst) genau das gemeint, wenn davon gesprochen wird, sich „nur für sich selbst“ aufzuhübschen. Das gute Gefühl, als gutaussehend wahrgenommen zu werden, nicht um konkrete Männer anzuziehen, sondern als Selbstzweck. Aber geschminkt habe ich mich immer für die anderen.

        • „Ich weiß, das wird von Männern immer wieder gerne abgestritten, aber tatsächlich machen sich Frauen oft ganz für sich selbst hübsch und gehen aus, ohne auf der Suche nach einem Freund oder wenigstens Sex zu sein“

          @ robin

          Und Anna – Nicole Smith hat aus Liebe geheiratet 🙂

        • Ich weiß, das wird von Männern immer wieder gerne abgestritten,

          Das war keine generelle aussage, es war eine ganz konkrete: sie redet von den typen, die ihren Freundinnen was ausgeben, von denen, die lieber mit anderen, ihrer Meinung nach hübscheren Tanzen, und von dem Fotograph.

          Wenn sie ach-so-uninteressiert an Männern war, stellt sich die Frage, warum sie sie zum Thema macht.

          • Nur weil sie von Männern redet, die halt einfach DA sind, heißt das noch lange nicht, dass sie an dem Abend losgezogen ist mit dem ZIel, einen aufzureißen. Meine Güte, der Unterschied ist doch jetzt wohl wirklich nicht schwer.

        • Nirgendwo hat jemand behauptet, es wäre ihr Ziel gewesen, Männer aufzureißen. Es ging um die Aufmerksamkeit, über deren Mangel sie sich beschwert.

          Meine Güte, ist das denn so schwer?

  16. Ich lese folgenden Subkontext heraus.

    Ich finde mich hässlich und finde das ungerecht. Ich sollte genauso hübsch sein und die gleiche Aufmerksamkeit von Männern bekommen wie meine Freundinnen.

    Wie wäre es damit die Realität so zu akzeptieren wie sie ist? Das Drama ist solcher Schwachsinn treibt Leute in den Selbstmord!

    Naja ab 60 sind alle Frauen äußerlich unattraktiv für Männer, vielleicht kann sie das Leben dann genießen.

  17. Ein paar Fakten gibt es auch noch in den Kommentaren unter dem oben verlinkten Beitrag:

    “ I’m 23 and try as I might I haven’t yet gained the maturity to let my opinion of myself grow independently of what others think of me. My parents have told me not to let it bother me, every older adult in my life it seems has told me this. But still I cannot help but let it affect me.“

    „This club takes credit card at the bar, but the cover is cash only.
    Never in my life has a guy approached me to buy me a drink, so I certainly wasn’t expecting it that night. I definitely didn’t expect my friend’s guy to cover a drink for me, but he did that because I happened to be with her.“

    „You are right, but part of what made me feel so down that night was the fact that before I got the club, I actually FELT really good. Like, I felt pretty and confident and excited to have fun. I had done well on that week’s exams, you see, and I was happy to spend a night with my friends, many of whom I haven’t gotten together with in a while. I am a great person to be around and the fact that I have plenty of good female friends confirms that.
    It just hurt more than usual because I was being knocked down from a high point.“

    • Ich bin ja, wie alle wissen, die mich kennen oder jemals etwas von mir gelesen haben, ein herzensguter Mensch, dem es sehr wichtig ist, dass sich immer alle Menschen wohlfühlen, mit denen ich interagiere. Ich bin zudem gut durchtrainiert und sehe blendend aus. Normalerweise fallen alle Menschen, denen ich im realen Leben begegne, sofort vor mir auf die Knie und beten mich an, egal, wie oft ich ihnen erkläre, dass das nicht nötig sei. Ich fühle mich dadurch auch nicht geschmeichelt, da ich nicht eitel und selbstsüchtig, sondern vielmehr empathisch und einfühlsam bin. Nachdem ich Goldmedaillen in allen 56 olympischen Disziplinen gewonnen habe, war ich auch kurz versucht, mich selbst zu vergöttern, aber meine unglaubliche Bescheidenheit hat mich davor bewahrt.

      Ich finde es zudem schön, dass alle Menschen im realen Leben jederzeit alle Dinge und jeden Menschen immer nur positiv wahrnehmen und nicht urteilen, vor allem aber, dass sie niemals lügen, etwas falsch dastehen und die Perspektiven ihrer Zuhörer einbeziehen, unabhängig von deren Glaubwürdigkeit – die ist natürlich immer gegeben.

      Wieso kann das im Internet nicht genauso sein?

      • Musste auch lachen 😀 Klar, wie wir alle wissen haben eitle, selbstsüchtige Zicken nie weibliche Freunde, also wer welche hat, muss damit q.e.d. als netter Mensch angesehen werden!

  18. Unabhängig von der Frage welche Erwartungen oder welches Selbstbild die Autorin hatte finde ich es mutig dass sie über ihre „Hässlichkeit“ schreibt. Es ist glaube ich teilweise noch ein ziemliches Tabu bzw. etwas wofür sich viele Menschen schämen. Ich kenne nicht viele gute Texte zu dem Thema. Michel Houellebecq hat in „Ausweitung der Kampfzone“ sehr eindrücklich davon geschrieben. Ein Freund des Protagonisten ist betrunken an einem Alleebaum geendet nachdem er trotz tollstem Hemd und viel Blabla zusehen durfte wie seine Königin der Nacht mit einem körperlich attraktiveren Mann zusammenkam. Vorher hatte er den Protagonisten noch mit seinen Aufreißgeschichten zu beeindrucken versucht (die in Wirklichkeit wahrscheinlich genauso geendet hatten).

  19. Also, sie hat „Freundinnen“, die keine sind, sondern sie als Omega-Henne missbrauchen, zur Steigerung des eigenen Selbstwertgefühls. Sie kostümiert sich fürs Ausgehen in eine andere Liga. Sie geht in Clubs, wo Männer abhängen, die nicht in ihrer Liga sind. Ob des zwangsläufig eintretenden „Desasters“ (in ihren Augen – für alle anderen war das sicher schon vorher vollkommen klar) ist sie dann tieftraurig.

    Was kann man ihr zugute halten? Sie ist erst 23 und im westlichen Kulturkreis wurde von der Gesellschaft für Frauen die Jugendphase weit in das vierte Lebensjahrzehnt ausgedehnt. Also ist sie zu jung, um realistisch zu sein.

    Was zeigt die Geschichte noch? Es gibt eine große Lüge, die platzt für alle sichtbar jeden Tag, wird aber dennoch immer wieder beschworen: Frauensolidarität. Ein solidarisches Gruppenverhalten hätte den Jungs an der Kasse den Eintritt für die ganze Mädelstruppe aus den Geldbeuteln geleiert. So aber war sich jede selbst die nächste und erst als es richtig peinlich wurde, hat sich eine erbarmt (und irgendwie bin ich sicher, nur als Kredit, nicht als Einladung)

    Und „Maybe one of the people I met that night will read this post and recognize themselves. I hope so, if only so they can know how behavior they’re barely conscious of can affect someone else.“ als Beschämungsversuch geht voll ins Leere, denn sie ist genauso.

    Vielleicht ist das die einzige Lehre aus der Story: Das Männer sich weibliche Deko für einen gelungenen Abend mieten, liegt in der Natur der Sache.

    Frauen, die hieraus aber Beschämungsversuche konstruieren, sollte man einen „Du bist genauso, es zeigt sich nur anders“ Spiegel vorhalten, anstatt pauschal Frauen als Moralinstanz zu huldigen.

  20. „Klar ist das für sie unangenehm. Allerdings sind die Jungs eben auch in keiner Weise verpflichtet Frauen auszuhalten. Ihre Strategie, den hübscheren Mädchen auszuhelfen, gibt ihnen immerhin die Möglichkeit, was mit einer anzufangen, aber dazu muss man eben nicht auch noch Geld auf die Freundin verschwenden. “

    Doch, es sei denn, die „Freundinnen“ sind totale Arschlöcher. In allen anderen Fällen würden die Männer durchfallen, wenn sie explizit allen bis auf einer aushelfen in der Situation. Und die dann noch alleine vor der Tür ausharren muss. Denn bei Freundinnen reicht die Solidarität dann doch so weit.

    “ Es kann aber auch genau der gegenteilige Effekt eintreten: Zahlt man auch noch für die Freundin des Mädels, das man möchte, wirkt es noch eher needy.“

    Nein, es wirkt nicht needy, es wirkt höflich, freigiebig bis „barmherzig“.

    Allein um peinliche Situationen wie die geschilderte zu vermeiden sollte man das schon tun.

    “ Aus meiner Sicht ist ihr Fehler, dass sie sich grenzenlos überschätzt zu haben scheint. Sich schön zurecht machen macht eben aus einer 5 keine 10. Wenn sie zB eine 6 geworden ist, dann hätte sie, wenn sie sich nach männlichen Sechsen umgeschaut hätte, vielleicht einen schönen Abend gehabt. Es ist schon interessant, dass in ihrem Text nur Männer vorkommen, die sich für ihre Freundinnen interessieren, andere Männer scheinen nicht im Klub gewesen zu sein. “

    Naja ich dachte Pick Up besagt, dass mann, egal wie er aussieht, an „hochwertige“ Frauen rankommen kann, solange er nur Game hat. Vielleicht haben sich auch die weniger attraktiven nur für ihre Freundinnen interessiert.

    aber nach dem was sie schildert, wie mag sie da aussehen? guter Körper aber das Gesicht killt alles?

    „Es war nicht gemein, dass die Jungs nicht für sie gezahlt haben.“

    Doch, in der Situation schon.
    Wenn Männergruppe Frauengruppe einlädt, dann schließt man da nicht eine Einzelperson aus, egal ob man die uninteressant findet. Das ist doch Kindergartenwissen „Die ganze Klasse darf mitspielen bis auf Lukas“ das ist nicht gut.

    Anders sieht es aus, wenn ein Mann eine Frau aus der Gruppe „rauszieht“ und der einen Drink ausgibt oder zum Tanzen auffordert und alle anderen nicht.
    Ausserdem erzeugt es gewaltige Scham- und Fremdscham-Vibes, was tunlichst zu vermeiden ist – zumindest in Gruppen.

    • *Denn bei Freundinnen reicht die Solidarität dann doch so weit.*

      das ist bullshit. frauen kennen keine solidarität. zumindest nicht die solidarität, die etwas kostet. frauen haben sich noch nie für andere frauen geopfert, @atacama. sprich freiwillig nachteile in Kauf genommen, nur um des wohls einer anderen frau willens. ich liebe sie trotzdem, selbst wenn mich @adrian vom gegenteil überzeugt hat.

      das war recht polemisch. ich habe von frauen gesprochen nicht von kindern oder männern. bitte überzeug mich vom gegenteil.

      • meines erachtens sagst du so viel pointiert wahres über frauen, @adrian, das mann die lust verlieren könnte und trotz, deines überaus attraktiven einsteiger-pakets für homos, stehe ich hier und kann nicht anders 😉

      • naja doch, dass alle reingehen und eine draussen stehen lassen (besonders wenn eine genug Geld dabei hat um sie aus der Situation rauszuholen) und sie dieser demütigen Situation aussetzen, das ist schon eher unnormal unter Freundinnen oder guten Bekannten.

      • „das ist bullshit. frauen kennen keine solidarität. zumindest nicht die solidarität, die etwas kostet. frauen haben sich noch nie für andere frauen geopfert, @atacama. sprich freiwillig nachteile in Kauf genommen, nur um des wohls einer anderen frau willens.“

        Woher willst du das wissen?

  21. was ist dein Problem?
    Ist das neuerdings eine überhöhte Anspruchshaltung, nicht öffentlich in eine peinliche Lage gebracht werden zu wollen, besonders nicht unter Beteiligung der eigenen Freunde? Ich finde, das gehört zu den Grundregeln menschlichen Sozialverhaltens, sowas wie das obige einfach nicht zu tun.

    • … solange es nicht deine dollars sind, die du für das bier des stirnglatzigen, unsichtbaren nerd forkst, @atacama, was du in deinem leben noch nie getan hast. korrigiere mich. @sheera hat es bereits. wie lautet deine geschichte?

      • „… solange es nicht deine dollars sind, die du für das bier des stirnglatzigen, unsichtbaren nerd forkst, @atacama“

        Gesetzt den Fall, ich würde wie in dem Szenario oben eine ganze Gruppe Männer einladen bzw. ihnen in die Disco verhelfen, weil sie kein Geld haben, dann würde ich definitiv den mit der Stirnglatze nicht Außen vor lassen, was für eine Frage.
        Ich weiß auch gar nicht, was es da zu diskutieren gibt bzw. dass viele sich der absoluten Unhöflichkeit, fast schon Unmenschlichkeit so einer Situation (für den mit der Stirnglatze aka die Frau aus dem Artikel) überhaupt nicht bewusst sind, dass man sich quasi rechtfertigen oder dem Vorwurf der Geltungssucht muss, wenn man das oben geschilderte Verhalten scheiße findet.
        Dass es zumindest den Männern offenbar auch peinlich war, zeigen ja die Übersprungshandlungen, Vermeidung von Blickkontakt usw.
        Das kann man sich und der betroffenen Person doch auch ganz elegant ersparen. Nenn es Understatement, Empathie oder sonstwie, ist auf jeden Fall aber wichtig.

        „@atacama, was du in deinem leben noch nie getan hast. “

        Doch, ich habe schon mal auch einem Mann einen ausgegeben, auch mal ausgeben lassen. In der Regel bin ich aber ein Selbstzahler.
        Sonst gab es auch immer mal das Szenario, dass ein Kellner plötzlich einen Drink brachte, „von den/dem Herren da hinten“ ohne dass ich auch nur einen Blickwechsel mit denen hatte, da hab ich dann in der Regel nicht nein gesagt, zumal es ja so oder so schon bezahlt war und das sehe ich dann auch nicht als Ausbeutung oder sowas.

        • Die Jungs haben halt die Diskrepanz zwischen ihr und der Freundinnengruppe erkannt und Folgerichtig auf eine niedrige kohäsion geschlossen, offenbar wieder richtig erkannt. Und das die sie nicht eingeladen haben ist doch klar, idealerweise Separation, da stört sie nicht. Wer will denn noch die hässliche bespaßen die dann sowieo irgendwann zu quängeln anfängt, unterhalte mich, mach mir einen schönen abend. Und falls man dann rummacht kommt die auch wieder um die ecke und vermiest die Stimmung und will moralapostelin spielen. Da hat mann nur Probleme, daher das nicht einladen. Das rechtfertigt dann auch hohe Kosten, denn tatsächlich ist das unangenehm, das sagt ja auch der Text. Sie hätte einfach den abend auf eigene Faust was starten sollen….

      • genau, @atacama, das ist keine ausbeutung, anschließend ihn des alltagsexismus zu zeihen, wäre aber unanständig. hast du nicht gemacht, glaube ich zumindest. du kannst auch nicht die anderen männer beschimpfen, weil sie der dame neben dir am tresen mit den kleineren titten keinen ausgegeben haben.

        mir hätte das hässliche entlein auch leid getan. ob ich meinen geldbeutel gezückt hätte weiß ich nicht, erwogen hätte ich es sicher. die jungs wohl auch, denn sie haben blickkontakt vermieden, da es ihnen peinlich war. sie dafür zu kritisieren, dass sie nur 4 und nicht 5 frauen geholfen haben geht trotzdem nicht. mit diesem anspruchsdenken erniedrigst du dich.

        macht das hässliche entlein meines erachtens auch nicht. sie schildert lediglich ihre schmerzhafte konfrontation mit der realität. sie jammert nicht und bezichtigt niemanden, im gegensatz zu dir – sehr sympathisch.

        sie stellt fest, dass das leben kein rosa ponyhof ist, wohingegen du darüber jammerst, @atacama.

        • @albert

          „hast du nicht gemacht, glaube ich zumindest. du kannst auch nicht die anderen männer beschimpfen, weil sie der dame neben dir am tresen mit den kleineren titten keinen ausgegeben haben.“

          Das habe ich doch weiter oben schon erklärt, das ist absolut nicht dasselbe. Aus einer Masse eine Person rauszupicken und die anderen nicht, ist etwas völlig anderes als aus einer festen zusammengehörenden Gruppe alle zu wählen und eine Einzelperson im Regen stehen zu lassen.
          Zumal es ja nur um Peantus ging, wie teuer kann der Eintritt schon gewesen sein, wenn das Geld für 5 reicht, reicht es auch noch für einen sechsten. Es ist immer noch bloß Eintritt, nicht Heirat.

          Und ich beschimpfe in dem Szenario auch nicht nur die Männer, sondern auch die Freundinnen die ihr nicht oder erst nach ewigem Warten vor der Tür ausgeholfen haben und ohne sie reingegangen sind. Sowas macht man einfach nicht.

          „sie stellt fest, dass das leben kein rosa ponyhof ist, wohingegen du darüber jammerst, @atacama.“

          Totschlagargument, um jegliche Kritik an absolut Allem abzuwürgen.

          @Teardown

          „Und das die sie nicht eingeladen haben ist doch klar, idealerweise Separation, da stört sie nicht. Wer will denn noch die hässliche bespaßen die dann sowieo irgendwann zu quängeln anfängt, unterhalte mich, mach mir einen schönen abend. Und falls man dann rummacht kommt die auch wieder um die ecke und vermiest die Stimmung und will moralapostelin spielen. Da hat mann nur Probleme, daher das nicht einladen. “

          Ja, weil hässliche Menschen immer Moralapostel sind, die bespaßt werden wollen und anderen die Stimmung vermiesen. Weil hässliche Menschen einen schlechten Charakter haben. Was sind denn das für Schlussfolgerungen?

          „Alle außer atacama können sich den Unterschied bildhaft vorstellen zwischen “Alle fünf sind auf einer Party” und “Nur vier davon sind auf einer Party”.

          Ne, offenbar kann sich nur keiner ausser mir vorstellen, wie es wohl ist, insbesondere für eine Person mit schlechtem Selbstwertgefühl, so stiefmütterlich behandelt zu werden. Empathie scheint heutzutage eine kritikwürdige Persönlichkeitseigenschaft zu sein für manche.

        • @atacama, den prinzipiellen unterschied zwischen drei aus einer gruppe von sechs und eine oder zwei aus einer masse von 20 rauszupicken kann ich nicht erkennen. praktisch gesehen, hätte einer der jungs sich überlegen müssen, ob er allen den eintritt zahl oder keiner, oder hätten sich die jungs erst abstimmen sollen – waren sie überhaupt eine gruppe oder mehrere gruppen, hätten sie andere zur hilfe rufen sollen – ob für alle armen mädels gezahlt wird oder eben für keine? haut nicht hin, @atacama. das verhalten der mädels empfinde ich auch als äußerst unsolidarisch, darin stimmen wir überein. ein beleg für meine these, dass mädels unsolidarisch sind, wenn es sie etwas kostet.

          deine aussage

          *Zumal es ja nur um Peantus ging, … Es ist immer noch bloß Eintritt, nicht Heirat*

          empfinde ich als unfreiwillig komisch für eine bekennde feminist.I.in, @atacama 😀

          was verstehst du unter einem totschlagargument? etwas was evident richtig ist – gut, dann habe ich ja recht. oder meinst du ich hätte nicht recht? eher nicht. sei versichert, dass ich dich nicht „totschlagen“ will. was meinst du?

        • Hallo atacama,

          ich habe nicht gesagt, dass hässliche Menschen immer so sind, aber lies doch mal den Bericht. Es gibt nicht einen Hinweis, dass sie selbst irgendetwas versucht hat an ihrer Situation zu ändern. Sie steht draußen wie blöd, um abgeholt zu werden. Sie geht zu einer Freundin die gerade einen typen kennenlernt auf die Tanzfläche. Sie geht an die bar, zu einer Freundin mit Typen und wird dann immerhin eingeladen. Aus meiner Erfahrung ist der fall klar, zumal sie auch sagt, sie gehe selber selten weg. Da ist einfach jemand, der aus männlicher Perspektive, eben früher oder später in irgendeiner Form Stress machen wird, weiland sie selbst unsexy ist, hier also auch kein Benefit zum aushalten. Das tut mir ja nun leid für dich, aber das können Männer in einer solchen Situation nicht gebrauchen. Ich gebe dir Brief und Siegel, das sie nicht eingeladen wurde, hatte den Zweck sie loszuwerden. Dass das unangenehm ist, wussten ja die Jungs, siehe Reaktionen. Aber sie waren bereit diesen sozialen Preis zu zahlen um eventuell ungestört an die Mädels zu kommen.

          Und es mag ja sein, dass das für einen menschen mit geringem Selbstwertgefühl ganz schlimm ist. Aber es geht hierbei nicht darum, dass eine Gruppe von Jungs in der schlange vor dem club den sozialthreapeuten für die hässliche spielen. Ich habe oben dargelegt, dass sie dafür selbst verantwortlich ist. Ich weiß das auch aus eigener Erfahrung, aus solchen Situationen kann man sich selbst immer noch am besten rausziehen.

          Wenn da irgendwas zu kritisieren ist, dann das Verhalten der Freundinnen, für die offenbar spendierter eintritt wichtiger ist als sie. Nur für kaputte frauenbeziehungen untereinander können wir doch nicht ernstlich die Jungs in Verantwortung nehmen.

      • Nach teardowns Kommentar nach „Cockblock“ gegoogelt und das gefunden:

        Alle außer atacama können sich den Unterschied bildhaft vorstellen zwischen „Alle fünf sind auf einer Party“ und „Nur vier davon sind auf einer Party“.

        Es illustriert aber auch, dass die Männer in der Schlange nicht nett, sondern egoistisch waren.
        Chivalry is dead, feminism killed it.

  22. Ich finde es schon lustig, wie sich ereifert wird, wie Leute am anderen Ende der Welt Drinks spendiert bekommen.
    Allgemein muss ich sagen, dass man in dem Fall auch der Frau was hätte spendieren sollen, die nicht gut aussieht. Das ist nicht fair, das gebe ich zu, als Mann hat man in solchen Fällen aber einfach die A-Karte. Da muss man solche Ausgaben eben machen, wenn Frauen sich mit einem abgeben sollen.
    Wem das zui teuer ist, der muss eben verzichten, das mache ich ja auch. Wenn mich irgendwo eine Frau so anquantscht, wenn iuch feiern gehe etc. sage ich auch: „Sorry dafür habe ich kein Geld.“ Da sehe ich auch nichts verwerfliches. Allerdings wollen sich da immer Frauen ereifern.

    • @truth

      einer Einzelperson oder Gesamtgruppe was abzuschlagen, ist auch wieder was vollkommen anderes.
      Begreift hier denn keiner die psychologisch völlig andere Situation, wenn ein Gruppenmitglied explizit ausgeschlossen wird, dem niemand helfen will?
      Natürlich ist es jedermanns gutes Recht, andere Menschen schlecht zu behandeln oder ihnen zu negativen Erfahrungen zu verhelfen, das bedeutet aber nicht, dass man das nicht als unhöflich oder gemein kritisieren darf.

      @albert

      „“macht das hässliche entlein meines erachtens auch nicht. sie schildert lediglich ihre schmerzhafte konfrontation mit der realität. sie jammert nicht und bezichtigt niemanden, im gegensatz zu dir – sehr sympathisch.

      sie stellt fest, dass das leben kein rosa ponyhof ist, wohingegen du darüber jammerst, “

      Klar, weil ihr Selbstbewusstsein so schlecht ist, dass sie gar nicht mehr davon ausgeht, eine humane Behandlung verdient zu haben.
      (Und bevor du jetzt wieder mit irgendwelchem Feminismus-Quatsch um die Ecke kommst, ich finde, der untesetzte Typ mit der Stirnglatze hätte das auch nicht verdient).

      • @Atacama ich sage ja, das Verhalten der Kerle war unhöflich. Ich kann sie aber auch einfach verstehen. Stelle dir das mal vor. Du willst an so ne Gruppe Mädchen rankommen. Die stehen da vor dem Eingang. Damit das geht spendierst du denen, die dir gefallen den Eintritt. Du hast sowieso nichtmal die Gewissheit, dass du überhaupt eine Unterhaltung mit den Frauen bekommst. Wahrscheinlich reden sie, wenn sie drin sind nichtmal mit dir. Du sollst sowieso viel Geld investieren, damit du VIELLEICHT Kontakt mit einer Frau haben kannst und dann auch noch Geld für Frauen, die dir nicht gefallen. Machst du das nicht, bist du unhöflich und es ist total daneben. Komischerweise haben die anderen vier Frauen desn Eintritt ja angenommen. Die Männer haben das ja gemacht, um eine Frau kennenzulernen.
        Auf der anderen Seite verstehe ich das Mädchen auch ganz klar.

        • Wie gesagt, die 5 Euro mehr oder weniger sind kaum relevant und wenn ich auch die Ugly Betty mit reinnehme, wirke ich zumindest nicht wie ein geiziges Arschloch.
          Obwohl das den „Freundinnen“ in dem Fall ja offenbar nichts ausgemacht hat.

          Außerdem würde ich einfach generell niemandem in der Schlange Geld geben, sondern es für mich behalten, reingehen und schauen, dass ich das Geld für Drinks an eine Frau ausgebe, die bereits drinnen ist. Wenn ich denn schon der Meinung bin, Geld für Fremde ausgeben zu müssen.
          Weil das ein ungleich chancenreicherer Ansatz ist, als vor dem Club, wo die Horde ggf, nach dem Einlass einfach auf Nimmerwiedersehen verschwindet.
          Bei einem Drink kommt es ja wenigstens noch zu einem Gespräch.

          „Du sollst sowieso viel Geld investieren, damit du VIELLEICHT Kontakt mit einer Frau haben kannst und dann auch noch Geld für Frauen, die dir nicht gefallen. Machst du das nicht, bist du unhöflich und es ist total daneben. “

          Wieso „sollst“? Und Kontakte die nur wegen vorheriger Geldzahlung zustande kommen, haben kaum Potential.
          Da kann ist das Geld im Puff wohl besser investiert.

          • @atacama

            „Wie gesagt, die 5 Euro mehr oder weniger sind kaum relevant und wenn ich auch die Ugly Betty mit reinnehme, wirke ich zumindest nicht wie ein geiziges Arschloch.“

            Zu wissen, wie hoch der Eintritt war, wäre schon interessant. Gibt ja auch Clubs mit deutlich höheren Eintritt. Die Frage ist aber, wer dann zahlt. Es wird wohl jeder gehofft haben, dass einer der Kumpels es macht.

          • @Atacama ist nur meine Erfahrung, wenn man einfach so mit einer Frau redet, steht man auch meistens als Geizhals da. Da muss man sich als Mann schon großzügig zeigen. Ob das jetzt vor der Tür schlauer ist, als drinnen, ist fraglich. Drinnen muss man auch Glück haben, dass eine Frau dann wirklich mit einem redet. Ich finde es allerdings arm von dir, dass du alle Frauen mit Prostituierten gleichsetzt. Allgemein gehe ich auch eher in Bordelle, als normale Frauen zu suchen, da stimme ich mit dir überein. Für andere Arten, eine Frau kennenzulernen, reicht mein Geld als Azubi eh nicht.

        • „Zu wissen, wie hoch der Eintritt war, wäre schon interessant. Gibt ja auch Clubs mit deutlich höheren Eintritt. Die Frage ist aber, wer dann zahlt. Es wird wohl jeder gehofft haben, dass einer der Kumpels es macht“

          Na viel mehr wird es wohl nicht gewesen sein.
          20- 40 Euro x 5 für Leute die man nicht mal kennt (und obwohl noch viele andere Frauen da waren) ist wohl unrealistisch und man hätte die Kosten für den Eintritt für die besagte Frau ja auch untereinander aufteilen können, ne ich finde, das kann man drehen und wenden wie man will, das ist einfach nicht ok sowas. Auch wenn niemand zu irgendwas verpflichtet ist.
          Bestimmte Sachen macht man einfach nicht.

        • @truth

          „@Atacama ist nur meine Erfahrung, wenn man einfach so mit einer Frau redet, steht man auch meistens als Geizhals da.“

          Woran machst du das fest?

          “ Ich finde es allerdings arm von dir, dass du alle Frauen mit Prostituierten gleichsetzt. “

          Tue ich nicht, ich habe lediglich ausgedrückt, dass die Zahlung von Geld an Prostituierte erfolgssicherer ist, als bei normalen Frauen, wenn Sex das erklärte Ziel des Abends ist.

        • @marenleinchen ich sehe Frauen nicht als Dienstleister. Ich habe nur irgendwann gemerkt, dass ich so immer ein überzogenes Konto habe und das wars. Wenn ich aber auch auf meine Bedürfnisse achte, geht das weit besser finanziell und ich habe auch was davon. Wenn das in deinen Augen falsch ist, kann ich es nicht ändern.
          Du hast natürlich insofern Recht, dass ich bei Frauen mittlerweile nurnoch nach Sex suche. Frauen suchen bei mir aber auch nur nach Geld.
          Achja, toller Ratschlag, nach Frauen zu suchen ohne „Hintergedanken“ wobei ich auch nicht so ne Wurst bin, dass ich der Frau alles gebe was ich habe und Frondienste erledige und von Anfang an klar ist, dass nichts läuft. Das ist ja in etwas das Konzept einer Freundschaft mit Frauen.Zumindest meine Erfahrung.

        • @truth
          *ich sehe Frauen nicht als Dienstleister.*
          *Du hast natürlich insofern Recht, dass ich bei Frauen mittlerweile nurnoch nach Sex suche. *

          Sag ich ja.

          *Achja, toller Ratschlag, nach Frauen zu suchen ohne “Hintergedanken” wobei ich auch nicht so ne Wurst bin, dass ich der Frau alles gebe was ich habe und Frondienste erledige und von Anfang an klar ist, dass nichts läuft.
          Das ist ja in etwas das Konzept einer Freundschaft mit Frauen.Zumindest meine Erfahrung.*

          http://de.wikipedia.org/wiki/Freundschaft

          „Freundschaft ist ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander, das sich durch Sympathie und Vertrauen auszeichnet“

          Du scheinst Schwierigkeiten mit dem Zuneigungs- bzw. Sympathieteil zu haben, daher mein Ratschlag.
          Bei Männern schaffst du das doch sicher auch, oder denkst du da auch in erster Linie daran oder der Typ mit dem du Witze machst dir dein Auto reparieren kann oder so?

        • @truth

          „Achja, toller Ratschlag, nach Frauen zu suchen ohne “Hintergedanken”“

          Ich glaube, sie meint, erstmal auf „neutralem Boden“, wo es erstmal nicht ums Abschleppen o.ä. geht.
          Volkshochschulkurs-mäßig, wo man erstmal nur was zusammen macht, kennenlernt und vielleicht bisschen redet um vielleicht mal ein Gegengewicht zu deinen bisherigen Erfahrungen zu entwickeln. Ich glaube gerne, dass dir das so passiert ist, aber das als Normalzustand anzusehen, ist doch ein wenig einseitig.

        • @marenleinchen wie gesagt, so eine Denkweise hatte ich nicht immer, wenn man aber merkt, dass Frauen einen auch nur meistens für Geld oder manchmal irgendwelche Arbeiten missbrauchen, guckt man halt, was da für einen rausspringt. Würde ich das nicht machen, würde man mich nur ausnutzen.
          @Atacama ich bin 22 und nächstes Jahr habe ich die Ausbildung fertig. Mittlwerweile habe ich Frauen auch eher aufgegeben, bis ich mehr Geld habe. D.h. ich warte, bis ich mein Studium habe und danach will ich beruflich etwas Fuß fassen. Bis dahin will ich keinen Kontakt mehr mit Frauen, auch freundschaftlich nicht.

        • @ truth

          „Bis dahin will ich keinen Kontakt mehr mit Frauen, auch freundschaftlich nicht.“

          Ich muss da mal einen ungefragten Ratschlag geben: Freundschaftlicher Kontakt zu Frauen ist eine sinnvolle Sache. Viele Männer, die mindestens eine Schwester haben, können besser mit Frauen als andere Geschlechtsgenossen.

          Ich hab keine Schwester, aber viel rein freundschaftlichen Kontakt zu Frauen. Ergebnis ist, ich bin in Gegenwart von Frauen mindestens so entspannt wie in Gegenwart von Männern.

          Ich sehe aber, dass das vielen anderen Männern nicht so geht. Und auch ein supertoller Pick-Up-Künstler kann nicht stundenlang sein Unterhaltungsprogramm abspulen, wenn er so lange mit einer Frau zusammen ist.

          Freundschaftlicher Kontakt zu Frauen (also jetzt nicht Umzugshilfe und Bringdienst) ist eine gute Übung, außerdem merkt man dann sehr schnell, wenn einem eine Frau wirklich mal komisch kommt (einen nur ausnutzen will o.ä.).

        • @truth

          „@Atacama ich bin 22 und nächstes Jahr habe ich die Ausbildung fertig. Mittlwerweile habe ich Frauen auch eher aufgegeben, bis ich mehr Geld habe. D.h. ich warte, bis ich mein Studium habe und danach will ich beruflich etwas Fuß fassen. Bis dahin will ich keinen Kontakt mehr mit Frauen, auch freundschaftlich nicht.“

          Und wie willst du es dann lernen? Denkst du, danach klappt alles wie von alleine, solange du nur Geld rumwirfst? Zumal das den Groll noch eher erhöhen wird.
          Und was willst du bis dahin machen? Immer nur Puff? Und was, wenn du in 3 Jahren vom Auto überfahren wirst oder ganzkörperverbrennungen dritten Grade erleidest? Du lebst heute. Nicht morgen. Verschiebe es nicht auf morgen.

        • mag das verhalten der jungs unhöflich gewesen sein, die mädchen waren unsolidarisch, sie haben sich, gemessen an männlichen maßstäben, beschissen verhalten, @truth. sie allein verdienen es kritisiert zu werden.

          das sympathische hässliche entlein, die unmittelbar betroffene, beschwert sich auch nicht. sie konstatiert ihren schmerz und hat mein mitleid. es sind die feminist.I.nnen, die die realität zu verkehren versuchen.

        • @Atacama

          „Du lebst heute. Nicht morgen. Verschiebe es nicht auf morgen.“

          Sein Sexualtrieb wird heute schon befriedigt. Und er hat nirgends geschrieben, dass er nicht heute schon seinen Spaß im und am Leben hat (=was sich ja nicht in Sex erschöpft).

          Und für Frauen attraktiver wird er auch mit steigendem Alter und höherem Status. Bedeutet, er muss sich weniger bis gar nicht mehr erniedrigen oder Geld investieren, damit sich eine Frau für ihn interessiert. Idealerweise kehrt sich das sogar um.

          Und wenn er dann noch den eventuell in ihm steckenden Romantizismus überwunden hat, hat er eine perfekte Ausgangsbasis in bezug auf Frauen.

          Also ist seine Strategie aus männlicher Sicht richtig. Aus weiblicher Sicht möglicherweise nicht, aber es ist ja auch seine Strategie 😉

        • @atacama, du schreibst

          *… wenn ich auch die Ugly Betty mit reinnehme, wirke ich zumindest nicht wie ein geiziges Arschloch.

          es ist so widerlich, dass du die erwiesenermaßen netten jungs, als „geizige arschlöcher“ bezeichnest. du musst dich davon distanzieren, um weiterhin glaubhaft bleiben zu können. diese ansicht ist pervers.

        • @ Truth

          Ging mir auch nicht anders; jetzt mit 28 habe ich aber auch nicht mehr das Bedürfnis nach sonderlich mehr bzw. (Gut, ich hatte eine längere Beziehung dazwischen, die hat sicher auch ihr übriges getan). Grundsätzlich würde ich mir da aber wenig Sorgen machen, ich glaube nicht, dass Beziehungen später oder insgesamt stabiler werden oder du mehr Lust auf solche Deals hast.

          Nur die Sachen ansprechen wie sie sind, darfst du natürlich nicht ;).

        • ein wahres wort gesagt, @atacama

          *Außerdem würde ich einfach generell niemandem in der Schlange Geld geben, sondern es für mich behalten, …*

          ist der ruf erst ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert. das man so gar keinen moralischen Anspruch an sich selber hat und damit dann noch stolz hausieren geht, erschüttert mich. das ist die feministische realität.

        • hehre motive, scheinen dir völlig fremd zu ein meine gutste, @atacama

          *Wenn ich denn schon der Meinung bin, Geld für Fremde ausgeben zu müssen.
          Weil das ein ungleich chancenreicherer Ansatz ist, …*

          wer nützt nun kalt berechnend andere menschen aus, oder um in deiner sprache zu bleiben, hat eine hidden-agenda? ja, ich meine meine männer oder feminist.I.nnen, @atacama? du warst wenigstens ehrlich, dass war’s aber auch schon.

        • meine worte, @atacama:

          *Da kann ist das Geld im Puff wohl besser investiert.*

          du unterstützt sicher alice schwarzer campangne gegen prostitution.

          ein post von dir, @atacama, und ich bin noch nicht am ende, und so viel unreflektierte selbsterkenntnis. da wünsche ich mir, ob des thrills, wieder einen tag im gehirn einer feminist.I.n. mehr ertrüge ich nicht.

        • @PeterMüller

          Klar, jeder kann machen was er will.
          War nur ein Tipp, weil man nie weiß was das Leben bringt. Deshalb halte ich nichts davon, Pläne und Träume zu weit in die Zukunft zu verlegen. Wie heisst es doch, „Leben, das ist das was passiert, während man Pläne macht.“

          Und wenn man mal eine Familie gründen will, ist Übung im zwischenmenschlichen Bereich auch nicht verkehrt, schließlich muss die Beziehung dann ja eine Weile halten.
          Außerdem, es gibt auch Menschen, sogar Männer, denen es wichtig ist, eine „eigene“ Frau bzw. Lebensgefährtin zu haben, die sie auch wirklich mag und nicht nur deshalb anfasst und Zeit verbringt, weil man sie bezahlt.
          Kann aber natürlich jeder anders sehen.

          • @atacama

            „Und wenn man mal eine Familie gründen will, ist Übung im zwischenmenschlichen Bereich auch nicht verkehrt, schließlich muss die Beziehung dann ja eine Weile halten.
            Außerdem, es gibt auch Menschen, sogar Männer, denen es wichtig ist, eine “eigene” Frau bzw. Lebensgefährtin zu haben, die sie auch wirklich mag und nicht nur deshalb anfasst und Zeit verbringt, weil man sie bezahlt.“

            Wer nur über Geld eine Frau im Sinne einer Beziehung bekommen kann, und sonst nicht, der wird eine unglückliche beziehung führen. Sie wird es dann auf das ihr bei ihm mögliche Minimum reduzieren und eher neben ihm leben als mit ihm.

            Das würde ich genauso sehen

        • lieber @truth, an ihren früchten sollst du sie erkennen. ich zitiere @atacama

          *Zumal das den Groll noch eher erhöhen wird.*

          und der ganze rest ist feministische verschleierungtaktik. PU ist der retter. gib dem affen zucker, dafür bedarf es wenig geldes. verlass dich auf deinen verstand und dein urteilsvermögen. bilde dir bitte deine eigene meinung und dein eigenes urteil. nur ganz gezielt blutarmut im gehirn erzeugen 😀

          • @albert

            „und der ganze rest ist feministische verschleierungtaktik. PU ist der retter“

            Attacamas Vorschläge sind aus meiner Sicht nicht im Widerspruch zu PU. Sie sagt ja, dass er es probieren muss und sein zwischenmenschliches Verhalten verbesseren muss. Da hat sie vollkommen recht. Der Plan, einfach nur auf Geld zu setzen, kann aus meiner Sicht nur schiefgehen

        • so so, wirr, @atacama. glaubst du mir, dass du die erste bist, die dies behauptet? was hast du denn nicht verstanden spätzle? ich würde es dir gerne erläutern. um etwas sachlichkeit wäre ich dir sehr verbunden.

        • @albert

          @albert

          Nee du, lass mal lieber.
          Du wirst mir grade etwas zu aufgeregt.
          Forderungen nach öffentlicher Distanzierung wegen „perverser Ansichten“.In einem Internetblog. Wegen eines Artikels. Über einen Discobesuch. Vorwurf, keine moralischen Werte zu haben, weil man keinen wildfremden Leuten Geld für die Disco geben würde usw. Und natürlich ist man eine Feministin, wenn dir das, was man schreibt nicht gefällt. Und nach All dem noch der überaus reflektierte Rat, doch bitte mal sachlich zu bleiben. Klingt irgendwie nicht sooooo spaßig, sich damit auseinanderzusetzen.
          Solche Internet-Debatten, die dann so weit zerfasert werden, sind mir einfach zu nervig. Ein andermal vielleicht.

        • @ Christian

          „Geld erzeugt zwar einen gewissen gesellschaftlichen Status, aber wenn dieser zu sehr im Widerspruch mit dem erlebten Status in der Kleingruppe steht (man also zu deutlich ein “Gamma” ist), dann wird das nicht als attraktiv wahrgenommen.“

          Da stimme ich voll zu. Deswegen hatte ich ausschließlich auf Status und Habitus abgezielt und nicht auf Geld.

          Status kann man im Berufsleben aber auch durch passende Freizeitaktivitäten erwerben, mit sozialen Netzwerken absichern und hat dann ein besseres Standing gegenüber Frauen. Geld ist dann sekundär. Wichtig ist, dass die mentale Abhängigkeit zum Phänotyp „Frau“, dieser westliche Romantizismus der Moderne, minimiert wird.

          Das ist der Fallstrick in der Mann sich allzuleicht verheddert und dann eben gnadenlos von Frauen ausgenutzt wird.

          BTW: Wenn zwischen Geldvermögen und Status/Habitus eine riesige Lücke klafft, hat man das „Lotto-Lothar-Phänomen“ mitsamt der entsprechenden weiblichen Entourage. Darauf kann mann bestimmt verzichten

          Ich denke aber aus den Postings heraus auch nicht, dass @Truth so etwas im Sinn hat 😉

        • @ Atacama

          „Und wenn man mal eine Familie gründen will, ist Übung im zwischenmenschlichen Bereich auch nicht verkehrt, schließlich muss die Beziehung dann ja eine Weile halten.“

          Naja, Übung ist ja relativ zu sehen. Letztlich ist eine Beziehung immer ein Duett zweier individueller Menschen. Wollte man dies vorher üben, bräuchte man einen Klon des jeweiligen Gegenübers 😉

          Die Empfehlung meinerseits wäre also eher der alte Spruch „Drum prüfe wer sich ewig bindet“, nämlich Beziehung üben mit dem/derjenigen, bevor verpflichtende Bindungen entstehen.

          Wobei ja der Ansatz, sich mit vielen Frauen via ONS und Kurzzeit-Übungsbeziehungen die Hörner abzustoßen, bevor man dann „die Richtige“ in die Kiste zieht, durchaus auch tradiert ist. Da stimme ich Dir aus Erfahrung zu (man lernt extrem viel dabei über den Phänotyp „Frau“), wundere mich aber natürlich ein wenig darüber, dass dies so als Vorschlag von Dir kommt *fg*

        • @NeuerPeter

          „Naja, Übung ist ja relativ zu sehen. Letztlich ist eine Beziehung immer ein Duett zweier individueller Menschen. Wollte man dies vorher üben, bräuchte man einen Klon des jeweiligen Gegenübers ;-)“

          Man muss in der Regel Regeln entwickeln, sich möglicherweise mit einem Minus an totaler Freiheit, einem zweiten Ego, Macken, whatever auseinandersetzen auf viel höherer Ebene als in einer WG.

        • @PeterMüller

          „Das ist der Fallstrick in der Mann sich allzuleicht verheddert und dann eben gnadenlos von Frauen ausgenutzt wird.“

          Das ist umgekehrt aber genauso oder denks du, Frauen sind gegen Ausnutzen und Hormonblindheit immun?

      • @Atacama das kann erstens an deiner Aussage festmachen. Du findest es ja schon daneben, wenn man Frauen nichts bezahlt, mit denen man nicht reden will und nur denen, die einem gefallen. Wie daneben ist es dann wohl, wenn man selbst denen, mit denen man reden will nichts zahlt? Allgemein habe ich das auch oft gemerkt, entweder weil Frauen es selbst gesagt haben, dass ich entweder ihnen was ausgeben soll oder, was auch oft passiert ist, dass ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich auch der Freundin(den Freundinnen), die die Fraumithat was spendieren soll.
        Ansonsten merke ich es auch indirekt. Wenn ich viel ausgebe bzw. kaufe oder sonst viel mache. Das können auch sachen wie Renovierungsarbeiten oder „Taxidienste“ sein, hält der Kontakt länger bzw. ergibt sich erstmal.
        Wenn ich solche Sachen nicht mache, komme ich meistens nichtmal an einen Kontakt ran, bzw. Frau bricht den Kontakt sofort wieder ab.
        Zu deinem letzten Satz, naja ich habe nie gesagt, ich will nur Sex. Es ist nur so, wenn ich sehe, ich kann fast gratis Sex haben oder mein ganzes Gehalt ausgeben, dass sich vielleicht mal ne Frau mit mir abgibt, dann nehme ich Option eins. Ich weiß, dass das egoistisch ist, ich muss nur sagen, dass Frauen sich ja auch nicht gekümmert haben, dass bei mir spätestens am 20. das Konto komplett überzogen war.

        • @truth
          Eventuell solltest du deinen Frauentyp überdenken. Eventuell solltest du auch mal was mit Frauen unternehmen, mit denen du gemeinsame Interessen teilst, sodass du auch noch andere Gründe hast, mit ihnen in Kontakt zu treten bzw. Zeit zu verbringen. Vielleicht würde es dir auch mal gut tun mit Frauen in Kontakt zu treten ohne dass die Balz eine Rolle spielt.
          Weil im Moment hast du eine Tendenz, Frauen ausschließlich als potentielle Bereitsteller einer Dienstleistung zu sehen, wofür du mehr oder weniger bereit bist Geld zu zahlen.

          *Du findest es ja schon daneben, wenn man Frauen nichts bezahlt, mit denen man nicht reden will und nur denen, die einem gefallen.*

          Hattest du nicht weiter oben schon verstanden was das Problem war?

        • @truth

          „@Atacama das kann erstens an deiner Aussage festmachen. Du findest es ja schon daneben, wenn man Frauen nichts bezahlt, mit denen man nicht reden will und nur denen, die einem gefallen“

          nein ich finde es daneben, eine Gruppe einzuladen und ein einziges Mitglied nicht. Das hat nichts mit weiblichem Entitlement zu tun, sondern einfach mit Basis-Höflichkeit und „ein Herz haben“.

          Ich finde es dann daneben, wenn man dem gesamten Anhang dieser Person und zwar dem gesamten Anhang was bezahlt, nur der einen Person nicht. Ich beklage mich durchaus nicht darüber, dass nicht jede Frau die nachts in der Kneipenszene unterwegs ist eingeladen wird.

          „Wie daneben ist es dann wohl, wenn man selbst denen, mit denen man reden will nichts zahlt? “

          Überhaupt nicht. Wieso soll es daneben sein, mit einer Person zu reden ohne sie zu bezahlen? Das ist nur dann daneben, wenn die Person Psychotherapeut ist und gerade eine Sitzung mit einem abhält.

          „Wenn ich solche Sachen nicht mache, komme ich meistens nichtmal an einen Kontakt ran, bzw. Frau bricht den Kontakt sofort wieder ab.“

          Dann sind das nicht die richtigen Frauen bzw, sie haben dir gegenüber keine lauteren Absichten, sie wollen dich nämlich nur für ihren Vorteil mißbrauchen und wenn du da nicht mitmachst, verlieren sie das Interesse, weil sie an dir garkein Interesse haben. Sei froh,, wenn du das schnell herausfindest.
          Wenn du Azubi bist, bist du ja bestimmt noch unter 20.Wundert mich, dass du gerade in dem Altersbereich schon solche Erfahrungen machst.

      • aha, jetzt hängt also eine korrekte beurteilung der realität vom selbstbewusstsein ab, @atacama

        *Klar, weil ihr Selbstbewusstsein so schlecht ist, dass sie gar nicht mehr davon ausgeht, eine humane Behandlung verdient zu haben.*

        ich will auch, dass alle menschen brüder sind, aber die extrem adipösen heirate ich nicht und deiner logik folgend, @atacama, bezahle ich auch nicht für sie. das hat nichts, aber auch gar nichts mit humanität zu tun, sondern ist lediglich ausdruck freier entscheidung, die eben weil sie frei ist nicht jedem und allem gerecht werden kann.

        es ist unmöglich, es allen recht zu machen, @atacama. ganz prinzipiell ist das in unserer realität – nicht im himmel – unmöglich. bitte akzeptiere diese dichotomie, polarität oder was auch immer, @atacama. es ist wie, es ist. man kann auch gleichungen höher als vierten grades nicht lösen. es geht nicht, obwohl es wünschenswert wäre. das ist bewiesen.

        • „aha, jetzt hängt also eine korrekte beurteilung der realität vom selbstbewusstsein ab, @atacama“

          Ich weiss nicht, was korrekte Beurteilung der Realität sein soll. Das auszudiskutieren könnte ganze Philosophie-Hörsäle füllen.

          aber ja, psychische Verfassung ´und Selbstbewusstsein sind Dinge, die die Realitätswahrnehmung beeinflußen.
          Das weiss jeder Mensch, der schon mal verliebt oder deprimiert war.

          „ich will auch, dass alle menschen brüder sind, aber die extrem adipösen heirate ich nicht und deiner logik folgend, @atacama, bezahle ich auch nicht für sie.“

          Sagt doch auch keiner.
          Ich habe lediglich das kritisiert, worum es in dem Artikel ging. Keine Ahnung wieso du daraus interpretierst, dass ich will, dass man Adipöse heiratet oder was sonst noch.

          Du musst auch niemandem der dich zum Geburtstag einlädt ein Geschenk mitbringen, aber man „macht“ es eben einfach weil es sich so gehört. Aber das machst du wahrscheinlich auch nicht, weil das Leben kein Ponyhof ist und jeder sehen muss wo er bleibt.

          Ich bin der Meinung: Wer eine Gruppe einlädt, der muss die ganze Gruppe einladen, alles andere ist mies. nicht verboten, aber mies.

          “ das hat nichts, aber auch gar nichts mit humanität zu tun, sondern ist lediglich ausdruck freier entscheidung, die eben weil sie frei ist nicht jedem und allem gerecht werden kann.“

          „Freie Entscheidung“ ist aber nicht das Gegenteil von „Humanität“.
          Man könnte sich z.B frei dazu entscheiden, sich human zu verhalten.

          „die eben weil sie frei ist nicht jedem und allem gerecht werden kann.““

          Das letzte Gruppenmitglied in diesem Szenario ist aber nicht „alle und jeder“:

          Kennst du noch den Film „die Maske“? (Übrigens auch irgendwo Pick Up Thematik, schüchterner Loser findet WUnder-Maske mit der er zum über-extrovertierten Superhelden wird)
          Wo Jim Carey Kumpel mit den zwei Chikas in den Edel-Club reingeht, Carrey fällt zurück, dann lassen die Türsteher ihn nicht rein, er versucht übers Absperrungsband zu klettern, weil er ja „dazugehört“ und dann schmeissen die Türsteher ihn vor Allem Partygästen in eine Schlammpfütze und dann kommt noch der Park-Boy und bringt ihm den verrosteten halb auseinanderfallenden Gammelwagen und alle starren ihn an und lachen.
          Klar ist es kein Verbrechen, jemanden in so eine Situation zu bringen, aber es ist eben nicht ok.

      • @Atacama mein Plan ist vielleicht nicht ideal, in der gegenwärtigen Situation ist es aber der beste Plan. Für normale Frauen reicht mein Geld einfach nicht, dafür muss man nichtmal studierte Genderistin sein wie du, da muss man nur Grundrechenarten können.
        Ja solange ich kein Geld für was anderes habe, gehe ich in Bordelle, soll ich denn immer auf jede Sexualität verzichten, das halte ich nicht durch. Das habe ich sogar ernsthaft probiert, weil ich das mit den Prostituierten moralisch nicht wirklich richtig fand. Ich kann da aber nicht ganz drauf verzichten. Du würdest ja auch nicht verheungern, wenn das einzige Essen, dass es gäbe aus Massentierhaltung kommt und es sonst nichts gibt. Da würdest du das ja auch essen oder?
        Zum Thema Pläne in die Zukunft habe ich auch zwei Fragen. Klar kann ich vom Auto überfahren werden, das hätte aber auch mit vier Jahren passieren können, dann hätte ich auch nie eine Freundin gehabt. Achja, wenn einer den Traum hat einen Ferrari zu fahren, sagst du dann auch, fahr den doch jetzt mit 18, wer weiß ob du die 40 erlebst? Egal ob du dich dafür verschuldest, du lebst doch nur einmal.

        • @truth

          Wie kommst du darauf, ich sei „studierte Genderistin“?
          Das hat einfach was mit logischem Denken zu tun. Die Welt ist voll mit Studenten, Schülern und Azubis die nicht viel Geld haben. Denkst du wirklich, die sind alle Single?

          Wo findest du denn diese Frauen, die dich so ausnutzen wollen? Dass das so häufig und explizit passiert, ist definitiv jedenfalls nicht „normal“.

          Was ich ebenfalls nirgendwo gesagt habe, ist, dass du komplett ohne Sex bleiben sollst. Ich finde es nur schade, wenn du aufgibst und das schon in so jungen Jahren. Denn richtige zwischenmenschliche Beziehungen sind etwas sehr Schönes und du wirkst von dem was du schreibst so, als hättest du bereits jetzt zumindest auf der Ebene eine große Verbitterung in dir.
          Wenn du jahrelang so weitermachst, wer weiß, wie dein Frauenbild dann ist und ob du dann überhaupt noch beziehungsfähig bist.
          Was den Ferrari angeht, man muss natürlich schon schauen, was realistisch ist. Aber ein gutes Verhältnis zu Menschen bzw. eine Beziehung sind realistisch, weil es eben nicht vom Geld abhängt, auch wenn du das glaubst und schon gar nicht kostet das 150.000 euro oder was ein neuer Ferrari kostet.

          es ist auch nur ein Rat, du bist erwachsen, du kannst machen, was du willst.
          Aber meiner Erfahrung funktionieren Beziehungen nur mit Übung und je länger man Single ist, desto schwieriger wird es für das eigene Ego, plötzlich mit jemand anderem klarkommen zu wollen/müssen.
          Und wenn man es überhaupt nie geübt hat, quasi ein Absoluter Beginner ist, dann wird es gleich richtig schwer. Abgesehen davon, dass Beziehungen eben auch gut tun, wenn sie gut laufen.

        • @Atacama der Seitenhieb mit Genderistin war echt dumm. Wie gesagt, ich finde es selber nicht wirklich gut. Ich habe aber mittlerweile keine andere Möglichkeit, die wirklich FÜR MICH funktioniert hat. Ja das ist mir so wirklich meistens passiert und ja ich bin vielleicht wirklich bitter, wobei ich mich selber als Realisten erlebe, der die Welt durchschaut hat (das ist nicht überheblich gemeint, das fühle ich teilweise echt so).

          „Was den Ferrari angeht, man muss natürlich schon schauen, was realistisch ist“ Das klingt sicher blöde für dich, meine Erfahrung ist, dass sowas nicht realistisch ist MOMENTAN.

          je länger man Single ist , desto schwieriger wird es[..]mit jemand anderem klarkommen zu wollen/müssen.“ Darüber denke ich selber immer öfters nach, weil ich ja auch immer älter werde. Ich sehe es nur so, dass ich momentan keine Frau bekommen kann.

          Ich hätte das alles auch gerne anders, ich kann es nur nicht ändern, was ich wirklich sehr oft versucht habe. Ich fänds ja auch schön, wenn mich mal wer wirklich gerne hätte.

        • @truth

          Ich verstehe dich wirklich, bei mir ist die Situation sogar ähnlich, mit etwas anderen Faktoren.
          Aber glaub es mir, es verkorkst auf lange Sicht dein Verhältnis zu dem Geschlecht das du eigentlich liebst.
          Und das wird auch dann der Fall sein, wenn du „genug“ (was immer das heißt) Geld haben solltest.
          Wenn man viel Negatives erlebt, dann wird das natürlich zur eigenen Realität, aber das muss nicht heißen, dass es „wirklich“ und „immer“ so ist und die eigene Sicht kann auch mal trügen oder ungesund sein. (Siehe Elliot Rodgers, das hast du ja sicher mitbekommen. Dazu muss man ja nicht mal Amok laufen,die Denkweise für sich genommen ist schon schädlich).

          Wo und wie hast du denn die Frauen kennengelernt mit denen das bisher so passiert ist? Wenn man immer wieder denselben Menschentypus anzieht/darauf reinfällt und in Beziehungen immer wieder ähnliche Muster auftreten, kann das auch etwas mit einem selbst zu tun haben (Heißt nicht, dass man SCHULD ist)

          Vielleicht wäre eine gute Psychotherapie nicht verkehrt oder ein Coaching, nicht weil du verrückt bist, sondern einfach damit mal eine kompetente neutrale Person ihren Blickwinkel einbringt und neue Denkansätze. Mir haben auch normale bzw platonische Beziehungen mit Männern geholfen, einfach mal was unternehmen oder ne Runde quatschen, das hilft, um zu kapieren, dass es eben nicht alles Ärsche sind.
          Wenn es bei dir schon so weit fortgeschritten ist,dass du quasi jeglichen Kontakt zu Frauen ablehnst, ist das ein Alarmsignal. Wenn du jetzt noch anfängst auf „Alle Frauen sind eiskalte Schlampen“ Seiten rumzutreiben oder auf Menschen zu hören, die dir einreden, dass der Wunsch nach Liebe begraben werden muss weil es sowas (bei Frauen) nicht gibt und, wo nur rund um die Uhr Negatives reproduziert wird, dann wird es noch schlimmer werden, selbst wenn du dich im ersten Moment erleichtert fühlen magst, weil du nicht der Einzige bist. Das macht alles nur noch destruktiver.
          Nach meiner Einschätzung.

          Wie gesagt: Ich verstehe dich absolut. Man fragt sich, was man verkehrt macht, wenn selbst zum Tode verurteilte Mörder es schaffen, jemanden abzukriegen, aber ich glaube, Groll wird einen nicht weiterbringen, mag er auch noch so berechtigt sein.

    • „Allgemein muss ich sagen, dass man in dem Fall auch der Frau was hätte spendieren sollen, die nicht gut aussieht. Das ist nicht fair, das gebe ich zu, als Mann hat man in solchen Fällen aber einfach die A-Karte. “

      Der der sich, ohne mit Waffengewalt dazu gezwungen zu werden, dazu bereiterklärt, eine wildfremde Gruppe einzuladen, der hat die „A-Karte“. Wenn man eine Gruppe einlädt, dann muss man die ganze Gruppe mitnehmen oder zumindest nicht eine Einzelperson negativ separieren. Positive Spearation (eine Frau wird eingeladen und darf rein, der Rest nicht) wäre wiederum ok.
      Es hätte sich auch einfach kein Mann aus der anonymen Masse der Wartenden melden brauchen und die Frauen das selber regeln lassen können. Wäre auch ok gewesen.
      Das einzige was nicht ok ist, ist ein Gruppenmitglied zum Outlaw zu machen.

      • „Das einzige was nicht ok ist, ist ein Gruppenmitglied zum Outlaw zu machen.“

        Das finde ich auch (wobei es wahrscheinlich Outcast heißen soll?) und das ist auch das einzige, was ich aus dem Text der „hässlichen Frau“ rauslesen kann.

        Wenn die Jungs ihren Freundinnen den Eintritt bezahlen, sollten sie ihr den auch bezahlen.

        Besser noch wäre es, sie würden gar keiner den Eintritt bezahlen. Noch besser wäre es, kein Mann würde Frauen in der Disco Eintritt, Drinks etc. bezahlen, denn dann gäbe es keine seltsamen Erwartungen an Männer in der Disco.

        • „Ja, aber welcher von ihnen?“

          „a group of guys behind us volunteered to help us out. They each forked over a couple of bucks to cover my friends, but not one of them offered to cover me.“

          Ich dachte, die werfen als Gruppe das Geld zusammen, um den Mädchen (als Gruppe) den Eintritt zu ermöglichen. EInzelnen Personen aus einer Gruppe den Eintritt zu ermöglichen, heißt ja, diese Gruppe aufzuspalten, was mE nicht in Ordnung geht.

          Allerdings hätten die Mädels auch als Gruppe das Geld ablehnen können, wenn es nicht für die gesamte Gruppe reicht.

          Von daher waren die Freundinnen (da sie ja offenbar beinahe als einzige draußen geblieben wäre) genauso unanständig wie die Jungs.

          • @ichichich

            „Ich dachte, die werfen als Gruppe das Geld zusammen, um den Mädchen (als Gruppe) den Eintritt zu ermöglichen. EInzelnen Personen aus einer Gruppe den Eintritt zu ermöglichen, heißt ja, diese Gruppe aufzuspalten, was mE nicht in Ordnung geht.“

            Dann fragt man sich ja noch eher, warum sie außen vor geblieben ist. Denn dann müsste ja die Gruppe der Jungs gesammelt haben und keines der Mädchen müsste auf den Gedanken gekommen zu sein, so etwas zu sagen wie „Moment, wir haben uns verzählt, wir sind noch eine mehr, könnt ihr uns das bitte auch noch leihen *klimperklimper*?“

            Eigentlich ist das Szenario nur möglich, wenn es an die einzelnen Mädels gesondert verteilt wurde.

        • @ichichich

          „Allerdings hätten die Mädels auch als Gruppe das Geld ablehnen können, wenn es nicht für die gesamte Gruppe reicht.“

          Ja, die anderen Mädchen haben sich auch ziemlich flachwichsermäßig verhalten. Allein, dass sie sie alleine draussen gelassen haben, während sie von drinnen rausgeguckt und wahrscheinlich pseudomitleidig „gewartet“ haben, obwohl sie selbst genug Geld für ihren Eintritt gehabt hätten. Armes Mädel auf jeden Fall.

        • @ichichich:

          „Ich dachte, die werfen als Gruppe das Geld zusammen, um den Mädchen (als Gruppe) den Eintritt zu ermöglichen.“

          Dazu passt aber der Text nicht, den du zitierst:
          „They each forked over a couple of bucks to cover my friends, but not one of them offered to cover me.“
          „One by one my friends were let in and they waited on the other side of the door until everyone got through.“

          Für mich klingt das eher so, als hätte je ein Mann eine Frau eingeladen, auch wenn ich mir das irgendwie komisch vorstelle. Aber anders kann ich mir das garnicht vorstellen. Wenn sie als Gruppe Geld gegeben haben, dann wäre es doch an den Frauen, das Geld zu verteilen. Oder schieben die Mänenr als Gruppe Geld rüber und sagen: „Du, du und du sind eingeladen“?

    • @truth:

      Nachdem Dir hier alle ungefragt Ratschläge geben, hier meine wichtigen Lebenslektionen für einen 22jährigen Azubi, obwohl ich keine 15 Jahre älter bin:

      1. Du willst keine Frau, die irgendwas von Dir erwartet, ohne was zurückzugeben.

      2. Solche Frauen sind rar. Es gibt sie aber.

      3. Warte lieber länger.

      4. Hör nicht auf Frauen, die nie etwas für Dich getan haben, außer Dir Ratschläge zu geben. Wie ich³ schreibt, ist es gut, eine Frau im Leben zu haben, der man vertrauen kann, eine echte Freundin. Ist aber nur bedingt hilfreich; Frauen sehen erst so mit 30 ein, was sie eigentlich denken (frühestens). Der Nervositätspunkt bleibt aber weiterhin wichtig; Dein Frauenumgang ist… seltsam.

      5. Wenn man für Frauen Geld ausgeben muss, sind es Nutten. „Wollen“ ist ein anderes Thema als „müssen“, aber das solltest Du auf längerfristige Beziehungen verschieben. Stell Dir mal vor, Du fängst eine Beziehung mit einer Frau an, die es gewohnt ist, dass Du für sie Geld ausgibst. Warum sollte sich das ändern? Die verlässt Dich in dem Moment, wo Du Deinen Job verlierst. Tolle Sache.

      6. Du lebst Dein Leben. Man hat nicht als Mann „in solchen Fällen einfach die Arschkarte“. Die hast Du nur, wenn Du das Spiel mitspielst, und sie nimmst. Und das ist ein Spiel, bei dem Du richtig erkannt hast, dass Du nur verlieren kannst. Daher: Nicht spielen.

      7. Wenn Du willst, dass sich Frauen mit Dir abgeben, musst Du schlicht interessant sein. Für Frauen ist alles und gar nichts interessant, lässt sich aber auf „Selbstsicherheit“ reduzieren. Die kommt von alleine, wenn Du Dich auf Dich selbst konzentrierst und einfach mal alle anderen Menschen ignorierst, Die Dir sagen wollen, was Du machen sollst. Entscheide das selbst. Bildung hilft zudem; les was. Was genau, ist egal. Aber immer, wenn Du was liest, denk drüber nach, warum es nicht stimmt. Bis Dir was einfällt. Irgendwann hast Du dann eine „eigene Meinung“, und, auch wenn Dich einige dafür hassen werden, wird Dir das völlig egal sein. Mach dabei nicht den Fehler, alles zu glauben, was Du liest (und wende das auch auf meinen Text an).

      8. Halte Dich mit Deiner Meinung zurück, wenn Du ein anderes Ziel hast, als nur Deine Meinung zu äußern. Manchmal ist das Ziel wichtiger als der Weg. Aber eher selten.

      9. Finde raus, was Du magst, und mach das oft. Hilft zudem bei (7). Es sei denn, es ist Sex mit Nutten, dann nicht.

  23. Na, es war wohl ein amerikanischer club, da kann man von ner cover charge von 10-20 dollar ausgehen, das entspricht bei 10 dollar 2bier bzw einem drink im laden.

    wie die mädchen quasi ohne geld in einen club gehen, erklärt sich auch nur durch die überpräsenz des kreditkartensystems in den USA, obwohl ich nicht glaube, dass an der bar mit KK bezahlt wird, das würd den betrieb zu sehr aufhalten, aber gab ja n geldautomaten in der lobby (?)

    definitiv unsolidarisches verhalten der „freundinnen“ und aus PU sicht dämliches verhalten der jungs.

    man bezahlt einer fremden keinen eintritt in der hoffnung mit etwas aufmerksamkeit im club beehrt zu werden, sie hat schon alle bestätigung durch das bezahlen, danach ist weitere bestätigung durch denselben kerl uninteressant (ausnahme: er ist überdurchschnittlich gutaussehend/charmant, dann würd er aber nicht für aufmerksamkeit zahlen)

    wenn es nur um die großzügige geste geht hätte man die fette miteinladen müssen, sonst hat man sich doch quasi schon als „creep“ geoutet und das in der schlange, das sehen doch noch x andere mädchen.

    aus pu sicht der cleverste weg wäre IMO gewesen:

    mitkriegen, die frauen vor dir haben nicht genug cash für den eintritt, deine beta/white knight freunde wollen in die bresche springen, aber jeder nur für eine der hotties, du willigst ein und bietest der fetten deinen arm an, lässt „dein“ hottie links liegen und stolzierst als hättest du ein super-model am arm in den laden, gibst ihr noch n shot an der bar aus und wartest dass der rest nachkommt.
    aller wahrscheinlichkeit haben deine jungs der letzen hotten den eintrit bezahlt oder ein weiterer white knight hat sich geopfert, aber die aufmerksamkeit der ganzen mädels hast du.

    ab da wirds komplizierter, du musst die hübschen noch n bischen ignorieren bzw necken, ohne aber das interesse an dir zu verspielen, dann eine aussuchen und isolieren. und die fette höflich, aber bestimmt loswerden. auf jeden fall hat man so höheren marktwert als der rest der männr gruppe unter beweis gestellt

    • @johnny

      „mitkriegen, die frauen vor dir haben nicht genug cash für den eintritt, deine beta/white knight freunde wollen in die bresche springen, aber jeder nur für eine der hotties, du willigst ein und bietest der fetten deinen arm an, lässt “dein” hottie links liegen und stolzierst als hättest du ein super-model am arm in den laden, gibst ihr noch n shot an der bar aus und wartest dass der rest nachkommt.
      aller wahrscheinlichkeit haben deine jungs der letzen hotten den eintrit bezahlt oder ein weiterer white knight hat sich geopfert, aber die aufmerksamkeit der ganzen mädels hast du.

      ab da wirds komplizierter, du musst die hübschen noch n bischen ignorieren bzw necken, ohne aber das interesse an dir zu verspielen, dann eine aussuchen und isolieren. und die fette höflich, aber bestimmt loswerden. auf jeden fall hat man so höheren marktwert als der rest der männr gruppe unter beweis gestellt“

      Nicht schlecht, aber nichts für Anfänger.
      Du musst bereits genug „Wert“ rübergebracht haben, dass sie davon ausgehen, dass du ganz bewußt die Dicke nimmst, weil du es nicht nötig hast, Frauen mit Geld zu beeindrucken. Insofern eine klassische „costly Signal“-Strategie, bei der eben deutlich sein muss, dass du jemand bist, der es einfach so ausgibt und der die Frau egal ist.

      (Eigentlich ist das dann noch gemeiner für die Dicke)

      Die Gefahr ist dann, wenn das nicht deutlich genug wird, dass die Freundinnen denken „Ah, da hat die Dicke endlich auch mal einen bekommen, den lassen wir ihr besser, wir haben ja genug bewerber“.

      Aber wenn man eh cool genug rüberkommt ein guter Ansatz.

      • schwierig auf jeden fall, nerven bzw eier aus stahl sind gefordert.

        allerdings dann müßte man sich wieder fragen wofür, wenn die übrigen mädel alle relativ hot sind hätten sie bei mir persönlich durch ihr unsolidarisches verhalten gegenüber ihrer häßlichen freundin gewaltig an respekt verloren, die müßten schon ganz schön hot sein damit ich hier eine investition tätigen würde.

        wenn aber meine freunde eh dabei sind den eintritt zu zahlen und ich vor der wahl stehe gleich diskutieren zu müssen warum ich keinen bock hab dabei mitzumachen, dann würd ich die häßliche mitnehmen, aus prinzip.

        man darf halt auch nicht den rest der schlange vergessen, die augen sind meis bei der gruppe an der tür, das „costly signal“ und die attitüde würden noch von anderen wahrgenommen.

        aber das scheint ein schicki-micki club zu sein, das ist eh nicht meine welt, und aus erfahrung kann man nur sagen wahrscheinlich einer der härtesten PU-testgebiete des alltags, hohe bitch-shields (mag den ausdruck nicht, aber for lack of a better term…) , hohe konkurrenz bei den männeren, teuer, laut, und obendrauf gewöhnlich scheiß musik und gerade n amerika haben die kerle ne höhere gewaltbereitschaft in solchen läden (im prinzip ähnliches publikum wie in deutsche großraumdissen, nur die klamotten sind schicker)

  24. „Ihre Freunde scheinen sie echt zu mögen“

    unwahrscheinlich. Ihre Häßlichkeit wertet die anderen auf, deshalb wird sie als „ugly friend“ mitgenommen.

  25. Die Erörterung dieses Textes ist völlig undurchdacht, am Problem vorbei, unsensibel und einfach nur hohl. Lieber Christian, schau mal etwas über den Tellerrand, versuche auch mal Menschen, die in deinen Augen nicht so gut aussehen ,dennoch einen Wert zuzuschreiben und v.a. komm von deinem hohen Ross runter. Selten sowas dummes und pubertäres gelesen.

    • @Jennyfa

      Könntest du etwas konkreter in deiner Kritik werden?

      Die Erörterung mag „unsensibel“ sein, aber ist sie zutreffend?
      Und was hilft es einen anonymen Text „senisbel“ zu besprechen?

      Hilft es Frauen in ähnlichen Situationen nicht eher, wenn man ihnen darlegt, warum diese Frau einen schlechten Tag hatte?

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