Wo wird Männern Schwäche zugestanden?

In dem Artikel zu dem Thema inwieweit der Feminismus tatsächlich dafür eintritt, Geschlechterrollen auch für Männer aufzubrechen, kommentierte DMJ:

Ich bin verdammt für die Auflösung von starren Geschlechterbildern (bzw. dem Zwang dieser; wer sich in einem wiederfindet, muss das weiterhin dürfen), aber ich sehe nicht so wirklich, dass der Feminismus diese betreibt.

Persönlich, subjektiv ohne den Schatten eines Anspruchs auf Allgemeingültigkeit muss ich sagen, dass meine ersten Assoziationen zu dem Thema “Mimimi” und “Male tears” sind.
Das kommt von einfach zu vielen Feministinnen zu oft und zu unwidersprochen. Und das ist eine klare Bajahung einer Verpflichtung zu jenem Mannsein, welches zu bekämpfen vorgegeben wird. Angeblich sollen Männer auch mal schwach sein dürfen, wo sie das sein dürfen, bleibt aber offen – in den meisten feministischen Kreisen zumindest nicht, sonst siehe obige Schlagworte.

Und in der Tat stützt sich vieles in der feministischen Theorie ja auf Geschlechterstereotype, die schwache Frau als Opfer und der starke Mann als Täter und benutzt zur Abwehr die klassische Geschlechterrolle der Männer, indem sie über „Mimimi“ die Männer als schwach bezeichnet.

Demnach wäre es interessant, mal ein paar Stellen zu finden, in denen Männern überhaupt Schwäche zugestanden wird, sowohl seitens Feministinnen als auch ansonsten in der Bevölkerung. Hat jemand dazu was?