Emma Watson, Partnerwahl und Männlichkeit

Mundd berichtet über einen interessanten Artikel, der die Partnerwahl von Emma Watson ins Verhältnis zu einer Aussage von ihr setzt:

Ihre Aussage bei Twitter:

 

Gender equality not only liberates women but also men from prescribed gender stereotypes. #heforshe

Grundsätzlich hat sie damit natürlich recht. Es gibt verschiedenste Gender Stereotype, die nachteilig für Männer sind.

Allerdings scheint ihre Partnerwahl doch sehr stark auf Gender Stereotypen aufzubauen, wie der verlinkte Artikel zutreffend ausführt:

Ri-iiight. Because what guys really need is to be liberated from “prescribed gender stereotypes.” All the hot babes like Emma Watson are crazy for guys who don’t fit “prescribed gender stereotypes,” right? So you will probably be surprised to learn that Emma Watson is dating a bald scrawny impoverished poetthe biggest jock at an elite university:

According to a multiple outlets, the 23-year-old former “Harry Potter” film star has recently begun dating a fellow Oxford University student named Matthew Janney. . . .
The UK’s Mirror reported . . . that Janney, 21, is not only a student at the prestigious institution, he is also a star rugby player for their varsity team. Despite his prized athletic skills, Janney has also been recognized for something else: his looks. According to the report, the college student was named “Oxford’s most eligible bachelor” and “best looking player” by the university’s rugby team’s official Twitter account.

In other words, an Alpha male, the epitome of “prescribed gender stereotypes” from which Emma Watson says we need to be liberated

Ein Star Rugby-Spieler, ein Student an einer renomierten Universität und zuguter Letzt auch noch guttaussehend. Dazu mal ein Foto zur Illustration:

Emma Watson Matt Janney

Emma Watson Matt Janney

 

Emma Watson Matt Janney

Emma Watson Matt Janney

Ich würde sogar sagen, dass er besser aussieht als sie. Ein perfekter Körper, ein hübsches Gesicht, ein guter Fang für sie. Wäre interessant, wie er ihren Status als Filmstar wertet.

Jedenfalls unterstützt sie mit ihrer Wertung ein bestimmtes Bild von Männlichkeit: Sei erfolgreich, sei ein Star, signalisiere über eine gute Uni und den Sport, dass du hohes Potential hast, dann bist du als Partner interessant.

Allerdings hat sie natürlich selbst vieles, was sie für sich anführen kann: Ebenfalls einen hohen Status, Schönheit (wenn ich sie persönlich auch trotz guten Körpers eher langweilig finde), Millionärin etc. Insofern bleibt sie in gewisser Weise auch auf einer Ebene, die eben bei ihr relativ hoch anzusetzen ist.

187 Gedanken zu “Emma Watson, Partnerwahl und Männlichkeit

  1. Auf Meinungen deinungen steht sehr richtig: hör nicht auf das was sie sagt, sondern achte darauf was sie tut. Diesen Rat sollte jeder Mann auf diesem Planeten beherzigen. Zweiter Rat: du hast auch Bedürfnisse, stehe zu ihnen. Dritter rat: frage nicht was du ihr bieten kannst und wie, frage was sie dir bieten kann. Das würde die Lebensqualität von Männern schon deutlich steigern.

    • “ frage nicht was du ihr bieten kannst und wie, frage was sie dir bieten kann.“

      Oh Gott, Leute (geschlechtsunabhängig) die so denken, sollten das bitte möglichst schnell öffentlich machen, damit alle anderen so schnell und so weit von ihnen wegrennen können, wie es irgendwie möglich ist. Beziehungen mit solchen sind der reinste Psychoterror.

        • „Was ist los?“

          Was ist das für eine Frage.
          Stell dir vor, du musst Beziehungen mit Leuten mit dieser Denkweise führen bzw. sollst eine Beziehung anbahnen unter solchen feindseligen Erwartungshaltungen. Schön? Unter solchen Umständen kann man sich Beziehungen sparen, um der eigenen Seele willen – mMn, denn echte Verbindungen können nicht entstehen.

          „Viele Frauen scheinen es doch genauso zu machen.“

          Achso, „viele“ „scheinen“. Das legitimiert es natürlich.

          Viele Ausländer scheinen auch kriminell zu sein, ich verprügle dann gleich morgen früh mal den Dönerhändler um die Ecke, weil er ja dazu gehören könnte.

        • Und was ist eigentlich wenn das Gegenüber dann auch fragt, was du zu bieten hast? Wird dann eine Strichliste gemacht und dann wird gefeilscht, dass sich am Ende auch niemand über den Tisch gezogen fühlt, weil er eventuell mehr geben könnte als er „geboten“ bekommt?
          Sucht man dann ein Gegenüber was möglichst weit „unter“ einem steht, damit man es besser unter Druck/Stress setzen kann, um sihc selbst die Beziehung zu erleichtern und mehr für sich „rausholen“ zu können? Was sind das bloß für Vorstellungen von zwischenmenschlichen Beziehungen?
          Oder ist das normal und ich bin hier krank, weil ich immer nach was anderem als sowas gesucht habe?

        • @ Atacama

          *Und was ist eigentlich wenn das Gegenüber dann auch fragt, was du zu bieten hast?*

          Unbewusst stellt JEDER diese Frage. Das ist doch die Grundlage einer jeden Attraktivitätsbeurteilung, deren positives Ergebnis erst den Vorgang des Verliebens in Gang setzt.

          Ist sie/er attraktiv?

          Das ist doch die Frage, nach dem was sie/er zu bieten hat.

          Dabei wird in der Regel weibliche Schönheit (Physis stärker im Vordergrund) = Jugendlichkeit, Fruchtbarkeit gegen männliche „Schönheit“ = Fruchtbarkeit = „Potenz“ (auch in ihrer symbolischen Repräsentanz, weniger deutlich auf die reine Physis beschränkt wie das Männer eher machen, wenn sie die Attraktivität von Frauen beurteilen) getauscht auf dem Urmarkt aller Märkte, dem erotisch/sexuellen.

          Den zu regulieren auch immer wieder versucht wurde zwecks Wettbewerbseinschränkung (vielleicht nötig zum Aufbau stabiler, lang dauernder Zivilisationen).

        • @atacama

          Es ist eine feindselige erwartungshaltung wenn man sich fragt, inwiefern das eigene Leben durch eine Beziehung bereichert wird? Hmmm…es geht eben auch um einen selbst, und da kann man durchaus fragen warum man das ganze mitmacht. Warum gibt es die Männerecken in Einkaufszentren? Was antworten Männer wohl auf fragen wie „Schatz, findest du mich zu dick?,ist da kein weiblicher zwang sozial erwünschte antworten zu geben? Warum ist es feindselig wenn ich darauf sage, achtet auch auf euch. Wenn die schwiegereltern unbedingt am Samstag um 15:30 eingeladen werden, wo mann doch lieber Bundesliga mit den Kumpels gucken will, dann muss das kompensiert werden.

          Ich sehe da nichts feindseliges, vollkommen zurecht argumentiert meine Freundin selbst so, wenn ich Wochenende über Wochenende durch Deutschland fahre und Freunde besuche und Spaß habe, da wird dann gesagt, jetzt aber mal zeit mit mir verbringen, da verlangt sie richtigerweise ihre Bedürfnisbefriedigung in form von gemeinsamen Aktivitäten. Ist sie jetzt ein psycho der mich emotional ausnimmt? Nö..natürlich nicht. Warum sollte es dann anders sein, wenn Männer von ihren Frauen verlangen, dass sie ihre Interessen und Aktivitäten tolerieren anstatt zu torpedieren?

          Das ist kein Nullsummenspiel wie du mit dem „für sich rausholen“ umschreibst, dann sind nämlich beide glücklicher und dann ist die Beziehung auch schöner. Für beide! Jeder gewinnt! Aber ich verstehe das so etwas, in einer Gesellschaft die von vorne bis hinten auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet ist, nur schwer zu verstehen ist, wenn Männer selbst Interessen und wünsche verfolgen dürfen. Nicht umsonst gibt es solche Sprichwörter wie „widersprich nie einer Frau, warte bis sie es selbst tut“.

        • „Es ist eine feindselige erwartungshaltung wenn man sich fragt, inwiefern das eigene Leben durch eine Beziehung bereichert wird?“

          Es ist eine feindselige Erwartungshaltung, nur zu fragen, was das Gegenüber zu bieten hat (anstatt z.b, ob man das Gegenüber mag), insbesondere, wenn man nicht gleichzeitig sich selbst fragt, was man selbst zu bieten hat. Es ist eine einseitige Anspruchshaltung und im Kontext realer Beziehungen tatsächlich feindselig, ja. Sowas kann man fragen, wenn man mit 10.000 Cash zum Gebrauchtwagenhändler geht.

          Der Rest den du schreibst, hat mit dem obigen Posting auf das ich mich beziehe rein gar nichts zu tun, weshalb ich darauf nicht eingehe.

          „Das ist kein Nullsummenspiel “

          So wie du es beschreibst schon. Da es irrelevant ist, was du zu bieten hast (das soll man nicht fragen), sondern nur, was der andere bietet.
          Sonst hättest du ja geschrieben „Geht beide gegenseitig auf eure Bedürfnisse ein, seid auch mal kompromissbereit“ oder so.
          So wie du es „angeblich“ meinst.

        • @Atacama

          „Happy wife, happy life“, gibt es eine männliche Entsprechung?

          Ich formuliere so drastisch, weil Männer mE. umdenken müssen. Sie müssen anfangen mit ihrem Wert, nämlich „männliche Zuneigung“ für Frauen zu wuchten. Das soll nicht ungesund werden, klar, wenn ich selber nichts zu bieten habe kann ich auch nicht verlangen, der Erfolg wird ausbleiben. Das wissen Männer nur zu gut. Aber wenn du beruhigt bist:

          „frage nicht nur was du ihr bieten kannst und wie, frage auch was sie dir bieten kann.“

          Besser?

        • „Nicht umsonst gibt es solche Sprichwörter wie “widersprich nie einer Frau, warte bis sie es selbst tut”.“

          Genau das hast du doch gerade getan.
          Erst totale Selbstbezogenheit fordern und wenn man nachhakt, kommt auf einmal was von „Jeder gewinnt“.

          “ Ist sie jetzt ein psycho der mich emotional ausnimmt? “

          Nein, nach deiner Logik hat sie nur einfach genauso viel zu bieten wie du, weshalb ihr euch offenbar erfolgreich gegenseitig unter Druck setzen könnt.

          Genauso klingt auch die kleine Anekdote, dass du jedes Wochenende (ohne sie) unterwegs bist und dann irgendwann einen Ausgleich an sie „zahlen“ musst (in Form von gemeinsamen Aktivitäten), an den sie dich allerdings erinnern muss (dass du ihr jetzt was schuldest), weil du von alleine nicht drauf kommst. Mit der Frage trete ich dir vielleicht zu nahe, aber warum bist du mit ihr eigentlich zusammen, wenn du mit anderen Leuten viel mehr Spaß hast und so desinteressiert bist, dass du von selbst keine Initiative zeigst, etwas mit ihr zu unternehmen?

        • „Ich formuliere so drastisch, weil Männer mE. umdenken müssen. Sie müssen anfangen mit ihrem Wert, nämlich “männliche Zuneigung” für Frauen zu wuchten.“

          Glaub mir, das tun die schon mehr als genug.
          Männer die keine Beziehungen mit Männern führen, sollten sich in solchen Dingen mMn etwas zurückhalten, da sie das nicht beurteilen können.

        • nicht zu vergessen die charmante Formulierung „sie verlangt IHRE Bedürfnisbefriedigung“.
          Findest du es nicht merkwürdig, wenn in einer Beziehung gemeinsame Zeit lediglich „Bedürfnisbefriedigung“ für eine Seite ist, die die andere Seite liefert, weil sie sich selbst schon zuviel „herausgenommen“ hat?

          Das ist ungefähr so als wenn eine Frau schreiben würde „Ich war mit meinen Freundinnen jetzt 2 Woche auf Ibiza und ansonsten bin ich shoppen gegangen. Jetzt sagt mein Mann richtigerweise, er will jetzt auch mal seine Bedürfnisbefrieidigung in Form von Sex. Ich finde, da hat er Recht, deswegen werde ich ihn heute Abend auch mal über mich rüber lassen, das bin ich ihm jetzt schuldig, das hat er sich mal verdient“

        • Ich liebe es, jedes einzelne Wörtchen wird auf die Goldwaage gelegt. Und so spricht man dann über Worte statt um die Sache. Eine sehr weibliche Krisen- und Konflikttaktik.

          >>“Erst totale Selbstbezogenheit fordern und wenn man nachhakt, kommt auf einmal was von “Jeder gewinnt”.“

          Oh wie oft höre ich von Frauen, dass sie sich freuen, wenn ihr Partner mal klare Kante zeigt und sagt was er denkt, so selbstbezogen ist die Männerwelt. Tatsächlich ist schweigen und stoisches Aussitzen männliche Konflikstrategie. Deshalb sage ich ja, horcht und formuliert eure Interessen, der Rest wird und muss verhandelt werden.

          >>“dass du von selbst keine Initiative zeigst, etwas mit ihr zu unternehmen?“

          Wie denn wenn ich nicht da bin? Außerdem weißt du ja nicht wie es davor und danach ist.

          >>“Glaub mir, das tun die schon mehr als genug.“

          Vielleicht die aktuelle 30er Generation, die im 90er Girly Feminismus und „Frauen sind Besser“-Modus aufgewachsen sind. Die jüngere Generation ist schon längst wieder auf dem Weg zurück, sie Prinzessin, er Besorger.

          >>“Findest du es nicht merkwürdig, wenn in einer Beziehung gemeinsame Zeit lediglich “Bedürfnisbefriedigung” für eine Seite ist, die die andere Seite liefert, weil sie sich selbst schon zuviel “herausgenommen” hat?“

          Meine Güte…

        • @Teardown

          Ich mag eben klare Ausdrucksweise, besonders, wenn es nur schriftliche Kommunikation ist.

          „Wie denn wenn ich nicht da bin?“

          Was ist das denn für eine Antwort?
          Warum fährst du denn (so oft) weg? Weil dir, wie du sagst, andere Sachen mehr Spaß machen. Das bedeutet: Du zeigst von selbst keine Initiative was dadurch ersichtlich wird, dass du wegfährst. So oft und so lange, bis sie „einschreitet“.

          „Außerdem weißt du ja nicht wie es davor und danach ist.“

          Das habe ich mir hergeleitet anhand ihres Verhaltens. Wenn es vorher und nachher anders ist, würde sie ja keine „Bedürfnisbefrieidigung“ einfordern, weil ihre Bedürfnisse adäquat „bedient“ werden.

          „Vielleicht die aktuelle 30er Generation, die im 90er Girly Feminismus und “Frauen sind Besser”-Modus aufgewachsen sind. Die jüngere Generation ist schon längst wieder auf dem Weg zurück, sie Prinzessin, er Besorger.“

          Oh Gott, heisst das dann ich muss es mit Ü40ern oder 50ern versuchen?
          Wäre vielleicht mal ne Möglichkeit. Obwohl die bestimmt schon durch irgendwelche Scheidungen völlig verbittert sind oder, wenn das nicht der Fall ist, durch langes Alleinsein kauzig geworden sind.

        • @ Atacama

          „Viele Ausländer scheinen auch kriminell zu sein, ich verprügle dann gleich morgen früh mal den Dönerhändler um die Ecke, weil er ja dazu gehören könnte.“

          Auf diese Unterstellung wollte ich eigentlich nicht weiter eingehen. Wenn Dir nicht gefällt, daß Dein Partner fragt was Du für ihn tun könntest, was er also von eine Verbindung mit Dir hat, such Dir was anderes.

          Übrigens bist Du Rassistin(?), denn Dönerhändler gehören nicht einem Dönervolk oder einer entsprechenden Rasse an. Schonmal drüber nachgedacht?

          Den Dönerhändler würde ich auch nicht anders behandeln. Schmecken mir seine Döner nicht, kann er die Dinger behalten! Mehr nicht … 🙂

        • „Übrigens bist Du Rassistin(?), denn Dönerhändler gehören nicht einem Dönervolk oder einer entsprechenden Rasse an. Schonmal drüber nachgedacht?“

          Aber sie haben immer ausländische Wurzeln. Zumindest habe ich noch nie in meinem ganzen Leben eine deutsche Dönerbude gesehen.

          „Auf diese Unterstellung wollte ich eigentlich nicht weiter eingehen. Wenn Dir nicht gefällt, daß Dein Partner fragt was Du für ihn tun könntest, was er also von eine Verbindung mit Dir hat, such Dir was anderes.“

          Der Satz oben klang aber inhaltlich nach was ganz anderem als du es hier formulierst.

          .

      • @ Atacama

        „Oh Gott, Leute (geschlechtsunabhängig) die so denken, sollten das bitte möglichst schnell öffentlich machen,“

        Interaktionen zwischen Männchen und
        Weibchen sind eben gerade extrem
        abhängig von den Unterschieden in
        Bezug auf Körper wie auch auf den
        Geist. Dazu kommt bei langer Dauer
        noch die unterschiedliche Entwicklung
        über das Alter.

    • @ddbz

      Na ja … eigentlich steckt doch mehr dahinter. EW – wie übrigens auch Miria – sind nicht der Meinung, daß sich das ausschließt, Und das sagt doch eigentlich etwas darüber aus, wie sie ihren Feminismus verstehen.

      Vielleicht sollte das mal einer systematisch aufgreifen? Ich meine: steinzeitliche Hormone können wir immer haben, aber finden wir darauf auch eine witzige Replik, eine die man z.B. bei den Mitternachtsspitzen unterbringen könnte?

      Denn:

      Maskulistischen feuillieton: haben wir (man tau)
      Maskulistische Nachrichten in moralin-saurem Gelee: haben wir (arne)
      Maskulistische Berufsschwule: haben wir (adrian)
      Maskulistische Recherche: haben wir (maninthmiddle)
      Maskulistische Untergangsrethorik, die Spengler wie einen Lausbub aussehen läßt: Roslin
      Maskulistische Weinerlichkeit: überlassen wir wolle

      Ich frage euch: Wer von uns ist mal witzig?

        • @ Elmar

          *Danke, ich weiß auch nicht, warum ich das schon mindestens 10x nachschauen mußte. Irgendwie kann ich mir das nicht merken.*

          Kannst Du französisch (eine Frau traute ich mich das nicht zu fragen)?

          Dann wär’s einfach.

          Feuille = Blatt > feuilleton = Blättchen, wg. der Kulturbeilage, die früher als Einzelblatt der (Polit-)Zeitung beigelegt wurde.

        • Schoppe macht mir als oberstem Rechtschreib-Taliban Konkurrenz.

          Jetzt müssen nur noch einige Leute – vor allem Adrian – checken, daß „lehren“ den Akkusativ verlangt.

          Man lehrt jemanden etwas, nicht jemandem. Das ist dummes Autistendeutsch.

        • @ Kirk

          *Schoppe macht mir als oberstem Rechtschreib-Taliban Konkurrenz.*

          Ich glaube, wenn jemand wie Adrian Dich fragte, ob Du Französisch kannst, würdest auch Du Feuilleton mit iiiieeeeeh schreiben.

      • @ Captain Kirk

        Jetzt flenn hier nicht rum!

        Meine Witze sind brillant.

        Gut, nicht alle gleichermaßen brillant, aber ich kann darüber lachen, regelmäßig kann ich das.

        Sowas muss Gründe haben!

        Sich Captain Kirk nennen und dann über schlecht konstruierte Witze jammern.

        Wie soll man damit konkurrieren.

  2. @ Christian

    Er sieht nicht einfach nur gut aus. Er spielt RUGBY. Das kann man nicht erfolgreich spielen, ohne eine erhöhte, sehr männliche Grundaggressivität, eine gewisse draufgängerische Raufboldmentalität.

    Und wie sagte sie so schön in ihrem UN-gesponserten feministischen Propagandasermon:

    *“If men don’t have to be aggressive in order to be accepted, women won’t feel compelled to be submissive.”*

    Dumm nur, dass Frauen gerade solche aggressiven, dominanten Männer megageil finden.

    Auch Emma Watson, offensichtlich.

    Ist das nun die komplette weibliche Selbstverblendung oder nur ein Beispiel für Verlogenheit?

    Das kann man sich bei Feminist.I.nnen ständig fragen,die ganze Ideologie pfeift auf Logik, Konsistenz und Kohärenz, ist Ausdruck weiblichen Wunschdenkens gepaart mir Politgeschwätz („kritisch, progressiv, modern“).

    Sie müsste sich und ihre Vorlieben ja eigentlich kennen, denn vor fast genau 2 Jahren wurde über die gleiche Emma Watson berichtet:

    *But now Emma Watson has said she doubts she will date a British man ever again – because they are too shy. […] Instead an American will come up to her straight away and suggest a date – a boldness she finds attractive.*

    http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-2218451/Emma-Watson-doubts-date-British-man-again.html

    Britische Männer sind ihr also zu schüchtern, sie kommen nicht auf sie zu, ergreifen nicht die Initiative, herausforderndes Verhalten aber findet sie attraktiv.

    Ist es zu viel verlangt dass Frauen begreifen, dass, um zu Initiieren – also das Risiko der Zurückweisung einzugehen – ein gewisses Maß erhöhter Aggressivität gehört?

    Dass der, der die Initiative ergreift/ergreifen soll/ergreifen MUSS, aggressiver sein MUSS als der, der sich auffordern lässt, der umworben werden will, der aufgefordert werden will, der die Initiative gerade nicht ergreifen will?

    Das alte Lied: Männer sollen weniger aggressiv sein – sich also ändern, aber weiterhin die Initiative ergreifen, damit Frauen sich nicht ändern müssen.

    Denn die wollen sich nicht ändern, wollen (*Füßchen aufstampf*), dass Männer tun, was sie sollen, was frau ihnen sagt, basta.

    Und dass das völlig widersprüchlich ist – na, das ist doch nicht ihr Problem. Sollen die Kerle mal sehen, wie sie damit klar kommen.

  3. 1.) Das sind zwei schöne schöne Fotos, denn sie machen wunderbar deutlich, dass der Mensch einen doch relativ eindeutigen Geschlechtsdimporphismus aufweist, bei dem ein unvoreingenommener Beobachter zu dem klassischen Schluss kommen müsste, dass menschliche Männchen (wie auch Löwen, Paviane Enten, Fasanenartige etc.) auf Grund ihrer Physis weitaus beeindruckender und auffälliger sind, was wiederum impliziert, dass Männchen im Wettbewerb um Weibchen stehen, nicht umgekehrt.

    2.) Interpretiere ich zuvil rein, oder zeigt Madame Watson in ihrem ganzen Habitus eine gewisse Grundtussigkeit?

    3: Wer hat diese sch**ß Badeshorts für Männer erfunden? Zu meiner Zeit gab es eng anliegende Badehosen und sonst nix!

  4. Pingback: Männer – fordert endlich! | emannzer

  5. 4.) Ich möchte Madame Watson dann doch verteidigen: Genderstereotype abzulehnen, und einen geilen Stecher im Bett haben zu haben, schließt sich nicht zwangsäufig aus. Vielleicht häkelt Mr. Jenny in seiner Freizeit, oder mag Ballett, oder trinkt lieber Martini als Bier, wer weiß?

    • Dachte ich auch. – Sie sagt ja nun nicht, als Frau solle man sich jetzt nur noch mit „nicht traditionellen“ Männern abgeben. Wer damals gegen die Rassentrennung war, konnte ja trotzdem jemand eigener Hautfarbe heiraten.

      Es ist natürlich wahr, dass sie nicht mit gutem Beispiel voran geht, aber im amourösen Bereich geht es halt nicht alles um intellektuelles Kalkül sondern eben um Gefühle (auch, wenn das natürlich die Radfems, die Erektionen für heimtückisch eingeschmuggelte Waffen halten, anders sehen).

  6. Grundsätzlich ist diese Schiene der Kritik sehr richtig, ich möchte aber anmerken, daß niemand in diesen sogenannten Alpha-Mann hineinschauen kann.

    Vielleicht ist er recht sensibel oder sonst irgendetwas Untypisches. Ist ja auch wurscht.

    Vielleicht sollte man viel eher diesen normativen Schwachsinn von der sogenannten Befreiung von Gender-Stereotypen kritisieren. Denn dieser ist im Feminismus und der Gender-Irrlehre nichts anderes als ein Hype um eine angebliche Rollendiktatur, die es so im Westen schon lange nicht mehr gibt, und eine pauschale Aufwertung untypischer Verhaltensweisen, die es nun zu fördern gelte.

    Im Grunde genommen ist es reine Propaganda auf der Basis spekulativer Annahmen, sodaß man mitnichten von einer Befreiung oder Vergrößerung der Freiheit sprechen kann. Vielmehr geschieht eine Art Umwertung oder Verschiebung der Freiheit hin zu feministischen Idealen und Vorschriften, wie eine angeblich gleichberechtigte und frauenfreundliche Welt auszusehen habe.

    Dieses Gewäsch ist genauso normativ wie Rollenvorstellungen aus der Vergangenheit.

    • @Kirk

      Rollenvorstellungen on Steriods.

      Hypoagent Catch22 Scamming und Extorsion on its finest.

      Eine neue Dimension, die selbst den extremsten Puritaner erblassen lässt.

      Sie können nichts anderes. Und es wird sich auch nie ändern.

    • @ Kirk

      *Vielleicht ist er recht sensibel oder sonst irgendetwas Untypisches. Ist ja auch wurscht.*

      Klar.

      Die Sensiblen spielen Rugby. Die Empathischen werden Henker.

      Warum nicht.

      Sie sucht Boldness und landet bei einem häkelnden Rugbyass.

      Liegt ja nahe.

      • Rugby, ein Sport für häkelnde Männer

        Muss man Spaß dran haben.

        Hat nicht jeder, gehört eine besondere Psyche dazu.

        Wie sagte Emma Watson (muss man sich auf der Zunge zergehen lassen):

        “If men don’t have to be aggressive in order to be accepted, women won’t feel compelled to be submissive.”

        Wenn jetzt einer sagt: STEREOTYP

        Der sei daran erinnert, dass empirisch nachweisbar die meisten Stereotype WAHR sind.

      • Roslin, du arschgefickter Hurensohn, Es gibt zahlreiche Fußballspieler, die durchaus als sensibel und introvertiert zu bezeichnen sind.

        Das Gleiche wird’s auch bei Rugby-Spielern geben. Du bist Opfer von traditionellen Gender-Monotypen.

        Es geht ja nicht darum, das jetzt herbeizureden, aber ausschließen kann man’s eben nicht.

        • Okay, dann streiche ich sie jetzt nicht mehr durch.

          Deinen mangelnden Sinn für Humor finde ich übrigens auch recht primitiv. Arbeite bitte daran.

          Alice Miller ist übrigens für mich keine Diktatorin oder Ähnliches, der ich bedingungslos zu folgen hätte.

          Ich glaube sogar, daß Alice Miller wenig Verständnis für deine Humorlosigkeit hätte, du analpenetrierter Sexarbeiterinnennachwuchs

          Also ich kann mich ja kostbar amüsieren. Manchmal wünsche ich das auch anderen Leuten.

        • als ich beim bund war, waren beleidigungen der rekruten anscheinend verboten. deshalb hieß es: „früher hätte ich gesagt, dass sie wie ein frisch gevögeltes eichhörnchen aussehen.“ oder so ähnlich. finde ich beispielsweise ganz witzig, aber „arschgefickter hurensohn“ ringt mir nicht mal ein müdes lächeln ab, @captain.

        • @ Kirk

          *Roslin, du arschgefickter Hurensohn, Es gibt zahlreiche Fußballspieler, die durchaus als sensibel und introvertiert zu bezeichnen sind.*

          Ich verstehe ja Deine Eifersucht, weil ich und der Adrian …, also …, weil wir uns so nahestehen.

          Trotzdem sollte die Dich nicht zu unkontrollierten Ausbrücken verleiten.

          Auch ohne die verstehen WIR doch DEIN Problem.

          Lass es raus.

          Der Adrian mag introvertierte, sensible Männer, die ein Coming Out wagen.

          Da musst Du gar nicht den Megamacker geben, um das Mädchen in Dir zu verbergen.

          Lass sie frei, bekenne Dich zu ihr, stöckel uns was vor, schwing die Hüften, leg ein bißchen Rouge auf Deine Pfirsischwangen, mach das Licht in Deiner finsteren Bude an, lass Sonne in Dein Herz und wir werden Dich mögen, ganz heftig, von hinten und von vorne, allseitig sozusagen.

        • Ich hab‘ mich jetzt sogar selbst downgeliket. Lies mal meine Replik auf dmj im Onaniersamstag. Die ist lustig.

          Wenigstens kann ich jetzt so sein, wie ich bin, ohne mich verbiegen zu müssen für Christians Nettikette. Ich finde diesen Höflichkeitsfirlefanz im Internet albern.

          Dazu ist doch das Internet da, daß man einfach mal daherlabert und Scheiße erzählt. Im echten Leben geht das nur begrenzt.

          Als ob es mich irgendwie jucken würde, wenn hier irgendjemand oder in einem Forum mich sonstwie nennt.

  7. Ich weiß nicht, was dir an ihrer Partnerwahl nicht gefällt. Er ist hübsch (hübscher sogar als sie – DEINE Worte), etwa in ihrem Alter, wesentlich weniger berühmt (wer ist der Typ überhaupt? Soll man den kennen?) und hat weniger Geld. Das ist schon mal weniger ein Geschlechterstereotyp, als die meisten Promifrauen, die mir ad hoc einfallen, als Partner wählen. Mal ganz naiv gefragt: Was wäre denn deiner Meinung nach weniger Geschlechterstereotyp gewesen? Wenn sie einen dünneren, kleineren Mann genommen hätte? Dürfte bei ihrer Figur und ihrer Größe schwierig werden. Oder wenn es ein x-beliebiger Büroangestellter oder Arzthelfer (ein „männlicherer“ Beruf wie Dachdecker wäre dann ja auch schon wieder ein Geschlechterstereotyp) gewesen wäre? Kennst du viele männliche Promis, die sich einen NoName von der Straße aufgabeln? Also auch da fallen mir wenige ein. Die meisten wollen zumindest ein Model.

    • Dazu kommt noch, dass du offensichtlich glaubst, anhand eines Fotos und seines Berufs diesen Menschen durchschauen zu können. Weil er Rugby spielt, ist er also ganz bestimmt ein Alpha-Macho?

    • Eigentlich ist es kein Geschlechtsstereotyp, denn
      1. Ist er zu jung. Jünger als sie. Sowas mögen Frauen nicht.
      2. Ärmer als sie, das mögen Frauen nicht, denn selbst wenn sie viel verdienen, wollen sie einen Versorger.
      3. Weniger berühmt als sie. Das wollen Frauen nicht.
      4. Er hat weniger Status, seine Primärqualität ist also (neben einem möglicherweise wundervollen Charakter) ein annehmbares Aussehen. Auch ein Bruch, denn Frauen ist Aussehen egal, nur Status ist wichtig.

      Insofern bricht Watson auf jeden Fall in gewisser Weise mit den Ansprüchen, die z.b hier auf dieser Seite behauptet werden.

      Und zu sagen, dass nicht-stereotype Männer auch in Ordnung sind, ist keine Aufforderung, nur noch mit solchen Männern Beziehungen einzugehen. Und ich glaube, das zu erwähnen, ist eine gute Sache, denn ansonsten werden Männer denen eingebläut wird, nicht zu „reichen“ Selbstwertprobleme entwickeln.
      Es ist aber nunmal so, dass Männer unterschiedlich männlich sind, von Natur aus, daran kann keine Erziehung was ändern. Deswegen ist es schlecht, schuldgefühle einzureden.

      Meine Erfahrung nach (und da kann ich, wenn gewünscht auch jederzeit ein paar Promibeispiele bringen) ist Männergeschmack durchaus variabel und nicht so eng begrenzt wie hier suggeriert.

      • @adrian
        Hallo? Für unseren Antisexisten sind alle Männer von Haus aus großartige Himmelsgeschöpfe und Frauen felhlerbehaftete Mangelwesen, die nur dann Wertschätzung erhalten, wenn sie sich die eine Hälfte ihrer Gesamtlebenszeit für ihre Fehler und Mängel entschuldigen und die andere Hälfte darüber reflektieren wie sie sich für Männer wie Elmar erträglicher verhalten könnten.

        Dass du das fragen musst….

      • das ist ja so nicht ganz richtig, @marenleinchen. es geht bei männern ganz generell um die sache – frauen sind darin subsummiert 😉 ich kann mich beispielsweise mit @elmar, @lezsek und wem auch immer fetzen und ihnen beim nächsten kommentar ein thumbs-up zuteil werden lassen.

        da haben es frauen schon viel leichter. @roslins gazelle zu widersprechen oder ihr gar böses zu unterstellen, ist mir schlicht und ergreifend fast unmöglich. dennoch schaffen sie es – meist feministinnen – mich völlig gegen sie aufzubringen, ob des offensichtlichen schwachsinnes den sie verbreiten.

        es ist kein mangel, dass ich mich mit dir nicht darüber unterhalten kann, warum die zeit eine richtung hat, @marenleinchen. du befindest dich in bester gesellschaft und es ist letztlich deinem narzismus geschuldet, dass du das als mangel empfindest.

        • @marenleinchen, für mich bist weder du, noch sind männer oder frauen, himmelsgeschöpfe oder teufelsbrut, wie du es zu bezeichnen pflegst.

          ich pflege menschen an ihrem taten zu messen und gestehe, dass mich unangenehme erfahrungen dazu gebracht haben gegenüber feministinnen vorurteile zu entwickeln, die immer wieder bestätigt werden. jedenfalls wehre ich mich gegen die unterstellung oder gar beleidigung ein sexistischer honk zu sein. falls du keine argumente hast, dann stell doch ein gazellen-foto von dir ein, um mich quasi wehrlos zu machen 😉

    • Ich habe Emma Watson persönlich nie getroffen, so dass ich auf eine charakterliche Beurteilung verzichten muss, aber die Bezeichnung eines bildschönen Hollwoodstars als „Null“ lässt mich schon etwas prusten. 😛

  8. „Grundsätzlich ist diese Schiene der Kritik sehr richtig, ich möchte aber anmerken, daß niemand in diesen sogenannten Alpha-Mann hineinschauen kann.

    Vielleicht ist er recht sensibel oder sonst irgendetwas Untypisches. Ist ja auch wurscht.“
    Ist mir jetzt nicht wurscht, drum sag ich was dazu.
    Vorneweg ist es absolut kein Widerspruch, dass ein Alpha-Mann (kein sogenannter, sondern eben ein solcher) sozial kompetent und, ja, SOGAR (ironiedetektoren angesprungen?) sensibel sein kann.

    Im vorliegenden Fall sehe ich zwei grundsätzliche Möglichkeiten (und beliebige Zwischenstufen, die sich auszumalen ich den Lesern überlasse)

    1.: Matt Janney ist ein weiterer der „male friends [that] were unable to express their feelings“. In dem Fall sollte sie sich vielleicht überlegen, nach welchen kriterien sie ihre „male friends“ aussucht, denn ich kann versichern, es gibt tatsächlich Männer, die in der Lage sind, ihr Gefühle adäquat zur Sprache zu bringen und auszudrücken. Auch wenn das nicht immer die von der Frau gewünschten sein mögen. Was vermutlich ohnehin in den meisten Fällen der Hinderungsgrund für Männer sein könnte, ihre Gefühle lieber nicht auszudrücken: Das mehr oder weniger unbestimmte (aber auf Erfahrungen gestützte) „Gefühl“, dass es vielleicht (wieder mal) doch nicht sooo gut ankommt, die eigenen Gefühle TATSÄCHLICH zu benennen. Letztendlich hat der Mann dann doch wieder die Arschkarte.
    Bzw. es erfordert eine betrchtliche Menge selbstbewusstsein, zu den eigenen Gefühlen einer Frau gegenüber zu stehen, weil man(n) immer mit einem zutiefst enttäuschten Konter der Frau rechnen muss, dass nicht das kommt, was sie sich grade gedacht/gewünscht hatte.

    2.: Er ist eben tatsächlich ein einfühlsamer, sensibler Mensch. Das hilft Emma natürlich beträchtlich dabei, die eigene kognitive Dissonanz zu beseitigen, sich eben grade einen solchen Alpha-Mann ausgesucht zu haben.
    Nach dem Motto: „Ich liebe ihn doch eigentlich, weil er ein so intelligenter und sensibler Mensch ist. Was kann ich (oder gar er) dfür, dass er außerdem toll aussieht und und der Held der Rugby-Mannschaft ist?“

    Um jedem Missverständnis vorzubeugen:
    Ich habe gar kein Problem damit, dass sie sich da einen Mann sucht, der in der Hinsicht ALLES zu bieten hat – sie kann es sich leisten, in dieser Kategoriezu suchen und nicht mit „weniger“ auskommen zu müssen. Warum soll sie nicht nehmen, was sich ihr von alleine anbietet? Natürlich ist so ein Mann toll.

    Das Problem ist die Attitüde, die in ihrer Rede durchklingt. Und dass sie nicht bereit zu sein scheint, anzuerkennen, dass sie auf diese „gender stereotypes“ selbst eigentlich abfährt.

    • @maddes

      Naja ihr letzter Freund zwar das ziemliche Gegenteil, zumindest finde ich den jetzt nicht übertrieben maskulin.

      Ausserdem, was soll sie denn sagen „Ach übrigens, nur fürs Protokoll, ich selbst wünsche mir einen Freund der blablabla…“? Sowas passt nicht in so eine Rede und ist auch nicht relevant.
      Wenn ich sage, dass ich binationale Ehen ok finde, muss ich auch nicht sagen, dass für mich ein Schwarzer trotzdem nie infrage käme. Wie wirkt das denn und wofür ist das relevant? Das ist doch keine Kontaktanzeige.

  9. So, nun ist mir mein eigener Schuss in meinem Kommentar schon wieder ein bisschen zu „negativ“ gegen Emma ausgerichtet.
    Tatsächlich gestehe ich ihr und ihrer Rede nämlich zu, dass sie sehr „authentisch“ ist in dem Sinne, dass sie das ernsthaft meint was sie sagt, und ihr das ein Anliegen ist. Das macht das bewegende dieser Rede aus, mit dem sie eben so viele Menschen auch erreicht.

    Es bleibt aber dennoch eben diese Dissonanz zu dem, was sie z.B. mit dieser Partnerwahl (aus)lebt, und die ihr vermutlich bei weitem nicht bewusst ist.

    Und v.a. die dissonanz zu dem, was der „moderne“ (besser gesagt: der heutige. „Modern“ ist da ja nix dran) feminismus tatsächlich „ist“.

    Nun sehe ich Emma als ausgesprochen intelligente Frau, und dazu eben ihr eigentlich ehrliches Bemühen um „authentizität“. übrigens trotz dem, was Adrian als „Tussigkeit“ gesehen hat. Die gute muss wohl noch ein bisschen reifer werden.

    Wenn sie das behält, kann ich mir vorstellen, dass sie in einigen Jahren zu den feministinnen gehört, die sich angewiedert vom feminismus verabschieden müssen, weil er nicht das ist, was („for the records“) im Lexikon steht.

    Aber noch ist sie eben recht jung. Das mag noch eine beträchtliche Weile dauern.
    Fürs erste ist sie mal von den allüberall verbreiteten Statistiken verblendet, die vom (Staats)feminismus verbreitet wird. Das braucht, bis sie merkt, in wie vielen realen Fällen, die ihr so in Zukunft begegnen werden, das nicht mit der ideologie in Übereinstimmung zu bringen ist.

    • „Aber noch ist sie eben recht jung.“

      Soll das ein Grund sein ihr das dumme Gerede vor der UN einfach durchgehen zu lassen? Sollte man sich nicht BEVOR man sich dort äussert, sich mit der Sache befasst haben?

      Nee, wer sich so öffentlich Aüssert, muß auch mit den Folgen klarkommen und zu seinen Worten stehen … 🙂

      • Nein, keine „Entschuldigung“, nur eine Beobachtung.
        Und ich gestehe ihr zu, da eigentlich zu versuchen, das beste mögliche zu tun. Es ist eben im Augenblick ihre Meinung.
        Was ich oben geschrieben habe ist die Einschätzung, dass ich damit rechne, dass sie nicht ewig bei dieser Meinung wird bleiben können – so überzeugt feministisch sie im Moment tatsächlich sein mag. Das waren viele andere, die die letzten Jahe zu Männerrechtlern und Männerrechtlerinnen (mehr oder weniger deutlich/eindeutig) geworden sind, früher auch mal.
        Mich eingeschlossen.

        Ein Vorwurf den man allerdings machen kann ist, dass sie da von feministischen Politprofis mit viel Kalkül vor deren Karren gespannt wird.

    • „Aber noch ist sie eben recht jung. Das mag noch eine beträchtliche Weile dauern.“

      Du machst Witze! Mit 23 ist sie vom Alter
      her auf dem Peek der Attraktivität.
      Frauen reifen auch geistig schneller
      als Männer, nach Mitte 20 ist da bei
      den meisten nicht mehr viel zu erwarten.

      • Peak schreibt man mit a, übrigens. Hat nichts mit Peek & Cloppenburg zu tun. Und du musst nicht versuchen, andere subtil zu beeinflussen, nur um deine eigenen seltsamen Präferenzen zu legitimieren, alter Mann.

  10. @ maddes

    *Letztendlich hat der Mann dann doch wieder die Arschkarte.*

    Ein Mann, der Unsicherheit, Zweifel, Ängste gegenüber einer Frau erkennen lässt, wird häufiger als weinerliches Weichei „verrechnet“ denn als „emotional kompetent“.

    Warum wohl ist gerade auch unter Feminist.I.nnen der Appell an den ganzen Kerl im Mann nie weit („Hört endlich auf mit dem Gejammer! Ermannt euch und kämpft für UNS!!“ #HeForShe).

    Diese ständige Aufforderung an Männer, doch über ihre Gefühle zu reden – ein Shittest, nicht ernst gemeint.

    Der Mann, der darauf hereinfällt, „schwach“ wird, der hat die Arschkarte, der ist erfolgreich enttarnt.

    Der, der sich unbeeindruckt/unbeeindruckbar zeigt, kühl bis kalt, überlegen, souverän, der gewinnt.

    Im Schnitt.

    • „Diese ständige Aufforderung an Männer, doch über ihre Gefühle zu reden – ein Shittest, nicht ernst gemeint.“
      Ein Shittest – ja, vielleicht.
      Aber wofür?

      Ein Shittest, ob er sich dazu verleiten lässt, etwas zu sagen, von dem er glaubt, dass sie es hören will?
      Ey, da bin ich jetzt echt ganz betroffen, wenn du das so siehst.

      Anstatt tatsächlich autonom zu bleiben und sich selbst und SEINE EIGENEN Gefühle zu vertreten?

      Ich denke, ein Fehler bei der Wahrnehmung von „Männer reden über ihre Gefühle“ liegt darin, dass man da eine zu weibliche Perspektive auf Gefühle voraussetzt.

      Guck dir mal die Gesichter der Rugbyspieler an, die du oben gepostet hast. Behaupte jetzt bloß nicht, dass da KEINE STARKEN GEFÜHLE drin zum Ausdruck !
      😀

  11. „Ein Mann, der Unsicherheit, Zweifel, Ängste gegenüber einer Frau erkennen lässt, wird häufiger als weinerliches Weichei “verrechnet” denn als “emotional kompetent”.

    Warum wohl ist gerade auch unter Feminist.I.nnen der Appell an den ganzen Kerl im Mann nie weit (“Hört endlich auf mit dem Gejammer! Ermannt euch und kämpft für UNS!!” #HeForShe).

    Diese ständige Aufforderung an Männer, doch über ihre Gefühle zu reden – ein Shittest, nicht ernst gemeint.“
    Nun sind „Unsicherheit, Zweifel, Ängste“ nicht die einzig möglichen Gefühle, die man so haben kann.
    Es gibt da noch eine ganze Bandbreite anderer, durchaus mächtiger und starker Gefühle, die „Mann“ haben kann.
    Und innerhalb dieser Bandbreite können dann sogar mal diese „Unsicherheit, Zweifel, Ängste“ vorkommen.

    Gegenüber einer zugewandten empahtischen Frau (ja, gibt es) kann man sowas tatsächlich autentisch äußern.
    Gegenüber Feministischem Kampfjargon wird aber selbst eine aufrichtige selbstbewusste Gefühlsäußerung als Affront gewertet. Als Mann hast du nämlich dich nicht mit selbstbewussten Gefühlen zu äußern, sondern mit unterwürfigem Schuldbewusstsein angesichts deiner männlichen Defizite. Daher hat man da IMMER die Arschkarte, ganz egal welche Gefühle man äußert. Denn selbst die schuldbewusste Selbstgeißelung bewirkt ja nur eines: die Bestätigung, dass du ein nichtswürdiger mit Erbschuld belasteter Depp bist.

    • … und es ist erstaunlich wie wenig Betas das checken.

      Manchmal geradezu atemberaubend in ihrer unterwürfigen, verschlagen bis dämlich…

      … und häufig auch freislerisch despotistischen Art.

      Ich habe ja die Theorie, dass das nicht nur genau die Charaktäre sind die bei Pol Pot, Stalin, den Nazis etc. auftauchen, sondern das dort auch mit einer der emotional-instinktiven Treiber dieser Spießwichserei gegeben bzw. verortet ist.

      • Im Feministischen Umfeld läuft die Selbstgeißelung ja darauf hinaus: guck doch, ich (wir, das Bundesforum Männer 😀 ) haben wenigstens eingesehen wie schlimm wir sind – wir beschützen euch schon mal vor denen, die noch nicht so weit sind und das radikal abstreiten, die sind noch viiiiel schlimmer als wir. .. sind wir nicht toll?

        • Yup.

          Alison Tieman, jemand aus dem HoneyBadger „Think Tank“, bezeichnet das als „The-One-Good-Man“ Phänomen.

          Selbstgratulierendes Männlichkeitssurrogat der Bundesforum Poodles. Es lebe die Anbiederung und Andienung.

          Sie suchen nach einem Führer dem sich sich unterwerfen können und der ihnen Halt bietet – gyno- oder femizentrisch angetrieben und „progressiv“ bemäntelt. Das Erbe und Eesen der 68er viellecht.

  12. Wieso gründen Christian und Elmar nicht einen Gemeinschaftsblog und nennen ihn „Jungsmannschaft“, so als Äquivalent zum ähnlich betitelten RadFem Blog.
    Genau das Niveau hat nämlich der Artikel hier.

    P.S. Zum Thema „Wasser predigen und Wein saufen“: Ihren Kommentaren gemäß dürften viele Kommentatoren hier sich Frauen nichtmal nähern, geschweige denn mit ihnen reden, geschweige denn mit ihnen zusammenleben, ansonsten müsste man ihnen dasselbe vorwerfen. 🙂

      • @petpanther
        Eben Schlaukopf, und daher könnte man ihnen Heuchelei vorwerfen, sind Frauen doch falsch, berechnend, dumm und langweilig (außerhalb von Sexorten)
        Und gefährlich nicht zu vergessen! Einmal nicht das neue Kleid bemerkt und du sitzt lebenslänglich bei Wasser und Brot im Knast!

        • @Leinchen

          Genauso.

          Und mit „Schlaukopf“ bin ich ja schon ein bischen höher in deinem Ansehen gestiegen.

          Bei diesen Aussichten werde ich mich weiter redlich bemühen um zu gefallen. Obwohl ich eher den Eindruck habe, dass es meist nicht fruchtet.

      • das siehst du zu negativ, @marenleinchen. das irrationale, emotionale und schöne entschädigt für sovieles und spornt an, so dass ich nicht darauf verzichten möchte. die dosis macht das gift, wie man zu sagen pflegt 😉

        dann hätte ich noch eine persönliche frage an eine verheiratete radikalfeministin: wie ist der sex mit dem verhassten geschlecht. ich stelle mir das wie fortdauernden versöhnungssex vor. hat ja einen gewissen kick. oder ist es eher mit alley-sex vergleichbar, also einer milden gabe?

        • Die Frage war direkt an mich gerichtet, nehm ich an?
          Bloß: sie ist mir zu doof.

          Klingt nach schlechter Laune gerad?
          Täuscht.

          @Topic
          „Ich würde sogar sagen, dass er besser aussieht als sie.“

          Ich sage:

          Angemessen.
          *blush*

          Gibt bessere Bodys als ihren (was ich damals glaub ich auch schon bei den Fußballer-Spielerfrauen angemerkt hatte, die ich auch nicht in allen Fällen rein körperlich für außergewöhnlich hielt), aber als Paar harmonieren die beiden optisch so ganz grundsätzlich recht gut (ob die Chemie stimmt kann man auf den Fotos jetzt natürlich nicht erkennen, muss man einfach dran glauben, sonst hätten sie sich wohl auch kaum zusammengefunden).

          Hab das hier gehört zuletzt:
          http://www.tape.tv/roxette/videos/almost-unreal

          (Aus meiner Feder hätte es „Acceptable in the 90s“ gelautet, obviously…)

    • @ Marenleinchen

      *Wieso gründen Christian und Elmar nicht einen Gemeinschaftsblog und nennen ihn “Jungsmannschaft”, so als Äquivalent zum ähnlich betitelten RadFem Blog.*

      Weil wir dann auf Deine richtungsweisenden, erhellenden, wertvollen Beiträge verzichten müssten, die mir immer wieder Denkanstöße vermitteln.

      Wie ein Schluckauf auch.

      Denn als Mädchen gehst Du doch kaum durch.

      Bei der Wuchtbrumme von Avatar.

  13. Gibt es nicht auch das Stereotyp des Klatschweibs?
    Bravo – ihr seid gerade dabei, es aufzuweichen.

    Im Ernst, ganz egal was man von Emma W. hält, es ist ihre Privatsache, mit wem sie zusammen ist.
    Und es steht Außenstehenden überhaupt nicht zu, über ihre Beweggründe zu spekulieren und zu urteilen.

    • @ Anne

      Es steht aber jedem zu, ihre öffentlichen Aussagen mit ihrem privaten Verhalten in’s Verhältnis zu setzen.

      Zwecks Überprüfung der Glaubwürdigkeit.

    • @AKA Anne

      Nein. Privatsache gestehe ich gern denjenigen zu, die privat bleiben und anderen Privates lassen.

      Menschen, die (fadenscheinige wie eigennützig dekadente wie in diesem Fall) moralethisch Gesinnungsbevormundungen in das Private hinein agitieren, müssen sich daran messen lassen.

      Und sich nicht zum Opfer stilisieren, wenn Menschen aufgrund der damit erzeugten und offenkundig gewollten Aufmerksamkeit auch wirklich hinschauen und das dann auch konsequenterweise an der selbstgewählten Messlatte bewerten.

      Sie ist dafür selbst verantwortlich.

      • @ panther

        „Privatsache gestehe ich gern denjenigen zu, die privat bleiben und anderen Privates lassen“

        Dann soll sie keinen Blödsinn vor der UN erzählen wie ich zu sein habe.

    • Euer Recht, ihre Äußerungen in der Öffentlichkeit zu diskutieren, bleibt euch unbenommen.
      Ihr dürft sogar feststellen, dass sie privat lieber mit einem Viktor Krum zusammen ist, als mit einem Ron Weasley.
      Was jedoch IMHO zu weit geht, ist, ihr – ohne jegliche Belege dafür, rein aufgrund eurer Vorurteile – zu unterstellen, dass sie mit ihm ausschließlich aufgrund von Äußerlichkeiten (i.e. weil er dem männlichen Stereotyp entspricht), zusammen ist.
      Das ist keine sachliche Diskussion mehr, sondern nur noch Klatsch.

      • „Das ist keine sachliche Diskussion mehr, sondern nur noch Klatsch.“

        Das stimmt wohl. Mir wäre es auch egal, warum der Pfaffe Wein säuft. Ich ginge davon aus, daß es ihm so gefällt, seine Sache. Ob er den Wein braucht, weil er etwa süchtig ist kann ich ohne weiter Infos nicht wissen. Ein Weinsäufer bliebe er aber doch …

      • @Anne

        Im Prinzip ist mir das eigentlich auch wurscht.

        Nur erdreistet sich dieses selbstsüchtige Fräulein eine Weltorganisation mit ihrem biederen puritanisch feministischen Männergeschlechterklischeebild dahingehend zu manipulieren, dass das auch ggf.einen Einfluß auf mich hat. Und der ist so von mir nicht gewünscht.

        D.h. sie geht mich in diesem Sinne an. Und da ist es mir dann nicht mehr egal wie scheinheilig dieses Superopfer Fräulein ist und wer sie oder das steuert und welche tatsächlichen Motive dahinterstehen.

      • Ihr braucht euch nicht zu rechtfertigen.
        Ich habe euch nur darauf hingewiesen, dass sich eure Beiträge hier von einer ernstzunehmenden Diskussion ein Stück entfernt haben.

        Ich bin selbst so oft als Gold Digger oder Trophy Wife abgestempelt worden, dass ich etwas empfindlich reagiere, wenn man bei Beziehungen rein aufgrund des äußeren Anscheins und unter Zugrundelegen von Klischees Beweggründe glaubt zu erkennen.

        • Von dem Historiker Gibbon stammt der Satz: „Ich glaube nicht an uneigennützige Motive, wo ich auch eigennützige sehen kann.“

          Natürlich ist es möglich, dass sie mit diesem athletischen Rugbyspieler zusammen ist, weil er so ein feiner Mensch ist, ich lese den Playboy auch nur wegen der interessanten Interviews.

        • @elmocho
          *Natürlich ist es möglich, dass sie mit diesem athletischen Rugbyspieler zusammen ist, weil er so ein feiner Mensch ist, ich lese den Playboy auch nur wegen der interessanten Interviews*

          Sach mal, gehts noch?
          Wenn jemand Rugby spielt ist es quasi unmöglich ein feiner Mensch zu sein? Und wenn jemand konventionell attraktiv ist hat er keine anderen Qualitäten mehr?
          Und wenn jemand mit jemand anderes zusammen ist, mit dem er/sie sich wohl fühlt ist das egoistisch?

          Also im Prinzip seid ihr hier grade diejenigen, die tumbe Geschlechterstereotypen verbreiten, nicht Emma Watson mit ihrer Partnerwahl.

          Und sein wir mal ehrlich, wäre er tatsächlich ein etwas abgerissen aussehender Mickerling würde sich das maskulistische Internet die Mäuler über diesen lila Pudel, der sich mit einer Feministin abgeben muss, weil er keine andere abkriegt oder so, zerreissen.

        • „Und sein wir mal ehrlich, wäre er tatsächlich ein etwas abgerissen aussehender Mickerling würde sich das maskulistische Internet die Mäuler über diesen lila Pudel, der sich mit einer Feministin abgeben muss, weil er keine andere abkriegt oder so, zerreissen.“

          Ich lese immer nur, dass das Lilapudeltum ein reichlich untauglicher Versuch sei, sich die sexuelle Gunst einer Feministin (oder Frau allgemein) zu sichern.

          Dem würde ich auch zustimmen.

          Ansonsten müsste man halt wissen, wie Frau Watson männliche „gender stereotypes“ definiert. Aber gewöhnlich werden muskulös durchtrainierter Körper, brutaler Sport auf professionellem Niveau, Ivy-League … äh… Oxbridge-Studium (Führungskraft!) schon darunter verstadnen.

        • also ich war lange auf ner Schule mit Rugyteam wo jedes Wochenende Spiele waren und das waren alle ganz normale Jungs.

          Schulrugby oder Unirugby ist jetzt auch nicht so ganz mit den All Blacks zu vergleichen.
          Aber selbst die Großen Jungs können prima reflektierte Kerle sein. Ben Cohen z.B (ein Hetero der sich sehr für LGBT Rechte einsetzt)

          http://en.wikipedia.org/wiki/Ben_Cohen_(rugby_union)

          Ausserdem sind Rugbyspieler oft ziemlich un-homophob (im Vergleich zu anderen Sportarten). Und machen die ständig Nacktfotoshootings für Gay-Kalender.
          Ich glaube, Rugby wird hier unterschätzt.


        • „Wenn jemand Rugby spielt ist es quasi unmöglich ein feiner Mensch zu sein?“

          Keineswegs, habe ich auch nicht gesagt. Allerdings kann man sich schon fragen. ob sie auch mit ihm zusammen wäre, wenn er ein feiner Mensch wäre, aber klein und mickrig aussähe.

          Das ist der übliche feministische Doppelstandard, bei Frauen werden im Zweifelsfalle immer unegoistische Motive vorausgesetzt, und bei Männern immer egoistische.

          Wenn Männer sich gegen die Frauenquote aussprechen, dann nicht etwa, weil sie dadurch ohne vernünftigen Grund benachteiligt werden, sondern weil sie ihre Privilegien nicht verlieren wollen.

        • In der „BizzMiss“ steht auch nochmal,weshalb #heforshe nur was für „richtige Männer“ ist. Mann sollte schon Muskeln haben und Selbstbewusstsein, um Genderstereo-Typen auf’s Maul geben zu können. Halbe Hemden sind im Kampf gegen Gendersterotype nicht zu gebrauchen.

          „Was wir statt solcher Kritik brauchen, sind starke, selbstbewusste und reflektierte Männer, die sich nicht beim ersten Gegenwind auf vermeintlich sicheres Terrain der Geschlechter-Klischees zurückziehen, sondern ihre Köpfe auch in einen heftigen Sturm halten. Weil sie der vollsten Überzeugung sind, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter ein Ziel ist, für das es sich mit aller Macht und vollstem Einsatz und ohne Rücksicht auf vermeintliche Nachteile zu kämpfen lohnt.“

          http://bizzmiss.de/kolumne/heforshe-ist-nur-etwas-fuer-echte-maenner/

        • Was ist das denn jetzt hier für eine Diskussion? Ob rugby spieler homo sind? Ob emma watson einen pudel oder alphamann datet? Darum geht es doch gar nicht.

          Es geht um feminismus der von Männern einfordert ihre rollenbilder kritisch zu reflektieren, gleichzeitig aber klassische rollenbilder mit heforshe repitiert. Es geht also klassisch darum, das unter dem Vorwand der individuellen Selbstbestimmung doch nur Konformität abverlangt wird, die Männer haben alle so zu werden statt so zu sein. Am besten sollen sie gar keine Männer mehr sein.

          und wenn ich jetzt an frauen die gleichen Anforderungen lege wie gegenüber Männern, zb. was Leistungsfähigkeit und Hilfsbereitschaft anlege, und dann von Feministen dafür kritisiert werde, weil mann die opferfrau zu pflegen und versorgen hat, dann zeigt mir das die dekadenz einer Ideologie. Und genau für diese Ideologie hat sich watson vor den karren spannen lassen und dafür muss man sie kritisieren. Und nicht weil sie lieber einen extrem attraktiven mann datet statt einen pudel.

        • „Es geht um feminismus der von Männern einfordert ihre rollenbilder kritisch zu reflektieren, gleichzeitig aber klassische rollenbilder mit heforshe repitiert.“

          Hat sie das denn gesagt?
          Zu sagen, es ist in Ordnung, nicht stereotyp zu sein, ist keine Aufforderung, genau das zwanghaft zu versuchen.

          „Es geht also klassisch darum, das unter dem Vorwand der individuellen Selbstbestimmung doch nur Konformität abverlangt wird, die Männer haben alle so zu werden statt so zu sein. Am besten sollen sie gar keine Männer mehr sein.“

          Das ist aber eine Interpretation die die Rede nicht hergibt.

        • @ Atacama
          Würdest Du zustimmen, dass HeforShe ein subotimaler Name für eine Kampagne ist, die vorgibt, Geschlechtsrollenklischees zu bekämpfen und für die Gleichberechtigung der Geschlechter einzutreten?

        • @Adrian

          Ist das denn die Gruppe für die Watson die Rede gehalten hat?
          Ich muss gestehen, ich befasse mich mit solchen Sachen nicht und kenne daher auch nicht die unterschiedlichen Twitter-Hashtaggruppen.

        • @ ddbz
          Liest hier jemand eigentlich meine Kommentare?

          Noch mal: Moderner Feminismus ist die Anspruchshaltung der Frau, der Mann möge ihr das Leben so angenehm wie möglich machen.

          Nur auf dieser Basis ist es möglich, dass man eine Kampagne für Geschlechtergerechtigkeit in vollem Ernst mit „He for She“ bezeichnen kann, ohne dass die große Mehrheit auflacht.

          Das ist Geschlechtergerechtigkeit auf feministisch: er hilft ihr, er steht ihr bei, er macht alles für sie.

          Absurd, aber Realität.

        • @ Adrian

          Doch, ich lese auch und gerade Deine Kommentare. 🙂

          Deshalb bin ich ja so erstaunt, daß Du Worte auch nach ihrem realem Inhalt beurteilst. Sonst hast Du ja auch mal nur den gemeinten oder erträumten Inhalt auf dem Schirm …

          PS Deiner Einschätzung des Feminismus ist hier zuzustimmen,

        • @ Adrian

          Aha, die Kirche des Papstes ist auch eine der Gegenwart … also modern… 🙂

          @Leszek fragen? Ne, lass mal. Ich glaube der kommt mit seinen vielen Feminismusensen selber durcheinander, ausserdem weiß der ja nicht mal was Kulturmarxismus ist, der alte Gutmensch. 😦

        • „Aha, die Kirche des Papstes ist auch eine der Gegenwart … also modern…“

          Yep. Ihre jetzigen Ansichten sind, in diesem von mir oben definierten Sinne, modern.

          Glaubst Du wirklich immer noch, Du könntest mich aufs Kreuz legen?

        • „Glaubst Du wirklich immer noch, Du könntest mich aufs Kreuz legen?“

          Ich bin nicht so einer! Ich wollte einfach nur wissen was das denn nun wieder sein soll …dieser moderne Feminismus. Hörte sich so an wie, mit dem Bauch auf dem Rücken liegen oder da stehen sie zu liegen …

        • @ Atacama

          *Hat sie das denn gesagt?
          Zu sagen, es ist in Ordnung, nicht stereotyp zu sein, ist keine Aufforderung, genau das zwanghaft zu versuchen.*

          ES IST ZUTIEFST VERLOGEN, Männer aufzufordern, sich nicht stereotyp zu verhalten und sie dann für „HeForShe“ zu rekrutieren.

          Nicht für „HeForShe/SheForHe“ – dann müssten sich ja auch Frauen für Jungs/Männer einsetzen, nein, für „HeForShe“.

          Männer werden aufgefordert, sich FÜR Mädchen und Frauen einzusetzen, nicht für sich selbst, nicht AUCH für Jungs/Männer, nein, AUSCHLIESSLICH für Mädchen/Frauen sollen sie sich einsetzen.

          Der klassische Appell an den Weißen Ritter im Mann – DER MANN ALS RETTER DER DAMSELS IN DISTRESS, der Mann als Frauenretter und Frauenschützer, der die Jungfrau vor dem Drachen rettet, dabei seiner selbst nicht achtet, sondern, Zitat der Verpflichtung, die „HeForShe-Männer“ eingehen sollen:

          *The HeForShe Commitment

          Gender equality is not only a women’s issue, it is a human rights issue that requires my participation. I commit to take action against all forms of violence and discrimination faced by women and girls.*

          Violence and discrimination faced by WOMEN AND GIRLS!

          Mehr nicht.

          Von Gewalt und Diskriminierung gegen Jungen und Männer – kein Sterbenswort.

          Von einer Verpflichtung von Frauen, sich einzusetzen gegen Gewalt und Diskriminierung gegen Jungen und Männer – kein Sterbenswort.

          Das als „Bewegung für Geschlechtergerechtigkeit“ zu verkaufen, die Stereotype aufbricht, ist so dreist und verlogen,wie es sich nur Feminist.I.nnen leisten können.

          *Now it’s time to unify our efforts. HeForShe is a solidarity movement for gender equality that brings together one half of humanity in support of the other of humanity, for the entirety of humanity.*

          Die eine Hälfte der Menschheit soll rekrutiert werden, die Probleme der anderen Hälfte der Menschheit zu lösen, die andere Hälfte der Menschheit aber wird NICHT GLEICHERMASSEN rekrutiert, die Probleme der Jungen und Männer lösen zu helfen.

          Die übliche weibliche Egomanie des Feminismus, der übliche weibliche Opferkult, dem zu dienen hier Männer wieder einmal aufgefordert werden.

          So klischeehaft wie die Partnerwahl der Emma Watson – nach dem neuen Mann rufen und sich dann doch nur den uralten wollen.

          Quelle der Zitate:

          http://www.heforshe.org/

          Wann lanciert die UNO eine Kampagne SheForHe?

        • @ ddbz

          „und gibt es auch *unmodernen* oder *postmodernen* Feminismus?“

          Postmoderner Feminismus ist ein anderes Wort für das Spektrum des poststrukturalistischen Feminismus und umfasst Gender-Feminismus, Queer-Feminismus, Intersektionaler Feminismus, Post-Feminismus, dekonstruktiver Feminismus sowie noch eine bestimmte Form eines französischen Differenzfeminismus.

        • @ Atacama

          *Ausserdem sind Rugbyspieler oft ziemlich un-homophob (im Vergleich zu anderen Sportarten). Und machen die ständig Nacktfotoshootings für Gay-Kalender.
          Ich glaube, Rugby wird hier unterschätzt.*

          Sind Rugbyspielerinnen genauso kritisch, progressiv und modern und machen Fotos für Lesbenkalender?

          Ich mein‘, die könnten dann ja auch Heteromänner kaufen.

        • @ Leszek

          Und welche Wortschöpfung umfasst den von @Roslin beschriebenen verlogenen Feminismus? Gibt es eigentlich einen nicht verlogenen Feminismus, der sich für Gleichberechtigung und allgemeine Menschenrechte einsetzt?

          Oder ist das wie mit dem Kulturmarxismus, alle reden drüber aber keiner hat ihn wirklich je gesehen?

          Hast Du für den Faschismus zB auch soviele SSchubladen?

        • „Sind Rugbyspielerinnen genauso kritisch, progressiv und modern und machen Fotos für Lesbenkalender?“

          Sei doch nicht gleich so bockig.
          Ich finde das sehr solidarisch von Hetero-Männern sich für uns Schwulis auszuziehen 😀

        • @ Adrian

          Damit sind meine Fragen NICHT beantwortet. @Leszek’s Hirngespinnste mögen für Schmetterlingssammler oder Erbsenzähler wichtig sein, sind aber reiner Unsinn. Unsinn deswegen, weil seine Schubladen nämlich seitlich Löcher haben, durch die die Femimäuse schlüpfen um von einer in die ander Schublade zu kommen. Einfacher, @Leszek ist auf den Hütchensoielertrick der Femis hereingefallen. Moving Target um sich jeder Kritik entziehen zu können…

        • „Unsinn deswegen, weil seine Schubladen nämlich seitlich Löcher haben, durch die die Femimäuse schlüpfen um von einer in die ander Schublade zu kommen.“

          Die Femimäuse (Mus femininus) schlüpfen nicht von einer in andere Schubladen, sondern teilen sich in unterschiedliche Unterarten auf, von denen jede eine andere Schublade bevorzugt.

          Da hätten wir bspw. (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)

          – die Gewöhnliche Femimaus (Mus femininus feminus)
          weit verbreitet, unscheinbar, überall anzutreffen, vor allem in Haushalten heterosexueller Männer

          – die Lesbische Femimaus (Mus feminus sapphos)
          eher selten, verbreitet in Großstädten

          – die Queertheoretische Femimaus (Mus feminus vossus)
          eher selten, verbreitet in Universitäten

          – die Queerradikale Femimaus ( Mus feminus lantzschius)
          selten, verbreitet im Internet

          Faszinierende Wesen, diese Femimäuse.

        • @ Adrian

          *Sei doch nicht gleich so bockig.
          Ich finde das sehr solidarisch von Hetero-Männern sich für uns Schwulis auszuziehen*

          Bin aber bockig.

          Hab‘ Bock auf nackte Rugbygirls.

          Setzt Du Dich da mal für Solidarität ein!

          Wenn ich die sehen tät‘, vermute ich, nackt, wie Gott sie schuf (weniger Gazelle, mehr Wasserbüffel, vermute ich mal), dann wär‘ ich nicht mehr bockig > Problem gelöst.

        • @ ddbz

          „Und welche Wortschöpfung umfasst den von @Roslin beschriebenen verlogenen Feminismus?“

          Ich würde sagen, das umfasst alle diejenigen zeitgenössischen Feminismen, die von dem geprägt sind, was ich als das Paradigma des Radikalfeminismus bezeichne, also die Auffassung, dass es sich bei Männern und Frauen um „verfeindete Klassen“ handle, wobei Männer als „Unterdrücker“, „allgemein privilegiert“ und Tätergeschlecht“ gelten und Frauen als „Unterdrückte“, „allgemein diskriminiert“ und „Opfergeschlecht“.

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/03/30/das-paradigma-des-radikalfeminismus/

          „Gibt es eigentlich einen nicht verlogenen Feminismus, der sich für Gleichberechtigung und allgemeine Menschenrechte einsetzt?“

          Ein Eintreten für allgemeine Menschenrechte war wohl am weitestgehendsten bei den Hauptströmungen der sozialistischen Frauenbewegung der ersten Welle der Frauenbewegung gegeben, also das, was heute manchmal als klassischer marxistischer und klassischer anarchistischer Feminismus bezeichnet wird, (wiewohl die Bezeichnung „Feminismus“ damals noch nicht so gebräuchlich war).

          In zwei Büchern zur Geschichte der Frauenbewegung heißt es dazu:

          „Während die meisten „bürgerlichen Damen“ um gleiche Teilhabe an den männlichen Privilegien kämpften, stritten Sozialistinnen für eine bessere Welt für alle (…)“

          (aus: Gisela Notz – Feminismus, S. 47)

          „Die sozialistische Frauenbewegung Deutschlands“, so Ottilie Baader (…) sei „von der Überzeugung durchdrungen, dass die Frauenfrage ein Teil der sozialen Frage sei und nur zusammen mit ihr gelöst werden kann.“ Ihr ging es um den „Kampf aller Ausgebeuteten ohne Unterschied des Geschlechts gegen alle Ausbeutenden ebenfalls ohne Unterschied des Geschlechts“. Deshalb war es ihr Anliegen „mit dem Mann ihrer Klasse gegen die kapitalistische Klasse Seite an Seite mit den Männern zu kämpfen“.

          (aus: Gisela Notz – Feminismus, S. 52)

          „Die Frauenfrage war für Clara Zetkin immer Teil der Klassenfrage. Die proletarische Frauenbewegung war in erster Linie sozialistisch. Aus diesem Grund lehnte sie eine Zusammenarbeit mit der bürgerlichen Frauenbewegung ab. Hauptgegensatz war ihrer Ansicht nach die Tatsache, dass die bürgerlichen Frauen gegen die Männer der eigenen Klasse kämpften, während die Proletarierinnen Seite an Seite mit den Männern ihrer Klasse gegen den Kapitalismus für die Revolution eintraten.“

          (aus: Michaela Karl – Die Geschichte der Frauenbewegung, S. 97)

          Bereits bezüglich der Einstellung zum Wahlrecht gab es signifikante Unterschiede zwischen bürgerlicher und sozialistischer Frauenbewegung. In Deutschland waren ja vor 1919 auch nicht alle Männer in dieser Hinsicht gleichberechtigt. Es existierte in manchen Bundesstaaten noch das sogenannte Zensuswahlrecht, bei dem das Wählen vom Vermögen abhing:

          http://de.wikipedia.org/wiki/Zensuswahlrecht

          Große Teile der bürgerlichen Frauenbewegung forderten in dieser Hinsicht oft nur die gleichen Rechte für Frauen, was also im Falle des Vorhandenseins des Zensuswahlrechts ebenfalls ein beschränktes Wahlrecht analog dem der Männer bedeutete, welches die Frauen und Männer der unteren Klassen benachteiligte.

          Die sozialistische Frauenbewegung forderte dagegen ein allgemeines, gleiches, geheimes und direktes Wahlrecht für alle Männer und Frauen. Die Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen ging bei ihnen also mit einer Forderung nach Abschaffung des Zensuswahlrechts einher, so dass alle Männer und Frauen der unteren Klassen die gleichen Rechte erhalten wie die der oberen Klassen.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenwahlrecht#Internationale_Vernetzung

          Eine andere Position zum Wahlrecht nahmen manche anarchistische Frauenrechtlerinnen ein. Emma Goldman und Voltairine de Cleyre, die beiden bekanntesten US-amerikanischen anarchistischen Frauenrechtlerinnen lehnten das Frauenwahlrecht ab, da sie der Überzeugung waren, dass Wählen ohehin zu keinen Verbesserungen führen könne und durch den Kampf für das Frauenwahlrecht nur Energie vergeudet würde, die man besser in konstruktiveres Engagement investieren solle.

          Jene Argumentation, die das Wahlrecht von der Wehrpflicht abhängig machen will und den frühen Feministinnen gerne den Vorwurf macht, sie hätten sich nur für gleiche Rechte, aber nicht für gleiche Pflichten stark gemacht, trifft bei Emma Goldman und Voltairine de Cleyre interessanterweise auf eine völlig andere Position: Diese lehnten das Frauenwahlrecht ab, forderten aber die Abschaffung der Wehrpflicht.

          Auch der frühe liberale Feminismus der ersten Welle der Frauenbewegung in den USA war allerdings – entgegen aller Fehlinformationen, die auf diesem Blog immer wieder getätigt werden – anfangs stark menschenrechtlich orientiert.
          Er war eng verbunden mit der abolitionistischen Bewegung bzw. dem Kampf gegen die Sklaverei.
          (vgl. hierzu: Dieter Schulz – Amerikanischer Transzendentalismus, S. 96; Howard Zinn – Eine Geschichte des amerikanischen Volkes, S. 121 f.; Michaela Karl – Die Geschichte der Frauenbewegung, S. 32 – 39; Wendy McElroy – Freedom, Feminism and the State, S. 4 – 6)

          Wendy McElroy, Hauptvertreterin des Individual-Feminismus und Unterstützerin der Männerrechtsbewegung zitiert im Vorwort eines ihrer Bücher die frühe Feministin und Abolitionistin (Anti-Sklaverei-Aktivistin) Angelina Grimke mit dem schönen Satz:

          „I recognize no rights but human rights, I know nothing of men´s rights and women´s rights.“ (zit. nach Wendy McElroy – Individualist Feminism of the Nineteenth Century, S. 1 f.)

          Das Bündnis zwischen frühem US-amerikanischen liberalen Feminismus und der Bewegung gegen die Sklaverei hielt ca. 30 Jahre. Nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs trennten sich die beiden Bewegungen.
          (vgl. hierzu Michaela Karl – Die Geschichte der Frauenbewegung, S. 39 f.)

          In einer späteren Phase wurde ein Teil der bürgerlichen Frauenbewegung der ersten Welle der Frauenbewegung in den USA insbesondere im Süden des Landes dann leider rassistisch.

          „Stattdessen griffen auch in der Frauenstimmrechtsbewegung rassistische Tendenzen immer mehr um sich. Viele Frauenrechtlerinnen teilten kritiklos die herrschenden rassistischen Ansichten. Gerade im Süden, wo der Widerstand gegen das Frauenstimmrecht um einiges stärker war, setzte sich innerhalb der Bewegung die Argumentation durch, dass weiße gebildete Frauen mindestens ebenso ein Recht hätten zu wählen wie ungebildete schwarze Männer. Einzig das Wahlrecht für Frauen könnte die Vorherrschaft der Weißen sichern.“

          (aus: Michaela Karl – Die Geschichte der Frauenbewegung, S. 43)

          Daneben gab es aber auch noch einen radikal-liberalen Flügel der Frauenbewegung , der später in den individual-anarchistischen Feminismus mündete, der humanistisch blieb und es gab auch eine von schwarzen Frauen getragene Strömung der Frauenbewegung

          Soviel kurz zur ersten Welle der Frauenbewegung.

          Im zeitgenössischen Feminismus in westlichen Gesellschaften ist ein Eintreten für allgemeine Menschenrechte primär bei einigen dissidenten Feministinnen aus dem Spektrum des liberalen Feminismus gegeben: Im US-amerikanischen und kanadischen Equity-Feminismus und Individual-Feminismus sowie im französischen liberalen Feminismus Elisabeth Badinters.
          Diese kritisieren den heute in westlichen Gesellschaften vorherrschenden Radikal/Gender/Staatsfeminismus und insbesondere die beiden erstgenannten dissidenten feministischen Strömungen sind explizit pro-maskulistisch und unterstützen die Männerrechtsbewegung.

        • „ES IST ZUTIEFST VERLOGEN, Männer aufzufordern, sich nicht stereotyp zu verhalten“

          Wo wurde das denn getan? Ich hab mir die Rede nicht angehört und beziehe mich nur auf das, was im obigen Artikel steht.
          Und da steht bei mir nur
          „Gender equality not only liberates women but also men from prescribed gender stereotypes. “

          mit dem HeForShe Gedöns muss ich mich erst auseinandersetzen.

        • @ Atacama

          *Und da steht bei mir nur
          “Gender equality not only liberates women but also men from prescribed gender stereotypes. ”*

          Ja Himmel, darin besteht doch gerade die Verlogenheit: Dass HeForShe als Genderequality ausgegeben wird.

          Was ist daran so schwer zu verstehen, was ist daran so schwer zu verstehen, dass das keine Genderequality ist?!

          Sondern HeForShe, Männer dienen Frauen, helfen Frauen, unterstützen Frauen, aber keine Kampagne SheForHe – Frauen verpflichten sich, Jungen/Männern zu helfen, daneben steht.

          Das alte, übliche feministische Muster: Männer sind Frauen gegenüber zu VERPFLICHTEN (commitment), aber eine Verpflichtung von Frauen gegenüber Männern – FEHLANZEIGE.

          Wie will man das rechtfertigen?

          Wie kann man so blöd sein, darin GENDEREQUALITY zu sehen?

          Wenn man nicht inhärent völlig narzisstisch ist.

        • @atacama

          hier schon wieder die Interessen wie von oben. Der Kontext der Kampagne, er für sie, die Bestandteile der rede „Männer verdienen mehr,ein Generalsekretär der sich zum Held der Gleichberechtigung aufschwingt, weil er so viele Frauen befördert hat, emma Beispiel von ihrem Papa, der nie so anerkannt wurde wie ihre Mutter zeigen eines: mit der Befreiung von genderstereotypen sollen Männer befreit werden von constrains ihren Frauen zu helfen. Es geht gar nicht um Befreiung aus männlichen zwangslagen aus sich heraus, sondern es werden eigene motive verfolgt. Er wird befreit, damit er ihr helfen kann. Papas sollen berufliche Auszeiten nehmen und als papas anerkannt werden, damit sie entweder Karriere machen kann (rollentausch) oder sie die Füße hochlegen kann (priviligierung, es geht gar nicht um Interesse an männlichen lebenswelten aus sich heraus, sondern nur um weibliche Bedürfnisbefriedigung. Warum verpflichtet diese kampagne nicht frauen darauf zu leisten, damit Männer nicht mehr so viel leisten müssen? Und sich übrigens damit erwiesenermaßen kaputt machen.

          männliche Interessen im feminismus sind nur so lange von Belange, wie sie weiblichen Interessen entsprechen oder nicht verhindern. Das ist die Nullsummen, deshalb braucht es eine starke gleichberechtigte Männerrechtsbewegung die Verhandlungen führt. Aber oh Wunder, die wird systematisch verhindert, diffamiert und nieder gemacht. Vielen Dank emma!

    • Ja und? Wenn du ernsthaften Sport erwartest, kannst du bei so einer Sportart keine 50 Kg Frauen erwarten. Die Rugby Männer sind ja oft auch nicht gerade eine Reinkarnation des jungen Apoll.

      Es gibt aber in den USA Lingerie-„Football“, der auf heterosexuelles event Publikum zugeschnitten ist.

      • @ Atacama

        *Ja und? Wenn du ernsthaften Sport erwartest, kannst du bei so einer Sportart keine 50 Kg Frauen erwarten. Die Rugby Männer sind ja oft auch nicht gerade eine Reinkarnation des jungen Apoll.*

        Der Unterschied:

        Der männliche Quarterback ist stereotyp Synonym für den hieißesten Jungen einer Highschool.

        Das hat einen guten Grund.

        WEIL ER ES OFT IST.

        Der weibliche Quarterback wohl nur an der Sappho High.

        Gegenstück zum männlichen Quarterback ist die Cheerleaderin.

        Gazelle paart sich mit Wasserbüffel, so die Gazelle weiblich, der Büffel männlich ist.

        Umgekehrt eher selten,vorsichtig ausgedrückt.

        Sebastien (der mit dem blutigen Auge) hängt in vielen Teeniemädchenstuben Frankreichs als Poster, wie ein Popstar.

        Die Wuchtbrumme von der Rubymannschaft – in wie vielen Jungenzimmern wird die wohl an die Wand gepinnt?

        *Es gibt aber in den USA Lingerie-“Football”, der auf heterosexuelles event Publikum zugeschnitten ist.*

        Da geht’s wohl nicht um den Sport, sondern um einen Vorwand.

        Sowenig wie es beim Schlammcatchen um’s Catchen geht.

        Dann schon eher um den Schlamm.

  14. Die Vielfalt des Feminismus oder Dinge, die das Leben schöner machen

    Ein Wecker, mit Muezzinruf, eine Moschee:

    Ein Wecker, mit Glockengeläut, eine Kirche:

    Einmal eine Moschee, einmal eine Moschee, die bimmelt – wie beim Feminismus.

    Man muss aber differenzieren können!

  15. @ Leszek

    Ist doch ganz einfach; Feminismus ist das was hinten rauskommt … und das ist Männerhass, Frauenbevozugung, Staatsfeminismus usw. Soll ein abgelehnter Bewerber, der abgewiesen wurde allein weil er ein Mann ist, der Gleichstellungsbeauftragten Deine Bücherliste unter den Rüssel halten? Ich wette die wird stark beeindruckt sein ,,, 🙂

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