Feministinnen sind maskuliner als sonstige Frauen

Über diese immer wieder gern besuchte Seite habe ich eine interessante Studie gefunden:

The feminist movement purports to improve conditions for women, and yet only a minority of women in modern societies self-identify as feminists. This is known as the feminist paradox. It has been suggested that feminists exhibit both physiological and psychological characteristics associated with heightened masculinization, which may predispose women for heightened competitiveness, sex-atypical behaviors, and belief in the interchangeability of sex roles. If feminist activists, i.e., those that manufacture the public image of feminism, are indeed masculinized relative to women in general, this might explain why the views and preferences of these two groups are at variance with each other. We measured the 2D:4D digit ratios (collected from both hands) and a personality trait known as dominance (measured with the Directiveness scale) in a sample of women attending a feminist conference. The sample exhibited significantly more masculine 2D:4D and higher dominance ratings than comparison samples representative of women in general, and these variables were furthermore positively correlated for both hands. The feminist paradox might thus to some extent be explained by biological differences between women in general and the activist women who formulate the feminist agenda.

Quelle: Feminist activist women are masculinized in terms of digit-ratio and social dominance: a possible explanation for the feminist paradox

Ich schrieb in einem früheren Beitrag:

Dazu hatte ich schon mal im Blog von Morjanne was geschrieben, was ich der Einfachheit halber hier noch mal anfüge:

Nehmen wir nur einmal als Gedankenexperiment an, dass Pease und Pease recht haben und du ein “männliches Gehirn” abbekommen hast (gleichzeitig aber sich der Teil, der die sexuelle Präferenz betrifft wie sonst auch bei Frauen entwickelt hat). In deiner Kindheit hättest du viel mit Jungs gespielt und wärst wahrscheinlich recht wild gewesen, was aber als Kind noch nicht so auffällt. Mit Eintreten der Pubertät werden die Geschlechterrollen deutlicher. Du nimmst dich anders als die anderen Frauen wahr und verstehst nicht, warum viele Frauen Dinge “Frauendinge” machen. Viele Sachen, die Frauen typischerweise machen machen dir weniger Spass als deinen Freundinnen, du merkst das du viele Jungensachen gerne machst. Also fragst du dich WARUM machen andere Frauen diese Sachen, ich aber nicht. Was dich direkt zu der Beschäftigung mit den Geschlechterrollen bringt. Hier findest du in der feministischen Literatur den Hinweis auf die Konstruktion der Geschlechterrollen. Du kommst zu dem Entschluss, dass du es im Gegensatz zu den anderen Frauen geschafft hast diese Konstruktion zu durchschauen und dich von ihr frei zu machen. Ein gutes Gefühl. Du bist eine befreite Frau. Du bist nicht anders als die anderen, sie sind einfach noch nicht so weit wie du. Tatsächlich hättest du dich nach Pease und Pease aber nicht von dem Rollenbild befreit, sondern lebst lediglich mit einem Gehirn das deiner phänotypischen Erscheinung nicht entsprichst und von vorne herein frei von weiblichen Rollenbildern war (weil männlich ausgerichtet) Der feministische Gedanke hat aber den Vorteil, dass du nicht eine “andere Frau” (völlig wertneutral gemeint) sondern eine “bessere Frau” (weil eine die sich frei gemacht hat von den Regeln der Gesellschaft) bist. Das macht den Gedanken in der Selbstwahrnehmung natürlich wesentlich attraktiver.

Mir ist in früheren Diskussionen schon aufgefallen, dass viele Feministinnen in einer “Pease und Pease Debatte” angeben, dass der Test bei ihnen ein “männliches Gehirn” ergibt (siehe auch steve oben). Das erscheint mir logisch, Frauen mit einem “mänlichen Gehirn” spüren am meisten den “Rollendruck”, so dass sie Erklärungen suchen und die Idee des sozialen Rollenkonstrukts ist dabei die für einen selbst positivste.
Ich bin also für einen umfassenden Test der “Digit Ratio” bei Feministinnen.

Der obige Test würde da ja entsprechend umgesetzt haben und diese Vermutung bestätigen.

Die Ergebnisse sahen wie folgt aus:

In summary, the feminist activist sample had a significantly smaller (i.e., masculinized) 2D:4D ratio than the general female samples. The size of this difference corresponds approximately to a 30% difference in prenatal testosterone/estradiol ratio, which was the index found to have the strongest association with 2D:4D (Lutchmaya et al., 2004). Directiveness self-ratings also exhibit a large and highly significant difference in the predicted direction. It is notable that the feminist activist sample 2D:4D was also more masculinized than those of the male comparison samples, except for the left hand in the aggregate sample (see Table 2).

Dazu vielleicht noch einmal passend die Digit Ratio von Alice Schwarzer:

AliceSchwarzer Hand digit ratio

Auch sehr interessant ist eine weitere in der Studie auftauchende Zahl:

For example, 45% of self-identified feminists in a US sample identified as non-heterosexual, predominantly gynephilious (Liss and Erchull, 2010) as compared to 5.6% in a USA probability sample (Bogaert, 2000), which means that feminists were 4.5 times more likely to be non-exclusively heterosexual.

Eine Quote von 45% Nicht-Heterosexueller ist wirklich sehr erstaunlich, wenn man bedenkt, dass diese sonst nur 5.6% ausmachen. Es passt aber dazu, dass diese Theorien eben gerade gut mit einer solchen Ausrichtung in Einklang zu bringen sind und insofern Personen in dieser Richtung anziehen. Im Feminismus wird man im Gegenzug wohl sagen, dass diese Leute eben wegen ihrer Beschäftigung mit dem Feminismus auch „der Zwangsheterosexualisierung“ entgangen sind oder sich von ihr gelöst haben. Dennoch passen diese Umstände auch wiederum sehr gut zu den Theorien zum pränatalen Testosteron.

Ich vermute, dass eine Differenzierung innerhalb des Feminismus noch andere Unterschiede aufweisen könnte. Ein Differenzfeminismus der einen „MutterMythos“ predigt, wird sicherlich eher weiblichere Frauen anführen.

Interessant auch noch einmal die Schlußworte_

In conclusion, the feminists-as-masculinized-females theory and these supportive results yield insight into the potential biological origins of feminist beliefs and value systems. These empirical data indicate that Wilson (2010) may have been right to ascribe feministic characteristics to his sample of less feminine females, if the present results generalize to some extent from feminists activists to self-identified feminists and maybe also to women’s support for feminist views. These are important issues for future research based on this theoretical perspective. In any case, our findings shed new light on the feminist paradox and on studies such as that of Scharff (2012) exploring the reasons why women by-and-large eschew feminist ideology.

Es könnte in der Tat der Grund sein, warum sie die feministische Ideologie scheuen: Sie passt einfach nicht für sie. Sie erleben die Rollen nicht als so einschränkend, wie männlichere Frauen, sie erleben in Beziehungen positivere Verhältnisse zu Männern, sie können verschiedene Vorteile in der Heterosexualität besser mitnehmen, was ihnen auch die Annahme anderer Umstände leichter macht.

178 Gedanken zu “Feministinnen sind maskuliner als sonstige Frauen

  1. Wie sähe denn eine Theorie aus, die über die Ähnlichkeit von Feministen und Männern bzgl. biologischer Merkmale hinausgeht, um die Gegnerschaft der Feministen zu Männern zu erklären? Warum verbünden sich Feministen nicht mit Männern, wenn sie ihnen so ähnlich sind? Warum suchen sie nicht deren Anerkennung im Wettbewerb? Das ist meiner Ansicht nach ein gänzlich unausgelotetes Feld und ist begrifflich kaum erfasst. Zum Beispiel wäre der ungewöhnliche Bezug von lesbischen Feministen zum eigenen Körper nicht nur negativ zu fassen, im Sinne von: sie fühlen sich im eigenen Körper unwohl. Das ist zu kurz gegriffen. Woher der Hang zur Subjektauflösung, Körpertechnologie, Fixierung auf den Anus beim kontrasexuellem Manifest?

    • Feministinnen verbünden sich vielfach nicht mit Männern, weil diese das nicht wollen.
      Welcher Mann möchte eine männliche Frau statt eines richtigen Mannes? Diese Frauen sind häufig Konkurrenz – gerade auf dem Arbeitsmarkt.

        • Es ging so wie ich das verstanden habe in diesem Beitrag explizit und diejenigen, die ein eher männliches Gehirn nach Pease und Pease haben. Das sind diejenigen, die eher ähnlich gelagerte Interessen haben wie der typische Mann, also eher die, die in Männerdomänen arbeiten als diejenigen, die sich mit einem Pöstchen als Gleichstellungsbeauftragte zufrieden geben..

      • @ miria

        Vielleicht stehen die meisten Männer einfach nur auf weibliche Frauen, weil sie die anziehender finden?

        Bessere Gene…liebevollere Partnerinnen…besserer Sex….bessere Mütter…

        Die Folgen eigener Defizienz sind nicht immer Folge einer böswilligen Verschwörung Anderer….

        😉

      • Von Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zu sprechen ist angesichts der vielfachen Förderung und Bevorzugung des weiblichen Geschlechts leicht vermessen. Wir leben doch schon längst in einer zeit des „sexus inter pares“ indem frauen bei gleicher oder schlechterer Qualifikation bevorzugt, oder bei simplen nichtvorhandsein von Weiblichkeit sogar posten vakant bleiben sollen….

        das ist die Aufhebung von Konkurrenz und nicht deren Institutionalisierung. Deshalb lehnen Männer mehrheitlich solche frauenförderung ab, nicht weil sie Konkurrenz fürchten. Die gibt es nämlich genügend durch andere Männer. Schon immer.

        • @ Matze

          „Andere Männer sind doch auch Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt…“

          Miria würde das als Begründung dafür ansehen, dass die meisten Männer nicht mit Männern poppen wollen.

          😉

      • „Feministinnen verbünden sich vielfach nicht mit Männern, weil diese das nicht wollen.
        Welcher Mann möchte eine männliche Frau statt eines richtigen Mannes? Diese Frauen sind häufig Konkurrenz – gerade auf dem Arbeitsmarkt.“

        Männer verbünden sich nicht mit Feministinnen, weil sie diametral gegensätzliche Interessen verfolgen. Primär hat das nichts mit „männlicher Frau“ zu tun. Im Alltagsleben entscheidet der Charakter, nicht das Aussehen.
        Ich persönlich bevorzuge den Umgang mit selbstbewussten, handwerklich geschickten Frauen, die auch einen Nagel in die Wand schlagen können, vor solchen, die wohlparfümiert mit piepsiger Stimme und Schmollmund durch die Büroflure stöckeln.
        Ich glaube, das gilt für die meisten Männer.
        Die meisten „weiblichen Frauen“ nerven durch geringe Allgemeinbildung und technische Hilflosigkeit.
        Wenn wir eine Frau, die Hammer von Zange unterscheiden kann, als „männlich“ in Deinem Sinne definieren, steht Deine These auf schwachem Fundament.

        • „Männer verbünden sich nicht mit Feministinnen, weil sie diametral gegensätzliche Interessen verfolgen. Primär hat das nichts mit “männlicher Frau” zu tun. Im Alltagsleben entscheidet der Charakter, nicht das Aussehen.“

          In dem Beitrag ging es aber eben um gewisse Eigenschaften und nicht ums Aussehen! Was hat das Äußere bitte mit „männlichen“ Eigenschaften zu tun?

          Außerdem ging es hier ausdrücklich um solche die ein nach Pease und Pease „männlich“ geprägtes Gehirn haben und nicht um zwangsweise alle Feministinnen!

        • „In dem Beitrag ging es aber eben um gewisse Eigenschaften und nicht ums Aussehen! Was hat das Äußere bitte mit “männlichen” Eigenschaften zu tun?“

          Lies meinen Beitrag BIS ZUM ENDE durch.
          Dort hatte ich nämlich auch geschrieben „Ich persönlich bevorzuge den Umgang mit selbstbewussten, handwerklich geschickten Frauen, die auch einen Nagel in die Wand schlagen können, …“,
          ergänzend könnte ich noch anfügen „die gut aussehen dürfen, aber nicht müssen …“

          und weiter „Wenn wir eine Frau, die Hammer von Zange unterscheiden kann, als “männlich” in Deinem Sinne definieren, steht Deine These auf schwachem Fundament.“
          Auch kein Statement zum Aussehen.
          Und das schwache Fundament Deiner These ist dahingehend, dass genau diese, nämlich die Frau, die handwerklich versiert ist, mit mir um einen entsprechenden Job konkurriert, nicht die typische stöckelnde Büromaus.

  2. Was ich mich frage ist, warum die jeweilige Konstellation des Gehirns als „männlich“ oder „weiblich“ bezeichnet wird und so zwangsweise ein gewisser Druck für diejenigen aufgebaut wird, die diesem Schema nicht entsprechen?

    Ich habe mich vor einiger Zeit auch mal mit dem Thema beschäftigt und diesen Test gemacht und weiß, dass ich ein eher „männliches“ Gehirn habe. Insofern stimmt die Vermutung sogar.
    Aber es ist für mich verwunderlich, dass einfache Fähigkeiten wie logisches Denken o.ä. für ein eher männliches Gehirn stehen. (Natürlich spielen da noch viele unterschiedliche Aspekte mit rein.)
    Aber mir will einfach nicht in den Kopf, wieso man da eine geschlechtliche Grenze ziehen muss, wenn es doch anscheinend viele Frauen mit nach der Definition „männlichem“ Gehirnen und ebenso viele Männer mit „weiblichem“ Gehirn gibt.
    Zwar stimme ich zu, dass es gewisse Häufungen gibt, finde diese Festlegung dennoch ziemlich merkwürdig.
    Genauso könnte man ein geringeres Schmerz- oder Kälteempfinden als „rothaarig“ bezeichnen. Es ist ebenfalls wissenschaftlich nachgewiesen, dass Menschen mit roten Haaren dies besitzen…

    • @ miria

      *Was ich mich frage ist, warum die jeweilige Konstellation des Gehirns als “männlich” oder “weiblich” bezeichnet wird und so zwangsweise ein gewisser Druck für diejenigen aufgebaut wird, die diesem Schema nicht entsprechen?*

      Weil es eben diese Häufungen gibt und die klassischen Stereotype ja bereits exitieren, nicht ohne Grund.

      Warum soll eine Mehrheit umlernen, um einer Minderheit das Leben zu erleichtern?

      Warum es einer Mehrheit schwerer machen, sich zu orientieren, um es einer Minderheit zu erleichtern, sich zurecht zu finden?

      • „Warum soll eine Mehrheit umlernen, um einer Minderheit das Leben zu erleichtern?“

        Es geht doch gar nicht darum, dass irgendwer sich irgendwem anders anpassen soll. Was ist denn so schwierig daran, Menschen einfach als Individuum mit eben unterschiedlichen Eigenschaften zu betrachten ohne diese in Kategorien wie „männlich“ oder „weiblich“ einzuteilen?

        • „Was ist denn so schwierig daran, Menschen einfach als Individuum mit eben unterschiedlichen Eigenschaften zu betrachten ohne diese in Kategorien wie “männlich” oder “weiblich” einzuteilen?“

          Eine berechtigte Frage. Aber die solltest Du eher den feministischen Sturmtruppen stellen, nicht uns. Ohne die abwertende Einteilung der Gender-Aktivistinnen in „männlich, also schlecht“ und „weiblich, also gut“ würde sich darüber kein Mensch Gedanken machen.
          Jedenfalls nicht über das übliche Erstaunen hinaus, das das Verhalten des anderen Geschlechts im Alltag erzeugt.

    • Diese „einfache Fähigkeiten wie logisches Denken “ scheinen für Feminist.I.nnen allerdings nicht so einfach. Es sind offenbar unmögliche, nur als Bedrohung erlebte, Fähigkeiten für Feminist.I.nnen. Feminist.I.nnen selber bezeichnen diese Fähihigkeiten ja als männlich und daher als schlecht.

      Die Sache mit dem männlichen Gehirnen scheint also nicht so richtig geklappt zu haben … 🙂

    • @ miria

      „warum die jeweilige Konstellation des Gehirns als “männlich” oder “weiblich” bezeichnet wird und so zwangsweise ein gewisser Druck für diejenigen aufgebaut wird, die diesem Schema nicht entsprechen?“

      Das klassische Problem:

      Was wird besser durch Verschweigen der Evidenz?

      Was wird besser durch Euphemismen?

      Was wird besser durch Verschwurbelung?

      Nichts….weil jeder die Evidenz zur Kenntnis nehmen muss, auch wenn er sie als solche leugnet.

      Die menschliche Natur ist nun mal bipolar…männlich oder weiblich….nicht definierbares sind biologische Unfälle….

    • „Was ich mich frage ist, warum die jeweilige Konstellation des Gehirns als “männlich” oder “weiblich” bezeichnet wird und so zwangsweise ein gewisser Druck für diejenigen aufgebaut wird, die diesem Schema nicht entsprechen?“

      Weil „Feministinnen haben ein männliches Gehirn“ stilvoller scheint als „Feministinnen sind hässliche Lesben“. Eine Beleidigung benutzt von Leuten, die zu feige für Beleidigungen sind 🙂

      • @robin

        „Weil “Feministinnen haben ein männliches Gehirn” stilvoller scheint als “Feministinnen sind hässliche Lesben”. Eine Beleidigung benutzt von Leuten, die zu feige für Beleidigungen sind “

        Ach Robin, du solltest doch eigentlich wissen, dass ein männliches Gehirn haben bei uns schwer eine Beleidigung sein kann.
        (pränatales Testosteron hat auch nichts mit Hässlichkeit zu tun)

          • Adrian: „Fändest Du es völlig okay, wenn man dir sagt, Du hättest ein weiblicheres Gehirn?“

            Christian: „Mit solchen Vorwürfen komme ich gut klar.“

            qed.

          • Ach Christian, dass du glaubst, mich mit dem Vorwurf, aggressiv zu sein, treffen und abwerten zu können, ist auch schon ein alter Hut. Halt ein lahmes Tone-Argument, das du komischerweise nur bei Feministinnen bringst.

            Man muss für einen Vorwurf ad hominem nicht wütend sein, wenn er nun mal stimmt.

          • @robin

            „Ach Christian, dass du glaubst, mich mit dem Vorwurf, aggressiv zu sein, treffen und abwerten zu können, ist auch schon ein alter Hut.“

            Das glaube ich nicht, ich glaube eher, dass du gern wütend bist. Sagst du ja auch schon im Bloguntertitel („NEUTRALITY MEANS THAT YOU DON’T REALLY CARE“).
            Für dich ist das insofern wichtig. Und wenn einer den Feminismus aus deiner Sicht angreifst, dann bist du daher auch nicht neutral, weil du eben gefühlsmäßig verbunden bist.

            Schade, dass du das nicht in sachliche Argumente umlegen kannst.

            „Halt ein lahmes Tone-Argument, das du komischerweise nur bei Feministinnen bringst.“

            Bringe ich auch bei anderen. Leider muss man es häufig gegen Feministinnen bringen.

          • Ach Gott, meinen Bloguntertitel, den hast du echt gefressen, was?

            Leider scheinst du ihn nicht verstanden zu haben. Warum in aller Welt ist für dich das Gegenteil von Neutralität Wut? Das macht doch gar keinen Sinn. Du selbst tust ja gerne so, als wärst du emotional überhaupt nicht involviert, aber bist du deswegen neutral?

            Der Spruch stammt aus einem Song, in dem es u.a. um Umweltzerstörung geht und er besagt im Grunde, dass es die Menschen, die sich für nichts interessieren (=neutral sind) das eigentliche Problem sind. Denn Leute, die still dasitzen, während um sie alles zusammen bricht, gibt es viel zu viele. Er ist damit im Song eine Aufforderung, sich zu positionieren, bevor es zu spät ist („cause the struggle goes on, even when you’re not there – blind and unaware“). Als Blogtitel ist er insofern sehr geeignet, weil in einem Blog nun mal die Meinung des Blogbetreibers dargestellt wird.
            Das man das SO gewollt fehlinterpretieren kann, damit kann ich nun wirklich nicht rechnen.

          • @robin

            „Warum in aller Welt ist für dich das Gegenteil von Neutralität Wut? Das macht doch gar keinen Sinn. “

            Warum fragst du mich das, wenn das der Weg ist, auf dem du es praktizierst? Es mag ja eine stille Wut sein, aber die scheinst du zu empfinden.

            Und deine Herleitung zum Bloguntertitel erscheint mir bei Betrachtung deines Verhaltens und deinen emotionalen Reaktionen auf nahezu alles die unwahrscheinlichere.

          • Ich finde es dennoch interessant, wie besessen du von dem Thema bist.

            Ich habe ja eine Theorie dazu. Mehrere Leute haben dir ja schon oft genug Gefühlskälte vorgeworfen – auch ich. Nach außen hin war dir das immer egal, im Gegenteil, du hast diese Gefühlskälte als „Sachlichkeit“ glorifiziert, aber tief im Innern nagt das doch an dir, oder? Vielleicht weil du weißt, dass der Vorwurf gerechtfertigt ist, und natürlich auch, weil dir bewusst ist, wie viel ein „sachlicher Diskussionsstil“ wert ist, wenn er wie bei dir auf Sophistik, rhetorischen Tricks und manipulativer Gesprächsführung gebaut ist.

            Diese Konfrontation mit deiner eigenen Gefühlskälte löste nun eine Art narzisstische Kränkung aus, die du im Folgenden immer wieder dadurch zu kompensieren versuchst, indem du meine Emotionalität abwertest (denn ich bin eben da und mache außerdem aus meiner Emotionalität keinen Hehl, also bietet sich für dich diese Projektionsfläche an). Dadurch wertest du unbewusst deine eigene Un-Emotionalität auf – weil ein Teil von dir nicht damit klar kommt, so kalt zu sein, oder du aus irgendeinem Grund diese Kälte brauchst, um dich selbst zu schützen, vor was auch immer.

            Ich finde es also durchaus nervig, von dir beständig auf meine Aggressivität angelabert zu werden (selbst, wenn ich gar nicht aggressiv bin – du liest das nämlich überall rein, das Zitat aus diesem wirklich tollen Song ist ja nur ein Beispiel), aber da dein Verhalten lediglich Projektion und Überkompensation ist, weiß ich ja, was ich davon zu halten habe.

            Vielleicht beschäftigst du dich lieber mal mit dir selber als mit mir. Das ist mit Sicherheit genauso spannend und es erspart MIR Zeit und Nerven.

          • @Robin

            Nette Theorie. Sie scheitert nur eben daran, dass ich mich kenne. Insofern kann mir dein Vorwurf der Gefühlskälte relativ egal sein. Ich bin es einfach gewohnt über Sachverhalte sachlich zu schreiben. Insofern kann ich das recht gut trennen.

            ich kann mir auch vorstellen, dass du deine Aggressivität nicht als solche wahrnimmst. Ist ja alles nur berechtigte Kritik.

            Wenn du nicht willst, dass ich mich mit deinen Äußerungen beschäfigte, warum machst du dann Kommentare, in denen du mich direkt beleidigst:

            Weil “Feministinnen haben ein männliches Gehirn” stilvoller scheint als “Feministinnen sind hässliche Lesben”. Eine Beleidigung benutzt von Leuten, die zu feige für Beleidigungen sind

            Das enthält ja wohl den doppelten Vorwurf, dass ich eigentlich Feministinnen als hässlich bezeichnen will als auch mich dies nicht traue.

            Darauf erwartest du wirklich, dass man sich nicht damit beschäftigt und dich nicht als überemotional reagierend wahrnimmt?
            Macht irgendwie keinen Sinn oder?
            Schreib doch einfach sachlich was zum Artikel, dann können wir uns darüber unterhalten und können den Rest rauslassen.

          • „Nette Theorie. Sie scheitert nur eben daran, dass ich mich kenne. “

            Wundervolle Erkenntnis. Dann muss ich offensichtlich mit Unterstellungen aus deiner Ecke nicht mehr rechnen 🙂

          • @robin

            Natürlich darfst du weiterhin mutmaßen, dass ich gefühlskalt bin und ich, dass du Inhalt und Wertung nur sehr eingeschränkt trennen kannst.

            Es muss allerdings weder dir noch mir zu Herzen gehen, wenn es nicht zutrifft.

        • Ich will mich ja nicht in euren Streit einmischen und noch egaler ist mir die unsägliche Bewertungsfunktion – aber ich stelle mal fest, dass Robin einen stillen Fan zu haben scheint, der jedes ihrer Postings sofort hochvotet, nachdem es erscheint.

          Ist mir schon neulich aufgefallen. Wer das wohl sein mag?

        • Hast du Angst vor einer Kratzorgie von Robbin?

          Ich sehe sie deshalb nicht als intelligent an, weil sie wie z.B. oben mit wüsten, haltlosen und in einem infantilen Ton vorgetragenen Unterstellungen kommt, man wolle Feministinnen beleidigen, wenn man sie als männlich bezeichnet.

          Feministinnen sind meiner Meinung nach überwiegend häßliche Lesben. Das darf man auch aussprechen. Und man darf auch darüber spekulieren, ob sie ein männlicher ausgeprägtes Gehirn haben.

          Was kann ich denn dafür, daß so gut wie jeder Feministin Sex-Appeal abgeht? Selbst bei Anne Wicorek geht mir das so. Als ich sie das erste Mal sah, fand ich die erstaunlich schön für eine Feministin. Mittlerweile sehe ich in ihrem Gesicht aber deutlich einiges an feministischer Häßlichkeit.

          Die Häßlichkeit von Feministinnen ist ja psychisch bedingt, nicht physisch.

          Vielleicht hat ja auch die Feministin Robin die Intelligenz zu sehen, daß sie sich zwar als Feministin bezeichnet, aber eben keineswegs repräsentativ für diese Ideologie ist.

          Ein wirklich intelligenter Mensch müßte dies mit größter Leichtigkeit feststellen können und seine Schlüsse daraus ziehen, statt ständig kindlich herumzuwüten.

        • @Kirk

          Die innere Psyche soll ja eine Ausprägung im Gesichtsausdruck finden. Das hab ich schon öfters gehört und auch irgendwie festgestellt.

          Geht vielleicht sogar soweit, dass wir Charaktereigenschaften daran ablesen können. Aber wohl manchmal auch täuschend.

        • @kirk
          *Ich sehe sie deshalb nicht als intelligent an, weil sie wie z.B. oben mit wüsten, haltlosen und in einem infantilen Ton vorgetragenen Unterstellungen kommt, man wolle Feministinnen beleidigen, wenn man sie als männlich bezeichnet.

          Feministinnen sind meiner Meinung nach überwiegend häßliche Lesben. Das darf man auch aussprechen. Und man darf auch darüber spekulieren, ob sie ein männlicher ausgeprägtes Gehirn haben.*

          Also stimmst du Robins haltlosen Unterstellungen zu?

        • Nein, ich stimme ihnen nicht zu, wie jeder intelligente Mensch in meinem Beitrag lesen kann. Denn der Vorwurf von Robin betraf ja nicht mich, sondern Christian und andere.

          Robin beschwert sich ja über ein angebliches Camouflage-Beleidigen. Das ist in der Tat ein haltloser Vorwurf.

          Ich betreibe kein Camouflage-Beleidigen, da ich offen ausspreche, daß ich Feministinnen vornehmlich als häßliche Lesben wahrnehme.

          Dein dümmlich-neckischer Beitrag ist eines der unzähligen Beispiele hier auf diesem Blog, die immer wieder mit überwältigender Klarheit zeigen, zu was für einem kindlich-trotzig-realitätsverleugnenden Diskursverhalten Feministinnen neigen.

          Der einzige Grund, warum ich mit dir und anderen Feministinnen „rede“ und in „Dialog trete“, ist der der Bloßstellung eines Lügensystems und von ideologischer Verblendung.

          @Petpanther

          Ja, in der Tat ist Schönheit doch psychisch bedingt. Ich wundere mich immer, wie man Schönheit häufig derart physisch-objektiv zu beurteilen meint. Heidi Klum finde ich zum Beispiel potthäßlich, weil sie eben auch eine eklige Person ist/hat. 🙂

          Und Feministinnen sieht man halt an, daß sie voller Haß sind, der in eine verquaste Ideologie gekleidet wird.

      • @ robin

        Mal davon abgesehen, dass hier ausschließlich underfuckte Jungs rumsitzen und sich überlegen, wie sie ohne allzuviel Mut Feministinnen am pösesten beleidigen können…

        Glaubst Du an eine geschlechtshormonabhängige, also biologische Prägung des Gehirns?

        Hmm..mir fällt gerade ein…Du antwortest mir ja nicht mehr…mach so, als hätte Dich ein anderer gefragt?! Geht das? Büttö!!!


    • Aber mir will einfach nicht in den Kopf, wieso man da eine geschlechtliche Grenze ziehen muss, wenn es doch anscheinend viele Frauen mit nach der Definition “männlichem” Gehirnen und ebenso viele Männer mit “weiblichem” Gehirn gibt.
      Zwar stimme ich zu, dass es gewisse Häufungen gibt, finde diese Festlegung dennoch ziemlich merkwürdig.

      Von welcher „Grenze“ und „Festlegung“ redest du? Die aus dem Online-Test, den du gemacht hast?
      Der ist in etwa so sinnvoll wie der Test „welcher Schlussmach-Typ bist du?“ aus der Brigitte oder Bravo.

      Es gibt keine Dichotomie, die sich allein aus kognitiven Fähigkeiten oder kognitiven Stilen herleiten lässt.

      Männer denken auch nicht grundsätzlich „logischer“ als Frauen. Man muss schon sehr genau auf bestimmte abgrenzbare Domänen und Fähigkeiten schauen, dann kann man durchaus Mittelwertsunterschiede evozieren (visuospatial reasoning, mathematische Abstraktion, Sprachverarbeitung).

      Es mag auch Unterschiede der kognitiven Stile geben (heuristisch vs. analytisch) oder eine unterschiedlich starke Beeinflussung durch einen emotionalen Bias (bzw. eine tendenzielle Neigung bei Frauen, auf eine emotionale, interaktionelle Ebene zu wechseln), aber diese lassen sich schlecht mit validen Tests erfassen, welche meist niedrigkomplexe Paradigmen brauchen.

      Aber letztlich gibt es, ob empirisch gestützt oder nicht, bestimmte Stereotype die sich halten können und daher folgerichtig auch geschlechtliche Konnotationen vereinen.

      Wenn ein Mann einen „eher weiblichen“ Körper hat, weiß auch jeder was gemeint ist. Ebenso wie ein „südländisches Aussehen“, was nun auch nicht meint, dass in südlichen Ländern alle gleich oder überhaupt „südlich“ aussehen.

      Begriffe verdichten nunmal. Wenn mir jemand eine weibliche Schrift attestiert, macht mich das nun nicht zur Frau.

      Feministinnen tun übrigens genau das gleiche, nur dass sie diese Verdichtungen dann halt „stereotyp männliches Verhalten“ oder „stereotyp weibliches Verhalten“ nennen.
      Weil ja nur stereotyp halt, also nicht so in echt.

      • „Wenn ein Mann einen “eher weiblichen” Körper hat, weiß auch jeder was gemeint ist.“

        Wenn ein Mann aber so wie z. B. Alexander davon spricht, er sei ein eher weiblicher Mann bzw. mit eher weiblichem Gehirn ausgestattet, weiß konkret doch wohl eher niemand, was damit gemeint sein sollte. Also ich zumindest hab keinen blassen Schimmer.

        • @ muttersheera

          Eher weiblicher Mann (in meinem Falle): nicht sonderlich sexgetrieben, weder betont einseitig sprachlich noch einseitig mathematisch begabt (war in beiden Richtung ziemlich gleich gut – so wie auch mein Zeigefinger rechts auf den Millimeter so lang ist wie mein Ringfinger, an der li. Hand genauso, desgleichen Testosteronspiegel im unteren Drittel der männlichen Norm > neben (für einen Mann) eher unterdurchschnittlichen Sexdrive sorgt das für einen weniger muskulösen, eher „knabenhaft“ schlanken Körper (bei 1,86 normal 84 kg,seit längerem eher 88) sowie feingliedrige, sehr schlanke,nicht sonderlich männliche Hände (keine Holzfällerpratzen).

        • Es soll mir wirklich nur um die rein-geistigen, weiblichen Eigenschaften und Fähigkeiten gehen, die Du bei Dir meinst intensiver wahrzunehmen verglichen mit dem Durchschnittsmann.
          Fiele Dir da was ein?

        • @ muttersheera

          Was verstehst Du denn unter „geistigen Fähigkeiten“?

          Ich sagte doch bereits, dass ich weder ein eindeutig männliches (mathematisch-technisch) noch ein eindeutig weibliches (sprachlich) Begabungsprofil habe, sondern irgendwie dazwischen liege.

          Womit gar nicht so einfach umzugehen war, weil ich lange Zeit nicht wusste, ob eine Geisteswissenschaft oder eine Naturwissenschaft zu studieren besser für mich wäre, ob z.B. Mathematik/Physik oder Geschichte/Kunstgeschichte.

          Wäre ich eindeutig weiblich disponiert gewesen, wäre es sicher geradlinig auf Kunstgeschichte/Geschichte zugelaufen, eindeutig männlich eher auf Mathe/Physik.

          So wurde es dann Medizin, weil ich dachte, hier immer noch später entscheiden zu können, ob vielleicht eher „Geschichte der Medizin“ (Geisteswissenschaft innerhalb der Medizin) oder eher Pharmakologie (reine Naturwissenschaft) meine Richtung werden könnte.

          Kein anderes Fach bietet diese Bandbreite, kam mir also entgegen, dachte ich.

          Dieses Sich-nicht-entscheiden-Können machte mich aber auch nur depressiv (sehe ich übrigens auch als eine bei Frauen häufiger anzutreffende Eigenheit an, diese Unentschiedenheit).

          Das sind doch geistige Eigenschaften.

          Dazu mein Spielverhalten (war der einzige Junge, der freiwillig ca. 1/3 seiner Spielzeit mit den Mädchen in unserem Hinterhof blieb und mit denen GERNE Mädchenspiele spielte – Hüpfspiele, Mumeln, Federball etc., während der Rest der Jungen loszog, um Geländespiele zu spielen außerhalb des Hinterhofes oder Fußball, was ich auch sehr gerne machte, war auch da hin- und hergerissen.

        • Deine „Weiblichkeit“ auf geistiger Ebene zeichnet sich also in Stichworten durch:
          kein klares Begabungsprofil, Unentschiedenheit und Depressivität aus?

          Donnerwetter.

        • Ich verstehe sehr wohl, dass sich mit Weiblichkeit nicht viel Positives verbinden lässt in unserer Kultur.
          So sind wir beide, wir Alle geprägt.

        • @ muttersheera

          *Ich verstehe sehr wohl, dass sich mit Weiblichkeit nicht viel Positives verbinden lässt in unserer Kultur.
          So sind wir beide, wir Alle geprägt.*

          Ich glaube, Du ahnst nicht einmal, wie enthüllend das, was Du hier schreibst, wirklich ist.

          Hier, in diesem Forum wirst Du keine Heilung Deiner Wunde finden (ja, nicht nur Amfortas leidet).

          Auch im Feminismus nicht.

          Du hast nicht viel Positives über Deine Weiblichkeit zu sagen, muttersheera, DU. Dein Leiden an Deiner Weiblichkeit projizierst Du auf die Gesellschaft, auf die Männer (wie viele Feministinnen).

          Das Problem liegt nicht in der Gesellschaft, nicht im Außen, es liegt in EUCH.

          Der Feminismus wird Dir nicht helfen, Dich von Deinem Leiden an Deiner Weiblichkeit zu erlösen, das kann er nicht. Er kann Dich nicht zum Mann machen, kann Dir nicht helfen, Dich von Deiner Weiblichkeit zu befreien, was Du (wie viele Feministinnen) insgeheim erstrebst.

          Ihr wollt Männer sein, wie Männer werden.

          Nicht wirklich, weil ihr nicht wisst, was es heißt, männlich zu sein, ihr habt nur Euer imaginiertes, idealisiertes, fantasiertes Bild von „freier“ Männlichkeit, als Gegenbild zu Eurer realen „gebundenen“, an „Erde“, an „Leiblichkeit“ gebundenen, an Kinder gebundenen Weiblichkeit, unter der IHR leidet, ein erschaffenes weibliches (Gegen-)Bild von Männlichkeit, das mit der realen Männlichkeit, wie Männer sie in ihren Begrenzungen erfahren, nicht viel zu tun hat, nach dessen Maßgabe ihr aber „männlich“ sein wollt – werden wollt wie Männer und könnt es nicht.

          Und weder die Männer noch irgendeine Gesellschaft können Euch dazu verhelfen!

          Darum hasst ihr gleichzeitig das idealisierte unerreichbare Männliche, müsst es in Gestalt des realen Männlichen herunterbringen, verächtlich machen, um den Fluchtpunkt Eures Selbsthasses, Eurer Selbstverachtung, weniger begehrenswert zu machen, so auf eine unheilige Weise nach Aussöhnung mit Eurer Weiblichkeit strebend: Wenn das, was mir als Gegenbild meiner Weiblichkeit erscheint, auch nur verachtenswert ist, muss ich meine Weiblichkeit nicht mehr so verachten, wie ich es tue – eine „Rechtfertigung“ Eurer Weiblichkeit ex negativo, die scheitern muss.

          Absolut toxisch.

          Tragisch das.

          Statt Eure Weiblichkeit positiv anzunehmen, in ihrem unverwechselbaren Eigenwert anzuerkennen und in ihrer Andersartigkeit gegenüber dem Männlichen wertzuschätzen.

          Selbstzerstörerisch, letzten Endes kulturzerstörend gar, monströs.

          Erlösung davon böte nur Religio.

          Aber auch das ist Euch verbaut, ist uns in unserer Kultur verbaut, unserer Kultur in ihrer gegenwärtigen Verfasstheit, die so zur Selbstzerstörung verdammt scheint.

          U.a., weil in ihr zu viele Frauen an iherer Weiblichkeit leiden und sie nur den von mir angedeuteten (selbst-)zerstörerischen Ausweg aus dieser Falle ihres Minderwertigkeitsgefühles sehen.

        • *Ich verstehe sehr wohl, dass sich mit Weiblichkeit nicht viel Positives verbinden lässt in unserer Kultur.
          So sind wir beide, wir Alle geprägt.*

          Ich glaube, Du ahnst nicht einmal, wie enthüllend das, was Du hier schreibst, wirklich ist.

          Du hast nicht viel Positives über Deine Weiblichkeit zu sagen, muttersheera, DU. Dein Leiden an Deiner Weiblichkeit projizierst Du auf die Gesellschaft, auf die Männer (wie viele Feministinnen).

          Exakt dasselbe dachte ich auch, als ich das gestern abend las.

          Der obige Satz sagt eigentlich alles, was man über Feminismus wissen muss. Muss man buchstabieren.

          Ich könnte stundenlang Positives über Frauen sagen, könnte ein ganzes Buch füllen mit Huldigungen, ohne mich zu wiederholen.

          „Sogar“ Roslin könnte das. Vielleicht würde er dabei sogar nebenbei erwähnen, dass er in einem Punkt derzeit von Tausenden von Kurdinnen krachend widerlegt wird 😉

        • „Du hast nicht viel Positives über Deine Weiblichkeit zu sagen, muttersheera, DU.“

          An Deinen Ablenkungsmanövern musst Du noch etwas feilen, Alexander, zu grobschlächtige delivery.

          Es ging hier unbestreitbar um _Deine_ Weiblichkeit. Ich wollte wissen, warum genau Du _Dein_ Hirn als Männeruntypisch-feminisiert ansiehst.

          Und was Du da anzubieten hattest, liest sich für mich nunmal leider mehr als Problem- denn als Begabungsbeschreibung.

          Warum wagst Du nicht noch einen zweiten Versuch und schilderst die Dinge, die aus Deinem selbstproklamierten, eher Frauenhirn D.A.n. erwachsen, als etwas Positives?

          Dann könntest Du vielleicht sogar beweisen, dass Weiblichkeitsstolz ohne Männerabwertung zu haben wäre (ich glaub noch nicht dran, dass das geht. Die hier zum täglichen Ritual erhobene Umkehrung dessen ist mir fortwährendes, mahnendes Beispiel).

          @david

          „Ich könnte stundenlang Positives über Frauen sagen, könnte ein ganzes Buch füllen mit Huldigungen, ohne mich zu wiederholen.“

          Weißte, was mir da auf der Zunge liegt als Erwiderung?
          Ein simples: Schwätzer!

      • Das stimmt wohl, vom „weiblichen Gehirn“ habe ich (und auch die Wissenschaft Stand heute) eine doch eher vage Vorstellung.
        Vielleicht meint er, sein Gehirn sei 10% kleiner?

        • Du meinst also, Alexander wollte uns damit an sich mitgeteilt haben, dass sein Gehirn unsystematischer arbeiten würde als das des Durchschnittsmannes?

        • @david,sheera
          Das ist die Supermegarationalisierung warum man selber nicht den plumpen Stereotypen entspricht, die man sich so für seine Bezugsgruppe vorstellt. 😀
          Vgl. auch Annes und Mirias Pochen auf ihr Männliches Gehirn.
          Wobei bei den „untypischen“ Frauen, die so unfassbar darauf stolz sind, auch immer ein winziger Hauch Misogynie mitschwingt.

          Ich persönlich stelle mir dabe immer ein Gehirn wie bei Futurama vor, nur halt mit einem kleinen Penis oder einer Vagina.
          Das macht mir immer gute Laune 🙂

        • Alberto, Du meinst, weil sie viel Hodenhormon („Testosteron“) hat, möchte sie auch den Schwingel dazu?

          Eine ganz neue Sichtweise von Freuds Theorie…..
          😉

        • … kaum, @axel. sie beneiden uns tatsächlich um unser „männliches“ gehirn. der penis ist lediglich symbolisch. so habe ich freud jedenfalls verstanden. es wäre ja allzu kindisch einen komplex wegen der fähigkeit stehend pinkeln zu können, zu entwickeln, oder etwa nicht 😉

        • @marenleinchen:
          „Vgl. auch Annes und Mirias Pochen auf ihr Männliches Gehirn.
          Wobei bei den “untypischen” Frauen, die so unfassbar darauf stolz sind, auch immer ein winziger Hauch Misogynie mitschwingt.“

          Das ist schon ein bisschen lächerlich. Ich bin im Gegenteil eher der Meinung, dass die Bezeichnungen „männlich“ und „weiblich“ für bestimmte Eigenschaften und Dispositionen im Gehirn irreführend sind. Wenn man aber bei der Definition nach Pease und Pease bleibt, ist es nun mal so, dass ich ein eher männliches Gehirn habe. Und ich wüsste nicht, wo ich das jemals wertend gesagt habe oder stolz darauf bin, warum auch.
          Allerdings kann ich z.B. auf meine mathematische Begabung (was auch eher der männlichen Seite zugeordnet wird) durchaus stolz sein bzw. dass ich damit jahrelang selbstständig ein gutes Einkommen erzielen konnte.
          Andere können hingegen besser Sprachen erlernen, was mir überhaupt nicht liegt.

          Ich sehe wirklich nicht, warum das irgendwie misogyn sein sollte! Warum wertest du weiblich per se als etwas schlechtes? Eine Frau zu sein, hat doch auch so viele schöne Seiten!

        • @miria
          *Ich bin im Gegenteil eher der Meinung, dass die Bezeichnungen “männlich” und “weiblich” für bestimmte Eigenschaften und Dispositionen im Gehirn irreführend sind.*

          Ja, da sind wir uns einig. Es war auch nicht so sehr auf dich gemünzt, insbesondere der Vorwurf der Misogynie.

          *Wenn man aber bei der Definition nach Pease und Pease bleibt, ist es nun mal so, dass ich ein eher männliches Gehirn habe.*

          Ganz vielleicht reden P. und P. aber auch Blödsinn, weil sie wissen dass Geschlechterkampf Kasse macht.

          *Ich sehe wirklich nicht, warum das irgendwie misogyn sein sollte! Warum wertest du weiblich per se als etwas schlechtes? Eine Frau zu sein, hat doch auch so viele schöne Seiten!*

          Mir ist es prinzipiell egal ob mein Hirn blau oder rosa trägt. Und ebenso wie du betrachte ich eine solche Einteilung mit erheblicher Skepsis. Meiner Erfahrung nach heißt “ weibliches Gehirn“ oftmals „superklischeeiges Weibchen das kaum in der Lage ist logisch zu denken, komplett von Emotionen beherrscht wird und keine anderen Interessen hat als Schuhe zu kaufen“, während Männer als kompetent, sachlich und rational dargestellt werden. Da gibt es nur entweder/oder.

          Das ist natürlich unheimlich sexistisch und nicht im mindesten wertfrei. Leider fallen einige Frauen einerseits auf diese künstliche Dichotomie rein indem sie meinen, diesem Klischee zu 100% entsprechen zu müssen um als richtige Frau zu gelten (Ich bin eine Frau, daher mag ich pink und bin stets irrational etc.), während andere Frauen diese Art von Weiblichkeit (!) verständlicherweise von sich weisen. Da passiert es natürlich schnell, Weiblichkeit komplett für sich abzuwerten, weil die Peasesche/Barthsche Weiblichkeit so omnipräsent ist.
          Das sind dann Frauen, die sich tatsächlich was drauf einbilden keine weiblichen Freunde zu haben, kein Interesse an Mädchenkram zu haben und Frauen insgesamt für dumme Hühner halten, weil Weiblichkeit für sie eben ausschließlich mit diesen Dingen verknüpft ist.
          Und das halte ich für misogyn.

          Ich wollte dir da aber keinesfalls zunahe treten, sorry dafür.

        • @marenleinchen:

          Da du mich direkt im Zusammenhang erwähnt hast, hatte ich das natürlich auf mich bezogen. Danke für die Klarstellung. Ich glaube inhaltlich sind wir gar nicht so weit voneinander entfernt.

        • @Miria: Maren hat da was falsch verstanden, wenn sie schreibt, „Leider fallen einige Frauen einerseits auf diese künstliche Dichotomie rein indem sie meinen, diesem Klischee zu 100% entsprechen zu müssen um als richtige Frau zu gelten“, insbesondere wenn das Klischee „Ich bin eine Frau, daher mag ich pink und bin stets irrational etc.“ ist.
          In der Regel mögen Männer „richtige“ Frauen, die wissen, dass sie eine Frau sind. Männern ist es relativ egal, ob Frauen pink mögen. Aber Frauen, die stets irrational sind, gehen jedem Mann früher oder später enorm auf den Geist. Idealerweise hören Frauen auf, irrational zu sein, weil sie einsehen, dass sie das waren (wenn sie es waren).

          Das gilt übrigens für Männer genauso. Und Männer würden sich sicher auch nicht als „superklischeeiges Weibchen das kaum in der Lage ist logisch zu denken, komplett von Emotionen beherrscht wird und keine anderen Interessen hat als Schuhe zu kaufen“ bezeichnen wollen (lassen), auch wenn das zutrifft.

          Der einzige Unterschied ist, dass Maren sich hier als superklischeeiges Weibchen darstellt, das kaum in der Lage ist logisch zu denken, komplett von Emotionen beherrscht wird und keine anderen Interessen hat als Schuhe zu kaufen [oder eher dämlichen Quatsch zu schreiben], während, wenn ein Mann das täte, ihn sofort alle für einen Vollidioten hielten und ihn keiner mehr ernst nehmen würde.

          Das ist so eines der zentralen Probleme vieler feministischer Frauen: Fordern, wie Männer behandelt zu werden, aber dann beschweren, wenn einem alle sagen, man sei dumm.

          Ich stelle mal einen ganz einfachen Vergleich an: Was ist „schlimmer“ zu hören:

          (a) Hast Du Deine Tage oder was?
          (b) Boah, was bist Du denn heute für ein widerliches Arschloch?

          (b) wäre nämlich das, was man als Mann zu hören bekommt. Ist das jetzt wirklich so schlimm sexistisch, dass man Frauen ihre Widerlichkeiten eher verzeiht? Wollen Feministinnen wirklich gerne als die Arschlöcher bezeichnet werden, die sie sind, wenn sie so sind, dass man sie fragt, ob sie „ihre Tage haben“? Ehrlich jetzt?

    • @ breakpoint

      Wären sie wirklich männlich und nicht nur vermännlicht gebe es den inneren Konflikt für sie ja gar nicht, den sie mittels ihrer garstigen Ideologie zu lösen versuchen.

      Zwei Seelen in einer Brust ist eine zuviel, auch wenn man zwei Brüste hat.

      😉

    • ät Aka Anne:

      Sind Männer wirklich „rationaler“? Vielleicht in bezug auf Technik- oder Physikbegeisterung. Aber allgemein? Mh.
      Ich denke, wir Männer suchen uns gerne eine symbolische Gruppe, häufig mit ideologischem Kitt, wie Salafisten, Neonazis, Punks, Autonome, Antifa,…
      Das heißt, wir lieben radikale Ideologien mehr als Frauen das tun.

      Nachvollziehbar, daß Frauen mit „männlichen“ Eigenschaften ebenso Freund- und Feindgruppen bilden und sich mystischen Blödsinn über den Zustand der Welt ausdenken.

      • @ Axel

        Auch Männer können sehr irrational sein, wie umgekehrt Frauen rational.

        Alles in allem aber sind Männer rationaler…die Tendenz zu magischem Denken inklusive der Hingezogenheit zu esoterischem Klimbim ist bei Frauen wesentlich ausgeprägter.

        • „Männer dürften genau so religiös sein, wie Frauen.“

          Sind sie nicht.
          Schon im Mittelalter war es Aufgabe besonders des Jesuitenordens, die Männer über Indoktrination ihrer Frauen zu missionieren.

          WENN Männer allerdings religiös sind, dann u.U. mit weitaus mehr Radikalität, als Frauen.

        • @ Adrian

          *Männer dürften genau so religiös sein, wie Frauen.*

          Dem widerspricht die Empirie: Frauen sind – Gott sei Dank – das religiösere Geschlecht, kulturübergreifend.

        • @ Carnofis

          *Sind sie nicht.
          Schon im Mittelalter war es Aufgabe besonders des Jesuitenordens, die Männer über Indoktrination ihrer Frauen zu missionieren.*

          Was für ein Blödsinn.

        • A. „Schon im Mittelalter war es Aufgabe besonders des Jesuitenordens, die Männer über Indoktrination ihrer Frauen zu missionieren.“

          B. „Dem widerspricht die Empirie: Frauen sind – Gott sei Dank – das religiösere Geschlecht, kulturübergreifend.“

          C. „Was für ein Blödsinn.“

          Müsste C. nach B. nicht „raffiniert und funktioniert“ sein?

        • @ only – me

          Nur zur Basisinformation:

          Der Blödsinn beginnt schon damit, dass der Jesuitenorden kein mittelalterlicher, sondern ein neuzeitlicher Orden ist.

          Er geht weiter damit, dass er sich alsElitenbekehrungsanstalt verstand, der MÄNNLICHEN Eliten (Jungenbildung, Kollegien, Universitäten).

          Aber ich bin nicht hier, um zu missionieren oder auch nur um die Pisaergebnisse in Sachen kulturgeschichtlicher Bildung anzuheben.

        • @roslin,

          Dann wurzelt der „Blödsinn“ im Wort „Jesuiten“, oder? Wenn Carnofis hingegen gesagt hätte: „Missionare hatten schon immer schwerpunktmäßig die Frauen im Fadenkreuz“, was seinem Argument keinen Abbruch getan hätte, wäre es kein Blödsinn?

          Ging es bei Pisa nicht um Verständnis und Fähigkeit statt um Faktenwissen?

        • @ only-me

          Wenn die Katholische Kirche versuchte, Männer mittels Frauen zu bekehren, würde sie Frauen zu Priesterinnen weihen.

          GENAU DAS TUT SIE NICHT.

          Das beste Mittel, um Männer aus der Kirche zu treiben.

          Frauen folgen eher Männern, instinkthaft.

          Männer kaum Frauen, ebenso instinkthaft.

          Nicht mal Frauen folgen Frauen.

          Die Kirche (darin Gott folgend) kennt ihre Pappenheimer.

        • „Der Blödsinn beginnt schon damit, dass der Jesuitenorden kein mittelalterlicher, sondern ein neuzeitlicher Orden ist.“

          OK, Schlamigkeit von mir. Historisch unkorrekt definiere ich mit „Mittelalter“ alles vor der französischen Revolution.
          Der Orden wurde – soweit ich mich entsinne – etwa 1530 gegründet, also hinreichend weit weg von heute.

          Die Jesuiten verstanden sich selbst als Intelligenzija der katholischen Kirche und entsandten ihre hochgebildeten Vertreter gern und oft an die Höfe der Entscheidungsträger. Mit dem Pöbel hatten sie wenig am Hut.
          An den Fürstenhöfen haben sie sehr wohl als Berater und/oder Erzieher Einfluss auf politische Entscheidungen auf dem Umweg über die Ehefrauen der Fürsten genommen, wenn der Chef selbst unwillig war. Belege hab ich jetzt keine, kann aber versichern, dass dem so war.

          „Frauen folgen eher Männern, instinkthaft.“

          Aaah, jetzt versteh ich, warum sonntags immer so viele Männer in der Kirche sitzen 😉 .

          Es scheint doch wohl eher anders herum zu sein. Schon im Mittelalter hat der Klerus gejammert, dass sonntags die Männer ihre Frauen in der Kirche ablieferten und selbst zum Wirtshaus abbogen.

        • ät ratloser:
          Auf Wiki verglich mal einer Gender mit „Klangschalentherapie“ und „Walgesangheilung“.
          Herrlich! Heilung durch normalerweise nicht hörbare Wallaute, die erst durch (männliche) Technik wahrnehmbar werden.

          Ich vermute, Männer sind dann ideologisch oder „mystisch“ orientiert, wenn was Konkretes wie Machtpositionen oder Kohle (Priester, Fördermittelchen, Guru) damit verbunden ist.
          Frauen machen den Tralala auch so zur Unterhaltung. Oder zum „Wohlbefinden“.

        • @ Carnofis

          Die Jesuiten nahmen vor allem Einfluss auf die Fürsten selbst, oft von ihnen erzogene Schüler > Elitenmission, im Gegensatz zur Volksmission der Kapuziner/Franziskaner.

          Ignatius war Offizier, einer von der knallharten spanischen Sorte und blieb dieser Mentalität ein Leben lang verhaftet, die er auch seinem Orden aufprägte (eine Militärorganisation, die Elitetruppe des Papstes, wenn’s nicht so blasphemisch wäre: seine Waffen-SS oder seine Sondertruppen des NKWD).

          Die Jesuiten sind leider in den 60’ern z.T. ein wenig allzu stark links verlottert und versifft, haben darum innerhalb der Kirche an Glanz und Ansehen verloren.

          Weil Ignatius von einer Kanonenkugel schwer am Bein verwundet worden war, wandte er sich auf seinem langen, quälenden Genesungslager dem Glauben zu. Außerdem war er danach so behindert, dass er seine Militärkarriere aufgeben musste, er wurde Priester und Ordensgründer, hatte mit Frauen wenig am Hut (Jesuiten haben keinen weiblichen Zweig – gibt keine Jesuitinnen, kein Zufall, Benediktinerinnen, Franziskanerinnen etc., all das gibt’s).

          Natürlich sitzen mehr Frauen in der Kirche als Männer, denn das Frauen natürlich religiöser sind alsMänner, hatten wir ja bereits festgestellt.

          Auch im Islam, im Judentum, im Hinduismus etc. sind Frauen die gläubigeren, ein Taltent der Frauen,das ich sehr positiv werte.

          Nur sitzen in frauengeführten Religionsgemeinschaften noch sehr viel weniger Männer im Gotteshaus > baldiges Ende der Existenz in Sicht.

          Erleben z.B. die „modernen“ Protestanten.

          Für mich übrigens ein Dekadenzsymptom, diese Situation.

          (ausgelöst durch verunsicherte Männer, auf die Frauen reagieren, indem sie stark spielen/spielen MÜSSEN, eben weil Männer schwächeln, fühlen sich dabei gar nicht wohl, im Schnitt).

          Deshalb auch gibt es keine matriarchalen Weltreligionen, OBWOHL Frauen den größten Teil der „Kundinnen“ stellen.

          Frauengeführte Religionen bekämen den Hintern nicht hoch, würden niemanden mitreißen, niemanden begeistern, würden sich à la longue nicht behaupten, denn es fehlte ihnen bald das kämpferische, das MÄNNLICHE Element, das missionarische, das aggressive, das expansiv-dynamische.

          Sie würden überrollt von männlicheren, männergeführten Religionen.

          Darum gibt es keine matriarchalten Weltreligionen, so wenig wie es matriarchale Weltreiche oder auch nur Hochkulturen gibt.

          Das zu schaffen gehört nicht zum Portfolio weiblicher Begabungen.

          Übrigens, auch einer der Gründe, warum die Protestantischen Kirchen in Europa noch schneller schrumpfen als die Katholische Kirche, WEIL NICHT MAL FRAUEN VON FRAUEN GEFÜHRT WERDEN WOLLEN, im Schnitt.

          Und weltweit schrumpfen diese modernen Protestanten erst recht.

          Im Gegensatz zu ihren fundamentalistischen Bruderkirchen oder der Katholischen.

    • Aber sollte man von “männlicheren” Gehirnen nicht etwas mehr Rationalität und Sachlichkeit erwarten dürfen?

      Guck dir einen beliebigen „Failed State“ an: ein Männliches Gehirn an sich mag im Schnitt die stärkere Veranlagung haben, sich für rationalie und sachlinge Dinge zu begeistern, es tut aber das, was funktioniert. Ohne die passende Umgebung (spieltheoretisch formuliert: non-zero-sum-games) in der Rationalität und Sachlichkeit Gewinne ermöglichen, fällt die Rationalität weg, und es bleibt das stärkere Dominanzverhalten, was bessere Gewinne (in zero-sum-games) erzielt.

      Übertragen auf den realexistierenden Feminismus á la Scharzer, Mädchenmannschaft: die Gesellschaft wird relativ klar als Zero-Sum-Game gesehen (‚Priviligiert‘ ist eine Gruppe im vergleich zur anderen, nicht zu einem nullpunkt), in der fixe güter Verteilt werden müssen (vorstandsposten, z.B.) anstatt neue güter geschaffen werden (eigene firma gründen).

      Zynisch gesagt: Feministen sind so männlich, dass sie im Geschlechterkrieg die Warlord-strategie fahren.

        • Naja, geht. Pinker interessiert sich ja für Gewalt (oder ändert sich das? habs noch nicht ganz durch), und so nervig die Feministen sind, abgesehen von den üblichen spinnern die jede Bewegung hat (Valerie Solanas, z.B.) tendieren die ja eher zu Gewaltphantasien als zu tatsächlicher Gewalt.

          Dass jemand in einem entsprechenden Umfeld seine Strategie wechselt würde ich jetzt auch nicht direkt als zivilisatorischen Rückschritt werten, dass kann ja minütlich wechseln: In der Gehaltsverhandlung bin ich im Zero-Sum-Game, fünf minuten später bei der Stundenplanung wieder in einem Non-Zero-Sum-Game (wenn ich spät kommen kann und die anderen früh ist das für beide ein Gewinn).

          Es scheint mir weniger nach Rückschritt, sondern nach verpasstem Fortschritt: es wird übersehen, dass für viele Paare die „klassische Familie“ Non-Zero ist, weil arbeit eben nicht für jeden „geile Karriere“ heist, und sie so minimiert werden kann.

        • ät keppla:

          Gewalt ist klar, aber mir ging es bei dem Gedanken um Macht und Ressourcenzugang.
          Wenn Ressourcen hin zu frau verschoben werden, ist das von außen betrachtet eine Nullsumme.

          Ressourcen sind aber auch Investitionen. Wenn zu viele davon in Händen landen, die keinen Mehrwert produzieren, sind wir weg von der Nullsumme. Dann ist Verlust angesagt.

        • Ich bezog mich auf Gewalt, weil du dich auf Pinker bezogst. Und wie ich den verstanden habe, sagte er, dass der Zivilisatorische Fortschritt des Gewaltverzichts stark mit Non-Zero-Wahrnehmung zu tun hat, ich hab ihn aber nicht so verstanden, dass

          Verlust und Gewinn sind übrigens Spieltheoretisch was ganz anderes als Zero/Non-Zerosumgame.

          Ein Spiel, bei dem es darum geht, auf zwei Spieler 10€ zu verteilen, so dass einer mindestens 3 und höchstens 7 hat, ist ein Zero-Sum-Game, auch wenn beide einen Gewinn machen.

          Ein Spiel, bei dem es darum geht, dass zwei Spieler 10€ verlieren, abzüglich zwei Euro pro Euro, den der andere Spieler Zahlt, ist ein Non-Zero-Sum-Game, auch wenn beide einen Verlust machen.

          Die Summe der Auszahlungen muss bei einem Zero-Sum-Gane unabhängig von den Strategien die gleiche bleiben, sie darf aber positiv oder negativ sein, Zero afaik nur deshalb, weil’s eine ’normalform‘ ist.

        • ät keppla:

          Ah so. Habe Steve so verstanden, daß bei Nullsummen nur die Außenperspektive zählt.
          Im System kann sehr wohl einer verlieren, zB wenn ein kleiner Fürst vom Nachbarn erobert wird; oder ein Mann einen Job nicht kriegt, weil unbedingt eine Frau gesucht wird/werden soll.

      • Hab ne ganze Zeit drüber nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass dann erst „rational“ definiert werden müsste.

        Männer und Frauen haben augenscheinlich(!) eine unterschiedliche Herangehensweise, Probleme zu lösen.

        Und in Extremsituationen stehen ihnen für schnelle Entscheidungen vielleicht häufiger Emotionen im Wege, als Männern.
        Das ist KEINE Abqualifizierung, sondern eine wertfreie These.

      • @Leinchen

        Sie sind es im Sinne von extern und Wahrnehmung von Versntwortung und Herausforderung in diese Richtung. Die meisten Frauen faken hier in geraezu barocker und eigentlich auch peinlicher Weise.

        Beim gamergate kann man das in einem lokalem Kosmos fast studieren.

        Frauen sind intern fixiert. Und wundern sich das Männer es nicht sind.

        Eogentlich eine zweckmäßige gute komplementäre Aufteilumg von jeweils besseren Skills.

        • @albert

          In einem sozialen Zusammenhang ( Familie, Gruppe, Stamm, Gesellschaft, … , Firma, …) ist ihr Blick nach innen gerichtet. Mit der Annahme, dass alles zur Verfügung steht, was frau so braucht ( Strom aus der Steckdose etc.), ohne wirkluch due Verbindung herzustellen wieviel es braucht damit es so behaglich ist. Da passt auch kein Wettbewerb hinein. Und sie sind da dann autoritär und totalitär. Ihr Reich. Kein gesamtgesellschaftliches abdtrakt soziales Denken. Nur lokal. Konkret. Egoistisch. Östrogen.

          Männer sind fast invers dazu. Deshalb geht’s auch nicht so gut mit dem Hausmann. Und wenn dann auf ihre externe Art. Extern heißt, dad notwendige von außen herbeizuschaffen, in Wettbewerb treten, Selbst- und Mitverantwortung, auch gesellschaftlich abstrakt, sich verwenden für, Disponibilität, Opfern für das ganze, Ehre, Demut, … etc. Eben das was die Zivilisation um darin intern 🙂 zu leben aufbaut und am Leben hält. Suchen erfinden, spielen, Business, … etc.

          Extern macht intern möglich. Eine dekadente Gesellschaft, die sich dem entfremdet hat, d.h. dem weiblichen internen narzisstischem Impuls nachgibt und extern verdrängt oder nicht mehr wertschätzt, wird gefressen oder stirbt.

          Roslin redet viel drüber. Er liegt richtig.

        • … hatte vergessen … zu extern passt Testosteron. Die dazu notwendige Aggressivität und Selbstverleugnung, aber auch das soziale brüderlich gesamtgesellschaftlich einende. Auf lokalem Level ist es für dir Familie sorgen.

        • Noch ein Gedanke dazu.

          Extern vs intern. Kapitalismus/Freiheit vs Marxismus/versorgt(nur bei genügend extern 🙂 ) aber unfrei. Wettbewerb vs Quoten.

          Heute gesammter Sozialstaat ist von Frsuen als intern wahrgenommen. Daher dtreben nach totalitär marxistische Beherrschung durch die Frau. Feminismus der bessergestellten „sorgenden“. Mit Einforderung der Selbstaufopferung von Männern. Entmenschlichende Regression in die Steinzeit. Frei flottierender weiblich entgrenzter Narzissmus. Fabulierender Kreationismus. Mythologien. Utopismus und Realitätsflucht. Schwache Männer mit geborgter Autorität (Pseudoalphas, Manginas). Korruption. Kultureller Trivialmob.

        • @ Albert

          Extern versus intern: Sehe ich ähnlich wie Petpanther.

          Frauen sind eher auf den Binnenraum ihres Nestes fixiert und dessen Erfordernisse hin optimiert, eher binnenfamilienbezogen, relational in engen, persönlichen Beziehungen/Kleingruppen > binnenorientiert, intern.

          Männer sind eher darauf optimiert, den Binnenraum des Nestes nach außen abzuschirmen, zu verteidigen und in Konkurrenz/-kampf die Ressourcen heranzuschaffen, dieses Nest und seine Bewohner zu versorgen und zu schützen.

          Sie sind auf die „Außenrepräsentanz“ des Nestes hin optimiert, also relational eher auf lockerer gefügte, dafür größere Gruppen, innerhalb derer sie dann in der Regel erfolgreicher als Frauen organisieren, Hierarchien aufbauen, ihre eigenen Karrieen planen etc.

          Die externe Orientierung der Männer erlaubt(e) die interne der Frauen und umgekehrt.

          Dieses Zusammenspiel funktioniert aus vielerlei Gründen nicht mehr.

          Insbesondere ist die innere Domäne der Frau implodiert und die des westlichen Mannes „explodiert“ (1. WK und die Folgen).

          So haben wir im Westen verunsicherte, schwache Männer und verunsicherte, schwache Frauen.

          Die einen haben ihr Außen verloren, trauen sich nichts mehr zu, ergehen sich in Schuldbewältigungs-und Selbstgeißelungsorgien, wollen nicht mehr Täter sein, die anderen schwelgen in ihrem Opfertum, wollen das ganze „Außen“ zu ihrem“Innen“ machen, fordern so ein umfassend nach Versorgung schreiendes Opfertum ein, können immer noch nicht Täter sein und geben dafür den Männern die Schuld (Frauenbewegung kündigt seit Jahrzehnten den Walkürenritt an und heraus kommt regelmäßig ein Kinderkarrussell mit Holzponys, das die Männer auch noch selber drehen müssen, damit sich überhaupt etwas bewegt).

        • Diese Trennung in Binnenoptimierung (eher bei Frauen) und Außenoptimierung (eher bei Männern) geht sehr tief.

          Bis in ethische Vorstellungen hinein.

          Z.B. Frauen sind eher verteilungsgerecht (funktioniert in engen Kleintruppen emotional hochgradig miteinander vnetzter Gruppen sehr gut, z. B. innerhalb einer Familie, deren Mitglieder sich lieben/schätzen/intim persönlich kennen)

          Männer sind eher leistungsgerecht (funktioniert in großer lockerer gefügten Entitäten mit vielen, weniger eng verbunden Mitgliedern/Organisationsformen sehr gut, macht Volkswirtschaften/Staaten/Städte/Unternehmen etc. erfolgreich.

          Wollte man das Leistungsprinzip auf die Familie übertragen, zerstörte man sie.

          Will man das Prinzip umfassender Verteilungsgerechtigkeit auf Großorganisationen übertragen (und das will man – planwirtschaftliche „Quotengerechtigkeit“ ist Ausdruck davon, Ausdruck einer toxischen Verweiblichung der westlichen Gesellschaft, nur ein Symptom von vielen für diese toxische „Östrogenvergiftung“), so zerstört man deren Effizienz-/Erfolgs-/Selbstbehauptungsfähigkeit, ihre Wettbewerbsfähigkeit (Wettbewerb: auch etwas, das Frauen im Schnitt eher meiden, Männer eher suchen, Wettbewerb aber wird heute eher dämonisiert, obwohl er NOTwendig ist, um das Verrotten und Versotten von Großorganisationen zu verhindern,während er auf die Familie angewandt wiederum toxisch wäre).

        • Vielen Dank für die Erläuterung @petphanter und geistreichen, sowie unterhaltsamen Anmerkung, @Alexander.

          Wie Ihr Euch denken könnte teile ich Euer Auffassung. Die intrinistische Tendenz der Frau, ist für mich jedoch kein primäres Charaktermerkmal, sondern Folge der weiblichen Versorgungsmentalität.

          Die feministischen Bemühung die weibliche Versorgung zu verstaatlichen sind unübersehbar. Die damit verbundene Aushöhlung unserer Leistungsgesellschaft, Zerstörung des familiären Zusammenhalts und unserer christlich abendländischen Gesellschaft werden dabei komplett ausgeblendet. PC verbietet sogar dies überhaupt anzusprechen, geschweige denn, darüber zu diskutieren.

          • @albert

            „Die feministischen Bemühung die weibliche Versorgung zu verstaatlichen sind unübersehbar. Die damit verbundene Aushöhlung unserer Leistungsgesellschaft, Zerstörung des familiären Zusammenhalts und unserer christlich abendländischen Gesellschaft werden dabei komplett ausgeblendet“

            Wo siehst du die denn? Der Staat hält sich ja da durchaus zurück, wenn man keinen Unterhalt bekommt, dann ist man in den Sozialhilfebereichen. Und die „stärkung des familiären Zusammenhalts“ von konservativer Seite besteht ja auch üblicherweise darin, unterhaltspflichten, die meist Männer treffen, zu verstärken. Das einseitige Abschieben der diesbezüglichen Belastungen auf „feministische Bemühungen“ geht da eher an der Sache vorbei.
            Unsere Gesellschaft wird allerdings auch – zurecht – immer weniger christlich. der anteil derer, die zwar in Kirchen, aber nicht gläubig im tieferen Sinne sind, steigt.

        • Die Meinung Alexanders zur grundsätzlichen Ausrichtung der Frauen nach innen zu ihrem näheren persönlichen Umfeld – um den Begriff „Haushalt“ zu vermeiden – und der Männer nach außen zur Fremde teile ich, weil sie meinen Beobachtungen entspricht.
          Man hört viel Geschrei, Frauen würden sich sozial und umweltpolitisch viel mehr engagieren, als Männer, um deren kaputtgespielte Welt wieder zu reparieren. Tatsächlich ist es ziemlich schwer, Frauen zu Engagement für etwas Abstraktes, wie „die Gesellschaft“ zu bewegen. Geht es aber um ein Straßenfest, sind sie sofort mit Feuereifer dabei.
          Was mich an Alexanders Thesen aber stört, ist doch der unterschwellige Stolz und das plakative Übertreiben.

          Tatsache ist, dass wir in keiner der Welten leben, die die Radikalfeministinnen zeichnen, weder in einer Welt der „Rape Culture“, noch in einer Welt, in der massenhaft Frauen die Karriereleiter erklimmen wollen, während ebenso massenhaft Männer ihnen die Sprossen ansägen.

          Mir scheint kaum bestreitbar zu sein, dass wir – gemeinsam – eine neue Gesellschaftsstruktur definieren müssen. Frauen haben ein grundgesetzliches (und moralisches) Recht, bei gleicher Ausbildung die gleichen beruflichen Chancen wahrnehmen zu dürfen, wie Männer. Dass sie auf dieses Recht zu verzichten hätten, weil sie biologisch zum Kinderkriegen eingerichtet sind, kann nicht wirklich ein Argument gegen das Gleichheitsgebot sein. Soweit gehe ich sogar noch mit den Feministinnen konform.
          Allerdings haben sich Frauen dann auch den gleichen Pflichten auszusetzen, und da hapert’s politisch, rechtlich und moralisch noch enorm.
          Im Moment scheint das Interesse der relevanten Feministinnen wohl eher dorthin zu gehen, die Schokolade vom Kuchen zu fressen und von den anderen zu erwarten, sich ohne zu murren, mit dem trockenen Boden zufrieden zu geben.

  3. Boah, daß sich jemand traut, so ne Studie durchzuführen, und daß die auch noch veröffentlicht wird!?
    Die Autoren kommen aus Schweden, dem Genderland…

    Birgit Kelle hat in ihrem Buch eine interessante Studie zum Berufswunsch von jungen Frauen zitiert, nach der doch erstaunlich viele Mädels dem Hausfrauensein gar nicht so abgeneigt sind, wie man denkt.

    http://frau2000plus.net/wp-content/uploads/2011/12/Studie-MMM-Europe-_Was-M%C3%BCttern-in-Europa-wichtig-ist_Deutsche-%C3%9Cbersetzung_weboptimierte-Version.pdf

    Daß diese MMM-Studie weitgehend unbekannt sein dürfte, liegt daran, daß die Hauptstrommedien sie vertuschen; ganz im Gegensatz zur EU-Studie vom Frühjahr, wo eindeutig und wissnschaftlich unwiderlegbar nachgewiesen wurde, daß fast alle Frauen in Europa sexuel belästigt und mißbraucht werden.

    Ich schätze, auch dieser von Evochris ausgegrabenen Studie wird ein ähnliches Schicksal wie MMM beschieden sein.

  4. „and yet only a minority of women in modern societies self-identify as feminists.“

    Dennoich teilen fast alle Frauen den Standpunkt, dass Frauen mehr wert sind als Männer und besser zu behandeln wären. Diesen Standpunkt teilen auch viel Männer – zumeist unbewusst. Feminismus ist die Bevorzugung und Privilegierung von Frauen. Ich sehe jetzt nicht, dass das eine Minderheitenmeinung wäre.

    • So ist es.
      Wer’s überprüfen will: Versuch mal, dein Auto im Beisein einer Frau auf einen Frauenparkplatz zu stellen.
      Hei, werden da die weiblichen Privilegien mit Zähnen und Klauen verteidigt… und Weiber werden zu Hyänen

    • ät Adrian:

      Na ja, mehr wert. In mittelaterlichen Burgen gab es für die Mädels geheizte Kemenaten.
      Die Frauen tragen halt die Kinder aus. Da lohnt sich ein Verhätscheln schon.
      Ansonsten regierte im Mittelalter das „dunkle Patriarchat“!

      • „Die Frauen tragen halt die Kinder aus. Da lohnt sich ein Verhätscheln schon.“

        Damals war ja auch noch klar wieso Frauen
        auf der Welt sind:

        Visually please men.

        And bear children.

        Everything else women do is commentary.

        Heute haben sie fast keine Kinder
        mehr und meinen ich würde darauf
        warten, dass sie mir die Welt
        erklären.

        • ät Rote Pille:

          Laut Quarks&Co sind berufstätige Frauen zu 50% in Teilzeit (Männer 90%). Vermute also, daß diese 50% wenigstens noch ein Blag zu Hause haben.

          Das Problem sind unsere hypermännlichen Gendas hier wie Alice Schwarzgeld. Die versauen den ganzen Ruf.

          Dafür hätten sie auf der Ritterburg schön in den saukalten Männergemächern mit Mauerklo („Scheiß-Loch“) versauern dürfen.

    • Feminismus ist keine Minderheitenmeinung, auch wenn das vor allem im linken Maskulismus immer wieder sehr gern als Argument benutzt um nicht die ganz unangenehmen Schlüsse ziehen zu müssen.

      Wäre Feminismus nur eine absolute Minderheitenmeinung müsste man wie bei einer Verschwörungstheorie behaupten, dass diese kleine Gruppe es geschafft hat über die letzten drei Jahrzehnte alle Frauen so stark zu manipulieren, dass sie nicht mehr für das stimmen oder sogar persönlich stehen, was sie eigentlich für richtig halten sollten. Das ist schon fast auf der gleichen Stufe wie Chemtrails.

      Viel wichtiger wäre es eben solche Haltungen aufzugeben und nicht bereits mit Denkverboten zu beginnen; es gibt bei feministischen Vorlagen breite Unterstützung durch das ganze Volk; die Gesetze und Rechte sind nicht so, weil sie von einer verschwörerischen Minderheit erzeugt und dann mit Manipulation durchgedrückt worden sind.

      • ät toxic:

        Na ja, „Minderheit“ sagt ja nichts über die absolute Größe der Gruppe aus. Und auch nichts darüber, wie mächtig die Minderheit ist.

        Ich denke, die Genderspinner machen in der wohlhabenden und gebildeten Schicht etwa 20% aus. Als kritische Masse ist das mehr als ausreichend.
        Darüberhinaus streben diese 20% Ideologen und Machtmotivierten mit Vorliebe in Öffentliche Verwaltung, Universität, Politik und Meinungsindustrie.

        Im Gegensatz zu konservativeren Akademikern, die eher in die richtige Industrie und Wissenschaft gehen.

        Daher haben die Gendas eine unverhältensmäßig große Macht.

        Neu ist das nicht: Bis ins 19.Jh. hatte der europäische Adel (1% von gesamt) ebenfalls als Minderheit die meiste Macht.

      • ät Axle

        Find toxic liegt ziemlich richtig.

        Gender ist ein wilkürliches Herrschaftsinstrument, weil es so gebraucht wird das sich alles unterordnen muss. Geht nicht um Equality etc.

        Der Adelsvergleich ist nur insofern passend als das zu viele Leut dem auf den Leim gehen oder selbst benutzen.

        • ät Petp:

          Beim Herrschaftsargument stimmen wir ja alle drei überein.
          Aber die Genderologen in der Hochschule und Gesellschaft sind doch ne (große) Minderheit?
          In der Politik vielleicht nicht mehr so ganz. Das liegt aber eher daran, daß sogar CDUler mittlerweile den erzwungenen Kotau machen.
          Menschen sind halt Rudeltiere.

  5. Mal ein Gedanke:

    Vielleicht ist das Provokative an der in Christians Beitrag aufgeführten Hypothese der maskulinisierten Frauen-Hirne als Feminismusprädisposition gerade, dass sie eine strikte Unterscheidung des Männlichen vom Weiblichen ja eigentlich bestreitet.

    Vielleicht kämpfen Feministinnen – z.B. via Gendermainstreaming – gegen eine Klarheit, der sie selber eigentlich zutiefst bedürfen…siehe das pauschalisierend derogative Reden über „das“ Männliche…in Abgrenzung zum eigenen Weiblichen.

    Vielleicht sind die Abwertung des Männlichen (und auch des Weiblichen!) durch die Feministinnen dem nagenden Gefühl eigener Uneindeutigkeit, „Unpassendheit“ geschuldet?

    Wirklich miteinander zu vereinbaren sind die moralisierende Abwertung „des“ Männlichen und die Phantasie des absolut Diffusen…Konstruierbaren der Geschlechter für mich nämlich nicht.

    • @ratloser

      M.E. hat das mit ziemlich großer Sicherheit etwas damit zu tun.

      Eine Persönlichkeitsinstabilität mit der sie externalisierend umgehen, d.h. auf andere projezieren und diese dann damit nötigen.

      U.a. ist das immer auch eine Gewaltform gegen andere. Und die die damit belegt werden, die so dämonisierten Männer und vor allen Dingen Buben, erleben dann auch eine schuldbeladene Selbstentfremdung, einen von außen nach innen dringenden Selbsthass.

      Entspringen tut dies vermutlich tatsächlich aus der feministischen Doktrin, die ja Selbstbequemlichkeit stützt und es bei vielen Frauen offenbar verhindert mit ihren narzisstischen Impulsen (ggf. angeboren mit evolutionärer Rechtfertigung) zurechtzukommen.

      Hier wurden Stöpsel gezogen. Die ganze feministische „Theory“ (besser wohl Religion) mit dem Bogeyman, oder religiös-mythisch dem Satan, Patriarchie. Das erlaubt dann diese Projektion bzw. externalisierende Dehumanisierung des anderen Geschlechts.

    • @ ratloser

      *Vielleicht sind die Abwertung des Männlichen (und auch des Weiblichen!) durch die Feministinnen dem nagenden Gefühl eigener Uneindeutigkeit, “Unpassendheit” geschuldet?*

      Denke ich auch: eine Ideologie der Misfits (der Nicht-Passenden, die sich nicht zugehörig fühlen, der seelisch Heimatlosen), darum eine des Ressentiments, die das „Normale“ aufzulösen suchen, um, wenn alle heimatlos geworden sind, sich, so hoffen sie wohl, sich endlich weniger heimatlos zu fühlen.

      Wenn alle ver-rückt werden, sind die Ver-rückten normal, so die Hoffnung.

        • @ ratloser

          *Ich denke, dass ähnliche Dynamiken eine Rolle spielen…*

          Nicht nur,hat auch biologisch-rassische Gründe: Der IQ von Mulatten ist höher als der von Schwarzafrikanern ohne weiße Vorfahren (im Schnitt, d.h.also nicht, dass es keine hochintelligenten Schwarzafikaner geben kann – gibt nur weniger daovn je Mengeneinheit als unter Mulatten oder gar Weißen, erst recht Nordostasiaten).

          Auch die Führung der US-amerikanischen Afroamerikaner ist überproportional von Mulatten geprägt (Obama, Holder z.B.). Weil es pro „Mengeneinheit“ Mulatten mehr Begabte als unter der vergleichbaren Kopfzahl reiner Afroamerikaner gibt > Überrepräsentanz in Positionen, die einen überdurchschnittlichen IQ erfordern.

          Auch Haiti wurde in seiner Geschichte meist von Mulatten beherrscht, die ebenfalls die Oberschicht der Insel stellen (nach dem Rassenmord an den Weißen, die Anfang des 19. Jhdts. systematisch ausgerottet wurden).

          Vor wenigen Tagen interessanten Bericht über Mauritius gehört: ca. 1,3 Mio. Einwohner, Insel im Indischen Ozean, östlich von Madagaskar, aber noch zu Afrika gerechnet.

          Das Muster dort passt in’s weltweite Bild.

          Eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen Afrikas hat die kleine Insel, obwohl keine nennenswerten Bodenschätze und auch bis Ende der 60’er Jahre Kolonie (britisch, vorher Piraten, dann kurz Holländer und ab 1715 Franzosen, die die Insel auch massiv besiedelten).

          Die Franzosen führten die Plantagenwirtschaft ein (Zuckerrohr) und importierten dafür Schwarzafrikaner als Sklavenarbeiter (Höllenjob – Zuckerrohr ist so schlimm wie Bergbau – Hitze, Monotonie, Fliegen, scharfe Blätter, die die Haut der meist nachkt Arbeitenden verletzen).

          Die Franzosen beherrschten die Insel bis 1810, dann kamen im Zuge der Napoleonischen Kriege die Engländer, besetzten die Insel und machten sie zum Teil des Empire bis Ende der 60’er des 20. Jhdts.

          Aber die Engländer veränderten kaum die Sozialstruktur/-kultur der Insel (wenig englische Siedler), die blieb weiter beherrscht von den französischen Pflanzern.

          Aber die Briten schafften sehr bald die Sklaverei ab, verboten sie, lieferten statt dessen indische Kontraktarbeiter und auch ein paar Chinesen. Inder und Chinesen unterschieden sich in sozialer Stellung/Arbeit kaum von den früheren afrikanischen Sklaven, litten ebenfalls unter der Verachtung der weißen Herren.

          Heute jedoch wird Mauritius von den Indern beherrscht, sie dominieren die Gesellschaft und die Parteien (die linken wie die rechten), mit zur Oberschicht gehören nach wie vor die französisch-stämmigen Weißen. Inder/Weiße/Chinesen verdienen auch am Besten, haben die höchste Bildung, die größten Bildungserfolge.

          Während die Afrikaner keinen Aufstieg schafften. Sie stellen das Proletariat/Subproletariat der Insel, haben die schlechtesten Bildungsabschlüsse, die höchste Arbeitslosigkeit, die höchste Kriminalitätsrate usw. – wie überall.

          Der hohe Anteil der Inder ist auch der Grund des hohen (afrikanischen) Pro-Kopf-Einkommens, das Mauritius erzielt.

          Der Grund: natürlich der IQ, der es Indern/Chinesen erlaubte, Karriere zu machen in einer modernen Gesellschaft, was Afrikanern sehr viel schwerer fällt mit ihrem Begabungsportfolio.

          Hätte Haiti mehr Inder (oder noch seine Weißen), hätte es auch ein höheres Pro-Kopf-Einkommen.

          Nur würden wir dann auch wieder von „Rassismus“ reden, weil die Weißen wohl noch vor den Mulatten die Oberschicht Haitis stellten.

          Hätte Haiti Chinesen in großer Zahl, schmissen die den Laden.

          Wie sie es in Sinagapore/Malyisa (dorthin kamen sie als Zinnminenarbeiter, ebenfalls importiert von den Briten) und zum großen Teil in der großen indonesischen Wirtschaft tun.

        • „Der Grund: natürlich der IQ, der es Indern/Chinesen erlaubte, Karriere zu machen in einer modernen Gesellschaft, was Afrikanern sehr viel schwerer fällt mit ihrem Begabungsportfolio.“

          Gilt das auch für die Russen vs Chinesen?

          Könnte es nicht auch einfach daran liegen, dass es in bestimmten Bevölkerungen keine Aufstiegs“tradition“ gibt?
          Die Chinesen sind seit mindestens zwei Jahrtausenden ein Händlervolk, während – abgesehen von einer hauchdünnen Elite – die Russen aus Bauern und Leibeigenen bestand. 70 Jahre Sozialismus haben daran nicht wirklich was geändert.
          In China brach dagegen die alte Händlertradition sofort wieder mit Macht durch, als die kommunistischen Fesseln gelockert wurden.

          Die Schwarzafrikaner auf Mauritius stammten vermutlich aus einer Jäger- und Sammlergesellschaft, wurden dumm gehalten und hatten kein Beispiel, an dem sie sich für den eigenen Aufstieg orientieren konnten.

          Die Intelligenzthese halte ich – gelinde gesagt – für äußerst gewagt.

        • @ Carnofis

          *Könnte es nicht auch einfach daran liegen, dass es in bestimmten Bevölkerungen keine Aufstiegs”tradition” gibt?*

          Und warum schaut man sich die „Aufstiegstradition“ nicht bei den Erfolgreicheren einfach ab und kopiert sie, macht nach, was die besser vor machen?

          Das ist doch gerade ein Kennzeichen von Intelligenz.

          Der aus Russland in die USA ausgewanderte aschkenazische Jude aus dem Ghetto/Stetl hatte auch keine Aufstiegstradition im Rücken.

          Trotzdem dauerte es nur wenige Genrationen, bis aus den armen Einwanderern (Hausierer, Kleinkrämer, Schneider) Anwälte, Ärzte, Banker geworden waren, heute nicht nur die Gruppe mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen von allen Ethnien in den USA, sondern – oh Wunder – auch die mit dem höchsten Durchschnitts-IQ.

          Warum sortiert sich das immer so seltsam?

          Die Gruppe mit dem zweithöchsten Pro-Kopf-Einkommen in den USA sind die Nordostasiaten (Chinesen, Japaner, Koreaner), siehe da, sie haben den zweithöchsten Durchschnitts-IQ.

          An dritter Stelle die Weißen mit dem dritthöchsten Durchschnitts-IQ und dem dritthöchsten Pro-Kopf-Einkommen usw.

          Hinzu kommt, dass die Vorhersagekraft der IQ-Tests für alle Rassen gleich gut ist.

          Ein mit IQ 130 getesteter Afroamerikaner wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in der selben Einkommenkategorie landen wie sein weißer oder chinesischer Kollege.

          Dessen Familie mag keine „Aufstiegstradition“ haben, wenn er direkt aus Afrika kommt, aber er lernt blitzschnell,worauf es ankommt.

          Genau wie der jüdische Trödlerssohn vor ihm.

          Wer nur mit IQ 80 gesegnet ist, lernt das nicht, erkennt das nicht, hat es viel schwerer, sich neu zu orientieren.

      • Da die Menge der Mischlinge per definition nur zunehmen kann, wäre eigentlich eh zu erwarten, dass diese zunehmend sichtbar sind, da brach es gar keine Psychologie.

  6. „Wenn Feministinnen etwas von Augenhöhe postulieren, dann meinen sie meist ihren Allerwertesten, den man gefälligst zu respektieren habe“

    Mehr möchte ich dazu nicht einbringen, mache sich jeder selbst Gedanken um den tieferen Sinn dahinter. Robin U-Bahn zeigte ja gerade (im ermüdent langen) Strang auf, wie tief die Psychologie solcher Ideologinnen geht:

    „Augenhöhe“ auf Ich-setz-mich-drauf-Niveau.

  7. Ich weiß übrigens nicht, warum der Artikeltitel nicht geschlechtsneutral formuliert ist, also quasi „Feministen sind maskuliner als sonstige Frauen“.

      • Wenn wir Maskulinität und Femininität mal zur Vereinfachung in einem Kontinuum abbilden würden, also etwa:

        M———————W

        Dann nehmen sich Deine und meine Aussage nichts, wenn die Feministen wie hier:

        M———-F———-W

        stehen.

        Das sollte aber jetzt eh nicht wirklich konstruktive Kritik sein, sonst hätte ich mehr geschrieben.

  8. Hier hätte man vielleicht einen etwas weniger… provokant wirkenden Titel wählen können.

    Man verstehe mich nicht falsch: Er entspricht ja der vertretenen Theorie und diese ist (ob man sie nun für plausibel oder kompletten Quatsch hält) ja nun weder beleidigend noch bösartig. Die erste Assoziation aber, die man bei dem Titel hat, ist tatsächlich das, was Robin daraus las. – Wobei sie es aus dem Artikel selbst las und da traf es nun nicht mehr zu.
    Ich verstehe, wie fruchtbar zuweilen Provokation sein kann, aber ich fürchte, bei diesem eh schon belasteten Thema, mit einem Spruch, der halt nicht neugierig macht, sondern den Leser glauben lässt, er wisse schon, worauf es hinausliefe, dürfte das kaum der Fall sein.

    Denn wie gesagt, die Theorie selbst sehe ich nicht als Beleidigung für irgendwen. Ich selbst argwöhne, so es denn eine solche Unterscheidung gibt, auch ein relativ weibliches Gehirn zu haben. Habe ich nie wissenschaftlich getestet, aber so nach simplen Faustregeln, was Frauen und was Männer besser können, liegt es nahe.
    Dennoch kann es natürlich jemand als Beleidigung gegen mich verwenden – dass ich seine Absicht erkenne, hat ja nichts damit zu tun, dass es mich nicht trifft.
    Wenn jemand Adrian wütend an den Kopf wirft, er sei wohl schwul, wird er auch mit den Achseln zucken, aber aus dem Kontext verstehen, dass es nicht als wertfreie Feststellung gemeint war. – Ohne, dass er deswegen homohob wäre. 😉

    • @DMJ

      „Hier hätte man vielleicht einen etwas weniger… provokant wirkenden Titel wählen können.“

      Der Titel ist der Versuch einer kurzgefassten übersetzen Übernahme des Titels der Studie:

      „Feminist activist women are masculinized in terms of digit-ratio and social dominance: a possible explanation for the feminist paradox“

      • Ich finde die Übersetzung gut. Und eine Bewegung, die es mit der Auflösung von Geschlechterrollen ernst meint, kann man sowieso nicht dadurch beleidigen, ihnen zu attestieren, dass sie weniger in stereotype Geschlechterrollen passen als der Rest der Menschheit – wenn man das denn so lesen will.

        Nun halte ich, aufgrund der überwältigenden Evidenz, Feministen (im Allgemeinen) sowieso für ein verlogenes Pack, das sich nur über alles aufregen will, um wütend (oder traurig) sein zu können.

        Wenn nun Robin ankommt und schreibt „Weil “Feministinnen haben ein männliches Gehirn” stilvoller scheint als “Feministinnen sind hässliche Lesben”. Eine Beleidigung benutzt von Leuten, die zu feige für Beleidigungen sind“

        zeigt sie eigentlich nur, dass für Feministen (wie Robin) „männlich“ und „häßlich“ als Beleidigung zu qualifizieren sind (ich nehme mal „Gehirn“ und „Lesbe“ als wertfrei; im Deutschen wertet man üblicherweise mit Adjektiven).

        Das lässt nur zwei Schlüsse zu: (1) Feministen (hier: Robin) sind verlogen, da sie Dinge vergleichen, die nicht vergleichbar sind (wertneutrales „männlich“ vs. wertendes „häßlich“; zudem, wie Christian schon schrieb, ist in diesem Blog „männlich“ sicher positiv konnotiert und damit sicher keine Beleidigung) und/oder (2) Feministen (wie Robin) sind widerliche Männerhasser, was aus der Aussage hervorgeht, ob sie nun ehrlich ist oder nicht.

        Auf einer rationalen Ebene ist „Feministinnen sind hässliche Lesben“ leicht zu entkräften, da sie unnötig und ohne ausreichende Evidenz pauschalisiert. „Erstaunlich viele Feministinnen sind hässliche Lesben“ ist hingegen empirisch haltbar. Wenn sich die häßlichen Lesben davon angegriffen oder beleidigt fühlen, ist mir das egal; davon werden sie sicher nicht weniger häßlich (oder lesbisch), sondern bleiben es.

        Meine obigen Aussagen (1) und (2) sind auch nicht kategorisch verzuallgemeinern: Vielleicht sind nicht alle Feministen verlogen und/oder Männerhasser. Ich weiß zB nicht mal, ob Robin tatsächlich misandrisch oder „nur“ androphob ist, ich weiß auch nicht, ob sie absichtlich lügt (das wäre für eine Lüge notwendig) oder nur aus Dummheit Quatsch redet.

        Wäre es schlicht eine aus Dummheit gemachte Aussage, resultierend aus ausgeprägter Androphobie, so hätte sie schlicht ein psychisches Problem. Damit wäre sie natürlich nicht ernstzunehmen, aber aus der feministischen Ecke kommen ja auch absurde Ideen wie „Ableismus“, dessen Vertreter gerne mal postulieren, man sollte Geisteskranke genauso ernst nehmen wie Gesunde, und überhaupt sei alles „normal“. Ich würde diese Position als geisteskrank einstufen und den Äußernden dringend psychiatrische Hilfe empfehlen – liest man sich die entsprechenden Blogs aber durch, stellt man fest, dass viele bereits solche Hilfe in Anspruch nehmen (oder nach Ausprobieren ablehnen, was für mich eine hinreichende Erklärung der Inhalte ist).

        Das lässt mich dann verwundert dastehen und ich maße mir da nicht an, ein Urteil zu fällen, aber ein paar Eckpunkte helfen schon beim Verständnis:

        – Viele Feministen sind Lesben
        (und sprechen daher sehr wahrscheinlich _nicht_ für heterosexuelle Frauen, da die meisten Menschen in einem gewissen Maß eigennützig agieren)
        – Viele Feministen brauchen oder nehmen starke Psychopharmaka
        (und sprechen daher sehr wahrscheinlich _nicht_ für geistig gesunde Menschen)

        Nun würde ich vor dem Hintergrund lieber mit den Lesben als mit den Geisteskranken sprechen, da von denen eine vernünftige Antwort zu erwarten ist. Das geht. Das ist interessant. Mit Geisteskranken zu sprechen ist hingegen… naja, wenn man sie ernst nimmt, geisteskrank.

        Es gibt sicher noch eine dritte Gruppe, ich nenne die mal „Berufsfeministen“, also Menschen, die durch Vertretung feministischer Ansichten Geld verdienen. Ich unterstelle ihnen gutwillig, dass sie nur ihre eigenen Interessen vertreten, was aber jede Diskussion mit ihnen obsolet macht, da jedes Abweichen von ihrem Standpunkt eine Gefährdung ihrer Eigeninteressen bedeutet.

        So, nun haben wir drei große Gruppen von „Feministen“:
        – die Lesben
        – die Geisteskranken
        – die Berufsfeministen

        … und von denen lohnt es sich nur, mit den Lesben zu reden. Leider gibt es aber wohl Überschneidungen zwischen den Gruppen, insofern bleiben da echt wenige übrig.

        Ich hoffe, es gibt irgendwo noch eine vierte Gruppe, die Feministen, denen es tatsächlich um eine durchdachte gesellschaftliche Veränderung zur Verbesserung des Lebens der Frauheit als Ganzes geht. Die machen, und nicht nur fordern, dass sie alles vor die Füße gelegt bekommen. Ich warte noch darauf, die zu sehen. Wie ich auf Lieschen Müller warte, die n% weniger verdient als Paul Müller, obwohl beide die gleiche Arbeit leisten. Ich meine, wenn’s denn stimmt, dass es da welche gibt – in beiden Fällen – wo sind die denn?

    • „Ich selbst argwöhne, so es denn eine solche Unterscheidung gibt, auch ein relativ weibliches Gehirn zu haben. Habe ich nie wissenschaftlich getestet“

      Ich halte das nach wie vor auch nicht prinzipiell für ein sinnvolles, wissenschaftliches Konzept, aber just for fun könntest Du diesen Test hier durchführen:

      http://www.bbc.co.uk/science/humanbody/sex/add_user.shtml

      Die beiden, angeblich vielsagenden Fingerlängen darfst Du dafür auch vermessen und eintragen 🙂

      Verrat doch bitte, ob Du Dich – oder irgendwer sonst sich – wirklich in der weiblichen Skala wiederfinde(s)t.

      Ich hab nämlich irgendwie ganz leichte Zweifel, dass dieser Test überhaupt in der Lage ist, irgendwen als Frau zu klassifizieren bzw. frage mich ganz arg dolle, bei welcher Art von Ergebnissen er das täte…

      • Nach dem ersten Teil streikte die Technik bei mir, aber da (18 von 20 richtigen bei einer Aufgabe, die laut Test eher Männern liegen müsste) zumindest kam es zu einem „biologisch korrekten“ Ergebnis.
        Kann’s ja gelegentlich nochmal versuchen.

    • „Denn wie gesagt, die Theorie selbst sehe ich nicht als Beleidigung für irgendwen. Ich selbst argwöhne, so es denn eine solche Unterscheidung gibt, auch ein relativ weibliches Gehirn zu haben. Habe ich nie wissenschaftlich getestet, aber so nach simplen Faustregeln, was Frauen und was Männer besser können, liegt es nahe.
      Dennoch kann es natürlich jemand als Beleidigung gegen mich verwenden – dass ich seine Absicht erkenne, hat ja nichts damit zu tun, dass es mich nicht trifft.
      Wenn jemand Adrian wütend an den Kopf wirft, er sei wohl schwul, wird er auch mit den Achseln zucken, aber aus dem Kontext verstehen, dass es nicht als wertfreie Feststellung gemeint war. – Ohne, dass er deswegen homohob wäre. ;)“

      Wenigstens einer, der sich nicht dumm stellt 🙂

      • @Robin

        Nettes giftiges neues Bildle.

        Hab hier noch keine gesehen der Adrian sein schwul sein wütend an den Kopf geworfen hätte. Bisserl sticheln und teasen schon. DMJ überdramatisiert hier.

        Was ich eigentlich nie so recht verstehen kann ist warum ein selbstbewusste Frau die ideologische Krücke Feminismus braucht. Mit der eingebauten Männerdämonisierung Patriarchie als Satan.

        Das ist irgenwie wie Isis, oder andere Fundamentalisten solchen Schlages.

        Wir können uns die Köpfe heiß reden. Sowas ist immer im Hintergrund und die Leut spüren das. Nur die naiv Dummen nicht. Aber darauf fusst es ja.

        • @petpanther:

          Ich spreche nicht von hier, ich meinte allgemein. Könnte sich auch auf einen Actionfigurensammler beziehen, der als Nerd beschimpft wird, was für ihn auch keine Beleidigung ist. Dennoch versteht er, wie derjenige es meint.

          Adrian war hier nur als etwas lebensnäheres Beispiel genommen, das man hier eben kennt. 😉

        • @DMJ:

          Vielleicht ein anderes Beispiel:

          „Schöner Bart!“ – Für Männer ein Kompliment, aber was soll ne Frau (die nicht transgender etc. veranlagt ist) von so einem Spruch halten? Aber laut einigen Gestalten hier ist sie wohl männerfeindlich, wenn sie so etwas nicht ebenfalls als Kompliment anerkennt. Denn wenn ein Bart für „männlich“ steht, ich aber keinen Bart haben will bzw. auf den Oberlippenflaum, der nun mal leider bei fast jeder Frau ab und zu sprießt, angesprochen werden will, bevor ich dazu komme, ihn zu entfernen, dann kann das ja nur bedeuten, dass „männlich“ für mich eine negative Konnotation hat.

        • @Robin

          Sowas ist natürlich als Teaser zu verstehen. Versteh schon, dass das nervt. Und natürlich hat dann „männlich“ für dich eine negative Konnotation. Du möchtest ja als Frau akzeptiert und respektiert sein.

          Aber genau die feminitische Begehrlickeit wie ein Mann zu sein eröffnet die Pointe.

          Männer wie Frauen machen sowas. Ist seit Menschengedenken so. Lächerlich Pettyismen als frauenfeindlich einstufen und über Gesinnungskontrolle und Gulagandrohung abstellen zu wollen.

          Könnt auch ein feministisches grow up angebracht sein.

        • Das Bartbeispiel zeigt es auch recht gut: Beleidigung ist, so komisch es klingt, oftmals ein recht komplizierter Vorgang, bei dem die jeweilige Situation und die betroffenen/Beteiligten Personen viel ausmachen.

          Ich erinnere mich noch vage, dass hier mal über den Beleidigungsgrad von „Du Mädchen!“ an einen Sportler diskutiert wurde. Wer da meint, es ist nicht frauenfeindlich, weil hier nicht das Geschlecht, sondern die Unzutreffendheit die Beleidigung ist, sollte hier auch die andere Richtung verstehen.

  9. Pingback: Kooperationsgleichgewichte und Konfrontation zwischen Mann und Frau | Alles Evolution

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