„Männerhass = irritierte Männer, Frauenhass = tote Frauen“

Das hier bereits einmal besprochene Argument ist mir nun noch einmal bei Twitter über den Weg gelaufen:

 

https://twitter.com/VanguardVivian/status/512094215460093952

 

Der Text sicherheitshalber noch einmal

Misandry → irritated men.

Misogyny → dead women.

That’s the difference.

Erstaunlich, dass man so etwas tatsächlich denken kann. Denn viele Beeinträchtigungen von Männern treffen diese ja sehr deutlich, von „4 Tote, darunter auch Frauen und Kinder“, dem Wehrdienst, dem Umstand, dass von Männern auch von Frauen Schutz eingefordert wird oder die Abwehr von Gefahren und auch die Entziehung von Kindern oder eine Falschbeschuldigung führt nicht zu einer leichten irritation, sondern zu handfesten Nachteilen.

Zudem sollte gerade im Netzfeminismus auch sehr deutlich werden, dass nicht alles, was dort als Misogyny angesehen wird – ein Blick, ein Kinofilm, das Vorhandensein von Kindern – gleich tödlich ist. Natürlich kann man anführen, dass wegen dieser Einstellung, die sich in Kleinigkeiten zeigt, Frauen getötet werden. Aber das ist ja auch bei Männern so: Wenn man meint, dass ein Mann nichts wert ist, wenn er seine Freundin nicht beschützt, dann führt das eben langfristig ebenso zu Toten.