370 Gedanken zu “„The Fappening“ und Frauen als Objekte

  1. Wird von mir jetzt erwartet, dass ich Mitleid habe mit Promi-Frauen, die ihre Nacktfotos nicht sonderlich sorgfältig weggeschlossen haben?

    Im Ernst?

    Die haben Probleme.

    Die auch:

    *The knock on the door for Andriy Gerus came on a Monday morning in July. Fresh from getting his MBA in London, Gerus, a managing director at Ukrainian investment company Concorde Capital, was preparing to take his baby for a stroll in the pleasant Holosiyevo district of Kiev. Instead, the surprise visitor handed him orders to report to the Ukrainian army’s commissariat, the agency in charge of the draft. Gerus says his heart raced. He knew next to nothing about firearms. “I imagined myself with a gun, marching,” Gerus, 32, says over drinks in a cafe in central Kiev. When he had calmed down, he headed to the commissariat. He will probably be drafted into the army within days. “Everyone has two choices,” Gerus says. “To obey Ukrainian law, go with your conscience, and prepare to be mobilized or avoid joining the army by skipping town and risking three to five years of prison. I prefer the first choice.”

    The war is coming home for thousands of Ukrainians as the third mobilization since March drafts men into service. The most widespread reaction to the draft is fear: The fact that a third mobilization is needed is a sign the war is far from over. The extra manpower is meant to contain the pro-Russian insurgency that started in April in the easternmost regions of Ukraine.*

    http://www.businessweek.com/articles/2014-08-07/ukraines-military-draft-brings-war-home-for-thousands

    In Europa wird Krieg geführt, die Ukraine hat die Wehrpflicht wieder eingeführt, natürlich nur für Männer.

    Habe ich von unseren Gleichstellungsbesorgten etwa Protest gehört?

    Immerhin ist die Ukraine doch „unser Lager“, das Lager des „Freien Westens“, der EU, der Gleichstellung von Mann und Frau und der Gleichstellungsbeauftragten, die Männer nicht einmal wählen dürfen, geschweige denn werden.

    Nur kämpfen sollen sie dürfen.

    Für die.

    Und für Promi-Frauen, deren Tittenfotos jetzt jeder bewundern kann, der mag.

    Die auch bedauern kann, wer mag.

    *As Jessica argues, the public interest in photos like these is precisely ”because they were taken without consent.” As Luke O’Neil puts it: “It’s as if we’ve gotten something over on the woman.” Or, to quote revenge porn king Hunter Moore himself: “When you’re not supposed to see it…it’s like you’re taking away something from them.”*

    Wer fragt nach deren „consent“ im Westen der Gleichstellungsbeauftragten?

    *And, as Roxane points out, the message sent to women by such violations is also the same: “Your bared body can always be used as a weapon against you.”*

    • @roslin, meinst Du, dass diese offensichtlich Ungleichbehandlung der Ukrainischen Frauen der eigentliche Grund ist, dass die EU und NATO die Ukraine nicht aufnehmen wollen oder ist es *wieder einmal* das Patriarchat?

      • @ Albert

        Natürlich stört diese „Ungleichbehandlung“ = Frauenprivilegierung kaum eine Sau im Westen. Oder hast Du eine gesteigerte Thematisierung in den Medien bemerkt, Empörung gar?

        Nein, das ist schließlich auch im Westen normal, die Wehrpflicht nur für Männer ist hierzulande nur ausgesetzt, in den USA MÜSSEN sich nur Männer registrieren lassen, in Russland gilt die Wehrpflicht nur für Männer sowieso, aber das ist ja auch der böse Feind unserer Gendersensiblen.

        Vor allem schön zu beobachten, wie unterschiedlich die Sensibilitäten sind: Für die Jungs in der Ukraine geht es um Leben und Tod, mindestens um Verstümmelt-Werden/Verstümmeln-Müssen.

        Die Verletzung ihrer Privatsphäre/ihres Schamgefühles?

        Wer fragt danach.

        Wahrscheinlich nicht einmal sie selbst.

        Dann fotografieren sich ein paar Promischlampen nackt, verstecken ihre Tittenbildchen denkbar nachlässig und die halbe Welt windet sich in Betroffenheitsbekundungen über diese Rape-Culture.

        Die Hure Babylon auf ihrem Thron mag verteidigen, wer will. Ich tue es gewiss nicht und ich hoffe, die Jungs in der Ukraine laufen auch so schnell wie möglich davon, um ihr Leben!

        Sollen sich andere vor ihren Triumpfkarren spannen lassen.

        Meinethalben kann sie im Dreck landen.

    • @ Roslin
      Du betonst hier einen wichtigen Punkt. Überall auf der Welt ist es der männliche Körper und das männliche Leben, welches als öffentliches Eigentum betrachtet wird, spätestens im Kriegszustand. Männer dürfen eingezogen, verstümmelt und im Krieg getötet werden – auch ohne deren Einwilligung.

      Aber glücklicherweise werden sie wenigstens nicht sexuell objektiviert. Dieses ungleich härtere und grausamere Los trifft in unserer patriarchalen Gesellschaft nur die arme und ewig unterdrückte Frau.

      • Und so kommt man ganz einfach von seltsamen feministischen Theorien zum Stichwort „male disposability“, eine Erklärung, die ich durchaus interessant finde. Ich glaube, auf diese Selbstverständlichkeit hinzuweisen, mit der man Gesundheit von Männern riskiert fürs Allgemeinwohl, ist ein ganz wichtiger Punkt.

      • Wenn du das abstellst, werden aber in erster Linie Männer ankommen und von der Verschwulung, Verweichlichung und Genderisierung reden oder tun das schon jetzt.
        Wehrpflicht und soldatische Männlichkeit ist meines Wissens kein Kernpunkt des Feminismus, sondern eher des „Patriachats“ bzw. von Gesellschaftsformen mit sehr traditionellen Auslegungen von Männlichkeit und Weiblichkeit.

        http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Publ-Texte/Texte_68.pdf

        „Ein Beispiel vorweg: Die Nationaldemokratische Partei Deutschland (NPD)
        ließ es sich nicht nehmen zur Wahl des Bundespräsidenten 2010 einen eigenen
        Kandidaten aufzustellen. Trotz offensichtlicher Chancenlosigkeit, ging es der Partei
        um die Möglichkeit, sich als volksnah zu inszenieren. Dementsprechend stellte
        sich ihr Kandidat Frank Rennicke in der Deutschen Stimme (DS) vom Juli 2010
        vor: »Als gelernter Elektro-Installateur, Liedermacher und sechsfacher Familienvater
        darf ich mit gutem Gewissen behaupten, hier eher ein Mann des Volkes zu
        sein«1. In seiner Selbstdarstellung bekräftigt er, »als auf dem Kurs Gebliebener (…)
        dem Sturm getrotzt zu haben, wo andere im Winde schon wehten«, als »ein Mann
        (…), manchmal unbequem, aber ehrlich. Kein Prunk, keine Pracht, einfach frank/
        Frank und frei.«2 Zentrale Werte männlicher Identität dienen als Wahlwerbung:
        erlernter Handwerksberuf, Familie, Bodenständigkeit, Härte und Durchsetzungsfähigkeit.
        All diese werden in dem Interview mehrmals beschworen.“

        „Im rechtsextremen Weltbild wird einem romantisierten und mythologisierten
        »früheren« Zustand, der brachiale, biologisierte Macht- und Gewaltverhältnisse
        zelebriert, das Wort geredet. Demzufolge richtet sich rechtsextreme Politik gegen
        die »fluktuierende Massengesellschaft«20, in der Liberalismus, Multikulturalismus,
        Homosexualität und ein als egoistisch wahrgenommener Feminismus die
        »Zerstörung der Grundlagen menschlichen Lebens« bereiteten und nur »identitätskastrierte
        Gegenwartskrüppel« produzieren würden.21 Nach rechtsextremer
        Lesart seien »deutsche« Männer, deren zentrale Lebensmittelpunkte »Arbeit,
        Familie, Vaterland«22 bilden, in ihrer Machtposition bedroht und quasi verfolgt.“

        • „Wenn du das abstellst, werden aber in erster Linie Männer ankommen und von der Verschwulung, Verweichlichung und Genderisierung reden oder tun das schon jetzt.“

          Simpler Grund: Men are just fucking stupid.

    • Nicht nur „unsere“ patriarchale Gesellschaft macht das, @Adrian. Das ist weltweit so. Die Islamisten haben den „Sex-Dschihad“ ausgerufen. Als der Gleichberechtigung verpflichteter Mensch treibt es mich schon fast in die Verzweiflung, wie Frauen objektifiziert und jeder Menschenwürde beraubt werden und die Männer gedankenlos von ihren Privilegien profitieren!

  2. Mal Butter bei de Fische: wo kann man sich denn nun überzeugen, dass die Geschichte überhaupt stimmt, und die Medien uns hier keine Lügen auftischen?

    Ich frag für nen Freund..

  3. Pingback: Feminismus der Angst | Offene Flanke

  4. „There’s a reason why the public tends to revel in hacked or stolen nude pictures. It’s because they were taken without consent.“

    Period.

    Ich wüsste nicht, was Du dem entgegengesetzt haben wolltest.

    Und die Doppelmoral* der Gemeinde der digital natives (sagt das überhaupt irgendwer so?) hat ausnahmsweise mal ein Tweet auf den Punkt gebracht:

    https://pbs.twimg.com/media/BwbpjZpIcAAQL2-.png:large

    *Also ich nenne das Doppelmoral. Habe aber auch Verständnis für derlei Äußerungen:

    „Part of living in a rape culture is the ongoing expectation that women are responsible for protecting themselves from abuse, and that means avoiding behaviour which might be later „exploited“ by the people who are conveniently never held to account for their actions.“

    http://www.dailylife.com.au/news-and-views/dl-opinion/this-is-why-you-shouldnt-click-on-the-naked-photos-of-jennifer-lawrence-20140901-3eo6s.html

    Vielleicht läuft Letzteres hier ja anders. Jennifer Lawrence mindestens, so las ich, hat ihr smiling face ab- und die Anwälte eingeschaltet und scheint willens, jeden, der die Fotos geteilt hat, zu verklagen.

    Godspeed to her!

    Bemerkenswert finde ich noch, dass auf Reddit scheinbar ein Unterschied gemacht wird zwischen den Minderjährigen, unfreiwillig zur globalen Wichsvorlage gewordenen und den volljährigen Opfern.

    Was für eine Heuchlerei!

    „So gesehen kann es einem Promi relativ egal sein, an seiner “Macht” ändert es nichts. Es fehlt eben fortan nur das geheimnisvolle des Gedankens, wie sie nun tatsächlich nackt aussieht, und es ist vielleicht das Nehmen dieser Macht“

    Ernst genommen werden wolltest Du jetzt aber nicht, ne?

    Sonst hättest Du ja auch mit einem Begriff wie „Recht am eigenen Bild“ hantieren müssen. Von dem man ja durchaus behaupten kann, es wäre in Gänze nicht mehr zeitgemäß.

    Ich übrigens hätte, glaube ich, an Stelle der Geschädigten wahrscheinlich nicht auch noch offiziell bestätigt, dass es sich um Originalaufnahmen handelt, sondern im Gegenteil abgestritten (und hintenrum, also als solventer Star, dennoch geklagt – zumindest idealerweise). Denn es ist ja wohl sicher, dass genau die als Fake-deklarierten Bilder (die es auch in dieser Sammlung geben soll, Namen hab ich aber nicht recherchiert) kein sonderliches weiteres Interesse mehr auf sich ziehen werden und somit am schnellsten aus dem Arbeitsspeicher „verschwinden“.

    Apropos… hatte irgendwer eigentlich das hier mitbekommen?

    http://www.ibtimes.com/christy-mack-photos-statement-after-alleged-war-machine-assault-nsfw-pictures-1655480

    Diese Story in kurz, quasi als Meme:

    Und gesteigert wird der Eindruck noch, wenn man die ersten geradezu begeisterten Statements durchliest, die der Alpha-Male-Shit-Spacken auf Twitter für diese Gewalttat (->“My injuries include 18 broken bones around my eyes, my nose is broken in 2 places, I am missing teeth and several more are broken.“) erfahren hat (müsst ihr mir jetzt glauben oder selber suchen, hab den Link nämlich nicht gespeichert).

    • @muttersheera

      „Bemerkenswert finde ich noch, dass auf Reddit scheinbar ein Unterschied gemacht wird zwischen den Minderjährigen, unfreiwillig zur globalen Wichsvorlage gewordenen und den volljährigen Opfern. Was für eine Heuchlerei!“

      Der Besitz und die Verbreitung von Nacktbildern von Minderjährigen ist eben unter empfindlichere Strafen gestellt als Copyrightverletzungen.

      „Sonst hättest Du ja auch mit einem Begriff wie “Recht am eigenen Bild” hantieren müssen. Von dem man ja durchaus behaupten kann, es wäre in Gänze nicht mehr zeitgemäß.“

      Mir ging es darum, ob die Frauen dadurch an „Macht“ verlieren. Ich glaube nicht, dass sie dadurch Aufträge verlieren oder ähnliches.
      Das glaube ich nicht. Eine andere Frage ist, wer Rechte an den Bildern hat.

      • „Mir ging es darum, ob die Frauen dadurch an “Macht” verlieren. Ich glaube nicht, dass sie dadurch Aufträge verlieren oder ähnliches.“

        Nein, aber sie erleben gerade eine exorbitant große Ohnmachtssituation.

        Was würdest Du eigentlich zu einem Menschen sagen, bei dem beispielsweise in seiner Abwesenheit eingebrochen, aber nichts entwendet wurde, und der sich im Anschluss – trotz Schlossaustausch – überaus unsicher fühlt in den eigenen vier Wänden? Hat der „objektiv“ irgendwas verloren oder ist der bekloppt?

        • @muttersheera

          Es ging mir um diese These:

          Because if she shared nude images consensually, then people wouldn’t get to revel in her humiliation. And that’s really the point, isn’t it? To take a female celebrity down a notch?

          Meiner Meinung nach geht es nicht darum, die Promis niederzumachen oder klein zu bekommen. Sondern eher darum, sie nackt zu sehen. Man bekommt sie auf diese Weise auch nicht klein, auch wenn es verständlich ist, wenn sie sich klein und beschmutzt und erniedrigt fühlen. Ein Nacktbild von jemanden zu haben kann Macht sein. Das würde ich durchaus so sehen. Aber gerade bei Promis gewinnt man damit nicht viel.

    • @muttersheera
      Wie nennt man eigentlich weibliche „Wichsvorlagen“? Zärtlichkeitsassistenten? Oder so?

      Um mal mit dem Zaunpfahl zu winken: Doppelmoral und Abwertung männlicher Sexualität ist Dein Beitrag zur befreiung der Frau? SO in etwa wie Waffenlieferungen in einen laufenden Krieg Menschenleben retten?
      Dannn solltest DU doch schnellstens Grünenpolitikerin werden.

    • Wenn jemand einen (nackten) Selfie knipst, ist es ja wohl kaum ein Foto „taken without consent“. Mehr Einwilligung als selbst auf den Auslöser zu drücken, geht überhaupt nicht.

      Auch die Fotos des Freundes der Damen sind sicherlich mit Einwilligung entstanden. Hier eine fotografische Vergewaltigung der Frauen anzunehmen, ist völlig abwegig. Die Fotos wurden später eben abredewidrig verwendet, aber das ändert an der Einwilligung mit dem fotografiert werden erstmal garnichts nichts.

      Einwilligungslos wären Paparazzi-Fotos. Wie kann man den so danebenliegen?

      Aus meiner Sicht ist die mediale Skandalisierung des Vorgangs fast genauso ärgerlich. Daß ein paar Interessengruppen die Bilder gerne betrachten ist das eine. Die fetten Topschlagzeilen darüber sind aber auch nur eine Art von Voyerismus, die dem Leser der Phantasie oder der Suchmaschine überläßt.

      Die andere Behandlung der Fotoos von Minderjährigenbildern beruht auf verminderter Einwilligungsfähigkeit und der Rechtslage in einigen Ländern, die den Besitz pornografischer Bilder dieser möglicherweise strafbar macht. Sie ist daher durchaus sachlich begründet.

      • „Die Fotos wurden später eben abredewidrig verwendet, aber das ändert an der Einwilligung mit dem fotografiert werden erstmal garnichts nichts.“

        Ich zitiere aus oben verlinktem Beitrag, weil besser kann ichs auch nicht sagen:

        „Sending a photograph of your breasts to one person isn’t consenting to having the whole world see those breasts, just as consenting to sex with one person isn’t the same as giving permission for everyone else to f— you. Victim blaming isn’t OK, even if it does give you a private thrill to humiliate the female victims of sexual exploitation.“

        „Einwilligungslos wären Paparazzi-Fotos.“

        U.U. – wenn ihnen in ihrer Privatspähre aufgelauert wird.
        Die meisten Paparazzi-Fotos sind aber Schnappschüsse von dem, wie sich diese Personen der Öffentlichkeit in der Öffentlichkeit präsentieren.
        Wie kann man den Unterschied nicht wahrnehmen?

        „Die andere Behandlung der Fotoos von Minderjährigenbildern beruht auf verminderter Einwilligungsfähigkeit und der Rechtslage in einigen Ländern, die den Besitz pornografischer Bilder dieser möglicherweise strafbar macht.“

        Der Witz ist doch: ALLE diese Bilder sind nicht legal in Umlauf gekommen, verletzen Persönlichkeitsrechte und Verbreitung und Besitz sollte von den Behörden in sämtlichen Fällen verfolgt werden.

        Eigentlich – wäre die Welt ein bißchen gerechter – müsste selbst Christian wenigstens ne kleine (meiner Vorstellung nach dreistellige) Geldstrafe dafür erhalten, dass er den oben gesetzten Link auf das zip-file dieses Bildmaterials nicht gelöscht hat!!!

        • „Eigentlich – wäre die Welt ein bißchen gerechter – müsste selbst Christian wenigstens ne kleine (meiner Vorstellung nach dreistellige) Geldstrafe dafür erhalten, dass er den oben gesetzten Link auf das zip-file dieses Bildmaterials nicht gelöscht hat!!!“

          So siehst Du aus! Zensur ist eine feine Sache, wenn jemand was macht, was Dir nicht passt.

        • “Dumpfbacke” ist eine Beleidigung, die nach §185 StGB mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden kann.

          Man müsste wohl §19 StGB anwenden.

          „Alle Emmas treffen sich an einem Ort, an dem sie auf ewig 12 sein können“ (K. Rutschky)

        • Eigentlich – wäre die Welt ein bisschen gerechter – müsste selbst Christian wenigstens ne kleine (meiner Vorstellung nach sechsstellige) Geldstrafe dafür erhalten, dass er den oben gebrachten Kommentar mit der Beleidigung nicht gelöscht hat!!!!1!!1

      • „Die fetten Topschlagzeilen darüber sind aber auch nur eine Art von Voyerismus, die dem Leser der Phantasie oder der Suchmaschine überläßt.“

        Viele werden eben genau durch diese Schlagzeilen erst suchen. Insofern sind die Berichte darüber, dass es da Nacktfotos gibt und das ein Skandal ist, schon heuchlerisch. Die Berichte tragen dazu bei, dass weitere Leute sich die Bilder anschauen wollen.

    • „Und die Doppelmoral* der Gemeinde der digital natives (sagt das überhaupt irgendwer so?) hat ausnahmsweise mal ein Tweet auf den Punkt gebracht:“

      Mutter Sheera findet, die vollständige Überwachung durch einen feindseeligen Staat und illegal vorgehende Paparazzi (i.e. die Smartphones in offenen WLANs auslauschen, statt Ultra-Teles verwenden.) seien mehr oder weniger das Gleiche.

      Irgendwie traurig.

      PS. Ich hoffe, das weiß hier jeder, dass ein offenes WLAN so ziemlich das größte Sicherheitsrisiko ist, dem ein Phone oder Laptop im Alltag ausgesetzt ist…

    • @ muttersheera

      Du verlinkst diesen Artikel hier:

      http://www.dailylife.com.au/news-and-views/dl-opinion/this-is-why-you-shouldnt-click-on-the-naked-photos-of-jennifer-lawrence-20140901-3eo6s.html

      Da steht:

      „If you deliberately seek out any of these images, you are directly participating in the violation not just of numerous women’s privacy but also of their bodies.“

      Daneben in der Linkleiste „In the News Today“ als Bebilderung ein Filmstill aus dem Enthauptungsvideo von Journalist Steven Sotloff, in dem er in orangener Robe neben seinem Henker kniet.

      Das Ausmaß der Doppelmoral sollte jederfrau offensichtlich sein.

      • Wieso Doppelmoral?
        Versteh ich nicht.

        So makaber das klingt: es ist doch wohl ausgeschlossen, dass Steven Sotloff irgendetwas gegen die Veröffentlichung des Bildmaterials seiner Hinrichtung haben könnte, darunter nun leidet?

        (Ich bin aber der Ansicht, dass man einem entsprechenden Wunsch der Angehörigen Folge zu leisten hätte)

        • Klar kann ich so dumm sein, warum nischt?

          Ich würde doch keine Daten von mir, die ich für mich behalten will in so eine Cloud packen, oder auf mein Handy …

          Wenn man so dumm sein kann und wohl auch sein darf, will ich auch ein Recht auf meine ganz persönliche Dummheit! 🙂

          Mutter, um es klar zu sagen, diese Leute haben nicht mein Mitleid. Oder halt, doch! Aber sicher nicht wegen der Bilder …

          Diesen Unsinn kann man doch nicht ernst nehmen?

        • „Wieso Doppelmoral?
          Versteh ich nicht.

          So makaber das klingt: es ist doch wohl ausgeschlossen, dass Steven Sotloff irgendetwas gegen die Veröffentlichung des Bildmaterials seiner Hinrichtung haben könnte, darunter nun leidet?“

          Also fändest du das Veröffentlichen von Snuff-Pornos weniger problematisch als das Veröffentlichen der privaten iCloud-Fotos von lebenden Prominenten?

        • „Selbstverständlich nicht.
          Was für eine Frage.“

          Naja, das war doch dein Argument, dass das Opfer nach dem Tod nichts mehr dagegenhaben kann, nicht darunter leiden kann:

          „So makaber das klingt: es ist doch wohl ausgeschlossen, dass Steven Sotloff irgendetwas gegen die Veröffentlichung des Bildmaterials seiner Hinrichtung haben könnte, darunter nun leidet?“

          Ich will auch nicht Snuff-Pornos mit einem Enthauptungsvideo gleichsetzen, das hat noch ganz andere Implikationen, aber in dem Enthauptungsvideo geht es auch darum, das Opfer in demütigender Weise zu präsentieren: zum einen die orangene (Guantanamo)-Häfltingskleidung, dann das Knien, nicht zuletzt das fürchterliche Absägen des Kopfes mit einem relativ kleinen Messer.

        • Ich will auch nicht Snuff-Pornos mit einem Enthauptungsvideo gleichsetzen

          Wie sollte man auch? Es war eine ganz erbärmliche radikalfeministische Propagandalüge der 1970er, dass in Snuff-Pornos tatsächlich Frauen umgebracht wurden.

        • „Ich will auch nicht Snuff-Pornos mit einem Enthauptungsvideo gleichsetzen, das hat noch ganz andere Implikationen,“

          schön, das wir uns im Prinzip da einig sind.

          „aber in dem Enthauptungsvideo geht es auch darum, das Opfer in demütigender Weise zu präsentieren[…]“

          Grässlich.
          Ne, also ich persönlich habe natürlich auch kein Verständnis dafür, warum sich jemand sowas anguckt. Ich schau ja nichtmal (mehr) Actionfilme oder so, in denen jemand ermordet wird (wenns geht).

          Dann möchte ich den/einen wesentlichen Unterschied darin sehen, dass ein Snuff-Porn sexuelle Lust erzeugen sollte und das vermutlich bei einem gewissen Prozentsatz der Zuseher auch täte, während das Publikum einer widerlichen Enthauptung sich selten davon sexuell stimuliert fühlen dürfte (hoffe ich).

          Ansonsten:

          (Müsste ich aber auch erst gucken – will ich nur nicht. Das ruiniert mir doch bloß vollends den Abend)

        • @ Nick

          „radikalfeministische Propagandalüge der 1970er, dass in Snuff-Pornos tatsächlich Frauen umgebracht wurden.“

          Die Existenz von (echten) Snuff-Pornos ist ja, soweit ich weiß, nach wie vor umstritten. Zumindest ist es kein Massenphänomen, wie tw. behauptet wurde, aber es gäbe sicher zumindest ein Publikum, und es ist durchaus vorstellbar, dass es sowas gibt oder geben wird.

        • „BRITISH police seized the world’s first known “snuff” child pornography video in which a girl is seen strangled – but for more than a year they did nothing to identify her. …“

          The existence of “snuff” pornography, in which the victim is killed on camera, has long been rumoured, but until last year no police officer had ever seen one.“

          OK, dann wäre das geklärt.

        • Also das einzige derartige Video war das garantiert nicht.

          Und sonst passieren ja auch so schon mal – natürlich äußerst selten – solche fürchterlichen „Unglücke“ wie bei Thea Pumbroek (mit 6 an einer Kokainvergiftung gestorben) oder Taylor Summers (wurde während einer Bondage-Szene getötet).

      • So makaber das klingt: es ist doch wohl ausgeschlossen, dass Steven Sotloff irgendetwas gegen die Veröffentlichung des Bildmaterials seiner Hinrichtung haben könnte, darunter nun leidet?

        Die totale Nichtempathie bzw. Ethik, wenn es mal nicht um das Kollektivsubjekt geht.

        Stupid, it’s feminism.

  5. Ergänzung zur „Objekttheorie“:

    Bei den Bildern geht es ja recht eindeutig darum, gerade Bilder dieser Frauen zu sehen. Man möchte nicht einfach Brüste etc sehen, sondern die Brüste von Jennifer Lawrence und Kaley Cuoco.

    Und nur in dieser Hinsicht sind die Bilder letztendlich interessant.

    Der Theorie nach wäre eine Definition ja:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Sexual_objectification

    The objectification of women involves the act of disregarding the personal and intellectual abilities and capabilities of a female; and reducing a woman’s worth or role in society to that of an instrument for the sexual pleasure that she can produce in the mind of another.

    Jetzt könnte man argumentieren, dass das Interesse eben hier an den Nacktfotos besteht und damit genau dieser Effekt eintritt. Aber der Effekt tritt ja gerade ein, weil wir die Person als Promi kennen und eh schon „an ihrem Leben teilnehmen“, sie uns insoweit interessieren, vielleicht auch nur über ihre Rollen, die sie spielen. Wir wollen genauso Penny nackt sehen wie Kaley und wenn sie uns nicht so bekannt wäre, dann würden wir nicht bereits so viel in sie investiert haben und uns daher auch weniger für sie interessieren.

  6. Wir halten mal fest, was Feministen hier total furchtbar finden: Leute im Internet interessieren sich für Nacktbilder von Frauen.

    In den weiteren Meldungen: Heute morgen ging im Osten (!) die Sonne auf.

    • Ich glaube, es geht in dem Fall weniger um Nacktbilder an sich als um Nacktbilder ohne Zustimmung der gezeigten Personen.

      Dass Icloud da unsicher ist und dass es naiv ist, es dort zu hosten, mag so sein, aber das ändert an der Sachlage nur wenig.

      Geht von der Argumentationsweise halt wieder so ein bisschen in Richtung „Naja selber schuld. Wärst du halt mit dem Taxi nach Hause gefahren statt zu laufen“.

      Aber ich will mich da nicht ausnehmen. Immerhin habe ich mir die Fotos ja auch angesehen.

      • Ich glaube, es geht in dem Fall weniger um Nacktbilder an sich als um Nacktbilder ohne Zustimmung der gezeigten Personen.

        Es geht wohl eher um den feministischen Betroffenheitswettbewerb „Wer interpretiert die allerschröcklichste alltägliche Vergewaltigung in solche Binsen wie Sensationsgier und Klatschsucht hinein?“

        Ersetze „Männer“ durch beispielsweise „Ausländer“, um die Niedrigkeit des Niveaus recht zuverlässig zu bestimmen.

      • @atacama

        Darüber, dass Nacktbilder ohne Zustimmung zu veröffentlichen, falsch ist, besteht glaube ich Einigkeit
        Auch darüber, dass man das nicht durfte
        (dennoch kann man vertreten, dass Promis damit rechnen müssen, dass Leute es dennoch machen und sie in eigenem Interesse daher besonders vorsichtig sein sollten)
        Das die Leute die Fotos sehen wollen verwundert aus meiner sicht auch wohl wenige (selbst wenn sie die Ansicht teilen, dass deren Veröffentlichung falsch ist). ich vermute mal, dass jeder davon ausgeht, dass das Kind eh in den Brunnen gefallen ist und es auf sein Ansehen da auch nicht mehr ankommt. Zudem sind wir eben sehr neugierig.
        Jetzt ist nur noch die Frage, warum wir die Fotos so interessant finden. Die zitierten Feministinnen scheinen zu meinen, dass dabei Abwertung der Frauen eine besondere Rolle spielt.

        • Weil sie von bekannten Personen sind und attraktiv sind. wobei ich vermute ,dass Nacktfotos von Angela Merkel genauso einschlagen würden (wobei die Gruppe dann wohl einen anderen Namen als „theFappening“ bekäme).
          Allerdings denke ich, dass es auch mit den voyeuristischen Umständen zu tun hat, wie die Fotos an die Öffentlichkeit gelangt sind.
          Ginge es nur um nackte Haut allein, würde bei jedem Playboyheft in dem sich ein Star auszieht so reagiert.

          • wobei Playboy-Fotos im Vergleich zu vielen der dortigen Fotos ja auch relativ harmlos sind. Ich sag da nur mal Bar Rafaeli (wenn es keine fakes sind)

            Andererseits scheint es sich für den Playboy zu lohnen Promibilder einzustellen: sie zahlen dafür ja teilweise recht hohe Summen.

        • „Weil sie von bekannten Personen sind und attraktiv sind. wobei ich vermute ,dass Nacktfotos von Angela Merkel genauso einschlagen würden“

          Die „Sun“ hat vor 8 Jahren Umziehfotos von Merkel veröffentlicht. Da war zumindest mehr Haut zu sehen, als sie normalerweise zeigen wollte. Und natürlich wäre das bei einer deutschen Zeitung eine Unverschämtheit. Die Briten sind da ja schmerzfrei.

          Noch eine andere Sache: Rihanna und die Tochter von Bruce Willis haben doch letzten Nackt- bzw. Halbnacktfotos veröffentlicht, um dagegen zu protestieren, dass Twitter zensiert oder so ähnlich. Radikalfeministische Hausaufgabe: Bitte erklären Sie, wie diese scheinbar eigenständige und freiwillige Hautschau in Wirklichkeit zur Erniedrigung und Unterdrückung der Frauen diente, die dies nur in vorauseilendem Gehorsam taten. (Nackfotos veröffentlichen ist ähnlich wie Pornographie und Prostitution… das ist schmutzig und das würde freiwillig natürlich NIE eine Frau machen!)

      • Das feministische Argument basiert weitestgehend auf “There’s a reason why the public tends to revel in hacked or stolen nude pictures. It’s because they were taken without consent.”

        Das ist derartiger Blödsinn, dass man kaum anfangen mag…

        Erstens die furchtbare Doppelbedeutung von „taken without consent“; die Bilder wurden recht eindeutig MIT consent gemacht; sie wurden lediglich ungefragt publiziert (da is schon mal ein Unterschied z.B. zur Kinderpornorgrafie – aber das wird ja gleich mal so hingestellt, als wäre das irgendwie vergleichbar, und dumme Feministen glauben das dann sogar).

        Zweitens ist der zentrale Grund dafür, dass sich Menschen für Nacktfotos interessieren, dass es Nacktfotos sind. Es ist keineswegs verwunderlich, dass Nacktfotos von Prominenten mehr Aufmerksamtkeit erregen als Nacktfotos von Lieschen Müller. Wo die herkommen ist wirklich egal; die Aufmerksamkeit wäre die gleiche, wenn die Mädels das selbst bei Flickr gepostet hätten. Der „Skandal“, den die Medien daraus machen, auch, nur der Spin wäre anders.

        Und das Victim Blaming… mei, wenn Du mit einer goldenen Uhr durch die Favelas von Rio läufst, brauchst Du dich echt nicht wundern, wenn Du überfallen wirst. Davon ist das „überfallen werden“ nicht schön oder gutzuheißen, aber wenn Du unbedingt in die Slums willst, nimmste halt ein paar Paramilitärs mit. Hilft in etwa so, wie wenn du digital ein ordentliches Passwort nimmst.

        • Ich behaupte, dass das absichtlich doppeldeutig ist. Wenn es nur ums wegenehmen geht, könnte man „stolen“ schreiben. Oder „published“. Warum verwendet man ein zweideutiges Wort, wenn es eindeutige Wörter gibt – außer um die Doppelbedeutung zu nutzen?

        • „Taken” liest sich hier ganz eindeutig als “(weg)genommen”

          You got it, Maren.

          „revealed without consent“ weckt leider keine Assoziationen zu viktorianischen Vergewaltigungsnarrativen.

      • Ich habe die Kommentare nur überflogen, aber mir scheint, dass die naheliegendste Erklärung für die Gier nach den Bildern noch nicht gefallen ist: Die Bilder sind authentisch.

        Im Gegensatz zu den hochglanzpolierten Bildern, die die Stars sonst von sich zeigen, meint man es bei den geleakten Bildern mit Personen statt mit Kunstfiguren zu tun zu haben.

        Das ist verwandt mit dem Umstand, dass Privat/Amateur-Pornos ein Millionenmarkt sind.

        • Authentisch passt.

          BTW: In einem Punkt muss ich sheera zustimmen. Es ist eine Verletzung des Rechts am eigenen Bild und deshalb sollten hier keine links auf die Seite stehen.

          • “ Es ist eine Verletzung des Rechts am eigenen Bild“

            Gibt es das für Promis? Wo genau ist der Unterschied zwischen diesen Bildern und den Bildern, die aus einem km Entfernung am privaten FKK Strand aufgenommen wurden? (Außer eben die Art der Beschaffung, aber die tangiert ja das Recht am Bild nicht).

            Paparazzis dringen permanent auf anscheinend legale Weise tief in die Privatsphäre von Promis ein, die diesem Vorfall sehr ähnlich ist.

            Der Aspekt wurde m.E. noch nicht einmal erwähnt von den Kritikern.
            Die Privatsphäre von Promis und ihr Recht am Bild sind eine seeehr viel grauere Zone, als Mutter Sheera weis machen will.

            Das kann man doof finden, ich neige auch dazu, das Tun von Paparazzis aus dem Legalen zu schieben.

            Aber wenn man schon mit Recht argumentiert… J.Law ist eben nicht anonym und das hier war eben kein Revenge Porn. Sondern irgendwo zwischen diesem und „Britney Spears steigt ohne Schlüpfer aus dem Auto“

        • „mir scheint, dass die naheliegendste Erklärung für die Gier nach den Bildern noch nicht gefallen ist: Die Bilder sind authentisch.“

          Wobei man dazu sagen muss, dass es 1001 Trick gibt, um vor der Kamera gut auszusehen, und insbesondere einige Damen das früh lernen und praktizieren.

          Aber ja, mit dem Qualitätssiegel „100% natürlich“ kann man eine Menge verkaufen…

  7. Eigentlich könnte Frau das prima als Lackmustest verwenden.

    Das Gespräch auf das Thema lenken, warten, wie er/sie sich äußert/äußern, und nur in höchstwahrscheinlich ganz seltenen Fällen darüber freuen, eventuell (sicher kann frau ja nie sein) ein vertrauenswürdiges Exemplar Mann gefunden zu haben. Oder eben zumindest definitiv klar zu haben, mit wem Intimitäten rundweg ausgeschlossen sind, zu wem frau auf Abstand gehen muss (leider ja quasi Alle).

    Und meinen Töchtern kann ich nur raten diesen „Fehler“ niemals zu machen, in der Hinsicht besser einfach immer davon auszugehen, dass es keine Gentlemen, sondern nur Arschlöcher gibt.

    Nur muss ich leider befürchten, dass sie mir das nicht glauben werden.
    Ich hoffte ja selbst, ich hätte unrecht.

    • „und nur in höchstwahrscheinlich ganz seltenen Fällen darüber freuen, eventuell (sicher kann frau ja nie sein) ein vertrauenswürdiges Exemplar Mann gefunden zu haben.“

      Vorsicht ist ja das Eine. Die ist immer berechtigt, gerade was solche Fotos angeht.

      Aber nun daraus zu schließen, dass die Mehrheit der Männer hinterhältige Arschlöcher sind, ist schon ziemlich schwierig. Diese Annahme sollte man doch tunlichst mal mit den Zahlen abgleichen. Ansonsten bunkert man sich ein in Misstrauen, ohne je zu prüfen, in welchem Maße es gerechtfertigt ist.

      • „Aber nun daraus zu schließen, dass die Mehrheit der Männer hinterhältige Arschlöcher sind“

        Ich glaube, du verwechselst die Reihenfolgen. Solche Absätze schreibt nur eine, die bereits davon überzeugt davon ist, dass vertrauenswürdige Männer seltener als vierblättrige Kleeblätter sind, und die sich dann ihr Leben so inszeniert, dass ihre Überzeugung nach Möglichkeit bestätigt wird.

        Mutter Sheera spielt meines Erachtens mit ihrem Vorschlag exakt in dieser Liga und ist ebenso stolz auf ihre „Weisheit“

      • Seltener (ich wirklich gar nicht, trotzdem dass ich so neugierig bin).
        Und anders.

        Weil ihnen nämlich die Angst im Nacken sitzt, dass sie die Nächste sein könnten.

        Und DIE haben Männer nicht.

        Vielleicht ist es auch Zeit anzuerkennen, dass Männer ziemlich schlau sind, wenn sie (der urban legend zufolge) nur Schwanz-Porträts verschicken. Da wäre Abstreiten viel viel leichter … sollte es irgendwo mal eine Frau mit so ner kranken Idee geben… irgendwo auf der Welt. Muss es der Logik nach ja geben.

        Kennt denn zufällig irgendwer einen solchen Fall?

        • @Muttersheera

          „Seltener (ich wirklich gar nicht, trotzdem dass ich so neugierig bin).
          Und anders.“

          Klar, die wenigsten Heterosexuellen Frauen werden sich dazu befriedigen. Wobei: Es sind ja auch Justin Bieber Bilder angekündigt.

          „Weil ihnen nämlich die Angst im Nacken sitzt, dass sie die Nächste sein könnten.“

          Ach, als ob das eine Frau abhalten würde. Das ist ja beides vollkommen unabhängig voneinander.

          „Und DIE haben Männer nicht.“

          Klar, interessiert ja auch keinen. In den Fotos sind ja auch teilweise Nacktbilder der Partner enthalten. Gibt aber keinen Aufschrei.

        • „Klar, interessiert ja auch keinen. In den Fotos sind ja auch teilweise Nacktbilder der Partner enthalten. Gibt aber keinen Aufschrei.“

          Eben, das muss man für solche Skandalisierungen und Vergewaltigungsvergleiche, wie sie tw. zu lesen sind, ausblenden, um das Narrativ aufrechtzuerhalten.

          Ich finde es auch nicht OK, was passiert ist, aber es ist lächerlich, es zu einer visuellen Massenvergewaltigung hochzustilisieren.

        • Dann nenn doch mal die Namen der abgebildeten Männer.
          Und beschreib die Posen, in denen sie sich darstellten bzw. was von ihnen zu sehen ist.

        • Übrigens ist das hier:

          „es ist lächerlich, es zu einer visuellen Massenvergewaltigung hochzustilisieren“

          GAAANZ dünnes Eis.

          Denn exakt dieselbe Denkart stand auch hinter den mir den Magen umdrehenden „Argumentationen“, die sogenanntes Kinderpornographisches Material freizugänglich belassen wollten…

        • @ muttersheera

          „Denn exakt dieselbe Denkart stand auch hinter den mir den Magen umdrehenden “Argumentationen”, die sogenanntes Kinderpornographisches Material freizugänglich belassen wollten…“

          Was jetzt erstmal nichts mehr als dein unbegründetes Hirngespinst ist, dass „exakt dieselbe Denkart“ hinter KiPo-Apologetik stehen soll.

          Ich dachte bisher immer, KiPo-Apologeten argumentieren damit, dass kindliche Sexualität letztlich nicht von erwachsener zu unterscheiden sei, und es somit hinsichtlich Konsensualität kein besonderer Schutzbedarf gegeben sei. Also so etwa wie dieses Zitat hier:

          „Bemerkenswert finde ich noch, dass auf Reddit scheinbar ein Unterschied gemacht wird zwischen den Minderjährigen, unfreiwillig zur globalen Wichsvorlage gewordenen und den volljährigen Opfern.

          Was für eine Heuchlerei!“

        • „Dann nenn doch mal die Namen der abgebildeten Männer.
          Und beschreib die Posen, in denen sie sich darstellten bzw. was von ihnen zu sehen ist.“

          Wahrscheinlich waren das die Freunde der jeweiligen Frauen, die Namen kannst du googlen. EIn Foto war von den beiden nackt von der Seite im Spiegel, also exakt dieselbe Pose. Abgesehen davon sind die Posen von der Fotografin der Selbstbildnisse entschieden worden.

          Schau es doch selbst nach.

        • „Ich dachte bisher immer, KiPo-Apologeten argumentieren damit, dass kindliche Sexualität letztlich nicht von erwachsener zu unterscheiden sei, und es somit hinsichtlich Konsensualität kein besonderer Schutzbedarf gegeben sei.“

          Die gibt es auch – aber nur seeeehr selten.

          Viel häufiger waren Äußerungen dergestalt, dass man den ach so armen Menschen mit entsprechenden Neigungen doch bitteschön dieses Ventil lassen solle, und dass dem abgebildeten Opfer ja nicht nochmal ein Schaden entstünde, wenn dieses einmal entstandene Bildmaterial weiter betrachtet werden dürfte.

          Wie gesagt: exakt dieselbe Denke seitens der Konsumenten.

          „Also so etwa wie dieses Zitat hier:“

          Haste gedacht, ne?

          Dabei ist es viel einfacher:

          sowohl die minderjährigen wie auch die volljährigen Opfer haben Anspruch auf Löschung + Schadenersatz (idealerweise geleistet auch von Seiten wie reddit und AE wo wir uns rumtreiben).

          Ohne Ausnahmen!

        • „Schau es doch selbst nach.“

          Mit Sicherheit nicht.

          Aber solange niemand Namen nennt, ist es doch beinah so als wäre das nicht passiert, find ich.

        • @ muttersheera

          „Viel häufiger waren Äußerungen dergestalt, dass man den ach so armen Menschen mit entsprechenden Neigungen doch bitteschön dieses Ventil lassen solle, und dass dem abgebildeten Opfer ja nicht nochmal ein Schaden entstünde, wenn dieses einmal entstandene Bildmaterial weiter betrachtet werden dürfte.

          Wie gesagt: exakt dieselbe Denke seitens der Konsumenten.“

          Das ist aber absolut nicht das, was ich geschrieben habe – von „exakt dieselbe Denke“ ganz zu schweigen.

          Lies meinen Kommentar doch nochmal durch.

        • @ Mutter

          Diesen erwachsenen „Opfern“ sollte man ein Handyverbot auferlegen, zumindest mit Kamera, bis die ein Handyführerschein gemacht haben. Und an Comptuers mit www Anschluß sollte man die auch nich einfach so lassen. Wenn ich mal die feministische Logik anwenden darf: Das was die Damen gemacht haben ist ja schon fast Anstiftung zum Diebstahl und daafür sollten DIE Schadensersatz leisten …

          Andere Fragestellung:

          Wussten deren nackte Freunde (die es wohl auch gibt auf den Bildern, hab die Bilder nicht gesehen aber es bisher so verstanden) wie nachlässig diese Damen mit den Bildern umgehen würden? Kann das nicht auch zu Ersatzforderungen an die Tanten führen?

          • qddbz

            „Wussten deren nackte Freunde (die es wohl auch gibt auf den Bildern, hab die Bilder nicht gesehen aber es bisher so verstanden) wie nachlässig diese Damen mit den Bildern umgehen würden?“

            Da die Fotos meist die Frauen zeigen läßt sich durchaus vermuten, dass auch die Handys der Freunde gehackt worden sind.

        • @ muttersheera

          Nochmal zur Ergänzung, um evtl. Missverständnisse zu vermeiden, ich hatte folgendes geschrieben:

          „Ich finde es auch nicht OK, was passiert ist, aber es ist lächerlich, es zu einer visuellen Massenvergewaltigung hochzustilisieren.“

          Also ich finde die Affäre gerade angesichts der Skandalisierung, die darum gemacht wird, relativ läppisch. Das liegt auch daran, dass die betroffenen Stars durch die Nacktfotos nicht in meinem Ansehen sinken oder steigen.

          Es wäre falsch, ihnen Exhibitionismus vorzuwerfen, weil die Fotos privat waren (halt nicht gut gesichert). Völlig bigott wäre es z.B., die Frauen als „Schlampen“ o.ä. zu sehen und sich gleichzeitig am Bildmaterial aufzugeilen.

          Wenn man aber das Ganze als eine Art Gruppenvergewaltigung beschreibt, in der jeder, der sich die Bilder anguckt, aktiv partizipiert, macht man diejenigen, die sich vllt. an den Bildern aufgeilen, eigentlich mehr Zugeständnis an imaginierter Macht und Wichtigkeit, als sie verdienen. Man redet dadurch die Macht, die der Besitz/das Anschauen dieser Bilder angeblich geben soll, erst herbei.

    • Der Gedanke, dass „Gentlemen“ eher nach Ladys suchen als nach irgendwelchen Schlampen, die Nacktfotos von sich auf ihrem Handy dabeihaben, nur falls mal wer eines will, ist sicher wieder sexistisch, und Victim Blaming, gell?

      • Es ist grundsätzlich falsch als Mann die
        Frauen zwei Kategorien zuzuordnen: Dame
        oder Schlampe.

        *Female sexuality indeed exists on a spectrum. Inside every woman is the “good girl” and the “dirty slut”. What you see depends on what she decides is compatible with her strategy at that moment and what is in her interest to show you, depending on the moment, circumstances, etc.*

        Bringen uns moralische Wertungen
        weiter? Es ist so weil es so ist!

        • „Bringen uns moralische Wertungen
          weiter? Es ist so weil es so ist!“

          Volle Zustimmung.

          Daher sollte auch m.E. bei der Beschäftigung mit „feministischen“ Statements jegliche offen oder subtil an diesen dranhängende moralinsaure Drops zuerst entsorgt werden, bevor man sich weiter mit den Aussagen beschäftigt.

        • @jck5000

          Ich finde schon. Viele Beobachtungen und manche Thesen von Feministas finde ich sogar zutreffend. Nur die Erklärungsmuster sind ziemlich eindimensional und von Projektionen und Selbstverleugnung geprägt.

          Aber den Schuh muss mann sich ja nicht anziehen.

    • Aus meiner Sicht findest Du mit „Deinem Test“ gerade keinen vertrauenswürdigen Mann, sondern Weicheier, die sich der erwarteten Meinung ihrer Gesprächspartnerin anpassen.

      Und: klar ist es fies, die Bilder zu hacken. Klar ist es dämlich, die Bilder so aufzubewahren. Klar würde ich keiner Frau raten, solche Bilder von sich zu machen bzw. machen zu lassen, inbesondere nicht mit elektronischen Medien.

      Und klar habe ich mal nach den Bildern geschaut. Is halt so.

  8. Solche Voyeurskandale hat es schon immer gegeben. Natürlich wiegt das Recht auf das eigene Bild schwerer als das Interesse der Öffentlichkeit.

    Jetzt aber mal zwei Punkte, die ich hier bisher nicht gelesen habe:
    1. „Halten Sie Ihre Daten immer verfügbar in der Cloud – dort sind sie sicher!“ – Na, wer glaubt das denn jetzt noch? Mal ganz davon abgesehen: Warum will Nacktfotos von mir immer verfügbar haben? (Vielleicht von schönen Partnerinnen – das könnte ich zumindest ansatzweise noch verstehen…)
    2. Wenn die Aufnahmen auf privaten Geräten (Smartphone, Handy usw.) entstanden sind und diese dann direkt gehackt wurden, frage ich mich natürlich ebenfalls, wer denn seine eigenen Nacktfotos mit solcher Technik mit sich herumschleppt. Schließlich kann die überall geklaut oder aus versehen vergessen werden – da braucht es nicht einmal einen besonders raffinierten Hacker, um die aus Versehen verfügbar zu machen. Promis, die ja gerne belagert und belästigt werden, müssten hier sowieso schon ein gesteigertes Sicherheitsbewusstsein haben.

    Die ganze Sache könnte also eigentlich als Basislektion für IT-Sicherheit dienen. Am allereinfachsten wäre natürlich: Leute, macht keine Nacktfotos von Euch! Aber das wäre natürlich ebenso Bevormundung wie SIcherheitstipps.

      • Und wieder eine IT-Frage: Warum möchte ich, das ALLES, was ich mit der Kamera aufnehme, automatisch irgendwo hochgeladen wird? Bzw. wenn ich das weiß: Warum nehme ich dann diese Kamera dafür?

        • @graublau

          Damit man von allen Geräten darauf zugreifen kann? Damit es gesichert ist, falls das Telefon beschädigt wird? Weil man es für ungefährlich hält, da Passwort? Da kann es sicher viele Gründe geben.

          Ich kenne mich auch mit dem iPhone nicht aus, vielleicht ist es sogar die Standardeinstellung?

        • „Damit man von allen Geräten darauf zugreifen kann?“

          Warum möchte ich von allen Geräten auf meine Nacktfotos zugreifen können? Im Gegenteil, ich habe sogar ein Interesse daran, dass das nicht geht!

          „Damit es gesichert ist, falls das Telefon beschädigt wird?“

          Dafür benutzt man externe Festplatten. Die müssen einem erst einmal gestohlen werden.

          „Weil man es für ungefährlich hält, da Passwort?“

          Wenn alle Bürger abgehört werden können durch Geheimdienste, glaubt man, seine Nacktfotos seien sicher? (Was spricht zum Beispiel dagegen, dass sich irgendwelche notgeilen Geheimdienstmitarbeiter Promi-Nacktfotos gegenseitig zuschieben oder damit prahlen, wen sie jetzt wieder gefunden hätten… Anwälte berichten ja auch, dass von bei Hausdurchsuchungen beschlagnahmten, aber legalen Porno-Sammlungen aus irgendwelchen Gründen immer einige Titel verloren gehen.) Gerade die Clouds sind ja oft nicht in den Ländern stationiert, in denen man wohnt…

          „Ich kenne mich auch mit dem iPhone nicht aus, vielleicht ist es sogar die Standardeinstellung?“

          Standardmäßig ist jede Menge Blödsinn aktiviert mit dem Ziel, dass Daten gesammelt oder unabsichtlich veröffentlicht werden können. (Charlie Sheen hatte mal über Twitter aus Versehen seine Handynummer an alle rausgegeben und konnte das Telefon wenige Minuten später wegwerfen.) Gerade Promis müssen doch genug Medienkompetenz haben. Einmal nicht durchgestylt den Müll herausgebracht, sich einmal im Urlaub etwas gehen lassen und zuviel Pizza essen usw. und schon sind die Klatschspalten voll mit Fotos – übrigens von Männern wie von Frauen.

        • „zuviel Pizza essen “ Wo? Wer?

          Wer guckt und kauft denn dauernd Berichte von diesem Klatsch? Sind das nicht mehrheitlich Frauen?

          Noch ne Frage, kann man auf eine Pizza auch mit ko Tropfen rechnen und hilft dagegen Nagellack… zB mit den Fingern essen wie im Mittelalter? 🙂

    • @Graublau: „Natürlich wiegt das Recht auf das eigene Bild schwerer als das Interesse der Öffentlichkeit.“

      Ganz offensichtlich nicht ^^

      (Ich weiß, dass Du das juristisch meintest)

  9. Ganz klar, die Bilder wurden illegal entwendet und verbreitet. Promi hin oder her, das ist schlicht ein nicht akzeptabler Eingriff in die Privatsphäre. Ich werde das nun auch nicht irgendwo herunterladen.
    Aber ernsthaft Internet. Da bin ich ein paar Tage nicht auf imgur und da gibts Penny nackt? Grmblfx.
    Abgesehen von den Gründen, die schreibst hat so ein Leak natürlich auch was besonderes. Geleakte Bilder von Sasha Grey würden sicherlich keinen Aufschrei erzeugen.
    Journalistisch spannend wird das dann, wenn man eben eine Promi, von der man das nicht erwartete, doch mal nackt sieht. Ein gutes Beispiel war hier die Sibel Kekilli. Die Pornos wurden mit consent gedreht und gingen dann dennoch durch den Boulevard..

    • „Ein gutes Beispiel war hier die Sibel Kekilli. Die Pornos wurden mit consent gedreht und gingen dann dennoch durch den Boulevard..“

      Bei Sibel Kekilli ging es gar nicht darum, dass sie Pornos gedreht hatte, sondern darum, dass die gespielte Rolle in den Pornos als das „wahre Ich“ vo Frau Kekilli präsentiert wurde („Blasen gehört neben Doggystyle zu ihren bevorzugten Sexualpraktiken“). Vorne mit dabei: „Aufschrei“-Supporterin Patricia Dreyer.

      http://www.bildblog.de/1238/sensation-bild-veroeffentlicht-kekilli-ruege/

      „Die „Bild“-Autoren Bernhard Kelm und Patricia Dreyer veröffentlichten die Details über Kekillis Vergangenheit unmittelbar nachdem der Film „Gegen die Wand“ mit ihr in der Hauptrolle den Goldenen Bären gewonnen hatte. Die Zeitung „berichtete“ über Kekilli unter anderem: „Blasen gehört neben Doggystyle zu ihren bevorzugten Sexualpraktiken“ und veröffentlichte, auch online, Bilder aus den Pornos („klicken Sie hier“). Kekilli sagte danach gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“: „Die ‘Bild’-Zeitung sagt mir zum Beispiel: Wir wollen jetzt an deine Eltern ran. Aber wir können sie in Ruhe lassen, wenn du uns ein Interview gibst. Ich laß mich ganz bestimmt von denen nicht erpressen.““

    • Ich wollt eigentlich noch fragen, Tom174, was Du und Deine Frau Euren Töchtern raten werdet:

      Werdet Ihr sie vielleicht sogar dazu ermuntern, sich ihren jeweiligen Love-interests medial anzüglich zu präsentieren in naivem Vertrauen darauf, dass dieMänner (TM) das nicht zu ihrem Nachteil benutzen werden?

      Oder denkst Du mehr so wie ich, dass Deinen Geschlechtsgenossen diesbezüglich prinzipiell eher nicht zu trauen ist und sie daher nicht in Versuchung geführt werden sollten, sich entweder mit diesem Material im eigenen Freundeskreis zu profilieren oder noch Schlimmeres?

      Oder wüsstest Du noch nen besseren, lösungsorientierten Ratschlag für Eltern von Töchtern?

      • Ich weiss noch nicht einmal, ob meine zwei Süssen irgendwann Nacktbildchen mit Männern oder doch lieber mit Frauen tauschen wollen. Generell würde ich immer raten, nichts zu verschicken oder zu speichern, was ihnen später peinlich ist. Ob das Titten oder Suffkotzbilder sind. Vorsicht ist da immer gut.
        Ich glaube, dass Risiko ist da bei Frauen und Männern nicht wirklich unterschiedlich hoch.
        Momentan sind sie noch so klein, dass sie alleine im netz nix verloren haben, Medienkompetenz ist kein triviales Thema, dass wird schwierig werden.
        Ich hoffe aber schon, dass ich ihnen erklärt bekomme, warum Datenschutz wichtig ist, und was sie selbst tun können.

        • Lesetipp zum Thema „Wie gehe ich mit meinen Kindern und den neuen Medien um“: „Netzgemüse“ von Johnny und Tanja Haeusler (kennt man sonst vom Blog Spreeblick).

          Kurioserweise kommt da eine Sache vor, die ich vorher auch nicht wusste: Teenager scheinen erstaunlich häufig Nackfotos von sich zu machen. Ok, das geht auch erst so richtig gut in dieser Generation: Man hat zig Versuche, sieht sofort das Ergebnis und muss nicht etwa den Film von anderen Leuten entwickeln lassen.

          • Auf der Basis, dass beide. Geschlechter arschloecher sein können. Und nichts Anderes ist es, private Fotos weiterzugeben. Was ist deine basis ?

        • Ich halt mich da bloß an die Realität, die sich für jeden unvoreingenommenen Beobachter so darstellt, dass die Risiko-Wahrscheinlichkeit nunmal eben nicht dieselbe ist bei Frauen und Männern.

          Aber rein theoretisch hast Du natürlich recht.

          Ich würd meinen imaginären Söhnen ebenfalls raten – in PU-Terminologie – auf anderen Wegen und mit anderen Mitteln Attraction zu generieren.

          • Ich glaube nicht, dass du (oder ich) hier die unvoreingenommenen stellen 😉
            Ich glaube schon, dass es männer gibt, die die nacktbilder gerne ob ihrer fapwürdigkeit haben wollen, auch dass die da weiterverbreitet werden. ich glaube aber durchaus, dass auch frauen sowas weiterverbreiten, hier gezielt um schaden anzurichten (die schlampe hat mir xy, oder der typ hat mich sitzenlassen, schau dir den kleinen penis an…)

      • Ich würde sehr hoffen, meinen Töchtern bis zu dem Alter, wo das relevant wird, ein wenig Anstand und gesunden Menschenverstand beigebracht zu haben. Sollten sie sich also entschließen, Nackt-Selfies von sich zu verschicken, dann würde ich sehr hoffen, dass das an Typen geht, die das nicht veröffentlichen. Und hoffen, dass sie, wenn sie mit dem Typen dann Schluss macht, soviel Anstand besitzt, dass bei dem keine Rachegelüste deswegen aufkommen.

        Sollte das dann doch öffentlich werden, würde ich

        (1) meine Tochter in den Arm nehmen, sie trösten und ihr sehr, sehr vorsichtig erklären, dass es Arschlöcher gibt und sie in Zukunft vorsichtiger sein soll und

        (2) käme auf meine Laune an:
        (a) Ich rufe meinen Bruder an (der ist Anwalt) und lasse den Kerl und seine Eltern in Grund und Boden klagen
        (b) Ich rufe meinen Bruder an (der ist Anwalt) und freue mich auf das Facebook-Update von dem Typen mit dem Selfie mit der Gurke im Arsch.

        Wie erwähnt, ist ex ante schwer einzuschätzen.

      • „dazu ermuntern, sich ihren jeweiligen Love-interests medial anzüglich zu präsentieren“

        lol – gibt es etwas Eltern, die ihre Kinder dazu ermutigen ihr Sexleben zu dokumentieren. Der Gedanke scheint sehr abwegig, aber er kommt ja auch nicht von irgenwem und schließlich heutzutage werden ja auch Puff-Rollenspiele auf den Lehrplan gesetzt.

  10. Frauen inszenieren ihre Körper. Sie verwenden viel Ressourcen und Zeit dazu, dies zu tun (Mann unterschätze nie den Gesamtaufwand, der da dahintersteht). Sie haben multiple Beweggründe dies zu tun, wollen aber – so oder so – aus der Inszenierung einen eigenen Vorteil erzielen (und wenn es nur das Vermeiden eines Nachteils ist – viele Handlungen sind angstgetrieben. Angst vor Prestigeverlust bei anderen Frauen z.B.. Der Klassiker hier: Vor der Cocktailparty vor dem überquellenden Kleiderschrank stehen und verzeifelt feststellen, dass frau nichts zum anziehen hat…)

    Deswegen logischerweise auch das Interesse der Frau, die volle Kontrolle über diese Inszenierung zu haben.

    Männer dagegen wissen (ahnen zumindest) um die Künstlichkeit dieser Inszenierung. Sie können nun einfach „mitspielen“, also die ihnen im Kopfkino-Drehbuch der Frau zugewiesene Rolle des Bewunderers, Verehrers, Anbeters einnehmen. Oder sie agieren und wollen dann natürlich gerne einen eigenen „ungeschminkten“ 😉 Eindruck bekommen.

    Eines von vielen Machtspielchen zwischen Mann und Frau halt.

    Als zusätzliches Element kommt ja noch das Machtgefälle zwischen angezogen und nackt dazu. Seit der Mensch angefangen hat, Kleidung zu tragen, war es übliches Mittel jemanden dadurch zu erniedrigen, indem derjenige/diejenige erzwungen ausgezogen und in die Konfrontation mit dem bekleideten gegenüber gestellt wurde. Das zieht sich durch die Geschichte und durch alle Kulturen und ist erstmal unisex.

    Es ist also nachvollziehbar, dass Frauen die Veröffentlichung von Nacktbildern von sich ohne ihre Zustimmung, zugleich als Erniedrigung als auch als Entwertung ihrer Inszenierung ansehen.

    Und es ist nachvollziehbar, dass Frauen manchmal die Zeitlosigkeit von Bildern falsch einschätzen, da „natürlicherweise“ ihre Inszenierung auf den Augenblick abzielt.

    Wieviel Millionen Pornobilder es wohl von Frauen im Netz gibt, die diese damals konsensual erstellen und publizieren haben lassen, sich aber heute von diesen Bildern erniedrigt fühlen?

    😉

    • hinzu kommt, dass diese frauen ihr geld mit dem interesse der oeffentlichkeit verdienen. sie wecken es bewusst und profitieren im grossen stil davon. das wissen alle. sie schuetzen genau deswegen ihre privatsphaere professionell. in diesem fall haben sie sich hoechst unprofessionell verhalten und versagt, oder es ist schlicht professionell pr.

      deshalb wuerde ich doch bei der moralischen bewertung differenzieren zwischen dem anschauen der nacktbilder von lieschen mueller, die ihr per einbruch aus dem nachtisch geklaut wurden, und den bildern der suessen jenny, die sie in die icloud gestellt hat.

      • Was finden eigentlich alle an der Jennifer Lawrence? Gut, ich würde die jetzt auch nicht von der Bettkante stoßen, man kann sich ja vorstellen, sie wäre Mila Kunis oder Scarlett Johansson, aber trotzdem…

    • Ich finde den Ansatz auf The Spearhead interessant.

      In Kürze: Es wurde schon wiederholt festgestellt, dass viele Feministen im Kern erzkonservativ sind. Da überrascht es nicht, dass Sex für sie eine Handelsware ist, für die die Frau den allergrößtmöglichen Preis verdient hat.

      Sex mit einer Prostituierten zu haben, ist finanziell deutlich günstiger als eine Beziehung oder gar Ehe -> Feministen fordern Prostitutionsverbot.
      Porno und Page 3 Girls etc. das Gleiche

      Beyonce wird hackereich mit Sex (und hält die Feminismus-Fahne hoch) -> Guter Sex.

      Gaze Rape und Catcalling sind sexuelle Aktionen, von denen die Frau nicht profitiert
      -> Der Marktplatz für diese Frau fühlt sich so an:

      und nicht so (wie im Gefühl von Feministinnen angemessen):

      Die Einführung des Konzeptes Regret Rape ist eine Versicherung in einem Glücksspiel. Sie setzt Sex ein wie einen Jeton beim Roulette. Kommt Rot, ist es kein Rape. Kommt Schwarz (er macht sich rar), ist es Rape. Mit anderen Worten: Wenn Sie nicht bekommt, was sie (eigentlich) wollte, soll er wenigstens teuer bezahlen.

      Nackte Selfies sind ein zweischneidiges Schwert. Zum einen bekommt die Frau Selbstbewusstsein und der Freund lässt sich auf dem Weg zu ihr gut damit anspitzen. Zum anderen geraten Selfies leicht außer Kontrolle.
      Und dann hat die Frau nichts mehr davon, möglicherweise sogar im Gegenteil.

      Mit Sicherheit ist diese Marktüberlegung nicht die einzige Kraft, die beim feministischen Aufruhr über diese Geschichte mitspielt.
      Ganz von der Hand weisen mag ich sie aber auch nicht.

    • Vieles was Du sagst ist richtig, aber Du bewegst Dich bei Deiner Erklärung sehr im Allgemeinen und kratzt nur an der Oberfläche. Ich behaupte einfach mal, dass es heterosexuellen Männern unmöglich ist, die Motive einer Frau im Hinblick auf deren beständige sexuelle Inszenierung zu verstehen.
      Die Stammleser kenne meinen grundsätzlichen Thesen hierzu. Ich werde meine Anschauungen hierüber aber noch einmal in einem längeren Text ausführen. Entweder hier oder bei mir.

      • Müsste ich als Stammleser auch Deine Ansicht über unerwünscht veröffentlichte Nacktbilder kennen?

        Und, for the queer bit, ist das eigentlich auch unter schwulen (Teenagern zumindest) ein Problem, dass mann fürchten muss, dass der Ex z. B. kompromittierendes Bildmaterial via Facebook oder Twitter verteilt? Hab ich SO nämlich auch noch nicht vernommen, mein ich. Was natürlich auch an meinem Blickwinkel liegen könnte.

        • „Müsste ich als Stammleser auch Deine Ansicht über unerwünscht veröffentlichte Nacktbilder kennen?“

          Ich behaupte, dass die Aufregung um die Fotos eher nicht auf dem Umstand beruht, dass diese unerwünscht verbreitet wurden, Warum behaupte ich das? Weil kaum jemand das als Argument benutzt.

        • Die zweite Frage wird doch bereits durch die erste beantwortet.

          Ich hätte ein Problem damit, wenn ein Ex Nacktbilder von mir verbreitet. Aber nicht weil es Nacktbilder sidn, sondern weil er es ohne meine Einwilligung tut. Selbstredend würde ich keinen Buhei um Sexualisierung und Männerfeindlichkeit machen, die sich darin manifestiere, dass jemand Interesse an meinen Nacktfotos zeigt. So einen Blödsinn leisten sich nur Frauen. Aber die zeigen ja auch ihre Titten und beschweren sich dann, dass jemand schaut.

        • „Ich hätte ein Problem damit, wenn ein Ex Nacktbilder von mir verbreitet.“

          Ich wollte aber eigentlich wissen, ob Du Dich an derartige Fälle entsinnen kannst, Promis oder in Deinem Umfeld oder sonstwo in der Presse, wo etwas derartiges einem Schwulen von einem anderen Schwulen angetan wurde.

          Also erstmal ob das überhaupt passiert, quasi (mein Tipp wär nämlich: nö, eher nicht).

          Und dann: wie häufig, wie wahrscheinlich ist es, dass die einstmals privat-versendeten Nacktfotos mit Namen versehen überall im sozialen Umfeld auftauchen.

          Und wenn Du sagst Du selbst hättest ein „Problem“ damit, heißt das konkret was?

        • „Dafür verstehe ich aber, was Dein Nicht-Antworten bedeutet.“
          Kommt nur mir das so vor, oder ist das eine weitverbreitete weibliche „Krankheit“, zu meinen man wüsste besser was das Gegenüber sagen will als es selbst, oder gar den Sinn von Nicht-Gesagten zu kennen?

  11. In dem Fall wird wieder mal vieles durcheinander geworfen. Es war vielleicht nicht supervorsichtig von den Betroffenen, solche Bilder in der Cloud zu speichern, aber wirklich fahrlässig war es meines Erachtens auch nicht.
    Die Bilder zu entwenden und zu verbreiten war zweifellos falsch und absolut verwerflich (schlicht ob des Rechtes am eigenen Bild und bei so intimen Bildern erstrecht), aber nicht frauenfeindlich oder objektivierend.
    Wie Christian oben sagt – der Reiz stammt hier doch GERADE daraus, dass man die Abgebildeten kennt. Dass sie bestimmte Personen, also Subjekte sind.
    Objekte haben keine Persönlichkeit und sind entsprechend austauschbar (wie eben, wie Roslin durchaus passend als Vergleich einbringt, Wehrpflichtige), diese hier sind es nicht. Dass Amateuroptik einen ganz eigenen Reiz hat, ist ein eigenes Thema, aber es geht hier nicht um Macht um die Abgebildeten, sondern eben Erotik. Eine „normal attraktive“ Frau, die ich persönlich kenne sehe ich lieber nackt, als irgendeine „top Attraktive“, die mir nichts sagt. Solche gibt es im Netz zuhauf, erstere nicht (zumindest nicht meines Wissens 😉 ). Promis sind so ein Kompromiss, der das Beste beider Welten bietet.

    Nebenbei sei angemerkt, dass ich mich bislang beharrlich geweigert habe, die Bilder anzusehen, so sehr es mich auch danach verlangt. Woanders postete jemand die der Lawrence als Thumbnails, so dass mein Blick drüber streifte, aber ich widerstand schweren Herzens. Nicht, weil ich meine, dass mein lüsterner Blick böse Vibes zu den Abgebildeten schickt, sondern weil ich halt hoffen würde, dass entsprechende Fotos von mir nicht betrachtet würden.
    Ebenso verweigere ich mich den Enthauptungsvideos, die hier als unproblematischer zu sehen, weil der Betroffene ja tot ist, mich doch etwas befremdet.

    • „Es war vielleicht nicht supervorsichtig von den Betroffenen, solche Bilder in der Cloud zu speichern, aber wirklich fahrlässig war es meines Erachtens auch nicht.“

      Wirklich nicht? Nacktbilder und andere Geheimnisse in eine Cloud zu packen ist nicht fahrlässig? Na denn.

      „Nebenbei sei angemerkt, dass ich mich bislang beharrlich geweigert habe, die Bilder anzusehen, so sehr es mich auch danach verlangt.“

      Ich habe die Bilder auch noch nicht gesehen. Mich verlangt es aber auch nicht danach. Die Bilder sind mir schlicht wurst und mir wäre der Aufwand diese zu suchen und runterzuladen zu viel.

    • „Die Bilder zu entwenden und zu verbreiten war zweifellos falsch und absolut verwerflich (schlicht ob des Rechtes am eigenen Bild und bei so intimen Bildern erstrecht), aber“

      – und wie wir Alle wissen, bedeutet ABER in Wirklichkeit: vergiss was ich vorher gesagt habe –

      „nicht frauenfeindlich oder objektivierend.“

      Dieses Urteil steht Dir schlicht nicht zu.

      Die betroffenen Frauen haben das (zurecht) als feindlichen Angriff auf ihre Privatsphäre empfunden.

      Diese Frauen hatten in dieser Sache auch tatsächlich keine eigene (Verhinderungs-)Handlungsfähigkeit.

      Ganz ehrlich: es hätte wahrscheinlich sogar einige Frauen gegeben, die wesentlich lieber „Lösegeld“ bezahlt hätten als das jetzt durchzumachen. Auch wenn niemand meint das verstehen zu können.

      „Nebenbei sei angemerkt, dass ich mich bislang beharrlich geweigert habe, die Bilder anzusehen, so sehr es mich auch danach verlangt. Woanders postete jemand die der Lawrence als Thumbnails, so dass mein Blick drüber streifte, aber ich widerstand schweren Herzens.“

      … was oder wem widerstandest Du? Deinem akuten Wichs-Verlangen … die Gelgenheit zu geben zu entstehen?

      Good boy! Und jetzt willst Du vermutlich nen Keks oder so?

      „Ebenso verweigere ich mich den Enthauptungsvideos, die hier als unproblematischer zu sehen, weil der Betroffene ja tot ist, mich doch etwas befremdet.“

      Solche Videos können einen dokumentarischen Zweck erfüllen. Der Mann war selbst Journalist, keine Ahnung, vielleicht hielt er _prinzipiell_ solche Veröffentlichungen für bisweilen notwendig. Spekulation, klar.

      Sicher ist nur, dass diese hier eigentlich zur Debatte stehenden, lebenden Frauen-Subjekte ein Problem mit dem aktuellen Fappening haben. Und mann sich letztlich doch erstaunlich schwer damit tut, das (und seine eigene Mittäter-Rolle) als Realität anzunehmen.

      • „Dieses Urteil steht Dir schlicht nicht zu.“

        Klar steht ihm das Urteil zu. Um Frauenfeindlichkeit zu beurteilen, sollte man nämlich sich weniger das Empfinden den Frau anschauen, sondern eher das Motiv des Mannes.
        Da ein Mann schlicht geil wird, wenn er mit nackten Frauen konfrontiert wird, steckt dahinter keine böse Absicht. Männer empfinden Sex als nichts Böses. Folglich ist das Verbreiten von Nacktbildern und das, was man als „Sexualisierung“ der Frau bezeichnet kein Ausdruck von Frauenfeindlichkeit. Die bestünde nämlich nur dann, wenn man Sex als etwas verwerfliches betrachtet. Was Frauen in gewissem Sinne selbstredend tun. Weshalb sie auch so einen Buhei um die „Sexualisierung“ machen.

        • @Adrian

          Dann verstehe ich nach wie vor nicht, wieso so wenig Toleranz gegenüber dem Kontakt mit schwulen Männern besteht bei vielen Heteromännern und wieso so furchtbare Angst besteht, einen im Freundeskreis oder gar Mannschaft/Umkleide zu haben. Wenn das alles so klar ist.
          Wenn Männer eben mal geil werden und objektiviert und sexualisiert werden nichts Schlimmes ist.

          • @ Atacama
            Sexualisierung ist natürlich dann nicht schön, wenn es von Seiten derer passiert, auf die man sexuell nicht steht.

            Schwule Männer haben keinerlei Probleme mit Sexualisierung durch Männer. Hetero-Männer hätten keinerlei Probleme mit der Sexualisierung durch Frauen.

        • „Männer empfinden Sex als nichts Böses. Folglich ist das Verbreiten von Nacktbildern und das, was man als “Sexualisierung” der Frau bezeichnet kein Ausdruck von Frauenfeindlichkeit. Die bestünde nämlich nur dann, wenn man Sex als etwas verwerfliches betrachtet.“

          Das ist wahr. Schließlich kann man sogar noch behaupten, dass die vielen Bilder weiblicher Nacktheit schon eher ein Weiblichkeitskult durch Männer darstellt. Sie hängen sich diese Bilder ja nicht in ihre Spinde, weil sie das Dargestellte verachten oder hässlich finden, ganz im Gegenteil, sie bewundern es und sind fasziniert. Diese Vielzahl an Bildern ist also eher Ausdruck einer Frauenverherrlichung.

          Es gibt natürlich auch Männer, die Frauen verachten und Bilder, die ich als frauenverachtend einstufe.

          Aber im großen und ganzen sehe ich in diesen Bildern eine Verherrlichung, ein Kompliment, ein Ausdruck der Fasziniertheit von Männern.

          Das ist kein Grund, ungefragt Bilder ins Netz zu stellen, klar.

        • „@ Atacama

          „Schwule Männer haben keinerlei Probleme mit Sexualisierung durch Männer. Hetero-Männer hätten keinerlei Probleme mit der Sexualisierung durch Frauen.“

          Ich behaupte: Hetero Männer hätten damit genauso ein Problem. Die die attraktiv sind wären sehr schnell genervt, ständig auch von denen angebaggert zu werden und sich gedanklich vergewaltigt zu fühlen (wie viele es bereits jetzt bei schwulen tun bzw unterstellen. Obwohl eine (mögliche) gedankliche Vergewaltigung doch garnicht wehtut) von denen sie nicht angebaggert werden wollen.
          In der Realität wäre das dann nämlich nicht so wie in einer AXE Werbung.
          Und die Männer die unattraktiv sind, wären sehr schnell genervt, ständig ignoriert oder verächtlich gemacht zu werden ohne dass ihre inneren Werte oder Gefühle berücksichtigt werden.

          ich kenne einen Mann der ziemlich klein ist und sehr kleine Füße hat. Der wird von Frauen ständig „geneggt“ deswegen und leidet da sehr drunter, dass er nur darauf reduziert/objektiviert wird.
          .

          Ich sehe das zwiegespalten. Sexualisierung muss nicht feindselig sein, bzw. solche Hintergründe haben, aber es kann.
          so eindeutig wie du es negierst, würde ich nicht zustimmen.

          • @ Atacama
            „Hetero Männer hätten damit genauso ein Problem“

            Sorry, ich wüsste kein Indiz, das darauf hindeutet. Ich kann das immer nur mit der Schwulenszene vergleichen. Es gibt dort weder Analogien zur Rape-Culture noch Debatten um Sexualisierung oder sexuellen Missbrauch. Trotz allgegenwärtigem Körperkult, Nacktheit und Sexualisierung.
            Ich wüsste nicht, warum das bei Hetero-Männern anders sein sollte, wenn Frauen sich sexuell wie Schwule verhalten würden.

            „Und die Männer die unattraktiv sind, wären sehr schnell genervt“

            Unattraktive Männer sind jetzt bereits genervt, von Frauen nicht beachtet und verächtlich gemacht zu werden.
            Und attraktive Männer sind genervt, dass sie nicht so viel Sex bekommen, wie sie gerne hätten.

        • „Ich kann das immer nur mit der Schwulenszene vergleichen.“

          Muss ich dran erinnern, dass Du (editiert: Bitte höflich bleiben) gestern dem tatsächlich Themenbezogenen Vergleich zwischen Heteros und Schwulen großräumig aus dem Weg gegangen bist?

          • @ muttersheera
            Muss ich Dich daran erinnern, dass du bezaubernde Elfe mir immer noch nicht erklärt hast, was an Prostitution schlimm sein soll?

            Im Übrigen habe ich Deine Fragen nicht verstanden.

        • Die Heteros, die sich von Schwulen belästigt fühlen, sind allererdings selten diejenigen, die wirklich von Schwulen angebaggert und angegafft werden.

          Ich zum Beispiel empfinde es als Kompliment und hätte auch keinerlei Probleme damit, ne Wichsvorlage zu sein. So wie all die Millionen Frauen, die sich sogar absichtlich nackt im Netz zeigen.

        • Mal davon ab, dass wohl fast niemand seine offizielle Identität mit öffentlich zugänglichen Nacktbildern verknüpft sehen möchte, brauche ich wohl nicht zu erwähnen, wie beinahe jeder Mann es finden würde, als weibliche Masturbationshilfe zu dienen?!

          • „wie beinahe jeder Mann es finden würde, als weibliche Masturbationshilfe zu dienen?!“

            Ja, das erinnert mich immer wieder an die bedauernswerten Hetero-Männer bei Cam4

            http://www.cam4.de.com

            die sich der Welt präsentieren und immer wieder überrascht sind, dass fast nur Männer und kaum Frauen zuschauen 😀

        • Dann anders, meine These lautet:

          Schwule Männer würden sowas nie tun.
          Frauen würden sowas nie tun.

          Heteros aber tuns. Massenhaft.

          So Du meine These nicht mit Beispielen widerlegen kannst, möchte ich eigentlich nur von Dir wissen:

          was glaubst Du, lieber Adrian, wieso das so ist?

          (Inakzeptabel wäre eine Antwort wie: weil sie auf Frauen stehen. Sollte eigentlich klar sein, dessen kann ich mir bei Dir aber nicht sicher sein)

        • „Die Heteros, die sich von Schwulen belästigt fühlen, sind allererdings selten diejenigen, die wirklich von Schwulen angebaggert und angegafft werden.“

          Aber es gibt diese Männer und die würde sogar ich teilweise als homoPHOB einstufen, gemessen an ihren Reaktionen auf nur fiktive Anmachsituationen. Einige wehren allein schon den Gedanken ab, ein Mann könnte sie sexuell begehren. Sie meinen dann, ihren Ekel allen mitteilen zu müssen. Im Grunde reagieren sie noch zickiger als die sich über Pfiffe auf der Straße beschwerenden Frauen.

        • Grundsätzlich gibt es kaum etwas amüsanteres als Frauen, die sich mit dem Versuch abmühen zu beweisen, dass weibliches sexuelles Empfinden so funktionieren würde wie das von Männern.


        • Heteros aber tuns. Massenhaft.

          Quatsch nicht.

          was glaubst Du, lieber Adrian, wieso das so ist?

          Ich drängel mich mal vorlaut dazwischen.
          Auf einen schwulen Fall müssten schon mal statistisch ca. 50 Heteros kommen.
          Wenn Schwule das tatsächlich so viel seltener tun, dann weil Promiskuität und Nackheit unter Schwulen viel weniger Skandalisierungspotential hat (deswegen gibt es auch keinen Skandal, falls sie es doch tun).
          Für die Fotos schwuler Männer interessieren sich nur Schwule.
          Wenn ein Schwuler ein Nacktfoto des Ex-Freunds zu dessen Bloßstellung der ganzen Öffentlichkeit präsentiert, stellt er damit seine eigenen Sexualität ebenfalls bloß.
          Da besteht für Homos immer noch eine Fallhöhe.

        • Dazu noch eine lustige Anekdote, keine paar Tage alt.

          Eine Freundin bekommt per whatsapp von ihrer Schwester ein lustiges Nacktfoto ihres Typen geschickt (ohne dessen Einverständnis, nehm ich an). Da wir in launiger Runde in Köln unterwegs waren und Anonymität gewahrt, wurde es sofort rumgezeigt. Zwei gut angeheiterte Jecken (am selben Abend erst kennengelernt) ließen daraufhin im Hinterhof der Kneipe die Hosen runter und imitierten die Pose, Fotos davon wurden mit dem Untertitel „challenge accepted“ zurückgeschickt.

      • Die betroffenen Frauen haben das (zurecht) als feindlichen Angriff auf ihre Privatsphäre empfunden.

        Aber sicher nicht als das, was du und deine Gesinnungsgenossin Jessica daraus machen.

        _Euch_ steht kein Urteil zu. Weder zu den Herunterladern noch zu den Promis. Ihr seid zu einem glaubhaften Urteil nicht die Spur fähig, weil ihr komplett befangen seid von eurem gruppenbezogenenem Ressentiment.

      • @muttersheera:

        „und wie wir Alle wissen, bedeutet ABER in Wirklichkeit: vergiss was ich vorher gesagt habe “
        Es wäre mir lieb, wenn mir nichts in den Mund gelegt wird, was ich weder gesagt, noch angedeutet habe, noch sich aus meiner Aussage schließen lässt. Etwas kann falsch sein, muss aber deshalb nicht ALLE Arten der Falschheit enthalten. – Oder würdest du den Datendieb auch als Rassisten, Faschisten und Tierquäler betrachten?
        Angriff auf Privatsphäre, ja. Grobe Rücksichtslosigkeit, ebenfalls ja. Enorme Arschlöchrigkeit, nochmal ja. Aber Frauenfeindlichkeit nein. Dieses nein steht für sich und berührt keine der anderen Kategorien.

        „Dieses Urteil steht Dir schlicht nicht zu.“
        Wenn du es so sehen willst, steht es tatsächlich weder mir noch dir zu, da wir beide den Täter nicht kennen und nicht in seinen Kopf gucken können. Solange du dir aber ein Urteil anmaßt, habe auch ich ein Recht auf meine Interpretation.
        Und wie Adrian schon sagte: Die Frauenfeindlichkeit des Täters kann ein Heteromann besser beurteilen als irgendwer sonst. Die Auswirkungen seiner Handlungen sind ein anderes Thema.
        (Und, um mich auch zur „passiven“ Seite zu äußern: Ich wurde auch schon von Schwulen begehrt, wo für mich definitiv nichts zu holen war, fand es aber trotzdem schmeichelhaft.)

        „Ganz ehrlich: es hätte wahrscheinlich sogar einige Frauen gegeben, die wesentlich lieber “Lösegeld” bezahlt hätten als das jetzt durchzumachen. Auch wenn niemand meint das verstehen zu können.“
        Doch natürlich kann ich das verstehen! Wie gesagt, ich verurteile die Tat moralisch absolut und will keineswegs sagen, sie würde den Opfern keinen Schaden zufügen. – Nur entsteht Schaden eben nicht nur aus ideologisch begründeten Handlungen. Ob man jemanden die Brieftasche stiehlt, weil man Geld haben will, oder weil man das Kapital umverteilen will, macht für den Bestohlenen auch keinen Unterschied.
        Sagt man insoweit, jedes Opfer jedes Verbrechens werde vom Täter als Objekt (welches er eben seinem eigenen Willen unterwerfen kann) behandelt, dann ist das natürlich auch hier der Fall. Aber dann bitte eben auch sonst an das Urteil denken und nicht nur, wenn es um Taten von Männern (davon gehe ich jetzt mal aus) an Frauen in sexuellem Zusammenhang geht.

        „Good boy! Und jetzt willst Du vermutlich nen Keks oder so?“
        Ja, darauf war ich so ungefähr aus.

        Und ja, Enthauptungsvideos KÖNNEN durchaus einen dokumentarischen Zweck erfüllen. Hier sehe ich aber keinen besonderen Neuigkeitswert (dass die Typen von ISIS blutrünstige Schweine sind, weiß ich auch ohne zuzugucken) und die Vermutung, als Journalist würde er es vermutlich doch selbst gewollt haben… hat in einer Debatte um Eingriffe in die Selbstbestimmung doch eine gewisse Komik, oder nicht?

        • „Angriff auf Privatsphäre, ja. Grobe Rücksichtslosigkeit, ebenfalls ja. Enorme Arschlöchrigkeit, nochmal ja. Aber Frauenfeindlichkeit nein. Dieses nein steht für sich und berührt keine der anderen Kategorien.“

          Du begründest den letzten Punkt, wenn ich es richtig verstehe, mit dem (in erster Linie wohl fapping-)Motiv der Täter.

          Ich stehe allerdings auf dem Standpunkt, dass es reichlich uninteressant ist, ob diese Millionen Männer ihren Beweggrund als Frauenfeindlichkeit bezeichnen würden oder nicht.

          Oder anders: die Defma liegt nunmal bei den – hier nichtmal mutmaßlichen – Opfern. Und die werden selbst ganz genau wissen (wie jeder mit nem IQ oberhalb Kühlschranktemperatur), dass sie in ihrer Privatsphäre angegriffen und global vorgeführt wu/erden, hauptsächlich WEIL sie (junge, attraktive) Frauen sind.

          „Wenn du es so sehen willst, steht es tatsächlich weder mir noch dir zu, da wir beide den Täter nicht kennen und nicht in seinen Kopf gucken können.“

          Nochmal: Täterzentrierte Sichtweise ist OUT, muss überwunden werden. Ende Gelände.

          Ich glaube Dir sogar, dass Du schon fast am Zielpunkt angelangt bist, wegen:

          „Ob man jemanden die Brieftasche stiehlt, weil man Geld haben will, oder weil man das Kapital umverteilen will, macht für den Bestohlenen auch keinen Unterschied.“

          Und ebenso bleibt ein Frauenfeindlicher Akt auch genau das und wird nicht zum Kavaliersdelikt, nur weil den Tätern die Einsichtsfähigkeit in die Schädlichkeit ihres Tuns abgeht.
          Das verstehst Du aber doch auch?

          „die Vermutung, als Journalist würde er es vermutlich doch selbst gewollt haben… hat in einer Debatte um Eingriffe in die Selbstbestimmung doch eine gewisse Komik, oder nicht?“

          Inwiefern?

          Ein Toter kann ja gerade nicht mehr sein Selbstbestimmungsrecht ausüben – weshalb ich die Meinung der Angehörigen für entscheidend halte.

          Und die scheinen sich nicht – zumindest öffentlich – darüber beschwert zu haben, dass dieses Video gezeigt wird:
          http://www.spiegel.de/politik/ausland/familie-von-steven-sotloff-spricht-ueber-seine-ermordung-a-989760.html

          Aber natürlich war der Vergleich ein wenig ungewöhnlich und möglicherweise auch daneben. Falls es niemand bemerkt haben sollte: er stammte ursprünglich auch gar nicht von mir, ich hatte bloß reagiert.

        • „dass sie in ihrer Privatsphäre angegriffen und global vorgeführt wu/erden, hauptsächlich WEIL sie (junge, attraktive) Frauen sind.“

          Das ist deshalb aber nicht frauenfeindlich. Noch mal für Dich zum Verständnis:

          1) Heterosexuelle Männer mögen Frauen.

          2) Heterosexuelle Männer mögen nackte Frauen.

          3: Heterosexuelle Männer mögen Titten.

          4.) Heterosexuelle Männer mögen Sex mit Frauen.

          Und weil das so ist, kann es nicht frauenfeindlich sein. Bin ich analog etwa männerfeindlich, weil ich es mag, mit Männern zu ficken?

          Männer empfinden Sex und nackte Faruen nicht als schlimm und nicht als feindlich und daher kann es auch nicht frauenfeindlich sein, Bilder von nackten Frauen zu verbreiten.

          Nur Feministen sind dumm genug zu behaupten, dass jemand der Titten mag, tittenfeindlich ist.

        • @Adrian

          „Und weil das so ist, kann es nicht frauenfeindlich sein.“

          Nun ja, in Anbetracht der Tatsache, dass es recht viele Fälle gibt, wo Menschen, mehrheitlich Frauen und Mädchen im Internet publiziert werden ohne Wissen oder Zustimmung, es gab sogar mal eine stark frequentierte Website (deren Erfinder jetzt glaube ich auch Millionär ist) die den Begriff „Revenge porn“ erfunden hat, kann ich dem nicht zustimmen.
          Die Motive können deshalb trotzdem Frauenfeindlich oder zumindest feindlich der betroffenen Person gegenüber sein.
          Und selbst wenn sie es nicht sind, man sollte solche Bilder trotzdem nicht veröffentlichen, egal wie nett man es meint mMn.

        • @Adrian

          „Und weil das so ist, kann es nicht frauenfeindlich sein. Bin ich analog etwa männerfeindlich, weil ich es mag, mit Männern zu ficken? “

          Das könnte durchaus möglich sein, auch wenn das bei dir unbestreitbar nicht der Fall ist.
          Im Internet sieht man so einiges und manches was zwischen Männern abläuft (auch im MSM-Bereich) ist durchaus männerfeindlich.

        • „dass es recht viele Fälle gibt, wo Menschen, mehrheitlich Frauen und Mädchen im Internet publiziert werden“

          Wer sollte denn sonst publiziert werden? Nackte Männer? Niemanden würde das interessieren. Außer uns Homos und einer Handvoll Frauen.
          Und selbst wenn. Kein Mann, dessen Foto geleakt worden ist, würde auf die Idee kommen, dies sei männerfeindlich. Weil es das nicht ist.

        • „Das könnte durchaus möglich sein“

          Natürlich. Alles könnte möglich sein.

          „Im Internet sieht man so einiges und manches was zwischen Männern abläuft (auch im MSM-Bereich) ist durchaus männerfeindlich.“

          Zum Beispiel?

        • Das ist doch Schwachsinn.
          Wenn eine feindselige Einstellung dem gegenüber nicht vorliegen würde, würde man doch nicht extra nach sowas suchen oder gar selber sowas machen, sondern sich auf normal zustande gekommene Bilder u Videos beschränken. Selbst wenn es einem um die Authenzität solcher Amateurgeschichten geht, gibt es da millionenfach Material.
          Auf der besagten Website wurden sogar die Daten, Namen, Adresse, Facebook profil etc. der Personen bekannt gegeben.

        • „Nun ja, in Anbetracht der Tatsache, dass es recht viele Fälle gibt, wo Menschen, mehrheitlich Frauen und Mädchen im Internet publiziert werden ohne Wissen oder Zustimmung, es gab sogar mal eine stark frequentierte Website (deren Erfinder jetzt glaube ich auch Millionär ist) die den Begriff “Revenge porn” erfunden hat, kann ich dem nicht zustimmen.“

          Das war wohl: http://en.wikipedia.org/wiki/Is_Anyone_Up%3F

          Da wurden die unauthorisierten (meist weiblichen) Akte soweit ich weiß auch direkt verknüpft mit z. B. Facebook-Profilen.

          Wie würden die Herren hier sagen?

          Angriff auf Privatsphäre, ja. Grobe Rücksichtslosigkeit, ebenfalls ja. Enorme Arschlöchrigkeit, nochmal ja. Aber Frauenfeindlichkeit nein.

          Angriff auf Privatsphäre, grobe Rücksichtslosigkeit sowie enorme Arschlöchrigkeit sind für die örtlichen Kommentatoren wohl offenbar ganz eindeutige Anzeichen für … Zuneigung und Wertschätzung oder sowas.

          oh my…

        • „Wenn eine feindselige Einstellung dem gegenüber nicht vorliegen würde, würde man doch nicht extra nach sowas suchen oder gar selber sowas machen“

          Das ist kein Beleg für eine frauenfeindliche Einstellung. Es besteht auf dieser Grundlage – wenn überhaupt – höchstens ein Indiz für eine feindliche Einstellung gegenüber den Personen, die man leakt.

        • „Angriff auf Privatsphäre, grobe Rücksichtslosigkeit sowie enorme Arschlöchrigkeit sind für die örtlichen Kommentatoren wohl offenbar ganz eindeutige Anzeichen für … Zuneigung und Wertschätzung oder sowas.“

          Nö. Es ist bloß kein Beleg für Sexismus oder Frauenfeindlichkeit.

        • „Wenn eine feindselige Einstellung dem gegenüber nicht vorliegen würde, würde man doch nicht extra nach sowas suchen oder gar selber sowas machen, sondern sich auf normal zustande gekommene Bilder u Videos beschränken.“

          Exactly.
          Und damit wären wir wieder am Ausgangspunkt.

        • Wer sollte denn sonst publiziert werden? Nackte Männer? Niemanden würde das interessieren.

          Ich behaupte, dass in dem Fall das Interesse nicht wirklich geringer wäre. Es geht schließlich darum, dass die Frauen prominent sind, nicht darum, dass man Bilder von nackten Frauen ins Internet stellt (*gähn*).
          Es geht um den VIP-Status, um Promiklatsch! Dessen Haupt-Zielgruppe: Frauen. In den einschlägigen Frauenzeitschriften findet man genauso Paparazzi-Bilder vom Strand mit männlichem Motiv wie mit weiblichem.

          Dass es hier um Bilder von Frauen und nicht von Männer geht (sind auf den Bildern überhaupt wirklich ausschließlich Frauen zu sehen?) hat vor allem 2 Gründe:
          – es tummeln sich wohl sehr wenige nude Selfies von Männern auf irgendwelchen Iphones
          – Hacker die sowas hinbekommen, kommen wohl kaum auf die Idee nackte Männer-Pics abzufischen.

          Der Unterschied, eines Fappenings mit männlichen Opfern wäre dieser:

          – es gäbe kaum bis keine Solidarität
          – es gäbe nur Hohn und Spott, oder auch humorige Anerkennung bzw Witzchen bis ans Lebensende
          – es gäbe keinerlei Skrupel, auch bei den Medien, die Bilder zumindest soweit legal und zensiert, zu zeigen
          – Die Diskussion würde sich nur auf die Sicherheit von Apple beschränken, nicht auf das gesamte Internet und die Community
          – niemand würde Hetze gegen vermeintlich masturbierende Frauen betreiben

        • @ Adrian

          *Männer empfinden Sex und nackte Faruen nicht als schlimm und nicht als feindlich und daher kann es auch nicht frauenfeindlich sein, Bilder von nackten Frauen zu verbreiten.

          Nur Feministen sind dumm genug zu behaupten, dass jemand der Titten mag, tittenfeindlich ist.*

          Das ist der Punkt: Für die meisten Männer ist Sex Selbstzweck (geil, schön, genussreich > trägt die Belohnung in sich selbst – Männer können so empfinden, WEIL ihr minimales parentales Investment im Vergleich zu dem von Frauen gering ist).

          Für viele Frauen ist daher Sex MITTEL zu einem anderen Zweck. Sie bieten Sex an, der aber für sie viel weniger die Belohnung in sich selbst trägt.

          Sie bieten ihn an, um dafür etwas ANDERES einzuhandeln, das ihnen wichtiger ist als Sex, z.B. sichere Versorgung oder – im Falle der „Hure Babylon“ der Bibel – MACHT (politische Macht, gesellschaftlicher Einfluss).

          Auch für Feminist.I.nnen ist Sex in erster Linie Mittel zum Zweck.

          Weshalb die Hypersexualisierung von Madonna/Beyonce gut ist, sie dient ja nicht der Liebe/Erotik ZWISCHEN den Geschlechtern, sondern dem feministischen-femininsen Machterwerb, dem weiblich-femiistischen Egoismus.

          Mir gefällt das Video ja, zeigt es doch so schön offenherzig, welche Rolle den (normalen) Männern zugedacht ist, mit welcher Herrschaftstechnik sie eingespannt werden:

          Ein richtiges Kunstwerk mit machtvollen Bildern.

          Und so (unfreiwillig?) ehrlich.

          Einschließlich Höllensturz am Ende.

          Hat was ketzerisch Katholisches.

          Na ja, Madonna.

          Die Italienerin.

        • @david

          „– niemand würde Hetze gegen vermeintlich masturbierende Frauen betreiben“

          Ich vermute darum geht es @Mutter. Sie will gegen die bösen Männer hetzen und versucht immer wieder mit Beschämungen und Drohungen hier eine Zesur durchzusetzen.

          Gelingt dies, wird sie frohlocken: „Seht ihr, ich habe es doch gleich gesagt!“

          Klappt es nicht wird ihr dies als Beweis dienen wie böse und frauenverachtend hier doch alle sind.

          Sie glaubt sie könne nur gewinnen, durch ihre (wahrscheinlich) geheuchelte Entrüstung.

        • @ Adrian

          „Das ist kein Beleg für eine frauenfeindliche Einstellung. Es besteht auf dieser Grundlage – wenn überhaupt – höchstens ein Indiz für eine feindliche Einstellung gegenüber den Personen, die man leakt.“

          Das sind klar Reaktionen wenn romantische
          Beziehungen auseinander brechen und sich
          der eine oder andere Partner tief verletzt,
          verraten fühlt. Männer werden halt eher
          ihre „technische“ Kreativität anwenden
          um sich zu rächen. Darinn einen generellen
          Hass auf das andere Geschlecht zu sehen,
          ist falsch.

        • @Adrian

          „Zum Beispiel?“

          Entweder „zufällig“ in billigen Hinterhofproduktionen, wo die überhaupt keine Rücksicht aufeinander nehmen, insbesondere nicht auf den Passiven.

          Und dann bin ich schon einige Male über eine Pornonische gestolpert, die nicht so selten zu sein scheint, in der eine absolute internalisierte Homophobie und sklavische „Verehrung“ des Konzeptes Heteromann und strikte Selbstabwertung (und Wunsch nach Fremdabwertung) von „Schwuchteln“ gepflegt wird. Die Videos aus Russland wären für die wahrscheinlich Wichsvorlagen. Ich weiss nicht, wie dieses Genre heisst, aber unter den google Keywords „str8“ und „fag“ wirst du fündig.

          Das gibt es auch andersherum. Pornos (es ist nicht echt, mir geht es aber um die Message dahinter), wo „Hetero“ Männer „misshandelt“ und gewaltsam umgedreht werden, buchstäblich.

          klar, jeder hat so seine Sachen wo er „into“ ist aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das nicht verächtlich und feindselig sein soll von der Grundhaltung. Dass aus etwas Lustgewinn gezogen wird, heisst doch nicht, dass die Grundhaltung dahinter eine positive ist.

          Achso und überhaupt auch manche Pick Up Seiten, da muss man wahrlich kein Feminist sein, um da ein nicht so tolles, liebevoll gesonnenes Frauenbild oder auch Menschenbild hinter zu vermuten.

        • „Ich vermute darum geht es @Mutter. Sie will gegen die bösen Männer hetzen und versucht immer wieder mit Beschämungen und Drohungen hier eine Zesur durchzusetzen.“

          Ich will, dass ihr verdammt nochmal endlich kapiert, dass Menschenrechte auch und genauso für Frauen – selbst volljährige! – gelten.

          Es hat weniger als Nichts mit Zensur zu tun, wenn illegal entwendetes, privates Bildmaterial nicht ungebremst weiterverbreitet werden darf und soll!

          Tatsächlich fordere ich ziemlich deutlich eine Zäsur.

        • @Adrian hat völlig recht. Die Frauen leben fürstlich von den sexualisierten Bildern, die hetero Männer lieben. Sie fixen die Männer geradezu an. Das ist ihr Geschäftsmodell. Was jammern in die Jahre gekommene Schauspielerinnen, dass sie unsichtbar sind. Das ist der Super-Gau, denn sie haben keinen Sex-Appeal, den sie vermarkten könnten.

          Kein Problem, alles in Ordnung, hetero Männer lieben es. Paparazzi sind Teil des Show-Business. Sie sind Personen des öffentlichen Interesses. Es gelten andere Regeln als für Otto Normalverbraucher. Alle wissen, dass sie mit dem Feuer spielen.

          Jetzt waren sie halt so unvorsichtig Bilder, die tatsächlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, rumliegen zu lassen. Die angefixte Meute hat sich darauf gestürzt. Euer Ehren ich plädiere auf mildernde Umstände.

          Wieder sind es die Femint.I.nnen, die für andere wohlmeinend ihre Stimme erheben und Männer verteufeln. Man sollte einen Boykott starten und ich garantiere, dass es bei fallenden Einschaltquoten kein Jahr dauert, bis die betroffenen Damen alle feststellen, dass es doch nicht so schlimm war und auf die Feminist.I.nnen losgehen.

        • „Ich will, dass ihr verdammt nochmal endlich kapiert, dass Menschenrechte auch und genauso für Frauen – selbst volljährige! – gelten.“

          Ich kapier das durchaus. Frauenfeindlich ist es dennoch nicht. Vielleicht würde Dir diesen Vorwurf jemand abnehmen, wenn aus Frauenmündern mittlerweile nicht alles als tendenziell frauenfeindlich gilt. Vom Sachverhalt, dass Frauen nicht mehr Geld für weniger Arbeit bekommen, wie für Blicke von Männern auf Titten, die Frauen selbst freilegen.

        • Welche Botschaft sollte Deine Anwurf an Atacama denn sonst vermitteln, wenn nicht a) eine Abwertung von Frauen durch b) die (prinzipiell auch sehr falsche) Feststellung, dass nur für sie Sex und Emotionen zwingend zusammengehören?

        • @ muttersheera
          Die Botschaft. Dass Männer Sex und Emotionen trennen können, weshalb harter Porno unter Schwulen kein Ausweis von Männerfeindlichkeit sein muss.
          Dieser Vorwurf ist genau so falsch, wie zu behaupten, Dominas, die Männer auspeitschen, seien männerfeindlich.

          Aber Du hast natürlich recht. Dass Frauen Sex und Emotionen nicht trennen können ist Unsinn. Die Fülle von Prostituierten belegt, dass Frauen dass sehr gut können. Insofern nehme ich diese Behauptung zurück.

        • Ach und noch was. Zu einer Frau zu sagen, sie als Frau könnten Sex nicht von Emotionen trennen, ist kein Ausdruck von Frauenfeindlichkeit. Es könnte auch einfach nur eine (falsch empfundene) Feststellung sein.

        • @ Mutter

          „Sollten wir nur von Idioten umgeben sein, Atacama?“

          Wenn ich jetzt den Witz vom Geisterfahrer bringen würde, würde ich Atacama unrecht tun. 🙂

          Und überhaupt, wer nicht Deiner Meinung ist, anerkennt die Menschenrechte für Frauen nicht? Gehts noch?

          Emotionsloser Sex IST ein Ideal! Warum denn auch nicht? Machen einige Frauen doch schon lange. 🙂

        • „@ Atacama
          Man merkt, dass Du eine Frau bist. Kannst Sex nicht von Emotionen trennen :)“

          Doch kann ich.
          Du urteilst mal wieder vorschnell ohne verstanden zu haben, was ich meine.

          Du denkst bestimmt mit „keine Rücksicht auf den Passiven genommen“ meine ich, dass der Top kein Kerzenlicht und Tantramassage vorher angeboten hat oder so.
          In Wahrheit war es aber so, dass der Passive Schmerzen hatte, weil der Top wirklich einen riesen Schwanz hatte und noch dazu eine völlig rücksichtslose Technik hatte. Der Passvie schrie und bettelte also dass er aufhören soll, und das war ganz eindeutig nicht gespielt, er kam aber nicht weg, weil er schwächer war und auf dem Rücken lag und der andere hat einfach weiter gemacht, der Passive flehte dann, dass er ihm den besten Blowjob überhaupt geben würde, wenn er doch nur bitte aufhören würde, dann machte der andere noch ca 30 Sekunden weiter bevor er sich dann doch bequemte aufzuhören.
          Das war auch kein Hochglanzporno, sondern anscheinend zwei Galgenvögel von de Strasse denen man dafür 100 Dollar und ne warme Mahlzeit geboten hat, so wirkte es. Es war also nichts gespielt.

          Von dem Rest was ich berichtet habe ganz zu schweigen

          ich sehe Pornographie einfach nicht gänzlich abgekoppelt von Psychologie (natürlich auch Biologie).

        • Ja, für die Beurteilung eines Täters halte ich dessen Sicht und Motive für wesentlich. Wenn ich beschließe, jemanden am Geldautomaten niederzustechen und mir sein Geld zu nehmen und der erste, der vorbeikommt und entsprechend mein Opfer wird, ist schwarz, ist es keine rassistische Tat. Die wäre es nur, wenn ich warten würde, bis ein Schwarzer vorbeikommt, da ich gezielt den als Opfer haben wollte.

          Die Definitionsmacht liegt nicht bei dem Opfer.
          Dessen Leid ist ein Faktor, der ebenfalls nicht vergessen werden darf und in eine eventuelle Bestrafung einbezogen werden muss, aber wie das Opfer das sieht schreibt nicht die Realität um, wie der Täter es sieht. Nehmen wir doch sonst einen Geisteskranken als Beispiel: Der glaubt in seinem Wahn, sein Nachbar wolle ihn töten und schießt diesen deshalb nieder. Die Sicht des Opfers ist „Ich bin unprovoziert niedergeschossen worden!“. – Das ist keineswegs verkehrt, aber verkehrt wäre es, dem Täter zu bescheinigen, kein Motiv gehabt zu haben.

          „dass sie in ihrer Privatsphäre angegriffen und global vorgeführt wu/erden, hauptsächlich WEIL sie (junge, attraktive) Frauen sind.“
          DA nähern wir uns jetzt tatsächlich an! Es stimmt, als Männern wäre es ihnen vermutlich nicht geschehen, weil da weniger Bedarf ist. Aber dieser Bedarf ist nicht frauenfeindlich. Wie Diebstahl nicht reichtumsfeindlich ist, geht es hier um die (unmoralische und verwerfliche, betone ich nochmal) Befriedigung eines Verlangens. Um Egoismus des Täters, bei dem das Opfer nie eine Rolle spielt, insoweit unabhängig des Geschlechts Objekt wäre… aber da sind dann wieder alle Opfer gleichgestellt.

          „Nochmal: Täterzentrierte Sichtweise ist OUT, muss überwunden werden. Ende Gelände.“
          Das ist falsch. Rein sachlich falsch.
          Die Tätersicht spielt nach deutschem Gesetz wie auch allgemein moralisch zurecht eine Rolle, wie obiges Geisteskrankheitsbeispiel belegen dürfte.

          „Und ebenso bleibt ein Frauenfeindlicher Akt auch genau das und wird nicht zum Kavaliersdelikt“
          Es ist mir etws peinlich, mich zu wiederholen, aber wie gesagt… es wäre nett, mir nichts in den Mund zu legen, was ich nicht gesagt habe. Ich habe nie die Tat irgendwie verharmlost, sondern sie lediglich von einem einzelnen ideologischen Aspekt freigesprochen.

          „Ein Toter kann ja gerade nicht mehr sein Selbstbestimmungsrecht ausüben – weshalb ich die Meinung der Angehörigen für entscheidend halte.“
          Ist eine zulässige Ansicht. Nicht meine, aber okay.
          Mein Amüsement ergab sich daraus, dass man den Willen des Opfers hier von außen beschloss und das erinnerte mich doch etwas an jene Torfköpfe, die zum BIlderdiebstahl auch tönen, den Opfern sei die PR doch bestimmt ganz recht.

        • @Adrian

          „@ muttersheera
          Die Botschaft. Dass Männer Sex und Emotionen trennen können, weshalb harter Porno unter Schwulen kein Ausweis von Männerfeindlichkeit sein muss.“

          Ne, MUSS es nicht. KANN es aber und ist zumindest was diese „Obey Str8“ Sache angeht MEINER MEINUNG NACH definitiv.

        • Das Recht am eigenen Bild gehört de facto zu den Menschenrechten, Dumpfbacke.

          Persönlichkeitsrechte interessieren die Redakteurinnen und Leserinnen von Yellow Press-Schund meist wenig.

          Die drucken illegale Fotos (z.B. auch von Heidi Klums Kindern oder Privatgrundstück oder sowas) genau so lange ab, wie es sich mit den Zusatzkosten nach einstweiliger Verfügung noch rechnet. Und Frauen kaufen es.

          Fotos, die die Würde der abgebildeten weit mehr verletzen als sexy nude selfies von der Schokoladenseite, die sie gerne auch schon mal professionell machen lassen.

          Dass du als bekennende Stalkerin solche Töne hier spuckst, ist echt unfassbar.

        • @ Mutter

          Das Recht am eigenen Bild gehört eben nicht zu den Menschenrechten, nichtmal zu den Dumpfbackenrechten!

          Zu dem emotionslosem Sex frag doch mal Deine Lieblingssteuerhinterzieherin, Alice. Die labert doch davon, daß Frauen beim PiV Sex nix fühlen würden ..

        • @ ddbz

          „Emotionsloser Sex IST ein Ideal! Warum denn auch nicht? Machen einige Frauen doch schon lange.“

          Frauen sind bereit Sex zu haben, weil
          sie dafür Sachen erhalten die sie noch
          wesentlich mehr lieben als Sex.
          Da viele Männer naiv sind und Frauen
          zum Teil recht schlau, gelingt es
          ihnen rein durch die Andeutung einer
          Chance auf Sex, Ressourcen zu
          bekommen. Sind sie deshalb schlechte
          Menschen? Nein! Sie laufen nach
          ihrem Darwinschen Drehbuch. Sind
          Männer die das durchschauen und
          entsprechend reagieren schlechte
          Menschen?

        • Im Mainstream (sofern man jezebel und Kolumnen ausgewiesener Feministinnen mal nicht dazuzählt)
          wird the Fappening praktisch gar nicht aus Gender-Perspektive diskutiert. Es geht um eine Straftat, und das Internet. Dass die Opfer weiblich sind ist völlig sekundär.

          Diese Tat als „frauenfeindlich“ zu bezeichnen ja auch Schwachsinn, auf den nur Alice Schwarzer und andere kryptokonservative Klemmschwestern kommen.

        • „Nun gut. Und MEINER MEINUNG NACH nach definitiv nicht.“

          Warum nicht?

          Ausserdem, was hat beispielsweise die Sohlen der Stiefel einer anderen Person abzulecken oder sich als Pissoir benutzen zu lassen mit Sex zu tun?
          Die Stimulation kann da doch im Grunde nur emotional sein.

          Und ich frage mich da halt: Warum wollen/brauchen manche Menschen das? Und kann man die Person/Personengruppe mit der man das tut wirklich wertschätzen?
          Der Sub in dem Fall „liebt“ oder besser gesagt vergöttert den Chef natürlich, aber was für ein Verhältnis hat er zu sich selbst?

        • @david

          „Diese Tat als “frauenfeindlich” zu bezeichnen ja auch Schwachsinn, auf den nur Alice Schwarzer und andere kryptokonservative Klemmschwestern kommen.“

          Hier geht es aktuell auch nicht mehr so sehr darum, sondern darum, dass….ähm….ich glaube Adrian sagte, Pornographie kann nie eine feindliche Grundhaltung haben wenn man das was man sieht geil findet…Oder so in der art

        • @Atacama:

          Du bist für mich eine der besten Kommentatorinnen, die in feministische Richtung argumentiert. Darum meinte ich dich nicht, eure Diskussion hatte ich nur am Rande überflogen.

          Mein spontanter Kommentat dazu: Ich denke die Wahrheit liegt da in der Mitte. Eine Frau geil finden schließt Frauenfeindlichkeit gegen eben diese Frau ganz bestimmt nicht aus.(siehe Kommentator Red Pill). Allerdings sollte man die Anziehung auch in den Kontext setzen. Keiner käm zum Beispiel auf die Idee, bei Männern von Objektifizierung zu sprechen oder etwas als misandrisch zu deuten, so lange sexuelle Anziehung im Spiel ist.

        • „Warum nicht?“

          Weil man dafür belegen müsste, dass man einen Mann unter Schmerzen penetriert, mit dem Motiv ihm zu schaden, WEIL er ein Mann ist.

          „Ausserdem, was hat beispielsweise die Sohlen der Stiefel einer anderen Person abzulecken oder sich als Pissoir benutzen zu lassen mit Sex zu tun? Die Stimulation kann da doch im Grunde nur emotional sein.“

          Keine Ahnung. Nicht mein Geschmack aber ich werte so was nicht.

          „Warum wollen/brauchen manche Menschen das? Und kann man die Person/Personengruppe mit der man das tut wirklich wertschätzen?“

          Ich würde sage: ja.
          Aber selbst wenn nicht, glaubst Du wirklich, jedes Mal wenn ein One-Night-Stand Dich ganz normal vögelt, dass er Dich als Person wertschätzt? Nein, aber dass heißt nicht, dass er Dir feindlich gesinnt ist. Ich hatte einigen Sex mit Männern die ich als Person nicht wertschätze, deren Persönlichkeit ich nicht mal gekannt habe (ich hatte sogar schon mal Sex mit nem Grünen!!!) Aber sie waren halt gut im Bett und selbst wenn sie das nicht waren, konnte ich meinen sexuellen Trieb befriedigen.

        • „dass….ähm….ich glaube Adrian sagte, Pornographie kann nie eine feindliche Grundhaltung haben wenn man das was man sieht geil findet“

          Nein, ich sagte lediglich, dass sexuelle Anziehung und sexuelle Akte nicht als feindliche Grundhaltung gewertet werden sollten.

        • *Das Recht am eigenen Bild gehört de facto zu den Menschenrechten, Dumpfbacke.

          Und das hab nicht etwa ich mir ausgedacht.*

          @mama, hast Du Dir doch ausgedacht, denn jeder Promi darf ungefragt auf der Straße fotografiert werden. Diese Bilder dürfen auch ungefragt und unentgeltlich publiziert werden.

        • @Sheera: „Das Recht am eigenen Bild gehört de facto zu den Menschenrechten, Dumpfbacke.

          Und das hab nicht etwa ich mir ausgedacht.“

          Doch, hast du. Zumindest stimmt es nicht. Und ich schicke mal vorweg, dass es bei juristischen Fragen strunzdämlich ist, nur einen Teil von irgendwas zu lesen.

        • @albert: dementsprechend gehört das Bild aber dann auch dem Fotographen und nicht dem Promi, könnte sie jetzt (zurecht) einwerfen.

          Ob solche Veröffentlichungen moralisch wirklich höherwertig sind, zumal die Fotos oft für die Abgebildeten viel kompromittierender sind und bereits die Entstehung nicht konsensuell ist, darf bezweifelt werden.

        • @Adrian

          „Weil man dafür belegen müsste, dass man einen Mann unter Schmerzen penetriert, mit dem Motiv ihm zu schaden, WEIL er ein Mann ist.“

          Dann wäre es auch nicht männerfeindlich, Männer zum Militär zu schicken. Weil man nicht belegen kann, dass dahinter das Motiv steckt, ihnen zu schaden oder dass sie umgebracht werden, weil man Männer hasst um mal auf dein Beispiel zurück zu kommen. Und weil man ja ausserdem nicht alle Männer zum Militär schickt. Oder?

          „Aber selbst wenn nicht, glaubst Du wirklich, jedes Mal wenn ein One-Night-Stand Dich ganz normal vögelt, dass er Dich als Person wertschätzt?“

          Ne, aber mit recht hoher Wahrscheinlichkeit als Mensch/Lebewesen.
          Ausserdem redest du hier nur von „normalem Sex“.

        • „Dann wäre es auch nicht männerfeindlich, Männer zum Militär zu schicken.“

          Ist es auch nicht.

          „Ausserdem redest du hier nur von “normalem Sex”.“

          Was für mich normal ist, ist für den anderen unnormal und vice versa. Was bringt uns dieses Differenzierung?

        • Mag sein, @david, aber das mit dem Menschenrecht ist Quatsch und der Fotograf darf mit dem machen was er will. Personen des öffentlichen Interesses haben, im Gegensatz zu Privatpersonen, in der Öffentlichkeit KEIN Recht auf ihr Bild. Es ist der Job von Paparazzi sie in „interessanten“ Situationen abzulichten. Damit verdienen Paparazzi ihr Geld.

          Ein Grenzfall sind Bilder die aus einem öffentlich zugänglichen Bereich in den privat Bereich hinein geschossen wurden.

        • @ Atacama

          „Dann wäre es auch nicht männerfeindlich, Männer zum Militär zu schicken.“

          Nicht männerfeindlich aber männerdiskriminierend, wenn nur Männer zum Militär müssen, WEIL sie Männer sind.

          Frauen sind von der (heuchlerisch sogen.) allgemeinen Wehrpflicht doch im Allgemeinen ausgenommen? Also wird eine Pflicht an hier, im Sinn des Wortes, an den Penis gebunden! 🙂

        • @ muttersheera

          „Aber natürlich war der Vergleich ein wenig ungewöhnlich und möglicherweise auch daneben. Falls es niemand bemerkt haben sollte: er stammte ursprünglich auch gar nicht von mir, ich hatte bloß reagiert.“

          Es war ja nicht so, dass ich mir den Vergleich ausgedacht habe, so dass man darüber diskutieren könnte, ob er „daneben“ war. Das Sotloff-Foto war im Wortsinne daneben, nämlich im Layout neben dem von dir verlinkten Artikel.

          Der Vergleich hatte sich geradezu aufgedrängt, wenn in einem Artikel das bloße Anschauen der iCloud-Leak-Photos als Mitmachen an einer gemeinschaftlichen Vergewaltigung beschrieben wird und daneben das Filmstill aus dem Enthauptungsvideo zu sehen ist.

          Zumal IS niemanden vor laufender Kamera enthaupten würde, wenn sie kein Interesse an der Verbreitung hätten. Mit der medialen Verbreitung unterstützt die Presse somit erstmal die PR-Arbeit der Kopfabschneider.

          Dass man sich das anschaut, ist erstmal eine natürliche menschliche Reaktion, aus Neugier heraus. Ebenso wie bei den Promi-Nacktfotos – wenn jeder darüber redet, will man es auch sehen.

          In der Entscheidung der Presse würde es aber liegen, z.B. ein Foto von Sotloff während seiner journalistischen Tätigkeit, mit Kamera, Helm und Schutzweste, zu zeigen. Einige Medien haben das gemacht und es ist sicher würdevoller als jmd. kniend vor seinem Mörder zu zeigen.

          Wie dem auch sei, wenn man so weit geht, zu schreiben (in dem genannten Artikel), wer die Promi-Selfies anklickt (nicht nur uploadet), nimmt an einer gemeinschaftlichen Vergewaltigung teil, muss sich zumindest vorwerfen lassen, wer das IS-Video verlinkt, köpft mit.

        • „Wie dem auch sei, wenn man so weit geht, zu schreiben (in dem genannten Artikel), wer die Promi-Selfies anklickt (nicht nur uploadet), nimmt an einer gemeinschaftlichen Vergewaltigung teil, muss sich zumindest vorwerfen lassen, wer das IS-Video verlinkt, köpft mit.“

          Wer die Promi-Selfies anklickt, dem wird (häufig wohl zurecht) unterstellt, dass er das zum eigenen Lustgewinn tut.

          Das willst Du aber doch nicht etwa auch den Konsumenten der Hinrichtungsvideos unterstellen, oder?

        • Wer die Promi-Selfies anklickt, dem wird (häufig wohl zurecht) unterstellt, dass er das zum eigenen Lustgewinn tut.

          Auf welcher Basis? Wunschdenken?

          Und wenn schon: It’s none of your fuckin business!

        • @ muttersheera

          Das Anschauen finde ich eigentlich nicht verwerflich, was ich auch schon geschrieben habe. Neugier ist menschlich. Verwerflich ist es eventuell, wenn die Medien auf ebenjene Neugier spekulieren und ethisch zweifelhaftes Material veröffentlichen.

          Den hohen moralischen Anspruch erhebt das von dir zitierte Blatt (sogar gegenüber dem bloßen Betrachter, der zum kollektiven Vergewaltiger wird).

          Dann muss sich das Blatt schon an seinen moralischen Ansprüchen messen lassen und dann kann man darauf hinweisen, dass es solche Enthauptungsvideos nicht geben würde, wenn die Bilder nicht von Massenmedien wie besagtem Blatt verbreitet würden.

    • Ebenso verweigere ich mich den Enthauptungsvideos, die hier als unproblematischer zu sehen, weil der Betroffene ja tot ist, mich doch etwas befremdet.

      Das ganze Bohei um Nacktheit kann ich ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen. Meine Güte, gehen diese Promis nie in die Sauna?

      Natürlich ist es eine Verletzung ihrer Intimssphäre, allerdings ist diese konkrete Verletzung wohl heutzutage eher als gering einzustufen.

      Die Hinrichtungsvideos auch nur in die Nähe zu stellen finde ich ziemlich abartig. Ein Mensch hat für mein Empfinden eine über seinen Tod hinausgehende Würde. Eine Hinrichtung wiederum ist wohl mit das Entwürdigendste und Demütigendste, was man einem Menschen antun kann. Muss man nicht auch noch zur allgemeinen Anschauung präsentieren.

      Mal ganz abgesehen davon, was man den Angehörigen antut, die vielleicht im Moment nicht die Kraft haben gegen die allgemeine Zurschaustellung sich zur Wehr zu setzen.

  12. Für die betroffenen Damen ist die Sache natürlich schon ziemlich übel. Ich kann die Leute nicht verstehen, die da kein Mitleid haben.

    Die feministische Hysterie und Versuch der Beschämung klatschgeiler Internetnutzer ist aber mal wieder mehr als lächerlich.

    Man kann sich bildlich vorstellen, wie viel #Aufschrei und wieviel Solidarität es gegeben hätte, wenn es um Nacktbilder eines männlichen Promis gehen würde.
    Ich bin sicher, die Bild würde sie abdrucken, nur den Genitalbereich zensiert.

    Genauso war es ja auch bei Mario Götze letztes Jahr, der sich mit seinem Ständer auch zu einer Mischung aus Teenie-Sexikone und Gespött gemacht hat, aber nirgendwo als Opfer anerkannt wurde.

    Noch viel sicherer bin ich übrigens, dass Sheera Nacktbilder von diesem trashigen Hipster-Rapper aus ihrem Avatar als Allererste anklicken würde.

  13. Hat das schon jemand gesehen?

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/aegypten-ein-video-macht-auf-sexuelle-belaestigung-aufmerksam-a-989717.html

    Auch hier, offene Misandrie.

    Frau gafft (was sie genau tut und anhat, sehen wir leider nicht) und filmt (!) Männer ins Gesicht, wer zurückschaut, ist ein Creep. Und darf sich ungefragt unter dieser Beleidigung und dem Thema „sexuelle Belästigung“ im Internet bewundern.

    Mal davon ab, dass der eine oder andere Kollege im Video schon den (durch die Perspektive einseitig verzerrten) Eindruck schlechter Manieren hinterlässt und in Ägypten wohl auch in die Richtung einiges vorfallen soll:

    Ich war vor 3 Jahren zu Zeiten der Tahir- Aufstände für eine Woche mit meiner Freundin in Kairo (unterschätzte Stadt übrigens, das Istanbul Afrikas). Wir haben, bzw. sie hat nichts dergleichen erlebt. Also Blicke sicherlich, als hübsche und große, hellhäutige Frau. Aber selbst als sie mal ein Stündchen (gegen meinen Willen) alleine unterwegs war, absolut nichts, was mit Belästigung zu tun hat.

    • Das ist wirklich lächerlich. Wenn ich mit ner Kamera über die Warschauer Brücke in Berlin gehen würde – jeder würde schauen.

      Allerdings würde ich das Thema sexuelle Belästigung in islamischen Ländern nicht von vormherein als absurd abtun. Dass so etwas einer sexuell repressiven Versager-Kultur häufig vorkommt, halte ich durchaus für logisch. Nur obiges Beispiel ist lächerlich.

      • nein, möchte ich auch nicht als absurd abtun.

        Aber auch nicht unhinterfragt übernehmen, vor allem in der behaupteten Dimension. Auch bezüglich Indien darf man gerne erstmal skeptisch sein, wie Arne ja immer wieder schreibt.

    • „Wer das mitreißende Musikvideo sieht, dem bleibt das Lachen schnell im Hals stecken. Fast alle Männer, denen Ghunim auf der Brücke begegnet, starren sie schamlos an. Einer bekommt dabei den Mund gar nicht mehr zu. Andere lehnen sich ihr in den Weg. Sie muss sich dumme Sprüche anhören, die im Video von der Musik überdeckt werden.“

      Schlimm…schlimm…

      Ich kann mich nur nabitte aus dem SPON-Forum anschließen:

      “ 2. Ekelhaft…
      nabitte heute, 19:20 Uhr
      Da schäme ich mich für meine geschlechtsgenossen!“

      Ich bin erschüttert und tief betroffen. Gottlob wurden die „dummen Sprüche“ durch die Musik überdeckt.

      Auch der Kommentar von Dr. Joe gibt mir zu denken:

      „als ob das hier in Deutschland anders ist… Und das sage ich ganz klar als Mann! Vielleicht sind die Blicke der Männer hier etwas versteckter, aber die Gedanken sind mit ziemlicher Sicherheit die gleichen!“

      Ich denke auch, selbst hier in Deutschland könnte frau solche Videos drehen, da gucken die Typen vielleicht beschämt zum Boden, wenn sie von einer amerikanischen Dokumentarfilmerin gefilmt werden, aber haben sicher die gleichen Gedanken wie die Typen auf diesem Videobeweis!!!

      • „Vielleicht sind die Blicke der Männer hier etwas versteckter, aber die Gedanken sind mit ziemlicher Sicherheit die gleichen!”“

        Aber echt, die Männer haben möglicherweise sexuelle Gedanken. Und Sex ist iiiiiieh.

        Himmel, in welch prüde Gesellschaft haben uns Christentum und Feminismus bloß getrieben?

        • „Betrifft mich nicht. Ich stehe auf Männer und die haben nichts gegen Sexualisierung.“

          Das ist aber ein Fehlschluß. Wenn du gedanklich einen Mann* zum Objekt deiner Lust machst, verweiblichst* du ihn* damit. Durch die Objektivierung machst du den Mann* quasi zur Frau*. Das kommt daher, weil im Patriarchat der Mann* als Subjekt konstruiert ist, die Frau* aber als Objekt. Also ist das Objekt als weiblich* konstruiert, auch wenn es in deinem Fall als cis-Mann* gelesen werden kann. Somit perpetuierst und festigst du mit deinen Gedanken die Rape-Culture, in der jede Frau* jedem Mann* als Objekt zur Verfügung zu stehen hat.

        • Feministischer Bullshit? Du traust den Feministas zuviel zu. Die klauen alles nur überall zusammen 😉

          Im türkisch-arabischen Kulturraum zum Beispiel (weil es ja oben um Kairo ging) gilt bei Geschlechtsverkehr zwischen zwei Männern traditionell nur der passive Mann als schwul und ehrlos, da er die weibliche Rolle einnimmt, der aktiv penetrierende Mann dagegen gilt weiterhin als Mann.

        • Feminist*innen sind nicht dazu da, um für dich die Erklärbär*in zu spielen, Dudebro.

          Lies dir Feminism101 durch, bevor du hier weiterdiskutierst!

          #aufschrei #yesallwomen #notallmen #misogyny

      • Feminismus hat es wohl so weit geschafft, dass ein Mann im Grunde nichts weiter tun muss, als in eine Kamera zu schauen, um ihn völlig evident (selbst für ein „kritisches“ Leitmedium) und unhinterfragt anprangern zu können: sehr her, das sexbesessene Drecksschwein!

        • dass ein Mann im Grunde nichts weiter tun muss, als in eine Kamera zu schauen

          Naja, was erwartet man eigentlich in einer Gesellschaft, in der es Sex nur in der Ehe gibt und Ehe nur dann, wenn genug Geld verdient wird. Und letzteres ist dort wohl verdammt schwierig.

          Dann läuft eine „Arabischstämmige“ Amerikanerin hach so unauffällig mit dem Iphone(!) vor dem Mund(!) „auf arabisch“ „telefonierend“ über eine Brücke, die von Fußballfans nach einem Spiel bevölkert ist.

          Und wundert sich, dass sie wie ein ziemlich komischer Vogel angestarrt wird.

          Hat auch nur einer der Jungs ein Iphone? Vielleicht blicken sie deshalb so ausgeprägt deutlich auf die „Kamera“?

          „But the camera was hidden!!11!“ – Dämlichkeit, dein Name ist Feministin.

  14. Die Vergleiche die hier gezogen wurden, finde ich ziemlich haarsträubend.

    Für die Betroffenen ist das sicherlich fragwürdige Publicity. Manche mag es als ehrabschneinend empfinden, manch einer wird es gerade Recht kommen.

    Einige zeigten sich wahrscheinlich bereits nackt in Filmen oder zumindest halbnackt in allen möglichen Magazinen, und es gibt wohl schlimmeres als sexy Fotos von sich veröffentlicht zu sehen, ohne gleichzeitig das Stigma tragen zu müssen, dies absichtlich getan zu haben. Also ich meine, andere machen die Fotos für den Playboy, die würden das wohl am liebsten auch als Versehen dargestellt haben denn als absichtliches Posieren.

    Man darf den Aspekt der körperlichen Attraktivität und die eigene Vorauswahl der (sicher nicht unvorteilhaften, nehme ich an) Fotos sowie den gesellschaftlichen Status nicht vergessen. Das werden Fotos sein, für die die meisten Frauen wohl töten würden. Und genau diese Wut erleben wir auch gerade.

    Kompromittierende, unvorteilhafte Skandal-Fotos die Paparazzis von Prominenten Frauen mit einem zu hoch gerutschten Rock o.ä. machen sind doch emotional wohl wesentlich schlimmer, diese finden sich aber wöchentlich in der Super-Illu.
    Gar nicht erst zu vergleichen sind Fotos Nicht-Prominenter, die geeignet sind die Ex-Freundin in sozialen Netzwerken zu ruinieren.
    Es gab doch mehrere Fälle mit Suiziden von Jungs, die von der nigerianischen Mafia in eine Sexfalle gelockt, beim Masturbieren gefilmt und damit erpresst wurden. DAS ist schlimm!

    • @Blacky

      Meines Wissens nach sind Verlinkungen auf Urheberrechtsverletzungen in Deutschland nicht verboten und in Deutschland sind Bilder von über 14 jährigen nur problematisch, wenn sie pornografische Handlungen vornehmen (184 c StGB)

      Überdies sind von der Reddit-Seite alle Verweise auf Fotos von Minderjährigen (U18) entfernt worden und werden auch weiterhin entfernt

      • Du hast vergessen:

        und volljährige Frauen haben in meinen Augen keine durchsetzungsfähigen Persönlichkeitsrechte in so einem Fall.
        Und deshalb bin ich gern weiter Arschloch.

        • Du lässt den Link auf das zip-file samt Passwort oben also deshalb stehen, weil…?

          BTW: Biste sicher, dass da nicht auch die Minderjährigen mit bei sind? Ich würd erstmal vom Gegenteil ausgehen.

        • @Lomi:
          😀

          Wie ich inzwischen erfahren habe, ist Google in dem Fall auch ein riesen Arschloch.
          Wer meint, diese Bilder wirklich sehen zu müssen, weil es im Netz noch nicht genug (mir zumindest fast vollständig unbekannte) nackte Frauen gibt, braucht also nicht dubiose und möglicherweise illegale Zip-Files runterladen.

          Ich wäre übrigens grundsätzlich dafür, dass auch „Personen öffentlichen Lebens“ Eigentumsrechte an Fotos außerhalb öffentlicher Veranstaltungen haben. Ich finde die Paparazzi-Fotos in den ganzen (Frauen- !!!!!!) Zeitschriften nämlich unter aller Sau.
          Die Würde von Promis wird da wohl meist wesentlich stärker verletzt, als wenn ausgewählte Selfies mit sexy Posen an die Öffentlichkeit dringen.
          Die meisten Frauen werden wohl viel lieber ihre Brüste in diesen Lästerblättchen und im Netz sehen als ihre Augenringe, Hautunreinheiten oder Speckröllchen.

          • @david

            Guter Hinweis! Da wird die Privatsphäre in der Tat gerade für Frauenzeitschriften häufig mit Füßen getreten. Was dem Mann sein Nacktbild ist, ist der Frau der Promiklatsch. Wer hat was mit wem, Passagen mit Analysen hochpersönlicher Situationen und Vermutungen und Unterstellungen, betrügt sie ihn oder warum ist sie so traurig und was noch nicht als von Star bis Königshaus

        • Zumal Bikinibilder und insbesondere „Oooops“-Schnappschüsse ja geradezu exemplarisch für Promiklatsch sind, den sich fast ausschließlich Frauen reinfahren. Paparazzi fotografieren Frauen und Männer in erster Linie FÜR Frauen .

        • Man könnte auch sagen, dass Männer sich weit überwiegend konsensuelle Aufnahmen anschauen (Playboy, Seite 3, Porno und Erotik), während nicht-konsensuelle Aufnahmen überwiegend von Frauen nachgefragt werden.

          Also hört uns auf mit Rape Culture, bitches!

        • Nochmal auf den Punkt, bitte:

          Warum seid ihr – scheinbar – der Ansicht, dass die Bilder der Minderjährigen nicht im selben Maße weiterverbreitet werden sollten?

          Nur wegen der grundsätzlich höheren Wahrscheinlichkeit, dass die Verbreitung dieser illegalen Veröffentlichungen ob des Alters der Geschädigten auch bestraft werden könnten, oder weil…?

        • Offensichtlich, sonst würden sies ja nicht tun.

          Und wenn jetzt z. B. Christian der Ansicht wäre, volljährige Frauen hätten ebenso ein unbestreitbares Anrecht auf Schutz ihrer Privatsphäre, Intimität und Sexualität, hätte er sich anders geäußert und verhalten.

          Die halbherzig-geäußerten Distanzierungen hier im Thread – mit Ausnahme von ausgerechnet dem schwarzen Schaf Red Pill – wirken gänzlich aus PC-Gründen vorgeschoben.

        • @ david

          „Zumal Bikinibilder und insbesondere “Oooops”-Schnappschüsse ja geradezu exemplarisch für Promiklatsch sind, den sich fast ausschließlich Frauen reinfahren. Paparazzi fotografieren Frauen und Männer in erster Linie FÜR Frauen“

          Da es sich ja um Real-life Aufnahmen
          handelt die nicht geschönt sind,
          werden sie vielfach mit recht
          abwertenden unsensiblen Kommentaren
          in Bezug auf körperliche Merkmale
          versehen.
          Arsch dicker geworden, erst 35
          aber schon unschöne Dimples am
          Oberschenkel etc.
          Schöpfen real existierende Frauen
          daraus einen gewissen Trost, dass
          auch Stars unweigerlich in die
          Wand fahren?

        • „..volljährige Frauen hätten ebenso ein unbestreitbares Anrecht auf Schutz ihrer Privatsphäre, Intimität und Sexualität, hätte er sich anders geäußert und verhalten.“

          Wer seine Bilder quasi an den Laternenpfahl hängt ist selber schuld, zumindest teilweise …

          Warum ist @Red Pill ein schwarzes Schaf? Der ist mir einer der liebsten hier … 🙂

        • „Warum ist @Red Pill ein schwarzes Schaf?“

          Z.B., weil er selbst hier mal damit geprahlt hatte, erotische Fotos einer 14-jährigen gemacht zu haben, die er aber nur in ein schönes Album geklebt und gelegentlich betrachtet haben will.

          Nicht beantwortet hatte er hingegen die Fragen danach, ob er diesem Mädchen die Chance gelassen hatte, bestimmte Bilder zu vernichten (ich tippe: nein), ob sie selbst irgendwelche Abzüge erhalten hat (ich tippe: nein) oder, noch nen Schritt vorher, ob sie die Fotos überhaupt mal zu Gesicht bekommen hatte (ich tippe: nein).

          Und ich glaube – sicher bin ich mir da aber nicht – er hatte ebenfalls offengelassen, wann und warum er seinen „Schatz“ vernichtet hat (ich tippe: wenn überhaupt dann erst, als Jugendpornographie strafbar wurde, also vor wenigen Jahren).

        • Ach @Mutter

          Das wars? Solche Leute werden bei Maischberger in die Show eingeladen, sofern es sich um alte Weiber und junge Kerle handelt. Was regst Du Dich über sowas auf?

          An Deiner Stelle würde ich mal nicht soviel tippen …

          Übrigens, kannst Du mal diese Bildergeschichte mit einem Link untermauern?

        • @muttersheera, du weißt sicher, dass männer keine cellulite haben. weißt du auch warum das so ist?

          es sieht einfach scheiße aus 😀

          das du @ddbz mit unbelegten behauptung unterschwellig in die kinderschänderecke drücken möchtest ist ganz schlimm. wegen der schwere der anschuldigung, muss man dabei sehr vorsichtig sein. lass das oder belege es. es ist im hohen maße rufschädigend.

  15. Drei Fragen:

    1. Gibt es hier jemanden außer Sheera, der nicht versteht, dass es mit gutem Grund verboten ist, „erotische“ Bilder von Minderjährigen zu machen und Besitz und Verbreitung solcher Bilder daher stärker verfolgt / härter bestraft wird als und Verbreitung von „erotischen“ Bildern von Erwachsenen?

    2. Findet jemand, dass es die Gesellschaft (!) ein Interesse daran haben sollte, sich für die persönlichen Befindlichkeiten irgendwelcher Erwachsener einzusetzen? Denn gegen die Verbreitung der Bilder haben die hier Betroffenen ja Möglichkeiten, auch mit staatlicher Unterstützung, vorzugehen (Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht) – aber das können sie doch bitteschön selbst; das muss die Gesellschaft nicht unaufgefordert für sie machen, im Gegensatz zu Kindern sind die nämlich schon groß.

    3. Hat jemand außer mir den Eindruck, dass Feministen immer öfter verlangen, Frauen sollten wie kleine Kinder behandelt werden?

    • 1. Ich denke alle hier wisssen um die Gründe.

      2. Fairerweise muss man anmerken, dass der ursprüngliche Artikel von gesellschaftlichen Erklärungsmustern von Feministas zu dem Geschehenen handelt. Und nicht um individuelle Befindlichkeiten.

      3. Also ich nicht. Sie führen sich oft auf wie kleine Kinder, wollen aber nicht als solche behandelt werden. Die haben schon ihre Agenda dabei und ganz erfolglos sind sie ja damit nicht 😉

      • Puh… ja, (3) auf die Verantwortlichkeit für die Konsequenzen von Handlungen einzuschränken wäre sinnvoll gewesen. Ist ja wirklich so, dass sich die Feministen benehmen wie kleine Kinder, dafür die gleiche Verantwortung übernehmen wie kleine Kinder (keine) und damit trotzdem Erfolg haben, weil sie Mama und Papa Staat genug auf den Geist gehen, bis sie einen Lolli haben. Funktioniert bei echten kleinen Kindern ja auch.

        • Glaub mir, „Mama und Papa Staat“ sind da sowas von taub, die ignorieren das Gequengel gekonnt.

          Ausser natürlich, es läßt sich für etwas instrumentalisieren was für den Staat und die Gesellschaft durchaus nützlich ist.

          Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, nutzt Mama Staat das Gequengel als Rechtfertigung um einen ganzen Karton Lollis zu kaufen, wenn sie selber Lust auf Lollis hat. Das Kind kriegt selbstverständlich auch einen, Mama den Rest 😉

  16. Und auch wenn ich mir vorgenommen hatte, nicht mehr auf Bullshit von Feministen direkt einzugehen:

    @Sheera

    1. Wieso sind „Ohnmachtssituationen“ für Frauen schlimmer als solche für Männer? Ich halte deine Begründung „wie heißen denn die Männer“ für ziemlich irrelevant – ich nehme aber einen einzigen Mann, dem es wichtig ist, wie eine „Wichsvorlage“ _heißt_, als adäquates Gegenbeispiel.

    2. Wieso wird das ausschließliche Interesse an den Bildern auf „Männer“ und der ausschließliche Verwendungszweck als „Wichsvorlage“ eigentlich begründet? Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich habe deutlich bessere „Wichsvorlagen“ als die thematisierten Bilder.

    3. Ist es für Frauen (wie Jennifer Lawrence) demütigender, wenn sich jemand auf ihre Nacktbilder einen runterholt als wenn das jemand macht, wenn sie auf einem Bild „angezogen“ ist? Wenn ja, weil?

    4. Inwiefern beeinflusst es die Körper der auf den Bildern abgelichteten Frauen, wenn sich jemand auf das Bild einen runterholt?

    5. In Anbetracht der angesprochenen „Gala“-„Bunte“-etc.-Magazine, was spricht gegen die Theorie, dass Frauen deutlich mehr Interesse an den Bildern nackter Promis haben als Männer – außer Onanieren, dazu siehe aber (2) bis (4)?

    • Eben. Die Bilder werden in erster Linie aus Sensationsgeilheit angesehen, für alles andere gibt es Pornos. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass mehr Männer als Frauen sich diese Bilder ansehen werden. Da wird mal wieder auf den männlichen Sexdämon rekurriert.
      Ein Grund wäre vielleicht, dass Männer sie besser zu finden vermögen (sofern nicht eh alle bei google erscheinen), aber nicht, dass Frauen ein geringeres Interesse an Sensationsbildern Prominenter (Frauen) hätten.
      Aber natürlich bietet es sich an, das Vorhandensein und den Konsum dieser Bilder allein auf die Schlechtigkeit aller Männer zurückzuführen.

      Und mal ganz unabhängig vom juristischen oder moralischen Unrechtsgehalt des bloßen Ansehens dieser Bilder:

      was man dann beim Ansehen dieser Bilder empfindet und ob sie einen sexuell erregen (z.B. weil man lesbisch ist und/oder echt nichts besseres findet) , DAS ist ja auch mal sowas von PRIVATSACHE!!

      Fuck your morals!

  17. Pingback: Jetzt doch noch was zum Fappening… | Meinungen und Deinungen

      • wenn wir dich nicht hätten, @adrian 🙂 weibliche verwirrungsstrategie.

        ich habe heute abend zum thema michael obama und barak ist schwul rumgesurft. hast du eine meinung dazu? was sagt dir dein bauchgefühl, @adrian?

      • ALTER, WIE KRASS IST DAS DENN?

        Danke, Adrian, was hat der Amazing Atheist denn da ausgegraben:

        Die Huffington Post, die sich über die geleakten Fotos empört

        http://www.huffingtonpost.com/adam-levin/5-reasons-not-to-look-for_b_5756888.html

        hatte folgenden Artikel über die geleakten Penisbilder des Basketballers Greg Oden veröffentlicht:

        http://www.huffingtonpost.com/2010/01/26/greg-oden-naked-pictures_n_437238.html

        Die Huffingtonpost verlinkt die geleakten Fotos und lässt die Nutzer/innen
        über Oden’s Penis abstimmen

        „Greg Oden looks…

        Great! Forget basketball, he should pursue a different line of work.

        Subpar for a top draft pick „

        • Die Huffington Post, die sich über die geleakten Fotos empört

          http://www.huffingtonpost.com/adam-levin/5-reasons-not-to-look-for_b_5756888.html

          hatte folgenden Artikel über die geleakten Penisbilder des Basketballers Greg Oden veröffentlicht:

          http://www.huffingtonpost.com/2010/01/26/greg-oden-naked-pictures_n_437238.html

          Die Huffingtonpost verlinkt die geleakten Fotos und lässt die Nutzer/innen
          über Oden’s Penis abstimmen

          Danke.
          Damit ist wohl alles über die verlogene Empörung der feministischen Giftspritzen gesagt, die ihr Maul wahrscheinlich dazu auch nicht nochmal aufkriegen werden.

        • Hab mir den Schreihals (der ist wirklich wirklich unangenehm, akustisch mehr noch als optisch) gerad angetan.

          Er hat in dem Fall recht was die Doppelmoral der genannten Medien angeht, auch wenn er übertreibt dergestalt, dass sich die Abstimmung so wie ich das verstehe nicht um den Penis selbst drehte.

          Und selbstverständlich muss ich „Frauen würden das nicht tun“ in meiner These ersetzen durch „Frauen tun das kaum“ (was mich eigentlich sogar erleichtert, ich kannte bis dato nur tatsächlich keinen derartigen Fall).

          Nur kann ich mir nicht vorstellen, dass ihr seiner Analyse auch in im letzten Punkt, wo er den Grund für das große Interesse an privaten Nacktbildern versucht zu formulieren, zustimmen würdet.

          (Und ich bezweifel, dass diese Bilder von vielen Frauen als Wichsvorlage genutzt wurden, dafür wirkt vorallem sein halbverdecktes Gesicht viel zu sauertöpfisch, aber das nur am Rande – und ja, ich weiß, wie arschig das klingt, ich bin aber bloß ehrlich)

          „bezeichnend, dass er sich dafür auch noch entschuldigt.

          In your face, Sheera.“

          Die „Entschuldigung“, die ich gefunden habe, war so formuliert:

          “As soon as I saw it, my heart dropped,” Oden said. He says the pictures were take more than 18 months ago for a “lady friend.” “You have to be aware when you do that type of stuff. You think you trust someone, but anything can happen as soon as you send.”

          Oden called the leaked photos an “embarrassing moment.”

          “I’ve definitely grown since then and learned since then you can’t do those types of things,” Oden said. “You have to know that everything you do can come back and get you.”

          Read more at http://necolebitchie.com/2010/01/greg-oden-embarrassed-by-nude-pic-leak/#et33g0hM1uEM68rM.99

          Jetzt würde mich interessieren, ob DAS genau die Art Reaktion ist, die ihr bei einem Verstoß gegen § 8 (1) MRK für angemessen haltet?

          Oder ob ihr es richtiger gefunden hättet, wenn er sich verbal wie juristisch gewehrt hätte wie manche der weiblichen Opfer es tun bzw. versuchen?

          Latest news von ihm übrigens:
          http://www.n24.de/n24/Sport/basketball/NBA/d/5199380/freundin-geschlagen–polizei-verhaftet-heat-star-oden.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+n24%2Fsport+%28Sport-Nachrichten+von+N24.de%29

          Und auch hier übernimmt er die Verantwortung:

          „Oden habe sich „ruhig und einsichtig“ gezeigt und gesagt: „Ich habe falsch gehandelt.““

          Well… this might even be true.

        • @ muttersheera
          „dass ihr seiner Analyse auch in im letzten Punkt, wo er den Grund für das große Interesse an privaten Nacktbildern versucht zu formulieren, zustimmen würdet.“

          Da hast Du recht, zumindest ich stimme dieser These nicht zu. Es ist keine Doppelmoral der Medien, es ist eine Doppelmoral der Frauen/Feministen.

          (Und ich bezweifel, dass diese Bilder von vielen Frauen als Wichsvorlage genutzt wurde)

          Und das ist dch eigentlich Dein eigentliches Problem, oder? Nicht das Leaken von privaten Fotos, sondern das, was Du als Sexualisierung der Frau bezeichnest. Männer finden Frauen sexuell erregend? Skandal! Unterdrückung! Patriarchat!
          Als ob es irgendjemanden schaden würde, wernn man zu seinen Fotos masturbiert. So what? Ich würde es schlimmer finden, wenn man sich über meine geleakten Fotos lustig macht und ich deswegen zum Gespött gemacht werde. Wenn Leute aber dazu masturbieren würde ich sagen „Puh, Glück gehabt, Adrian Du hast es noch drauf“.

        • „Wenn Leute aber dazu masturbieren würde ich sagen “Puh, Glück gehabt, Adrian Du hast es noch drauf”.“

          Meine Güte. Du willst Sex. Findest das gut. Willst begehrt werden. Das ist wirklich echt ziemlich eklig! Offensive! Schlimm! Ein Skandal!

          ^^

          Ich stimme Deiner Einschätzung zu, das zentrale Problem des Feminismus ist das männliche Begehren, das bereits per se als schlimmstmöglicher Übergriff beurteilt wird.

        • Sheera, wenn du auch nur einen Funken Redlichkeit besitzen würdest, hättest du deine verlogene Hetze jetzt einfach eingestanden.

          Dass nicht explizit über den Penis abgestimmt wurde, ist ja wirklich ein tolles Argument für dich. Dass das Bild bis zum Ansatz gezeigt wurde und vollkommen kritikfrei zur Abstimmung gestellt wurde, ist Fakt.
          Was würdest du schäumen, wenn das eine Frau wäre, was wohl völlig undenkbar ist.

          Typisch Sheera ist auch mal wieder, Details durch manipulative Selektivzitate relativieren zu wollen.
          Die Entschuldigung ist doch direkt im Text verlinkt, und lautet:
          Oden told the media Tuesday night that the nude photos are „very embarrassing,“ and said he „would like to apologize to everybody: Portland, the fans, the organization.“

          Scroll down to see the video of Oden’s apology, and click HERE for the naked pictures.

          Also was zur Hölle willst du?

          Als nächstes ist bezeichnend, dass du melodramatisch über Menschenrechte rumflennst, die Frauen verweigert würden, aber die Menschenrechte von Herrn Oden damit relativierst, dass er womöglich ein Arschloch ist und kürzlich verhaftet wurde.

          “Frauen tun das kaum”

          Es muss heißen „Männer tun das kaum“. Die wenigsten Männer tun das, und vor allem verschicken die wenigsten Männer, die einen Ruf zu verlieren haben, Nude Selfies. Wahrscheinlich in weiser Voraussicht, dass Frauen da noch viel weniger Hemmung haben (müssen), sie rumzuzeigen. (Pikante) Fotos rumzeigen ist nämlich ein Frauending.
          Auch zu meiner Schulzeit kursierten Nacktfotos eines Klassenkameraden, ausgehend von der Ex. Der Unterschied zum Fall einer Mitschülerin, der es ebenso ging: es gab nur Gelächter, aber keine Klassen- und Lehrerkonferenz, keinen Schulausschluss, keine Anzeige.

          (Und ich bezweifel, dass diese Bilder von vielen Frauen als Wichsvorlage genutzt wurden, dafür wirkt vorallem sein halbverdecktes Gesicht viel zu sauertöpfisch, aber das nur am Rande – und ja, ich weiß, wie arschig das klingt, ich bin aber bloß ehrlich)

          „Arschig“ ist ein ziemlicher Euphemismus für deinen hier offenbarten Charakter. Ist nicht so schlimm, weil er ja eh nicht gut genug aussieht als Wichsvorlage.
          Worauf gründest du eigentlich deine Annahme, dass Männer diese Celebrity Hacks zum Masturbieren verwenden, Frauen aber nicht? Was ist mit Lesben und Schwulen?
          Hast du da irgendwelche Zahlen, eigene Erfahrungen, oder begründest du das doch mit dem Sextrieb?
          Und warum glaubst du, finden Männer es nicht schlimm wenn sie als Masturbationshilfe dienen? (die meisten Frauen meiner Einschätzung nach auch nicht, abgesehen davon dass Masturbation anderer dich exakt so viel angeht: nichts)

          • @david

            „(die meisten Frauen meiner Einschätzung nach auch nicht, abgesehen davon dass Masturbation anderer dich exakt so viel angeht: nichts)“

            Das reine Masturbieren dazu kann wohl auch kaum das Problem sein:
            Ich vermute, dass auch zu vorher von ihr freigegebenen Fotos eifrig masturbiert worden ist, oder zu Szenen aus der Serie

          • @david

            „(die meisten Frauen meiner Einschätzung nach auch nicht, abgesehen davon dass Masturbation anderer dich exakt so viel angeht: nichts)“

            Das reine Masturbieren dazu kann wohl auch kaum das Problem sein:
            Ich vermute, dass auch zu vorher von ihr freigegebenen Fotos eifrig masturbiert worden ist, oder zu Szenen aus der Serie


        • Als ob es irgendjemanden schaden würde, wernn man zu seinen Fotos masturbiert. So what? Ich würde es schlimmer finden, wenn man sich über meine geleakten Fotos lustig macht und ich deswegen zum Gespött gemacht werde.

          Eben. Das kapieren aber sexnegative Klemmschwestern nicht.

          Weibliche Masturbation ist emanzipiert, männliche Masturbation ist ekelhaft, würdelos, gesellschaftsschädlich, am besten gleich kriminell. Männlicher Sexdämon.

          Und im Zweifel revitalisiert Sheera ihr viktorianisches Weltbild: Frauen tun sowas nicht.

        • David

          „und vor allem verschicken die wenigsten Männer, die einen Ruf zu verlieren haben, Nude Selfies. “

          Einspruch! Das erlebt man auf Datingseiten doch sehr anders. Da genieren sich Männer nicht, die seltsamsten Selfies zu verschicken.

        • @Christian:


          Ich vermute, dass auch zu vorher von ihr freigegebenen Fotos eifrig masturbiert worden ist, oder zu Szenen aus der Serie

          Die geleakten Fotos waren ja wahrscheinlich sogar zur Masturbation für die jeweiligen Adressaten gedacht.

          Der Skandal besteht darin, dass diese Fotos gehackt und veröffentlicht wurden (allerdings nicht von Medienportalen, was bei Männern offensichtlich gar kein Ding ist)

          Er besteht nicht darin, was Leute die die Fotos sehen, dabei ganz privat empfinden. Wer das nicht versteht, hat tatsächlich nen IQ unter Kühlschranktemperatur und muss männerbeschämende Schwarzer-Feministin sein.

          Mal davon ab, dass in Kreisen von 4chan und Co simple Nacktfotos semi-bekannter Frauen buchstäblich gar nicht so viel Erregungspotential besitzen. Dass ist Gossip, nicht Porn.

        • „Dass nicht explizit über den Penis abgestimmt wurde, ist ja wirklich ein tolles Argument für dich.“

          Ja, find ich auch.

          „Die Entschuldigung ist doch direkt im Text verlinkt“

          Hatte ich nicht gesehen.

          Hälst Du es denn jetzt – anders als ich – für richtig, dass er sich entschuldigt hat?

          Oder verhalten sich Jennifer Lawrence et al. korrekt?

          „Als nächstes ist bezeichnend, dass du melodramatisch über Menschenrechte rumflennst, die Frauen verweigert würden, aber die Menschenrechte von Herrn Oden damit relativierst, dass er womöglich ein Arschloch ist und kürzlich verhaftet wurde.“

          Deine Interpretation.

          Selbstverständlich gelten Menschenrechte auch für vermeintliche Arschlöcher.

          „Es muss heißen “Männer tun das kaum”.“

          Wesentlich öfter als Frauen, sonst hätte es ja wohl kaum zwei Tage gedauert, bis ihr das erste Gegenbeispiel gefunden habt.

          „Auch zu meiner Schulzeit kursierten Nacktfotos eines Klassenkameraden, ausgehend von der Ex. Der Unterschied zum Fall einer Mitschülerin, der es ebenso ging: es gab nur Gelächter, aber keine Klassen- und Lehrerkonferenz, keinen Schulausschluss, keine Anzeige.“

          Und Du hättest Dir nun was gewünscht?

          Doch wohl, dass seine ungewollte Bloßstellung ebenfalls als Straftat behandelt wird, nicht?

          Dann wären wir sogar einer Meinung.

        • Hälst Du es denn jetzt – anders als ich – für richtig, dass er sich entschuldigt hat?

          Oder verhalten sich Jennifer Lawrence et al. korrekt?

          Ich akzeptiere die Prämissen dieses bescheuerten Femi-Diskurses erst gar nicht, nachdem Selbstverantwortung und Schuld sich auf derselben Dimension abspielen.

          Verhalten kann doof sein, die Folgen des Verhaltens können für andere (in dem Fall Fans und Arbeitgeber) doof sein, und dennoch hat er keine moralische Schuld auf sich geladen, ist uneingeschränkt Opfer.

          Weswegen ich seine Entschuldigung zwar nobel und reif, aber unnötig bzw übertrieben finde.
          Lawrence et al. sind auch völlig im Recht, keine Frage.

          Das eine schließt das andere nicht aus. Kapieren Femis nur nicht. Ein Tritt aus der Opferrolle ist für die Victim Blaming.

        • gänzlich unverständlich für mich

          Wundert mich nicht, wo die Nadel deines moralischen Kompass immer auf dich selbst zeigt.

          Es besteht ein Unterschied zwischen Fahrlässigkeit (mit Teilschuld) und Unvorsichtigkeit ohne Teilschuld. Ein Unterschied, den du und deine Bande mit aller Macht versuchen zu verwischen.

          Oden entschuldigt sich, weil ohne sein unvorsichtiges Verhalten sein Arbeitgeber keinen Imageschaden erlitten hätte.
          Vielleicht denkt er auch, er wäre Schuld (wie kommt er wohl darauf, als Mann) an der kriminellen Handlung (an der sich die Medien dankend beteiligen). Das ist aber falsch.

          Wesentlich öfter als Frauen, sonst hätte es ja wohl kaum zwei Tage gedauert, bis ihr das erste Gegenbeispiel gefunden habt.

          Auch wenn du es nie verstehen wirst: Frauen sind nicht die besseren Menschen. Sie haben in diesem Fall mal wieder schlicht weniger Gelegenheit dazu.

        • Ja, wat denn jetzt?
          Teilschuldig oder unschuldig?

          „Frauen sind nicht die besseren Menschen. Sie haben in diesem Fall mal wieder schlicht weniger Gelegenheit dazu.“

          Dieser Spruch, Hasenzähnchen, stammt im Original übrigens direkt von Alice Schwarzers.

          In case you didn’t know that.

        • Es ist doch ganz einfach:

          Das Verhältnis von geleakten Männer-Nudepics zu geleakten Frauen-Nudepics ist dasselbe wie auf dem legalen Markt.

          Wie viele freiwillig fotographierte nackte Frauen findet man im Internet? Wie viele Männer?
          Wieviele hochattraktive und berühmte Frauen haben für Playboy und Co. blankgezogen, wie viele hochattraktive und berühmte Männer haben ihren Penis in ne Kamera gehalten?

          Ebent.

          @loMi: danke

        • @ LoMi

          „Auch hier wird eine Sexualisierung von Frauen beklagt und so getan, als sei das männertypisch und würde nur Frauen widerfahren.“

          Grotesk dabei ist ja, je unattraktiver die
          betreffende Feministin ist, desto extremer
          reagiert sie auf das männliche Begehren,
          das ja auf sie persönlich gar nicht mehr
          existiert.


        • Teilschuldig oder unschuldig?

          Unschuldig und unvorsichtig. Meine Güte, bist du langsam.

          In case you didn’t know that.

          Applaus, du hast diese völlig offensichtliche Referenz sogar verstanden.

          Gleicht man Schwarzers Aussagen aber mit dem Rest ihres Schaffens, dann gilt wie für dich auch dich:

          Sie wird’s nieee kapiern .. ohohooo

          (weiß leider nicht mehr aus welchem Song das ist)

        • „Auch hier wird eine Sexualisierung von Frauen beklagt und so getan, als sei das männertypisch und würde nur Frauen widerfahren.“

          Ach komm. Selbstredend ist Sexualisierung von Frauen etwas männertypisches. Männer mögen nun mal Ärsche, Titten und Pussies. Du musst Dich jetzt nicht auf das Spiel einlassen, Männer und Dich selbst dafür zu beschämen, indem Du hier eine Relativierung aufbaust, im Sinne von „die Frauen machen diese Sachen aber auch“.

          Erstens: Nein, tun sie nicht. Frauen objektivieren Männer, aber sie sexualisieren sie tendenziell nicht.

          Zweitens: Sexualisierung ist nichts schlimmes, weil Sex nichts Schlimmes ist. Das sollte m. E. ein maskulistisches Motto sein.

          • @adrian

            „Zweitens: Sexualisierung ist nichts schlimmes, weil Sex nichts Schlimmes ist. Das sollte m. E. ein maskulistisches Motto sein.“

            Sexualisierung bis zu einem gewissen Grad ist sicherlich nichts schlimmes. Aber auch dort gibt es sicherlich ein zuvile.
            Ein Beispiel wäre zB die Auszubildende, die sich selbst zu sehr sexualisiert, also eine Sexualisierung, zur falschen zeit und am falschen Ort.
            Und ich kann auch verstehen, wenn zB Frauen etwas dagegen haben, wenn zB an der Arbeit Playboy-Centerfolds aufgehängt werden würden.

          • @ C
            Reden wir, wenn es um „Sexualisierung“ geht, tatsächlich über diese Vorfälle?
            Zuviel Nahrunsgaufnahme oder das Anbieten von Speisen ist in einem bestimmten Kontext auch unpassend. Das bedeutet aber nicht, dass essen, oder das Bedürfnis nach Essen etwas schlimmes ist.

            „Und ich kann auch verstehen, wenn zB Frauen etwas dagegen haben, wenn zB an der Arbeit Playboy-Centerfolds aufgehängt werden würden.“

            Nun, ich kann das nicht.

        • Adrian,

          ich habe mich jetzt unglücklich ausgedrückt.
          In dem youtube-Video wird gezeigt, dass die Klage über die vermeintlich sexualisierende Darstellung von Spiderwoman unehrlich ist.

          Diese Klage behauptet, Männer würden eine Frauengestalt sexualisieren und das würde niemand mit gleichartigen Männergestalten machen, etwa mit Spiderman. Der Beleg ist halt die vorgebeugte Stellung von Spiderwoman, die ihren Hintern betont. Darin läge also die Sexualisierung.

          Im Video wird dann gezeigt, dass Spiderman in genau der selben Körperhaltung dargestellt worden ist.

          „Sexualisierung ist nichts schlimmes, weil Sex nichts Schlimmes ist. Das sollte m. E. ein maskulistisches Motto sein.“

          Unterschreibe ich.

        • Zweitens: Sexualisierung ist nichts schlimmes, weil Sex nichts Schlimmes ist. Das sollte m. E. ein maskulistisches Motto sein.

          Du hast leicht reden. Wir Heten können uns über die Bewertung von Sex niemals so sicher sein, immerhin haben wir ihn mit (oder in Gedanken an) Opfern Frauen.

        • @ LoMI
          „Männer würden eine Frauengestalt sexualisieren und das würde niemand mit gleichartigen Männergestalten machen, etwa mit Spiderman“

          Schwule Männer machen das. Aber das ist gar nicht der Punkt. Der Punkt ist

          „das würde niemand mit gleichartigen Männergestalten machen“

          Was zur Hölle können Männer dafür, wenn Frauen Männerkörper nicht sexy finden, und diese demnach nicht sexualisieren? Und wieso muss sich alles an der Perspektive der Frau ausrichten?

          @ david
          „Wir Heten können uns über die Bewertung von Sex niemals so sicher sein“

          Das verstehe ich jetzt nicht. Was meinst Du damit?

        • @Adrian:

          Damit meine ich, dass wir die moralische Bewertung, ob Sex etwas schlimmes ist, nicht ohne Einbezug von Frauen vornehmen können.
          Männer untereinander (Schwule) sind sich darüber offenbar einig.
          Heteros sind diesbezüglich ziemlich verwirrt. Wie du selbst ja hier ständig betonst, werden wir von Frauen bzw. Feministinnen für sexuelles Begehren und sexuelle Erregung, private Befriedigung beschämt. Seit je her, denn weibliche Sexualität ist teuer und durch Beschämung lässt sich der Preis gut hochhalten. Viele Männer machen bei der Preistreiberei dann auch noch mit, um selbst vielleicht nen Rabatt abzustauben.

          Diese Verwirrung und ambivalente Bewertung ist vielleicht auch Schuld daran, dass viele von uns Heten euch den Spaß nicht gönnen.

        • @ LoMi

          „das kann man so nicht generalisieren: Denke an Anne “Aufschrei” Wiczorek oder an Thea Dorn.“

          Kannst Du mir sagen wieso ich an
          solche Frauen denken soll?
          Ok solche Bilder im Kopf können
          manchmal hilfreich sein um nicht
          zu schnell zu kommen. 🙂

        • Christian

          „Sexualisierung bis zu einem gewissen Grad ist sicherlich nichts schlimmes. Aber auch dort gibt es sicherlich ein zuvile.“

          Ich denke, das sollte klar sein. Natürlich gibt es auch Verhaltensweisen, die als belästigend empfunden werden können. Darauf Rücksicht zu nehmen, ist auch in Ordnung. Im Grunde muss es eine gegenseitige Rücksichtnahme geben. Adrian hat ja recht, wenn er schreibt: Warum solle sich alles nur an der Perspektive der Frau ausrichten? Darin liegt das Ungleichgewicht, dass erotisch konnotiertes Verhalten offenbar nur aus weiblicher Sicht bewertet werden.

          Zur gegenseitigen Rücksichtnahme gehört aber wohl, männliche erotische Bedürfnisse nicht zu verteufeln, sondern sie zu akzeptieren. Umgekehrt müssen Männer auch akzeptieren, dass Frauen diesbezüglich andere Bedürfnisse haben. Nur so kann man ein Auskommen miteinander finden. Eine einseitige Dämonisierung männlicher Sexualität hilft da nichts, auch nicht die Ignoranz weiblicher Sichtweisen auf männliches Verhalten.

        • @ LoMi

          „Umgekehrt müssen Männer auch akzeptieren, dass Frauen diesbezüglich andere Bedürfnisse haben. Nur so kann man ein Auskommen miteinander finden.“

          Es gibt sogar Männer in der PU Szene die
          das begriffen haben und für ihre Zwecke
          nutzen.

          “I only hang with women who have something going on for themselves besides their looks”

          “I know people judge you on superficial stuff, and how tough that makes it for you to find someone who can connect with you on a deeper level. I get that”.

        • “Sexualisierung bis zu einem gewissen Grad ist sicherlich nichts schlimmes. Aber auch dort gibt es sicherlich ein zuvile.”

          Wohl eher: Ein zuviel an unerwünschter Konfrontation mit Sexuellem kann eine sexuelle Belästigung sein. Wobei das „zuviel“ eine sehr schwierige Abwägung ist: In der anderen Waagschale befindet sich nichts Geringeres als die Freiheit der persönlichen Entfaltung.

          Solche Güterabwägungen bekümmern unseren Lila Lynchmob freilich nicht. Sie wollen nicht Taten, sondern Gesinnungen rigide bestraft sehen. Für stellt der nicht „authorisierte“ „Lustgewinn“ eine massise „Verletzung der Privatssphäre“ dar.

          Deshalb kann MS die erbärmlich zum Himmel stinkende Doppelmoral der Huffingtonpost auch partout nicht sehen: Die Moral der MS kennt keine Abwägungen von Rechtsgütern bzw. Interessen, sie kennt nur äußerst krude konstruierte, mit drakonischen Strafen zu sanktionierende Haltungen bzw. Gesinnungen.

          Diese unterentwickelte Moral zieht sich durch Feminismus durch wie ein roter Faden, wobei eine als pervasiv und höchst sozialschädlich konstruierte „Misogynie“ den Vorwand zu dieser Regression liefert: Man ist offensichtlich _gar nicht_ einverstanden damit, dass der Staat in den 1970ern die Anmaßung aufgegeben hat „Sittlichkeit“ zu erzwingen. Dass Sexualstrafrecht seitdem auschließlich dann eine Berechtigung hat, wenn Individualrechte gefährdet sind.

          Hier kommt imo der Blick in die Geschichte zum Tragen: Im 19. Jahrhundert hat sich die bürgerliche Weiblichkeit als Instanz der Sittenwächterin der Nation etabliert. Natürlich wurde dies in den 1970ern obsolet, da man dann den Schritt zu einer vernunftgeleiteten Sexualmoral wagte. Da man nun nicht mehr mit christlicher Sexualmoral kommen konnte, erfand man eben den Radikalfeminismus, um weiterhin allen Leuten sagen zu dürfen, was sie im Bett und im Kopf zu treiben haben und was nicht.

          Für MS‘ schräges und äußerst autoritäres Moralverständnis hat der Staat das Recht und die Pflicht in ihren Augen „sittenwidrige Lustgewinne“ zu sanktionieren. Das hat sie nun wirklich mehr als ein mal deutlich gemacht.

          Man muss MS fast dankbar sein, dass sie ihre feministische Moral so ohne jegliche Scham vor sich herträgt: So wird der Geist des Ganzen unverfäscht sichtbar. Andere Feministinnen geben sich mehr Mühe, zu verbergen wes‘ Geistes Kind sie sind.

        • Warum nur willst Du mit mir über Prostitution diskutieren, wo Du doch weißt/wissen könntest, dass ich entschieden habe, der in diesem Zusammenhang geäußerten Aufforderung „Alice, halt’s Maul“ stellvertretend nachzukommen?

        • Ich weiß, dass Du in dieser Hinsicht keine Argumente hast. Nick hat demnach Recht, wenn er sagt:

          „Für MS’ schräges und äußerst autoritäres Moralverständnis hat der Staat das Recht und die Pflicht in ihren Augen “sittenwidrige Lustgewinne” zu sanktionieren.“

        • Bist Du denn der Meinung, wer private Nacktfotos gegen den Willen der Abgebildeten im Internet verbreitet sollte juristisch belangt werden oder nicht?

          Diese ganz simple Ja/Nein-Frage überfordert Deine kognitiven Kapazitäten nun hoffentlich nicht schon wieder.

        • Damit meine ich, dass wir die moralische Bewertung, ob Sex etwas schlimmes ist, nicht ohne Einbezug von Frauen vornehmen können.

          Das halte ich für das größte historische Kapital, welches Feminismus für sich ausschlachten konnte: Nach der Zurückdrängung der christlichen Sexualmoral in den 1960ern wollten und mussten Männer natürlich von Frauen wissen, was sie als angenehm, als unangenehm oder gar als unerträglich empfinden. Die allermeisten Männer legen ja sehr großen Wert darauf, von Frauen als angenehm empfunden zu werden. Man kann man sich ja nicht einfach in einen Frauenkörper hineinbeamen, insofern ist man dafür erstmal auf weibliche Artikulationen angewiesen.

          Feminismus erkannte diese Unsicherheit recht zielsicher und nutzte sie für eine Beschämungskampagne aus, die die Sexpanik des ausgehenden 19.Jahrhunderts locker in den Schatten stellte.

          Eine solche Beschämung generiert natürlich gesellschaftliche Macht. Ich wage sogar zu behaupten, dass diese sexuelle Beschämung die Grundlage war für die Etablierung institutioneller feministischer Macht. Ohne Brownmiller gäbe es wohl keine Gender-Studies und keine feministischen Garantiepöstchen in den Parteien.

        • Ich fall beinah vom Stuhl:
          So konkret wie jetzt wurds hier ja noch überhaupt nicht!

          Also:
          Du forderst Geldstrafen, so wie ich, nehm ich an?

          Und:
          Würdest Du diese Seite hier denn von der Strafverfolgung ausnehmen? Und falls ja, dann warum.

        • Würdest DU Dir mal ausnahmsweise die Mühe machen, Nick, meine Posts zu lesen bevor Du zum Rundumschlag ausholst?

          Es ist doch eigentlich recht einfach, MS: Wenn du für deine unterschiedliche Bewertung der beiden Artikel in der Huffington auf „Lustgewinn“ abstellst, dann willst du in meinen Augen partout nicht begreifen worin das Schutzwürdige der Intimssphäre besteht. Stattdessen stellst du eben lieber auf einen angeblich „unstatthaften“ Lustgewinn ab. Anders kommt man wohl auch kaum dazu, die himmelschreiende Doppelmoral zu ignorieren.

          Im Übrigen postest du hier schon länger, und hast des öfteren deine Meinung dazu zum besten gegeben, wann ein „Lustgewinn“ „statthaft“ sei.

        • „Du forderst Geldstrafen, so wie ich, nehm ich an?“

          Keine Ahnung.

          „Würdest Du diese Seite hier denn von der Strafverfolgung ausnehmen?“

          Yep. Weil diese Seite nicht der ursprüngliche Verbreiter ist.

        • „Oder anders, sollen andere private Fotos auch nicht verbreitet werden dürfen?“

          Ja, ich halte es für moralisch verwerflich, Privatfotos anderer Meschen ohne deren Zustimmung zu verbreiten.

        • Ich fall beinah vom Stuhl:
          So konkret wie jetzt wurds hier ja noch überhaupt nicht!

          Jetzt tu‘ doch bloß nicht so. Ich sehe hier niemand, der das Veröffentlichen privater Fotos als legitim betrachtet.

          Wenn du partout nicht zwischen „Veröffentlichen“ und „Verlinkung auf Veröffentlichtes“ differenzieren willst, dann zeigt auch dies ein fehlendes Bewußstsein dafür, dass dabei elementare Rechstgüter kollidieren.

          Der BGH hat entschieden, dass eine Verlikung hier nicht als Veröffentlichung zu werten ist, und hat dafür gute Gründe benannt. Es steht dir frei, dem BGH dafür zu kritisieren, allerdings müsstest du dann deine abweichende Güterabwägung begründen – anstatt dich ungehemmt deinem Straflustgewinn hinzugeben.

        • „Keine Ahnung. […] Weil diese Seite nicht der ursprüngliche Verbreiter ist.“

          Wir sprechen uns dann wieder, sobald Du eine diskutable Position gefunden sowie die Eier hast, sie auch zu vertreten.

          • @ms

            Es ist erstaunlich, dass dich das alles erstaunt.
            Niemand hat sich hier gegen Rechte der Betroffenen ausgesprochen. Natürlich haben sie die.
            Und natürlich können sie auch gegen Verbreiter vorgehen, sei es mit Abmahnungen oder anderen Mitteln. Allerdings sind Links eben kein verbreiten und Links auf Links schon gar nicht

            Zudem kann man den promis diese Rechte zugestehen und trotzdem neugierig sein und sich die Bilder anschauen. Genauso wie man Tempolimits gut finden kann aber trotzdem die Geschwindigkeit überschreitet.

        • „Wenn du partout nicht zwischen “Veröffentlichen” und “Verlinkung auf Veröffentlichtes” differenzieren willst“

          Ich kritisiere seit Tagen den nicht-gelöschten Verweis auf das ZIP-file (samt Passwort), in dem alle Bilder, nehme ich an, zusammengefasst sind.

          Und Du bist der Meinung, dass kein Richter sowas bestrafen würde… oder sollte?

          Dann hätten wir aber tatsächlich noch ein ordentliches Stück Arbeit vor uns.

        • @M.S.:
          Nämlich?

          Dann versuche doch mal zu begründen, warum du die Tatsache eines „Lustgewinnes“ beim Betrachten der Geleakten Fotos für so elementar bedeutsam für die Bewertung des Unrechtsgehaltes hältst. Viel Spaß dabei..

        • Ich meinte tatsächlich: eine Position.

          „Ja“ sagen zur Bestrafung, aber „keine Ahnung“ haben wollen hinsichtlich der Art der Bestrafung, geht bei mir zumindest nicht als solche durch.

        • „Ich sehe hier niemand, der das Veröffentlichen privater Fotos als legitim betrachtet.“ und „Niemand hat sich hier gegen Rechte der Betroffenen ausgesprochen.“

          Das scheint MS aber nicht zu erkennen. Nur weil darüber diskutiert, wird nicht am laufenden Band die Ablehnung Kund getan wird, geht sie davon aus das Mann das generell befürwortet. Hin und wieder hält sie es ja auch für angebracht, das sich Männer „erstmal“ gegen Vergewaltigung, Pädophile, Zwangsprostition usw. aussprechen. Also es für Männer nicht selbstverständlich wäre gegen solche Sachen zu sein.

          „Man muss MS fast dankbar sein, dass sie ihre feministische Moral so ohne jegliche Scham vor sich herträgt: So wird der Geist des Ganzen unverfäscht sichtbar.“

          Das denke ich mir auch. Wer nicht glauben kann das es im Feminismus solche Männerhasserin gibt, der muss sich nur einige ihrer Kommentare ansehen. Also für die Leute die noch unsicher sind, kann sie dann die Überzeugungarbeit übernehmen. 😉

        • Ich habe doch geschrieben:
          “Keine Ahnung. […] Weil diese Seite nicht der ursprüngliche Verbreiter ist.”

          Ich habe über dieses Thema vorher halt noch nicht nachgedacht. „Keine Ahnung“ plus meine Meinung hinterher bedeutet, dass dies meine vorläufige spontane Position ist, die ich noch nicht nachhaltig refelektiert habe.

        • ..im Übrigen erscheint es recht merkwürdig, dass du das Verhalten der Huffington-Post plötzlich nicht als strafwürdig – ja, nicht einmal als moralisch verurteilenswert – erachtest.

  18. Den Text des „Quickpolls“ habe ich zitiert, bezieht sich auf das Penisvideo. Wo bist du denn, dass es schlimmer ist, die Huffington Post anzuklicken als ein „Frauenhasserblog“? 😕

  19. mitbekommen?

    http://www.focus.de/kultur/kino_tv/oscar-preistraegerin-jennifer-lawrence-nackt-jennifer-lawrences-nacktfotos-sollen-ausgestellt-werden_id_4111215.html

    „Auf lebensgroße Leinwände sollen Kunstinteressierte bald die unverfälschten Fotos der nackten Promi-Körper bewundern können. Der amerikanische Künstler XVALA will die Aufnahmen in die Konzepte der Ausstellungen „Fear Google“ in Kalifornien und „No Delete“ in Florida integrieren.
    Jeder will heutzutage alles über jeden wissen

    Der Showroom Cory Allen Contemporary Art, in dem die Ausstellung gezeigt wird, erklärt die Hintergründe: „XVALA verwendet kompromittierende Bilder von Prominenten, weil die umfassende ‚Fear Google‘-Kampagne geholfen hat, die laufende Debatte um Privatsphäre im digitalen Zeitalter zu stärken“, so der Sprecher Cory Allen. Die Botschaft dieser Show sei eine Reflektion dessen, was man heute sei. „Wir alle werden Benutzer und am Ende werden wir benutzt.“ […]

    Die Website, die die Bilder gepostet hatte, stellt sich quer, sie wieder offline zu nehmen. Denn juristisch gesehen, hat Jennifer Lawrence keine Rechte an den Aufnahmen, da sie sie ja nicht gemacht habe.“

    Das.darf.doch.nicht…!!!

    „Künstler XVALA hofft, dass er keinen Anwalt brauche.“

    Und ich hoffe, er wird den schlechtesten bekommen, den es überhaupt gibt!
    Geldstrafe und ein paar hundert Sozialstunden sollten doch eigentlih drin sein, wenn Du ner Oscar-Gewinnerin derart ans Bein zu pissen versuchst?

    Go Jenny go!
    Stampf ihn in Grund und Boden, bitte.
    Und die Galerie, die das ausstellen will, am Besten gleich mit.

    „Aber er wolle die Ausstellung auf jeden Fall trotzdem vorantreiben. „Ich habe sie aus dem Internet genommen und gebe ihnen ein neues Medium. Das ist meine Umgestaltung.“

    Talentbefreiter Flachwichser.

    Möchte jemand darauf wetten, dass auch ein paar geleakte männliche Akte zur öffentlichen Großformat-Vorführung geplant sind?

      • wenn er das Motiv doch wenigstens bildhauerisch umsetzen würde oder sowas, dann würde ich das sogar noch durchgehen lassen

        Die pinkelnde Petra

        ist sicher Kunst
        http://de.wikipedia.org/wiki/Petra_%28Plastik%29

        Aber nein:
        der macht mal einfach so gar nichts (außer Frauen ausbeuten und ihre Rechte missachten) und nennt sich dabei Künstler!

        Meine tiefste Verachtung für dieses Affengesicht.

        • Muss ich Dir das nochmal low-level herklären?

          Es handelte sich um private Nackt-SELFIES!

          Auf den Auslöser gedrückt hat (ich nehm sie als prominentestes Beispiel) eindeutig: Jennifer Lawrence

          Abgebildet ist: Jennifer Lawrence

          Bestohlen und öffentlich bloßgestellt wurde: Jennifer Lawrence

          Dieser Satz mit den Urheberrechten, die nicht ihre seien, kann eigentlich nur ne Ente sein.

          Oder eben: UNFASSBAR dreist von der Schwanzträgern, die auf diese Weise nun gedenken, aus einer Straftat Profit zu ziehen.

          Oder eben: die wissen ziemlich genau, dass Frauen ihre Rechte eh nicht oder nur kaum und dann (zu) spät durchsetzen können, selbst in den ach so feministischen US of A.

          „Is anyone up“ vom Netz zu kriegen, dauerte ja auch viel zu lange…

        • @ Mutter

          Weißt Du wer die Hinterfrauen hinter diese Kunstaktion sind?

          Daß es illegal ist, ist eine Vermutung von Dir, mehr nicht.

          Mit anderen Worten Du weißt auch nix, behauptest viel und steigerst Dich immer mehr in eine Sache rein, die doch eigentlich ein Popanz ist.

    • Auf lebensgroße Leinwände sollen Kunstinteressierte bald die unverfälschten Fotos der nackten Promi-Körper bewundern können.

      Hm. „Fear Google“ klingt eigentlich wie eine gute Kampagne, aber wenn die Abgebildete das nicht mitträgt hat das schon ein G’schmäckle.

      Aber wie ich das verstehe sind das handgemalte Bilder, keine Fotos.
      Wir bewegen uns da in einem Bereich des Persönlichkeits- und Urheberrechts, von dem ich (und vor allem Sheera) wohl viel zu wenig Ahnung habe(n), um sich da sinnvoll zu äußern. Ich kann mir aber spontan nicht vorstellen, dass in der freien Welt Malerei so schnell durch Persönlichkeitsrechte eingeschränkt wird.

      (Ich kann mir vor allem auch nicht vorstellen, dass ein nicht-konservativer Mann über eine solche Ikonisierung seines Körpers – so lange dessen Attraktivität nicht in Abrede steht – nicht lachen oder stolz sein könnte.)


      Geldstrafe und ein paar hundert Sozialstunden sollten doch eigentlih drin sein, wenn Du ner Oscar-Gewinnerin derart ans Bein zu pissen versuchst?

      Oscar-Gewinnerinnen haben mehr Persönlichkeitsrechte bringen härtere Strafen als Normalsterbliche, oder wie darf man das verstehen. In Fact haben sie leider weniger Persönlichkeitsrechte, aber auf deinen Aufschrei gegen den unwürdigen Voyeurismus durch Frauen-(Zeitschriften) wartet man wohl vergebens.

      Ein paar hundert Sozialstunden für ein gemaltes Bild? Dein Punitivismus übertrifft die Schamlosigkeit der Beteiligten bei weitem.

      Go Jenny go!

      Oh Gott, das hat Jenny nun wirklich nicht verdient! Sie ist viel zu cool, als dass sie Wert auf die „Solidarität“ einer kryptokonservativen Radab-Feministin wert legen würde, die wohl am liebsten die einzig nackte Frau auf Erden wäre.

      Ja, deine ständige Betonung sexueller Erfahrung und Offenheit halte ich mittlerweile nur noch für eine histrione Inszenierung. Die sofort einsetzende Sexpanik, sobald es nicht um deine eigene (angebliche) Sexualität geht, ist zu offensichtlich.

        • Da steht, dass Lawrence zumindest diese Bilder nicht selbst gemacht hat. Weil irgendwo sonst im Zusammenhang mit Fappening immer wieder von Selfies die Rede ist, entgegnest du das mit „eindeutig: Jennifer Lawrence?

          Tja, da hast du wohl gerade versehentlich zugegeben, dass du dir die Bilder selbst angeschaut hast (ich übrigens nicht, ganz nebenbei) und kein Stück besser bist als all die Wichser. 😀
          Wie waren die Bilder denn so? Hast du dir beim Ansehen was in die Möse gesteckt? War es geil? Wurdest du feucht?

        • „Da steht, dass Lawrence zumindest diese Bilder nicht selbst gemacht hat.“

          Jahaha … jetzt, nach etlichen Tagen, scheinen diejenigen, die aus dieser Straftat Profit ziehen wollen, sich auf die Taktik festgelegt zu haben, einfach mal den allergrößten Stuss überhaupt zu erzählen – und an diesen Strohhalm klammerst Du Dich jetzt.

          Wie eben zuvor und ganz ad hoc an die völlig Deinem eigenen Geist entsprungene Annahme, dieser Mann, der sich augenscheinlich vollkommen zu Unrecht „Künstler“ nennt, würde für irgendeine eigene Leistung Anerkennung suchen.

          Schon der ganz zu Anfang von mir verlinkte Beitrag hatte festgehalten, dass es um Bilder geht, die diese Frauen VON SICH SELBST gemacht hatten.

          Und jetzt, ganz plötzlich, soll es _meine_ Glaubwürdigkeit in der Sache unterminieren, dass ich keinen Pfifferling auf die Aussagen der Ausbeuter gebe?

          Komm mal klar, Spasti!

          Wie findest Du/Ihr den Sachverhalt denn jetzt wie er sich bisher darstellt, so Alles in Allem (falls Dus endlich begriffen hast)?
          Klartext bitte.

        • Deinem eigenen Geist entsprungene Annahme

          Wenn sich jemand „Künstler“ nennt, darf man davon ausgehen, dass er selbst was schafft, und nicht einfach nur Fotos vergrößert. Da sind wir uns offenbar einig, also komm mal runter.

          Ich finde das immer noch nicht so eindeutig und gehe immer zunächst von legalen und plausiblen Handlungen aus, solltest du auch tun.

          Aber für den (bei genauem Lesen wohl doch wahrscheinlicheren) Fall, dass er doch nur die Fotos ausstellt, empfinde (!) ich das klar auch als Verletzung von Persönlichkeitsrechten.

          Knast – wie für den im Artikel erwähnten Hacker – halte ich aber für sehr übertrieben, der würde ganz bestimmt auch umgekehrt keiner Frau blühen, wahrscheinlich nicht mal ne Anklage.
          Dass dieser Punitivismus dich nicht stört, wundert nicht, denn diese Haftstrafe ist wohl nicht zuletzt auch ein radikalfeministisches Werk.

          So, nun nochmal zu dir.

          Über deinem Artikel steht direkt „Oscar-Preisträgerin fehlen Fotorechte“. Außerdem ist es auch naiv anzunehmen, der „Künstler“ veröffentliche geklaute Selfies, ohne dass er Rechtsargumente auf seiner Seite hätte.

          Es war nie die Rede davon, dass alle Fappening-Fotos Selfies seien. Wenn du mehr wissen willst, und das tust du ganz offensichtlich wenn du dem Artikel widersprichst („eindeutig„), musst du wohl die Fotos gesehen haben.

          Rausreden zwecklos, Wichserin.

          Spasti!

          Süß, hast du den Ableismus von deinen Hauptschülern gelernt?

          Schon länger keine MoLa mehr gekostet?

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