„Kann man Feministin sein und glauben, dass gesellschaftliche Unterschiede andere Gründe als Unterdrückung haben?“

Ein schöner Artikel von Kay Hynmowitz fragt beim Feminismus kritisch nach:

Sie stellt erst mal die typischerweise von Feministinnen verwendete positive Definition dar und führt aus, dass sie gegen diese gar nichts hat:

I know feminism is supposed to be about equal rights for women.  I’m pretty sure that would mean that men have no right to rape their wives or threaten female bloggers, and that women who want to should have the opportunity to become astronauts or the CEO of General Motors. If that’s what it is, then I say “Yay feminism!”  In fact, with that definition you could probably enlist Shailene, Pope Francis and Pinch Sulzberger to boot.

Und dann führt sie an, warum diese Definition eben auf den heute üblicherweise vertretenen Feminismus nicht mehr zutrifft, weil er ein „mehr“ umfasst:

But I get the sense – and please correct me if I’m wrong – that feminists mean something more than that.  Like maybe not just equality but precise, numerical equivalence: the same number of men and women CEO’s, fork operators, nannies, and systems analysts, the same number of diapers changed and dishes washed, the same pay for professional basketball players, the same number of bylines in the New York Times whether in the style section or the financial pages, the same price charged for ahair cut or a dry-cleaned shirt.

Da ist also im Gegensatz zu gleichen Rechten die Forderung nach Ergebnisgleichheit, die in der Tat eher eine häufige Forderung ist, mit gleichen Rechten aber erst einmal nichts zu tun hat.

Dann stellt sie dar, dass für die meisten Feministinnen noch erhebliche weitere Grundbedingungen mit dem Begriff Feminismus verknüpft sind, nämlich der Glaube an das Patriarchat in irgendeiner Form und das andere Gründe dagegen zwar bestehen, aber nicht diskutiert werden.

So, I’m wondering, Jen (is it ok if I call you Jen?):  Can someone be a feminist and believe there are reasons other than patriarchal social conditioning for some of these gender gaps?  Like, to take one example, maybe women aren’t as interested in following pro basketball as men are? I was surprised to find out recently that Sweden still has one of the most sex segregated labor markets anywhere.  Women are teachers, social workers, and child care workers, men mechanics, and CEO’s!  Sweden!  Where teachers can’t say “Good morning, Boys and Girls” because they don’t want boys and girls to be reminded that some of them are boys and some are girls (though it’s a good guess the little rascals keep thinking about it anyway.)  Mind you, I’m not saying I know these differences between the sexes are innate (is it ok to say sexes and not genders?), but the other day I read some stuff about oxytocin and testosterone and even though Gloria Steinem said that research on that kind of thing is “anti-American,” it got me to thinking that it’s possible.  Isn’t it?

Dann zeigt sie ironisch die Männerfeindlichkeit im Feminismus auf:

As for man-hating, I understand that when prominent Second Wavers Robin Morgan said “man-hating is an honourable and viable political act’ and Susan Brownmiller said “Rape is nothing more or less than a conscious process of intimidation by which all men keep all women in a state of fear” this was youthful excess at a wild and crazy time, and you shouldn’t take them literally. I get that.

Klar werden sich viele Feministinnen diese Frauen und ihre Statements nicht zurechnen wollen. Die „Rape Culture“-Theorie und Brownmiller und gerade der Gedanke, dass Rape Culture dazu da ist, Frauen über Angst in ihrem Platz zu halten, so dass daraus abgeleitet wird, dass alle Männer von der Rape Culture profitieren, ist aber immer noch weit verbreitet im Feminismus.

But then I see #YesAllWomen, the twitter hashtag implying that a mass killer, whose murder victims included 4 men and 2 women, someone sick enough to be prescribed apowerful anti-psychotic drug, is evidence not of mental illness but that we live in a misogynistic society.  Or I read that we live in a “rape culture” which I take to mean most people – men mostly – think rape is hunky dory, even though rape is illegal, decried, and  at an all time low.   Or that if you think working class boys and men are in a very bad way in the labor market and schools, that this will make them lousy husbands and fathers, thereby ensuring a new generation of struggling low income single mothers, you are perpetuating“a myth”.  So my question is can you be bothered by male-disparaging language and the predicament of minority and working class males and still be a feminist?

In der Tat springen auch Feministinnen, die sich vielleicht von den Zitaten oben distanzieren würden, schnell wieder auf den gleichen Zug auf, wenn sie über „Rape Culture“ reden. Und feministische Mythen mit Männern als Täter gibt es eben immer noch genug, um durchaus den Vorwurf der Männerfeindlichkeit zu stützen

Und dann stellt sie noch einmal die Kritikunfähigkeit der Feministinnen dar:

Please don’t be mad – because I’ve noticed that sometimes feminists call people who ask questions like these “anti-feminists” like they’re the Ayatollah or something – but can folks like that liberal columnist who thinks that whole 77-cents-for-every-dollar-earned-by-men thing is “pay gap demagoguery” be feminists?  How ’bout people who are skeptical about numbers showing there is as much rape at Yale as there is in Detroit?  The other night at a dinner party, a women’s rights activist I know remarked how terrible it is that there’s never been a woman mayor of NYC.  Another woman asked “Why is that evidence of discrimination?  When women run for office they are just as likely as men to win.  At any rate, be careful what you wish for. Remember Christine O’Donnell?”  I got the impression feminists aren’t supposed to say things like that, because afterwards the activist looked really ticked.

Sie schließt damit ab, dass es richtig ist, dass man wissen sollte, was man kritisiert, dass das aber beim modernen Feminismus noch eher dazu führt, dass man ihn kritisieren kann:

So, Jen, I totally agree people should know what feminism is before they start trash talking the movement that brought us so many rights.  And I really believe today’s feminism probably has a sound, generally agreed-upon definition that even 22 year old actresses can understand.

Da hat sie durchaus recht.

78 Gedanken zu “„Kann man Feministin sein und glauben, dass gesellschaftliche Unterschiede andere Gründe als Unterdrückung haben?“

  1. Oh, erster.

    Tja, die Gleichheitsfeministen, die wir ja alle mittlerweile quasi sind, waren noch rational und haben tatsächliche Benachteiligungen versucht, aufzulösen.

    Da dies aber im Rahmen der evolutionspsychologischen Bedingungen weitgehend abgeschlossen ist, sehen viele Frauenrechtler/innen „ihre Felle“ davonschwimmen, und lassen sich daher was Neues einfallen.

    Da wird dann die Biologie ignoriert und die Natur selbst zur „Benachteiligung“.

    Ein schönes Interfju, kennt Ihr das?
    http://www.zeit.de/2014/10/interview-martin-luecke-staat-gendertheorien/komplettansicht

    Martin Lücke, GeschichtsDIDAKTIKER (Matthias!), wird von der ZEIT ordentlich in die Mangel genommen:
    „Ist nicht auch politisches Agendasetting dabei? Von Linken, die sehen, wie das Emanzipationsprojekt der Moderne lahmt – teils erfüllt ist, teils nicht mehr weiterkommt –, und jetzt ein neues, frisches Thema suchen, das wieder Schwung in die Fortschrittsbude bringt?“

    Der ist auch schön, paßt gut zum Streit zwischen Evochris und mir von gestern:

    „ZEIT: Liegt es auch am Siegeszug der Gendertheorie, die ja grundsätzlich Geschlecht als nichts Festgelegtes, sondern als etwas sozial Aufgezwungenes betrachtet? Glauben Sie an diese Theorie?

    Lücke: Ja, ich glaube daran. Und das ist auch wirklich eine Glaubensfrage. Wissenschaft setzt immer Prämissen, und die Prämisse der Genderwissenschaft, dass Geschlecht immer etwas sozial Konstruiertes ist, hat den großen Vorzug, sehr viel erklären zu können, vor allem den Umstand, dass sexuelle Identität auch außerhalb der Fortpflanzung so wirksam und folgenreich ist. Und dass wir die Biologie dazu benutzen, Sexualität zu definieren, aber diese Biologie ihrerseits sozial konstruiert ist – just zu diesem Zweck.“

    • @ Axel

      *Wissenschaft setzt immer Prämissen, und die Prämisse der Genderwissenschaft, dass Geschlecht immer etwas sozial Konstruiertes ist, hat den großen Vorzug, sehr viel erklären zu können, vor allem den Umstand, dass sexuelle Identität auch außerhalb der Fortpflanzung so wirksam und folgenreich ist. Und dass wir die Biologie dazu benutzen, Sexualität zu definieren, aber diese Biologie ihrerseits sozial konstruiert ist – just zu diesem Zweck.”*

      Unfassbar, dass dieser wunschdenkende Stuss akademisiert werden kann.

      Die Kaiser.I.n ist splitterfasernackt und tausende Akademiker/Politiker/einflussreiche Menschen tun so, als bemerkten sie es nicht.

      Warum?

      Cui bono?

      Das ist gespenstisch.

      • ät Roslin:

        Wie in der DDR. Nur, daß von den echten Wissenschaftlern niemand wirklich dran geglaubt hat. Und daß der ML in seinem Fachbereich blieb.
        Geßlerhut grüßen, mehr nicht.

        Nur der Typ schreibt ja, daß er „daran glaubt“. Fast schon mutig.

        Das fast offene Geständnis, daß die Genderologen eine rein ideologische Basis haben („Prämisse“), ist schon tolldreist.

        Welche „Prämisse“ hat die Physik? Vorwissen, Ergebnisoffenheit, Standards.

        Absolut gespenstisch.

        • „Welche “Prämisse” hat die Physik? Vorwissen, Ergebnisoffenheit, Standards“

          Prämissen gibt es auch in der Physik reichlich. Wer das nicht glaubt, informiere sich über Wissenschaftstheorie. Es sind halt nur keine politischen Prämissen, sondern wertfreie definierende Aussagen.

          „Und dass wir die Biologie dazu benutzen, Sexualität zu definieren, aber diese Biologie ihrerseits sozial konstruiert ist – just zu diesem Zweck“

          Das müsste der Herr Lücke erst einmal beweisen, dass die Biologie als Disziplin nur für diesen Zweck entwickelt worden ist und für nichts anderes. Da hat er sich aber eine große Beweislast aufgeladen. Diese steile These wird er sicherlich kaum vernünftig belegen können.

        • ät Lomi:

          Wiki: „Als Prämisse (lat. praemissa „das Vorausgeschickte“) oder Vordersatz bezeichnet man in der Logik eine Voraussetzung oder Annahme.“

          Also Vorwissen (reichlich), Ergebnisoffenheit, Standards.

          Was hast Du bei mir wissenschaftstheoretisch Unwissendem vermißt?

          Ich kenne das von meiner alten Alma mater: Die Sowi-Powis konnten Logik und „Wissenschaftstheorie“ immer runterbeten und haben das auch gerne getan, möglichst laut. Nur bei der Anwendung wurde es dann immer etwas still.

          „Das müsste der Herr Lücke erst einmal beweisen, dass die Biologie als Disziplin nur für diesen Zweck entwickelt worden ist und für nichts anderes. Da hat er sich aber eine große Beweislast aufgeladen. Diese steile These wird er sicherlich kaum vernünftig belegen können.“

          Steile These? Du beliebst zu untertreiben.

        • Anne,

          nein. Das genügt nicht. Ich brauche als Physiker eine ganze Reihe von Vorannahmen. Diese sind vielleicht nicht so fundamentaler Natur wie die Aussage, die unbelebte Natur folge Naturgesetzen.

          Um arbeiten zu können brauche ich Festlegungen, was ein solches Naturphänomen ist, wie ich sie messen kann und wie ich die Messungen in Zusammenhang bringen kann.

          Axel

          „Also Vorwissen (reichlich), Ergebnisoffenheit, Standards. “

          Definitionen, Axiome und, mal kurz gemacht, die ganze Mathematik.Möglich, dass Du das mit Vorwissen meinst. Das wäre aber unkonkret. Es ging mir um solche Vorannahmen, die man schlicht schöpft, ohne dass man sie selbst ableiten könnte.

          Kurz: es gibt keine vortheoretische Beobachtung, jede Beobachtung operiert schon mit Interpretationen und Begriffen.

          Daraus folgt NICHT, dass man alles als sozial konstruiert hinstellen muss. Die Annahme der sozialen Konstruktion ist selbst Prämisse und nicht Entdeckung. Man kann die Behauptung der sozialen Konstruktion auch nur dann aufstellen, wenn man zuvor definiert hat, was Menschen sind, wie sie handeln und durch ihr Handeln etwas konstruieren und wie man dieses konstruierende Handeln gewissermaßen „messen“ oder beobachten kann. Hierzu braucht man dann auch wieder Festlegungen, welches der Phänomene als Handlung einzustufen ist und wie man Einzelbeobachtungen verallgemeinert in Theorien. Mit Gender steht man also auch nicht auf festem Boden, ganz im Gegenteil.

          • @LoMi

            wie ich sie messen kann und wie ich die Messungen in Zusammenhang bringen kann

            Das lediglich die Methodik.
            Die Naturgesetze sind völlig unabhängig davon, was wir Menschen darüber denken.
            Die Physik beschreibt sie mit der Sprache der Mathematik.

            Es fällt mir schwer, mir eine (außerirdische) Zivilisation vorzustellem, die ohne mathematische Basis eine nennenswerte Technologie aufbaut.
            Aber was weiß ich schon. Vielleicht sind dort die Soziologen die Erfinder.

        • ät Lomi:

          Der Text ist mir zu theoretisch, und bei Theoriegebäuden bin ich immer vorsichtig. Warum, dürfte klar sein.

          Die Psychologie hat die Lerntheorie ganz praktisch schon vor >40 Jahren weitgehend ad acta gelegt.

          Aber wenn auch logische und epistemologische Theorie-Grundlagen dem Gender wiedersprechen, d´accord.

          Das ist sogar pikant: Vossibär und Hornscheidt zB. argumentieren ja stark philosophisch-logisch-theoretisch.

          Wenn ein Sowi kommt und sagt, das ist falsch Leute, tanze ich auf dem Tisch.

          Du solltest mal in ne Diskussionsrunde mit Genderern gehen.

        • @LoMi, du behauptest und behauptest ohne zu belegen oder gar zu argumentieren:

          *Prämissen gibt es auch in der Physik reichlich. Wer das nicht glaubt, informiere sich über Wissenschaftstheorie.*

          *Um arbeiten zu können brauche ich Festlegungen, was ein solches Naturphänomen ist, wie ich sie messen kann und wie ich die Messungen in Zusammenhang bringen kann.*

          Und es stimmt einfach nicht. Messen ist wie ein Kochrezept: Es gibt eine klare Definition/Vorschrift was zu tun. Das machst Du und dann vergleichst Du es mit der Theorie.

          Ja, die Kochrezepte werden immer komplizierter, aber es sind schlicht Kochrezepte. Es wird nichts angenommen. Nicht mal das morgen das Gleiche rauskommt. Das ist die Voraussage der Theorie, die sich bisher immer bestätigt hat.

          Lass diese Behauptung oder werde konkret ohne auf „Wissenschaftstheorie“ im Allgemeinen zu verweisen.

        • „Das ist sogar pikant: Vossibär und Hornscheidt zB. argumentieren ja stark philosophisch-logisch-theoretisch.

          Wenn ein Sowi kommt und sagt, das ist falsch Leute, tanze ich auf dem Tisch.“

          Natürlich argumentieren sie philosophisch. Sie gehen ja von einer Erkenntnistheorie aus, nach der man keinen Zugang zur objektiven Realität hat. Insofern ist alles, was wir wahrnehmen, bereits interpretiert.

          Das kann man soweit sogar halbwegs unterschreiben.

          Nur braucht man selber einen ziemlich gesicherten Beobachterstandpunkt, um die Interpretationen aller Anderen dekonstruieren zu können, ohne gegenüber der eigenen Interpretation misstrauisch zu werden. Das geht eigentlich nur durch einen „göttlichen Beobachterstandpunkt“, also den Standpunkt außerhalb des Systems. Doch Genderleute sind Teil des Systems und interpretieren eben fleißig mit. Sie besitzen keinen ausgezeichneten Standpunkt, der ihnen eine Definitionshoheit geben könnte. Ihr erkenntnistheoretischer Relativismus wendet sich gegen sie selbst, weil sie selber immer nur einen relativen Standpunkt vertreten können. Sie geraten also in einen Zirkel.

          Das ist sozusagen nicht falsch, sondern einfach schwach begründet, zu schwach, um damit an Schulen sein Unwesen treiben zu dürfen.

        • Albert

          „Messen ist wie ein Kochrezept: Es gibt eine klare Definition/Vorschrift was zu tun. Das machst Du und dann vergleichst Du es mit der Theorie.“

          Wir missverstehen uns.
          Diese Definitionen sind die Vorannahmen. Ich fange noch mal von vorne an: Es gibt die Logik. Die Logik beginnt mit Axiomen (A ist eine Variable, et ist ein logischer Operator) und mit Theoremen (Verknüpfungsregeln von Variablen und Operatoren). Das sind alles Dinge, die man nirgendwoher ableitet, sondern schlicht festlegt.

          Natürlich mündet das am Ende in Kochrezepte. Trotzdem braucht es dafür eben diese Zuordnungen: Bestimmung einer Gruppe von Phänomenen, die Konstruktion von Messtechniken, z.B. von Skalen (für die Temperaturmessung ist doch bekannt, dass diese Skalen erfunden worden sind) usw.

          Hier z.B. sprechen wir of über Gene. Kein Mensch kann ein Gen sehen. Sie werden indirekt erschlossen über andere Technologien. Das ist auch experimentell und theoretisch abgesichert und dennoch braucht es eben diese Theorien, die ein Messergebnis x verbinden mit der Aussage „Das ist Gen y“.

          Wenn ich hier von Vorannahmen rede, meine ich nun keine der Sorte: Atome sind böse, in ihnen herrscht eine elektronendominiere Rape Culture, lasst sie uns spalten zum Wohle der Welt ^^

        • ät Alberto und Lomi:

          Das Bild muß ich noch raussuchen. Was mich da wohl Schmutziges erwartet… 😉

          Ich stimme eher Albert zu als Lomi.

          „Sie gehen ja von einer Erkenntnistheorie aus, nach der man keinen Zugang zur objektiven Realität hat. Insofern ist alles, was wir wahrnehmen, bereits interpretiert.
          Das kann man soweit sogar halbwegs unterschreiben. “

          Uff. Man hat also keinen Zugang zur Realität. Und wieso funktionieren dann Autos, Computer und Flugzeuge?
          Die naturw. Modelle mögen nicht abgeschlossen und völlig umfassend sein, liefern aber sehr wohl einen objektiven Ausschnitt der Wirklichkeit.

          Das pseudophilosophische Geschwurbel der linken Akademiker dient vermutlich eher der Versicherung des eigenen hochgeistigen Status ohne arbeiten zu müssen, und funktioniert auch prima als Argument für Theorien à la Gender und PC.

          Nur das Gender und PC dann natürlich sehr wohl „objektiv“ sind, gelle.

          Aber wenn selbst Erkenntnistheoretiker sagen, daß die „philosophischen“ Grundlagen der Genderistas Mumpitz sind, bin ich ja zufrieden.
          Bitte propagieren, Lomi!

        • @LoMi, das hätten die Geisteswissenschaftler gerne, aber so ist es nicht. Erlaube es mir etwas ausführlicher zu erläutern:

          Nimm die Maxwell-Gleichungen. Die sind wegen mir vom Himmel gefallen. Dann nimm die Mathematik partieller Differentialgleichungen. Das sind (höchst wahrscheinlich) in sich logische Vorschriften, wie man mit diesen Gleichungen rechnet. Nun fange an zu rechnen und Du erhältst Aussagen über das elektrische Feld und magnetische Feld einer Punktladung, eines geraden stromdurchflossenen Leiters etc. pp.

          Jetzt geht man hin und führt die Mess-Kochrezepte aus und vergleicht die Rechnung mit dem Experiment.

          Wenn es nun immer stimmt, dann kann man doch zu Recht sagen Maxwells-Gleichungen sind ein stimmiges Bild der Natur.

          Nun habe ich absichtlich das Kalkül der partiellen Differentialgleichungen nicht erwähnt, da man aus anderen Gründen glaubt, dass es richtig ist. Aber wenn Du willst, dann sag halt Maxwell + Kalkül sind ein in sich stimmiges und richtiges Bild der Natur.

          Das Kalkül ist dank des axiomatischen Aufbaus der Mathematik kein unendlich kompliziertes Räderwerk mit tausenden Schrauben. Es sind die Axiome, meistens rund eine handvoll und der Rest ergibt sich durch logisch korrektes schließen.

          Die Annahmen Maxwell und (wenn es sein muss Axiome) wurden durch unzählige Beobachtungen bestätigt und man sagt die Welt ist so. Darüberhinaus kann ich keine unausgesprochen oder impliziten Annahmen erkennen? Du etwa, @LoMi?

        • Axel

          „Das pseudophilosophische Geschwurbel der linken Akademiker dient vermutlich eher der Versicherung des eigenen hochgeistigen Status ohne arbeiten zu müssen, und funktioniert auch prima als Argument für Theorien à la Gender und PC.“

          Das nennst Du einen sachlichen Diskussionsstil? Unterstellungen und Abwertungen, aber kein Argument. Sorry, aber das ist wirklich unterste Schublade.

          „Uff. Man hat also keinen Zugang zur Realität. Und wieso funktionieren dann Autos, Computer und Flugzeuge?
          Die naturw. Modelle mögen nicht abgeschlossen und völlig umfassend sein, liefern aber sehr wohl einen objektiven Ausschnitt der Wirklichkeit.“

          Genauer lesen hilft…

          Man hat keinen UNMITTELBAREN Realitätszugang. Das ist etwas anderes, als wenn man sagt, man habe gar keinen Zugang. Unser Zugang ist ein empirischer, das heißt, er beruht auf sinnlicher Erfahrung. Die spielt sich nun einmal in unserem Kopf und vermittels unserer Sinnesorgane ab. Wie die Welt außerhalb dieser Sensorien aussieht, können wir nicht wissen, denn niemand kann aus sich herausklettern.

          Daraus folgt NICHT, dass man behauptet, es gäbe gar keine Wirklichkeit oder wir könnten deren Eigenheiten nicht ergründen. Wir tun es halt auf menschliche Art und Weise und die bewährt sich bekanntermaßen. Aber sie ist eben geprägt durch unseren Wahrnehmungsapparat und durch unser kognitives Vermögen.

          Das alles hat nichts zu tun mit links oder mit Geschwurbel.

        • Albert

          du missverstehst mich permanent.

          Ich sprach nicht von „unausgesprochenen“ und „impliziten“ Vorannahmen. Ich sprach von Vorannahmen.

          „Dann nimm die Mathematik partieller Differentialgleichungen. Das sind (höchst wahrscheinlich) in sich logische Vorschriften, wie man mit diesen Gleichungen rechnet.“

          Ja und wo kommt die Mathematik her? Um dergleichen geht es mir doch. Die haben Menschen gemacht. Wenigstens die Axiome der Mathematik sind nicht erschlossen worden, sondern festgelegt. Ist ja auch Definition eines Axioms.

          Das ist, was ich meine.

          Bei dem Rest haben wir gewiss keinen Dissens und ich sehe auch nicht, warum Du einen dort siehst. Natürlich funktioniert die Physik. Ich argumentiere hier überhaupt nicht gegen die Naturwissenschaft, zu welchem Zweck auch?

          Ich bin a) kein Geisteswissenschaftler und b) hänge ich einem allgemeinem wissenschaftlichen Ethos an. Wissenschaft ist eine Methode, um sichere Erkenntnis zu gewinnen. Das ist an sich prinzipiell gut, egal, in welcher Disziplin das geschieht. Für mich geht es also nie darum, meine Disziplin als alleinseeligmachend zu verkaufen, mich interessiert Wissenschaft per se.

        • Dann stört mich allein das Wort „Vorannahmen“. Es sollte besser Theorie/Bild der Natur heißen. Denn diese Punkte waren in unzähligen Experimenten auf dem Prüfstand. Das war Sinn und Zweck dieser Experimente und nun kann man zu recht sagen: Maxwell + Axiome (Kalkül) ist unser Bild der Natur. Die Natur ist so. Der Begriff Vorannahmen ist irreführend.

          Bedenke auch, findet man Experimente, die abweichen, was auch passiert ist, dann ist Maxwell tot und lang lebe die Quantenelektodynamik, die aktuelle alle elektrischen Phänomene exakt beschreibt. Du bist der erste den ich kenne, der die Dirac-Gleichung als Vorannahme bezeichnet.

          Vorannahmen klingt so, als ob sie evtl. ersetzbar wären, wenn Du aber Maxwell wegnimmst, bleibt nichts mehr übrig.

        • „Du bist der erste den ich kenne, der die Dirac-Gleichung als Vorannahme bezeichnet“

          Was Du immer alles hineinliest in meine Aussagen. ^^

          Ich habe von wesentlich basaleren Dingen geredet, nicht von der Dirac-Gleichung.

          Es ist ein großer Unterschied, ob man sagt:
          „1 ist eine natürliche Zahl“ oder
          “ e= mc2″

          Das erste ist eine Definition und insofern Vor-Annahme, weil vor der Beobachtung gemacht hat und für die Beobachtung braucht. Das zweite ist eine Ableitung aus einer Reihe von Beobachtungen.

        • Als Ergänzung zu LoMi: Wenn wir Menschen beobachten, dann immer unter der Vorannahme, dass sie wie wir ein Bewusstsein haben, über ein (beschränktes) Wissen der Welt verfügen und zielgerichtet handeln. Das ganze ist ein einizger Prozess von Interpretationen und Vermutungen über Wissen und Intentionen der Handelnden. Ein rein naturwissenschaftlicher Zugang würde diesen Aspekt ausblenden.

        • @lomi, wir haben uns noch nicht eingeschwungen. e=mc^2 ist tatsächliche eine folge der 2 grundlegenden annahmen, der srt: konstanz der lichtgeschwindigkeit und äquivalenz aller gleichförmig bewegten bezugssysteme. eins ist eine natürlich zahl ist eines der 5 peano axiome der natürlichen zahlen, also teil des kalküls.

          in der tat gibt es einige folgen des differential kalküls für maxwell gleichungen, die meist nicht explizit genannt werden, als da wären:

          unsere welt hat 3 räumliche dimensionen.
          der raum ist kontinuierlich.
          es gibt eine zeit dimension.
          sie ist kontinuierlich.
          an jedem punkt und zu jeder zeit existiert ein elektrisches und magnetisches feld.
          etc.

          das ist aber teil des kalküls und teil des bildes der natur, das sich aus der elektrodynamik ergibt, da sich unzählige male bestätigt wurde.

          gerade die letzte aussage wurde durch die quantenmechanik korrigiert. sie gibt ein besseres bild. ich sehe halt immer noch keine vorannahmen. das ist alles teil der theorie, die sich experimentell zu bewähren hat.

        • ät Denton:

          Ganz und gar nicht.
          Es wurde doch hier schon öfters diskutiert, daß z.B. die evolutionäre Psychologie menschliches Verhalten in definierten Grenzen statistisch vorhersagen kann; auf Trendniveau (80%).

          Ein einzelner Mensch/Beobachter ohne entsprechende Ausbildung kann das nur begrenzt.

          Aber gerade dafür haben wir doch die Naturwissenschaften! Um die Beschränkungen des einzelnen aufzuheben und Erfahrungen und Berechnungen vieler zu sammeln.

          Mir ist nicht klar, wieso ein NWler daher nicht in der Lage sein soll, Menschen/ den menschlichen Geist zu beschreiben.

        • @ Axel

          „Ganz und gar nicht.
          Es wurde doch hier schon öfters diskutiert, daß z.B. die evolutionäre Psychologie menschliches Verhalten in definierten Grenzen statistisch vorhersagen kann; auf Trendniveau (80%).“

          Gerade die evolutionäre Psychologie kommt nicht ohne Vorannahmen aus, z. B. bezüglich der evolutionär relevanten Umwelt. Die 80% würde ich auch bestreiten.

          „Mir ist nicht klar, wieso ein NWler daher nicht in der Lage sein soll, Menschen/ den menschlichen Geist zu beschreiben.“

          Weil ein Naturwissenschaftler mit seinen Methoden nichts über Gedanken, Wissen und Ziele eines konkreten Menschen aussagen kann. Er muss dafür mit den Leuten reden oder deren Verhalten interpretieren, was in den Bereich der Sozialwissenschaften fällt.

        • ät Denton:

          Die Situation in der menschlichen Vergangenheit ist längst nicht nur eine „Annahme“.
          Bis vor etwa 12.000a zB haben alle Menschen als Wildbeuter gelebt.
          Das jetzt irgendwie anzweifeln zu wollen, ist Schwurbelei.
          Dafür gibt es schließlich Paläobiologie, Geologie, Archäologie, Geostratigrafie.

          Die 80% sind gut belegt: http://www.amazon.de/Evolution%C3%A4re-Psychologie-Pearson-Studium/dp/3827370949

          auch:

          „Weil ein Naturwissenschaftler mit seinen Methoden nichts über Gedanken, Wissen und Ziele eines konkreten Menschen aussagen kann. “

          Worum geht es jetzt? Wahlprognosen? Kaufverhalten bei Amazon?
          Oder typisch männliches/weibliches Verhalten?

        • @ Axel

          „Die Situation in der menschlichen Vergangenheit ist längst nicht nur eine “Annahme”.“

          Nicht nur, aber auch.

          „Die 80% sind gut belegt“

          Wo genau? Das Buch von Asendorpf besitze ich übrigens, allerdings nur die 4. Auflage.

          „Worum geht es jetzt? Wahlprognosen? Kaufverhalten bei Amazon?
          Oder typisch männliches/weibliches Verhalten?“

          Um alles.

        • ät Denton:

          „Nicht nur, aber auch.“

          Na, was denn?

          80%: Ich erinnere mich an das Kapitel über Aggressivität. Männer und Frauen gleich, aber Mä ganz andere Art (physisch). Schau mal, ob das mit der nordischen Studie schon drinsteht.

          Bei Buss findest Du´s auf jeden Fall.
          ZB die Sache mit dem Hautwiderstand, wo Männer und Frauen sich vorstellen mußten, betrogen zu werden.
          Den Männern machte es mehr aus, wenn sie von einem anderen besamt wird als wenn sie sich verliebt; bei Fra andersrum.

          „Um alles“.

          Etwas genauer bitte.
          Die Wahlprognosen und das Kaufverhalten machst besser Du, die biopsychologischen Sachen wie typisches Geschlechtsverhalten besser die EvolPsychos.

          Oder von mir aus Du, wenn Du es so machst wie Buss.

        • @Axel
          >Die Psychologie hat die Lerntheorie ganz praktisch schon vor >40 Jahren weitgehend ad acta gelegt.

          Kannst du mir mal erklären, was du damit sagen willst? Wer soll das vor >40 Jahren gemacht haben? ‚Die Psychologie‘? Wo hast du das denn her?

          Die Erforschung von Lernformen ist über den Menschen hinausgegangen. Wir wissen nicht nur, dass auch Tiere lernen, wir können auch die verschiedenen Lernformen ganz gut beschreiben.

          Der Mensch ist selbstverständlich ein (begrenzt) lernfähiges System.
          Zumindest theoretisch – manche konkreten Exemplare lassen mich dann wieder dran zweifeln …

        • ät SB:

          ausm Studium.
          Ist John Watson oder John Money noch aktuell?

          „Zumindest theoretisch – manche konkreten Exemplare lassen mich dann wieder dran zweifeln.“

          Meinst Du Dich etwa selbst? Kopf hoch, auch Du kannst hier noch was lernen! Dafür ist der Blog ja da.

          Sicher können wir verdammt viel lernen, dafür das Riesengedächtnis.
          Mir geht es um das Lernen von Persönlichkeitseigenschaften, z.B. geschlechtstypisches Verhalten.

          • @Axel
            >Mir geht es um das Lernen von Persönlichkeitseigenschaften, z.B. geschlechtstypisches Verhalten.

            Und warum verwendest du dann die Formulierung “ die Lerntheorie“
            in
            >Die Psychologie hat die Lerntheorie ganz praktisch schon vor >40 Jahren weitgehend ad acta gelegt
            ?

            Lerntheorien (Plural!) sind ebenso wie die Erforschung des Lernen nach wie vor aktuell und anerkannt. Nix mit „ad acta“.

            Wie wäre es, wenn du versuchst das zu sagen, was du sagen willst? Dann würde es zwar ein paar Diskussionen weniger geben, aber so schlimm wär das auch nicht. Davon geht das inet nicht unter.

        • @ Axel

          „Na, was denn? “

          Z. B. dass heutige Jäger und Sammler im Wesentlichen so leben wie unsere Vorfahren. Nicht unbegründet, aber eine Annahme.

          „80%: Ich erinnere mich an das Kapitel über Aggressivität. Männer und Frauen gleich, aber Mä ganz andere Art (physisch). Schau mal, ob das mit der nordischen Studie schon drinsteht.“

          Klar, in bestimmten Bereichen gibt es die 80%. Ich wage an dieser Stelle sogar mal eine Verhaltensprognose mit 99,999%-iger Sicherheit, nämlich dass du weiterhin auf diesem Blog kommentieren wirst.
          Eine nordische Studie habe ich jetzt nicht gefunden, dafür aber eine Leseempfehlung für dich: Kapital 7.1 Geschlecht und Geschlechtsstereotype. Lass dich überraschen.

          „Etwas genauer bitte.“

          Alles, was ein Menschen so denken, wissen und anstreben.

          „Die Wahlprognosen und das Kaufverhalten machst besser Du, die biopsychologischen Sachen wie typisches Geschlechtsverhalten besser die EvolPsychos.“

          Kaufverhalten und geschlechtstypisches Verhalten sollte Sozialwissenschaftler und Psychologen gleichermaßen interessieren. Es spricht auch nichts dagegen, solche Phänomene gemeinsam zu untersuchen.

          @ Seitenblick

          „Zumindest theoretisch – manche konkreten Exemplare lassen mich dann wieder dran zweifeln …“

          Das kannst du laut sagen. 🙂

        • ät Seitenblick& Messine

          SB: „Lerntheorien (Plural!) sind ebenso wie die Erforschung des Lernen nach wie vor aktuell und anerkannt. Nix mit “ad acta”.“

          Die Lerntheorie in der Persönlichkeitspsychologie. Siehe dazu die Buchempfehlung von oben.

          „Wie wäre es, wenn du versuchst das zu sagen, was du sagen willst?“

          Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Scrollen hilft auch.

          Messi:

          „Z. B. dass heutige Jäger und Sammler im Wesentlichen so leben wie unsere Vorfahren. Nicht unbegründet, aber eine Annahme.“

          Was den Lebensraum angeht, ja. Nicht aber die Gesellschaftsform. Vorausgesetzt allerdings daß sie tatsächlich weitgehend isoliert bleiben. Was eher immer weniger der Fall ist.

          „Ich wage an dieser Stelle sogar mal eine Verhaltensprognose mit 99,999%-iger Sicherheit, nämlich dass du weiterhin auf diesem Blog kommentieren wirst.“

          Da stimme ich zu, wenn ich nicht wegen Unbotmäßigkeiten mal gesperrt werden sollte.
          Aber sind Evolutionsanhänger so grauenvoll? Laß mich raten: Nein, nur so welche wie ich.

          „Alles, was Menschen so denken, wissen….“
          Eine schwere Fehlerquelle in der Forschung. Historiker rücken beispielsweise immer mehr davon ab, Zeugenaussagen zB aus dem Krieg zu glauben.

          „…dafür aber eine Leseempfehlung für dich: Kapital 7.1 Geschlecht und Geschlechtsstereotype. Lass dich überraschen.“

          Habe Ausgabe 3. Da überrascht mich nix bei 7.1. Dich vielleicht um so mehr: Stereotypen sind nur Übertreibungen; Unterschiede existieren dennoch.

          Noch eine Empfehlung für Dich: 7.3.2. Laß DU Dich überraschen….

          „“Zumindest theoretisch – manche konkreten Exemplare lassen mich dann wieder dran zweifeln …”
          Das kannst du laut sagen.“

          Finde ich nicht. Ihr hab doch beide was von mir gelernt, oder?

          So, Ihr zwei Sozialhübschen (falls Ihr wirklich zweie seid), ich geh jetzt in die Heia.

          Ihr könnt Euch aber gerne weiter darüber austauschen, wie dumm NWler doch sind.

        • @ Breakpoint

          *Aber was weiß ich schon. Vielleicht sind dort die Soziologen die Erfinder.*

          Glaub ich nicht.

          Aliens sind ja schlau.

          Sie haben ihre Soziologen zur Konkurrenz geschickt. Die machen hier jetzt in Gender

      • ät Lomi:

        Nö, sachlich war das nicht, was ich auch nicht behauptet habe. Allerdings auch nicht auf Dich, sondern auf die Genderologen et al. gemünzt.

        OK, nicht unmittelbar ist was anderes als nix.

        Aber genau dafür haben wir ja technische „Hilfs-Sinne“ wie Mikroskope oder Röntgengeräte.
        Damit ist das Problem objektbezogen beseitigt. Das Aufstellen natürlicher Gesetze wie das zu den Grundkräften ist vom Gehirn unabhängig; da würden auch die intelligenten Alpha-Centaurianer drauf kommen; selbst wenn sie Silan-basierte Pflanzen sind.

        Jede andere Sicht halte ich für theoretische Schwurbelei, die man sich zB. in der Physik nicht leisten kann.

        Die sich aber in den hochpolitisierten Disziplinen geleistet wird, weil man nicht gezwungen ist, sie praktisch tatsächlich beweisen zu müssen.

        • „Das Aufstellen natürlicher Gesetze wie das zu den Grundkräften ist vom Gehirn unabhängig; da würden auch die intelligenten Alpha-Centaurianer drauf kommen; selbst wenn sie Silan-basierte Pflanzen sind.“

          Da es Naturgesetze sind, dürften sie sie ebenfalls entdecken. Sie werden sie aber womöglich anders ausdrücken, vielleicht nicht mit Mathematik z.B. Wir wissen ja nicht, welche Ausdrucksmöglichkeiten sie schaffen. Wir wissen auch nicht, wie sie insgesamt wahrnehmen. Insofern handelt es sich um „Interpretation“, aber nicht um Erfindung der Naturgesetze.

        • ät Lomi und Albert gleich mit:

          „Die Mathematik ist das Alfabet, mit dem Gott die Welt geschrieben hat“ (Galilei)

          Nein, Naturgesetze kann man nicht „interpretieren“ in dem Sinne, daß was anderes rauskommt.
          Die Centaurianer verwenden nur andere Symbole (das sogar ziemlich sicher).

          Wie sie wahrnehmen, können wir herausbekommen, wenn wir ihre Anatomie und Pysiologie kennen.
          Wie es sich dabei „anfühlt“, ein Centaurianer zu sein, können wir mit unserem Hirn nicht erfassen. Das ist aber auch nicht von Belang. Was sie sehen, hören, fühlen, wissen wir.

          Ähnliches würde ich zur Vorannahme „1 ist eine natürliche Zahl“ schreiben.

          Ob wir natürliche Zahlen natürlich nennen oder ganztoll, ist unwichtig, weil das Konzept vorgegeben ist.

          Alles andere ist, bedaure, Theorie ohne Realitätsbezug.

          Ich werde als NWler häufig kritisiert, daß ich mit meiner Biologie zu weit ausm Fenster lehne.

          Wenn Philosophen, Wissenschaftstheoretiker und Sowis/Powis (etc.) allerdings mit Konzepten wie den Prämissen nach obenstehendem Modell kommen, greifen sie ganz schön weit in die NW hinein.

          Gene, Atome, Moleküle, Spezies, Planeten, Krebszellen und Geschlechter sind keine „Prämissen“, sondern bestens belegte Modelle oder Phänomene der Natur.

        • @ Axel

          Die Menschengesetze kannst Du übertreten, nicht beachten. Sollst Du zwar nicht, kannste aber machen.

          Beispiel: Du kannst schneller als 50 in Ortschaften fahren …

          Die Naturgesetze kannst Du nicht übertreten. Die gelten für jeden, ob er nun will oder nicht.

          Beispiel: Lichtgeschwindigkeit

        • @Axel
          >Gene, Atome, Moleküle, Spezies, Planeten, Krebszellen und Geschlechter sind keine “Prämissen”, sondern bestens belegte Modelle oder Phänomene der Natur.

          >Modelle oder Phänomene der Natur.
          Es sind natürlich Modelle des Menschen. Deshalb können sie sich ja auch ändern, wie bsw. unsere postrelativistischen Modelle von Raum und Zeit im Vergleich mit den Vorgängermodellen zeigen.

        • ät SB:

          Genau. Ich vermute Gene, Atome, Moleküle, Spezies, Planeten, Krebszellen und Geschlechter werden in hundert Jahren ganz anders aussehen.

          Da gibt es dann Trans*Atome, Two-spirit-Gene, Gendermoleküle, cis_Spezies, femme#-Planeten und Butch-Krebszellen.

          Geschlechter werden bis dahin ganz wegkonstruiert sein! Da bin ich mir absolut sicher.

        • @Axel:
          Nimm das bitte nicht persönlich, aber wenn ich deine Kommentare lese, habe ich nicht das Gefühl, einen Wissenschaftler vor mir zu haben, sondern einen strenggläubigen Religiösen, der seiner Religion den alleinigen Zugang zur Wahrheit zuschreibt.

          „Aber genau dafür haben wir ja technische “Hilfs-Sinne” wie Mikroskope oder Röntgengeräte.
          Damit ist das Problem objektbezogen beseitigt.“

          Eher nicht. Diese Geräte liefern uns Bilder, die dann aber wieder unsere Sinnesorgane und unser Gehirn interpretieren müssen. Das ändert überhaupt nichts an der zugrundeliegenden Problematik.

          „Genau. Ich vermute Gene, Atome, Moleküle, Spezies, Planeten, Krebszellen und Geschlechter werden in hundert Jahren ganz anders aussehen.“

          *Unsere Vorstellung* von Genen, Atomen und Molkeülen hat sich im Lauf der Generationen sehr stark verändert und kann sich auch weiterhin ändern. Du scheinst den aktuellen Kenntnisstand der Naturwissenschaften mit der Wahrheit zu verwechseln, aber unser Kenntnisstand ändert sich täglich. Natürlich, je länger ein bestimmtes Konzept als Erklärungansatz funktioniert und belegt wird, desto unwahrscheinlicher werden fundamentale Umwälzungen. Aber es haben schon immer Menschen „gewusst“, wie die Welt funktioniert, bis jemand anders kam und gezeigt hat, dass es doch ganz anders ist. Eine gewisse Demut steht jedem Wissenschaftler gut zu Gesicht. Die Suche nach der absoluten Wahrheit sollten wir den Religiösen überlassen.

        • „*Unsere Vorstellung* von Genen, Atomen und Molkeülen hat sich im Lauf der Generationen sehr stark verändert und kann sich auch weiterhin ändern.“

          –>

          “A gene is anything a competent biologist has chosen to call a gene” (philosopher of science Phillip Kitcher, 1992)

          Find ich lustig.

          Und stimmt womöglich auch noch.

          Just imagine what this could mean…

        • ät Michael und Mutterschira:

          Klar nehme ich das persönlich.
          Meine „Religion“ ist die Wissenschaft, Konfession „Biologie“.
          Die „Religion von den Genen“, jaja, ganz genau. 😉

          Sie liefert deutlich bessere Vorhersagen als konkurrierende sozialw. Modelle.

          Deswegen gebe ich das Kompliment zurück: Die Ablehner oder Anzweifler der Naturwissenschaft zeigen häufig SEEEEHR religiöses Verhalten, wenn sie unliebsame Konzepte kritisieren.

          Mutters „philosophisches“ Zitat geht exakt in die Richtung: „Ein Gen ist das, was wir so nennen.“ So ein Blödsinn. 1992 waren Genstrukturen längst bestens bekannt und untersucht. Gene sind ein natürliches Phänomen.

          „*Unsere Vorstellung* von Genen, Atomen und Molkeülen hat sich im Lauf der Generationen sehr stark verändert und kann sich auch weiterhin ändern. “
          Habe ich das Gegenteil behauptet? Das Atommodell zB. hat sich stark geändert seit Bohr, war deswegen aber niemals falsch. Es hat zu seiner Zeit jeweils die benötigte Leistung erbracht.

          Die „Modellvorstellung“ ist ein beliebtes Werkzeug der NW-Kritiker: Alles ist im Fluß, nichts ist sicher, schwurbel.

          Ist das wirklich so? Der Rechner funktioniert, die Glühbirne leuchtet, das Auto fährt.

          Hier ein schöner Link für philosophierende NW-Kritiker:
          http://sciencefiles.org/2014/09/10/weiterbildung-zum-zertifizierten-wortonaniererxin/

      • Wissenschaft setzt immer Prämissen, und die Prämisse der Genderwissenschaft, dass Geschlecht immer etwas sozial Konstruiertes ist, hat den großen Vorzug, sehr viel erklären zu können …

        Ich halte das für einen logischen Zirkel. Im Genderismus enthält die Voraussetzung bereits das zu Beweisende.

        • @ peter

          Du hast recht:

          ‚die genderwissenschaft setzt voraus, dass geschlecht ein soziales konstruktion ist, und das beweist sich und es‘

          Niemand behauptet, dass geschlecht kein soziales konstrukt sei. Aber die PRÄMISSE, geschlecht sei NUR konstrukt und KEINE eigenschaft, stimmt nur, wenn ein geschlechtsloser*~_¥-& über geschlecht labert.

        • @ axel

          Du bringst geschlechtsorgane und geschlechtszugehörigkeit durcheinander. Wenn ich behaupte, dass männer und frauen verschieden seien, ist das sicher sozial konstruiert, wenn ich über unterschiedliche neigungen und nicht über organe spreche. Dann verallgemeinere ich, und konstruiere. Schliesslich gibts viele ausnahmen. Das ist dir doch auch klar: der unterschied zwischen realen dingen und semantischen konstrukten.

        • ät Messi:

          Du gehst also davon aus, daß Sprache die Realität konstruiert, nicht andersherum?

          „Du bringst geschlechtsorgane [sic!] und geschlechtszugehörigkeit [sic] durcheinander.“

          Du meinst Männer, gefangen im Körper einer Frau und andersrum? Ja, Fehler können passieren.

          Es gibt auch Autos mit fehlerhafter Bremse. Für die erfindet man dann aber keinen neuen Begriff, sondern repariert die Bremse.
          Und schwupps hat man ein Auto!

          Geht auch mit Menschen. Da sollte man sich allerdings an den Fachchirurgen wenden.

          „Wenn ich behaupte, dass männer [sic] und frauen [sic] verschieden seien, ist das sicher sozial konstruiert“

          Ganz, ganz sicher? Eigentlich sprechen die zig Studien-Zitate dieses Blogs eher dagegen….

        • @ axel

          Ich gehe davon aus, dass konkrete realität unabhängig von sprache existiert. Es gibt sprachliche begriffe, die für real existierende dinge stehen.

          Es gibt sprachliche begriffe, die für geistige konstrukte stehen. Das sollte man unterscheiden, sonst wird man den intellektuellen sandkasten nie verlassen können.

          Das sollte man unterscheiden, sonst merkt man nicht mal, dass man menschen in mengeles labor schickt! DEN männern die bremsen, DEN frauen die kupplung mal schnell austauschen, auf diese bescheuerte idee kann man nur kommen, wenn man nicht unterscheidet.

          Oder wenn man bösartig ist.

          Da ich das von dir nicht glaube, erklär ich dir den unterschied: die meisten menschen besitzen geschlechtsorgane, die man als weibliche oder männliche klassifizieren kann. Das ist real. Man kann die besitzer der jeweiligen organe nun zusammenfassen und sie zum männlichen, bezw. weiblichen geschlecht zuordnen. Dabei handelt es sich um eine zusammenfassung real existierender elemente zu einer menge, die nur semantisch, aber nicht konkret existiert.

          Oder hast du jemals DAS männliche oder weibliche geschlecht gesehen?

          Sobald diese unterscheidung klar ist, können wir problemlos der einfachheit halber vom männlichen und weiblichen geschlecht reden, anstatt von menschen mit männlichen und weiblichen geschlechtsorganen.

        • @messi, du schreibst zuerst, dass

          *Man kann die besitzer der jeweiligen organe nun zusammenfassen und sie zum männlichen, bezw. weiblichen geschlecht zuordnen.*

          So weit so klar. Jetzt schreibst Du:

          *Dabei handelt es sich um eine zusammenfassung real existierender elemente zu einer menge, die nur semantisch, aber nicht konkret existiert.*

          und erläuterst:

          *Oder hast du jemals DAS männliche oder weibliche geschlecht gesehen?*

          Was ich nun ganz und gar nicht verstehe. Denn

          männliches Geschlecht == Alle Menschen mit Penis
          weibliches Geschlecht == Alle Menschen mit Vagina

          Das kann man für jeden einzelnen Menschen überprüfen. Sicher habe ich und werde auch hoffentlich nie alle Menschen mit Penis == das männliche Geschlecht zu Gesicht bekommen oder dies im einzelnen prüfen müssen. Aber wieso sollte diese Menge nicht konkret existieren. Weil sie nie auf einem Haufen sind? Was verstehst Du darunter, dass eine Menge „nicht konkret“ existiert?

        • @ albert

          Das mit der mengenlehre hatten wir schon mal im zusammenhang mit dem artbegriff, erinnerst du dich?

          Eine menge ist eine zusammenfassung wohldefinierter elemente.
          In diesem fall sind die elemente menschen mit penis. Die existieren real. Die menge ist DAS männliche geschlecht.
          Man sagt: DAS männliche geschlecht ist die menge aller elemente für die gilt, dass sie menschen mit einem penis sind.
          Die menge ist etwas abstraktes, eben eine zusammenfassung von konkreten dingen ( elementen). Zusammenfassungen sind aber keine konkreten dinge, auch wenn man konkrete dinge zusammenfassen kann.

          „Weil sie nie auf einem haufen sind?“

          Das ist unerheblich für unseren mengenbegriff „DAS männliche geschlecht“, weil wir in unserer definition nichts über die stapelung der elemente gesagt haben. Es ist höchstens etwas verwirrend, weil ein haufen ja ein konkretes, physikalisches objekt ist. Es wäre ja tautologisch zu sagen:
          der haufen ist die menge aller elemente für die gilt, dass sie den haufen bilden.
          Man könnte allerdings so definieren:
          /M ist die menge aller elemente für die gilt, dass sie jenen haufen bilden.
          Vielleicht sieht man am beispiel dieser menge /M besser, dass mengen, also zusammenfassungen von konkreten elementen, selbst keine konkreten dinge sind, dass mengen somit keine eigenschaften haben können (bis auf ihre „mächtigkeit“ und ihre [nicht-]abzählbarkeit), sondern nur elemente mit eigenschaften zusammenfassen.

          Ist das alles nur korinthenkackerei? Ich meine, es gehört zum geistigen rüstzeug, um gegen kollektivismen jeder art mehr als nur moralisch argumentieren zu können.

        • @Messi, der Mengenbegriffe hat so seine Tücken. Die Menge aller Mengen ist ein Beispiel dafür. Die gibt es nicht. Allerdings treten diese Probleme IMMER erst bei Mengen mit unendlich vielen Elementen auf. Bei endlichen Mengen gibt es keine Probleme.

          *Zusammenfassungen sind aber keine konkreten dinge, auch wenn man konkrete dinge zusammenfassen kann.*

          Ist in dieser Allgemeinheit sicher falsch. Die Menge aller Vögel, die in diesem Baum nisten ist konkret. Zumindest wüste ich nicht was daran nicht konkret sein soll.

        • ät Messi:

          Danke, daß Du mich aufgeklärt hast.

          Du meinst also, ich sei nicht böse. Da wäre ich mir nicht so sicher…

          Das mit den plastischen Chirurgen und Dr. Mengele ist nicht so ganz nachvollziehbar, aber die Nazikeule kommt ja in Online-Diskussionen sowieso irgendwann.
          Wie findest Du seine These: http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543

          „Man kann die besitzer der jeweiligen organe nun zusammenfassen und sie zum männlichen, bezw. weiblichen geschlecht zuordnen. Dabei handelt es sich um eine zusammenfassung real existierender elemente zu einer menge, die nur semantisch, aber nicht konkret existiert. “

          Also, untenrum existiert wirklich, aber obenrum nicht mehr. Primäre Geschlechtsmerkmale sind also tatsächlich existent, ;ansonsten ist Geschlecht aber rein sozial konstruiert? Nur „semantisch“?

        • ät Albert:

          Hab jetzt Dein Foto nachgeguckt. Die Nummer war unvollständig, oder?
          Da war einme Blondine mit so Zeug im Gesicht zu sehen.
          Das ist aber nicht Jenny!

        • @ albert

          Nicht die MENGE aller vögel im baum ist konkret, sondern die ELEMENTE dieser menge, also die vögel.

          @ axel

          Sorry für die nazikeule, das war unangebracht.

          „Also, untenrum existiert wirklich, aber obenrum nicht mehr. …; ansonsten ist geschlecht aber rein sozial konstruiert?“

          Die kategorie „geschlecht“ ist eine biologische. Psychologische und soziale eigenschaften aber haben kein geschlecht, keine geschlechtszugehörigkeit. Sie können zwar bei den angehörigen (elementen) des einen oder andern geschlechts (teilmenge) statistisch gesehen öfter oder seltener anzutreffen sein, aber psychologische/soziale eigenschaften sind trotzdem nicht konstitutiv für die geschlechtszugehörigkeit.
          Wäre es anders könnte man sagen: „DAS männliche geschlecht ist die menge aller individuen für die gilt:
          dass sie nicht weinen,
          dass sie unverdient hohe löhne beziehen,
          dass sie mutig und stark sind,
          dass sie aus vergewaltigungen profit schlagen, …

          Wer so geschlecht definiert, der fabriziert ein konstrukt. Für solche konstrukte wird der begriff gender verwendet. Gender steht also für die bezeichnung eines ökologischen fehlschlusses.

          Die auseinandersetzung mit logischen fehlschlüssen scheint sich negativ auf den verstand von genderisten auszuwirken, bzw. leute mit verstandesdefiziten anzuziehen. Sonst würden sie nicht aus der tatsache, dass gewisse geschlechterzuweisungen auf einem fehlschluss basieren, den fehlschluss ziehen, dass jede geschlechterzuweisung auf einem fehlschluss basiert.

        • ät Messi:

          Aha. Das war jetzt sehr logisch-theoretisch.

          Die Gendas unterliegen also einem Fehlschluß; die anderen aber auch.

          Das Problem ist dabei allerdings die Definition:
          Wer sagt, daß psychologische und soziale Eigenschaften in Wirklichkeit nicht biologisch sind?

          Genau das ist ja der „Trick“ der Gendas: Genabhängige Phänomene einfach als sozial deklarieren.

          Das ist gleich noch ein Fehler!
          Typisch männliche Eigenschaften wie das Formen symbolischer Streitgruppen (Fußball, Gangs etc) zB. haben ihren Ursprung in evolutiv selektierten Genen, das läßt sich nicht logisch oder postkonstruktivistisch wegdiskutieren.

        • @messi, dann erleuchte uns doch bitte und sei so gut uns zu erläutern was genau an der menge der vögel im baum nicht konkret ist.

          im duden steht dazu

          „als etwas sinnlich, anschaulich Gegebenes erfahrbar“

          als beispiel

          „der See ist keine Fata Morgana, sondern er ist konkret vorhanden.“

          oder im wikitionary:

          „[1] sinnlich erfahrbar, anschaulich; wirklich; gegenständlich
          [2] deutlich formuliert, sachlich, bestimmt, genau“

  2. „that research on that kind of thing is “anti-American“ – LOL

    Men are more interested in basketball – Patriarchy!!!

    Hahaha – guter Text. Würde Feministen nicht mit ihren First-World-Problems die westlichen Gesellschaften so infizieren, wären das mitunter die witzigsten Menschen auf diesem Planeten.

  3. „But I get the sense – and please correct me if I’m wrong – that feminists mean something more than that. Like maybe not just equality but precise, numerical equivalence“

    You’re wrong.

  4. @ Christian

    Schon da fängt’s ja an:

    *I know feminism is supposed to be about equal rights for women. I’m pretty sure that would mean that men have no right to rape their wives or threaten female bloggers, and that women who want to should have the opportunity to become astronauts or the CEO of General Motors. If that’s what it is, then I say “Yay feminism!” In fact, with that definition you could probably enlist Shailene, Pope Francis and Pinch Sulzberger to boot.*

    Es werden nur Anforderungen an Männer formuliert, es wird nicht ausdrücklich erwähnt, dass Frauen sich gefälligst an die selben Standards zu halten hätten, die sie bei Männern einfordern (z.B. nicht vergewaltigen, nicht beleidigen, nicht verächtlich machen, nicht gewalttätig werden usw.)

    Warum nicht?

    Entweder weil Feminist.I.nnen glauben, dies sei bereits der Fall, eine solche Ausdrücklichkeit daher völlig unnötig – was für ein bedenkliches Maß an Unfähigkeit zur Selbstreflexion und WAHRnehmung spräche – oder weil sie sehr bewusst von vorneherein überhaupt nicht daran denken, bei sich die Maßstäbe anzulegen, die sie bei Männern verwenden.

    Und die gutwillige Kay Hymowitz ist begeistert einverstanden damit, dass „guter“ Feminismus einer sein kann, der nur an Männer Forderungen richtet.

    Dann ist bereits „guter“ Feminismus Scheiße, schlicht und ergreifend.

    Eine, die weniger stinkt alsdie übliche, aber immer noch gewaltig stinkt.

    *@ Christiöan: Da ist also im Gegensatz zu gleichen Rechten die Forderung nach Ergebnisgleichheit, die in der Tat eher eine häufige Forderung ist, mit gleichen Rechten aber erst einmal nichts zu tun hat.*

    Ist aber zwangsläufige Folge des Minderwrtigkeitsgefühles vieler Frauen, das sie zu Feministinnen macht, das sie mit Ideologiefusel betäuben, das zu Neid gegenüber Männern führt.

    EIn Neid, der REAL unheilbar ist (das sei auch in Richtung des therapieoptimistischen Leszek gesagt).

    Denn die Entwertung der klassischen Frauendomänen durch technische/gesundheitliche/sozialpolitische Entwicklungen ist ein Faktum, das nicht durch Surrogate aus der Welt geschafft werden kann.

    Sondern nur betäubt, verdeckt, verschleiert.

    Aus ihnen können Frauen schlicht und ergreifend nicht mehr so viel Selbstbewusstsein generieren wie früher.

    Ich selbst habe auch noch keine Lösung für dieses Problem, außer „DEAL WITH IT!“

    Was aber schwer ist und auch Männer überforderte, wären sie in dieser Situation.

    Ein Grund, warum ich an einen in eine Zivilisation eingebauten „Todesmechanismus“ glaube, der sie sprengt ausgerechnet dann, wenn sie „zu“ erfolgreich ist, wenn der Babelturm vor seiner Vollendung steht.

    Frauen MÜSSEN also „männlich(er)“ werden, in Männerdomänen mit Männern konkurrieren um diesen Bedeutungsverlust zu kompensieren.

    Und können es doch nicht.

    Denn dort sind sie im Schnitt aufgrund ihrer unterschiedlichen evolutionären Optimierung schlicht nicht im gleichen Maße konkurrenzfähig > sie werden ewig und 3 Tage im Schnitt, bei nicht zu ihren Gunsten verkanteten Verhältnsissen, die schlechteren Ergebnisse erzielen > anstatt eine Quelle neuen Selbstbewusstseins zu sein, wird daraus eine Quelle neuer Unzufriedenheit, neuer „Männerschuld“ („Seht doch her, die blöden Kerlen, verhindern einfach böswillig, dass wir so erfolgreich sind wie sie! Man muss sie noch mehr bestrafen, behindern, entmachten, entrechten!!!“).

    Das wird nie enden, da die Unterschiede zwischen Männern und Frauen (im Durchschnitt der Gruppen) REAL sind, unaufhebbar, jedenfalls nicht unter den Bedingungen von Freiheit und Gleichberechtigung für BEIDE Geschlechter gleichermaßen.

    Herrschen Freiheit und Gleichberechtigung, kommen die Unterschiede zum Vorschein > Inegalität der Vertreilungen > ZWANGSLÄUFIG.

    Will ich Egalität, MUSS ich inegal behandeln, damit das Inegale gleich wird im Ergebnis, genauso zwangsläufig.

    Ich komme als fanatischer Egalitarist um das Prokrustesbett nicht herum.

    Ich kann mich nur darum herum lügen.

    Und dass Feminist.I.nnen eingeräumt hätten, dass Männer und Frauen schlicht von NATUR aus Verschiedenes verschieden gut können/verschieden intensiv wollen/unterschiedlich befriedigend finden, das habe ich jenseits von Lippenbekenntnissen aka GESCHWÄTZ noch nie gehört.

    Feminismus, das ist und bleibt GLEICHSTELLUNGSPOLITIK, d.h. Behinderung derer, die schneller laufen können, damit die Lahmärsche zur gleichen Zeit die Ziellinie überschreiten können.

    Von der gleichen Startlinie aus starten zu dürfen, die gleichen 100 m sprinten zu müssen unter den gleichen Bedingungen, das genügt denen nicht.

    Denn dabei wird es IMMER Sieger und Verlierer geben und unter bestimmten Verlierergruppen werden IMMER mehr Frauen als Männer sein – DAS WIRD NICHT AKZEPTIERT, denn Männer und Frauen sind ja gleichartig.

    Wenn sie ungleichartige Ergebnisse erzielen, dann NUR, weil die erfolgreichere Gruppe sich privilegiert hat und die weniger erfolgreiche DISKRIMINIERT.

    UNTERSCHIEDE SIND PER SE UNFAIR für diese Wahndenker und Ressentimentgeladenen.

    Unterschiede müssten aber akzeptiert werden, wenn Freiheit und Gleichberechtigung bewahrt bzw. für Männer erst einmal eingeführt werden sollen.

    Umgekehrt gibt es und wird es in anderen Bereichen IMMER mehr Männer als Frauen unter den Verlierern geben.

    Etwa unter Gewaltverbrechern/Gefängnisinsassen/Analphabeten etc.

    Das müsste genauso akzeptiert werden.

    Und, oh Wunder, DAS wird es auch.

    Wenn man schon an den (Selbst-)Betrug vom Egalitarismus glaubt, müsste man es wenigstens gleichermaßen (wahnhaft) bekämpfen.

    Genau das geschieht aber nicht und so haben wir im Ergebnis eine immer weiter voranschreitende Frauenprivilegierung, die tendenziell unersättlich ist, weil die natürllichen Unterschiede nicht beseitigbar sind, eine Frauenprivilegierung, die vor allem zu einer wachsenden Demotivation der Männer führt, die für ihre Anstrengungen immer härter bestraft, immer schwächer belohnt werden.

    Nicht aber zur Gleichstellung, die die natürlichen Unterschiede gehen ja nicht weg, auch wenn sie zugekleister/übertüncht werden.

    Sie sind da, bleiben da, schwären weiter, können sich nicht gesund und frei entfalten, sondern schwären wie eiternde Wunden unter schmutzigen Verbänden, die man drauf gepappt hat, damit man die Wunden nicht mehr sieht.

    EIN ZIVILISATORISCHES SELBSTZERSTÖRUNGSPROGRAMM läuft da.

    Es führt kein Weg daran vorbei: Diese Idologie, ihre Protagonist:I.nnen müssen so weitgehend wie möglich entmachtet werden.

    Oder sie müssten aufhören, Feminist.I.nnen zu sein.

    Das hieße aber, sich einer REALIT’ÄT auszusetzen, die ihnen unerträglich ist, die sie nicht aushalten können, die sie nur ertragen durch Verleugnung, durch die Infusion von feministischem Ideologiefusel, der sie besoffen macht.

    So besoffen können sie existieren, nur so können sie sich und ihre Mitmenschen/Umwelt ertragen.

    Nur ist mit so Besoffenen kein Staat zu machen, schon gar keine Zivilisation, die auf ein paar Generationen DAUER angelegt ist.

    • „Sie sind da, bleiben da, schwären weiter, können sich nicht gesund und frei entfalten, sondern schwären wie eiternde Wunden unter schmutzigen Verbänden, die man drauf gepappt hat, damit man die Wunden nicht mehr sieht.“

      Um den medizinischen Vergleich weiter
      zu ziehen: Wir müssen endlich begreifen,
      dass wir uns in einer Katastrophen-
      Situation befinden. Da ist es sinnvoll
      mit der Methode Benign Neglect zu
      arbeiten. Wenn wir Glück haben werden
      sich sogar die richtigen Maden in der
      Wunde tummeln und eine Heilung ist
      möglich. Klar das eine oder andere
      muss trotzdem amputiert werden.

  5. Die überwältigende Mehrheit aller Männer dieses Planeten, erst recht in der westlichen Welt, vergewaltigt nie und befürwortet Bestrafungen solcher taten. Welchen Zweck hat es also dieses Thema wie eine monstranz in jedem Beitrag vor sich her zu tragen, mich macht das persönlich zu tiefst betroffen und ich bin nur genervt. Es ist ein Menschenbild (vulgo: Männerbild) das zunächst nur vom schlechten ausgeht. So etwas ist abzulehnen, da bringt die positive grundthese des Textes auch nichts.

  6. “ … Und feministische Mythen mit Männern als Täter gibt es eben immer noch genug, um durchaus den Vorwurf der Männerfeindlichkeit zu stützen …“

    Es gibt NICHTS anderes als feministische Mythen mit Männern als Täter.

    Und der Feminismus bedient bzw. missbraucht hier etwas Tieferes.

    Disponibilität und Entmenschlichung von Männern und Jungen. Unsere Gesellschaften sind darauf aufgebaut.

    Alle.

    Feminismus, jetzt mit Genderismus, sind (totalitär rassistische) ideologische Versuche in westlichen Gesellschaften das weiterhin aufrecht zu erhalten.

    Wie lange muss es noch dauern, bis mehr Männer das tatsächlich checken. Es hat auch nichts mit poitischem Links und Rechts zu tun, eine unselige Ablenkung vom Eigentlichen, Wesentlichen.

    Dazu auch das neue Video von Spetsnaz, dass ich auf SMS 101 gepostet habe.

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/09/06/selbermach-samstag-101-06-09-2014/#comment-140730

    In dem Video schließt er mit den Sätzen von Barbarossa’s („Lovecraft“) Aufruf

    „Societies place for you men was to crawl and beg. Well, done crawling. And what ought to crawl has learned to walk.“

    • „“Kann man Feministin sein und glauben, dass gesellschaftliche Unterschiede andere Gründe als Unterdrückung haben?”

      Nein. Meint z.B. auch Youtuberin Danisha.

      „Feminist Logic“

  7. Man muss nicht freudianer sein um zu erkennen, dass der feminismus auf penisneid gründet, dem neid auf männliche schöpferkraft.

    Unter den geistesriesen findet man kaum frauen. Aber auch bei durchschnittlich begabten ist die kreativität ungleich zu gunsten der männer verteilt.

    Männer gründen vereine, clubs und freundes- und feindeskreise für alles, erfinden regeln, techniken und wettstreit für jedes. Das absurdeste und erhabenste, praktisch jede technik, wissenschaft, kunst und philosophie, die spass, fortschritt ODER leid und zerstörung brachte, wurde von männern erschaffen. Kaum etwas ist denkbar, wofür sich nicht eine handvoll männer als liebhaber, experten finden lassen, kaum ein gebiet, das nicht als revier dienen könnte. Hotdog-fressen, kirschsteinspucken, snooker spielen; kartenhäuser-, seifenkisten-, raketen-, weltformeln-, fugenbauen; müllsünder, markt- und naturgesetze entdecken, flohzirkus oder länder beherrschen.

    Welche rolle spielten die frauen bislang dabei? Sie beklatschten, belächelten, bewunderten, beschämten, die männer. Und sie spielen die zentralere rolle in der partnerwahl, ihr denken und fühlen dreht sich eher um männer, mode, mens; sie brauchen nicht ein revier, sondern ein zuhause.

    Inzwischen sind frauen durch erfindungen von männern von ihren zwangsverpflichtungen befreit und dürfen wählen. Sie dürfen mitspielen, können aber oft nicht mithalten. Diejenigen, die nicht mitspielen wollen oder aber mithalten können bräuchten keinen feminismus, (aber prima vista verschafft er ihnen ein paar vorteile).
    Die andern jedoch, die wollen aber nicht können, brauchen den feminismus, damit sie ihren neid auf männer, (von denen sie in allem überflügelt werden können, selbst im kochen, schneidern und in der kindererziehung), als gerechtigkeitsstreben tarnen können.

    Bald werden wir männer die frauen nicht mal mehr für die reproduktion brauchen. Aber wir werden trotzdem mehr als 10 % von ihnen behalten, denn sie können nicht nur nützlich sein, viele von ihnen sind sogar allerliebst und meine gebe ich sowieso nicht her. Ausserdem stellen gerade die etwas missratenen ein revier dar für etwas seltsame männer, die sogenannten frauenversteher.

    • @ Messi

      *Welche rolle spielten die frauen bislang dabei? Sie beklatschten, belächelten, bewunderten, beschämten, die männer. Und sie spielen die zentralere rolle in der partnerwahl, ihr denken und fühlen dreht sich eher um männer, mode, mens; sie brauchen nicht ein revier, sondern ein zuhause.*

      Und daran hat sich nichts Wesentliches geändert. GERADE unter feministischem Vorzeichen nicht.

      Uralte Muster in neuer Verkleidung, ideologisch neu verbrämt, aber nach gleichem Musterbogen zugeschnitten wie seit unvordenklichen Zeiten.

      *Inzwischen sind frauen durch erfindungen von männern von ihren zwangsverpflichtungen befreit und dürfen wählen.*

      Sie wurden leider nicht einfach nur befreit, sondern gerade in ihren Spezifika auch von ihrer Bedeutsamkeit „befreit“.

      Eine ungeheure Kränkung.

      Die kompensiert werden muss.

      Durch Feminismus.

      Der aber kann die URSACHEN dieser Kränkung nicht aus der Welt schaffen, die eben nicht im bösen Willen der Männer liegt, sondern im Sosein der Frauen und der Männer, das weder von Frauen noch Männern gemacht wurde.

      Die Domäne der Frauen ist kleiner/unwichtiger geworden (durch Haushaltstechnik, Industrialisierung, verringerte Kindersterblichkeit/Sozialstaat mit kollekitver Altersversorgung, der individeulle Kinder – scheinbar und kurzfristig – weniger wichtig macht usw.).

      All das bedeutet Befreiung von Last und Pflicht, aber auch Kränkung (im Sinne eines Weniger-Gebraucht-Werden gerade in den Domänen, in denen Frauen stark sind, auf die hin sie evolutionär dank uralter Arbeitsteilung optimiert wurden.)

      Während die Domänen der Männer eher an Bedeutung gewannen (bis vor kurzem, aber allmählich erreicht die Automatisierung einen Grad, dass auch immer mehr Männer überflüssig werden – eine explosive Entwicklung, gerade vor dem Hintergrund wachsender Frauenprivilegierung, die ja vor allem auf Kosten der niedrigrangigen Männer geht).

      So hat die Befreiung der Frauen – auch und gerade von Pflicht und Last – dazu geführt, dass sich viele westliche Frauen aufführen wie verzogene Kinder, verwöhnte, verzogene Kinder, ohne Verantwortung, ohne Pflichten, ohne sinnvolle Beschäftigung, ohne gesundes Selbstbewusstsein, auf Einfordermodus laufend („GIMME, GIMME, GIMME!“)

      • @ roslin

        „Sie wurden leider nicht einfach nur befreit, sondern gerade in ihren spezifika von ihrer bedeutsamkeit ‚befreit'“.

        Erfände der maulwurf eine tunnelbohrmaschine, entwickelten sich die tiere zu ingenieuren. Aber eben nicht die weibchen. Die wollten vor allem hübsch wohlriechend und präsent sein, um von einem guten ingenieur gedeckt zu werden.

        So sind die weibchen. Die säugetierweibchen. Sie warten ab, was die männchen treiben, und sie versuchen, sich den passendsten abzugreifen.
        Deshalb besuchen frauen unis, deshalb streben sie ins mittlere kader. Deshalb servieren sie hier und nicht dort, schaffen hier und nicht dort an. Sogar die klügsten suchen ihren alphamann.

        Wir menschlichen säugetiere sind so aussergewöhnlich geworden durch sexuelle selektion. Dadurch, dass weibchen begonnen haben, kreativität, intelligenz mehr zu begehren als körperkraft und gewalt. Dadurch, dass intelligenz und kreativität der männer tatsächlich den frauen ein besseres zuhause ermöglichte.

        Stellte man männer und frauen vor die wahl, ob sie selbst oder ihr partner per zauberkraft intelligenter und klüger würden, was käme wohl raus?

        Ich hör auch schon die interpretation…

        • @ Messi

          Was tut denn das Maulwurfweibchen?

          Es buddelt doch auch!

          Recht so!

          -Also kann man die Maulwurfmännchen nur warnen: BLOSS KEIN FORTSCHRiTT!

          Und welche Lehre können wir Menschen daraus ziehen?

          Je primitiver und edelrustikaler eine Gesellschaft, desto mehr Egalität ist in ihr möglich, sozial auf jeden Fall (wenig Arbeitsteilung, wenig Auffächerung nach Talent, fast alle können alles Notwendige und machen es auch), zwischen den Geschlechtern allerdings schon wieder weniger, da käme dann erneut der Unterschied im minimalen parentalen Investment zum Tragen, das ist und bleibt der härteste Brocken für Gleichsteller, denn dieser Unterschied wirkte sich in primitiven Gesellschaften wieder stärker aus, die nur die soziale Entdifferenzierung befördern.

          Aber auch bei den so egalitaristischen Maulwürfen, was muss ich da lesen:

          *Weibchen warten in ihrem Bau geduldig auf ein Männchen.*

          http://tierdoku.com/index.php?title=Europ%C3%A4ischer_Maulwurf

          Nicht mal bei den Maulwürfen in ihren Maoanzügen herrscht wirklich der Egalitarismus, nicht mal dort.

          We are doomed.

        • Blödes Beispiel, Maulwürfe sind Einzelgänger. Da hilft’s nicht, nett zu duften, sondern es gehört zum Programm, dass es nach dem One-Night-Stand „Adieu“ heisst, ohne Frühstück… Bevor wer das zum Paradies erklärt, guckt nochmal auf die Paarungszeiten, dann gäb’s Frühlingsgefühle (bzw Sex) wirklich nur im Frühjahr…

  8. Pingback: Übersicht: Kritik am Feminismus | Alles Evolution

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