Lesben dicker als Heterofrauen, Schwule schlanker als Heteromänner

Eine interessante Meldung habe ich der Washington Times entnommen:

The National Institutes of Health (NIH) is spending $1.5 million to study the “high public-health significance” of why 75 percent of lesbian women are obese and gay men are not, CNS News reports.

“Obesity is one of the most critical public health issues affecting the U.S. today,” the description of the grant — administered by NIH’s Eunice Kennedy Shriver National Institute of Child Health and Human Development (NICHD) — reads. “Racial and socioeconomic disparities in the determinants, distribution, and consequences of obesity are receiving increasing attention.”

“However, one area that is only beginning to be recognized is the striking interplay of gender and sexual orientation in obesity disparities,” it continues. “It is now well-established that women of minority sexual orientation are disproportionately affected by the obesity epidemic, with it continues.

“In stark contrast, among men, heterosexual males have nearly double the risk of obesity compared to gay males.”

(Studien, die ich auf die Schnelle dazu gefunden habe: hier, hier, hier, hier

Auch das Selbstbild ist anders:

Compared with exclusively heterosexual males, heterosexual males with prior same-sex partners and bisexual males were more likely to self-perceive as overweight despite being of healthy weight or underweight,” the study found. “Compared with exclusively heterosexual females, lesbians and bisexual females were more likely to self-perceive as being of healthy weight or underweight despite being overweight or obese.”

Also kurz zusammengefasst:

  • Lesbische Frauen haben in Amerika eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit übergewichtig zu sein (und sind es häufig auch) im Vergleich zu heterosexuellen Frauen
  • Im Gegensatz dazu sind schwule Männer weitaus seltener fett, heterosexuelle Männer sind doppelt so häufig fett wie schwule Männer
  • Lesbsiche Frauen halten sich auch häufiger für normalgewichtig, sind aber statt dessen dick oder fett
  • Schwule Männer halten sich häufig für dick, sind aber normalgewichtig oder schlank

Das verbindende Glied könnte hier schlicht der Umstand sein, dass man für Männer sexuell interessant sein will und diese eben Schlankheit (oder körperliche Schönheit) weit höher bewerten als Frauen.

Möglich wäre auch, dass schwule Männer eher die „weiblichere“ Wahrnehmung ihres eigenen Körpers (zB aufgrund weniger pränatalen Testosterons) abbekommen haben und Lesben die „männlichere“.

Es stellt auch eine interessante Verbindung zwischen den „Fat-Aktivism“ und lesbischen Feministinnen dar. In deren Vorstellung spielt dann vielleicht der Körper tatsächlich eine geringe Rolle. Etwas böser gedacht könnte es auch ein weiterer Grund für den „Lesbian Bed Death“ sein. Zugunsten feministischer Theorien könnte man anführen, dass „von Männern begehrt werden wollen“ anscheinend einen gewissen Schönheitsdruck auslöst.

Es passt auch in die Klischeeaussage, dass die schönen Männer leider schwul oder vergeben sind.

139 Gedanken zu “Lesben dicker als Heterofrauen, Schwule schlanker als Heteromänner

  1. Also auf eine prägnante Kurzformel gebracht:
    Wer Sex mit Männern mag, ist im Mittel schlanker, als wer Sex mit Frauen mag.

    Eine Korrelation mit der sexuellen Präferenz scheint also gegeben zu sein.

    Ob jemand dünn oder dick ist, hängt vor allem vom persönlichen Stoffwechsel ab (irgendwelcher „Schönheitsdruck“ könnte – wenn überhaupt – nur kurzfristig wirken).
    Der Stoffwechsel dagegen ist mit dem Hormonaushalt eng verknüpft. Ich sehe da gemeinsame Ursachen.

    Irgendwann habe ich einmal gelesen, dass bei Schwestern (oder allgemein Frauen, die zusammenleben) sich der Monatszyklus tendenziell synchronisiert.
    Es wäre also denkbar, dass bei Lesben (die also zusätzlich dem Östrogen ihrer Partnerin wie-auch-immer „ausgesetzt“ sind) dieses zusätzliche Östrogen zu weiteren Fettanlagerungen führt.

    Aber das ist reine Spekulation. Ich lasse mich da gerne belehren, wenn sich jemand besser auskennt.

    • „Ob jemand dünn oder dick ist, hängt vor allem vom persönlichen Stoffwechsel ab (irgendwelcher “Schönheitsdruck” könnte – wenn überhaupt – nur kurzfristig wirken).“

      …. nein. Wirklich nicht. So gar nicht. „Der Stoffwechsel“ funktioniert bei jedem gleich und ist abhängig von Faktoren wie Größe/Muskelmasse/Aktivität und während man ersteres nicht beeinflussen kann, kann man die beiden anderen durchaus modellieren. Sowas wie einen „persönlichen Stoffwechsel“, der von dieser Formes abweicht gibt es schlichtweg nicht und jeder ist dazu in der Lage, eine ausgewogene Energiebilanz zu essen, wenn er denn möchte.

      • Es gibt gute und schlechte „Futterverwerter“.
        Natürlich kann jemand nicht dick werden ohne reichliche Nahrungszufuhr.
        Umgekehrt ist es aber (wie ich aus eigener Erfahrung weiß) durchaus möglich, viel zu essen und trotzdem schlank zu bleiben, wenn nämlich die überschüssige Nahrung zwar verdaut aber nur teilweise verwertet wieder ausgeschieden wird.

        Diese Eigenheiten beruhen auf dem individuellen Stoffwechsel, der selbstverständlich auch vom Hormonhaushalt abhängt.
        Wie wäre es sonst zu erklären, dass z.B. hormonelle Kontrazeptiva häufig zu einer Gewichtszunahme führen?

        • Medikamente beeinflussen teilweise den Appetit und die Person isst mehr (Ja, das merkt man nicht, denn wenn man mehr Hunger hat kommt einem subjektiv die gegessene Menge sogar kleiner vor als wenn man vorher normal/wenig Hunger hatte und weniger gegessen hat) oder sie führen kurzfristig zu der Einlagerung von ein paar kg Wasser. Gewichtszunahme muss nämlich nicht unbedingt Fettzunahme sein.

          Wer Nahrung unverdaut ausscheidet hat gewöhnlich eine Krankheit, die man auch durchaus bemerkt (Lactose/Fructoseintoleranz, Zöliakie, Diabetes…) und mit starken Symptomen einhergeht. „Einfach so“ einen Teil der Nahrung nicht zu verwerten ist… äh… nicht normal.

          • Medikamenten können selbstverständlich einen Einfluss auf Appetit, Flüssigkeitseinlagerung, Hormonhaushalt etc. haben.

            Ich sprach nicht von „unverdauter“ Nahrung, sondern davon, dass schlicht kein Fett angesetzt wird.

          • Also du meinst, es gbt Körper, die zwar alle Energie aus der Nahrung aufnehmen, dann aber gegen Jahrtausende von Evolution entscheiden „Nääääh, det brauchema net“ und die Energie… ja was? Einfach nicht speichern? Wohin dann damit?

            Die meisten Leute verschätzen sich schlichtweg radikal in ihrer Energieaufnahme. Dünne Leute neigen dazu, zu überschätzen was sie essen, dicke Leute unterschätzen. Auf youtube gibts super Serien dazu, z.b. „Secret eaters“ oder Supersize vs. Superskinny oder das hier:

        • @ezm:
          aber es ist doch schon so, dass manche aus der Nahrung mehr Nährstoffe absorbieren als andere? Der restliche Energiehalt des Stoffwechselendprodukts ist meines Wissens nach nicht bei allen Menschen gleich.
          Und was ist mit der Schilddrüse? Sorgt eine Hyperthyreose nicht auch in Ruhe für einen höheren Grundumsatz?

          Muss dir eh noch ne Frage stellen, schreib dir später mal ne Mail…

        • @David „aber es ist doch schon so, dass manche aus der Nahrung mehr Nährstoffe absorbieren als andere?“

          Bei gesunden Menschen ohne eine der erwähnten Resorbtionsstörungen ist das meines Wissens nach nicht so. Da nimmt der Körper auf was man ihm gibt. Es gibt allerdings Studien, die zeigen dass manche „Naturschlanke“ nicht in der Lage sind größere Mengen zu essen (wie Adipöse) weil sie dann erbrechen müssen, sie sich nichts mehr runterzwingen können o.ö. – ausserdem gibt es Menschen, die bei Überessen anfangen unbewusst zu kompensieren, z.B. mit kleinen Hibbelbewegungen.

          „Und was ist mit der Schilddrüse? Sorgt eine Hyperthyreose nicht auch in Ruhe für einen höheren Grundumsatz?“
          Ja, und genau daran merkt man, dass dieses Stoffwechselargument bullshit ist. Ich hatte schon beides und spreche aus persönlicher Erfahrung. Die Symptome sind enorm und sogar lebensgefährlich. Bei der Überfunktion bin ich permanent ruhelos gewesen, innerlich angespannt, gereizt, der Blutdruck war durch die Decke, ich wachte Nachts mit Herzrasen auf…. der effektive Unterschied betrug aber nur wenige Kalorien (ca 10%, also etwa 200 cal täglich). Bedenkt man dann, dass das ein Extrem ist, das behandlungsbedürftig ist, wie star ist dann wohl der Unterschied im normalen Rahmen? 50 Kalorien vielleicht? 100? Nicht grade dramatisch und leicht über Ernährung zu kompensieren.

        • @EMN

          Das ist ein wichtiger Punkt. Warum sind die schlechten Futterverwerter nicht ausgestorben? Denn die Menschheit lebte die meiste Zeit nicht gerade im Überfluß.

          Wer also die Energie der Nahrung nicht richtig nutzen konnte, hatte doch erhebliche Nachteile? Wenns also gerade mal zum Überleben reichte und Du einen merkbaren Teil nicht verwerten konntest, warst Du weg vom Fenster …

        • @ddbz Genau… zumal ich hier z.B. eine wunderschöne Grafik habe, die die steigenden Adipositaszahlen über die letzten Jahrzehnte in den USA illustriert:

          Ein so massiver Anstieg über 25 Jahre? Haben plötzlich alle ihre Gene geändert?^^ Oder ist es womöglich doch die Tatsache, dass die Leute immer inaktiver werden und Fastfood/Süßigkeiten immer normaler werden? Eins ist klar: Die Gene ändern sich nicht innerhalb weniger Jahre so massiv in der Bevölkerung.

        • @ EMN

          Das mit der Bewegung scheint mir auch so zu sein. Ich bin „naturschlank“ und kann essen wie ein Scheunendrescher (wie man hier ab und an noch sagt), muss allerdings nicht kotzen. Zum Rumsitzen habe ich dann allerdings auch keine Ruhe, ich habe dann Lust mich zu bewegen, was zu machen. Auch hänge ich nicht nach Feierabend im Sessel vorm TV, sondern gehe dann lieber in meine Hobbywerkstatt – basteln. 🙂

        • @ddbz Jupp. Bei „Naturschlank“ und „essen was ich will ohne zuzunehmen“ gibts meist zwei Möglichkeiten:

          1. Person ist sehr aktiv und verbraucht auch diese großen Mengen an Energie

          2. Person konsumiert nicht so viel Energie wie sie denkt weil sie radikal überschätzt wie viel sie isst

          .. bei „von Natur aus dick“ und „muss nur ein Stück Kuchen anschauen um es auf den Hüften zu haben“ ist es entsprechend umgekehrt^^

        • @emn

          „Wohin dann damit?“
          Ins Klo! Der menschliche Körper ist kein abgeschlossenes System.

          „zwei Möglichkeiten“
          3. sh. oben, Nahrung wird nicht vollständig verwertet

          Alleine vom Anschauen wird niemand dick.
          „entsprechend umgekehrt“
          Nein. Von nix kommt nix. Es gelten die Erhaltungssätze.

          @ddbz
          „Wenns also gerade mal zum Überleben reichte und Du einen merkbaren Teil nicht verwerten konntest, “
          Nur der Überschuss wird nicht verwertet. Wenn es keinen Überschuss gibt, wird eben die gesamte Nahrung verwertet.

        • @ Anne

          „Nur der Überschuss wird nicht verwertet. Wenn es keinen Überschuss gibt, wird eben die gesamte Nahrung verwertet“

          Ob’s so einfach ist? Da es mal was zu essen gab und mal nicht, haben also die Überschußeinlagerer Vorteile gegnüber denen die diesen Überschuß ungenutzt ausscheiden. In Zeiten des Mangels haben also die Einlagerer noch was auf Lager. Wäre also ein Vorteil der Dicken.

          Der Vorteil der Überschußverbrenner könnte gewesen sein, daß sie den Überschuß in Tatkraft umgesetzt haben. ZB Werkzeuge bauen und reparieren, was Neues ausprobieren (also mehr spielen als Kinder, mehr Erfindungen als Ausgewachsene, schonmal eine neue Jagdbeute suchen …)

          Kein Vorteil wird es sicher gewesen sein, Nahrung doch recht mühsam zusammenzusuchen oder zu erlegen, um diese dann ungenutzt auszuscheiden …

        • @Anne Ähm, dann verstehe ich folendes nicht. Erstes Zitat:

          „Ich sprach nicht von “unverdauter” Nahrung, sondern davon, dass schlicht kein Fett angesetzt wird.“

          und dann:

          „“Wohin dann damit?”
          Ins Klo! Der menschliche Körper ist kein abgeschlossenes System.“

          Erst korrigierst du mich, dass du nicht davon redest, dass Nahrung nicht verdaut wird sondern nur irgendwie nicht gespeichert, und dann korrigierst du mich, dass es sich natürlich darum geht, dass Nahrung nicht verdaut wird.

        • @ddbz
          In wechselhaftem Zeiten war dies sicher eher ein Nachteil (deshalb scheint der Effekt ja auch vergleichsweise selten aufzutreten).
          Aber offenbar nicht so negativ, um völlig ausgemerzt zu werden.
          Möglicherweise (reine Hypothese) wurde der Nachteil auch durch den Vorteil der größeren körperlichen Attraktivität mehr oder weniger ausgeglichen.
          Dafür spricht etwa ein Phänomen, das ich von einigen (glücklicherweise nicht allen, was mir Hoffnung gibt) weiblichen Verwandten kenne, die bis zu den Wechseljahren schlank waren, aber danach (ohne Änderung der Ernährungsgewohnheiten) in die Breite gingen.

          @emn
          Die Nahrung wir schon irgendwie verarbeitet, chemisch zersetzt, etc.
          Aber nicht alles Fett wird tatsächlich auch von Körper aufgenommen und eingelagert.

        • @Anne Dass Leute im Alter öfter in die Breite gehen liegt an der im Schnitt verringerten Aktivität und Muskelmasse und dem dadurch verringerten Grund- und Gesamtumsatz. Wenn jemand seine Muskelmasse erhält wird er auch nicht zunehmen. Alternativ: Wer seine Kalorienaufnahme dem verringerten Aktivitätslevel anpasst, wird ebenfalls nicht zunehmen.

          Du musst nicht „hoffen“ dass du nicht in die Breite gehst, du hast das vollständig selbst in der Hand.

        • @ Anne

          „aber danach (ohne Änderung der Ernährungsgewohnheiten) in die Breite gingen.“

          Bist Du da sicher? Haben die Tagebuch geführt, Mengen verglichen? Haben die auch sonst ihren Lebensstil nicht geändert? Weniger, andere Aktivität … usw.

          Nach ihrer Eigeneinschätzung und der ihrer Umgebung vielleicht. Ist diese Einschätzung aber wirklich objektiv?

          Die Behauptung: Ich esse wie ein Spatz, bin aber trotzdem fett wie ein Weihnachtsgans! kann aber nicht ganz stimmen.

          Kein Tiermäster wird auf die Idee kommen seine Tiere kaum zu füttern und sich extra viel bewegen zu lassen …

        • @emn
          Diese Frauen waren um die 50, als sie zunahmen. Von „Alter“ ist da noch gar keine Rede.
          Ihre Ernährung und Aktivität haben sie auch nicht geändert.

          Dicke, alte Männer kenne ich gar nicht. Für die müsste deine Theorie aber genauso gelten, wäre sie zutreffend.

          „selbst in der Hand“
          Mag sein. Aber ob ich dann Lust und Diszplin habe, meine Ernährung dermaßen zu reduzieren, oder gar Sport zu treiben, weiß ich jetzt noch nicht, bezweifle ich aber.

          @ddbz
          Ich hab’s nicht nachgemessen oder mitprotokolliert.
          Allerdings habe ich mehrere derartige Fälle beobachtet, so dass sich da schon ein Muster herauszukristallisieren scheint.

          So. Mahlzeit. Ich geh jetzt erst mal zum Mittagessen.

        • @Anne Es erwartet ja keiner, dass du Schlanksein zur Priorität machst, und wenns dir im Endeffekt egal ist ob du mit dem älterwerden zunimmst oder nicht, dann ist das deine ureigenste Entscheidung. Ich finde es nur echt daneben wenn so getan wird als sei as Dickwerden (im Alter oder generell) ein Naturereignis/Schicksal/whatever dem der Mensch nichts entgegensetzen kann wenn es ihn trifft. Man sollte doch zumindest so ehrlich (mit sich selbst) sein und zugeben, dass man einfach gerne kalorienreich isst und keinen Bock auf Sport hat und die Kilos nicht durch Flugfett an den Hften gelandet sind.

          • Dass mir das egal ist, habe ich nie behauptet.
            Ich befürchte nur, dass – sollte dieser Fall tatsächlich bei mir eintreten – mein innerer Schweinehund die Oberhand behalten könnte.

            Um es noch mal zu bekräftigen:
            Eine große Nahrungsmenge ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für Dickleibigkeit.

        • @erzählmirnix:

          Erzähl mir nix! 🙂 Bis knapp Mitte dreißig konnte ich fressen, was ich wollte und wurde nicht dicker davon. Danach musste ich anfangen aufzupassen, was ich esse und habe noch nicht wieder aufgehört, aufpassen zu müssen … und mein Pensum an Sport und Bewegung hat seit damals eher zugenommen.

        • @ EMN

          Nicht alle Menschen setzen bei erzwungenen Kalorienüberschuss auch Fett an! Das heißt, es gibt Unterschiede im individuellen Stoffwechsel genauso wie es Unterschiede in der individuellen Persönlichkeit gibt. So einfach, wie Du es immer darstellst, ist es nicht. Aber das habe ich schon mal in deinem Blog geschrieben.

          @breakpoint

          „In wechselhaftem Zeiten war dies sicher eher ein Nachteil (deshalb scheint der Effekt ja auch vergleichsweise selten aufzutreten).
          Aber offenbar nicht so negativ, um völlig ausgemerzt zu werden.
          Möglicherweise (reine Hypothese) wurde der Nachteil auch durch den Vorteil der größeren körperlichen Attraktivität mehr oder weniger ausgeglichen.
          Dafür spricht etwa ein Phänomen, das ich von einigen (glücklicherweise nicht allen, was mir Hoffnung gibt) weiblichen Verwandten kenne, die bis zu den Wechseljahren schlank waren, aber danach (ohne Änderung der Ernährungsgewohnheiten) in die Breite gingen.“

          Neben der massiv veränderten Umwelt heutzutage (Essen so viel man will, Bewegung kaum notwendig) muss man auch bedenken, dass die Kindersterblichkeit im letzten Jahrhundert von ca. 50% auf <1% gefallen ist. Das heißt, die Kinder die damals nicht überlebt haben, weil sie Essen schlechter verwerteten konnten und deshalb eher eingingen bei Mangel oder Krankheit, könnten heute überproportional die schlecht verwertenden Fett-Nicht-Ansetzer stellen. Im Übrigen ist heute ja Dünn-Bleiben trotz Viel-Fraß ein Selektionsvorteil.

    • Lesbische Frauen haben in Amerika eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit übergewichtig zu sein (und sind es häufig auch) im Vergleich zu heterosexuellen Frauen

      Umgekehrt wird ein Schuh draus. Aussergewöhnlich hässliche und fette Frauen machen einen auf Politlesbe, weil kein Mann einen bei ihnen hochkriegt. Das erklärt den Männerhass der Politlesben, der allzu auffällig ist, als dass er weiterhin ignoriert werden könnte.

  2. Der Psychologe Devendra Singh hat herausgefunden, dass das Verhältnis von Hüfte und Taille bei Frauen ihre Attraktivität für Männer wesentlich bestimmt, und zwar bei Männern aller Kulturen.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Devendra_Singh

    Daneben ergaben seine Untersuchungen, dass Männer einen mittleren Körperumfang bevorzugen, danach die eher dünnen. Am wenigsten attraktiv erschienen in allen Fällen übergewichtige Frauen.

    Die komplette Studie findet sich hier:

    http://www.femininebeauty.info/i/singh.pdf

    Deal with it.

  3. Bei Schwulen herrscht Körperkult, bei Lesben nicht so wirklich.

    Eine rein biologische Erklärung lässt sich daraus nicht zimmern.

    Wobei ich den Ansatz interessant finde, dass wir es bei der optischen Präferenz von Homosexuellen vielleicht mit einem biologischen Mosaikeffekt haben (dieser muss gar nicht rein genetisch sein, sondern diese Prägung findet ja wie du schreibst auch intrauterin statt).

    Das hieße das je nach Grad der Umformatierung bei Schwulen die Präferenz für einige weibliche Schlüsselreize (z.B. hohe, sanfte Stimme oder waist-to-hip-ratio) ebenso noch vorhanden sein könnte wie bei Lesben der Blick für Testosteron-Marker.

    Das könnte sowohl Bisexualität als auch die „Tunte“ wie den „Butch“ erklären.

    • @david

      „Bei Schwulen herrscht Körperkult, bei Lesben nicht so wirklich. Eine rein biologische Erklärung lässt sich daraus nicht zimmern.“

      Warum nicht?

      Meine These wäre neben abgespeicherten Attraktivitätsmerkmalen, dass (postnatales) Testosteron allgemein eine Verlagerung der Interessen bewirkt, da der höhere Sextrieb Merkmale der Kurzzeitstrategie hervorhebt. Und der Körper ist da eben eines der bestechensten Merkmale, wenn es nur um reinen Sex geht. Die Wirkung wäre dann, dass diejenigen, die um Menschen mit erhöhten Sexualtrieb in der testosteronlastigen Ausprägung werben, mehr auf ihren Körper achten.

        • @david

          „KörperKULT.“

          Ein Kult hat häufig biologische Wurzeln, er kann eben eine Übertreibung auf ein Ideal hin sein. ZB ein Bodybuildingkult in Bezug auf Stärke in intrasexueller Konkurrenz. Oder ein religiöser Kult dahingegend, dass man sich einer höheren Autorität unterwerfen möchte.

          „überzeugt mich gar nicht.“

          Argumente wären nett

        • Ein Kult hat häufig biologische Wurzeln

          Das reicht aber nicht für eine rein biologische Erklärung.


          Argumente wären nett

          Dazu müsstest du erstmal selbst welche liefern, außer deine Universalbegründung mit Testosteron und Sextrieb (ein Zusammenhang, den du sowieso bei weitem überschätzt)

          • @david

            Ich kann das Argument auch etwas abstrakter halten:

            Schwule haben recht eindeutig ebenso wie heterosexuelle Männer einen stärkeren Sexualtrieb als Frauen. Da wirst du mir nicht widersprechen denke ich.
            Es macht biologisch Sinn, dass der Sexualtrieb auf Eigenschaften der Kurzzeitstrategie ausgerichtet ist, da diese eben am stärksten auf Sex ausgerichtet ist. Körperliche Attraktivität ist eines der einfachsten Merkmale für die Kurzzeitstrategie. Bei einem besonders den Trieben nachgehenden Sexualtrieb wäre es daher auch gut vorstellbar, dass diese Merkmale stärker gewichtet werden.

            verbindet man das mit Testosteron, dann würde pränatal eben vieles nach den bei Frauen abgespeicherten Attraktivitätsmerkmalen für männliche Partner ausgerichtet sein, dann aber postnatal wieder um den stärkeren Sexualtrieb modifiziert werden, entweder durch die direkte Wirkung postnataler Hormone auf das Gehirn oder durch ein Wechselspiel zwischen den Faktoren Sexualtrieb und Gewichtung der Auswahlkriterien für einen Partner.

        • @ david
          Bei Schwulen herrscht nicht mehr Körperkult als bei Frauen. Bei Schwulen kommt allerdings noch eine größere Sexualisierung dazu, weil diese untereinandner nicht anstößig ist (was wiederum mti dem höheren männlichen Sextrieb zu tun hat).

          Welche soziale/kulturellen Erklärungen nimmst Du für den schwulen Körperkult an?


        • Welche soziale/kulturellen Erklärungen nimmst Du für den schwulen Körperkult an?

          Keine bestimmten, dazu hab ich mir keine genauen Gedanken gemacht und würde die Frage an dich zurückgeben.

          Ich bin sicher, dass es da einen großen biologischen Zusammengang gibt, aber eben auch eine bedeutsame kulturelle Varianz. Es gibt ja z.B. Drag Queens und Travestieshows.
          Warum verkleiden und schminken sich Schwule überhaupt so gerne als Frauen? Das soll auf einmal keine biologischen Gründe haben?

        • „Warum verkleiden und schminken sich Schwule überhaupt so gerne als Frauen?“

          Das weiß ich nicht. Ich habe kein Bedürfnis danach. Allerdings sind auch diese Schwulen in einer Minderheit.

          „Das soll auf einmal keine biologischen Gründe haben?“

          Ich gehe von einer Varianz aus, von sehr „männlichen“ Schwulen bis zu sehr „weiblichen“ Schwulen. Tendenziell sind die meisten Schwulen aber vollkommen durchschnittlich männlich. Du würdest sie auf der Straße nicht erkennen bzw, erst dann, wenn Du auf bestimmte Details achtest oder ihnen gegenübersitzt (wie bei Harald Eias Videos).

        • „Tendenziell sind die meisten Schwulen aber vollkommen durchschnittlich männlich. Du würdest sie auf der Straße nicht erkennen“

          In der Tat. Das ist ja der Witz daran, dass man nur die tuntigen Leute erkennt und dann auch nur die, die sich nicht verstellen.

          Im täglichen Leben hat man sehr viel häufiger mit schwulen Männern zu tun, als man für gewöhnlich mitbekommt. Weil man keinen Unterschied erkennt.

          (Mein „Nachweis“: Ich habe meist das Privileg, die Männer auch als Schwule kennenzulernen und daher habe ich gewissermaßen den Vergleich).

        • Klar, unsere Wahrnehmung orientiert sich natürlich an den offensichtlich Schwulen.

          Die gibt es aber, genauso wie es offensichtliche Heteros gibt. Da reichen manchmal wenige Sekunden oder Minuten, dass ich eine Niere drauf verwetten würde.

          Es gibt ja auch Studien dazu, dass der menschliche „Gaydar“ recht gut funktioniert.

          Vielleicht denken manche Schwule auch nur, man merke es ihnen nicht an.

      • Dass z.B. auf Schwule eine helle Stimme stimme attraktiver wirkt als auf Frauen. Oder dass feminine Bewegungen auf Schwule attraktiv wirken.

        Der beste Beleg ist, dass Schwule und Frauen im Schnitt ja nicht genau auf den selben Typ Mann stehen, bzw das Schönheitsideal ist verschoben/nicht deckungsgleich.

        Noch viel unterschiedlicher sind lesbische Präferenzmuster von denen heterosexueller Männer.

        Könnte man damit erklären, dass Lesben halt immer noch ein wenig auf Männlichkeit stehen und Schwule ein wenig auf Weiblichkeit. (Butch / Tunte)

        • „Dass z.B. auf Schwule eine helle Stimme stimme attraktiver wirkt als auf Frauen. Oder dass feminine Bewegungen auf Schwule attraktiv wirken.“

          Darf ich Dich fragen, wie Du auf diese Idee kommst?

          „Der beste Beleg ist, dass Schwule und Frauen im Schnitt ja nicht genau auf den selben Typ Mann stehen, bzw das Schönheitsideal ist verschoben/nicht deckungsgleich.“

          Das ist korrekt. Schwule stehen auf physisch schöne Männer, für Frauen ist die physische Schönheit eines Mannes zweitrangig. Das ist aber kein Beleg dafür, dass Schwule auf feminine Männer stehen.

          „Könnte man damit erklären, dass Lesben halt immer noch ein wenig auf Männlichkeit stehen und Schwule ein wenig auf Weiblichkeit. (Butch / Tunte)“

          Die Existenz von Tunten unter Schwulen bedeutet allerdings nicht, dass Tunten unter Schwulen besonders begehrt sind. Ich würde aus Erfahrung eher das Gegenteil behaupten. Tunten sind vielleicht kulturelle Ikonen der Homo-Szene, aber keine sexuellen.

        • @david

          Wenn man von fließenden Übergängen ausgeht, einem „Wachstumsplan“ statt eines „Bauplans“ für den Menschen, bei denen bestimmte Hormonkonzentrationen über bestimmte Zeit andere Gehirnstrukturen bewirken, dann wäre eine solche Mosaiklösung leicht vorstellbar. Gerade wenn man dann noch leicht verschobene Zeiten oder andere Schwellenwerte im Hormonwert für verschiedene „Abspeicherungen“ annimmt, die normalerweise nicht zum tragen kommen, weil die Unterschiede in den Hormonwerten zu hoch sind.

        • @ Adrian

          *Das ist korrekt. Schwule stehen auf physisch schöne Männer, für Frauen ist die physische Schönheit eines Mannes zweitrangig. Das ist aber kein Beleg dafür, dass Schwule auf feminine Männer stehen.*

          Lässt sich meiner Meinung nach auch in der Kunst nachweisen: Es gibt nur wenige Frauen, die erotisch aufgeladene Akte von Männern produzieren – es scheint sie nicht zu interessieren.

          Wenn sie erotisch aufgeladene Äkte produzieren, dann – heureka! -in der Regel VON FRAUEN! (auch Hetenkünstlerinnen übrigens).

          Männer dagegen produzieren erotisch aufgeladene Akte am laufenden Band, sowohl von Männern iwe natürlich erst recht von Frauen (besonders die Heterosexuellen selbstverständlich, wobei ich gerade bei den besonders erotisierenden Männerdarstellungen durch Männer vermute, dass es sich bei den Künstlern um aus soziokulturellen Gründen verdeckt lebende Schwule handelte (ganz heißer Kandidat z.B. einer meiner Lieblingsbildhauer: Antonio Canova, der allerdings auch in der Lage war, hocherotische Frauenakte aus dem kühlen Marmor herauszuholen, jedenfalls war es wohl nicht ratsam, für den Bildhauer des Papstes offen schwul zu leben im päpstlichen Rom, reicht ja, dass ein Winckelmann sich kaum Zurückhaltung auferlegte – na ja, als Protégé von Kardinal Albani konnte er sich Gerüchte leisten).

          Ein anderer Kandidat (als Kryptoschwuler wäre der Maler David, den ich allerdings, also den „schwulen“ David, absolut nicht mag > Kitsch, im Gegensatz zum „schwulen“ Canova).

        • Darf ich Dich fragen, wie Du auf diese Idee kommst?

          Weil viele Schwule sich sehr feminin verhalten, sich feminin kleiden, betont feminin sprechen usw. gehe ich davon aus, dass dies auch nachgefragt wird.
          Zwar scheinen längst nicht alle Schwulen auf tuntige Männer zu stehen, sie scheinen mir aber auch nicht unbedingt am Ende der Nahrungskette. Es gibt auch, im Gegensatz zu Hetero-Männern, keinen Schaukämpfe darum, besonders männlich zu wirken.
          Mich würde mal ein direkter Vergleich von schwulen Strippern mit Hetero- Strippern interessieren.

          Aber auch bei rein physischen Merkmalen stelle ich Unterschiede fest, die in diese Richtung gehen. Als schlanker und äußerlich etwas femininer Mann komme ich tendenziell bei Schwulen besser an als bei Frauen (der Vergleich zwischen Schwulen und Frauen hinkt immer irgendwo, ich weiß 😉 )

          Ich sehe es hier wie Christian: grundsätzlich sind fließende Übergänge, vor allem im Kontext komplexer Entwicklungsprozesse, wesentlich plausibler.
          Darauf weist auch schon die Existenz von Bisexualität hin.

          Wenngleich ich natürlich nicht von einem linearen Kontinuum ausgehe (weshalb Bisexualität auch seltener ist als Homosexualität, obwohl sie eigentlich nur Vorteile hat)

        • @ david
          „Weil viele Schwule sich sehr feminin verhalten, sich feminin kleiden, betont feminin sprechen usw. gehe ich davon aus, dass dies auch nachgefragt wird.“

          Es ist aber nicht so, dass viele Schwule sich sehr feminin verhalten. Man muss nur in eine Schwulenbar gehen, um herauszufinden, dass das nicht stimmt. Was stimmt ist, dass Schwule weniger Probleme mit „femininen Verhalten“ haben, welches bei Heteros undenkbar wäre.

          „sie scheinen mir aber auch nicht unbedingt am Ende der Nahrungskette.“

          Doch. Tendenziell sind sie das.

          „Als schlanker und äußerlich etwas femininer Mann komme ich tendenziell bei Schwulen besser an als bei Frauen (der Vergleich zwischen Schwulen und Frauen hinkt immer irgendwo, ich weiß)

          Du wirst als Mann bei Schwulen tendenziell immer besser ankommen, als bei Frauen. Das hat mit Deiner femininen Physis allerdings nichts zu tun. Wärst Du ein Macho mit Dreitagebart kannst Du davon ausgehen, dass Dir eine Fülle von Schwulen den Hintern zustrecken würden.

        • „Du wirst als Mann bei Schwulen tendenziell immer besser ankommen, als bei Frauen. Das hat mit Deiner femininen Physis allerdings nichts zu tun.“

          Besser als bei Frauen: Ja. Logisch.

          Aber ansonsten würde ich zumindest subjektiv auch annehmen, dass die Physis eine Rolle spielt. Mann hat ja den Vergleich, wer unter den Freunden häufiger von schwulen Männern angesprochen worden ist. Die Tendenz dieser vollkommen unrepräsentativen Auswahl zeigt in Richtung Davids These.

        • @Adrian: Hey, ich BIN ja wohl ein Macho mit Dreitagebart! (brauche dafür aber leider eher 7 Tage) 🙂

          Nun, ich habe einfach mehrfach bestätigt bekommen, dass ich ein Typ bin, auf de Schwule wohl stehen. Andere Männer bekommen deutlich weniger schwule Avancen, obwohl sie nicht unattraktiver im Hetero-Sinne sind.

          Ich komme vor allem darauf, weil einer meiner besten Freunde bisexuell ist, wie ich erst seit einem Jahr weiß. Er stand zeitlebens wegen seines sehr femininen Verhaltens (gleichzeitig allerdings sehr männliche Züge, äußere Testosteronmarker) immer im Verdacht, schwul zu sein. Erst jetzt kam raus, er ist es auch (partiell) und lebt es nun genüßlich aus.
          Während er gerade mal 2 (unattraktive!) Frauen je ins Bett bekommen hat aufgrund seiner femininen Art, lecken sich Schwule nach ihm alle Finger. Seit er in der Szene ist, kann er sich vor Anfragen kaum noch retten.

          Für mich ist das sehr offensichtlich, dass feminine, knabenhafte Männer von Schwulen stark nachgefragt werden (und schwuler Stil und Mode diesen Markt bedienen).

          Du magst es sicherlich besser wissen, aber ehrlich gesagt kommst du mir auch nicht wie der typische Schwule vor. Kann es sein dass du deinen eigenen Präferenzen ein wenig zu viel Gewicht beimisst? 😉

        • „Mann hat ja den Vergleich, wer unter den Freunden häufiger von schwulen Männern angesprochen worden ist. Die Tendenz dieser vollkommen unrepräsentativen Auswahl zeigt in Richtung Davids These.“

          Wer wird denn von den Freunden häufiger angesprochen? Wodurch zeichenn sich diese Freunde aus? Wodurch zeichnet sich dieses Ansprechen aus? Und wo kommen auf einmal diese Massen von Schwulen her, die irgendwelche Freunde ansprechen?

          Natürlich spreche auch ich eher die nicht hypermaskulinen Männer an: Aus zwei Gründen: Erstens schätze ich die Gefahr geringer ein, eine aufs Maul zu bekommen. Und zweitens gehe ich davon aus, dass ein hypermaskuliner Mann nicht schwul ist.

          Ansonsten: Man merkt, dass ihr noch nie auf GayRomeo gewesen seid.

        • „Und wo kommen auf einmal diese Massen von Schwulen her, die irgendwelche Freunde ansprechen?“

          Das habe ich mich auch gefragt *gg*

          Aber sie waren da. Und was heißt schon Massen. Es gab halt mehrere Male Situationen des Angesprochenwerdens. Was ja kein Problem ist.

          „Man merkt, dass ihr noch nie auf GayRomeo gewesen seid.“

          Nein, das kenne ich nicht einmal.
          Aber ich kannte so gut wie jedes Mitglied des lokalen Schwulenvereins in meiner Heimatstadt. Und trieb mich auf deren Dissen herum.

        • Ansonsten: Man merkt, dass ihr noch nie auf GayRomeo gewesen seid.

          Oh doch, war ich 😀

          Ziemlich krass, der Laden. Penisgröße scheint da in etwa eine ebenso wichtige demographische Variable wie Alter.
          Das Aids-Schleifchen find ich auch ganz nett.

          Also mir haben Schwule schon bestätigt, dass ich ein Schwulen-Typ bin. Und das ist auch gut so.
          Ich lasse mir hier doch nicht meine homoerotische Ausstrahlung anzweifeln, so weit kommt’s noch!

        • @ david
          Vielleicht sollten wir vom Urschleim beginnen. Anfänglich hattest Du ja von Tunten und SEHR femininen Männern gesprochen, mit hoher Stimme etc. Dass diese Männer unter Schwulen besonders gefragt werden, lässt sich aus meiner Erfahrung absolut nicht bestätigen.

          „Nun, ich habe einfach mehrfach bestätigt bekommen, dass ich ein Typ bin, auf de Schwule wohl stehen. Andere Männer bekommen deutlich weniger schwule Avancen, obwohl sie nicht unattraktiver im Hetero-Sinne sind.“

          Was heißt „unattraktiver im Hetero-Sinne“ konkret?

          „lecken sich Schwule nach ihm alle Finger“

          Und Du sagst ja selbst, dass er sehr männliche Züge besitzt. Vieleicht klären wir damit ein Missverständnis auf:

          Da Männer (ob schwul oder hetero) optisch sexuell leicht zu erregen sind, messen sie der Physis einen hohen Wert zu. Das Verhalten der Sexobjekte ist dann eher zweitrangig. Wenn ein Mann gut und männlich aussieht ist es mir auch wurscht, wenn er sich weiblicher verhält als der typische Hetero-Mann.

          Das passt auch gut zu Deiner Story, dass Dein Freund auf Grund seiner femininen Art kaum Frauen angezogen hat. Logisch: Frauen interessieren sich nicht die Bohne für das Aussehen eines Mannes. Wichtig ist für sie, ob er sich „männlich“ verhält, ob er sie also beschützen und versorgen kann. Ein sich eher weiblich verhaltender Mann triggert keinen weiblichen Sexreflex. Da kann er noch so männlich aussehen.

          „Für mich ist das sehr offensichtlich, dass feminine, knabenhafte Männer von Schwulen stark nachgefragt werden“

          Knabenhaft ja, feminin nein. Knabenhaft hat was mit Jugend zu tun, und alle Männer stehen eher auf jüngere Sexpartner.

          „aber ehrlich gesagt kommst du mir auch nicht wie der typische Schwule vor.“

          Und was ist der typische Schwule?

        • Und wo kommen auf einmal diese Massen von Schwulen her, die irgendwelche Freunde ansprechen?”

          Das habe ich mich auch gefragt *gg*

          😀

          Ich hab sogar 2 sexuelle Übergriffe erlebt, Ladyboys in Asien nicht mitgezählt (!!). Einmal ein ekliger Onkel, der in nem (nicht Homo-) Club meine Hand genommen und mir an den Arsch gefasst hat, und einmal ein betrunkener Phillipino, der mir nen Schmatz auf die Backe gedrückt hat.

          Ich bin dadurch natürlich schwerst traumatisiert worden #Aufschrei!

        • Anfänglich hattest Du ja von Tunten und SEHR femininen Männern gesprochen, mit hoher Stimme etc.

          Also säuselt und haucht mein Friseur vollkommen am Markt vorbei? Glaub ich nicht. Auch Bärte und sonstige Körperhaare sind deutlich mehr Hetero als Homo. Gibt es nicht sogar viele die sich die Beine rasieren?

          Was heißt “unattraktiver im Hetero-Sinne” konkret?

          Dass sie bei Frauen mindestens so gut ankommen wie ich.
          Du sagtest selbst, die Präferenzen/Schönheitsideale von Heteros und Homos sind da nicht deckungsgleich.

          Okay, für meinen Freund ist dein Argument plausibel. Er ist zwar klein, aber seine Physiognomie sehr männlich. Ich nehme trotzdem an, dass sein Habitus auf viele Schwule anziehend wirkt.
          Außerdem bewege ich mich nicht feminin und sehe nicht wie ne Testosteronbombe aus, scheine aber trotzdem Wirkung zu erzielen.

          .”Und was ist der typische Schwule?

          Willst du mich jetzt in die NAGALT-Falle locken? Das ist aber tatsächlich sehr weibisch jetzt.
          Du sagst doch selbst immer wieder von dir, kein typischer Schwuler zu sein.
          Werde mich da aber nun nicht um Kopf und Kragen reden, indem ich da weitere Zuschreibungen in den Raum werfe.

        • @ david
          „Ich lasse mir hier doch nicht meine homoerotische Ausstrahlung anzweifeln, so weit kommt’s noch!“

          Niemand tut das. Ich bestreite lediglich, dass der feminine Mann unter Schwulen besonders nachgefragt wird. Ich behaupte mal, ich hatte in meinem Leben mehr Kontakt mit Schwulen und ich kann das nicht feststellen.
          Es lässt sich auch nicht feststellen, wenn man pornografische Seiten besucht, die sich an schwule Männer richten. Die Männer dort sind alle auffallend jung (in den 20ern) und auffallend fit aber nicht femininer als Heteros ( es sei denn natürlich, man betrachtet fit, jung und gepflegt als „feminin“)

          Ich vermute mal, dass das, was Du bei Dir als „feminin“ bezeichnest, für mich völlig normales oder zumindest nicht sonderlich auffälliges Verhalten wäre.

        • @Adrian:
          eine mögliche These wäre für dich ja nun auch, dass schwules Verhalten (was es deiner Meinung nach nicht gibt) einfach eine Imitation weiblichen Verhaltens ist, um Heteros zu bezirzen.

          Dass also ich die Zielgruppe bin und gerade nicht du! 😉
          Was hältst du davon?

        • @ david
          „Also säuselt und haucht mein Friseur vollkommen am Markt vorbei? Glaub ich nicht.“

          Ich sag mal so. Er wird seine Marktnische haben. Er wird z. B. andere Tunten anziehen. Aber das Verhalten ist nicht unbedingt das entscheidende. Wie sieht er aus?

          „Auch Bärte und sonstige Körperhaare sind deutlich mehr Hetero als Homo.“ Gibt es nicht sogar viele die sich die Beine rasieren?“

          Haarlosigkeit wird mit Jugend assoziiert. Und alle Männer stehen auf junge Sexpartner.

          „Gibt es nicht sogar viele die sich die Beine rasieren?“

          Sicher gibt es die.

          „Was heißt “unattraktiver im Hetero-Sinne” konkret?
          Dass sie bei Frauen mindestens so gut ankommen wie ich.“

          Der Vergleich bringt uns nicht weiter. Frauen sind an Schwulen sexuell nicht interessiert und sie haben einen Riecher für schwule Männer. Es ist demnach kein Wunder, dass ein Mann, der sich (auch) für Männer interessiert, bei Frauen sexuell nich gut ankommt.

          „Außerdem bewege ich mich nicht feminin und sehe nicht wie ne Testosteronbombe aus, scheine aber trotzdem Wirkung zu erzielen.“

          Du musst auch nicht wie ’ne Testosteronbombe aussehen. Du kannst wie der ganz normale, hübsche Hetero aussehen. Schwule Männer werden Dich mögen. Und Du hast doch selbst gesagt, Du kommst gut bei Schwulen an. Und nun sagst Du, dass Du Dich nicht feminin bewegst. Na also: Schwule präferieren nicht feminine Männer. Sie präferieren Männer. Und davon gibt es viele. Und alle sehen anders männlich aus.

          „Du sagst doch selbst immer wieder von dir, kein typischer Schwuler zu sein.“

          Ja, weil ich sehr indifferent gegenüber Weibchen bin und kein Tendenzen habe ein „bester schwuler Freund“ für ein Weibchen zu sein. Ich weiß allerdings nicht, wie typisch das für Schwule ist.

        • @ david
          „Was hältst du davon?“

          Ich halte das für nicht unwahrscheinlich. Einen Hetero zu ficken hat für Schwule den gleichen Stellenwert wie Lesbenpornos und die Verführung von heißen Lesben für Hetero-Männer. Es ist eine geile Vorstellung.
          „Straight“ ist bei Schwulenpornos ein beliebtes Suchkriterium. Was im Übrigen Deiner These widerspricht, Schwule präferierten besonders feminine Männer.

        • Was im Übrigen Deiner These widerspricht, Schwule präferierten besonders feminine Männer.

          Warum sollte es? Du hast es ja schon zuvor selbst erklärt mit der Fantasie der sexuellen Bekehrung.
          Ich habe nie behauptet, Schwule würden nur auf Schwule stehen.

          Wenn du nicht mal Beinrasur und weibliche Gestik als feminin wie homoerotisch durchgehen lässt sondern alles nur als „jugendlich“ siehst und säuselnde Stimme ebenfalls eine Ausnahme sein soll, wird es vielleicht Zeit, meine These (die ich eigentlich für eine Binse halte) zu präzisieren.

          Ist vielleicht auch eine Synthese und Konsens zwischen „knabenhaft“ und „feminin“, von der ich aber nicht weiter abrücken kann:

          Sehr viele Schwule (und auch Lesben!) stehen auf Androgynität.

          Passt bestens zu einem Mosaikeffekt.

        • „Ich habe nie behauptet, Schwule würden nur auf Schwule stehen.“

          Und ich habe nicht behautet, Du würdest das behaupten. Das behauptest Du nur, weil Du „schwul“ offenbar mit „feminin“ assozierst.

          „Sehr viele Schwule (und auch Lesben!) stehen auf Androgynität.“

          Und wo sind dann die Bilder androgyner Männer auf schwulen Pornoseiten?

          Ich verlinke Dir mal drei Seiten.

          http://premiumboyblog.tumblr.com/
          http://boypounder.tumblr.com/
          http://robtroy87.tumblr.com/

          Würdest Du tasächlich behaupten, es lässt sich hierbei eine Präferenz für feminine Männer und Androgynität feststellen? Alle Männer sind jung – keine Frage. Aber feminin und androgyn?

        • @Adrian: werde ich auf der Arbeit sicher nicht anklicken.
          Du triffst aber eine Vorauswahl, wahrscheinlich gefallen DIR die Seiten.

          Ich kann nicht grundsätzlich und zu 100% ausschließen, dass ich falsch liege und Androgynität bei Homos ebenso unbeliebt ist wie bei Heteros.

          Dein Unterfangen, mich davon zu überzeugen, ist aber ähnlich aussichtslos wie mich davon zu überzeugen, dass Schwule auf kleine Schwänze stehen würden.

        • @ david
          Du kannst Dir schwule Porno-Seiten anschauen, schwule Magazine, schwule Foren, schwule Datingportale, nirgendwo wirst Du eine schwule Vorliebe für androgyne Männer feststellen können.

        • Da Schwule unter „männlich“ wahrscheinlich „attraktiv“ verstehen (auch wenn der Mann womöglich androgyn ist), ist es ja kein Wunder wenn wir aneinander vorbeireden 😉

        • @ david
          Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass derartiger Geschmack unter Schwulen weit verbreitet ist?

          http://www.buzzfeed.com/skarlan/such-beauty-much-handsome#3zwqdcm

          https://www.google.de/search?q=androgynous+male+model&biw=1600&bih=742&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=b3wIVIEFxr_KA5-BgfgC&ved=0CAYQ_AUoAQ

          Wo in schwulen Pulikationen wird das angepriesen und vermarktet?
          Warum sieht man keine androgynen Männer bei der Mr Gay Word-Wahl?
          https://www.google.de/search?q=mr+gay+universe&biw=1600&bih=742&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=yn0IVJPtEOTD7AaTtYGABg&sqi=2&ved=0CAYQ_AUoAQ

        • Wie gesagt, in den Picture-War kann ich (wenn überhaupt) erst nach Feierabend einsteigen.

          Aber du sagtest doch selbst, dass die Präferenzen von Schwulen und Frauen abweichen, hin zu Knabenhaftigkeit, rasierten Beinen, und schmaler Taille. Auch Bart scheint eher unpopulär.

          Also was willst du denn noch?

        • „Aber du sagtest doch selbst, dass die Präferenzen von Schwulen und Frauen abweichen“

          Ja, schwule Männer stehen auf physisch schöne Männer. Frauen stehen auf Männer mit Qualitäten, die Frauen nützen (beschützen, versorgen, aufs Podest heben, Status, Einfluss, Macht etc. pp.)

          „hin zu Knabenhaftigkeit, rasierten Beinen, und schmaler Taille.“

          Knabenhaftigkeit war überspitzt. Schwule Männer stehen tendenziell auf junge Männer (so wie Hetero-Männer tendenziell auf junge Fauen stehen.) Schmale Taille habe ich nie behauptet, wirst Du auch nicht als Präferenz finden. Rasierte Beine? Alle Männer mit denen ich was hatte, hatten gewöhnliche Männerbeine. Und nein, ich suche mir Männer nicht danach aus, denn die meisten tragen immer noch zumeist lange Hosen.

          „Auch Bart scheint eher unpopulär.“

          Ist bei heterosexuellen Männern und Frauen aber genau so. So gesehen wären fast alle Männer „androgyn“, weil kaum jemand mit Vollbart rumläuft, wie es der männlichen Natur entspräche.

        • Was „physisch schöne Männer“ sind, definieren immernoch Frauen! 😉

          Ich geb’s auf. Ich glaube du machst dir da was vor.

          (Eigentlich sollte ich es ja toll finden, dass meine eigene Homoerotik ein Zeichen von besonderer Männlichkeit sein soll.)

        • „Ich glaube du machst dir da was vor.“

          Selbstredend. Ich mach mir was vor und weiß nicht, worauf Schwule stehen. Hab mit Schwulen, schwuler Erotik und schwuler Kultur ja auch nichts zu tun.

        • „Eigentlich sollte ich es ja toll finden, dass meine eigene Homoerotik ein Zeichen von besonderer Männlichkeit sein soll.“

          Und was soll das denn nun wieder bedeuten? Wieso redest Du hier jetzt von „besonderer Männlichkeit“? Davon war doch gar nicht die Rede. Und was ist das überhaupt?

        • Behauptest du nicht selbst, dass Frauen sich (oder anderen) etwas vormachen, wenn sie sagen, worauf sie bei Männern stehen?

          Und was ist das überhaupt?

          Ich glaube das ist der springende Punkt. Wir meinen mit „männlich“ unterschiedliche Dinge.
          Den Definitionsstreit sparen wir uns jetzt aber, oder?

          Bussy 😉

        • „Behauptest du nicht selbst, dass Frauen sich (oder anderen) etwas vormachen, wenn sie sagen, worauf sie bei Männern stehen?“

          Was hat das mit schwulen Männern zu tun? Die wissen, wie Hetero-Mäner, nämlich recht genu, worauf sie bei ihren Sexpartner stehen.

          „Ich glaube das ist der springende Punkt. Wir meinen mit “männlich” unterschiedliche Dinge.“

          Männlich ist in jedem Fall nicht androgyn.

          Küsschen 🙂

        • Je fülliger die Frau, desto größer der Busen und ausgeprägter die weiblichen Rundungen. Je dünner die Frauen, desto knabenhafter.
          Es kommt also auf die Perspektive an. Sind nicht eher Heteromänner die auf sehr dünne Frauen stehen auffällig, als jene die Weiblichkeit bevorzugen?
          Ein Schwuler der schlanke Männer bevorzugt, hat mit Weiblichkeit wenig am Hut.

    • Ach, ist doch ganz einfach. Schwule trinken Mineralwassser, während unsereiner sich ab und zu ein Hefeweizen gönnt. Darum sind Schwule etwas schlanker, dafür aber schlechter gelaunt!

  4. „The National Institutes of Health (NIH) is spending $1.5 million to study the “high public-health significance” of why 75 percent of lesbian women are obese and gay men are not, CNS News reports.“

    Also dieses Geld hätte man sich nun wirklich sparen können. Ich liefere kostenfrei eine Erklärung, die unangreifbar ist: Lesben sind zumeist übergewichtig, weil sie als Frauen und Lesben in unserer patriarchalen Gesellschaft einer doppelten Diskriminierung und Unterdrückung ausgesetzt sind.

    „Es passt auch in die Klischeeaussage, dass die schönen Männer leider schwul oder vergeben sind.“

    Sowieso 🙂
    Allerdings ist die (klischeehafte) Klage von Frauen über unhübsche heterosexuele Männer absurd. Wenn Frauen Heteromänner dazu bringen wollen, schön, schlank und fit zu sein, müssten sie nur eines tun: Sie physisch zu sexualisieren. Selbstredend ist es Frauen allerdings relativ wurscht, wie es um die physische Attraktivität von Männern bestellt ist. Der Vergleich von unhübschen Hetero-Männern mit hübschen Homo-Männern ist wohl mehr ein Shit-Test als alles andere.

  5. Hat es nicht mal irgendwo ne Studie gegeben, derzufolge Lesben dafür wesentlich höhere Einkommen hatten als Heterofrauen? Bedeutet das nun, dass leute, die weibliche Partner suchen eher über Geld glänzen, und Leute, die männliche Partner suchen, eher über Aussehen?^^

    • In der gleichen Studie hier es m. E. auch, dass Schwule weniger Einkommen erzielen als Heteromänner.
      Lesben verdienen mehr Geld, weil sie keinen Mann haben, der sie finanziell mitversorgt. Bei Schwulen ist es analog.

      • Denkst du das liegt also eher daran, dass in Heterobeziehungen der Mann die Frau oft noch finaziell mitträgt und entsprechend Schwule weniger verdienen „müssen“ weil beide voll verdienen und Lesben mehr verdienen „müssen“ weil kein Mann sie finanziert?

        Oder ist es eher so, dass hohes Einkommen auf Frauen attraktiver wirkt und sich entsprechend Lesben mehr ins Zeug legen, karrieretechnisch, während Schwule ihre Energie eher auf Optik fokussieren um erfolgreich zu sein auf dem Partnermarkt?

      • @ Adrian

        Kann auch beeinflusst sein, dass schwule Männer für MÄNNER schön sein wollen/müssen – da hilft Einkommen/Status viel weniger als physische Schönheit.

        Heteromänner wollen für Frauen schön sein – die lassen sich durch Potenzsignale/extendierten Phänotyp mehr beeindrucken – da hilft der Ausweis der Fähigkeit, gutes Geld verdienen zu können.

        Analog bei Lesben, die ja auch FRAUEN beeindrucken wollen, die weniger stark auf körperliche Anreize reagieren, dafür stärker auf Charakt€r.

        So kann hier ein biologisch-evolutionär geprägtes Muster das soziale Muster verstärken.

        Schwule Männer können es sich leisten, weniger zu verdienen, dafür MÜSSEN sie schön sein.

        Lesbische Frauen können es sich leisten, eher hässlich zu sein, dafür müssen sie etwas mehr leisten als Hetenfrauen – was ihnen ja auch leichter fällt, sie sind ja oft tatsächlich „männlicher“.

    • @ezm

      https://allesevolution.wordpress.com/2010/12/20/gender-gap-bei-homosexuellen/

      A new study in the Canadian Journal of Economics provides the first evidence on sexual orientation and economic outcomes in Canada. The study found that gay men have 12 percent lower personal incomes and lesbians have 15 percent higher personal incomes than heterosexual men and women.

      Christopher S. Carpenter of The Paul Merage School of Business at the University of California Irvine used data from the Canadian Community Health Survey which includes standard demographic questions as well as self-reports on sexual orientation.

      Like previous patterns found in the U.S. and the U.K., results show that gay men have significantly lower personal incomes than similarly situated straight individuals, while lesbians have significantly higher personal incomes than straight women.

  6. Übergewicht ist bei stoffwechselgesunden „normalen“ Menschen Folge von zuviel Energieaufnahme/zu wenig Energieverbrauch > der Überschuss wird in Form von Fett gespeichert.

    Entscheidend ist aber hier die Psyche und hier auch wieder der Erbeinfluss (wer auf „Zuckertrost“ gut anspricht, dazu ohnehin zur Depression neigt, wird aufgrund seiner PSYCHISCHEN, stark genetisch beeinflussten Konstitution – NICHT AUFGRUND seines Stoffwechsels – große Mühe haben, DAUERHAFT sein Übergewicht zu verlieren, denn seine grundlegende Persönlichkeitsstruktur, die ihn zur Tröstung via Nahrunszufuhr verleitet, bleibt ja erhalten über alle Diäten hinweg).

    Und ja, ich denke, dass hier der Druck, den stärker optisch ansprechbare Männer ausüben, hilft, schlank zu bleiben, die inneren Tendenzen, die zur Ersatzbefiedigung durch „fett-und-süß“ verleiten, besser in Schach zu halten als das Menschen gelingt, die Frauen gefallen wollen, eben weil Frauen anders gewichten (körperliche Merkmale weniger wichtig, nicht unwichtig, aber eben deutlich weniger wichtig als körperliche Merkmale des Partners für Männer sind – Frauen achten mehr auf den „extendierten“ Phänotyp, so dass auch ein fetter, aber potenter Mann – Bsp. Franz Josef Strauß für Lisa Fitz, die mal sehr schön schilderte, wie der Jahrzehnte ältere FJS auf sie als junge Frau (Anfang 20) wirkte, TROTZ politischer Abneigung, trotz fehlender körperlicher Attraktivität wurde sie erotisiert von dem „dampfenden Stier“ – seine körperlichen Mängel durch „Potenzsignale = Status, Charisma, „Führerqualitäten, hohe Stellung, hohes Einkommen, eben MACHT im weitesten Sinne – sehr viel mehr ausgleichen kann als das einer Frau gelingt, die in den Augen eines Mannes eben immer vor allem eine häßliche Alte sein wird, sie mag so mächtig sein wie Angela Merkel.

    Schwule Männer können hier durchaus ein biologisches Mosaik sein, ausgestattet mit einer männlichen Schönheitserkennungsheuristik, die vor allem auf körperliche Merkmale abstellt (schlank, jung, knackig), aber nach einem „weiblichen“ = feminisierten Muster erkennt – sie finden Männer schön, aber nicht wie Frauen Männer schön finden, sondern eben als MÄNNER, auch hier also sie „Zwischenstellung“ vieler schwuler Männer zwischen Mann und Frau (genau wie Lesben häufig als eher „männliche“ Frauen ebenfalls zwischen typisch männlich und typisch weiblich stehen, nur eben von der anderen Seite her kommend, der weiblichen).

    Lesben beurteilen wiederum die Schönheit ihrer Partnerinnen wie Frauen, d.h., körperliche Attraktivität ist ihnen nicht so wichtig.

    Außderdem ist ihr körperliches Sexbedürfnis vielleicht größer (im Schnitt) als das von Heten, aber doch geringer als das von Männern und wenn 2 weibliche Sexbedürfnisse miteinander interagieren ist darum häufiger tote Hose zu erwarten.

    Umgekehrt, bei Schwulen brennt die Luft, weil hier 2 männliche Sexbedürfnisse aufeinanderprallen.

    Heteromänner werden, weil sie ihren Sex mit Heten ausleben müssen, im Schnitt wohl – im Gegensatz zu schwulen Männern – eher durch das geringere Sexbedürfnis von Hetenfrauen gebremst (sie müssen erst mal die träge Masse Frau anschieben, um zu Sex zu kommen). Lesben bremsen sich gegenseitig (träge Masse trifft auf träge Masse) und bei schwulen Männern trifft leicht Entzündliches auf leicht Entzündliches und es macht PUFF.

    Ich denke hier geben biologische Vorstellungen, d.h. von biologisch geprägten Begehrensmustern, ein stimmiges Bild.

    • „und bei schwulen Männern trifft leicht Entzündliches auf leicht Entzündliches und es macht PUFF.“

      Das hast Du sehr schön schwul ausgedrückt: „Puff“ – hihi 😀

  7. Servus Leute, melde mich nochmal mit einer Anfrage – nicht ganz unpassend zum Thema.

    Bin gerade über meine dzt. Lieblingsbeschäftigung – intensives, jahreslanges Studium, der biblischen Endzeitprophetie, „versehentlich“ auf ein youtube-Video gestossen, indem „plausibel“ dargelegt wird warum Michelle Obama keine Frau sondern urspr. ein Mann war!?

    Als Hardcore „Evolutions-Materialisten“ könntets ihr mir vielleicht kurz den Gefallen tun, zu prüfen, ob die Ausführungen der „Verschwörungstheoretiker“ im nachfolgenden Video stichhaltig sind – hört sich nämlich leider schon alles recht plausibel an…..

    Gruß und Dank im voraus!

    PS:
    Trotzdem wird es für mich auf ewig der „Wahnsinn in Vollendung“ bleiben, daß ihr glaubts den Menschen, seinen Geist, sein Reden, Handeln, Denken, Tun rein materiell/evolutionär/biologisch verstehen, erklären, definieren und aus der Materie ableiten zu können….

    • „ob die Ausführungen der “Verschwörungstheoretiker” im nachfolgenden Video stichhaltig sind“

      Willst Du mit Michelle Obama ins Bett? Willst Du sie/ihn heiraten? Warum interessiert Dich das?

      • Weil es in der Tat ein starkes Stück wäre, wenn die US- bzw. Weltöffentlichkeit in dieser Frage belogen / hinters Licht geführt wird/würde.

        Es gibt ja schon genügend, nicht ganz unberechtigte Spekulationen/Verschwörungstheorien hinsichtlich der Herkunft / des Glaubens von Barack Hussein Obama.

        Der Clou wäre jetzt noch das seine Frau ein Mann ist. Dann wäre das Irrenhaus Weltpolitik / Volksverarschung wirklich wiedermal perfekt.

        Gruß!

        • „Der Clou wäre jetzt noch das seine Frau ein Mann ist.“

          Und was würde das ändern?

          „Es gibt ja schon genügend, nicht ganz unberechtigte Spekulationen/Verschwörungstheorien hinsichtlich der Herkunft / des Glaubens von Barack Hussein Obama.“

          Menschen, die sich dafür interessieren, woher ein Mensch kommt, als dafür, was er tut bzw. wofür er steht, haben tendenziell ein Rad ab.

          Du bist ein Spinner. Punktum.

        • @ Adrian

          „Du bist ein Spinner. Punktum“

          Wenn die Demokratie nur dazu da ist, damit das Volk von den Volksvertretern nach Strich und Faden belogen, betrogen und verarscht werden kann, dann hast du in der Tat Recht – dann bin ich ein Spinner.

          Wenn dem jedoch nicht so ist, dann habe nicht ich den Dachschaden sondern du – sorry.

          Klar ist, daß diese Frage für das US-Wahl-Volk(Vieh), im Gegensatz du dir, Relevanz hat und die beiden, wenn an der Sache was dran wäre, niemals gewählt hätte.

          Und welche Herkunft bzw. welchen ideologischen Hintergrund ein Mensch hat, ist für die heutige Weltpolitik alles andere als irrelevant!

          Während ihr eure Zeit mit „Evolution“ vertuts steht Israel schließlich weiterhin im Brennpunkt der Weltpolitik und der „Clash of Civilitations“ zwischen der islamischen und der christlichen Welt bzw. dem Rest der Welt genauso.

          Und das dieser Clash zwar bereits läuft, wir aber noch „ein paar Lichtjahre“ von seinem Höhepunkt entfernt sind, sollte auch jedem vernunft begabten Wesen klar sein, sofern er nicht seine ganze Lebenszeit mit dem „Sexualverhalten von Menschen“ verbringt…

          Gruß!

        • @ Wahrheitsliebender

          Michelle Obama ist sicher psychisch und physisch eine sehr „männliche“ Frau (groß, stark, wettkampfstark), aber ich habe keinen Zweifel daran, dass sie eine Frau ist, ihr Phänotyp liegt im Rahmen (finde sie sogar hübsch).

          Zudem müssten dann ja ihre Kinder adoptiert sein, das bedingte jede Menge Mitwisser – ließe sich kaum unter der Decke halten.

          Und Obama müsste ein Kryptoschwuler sein – er hatte aber Freundinnen lange vor seiner Politkarriere, von schwulen Liebesbeziehungen dagegen ist nichts bekannt.

          Erscheint als sehr unsinnig und was das mit der Johannesapokalypse zu tun haben könnte, erschließt sich mir noch weniger.

          Obama als Antichrist?

          Du meine Güte.

          Um etliche Nummern zu klein.

          Stalin, Hitler, Mao – die setzen hier die Maßstäbe, aber selbst die waren nicht der Antichrist, der höchstwahrscheinlich nicht als individuelle Person zu deuten ist, sondern als symbolische Verkörperung einer Kultur-/Zivilisationsentwicklung.

        • „Wenn die Demokratie nur dazu da ist, damit das Volk von den Volksvertretern nach Strich und Faden belogen, betrogen und verarscht werden kann, dann hast du in der Tat Recht – dann bin ich ein Spinner.“

          Ja, natürlich ist Demokratie dafür da. Wofür denn sonst? Eine Ansammlung von naiven Menschen (Volk) wählt einen Anführer, gibt diesem Verfügungsmacht über deren Leben und Einkommen, und erwartet dann nicht verarscht zu werden? Wie dumm ist das denn?

          „Klar ist, daß diese Frage für das US-Wahl-Volk(Vieh), im Gegensatz du dir, Relevanz hat und die beiden, wenn an der Sache was dran wäre, niemals gewählt hätte.“

          Das beweist doch aber nur, wie dumm Menschen sind. Welche Relevanz für mein Leben könnte es haben, ob der Partner meines Staatsoberhauptes einen Schwanz oder eine Möse hat? Nur unterfickte, sexuell frustrierte Taugenichtse interessieren sich dafür.

          „Und welche Herkunft bzw. welchen ideologischen Hintergrund ein Mensch hat, ist für die heutige Weltpolitik alles andere als irrelevant!“

          Der idologische Hintergrund Obamas geht doch nun aus seiner Politik klar hervor: er ist ein linksliberaler, prowestlicher Amerikaner mit stark säkularen Tendenzen.

          „steht Israel schließlich weiterhin im Brennpunkt der Weltpolitik“

          Eigentlich nicht. Würden in Israel nicht ausgerechnet Juden wohnen, würde sich kein Mensch für den Nahostkonfikt interessieren.

          „und der “Clash of Civilitations” zwischen der islamischen und der christlichen Welt bzw. dem Rest der Welt genauso.“

          Ich würde es eher begrüßen, wenn man Christen und Moslems, die ein Interesse and diesem „Clash“ haben, in ein abgeschlossenes Gebiet verfrachtet. Dort könne sie sich dann meinetwegen die Köpfe enschlagen über die Frage, welcher ihrer unsichtbaren Freunde mehr Respekt und Gehorsam verdient.

          „sofern er nicht seine ganze Lebenszeit mit dem “Sexualverhalten von Menschen” verbringt…“

          Würden sich Christen und Moslems mehr mit ihrem Sexleben beschäftigen, gäbe es weniger Probleme auf dieser Welt.

        • @ wahrheitsliebender

          Der ultimative Lackmustest auf Michelles Weiblichkeit

          Wie reagiert ein Frauenversteher von Rang wie Don Silivio auf Michelle Obama?

          Na, so:

          Und an Baracks Körpersprache lässt sich ablesen, wie er auf Don Silivios Reaktion auf seine Frau reagiert. So instinktiv konkurrierend reagiert kein (Krypto-)Schwuler.

          Jedenfalls nicht, wenn es um eine Frau geht.

          Natürlich, vielleicht ist Don Silvio (Pomade im Haar!) in Wahrheit auch schwul, Bunga-Bunga nur Tarnung.

          Altrömische Dekadenz.

        • @ Alexander Roslin

          Mir ging es insbesondere um die Hand bzw. Ringfingerfrage im Youtube-Video – ob wir hier wirklich ein klares Unterscheidungsmerkmal zwischen Mann und Frau haben….

          Und da viel mir euer Evolutionsblog ein und ich dachte mir, die Beantwortung dieser Frage, dürfte für die Herren dort, ein Klax sein…

          Ich finde die gute Michelle übrigens auch nicht unatraktiv…

          Aufgeschlagen und hängen geblieben bin ich auf dem verlinkten Youtube-Video wiegesagt nur zufällig – gewöhnliche Verschwörungstheorien gehen mir im Gegensatz zur Bibelprophetie normalerweise als „hahnebüchender Unsinn am Arsch vorbei“….

          Und zur Beruhigung – Obama als Antichrist – ist für mich eine alberne Verschwörungstheorie….

          Bei den massenmordenden Diktatoren, insbesondere bei Hitler, sieht die Sache schon anders aus – bei ihm war der direkte Bezug zum „Gottesvolk“ gegeben, weshalb er für mich sehrwohl unter der Kategorie „Vorläufer des Antichristen“ evtl. auch „7. Reich des Drachens“ einzuordnen ist.

          Die Bibelprophetie behandelt schließlich/bekanntlich nicht profane Weltgeschichte sondern nur den Teil der Geschichte, welche einen direkten Bezug zum bzw. den „Gottesvölkern“ hat.

          Und ob eine Person geben wird, welche den Antichristen verkörpert bleibt abzuwarten.

          Klar ist, daß es eine Ideologie gibt, welche wie keine andere die Kriterien des „Antichristen“ vollumfänglich erfüllt, welche als einzige Weltreligion als Gegenentwurf zu einer anderen Weltreligion (dem Juden- u. Christentum) entworfen und verfasst ist und welche bis heute die größte Blutspur aller bösen/gottlosen Ideologien vorzuweisen hat. Seriöse Schätzungen gehen davon aus, daß dem Blutgötzen Allah, seitdem dessen Ideologie die arabische Halbinsel verlassen hat, bis dato mind. 270 Mio Menschen zum Opfer gefallen sind.

          Wenn man den Antichristen heutzutage also irgendwo suchen will, dann im Umfeld dieser Ideologie. Walid Shobeat, ein ehemaliger palästinensischer Terrorist und heutiger Bibelapologet, verweisen völlig zu Recht auf die starken Parallelen bzw. die völlige Übereinstimmung zwischen der vom Islam erwarteten „Erlösergestalt des Mahdi/Dajjal“ und der Beschreibung des Antichristen in der Bibel.

          Shobeat z.B. sieht wie ich, daß die Türkei in den nächsten Jahren ganz genau beobachtet werden muß (ich sage seit Jahres – es ist ein Wahnsinn das dieses Land trotz seiner Entwicklung im letzten Jahrzehnt immer noch in der Nato ist und mit den modernsten Waffen hochgerüstet wurde, welche bereits heute Israel bedrohen…).

          Gruß!

        • @ Roslin

          O.k. Sivio als Indiz für das Gegenteil las ich natürlich gelten….

          Und auch dem hier:

          „Spätrömische Dekadenz“

          stimme ich zu. Im negativen Sinne ist unseren „Eliten“ sicher wie damals alles zuzutrauen. Sie gleichen mir dzt. dem was die Bibel schon immer von ihnen sagte:

          „Es sind blinde Blindenführer, die sich und das Volk ins Verderben stürzen werden“

          Gruß!

        • @ Adrian

          “ und erwartet dann nicht verarscht zu werden? Wie dumm ist das denn?“

          Stimmt genau. Dieses ewige Gelaber von gebrochenen Wahlversprechen und so, ist doch wirklich dumm.

          Aber, daß dieser Händefalter in Frau Obamas Unnerbuchse rummschnüffelt ist doch eine lustige Geschichte … und jetzt kommt der auch noch mit der Bibel angelaufen! 🙂

    • Sehr beeindruckend @wahrheitsliebender. Dann habe ich ein bisschen gesurft und diese Seite

      http://fellowshipoftheminds.com/2014/03/14/michelle-obama-is-a-transexual/

      mit einem Video gefunden in dem Barack seine Frau als „Michael“ bezeichnet. Hier die fragliche Passage:

      “Distinguished guests, men and women of the finest military in the world, most of all, Admiral Mullen, Deborah, Michael and I also want to acknowledge your son Jack who was deployed today, all of you have performed extraordinary service to our country….”

      Michael Michelle!?!?! Das finde ich, nach rund 20 Jahren Ehe, nun wirklich seltsam!!

  8. Worum geht’s hier? Lesben sind häßlich und fett und verlieren zunehmend jeglichen Bezug zur Realität – und um das rauszufinden musste man 1,5 Mio. $ ausgeben? Aber schön, dass ich zumindest für 2 der 3 „Vorurteile“ jetzt eine Quelle habe.

    Die zweite Erkenntnis würde ich als „Schwule haben relativ hohe Maßstäbe an sich selbst“ ausdrücken; das deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrungen.

    Ich mag aber die Sex-Theorie auch: Je mehr Sex Menschen haben, desto schlanker sind sie (und/oder umgekehrt).

      • ?!

        Lesben sind (1) fett kommt aus dem Artikel:
        „75 percent of lesbian women are obese“

        Lesben (2) verlieren den Bezug zur Realität kommt aus dem Artikel:
        „lesbians and bisexual females were more likely to self-perceive as being of healthy weight or underweight despite being overweight or obese.“

        Das (3) häßlich ein (noch nicht bestätigtes) Vorurteil meinerseits ist gebe ich an.

        Was ist an der Realität feindselig? Oder ist das nicht-in-Zuckerwatte-verpacken feindselig? Was kann ich dafür, dass Lesben fett sind? Und das nicht realisieren?

        • “75 percent of lesbian women are obese

          Wow.

          Kommt nicht auch die Fat-Acceptance Bewegung vor allem aus dem lesbo-genderfeministischen Umfeld?

          Kann ja gut sein, dass bei Lesben wirklich ein wesentlich in die Breite abweichendes Schönheitsideal vorherrscht.

        • @David im englischsprachigen Raum ist Ragen Chastain eine der größten Fatacceptance vertreterinnen… auf diesem Bild rechts ist sie mit ihrer Partnerin. Ganz rechts Julianne und daneben Ragen. Julianne kann wohl nicht mehr eigenständig gehen und ist auf einen Rollstuhl angewiesen.

        • Beide sind Vertreterinnen des „HAES-Ansatzes“, also Health at every size…. Ragen bezeichnet sich als „Elite athletin“ weil sie „internationaler Tanzchampion“ ist und einen Marathon gelaufen ist.
          (Ragen hat zwei Amateurturniere eines kleinen, inoffiziellen Countrydance-Turniers gewonnen. In einem der Wettbewerbe waren sie und ihr Tanzpartner die einzigen Teilnehmer. Der Marathon dauerte 12.5 Stunden – zum Vergleich, ein Hundertjähriger hat vor kurzem einen Marathon in 8 Stunden bewältigt)

        • geil!! 😀

          Das ist wahrlich eine reine Goldgrube, die du da für uns entdeckt hast und über die du uns hoffentlich auf dem Laufenden hältst.

  9. Lesben müssen halt nicht mehr dem männlichen Blick standhalten und können daher verfetten.

    Schwuchteln müssen nun dagegen dem kritischen sexaffinen Männerblick standhalten. Deshalb sind sie dünner.

    Bleibt nur die sexuelle Emanzipation, indem man sich umpolen oder umerziehen läßt. 🙂

    Ist ja laut Queer-Theorie sowieso möglich.

    • „Bleibt nur die sexuelle Emanzipation, indem man sich umpolen oder umerziehen läßt“

      Und was wäre der Vorteil? Müsste ich dann nicht mit Frauen verkehren, also mit Menschen, die weder meinen Sextrieb haben, und die mich auch nicht verstehen? Für die ich arbeiten und sorgen müsste, mit dem Risiko einer ruinösen Scheidung und Kindern, die mir weg genommen würden?

    • Anders gesagt: ich habe keinen Zweifel daran, dass wenn sexuelle Orientierung veränderbar wäre, viele Männer ins schwule Lager wechseln würden. Man stelle sich vor: Einen Partner mit dem man Bier trinken und Fußball gucken kann; bei dem auch mal die Wäsche auf dem Fußboden liegen lassen kann und der keinen Terror macht, wenn der Klodeckel mal oben ist; mit dem man sich auch ohne viel Worte versteht; und mit dem man mehr Sex haben kann, und dass ohne dass man dafür eine Gebrauchsanweisung benötigt.

    • Du hast die Queer-Theorie noch nicht verstanden.

      Und daß es gerade toll ist, daß man mit Frauen nicht die von dir aufgezählten Dinge machen kann, sondern ganz andere, die man mit Männern eben nicht machen kann.

      Deinen Ausführungen über erzieherische Gewalt und deren Bewertung kann man entnehmen, daß du als Kind durchaus Ohrfeigen oder andere Gewalt erfahren hast.

      • „Du hast die Queer-Theorie noch nicht verstanden.“

        Muss ich auch nicht.

        „daß man mit Frauen nicht die von dir aufgezählten Dinge machen kann, sondern ganz andere, die man mit Männern eben nicht machen kann.“

        Zum Beispiel?

      • @James T. Kirk:

        »Deinen Ausführungen über erzieherische Gewalt und deren Bewertung kann man entnehmen, daß du als Kind durchaus Ohrfeigen oder andere Gewalt erfahren hast.«

        Und der Wahl Deines Nicks entnehme ich, dass Du als Kind von den Klingonen überfallen wurdest!

  10. „… Schwule schlanker als Heteromänner“

    Mist, dann muss ich wohl ein larvierter Schwuler sein – und sollte wohl mal an meiner ‚homonormativen‘ Einstellung als s.g. „Hete“ arbeiten …

    Obwohl, Letzteres klingt ja fast wie „Hefe“, welche ja bekanntlich aufgehen lässt. Au weia, was nun, wo bin ich und was war ich?

    Da muss ich mir doch glatt mal in den Schritt greifen und kneifen, autsch.

    Im Ernst, ich halte nicht viel von solchen Schubladisierungen, würde aber nicht in Abrede stellen wollen, dass sich in der Homoszene durchaus wohl mehr Männer um ihren Körper kümmern und ob des Konkurenzkampfe untereinander, eher bereit sein dürften, auch mal eine Diät zu machen (Adrian wird mich wahrscheinlich ‚massakrieren‘ für diese Einschätzung eines Nichtinvolvierten …)

    Was mir allerdings mehr und mehr auffällt ist, dass extrem ‚untergroße‘ Frauen mit sehr dünnen Männern unterwegs sind und in einem Ton mit denen umgehen, dass ich mich frage, warum weibliche Büffelhintern und Litfaßsäulen glauben, sich in so einer Position der ‚Obere‘ zu befinden. (ist aber jetzt OT)

    • @bettie Page

      Interessanter Bericht:

      Sure enough, as measured by frequency lesbians fell behind the others. Only about 15% of the lesbians had sex more than twice a week, compared to 50% or more of the others, and about 40% said there were weeks when they had no sex at all, compared to less than 20% of the rest of the sample.“

      Das wäre ja erst einmal eine Bestätigung

      But if you looked at how long each sexual encounter lasted, women in same-sex relationships were champs. Gay men and especially male and female heterosexuals reported typical sexual encounters of a half hour or less, often much less. Lesbians, on the other hand, described sexual sessions lasting upward of 30 minutes, and nearly 10% reported encounters of two hours or more.

      „upward of 30 Minutes“ ist da ja etwas ungenau. Und die 10% werden auch nicht mit den „anderen“ verglichen. Auch im heterosexuellen bereich kann man ja 2 Stunden Sex haben.

      This is our first hint that the measure of “sexual frequency” is inadequate. Perhaps lesbians have lower frequency because if each sexual encounter involves extended periods of sensual and sexual activity, it is harder to find time for sex. And if sex is that intense, maybe you don’t need or desire it as frequently. Maybe some of the other needs that genital sex fills—such as the need for intimacy and closeness—CAN be fulfilled by cuddling.

      Da wäre es auch eine interessante Frage der Vergleichbarkeit. Wie hat man Sex dort denn definiert? Wenn die lesbischen Paare „cuddling“ einbeziehen, dann würde das die Statistik etwas verfälschen.

      Ich hatte es hierher:
      https://allesevolution.wordpress.com/2011/07/20/sextrieb-bei-mannern-und-frauen/

      They found that gay men had higher frequencies of sex than lesbians at all stages of relationships. Within the first 2 years of a relationship, for example, two thirds of the gay men but only one third of the lesbians were in the maximum category of having sex three or more times per week (the highest frequency category). After 10 years together, 11% of the gay men but only 1% of the lesbians were still in that category of highly frequent sex. At the other extreme, after 10 years nearly half the lesbians, but only a third of the gay men, were having sex less than once a month. Even that difference may be a substantial underestimate of the discrepancy in sexual activity: Blumstein and Schwartz reported that the gay men who had largely ceased having sex after 10 years together were often having sex with other partners, whereas the lesbians who had ceased having sex together had generally not compensated for this deficit by finding other sexual outlets. A lack of sexual desire and activity in women is reflected in the phrase “lesbian bed death,” (e.g., Iasenza, 2000) which has been coined to describe the low levels of sexual activity among lesbians in long-term relationships. Similar conclusions emerged from an earlier study by Bell and Weinberg (1978), which did not limit its sample to people in committed relationships and is thus a useful complement to the Blumstein and Schwartz (1983) study. White homosexual men were more likely than lesbians (47% vs. 32%) to report having sex more than once per week. A similar difference was found among gay Blacks (65% vs. 56%) (…)
      Blumstein and Schwartz (1983) found that, among people in committed relationships, gay men were far more likely than lesbians to have sex with someone other than their regular partner (82% vs. 28%). Among those who did experience sex with someone other than the partner, lesbians tended to have only 1 outside partner (53%), unlike gay men (7%). The proportion of gay men who reported having had over 20 outside partners during the relationship was substantial (43%), but among lesbians it was negligible (1%). Even in the moderately promiscuous category of having had between 6 and 20 partners, gay men outnumbered lesbians (30% vs. 4%). Again we look to Bell and Weinberg (1978) for converging evidence with a sample that was not restricted to people in committed relationships. In a sample of several hundred respondents, far more gay White men (43%) than White lesbians (0%) reported having had over 500 sex partners. Meanwhile, 58% of White lesbians, but only 3% of gay White men, said their lifetime homosexual experience had included 9 or fewer partners. (…)

      • @ Christian

        *Lesbians, on the other hand, described sexual sessions lasting upward of 30 minutes, and nearly 10% reported encounters of two hours or more.*

        Vielleicht sind sie aufeinander eingeschlafen?

        Wurde daraufhin kontrolliert?

        Ich meine, bei dem Übergewicht, da liegt es sich ja auch bequem.

  11. @ Bettie Page

    *Hab ja noch nicht viel hier gelesen..aber wow, ist dein abfälliger Ton so Usus?*

    Ja. Dient der Abhärtung neuer Leser.I.nnen.

    Wir sind hier schließlich in der Masku-Höhle, nicht beim Kaffeekränzchen.

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