Feministische Forderungen als Manipulationsversuche des Sexualmarktes

Graublau ist mir zwar zuvorgekommen und hat den interessanten Kommentar von Neuer Peter zu feministischen Forderungen als Manipulationsversuche des Sexualmarktes bereits bei Geschlechterallerlei eingestellt, aber ich würde ihn auch hier gerne noch einmal zur Diskussion stellen. Ich habe mir erlaubt den Kommentar etwas zu gliedern, damit er übersichtlicher wird, der Originalkommentar ist unter dem obigen Link abrufbar

 

“Das Dilemma des Weibchens ist unübersehbar. Sie lebt in einer Welt voller Beta-Männchen und hat nun die schwieirge Aufgabe ihren Prince Charming anzulocken, und während dessen alle Betas daran zu hindern, sie zu begatten.”

Da liegt der Hase im Pfeffer. Interpretiert man feministische Forderungen als Manipulationsversuche des Sexualmarktes, kann man meines Erachtens durchaus eine kohärente Strategie erkennen.

Was den Sex und das Drumherum angeht, lassen sich die Schwierigkeiten von Frauen grob in zwei Kategorien einteilen: 1) Balz und 2) Folgekosten von Sex.

1) Balz
Das Skript unserer Spezies sieht ein männliches Werben um weibliches Gefallen vor. Es gibt hier Ausnahmen, Verschiebungen und kulturelle Überlagerungen, aber der Kern der Sache scheint mir weitgehend biologischer Natur zu sein.

Das bedeutet, dass die weibliche Aufgabe bei der Balz zum einen darin besteht,

  • potentielle Partner anzulocken (1a) und zum anderen
  • Selektionsarbeit zu leisten (1b), also unpassende Bewerber abzulehnen.

2) Folgekosten von Sex

  • Der größte Posten stellt hier die Schwangerschaft dar (2a).
  • Damit verbunden ist die Gefahr, auf diesen Kosten allein sitzen zu bleiben, wenn der Sexualpartner kein ausreichendes Commitment aufweist. Dieses sicherzustellen ist von daher eine enorm wichtige Aufgabe für die Frau (2b).
  • Auch der Schutz vor Vergewaltigung (2c) ist mit diesem Komplex verbunden.
  • Daneben und damit verbunden haben wir auch noch die möglichen Reputationsverluste (2d) durch Sex. Nämlich dadurch, dass Männer im Schnitt aufgrund der Vaterschaftsunsicherheit weniger promiskuitive Frauen als Langzeitpartner bevorzugen.

Fassen wir zusammen: Grob gesagt besteht eine optimale weibliche sexuelle Strategie darin,

  • möglichst viele hochwertige potentielle Partner anzulocken (1a),
  • wobei dies unter Umständen höhere Kosten bei der Selektionsarbeit (1b) mit sich bringt, die gehandhabt werden wollen.
  • Daraufhin steht eine Minimierung der Folgekosten von Sex im Vordergrund.
    • Die Schwangerschaft (2a) und die
    • Gefahr der Vergewaltigung (2c) wollen gehandhabt werden,
    • der Partner an einen gebunden (2b) und
    • der Reputationsverlust (2d) minimiert werden.

Nun bin ich der Ansicht, dass sich ein Großteil feministischer Forderungen und Gedanken mithilfe dieser Punkte einordnen lässt.

Die Forderung nach maximaler Freizügigkeit von jüngeren Feministinnen (slut walks etc.) betrifft (1a), die Verdammung von Konkurrenz (Kampf gegen Prostitution) und Surrogatsangeboten (Kampf gegen Pornos, sexualisierte Werbung und Computerspiele) ebenso.

Zu (1b) gehören alle Versuche, die Kosten für Anbandelungsversuche auf männlicher Seite in die Höhe zu treiben (creep shaming, rape culture Diskurse, extrem restriktive sexual harassment policies etc.). Je höher der potentielle Fallout für einen gescheiterten Anbandelungsversuch, umso eher werden weniger selbstbewusste und weniger durchsetzungsfähige Männer abgeschreckt. Um die Selektionsarbeit für Frauen zu minimieren, sollten sich eben nur Männer mit einem besonders hohen relativen sexuellen Marktwert bei den entsprechenden Frauen bewerben. Hier werden im Grunde die Kosten für die Selektionarbeit auf die Männer abgewälzt.

(2a) dürfte weitgehend selbsterklärend sein und umfasst den Einsatz für einen möglichst weiträumig und kostengünstig gestalteten Zugriff auf Verhütungsmittel und Abtreibung.

Auch (2c) dürfte selbsterklärend sein.

(2b) und (2d) sind meiner Ansicht nach die interessantesten Posten. In den USA setzt es sich derzeit durch, die Gesetze und policies für sexuellen Missbrauch derart zu gestalten, dass Vergewaltigung dann vorliegt, wenn Frau den Sex bedauert. David hat hier bereits den Fall Kalifornien angesprochen, aber auch die Abschwächung des Beweislastprinzips (Wandel von ‘beyond a reasonable doubt’ hin zu ‘preponderance of evidence’) und die Einrichtung einer Parallelgerichtsbarkeit nach feministischen Vorstellungen an den Colleges geht meiner Ansicht nach in diese Richtung. Ich möchte das hier nicht en detail ausführen. Das Thema ist aber außerordentlich spannend und sicher einen eigenen Artikel wert.

Dadurch, dass Männer nun auf das Wohlwollen ihrer Sexualpartnerinnen angewiesen sind oder enorme Konsequenzen fürchten müssen, wird die männliche Sexualstrategie, hohe Bereitschaft für Commitment vorzutäuschen, nach dem Sex aber nicht einzuhalten, effektiv eingedämmt (2b).

Die rape culture Narrative und sexual harassment policies, die sämtliche Verantwortung für Sex beim Mann verorten, erlaubt es Frauen darüber hinaus, die Verantwortung für Sex im Notfall abzustreifen und sich als Opfer zu inszenieren, was potentiellen Reputationsverlusten vorbeugt (2d).

Natürlich ist dieser Einordnungsrahmen extrem einseitig. Ich denke aber, dass er unter Umständen sehr interessante Erkenntnisse produzieren könnte.

Es lässt sich mit diesem Muster beispielsweise relativ leicht erklären warum im Feminismus die Forderung nach maximaler Freizügigkeit mit einer Verdammung der männlichen Reaktion darauf (creep shaming, male gaze etc.) Hand in Hand geht. Man erhöht die Reichweite des Schleppnetzes, will aber den Beifang minimieren.

Ich bin auf Ergänzungen und Einwände gespannt

ich verweise auch noch einmal auf meinen Artikel zum sexuellen Markt und dem sexnegativen und sexpositiven Feminismus als verschiedene Strategien auf diesem Markt. Auch die Sexual Strategies Theory ist in dieser Hinsicht interessant

57 Gedanken zu “Feministische Forderungen als Manipulationsversuche des Sexualmarktes

    • Da geht es zwangsweise ja um viel mehr. Wenn diese Strategien ähnlich wie beschrieben ablaufen (wovon ich stark ausgehe) dann hat das natürlich starke Auswirkungen auf die Gesellschaft und deren Aufbau, bis hin zur genetischen Selektion.

      Schlussendlich zielt der Feminismus auf eine absolute Bejahung weiblicher Sexualstrategien; das heisst dann aber auch, dass Männer allgemein (alleinerziehende) Frauen vollständig subventionieren müssen und werden. (Im Gegensatz zu konservativen Modellen, bei denen jeweils ein Mann eine Frau versorgen muss). Werden solche Modelle konsequent zu Ende gedacht, landet man sehr schnell bei Erklärungen, warum Rape Culture und Hypoagency in Amerika bereits stark im Staat verankert sind.

      • Ja, wenn es NUR uns geben würde, die ganze Welt aus westlichen Wunschdenken gebaut wäre … dann mag das klappen. Ich denke aber unser, von der Substanz leben hat keine große Zukunft. Feminismus trägt den Keim des eigenen Untergangs in sich.

        Was mich allerdings wundert, wie weit Menschen zu gehen bereit sind, sowohl bei der Entrechtung anderer als auch bei der Beihilfe der eigenen Entmündigung.

        Welcher vernünftige Mensch lässt sich als Schwein bezeichnen und sich dann noch Kritik daran verbieten?

  1. Über einen langen Zeitraum wurde jedwede Kritik damit abgebügelt, dass nicht Millionen Frauen an einem runden Tisch sitzen würden und Absprachen machen, wie vorzugehen wäre. Und dass deshalb alles nur Theorien sein können, die mit der Realität nichts zu tun haben.

    Der Weg ist wohl aber auch ein viel einfacherer.
    Der Feminismus hat die unterschiedlichen Interessen der Geschlechter (es gibt natürlich auch Gemeinsamkeiten – die Geschlechter sind komplimentär angelegt) aufgegriffen, dabei wurden alle Wünsche und Interessen von Frauen als sehr berechtigt dargestellt. Und alle Wünsche die Männer haben als inakzeptabel.

    Daraus entstand eine Schieflage, die so dargestellt werden kann: „Männer als Opfer feministischer Hysterie“ – Maximiliam Pütz
    http://www.fr-online.de/sexismus/sexismus-debatte-in-zdfinfo-flirt-schlaegt-aufschrei,21553466,21582660.html

  2. Anne hat da doch schon ganz vernünftig widersprochen: http://geschlechterallerlei.wordpress.com/2014/10/02/feministische-forderungen-als-manipulationsversuche-des-sexualmarktes/comment-page-1/#comment-4433

    … und das sehr ich genauso. Feministinnen sind eine widerliche Gruppe, die sich selbst hassen, und allen anderen den Spaß verderben wollen. Denen irgendwie Gründe oder Nachdenken oher hehre Ziele zu unterstellen ist schlicht Realitätsverleugnend. Nachdenken und konsistent sein ist – in Anlehnung an Annes wundervolle Definition von Weiblichkeit – ganz sicher _nicht_ weiblich.

    Dass Peters Theorie so vernünftig klingt liegt daran, dass man als Mann versucht, in weiblichem Verhalten einen Sinn zu finden, trotz dem keiner vorhanden ist.

    Ich lade mal zu einem Gedankenexperiment ein, bei dem wir so ziemlich alles über Bord werfen, was die moderne Gesellschaft uns so erzählt hat.

    Diese moderne, ständige und übertriebene Betonung der Bedrohung der armen Frauen durch Vergewaltigung ist historisch absolut nichts haltbar. Im Mittelalter bekamen die jungen Damen einen Keuschheitsgürtel, damit sollte sich das Vergewaltigungsthema erledigt haben. Aber der war nicht dazu da, dass die unschuldigen Mädchen von den marodierenden Horden vergewaltigt wurden, der war dazu da, dass die kleinen Schlampen sich nicht von allem haben vögeln lassen, was gerade von einem Baum sprang.

    Stattdessen wird uns erzählt, es wären die Männer, die alles vögeln, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Was definitiv nicht stimmt, denn die Wale, die nicht auf die Bäume kommen, könnten da ganz in Ruhe weitestgehend unbeachtet liegen bleiben.

    • „Dass [Neuer] Peters Theorie so vernünftig klingt liegt daran, dass man als Mann versucht, in weiblichem Verhalten einen Sinn zu finden, trotz dem keiner vorhanden ist.“

      Was ist logischer? Dass weibliches Verhalten einen Sinn ergibt, oder dass es keinen Sinn ergibt?

      „Im Mittelalter bekamen die jungen Damen einen Keuschheitsgürtel, damit sollte sich das Vergewaltigungsthema erledigt haben.“

      Der Keuschheitsgürtel ist ein ziemlicher Mythos. Es gab ihn zwar, aber er war kein allgemein verwendetes Massenprodukt:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Keuschheitsg%C3%BCrtel

      „der war dazu da, dass die kleinen Schlampen sich nicht von allem haben vögeln lassen, was gerade von einem Baum sprang.“

      Die „kleinen Schlampen“ haben sich damals nicht von allem vögeln lssen. Das tun sie heute auch nicht. Der sexuelle Markt hat offensichtlich eine große Schieflage, die in einer Verknappung weiblicher Sexualität besteht.

      „Stattdessen wird uns erzählt, es wären die Männer, die alles vögeln, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist. “

      Männer würden vieles vögeln, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Dass Männer mehr Sex wollen, als sie bekommen, ist gerade im Internetzeitalter, und in einem Zeitalter wo man männliche heterosexuelle und männliche schwule Sexualstrategien miteinander vergleichen kann, mehr als offensichtlich.

      • @ Adrian

        Wenn ich Dich richtig verstehe, dann meinst Du: viele Theorien sind zu verkopft und suchen einen Sinn, der zumindest in der „komplizierten“ Form so nicht richtig sein kann, weil die Dinge einfacher sind und schlicht im biologischen Unterschied zu finden sind, dafür braucht es keinen „runden Tisch“ an dem große strategische Pläne geschmiedet werden.

        Vielleicht ist ja manches tatsächlich zu verkopft, aber womöglich gibt es zumindest doch einen kleinen runden Tisch an dem seit Jahrzehnten (Versuch und Irrtum ist möglich, weil der Feminismus sich eine Narrenfreiheit organisiert hat) Pläne geschmiedet werden und diese über feminismusfreundliche Medien aller Art verbreitet werden.

        [In einer scheinbar harmlosen Frauenillustrierten hat mal eine Ex von mir einen psychologischen Test ausgefüllt. Das Ergebnis war, dass ihr Partner, also damals ich, bedenklich für ihr Wohlbefinden ist.]

        Und dass es immer wieder alten Wein in neuen Schläuchen gibt → http://www.amazon.de/gp/aw/d/3596030668?vs=1
        das hat doch auch einen Grund und zwar einen Grund den man gerade nicht im natürlichen Instinkt von Frauen findet, sondern eher dort, wo Anne ↓ ihn sieht.
        http://geschlechterallerlei.wordpress.com/2014/10/02/feministische-forderungen-als-manipulationsversuche-des-sexualmarktes/comment-page-1/#comment-4433

        • Natürlich spielt da auch Neid und Missgunst hinein. Es gibt ja auch verschiedenen Strömungen des Feminismus. Die feministische Hauptströmung aber, die sich allgemein durchgesetzt hat, lautet:

          „Ich bin eine Frau, ich bin großartig, verehrt mich, kümmert Euch im meine Bedürfnisse.“

          Ich wüsste nicht, wie dieser Anspruch in irgendeiner Weise dem gewöhnlichen weiblichen Balzverhalten entgegensteht. Dieses läuft nämlich genau so ab.

        • * “Ich bin eine Frau, ich bin großartig, verehrt mich, kümmert Euch im meine Bedürfnisse.”

          Ich wüsste nicht, wie dieser Anspruch in irgendeiner Weise dem gewöhnlichen weiblichen Balzverhalten entgegensteht. Dieses läuft nämlich genau so ab. * ← das ist alles, Adrian, eine Frage der Dosierung.

          Da ich nicht mehr der Jüngste bin, habe ich verschiedene Phasen in unserem Feminismus erlebt.

          Es ging auch höflich.
          So, nun müssen ja leider Misserfolge her. 😀
          Beispiel: man begann eine Plauderei (ich als Mann machte den Anfang) war sie nicht weiter interessiert, dann sagte sie bspw. „So, nun muss ich aber wieder zurück zu meinen Leuten – einen schönen Abend noch“

          So ist es einfach würdevoller für beide Seiten.
          Meines Erachtens braucht es auch nicht mehr.

      • > Was ist logischer? Dass weibliches Verhalten einen Sinn ergibt, oder dass es keinen Sinn ergibt?

        Ich postuliere lediglich, dass Frauen im Allgemeinen und Feministen im Besonderen nicht dazu tendieren, mehr als einen Schritt zu denken. Das ist kohärent mit ihren Postulaten, dass immer Andere Schuld sind, und dumm. Dass weibliches Verhalten aus weiblicher Perspektive einen Sinn ergibt, den man als Mann nachvollziehen kann, bezweifle ich.

        Dass mein Keuschheitsgürtel-Beispiel nicht funktioniert, finde ich schade. Ich wollte aber keinesfalls postulieren, dass die „kleinen Schlampen“ sich literally von jedem hätten vögeln lassen. Die weibliche Sexualität ist – wie übrigens die männliche auch – darauf ausgelegt, das bestmögliche zum Vögeln zu finden. Nun mag es sein, dass Frauen etwas wählerischer sind als Männer, aber es kann genauso gut ein Mythos sein.

        > Der sexuelle Markt hat offensichtlich eine große Schieflage, die in einer Verknappung weiblicher Sexualität besteht.

        Jein. Die verknappung weiblicher Sexualität besteht zu Lasten eines großen Teils der Männer, aber zu Gunsten eines kleinen Teils, die sich vor weiblicher Sexualität nicht retten können.

        Früher gab es gesellschaftliche Regeln, so altmodische Dinge wie „Ehe bis das der Tod uns scheide“. Kurz gefasst war das (für Männer): Wenn du deinen Penis reinsteckst, behältst du es auch.

        Heute ist das in unserer ach so freien Gesellschaft nicht mehr gefragt, und für die Männer oben auf der Liste weiblicher Präferenzen ist es, wie gerüchtehalber bei den Schwulen, so, dass man halt vögelt, was gerade da ist. Passiert ja nichts.

        Problematisch wird es bei den Schwulen auch nicht, da passiert ja nix. Bei Frauen kann es aber durchaus vorkommen, dass da was passiert. Und dann ist Flittchen Felicia schwanger von Stecher Stefan. Und jetzt hat Felicia ein Problem, weil Stecher Stefan gerade mit Schlampe Susi und Matratze Maren vögelt und sich genau null für Embryonen und launische Flittchen interessiert.

        Glücklicherweise leben wir in einem Rechtsstaat, und Stecher Stefan muss für den kleinen Bastard Bastian Verantwortung übernehmen. Das Problem ist, dass Stecher Stefan auch für seine weiteren 17 Nachkommen Verantwortung hat, aber leider von Hartz 4 lebt, da er den ganzen Tag damit beschäftigt ist, irgendwelche Flittchen und Schlampen zu vögeln und keine Zeit zum Arbeiten hat.

        So verantwortungslos aber auch.

        Die Verantwortung bleibt dann an Loser Lars hängen, der Felicia immer mochte, aber der halt nicht so cool war wie Stecher Stefan. Das geht auf drei mögliche Arten: (1) Flittchen Felicia schiebt ihm das Kind unter, (2) Loser Lars ist so verzweifelt, dass er sie trotz des Bastards nimmt oder (3) Felicia lässt sich von den Steuern, die Lars bezahlt, ihr Leben finanzieren.

        Und es gibt tatsächlich Leute, die es verwundert, wenn Larsens Freund, Antifeminist Anton, Felicia für ein Flittchen hält.

        Komische Welt, in der wir leben.

        • „Komische Welt, in der wir leben.“

          Durchaus nicht. Mich überrascht am Feminismus, und an Frauen, gar nichts. Ich finde das alles, im Gesamtzusammenhang, völlig logisch.

        • „Komische Welt, in der wir leben.“

          Als ein Anton sehe ich das auch so.

          Allerdings sollte man nicht vergessen, daß der Feminismus ein gutes Geschäft für viele Frauen ist, ihnen zumindest ein Auskommen sichert. Deshalb werden die Feminismusindustriebetreiberinnen auch immer neue Frauennachteile erfinden und in düsteren Farben an die Wände schmieren.

          Es geht um Geld, Macht und Pöstchen. Die werden die Femis NIE von sich aufgeben. 🙂

        • @ddbz: „Es geht um Geld, Macht und Pöstchen. Die werden die Femis NIE von sich [aus] aufgeben.“

          Jupp. Aber wie löst man das? Ich stelle mir die Frage auch schon länger. Dann haben sie dieses Frühjahr im Keller im Gefängnis München-Stadelheim eine alte Guillotine gefunden. Ich fühl mich aber ein bisschen unwohl mit der Idee.

        • @ jck

          *Jupp. Aber wie löst man das?*

          Durch VERWEIGERUNG, durch Streik und, wer dran glaubt, diese Gesellschaft sei nocht rettbar, durch Agitation wo immer möglich (Internet z.B., privates/berufliches Umfeld) und Engagement (MANNdat, AGENS z.B. oder als Wikipedia-Autor).

          Am Effektivsten dürfte das Austrocknen der Treibstoffpipeline des feministisch-femizenrischen Staates sein.

          Wenn der weniger Geld hat, ist er weniger mächtig, kann Frauen weniger fördern, ist ein weniger mächtiger Verbündeter der Frau.

          Der Staat ist heute für Männer Feind, da von einer männerfeindlichen Ideologie beherrscht.

          Also: Nachschub abschneiden!

          Der strömt in Form von Geld in die Staatskasse.

          Also: WENIGER STEUERN ZAHLEN.

          Geht legal nur, indem mann weniger arbeitet.

          Was mann nicht verdient hat, kann einem nicht weggesteuert werden.

          Kommt natürlich mit Kosten daher (für einen selbst, für andere Männer, für Frauen, die es eigentlich nicht verdient haben, zu leiden, ja sogar für Kinder – aber ohne Kosten ist nichts, GAR NICHTS zu haben, sollen die die Verantwortung für diese „Kriegskosten“ übernehmen, die den Krieg gegen Mann und Männlichkeit eröffnet haben, führen und befeuern – À la guerre, comme à la guerre).

          Also Männer: STREIKEN, das effektivste Mittel des gewaltlosen Widerstandes.

          Effektiv deshalb, weil es ja in Tat und Wahrheit Männer sind, von deren Ausbeutung dieses System VOR ALLEM lebt (alle Umverteilugnen laufen von den Männern hin zu den Frauen, aber auch personell: die härtesten, blutigsten, gefährlichsten Aufgaben werden Männern zugemutet, auch und gerade bei Aufrechterhaltung und Verteidigung der staatlichen Ordnung, einer Ordnung, die zunehmend unter dem Einfluss einer männerhassenden Ideologie zu einem Männerunterdrückungs- und ausbeutungsinstrument ausgebaut wird, damit die Haremsbildner ihre Frauen privilegieren können, wofür sie aber nicht SELBST zahlen wollen, das sollen die Betamännchen tun).

        • „Also: WENIGER STEUERN ZAHLEN.

          Geht legal nur, indem mann weniger arbeitet.“

          Habe ich auch als Kleinunternehmer
          angefangen systematisch umzusetzen.
          In der Vergangenheit habe ich immer
          ordentlich Gewinn gemacht,auch
          dadurch, dass ich mir viele
          Vorrichtungen, die nicht auf dem
          Markt zu einem vernünftigen Preis
          beschaffbar waren, selber gebaut.
          Klar gewisse Improvisation unter
          weglassen von dekorativen Elementen.
          Klassische Selbstausbeutung.
          Damit ist endgültig Schluss wenn
          ich etwas kaufen kann, was mir
          und meinen Angestellten das Leben
          erleichtern kann, werde ich das
          machen, auch wenn diese Investition
          höchstens ein Nullsummenspiel ist.

    • Ergänzung:

      „Diese moderne, ständige und übertriebene Betonung der Bedrohung der armen Frauen durch Vergewaltigung ist historisch absolut nichts haltbar.“

      Nein, ist sie nicht, aber im Bewusstsein der Frau ist die Bedrohung durch Vergewaltigung durchaus eine realistische Bedrohung.
      Biologisch ist Vergewaltigung, nach Mord und (vor?) Körperverletzung, so ziemlich das schlimmste, was einer Frau passieren kann, da hier die Gefahr einer absolut unselektierten Schwangerschaft vorliegt.

      Bedenkt man die Folgekosten, die Sex für eine Frau haben kann, ist die Vergewaltigungshysterie durchaus plausibel. Es eine kulturell überhöhte Grundangst.

  3. NPs Ordnungsraster trifft das Wesentliche der Sexualpolitik des Feminismus, die aber in dieser Form nur Heterosexuelle interesiert.

    Homosexuelle Feministinnen zielen tatsächlich auf eine mentale Kastration der Männer hin > Behinderung, ja Ausschaltung der männlichen Sexualkonkurrenten, bis hin zu deren Zerstörung (Reduzierung auf 10 % der Bevölkerung, natürlich auch hier wieder: NICHT ALLE, s. Camille Paglia, die Lesbe ist und sich nach wie vor, Gott weiß warum, als Feminist.I.n versteht, die an einer auch nur symbolischen Kastration der Männer nicht das geringste Interesse hat, ganz im Gegenteil, denn sie ist viel zu klug und gebildet, viel zu vertraut mit Kulturgeschichte, um – durchaus frauenegoistisch – die Folgen einer solchen Kastration gerade auch für Frauen NICHT zu begreifen).

    Der Einordnungsrahmen bedarf meiner Meinung nach einiger Erweiterungen bei prinzipieller Stimmigkeit.

    So bestehen die Kosten, die eine Frau zum großen Teil unbewusst-instinktiv „einrechnet“, nicht einfach nur in der Schwangerschaft, sondern auch in der anschließenden unumgänglich notwendigen, oft bis zu 2-jährigen Stillperiode (gerade unter Bedingungen der Mangelernährung auch physisch anstrengend > HOHER Kalorienabfluss, man kann wie bei Kühen von MilchLEISTUNG reden, denn es ist eine – ich rede von den Bedingungen und Zeiten, die das heutige Frauenhirn formten!).

    Zudem sorgt das lange Stillen dafür, dass das Kind automatisch vor allem der Mutter am Rockzipfel hängt, von ihr betreut werden will, erst ab einem höheren Alter entlastend auch zum Vater „abgeschoben“ werden kann.

    In dieser Zeit ist eine Frau (vor allem in unserer evolutionären Vergangenheit, unter denen sich die weibliche Psyche/das weibliche Gehirn entwickelten) angewiesen auf Schutz und Versorgung, weshalb nicht einfach „nur“ ein physisch schöner Mann „schön“ wirkt (echtes, erotisches Interesse weckend), sondern auch ein symbolisch potenter Mann, der gut versorgen/schützen kann (weil Frauen, die solche Männer bevorzugten, mehr Kinder durchbrachten und ihre Vorlieben sich so im Genpool verbreiten konnten).

    Desweiteren befeuern und bewachen Frauen instinktiv die Herausbildung und die Aufrechterhaltung der männlichen Dominanzhierarchie (Mädchen, die es genießen, wenn Jungs sich auf dem Schulhof um sie prügeln, die solche Kämpfchen sogar bewusst-intrigant in die Wege leiten, vor allem Frauen beschämen niedrigrangige Männer, etablieren und schärfen die Verhaltenscodes ein, die diese Männer ausgrenzen aus der „guten“ Gesellschaft etc.), die ihnen die Auswahl „würdiger“ Paarungspartner erleichtert (sie müssen einfach nur von oben weg heiraten – wer oben ist, ist „gut“, Selektionsarbeit erledigt).

    Auch diesem Zweck dient (wie so oft unbewusst) Feminismus, denn er verschärft die Konkurrenz unter Männern, zum Zuge kommen vor allem nur noch solche, die sich trotz Feminismus als selbstbewusst-stark genug erweisen, sich um dessen toxische, auf die Zerstörung männlichen Selbstbewußtseins abzielende Wirkung nicht bekümmern, die ihr Ding unbeeindruckt durchziehen, die es auch unter den durch Feminismus = Frauenförderung/-privilegierung für Männer erschwerten ökonomischen-beruflichen Konkurrenzbedingungen immer noch schaffen, Status zu erwerben/erfolgreich zu sein.

    Sie beweisen, dass sie in der Lage sind, selbst ein weiter erschwerendes zusätzliches Handicap zu tragen > einen besonders schönen, großen „Pfauenschwanz“ auszubilden.

    So erreicht Feminismus gerade das Gegenteil dessen, was er bewusst erreichen willl: Besonders männliche, harte Männer werden vermehrungstechnisch begünstigt, denn die Allies, mit denen sich die Feminist.I.n umgibt, werden von ihr ja nur ideologisch gemocht, nicht aber viszeral-instinktiv. Sie lassen ihre Gina nicht tingeln, sondern lösen durch ihre Unterwürfigkeit sogar eher Verachtung aus, die in der Behandlung der Allies durch Feministinnen nur zu deutlich wird, die deshalb nicht nur ideologisch, sondern auch instinktiv NIE eine Chance haben, positive Akzeptanz zu finden, tragikomisch, das Schauspiel der sich immer wieder heranwanzenden Allies und ihre immer wieder erfolgende Zurückstoßung.

    Je mehr sie sich anpassen, desto mehr werden sie abgelehnt, desto verachtenswerter/unmännlicher/unattraktiver wirken sie.

    Wie zahlreiche Selbstzeugnisse belegen, verstehen viele Feministinnen ihre eigene Sexualheuristik nicht: Jaclyn Friedman, die sich einmal beklagte, sie verliebe sich immer in genau die Männer, die sie eigentlich aus feministischen Gründen ablehnen müsse, die Leserzuschriften bei Jezebel, in denen Frauen über dasselbe Phänomen, das sie an sich selbst beobachten, berichten – hatte ich hier mal verlinkt – oder die Paartherapeutin, die beschreibt, ganz in feminisitischer Perspektive, wie häufig Frauen „High-Quality-Husbands“ ablehnten, also fürsorgliche, liebe, „Schleppenträger“, sie anhimmelnde „Bettvorleger“-Ehemänner und diese verließen für „einen ganz anderen“ Typ Mann, einen „männlicheren“ (gestern verlinkt) oder Emma Watson, die Männer von der Erwartung, sie müssten aggressiv sein, um Akzeptanz zu finden, angeblich erlösen will und sich dann ausgerechnet in einen RUGBYspieler verliebt, ein Mann, der aggressiv sein MUSS, um diesen Sport erfolgreich ausüben zu können (weniger physisch aggessive, „attackierende“ Männer würden wohl eher Turnen).

    Kommt noch hinzu, dass Sexualpolitik zwar viel bedeutet im Feminismus, aber längst nicht alles ist.

    Es geht über Sexualpolitik hinaus um die UMFASSENDE SELBSTverwirklichung der Frau, für die sich frau aber so wenig wie möglich anstrengen will.

    Kosten und Risiken IHRER Selbstverwirklichung sollen auf Männer/den Staat (also auch im Wesentlichen auf Männer, denn diese vor allem schützen/stützen/finanzieren ihn) überwälzt werden, frau soll nur die schönen Seiten ihrer Selbstverwirklichung genießen „müssen“.

    Im Grunde ist Feminismus die Ideologisierung eines ganz primitiven, weiblichen Egoismus.

    Intellektueller Aufwand wird nur betrieben, um den zu bemänteln und als Altruismus erscheinen zu lassen.

    Deshalb ist das einzig Konsistente und Kohärente an dieser saudummen Ideologie, stets und ständig FRAUENPRIVILEGIERUNG, deren Kosten Männer zu tragen haben.

    Dass sie dennoch so erfolgreich ist, trotz ihrer Saudummheit, ist nur zu erklären durch ihre Passung zu den männlichen UND weiblichen Instinktdispositionen (wie der Schlüssel zum Schloss passt) und in dieser Passung, wäre sie denn durch bewusstes Design erreicht worden, ist sie alles andere als saudumm, sondern hochgradig raffiniert (glaube aber, diese Passung wurde unbewusst erreicht) und effizient.

    Daneben bedient Feminismus das kurz-und mittelfristige ökonomische und Machtinteresse einer egomanischen „modernen“, verantwortungslosen konsumhedonistischen Elite, die ihn zynisch-macchiavellistisch, also gegen eigene, innere Überzeugtheit, aus Kalkül fördert, weil Feminismus es diesen Elitemännern (und einigen -frauen) erlaubt, ihre Interessen gegenüber der Plebs noch einfacher und müheloser durchzusetzen, das Risiko von effektivem Widerstand erheblich minimierend.

    • „Kosten und Risiken IHRER Selbstverwirklichung sollen auf Männer/den Staat (also auch im Wesentlichen auf Männer, denn diese vor allem schützen/stützen/finanzieren ihn) überwälzt werden, frau soll nur die schönen Seiten ihrer Selbstverwirklichung genießen “müssen”.“

      Auch das lässt sich hervorragend mit weiblicher Sexualität erklären Frau ist darauf angewiesen

      a) einen genetisch hochwertigen Partner zu haben
      b) einen Partner zu haben, der sie während Schwangerschaft und Kinderaufzucht entlastet

      Der Instinkt, dass Männer dazu da seien, um Frauen zu helfen, ist tief verwurzelt.

      • Da Frauen ja tatsächlich während ihrer Schwangerschaft dem grössten Risiko ausgeliefert waren, besteht da natürlich ein Zusammenhang, der gar nicht viel mit dem Feminismus zu tun hat, sondern fast nur mit dem Gebärprozess und dem Selektionsdruck Kinder zu haben und dabei zu überleben.

        Es ist eine sehr natürliche kulturelle Ausformung einer tief verankerten psychologischen Bewältigungsstrategie. Es ist für Frauen absolut natürlich, moralisch gar nicht anders vorstellbar, dass andere für ihre Versorgung während der Schwangerschaft aufkommen müssen, diese Leistung ist dabei nicht etwa ein Pluspunkt, sondern überhaupt erst die Voraussetzung, dass Frauen an so einem Deal partizipieren werden. Die Baseline, die absolute Nulllinie für Frauen ist bereits ein Ressourcentransfer vom Mann zur Frau hin und nicht eine gleichberechtigte Transferleistung von beiden Geschlechtern. Jeder dieser Deals beginnt sozusagen bereits mit der Bringschuld der Männer.

        Teilziel des Feminismus ist es die Nulllinie bereits durch anonyme Männer zu erreichen und danach aus dem Rest der übrig bleibt, zu wählen. Es gibt biologisch überhaupt keinen Grund für die Frau, dass derjenige Mann, der die Nulllinie tilgt auch derjenige sein muss, dessen Kind sie austrägt. Je nach Umständen kann das auch keinen bis wenig Sinn machen.

        • Hmmm… wenn wir heute so biologistisch sind: Wer, Mann oder Frau, ist von der Natur als Erzieher des Kindes vorgesehen? Kleiner Denkhinweis: Eines der Geschlechter hat bei einem kategorisch blutigen und riskanten Gebärprozess ein nicht zu unterschätzendes Sterberisiko.

        • @toxicvanguard:

          »Es ist eine sehr natürliche kulturelle Ausformung einer tief verankerten psychologischen Bewältigungsstrategie. Es ist für Frauen absolut natürlich, moralisch gar nicht anders vorstellbar, dass andere für ihre Versorgung während der Schwangerschaft aufkommen müssen, diese Leistung ist dabei nicht etwa ein Pluspunkt, sondern überhaupt erst die Voraussetzung, dass Frauen an so einem Deal partizipieren werden. Die Baseline, die absolute Nulllinie für Frauen ist bereits ein Ressourcentransfer vom Mann zur Frau hin und nicht eine gleichberechtigte Transferleistung von beiden Geschlechtern. Jeder dieser Deals beginnt sozusagen bereits mit der Bringschuld der Männer.«

          Das halte ich tatsächlich für ein sehr gutes Argument, weil es Kultur und Biologie auf sinnvolle Weise verbindet. Denn die »Bringschuld der Frau« besteht ja bereits in dem Kind, das sie austrägt und mit dem sie dem Aussterben der Sippe entgegenwirkt. Das drückt sich auch darin aus, dass bereits in Wildbeutergesellschaften kinderlose Ehen geschieden werden konnten. Insofern ist das ein eingespielter Gleichgewichtszustand.

  4. LoMi hat den sehr gelungenen Versuch unternommen, zu zeigen, dass meine „Theorie“ (naja…) auch ohne die oben angesprochenen biologischen Annahmen auskommt.

    https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2014/10/02/feministische-forderungen-als-manipulationsversuche-des-sexualmarktes/comment-page-1/#comment-4435

    Ich finde den Ansatz vom Neuen Peter durch und durch einleuchtend. Normalerweise lege ich auf biologische Erklärungen nicht so großen Wert. Aber hier wirken sie sehr plausibel auf mich.

    Wahrscheinlich kann man sogar auf diese biologische Ökonomie verzichten. Wir brauchen vorerst nur die Feststellung, dass Frauen selektieren, während Männer sich quasi “bewerben”, vermutlich, weil das Begehren der Männer anders gelagert ist.

    Die Motive, die hier genannt werden (Reputationsverlust, Folgekosten von Sex) muss man gar nicht in Rechnung stellen bzw. muss man sie nicht unbedingt als biologische Faktoren annehmen. Der Reputationsverlust kann existieren, ohne dass die Frage der Reputation eine Disposition sein muss. Die Schwangerschaft und die damit einhergehende Bedürftigkeit lassen sich auch rein ökonomisch begründen. Vorstellbar ist lediglich, dass Frauen durch einen schwächeren Sexualtrieb den Vorteil genießen, etwas stärker kalkulieren zu können.

    Letzten Endes ist – jenseits aller Biologie – wohl das Interesse klar, die Partnerwahl zu regulieren und sich die Definitionshoheit über Erlaubtes und Verbotenes anzueignen. Man ruft Gerichtsbarkeiten und andere staatliche oder institutionelle Gewalten an, um unliebsame Verehrer loszuwerden. Das macht immer Sinn, wenn man mit einer Überzahl an Bewerbern umgehen muss. Im Übrigen gibt es eine ähnliche Strategie bei der Dramatisierung von Jugendgewalt. Auch diese ist eine Form, mit der der “brave Bürger” die Polizei als Verbündeten einsetzt, um Verhaltensnormen durchzusetzen. Insofern muss man hier gar nicht unbedingt eine biologische Festlegung bemühen. Es sind dies schlicht Optionen, die sich anbieten und deren Nutzen auf der Hand liegt.

    Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich hier auch um systemische Effekte handelt. Sprich: Aus den Wechselwirkungen zwischen Männern und Frauen entstehen solche Motive. Männer stehen nicht abseits, während Frauen eine Rape Culture Hysterie entwickeln, sondern sie handeln, flirten und zuweilen verletzen sie Grenzen. Belästigung existiert, die Notwendigkeit der Abwehr von Bewerbern existiert ebenfalls. Auf Flirtportalen kann man das gut beobachten, wie die Vielzahl der Kontaktversuche zu einer Überforderung der (zu wenigen) Frauen dort führt, die dann die Maßstäbe hochsetzen und unliebsame wie auch tatsächlich blöde Anmachen abzuwehren. Insofern ist “Rape Culture” keine schlichte Gruppenstrategie, sondern auch eine Reaktion (eine unangemessene, keine Frage). Es sind die Männer aber immer schon beteiligt bzw. es gibt immer schon einen Zusammenhang von wechselseitiger Aktion und Reaktion, aus dem solche Erscheinungen hervorgehen. Das heißt nicht, dass Männer schuld sind oder dass sie alle schuld sind und dass man ihnen mit Gesetzen begegnen müsse. Aber es heißt, dass zumindest einige Männer einen Anteil daran haben und dass die Abwehr durch Frauen durch Belästigungen auch eine gewisse Plausibilität gewinnen.

    Im übrigen gibt es noch einen männlichen “Beifang” in diesem System, nämlich die Absicherung, dass die eigene Partnerin nicht aggressiv von anderen Männern angeflirtet wird. Das könnte ein Grund sein, warum Männer durchaus mitspielen bei dieser Hysterie, weil sie an Freundin oder Tochter denken, die sie entweder für sich behalten oder vor der Männerwelt beschützen wollen.

    Und in einem anderen Beitrag:

    Männer kommen hier nicht als handelnde Subjekte vor, sondern nur als Objekte. Sie stehen draußen. Was sie tun oder lassen, hat dann anscheinend keinen Einfluss auf das, was Frauen tun oder lassen. Doch das ist erkennbar falsch, weil wir nun einmal in einer gemeinsamen Welt leben und miteinander interagieren. Folglich kann man alternativ zur simplen biologischen Kausalität auch annehmen, dass diese Interaktionen wesentlich besser erklären, warum es Feminismus gibt. Eine solche Erklärung trüge schlicht dem gesellschaftlichen Charakter dieses Phänomens Rechnung. Der Feminismus wurde nicht ausgebrütet von isoliert auf einer einsamen Insel lebenden Frauen, sondern von Frauen in der Gesellschaft, zu der auch Männer gehören.

  5. Zur Ergänzung, denn das ganze gibt es natürlich auch auf männlich:

    Das klassische Patriarchat (Ehemann als Oberhaupt der Familie, durch Väter arrangierte Ehen), das in anderen Weltgegenden durchaus noch zu finden ist, kommt hingegen den sexuellen Bedürfnissen der Masse der sexuell nicht übermäßig attraktiven Männer durchaus zupass. Sie werden gleichsam frei haus mit der Möglichkeit für Sex und Fortpflanzung beliefert, während sich ihre Werbungskosten auf ein Minimum beschränken und die Vaterschaftsunsicherheit durch die Kontrolle über Frauen massiv reduziert wird.

    Um zu erklären, warum sich im Westen nun das derzeit herrschende Modell durchgesetzt hat, sollte man tatsächlich eher soziologische und ökonomische Ansätze zu Rate ziehen.

    • Die Erklärung könnte lauten: Durch den westlichen Massenwohlstand wird unser Verhalten kaum noch durch Krankheit und Hunger in Balance gehalten, wie es sonst in anderen historischen Epochen gewesen ist.

    • Wenn Du das ökonomisch haben willst, ist Feminismus eine auf dem Papier und mit Fiat-Geld bezahlte Überbewertung der Vagina. Prostitution wäre in dem Bild der Schwarzmarkt, auf dem es ein künstlich verknapptes Gut für echtes Geld zu kaufen gibt. Nun sind Produkte auf einem realen Schwarzmarkt aber üblicherweise teurer als auf den künstlich verknappten (weil billig gehaltenen) regulären Märkten. Nicht so Vaginas. Korrigiert mich gerne mit den Zahlen, aber ich sage mal, einmal Ficken auf dem Straßenstrich kostet 50 bis 100 Euro. Dafür bekommt man doch kaum ein nettes Candlelight-Dinner und das Taxi nach Hause, geschweige denn die möglichen Folgekosten (Unterhalt für Frau und Kind) gedeckt.

      Wenn eine ökonomische Blase produziert wird, geht es darum, dass einige wenige möglichst schnell möglichst viel Profit erwirtschaften, seinen es Hedgefonds, die Banken oder die „Femiindustrie“. Wenn die nicht gänzlich dumm sind, versuchen sie, die Blase immer weiter zu füllen (mit Geld Dritter), sich so viel es geht herauszunehmen und im Idealfall noch ein paar Vollidioten davon zu überzeugen, dass man „too big to fail“ sei.

      Natürlich platzt die Blase irgendwann. Das hat sie im Fall der Femis auch schon getan, analog zB der Geisterstädte wegen überbordenden Wohnungsbaus in China. Es trifft vornehmlich die, die die Idiotie gekauft haben, das wären die Wohnungsbesitzer oder in Bezug auf den Feminismus die alleinerziehenden Mütter, die vieles gemeinsam haben: Keiner braucht sie, keiner will sie, und sie sind quasi wertlos.

      • Nach diesem Modell sind PUA die italienische Mafia. 😀

        Wenn du es richtig anstellst, kostet Sex vielleicht 1-3 dates, wovon sie mindestens eines übernehmen sollte oder ihr ohnehin halbe-halbe macht. Danach wird es günstiger.

        Also so in etwa 50-100 Euro, dafür bekommst du nettes Essen und Trinken, hoffentlich gute Gesellschaft und Sex. Nicht so schlecht.

    • @Neuer Peter:

      Wäre auch mein Einwand: was mir in dem ursprünglichen Argument fehlt, sind nämlich die gesellschaftlichen Randbedingungen dafür, dass ein solcher Mechanismus wirken kann. Da der Radikalfeminismus weder in der Renaissance noch in der Aufklärungsepoche entstanden ist, muss man benennen können, welche Hemmnisse seither weggefallen sind. Also wird man als Voraussetzung wohl die radikale »Freigabe« der Partnerwahl in den 50er und 60er Jahren und den weiblichen Autonomiegewinn durch die Erfindung der Pille hinzufügen müssen.

      Und ich würde zu bedenken geben, dass es bei den angesprochenen Forderungen auch einfach um die Chance zur Ausübung von Macht geht. Dazu muss man das »Partnerwahl-Dilemma« und seine Weiterungen nicht zum Hauptfaktor erklären, sondern es ist m. E. eher Teil eines umfassenden »Autonomiepakets«.

      Dieses »Autonomiepaket« würde meiner Meinung nach auch nicht die ideologischen Formen angenommen haben, die wir heute beobachten, wenn der Feminismus nicht so stark die Perspektive der »weiblichen Subjektivität« betont hätte, die sich heute als schrankenloser Narzissmus ausprägt.

      Diese politische Prämiierung der weiblichen *Subjektivität* halte ich für den entscheidenden Faktor, denn sie bestimmt erst darüber, innnerhalb welchen Wertehorizonts die Thematik der Partnerwahl und ihrer im Artikel genannten »constraints« verhandelt wird.

      • Sicher, mein Modell beleuchtet nur einen Aspekt des Problemkomplexes. Aber ich denke auch, dass er als Erklärung dafür herhalten kann, warum feministisches Gedankengut mitunter so attraktiv wirkt. Es spricht, vielleicht auch auf unterbewusster Ebene, tief verankerte Interessenlagen an.

        Überhaupt wäre viel gewonnen, sähe man den Feminismus hauptsächlich als Interessenvertretung einiger Frauen an. Dann könnte man nämlich *politisch* gegen ihn vorgehen, hätte ihn des Mythos‘ der Förderung des allgemeinen Wohls entkleidet.

      • @ Djadmoros

        *Da der Radikalfeminismus weder in der Renaissance noch in der Aufklärungsepoche entstanden ist, muss man benennen können, welche Hemmnisse seither weggefallen sind.*

        Na, das ist doch einfach: Pille, abgesenkte Kindersterblichkeit, die die Nachfrage nach Kindern reduzierte > Frau gewinnt an freier, unverplanter Lebenszeit, verliert aber andererseits an Bedeutung (als Matrone), wird z.T. gerade in ihrem Kernbereich „arbeitslos“ (Haushaltsführung mit vielen Kindern war ein anspruchsvoller Job, heue fast alles technisiert, maschinisiert, industrialisiert > Hilfsarbeiter.I.nnenniveau)

        Dazu Sozialstaat, Massenwohlstand (der den Sozialstaat nach der produktiven Revolution erst ermöglichte), sowie 1. und 2. Weltkrieg (entsprangen einer Hypermaskulinisierung der Kultur > im Rückschlag entstand vernichtende Kritik an Mann und Männlichkeit bei tiefen Selbstzweifeln auf Seiten der Männer > schaffte Raum für die heute zu beobachtende, genauso toxische Hyperfeminisierung der Kultur, die auch zum Zusammenbruch führen wird, meiner Meinung nach, wenn auch zu einem anders gearteten, jedoch nicht weniger verheerenden.

        • @Roslin:

          »Na, das ist doch einfach …«

          Ja, ich denke, das passt so. Nur bin ich mir auf diesem Blog nie so ganz sicher, ob den Kommentatoren das auch bewusst ist. 🙂

          »Hypermaskulinisierung« ist ein interessanter Begriff. Aber ich frage mich, was genau er empirisch bezeichnet? Muss man »hypermaskulin« sein, um als Kanonenfutter verheizt zu werden? Ist es eine Voraussetzung für die Mitgliedschaft in einem Sturmbataillon? Oder in der Allgemeinen SS? Der Waffen-SS? Den Einsatzgruppen?

          Reden wir also von einer sozialpsychologischen *Einstellung* oder von den Phrasen der Propagandamaschinerie, etwa in dem Sinne, in dem Klaus Theweleit die Mentalität der Freikorps beschrieben hat?

          Was mir dazu noch am ehesten einfällt, ist die Ideologie der »Nervenstärke«, die Joachim Radkau beschreibt.

        • „Da der Radikalfeminismus weder in der Renaissance noch in der Aufklärungsepoche entstanden ist, muss man benennen können, welche Hemmnisse seither weggefallen sind.“

          Das unten gepostete Video stellt dazu Vermutungen an.

        • @ djadmoros

          *Muss man »hypermaskulin« sein, um als Kanonenfutter verheizt zu werden?*

          Nein, nicht um verheizt zu werden.

          Aber um den inneren Drang zu verspüren, sich freiwillig zu melden, um sich als Held zu beweisen.

          Auch dann noch, wollen wir den jungen Freiwilligen Naivität zugute halten ( zu vieleRitterromane gelesen), wenn die Reaiität des Krieges längst offensichtlich geworden ist und als „männliche“ Bewährung durchgestanden und genossen wird (Ernst Jünger z.B.).

          Halte ich übrigens auch für ein natürlich vohandenes Phänomen, ein gewisser Prozentsatz der maskulinen Männer ist „hypermaskulin“ – mit denen kann man ganz hervorragend Krieg führen, falls man sie motivieren kann für seine Sache (vielleicht aktuell oder/und während der Embryonalentwicklung zu viel Testosteron abbekommen, dann noch gefördert durch kulturelle Entwicklungen – Männer, die sich im Frieden langweilen, die den Krieg,die phyisische Auseinandersetzung suchen,die freiwillig zur ISIS gehen z.B.

          Leider brauchen auch Männer, die nicht hypermaskulien sind, Kämpferqualitäten, um solche Männer abzuwehren – diese müssen also im Genpool vorgehalten werden und stehen dann immer in Gefahr, auch „Überschuss“ zu produzieren (zu weit rechts auf der Normalverteilung zu liegen kommende Männer), ein Überschuss, der wie gesagt bis zu einem gewissen Grad erhöht werden kann durch kulturelle Propaganda (Männlichkeitskult, Feier einer Kämpferkultur mit dem Hochhalten entsprechender Wert – Mut, Tapferkeit, Verachtung von Weichheit/Weiblichkeit etc. – das lockt Kämpfernaturen an, macht auch grenzwertig normale Männer eher zu pathologisch-toyischen Kämpfern, die wiederum nur von eigentlich normalen Männern in Schach gehalten werden können, die dann als Vereidiger der Zivilität KÄMPFEN müssen, die pathologischen Kämpfer niederkämpfen.

          Frauen können das im Schnitt nicht mit Aussicht auf Erfolg tun, weil sie zu unkämpferisch sind, von Natur aus, zu weit links auf der Normalverteilungskurve der Kämpferqualitäten.

          Weshalb sie auch viel weniger als Männer in Gefahr stehen, hier zu überschießen.

          Sie müssen weniger kämpferisch sein, weniger aggessiv – ungeduldig, weil sie vorrangig die quengelnden Kleinkinder am Wickel haben, die die Geduld „entzündlicherer“ Menschen = Männer auf eine harte Probe stellten.

          Sie können weniger kämpferisch sein in einer Welt, in der es Männer gibt, die FÜR sie das Kämpfen übernehmen.

          Auch hier können Kultur und Natur zusammenwirken: eine Kultur kann helfen, das Heilsam-Natürliche ausubauen oder das Heilsam-Natürliche bis in’s Toxisch-Gefährliche hinein zu übersteigern.

          Die Dosis macht auch hier das Gift: Ein Zuviel ist gefährlich, ein Zuwenig auch.

          Zuviel Männlichkeit ist gefährlich (auf individueller wie kulturell-gesellschaftlicher Ebene), zu wenig auch.

          Dito für Weiblichkeit.

          Der ungeheure Erfolg der westlichen Männer im 19. Jhdt. führte zu einer Überbetonung eher männlich konnotierter Werte und zu einer Verachtung eher weiblich konnotierter.

          Was das jeweils ist, siehe Stereotype, die großenteils WAHR sind, d.h. männliche Werte werden vor allem, wenn auch nicht nur, von Männern und in Männern umgesetzt, dito für weibliche Werte und Frauen.
          Ihre wissenschaft, ihre Technik, ihr Imperialismus, ihre Wirtschaftsweise eroberten die Welt, buchstäblich – selbst die ehemaligen Großreiche Asiens – China, Osmanisches Reich, Indien – sie waren nur noch Beute, um die sich europäische = weiße Mächte und Japan stritten, das sich früh technisch verwestlicht hatte.

          Westliche Eltienmänner konnten vor Kraft kaum gehen, entwickelten ein überschießendes Konkurrenzdenken und -verhalten auch gegenüber ihren „Brüdern“ = nahen Verwandten, den einzigen Konkurrenten, die man noch ernst nehmen musste.

          Das führte in und entlud sich im ersten und noch einmal im zweiten Weltkrieg, führte zu Erschrecken der Männer über sich selbst und tiefen Selbstzweifeln, dazu die grauenhaft gescheiterten säkularen Heilsreligionen des Bolschewismus mit seinem Klassenmord, des Nationalsozialismus mit seinem Rassenmord, die ja auch (der Bolschewismus nach etwas zwiespältigem Anlauf, der Nationalsozialismus von Anfang an) eindeutig MÄNNLICH waren, männlichkeitskultig, dabei nicht trotzdem, sondern gerade deshalb sehr attraktiv für viele Frauen, denen bei so viel mörderischer Virilität die Gina tingelte.

          Aber der Bruch im Selbstbewusstsein vieler Männer, die reale Drohung der Weltvernichtung durch atomares Wettrüsten, sie überwogen doch und führten die heutige Entwertung des Männlichen und Überbewertung des Weiblichen herauf (nachdem eine Phase der Überbewertung des Männlichen und Entwertung des Weiblichen in die Katastrophen des 20. Jhdts. geführt hatte.

          Dabei wirken Kultur und Natur IMMER zusammen, beeinflussen sich gegenseitig.

          In männerkultigen Zeiten rennen testosteronkiffende Frauen den starken Männern hinterher (und treiben sie an, feuern sie an), in frauenkultigen östrogensüchtige Männer den Weibern (und feuern sie an, treiben sie an, feiern Orgien der Selbstverachtung, der Masochismus vieler Pudel ist für mich offensichtlich).

          Was fehlt, heute wie damals, ist ein gesundes Gleichgewicht zwischen Yin und Yang.

          Die Überbewertung des Weiblichen gebiert auch Monster.

        • @ petpanther

          *Das unten gepostete Video stellt dazu Vermutungen an.*

          Was mir hier fehlt, ist die Wahrnehmung der Verbauung der Möglichkeit für westliche Frauen, aus ihrer klassischen Begabung, Kinder in die Welt zu setzen, Selbstbewußtsein zu generieren in einer Welt, in der fast alle Kinder überleben, Sicherungssysteme im Alter kollektiv sind und nicht mehr direkt vom eigenen Nachwuchs abhängen.

          Eine Möglichkeit, die in Reanaissance und Aufklärung noch bestand.

          Auch Frauen brauchen Selbstwertgefühl, das Gefühl, unersetzlich gebraucht zu werden.

          In einer Welt, die viele Kinder brauchte (weil so viele starben), war die Wichtigkeit von Frauen evident.

          Auch für die selbst.

          Irgendjemand musste die Kinder ja produzieren und sich dann um sie kümmern.

          Das konnten nur Frauen, denn sie hatten die Titten und den Uterus.

          Nun werden plötzlich viel weniger Kinder gebraucht.

          Frauen MÜSSEN in Männerdomänen eindringen, weil sie in ihrer ureigenen Domäne (Kinderproduktion/-aufzucht) weniger gebraucht werden, arbeitslos geworden sind.

          Und sie stellen beim Eindringen in Männerdomänen fest, dass sie dort, da evolutionär daraufhin weniger optimiert als Männer, im Schnitt nicht recht konkurrenzfähig sind und gleichzeitig weniger gebraucht werden in dem Bereich, auf den hin sie optimiert sind > Panik, wenig Selbstbewußtsein.

          Lösung: eine Ideologie, die Weiblichkeit verherrlicht, die bewunderten, darum begehrten, darum auch gehassten Männer abwertet und gleichzeitig vor deren Konkurrenz schützt, durch Quoten, Schutzzonen, Laufställchen, Stützrädchen, Schwimmflügelchen etc., alles Hilfsmittel, von den Männern zu stellen und zu bezahle, die nur von Frauen genutzt werden dürfen, plausibilisiert = „gerecht“ gemacht durch das Unterdrückungsmantra = die feministische Patriarchatshypothese, die, WEIL sie das leistet (Selbstbewusstsein und Versorgung für Frauen ohne adäquate Gegenleistung = Kinderproduktion und -aufzucht), so gerne geglaubt wird, so begierig aufgesogen wurde.

          Und die durch 2 Weltkriege und das Versagen zweier mörderischer „Männerideologien“, die ihre Heilsversprechen nicht einlösen konnten, statt dessen nur einen Trümmerhaufen von Unheil hinterließen, tief gedemütigten Männer schwiegen dazu, nahmen hin, zu deprimiiert, um für sich selbst einzustehen.

          Oder begrüßten sogar ihre Abwertung, sie masochistisch-orgiastisch feiernd („Schlag mich, ich bin ein Schwein!“).

        • yup.

          Eine Erpressungsstrategie als Lösung.

          Systematisches Blackmailing.

          Das machen aber auch schon kleine Mädchen. Und gern auch in Beziehungen angewendet. Typisches DV Verhalten von Frauen.

          Es wurde und wird ganz offenbar auf das zurückgegriffen was frau am besten kann. Daher das Private ist Politisch.

          Genial.

          Dazu braucht es aber abhängige strunzdumme rückratlose Schuldmänner. Und offenbar sind die gut zu finden. Aber nur wegen den 2 Weltkriegen?

          Der gemeine Betapudel ist offenbar mit am weitesten unter der Spezies Homo Sapiens verbreitet.

          Und irgendwie kauf ich deshalb auch nicht dieses hypermaskuline Narrativ zur Erklärung der zwei „Männerideologien“. Da steckt er doch mit drin, der pseudoalpha Betapudel. Das ist doch das „Material“ aus dem sowas immer gemacht ist.

          Die ideologischen Männlichkeitssurrogate ziehen die doch immer an wie faules Fleisch die Schmeißfliegen. Das ist doch auch bei den Feministen ganz genauso zu beobachten.

  6. Könnte es nicht auch ganz einfach ist ganz einfach eine Art entgrenzt durchgeknallte Hyperspoiledness sein, die sich dann in Borderline-artiger
    Pschyche bzw. Verhaltens äußert?

    Sehr sexy sowas. Könnte man mir nicht mal vor’s Knie binden.

    Von „Beziehungsmaterial“ ganz zu schweigen. Und Heirat ist unter diesen Umständen für den Mann das Wegwerfen seines Lebens. Was viele auch langsam merken.

    Ob Camilla’s Einschätzung
    http://time.com/3444749/camille-paglia-the-modern-campus-cannot-comprehend-evil/
    ob Russell’s Einschätzung
    „My chest vs mindless girls’ (Laci Green, Jenna Marbles, etc)“
    oder
    Clasik’s jamaikanische Einschätzung
    „White Women Adopting The Ghetto Culture“

    (hatte gestern diese zwei Videos auf SMS 104 u.a. deswegen gepostet)

    Auch die Youtuberin Shieldwife meint das.

    Women Are Spoiled Brats

  7. Was ist mit der feministischen Forderung nach dem neuen sensiblen Mann? Einerseits treibt man die „Flirtkosten“ so hoch für den Mann dass sich, wie richtig beschrieben, nur noch die „Machos“ trauen eine Frau anzusprechen und dann das.

    • Der Zyniker würde sagen:
      Diese Forderung fördert zum einen die Selbstauslese der Macker (wer fällt auf diesen Forderungskatalog herein, der offensichtlich nicht goutiert wird?) und zum andern spornt sie Versorgermänner zu größeren Leistungen an.

      Der Realist würde sagen:
      Menschen wissen in der Regel nicht, was sie wollen. Frauen sind da keine Ausnahme.

      Achte darauf, was sie tun. Nicht, was sie dir sagen.

      Most guys would like nothing better than to honestly play the loving, white knight, romantic who women bemoan a lack of in the world. Yet for every sonnet composed, every provision met, every compliment delivered and every well planned candlelit dinner conversation, there’s a woman feverishly fucking her Alpha bad boy in his low rent apartment for fear of losing him to the competition.

      http://therationalmale.com/2014/05/18/the-real-nice/

      • Ja das ist was dran. Ich vermute Frauen wollen die Kombination. Den Typen der Macho ist aber auch eine weiche Seite hat. Die eierlegende Wollmilchsau also 🙂

      • In Bezug auf ihr Verhalten gegenüber
        Männern haben Frauen eigentlich
        eine gespaltene Persönlichkeit.
        Das geht auch in einer scheinbar
        stabilen LTR nie ganz weg.
        Je mehr sich der Mann über die
        Zeit hat betaisieren lassen und
        die Partnerin noch über guten
        Rest-SMV verfügt, kann die
        weibliche Hypergamie wieder
        voll einsetzen.
        Diese Gefahr besteht in hohem
        masse, wenn die Frau z.B. im
        Beruf intensiv mit Alphas in
        Berührung kommt.

        From Heartiste

        Your romantic fortunes (or misfortunes) will make much more sense, and become less a product of chance, once you understand that women are burdened with a split personality, each one desiring a different sort of man. A woman’s compulsive attraction for both male sexiness and male security explains a lot about her seemingly lunatic behavior.

  8. ät alle Evolutionäre:

    Die Argumentation von Neuer Peter wird auch von Birgit Kelle in ihrer Reaktion auf den Artikel von Himmelreich verfolgt:

    Wenn ein hochattraktiver, statushoher und reicher Mann wie George Clooney ihr Dirndl-Komplimente gemacht hätte, wäre sie wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen, sich zu beschweren.

    Das ist die Strategie: Mit Sexismusvorwürfen hält man sich die Avancen von unattraktiven Männern vom Leib, die normalerweise der Preis von Schönheit und deren Ausstellung sind.

    Dazu paßt, daß harte Feministinnen sich häufig mit sehr männlichen (attraktiven) Männern paaren, sofern sie selber genügend hübsch sind.

    Ein klassisches Beispiel ist Vanessa Redgrave, die mit dem Cowboy-Darsteller Franco Nero seit Jahrzehnten eine Beziehung führt.

    • Das ist das Schöne an der Theorie der Sexualökonomie: Sie macht scheinbar widersprüchliches weibliches Verhalten mit einem Mal erklärbar.

      • ät Peter:

        Radikalfem-Verhalten!
        Natürlich haben alle Frauen (und Männer) natürlich egoistische Strategien, machen aber soziale Kompromisse.

        Das ist denke ich der Unterschied zwischen Genderistas und normalen Frauen: Die Gendas sind Ideologen mit totalitärem Machtanspruch und völlig rücksichtslosem Egoismus.

        Für sie selbst (meist) gut, für alle anderen (Riesenmehrheit) schlecht.

        • Die Reise geht derzeit in eine Richtung, von der vor allem die Frauen der oberen Mittelschicht und einige wenige sehr attraktive Männer profitieren.

          Die Verlierer dieser Entwicklung sind weniger attraktive Männer und, zu einem geringeren Maße, jene Frauen, die sich in traditionelleren Rollen wohler fühlen.

          Männer sind in dieser Hinsicht keineswegs besser. Das klassische Patriarchat unterstützt die sexuelle Strategie der Masse der Beta-Männer, in vielen Fällen zulasten der weiblichen Freiheit.

          Mir geht es hier um Erklärungsversuche, nicht um moralische Urteile.

          Aus Sicht der Sexualökonomie ist die moderne feministische Gesellschaft aber das Gegenstück zum klassischen Patriarchat.

    • ät Peter:

      Absolut richtig. Zum Glück ist in unserer Demokratie selbst die Macht der Gendas begrenzt; so daß kein umfassendes „Oberschicht-Matriarchat“ entstehen kann.

      Interessanterweise begrenzen die Feministen, die ja auch politisch Korrekte sind, nicht die islamischen Unterminierungsversuche der westlichen Gesellschaft, welche auf Durchsetzung patriarchalischer Normen abzielt.

      Merkwürdig eigentlich. Wahrscheinlich, weil die meist armen ungebildeten Moslems in Europa (die Männer) für die akademischen wohlhabenden deutschen (u.a.) Frauen sowieso nicht in Frage kommen.
      Allerdings stellen arme Männer, gleich welcher Herkunft, den jungen Oberschichtfrauen nach. Mh. Wahrscheinlich gibt es einfach nicht genügend Gelegenheiten des Zusammentreffens (nur Ubahn…).

      • Unter den archaischen Rollenvorstellungen des traditionellen Islams leiden aber nur (oder hauptsächlich) muslimische (Unterschichts-) Frauen. Diejenigen Frauen, die im institutionalisierten Feminismus den Ton angeben, nämlich die autochthonenFrauen der oberen Mittelschicht, sind aber nicht betroffen.

        Gleichzeitig taugt die Misogynie muslimischer Prägung perfekt für den Verweis auf die fortgesetzte Notwendigkeit des Feminismus. Seht her, wie sehr die Muslima der Unterschicht unterdrückt wird! Wir brauchen mehr Privilegien für deutsche Mittelschichtsfrauen und, vor allem, mehr Genderlehrstühle und Quoten für Vorstandsposten!

        • ät Peter:

          Ah ja, guter Gedanke. Die Akzeptanz fundamentalistischer Vorstellungen als „Reservoir“ zur Durchsetzung der feministischen Hilfsindustrie.

          Bei eingeborenen Frauen machen sich einige Genderer ja bereits kraß lächerlich, wenn sie mangels tatsächlich vorhandener Unterdrückung Neusprechkataloge à la „Professx“ einführen wollen.

          Den Preis müssen leider andere Mädels zahlen…
          So viel zur feministischen Solidarität unter Frauen.

        • In Amerika wird das Thema derzeit unter dem Hashtag #notyourshield diskutiert.

          Auch in der innerfeministischen Auseinandersetzung rund um ‚feminism is for white girls‘ ging es darum. Daran ist dann letzlich auch die alte Mädchenmannschaft zerbrochen.

  9. Kann ich so bestätigen. Gerade die Tatsache, dass man Männer abgeschreckt werden und man „Kosten“ der Balz hochtreibt. Daher müssen sich auch die meisten Kerle stark nach unten orientieren. Ich sehe das oft in meinem Umfeld. Als Azubi in einem eher hoch angesehenen Beruf bekommt man meistens arbeitslose Frauen. Wenn man eine bekommt, die nebenher etwas jobbt aber keinen richtigen Beruf hat, ist man meistens schon der King.Einhellige Meinung aller Berufskollegen ist auch, dass eine Frau mit richtigem Beruf unerreichbar ist. Als Mann muss man sich da extrem unter Wert verkaufen. Das Problem ist, dass man sich selbst da völlig verbiegen und finanziell verausgaben muss. Die Männer in meinem Umfeld, die eine Ausbildung machen, arbeiten ziemlich viel nebenher, was sie meistens tun um auf dem Partnermarkt mitzuhalten. D.h. teures Auto, Geld, dass man direkt für Frauen ausgibt etc. Ich komme da mit weit weniger Geld hin und kann mir was leisten, da ich mich vom Partnermarkt verabschiedet habe. Die Mädchen bzw. Frauen, die den selben Beruf lernen, den ich lerne oder einen ähnlichen -, haben solche Nebentätigkeiten eher nicht nötig, da sie ja indirekt den Lohn der Männer bekommen. Ich sage natürlich nicht, dass meine Aussage allgemeine Gültigkeit hat, ich sehe es nur so bei fast allen Berufskollegen. Von denen ich fast alle mehr oder weniger gut kenne, da wir nur eine Berufsschule für den Beruf im Bundesland haben.

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