„Warum sprechen wir nicht über weibliche Diskursmacht?“

Marlen Hobrack stellt in einem Artikel im Freitag eine sehr berechtigte Frage: Warum sprechen wir nicht über weibliche Diskursmacht?

Denn eine patriarchale, sexistische Kultur würde über Brüderles Äußerungen hinwegsehen. Kaum eine Frau würde einen Aufschrei wagen, aus Angst, womöglich als verklemmte Spaßbremse zu gelten.

Im Sinne einer Diskursanalyse muss man feststellen, dass Feminismus-Debatten an einem gerade nicht leiden: an Aufmerksamkeitsmangel. Auch Emma Watsons vielbeachtete UN-Rede und die Kampagne „He For She“ zeigt diese mediale Machtdimension. Männliche Stars sprangen Emma Watson beiseite, als Internet-Trolle einen heftigen Shitstorm in Reaktion auf ihre Rede entfachten.

Warum sprechen wir also nicht über weibliche Diskursmacht? Sie sollte uns Mut machen. Und die Augen dafür öffnen, dass unsere Gesellschaft (deren Teil wir Frauen ja sind) eben nicht blind gegenüber Ungerechtigkeiten ist. Doch wir erleben das Gegenteil: Wir schreien, obwohl eine ruhige Debatte vonnöten wäre. Wir stürmen auf scheinbar verschlossene Vorstandstüren zu, obwohl sie längst geöffnet sind. Wir ziehen uns auf die Position wehrloser Opfer zurück, obwohl wir längst zur Selbstermächtigung fähig wären. Und wir sehen Feinde in jenen, die kein geringeres Interesse an Gleichheit (die auch gleiche Pflichten einschließt!) haben, als wir selbst: Männer.

Die Antwort in Bezug auf den Feminismus ist einfach: Weil es nicht in die Opferrolle passt, Diskursmacht zu haben. Da würde man ja Raum einnehmen, und das in einem Patriarchat. Im Feminismus dürfen Frauen keine Diskursmacht haben, selbst wenn sie sie haben.

83 Gedanken zu “„Warum sprechen wir nicht über weibliche Diskursmacht?“

  1. In der Zeit, die heute erscheint, geht es um die Wut der Männer gegen frauenquote und Das subventionierte Geschlecht. Dabei ist es laut Zeit politische Losung mehr chefinnen einzustellen weil Deutschland die braucht.

    Nein liebe Zeit, Deutschland braucht innovative Köpfe mit Ideen. Deutschland braucht kritische Denker, die sich nicht in einer einheitsmeining (vulgo schwarmdummheit) verlieren. Deutschland braucht Menschen, die nicht immer nur fragen, was das Land für sie tun kann, sondern selbst Initiative ergreifen. Und Deutschland braucht eine Politik, für die Verfassungswerte und Vertragsfreiheit keine Lippenbekenntnisse sind. Dann klappt das auch mit den wutmännern…ganz bestimmt.

        • Wirklich interessanter Artikel, Tenor:

          1. Ja es gibt diskrimierung von Männern, aber es geht nun mal nicht anders in dieser Übergangsphase.
          2. Es findet eine Verschiebung in der Argumentation statt von Männern auf Väter. Interessant, denn so wird letztlich nur ein rollenwechsel gewünscht. Der Vater fühlt sich nicht soooo diskriminiert, da seine Frau ja die finanzielle Verantwortung übernimmt. Schön ist auch, dass die Autorin dann von einem Zustand x in der Zukunft spricht, wenn dann 50 Prozent weibliche fk bestehen, das ja dann hoffentlich kluge frauen ihren Söhnen die gleiche Förderung zukommen lässt, von der sie heute profitiert. Super!
          3. Es ist unfassbar wie umfassend die frauenförderung mittlerweile in Deutschland ist, der Artikel gibt eine Menge Beispiele. Spricht von einer quote in den Köpfen.

          Mein Highlight ist, als die Autorin Argumente gegen die quote zu widerlegen versucht. These „es ist nicht beweisbar, dass Unternehmen mit vielen Frauen in Führungspositionen erfolgreicher sind.“ entgegnet sie, das sehr homogene teams weniger kreativ sind, wenn die fks ähnliche Lebensläufe haben und von den gleichen unis kommen. Zwei Absätze weiter schreibt sie, um die these „die quote fördert die falschen frauen“: kpn-diversity beauftrage möchte die Strategie ändern,da top-frauen ja oft aähnlich hart, durchsetzungsfähig und karriereorientiert sind wie die männlichen Kollegen.

          Sorry fürs offtopic….

        • So „offtopic“ ist da nicht.

          „1. Ja es gibt diskrimierung von Männern, aber es geht nun mal nicht anders in dieser Übergangsphase.“

          Westliche Werte? Gleichberechtigung, jeder ist vor dem Gesetz gleich, Menschenrechte, …? Wem wollen wir denn diesen Unsinn erzählen? Den Chinessen? Den IS -Leuten zuletzt gar? – Die werden eh über uns lachen – und zumindest Teilweise zu recht.

          Wenn die Merkel mal wieder in China „die Menschenrechte anspricht“, würde ich der Merkel als KPC Chefe mal ein beliebiges deutsches Gleichstellungsgesetz rüberschieben … oder lieber doch nicht. Man soll seinen Gegner nicht auf dessen Schwächen hinweisen, denn diese Gesetze sind sicher nicht zum westlichen Vorteil. Hier macht sich eine Gesellschaft selbst das Leben schwer. 🙂

        • @Teardown

          „1. Ja es gibt diskrimierung von Männern, aber es geht nun mal nicht anders in dieser Übergangsphase.“

          Solche „Übergangsphasen“ dauern gewöhnlich ewig. Und auch wenn sie es nicht täten. Willkürlich unschuldige Menschen absichtlich zum eigenen Nutzen unterdrücken? Und das als gute Tat und erkämpft hinstellen? Eine fadenscheinige wie menschlich schmutzige Ethik.

          Im Klartext heißt das fortgesetzte legitimierte Diskriminierung von Männern und Privilegierung von Frauen. Das muss verstetigt verleugnet werden.

          Sie machen das schon etwa 40 Jahre so. Es ging und geht nie um „Gleichberechtigung“. Heute ja sogar „Gleichschaltung“.

          Die Frage ist, wieviel Männer, sich diese anmaßend leistungsfaulen und arrogant selbstgefälligen Unterdrücker- und Schwindlerinnen noch gefallen lassen. Es kommt darauf an wieviel Kinder, wieviel junge Männer sie indoktrinieren und entfremden können.

          Die dann ggf. zur Isis laufen.

          Das ist das alte Spiel der mit der Aufrechterhaltung der männlichen Disponibilität. Ein menschlich außerordentlich schmutziges Spiel, dass auch vor unschuldigen und gutgläubigen Kindern, Jugendlichen und jungen Männern nicht halt macht.

          Weiblicher femdom Wohlstandsporn mit realer Auswirkung.

          Vielleicht ist es an der Zeit, dass diesen Damen der Hintern auf Grundeis gesetzt wird. Menschlichen Respekt haben sie dafür sicherlich keinen verdient.

        • „Solche “Übergangsphasen” dauern gewöhnlich ewig.“
          Das größere Problem was ich sehe ist, dass die Lösung immer wieder „mehr vom selben“ ist, selbst wenn das die Probleme eher verstärkt.
          Mir entfällt gerade welcher Blog es war, aber vor kurzem gab es einen Beitrag über die Auswirkungen der Frauenförderung in der Bundeswehr, und warum das katastrophal in die Hose geht. Und um das in den Griff zu bekommen werden noch mehr Frauen gefördert, was das Problem wieder verschärft, was noch mehr Frauenförderung notwendig macht, was… You get the picture.

          Es handelt sich also eigentlich nur um eine Übergangsphase, als das Soll noch immer nicht erfüllt wird. Die Auswirkungen der Politik ist längst erfassbar, und damit deren Implementierung relativ zügig abgeschlossen. Leider fehlt es dann an Reflexion, um zu sehen was funktioniert hat und was nicht, und ggf. warum.

          Ach, was frage ich? Das warum ist bestimmt das Patriarchat. Also immer weiter so…

  2. Männer haben nichtmal das Recht an gleicher beruflicher Teilhabe in dieser Gesellschaft.

    Übrigens macht der Freitag Artikel bei diesem Ausgrenzen der Männer doch feste mit. Kritiker der Emma W. sind natürlich Internet-Trolle und die Kritik ein Shitstorm. Insgesamt wohl nix Seriöses …

  3. Warum sprechen wir also nicht über weibliche Diskursmacht? Sie sollte uns Mut machen. Und die Augen dafür öffnen, dass unsere Gesellschaft (deren Teil wir Frauen ja sind) eben nicht blind gegenüber Ungerechtigkeiten ist.

    Entgegen Christians eventuellem Ansinnen sind gerade solche koketten Äußerungen besonders peinlich. Das schmerzt regelrecht.

    Denn die Frau bedient ja erneut die Opferschiene, bloß um festzustellen, daß es so schlimm ja nun doch nicht sei. Wir leben gar nicht im Patriarchat, sondern bloß in einer Gesellschaft, in der Frauen noch immer benachteiligt und von Ungerechtigkeit betroffen sind.

    Dieser Text ist an Egozentrik und Narzißmus nicht zu überbieten.

    Ein wirklicher Qualitätswandel wäre, wenn sie eingestände, daß eine prinzipielle Gleichberechtigung längst erreicht ist bzw. daß wir Pseudobenachteiligungen von Frauen hinterher heulen und Männer, gerade Jungen (Beschneidung), zunehmend benachteiligt werden. Gerade die Sache mit der Beschneidung ist regelrecht pervers.

    Das wird ein interessantes Feld für Historiker.

    • Interessant ist auch, dass sie dann mit dieser extremistisch arroganten Haltung dann auch noch juvenil „Check your Privileges“ einfordern.

      Der angedeutete Bewusstseinswandel wird sich niemals einstellen solange sich sich von allen Verantwortlichkeiten und tatsächlichen Lebensbelastungen über einfache hypoagente Trickserei vorbeimogeln können.

      Die echte Emanzipation der Frau steht noch aus. Bisher war es eben nur das.

      Übrigens der größte Gewaltverursacher auf diesem Planeten. Betrachtet man sich die jungen maßgeblich durch Misandrie entfremdeten Männer die in der IS aus allen westlichen aber auch sus den muslimischen Ländern mitmachen.

      In diesem Lichte erscheint die mediale Gewalt durch die vulgärfeministischen Scamartistinnen wie Valenti oder Wizorek plötzlich sehr anders und ganz und gar nucht mehr harmlos. Misandrischer Wohlstandsporn einer scheinheiligen 68er fetten Dekadenz, die sich auch im feigen Umgang mit Kobane zeigt.

      • … und dieses hypoagente aggressiv-kindliche Gewaltform ist wohl auch die maßgebliche Quelle für häusliche Gewalt in Beziehungen. Meist aus entgrenzter Gier und Neid entstehend. Letztendlich aus ihrer in der Kindlichkeit verbleibenden narzisstischen Anspruchshaltung.

        Wobei sich der Kreis schliesst. Es wird von ihnen nichts gefordert. Und so züchten wir diese eigentlich asozialen Frauen heran. Die dann als Mutter natürlich (Vaterentsorgung, narzisstischer Missbrauch auch am Kind etc …) wiederum entfremdete junge Männer und narzisstische asoziale junge Frauen produzieren.

        Die soziale Destruktivität erscheint enorm. Übertrieben?

        • @ petpanther

          Der Narzissmus junger Frauen ist ja auch „naturbegünstigt“, bei all dem Beifall und der Aufmerksamkeit, den ihre bloße Präsenz – ohne irgendeine Leistung, allein durch ihr Dasein – gerade bei Männern generiert.

          Und – zu allem Überfluss – katschen sich gerade schöne junge Frauen auch immer noch selbst Beifall, sobald sie auftauchen.

          Nicht ihre Schuld, sie können gar nicht anders.

          Wir sollten sie trotzdem lieb haben.

          Und sanft, aber bestimmt in ihre Schranken verweisen.

      • „Betrachtet man sich die jungen maßgeblich durch Misandrie entfremdeten Männer die in der IS aus allen westlichen aber auch sus den muslimischen Ländern mitmachen.“

        Die Opferrolle fühlt sich schon gut an, nicht wahr?

        „Misandrischer Wohlstandsporn einer scheinheiligen 68er fetten Dekadenz, die sich auch im feigen Umgang mit Kobane zeigt.“

        Anstatt hier dekadent Kommentare zu schreiben, könntest Du Dir auch eine Waffe schnappen und gegen die IS kämpfen. Oder in der IS gegen den misandrischen Westen kämpfen.

        Viel Spaß!

      • @Petpanther

        Aber wir kommen doch mit Misandrie gut klar und gehen nicht zu Salafisten oder Terrormilizen. Wir haben einen konstruktiven Zugang zum Problem der Männerfeindlichkeit.

        Ich will nur eine Anregung dazu geben, daß autoritäre und gewalttätige Erziehung die Ursache für Isis und Salafisten sind. Meiner Meinung nach ist es sehr offensichtlich, daß in den islamischen Familien ein viel autoritärerer Geist herrscht als in deutschen. Daher auch die hohe Gewaltkriminalität unter Muslimen.

        Man kann sich das als Westler gar nicht vorstellen, wie es in diesen Familien um Ehre und Gehorsam oder Jungfrauenkult geht.

        „Du bist eine Schande für unsere Familie. Du hast uns nie stolz gemacht.“

        Die islamistischen Kämpfer kämpfen unbewußt gegen ihre autoritären Eltern und verteidigen gleichzeitig deren Werte und Verlogenheit, indem sie sich einer faschistoiden Bewegung anschließen. Das, was in ihrer Kindheit eigentlich ihre Befreiung bedeutet hätte, nämlich ein „westlicher“, weniger autoritärer Lebensstil, wird nun inbrünstig gehaßt. Das zum Thema Wiederholungszwang.

        Ich kann nur das Buch „Am Anfang war Erziehung“ von Alice Miller empfehlen. Dann versteht man diese tragischen Gewaltdynamiken besser.

        • @ Kirk

          Da ist eine Menge dran.

          Aber es ist ja genau das, was ums Verrecken nicht zur Kenntnis genommen werden will. Wahrnehmung von Männern als Opfern und Feststellung das hier der Ursprung männlicher Gewalt liegt ist nicht möglich.

          (Siehe z.B. Adrian’s instantan anspringendes Girlie Shaming hier 🙂 )

        • Danke Panther,

          immerhin habe ich nur drei Negativbewertungen erhalten für meine erneute Alice-Miller-Mission. 🙂

          Das Problem bei diesem Thema ist das intellektuelle Reden darüber. Alice Miller zeigt in ihren Büchern sehr überzeugend an Einzelbeispielen, wie in einem Kind ein grenzenloser Haß entsteht durch die fortwährenden Demütigungen und Vertrauensmißbräuche aller Art. Und dieser Haß muß ja irgendwohin.

          Deshalb empfehle ich noch mal das Buch am „Anfang war Erziehung“, weil man diese Zusammenhänge hier eben viel besser auf einer konkreten emotionalen Ebene nachvollziehen kann.

          Mit der abstrakten Aussage über familiäre Gewalt ist eben erst mal wenig über die Hölle ausgesagt, die ein Kind erleben kann.

        • @ James

          Das ist ja das Problem mit Miller: Ich zweifle keine Sekunde, dass es überzeugende Einzelfallbeispiele gibt, bei denen Erwachsene durch sexuellen/gewalttätigen Missbrauch zu Homosexuellen wurden oder zu Faschisten/Kommunisten/Fundamentalisten, Gesellschafts- und Menschenhassern.

          Nur nützt mir das überhaupt nichts, solange keine statistisch validen Daten vorliegen, wie weitverbreitet das Phänomen ist.

          Du behauptest einfach mal, das sei z.B. die Hauptursache für menschliche Homosexualität und wenn noch so viele Homosexuelle aufmarschieren, die behaupten, sie seien nicht missbraucht worden, wird das einfach vom Tisch gewischt als Erinnerungsfehler, als Feigheit, sich der Wahrheit zu stellen, etc.

          Ähnliches gilt für die Erklärung von Gewalt, Extremismus u.ä: Alice Miller stellt eine One-Size-Fits-All-Erklärung zur Verfügung, ohne empirisch überzeugende, statistisch valide Belege für ihre Universalursache menschlichen Unglücks zu finden.

          Sie stellt nur leicht fassliche, sehr überzeugende Einzelfallbeispiele zusammen, die aber immer nur den Einzelfall belegen und ihre Anhänger.I.nnen dazu verführen, eben weil die Einzelfälle so überzeugend dargeboten werden, ihrer Annahme einer Generalursache zu folgen.

          Gegen Kritik immunisiert man sich, indem man das Mantra von der fehlgehenden Erinnerung bemüht.

          So dass man schon von einer Alice-Miller-Sekte reden kann, die der Menschheit das Heil verkündet, das dann ausbräche, wenn sie nur endlich allen elterlichen Missbrauch einstellte, den zu erkennen/abzustellen ihr die Schriften der Alice Miller erlaubten.

          Wahrscheinlich stehst Du bald in der Fußgängerzone neben den Zeugen Jehovas: Die halten den Wachtturm in der Hand, Du hast die gesammelten Werke von Alice Miller im Bauchladen.

        • @Kirk

          Dieses Buch sollte Standardwerk sein.

          Stattdessen bekommen wir Gegendertes serviert. Verdrängende eitle mythische wie peinliche Einfältigkeit on Steriods.

          Man möchte einfach nicht in diesen nicht sehr schmeichelhaften Spiegel schauen. Das hat ja auch Alice Miller zu spüren bekommen und sie sagt es dann auch deutlich. Sehr deutlich.

          Und das gilt womöglich auch für reale Einzelbeispiele. Selbst dann wenn sie in Massen offengelegt werden. Betroffene dazu sprechen können. Gehör wird das nicht finden. Selbst dann nicht.

          Erin Pizzey kann da womöglich auch sehr gut mit einstimmen, aufgrund ihrer Erfahrungen mit dieser bei anderen doch sehr unbeliebten Realität.

          Faszinierend, diese Form der menschlichen Ignoranz, wenn es um das Erkennen eigener doch etwas dunklerer Anteile geht.

          Mir fällt dazu immer H.P. Lovecraft ein, den oftmals verkannten nitzschiesken Meister der Sichtbarmachung menschlich verbrämter Ängste und ihrer Folgen.

          Vielleicht geht’s da auch ne Nummer kleiner. Aber dennoch. Er meinte dazu

          “… The sciences each trading in its own direction have hiller harmed us little, but some day the piecing together of disassociated knowledge will open up such terrifying vistas of reality and of our frightful position therein, that we shall either go mad from the revelation or flee from the light into the peace and safety of a new darkage.”

          Das passt so schön in unsere Zeit hinein.

        • @Roslin

          „So dass man schon von einer Alice-Miller-Sekte reden kann, die der Menschheit das Heil verkündet, das dann ausbräche, wenn sie nur endlich allen elterlichen Missbrauch einstellte, den zu erkennen/abzustellen ihr die Schriften der Alice Miller erlaubten.“

          Na ja.

          Stimmt natürlich schon. Kausal mono-ursächlich ist es ganz sicher nicht. Dennoch beflissendlich übersehen. In der nunmehr feminisierten Psychologenzunft mit ihrem korrumpierenden Ethikrelativismus.

          Genauso führt eine Verpäppelung und das Nachgeben gegenüber narzisstischen Ansprüchen zu einer gewaltverursachenden Empathielosigkeit.

          Und Feministinnen picken sich Rosinen heraus. Sind wohl auch selbst von beidem betroffen. Oftmals eben durch Mütter, weil Väter sind ja schon seit längerem aus dem Verkehr gezogen.

          Und benutzen es, gehen aber nicht wirklich drauf ein. Die ganze politische Missbrauchskultur der Bereiche Domestic Violence und Rape fußt ja u.a. maßgeblich darauf.

        • @Roslin

          Deine Ausführungen sind leider sehr kenntnislos und betreffen meinen Punkt überhaupt nicht. Ich spreche ganz allgemein von autoritärer Erziehung. Das war das Thema hier. Lies mal lieber das Buch, dann kannst du kenntnisreicher Kritik üben. So redest du im wesentlichen an den Auffassungen Alice Millers vorbei.

          Daß ich Homosexualität als Ergebnis von sexuellem Mißbrauch ansehe, steht auf einem anderen Blatt, welches hier gar nicht berührt wurde.

        • @Roslin

          Ich habe deinen Kommentar jetzt noch mal gelesen, und er ist wirklich extrem dumm. Du hast keinerlei Ahnung, wovon du redest. Bevor du Kritik übst, solltest du wirklich mal ein Buch von Alice Miller lesen. Am besten für den Einstieg ist wohl „Am Anfang war Erziehung“.

          Dein Kommentar ist auch extrem hochnäsig und intellektuell zynisch.

        • @ Kirk

          *Dein Kommentar ist auch extrem hochnäsig und intellektuell zynisch.*

          Jetzt geh‘ mal mit meiner armen, verletzten Kinderseele nicht so hart in’s Gericht.

          Woher soll sie denn kommen, meine Sozialkompetenz?

          Angesichts einer Kindheit, die katholisch machte.

        • Lies einfach mal ein Buch von Alice Miller, bevor du dich derart kenntnislos äußerst. Du zeichnest ein äußerst billiges, reduziertes und abwehrbehaftetes Bild ihrer Ansichten.

          Du scheinst mit deinem eigenen Zynismus keine Probleme zu haben. Dann ist aber auch das Appelieren an eine feminismuskritische Vernunft recht hohles Gerede von dir.

  4. @ Christian

    *@ Hobrack …, dass unsere Gesellschaft (deren Teil wir Frauen ja sind) eben nicht blind gegenüber Ungerechtigkeiten ist.*

    Doch, das ist sie: Diese Gesellschaft ist blind gegenüber den traditionellen Ungerechtigkeiten gegenüber Jungen/Männern und fügt denen darum, um MÄDCHEN UND FRAUEN ZU FÖRDERN, immer neue hinzu.

    *Wir ziehen uns auf die Position wehrloser Opfer zurück, obwohl wir längst zur Selbstermächtigung fähig wären. Und wir sehen Feinde in jenen, die kein geringeres Interesse an Gleichheit (die auch gleiche Pflichten einschließt!) haben, als wir selbst: Männer.*

    Sie tun das, weil diese Taktik gerade für Frauen höchst erfolg- und ertragreich ist.

    Viele wissen sehr genau um ihre Diskursmacht, jeder Mann erlebt das in jeder Partnerschaft mit einer Frau.

    Und was die individuelle Frau sehr genau weiß, soll das Kollektiv komplett verlernt haben?

    Nein, die Aktivist.I.nnen wissen sehr genau, wie sehr es sich auszahlt, OPFA zu sein.

    Muss nur doch nur das Agieren von Frau Wizorek angesichts der Kritik an ihrem Machwerk, das in allen führenden Presseorganen der „Qualitätspresse“ beworben wurde (kann Arne Hoffmann bei seinen tausendfach besser recherchierten Büchern lange darauf warten), agiert.

    KEIN EINGEHEN auf die sachlichen Argumente der Kritiker, statt dessen AUFSCHREI: HELFT MIR, BÖSE MASKUS BEDROHEN MICH!!!

    Und es klappt. Die Kavallerie galoppiert herbei, um die Jungfrau vor den wilden Hoorden zu retten.

    Ich hoffe, dass Männer sich für Gleichberechtigung interessieren. Denn das bedeutete, dass sie gegen ihre eigene Minderberechtigung gegenüber Frauen kämpfen müssten.

    Ich fürchte nur, genau das meint Fraun Hobrack nicht: Wenn sie von Männern redet, die sich für „Gleichberechtigung“ interessieren, dann meint sie wohl, dem Duktus ihres Textes folgend, in dem auch mit keinem Wort auf die Ungleichberechtigung und Benachteiligung von Männern eingegangen wird, der so femizentrisch ist wie fast alle Einlassungen im Müllstrom – in Wahrheit: HE FOR SHE.

  5. Da passt der neue heute Leitartikel der im Duktus gut hinein.

    http://genderama.blogspot.de/2014/10/die-zeit-titelt-quote-die-wut-der-manner.html

    Es ist atemberaubend mit welcher Herablassung das vonstatten geht. Auch das Video in dem Rückert und Niejahrs sprechen.

    Das ist die gleiche Haltung die im Hobrack Artikel zum Ausdruck kommt.

    Und die war sicherlich schon immer da. Auch ohne Feminismus.

    Das ist sie wieder, die selbstgefällig hypoagente wie extremistisch arrogante Ermächtigung per weiblicher Geburt. Selbst ihren eigenen Kindern gegenüber.

    Die armen Opfer. Verschlagene Opfer.

    Und nun stellt euch nicht so an!

    Das bischen Quote und dann Quotenfrauen sogar noch Quotenfrauen nennen. So ganz ohne Scheinheiligkeitsmäntelchen. Wutmänner. So weit kommt es noch.

    Immer schön an der Leine bis es Breckies gibt. Das soll auch so bleiben.

  6. Wenn ich mein vorheriges Posting noch mal: Tausche Berwertungsfunktion gegen Korrekturfunktion – BITTTTÄÄÄÄ!

    @ Petpanther

    *Das ist sie wieder, die selbstgefällig hypoagente wie extremistisch arrogante Ermächtigung per weiblicher Geburt. *

    Daran wird sich auch nicht viel ändern lassen, solange wir nur reden und Gerechtigkeit einfordern.

    ES MUSS WEH TUN.

    Nur dann ändert der Mensch instinktbegünstigte Verhaltensweisen, die Richtung/die Flugbahn, die ihn seine „Massenträgheit“ ansonsten beibehalten lässt.

    Denn dazu ist Anstrengung nötig, die man nicht einach so aufzubringenbereit ist.

    Sondern nur, um Schmerzen zu vermeiden.

    Solange sich Frauen in dieser femizentrischen Ordnung angenehm eingemoddert und kuschelig abgepolstert vorfinden, können Männer lange jammern.

    Zumal sich immer auch genügend Beta-Pudel (die auch mal an Höschen schnüffeln wollen) und Alphamänner, die an ihren (virtuellen und aktuellen) Harems bauen finden werden, die Frauen gegen das „niedrige Männerkroppzeug“ in Schutz nehmen.

    Männer, die nur klagen, die nur „einfordern“, werden sich dadurch, gerade dadurch erst recht verächtlich und übersehbar machen.

    Mehrheiten für eine Änderung der Lage sind erst auf mittlere Sicht (10-15 Jahre) zu erwarten und werden zunächst auch nicht viel verändern, nur kosmetische Korrekturen erlauben.

    Denn man wird noch lange die deutlicher werdenden Risse im Gefüge damit erklären, dass man immer noch nicht genug vom Falschen durchgesetzt habe, dass Männer immer noch zu rückständig seien für die „moderne“ Frau, dass man die Jungs erst recht umerziehen müsse in Krippe/Kindergarten/Grundschule etc.

    Das kann noch einige Jahrzehnte so gehen, wird noch einige Jahrzehnte so gehen.

    MÄNNER ALS HUMAN DOINGS müssen handeln, damit es Frauen (und dem Staat/den Korporationen = Großunternehmen, Gewerkschaften, Parteien etc.) weh tut.

    Da Gewalt keine Option ist (irgendwann wird sie eine, wenn sich auch in den nächsten Jahrzehnten nichts ändert), bleibt nur der Streik der selbst-bewussten Männer.

    Müssen gar nicht viele sein.

    Nur aus der Gruppe der Richtigen müssen sie kommen, d.h. aus der Gruppe der Produktiven, die diesen ganzen Saustall hier finanzieren, von denen das Parasitengeschwerl lebt, das sich von ihnen aushalten lässt, nur , um sie zum Dank dafür auch noch zu verhöhnen, zu diffamieren, zu diskriminieren.

    Das ist ein guter Anfang:

    Also STREIKEN.

    Vielleicht, wenn die Kasse leer ist, wird dann doch noch der eine oder andere wach, BEVOR die brennenden Balken durch die Wohnzimmerdecke krachen, weil der Dachstuhl in hellen Flammen steht und einstürzt.

    Dann wird jede Depp.I.n bemerken, was die Stunde geschlagen hat, es wird nur leider auch zu spät sein.

    Wer an eine Erfolgsaussicht glaubt (ich tue es nicht, leider), soll sich auch einbringen, bei MANNdat/Agens/Parteien.

    Die aber auch im Wesentlichen nur REDEN können, denn sie haben noch auf lange Sicht keine Veränderungsmacht.

    Streikende haben die.

    • Ach ja, fast vergessen: Wer als Mann noch Lust hat, überhaupt zu wählen, sollte AfD wählen, die einzige Partei, die unsere blasierten Halter.I.nnen des männlichen Nutzviehs noch zum Nachdenken bringt:

      *Es sei an der Zeit, sich um die Männer zu kümmern.“ Verantwortlich dafür sei offenbar nicht zuletzt politischer Druck seitens der AfD, die sich „bei drei Landtagswahlen in Ostdeutschland (…) erfolgreich mit Sprüchen gegen Frauenquoten und Gender-Debatten profiliert und auch damit zweistellige Ergebnisse erzielt“ habe. Die AfD sei dafür von jedem zehnten Mann, aber nur jeder zwanzigsten Frau zwischen 18 und 29 Jahren gewählt worden.*

      http://genderama.blogspot.de/2014/10/die-zeit-titelt-quote-die-wut-der-manner.html

      • @Roslin

        Als Masochist oder für die, die es noch härter mögen, gar Sadomaschochist, käme da dann noch die SPD in Frage.

        Aber jede andere kulturmarxistisch orientierte Partei tut’s womöglich dafür auch. Feminismus ist da ja als Gratispackage dabei.

        Einige können sich da sicherlich gut wiederfinden und ihre kulturell instingierte PS ausleben.

      • Ich habe noch nie eine Partei derart als Belebung der Demokratie empfunden wie die afd. Regelmäßig stoße ich damit im Bekanntenkreis auf ganz große Augen. Es zeigt sich ja schön in Österreich wozu unser Gleichberechtigungs- und alle Geschlechter sind gleich feminismus führt: Frauen wählen links, Männer wählen fpö. Segregation ist die Folge von feminismus, das wird immer deutlicher.

      • Roslin

        „Wer als Mann noch Lust hat, überhaupt zu wählen, sollte AfD wählen, die einzige Partei, die unsere blasierten Halter.I.nnen des männlichen Nutzviehs noch zum Nachdenken bringt“

        Ist dir das eigentlich nicht peinlich, diese ständige Wahlwerbung? Vor der BTW warst du ja besonders aktiv in dieser Hinsicht. Stehen jetzt auch wieder irgendwo Wahlen an?

        Vielleicht hast du noch eine Empfehlung, welcher Keksriegel dein liebster leichter Snack für zwischendurch ist?

        • @Cube ich

          Meine wäre:

          Twix Genderkekse.

          Zwei völlig unterschiedlich gleiche Riegel.

          Probier sie gleich beide.

          Erhältlich bei SPD und Grünen.

          ——————

          Übrigens zum Berechnen der 3-ten Wurzel sind drei Dinge zu tun:

          1. Bildung der dritten Wurzel
          2. Dritteln des Arguments
          3. Nicht vergessen dazu noch Vielfache 2*PI/3 zu addieren

        • @ ich³

          *Vielleicht hast du noch eine Empfehlung, welcher Keksriegel dein liebster leichter Snack für zwischendurch ist?*

          Marx Crunchies hätt‘ ich gerne.

          Vorausgesetzt, sie bleiben nicht allzu sehr zwischen den Zähnen hängen.

          Gibt’s die schon?

        • „Marx Crunchies hätt’ ich gerne.“

          Schonmal Wahlempfehlungen von den bösen (Kultur)marxisten an diesem Ort bekommen?

          Ich noch nicht. Nicht bekommen, nicht gegeben.

        • @ ich³

          *Ich noch nicht. Nicht bekommen, nicht gegeben.*

          Selber schuld.

          Ich hoffe, das wird Deine Laune heben und Dir die Stunden der Marx-Lektüre versüssen:

        • Gibt´s auch einen für Bakunin-Anhänger?

          Also von mir gab´s auf diesem Blog ja schonmal folgende Wahlempfehlungen:

          (AFD-Scheiße und Piraten-Scheiße bitte dazu denken.)

          Und hier noch ein schönes Marx-Zitat für Roslin, dass ihn hoffentlich motivieren wird zukünftig bei Diskussionen zu geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen mehr um Objektivität bemüht zu sein, anstatt zu versuchen die Geistes- und Sozialwissenschaften seinen persönlichen und ideologischen Interessen anzupassen.

          Karl Marx:

          „Einen Menschen aber, der die Wissenschaft einem nicht aus ihr selbst (wie irrtümlich sie immer sein mag), sondern von außen, ihr fremden, äußerlichen Interessen entlehnten Standpunkt zu akkomodieren sucht, nenne ich gemein.“

          aus: Karl Marx. MEW 26.2, S. 112

        • @ Leszek

          Warum sollte mich ausgerechnet Karl Marx davon abhalten, gemein zu sein, so wie Du glabst, dass ich es bin.

          Er könnte doch hier sogar inspirierend wirken:

          „Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren… Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.“ Marx an Engels, 1862 (MEW 30, 257).

          Meinst Du, ich sollte in mir zur Richtschnur machen?

          Warum versteckst Du Dich eigentlich hinter einem Marx-Zitat?

        • @ ich³

          Das Bonbon einer nicht volkseigenen Firma?

          Das hätte ich Dir empfehlen sollen?!

          Unterstellst Du mir seelische Grausamkeit?

        • „Er könnte doch hier sogar inspirierend wirken“

          Was ist denn jetzt dein Problem mit dem Zitat? Waren halt andere Zeiten damals vor der Erfindung des PC (nicht des Personal Computers :D).

          Spricht für mich zumindest eher gegen die Vorstellung, dass Multikulturalismus, Critical Whiteness, WHM-Bashing usw. Marx’sche Wurzeln haben.

        • @ ich³

          *Spricht für mich zumindest eher gegen die Vorstellung, dass Multikulturalismus, Critical Whiteness, WHM-Bashing usw. Marx’sche Wurzeln haben.*

          Ja sicher. Karl Marx war ja auch kein Kulturmarxist.

          Nicht mal Marxist.

          Behauptet er.

        • @ ich³

          *Als Champagnerlinker konsumiere ich nur vom Feinsten, ob volkseigen oder nicht.*

          Konnt‘ ich ja nicht ahnen.

          Als Fast-Benediktiner bin ich doch gehalten, von meinen Menschen nur Gutes anzunehmen.

          Bis zum Beweis des Gegenteiles.

          Nun, da Du es selbst einräumst …

        • Korrektur:

          … von meinen Mitmenschen …

          Brüdern sozusagen.

          Mein Gott , ja, von meinen Schwestern halt auch.

          Notgedrungen.

          Sind ja doch irgendwo auch Menschen.

  7. Pingback: “Die Wut der Männer” | emannzer

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