Zwei Lehrerinnen haben einen Dreier mit einem Schüler

In den USA hatten 2 Lehrerinnen wiederholt Sex mit einem damals noch 16jährigen Schüler. Dieser hat damit vor anderen Schülern angegeben, was dann dazu führte, dass die beiden Lehrerinnen verhaftet worden sind, weil das Mindestalter für Sex mit Jugendlichen in dem Staat, in dem die Tat stattgefunden hat, 17 Jahre ist. Bei Sex zwischen Schülern und Lehrerin gilt ein Alter von 21 Jahren.

Die Lehrerinnen, gerade Shelley Dufresne sind dabei auch noch einigermaßen hübsch.

Shelley Dufresne (32) und Rachel Respess (24)

Shelley Dufresne (32) und Rachel Respess (24)

Aus einer Zeitung:

This incident was the second time in which Shelley Dufresne was arrested for allegedly having sex with the same teenage boy at an earlier date in September at her home in the town of Montz, Louisiana. At the time this allegedly occurred, the male teenager was a student in one of her classes. In the years 2013-14, the male had been a student in an English class that Rachel Respess taught. Dufresne and Respess have been friends for several years.

The male teenager is 17 now and told the police that he had consented to having had sex with the teachers, investigators stated that when he first had a sexual encounter with Shelley Dufresne he was 16 and still considered a juvenile according to Louisiana law. Even when he turned 17, according to Louisiana state law, sexual encounters between teachers and students up to the age of 21 are forbidden.

Kenner police have not yet been successful in obtaining confessions from either Shelley Dufresne or Rachel Respess. However, according to Kenner Police Chief Mike Glaser, Respess gave them a statement in which she “almost” confessed but did not reveal enough “details.”

Police at the St. Charles Parish Sheriff’s Office were initially alerted to the possibility that the two high school English teachers were having sex with a student at the school when school system officials told them that the teen boy was “bragging” about his “having sex with teachers.”

Police have suggested that there might have been photos taken of the alleged group sex between Shelley Dufresne, Rachel Respess and the male teen. The Kenner police chief, Glaser, said there was possibly a video filmed of the sexual encounter, as well.

That claim possibly results from a report in the Times-Picayune that the male teenager bragged to friends, according to WGNO-TV, that he had filmed some of his sexual encounters with Shelley Dufresne and Rachel Respess

Ihnen drohen jetzt wohl empfindliche Haftstrafen, es ist von 10 Jahren, mal sogar mehr die Rede, wobei solche Angaben ja auch im deutschen Berichten gerne einfach die Höchststrafe angeben, ohne das diese in einem Zusammenhang mit der tatsächlich zu erwartenden Strafe stehen.

In Deutschland würde hier der § 174 StGB in Betracht kommen, der lautet:

(1) Wer sexuelle Handlungen

1. an einer Person unter sechzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut ist,
2. an einer Person unter achtzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut oder im Rahmen eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses untergeordnet ist, unter Mißbrauch einer mit dem Erziehungs-, Ausbildungs-, Betreuungs-, Dienst- oder Arbeitsverhältnis verbundenen Abhängigkeit oder
3. an seinem noch nicht achtzehn Jahre alten leiblichen oder angenommenen Kind

vornimmt oder an sich von dem Schutzbefohlenen vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Ein Lehrer, der einen Schüler dauerhaft unterrichtet, würde jedenfalls auch unter den hier allenfalls einschlägigen § 174 I Nr. 2 StGB fallen, wobei eben die Tat auch gerade unter Mißbrauch der Abhängigkeit erfolgen muss.

Hier hat der BGH folgende Voraussetzungen aufgestellt (BGH NStZ 1982, 329):

Ein Mißbrauch der Abhängigkeit liegt sicherlich vor, wenn der Täter offen oder versteckt seine Macht und Überlegenheit in einer für den Jugendlichen erkennbaren Weise einsetzt, um sich diesen gefügig zu machen. Von einem Mißbrauch der Abhängigkeit muß aber auch dann gesprochen werden, wenn der Täter seine Macht gegenüber dem Schutzbefohlenen erkennt und die auf ihr beruhende Abhängigkeit zu sexuellen Handlungen ausnutzt. Beiden Teilen muß dabei der Zusammenhang des Abhängigkeitsverhältnisses mit den sexuellen Handlungen bewußt sein

Man darf bezweifeln, dass dies hier erfolgt ist. Wahrscheinlich war er eher sehr angetan davon, einen Dreier mit seinen Lehrerinnen zu haben und musste darüber hinaus nicht sonderlich überzeugt werden. Mit 16jähriges Ich hätte damit jedenfalls keine Probleme gehabt und ein Junge, der anschließend damit angibt klingt jetzt auch nicht so als hätte es ihn in Seelennöte geschickt. Also in Deutschland wahrscheinlich keine Strafbarkeit für die Lehrerinnen (Dennoch könnten die Folgen über Diziplinarverfahren durchaus groß sein).

(In den Berichten steht, dass er „nach einem Footballspiel“ abgeholt wurde. Würde mich ja interessieren, ob die beiden hier eine Fantasie auslebten, mit dem Footballstar der Schule zu schlafe, außer Opferschutzgründen erfährt man aber nichts weiteres, außer, dass er wohl Spieler ist)

Hier bin ich mir sicher, dass man bei einem Mädchen, die von zwei Lehrern zu einem Dreier überredet worden wäre, eine gänzlich andere Wertung erhalten würde. Man würde hier fast automatisch davon ausgehen, dass sie eine Abhängigkeit ausgenutzt haben und sie das Opfer ist. Man würde eine Bestrafung für wesentlich gerechter halten als bei den beiden Lehrerinnen, bei denen man den Schüler eher für einen Glückspilz hält, wie einige Kommentare unter einem entsprechenden Beitrag bei 9gag zeigen:

The victim is in the hospital and is suffering from muscle strain in his right arm due to countless high fives.

Oder:

Lucky bastard. Where were these teachers when I was at school?!
Oder:
where were they when I grew up?

Hier sieht man eigentlich sehr schön die verschiedene Einstellung der Geschlechter zu Sex und auch die verschiedene Einstellung zu sexuellem Verhalten der Geschlechter. Übergriffige Frauen, gerade wenn sie hübsch sind, sind eher ein Glücksfall. Und die Auffassung, dass einem 16jährigen nichts wirklich schlimmes passiert ist, wenn er einem Dreier mit den attraktiven Frauen hatte, ist recht weit verbreitet.

Wie ist eure Meinung zur Strafbarkeit? Wie würdet ihr es im Fall mit umgekehrten Geschlechtern sehen?

308 Gedanken zu “Zwei Lehrerinnen haben einen Dreier mit einem Schüler

  1. Ich finde es in Ordnung, auf den Fall hinzuweisen. Aber die Bilder der Tatverdächtigen sollten bis zu einem Urteil mit Balken oder einer Verpixelung über den Augen versehen sein. Immerhin könnten sich im Prozess noch entlastende Umstände ergeben. Und es sollte für die Beurteilung der Tat keine Rolle spielen, wie die beiden Tatverdächtigen aussehen.

    Nach meinem Rechtsverständnis sollten die Umstände berücksichtigt werden. Dabei muss auch untersucht werden: Wie einsichtsfähig und wie reif war der Jugendliche? Waren Alkohol und/oder Drogen im Spiel?

    Wenn alle Beteiligten glaubwürdig aussagen, dass sie nüchtern und in einem aufgeklärten Konsens gehandelt haben, würde ich für die Lehrerinnen eine Bewährungsstrafe und eine hohe Anzahl Stunden für ernsthafte gemeinnützige Arbeit verhängen. Das darf sich gern über einige Jahre hinziehen.

    Die selbe Beurteilung müsste dann natürlich auch für einen entgegengesetzten Fall gelten, in dem zwei junge Lehrer mit einer einsichtsfähigen, aufgeklärten, nüchternen Cheerleaderin ins Bett steigen. Und da gibt es eben in vielen Köpfen immer noch eine Asymmetrie.

    Wenn Erwachsene (Männer oder Frauen) die Jugendlichen (Mädchen oder Jungen) mit Alkohol oder Drogen versorgt haben sollten, muss es wohl eine angemessene Haftstrafe geben, aber nach meinem Verständnis sollte sie unter fünf Jahren liegen.

    Ein Berufsverbot würde ich in jedem Fall aussprechen. Nach allem, was bisher über den Fall bekannt wurde, haben die beiden Frauen nicht die persönliche Eignung zur Lehrerin.

  2. Mir fällt grade ein Fall ein, der mir persönlich bekannt ist: 16-jährige Schülerin und Lehrer, die eine Affäre hatten in der es wohl auch zu Gewalt kam (Mädchen später in Traumatherapie). Ergebnis: Mädchen im ganzen Dorf die Schlampe, die einen braven Familienvater verführt hat.

          • So tief war ich da nicht drin, ich durfte den Fall im Rahmen meiner Ausbildung mitverfolgen, also einige Stunden Traumatherapie in denen die schlimmsten Erlebnisse behandelt wurden. Wie es weiterging weiß ich leider nicht.

        • @ erzählmirnix Ich glaube, dass es in solchen Fällen einen erheblichen Unterschied zwischen der Darstellung in Medien und dem Gerede in einem Dorf geben kann. In Massenmedien würde sicherlich der Mann als Ausbeuter dargestellt, mit gutem Grund. (Das ist das dann allerdings bei umgekehrten Geschlechterrollen tatsächlich öfter mal anders.)

          Beim Dorfgerede spielen noch andere Faktoren eine Rolle, auch bösartige Impulse. Zum Beispiel auch, welchen Status der Lehrer hat. Ist er eine unumstrittene Respektsperson, dann kann das Verhalten des Mädchens leicht so interpretiert werden, dass sie sich offenbar für was Besseres hält und gezielt an einen angesehenen Mann herangemacht hat. („“…hält sich für was Besseres“ ist nach meiner Erfahrung einer der schlimmsten Vorwürfe in kleinstädtischen oder dörflichen Strukturen).

          Es kann auch die Familie des Mannes im Mittelpunkt stehen – dann wird das Mädchen so wahrgenommen, dass sie zumindest eine Mitschuld an der Gefährdung dieser Familie habe.

          Und oft wird auch ganz einfach Neid eine Rolle spielen – und aus der Perspektive erscheint es dann erst recht als unverschämt, wenn das Mädchen dann auch noch sagt, sie würde unter dem, was sie erlebt hat, leiden.

          Jedenfalls ist die Situation, die Du geschildert hast, sicher ein Beispiel dafür, dass nicht immer die Medien im Unrecht sind – und dass der gesunde Menschenverstand, der sich von der medialen Darstellung unterscheidet, manchmal eben nicht gesund ist.

        • Zu der von Schoppe angenommenen Darstellung „als Ausbeuter“: Genderama erwähnte einen Fall, der letztendlich mit Freispruch endete. Es ging auch um ein Dorf und eine 16-jährige, glücklicherweise aber offensichtlich nicht um eine Vergewaltigung.

          Was gegen die mutmaßlichen Täter sprach: Die Sexualmoral.

          Zitat aus dem ursprünglichen Artikel: „Auch eine Kripobeamtin schilderte vor Gericht ihren persönlichen Eindruck, dass es nicht sein könne, dass eine 16-Jährige freiwillig Sex mit drei Männern in der Dorfmitte habe.“

    • @ erzaehlmirnix

      Ich weiss von einigen Fällen, in denen minderjährige Schülerinnen ihren Lehrer verführen wollten und als das nicht funktionierte, die Lehrer als Verführer diffamierten.

      Das war erst ein Spaß.

      Mitleid mit den Lehrern hatte eigentlich keiner und „Traumatherapie“ dürfte es für die auch nicht gegeben haben….

    • Es scheint einen Mechanismus zu geben, dass sich Gemeinschaften vor dem Zerbrechen schützen und dann lieber ein Verbrechen, das ein hochrangiges Mitglied begangen hat, sich irgendwie zurechtbiegen. Erinnert sich jemand an den Fall der Sexualstraftäter, die in das Dorf Insel kommen sollten? Die Einwohner protestierten.

      Eine Frau machte jedoch nicht mit. Ihre Geschichte: Ihre Tochter war mit 11 Jahren von jemandem im Dorf vergewaltigt worden. Man hatte ihr vorgeworfen, dem (damals mutmaßlichen) Täter das Leben zu versauen, wenn sie ihn anzeige. (Quelle: Stuttgarter Zeitung)

      Mit solcherlei doppeltem Maß wird also gemessen. Eine Dorfgemeinschaft kehrt gerne Dreck unter den Teppich. (Zum Ausgleich: In der anonymen Großstadt können die schlimmsten Täter gleich nebenan wohnen – und grüßen immer freundlich.)

      • Ja, ich denke es geht auch viel um Sympathie und Rückhalt. Hier zweimal dieselbe Situation: 15-jährige hat Sex mit 50-jährigem Lehrer.

        A) 15-jährige Jaqueline kommt aus einer als „asozial“ geltenden Familie mit alleinerziehender Mutter in ärmlichen Verhältnissen, raucht und wurde schon 2x erwischt wie sie im Lädchen was hat hat mitgehen lassen. Der Lehrer hingegen ist sehr aktiv in örtlichen Vereinen, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, hat eine Frau und zwei Kinder, ist im Ort beliebt. –> Ganz klar, die verlogene Göre hat versucht ihren armen Lehrer zu verführen und seine Familie zu zerstören.

        B) 15-jährige Anna-Sophie ist die beliebte und wohlerzogene Tochter aus einer als intakt geltenden Familie, spielt Geige und ist im Kassenwart im Volleyballverein. Der Lehrer ist geschieden, alleinstehend und lebt erst seit 10 Jahren im Dorf, wo er irgendwie auch nicht so richtig reinpasst. –> Ganz klar, dieses widerliche Schwein hat seine Machtposition ausgenutzt, wer weiß wie viele arme Schülerinnen er noch belästigt hat.

        • Volltreffer. Am schlimmsten war für mich, dass ich schon wusste, wohin jeweils die Reise ging, als ich die Namen „Jaqueline“ und „Anna-Sophie“ gelesen habe. Genau so funktionieren Schubladen.

        • @erzaehlmirnix

          Es gibt ja noch weitere Fälle von Schubladen.

          C) Schüler aus prekären Verhältnissen – vom genormten Sozialstatus her gut installierter Lehrer

          D) Schüler aus guten Verhältnissen – vom genormten Sozialstatus her ungünstig installierter Lehrer

          E) Schüler aus prekären Verhältnissen – vom genormten Sozialstatus her gut installierte Lehrerin

          F) Schüler aus guten Verhältnissen – vom genormten Sozialstatus her ungünstig installierte Lehrein

          G) Schülerin aus prekären Verhältnissen – vom genormten Sozialstatus her gut installierte Lehrerin

          H) Schülerin aus guten Verhältnissen – vom genormten Sozialstatus her ungünstig installierte Lehrein

          C) bis H) werden unterdrückt, obwohl sie m.E. möglicherweise eine sehr hohe Dunkelziffer haben.

          Gerade von den sog. Progressiven, die seltsamerweise immer dann zu extremistisch konservativen Spießern werden, wennn es darum geht. Das liegt natürlich an ihrem politisch-kulturellen Mißbrauch damit.

          Unten ist ein Video gepostet (leider etwas trashig, und ärgerlicherweise mit dem dummen Connery am Ende) in dem Michelle Elliott von Kidscape über diese Themen spricht. So etwas ist selten zu finden, da Leut ja fast gekreuzigt und gelyncht werden, wenn sie wagen das anzusprechen.

          Wir haben m.E. hier eine sehr üble Doppelmoral laufen. Gepuscht von mehreren Seiten. Nicht nur vom Feminismus. Linke wie Rechte stimmen da auch in diesen Kanon mit ein.

  3. Die Handlungen sind nach dem Gesetz strafbewehrt. Ob da jetzt 17 Jahre angemessen sind, ist die andere Frage. Das hielte ich für nicht verhältnismäßig. Erstaunlicher bei solchen Fällen ist tatsächlich die Gesellschaftliche Reaktion.

    Ich glaube nicht, dass sich darin die unterschiedliche Einstellung der Geschlechter zum Sex zeigt, sondern viel mehr die Machtverteilung in sachen sex. Ich bezweifle, dass solche Kommentare, wo war ich als es solche Lehrerinnen gab, bei umgekehrten Geschlechtern denkbar sind. Welche Frau würde so etwas schreiben? Natürlicherweise würden diese erstmal anzweifeln, ob eine Schülerin genauso frei bei zwei Lehrern eingewilligt hätte, ob nicht ihre sexuelle Selbstbestimmung durch die machtasymmetrie überwunden wurde. In diesem falle kommt dieser Gedanke nicht, der lucky guy eben. Stattdessen ist die sexuelle macht der frauen so gross, dass implizit solche Aussagen nur aufzeigen, dass Männer so weit gehen, für die gleiche Handlung für sich eine Bestrafung zu fordern, während für frauen die genauso handeln de facto straffreiheit herrscht. Sie haben ausgewählt und erwählt, dafür kann es keine Bestrafung geben. Wenn eine schwache frau sich durch einen mächtigen mann erwählen lässt, dann muss da etwas nicht richtig sein…

    • *während für frauen die genauso handeln de facto straffreiheit herrscht. Sie haben ausgewählt und erwählt, dafür kann es keine Bestrafung geben.*

      Das passt irgendwie nicht unter einen Artikel wo es darum geht, dass 2 Frauen wegen eben diesem Delikt festgenommen wurde und evtl. einer 10jährigen Haftstrafe entgegensehen, oder?

      • Ja, das passt nicht so ganz.

        Allerdings denke ich schon, dass Frauen oft straffrei davonkommen.

        Meine Mathelehrerin hatte sich in den 80ern von einem 14 (!)-jährigen Schüler im Schullandheim schwängern lassen und das Kind sogar großgezogen! Das war jedenfalls ein offenes Geheimnis, Kollegen erzählten uns Schülern sogar hinter vorgehaltener Hand, sie habe sich damals gleich 2 Jungs ins Bett geholt. Sie sei lediglich versetzt worden, sonst sei nichts passiert.

        War ansonsten eine gute Lehrerin. Offensichtlich mit Alkoholproblem und selbst mit Mitte 50 noch optisch und olfaktorisch an eine Puffmutter erinnernd, aber ich hab sie gemocht.
        Wenn sie nochmal 20 Jahre jünger gewesen wäre, bzw. ich damals an Stelle des verunsicherten und unerfahrenen Jungen gewesen wäre, hätte ich womöglich auch nicht gewehrt.

        Das macht die Tat (sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen) aber nicht viel weniger schlimm.

        Ich glaube eine Form von Sexismus wird in dieser Diskussion sehr deutlich: Hypo/Hyperagancy.
        Wir halten Jungs (Männer) für wesentlich mündiger als Mädchen (Frauen), entgegen der tatsächlich biologischen und entwicklungspychologischen Tatsachen sogar für frühreifer. Frauen unterstellt/ gesteht man eher zu, Dinge aus einem falschen Bewusstsein heraus zu tun und daher eben nur passiver Empfänger der Handlung zu sein. Warum und wem nützt das?

        Diese Frage vermeidet der Feminismus schon seit Ewigkeiten, sich zu stellen.

        • @david

          „Ich glaube eine Form von Sexismus wird in dieser Diskussion sehr deutlich: Hypo/Hyperagancy. Wir halten Jungs (Männer) für wesentlich mündiger als Mädchen (Frauen), entgegen der tatsächlich biologischen und entwicklungspychologischen Tatsachen sogar für frühreifer. “

          Ist ein 16jähriger Junge in Hinsicht auf „Casual Sex“ nicht auch üblicherweise „reifer“ als ein Mädchen?

        • @david
          Vorstellung und Realität sind nicht dasselbe.

          Zu deiner Nutzenfrage:
          Ich könnte mir vorstellen, dass es eher mit dem Bild weiblicher Sexualität und männlicher zu tun hat.
          Frauen wollen ja, ganz vereinfacht im Sinne von Evolution und gesundem Menschenverstand und so, NIE Sex und Männer IMMER. Gibt es tausend Werke und Abhandlungen zu.
          Alleine hier auf dem Blog.

          Daraus schließt man dann natürlich, dass man Männer nicht vergewaltigen kann, weil sie wollen ja IMMER!
          Oder so.

        • @david
          Vorstellung und Realität sind nicht dasselbe.

          Bei dir aber schon, nehm ich an? Oder hast du reale Zahlen darüber, dass diese Straftaten bei Frauen genauso oft und stark verfolgt und geahndet werden?
          Das wäre selbst für eine Feministin eine sehr kühne Behauptung.


          Ich könnte mir vorstellen, dass es eher mit dem Bild weiblicher Sexualität und männlicher zu tun hat.
          Frauen wollen ja, ganz vereinfacht im Sinne von Evolution und gesundem Menschenverstand und so, NIE Sex und Männer IMMER. Gibt es tausend Werke und Abhandlungen zu.
          Alleine hier auf dem Blog.

          Das kann sein. Allerdings würde sich sagen, dass der Mainstream wie auch die Forschung hier eine wesentlich realistischere und weniger absolute Zuschreibung machen, als sowohl Feminismus als auch Maskulismus.
          Sowohl in weiten Teilen des Feminismus als auch Maskulismus wollen fast ausschließlich Männer Sex von Frauen. In beiden Lagern gibt es dazu noch eine kleine Fraktion, die jegliche Unterschiede leugnet und Frauen für mindestens ebenso triebhaft halten, weil dies für ihre theoretische Herangehensweise opportuner ist.

          Daraus schließt man dann natürlich, dass man Männer nicht vergewaltigen kann, weil sie wollen ja IMMER!

          Naja, also ich habe nun wirklich noch nichts gelesen, was man auch nur im Ansatz so interpretieren könnte. Das ist jetzt wirklich mehr als nur konstruiert.
          Wer hat den je geschrieben, dass Männer (und Jungs!) immer und mit allen Frauen (selbst älteren, unattraktiven) Sex wollen, oder dass sie nicht vergewaltigt werden können?
          Also wenn ich nach solchen Absurditäten suchen müsste, würde ich eher mal in radikalfeministischen Quellen stöbern.

        • *Wer hat den je geschrieben, dass Männer (und Jungs!) immer und mit allen Frauen (selbst älteren, unattraktiven) Sex wollen, oder dass sie nicht vergewaltigt werden können?*

          Aber von hübschen Frauen können sie nicht missbraucht werden. Und auch das Schutzbefohlenenverhältnis ist nicht so wichtig, wenn die Lehrerin heiß war.
          Sh. Christians Argumentation.

        • Aus dem obigen Artikel
          „Die Lehrerinnen, gerade Shelley Dufresne sind dabei auch noch einigermaßen hübsch.“

          „Übergriffige Frauen, gerade wenn sie hübsch sind, sind eher ein Glücksfall.“

          Unten im Gespräch mit Graublau:
          „Das [Attraktivität der Lehrerin] ist meiner Meinung nach auch durchaus kein Vorwand, soweit es das “Strafmaß” angeht.“

          • @maren

            Natürlich kann auch eine hübsche Frau vergewaltigen. Aber wie es im englischen so schön heißt „you cannot rape the willing“. Und bei einer hübschen Frau ist die Wahrhscheinlichkeit, dass die sexuelle Aktivität erwünscht ist eben sehr hoch.

            Was sie – das man das wirklich noch mal ausdrücklich sagen muss – nicht berechtigt, bei einem dennoch nicht erklärten Einverständnis weiterzumachen.

        • @maren: Also das mittlere Zitat ist natürlich ziemlich bescheuert und auch unlogisch, da ein Übergriff ja so definiert ist, dass er kein Glücksfall sein kann, da unerwünscht.

          Aber woraus liest jetzt, dass hübsche Frauen nicht missbrauchen könnten? Er sagt doch, dass die Attraktivität für die juristische Betrachtung unerheblich ist?

          Du konstruierst da doch ziemlich. Zu deiner Darstellung passen auch nicht die immer wieder erwähnten Vergewaltigungsmythen „Sie wollte es doch auch“.

          • @david

            „Also das mittlere Zitat ist natürlich ziemlich bescheuert und auch unlogisch, da ein Übergriff ja so definiert ist, dass er kein Glücksfall sein kann, da unerwünscht.“

            Da es hier auf den konkreten Fall bezogen ist und auf die davor aufgeführten kommentare sollte eigentlich deutlich werden, dass es um die Taten geht, bei denen die „übergriffigkeit“ durch das Alter der Schüler und deren Schülereigenschaft definiert ist.
            Aus der Sicht der 16jährigen mag dann die gesetzlich gesehen übergriffige Tat eben ein Glücksfall sein, den sie selbst nicht als übergriffig ansehen – sondern eben als den lange ersehnten Sex.

  4. Es besteht dennoch prinzipiell ein Macht- und Erfahrungsgefälle zwischen Schüler und Lehrer, welches – egal ob es nun eine schöne erfahrung war oder nicht – welches doch nicht so ganz unschuldig dahrekommt.
    Vor allem: Wie soll der Schüler jetzt weiter damit umgehen an der Schule?

    ich finde es extrem verantwortungslos von der Lehrerin, sich darüber keine Gedanken gemacht zu haben. EIne echte Beziehung über Sex hinaus ist doch sehr zweifelhaft, und die Benutzung eines Schülers als Spassgegenstand ist nicht richtig.

    Es kann anders sein, dennoch habe ich Zweifel. Und ich stelle mir eben die Frage, wie würde ich urteilen, wenn es mein Sohn wäre.

  5. „Eine Schule in einer amerikanischen Kleinstadt hat einen Vierjährigen vom Unterricht ausgeschlossen, weil er eine Hilfskraft sexuell belästigt haben soll. Der Junge hatte seinen Kopf an der Brust der Schulangestellten gerieben. Nun muss er bis zum Studium mit einem Eintrag wegen „unangemessenen Körperkontakts“ in seiner Schulakte leben.“

    http://www.rp-online.de/panorama/ausland/us-schule-suspendiert-vierjaehrigen-wegen-sexueller-belaestigung-aid-1.2036458

    Jungen=Sexmonster. Insofern bestehen für die beiden Lehrerinnen beste Aussichten aus der Nummer unbeschadet rauszukommen, so sie den Footballstar der Vergewaltigung bezichtigen.

  6. Als vor zwei, drei Jahren schon mal Nachrichten über eine amerikanische Lehrerin umgingen, die mit Schülern sexuelle Beziehungen hatte, kam ich zu einem Gespräch von drei etwa sechzehnjährigen Schülern dazu. Angeblich war ein Freund von ihnen, der für ein Jahr in den USA war, genau an der Schule, an der das passiert war – und die drei waren ganz offensichtlich vor allem neidisch darauf, nicht auch an der Schule zu sein. Sie überlegten sich, ob ihr Freund vielleicht auch was mit der Lehrerin gehabt hatte, und sie waren von der Situation jedenfalls regelrecht begeistert.

    Insofern stimmt der Hinweis auf das „sechzehnjährige Selbst“ im Artikel sicherlich. Allerdings ist das ja eben eine klassische Quelle für Eltern-Kind-Konflikte: Wenn Sechzehnjährige davon überzeugt sind, dass etwas für sie unschädlich und ungefährlich ist, dann ist diese Einschätzung nicht in jedem Fall belastbar und zuverlässig. Es kann ja durchaus sein, dass der Sechzehnjährige als Dreißigjähriges zu dem Schluss kommt, dass das, was ihn damals begeistert hatte, tatsächlich nicht besonders gut für ihn war.

    Vor allem wird aus den Zitaten klar: Im Umfeld des Jungen werden es viele grandios finden, was er gemacht hat. Er hat, will er sich nicht lächerlich machen, eigentlich keinen Spielraum dafür, es offen zu sagen, wenn er sich in irgendeiner Weise ausgenutzt oder ausgebeutet fühlt. Das ist ja, nebenbei bemerkt, gerade eine wichtige These bei Farrell: Jungen und Männer würden es regelrecht lernen, den Sinn für eigene Grenzen und Schädigungen zu verlieren.

    Und eine Ausbeutung des Jungen ist es sicherlich, was die Lehrerinnen da gemacht haben. Ich finde es in diesem Fall auch nicht entscheidend, ob der Junge den Eindruck hat, dass ihm ein Schaden entstanden ist – es geht einfach auch darum, wie die Funktion von Lehrern gestaltet wird.

    Würde man die Regel etablieren, dass ein sexuelles Lehrer-Schüler-Verhältnis ganz okay sei, wenn nur dem Schüler bzw. der Schülerin daraus keine Schäden entstünden – dann würde man eine wichtige Grenze schleifen. Ich hab gerade einen Text über die Odenwald-Schule fertig – und die Lehrer dort waren offenkundig völlig selbstgerecht überzeugt davon, dass das, was sie machen, für die Schüler ganz gewiss nur gut und befreiend und ganz gewiss nicht schädigend sein kann.

    Die Pädagogik ist voll von Theorien und Theorieversatzstücken, mit denen Ausbeutung und Gewalt rationalisiert und legitimiert werden können (dazu hat übrigens Alice Miller tatsächlich einiges Interessantes geschrieben). Ich finde es sehr wichtig, dass es zumindest bei Sexualität und körperlicher Gewalt mittlerweile deutliche Grenzen gibt.

    Tatsächlich unabhängig von dem, was der Junge selber sagt: Sexuelle Lehrer-Schüler-Beziehungen sind mit den Funktionen, die man als Lehrer oder Lehrerin hat, einfach nicht vereinbar. Deshalb mag es auch, je nach den Bedingungen des Falles, richtig sein, die Lehrerinnen eher dienstrechtlich als strafrechtlich zu belangen. Aber als Lehrerinnen dürfen sie natürlich nicht mehr arbeiten, das müsste klar sein.

    Zum Schluss noch ein kleines aktuelles Beispiel aus einer australischen Zeitung für andere, verrückte Grenzüberschreitungen einer Lehrerin: http://www.theage.com.au/victoria/female-teacher-who-sought-sex-with-10yearold-boy-walks-free-20141009-113hlz.html

    • @schoppe
      Zustimmung.
      Alleine die Tatsache, dass er damit angegeben hat zeigt mEn ganz gut, dass er eben nicht die geistige Reife für eine solche Affäre besitzt.
      Es gibt ja einen Grund, warum 16jährige minderjährig sind.

      *Würde man die Regel etablieren, dass ein sexuelles Lehrer-Schüler-Verhältnis ganz okay sei, wenn nur dem Schüler bzw. der Schülerin daraus keine Schäden entstünden – dann würde man eine wichtige Grenze schleifen.*

      This!
      Es gibt 16jährige, die überdurchschnittlich reif sind, keine Frage. Die meisten 16jährigen sind es aber nicht, ein großer Teil ist noch sehr kindlich. Deswegen gibt es solche Gesetze, an die muß man sich halten. Die Lehrerinnen haben das nicht getan, sie haben einen minderjährigen Schutzbefohlenen für ihre sexuellen Fantasien genutzt/benutzt und deswegen wurden sie verhaftet.

      Mir ist eigentlich schleierhaft, warum das noch diskutiert werden soll.

    • @ Schoppe

      „Die Pädagogik ist voll von Theorien und Theorieversatzstücken, mit denen Ausbeutung und Gewalt rationalisiert und legitimiert werden können (dazu hat übrigens Alice Miller tatsächlich einiges Interessantes geschrieben).“

      Das wundert mich nicht. Ich habe Pädagogen & Didaktiker, leider auch viele Lehrer (Das hat jetzt nix mit Dir zu tun!) oft genug als Leute erlebt, die mir vollkommen irre vorkamen.

      Ein Beispiel ist da nur der entzürnte Pädagoge, der es fertig brachte, den Produzenten von „Biene Maja“ am Telefon als „Verbrecher“ zu beschimpfen.

      „Ich finde es sehr wichtig, dass es zumindest bei Sexualität und körperlicher Gewalt mittlerweile deutliche Grenzen gibt.“

      Yepp! Zustimmung auch in allen anderen Punkten.

  7. Man stelle sich mal vor dieser junge Mann würde ab jetzt auch mit einer Matratze auf dem Campus rumlaufen, so wie diese Stdentin, die von dem Matratzentragen auch gleich ihre Abschlußarbeit machen will.

    Oder das Rape Culture Gerede, wegen entsprechenden Kommentaren, wenn er eine sie wäre …

  8. Es gibt gute Gründe warum es Lehrern nicht erlaubt ist, mit ihren Schülern intime Beziehungen einzugehen. Insofern würde ich für beide Lehrerinnen ein Berufsverbot ausprechen, sie aber nicht weiter bestrafen, da offensichtlich Konsens im Spiel gewesen ist. Bei analogen Geschlechtern in allen Konstellationen würde ich das genau so sehen.

        • „Woher weißt Du das?“

          Nun, der Jugendliche ist doch offenbar unbeschadet davon gekommen. Ein offenbar heterosexueller Mann, der Sex mit zwei Blondinen hatte. Er wird es überleben, der arme Bub 😀

        • @ Adrian

          Sie haben ihre Fürsorgepflichten als Leherin verletzt,sie haben das Vertrauen der Eltern in die Schule ihrer Kinder beschädigt, sie haben den Ehemann der einen zur Witzfigur gemacht, den Kindern des Paares ein Osterei in’s Nest gelegt, an dem die noch lange zu kabbern haben werden.

          Wie ist es denn, wenn Du Dir Deine Mutter vorstellst mit einem 16-jährigen im Bett bei einem flotten Dreier?

          Wie würde es Deinem Vater dabei ergehen?

        • Aha, weil Du es lustig ffindest, ist ja auch niemandem geschadet.

          Du erzählst doch ab und an, daß dei gesellschaftlichen Umstände Homos zu einem bestimmtem Verhalten nötigt.

          Hier hast Du so wenig Einfühlungsvermögen, Dir vorzustellen, daß eben solche Umstände den armen Bub (mit 😀 verschönert) zu seinem jetzigen Verhalten nötigen könnten?

          Klar wird er es wahrscheinlich überleben, das hoffe ich auch.

        • @ Roslin
          „Sie haben ihre Fürsorgepflichten als Leherin verletzt,sie haben das Vertrauen der Eltern in die Schule ihrer Kinder beschädigt“

          Deshalb plädiere ich ja für ein Berufsverbot.

          „sie haben den Ehemann der einen zur Witzfigur gemacht, den Kindern des Paares ein Osterei in’s Nest gelegt, an dem die noch lange zu kabbern haben werden.“

          Das mag moralisch verwerflich sein, aber ich bin dagegen, dass man moralische Empfindungen in das Strafrecht einfließen lässt und mit dem Strafrecht durchsetzt.

          „Wie ist es denn, wenn Du Dir Deine Mutter vorstellst mit einem 16-jährigen im Bett bei einem flotten Dreier?“
          „Wie würde es Deinem Vater dabei ergehen?“

          Inwiefern spielt meine persönliche Meinung eine Rolle für die Strafbarkeit der Tat? Das ist etwas, womit sich meine Familie asueinandersetzen müsste. Der Staat hat sich da rauszuhalten.

        • @ ddbz
          „Hier hast Du so wenig Einfühlungsvermögen, Dir vorzustellen, daß eben solche Umstände den armen Bub (mit 😀 verschönert) zu seinem jetzigen Verhalten nötigen könnten?“

          Worüber reden wir jetzt? Wenn der Junge vergewaltigt/sexuell missbraucht wurde, dann müssen beide Lehrerinne bestraft werden. Wenn er freiwillig Sex gehabt hat, dann gut für ihn.

        • „Er wird es überleben, der arme Bub“

          Vielleicht wird er gleich noch Vater, der Bub. Er wird´s überleben, das bissgen Unterhaltsverpflichtung.

        • „Nun, der Jugendliche ist doch offenbar unbeschadet davon gekommen. Ein offenbar heterosexueller Mann, der Sex mit zwei Blondinen hatte. Er wird es überleben, der arme Bub“
          Das wird sich noch herausstellen. Ich habe eher den Eindruck, dass er von der Lehrerin gewissermaßen „benutzt“ wurde?
          Ist das geeignet die in der Sexualität inhärente Tendenz zur Bindung zu stärken?
          Wird der junge Mann in der Lage sein hier ein entsprechendes Bindungs- und Sexualverhalten zu erwerben? Oder wird er Sexualität aus dieser Erfahrung als „Nutzungsverhältnis“ verstehen?

          Ich halte die Beurteilung für kompliziert.

          DIe Frage ob er „ein armer Junge“ ist, nun ja…
          ich könnte sicher auch diese ode rjene 16 jährige beeindrucken und in Bett mit mir bringen. Nur: Es wäre sicher nicht wirklich etwas, aus dem eine Partnerbeziehung entstehen könnte, es hätte eher sexuelle Nutzungscharakter. Allein aus dieser Sicht fände ich es eher unethisch, auch wenn der jungen Frau kein „Schaden“ entstände und, mit Verlaub, ich weniger ungeschickt als man „junger Mann“ wäre, mit dem sie eher zu tun hätte.

        • @ Dummerjahn
          Was soll das denn jetzt werden? Die Etablierung einer maskulistischen Rape Culture?

          „Ich habe eher den Eindruck, dass er von der Lehrerin gewissermaßen “benutzt” wurde?“

          Dafür gibt es bis jetzt überhaupt keine Indizien.

          „Ist das geeignet die in der Sexualität inhärente Tendenz zur Bindung zu stärken?“

          Hä?

          „Wird der junge Mann in der Lage sein hier ein entsprechendes Bindungs- und Sexualverhalten zu erwerben?“ „Oder wird er Sexualität aus dieser Erfahrung als “Nutzungsverhältnis” verstehen?“

          Der Junge war 16 und hatte Sex, meine Güte! Der hat vorher sicherlich schon einge Pornos gesehen und sich dazu einen runtergeholt. Und vmtl sagen die Frauen in diesen Pornos ähnlich aus wie die Lehrerinnen.

          „Es wäre sicher nicht wirklich etwas, aus dem eine Partnerbeziehung entstehen könnte“

          Oh ja, die Suche nach einer Partnerbeziehung ist tendenziell auch der treibende Antrieb männlicher Sexualität. Gerade für Jugendliche. Wie konnte ich das vergessen? 😀 😀 😀

        • Ich finde, es sollte in einem solchen fall eine untergeordnete rolle spielen, ob das opfer mit der ihm widerfahrenen tat prahlt oder sich darüber beklagt. Sex mit minderjährigen steht unter strafe, weil man minderjährigen nicht zutraut und zumutet, die situation richtig einzuschätzen, und zwar sowohl vor der tat, als auch nach der tat.

          Ob ein lehrer ein mädchen bei seiner hypergamie packt oder eine lehrerin einen jungen bei seinem sexuellen stolz, sollte gleich beurteilt werden, auch wenn im ersten fall das opfer subjektiv den eigenen schaden und die täterschuld wohl eher überschätzt, im zweiten eher unterschätzt.

          Natürlich soll die „freiwilligkeit“ zum tatzeitpunkt strafmildernd wirken, aber nicht das subjektive opferempfinden danach, und schon gar nicht das sogenannte volksempfinden.

          Ob ein 14-jähriger damit prahlt, dass er sich mit seinem erwachsenen onkel ins koma gesoffen hat oder sich darüber beklagt, soll bei der bestrafung des onkels ja auch keine rolle spielen.
          Man könnte sogar argumentieren, dass der angeber-junge grösseren schaden genommen habe.

      • „Der Konsens eines/einer 16jährigen ist in diesem Zusammenhang allerdings wertlos, da in diesem Alter die möglichen Folgen selbst von einvernehmlichen Sex im Hormontaumel meißt nicht voll erfasst werden“

        Und was schließt Du daraus? Dass konsensualer Sex erst dann möglich ist, wenn der Körper keine Hormone mehr produziert?

        Eine Feministin hätte nicht besser plädieren können:

        „Sehr geehrte Geschworene, es scheint auf den ersten Blick so auszusehen, als hätte meine Mandantin dem Sex zugestimmt, doch müssen wir berücksichtigen, wie geil sie gewesen ist, so dass sie in ihrem Hormontaumel gar nicht hat abschätzen können, dass Sex mit einem Mann immer ein Akt der Gewalt darstellt. Der Angeklagte ist daher schuldig zu sprechen. Schuldig meine Mandantin mit seiner sexuellen Ausstrahlung erregt und damit gefügig und willenlos gemacht zu haben.“

  9. @ Schoppe

    *Sexuelle Lehrer-Schüler-Beziehungen sind mit den Funktionen, die man als Lehrer oder Lehrerin hat, einfach nicht vereinbar.*

    Ganz genau. Es ist Sex mit Abhängigen/Schutzbefohlenen/Anvertrauten mit einem deutlichen Machtgefälle zwischen einem unreifen Menschen, der auch noch der machtlosere ist und einem Erwachsenen.

    Die ältere der beiden Lehrerinnen ist zudem verheiratet. Mutter von 3 Kindern.

    Verheerend.

    Nun, die Kinder sind sicher noch so klein, dass sie vielleicht nicht allzu sehr tangiert werden (weil man von ihnen das meiste fernhalten kann/sie nicht viel mitbekommen).

    Bei Älteren, gar Pubertierenden in ihrer Alterskohorte, wäre wohl nur Umzug ein Schutz, Umzug so weit weg, dass niemand genaue Kenntnis von dem Fall hat.

    Und der Ehemann?

    Auch er wird in der Kleinstadt nicht mehr leben können, eine Witzfigur, umso schlimmer für ihn, als er – vermute ich – genau der Typ Sweet-Beta-Boy sein dürfte, der in solchen Situationen von seiner psychischen Grundkonstitution her besonders verwundbar ist.

      • „Nun übertreib mal nicht.“

        Nicht verheerend? Immer vorausgesetzt die Geschichte stimmt, wie stellst Du Dir denn die Folgen für die Kinder und den Ehemann der Lehrerin vor? Ich kann mir schon vorstellen, daß dies überhaupt nicht so lustig ist …

        • „wie stellst Du Dir denn die Folgen für die Kinder und den Ehemann der Lehrerin vor?“

          Das kommt letztlich doch ganz auf die Reaktion des Ehemannes und des Umfeldes an.
          Gut, da das Ganze in Louisiana stattfand, würde ich einen Umzug empfehlen, am besten nach San Francisco, wo so ein Vorfall niemanden groß stören wird.

        • @ Adrian

          *Oh bitte, schieb die Verantwortung nicht wieder auf die Homos, wenn eine heterosexuelle Frau Deinen katholischen Vorstellungen von Ehe und Familie nicht nachgekommen ist.*

          Ich mache nicht Schwule für die Pflichtvergessenheit dieser Ehrfrau, Mutter und Lehrerin verantwortlich, schon gar nicht DIE Schwulen, sondern ich mache Dich verantwortlich für Deine Einschätzung, die Situation des Ehemannes und Vaters als verheerend zu bezeichnen, sei übertrieben.

          Allerdings sehe ich die Ausdehnung des Ehestandes auf Schwule/Lesben als Symptom an, wie hoffnungslos unernst/verrottet der Ehebegriff heutzutage ist.

          Weshalb ich ja auch Männern empfehle, nicht mehr zu heiraten.

        • „Allerdings sehe ich die Ausdehnung des Ehestandes auf Schwule/Lesben als Symptom an, wie hoffnungslos unernst/verrottet der Ehebegriff heutzutage ist.“

          Der Ehebegriff ist nicht verrottet, er hat sich gewandelt und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst. Die Homo-Ehe wurde zu dem Zeitpunkt denkbar, als die Pille erfunden wurde.

          „Weshalb ich ja auch Männern empfehle, nicht mehr zu heiraten.“

          Zumindest keine Frauen.

      • @ Adrian

        Da merkt man mal wieder, dass Du als Schwuler in einer zutiefst promiskten „Kultur“ lebst, in dem Kinder/Elternschaft keine große Rolle spielen.

        Wieviele von den Schwulen, die heiraten wollen, denken denn überhaupt daran, die Ehe mit einem ehrlich gemeinten Treueversprechen zu verbinden?

        Sind diese „Ehen“ nicht von vorneherein als „offene“ Beziehungen angelegt?

        Das ist übrigens der Glückliche:

        http://www.iheartmyteacher.org/index.php?attachments/upload_2014-9-30_4-42-48-png.3479/

        Scheint tatsächlich eine viel zu graue Maus zu sein für seine „strahlende“ Blondine.

        Kann nur für ihn nur hoffen, dass der 16-jährige sich die ganze Geschichte aus den Fingern gesaugt hat.

        • „Da merkt man mal wieder, dass Du als Schwuler in einer zutiefst promiskten “Kultur” lebst, in dem Kinder/Elternschaft keine große Rolle spielen.“

          Oh bitte, schieb die Verantwortung nicht wieder auf die Homos, wenn eine heterosexuelle Frau Deinen katholischen Vorstellungen von Ehe und Familie nicht nachgekommen ist.

          „Wieviele von den Schwulen, die heiraten wollen, denken denn überhaupt daran, die Ehe mit einem ehrlich gemeinten Treueversprechen zu verbinden?“

          Keine Ahnung. Ich fände so ein Gelöbnis albern, weil ich nie etwas verspreche, was ich vmtl. nicht halten kann.

          „Sind diese “Ehen” nicht von vorneherein als “offene” Beziehungen angelegt?“

          Und wenn schon. Was geht es Dich an?

        • @roslin
          Sich krokodilstränig über die Folgen für Ehemann und Kinder auslassen und dann das Foto des Mannes verbreiten ist übrigens ganz großes Tennis.

          Guck doch nochmal ob du noch Fotos von den Kindern findest, am besten mit Namen und wo sie gut drauf zu erkennen sind.

        • @ Marenleinchen

          Deine Besorngisse kannst Du Dir für passendere Anlässe aufsparen.

          Den Mann wird in Deutschland niemand kennen, in ganz Europa nicht.

          Es steht auch kaum zu erwarten, dass er erkannt würde, besuchter er in 2 Wochen Deutschland.

          Dort, wo er lebt, in seiner Kleinstadt, kennt ihn ohnehin jeder.

          Deine zur Schau getragene Sensibilität wirkt also reichlich prätentiös.

        • @ Adrian

          *Und wenn schon. Was geht es Dich an?*

          Weil ich mich frage, wie es zu einer so grotesken Verkennung der Situation des Ehemannes kommen kann.

          Von jemandem, der doch selbst einmal heiraten will.

        • @ maren

          Du wirst wohl nie verstehen, daß einmal Gedachtes nicht mehr zurückgenommen werden kann. Das Foto IST schon in der Welt und dadurch, wir hier es betrachten entsteht dem Ehemann ganz sicher kein Nachteil.

          Kannst oder willst Du das nicht verstehen?

        • „Weil ich mich frage, wie es zu einer so grotesken Verkennung der Situation des Ehemannes kommen kann.“

          Kennst Du denn die Situation des Ehemannes? Vielelicht weiß er, dass seine Frau eine verantwortungslose Schlampe ist.

          „Von jemandem, der doch selbst einmal heiraten will.“

          Aber eben keine Frau. Insofern werde ich auch nicht die Erwartung an ihn knüpfen, dass er ein Heiliger ist, der in seinem ganzen Leben nur noch mich im Bett haben will.

        • Verrutscht, noch mal:

          @ Adrian

          *Oh bitte, schieb die Verantwortung nicht wieder auf die Homos, wenn eine heterosexuelle Frau Deinen katholischen Vorstellungen von Ehe und Familie nicht nachgekommen ist.*

          Ich mache nicht Schwule für die Pflichtvergessenheit dieser Ehrfrau, Mutter und Lehrerin verantwortlich, schon gar nicht DIE Schwulen, sondern ich mache Dich verantwortlich für Deine Einschätzung, die Situation des Ehemannes und Vaters als verheerend zu bezeichnen, sei übertrieben.

          Allerdings sehe ich die Ausdehnung des Ehestandes auf Schwule/Lesben als Symptom an, wie hoffnungslos unernst/verrottet der Ehebegriff heutzutage ist.

          Weshalb ich ja auch Männern empfehle, nicht mehr zu heiraten.

          In dieser „Kultur“ lohnt sich das gerade für Männer nicht mehr.

        • @ Adrian

          *Aber eben keine Frau. Insofern werde ich auch nicht die Erwartung an ihn knüpfen, dass er ein Heiliger ist, der in seinem ganzen Leben nur noch mich im Bett haben will.*

          Ja eben.

          Deine Instinkte schlagen wg. Vaterschaftssicherheit keinen Alarm.

          Insofern brauchst Du Dir auf Deine „Liberalität“ nicht viel einzubilden.

          Sie ist keine Leistung.

          So wenig wie die Treue eines hässlichen Priesters zum Zölibat.

        • @ Adrian

          *Kennst Du denn die Situation des Ehemannes? Vielelicht weiß er, dass seine Frau eine verantwortungslose Schlampe ist.*

          Natürlich, die Zahl der Männer, die mit einer bekannten Schlampe 3 Kinder ALS EHEMANN zeugen wollen, ist Legion.

          Gerade in US-Kleinstädten.

        • „Natürlich, die Zahl der Männer, die mit einer bekannten Schlampe 3 Kinder ALS EHEMANN zeugen wollen, ist Legion.

          Gerade in US-Kleinstädten.“

          Gerade in südlichen US-Kleinstädten, die tendenziell bevölkert sind mit sexuelle frustrierten und religiös indoktrinierten Rednecks, wo der gesellschaftliche Druck zu heiraten stark ist, halte ich das für durchaus plausibel.

        • @ Roslin
          „Deine Instinkte schlagen wg. Vaterschaftssicherheit keinen Alarm.“

          Diese Instinkte haben ihn nicht davor geschützt, dass seine Frau fremd geht. Und die Ehe hat das auch nicht getan. Worauf willst Du also hinaus?

        • „… halte ich das für durchaus plausibel.“

          Deswegen hat der dann auch mal gleich drei Kinderlein mit der Dame, weil er natürlich wusste, daß sie ein Schlampe ist. Geade in südlichen US nicht so grossen Städten ist es doch nun wirklich nicht anders zu erwarten …

          Da dreht sich der Zikel der Schlüsse aber heute besonders agil? 🙂

        • „Deswegen hat der dann auch mal gleich drei Kinderlein mit der Dame, weil er natürlich wusste, daß sie ein Schlampe ist“

          Warum spekulieren wir jetzt überhaupt darüber? Ihr wisst es nicht. Ich weiß es nicht. Wir wissen ja nicht mal, ob es wirklich seine Kinder sind. Vielleicht sind es in Wirklichkeit die Kinder weiterer jugendlicher Footballspieler, wer weiß?

        • @ Roslin
          Antwort auf verrutschten Kommentar:

          “Allerdings sehe ich die Ausdehnung des Ehestandes auf Schwule/Lesben als Symptom an, wie hoffnungslos unernst/verrottet der Ehebegriff heutzutage ist.”

          Der Ehebegriff ist nicht verrottet, er hat sich gewandelt und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst. Die Homo-Ehe wurde zu dem Zeitpunkt denkbar, als die Pille erfunden wurde.

          “Weshalb ich ja auch Männern empfehle, nicht mehr zu heiraten.”

          Zumindest keine Frauen.

        • @ Adrian

          *Worauf willst Du also hinaus?*

          Auf den Vertrauensbruch, mein lieber Adrian,auf den Vertrauenbruch, der stattgefunden hat in einer Ehe zwischen Mann und Frau.

          Der viel schwerer wiegt, weil „instinktbewehrt“, eine „Instinktbewehrung“, die in einer Schwulenehe so nicht vorhanden ist, von vorneherein nicht.

          Eine Kultur, die nicht mehr erkennt, dass Ehe u.a. dem Vertrauensschutz dient, dem Schutz eines Vertrauens, dass die Formation stabiler Familien zur Sicherung/optimalen Aufzucht von Kindern = dem Nachwuchs dieser Gesellschaft, die sie einmal fortführen sollen, dient, ist Toast.

          Wenn Familien großflächig zerfallen, zerfällt die Zivilisation, deren Bausteine sie sind, deren Fundament sie sind, bricht über kurz oder lang ihre Tradition ab.

          Flugsand.

        • @ DDBZ

          Hab gerade nachgesehen: Montz ist keine Kleinstadt, Montz ist ein Dorf (1300 Einwohner!). Ein Großteil der Einwohnerschaft dürfte aus Farbigen bestehen, d.h. unter den Weißen kennt buchstäblich jeder jeden.

          Klar, dass man dann die Dorfschlampe heiratet und mit der dann 3 Kinder macht.

          Wer will nicht als Mann zum Gespött der ganzen Dorfgemeinschaft werden.

        • @ Roslin
          „Auf den Vertrauensbruch, mein lieber Adrian,auf den Vertrauenbruch, der stattgefunden hat in einer Ehe zwischen Mann und Frau.“

          Ah so.

          „Wenn Familien großflächig zerfallen, zerfällt die Zivilisation, deren Bausteine sie sind, deren Fundament sie sind, bricht über kurz oder lang ihre Tradition ab.“

          Ob diese Familie zerfällt, liegt jetzt an den beiden Eltern. Sie müssen sich jetzt entscheiden was ihnen wichtiger ist: Persönliche Befindlichkeiten, oder ihre Kinder.

        • „Nun ja, er hat es offenbar getan.“

          Ist wie mit G. Weil der @Adrian dran glaubt, bibt es G auch! 🙂

          Oder ander: Bankraub ist verboten und schlecht, auch in südlichen US Dörfen. … Wieso? Hat doch da in Montz einen Bankraub gegeben, also ist das da doch nix Besonderes! …

          Man, man, man … watt eine Logik!! 🙂

        • @ Marenleinchen

          „Sich krokodilstränig über die Folgen für Ehemann“

          Die Folgen für den Ehemann sind Dir natürlich vollkommen egal. Dabei kann es gut sein, dass der der einzige ist, der bei der ganzen Sache wirklich Schaden genommen hat. Und zwar richtig Schaden.

          Der liegt auf der Schnauze. Der Schüler nur vielleicht. Vielleicht auch im Gegenteil.

          Es gibt viele männliche ABs, die diesen 16jährigen ziemlich beneiden werden.

  10. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Interview mit dem Schauspieler Tom Schilling ein, welches ich kürzlich gelesen habe. Er berichtet von seinem ersten „richtigen“ Kuss. Er wurde von einer 19 jährigen Erzieherin geküsst. Zu diesem Zeitpunkt war er 12 Jahre alt. Nun ist ein Zungenkuss sicher keine sexuelle Handlung im eigentlichen Sinne aber mit einem Zwölfjährigen doch grenzverletzend. Die Fragestellerin (und Herr Schilling) fanden diese Erlebnis jedenfalls nicht irritierend.
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/tom-schilling-im-interview-ich-bin-sehr-sehr-ehrgeizig-13164389.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

  11. Vielleicht kennt ihr das schon, aber ich find es hier passend.

    Das kurze Video stellt den ambivalenten Umgang mit der persönlichen Grenzverletzung eines von Frauen in seiner Jugend molesteten Mannes dar. Und die schrill schräg kognitiv verdrehte wie auch widerlich sozial selbstentfremdende Einbettung, die das hat.

    „Warning: There will be triggers for some viewers but, if you watch, please watch the whole thing before passing judgment.“

    Why Rape Is Sincerely Hilarious

    • Neben den hier nicht so relevanten Bezug des Titels „Effects of Feminism On Men“ enthält das Video eine Passage in der Michelle Elliot (Author & Director of Kidscape, UK Charity) etwas zu weiblichen Pädophilen sagt und auf welchen Widerstand das in der Öffentlichkeit stösst.

      Das übliche gewalttätige Unterdrücken der sog. progressiven Linksextremen, weil es ihr feministisches Opfernarrativ empfindlich stört.

      Michelle Elliot spricht dazu ab ca. 23:45.

      Das Video enthält dann noch mehr Darstellungen recht üblicher bagatellisierter weiblicher Gewaltakte.

      https://vimeo.com/107815754

      • ..und feiert dann am Ende Sean Connery ab für seine Aussage, Frauen zu schlagen sei in Ordnung.

        Petpanther, du ziehst dir eindeutig zu viel von dem Scheiß rein, das ist nicht gut für dich.

        • Für den Connery Beitrag kann ich nichts. Halt ich auch nicht für richtig.

          Leider gibt es Stimmen wie die von Michelle Elliot derzeit medial nur in solchen Zusammenhängen. Wär schön, wenn sich das etwas ändern könnte.

          Aber das fängt ja an.

          Btw. dein Kommentar ist auch nicht gerad konstruktiv. Denk mal drüber nach.

  12. Ne Studienfreundin erzählte mir, daß auf ihrer Schule eine 15jährige ein Verhältnis mit einen Lehrer (>40) hatte. Dieser Lehrer sah aus „wie ein Poet“ (Künstler, intelligent, hoher Status…).

    Wie bei den zwei Lehrerinnen zeigt sich wieder mal, welche Strategien unbewußt gelebt werden. Der vorliegende Fall ist nur besonders, weil der Schüler so jung war, was er aber durch seinen hohen Sportler-Status kompensieren konnte.

    Heintje hat in einer Talkshow mal erzählt, daß er mit 13 von einer 30jährigen verführt wurde. Fand er aber nicht so toll im nachhinein.

  13. Für eine Beurteilung der Tat sollte es keine Rolle spielen, wie das Opfer die Tat sieht. Sicherlich ist es zur Verarbeitung besser, wenn das Opfer die Tat nicht im Wesentlichen verabscheut, trotzdem bleibt es eine Straftat, die geahndet werden muss. Gerade DASS der Junge mit der Tat angibt deutet darauf hin, dass Jungen eine Verführung schon für selbstverständlich ansehen.
    Bei der Tat wesentlich war, dass die Lehrer einen Einfluß auf den Jungen hatten, der ihn vielleicht hinderte, die Tat abzulehnen. Natürlich kommt das jungenspezifische „ein richtiger Junge kann und will immer und wenn ich das nicht will, dann stimmt etwas nicht mit mir“ hinzu. Hier wäre ein Anzeichen dafür, dass die Tat an Jungen noch widerwärtiger als an Mädchen ist

        • @graublau

          Das Gesetz geht in Deutschland durchaus davon aus, dass Minderjährige in Sex einwilligen können, deswegen ist eine Strafbarkeit über 14 nur in den Fällen des Verführens gegeben.

          Über gesetzliche Wertungen kann man natürlich auch sprechen und sie hinterfragen. Wir sind hier ja im Gegensatz zu anderen Ländern auch nicht der Auffassung, dass Frauen wegen bestimmter Taten in Bezug auf Sex gesteinigt werden sollten, während andere Länder das für richtig halten

        • @christian
          Ein Schüler befindet sich ggü. einem Lehrer in einer Abhängigkeitssituation. Das hängt bei einer solchen Situtation immer in der Luft, selbst wenn keine derartigen Drohungen ausgesprochen werden.
          Dazu kommt sie Schere bzgl. geistiger Reife, die hier ja schon mehrfach angesprochen wurde.
          Bei Mißbrauch Schutzbefohlener kommt auch dazu, dass Kinder und Jugendliche seltenst in der Lage sind, differenziert und klar über eine evtl. Mißbrauchssituation zu sprechen, ob sie das wollten oder nicht, etc. Von daher sind sie beeinflußbarer, was natürlich auch ausgenutzt werden kann

          Beim Mißbrauch von Jungen ist es leider ja so, dass es perverserweise als sexueller Wunschtraum geframed wird, d.h. selbst wenn der Junge sich einem anderen Mitschüler ob dieser für ihn schmerzhaften Erfahrung anvertrauen will, wird dieser ihn wahrscheinlich beglückwunschen.
          Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein durchschnittlicher Junge da noch drauf besteht, dass es eine schlimme Erfahrung war.
          Er muss ja Angst haben ausgelacht zu werden, der arme Kerl!

          Und du haust hier auch in dieselbe Kerbe.
          Fantasie und Wirklichkeit ist nicht dasselbe!

          • @Maren

            Ich kenne durchaus 16jährige, die auch ansonsten nichts anbrennen lassen und durchaus virtuos auf dem Klavier sexueller Anbahnung und „game“ spielen. Da wäre der Dreier mit den Lehrerinnen jetzt vielleicht die Krönung, aber auch nichts, was sie per se aus der Bahn wirft oder sie schmutziger macht.

            Wenn sich herausstellt, dass sie ihre Lehrerposition ausgenutzt haben: Dann ist eine Strafe angebracht. Wenn sie hingegen schlicht ihre Frauenposition ausgenutzt haben (also dem Umstand, dass Männer bei Bereitschaft einer Frau, erst recht zu einem Dreier, immer gerne bereit sind), dann spielte die Lehrerposition eine sehr untergeordnete Rolle (vielleicht allenfalls, weil das herumbekommen einer Lehrerin mehr „bragging rights“ auslöst, ähnlich wie bei einem Promi, wenn man Schüler ist.

            „Beim Mißbrauch von Jungen ist es leider ja so, dass es perverserweise als sexueller Wunschtraum geframed wird“

            Es kann ja auch ein sexueller Wunschtraum sein. Sex an sich muss nichts schlimmes sein. Wenn du 100 16jährige das Foto der Lehrerin zeigst und ihnen mitteilst, dass die beiden einen dreier mit ihnen wollen, wie viele davon sagen wohl deiner Meinung nach ja, auch wenn sie keine Schüler sind?
            Ich verweise einmal hierauf:
            https://allesevolution.wordpress.com/2013/08/12/erfolgsquoten-beim-direkten-ansprechen-auf-sex/

            Man muss Sexualität nicht per se als gefährlich framen. Hier kann eine Mißbrauchsituation vorliegen. Hier liegt definitiv etwas vor, was ein Lehrer nicht machen sollte. Das muss aber nicht per in die Dämonisierung von Sexualität eingebunden werden.

        • Ja, hätte ich genauer formulieren müssen. Die Gesetzeslage kippt da nicht die Situation von „absolut verboten“ zu „absolut erlaubt“ von einem Tag auf den anderen – was dann ja auch erst komplizierte Verhandlungen notwendig macht. Dass Verhandlungen schwierig sind, zeigt ja auch, dass unsere Gesellschaft dumm und böse ist, sondern dass sie sich im Gegenteil vor dem Gesetz nicht so schnell ein Urteil anmaßt.

          Der für mich entscheidende Punkt gegenüber Adrian war: Wir unterscheiden an vielen Stellen zwischen Minderjährigen und Erwachsenen, deswegen kann ich nicht automatisch dieselben Argumente zur Lebensführung benutzen, die ich auch auf Erwachsene anwende.

          Gerne sollen andere Leute diskutieren, ob die jetzige Rechtslage richtig sei. (Davon, dass wir hier sowieso anders vorgehen als die USA, mal ganz abgesehen.) Glücklicherweise bin ich nicht der Auffassung, da müsse schon früher mehr erlaubt sein, denn ich vermute, dass das ein ganz heißes Eisen ist…

      • @Adrian

        Wir haben das Konzept von Minderjährigkeit von Kindern und Jugendlichen, weil sie eben dazu nicht legal bindend fähig sind.

        Und vor allem um sie auch vor dem ggf. nicht gut motiviertem Zugriff Erwachsener zu schützen.

        Nicht alles, Adrian, subsummiert sich um dden von manchen offenbar in diesem Sinne einfältig und ideologisch verqueer als höchsten Wert angesehenen und solipsistisch willkürlich eigennützig definierter „sexueller Freiheit“.

        Mit dem man sich dann alles anderen nehmen kann, auch die persönlichen Grenzen anderer Menschen. Und der sich dann je nach feministischen oder queerischen Nutzen dann sogar oft in extremen Puritanismus der sexuellen Unfreiheit wendet, sollte es männliche Sexualität betreffen oder Männern zugute kommen.

        Dein ideologischer Filter und Gendereugenie lassen Grüßen.

        • „Dein ideologischer Filter und Gendereugenie lassen Grüßen.“

          Weil ich keinen Grund erkennen kann, einvernehmlich Sex zu bestrafen? Bzw. weil ich darauf abziele, dies im Einzelfall zu prüfen und einen 16jaehrigen nicht pauschal als Opfer betrachte?

          Was ist überhaupt Gendereugenie?

      • @ adrian

        „Einvernehmlicher sex sollte also bestraft werden?“

        Auch einvernehmlicher sex kann schaden anrichten. Scham, ekel, schuldgefühle gegen dritte, sogar selbsthass. Bei erwachsenen sollten wir dabei bleiben und sagen: Selber schuld!

        Bei unmündigen sollte man aber gar nicht nach einem allfälligen schaden suchen, sondern immer einen schaden unterstellen, und die verantwortung dafür dem erwachsenen aufbürden. Egal ob’s dem vermeindlich kleinen macho/flittchen vielleicht gefallen hat. Es ist teil des jugendschutzes, unmündigen solche fragen zu ersparen.

        • „Wärst Du dann auch dafür, Sex generell erst ab 18 zu erlauben?“

          Das wäre was! Und zwar erst nach Prüfung auf Sextauglichkeit durch erfahrene Prüfer. Eine Art Sexführerschein. Ich würde mich als nebenamtlicher Prüfer dann und wann zur Verfügung stellen, aber nur wenn es für mich keine Prüfpflicht geben würde, ich also nicht jede Prüflingin annehmen müsste … 🙂

        • „Einvernehmlichen Sex mit Minderjährigen gibt es per Definition nicht.“

          Blödsinn, Dann wäre jeder Sex von unter 18jährigen Missbrauch oder Vergewaltigung.

          „Einvernehmlicher Sex mit Abhängigen ist schon immer strafbar“

          Sex mit Schutzbefohlenen kann dennoch absolut konsensual sein.

        • In dem Bericht steht aber, dass in diesem Staat das Schutzalter bei 17 Jahren ist – bei Abhängigen sogar bei 21 Jahren. Danach hat man sich zu richten – egal ob irgendeiner „weiter“ in der Entwicklung ist, oder nicht. Also war in diesem Fall kein einvernehmlicher Sex möglich. In Deutschland schon, aber auch nicht mit Abhängigen. Der Tatort ist aber nicht Deutschland.
          In JEDEM Fall ist es in beiden Ländern aber Sex mit Abhängigen und damit ohnehin strafbar. Die Frage „aber er will doch auch“ stellt sich überhaupt nicht. Der Ältere (in dem Fall die Lehrerinnen) haben diese Ansicht beiseite zu schieben – sogar eine Annäherung durch den Jungen hätten sie abwehren müssen.
          Ist für mich echt fragwürdig, dass man das hier diskutieren muss!

          • @wolfgang

            Die dortigen Gerichte müssen sich danach richten. Wir hier können die Regelungen natürlich für falsch und überzogen halten. Und demnach von der Möglichkeit einvernehmlichen Sexes ausgehen

            Dass sie das dennoch hätten abwehren müssen ist eine andere Sache. Deswegen muss man den Sex aber nicht mit einer vergewaltigung gleichsetzen (was ja die bedeutung von nichteinvernehmlichen Sex ist)

        • „In dem Bericht steht aber, dass in diesem Staat das Schutzalter bei 17 Jahren ist – bei Abhängigen sogar bei 21 Jahren. Danach hat man sich zu richten – egal ob irgendeiner “weiter” in der Entwicklung ist, oder nicht. Also war in diesem Fall kein einvernehmlicher Sex möglich.“

          Aha. So gesehen, war in Deutschland vor 1973 und in Louisiana vor 2003 kein einvernehmlicher Sex zwischen zwei Männern möglich.

        • @derdiebuchstabenzählt:

          „Nur dieses rigerose, unversönliche, strafende kann es doch auch nicht sein.“

          Das ist eben Amerika: Schießen dürfen sie, Sex haben nicht.
          Aber jeder muss eben von dem Land ausgehen, wo er gerade lebt. Nutzt nichts, dass im alten Griechenland Sex mit Jungs erlaubt war und auch Kinder insgesamt kein Schutzalter hatten (ist auch heute in Entwicklungsländer so. Die lachen vielleicht über uns, weil wir keinen Sex mit einem 10jährigen Mädchen haben dürfen)
          Man sollte aber hoffen, dass sich die gesellschaftliche Moral der Gesetzgebung anpaßt – so wie auch oft umgekehrt.

          @Christian

          14 ist dasselbe wie 16, zumindest vor Gericht:
          Bei sexuellen Kontakten kann man höchstens eine Altersgruppe überspringen – zumindest wird das von Richtern weitgehend so behandelt:
          Bis 13 bist du Kind, von 14-16 Heranwachsender, 16-18 Jugendlicher, 18-21 junger Erwachsener

          Würde man krass nach Gesetz gehen, ergäbe sich folgende bizarre Situation:
          Person 1 = 12 Jahre
          Person 2 = 13 Jahre
          = Sex erlaubt
          Ein jahr später
          P1 = 13 Jahre
          P2 = 14 Jahre
          = Sex verboten
          Ein Jahr später
          P 1 = 14 Jahre
          P 2 = 15 Jahre
          Schnackseltime
          Ein Jahr später
          P 1 15 Jahre
          P 2 16 Jahre
          = ein Jahr Pause
          Ein Jahr später
          P 1 = 16 Jahre
          P 2 = 17 Jahre
          = wieder mal Sex erlaubt
          Ein Jahr später…..

          In der Regel verfährt man also so, dass eine Altersspanne übersprungen werden kann – IN DEUTSCHLAND. In Amerika weiß ich nicht, denke aber, dass die in Sexsachen immer etwas rigider sind.
          Kein 15jähiger bekommt Schwierigkeiten bei einvernehmlichen Sex, auch wenn der Partner erst 12 ist. Ist zwar verboten, wird aber nicht bestraft.
          Selbst 16:12 wird IMO nicht bestraft.
          20 jähriger mit 12 jähriger Freundin oder Freund,,da kann es schon kritisch werden.

        • Wen interessieren die reinen Paragrafen? Ich hab ja extra geschrieben, wie das tatsächlich gehandhabt wird. Schau, ob du die nötigen Kommentare zu den Paragrafen findest. Die wird dann genau erläutert, wie das Gesetz gehandhabt wird.
          Oder willst du auch sagen: in den Paragrafen steht nicht, dass man es bei Mädchen anders handhabt als bei Jungen, also wird das auch nicht getan?

  14. Wenn eine Frau Vergewaltigungsphantasien hat, heißt das nicht, dass Vergewaltigung ok ist. Selbst wenn viele Schüler Phantasien haben, wie sie von ihrer Lehrerin verführt werden, heißt das nicht, dass Sex mit einem Lehrer ok ist. Es spielt auch keine Rolle, wie das im konkreten Fall von dem Minderjährigen beurteilt wird. Es hat schon seinen Grund, warum wir Minderjährige per Gesetz schützen: Es reicht einfach nicht aus, körperlich schon reif zu sein, es braucht auch eine geistige Reife, damit man auch wirklich zustimmen kann.

    Bisher sind die Lehrerinnen, wenn ich den Text richtig verstanden habe, ja nur mußmaßliche Täter. Dann sollte man sie auch so bezeichnen (vgl. all die Fälle, in denen ein Mann der Vergewaltigung beschuldigt wurde – da würden wir doch auch alle aufschreien vor einer rechtskräftigen Verurteilung).

    Interessant ist jedoch die Frage, ob ein männlicher Lehrer heutzutage noch die Chance hätte, an einer Schule zu unterrichten, wenn er bereits in einem früheren Fall des Missbrauchs beschuldigt worden wäre. Falls in beiden Fällen ja, würde der „Rotz weißer europäischer Männer“ (frei nach <a href="Nadine Lantzsch) tatsächlich richtig funktionieren. (Irgendwie hatte ich mitbekommen, dass bei Uni-Vergewaltigungs-Vorwürfen gerne mal der Beschuldigte wie ein Schuldiger behandelt wird. Da würde er nicht richtig funktionieren.)

    Die Attraktivität der Täterin wird gerne als Vorwand verwendet, um die Sache herunterzuspielen, so nach dem Motto: Naja, die hat dem ja etwas gutes getan. Hier wurde auch schon aufgeführt, dass das bei einem attraktiven Lehrer auch passieren kann. Sehr richtig, und deswegen gibt es den Rechtsstaat, bei bei einer bestimmten Altersgrenze und einer Schüler-Lehrer-Konstellation da automatisch einen Riegel vorschiebt.

    Wenn wir allerdings auf der Attraktivität herumreiten, können wir auch mal ein paar Fragen stellen: Eine attraktive Person – und die muss unter Schülern fischen gehen? Wenn sie eigentlich in einer Partnerschaft ist und eine Affäre will – warum dann keinen Erwachsenen? Der wäre eventuell auch verschwiegener. Also muss die Frage erlaubt sein, warum es denn ausgerechnet ein Minderjähriger sein muss, der von einem abhängig ist.

    • @graublau

      „Die Attraktivität der Täterin wird gerne als Vorwand verwendet, um die Sache herunterzuspielen, so nach dem Motto: Naja, die hat dem ja etwas gutes getan. Hier wurde auch schon aufgeführt, dass das bei einem attraktiven Lehrer auch passieren kann. Sehr richtig, und deswegen gibt es den Rechtsstaat, bei bei einer bestimmten Altersgrenze und einer Schüler-Lehrer-Konstellation da automatisch einen Riegel vorschiebt.“

      Die Frage ist hier doch, was der Riegel ist. Eine mehrjährige Freiheitsstrafe oder Disziplinarrechtliche Konsequenzen oder etwas dazwischen.

      „Die Attraktivität der Täterin wird gerne als Vorwand verwendet, um die Sache herunterzuspielen, so nach dem Motto: Naja, die hat dem ja etwas gutes getan.“

      Das ist meiner Meinung nach auch durchaus kein Vorwand, soweit es das „Strafmaß“ angeht. Wir haben hier etwas, was abseits des Lehrerverhältnis schlicht keine strafbare Tat gewesen wäre. Das Lehrerverhältnis selbst scheint mir da auch eher eine geringe Rolle gespielt zu haben.

      „Eine attraktive Person – und die muss unter Schülern fischen gehen? Wenn sie eigentlich in einer Partnerschaft ist und eine Affäre will – warum dann keinen Erwachsenen? Der wäre eventuell auch verschwiegener. Also muss die Frage erlaubt sein, warum es denn ausgerechnet ein Minderjähriger sein muss, der von einem abhängig ist.“

      Natürlich muss die Frage erlaubt sein. Aber die Frage sollte nicht per se die Antwort enthalten. Vielleicht hatte er auch einfach „Game“ und konnte die passenden Knöpfe bei ihnen drücken, der Footballspieler, den sie in ihrer Highschoolzeit nicht haben konnten oder an den sie sich nicht herangetraut haben oder was weiß ich.

        • @maren

          Klar geht es noch.
          Er war 16. In Deutschland wäre es schlicht nicht strafbar gewesen, sofern sie ihre Lehrerstellung nicht ausgenutzt haben.
          Aus irgendeinem Grund werden sie wohl gerade mit ihm den Dreier bzw den Sex an sich gehabt haben. Es würde mich verwundern, wenn er ein introvertierter Nerd war.

          Das bedeutet nicht, dass sie es tun mussten oder auch nur sollten. Aber irgendeine Anziehung muss ja nun einmal vorhanden gewesen sein.

        • Natürlich haben sie ihre Lehrerstellung ausgenutzt, außerdem zählt die juristische Bewertung in D nicht, die moralische Bewertung ist sowieso klar.

          Christian, wir unterhalten uns bei einem missbrauchten Mädchen auch nicht darüber, welche verführerischen und optischen Qualitäten sie wohl gehabt haben muss, um den Täter zu seiner Tat zu provozieren.
          Das ist geschmacklos und zynisch, weit unter deinem Niveau.

          Oben hat Schoppe einen Fall mit einem 10-jährigen verlinkt. Hast du den Fall auch schon mal nach „Game“-Gesichtspunkten analysiert, so nach welcher PU-Schule der Junge da vorgegangen ist?

          • @david

            Natürlich kann man sich darüber unterhalten, was den Täter an einem Mädchen, gerade an einem 16jährigen angezogen hat. Und das wird eben häufig genug ihre Schönheit gewesen sein, vielleicht auch die passenden Signale von Interesse, vielleicht ihre Unsicherheit, die man leicht ausnutzen kann, wenn man eine Autoritätsperson ist.
            Bei einem Jungen kann man aus meiner Sicht auch darüber reden.

            Das hat nicht per se etwas mit Schuld zu tun. Denn es ist die Aufgabe des Lehrers selbst auf eindeutige Signale etc eben nicht einzugehen.

            Das Schüler und Schülerinnen sexuelle Signale senden ist ja insoweit auch nichts, was nicht häufiger vorkommt.
            Hier hatten wir das Thema auch schon mal ungefähr:

            https://allesevolution.wordpress.com/2013/02/08/frauen-besitzen-macht-weil-manner-auf-weibliche-reize-reagieren/

            Einen 10jährigen anzuführen finde ich da eher etwas billig. Was soll das sein, ein slippery slope Argument? Ein 10jähriger ist üblicherweise in keiner weise sexuell und altersmäßig kaum in der Lage solche Signale richtig einzuordnen.
            Ein 16jähriger kann sexuell schon aktiv sein, kann mit mehr Frauen geschlafen haben als die meisten Männer in ihrem Leben und kann in sexueller Hinsicht schon relativ abgebrüht sein.

        • Was wäre denn deine Vermutung, warum sie mit ihm schlafen wollten?

          Wahrscheinlich hatte er nen riesigen Schwanz.

          Ich halte es für ziemlich bescheuert, da nun eine pseudowissenschaftliche Diskussion anzuschließen. Es ist ein, gerade für Frauen, äußerst untypisches Verhalten. Daher macht es auch ohne biographisch-psychologische Kenntnisse keinen Sinn.

        • @christian
          So, nochmal ganz langsam, sonst platzt mir hier ne Ader.

          2 Lehrerinnen haben Sex mit einem minderjährigen Schutzbefohlenen, weil Schüler gehabt.
          Hätte der Junge nein gesagt, hätte es eventuell Konsequenzen für seine Schullaufbahn gehabt, ganz nach Ermessen der Lehrerin (!)

          Ausnutzung eines Schutzbefohlenenverhältnisses liegt da immer vor, aufgrund einer generellen (!) Machtschere.
          Das muss nicht Fall für Fall ausgehandelt werden, das liegt in der Natur der Sache.

          • @maren

            „Hätte der Junge nein gesagt, hätte es eventuell Konsequenzen für seine Schullaufbahn gehabt, ganz nach Ermessen der Lehrerin (!)“

            Das könnte ein möglicher Verlauf sein. Oder sie haben vorsichtige Signale gesandt, er hat sie erwidert und dann haben sie, ohne das er jemals etwas anderes dachte als „Geil, ich ficke meine Lehrerin“ Sex gehabt.
            Wenn deine Version vorliegt: Dann ist Strafe mehr als angebracht.
            Es muss aber nicht zwangsläufig eine Rolle gespielt haben.
            Was nicht bedeutet, dass Lehrer Sex mit ihren Schülern haben sollten.

            „Ausnutzung eines Schutzbefohlenenverhältnisses liegt da immer vor, aufgrund einer generellen (!) Machtschere.“

            Nein, zumindest nimmt das deutsche Recht das nicht an. Ich hatte den BGH dazu ja zitiert.
            Es sind Tatbestandsvoraussetzungen, die dazu kommen müssen und dann festzustellen sind.

            „Das muss nicht Fall für Fall ausgehandelt werden, das liegt in der Natur der Sache.“

            Das ein 16jähriger nichts gegen Sex mit den beiden haben will liegt auch in der Natur der Sache.

        • „Hätte der Junge nein gesagt, hätte es eventuell Konsequenzen für seine Schullaufbahn gehabt, ganz nach Ermessen der Lehrerin (!)“

          Wenn es denn so ist, liegt doch schon da die Häsin im Pfeffer, auch ganz ohne Sex …

          Wer gibt Lehrerinnen eigentlich soviel Macht?

        • @ Maren

          „Christian, 2 erwachsene Frauen sind wegen Missbrauch von Schutzbefohlenen verhaftet worden und du faselst was davon dass der Junge vielleicht Game hatte?
          Gehts noch??“

          Eine fachliche Debatte darüber, was da passiert ist und wie schlimm es ist und ob überhaupt, muss möglich sein. Mehr als das macht Christian hier nicht.

          „So, nochmal ganz langsam, sonst platzt mir hier ne Ader.“

          Aber natürlich, liebe Maren. Ihr Frauen bzw. ihr Feministinnen habt ja schließlich in Sachen Sexualität die große Diskurshoheit und werdet richtig sauer, wenn jemand in einer Diskussion einen von euch unabhängigen Standpunkt hat und selbstständig denkt.

          Hab ich schon häufiger mit euch erlebt. Ihr wollt den Rahmen abstecken, was erlaubt ist zu sagen und was nicht.

          „2 Lehrerinnen haben Sex mit einem minderjährigen Schutzbefohlenen, weil Schüler gehabt.“

          Was in der Tat ziemlich daneben war.

          „Hätte der Junge nein gesagt, hätte es eventuell Konsequenzen für seine Schullaufbahn gehabt, ganz nach Ermessen der Lehrerin (!)“

          Wenn dies Konsequenzen gehabt hätte, wäre es sehr schlimm gewesen. Wenn aber der Sex zweier erwachsener Frauen mit einem 16jährigen Mann vollkommen einvernehmlich war, ist er definitionsgemäß keine Sexualstraftat. Sondern halt „nur“ ein Ding der Unmöglichkeit in Sachen Lehrer-Schüler-Verhältnis.

          „Ausnutzung eines Schutzbefohlenenverhältnisses liegt da immer vor, aufgrund einer generellen (!) Machtschere.“

          Nicht zwangsläufig. Ob es die Ausnutzung eines Schutzbefohlenen und damit erzwungener Sex war, wissen wir doch gar nicht.

          Wenn, ist es schlimm. Und dann sehr schlimm.

          Das Potential, sexuellen Zwang auszuüben, ist natürlich groß in so einem Fall, deshalb ist es generell ziemlich daneben, wenn Lehrerinnen mit ihren Schülern rummachen. Auch, wenn sie es einvernehmlich tun bzw. der Schüler.

          Und es ist daneben, weil eine Lehrerin den Schüler ja auch noch bewerten und teils noch erziehen muss.

          Ich überlege gerade, was ich als Schüler lieber gehabt hätte: Zwei Lehrerinnen wie die da oben, die mit mir rumgemacht hätten, oder so eine feministische Lehrerin wie Du, die zwar nicht zwangsweise mit mir rummacht, der ich aber ansonsten auf Gedeih und Verderb ausgeliefert wäre, und die von ihrer Art und Weise in etwa so wie Du gewesen wäre.

          Weiste dann hätte ich die beiden oben genommen!!! Allerdings nur, wenn das keine Femis gewesen wären.

          Das Ambivalente an dem Fall ist halt: eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, was die gemacht haben. Aber viele 16jährige Jungs würden glaub ich gerne von den beiden mal so richtig…

          …mach ich jede Wette!

          Lieber mit den beiden einen Dreier als bei Maren Unterricht!!! (HA HA HA HA HA)

        • Was ist eigentlich hieran so schwer zu verstehen:

          2. an einer Person unter achtzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut oder im Rahmen eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses untergeordnet ist, unter Mißbrauch einer mit dem Erziehungs-, Ausbildungs-, Betreuungs-, Dienst- oder Arbeitsverhältnis verbundenen Abhängigkeit

          vornimmt oder an sich von dem Schutzbefohlenen vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

          • @Maren

            Richtig, aber das ist nur ein Bestandteil des Tatbestandes. Diese Abhängigkeit muss auch noch mißbraucht werden.

            Wenn der Umstand, dass sie ihn benotet für beide keine Rolle spielte, sondern sie den heißen Footballspieler wollte und er Sex mit einer hübschen Frau, dann ist es kein Mißbrauch.

          • @Maren

            Lies dir den Paragraphen noch mal durch. Beim unter 16jährigen reicht es, wenn er einfach nur anvertraut ist. Beim über 16jährigen muss noch ein Mißbrauch dazu kommen. Wie das definiert wurde, dazu habe ich auch noch was im Artikel geschrieben.

            Ich zitiere es dir aber gerne noch einmal:

            „Ein Mißbrauch der Abhängigkeit liegt sicherlich vor, wenn der Täter offen oder versteckt seine Macht und Überlegenheit in einer für den Jugendlichen erkennbaren Weise einsetzt, um sich diesen gefügig zu machen. Von einem Mißbrauch der Abhängigkeit muß aber auch dann gesprochen werden, wenn der Täter seine Macht gegenüber dem Schutzbefohlenen erkennt und die auf ihr beruhende Abhängigkeit zu sexuellen Handlungen ausnutzt. Beiden Teilen muß dabei der Zusammenhang des Abhängigkeitsverhältnisses mit den sexuellen Handlungen bewußt sein“

            Wenn sie also irgendwie angedeutet haben, dass er besser gefügig ist, sonst könnte sich das auswirken, dann sind sie dran.
            Wenn sie merkt, dass er es nur macht, weil er solche Konsequenzen fürchtet, dann ist sie auch dran.

            Wenn sie einfach nur davon ausgehen, dass sie beide geil aufeinander sind, dann ist sie nicht dran.

            Ganz offensichtlich reicht aber in einem so formulierten Tatbestand wie man an den Unterschieden zu nr 1 sieht, die reine Lehrerstellung nicht aus.

          • @christian
            Nee, das lese ich anders.
            Beispiel: Meine Nachhilfeschüler sind mir von ihren Eltern vertraglich zur Ausbildung anvertraut. Sie stehen aber in keinem Abhängigkeitsverhältnis zu mir, dass ich ausnutzen könnte, ich gebe keine Noten, nix. Ich dürfte also rein theoretisch mit meinen 17jährigen Abiturienten inne Kiste hüpfen.

            Eine Lehrerin gibt ihren Schülern Noten. Durchgängig. Das ganze Jahr über. Das ist beiden Parteien bewusst, der Lehrerin sollte es ganz besonders bewusst sein. Aber auch bei dem Schüler kann ich mir nicht vorstellen, dass er nicht dran gedacht hat, ob sich seine Noten vielleicht ändern wenn er was mit ihr anfängt. So doof ist doch keiner und wenn ja hat er erst recht nicht die Reife für so ein Arrangement.

            Wie auch immer: Die Lehrerin hat in so einer Geschichte eigentlich den Job, die Konsequenzen zu überblicken FÜR ihren Schüler. Weil sie die Erwachsene ist. Und indem sie das zugunsten ihrer Fantasien außer Acht gelassen hat, hat sie ihre Verantwortung mißbraucht.

            Auch hier die Frage von Graublau: Warum fischen die beiden bei ihren Schülern? 16jährige sind in der Regel für die Altersklasse uninteressant.

          • @Maren

            „Nee, das lese ich anders.“

            Dann empfehle ich dir einen juristischen Kommentar.

            „Und indem sie das zugunsten ihrer Fantasien außer Acht gelassen hat, hat sie ihre Verantwortung mißbraucht.“

            Das ist nicht der Punkt um den wir uns streiten. Da sind wir uns durchaus einig.

            „Auch hier die Frage von Graublau: Warum fischen die beiden bei ihren Schülern? 16jährige sind in der Regel für die Altersklasse uninteressant.“

            Es können viele Gründe vorliegen. Zb, dass er Game und Status hat und ihn genug Mädchen wollen und die beiden Lehrerinnen sich den Traum erfüllen, mal den populären Spieler aus dem Footballteam zu vögeln.
            Auch eine klassische Frauenfantasie, die sie hier vielleicht etwas spät ausleben, aber die dennoch für sie aufregend sein kann.

          • @christian
            Ach Bullshit. Was soll denn bitte ein 16jähriger, dem ich Grammatik beibringe für Game und Status haben?

            Zudem: Wie sich spätestens jetzt zeigt steht einiges für die Frauen auf dem Spiel.
            So wichtig ist Sex für Frauen idR nicht, dass sie ihre gesamte Existenz sehenden Auges aufs Spiel setzen. (Männern meiner Erfahrung nach übrigens auch nicht)

          • @Maren

            ich kann dir da gerne ein Szenario zeichnen:

            Er ist im Footballteam der Schule. Der coole Typ. Alle Mädchen in der Klasse wollen ihn.
            Die Lehrerin bekommt das mit. Sie ist verheiratet, mit Kindern, alles ist in ihrem Leben geregelt. Sie sieht im unterricht, wie die Mädels ihm Blicke zuwerfen und er ihnen auch. Diese 16jährigen Mädchen haben die Welt noch vor sich, aber sie haben auch die Vorteile der Jugend und nicht drei geburten hinter sich. Mitunter schaut sie neidisch auf ihre Körper. Es wird eine kleine Bessenheit von ihr sich in Konkurrenz mit ihnen zu sehen und sich vorzustellen, was sie ihm alles zeigen könnte. Sie tauscht sich mit ihrer besten Freundin darüber aus. Einmal erwischt er sie, wie sie zu lange auf seinen sportlichen Körper schaut. Er wirft ihr einen frechen Blick zu. Sie fühlt sich erwischt. Aber gleichzeitig erregt es sie, dass er auf sie steht, nicht auf die jungen Dinger. Sie wirft ihm jetzt häufiger einen Blick zu. Er erwidert ihn. Beide wissen, was los ist. Sie weiht ihre Freundin ein. Die beiden starten das gleiche Spiel. Irgendwie stehen sie in einer Pause oder bei einer Veranstaltung mal beieinander. Und irgendwie passiert es, sie berührt ihn oder er berührt sie, wer weiß das schon. Sie bietet ihm an, ihn nach Hause zu fahren, es liegt ja auf dem Weg, irgendwie. Natürlich machen sie rum. Von da an haben sie regelmäßig Sex. Es ist neu, es ist aufregend, er kann länger als ihr Mann, er kann häufiger als ihr Mann, er ist eine Trophäe, bei der sie sich jung fühlt. Sie berichtet es ihrer besten Freundin, überredet sie mitzumachen, schon damit die Schuld geteilt ist und sie nicht alleine die schlimme ist. Er hat nichts dagegen.

            (ich sollte billige Sexromane schreiben)

            „So wichtig ist Sex für Frauen idR nicht, dass sie ihre gesamte Existenz sehenden Auges aufs Spiel setzen. (Männern meiner Erfahrung nach übrigens auch nicht)“

            Den meisten Frauen nicht. Aber sie müssen ja auch nicht die meisten Frauen sein. Und vielleicht hat er einfach die richtigen Knöpfe gedrückt.

            (ich kenne einen Fall eines gerade 18jährigen, der mit zwei Lehrerinnen geschlafen hat, bei denen auch niemand verstanden hat, warum sie das machten. Er hatte allerdings auch sonst einen Harem an Frauen und eine sehr beachtliche Scheißegalhaltung. (Sein Vater war übrigens Zuhälter gewesen und deswegen im Knast, er hat ihn kaum gekannt. Als Biologist vermutete ich genetische Grundlagen, da so etwas bestimmt im Zuhälterbereich nützlich ist))

      • Jaja, der Junge wird durch seinen sportlichen Körper und seine Beliebtheit seine Lehrerinnen verführt haben… äh was? Ist das nicht mit umgekehrten Rollen immer die fiese Begründung, wenn männliche Täter ihre Verbrechen rechtfertigen? Also, hier fällt mir gerade die Kinnlade herunter.

    • @graublau
      *Also muss die Frage erlaubt sein, warum es denn ausgerechnet ein Minderjähriger sein muss, der von einem abhängig ist.*

      Richtig.
      Ich vermute es hat tatsächlich was mit persönlichen Fantasien zu tun, das Trope „LehrerIn/SchülerIn“ ist ja weit verbreitet.
      Eventuell spielt da auch noch eine mangelnde Reife bei der Täterperson mit rein, dass diese eben keinen Draht zu Gleichaltrigen aufbauen kann.
      Und dann gibt es natürlich die Menschen die sich von jungen bis sehr jungen Kindern und Jugendlichen angezogen fühlen.

      Aber wie du sagtest, Fantasien und Realität sind 2 paar Schuhe.

      Sollten die Vorwürfe stimmen ist es absolut verabscheuungswürdig.
      Das geht einfach mal so gar nicht. Ich kann das gar nicht ausdrücken wie sehr das nicht geht!

      • Richtig. Auf dem Niveau und in dem Tonfall kann man das besprechen. Es ist dann eine Erklärung, aber keine Rechtfertigung.

        Persönliche Phantasien, mangelnde eigene geistige Reife, soziale Kontakt- oder Bindungsprobleme gegenüber Gleichaltrigen, oder einfach sexuelle Anziehung gegenüber den falschen Leuten.

        Ich würde dazu noch nennen: Der Reiz des Verbotenen (sonst hätten sie sich ja auch irgendwelche Jungs holen können, die ein Jahr älter und nicht ihre Schüler waren) und – das fällt oft unter den Tisch – der Machtaspekt. Die Frauen wussten, dass der Kerl im Zweifelsfall in der Schule von ihner Gnade abhängig war (wenn er nichts erzählt hätte, wovon sie wohl ausgegangen sind) und sie waren aller Wahrscheinlichkeit erfahrener im Umgang mit Sex.

        Es gibt keine naturwissenschaftliche Begründung, warum ich das falsch finde, es ist einfach eine Frage der Ethik.

        • „Ich würde dazu noch nennen: Der Reiz des Verbotenen (sonst hätten sie sich ja auch irgendwelche Jungs holen können, die ein Jahr älter und nicht ihre Schüler waren) und – das fällt oft unter den Tisch – der Machtaspekt.“

          Der Machtaspekt ist doch hier sehr relativ. Er hatte anscheinend Videoaufnahmen, wie er Sex mit ihnen hat. Und das in Amerika mit seinen sehr sehr strengen statutory rape Gesetzen. Theoretisch hatte er hier alle Macht der Welt. Das schlimmste was ihm sozial passieren konnte, war, dass ihm alle anerkennend auf die schulter klopfen. Das schlimmste was den Lehrerinnen passieren konnte, waren 10 Jahre Gefängnis und das Ende ihrer beruflichen Laufbahn.

          Wie sollten sie ihn denn erpressen? Da müssten sie schon sehr mutig sein.

          „Die Frauen wussten, dass der Kerl im Zweifelsfall in der Schule von ihner Gnade abhängig war (wenn er nichts erzählt hätte, wovon sie wohl ausgegangen sind) und sie waren aller Wahrscheinlichkeit erfahrener im Umgang mit Sex.“

          Ich halte ein Erpressungsszenario seitens der Lehrerinnen hier eher für unwahrscheinlich. Viel zu riskant. Eher hatte er sie in der Hand. Eher konnten sie ihn damit erpressen, dass sie mit den Dreiern aufhören.

      • Sollten die Vorwürfe stimmen ist es absolut verabscheuungswürdig.
        Das geht einfach mal so gar nicht. Ich kann das gar nicht ausdrücken wie sehr das nicht geht!

        Man kann es auch übertreiben, mit dem Moralin. Diese Lehrerinnen sind keine „perversen Monster“.

        Natürlich haben sie gegen eine notwendige und sinnvolle Regel verstoßen, was auch unter Berücksichtigung der Tatumstände angemessen sanktioniert werden muss. (10 Jahre Knast sind sicher nicht angemessen)

        Das Moralin muss endlich raus aus dieser Debatte, es schadet allen Beteiligten.

        • @nick
          Hab ich nicht gesagt, dass es perverse Monster sind.
          Von meinem Standpunkt als angehende Lehrerin finde ich sie absolut beschissen, unprofessionell, verantwortungslos, und noch einige andere Adjektive.
          Da dreht sich bei mir alles um.
          Magst du moralingeladen finden, aber das ist meine Meinung.

        • Das denke ich auch.

          Viele Maskus glauben sich einen Gefallen zu tun, wenn sie in solchen Fällen die Ausweitung des Furors von männlichen Missbrauchern auf weibliche betreiben.

          Ein Berufsverbot ist schon eine sehr harte Strafe, die völlig ausreicht und aber auch angemessen ist.

        • @ Nick

          „Das Moralin muss endlich raus aus dieser Debatte, es schadet allen Beteiligten.“

          Das denke ich allerdings auch!! 10 Jahre Knast … finde ich wirklich sehr übertrieben für die hier geschilderten Umstände. Die Amis haben aber eh nicht alle an der Waffen, was ihre weit übertriebenen Strafen betrifft.

        • @David

          Komm mal von deiner destruktiven One-Good-Man Nummer n’n bischen runter.

          Es ist notwendig hierauf aufmerksam zu machen, weil es ausgeblendet wird. Nicht zuletzt durch hohles Gefasel wie deins.

          Schon richtig, dass es etwas linkisch plaziert wird.

        • @ david

          Wenn das strafrecht in solchen fällen gefängnisstrafen vorsieht, warum sollte dann ein berufsverbot ausreichen, weil es „schon eine sehr harte strafe“ sei? Das berufsverbot ist doch erst mal eine konsequenz der ethischen unfähigkeit einer lehrperson, keine strafe. Die strafe für den gesetzesbruch ist was anderes.

        • @ pp @Messi

          Berufsverbot IST Strafe. Strafen sonst für überzogen oder falsch zu halten steht jedem frei. Wenn es eine oder mehrere Frauen trifft, überzogene Strafen oder sonstige Ungerechtigkeiten, werde ich auch da was gegen sagen, wenn es mir gefällt. Genauso wie ich das auch bei Männern halte. 🙂

        • @messi:
          Ein Berufsverbot ist keine Strafe?

          Ich will nicht sagen, dass es keine strafrechtliche Verfolgung geben sollte.
          Ich halte das Sexualstrafrecht aber auch nicht für über jeden Zweifel erhaben. Ein 16-jähriger, der mit dem Ereignis angibt und offensichtlich eingewilligt hat, kann (sofern psychopathologisch keine besonderen Umstände anzunehmen sind) für mich kein Opfer einer schweren Straftat sein.
          Der Gesetzgeber muss hier Platz für eine angemessene Einzelfallbewertung schaffen. Diese sollte allerdings geschlechtsneutral sein, insofern täte man gut daran ein Ende der Hysterie zu fordern, egal ob es um weibliche oder männliche Frühreife geht.
          Ich bin übrigens nicht nur dafür, beim Alter mehr Abstufungen in die juristische Bewertung einzuführen, sondern vor allem auch die Altersdifferenz viel stärker mitzuberücksichtigen, also nicht den 20-jährigen wie einen 50-jährigen Täter zu behandeln.

        • „Ein 16-jähriger, der mit dem Ereignis angibt und offensichtlich eingewilligt hat, kann (sofern psychopathologisch keine besonderen Umstände anzunehmen sind) für mich kein Opfer einer schweren Straftat sein.
          Der Gesetzgeber muss hier Platz für eine angemessene Einzelfallbewertung schaffen.“

          Inwiefern unterscheidet sich das von Dir geforderte vom Defma-Konzept?

          Stichwort Frühreife, die Namen Mary Kay Letourneau und Vili Fualaau gehören noch in diesen Thread. What a love story!

        • @ddbz

          Da kommt es auf die mit dem sexuellen Übergriff verbundene Gewalt an. Etwas auf der Höhe von Vergewaltigung Minderjähriger ist sicherlich nicht nur mit Berufsverbot zu ahnden.

          Hier liegt dann ein Kapitalverbrechen vor.

          Die Schwierígkeit besteht wohl in der Einordnung als solches. Hier ist eine erhebliche doppelmoralische Schieflage aufgrund fortgeführter traditionell gynozentrischer Sichweisen, aber auch politisch mißbräuchlicher Agitation, entstanden.

        • Stichwort Frühreife, die Namen Mary Kay Letourneau und Vili Fualaau gehören noch in diesen Thread. What a love story!

          Meinst du das ernst? Der Junge war anscheinend 12?!

        • Etwas auf der Höhe von Vergewaltigung Minderjähriger

          Die Radikalfeministin nennt den Missbrauch eines 12-jährigens Kindes eine „Love Story“, der Radikalmaskulist nennt Sex zwischen einem damit prahlenden 16-jährigen und seiner Lehrerin eine Vergewaltigung.

          Sehr unterschiedliche Betrachtungen, dabei seid ihr euch sooo ähnlich.

        • Die sind immernoch verheiratet, lieben sich, haben Kinder.
          Sie war im Knast und er hat auf sie gewartet.
          Wenn das nicht romantisch ist…?

        • @David

          Ziemlichen Stuss, den du da von die gibst.

          Hier in diesem Fall ist es so, dass der Junge 16 war. Es gibt Fälle in denen die Jungen sehr viel jünger waren.

          Hab ich zwar jetzt nicht zur Hand, aber bin schon mehrmals drauf aufmerksam geworden.

          Hier gibt es auch sicherlich eine hohe Dunkelziffer aufgrund der extremen Tabuisierung. Und auf dem Orbit sitzt du offenbar selbst auch gut und fest drauf.


        • Wenn das nicht romantisch ist…?

          Das ist eine schwere Form von Missbrauch, bei dem ganz offensichtlich auch in die sexuelle und emotionale Entwicklung derart eingegriffen wurde, dass das Opfer sich bis heute mit der Täterin identifiziert und somit weiter missbraucht wird.

          Dass du mit deinem verkorksten moralischen Kompass nicht in der Lage bist, das korrekt einzuschätzen, wundert ja nicht mal. Dass du kognitiv nicht in der Lage bist, den Sachverhalt von einem Geschlecht auf das andere zu übertragen, schon.

          Ekelhaft.

          Hier in diesem Fall ist es so, dass der Junge 16 war. Es gibt Fälle in denen die Jungen sehr viel jünger waren.

          Eben. Das sind dann aber auch völlig andere Fälle, die man differenziert bewerten muss.

          Missbrauch ist es auch bei einem 16-jährigen, wobei ich mir hier mit den Begriffen (auch „Opfer“) etwas schwerer tue.
          Ein 16-jähriger ist halt sehr viel eher einwilligungsfähig, was ja auch juristisch zum Glück berücksichtigt wird bei uns.

          Ziemlichen Stuss, den du da von die gibst.

          So lange ein völlig verblendeter und misogyner Radikalmaskulist meine Meinung für Stuss hält, mache ich wohl einiges richtig.

        • @ddbz

          “ Etwas auf der Höhe von Vergewaltigung Minderjähriger ist sicherlich nicht nur mit Berufsverbot zu ahnden.“

          Bei diesem Fall, falls er tatsächlich zutrifft.

          Neuerdings ist der Rape Begriff aber für politische Zwecke nebulisiert worden.

        • @ pp

          Ach weißt Du, ich kann diese völlig überdrehte Stimmung nicht verstehen, sowohl in die und in der Richtung.

          Ich möchte allerdings nicht in einer Welt leben wo jedes Vergehen eines Menschen sofort benutzt wird diesen zu einem Unmenschen zu machen.

          10 Jahre Knast für den hier vorgestellten Sachverhalt sind nun wirklich weit übertrieben. Haben wir langsam nicht mehr alle Latten am Zaun? Sollten die #aufkreischerinnen doch ereicht haben was sie wollten, zumindest teilweise?

          Sobald einer Sex an die Tat schmiert ist es gleich doppelt oder drefach schlimm? Wieso eigentlich?

        • @ddbz

          Es sollte auch nicht so sein. Ich kann’s auch nicht.

          Dennoch ist es so.

          Eben gerade auch weil es absichtlich von feministischen Frauen missbraucht wurde und wird (mal Erin Pizzey zu diesem Thema zuhören).

          D.h. es wird tatsächlich absichtlich über ein gefaktes Unterstellungsopfer- und Tätertum (Frauen Opfer- Männer Täter), die sowieso schon doppelmoralisch gynozentrisch traditionelle, und deshalb auch schon von je her aufgeladene, Sichtweise nochmals um Potenzen mehr aufgeladen.

          Es geht darum sich damit auf der Privaten sowie auch auf der politischen Ebene Vorteile über diesen Betrug und Missbrauch zu verschaffen.

          Getrieben von schlechten Antrieben, Motivationen und Charaktermerkmalen von Frauen. So machen es auch Täterinnen innerhalb des Themas häuslicher Gewalt.

          Vom Privaten ins Politische.

          Gewalt, Neid, Gier, Aufmerksamkeitssucht, Verantwortungsvermeidung, … die ganze Palette des Narzissmus in allen seinen schillernden Ausprägungen, wie z.B. bestimmte Borderlinetypen, natürlich einzigartig individuell verwischend und überlappend mit anderen Störungen.

          Gegossen in dafür „sinnvolle“ Inhalte für dessen sozial ins „Positive“ über Opferposen- und Unterstellungsgaukelei gewendete politische Aussagen.

          Es ist ja der radikale Feminismus, der sich das zum zentralen Untermenierungsvehikel auserkoren hat. Und damit bewusst missbräuchlich an den gynozentrischen Instinkten von Mann und Frau ansetzt.

          Das klingt so trocken, aber sie sind die Grundlage für alles in unserer gesamten Gesellschaft – Familie, …

          Z.B.dazu

          http://nicht-feminist.de/2014/09/kate-millett-zerstoerung-der-westlichen-gesellschaft/#comments

          Den kennst du ja auch.

        • … und die Vorgehensweise ist letztlich nichts anderes als die kollektivistische wie auch individuelle Ausprägung hypoagenter weiblicher Direkt- oder Proxy-Gewaltformen.

          Und die sind mit dem stalinistisch-marxistischen Methoden nahezu deckungsgleich. Was auch kein Alleinsteller ist, denn alle totalitären Systeme, insbesondere die vergangenen großen der Opfer-Sündenbock Klasse, nutzen das. So z.B. auch das des gegenwärtig verschwundenen Kim Jong-ils.

          Im Westen (und Osten) nichts Neues.

    • „Bisher sind die Lehrerinnen, wenn ich den Text richtig verstanden habe, ja nur mußmaßliche Täter. Dann sollte man sie auch so bezeichnen“

      Das dachte ich auch zuerst. Und habe dann geschaut, wer hier sich die Mühe machte korrekt zu formulieren.

      Bisher war das außer Dir nur Alexander – und das auch sehr im Nebensatz:

      „Kann nur für ihn nur hoffen, dass der 16-jährige sich die ganze Geschichte aus den Fingern gesaugt hat.“

      Dann handelte es sich allerdings de-facto um eine Falschbeschuldigung seitens des Schülers. Welche Strafe für in dem Fall _seine_ zumindest fahrlässige Inkaufnahme der schlimmstenfalls Zerstörung des kompletten Lebens dieser Frauen hieltest Du dann für angemessen?

      Ein Fall aus Deutschland, der mir direkt in den Sinn kam:
      http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Lehrer-bedraengte-auch-Schwester-einer-14-jaehrigen-Schuelerin-sexuell-id18483776.html

      k.A. wie das letztlich ausgegangen ist.

      Und Fotos hab ich persönlich weder vom Täter, noch von den Opfern oder dem Nebenopfer (der Ehefrau des Täters) gesehen.
      Find ich auch besser so.

      • Stimmt wiedermal nicht!

        „Und habe dann geschaut, wer hier sich die Mühe machte korrekt zu formulieren.“

        Das glaube ich Dir nicht! Oder Deine Mühen sind nich viel wert. Ich habe bisher auch korrekt formuliert! Also, wie immer nur leere Behauptungen…

      • Das dachte ich auch zuerst. Und habe dann geschaut, wer hier sich die Mühe machte korrekt zu formulieren.

        Glaube ich gerne, dass dir hier als allererstes die Unschuldsvermutung in den Sinn kommt.

        Selbstverständlich gilt für alles hier geschriebene „gesetzt dem Fall, dass die Meldung stimmt“.

        Darauf hinzuweisen ist aber hier höchstens deshalb notwendig, weil Namen und Fotos der Beschuldigten leider in die Öffentlichkeit gelangt sind, was nach deutschem Recht strafbar wäre und bei uns wohl auch nicht passieren würde.

        Es geht hier nicht um Personen des öffentlichen Lebens.

        Insofern ist es vollkommen normal, nach Nachrichtenmeldungen so kommentiert und diskutiert werden, als habe es die Ereignisse faktisch gegeben.

        Die Nachrichten sind tagtäglich voll von Verbrechen, die noch nicht juristisch festgestellt wurden. Der Einwand klingt daher eher als eine erwartbare Apologie.

        • „Die Nachrichten sind tagtäglich voll von Verbrechen, die noch nicht juristisch festgestellt wurden.“

          Und Teil der maskulistischen Kritik ist die gegenüber „Vorverurteilungen“. Da reicht es nicht, dass Frau Schwarzer in quasi jedem verflixten Beitrag geschrieben hat „mutmaßliches Opfer“ usw….

          „Gesetzt den Fall, dass die Meldung stimmt“
          muss man sich das Endergebnis anschauen (kein Opfer = kein Schaden imho) und dann eventuell die Handlungen und Motive.

          Und – tja, hö, wie sag ichs – dass Jungs von Sexabenteuern berichten, die nie stattgefunden haben, ist sicher nicht weniger verbreitet als das „angeben“ mit Erfahrungen sexuellen Missbrauchs bei Mädchen.

        • Da reicht es nicht, dass Frau Schwarzer in quasi jedem verflixten Beitrag geschrieben hat “mutmaßliches Opfer” usw….

          Hahaha, jetzt ziehst du echt die Schwarzer als Hüterin der Unschuldsvermutung hervor, köstlich.

          Du verstehst nicht. Öffentliche Diskussionen und mediale Berichterstattung über den Fall unter Annahme von Schuld sind überhaupt kein Problem, solange die Anonymität der Beschuldigten gewahrt ist.

          Das Problem der Vorverurteilung entsteht hier durch die Preisgabe der Namen und Fotos, nicht dadurch dass Nachrichten diskutiert werden, in der Annahme dass sie stimmen.

          Du hast sicherlich bei Josef Fritzl auch bis zum ein Jahr darauffolgenden Prozess immer von einem „mutmaßlichen“ Täter gesprochen, so wie bei allen in der Zeitung berichteten Sexualverbrechen, nicht?

        • Deine Freundin Schwarzer hat „mutmaßlich“ da geschrieben, wo sie es musste und dazu juristisch verfplichtet wurde.
          Sie hat die Unschuldsvermutung oft genug missachtet und daher auch etliche Prozesse verloren, was sie schließlich dazu veranlasste „Unschuldsvermutung“ zum Unwort des Jahres zu küren.

          Es ging dabei um den Rufmord an einer Person des öffentlichen Lebens.

          Hier geht es um die Bewertung eines angenommenen Falles, bei der die Persönlichkeit und deren Ruf überhaupt keine Rolle spielt. Bzw. spielen dürfte, aber dafür sind Presse und deren nationale Gesetzgebung verantwortlich.

        • „Hahaha, jetzt ziehst du echt die Schwarzer als Hüterin der Unschuldsvermutung hervor, köstlich.“

          Ich wusste, Du würdest es mögen 😉

          „Das Problem der Vorverurteilung entsteht hier durch die Preisgabe der Namen und Fotos“

          Wo siehst Du den Dissenz zwischen unseren Positionen?

          „Du hast sicherlich bei Josef Fritzl auch bis zum ein Jahr darauffolgenden Prozess immer von einem “mutmaßlichen” Täter gesprochen, so wie bei allen in der Zeitung berichteten Sexualverbrechen, nicht?“

          Es gibt natürlich Fälle, wo auch ich nicht anders kann als die angezeigte Tat von vorherein als Faktum anzunehmen. Das sind die Fritzls, Prikoplils usw.
          Anderenfalls bin ich tatsächlich immer sehr bemüht zurückhaltend in meinen Äußerungen, versuche mir beide Versionen vorzustellen.

          „Es ging dabei um den Rufmord an einer Person des öffentlichen Lebens.“

          Personen des öffentlichen Lebens haben allerdings häufig bessere Möglichkeiten sich juristisch zu wehren als Normalos. Und ihnen wird wohl auch mehr Solidarität zugesprochen.
          Nichts ist einfach.

        • Wo siehst Du den Dissenz zwischen unseren Positionen?

          Ähm, dass ich hier das Erwähnen der Unschuldsvermutung für nicht zwingend notwendig oder überhaupt Usus halte, da wir einen Fall, und nicht Personen diskutieren, deren Rechte zu schützen allein Aufgabe der Behörden und Medien wäre?


          Anderenfalls bin ich tatsächlich immer sehr bemüht zurückhaltend in meinen Äußerungen,

          Wer’s glaubt.

          Personen des öffentlichen Lebens haben allerdings häufig bessere Möglichkeiten sich juristisch zu wehren als Normalos. Und ihnen wird wohl auch mehr Solidarität zugesprochen.

          Diese Damen haben keinen Ruf, den sie in einem deutschen Internetforum verteidigen müssten.
          Normalerweise dürften wir aber ihre Namen und Fotos nicht kennen, DAS und nur das ist zu beanstanden.

      • @muttersheera

        „Dann handelte es sich allerdings de-facto um eine Falschbeschuldigung seitens des Schülers. Welche Strafe für in dem Fall _seine_ zumindest fahrlässige Inkaufnahme der schlimmstenfalls Zerstörung des kompletten Lebens dieser Frauen hieltest Du dann für angemessen?“

        Dieses Eintreten für die Unschuldsvermutung machst du Frauen, aber nicht bei Männern, oder irre ich mich da?

  15. @ marenleinchen

    „Ich kann das gar nicht ausdrücken, wie sehr das nicht geht,“

    Es handelt sich um eine mutmassliche straftat. Keine entsetzliche greueltat, die in ihrer bösartigkeit nicht zu überbieten wäre. Es ist nötig, dass pädagogen ihre integrität diesbezüglich durch absolute moralische entrüstung beweisen.

  16. 100%ige Freiwilligkeit und hinreichende geistige Reife vorausgesetzt:

    – Lehrer und Schülerin sehe ich als moralisch problematisch an,
    – Leherin und Schüler würde ich mich nicht drüber aufregen.

    Bestrafen würde ich beides nicht, bzw. allenfalls in Abhänigkeitsverhältnissen.

    Warum so Unterschiedlich? Vermutlich wegen der Kosten der Schwangerschaft, die die Schülerin härter und ungünstiger treffen als die Lehrerin.

  17. Ich sage nicht, irgendeine Antwort zu dem ganzen Thema zu haben oder irgendwas beurteilen zu können, möchte lediglich einen einzelnen Gedanken einwerfen:

    Wir alle gehen davon aus, dass es dem Jungen nicht geschadet hat und berufen uns darauf, dass er damit geprahlt hat und die meisten von uns nichts dagegen hätten, besagten Dreier selbst mitzumachen.

    Nun stellt sich aber die Frage, inwieweit er da auch unter dem Zwang von Geschlechterbildern steht. – Denn wenn er es nicht mag… wäre er dann überhaupt ein Mann? Wäre er damit nicht erwiesenermaßen schwul, da doch jeder Heterokerl IMMER Sex mit jeder halbwegs ansehbaren Frau will?
    Inwieweit hat er wirklich die Möglichkeit, sich eine echte Haltung dazu zu bilden, wo doch die gesellschaftliche Erwartung an ihn so eindeutig ist?

    • @DMJ

      „Nun stellt sich aber die Frage, inwieweit er da auch unter dem Zwang von Geschlechterbildern steht“

      Klar, theoretisch könnte er auch eigentlich alles nur vortäuschen um männlicher zu wirken.

      Aber das ist eine sehr theoretische Wahrhscheinlichkeit oder?

      • Ich weiß es nicht!
        Gerade missbrauchte Kinder und Jugendliche machen sich oft was vor, reden sich etwas ein, erfinden eine eigene Wahrheit, mit der sie besser klar kommen.
        Es gab für ihn zwei Möglichkeiten: Einmal wäre er das Missbrauchsopfer (und zu alt und zu männlich, als dass das etwas anderes als eine Schande sein könnte), schwach und unmännlich, oder er wäre der Stecher, der gleich zwei ältere Frauen rumgekriegt hat – stark und übermännlich.
        – In dem Fall wäre es vermutlich sogar gesünder für ihn, sich letzteres einzureden.

        Wie gesagt, ich will nicht behaupten, dass es so war, ich will überhaupt keine Theorie in irgendeiner Richtung aufstellen, ich weise bloß darauf hin, dass man auch die Möglichkeit der Selbsttäuschung nicht vergessen darf.

        • @dmj
          Das hatte ich ja schon weiter oben geschrieben.
          Wenn es denn für ihn tatsächlich eine beschissene Erfahrung gewesen wäre, hätte er keinerlei Möglichkeit gehabt das mitzuteilen ohne zumindest für merkwürdig gehalten zu werden.

          Und mir macht es echt Bauchschmerzen, dass auf einem Blog, der sich angeblich für die Rechte von männlichen Menschen einsetzt, sowas weggewischt wird und damit begründet, dass Jungs sich sowas ja gerne vorstellen und solange die Lehrerin hübsch ist wär das ja voll supi und so weiter.

          Das schlägt mEn in die Kerbe „Ein Mann kann nicht vergewaltigt oder mißbraucht werden solange die Täterin attraktiv für ihn sein könnte“

          • @Maren

            „Das schlägt mEn in die Kerbe “Ein Mann kann nicht vergewaltigt oder mißbraucht werden solange die Täterin attraktiv für ihn sein könnte”“

            Dich überfordert tatsächlich der recht simple Unterschied zwischen „ein bestimmtes Ereignis wird von vielen Mitgliedern einer Gruppe oft positiv aufgenommen werden“ und „Ein bestimmtes Ereignis kann von Mitgliedern einer Gruppe nur positiv aufgenommen werden“?

            Erstaunlich

          • @Maren

            Dazu noch:

            „Und mir macht es echt Bauchschmerzen, dass auf einem Blog, der sich angeblich für die Rechte von männlichen Menschen einsetzt, sowas weggewischt wird und damit begründet, dass Jungs sich sowas ja gerne vorstellen und solange die Lehrerin hübsch ist wär das ja voll supi und so weiter.“

            Ich finde eher die dabei mitschwingende Sexfeindlichkeit bedenklich. Ja, viele Männer haben gerne Sex. Ja, viele Männer brauchen dazu auch keine besondere Bindung. Ja, ein Dreier kann eine absolut geile Sache sein. Ja, auch 16jährige können Sex geil finden.

            Der Junge hat bereits gesagt, dass er einverstanden war. Er hat vor Freunden damit angegeben. Es werden auch keine Ereignisse beschrieben, die einen veranlassen davon auszugehen, dass er es nicht schlicht geil fand.

            Daraus krampfhaft etwas zu zimmern, was einfach nicht schön gewesen sein darf ist meiner Meinung nach Männerfeindlicher als das Gegenteil.

            Du findest es vielleicht ein schlechtes Männerbild, wenn man davon ausgeht, dass Sex mit zwei attraktiven Frauen etwas schönes ist, auch mit 16.

            Ich finde es eigentlich eine recht normale Vorstellung von einer männlichen Sexualität.

            Bei so etwas möchte ich immer Adrian zitieren:

            https://allesevolution.wordpress.com/2012/06/11/nackte-frauen-sind-kein-sexismus-heterosexualitat-ist-kein-sexismus-merkt-euch-das/

            Das macht mich wütend. Warum lassen sich Männer so was gefallen? Warum stehen sie nicht zu ihrer Vorlieben, zu ihrer Sexualität? Warum bekunden sie nicht: “Ja wir stehen auf sexy Frauen. Was dagegen, Bitch?”

            Peinlich so was. Besonders wenn ich es mit der männlichen Homo-Szene vergleiche. Da wird vieles mit nacktem Fleisch angeboten und garniert. Und keiner würde auf die Idee kommen, so etwas sexistisch zu finden.

            Nackte Frauen sind kein Sexismus. Heterosexualität ist kein Sexismus.

            Merkt Euch das

        • @christian
          Deine einseitige Berichterstattung gibt nichts anderes her, tut mir leid. Du versuchst noch nichtmal zu ergründen, inwieweit sich das Verhalten eines Jungen in einem Mißbrauchsfall von dem eines Mädchens unterscheiden könnte sondern du stimmst direkt in den Fratboy-Chor mit ein, dass das ja voll geil wäre mit seiner Lehrerin zu vögeln.

          • @Maren

            „Du versuchst noch nichtmal zu ergründen, inwieweit sich das Verhalten eines Jungen in einem Mißbrauchsfall von dem eines Mädchens unterscheiden könnte sondern du stimmst direkt in den Fratboy-Chor mit ein, dass das ja voll geil wäre mit seiner Lehrerin zu vögeln.“

            Warum zum Teufel sollte es auch nicht geil sein, wenn sie gut aussieht? Was genau soll ihn eigentlich abhalten?
            Fratboy-Chor, das ist eine Abwertung oder?
            Irgendwie ist es also aus deiner Sicht etwas schlechtes, wenn man es geil findet, mit hübschen Frauen einen Dreier zu haben?

            Warum eigentlich?
            Gerade weil du sonst so gegen Slut-Shaming bist, zumindest wenn es gegen Frauen gerichtet ist

        • “Und mir macht es echt Bauchschmerzen, dass auf einem Blog, der sich angeblich für die Rechte von männlichen Menschen einsetzt, sowas weggewischt wird und damit begründet, dass Jungs sich sowas ja gerne vorstellen und solange die Lehrerin hübsch ist wär das ja voll supi und so weiter.”

          Das Hauptproblem an dieser Aussage ist halt, dass sich das viele Jungs tatsächlich gerne vorstellen, dass da halt eben kein Haken dran ist. Das ist natürlich für sexfeindliche Feministinnen überhaupt nicht verständlich, bzw. darf gar nicht sein. Dass es tatsächlich auf die Attraktivität der Frau draufankommt ist eben auch die Wahrheit; wenn man einwilligt weil man seine Lehrerin sexuell anziehend findet, dann willigt man ein weil man Sex mit ihr will. Das ist generell keine Vergewaltigung, ausser man ist eine sexfeindliche Feministin. Es könnte z.B. tatsächlich sein, dass Männer wirklich gerne Sex mit attraktiven Frauen haben.

          Manchmal ist A auch wirklich A und b auch wirklich B und man muss nicht immer fragen, ob A nicht auch B sein muss.

        • Ok, dann seien wir doch auch konsequent. Reichen wir eine Petition ein, dass dem entsprechenden Paragraphen ein Zusatz angehängt wird

          „1-3 wird ausgesetzt wenn der Schutzbefohlene männlich und der Ausbilder, Erzieher etc. eine heiße Frau ist“

          Problem gelöst!

        • „Und mir macht es echt Bauchschmerzen, dass auf einem Blog, der sich angeblich für die Rechte von männlichen Menschen einsetzt, sowas weggewischt wird und damit begründet, …“

          Feminist.I.nnen können es wahrscheinlich nicht begreifen, aber ich versuchs mal.

          Es geht nicht nur um Rechte männlicher Menschen, sonder um Rechte von Menschen überhaupt, wo eben auch männliche zugehören. Es geht auch nicht um Rechte von Menschan auf Kosten anderer Menschen, sonder um Rechte eben aller Menschen. Da auch Lehrerinnen Rechte haben und der Versuch von Verständnis für ihre Taten zu dem Beurteilen dieser Taten gehört, muss eben jeder Einzelfall betrachtet werden. Nicht so wie Femis es gerne haben, Schubladendenken in Gut und Böse.

          Das scheinen Femis nie begreifen zu können … 🙂

        • „sondern du stimmst direkt in den Fratboy-Chor mit ein, dass das ja voll geil wäre mit seiner Lehrerin zu vögeln.“

          Warum sollte ein junger Mann grundsätzlich etwas dagegen haben, mit seiner Lehrerin zu vögeln? Männer, gerade junge, vögeln nun mal gerne. Muss man Euch Frauen das tatsächlich immer wieder erklären?

        • „Das Hauptproblem an dieser Aussage ist halt, dass sich das viele Jungs tatsächlich gerne vorstellen, dass da halt eben kein Haken dran ist. Das ist natürlich für sexfeindliche Feministinnen überhaupt nicht verständlich, bzw. darf gar nicht sein.“

          Eine Vorstellung ist aber nochmal etwas anderes als die Realität, vor allem weil in der Realität nochmal ganz andere Implikationen hinzukommen.

          Wenn man jetzt sagt, der Junge ist eh schon reif genug, dass da kein Abhängigkeitsverhältnis herrscht, warum machen wir dann nicht alle Schulen dicht oder lassen die Schüler die Lehrer unterrichten?

        • @ Christian

          Ob es im Einzelfall ein Junge geil fand, mit 2 Lehrerinnen Sex zu haben oder ein Mädchen mit 2 Lehrern, können wir hier eh nicht bewerten.

          Dass die jeweiligen Lehrer/innen aber unverantwortlich gehandelt haben, durchaus. Alle relevanten Argumente hat mE Maren bereits gebracht.

          • „Ob es im Einzelfall ein Junge geil fand, mit 2 Lehrerinnen Sex zu haben oder ein Mädchen mit 2 Lehrern, können wir hier eh nicht bewerten.“

            Wenn wir uns einig sind, dass es im Schnitt ein Junge wohl mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit geil findet als ein Mädchen, dann wäre ich schon sehr zufrieden

            „Dass die jeweiligen Lehrer/innen aber unverantwortlich gehandelt haben, durchaus. Alle relevanten Argumente hat mE Maren bereits gebracht.“

            Da sind wir uns ja auch durchaus einig. Meiner Meinung nach geht die Meinungsverschiedenheit darum, dass der Junge dadurch zwangsläufig mißbraucht worden sein muss und das nicht auch einfach geil gefunden haben kann

        • „Wenn wir uns einig sind, dass es im Schnitt ein Junge wohl mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit geil findet als ein Mädchen, dann wäre ich schon sehr zufrieden“

          Dazu habe ich ehrlich gesagt keine Meinung. Wenn’s da eine seriöse Untersuchung zu gäbe, die das aussagen würde – geschenkt.

          Ich könnte jetzt sagen: „wenn du’s sagst, wird’s schon stimmen.“ 😉

          „Da sind wir uns ja auch durchaus einig. Meiner Meinung nach geht die Meinungsverschiedenheit darum, dass der Junge dadurch zwangsläufig mißbraucht worden sein muss und das nicht auch einfach geil gefunden haben kann“

          Ich betrachte es mehr vom Standpunkt der Lehrerin/des Lehrers. Ob die einen Jungen oder Mädchen missbrauchen, mag von Fall zu Fall unterschiedlich sein, aber in jedem Fall missbrauchen sie ihre rechtliche Stellung und sind mE für einen solchen Beruf ungeeignet.

          Was hieltest du denn davon: Richter/in hat Sex mit Angeklagter/m oder Nebenkläger/in? Da ist schonmal der Vorteil, dass alle Beteiligten volljährig sind (Ausnahme Jugendkammer).

          • @ichichich

            „Dazu habe ich ehrlich gesagt keine Meinung. Wenn’s da eine seriöse Untersuchung zu gäbe, die das aussagen würde – geschenkt.“

            Ich würde sagen die hier besprochene legt es recht nahe
            https://allesevolution.wordpress.com/2011/07/20/sextrieb-bei-mannern-und-frauen/

            „aber in jedem Fall missbrauchen sie ihre rechtliche Stellung und sind mE für einen solchen Beruf ungeeignet.“

            Meiner Meinung nach ist es durchaus Aufgabe eines Lehrers da eine Distanz zu wahren, wenn sie das nicht schaffen, dann würde ich das auch sehr sehr kritisch sehen.

            „Was hieltest du denn davon: Richter/in hat Sex mit Angeklagter/m oder Nebenkläger/in? Da ist schonmal der Vorteil, dass alle Beteiligten volljährig sind (Ausnahme Jugendkammer).“

            Dafür gibt es ja Vorschriften:
            http://de.wikipedia.org/wiki/Befangenheit
            http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsbeugung

            Und für den Fall, dass er mit der Nebenklägerin schläft und deswegen den Beschuldigten verurteilt wäre es sogar Freiheitsberaubung.

            Zudem:

            § 174b
            http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__174.html
            Sexueller Mißbrauch unter Ausnutzung einer Amtsstellung

            (1) Wer als Amtsträger, der zur Mitwirkung an einem Strafverfahren oder an einem Verfahren zur Anordnung einer freiheitsentziehenden Maßregel der Besserung und Sicherung oder einer behördlichen Verwahrung berufen ist, unter Mißbrauch der durch das Verfahren begründeten Abhängigkeit sexuelle Handlungen an demjenigen, gegen den sich das Verfahren richtet, vornimmt oder an sich von dem anderen vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

            (2) Der Versuch ist strafbar.

            Hier wird aber aus meiner Sicht insbesondere die Aufrechterhaltung der Rechtspflege geschützt.

            Wenn er/sie sich auf den Standpunkt stellt, dass er zwar mit ihr geschlafen hat, aber ansonsten vollkommen objektiv geurteilt hat, dann wird man im Strafverfahren wohl eine Wiederaufnahme erreichen können, vermute ich (kenne mich da aber nicht so aus), im Zivilverfahren kann man eine Dienstaufsichtsbeschwerde machen und das Urteil angreifen, wenn man es für falsch hält.

            Meiner Meinung nach ist es ebenso klar, dass er damit beruflich Mist gebaut hat.

        • @ Christian, toxicvanguard „die dabei mitschwingende Sexfeindlichkeit“ – „Das ist natürlich für sexfeindliche Feministinnen überhaupt nicht verständlich, bzw. darf gar nicht sein.“ Die Aussagen kommen mir hier viel zu hart vor, und auch nicht gut begründbar. Wenn ich DMJ und Maren richtig verstehe, geht es ihnen darum, dass die Situation durchaus auch anders sein könnte, als der Junge es darstellt – dass es in dem Fall für ihn allerdings wenig Möglichkeiten gäbe, das auch offen zu äußern.

          „Wenn es denn für ihn tatsächlich eine beschissene Erfahrung gewesen wäre, hätte er keinerlei Möglichkeit gehabt das mitzuteilen ohne zumindest für merkwürdig gehalten zu werden.“ Mehr Konjunktiv, als Maren hier benutzt, geht ja kaum – aber die Aussage wird von Euch trotzdem interpretiert als „Es kann für ihn nur eine beschissene Erfahrung gewesen sein, anders kann ich mir das gar nicht vorstellen.“ Damit lest ihr mMn dort etwas hinein.

          Das, was auch ichichich anführt, finde ich schon wichtig: Es gibt einen Unterschied zwischen sexuellen Phantasien und tatsächlichen Erlebnissen. Dass sich lauter Jungen Sex mit einer Lehrerin als toll vorstellen, heißt nicht, dass das Erlebnis für den Jungen in jedem Fall toll war.

          Ich verstehe die beiden Frauen nicht – und ich verstehe nicht, wie sie auf die Idee kommen, sich einfach mal bei ihren Schülern (naja, bei einem) sexuell bedienen zu können. Es passt nicht zu ihren Funktionen als Lehrerinnen.

          Mag sein, dass das ihm nichts ausgemacht hat und dass es toll für ihn war. Aber falls es anders war, wäre es schwer für ihn, das offen zu sagen.

          Finde ich eine vernünftige Überlegung, die nichts mit Sexfeindlichkeit zu tun hat. Es geht damit ja nicht darum, ein paar Leuten völlig grundlos den unschuldigen Spaß zu verderben.

          • @schoppe

            „Wenn ich DMJ und Maren richtig verstehe, geht es ihnen darum, dass die Situation durchaus auch anders sein könnte, als der Junge es darstellt – dass es in dem Fall für ihn allerdings wenig Möglichkeiten gäbe, das auch offen zu äußern.“

            ich verstehe Maren anders. Sie stellt ja auch gerade darauf ab, dass es bei einem Lehrer immer eine Ausnutzung des Machtverhältnisses ist und schließt damit die andere Möglichkeit aus. Ich habe ja auch bereits ausdrücklich zugestimmt, dass es anders sein kann.

            „Finde ich eine vernünftige Überlegung, die nichts mit Sexfeindlichkeit zu tun hat. Es geht damit ja nicht darum, ein paar Leuten völlig grundlos den unschuldigen Spaß zu verderben.“

            Ich habe es schon ein paar mal angeführt: Über die Bewertung der Tätigkeiten der Lehrerinnen geht es aus meiner Sicht nicht. Natürlich hätten sie das sein lassen sollen. Aber deswegen muss man ihn nicht unbedingt zum Opfer abstempeln.

        • Selten genug, dass ich das sage, aber: Christian, da tust Du Marenleinchen Unrecht.

          Nach allem, was ich gelesen habe, scheint der junge Mann das genossen zu haben. Es ist auch, gelinde ausgedrückt, nicht abwegig, dass ein 16-jähriger Sex mit attraktiven Partnern genießt. Wer würde das bestreiten? (Siehe übrigens den von mir oben erwähnten Fall, in dem das einer 16-jährigen nicht abgenommen wird!)

          Aber was folgt daraus? Ich würde sagen: Praktisch nichts.

          Es bleibt ein Missbrauch von Abhängigen. Es spielt auch keine Rolle, ob das 50%, 90% oder 99% aller Jungs geil finden.

          Wenn wir danach urteilen würden und davon ausgehen, dass das Mädchen im selben Alter nicht so oft toll finden, haben wir plötzlich eine ungleiche Rechtssprechung, die Jungs früher in die Verantwortung nimmt und Mädchen länger schützt. Dass den Schutz evtl. eine 16-jährige nicht will, aber ein 16-jähriger schon (dass man also so oder so einige unnötig schützen wird, aber anderen zu früh Verantwortung aufzwingt), spielt bei solchen „Mehrheitsüberlegungen“ keine Rolle. Klassischer Sexismus: Ungleichbehandlung der Geschlechter.

          Natürlich mag jede Grenze willkürlich sein und natürlich mag das vielen auch schon vorher bekommen. Es ist offensichtlich eine Abwägung, ab wann man mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass es den Leuten nicht schadet.

          Solche reinen Mehrheitsabwägungen, anstatt klipp und klar die Grenze zu nehmen, machen es dann 16-jährigen Jungs schwer, zu äußern, dass sie es nicht mochten (sie werden immer gegen die Mehrheit argumentieren müssen) und 16-jährigen Mädchen, dass sie es mochten (wenn man das irgendwie in das Strafmaß einfließen lassen will).

          Oder wie petpanther schon oben erwähnte:

          Oder wie The Amazing Atheist ab etwa 7:00 erwähnt (sexuelle Belästigung durch eine attraktive Kollegin, er war natürlich sofort eine Schwuchtel, weil er das nicht mochte):

          Vielleicht sind wir auch gar nicht so weit auseinander und ich verkette zu sehr Abwägungen und Auswirkungen auf die Rechtsprechung. Vielleicht sehe ich fälschlicherweise einen Dammbruch, wo es eine Wasserrutsche ist. Ich sehe die Gefahr, mit Häufigkeitswerten zu argumentieren und damit den Einzelfall aus den Augen zu verlieren – von dem sozialen Druck mal abgesehen, der jede Aussage in ihrer Glaubwürdigkeit schadet. (Und genau in die Richtung geht „Jungs mögen es öfters, Mädchen nicht“. Natürlich kann man aufstehen und sich selbst als Ausnahme zeigen, aber mach das mal als Minderjähriger. Da gehört schon Mut und eine gefestigte Persönlichkeit dazu, und das würde ich noch sehr vielen in dem Alter absprechen, zumal bei so einem delikaten Thema.)

          • @Graublau

            „Wenn wir danach urteilen würden und davon ausgehen, dass das Mädchen im selben Alter nicht so oft toll finden, haben wir plötzlich eine ungleiche Rechtssprechung, die Jungs früher in die Verantwortung nimmt und Mädchen länger schützt.“

            Nein, wir könnten zB auch ein Recht haben, welches Personen über 16 nur dann schützt, wenn das Abhängigkeitsverhältnis gerade genutzt wird um den Sex zu bekommen, wenn das aber keine große Rolle spielt, weil er oder sie eh sex wollten, dann greift die Strafe nicht.
            Und dann würde auch der 182 StGb nicht greifen, wenn man davon ausgeht, dass die fehlende Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung nicht ausgenutzt wurde. Auch das kann man nach Person und nicht nach Geschlecht feststellen.
            Insofern kann man durchaus regelungen entwickeln, die den Umständen aus meiner sicht gerechter werden, aber dennoch geschlechtsneutral formuliert sind.

        • „Wenn wir uns einig sind, dass es im Schnitt ein Junge wohl mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit geil findet als ein Mädchen, dann wäre ich schon sehr zufrieden

          Ich würde sagen die hier besprochene legt es recht nahe

          https://allesevolution.wordpress.com/2011/07/20/sextrieb-bei-mannern-und-frauen/

          Diese Studien sehen auf den ersten Blick zwar recht überzeugend aus, letztlich sind die Folgerungen aber doch fragwürdig. Ein großer Teil der gemachten Aussagen über die angeblich größere männliche Neigung zu sexuellen Aktivitäten lässt sich schlicht damit erklären, dass Männer i.A. wesentlich stärker als Frauen sexuell provoziert werden. In einer Gesellschaft, in der es als normal gilt, dass Frauen flächendeckend in teilweise hoch sexualisierter Aufmachung herumlaufen, während Männer keine übersteigerten Sexualstimuli aussenden, sind derartige Ergebnisse eigentlich nicht überraschend. Ich bezweifle, dass das alles auch nur annähernd so herauskommen würde, wenn man derartige Studien in Nordkorea oder Saudi-Arabien durchführen würde oder einem Land, in dem sexualisiertes Auftreten von Frauen verpönt wäre.

          Es ist eigentlich trivial, dass man einen scheinbar stärkeren männlichen Sexualtrieb auslösen kann, wenn man bzw. frau ihn ständig systematisch provoziert. Die umgekehrte Variante von Männern, die Frauen durch ihre Aufmachung sexuell provozieren ist ja nicht so einfach möglich und auch gesellschaftlich weitgehend verpönt. Insofern bleibt von der Behauptung eines angeblich stärkeren männlichen Sexualtriebs eigentlich nichts wirklich Belastbares übrig. Vermutlich eher ein persönliches Problem von Christian.

          Dass es auch 16-jährige Mädchen im Übrigen sehr wohl „geil“ finden können, mit einem erwachsenen Mann zusammen zu sein, zeigt ja der vor einiger Zeit bekannt gewordenen Fall des früheren CDU Spitzenkandidaten aus Schleswig-Holstein, Christian von Boetticher und seiner damaligen 16-jährigen Freundin.

          • „Es ist eigentlich trivial, dass man einen scheinbar stärkeren männlichen Sexualtrieb auslösen kann, wenn man bzw. frau ihn ständig systematisch provoziert. “

            Es ist aber ebenso trivial, dass man einen stärkeren Sexualtrieb leichter provozieren kann.
            und wohl auch, dass man ihn dann, wenn dies so wirksam ist, häufiger provoziert.

            Im übrigen verweise ich auf die in der Studie genannten Zusammenhänge mit Testosteron.

        • „Ein großer Teil der gemachten Aussagen über die angeblich größere männliche Neigung zu sexuellen Aktivitäten lässt sich schlicht damit erklären, dass Männer i.A. wesentlich stärker als Frauen sexuell provoziert werden. In einer Gesellschaft, in der es als normal gilt, dass Frauen flächendeckend in teilweise hoch sexualisierter Aufmachung herumlaufen, während Männer keine übersteigerten Sexualstimuli aussenden, sind derartige Ergebnisse eigentlich nicht überraschend. “

          Wenn Männer Frauen leichter ins Bett bekommen würden, wenn sie sich sexy kleiden, dann würden sie es tun. Schwule tun es. Hetero-Männer tun es nicht, weil es in bezug auf Frauen relativ wirkungslos ist.

        • Die These vom grundsätzlich gleichen Sexaltrieb von Männern und Frauen lässt mich immer wieder den Kopf schütteln. Es ist so offensichtlich falsch. Prostitution, Pornografie, Feminismus, Schwule, Lesben – alles deutet darauf hin, dass Männer mehr Sex wollen.

        • @Christian: Da wären wir wenigstens wieder bei einem interessanten Thema.

          „Nein, wir könnten zB auch ein Recht haben, welches Personen über 16 nur dann schützt, wenn das Abhängigkeitsverhältnis gerade genutzt wird um den Sex zu bekommen, wenn das aber keine große Rolle spielt, weil er oder sie eh sex wollten, dann greift die Strafe nicht.“

          Da habe ich Bauchschmerzen. Wie soll das in der Realität funktionieren?

          Derjenige, von dem jemand abhängig ist, sitzt – per definitionem – am längeren Hebel. Gerade deswegen muss der Abhängige geschützt werden. Das gilt auch in den Fällen, in denen das eigentlich für beide kein Problem wäre, weil sonst in jedem problematischen Fall der Mächtigere Druck ausüben wird, um sich auf den „guten“ Fall zu berufen, falls Ärger droht.

          Wir kennen das doch aus anderen Fällen: Wenn der Anklagende mit gravierenden Nachteilen zu rechnen hat, wird er weniger anklagen, ist also in seiner Entscheidung nicht frei. Diese Freiheit wird abgewogen gegenüber den Fällen, in denen Leute Sex haben wollen, und für wichtiger befunden.

        • Gut, dann schriebst Du „könnte“, vielleicht um zu testen, wie gut ich mich mit der Rechtssprechung auskenne. Wenig, vor allem im Detail.

          Aber dann kann ich die Frage umformulieren und den Indikativ verwenden: Wie funktioniert es denn? (Ich weiß es nicht.) Das wäre tatsächlich einmal spannend zu hören, was sich in der unterschiedlichen Rechtsprechung für Konsequenzen ergeben.

          Aufgrund der „Jeder Sex an der Uni ist eine Vergewaltigung durch den Mann“-Berichterstattung aus den letzten Monaten habe ich natürlich wenig Vertrauen in das angelsächsische System. Dass Rechtsprechung grundsätzlich schwierig ist – keine Frage.

        • „Es ist aber ebenso trivial, dass man einen stärkeren Sexualtrieb leichter provozieren kann. und wohl auch, dass man ihn dann, wenn dies so wirksam ist, häufiger provoziert.“

          Wenn ich mir ansehe, was für ein gewaltiger Aufwand inzwischen von weiblicher Seite betrieben wird bzw. betrieben werden muss, um Männer sexuell zu provozieren, spricht dies mE für einen eher begrenzten männlichen Sexualtrieb. Wenn der männliche Sexualtrieb so stark wäre, wie unterstellt, müsste er nicht mit derartigem Aufwand provoziert werden.

          Davon abgesehen betrachte ich auch das sexuelle Provozieren als eine Ausprägung des Sexualtriebes, da es häufig mit exhibitionistischen Neigungen einhergeht, was Frauen auch durchaus offen zugeben.

          Man kann es drehen und wenden wie man will, die Studien und Beobachtungen lassen sich, wenn man es partout will, im Sinne eines stärkeren männlichen Sexualtriebes deuten, zwingend ist dies aber nicht und man kann das alles mit großer Berechtigung auch genau andersherum interpretieren.

        • „Wenn Männer Frauen leichter ins Bett bekommen würden, wenn sie sich sexy kleiden, dann würden sie es tun. Schwule tun es. Hetero-Männer tun es nicht, weil es in bezug auf Frauen relativ wirkungslos ist.“

          Wenn man sich Filme und Reportagen aus den 70ern ansieht, stellt man fest, dass es für Männer damals durchaus noch möglich war, sich sexy zu kleiden und damit auch bei Frauen erfolgreich zu sein. Es funktioniert also offenbar schon. Allerdings haben die darauf folgenden Jahrzehnte und ein immer weiter verbreiteter Feminismus Männer offenbar so weit in die Defensive gedrängt, dass ihnen das dazu nötige Selbstbewusstsein verloren gegangen ist.

          „Die These vom grundsätzlich gleichen Sexaltrieb von Männern und Frauen lässt mich immer wieder den Kopf schütteln. Es ist so offensichtlich falsch. Prostitution, Pornografie, Feminismus, Schwule, Lesben – alles deutet darauf hin, dass Männer mehr Sex wollen.“

          Und mich lässt es immer wieder den Kopf schütteln, wie vorgefasst und einseitig alles interpretiert wird, um das Dogma vom angeblich stärkeren männlichen Sexualtrieb aufrecht erhalten zu können. Viele Frauen prostituieren sich und geben in Befragungen und Interviews offen zu, dass sie dies tun, um ihre sexuellen Neigungen auszuleben und dabei auch noch bezahlt zu werden. Die Zahl der Männer, die dies ebenfalls tun, dürfte ganz erheblich geringer sein. Ein klares Zeichen dafür, wie sehr Frauen, im Gegensatz zu Männern, von ihrem Sexualtrieb beherrscht werden. Gleiches dürfte für Pornographie gelten, wo die Zahl der weiblichen Darsteller wohl kaum geringer ist, als die der männlichen.

          Es hilft nichts, mit Argumenten und Beobachtungen auf diesem Niveau kann man sowohl das eine, als auch das genaue Gegenteil hineininterpretieren, ganz wie man will.

        • „Ein klares Zeichen dafür, wie sehr Frauen, im Gegensatz zu Männern, von ihrem Sexualtrieb beherrscht werden.“

          Nein, ein ganz klares Zeichen dafür, dass man männliche Sexualität zu Geld machen kann, weil Männer kostenlos weniger Sex bekommen als sie möchten. Warum wohl?

    • Schoppe hat mich in der Tat richtig verstanden – es geht hier um Konjunktive und Möglichkeiten. Und eben um Unmöglichkeiten, die daraus entstehen, dass Wahrscheinlichkeiten überbewertet werden.

      Ja, auch ich denke, dass männer spitzer auf Sex sind, als Frauen. Aber das sagt nichts über den Einzelfall.
      Einvernehmlicher Sex ist generell eine gute Sache, den mögen auch Frauen… aber unter den falschen Umständen in einem Machtungleichgewicht, bei dem einer der Beteiligten vielleicht überhaupt noch dabei ist, seine Sexualität zu erforschen, kann er trotzdem etwas schlechtes werden.

      Ob das hier so ist, kann keiner von uns auch nur im Entferntesten erahnen. So etwas lässt sich nur im Einzelfall und aus der Nähe beurteilen und die fehlt uns allen.
      Aber wir dürfen hier nicht Möglichkeiten ausblenden, nur weil sie unwahrscheinlicher sind. Es geht um EINEN Fall und da hat es keinen Einfluss drauf, was in tausend anderen vorgeht.
      Wenn wir aber glauben, aus Wahrscheinlichkeiten sichere Schlüsse ziehen und klare Urteile fällen zu können, verbauen wir nur Wege.

      Nehmen wir den Vergleich zur häuslichen Gewalt: Auch bevor neuere Zahlen die klaren Täterverhältnisse untergruben, war es schreiendes Unrecht, generell immer den Mann zum Alleinschuldigen zu machen. Eine Unvoreingenommenheit, wie sie da nötig war, braucht es auch hier.

  18. @Christian

    „Hier bin ich mir sicher, dass man bei einem Mädchen, die von zwei Lehrern zu einem Dreier überredet worden wäre, eine gänzlich andere Wertung erhalten würde. Man würde hier fast automatisch davon ausgehen, dass sie eine Abhängigkeit ausgenutzt haben und sie das Opfer ist. Man würde eine Bestrafung für wesentlich gerechter halten als bei den beiden Lehrerinnen, bei denen man den Schüler eher für einen Glückspilz hält, wie einige Kommentare unter einem entsprechenden Beitrag bei 9gag zeigen:“

    Würde man auch, wenn ein Schüler mit zwei Lehrern, z.B seinem Football-Coach und dem Co-Trainer einen Dreier geschoben hätte.
    Wichtig ist in so einem Fall nicht nur das „Opfer“-Geschlecht, sondern auch das „Täter“-Geschlecht.

  19. Oh je Wieder so ein Artikel „Mein Gott, dass hat er doch gewollt, das war doch schön für ihn“. Jetzt drehen wir das ganze mal um. Zwei Leher ein 24jähriger und ein 32 jähriger haben Sex mit einem 16j Mädchen. Einvernehmlich. Sie erzwählt das ihren Freundinnen. Folge? Eine der Freundinnen (feministisch grundgeschult) erzählt es der Vertrauenslehrerin. Diese holt die Polizei. Das Mädchen wird solange von (gut feministich geschulten) Vertrauenspersonen bearbeitet, bis es eine Vergewaltigung ist.
    Was danach folgt weis sowieso jeder. Der Leher „DIESE SCHWEINE“ haben eine Gruppenvergewaltigung begangen. „Einvernehmlich? Haha, das man nicht lacht. Wie soll die 16jährige dem Drängen der Lehrer entkommen.“

    Ja das wäre der umgekehrte Fall. Witzig das hier „Männerrechtler“ der Vergewaltigung durch Erwachsene das Wort reden. Weil wenn dieser Vorgang einen sexuellen Mißbrauch darstellt, dann IMMER. Das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Leider für einige hier schon. Warum sich die dann aber ständig beschweren dass es Frauen schon soviel besser geht, versteh ich dann nicht. Die männlichen Kinder will keiner schützen. Oder wo ist die Grenze? 15, 14? 13? Eine 40 jährige Lehrerin mißbrauchte einen 13jährigen und hatte ein Kind mit ihm. Die Medien: „Verbotene Liebe. Er hatte Sex mit seiner Lehrerin“, nicht „Das Sexmonster verging sich an einem Schulkind“.

    Doppelstandards. Offenbar helfen da viele von den „Maskulisten“ ganz gern mit.

      • Wenn es dazu führt, dass Jungen hilflos diesen „Verführungen“ ausgesetzt sind, schon. Das geht so weit, dass Mütter die ihre kleinen Jungs mißbrauchen, sich damit verteidigen, dass sie „dem Buben nur gezeigt hätten, was so ein Penis fühlt“. Am Ende muß das männlliche Kind jeden Missbrauch als angenehm empfinden,weil es ja eine Frau ist. Das andere Geschlecht.
        Erinnerst du dich, dass das mal über Väter-Töchter auch so gesagt wurde? „Einführung in die Liebe. Der erste Mann“ und so?

          • Leider ist das aber der Grund warum diese Mißbrauchstaten generell heruntergespielt werden. Wer 40j Frauen die Sex mit 13 Jährigen haben als normale Partner in einer Beziehung betrachtet, wie es die Medien tun, die schauen bei Mißbrauch von Frauen von kleinen Kindern einfach weg. „Darf es nicht geben, Gibt es nicht!“ Warum auch nicht. Wenn man schon heuchlerisch mit Kindesmißbrauch umgeht, weil der 12 jährige (ja auch so eine Fall gab es) der 30j Leherin ein Kind machte und „bei ihr bleiben wollte“ als erwachsener Vater gesehen wird Er „wartet auf sie bis sie aus dem Gefängnis kommt“, weil er sie liebt.
            Und das ist der Nährboden auf dem das härteste Tabu wächst. Mißbrauch von Kinder durch Frauen, durch die eigenen Mütter.
            Die wenigsten die ich darauf hinweise, glauben das es sowas gibt. Warum wohl? Weil Frauen sowas nicht tun. Die haben nur Sex mit Männern. Manchmal sind diese Männer halt erst 6 Jahre alt und der eigene Sohn. Aber er hat das sicher genossen, diese „Liebe seiner Mutter“.

    • @g

      Bin zwar kein Männerrechtler, aber ich würde mir von solchen Schlaubergern nicht meine Meinung vorschreiben lassen. (Mit Hilfe von Vorwürfen)

      Du meinst also weil die Welt feministisch und ungerecht zu Männern ist, soll sie auch noch maskulistisch und genauso ungerecht zu Frauen sein? So eine Art Masku-Rache? Bestehendem Unrecht neues Unrecht zufügen, soll die Lösung sein?

      Fände ich als Männerrechtler erbärmlich eine solche Denke …

      • DDBZ

        „Du meinst also weil die Welt feministisch und ungerecht zu Männern ist, soll sie auch noch maskulistisch und genauso ungerecht zu Frauen sein?“

        Das hat er aber nicht geschrieben.

        • iiiiii minus drei i

          So kam es bei mir aber an, zumal er hier gleich einen Angriff gegen angebliche Männerrechtler fährt, mit Gänsefüsschen die ich eh lächerlich finde …

          Und ich mag mich ja wiederholen, aber 10 Jahre Knast finde ich eben für den hier beschriebenen Sachverhalt für weit überzogen, also massiv ungerecht.

        • ddbz

          „zumal er hier gleich einen Angriff gegen angebliche Männerrechtler fährt“

          naja, wir sind doch beide keine Maskus 🙂

          „Und ich mag mich ja wiederholen, aber 10 Jahre Knast finde ich eben für den hier beschriebenen Sachverhalt für weit überzogen, also massiv ungerecht.“

          Die 10 Jahre sind ja die Maximalstrafe, die sicher nicht verhängt wird. Wobei auch die 10 Jahre in Relation dazu zu setzen sind, dass in den USA generell höhere Strafen verhängt werden. Auf der anderen Seite gibt es in D evtl. Bewährung, wenn du ins Wachkoma geprügelt wirst und 300 € Schmerzensgeld o.ä.Hat halt alles seine zwei Seiten…

          • @ichichich

            Ich bin jedenfalls mal gespannt, was sie bekommen. In dem bereich sind die USA ja teilweise schon extrem. Wenn da jemand was hört, dann wäre ich für einen Hinweis dankbar (wobei man es wahrscheinlich ja sogar mitbekommen wird, die Geschichte bietet sich ja für einen Bericht an)

      • Nein es geht nicht um Rache oder Unrecht. Es geht darum, dass Recht bei allen Kindern und Erwachsenen gleich angewendet wird. Nicht geteilt nach Geschlecht mal so und mal so. „Stalking von Männern durch Frauen? Gibt es nicht“ „Vergewaltigung von Männern? Gibt es nicht!“ „Sexismus gegen Männer? Gibt es nicht!“ „Mißbrauch von Kindern durch die eigenen Mütter?`Gibt es nicht“.
        Also alle freisprechen oder maximal bedingt bestrafen. Weil das sind Frauen, die sind anders zu beurteilen.

        Nein. Recht ist Recht. Und wenn das Gesetz vorsieht, dass Erwachsene mit Kinder bis 17 nicht Sex haben dürfen, dann ist das so. Punkt. Ohne Ausnahme. Ob hübsch, heiß oder sonstwas ist egal. Das ist unser Rechtssystem. Die Alternative ist das was einigen Feministinnen vorschwebt. Ein Männerrecht und ein Frauenrecht. Eine Männerstaatsanwaltschaft und eine Frauenstaatanwaltschaft. Ein Männergerichtshof und eine Frauengerichtshof.

        • @gerahardks

          Gleiche Anwendung von Recht kann trotzdem dazu führen, dass die Ergebnisse unterschiedlich sind, wenn die Personen, auf die das Recht angewendet wird, verschieden sind. Und Männer und Frauen sind eben verschieden.

          Das Gesetz sieht zb in Deutschland nicht einfach vor, dass man als Erwachsener mit Jugendlichen keinen Sex haben darf. Bei unter 16jährigeen (aber über 14jährigen) gibt es beispielsweise das Merkmal des „verführens“, bei 17jährigen Schülern muss ein Mißbrauch der Amtsstellung dazukommen. Hier muss man dann gleiche Kriterien anwenden, es kann aber trotzdem sein, dass bei Jungen ein Mißbrauch der Amtsstellung seltener erforderlich ist, da für sie Sex schon eine höhere Bedeutung hat

  20. Und was wenn sie nicht hübsch (was ist das für ein Maßstab bei sexuellen Übergriffen) gewesen wären? Dann wäre es Mißbrauch gewesen oder wie?

    • @herhardks

      Auch nicht unbedingt. bei hübschen Frauen finde ich es nur noch unwahrscheinlicher. Wenn eine sehr hässliche Lehrerin mit dem sportlichen Schüler ins Bett geht, dann erscheint mir hingegen ein Ausnutzen ihrer beruflichen Stellung wahrscheinlicher.
      Möglich ist es wie bereits gesagt natürlich in beiden Fällen

      • Wie ich schon sagte. Bei Mädchen gibt es keinen Konsens bei der Beurteilung. Ich kenne keine Fall neueren Datums, in dem ein Mädchen gesagt hätte sie hat freiwillig Sex mit dem Lehrer und nicht irgendwann später es zur Anklage wegen Vergewaltigung und sexuellen Mißbrauchs gekommen wäre, in dem dann das Opfer klar aussagte, dass es gegen den eigenen Willen zu der sexuellen Handlung gebracht wurde. Kennt ihr welche? Zumindest die Medienaufschreie sind immer gleich, egal welche Situation. „Das Sexmonster“, „der Mißbraucher“, „der Sexualtäter“ usw.

        Und zwei ältere Lehrer die ein Mädchen mißbrauchen? Der Aufschrei wäre auf der ganzen Welt hörbar.

          • Nein. Es geht um keine Rache. Es geht um Gleichbehandlung. Es darf keinen Unterschied geben, nur weil das Opfer männlich oder weiblich ist. Genau das ist in der Vergewaltigungsdebatte das große Problem. (Ich mach ein anderes Fass auf) Wenn zwei Studenten miteinander Sex haben in den USA, dann ist der männliche der Täter und der weibliche das Opfer. Auch wenn beide sturzbetrunken waren. Er ist der Vergewaltiger. Weil er der Mann ist. Punkt.

            Und das soll Recht sein? Dagegen schreibe ich. In diesem Fall ist keiner Täter oder Opfer. Es gibt in diesem Fall keine Vergewaltigung.

          • @gerhardks

            „Und das soll Recht sein?“

            Wenn du darauf bestehst, dass wenn bei einer Seite der Sex dämonisiert wird, auch bei der anderen Seite der Sex dämonisiert wird, dann machst du die Welt eben nicht besser. Dann lieber fordern, dass er auf beiden Seiten entdämonisiert wird und geschaut wird, inwiefern tatsächlich ein Schaden entstanden ist

        • @ g

          Du verstehst mich nicht.

          Ich bestreite nicht, daß mit zweierlei Maß gemessen wird! Das ist falsch und eine riesen Sauerei!! Nur sollten wir uns bemühen die Beurteilung solcher Fälle nicht an der überzogenen Ungerechtikeit drakonischer Strafen auszurichten, sondern in die andere Richtung! Das wäre nämlich menschliche Politik. So kommt es bei mir eben wie Rache in der Ungerechtigkeit an.

          Verstehst Du, nicht mehr Freiheitsstrafen für solche Fälle kann und sollte das Ziel sein …

  21. Nein. Es geht darum dass die Schuld immer gleich beurteilt werden muß. Unabhängig vom Geschlecht. Wenn etwas als Mißbrauch gewertet wird (Sex mit Minderjährigen, unabhängig von Freiwilligkeit) dann ist es so. Und es besteht kein Grund es zu ändern nur weil ein männlicher Jugendlicher beteiligt ist. Der Homosexuellenparagraph war übrigens sowas. Da war das Schutzalter für Mädchen ab 14 , für Buben 16. Was in der Stricherszene für sehr junge Angebote gesorgt hat.
    Ich halte diese rechtliche Unterscheidung pauschal aufgrund des Geschlechts für widerlich und zutiefst sexistisch.

  22. Hier geht es nicht um individuelle Schuldzumessung. Hier geht es um rein pauschale Beurteilungen. „Der Junge hat das sicher geil gefunden“. Und was wenn nicht? Wieso soll das jeder Junge geil finden, von in seinen Augen alten Frauen befummelt zu werden? Wieso wird einfach weggewischt, wie ähnlich dieses Argument dem ist, das früher von Lehrern gebracht wurde, die Schülerinnen mißbraucht haben? „Schulmädchenreport 20 Teil“ in den 70ern? Keiner eine Erinnerung daran? Zu jung dafür? Damals gab es auch keine Vergewaltigungen, das waren alles „Verführungen“ und das Mädchen mußte noch nachweisen, dass es nicht selbst mitgeholfen hat.
    Und ein Junge der jetzt in dieser Situation ist, dem wird gesagt, er müsse „das geil finden“. Falls er traumatisiert ist, wird das wegdiskutiert, ableugnet. Und am Ende ist ein Mann mehr der schweigt. Das Schweigen der Männer. So wie wir es heutzutage bei allen Diskriminierungen und Mißbräuchen erleben. Gelernt ist gelernt.

    • „Und was wenn nicht?“

      Dann soll er es sagen, und dann wird darüber durch die Polizei oder in einem Prozess befunden.

      „Und ein Junge der jetzt in dieser Situation ist, dem wird gesagt, er müsse “das geil finden”.“

      Blödsinn. Das behauptet hier keiner.

      • „Blödsinn. Das behauptet hier keiner.“

        Naja doch. Wobei es in diesem speziellen Fall von dem was man liest durchaus danach klingt als wäre es für ihn kein Problem.

        Es gibt aber auch Fälle, wo es doch eins ist und die Betroffenen sagen nichts oder geben mit der Zeit auf, etwas zu sagen, weil das bei der Konstellation „ältere Frau + jüngerer Mann“ nicht opportun ist oder nicht ernst genommen wird, was bei allen drei anderen Optionen anders ist (abhängig vom Zeitgeist).

      • Doch genau das. Schau mal in Beitrag und die Kommentare am Anfang. Genau das wird behauptet. Das war auch sehr oft das Argument dass ältere Männer gebracht haben, wenn sie jüngere homosexuelle Männer „verführt“ haben (zum Sex genötigt) und dafür angeklagt wurden. Sie haben sich damit verteidigt, dass der „junge Mann“ ja schon 16 gewesen sei. somit sexuell hochaktiv und es „voll einvernehmlich gewesen wäre“. Das Geschlecht als Freispruch- oder Milderungsgrund?

        • Niemand hat behauptet er müsse das geil finden. Es wurde lediglich in den Raum geworfen, dass es für junge Männer doch nicht so schlimm sei. Das magst Du falsch oder eine Doppelmoral finden. Dein gutes Recht.
          Aber warum wurde das behauptet? Weil es viele junge Männer unter den oben geschilderten Umständen tatsächlich nicht schlimm finden würden. Frag doch mal jugendliche Männer auf der Straße, wie sie es finden würden, wenn die beiden Damen oben Sex mit ihnen haben wollen würden.Glaubst Du ernsthaft, eine Mehrheit würde sagen: „Ohne nein, das würde ich nie tun, ich würde mich erniedrigt und missbraucht fühlen“. Nein, die meisten würden sich an den nächsten Rechner setzen und sich zum Bild mit den beiden Damen einen runterholen.

          „Sie haben sich damit verteidigt, dass der “junge Mann” ja schon 16 gewesen sei. somit sexuell hochaktiv und es “voll einvernehmlich gewesen wäre”.“

          Und vielleicht hatten sie sogar recht.

          • Weist du wieviele Mädchen es früher nicht schlimm gefunden haben? Bzw. Nicht schlimm finden durften. „Ist doch nichts passiert. Der hat nur ein wenig rumgefummelt. Du wolltest es doch auch“.
            Und so haben sie dann auch ausgesagt. Das sie es gar nicht schlimm fanden, dass der Leher gar nichts böses gemacht hat. Das sie selbst angefangen hätten.

            Nein. Da ist 0 Unterschied zur Situation der Buben heutzutage. Nur in den Köpfen. Und damit leider auch in den Richterköpfen bei uns. Ein Junge der sich mißbraucht fühlt, dem wird eingeredet, was er für „ein Glück hat“ mit so einer „tollen Frau Sex zu haben“.
            Ob er das auch so sieht. Egal. Die Gesellschaft sieht es so.
            Wie war das mit dem „sie hatte einen Minirock an und sie wollte es ja auch“ noch mal?

          • „Ein Junge der sich mißbraucht fühlt, dem wird eingeredet, was er für “ein Glück hat” mit so einer “tollen Frau Sex zu haben”.“

            Das heißt aber nicht, dass jeder Sex eines Jungen mit einer erwachsenen Frau Missbrauch ist. Es heißt nicht mal, dass es oft Missbrauch ist.

            „Da ist 0 Unterschied zur Situation der Buben heutzutage. Nur in den Köpfen.“

            Du kannst gerne behaupten, dass 16jährige Jungen ein grundsätzliches Problem damit haben, mit zwei Weibchen wie den obigen Sex zu haben. Die allgemein beobachtbare männliche Sexualität spricht m. E. dagegen.

          • Was du machst, ist pauschalieren. „16 jährige Jungen“ sind sechszehn Jahre männlich sozialisierte Jungen. Die meisten haben damit kein Problem. Der Körper schon. Das Bewusstsein auch. Das Trauma das bleibt bei dieser Machtdemonstration des Erwachsenen (du glaubst nicht echt, dass pädophile Frauen nicht genauso rücksichtslos manipulieren um zu ihrem Sex zu kommen, wie Männer?) ist aber das Gleiche. Nur muß der männlich sozialisierte Jugendliche das ganz anders verarbeiten. Weil seine „Männlichkeit“ auf dem Spiel steht. Wenn er die „heiße Braut“ nicht gefi…t hat, dann wurde er gef….t. Mit anderen Worten mißbraucht. Männer sind aber nicht Opfer. Also hat er sie gefickt. Egal was war. Zumindest erzählt er stolz das den anderen. Wie es in ihm ausschaut, zeigt sich meist erst Jahre später, wenn solche Menschen dann oft Frauen brutal und schlecht behandeln, weil sie damals jeden Respekt vor Frauen verloren haben. Aber das ist dann wieder die „toxische Maskulinität“ und nicht die Spätfolge des Mißbrauchs. Das sagt ja die reine Lehre der Geschlechterideologie. Und dann muß es wahr sein.

            Und was tut man dagegen? Nicht behaupten, das wäre schon so in Ordnung mit ner „Frau und nem Jungen“. Sondern Kinder/Jugendliche schützen vor Mißbrauch. Und zwar ALLE. Weil der Junge der davon nicht reden darf, dem man nicht zuhört wenn er sagt er sei Opfer einer Frau geworden, dass ist dann einer dieser chauvinistische Frauenfeinde. Man braucht sich nur anschauen wie frauenfeindlich die Kulturen sind, die ihre Buben beschneiden. Wo der Bub im Kleinkindalter erkennen muß, dass sein Schmerz zum „Mannsein“ gehört und dass dies in „besser macht als die schwachen Mädchen“. Und er sieht, die Mutter lässt das zu und schützt ihn nicht.

          • Weil sie als Erwachsene wussten das sie gegen das Gesetz verstoßen. Und das es krassse Folgen haben kann wenn es herauskommt.
            Also haben sie bewußt einen Rechtsbruch begangen um ihre Lust zu stillen (soviel zum unterschiedlichen Sexualverhalten von Männer und Frauen) Sie haben den Jugendlichen mißbraucht. Nicht anders als bei zwei Lehrern und einem Mädchen.
            Denn genau dieses Verhalten zeichnet Triebtäter/-innen aus. Sie ignorieren die gesetzlichen Schranken, weil der Trieb stärker ist. Pädophile (männlich, wie weiblich) haben immer als Entschuldigung, dass sie dem Kind nicht abverlangen, was es nicht selbst tun will. Pädophile bestehen darauf, dass sie noch nie Zwang angewendet haben, im Gegensatz zum Päderasten (Kinderschänder/-in)
            Sie sagen das Kind wäre „zu nichts gezwungen worden“. Und das stimmt sogar. Nur ist ein sexuelles Verlangen eines Erwachsenen gegenüber Minderjährigen IMMER Zwang, weil sich Minderjährige am Erwachsenen orientieren. Und genau deswegen verboten.
            Weil ob ein Junge 11 oder 17 ist spielt nur eine marginale Rolle. Es ist der Erwachsene, die Erwachsene die eine Grenze bewußt überschritten hat. Obwohl sie wusste das es eine Mißachtung des Gesetzes ist. Vielleicht oft sogar genau deswegen. Der Junge ist nur das Mittel zum Zweck. Er wird gebraucht, miß-braucht.

          • @gerhard

            “ Der Junge ist nur das Mittel zum Zweck. Er wird gebraucht, miß-braucht.“

            Es kann für sie Mittel zum Zweck gewesen sein und für ihn eben auch.

            Deine Ausführungen sagen noch nicht, warum das zwangsläufig schädigend für ihn gewesen ist

            Ich schließe mich erneut Adrian an:

            Ist es so schwer vorstellbar, dass ein 16jähriger “Junge”, angefüllt mit Testosteron, scharf auf die zwei Schicksen oben ist?

          • Es geht nicht um „schädigend“ oder nicht. Wer soll das beurteilen? Der Junge selbst? Frag mal noch unbeinflusst ein Kind von 6 Jahren ob es die sexuelle Handlung an ihm (so sie gewaltfrei und „nur“ gefühlsmanipuliert erfolgte) als Schaden erlebt hat?
            Heutzutage ist man bereits so weit, zu schauen wie der Familienverband möglichst erhalten wird, statt das Kind daraus zu entfernen, weil der Schaden dadurch extrem höher ist als durch den Missbrauch. Es wird dann nur striktest geachtet, dass der/die Täter/in eine Therapie gemacht wird und das Kind ständig geschützt ist.

            Was also ist der Schaden? Der ist eben nicht so subjektiv wie du es darstellst. Sonder es geht um eine rechtliche Norm die zum Schutz ALLER da ist. Und daher keine Relativierung aufgrund von „Schönheit“ des Täters braucht.
            Wer trotz Abhänigkeit als Leher/in zum Schüler diese zu sexuellen Kontakten nützt, ist mißbrauchende Person. Sexualtäter/in,

          • „Nur muß der männlich sozialisierte Jugendliche das ganz anders verarbeiten. Weil seine “Männlichkeit” auf dem Spiel steht. Wenn er die “heiße Braut” nicht gefi…t hat, dann wurde er gef….t. Mit anderen Worten mißbraucht. “

            Ich versteh kein Wort. Wovon sprichst Du?

            „Sondern Kinder/Jugendliche schützen vor Mißbrauch. Und zwar ALLE.“

            Ja, ich stimme zu. ich denke aber nicht, dass Sex mit einem 16jährigen in jedem Fall Missbrauch ist.

        • „Das war auch sehr oft das Argument dass ältere Männer gebracht haben, wenn sie jüngere homosexuelle Männer “verführt” haben (zum Sex genötigt)“

          Was denn nun? Verführt oder genötigt?

        • @ Adrian

          Das er das geil finden MUSS, hat wohl tatsächlich niemand behauptet.

          Ich steh ja nicht so auf Blondinen, aber in dem Alter hätte ich die Damen SICHER nicht aus dem Bett geworfen oder wäre schreiend weggelaufen. Wer hier von den Herteros was anders erzählen will, kann das ja gerne machen. Aber besser seiner Oma, wenn die dement ist glaubt die das vielleicht auch noch… 😉

          Wetter, daß das Moralin schon solche Kreise gezogen hat … 😦

        • @ddbz

          Das gibt es auch in real.
          Regelrecht gruselig, wie intelligent, zielstrebig und professionell er das macht. Allerdings scheint der Mann bis zuletzt dern ernst der Lage nicht erkannt zu haben, weshalb er sich nicht deutlich genug gewehrt hat.

          Und sehr wenig solidarisch, dass anstatt zu helfen nur zugeguckt und gefilmt wurde.

        • „Nur ist ein sexuelles Verlangen eines Erwachsenen gegenüber Minderjährigen IMMER Zwang, weil sich Minderjährige am Erwachsenen orientieren.“

          Ist es so schwer vorstellbar, dass ein 16jähriger „Junge“, angefüllt mit Testosteron, scharf auf die zwei Schicksen oben ist?

          „Der Junge ist nur das Mittel zum Zweck. Er wird gebraucht, miß-braucht.“

          Sex ist gar nicht so selten nur ein Mittel zum Zweck. Zumeist heißt der Zweck Befriedigung sexueller Bedürfnisse. Solange diese Bedürfnisse konsensual gestillt werden, sehe ich das Problem nicht.

        • „Rechtlich gibt es da keinen Zweifel. Ein Minderjähriger KANN nicht einwilligen mit einem Erwachsenen Sex zu haben. Das ist ausgeschlossen sobald die Altersdifferenz (ich glaub es sind 3 Jahre) überschritten ist.“

          Ich wiederhole mich: Wenn das so ist, dann ist „das Recht“ bescheuert. Ich hätte selbstverfreilich mit Tom Cruise gevögelt, als ich 16 Jahre alt war. Cruise wäre zu diesem Zeitpunkt 35 Jahre alt gewesen.

          • @Adrian

            „Ich wiederhole mich: Wenn das so ist, dann ist “das Recht” bescheuert. Ich hätte selbstverfreilich mit Tom Cruise gevögelt, als ich 16 Jahre alt war. Cruise wäre zu diesem Zeitpunkt 35 Jahre alt gewesen.“

            Es ist allerdings nicht so:

            http://dejure.org/gesetze/StGB/182.html

            § 182
            Sexueller Mißbrauch von Jugendlichen

            (1) Wer eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass er unter Ausnutzung einer Zwangslage

            1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt oder
            2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,
            wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

            (2) Ebenso wird eine Person über achtzehn Jahren bestraft, die eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie gegen Entgelt sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt.

            (3) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch mißbraucht, daß sie

            1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt oder
            2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,
            und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

            (4) Der Versuch ist strafbar.

            (5) In den Fällen des Absatzes 3 wird die Tat nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.

            (6) In den Fällen der Absätze 1 bis 3 kann das Gericht von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn bei Berücksichtigung des Verhaltens der Person, gegen die sich die Tat richtet, das Unrecht der Tat gering ist.

            Wie man sieht ist man ab 16 schon einigermaßen im sicheren Bereich, selbst wenn man 80 ist. Solange man keine Zwangslage ausnutzt

          • Nein es ist nicht bescheuert. Es ist zum Schutz echter Opfer.
            Du kannst dir nicht vorstellen, wie es einem Jugendlichen geht, von dem seine Leherin Sex will? Erstens muß er es verheimlichen, er muß seine Eltern belügen. Er kann nicht einfach aufhören, weil sie möcht weiter Sex und sagt ihm, dass er dass bereuen würde, macht ihm Geschenke und nötigt ihn in jeder Art.

            Diesen Fall ignorierst du einfach. Was soll so ein Junge sagen? Er wäre mißbraucht worden? Wer wird ihm glauben, wer wird überhaupt zuhören. Nein er schweigt. Er macht weiter. Bis sie nicht mehr will. Erst dann darf er gehen.

            Ja Sex eines Erwachsenen mit einem Minderjährigen ist in jedem Fall als Missbrauch zu werten. Um die Kinder/Jugendlichen zu schützen, für die es einer ist. Und die derzeit keinen Schutz dagegen haben, das die Gesellschaft findet „der Sex muß doch geil sein, mit dieser heißen Schnecke“. Es ist aber nicht ein Sex. Es ist ein langer Prozess der Manipulation und des Verdrängens der Tatsache, dass man immer weiter dazu genötigt wird, obwohl man nicht mehr möchte.

            Ich hoffe ich hab jetzt klar genug ausgedrückt was ich meine. Es geht nicht um die Burschen die kein Problem damit haben. Es geht um die kleinere Zahl die tatsächlich dadurch mißbraucht werden. Und denen dann vor Gericht nicht mal der Richter glaubt. Weil es „geil sein MUSS, mit so einer heißen Braut zu schlafen“.

            Die sind Opfer. Und manchmal später Täter. Davor sollen sie geschützt sein. Genauso wie die kleinere Zahl von Mädchen die sich „Sex mit dem Lehrer“ ebensowenig vorstellen kann und es als Mißbrauch empfindet. Die Anzahl der Mädchen die es geil finden mit dem attraktiven Lehrer zu schlafen, sehe ich als gleich groß an, angesichts der Phantasien die in Romanen beschrieben werden.

            Ich wüsste nicht wieso weniger Mädchen als Burschen in dem hormongetriebenen Alter davon träumen sollten.
            Ich weis nur das in der Realität dieser Traum dann schnell zum Albtraum werden kann. Unabhängig vom Geschlecht.

        • „Ja Sex eines Erwachsenen mit einem Minderjährigen ist in jedem Fall als Missbrauch zu werten. Um die Kinder/Jugendlichen zu schützen, für die es einer ist.“

          Ja Sex eines Mannes mit einer Frau ist in jedem Fall als Vergewaltigung zu werten. Um die Frauen zu schützen, für die es eine ist.

          • Nein. Unzulässig. Sex unter Erwachsenen wird im Normalfall als zulässig angesehen.
            Sex von Erwachsen mit einem Minderjährigen ist aber im Normalfall untersagt. Nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Also genau umgekehrt.

          • Oje. Das ist ähnlich wie die Aussage der Dame die meinte „Rechststaatlichkeit wäre eine patriarchale Erfindung“ und interessierte sie nicht. Also mir drängst sich so diese Ähnlichkeit auf.
            Aber ich muß jetzt hier beenden. Ich versuch mitzuhelfen, dass das #GiveBoysADay was wird. Das ist weit wichtiger, weil eine konkrete Aktion.

  23. Ich habe mich jetzt durch die gesamte Diskussion gekämpft und lange darüber nachgedacht, was mir an der Argumentation von Christian oder auch Adrian solche Bauchschmerzen bereitet.
    Im Grunde läuft die Argumentation ja so: „Er ist ein 16jähriger Junge, also will er wahrscheinlich sowieso ständig Sex. Die Lehrerinnen sehen ziemlich gut aus, also will er wahrscheinlich mit ihnen Sex. Alle waren geil, alles war freiwillig, alles ist gut.“
    Das Problem ist, wie man das in eine funktionierende Rechtsprechung gießen will: Sex mit minderjährigen Schutzbefohlenen ist ok, wenn der Täter gut aussieht? Sex mit männlichen minderjährigen Schutzbefohlenen ist ok, mit weiblichen aber nicht, weil Jungs ja ständig geil sind? – wahrscheinlich eher nicht.
    Was bleibt ist, die Strafbarkeit davon abhängig zu machen, ob der Jugendliche den Sex als Missbrauch erlebt hat oder nicht. Das ist genau das Definitionsmacht-Prinzip, dass hier doch immer alle streng verurteilen, oder irre ich mich da?
    Wenn der Junge im obigen Fall sich vor ein Gericht stellt und aussagt: „Alles war freiwillig“, dann ist alles gut. Sagt er: „Ja, irgendwie komisch wars schon, weil es meine Lehrerinnen waren, aber ich hab halt mitgemacht um keinen Ärger zu kriegen“, werden die Lehrerinnen als Sexualstraftäter eingebuchtet. Wollen wir das wirklich? Ein Minderjähriger entscheidet, irgendwann ein Jahr nach der Tat, wenn es zum Prozess kommt und nachdem er von allen Seiten beeinflusst werden konnte („Ist doch geil, stell dich nicht so an!“ – „Du kannst der netten Lehrerin doch ihr Leben nicht ruinieren“ – „Wenn du dich auch nur ein klein bisschen komisch fühlst, war es eine Vergewaltigung“)? Denn klar ist: Beweisen lässt sich weder, dass Macht ausgeübt wurde noch dass sie nicht ausgeübt wurde. Allein die Aussage des Jugendlichen würde entscheiden.

    Ich will ein solches Strafrecht nicht, und zwar aus zwei Gründen:

    1. will ich eine verbindliche, allgemeingültige Rechtsprechung, die sich nicht an Befindlichkeiten orientiert. Die Strafbarkeit einer Tat darf sich nicht danach richten, ob das Opfer das jetzt sehr schlimm, mittelschlimm oder gar nicht schlimm findet. Und das gilt ganz besonders, wenn das Opfer minderjährig ist oder aus sonst einem Grund in seiner Fähigkeit eingeschränkt ist, diese Entscheidung überhaupt zu treffen.

    2. Der Schutz von Minderjährigen hat genau den Sinn, dass sie solche Entscheidungen nicht treffen müssen. Ein Jugendlicher sollte nicht entscheiden müssen, ob er eine Vertrauensperson, die mit ihm Sex hatte, ins Gefängnis schickt oder nicht. Es ist allein Aufgabe des beteiligten Erwachsenen, in diesem Falle des Lehrers, es nicht soweit kommen zu lassen. Wird er dieser Aufgabe nicht gerecht, muss er dafür bestraft werden. Punkt. Das hat nichts mit Sexfeindlichkeit zu tun, sondern damit, dass Minderjährige und Schutzbefohlene eine verringerte Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung haben, weil sie noch nicht reif genug sind, weil sie sich leichter beeinflussen und manipulieren lassen, weil sie die Konsequenzen noch nicht absehen können. Es mag immer Einzelfälle geben, in denen der Jugendlich schon so frühreif ist. Diese Fälle müssen abgewogen werden gegen den Schutz der anderen, die eben noch nicht soweit sind. Man kann als Ergebnis dieser Abwägung gerne über die konkreten Altersgrenzen diskutieren, aber ohne solche klaren Altersgrenzen geht es meiner Meinung nach nicht

    • Noch ein persönlicher Zusatz:
      Ganz unmittelbar würde ich einen Fall Junge-Lehrerin auch als harmloser einstufen als Mädchen-Lehrer. Da kommen wohl tief verwurzelte Mann/Frau-Sichtweisen durch, Männer eben eher als Täter und dazu noch ständig zum Sex bereit, Frauen als Opfer und eher nicht zum Sex bereit. Das führt dazu, dass ich mir viel eher vorstellen kann, dass der Junge den Sex mit der Lehrerin genießt als umgekehrt das Mädchen mit dem Lehrer.
      Aber so eine erste Einschätzung darf auf keinen Fall jemals die Rechtsprechung beeinflussen, sonst hat sie den Namen „Recht“sprechung nicht mehr verdient. und auch bei der moralischen Beurteilung muss man versuchen, sich von solche Klischees freizumachen. Hier geht es um Be- und Verurteilungen, und da hat auch das berühmte „im Schnitt“ nichts verloren, wenn es dafür ganz konkreten Menschen an den Kragen geht.

    • „Die Strafbarkeit einer Tat darf sich nicht danach richten, ob das Opfer das jetzt sehr schlimm, mittelschlimm oder gar nicht schlimm findet.“

      Ich bestreite hier bereits die Strafbarkeit an sich. Denn natürlich ist es entscheidend, ob der Sex freiwillig oder erzwungen oder durch Ausnutzung eines Abhängigkeitsverhaltnisses ausgeübt wurde.

  24. Michael hat es auf den Punkt gebracht. Danke. Und Adrian: Der Zwang ist bereits gegeben, durch das Abhängigkeitsverhältnis. Er bekommt von ihr die Beurteilung. Schon das löst einen Konflikt aus. Er kann bei Annäherungsversuchen von ihr nicht sagen: „Das will ich nicht“. Jeder kennt hier den Spruch denke ich von „Keine Hölle brennt so heiß, wie der Hass einer zurückgewiesenen Frau“? Auch das ist sozialisiert. Frauen erleben meist nicht wie es ist, zurückgewiesen zu werden. Männer dagegen zumindest ab dem Zeitpunkt wo sie sich auf die Suche nach einer Partnerin machen. Denn sie müssen den ersten Schritt machen, das Mädchen ansprechen und riskieren eine Abfuhr zu erleiden.
    IMHO hat es in jedem Fall strafbar zu sein, wenn eine Lehrperson mit Minderjährigen Sex hat. Es ist eine Zwangslage für das Opfer. Egal wie es selbst das sieht.

    • „Der Zwang ist bereits gegeben, durch das Abhängigkeitsverhältnis.“

      Nein.

      „Er kann bei Annäherungsversuchen von ihr nicht sagen: “Das will ich nicht”.“

      Klar kann er das. Er könnte sie sogar mächtig in Schwierigkeiten bringen, wenn er wollte. Du siehst es doch: die Lehrerin steckt sogar in Schwierigkeiten obwohl es ziemlich sicher einvernehmlich gewesen ist.

  25. He Leute, geratet euch doch nicht so in Haare! Macht lieber mit bei der Aktion/Projekt „Give boys a day“. Wir suchen Blogger die bei einer Blogparade zu diesem Thema mitmachen. Wer wäre da dabei? (Der Aufruf steht auch im Beitrag „Selbermach-Samstag“ drinnen)

    Bzw. es wäre toll wenn ihr (zumindest heute) in euren sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #GiveBoysADay die Gründe posten würdet, warum nicht nur ein „Weltmädchentag“ (der ist heute!) / #DayoftheGirl sondern auch ein #DayoftheBoy ein Gebot der Stunde ist.
    Hier die Aktion in Deutsch: http://maennerpartei.wordpress.com/2014/10/10/weltjungentag-wer-mochte-unseren-kleinen-knirpsen-helfen
    Und hier in (holbrigen) Englisch: http://maennerpartei.wordpress.com/2014/10/11/dayoftheboys-would-you-help-to-bring-equality-also-to-our-sons (vielleicht kann jemand helfen das besser in Englisch zu formulieren?)

  26. Pingback: Fundstück: Erzählmirnix über Rahmenbedingungen | Geschlechterallerlei

  27. „Wie ist eure Meinung zur Strafbarkeit? Wie würdet ihr es im Fall mit umgekehrten Geschlechtern sehen?“
    Könnte mir vorstellen, dass der Vater seinen Sohn high-fived, während seine Reaktion vergleichsweise heftig(er) ausfiele, wenn die Tochter ….

    Unabhängig vom Alter:
    Möglich, dass noch einiges an Machismo-Sozialisation in mir steckt, dass es zu überwinden gälte. Mir mutet die Forderung schon seltsam an, dass man Vergewaltigungs-/Missbrauchs-Szenarion geschlechtsneutral diskutieren sollte oder könnte, was der Autor hier einzufordern scheint.

    Irgendwer schrieb „. will ich eine verbindliche, allgemeingültige Rechtsprechung, die sich nicht an Befindlichkeiten orientiert. …“. Da stellen sich mir die Haare auf. Es geht nicht nur völlig an der Realität vorbei sondern auch daran, was juristische Praxis ist. Sex mit Jungendlichen (<=14) ist bedingt strafbar. Damit zollt der Gesetzgeber individuellen Unterschieden Repeskt, meiner Meinung nach völlig zurecht. Und nein, es reicht nicht, wenn der/die Jungendliche behauptet 'ich bin kein Opfer', seine Mündigkeit wird ggf vor Gericht geprüft uU auch mit Gutachten. Wir alle kennen doch Berichte aus dem Kuriosenkabinett der US-Justiz, wo ein gerade 18 Jähriger verknackt wird, der seit Jahren eine Beziehung zu einer jüngeren Unterhält und die Eltern oder ein übereifriger Staatsanwaltschaft das kurze Zeifenster des Alterunterschieds nutzt um den Jungen zu verknacken. Solche Fälle handeln wir uns (auch) ein, wenn der Forderung des o,g, Kommentarschreibers nachgeben

    Hier geht es aber um sexuellen Missbrauch von sexuell Schutzbefohlenen. Dazu mal ein Bsp. aus der aktuellen dt. Rechtssprechung, in dem der männliche Täter(!) freigesprochen wurde, obwohl ihm die Tat nachgewiesen werde konnte.
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/umstrittenes-urteil-gericht-spricht-lehrer-nach-sex-mit-schuelerin-frei-a-808611.html

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