„Der Feminismus will doch gerade die negativen Geschlechterrollen auch für Männer aufheben“

In einer Diskussion zu der Frage, wann ein Feminist / Maskulist als vernünftig angesehen wird, bringt Onyx ein bereits häufiger im Feminismus verwendetes Argument:

In seiner Rezension listet Hoffmann einige Dinge auf, wo Männer benachteiligt werden (fehlende Hilfsangebote für Männer, höhere Suizidrate, Sorgerechtsstreitigkeiten, etc). Was er nicht sagt, ist, dass die meisten Punkte davon Ursachen haben, die Anne selbst kritisiert. Nämlich die Tatsache, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es für Männer verpönt ist, schwach zu sein. In einer Gesellschaft, in deren Justiz selbst noch Gedankenkonstrukte herrschen, in denen “Frau und Muttersein” untrennbar miteinander verwoben ist, aber “Mann und Vatersein” immer optional, und mit vielen Diskussionen verbunden ist

Ich hatte es kürzlich auch schon hier etwas ausführlicher dargestellt, es ist – wie Leszek in der Diskussion bei Onyx auch richtig anführt – das „Patriarchy hurts men too“-Argument.

Meiner Meinung nach geht es an der Sache vorbei. Denn tatsächlich ist das, was der radikale Genderfeminismus dort anbietet, sehr wohl gegen Männer oder zumindest Männlichkeit gerichtet. Denn es wird ja nicht einfach darauf abgestellt, dass sich jeder verhalten soll, wie er will, sondern das ganze wird in eine Opferrolle der Frauen und eine Täterrolle der Männer eingeordnet.

Ein Vergleich macht vielleicht deutlich, warum der Genderfeminismus sich hier zwar formell das Helfen für Männer auf die Fahnen schreiben kann, tatsächlich aber eine Hilfe nicht erfolgt:

Wenn religiöse mittelalterliche Fanatiker anführen, dass sie doch die Probleme der Bauern genau benennen, nämlich schlechte Ernten und zuviel Hagel, und diese Beheben wollen, also eigentlich gut für die Bauern sind, ihre Hilfe aber darin bestehen würde, die Bauern ganz überwiegend für Sünder zu halten und diese Sünden durch das Feuer reinigen wollen, dann können sie sich natürlich in ihrer Gedankenwelt durchaus darauf beruhen, dass ein durch Verbrennen erlöster Sünder sowohl von seinen Sünden reingewaschen ist, was seiner unsterblichen Seele zugute kommt als auch das Dorf durch seine nun nicht mehr vorhandene Sündhaftigkeit auch vor einer Hungersnot bewahrt. Aber wir würden diese Maßnahme trotz dieses scheinbar „guten“ Ansatzes nicht für die heutige Zeit empfehlen, in der wir wissen, dass Dürre und Hagel unabhängig von Sünde existieren.

Der Fehler liegt hier darin, dass ein gutes Ziel  benannt werden kann, welches die anderen auch erreichen wollen, dass aber aufgrund einer falschen Theorie zu den Ursachen mit vollkommen falschen Mitteln angegangen wird, die überaus schädlich für die Bauern sind.

Auf den radikalen Genderfeminismus übertragen mag das gute Ziel sein, dass der Theorie nach auch stereotypes Verhalten von Männern aufgebrochen werden soll. Als Ursache wird aber „das Patriarchat“ angesehen, welches nicht existiert. Und das Mittel ist, dass man Männlichkeit an sich dämonisiert und in eine Privilegientheorie einordnet, innerhalb der Männer eine Art Erbschuld zugwiesen wird, die sie quasi zu Menschen zweiter Klasse macht, die sich beständig für alles exculpieren müssen, beständig ihre Privilegien hinterfragen müssen und selbst nicht diskriminiert werden können.

Verständlicherweise ist diese Position der beständigen Schuld für Männer nicht attraktiv, so dass sie der radikale Genderfeminismus hier eher vom Regen in die Traufe bringt.

Die feministischen Theorien unterschlagen dabei eben auch den Anteil der Frauen und deren Interesse an der Aufrechterhaltung der Geschlechterrollen. So etwas kommt im Feminismus allenfalls unter dem Stichwort vor, dass Frauen bestimmte patriarchische Regeln verinnerlicht haben und sie nur deswegen vertreten. Auch hier ist also die Frau allenfalls Opfer der Umstände oder Verbündete eines System, welches Männern nutzt, aber sie handelt nicht aus eigenem Interesse oder eigener Motivation

Eine Theorie, die darauf abstellt, dass auch Frauen Rollenbilder stützen, indem sie weinende Frauen lächerlich oder erbärmlich finden, weil sie eine Vorliebe für starke, selbstbewußte, Herausforderungen annehmende Männer haben, wird der Realität dabei viel eher gerecht. Und sie erlaubt beiden Geschlechtern eine Verantwortung an den Rollenbildern zuzuweisen, da eben auch die Männer innerhalb der intrasexuellen Konkurrenz entsprechendes Verhalten abwerten. Zudem zeigt es auch die Schwierigkeiten auf, ein solches Bild zu überwinden, die realistischer sind als „eine unsichtbare Verschwörung der hegemonialen Männer hält die Geschlechternormen am Leben, auch wenn sie sonst keiner will“.

Die feministische Theorie ist insoweit nur scheinbar eine Hilfe. In ihrer radikalen Ausprägung fördert sie nicht die Freiheit der Männer, sondern eher deren bedingungslose Selbstkasteiung in der Hoffnung auf Gnade.

165 Gedanken zu “„Der Feminismus will doch gerade die negativen Geschlechterrollen auch für Männer aufheben“

  1. Hmm, ehrlich gesagt, ich glaube, die meisten reflektierten Feministinnen sind da ein bißchen in der Zwickmühle, weil sie sehr wohl sehen, daß Frauen eben die Partnerpräferenzen haben, die sie haben, und sie das auch nicht toll finden, weil es eben systemstabilisierend wirkt (wenn es auch individuell verständlich sein mag). Nur gehen sie eben davon aus, wie Du ja auch schreibst, daß der Grund für das Problem nicht (mal teilweise) an weiblicher Selektion von Männern liegt, sondern das maximal eine zirkulärer Effekt ist, der durch ein System zustande kommt, das Frauen solche Präferenzen nahelegt.

    Beide Positionen in Reinfom sind albern, das ist natürlich komplexer. Und das ist auch die große Schwäche der meisten soziologischen Argumentationen – sie können Biologie nicht integrieren, ohne strategische argumentative Stellungen (und biographisch fundierte Weltbilder) räumen zu müssen, während ja eigentlich niemand nur biologisch argumentiert und daher auch keine Position räumen muß.

    Und daher gibt’s halt keine wirkliche Möglichkeit zum Kompromiß auf der feministischen Seite. Der würde zuviel Aufgabe der eigenen Identität verlangen.

    • Dieses System bringt genau wo Feministinnen in die Zwickmühle?
      Ist es nicht vielmehr so, dass Feministinnen indem sie – als quasi Entschädigung für x1000 Jahre paternalistische Strukturen – den Ausbau selbiger unausgesetzt einfordern bzw. vorantreiben LASSEN, das System erfolgreich perpetuieren?
      Hierbei sind sie aktuell in Person von A. Schrupp am Punkt ‚Abschaffung der Väterrechte – Kindererziehung steuerfinanzieren‘ angelangt.

      Feministinnen in der Zwickmühle? Tatsächlich?

      http://antjeschrupp.com/2011/08/03/vater-recht-abschaffen-kindererziehung-steuerfinanzieren/

      • @ ReVolte

        *Hierbei sind sie aktuell in Person von A. Schrupp am Punkt ‘Abschaffung der Väterrechte – Kindererziehung steuerfinanzieren’ angelangt.*

        Viel ist da REAL ja nicht mehr abzuschaffen, stehen eh nur auf dem Papier,sind real gegen den Widerstand der Mutter nicht durchsetzbar.

        Einzige Antwort mit Aussicht auf raschen Erfolg (und wenn darüber dieses System noch schneller zum Teufel geht, das wird es ohnehin tun!):

        • @roslin

          „Viel ist da REAL ja nicht mehr abzuschaffen, stehen eh nur auf dem Papier,sind real gegen den Widerstand der Mutter nicht durchsetzbar“
          Seien wir mal ehrlich – allgemein ist ma als Eltern direkt oder indirekt unter der Fuchtel des Staates. Das fängt mit der Schule und den Ferienterminen an, den Zumutungen die die mitunter doch auch rech minderbemittelten Lehrer – im Sinne von Ahnungslosigkeit, was das Leben außerhalb des Schulsystems bedeutet,d as geht mit dem Ausstellen vonQUittungen für den Empfang von Geld los, was Lehrer als Zumutung empfinden usw. usf. wobei ich auch die Lehrer in gewissen Grenzen verstehe , bis hin zu meinem Kommentar, dass bei manchen Vorstellungen was man Kidnern zumutet, bei Erwachsenen schon längst der Betriebsrat beim Chef auf dem Tisch stehen würde – an normal intelligente Eltern stellen.

          Und, man merke, nur Mütter sind durch das Grundgesetz geschützt, Väter hingegen nicht. Ist aber Gleichberechtigung.

        • @ Dummerjan

          *Seien wir mal ehrlich – allgemein ist ma als Eltern direkt oder indirekt unter der Fuchtel des Staates. *

          Leider.
          Umfasst ja auch das Verbot, die eigenen Kinder selbst zu beschulen. Etwas, das erlaubt werden müsste, wobei diese zu Hause beschulten Kinder natürlich den gleichen Wissensstand erwerben müssten wie alle anderen Kinder auch.

          Ein Wissenstand, den der Lehrplan definierte.

          Was aber durch gemeinsame Prüfungen, die es zu bestehen gälte, sichergestellt werden könnte.

          Hier haben sich die USA ein höhees Maß an Freiheit bewahrt.

          Unabhängig von der Teilverstaatlichung der Familie/der Kinder, sind aber Väter in besonderer Weise den Zumutungen eines femizentrisch-feministisch agierenden Staates unterworfen, der im Konfliktfall als A-priori-Verbündeter der Mütter/Frauen agiert und selbst noch der dysfunktionalsten Frau hilft, ihre Interessen gegenüber dem Mann und Vater durchzusetzen.

          Und wenn es auf Kosten des Kindeswohles geht.

          Die Beispiele dafür sind Legion.

        • „Hier haben sich die USA ein höhees Maß an Freiheit bewahrt.“

          Oder Österreich, Frankreich, Spanien…

          Ich würde es gern so framen, dass wir es hier mit einem eher-deutschen Sonderweg zu tun haben (auch wenn ich noch keinen detaillierten EU-Länder-Vergleich aufgestellt habe).

          Meinung?

    • @ some person

      *Hmm, ehrlich gesagt, ich glaube, die meisten reflektierten Feministinnen sind da ein bißchen in der Zwickmühle, weil sie sehr wohl sehen, daß Frauen eben die Partnerpräferenzen haben, die sie haben, und sie das auch nicht toll finden, weil es eben systemstabilisierend wirkt (wenn es auch individuell verständlich sein mag). *

      Reflektierte Feminist.I.nnen?

      Eine Contradictio in adjecto.

      Wie verpartnern sich denn eigentlich Feminist.I.nnen?

      Jetzt mal abgesehen vom Elitecorps der Lesben.

      Was ich da an anekdotischer Evidenz vorliegen habe – mehr habe ich leider nicht, scheint sich bisher keine Soziolog.I.n berufen gefühlt zu haben, Feminist.I.nnen in ihrem REALEN Verpartnerungsverhalten zu untersuchen, scheint mir die feministische Frau so hypergam zu sein wie die normale.

      Man gönnt sich ja sonst nichts.

      Weshalb ich auch nicht glaube, dass sie das nicht so toll finden.

      Sie haben es ja in der Hand: Die feminisitische Ärztin könnte den schüchternen, sanften Soft-Sweet-Beta-Boy von Kinderkrankenpfleger heiraten.

      Wenn sie denn wollte.

      TUT SIE ABER NICHT.

      Nimmt ihn höchstens mal mit zum One-Night-Stand in ihr Nachtwachenzimmer, wenn er hübsch ist.

      Geheiratet aber wird der Kollege, wenn möglich der Oberarzt. Oder der Anwalt. Oder der Immobilienmakler. Der auch gerne nur mit kaufmännischer Ausbildung. Solange er mindestens so viel Kohle macht wie sie, möglichst aber mehr.

      Ist dann auch noch gut für die Statistik: Sieht so aus, als hätte sie nach unten geheiratet (Akademikerin heiratet Nichtakademiker – na bravo!).

      Aber auch nur solange, solange man nicht registriert hat, in welcher Limousine der Herr Immobilienmakler mit mittlerem Bildungsabschluss vorfährt. Und in welcher sie herumfährt (der jüngste mir bekannte Fall: Audi A 6 gegen japanischen Kleinwagen).

      Und dass sie in diesem System ein Problem sähen, kann ich auch nicht erkennen.

      Abgesehen davon, dass sie oft genug nicht mal das System erkennen (wollen), sondern das Vorhandensein eines systematischen Musters weiblicher Partnerwahl sogar vehement abstreiten.

      Weshalb Emma Watson Reden schwingen und trotzdem mit ihrem oxfordgebildeten Rubyspieler pennen kann.

      Ohne rot zu werden ob ihrer Phrasen oder auch nur das Problem zu sehen.

      • „Weshalb Emma Watson Reden schwingen und trotzdem mit ihrem oxfordgebildeten Rubyspieler pennen kann“

        @ Roslin

        Ja, ziemlich heuchlerisch.

        Aber nicht nur den Männern gegenüber .

        Greift sich selbst eines der maskulinsten Exemplare ab aber normale Frauen sollen sich an die Softis halten?

        Typisches Elitedenken.

        Eine Männerhasserin ist sie dagegen nicht.

      • @Roslin

        sorry, aber so einfach ist dann halt auch nicht. Ich will gar nicht über die bekannten Heiratsmuster und ihre Konsequenzen sprechen, das hat ja sogar endlich mal die Zeit als Grund für „systemstabilisierendes“ männliches Verhalten angesehen (Elisabeth Niejahr letzte Woche). Aber Dinge verändern sich, und ich würde tatsächlich behaupten (und da gab es auch mal eine empirische Erhebung männlichem und weiblichem Status und Partnerwahlverhalten und feministischer Identifikation (in den USA, an Unis, vermutlich, klar, das verschiebt sich später noch ein Stück – und ja, da gab es tatsächlich einen statistischen Unterschied zwischen den Ansprüchen von selbst-identifizierenden Feministinnnen und nicht-Feministinnen. Die Feministinnen waren beim Status nicht so anspruchsvoll wie die nicht-Feministinnen. Mag mit vielen Dingen zu tun haben – z.B. generelle eher Linke Sozialisierung, weniger Interesse an Kindern, usw. Aber ein Unterschied bestand. Und aus persönlicher Anschauung kann ich das in einem Fall bei einer Gender-Studies Junior-Professorin und ihrem Partner, der Handwerker ist, auch selbst sehen. Klar, hat sie länger dran gezweifelt, sich dann aber doch dafür Und ja, *es gibt reflektierte (Netz-)Feministinnen* – zu denen ich (im persönlichen Gespräch) z.B. Laurie Penny zählen würde. Der Unterschied zwischen öffentlicher Positionierung und privater Argumentation ist hier immens. Ich vermute, das bemerken auch Männerrechtler, wenn sie mit Frauen sprechen, die sie nicht gleich als Gegner wahrnehmen, sondern deren Position sie erstmal verstehen wollen. Das funktioniert im Netz halt eher nicht…

        Was die Hypergamie betrifft, wie gesagt – ja, es gibt dieses weibliche Partnerwahlverhalten und ich gehe ja auch nicht davon aus, daß es vor allem auf Sozialisierung oder wirtschaftlicher Notwendigkeit beruht. Der immer noch wichtigste Aspekt bei der Partnerwahl ist aber „Homogamie“, wir suchen uns Partner, mit denen wir uns auf einer Stufe sehen. Von der Ausbildung her, vom Aussehen, usw. Frauen schauen dabei ein wenig nach oben, Männer eher nach unten (oder es ist ihnen egal). Ja, Piloten heiraten Flugbegleiterinnen und Ärzte heiraten Krankenschwestern, nicht aber andersherum. Hat auch was mit der Anzahl und sexuellen Orientierung von Männern in Flugzeugen und der geringen Anzahl von Pflegern in Krankenhäusern zu tun. Nicht nur, will ich gar nicht behaupten, aber eben auch.

        Und ich finde es auch immer ein wenig problematisch zu behaupten, daß Männer keine Kriterien bei der Auswahl von Partnerinnen haben. Ich glaube sogar, daß es für Männer einfacher ist, auch ohne Status eine Frau von sich zu überzeugen, als es für für Männer unattraktive Frauen ist, einen Mann von sich zu überzeugen. Der Anteil an Frauen, den Männer als besonders attraktiv ansehen, mag größer sein, als der Anteil an Männern, den Frauen als besonders attraktiv ansehen, das Prinzip ist aber das gleiche.

        • „Und aus persönlicher Anschauung kann ich das in einem Fall bei einer Gender-Studies Junior-Professorin und ihrem Partner, der Handwerker ist, auch selbst sehen. Klar, hat sie länger dran gezweifelt, sich dann aber doch dafür “

          Warum hat sie daran gezweifelt und warum sich dafür entschieden?

          Ich frage deswegen, weil ich es nicht kenne, daß man seine Partnerwahl und die Zweifel daran, mit seiner Umgebung bespricht. Vor allem in Bezug auf dem Beruf des zukünftigen Partners, ausser bei exotischen Berufen wie U-Boot Kapitän. wegen langer Abwenesnheit, oder Henker, wegen .. naja, usw. War ihre Partnerwahl etwa eine politische Wahl, weil sie ja Gender-Prof. ist und macht sie die Wahl und ihre angebliche überwundenen Zweifel deswegen öffentlich?

        • Nö, nicht öffentlich. Sie ist eine Freundin. Mit Freunden diskutiert man sowas schon mal – also ich diskutiere sowas schon mal mit meinen Freunden – gerne auch mit feministischen Freundinnen 😉

        • @ S P

          Sorry, ich meinte ja genau das, also so quasi halböffentlich 🙂

          Also ich kenne das so nicht. Klar kommt die Frage, was macht denn die Neue? Aber so?

          Wie auch immer. Da ihr schon mal diskutiert habt, was waren denn iher Bedenken und warum hat sie sich über die hinweggesetzt? Wurde das auch besprochen?

        • Naja, unterschiedliche formale Bildung, Weltbilder, usw, und damit die Frage, ob die gegenseitige Anziehung auf Dauer diese Unterschiede überbrücken können wird. Letztlich nichts anderes als das bei mir und deutlich jüngeren Partnerinnen (so ab 10 Jahre Unterschied an) auch der Fall ist: jetzt bin ich verliebt, aber wenn das mal weg ist, werden wir uns auch dann noch was zu geben haben? Oder müssen wir für eine glückliche dauerhafte Partnerschaft z.B. beide die gleichen Fernsehserien als Kinder gesehen haben, beide die gleichen kulturellen Referenzen verstehen. Und sie hat sich gegen die Zweifel und für die Person entschieden, mit Politik hatte das wirklich nichts zu tun.

      • @Some Person

        „Die Feministinnen waren beim Status nicht so anspruchsvoll wie die nicht-Feministinnen.“

        Was ist das denn für ein Blödsinn. Da geht’s nur um Status. Und zwar im extremen Sinne.

        „Klar, hat sie länger dran gezweifelt, sich dann aber doch dafür Und ja, *es gibt reflektierte (Netz-)Feministinnen* – zu denen ich (im persönlichen Gespräch) z.B. Laurie Penny zählen würde.“

        Mag ja sein.

        Aber gerade Laurie Penny ist eine der hippen Vulgärfeministinnen, die Rassismus gegen den WHM, ihr Feindbild, predigt. Natürlich hofiert, weil es chic ist, wie der Rest. Deshalb tut sie es.

        M.E. eine typische dekadente feminitische Rassistin, die sich zeitgeistlich ihr suprematistisch selbstdienliches Weltbild zusammenzimmert und davon lebt.

        http://laurie-penny.com/why-were-winning-social-justice-warriors-and-the-new-culture-war/
        http://laurie-penny.com/on-weev-fascism-and-the-free-internet/

        „Der Unterschied zwischen öffentlicher Positionierung und privater Argumentation ist hier immens.“

        Yup. Offenbar.

        Mehr an menschlichen Doppelstandard und Scheinheiligkeit kann man dann nicht leben. Tut mir leid, solche Menschen, die meinen Inhumanität als Mittel zu rechtfertigen, und diese menschliche Toxität aus Eigennutz in die Gesellschaft tragen und so vielen anderen Schaden, find ich nicht so toll.

        Mal menschlich gesehen.

        Und Menschen, die dafür Verständnis aufbringen und damit reüssieren find ich auch nicht sehr attraktiv. Aber das bin ja nur ich.

  2. @ Christian

    *@Onyx Was er nicht sagt, ist, dass die meisten Punkte davon Ursachen haben, die Anne selbst kritisiert. Nämlich die Tatsache, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es für Männer verpönt ist, schwach zu sein. In einer Gesellschaft, in deren Justiz selbst noch Gedankenkonstrukte herrschen, in denen “Frau und Muttersein” untrennbar miteinander verwoben ist, aber “Mann und Vatersein” immer optional, und mit vielen Diskussionen verbunden ist.*

    Was Onyx nicht sagt, dass es bei den meisten Frauen verpönt ist, dass Männer schwach sind, nicht einfach nur in der Gesellschaft/Kultur, die hier nur einfordert/Ausdruck dessen ist, was die meisten Männer UND Frauen von Männern erwarten.

    Analoges gilt für die Verbindung von Frau und Mutterschaft sowie die optionale Rolle des Vaters.

    Nicht umsonst haben Feminist.I.nnen dafür gesorgt, dass Mütter heute de facto alleinige Kinderbesitzerinnen sind, die den Vater „zuwählen“ können, wie es ihnen beliebt (ob leiblicher Vater oder neuer Lover, der zum sozialen Vater gemacht wird oder „Heirat“ von Papa Staat bei AE-Muddis, die Frau bestimmt allein, wer vatern darf – DIE Männer, die, die Steuern zahlen, haben das den Frauen zu finanzieren).

    Feminist.I.nnen leisten bei der Entlastung von unangenehmen Pflichten, die auf Männern lasten, höchstens Lippendienste, sorgen aber in Tat und Wahrheit dafür, dass diese Pflichten auch weiterhin von Männern getragen werden MÜSSEN, während Frauen sie bestenfalls FREIWILLIG übernommen KÖNNEN, wenn frau es denn WILL.

    Das übliche feministische Geschwätz, das den Frauenlobbyismus tarnt, der an einer Entlastung von Männern, die NOTWENDIGERWEISE mit einer Mehrbelastung von Frauen einhergehen müsste, um die Gesellschaft funktionsfähig zu halten, nicht die Bohne interessiert ist.

    Frauen werden von ihren traditionellen Pflichten immer weitergehend frei gestellt unter dem Schlagwort GLEICHBERECHTIGUNG und bekommen immer neue Rechte/Privilegien/Förderungen unter dem Schlagwort GLEICHSTELLUNG dazu.

    Während Männer de facto und oft auch de jure auf ihren traditonellen „patriarchalen“ Pflichten gegenüber Frau/Gesellschaft/Staat sitzen bleiben, nur die früher dazu gehörenden Vorrechte, die haben sie verloren wg. Gleichberechtigung.

    Dazu macht man sie verächtlich, diffamiert sie, um die fortschreitende Entrechtung zugunsten der Frauen, zugunsten von deren fortschreitender Privilegierung zu „legitimieren“.

    Den „bösen“ Mann, den kann man „berechtigterweise“ benachteiligen und mit dem Staat im Rücken „bestrafen“ für all die herbeifabulierten Sünden, die man ihm andichtet, so dem eigenen, dreisten, weiblichen Egoismus unterwerfen, einem Egoismus, den man hinter feministischem Gleichheitsgeschwätz verbirgt.

    Eine Emanzipation des Mannes ist in diesem System nicht vorgesehen, weil es von seiner Nichtemanzipation LEBT.

    Nur solange Männer es schützen und verteidigen, ihre alten, traditionellen Pflichten erfüllen, zunehmend nicht nur unbelohnt, sondern diffamiert und verhöhnt, benachteiligt und ausgegrenzt, nur solange Männer das Sürplus erarbeiten, das zur Förderung/Subventionierung der Frauen aufgewandt wird, die in allen Umverteilungssystemen des Sozialstaates das von Männern subventionierte Geschlecht sind, im Schnitt, bleibt der Saftladen überhaupt funktionsfähig.

    Einlassungen à la „DAS PATRIARCHAT SCHADET MÄNNERN AUCH“ sind von schwer erträglicher Dummdreistigkeit, kommen sie aus dem Mund von Feminist.I.nnen,die real nicht das geringste Interesse daran haben, daran etwas zu ändern.

    Im Gegenteil.

    Sie haben es geschafft, dass das, was früher der Ehemann für SEINE Frau leistete,die ihm dafür Gegenleistungen erbringen musste (u.a. Kinder gebären, Kinder aufziehen, Haushalt führen, damit er die Hauptlast der Erwerbsarbeit tragen konnte) heute vom Staat für Frauen geleistet wird, der seinerseits Frauen viel weniger in die Pflicht nimmt als Männer.

    Die dafür genau diesen Staat hauptsächlich finanzieren.

    Der sie zum Dank dafür zunehmend frauenfördernd benachteilgit/entrechtet.

    Alle produktiven Männer zahlen so für Frauen (70 % der Lohnsteuer von Männern gezahlt – das nur als Anhaltspunkt, der Männeranteil an der Finanzierung dieses sie zunehmend diskriminierenden Gemeinwesens ist real noch höher – Erfindungen/Technik/Unternehmensgründungen, die Arbeitsplätze schaffen über die für Gründer.I.nnen hinaus, Unternehmen, die viele Steuern zahlen, die Arbeit auf tatsächlich wertschöpfenden Arbeitsplätzen usw und so fort), ohne dass diese ihnen zu irgendeiner Gegenleistung verpflichtet wären.

    Männer dominieren die tatsächlich materiellen Wohlstand schaffenden Bereiche, die, in denen etwas angebaut, abgebaut, aufgebaut, zusammengebaut oder erfunden wird, um das Werteschaffen produktiver zu gestalten (95 % der zum Patent angemeldeten Erfindungen sind auf männlichem Mist gewachsen – und das nach fast 40 Jahren Bildungsförderung für Mädchen/Frauen und wachsender Bildungsbenachteiligung für Jungen/Männer!).

    Frauen dominieren die Arbeitsplätze, auf denen dieser Wohlstand angewandt, verbraucht, verwaltet, verteilt wird (viele davon auch produktiv und NOTwendig, nichts dagegen zu sagen, nichts gegen Lehrerinnen, Krankenschwestern, Ärztinnen, Kindergärtnerinnen usw.), aber doch auch das Gros der Arbeitsplätze, in denen Schonhaltung erlaubt ist, im ÖD, in denen eine ausgeglichene Work-Life-Bilanz eher möglich ist, die stressfreieren Arbeitsplätze, die in den Bereichen mit heruntergedimmter Kompetitivität, gerade für immer häufiger quotengeförderte Frauen, Arbeitsplätze, die daher eher subventioniert werden müssen, die nicht immer das an Wert schaffen, was sie kosten, nicht zu reden von den McJobs, die im Staatsdienst eingerichtet wurden, um Aktenschubsen scheinzubeschäftigen mit dem In-Gang-Halten eines immer weiter ausufernden Staatsbetriebes/Bürokratiebetriebes, der immer weitere Bereiche des Lebens reglementiert/überwacht, vor allem auch um Frauen zu schützen, Frauen zu fördern, McJobs, mit denen Politiker ihre (Wahl-)Klientel bedienen, Stimmen kaufen, die Illusion erlauben – VOR ALLEM FÜR FRAUEN! – sie seien auf solchen Arbeitsplätzen PRODUKTIV beschäftigt, seine das Geld wert, das sie kosten.

    Und Männer dürfen dafür zahlen, müssen dafür zahlen, für all die Gleichstellungsbeauftragten, Genderprofessor.I.nnen, Journalist.I.nnen, die den Müllstrom mit ihrem Geistesmüll füllen, für all die Bürokrat.I.nnen in ihren Frauenförder- und Männerkujonierungsbüros, wo Frauen geschützt und gefördert, gefördert und geschützt werden.

    Frauen sind nach wie vor das von Männer subventionierte, abgeschirmte, ausgehaltene Geschlecht – IM SCHNITT.

    Und Feminismus tut nichts, gar nichts dazu, das zu ändern (wenn es denn überhaupt zu ändern ist wg. NATUR).

    Er sorgt nur dafür, dass Frauen immer weniger Gegenleistung für die Männerleistung erbringen müssen, die Männerleistung für sie immer weniger anerkennen müssen.

    Statt dessen werden Männer durch Diffamierungs-und Beschuldigungskampagnen „motiviert“, diese einseitige Lastenverteilung hinzunehmen, als „Reparationszahlung“ zu begreifen für angebliche historische und aktuelle Sünden.

    Weshalb man bereits Jungen beibringen muss, sich für ihre Männlichkeit schuldig zu fühlen und zu schämen, sich ihres Geschlechtes und ihrer Geschlechtlichkeit zu schämen.

    Und auch dafür dürfen vor allem Männer noch zahlen, müssen sie zahlen, der Steuerstaat der Finanzbeamt.I.nnen lässt da keinen Ausweg.

    Damit schon kleine Jungen lernen, bereits im KIndergarten, sich klaglos den weiblichen Ansprüchen unterzuordnen, RÜCKSICHT zu nehmen auf die förderwürdigen Mädchen, ohne auch nur zu fragen, was sie denn dafür bekommen, im Gegenzug, als Gegenleistung.

    Von Feminist.I.nnen kommt dazu nichts, außer Geschwätz, Diffamierung und Rosinenpickerei, der geistige Dünnschiss der dümmsten Ideologie, die mir in meiner Lebenszeit je untergekommen ist.

    Das macht mich rasend, dass dieser unglaubliche Dunghaufen aus inkohärentem,inkonstistentem Geschwätz so umfassend akademisiert und in die staatlichen/politischen Strukturen eingebaut wird.

    Für wie dumm hält man den Pofel, insbesondere den männlichen,dass man sich so wenig Mühe meint geben zu müssen.

    • „Das macht mich rasend, dass dieser unglaubliche Dunghaufen aus inkohärentem,inkonstistentem Geschwätz so umfassend akademisiert und in die staatlichen/politischen Strukturen eingebaut wird.“

      Aber, aber, Contenance mein Bester!

      „Für wie dumm hält man den Pofel, insbesondere den männlichen,dass man sich so wenig Mühe meint geben zu müssen.“

      Das implizierst eine strukturelle Absicht von Feministen/Frauen. Die besteht nicht. Die „Dummheit“ der Männer dagegen besteht durchaus. Beobachtbar an jeder Männerrunde, zu der sich eine halbwegs attraktive Frau gesellt.

      • @ Adrian

        *Das implizierst eine strukturelle Absicht von Feministen/Frauen. Die besteht nicht. *

        Das mag für Onyx gelten, für die durchschnittliche Feld-Wald-Wiesen-Femist.I.n, die normale verwöhnt-saturierte Mein-Feminismus-Feminist.I.n, die alltägliche Twittertwatte, für Anne Wizorek und Luminati ähnlicher Luxstärke (Dimmer brauchen die nicht).

        Es gilt nicht für die Förderer/Ermöglicher und Finanziers des Feminismus.

        Es gilt nicht für seine kulturmarxistischen ideologischen Hintermänner.

        Dazu ist das Muster – von hier bis Australien – viel zu pervasiv, viel zu geordnet-planmäßig, um sich zufällig zu ergeben.

        Der Köder ist dumm, dumm mag ein Großteil derer sein, die ihn schlucken, nicht dumm sind die, die ihn auslegen.

        • Ich widerspreche Dir da. Die strukturelle Absicht besteht m. E. auch bei den „Förderer[n]/Ermöglicher[n] und Finanziers des Feminismus“ nicht.

          „Dazu ist das Muster – von hier bis Australien – viel zu pervasiv, viel zu geordnet-planmäßig, um sich zufällig zu ergeben.“

          Natürlich ist es planmäßig. Aber es besteht keine strukturelle Absicht, Frauen über Gebühr zu fördern. Frau sieht ihren den Wunsch, besser als Männern behandelt zu werden, nicht als Privilegierung. Sondern als Recht. Und viele Männer stimmen Frauen da ja zu. Wenn nicht explizit, dann mindestens implizit. In ihrem Verhalten gegenüber Frauen. Dass Männer gegenüber Frauen eine Bringschuld haben, ist schon im normalen Balzverhalten heterosexueller Menschen angelegt.

        • @ Roslin

          „Es gilt nicht für seine kulturmarxistischen ideologischen Hintermänner.“

          Nur, dass die Anti-Kulturmarxismus-Verschwörungstheorie ein Dunghaufen ist, der den (vulgär-)poststrukturalistischen (und keinesfalls marxistischen) Gender-Feminismus an Inkohärenz und Inkonsistenz noch bei weitem übertrifft.

          Argumente und Belege habt ihr ja keine und alles, was ihr bisher hervorgebracht habt ist Lügen-, Hetz- und Dämonisierungspropaganda gegen Andersdenkende, die Förderung von Antisemitismus und die Anschläge von Breivik.

        • @Leszek

          Wir können ja nun nichts dafür, dass die poststrukturalistischen Selbstgefälligkeitssolipsisten sich gern auch den u.a. marcusischen Marxismus bedienen und als Herrschaftsinstrument nutzen.

          Ergebnis ist eine Art dekadenter Crony-Capitalism, der sich auch noch ein bischen verlogenen gutmensch Eugenik und Rassismus leistet und persönlich-soziale Geschlechtsidentitäten hintertreibt.

          Und die Breiviks dieser Welt hervorbringt.

          Geschüttelt und verührt ergibt das Kulturmarxismus.

          Das Totalversagen der Linken.

        • @ Leszek
          Unter „Kulturmarxismus“ verstehen Roslin et al. den – in ihren Augen schädlichen – Einfluss linker Ideen in der Gesellschaft. Gemeint is damit die Idee, Gesellschaften in Richtung einer linken Gerechtigkeit umzugestalten.
          Für Roslin et al. ist das ein generalisierender Begriff, der für sie die Funktion erfüllt, wie die Begriffe „Neoliberalismus“ oder „Faschismus“ für die Linke.
          Ihr werdet da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.

          • @adrian

            Sicherlich, hier verkommt es aber in der Verwendung von Roslin zum reinen Kampfbegriff, der nichts mehr wirklich aussagt. Zudem habe ich den Verdacht, dass er dann im Zweifelsfall doch wieder auf eine tatsächliche kommunistische Verschwörung ausgeweitet wird.

            ich will hier aber auch gar nicht mehr über Kulturmarxismus diskutieren. ich überlege tatsächlich entsprechende Debatten zu verbannen, weil sie wenig ergiebig sind

        • @ Adrian

          Schau in die USA.

          Die Forderung nach Open Borders ist ebenso dumm und selbstzerstörerisch für den durchschnittlichen aufrechten Linken, der sie erhebt, selbstzerstörerisch für die USA, wie er sie kennt.

          Nicht dumm und selbstzerstörerisch ist sie für jene Milliardäre,die sie auch erheben, von Zuckerberg bis Bill Gates.

          Die Masseneinwanderung aus Mexiko und Mittelamerika/Südamerika fördern, die Amnestie fordern, die Finanziers der Demokraten UND der Republikaner, die Carlos Slim & Co.

          Die sind nicht dumm, GANZ IM GEGENTEIL.

          Sie können sich allerdings auch privat schützen vor den Folgen ihrer Politik, von Gated Communities bis zur Miliz bis zum gekauften Politiker.

        • @ Roslin

          „Die Forderung nach Open Borders ist ebenso dumm und selbstzerstörerisch für den durchschnittlichen aufrechten Linken, der sie erhebt, selbstzerstörerisch für die USA, wie er sie kennt.“

          Mag sein, aber was hat das jetzt mit Feminismus zu tun?

          Übrigens erstaunlich, dass Du so vehement gegen die Zuwanderung von Katholiken bist 😀

        • @ Adrian

          *Unter “Kulturmarxismus” verstehen Roslin et al. den …*

          Das musst Du Leszek nicht erklären.

          Er versteht ohnehin nicht, was um ihn herum läuft in seiner anarchosyndikalistischen Sozialismus-Wunderwelt, seinem Märchenwald, seiner katalonischen Weltentraumsekunde,dieser historischen Sternschnuppe.

        • @ Petpanther

          „Wir können ja nun nichts dafür, dass die poststrukturalistischen Selbstgefälligkeitssolipsisten sich gern auch den u.a. marcusischen Marxismus bedienen und als Herrschaftsinstrument nutzen.“

          Dummerweise für dich spielt Herbert Marcuse im US-amerikanischen Poststrukturalismus im Allgemeinen keine Rolle. Marcuse gilt weder als wichtiger Theoretiker des US-amerikanischen Poststrukturalismus, noch auch nur als Vorläufer.

          Was jeder leicht erkennen und selbst nachprüfen kann, der auch nur mal in Einführungswerke zu verschiedenen, in den USA entstandenen Strömungen des Poststrukturalismus hineinguckt.
          Dies sei im Folgenden zum x-ten mal belegt.

          Zieht man bekannte Einführungswerke z.B. zu Gender-Theorie, Queer-Theorie, Critical Whiteness Studies etc. heran, Werke, in denen die wirklichen theoretischen und ideengeschichtlichen Grundlagen der entsprechenden Strömungen dargestellt werden, dann lässt sich die tatsächliche Relevanz von Marcuse für die Theoriebildung in diesen Strömungen ziemlich eindeutig ermitteln.

          Ich führe daher mal wieder ein paar Einführungswerke zu Critical Whiteness, Gender Studies, Queer Studies etc. auf, die ich besitze und deren Literaturverzeichnis oder Personenregister ich (soweit vorhanden) nach Marcuse durchsucht habe:

          Therese Frey Steffen: Gender – enthält eine kommentierte Bibliographie, Herbert Marcuse kommt darin nicht vor.

          Hadumond Bußmann & Renate Hof : Genus- Geschlecherforschung/Gender Studies in den Kultur- und Sozialwissenschaften – enthält ein Personenregister, Herbert Marcuse kommt darin nicht vor.

          Heinz-Jürgen Voss/Salih Alexander Wolter: Queer und (Anti-)Kapitalismus – enthält ein Literaturverzeichnis, Herbert Marcuse kommt darin nicht vor.

          Katharina Röggla: Critical Whiteness Studies – enthält ein Literaturverzeichnis, Herbert Marcuse kommt darin nicht vor.

          Annamarie Jagose: Queer Theory – enthält ein Literaturverzeichnis, Herbert Marcuse kommt darin nicht vor.

          Nina Degele: Gender/Queer Studies – enthält ein Literaturverzeichnis, Herbert Marcuse kommt darin nicht vor.

          Andreas Kraß: Queer Denken – enthält ein Personenregister, Herbert Marcuse kommt darin nicht vor.

          Gabriele Winker, Nina Degele: Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten – enthält ein Literaturregister, Herbert Marcuse kommt darin nicht vor.

          Renate Kroll (Hrsg.): Metzler Lexikon Gender Studies – kein Eintrag zu Herbert Marcuse. Unter dem Eintrag “Kritische Theorie” wird lediglich erwähnt, dass es mal Feministinnen gab, die sich auf Adornos und Horkheimers “Dialektik der Aufklärung” bezogen haben. Da es sich hierbei um das bekannteste Werk der Frankfurter Schule handelt, wäre es schon rein statistisch unwahrscheinlich, dass es nie eine Feministin gegeben hätte, die sich mal irgendwie darauf bezogen hätte. Von einem nennenswerten Einfluss der Frankfurter Schule auf die Gender Studies ist in dem Eintrag natürlich nicht die Rede, von einem Einfluss von Herbert Marcuse auf die Gender Studies erst Recht nicht.

          Luca Di Blasi – Der weiße Mann. Ein Anti-Manifest – enthält ein Literaturverzeichnis: Herbert Marcuse kommt darin nicht vor.

          In den genannten Büchern wird Herbert Marcuse also noch nicht mal am Rande erwähnt, sein Werk ist im Allgemeinen für die Theoriebildung des US-amerikanischen Poststrukturalismus völlig irrelevant.

          Du wirst daher, Petpanther, auch mit dieser Propagandalüge mal wieder nicht weiterkommen und solltest besser lernen, dich an die Wahrheit zu halten.

        • @Adrian

          Sehr viel.

          In den USA ist Feminismus ein Kampfinstrument der Liberals, die das auch immer mit Multikulti zusammenbringen. Die wählerstimmende Flut an mexikanischen und asiatischen Einwanderern kann ausgebeutet werden und mit Feminismus kann feudalistische und Gesinnungsherrschaft hergestellt werden.

          Z.B. mal Ann Coulter zuhören. Das kann auch für schwule Öhrchen erhellend sein. Wenn denn überhaupt Zugang vom Gehörschwengel ins Hirn existiert.

        • „Das kann auch für schwule Öhrchen erhellend sein.“

          Was hat mein Schwulsein damit zu tun?

          „Wenn denn überhaupt Zugang vom Gehörschwengel ins Hirn existiert.“

          Das war jetzt unnötig.

        • @Leszek

          „Dummerweise für dich spielt Herbert Marcuse im US-amerikanischen Poststrukturalismus im Allgemeinen keine Rolle. Marcuse gilt weder als wichtiger Theoretiker des US-amerikanischen Poststrukturalismus, noch auch nur als Vorläufer.“

          Natürlich nicht 🙂 Seine kritische Theorie der Frankfurter Schule war in den USA und Deutschland Standardwerk der Studentenbewegung und nicht Poststrukturalismus, der sich dann
          aber daran bediente.

          Menschen picken Rosinen, Leszek. Eitel und Selbstbequem. insbesondere in einer Zeit in der entgrenzter Solipsismus, salonfähig gemacht durch den Feminismus, alles durchpilzt.

          Es wird nicht so strikt in den Bahnen gedacht, die du anführst. Sie benutzen Teile davon um für sich selbst sozial und ökonomisch Profit draus zu schlagen. Dazu gehört auch andere zu kontrollieren.

          Was du mit „Propagandalüge“ bezeichnest ist die Konfrontation mit der schmutzigen Realität. Ich weiß ja, dass das für jemanden mit Spok-artigem fast autistisch anmutenden Strukturdenken schwierig ist.

        • @ Petpanther

          „Seine kritische Theorie der Frankfurter Schule war in den USA und Deutschland Standardwerk der Studentenbewegung und nicht Poststrukturalismus, der sich dann
          aber daran bediente.“

          Eine belegfreie Wiederholung deiner Propagandalüge macht sie leider nicht wahrer.

          „Sie benutzen Teile davon um für sich selbst sozial und ökonomisch Profit draus zu schlagen“

          Und wo sind jetzt die Belege für diese Behauptung?
          Ach, es gibt mal wieder keine Belege?
          Das dachte ich mir.

        • @ Leszek

          Du redest mal wieder frei erfundenen Unsinn. Woher weißt Du denn, daß der eine Dunghaufen die andere Jauchefülle übertrift, und dann noch bei weitem? Hast Du für diesen Quatsch auch Belege, oder glaubst und fühlst Du einfach nur, oder wo sind Deine Argumente und Belege für diesen speziellen Vergleich von Dir?

          Für solches Gerede hast Du keine, jedenfalls noch nicht vorgelegt …

          • @ddbz

            Ich habe auf deinen Kommentar reagiert und beide angesprochen. Ich behalte mir vor, folgende Kommentare, die das nicht beachten zu löschen. Es sollte doch möglich sein, da die persönlichen Angriffe im folgenden rauszunehmen

        • @ C

          War eigentlich kein persönlicher Angriff von mir, aber mit der Sprache hast Du recht. Wir wollen hier ja keine Äcker düngen … 🙂

          Nun zu meiner Frage.

          @Leszek

          Hast Du Belege, daß das eine in der von Dir beschriebenen Art schlimmer ist als das andere? Kannst Du das nachweisen oder fühlst Du das nur?

          Ich beziehe mich hierauf:

          „Nur, dass die Anti-Kulturmarxismus-Verschwörungstheorie ein Dunghaufen ist, der den (vulgär-)poststrukturalistischen (und keinesfalls marxistischen) Gender-Feminismus an Inkohärenz und Inkonsistenz noch bei weitem übertrifft.“

          Wobei mich die Frage ob es diesen Kulturmarxismus nun gibt nicht juckt.

        • @ Leszek

          Deine „Belegquellen“ entstammen der linken Ideologieproduktion, die DU Wissenschaft zu nennen beliebst.

          Kein Linker:

          http://www.vdare.com/articles/yes-virginia-there-is-a-cultural-marxism

          Dazu die 3 einflussreichsten Werke des Herbert Marcuse, dem WICHTIGSTEN Stichwortgeber der bewegten Studenten, die heute mit ihren Klippschülern nach erfolgreichem Marsch durch die Institutionen die Kommandohöhen der Geisteswissenschaften mehrheitlich besetzt halten und diese zu neuen, ungeahnten Tiefen hinabführen. und Du hast das Drehbuch heutiger linker Politik in ihrem Kampf gegen WHMs, WHM-Kultur, Kapitalismus und DEN WESTEN, der so irrational gehasst wird, dass man sogar den radikalen Islam im eigenen Haus noch vorzieht und die eigene Brut preisgibt (Stichwort: Rotherham), um nicht rassistisch zu scheinen.

          Aber Du kannst gerne weiter aus dem Katechismus für Linksgläubige zitieren und das „Wissenschaft“ nennen.

          Ich werde trotzdem nicht in Dein Halleluja einstimmen.

          Denn ich ziehe es vor, mich meines eigenen Verstandes zu bedienen und nicht bei Genossen denken zu lassen.

        • @ ddbz

          „Woher weißt Du denn, daß der eine Dunghaufen die andere Jauchefülle übertrifft, und dann noch bei weitem?“

          Weil ich schon zentrale Schriften beider Seiten gelesen habe.
          Der Gender-Feminismus ist m.E. in mancherlei Hinsicht ein durchaus intelligent strukturiertes Wahnsystem. Es ist für mich z.T. durchaus nachvollziehbar, dass eine intelligente Person, die leider nicht über gegenläufige Informationen verfügt, darauf hereinfallen kann.

          Die Anti-Kulturmarxismus-Verschwörungstheorie ist hingegen ein ziemlich flaches und triviales Wahnsystem.

          Das hat auch mit den verschiedenen Zielgruppen zu tun. Die Gender Studies wenden sich eher an eine relativ gebildete Zielgruppe, die Anti-Kulturmarxismus-Verschwörungstheorie hingegen ist in den USA zwar von konservativen Intellektuellen erfunden worden, aber gerade um eine zu größeren Teilen weniger gebildete, dafür aber antikommunistisch sozialisierte konservative Basis durch Vorspielen einer (real nicht vorhandenen) kommunistischen Verschwörung gegen die US-amerikanische postmoderne Linke zu mobilisieren.
          Entsprechend ist das intellektuelle Niveau hier in der Regel deutlich niedriger.
          Das ist selbst in formaler Hinsicht der Fall. Jedes Einführungswerk in die Gender Studies enthält z.B. Belegquellen, viele zentrale Texte der Anti-Kulturmarxismus-Verschwörungstheorie, insbesondere die ihres bekanntesten Propagandisten William S. Lind, enthalten noch nicht mal das.

        • @ Leszek

          Dachte ich mir. Nur gefühlt.

          Ich kann nicht verstehen wie man zB auf Genderfeminismus hereinfallen kann. Die Kiste ist in sich schon windschief und EIN Blick in die reale Welt hinaus muss reichen um die Verlogenheit zu erkennen.

          Ich denke Du betrachtest die Sache auch hier voreingenommen und selektiv. Ist kein Problem, solange Du nicht ewig von anderen Belegquellen bis hin zu einer nur von Dir anzuerkennenden Wissenschaftlichkeit einforderst.

          Aber auch das kannst Du natürlich machen, ich finde das allerdings witzig. Soziologe, linker zumal, denke ich mir dann. Wahrscheinlich kann der nicht anders? 🙂

        • @ Roslin

          „Kein Linker:“

          Nein, sondern ein rechter Dummschwätzer.
          Ich habe sein Buch zum Thema, wie du weißt, gelesen.
          Es enthält im Gegensatz zu den Werken von Lind sogar Belegquellen, aber keine, die den „Kulturmarxismus“ belegen würden und erst recht keine, die deine spezifische Interpretation des „Kulturmarxismus“ belegen würden.

          Meine Meinung zu Paul Gottfrieds Buch “The strange Death of Marxism” die sich nicht geändert hat, kannst du hier nochmal nachlesen:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/07/01/steven-sailers-erste-regel-zum-verstandnis-feministischer-vernebelungstaktiken/#comment-129825

          Du machst dich also nur jedes Mal aufs Neue lächerlich, immer wieder auf den selben Text von Paul Gottfried zu verlinken, so als hätte das irgendeinen wissenschaftlichen Gehalt.

          „Dazu die 3 einflussreichsten Werke des Herbert Marcuse, dem WICHTIGSTEN Stichwortgeber der bewegten Studenten, die heute mit ihren Klippschülern nach erfolgreichem Marsch durch die Institutionen die Kommandohöhen der Geisteswissenschaften mehrheitlich besetzt halten und diese zu neuen, ungeahnten Tiefen hinabführen.“

          Ja, doof nur, dass Marcuse in der heutigen Linken sowie in den heutigen Geistes- und Sozialwissenschaften keine nennenswerte Rolle spielt. Das kann jeder selbst leicht nachprüfen, der nur mal in entsprechende Lehrbücher guckt.
          Marcuses Einfluss erlosch in den siebziger Jahren, wie ja auch der konservative Marcuse-Hasser Kolakowski betonte. Marcuses Hauptwerke sind in Deutschland noch nicht mal im Buchhandel erhältlich. Leider!

          „und Du hast das Drehbuch heutiger linker Politik in ihrem Kampf gegen WHMs, WHM-Kultur, Kapitalismus und DEN WESTEN, der so irrational gehasst wird, dass man sogar den radikalen Islam im eigenen Haus noch vorzieht und die eigene Brut preisgibt (Stichwort: Rotherham), um nicht rassistisch zu scheinen.“

          Dummes Geschwätz. Nichts davon findet sich in Marcuses Werken außer einer völlig berechtigten Kritik an Kapitalismus und Konsumgesellschaft, die auch heute noch lesenswert ist.

          „Denn ich ziehe es vor, mich meines eigenen Verstandes zu bedienen und nicht bei Genossen denken zu lassen.“

          Du wirst mit deinen Lügen scheitern.
          Ich kenne die radikale Linke seit meiner Jugend, kenne die verschiedenen Strömungen und Richtungen, die es gibt und was sie vertreten.
          Ich vermute nicht, ich weiß, dass es deine „Kulturmarxisten“ nicht gibt. Und du selbst bestätigst ihre Nicht-Existenz ja auch jedes mal indirekt aufs Neue, indem du auf Nachfrage nie einen Beleg nennen kannst.

        • @ Adrian

          *Übrigens erstaunlich, dass Du so vehement gegen die Zuwanderung von Katholiken bist .*

          Das bin ich gar nicht, Adrian.

          Wenn das Staatsvolk der USA sich mehrheitlich dazu bekennt, ihr Land zu einer Provinz des katholischen Weltreiches zu machen, begrüßte ich das sehr.

          Was mich ärgert, ist die unverfrorene Arroganz, mit der hier eine kleine Elite am Mehrheitswillen der Bevölkerung vorbei VERLOGEN ihre höchst eigensüchtigen Ziele verfolgt.

          Denn das werden sie auch dann noch tun, wenn die USA ein mehrheitlich katholischer Staat sein werden.

          Für sie sind diese Katholiken nur Kanonenfutter, das verheizt wird.

          Aber ich kann Dir garantieren: Diese einfachen, nicht sehr klugen (Mestizen-)Katholiken stehen mir näher als der Milliardärsclub, die Kulturmarxisten und linksakademischen Schwätzer, die sich ihrer bedienen zum Verfolg ihrer je eigenen Ziele.

          Weshalb ich auch nichts dagegen habe, dassdie katholische Kirche der USA ebenfalls die Einwanderung fördert.

          Denn die wissen, was sie tun, stehen für keinen Nationalstaat, sondern für ein „Weltreich“, das viele Völker umfasst.

          Unter der einen und einzigen Tiara.

        • @ Christian

          *ich überlege tatsächlich entsprechende Debatten zu verbannen, weil sie wenig ergiebig sind*

          Verbannen?

          Nach Gay West?

          Denn ich diskutiere über den Begriff und seine Berechtigung nicht mehr, sie steht für mich fest. Ich verwende ihn.

          Also müsstest Du entweder mir verbieten, ihn zu verwenden – wäre für mich inakzeptabel und führte dazu, dass ich mir ein anderes Forum suchen müsste, in dem der Begriff „Kulturmarxismus“ nicht zensiert wird, oder Du müsstest Leszek verbieten, den Gebrauch des Begriffes zu kritisieren – genauso inakzeptabel, sogar für mich.

          So wird es immer wieder zu solchen Auseinandersetzungen kommen, denn ich werde mir meinen Sprachgebrauch sicher nicht von Leszek diktieren lassen und er wird nicht darauf verzichten, genau das zu versuchen, weil er seine Ideologieproduktion als objektiv und wissenschaftlich versteht.

          Was sie nicht ist, sondern Interpretation aus parteilicher Perspektive.

        • @ Leszek

          *Du machst dich also nur jedes Mal aufs Neue lächerlich, immer wieder auf den selben Text von Paul Gottfried zu verlinken, so als hätte das irgendeinen wissenschaftlichen Gehalt.*

          Ich überlasse es getrost dem Leser, zu entscheiden, wer von uns beiden sich hier lächerlich macht.

          Herr Soziologe, Dein Wissenschaftlichkeitsanspruch ist mir so bedeutsam wie der Wissenschaftlichkeitsanspruch des Zentralinstitutes für Wirtschaftswissenschaften der Akademie der Wissenschaften der DDR, das bis zum bitteren Ende „bewies“, wie überlegen doch der Zentralplanwirtschaftssozialismus dem verrottetenden Kapitalismus sei, streng wissenschaftlich natürlich.

          Pompöses, selbstreferentielles Geschwätz.

          Dabei hätte ein Blick aus dem Fenster auf die zerfallende Infrastruktur, die verrottenden Städte genügt, um die Absurdität dieses Wissenschaftsanspruches offen zu legen.

          Ich werde weiterhin aus dem Fenster sehen und dort draußen jede Menge Anzeichen für Kulturmarxismus entdecken.

          Und Dich dem Studium Deiner „Heiligen Schriften“ überlassen, Deiner anarchosyndikalistischen Kabbala.

          Die Du meinethalben auch gerne weitherin unablässig predigen kannst.

          Überlassen wir es dem Leser, was ihn überzeugt.

        • @ Roslin

          „Ich werde weiterhin aus dem Fenster sehen und dort draußen jede Menge Anzeichen für Kulturmarxismus entdecken.“

          Ja, und das höchst wissenschaftliche und überzeugende Argument „Ich sehe den Kulturmarxismus, wenn ich aus dem Fenster gucke“ wird wohl auch in Zukunft dein einziges „Argument“ bleiben.

          Analog einer Gender-Feministin, die als Argument verkündet: „Ich sehe das Patriarchat, wenn ich aus dem Fenster gucke.“

          Eine intellektuelle Bankrotterklärung.

        • @ Leszek

          „Eine intellektuelle Bankrotterklärung.“

          Ähnlich wie Kulturmarxismusbehaupter als propagandistische Prediger, die aus Hass handeln, zu bezeichnen … so in etwa kommt es beim mir zB an. Da nimmst Du Dir wieder nix im Vergleich zum radikalem Feminismus in dessen Kampf gegen das Patriarchat. 🙂

          Du gehst mit einer Leidenschaft gegen den Kulturmarxismus vor, die ich nicht verstehen kann. Verwechselst dabei oft Wissenschaft und Politik.

        • @ Axel

          „Also ich sehe ne Menge Kulturmarxisten/ BoBos, wenn ich in die Zeitung oder ins Netz gucke. Aufm Unicampus sogar noch mehr.“

          (editiert: Bitte Höflich bleiben)

        • „(editiert: Bitte Höflich bleiben)“

          Also ich kann mir schlecht vorstellen, daß @Leszek oder @Roslin hier wirklich unhöflich wurden. Lass doch diese Löscherei?

          Ist zwar Dein Blog, also kannst Du machen was Du willst, aber ich glaube nicht an die Sinnhaftigkeit solcher Aktionen.

          Der Kulturmarxismus scheint ja nun für einige ein wichtiges Thema, auch und gerade in dem Zusammenhang Gender/Feminismus – Gesellschaft. Warum willst Du das abwürgen?

          Bist Du ganz sicher, daß dies Thema hier NICHT hingehört?

        • ät Evochris & Leszek:

          Och, der Leszek und ich ärgern uns manchmal mit bösen Ausdrücken. Kannste ruhig stehen lassen.

          Das Wort „Marxismus“ würde ich in dem Fall nicht ganz so wörtlich nehmen.
          Ich definiere die KM/BoBos als ihrem Reden nach linksradikale Bourgeoise, die sich für angeblich unterdrückte Gruppen einsetzen (Asylanten, Frauen, LSBTI…), aber natürlich nur ihre eigenen Interessen im Kopf haben. Die Interessen des Kleinen Mannes sind ihnen in Wirklichkeit piepegal.

          Sie wollen ihren ideologischen Hobbys nachgehen und lassen sich dafür von den Leistungsträgern der Gesellschaft aushalten.

        • @ Christian

          Na gut.

          @ Axel

          Manchmal nehme ich bei dir eine Tendenz zum Schwarz-Weiß-Denken wahr, so wie eine Tendenz über Dinge zu reden und zu urteilen, mit denen du dich offensichtlich nicht ausreichend beschäftigt hast sowie einen Mangel an Wahrheitsliebe und Bemühen um Objektivität und einen Mangel an Verantwortungsbewusstsein gegenüber deinen Mitmenschen.
          Dies erscheint mir problematisch.

          So besser, Christian?

        • ät Leszek:

          Also, was die Genderista-BoBos angeht, hab ich hier schon ne ganze Menge gelernt, u.a. von Dir.
          Linksradikale sind scheiße, was soll da Schwarz-weiß-Malerei sein?
          Wenn ich sage, Nazis sind scheiße (stimmt ja auch), würdest Du bestimmt nichts dagegen haben.

        • @ Axel

          „Also, was die Genderista-BoBos angeht, hab ich hier schon ne ganze Menge gelernt, u.a. von Dir.“

          Dann sollte dir aufgefallen sein, dass sie aus dem US-amerikanischen Poststrukturalismus hervorgegangen sind und mit Marxismus nichts zu tun haben.

          „Linksradikale sind scheiße, was soll da Schwarz-weiß-Malerei sein?“

          Linksradikale sind oft radikale Humanisten von links und werden daher von mir positiv bewusst beurteilt.
          Das gilt nicht für autoritäre Leninisten, Stalinisten, Maoisten und auch nicht für PC-Fanatiker aber für alle freiheitlich und antiautoritär orientierten linken Strömungen.

          „Wenn ich sage, Nazis sind scheiße (stimmt ja auch), würdest Du bestimmt nichts dagegen haben.“

          Mit gutem Grund, denn Nazis sind ja auch keine radikalen Humanisten, sondern das Gegenteil.

          Hattest du nicht erwähnt, dass du selbst mal tierrechtlich aktiv warst?
          Worin unterscheidet sich denn dein tierrechtliches Engagement motivational vom Engagement vieler Linker?
          Warum sollen deren Motivationen ausschließlich egoistisch sein und deine nicht?

        • ät Leszek:

          Meine Tierrechtsaktion war egoistisch motiviert. Wir sind so evolutionär so konstruiert, daß wir keine langfristigen Entscheidungen treffen können, ohne daß für uns was dabei rausspringt.

          Habe ich interessanterweise von autonomen Mitstreitern gelernt: Kätzchen oder kranke Tauben retten war denen zu uncool. Die haben nur mitgemacht, wenn´s was zu krawallieren und zu kämpfen gab. Zerstören stand auch hoch im Kurs.

          Das ist bei anderen linksradikalen Gruppen nicht anders. Die sind nur so lange altruistisch aktiv, wie sie damit Fördertöpfe für ihre Hilfstätigkeit anzapfen können oder ne Ausrede für ihre Randale haben.

          Die NPD macht nebenbei gesagt auch ne Menge Sozialarbeit (sogar im Tierschutz), was ihr in kleinen Sachsenorten die Mehrheit beschert.
          Sind Neonazis deswegen „radikale Humanisten“?

        • @ Leszek

          „Linksradikale sind oft radikale Humanisten von links und werden daher von mir positiv bewusst beurteilt.
          Das gilt nicht für autoritäre Leninisten, Stalinisten, Maoisten und auch nicht für PC-Fanatiker“

          Also die übergroße Mehrheit der Linksradikalen, und selbst die „Antiautoritären“ haben autoritäre Tendenzen, wie du hier gelegentlich durch deine Beiträge demonstrierst.

        • @ Christian

          *Es flutet aber die Diskussionen zu sehr, die ja eigentlich um andere Punkte gehen sollten als beständig auf Kulturmarxismus abzugleiten*

          Liegt nicht an mir. Ich gebrauche nur den Begriff Kulturmarxismus und werde das auch weiterhin tun.

          Du musst also bloß Leszek dazu bringen, sich nicht so darüber aufzuregen und darauf zu verzichten, den Strang mit einem Doppelzentner linker Ideologieproduktion zuzuschütten, die er für Wissenschaft hält.

          Und schon sind die Fluttore geschlossen und der Begriff Kulturmarxismus ist etabliert.

          Was eh nicht zu verhindern sein wird.

          • @roslin

            Selbst bei Zugrundelegung deiner Auffassung:

            Ist dir vielleicht der Begriff des Zustandsstörers bekannt?
            Aus meiner Sicht bringt deine Verwendung des Begriffs hier wirklich wenig, zumal du ihn abseits der eigentlich Definition auf so ziemlich alles, was irgendwie links ist auszuweiten scheinst.

            Ich bitte dich also, dich da etwas zurückzuhalten. Es muss ja nun wirklich nicht in jedem Kommentarstrang eine Diskussion dazu stehen. Insoweit kannst du ja bei Stellungnahmen dazu gern auf dir bereits geschriebenes verweisen oder die Diskussion in dem dafür vorgesehenen Artikel weiterführen

        • @ Axel

          „Meine Tierrechtsaktion war egoistisch motiviert. Wir sind so evolutionär so konstruiert, daß wir keine langfristigen Entscheidungen treffen können, ohne daß für uns was dabei rausspringt.“

          Zwar haben wir – auch gemäß evolutionär-psychologischer Forschungsbefunde und Theorien auch die Fähigkeit zu Empathie und Kooperation sowie einen Sinn für Gerechtigkeit – aber selbst wenn es so wäre, wie du sagst, würde dies ja nur heißen, dass die egoistische Motivation für JEGLICHES soziale und politische Engagement unabhängig von der politischen Orientierung gilt, nicht nur für Linke.
          Kein Grund also Linke schlecht zu machen und ihnen etwas vorzuwerfen, was für alle anderen auch gilt.

          „Habe ich interessanterweise von autonomen Mitstreitern gelernt: Kätzchen oder kranke Tauben retten war denen zu uncool.“

          Das ist meiner Erfahrung nach sehr untypisch für autonome Tierrechtsaktivisten. Mit einer solchen Einstellung wär man in der Szene normalerweise schnell unten durch.

          „Die haben nur mitgemacht, wenn´s was zu krawallieren und zu kämpfen gab. Zerstören stand auch hoch im Kurs.“

          Manchmal macht es den Eindruck, dass du eine Begabung besitzt auf besonders problematische Leute zu stoßen.

          „Das ist bei anderen linksradikalen Gruppen nicht anders.“

          Doch. Es ist sogar bei den meisten autonomen Gruppen anders.

          „Die sind nur so lange altruistisch aktiv, wie sie damit Fördertöpfe für ihre Hilfstätigkeit anzapfen können“

          Sehr viele linksradikale Gruppen haben weder eine Aussicht auf Fördertöpfe, noch streben sie danach.

          „oder ne Ausrede für ihre Randale haben.“

          Das trifft selbst in der autonomen Szene nur auf eine Minderheit zu. Für andere linksradikale Kontexte in der Regel überhaupt nicht.

          „Die NPD macht nebenbei gesagt auch ne Menge Sozialarbeit (sogar im Tierschutz), was ihr in kleinen Sachsenorten die Mehrheit beschert.
          Sind Neonazis deswegen “radikale Humanisten”?“

          Nein, es dürfte sich wohl wesentlich um eine instrumentell motivierte Strategie handeln.
          Entwicklungspsychologisch ist es aber auch nicht auszuschließen, dass es unter Neonazis auch Individuen mit einer Fixierung auf Moralstufe 3 oder 4 nach Kohlberg geben kann. Diese wären dann soziozentrisch motiviert (wobei man bei einem Neonazi vermutlich von eine pathologischen Form von Soziozentrik sprechen kann).
          Eine humanistisch, d.h. universalistische Weltsicht wären ihnen natürlich nicht zugänglich.
          Ein soziozentrischer Neonazi hätte tatsächlich ein gewises Maß an Empathie, dass sich aber nur auf Mitglieder ihrer imaginierten Bezugsgruppe (das konstruierte deutsche Volkskollektiv) erstreckt.

        • „Entwicklungspsychologisch ist es aber auch nicht auszuschließen, dass es unter Neonazis auch Individuen mit einer Fixierung auf Moralstufe 3 oder 4 nach Kohlberg geben kann. Diese wären dann soziozentrisch motiviert (wobei man bei einem Neonazi vermutlich von eine pathologischen Form von Soziozentrik sprechen kann).
          Eine humanistisch, d.h. universalistische Weltsicht wären ihnen natürlich nicht zugänglich.“

          Da wäre ich vorsichtig: Manche Nationalsozialisten waren aus deren Sicht im Kampf gegen das „Menschheitsübel“ Judentum gewissermaßen humanistisch orientiert. Und dieser Kampf gegen das Böse erlaubte eben auch das Außerkraftsetzen konventioneller moralischer Normen.

        • @ Roslin

          „Und schon sind die Fluttore geschlossen und der Begriff Kulturmarxismus ist etabliert.“
          Was eh nicht zu verhindern sein wird.“

          Doch, doch, Roslin
          So ganz ohne Argumente und Belege und zudem noch mit Antisemitismus im Schlepptau und mit Breivik als Hintergrundassoziation wird das mit dem Anschluss an Medien, Politik und Wissenschaft wohl nichts werden – auch langfristig nicht.

          Du siehst ja, dass ich alleine schon keine Probleme damit habe, eure Behauptungen auseinanderzunehmen und ihr nicht dazu in der Lage seid, auch nur die Spur eines Beleges in wissenschaftlicher Hinsicht vorzuweisen.

        • @ JC Denton

          „Da wäre ich vorsichtig: Manche Nationalsozialisten waren aus deren Sicht im Kampf gegen das “Menschheitsübel” Judentum gewissermaßen humanistisch orientiert.“

          Aber nicht humanistisch im Sinne einer Orientierung an Moralstufe 5 oder 6 in Kohlbergs Stufenmodell der Moralentwicklung. Diese setzt die Erkenntnis der Gleichwertigkeit aller Menschen jenseits nationaler, ethnischer und kultureller Schranken voraus und ist daher mit Antisemitismus unvereinbar.
          Zudem wäre bei einem Nationalsozialisten wohl trotzdem eine starke Identifikation mit einer (imaginierten) deutschen Nation und deren Werten und Normen gegeben und/oder ein verschleierter Egoismus.

        • ät Leszek und Denton:

          „Fähigkeit zu Empathie und Kooperation sowie einen Sinn für Gerechtigkeit“
          Ja. Aber eine Motivation für eigenes langfristiges Handeln (Religion, Ideologie, …) beruht eher auf egoistischen Motiven.
          Was nicht heißen soll, daß auch gute Anteile mit drin sind. So wie Denton über Nazis schreibt.
          Die guten Anteile würde ich aber wegen der egoistischen Motive geringer schätzen.

          „dass die egoistische Motivation für JEGLICHES soziale und politische Engagement unabhängig von der politischen Orientierung gilt, nicht nur für Linke“

          Ja, stimmt. Die Frage ist, welches Lager bietet gerade welche Bedürfnisbefriedigung an. Bei Konservativen bist Du als Randalierer und Berufsrebell nicht gern gesehen.
          Die Nazis und Linksradikalen hingegen ziehen mit ihrer Ideologie Persönlichkeiten magisch an, die auf Krawall, Gewalt und Revolte aus sind.

          „Das trifft selbst in der autonomen Szene nur auf eine Minderheit zu. Für andere linksradikale Kontexte in der Regel überhaupt nicht. “

          Bist Du naiv. Oder Du lügst Dir selbst einen in die Tasche.

        • @ Leszek

          „Diese setzt die Erkenntnis der Gleichwertigkeit aller Menschen jenseits nationaler, ethnischer und kultureller Schranken voraus und ist daher mit Antisemitismus unvereinbar.“

          Was bedeutet eigentlich „Gleichwertigkeit aller Menschen“ konkret? Sind ein genialer Wissenschaftler, der ein Heilmittel gegen Ebola erfindet und ein asozialer Säufer, der seinen Mitmenschen nur Ärger macht gleichwertig?

          „Zudem wäre bei einem Nationalsozialisten wohl trotzdem eine starke Identifikation mit einer (imaginierten) deutschen Nation und deren Werten und Normen gegeben und/oder ein verschleierter Egoismus.“

          Die Nationalsozialisten waren in ihrem Anspruch sogar ziemlich altruistisch („Du bist nichts, dein Volk ist alles!“).

        • „So ganz ohne Argumente und Belege und zudem noch mit Antisemitismus im Schlepptau und mit Breivik als Hintergrundassoziation wird das mit dem Anschluss an Medien, Politik und Wissenschaft wohl nichts werden – auch langfristig nicht.“

          Und zack! Da ist er wieder, der Breivik!

          Wer kommt denn immer wieder mit dem Arsch angelaufen, wer muss zwanghaft diesen Norweger bemühen? Ob der Breivik das gleiche Schiksal haben wird wie der Hitler? Unsterblichkeit, nicht nur durch seine Untaten, sondern ewige Präsens durch das immer wieder neue Ausbuddeln und Hervorholen. Das Ausbuddeln hauptsächlich durch Gutmenschen und von mir aus auch Kulturmarxisten? Ich verstehe diese Breivikmanie einfach nicht. 😦

        • @ JC Denton

          „Was bedeutet eigentlich “Gleichwertigkeit aller Menschen” konkret? Sind ein genialer Wissenschaftler, der ein Heilmittel gegen Ebola erfindet und ein asozialer Säufer, der seinen Mitmenschen nur Ärger macht gleichwertig?“

          Ich würde sagen, dass man – jenseits von religiösen Begründungen – für das Funktionieren einer humanistisch, freiheitlich und demokratisch orientierten Gesellschaft um die Setzung eines Prinzips der Gleichwertigkeit aller Menschen nicht herumkommt. Alles andere öffnet der Möglichkeit von Diskriminierung, Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen Tür und Tor.
          In diesem Sinne würde ich einen menschlichen Grundwert postulieren, der bei allen Menschen gleich ist.

          Daneben kann man Fähigkeiten und Verhaltensweisen gemessen an bestimmten Kontexten beurteilen und diesbezüglich ist manches natürlich besser oder schlechter – ohne dass dies aber den menschlichen Grundwert beeinträchtigen kann.

          Das meint ja auch der m.E. durchaus sinnvolle Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (den ich im Gegensatz zu manchen Kritikern nicht schwammig und sinnlos finde.)

          „Die Nationalsozialisten waren in ihrem Anspruch sogar ziemlich altruistisch (“Du bist nichts, dein Volk ist alles!”)“

          Ja, aber ein Psychoanalytiker würde bei extremem Nationalismus wahrscheinlich mit gutem Grund von Gruppennarzissmus sprechen – eine kollektive Selbstaufblähung, die wesentlich auch die Funktion hat das Selbstwert- und Identitätsgefühl des einzelnen zu erhöhen („Ich bin allein schon deshalb auf der Welt etwas Besonderes, weil ich Deutscher bin“).
          Insofern ist es u.U. möglich dass egoistische bzw. narzisstische Bedürfnisse durch Kollektivsubjekte kanalisiert werden.

        • Axel

          „Linksradikale sind scheiße, was soll da Schwarz-weiß-Malerei sein?“

          Definier doch mal „linksradikal“.

          „Wenn ich sage, Nazis sind scheiße (stimmt ja auch), würdest Du bestimmt nichts dagegen haben.“

          Und was soll das für eine Analyse sein? So eine Ausspruch sagt nichts aus über NAzis oder Faschismus allgemein, sondern dient höchstens einer Selbstpositionierung, idR abe eher Selbstbeweihräucherung.

          „Die Nazis und Linksradikalen hingegen ziehen mit ihrer Ideologie Persönlichkeiten magisch an, die auf Krawall, Gewalt und Revolte aus sind.“

          Der Fußballsport aber auch.

        • @Kubus ich

          „Der Fußballsport aber auch.“

          Ja dort auch. Menschen machen so etwas.

          Geht immer um Anerkennung, Status, Selbstbeweis, …, Macht, Geld, …, Sex, …etc.

          Findet immer auch in dazu zugänglichen „Räumen“ statt. Bei Ideologien beziehen sich die dann auf die gesamte Gesellschaft.

          Noch nicht durchgepilzte sind in ihrem Subkultur-Ecken, andere korrumpieren dann das gesamte Gemeinwesen.

        • „Bei Konservativen bist Du als Randalierer und Berufsrebell nicht gern gesehen.“

          Jetzt verstehe ich auch die Funktion der Konservativen im Netzmaskulismus.

          Sie sorgen mit ihrem QUark dafür, dass es rebellischeren MRAs dermaßen peinlich wäre, für Männerrechte / gegen Staatsfeminimsus öffentlich zu demonstrieren (weil sie mit ihren konservative Counterparts verwechselt werden), dass sie es lieber lassen.

          Ruhe ist erste Bürgerpflicht.

        • @ichichich

          „Sie sorgen mit ihrem QUark dafür, dass es rebellischeren MRAs dermaßen peinlich wäre, für Männerrechte / gegen Staatsfeminimsus öffentlich zu demonstrieren (weil sie mit ihren konservative Counterparts verwechselt werden), dass sie es lieber lassen.“

          Im Gegenteil. Bei mir wärst du mit jeglicher solcher Ambition willkommen. Meine Unterstützung hättest du.

        • ät Leszek und ich³, unsere zwei Superlinken, und Petpanther:

          „Oder ich kenne solche Kontexte einfach besser als du.“
          Oder willst es nicht zugeben, weil Du einer von ihnen bist, gelle?

          „Definier doch mal “linksradikal”.“ Nö. Ich fange nicht beim Urschleim an. Nur eins: Gender ist linksradikal. Auch wenn Panzer-Uschi mit dem Scheiß mal rumhantiert hat.

          „“Der Fußballsport aber auch.”
          Ja dort auch. Menschen machen so etwas. “

          Schönes Beispiel. Den Randaleros ist es im Prinzip gleich, mit welcher Ausrede sie randalieren.
          Geringverdiener gehen halt lieber zum Spiel am Wochenende, und die Unizecken staatdessen zur Demo, wo schön viele „Saubullen“ oder christliche Abtreibungsgegner sind.

          Diszipliniertes Demonstrieren ist übrigens kein Krawall.

        • Axel

          „“Definier doch mal “linksradikal”.” Nö. Ich fange nicht beim Urschleim an. Nur eins: Gender ist linksradikal. Auch wenn Panzer-Uschi mit dem Scheiß mal rumhantiert hat.“

          Du verwendest halt Begriffe, die du nicht verstehst und nicht definieren kannst.

          „Schönes Beispiel. Den Randaleros ist es im Prinzip gleich, mit welcher Ausrede sie randalieren.“

          „Radikal“ kommt von „radix“ Wurzel, nicht von „Randale“. Ein radikaler Pazifist könnte jemand sein, der sich eher totschlagen lässt, als die Hand zur Notwehr zur erheben.

        • Übrigens würde man dich durchaus als radikalen Konservativen (oder Rechtsradikalen, wenn rechts=konservativ ist, wie die Konservativen gerne betonen) definieren können.

        • „Geringverdiener gehen halt lieber zum Spiel am Wochenende“

          Als ob Hooligans per se Geringverdiener wären. In der Hooliganszene gibt es u.a. Polizisten, Ärzte, Rechtsanwälte…

        • ät ich³:

          Genau, ich bin viel dümmer als Du.
          Auch wenn „radikal“ früher neutral gemeint war, wird doch heute der Grenzwertige, nicht Maß-Haltende damit bezeichnet. Der Spinner und Fanatiker, der der breiten Masse in der Mitte seine abseitige Meinung aufdrücken will.

          Die Masse ist übrigens konservativ.

        • @ Axel

          „Auch wenn “radikal” früher neutral gemeint war, wird doch heute der Grenzwertige, nicht Maß-Haltende damit bezeichnet.“

          Also Leute wie du.

          „Die Masse ist übrigens konservativ.“

          Welche Masse? Definiere konservativ?

        • da kam ja noch was, i³;

          Fußballhooligans sind in der überwiegenden Mehrheit Chefärzte, Patentanwälte, Physikprofessoren und Gerichtspräsidenten. Bzw. die weiblichen Formen, weil der Frauenanteil in der gewaltbereiten Schlägerszene mittlerweile bei fast 70% liegt.
          WHM mit Bruttolohn <1.400,- sind in der Fußballszene kaum noch vertreten. Die gehen mittlerweile auf Genderdemos und Antifa-Kundgebungen.

        • @Kubatur ich

          „Übrigens würde man dich durchaus als radikalen Konservativen (oder Rechtsradikalen, wenn rechts=konservativ ist, wie die Konservativen gerne betonen) definieren können.“

          Denke du weist das das Schwachsinn und stigmatisierendes Zündeln ist. Ein Grund warum „links“ bei vielen mittlerweile einen recht schalen Geschmack hinterlässt.

          So etwas ist sehr ärgerlich und ausgesprochen dumm. Denn auch eine verlässliche Linke braucht dieses Land. Und keine kapitalistisch oder stalinistisch korrumpierte.

          Konservative und auch radikale Konservative sind keine Rechtsradikalen.

        • ät Leszecker:

          ICH halte nicht Maß? Dr. Merkel ist genau da, wo sie hingehört; und Pornos will ich auch nicht zensieren.

          Wie ist Deine Meinung dazu?

          „Welche Masse? Definiere konservativ?“

          Die >80% der arbeitenden Bevölkerung, die für spinnerte Gedankenkonstrukte wie Marxismus oder Gender nix übrig haben.

        • Axel

          „wird doch heute der Grenzwertige, nicht Maß-Haltende damit bezeichnet. Der Spinner und Fanatiker, der der breiten Masse in der Mitte seine abseitige Meinung aufdrücken will.“

          Na, da ist doch deine Definition für radikal: grenzwertig, nicht maßhaltend, Spinner & Fanatiker, abseitige Meinung.

          Kannst dir wohl selber vorstellen, dass niemand die Bezeichnung „linksradikal“ als Selbstbezeichnung verwenden würde, wenn das die gültige Definition wäre.

          „Die Masse ist übrigens konservativ.“

          Ja, dass du hier im Namen der schweigenden Mehrheit sprichst, ist schon klar. Ein Wunder, dass du noch nicht Bundeskanzler bist.

        • ät Petpanthrx:

          „Ein Grund warum “links” bei vielen mittlerweile einen recht schalen Geschmack hinterlässt. “

          Schal? Eher so Säure-bitter-kotz.

          Konservative können eigentlich nicht „radikal“ sein, weil wir ja eben nicht an den Rändern rumwandern.

          Außer, man sieht die veröffentlichte Meinung der Oberschichtideologen, die in den Redaktionen und Unis rumgeistern, als Volksempfinden an.
          Ist aber nicht so; die dunkelrot-grünen Zeitungen verlieren wegen Ihrer Hirnwascherei ja nicht umsonst zusehends Leser.

        • ät ich³:

          “linksradikal” nennen sich tatsächlich offiziell nur wenige Linksradikale. „DIE LINKSRADIKALE ZEIT“ ? „Linksradikales Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humbug-Universität zu Berlin“?

          „Ein Wunder, dass du noch nicht Bundeskanzler bist.“

          Was meinst Du, hättest Du bessere Chancen als ich?
          Und solange Dr.Merkel dran ist, muß ich zurückstehen.

        • Axel

          „11 Freunde: Mal etwas salopp gefragt: Wie tickt denn ein Hooligan?

          Pilz: Nehmen wir zunächst die aktuelle Debatte über das „abgehängte Prekariat“ als Vorlage: Hooligans sind oftmals die Verlierer einer Gesellschaft, Menschen mit schwach ausgeprägtem Selbstwertgefühl, ständig von Arbeitslosigkeit bedroht und schlecht ausgebildet. Sie versuchen ihre gesellschaftliche Randexistenz durch das Hooligandasein aufzuwerten, um sich in der Gruppe eine neue, positive Identität aufzubauen. Das Motto: Wenn einer auf der Straße liegt, dann geht es ihm schlechter als mir. Ein trügerisches Erfolgserlebnis, das die eigene Unzulänglichkeit zu kompensieren sucht.

          11 Freunde: Aber nicht jeder Hooligan ist gleichwohl existentiell gefährdet.

          Pilz: Nein, es gibt eine zweite, große Gruppe gewaltbereiter Menschen, die ganz und gar nicht in dieses Bild passen. Das sind wohl situierte, aus der Oberschicht und dem Bürgertum stammende Hooligans, zum Teil Ärzte, Anwälte und Manager, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Position und Verpflichtung unter permanenter Kontrolle stehen und keine Chance haben, ihre Gefühle auszuleben, ihre angestauten Aggressionen zu ventilieren. Die Folge: Je größer die gesellschaftliche Kontrolle, desto größer auch das Bedürfnis dieser zu entkommen. Während die einen ihr Seelenheil in Abenteuerurlauben und mannigfaltigen Seminaren suchen, gehen die anderen mit klaren Absichten ins Stadion und später in die dritte Halbzeit.“

          http://www.11freunde.de/artikel/fanforscher-prof-pilz-ueber-hooligans

          @ Petpanther

          „Denke du weist das das Schwachsinn und stigmatisierendes Zündeln ist.“

          Tut mir leid, dass ich nicht bereit bin, einzustecken ohne auszuteilen. Ich bin halt kein radikaler Pazifist.

          Als Linker wirst du von manchen Leuten in jedem zweiten Kommentar denunziert (besonders von Roslin, auch wenn er das gern „kultiviert“ verbrämt).

        • @ Axel

          „ICH halte nicht Maß?“

          Na ja, du hast ein extrem negatives Menschenbild, siehst insbesondre junge Männer als potentielle Diebe, Mörder und Vergewaltiger an (Von wem kennen wir ein solches Männerbild noch?)

          Außerdem sprichst du von „Kulturmarxisten“ und hast selbst mal erwähnt, dass du den Begriff erst durch Breivik kennengelernt hast.
          Der Durchschnittsmensch hätte sicherlich kein Interesse an der Übernahme eines Begriffs, der im Zusammenhang mit einer rechten Verschwörungsideologie steht, die einen Massenmörder zu seinen Taten inspirierte und die außerdem die Förderung von Antisemitismus begünstigt.

          Auch sonst neigst du häufiger mal zum Schwarz-Weiß-Denken, was für Extremisten ja typisch ist.

          „Dr. Merkel ist genau da, wo sie hingehört;“

          Als libertärer Sozialist lehne ich das Amt des Bundeskanzlers ab: Des Weiteren glaube ich nicht im Geringsten daran, dass Frauen in politischer Hinsicht besser wären als Männer.

          „und Pornos will ich auch nicht zensieren.“

          Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe von Pornographiesparten, die extrem sind und die Arbeitsbedingungen in der Pornographiebranche sind z.T. beschissen:

          http://www.theguardian.com/books/2001/mar/17/society.martinamis1

          Es entspricht daher einer maßvollen Sichtweise Pornos zu zensieren, nach präzisen Kriterien versteht sich. Meine kennst du ja.

          „Die >80% der arbeitenden Bevölkerung, die für spinnerte Gedankenkonstrukte wie Marxismus oder Gender nix übrig haben.“

          Die würden sich selbst wohl kaum alle als konservativ bezeichnen.

          Antiautoritärer Marxismus und Anarchismus werden (wenn sich ihre Vertreter nicht allzu dumm anstellen) gerade aus der Arbeiterklasse mehr Zulauf erhalten, je mehr Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Prekarisierung, Sozialabbau und ökonomische Krisen der neoliberale Kapitalismus produziert.

          Leider trägt ein Teil der postmodernen Linken mit ihrem PC-Quatsch dazu bei, die Linke der Mehrheitsbevölkerung zu entfremden, das ist einer von mehreren Gründen, warum ich diese Fraktion der postmodernen Linken kritisiere.

        • Nachtrag:

          „Des Weiteren glaube ich nicht im Geringsten daran, dass Frauen in politischer Hinsicht besser wären als Männer.“

          Umgekehrt natürlich auch nicht.

          Wie sagte schon meine Genossin Emma Goldman im Jahre 1910:

          „Ich sehe weder physische noch psychische und auch keine intellektuellen Gründe, warum eine Frau nicht das gleiche Stimmrecht haben sollte wie ein Mann. Aber das kann mich nicht im Geringsten zu der lächerlichen Vorstellung verleiten, dass die Frau nun all das richten wird, worin der Mann versagt hat. Wenn sie auch nichts schlechter machen würde, so könnte sie ganz sicher auch nichts verbessern.“

          (aus: Emma Goldman, Anarchismus und andere Essays, S. 168)

        • Der Begriff Kulturmarxismus sollte hier tatsächlich mal vermieden werden. Vieles von der Kritik an Leszek und linken Spinnern ist berechtigt. Man tut sich aber keinen Gefallen, wenn man immer wieder diese Schimäre verwendet. Ihr wißt doch jetzt langsam, wie RabuLeszek darauf reagiert.

          Allerdings hat Leszek wirklich einen an der Birne, wenn er hier ständig seine akademische Begriffs-Onanie vorführt und nicht im geringsten dazu in der Lage ist, übergeordnet und symbolisch zu denken. Jemand hat das hier kürzlich gut auf den Punkt gebracht, diese Absurdität. Leszek ist eben ein bißchen verklemmt. Das sieht man auch an den zurückliegenden Diskussionen auf meinem Blog.

          Wir machen jetzt mal ’ne Krisensitzung. Was schlagt ihr vor, wie man die Kritik fürderhin formulieren sollte? Man kann doch einfach von linken Akademikern sprechen oder so.

          Man sollte RabuLeszek und seiner Begriffsmasturbation nicht immer so eine simple Vorlage bieten. Laßt es uns besser machen. 🙂

        • @ Cpt Kirk

          „Wir machen jetzt mal ‘ne Krisensitzung. Was schlagt ihr vor, wie man die Kritik fürderhin formulieren sollte? Man kann doch einfach von linken Akademikern sprechen oder so.“

          Kulturmarxismus ist aber nicht nur ein Begriff, sondern ein Konzept.

          Wer von Kulturmarxismus spricht, möchte nicht sagen, dass es da eine genderfeministische Linke gibt, sondern dass in Wirklichkeit die Feministinnen arme Häschen sind, die unwissend von den bösen, weißen Männern aus Frankfurt manipuliert werden, die nicht etwa Frauenlobbyismus betreiben, sondern die westliche Zivilisation zum Einsturz bringen wollen.

        • @ Kirk

          „(…) und nicht im geringsten dazu in der Lage ist, übergeordnet und symbolisch zu denken“

          „Übergeordnet und symbolisch denken“ – ja, so kann man es auch nennen, wenn man Blödsinn erzählt.

          „Leszek ist eben ein bißchen verklemmt. Das sieht man auch an den zurückliegenden Diskussionen auf meinem Blog.“

          Bei denen du ja eher nicht so gut abgeschnitten hast.

          „Man kann doch einfach von linken Akademikern sprechen oder so.“

          Man könnte natürlich auch die Dinge einfach mit den korrekten Namen benennen: z.B. Gender-Feminismus, wenn dieser gemeint ist, postmoderne/poststrukturalistische Linke, wenn diese gemeint ist usw. Aber das ist für Leute, die „übergeordnet und symbolisch denken“ wohl zu schwer.

        • ät Leszek:

          Oha, der Guardianlink ist je recht interessant. Wenn Du Dich mit dem Anarcho-Kram zurückhälst, schlage ich Dich glatt als Reporter für eine kulturmarxistische Zeitung vor.

          Zum Männerbild: Unter geeigneten Bedingungen werden junge Männer eben deutlich aggressiver und gewalttätiger. Das ist ein Fakt. Die wichtigste Bedingung ist niedriger Status/ kein Zugang zu Ressourcen wie Frauen, Jobs…

          Beispiel: Als ich beim Bund war, waren in meiner Einheit 50% Abiturienten und 50% Ausgebildete.
          Die Schlägertypen, von denen es Dresche und Zwangsdusche in Kleidung gab, waren allesamt……, na, rate mal.

          „Es entspricht daher einer maßvollen Sichtweise Pornos zu zensieren, nach präzisen Kriterien versteht sich.“

          In der Anarchie stelle ich mir das schwierig vor. Oder es ist keine Anarchie.

          Kleine Leute: „Die würden sich selbst wohl kaum alle als konservativ bezeichnen.“

          Ja, weil die Kulturmarxisten „konservativ“ oder „rechts“ erfolgreich mit dem Stigma „gestrig-spießig“ oder „Nazi“ versehen haben. De facto sind die meisten Werktätigen moderne Konservative. Wie ich 😉 .

          „Antiautoritärer Marxismus und Anarchismus werden gerade aus der Arbeiterklasse mehr Zulauf erhalten, je mehr Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Prekarisierung, Sozialabbau und ökonomische Krisen der neoliberale Kapitalismus produziert.“
          Glaube nicht, daß die Arbeiter/Arbeitslosen en masse auf diese Theoriekonzepte heiß sein werden. Allein der Ausdruck „Antiautoritärer Marxismus“ – bua.
          Aber zum Glück sind wir Deutschen ja längst nicht so kapitalismusgeil wie die Anglophonen und behalten unsere rheinische Marktwirtschaft.

          „Leider trägt ein Teil der postmodernen Linken mit ihrem PC-Quatsch dazu bei, die Linke der Mehrheitsbevölkerung zu entfremden, das ist einer von mehreren Gründen, warum ich diese Fraktion der postmodernen Linken kritisiere.“

          Aha, schlauschlau.Du hast also registriert, daß die Oberschichtzecken auf die Werktätigen in Wirklichkeit herabblicken.
          Aber fast alle Kulturmarxisten (oder wie auch immer) sind de facto Sozialschmarotzer, denen es nur um ihre Pfründen geht.

          Also geht die Abkoppelung weiter. Was mir nur Recht sein kann.

          Professx!

        • ät Jim Kirk und Leszek:

          „Bourgeoisie“ statt „Kulturmarxisten“?
          Oder „Bourgeoise Bohemiens“. BoBos eben.

          Klingt netter, sind aber trotzdem scheiße.

        • Ich werde weiterhin aus dem Fenster sehen und dort draußen jede Menge Anzeichen für Kulturmarxismus entdecken.

          Also wenn ich aus meinem Fenster schaue, dann seh ich jede Menge Kulturkapitalismus. Das ist in einer kapitalistischen Ökonomie, die wesentlich unser aller Leben beeinflusst, auch nicht anders zu erwarten. Marxisten, gleich welcher Couleur, seh ich dagegen eher selten bis nie.
          Dein Kulturmarxismus, den du überall am Werk siehst, existiert ohne Zweifel – in deiner Vorstellungswelt. Naja, manche werden im Alter etwas verschroben. 🙂

        • Hier habe ich gerade ein schönes Zitat von Herbert Marcuse zur Ablehnung des moral- und kulturrelativistischen Prinzips von „Gruppenrechten“. Herbert Marcuse verteidigt darin den moralischen Universalismus, die Allgemeingültigkeit der Menschenrechte als einzig legitime Grundlage von emanzipatorischer Politik und wendet sich somit gegen jene relativistischen Auffassungen von Differenz und Vielfalt, die der postmodernen Identitätspolitik und dem postmodernen Multikulturalismus zugrundeliegen.

          Herbert Marcuse:

          „Ein sehr interessantes Problem liegt in der Frage, ob nicht diejenigen, die das Widerstandsrecht für sich in Anspruch nehmen, das Prinzip aufgrunddessen sie gegen das bestehende Recht Widerstand leisten, nicht selbst hervorgebracht haben.
          Das heißt, ob nicht die Berufung auf das Widerstandsrecht relativ ist und sich auf nichts anderes beruft als das besondere Interesse einer bestimmten Gruppe.
          Darf ich historisch feststellen, dass das nicht der Sinn von der Lehre vom Widerstandsrecht ist. Die Lehre vom Widerstandsrecht hat immer behauptet, dass die Berufung auf das Widerstandsrecht die Berufung auf ein höheres Recht ist, das allgemeine Gültigkeit hat, das heißt, das über das selbst definierte Recht und Privileg einer bestimmten Gruppe hinausgeht. Und es besteht wirklich eine enge Verbindung zwischen dem Widerstandsrecht und dem Naturrecht. Nun, Sie werden sagen, dass es ein solches allgemeines höheres Recht eben nicht gibt. Ich glaube, das gibt es.
          Wir nennen es heute nicht mehr Naturrecht, aber ich glaube, wenn wir heute sagen: das, was uns zum Widerstand gegen das System berechtigt, ist mehr als das relative Interesse einer spezifischen Gruppe, ist mehr als etwas, das wir selbst definiert haben, so können wir das demonstrieren. Wenn wir uns berufen auf das Recht der Humanität auf Frieden, auf das Recht der Humanität die Ausbeutung und Unterdrückung abzuschaffen, dann sind das nicht selbstgewählte spezielle Gruppeninteressen, sondern in der Tat Interessen, die als allgemeines Recht demonstrierbar sind. Deswegen können wir auch heute noch das Widerstandsrecht als ein mehr als relatives Recht in Anspruch nehmen und sollten es in Anspruch nehmen.“

          (aus: Herbert Marcuse – Das Ende der Utopie, Berlin 1967, S. 80)

          Multikulturalismus ist mit Herbert Marcuse also nicht zu machen.

        • @ Axel

          „In der Anarchie stelle ich mir das schwierig vor.“

          Ich nicht.

          „Oder es ist keine Anarchie.“

          Gemäß anarchistischer Rechtstheorie sowie auch gemäß historischer anarchistischer Praxis kann eine rationale Rechtsordnung sehr wohl anarchistisch sein.

          Der Anarchist Paul Goodman sagte einmal auf einem Vortrag zum Thema „Rechtsordnung“ zu einigen Zuhörern, die Anarchie und Rechtsordnung fälschlich als widersprüchlich ansahen:

          „Ihr bringt des Mut nicht auf zum Anarchismus…und nur ein ernsthafter Anarchist kann jene Achtung vor der Rechtsordnung aufbringen, auf die es mir hier ankommt.“

          (aus: Paul Goodman & Percival Goodman, Communitas, Geleitwort von Ivan Illich, S. ix)

      • Wobei Mexikaner und Asiaten in der Regel wenig für Feminismus überhaben, genau wie die muslimischen Frauen, für deren recht auf Kopftuch in allen Lebensbereichen sich die Feminstinnen so vehement einsetzen.

        Die Einwanderer nutzen natürlich ihre linken/feministischen Unterstützer, um das Aufenthaltsrecht in Europa oder den USA zu erhalten, aber wenn sie es einmal haben, schauen sie die Linksradikalen und Feministinnen nicht mehr mit dem Arsch an.

        In jeder katholischen Messe findet man heutzutage eine Menge Einwanderer. Irgendwann wird die Mehrheit der Katholiken dunkelhäutig sein.

        Da gibt es schon ganz bizarra Allianzen.

        • @ El Mocho

          *Wobei Mexikaner und Asiaten in der Regel wenig für Feminismus überhaben, genau wie die muslimischen Frauen, für deren recht auf Kopftuch in allen Lebensbereichen sich die Feminstinnen so vehement einsetzen.*

          So wenig wie die Milliardärskoalition, die z.B. via Stiftungen Feminismus fördert, etwas für Feminismus übrig hat.

          Man benutzt die Linke/Feminist.I.nnen hier als nützliche Idioten und die lassen sich benutzen, weil sie glauben, selbst in der Position zu sein, die sie fördernden Kapitalisten als nützliche Idioten nutzen zu können.

          Am Ende werden weder die einen noch die anderen dauerhaft davon profitieren.

          Es werden übrig bleiben: Katholiken und Moslems.

          DIE werden um die Zukunft des Westens kämpfen.

          Die rückgratlosen, prinzipienlosen Konsumhedonisten werden zerrieben, werden verschwinden mit dem schwindenden Wohlstand, der ihrem Leben Sinn, Halt und Struktur gibt.

        • @ El Mocho

          *In jeder katholischen Messe findet man heutzutage eine Menge Einwanderer. Irgendwann wird die Mehrheit der Katholiken dunkelhäutig sein.*

          Weshalb es bald, hoffentlich, einen kämpferischen Papst geben wird.

          Das wird wahrscheinlich ein Schwarzafrikaner sein.

          Denn die sind es gewohnt, auf ihrem Kontinent, um ihr Überleben zu kämpfen.

          U.a. gegen radikale Moslems.

  3. ? Eine Theorie, die darauf abstellt, dass auch Frauen Rollenbilder stützen, indem sie weinende MÄNNER lächerlich oder erbärmlich finden… ?

    —-

    Ist es eigentlich irgendwie zielführend einen Sinn in der feministischen Theorie finden zu wollen? Ich glaube auch nicht das man eine Feministin wie Onyx von irgendwas überzeugen kann. Sie glaubt an eine Rape Culture und wird den Glauben daran auch nicht aufgeben, egal wieviele von solchen Beispielen man ihr zeigt:

    http://genderama.blogspot.de/2014/10/indien-mob-hackt-mutmalichem.html

    Ich weiß nicht wie Leszek die Geduld und Zeit aufbringt so ruhig zu versuchen Onyx von irgendwas zu überzeugen.

  4. „Eine Theorie, die darauf abstellt, dass auch Frauen Rollenbilder stützen, indem sie weinende Männer lächerlich oder erbärmlich finden, weil sie eine Vorliebe für starke, selbstbewußte, Herausforderungen annehmende Männer haben, wird der Realität dabei viel eher gerecht. Und sie erlaubt beiden Geschlechtern eine Verantwortung an den Rollenbildern zuzuweisen, da eben auch die Männer innerhalb der intrasexuellen Konkurrenz entsprechendes Verhalten abwerten.“

    Oben im Artikel steht derzeit noch „Frauen“, wo ich es (hervorgehoben) durch „Männer“ ersetzt habe. Ansonsten drücken diese wenigen Sätze den zentralen Knackpunkt aus, den sicherlich viele Männer benennen können, den aber viele radikale Feministinnen offenbar nicht hören wollen oder wahrnehmen können. Und genau deswegen wirkt jede Einladung zur Gleichberechtigung so hohl und schal. Wann wird das jemand Emma Watson sagen bzw. wann wird sie es hören und verstehen?

  5. Dass dieses Argument heutzutage immernoch angewendet wird, ist ja ziemlich feist. Als Valenti ihre urlaubsfots bei Twitter gepostet hat ging ja auch ein monstermässiger feministischer shitstorm über sie nieder, nicht wahr? „Man can have feelings, too.“ Hahaha….an ihren taten sollt ihr sie messen, nicht an den Worten. Oder: die warmen Worte höre ich gern, allein mr fehlt der glaube….

    ich finds mittlerweile ziemlich frech wenn Feministinnen mit diesem Argument ankommen, während ich wahlweise auf umfangreiche Arbeitsmarkt-, bildungs-, gesetzesdiskriminierung hinweise. Hey, du bist zwar unser Büttel, aber wenigstens weinen darfst du. Übrigens tun das auch immer mehr Männer, Konsequenz: die frauen bleiben weg. Selbst hier will oder ist der feminismus nicht gut zu Männern.

  6. Wenn der Feminismus angeblich so progressiv ist, warum will dann Antje Schrupp Väterrechte abschaffen? Warum fordern Feministinnen nicht unisono Männerquoten in Kindergärten, Grundschulen, Krankenhauspflege?

    Weil man hier Vorsicht walten lassen muß. Eine Benachteiligung von Männern sei hier schließlich nicht vorhanden.

    Warum leugnen Feministinnen den sexuellen Mißbrauch durch Frauen oder daß Jungen in vielfältiger Weise auch benachteiligt werden, wenn sie sich so progressiv wähnen?

    Diese Onyx kann man doch vergessen.(editiert: Bitte höflich bleiben)
    Sicherlich kann man mit diesen Frauen auch „reden“, keine Frage. Aber nicht, um irgendetwas zu erreichen, sondern um sie systematisch bloßzustellen und vorzuführen.

    Feministinnen sind Diskurszombies. Wer die ernst nimmt, ist selbst schuld. Ein „Dialog“ kann nur dem Zweck dienen, das feministische Lügensystem zu entlarven.

    • @james

      „Wenn der Feminismus angeblich so progressiv ist, warum will dann Antje Schrupp Väterrechte abschaffen?“

      Antje Schrupp ist nicht der Feminismus. Tatsächlich ist sie sogar mit ihrer Tendenz zum Differenzfeminismus eher eine Mindermeinung im Feminismus

      „Feministinnen sind Diskurszombies. Wer die ernst nimmt, ist selbst schuld. Ein “Dialog” kann nur dem Zweck dienen, das feministische Lügensystem zu entlarven.“

      Und das von jemanden, der ohne einen Beleg immer wieder alles auf Mißbrauch zurückführt, ohne sich mit den Gegenargumenten auseinanderzusetzen

      • @ Christian

        *Tatsächlich ist sie sogar mit ihrer Tendenz zum Differenzfeminismus eher eine Mindermeinung im Feminismus*

        Und gerade mit ihrer Tendenz zum Differenzfeminismus ist die bei weitem nicht brillante Schrupp um Längen reflektierter/konsequenter als die durchschnittliche vorgebliche Gleichartigkeitsfeministin.

        (editiert: Bitte höflich bleiben)

      • Und das von jemanden, der ohne einen Beleg immer wieder alles auf Mißbrauch zurückführt, ohne sich mit den Gegenargumenten auseinanderzusetzen

        Ich habe mich zuletzt ausführlich mit Gegenargumenten auseinandergesetzt. (editiert: Bitte höflich bleiben)

        Ich führe nicht „alles“ auf Mißbrauch zurück. Woher hast du denn solch einen Schwachsinn?

        Du scheinst dich auch langsam zum Diskurszombie zu entwickeln.

        Warum ist es eigentlich unhöflich, (editiert: Bitte höflich bleiben)
        Mir scheint, daß du sehr „dialogorientiert“ bist und daher jede (editiert: Bitte höflich bleiben) Online-Feministin übersorgsam in Schutz nimmst.

      • Na ja, heute hat Christian wieder einen sehr selektiv-sensiblen Tag. Ein bißchen kann ich die Leute da verstehen, die dieser Profeminismus und diese naive Anbiederung nerven, die man dann als Dialogfähigkeit verkauft.

  7. „Als Ursache wird aber “das Patriarchat” angesehen, welches nicht existiert“

    Erzähle das mal einer Feministin 🙂

    Eines der Dogmen.

    Ich habe schon zig Feministinnen online gefragt wo es denn in Deutschland ein Gesetz gibt was Frauen gegenüber Männer benachteiligt.

    Nicht Eine konnte mir auch nur Eins nennen. Schon seltsam oder ?

    Mir ist völlig klar das auch bei Frauen einiges zu Diskrimminierung führt was gesellschaftliche Ursachen hat, das haben Männer aber auch und das kommt noch oben drauf.

    Man kann gerne Frauenförderung betreiben wenn Männer wenigstens juristisch gleichberechtigt sind. Aber nicht vorher.

    Feminismus bedeutet im Westen lediglich Privilegien für jetzt schon Privilegierte.

    In Wahrheit haben Feministinnen und manche Frauen Angst ihre Privilegien zu verlieren und sind deswegen gegen wirkliche Gleichberechtigung erzählen aber das es die Männer sind die eine geschlechtergerechte Gesellschaft fürchten.

    Reine Projektion.

    In Wahrheit ist es genau andersherum da es Männer sind die von Gleichberechtigung profitieren würden und eine geschlechtergerechte Gesellschaft sie entlasten würde.

    Und das sehen auch immer mehr Frauen so.

    Feministinnen sind bestenfalls überflüssig, und das ist noch geprahlt.

    Was manche da von sich geben ist echt widerlich.

    • „Man kann gerne Frauenförderung betreiben wenn Männer wenigstens juristisch gleichberechtigt sind. Aber nicht vorher.“

      Auf welcher Grundlage und zu welchem Zweck sollte man das tun?

      • @ Adrian

        Ich schrieb kann…aber auch erst wenn auf juristischer Ebene Frauen und Männer gleichberechtigt sind.

        Mir schwebt da natürlich etwas anderes vor als Zwangsbeglückung, sondern geschlechtsunabhängige Förderung.

        Man kann und sollte heute erwarten das auch Frauen in der Lage sind objektiv zu sein.

        @ liebe Femnistinnen

        Was ist so schwer daran zu sagen das wir Frauen privilegiert sind? Müsstet ihr dann zugeben das der Feminismus sich von einer Notwendigen Bewegung ins Gegenteil verkehrt hat und heute mehr als überflüssig ist wäre das schlecht fürs Geschäft

        Ich hasse mich dardurch auch Nicht selbst wenn ich das objektiv feststelle. Sowas kommt aus eurer Denkschule.

        Was habt ihr für Blockaden im Kopf das ihr die Realität nichtmehr wahnehmt?

        Wenn jemand erzählt in der weslichen Welt sind Frauen* pauschal gegenüber Männer* privilegiert ist er/sie ein/e Lügner/in 🙂

        Und da sollte man auch keine Scheu vor haben diejenigen die das von sich geben auch so zu benennen.

        Das ist als Frau wohl etwas einfacher.

    • @ julia
      „Mir schwebt da natürlich etwas anderes vor als Zwangsbeglückung, sondern geschlechtsunabhängige Förderung.“

      „Geschlechtsunabhängige Förderung“ ist aber was anderes als Frauenförderung.

      • @ Adrian

        Es wäre dann, wenn es auch Männerförderung gibt, auch immer noch Frauenförderung, nur eben nicht einseitig.

        Haarspalterei, weil die Realität ja so aussieht das Frauen mehr Rechte haben und trotzdem mehr gefördert werden. Und das ist ein unhaltbarer Zustand bevor man nicht auch juristisch ein gleiches Niveau geschaffen hat.

        Danach kann man weitersehen, aber ohne Zwang wie Quoten.

        • „Danach kann man weitersehen, aber ohne Zwang wie Quoten.“
          Erwähnte ich schon, dass ich die aktuelle Quote – als Minderheitenquote ausgestattet – durchaus attraktiv finde.
          Am besten bewerbe ich mich mal bei der örtlichen VHS (alles Frauen) .

  8. „Reflektierte Feministinnen“ finde ich etwas merkwürdig. In der heutigen Zeit sind Frauen im Westen so gleichberechtigt, daß Feminismus nur noch Luxusspinnerei bedeuten kann.

    Wie Miria hier, oder Rumer Willis, die sich allen Ernstes darüber beschweren, daß Frauen in der Öffentlichkeit nicht oben ohne rumlaufen dürfen, Männer aber schon.
    http://www.blick.ch/people-tv/international/nach-scout-willis-fordert-auch-schwester-rumer-befreit-endlich-die-nippel-id2928696.html

    Der aktuelle Feminismus, meist gleichbedeutend mit der Genderologie, fantasiert daher nur Probleme herbei, die gar nicht existieren, oder versucht, weibliche Interessen egoistisch und einseitig gegen männliche durchzusetzen.

    Kann natürlich nicht funktionieren, da die meisten Hetero-Frauen gewisse „negative Geschlechterrollen“ durchaus zu schätzen wissen.
    Primitive Macho-Typen zB haben in der Regel keine Probleme, Frauen abzukriegen.

    • „Wie Miria hier, oder Rumer Willis, die sich allen Ernstes darüber beschweren, daß Frauen in der Öffentlichkeit nicht oben ohne rumlaufen dürfen, Männer aber schon.“

      Warum beschweren sich eigentlich keine Männer darüber? Wäre das Recht auf nackte Brüste für WHM nicht eine gute Gelegenheit, Solidarität mit Feministinnen zu demonstrieren?

      • Wer sagt dir das wir bei jeder Gelegenheit Glocken ins Sichtfeld gedrückt haben wollen und sexuell stimuliert werden möchten.

        Ab und zu ist mann ja doch geneigt wichtigeren ernsthaften Beschäftigungen nachzugehn. Ohne diese sexualisierte Einflussnahme.

        Kann ja verstehn, dass du es vielleicht gern hättest, wenn Männer … 🙂

      • „Warum beschweren sich eigentlich keine Männer darüber?“

        OMG, Manndat muss das sofort in seine Liste aufnehmen.

        „Wir fordern, dass auch Frauen in der Öffentlichkeit mit freien Oberkörper herumlaufen dürfen!!!“

        XD

        • ät petp, Matze und Adrian:

          …. unten ohne gehen? Ua, bitte nicht! 🙂

          Hier zeigt sich allerdings der typische Gender-Egoismus: Die Genda-Frauen wollen ihre Vorzüge zeigen, um das bestmögliche Männchen anzulocken. Aber wehe, ein unpassendes Kerlchen guckt hin oder drückt sogar sein Wohlgefallen aus! Das wird dann ganz schnell als Sexismus etikettiert, um die Omegas auf Abstand zu halten.
          So durchschaubar….

          Aber ich wette, wenn rechte WHM die Oben-ohne-Idee unterstützen, machen die Radfems ganz schnell ne Rolle rückwärts.

          Petp hat recht: Auch rechte WHM wollen nicht laufend Signale vor der Nase haben. Ist auf der Straße ja sogar gefährlich.

        • Von mir aus sollen doch alle rumlaufen wie sie wollen.
          Was passiert eigentlich, wenn die U-Bahn voll ist und alle eng aneinandergedrückt stehen müssen?

          Gibts da Regeln?

        • Wegen Busenkneifen? 😉
          Ist doch eh nur Krawall-Quatsch. Wenn es Frauen ausdrücklich erlaubt wäre, oben ohne rumzulaufen, würde es trotzdem keine machen.
          „Ich will halt nur, daß ich vom Gesetz her gleichberechtigt bin!“
          Balla-balla.

          Genau so, als wenn wir die Vorstände zu 50% mit Frauen füllen würde.
          Die Gendertussis würden trotzdem weiter Orchideenfächer studieren und sich ne neue Forderung einfallen lassen.

  9. Zur Auflockerung.

    Möchte euch das nicht vorenthalten 🙂

    Weil es irgendwie ein bisschen konkret macht, was mit postrukturellem Solipsimus, der zu allem möglichen kreationistischen Absurditäten bzw. Monströsitäten führt, wie z.B. Feminismus und Genderismus, Kulturmarxismus, etc. gemeint ist.

    Allerdings etwas entrückt in einem „Corporate Environment“.

    The Expert (Short Comedy Sketch)

  10. Was mich gerade beim Thema Rollenbilder immer wieder auf die Palme bringt ist genau dieser Satz „the patriarchy hurts men too“. Meist begleitet noch von „Männer dürfen auch schwach sein“ oder „Männer müssen lernen Gefühle zu äußern“ usw.

    Dabei ist mittlerweile das einzige was ich wirklich höre, „Männer müssen mehr wie Frauen sein“. Denn auch wenn der Feminismus es nicht wahr haben will, sind Männer und Frauen nunmal anders. Auch im Verarbeiten von Gefühlen. Was den meisten Frauen hilft muss deswegen nicht auch den meisten Männern helfen.

    Mehr noch, das „Mann sein“ wird dabei immer wieder zum falsch sein deklariert, und man darf nicht, man _muss_ sich von Rollenbildern abwenden, ob man will oder nicht, egal wie man dazu gekommen ist. Was letztlich wieder in die gleichen rigiden Rollenbilder führt, auch wenn diese Rollenbilder dann eben andere sind, und diese nicht mal mehr mit der Realität zu tun haben.

    • @Paul

      „Was letztlich wieder in die gleichen rigiden Rollenbilder führt, auch wenn diese Rollenbilder dann eben andere sind, und diese nicht mal mehr mit der Realität zu tun haben.“

      Sie sind die gleichen. Sogar on Steriods.

      Inklusive der Verabschiedung der Frau aus jeder sozialen und auch sonstigen Verantwortlichkeit und dem Mann als Projektion zum Dauerverantwortlichen Täter und tun müssender.

      Bei fortwährender Entrechtung und Mundtotmachung des Mannes zur Kritikvermeidung, Angleichung und Fortführung dieses Prozesses.

      Emotionaler Ansatz und Verankerung dazu ist unser teilweise instinktive, teilweise kulturell bedingte gynozentrische Trieb (verbunden mit der persönlichen Wahrnehmung seiner Geschlechtsidentität – deshalb hier Hintertreibung durch den Genderismus), der uns den realistischen Blick auf die kolportierten Ideologien und die Manipulation, u.a. durch die Medien im Propellersog dieser Entwicklung, verstellt. Er wird missbraucht.

      • Ich meinte in diesem Fall jetzt aber Rollenbilder, welche propagiert und „gewünscht“ werden. Alles was als „traditionelle Rollen“ gilt ist mindestens verpönt, wenn nicht ganz und gar verachtet. Bei Männern bedeutet das dann, dass alle traditionell männlichen Attribute zu vermeiden sind, was dann zu dem führt, was allgemein als „Mangina“ bezeichnet wird, auch wenn ich das Wort nicht sonderlich mag. Bei Frauen bedeutet das, dass sowas wie „Hausfrau“ außer Frage ist, und Mutter sowieso, außer sie ist alleinerziehend und macht dabei Karriere.
        Aber bitte mit Quote…

        Aber genau dieser Unterschied zwischen oberflächlichen Forderungen und dem was dann tatsächlich passiert ist es ja gerade, der mich aufwühlt, wenn ich mich mit dem Thema befasse. Unter der oberen Lackschicht sieht es dann genau so aus wie du es beschreibst, da stimme ich voll zu.

        • @Paul

          „Aber genau dieser Unterschied zwischen oberflächlichen Forderungen und dem was dann tatsächlich passiert ist es ja gerade, der mich aufwühlt, wenn ich mich mit dem Thema befasse. Unter der oberen Lackschicht sieht es dann genau so aus wie du es beschreibst, da stimme ich voll zu.“

          Yup. Nicht nur dich.

          Da ist aber ein noch anderer Aspekt. Und der betrifft Buben und Jungen.

          Ich hatte auf Christians Selbermach Samstag 105 Seite des letzten Samstags ein Video von Laurie A. Couture, einer erfahrenen Familienberaterin gepostet. Empfehle da einmal hereinzuhören.

          (By: petpanther on 12. Oktober 2014
          at 1:23 nachmittags)

          (ab 25:45)
          “I am presenting this Information to the public in hopes that there will be increased pubic scrutinising of feminist media resources, human Service fields and Feminist ideology in general. We need a very serious critic because the shaming of boys and men has reached a level that is toxic and it shloud not be tolerated anymore. The public health and safety is at risk. Boys are at risk.

          As a mental health counselor I am seeing more and more boys that just hate themselves and they are shamed about their sexuality, they are shamed about their male body, they are shamed about being boys, they are shamed about any sort of maleness,…”

          Das findet auch bei uns bereits in einem hohen und weiter steigendem Maße statt.

          Sing vielleicht sogar Amokläufe, Zulauf zur Isis, Gewalt durch Jugendliche (später auch als Mann) etc. möglicherweise damit auch verbunden? Ein Gedanke, der dabei eben aufkeimt.

          Identitäts- und Persönlichkeitsentfremdung von Jungen. Neben mangelnder Empahtie und Boshaftigkeit, die ihnen mittlerweile entgegenschlägt.

          Auch eine der zerstörerischen Folgen des Feminismus.

        • Das Video habe ich gesehen, glaube ich, bin aber von anderer Seite drauf gestoßen. Das über Feminist Media Censorship? War auf jeden Fall sehr interessant.

          Zu dem Punkt hatte ich letztens eine interessante Erfahrung. Ich bin im Moment in der Lehrerausbildung im Fachpraktikum. Dabei habe ich mich mit dem Lehrer der Klasse, die ich begleite, unterhalten. Als wir uns unterhielten kam das Thema irgendwann auch auf Problemschüler und gesundheitliche Probleme, und dann auch psychische Probleme. Und plötzlich sagte er: „Man sollte es ja von dem was man so in Fernsehn und Zeitung hört nicht glauben, aber meiner Erfahrung nach haben Jungen deutlich öfter psychische Probleme als Mädchen.“
          Das war mir (auch aus eigener Erfahrung) nicht neu, aber es war irgendwie schön zu sehen, dass nicht alle blind dem gegenüber sind.

          Ich fand den Begriff „Failure to launch“ von Warren Farrell dazu sehr passend.

        • @Paul

          Ja, Farrell ist definitiv eine gute Quelle. Er liegt m.E. in vielem richtig.

          Er ist gegenwärtig auch häufig in einer wöchentlichen Youtube Sendung zusammen mit dem Psychologen Tom Golden zu sehen. MANStream Media oder so.

  11. Der Vergleich mit den mittelalterlichen Sündenpredigern ist ziemlich gut und trifft die Situation tatsächlich.
    Ich bin verdammt für die Auflösung von starren Geschlechterbildern (bzw. dem Zwang dieser; wer sich in einem wiederfindet, muss das weiterhin dürfen), aber ich sehe nicht so wirklich, dass der Feminismus diese betreibt.

    Persönlich, subjektiv ohne den Schatten eines Anspruchs auf Allgemeingültigkeit muss ich sagen, dass meine ersten Assoziationen zu dem Thema „Mimimi“ und „Male tears“ sind.
    Das kommt von einfach zu vielen Feministinnen zu oft und zu unwidersprochen. Und das ist eine klare Bajahung einer Verpflichtung zu jenem Mannsein, welches zu bekämpfen vorgegeben wird. Angeblich sollen Männer auch mal schwach sein dürfen, wo sie das sein dürfen, bleibt aber offen – in den meisten feministischen Kreisen zumindest nicht, sonst siehe obige Schlagworte.

    • @DMJ

      „Angeblich sollen Männer auch mal schwach sein dürfen, wo sie das sein dürfen, bleibt aber offen – in den meisten feministischen Kreisen zumindest nicht“

      Das wäre in der Tat mal eine interessante Frage. Wo wird Männern Schwäche zugestanden?

      • Naja, zugestanden ist vielleicht das falsche Wort, aber gefordert wir Schwäche zwecks Konkurrenzfähigkeit ja durchaus in den Bereichen Diskussion und Arbeit…

  12. „Und das Mittel ist, dass man Männlichkeit an sich dämonisiert und in eine Privilegientheorie einordnet, innerhalb der Männer eine Art Erbschuld zugwiesen wird, die sie quasi zu Menschen zweiter Klasse macht, die sich beständig für alles exculpieren müssen, beständig ihre Privilegien hinterfragen müssen und selbst nicht diskriminiert werden können.“

    Zur Sache mit der Diskriminierung: Bei Onyx hatte Leszek doch irgendwo mal diesen Text verlinkt

    https://www.jacobinmag.com/2011/01/let-them-eat-diversity/

    Ich habe den selbst noch nicht ganz gelesen, aber es geht u.a. darum, dass von den postmodernen Gender_Linken KEIN Interesse ggü. elendigen Lebensumständen von Individuen und Gruppen entgegengebracht wird, wenn diese nicht auf Diskriminierung beruhen:

    „And then beyond that if you get to the core of it, anti-discrimination—which is after all something we are all, including the general American public, committed to—has become the almost exclusive criterion of political morality. American society today, both legally and politically, has a strong commitment to the idea that discrimination is the worst thing you can do, that paying somebody a pathetic salary isn’t too bad but paying somebody a pathetic salary because of his or her race or sex is unacceptable. “

    Also es ist eigtl. in Ordnung, wenn jemand ein Lohn bekommt, der nicht zum Leben reicht, wenn dies nicht aufgrund sexistischer oder rassistischer Diskriminierung erfolgt – was aber nicht OK ist, ist, wenn eine Frau in Führungsposition z.B. nur 2 Mio. Euro Jahresgehalt bekommt, während ein männlicher z.B. 2,5 Mio. bekommt.

    Diese verdrehte Sichtweise ist glaube ich ein ganz entscheidender Punkt und Schlüssel zur Logik u.a. des Feminismus Wizorekscher Provenienz oder „Neuem Feminismus“ allgemein.

  13. „Was er nicht sagt, ist, dass die meisten Punkte davon Ursachen haben, die Anne selbst kritisiert. Nämlich die Tatsache, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es für Männer verpönt ist, schwach zu sein.“

    Nun ja – es ist ja auch nicht Arnes Aufgabe, in seinem Buch zu erklären, was Anne kritisiert.
    Davon, dass Männer lächerlich gemacht werden, gedemütigt, verspottet, herabgewürdigt, wenn sie hilfsbedürftig werden, das spricht er nach meinem Eindruck durchaus an.

    Und dass es namentlich der Feminismus ist, der das lautstark tut. Wenn er sich über „male tears“ lustig macht und bei so ziemlich sämtlichen Männerproblemen victim-blaming betreibt, wenn sie sagen: selbst schuld. Mindestens deshalb selbst schuld, weil ja „das patriarchat“ als System schuld ist, also ohnehin bloß wieder das „männliche“ am System überhaupt. Aber meistens noch ein bisschen mehr „selbst schuld“, irgendwie neben der kollektivschuld auch immer noch ein stück persönlich. Es wird meistens ja schon seinen Grund gehabt haben, warum z.B. die arme Frau den Kerl vor die Tür gesetzt hat.

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