Selbermach Samstag 106 (18.10.2014)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

207 Gedanken zu “Selbermach Samstag 106 (18.10.2014)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder eine Flutwelle von „male tears“ durchs Land schwappen lassen, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Manndat:

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/gender-mainstreaming-ziel-verfehlt.html

    http://manndat.de/vaeter/dietmar-nikolai-webel-ist-tot.html

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/lebenssituation-junger-maenner.html

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13207

    Birgit Kelle:

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9119-debatte-um-social-freezing-und-abtreibung (Top-Empfehlung!)

    Man-tau bzw. Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2014/10/hass-und-zensur.html

    Cuncti:

    http://cuncti.net/haltbar/818-cuncti-dossier-jung-maennlich

    http://cuncti.net/streitbar/820-der-frauen-reissverschluss-die-logik-und-die-politik

    Nicht-Feminist:

    http://nicht-feminist.de/2014/09/naechstes-treffen-in-berlin/

    http://nicht-feminist.de/2014/10/prostitution-kein-weibliches-phaenomen/

    http://nicht-feminist.de/2014/10/der-kampf-von-studenten-gegen-diskriminierung/

    http://nicht-feminist.de/2014/10/clip-genderwahn-die-ideologische-vergewaltigung-unserer-kinder/

    Pelzblog:

    http://www.pelzblog.de/2014/10/und-ploetzlich-ist-man-homophober-nazi-und-frauenfeind/

    BASTA-Kampagne:

    http://bastakampagne.blogspot.de/2014/10/norwegen-wehrpflicht-fur-frauen-ist.html

    http://bastakampagne.blogspot.de/2014/10/osterreich-neos-fordern-das-ende-des.html

    http://bastakampagne.blogspot.de/2014/10/osterreich-mehrheit-der-burger-jetzt.html

    Artikel des Tages:

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Aufnahmetest-bei-der-Berufsfeuerwehr-in-Linz-Alle-Frauen-fielen-durch;art4,1521456

    Video des Tages – werden die Müllstrommedien endlich vernünftig?

    http://www.rtl-west.de/beitrag/artikel/kommentar-frauen-fahren-frauen/

    Das Letzte:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ungarn-was-aus-dem-mediengesetz-von-victor-orban-wurde-a-996340.html

    …und der Surftipp des Tages:

    http://patriarchat.wordpress.com/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Verpaarungen diverser Arten, artfremnde Verpaarungen & Notgeilheit im Tierreich

    Special Biolehrer & Didaktiker Teil VII:

    Jedenfalls musste ich in dieser einen Woche an dem Umweltbildungsteil eines Mastermoduls stattfinden, das größtenteils damals noch von uns Diplom-Studenten und nicht von Masterstudenten besucht wurde. Den einen Tag mussten wir in so eine Öko-Station einer Nachbarstadt fahren, weil dort Umweltbildung abgehen würde. Umweltbildung? Darunter hatte ich mir bis dahin interessante Vortträge, Statistiken, Diagramme usw. vorgestellt. Bis dahin. Als wir dort ankamen, kam es aber ganz anders: Wir wurden u.a. dazu aufgefordert, auf dem Gelände dort mit einem lebenden oder nichtlebenden Objakt der eigenen Wahl in den „Dialog“ zu treten. Wir sollten uns also mit einem Baum, einem Stein oder auch einem Tier „unterhalten“, wie das auch immer gehen soll. Ich wählte dafür eines der Schafe, die sie dort hielten. Ich kraulte es ein wenig, weil das mit der Unterhaltung ansonsten wie erwartet nicht so richtig klappte. Die Eloquenz des guten Tierchens hielt sich halt in Grenzen, außerdem war es eher am weiteren Gras fressen als an mir interessiert. Dann sollten wir uns dahinsetzen, und – naja – und Geräusche malen. Ja, wirklich: Geräusche malen. Kann mir mal einer sagen, wie das gehen soll? Wir saßen da in der parkartigen Landschaft – das war größtenteils so eine Streuobstwiese – jeder mit einem Bleistift, Papier und Schreibunterlage bewaffnet, und sollten Geräusche malen. Also zumindest was malen, was uns durch den Kopf ging, wenn wir ein bestimmtes Geräusch hören. Was das auch immer mit Umweltbildung zu tun haben soll. Der Mann, der das leitete – ein studierter Agrarwissenschaftler – immitierte dann teils Tierrufe mit dazu passendem Instrumentarium. Dann versteckte er uns ein Paar Figuren der Schlümpfe im Dickicht, und wir mussten sie suchen wie Ostereier. Als Vadder Abraham und co. dann gefunden waren, kamen dann so sonstige Späße: Irgendwas mit Fühltöpfen, wo man reinpacken und ertasten musste. Was noch? Ein „Fußfühlpfad“ war da, aber mit so vielen spitzen Steinen, dass da keiner barfuß drüberlief. Aber selbst wenn: Was hätte das und der andere Kram mit Umweltbildung zu tun gehabt? Wie gesagt: Umweltbildung ist aus meiner Sicht was anderes. Z.B. Informationen über die Ökobilanz von Biogasanlagen und Windrädern. So was kam aber nicht. Auch nicht, wie man so was anderen Menschen erklärt. Sondern nur so Sachen zum Thema „Naturerfahrungen“. Und die waren ziemlich gekünstelt und ziemlich lächerlich. Geräusche malen, sich mit Steinen, Bäumen und Schafen unterhalten, Schlümpfe suchen – wohlgemerkt: Als erwachsene Studenten einer Universität. Als am nächsten Tag in der Vorlesung der Prof. mit uns über diesen wahrhaftig unvergesslichen Tag diskutierte, zeigten sich interessanterweise die Damen begeistert. „Ich fand’s toll“, meinte eine, nachdem ich Kritik vorgetragen hatte. Und genau an der Stelle beschleicht mich wieder mal das Gefühl, dass dieser ganze moderne Didaktik-Kram darauf optimiert ist, die Sache Mädchen, aber nicht Jungen schmackhaft zu machen. Ich behaupte einfach mal: Jungen/Männern gefällt so ein Programm nicht. Die wollen lieber Fakten, Fakten, Fakten.

    Einen Tag später in derselben lovely Woche (in der ich wie gesagt abends auf Hochtouren arbeiten musste, um zu kompensieren, dass Didaktiker von mir verlangten, mich den ganzen Tag über mit Schwachsinn zu beschäftigen): Wir hatten bei der einen Dozenten, die sich mir gegenüber nicht an Vereinbarungen gehalten hatte, auch sowas in der Art: Wir gingen in den Wald neben dem Institut für Biologiedidaktik, und – naja – bauten dort ein „errötendes Ungeheuer“. Kann mir jeder folgen? Nun, man kann sich so einen Bullsh** erst dann vorstellen, wenn man ihn schon mal gesehen hat. Wir mussten – wohlgemerkt als erwachsene Studenten einer Hochschule unter Anleitung einer erwachsenen Frau mit Dr.-Titel – aus Pflanzenmaterial, also aus roten Früchten, Blättern (es war halt Herbst), Zeigen usw. ein „errötendes Ungeheuer“ basteln. Viel Spaß, sag ich nur. Spaziergänger, die des Weges kamen, drehtens ich jedenfalls mehrfach und auffällig nach uns um. Im Nachhinein kann man noch froh sein, dass das keiner gefilmt hat, und versehen mit Suchbegriffen wie „Studenten heute“ und „voll Banane“ oder „krank“ auf Youtube hochgeladen hat. Was mussten wir noch? Ach so: Einem oder Einer wurden imm die Augen verbunden, und er oder sie musste die Fledermaus spielen. Die kann ja auch nicht viel bis gar nichts sehen, sondern macht es per Ultraschall und Echopeilung. Die „Fledermaus“ musste jedenfalls immer „Fledermaus“ sagen und die anderen mussten „Motte“ antworten, das sollte dann das Echo der Beute sein…

    …wohlgemerkt: Erwachsene Leute an einer Uni. Ja, mir ist klar, dass diese Methoden für Kinder entwickelt wurde. Dennoch glaube ich nicht, dass man mit solchen bescheuerten und gekünstelten Naturerfahrungen Menschen wirklich begeistern kann. Jungen schon gar nicht. Wenn überhaupt, dann Mädchen. Ich selbst habe mich von Kindesbeinen an für die Natur und die Tierwelt begeistert. Aber SOWAS – nein danke. Ist mir zu kitschig, zu kindlich, und hat aus meiner Sicht mit Umweltbildung rein gar nichts zu tun. Warum solche Programme entwickelt wurden: Weil die in Studien rausgefunden haben, dass Menschen sich nicht dadurch umweltfreundlich verhalten, wenn sie sich mit der Umwelt auskennen, sondern dann, wenn sie die Natur lieben. Diese Programme sollen Naturverbundenheit auslösen. Ich glaube aber nicht, dass sie dies im nennenswerten Umfang tun. Und Umweltbildung ist das aus meiner Sicht nicht, sondern gar keine Bildung. Abschließend muss ich noch darauf hinweisen, dass ich das alles so wirklich erlebt habe, im vollständigen Besitz meiner geistigen und körperlichen Kräfte. Außer den bis zu 3 Tassen Kaffee hatte ich auch keine bewusstseinserweiternden Substanzen eingeworfen – ich habe das wirklich so erlebt, es war definitiv keine Drogenhalluzination.

    Drei Jahre später – das erinnert mich daran – erzählte mir eine Referendarin aus dem Biologie-Lehramt, sie hätten im Studienseminar (das ist die Bude, wo die Lehrerausbildung im Referendariat abgeht) „Alle meine Entchen“ auf die Melodie von „We will rock you“ singen und dazu in die Hände klatschen müssen.

    Ungefähr so: Aaaaaalleeeee meeeeiiiiiine Entchen Disch, Bumm Bumm Disch, rocken auf dem See Disch, Bumm Bumm Disch…

    …und die Leute auf der Straße hätten sich auffällig umgedreht zu ihnen. Das war im Erdgeschoss, und die Fenster waren weit auf.

    Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit der didaktischen Fachwelt glaub ich ihr, dass sie das wirklich so erlebt hat, auch ohne vorher bewusstseinserweiternde Substanzen geschluckt zu haben. Ja, aber so ist das heute: Das war kein LSD, das waren keine Magic Mushrooms, es war auch nicht versteckte Kamera. Das war Lehrerausbildung bzw. Umweltbildung heute. Nicht umsonst erzählte mir ein Bio-Kommilitone aus dem Lehramt, in so einem Studienseminar ginge „es zu wie in einer Sekte“, leider auch in Sachen steile Hierarchien und Meinungsfreiheit.

    Aber so

    ist sie eben, die Lehrerausbildung heute. Pilze gibt es da vermutlich auch schon mal – aber nur in der Chefetage.

    Nächste Woche geht der Wahnsinn in Teil VIII weiter!

    • ät Matthias:

      Ey, Du Sodomist! Ist das Bild mit dem Hund und dem Schwein echt?
      Was da wohl bei rauskommt? Ein Schwund? Oder Hein? 😉

      Zur Didaktik:
      Hehe, das ist echt das geilste bis jetzt!
      Sag mal, für welche Klassen war denn die Didaktik überhaupt? 1-4?
      Oder eher für Kindergarten, Altersstufe 3-6?

      Und, das wiochtigste überhaupt: Was hast DU denn für eine Notein dem Kurs gekriegt?
      Aber wahrscheinlich gab´s gar keine Noten, weil das ja so diskriminierend und kompetetiv ist, huahua!
      Ich lach mir n Ast!

      Du kannst wirklich froh sein, daß ich da nicht mit der Kamera vorbeikam, als ihr das „errötende Monster“ gebaut habt!

      Habe mir grade überlegt, was Du hättest lernen müssen, wenn Du einen Sexkunde-Kurs hättest machen sollen.
      Wahrscheinlich so was:

      “ **Sex-Quiz**
      Ab 12 Jahren. Die Leitung stellt Fragen mit je drei Antwort­möglichkeiten, die die Kinder in Kleingruppen beantworten sollen. Darunter auch diese Fragen:

      Was ist eine Vakuumpumpe? a) Ein Gerät zur Zubereitung lust­steigernder Lebensmittel; b) Eine Plastikpumpe zum Aufbau und zur Verstärkung der Erektion; c) ein Gummi­puppen-Sterilisator.

      Was ist gang-bang? a) Sex in einer Gruppe von vielen Männern und Frauen; b) Sex zu dritt; c) Wenn eine Person mit mehreren Männern, die in einer Schlange anstehen, hintereinander Sex hat (urspr. Gruppenvergewaltigung).

      **Das erste Mal**
      Ab 13 Jahren. Die Jugendlichen bilden Vierer­gruppen und ziehen vier Karten, auf denen verschiedene erste Male stehen.
      Neben das erste Mal Eifersucht, Händchen­halten oder Küssen gibt es auch das erste Mal Petting und das erste Mal Analverkehr.
      Die Jugendlichen sollen dann ein erstes Mal auswählen und es in frei gewählter Form (zum Beispiel als Gedicht, als Bild, als Theaterstück oder Ähnliches) darstellen.

      **3 – 2 – 1 – deins!**
      Ab ca. 14 Jahren. Bei einer gespielten Auktion sollen die Jugendlichen Gegenstände für sieben verschiedene Parteien in einem Mietshaus ersteigern.
      Dort wohnen eine alleinerziehende Mutter, eine heterosexuelles kinderloses Paar, ein schwules Paar, ein lesbisches Paar mit zwei Kindern, ein Senioren-Paar, eine Wohngemeinschaft mit drei Behinderten, eine Spätaussiedlerin aus Kasachstan.

      Ersteigern können die Jugendlichen neben Häkeldeckchen, Windeln und Schrauben­zieher unter anderem einen Dildo, Kondome, Potenzmittel, Vaginalkugeln, Lack und Leder. Handschellen und Kamasutra.“ C by Professx Tuider, Kassel

      Wär doch was, oder?

      Was Frauen und Esoterik angeht, weiß ich nicht so recht.
      Bei Horoskopen haben sie meist die Nase vorn, das stimmt.
      Frauen sollen rein neurologisch bedingt auch leichter zu veräppeln sein, da die enzephalographische „N400-Welle“ weniger stark ausgeprägt sei.

      Aber Frauen sind ja psychisch stabiler, unter anderem, was die Intelligenz angeht. Der Mittelwert ist gleich dem männlichen, allerdings bei geringeren Abweichungen, damit die effizientew Kindererziehung nicht durch Spinnereien verhindert wird.

      Das heißt, daß Frauen für Eso-Scheiß eigentlich weniger zugänglich sein sollten. Allerdings hat die Homöopathie bei Akademikerinnen die größte Anhängerschaft….

      Könnte also stimmen, das mit den Mädels und der Esoterik. Vor allem bei den gebildeten, intelligenten Universitätsabsolventinnen, sofern sie nicht ein MMINT-Fach studierten.

      • @ Axel

        „Ey, Du Sodomist! Ist das Bild mit dem Hund und dem Schwein echt?
        Was da wohl bei rauskommt? Ein Schwund? Oder Hein? ;-)“

        Wieso Sodomist? Ich habe doch nur die Wahrheit gezeigt: Notgeilheit beim Männchen kann zu artfremden Verpaarungen führen…

        …ein „Schwund“ jibbet erst dann, wenn die Gentechnik soweit ist.

        Wenn überhaupt.

        „Zur Didaktik:
        Hehe, das ist echt das geilste bis jetzt!“

        Ja, das war auch von allem, was ich erlebt habe, das „geilste“. Wenn man das nicht selbst mal erlebthat, dann glaubt man es nicht.

        „Sag mal, für welche Klassen war denn die Didaktik überhaupt? 1-4?
        Oder eher für Kindergarten, Altersstufe 3-6?“

        Es war generell für Kinder, auch für Familien. Für Jugendliche nicht, die seien zu sehr mit ihrer Pupertät beschäftigt und wären für sowas nicht offen – und das war die einzig realistische Einschätzung von denen. Ferner war es wohl für interessierte Erwachsene.

        Nur: Wer unterhält sich gerne mit Bäumen oder Steinen? Oder Schafen? Und wie malt man Geräusche? Und was hat dieser Blödsinn mit Umweltbildung zu tun?

        Und was Naturerfahrungen angeht: Reale Naturerfahrungen von richtigen Naturliebhabern sind doch eh völlig andere.

        „Und, das wiochtigste überhaupt: Was hast DU denn für eine Notein dem Kurs gekriegt?
        Aber wahrscheinlich gab´s gar keine Noten, weil das ja so diskriminierend und kompetetiv ist, huahua!
        Ich lach mir n Ast!“

        In der Tat keine Note. Allerdings aus folgendem Grund: Ich habe ja nicht das komplette Modeul belegt, sondern nur einen Teil davon, als Bestandteil eines anderen Scheins aus dem nichtmodularisierten Angebot.

        Und diese alten, nichtmodularisierten Scheine waren mal benotet, mal nicht benotet, und die Note war egal. Die Note war nur im Vordiplom und Diplom wichtig. War doch bei Dir auch so?!?

        Aber okay: Wenn solche Leute ein ganzes Studium organisieren würden, dann gäbe es wirklich keine Noten mehr. Alle wären gleich gut und jeder wäre der Beste. (HA HA HA HA HA)

        „Du kannst wirklich froh sein, daß ich da nicht mit der Kamera vorbeikam, als ihr das “errötende Monster” gebaut habt!“

        Ich meine, ich hätte Handy-Fotos von dem Teil gemacht. Hab ich aber gerade nichtgriffbereit, muss ich mal gucken, wo die sind. Kann ich Dir gern mal zuschicken.

        Gern auch an andere Blogger hier, die das lesen und die sich z.B. im Zusammenhang mit der Jungenkrise für den Bildungsbereich interessieren.

        „Habe mir grade überlegt, was Du hättest lernen müssen, wenn Du einen Sexkunde-Kurs hättest machen sollen.
        Wahrscheinlich so was:

        ” **Sex-Quiz**
        Ab 12 Jahren. Die Leitung stellt Fragen mit je drei Antwort­möglichkeiten, die die Kinder in Kleingruppen beantworten sollen. Darunter auch diese Fragen:

        Was ist eine Vakuumpumpe? a) Ein Gerät zur Zubereitung lust­steigernder Lebensmittel; b) Eine Plastikpumpe zum Aufbau und zur Verstärkung der Erektion; c) ein Gummi­puppen-Sterilisator.

        Was ist gang-bang? a) Sex in einer Gruppe von vielen Männern und Frauen; b) Sex zu dritt; c) Wenn eine Person mit mehreren Männern, die in einer Schlange anstehen, hintereinander Sex hat (urspr. Gruppenvergewaltigung).

        **Das erste Mal**
        Ab 13 Jahren. Die Jugendlichen bilden Vierer­gruppen und ziehen vier Karten, auf denen verschiedene erste Male stehen.
        Neben das erste Mal Eifersucht, Händchen­halten oder Küssen gibt es auch das erste Mal Petting und das erste Mal Analverkehr.
        Die Jugendlichen sollen dann ein erstes Mal auswählen und es in frei gewählter Form (zum Beispiel als Gedicht, als Bild, als Theaterstück oder Ähnliches) darstellen.

        **3 – 2 – 1 – deins!**
        Ab ca. 14 Jahren. Bei einer gespielten Auktion sollen die Jugendlichen Gegenstände für sieben verschiedene Parteien in einem Mietshaus ersteigern.
        Dort wohnen eine alleinerziehende Mutter, eine heterosexuelles kinderloses Paar, ein schwules Paar, ein lesbisches Paar mit zwei Kindern, ein Senioren-Paar, eine Wohngemeinschaft mit drei Behinderten, eine Spätaussiedlerin aus Kasachstan.

        Ersteigern können die Jugendlichen neben Häkeldeckchen, Windeln und Schrauben­zieher unter anderem einen Dildo, Kondome, Potenzmittel, Vaginalkugeln, Lack und Leder. Handschellen und Kamasutra.” C by Professx Tuider, Kassel

        Wär doch was, oder?“

        Wenn mich nicht alles täuscht, ist es teilweise wirklich so mittlerweile. Das sollen 9jährige einen „Darkroom“ spielen, wie auch immer. Da ist vom „Puff für alle“ die Rede. Und auch von Vaginalkugeln.

        Und ja: Die Normalfamilie mit Vater, Mutter und Kindern war in dem Bildungsplan von Baden-Würtemberg eine von 7 Möglichkeiten. Der Rest waren so Fälle, die ich echt auf 10000 Einwohner vielleicht 1-3 mal vorkommen.

        „Was Frauen und Esoterik angeht, weiß ich nicht so recht.
        Bei Horoskopen haben sie meist die Nase vorn, das stimmt.
        Frauen sollen rein neurologisch bedingt auch leichter zu veräppeln sein, da die enzephalographische “N400-Welle” weniger stark ausgeprägt sei.“

        N400-Welle? Kenn ich jetzt selbst nicht.

        „Aber Frauen sind ja psychisch stabiler, unter anderem, was die Intelligenz angeht. Der Mittelwert ist gleich dem männlichen, allerdings bei geringeren Abweichungen, damit die effizientew Kindererziehung nicht durch Spinnereien verhindert wird.“

        Damit sie weiß ich nicht. Ist aus meiner Sicht einfach nur die Folge von dem XX-Chromosomensatz bzw. dem XY beim Mann, weil dort die X-Gene phänotypisch voll durchschlagen.

        Es gibt aber auch Arten, wo das Männchen zwei gleiche Geschlechtschromosomen hat und das Weibchen zwei verschiedene. Bei Vögeln und überhaupt Diapsiden: Das Männchen hat ZZ, das Weibchen ZW.

        Ich denke, das sind keine adaptiven Merkmale.

        „Das heißt, daß Frauen für Eso-Scheiß eigentlich weniger zugänglich sein sollten.“

        Weiß nicht. Man sagt dem weiblichen geschlecht eher nach, unlogisch drauf zu sein.

        „Allerdings hat die Homöopathie bei Akademikerinnen die größte Anhängerschaft….“

        Ich fürchte, das stimmt. Wo hast Du das her?

        Homöopathie und Akademiker(in), das ist echt so wie vegetarischer Schlachthof. Oder wie katholischer Atheismus. Oder wie umweltfreundlicher Formel-1-Wagen.

        Oder halt so wie männerfreundlicher Feminismus.

        „Könnte also stimmen, das mit den Mädels und der Esoterik.“

        Ja, ich fürchte auch.

        „Vor allem bei den gebildeten, intelligenten Universitätsabsolventinnen,“

        Und das ist besonders schlimm dabei.

        „sofern sie nicht ein MMINT-Fach studierten.“

        Teils ja, teils nein: Ich habe selbst genug angehende Diplom-Biologinnen erlebt, denen beim Thema Mann-frau schon der Begriff „optische Stimuli“ zu viel war. Und die vehement die Konkurrenz des männlichen Geschlechts ums weibliche abstritten bzw. fanden, die des weiblichen ums männliche sei genauso (!) stark.

      • @ Axel

        Ich habe gerade mal geguckt. Ich habe 8 aussagekräftige alte Handyfotos gefunden. Wo der ganze Schwachsinn drauf ist, aber keine erkennbaren Personen.

        Hast Du etwa 2 Megabyte Platz in Deinem Postfach? Dann schick ich es Dir gleich – lohnt sich!

        Das „errötende Ungeheuer“ ist leicht erkennbar, auch wenn es nicht wie ein Ungeheuer aussieht.

        Das andere selbstgebastelte Viech könnte glatt ein Schwund sein…

        • ät Matthias:

          Ganz heiß drauf, hehe. 2MB geht noch.

          Aber warum postest Du sie nicht hier? Sofern das geht, weiß auch nicht wie.
          Unsere Verbündeten würden sich bestimmt königlich darüber amüsieren!
          Vielleicht öffnet es sogar Maren die Augen… 😉

          Zum Schwund: Nene, das war astreine Sodomie. Sex zwischen Artfremden. Sauerei! (Hunderei?)

          Zur Umwelt-EIN-Bildung:
          „Und was Naturerfahrungen angeht: Reale Naturerfahrungen von richtigen Naturliebhabern sind doch eh völlig andere.“

          Richtig. Kindern kann man sehr wohl arttypische Merkmale erklären, ZUsammenhänge etc. Latein muß ja nicht sein in der Grundschule.

          „Die Note war nur im Vordiplom und Diplom wichtig. War doch bei Dir auch so?!?“ Schon. Aber bei denen hättest Du wahrscheinlich nur sehr ungern ne Note gekriegt… Scheiß Leistungsdruck! 😉

          „Das sollen 9jährige einen “Darkroom” spielen, wie auch immer. Da ist vom “Puff für alle” die Rede. Und auch von Vaginalkugeln.“
          Moment mal, wo jetzt? Das Buch von Tuider hat ja außer Pirincci und der Hessischen Zeitung keiner gelesen.

          „Und ja: Die Normalfamilie mit Vater, Mutter und Kindern war in dem Bildungsplan von Baden-Würtemberg eine von 7 Möglichkeiten. Der Rest waren so Fälle, die ich echt auf 10000 Einwohner vielleicht 1-3 mal vorkommen. “

          Habe beim Protest übrigens unterschrieben. Leider haben die Dunkelrotgrünen Fanatixer den Protest einfach übergangen. Glaube nicht, daß sie das durchhalten können.
          Bei den eigenen Kindern hört´s nämlich auch bei gehirngewaschenen Eltern auf.
          Wenn da in jeder Säule (?)/jedem Fach was über LSBTI und anderen Genderschmu erzählt wird, ist das
          1. eine Sexualisierung jedes Lebensbereiches
          2. eine Totalisierung jedes Lebensbereiches wie in der Ostzone.

          Bald ist wieder Landtagswahl…..

          „N400-Welle? Kenn ich jetzt selbst nicht. “
          Negativ-400mV. Die „Zweifelwelle“, die auftritt, wenn Dir was ungewohnt oder unsinnig erscheint.

          „Ist aus meiner Sicht einfach nur die Folge von dem XX-Chromosomensatz bzw. dem XY beim Mann, weil dort die X-Gene phänotypisch voll durchschlagen. “

          Nein, ich glaube,da steckt schon eine Selektion dahinter. Da für Frauen die eigenen (wenigen) Kinder wichtiger sind als für Männer, ist es für sie wichtig, eine gewisse Mindestintelligenz mitzubringen, um die Kleinen zu schützen und zu ernähren.

          Eine Monsterintelligenz hingegen ist nicht notwendig, weil der Fokus aufm Kinderhüten liegt; dafür muß man keine geniale Erfinderin sein.

          Bei Männern sieht es anders aus: der Monsterintelligente beeindruckt mehr Frauen; und der Superdoofe kann durch Gewalt oder Kriminalität evtl. ausgleichen.

          „“Allerdings hat die Homöopathie bei Akademikerinnen die größte Anhängerschaft….”
          Ich fürchte, das stimmt. Wo hast Du das her?“

          Ausm SPIEGEL. Homöopathie und sonstiger Esoscheiß (und die Grüne Partei, nebenbei gesagt) haben bei der allgemeinen Bevölkerung ein niedriges Ansehen.
          Nur gebildete reiche Akademiker(innen) gehen zu Homöo-„Ärzten“, machen Walgesangheilung oder Klangschalentherapie…..

          „Ich habe selbst genug angehende Diplom-Biologinnen erlebt, denen beim Thema Mann-frau schon der Begriff “optische Stimuli” zu viel war. “

          Waswiewo? Fachbiologinnen oder Didaktos? Daß viele nicht wissen, wozu Busen da sind, ist klar, aber Genderansichten bei NWlern ist schon grotesk….

        • @ Axel

          „Ganz heiß drauf, hehe. 2MB geht noch.“

          Okay. Bilder kommen gleich. Nach diesem Posting.

          „Aber warum postest Du sie nicht hier? Sofern das geht, weiß auch nicht wie.“

          Ich wüsste nicht, dass das geht. Die müssen vorher erstmal ins Internet kommen, und dann könnte ich sie hier verlinken.

          „Unsere Verbündeten würden sich bestimmt königlich darüber amüsieren!“

          Das allerdings! 100%tig sogar!

          „Vielleicht öffnet es sogar Maren die Augen… ;-)“

          Welche Augen? (HA HA HA HA HA)

          „Zum Schwund: Nene, das war astreine Sodomie. Sex zwischen Artfremden. Sauerei! (Hunderei?)“

          Ja, ne? Sodom & Gomorrha!

          „Zur Umwelt-EIN-Bildung:
          “Und was Naturerfahrungen angeht: Reale Naturerfahrungen von richtigen Naturliebhabern sind doch eh völlig andere.”

          Richtig. Kindern kann man sehr wohl arttypische Merkmale erklären, ZUsammenhänge etc. Latein muß ja nicht sein in der Grundschule.“

          Yepp.

          „“Die Note war nur im Vordiplom und Diplom wichtig. War doch bei Dir auch so?!?” Schon. Aber bei denen hättest Du wahrscheinlich nur sehr ungern ne Note gekriegt… Scheiß Leistungsdruck! ;-)“

          Ja, wobei: Leistungsdruck KANN auch schädlich sein. Aber Noten sind dies nicht per se.

          „“Das sollen 9jährige einen “Darkroom” spielen, wie auch immer. Da ist vom “Puff für alle” die Rede. Und auch von Vaginalkugeln.”
          Moment mal, wo jetzt? Das Buch von Tuider hat ja außer Pirincci und der Hessischen Zeitung keiner gelesen.“

          Hat Birgit Kelle drüber geschrieben gehabt. Bei The European.

          „“Und ja: Die Normalfamilie mit Vater, Mutter und Kindern war in dem Bildungsplan von Baden-Würtemberg eine von 7 Möglichkeiten. Der Rest waren so Fälle, die ich echt auf 10000 Einwohner vielleicht 1-3 mal vorkommen. ”

          Habe beim Protest übrigens unterschrieben.“

          Eine gesunde Einstellung.

          „Leider haben die Dunkelrotgrünen Fanatixer den Protest einfach übergangen. Glaube nicht, daß sie das durchhalten können.“

          Auf Dauer nicht.

          „Bei den eigenen Kindern hört´s nämlich auch bei gehirngewaschenen Eltern auf.“

          Ja, dann ist das Gehirn auf einmal nicht mehr gehirngewaschen.

          „Wenn da in jeder Säule (?)/jedem Fach was über LSBTI und anderen Genderschmu erzählt wird, ist das
          1. eine Sexualisierung jedes Lebensbereiches
          2. eine Totalisierung jedes Lebensbereiches wie in der Ostzone.“

          Ja.

          „Bald ist wieder Landtagswahl…..“

          Beu uns nicht. Und wenn, was nützt es. Die Schwarzgelben sind auch auf dem Gendertrip. Und die AfD ein Wackelkandidat in der Hinsicht. Wenigstens ärgern sich die Gendersens, wenn die AfD Erfolge hat. Da ist ja die „böse“ Beatrice von Storch drin.

          „“N400-Welle? Kenn ich jetzt selbst nicht. ”
          Negativ-400mV. Die “Zweifelwelle”, die auftritt, wenn Dir was ungewohnt oder unsinnig erscheint.“

          Aja.

          „“Ist aus meiner Sicht einfach nur die Folge von dem XX-Chromosomensatz bzw. dem XY beim Mann, weil dort die X-Gene phänotypisch voll durchschlagen. ”

          Nein, ich glaube,da steckt schon eine Selektion dahinter. Da für Frauen die eigenen (wenigen) Kinder wichtiger sind als für Männer, ist es für sie wichtig, eine gewisse Mindestintelligenz mitzubringen, um die Kleinen zu schützen und zu ernähren.“

          Ja, aber der Mann steht unter einer stärkeren sexuellen Selektion.

          Selektion, die die Art der Geschlechtsdetermination beeinflusst hat? Also jetzt nur die Frage, welches geschlecht von beiden nur ein einzelnes X-Chromosom hat? Kann ich mir kaum vorstellen.

          „Eine Monsterintelligenz hingegen ist nicht notwendig, weil der Fokus aufm Kinderhüten liegt; dafür muß man keine geniale Erfinderin sein.“

          Muss nicht.

          „Bei Männern sieht es anders aus: der Monsterintelligente beeindruckt mehr Frauen; und der Superdoofe kann durch Gewalt oder Kriminalität evtl. ausgleichen.“

          Ja, aber in der Natur sind die hochintelligenten auch brutal und kriminell. Und werden mit den brutalen, kriminellen Dummen fertig. Glaub ich jedenfalls.

          ““Allerdings hat die Homöopathie bei Akademikerinnen die größte Anhängerschaft….”
          Ich fürchte, das stimmt. Wo hast Du das her?”

          Ausm SPIEGEL. Homöopathie und sonstiger Esoscheiß (und die Grüne Partei, nebenbei gesagt) haben bei der allgemeinen Bevölkerung ein niedriges Ansehen.
          Nur gebildete reiche Akademiker(innen) gehen zu Homöo-“Ärzten”, machen Walgesangheilung oder Klangschalentherapie…..“

          Und Bachblüten-„therapie“.

          Nur zum Aderlass, dazu trauen sie sich nicht mehr. Wobei: bringen würde es auch nix.

          „“Ich habe selbst genug angehende Diplom-Biologinnen erlebt, denen beim Thema Mann-frau schon der Begriff “optische Stimuli” zu viel war. ”

          Waswiewo? Fachbiologinnen oder Didaktos? Daß viele nicht wissen, wozu Busen da sind, ist klar, aber Genderansichten bei NWlern ist schon grotesk….“

          Hab ich aber selbst bei Fachbiologinnen erlebt. Auch, dass sie überhaupt natürliche Geschlechtsunterschiede so klein wie möglich reden wollten. Selbst bei Tieren.

          Verstehe das mal einer.

        • ät Matthias:

          Wegen der Verlinkung können wir bei Gelegenheit einen dienstälteren Kommentator fragen.

          „Und wenn, was nützt es. Die Schwarzgelben sind auch auf dem Gendertrip. Und die AfD ein Wackelkandidat in der Hinsicht. Wenigstens ärgern sich die Gendersens, wenn die AfD Erfolge hat. Da ist ja die “böse” Beatrice von Storch drin. “

          Janee, komm. Das Problem der Schwarzgelben ist, daß sie vor allem in Großstädten von der linken Meinungsmafia erfolgreich als „spießig“ und „gestrig“ gebrandmarkt wurden.
          Um aufzuholen, versuchen sie teils als „modern“ geltende Spinnereien mitzumachen.

          Geht, denke ich, nach hinten los. Die Konservativen verschreckt man mit diesem totalitäten Kram, und die „Mitte“ wählt, sofern „progresssiv“, lieber die (Dunkel-)Roten oder Dunkelgrünen.

          Ich hoffe nur, die Parteikollegen merken das möglichst schnell (bin in der CDU). Wir sind doch keine Blockpartei!

          „Selektion, die die Art der Geschlechtsdetermination beeinflusst hat? Also jetzt nur die Frage, welches geschlecht von beiden nur ein einzelnes X-Chromosom hat? Kann ich mir kaum vorstellen. “
          Nee, ich zielte nicht auf die Chromosomen ab, sondern auf die Gene, die an das Geschlecht gebunden sind. Können ja durchaus auf den Autosomen liegen und werden nach Geschlecht aktiviert oder nicht.

          „Hab ich aber selbst bei Fachbiologinnen erlebt. Auch, dass sie überhaupt natürliche Geschlechtsunterschiede so klein wie möglich reden wollten. Selbst bei Tieren. “

          Aha? Was waren denn das für Spinnerinnen? Bis 1993 waren ja viele Biostudenten Esospinner und Ökofreaks (auch ich hatte noch einen Kommilitonen, der im Kuhfell rumgelaufen ist 😉 ).

          Danach haben aber eigentlich die Genetiker dominiert.
          Nun ja, man darf nicht vergessen, daß Studenten, auch in den MINT-Fächern, Oberschichtangehörige sind, und unter der Gesinnungskanonade der Politkorrigierenden stehen.

          Habe selber Mitschüler erlebt, die strunzgeil und frauenfeindlich waren, sich aber antimilitaristisch geäußert haben, weil das aufm Gymi en vogue war.
          Ein anderer Schüler vom Dorf hat in der 11. Klasse mal Zettel mit Asylanten-Gedichten mitgebracht (von den REPs); ein-zwei Jahre später war der dann plötzlich antifaschistisch.
          Daß er sich „gebessert“ hat, kaufte ich ihm nicht ab.
          Aber adaptiert.

        • @ Axel

          „Wegen der Verlinkung können wir bei Gelegenheit einen dienstälteren Kommentator fragen.“

          Ja, oder einen Blogger, der interessiert ist.

          „“Und wenn, was nützt es. Die Schwarzgelben sind auch auf dem Gendertrip. Und die AfD ein Wackelkandidat in der Hinsicht. Wenigstens ärgern sich die Gendersens, wenn die AfD Erfolge hat. Da ist ja die “böse” Beatrice von Storch drin. ”

          Janee, komm. Das Problem der Schwarzgelben ist, daß sie vor allem in Großstädten von der linken Meinungsmafia erfolgreich als “spießig” und “gestrig” gebrandmarkt wurden.
          Um aufzuholen, versuchen sie teils als “modern” geltende Spinnereien mitzumachen.“

          Ja, das klingt realistisch.

          „Geht, denke ich, nach hinten los.“

          Klar, dann wählen viele lieber das Original.

          „Die Konservativen verschreckt man mit diesem totalitäten Kram, und die “Mitte” wählt, sofern “progresssiv”, lieber die (Dunkel-)Roten oder Dunkelgrünen.“

          Ja.

          „Ich hoffe nur, die Parteikollegen merken das möglichst schnell (bin in der CDU). Wir sind doch keine Blockpartei!“

          Ich bin in gar keiner Partei. Und ich verschreck sie alle!!! (HA HA HA HA HA)

          Nee echt: Ich würde zur Zeit vermutlich aus jeder etablierten Partei im hohen Bogen fliegen mit meinen Ansichten rund um die Genderei.

          Aber ehrlich gesagt bin ich da auch noch stolz drauf!

          CDU? Dort ist Birgit Kelle mit drin, aber Zana Ramadani auch.

          Unter dem „breiten Dach der Union“, wie es immer heißt, finden wirklich grundverschiedene Personen ihren Platz.

          Aber wenn man die dann wählt, wen oder was wählt man dann eigentlich?

          „“Selektion, die die Art der Geschlechtsdetermination beeinflusst hat? Also jetzt nur die Frage, welches geschlecht von beiden nur ein einzelnes X-Chromosom hat? Kann ich mir kaum vorstellen. ”
          Nee, ich zielte nicht auf die Chromosomen ab, sondern auf die Gene, die an das Geschlecht gebunden sind. Können ja durchaus auf den Autosomen liegen und werden nach Geschlecht aktiviert oder nicht.“

          Die unterliegen natürlich einer Selektion. Egal, wo sie liegen.

          Aber doch nicht, welches von beiden Geschlechtern das heterogame ist, also zwei verschiedene Geschlechtschromosomen hat.

          „“Hab ich aber selbst bei Fachbiologinnen erlebt. Auch, dass sie überhaupt natürliche Geschlechtsunterschiede so klein wie möglich reden wollten. Selbst bei Tieren. ”

          Aha? Was waren denn das für Spinnerinnen?“

          Femis. Und/oder Gendersens. Die bevorzugten immer gleich die kulturelle Seite des Verhaltens bzw. die kulturelle Erklärung.

          „Bis 1993 waren ja viele Biostudenten Esospinner und Ökofreaks (auch ich hatte noch einen Kommilitonen, der im Kuhfell rumgelaufen ist 😉 ).“

          Im Kuhfell – wer was zu lachen haben will, für den ist die Uni bald echt genau der richtige Ort.

          Fehlt nur noch der Taschenmulch wie in den Simpsons.

          „Danach haben aber eigentlich die Genetiker dominiert.“

          Ja, wobei ich die auch eigenartig finde. Okay, es ist natürlich legithim, sich nur für die molekularbiologische Seite des Lebens zu interessieren.

          Ist aber dennoch komisch, wenn so einer dann im dritten Semester felsensfest davon überzeugt ist, Krododile seien Amphibien.

          Oder wenn noch ein anderer Wildschweine für reine Pflanzenfresser hält.

          Alles erlebt.

          Und noch ein anderer von denen meinte, man könne in der Landwirtschaft Milch & Eier herstellen, ohne zum Töten von Tieren gezwungen zu sein.

          Schön wäre es ja.

          „Nun ja, man darf nicht vergessen, daß Studenten, auch in den MINT-Fächern, Oberschichtangehörige sind, und unter der Gesinnungskanonade der Politkorrigierenden stehen.“

          Leider. Aber Gendersens unter Fachbiologen sind durch die Bank alles Frauen. Bei den Didaktikern wird man auch Männer finden, die die Genderei gut finden.

          „Habe selber Mitschüler erlebt, die strunzgeil und frauenfeindlich waren, sich aber antimilitaristisch geäußert haben, weil das aufm Gymi en vogue war.“

          Klar, damit kann man dann Status aufbauen.

          „Ein anderer Schüler vom Dorf hat in der 11. Klasse mal Zettel mit Asylanten-Gedichten mitgebracht (von den REPs); ein-zwei Jahre später war der dann plötzlich antifaschistisch.
          Daß er sich “gebessert” hat, kaufte ich ihm nicht ab.
          Aber adaptiert.“

          Die Menschen vertreten den Standpunkt, mit dem sie am meisten zustimmung erhalten. Zu viele jedenfalls.

        • ät Matthias:

          Mit Deinen Ansichten zu den Genderern würdest Du in der AfD mit Kußhand genommen; und in der CDU und FDP durchaus begrüßt.
          Nur wenn Du als Funktionär gewählt werden solltest, müßtest Du aufpassen, weil die Fanatiker beim Gegner Dich und die Partei sonst als „Nazis“ oder „Ewiggestrige“ diffamieren können.

          „Aber wenn man die dann wählt, wen oder was wählt man dann eigentlich?“
          Na ja, Du wählst wenigstens keine Ideologen. Auch wenn die CDU teils rumgendert wie die unselige Panzer-Uschi (schon gehört? Sie will nun mehr Generalinnen.), wird das von den meisten nicht ernst genommen und auch kritisiert.

          „Aber doch nicht, welches von beiden Geschlechtern das heterogame ist, also zwei verschiedene Geschlechtschromosomen hat.“
          Na ja, doch. Wenn ein Mann bestimmte autosomale Gene aktiviert hat (Intelligenz…) und sich häufiger fortpflanzt als andere, werden genau diese Gene auch häufiger weitergegeben. Das hat ja mit dem Schaltmechanismus nix zu tun.
          Offenbar gibt es aber eine Genkopplung; oder es gibt unterschiedlich geartete Schalter, die bei jedem Mann ein bißchen anders sind.

          „Im Kuhfell – wer was zu lachen haben will, für den ist die Uni bald echt genau der richtige Ort. “
          Er ging auch immer barfuß, im Winter…..

          „Ja, wobei ich die auch eigenartig finde. “
          Soso, Du findest Genetiker also eigenartig. Ich bin übrigens Molekularbiologe. OK, ich habe zwei Köpfe, möchte deswegen aber nicht diskriminiert werden.

          „Ist aber dennoch komisch, wenn so einer dann im dritten Semester felsensfest davon überzeugt ist, Krododile seien Amphibien.
          Oder wenn noch ein anderer Wildschweine für reine Pflanzenfresser hält. “

          Laborbiologen? Eher Biochemiker, weil denen bestimmte Vorlesungen fehlen. Aber nicht in Halle.

          „Aber Gendersens unter Fachbiologen sind durch die Bank alles Frauen.“

          Gendersens in der Naturwissenschaft? Hab mal eine vor der Mensa stehen sehen, die Propagandazettelchen verteilt hat. War aber die einzige. Na super. Gibt den Gendafanatikern in der Soziologie das Argument an die Hand, „auch in der Biologie gibt es jede Menge Genderbewegte“.

        • @ Axel

          „Mit Deinen Ansichten zu den Genderern würdest Du in der AfD mit Kußhand genommen; und in der CDU und FDP durchaus begrüßt.
          Nur wenn Du als Funktionär gewählt werden solltest, müßtest Du aufpassen, weil die Fanatiker beim Gegner Dich und die Partei sonst als “Nazis” oder “Ewiggestrige” diffamieren können.“

          Weiß nicht. ist auch egal. Ich passe eh in keine Partei rein.

          „“Aber wenn man die dann wählt, wen oder was wählt man dann eigentlich?”
          Na ja, Du wählst wenigstens keine Ideologen. Auch wenn die CDU teils rumgendert wie die unselige Panzer-Uschi (schon gehört? Sie will nun mehr Generalinnen.), wird das von den meisten nicht ernst genommen und auch kritisiert.“

          Generalinnen…tz tz tz. In der CDU gibt es durchaus auch Ideologen, z.B. neoliberale. Finde ich jedenfalls. Ob ich das mit Panzer-Uschi schon gehört hatteß Nee, noch nicht.

          „“Aber doch nicht, welches von beiden Geschlechtern das heterogame ist, also zwei verschiedene Geschlechtschromosomen hat.”
          Na ja, doch. Wenn ein Mann bestimmte autosomale Gene aktiviert hat (Intelligenz…) und sich häufiger fortpflanzt als andere, werden genau diese Gene auch häufiger weitergegeben.“

          Das hab ich ja nicht bestritten.

          „Das hat ja mit dem Schaltmechanismus nix zu tun.“

          Eben. Ich glaub nur nicht, dass die Tatsache, dass beim männlichen Säugetier viele X-Chromosomale Gene hemizygot vorliegen, dass das eine Anpassung darstellt.

          „Offenbar gibt es aber eine Genkopplung; oder es gibt unterschiedlich geartete Schalter, die bei jedem Mann ein bißchen anders sind.“

          Wieso eine Genkopplung? Unterschiedliche Schalter, die die genexpression beeinflussen, gibt es natürlich.

          „“Im Kuhfell – wer was zu lachen haben will, für den ist die Uni bald echt genau der richtige Ort. ”
          Er ging auch immer barfuß, im Winter…..“

          Im Winter? Wirklich komische Leute. Ich hatte mal in so nem Geisteswissenschaften-Institut so einen Protestler-Studenten gesehen, der irgend einen Streik da mit angezettelt hat.

          Nicht nur barfuß, sondern – und das als Mann – mit blau lackierten Fußnägeln.

          Kriegt man nur auf der Uni zu sehen, sowas.

          „“Ja, wobei ich die auch eigenartig finde. ”
          Soso, Du findest Genetiker also eigenartig.“

          Nein, nicht alle, sondern nur die Extremfälle, die dann mehr Diplom-Genetiker als Diplom-Biologe sind.

          „Ich bin übrigens Molekularbiologe.“

          Ich bin auf Mikrobiologie, Ökologie und Biologiedidaktik spezialisiert, also vom Studium her. D. h. ich bin auch zu einem erheblichen Teil Molekularbiologe und hatte verdammt viel mit Genetik zu tun. Ich hab da schon Verständnis für.

          Ich habe aber auch Leute erlebt, die wirklich mit Scheuklappenblick nur in Richtung Gentechnik gegangen sind und überzeugt davon waren, dass in dem Bereich ganz doll viele Arbeitplätze entstehen würden. Wer es glaubt, wird selig.

          „OK, ich habe zwei Köpfe, möchte deswegen aber nicht diskriminiert werden.“

          Zwei Köpfe – ach Du lieber Himmel. Da muss in einem Gen.Labor aber was mächtig schief gelaufen sein.

          Aber stimmt: Diskriminierung darf deshalb trotzdem nicht sein.

          Außerdem sind zwei Köpfe immer noch besser als gar keiner.

          „“Ist aber dennoch komisch, wenn so einer dann im dritten Semester felsensfest davon überzeugt ist, Krododile seien Amphibien.
          Oder wenn noch ein anderer Wildschweine für reine Pflanzenfresser hält. ”

          Laborbiologen? Eher Biochemiker, weil denen bestimmte Vorlesungen fehlen. Aber nicht in Halle.“

          Laborbiologen, die noch im Grundstudium waren, und nur von der Einstellung bereits reine Molekularbiologen waren.

          „“Aber Gendersens unter Fachbiologen sind durch die Bank alles Frauen.”

          Gendersens in der Naturwissenschaft? Hab mal eine vor der Mensa stehen sehen, die Propagandazettelchen verteilt hat. War aber die einzige. Na super. Gibt den Gendafanatikern in der Soziologie das Argument an die Hand, “auch in der Biologie gibt es jede Menge Genderbewegte”.“

          Genau.

        • ät Matthias:

          „Eben. Ich glaub nur nicht, dass die Tatsache, dass beim männlichen Säugetier viele X-Chromosomale Gene hemizygot vorliegen, dass das eine Anpassung darstellt.“

          Tja, weiß nicht. Wäre aber überraschend, weil ne Fehlerquelle.

          „Laborbiologen, die noch im Grundstudium waren, und nur von der Einstellung bereits reine Molekularbiologen waren. “

          Öhö? So wie die obergeilen Juristen, die schon im ersten Semester im Anzug kommen? Da verpaßt man doch so vieles, die ganzen Vogelstimmenkurse…Piep, piep,…. 😉

        • @ Axel

          „Tja, weiß nicht. Wäre aber überraschend, weil ne Fehlerquelle.“

          Ja, eine Quelle für Chancen und Risiken für das Männchen.

          Aber gut: Andere Männchen haben z.B. zwei Z-Chromosomen, und das Weibchen ein Z- und ein W-Chromosom.

          Aber in mehreren anderen Fällen der genetischen Geschlechtsdetermination hat wieder das Männchen die höhere Variabilität in der Ausprägung einiger Merkmale. Wenn jetzt das Weibchen XX und das Männchen X0 hat. Oder bei Haplo-Diploidie.

          Aber ob das eine Anpassung ist und inwiefern – ich weiß nicht.

        • ät Matthias:

          Ah, Du hast es also geschafft!
          Herzallereliebst, Eure Modellbaukünste!
          Ma gucken, ob ich meinen Studi-Drachen auch verlinkt kriege…

          „Das siebenköpfige Ungeheuer“, ganz unesoterisch und unökohaft aus Knochen, Holz und Bitumen gebastelt!

        • Ja, nee? Voll geil! Muss man gesehen haben. Sonst glaubt es keiner, dass DAS Umweltbildung sein soll.

          Ich habe bei den Didaktikern oft Sachen gehabt, dass ich kaum glauben konnte, dass ich wegen sowas Zeit investieren muss, mitsamt Hin- und Rückwegen.

    • @Anne

      Danke für den Link.

      Hab auch deine Diskussion dort gesehen. Die typische Rechtfertigung und Abwehr.

      Ihnen ist offenbar auch nicht klar, dass das eine Form der dämonisietenden Volksverhetzung ist und auch Implikationen für das Verhalten gegenüber heranwachsenden Jungen hat. Mittelbarer Kindesmissbrauch, neben der sich zunehmend verdunkelnden misstrauischen Sicht von Männern auf Frauen.

      Dieser Post ist aber auch von einer anderen Seite her erhellend. Nämlich wie sie es anbringt. Es macht einen masturbatorischen Eindruck. Eine Art plötzlichichem Damseling gepaart mit projektivem Hass, dass ihr ein besseres Selbstwertgefühl gibt. Ein bestimmen über und abstrafen.

      Bei mir löst dss eher Beklemmung aus. Es ist auch kein Einzelfall. Dieserlei Dinge sind häufig im Netz zu sehen. Nimmt man insbesondere tumblr dazu würde ich fast sagen das ist Mainstream.

      Männer fangen an das (westlich) weltweit zu bemerken. Mit unterschiedlichen Reaktionen, u.a. was manche als „Mangina“ bezeichnen, aber natürlich auch andere, die sich das etwsd hinterfragender anschauen, mit meist nicht sehr schmeichelhsften Äußerungen dazu.

      Bei allen scheint es aber etwas zu verändern, nämlich wie Frauen sehen, denn sie wissen nun ja drum.

      • Ich halte den Begriff damseling (von engl: damsel in distress, etwa: Fräulein in Not) im übrigen für eine mächtige diskursive Waffe.

        Er bringt knapp und klar ein Verhalten auf den Punkt, das gerade auch viele moderne Feministinnen an den Tag legen: Sich in die Opferpose zu begeben, um insbesondere von Männern bedingungslose Unterstützung einzufordern. Dazu gehört dann auch die implizite Aufforderung, es mit den Fakten doch bitteschön nicht so genau zu nehmen, schließlich muss hier eine Magd aus höchster Not befreit werden.

        Dass sich hier uralter Geschlechterklischees bedient wird, ist dann auf einmal nicht mehr so wichtig.

        Siehe auch:

        http://plebcomics.tumblr.com/post/96758499644/anita-sarkeesian-more-like-william-sarkeesian

        Kann man manipulatives Verhalten klar als solches benennen, verliert es einen großen Teil seiner Wirkung.

      • Die neuesten Zahlen des Bureau of Justice.

        „OVER 60 PERCENT DECLINE IN SEXUAL VIOLENCE AGAINST FEMALES FROM 1995 TO 2010“

        http://www.bjs.gov/index.cfm?ty=pbdetail&iid=4927
        http://www.bjs.gov/index.cfm?ty=pbdetail&iid=4594
        http://www.saveservices.org/2014/10/presumption-of-innocence-is-for-losers/ (Graphik befindet sich auf der linken Kolumne der Seite)

        Denke bei uns in Europa oder Deutschland wird’s sich nicht allzu stark unterscheiden.

        Das sind vor allem die Generationen, die hier auch diskutieren. Und genau denen unterstellt man ständig das Gegenteil mit kaum dabei fassbarem bösartigstem Motiv der Dämonisierung zur Sozialdominanz. Als Petty-Spielerchen dargeboten.

        So etwas ist Volksverhetzung in scharfer Form. Mit mittelbarer Wirkung auch auf kleine Jungs und männliche Jugendliche.

        Es wird Zeit dies dann auch sehr scharf zu ächten. Da ist eigentlich eine heftige kriminelle Ebene. Und Personen, die so etwas tun sollten nicht nur an den Pranger sondern auch einfahren. Und das nicht nur für ein paar Monate.

        Vielleicht lohnt es sich dafür zu kämpfen, dass endlich eine dieser Täterinnen ein Präzidenzfall wird. Dann können sie ja in ihrem weiteren so stigmatisierten Leben drüber nachdenken, was sie mittlerweilen hunderten von Jungen Männern schon angetan und Millionen junger Buben antun. Und die eigene Medizin nehmen.

    • Hab das mal überflogen… an anderer Stelle zu einer anderen Zeit wird sich dann wieder beklagt, das deutsche Männer so schlecht im Flirten sind. Frauen zeigen ihr sexuelles Interesse ja immerzu:

      ^^

      Solange erwartet wird das Männer den aktiven Part übernehmen, wird sich das auch nicht ändern.

      Das was dort geschildert wird will ich ja nicht in Abrede stellen, aber sowas plumpes hab ich live noch nie miterlebt, nicht als ich 16 war und später auch nicht. Wahrscheinlich sorgt alleine meine Anwesenheit dafür das alle sich mit Respekt begegnen ^^

    • Danke, Anne. Kluge Worte.

      Ich veröffentliche dann mal auch hier meinen Kommentar, den ich auch im Blog geschrieben habe, den Anne aufgeführt hat:

      Das Zitat, welches Du Dir zu eigen gemacht hast, sagt eigentlich schon alles.

      „Wie kann es nur sein, daß immerzu die eine Hälfte der Menschheit die andere bedroht oder fürchtet.“

      Wie kann es nur sein, daß immerzu einige Männerfeinde die eine Hälfte der Menschheit als Bedrohung hinstellt? Die 1,70-Analogie hat Dir nichts ausgemacht, die Radfahrer-Analogie auch nicht. Die Diskussion über M&Ms ist nun auch nicht besonders lange her.

      In Eurer Umfrage ist das Nichterleben/Nichtausführen nicht mal eine anklickbare Option. Was man durch Nichtanklicken-aber-trotzdem-absenden doch so gerade mal antworten kann.Eine höchst unsaubere Methode. Was jedoch komplett fehlt, sind Angaben zu Übergriffen an Männer oder durch Frauen. Und da hilft es auch nicht, wenn Du immer wieder schreibst, daß Du doch gar nicht männerfeindlich bist. Bei Dir klingt es eher wie ein „Aber ich habe eigentlich nichts gegen Ausländer“. Wird man ja wohl mal sagen dürfen, oder?

      Mal ein paar Männergeheimnisse: Männer erleben Gewalt. In der Partnerschaft und sie haben keine adäquaten Anlaufstellen. Männer sind weit häufiger Obdachlos. Das sind die, vor denen Du vorm Supermarkt Angst hast.

      Ganz besonders aber erleben Männer ständig und immer wieder Gewalt in der Öffentlichkeit. Die Bedrohungslage, die Du in Deinem Tagesablauf schilderst, haben Männer deutlich stärker als Du oder jede andere Frau. Einen Fausthieb für einen „dummen“ Blick? Kommt in der Tageszeitung eigentlich nur vor, wenn das Opfer in Lebensgefahr geprügelt worden ist. Als Jugendlicher habe ich ganze Stadtteile gemieden und das unabhängig von der Uhrzeit.

      Aber für Dich sind Männer ja nichts anderes als Pitbulls. Wenn das mal nicht männerfeindlich ist. Wenn wir uns auf der Straße begegnen, so wechsel doch bitte die Straßenseite. Ich wäre nämlich zutiefst schockiert und betroffen, wenn jemand grundlos mich als Vergewaltiger verdächtigen würde. Nur weil ich einen Penis habe. Ich mag keine Sexisten.

        • Dankeschön. Ich habs zeitgleich abgeschickt. Wenn ich mir die anderen Kommentare anschaue, so habe ich den Verdacht, daß die Bloggerin durchaus Kritik aushält und auch veröffentlicht. Und würde ein Nichtveröffentlichen auch eher als Versehen werten.

          Wenn nicht — ist es halt trotzdem hier. 🙂

      • Followup auf meinen eigenen Senf. Ich glaube jetzt nicht mehr, daß die Option „Ich wurde/habe nicht belästigt/vergewaltigt/etc“ unabsichtlich weggelassen wurde. Die Blogger dort sollten mal für einen Realitätscheck mit einem anderen Doodle machen. Wer zur Hölle kreuzt bei einer Umfrage nichts an und sendet trotzdem ab?

        Schön auch die Auswertung: http://medizynicus.wordpress.com/2014/10/11/die-zusammenfassung/

        Besonders beunruhigend findet er, daß FRAUEN schon mal Sex hatten ohne es wirklich zu wollen. Kommentatorin Sternenpfad gibt ihm eine gute Antwort. Und auch ich finde es gutes partnerschaftliches Verhalten. Wieviele Männer hatten schon mal Sex ohne es wirklich zu wollen? Wird nicht gefragt. Praktiken, auf die sie nicht unbedingt Lust hatten, aber ihre Partner(innen!) umso mehr? Das ist aus der Luft gegriffen? Dann frag mal Männer, deren Frauen schwanger werden wollten.

        Die feministische Hölle ist aber der von ihr verlinkte Blogbeitrag http://nandalya.wordpress.com/2014/09/10/ohne-mann-fehlt-dir-was/#commentshttp:// und hier ebenso auch die Kommentare.

        Am Anfang verwehrt sie sich noch gegen Vorwürfe, daß sie männerfeindlich sei. Der Rest demonstriert das Gegenteil. Von den drei von ihr aufgeführten Beispielen für vermeintlichen Alltagssexismus sind zwei kriminell und der dritte eine Diskussion! Kein Wunder, daß sie die „die Liste sexistischer Übergriffe noch endlos weiterführen“ könnte. Nandalya gibt zu „Ich habe Mann früher als Feindbild Nr. 1 gehabt. „. Früher?

        Ulrike gibt herzerfrischend zu:
        „Manchmal bin ich ganz froh, dass ich langsam so alt bin, dass mich kaum noch ein Mann sexuell wahrnimmt. 😉 Aber das gibt es doch noch – habe gerade vor ein paar Tagen einen “unsittlichen” Antrag von einem Mann erhalten. Fast bin ich schon wieder in einem Alter, wo man sowas als Kompliment auffasst. 😉 Und ich bekenne mich schuldig: Ich hab mich in meiner Jugend gefreut, wenn die Männer auf der Straße hinter mir her pfiffen. “

        Nandalya entgegnet, daß Gewalt für sie kein Problem ist, solange sie nur von ihr ausgeht: „Bei Pfiffen gab es früher von mir den Mittelfinger. Manchmal auch die ganze Hand“

        Ein bisschen Rassismus ist dann auch dabei: „Lesbisch sein in Italien? Ich bitte dich … wo Mann doch so viel zu bieten hat! Ironie off, Realität on.“. Schön auch „Die neue “Grabscher-Mentalität” kommt leider auch durch das Zusammentreffen verschiedener Kulturkreise zustande. Immer wieder werden Südländer auffällig die wenig, oder keinen Respekt vor deutschen Frauen haben.“

        Immerhin, als dreifach unterdrückte Minderheit sticht sie Nur-Ausländer auch locker aus: „Als asiatisch aussehende lesbische Deutsche[…]“. Gut, das sie keine rassistischen Sprüche bringt, wie sie versichert.

        Molly L. fordert dann mal wieder, daß Männer die Beschützer spielen müssen um sich ihrer Erbschuld zu entledigen. „Und da können die Männer schließlich auch etwas tun: Nicht mitlachen, wenn der Kumpel seine sexistisch-fiesen Witze macht, andere Männer stellen, wenn sie eine Frau angegrabscht haben, eben einfach auch nicht wegsehen!“. Damselisierung, schönes Wort.

        Aurelie, Ordnungsruf an Dich: “ Bei Frauen wiederum habe ich es ne erlebt, dass sie Schwule mit ihrer tollen Vagina “bekehren” wollen“. Schon klar, daß Du das nie erlebt hast. Du bist ja auch kein schwuler Mann. Wie wäre es, wenn wir diese Frage mal ein paar Schwulen stellen? Oder schauen mal, wie aggressiv insbesondere gutaussehende Frauen werden, wenn sie einen Korb bekommen?

        Ich schließe meinen Ausflug in die Sexismushölle mit diesem Zitat von Nandalya:

        „Aber versuch bitte dich in eine Frau zu versetzen. Wir sind diejenigen, die Kinder bekommen, sich Mann “öffnen” müssen. Nicht nur im sexuellen Sinn, auch emotional. Aber dieses “öffnen” bedeutet einen großen Einschnitt im Leben von Frau. Sie macht sich damit verletzlich, sie ist ungeschützt. Und das macht ihr Angst. Auch, wenn ich nie etwas mit Mann hatte und haben werde, so kann ich das zu 100 % nachempfinden.

        Männer kennen dieses Gefühl nicht. Für gewisse Typem sind Frauen nur ein Objekt aus Busen, Beine, Po. Das Gesamtpaket, der Mensch, interessiert sie nicht.“

        Da muß man wirklich nichts mehr zu sagen.

        • @Gerhard

          Hätt ich dir eigentlich vorher sagen können.

          Du unterschätzt das immer noch, find ich. Damit meine ich ja nun dann nicht, dass man nicht differenzieren sollte.

          Ich hab da auch einen Blick auf die kleinen Buben und männliche Jugendliche.

          Da schaut’s nicht mehr so Kavaliersdeliktmässig aus. Ich glaub den Damen gehört hier mal ein bischen heftiger ins Gewissen geredet. Denk dabei sogar an Strrafbewehrung.

    • Dank für den Link … obwohl, vielleicht sollte ich mich eher nicht bedanken … wenn ich so was lese, wird mir ganz anders …

      Solche Texte hinterlassen bei mir immer Fassungslosigkeit und Mitleid. Wie schrecklich muss es sein, in so einer Welt zu leben? Tatsächlich vor der Hälfte aller Mitmenschen in ständiger Angst zu leben? Das kann nicht gesund sein, weder für einen selbst noch für die Umwelt. Molly wiederholt ja mantramäßig, sie sei nicht männerfeindlich. Vielleicht nicht – aber männerphobisch. Ich weiß, mit Ferndiagnosen sollte man sich zurückhalten, aber wer allen Ernstes, so wie sie es beschreibt, vor allen Männern ununterbrochen panische Angst hat, gehört therapiert.
      Das meine ich nicht abwertend. Ih habe selbst schon Psychotherapie in Anspruch genommen und sie hat mir geholfen, mit meinen Ängsten klarzukommen – und die haben mein Leben weit weniger eingeschränkt und belastet als diese krankhafte Angst vor Männern, die Molly beschreibt.

      Das ist einer der Punkte, die mich am Feminismus so wütend machen: Da wird solchen Frauen, die wirklich Hilfe brauchen, eingeredet, die ganze Welt und alle Männer seien das Problem und nicht ihre eigene Wahrnehmung. Das Dumme ist nur: Die ganze Welt kann frau nicht ändern, sich selbst aber schon. Feminismus hilft diesen Frauen nicht, er verschlimmert noch das Problem. Allein der Gedanke, mit der eigenen Wahrnehmung oder Psyche könnte etwas nicht stimmen, ist bereits Victim Blaming – so wird den Betroffenen professionelle Hilfe vorenthalten/ausgeredet, die sie dringend bräuchten.

  2. Kinderficken als revolutionärer Akt

    Die Aufhebung des Inzesttabus im Dienste der Familienzerstörung und Frauenbefreiung (sollte doch die Andrea-Dworkin-Bewunderin muttersheera besonders interessieren)

    Andrea Dworkin im Zitat (aus ihrem Buch „Woman Hating“ von 1974, der kulturrevolutionäre Angriff der 68’er-„Barbaren“ auf die Fundamente westlicher Zivilisation in radikalfeministischer Verpackung):

    *The incest taboo does the worst work of the culture: it teaches us the mechanisms of repressing and internalizing erotic feeling — it forces us to develop those mechanisms in the first place; it forces us to particularize sexual feeling, so that it congeals into a need for a particular sexual “object” ; it demands that we place the nuclear family above the human family. The destruction of the incest taboo is essential to the development of cooperative human community based on the free-flow of natural androgynous eroticism. . . .
    The incest taboo can be destroyed only by destroying the nuclear family as the primary institution of the culture. The nuclear family is the school of values in a sexist, sexually repressed society.*

    Der Autor des Artikels kommentiert:

    *Having written this dangerous 1974 book, which we might expect would have placed her permanently outside the circle of respectability, we find that a dozen years later, Dworkin was under contract to the most respectable of publishers, Simon & Shuster. Feminism created a demand for radical lunacy, and Dworkin was a marketable commodity.*

    Und viele Frauen der westlichen Welt verschlangen das toxische, pervertierte Machwerk, feierten Dworkin als Befreierin.

    Wovon?

    Von der Zivilisation?

    Weiter mit Dworkins Pornotrash, diesmal als „Herstory“ (immer noch zitiert aus Woman Hating):

    *The origins of the magical content of the pagan cults can be traced back to the fairies, who were a real, neolithic people, smaller in stature than the natives of northern Europe or England. They were a pastoral people who had no knowledge of agriculture. They fled before stronger, technologically more advanced murderers and missionaries who had contempt for their culture. They set up communities in the inlands and concealed their dwellings in mounds half hidden in the ground. The fairies developed those magical skills for which the witches, centuries later, were burned.

    [Feen als reale neusteinzeitliche Wohnbevölkerung, wundert sich da jemand über die wissenschaftliche Qualität der Gender Studies?]

    The socioreligious organization of the fairy culture was matriarchal and probably polyandrous. The fairy culture was still extant in England as late as the 17th century when even the pagan beliefs of the early witches had degenerated into the Christian parody which we associate with Satanism.

    There were, then, three separate, though interrelated, phenomena: the fairy race with its matriarchal social organization, its knowledge of esoteric magic and medicine; the woman-oriented fertility cults, also practitioners of esoteric magic and medicine; and later, the diluted witchcraft cults, degenerate parodies of Christianity.

    We now know most of what can be known about the witches: who they were, what they believed, what they did, the Church’s vision of them. We have seen the historical dimensions of a myth of feminine evil which resulted in the slaughter of 9 million persons, nearly all women, over 300 years.

    The actual evidence of that slaughter, the remembrance of it, has been suppressed for centuries so that the myth of woman as the Original Criminal, the gaping, insatiable womb, could endure. Annihilated with the 9 million was a whole culture, woman-centered, nature-centered — all of their knowledge is gone, all of their knowing is destroyed.

    [Barer Unsinn auch das. In 300 Jahren starben zwischen 30000 und 50000 Hexen und Hexer (!, ca. 20 % der Opfer waren Männer) in ganz Europa und je mächtiger der Einfluss des Papstes in einem Territorium, je direkter sein Durchgriff, desto weniger Hexen wurden verfolgt und hingerichtet, in seinen eigenen italienischen Territorien meines Wissens keine einzige in all den Jahrhunderten der Hexenverfolgung]

    Der Autor des Artikels resümiert:

    *What feminists mean when they speak of patriarchy is to assert that our entire society and culture are part of a systemic oppression of women. Four decades have not changed the ideology of feminism as Andrea Dworkin described it in 1974: The family must be destroyed, along with normal sex roles — no more masculine men, no more feminine women. Feminism is “a planetary movement to restructure community forms and human consciousness,” as Dworkin said.*

    Die gar nicht so esoterische Essenz feministischen Hassfühlens, die Essenz dieser verkommenen Idologie, in den Worten des Artikelautors:

    *To examine Andrea Dworkin’s life and work is to understand what I mean when I say feminism is a journey to lesbianism. This is not an expression of stereotypical bigotry, but simply a way of saying that feminism — as a theory, as an ideology, as political philosophy — is implacably hostile to the normal woman’s normal life of men, marriage and motherhood. One could rattle off a long list of pioneering feminist thinkers — Kate Millett, Shulamith Firestone, Dworkin, MacKinnon, on and on — without naming a woman who ever gave birth to a child. Hostility to marriage and motherhood is so essential to the feminist worldview that any woman who marries a man can be said to have abandoned the movement’s basic principles. And certainly Andrea Dworkin was not the only feminist who saw that heterosexuality, involving as it does “ritualized behavior built on polar role definition,” was incompatible with “the fundamental revolutionary commitment” of “ending male dominance.” If lesbianism and feminism are not entirely synonymous, it is difficult to imagine how anyone who agrees with the claims Dworkin makes in Intercourse could think heterosexuality and feminism are compatible.*

    Quelle mit Dank an Petpanther, der am letzten Selbermach-Samstag diesen Artikel verlinkte:

    http://theothermccain.com/2014/10/12/the-indecent-mind-of-andrea-dworkin/

    • Gut zu wissen. Für alle Neulinge hier, die sich mit dem feminismus noch nicht so auskennen:

      Die Dworkin war die Feministin, die „einen Mann zu einer blutigen Masse geprügelt“ sehen wollte, „mit einem Stöckelschuh in den Mund gerammt so wie ein Apfel im Maul eines Schweins“.

      Und die, die meinte, „Terror“ strahle vom Mann aus und „erleuchte sein Wesen“.

      • @ Matthias

        Im Lichte dieser Dworkinschen Überlegungen sind mir rot-grüne Bildungspläne à la Baden-Württemberg und Tuider doppelt und dreifach suspekt.

        • Aus der Perspektive hatte ich die „Bildungs“-Pläne da noch gar nicht betrachtet.

          Aber stimmt: Aus dem Blickwinkel erscheinen sie noch suspekter.

          Im Bildungsbereich ist vieles einfach nur völlig irre.

    • [Feen als reale neusteinzeitliche Wohnbevölkerung, wundert sich da jemand über die wissenschaftliche Qualität der Gender Studies?]

      Die konnten wahrscheinlich auch übers Wasser laufen. Echt abgefahren, dass es Leute gibt, die sowas für bare Münze nehmen! Das kann man sogar an Universitäten studieren – Theologie.

    • Dworkins Haltung ist sehr typisch für Radikalfeministinnen. Auch andere waren und sind so unterwegs.

      Dazu vielleicht nochmal vom Nicht-Feministen recht gut zusammengestellt über Kate Millett (inkl. Links zu den kürzlichen öffentlichen Äußerungen ihrer Schwester Mallory Millett über sie):

      http://nicht-feminist.de/2014/09/kate-millett-zerstoerung-der-westlichen-gesellschaft/

      Auch weitere sind heutzutage noch unterwegs. Wie etwa die einflussreiche Germaine Greer(http://de.wikipedia.org/wiki/Germaine_Greer), eine Australierin, die als Oxford-Professorin von GB aus bis ins weiße Haus und die UN hinein ihre Fäden zieht.

      Schwarzer zähle ich auch dazu. Es ist schon erstaunlich wie wenig die Öffentlichkeit hierzulande davon Kenntnis hat. Inklusive Medien.

      • … und fast alles was da an Gender Studies „gelehrt“ wird fußt auf diesen „Grundlagen“.

        Hier überhaupt eine ernsthafte Diskussion über deren „wissenschaftliche Seriösität“ führen zu wollen, wie sie von manchen in ihrer nachvollziehbaren Redlichkeit angestrebt wird führen zu wollen spielt diesen politischen Huckstern in die Hände.

        Außerdem werden öffentliche Gelder und die Wissenschaft veruntreut.

    • @ Roslin Die Fantasiezahl von 9 Millionen bei den Hexenverfolgungen getöteter Frauen kommt wohl dadurch zustande, dass für Dworkin der Frauenmord den Massenmord an den europäischen Juden an Zahl und Bedeutung noch übertreffen soll. Die Imagination des misogynen Massenmordes wird für sie damit zum zentralen Bestandteil und zugleich zur Erbsünde der modernen Zivilisation.

      Der verlinkte Artikel hält dem schließlich Anstand und Ehrlichkeit entgegen („All good and decent people must despise such hateful hypocrisy, just as all honest people must condemn it,“), und das ist in meinen Augen noch eine Verharmlosung. Dworkins Problem war nicht nur, dass sie nicht anständig oder ehrlich war.

      Ihre Idealisierung des Inzests ist – im Rückgriff auf angebliche Rituale androgyner, vor-sexistischer Gesellschaften – auf den Mutter-Sohn-Inzest bezogen, der bei ihr übrigens in der rituellen Tötung des Sohnes endet. (Dworkin, mit völlig unpassender Ironie: „The son is lover to the mother and is ritually sacrificed at a predetermined time (mothers don’t have to be possessive).“ (Woman Hating, S. 170) Das ist übrigens ein Muster, dass sich so auch an ganz anderer Stelle findet: nämlich im Mutterkult der Nazis, den z.B. Barbara Vinken analysiert („Die deutsche Mutter. Der lange Schatten eines Mythos“, hier besonders das Kapitel „Inzest und totaler Krieg“)

      Es geht bei Dworkin um noch mehr als um die Zerstörung der (bürgerlichen) Kleinfamilie. Ihre krankhafte Inzest- und Kindesmord-Idealisierung hat m.E. einen Grund in den Voraussetzungen ihrer Theorie. Ihr Ideal ist Androgynität, die Aufhebung einer zweigeschlechtlichen Ordnung (hier wie anderswo hatte ich bei der Lektüre den Eindruck, dass Butler Dworkin sehr gut kennt). Wie aber ist Andogynität möglich, wenn doch der eine Teil ganz gut (weiblich), der andere radikal destruktiv (männlich) ist? Eine gleichberechtigte Verschmelzung könnte dann doch nur eine Wertminderung des weiblichen Teils bedeuten.

      Dworkins Antwort ist wohl: Es ist möglich durch die völlige Einverleibung des „Bösen“ durch das „Gute“.

      Sinnbildlich dafür ist dann eben nicht die halbwegs gleichberechtigte sexuelle Beziehung Erwachsener, sondern die zwischen Mutter und Sohn, in der der Sohn schließlich ganz verschwindet. Das ist eine Konstruktion, die über die Idealisierung lesbischer Liebe (die für sich genommen harmlos, wenn auch einseitig wäre) noch weit hinaus geht.

      Dworkins fragwürdiges Verdienst ist es wohl, dass sie Voraussetzungen, die sich auch sonst bei feministischen Autorinnen finden (die radikale Abwertung männlicher Sexualität oder die prinzipielle Verknüpfung von Männlichkeit mit frauenfeindlicher Gewalt z.B.), konsequent und ohne unnötige Scheu vor Irrsinn weiterdenkt.

      Dabei stammt übrigens, @ Matthias, das häufig gebrachte Zitat mit der „blutigen Masse“ aus einem fiktionalen Text. Sehr gut möglich, dass es Dworkins eigene Meinung wiedergibt – aber es lässt sich nicht zweifelsfrei als O-Ton Dworkin deuten. Dazu: http://franklyno.tumblr.com/post/66730593551/unchecked-feminist-quotes-a-list-for-mras-feminists

      Ich hab selber mal über Dworkin und Inzest geschrieben und verlinke das hier einfach: http://man-tau.blogspot.de/2013/02/dworkin-inzest-kindermord.html

  3. Weil’s passt zu Andrea Dworkin und ähnlichem Gelichter

    Feminismus als ideologisierter Männerhass, Alison Tieman (typhonblue):

    *If you don’t believe in patriarchy theory, you’re not a feminist.

    If you believe in patriarchy theory then you believe that men, throughout history, oppressed their wives, mothers, sisters and daughters …

    If you believe men are capable of creating a system expressly for the purpose of oppressing the people they have their most intimate relationships with then you believe men are sociopaths.

    How are men supposed to work with a group of people who deny their humanity?*

    Quelle:

    „How are men supposed to work with a group of people who deny their humanity?“

    Ganz einfach: Wir hoffen auf die gemäßigten Hater.I.nnen.

    Also die, die uns nur ein Ei abschneiden wollen, nicht beide.

  4. Ich weiß, ich behellige euch mit diesem Thema in aller Regelmäßigkeit, aber ich muss es wieder einmal ansprechen. Ich meine, derzeit wieder sehr deutliche Zeichen eines Umschwungs des gesellschaftlichen Meinungsbildes hinsichtlich der Geschlechterfrage erkennen zu können. Ich habe das Gefühl, dass Feminismus*kritik kurz davor steht, salonfähig zu werden, bin mir aber nicht sicher, inwiefern diese Einschätzung von Wunschdenken geprägt ist.

    In den USA wird nun immer stärkerer Protest gegen die gerade auch durch Feministen* vorangetriebene neoviktorianische Regulierung von Sex an den Colleges laut.

    Jüngst äußerten 28 Mitglieder der juristischen Fakultät der Uni Harvard ihre Bedenken in einem offenen Brief:

    http://www.bostonglobe.com/opinion/2014/10/14/rethink-harvard-sexual-harassment-policy/HFDDiZN7nU2UwuUuWMnqbM/story.html

    Dann haben sich in den USA einige Twitterfeministen mit der gaming community angelegt und stehen derzeit mit selbigen im Wettbewerb um den effektivsten Shitstorm. Letztere haben dabei einige Achtungserfolge erzielt und die Werbekunden einiger feministischer* Nachrichtenportale dazu gebracht, ihre Anzeigen zurückzuziehen. Meldungen zum Thema sind unter dem Stichwort #gamergate zu finden.

    Das eigentliche Streitthema und der tatsächliche Verlauf sind dabei eher uninteressant. Spannender ist folgendes: Die Macht der radikalen Genderfeministen bestand gerade in den USA bisher auch immer darin, moralische Entrüstungsstürme zu entfachen und Institutionen wie Firmen mittels dieses Druckmittels ihren Willen aufzuzwingen. Dass die Twitter- und Tumblr-Genderia nun einen ebenbürtigen Gegner gefunden zu haben scheint, könnte ein Hinweis dafür sein, dass sich das Kräfteverhältnis in dieser Hinsicht gewandelt hat.

    In Deutschland hingegen taucht auch in der Mainstreampresse immer häufiger zumindest vorsichtige Kritik an radikalfeministischem Gedankengut auf. Der Aufmacher der Zeit von letzter Woche („Die Wut der Männer“) ließ zwar einiges zu wünschen übrig, aber er zeigt meiner Einschätzung nach an, wohin die Reise geht.

    Als bemerkenswertesten Dammbruch der letzten Zeit empfinde ich aber diese Meldung:

    http://genderama.blogspot.ru/2014/10/rtl-beklagt-mannerdiskriminierung-video.html

    Dort kommentiert sich der Geschäftsführer von RTL West den Frust von der Seele. Nicht nur, dass er anscheinend genug davon hat, wie uns beständig Männerdiskriminierung als Gleichberechtigung verkauft wird, er traut sich auch, das öffentich zu verlautbaren. Seine Argumentation ist dabei nicht besonders ausgereift und sein Kommentar nicht besonders gut vorgetragen, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass sich nun ein halbwegs prominentes Mitglied der Mainstreampresse aus der Deckung traut. Vor einigen Jahren hätte das noch den Karrieretod bedeutet.

    Was bedeutet das alles? Meine Einschätzung der Lage ist die folgende:

    Dadurch, dass Radikal- und Genderfeministen wichtige Stellen in Politik, Verwaltung, an den Universitäten und in den Medien besetzen, besitzt der Feminismus* derzeit eine nicht zu unterschätzende institutionelle Macht. Deswegen kann er in den USA absurde Gesetze und policies zum sexual harassment durchpeitschen, deswegen kann bei uns die Frauenquote eingeführt werden. Diese Maßnahmen müssen aber Top-Down durchgesetzt werden, weil es in der Bevölkerung keine Mehrheiten für diese Maßnahmen (mehr?) gibt.

    Noch sitzt der Feminismus* an wichtigen gesellschaftlichen Schalthebeln, aber er ist dabei, den Kampf um die öffentliche Meinung zu verlieren.

    Das ließ sich zuerst anhand des Meinungsbildes in den Kommentarspalten der großen Onlinemedien erkennen. Seit nunmehr zwei oder drei Jahren wird kein Pro-Quote-Artikel mehr ohne massiven Widerspruch veröffentlicht. Was mitunter dazu führte, dass sich die Onlinemedien nun immer stärker abschotten und immer weniger Kommentare zulassen. Nun aber sickern diese Meinungen immer stärker auch in den Mainstream durch. Das Neue ist dabei nicht, dass es Medienmacher gibt, die diese feminismus*kritischen Haltungen pflegen. Das Neue ist, dass sie sich trauen, sie zu äußern. Wir werden wohl innerhalb der nächsten Jahre einen größeren Dammbruch erleben.

    * Gemeint ist hier der politisch wirkmächtige Radikal- und Gender-Feminismus, der sich in gesellschaftlichen Institutionen verankern konnte. Liberale Feminismen sind ausdrücklich ausgeschlossen, können in dieser Hinsicht aber leider auch vernachlässigt werden.

    • @ Neuer Peter

      *Vor einigen Jahren hätte das noch den Karrieretod bedeutet.*

      Leider nein.

      Solche offenen klarsichtigen Worte gab es immer wieder mal (Hofnarren in meinen Augen, zugelassen, um gelegentlich Dampf abzulassen, analog dem systemtreuen Kabarett in der DDR).

      Hier Matussek im Spiegel, nichts davon hätte er heute zurückzunehmen, alles bereits damals auf dem Tisch, klarsichtig in aller wünschenswerten Deutlichkeit benannt:

      http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-7719685.html

      Und?

      Hat’s was gebracht (DATUM BEACHTEN!)

      Erst wenn es REAL im ALLTAG weh zu tun beginnt, wird sich etwas ändern, Frauen weh zu tun beginnt, wohlgemerkt.

      Das hat noch 10-15 Jahre Weile.

      Dann wird der Brandgeruch auch in den Puppenstuben nicht mehr zu ignorieren sein.

      Aber selbst dann wird die einmal aufgebaute und immer weiter ausgebaute Machtstruktur noch lange nicht zurückgedrängt sein.

      Das wird nicht einmal der Anfang vom Ende sein, nur das Ende des Anfangs.

      Viel zu viele viel zu Mächtige sind viel zu tief in Feminismus investiert, um so ohne weiteres das Feld zu räumen und auf die Rendite zu verzichten.

    • Nun ja, ich erinnere mich noch: das letzte Mal, als ich diese Frage stelte, war ich noch über den Meinungsumschwung in den Kommentarspalten überrascht. Es ändert sich schon etwas. Langsam zwar, aber deutlich.

    • „Dass die Twitter- und Tumblr-Genderia nun einen ebenbürtigen Gegner gefunden zu haben scheint, könnte ein Hinweis dafür sein, dass sich das Kräfteverhältnis in dieser Hinsicht gewandelt hat.“

      Hihi

      http://quotes.adwww.de/#300

      aus dem Film „Hackers“… ^^

      (Ist natürlich übertrieben)

    • @ NP
      „bin mir aber nicht sicher, inwiefern diese Einschätzung von Wunschdenken geprägt ist.“

      Den langsame Meinungsumschwung gibt es auf jeden Fall. Die Quote und #aufschrei waren einfach zu viel des Guten.

    • @ Neuer Peter

      „Dort kommentiert sich der Geschäftsführer von RTL West den Frust von der Seele. Nicht nur, dass er anscheinend genug davon hat, wie uns beständig Männerdiskriminierung als Gleichberechtigung verkauft wird, er traut sich auch, das öffentich zu verlautbaren. Seine Argumentation ist dabei nicht besonders ausgereift und sein Kommentar nicht besonders gut vorgetragen, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass sich nun ein halbwegs prominentes Mitglied der Mainstreampresse aus der Deckung traut.“

      Genau das brauchen wir viel mehr.

      „Vor einigen Jahren hätte das noch den Karrieretod bedeutet.“

      Es hätte ihn zumindest bedeuten können. Kann es heute aber immer noch. Glaub ich jedenfalls.

    • ät Peter:

      „durch Feministen* vorangetriebene neoviktorianische Regulierung von Sex an den Colleges laut. “

      Ich finde es faszinierend, wie sehr sich die Genderologen spießig-religiösen Positionen annähern, ohne es zu merken.
      Die Beweggründe für restriktive Moralvorstellungen mögen oberflächlich völlig anders sein, nur die Folgen sind es nicht.

      Bei der Gelegenheit fällt mir ein, daß der RCDS (Studi-CDU) in Potsdam mal Werbeplakate mit Männerbäuchen (Sechserpack) und Frauenbeinen gedruckt hat.
      Die radikale Genderkonkurrenz hat daraufhin tatsächlich „Sexismus“ angemahnt.

      In Magdeburg war die Kandidatin des örtlichen RCDS aufm Plakat mal im Profil abgebildet, so daß man die Umrisse ihres Busens sehen konnte. Daraufhin hat die Genda-Konkurrenz Aufkleber auf die Plakate gepappt, die die Kandidatin als „nuttig“ verunglimpften.

      https://linksunten.indymedia.org/node/6049

      • ät Axel

        Es wird auch Zeit, dass begriffen wird das Gendermainstreaming als Herrschaftsinstument ausgeheckt wurde.

        (z.B. mein Post unter „“Was bei Women Studies verkehrt läuft” Prof. Janice Fiamengo)

        • ät Petpanthrx:

          Absolut. Ist ja immer so bei parareligiösen Ideologien: es geht um Macht, Geld, Zugang zu attraktiven Frauen (bei Mä).

          Lustigerweise wird der Genderismus ja auch von Männern (die zu faul sind, was richtiges zu arbeiten) genutzt, um hoch zu kommen.

      • Ja. Die Erkenntnis, dass es gerade (Gender- und Radikal) Feministen sind, die die Zementierung restriktiver Geschlechterrollen vorantreiben, ist wirklich augenöffnend. Es geht nicht darum, Geschlechterrollen aufzubrechen. Es geht um möglichst viel Macht und Kontrolle für die Frauen der oberen Mittelschicht.

        Meine Meinung zum Thema ist ja bekannt. Es geht dabei (vielleicht unbewusst) auch um eine Optimierung weiblicher sexueller Strategien:

        https://allesevolution.wordpress.com/2014/10/05/feministische-forderungen-als-manipulationsversuche-des-sexualmarktes/

        Speziell zum Thema Collegesex: Als es noch darum ging, möglichst folgenlos die attraktiven Collegejungs zu vögeln (ein Anliegen, dass ich als sexpositiver Liberaler im Übrigen voll und ganz unterstütze), schrieben sich Feministen die freie Liebe auf die Fahnen. Nun werden Männer an den Colleges immer knapper, ihre sexuelle Macht wächst entsprechend an. Als auch nur halbwegs hübscher Mann am College hat man ein unglaubliches Partnerangebot. Einige Männer nutzen das, um reihenweise Frauen mit der Aussicht auf Comittment ins Bett zu kriegen, dieses implizite Versprechen nach dem Sex aber nicht mehr einzuhalten und zur Nächsten zu gehen.

        Die Hookup-Culture hat eben auch ihre Schattenseiten: Die attrktiven Collegemänner kann man nun zwar konsequenzlos vögeln, die wollen sich aber eben immer öfter nicht mehr binden.

        Dass Frauen sich da betrogen fühlen ist verständlich. Nun soll dieses Verhalten aber zur Vergewaltigung umdefiniert werden. Damit wird Collegefrauen natürlich ein unglaubliches Machtmittel in die Hand gegeben, das wohl zur Disziplinierung der college dudes eingesetzt werden soll.

        Dass dem Ganzen ein unglaubliches Missbrauchspotential innewohnt, wen kümmert’s? Mir klingt da noch der Rat einer Feministin im Ohr, die einem amerikanischen Studenten als Reaktion auf seine diesbezüglichen Bedenken folgendes riet: Stelle einfach sicher, dass sie sich nach dem Sex mit dir nicht schlecht fühlt.

        Für das gute Gefühl einer Partnerin zu sorgen wird zur strafbewehrten Männerpflicht.

        Wäre ich Satiriker, ich würde meinen Job hinschmeissen.

        • ät Novopeter:

          „Für das gute Gefühl einer Partnerin zu sorgen wird zur strafbewehrten Männerpflicht. “

          Wie in dem Knastfilm „American History X“, wo dem Helden geraten wird, seine Schnucke beim Besuchstermin zu umschmeicheln, damit sie sich draußen keinen anderen sucht. 😉

          Deine Theorie ist sehr interessant! Werden die Männer an den Unis in den USA tatsächlich so viel weniger?
          An meiner Uni sind die Männer in der Medizin deutlich in der Unterzahl (30%; katastrophal), aber in der Technik zB deutlich in der Überzahl (>90%).

          Vielleicht geht es um ATTRAKTIVE Männer. Die haben ja idR schon in der Heiskuhl etliche Alfamädchen durch und suchen sich nach der Schule eher was Bequemes, wohingegen die schmalen Nerds die Unis stürmen.

          Mh, das würde Deine These unterstützen. Erstaunlich, wie die unbewußte Partnerwahl-Psychologie das Verhalten steuert.

          Wie Roboter.

          Wobei die „Rape culture“-Strategie der einsamen Gendermädchen möglicherweise nach hinten losgeht: Wenn die Alfajungs ununterbrochen Gefahr laufen, nach Kontakten mit linken Alfamädchen vorm Kadi zu landen, werden die ihre Kontakte möglicherweise runterfahren oder sich gar an christlich-brave Mädchen halten, die son Politschmu nicht leiden können.

        • @ Axel

          Die Zahlen beziehen sich darauf, welcher Anteil der Highschool-Absolventen sich am College einschreibt. Falls Jungen die Highschool häufiger abbrechen (wovon ich bereit bin, auszugehen), dürfte das tatsächliche Verhältnis noch einmal anders aussehen.

          Auch falls ein Geschlecht eher dazu neigen sollte, ein Gap Year einzulegen, würde sich das auswirken. Ich muss mal nach besseren Zahlen schauen.

          @ Panther

          Danke!

          Naja, meine Vermutung ist natürlich etwas einseitig. Ich wollte das aber mal als einen Erklärungsansatz einwerfen. Die Realität ist da natürlich komplizierter.

        • ät NP:

          Das ist reichlich gefährlich: In Infrastrukturfächern wie Medizin ist ein zu hoher Frauenanteil nicht wünschenswert, weil die jungen Ärztinnen nach Dr. und Staatsexamen sich zum Großteil in die Mutterschaft verabschieden, und danach nicht oder nur halbtags wiederkommen.
          Auch für die Partnmerschaftsbiologie ist das nicht gut: Frauen wollen einen mindestens statusgleichen Mann; Männer eine höchstens statusgleiche Frau.
          Viele Akademikerinnen und wenige Akademiker – das paßt nicht mehr. Die Docs pflanzen sich dann immer weniger fort.

  5. Die Folgen des realitätsfremden Egalitarismus für Egalitaristen und den Rest der Steuerzahler:

    *The ongoing—and, by design, never-ending—quest for equality provides job security for those who seek to raze the towers of inequality and make the whole world horizontal. They almost exclusively use phantasms such as “equality” and “social justice” as excuses to expand the government and pad their paychecks to help solve this pesky, impertinent, and seemingly insoluble riddle of inequality. Those who profit from this mission cling to the ludicrous notion of innate equality with a cognitive dissonance forged in iron. After all, it justifies their jobs. They’ve seen the Promised Land—in their heads, at least. They may not get there with you, but at least they’ll retire on a fat pension.

    Communism’s disasters apparently weren’t enough of a lesson. The levelers claim they’re trying to uplift, but instead they’re causing a rancid downdraft. Downward they push, all the way to the lowest common denominator, trying to cram a dumb peg into a smart hole.*

    Jim Goad klärt auf:

    http://takimag.com/article/leveling_the_playing_field_with_explosives_jim_goad/page_2#axzz39iqEqyal

  6. Schreibe gerade am dritten (wenig hoffnungsvollen) Artikel über #GamerGate, aber der kommt heute nicht mehr. Stattdessen ein Zitat eines der dortigen Aktivisten („Males of Games“, dessen Blog ich generell empfehle: http://themalesofgames.blogspot.de/ ) über Twitter:

    Es geht darum, dass gerade das Videospiel „Bayonetta 2“ diskutiert wird, weil ein Rezensent einer der korruptionsverdächtigen Seiten offen angab, ihm eine schlechter Punktewertung zu geben, weil die Heldin so übersexualisiert sei. Das Spiel und auch gerade die Heldin wurden teils von Frauen entwickelt, aber die Social Justice Warriors verleugnen sie. Drängen also genau die Gruppe aus dem Bild, auf deren Seite sie zu stehen behaupten.

    Das passt zu einer Beobachtung, die ich auch jenseits des Gamingdebatte in der Geschlechtersache gemacht habe: Viele Streiter der feministischen Seite scheinen Worte höher zu werten als Taten: Darum ist eine anzügliche Bemerkung (=Sprache) schon fast eine Vergewaltigung (=Tat), darum reicht es, zu SAGEN, man kümmere sich auch um die Probleme von Männern, obwohl man es nicht tut. Darum der Aufwand um eine gendergerechte Sprache, obwohl es nach ihrer eigenen Weltsicht viel physischere Probleme und Bedrohungen gibt. Darum kann jemand, der sich immer nach ihren Normen korrekt verhalten hat, auf einmal ins Bodenlose stürzen, wenn er einen fragwürdigen Witz macht.

    Vielleicht liegt hier ein genereller kommunikativer Unterschied zwischen den Gruppen, so dass man nicht einmal versteht, was der andere sagt.

    • @DMJ

      „Kommunikativer Unterschied“ ist süß.

      Für mich beschreibst du eigentlich das typische Verhalten von Menschen die sich Betrug und Augenwischerei bedienen. Für die ist dann Sprache natürlich auch wichtiges als alles andere. Weil das andere dann den Betrug auffliegen lässt.

      Und genau das machen diese sog. SJWs. Und zwar vorsätzlich bei reich gedecktem Methodentisch feministischer Betrugs- und Unterstellungsartistik.

  7. Es war ganz ohne böse Absicht gesagt“, so Tarpischew. In einer russischen TV-Sendung hatte der 66-Jährige von den „Williams-Brüdern“ gesprochen. Die Spielerinnenorganisation WTA verurteilte ihn zu einer Sperre und einer Strafe von 25.000 Dollar.

    „Die Äußerungen (…) über zwei der größten Athletinnen in der Geschichte des Damentennis sind beleidigend, erniedrigend und haben absolut keinen Platz in unserem Sport“, hatte WTA-Chefin Stacy Allaster die Strafe begründet. Tarpischews Worte, die „das Geschlecht der beiden Spielerinnen infrage stellen, beschädigen unseren großartigen Sport und zwei unserer Champions“, so Allister.

    Tarpischew, der auch Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist, wurde nun für ein Jahr von allen Aktivitäten der WTA-Tour ausgeschlossen.

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/venus-und-serena-williams-tennis-entschuldigung-fuer-beleidigung-a-997887.html#ref=veeseoartikel

    Bei dieser Meldung fiel mir eine hier kürzlich stattgefundene Diskussion ein, in der der Beweis einer frauenverachtenden Gesellschaft darüber geführt wurde, dass „Mädchen“ sich als Beleidigung für Jungs eignet.

    Dass es grundsätzlich beleidigend ist, das Gechlecht einer Person in Frage zu stellen, sollte ja eigentlich auch ohne obiges Beispiel jedem klar sein. „Kurioserweise“ empfinden das ja selbst Kritiker_Innen der binären Geschlechterdiktaur so, wenn sie mal „falsch“, also nicht ihrem Selbstkonzept entsprechend „gelesen“ werden.

    Nun kann man ja durchaus anführen, dass es zwar abwertende Begriffe wie „burschikos“ oder „Mannsweib“ (englisch auch „Tomboy“) gibt und auch Frauen als „männlich“ beleidigt werden können, aber in der Tat ein Äquivalent zu „du Mädchen“ in unserer Sprache fehlt.

    Hier würde ich nun behaupten, dass es schlicht keine spezifischen Kontext gibt, in dem Jungs/Männer kollektiv Frauen unterlegen sind oder die Variabilität des Verhaltens derart klein ist, dass dies ein Stereotyp begründen könnte.

    „Du Junge“ funktioniert nicht, weil wir keine kollektive, stereotype Annahme darüber haben, wie ein Junge sich in einer bestimmten Situation verhalten hätte. Nicht so stereotyp, dass es sich als Scherz eignen würde. Denn nichts anderes ist „du Mädchen“: ein (mehr oder weniger lustiger) Scherz.

    • Das Argument, dass sich die Geringschätzung von Weiblichkeit in unserer Gesellschaft dadurch ausdrücke, dass Männern Weiblichkeit vorgeworfen wird, höre ich öfter. Ich halte es für dümmlich, allein schon deshalb, weil Weiblichkeit bei Frauen hoch geachtet wird.

      Wird ein Mann derart zurecht gewiesen, rüffelt man, dass er seiner Geschlechterrolle nicht gerecht wird. Wehleidigkeit und Opferpose sind weibliche Privilegien, ein jammernder Mann wildert da gewissermaßen in fremdem Gebiet. Eine klagende Frau fordert Schutz und Unterstützung (zumeist) von Männern ein. Männer sollen diese klaglos bereit stellen, nicht um diese Ressourcen konkurrieren.

      Wenn dieser Umstand für irgendetwas ein Beleg ist, dann dafür, dass die männliche Geschlechterrolle im Gegensatz zur weiblichen eben noch nicht in ausreichendem Maß aufgebrochen ist.

  8. Eine neues Video vom mgtow Granden Barbarossa:

    Er kommentiert ein paar Artikel, die es allerdings in sich haben. Und reflektiert dann auch anhand dieser.

    Insbesondere der erste wo er die Absorption von Feminismus in den traditionellen hardcore gynozentrischen Traditionalismus sieht.

    Im zweiten geht’s um den Versuch mgtow zu kopieren und coopten oder zu kontern mit wgtow (Women going their own way).

    Im dritten um social Freezing und wie er sich dazu stellt.

    Im vierten um gegen Männer verhängte Ausgangssperren im sozialistischen Südamerika.

    Und im fünften um die Proliferation der Segregation nach Geschlecht, natürlich nur Women-Only.

    Why more women choose not to marry
    http://edition.cnn.com/2014/10/15/opinion/schwartz-single-women/index.html

    womengoingtheirownway
    http://wgtow.net/

    Perk Up: Facebook and Apple Now Pay for Women to Freeze Eggs
    http://www.nbcnews.com/news/us-news/perk-facebook-apple-now-pay-women-freeze-eggs-n225011

    Would a Curfew for Men Be Good for Society?
    http://www.vice.com/read/curfew-colombia-155?utm_source=vicefbus

    Women-only cabs
    Fare Ladies
    http://www.economist.com/news/united-states/21620229-new-car-service-offers-lifts-women-women-fare-ladies

    • „Im vierten um gegen Männer verhängte Ausgangssperren im sozialistischen Südamerika. “

      Ich kannte bis jetzt nur Ausgangssperren für Männer im dezidiert antikommunistischen/antisozialistischen Südamerika = Kolumbien (das liberal-konservative Bollwerk gegen Chavez)

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-29619/The-city-banned-men.html

      Auf welche sozialistischen Länder in Südamerika bezieht sich das denn, oder was das „sozialistisch“ wieder so ein Reflex? 😕

        • Wie gesagt, Kolumbien ist aber nicht sozialistisch, sondern liberal-konservativ regiert und fungiert als antikommunistisches Bollwerk v.a. gegen Venezuela.

        • „Als Unabhängiger positionierte sich Uribe zwischen den beiden ehemals dominanten Parteien, den Liberalen und den Konservativen. Die Partei fährt jedoch einen klaren Mitte-rechts-Kurs mit Fokus auf innere Sicherheit und Unterstützung von niedrigeren Steuern. Der Partido de la U wirbt aber auch mit sozialpopulistischen Elementen um Unterstützung und steht für Beschäftigung und wirtschaftlichen Aufschwung. Die Partei steht in klarer Opposition zu den linkspopulistischen und linksnationalen Bewegungen und Regierungen in den lateinamerikanischen Nachbarländern. Ihr Verhältnis zu Venezuela unter Nicolás Maduro, Bolivien unter Evo Morales und Ecuador unter Rafael Correa ist angespannt. Gleichzeitig gilt Kolumbien unter der Präsidentschaft von Uribe und Santos als engster Verbündeter der Vereinigten Staaten in Südamerika.“

          http://de.wikipedia.org/wiki/Partido_Social_de_Unidad_Nacional

        • Nein..

          Regierung Santos. Soziale Partei der Nationalen Einheit.

          Eine sozialpopulistische Partei. Kollektivistischer Sozialismus gepaart mit Nationalbetonung.

          Wir kennen das.

          Kubus i, es sind immer Sozialisten die totalitäre Regime errichten. Sie checken’s einfach nicht.

          Du auch nicht.

        • „Nein..

          Regierung Santos. Soziale Partei der Nationalen Einheit.“

          Bist du betrunken, Petpanther? Die Soziale Partei der Nationalen Einheit ist einfach die deutsche Übersetzung von Partido Social de Unidad Nacional. Das ist Uribes Partei, Santos ist sein Nachfolger.

          Stramm antilinker Kurs, Spannungen gegenüber den Linksregierungen von Venezuela, Bolivien und Ecuador.

          „Kubus i, es sind immer Sozialisten die totalitäre Regime errichten. Sie checken’s einfach nicht.“

          Ja, und von den liberal-konservativen Regierungen kriegen die bösen Männer Ausgangsverbot. 😦

        • Kolumbien ist definitiv kein sozialistisches Land. Die Ausgangssperre für Männer war scheinbar die Idee eines etwas exzentrischen Bürgermeisters.

          „Kubus i, es sind immer Sozialisten die totalitäre Regime errichten. Sie checken’s einfach nicht.“

          Nicht jeder Sozialist will ein totalitäres Regime errichten, und nicht jedes totalitäre Regime ist/war sozialistisch.

      • @JC Denton.

        Ok. Danke für die Klarstellung.

        Allerdings kommt heute und kam vielfach in der Vergangenheit dieser totalitäre Mist eben von sozialistischen Bewegungen. Und Links hat sich heute weitgehend spießbürgerlich … hier Leszek“sches Reizwort … korrumpiert.

        • … ich finde das geschwurbbel unterirdisch, @lezsek. foucault behauptet offensichtlichen schwachsinn. die Widerlegung ist zwar korrekt, aber geschwurbbelt, ohne es auf den punkt zu bringen. das findest du cool, @lezsek? dir entgehen die freuden wahrer erkenntnis und schönheit.

        • @ albert

          „die Widerlegung ist zwar korrekt, aber geschwurbbelt, ohne es auf den punkt zu bringen. das findest du cool, @lezsek?“

          Ja, mit Sachkenntnis geschrieben einschließlich Belegquellen und gut auf den Punkt gebracht.
          Wären unsere Konservativen hier bei geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen zu Beiträgen in der Lage, die auch nur ein Viertel des Niveaus des Textes von Ulfig hätten, könnte man anfangen sie als Diskussionspartner ernst zu nehmen.

          „dir entgehen die freuden wahrer erkenntnis und schönheit.“

          Keineswegs: Grau, teurer Freund ist des Lebens goldener Baum und grün die Theorie.

        • Dachte es heißt „Grau ist alle Theorie“.

          Na. Hab nochmals angelesen. Albert liegt richtig. Ziemliches Geschwurbel. Ulfig hat schon Besseres verfasst. Deshalb hatte ich ja auch zunächst zugestimmt.

          Mir ist auch ncht so ganz klar was er da eigentlich will. Liegt nun aber eben nicht an einem ggf zu niedrigem IQ von mir. IdR ist der ziemlich hinreichend 🙂

        • @ Petpanther

          „Mir ist auch ncht so ganz klar was er da eigentlich will.“

          Es ist bei dir allerdings auch sonst bei geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen hin und wieder mal der Fall, dass du sie nicht angemessen verstehst.

          „Liegt nun aber eben nicht an einem ggf zu niedrigem IQ von mir. IdR ist der ziemlich hinreichend :“

          Das wird allerdings durch dein weitgehendes Desinteresse sowie deine grundsätzliche Unfähigkeit zum Bemühen um Objektivität bei geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen wieder ausgeglichen.
          Nicht Mangel an Intelligenz, sondern Desinteresse, Faulheit und Mangel an Wahrheitsliebe sind diesbezüglich das Problem.

          Ach ja, es geht um eine Kritik des Verständnisses des Menschen im französischen Poststrukturalismus – theoretischer Antihumanismus bei gleichzeitigem politischem Humanismus.

          Der theoretische Antihumanismus des französischen Poststrukturalismus begünstigte wiederum den postmodernen Wahrheitsrelativismus, ethischen Relativismus und anthropologischem Relativismus und diese wiederum begünstigten im Kontext einer einseitigen und dogmatischen US-amerikanischen Rezeption des französischen Poststrukturalismus die Entstehung der Political Correctness.

          Solche Dinge muss man verstehen, wenn man an den tatsächlichen ideengeschichtlichen Hintergründen von PC interessiert ist.
          Ist natürlich leichter einfach „Kulturmarxismus“ durch die Gegend zu plärren, als zu versuchen theoretische und ideengeschichtliche Kontexte wirklich zu verstehen, nicht wahr?

          Ulfig stellt dem poststrukturalistischen theoretischen Antihumanismus interessanterweise die Humanismus-Konzeption eines neo-marxistisch/freudo-marxistischen Denkers als konstruktive Alternative gegenüber – er bezieht sich hierbei positiv auf den neo-marxistischen Psychoanalytiker Erich Fromm und stimmt dessen Humanismus-Verständnis weitgehend zu – ich ebenfalls.

  9. Nochmal Russell.

    Diesmal hat nimmt er die Verteilung von Studenten auf amerikanischen Colleges und den Zusammenhang mit Affirmative Action auf’s Korn.

    Er zeigt eine interessante Statistik und hangelt sich dann daran entlang. Eine Statistik, die ein (nach seinen Worten) „Beta-Orbiter Prediger“ benutzt hat.

    Besonders interessant die Position des WHM.

    Blüht uns das auch?

    (Er erwähnt u.a. auch Thomas Sowell – jemand, der es immer noch wagt im heutigen Amerika intellektuellen Klartext zu reden)

    http://www.SFTU.info 664 Affirmative Action aside, I’m smarter than sexist self esteem junky Michelle Obama

  10. „1) … Probleme zu spezifischen Frauenproblemen gemacht werden, die in Wahrheit beide Geschlechter gleichermaßen betreffen. Häusliche Gewalt ist so ein Beispiel,“

    Bullshit.

    “ oder Gewalt im allgemeinen (ausdrücklich ausgenommen sexuelle Gewalt). “

    Wieder Bullshit.

    Ernsthaft, wer meint, bei häusliche Gewalt oder Gewalt allgemein gäbe es auch nur annährend „Gleichstand“ bei Männern und Frauen hat sie nicht alle.

    „2) … männliche Probleme rundheraus geleugnet werden: “Männer können nicht vergewaltigt werden.” “

    Doch, aber zum absolut überwiegenden Teil von anderen Männern.
    Dieser Aspekt wird aber auf vielen Seiten, die sich mit „Female Rape“, „Wir brauchen Frauenhäuser für Männer“ usw. beschäftigen gekonnt ignoriert.

    Sowohl was generelle als auch sexuelle Gewalt angeht, glaube ich diesen Quark hier erst dann, wenn mindestens eine weibliche Terroristenvereinigung ein paar hundert männliche Schüler entführt und als Sexsklaven missbraucht und Barrack Obama ein Pappschildchen mit „Bring Back our Boys“ hochhält – und keinen Tag früher. Bis dahin lege ich meinen Fokus in dieser Sache auf Frauen und betrachte alle Männer oder Maskulinismus- oder sonstwas-seiten, die in diesen Bereichen ein auch nur annährend ähnliches Täter/Opfer-Verhältnis bei beiden Geschlechtern sehen, als realitätsfremd bis gehirnamputiert. Und ich bin keine Femistin.

    „“Männer können nicht diskriminiert werden.”

    Stimmt

    “Es gibt keinen Sexismus gegen Männer.”

    Schon, aber deutlich weniger und weniger ausgeprägt. Und wenn, dann sind auch hier wieder mal Männer eher die Täter, zumindest sind Männer was das aggressive Unterdrücken und Mobben oder aktive Vernichten von „du bist kein richtiger Mann“-Männern stärker vertreten.

    • @ Atacama

      „Ernsthaft, wer meint, bei häusliche Gewalt oder Gewalt allgemein gäbe es auch nur annährend “Gleichstand” bei Männern und Frauen hat sie nicht alle.“

      Wer sie nicht alle hat wird sich noch zeigen. Es gibt für Deine Beschimpfung Andermeiner KEINE Grundlage, die haltbar wäre. Dein Gefühl ist in dieser Sache NICHT genug.

      Also, kannst Du Deine Behauptung, auf der Deine Beschimpfung hier aufbaut, belegen?

      Bis dahin ist der Bullshit Deiner! 😦

      „weibliche Terroristenvereinigung “

      Solltest Dir mal Fahandungsplakate zur RAF etwas genauer ansehen …

      *Tatsächlich nahmen die weiblichen Mitglieder innerhalb der RAF führende Positionen ein.*

      *Die Auswertung hatte erbracht, dass sich unter den 40 Gesuchten 24 Frauen befanden und ihr Anteil mit 60 Prozent überdurchschnittlich hoch war. Im Verfassungsschutzbericht für das Jahr 1979 wurde festgestellt, dass etwa 20 Personen, allein davon zwei Drittel Frauen, zum engsten Kreis der RAF-Kommandos gerechnet wurden. Diesen Frauen traute man die Bereitschaft zu schwersten Anschlägen zu.*

      http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/filmbildung/43364/frauen-in-der-raf?p=all

      Du versuchst hier eindeutig den alleinigen OPFA Status der Frauen, genauer Feministinnen, zu verteidigen. 😦

    • Man(n) kann nur noch den Kopf schütteln – über solchen Unsinn.
      Komm‘ auf den Boden zurück, Atacama – oder lass‘ es sein!

      Feminisitische ‚Mutproben‘ sehen allenfals anders aus …

      Deine gleichnamige Wüste übrigens auch.

  11. @atacama

    „1) … Probleme zu spezifischen Frauenproblemen gemacht werden, die in Wahrheit beide Geschlechter gleichermaßen betreffen. Häusliche Gewalt ist so ein Beispiel,”

    Bullshit.

    ” oder Gewalt im allgemeinen (ausdrücklich ausgenommen sexuelle Gewalt). ”

    Wieder Bullshit.

    Ernsthaft, wer meint, bei häusliche Gewalt oder Gewalt allgemein gäbe es auch nur annährend “Gleichstand” bei Männern und Frauen hat sie nicht alle.“

    Am meisten Bullshit ist hier dein Bullshit.

    Und diese durch Frauen missbräuchliche Instrumentalisierung müssen wir uns nun seit Jahrzehnten gefallen lassen.

    Ernsthafte seriöse Zahlen sagen etwas anderes, nämlich ein in etwa ausgeglichenes Verhältnis.

    Beim instigieren liegen die Frauen dann tatsächlich vorn.

    Bei deinem 2) kommt dann noch mehr selbstgefällig und liebgewonnenen Leugnung.

    Das ist echter Bullshit, Atacama.

    Und das Sternchen auf dem Propagandistinnen noch reiten und damit eigentlich auch Gewalt antun ist am verglühen. Im zunehmenden Lichte der Realität, wie sie für uns alle mehr und mehr sichtbar wird.

    • „Am meisten Bullshit ist hier dein Bullshit.“

      nö..

      „Und diese durch Frauen missbräuchliche Instrumentalisierung müssen wir uns nun seit Jahrzehnten gefallen lassen.“

      Ich instrumentalisiere hier nicht, ich erwähne nur, wenn jemand Quatsch erzählt.

      „Ernsthafte seriöse Zahlen sagen etwas anderes, nämlich ein in etwa ausgeglichenes Verhältnis.“

      Ach ja? Wo denn?

      „Das ist echter Bullshit, Atacama.“

      Beleg mir das mit einer seriösen Studie.

      @ddbz

      Beschimpfungen?

      „Also, kannst Du Deine Behauptung, auf der Deine Beschimpfung hier aufbaut, belegen?“

      Ich warte erstmal, dass der, der diese Theorie aufgestellt hat mir einen Beleg bringt.

      Wenn ich behaupte, der Mensch könne durch Wurmlöcher in andere Dimensionen reisen, dann muss ich das auch erst belegen. Das gilt nicht so lange als Fakt bis mir die Gegner meiner Theorie das Gegenteil bewiesen haben.

      Für häusliche Gewalt brauche ich außerdem keine Studie, denn: Ein Mann der nicht misshandelt werden will von einer Frau, der wird auch nicht misshandelt (in den allermeisten Fällen).
      Warum? Weil Männer stärker sind als Frauen (in den allermeisten Fällen).
      Wenn ich nicht von einem 8 jährigen verprügelt werden will, dann werde ich es auch nicht, weil ich den im Notfall einfach platt mache. Weil er klein und schwach ist und ich groß und stark in Relation. Und wenn doch, dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich diesbezüglich nicht ganz so ernst genommen werde, wie ein Mensch, der gerade von Wladimir Klitschko verhauen worden ist.

      „Solltest Dir mal Fahandungsplakate zur RAF etwas genauer ansehen …
      Siehst du, genau das meine ich.
      Es wird versucht, durch Einzelbeispiele meine Aussage als unwahr darzustellen anstatt anzuerkennen, dass es einfach mal ein gravierendes „Ungleichgewicht“ (klingt so als würde ich Frauenquote für Terroristen fordern) in dieser Sache gibt.

      • @Atacama

        Wieviel Hypocrisy geht? Möchtest du hier einen neuen High Score knacken?

        Schau dir einmal deinen „Bullshit“ Post an.

        Sieht mir ziemlich nach Beschimpfung und wuterfülltes Draufschlagen aus.

        Dann auch noch mit hetzenden und selbstgefälligen Opfer-Sündenbock Falschaussagen.

        • „Schau dir einmal deinen “Bullshit” Post an.“

          Hab ich

          „Sieht mir ziemlich nach Beschimpfung und wuterfülltes Draufschlagen aus.“

          Wo denn? Zitiere doch einfach die besagte Stelle.

      • Hi Atacama,

        ich bin leider gerade vorerst für längere Diskussionen außer Gefecht gesetzt, weil ich es geschafft habe, mir Sehnen-Entzündungen an beiden Armen zuzuziehen.
        Aber schau doch mal in die Diskussionen bei Onyx zu folgenden beiden Artikeln:

        http://onyxgedankensalat.wordpress.com/2014/10/07/der-aufschrei-um-das-aufschrei-buch/

        und

        http://onyxgedankensalat.wordpress.com/2014/10/11/wann-gilt-eine-feminstinein-mannerrechtler-als-vernunftig/

        Da finden sich u.a. Kommentare von mir, in denen ich auf Studien und Bücher zum Forschungsstand zum Thema „Männer als Opfer sexueller und häuslicher Gewalt“ verweise.

      • „Beleg mir das mit einer seriösen Studie.“

        Gern!

        „For in May 2007, in the American Journal of Public Health, a well respected and peer reviewed journal, a study appeared by Daniel Whitaker and his colleagues Tadesse Haileyesus, Monice Swahn, and Linda Saltzman. 4 In this beautifully executed study, the authors sought to examine the prevalence of reciprocal (ie, perpetrated by both partners) and nonreciprocal intimate partner violence (IPV), and to determine whether reciprocity is related to violence frequency and injury. All in all 18,761 respondents were studied.
        The results showed that almost 24% of all relationships had some violence, and half were reciprocally violent. In non-reciprocally violent relationships, women were the perpetrators in more than 70% of cases. Reciprocity was associated with much more frequent violence among women, but not men (adjusted odds ratio 2.3 for women and 1.26 for men). Regarding injury, men were more likely to inflict injury (adjusted odds ratio 1.5 and 1.1), and reciprocal intimate partner violence was associated with greater injury than was nonreciprocal IPV, regardless of the gender of the perpetrator. The authors discuss a recent meta-analysis with the finding that a woman’s perpetration of violence was the strongest predictor of her being a victim of partner violence. And included in the conclusions of the study was the very important finding that the context of the violence (reciprocal vs nonreciprocal) is a strong predictor of reported injury. As one of its conclusions the authors state that prevention approaches that address the
        escalation of partner violence may be needed to address the reciprocal violence (Italics mine). The authors further state they were surprised to learn that with violence that was not reciprocal, women were the perpetrators in a majority of cases.“

        http://www.psychiatrictimes.com/articles/newer-perspectives-domestic-violence

        • @NP

          Solchen Menschen wie Atacama kann man hunderte von serösen Studien vorlegen.

          Da kann’s auch direkt daneben brennen und es wird immer noch behauptet. Eine Änderung tritt nur ein, wenn sie ein unmittelbaren persönlichen Vorteil davon hat.

          Die solipsistisch-rassistische Weltbildfratze der gemeinen hier dann weiblichen Narzisstin genährt und bedient durch die darauf abgestellte Opfer-Sündenbock Honigfalle des Feminismus.

          Schon Sartre hat sich mit dieser menschlich bösartigen Tendenz auseinandergesetzt (in seiner Auseinandersetzung mit der sog. „Klippe des Solipsismus“). Er meinte dazu es sei das Theoriegebäude eines „in einer unbezwinglichen Grenzfestung verschanzten Irren“.

        • @Np

          Was heisst „häusliche Gewalt“? Was fällt unter diese Bezeichnung?
          Schwarzfahren ist ne Straftat, Mord ist ne Straftat, deshalb ist Schwarzfahren aber nicht so schlimm wie Mord.
          den Partner kratzen oder leicht schlagen, ist häusliche Gewalt. Dem Partner die Schädelbasis zertrümmern ist auch häusliche Gewalt.
          Gibt es in dieser Studie da Abgrenzungen?
          Dann wäre da noch:
          „Reciprocity was associated with much more frequent violence among women, but not men (adjusted odds ratio 2.3 for women and 1.26 for men). Regarding injury, men were more likely to inflict injury (adjusted odds ratio 1.5 and 1.1), and reciprocal intimate partner violence was associated with greater injury than was nonreciprocal IPV, regardless of the gender of the perpetrator.“

          Und nochmal: Frau-männliche Gewalt wird deshalb in der Öffentlichkeit nicht so ernst genommen, weil sie idR nicht so verheerend ist wie es umgekehrt öfter mal der Fall ist.
          Denkst du echt, die Zahl der Männer die von ihren Ehefrauen so oder ähnlich zugerichtet werden http://i.huffpost.com/gen/1828290/thumbs/o-DOMESTIC-VIOLENCE-570.jpg?6 ist annährend vergleichbar mit der Zahl der Frauen? Denkst du das ernsthaft?

          Wenn z.b Bernie Ecclestone von seiner Ex?-Frau misshandelt werden würde, die gut 2 Köpfe größer und breiter ist, würde das anders betrachtet werden.

        • Hier noch einmal ein Überblick über den derzeitigen Wissensstand zum Thema häusliche Gewalt:

          https://www.csulb.edu/~mfiebert/assault.htm

          „This bibliography examines 286 scholarly investigations: 221 empirical studies and 65 reviews and/or analyses, which demonstrate that women are as physically aggressive, or more aggressive, than men in their relationships with their spouses or male partners. The aggregate sample size in the reviewed studies exceeds 371,600. “

          Man kann hier von einem überwältigendem Ausmaß an Evidenz sprechen.

          @ Atacama

          Deine Art der Diskussionsführung empfinde ich als extrem unredlich. Lass mich dir sagen, warum.

          Zunächst ging es darum, dass das Geschlechterverhältnis bei Tätern und Opfern häuslicher Gewalt (wobei viele Menschen beides in Personalunion sind) annähernd ausgeglichen ist. Das hast du angezweifelt. Nun wurde dir einwandfrei nachgewiesen, dass du dich massiv geirrt hast. Du verlegst dich nun also darauf, die Parameter der Diskussion zu verschieben und beißt dich an dem Faktum fest, dass Männer in Beziehungen, die von gegenseitiger Gewalt geprägt sind, zwar weniger oft zu selbiger greifen, wenn sie es tun dann aber auch höheren Schaden anrichten. Das ist richtig und soweit auch erwartbar. Männer besitzen in der Regel eine größere Körperkraft als Frauen und können aus diesem Grund auch mehr Schaden anrichten, zumindest solange wir von Situationen reden, in denen beide Partner unbewaffnet sind. Soweit ich mich erinnere, hat das aber auch niemand bezweifelt.

          Dass du nun versuchst, dein Narrativ der Exklusivität weiblicher Opfer dadurch zu retten, dass du Schockbilder postest und die Debatte emotionalisierst, das… nun, wie drücke ich es am besten aus… überrascht mich nicht im Geringsten. Es enttäuscht mich lediglich ein wenig.

        • @Atacama

          Solche Bilder von z.B. bis zur Unkenntlichkeit zertretenen bzw. zerschlagenen Köpfen gibt es auch von Männern.

          Und zwar in der Masse sehr viel mehr als von Frauen.

          Weil sie auch mehr betroffen sind. Und häufig sind da eben dann auch Frauen involviert, da sie weit häufiger Gewalt instigieren. Ausgeübt dann oft By Proxy. Zugegeben Männer sind hier häufig zu blöd. Aber dagegen kämpfen wir ja auch hier gegenan.

          Seit Feministinnen das missbraucht haben, wie du es hier auch gerade tust, sinkt die Empathigrenze.

          Zurecht.

          Aber eigentlich weißt du das auch tatsächlich selbst. Umso schlimmer.

      • @ Atacama

        „Ich warte erstmal, dass der, der diese Theorie aufgestellt hat mir einen Beleg bringt.“

        Jau, denn mach mal. Belege Du Deine Behauptung, häusliche Gewalt ginge haupsächlich von Männern aus und sage warum viele internationale Studien falsch sind.

        Davon ab, Du müsstest trotzdem Deine Behauptung belegen. Deine Vergleiche mit Kindern sind keine Belege, sondern einfach nur Vermutungen. Gefühlte Femiwahrheit.

        Nach Frauen in Terrorgruppen hast Du gefragt. Du bist mit der Aufforderung gekommen, erstmal Terrorfrauen nachzuweisen, bevor überhaupt über weibliche Gewalt gesprochen werden dürfe?!

        Also lass mich mit Deinen Unterstellungen in Ruh. 😦

        Zu diesem Unsinn habe ich aber eigentlich keine Lust. Bringt doch nix Fakten mit Femis dauernd neu durchzukauen. Lass uns lieber etwas bedauern und beweinen, daß Frauen für gleiche Arbeit immer noch 23% weniger verdienen. Das ist sinnvoller … 🙂

        • @ddbz

          „Lass uns lieber etwas bedauern und beweinen, daß Frauen für gleiche Arbeit immer noch 23% weniger verdienen. Das ist sinnvoller …“

          Das ist doch die nächste selbstgerechte und dämonisierende Großlüge.

          So ausgelegt ist es erwiesenermaßen falsch.

          Der Gender Pay Gap ist eigentlich ein Gender Contribution Gap. An dem die Bevorzugung von Versorgung und Wettbewerbsvermeidung von Frauen, sowie auch deren ermöglichtes teilweise ethisch fragwürdiges Verhalten mit ursächlich sind.

        • … schon mal in Großstädten umgeschaut, wer da in teuren Autos sitzt, wer da gut situiert herumläuft?

          Oder bei tatsächlich gleichen Tätigkeiten. Wer da wirklich mehr bekommt und einen Geschlechtsbonus einfährt.

          Ist schon erstaunlich wieviel Realitätsverleugnung Menschen drauf haben, wenn mit ihren gynozentrischen Instinkten manipuliert wird.

        • „Nach Frauen in Terrorgruppen hast Du gefragt. Du bist mit der Aufforderung gekommen, erstmal Terrorfrauen nachzuweisen, bevor überhaupt über weibliche Gewalt gesprochen werden dürfe?!“

          Ich habe in Abrede gestellt, dass es da ein annährendes Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern gibt.
          Und ich habe in Abrede gestellt, dass sexuelle Übergriffe von Frauen auf Männer annährend gleich häufig sind, wie umgekehrt. Muss ich dazu auch erst Belege bringen?

        • @ Atacama

          Wer etwas behauptet, so wie Du muss allerdings Belege bringen, sonst ist es leeres Gerede. Sonst behaupte ich einfach mal so, der Mond sei aus Käse.

          Aber mach Du mal Dein OPFA-Wettrennen, kannst Du aber ohne mich machen. Da gehe ich lieber in den Wald und erzähle den Bäumen eine schöne Geschichte, das bringt mehr als mit einer Femi zu diskutieren, auch wenn solche Helden, wie @Adrian meinen sie könnten sowas.

          @ pp

          Die Sache mit den 23% war von mir irenisch gemeint, denn ich glaub auch diesen Unsinn glaubt @Atacama. Egal wie die Fakten nun wirklich sind. Femi halt … 🙂

        • „@ pp

          Die Sache mit den 23% war von mir irenisch gemeint, denn ich glaub auch diesen Unsinn glaubt @Atacama. Egal wie die Fakten nun wirklich sind. Femi halt … :-)“

          Ich bin keine Feministin und auf dem Planeten auf dem ich lebe, ist es kein Fakt, dass weibliche sexuelle Übergriffe so häufig oder häufiger sind als männliche.

        • *Der Gender Pay Gap ist eigentlich ein Gender Contribution Gap*

          Das ist der größte Scheiß den du in letzter Zeit von dir gegeben hast. Und das auch noch mit Wettbewerbsvermeidung und „ethisch fragwürdigem Verhalten“ zu begründen…
          Aber klar, Pflegekräfte, Erzieherinnen, Verkäuferinnen, Friseurinnen, Lehrerinnen, Verwaltungskräfte, Prostituierte etc. (und das sind nur die typischen Frauenberufe) tragen mal so gar nix zur Gesellschaft bei.

        • @ Atacama

          Auch auf Deinem Heimatplaneten wirst Du NICHT den Überblick haben, wer denn nun mehr sexuelle Übergriffe begeht, zumal Du erstmal diesen Begriff festlegen müsstest …

          Und selbst wenn, wirst Du ernsthaft einem Opfer weiblicher Übergriffe, was genau damit sagen wollen?

        • @Atacama / @all: die beste Übersicht ist das Partner Abuse State of Knowledge (PASK) Project, Quellen hierzu und zu weiteren Übersichten s. hier:
          http://maninthmiddle.blogspot.de/p/kernthemen.html#haeuslichegewalt

          Die oft erwähnte Fiebert-Bibliographie nützt einem kaum etwas, denn eine Zusammenfassung der vielen Einzelstudien fehlt. Vermutlich sind fast alle Quellen der Fiebert-Bibliographie beim PASK Project berücksichtigt worden.

          Wenn ihr euch auf das PASK Project als Referenz einigt (besser könnt ihr das garantiert nicht), könnt ihr euch weitere Kloppereien um die Datenlage sparen 🙂

        • Die „Atacama-Wüste“ schrieb:

          „Muss ich dazu auch erst Belege bringen?“

          Och, du doch nicht. Du bist doch schließlich eine Frau und damit Opfer-per-se-in-spe, /Sarkasmus aus

          „Häusliche Gewalt ist weiblich

          Arne Hoffmann zerpflückt das Märchen von prügelnden Männern und geschlagenen Frauen.

          Wenn von Gewalt in der Partnerschaft die Rede ist, ist die Rollenverteilung im öffentlichen Bewusstsein klar verteilt: „Die Täter sind fast ausschließlich Männer“, heißt es lapidar in Zeitungsartikeln zu diesem Thema, oder auch: „Jeder dritte Mann schlägt zu“. Insgesamt, so ist zu lesen, erlitten Frauen mehr Verletzungen durch Schläge als durch Autounfälle, Straßenüberfälle und Vergewaltigungen zusammengenommen. Ermittlungen amerikanischer Autoren, Journalisten und politischer Organisationen zufolge werden annähernd sechs Millionen Frauen pro Jahr von ihren Ehemännern körperlich angegriffen, davon 1,8 Millionen auf besonders schwere Art und Weise. Das bedeutet: Alle fünf Sekunden findet ein solcher Übergriff statt, alle achtzehn Sekunden bleibt es nicht nur bei leichten Blessuren. Von einem „Krieg gegen Frauen“ ist die Rede. Der deutschen Autorin Constanze Elsner zufolge begegnet jede dritte Frau „in ihrem Leben einem Mann, der sie kleinkriegen will – mit allen Mitteln“. Für die Sozialwissenschaftlerinnen Anita Heiliger und Steffi Hoffmann ist häusliche Gewalt nur ein Symptom für die generelle Brutalität des Patriarchats. …“

          Weiter hier: http://www.novo-magazin.de/45/novo4522.htm

          Das Magazin „NOVO“ hat übrigens einen Claim. Und dieser lautet: Argumente!

          Geschmacklose Bilder zu posten gehört sicherlich nicht dazu …

        • *prust*

          „Ich bin keine Feministin und auf dem Planeten auf dem ich lebe, ist es kein Fakt, dass weibliche sexuelle Übergriffe so häufig oder häufiger sind als männliche.“

          Kognitive Dissonanz oder Double-Bind, Acatama?

          Oder wolltest du das zum Ausdruck bringen:

          Ich bin keine Sexistin und auf dem Planeten auf dem ich lebe, ist es ein Fakt, dass weibliche sexuelle Übergriffe so häufig oder häufiger sind, wie (und als) männliche.

        • @maren-klein-und-niedlich, lass uns mal gemeinsam denken und folgern.

          * der anteil der frauen in MINT liegt zwischen 10 und 20%.
          * über alle fächer betrachtet liegt der frauen anteil bei knapp über 50%.

          deswegen MUSS der frauenanteil in den NICHT-MINT fächern deutlich höher sein, als der männeranteil.

          * in MINT fächern gibt es im schnitt die am besten bezahlten jobs.

          daraus folgt, das frauen weniger verdienen als männer, weil sie nicht MINT studieren. es liegt nicht am geschlecht, sondern am fach. richtig, @marenleinchen. das bezeichnet er als „contribution-gap“.

          du darfst dich über die wortwahl echauffieren – persönlich fände ich profession-gap treffender – aber es ist schon klar was gemeint ist. unterstellt man eine leistungsorientierte bezahlung, gemäß dem gesetz von angebot und nachfrage, ist die bezeichnung „contribution-gap“ völlig gerechtfertigt. hast du einwände?

      • „Ein Mann der nicht misshandelt werden will von einer Frau, der wird auch nicht misshandelt (in den allermeisten Fällen).“
        Ui, Victim Blaming! Das ist immer ein moralischer Pluspunkt!
        Aber du hast ja ein paar blutige Schockbilder dabei, das ist natürlich auch immer eine seriöse Argumentation.

        Die meisten weiblichen Opfer häuslicher Gewalt KÖNNTEN dieser auch ausweichen. Der kleinste Teil sind Fälle, in denen die Frau um ihr Leben fürchten muss, wenn sie ihren Schläger verlässt. Was sie hält, sind nicht seine Drohungen, sondern seine Versprechungen, es sei ganz bestimmt das letzte Mal und sowieso nur ein Versehen gewesen.
        In genau dieser Falle kann man auch einen Mann fangen. Ja, er könnte wohl in den meisten Fällen den direkten physischen Angriff besser abwehren, als die Frau es könnte, aber sie hat dafür den Staatsapparat in der Hinterhand, welcher ihn auch dann gern aus der eigenen Wohnung wirft, wenn er nur das Opfer ist – wenn er sich gar zur Wehr setzt, sowieso.

        Und das Argument, dass die Gewalt gegen Männer auch meist von Männern ausgeht, geht meines Erachtens am Thema vorbei: Es geht hier nicht um sinnfreie Ranglisten der Gewalttätigkeit, sondern konkret um menschliches Leid. Opfer, nicht Täter.
        Wir leben nu neinmal in einer Gesellschaft, in welcher die meiste Gewalt Männern angetan wird, Gewalt gegen Frauen aber für größere Empörung sorgt (und entsprechend auch mehr Maßnahmen dagegen ergriffen werden). Daraus kann man machen, was man will, aber nicht schließen, das Frauen benachteiligt und ewige Opfer und unsere Gesellschaft misogyn wäre.

        • @DMJ

          Wahre Worte.

          Hier ist neuerdings übrigens sogar das Thema „Tyrannenmord“ salonfähig geworden. Wobei der Nimbus Tyrann dann noch perfiderweise in aller Willkürlichkeit eigennützig zur Denunziation und „Konfliktbewältigung“ unterstellt wird.

          Häufig sind es eben auch Frauen, die in Beziehungen tyrannisieren, und zwar insbesondere, dann wenn sie Mütter werden. Und dann auch nicht nur in Richtung Mann. Das richtet sich häufig auch gegen das Kind. Dahinter steht u.a. auch ein Ausweichen wollen, ein Verantwortungsentziehen, auf das was da unausweichlich ist. Von Angst, (Macht)Gier und Bequemlichkeit geprägt, den typischen Treibern von Gewaltphänomenen.

        • „Die meisten weiblichen Opfer häuslicher Gewalt KÖNNTEN dieser auch ausweichen.“

          Aber nicht in dem Moment in dem sie passiert. Es sei denn, wie gesagt, die Frau ist kampfsporterprobt oder physisch extrem dominant oder beides.

          Dass ich Frauen, die ständig zu solchen Männern zurückwandern obwohl es ihnen schon mehrfach passiert für dämlich halte, hatte ich schon mehrfach erwähnt.

        • @petpanther

          Um Kinder geht es hier nicht. Dass es gegen Kinder sehr viel weibliche Gewalt, bei kleinen glaube ich sogar mehr, gibt, habe ich nirgendwo geleugnet.
          Bleib bitte beim Thema. Sexuelle Übergriffe und häusliche Gewalt in der Partnerschaft.

        • Ja, in diesem einen Moment haben die meisten Männer einen Vorteil gegenüber den meisten Frauen.
          Man verstehe mich nicht falsch: Das ist ein wertvoller Vorteil!

          Aber er ist nicht das Maß aller Dinge.
          Ein 60jähriger Diktator ist einem 20jährigen Attentäter mit Pistole in dem Moment, da er aus der Menge springt und abdrückt, auch unterlegen. Dennoch wäre es verdreht, hier von einem feigen, unfairen Akt eines Stärkeren gegen einen Schwächeren zu sprechen.
          Natürlich – der Vergleich hinkt insofern, als dass da die Konsequenz für den Schützen in jedem Fall erfolgt, während der häusliche Gewalttäter sie nur bekommt, wenn sein Opfer sie einleitet. Aber das sehe ich dann eben wieder in dessen Verantwortung.

        • @Atacama

          „Um Kinder geht es hier nicht. Dass es gegen Kinder sehr viel weibliche Gewalt, bei kleinen glaube ich sogar mehr, gibt, habe ich nirgendwo geleugnet.
          Bleib bitte beim Thema. Sexuelle Übergriffe und häusliche Gewalt in der Partnerschaft.“

          Auch das ist inhaltlich falsch. Häusliche Gewalt hat damit mehr als viel zu tun.

          Und zu sexueller Gewalt hat es über das Phänomen häusliche Gewalt, die sich dann eben auch als sexueller Gewalt ausprägen kann, mittelbar zu tun.

          Voll im Thema und voll im Fokus.

      • Im Jahr 2006 legte Murray Straus, seit den frühen siebziger Jahren der weltweit führende Forscher zu häuslicher Gewalt, eine Meta-Analyse von über 200 Studien aus 32 Ländern vor. (Dominance and Symmetry in Partner Violence by Male and Female University Students in 32 Nations. Paper presented at conference on Trends in In Intimate Violence Intervention, New York University Mai 2006.) Das Ergebnis: Jeweils ein Drittel der befragten Frauen und Männer hatten im vergangenen Jahr ihren Partner körperlich angegriffen. Das häufigste Muster war wechselseitig stattfindende Gewalt, gefolgt von Gewalt, die von Frauen alleine ausging. Gewalt, die allein von Männern ausging – also das in vielen Köpfen vorherrschende Klischee – stellte das seltenste Muster dar.

        Eine weitere aussagestarke Meta-Analyse stammt von dem deutschen Soziologen Bastian Schwithal. Bemerkenswert sind hier vor allem die Ergebnisse, was die Geschlechterverteilung bei besonders schweren Verletzungen angeht:

        „Übersicht ‚Studien: Severe Violence‘ gibt die Ergebnisse von 94 Studien und Untersuchungen hinsichtlich schwerer Gewaltformen (’severe violence‘) wieder. Ähnlich wie bei ‚minor violence‘ lässt sich auch hier die Beobachtung machen, dass ein höherer Anteil an Frauen schwere Gewalt gegenüber einem Intimpartner gebraucht als umgekehrt. Das Verhältnis von Männern und Frauen im Hinblick auf ‚verübte Gewalt‘ ist 47,0% zu 53,0%. Bei ‚erlittener Gewalt‘ ergibt sich hinsichtlich der Geschlechtsverteilung folgendes Bild: 52,3% Männer gegenüber 47,7% Frauen hatten schwere Gewaltformen durch einen Intimpartner erlitten.“

        (Schwithal, Bastian: Weibliche Gewalt in Partnerschaften: Eine synontologische Untersuchung. Books on Demand 2005, S. 136.)

        Ich gebe aber gerne zu, dass Meta-Studien von Gewaltforschern und Soziologen gegen deine Fachkompetenz, die sich in Formulierungen wie „Bullshit“, „hat sie nicht alle“, „Quark“ und „gehirnamputiert“ zeigt, vermutlich nicht ankommen.

        Neuer Peter hat Recht. Die Art, wie du hier „diskutierst“, ist unter aller Sau.

      • @Atacama:

        Ich glaube, ich verstehe jetzt, warum du den Statistiken nicht glauben kannst: Du unterschätzt völlig die psychische Komponente bei häuslicher Gewalt.

        Beginnen wir mal mit deinem 8jährigen-Beispiel:

        „Wenn ich nicht von einem 8 jährigen verprügelt werden will, dann werde ich es auch nicht, weil ich den im Notfall einfach platt mache. Weil er klein und schwach ist und ich groß und stark in Relation. Und wenn doch, dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich diesbezüglich nicht ganz so ernst genommen werde, wie ein Mensch, der gerade von Wladimir Klitschko verhauen worden ist.“

        Das ist eigentlich kein ganz schlechter Vergleich.
        Ein Mann ist einer Frau (im Schnitt körperlich) überlegen, auch wenn der Kraftunterschied nicht so groß sein dürfte wie zwischen einem Erwachsenen und einem Kind. Insofern hast du recht.
        Die meisten Männer haben extreme Hemmungen, eine Frau zu schlagen, selbst um sich zu wehren (so wie du hoffentlich gegenüber Kindern). Zum Einen eben weil sie wissen, dass sie stärker sind, zum Anderen weil sie von Geburt an darauf trainiert wurden, dass man Frauen nicht schlägt (und wahrscheinlich weil es auch biologischer Veranlagung entspricht). Das _kann_ soweit gehen, dass ein Mann schlicht unfähig ist, eine Frau zu schlagen, selbst aus Notwehr.
        Wenn ein Mann von einer Frau geschlagen wird, wird er auch nicht ernst genommen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb man so selten von solchen Fällen hört. Männer schämen sich dafür, von einer Frau geschlagen worden zu sein, und andere finden das unglaubwürdig, oft lächerlich. In Kinofilmen ist ein Mann, der von einer Frau geschlagen wird, ein Witz, umgekehrt ist es ein Melodram.
        Und nocht etwas ist treffend bei dem Vergleich: Die Gefahr gesellschaftlicher Ächtung. Wenn du ein Kind schlägst, um dich zu wehren, kann es leicht passieren, dass DU als Schuldige gilst, schließlich ist es ja nur ein Kind, du bist erwachsen, du musst anders damit umgehen können. Zwischen Männern und Frauen ist es genauso. Und so können sich Fälle nach folgendem Muster ereignen: Mann wird von Frau geschlagen – Mann wehrt sich – Frau geht mit den entstandenen Blessuren zur Polizei – Mann wird verhaftet und niemand glaubt ihm, dass sie angefangen hat.
        Alternativ auch: Mann wird von Frau geschlagen – Mann ruft Polizei (weil er nicht zurückschlagen kann oder will) – Polizei hält Frau für das Opfer – Polizei wirft Mann (das Opfer!) aus der eigenen Wohnung (Gewaltschutz).

        Was bei dem Vergleich völlig untergeht, ist aber noch was ganz anderes: Gewalt in Partnerschaften passiert meistens nicht plötzlich, sondern ist ein Prozess, der sich langsam aufbaut und schlimmer wird. Was mit einer Ohrfeige beginnt, endet irgendwann damit, dass das Opfer krankenhausreif geprügelt wird. Im Augenblick des Angriffs mag ein Mann einen körperlichen Vorteil haben (übrigens kann frau solche Unterschiede auch einfach mit einer Waffe ausgleichen – und das geschieht auch häufig), aber zwischen den Angriffen liegen immer wieder Phasen der Versprechungen, der Hoffnung; das Opfer versucht die Taten des Partners zu verdrängen, zu rechtfertigen, glaubt den Versprechungen, dass alles besser wird, will ihm helfen, hält sich womöglich selbst für den Schuldigen etc. Dieser psychische Druck trifft männliche Opfer mindestens ebenso oft und stark wie weibliche. Und so passiert es, dass ein Mann sich jahrelang von einer Frau schlagen lässt, ohne sich zu wehren, weil er die Frau immer noch liebt und hofft, dass irgendwann alles gut wird.

        Wenn ich dann solche Sätze lese wie „Ein Mann der nicht misshandelt werden will von einer Frau, der wird auch nicht misshandelt“, kann ich nur den Kopf schütteln. Das ist, als würdest du einem Depressiven sagen, er solle doch einfach mal die Dinge positiv sehen. Die meisten Opfer in solchen gewalttätigen Beziehungen können da alleine nicht raus, sondern brauchen Hilfe. Und wenn sich sämtliche Behörden, Medien, Politiker, ausschließlich auf weibliche Opfer konzentrieren und noch nicht einmal bemerken, dass es männliche Opfer gibt – wer soll ihnen denn helfen?

  12. „Ein Mann der nicht misshandelt werden will von einer Frau, der wird auch nicht misshandelt (in den allermeisten Fällen).“
    Nope, das ist schlicht falsch. In recht vielen Fällen wird ein Mann mit familiärer Verantwortung (Rollenzuschreibung!) über die Jahre zum Spielball der dominanten, gesellschaftlich bevorzugten Frau. Ich zähle Manipulation auch zu Misshandlung und bin da glaub nicht allein. Selbständige Männer mit weniger Bindung in der Beziehung, also ohne Kinder, gut, ich denke, da sieht es dann etwas besser aus. Aber sobald Kinder dabei sind, hat Dich der Eiter-Feminismus am Wickel!

  13. Ein interessanter und bemerkenswerte Artikel. Über den Zustand und feministischen Einfluss in unserer westlichen Gesellschaft.

    Mit zwei interessanten Kommentaren (unten aufgeführt) und Hinweisen zum Gendermainstreaming als Herrschaftsmethodik. Denn alles kann „gedendert“ werden. Auch Verfassungen und Grundgesetze. Dann gelten nur noch diese „Regeln“, die sich dann natürlich willkürlich, aber immer gegen Männer ausprägen. Männer sind so vogelfrei und haben weder Schutz durch Verfassung nich durch den Rechtsstaat, der ja gerade durch die Umkehrung der Unschuldsvermutung bei Männern vollständig gekippt wird. Ein (rassistsiches) Genderfeudalsystem schält sich heraus.

    All in the same boat—really?

    „It is a universal truth that a person’s rights end where another’s begin. Put another way, the right to swing my fist ends at the other man’s nose. You cannot gain rights to anything without infringing on the rights of others. There are only so many rights to go round, and feminists who claim their rights without proper regard for the consequences for everyone are engaging in little more than an irresponsible social mutiny. It cannot end equitably.

    The proof for what I am saying is there before us today.

    Men and boys are now being unreasonably and unconscionably harried and vilified everywhere you look in society. Women are invading their work and social spaces (for example, boys cannot join the Girl Guides but girls are allowed in what used to be called the “Boy Scouts”). Maleness is being pathologized in our schools and mocked in the media. And all this is the result of feminism. Surely that cannot be right?“

    http://www.avoiceformen.com/feminism/all-in-the-same-boat-really/

    „Andybob:

    Feminism has already achieved its principal aim of invading every sphere of influence – the judiciary, the media, the government, education, to name but a few – in order to impose its will on every aspect of our lives and maintain rigid control over the cultural narrative. Some of feminism’s most strident and influential ideologues made no secret of this plan, and published their blueprints decades ago.

    Feminism is now positioned to initiate and influence increasingly draconian anti-male legislation and social policy with barely a whimper of organized opposition outside the small but growing band of MHRAs who are routinely vilified and marginalized by the very institutions which feminism controls.

    Feminism’s greatest success has been its concerted combination of strategies to control the cultural narrative. By bombarding society with lies, manufactured statistics, intellectual intimidation, social bullying, appeals to authority and the exploitation of existing gynocentric impulses, feminists have ensured that misandry is the only form of bigotry which is widely, accepted, condoned and encouraged.

    Feminism’s relentless demonization of men and masculinity has created a sympathy gap between the sexes that is so vast that it is culturally acceptable to openly laugh at male pain, ignore men in crisis and celebrate the injustices they experience. With so little concern for the rights and welfare of men and boys, feminists are free to exact their revenge for the oppression they claim to have experienced under a mythical patriarchy.

    Herbert Purdy has written a challenge to feminists to explain how such an overtly anti-male ideology as theirs could possibly be reconciled with their assertions that they support gender equality. It is doubtful that Mr Purdy will receive a plausible explanation any time soon, and it is equally doubtful that he actually expects one.“

    „Junky:

    The plan: early version published a 2003.
    „Transforming Government to Think and Act GAD: A Handbook on Gender Mainstreaming“
    http://www.pcw.gov.ph/publication/gender-mainstreaming-resource-kit
    The world bank policy on it from 2001
    http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/TOPICS/EXTGENDER/0,,contentMDK:20167522~menuPK:489177~pagePK:148956~piPK:216618~theSitePK:336868,00.html
    The plan: current UNESCO version
    http://www.unesco.org/new/en/unesco/themes/gender-equality/capacity-development/gender-mainstreaming-tools/
    From the UNESCO website
    „Gender mainstreaming training is one of the key methods to support the behavioural and organizational changes that are needed to effectively mainstream gender equality considerations into *all* policies and programmes of any organization.““

    • ät Petp:

      Och, immer diese englischen Kilometer. Wer nicht da gelebt hatr, ist an BSE gewöhnt.
      Hab´s mal durch den Gugl-Übersetzer gejagt.

      Die Tendenz ist nicht falsch, aber zum Glück noch nicht ganz richtig.
      Der Genderismus kriegt ja mittlerweile Gegenwind, auch und gerade von Frauen (Women against femin).

      Die Mädels, sofern Hetero, schneiden sich ins eigene Fleisch mit ihrem Gendermist. Manchen ist das absolut klar.
      Gerade in der westlichen Welt arbeiten sehr viele Frauen in Luxusjobs ohne Wertschöpfung und auch noch in Teilzeit.
      Das heißt, Frauen wollen keinen gegenderten Mann, sondern einen harten Selbstbewußten, der fähig ist, genug Kohle ranzuschaffen.

      Problematisch ist die einseitige Mädchenförderung in den Schulen. Etwa 70% der Abi-Bestnoten gehen an Frauen.
      Das könnte man nun biologisch interpretieren, muß man aber nicht.
      Noten sind erwiesenermaßen NICHT rational, außer in mathe oder Physik vielleicht.

  14. In Russland findet tatsächlich eine Art Miss Hitler Wettbewerb statt, eigentlich „Miss Ostland 2014“ mit sexy Nazi Selfies.

    Eine Interpretation von ramzpaul und Cenk Uygur’s und Ana Kasparian’s „The Young Turks“ habens auch aufgegriffen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/The_Young_Turks

    Who Will Be Miss Adolf 2014?

    „Miss America has copped a lot of flack as both a person and an institution in recent months. But here’s something that frames it as the Nobel Peace Prize of beauty contests: a real-life Miss Hitler competition.

    The Russian Facebook, VKontakte, is currently hosting a social media beauty pageant where young women compete for the ‘Miss Ostland 2014‘ crown by posting sexy Nazi selfies to the “Adolf Hitler” fan page, Vocativ is reporting. Reichskommissariat Ostland is the 1941 Baltic territory Nazi occupation under which over 1 million Jews were killed. Thinking about submitting your best anti-Semantic duckface? Probably don’t bother reciting anything about “world peace.”

    Only group members can vote for their fave lady — there are currently over 7,000 potential voters — and the one with the most likes wins. What a time to be alive!“* Cenk Uygur, John Iadarola (TYT University), Jimmy Dore (The Jimmy Dore Show) and RJ Eskow break it down.“

    http://www.styleite.com/news/meet-the-young-women-using-sexy-selfies-to-compete-for-the-miss-hitler-crown/

    ‚Miss Hitler 2014’ Contestants You Did NOT SEE Coming

  15. Ein interessanter Artikel vom SciFi Schriftsteller Noah Murphy.

    Feminism and the absolution of sin

    „…The question I’ve never heard asked is why does feminism do this? Why does feminism absolve women of their sins? Why are female rapists and abusers simply erased from existence? It is far too easy to simply blame this on feminism wanting female superiority. If feminism’s goal is female superiority, then it would be logical that feminists would attempt to weed out the imperfections in women instead of ignoring them.

    The answer lies in the notion of feminism being a religion. A primary interest of religion is the problem of evil, or why do bad things happen to good people? The answer to this question can be quite personal and complex, but the simplest, most common answer is that there is a malevolent force in the universe that causes evil. This force is known in the Judeo-Christian tradition as Satan. In the feminist religious tradition, this force is known as the patriarchy …“

    http://www.avoiceformen.com/feminism/feminism-and-the-absolution-of-sin/

    • @ Petpanther

      *but the simplest, most common answer is that there is a malevolent force in the universe that causes evil. This force is known in the Judeo-Christian tradition as Satan. In the feminist religious tradition, this force is known as the patriarchy …”*

      Exactamente!

      He nailed it.

      Im Sozialismus ist diese Kraft des Bösen als Kapitalismus bekannt.

      Patriarchat/Kapitalismus korrumpieren den eigentlich guten, von Natur aus guten Menschen und verursachen das Böse.

      Der Kapitalismus kann überwunden werden, wenn seine durch ihn nicht oder nur wenig korrumpierten Opfer (Proletarier) an die Macht gebracht werden.

      Das Patriarchat kann überwinden werden, wenn seine durch es nicht oder nur wenig korrumpierten Opfer (Frauen) an die Macht gebracht werden.

      Sind die korrumpierenden exogenen Faktoren ausgeschaltet, dann bricht sich das dem Menschen inhärente Gute Bahn.

      Für Geschlechtersozialist.I.nnen ist der Kapitalismus ohnehin nur eine Ableitung des Patriarchates (Ausdruck männlichen Gewinn-/Machtstrebens, Ausdruck männlichen Egoismus/männlicher Konkurrenzlust).

      Er fällt also mit dem Patriarchat vollautomatisch mit:

      Germaine Greer (Marxistin, Anarchistin):

      *Women’s liberation, if it abolishes the patriarchal family, will abolish a necessary substructure of the authoritarian state, and once that withers away Marx will have come true willy-nilly, so let’s get on with it.*

      aus ihrem Buch „The Female Eunuch“ von 1970 (!, ja, die 68’er und ihre fatalen Folgen).

      • @Roslin

        Yup.

        Dazu vielleicht auch Neues von den Taranteltotalitisten, die uns unter Androhung von Strafe vorschreiben möchten was wir zu denken und wie wir zu leben haben.

        Anscheinend lässt davon auch mehr als gut leben. Und Status bringt die Weitere Etablierung und Institutionalisierung von PC heutzutage ja auch noch.

        Dann muss es auch noch der gemeine und so geknechtete männliche Arbeiter bezahlen. Die weibliche Seite vergeudet lebt ja auch gern auf dessen Kosten und schließt sich den Totalitisten dann auch gern an.

        „Das European Council on Tolerance and Reconsiliation ist ein schönes Beispiel dafür, wie heutzutage Organisationen, die aus selbsternannten Gutmenschen bestehen und die über keinerlei demokratische Legitimation verfügen, als Lobbyisten für ein Thema auftreten, das ihnen besonders am Herzen liegt und ihr Pet-Project für andere zum verbindlichen Umgangston zu machen versuchen. (Was wir unter Gutmenschen verstehen, haben wir hier definiert.)“

        http://sciencefiles.org/2014/10/19/gegen-die-europaischen-toleranzwachter/

      • @ Roslin

        „Der Kapitalismus kann überwunden werden, wenn seine durch ihn nicht oder nur wenig korrumpierten Opfer (Proletarier) an die Macht gebracht werden.“

        Ist Blödsinn. Solche Vorstellungen finden sich nirgendwo in der marxistischen Theorie.

        „Er fällt also mit dem Patriarchat vollautomatisch mit:“

        Nur zur Information:
        Der Gender-Feminismus – die gegenwärtig relativ einflussreichste feministische Strömung – ist eine poststrukturalistische Variante des Feminismus und lehnt wie der gesamte Poststrukturalismus Haupt- und Nebenwiderspruchstheorien grundsätzlich ab.
        Es gibt im Gender-Feminismus keine Theorie, nach der die Abschaffung des Patriarchats zur Abschaffung des Kapitalismus führen könne, das gab es mal im klassischen Radikalfeminismus, im Gender-Feminismus werden solche Auffassungen hingegen abgelehnt.

        • @ leszek

          Schade ist nur, dass sich die Realität nicht so ganz nach Deinem elaborierten, wenn auch arg theorielastigen, Differenzierungs- und Diversifizierungsvermögen richten mag.

          Gruß in den Kinderschuhkarton!

          😉

        • @ Ratloser

          Ist schon scheiße, wenn man von Dingen redet, von denen man keine Ahnung hat und dann auf Nachfrage nie etwas belegen kann, nicht wahr, Ratloser?

        • @ leszek

          Es gibt Dinge, bei denen ich „keine Ahnung“ zu haben durchaus vorziehe.

          Mich mit den Verästelungen der kollektivistisch egalitären Pseudowissenschaft zu beschäftigen, wäre für mich ärgere Zeitverschwendung, als Deinen Kinderschuhkarton neu zu tapezieren!

          😉

        • @leszek

          „Der Gender-Feminismus – die gegenwärtig relativ einflussreichste feministische Strömung – ist eine poststrukturalistische Variante des Feminismus und lehnt wie der gesamte Poststrukturalismus Haupt- und Nebenwiderspruchstheorien grundsätzlich ab.
          Es gibt im Gender-Feminismus keine Theorie, nach der die Abschaffung des Patriarchats zur Abschaffung des Kapitalismus führen könne, das gab es mal im klassischen Radikalfeminismus, im Gender-Feminismus werden solche Auffassungen hingegen abgelehnt.“

          Also ich habe es zumindest im Netzfeminismus bereits gelesen. Ich meine bei Sanczny

          vgl. auch zB hier:

          Ich hatte dazu ja hier schon mal was:
          https://allesevolution.wordpress.com/2012/10/16/hauptwiderspruch-nebenwiderspruch-und-feminismus/

        • @ Christian

          „Also ich habe es zumindest im Netzfeminismus bereits gelesen. Ich meine bei Sanczny“

          Sanczny scheint sich manmal gerne als
          Kommunistin darzustellen, aber wo bitteschön hat sie denn jemals eine feministische Haupt-Nebenwiderspruchstheorie vertreten?

          „Ich hatte dazu ja hier schon mal was:“

          Ja, kenne ich natürlich.
          Ist aber wie gesagt auf den Gender-Feminismus nicht anwendbar.
          Auch allgemein sind Haupt-Nebenwiderspruchstheorien in der zeitgenössischen Linken weit überwiegend out und werden abgelehnt – schon seit Jahrzehnten.
          Eine marxistische Haupt-Nebenwiderspruchstheorie gibt es höchstens noch in irgendwelchen leninistischen oder maoistischen Sekten und sowas wie feministische Haupt-Nebenwiderspruchstheorien (gab´s mal in einem Flügel des klassischen Radikalfeminismus und in einem Flügel des Ökofeminismus) waren immer absolute Rohrkrepierer ohne Einfluss auf die Linke, haben nur bewirkt, dass die entsprechenden feministischen Strömungen sich von der
          Linken isoliert haben, weil Haupt-Nebenwiderspruchstheorien in der heutigen Linken nunmal in der Regel abgelehnt werden, ja sogar häufig als Vorwurfselement gelten.

          Speziell der Poststrukturalismus ist ohnehin intersektional. Intersektionalität ist das gegenteilige Konzept zu Haupt-Nebenwiderspruchstheorien.

          Würde der Gender-Feminismus behaupten, die Abschaffung des Patriarchats würde automatisch zur Abschaffung des Kapitalismus führen (was er nicht tut), wäre er außerdem unter theoretischem Beschuss der marxistischen Linken, die sich solchen Quatsch nicht von den Genderisten gefallen lassen würde. Das wäre ja faktisch ein ideologischer Angriff auf die marxistische Kapitalismusanalyse und -kritik, die damit nicht vereinbar ist.

          Feministische Haupt-Nebenwiderspruchstheorien haben innnerhalb der Linken nie irgendeine nennenswerte Rolle gespielt und spielen auch heute keine.

          Ich schreibe dir bei Gelegenheit mal was Ausführlicheres dazu, wenn ich wieder mehr schreiben kann, im Augenblick habe ich Sehnenentzündungen an beiden Armen.

          • @leszek

            „Sanczny scheint sich manmal gerne als Kommunistin darzustellen, aber wo bitteschön hat sie denn jemals eine feministische Haupt-Nebenwiderspruchstheorie vertreten?“

            Ich habe meinen Artikel dazu geschrieben nachdem ich was von ihr dazu gelesen habe, also so etwa um die Zeit.
            Ich denke insofern, dass der Gedanke da schon angewendet wird, wenn eben auch anders:

            Wenn das Patriarchat weg fällt, dann fällt auch alles andere weg, die Benachteiligung der Frau, die negativen Rollenbestandteile für Männer etc.

            Das ist so ziemlich der gleiche Gedanke wie bei Haupt- und Nebenwiderspruch. Deswegen kann man ja auch alles andere ausblenden und so etwas anführen wie „der feminismus will ja gerade den Männern helfen“.

            Gute Besserung!

        • „Wenn das Patriarchat weg fällt, dann fällt auch alles andere weg, die Benachteiligung der Frau, die negativen Rollenbestandteile für Männer etc.“

          Für manche Feministen steht „Patriarchat“ für sämtliche Übel dieser Welt, ähnlch wie „Kapitalismus“ für viele Linke. Was auch nicht wirklich verwunderlich ist, da ca. 90% aller Feministen Linke sind.

        • „Wenn das Patriarchat weg fällt, dann fällt auch alles andere weg, die Benachteiligung der Frau, die negativen Rollenbestandteile für Männer etc.“

          Aber nur im geschlechtsbezogenen Bereich.
          Dieser hat aber keinen direkten Einfluss auf Dinge wie Rassismus, Klassismus und andere Diskriminierungsformen und erst Recht nicht auf das kapitalistische System – jedenfalls nicht in gender-feministischer Theorie.

          • @Leszek

            Liegt doch auch alles am weißen, heterosexuellen Mann. Wenn der entmachtet ist muss folglich das Paradies anbrechen.
            Wäre aber eine interessante Frage für Feministinnen: Endet mit dem Patriarchat auch der Rest der Diskriminierung?
            Ich würde vermuten, dass da durchaus einige zustimmen würden.

        • Oha.

          Zuviel Tennis gespielt als Champagnerlinker?

          Zuviel malocht als Prolet unter Proleten?

          Zuviel Jollensegeln auf dem Aasee?

          Zuviel Solidaritätsdemos in letzter Zeit („Genossen, hoch die Faust!“)?

          (über andere Aktivitäten, die einem Sehnenscheidenentzündungen eintragen können, möchte ich in Anbetracht der frühen Stunde nicht spekulieren)

          Wie dem auch sei: Gute Besserung!

          Auch wenn ich natürlich nichts unversucht lassen werden, Dich so oft wie möglich an den Rechner zu treiben durch häufige Verwendung der Begriffe „Kulturmarxismus“, „kulturmarxistisch“, „Kulturmarxisten“ und „Kulturmarxistinnen“ sowie „Kulturmarxist.I.nnen“, um dadurch Deine Genesung zu verzögern.

        • @ Christian

          „Liegt doch auch alles am weißen, heterosexuellen Mann. Wenn der entmachtet ist muss folglich das Paradies anbrechen.“

          Nein, denn das PC-Feindbild des „weißen, heterosexuellen Mannes“ beruht auf einer Kumulation von Norm-Feindbildern, die in gender-feministischer Theorie bereits auf verschiedene Diskriminierungsformen verweisen, die nicht im Sinne einer Haupt-Nebenwiderspruchstheorie aufeinander reduzierbar sind. Auf andere Diskriminierungs- oder Unterdrückungsformen hat dies erst Recht keinen Einfluss.

          Der Gender-Feminismus behauptet keineswegs, dass z.B. Diskriminierung von Menschen mit Behinderung oder Diskriminierung von dicken Menschen oder Diskriminierung von Menschen mit BDSM-Neigung automatisch verschwinden würde, wenn der „weiße, heterosexuelle Mann“ entmachtet wäre – und der Gender-Feminismus behauptet auch nicht, dass dann der Kapitalismus verschwinden würde.

          „Wäre aber eine interessante Frage für Feministinnen: Endet mit dem Patriarchat auch der Rest der Diskriminierung?
          Ich würde vermuten, dass da durchaus einige zustimmen würden.“

          Nicht in der gender-feministischen Theorie.
          (Leider erwähne ich ja meistens umsonst, dass
          Kritiker des Gender-Feminismus vielleicht mal ein Buch zum Thema lesen sollten, damit die Kritiken auf theoretischer Ebene auch etwas taugen.)

          • @Leszek

            „Nicht in der gender-feministischen Theorie.“

            Allgemein sind zukunftsvisionen in den Theorien recht zurückhaltend und werden eher angedeutet. Eben als Aufhebung der Diskriminierung, Überwindung der Rape Culture und dem Verschwinden von Vergewaltigungen.

            Insofern hast du recht.

            Allerdings geht aus meiner Sicht dein kategorischer Ausschluss zu weit – auch wenn ich keinen Kulturmarxismus sehe.
            Meinetwegen wäre es nur eine „kleine Nebenwiderspruchtheorie“ auf die Geschlechter bezogen.

        • „Nicht in der gender-feministischen Theorie.“

          Aber in der Praxis der Vertreter dieser Theorie.

          „Zuviel Tennis gespielt als Champagnerlinker?

          Zuviel malocht als Prolet unter Proleten?

          Zuviel Jollensegeln auf dem Aasee?

          Zuviel Solidaritätsdemos in letzter Zeit (“Genossen, hoch die Faust!”)?“

          Zuviele dicke Bücher geschleppt.

        • @ Christian

          „Allerdings geht aus meiner Sicht dein kategorischer Ausschluss zu weit“

          Hier ein Zitat von Heinz Jürgen Voss, in dem er ältere Kritiken von Haupt-Nebenwiderspruchsmodellen von linken Theoretikern aus der autonomen Szene lobt, in denen er quasi eine Vorwegnahme des heutigen gender & queer-theoretischen Verständnisses der Ablehnung von Haupt-Nebenwiderspruchsmodellen sieht:

          „Gegenüber manchen dieser akademischen Ausführungen nahmen die Autonomen sogar schon queere Kritiken an der allzu schematischen Konstruktion von Identität aus vorgefertigten Strukturelementen vorweg. Sie entwarfen stattdessen das Bild „einer netzförmigen Herrschaft, in der jeweils bei jedem Faden und Knoten Oben und Unten erhalten bleibt, aber keine alleinige Ursache, kein Hauptwiderspruch mehr vorausgesetzt wird“.

          (aus: Heinz Jürgen-Voss & Salih Alexander Wolter – Queer & (Anti-Kapitalismus, S. 16)

          Oder hier ein Zitat aus einem Einführungswerk in die Gender & Queer Studies:

          „Inzwischen gehört es zum guten Ton der Gender/Queer Studies, Ungleichheits- und Unterdrückungsverhältnisse nicht mehr auf eine Kategorie wie Geschlecht oder auch Sexualität zu reduzieren. Eindimensionale Modelle wie Kapitalismus oder Patriarchat zur Beschreibung und Erklärung von Ungleichheiten in der Geschlechterforschung sind outmoded.“

          (aus: Nina Degele – Gender/Queer Studies, S. 141 f.)

          Oder hier aus einem Einführungswerk zu Intersektionalität:

          „Was wir hier herausgearbeitet haben, sind strukturelle Dominanz- und Herrschaftsverhältnisse, die sich anhand der vier Strukturkategorien Klasse, Geschlecht, Rasse und Körper bestimmen lassen. Die vier Strukturkategorien beschreiben Prozesse und Verhältnisse innerhalb der kapitalistischen Akkumulation. Diese Strukturkategorien verteilen die verschiedenen Arbeitstätigkeiten – Produktions- und Reproduktionstätigkeiten – ebenso wie die vorhandenen gesellschaftlichen Ressourcen ungleich auf verschiedene Personengruppen. Mit diesen Kategorien lassen sich damit verbundene Ausbeutungs- und Diskriminierungsstrukturen – Klassismen, Heteronormativismen, Rassismen und Bodyismen – aufzeigen und rekonstruieren.
          WIR SETZEN KEIN HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS ALS DOMINANT VORAUS (Hervorhebung von mir), sondern fokussieren auf ihre Verwobenheiten. Ferner gehen wir davon aus, dass die Beziehungen dieser Herrschaftsverhältnisse untereinander einem historischen Wandel unterliegen. Dabei können Verschiebungen von einer Kategorie zu einer anderen stattfinden. Das bedeutet gleichzeitig, dass diese einzelnen Herrschaftsverhältnisse je nach Kontext unterschiedliche Bedeutung erlangen können und nur in ihrer Relation zueinander zu verstehen sind.“

          (aus: Gabriele Winker & Nina Degele – Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten, S. 53)

  16. Kapital und Feminismus werden im kapitalistischen Feminat vereint. Das ist ein Mem, also ein evolutionäres Experiment, und wir Hamster werden darin noch vie zul trippeln haben.

    • @ Hartmut

      Ohne den Kapitalismus hätte sich die Nomenklatura im Sozialismus doch noch nicht mal ihre spießige materialistische Parallelwelt einrichten können.

      So gehts den Frauen mit den Männern auch…

  17. Ich schrieb ja bereits vorletzten Samstag,

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/10/11/selbermach-samstag-105-11-10-2014/#comment-147975

    dass James Gordon Bennett Jr. seine Yacht „Namouna“ 1900 gegen eine Nachfolgerin austauschte, die „Lysistrata“, eine reine Dampf-Yacht (die Namouna konnte auch gesegelt werden).

    Sie galt als die luxuriöseste Yacht ihrer Zeit, ausgestattet u.a. mit einem Türkischen Bad, in dem ein professioneller Masseur die zahlreichen Katerstimmungen (und sicher häufigen Sehnenscheidenentzündungen) von Mr. Gordon Bennett Jr. zu kurieren bemüht war.

    Einzigartige Extravaganz der Yacht: eine rundum gepolsterte Kabine für die mitgeführte Kuh, in der diese rauhen Seegang halbwegs unbeschadet überstehen konnte (sollte? musste?).

    Mr. Gordon Bennett legte Wert auf frische Milch, frische Butter und zum Frühstück einen Milch-Brandy-Shake.

    Die arme Kuh hatte zu liefern.

    Auch bei Windstärke 8.

    600000 Dollar ließ er sich die 97-m-Yacht kosten, damals eine ungeheuerliche Summe.

    1918 nach seinem Tod in Frankreich (nach dem 1877’er Pinkelauftritt lebte er vornehmlich in Frankreich oder auf seiner Yacht), wurde das schöne Schiff an die damals noch republikanische russische Marine verkauft, blieb aber bis 1966 als Teil auch der bolschewistischen Marine gelistet.

    Danach wurde sie abgewrackt.

    Die Galionsfigur der Yacht (Modellfoto) bildete eine Eule, Symbol der wichtigsten Zeitung von Gordon Bennett, des New York Herald.

    Das Heck der Lysistrata, ebenfalls mit Eule (gleiches Modell im Maritime Museum, Greenwich)

    100 Mann Besatzung hielt Gordon Bennett ständig auf Trab, sie mussten zu jeder Tages-und Nachtzeit bereit sein, augenblicks zu u.U. mehrmonatigen Seereisen auszulaufen wie es die Laune des Eigners gerade befahl.

    Bankette für 70 Gäste konnten mit bordeigenen Mitteln bestritten werden, auch ein Automobil war an Bord, ein französischer De Dion Bouton, hier 1907 auf Grenada (re. Gordon Bennett direkt neben dem Wagen mit Besitzerstolz im Gesicht in die Kamera blickend), das erste Automobil auf der Insel überhaupt (deshalb das Foto = historisches Ereignis!).

    Eines meiner schönsten Weihnachtsgeschenke war ein rotlackiertes, ferngesteuertes (allerdings nur Kabel) Modell ebendieses Typs, werde nie vergessen, wie er mir unter dem Weihnachtsbaum entgegenglänzte, machte meine Eltern verrückt mit den pausenlosen Touren durch die Wohnung in den folgenden Tagen – selber schuld.

    Seitdem sind alle meine Autos rot (nur die Yachten dazu fehlen, von Schlössern ganz zu schweigen – hätte Schönheitschirurg werden sollen, so gut wie ich mit Weibern kann. Und als Ästhet restauriert man gerne Ruinen).

    Entworfen hatte das Schiff der schottische Yachtdesigner George Lennox Watson.

    http://en.wikipedia.org/wiki/George_Lennox_Watson

    Er entwarf Yachten für die Vanderbilts, die Rothschilds, die Liptons (Tee), Kaiser Wilhelm II. und den Prinzen von Wales sowie viele andere unter den Rich and Beautiful vor dem Scheixx-1.-WK.

    Der das alte Europa vernichtete.

    In Russland diente die Lysistrata als Kanonen – und Fischereischutzboot (wenn das noble Schiff so stank wie manche sowjetische Fischkonserve – dann Gute Nacht).

    À propos Eulen: Das New-York-Herald-Building, längst abgerissen, schönste Neurenaissance nach dem Vorbild des Palazzo del Consiglio in Verona, das Gordon Bennett bei Stanford White, einem der Architekten der Firma McKim, Mead & White 1894 bestellt hatte, war mit 22 Bronzeeulen geschmückt, einige existieren noch (s. Foto, sie sitzen rund um’s Dach auf dem Gesims)

    Der alte New Yorker Herald Square, rechts die Hochbahn durch die 6th Avenue, um 1900

    Das steht heute dort:

    Eine der Eulen heute

    • @ Dummerjan

      *WItz!!!!*

      Schade.

      Begann gerade hoffnungsfroh zu werden.

      Endlich ein erreichbares Ziel, das sich anzustreben lohnte.

      Man müsste nur dafür sorgen, alle Übertragungen vom Mars auf die Erde zu kappen, sobald die ersten Bilder von Not, Elend, Desorganisation etc. heruntergefunkt würden mit der unvermeidlichen Bitte „HELFT UNS! VERSORGT UNS!“

      Am Ende kämen unverantwortlich-mitleidige Seelen sonst noch auf die Idee, die Weiber wieder zurückzuholen.

      Aller Aufwand, Erfindergeist umsonst.

      Das Elend säße wieder in der eigenen Wohnküche und verlangte von dort aus Schutz und Versorgung.

  18. Hui, es geht um Fernsehen: Neue Werbekampangnen von „Männer“-Sender DMAX und Frauen-Sender TLC:

    http://press.discovery.com/de/dmax/press-releases/2014/hier-kann-man-mann-sein-und-frauen-haben-jetz-3245/

    Für Frauen:

    Für Männer (und Frauen):

    Erkenne den Unterschied. Eines der TLC-Plakat ist mir heute neben dem Cola-Werbeplakat mit James Franco drauf aufgefallen, bei dem erfragt: „Hey girls, wisst ihr eigentlich, wie echt sexy ihr seid?“ Ich finde den Unterschied schon bemerkenswert.

        • „Es ist aber schon auffällig, dass der Frauensender mit einer subtilen Abwertung von Männenr wirbt.“

          Das ist es. Und daneben dann das Plakat das den Frauen sagt wie toll sie sind, ohne das Frau da auch nur etwas für leisten muss.

          Komischerweise laufen auf TLC mehrere Sendungen bei denen es ums Heiraten geht.

        • Die armen Frauen. Viel schlimmer als diese Prinzessierung finde ich aber folgendes Motiv, das auch immer wieder auftaucht:

          Aktuell siehe hier:

          http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/maedchenschulen-13212946.html

          „An einer Mädchenschule kannst du lernen, dass es keine Grenzen für Frauen gibt. Frauen können alles, alles. Es gab nichts, was wir nicht machten. Wir waren alle sehr selbstbewusst.“

          Noch schlimmere Variation hier:

          http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2014-10/guenther-jauch-maenner-yoga

          „Im Yoga-Kurs bekommt der Mann eine Ahnung von der postpatriarchalischen Gesellschaft. Er weiß dann, wie eine Welt aussieht, in der die Frauen alles besser können und er weiß, wie sich das anfühlt. Er spürt das Scheitern seines Geschlechts.“

          Die konsequente Aberziehung jeglicher Selbstreflektion und Kritikfähigkeit. Nein niemand kann alles, schon gar nicht alles besser, und vor allem dies nur, weil er einen Penis oder eine Vagina hat.

          Selbstbewusstsein ist eine feine Sache, nur muss es ein Fundament haben. Ansonsten wird daraus ganz schnell Arroganz. Und Arroganz kommt leider nicht so gut an, in Familie, in Schule/Uni, im Beruf, im Privaten…ich sehe die Gefahr das hier eine infantile Frauengeneration hochgezogen wird. Und das wird ihnen nicht nutzen, es wird sie behindern und frustrieren….

  19. Neues aus der schrillen neuen Welt des Online-Dating und Fat Shaming.

    Ana Kasparian und Cenk Uygur von The Young Turks regen sich über die Ergebnisse des Experiment mit den Fake Online-Profil Photos und dem bewusst erzeugten falschen Eindruck auf. Auch die Huffington Post berichtet über das Tinder Experiment auf.

    (Tinder Photos sind die „Zündfotos“ auf den Dating Profilen)

    „What happens when someone’s Tinder photos don’t match the real-life version? For men and women, the responses are dramatically different — and definitely a bit sexist.

    In the world of online dating, women are afraid of meeting a serial killer while men are afraid of meeting someone who is fat, at least according to one survey cited in HBO’s 2011 documentary, „When Strangers Click: Five Stories From the Internet.“ The guys behind Simple Pickup, a male-driven dating site „devoted to the fine art of picking up girls,“ decided to conduct a social experiment to test this very theory.

    The idea behind Simple Pickup’s social experiment was to capture the responses of both males and females who meet someone on Tinder who weighs „a little more than [his or her] photo suggests.” *

    Cenk Uygur (http://www.twitter.com/cenkuygur) and Ana Kasparian (http://www.twitter.com/AnaKasparian) discuss.

    *Read more here from http://www.huffingtonpost.com/2014/09/25/woman-fat-suit-tinder-date_n_5881330.html?cps=gravity

    Tinder Conducts Social Experiment – Surprised By The Results?

  20. Ein erster Teaser Clip von Davis Aurini’s „The Sarkeesian Effect“ Film.

    Darin kommt u.a. auch die Sozialaktivistin Justine Tunney ( https://justinetunney.com/) vor. Sie hat auch bei der Occupied Bewegung mitgemacht und sagt im Clip von sich selbst sie sei ein „Street Intellectual“.

    Ihr Blog hat es in sich, z.B. „God is a Transsexual“, „Why Nerds Should Be Segregated“, …

    #TheSarkeesianEffect Teaser No.1, October 2014

  21. Auch auf der Frankfurter Erklärung

    „Trotz dieser blamablen Anhörung ist die Dame als Kommissarin für Recht, Verbraucher und Chancengleichheit berufen worden. Und das nennt sich nun: Qualifikation und Eignung.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-kommission-die-neuen-kommissare-im-ueberblick-a-990929.html

    Europäisches Parlament
    Von Storch attackiert Gender-Lobby

    Die EU-Abgeordnete Beatrix von Storch bringt mit einer Frage an die designierte Gleichstellungskommissarin die Gender-Lobby ins Schwitzen. Die Debatte über Mainstreaming & Co. ist eröffnet.

    http://www.freiewelt.net/nachricht/von-storch-attackiert-gender-lobby-10043632/

      • Ohja! Das wird super!

        >>“Frauen sind nicht von Natur aus Feministinnen, sie müssen es werden, in einem bewussten Akt der Entscheidung, die alte symbolische Ordnung der Vorherrschaft des Männlichen nicht mehr zu akzeptieren.[…]Eine Feministin erkennt man nicht an den Inhalten ihrer politischen Forderungen und Ansichten, sondern daran, ob sie aufgehört hat, ihr eigenes Leben (und das Leben anderer Frauen) als eines zweiter Ordnung zu verstehen.“

        Geilo. Die Frau als unvollkommenes unmündiges Wesen, dass erst durch Feminismus zu einem besseren zum vollwertigen Menschen wird. Ich meine mich wundert diese Ableitung menschlichen Lebens nicht, zentrales Motiv der christlichen Lehre (in dessen Nähe sich Schrupp ja auch verortet) ist ja auch die Schlechtigkeit des Menschen, der nur durch gottgefälliges Leben auf Seelenheil im Himmel hoffen kann. Lass uns das besprechen….

        Let it be Antje!

        • „…ihr eigenes Leben (und das Leben anderer Frauen) als eines zweiter Ordnung zu verstehen…“

          Woher kommt eigentlich diese Idee Frauen würden in unser Gesellschaft als minderwertig gegenüber Männern betrachtet. Gibt es dafür irgendeinen Anhaltspunkt?
          Die Tatsache dass Männer 5 Jahre eher sterben, in Kriegen verheizt werden, eine 3 mal höhere Suizidrate haben lässt mich eher auf eine andere Rangordnung schliessen,

    • Wow.

      Ob es wahrscheinlicher ist, dass eine Frau [Feminist wird] als ein Mann? Vielleicht, weil der Leidensdruck höher ist, weil sie mehr zu gewinnen hat. Vielleicht aber auch nicht, weil auch der Preis höher ist, den sie bezahlt. Eine Frau hat oft auch mehr zu verlieren.

      Wie kann ein Mensch „zweiter Ordnung“ mehr zu verlieren haben?

      Aber vermutlich steht dahinter nur ein Gedanke wie: Eine Frau wird gleich dafür getötet, wenn sie Feministin wird, wohingegen Männer nie getötet werden. Oder so.

  22. Mich freut es sehr, dass bei Achdomina wieder ein neuer Artikel erschienen ist:

    http://achdomina.wordpress.com/2014/10/24/social-justice-warriors/

    Es ist vielmehr ein selbstverständlicher Bestandteil von Gleichberechtigung, von einem Umgang der Geschlechter miteinander auf Augenhöhe, dass man auch Thesen einer Frau und/oder Feministin zurückweisen kann; dass eine Frau/Feministin ebenso ein Idiot und/oder ein Hochstapler sein kann wie ein Mann, und dann auch so genannt werden können muss. (Das ist übrigens die kaum noch fassbare Ironie des ganzen, dass Sarkeesians Videoserie mit dem Klischee der “Damsel in Distress” anfing, der Frau in Gefahr, die dann gerettet werden muss – und dann selbst ihre ganze Karriere als Online-Sternchen darauf baute, ebendiese “Damsel in Distress” zu spielen, während ihre zu einem guten Teil männlichen Fans die Aufgabe übernehmen, sie heroisch zu beschützen. Und sie merken: gar nix.)

    • Das ist übrigens die kaum noch fassbare Ironie des ganzen, dass Sarkeesians Videoserie mit dem Klischee der “Damsel in Distress” anfing, der Frau in Gefahr, die dann gerettet werden muss – und dann selbst ihre ganze Karriere als Online-Sternchen darauf baute, ebendiese “Damsel in Distress” zu spielen, während ihre zu einem guten Teil männlichen Fans die Aufgabe übernehmen, sie heroisch zu beschützen. Und sie merken: gar nix.

      Ich bekomme das ja nur am Rande mit, aber diese Ironie muss eigentlich wirklich jedem auffallen.

      • Leider gibt es außer den Regeln nicht viele Details.
        Es ist ja grad das Interessante an Simulationen, dass man damit Dinge erfassen kann die nicht offensichtlich formelmäßig erfassbar sind.

        Aber eine interessante Idee.
        Die Regeln:
        (1) Dominanzregel: Eine Frau versucht mit dem Mann mit dem höchsten Wert (hier Vermögen) zu einer Partnerschaft zu bewegen, scheitert dies versucht sie den nächstehöheren Mann.
        Dies wird so lange versucht bis entweder die Frau verheiratet ist oder kein Mann in der Nachbarschaft ohne Partnerin ist.
        Nur die Frauen suchen. Männer akzeptieren oder nicht.
        (2) Parameter: Nachbarschaft – bestimmt wieviele Felder des Spielfelds für die Suche der Frau in Frage kommen.

        Wie er das genau gemacht hat? Irgend eine Agentenbilbliothek hat er bestimmt verwendet insbesonder für die Visualisierungen.

        Vielleicht irgendeine Pythonlibrary…

        • @dummerjan

          Die Simulation beachtet ja viele Faktoren nicht.

          Beispielsweise das es gar nicht das Interesse der Frau ist, einfach nur den Mann mit dem höchsten Vermögenswert zu finden, sondern einen, der eine stabile Beziehung erlaubt in der Langzeitstrategie, in der Kurzzeitstrategie würden wieder andere Betrachtungen gelten.

          Und den SMV der Frau müsste man ja auch aufnehmen, ebenso wie seine Bereitschaft Ressourcen freizugeben etc.

          Klar, Simulationen müssen zwangsweise ungenau sein, hier scheinen mir aber sehr wenige Parameter einbezogen

  23. Pingback: Der ganz alltägliche Männerhass | Geschlechterallerlei

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