Welcher Frauentyp findet sich häufig im Feminismus?

Leszek stellt ein paar Vermutungen zu Frauentypen im Feminismus an: (Hervorhebungen von mir zur Übersichtlichkeit)

 

Was speziell die psychologische Dimension angeht, lassen sich, denke ich, einige plausible Hypothesen hierzu entwerfen.

Bei vielen Anhängerinnen des radikalen Feminismus scheint es sich um Frauen mit stärker maskulinen Tendenzen zu handeln, des Weiteren um lesbische Frauen sowie um Frauen, die sexuelle und andere Gewalterfahrungen durch Männer erlebt haben. (Daraus folgt freilich keinesfalls dass Umgekehrte, dass also Frauen mit stärker maskulinen Tendenzen, lesbische Frauen sowie Frauen mit Gewalterfahrungen durch Männer meistens Anhängerinnen des radikalen Feminismus wären, für die große Mehrheit solcher Frauen gilt dies gewiss nicht.)

Man braucht keine Verschwörungstheorien und keine Unterstellung böser Absichten um zu erkennen, warum die falschen und unwissenschaftlichen Theorien des radikalen Feminismus für manche Individuen aus den genannten Gruppen überzeugend wirken können.

Frauen mit stärker maskulinen Tendenzen (was ja offenbar auch auf einen Teil lesbischer Frauen zutrifft) leiden im Schnitt stärker als andere Frauen unter dem Druck traditioneller Geschlechterrollen. Eine Theorie, die für dieses Leiden eine Erklärung und eine Bewältigungsstrategie anbietet, kann daher zur kognitiven Einordnung und emotionalen Bewältigung hinsichtlich persönlicher negativer Erfahrungen mit dem Druck traditioneller Geschlechterrollen als hilfreich empfunden werden – auch wenn sie, wie die gleichheitsfeministische Theorie wissenschaftlich nicht haltbar ist.

Nicht jeder Mensch ist empathisch und nicht jede Frau mit stärker maskulinen Tendenzen ist dazu in der Lage nachzuempfinden, dass Frauen, die diesbezüglich eher im Schnitt liegen sowie Frauen mit stärker femininen Tendenzen in manchen Bereichen anders fühlen, andere Bedürfnisse haben, die aber genauso authentisch sind. Es ist leicht von sich selbst auszugehen und die Wahrnehmungen, Bedürfnisse und Einstellungen anderer Frauen dann als „falsches Bewusstsein“ abzutun, wenn es für einen selbst schwer nachvollziehbar ist.
Des Weiteren bietet der radikale Feminismus in dieser Hinsicht eine selbstwertdienliche Erklärung, in dem Frauen mit stärker maskulinen Tendenzen sich tendenziell als frauenpolitische Avantgarde sehen können. Für selbstwertdienliche Erklärungen sind viele Menschen allgemein anfällig, hat man zudem aufgrund seiner geschlechtsbezogenen Identität häufiger Druck oder Diskriminierung erlebt, weil man zu wenig der statistischen Norm entspricht, fühlt sich eine solche selbstwertdienliche Erklärung u.U. erst Recht gut an.

Bei lesbischen Frauen mit stärker maskulinen Tendenzen kommt außerdem noch hinzu, dass sie zusätzlich zum Rollendruck oft auch noch Diskriminierung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung erlebt haben. Zudem – nicht jeder Mensch ist empathisch – kann es ihnen u.U. ziemlich schwer fallen heterosexuelles Begehren nachzuvollziehen. Viele scheinbar völlig absurde, sexualfeindliche und heterophobe Aspekte radikalfeministischer Ideologie werden leichter verständlich, wenn man im Auge behält, dass für lesbische Frauen die Vorstellung Sex mit einem Mann zu haben u.U. tatsächlich sehr schwer nachvollziehbar und sogar unangenehm wirken kann.
Ähnlich wie es ja auch Männer zu geben scheint, denen die Vorstellung der empfangenden Rolle beim homosexuellen Geschlechtsverkehr nicht nur als schwer nachvollziehbar, sondern sogar als demütigend erscheint, mag es vielleicht auch bei manchen lesbischen Frauen eine Tendenz geben, die Vorstellung von einen Mann penetriert zu werden als demütigend zu empfinden.

Ist man sich nun nicht bewusst, dass es gemäß des tatsächlichen (evolutionär-psychologischen) Forschungsstandes sowohl durchschnittliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern als auch Vielfalt und Varianz jeweils innerhalb der beiden Geschlechter gibt

https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/10/geschlechterrollen-haufungen-wird-es-immer-geben-dies-darf-aber-keinen-konformitatszwang-erzeugen/

https://allesevolution.wordpress.com/2013/07/05/grit-vandermassen-und-die-unstimmigkeiten-feministischer-theorie-im-gegensatz-zu-evolutionarer-psychologie/

erscheint die Vorstellungen einer allgemeinen Unterdrückung von Frauen als plausibel – sie entspricht den eigenen, höchst persönlichen, subjektiven Wahrnehmungen, Gefühlen und Erfahrungen, die dann unzulässig verallgemeinert und politisiert werden.
In diesem Sinne fungiert der radikale Feminismus also als Ideologie, die einer – wenn auch inhaltlich falschen – kognitiven Einordnung und einer – wenn auch fehlgeleiteten – emotionalen Verarbeitung negativer persönlicher Erfahrungen im Zusammenhang mit von der statistischen Norm abweichenden geschlechtsbezogenen Identitäten und sexuellen Orientierungen dient, dabei selbstwertdienlich ist und den Versuch einer Bewältigung durch Politisierung erlaubt.

Bei Frauen mit Erfahrungen mit sexueller oder anderen Formen von Gewalt durch Männer bietet der radikale Feminismus ebenfalls ein scheinbar plausibles Modell zur kognitiven Einordnung solcher gravierender negativer Erfahrungen sowie zu ihrer emotionalen Bewältigung.
Weiß man nicht, dass der internationale Forschungsstand zu häuslicher Gewalt auch einen hohen Anteil weiblicher Täter belegt sowie Konstellationen in denen die Gewalt von beiden Partnern wechselseitig verübt wird, weiß man nicht, dass der Anteil männlicher Täter in vielen Untersuchungen nur deshalb so hoch ausfällt, weil nicht beide Geschlechter nach gleichen Maßstäben über Opfer- und Tätererfahrungen befragt werden und oft mit überdehnten Definitionen gearbeitet wird und weiß man nicht, dass der Anteil weiblicher Täter bei sexueller Gewalt – wenn auch tatsächlich geringer als der männliche Anteil – so aber doch deutlich höher ausfällt als in der radikalfeministischen Propaganda behauptet, dann können radikalfeministische Konzepte wie “Patriarchat” und “Rape Culture” als plausibel erscheinen – denn sie entsprechen den Wahrnehmungen und Gefühlen des eigenen traumatisierten Persönlichkeitsanteils.

„Rape, Culture”, “Definitionsmacht” und “Zustimmungsprinzip” sind radikalfeministische Konzepte, die unmittelbar auf die Wahrnehmungen und emotionalen Bedürfnisse von Frauen mit sexueller Gewalterfahrung durch Männer zugeschnitten sind.

Das Rape Culture-Konzept liefert z.B. eine (m.E. falsche) Erklärung für die Existenz von Vergewaltigungsmythen, mit denen Opfer sexueller Gewalt ja leider tatsächlich z.T. konfrontiert werden. Eine m.E. wesentlich plausiblere Erklärung für Vergewaltigungsmythen (die es im übrigen auch bezüglich männlicher Opfer sexueller Gewalt gibt, was im radikalen Feminismus natürlich ausgeklammert wird) liefert das sozialpsychologische Konzept des Gerechte-Welt-Glaubens

http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechte-Welt-Glaube

Das Zustimmungsprinzip entspricht den Bedürfnissen mancher Individuen mit sexueller Traumatisierung hinsichtlich körperlicher und sexueller Interaktionen, so dass es dann subjektiv als hilfreich erscheinen kann dies als soziale und kulturelle Norm einzufordern und es dabei leicht fallen kann auszublenden, dass die große Mehrheit der Männer und Frauen Sex nach dem Zustimmungsprinzip als soziale und kulturelle Norm als Störung oder Zerstörung des erotischen Erlebens wahrnehmen würde.

Für ein Frau mit sexueller Traumatisierung kann des Weiteren das Definitionsmacht-Konzept bezüglich sexueller Gewalt eine emotionale Erleichterung bewirken, weil in Bezug auf die Wahrnehmungen und Gefühle des traumatisierten Persönlichkeitsanteils nichts mehr ausführlich erklärt, begründet oder belegt werden muss.
Dass das Definitionsmacht-Konzept mit seiner Prämisse „stets gegen den Angeklagten“ die Zerstörung jeglicher auf Gerechtigkeit beruhenden Rechtsauffassung impliziert, ein großes Mißbrauchspotential besitzt und außerdem aus mehreren Gründen sich in letzter Instanz auch für Frauen nachteilig auswirkt,

http://jungle-world.com/artikel/2010/32/41534.html

wird dabei nicht mitreflektiert, denn ein traumatisierter Persönlichkeitsanteil will eben einfach nur Erleichterung.

Wie gesagt sind radikalfeministische Konzepte wie „Rape, Culture”, “Definitionsmacht” und “Zustimmungsprinzip” auf die Bedürfnisse sexuell traumatisierter Persönlichkeitsanteile zugeschnitten, sie ermöglichen eine kognitive Einordnung (wenn auch eine falsche) und eine emotionale Bewältigung (wenn auch eine dysfunktionale). Des Weiteren liefert der radikale Feminismus auch hier die Möglichkeit des Versuchs einer Bewältigung durch Politisierung.

Daneben gibt es im radikalen Feminismus natürlich auch noch ein Reservoir an Mitläuferinnen und sicherlich auch ein paar narzisstische Persönlichkeiten, denen es primär um Selbstdarstellung, Selbstaufwertung und Abwertung anderer geht. Solche Personen finden sich aber in vielen sozialen Bewegungen und selbst wenn ein solches narzisstisches Individuum in radikalfeministischen Kreisen einflussreich wird, erklärt dies doch nicht die Einstellungen der Mehrheit der Anhängerinnen radikalfeministischer Ideologien.

Ich vermute des Weiteren auch noch ein paar Personen mit histrionischen Persönlichkeitszügen, für die der radikale Feminismus ein Bedürfnis nach Selbstdarstellung, Aufregung und Sensationslust befriedigt.

Will man der psychologischen Dimension des radikalen Feminismus auf die Spur kommen, sollte man also m.E. fragen, welche Bedürfnisse er erfüllt – und dies nicht nur abstrakt, sondern anhand von zentralen Auffassungen und Konzepten.
Die propagandistische Dämonisierungs- und Abwertungsstrategie (“die sind halt böse, dumm etc.”) hat keinerlei analytischen oder gar wissenschaftlichen Wert.

Will man den radikalen Feminismus und seine negativen Auswirkungen in ideologischer und politischer Hinsicht bekämpfen, dann ist es darüber hinaus als EIN Baustein in einer umfassenderen Strategie nicht unwichtig auf BESSERE, WISSENSCHAFTLICH FUNDIERTERE UND REALISTISCHERE Erklärungen zur kognitiven Einordnung sowie auf potentiell FUNKTIONALERE Verarbeitungs- und Bewältigungsstrategien für Frauen verweisen zu können, die entsprechende negative Erfahrungen – wie oben beschrieben – gemacht haben.

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174 Gedanken zu “Welcher Frauentyp findet sich häufig im Feminismus?

  1. @ Leszek, Christian

    Sehr schön.

    Alles ordentlich aufgeräumt und ausgefegt.

    Nichts dagegen zu sagen, tadellos.

    Jetzt müssen wir nur noch die Feminist.I.nnen finden, für die die noch zu entwickelnden Therapiekonzepte attraktiver sind als die ideologische Analgesie, die süchtig macht und einen rauschhaften Kick verpasst.

    Das dürfte, fürchte ich, der Eisberg sein, der die therapeutisch bereinigte Gesellschaft scheitern lässt.

    Menschen, die sich mit ihrer „Krankheit“ plus deren Scheinbewältigung wohler fühlen als mit einer notwendigerweise ausnüchternden Theapie.

    Sie werden auf den feministischen Fusel nicht verzichten wollen, der so angenehm high macht.

    • „Sie werden auf den feministischen Fusel nicht verzichten wollen, der so angenehm high macht.“

      Und auf die nützlichen dreisten Lügen, die ja eigentlich keine Lügen sind, wie ich letztens lernen dürfte. Warum sollten sie auch? Sie haben doch Erfolg! Je mehr Feminismus die betreiben, umso besser gehts denen doch.

    • „Menschen, die sich mit ihrer “Krankheit” plus deren Scheinbewältigung wohler fühlen als mit einer notwendigerweise ausnüchternden Theapie.“

      Frau Irene Berkel hatte im Büchlein „Mißbrauch als Phantasma“, Wilhelm Fink Verlag, 2006, Gerburg Treusch-Dieter zitiert mit dem Spruch: „Feminismus ist die Theorie, Lesbischsein die Praxis!“

      Soll ich weiter schreiben, was ich denke … ? 😉

    • @ Adrian

      „Das erklärt m. E: alles nicht dn Einfluss des Feminismus.“

      War in diesem Fall ja auch nicht das Thema.

      Warum z.B. größere Teile der Linken m.E. anfällig für den radikalen Feminismus sind, hatte ich ja schon mal erklärt:

      http://genderama.blogspot.de/2014/05/warum-ist-die-linke-so-anfallig-fur-den.html

      Auf Vorteile des radikalen Feminismus für die politischen und ökonomischen Eliten bin ich auch schon mehrfach eingegangen (z.B. Erleichterung der Unterbringung von Politikerinnen oder Frauen oder Töchtern männlicher Politiker in Unternehmen durch Frauenquoten als Gegenleistung für Gefälligkeiten, Lohnsenkungen durch Vergrößerung der industriellen Reservearmee, Schwächung männlicher Selbstbehauptungsfähigkeit verringert Widerstand gegen den Ausbau des Neoliberalismus, eine Teile-und-Herrsche-Strategie spaltet Widerstandspotentiale gegen den neoliberalen Kapitalismus, ).

      Hier ging es jetzt aber thematisch um die psychologische Dimension der Hinwendung von Frauen zum radikalen Feminismus.

      „Es sei denn natürlich man nimmt an, alle Frauen seien lesbisch, sexuell traumatisiert oder narzisstisch.“

      Was offenkundig nicht meine Ansicht ist – und zudem haben die meisten Frauen zu radikalen Formen des Feminismus auch keinen Bezug:

      http://genderama.blogspot.de/2013/03/in-deutschland-und-england-junge-frauen.html

      • „Was offenkundig nicht meine Ansicht ist – und zudem haben die meisten Frauen zu radikalen Formen des Feminismus auch keinen Bezug“

        Radikaler Feminismus ist auch nicht das Problem. Das Problem ist m. E. die Ansicht, dass Frauen im Gegensatz zu Männern etwas besonders wertvolles und schützenswertes sind, benachteiligt sind und gefördert werden müssten.

        Radikaler Feminismus baut natürlich auf dieser Grundlage auf, eine Grundlage, die von sehr vielen Menschen geteilt wird.

      • „Was offenkundig nicht meine Ansicht ist – und zudem haben die meisten Frauen zu radikalen Formen des Feminismus auch keinen Bezug.“

        Ausser man ignoriert die letzte 60 Jahre und tut so, wie wenn eine kleine Gruppe von Neoliberalen es geschafft haben, alle Frauen zu verführen. Nimmt man die ideologischen Queerschläger weg, sieht jeder die Überschneidungen der Ansprüche von Frauen und Feministen. Wie Adrian schon sagt, der springende Punkt ist, dass Feminismus von der Mehrheit der Frauen gedeckt wird; vielleicht nicht die extremsten Formen und alle Auswüchse, sehr wohl aber die Basis. In der MRM wird dieses Problem immer wieder auf eine einzelne Gruppe zurückgeführt (Neoliberale in deinem Mythos, Kulturmarxisten in Roslins Horrormärchen) um dem anderen die Verantwortung für die aktuelle Situation zu geben.

        Sollte irgendjemand jemals den Feminismus „besiegen“, wird er feststellen müssen, dass die unfairen Gesetze, die dazu führen, dass Männer zu tausenden im Krieg verheizt werden und nur als Objekte ihrer eigenen Arbeit bewertet, aber nie als Mensch gesehen werden, immer noch von der Mehrheit der Bevölkerung getragen befürwortet und getragen werden.

  2. Tut mir leid, daß Leszek sich Arbeit gemacht hat, aber diese Art von Erfahrungsstatistik ist ebenso nutzlos

    Aber solange Frauen oder sonstige Menschen typisiert werden, anstatt Handlungen (Handlungen sind keine Tätigkeiten) aus dem Wissen der Personen und derjenigen Geschichte vorhergesagt werden, die sie über sich selbst erzählen, bleiben solche Typisierungen nicht nur dürftig, sondern geradezuhausbacken und die Maskulisten zu Recht unter Verdacht, tumbe Rumpelsäcke zu sein, die mehr darauf achten, wer etwas sagt, anstatt was gesagt wird – und damit nicht mehr hinbekommen als der Feminismus selbst.

    Menschen sind eine Automaten – nicht mal im proabilistischen Sinne – und zwar weder in biologischer, noch in psychologischer Hinsicht oder beim Flirten. Wissen bzw. Verständnis in den Köpfen generiert Struktur, nicht aber Gene oder Erfahrungen, denn es kommt darauf an, was die Leute aus ihren Erfahrungen schließen. Nur simple Organismen wie niedere Tiere werden geprägt.

    Aber das werden die um diesen blog Versammelten wohl nie verstehen. Und deshalb werdet ihr auch immer um dieselben Themen kreisen, ohne euch weiterzuentwickeln: Traurig, langweilig, und nicht ernstzunehmen.

    Und: Ja, keine Sorge, ich hab ne Alternative. Und: Nein, ich schreib die hier nicht in die Kommtare, hier gehen gute Ideen nur unter.

    • @ Elmar

      „Tut mir leid, daß Leszek sich Arbeit gemacht hat, aber diese Art von Erfahrungsstatistik ist ebenso nutzlos“

      Es gibt zwar bislang m.W. keine empirische Evidenz für meine Hypothesen zur Hinwendung weiblicher Individuen zu radikalen Formen des Feminismus, da es meines Wissens keine Untersuchungen dazu gibt, aber mir erscheinen die Hypothesen ausgehend von allen Erfahrungen und Infos, die mir hierzu zur Verfügung stehen doch als sehr plausibel und solange wir nichts Besseres zur Verfügung haben, muss man eben von den vorhandenen Infos und Erfahrungen ausgehen.

      „die mehr darauf achten, wer etwas sagt, anstatt was gesagt wird“

      Na ja, rein inhaltliche Analysen und Kritiken radikaler feministischer Ideologien oder Aspekte von diesen gibt es von mir ja nicht wenige.

      „Menschen sind eine Automaten – nicht mal im proabilistischen Sinne – und zwar weder in biologischer, noch in psychologischer Hinsicht oder beim Flirten. Wissen bzw. Verständnis in den Köpfen generiert Struktur, nicht aber Gene oder Erfahrungen, denn es kommt darauf an, was die Leute aus ihren Erfahrungen schließen.“

      Das wurde von mir durchaus berücksichtigt, deswegen steht in meinem Beitrag ja auch am Anfang eine Warnung vor einem Umkehrschluss („Daraus folgt freilich keinesfalls dass Umgekehrte…“).

      „Und: Ja, keine Sorge, ich hab ne Alternative.“

      Das ist vermutlich interessant und ich bin gespannt darauf.

      • @Leszek

        „Das ist vermutlich interessant und ich bin gespannt darauf.“

        Schoppe hat den entscheidenden Hinweise gegeben: Ich denke, daß man in Norah Vincents „Enthüllung“ sehr schön nachweisen kann, daß sie bestimmte Sachen mangels Erfahrungen als Mann einfach nicht bzw. in charakteristischer Weise mißversteht. Die Folge eines solchen Nachweises wäre, daß Geschlechterrollen sich als epistemisch erweisen. Der Umfang der dadurch möglichen Erklärungen sozialer Phänomene entscheidet danach darüber, ob man zusätzlich schließen kann, daß Geschlechterrollen darüberhinaus nicht biologisch bzw. nicht normativ sind.

        So in etwas wird das Prinzip aussehen. Denn die Biologie mag ja Einflüsse haben – ich z.B. fahre schneller Rad als meine Freundin. Ob die Biologie aber dasjenige beeinflussen, was wir „Geschlecherrolle“ nennen, wird auf diesem blog nie diskutiert, sondern schlicht vorausgesetzt – natürlich deshalb weil der Unterschied gar nicht bemerkt wird.

          • Ich warte seit einem Jahr oder länger darauf, dass er mal was schreibt, es kommt nur nichts. Außer großen Ankündigungen, dass alle anderen Unrecht haben und keine Ahnung haben. Studien werden pauschal abgetan, ein Unterbau zu seinen Ankündigungen besteht nicht, er kennt anscheinend noch nicht einmal die Klassiker in dem Bereich und lässt sich davon dennoch nicht abschrecken, dann trotzdem das Maul aufzuweisen.

            Sprich: er hat seine Hausaufgaben nicht gemacht, will aber von der Kanzel predigen.

            Passt halt nicht zusammen

        • jetzt werfe ich @elmar mal um geschätzt einen monat zurück. ich zitiere:

          *Ich denke, daß man in Norah Vincents “Enthüllung” sehr schön nachweisen kann, daß sie bestimmte Sachen mangels Erfahrungen als Mann einfach nicht bzw. in charakteristischer Weise mißversteht. Die Folge eines solchen Nachweises wäre, daß Geschlechterrollen sich als epistemisch erweisen.*

          es ist prinzipiell unmöglich, aus dem persönlichen erfahrungsbericht einer person, allgemeine aussagen über geschlechterrollen abzuleiten. ok, ich weiß nicht was epistemisch bedeutet, aber dass spielt in diesem zusammenhang hoffentlich keine rolle 😉

          hoffentlich muss ich das nicht, so wie beim nicht-reduktionistischen physikalismus nachlesen 😀

        • das glaube ich nicht, das weiß ich, @elmar. jetzt hoffe ich mal, dass du mich nicht dadurch ärgern willst, indem ich meine zeit verschwende. ein beispiel für mathematiker.

          man betrachte alle vielecke deren kanten alle dieselbe länge a haben. aus der beobachtung, dass die fläche des quadrats a*a ist, kann man nicht folgern, dass dies für alle genannten vielecke gilt. in diesem fall ist es sogar falsch.

  3. @Leszek

    Schön, das sind alles Vermutungen/Hypothesen. Jetzt solltest Du diese Hypothesen auch noch empirisch „verifizieren“, dann würde man sehen, wie viel diese Hypothesen auch wirklich taugen. 🙂
    Zudem: Ok, Du sprichst zwar von der psychologischen Dimension, aber es fehlen leider viele andere Dimensionen (hier insbesondere, was Mikro-, Meso-, und Makro- und Repräsentationsebene anbelangt). Ein kleiner Hinweis dazu: Ich bin überzeugt, dass gerade Radikalfeministinnen gesellschaftlich noch eine Aussenseiterposition inne haben, also quasi noch nicht im hegemonialen politischen und gesellschaftlichen Machtzentrum angelangt sind, dies aus unterschiedlichsten Gründen und deshalb auch einen extrem häretischen (radikalen) Diskurs führen. Sollten sie in ihrem Lebenslauf dann mal auf Posten/Positionen kommen, wo sie quasi hegemonial sind, dann wird ihr Diskurs auch immer wie weniger radikal werden, sondern eher gemässigt, um den Mainstream nicht zu vergraulen. Aber es fehlt natürlich auch die historische Dimension sowie die synchrone Dimension. Ab welche Zeitpunkt kommt dieser Diskurs auf (das wäre dann die geneaologische Frage nach Foucault) und wo, also in welchem Land oder welcher Kultur kommt dieser Diskur speziell auf (die eher ethnologische, kulturelle und soziologische Frage). Und, und, und ….

    Abgesehen davon: Wie willst Du wissen, ob RadikalfeministInnen eine kognitive Verzerrung haben oder ob ihr Diskurs rein strategisch ist, sie also ein bisschen übertreiben und zwar aus strategisch politischen Gründen? Oder dies aus einem Gruppendruck heraus resultiert? Gibt sicherlich noch viele andere Möglichkeiten, anstatt einfach zu behaupten, hier liegt quasi eine inadäquate emotionale und kognitive Verarbeitung vor. Abgesehen davon, halte ich den psychologischen Diskurs bei politischen Problemen ein bisschen für problematisch: Erinnert mich ein bisschen an die Sowjetunion als extremer Fall, wo man sagte, wer nicht die Stalin-Doktrin befürwortet, muss psychisch krank sein. Psychopathologisierung also als politische Waffe, um den Gegner zu diskreditieren.

    • Hi chomskyy,
      schön mal wieder was von dir zu lesen.

      „aber es fehlen leider viele andere Dimensionen“

      Stimmt, es sollte ja auch ein Netzkommentar werden und kein Buch.
      Allerdings hatte ich in meinem ersten Satz des Beitrags (den Christian nicht in den Artikel mit aufgenommen hat) auf die Wichtigkeit eines interdisziplinären und multikausalen Zugangs verwiesen. Der erste Satz des ursprünglichen Originalbeitrags lautete:

      „Interdisziplinäre und multikausale Erklärungen sind bei komplexen Phänomenen in der Tat meistens angemessen.“

      Und erst dann folgt:

      „Was speziell die psychologische Dimension angeht, lassen sich, denke ich, einige plausible Hypothesen hierzu entwerfen.“

      „Ich bin überzeugt, dass gerade Radikalfeministinnen gesellschaftlich noch eine Aussenseiterposition inne haben, also quasi noch nicht im hegemonialen politischen und gesellschaftlichen Machtzentrum angelangt sind,“

      Doch, das denke ich schon. Aus ihnen rekrutiert sich m.E. ein Teil des Personals im institutionalisierten Feminismus, was u.a. auch dessen Einseitigkeiten in Theorie und Praxis erklärt.
      Wobei es sich dabei m.E. eher um Leute handelt, die unter den theoretischen Vorgaben des klassischen Radikalfeminismus sozialisiert wurden als um Gender-Feministinnen. Der (vulgär-)poststrukturalistische Gender-Feminismus, der zur Zeit den klassischen Radikalfeminismus als feministische Leitideologie zunehmend ablöst, ist ja etwas jüngeren Datums.

      „Wie willst Du wissen, ob RadikalfeministInnen eine kognitive Verzerrung haben oder ob ihr Diskurs rein strategisch ist, sie also ein bisschen übertreiben und zwar aus strategisch politischen Gründen?“

      Meine Erfahrungen und Beobachtungen bezüglich Diskussionen mit radikalen Feministinnen im Netz und außerhalb sprechen schon dafür, dass sie vieles von dem, was sie erzählen, ernst meinen.
      Dass es aber auch manchmal strategische Übertreibungen gibt – insbesondere in entsprechenden Publikationen – schließe ich keinesfalls aus.

      „Oder dies aus einem Gruppendruck heraus resultiert?“

      Gruppendruck spielt m.E. als weiterer Faktor durchaus mit hinein, der ist in radikalfeministischen Kreisen ja tatsächlich nicht unerheblich. Mitläufertum wurde von mir ja auch erwähnt.

      Die Grundtendenz bekannter radikalfeministischer Ideologien, Theorien und Konzepte verweist aber m.E. auch wenn man solche Faktoren mitbedenkt in die in meinem Beitrag angegebene Richtung.

      „Abgesehen davon, halte ich den psychologischen Diskurs bei politischen Problemen ein bisschen für problematisch:“

      Das sage ich Kirk auch manchmal.
      Andererseits halte ich es aber auch für falsch, auf begründete psychologische Hypothesen zu verzichten, denn die psychologische Dimension ist nun einmal wenn nicht die einzige, so eben doch eine wichtige. Außerdem hatte mein Beitrag ja auch die Funktion trivialen Erklärungen nach dem Muster („die sind eben dumm, böse etc“) entgegenzuwirken und die Diskussion über die Motive radikaler Feministinnen auf eine sachlichere und analytischere Basis zu stellen.

  4. @Leszek

    Gibt bezüglich Psychologisierung und Pathologisierung noch einen schönen Aphorismus von Noam Chomsky: 🙂

    „WINDELWISSENSCHAFTEN:
    Um 1950 versuchten bedeutende Sozialwissenschaftler wie Margaret Mead zu erklären, warum die Russen in der UNO immer mit „Nein“ stimmten, während die USA und alle anderen positiv votierten – da konnte doch etwas mit den Russen nicht stimmen. Die Sozialwissenschaftler entwickelten nun eine Theorie, der zufolge die negative Haltung der Russen sich daraus erklären liess, dass sie den Säuglingen zu stramme Windeln anlegten, was zu Verstimmungen und in der UNO schliesslich zu Nein-Stimmen führte. Wir nannten das damals übrigens Diaperologie – „Windelwissenschaft“. (Chomsky, Noam 2004, S. 72)

  5. Leszek, mal wieder großartig. Vergleiche dazu auch die frühere Einschätzung von erzählmirnix: „(Extrem-) Feminismus ist eine Art der Krankheitsbewältigung„.

    Interessant finde ich dabei, dass die Frauen ja gerade nicht „böse“ sind, wie man Feminismuskritikern immer unterstellt, dass sie das meinen. Leszek drückt ja sehr viel Verständnis aus – immer in dem Sinne „dann ist das nachvollziehbar, dann tut das gut“. Nur ist das nach außen lagern und verallgemeinern eigener negativer Erfahrungen kein Heilmittel, um gut durch die Welt zu kommen.

  6. Frauen mit stärker maskulinen Tendenzen (was ja offenbar auch auf einen Teil lesbischer Frauen zutrifft) LEIDEN im Schnitt stärker als andere Frauen unter dem Druck traditioneller Geschlechterrollen.

    Woher wollt ihr (editiert: Bitte höflich bleiben)denn wissen,
    dass Frauen darunter stärker leiden?

    Kümmert euch (editiert: Bitte höflich bleiben) lieber um euer NUR aus Wunschdenken bestehendes Männlichkeitsbild.

    (editiert: Bitte höflich bleiben)
    muharhar

  7. Dieser Blog samt seiner männlichen Kommentatoren ist ein Beweis,
    dass ein Y Chromosom, das nur noch 1/3 seiner ursprünglichen Größe hat, und deswegen über 1000 Gene verloren hat, NICHT OHNE NEGATIVEN FOLGEN BLEIBEN KANN.

    Deal with it 🙂

      • Luzie!

        Du schon wieder.

        Ich hab’s Dir doch schon vor Jahren erklärt anhand einer anderen Studie.

        DU HOFFST VERGEBENS!

        V-E-R-G-E-B-E-N-S!

        Hier also die neueste Studie von Bellott und Page, vor ein paar Monaten erst veröffentlicht.

        http://www.welt.de/wissenschaft/article127240580/Chromosom-haelt-Fahne-der-Maennlichkeit-hoch.html

        Find Dich damit ab, pack den Stier bei den Hörnern, folge Deiner weiblichen Bestimmung und schieb Deinen süßen Hintern Richtung Küche.

        Dort machst Du mir ein Schinkensandwich (eines mit Bellota, versteht sich) und kommst mit einem guten (!) Rioja zurück.

        Als Spanierin wirst Du dazu in der Lage sein.

        Zum Dank bekommst Du von mir einen deftigen Klaps auf Deine spanischen Edelschinken.

        Was Dein Köter nicht kann, der kann Dich dort bestenfalls nur beißen.

        Was ich nebenbei bemerkt auch kann.

        Womit die Stellung des Mannes als Krone der Schöpfung ja endgültig und unwiderleglich bewiesen wäre.

        Olé!

        Und jetzt ab mit Dir.

        • @ albert

          *@roslin, sie kann bestimmt nicht mal kochen. du bist ein unverbesserlicher romantiker*

          Muss sie ja auch nicht. Der Schinken ist fertig. Nur schneiden muss sie können. Mit einem sehr scharfen Messer.

          Bei ihren Kastrationsfantasien kann sie das bestimmt.

          Hoffentlich.

        • Glaube nur der Studie – die du selbst gefälscht hast 🙂

          Nur 5% aller Wissenschaftler_Innen sind finanziell unabhängig.
          Alle anderen MÜSSEN das abliefern, was der Auftraggeber haben will, und das hat mit Wahrheit so gut wie nichts zu tun, dafür umso mehr mit Profit.

          Schlaf weiter *lol*

          • @lucia

            Das interesse vieler Wissenschaftler und ihrer Förderer ist allerdings auf etwas anderes als die Erhaltung des Patriarchats gerichtet. Bei Transsexualität oder CAH eher auf die entwicklung von ärztlichen Methoden etc.

            Es wertet insofern eher feministische „Wissenschaft“ ab, denn dort ist das einzige Interesse lediglich die Stützung der feministischen Theoriren. Anderes wird nicht veröffentlicht. Sie wäre also weitaus eher davon betroffen, dass die dortigen Wissenschaftler nicht unabhängig sind.

        • @Lucia

          Alle politisch motivierten Auftragsstudien sind keine Wissenschaft.

          Alle.

          Und ja Profit. Man nennt das auch Korruption. So etwas ist heutzutage, insbesondere in den Sozialwissenschaften, leider der Normalfall. Häufig mit feministischen Hintergrund.
          Und der wiederum ist auch nur korrupt. Ein genderrassistischer Scam, in dem es um Macht, Money und Status geht. Wir werden da megamäßig verarscht.

        • Petpanther

          „Und ja Profit. Man nennt das auch Korruption. So etwas ist heutzutage, insbesondere in den Sozialwissenschaften, leider der Normalfall.“

          Ich wäre mir da nicht so sicher. Wir übersehen ähnliche Profitorientierung gerne z.B. in der Medizin. Aber es gibt sie und zwar nicht zu knapp. Die Pharmabranche tut der Wissenschaft diesbezüglich oft nichts Gutes. Viel Auftragsforschung und oft auch ein sehr selektiver Umgang mit Untersuchungsergebnissen.

          Das passiert, wenn Wissenschaft immer mehr von edlen Spendern abhängig wird, also Drittmittel einwerben muss.

        • @LoMi

          Da würd ich dir nicht widersprechen wollen.

          Hatte ja auch ausdrücklich von politisch motiviert gesprochen. In der Medizin und Pharmabranche ist das montetär profitgetrieben. Wird allerdings politisch über lobbyistische Einflußnahme.

          „… Viel Auftragsforschung und oft auch ein sehr selektiver Umgang mit Untersuchungsergebnissen.

          Das passiert, wenn Wissenschaft immer mehr von edlen Spendern abhängig wird, also Drittmittel einwerben muss.“

          Ganz genau.

          Und es wären gerade unabhängige echte Sozialwissenschaften vonnöten, die ideologisch und profitorientierte missbrauchende Klammerung bzw. Vereinnahmung zu lösen. Wohl auch mit ein Grund warum die Gesinnungsindoktrination und der Korrumpierungsdruck hier so heftig ist.

        • „Und es wären gerade unabhängige echte Sozialwissenschaften vonnöten, die ideologisch und profitorientierte missbrauchende Klammerung bzw. Vereinnahmung zu lösen.“

          Eine solche Unabhängigkeit wäre wirklich gut. Das bewahrt zwar nicht davor, dass der eine oder andere eben doch politisierte Dinge tut. Aber es wird mehr Leute geben, die ihren eigenen wissenschaftlichen Interessen folgen und die ihr eigenes Urteil haben und damit dürfte der Widerspruch gegenüber einer solchen Politisierung auch größer werden.

      • @ lucia

        Diese Quelle

        *http://mathbionerd.blogspot.de/2013/05/accessible-research-gene-survival-and.html

        NUR eine Quelle von vielen*

        belegt übrigens nicht, was Du herauszulesen beiebtest.

        Sie belegt nur, dass das Y-Chromosom im Rahmen einer Spezialisierung all die Gene verloren hat, die für Männlichwerdung/Männlichsein nicht wichtig sind.

        Aber die behalten hat, die wichtig sind.

        Es scheint sich bei der Bloggerin um eine ernstzunehmende Naturwissenschaftlerin zu handeln.

        *Schlaf weiter *lol**

        Wie soll ich das?

        Wenn ich hungrig bin.

        Hungrig nach spanischem Schinken!

        • Link funzt wg. des Sternchens nicht, also noch mal

          http://mathbionerd.blogspot.de/2013/05/accessible-research-gene-survival-and.html

          Was Du z.B. nicht verstanden oder überlesen hast oder in seinen Konsequenzen ungenügend (falls überhaupt) durchdacht ist z.B. das hier:

          *3. Does gene loss on the Y affect the evolution the X?
          Okay, so some features of the X-linked partner might predict whether it’s Y-linked partner will survive, but is there any feedback from the Y back to the X chromosome? Yes!

          Let’s think back to that first picture: females have two „big“ X chromosomes, while males have one „big“ X and one „little“ Y. And, I’ve shown you that the Y chromosome has lost (either because of broken copies, or completely lost) almost 97% of the genes that it once shared with the X. This might lead you to believe that there are more genes expressed in females than in males. But, in many mammals, females silence most of the genes on one of their X chromosomes (X-inactivation), to equalize the dosage of genes expressed between males and females.*

          Du scheinst, überwältigt von der etwas unglücklich gewählten Überschrift (sie scheint als Naturwissenschaftlerin begabter denn als „Schriftstellerin“, vermute eine recht „männliches“ Gehirn in einer weiblichen Schale), die so sehr Dein Wunschdenken bediente, nicht recht hingelesen zu haben.

          Wie gesagt, Männer haben ALLE Gene, die Frauen auch haben.

          Und noch ein paar wenige mehr, die Frauen nicht haben.

          Aber nur keine Panik: Frauen haben alle Gene, die für den Aufbau ihrer (kleinen) Gehirne nötig sind (gut, das war jetzt gemein, sooooo gemein von mir, aber ihr überzeugt ja auch mit anderen Qualitäten, Stichwort: SCHINKEN).

          Deshalb haben wir euch trotzdem lieb, füttern euch, tränken euch, streuen euch Körner.

          Aber alles hat Grenzen!

          *PS.

          oder der Erhaltung männlicher Dominanz*

          Sei froh, dass es noch ein paar Männer gibt, die sich der Mühe unterziehen, Frauen mit starker, geduldiger, sanfter Hand an die Kandare zu nehmen und zu „zähmen“.

          Viele sind es eh nicht, die da EUREN Ansprüchen genügen können.

          Denn die Mehrheit der Frauen sucht sehnsüchtig nach genau solchen Männern.

          Ohne die wüsstet ihr gar nicht mehr, wohin mit Eurer Unruhe/Unzufriedenheit, hättet gar kein Ziel mehr.

          Weil es aber so wenige sind, die EUREN Ansprüchen genügen können, ist dafür gesorgt, dass die Mehrheit der Männer UND der Frauen IMMER im Wesentlichen unerfüllt/unzufrieden bleiben wird.

          WIR werden immer auf der Suche sein.

          Das treibt die Evolution voran.

          Gott ist sicher der raffinierteste Knasterbart, den man sich denken kann.

          Daran habe ich keinerlei Zweifel.

          Ob er auch gut ist (im herkömmlichen Sinne sicher nicht), daran, nur daran habe ich gelegentliche Zweifel.

          Gott ist UNHEIMLICH.

    • @lucia

      Was du nicht verstehst ist, dass die Informationen für „Männlich“ nicht per se auf dem Y-Chomosom liegen müssen, sondern über das gesamte Genom verteilt sind. Auf dem Y-Chromosom liegt unter anderem die Information für den bau von Hoden, die dann Testosteron produzieren und damit bewirken, dass die „männlichen Wachstumspläne“ auf dem Rest des Genoms aktiviert werden. Wenn etwas auf dem Y-Chomosom wegfällt, dann eben weil es nicht mehr gebraucht wird. Ein kleiners Y-Chomoson bedeutet aber nicht, dass Männer sich schlechter entwicklen oder andere Nachteile haben.

      • Nein natürlich hat es keine Folgen,
        fragt sich nur warum immer mehr unfruchtbare sowie Geschlechts verkrüppelte Jungen geboren werden,

        (editiert: Bitte höflich bleiben)

        • ät ddbz und Evochris:

          In deutsch-Wikipedia gab es mal einen linken Troll, der sich als alles mögliche ausgegeben hat und dies immer noch tut; mal war er eine Österreicherin, mal ein Türke.

          Habe langsam den Verdacht, daß Lucia dieser Troll ist. Oder zumindest ein Genosse im Geiste.

          Lucitroll füttert Euch mit irgendwelchen Radfem-Platitüden und lacht sich dann nen Ast, daß Ihr ernsthaft drauf reagiert.

          Chris, Lebenszeit verschwenden? Vielleicht ist ne Trollsperre doch mal angebracht…

        • @ Axel

          Du hast Dir meine Antworten nicht durchgelesen, stimmts? Wenn Du meine Reaktionen auf die Tante als ernsthaft bezeichnest, kann ich Dir auch nicht helfen.

          Ich vermute @C reagiert auch nicht eigentlich auf diese Dame, sondern mehr für die Mitleser.

          Lass uns doch unseren Spaß! Wenn’s @lucier nicht gebe, müsste man die glatt erfinden … 🙂

        • „Lucitroll füttert Euch mit irgendwelchen Radfem-Platitüden und lacht sich dann nen Ast, daß Ihr ernsthaft drauf reagiert.“

          Und dabei könnte sie sogar nochmehr Aufmerksamkeit erhaschen, wenn sie im Selbermach-Samstag so etwas geschrieben hätte wie:

          Ich hab da ein paar Geschichten für Euch, die für Euer Kopfkino bestimmt mehr bringen als das Anklicken irgendwelcher geleakten Bildchen.

          Also ich verstehe ihre Marketing-Strategie oder was das sein soll irgendwie auch nicht.

        • @ Mutter

          Mit den Bildern das haste’s wa? Du bekommst den Link hier nicht weg und darüber kannst Du Dich nicht mehr einkriegen? Weinst sicher ein paar Mutter-Tears!?

          Ehrlich, ich habe mir die Bilder bisher noch nicht angesehen aber langsam machst Du mich doch neugierig …

        • ät ddbz:

          Nö, viel Lärm um wenig. Viele Hochglanzbilder, die auch schon in Magazinen waren.
          Gibt ein paar Skandalbilder, aber die Frau da ist mir nicht bekannt.

          Magst Du Kirsten Dunst?

        • „Mit den Bildern das haste’s wa? Du bekommst den Link hier nicht weg und darüber kannst Du Dich nicht mehr einkriegen?“

          Ich kann das einfach nicht verstehen.
          Echt nicht.
          Und ich finde, das ist kein Spaß.

          Gedankensprung:

          Im PU-Forum damals, da eröffnete ein 17-jähriger einen Thread über einen Spielfilm (will den Titel nicht nennen), zeigte sich völlig verstört, ihm war übel wegen dem, was er da gesehen hatte. Unter anderem eine realistisch-anmutende Szene der Vergewaltigung und anschließenden Tötung eines Neugeborenen.
          Gleichzeitig war er fasziniert, wollte andere Meinungen zu dem Film hören, postete nach einiger Zeit sogar den Trailer.

          WAS glaubst Du, was ich DA fürn Stunk gemacht hab (erfolgreich im Endeffekt)!
          (+ ihn angeschrieben und somit den Dialog gesucht)

          Es gibt einfach Grenzen und Schluß.

        • @ Mutter

          Du redest wirr. Die Sache hier hat mit Vergewaltigungen nix zu schaffen, komm mal wieder runter! Du merkst doch, daß Du hier nicht weiter kommst.

          Klar gibt es Grenzen, nur bestimmst nicht Du über diese Grenzen. Willst oder kannst Du das nicht verstehen?

          Du kommst doch immer und immer wieder mit den Bildern angelaufen und machst dadurch Werbung für diese Bilder!

        • Das war bloß das erste Beispiel was mir einfiel, wo ich sonst noch „Zensur“ gefordert hatte.

          „Klar gibt es Grenzen, nur bestimmst nicht Du über diese Grenzen.“

          Sondern der Gesetzgeber, klar.
          Als die Basis, auf die wir uns alle einigen können sollten (konkrete Ausgestaltung ist dann wieder was anderes) derzeit, ist es sicher nicht verkehrt die MRK anzunehmen. D’accord?

          Und wir Alle – als Zivilgesellschaft – wachen mit über die Einhaltung, natürlich meist großzügiger als es in den Büchern verlangt wird.

          Und wenn das einigermaßen vernünftig klappte (Konjunktiv!) mit der Freiwilligen Selbstkontrolle, dann bräuchte es den strafenden Arm des Gesetzes kaum noch.

          Willst oder kannst Du das nicht verstehen?

          @ Christian

          Dann unternimm doch den ersten Versuch überhaupt, Dich und Deine Beweggründe zu erklären.

          Ich bin nämlich tatsächlich nicht ganz so auf den Kopf gefallen, wie Du vielleicht annimmst.

          • Habe ich doch längst.

            Ja, die Bilder von Profis zu klauen und sie blosszustellen geht nicht. Ich würde das auch nicht machen. Sind Sie aber erst mal im Netz ist aus meiner Sicht der Schaden schon eingetreten. Ob ich sie mir noch anschaue ist dann relativ egal. Jeder halbwegs intelligente Mensch kann sie problemlos finden. Frau Lawrence und Co wird s auch recht egal sein können, ob ich sie mir noch anschaue. Also siegt meine Neugier. Klar kann man da anführen, dass alle ja moralisch handeln könnten, dann wäre es kein Problem. Aber in der Welt leben wir eben nicht

        • „Ja, die Bilder von Profis zu klauen und sie blosszustellen geht nicht. Ich würde das auch nicht machen.“

          [Profis?]
          Wobei die Freiheit auf Deinem Blog es erlaubt, den Verweis auf die Sammlung etlicher unfreiwillig entblößter junger Frauen stehen zu lassen, aber sie erlaubt es nicht, anonyme Personen „verlogene Feiglinge“ zu schimpfen.

          „Sind Sie aber erst mal im Netz ist aus meiner Sicht der Schaden schon eingetreten.“

          Die Frauen möchten die Bilder aus dem Netz haben, UND sie möchten am liebsten, das niemand sie gesehen hätte.
          Lässt Du den Link hier stehen, machst Du de facto den Schaden für sie größer.

          Ich mein: wie oft wurde das bisher denn geklickt, sag mal?

          Sonst biste ja schließlich auch so offen, wenn es um Zahlen geht.

          „Klar kann man da anführen, dass alle ja moralisch handeln könnten, dann wäre es kein Problem. Aber in der Welt leben wir eben nicht“

          Also würdest Du, an Stelle der Opfer, exakt so reden und handeln wie Greg Oden (so hieß er doch)?

        • @ Mutter

          Die Sache mit dem Gesetz wurde Dir schon an anderer Stelle erklärt.

          Was soll das sein, MRK? Wenn Du Menschenrechte meinst, die haben mit dieser Sache auch nix zu tun, hatten wir auch schon.

          Zivilgesellschaft? Ich bin allerdings der Meinung, daß wir beide, vor allem Du als Feministin, hierunter ganz verschiedene Dinge verstehen. Wir würden hier quasi in 2 untereinander nicht verstandenen Fremdsprachen miteiander reden. Deshalb können wir uns hierüber nicht austauschen. Ein Ding der Ünmöglichkeit ist das! 😦

          Tatsache bleibt, Du bekommst die Verweise auf die Bilder nicht weg und wie ich finde zu recht!

        • „In this society, being male and an asshole
          makes you worthy of our time.“

          Frauen lieben Arschlöcher. Auch der
          A-Faktor hat mit Sicherheit einen
          Genetischen Anteil.
          Zudem sind sich durch PU/Game Männer,
          die von Natur aus keinen oder einen
          unterdrückten A-Faktor haben,
          dieser Zusammenhänge bewusst geworden.
          Manche haben ihr Verhaltens-Repertoire
          deshalb soweit erweitert, dass sie
          sich nötigenfalls gegenüber Frauen
          als A-löcher profilieren können
          und somit als für die Übertragung
          von genetischem Material geeignet
          erscheinen.
          Ist es falsch diesen Vorgang als
          kulturelle Leistung zu bezeichnen?

        • Hallo Christian
          die letzte Frage hätte ich wirklich gern beantwortet.
          Mal angenommen, eine Ex hatte Nackt-Selfies von Dir so breit verteilt, dass Du davon ausgehen müsstest, dass alle Menschen, die Du so triffst, Dich in „anzüglicher“ Position (was immer das bei einem Mann heißt, offenbar häufig eben bloß: nackt) gesehen haben.

          Würdest Du Dich dann hinstellen und sagen:

          – sowas (wie Nacktbilder von sich machen und jemandem privat schicken) darf man nicht machen

          – ich entschuldige mich für den Imageschaden, der meinem Arbeitgeber durch mein Verhalten entstanden ist

          – es ist mir peinlich, aber sowas kann halt passieren, so sind Menschen halt

          Ja?

          • @muttersheera

            „Würdest Du Dich dann hinstellen und sagen:
            – sowas (wie Nacktbilder von sich machen und jemandem privat schicken) darf man nicht machen“

            Nein,warum sollte ich das sagen?

            „– ich entschuldige mich für den Imageschaden, der meinem Arbeitgeber durch mein Verhalten entstanden ist“

            Auch nicht, warum sollte ich das sagen?

            „– es ist mir peinlich, aber sowas kann halt passieren, so sind Menschen halt“

            Ich würde natürlich die Bilder so gut wie möglich aus dem Internet entfernen. Und sauer auf sie sein, einschließlich einer einstweiligen Verfügung (damit zumindest die Sexfilme nicht auch noch ihren Weg finden 😉 ) (aber auch etwas beeindruckt, dass sie Nacktbilder eines relativ durchschnittlichen Mannes so pushen konnte). Wenn einer da aus neugier nachschaut, das könnte ich verstehen.

        • Mir gehen Deine dauernden Zensurwünsche gegen den Strich. Du machst die Sache wichtiger als sie ist. Ich zB habe mir die Bilder nicht angesehen, weil mir die Bilder egal sind. Was gibts da wohl schon zu sehen? Nackte Frauen .. pfff, das soll was besonderes sein? Ich sag mal so: Kennste eine, kennste alle … und Promis sind mir eh wurst.

          Um es mal ganz klar zu sagen! Einer Feministin nehme ich solche tränendrückerische Hinweise auf Empathie-Bereitschaft NICHT-mehr ab!!

        • @muttersheera
          Die richtige Reaktion wäre gewesen zu schreiben: Jungchen, im Kriegsfall wirst DU derjenige sein welcher hier das Blut vergießt oder dessen Blut vergossen wird. Hab Dich nicht so.

          Wieder, aber ganz anders als gedacht gilt wieder Barry McGUires „Eve of Destruction“:
          „The eastern world it is exploding
          Violence flarin‘, bullets loadin‘
          You’re old enough to kill but not for votin‘
          You don’t believe in war but what’s that gun you’re totin‘
          And even the Jordan River has bodies floatin'“

        • Ich will noch die genaue, aktuelle Klick-Zahl für den Download-Link wissen, Christian.

          Und dann will ich sehen, wie Du Dich abstrampelst bei dem Versuch zu erklären, warum die Dich nicht als Verbreiter illegalen Bildmaterials ausweist.

          • @muttersheera

            „Und dann will ich sehen, wie Du Dich abstrampelst bei dem Versuch zu erklären, warum die Dich nicht als Verbreiter illegalen Bildmaterials ausweist.“

            Weil ein Link auf eine Seite keine Verbreitung von Bildmaterial ist. Schon gar nicht, wenn die Seite eh in jeden zweiten Seitungsartikel steht und man sie unter „reddit Fappening“ ja nun wirklich leicht finden konnte.

        • @ muttersheera

          *Ich will noch die genaue, aktuelle Klick-Zahl für den Download-Link wissen, Christian.*

          Welcher Download-Link?

          Hab‘ ich wieder mal was verpasst?

          Lohnt sich das Downloaden?

          Sind ein paar scharfe Möpse zu sehen?

          Kannst Du mir den Download-Link mal reinreichen?

          Ich will auch mal wissen, wie’s in der großen, weiten Welt aussieht, hier vom Hinterwald aus.

        • Vom Internet hast du, wie von so vielem, keine Ahnung.
          Christian ist trotz Admin-Rechten nicht dafür verantwortlich, was sich hinter einem auf wordpress geposteten Link verbirgt.

          Nick hat dich (wenn auch vergeblich) mal wieder in erfrischend klaren Worten über dein schwachsinniges Geplapper aufgeklärt.

          Beschwer dich doch erstmal bei Google, oder bei allen Medien die über the Fappening (schon mal der misandrische Titel aufgefallen?) berichten und damit weit mehr zur Verbreitung der Bilder „beitragen“ als der Link hier auf AE.
          Oder geh besser mal in dich und hinterfrage deine Hetze und himmelsschreiende Doppelmoral. (übrigens, aus brandaktuellem Anlass: http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/porno-film/pikanter-prozess-um-privat-porno-37533234.bild.html
          beachte Strafe und Straftatbestand).

          Wie sehr dich das Schicksal von Herrn Oden berührt mit deiner uns überlegenen Empathie, hat man ja gemerkt. Lustigerweise war die Rezeption dieses männlichen (eben nicht -)Opfers exakt die, die ich Stunden zuvor noch hypothetisch vorhergesagt hatte, ist dir das aufgefallen?

          Ich denke nicht, dass viele ernsthaft diese Bilder gezogen haben, denke auch nicht, dass Christian das herausfinden kann.
          Wenn die betroffenen Damen (und wohl ein Herr) alle Gehirnzellen beisammen haben, wird sie die Tatsache der Veröffentlichung und ihr damit möglicherweise (auch nicht unbedingt) verbundener Imageverlust stören, aber nicht der einzelne Downloader, dem die Bilder womöglich auch noch gefallen.

          Versteh das doch ein für allemal: es geht darum, zur potentiellen „Wichsvorlage“ gemacht worden zu sein, nicht um das (vermeintliche) Wichsen an sich oder die Zahl der Klicks.

        • @ Mutter

          „Ich will noch die genaue, aktuelle Klick-Zahl für den Download-Link wissen, Christian.“

          Kannst Du überhaupt noch schlafen in letzter Zeit? Wie ist eigentlich Dein aktueller Blutdruck? Man macht sich ja langsam Sorgen.

          @ Roslin

          Bleib bei Deinen Waldfeen. Man sagte mir das was Mutter hier so anpreist wie Sauerbier, soll den Blick eigentlich nicht lohnen … 😦

        • Also war das mit der – mit Dir in der Opfer-Rolle – angestrebten einstweiligen Verfügung auch mehr so ne Luftbuchung, wa?

          „Da draußen gibt es unzählige Frauen, die gar nicht ahnen, dass sie nackt oder halbnackt auf solchen Seiten präsentiert sind“, sagte ein LKA-Mann dem Spiegel [Link putt, möglicherweise also leider nicht mehr online der Beitrag]. Der Rechtsanwalt riet [einem konkreten Opfer, das klagen wollte], sich mit der immerwährenden Peepshow im Netz abzufinden:
          „Sie kriegen das sowieso nie wieder raus.“

          Erleben diese „unzähligen Frauen“ D.M.n. hier eine Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts, begangen von Männern und zum Vergnügen von (hauptsächlich) noch mehr Männern, oder was würdest Du sagen?

          • @muttersheera

            „Also war das mit der – mit Dir in der Opfer-Rolle – angestrebten einstweiligen Verfügung auch mehr so ne Luftbuchung, wa?“

            Die bezieht sich auf die Neueinstellung weiteren Materials. Warum sollte das eine Luftnummer sein?

        • Da draußen gibt es unzählige Frauen, die gar nicht ahnen, dass sie nackt oder halbnackt auf solchen Seiten präsentiert sind”, sagte ein LKA-Mann dem Spiegel

          Hö, wie will der LKA-Mann das denn wissen, ob die Frauen davon eine Ahnung haben oder nicht? Die allermeisten nackten Frauen haben von ihren Bildern wohl mehr als nur eine Ahnung.

          Ganz einfache Frage: was ist an Google besser als Christian, der einen kleines auf WP gehostetes Blog moderiert? Hier muss man die Seite verlassen, auf Google Bilder-Suche finden sie sich aber direkt.

        • Zugespitzt:
          wenn in allen Fällen weibliche Persönlichkeitsrechte (und Urheberrechte, aber die sind mir ja eher schnuppe) gewahrt werden sollten, müsste ein Gutteil aller Pornographie aus dem Netz verschwinden. Schwupps einfach so.

          • @muttersheera

            „wenn in allen Fällen weibliche Persönlichkeitsrechte (und Urheberrechte, aber die sind mir ja eher schnuppe) gewahrt werden sollten, müsste ein Gutteil aller Pornographie aus dem Netz verschwinden. Schwupps einfach so.“

            Warum das? die Pornodarsteller werden doch in ihren Persönlichkeitsrechten nicht verletzt (in ihren Urheberrechten meist auch nicht, die liegen bei den Gesellschaften, die sie für die Pornos bezahlen)

        • @ Mutter

          Langsam kommt bei mir etwas wie Schadenfreude auf, Schadenfreude weil Du die Links nicht wegbekommst, man Dir nicht zu Willen ist und Dich dies scheinbar maßlos ärgert. 🙂

          Ein LKA Mann, jener Behörde die sich vor nix zu fies ist um Überwachung durchzusetzen, kannst Du hier doch nicht als glaubwürdige Quelle bringen. Ansonsten ist es schön, daß Du Deinem Männerhass wieder freien Lauf lässt …

        • @ muttersheera

          „es ist mir peinlich, aber sowas kann halt passieren, so sind Menschen halt.“

          Peinlich für einen Mann eigentlich
          nur wenn er als Kümmerling mit
          kleinem Penis ins Bild kommt,
          oder wenn jeder denkt dem hätte
          ich schon etwas besseres als ein
          Fuggy oder ein Fatty zugetraut.
          Ideal ist sicher eine Aufnahme
          die denn Mann schräg von hinten
          zeigt. Aus seiner Körperhaltung
          und seiner Muskularität ist
          seine dominante Entschlossenheit
          zu spüren. Genau genommen sieht
          man nichts. Nur aus den Augen
          der Frau kann Mann schliessen,
          der Mann ist dabei eine
          gründliche Analyse zu machen.

        • müsste ein Gutteil aller Pornographie aus dem Netz verschwinden. Schwupps einfach so.

          Blödsinn, wie kommst du darauf?

          Es müssen ständig Inhalte wegen Rechtsbeschwerden heruntergenommen werden. Ohne Streisand-Effekt (der für Privatpersonen ja nicht gilt) sollte das schon einigermaßen möglich sein, sowas zu tilgen. Wenn auch sicherlich schwierig anhand der Fülle von Seiten, das ist klar.
          Aber jede Person, die die betroffene Person im Netz erkennt, ist gleichzeitig eine Person, die ihr helfen kann, ihre Rechte dort geltend zu machen.

        • @muttersheera, du hoffst zwar, dass

          *müsste ein Gutteil aller Pornographie aus dem Netz verschwinden. Schwupps einfach so.*

          Ich hingegen bin recht zuversichtlich, dass uns die Verschärfung der Bestimmung an US-Unis hinsichtlich sexual misconduct (Senate Bill 967, ongoing affirmative consent, preponderance of evidence) wird uns eine Flut von ehrlichen, natürlichen, hausgemachten sex-videos bescheren, da die Beweismittel mehrere Jahre gesichert werden müssen 😉 Das wird die größte „reality-sex-show“ =:-o There is nothing like a free lunch, @muttersheera.

        • @ DDBZ

          *Bleib bei Deinen Waldfeen. Man sagte mir das was Mutter hier so anpreist wie Sauerbier, soll den Blick eigentlich nicht lohnen …*

          Nach dem Vergoogeln des halben Nachmittags habsch jetzt immerhin auch mal ein Bild gefunden.

          Lawrence oder so ähnlich heißt sie, sehr süßes Bild, steht da nackend vor dem Spiegel und knipst ihr Selfie.

          War ganz gerührt.

          Wär‘ ich der heilige Martin, ich teilte doch glatt meinen Mantel mit ihr und höbe sie auf meinen Gaul.

          So ein süßes Mädchen.

        • „Blödsinn, wie kommst du darauf?“

          Wie hoch schätzt Du denn den Anteil derjenigen Amateur-Porno-Darstellerinnen, die tatsächlich ihr Einverständnis zur unentgeltlichen Veröffentlichung des privaten Filmmaterials gegeben hatten?

          (Und wir wissen ja Alle, dass i.d.R. eh nur die Frauen zu identifizieren wären. WARUM wohl?)

        • Deine Evo-Psychologisch-fundierte-Erklärung dafür, dass Millionen Frauen ihre gesamte „bürgerliche“ Existenz aufs Spiel setzen würden, nur um die Wichs-Bedürfnisse einer anonymen Masse zu bedienen – völlig ohne Gegenleistung! – lautet?

          • @muttersheera

            Vielleicht ist diesen Frauen ihre bürgerliche Existenz einfach nicht wichtig und sie finden es geil, wenn tausende von Männern sie geil finden. Bezweifelst du jetzt, dass es weibliche Exhibitionisten gibt?
            Eine „Massenstrategie“ findet sich in der Natur durchaus häufiger. Ein Vorteil für die Frau, Sex mit vielen Männern zu haben, ist das keiner Ausschließen kann, dass ihr Kind nicht auch sein Kind ist und sowohl sie als auch das Kind sich damit die (wenn auch geringere Unterstützung vieler Männer sichern konnte.Es ist eher eine Randstrategie, aber wir sprechen hier ja auch von wenigen Frauen.

        • @ Mutter

          “ lautet?“

          Du hast keine Belege für Millionen von Frauen über die Du hier laberst. Ich denke es gibt sie einfach nicht. So ein Gequake wie von den 40000 Zwangsnutten zur Fußball WM Deutschland. Nix als Lug und Betrug mit politischen Zahlen.

          Du versuchst es aber immer wieder, willst nicht einsehen, daß Du Dich verrannt hast …

        • @DDBZ

          In Taki’s Mag (rechtslibertär) äußern sich die Editors auch zu Tittileaks, Zitat:

          *NAKED FEMALE CELEBS LEAK FROM THE CLOUD
          Female Hollywood celebrities and the pissants who worship them as saints are shocked, outraged, incensed, and flabbergasted at what is being called “the biggest celebrity hacking scandal in history.” Last week saw leaked naked and semi-naked photos—some of dubious authenticity—of Jennifer Lawrence, Kate Upton, Mary Elizabeth Winstead, and Victoria Justice, who were among 101 listed female stars whose personal photos were allegedly hacked and partially leaked to an eagerly salivating male adolescent public. (Photos of rotund black singer Jill Scott were also leaked to general disinterest, which was immediately blamed on “white privilege” rather than the idea that “she’s too fat for anyone to care.”)

          Lena Dunham, the potato-shaped and hatchet-faced creator of HBO series Girls, routinely appears naked on her show and in photo shoots despite the deafening absence of any public outcry to see her naked. She has referred to the hackers and leakers as “sex offenders.” This is her opinion, although it’s close to an objective scientific fact that Dunham’s body and personality are sexually offensive.

          The man-hating lesbians and she-males over at xojane also described last week’s leak as “SEXUAL ASSAULT,” but then again, pretty much anything that males do is sexual assault to them.

          In The Guardian, a decisively uncomely female specimen named Zoe Williams called the leak “a breach of privacy issue, clearly. It is a feminist issue, of course.” Of course.

          “This is serious stuff,” opined late-night talk-show host David Letterman. “I know it sounds superficial…but it’s a crime. You can’t do this.”

          But where were all these people back in mid-July when NSA leaker Edward Snowden claimed that government employees routinely shared naked photos of average American citizens? The most likely answer is that they were all in Obama’s back pocket, sniffing his butt.

          http://takimag.com/article/the_week_that_perished_takimag_september_8_2014#axzz3CkFs9LO8

          Zu fett zu sein, um mit einem geleakten Foto jemandes Interesse zu finden, na, das ist wohl der absolute Gipfel des Fatshamings.

        • @Mamasheeba
          >Deine Evo-Psychologisch-fundierte-Erklärung dafür, dass Millionen Frauen ihre gesamte “bürgerliche” Existenz aufs Spiel setzen würden,

          Warum denn heut so knauserig? ‚Millionen Frauen‘ – warum nicht gleich Milliarden? Fantastilionen?
          Oder gleich: ALLE ?

          Liest du dir eigentlich mal durch, was du so von dir gibst?

      • ät ddbz:

        Doch, war auch mehr für Evochris gedacht. Seine Antwort war viel zu wissenschaftlich. Der Luciatroll (bestimmt eine Person, die als cis-Mann gelesen werden kann 😉 ) kriegt sich wahrscheinlich gar nicht mehr ein vorm Bildschirm.

        • @ Axel

          Der licianer könnte auch ein Spiegel-Südeutsche- oder sonstwo Medienschaffender sein. Die labern und schreiben solchen Mist auch öfter und meinen das auch noch ernst. Da können Argumente für den unbedarften Mitleser nicht verkehrt sein.

          Aber ich glaube luciduci kommt heute nimmer mehr- wahrscheinlich ist der Stationsrechner wieder unter Kontrolle der Pfleger …

        • ät ddbz:

          Nee, doch nicht der Spiegel!
          SZ schon eher.
          Aber ich glaube, wenn Du einen 40h-Job mit viel Geld hast, gehst Du nicht in Foren um zu trollen.

          Das sind eher präpotente Asis, die keine Lust zu arbeiten haben, um dann ihr „politisches Projekt“ durchzuziehen. Hihi.

        • @ Red Pill

          „Frauen lieben Arschlöcher.“

          Ich glaube, dass Maximilian Pütz widersprechen würde.

          Er sagt es in etwa so: Frauen wollen Herz und Stärke
          Die meisten Männer bedienen nur eins von beiden. Der Bringer wäre es beide weibliche Bedürfnisse abzudecken.
          Zur Not kann man ihn wohl auch selbst fragen, nicht dass ich da einen … 😀

          Tja, aber da wäre noch etwas, nämlich dass der Typ der gerade aus der Haft entlassen wurde, und eine maskuline Ausstrahlung hat, besser ankommt, also mehr potentielle Abnehmerinnen hat, als der nette Milchbubi im gleichen Mietshaus. (Für das Beispiel nehme ich an, dass sich der staatliche Aufenthalt herumgesprochen hat – und „Schichtzugehörigkeit“ muss ich für dieses Beispiel nicht beachten, weil ein gerade Entlassener nicht in die schönste, teuerste, Wohngegend zieht. Oder anders: Konkurrent Milchbubi gehört zu seiner Schicht)

          Demnach hättest du damit: „Frauen lieben Arschlöcher.“ – nicht ganz unrecht, weil eine deutliche Tendenz in diese Richtung geht.

      • @ Christian

        * Ein kleiners Y-Chomoson bedeutet aber nicht, dass Männer sich schlechter entwicklen oder andere Nachteile haben.*

        Im Gegenteil.

        Das kleine Y-Chromosom ist Bonusmaterial, dass Mama Natur nur den Jungs gegönnt hat.

        Die haben nämlich ALLE Gene, die die Mädels auch haben und noch dazu die auf dem Y-Chromosom, die die Mädels NICHT haben.

        > genetischer Penisneid!

        Verständlich, aber unfruchtbar.

        Ich hoffe, sie hat den Schinken mittlerweile gefunden und gekonnt zugeschnitten.

        Spanierinnen können das.

        Und noch einiges mehr.

    • @lucia

      Gründet doch endlich eure eigenen feministischen Unternehmen.
      Das wird bestimmt ein Knaller.

      http://www.cyclopaedia.de/wiki/Frauenbank

      Eine zeitlang ganz autonom wäre auch gut.
      Wieviel feministische Heizung,-Sanitär- und Lüftungsmonteure gibt es eigentlich so ?

      Leute, die wahrscheinlich schon im ersten Winter schwere Verluste zu beklagen hätten, kann ich nicht so richtig ernst nehmen.

      Dafür gibt es Beschwerden solange Männer kommen „Der Heizungsmonteur roch so, da mussten wir ganz schnell lüften, als er weg war. “

      Wir wäre es mit Selbermachen ?
      Die Fähigkeit zur Autonomie beweisen.

  8. @Lucia

    Eine weitere Möglichkeit wär ja auch Redundanz des zweiten weiblichen X-Gens.

    Gemäß dem verlinkten Artikel, den Kommentaren darin und deiner Suprematistenhaltung könnte es ja sein, dass dort z.B. Emotionsbio gespeichert ist …

    … Neid, Mißgunst, …, der ganze Überheblichkeitskomplex, …

    Das männliche Y ist viellecht sogar eine effiziente Weiterentwicklung gegenüber unnötiger weiblicher Oppulenz.

    Wär das nicht auch eine mögliche Erklärung 🙂

  9. @muttershera:
    „über einen Spielfilm (will den Titel nicht nennen), zeigte sich völlig verstört, ihm war übel wegen dem, was er da gesehen hatte. Unter anderem eine realistisch-anmutende Szene der Vergewaltigung und anschließenden Tötung eines Neugeborenen.“

    War es zufälligerweise der hier? :^)

    Ja, verstörend ist der Film alle mal.

    • Ich hab mal rausgesucht, was ich damals zu dem Film/Forums-Vorfall notiert hatte (die Korrespondenz wie ein pdf des gelöschten Threads könnt ich auch noch irgendwo haben, weiß nicht):

      vor kurzem musste ich im pu-forum mal grob auf den tisch hauen. ein 17-jähriger hatte einen thread gestartet zu A serbian film, indiziert, und zwar zurecht, wie er selbst sagte. er war entsetzt, nachdem er der empfehlung eines gleichaltrigen gefolgt war und sich das angesehen hatte… er wollte angeblich jedem abraten sich das anzusehen und nur wissen, wie andere, die das bereits gesehen haben, es verdaut haben

      es wurde der trailer gepostet, manche bewerteten den film als „nicht schlimm“, worauf der Threadersteller sich dann entrüstete und begann szenen zu beschreiben

      anscheinend wird in dem film gezeigt, wie beispielsweise ein neugeborenes vergewaltigt wird, und es gibt etliche szenen in denen frauen misshandelt, missbraucht und – teilweise währenddessen – getötet werden

      die super moderatoren verglichen das dann mit normaler bdsm/gewaltpornographie und verteidigten solche darstellungen mit der „katharsis-wirkung“ auf die zuschauer!

      nachdem weder die moderatoren noch der 17-jährige sich bereit zeigten den thread zu löschen (unglaublich was mir da für ein gekasper präsentiert wurde… ich solle das halt nicht so ernst nehmen, müsse mich damit abfinden, dass beispielsweise kinderpornographie aber eben auch snuff verbreitet würde, etc.), hab ich damit gedroht die bundesprüfstelle auf das hinzuweisen, was in diesem forum, in dem sich etliche minderjährige aufhalten, passiert –> schwupps, verschwunden!

      angeblich aber nur wegen der tipps zum illegalen download … grundsätzlich dürfe aber auch über sowas (verharmlosend) diskutiert werden, ich solle mich abmelden, wenn mir das „nicht gefällt“

      lediglich ein moderator stimmte mir zu… ein anderer (älter als ich) meinte, ich hätte einfach keine guten argumente und sei nicht die eltern-internetpolizei

      jedenfalls habe ich mich damit jetzt unbeliebt gemacht, obwohl die m.A.n. durchaus erkennen könnten, dass ich ihnen immerhin jede chance gelassen habe selbst regulierend einzugreifen bevor ich denen „nen haufen arbeit mache“

      wenn du mal ne beschreibung lesen willst: http://allesglotzer.blogspot.com/2010/07/serbian-film.html

      ach, das ding hat auch schon preise bekommen http://twitchfilm.net/news/2010/07/fantasia-awards-top-prizes-to-a-serbian-film-ip-man-2-summer-wars-and-symbol.php

      ein porno der besonderen art halt, „ne Stufe härter als Saw oder Hostel“, schrieb mir der 17-jährige…

      ich bin fassungslos, immernoch!

        • „ne Stufe härter als…“!!!

          Vielleicht möchtest Du bei einem weniger stumpfsinnigen Geschlechtsgenossen als Dir selbst nachfragen, was genau an der explizit-visuellen Verknüpfung von sexueller Lust mit der Lust an – in dem Fall sogar – Verstümmelung und Mord problematisch sein könnte.

          Insbesondere für Jugendliche, deren Sexualität beeinflussbar ist, die noch keine oder kaum eigene sexuelle Begegnungen vorzuweisen haben und genau deshalb den Weg gesucht und gefunden haben an einen Ort, wo sie hofften zu lernen mit ihren Bedürfnissen und Frauen-Personen zur allseitigen Zufriedenheit umzugehen.

          Wär ich fies, würd ich aus Deiner Aussage übrigens ableiten, Du wüsstest kein Argument, dass gegen die Verbreitung von KiPo oder Snuff spräche. Zumindest dürfte es aus Deiner selbstbewählten Positionierung heraus gerad ziemlich schwer für Dich sein, überzeugend dagegen zu argumentieren.

          P.S. Nur so nebenbei: david hätte seit gestern Post auf der web-Adresse, falls es ihn interessiert.

          • @muttersheera

            „Vielleicht möchtest Du bei einem weniger stumpfsinnigen Geschlechtsgenossen als Dir selbst nachfragen, was genau an der explizit-visuellen Verknüpfung von sexueller Lust mit der Lust an – in dem Fall sogar – Verstümmelung und Mord problematisch sein könnte.“

            Das Gewalt gegen Frauen und Kinder und dazu noch sexuelle Gewalt besonders tabuisiert ist. Auf einer rein rationalen Ebene erscheint mir eine Vergewaltigung aber auch nicht per se schlimmer als jemand, der sich selbst die Hand absägt, weil er sonst getötet wird.

            „Insbesondere für Jugendliche, deren Sexualität beeinflussbar ist, die noch keine oder kaum eigene sexuelle Begegnungen vorzuweisen haben und genau deshalb den Weg gesucht und gefunden haben an einen Ort, wo sie hofften zu lernen mit ihren Bedürfnissen und Frauen-Personen zur allseitigen Zufriedenheit umzugehen.“

            Klar, als Dworkianer musst du das als „Ausbildung zur sexuellen Gewalt“ sehen. Aber Jugendliche schauen eben so etwas eher als Mutprobe, als Tabubruch etc. Zu meinen Seiten waren das „Gesichter des Todes“, vielleicht ist es heute in Extremfällen so etwas. Es wird hier allerdings der Handlung nach ja nicht als etwas gutes dargestellt, sondern als etwas schreckliches, monsterhaftes, was dem Helden passiert, weswegen er ja auch sich und seine Familie am Ende erschießt, weil er es nicht mehr aushält.

            „Wär ich fies, würd ich aus Deiner Aussage übrigens ableiten, Du wüsstest kein Argument, dass gegen die Verbreitung von KiPo oder Snuff spräche“

            Aus der Frage, was du daran schlimmer findest, kann man das aber nicht herleiten. Oder kann man daraus, dass du es schlimmer findest als Saw ableiten, dass du es nicht schlimm findest, wenn Leute sich den Fuß absägen müssen? Oder das du es gut findest, wenn die heroinsüchtige Amanda sich gefesselt mit einer Apparatur wiederfindet, die nach Ablauf einer Frist ihren Kiefer und somit auch ihren Kopf zerreißen wird. Um an den Schlüssel zu gelangen, muss sie den Magen eines weiteren Opfers aufschneiden, das zwar unter Drogen steht, aber noch am Leben ist.

            „Zumindest dürfte es aus Deiner selbstbewählten Positionierung heraus gerad ziemlich schwer für Dich sein, überzeugend dagegen zu argumentieren.“

            Warum?

        • Auf einer „rein rationalen“ Ebene meinst Du aber,
          die Schriften von Dworkin oder Solanas seien irgendwie problematisch, ne?

          Du bist echt so durch…

        • @ muttersheera

          „müsse mich damit abfinden, dass beispielsweise kinderpornographie aber eben auch snuff verbreitet würde, etc.“

          Ich kenne den Film nicht, aber es handelt sich offenbar weder um das eine noch um das andere, sondern ein Film ÜBER Kinderpornographie und Snuff.

          Der lief wohl unter anderem auf dem Filmfestival Hamburg und ist jedenfalls kein illegaler Snuffporno o.ä., der von kriminellen Netzwerken gehandelt wird.

          „die super moderatoren verglichen das dann mit normaler bdsm/gewaltpornographie und verteidigten solche darstellungen mit der “katharsis-wirkung” auf die zuschauer!“

          Was Blödsinn ist, da es sich offenbar nicht um Gewaltpornografie handelt.

          Es existiert auch eine in Deutschland ab 18 freigegebene Fassung, die bei Amazon erhältlich ist:

          http://www.amazon.de/A-Serbian-Film-Katarina-Zutic/dp/B0052AIJPG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1410214175&sr=8-1&keywords=a+serbian+film

          (Bitte nimm die Verlinkung nicht mir übel, sondern Amazon ;-))

          Über die Qualität des Films kann ich natürlich nichts sagen, da ich ihn nicht kenne, aber mit „Verbreitung von KiPo oder Snuff“ hat der Film jedenfalls nichts zu tun.

          • @ichichich

            Ganz ohne ist er anscheinend nicht:

            http://de.wikipedia.org/wiki/A_Serbian_Film

            In Deutschland wurde der Film beispielsweise bei dem Filmfest Hamburg gezeigt[3] und in Österreich am /slash Filmfestival. Im Vorfeld wurde eine Altersfreigabe von der FSK stark diskutiert.[4] Es wurden aufgrund der gezeigten Darstellungen strafrechtliche Bedenken hinsichtlich der §184a und §184b StGB geäußert.[5] Letztlich wurde am 30. Juni 2011 eine um mehr als 13 Minuten gekürzte Version mit einer Freigabe ab 18 Jahren veröffentlicht. Dabei wurden sämtliche anstößigen Elemente entfernt.[6]

            Im Vereinigten Königreich forderte das BBFC Schnitte von rund vier Minuten für eine Freigabe ab 18 Jahren.[7] Diese britische Schnittfassung wurde im August 2011 in Deutschland indiziert.[8] (Indizierung – Liste B: Medien, die nach Ansicht der Bundesprüfstelle als strafrechtlich bedenklich einzustufen sind und dadurch den Verbreitungsverboten nach dem Strafgesetzbuch (StGB) unterliegen würden)

            Die Kritik ist auch interessant:

            Der Film wird wegen der dargestellten Gewaltszenen insbesondere gegen Kinder und Frauen höchst kontrovers beurteilt. Heftige Kritik über die Sinnhaftigkeit wird beispielsweise an der Szene der Misshandlung eines neugeborenen Babys, sowie an den Gewaltsequenzen insbesondere in den letzten 15 Minuten des Filmes geübt. Dies hat etwa dazu geführt, dass der Film im Vereinigten Königreich als Film mit den am meisten zensierten Sequenzen der letzten 16 Jahre angeführt wird;[9] in Australien erhielt der Film vom Office of Film and Literature Classification keine Altersfreigabe und darf somit dort nicht verkauft werden.[10]

            Hier ein Auszug unterschiedlicher Zitate im deutschsprachigen Raum:

            „Ein Film wie ein Faustschlag, ein Wutausbruch, ein Hilfeschrei.“[11]
            „Es ist ein wilder Film, der auf jeden Fall eines ist: unbequem.“[12]
            „… als Metapher für eine Gesellschaft, die ihre Kinder von Geburt an misshandelt, in sinnlose Kriege schickt, ihnen jede Zukunft nimmt und sie in einem Zustand aus Unterdrückung und dumpfen Nationalismus dahindämmern lässt.“[13]
            Auch wird in Kritiken explizit darauf verwiesen, dass die Thematik bereits von Marquis de Sade ausführlich beschrieben wurde.[14][5] Basierend auf dem Titel des Filmes und der Aussage des Regisseurs „Das ist ein Tagebuch zum Missbrauch, den wir in Serbien durch unsere Regierung erlitten haben. Es geht um die monolithische Kraft der Führer und ihre hypnotisierten Erfüllungsgehilfen.“[15] wird die serbische Geschichte als mögliche Interpretationsthematik herangezogen. Untermauert wird diese Intention durch ein mit den Filmmachern geführtes Interview beim Brussels International Fantastic Film Festival.[16]

            In einer differenzierteren Kritik heißt es dazu jedoch: ein Film, der von einem Land stammt, das Jahrzehnte des Konfliktes, der Korruption, des zivilen Ungehorsams und der ethnischen Unruhen hinter sich hat, lässt es reizvoll erscheinen mehr hineinzuinterpretieren als der Film tatsächlich imstande ist zu zeigen. Er sagt soviel über das Land Serbien wie Hostel über Amerika, was vergleichsweise wenig ist, aber nichts ist im Vergleich dessen was der Filmtitel suggeriert zu sein.[17]

            Und:

            http://en.wikipedia.org/wiki/A_Serbian_Film

            The film was released to great controversy over its sexual violence. Spasojević has responded to the controversy with „This is a diary of our own molestation by the Serbian government… It’s about the monolithic power of leaders who hypnotize you to do things you don’t want to do. You have to feel the violence to know what it’s about.“[32]

            In an interview, Serbian actor and film director Dragan Bjelogrlić criticized the film: „Shallow and plain wrong – sum up my feelings about this movie. I have a problem with A Serbian Film. Its director in particular. I’ve got a serious problem with the boy whose father got wealthy during the 1990s — nothing against making money, but I know how money was made in Serbia during the 1990s — and then pays for his son’s education abroad and eventually the kid comes back to Serbia to film his view of the country using his dad’s money and even calls the whole thing A Serbian Film. To me that’s a metaphor for something unacceptable. The second generation comes back to the country and using the money that was robbed from the people of Serbia, smears the very same people by portraying them as the worst scum of the earth. You know, when the first generation of the Rockefellers finished robbing America, the second one built museums, galleries, charitable organizations, and financed America. But in Serbia we’re seeing every segment of society continually being taken apart and for me this movie is a paradigm of that. I’ve never met this kid and I really don’t want to since that meeting wouldn’t be pleasant at all.“[33][34]

            Serbia[edit]
            Blic’s Milan Vlajčić penned a middle-of-the-road review, praising the direction, technical aspects, „effective iconography“, and „video game pacing“ while saying that the film was taken to the edges of self-parody.[35]

            Đorđe Bajić and Zoran Janković of the web magazine Popboks gave the film a highly affirmative review, summing it up as „the dark Grand Guignol that shreds its celluloid victims with unconcealed intensity while showing in full colour and detail, the collapse of the last bastions of decency, morality, and rationality“ and concluding that „it has a lot to say outside of the mere and unrestrained exploitation.“[36]

            United States[edit]
            The film received mixed to negative reviews. Based on 25 reviews collected by the film review aggregator Rotten Tomatoes, 44% of critics gave A Serbian Film a positive review, with an average rating of 5/10.[37]

            A. O. Scott of the New York Times wrote in his review, „At first glance—and few are likely to dare a second—it belongs in the high-concept shock-horror tradition whose most recent and notorious specimen is probably The Human Centipede. As is often the case with movies like this, A Serbian Film revels in its sheer inventive awfulness and dares the viewer to find a more serious layer of meaning.“[38]

            Karina Longworth of the Village Voice penned a very negative review, calling the film „a passionate argument against a no-holds-barred exploration of extreme human sexuality and violence“ and referring to the film’s supposed commentary on the sad state of post-Milošević Serbian society as „specious lip service.“ She concludes: „That this film exists at all is a more cogent commentary on the nation’s collective trauma than any of the direct statements or potential metaphors contained within.“[39]

            Scott Weinberg wrote „I think the film is tragic, sickening, disturbing, twisted, absurd, infuriated, and actually quite intelligent. There are those who will be unable (or unwilling) to decipher even the most basic of ‚messages‘ buried within A Serbian Film, but I believe it’s one of the most legitimately fascinating films I’ve ever seen. I admire and detest it at the same time. And I will never watch it again. Ever.“[40]

            A more critical review came from Alison Willmore: „Movies can use transgressive topics and imagery toward great artistic resonance. They can also just use them for pure shock/novelty/boundary-pushing, which is where I’d group Serbian Film. That it comes from a country that’s spent decades deep in violent conflict, civil unrest, corruption and ethnic tensions makes it tempting to read more into the film than I think it actually offers—ultimately, it has as much to say about its country of origin as [Eli Roth’s] Hostel does about America, which is a little, but nothing on the scale its title suggests.“[41]

            Tim Anderson of horror review site Bloody Disgusting attempted to dissuade anyone reading his review from ever seeing it, writing: „If what I have written here is enough to turn your feelings of wonder into a burning desire to watch this monstrosity, then perhaps I haven’t been clear enough. You don’t want to see Serbian Film. You just think you do.“[42]

            Harry Knowles from Ain’t It Cool News lists it in his Top 10 films of 2010, stating „This is a fantastic, brilliant film – that given time, will eventually outgrow the absurd reactions of people that think it is a far harder film than it actually is.“[43]

            Time Out New York’s Joshua Rothkopf was very critical. He accuses A Serbian Film of pandering to „mouth-breathing gorehounds who found Hostel a bit too soft (i.e., fanatics who would hijack the horror genre into extremity because deeper thinking is too hard)“ before concluding that „the movie says as much about Eastern Europe as Twilight does about the Pacific Northwest.“[44]

            Brad Jones, an internet personality best known for his series The Cinema Snob, described A Serbian Film as the most disturbing film he had ever seen due to the one infamous scene in particular, also saying that he enjoyed The Human Centipede and that Caligula is his favorite film, to put his statements into context. Jones however praised the acting, cinematography, and directing, stating that it was a very well made film, even better made than some Hollywood „torture porn“ such as Saw. He was most critical of Spasojević’s attempts at symbolism and political commentary through such disturbing imagery.[45] Jones would later put A Serbian Film atop his list of the worst movies of 2010.[46]

            United Kingdom[edit]
            In his very negative review of A Serbian Film, BBC Radio 5 Live’s Mark Kermode called it a „nasty piece of exploitation trash in the mould of Jörg Buttgereit and Ruggero Deodato“, going on to add that „if it is somehow an allegory of Serbian family and Serbian politics then the allegory gets lost amidst the increasingly stupid splatter.“[47] Furthermore, he mentioned A Serbian Film again in his review of Fred: The Movie, pairing the two as his least favourite viewing experiences of the year.[48]

            Calum Waddell of Total Sci-Fi in a negative review took issue with the film-makers‘ statements that their movie says something about the politics of Serbia, writing, „if you want to learn about Serbia, chances are, you won’t be watching a movie whose main claim to fame is that a man rapes a newborn baby“, before concluding that „Srdjan Spasojevic will go to his grave being known as the guy who filmed a grown man having sex with a baby. And that’s something that – despite all of the money, attention and champagne parties at Cannes – I would never want on my conscience. Good luck to him in regaining some humanity.“[49]

            Total Film magazine awarded the film two stars out of five, finding the film’s shock hype not to be fully deserved: „…a film that was slightly silly and none-too-distressing to begin with. Works best as a reflection on modern day porn’s obsession with masochism and humiliation.“[50]

        • Ich mein: Leute, ich weiß doch, dass ich im Endeffekt nicht besser bin!

          Was ICH schon alles an Scheiße gesehen habe, allein im Internet, das geht auf keine Kuhhaut mehr!

          Der Unterschied ist:

          mir geht es schlecht deswegen.
          ich kann das nicht auf Dauer verdrängen, vergessen oder überspielen.
          Und ich wünschte mir eine „bessere Welt“, so sehr…

          Ihr dagegen findet das alles ziemlich knorke, wies aussieht.

          Warum rede ich eigentlich noch mit Euch?

          • @muttersheera

            „Ihr dagegen findet das alles ziemlich knorke, wies aussieht.“

            Wie gesagt: Ich schaue Splatter-Filme an sich nicht, weil sie mir zu ekelig sind. Da bin ich zu zart besaitet für.

            Dein Problem ist, dass du das, weil du zuviel Dworkin gelesen hast, gleich auf die Männer überträgst und meinen simplen Vorhalt, dass in Splatterfilmen allgemein fürchterliches passiert gleich so auslegst als hätte ich mitgeteilt, dass dieser Film meine liebste Wichsvorlage ist.

            Das legt nahe, dass du noch lieber als eine bessere Welt eine Welt willst, in der Männer schlecht sind, wie Dworkin es ja auch so schön vorgibt.

            Das lädt dann zumindest dazu ein, dass du in Abgrenzung gut sein kannst.

          • @muttersheera

            Wie stehst du eigentlich zu feministischen Stücken wie diesem:

            http://en.wikipedia.org/wiki/The_Vagina_Monologues

            The Little Coochie Snorcher That Could, in which a woman recalls memories of traumatic sexual experiences in her childhood and a self-described „positive healing“ sexual experience in her adolescent years with an older woman. This particular skit has sparked outrage, numerous controversies and criticisms due to its content, among which the most famous is the Robert Swope controversy (see below). In the original version, she is 13, but later versions would change her age to 16. It also originally included the line, „If it was rape, it was a good rape“, which was removed from later versions.

            Und:

            In 2000, Robert Swope, a conservative contributor to a Georgetown University newspaper, The Hoya, wrote an article critical of the play.[16] He suggested there was a contradiction between the promotion of rape awareness on V-Day and the monologue „The Little Coochie Snorcher That Could“, in which an adult woman recalls being given alcohol and statutorily raped at 13 by a 24-year-old woman as a positive, healing experience, ending the segment with the proclamation „It was a good rape.“ Swope also noted the double standards involved, asking „why is rape only wrong when a man commits it, but when it’s by a woman committed against another woman, who just happens to be 13-years-old, it is celebrated and a university club sponsors it?“[8] Outcry from the play’s supporters resulted in Swope’s being fired from the staff of The Hoya, before the piece was even run. Swope had previously criticized the play in an article he wrote entitled „Georgetown Women’s Center: Indispensable Asset or Improper Expenditure?“ His termination received critical editorial coverage in The Wall Street Journal,[17] Salon,[18] National Review,[19] The Atlantic Monthly, The Washington Times, The Weekly Standard, and by Wendy McElroy of iFeminists.[20]

            In umgekehrter Geschlechterbesetzung hätte Dworkin dazu einen Feldtag gehabt oder?

        • @ Muttersheera

          „Ihr dagegen findet das alles ziemlich knorke, wies aussieht.“

          Wie gesagt kenne ich den Film nicht, die Art „torture-porns“ wie „Saw“ und „Hostel“ gefallen mir auch nicht besonders,weil ich die Gewaltdarstellung in hohem Maße voyeuristisch finde – bis auf die Gewaltszenen ist aber ein Film wie „Saw“ den Standard-High-School/College-Filmen nicht unähnlich.

          Hingegen gibt es Filme wie „Die 120 Tage von Sodom“ von Pasolini, die wirklich große Kunst sind und es eigentlich ein Verbrechen ist, sie zu verbieten. Aber natürlich gibt es auch Leute, die sich darauf einen runterholen- das kann man aber auch zu Dworkins Büchern, so anschaulich sie pornografische Szenen zitiert.

        • „Und ich wünschte mir eine “bessere Welt”, so sehr…“

          Der Satz, der die größten Greultaten der Menschheitsgeschichte eingeleitet hat.

        • „Und ich wünschte mir eine “bessere Welt”, so sehr…“

          Hast Du Dich je gefragt ob diese Deine Welt auch die Welt ist die sich andere wünschen. Glaubst Du Deine Wertvorstellungen müssen auch für andere einen Wert darstellen?

        • „Das legt nahe, dass du noch lieber als eine bessere Welt eine Welt willst, in der Männer schlecht sind, wie Dworkin es ja auch so schön vorgibt.“

          Das glaube ich bei Schrupp auch. Man könnte meinen die freut sich wenn sich eines ihrer Klischees über böse Männer erfüllt.

  10. Sorry, ich finde das Thema fürchterlich. Es geht so in die Richtung, abweichende Meinungen pathologisieren zu wollen.
    Das ist düsterstes Dunkelmännertum und für eine offene Gesellschaft nicht die Art der Auseinandersetzung mit den Fragen derselben, die zum Ziel führt.

    Sollte Roslin mit seiner „kulturmarxistischen“ Diagnose von leszek (von dem ja diese Idee stammt) Recht haben?

    • @ Dummerjan

      Dass sachliche und begründete Hypothesen zur psychologischen Dimension radikalfeministischer Ideologie für dich „düsteres Dunkelmännertum“ ist, ist aber erstaunlich, bedenkt man, dass du mit dem widerlichen homophoben Gehetze eines Akif Pirincci oder der offenkundigen Pathologisierung von lesbischer Sexualität bei Danish, die von mir beide scharf kritisiert wurden, so gar keine Probleme hattest.

      „Sollte Roslin mit seiner “kulturmarxistischen” Diagnose von leszek (von dem ja diese Idee stammt) Recht haben?“

      Ich weiß zwar nicht, was das bedeuten soll, aber Roslin und ich sind bei diesem Thema hier offenbar ja ähnlicher Ansicht.

        • @ ddbz

          „Offenkundig ist das für mich nicht. Wie kommst Du denn auf den Trichter?“

          Die entsprechenden Zitate:

          “Lesben, die mit ihrer GESTÖRTEN Sexualität und ihrem kaputten Ich nicht klarkommen, die sich nicht mal untereinander vertragen und sich selbst nicht aushalten können, Leute mit massiven psychischen Problemen, die eigentlich in die Klapse gehören, projizieren, ach was, kotzen ihren Universalhass auf alles, was anders ist als sie.”

          “Gender Studies sind dominiert von Lesben, die an ihrer eigenen KAPUTTEN Sexualität und ihrem völlig vermurksten Charakter scheitern, die des Zusammenlebens nicht fähig sind, weil sie schon den Anblick, den Gedanken nicht ertragen, dass andere Leute einfach so schönen guten Sex haben und es hübsche Frauen gibt, die sich dabei einfach sauwohl fühlen und im warmen Sommer gerne sexy im Minirock unterwegs sind.”

          (Hervorhebungen von mir)

          http://www.danisch.de/blog/2014/07/26/die-soziologen-beschweren-sich-jetzt-ueber-hasskampagnen/

        • Willst Du behaupten es gebe keine gestörten Lesben? Wenn Du glaubst er hätte ALLE Lesben gemeint, warum lese ich dann keine Kommentare die dies Herausstellen von Dir auf seinem Blog? Aber ähnliche Behaupter sind dort auch als Kommentatoren aufgetreten und haben ja auch Antwort bekommen.

          Ich habe manchmal den Eindruck Du siehst auch überall Dunkelmänner am Werk und hörst das Gras wachsen, nur in die andere Richtung wie @Dummerjan.

          Als so toller Wissenschaftler, der Du ja sein willst, sollte Deine Reaktion nicht sein: Das darf oder soll der böse Danisch nicht sagen, sondern; Warum sagt der das ? Hat der Gründe, Belege gar? Dazu müsstest Du aber erstmal fragen, ist ein Teil von forschen …

          Da Du aber eigentlich Politik betreibst, ist Dein Handeln schon verständlich.

        • Feministin: „Männer die mit ihrer GESTÖRTEN Sexualität und ihrem kaputten Ich nicht klarkommen, die sich nicht mal untereinander vertragen und sich selbst nicht aushalten können, Leute mit massiven psychischen Problemen, die eigentlich in die Klapse gehören, projizieren, ach was, kotzen ihren Universalhass auf alles, was anders ist als sie.”

          ddbz: „Das finde ich jetzt voll nicht gut, wenn man behauptet, Männer hätten eine gestörte Sexualität.“

          Feministin: „Willst Du behaupten, es gebe keine gestörten Männer? „

        • @ Adrian

          Beschwer Dich beim Danisch.

          Wenn sich die Männer zusammentun um die Frauen als gestört zu bezeichnen und dies Wissenschaft und gerechte Politik nennen würden, dann hätte die Feministin sogar nicht ganz Unrecht.

          Ausserdem sind die Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, also als Beleg nicht besonders wertvoll …

          Aber ich merke schon, Du hast Dich mit Genda mehr beschäftigt als der Danisch …

      • Pathologisieren von Meinungen ist etwas anderes als Hetze.Wobei der von Dir inkriminierte Satz über die Leseben von mir als Satz über lesben mit gestörter Sexualität gelesen wird und nicht so, dass Lesben per se eine gestörte Sexualität haben – offenbart sich hier der Schreiber – oh, das war genau das was ich angemahnt habe.

        Leszek, es ist Bestandteil einer jeden totalitären Ideologie, abweichende Meinungen als Ausfluss einer kranken oder gestörten Psyche zu bezeichnen. DU gehst sogar noch einen Schritt weiter und diskutierst nicht das Störungsbild der Äußerungen sondern die Person, die geäußert hat.

        Das ist Argumentation gegen die Person um so deren Meinung zu diskreditieren. Auch der Versuch mich zu diskreditieren (angesichts des Intelligenzmangels von P. Buch in der Tat eine Diskreditierung), indem Du mich in einem Atemzug damit nennst ist eine Argumentation gegen die Person.

        Gern kannst Du darlegen warum Du eine solche Klassifikation der PAthologisierungen von radikalen FeministInnen NICHT als Argumentation gegen die Person verstehst. Das würde ich dann vielleicht verstehen, aber bis dahin, egal was Du gegen mich als Person, als Nick oder über meine Persönlichkeit in irgendwelchen Zusammenhängen erzählst ist keine Argumentation, es ist einfach nur schwarze Eristik.

        Und das ist Dunkelmännertum im eigentlichen Sinne. Dass DU Dich damit für links hälst ist um so bedauerlicher.

        • @ Dummerjan

          „Pathologisieren von Meinungen ist etwas anderes als Hetze.“

          Sowohl Akif Pirincci als auch Danisch arbeiten offensichtlich in ihren von mir kritisierten Texten mit Beleidigungen sowie mit der Pathologisierung von anderen Meinungen.
          Ihre von mir kritisierten Texte sind politische Kampfschriften, die nicht der Analyse, nicht der Information, nicht der argumentativen Überzeugung, sondern dem Aufheitzen der Stimmung dienen.

          Das alles hat dich nicht gestört, was dich gestört hat, war, dass ich diese Texte kritisiert habe.
          Auch ansonsten ist mir bisher nicht aufgefallen, dass du mal den Mund aufgekriegt hättest, wenn auf diesem Blog Andersdenkende beleidigt oder pathologisiert wurden. Hast du z.B. jemals Kirk für seine inflationären Hypothesen zum sexuellen Mißbrauch kritisiert? (Ich übrigens schon.)

          Und jetzt auf einmal, wo es um einem Text von mir geht, in dem ich begründet Hypothesen über die psychologische Dimension radikalfeministischer Ideologien aufstelle, entdeckst du plötzlich deine Abneigung gegen „düsterstes Dunkelmännertum“ und kommt dir die Erkenntnis dass „die Pathologisierung anderer Meinungen für eine offene Gesellschaft nicht die Art der Auseinandersetzung mit den Fragen derselben ist, die zum Ziel führt“.
          Das ist doch in der Tat erstaunlich, dass dir das nicht früher eingefallen ist, wo doch gerade die von mir kritisierten Texte von Akif Pirinicci und Danisch exemplarische Beispiele für das enthalten, was du mir unterschieben willst.

          „Wobei der von Dir inkriminierte Satz über die Leseben von mir als Satz über lesben mit gestörter Sexualität gelesen wird und nicht so, dass Lesben per se eine gestörte Sexualität haben – offenbart sich hier der Schreiber – oh, das war genau das was ich angemahnt habe.“

          Ja, das ist schön für dich, dass du das so auffasst. Wenn jemand aber einen Text verfasst, in dem Andersdenkende beschimpft und pathologisiert werden (das geschieht in dem Text ja auch unabhängig von den Äußerungen zu lesbischer Sexualität) und wenn zusätzlich dazu das Wort „Heterosexualität“ mit den Attributen “normal”, “gesund”, “natürlich” verbunden wird, während in Bezug auf lesbische Sexualität nur von einer “gestörten Sexualität” und “kaputten Sexualität” die Rede ist und keine weitere Erklärung dazu erfolgt, dann wirkt deine Interpretation auf mich nicht sehr überzeugend.

          „Leszek, es ist Bestandteil einer jeden totalitären Ideologie, abweichende Meinungen als Ausfluss einer kranken oder gestörten Psyche zu bezeichnen.“

          Und daraus folgt, dass man sich keine Gedanken darüber machen dürfte, was die psychologischen Komponenten bestimmter Ideologien sind?
          Diese Ansicht wird von mir nicht geteilt. Darüber hinaus sei übrigens kurz erwähnt, dass es nicht im Geringsten pathologisch ist eine Frau mit stärker maskulinen Tendenzen oder eine lesbische Frau zu sein.

          „Das ist Argumentation gegen die Person um so deren Meinung zu diskreditieren.“

          Eine Behauptung, die nur dann Plausibilität besitzen würde, wenn es von mir nicht zahlreiche Beiträge gäbe, in denen ich rein inhaltliche Kritik an radikalfeministischen Ideologien übe oder wenn mein Text tatsächlich ähnlich unsachlich wäre wie die von Akif Pirincci und Danisch, mit denen du ja keine Probleme hast.

          „Auch der Versuch mich zu diskreditieren (angesichts des Intelligenzmangels von P. Buch in der Tat eine Diskreditierung), indem Du mich in einem Atemzug damit nennst ist eine Argumentation gegen die Person.“

          Tatsächlich? Deine Äußerungen diesbezüglich können in diesem Strang hier nachgelesen werden:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/06/21/selbermach-samstag-xc/

          Deine einzige Kritik an Pirincci war, dass seine Beschimpfungen für einen professionellen Autor zu langweilig seien.

          Seine Äußerungen, in denen er Andersdenkende pathologisiert (z.B. „geisteskranke und faule Lesben“), haben dich nicht gestört, dich hat nur meine Kritik an seinem Text gestört.

          Auch die offenkundigen Pathologisierungen Andersdenkender in Danischs Text waren dir egal (diese Pathologisierungen Andersdenkender bestehen auch unabhängig von seinen Äußerungen zu lesbischer Sexualität, das sieht man ja schon an den beiden obigen Zitaten).

          Du hattest dich allerdings positiv zu seinem Text geäußert und nur meine Kritik daran hat dich gestört. Kann hier nachgelesen werden:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/07/26/selbermach-samstag-xcv/

          Es macht daher also schon stark den Eindruck, dass jemand, der politische Kampfschriften, in denen Andersdenkende beleidigt und pathologisiert werden, gegen Kritik verteidigt, dann aber bei einem Text, der in sachlicher Weise Hypothesen über die psychologische Dimension einer bestimmten Ideologie entwirft, sich vor Empörung nicht halten kann, ganz andere Motive hat als vorgegeben.

        • @ Leszek

          Du greifst Danisch in dümmlicher Weise an. Er begründet seine Behauptungen auch durchweg. Geh hin und kritisier ihn direkt.

          Ich halte weder seine noch Deine, hier in Frage stehenden Texte für Pathologisierungen, schon keine offenkundigen.

          Du machst aber oft den Fehler, den @Dummerjan aus meiner Sicht hier auch macht, nicht die Aussage zu meinen, sondern den Aussagenden. Der Danisch passt Dir deswegen offenbar nicht, weil er kein Linker sein mag. Hier kannst Du eben nicht trennen. Kann man von einem der Politik betreibt aber auch nicht unbedingt erwarten. 🙂

        • „Auch ansonsten ist mir bisher nicht aufgefallen, dass du mal den Mund aufgekriegt hättest, wenn auf diesem Blog Andersdenkende beleidigt oder pathologisiert wurden. Hast du z.B. jemals Kirk für seine inflationären Hypothesen zum sexuellen Mißbrauch kritisiert? (Ich übrigens schon.)“

          Ich möchte mich in den Rest eurer Auseinandersetzung gar nicht einmischen, aber ich möchte mal kurz diesen Punkt kritisieren:

          Einmal habe z.B. ich auch immer wenig Lust verspürt, auf Kirk einzuhauen, weil das irgendwie schon ziemlich viele machen. Ich habe mich aber auch nicht zustimmend zu der „homosexuell druch Missbrauch“ -These geäußert, einfach weil es für mich hier eines der unwichtigeren Themen ist.

          Ich finde, das Argument stößt ein wenig ins selbe Horn wie Kinchkun in diesem Strang:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/09/05/grundthesen-des-praktizierten-theoretischen-feminismus/

          Also, dass stille Übereinkunft aller Leute, die man in einen Topf werfen möchte (bei Kinchkun sind hier so ziemlich alle außer ihm und den Feministinnen „Maskus“) mit den wirklich frauenfeindlichen Haltungen einiger, weil die meisten Leute sich nicht ständig in jedem zweiten Kommentar distanzierend zu Wort melden.

          Unter den Tisch fällt dabei, dass hier ziemlich unterschiedliche Leute diskutieren und ziemlich unterschiedliche Standpunkte ausgefochten werden. Einige sind z.B. Konservativismus/Liebralismus/Sozialismus oder Theismus/Atheismus.

          Ihc hatte einmal eine Auseinandersetzung mit Roslin über ziemlich krude Rassenthesen, demnach die Situation in afrikanischen failed states in den Genen der Schwarzen begründet sei. Da hat sich z.B. auch niemand zu Wort gemeldet von denjenigen, die „Maskus“ vorwerfen, sie würden sich nicht genug distanzieren von Frauenhassern. Weder Kinchkun noch eine Feministin fand Roslins Thesen anstößig genug, um sich zu Wort zu melden.

          Soiviel zum „Mund aufkriegen“.

        • @leszek
          Ich finde DU solltest den Ball sehr flach halten, denn Du arbeitest mit Unterstellungen und Behauptungen.
          „Das alles hat dich nicht gestört, was dich gestört hat, war, dass ich diese Texte kritisiert habe.“

          Du behauptest, es habe mich nicht gestört?
          Was willst Du sagen? Was bedeutet das?
          Du triffst hier Aussagen zu meiner Meinung. erkläre, was „nicht gestört“ heißt?
          Zugestimmt? Das habe ich sicher nicht.
          Abgelehnt? Sicher auch nicht. Weil es nun mal sehr rudimentär um Sachinhalte, aber sehr viel um Polemik geht.
          Und Übertreibung und Zuspitzung ist Polemit per definition, „genau dann wenn“.

          Und mit „flach halten“ meine ich: Es steht Dir nicht zu zu behaupten, ich täte X oder Y. Es steht DIr allenfalls zu sich argumentativ mit meinen Argumenten auseinanderzusetzen oder allenfalls Langeweile oder auch Fehlgriffe anzumahnen.

          Und, ja, es steh mir zu Dir zu erklären, wie man diskutiert, denn offensichtlich kannst Du gar nicht anders als ad hominem zu schreiben, wenn man gegen Deine Auffassung ist. Und das mißfällt mir zutiefst.

        • @ Dummerjan

          „Ich finde DU solltest den Ball sehr flach halten“

          Dann hast du Pech, denn ich werde mich nicht nach dem richten, was du so findest.

          „, denn Du arbeitest mit Unterstellungen und Behauptungen.
          Du behauptest, es habe mich nicht gestört?
          Was willst Du sagen? Was bedeutet das?
          Du triffst hier Aussagen zu meiner Meinung. erkläre, was “nicht gestört” heißt?

          Das ist doch offensichtlich, Dummerjan.
          Wem es tatsächlich ein wichtiges Anliegen ist, sich gegen die Pathologisierung Andersdenkender zu wenden, der hätte die bescheuerten Texte von Akif Pirincci und Danisch, um die es geht, kritisiert, nicht verteidigt.
          Wer solchen Schrott aber gegen berechtigte Kritik verteidigt, ist nicht glaubwürdig, wenn er sich später als großer Kritiker der Pathologisierung Andersdenkender inszeniert, zumal wenn es dabei um einen Text geht, der sich um eine sachliche psychologische Analyse bemüht.

          „Und mit “flach halten” meine ich: Es steht Dir nicht zu zu behaupten, ich täte X oder Y. Es steht DIr allenfalls zu sich argumentativ mit meinen Argumenten auseinanderzusetzen oder allenfalls Langeweile oder auch Fehlgriffe anzumahnen.“

          Was mir zusteht oder nicht, das bestimmst nicht du.
          Ich halte dein Geschwätz hier nun mal für Heuchelei.

          „Und, ja, es steh mir zu Dir zu erklären, wie man diskutiert, denn offensichtlich kannst Du gar nicht anders als ad hominem zu schreiben, wenn man gegen Deine Auffassung ist. Und das mißfällt mir zutiefst.“

          Dann wirst du lernen müssen damit zu leben, dass ich meine Meinung auch dann sage, wenn sie dir nicht gefällt.

        • @ Leszek

          Mit Deinen Schimpftiraden gegen Andersmeiner machst Du doch genau das was Du anderen vorwirfst. Du wirst einfach nur persönlich, an jeder Sache vorbei.

          Du nimmst Dir das Recht raus zu sagen was Du meinst, das hast Du natürlich! Aber andere Meinungen bezeichnest Du ohne Belege und rundweg als Schrott. Wieso sollen sich andere in ihrer Wortwahl zurückhalten, Du aber glaubst mit allerlei Beschimpfungen und Abwertungen anderen übers Maul fahren zu dürfen. Schlägt das Gutmenschentum jetzt voll durch?

          Du bist nicht der moralisch und sprachlich bessere Mensch. Du kannst doch nicht andere mit Beleidigungen der Beleidigung bezichtigen ohne, daß es lächerlich wirkt. Fällt Dir das wirklich nicht selber auf?

        • „Das ist doch offensichtlich, Dummerjan.
          Wem es tatsächlich ein wichtiges Anliegen ist, sich gegen die Pathologisierung Andersdenkender zu wenden, der hätte die bescheuerten Texte von Akif Pirincci und Danisch, um die es geht, kritisiert, nicht verteidigt.“
          Hm, nun gibt es in Deutschland so bestimmt mal 10 Mio Menschen, die wder das eine noch das andere getan haben.
          Was ist mit denen?

          Eine Meinung oder Aussage zu einem konkreten Autor soll etwas über meine Rechte aussagen bestimmte Positionen kritisieren oder einzunehmen dürfen?

          Was ist denn das für ein logischer Unsinn, den Du in dieser Hinsicht fabrizierst?

          „Wer solchen Schrott aber gegen berechtigte Kritik verteidigt, ist nicht glaubwürdig, wenn er sich später als großer Kritiker der Pathologisierung Andersdenkender inszeniert, zumal wenn es dabei um einen Text geht, der sich um eine sachliche psychologische Analyse bemüht. “

          Eine sachlche psychlogische Analyse willst Du dort präsentiert haben und das erzählst Du einem Statistiker aus der Krankenversicherung (mir)? Da muss ich jetzt mal emotional Platz lassen.

          „Was mir zusteht oder nicht, das bestimmst nicht du.“
          Doch, wenn es Tatsachenbehauptungen über meine Person oder meine Impersonifikation betrifft. Das heißt Persönlichkeitsrecht.
          Und dieses gilt für mich wie für jeden. Daher erlaube ich mir einfach mal Mäßigung von Dir dahingehend anzumahnen, welche Meinungen ich habe und welchen Kreisen ich zugehöre.

          „Dann wirst du lernen müssen damit zu leben, dass ich meine Meinung auch dann sage, wenn sie dir nicht gefällt.“
          Deine Meinung ist etwas anderes als eine Unterstellung oder Tatsachenbehauptung. Und ich finde mich in die Nähe solch alberner Gestalten wie Pirincci zu klassifizieren ist irgend etwas zwischen intelektueller Beleidungung, Beschimpfung oder unter Umständen tatsächlich eine Tatsachenbehauptung, die mir mißfällt.

          Und von mir zu verlangen das ich mich mit Krethi undPlethi auseinandersetzen muss – den anders könnte ich mich von Piricci (Gott, ich will nicht mal wissen, wie man den richtig schreibt) oder Sarazzin nicht distanzieren – nur um darauf hinzuweisen, dass die von Dir betriebene Pathologisierung von Radikalfeminstinnen keine Sachauseinandersetzung, sondern eine Auseinandersetzung ad hominem ist, das wäre zuviel verlangt.

          Und eigentlich, beleidigst Du damit nicht Deine eigene Intelligenz?

      • @leszek
        In persönlicher Weise – in Hinsicht auf Deine Person – bin ich wohl deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Ich bitte um Entschuldigung.

    • Was ist das denn? @Leszek ein Mitglied des „düstersten“ Dunkelmännertums? Ich bin auch nicht immer einer Meinung mit ihm aber hier gehst Du doch etwas weit.

      Was soll das eigentlich sein, diese „offene Gesellschaft“? Soll man sich in solch einer Gesellschaft keinen Kopf mehr machen dürfen warum jemand tut was er tut? Wer bestimmt eigentlich was man in einer offenen Gesellschaft darf und was nicht … was zielführend ist oder nicht …

      Wer sich über die Gründe von Handlungen keine Gedanken macht kommt allerdings schwerer zum Ziel, sofern er dies Ziel überhaupt erreicht.

      • „Soll man sich in solch einer Gesellschaft keinen Kopf mehr machen dürfen warum jemand tut was er tut? “
        Für diese Aussage gilt Nietzsches Diktum:
        „Spitzfindige Metaphysiker, welche die Skepsis vorbereiten und durch ihren übermäßigen Scharfsinn zum Misstrauen gegen den Scharfsinn auffordern, sind gute Werkzeuge eines feineren Obskurantismus. – Ist es möglich, dass selbst Kant in dieser Absicht verwendet werden kann? ja dass er, nach seiner eignen berüchtigten Erklärung, etwas Derartiges, wenigstens zeitweilig, gewollt hat: dem Glauben Bahn machen dadurch, dass er dem Wissen seine Schranken wies?“
        Pathologisieren von Personen wegen ihrer abweichenden Meinung ist nicht Argumentieren.

        • Zu behaupten andere würden Personen pathologisieren ist erstmal nur eine Behauptung. Sich Gedanken zu machen warum jemand handelt wie er handelt ist kein Fehler. Ein Fehler wäre es dies nie zu machen. Eine offene Gesellschaft ist nicht offen, wenn diese Gedanken nicht gedacht werden dürften. Erkennst Du den Widerspruch? Da hilft auch kein falsch verstandener Nietzsche samz Diktum weiter.

          Ansonsten, brauchst Dich an dem Gedankenaustausch nicht zu beteiligen …

          Du hast übrigens bisher KEIN Argument in dieser Sache gebracht, ausser Behauptungen und Unterstellungen.

        • „Zu behaupten andere würden Personen pathologisieren ist erstmal nur eine Behauptung.“
          Pardon, worum geht es gleich in obigem Artikel?
          „Für ein Frau mit sexueller Traumatisierung“ – was ist das wenn nicht eine Pathologisierung der Person? usw.

          Ich würde ja gern glauben, dass es umetwas anderes geht. Wenn denn mal anders argumentiert würde als gegen meine Person.
          Oder wenn mir jemand erklären würde, wie es gemeint ist, z.B. das Zitat, wenn nicht als eine „Pathologisierung“?

          Macht das leszek? Nein.

          Aber mich mit dem P. in eine Ecke stellen, dass macht leszek.

          Aber hier gilt eben dann Luthers altes Wort: An ihren Früchten sollt ihr Sie erkennen.

    • Und wenn ich mir die 6 gesenkten Daumen ansehe, denke ich, dass da wohl jemand glaub nur weil man der linke Mob ist sei man besser als der rechte. Weit gefehlt.

        • Ja.
          Weil hier ein Mechanismus zu Tage tritt, der mir ein Gräuel ist: Abweichende Meinung zu pathologisieren als Ausbund psychischer Abnormitäten oder Störungen.

          Und mir kann immer noch keiner erklären, warum die persönlichkeitstypen radikaler Feministinnen für die Auseinandersetzung mit dem Feminismus relevant sind.

          Auch leszek schweigt fein still. Vielleicht weil der heißgeliebte französische Dekonstruktivismus eben auf die Entdeckung des Pathologischen abzielt.

          NIcht zuletzt hat ja Sartre als Lebensgefährte von Simone de Beauvoir das Pathologische studiert und zu einem Teil seiner Sozialphilosophie gemacht.

          Auch aus diesem Grunde erscheint mir die Klassifikation von psychologischen Profilen verfehlt, denn sie zielt auf die Personen und am Kern des Feminismus als einer Sozialpathologie vorbei.

          Der Feminismus ist von einem großen Teil seines Ursprungs her rassistisch, antisemitisch und obskur (eben verdunkelnd). Und je mehr man dort in die Tiefe und Historie geht, desto unappetitlicher wird er, allenfalls aus der Unappetitlichkeit der Zeitläufte ist manches verstehbar. Dennoch, zum Lynchen schwarzer Männer aufzurufen und das als Befreiung der (weißen!) Fraun zu feiern war nicht nötig zu einer Zeit als eben emanzipatorisch denkende Frauen für die Sklavenbefreiung arbeiteten. Gleiches gilt für den bürgerlichen Antisemitismus der deutschen Frauenbewegung im Kaiserreich.

          Möglicherweise erlaubt die Pathologie des Feminismus es besonders gekränkten Frauen sich ein Weltbild zu finden.

          Es ist aber nicht die Persönlichkeit der Frauen, die dieses Weltbild prägt, sonder eine pathologische Geistesströmung findet ihren geistigen Wiederhall bei diesen Menschen.

          Und deswegen ist leszeks Versuch Feminismus als das Ergebnis von pathologisch veranlagten Menschen sachlich falsch. Es ist anders: Eine in sich obskure und antiaufklärerische, antilogische Weltanschauung kann nicht anders als pathologisierend wirken.

          Außerdem ist das argumentieren mit den pathologische Persönlichkeitszügen von Vertretern des Feminismus eben kein sachliches Argument, sondern ad hominem. Und es ist bedauerlich, wenn mir dieser Fehler auch unterläuft, was daraus aber noch lange nicht des Gegenteil macht.

          Und wer dann auch noch dem Nichtargumentieren, sondern Diskreditieren seine Stimme geht, hat estwas Grundlegendes nicht verstanden: wie man in der Sache argumentiert.

          • @dummerjan

            „Und mir kann immer noch keiner erklären, warum die persönlichkeitstypen radikaler Feministinnen für die Auseinandersetzung mit dem Feminismus relevant sind.“

            Klar, deine Kritik greift und ist berechtigt, wenn man Feminismus darauf herunterbricht, dass er eben nur von diesem Typen aus Eigennutz vertreten wird und man sich damit nicht mehr in der Notwendigkeit sieht, inhaltliche Kritik vorzunehmen.

            Wenn man es aus einem anderen Blickwinkel sieht, nämlich der Frage, welche Typen aus welchen Gründen im Feminismus ein Zuhause gefunden haben, dann kann das denke ich schon interessant sein. Es kann dann je nach Intention nicht die Kritik ersetzen, sondern den Feminismus auch in seiner radikalen Art menschlicher machen: Es ist verständlich, dass zB eher männlichere Frauen besonders unter Geschlechterrollen leiden können (wenn auch nicht müssen) und es kann dann ein Anlass sein, darüber nachzudenken, wie man diese anderweitig aufnehmen kann, etwa indem man darauf hinweist, dass biologische Erklärungen sie gar nichts schlechter stellen müssen.

        • @ Dummerjan

          *Es ist aber nicht die Persönlichkeit der Frauen, die dieses Weltbild prägt, sonder eine pathologische Geistesströmung findet ihren geistigen Wiederhall bei diesen Menschen.*

          Das ist doch wechselwirkend. Menschen mit psychischen Problemen suchen sich, ihre fragilen Persönlichkeiten stabilisieende toxische Ideologien aus = Rauschgifte, Schmerzmittel, mit denen sie ihr Elend erträglicher finden.

          Menschen mit psychischen Problemen, intelligenter als der Durchschnitt, entwickeln solche Ideologien, u.a. auch zur Selbsttherapie, die dann wieder Menschen anziehen, die solcher „Hilfe“ bedürfen.

          All das ist, nebenbei gesagt, in meinen Augen völlig legitim.

          Unterscheidendes Merkmal (zwischen hilfreichem Glauben/hilfreicher Ideologie) und toxischem Rauschgift: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“

          Feminist.I.nnen bauen keine Kathedralen.

          Bestenfalls Unisex-Scheißhäuser.

        • @ Dummerjan

          Ich finde es generell nicht verkehrt zu verstehen wie der andere tickt und vielleicht warum. Da würde ich nicht gleich solch ein Fass für aufmachen.

          Ich kann auch verstehen, daß Du Daumenrichtungen hier eine Wichtung gibst. Ich mache das zB nicht. Mir wurde vor einiger Zeit vorgehalten ich käme als Doofmann rüber, quasi dumm. Meine Erklärung, dies sei mir wurst und ich würde meine Meinung nicht nach Beliebtheit ausrichten wurde, so mein Eindruck, mit einigem Erstaunen zur Kenntnis genommen.

          Gut, Dir ist die Daumensache ebne wichtig. Jeder wie er mag.

          Persönliche Angriffe an der Sache vorbei müssen nicht sein, kommen aber vor.

          Sich aber Gedanken um Motive zu machen finde ich erstmal nicht falsch. Da würde ich nicht so aus der Haut fahren, deswegen.

  11. „Wenn man es aus einem anderen Blickwinkel sieht, nämlich der Frage, welche Typen aus welchen Gründen im Feminismus ein Zuhause gefunden haben, dann kann das denke ich schon interessant sein.“
    D’accord.

    Ich klopfe mir mal kurz auf die Brust, weil ich mal einfach zu Klärung der Frage beigetragen habe.

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