Selbermach Samstag 103 (20.09.2014)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

243 Gedanken zu “Selbermach Samstag 103 (20.09.2014)

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder der Lila Miezekatze die scharfen Krallen stutzen, auch wenn es jedesmal ein Kampf ist. (*AAUUUUAAAAAA*) Immerhin ist es mal noch legal. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Lass ich doch erstmal eine Frau zu Worte kommen. Sonst denkt womöglich noch jemand, ich hätte mit Frauen ein Problem.

    http://www.ruhrbarone.de/keine-widerrede/88937

    Und gleich noch eine, kein unbeschriebenes Blatt, sondern eine Femenaktivistin:

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/femen-aktivistin-zana-ramadani-eine-aktion-mit-maennern-funktioniert-nicht/10252618.html

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/femen-aktivistin-zana-ramadani-mich-nervt-dass-viele-feministinnen-sich-nur-aufs-bloggen-beschraenken/10252618-2.html

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/femen-aktivistin-zana-ramadani-ich-kriege-so-viele-drohmails/10252618-3.html

    Wieso verlinke ich das hier? Nicht, weil ich Frau Ramadani bekämpfen will, sondern weil es aufschlussreich ist. Hier ein das Wichtigste:

    „Ich habe mittlerweile fast mein ganzes Erspartes für Femen ausgegeben.“ (Ist das eine gute Idee? Zeugt es nicht von einer gewissen Radikalität?)

    „Es geht nicht nur um Frauenrechte, sondern um Menschenrechte und Gleichberechtigung. Wir fordern kein Matriarchat, sondern dass jeder Mensch dieselben Möglichkeiten hat, die vom Geschlecht und der Sexualität unabhängig sein sollten.“ (Irgendwie beschleicht mich hier der Verdacht, dass sie heterosexuellen Männern nicht dieselben Möglichkeiten zugestehen will. Sie sieht jedenfalls nicht, dass diese auf dem Partnermarkt bei weitem nicht über die Macht verfügen, die heterosexuelle Frauen haben und will es auch vermutlich gar nicht sehen.)

    „Noch nicht mal eine Alice Schwarzer wird ernst genommen! Und das ist eine, die wirklich verdammt viel für unsere Gesellschaft getan hat.“ (Wieso kriegt sie dann vom Staat so viel Geld und tritt so oft in Talkshows auf? Und was hat sie denn bitte für uns alle getan?)

    Jetzt wird es wichtig: „Aber ich bin mittendrin in den schwierigen Zeiten und erlebe die Konsequenzen meiner Femen-Arbeit. Ich habe im letzten Jahr meinen Job als Rechtsanwaltsfachangestellte verloren. Ich habe mehrere Ausbildungen, ich habe Jura studiert und bin mehr als qualifiziert, aber unter diesen Voraussetzungen ist es mir fast unmöglich, eine Stelle zu bekommen.“ (Und genau hier muss ich ausnahmsweise zu ihr halten: Es darf in einem demokratischen Staat mit einer Gesellschaft, die über eine gewisse demokratische Kultur verfügt, nicht sein, dass Menschen für politische Aktionen ihren Job verlieren. Das ist nicht nur unmenschlcih, sondern verhärtet unnötig Fronten. Andersdenkende sollten keine Feinde sein, die persönlich bekämpft werden.)

    Dann: „Natürlich bin ich in der CDU sehr oft gegen eine Wand gelaufen, aber so leicht bringt mich dieser Alt-Herren-Klub nicht aus der Fassung!“ und „Ich kenne sehr viele bewundernswerte und starke Menschen in der Frauenunion und bei den Lesben und Schwulen in der Union.“ (Ich sag nur: Aber klar doch!)

    Und nu: „“Hielten Sie die Aktion von Josephine Witt, die im Weihnachtsgottesdienst nackt auf den Altar des Kölner Doms stieg, für richtig?“

    Ja, denn wir haben auf ein Problem aufmerksam gemacht. Der damalige Erzbischof Joachim Meisner hat sich sehr negativ gegen Menschen „anderer Art“ und gegen Frauen geäußert. Aus diesem Grund war die Aktion nötig und gut.“ (hört, hört!)

    Jetzt muss ich wieder zu ihr halten: „Ich kriege pro Tag so viele Drohmails! Man wolle mich kaltmachen, weil gerade ich, die ich aus der islamischen Gesellschaft komme, den Islam beschmutzen würde.“

    So, und jetzt ganz wichtig:

    „Bis zu Ihrem siebten Lebensjahr sind Sie in Mazedonien aufgewachsen. Dann kamen Sie mit Ihrer Familie nach Deutschland. Welche islamischen Werte, die Sie heute kritisieren, haben Sie als Kind erfahren?

    Dass man nicht viel wert ist, immer unterwürfig sein muss und nicht zu sprechen hat. Man hat zu gehorchen, egal welcher Mann etwas sagt. Ich habe von klein auf immer gesagt bekommen, dass ich unrein und ein Stück Dreck bin. Dass ich eine Hure und eine Schlampe bin. Dabei war ich nur ein Kind! Man wächst mit dem Gedanken auf, schlecht zu sein. Warum? Nur weil ich ein Mädchen bin?“

    Mal unabhängig vom Islam: Sie ist offenbar schlecht behandelt worden. Und genau das darf nicht sein. Je nachdem, was sie da durchgemacht hat, kann man ihr aus ihrer jetzigen Gesinnung noch nicht mal einen Vorwurf machen.

    Die Familie kostet das einzelne Individuum viel, kann aber dem Individuum auch viel nützen. Den einen nützt sie viel und kostet wenig, bei den anderen umgekehrt. Im Guten wie im Bösen kann die Familie sicherlich viel anrichten. Wer die Familie erhalten will, MUSS eine Antenne dafür haben, dass Kinder durch die Familie nicht von klein auf traumatisiert werden, egal aus welchem Grund. Denn die traumatisierten werden irgendwann zurückschlagen und z.B. die Genderideologie unterstützen. Oder nackelig den Altar im Kölner Dom besteigen.

    Frau Ramadani hat einmal öffentlich, als sie ein Rededuell mit Birgit Kelle hatte, gesagt, es sei aus ihrer Sicht ein „nationalsozialistisches Familienideal“, eine Familie als aus Vater, Mutter und Kind(ern) bestehend zu definieren. Sie scheint wirklich was mitgemacht zu haben.

    Man-tau et al.:

    http://man-tau.blogspot.de/2014/09/fur-eine-offene-und-sachliche.html (Top-Empfehlung!)

    Cuncti:

    http://cuncti.net/haltbar/799-cuncti-dossier-medienkritik

    BASTA-Kampagne:

    http://bastakampagne.blogspot.de/2014/09/nigeria-frauen-blockieren-kaserne-um.html

    http://www.ardmediathek.de/tv/Tag-f%C3%BCr-Tag-Deutschlandfunk/Wehrdienst-ohne-Waffen-Vor-50-Jahren-f%C3%BC/Deutschlandfunk/Audio-Podcast?documentId=23438880&bcastId=21601786 (via BASTA-Kampagne)

    Manndat-Forum:

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13083

    Danish:

    http://www.danisch.de/blog/2014/09/19/luegen-betruegen/

    http://www.danisch.de/blog/2014/09/16/laufen-die-leute-der-political-correctness-davon/

    Mann-om-man:

    http://mann-om-man.blogspot.de/2014/09/interessant.html

    http://mann-om-man.blogspot.de/2014/09/wahrheit-und-gerechtigkeit-spielen-beim.html

    http://mann-om-man.blogspot.de/2014/09/gewalt-gegen-manner-wird-nicht-ernst.html

    …und der Surftipp des Tages:

    http://nicht-feminist.de/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Pandabär

    Selbermach-Samstag-Special IV: Biolehrer & Didaktiker

    In einem Semester musste ich für das Institut für Biologiedidaktik eine Umfrage machen. Das war im Rahmen der „fachdidaktischen „Forschungsmethoden“, also der einzigen Didaktik-Lehrveranstaltung, die nur von Diplom- und nicht von Lehramtsstudenten besucht wurde. Wer füllte meinen Umfragebogen aus? Diplom- und Lehramtsstudenten der Biologie, also meine Kommilitonen. Mit einem Unterschied: Von den Lehrämtlern lehnten locker 40%, vielleicht mehr ab, den Fragebogen auszufüllen, oft frech oder dämlich grinsend. Von meinen Diplom-Kommilitonen füllte ihn JEDER aus, den ich darum bat. Denn ich brauchte Probanden dafür.

    In der damaligen Zeit hatte ich aber nicht nur Ärger mit einigen Lehramtsstudenten (Ich betone noch einmal: Die sind nicht alle so, es gibt auch sehr nette!). Ich hatte auch folgendes Problem: Ein Institut des Fachbereiches hielt sich nicht an Vereinbarungen. Inwiefern? Ungefähr so: Ich gucke im Vorlesungsverzeichnis am Anfang des Semesters, wann welche Vorbesprechung von welcher Lehrveranstaltung ist und wann die Platzvergabe. Ein Institut – ein einziges im ganzen Fachbereich – hielt sich nicht an die im Vorlesungsverzeichnis angegebenen Termine. Ich guckte also nach, wann Vorbesprechung X ist, gehe dann hin und was sehe ich da: einen Aushang, der darauf hinweißt, dass die Vorbesprechung mitsamt Platzvergabe bereits stattgefunden hatte. Welches Institut war das? Richtig geraten, das Institut für Biologiedidaktik. Denn die wissen ja schließlich, wie man mit Lernenden umgeht und sind Profis darin. Im Ernst: Ich habe sowas von einem fachwissenschaftlichen Institut nicht ein einziges Mal im ganzen Studium erlebt. Bei den Didaktikern kam es mehrfach vor. Ich musste dann per E-Mail und in persönlichen Gesprächen, bei denen ich mich – obwohl mir Unrecht geschehen war – in einer schwachen Verhandlungsposition befand, umden korrekten Ablauf meines Hauptstudiums betteln. denn ich hatte folgendes Problem: Didaktik-Veranstaltungen waren nicht geblockt, Diplom-Hauptstudiumsveranstaltungen schon. Um nicht die Studiendauer zu verlängern, musste ich also möglichst viel Didaktik-Veranstaltung in ein Semester reinpacken. Das geht aber nur, wenn die einem keine Fallen stellen – z.B. die Falle, dass die Angaben im Vorlesungsverzeichnis zu den Terminen null und nichtig sind.

    Okay, sie ließen mich dann in die entsprechenden Veranstaltungen mit unverschuldet verpasster Vorbesprechung – ich hatte ihnen vorher angeboten, ich könne ich ohne Sitzplatz dran teilnehmen, falls sie keinen mehr hätten. Unverschuldet verpasst? Ja: Der Student kann unmöglich dazu verpflichtet sein, am ersten Tag vom ersten Semester alle Institute abzuklappern und nachzugucken, was dort am schwarzen Brett hängt bezüglich der Terminänderungen. Man muss sich auf die Angaben im Vorlesungsverzeichnis verlassen können. Denn sonst wäre man regelrecht zum Verfolgungswahn verpflichtet. Bei denen konnte ich mich nicht drauf verlassen. Das war bei denen so normal, dass mich einmal eine Sekretärin von denen fasst schon anmaulte, ich müsste das doch wissen, dass man die Angaben im Vorlesungsverzeichnis vergessen könnte (!!!), weil ich schon ein Paar Semester auf dem Buckel hätte. Ja, aber: Als Diplomstudent, der erst seit sehr kurzer Zeit das Institut für Biologiedidaktik kannte, und nicht schon von Anfang des Studiums an wie die Lehrämtler. Und wie gesagt: Alle anderen Institute verhielten sich in dem Punkt völlig korrekt.

    In einer Didaktik-Veranstaltung verpasste ich nicht nur die Vorbesprechung, sondern auch die erste Sitzung. Wieder, weil die diesbezügliche Terminangabe für die Vorbesprechung im Vorlesungsverzeichnis deutlich von der Realität abwich. Gottseidank konnte ich mich auch in die Veranstaltung „reinverhandeln“. Ich versuchte den zuständigen „Dozenten“ (ein Biolehrer im Hochschuldienst dazu zu bewegen, den einen Fehltag, für den ich nichts konnte, nicht als „Fehltag“ mitzurechnen. Denn man konnte nur zwei Tage im Semester fehlen. War er dazu zu bewegen? Nein! Ich hatte also einen Fehltag. Und war wieder einmal damit konfrontiert, dass Student sein gleich Untertan sein ist. Besonders bei diesen Didaktikern bzw. bei vielen von ihnen.

    Apropos Fehltage: Folgende Praxis von einigen Didaktikern ärgerte mich auch: Sie blockten manchmal Lehrveranstaltungen eigenmächtig und ließen beispielweise eine komplette Lehrveransstaltung an z.B. zwei Samstagen stattfinden. Wenn man dann an einem Samstag krank war, hatte man die ganze Lehrveranstaltung nicht besucht, denn fehlen darf man ja nur 20 % der Zeit. Gottseidank ist mir das nicht passiert. (Das sind gute Gründe, warum einige Studenten die Regelstudienzeit überschreiten, ohne was dafür zu können!)

    Wer sich noch fragt, warum ich und nicht die Masse der Lehrämtler bestimmte Vorbesprechungen verpasst habe: Die Lehrämtler müssen untereinander irgendwie vernetzt gewesen sein, und dadurch den richtigen Termin erfahren haben. Ich stand bei denen weitgehend außen vor, weil ich nicht mit ihnen angefangen habe zu studieren und weitgehend andere Lehrveranstaltungen besucht habe. Aber da kann ich ja nichts für.

    Und dann wieder in einigen Didaktik-Veranstaltung diese Diskussionen, z.B. über die Evolutionstheorie. Ich sage nur: Oh Gott!

    Nächsten Samstag geht es fröhlich weiter mit Teil V…

    …wenn die Reihe fertig ist, überarbeite ich noch mal alles und poste es als ganzen Text!

    • „(Und genau hier muss ich ausnahmsweise zu ihr halten: Es darf in einem demokratischen Staat mit einer Gesellschaft, die über eine gewisse demokratische Kultur verfügt, nicht sein, dass Menschen für politische Aktionen ihren Job verlieren. Das ist nicht nur unmenschlcih, sondern verhärtet unnötig Fronten. Andersdenkende sollten keine Feinde sein, die persönlich bekämpft werden.)“

      Weil die etwas behauptet muss das ja noch lange nicht stimmen? Und ehrlich, ob ich jemanden einstellen würde mit so radikalen, öffenlich zu Schau gestellten, Einstellungen würde ich mir sehr genau überlegen.

      „Jetzt muss ich wieder zu ihr halten: “Ich kriege pro Tag so viele Drohmails! Man wolle mich kaltmachen, weil gerade ich, die ich aus der islamischen Gesellschaft komme, den Islam beschmutzen würde.”“

      Auch nur Behauptungen! Ich zB bekomme pro Stunde sooo viel Drohmails! Und nun?

      @Matthias -Femimund tut selten Wahrheit kund!- Das solltest Du doch langsam wissen. 🙂

      • @ DDBZ

        „Weil die etwas behauptet muss das ja noch lange nicht stimmen?“

        Muss nicht. Aber was hat sie radikalisiert? Es ist also schon plausibel anzunehmen, dass es stimmt.

        „Und ehrlich, ob ich jemanden einstellen würde mit so radikalen, öffenlich zu Schau gestellten, Einstellungen würde ich mir sehr genau überlegen.“

        Das würde ich auch, und hätte gerade bei so einer Angst, falschbezichtigt zu werden.

        Dennoch bin ich prinzipiell dafür, dass niemand wegen politischer Tätigkeiten welcher Art auch immer gefeuert wird. Ausnahme: Extremfälle (NPD und so).

        Was ich auch daneben finde ist, wenn Arbeitgeber eine Frau nur deshalb nicht einstellen oder feuern, weil sie mal ein Bikini- oder oben ohne-Foto von sich gepostet hat. Auch wenn man öffentliche Fotos dieser Art falsch findet, muss es auch noch sowas wie Verhältnismäßigkeit geben.

        Frage ist, ob diese Frau ein Extremfall ist. Irgendwo ja, irgendwo nein.

        Sie wird allerdings nicht gemäßigter dadurch, dass man sie feuert, nicht einstellt, beschimpft und bedroht.

        „“Jetzt muss ich wieder zu ihr halten: “Ich kriege pro Tag so viele Drohmails! Man wolle mich kaltmachen, weil gerade ich, die ich aus der islamischen Gesellschaft komme, den Islam beschmutzen würde.””

        Auch nur Behauptungen! Ich zB bekomme pro Stunde sooo viel Drohmails! Und nun?“

        Ich denke schon, dass es stimmt. Eine Muslima, die barbusig protestiert?

        „@Matthias -Femimund tut selten Wahrheit kund!- Das solltest Du doch langsam wissen. :-)“

        Das weiß ich durchaus. Es kann aber trotzdem stimmen.

        • „Das weiß ich durchaus. Es kann aber trotzdem stimmen.“

          Das mit den sooo vielen Drohmails bei mir stimmt ja auch!

          Sonst, wie geht’s sonst? Was macht der Weihnachtsmann?

          Sie zeigt ihre Titten für eine Lügenideologie und bei Hass-Emails und sonstigen Behauptungen soll ich ihr glauben? tzz, tzz …

          Dann glaubst Du bestimmt auch, daß Femen für Gleichberechtigung ist, incl. Bilderwerbung mit abgeschnittenen Eiern und der Ankündigung, daß das Blut der Männer fliessen müsse … na dann. 😦

          Bei Dir möchte ich Bankberater sein …

        • @ DDBZ

          „“Das weiß ich durchaus. Es kann aber trotzdem stimmen.”

          Das mit den sooo vielen Drohmails bei mir stimmt ja auch!“

          Jojo.

          „Sonst, wie geht’s sonst? Was macht der Weihnachtsmann?“

          Mit dem backe ich erst ab Mitte Oktober Plätzchen. Kann man dann an der Farbe des Sonnenuntergangs sehen.

          „Sie zeigt ihre Titten für eine Lügenideologie und bei Hass-Emails und sonstigen Behauptungen soll ich ihr glauben? tzz, tzz …“

          Dass sie ihren Vorbau zeigt, finde ich nicht schlimm. Dass sie dies für eine Lügenideologie tut, schon.

          Die Hass-Emails glaube ich ihr, auch wenn ich ihr sonst nicht alles glaube.

          Ich denke, sie kann bei dem Thema nicht unbedingt soooo klar denken, weil traumatisiert.

          „Dann glaubst Du bestimmt auch, daß Femen für Gleichberechtigung ist,“

          Nein, natürlich nicht. Ich bin doch nicht krank!

          “ incl. Bilderwerbung mit abgeschnittenen Eiern und der Ankündigung, daß das Blut der Männer fliessen müsse … na dann. :-(“

          Okay, die Geschichte rechtfertigt natürlich schon, solche Leute nicht einzustellen. Aber nicht lebenslänglich. Bei Straftätern bin ich ja auch für eine Resozialisierung.

          „Bei Dir möchte ich Bankberater sein …“

          Denen glaube ich sowieso nicht allzu viel. Nee, also, man kann auch zu hart dem „Feind“ gegenüber sein…

          Was will man denn mit Frau Ramadani machen? Ihr in 20 Jahren noch sagen: „Sie waren damals bei FEMEN? Dann kriegen Sie hier keinen Job! Sie haben keine Daseinsberechtigung mehr…“

          Kann es DAS sein?

        • @ Matthias

          „Nee, also, man kann auch zu hart dem “Feind” gegenüber sein…“

          Sie ist weder mein Feind, noch werde ich hart werden bei der, nichtmal teilweise … 🙂

          Ich kaufe ihr ihre Geschichten nur nicht ab. Ich glaube der auch die Tränengeschichte mit ihrem Erspartem nicht. Das ist alles.

          Damit erledigen sich ALLE weiteren Überlegungen in Bezug zu dieser Dame.

          Wenn Du ihr glauben willst, bitte gerne …

    • Hallo Matthias:

      erst mal was zu der Femin:

      Hat ihr ganzes Geld für Femen ausgegeben? Hä? Muß man da Beiträge zahlen, wie in ner Sekte?
      Oben ohne rumlaufen kostet ja nix. Theoretisch schon Strafe, aber kein Staatsanwalt würde sich trauen, ne Femin wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu bestrafen. Der hätte sofort Krawall im Haus!

      Daß Fanatiker keinen Job kriegen, finde ich allerdings sehr wichtig. Ich meine, es kann nicht angehen, daß Nazis (richtigerweise) ausgegrenzt werden, aber linke Extremisten wie die alte Juso-Chefin Franziska Drohsel nun Karriere machen und Kohle kassieren ohne Ende.

      Daß eine Oben-ohne-Spinnerin nirgendwo genommen wird, ist da nur folgerichtig.
      Staatsfeindliche Fanatiker wie Faschos und Anarchos/Marxisten sollten auf keinen Fall vom Staat bezahlt werden dürfen; und der Privatsektor muß eh auf sein Image achten wegen der Kundschaft.

      Wer weiß, vielleicht bewegt sich ja was in den Köpfen, wenn man soziale Ablehnung erfährt?

      ZU den Didaktos:

      Oh ja, auf die Lehrer-Evolutionsvorlesung freue ich mich schon!

      Was das formale Verhalten der Didaktiker angeht, bin ich richtig geplättet. Mir ist so was bei richtigen Wissenschaftlern noch nie passiert.
      Vor allem haben die netten Bioprofessoren keine Aufstände gemacht, wenn man mal was verpaßt hat wg. Krankheit u.ä.

      Aber da zeigt sich schon wieder die Erfahrung der letzten Jahre:
      Heutige Lehramtskandidaten wollen häufig „ein einfaches Studium, viel Geld und viel Freizeit“.
      Von mir aus, wenn sie denn ihre Arbeit ordentlich machen. Aber leider geht so eine Haltung meist Hand in Hand mit Charakterschwäche und geistiger Verbohrtheit.

      Das erinnert denn übrigens auch an Genderer und andere Spinner im Unibetrieb: möglichst wenig arbeiten und möglichst wenig Anstrengung (PoWis, SoWis und Gendas haben relativ wenige Veranstaltungen und leichte Prüfungen, Zeugenaussage), dabei aber Titel und Jobs einstreichen, die formal mit denen der MINT-Wissenschaftler gleichwertig sind.

      Und die Krönung: keine Ahnung von der Materie, stattdessen nur ausgedachtes Glaubens-Geschwurbel.

      Kein Wunder, daß Gender in der Didaktik schon bestens Fuß gefaßt hat (denk an die Masterarbeit des Humbug-Kumpels: „SuS“ überall).

      Hoffentlicht reißt das normale Drittel der Lehrer die Kinder wieder raus.

      • @ Axel

        „llo Matthias:

        erst mal was zu der Femin:

        Hat ihr ganzes Geld für Femen ausgegeben? Hä? Muß man da Beiträge zahlen, wie in ner Sekte?“

        Keine Ahnung. Sie scheint es freiwillig ausgegeben zu haben.

        „Oben ohne rumlaufen kostet ja nix.“

        Nee. (HA HA HA HA HA)

        „Theoretisch schon Strafe“

        Es wäre möglich, aber nicht sinnvoll, eine Frau deswegen zu bestrafen. So einer große Bedrohung sind freiliegende Nippel nun auch wieder nicht! (HA HA HA HA HA)

        „, aber kein Staatsanwalt würde sich trauen, ne Femin wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu bestrafen. Der hätte sofort Krawall im Haus!“

        Das allerdings. Was ist eigentlich aus Josephine Witt geworden? Nach ihrem Auftritt auf dem Kölner Altar? Läuft da noch ein Verfahren? Weiß einer was?

        Jedenfalls war sie in der ARD danach noch hoch willkommen. („Schön, dass Sie da sind!“)

        „Daß Fanatiker keinen Job kriegen, finde ich allerdings sehr wichtig. Ich meine, es kann nicht angehen, daß Nazis (richtigerweise) ausgegrenzt werden, aber linke Extremisten wie die alte Juso-Chefin Franziska Drohsel nun Karriere machen und Kohle kassieren ohne Ende.“

        Ist die so schlimm? Mit der NDP kann sie nun wirklich nicht vergleichbar sein. (Und wenn doch: wieso? Ich kenne die jetzt nicht so…) Unabhängig davon: Werden Fanatiker harmloser, wenn man ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt verweigert und sie überall ausgrenzt?

        Ich finde, man muss dafür sorgen, dass sie nicht an die Macht kommen. Aber auch dafür, dass sie leben können.

        „Daß eine Oben-ohne-Spinnerin nirgendwo genommen wird, ist da nur folgerichtig.“

        Man kann sie für ihre Spinnereien aber nicht ihr Leben lang büßen lassen. Vielleicht hat sie wirklich in ihrem Elternhaus die Hölle erlebt.

        „Staatsfeindliche Fanatiker wie Faschos und Anarchos/Marxisten sollten auf keinen Fall vom Staat bezahlt werden dürfen; und der Privatsektor muß eh auf sein Image achten wegen der Kundschaft.“

        Einerseits ja, andererseits nein. Sie dürfen nicht an die Schalthebel der Macht, müssen aber in die Gesellschaft integriert werden. Klar, ist nicht immer einfach.

        „Wer weiß, vielleicht bewegt sich ja was in den Köpfen, wenn man soziale Ablehnung erfährt?“

        Ich glaube eher, dass das zu einer zusätzlichen Radikalisierung führt.

        „ZU den Didaktos:“

        „Didaktos“ ist jedenfalls ein schöner Begriff!

        „Oh ja, auf die Lehrer-Evolutionsvorlesung freue ich mich schon!“

        Das war ein Seminar, wo unter anderem darüber diskutiert wurde. besser gesagt: „diskutiert“ wurde.

        „Was das formale Verhalten der Didaktiker angeht, bin ich richtig geplättet. Mir ist so was bei richtigen Wissenschaftlern noch nie passiert.“

        Genauso habe ich es erlebt. Didaktiker machten nicht immer und auch nicht jeder von denen, aber überdurchschnittlich häufig Ärger. Die anderen machten in seltenen Ausnahmefällen Ärger. Aber gut, Missstände auf der Uni gibt es generell viele.

        Aber wer als „Profi im Umgang mit Lernenden“ gilt, sollte sich anders verhalten.

        „Vor allem haben die netten Bioprofessoren keine Aufstände gemacht, wenn man mal was verpaßt hat wg. Krankheit u.ä.“

        Normal machen die keinen Ärger wegen sowas. Der damalige Prof. des didaktischen instituts war sogar sehr nett. Aber sonst? Tja…

        „Aber da zeigt sich schon wieder die Erfahrung der letzten Jahre:
        Heutige Lehramtskandidaten wollen häufig “ein einfaches Studium, viel Geld und viel Freizeit”.“

        Will ich noch nichtmal so sagen. Es gibt viele Lehramtsstudiengänge mit schwierigen Fächern. In Bio – so eine Didaktikerin – studierten mehr auf Sek. I-Lehramt, weil ihnen das Sek. II-Lehramt zu schwer wäre.

        „Von mir aus, wenn sie denn ihre Arbeit ordentlich machen.“

        Fleißig & orgendlich sind die sogar häufig. Es ist nur die Frage, ob das das große Allheilmittel ist.

        „Aber leider geht so eine Haltung meist Hand in Hand mit Charakterschwäche und geistiger Verbohrtheit.“

        Zumindest sind viele von denen ideologisch verbohrt. Aber gut, es gibt auch nette Exemplare.

        „Das erinnert denn übrigens auch an Genderer und andere Spinner im Unibetrieb:“

        Okay, an die Gendersens erinnern mich schon einige Didaktiker.

        “ möglichst wenig arbeiten und möglichst wenig Anstrengung (PoWis, SoWis und Gendas haben relativ wenige Veranstaltungen und leichte Prüfungen, Zeugenaussage), dabei aber Titel und Jobs einstreichen, die formal mit denen der MINT-Wissenschaftler gleichwertig sind.“

        Naja, in die Richtung geht es schon bei einigen auch aus meiner Sicht. Am fachlichen haben meiner Erfahrung nach viele Lehrämtler nur wenig Interesse und können nicht viel. Deshalb sind sie vermutlich froh drum, keinen „fachorientierten“ Unterricht machen zu müssen/sollen. Faul sind sie aber nicht unbedingt schlechthin. Also die Lehrämtler jetzt.

        Die Powis usw. – weiß nicht recht.

        „Und die Krönung: keine Ahnung von der Materie, stattdessen nur ausgedachtes Glaubens-Geschwurbel.“

        Das gibt es leider in der Tat.

        „Kein Wunder, daß Gender in der Didaktik schon bestens Fuß gefaßt hat (denk an die Masterarbeit des Humbug-Kumpels: “SuS” überall).“

        Irgendwo war auch eine Biologiedidaktikerin Frauenbeauftragte geworden. Da dachte ich noch: Das sieht so einer ähnlich.

        Überhaupt fahren Didaktiker (nicht nur in der Biologie) schon mal die gender-Schiene. Da habe ich mehrere Beispiele kennen gelernt. Einmal war es auch ein Geschichts-Didaktiker.

        „Hoffentlicht reißt das normale Drittel der Lehrer die Kinder wieder raus.“

        Die haben ein normales Drittel? (HA HA HA HA HA)

        Naja, es gibt nette Lehrämtler. Aber die netten und sachlichen geben in dem Bereich nicht den Ton an.

        Ich denke, im Bildungsbereich ging es immer schon stark ideologisch zu.

        Früher Prügelstrafe und überhaupt schwarze Pädagogik, stupides Pauken fragwürdiger Inhalte, Lehrer verbreiteten Angst & Schrecken…

        …heute: Das Wort „Wissen“ darf im Unterrichtsentwurf nicht vorkommen, denn „Kompetenzen“ sollen gefördert werden. Rechtschreibfehler werden in der Grundschule nicht angestrichen, weil sie ja „Lernchancen“ sind.

        Alles irre, mal auf die eine, mal die andere Art.

        Und Pragmatiker haben in dem Bereich nichts zu sagen.

        • ät Matthias:

          „Wissen“ darf nicht vorkommen? Na super.
          „Transfer“ kenne ich noch aus meiner Schulzeit. War aber noch an „Reproduktion“ gekoppelt.

          Heute nix mehr wissen, aber alles können, hahaha.

          Zu der Femin und anderen Spinnern:
          Gesellschaftliche Isolation könnte in der Tat Terrorismus begünstigen.
          Aber, hey, Hartz4 oder Brötchen verkaufen ist doch auch ein Job? Aber das wollen studierte Radikale wie unser Leszek hier ja nicht. Sind ja was Besseres und wollen Titel und Macht.

          Die Drohsel war mal in der der Terroristen-Roten Hilfe; und am Ende der Juso-Führung meinte sie bei Cicero allen Ernstes, daß man durch Abschaffung des Kapitalismus alle großen Probleme beseitigen könne.

          Aber Volljuristin, Doktortitel und Karrierejob in Berliner Spitzenkanzlei!

          OK, Jobs sollen die Idioten haben, aber nichts gut Bezahltes mit Macht.

          Zur Gefahr von entblößten Frauenkörpern:
          In den 90ern gab es in Stockholm mal vor einem Plakat von Cindy Crawford erhöhtes Unfallaufkommen! Und die war nur im H&M-Bikini……

        • @ Axel

          „Aber, hey, Hartz4 oder Brötchen verkaufen ist doch auch ein Job? Aber das wollen studierte Radikale wie unser Leszek hier ja nicht.“

          Ich habe in meinem Arbeitsleben sowohl Fabrikarbeit als auch die Arbeit in der Schwerstpflege kennengelernt.
          Ich vermute mal, du kennst nichts dergleichen, richtig?

          „Sind ja was Besseres und wollen Titel und Macht.“

          Dafür gibt es bei mir nun allerdings nicht den geringsten Hinweis. Bedenkt man deine starke Neigung zur Projektion hast du hier wohl mal wieder über dich selbst gesprochen, nicht wahr?

          I

        • ät Leszek:

          Haste mitgelesen? Mist…

          Fabrikarbeit und Pflege? Dann sei Dir verziehen, aber nur, wenn das richtige Arbeit und nicht nur 14 Tage Praktikum war.

          Genau das kenn ich nicht, aber Urinkellner beim Bund (um Gottes Willen! Militarist!) und Leichen aufschneiden.

          Na, starker Projizierer Leszi, kannste da mithalten?

          Bleiben wir mal bei der Gegenwart: Was machste denn? Anarcho-Theorien erspinnen, öffentlich gefördert?

          Ich bin Wissenschaftler, Zellbiologie und Gentechnik (uaaah!).

          Na, wer ist sein Geld wert?

        • @ Axel

          „ät Matthias:

          “Wissen” darf nicht vorkommen? Na super.
          “Transfer” kenne ich noch aus meiner Schulzeit. War aber noch an “Reproduktion” gekoppelt.

          Heute nix mehr wissen, aber alles können, hahaha.“

          Genau. Das ist wirklich ein großes Problem heute. Nichts wissen, alles können – das ist gerade in der Biologie völlig unmöglich. Und genau das ist einem Biologiedidaktiker nicht zu vermitteln. Oder nur in seltenen Fällen.

          „Zu der Femin und anderen Spinnern:
          Gesellschaftliche Isolation könnte in der Tat Terrorismus begünstigen.
          Aber, hey, Hartz4 oder Brötchen verkaufen ist doch auch ein Job?“

          Ja, aber für den Job an der Brötchentheke muss sie dann auch genommen werden.

          Ich bin sicher, die hätte genug Kundschaft. Auch wenn es bekannt wäre und „Zanas Brötchenbude“ über dem Verkaufsstand stünde. Kämen vielleicht extra viel Leute.

          So Effekte können jedenfalls auch eintreten.

          „Aber das wollen studierte Radikale wie unser Leszek hier ja nicht. Sind ja was Besseres und wollen Titel und Macht.“

          Weiß nicht, ob Leszek so ist. Ich fand ihn bisher meist sachlich. Ich lese von ihm aber auch beileibe nicht alles, und von seinen Kontrahenten in Sachen „Kulturmarxismus“ auch nicht. Ich habe da halt keinen Ahnung von.

          „Die Drohsel war mal in der der Terroristen-Roten Hilfe; und am Ende der Juso-Führung meinte sie bei Cicero allen Ernstes, daß man durch Abschaffung des Kapitalismus alle großen Probleme beseitigen könne.“

          Ich finde, man kann durch eine Zähmung desselben viele große Probleme lösen. Wenn sie mit „Abschaffung“ die Zähmung und damit Wiederherstellung der sozialen Marktwirtschaft gemeint hat (Einige drücken sich so aus.), ist es aus meiner Sicht okay. Wenn sie aber jede Form der Marktwirtschaft abschaffen will, ist sie auch aus meiner Sicht verrückt.

          „Aber Volljuristin, Doktortitel und Karrierejob in Berliner Spitzenkanzlei!“

          Ich dachte sie ist in der Politik?

          Wie bringen die das alles unter einen Hut?

          „OK, Jobs sollen die Idioten haben, aber nichts gut Bezahltes mit Macht.“

          Zustimmung!

          „Zur Gefahr von entblößten Frauenkörpern:
          In den 90ern gab es in Stockholm mal vor einem Plakat von Cindy Crawford erhöhtes Unfallaufkommen! Und die war nur im H&M-Bikini……“

          Flotte Autos & flotte Miezen passen halt nicht in jeder Hinsicht zusammen.

          In den James Bond-Film passt aber beides gut rein!

          Urinkellner beim Bund? Was ist das?

        • ät Matthias:

          Urinkellner sind Sanitäter. Weil die immer die Proben von den Kampftruppen hin- und hertragen müssen.

          Bei den Flotten Autos/Miezen muß ich im Sommer auch ganz schön aufpassen. Da fände ich ein Kleidungsgebot im Verkehr (Strassen-! 😉 ) schon sinnvoll.

          Würden wir aber nicht durchkriegen, Antifeminismus…

          Die Drohsel meinte definitiv NICHT die Einführung der Marktwitschaft. Lies mal das hier:
          http://www.cicero.de/die-%C3%BCberwindung-des-kapitalismus/40035

          Es braucht bisweilen keinen Genderismus, um beknackt zu sein.

          Juso-Chef ist meines Wissens kein bezahlter Job (zum Glück), sondern ein entschädigtes Ehrenamt. Die Frau hat ihr Studium und ihre Doktorarbeit nebenbei durchgezogen!

          Unglaublich eigentlich. Intelligent, motiviert, fleißig (und hübsch..), aber politisch völlig abgedreht.

          „Ja, aber für den Job an der Brötchentheke muss sie dann auch genommen werden. “
          Na ja, als Bäcker würde ich keine Akademikerin nehmen, die bei erstbester Gelegenheit wieder weg ist und vorher noch die gelernten Verkäuferinnen aufwiegelt. Und erst recht nicht in nem Job, wo man um halb 7 auf der Matte stehen muß.

          Deswegen würde sie aber auch erst gar nicht zur Bewerbung gehen.
          Habe ein bißchen Kontakt zu Leuten aus den typischen GSGW-Fächern: Vorlesung nicht vor 10, wenige Veranstaltungen, lasche Prüfungen, geheiztes sauberes Büro, Wochenende frei…..

          Ein Bonbon: In meiner Lieblingsmensa liegen immer stapelweise Reklame- und Propaganda-Zettel von den Gendas auf den Eßtischen.
          Jetzt in der vorlesungsfreien Zeit aber nicht einer, obwohl genug los ist.
          Wie das wohl kommt? Ganz einfach: bei Gendas und Dunkelroten heißt „vorlesungsfrei“: abwesend!

          Hach, bin ich entspannt….

        • @ Matthias

          „In den James Bond-Film passt aber beides gut rein!“

          Seit der Sean Connery nicht mehr am
          flachlegen ist, wurde die Art und
          Weise wie Bond mit den Chicks umgeht
          für mich zunehmend ungeniessbarer.

        • @ Axel

          „Urinkellner sind Sanitäter. Weil die immer die Proben von den Kampftruppen hin- und hertragen müssen.“

          Aha.

          „Bei den Flotten Autos/Miezen muß ich im Sommer auch ganz schön aufpassen. Da fände ich ein Kleidungsgebot im Verkehr (Strassen-! 😉 ) schon sinnvoll.“

          Wer weiß, wie viel wegen denen schon passiert ist. (HA HA HA HA HA)

          Wobei: Würden die in einer Burka rumlaufen, würden sich auch alle nach ihnen umdrehen.

          „Würden wir aber nicht durchkriegen, Antifeminismus…“

          Wobei: Feministinnen selbst sind ja oft dagegen, dass Frauen ihre optischen Reize zeigen. Damit werden sie ja zum Objekt und blabla…

          „Die Drohsel meinte definitiv NICHT die Einführung der Marktwitschaft. Lies mal das hier:

          http://www.cicero.de/die-%C3%BCberwindung-des-kapitalismus/40035

          Ich hab es gelesen. Wenn sie daran glaubt, naja.

          „Es braucht bisweilen keinen Genderismus, um beknackt zu sein.“

          Nee, der Wahnsinn findet auch andere Wege.

          „-Chef ist meines Wissens kein bezahlter Job (zum Glück), sondern ein entschädigtes Ehrenamt. Die Frau hat ihr Studium und ihre Doktorarbeit nebenbei durchgezogen!“

          Ich staune manchmal auch nur noch über das, was andere Leute so hinkriegen.

          „Unglaublich eigentlich. Intelligent, motiviert, fleißig (und hübsch..), aber politisch völlig abgedreht.“

          Offenbar schon. Ich wette, sie hält Frauen für „benachteiligt“.

          „“Ja, aber für den Job an der Brötchentheke muss sie dann auch genommen werden. ”
          Na ja, als Bäcker würde ich keine Akademikerin nehmen, die bei erstbester Gelegenheit wieder weg ist und vorher noch die gelernten Verkäuferinnen aufwiegelt. Und erst recht nicht in nem Job, wo man um halb 7 auf der Matte stehen muß.“

          Das Traurige ist: In solchen Berufen reicht es, wenn einer/eine Akademiker ist. Die anderen gehen dann auf ihn/sie los.

          Du meinst, sie würde die Verkäuferinnnen selbst aktiv aufwiegeln?

          „Deswegen würde sie aber auch erst gar nicht zur Bewerbung gehen.
          Habe ein bißchen Kontakt zu Leuten aus den typischen GSGW-Fächern: Vorlesung nicht vor 10, wenige Veranstaltungen, lasche Prüfungen, geheiztes sauberes Büro, Wochenende frei…..“

          Vorlesung nicht vor 10? Das fände ich eine gute Idee für die Naturwissenschaften. Aber gut, bei uns an der Uni habe ich auch GSGW-Leute gesehen, die hatten um 8.15h Vorlesung. Ist unterschiedlich.

          „Ein Bonbon: In meiner Lieblingsmensa liegen immer stapelweise Reklame- und Propaganda-Zettel von den Gendas auf den Eßtischen.
          Jetzt in der vorlesungsfreien Zeit aber nicht einer, obwohl genug los ist.
          Wie das wohl kommt? Ganz einfach: bei Gendas und Dunkelroten heißt “vorlesungsfrei”: abwesend!“

          Ja gut, Studenten halt. Die sind aber meistens im naturwissenschaftlichen Bereich in den Semesterferien die meiste Zeit nicht da. Wobei: Die lernen dann zuhause oder haben ihr Blockpraktikum an der Uni und sind dann da, haben aber keine Zeit, Flyer zu verteilen.

          Und keine Motivation. Und ich glaube, dass ist auch noch so ein Unterschied. Politisch aktiv sind eher Geisteswissenschaften-Studis. Die anderen kommen nicht dazu und wollen einfach nur studieren. War jedenfalls an meiner „Uni“ so. Bei einem Studentenprostest gegen ich glaube Studiengebühren oder was noch anderes waren die GWGW-Leutchen immer dabei, auch uns zum Streik aufzufordern, und betonten immer, „auch die Naturwissenschafler“ sollten mitmachen.

          „Hach, bin ich entspannt….“

          Na das ist doch gut…

          …ich weiß jedenfalls noch, dass viele Naturwissenschaften-Studis damals meinten, im Uni-Viertel von den Geistenswissenschaftlern herrsche eine ganz andere Atmosphäre, und das wären ganz andere Leute.

          Und da muss ich sagen: Genauso habe ich es auch empfunden. Und so einen Unterschied konnte ich auch zwischen Diplom-und Lehramtsstudenten der Biologie feststellen. Das ist irgendwie ein anderer Menschenschlag.

        • ät Matthias:

          Hast Du gedient? Wir hatten ja neulich das Thema Bundeswehr.

          Hier ein Link, den ich grade bekommen habe: http://www.bild.de/news/inland/bild-kommentar/michael-backhaus-niemand-sollte-lehrer-werden-wegen-der-vielen-ferien-37748288.bild.html

          Von wegen „Bild“ ist schrottig. Der Ruf liegt mehr an der Gesinnung…

          Kennst Du den Film „Das Meer in mir“? Da guckt einer am Strand ner schönen Frau hinterher, macht nen Köpper, aber dummerweise war das Wasser grad weg. Genickbruch.

          OK, Burkini am Strand muß nicht sein. Aber mal ganz im Ernst: Hotpants auf der Straße könnten tatsächlich ein Unfallgrund sein.
          Und auch wenn Radfems sexnegativ sind: Wenn solche Rassebiologen wie wir Hotpants untersagen wollen, sind die ganz schnell für die unzüchtige Kleidung!

          Du schriebst: „Das Traurige ist: In solchen Berufen reicht es, wenn einer/eine Akademiker ist. Die anderen gehen dann auf ihn/sie los.
          Du meinst, sie würde die Verkäuferinnnen selbst aktiv aufwiegeln? “

          Schon erlebt, daß Akademiker attackiert werden? Ich nur beim Bund, war aber nicht der Hauptgrund.
          Ich denke schon, daß Genderixen versuchen, andere zu missionieren. Ich kenne das von der örtlichen Studentengemeinde: Ein (potthäßliche) Genderfrau hat da immer versucht, ihre schepperten Ansichten zu verbreiten. Hat sich aber nur Antipathie eingefangen.

          „Vorlesung nicht vor 10? Das fände ich eine gute Idee für die Naturwissenschaften. Aber gut, bei uns an der Uni habe ich auch GSGW-Leute gesehen, die hatten um 8.15h Vorlesung. Ist unterschiedlich. “

          Lernbiologisch schon. Aber nur, wenn es dann auch bis 16,18Uhr geht. Das tut es bei den GSGW meist nicht.

          Allerdings hat sich tatsächlich was geändert: Seit Einführung des Bätschelers müssen die Sozios auch morgens um 8 antreten. Hehe. Aber rate mal, wer am lautesten gegen den Bätscheler protestiert und vor allem warum…

          Was die Politik und Studis angeht, liefert die Persönlichkeitspsychologie schöne Erkenntnisse (hatte ich als Prüfungsfach): Bestimmte Persönlichkeiten wählen bestimmte Berufe, zumindest statistisch.

          Und welche Eigenschaften finden wir in den GSGW und der Didaktik gehäuft?
          Besserwisserisch, radikal, faul, statusgeil, deutlich weniger intelligent, mehr ideologisch als realistisch, schmarotzerisch, verlogen,…
          Auch in der Biologie, wie ich erfahren mußte. Aber DEUTLICH vermindert.

          Sag mal, in Gießen gibt es Viertel, wo NWler und GSGWler jeweils gehäuft vorkommen? Hätte vermutet, daß sich das mischt….

          Zumindest finde ich an den Laternen und Rohrrinnen bei mir immer irgendwelche Gender- und Anarcho-Sticker.

        • @ Axel

          Daniel Craig ist ein trauriges Kapitel. Typischer Fall von Alpha-Mann, der niedrigrangigere Männer vor den Bus stößt, um seinen „Harem“ zu bedienen.

          In solch schäbigen feministischen Propagandavideos spielt er mit:

          Die Verpudelung des Daniel Craig:

          http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-1363866/Daniel-Craig-drag-International-Womens-Day-From-James-Bond-Blonde.html#v-1496942799001

          Über die grotesken Lügen in der „Informationssektion“ will ich mich im Einzelnen gar nicht auslassen, ist mir die Zeit im Augenblick zu schade.

          Dazu nur ein Beispiel, immer wieder beliebt bei Feminist.I.nnen, auch in dem Video mit Daniel Craig (verlesen von seiner „Chefin“ = Frauenstimme aus dem Off) taucht das auf – selbst dem eher linken feminismusfreundlichen Magazin The Atlantic ist das zu viel (Hannah Rosin feierte in dem das „Ende der Männer“):

          http://www.theatlantic.com/sexes/archive/2013/03/women-own-1-of-world-property-a-feminist-myth-that-wont-die/273840/?single_page=true

          All das deckt Daniel Craig mit seiner „Autorität“ als Bonddarsteller.

          Und das ist schändlich.

          Auch wenn man ihm zugute halten mag, dass er ja nur so handelt, wie mann reflexhaft handelt in unserer feministisch-femizentrischen Dekadenzkultur: Sich für Frauen einzusetzen ist GUT, da muss mann sich gar nicht erst weiter informieren.

          Mann tut es einfach, wenn man ein rechter Kerl sein will.

          Und das ist schändlich.

        • ät Roslin:

          Ach so? Hab ich gar nicht bekommen. Manchmal ist Nichtwissen sehr hilfreich. Zum Glück hält sich der Genderkram im Film in Grenzen.

          Haste meinen Kommentar zum Foto gelesen? Gibt´s noch mehr Bilder? Vorne?

        • @ Axel

          *Haste meinen Kommentar zum Foto gelesen? Gibt´s noch mehr Bilder? Vorne?*

          Deine Frage zur schönen Unbekannten?

          Ja, ist doch bereits beantwortet.

          Mag sein, dass es auch Ansichten von vorne von ihr gibt, würde ich sogar für wahrscheinlich halten, denn das Foto ist zu gut, um nicht von einem professionellen Fotografen zu sein, sie zu kameragewandt, um nur einmal posiert zu haben, aber ich kenne keine weiteren Ansichten.

        • Interessant dazu vielleicht auch dieser Artikel über Dawkins im Guardian.

          Der Journalist ist eine extreme Feministensocke, der Guardian ja auch.

          „Richard Dawkins has lost it: ignorant sexism gives atheists a bad name

          He may have convinced himself that he’s the Most Rational Man Alive, but if wants to be the face of a welcoming movement, he’s doing a terrible Job.“

          http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/sep/18/richard-dawkins-sexist-atheists-bad-name

          Dazu dann weiter

          „…

          It’s not just women who are outraged by Dawkins these days: author and blogger PZ Myers told me, “At a time when our movement needs to expand its reach, it’s a tragedy that our most eminent spokesman has so enthusiastically expressed such a regressive attitude.”

          What’s so frustrating, from the standpoint of the large and growing non-religious demographic, is that Dawkins is failing badly to live up to his own standards. As both an atheist and a scientist, he should be the first to defend the principle that no one is above criticism, and that any idea can be challenged, especially an idea in accord with popular prejudices. Instead, with no discernible sense of irony, Dawkins is publicly recycling the bad arguments so often used against him as an atheist: accusing his critics of being “outrage junkies” who are only picking fights for the sake of notoriety; roaring about “thought police” as though it were a bad thing to argue that someone is mistaken and attempt to change their mind; scoffing that they’re “looking for excuses to be angry” as though the tone of the argument, rather than its factual merits, were the most important thing; encouraging those who are targets of criticism to ignore it rather than respond.

          The artist Amy Roth, who recently debuted an exhibit in which she literally wallpapered a room with the misogynist messages that she and other feminists have received, finds the systemic sexism incredibly frustrating. As she told me this week:

          The men and women in this community have a right to speak up about it, and if the best argument you have against us is that we are the ‘thought police’ or we are writing for ‘clickbait’ or that the weight of our words is equivalent to an actual ‘witch hunt’, then perhaps it’s time to retire to your study and calmly reevaluate the actual topics at hand.

          On other occasions, Dawkins himself has emphasized the importance of awakening people to injustice and mistreatment they may have overlooked. But when it comes to feminism, he’s steadfastly refused to let his own consciousness be raised. Instead, he clings to his insular and privileged viewpoint – and, worse, he’s creating the impression that “true” atheists all share his retrograde attitudes.

          Like many scientists who accomplished great things earlier in their careers, Richard Dawkins has succumbed to the delusion that he’s infallible on any topic he chooses to address, and in so doing, has wandered off the edge and plummeted into belligerent crankery.

          …“

          Tja, auch Dawkins, der natürlich auch das sieht was wir hier sehen wird einfach Unterstellungsdebunked.

          Mit genau dem Vorwurf, den sie selber begehen. So extrem ist die Indoktrination und Verdrängung. Selbst, wenn die Bilder der Erde vom Space aus sehen würden kämen die mit dem Flachargument und diesem Vorwurf.

          Dies zeigt eigentlich, dass da keine Argumentation nutzt.

          Abwehr durch instinktiven Gyno- oder Femizentrismus.

          ( … den auch Ayam Sirias in seinem Video MGTOW Theater – Into The Abyss. Women in the MRM zum Thema hat, weiter unten gepostet)

        • @ petpanther

          *Der Journalist ist eine extreme Feministensocke, der Guardian ja auch.*

          Du redest hier immerhin vom Flaggschiff der linken britischen „Qualitätspresse“.

          Link-Sein ist halt weithin identisch mit Feministisch-Sein.

          Und Konservativ-Sein mit Femizentrisch-Sein, mit analogem Ergebnis.

          Deshalb können solche flagranten Lügen, wieder und wieder und wieder wiederholt werden und keiner ächtet die Lügner.I.nnen, keiner.

          Im Gegenteil, diese Politschlampen werden geehrt und promoviert.

          Und was Dawkins anbetrifft, der jetzt Flak bekommt von seinen Mitatheisten – nun, wer sich mit PZ Myers & Consorten in ein Bett legt, bekommt halt auch Flöhe.

          Soll er sich kratzen.

        • ät Petpanthera und Roslina:

          Kilometerlange Englisch-Texte sind schlecht zu lesen.
          Hab´s mal in den Gugelübersetzer gehauen.
          Was mir nicht so klar wird, was Dawkinsa jetzt mit Genderistas zu tun hat.
          Wundern würds mich nicht, weil er mit seinem quasi religiösen Antireligions-Missionierungseifer ein typisch linkes Verhalten zeigt.

          „Link[s]-Sein ist halt weithin identisch mit Feministisch-Sein.“

          Absolut. Das schreib ich ja immer zu Leszeka: Linke (radikale, Extremos) übernehmen meist das ganze Paket, was grade kulturell im Angebot ist.

          Deswegen sollten wir froh sein, wenn er und ein paar andere wie Djadmorosa sich dem Gender eindeutig entgegenstellen.

          Wobei ich manchmal das Gefühl habe, daß genderkritische Linke schlicht Sorge haben, daß die völlig abgedrehten Genderideen die ganze Linke in Verruf bringen und deswegen dagegen sind.

          Roslina: Du hattest einen weiteren Kommentar übersehen. Wie hast Du das Foto aufgespürt? Vielleicht läßt sich die Quelle orten und mehr Bilder laden.

          Axela

        • @Axela

          http://whyevolutionistrue.wordpress.com/2014/08/05/dawkins-decries-taboos-in-discussions-about-society/

          … dachte nicht dass du da den Translator brauchst 🙂

          Aber vielleicht hilft dieser Link um das zu erlàutern. Ist aber auch englisch.

          Er hat es gewagt Feministinnen auf ihre heiligen Taboo- und Lügenzehen bei ihren liebsten Themen zu treten und
          patriarchalische Logik, Vernunft und Seriösität einzufordern. Teufekswerk halt. Und nun ist die feministische Inquisition am brummen.

        • ät Panterix:

          Ach so, dann sei ihm verziehen. Seine Twiets scheinen aber recht schwurbelig zu sein.
          So, Atheisten sind also mittlerweile auch gender?
          Hehe, ich sach ja, alle Spinner in einem Boot.

        • @ Axel

          „Hast Du gedient? Wir hatten ja neulich das Thema Bundeswehr.“

          Yepp. Zivildienst. Pflegeheim.

          „Hier ein Link, den ich grade bekommen habe: http://www.bild.de/news/inland/bild-kommentar/michael-backhaus-niemand-sollte-lehrer-werden-wegen-der-vielen-ferien-37748288.bild.html

          Von wegen “Bild” ist schrottig. Der Ruf liegt mehr an der Gesinnung…“

          Naja, kommt auf den Artikel an.

          „Kennst Du den Film “Das Meer in mir”? Da guckt einer am Strand ner schönen Frau hinterher, macht nen Köpper, aber dummerweise war das Wasser grad weg. Genickbruch.“

          Nee, kenne ich nicht. Wundert mich aber nicht, dass sowas passiert!

          „OK, Burkini am Strand muß nicht sein.“

          Nee, ich gucke mich Mädchen auch lieber im Bikini an. Oder ohne!!! Burkini sieht nicht aus.

          „Aber mal ganz im Ernst: Hotpants auf der Straße könnten tatsächlich ein Unfallgrund sein.“

          Könnten schon. Auf der anderen Seite: Männer gucken hinter schönen Frauen auch dann her, wenn sie so züchtig wie eine Klosterschülerin gekleidet sind.

          Die Frau ist halt generell ein Grund für Unfälle. Auch deshalb, weil Männer auch ohne dass Frauen dabei sind riskanter fahren, weil sie wegen ihrer evolutiven Vergangenheit bzw. wegen sexueller Selektion zum Eingehen von Risiken/sich beweisen wollen disponiert sind.

          „Und auch wenn Radfems sexnegativ sind: Wenn solche Rassebiologen wie wir Hotpants untersagen wollen, sind die ganz schnell für die unzüchtige Kleidung!“

          „Rassebiologen“ wie wir ist echt gut! (HA HA HA HA HA)

          Hotpants verbieten? Wollte ich noch nicht mal.

          Ich kenne Männer, die wollen im Sommer nicht ständig nackte Haut unter die Nase gerieben kriegen, andere dagegen wollen es gerne.

          Hat beides Vor- und Nachteile.

          „Du schriebst: “Das Traurige ist: In solchen Berufen reicht es, wenn einer/eine Akademiker ist. Die anderen gehen dann auf ihn/sie los.
          Du meinst, sie würde die Verkäuferinnnen selbst aktiv aufwiegeln? ”

          Schon erlebt, daß Akademiker attackiert werden?“

          Ja, oder Leute nur mit Abitur. Einmal hat auch im zug einer auf denen rumgehackt. Die Leute haben halt oft Komplexe und sind verletzt wegen ihrer eigenen Bildungsbiographie.

          „Ich nur beim Bund, war aber nicht der Hauptgrund.
          Ich denke schon, daß Genderixen versuchen, andere zu missionieren.“

          Okay, der Effekt kann natürlich auch eintreten.

          „Ich kenne das von der örtlichen Studentengemeinde: Ein (potthäßliche) Genderfrau hat da immer versucht, ihre schepperten Ansichten zu verbreiten. Hat sich aber nur Antipathie eingefangen.“

          Öffentliche Gelder hätte sie dafür wohl eher bekommen.

          „“Vorlesung nicht vor 10? Das fände ich eine gute Idee für die Naturwissenschaften. Aber gut, bei uns an der Uni habe ich auch GSGW-Leute gesehen, die hatten um 8.15h Vorlesung. Ist unterschiedlich. ”

          Lernbiologisch schon. Aber nur, wenn es dann auch bis 16,18Uhr geht.“

          Ja. 16-18 Uhr ist für mich sogar eine sehr gute Zeit.

          „Das tut es bei den GSGW meist nicht.“

          Weiß ich nicht. Kann sein.

          „Allerdings hat sich tatsächlich was geändert: Seit Einführung des Bätschelers müssen die Sozios auch morgens um 8 antreten. Hehe. Aber rate mal, wer am lautesten gegen den Bätscheler protestiert und vor allem warum…“

          Bäh!-tscheler – halte ich auch nix von. Wobei: Meines Wissens nach hat der Bachelor/Master-Quak den Geisteswissenschaftlern eine geringere und den Natur- und Ingeneurswissenschaften eine höhere Abbrecherquote beschert. Deutschland weiß halt schon, wie es sich abschafft…

          „Was die Politik und Studis angeht, liefert die Persönlichkeitspsychologie schöne Erkenntnisse (hatte ich als Prüfungsfach): Bestimmte Persönlichkeiten wählen bestimmte Berufe, zumindest statistisch.“

          Das glaub ich auch.

          „Und welche Eigenschaften finden wir in den GSGW und der Didaktik gehäuft?
          Besserwisserisch, radikal, faul, statusgeil, deutlich weniger intelligent, mehr ideologisch als realistisch, schmarotzerisch, verlogen,…“

          Geht zumindest in die Richtung.

          „Auch in der Biologie, wie ich erfahren mußte. Aber DEUTLICH vermindert.“

          Wieß Echtß In der Fachbiologie? Oder meinst Du nur die Biologiedidaktik?

          „Sag mal, in Gießen gibt es Viertel, wo NWler und GSGWler jeweils gehäuft vorkommen?“

          Ja, dat jibbet: Philosophikum I und II. Die „Naturwissenschaften“ sind ein eigenes Viertel. Da fand ich es immer am schönsten. Andere Atmosphäre, anderer Menschenschlag.

          „Hätte vermutet, daß sich das mischt….“

          Je nach Uni wohl verschieden.

          „Zumindest finde ich an den Laternen und Rohrrinnen bei mir immer irgendwelche Gender- und Anarcho-Sticker.“

          Jetzt, beim Stichwort „Anarcho-Sticker“ fällt mir ein: Ja, im Phillosophikum I und II gab es mehr Graffiti und radikalere („NSCDU“ usw.) und mehr so Kram aus der politischen Linken, Flugblätter und so. In den Naturwissenschaften war politisch dagegen so gut wie tote Hose.

          Wenn da einer mit Graffiti oder eher Edding rumgesaut hat, war es auf dem Klo. Und dann unpolitisch.

          So Sprüche wie „Chemiker & Physiker schlafen noch bei ihren Mamis“.

          Oder „Habt ihr was gegen Mediziner? Nein, jeder sollte sich einen halten!“

          „Was ist ein Gehirn? Das, was ihr Chemiker nicht habt. Ein Biologe“

          Über einem Pissoir: „Hier pinkelt der Schäff persönlich!“

          und sowas halt.

          Was noch? Ach ja:

          „Der Herr der Ringe bummst die Inge. Ist sie nicht befriedigt, wird er von ihr erniedrigt!!!“

          Dann, der Gipfel:

          „Blondine in Metzgerei: ‚500 Gramm Salami bitte!‘ Metzger: ‚geschnitten oder am Stück?‘ Blondine zieht den Rock hoch: ‚Ist das ne Möse oder en CD-Player?'“

          HAAAAA HA HA HA HA HA HA HA HA

          Ja, wenn man da jahrelang fast täglich seine Pinkelpause hat, kennt man die Sprüche irgendwann in und auswendig.

        • ät Matthias:

          Kein Dienst an der Waffe? So wie Roslin? Na gut, Pflegeheim geht ja auch.

          Manche Ferkelwitze erfasse ich nicht immer gleich:
          “Blondine in Metzgerei: ‘500 Gramm Salami bitte!’ Metzger: ‘geschnitten oder am Stück?’ Blondine zieht den Rock hoch: ‘Ist das ne Möse oder en CD-Player?’”

          Nee, die Pointe entgeht mir…

          „Philosophikum“ als Viertelbezeichnung? Ist ja lustig.
          Wie hat man sich da eingemietet? Wurde man in einer Philo-WG nur genommen, wenn man den richtigen Studiengang nebst Gesinnung hatte?

          Du schriebst: „Könnten schon. Auf der anderen Seite: Männer gucken hinter schönen Frauen auch dann her, wenn sie so züchtig wie eine Klosterschülerin gekleidet sind. “

          Findeste? Na ja, ist ein Quantitätseffekt. Hübschheit wird ja durch züchtige Kleidung nicht verdeckt.
          Unfallträchtig wäre aber eher die Hotpant.

          Hier ein schöner Link für den nächsten Samstag: https://www.youtube.com/watch?v=FbuoNjqwMVI

          Akif Pirincci wird zu seinem Anti-Gender-Bestseller befragt.
          Das erstaunliche ist: Er kotzt nicht rum, sondern äußert sich sympathisch und sogar besonnen.
          Ein echtes Highlight!

        • @ Axel

          „Kein Dienst an der Waffe? So wie Roslin? Na gut, Pflegeheim geht ja auch.“

          ich finde, der ganze Sch*** mit den Zwangsdiensten geht gar nicht, ob nun militärisch oder zivil.

          „Manche Ferkelwitze erfasse ich nicht immer gleich:
          “Blondine in Metzgerei: ‘500 Gramm Salami bitte!’ Metzger: ‘geschnitten oder am Stück?’ Blondine zieht den Rock hoch: ‘Ist das ne Möse oder en CD-Player?’”

          Nee, die Pointe entgeht mir…“

          Naja, so wichtig ist die Pointe hier auch wieder nicht. Ist etwas dick aufgetragen.

          Sie will halt die Salami als „Vibrator“ benutzen. Wenn sie in Scheibchen geschnitten ist, geht das nicht mehr.

          Der Witz ist nicht von mir, der Stand nur da.

          Es heißt nicht umsonst „Lartrinenparole“…

          „“Philosophikum” als Viertelbezeichnung? Ist ja lustig.“

          Ja, wirklich. Wir müssen aufpassen, dass in Zukunft so eine Uni nicht etwa ein „Genderikum“ hat. Das fehlte noch.

          Entstanden war das Philosophikum glaub ich aus so einer „Pädagogischen Hochschule“ für die Lehrerausblidung. Solche Hochschulen hat man überall den Unis angegliedert.

          „Wie hat man sich da eingemietet? Wurde man in einer Philo-WG nur genommen, wenn man den richtigen Studiengang nebst Gesinnung hatte?“

          Keine Ahnung, hab nur die beiden Uni-Viertel von denen gekannt. Da fand Biologiedidaktik statt.

          „Du schriebst: “Könnten schon. Auf der anderen Seite: Männer gucken hinter schönen Frauen auch dann her, wenn sie so züchtig wie eine Klosterschülerin gekleidet sind. ”

          Findeste? Na ja, ist ein Quantitätseffekt. Hübschheit wird ja durch züchtige Kleidung nicht verdeckt.
          Unfallträchtig wäre aber eher die Hotpant.“

          Bei Cellulite auch wieder nicht.

          „Hier ein schöner Link für den nächsten Samstag: https://www.youtube.com/watch?v=FbuoNjqwMVI

          Jo, danke, ioch guck’s mir mal an.

          „Akif Pirincci wird zu seinem Anti-Gender-Bestseller befragt.
          Das erstaunliche ist: Er kotzt nicht rum, sondern äußert sich sympathisch und sogar besonnen.
          Ein echtes Highlight!“

          Weiß nicht, hab noch nix von ihm gelesen.

        • ät Matthias:

          Aha, gecheckt! 😉

          Mein Gott, die Gutmenschen hier kriegen langsam die Krise..
          Frauenfeindliche Witze, Genderkritik, unglaublich.

          Hast Du nicht den Hype um Pirinccis Buch mitbekommen?
          http://www.amazon.de/Deutschland-von-Sinnen-Homosexuelle-Zuwanderer/dp/3944872045

          Geht zwar auch um allgemeinere Linken-Themen, aber das Genderkapitel und die Auslassung über die Genderologen ist herrlich!

          Wenn Du mal richtig lachen willst, guckstu hier: https://www.youtube.com/watch?v=y9ivu-K8If4

          Lesung unter Personenschutz! Das Mikro konnte nicht rumgegeben werden, um Krawall zu verhindern.

          Ob eine Genderveranstaltung ebensolche Maßnahmen treffen würde? Trotz des ganzen „Hasses“ der „Maskulisten“?

          Eher nicht. Die „hassenden Maskulisten“ sind so erstaunlich friedfertig….

        • @ Axel

          „Aha, gecheckt! 😉

          Mein Gott, die Gutmenschen hier kriegen langsam die Krise..
          Frauenfeindliche Witze, Genderkritik, unglaublich.“

          HA HA HA HA HA

          „Hast Du nicht den Hype um Pirinccis Buch mitbekommen?“

          Doch, habe ich. Habe aber nichst bzw. noch nix davon gelesen. Ich habe ja nicht so viel Zeit wie ein Geisteswissenschaftler (HA HA HA HA HA)…

          …nee, also von dem, was ich so drüber gehört habe wie der sich ausdrückt muss man es wohl nicht gelesen haben.

          Oder doch? Ich weiß noch nhicht, ob ich das lese.

          „Geht zwar auch um allgemeinere Linken-Themen, aber das Genderkapitel und die Auslassung über die Genderologen ist herrlich!“

          Dann sollte ich es doch mal lesen.

          Wenn Du mal richtig lachen willst, guckstu hier: https://www.youtube.com/watch?v=y9ivu-K8If4

          Guck ich mir gleich an.

          „Lesung unter Personenschutz! Das Mikro konnte nicht rumgegeben werden, um Krawall zu verhindern.

          Ob eine Genderveranstaltung ebensolche Maßnahmen treffen würde? Trotz des ganzen “Hasses” der “Maskulisten”?“

          Nie im Leben. Der „Stadtdfuchs“ war vor einiger Zeit auf so einer Veranstaltung und wurde ziemlich böse angeguckt. Von ihm ging keine Gefahr aus.

          Wie auch? Ein Rotfuchs in einer Wildkatzenaufzuchtsstation? Natürlich brauchen die da keinen Personenschutz. Die haben ja ihre Krallen…

          „Eher nicht. Die “hassenden Maskulisten” sind so erstaunlich friedfertig….“

          Ja, werden dann aber in den Medien als Werwölfe dargestellt, die das arme Rot- oder eher Lilakäppchen fressen wollen.

        • ät Matthias:

          Ja, das mit dem Stadtfuchs habe ich auch gelesen. Am besten war die Ankündigung „Wir freuen uns auf eine KONTROVERSE Diskussion“.
          Wie Du schreiben würdest: HA HA HA HA!

          Gendergläubige sollen ihre Professx kritisieren? Jaja, wer´s glaubt.
          Das wäre so, als wenn ich sonntags in der Messe während der Predigt aufstünde und den Pfarrer kritisierte.
          Mit dem feinen Unterschied, daß der Pfarrer ganz offiziell ein religiöser Zereminienmeister ist und vor der Kirche auch nicht per Aushang zu kontroversen Diskussionen aufgefordert wird.

          Zu Pirincci:
          Der hatte ’94 mal bei Biolek eine Tierrechtlerin angeschissen, was mich als alten Tierfreund reichlich ärgerte.

          Dann habe ich aber mal einen geilen Film mit Mads Mikkelsen gesehen, „Die Tür“.
          Autor: Akif Pirincci.

          Huch?

          Die Nachrichten über sein neues Buch, insbesondere über die Schimpftiraden, haben mich denn auch abgeschreckt.

          Leider bin ich auf die vergenderte Berichterstattung der Medien reingefallen. Die heute-Schau hat ihn zum Beispiel wohl hauptsächlich deswegen lächerlich gemacht, weil er erstaunlich fundiert und gut recherchiert die Öffentlich-Rechtlichen mit ihren Polit-Spielchen (Genda! auch Asylmißbrauch) und ihren Geldklauereien an den Pranger stellte.

          Das gilt übrigens für das ganze Buch: Es strotzt zwar vor Kraftausdrücken, aber dahinter verbirgt sich ein äußerst intelligenter, wacher und kritischer Geist, der sich nichts vormachen läßt.

          Ich hab es übrigens sparsamerweise (noch) nicht gelesen, aber dafür gehört. Bei Youtube gibt´s mehrere Videos mit Autorenlesungen.

          Ich hab aufm Boden gelegen vor Lachen!

      • Wer’s kürzer mag, kann hier nachlesen, auf welcher verkommenen Lügenpropaganda der Feminismus immer wieder aufbaut, eine Lügenpropaganda, die Daniel Craig durch seine Teilnahme an solcher Propaganda stützt.

        http://time.com/3222543/5-feminist-myths-that-will-not-die/

        Schändlich ist das, ich kann es nur widerholen, schändlich, aber symptomatisch für unsere „Kultur“.

        PS:

        Natürlich braucht auch ein solcher Artikel eine femizentrische Einleitung:

        *If we’re genuinely committed to improving the circumstances of women, we need to get the facts straight*

        Die Lebensumstände von Männern zu verbessern, das kümmert die Medienmafia einen Scheiß.

        Das Lügen einzustellen, um die Lebensumstände von Männern wenigstens nicht weiter zu verschlechtern, ist offenbar auch nicht sexy genug, um als Einleitung zu dienen.

        Und das ein solcher Artikel mal in der teutonischen Walkürenpresse erscheinen kann, unserer immer mehr fauendominierten und vielleicht gerade deshalb immer hochwertiger werdenden „Qualtiätspresse“ erscheint, na, darauf warten wir doch gerne noch 5 -10 Jahre.

    • @Matthias

      „(Irgendwie beschleicht mich hier der Verdacht, dass sie heterosexuellen Männern nicht dieselben Möglichkeiten zugestehen will.“

      ?? Heteromänner dürfen sich präsentieren, genau wie Frauen- und entweder, sie finden was oder eben nicht- genau wie Frauen. Wo genau werden da Möglichkeiten verwehrt?

      „Sie sieht jedenfalls nicht, dass diese auf dem Partnermarkt bei weitem nicht über die Macht verfügen, die heterosexuelle Frauen haben und will es auch vermutlich gar nicht sehen.)“

      Ja toll, man kommt vielleicht etwas leichter an Sex. Wen interessiert das?
      Eine stabile Beziehung oder Familie ist viel wichtiger (für eine Gesellschaft und idr auch für die EInzelperson ) und die kriegt man auch als Frau nicht leicht.
      Oder denkst du, die Mehrheit der Frauen träumt davon, jede Nacht mit irgendeinem Fremden zu bumsen? Falls ja, hast du keine Ahnung.

      Und diese Macht von der du sprichst haben auch nur die oberen 10% der Frauen.

        • Mich nervt nur dieses sture Unverständnis mancher Leute, dass nicht kapiert wird, dass es da kein übergeordnetes „unfair“ gibt. Davon mal abgesehen, so leicht an Sex wie in dieser Gesellschaft und diesem Zeitalter kommt man in keiner anderen.
          Wenn das manchen Leuten immer noch nicht reicht, weiß ich auch nicht, was man da machen soll.

          Etwas zum Großteil biologisches wird als „Vorwurf“ benutzt. Frauen hätten ach so viel „Macht“ auf dem Paarungsmarkt (Iryna Shayk vielleicht, die 50 jährige Clothilde Müller sicher nicht) was auch immer das heisst und das sei „unfair“ und die Frauen hätten es deshalb viel besser.
          Ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken , dass viele Frauen sich gar nicht für möglichst viele Lays interessieren, sondern sich, zumindest seriell, einen Mann wünschen und deshalb diesen angeblichen Vorteil gar nicht so als Vorteil sehen.

          Für alles was Männer an Mimimimi rauslassen, gibt es auf weiblicher Seite ein Gegenstück.
          Das wird aber oft nicht verstanden.
          Männer heulen über die Friendzone und wollen nicht kapieren, wieso Frauen über die Fuckzone heulen und das gilt für alle anderen Themen genauso.

          • @ Atacama
            „Mich nervt nur dieses sture Unverständnis mancher Leute, dass nicht kapiert wird, dass es da kein übergeordnetes „unfair“ gibt.“

            Natürlich gibt es kein „unfair“. Es ist dennoch eine Tatsache, dass Frauen weitaus mehr Profit aus dem menschlichen Sexaltrieb herausholen können, als Männer.

        • Worin liegt überhaupt die Macht, dass jemand mal ficken will? Bringt das irgendwas ausser im Idealfall etwas Spaß?
          Dass ein Mann Sex will, bedeutet ja nicht, dass er darüber hinaus irgendetwas tut also worin genau liegt da die Macht?
          Denn man sollte ja meinen, dass „Macht haben“ bedeutet, signifikante Vorteile für sich herausschlagen und Einfluß üben zu können.

          • @ Atacama
            Die Macht liegt im Ungleichgewicht des Sexaltriebes, der bei Männern höher ist als bei Frauen. Männer sind bereit für Sex eine ganze Menge zu investieren. Und Frauen wissen das.

            Bei schwulen Männern funktioniert dieses Machtgefälle bspw. nicht so gut, da Männer mehr oder weniger den gleichen Sexualtrieb haben. Wenn ich versuchen würde aus dem Sexualtrieb eines Mannes Mehrwert zu schlagen, würde das kaum funktionieren, da

            a) der Mann sich einfach einen anderen suchen würde

            b) ich ja ebenso geil auf Sex bin, mein Bedürfnis nach Sex also mein Bedürfnis nach nichtsexuellem Mehrwert übersteigt.

            Kurz gesagt: Der Markt an verfügbarem Sex ist für Hetero-Männer relativ knapp. Und Knappheit steigert den Preis.

        • „Kurz gesagt: Der Markt an verfügbarem Sex ist für Hetero-Männer relativ knapp. Und Knappheit steigert den Preis.“

          So ist es! Und Frauen wissen das ganz genau.

          „Im Kurzbotschaftendienst Twitter drohen Frauen jedem Mann, der dem früheren Gesundheitsminister Yoichi Masuzoe seine Stimme gibt, mit einem „Sex-Boykott“. “

          http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/frauen-drohen-gouverneurswahl-tokio-sex-boykott-zr-3354458.html

          „Um Kenias Politiker endlich zum Handeln zu bewegen, droht nun ein Sex-Boykott. Sieben Tage tote Hose oder getrennte Betten, so die Hoffnung der Gruppe G-10, eines Zusammenschlusses mehrerer Frauenverbände, soll die überwiegend männliche politische Elite zur Vernunft bringen.“

          http://www.zeit.de/online/2009/19/kenia-sex-boykott

        • @Adrian

          „@ Atacama
          Die Macht liegt im Ungleichgewicht des Sexaltriebes, der bei Männern höher ist als bei Frauen. Männer sind bereit für Sex eine ganze Menge zu investieren. Und Frauen wissen das.“

          Nö, das funktioniert vielleicht wenn man überirdisch attraktiv ist, aber nicht bei Normalofrauen.
          Besonders nicht in einer Gesellschaft, wo es an jeder Ecke neue Möglichkeiten gibt.

          Und was soll an diesem Ungleichgewicht „ungerecht“ sein und was soll man daran ändern? Alle Männer auf androcur setzen, damit sie nicht mehr so leiden oder alle Frauen auf Ecstasy damit sie dauergeil sind?

          „Wenn ich versuchen würde aus dem Sexualtrieb eines Mannes Mehrwert zu schlagen, würde das kaum funktionieren, da

          a) der Mann sich einfach einen anderen suchen würde“

          Das kannst du bei Frauen auch. Wir leben aktuell ja nicht in einer sexuell repressiven Gesellschaft.

          „Kurz gesagt: Der Markt an verfügbarem Sex ist für Hetero-Männer relativ knapp. Und Knappheit steigert den Preis. “

          Was denn für ein Preis? Die Gruppe der Frauen ist deutlich größer als die Gruppe der homosexuellen Männer und genauso groß wie die Gruppe aller Männer, wo soll da Knappheit bestehen?

          • @ Atacama
            „Nö, das funktioniert vielleicht wenn man überirdisch attraktiv ist, aber nicht bei Normalofrauen.“

            Doch, denn auf jede Normalofrau kommt ein Normalomann, der im Schnitt immer mehr an Sex interessiert ist, als sie.

            „Das kannst du bei Frauen auch.“

            Nein, dass kann man als Hetero-Mann eben nicht so einfach, wegen des unterschiedlichen Sexaltriebes beider Geschlechter.

            „Was denn für ein Preis?“

            Der Preis den Frauen für Sex verlangen können.

            „wo soll da Knappheit bestehen?“

            Die Knappheit resultiert aus den niedrigeren Sextrieb der Frau. Es spielt keine Rolle, dass es gleich viele Frauen wie Männer gibt, wenn Männer mehr Sex wollen als Frauen, dann ist Sex für Männer relativ knapp.

        • @ddbz

          Das bezieht sch auf bereits bestehende Beziehungen udn dort gibt es auch Männer die mit Liebesentzug arbeiten zur Bestrafung oder Verhaltensänderung. Oder willst du das leugnen?

          @Adrian

          „Bei schwulen Männern funktioniert dieses Machtgefälle bspw. nicht so gut, da Männer mehr oder weniger den gleichen Sexualtrieb haben. Wenn ich versuchen würde aus dem Sexualtrieb eines Mannes Mehrwert zu schlagen, würde das kaum funktionieren, da“

          Genau, deswgen gibt es auch kaum schwule Männer die keinen abekommen, obwohl sie sich einen Freund wünschen…
          Und deshalb existiert männliche Prostitution auch nicht.

          • @ Atacama
            „Genau, deswegen gibt es auch kaum schwule Männer die keinen abekommen, obwohl sie sich einen Freund wünschen…“

            Sex und Beziehung ist nicht das Gleiche.
            Im Übrigen behaupte ich, dass es weitaus mehr schwule Männer als heterosexuele Frauen gibt, die keinen Mann für eine Beziehung abbekommen. Das ist allerdings auch mit dem relativ günstigen Preis für Sex in der schwulen Welt gekoppelt.

            „Und deshalb existiert männliche Prostitution auch nicht.“

            Sie existiert in einem weitaus geringeren Maße als weibliche Prostitution.

        • @ Atacama

          Das mit den bestehenden Beziehungen ist eine Behauptung von Dir und nicht von mir. Daß Frauen Sex auch als Druckmittel einsetzen ist eigentlich Lebensweisheit. 🙂

          Machte es eine bei mir, hätte sie allerdings eine Verhaltensänderung zu erwarten. Ich wäre dann nämlich weg …

          Übrigens solltest Du nicht Liebesentzug mit Sexentzug verwechseln, Frauen machen gerne diesen Fehler. Daß Männer auch versuchen Druckmittel einzusetzen hat doch aber mit dieser Sache nix zu tun.

        • @ddbz

          „Das mit den bestehenden Beziehungen ist eine Behauptung von Dir und nicht von mir. Daß Frauen Sex auch als Druckmittel einsetzen ist eigentlich Lebensweisheit. :-)“

          Wo keine Beziehung oder noch besser Ehe besteht, kann man auch keinen Druck ausüben.
          Besonders nicht, wenn es an jeder Ecke solche Frauen wie man selber gibt.

          „Übrigens solltest Du nicht Liebesentzug mit Sexentzug verwechseln, Frauen machen gerne diesen Fehler.“

          Für viele Frauen denen Sex nicht so wichtg ist, Zärtlichkeit, Kuscheln und Betüddeln aber schon, ist das aber durchaus ein Problem.

          “ Daß Männer auch versuchen Druckmittel einzusetzen hat doch aber mit dieser Sache nix zu tun.““

          Naja doch, weil hier schon wieder einseitig auf Frauen gezeigt wurde.
          Wenn man das liest könnte man annehmen, Frauen wären böse und Männer wären arme bemitleidenswerte Hascherl.

        • @Adrian

          „Nein, dass kann man als Hetero-Mann eben nicht so einfach, wegen des unterschiedlichen Sexaltriebes beider Geschlechter.“

          Kapier ich nicht. Wieso kann ich, wenn ich eine Frau kennengelernt habe die kein Interesse an Sex hat, nicht weitersuchen?

          „Der Preis den Frauen für Sex verlangen können.“

          was heisst das konkret? Denkst du, dass normale Beziehungen immer auf Tauschgeschäften basieren?

          „Die Knappheit resultiert aus den niedrigeren Sextrieb der Frau. Es spielt keine Rolle, dass es gleich viele Frauen wie Männer gibt, wenn Männer mehr Sex wollen als Frauen, dann ist Sex für Männer relativ knapp.“

          Die theoretischen Möglichkeiten sind aber gleich. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, einen Partner zu finden.
          Matthias kritisierte ja, Männern würden nicht dieselben Möglichkeiten „zugestanden“, als ob das etwas politisch verordnetes wäre.

          Und wenn es bloß um Sex geht, dafür gibt es Prostitution.

          „Sie existiert in einem weitaus geringeren Maße als weibliche Prostitution.“

          Vermutlich, weil es Saunen und Cruisingplätze, Spezielle Clubs gibt, was sich von einem Bordell ja kaum unterscheidet, nur ohne materielle Bezahlung.
          Männer, die den optischen Ansprüchen nicht genügen, sollen es in der schwulen Welt aber auch nicht besonders leicht haben, besonders nicht, wenn sie nach einem optisch in „höherer“ Liga spielenden Partner suchen. Zumindest habe ich mir das sagen lassen.

          • @ Atacama
            „Wieso kann ich, wenn ich eine Frau kennengelernt habe die kein Interesse an Sex hat, nicht weitersuchen?“

            Es geht nicht um’s Suchen, sondern um’s Finden.

            „was heisst das konkret?“

            Dass Männer für Sex mehr investieren müssen als Frauen.

            „Denkst du, dass normale Beziehungen immer auf Tauschgeschäften basieren?“

            Ich rede nicht von Beziehungen, sondern von Sex.

            „Und wenn es bloß um Sex geht, dafür gibt es Prostitution.“

            Eben: Und dafür muss der Mann bezahlen.

            „Vermutlich, weil es Saunen und Cruisingplätze, Spezielle Clubs gibt, was sich von einem Bordell ja kaum unterscheidet, nur ohne materielle Bezahlung.“

            Eben. Ohne materielle Bezahlung. Was meine These stützt: Sex unter Schwulen ist günstiger. Frauen bieten Sex dagegen teurer an.

            „Männer, die den optischen Ansprüchen nicht genügen, sollen es in der schwulen Welt aber auch nicht besonders leicht haben“

            Dass der sexuelle Marktpreis auch an diesen Faktoren gekoppelt ist, habe ich nicht bestritten. Das widerspricht aber meiner grundsäzlichen These nicht: Hetero-Männer müssen für Sex mehr investieren.

        • @Atacama

          „Naja doch, weil hier schon wieder einseitig auf Frauen gezeigt wurde.
          Wenn man das liest könnte man annehmen, Frauen wären böse und Männer wären arme bemitleidenswerte Hascherl.“

          Sag ich ja nicht. Männer die sich das gefallen lassen sind selber schuld. Ich würde mich zB wegen Sexboykott nicht von der Wahl eines bestimmten Politikers abhalten lassen.

          Wenn Du entsprechende Zeitungsberichte über einen Sexboykott von Männern hast, immer her damit … 🙂

        • @ Atacama

          „Mich nervt nur dieses sture Unverständnis mancher Leute, dass nicht kapiert wird, dass es da kein übergeordnetes „unfair“ gibt.“

          Das ist kein stures Unverständnis.

          “ Davon mal abgesehen, so leicht an Sex wie in dieser Gesellschaft und diesem Zeitalter kommt man in keiner anderen.“

          Ja. Und Frauen kommen viel leichter dran und müssen kaum was investieren. Und viele Männer kommen nur im horizontalen Gewerbe ÜBERHAUPT an Sex dran. Bzw. noch mehr Männer kommen nur an Sex in einer Beziehung/Ehe und an Sex im horizontalen Gewerbe dran.

          An beziehungslosen Sex auf dem freien Partnermarkt kommen grundsätzlich attraktive Männer und alle jungen Frauen.

          „Wenn das manchen Leuten immer noch nicht reicht, weiß ich auch nicht, was man da machen soll.“

          Mach es Dir doch nicht so einfach!

          „Etwas zum Großteil biologisches wird als „Vorwurf“ benutzt. Frauen hätten ach so viel „Macht“ auf dem Paarungsmarkt (Iryna Shayk vielleicht, die 50 jährige Clothilde Müller sicher nicht) was auch immer das heisst und das sei „unfair“ und die Frauen hätten es deshalb viel besser.“

          Sie haben es in der Hinsicht besser. Sie haben viel früher im Leben Erfahrungen mit dem anderen geschlecht als mancher Mann. Sie hungern nicht sexuell.

          „Ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken , dass viele Frauen sich gar nicht für möglichst viele Lays interessieren, sondern sich, zumindest seriell, einen Mann wünschen und deshalb diesen angeblichen Vorteil gar nicht so als Vorteil sehen.“

          Hab ich alles mitberücksichtigt. Ist ja gerade eine der großen Ursachen dafür, warum Männer um Frauen konkurrieren. Weil die eben nicht dauernd Sex mit möglichst vielen haben wollen.

          „Für alles was Männer an Mimimimi rauslassen, gibt es auf weiblicher Seite ein Gegenstück.
          Das wird aber oft nicht verstanden.“

          Ich habe eher den EIndruck, dass Du einige Aspekte nicht verstehen willst.

          „Männer heulen über die Friendzone und wollen nicht kapieren, wieso Frauen über die Fuckzone heulen“

          Doch, hab ich nie bestritten.

          „und das gilt für alle anderen Themen genauso.“

          Weiß ich nicht.

        • @Adrian: Du kennst Dich unglaublich gut aus mit den Problemen, die männliche Heteros haben. Bist Du etwa heimlich fremdgegangen und hast den Hetero gespielt? 😉

          @Atacama: der Durchschnittshetero erlebt das wirklich so, wie Adrian es beschreibt, ich kann fast jedes seiner Statements unterschreiben.
          Daß viele Frauen das selektiv ganz anders wahrnehmen, nimmt man als Mann erst mal ungläubig zur Kenntnis und zählt noch mal seine 8 Indizien durch, die doch eindeutig beweisen, daß Frauen leichter an Sex kommen und über Sexentzug viel Macht über Männer haben……

          Die eigene Lebenserfahrung und Realitätswahrnehmung ist wesentlich anders als die der Frauen, obwohl beide im gleichen sozialen Umfeld leben. Das kann man ganz wertneutral und, ohne jemandem einem Vorwwurf zu machen, so festhalten.

          “Männer heulen über die Friendzone und wollen nicht kapieren, wieso Frauen über die Fuckzone heulen”

          und umgekehrt natürlich. Sehr schön auf den Punkt gebracht! Eine kleine Korrektur allerdings: „wollen“ ersetzen durch „können“. Die meisten schaffen es nicht, auch wenn sie es wollen.

          Das Faszinosum dabei ist ja gerade: abstrakt und intellektuell sind uns diese Wahrnehmungsdifferenzen klar (zumindest hier im Forum, wo solche Themen oft diskutiert werden, woanders bin ich mir unsicher). Trotzdem bestimmt unser intuitives Bauchgefühl unsere Stimmung, die Parteinahme in der Diskussion und letztlich die politische Wertung.
          Ich habe schon oft die These gehört, daß unsere Wahrnehmung und unsere Entscheidungen viel stärker durch unser Unterbewußtsein gesteuert werden, als wir glauben. Diese Wahrnehmungsdifferenzen, wer welche Machtpositionen in heterosexuellen Beziehungen hat, scheinen ein Musterbeispiel dafür zu sein. Das erklärt auch, warum die Diskussionen bei diesem Thema oft so verbissen sind (Eure übrigens nicht! im Gegenteil, war schön zu lesen) und der Diskussionsgegner so „begriffsstutzig“ ist.

          • @ mitm
            Danke für die Blumen, aber es braucht keine praktische Erfahrung in dieser Hinsicht. Es gibt m. E. kaum etwas, was offensichtlicher ist. Sämtliche Indizien sprechen für diese Beobachtung. Die Welt ist voll von Heteros. Natürlich bekommt man das alles mit. Und ich brauch ja nur zu vergleichen, was zwischen Mann und Frau und zwischen Mann und Mann abgeht.

        • ich finde, dass @adrian recht hat, dass du, @mitm, die sache zu idealistisch siehst und @atacama, beklagt eigentlich die den prinzipien innewohnende ungetechtigkeit. aber wer hat denn behauptet, dass die welt gerecht sei, gewöhnt euch dran – bill gates, wenn ich recht informiert bin.

        • @ Atacama

          „Was denn für ein Preis?“

          Den Preis, den das Männchen für Sex bezahlen muss. Im ganzen Tierreich sind Brautgeschenke an der Tagesordnung.

          Bei Arten, bei denen das Männchen die höhere potentielle Reproduktionsrate als das Weibchen hat, also bei fast allen Arten, weisen dann die Männchen eine höhere Varianz im Erfolg bei den Weibchen auf als umgekehrt. Also z.B. eine höhere Varianz in der Anzahl der Partner im Leben. Auch bei Geschlechterverhältnissen von 1:1.

          „Die Gruppe der Frauen ist deutlich größer als die Gruppe der homosexuellen Männer und genauso groß wie die Gruppe aller Männer, wo soll da Knappheit bestehen?““

          Das stimmt noch nicht mal, dass die Gruppe der Frauen genauso groß ist wie die Gruppe der Männer.

          Es gibt insgesamt mehr Frauen als Männer, was auf die höhere Lebenserwartung der Frauen zurückzuführen ist.

          In den für den Partnermarkt relevanten Altersklassen gibt es jedoch mehr Männer als Frauen. Denn es kommen bei den Lebensgeburten immer so 105 bis 106 Jungs auf 100 Mädels.

          Dann gibt es zusätzlich noch den Umstand, dass bei Paaren der Mann im Schnitt etwa drei Jahre älter als die Frau ist.

          Die 106 Männer konkurrieren also nicht um 100 Frauen desselben Jahrgangs, sondern um weniger als 100 Frauen, die im Schnitt ein Paar Jahre jünger sind, weil wir ja auch feminismusbedingt eine demographische Entwicklung nach unten haben.

          Und darin besteht der Mangel: Es gibt ab Geburt einen Männerüberschuss und ZUSÄTZLICH noch das Problem, dass es an altersmäßig zu den Männern passenden Frauen mangelt.

          Hier

          https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/

          kann sich jeder selbst davon überzeugen.

          Es gibt dort die Möglichkeit, sich Männer- und Frauenüberschüsse anzuzeigen. Die Jahreszahl lässt sich auch verstellen, dann kann man sehen, dass es z.B. in den von den beiden Weltkriegen betroffenen Jahrgängen radikal anders war.

          Unabhängig davon besteht allerdings die eigentliche Konkurrenz der Männer um die Frauen darin, dass die Männer eine höhere Varianz in der Anzahl der Partner im Leben haben als die Frauen, auch bei Geschlechterverhältnissen von 1:1.

        • @Matthias

          „Sie haben es in der Hinsicht besser. Sie haben viel früher im Leben Erfahrungen mit dem anderen geschlecht als mancher Mann. Sie hungern nicht sexuell.“

          Dafür aber emotional.
          Und ab 35 wird das deutlich weniger und ab 50/60 sowieso, obwohl dann immer noch Interesse an Sex besteht, bei älteren Frauen sogar stärker als bei jüngeren.

          „Ich habe eher den EIndruck, dass Du einige Aspekte nicht verstehen willst.“

          Du verstehst es nicht. Du stellst Männer als Opfer da und siehst Frauen auf der „Gewinnerseite“. Dabei sind es einfach nur unterschiedliche Dinge an denen „gelitten“ wird.
          Wobei man Sex sogar leicht durch Prostitution abecken kann, Liebe und Beziehungen nicht.

          „Doch, hab ich nie bestritten.“

          Dann hör doch auf, dich zu beklagen.

          @Teardown
          „Und deshalb sind Frauen ja gar nicht böse, jenseits der 30 fangen sie (zumindest die bis dahin Bindungsunwilligen) an den Preis zu zahlen, da können halbwegs erfolgreiche Männer aus dem Vollen schöpfen und dann sind sie die Gatekeeper für Familie, Kind und Beziehung während sie (fast) leistungslos an Sex kommen. Wobei der Bascha Mika Feminismus ja uns auch einreden will den älteren Damen hinterherzupfeifen, das Problembewusstsein ist im Feminismus diesbezüglich schon mal gegeben, mal gucken was man sich da noch so ausdenkt…“

          Wo ist dann das Problem bzw das angebliche Ungleichgewicht, wenn Männer nur einfach etwas später anfangen?

        • @ Atacama

          „“Sie haben es in der Hinsicht besser. Sie haben viel früher im Leben Erfahrungen mit dem anderen geschlecht als mancher Mann. Sie hungern nicht sexuell.”

          Dafür aber emotional.“

          Dürften sie weniger haben als Männer, weil auf dem Partnermarkt weitgehend Damenwahl herrscht. Eine Frau ergattert leichter einen Partner, in den sie auch verliebt ist.

          Emotional hungern männliche ABs ganz anders als die wenigen weiblichen ABs und haben viel weniger Chancen (vgl. „Unberührt“ von Arne Hoffmann).

          Klar landen Frauen schon mal in der „Fuckzone“ und leiden dann. Je stärker die Männer um die Frauen konkurrieren, d. h. je größer die Varianz unter den Männern im Erfolg bei den Frauen, desto öfter geraten Frauen in die Fuckzone. Ist doch logisch.

          Sie profitieren also nicht nur davon, wenn sie immer mehr Wahlmöglichkeiten haben und immer wählerischer werden können.

          Aber dennoch haben sie es aus meiner Sicht besser als die meisten Männer.

          „Und ab 35 wird das deutlich weniger und ab 50/60 sowieso,“

          In dem Alter müsstet ihr euch doch schon lange satt „gegessen“ haben.

          „obwohl dann immer noch Interesse an Sex besteht, bei älteren Frauen sogar stärker als bei jüngeren.“

          60jährige Frauen haben mehr Sex als 30jährige Single-Männer.

          „“Ich habe eher den EIndruck, dass Du einige Aspekte nicht verstehen willst.”

          Du verstehst es nicht.“

          Doch, ich verstehe so ziemlich alles davon.

          „Du stellst Männer als Opfer da und siehst Frauen auf der “Gewinnerseite”.“

          Das machen Feministinnen umgekehrt seit Jahrzehnten. Und sehen Männer pauschal auf der gewinnerseite, vermutlich selbst ABs unter ihnen. Völlig verrückt.

          Ich sehe die Dinge nur, wie sie sind.

          „Dabei sind es einfach nur unterschiedliche Dinge an denen “gelitten” wird.“

          Ja und nein.

          „Wobei man Sex sogar leicht durch Prostitution abecken kann, Liebe und Beziehungen nicht.“

          Es geht beileibe nicht jeder junge Mann, der noch unberührt ist, zu einer Professionellen.

          Es gibt eine große Hemmschwelle, bei so einer sein „erstes Mal“ zu haben. Weil die Leute so erzogen werden. Weil in den Medien so getan wird, als sei jede „Professionelle“ ein Menschenhandel-Opfer.

          Liebe und Beziehungen? Da kommt ihr Frauen wesentlich leichter und früher im Leben dran als ein hoher Prozentsatz aller Männer.

          „“Doch, hab ich nie bestritten.”

          Dann hör doch auf, dich zu beklagen.“

          Du beklagst Dich hier. Und Feministinnen beklagen sich seit Jahrzehnten. Ich sorge da nur für mehr Ausgewogenheit.

          Und das schmeckt Dir nicht. Offenbar legst Du Wert darauf, dass Du weiter als „Opfer“ gilst.

        • @Matthias

          „Und das schmeckt Dir nicht. Offenbar legst Du Wert darauf, dass Du weiter als “Opfer” gilst.“
          Mir schmeckt nicht, dass ich mich nicht beklagen „darf“, weil es statistisch angeblich ach so einfach ist.
          Und ich bin da beileibe auch nicht die einzige in meinem bekanntenkreis.

        • @ Atacama

          „Mir schmeckt nicht, dass ich mich nicht beklagen “darf”, weil es statistisch angeblich ach so einfach ist.
          Und ich bin da beileibe auch nicht die einzige in meinem bekanntenkreis.“

          Du darfst Dich über persönlich Erlebtes mit Männern beklagen, so viel Du willst. Ich weiß, dass frauen in vielen Fällen dafür vernünftige Gründe haben.

          Trotzdem solltet ihr langsam die Tatsache als solche anerkennen, dass insgesamt eher die Männer schlecht dran sind.

          Ihr habt im Schnitt früher im Leben Beziehungs- und Sexualpartner, ihr kommt nahezu alle an beziehungslosen Sex außerhalb des horizontalen Gewerbes, ihr kommt fast alle an Beziehungspartner, was ein gewisser Prozentsatz aller Männer nicht kommt, ihr müsst nichts bezahlen, während Männer ohne Job bei euch sofort durchs Raster fallen, während ihr ruhig arbeitslos sein dürft, dann wird euer Postfach in der Internet-Partnerbörsen mit Zuschriften zugemüllt und ihr müsst euch beim Antworten noch nicht mal Mühe geben, ihr werdet erobert und müsst nicht erobern usw.

          Und das alles gehört auch mal ausgesprochen, solange ihr frauen irrerweise immer noch pauschal als „benachteiligt“ eingestuft werdet.

          Statistisch einfach? Nee, nicht einfach. Angeblich? Wieso?

          Meine Argumente sind doch nachvollziehbar. Du kannst auch sachlich drauf eingehen.

          Kannst Du bestreiten, dass Männer die höhere Varianz im Erfolg bei Frauen haben?

          Kannst Du bestreiten, dass das operationale Geschlechterverhältnis auf dem Partnermarkt „zugunsten“ der Männer verschoben ist, die deshalb im Schnitt weniger Partnerinnen im Leben haben bzw. weniger lange im Leben liiert sind?

          Es gibt in Deutschland – und das habe ich schon mal schwarz auf weiß nachgelesen – mehr ledige Männer als ledige Frauen. Genau, wie es aus verhaltensbiologischer Perspektive zu erwarten ist und auch aus demographischer.

          • „Es gibt in Deutschland – und das habe ich schon mal schwarz auf weiß nachgelesen – mehr ledige Männer als ledige Frauen.“

            Versteh ich nicht. Wie soll das gehen?

        • @ Adrian

          „“Es gibt in Deutschland – und das habe ich schon mal schwarz auf weiß nachgelesen – mehr ledige Männer als ledige Frauen.”

          Versteh ich nicht. Wie soll das gehen?“

          Ganz einfach: Zum einen gibt es in den für den Partnermarkt relevanten Altersklassen mehr Männer als Frauen, weil das geschlechterverhältnis bei der Geburt immer so 1,05:1 oder 1,06:1 ist. Hinzu kommt, dass Frauen die geringere Varianz in der Anzahl der Ehepartner im Leben aufweisen als Männer.

          Die einen Männer heiraten nach Scheidung öfter erneut, als es dem Durchschnitt aller Frauen entspricht, die anderen Männer heiraten nie.

          Endergebnis (Stand: Ende 2011, extra nochmal nachgeguckt): In Deutschland gibt es fast 18,7 Millionen ledige Männer, aber nur 15,9 Mio. ledige Frauen.

          Frauen kriegen halt öfter ÜBERHAUPT einen Ehepartner ab als Männer. Und früher im Leben.

      • >>“Ja toll, man kommt vielleicht etwas leichter an Sex. Wen interessiert das?“

        Nicht nur leichter, sondern auch zu geringeren Kosten. Feminismus arbeitet ja massivst erfolgreich daran, die Kosten und Risiken weiter zu reduzieren. Während schon heute sämtliche Reproduktiv- und Unterhaltsrechte in den Händen lediger (und erst recht verheirateter) Frauen bestehen, kommt jetzt mit der Rape Culture Hysterie das nächste Machtmittel für die Frau im femizentrischen Rechtssystem. Ist der Sex schlecht oder der Typ irgendwie doch nicht so toll oder man will irgendwie noch Profil aus einer Geschichte ziehen, kann ihm bedenkenlos sexueller Missbrauch vorgeworfen werden. Für Männer werden sexuelle Kontakte zu Frauen zu einem Vabanquespiel dessen Entsprechung ich auf Frauenseite irgendwie vermisse?!

        >>“Eine stabile Beziehung oder Familie ist viel wichtiger und die kriegt man auch als Frau nicht leicht.“

        Was Männer wohl leichter als eine Frau kriegen ist eine Familie die sie nicht wollen (Upps Pille vergessen) oder eine die nicht ihre ist (natürlich ist der von dir Schatz). Und wenn ich diese stabile Beziehung oder Familie habe stehe ich nicht unter dem besonderen Schutz des Gesetzes, ich als Mann muss immer schauen wie gewünscht zu funktionieren und Verantwortung zu übernehmen. Denn im Zweifelsfall kann (!) Mann alles verlieren…

        >>“Oder denkst du, die Mehrheit der Frauen träumt davon, jede Nacht mit irgendeinem Fremden zu bumsen? Falls ja, hast du keine Ahnung.“

        Die die das träumen, können es bedenkenlos tun. Eine durchschnittlich attraktive Frau kann einen Abend ausgehen, sich passiv an die Bar setzen, nicht einen Cent bezahlen und an Geschlechtsverkehr kommen. Ein durchschnittlich attraktiver Mann wird das nur in den seltensten Fällen können, zumal ohne monetäre Leistungen (Drinks, Taxi, ggf. Hotel). Er muss sich qualifizieren, sich seinen Sex erarbeiten. Frauen müssen sich zumindestens in der Kurzzeitstrategie in ihrer Preisklasse überhaupt nicht anstrengen, es reicht einfach da zu sein. Das hübsche Frauen und eben auch Männer nahezu ohne eigenes Zutun sexuelle Kontakte eingehen können ist klar.

        Außerdem glaube ich auch nicht das Männer heute unbedingt leichter an Sex kommen, höchstens das sie nicht gleich ein Heiratsversprechen abgeben müssen. Wobei ich oben darlegte das ein solcher offener Umgang mit Sexualität immer kostspieliger weil riskanter wird (Stichwort: Date off Campus). In jeder Bar/Club gibt es Dutzend andere Männer mit denen man konkurriert. Und zwar nicht nur die gutaussehenden, sondern auch die statushöheren älteren (vulgo reicheren) und daher attraktiveren Männer. Eine Zwanzigjährige mit einem fünfunddreißigjährigen Freund ist erstmal vom Markt für einen Einundzwanzigjährigen. Der Pool wird kleiner, die intrasexuelle Konkurrenz ist intergenerational. Mir ist nicht bekannt, dass umgekehrtes in besonderen Ausmaß funktioniert. Die studierten Alleinstehenden empauerten Frauen Mitte Dreizig inkl. Hauskatze suchen natürlich in ihrer Alterskohorte nach dem Mann für die Familie. Klar, bei einem Mittzwanziger weißte noch nicht so recht wie die Versorgerqualitäten sind.

        >>“Naja doch, weil hier schon wieder einseitig auf Frauen gezeigt wurde.
        Wenn man das liest könnte man annehmen, Frauen wären böse und Männer wären arme bemitleidenswerte Hascherl.“

        Und deshalb sind Frauen ja gar nicht böse, jenseits der 30 fangen sie (zumindest die bis dahin Bindungsunwilligen) an den Preis zu zahlen, da können halbwegs erfolgreiche Männer aus dem Vollen schöpfen und dann sind sie die Gatekeeper für Familie, Kind und Beziehung während sie (fast) leistungslos an Sex kommen. Wobei der Bascha Mika Feminismus ja uns auch einreden will den älteren Damen hinterherzupfeifen, das Problembewusstsein ist im Feminismus diesbezüglich schon mal gegeben, mal gucken was man sich da noch so ausdenkt…

      • @ Atacama

        „“(Irgendwie beschleicht mich hier der Verdacht, dass sie heterosexuellen Männern nicht dieselben Möglichkeiten zugestehen will.”

        ?? Heteromänner dürfen sich präsentieren, genau wie Frauen- und entweder, sie finden was oder eben nicht- genau wie Frauen. Wo genau werden da Möglichkeiten verwehrt?“

        Von den Männern geht von Natur aus ein gewisser Teil leer aus. Von den frauen nur in ganz krassen Ausnahmefällen.

        „“Sie sieht jedenfalls nicht, dass diese auf dem Partnermarkt bei weitem nicht über die Macht verfügen, die heterosexuelle Frauen haben und will es auch vermutlich gar nicht sehen.)”

        Ja toll, man kommt vielleicht etwas leichter an Sex. Wen interessiert das?
        Eine stabile Beziehung oder Familie ist viel wichtiger (für eine Gesellschaft und idr auch für die EInzelperson ) und die kriegt man auch als Frau nicht leicht.“

        Aber leichter als als Mann. Viel leichter, und es kostet viel weniger.

        Eine Frau spielta uch ohne Geahlt auf dem Partnermarkt eine Rolle.

        Konflikte entscheidet der Staat immer zugunsten der Frau. oder meistens.

        Frauen haben mehr Wahlmöglichkeiten, kriegen also eher ihr Objekt der Begierde/den Menschen, in den sie verliebt sind.

        „Oder denkst du, die Mehrheit der Frauen träumt davon, jede Nacht mit irgendeinem Fremden zu bumsen? Falls ja, hast du keine Ahnung.“

        Das denke ich nicht. Wieso sollte ich?

        „Und diese Macht von der du sprichst haben auch nur die oberen 10% der Frauen.“

        Nein, Frauen haben auf dem Partnermarkt generell mehr Macht als Männer. Auch bei den meisten Tierarten. Überhaupt kein Vergleich.

        Im Internet könnt ihr Frauen euch euer Postfach von männlichen Zuschriften nur so zumüllen lassen.

        Also Mann könnt ihr euch dagegen beim E-Mails schreiben anstrengen.

    • Unbeliebt bei Frauen sind Streber nur in ihrer Jugend. Nicht hinterher, wenn sie infolge der Streberei viel Geld verdienen.

      Als Jugendliche werden sie eher gemobbt, weil sie i.d.R. besser erzogen sind, sich kultivierter benehmen, im Gegensatz zu den Mobbern nicht über Abschaum-Verhaltensrepertoir verfügen und sich deshalb nicht so gut wehren können. Arschlöcher nutzen so was aus und mobben sie. (Oft werden deshalb körperlich schwächere gemobbt.) Und wegen dem Neid auf die guten Noten.

      Mobbing unter Schülern gibt es nicht nur, vermutlich aber maßgeblich auch deshalb, weil die Konkurrenz um Nahrungsressourcen, Lebensraum und Fortpflanzungsprivilegien in unseren Genen steckt. Wen man kaputtmobbt, der nimmt einem keine Frau mehr weg, weil er dann ja ein Wrack ist. Oft auch als Erwachsener noch.

      Frauen stehen, auch wenn sie Mobbing selbst total daneben finden, nicht auf Verlierer, Opfer und Gemobbte. Viele männliche ABs wurden auf der Schule gemobbt. (Okay, weibliche ABs auch, ist aber ein Randbereich).

      Ein Mobbingopfer zeugt eher Söhne, die wieder gemobbt werden. Ein breitschuldtriger Kotzbrocken und Mobbing-Täter dagegen zeugt im Schnitt eher selbst Mobbing-Täter, die dann leichter eine mitkriegen.

      Denn eines darf man nie vergessen: Ein Mobber ist statushoch, sein Opfer statusniedrig. Frauen stehen auf statushohe Männer. Und nicht Gemobbte, die dann „von der Gruppe nicht für gut befunden“ sind.

      Frauen mobben sich gegenseitig auch kaputt. Oft trifft es attraktive Frauen. (Bei den Männern eher die unattraktiven, schwächeren, die sich nicht mit körperlicher Gewalt gegen wehren können.) Denn die sind nicht anders im Konkurrenzkampf um die tollsten und reichsten Männer kleinzukriegen. Also ermordet Frau Konkurrentin sie dann auf Raten.

      Die Autorin des Buches „Tatort Schule“, Sylvia Hamacher, wurde selbst gemobbt. Ob sie attraktiv ist? Sie hat an „Germanys next Topmodel“ teilgenommen oder zumindest an einer diesbezüglichen Vorrunde. ( http://www.sylvia-hamacher.de )

      Mobbing gibt es nicht nur aufgrund der Konkurrenz unter Geschlechtsgenossen, es dürfte aber ein häufiges Motiv sein.

      • ät Matthias und Tom:

        Gibt noch eine Erklärung:
        Streber/Nerds sind Langzeitstrategen (langsam-langfristig), die sich eher spät EINE Frau suchen, die nach der Befruchtung lebenslang versorgt wird.
        So wird wenig Nachwuchs recht sicher durchgebracht.

        Schläger sind Kurzzeitstrategen (schnell-kurzfristig), die vorm 21. (?) Lebensjahr so viele Frauen wie möglich besamen wollen, bevor die Nerds an ihnen vorbeiziehen.

        Sieht man sogar am Körper:
        An meiner Schule waren die Nerds kleiner, häßlicher und schmächtiger als die Mobber.
        Diese waren größer, früher reif und männlicher und haben als erste eine Freundin gehabt.

        Und heute? Suche ich die Mobber bei Facebuck, finde ich – nix.
        Die verstecken sich. Tja, warum wohl?

        • @Axel

          Weil die Mobber jetzt Al Bundy sind. Oder weil sie Facebook nicht mögen.

          Viele der coolen Jungs von meiner Schule haben aber auch studiert, BWL, Jura oder Eventmanagement etc. so und sind nach wie vor gut dabei.

          Naja, ich mag kleine, schmächtige Männer nach wie vor nicht. Nur klein ist ok. Aber klein UND schmächtig nicht.

        • @ Atacama

          „Viele der coolen Jungs von meiner Schule haben aber auch studiert, BWL, Jura oder Eventmanagement etc. so und sind nach wie vor gut dabei.“

          Ja, die Wahrheit ist halt bunt & differenziert.

        • „Ja, und Zivilcourage jibbet so viel nicht. Wer gegen einschreitet, wird oft selbst gemobbt. “

          Das meine ich ja. Als Schüler ist es schwierig. Als Erwachsener traut man sich das schon eher zu, da mal aufzustehen und jemanden zu verteidigen. Aber als Lehrer oder Erwachsener sollte man diese Probleme nicht haben.

        • ät Ata und Matthias:

          Auf meiner Schule wars recht eindeutig.

          Gut, einen Mobber hab ich bei Fratzenbuch gefunden.
          Dort posiert er ultramännlich, zT mit Motorrad. Ist wohl noch nicht satt…

          Muß an „Bowling for Columbine“ denken, wo Michael Moore den Erfinder von South Park interviewt.
          Dort diskutieren die beiden ja, daß die großen Sportler die heißen Schnecken abkriegen, später aber meist Langweilerjobs wie Versicherungsmann machen.

          Und die Nerds haben die coolen Hochverdienerjobs.

          Wenn das die beiden nerdigen Amokläufer gewußt hätten, hätten sie den Anschlag vielleicht noch mal zurückgestellt….

          Atacama, was heißt denn, Du magst keine kleinen dünnen Männer? Allgemein oder amourös?

          Allgemein ist ja bekannt, daß schöne Menschen unabhängig von Sexualität mehr Aufmerksamkeit und Sympathie bekommen; und andersrum.

        • @Axel

          „Atacama, was heißt denn, Du magst keine kleinen dünnen Männer? Allgemein oder amourös?“

          Amourös natürlich.
          Allgemein akzeptiere ich alles, egal wie schräg jemand aussieht, gebaut ist oder sich kleidet. Und ich behandle Menschen die ich attraktiv finde nicht besser als andere.

          Der hier ist nur 1,69m aber das fände ich voll ok. Allerdings mit fast 100kg auch schon zu schwer. Aber du verstehst die Richtung.

          Kennst du den Pick Up Artist Vince Kelvin? Das finde ich nicht so gut.

        • @Axel

          Bei mir hat eigentlich fast jeder in der Klasse einen guten Job gefunden, viele sogar richtig hochklassige. BWL an der ebs oder whu studiert (Einstiegsgehalt 55.000 ohne Boni) oder so. Und die sind trotzdem zu einem nicht unwesntlichen Teil nicht bei Facebook und wenn, dann nur anonymisiert und mit leerem Profil, nur um ein paar Nachrichten schreiben.
          Aber scheinbar ist Facebook jetzt schon so verbreitet, dass man „verdächtig“ ist, wenn man sich dort nicht präsentiert.

          Damit will ich dir deine Theorie von den Mobbern die später vom Karma bestraft werden gar madig machen, aber meiner Meinung nach muss Facebook Abstinenz nicht zwingend etwas heißen.

      • @Matthias

        Ich habe es auch erlebt oder gehört, dass Männer gemobbt wurden, die weder Streber, noch Macker sind. Da gibt es ja nicht nur ein Entweder-Oder, sondern welche die gute Noten, noch Sportlichkeit, noch Coolness, noch Geld, noch ein humorvolles, unterhaltsames Gemüt hatten.
        Oder die sowieso schon gravierende Probleme haben. Dankbare Prügelknaben.
        Ich finde das ziemlich pervers und meiner Meinung nach gehen Schulen viel zu wenig dagegen vor. Besonders das Internet bietet noch zusätzliche Möglichkeiten im negativen Sinn.
        Als Schüler müsste man das auch, aber vor Allen Dingen sollten Lehrer und Eltern das tun, egal, wie gut es evolutinär erklärbar ist. Wobei die, die sowieso „schwach“ sind ja eigentlich gar nicht weggebissen werden müssen, weil sie von sich aus schon viel schlechtere Voraussetzungen haben. Trotzdem trifft es meistens die anstatt wirkliche Konkurrenten.

        Was helfen kann, ist, über seinen Schatten zu springen, und den Mobber mal zu konfrontieren. Verbal oder notfalls physisch.
        Oft wird es danach bleiben gelassen, weil Mobber ja kein Interesse an einer gleichwertigen Auseinandersetzung haben und keine Gegenwehr wollen.
        Aber das ist für die, die sehr weit „runtergebracht“ wurden kaum möglich.

        Ich muss da auch wieder an Elliot Rodgers denken. In einem anderen, wachsameren Umfeld hätte er sich vielleicht anders entwickelt.

        Das sind auf die große Masse gerechnet auch ziemliche volkswirtschaftliche Schäden, die dadurch entstehen, sei es, weil ein Mensch gar nicht erst in den Arbeitsmarkt eintreten kann, oder weil er chronisch krank wird oder ständig fehlt, weil am Arbeitsplatz gemobbt wird.

        • @ Atacama

          „Ich habe es auch erlebt oder gehört, dass Männer gemobbt wurden, die weder Streber, noch Macker sind. Da gibt es ja nicht nur ein Entweder-Oder, sondern welche die gute Noten, noch Sportlichkeit, noch Coolness, noch Geld, noch ein humorvolles, unterhaltsames Gemüt hatten.
          Oder die sowieso schon gravierende Probleme haben. Dankbare Prügelknaben.“

          Ja, weiß ich.

          „Ich finde das ziemlich pervers und meiner Meinung nach gehen Schulen viel zu wenig dagegen vor.“

          Das glaub ich auch. Das schreibt auch Frau Hamacher.

          „Besonders das Internet bietet noch zusätzliche Möglichkeiten im negativen Sinn.“

          Yepp.

          „Als Schüler müsste man das auch, aber vor Allen Dingen sollten Lehrer und Eltern das tun, egal, wie gut es evolutinär erklärbar ist.“

          Ich denke, sie täten mehr, wenn sie wüssten, wie sehr solche schlimmen Verhaltensweisen aufgrund der evolutiven Vergangenheit des Menschen in ihm drinstecken. Unabhängig davon gehört das Thema in die Lehrerausbildung, in der es kaum bis gar nicht drin ist.

          „Wobei die, die sowieso “schwach” sind ja eigentlich gar nicht weggebissen werden müssen, weil sie von sich aus schon viel schlechtere Voraussetzungen haben. Trotzdem trifft es meistens die anstatt wirkliche Konkurrenten.“

          Es trifft tendenziell eher körperlich schwächere, da sich die anderen mit Gewalt wehren können. Unabhängig davon trifft es eher Menschen mit außergewöhnlichen Eigenschaften. Zu dick, zu dünn, lispelt, stottert, hat ungewöhnliche Hobbies, oder hat einfach nur keine Markenklamotten an oder das falsche Handy, oder kennt irgendein dummes Ballerspiel nicht. Dadurch fällt er dann kurz auf, und daraus KANN dann ein Selbstläufer werden, dass er immer wieder angegangen wird.

          Viele wissen nicht: Es liegt grundsätzlich nicht am Opfer. Die lächerlichsten Eigenschaften, die dazu führen, dass jemand als „anders“ wahrgenommen wird, können bereits Mobbing auslösen. Zumindest unter Schülern.

          „Was helfen kann, ist, über seinen Schatten zu springen, und den Mobber mal zu konfrontieren. Verbal oder notfalls physisch.
          Oft wird es danach bleiben gelassen, weil Mobber ja kein Interesse an einer gleichwertigen Auseinandersetzung haben und keine Gegenwehr wollen.
          Aber das ist für die, die sehr weit “runtergebracht” wurden kaum möglich.“

          Ja, und Zivilcourage jibbet so viel nicht. Wer gegen einschreitet, wird oft selbst gemobbt.

          „Ich muss da auch wieder an Elliot Rodgers denken. In einem anderen, wachsameren Umfeld hätte er sich vielleicht anders entwickelt.“

          Keine Ahnung. Ist der gemobbt worden? War da nicht was?

          „Das sind auf die große Masse gerechnet auch ziemliche volkswirtschaftliche Schäden, die dadurch entstehen, sei es, weil ein Mensch gar nicht erst in den Arbeitsmarkt eintreten kann, oder weil er chronisch krank wird oder ständig fehlt, weil am Arbeitsplatz gemobbt wird.“

          Oder vorher in der Schule. Die Menschheit ist schon widerlich.

        • „Keine Ahnung. Ist der gemobbt worden? War da nicht was?“

          Dazu ist es mittlerweile schon zu lange her und ich habe auch nur winzige Teile des Manifests gelesen, aber ich bin ziemlich sicher, dass er beschrieben hat, wie die coolen Jungs ihn gemobbt haben und die Mädchen höchstens pseudo-intervenierend daneben standen oder sogar mitgelacht haben.

          Überhaupt scheinen viele Amokläufer gemobbt worden zu sein.

    • @Tom

      Weil sie physisch oft nicht so viel her machen und noch dazu oft introvertiert sind und sich nur auf die Schule konzentrieren.

      Es gibt auch sportliche „Streber“ bzw. welche, die gut in der Schule sind, aber trotzdem sich auf Partys blicken lassen und beim Sport in die Mannschaft gewählt werden, die sind dann meistens auch nicht unbeliebt. wer weiß,, wie es heute ist.

  2. Na endlich Selbermach-Samstag – ich gucke schon den ganzen Tag alle paar Minuten vorbei, um neues Material abzuladen. 😉

    Es geht natürlich um den nächsten Frontbericht von der #GamerGate-Nummer. Zunächst einmal musste ich selbst wieder dazu schreiben, als ich feststellte, dass das unkritische Hohelied der Sarkeesian es inzwischen sogar in die hiesige Print-Zeitung schaffte:

    http://www.buddelfisch.de/?p=7019

    Dann erfuhr ich aber, dass die Feministin Christina H. Sommers (deren Artikel über feministische Mythen mich ja letztens auch schon erfreute) sich inzwischen auf „unsere Seite geschlagen“ hat:

    Ihr YT-Kanal scheint auch sonst interessant zu sein. Ich bin absolut erfreut, mit ihr, wie es aussieht, endlich einen konkreten Namen einer „guten“ Feministin vorzuweisen. Denn man zweifelt doch immer wieder an mir, wenn ich deren Existenz behaupte. 😉

    Natürlich hat sie damit auch gleich das Feuer auf sich gezogen, wie hier hübsch dokumentiert wird:

    http://www.gamesreviews.com/news/09/christina-hoff-sommers-weighs-gamergate-run-gawker-journalist/

  3. Schlechte Nachrichten für alle mit einem etwas zu idyllischen Blick auf unsere haarigere Verwandtschaft: Schimpansen sind nicht einfach nur nett!

    So wenig wie Delfine übrigens.

    Oder Menschen.

    *Murder ‚comes naturally‘ to chimpanzees

    A major study suggests that killing among chimpanzees results from normal competition, not human interference.*

    Wer hätte das gedacht.

    Offenbar gibt es in der Primatologen-Welt eine Denkschule, die ebenso krampfhaft versucht, nachzuweisen, dass der Mensch (ich nehme an, der WHM, kann gar nicht anders sein) das Böse in die unschuldige Schimpansenwelt brachte wie es unter (Kultur-)Anthropologen eine Denkschule zu geben scheint, die nachzuweisen sucht, dass erst der WHM das Böse in’s idyllische Amerika/Afrika brachte, die Sünde erst mit Kolumbus die Neue Welt erreichte (gut, da war das hässliche Beispiel der Azteken, aber mein Gott, a bissel Vaschnitt iss imma).
    Erst der WHM habe die Welt korrumpiert mit Christentum, Kapitalismus, Kolonialismus, Sklaverei, Imperialismus, Rassismus, Sozialismus …, ah, nein, halt, stopp, damit natürlich nicht.

    Und nun das:

    *Apart from humans, chimpanzees are the only primates known to gang up on their neighbours with lethal results – but primatologists have long disagreed about the underlying reasons.

    One proposal was that human activity, including destroying habitats and providing food, increased aggression.

    But the new findings, published in Nature, suggest this is not the case.

    Instead, murder rates in different chimp communities simply reflect the numerical make-up of the local population.

    The international study was co-written by more than 30 scientists and gathers data from some 426 combined years of observation, across 18 different chimp communities.

    Chimpanzees live in well-defined colonies, and groups of males patrol the borders of each colony’s territory. This is where violent conflicts are known to arise, particularly if a patrol encounters a single chimp from a neighbouring community.

    When the scientists compared the figures across chimpanzee research sites, they found that the level of human interference (e.g. whether the chimps had been fed, or their habitat restricted) had little effect on the number of killings.

    Instead, it was basic characteristics of each community that made the biggest difference: the number of males within it, and the overall population density of the area.

    These parameters link the violence to natural selection: killing competitors improves a male chimp’s access to resources like food and territory – and crucially, it will happen more frequently when there is greater competition from neighbouring groups, and when the males can patrol in large numbers, with less risk to their own survival.*

    Darum halte ich Mary Daly et al. für konsistenter und kohärenter als die übliche, verdeckt ebenso misandrische gemäßigte Sweet-Heart-Feministin.

    Misandrisch deshalb, weil beide Gruppen übersehen, dass Männer ihr Sosein nicht selbst gewählt haben, sondern Frauen es MIT IHNEN FÜR SIE gewählt haben, Stichwort: sexuelle Selektion, natürlich „unabsichtlich“-unbewusst, die Männer Frauen und Frauen Männer formen ließ.

    Sowie sie auch übersehen, dass Frauen nur deshalb friedlicher sein können, WEIL es Männer gibt, die, da nicht schwanger und stillend, im Zuge der Arbeitsteilung den Part des Kämpfens/Konkurrierens übernehmen MUSSTEN nach Lage der vom Menschen nicht beeinflussbaren Dinge und somit auch vor allem bei ihnen die „Tools“, die positiven wie die negativen – die einen wie die anderen sind nur die Kehrseiten derSELBEN Medaille – ausgebildet wurden, Stichwort: spezifischer Selektionsdruck: psychophysische „Werkzeuge“, die nötig sind, diese Aufgaben erfolgreich = siegreich für die eigene Gruppe und damit förderlich für’s eigene Überleben, auch das der zugehörigen Frauen und Kinder, zu bewältigen.

    *“It’s a natural behaviour – it’s not something that we’ve induced by disturbance or intervention,“ explained Dr Susanne Shultz, an evolutionary biologist at the University of Manchester.

    „There’s a real effort to look across a really wide range of populations, and the results are very compelling and very thorough,“ she said.

    In an accompanying commentary for the journal Nature, Prof Joan Silk from Arizona State University said the results „should finally put an end to the idea“ that violence in wild chimpanzees was a product of human interference.“

    She suggested that our perceptions of our evolutionary cousins can sometimes be distorted, because we want to believe that it is the nice behaviours, not the nasty ones, which have deep evolutionary roots.*

    Aber es gibt, wie immer in einer guten, tragischen Geschichte, das Lichtlein am Ende des Tunnels (nur Schwarzhumorige wie ich denken, das sei eh nur das des entgegenkommenden Zuges):

    *There is no need to cling to such ideas, Prof Silk argues: „Humans are not destined to be warlike because chimpanzees sometimes kill their neighbours.“

    Prof John Mitani, a behavioural ecologist at the University of Michigan and one of the study’s authors, agrees. „There is considerable variation in rates of killing by chimpanzees living in different populations, so even in chimpanzees killing is not inevitable,“ he said.

    „And, of course, we are humans and not chimpanzees. We have the ability to shape and alter our behaviour in ways that they can’t.“*

    Deshalb haben wir auch Flächenbombardement und B-52, die Schimpansen aber (noch?) nicht, yeah.

    Spass beiseite, der Ernst des Lebens ruft.

    Es gibt tatsächlich einen Unterschied zwischen Chimps wie Stalin und Hitler und solchen wie Adenauer und De Gaulle, Mao und Pol Pot, Brandt und Palme.

    *Prof Frans de Waal, an animal behaviour expert from Emory University in the US, said the new study was an important contribution.

    „I’m very glad they’re publishing this,“ he told BBC News. It answers a „long, long history of resistance“, Prof de Waal explained, to the idea of natural, inter-community violence in chimpanzees.

    „It has always been contentious – we’ve had meetings where people screamed at each other.“*

    Wahrscheinlich hat die eine Seite geplärrt – ich nehme an, die kulturmarxistische – um zu demonstrieren, wie von Natur aus gutherzig-friedlich doch Schimpansen sind, im Gegensatz zum WHM, jedenfalls dann, wenn sie unbeeinflusst vom bösen Menschen (natürlich dem WHM, andere böse kann es gar nicht geben) sind.

    Und die Moral von der Geschicht:

    *But rather than having deep implications for human nature, the authors of the new study suggest that chimpanzee homicide – which previous research has estimated to occur at a similar rate to that seen in hunter-gatherer human societies – goes up and down as a simple consequence of competition for resources.*

    Mit anderen Worten: Wohlstand und nicht zu weitgespreizte Wohlstandsunterschiede befrieden.

    Wobei das eine Ziel (Wohlstand) mit dem anderen (soziale Gleichheit) jenseits gewisser Grenzen in Konflikt gerät.

    Gnade uns Gott, wenn wir beide Ziele verfehlen und den Sozialstaat auf’s Spiel setzen (durch Marktradikalismus oder Kulturmarxismus, die sich auch noch verbünden können).

    Quelle:

    http://www.bbc.com/news/science-environment-29237276

    • @ Roslin

      „Offenbar gibt es in der Primatologen-Welt eine Denkschule, die ebenso krampfhaft versucht, nachzuweisen, dass der Mensch (ich nehme an, der WHM, kann gar nicht anders sein) das Böse in die unschuldige Schimpansenwelt brachte“

      Tatsächlich? Ich habe noch nie etwas davon gehört, dass der Begriff des „weißen, heterosexuellen Mannes“ irgendeine Rolle bei Primatologen spielt. Wo finden sich denn die Belege für diese von dir postulierte primatologische Denkschule?

      „wie es unter (Kultur-)Anthropologen eine Denkschule zu geben scheint, die nachzuweisen sucht, dass erst der WHM das Böse in’s idyllische Amerika/Afrika brachte, die Sünde erst mit Kolumbus die Neue Welt erreichte (gut, da war das hässliche Beispiel der Azteken, aber mein Gott, a bissel Vaschnitt iss imma).
      Erst der WHM habe die Welt korrumpiert mit Christentum, Kapitalismus, Kolonialismus, Sklaverei, Imperialismus, Rassismus, Sozialismus …, ah, nein, halt, stopp, damit natürlich nicht.“

      Möchtest du uns auch ein paar kultur-anthropologische Texte nennen, in denen wir die entsprechenden Inhalte, deren Existenz du behauptest, tatsächlich nachlesen können, mir sind keine bekannt.

      „Wahrscheinlich hat die eine Seite geplärrt – ich nehme an, die kulturmarxistische – um zu demonstrieren, wie von Natur aus gutherzig-friedlich doch Schimpansen sind, im Gegensatz zum WHM, jedenfalls dann, wenn sie unbeeinflusst vom bösen Menschen (natürlich dem WHM, andere böse kann es gar nicht geben) sind.“

      Zwar vertreten „Kulturmarxisten“ – wenn damit Anhänger der Kritischen Theorie gemeint sein sollen – kein PC-Feindbild „weißer, heterosexueller Mann“, dies ist kein Teil ihrer Theorietradition und findet sich nicht in ihren Schriften – aber auch bezüglich deiner Behauptung dass „kulturmarxistische“ Primatologen demonstrieren woltlen, wie friedfertig Schimpansen im Gegensatz zu weißen, heterosexuellen Männern seien, wäre doch mal ein Beleg von deiner Seite schön.
      Ansonsten könnte man ja noch auf den Gedanken kommen deine Behauptung für Lügenpropaganda zu halten.

      „Mit anderen Worten: Wohlstand und nicht zu weitgespreizte Wohlstandsunterschiede befrieden“

      Also eine Sicherung der Grundbedürfnisse im Zusammenhang mit relativer ökonomischer Gleichheit wirkt befriedend – das sehe ich auch so, dafür habe ich die Primatologie gar nicht gebraucht, aber schön, dass sie es bestätigt.

      „Gnade uns Gott, wenn wir beide Ziele verfehlen und den Sozialstaat auf’s Spiel setzen (durch Marktradikalismus oder Kulturmarxismus, die sich auch noch verbünden können).“

      Nein, die können sich sicherlich nicht verbünden, denn Kritik am neoliberalen Kapitalismus ist ja schließlich eines der Schwerpunktthemen von Anhängern der Kritischen Theorie.
      Daher: Für mehr „Kulturmarxismus“ – denn dieser ist nicht nur gerecht, sondern auch friedenssichernd.

    • Schlechte Nachrichten für alle mit einem etwas zu idyllischen Blick auf unsere haarigere Verwandtschaft: Schimpansen sind nicht einfach nur nett!

      Wer hat denn sowas jemals geglaubt? Schimpansen können sehr gefährlich werden, vor allem, wenn ihnen eine AK47 in die Hand gedrückt wird!

    • „Mit anderen Worten: Wohlstand und nicht zu weitgespreizte Wohlstandsunterschiede befrieden. “

      Was immer auch „nicht zu weitgespreizte Wohlstandsunterschiede“ bei einer Schimpansengruppe bedeutet.

      „Wobei das eine Ziel (Wohlstand) mit dem anderen (soziale Gleichheit) jenseits gewisser Grenzen in Konflikt gerät.“

      Soziale Gleichheit ist ja relativ einfach durch Umverteilung zu erreichen, Wohlstand schafft man dadurch aber nicht.

      • @ Denton

        *Was immer auch “nicht zu weitgespreizte Wohlstandsunterschiede” bei einer Schimpansengruppe bedeutet.*

        Eine Schimpansengruppe haust in einem ressourcenreichen Habitat, die Nachbargruppe in enem ärmlicher ausgestatteten > Konflikt, Aggression

        *Soziale Gleichheit ist ja relativ einfach durch Umverteilung zu erreichen, Wohlstand schafft man dadurch aber nicht.*

        Eben.

        Zuviel Ausgliech ist von Übel (weil die Schaffung von Wohlstand behindernd), zu wenig Ausgleich aber auch (weil zu starke Neidgefühle > zu viel Aggression > zu viel Kampf um die nackte Existenz >u.U. sehr hohe Kriminalitätsraten).

        Ein Lavieren zwischen Scylla und Charybdis, wie üblich oder „Die Dosis macht das Gift!“

        Wobei die Dosis nur durch Versuch und Irrtum bestimmbar ist, nicht durch Planungsvorgaben.

  4. Jetzt mal was Positives über die Roten (will ja auch nicht immer den schwarzen Commiefresser abgeben, ICH WILL DOCH AUCH BLOSS GELIEBT WERDEN! Adrian)

    Ein Appartmentblock mit 48 Wohnungen, erstellt von einer Kooperative in Pontedera (bei Pisa,Toskana), sehr gelungen, Architekten: Massimo Carmassi und Gabriela Ioli-Carmassi, 1993-98:

    Fotografin: Jacqueline Poggi

    https://www.flickr.com/photos/jacqueline_poggi/

    Der Architekt:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Massimo_Carmassi

    Die Kooperative cooper 2000 (1971 gegründet):

    http://www.cooper2000.it/index.php?c=3

    Diese Wohnungsbaugenossenschaft ist in der Provinz Pisa tätig, betreibt 1800 Wohnungen (nicht alle so gut geplant wie der Pontedera-Block).

    Hoffe, dass sie besser wirtschaftet und weniger korrupt ist als die „Neue Heimat“.

    • ät Roslin:

      Na ja, hat ein bißchen was aus den Dreißigern. Aber gelungen geht anders.
      Ne richtige Legohaussiedlung.

      Was anderes: Du bist doch der Roslin im Manndat-Forum?
      Weil Du grade was über die Wiki-Fanatixer geschrierben hast.
      Hast Du schon mal editiert?
      In einigen Artikeln sind, wie ich gesehen habe, nicht alle Genderologen aktiv, sondern nur 2 oder 3. Da könnte man doch mit einigen Evolutionären dagegenhalten!?

        • ät ddbz:
          Nicht so fatalistisch, ddbz. Einzelne Artikelchen wie zu evolutionspsychologischen Themen könnte man schon neutralisieren, wenn sich mindestens drei Genderkritiker zusammenfinden.
          Da ist nämlich nicht ganz so viel los (nur Sanfran und FB).

      • @ Axel

        *Weil Du grade was über die Wiki-Fanatixer geschrierben hast.
        Hast Du schon mal editiert?
        In einigen Artikeln sind, wie ich gesehen habe, nicht alle Genderologen aktiv, sondern nur 2 oder 3. Da könnte man doch mit einigen Evolutionären dagegenhalten!?*

        In den politisch umkemperten Bereichen noch nie (ja, ich bin Roslin im MANNdat-Forum).

        Sondern ein wenig, sehr wenig in „harmlosen“ Bereichen (Architektur, aber unter anderem Nick).

        Halte ich für verlorene Liebesmüh und Zeitverschwendung, sich dort gegen bestens vernetzte Ideologen durchsetzen zu wollen in Edit Wars, die man nicht gewinnen kann, weil man die Zeit nicht hat und nicht die Beziehungen innheralb der Wikipedianer-Gemeinde (stark dominiert von arbeitslosen, rot-grünen Wohnküchenkollektiven, die ihr Hartz-IV in Weltverbesserung umsetzen, nachdem man schon etwas studiert hat, das mit Sozal- anfängt und mit Hartz-IV endet).

        Kein Zufall, dass die Stiftungsspitze immer wieder mit Feminist.I.nnen konferiert.

        Auch dort wird Feminismus top-down gefördert, wahrscheinlich bis hoch zu Jimmy Whale, auch der ist „kritisch, progressiv und modern“, tief impägniert von dem, was ich kulturmarxisitsch nenne in Anlehnung an Paul Gottfried.

        • @ Roslin

          „(…) tief impägniert von dem, was ich kulturmarxisitsch nenne in Anlehnung an Paul Gottfried.“

          Nur dass der rechtskonservative Demagoge Paul Gottfried – wohl wissend, dass der Begriff „Kulturmarxismus“ einen unwissenschaftlichen, rein propagandistischen Kampfbegriff ohne jeden wissenschaftlichen Wert darstellt, dann in seinem Buch „The strange Death of Marxism“ an den meisten Stellen des Buches doch lieber den Begriff „Post-Marxist-Left“ verwendet hat – damit natürlich gerade nicht die neo-marxistische Linke meinend, die heuzutage innerhalb der Linken nur noch eine geringe Rolle spielt, sondern die US-amerikanische poststrukturalistische/postmoderne Linke, die mit Marxismus und Neo-Marxismus nicht viel am Hut hat.
          Da wollte selbst ein Lügner und Demagoge wie Gottfried sich in seinem eigenen Buch in wissenschaftlicher Hinsicht lieber nicht komplett lächerlich machen.

        • Bla bla.

          Wir warten auf deinen Anarchosyndikalismus. Wie genau wird der sich durchsetzen?

          Was ist, wenn das Volk den nicht will? Muß dann alles demokratisch aussehen? Aber die Anarchosyndikalisten behalten es in der Hand?

        • @ Kirk

          „Wir warten auf deinen Anarchosyndikalismus.“

          Du redest jetzt also schon von dir selbst in der „Wir“-Form?
          Na, dann warte mal schön.
          Oder lies ein Buch, eine Broschüre oder ein paar Texte zum Thema.

        • ät Roslin:
          Da bist Du wohl ziemlich nervenschlau. 🙂
          „Umkempert“ ist gut.
          Daß Wales Geßlerhüte grüßt, ist kein Wunder, weil er ja Propaganda machen und gut dastehen will.
          Übrigens macht der Kerl gerade Werbung für Luxusuhren.
          Pekunia non olet….

          Aber ehrlich: einzelne Artikel entkempern müßte doch drin sein.

        • Die Tatsache, daß Leszek an so einen Bullshit wie Anarchosyndikalismus glaubt, an ein abstraktes System auf einem Reißbrett, sagt eigentlich schon alles über seinen Geisteszustand.

          Ich würde mich ja dafür einsetzen, daß Kinder weltweit nicht mehr geschlagen und auch psychisch mißhandelt werden. Das wäre die beste Garantie für eine lebenswerte Zukunft und eine bessere Welt.

          Da muß ich mir kein grandioses Hirngespinst bis ins kleinste Detail ausdenken, das sowieso nie realisiert wird.

      • Und billiger (!) MASSENwohnungsbau ist ästhetisch kaum in den Griff zu bekommen.

        Das sind Armenunterkünfte, die trotzdem einem hohen sanitären, heizungstechnischen Standard genügen, die behaglich sind, zumindest von der physikalischen Seite her.

        Von der sozialen nur, wenn nicht alle möglichen Gruppen divers zusammengekramt werden (Moslems, Agnostiker, Chrisen z.B., dann kracht es früher oder später, egal wie schön die Wohnanlage, egal, wie gut die soziale Betreuung, wenn Inkompatibles aufeinander hockt, sich nicht aus dem Weg gehen kann, kracht’s!)

        Die Armenunterkünfte der Vergangenheit sehen wir nicht mehr, weil allesamt abgerissen oder verfallen (Hütten waren das, Verschläge, versiffte Buden, auch das kleinste Fachwerkhaus in einer mittelalterlich-malerischen Altstadt ist das Haus eines relativ wohlhabenden Mannes, darf man nicht vergessen).

        • @ Axel

          Ja, nach Sanierung. Dann wohnen ja auch kaum noch Arme drin, Stichwort: Gentrifizierung.

          Als sie noch Armenquartiere waren, meinte Rudolf Virchow, der (sehr) große Arzt und Sozialmediziner/Pathologe, man könne einen Menschen mittels einer Wohnung so wirksam umbringen wie mit einer Axt.

          Gesagt mit Bezug auf die berühmt-berüchtigten Berliner Hinterhäuser.

          Die auch schon ein Fortschritt waren im Vergleich zu den Löchern, aus denen ihre Bewohner herbeikrochen.

          Bedeutendes hat der Berliner Soziale Wohnungsbau der Weimarer Republik geleistet, hier z.B. Bruno Tauts Hufeisensiedlung, vergleichbar in der Qualität dem Pontedera-Block:

        • Interessant, wie hier der Architekt in beiden Fällen versucht, ein „Dorfgefühl“ zu schaffen, ein Gemeinschaftsgefühl der Bewohner durch eine klar abgegrenzte Architektur („Das ist unser Haus, da wohnen wir!“ > klar identifizierbar, eine abgegrenzte Entität in der anonymen Masse, wiedererkennbar).

          Ein solches extendiertes „Familiengefühl“ auf „Dorfebene“ zu schaffen kann natürlich nur gelingen, wenn die Menschen nicht allzu verschieden sind.

          Zu Schweigen von der Schaffung eines solchen Gefühles auf höherer Ebene, also stadtweit, landesweit (Bundesland), nationenweit.

          Ist ein mühsames Geschäft, braucht Jahrhudnerte und wir zerstören nach und nach alle Tools, die seine Herausbildung begünstigen (nationalstaatsdemokratie EINES STAATSVOLKES, das dann auch Minderheiten Äerträgt, starke Familien, in denen Menschen Solidarität lernen und Selbstbewusstsein/Geborgenheit, eine die Kultur im Idealfall harmonisierende Mehrheitsreligion mit Kollektivfeiern etc.).

          Wir dekonstruieren all das und lassen nur das nackte Individuum übrig in einer eiskalten Konsumwelt.

          Ein Irrsinn, der uns Narren als BEFREIUNG verkauft wird.

        • ät Roslin:

          Dorfgefühl im Plattenbau? Grau ist alle Theorie…

          Menschen neigen ja zur Gruppenbildung. Heute halt nur über Ideologien und Schichten statt über Heimat und Volk.

          Das verstärkt natürlich das Bedürfnis nach Spinnereien.

          Volk wäre daher besser, weil pragmatischer.

        • ät Jcd:

          Wenn´s klappt. Aber hundert Asis auf einen Haufen….
          Jaja, ich weiß, das ist total böse und arrogant von mir.

          Aber erst mal selber im Problemhaus wohnen.

        • Roslin labert Müll.

          Die Berliner Mietskasernen waren überbelegt. Das war das Hauptproblem. Und heute hat man noch den hohen Standard dazu.

          Es gibt nichts Schöneres als ein Haus mit Hinterhof. Das macht die Sache erst richtig urig.

          Schande über den modernen Städtebau.

  5. Neue Studie von Plomin/Deary, die Lesern hier Altbekanntes (wenn auch oft wüst Umstrittenes) vermittelt, diesmal allerdings mittels einer neuen Methode, die auch dazu dienen könnte, endlich die noch ausstehende Identifizierung von „Intelligenzgenen“ (bzw. der mit hohem/niedrigem IQ assoziierten Allelmuster) zu leisten, die ja bisher noch (weitgehend) aussteht.

    *Intelligence is a core construct in differential psychology and behavioural genetics, and should be so in cognitive neuroscience. It is one of the best predictors of important life outcomes such as education, occupation, mental and physical health and illness, and mortality. Intelligence is one of the most heritable behavioural traits. Here, we highlight five genetic findings that are special to intelligence differences and that have important implications for its genetic architecture and for gene-hunting expeditions. (i) The heritability of intelligence increases from about 20% in infancy to perhaps 80% in later adulthood. *

    Zur neuen Methode (GCTA = Genomewide Complex Trait Analysis)

    *They (die 5 Feststellungen, von denen in der Einleitung die Rede ist) are being confirmed by the first new quantitative genetic technique in a century—Genome-wide Complex Trait Analysis (GCTA)—which estimates genetic influence using genome-wide genotypes in large samples of unrelated individuals. Comparing GCTA results to the results of twin studies reveals important insights into the genetic architecture of intelligence that are relevant to attempts to narrow the ‘missing heritability’ gap [das eben darin besteht, dass man zwar weiß, dass der IQ in hohem Maße genetisch bestimmt wird, aber noch nicht weiß, welche Allelmuster/Gene dazu gehören]*

    Quelle

    http://www.nature.com/mp/journal/vaop/ncurrent/full/mp2014105a.html

    Zur GCTA s. auch hier:

    http://odin.mdacc.tmc.edu/~ryu/materials/ChenYueMing_GCTA.pdf

    Die Autoren wiederholen auch die 3 Gesetze der Populationsgenetik, die insbesondere für Soziologen von Interesse sein sollten, die aber viele offenbar nicht zur Kenntnis nehmen wollen:

    1.)All traits show significant genetic influence

    Finding that differences between individuals (traits, whether assessed quantitatively as a dimension or qualitatively as a diagnosis) are significantly heritable is so ubiquitous for behavioural traits that it has been enshrined as the first law of behavioural genetics.

    2.) No traits are 100% heritable

    For some areas of behavioural research—especially in psychiatry—the pendulum has swung so far from a focus on nurture to a focus on nature that it is important to highlight a second law of genetics for complex traits and common disorders: All traits show substantial environmental influence, in that heritability is not 100% for any trait.

    3.) Heritability is caused by many genes of small effect
    [Was es so schwer macht, die genauen, zugrundeliegenden Allelmuster zu identifizieren, aber mit den neuen massenhaft einsetzbaren Methoden der Sequenzierung von Genomen und der zur Verfügung stehenden Datenverarbeitungskapazität wird man die riesigen Samples > Datenmengen bald bewältigen können]

    Für Sozialwissenschaftler besonders interessant, dieser Abschnitt, der Anfang:

    *Intelligence brings (some) genetics to ‘social’ epidemiology

    It has long been known that intelligence, education and class are correlated. The causes of these associations and their relative contribution to social mobility is much disputed.96 Education and social class are also well-established associates of health inequalities, including all-cause mortality.30 However, intelligence is a new player in health; its associations with many health and illness outcomes and all-cause and several specific causes of mortality have been discovered in the last decade or so.97

    We shall explain in this section that, akin to, but broader than cognitive and learning abilities, intelligence shares genetic causes with education and social class, which are touchstone ‘environmental’ variables of diverse social scientists. Major human phenomena studied by these social scientists are social mobility and health inequalities, which are unarguably important. They are studied by sociologists, epidemiologists and economists. Finding out why some people more than others make positive progress in their social position through the life course, and why some people are more prone to illnesses and early death have drafted in the two favourite ‘environmental’ social science variables of education and social class. Education and parental social class are predictors of people’s social position in adulthood.98,99 Both, and the person’s own adult social class, are associated with health, illness and mortality: less educated people and those in less professional jobs tend to die earlier.100, 101, 102, 103 However, there is a third variable in social mobility research, and a third variable in health inequalities research: intelligence.104 Both education and social class are substantially correlated with intelligence.29,61,105

    …*

  6. Zum Schluss noch ein wenig gesundheits – und sexualpolitisches Fat Shaming (man hat ja auch Verantwortung für die nachwachsenden Männergenerationen!):

    Liebe Frauen! oder Weiber! Herhören!!

    Das

    ist einfach schöner als das

    Keine feministische Umerziehung wird daran je etwas ändern können.

    Denkt daran, bevor die nächste Sachertote angeschnitten wird.

    Noch was Schönes

    Muss ja nicht immer ein extravagantes Auto sein: ein 1938’er Cadiallac LeSalle 50 Convertible Sedan

    Richtig bieder, die Familienkutsche.

    Convertible = Cabrio

    Sedan = Limousine

      • „Bei Frauen sind 48% übergewichtig,
        bei Männern fast 70%. Zumindest in
        Deutschland.“

        Erstens ist es ja so: Frauen werden
        dick, Männer stattlich. 🙂

        Was aber Männer jeden Alters zur
        Verzweiflung treibt, auch bei den
        jungen Frauen nehmen die Fatties
        überhand. 🙂

        Im Grund genommen nicht zum Lachen!

        • @Red Pill

          „Erstens ist es ja so: Frauen werden
          dick, Männer stattlich. :-)“
          Also ich finde das dick

          stattlich wie Buddha

          das hier ist stattlich

          Was verstehst du denn darunter?

          Um mal eine Ahnung zu bekommen, ob wir das selbe meinen.

        • @ Atacama

          In Bezug auf die ersten zwei Bilder
          müssen wir glaube ich nicht weiter
          diskutieren.
          Der dritte, obwohl auch etwas Fett
          auf den Rippen würde ich als
          stattlich bezeichnen.
          Er hat auch etwas Inhalt in der
          Hose, lässt die Schultern nicht
          hängen. Wenn er nicht alles falsch
          macht, ein Typ der durchaus auch
          bei Frauen vor der Wand Erfolg
          haben kann. Mit dem nötigen
          Charakt€r sowieso.

        • „Der dritte, obwohl auch etwas Fett
          auf den Rippen würde ich als
          stattlich bezeichnen.“

          Das sehe ich auch so.

          und was ist hier mit?

          ich bin ziemlich sicher, dass es dafür durchaus Liebhaber gibt.

        • „und was ist hier mit?“

          Gesicht nicht unhübsch, lange
          Harre. Zu viel Fett im unteren
          Bereich für meinen Geschmack.
          Es gibt aber auf dem Netz
          bei vielen Pornoseiten die
          Rubrik Fatties also gibt es
          auch Liebhaber dafür.
          Would fuck drunk when horny,
          aber nicht prahlen damit.

        • Was ich wissen will, ob das das ist, was du „verboten“ haben willst.
          Oder das hier

          unter einem Adjektiv verstehen zwei verschiedene Leute nicht unbedingt das selbe.

        • „Oder das hier“

          Viel schlimmer kann es ja fast
          nicht kommen. Fett plus
          grossflächige Tattoos und
          grausliche Piercings. Zum
          Glück ist es schon 2 Stunden
          her, dass ich zu Abend
          gegessen habe.

        • ät Rote Pille:

          Nu stell Dir mal vor, fast alle Frauen der Welt werden durch ein Virus unfruchtbar.
          Nur die dicke Tätowierte von oben und ein paar andere nicht.

          Um die Bevölkerungszahl aufrecht zu erhalten, werden Gentests für die beste Zusammenstellung von Eigenschaften bzgl Kompatibilität gemacht.

          Du wirst dazu bestimmt, die Fette mit den Riesentätowierungen in den nächsten zehn Jahren regelmäßig zu befruchten.

          Da sie leider ein hartes Immunsystem hat, klappt das mit der Befruchtung erst nach 10-20x Koitus, bis sie sich an deine Samenzellen gewöhnt hat. Frühestens.

          Daher mußt Du sie mindestens zwei mal täglich bespringen, äh beklettern. Über Wochen!

          Träum schön heut Nacht….

          (Boah, bin ich ein Arschloch heute….) 🙂

        • @ Axel

          „… äh beklettern. “

          Das könnte ich nicht weil ich hätte Angst, daß die Leiter wegrutscht und ich da dann nicht mehr runter käme. Dann müsste ich in diesen Höhen biwaken … davor hätte ich ein Graus. 😦 Und peinlich wäre es auch, wenn die Bergretter mich von der Frau bergen müssten, nach meinen verzweifelten „Ich will hier wieder runter! Hilfe!!“ Rufen …

        • ät ddbz:

          Nix da, wenn Du statt RotePille bestimmt würdest, bleibst Du oben.
          Und zwar so lange bis die Alte schwanger ist.
          Also streng Dich an. Je öfter Du Deine Pflicht tust, desto schneller lassen wir Dich wieder runter.

        • @ Axel

          „(Boah, bin ich ein Arschloch heute….)“

          Um ein richtig perverses Arschloch zu
          werden, musst Du schon noch ein wenig
          üben. 🙂

          Als Zellbiologe solltest Du aber wissen,
          das Problem würde Mann mit Invitro-
          Fertilisation lösen.
          Zur Sperma-Gewinnung können auch
          unfruchtbare Girls eingesetzt werden.
          Die könnten etwa wie folgt aussehen.

        • @ ddbz

          „Das könnte ich nicht weil ich hätte Angst, daß die Leiter wegrutscht und ich da dann nicht mehr runter käme.“

          Wenn wir denn schon bei Leitern sind.

          http://www.laddertheory.com/

          http://www.laddertheory.com/ladderconstruction.htm

          Die Leiter auf der wir uns bewegen
          steht immer über dem Abgrund.
          Ein kleiner Fehlen und wir riskieren
          ins bodenlose abzustürzen.
          Der Absturz ist fast immer Garantiert,
          wenn ein Mann bei einer Frau versucht
          von der Freundes-Leiter auf die richtige
          Leiter zu springen.
          Klar viele Männer merken gar nicht, dass
          sie auf der falschen Leiter stehen.

        • ät ddbz:

          Bitte sag mir, was ich tun kann, um richtig pervers arschlochhaft zu werden.

          Ich übe schon mal: An die in-vitro-Fertilisation habe ich gedacht, aber als Biologe muß ich Dir sagen, daß die Natur dieser Methode weit überlegen ist.

          Einer der Gründe ist die weibliche Empfindung bei der Besamung. Macht der Mann alles richtig, kontrahiert die Uterusmuskulatur und befördert die gerade eingetroffenen Samenzellen, die von Uterusschleimbatzen gebunden wurden, zum Eileiter, der gerade produziert.

          Ich schlage daher für Deine Befruchtung folgendes vor:

          Deine tätowierte und grauslich gepiercte Traumfrau wird mit Östrogen-Pferde-Spritzen hyperfertil gemacht, damit möglichst viele Eier springen.

          Dann wirst Du wochenlang mit ihr eingesperrt und mußt sie täglich zwei mal besamen, und zwar natürlich!
          Wenn Du Dich nicht anstrengst, wird sie nicht schwanger, und Du mußt das monatelang durchziehen.

          Also, bring den grün-blauen Schwabbelberg mit dem Werkzeug im Gesicht lieber flott zum Höhepunkt!

          Wie war das? War ich gut?

          Was hast Du heute Nacht geträumt, oder hast Du erst heute reingeschaut. Mist. Aber heute Nacht ist ja wieder eine Gelegenheit….

          Wo wir grade am sauigeln sind: Hab grade bei Harrisarchiv reingeguckt. So was schaust Du Dir also an! Tsts.

          xart…. 😉

        • @ Axel

          „Einer der Gründe ist die weibliche Empfindung bei der Besamung. Macht der Mann alles richtig, kontrahiert die Uterusmuskulatur und befördert die gerade eingetroffenen Samenzellen, die von Uterusschleimbatzen gebunden wurden, zum Eileiter, der gerade produziert.“

          Deshalb ist ja eine Schwangerschaft
          nach einem 5 minütigen Quicky nichts
          ungewöhnliches.
          Wenn wir uns schon mit den subtileren
          Details der Biomechanik befassen,
          würde mich interessieren, wie Du
          den Stand der Entwicklung von
          reversiblen möglichst hormonfreien
          Verhütungsmethoden für den Mann
          siehst?

        • ät Rote Pille:

          „reversible möglichst hormonfreie
          Verhütungsmethoden für den Mann“

          Höm? Kondome? Chemie müßte ich gugeln. Aber eine Dauerproduktion von Samenzellen zu unterbinden halte ich für äußerst schwierig.

    • @ petpanther

      Wie wäre es stattdessen zur Abwechslung mal mit ein paar seriösen Schriften zum Thema Kritik am Multikulturalismus?

      Dass Multikulturalismus nicht mit Sozialismus vereinbar ist, dass eine kultur-essentialistische Ideologie wie Multikulturalismus von seiner Strukturlogik her eine rechte Ideologie darstellt, finde ich eigentlich ziemlich offensichtlich.

      Dazu:

      Jens-Martin Eriksen , Frederik Stjernfelt – Kultur als politische Ideologie

      http://www.perlentaucher.de/essay/kultur-als-politische-ideologie.html

      Dieser Artikel ist eine deutsche Übersetzung aus einem bislang leider nur ins Englische übersetzten Buch der beiden dänischen linken Multikulturalismuskritiker Jens-Martin Eriksen und Frederik Stjernfelt.

      Ihr Buch zur Kritik am Multikulturalismus aus linker Perspektive heißt:

      The Democratic Contradictions of Multiculturalism

      http://www.amazon.de/Democratic-Contradictions-Multiculturalism-Jens-martin-Eriksen/dp/0914386468/ref=sr_1_cc_1?s=aps&ie=UTF8&qid=1411233334&sr=1-1-catcorr&keywords=%5B+DEMOCRATIC+CONTRADICTIONS+OF+MULTICULTURalism

      Keine rechte Scheiße, weder fremdenfeindlich oder rassistisch, noch kultur-essentialistisch und kein verschwörungstheoretischer Müll.
      (Und das gilt auch für alles Folgende, was ich noch verlinke.)

      Aus dem Artikel:

      „Eine schwerwiegende Auswirkung dieser beiden erstarkten Formen des Kulturalismus auf die heutige Politik wird häufig übersehen: Gesellschaftliche Gruppen, die sich früher auf Basis gemeinsamer „Interessen“ organisiert haben, tun dies nun in wachsendem Maße auf der Basis von „Kultur“. Die politische Konsequenz ist natürlich die Zersplitterung dieser Gruppen.
      Der britische Philosoph Brian Barry schrieb dazu: „Die wuchernden Sonderinteressen, für die der Multikulturalismus ein Nährboden ist, führen zu einer Politik des ‚Teile und Herrsche‘, die nur jenen zugute kommen kann, die am meisten vom Status quo profitieren. Es gibt keine bessere Möglichkeit, den Albtraum einer einheitlichen politischen Bewegung durch die wirtschaftlich Benachteiligten zu verhindern, die in gemeinsamen Forderungen münden könnte, als verschiedene Gruppen von Benachteiligten gegeneinander aufzubringen. Den Blick abzulenken von gemeinsamen Benachteiligungen wie Arbeitslosigkeit, Armut, schlechte Unterkünfte und unzulängliche öffentliche Dienstleistungen ist langfristig natürlich eine anti-egalitäre Strategie. Alles, was die Partikularität der jeweiligen Probleme einer Gruppe betont und damit die Konzentration auf die Probleme, die sie mit anderen teilen, verhindert, ist aus dieser Sicht willkommen.
      Wenn unterprivilegierte Gruppen dazu gebracht werden können, sich vermehrt um ihre Religion, Kultur und Identität zu sorgen, werden sie sich aufsplittern, ihre Aufmerksamkeit wird von den konkreten politischen Problemen weggelenkt. Die gegenwärtige Konstellation der dänischen Politik, in der viele benachteiligte Dänen die kulturalistische Rechte unterstützen, Einwanderer und Multikulturalisten hingegen die Linke, ist ein schlagendes Beispiel für dieses Phänomen. Hier liegt vermutlich eine der wichtigsten strukturellen Ursachen für die tiefgehende Krise der Sozialdemokratischen Partei, deren Kernwähler sich inzwischen nach ihren kulturellen Bindungen gruppieren und nicht nach ihren gemeinsamen Interessen.“

      Multikulturalismus ist faktisch also schädlich für den Sozialismus.

      Einen lesenswerten Artikel zu den Anschlägen von Breivik gibt es von den beiden übrigens auch:

      Jens-Martin Eriksen , Frederik Stjernfelt – Breiviks Traum

      Aus dem Artikel:

      „Eine andere, noch wichtigere Einsicht besteht darin, dass Breiviks unheimliche Ideologie es ermöglicht, seinen Angriff auf den Multikulturalismus klar von der aufklärerischen Kritik des undemokratischen Multikulturalismus zu unterscheiden. Beide Kritiken des Multikulturalismus stammen aus einander komplett entgegengesetzten Denkrichtungen. Breivik greift das »Multi« des Multikulturalismus an, die Aufklärung attackiert seinen »Kulturalismus«. Breivik setzt Monokulturalismus gegen Multikulturalismus. Er will in einem gewaltsamen Kreuzzug christliche Werte gegen muslimische Werte ausspielen. Die aufklärerische Kritik des Multikulturalismus hingegen erkennt, dass sowohl der Multikulturalismus wie auch Breiviks Monokulturalismus lediglich Spielarten des Kulturalismus sind. Sie glauben beide, dass Individuen von ihrer Kultur bestimmt seien – dass sie keinen freien Willen haben, mit dem sie ihre Wahlmöglichkeiten und ihren Lebenslauf beeinflussen können.
      Der universelle Humanismus wird keiner Kultur oder Religion besondere Rechte einräumen, sei es Breiviks Monokulturalismus, sei es dem Multikulturalismus der knallbunten Priester. Stattdessen wird er geltend machen, dass Kulturen und Religionen überhaupt keine Rechte haben sollten – diese sollten vielmehr Individuen zustehen. Er wird geltend machen, dass der Raum für alle Religionen von den grundlegenden Prinzipien der Menschenrechte begrenzt werden muss – ganz egal, welche Götter jene Religionen jeweils bevorzugen. Die aufklärerische Kritik des Multikulturalismus behauptet, dass keine Kultur oder Religion besondere Gruppenprivilegien verdient, die die Menschenrechte verletzen. Breivik hingegen schert sich nicht im Geringsten um die Menschenrechte – sie gehören zu dem, was er ausrotten will.
      In diesem Sinn hat Breivik es sonnenklar gemacht, dass die Grenzen des Multikulturalismus von den Menschenrechten der Aufklärung gesetzt werden sollten – nicht von den Phantasmen und religiösen Ideen der Gegenaufklärung.“

      http://jungle-world.com/artikel/2012/35/46146.html

      Ein interessantes Interview mit Frederik Stjernfelt zum Thema einer Kritik des Multikulturalismus von links findet sich außerdem hier:

      http://jungle-world.com/artikel/2010/48/42203.html

      Ein weiteres Standardwerk zum Thema Multikulturalismuskritik aus linker Perspektive, ist das lesenswerte Buch der linksliberalen Multikulturalismuskritikerin H.E. Baber – The Multicultural Mystique: The Liberal Case Against Diversity

      Die erste Amazon-Rezension unter dem Buch ist sehr informativ.

      Ein Zitat aus dem Buch:

      “Does multiculturalism make us more or less free? The answer
      seems obvious at first: multiculturalism, which supports the coexistence and equal dignitiy of diverse cultures, expands the range of cultural options and therefore enhances human freedom. But there´s a logical trick here, a fallacy. Even if there is a wide range of cultural options available within a a multicultural society, it does not follow that there is a wide range of cultural options to any given individual within that society. Indeed, multiculturalism restricts freedom by locking individuals into unchosen identities, affiliations and social arrangements, some of which are themselves highly restricitive. Liberals value individual freedom. Multiculturalism restricts individual freedom. That is the liberal case against multiculturalism.”

      (aus: H.E. Baber – The Multicultural Mystique: The Liberal Case Against Diversity, S. 17)

      Und hier noch ein anarcho-syndikalistischer Artikel zum Thema, (indem neben Sozialdemokraten und Linksliberalen sogar Marxisten für ihre unkritische Haltung zum Multikulturalismus kritisiert werden, gemeint sind damit aber die marxistisch-leninistischen Antiimps.)

      Dem Autor zufolge argumentiert der Multikulturalismus (Zitat):
      „für die Akzeptanz der Gleichheit aller Kulturen und Lebensstile und gegen jeden unabhängigen und universellen Standpunkt, der in der Lage ist die Ansprüche der einzelnen Kulturen zusammenzufassen. Verschiedene Menschen und Kulturen haben verschiedene Werte, Glauben und Wahrheiten, von denen jede als legitim zu betrachten sei. Doch dieser Versuch war von Anfang an mit Makeln behaftet. Wenn es wahr ist, dass jede Perspektivierung aus partikularen Ansichten und deren historische Praxis zusammengesetzt ist, dann muss dies für den multikulturalistischen Versuch ebenso gültig sein.
      Jede Kultur und jeder Lebensstil soll mit dem gleichen Respekt behandelt werden, so wird argumentiert. Aber wie soll das funktionieren? Um alle mit dem gleichen Respekt zu behandeln müssen wir die einen mit den anderen vergleichen. Der Idee des Multikulturalismus nach hieße das, unseren Standpunkt auszuschließen. Das Prinzip der Verschiedenheit ist nicht in der Lage, Standards zu vermitteln, die uns dazu nötigen die Verschiedenheit des anderen zu respektieren. Auf welcher Grundlage können wir ihren Respekt und sie unseren verlangen? Es ist sehr schwer gegenüber Unterschieden respektvoll zu sein, ohne dabei Prinzipien der Gleichheit oder der sozialen Gerechtigkeit anzusprechen.
      Die Idee der Gleichheit rührt von dem Umstand her, das Menschen politische Wesen sind. Als solche besitzen wir die Fähigkeit verschiedene Kulturen zu erschaffen; das bedeutet aber nicht, dass alle Kulturen gleich sind. Wenn die Idee der Gleichheit aller Menschen durch die Idee der Gleichheit aller Kulturen ersetzt wird, schließt das die Möglichkeit sozialer Gleichheit völlig aus. Es ist eine entscheidende Fähigkeit der menschlichen Entwicklung, dass wir soziale, moralische und technischen Fortschritt zustande bringen, Ideen erschaffen, die nicht einfach nur unterschiedlich, sondern manchmal einfach besser sind (manchmal auch schlechter), als die vorangegangener Generationen oder anderer Kulturen.
      Die Anhänger des Multikulturalismus nötigen uns jede Absicht auf Veränderung und Entwicklung zu ignorieren und sie stattdessen durch die Notwendigkeit des Respekts für andere Kulturen zu ersetzen, unabhängig welcher, so dass die von ihnen vertretenen Traditionen gestärkt und nicht kritisiert werden. Warum sollte ich Kulturen respektieren, deren Ansichten meiner Auffassung nach reaktionär und manchmal sogar verachtenswert sind? Warum sollte man sich mit rückständigen, frauenfeindlichen und homophoben Positionen bestimmter Religionen arrangieren? Warum sollen wir nicht nach vorne sehen, in eine Zeit wenn diese Kulturen verschwunden sein werden, genau wie wir uns danach sehnen, dass kapitalistische, faschistische und autoritäre Gesellschaften endlich der Vergangenheit angehören. Wie kann ich sie respektieren ohne dabei meine eigenen Standpunkte zu diskreditieren?
      Verschiedenheit an sich, ist nicht automatisch gut. Es ist notwendig, denn es versetzt uns in die Lage verschiedenen Werte, Glauben oder Lebensweisen zu vergleichen und darüber zu entscheiden was besser oder schlechter ist. Es erlaubt uns in den politischen Dialog einzutreten und für einen universellen Wertekanon zu argumentieren, durch den Freiheit und Gleichheit erblüht und der gleichzeitig verschiedene Lebensweisen beinhaltet, die sich nicht notwendigerweise widersprechen. Das Versagen des Multikulturalismus besteht darin, dass er Dialoge und Diskussionen verhindert und außerdem die Beurteilung bestimmter Werte im Namen von „Toleranz“ und „Respekt“ erschwert. Durch ihn werden nicht die Vorteile kultureller Diversität gestärkt, sondern die Menschen werden ermutigt intolerante Positionen noch hartnäckiger zu verteidigen.“

      http://internationalworkersassociation.blogspot.de/2011/02/multikulturalismus-diversitat-und.html

      Und hier eine Kritik des Multikulturalismus sowie speziell des Islamismus aus marxistischer Perspektive:

      Gegen linke Bewusstlosigkeit – für einen konsequenten Antifaschismus!

      http://www.scharf-links.de/46.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=12354&cHash=46ab4743ad

        • @ albert

          Darauf, albert, gibt der erste verlinkte Artikel ja genau die richtige Antwort.
          Das kulturalistische Denken, das faktisch sowohl dem linken Multikulturalismus als auch dem rechten Kulturkonservatismus, Nationalismus und Ethnopluralismus zugrundeliegt, wird von links und rechts vertreten – und sie spielen sich gegenseitig die Bälle zu.
          Der wahre Konflikt ist allerdings der zwischen Aufklärung und universellem Humanismus einerseits und Kulturalismus andererseits – egal in welchen Formen letzterer auftritt.

          „Die Kontroverse über den Multikulturalismus hat die politischen Frontverläufe verändert. Die Linke verteidigt den Respekt vor Minderheitskulturen, während die Rechte als Hüterin der Nationalkultur auftritt. Doch diese beiden Positionen bilden lediglich zwei Spielarten einer kulturalistischen Ideologie.
          Kulturalismus nennen wir die Vorstellung, dass Individuen von ihrer Kultur determiniert sind, dass diese Kultur eine abgeschlossene, organische Ganzheit bildet und das Individuum nicht in der Lage ist, seine oder ihre Kultur zu verlassen, sich vielmehr nur innerhalb dieser verwirklichen kann. Zudem behauptet der Kulturalismus, Kulturen hätten Anspruch auf besondere Rechte und Schutzmaßnahmen – auch wenn sie selbst die Rechte des Einzelnen verletzen.
          Der heutige Kulturalismus, der aus Kultur eine politische Ideologie macht, floriert bei der Linken wie bei der Rechten. Am bekanntesten ist der linke Multikulturalismus, den es in einer radikalen, antidemokratischen Variante gibt und in einer gemäßigten Variante, die ihn mit (sozial-) liberalen Vorstellungen in Einklang bringen möchte.
          Allerdings gibt es den Multikulturalismus auch bei der extremen Rechten, zum Beispiel in Form der französischen Konzepte des Ethnopluralismus. Danach haben alle Kulturen ein Recht auf Autonomie, solange sie jeweils innerhalb ihrer eigenen Territorien bleiben. Dieser rechte Ansatz führt zu dem politischen Schluss, dass Einwanderer es hinnehmen müssten, voll und ganz assimiliert zu werden, angefangen bei ihrer Religion bis hinunter zu ihrer Küche, wenn nicht, müssten sie in ihre ursprünglichen Heimatländer zurückkehren (was voraussetzt, dass es diese gibt).
          Der Kulturalismus teilt eine Reihe von Denkmustern mit dem Nationalismus. Tatsächlich ist der Nationalismus, für den eine einzige Kultur das Fundament des Staates bildet, in Wirklichkeit eine Unterart des Kulturalismus. Es überrascht daher nicht, dass die gegenwärtige Renaissance des Nationalismus in Europa in hohem Maße auf kulturalistischen Vorstellungen gründet. Das eindringlichste Beispiel auf lokaler Ebene ist die Dänische Volkspartei, die nationalistisches Gedankengut aus dem neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert wiederbelebt, wozu auch ihre radikal antiaufklärerische Position zu zählen ist. Seit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen hält es diese Partei aus strategischen Gründen für nötig, sich den Verteidigern der Redefreiheit gegen islamistische Machenschaften anzuschließen. Unabhängig von den Beweggründen für diese Kehrtwende muss festgehalten werden, dass sie nur möglich war, weil die Partei die Redefreiheit als „dänischen Wert“ in Anspruch nimmt – als ob sie eine hausgemachte Erfindung wäre. Offensichtlich handelt es sich um eine kulturalistische Geschichtsfälschung: Die Redefreiheit ist keine dänische Schöpfung. Sie hat ihren Ursprung in den Aufklärungsbewegungen verschiedener Länder; die Redefreiheit ist für Dänemark ein Import erster Güte. Liberale und demokratische Kräfte mussten sie unter großen Mühen und Kosten, in Auseinandersetzung mit dem dänischen Absolutismus und der dänischen Staatskirche erkämpfen, bis dieses Recht schließlich in der Juniverfassung von 1849, der ersten demokratischen Verfassung Dänemarks, festgeschrieben wurde.
          Ein drängendes Problem in Dänemark – wie auch in der internationalen Politik – besteht also darin, dass der Kulturalismus auf beiden Seiten des politischen Spektrums vertreten wird. Von der Linken hören wir kulturalistische Schlachtrufe nach Anerkennung der modernitätsfeindlichsten und unappetitlichsten kulturellen Praktiken; die Rechte propagiert das Dänentum und fordert die Neubelebung des modernitätsfeindlichsten und ungenießbarsten dänischen Nationalismus. Diese beiden Spielarten des Kulturalismus sind natürliche Feinde füreinander, und doch beruhen sie auf dem selben brüchigen Gedankengerüst. Ein Jahrhundert lang betrachteten der französische und der deutsche Nationalismus einander als Hauptfeinde, während beide sich doch ganz selbstverständlich auf dasselbe geistige Erbe beriefen. Der eine Kulturalismus ist automatisch der Feind des anderen, weil die Kulturalismen nun einmal zwangsläufig Partikularismen sind, weil jeder mit seinem erwählten Volk einhergeht – und nicht alle Völker gleichermaßen erwählt sein können.
          Dieser schrille Wechselgesang von Partikularismen, bei dem das Erstarken des linken Kulturalismus der kulturalistischen Rechten weitere Wähler in die Arme treibt und umgekehrt, sollte jedoch niemanden zu dem Schluss verführen, die wesentliche Konfliktlinie der heutigen Politik verlaufe zwischen den Kulturalismen der Linken und der Rechten. Im Gegenteil, der eigentliche Konflikt besteht zwischen Aufklärung und Kulturalismus – zwischen der Demokratie, dem politischem Liberalismus, den Rechten des Individuums, dem Universalismus und der Aufklärung auf der einen Seite und der unaufgeklärten Bewahrung von Kultur, Tradition und Authentizität sowie dem konservativen Glauben, das Individuum sei schicksalhaft an eine bestimmte Kultur gebunden, auf der anderen Seite.“

          http://www.perlentaucher.de/essay/kultur-als-politische-ideologie.html

  7. Jetzt etwas Optimistisches

    Schönes Bild: Eva Winter und ihr Daddy (keine Ahnung, wer Eva Winter ist)

    Hab‘ das Gefühl, dass Bärte allmählich wieder in Mode kommen (Tippse würde aus mir auch gerne einen Bartträger machen, noch weigere ich mich standhaft)

    Könnte eine allmähliche Wende, eine Abkehr von der Feminisierung anzeigen, eine Hinwendung hin zu männlicheren Männern.

    „Deutsche“ Staatsoberhäupter der letzten rund 400 Jahre (nur als grobe Bartmodetypologie gedacht, weshalb das berühmteste von allen fehlt)

    16.Jhdt./17.Jhdt. = eher „männliche“ Jahrhunderte, viele Bärte (allerdings sehr viele Kriege)

    18. Jhdt. = sehr weibliches Jahrhundert > kaum Bärte (relativ wenige Kriege)

    19.Jhdt., allmählich immer männlicher werdend > die Epoche der hypermaskulinen Rauschebärte (sehr wenige Kriege nach Napoleon, dafür der Big Bang 1914, der das 19. Jhdt. beendet)

    Die 20’er-/30’er eher unentschlossen, zwischen den Zeiten

    Nach 45 bis vor kurzem: weitgehnd glatt rasiert = die Mode weiblich dominierter (wertemäßig-kulturell) Zeiten?

      • ät Roslin:

        Wer sieht am besten aus? Kaiser Wilhelm! Josef2 würde ich als Feldherr nicht ernst nehmen.

        Aber Gaucki mit Bart? Na ja…

        Eine wichtige Frage an Dich: Wer ist denn die Schönheit in schwarzweiß, die Du schon zwei mal verlinkt hast? Bei Tumblr ist keine weitere Infoo zu sehen.

        Mannmann, der reinste Wahnsinn!

        • @ Axel

          *Eine wichtige Frage an Dich: Wer ist denn die Schönheit in schwarzweiß, die Du schon zwei mal verlinkt hast? Bei Tumblr ist keine weitere Infoo zu sehen.*

          Weiß ich leider selbst nicht. Ich tippe auf ein russisches Model mit Ballettausbildung (Körperhaltung sehr anmutig, sehr gekonnt) oder eine Baltin.

          *Mannmann, der reinste Wahnsinn!*

          Ja, unglaublich schön.

          Eine Gazelle.

  8. Ein Beitrag von einer aus dem Honeybadger Think Tank.

    A question of respect
    by Hanna Wallen

    The old social contract called for respect in exchange for expectations. The new one apparently demands respect, without giving any.

    http://www.avoiceformen.com/feminism/a-question-of-respect/

    Dazu ein interessanter Kommentar mit einem 60er Jahre Video von Jean Shepherd.

    Bezüglich der Moral von Frauen: Sie hätten gar keine.

    Und dies geschlossen aus der Beobachtung des Verhaltens deutscher Frauen kurz nach Kriegsende.

    Nun, das würde ich nicht so in diesem Extrem stehen lassen wollen. Das ist so sicherlich nicht ganz richtig. Dennoch ist da etwas Instinktives. Vermutlich evolutionspsychologisch Erklärbares.

    Aber die Beobachtung existiert.

    „Susie Parker:

    This broadcast is from 1963, by Jean Shepard, (the man who wrote A Christmas Story) of how the women in Germany during WWII would cheer for Americans minutes after their own menfolk just marched out of town. „Women have no morals at all“. It’s worth a listen.“

    • „Most of the time, when I hear that line, the woman saying it is using the word respect when she really means venerate.
      […]
      Sixty years of feminist protesting has freed women from the constraints of social obligation, allowing us to, without expecting judgment for it, become as crass, as violent, and as sexually promiscuous as men, and in many cases, more. Feminists fought for this under the guise of equality, demanding society acknowledge not only equality of rights and human value but capability and toughness. Feminists fought to free women from our side of the bargain, yet what do we hear from them the moment a man’s equal treatment of a woman means she is no longer indulged or exempted as before? “What’s wrong with that guy? Doesn’t he respect women?” „

    • @ petpanther

      *Nun, das würde ich nicht so in diesem Extrem stehen lassen wollen. Das ist so sicherlich nicht ganz richtig. Dennoch ist da etwas Instinktives. Vermutlich evolutionspsychologisch Erklärbares.*

      Frauen lieben (in der Regel) SIEGER, eine Weiterung ihrer Vorliebe für dominante Männer.

      Wenn Männer nicht mehr Sieger sind, sondern Verlierer, werden sie als Partner sehr unattraktiv.

      Dasselbe haben die deutschen Soldaten in Frankreich nach 1940 erlebt und in Norewegen, als sie die Sieger waren.

      Es war chic, in Uniform auszugehen.

      Eine Erfahrung, die Eroberer zu allen Zeiten machen: Frauen lieben Sieger.

  9. Da wir bei Comics sind.

    Ein Beitrag und kleine Analyse zu feministischen Comics vom Amazing Atheist. Auch im Wake von #GamerGate, Quinnspiracy.

    „… Feminists are the new Puritans….“ (ab ca. 3:26)

    … und genauso bigott und verlogen.

    FEMINIST COMICS

  10. Ein neues Karen Straughan Interviem in der David Pakman Show. Pakman ist ein ziemlicher Poodle.

    Anti-Feminist Explains Her Anti-Feminism

    Karen Straughan, vocal anti-feminist who’s been blogging about feminism, masculinity and gender politics since 2010, joins David to discuss anti-feminism and why she is against feminism

    Ein kürzliches Video von KellyJones00 als MGTOW Kritik im Hinblick auf männliche Vorbilder
    für Jungen.

    Sie ist mir schon öfter aufgefallen und hat Interessantes über gegenwärtiges
    männliches Selbstverständnis zu sagen. Ein bischen asiatische Weisheit ist
    da auch mit drin.

    MGTOW Wisdom

    Die letzte HoneyBadgerRadio Session über das Verschwinden des Vaters und damit
    der Familie an sich.

    Honey Badger Radio: The Disappearance of Father

  11. Vorsicht Trigger Warnung!!!

    „Paul Elam : It is simply one of the most disgusting things I have ever seen. Quote mine me all you want, had the father of this child beaten this piece of shit woman to within an inch of her life I would not have offered one scintilla of objection or condemnation.
    …“

    Woman brutalizes infant son, leaves him outside next to trash for father to find

    http://www.avoiceformen.com/mega-featured/woman-brutalizes-infant-son-leaves-him-outside-next-to-trash-for-father-to-find/

    Dazu Russell (auch er ist ein entsorgter Vater)

    … und hier zeigt er was es für einen kleinen Jungen, und junges Mädchen,
    bedeutet das nicht zu haben.

    Weibliche Brutalität 2.0 2014 und was inhumaner weiblich selbstsüchtiger
    hinterhältiger Feminismus tatsächlich an Kindes- und menschlichem Mißbrauch kreiert.

  12. Thunderfoots Twitter Account wurde wegen seiner Kritik an Anita Sarkeesian suspended.

    Twitter: Criticize Anita… you’re GONE!

    According to twitter, it looks like Anita Sarkeesian was directly responsible for me being banned from twitter.

      • Dazu auch eine verlogene pseudowissenschaftliche Agitationsarbeit gepostet von Karen Straughan.

        „Lay misperceptions of the relationship between men’s benevolent and hostile sexism“

        https://uwspace.uwaterloo.ca/bitstream/handle/10012/6958/Yeung_Amy.pdf;jsessionid=FB488C1B98BC7A23439F156E7F99D5C1?sequence=1

        Ihr Kommentar dazu ended mit Brechreiz hervorrufend.

        „The gist of it is:

        1) men who treat women with benevolent sexism are seen as nonsexist

        2) men who do not treat women with benevolent sexism are seen as hostilely sexist (more likely to beat their wives, or deny a woman a promotion based on her sex, etc)

        3) if it was made clear that a man was eschewing benevolent sexism toward women for the purpose of promoting women’s equality, the effect was somewhat, but not entirely mitigated. That is, if a man treated a woman equally for a benevolently sexist reason, he was seen as less likely to beat his wife, etc, than the man who simply treated women equally, but still seen as more likely to beat his wife, etc, than the man who treated women better than he treated men.

        This explains Jack Thompson’s treatment vs Anita Sarkeesian’s. It also explains why male feminists can get away with vicious personal attacks on right wing or antifeminist women without being considered misogynists–they are perceived as doing so „for the purpose of promoting women’s equality“, essentially, for a benevolently sexist reason.

        Phil, have you heard about the trial of Gregory Allen Elliot in Toronto, Canada? He’s been charged with criminal harassment for expressing his disapproval of some local feminists on twitter. Funny thing is, the feminists in question were engaging in an online and RL blacklisting and harassment campaign against the guy who made the „beat up Anita Sarkeesian“ game app. Stephanie Guthrie, the primary complainant, described her own actions as „siccing the internet“ on the guy, they tweeted all kinds of character assassinations to his potential employers in the area, and they were planning to poster his home town with evidence of his horrible crimes.

        Mr. Elliot has been in legal limbo for about 2 years, the conditions of his bail including a complete ban on using the internet, which means his job as a graphic/web designer is toast. And the really sad thing is, he met Ms. Guthrie when he offered to provide free art work to her non-profit, Women in Toronto Politics.

        And in a strange twist, a self-described witness bent propriety in the middle of the trial by writing to the judge that s/he saw the three feminist complainants conspiring to make an example of Mr. Elliot. According to this person, they got together and devised a plan in which all of them had a part to play, in order to get the man charged with a crime.

        Guthrie even did a TEDx talk on the situation, how she sicced the internet on Ben Spurr (the creator of the „beat up Anita“ game app), and how her own „targeted abuse“ of him was justified, all to much applause from the audience over how „brave“ she was in the fight against online misogyny.

        And when someone dared to call what SHE was doing harassment and abuse, she exploited the criminal justice system in Canada to punish and silence him.

        The entire thing makes me want to puke.“

        • ät petpanther:

          Mh, da wäre interessant zu wissen, was er genau geschrieben hat. Vermute aber mal, daß Anita Sarkeesians Macht nicht ganz unbeteiligt war.

          A propos: Hab mal eins von Anitas absurden Videos gesehen (politisch korrekte Videospiele). Was mir auffiel, war ihre starke Augenbrauenschminke und ihre Riesen-Kreolen, die ein Mann niemals tragen würde.

          Jaja, das Frauenbild ist sozial konstruiert….

  13. Angesichts dieser Zahlen erscheinen mir alle Diskussionen, die wir hier führen (über Feminismus, Männerrechte, Frauenrechte, Pick-Up etc.) frivol und nebensächlich

    Neue Prognose der UN: Die Weltbevölkerung wird sich zahlenmäßig NICHT in naher Zukunft stabilisieren wie bisher immer vorausgesagt, sondern aller Vorraussicht nach bis Ende des Jahrhunderts (mindestens!) weiter wachsen, auf dann ca. 11 x 10^9 Menschen (heute ca. 7 Milliarden).

    http://phys.org/news/2014-09-world-population-century-billion.html

    Der weitaus größte Anteil an diesem Zuwachs wird auf Afrika entfallen, das von 1 Milliarde Menschen heute auf ca. 4 Milliarden Menschen 2100 anwachsen wird.

    *Most of the anticipated growth is in Africa, where population is projected to quadruple from around 1 billion today to 4 billion by the end of the century. The main reason is that birth rates in sub-Saharan Africa have not been going down as fast as had been expected. There is an 80 percent chance that the population in Africa at the end of the century will be between 3.5 and 5.1 billion people.*

    Wobei 4 Milliarden noch eher an der unteren Grenze der Projektion liegt, es können auch 5 Milliarden werden.

    Und das in einem Kontinent, der schon heute nicht in der Lage ist, vielen seiner Bewohner ein menschenwürdiges Überleben zu sichern, in dem bereits heute viele Mulikulti-Kunststaaten auseinanderfallen in entsetzlichen Bürgerkriegen entlang ethnisch-religiöser Bruchlinien.

    Mag sich irgendjemand vorstellen, was dieses explosive Wachstum bedeutet?

    An Ressourcenkonkurrenz, Bürgerkriegen, Kriegen auf dem afrikanischen Kontinent, an Flüchtlingsströmen/Völkerwanderungen nach Europa hinein?

    Europa wird sich entscheiden müssen, ob es als europäisches Euorpa überleben will oder ein Teil des afrrikanischen Kontinents werden soll.

    Es müssen ja nur einige hundert Millionen Afrikaner zuwandern und das alte (buchstäblich alte und vergreisende) Europa ist Toast.

    Und mache man sich nichts vor: Bevölkerungsaustausch bedeutet Kulturaustausch.

    Wir importieren damit auch einen afrikanischen Way of Life.

    • 1. Zu den aktuellen Flüchtlingsströmen haben *wir* offensichtlich auch ein ordentliches Schippchen mitbeigetragen (nachdem wir uns an einem Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg meinten beteiligen zu müssen)

      2. Kein (derzeitiges) EU-Land findet sich im „Ranking der zehn Länder mit den meisten aufgenommenen Flüchtlingen (Stand: Ende 2013)“

      http://de.statista.com/statistik/daten/studie/12786/umfrage/aufnahmelaender-von-fluechtlingen/

      – oder doch?

      Ich geb zu: k.A.

      Weiß wer mehr?

      Was meinst Du?

      Tun wir als EU D.M.n denn genug von dem was nötig wäre, im Rahmen unserer Möglichkeiten… verglichen mit Pakistan, der Türkei usw.?

      3. Interessant fand ich auch die Altersstruktur:
      so sollen exakt 50 % der Flüchtlinge UNTER 18 sein!

      Und:
      „Etwa 25.300 Asylanträge wurden von Kindern gestellt, die ohne Begleitung unterwegs waren – die höchste Zahl seitdem das UN-Flüchtlingshilfswerk diese Daten erhebt (2006). Sie stammten vor allem aus Afghanistan, dem Südsudan und Somalia.“

      http://www.tagesschau.de/ausland/grafiken-fluechtlinge-100~_origin-99e26e09-1814-4c0d-9c2a-68be30582cea.html

      4. Die für mich traurigste Nachricht aus der großen weiten Welt in der vergangenen Woche:

      „Im Mittelmeer sind vermutlich bis zu 700 Flüchtlinge gestorben. Ein Flüchtlingsboot mit etwa 500 Menschen an Bord sei am Donnerstag vor Malta vorsätzlich von Menschenschmugglern versenkt worden, berichtete die Internationale Organisation für Migration (IOM).“

      http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-09/fluechtlingsboot-unglueck-mittelmeer

      Die restlichen Opfer sind wieder nur „ganz normal“ gekentert.

      Ich hoffe, irgendwer macht sich die Mühe, Alle auf dem Weg in die Festung Europa (laut Presseberichten) Ertrunkenen nachzuhalten. Wenigstens das.

      Es wird – wenn ich sie finde – eine beeindruckend grauenhaft-hohe Zahl sein, jetzt bereits.
      Fürchte ich.

      5. Passt stimmungsmäßig nun leider gar nicht, wollt ich aber unbedingt posten, diesen Klassiker:

      • oder doch?

        Peinlich.
        Ich sollte bei sowas vielleicht wirklich lieber ordentlich recherchieren und nachdenken.
        Nunja, ich meld mich dann zurück, sobald ich das getan habe – falls Du mir nicht zuvor kommst und so die Arbeit abnimmst 🙂

        • @ muttersheera

          Allein in Italien sind in diesem Jahr bisher über 100000 Bootsflüchtlinge angelandet (worden).

          Sie verteilen sich/versickern allmählich auf und in andere EU-Länder.

          Ein ständiger Ameisenstrom.

          Wie viele werden es in Griechenland sein, in Spanien, in Frankreich?

          Ich weiß es nicht.

          Dazu kommen die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, die ihren islamischen Way of Life mitbringen werden, denn auch dort brechen die Multikulti-Kunststaaten, die man aus dem Osmanischen Reich herausgeschnitten hat, auseinander (Syrien/Irak machen den Anfang, was von der Arabischen Halbinsel übrig bleibt, wenn auch dort der Tanz beginnt – mal sehen, im Jemen hat er bereits begonnen).

          Dann Ägypten mit 12-15 Mio. Kopten, die u.U. fliehen müssen.

          Wie gesagt, das alles ist ja erst das Wetterleuchten, erst der Anfang.

          In römischer Zeitrechnung: Bald wird vielleicht ein Diokletian versuchen, das leckgeschlagene Reich noch einmal zu stabilisieren, in 20-30 Jahren.

          Bevor dann möglicherweise in 70-100 Jahren die Mittelmeerfront zusammenbricht.

          Weil Europa schlicht der Selbstbehauptungswille fehlt und die Verzweiflung der Afrikaner zu groß ist.

        • @ Petpanther

          Mutmachsonntag

          Man sollte nicht zu schwarz sehen. Die Entwicklung bietet ja auch Chancen.

          Wenn in den nächsten 100 Jahren nur 10 % der afrikaniscen Bevölkerung nach Europa, in unser beschauliches Altenheim, fliehen, also ca. 400 – 500 Mio. Menschen, wird sich die Bevölkerung tüchtig verjüngen, einige hundert Millionen sehr dynamischer und agiler, testosteronstarker junger Männer werden den Laden aufmischen.

          Dazu noch ca. 100 Mio. Moslems aus dem Nahen Osten und home grown, das gegenüber den dann vielleicht noch 500 Mio.-600 Mio. autochthoner Europäer, tolerante Konsumhedonisten, die beim Lebensgenuss nicht gestört werden wollen und sich weder gegen Scharia noch robust-rustikale afrikanische Familienstrukturen wehren werden.

          Warum auch.

          Das können wir getrost den Pauerwummen überlassen, die haben schließlich sehr viel mehr zu verlieren als Männer.

          Trotzdem.

          Mich beschleicht das dumpfe Gefühl, dass Feminismus dann kein großes Problem mehr darstellen wird.

          Nicht mal mehr ein kleines.

          Also: Beine hochlegen und die Mädels machen lassen.

      • „nschen, wird sich die Bevölkerung tüchtig verjüngen, einige hundert Millionen sehr dynamischer und agiler, testosteronstarker junger Männer werden den Laden aufmischen.“

        Deswegen hat sich Afrika seit den 1960er Jahren auch so wundervoll und dynamisch nach vorne entwickelt. Weil es da so viele fleissige, dynamische Leute gibt.

        ich hab über Afrika andere Dinge gehört von denen die dort waren.

        Ich glaube eher, dass es dann in Europa einfach so aussehen wird wie in den Ländern aus denen geflüchtet wurde, insbesondere dann, wenn man die Kultur/Gesellschaft beibehält vor der man geflohen ist.

        • „Deswegen hat sich Afrika seit den 1960er Jahren auch so wundervoll und dynamisch nach vorne entwickelt.“
          Die Wachstumsraten sind tatsächlich eindrucksvoll.
          Die pro Kopf Raten ein Desaster.

      • @ Denton

        *Dieses Szenario wurde bereits 1973 in einem Buch beschrieben. Dabei ging es allerdings um indische Flüchtlinge.*

        Erschreckend prophetisch. Wurde wohl kaum gelesen oder nicht ernst genommen. Sicher als gefährlich rechts denunziert. Nun wird allmählich war, was dort beschrieben wurde.

  14. Noch ein kürzliches, sehr interessantes Video von vorgestern.

    Wieder von Ayam Sirias.

    Es geht letztendlich um das Thema, um das sich alles dreht – der instinktiv verankerte Gynozentrismus in allen von uns. Auch und insbesondere den der Frauen, die sich um diesen zentralen Punkt innerhalb der frauenbewegten Welt insgesamt herumgedrückt haben.

    Er macht es aus der MGTOW Sicht auf die Frauen innerhalb in der Männerbewegung deutlich.

    Inhaltlich geht es beispielhaft auch um Gamergate, Anita Sarkeesian und Zoe Quinn etc.

    Das was sie da sehen nennt er „Abyss“, die nackte für jeden selbst unkomfortable Wahrheit mit der Männer eigentlich schon seit Menschengedenken konfrontiert sind, aber es eben auch bemänteln.

    Auch die Kommentare sind sehr interessant und einen Blick wert.

    MGTOW Theater – Into The Abyss. Women in the MRM.

  15. Frage in die Runde. Das Gelbe Forum (wgvdl) ist nicht mehr erreichbar, Weiß jemand, was passiert ist?

    http://www.wgvdl.com/forum3/

    Immerhin kann ich da jetzt Katzenfutterwerbung lesen anstelle von frauenfeinldichen Ausbrüchen frustrierter Männer.

    Frustrierte Katzen posten Gott sei Dank noch nicht über ihre Erfahrungen mit Frauchen.

    Kennt jemand den Grund für’s Verschwinden?

    Zensur? Gebühren nicht bezahlt?

    Ich wundere mich ja, wie lange Christians Blog schon besteht, ohne Hackerangriffe, ohne Abschalt-/Zensurversuche.

    Gut, der Ton hier ist ein wenig zivilisierter als im Gelben (an mir liegt’s nicht), aber trotzdem.

    Wüsste also gerne, ob die Zensur mittlerweile härter und erfolgreicher auf das Internet zugreift oder ob das Verschwinden harmlosere Gründe hat?

        • Ich habe das Foto beim Googeln gefunden, suchte etwas zur Illustrierung des Reizes der Uhrglasfigur (der kleine Artikel, bei dem ich es zum 1.Mal postete – hab‘ irgendwas von wg. hourglass figure o.ä. eingegeben, suche immer auf Englisch, weil viel mehr Ergebnisse).

          Unter den unzähligen Nackten, die Google anzeigte, stach das Foto heraus, aufgrund der Qualität der Fotografie (finde S/W-Aufnahmen ohnhin viel erotischer als farbige) und ihrer höchst anmutigen Pose, elegant und gaziös. Dazu begabt mit einer phänomenalen Uhrglasfigur, ein in jeder HInsicht hochästhetisches Foto und ein Mädchen, das auch nackt seine Würde wahrt (oder der Fotograf hat das für oder mit ihr getan, das mag ich, hasse ordinäre „Hurenbilder“).

          Also habe ich das Foto angeklickt und die Adresse, mit der ich es verlinkte, gespeichert.

          Mehr habe ich leider nicht.

          Dich scheint es ja schwer erwischt zu haben.

        • ät Rote Pille und Roslin:

          Oneitis? Nö. Die üppige Blondine von oben ist auch super.

          RP, Deine heimliche Begeisterung für füllige großflächig Tätowierte mit zig Piercings halte ich für bedenklicher…

          🙂

  16. Noch ein interessanter Online Artikel im „The Other McCain“.

    U.a. mit Bildern und Quotierungen der Radikalfeministen Kate Millett, Ann Jones, Jenny Kitzinger.

    Essential Feminist Quotes: ‘Rapists Serve All Men by Enforcing Male Supremacy’

    http://theothermccain.com/2014/09/21/essential-feminist-quotes-rapists-serve-all-men-by-enforcing-male-supremacy/

    Er fängt an mit dem bemerkenswertem Satz

    „Men are to feminism what Jews were to Nazism. As a species of hate propaganda, feminist literature is remarkably resourceful in the ways that these ideologues demonize — and otherize, as post-modernists might say — all males as the universal scapegoats on whom all evil is blamed.“

    Das ist wohl korrekt.

    • Ich kannte die Bilder bisher nicht und habe mich vorher gewundert, warum es so einen Aufruhr darum gab. Promiswerden ja auch sonst oft von Paparazzis fotogrfiert, wenn irgendwo der BH oder die Unterhose rauskuckt. Ich habe die Bilder nur überflogen, die viele sind harmlos, aber ca. 20% sind gelinde gesagt sehr privat.

      Es war eine menschliche Schweinerei ersten Grades, diese Photos zu veröffentlichen, und ich fühle mich sehr unwohl dabei, diese Bilder gesehen zu haben.

      Auch Promis, und seien sie noch so dumm, haben ein Recht auf Privatsphäre. Wobei es mir ein Rätsel ist, wozu manche Frauen jede Falte ihrer Schamlippen in Großaufnahme festhalten, und es mich fassungslos macht, wie man derart leichtsinnig sein kann, solche Fotos überhaupt in der Cloud zu speichern.

      • @mitm

        „Es war eine menschliche Schweinerei ersten Grades, diese Photos zu veröffentlichen, und ich fühle mich sehr unwohl dabei, diese Bilder gesehen zu haben.

        Auch Promis, und seien sie noch so dumm, haben ein Recht auf Privatsphäre. Wobei es mir ein Rätsel ist, wozu manche Frauen jede Falte ihrer Schamlippen in Großaufnahme festhalten, und es mich fassungslos macht, wie man derart leichtsinnig sein kann, solche Fotos überhaupt in der Cloud zu speichern.“

        Tja.

        Natürlich sollte niemand Privates kompromittieren. Auch nicht von Promis. Das ist sicherlich nicht ok.

        Allerdings machen diese Bilder aber auch deutlich, wie sehr sie aggressiv selbstverliebt mit ihrer Sexualität umgehen. Sehr viel Vanity. Dagegen erblassen bzw. wirken die männlichen Schwanzvergleiche mit denen sie immer Shamen.

        Es macht auch deutlich wie krass unehrlich die Damen eigentlich sind, wenn sie sich ach so unschuldig gerieren und alles Männern anhängen (wollen).

        Hier ist deutlichst zu sehen, wie es wirklich ist.

        Und es ist eigentlich das typische das Verhalten was man von jungen Girlies kennt.

        Ich denke dabei auch an die neuen Denunziationsgesetze und Verordnungen an amerikanischen Unis gegen Jungen und Männer. Die wohl auch gesamtgesellschaftlich ausgeweitet werden. Vor diesem Hintergrund der Wirklichkeit mehr als eine Farce.

        Denn m.E. ist es genau mit dieses aggressive Sexualverhalten der Girlies, die all das antreibt. Und eben nicht maßgeblich das der Männer. Schon gar nicht das von Jungen, die in dem Alter diese sexuelle Aggressivität noch nicht an den Tag legen. Sondern noch eher unsicher bzw. schüchterner sind was das betrifft.

        Ein übles Spiel mit gekünsteltem extrem unehrlichem bigotten Prüderiegegaukel auf Kosten von dem Leben und der Existenz von jungen Männern.

        Auch das sollte man dabei sehen. Und es ist notwendig dies auch einmal zu betonen. Denn so arm dran sind sie dann nicht. Sie haben schon erhebliche Verantwortung für ihr Verhalten, die „armen DInger“. Ziel ist ja auch gerade die Ausbeutung männlicher Sexualität.

        Und diese hässliche politisch korrekte Bigotterie durchzieht die ganze Geschlechterdebatte von weiblicher Seite her. Und gilt geht dann auch für alle anderen Lebensbereiche. Und daraus versuchen sie Kapital zu schlagen. Unsere ach so unschuldigen Damen und Scam-Artisten.

  17. Neuer Artikel über die zerstörerische mißbräuchliche Unkultur der sog. „Social Justice Warriers (SJMs)“ in den sozialen Netzwerken und dem Hijacking bzw. Co-opting von allem anderen öffentlichen Diskursen.

    Auch mittlerweile bei uns.

    „How Social Justice Warriors ruin social media

    Social Justice Warriors (SJWs) are the bane of the Internet’s existence. We all know these people. They are activists who crusade for the “victims” of society, namely women, non-Whites and LGBT individuals. They decree that all who disagree with them are bigots. Hate feminism? You are a vile misogynist. Think that welfare hurts minorities instead of helping them? Racist. Tired of LGBT rights activists calling the vast majority of people evil oppressors because they’re heterosexual? Homophobe.

    They will do anything and everything to promote their agenda, thereby ruining whatever they infect via censorship and harassment. Take just about any popular forum or social network and you will find them and their damage. Not only that, they infect and damage discourse in the exact same manner every time. Yet no matter how many places they ruin, nobody seems to learn.

    …“

    http://www.avoiceformen.com/gynocentrism/how-social-justice-warriors-ruin-social-media/

  18. Das gelbe Forum scheint unten zu sein.

    Dazu:

    1. Weiß dazu jemand näheres?

    2. Über wen schimpfen jetzt die FeministInnen in ihren „Expertisen“?

  19. Nun ist es ja im Grunde nicht schlecht, wenn man mal auf Gesundheitsrisiken hinweist:
    Das
    http://www.coca-cola-deutschland.de/media-newsroom/die-initiative-hor-auf-dein-herz
    jedoch ist ein schönes Beispiel, wie man eine Niedrigrisikogruppe
    siehe
    http://www.herzstiftung.de/pdf/presse/herzbericht-2013-dhs-morbiditaet-mortalitaet.pdf
    aufpumpt.
    Ok, das ist etwas übertrieben von mir. Ich finde jedoch Prävention soll
    1. risikoadäquat (d.h. nach todesfallrisiko)
    und
    2. wirksam (d.h. es muss Sinn machen – Schüssler Salze zählen nicht)
    ausgegeben werden.

    Nun ja…

    • Ein Kommentar: Im statistischen Teil (bei Coca) scheint es so, als wären Frauen und Männer gleich häufig betroffen.
      Das ist aber deswegen der Fall, weil es mit zunehmendem Alter deutlich weniger Männer in der Population gibt.
      Daher muss man die Todesfallzahlen nach dem Alter adjustieren.

      Denn die Frauene, die an einem Herzinfarkt sterben sind im Durchschnitt 10 Jahre älter als die Männer, die an einem Herzinfarkt sterben.

      Nun ist das kein Grund auch bei Frauen mehr Aufmerksamkeit auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erwecken, jedoch ärgert mich die tendenzielle und nicht der Problematik gerecht werdende Statistik der Infografik.

      Und leider ist es auch ein Verteilungskampf, der da geführt wird.

  20. *UN HeForShe Campaign*

    Hier einmal ein deutliches Beispiel woher der Genderfeminimus, der Femizentrismus, etc. kommt und wer da nicht wirklich weiß was er da tut.

    Die dekadent selbstmisandrische Poodle Generation zusammen mit dem Privilegien- und Opferporn von Frauen, fest installiert in der UN.

    Ein Eyeopener. Vorsicht sehr heftig!

    „Launch of the HeForShe Campaign – Special Event

    20 Sep 2014 – Launch of the HeForShe Campaign. UN Women Solidarity Movement for Gender Equality.
    British actor and UN Women Goodwill Ambassador Emma Watson will co-host a special event for UN Women’s HeForShe campaign, a solidarity movement for gender equality“

    http://webtv.un.org/search/launch-of-the-heforshe-campaign-special-event/3797140848001#full-text

    Dazu ein kommentierendes Video von BlitheringGenius

    „For Emma“

    • Und hier eins von 6oodfella zur UN-Rede der Schauspielerin und Feministin Emma Watson (Harry Potter, Hermine Granger).

      Watson ist seit Juni 2014 UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte und soll für die Kampagne „HeForShe“ werben, die Männer und Jungen dazu bewegen will, sich für Frauen- und Mädchenrechte zu engagieren.

      Dahinter stehen recht wahrscheinlich die radikalfeministischen Eminenzen, die hauptsächlich aus den Kreisen um die in höchsten politischen Kreisen einflußreiche misandrische Altfeministin Germain Greer (Australierin, Professorin für englische Literatur Universität Cambridge).

      Watson ist wohl eher vorgeschoben.

      „Emma Watson Asks Men To Be White Knights“

    • HeForShe?

      Kann hier jemand Englisch? Müßte das nicht HeForHer heißen? Oder sind hier SheMales gemeint oder schon wieder was neues Trans*@-artiges? Wer soll da noch durchblicken?

      • Na. Heißt einfach „Er-für-Sie“.

        Wir kennen doch mittlerweile die Kreativität von Feministinnen im Hinblick auf Sprachliche Manipulation.

        Der obere Link zeigt die gesamte Konferenz und den Duktus. Konnte mir das gar nicht in der Gänze anschauen.

        Die Weltgemeinschaft vereint in Misandrie und Pudeltum.

        • ät petpanther:

          Emma Watson ist UN-Feminöse?
          Na super.
          So ähnlich wie Rihanna.
          Junge und attraktive Frauen, die ihre Karriere genau diesen beiden Charakteristika zu verdanken haben, beschweren sich jetzt drüber.

          Zum Glück gibt´s noch Mädels wie Scarlett Johannsson und Rachel McAdams, die sich über das männliche Interesse freuen und deswegen keinen Flohzirkus veranstalten.

        • ät Axel

          Yup.

          Wär ja auch nich so wild.

          Wenn da nicht der Vorgang um die Reaktionen auf bzw. Ignoranz gegenüber dem Massakrieren von Buben durch Boko Haram gewesen wäre.

          Wenn man da näher hinschaut nimmt man einem üblen Geruch von sich mit Pseudogutmenschtum durchtränkter Korruption wahr, der von diesem dekadenten Verein ausgeht. Da passt das altfordere sich galant gebende Mackertum und das der pöstchenparasitären misandrischen Altschranzhuren gut hinein. Ganz ähnlich auf der EU-Ebene.

          Eigentlich das alte Wasser predigen und Wein trinken. Nur hier nochmal auf kognitive Dissonanz Steroiden.

          Will gar nicht anfangen die Performance dieser modernen Popanze und Schranzen im Hinblick auf die gerade gegenwärtigen Krisen anzuschauen. Die gleiche Generation, die ihre Kinder mit ihrem selbstsüchtig-narzisstischen 68er Geschiss verraten und verkauft hat.

  21. Und hier nochmal Christina Hoff-Sommers

    Feminism vs. Truth

    „Women in America are the freest in the world, yet many feminists tell us women are oppressed. They advocate this falsehood through victim mentality propaganda and misleading statistics, such as the gender wage gap myth. In five minutes, American Enterprise Institute’s Christina Hoff Sommers tells you the truth about feminism.“

  22. 1. Feminismus kämpft für gleichen Lohn fü gleiche Arbeit:
    Nein, das ist nicht richtig – noch nie wurde auch nur erwähnt, das Männer in Teilzeitarbeitsverhältnissen 23% weniger verdienen in Frauen.
    s. 3. Genderdatenreport der Bundesregierung
    „Unter den teilzeitbeschäftigten Frauen und Männern sind die Verdienstrelationen für Frauen sehr viel günstiger als unter den vollzeitbeschäftigten: Teilzeitbeschäftigte Frauen verdienen mehr als teilzeitbeschäftigte Männer. Da aber wegen des geringeren Zeiteinsatzes mit Teilzeitarbeit wesentlich weniger als mit Vollzeitarbeit verdient werden kann und Männer sehr viel seltener nur teilzeitbeschäftigt sind, sind die Einkommen von weiblichen Erwerbstätigen deutlich niedriger als die von Männern. Dies gilt ganz besonders für die Beschäftigten in Westdeutschland.“
    Dass die Einkommensunterschiede nach Berücksichtigung wesentlicher Einflußfaktoren verschwinden wird nicht berücksichtigt.
    Das ist insofern fatal, weil nicht die FRAUEN weniger verdienen, es sind die MÜTTER, die es betrifft.
    So führt eine falsch verstandene Frauenpolitik auch dazu, dass die durch die Familienarbeit im Berufsleben tatsächlich benachteiligten Frauen NICHT berücksichtigt werden.
    Fazit: In Deutschland ist der „gleiche Lohne für gleiche Arbeit“ für Frauen eine leere Phrase, Weder berücksichtigt es Situationen in denen Männer weniger verdienen als Frauen, noch wird die Situation der tatsächlich betroffenen Frauen (vor allem Mütter) verbessert.
    2. Feminismus kämpft für das Recht am eigenen Körper
    Kein einziges Gesetz in Deutschland schränkt das Recht der Frau auf Leben oder Gesundheit ein, der Abtreibungsparagraf ist ein Kompromiss in der Abwägung zwischen den Rechten ungeborenen Lebens und der Frau. Da die Pille – im Gegensatz zu Kondomen oder Vasektomie – kostenlos ist, scheint diese Einschränkung meistens zumindestens vertretbar.
    Demgegenüber ist die Verfügung über den eigenen Körper und die Unversehrtheit des eigenen Körpers in Deutschland eingeschränkt. Das betrifft die nichtmedizinische Beschneidung, die Möglichkeit zum Wehrdienst oder zum Katastropheneinsatz zwangsverpflichtet zu werden, unter Umständen unter Einsatz des eigenen Lebens.
    SO starben zwischen 1960 und 1970 pro Jahr im Durchschnitt 100 Angehörige der Bundeswehr. Im Frieden.
    Bisher sind lediglich männliche Soldaten bei Bundeswehreinsätzen im Ausland gestorben.
    Erst in den letzten 5 Jahren wurden die Vorsorgeuntersuchungen von Männern denen von Frauen angeglichen. DIes betrifft Hautkrebsvorsorge, die lange Zeit (bis 2008) für Männer erst ab dem vollendeten 40. Lebensjahr von den Kassen getragen wurde, bei Frauen hingegen bereits ab dem 18. Lebensjahr.
    Nach wie vor werden Rehabilitationsleistungen zur Stärkung des Selbstbewußtseins Behinderter nur für Frauen von den Krankenkassen gesetzlich verpflichtend übernommen.
    Männer erhalten nur einen Teil der Vorsorgeleistungen der Krankenkassen die Frauen bekommen. Darüberhinaus werden Erstattungen aus dem Gesundheitsfonds zugunsten der Krankenkassen für Frauen mit höheren Sätzen als Männer geleistet.
    Fazit: Männlichen Babies, Jungen und Männern wird das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht auf den eigenen Körper und die Freiheit der Berufswahl per Grundgesetz eingeschränkt.
    Es gibt für Frauen nichts Vergleichbares.
    3. Feminismus ist für die Gleichberechtigung von Mann und Frau
    Deutschland kennt sowohl geschlechtsspezifische Straftatbestände die nur Männer betreffen, Rentenrechte, die per Gesetz Frauen bevorzugt zustehen (Kinderförderung bei Riesterverträgen aber auch in der gesetzlichen Rente steht im Zweifel der Frau zu), und ein Sorgerecht, welches Frauen als Elternteile bevorzugt (§1626a BGB).
    Fazit: Ist ein Gesetzestatbestand geschlechtsspezifisch, ist dieser stehts zu Lasen von Männern ausgestattet.

  23. „Beim einem gemeinsamen Fußballspiel gelten nur die Mädchentore und beim Volleyball wird den Jungen ein Arm hinter dem Rücken gebunden. “

    http://genderama.blogspot.de/2014/09/gastbeitrag-so-war-der-3-mannerkongress.html

    Ist das wirklich schon so? Ähnliches hab ich in anderer Form schon woanders gelesen. Aber mir im Sport den einem Arm auf den Rücken binden zu lassen während Mädchen weiter mit beiden Armen rumfuchteln können, würde bei mir das Boykott-Protokoll aufrufen. Sagt mir bitte dass das nur so ein ausgedachtes Beispiel ist. Ansonsten wäre das wirklich übel, aber so richtig. Hab keine Kinder und die im Freundeskreis sind alle noch zu jung für die Schule.

    • „Nur die Mädchentore zählen“

      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/strassenfussball-in-ruanda-nur-die-maedchentore-zaehlen-1996070.html

      Das mit den festgebundenen Armen weiß ich nicht, wäre aber eine Sauerrei, denn die Bewegungen sind bstimmt nicht gesund für den Bewegungsapparat und bei einem Sturtz steigt das Verletzungsrisiko enorm! Die Gendasens wären dann wiedermal bereit Gesundheitsschäden für Jungen in Kauf zu nehmen! 😦

    • Man könnte ja durch verpflichtende verstümmelung von Männern hier auch für erwachsene entsprechende Ergebnisse erzielen.
      Mit dem Beschneidungsgesetz wurde hier ja schon eine erste Bresche geschlagen.
      Es kann dann dahingehend erweitert werden, dass männliche Erwachsenen z.B. die Schreibhand amputiert wird.
      Auch Blenden kann hier erfolgreich sein, um die männlichen Vorteile in der räumlichen orientierung auszuschalten.
      Nachh Durchführung der Spermaernte kann dann, Belgien macht es vor, die aktive Sterbehilfe bemüht werden.
      Natürlich müssen die betroffenen Männer das alles auch selbt bezahlen.

      • @Matthias

        „Trotzdem solltet ihr langsam die Tatsache als solche anerkennen, dass insgesamt eher die Männer schlecht dran sind.“

        Aber nur bis 35, danach ist es genau umgekehrt dachte ich. Insofern herrscht doch „Gleichstand“ im Schlecht-Dran-Sein nur eben zu unterschiedlichen Zeiten.

        “ ihr kommt fast alle an Beziehungspartner,“

        nein. Sexpartner ja bzw „eher“ (http://s85.photobucket.com/user/Decrem/media/fatgirl2copy.jpg.html wird wahrscheinlich auch auf dem Gebiet Probleme haben), Beziehungspartner nein.

        “ ihr müsst nichts bezahlen, während Männer ohne Job bei euch sofort durchs Raster fallen, während ihr ruhig arbeitslos sein dürft“

        Ist in der heutigen Zeit auch nicht mehr so. Welcher „anständige“ Mann akzeptiert heute noch eine arbeitslose faule Frau?

        Assi Toni war/ist übrigens auch arbeitslos und hatte offenbar keine Probleme auf dem Gebiet. Scheinbar kann mann ja auch mit anderen Eigenschaften punkten. Zumindest wenn man One Night Stands sucht.

        „dann wird euer Postfach in der Internet-Partnerbörsen mit Zuschriften zugemüllt und ihr müsst euch beim Antworten noch nicht mal Mühe geben, ihr werdet erobert und müsst nicht erobern usw.“

        Ich dachte, Männer sind die Macher; Eroberer, Problemlöser, Initiatoren, so von Natur aus. Ich dachte, die wollen das so und haben von Natur aus auch die besseren Fähigkeiten dazu. Von Frauen dasselbe zu erwarten, obwohl sie von der Natur auf dem Gebiet so benachteiligt wurden, ist etwas unfair.

        Kannst Du bestreiten, dass Männer die höhere Varianz im Erfolg bei Frauen haben?“

        Was ist denn der Marker für Erfolg? Wenn man z.B sagt, Erfolg ist, einen Ehemann mit 150k+ pro Jahr zu finden, dann gibt es auch bei Frauen eine riesige Varianz. Wer sagt denn, dass Erfolg = Sex sein muss?

        „Es gibt in Deutschland – und das habe ich schon mal schwarz auf weiß nachgelesen – mehr ledige Männer als ledige Frauen. Genau, wie es aus verhaltensbiologischer Perspektive zu erwarten ist und auch aus demographischer“

        Mag sein, aber woher weisst du, dass das nicht daran liegt, dass die Männer das so wollen?
        Evolutionsbiologisch gibt es bestimmt mehr Männer die das wollen als Frauen. Und ich vermute, dass das auch daran liegt, dass man heute nicht mehr heiraten „muss“, anders als früher.

        • „Aber nur bis 35, danach ist es genau umgekehrt dachte ich. Insofern herrscht doch “Gleichstand” im Schlecht-Dran-Sein nur eben zu unterschiedlichen Zeiten.“

          Entspricht in etwa dem Verlauf, wie er
          im folgenden Diagramm dargestellt wird.

          http://defaultuserblog.wordpress.com/2009/09/16/dating-graphs-ii/

          Männer die den Fehler machen zu heiraten
          Kinder zu haben und von der Frau geschieden
          werden, nützt das bei den Gesetzen die
          einseitig gegen Väter gerichtet sind
          recht wenig. Zumindest wenn sie nicht
          über genügend Charakt€r und A-Faktor
          verfügen.

        • @ Atacama

          „“Trotzdem solltet ihr langsam die Tatsache als solche anerkennen, dass insgesamt eher die Männer schlecht dran sind.”

          Aber nur bis 35, danach ist es genau umgekehrt dachte ich. Insofern herrscht doch “Gleichstand” im Schlecht-Dran-Sein nur eben zu unterschiedlichen Zeiten.“

          Dachtest Du. Aus verhaltensbiologischer Sicht befindet sich kein Gleichstand im Risiko, keinen Partner abzukriegen und es deshalb schlecht zu haben.

          Warum? Folgendes: In der Tierwelt ist es der Normalfall, dass Weibchen vom Grundsatz her ihr ganzes Leben lang fortpflanzungsfähig sind, genau wie die Männchen. Also interagieren beide Geschlechter auf dem Partnermarkt miteinander, sofern sie nicht völlig vergreist oder krank sind.

          Und was finden wir bei diesen Arten vor? Eine starke Konkurrenz der Männchen um die Weibchen, die sich darin zeigt, dass die Männchen die höhere Varianz im Erfolg bei den Weibchen haben als umgekehrt. Was „Erfolg“ genau heißt siehe unten.

          Beim Menschen haben die Weibchen allerdings eine lange postreproduktive Phase. Das ist die Ausnahme im Tierreich, dass Weibchen überhaupt eine postreproduktive Phase haben – wenn, ist sie kürzer als beim Menschen.

          Welche Folge hat diese postreproduktive Zeit, in der Weibchen für Männchen nicht mehr richtig interessant sind? Nun, die Möglichkeiten der Weibchen auf dem Partnermarkt konzentrieren sich auf die Phase, in der sie fortpflanzungsfähig sind. Es verlagern sich hierbei also die Chancen, die sie im ganzen Leben gehabt hätten, wenn Frauen ihr Leben lang fortpflanzunsgfähig blieben, auf die Phase zwischen 16 und vielleicht 40.

          Das aber ist nicht die Hauptursache dafür, warum Männer mehr um Frauen konkurrieren als umgekehrt.

          In der Natur konkurriert immer das Geschlecht mit der höheren potentiellen Reproduktionsrate um das mit der geringeren.

          Frauen hätten also auch dann auf dem Partnermarkt weitaus bessere Möglichkeiten als Männer, wenn sie ihr ganzes Leben lang „jung“ und knackig aussähen und fortpflanzungsfähig blieben. Denn im ganzen Tierreich ist dies Standard.

          Beim Menschen verlagern sich halt die Chancen der Frau auf die Zeit, in der sie jung und fortpflanzungsfähig ist. In dieser Zeit hat sie dafür aber umso mehr Chancen bei Männern – es sei denn, die Population hat ein so monogames Paarungssystem, dass ältere Männer alle verheiratet sind, und deshalb nicht mehr mit jüngeren konkurrieren können.

          In Singlegesellschaften aber haben Frauen durch ihr „Verwelken“ im Alter nicht nur Nachteile. Denn vorher haben sie genau dadurch, dass andere Frauen und damit Konkurrentinnen selbst „verwelken“, weitaus mehr Möglichkeiten beim Männer auswählen, als wenn alle Frauen ihr Leben lang attraktiv blieben.

          Mit anderen Worten: Dass Frauen im Alter unattraktiv sind, löst nicht die Konkurrenz der Männer um die Frauen aus, sondern verstärkt sie in nicht-monogamen Paarungssystemen.

          „” ihr kommt fast alle an Beziehungspartner,”

          nein. Sexpartner ja bzw “eher” (http://s85.photobucket.com/user/Decrem/media/fatgirl2copy.jpg.html wird wahrscheinlich auch auf dem Gebiet Probleme haben), Beziehungspartner nein.“

          Doch. Frauen haben zwar oft das Problem, dass sie einen hochattraktiven Mann nur als Sexpartner, aber nicht für eine Beziehung gewinnen können. (Ich weiß, damit ist viel Schmerz verbunden, den ich auch gar nicht bagatellisieren will.) Aber wenn man sich mit der offiziellen Heiratsstatistik u.ä. befasst oder mit Absoluten Beginnern, dann stellt man fest: eine Frau, die noch nie einen Beziehung hatte, ist sehr selten heutzutage. (war früher was anderes, als es kriegsbedingte Unterversorgungen des Partnermarktes mit Männern bei gleichzeitig verhandenem monogamen Paarungssystem gab.) Männer dagegen, die noch nie eine Sex- oder Beziehungspartnerin hatten und mit 30 noch völlig unberührt sind und es oft auch bleiben, gibt es viele.

          „” ihr müsst nichts bezahlen, während Männer ohne Job bei euch sofort durchs Raster fallen, während ihr ruhig arbeitslos sein dürft”

          Ist in der heutigen Zeit auch nicht mehr so. Welcher “anständige” Mann akzeptiert heute noch eine arbeitslose faule Frau?“

          Auch heute werden arbeitslose oder invalide Männer meist nicht geheiratet und online wortlos weggeklickt. Ich kenne betroffene.

          Eine arbeitslose Frau dagegen ist vom Grundsatz her auf dem Partnermarkt noch nicht abgemeldet. Und wenn, liegt es eher an ihrem Alter oder daran, dass sie schon Kinder hat.

          Eine sehr junge Frau kann ja oft gar nicht arbeitslos sein, weil sie Schülerin oder Studentin ist.

          Und Schülerinnen/Studentinnen sind für den Partnermarkt viel besser aufgestellt als ihrer männlichen Pendants.

          Mitstudentinnen traf ich oft im Supermarkt plötzlich mit viel älterem und bereits verdienendem Partner. Die sprachen auch in der Uni öfter vom heiraten, von „meinem Mann“, vom Standesamt usw. als männliche Mitstudenten.

          „Assi Toni war/ist übrigens auch arbeitslos und hatte offenbar keine Probleme auf dem Gebiet. Scheinbar kann mann ja auch mit anderen Eigenschaften punkten. Zumindest wenn man One Night Stands sucht.“

          Einzelfall. Außerdem weiß man nicht, ob seine Darstellung stimmt. Und Frauen stehen auf Bad Boys.

          Einmal meinte einer zu mir, ich soll nicht wie Assi Tony über Frauen reden. Ichhatte nur gesagt, sie würden für Liebe/Sex oft Geld bekommen statt zahlen zu müssen wie Männer.

          Wer heute die Wahrheit sagt, wird gleich mit Assi Tony verglichen.

          „“dann wird euer Postfach in der Internet-Partnerbörsen mit Zuschriften zugemüllt und ihr müsst euch beim Antworten noch nicht mal Mühe geben, ihr werdet erobert und müsst nicht erobern usw.”

          Ich dachte, Männer sind die Macher; Eroberer, Problemlöser, Initiatoren, so von Natur aus. Ich dachte, die wollen das so und haben von Natur aus auch die besseren Fähigkeiten dazu. Von Frauen dasselbe zu erwarten, obwohl sie von der Natur auf dem Gebiet so benachteiligt wurden, ist etwas unfair.“

          Unfair sind eher die dank Internet-Partnerbörsen unnatürlich großen Vergleichsmöglichkeiten von Männern, die Frauen heute haben. Ein Mann will Macher sein, aber nur, solange er wirkliche Chancen hat.

          Männer wollen Frauen auch auf Augenhöhe begegnen. Das geht aber gerade im Internet nicht, wenn man dann ein Bewerber von unzähligen ist. Genau das ist auch offline einer der großen Gründe, warum eine Begegnung auf Augenhöhe nicht möglich ist. Der Mann spielt doch bald nur noch nach den Regeln der Frau.

          „“Kannst Du bestreiten, dass Männer die höhere Varianz im Erfolg bei Frauen haben?”

          Was ist denn der Marker für Erfolg? Wenn man z.B sagt, Erfolg ist, einen Ehemann mit 150k+ pro Jahr zu finden, dann gibt es auch bei Frauen eine riesige Varianz. Wer sagt denn, dass Erfolg = Sex sein muss?“

          In der Verhaltensbiologie ist damit die Varianz im Paarungserfolg (= Anzahl der Kopulationen/Sexpartner) und im Fortpflanzungserfolg (Anzahl der Nachkommen) gemeint. Was die Zahl der Beziehungspartner angeht bzw. die Dauer, die ein er oder eine sie im Leben liiert ist, gibt es beim Männchen auch die höhere Varianz.

          „“Es gibt in Deutschland – und das habe ich schon mal schwarz auf weiß nachgelesen – mehr ledige Männer als ledige Frauen. Genau, wie es aus verhaltensbiologischer Perspektive zu erwarten ist und auch aus demographischer”

          Mag sein, aber woher weisst du, dass das nicht daran liegt, dass die Männer das so wollen?“

          Einige wollen es ja auch.

          „Evolutionsbiologisch gibt es bestimmt mehr Männer die das wollen als Frauen.“

          Ja, einerseits gibt es Männer, die ledig bleiben wollen, um dann viele Sexpartnerinnen haben zu können. Andererseits aber haben groß angelegte Erhebungen mit großen Stichprobenumfang (n=4000 u.ä.) gezeigt, dass es mehr kinderlose Männer als kinderlose Frauen gibt, und unter den kinderlosen Männern ein größerer Anteil dauerhaft keine Partnerin hat.

          Es liegt also nicht nur daran, dass einige Männer ledig sein wollen, sondern auch daran, dass sie keine abgekriegt haben.

          Alles davon passt zu dem, was aus verhaltensbiologischer Perspektive zu erwarten ist.

          Es gibt unter den Männern halt eine Polarisierung in Gewinner und Verlierer. Zusätzlich gibt es auf dem Partnermarkt mehr Männer als Frauen. (siehhe Bevölkerungspyramide)

          „Und ich vermute, dass das auch daran liegt, dass man heute nicht mehr heiraten “muss”, anders als früher.“

          Genau. Deshalb haben wir kein monogames Paarungssystem mehr, und die Schere zwischen männlichen Gewinnern und Verlierern bei Frauen geht weit auf. Wenn jeder auf eine festgenagelt ist, ist das anders.

  24. Eine Idee für eine Artikelserie, angestoßen von Arne Hoffmann:
    Es geht um eine Rede von Emma Watson. Darauf gab es bereits eine Leserreaktion bei Genderama, einen Artikel bei Men’s Psychology und bei Mein Senf. Zitat Arne Hoffmann: „Würde mich nicht wundern, wenn sich noch weitere Männer zu Wort melden. Birgt Briefe-an-Emma-Watson-schreiben Potential für den neuen Herbsttrend 2014?“

    Das wäre sowohl eine Idee für diese Blogblase als auch fürs Geschlechterallerlei. Nachteile: 1. Man muss sich erst das Video ansehen (ich hab’s noch nicht gemacht, keine Ahnung, wie lang das ist) und 2. natürlich wird das Emma Watson selbst nicht lesen – aber gut, es geht um „seine Stimme erheben“.

    • (gerade schon bei Toim geschgrieben, aber noch nicht freigeschaltet:) .… schade, daß Emma Watson kein Deutsch kann (vermutlich), sonst würde man ihr dringend die Einschätzung führender weiblicher Feministen zur Lektüre empfehlen. Als erstes eine wirkliche Pflichtlektüre:

      http://medienelite.de/was-ist-eigentlich-mainstream/

      Nicht ganz so ruppig und ohne s.K.S. geht es bei A.Schrupp zu, allerdings hat Emma Watson auch A.S. zufolge nicht verstanden, was Feminismus in Wirklichkeit ist:
      “….Feminismus ist schließlich nicht dafür da, von Männern toll gefunden zu werden, denn um deren Urteil geht es hier doch ausnahmsweise mal gerade nicht. … Meiner Meinung nach geht es im Feminismus ja nicht um Gender Equality (wie Emma Watson in ihrer Rede behauptet), sondern um weibliche Freiheit, also um die Subjektivität von Frauen gerade ohne den Maßstab einer männlichen Norm.”

      http://antjeschrupp.com/2014/09/22/manner-und-feminismus/

        • @Graublau: Der auf der MM-Seite erschienene Text ist bis auf eine zusätzliche Fußnote identisch mit dem oben zitierten auf medienelite.de.

          In dem Haupttext giftet sie ja in erster Linie die Feministen an, die den Vortrag von Watson gelobt haben. In der Fußnote attackiert sie vor allem den Vortrag als solchen.
          Kuriosum: Sie schreibt z.T. das gleiche wie die Masku-Kommentare, nämlich daß die Frauen wieder mal die klassische Fräulein in Nöten-Rolle Spielen.
          Die Fußnote ist im übrigen dermaßen verbissen und gehässig, daß ich dauernd an Poe’s Law denken muß. Man schüttelt nur noch den Kopf. Diese Frau muß innerlich völlig zerfressen vom Haß auf das Patriarchat und die bösen Männer sein, das nimmt schon pathologische Züge an.

    • „Wie könnte man überzeugender die Notwendigkeit einer Masku-Bewegung darstellen?“

      Weiß nicht, ist das überhaupt sinnvoll? Ich halte langsam eine Gesellschaft wo solche Irren auserhalb entsprechender Anstalten ernsthaft einen solchen Unsinn verbreiten für nicht rettbar. Was hat sowas „Im Spiegel“ oder „S.P.I.N.“ zu suchen? Haben wir überhaupt noch alle Latten am Zaun? 😦

  25. Vor kurzem hat hier irgendwer den Begriff „priming“ eingeworfen.
    Ich glaube du, Christian, hast auf den Beitrag geantwortet.

    Kann mir wer erklären worum es bei diesem Konzept geht und ob es von evolutionspsychologischer Seite hier irgendwelche Einwände gibt bzw. ob die Forschung über das „priming“ genug ausgereift ist um es nicht als substanzlos dastehen zu lassen?

    Hab bemerkt, dass eine Userin auf diestandard dieses Wort öfters benutzt, um biologische Erklärungen menschlichen Verhaltens vor allem im Zusammenhang mit „Die biologische Disposition ist eh nicht so wichtig, weil Versuche beim Priming gezeigt haben, dass Frauen, wenn man ihnen einredet, dass sie gut in Mathe sind, bessere Ergebnisse erzielen als wenn man es ihnen nicht einredet.“

  26. Gleichstellung schon im 18. Jahrhundert gefordert!

    „In einer Sache bleibt Feijóo allerdings kompromisslos: in seiner Verteidigung der Frauen gegen die jahrtausendealte Last der Vorurteile, die das weibliche Geschlecht in Beugehaft genommen haben. Da plädiert er in aller Konsequenz liebevoll-gütig für die Sache der Frauen und unduldsam-hart gegen das Regime der Männer. Unvorstellbar, was ein Mann, ein Mönch dazu, vor 288 Jahren in einer Klosterklause im erzreaktionären Spanien über das geschmähte Geschlecht zu fühlen, zu denken, zu schreiben imstande war! In den 160 Kapiteln der 24 Paragrafen seines Essays „Die Verteidigung der Frauen“ fordert er im Jahr 1726 – man halte den Atem an! – die vollkommene Gleichheit und die vollkommene Gleichwertigkeit und die vollkommene Gleichstellung der Frau gegenüber dem Mann. Und das gelte „total“, für Körper, Geist und Moral.“

    Ha! Das ist aber mal eine feine Nachricht!

    „Spaniens erster Feminist“

    http://www.zeit.de/2014/39/benediktiner-moench-spanien-feijoo/seite-3

    Da sach nochmal einer was gegen die Katholen … 😉

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