Männerhass / Männerfeindlichkeit im Feminismus

Angesichts der Aussagen, die von „Women against Feminism“ so getätigt werden, wurde auch wieder darüber diskutiert, ob es Männerhass oder Männerfeindlichkeit im Feminismus gibt.

Innerhalb des Feminismus ist die Lage klar. Es gibt dort weder Männerhass noch Männerfeindlichkeit dort.

Jessica Valentig, die gerade noch mit einem „Male Tears“ Pullover ihre Männerfeindlichkeit demonstrierte, schreibt dazu in einem Artikel: „Feminists aren’t ‚man-haters‘ – we just don’t like men who are sexist

I don’t like men who are sexist. I find that males who think of themselves as above me because of gender are generally unlikeable fellows. (And, for whatever strange reason, are usually terrible spellers, too.) I don’t like men who call women they don’t know „sweetie“, „honey“ or cutesy nicknames – it’s obnoxious and condescending. I don’t like men who harass women on the street, making comments about their bodies ortelling them to smile. I don’t like men who control women in relationships, abuse them or hurt them sexually. I don’t like men who use the social and political power they have to further discrimination against women in a desperate bid to maintain their status.

I don’t like men who leave boring comments about what a man-hater I must be for not enjoying the tidal wave of sexism that women endure in small and large ways daily. I really don’t like them.

Amazingly, despite this list of the types of men I don’t like – and I probably could go on with more „dislikes“ if you asked me to – I have the most amazing men in my life. My father, who bought me chemistry sets and robots for every tea set or doll. My husband, an incredible feminist who is an equal partner in parenting and the home. My male friends, who believe that gender justice is important and worth fighting for. I don’t have a hard time finding these amazing men because – shockingly – most men are pretty cool guys.

Das ist ja eine klassisch feministische Position: „Wir hassen keine Männer, wir mögen nur keine sexistischen Männer.“

Dies allerdings meist und mit steigender Radikalität des Feminismus immer mehr mit einer Definition von Sexismus, die es Männer nahezu unmöglich macht, nicht sexistisch zu sein

Insofern lautet der Satz ja eher „Wir hassen keine Männer, jedenfalls nicht, wenn sie sich von der Erbschuld der Männlichkeit hinreichend gereinigt haben, Buße getan haben, und beständig daran arbeiten, ihre Schuld wieder gut zu machen – (was einem Mann niemals gelingen wird)“

Ein weiterer feministischer Text setzt sich mit den Gründen auseinander, warum dieser Vorwurf immer wieder kommt:

Da ist immerhin teilweise ein erfrischendes Zugeständnis vorhanden:

Some individual feminists hate men.  A lot of feminists might hate men. You might even argue based on what you find on the internet that most feminists hate men.  It’s irrelevant.

What matters is that feminism, distilled down to its absolute core, is about gender equity.  The goal of feminism is to create a society in which individuals’ genders don’t restrict them from an equitable shot at success and happiness.

Most feminists actively disagree with the belief that women are better than men and think that feminists who are anti-men are going against the fundamental principles of feminism, which says we’re all deserving and worthy human beings – women, men, trans* – and should be treated as such.

So man-hating isn’t a part of that goal.  It’s an unfortunate reactionary sentiment bought into by some people (misandrists) who also identify with the feminist movement.

 

Da sieht sie sich auf die bekannte Argumentation zurück, dass Feministinnen ja nur Freiheit für alle wollen und deswegen nicht schlecht sein können und damit auch in ihrem Grundsatz keinen Männerhass enthalten können. Was verkennt, dass man Freiheit von Geschlechterrollen eben auch erreichen kann ohne Männer zu hassen. Das ist noch nicht einmal ein sonderlich verwegener Gedanke, man muss eben nur davon ausgehen, dass beide Geschlechter ihren Anteil an den Geschlechterollen haben und viele diese auch gern leben, man deswegen aber nicht in einen Essentialismus abgleichen sollte, sondern dem Individuum zugestehen sollte, dass es nach seinen Vorlieben lebt.

Es ist auch nicht so, dass man gute Zeile nicht auf schlechte Weise erreichen kann. Wer erreichen will, dass es gute Ernten gibt, ist trotzdem schlecht, wenn er Hexen verbrennt. Wer Freiheit von den Geschlechterrollen will, ist trotzdem schlecht, wenn er deswegen unberechtigterweise ein Geschlecht dämonisiert.

Dieses Erstellen von Zusammenhängen, wo keine sind, ist beliebt im Feminismus und zeigt sich auch im weiteren Text:

You don’t want to be seen as the “bad guy” (what a misandristic term!).  You don’t hate women.  You’ve never oppressed women.  Of course you haven’t.  Oppression doesn’t happen on the individual level.

But it happens.  And as a man, particularly one who is White (like me!), you are granted a lot of privileges that stem from hundreds of years of oppression.  You get that privilege whether you choose to have them or not.

The only choice you get is what you do with your privilege.

Do you use it to make for a more equitable society for mothers, sisters, and daughters you love all human beings, of all genders?

Or do you keep whining about how feminists hate men and distracting yourself and others from serious issues of inequality?

Your call.

Da unterschlägt sie – neben dem Umstand, dass die Privilegstheorien schon kaum eine faire Betrachtung zulassen – dass man für Gleichheit für alle Menschen eintreten kann und dennoch darauf hinweisen kann, dass man deswegen keine Hexen verbrennen und auch keine Männer dämonisieren muss, und sich natürlich beschweren kann (beschweren muss), wenn Leute das – sei es auch mit dem Ziel der Gleichberechtigung – dennoch machen.

Hie noch ein paar Beiträge aus einer Pro/Contra Diskussion:

The Invisibility of the Reasonable Feminist
Much is often said of the mainstream, reasonable feminist that does not hate men, that supposedly make up the majority of feminists. It may even true. Unfortunately, as with aliens, golems, and fairies, no solid proof of reasonable feminists has yet been found, though scientists are still searching.

There are two kinds of feminists: the very loud, very vocal ones who hate men, and the silent, invisible, and possibly nonexistent ones who don’t. You see, when you have a fringe group like feminism (and make no mistake: as only 1 in 7 women identify as feminists, it is definitely a fringe group), and you have a rabidly hateful segment that spouts bigotry towards members of a given race, sex, or national origin, and the „reasonable“ ones never, ever do anything to speak against the hateful ones, you are letting the hateful ones represent the movement.

Since no reasonable feminist is willing to publicly speak out against man-hating, we are forced to concede that the supposed „reasonable“ feminist is merely an apologist for organized misandry.

Silence speaks louder than words, sisters.

Das ist eines der größten Probleme des Feminismus: Die dortige Ideologie erlaubt keinerlei interne Kritik, den radikalen wird das Feld überlassen und tatsächliche Kritik findet höchstens bei ganz extremen Beispielen statt.

Sadly it is true
While feminism may have meant something good in the 1960-1970s, that’s no longer the case. Feminism now is not about equal rights but the systematic gaining of…PRIVILEGES for women.
It has gotten so bad that some feminists even admit (and feel comfortable admitting ) that they DO hate men. No one says anything.

Auch dieses Argument wird ja gerne von Feministinnen gebracht: Wer gegen Feminismus ist, der ist gegen alles, was der Feminismus geleistet hat. Was Blödsinn ist. Man kann auch einfach die Anfänge gut finden und das Abgleiten in einer männerfeindliche Ideologie falsch.

151 Gedanken zu “Männerhass / Männerfeindlichkeit im Feminismus

  1. @ Christian

    *Some individual feminists hate men. A lot of feminists might hate men. You might even argue based on what you find on the internet that most feminists hate men. It’s irrelevant.*

    In der Tat. Das ist irrelevant.

    Feminist.I.nnen, die der Patriarchatstheorie anhängen („Männer erfanden, etablierten und betrieben über Jahrtausende eine Kultur/Gesellschaftsordnung, die vor allem den Zweck hatte, Frauen zu unterdrücken und auszubeuten!“) hassen Männer.

    Ob sie dies nun offen einräumen oder abstreiten.

    Eine solche Geschichts“analyse“ kann nur Männerhasser.I.nnen plausibel.

    Die Patriarchatstheorie ist das Gegenstück zur Jüdischen Weltverschwörung der Antisemiten.

    Wer in die Geschichte eine Jüdische Weltverschwörung hineindeutet, ist Antisemit, ob er das einräumt oder nicht.

    • „Die Patriarchatstheorie ist das Gegenstück zur Jüdischen Weltverschwörung der Antisemiten.“

      Genau so ist es im real existierenden Matriarchat.

      Alle schweigenden Damen profitieren von der „matriarchalen Dividende“, die ihnen die „hegemonialen“ Feminist.I.nnen per Opferbonus verschaffen ;-).

      Schade nur, dass die Männer nicht erkennen, dass „der Feminismus den Männern den Krieg“ erklärt hat: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7830057.html

      Schon 1998 hatte mann die Brutalität dieser Religion erkannt: „historischer Tomatenwurf“ von 1968.

      Der lange Marsch durch die Institutionen beruht auf ständig wiederholten Unwahrheiten, wie den Vergewaltigungen auf Parkplätzen: Deren Zahl ist nämlich verschwindend gering, also nicht nachweisbar.

      Diese, auf Männerhass beruhende Strategie („die eigenen vier Wände sind der gefährlichste Ort für viiieeeeleeee Frauen“) hat leider bei der Einnahme von Pöstchen in der Verwaltung, Exekutive, usw. geholfen.

      Damit waren diese Damen in der Lage ihren Hass gegen Männer auszuleben. Mann macht jedem Mann Schwierigkeiten, indem man ihm etwas verweigert: Z. B. den Umgang mit dem eigenen Kind.

      Oder, wie im meinen Fall, die Anerkennung eines universitären Abschlusses. Meine Ex bekam die Anerkennung anstandslos. Nun habe ich zwei Diplome. Dank dem Feminismus. Leider passierte dies in den 80’er, also verjährt.

      • @baleanu

        “Die Patriarchatstheorie ist das Gegenstück zur Jüdischen Weltverschwörung der Antisemiten.”
        „Genau so ist es im real existierenden Matriarchat.“

        Irgendwie hat es etwas auf den Vorhalt, dass das Patriarchat eine Verschwörungstheorie ist, die nur aufgrund von Männerhass bestehen kann, zu antworten, dass das in einem Matriarchat eben so ist.

        Lädt zu der Erwiderung ein, dass das Matriarchat auch nur eine Verschwörungstheorie ist, die dann eben einen gewissen Frauenhass erfordert…

        • „das Patriarchat eine Verschwörungstheorie ist, die nur aufgrund von Männerhass bestehen kann, zu antworten, dass das in einem Matriarchat eben so ist.

          Lädt zu der Erwiderung ein, dass das Matriarchat auch nur eine Verschwörungstheorie ist, die dann eben einen gewissen Frauenhass erfordert“

          Hätte mir nicht einmal im Traum einbilden können, dass es so schnell erkannt wird ;-).

          Aber Du merkst schon, dass Du das Thema „Männerhass“ angesprochen hast? Also eine verschwörungstheoretische Meinung vertrittst? Denn der „Feminismus“ will ja nur unser Bestes (meistens unser Geld ;-)). Oder willst Du Dir etwa auch den Stiefel des Verschwörungstheoretikers anziehen? 😉

          Aber jetzt mal im Ernst: So lange Feminist.I.nnen solchen Schmarrn unwidersprochen (bzw. die Gegenkommentare zensieren):

          „Entgeltunterschiede von 22% zwischen Männern und Frauen FÜR GLEICHE Arbeit“ http://www.gruene-muenchen.de/aktuell/einzelmeldung/equal-pay-day/

          behaupten dürfen und damit auch Politik betreiben, haben irgendwelche vernünftige Argumentationen eine Berechtigung?

          Ich weiss nicht, ob Dir das auch aufgefallen ist: Bedenken über eine Unstimmigkeit in einer Behauptung kommen immer von Nicht-Feminist.I.nnen?

          Feminist.I.nnen hingegen – wenn sie überhaupt auf einen nicht zensierten Beitrag antworten – kommen entweder mit der Meta-Ebene oder es wird ad hominem argumentiert unter ausgiebieger Anwendung des Stilmittels Rabulistik.

          Was bringt mir also eine logische Argumentationskette, wenn ich damit niemals auf Logik treffen werde?

          Daher wäre es eigentlich sinnvoller, Strategien zu erarbeiten, um der Definitionsübermacht der Feminist.I.nnen zum Trotz, die Männer zum selbständigen Denken zu bringen, um eine Wahrnehmungsänderung in der Politik und Gesellschaft zu erreichen.

          Immer wieder Bedenken zu äußern, statt andere Wege einzuschlagen, noch besser – vorzuschlagen – wird uns nicht weiterbringen.

          „Ein real existierendes Matriarchat“ hat garantiert wenig mit Verschwörung, wohl aber mit der „doppelten und dreifachen Belastung“ der Männer zu tun, infolgedessen diese einige Jahre früher als ihre „besseren Hälfte“ das Zeitliche segnen.

          Dass Männer früher sterben ist eine Tatsache.

          Dass es eine Diskriminierung des Mannes wäre, leitet sich aus dem „edlen Gleichheitsstreben“ des Feminismus ab:
          – Die sehen die 22% mehr Lohn und Gehalt bei „gleicher Arbeit“ als eine Diskriminierung.
          – Ergo, dürfen wir als „gleichberechtigte“ Menschen die Diskriminierung durch das frühere Sterben offen benennen: bei gleicher Arbeit!

          Was macht der Feminismus dagegen, ausser zu stänkern, dass Männer böse wären, wie es aus dem Titel des hier zu kommentierenden Artikels mehr als deutlich wird?

          Mann muss es nur oft genug ansprechen: Mindestens genauso oft, wie die Multiplikator.Innen der Feminist.I.nnen in den Hinterzimmern der Politik das Wörtchen „Patriarchat“ missbrauchen;-).

          • @michael

            „Was bringt mir also eine logische Argumentationskette, wenn ich damit niemals auf Logik treffen werde?“

            Bei Feministinnen nicht. Aber bei anderen schon. Solange die die Argumente aufnehmen und sie das nächste Mal einer Feministin oder jemanden anders in einer Diskussion entgegenhalten sägt man an der tabuisierung von Kritik am Feminismus.

        • „Aber bei anderen schon. Solange die die Argumente aufnehmen und sie das nächste Mal einer Feministin oder jemanden anders in einer Diskussion entgegenhalten sägt man an der tabuisierung von Kritik am Feminismus.“

          Ganz genau. Dann ist aber Deine Argumentationskette umzukehren:

          Wenn ein Männerrechtler die Sache mit dem „real existierenden Matriarchat“ erwähnt, wird ihm garantiert die Theorie des Verschwörungstheoretikers vorgeworfen.

          Dann kann er sich entspannt zurücklehnen und behaupten, dass wäre ja nur auf der Meta-Ebene um den Feminist.I.nnen die Widersinnigkeit ihrer „Patriarchatsverschwörungstheorie“ zu belegen.

          Da ihm „Verschwörungstheorie“ vorgeworfen wurde, belegt das die „Verschwörungstheorie“ des feministischen Diskurses über das Patriarchat. Die Feminist.I.nnen befänden sich in „tradierte“, „verkrustete“ (brauchst ihnen nicht zu erklären, dass es zum Himmel stinkt, was die da erzählen) ja sogar machistisch-sexistische Vorstellungs- und Rollenklischees gefangen, die schlimmer als ein Keuschheitsgürtel wären.

          Denn wahre Männer, also Testosteronträger sind alles andere als böse, siehe da: „Testosteron macht fair, gerecht und ehrlich“ http://www.danisch.de/blog/2014/08/11/testosteron-macht-fair-gerecht-und-ehrlich/

          Also, es geht immer darum, den Spiess umzudrehen, die Männer auf neue Gedanken zu bringen. Wo bleibt hier der männliche Erfindergeist?

    • Es ist schon ein bißchen witzig, wie Du als Anhänger einer nie verhohlen patriarchalen Religion zu bestreiten scheinst, wie viel Macht sie über Jahrtausende ausgeübt hat.

      Oder, um Dich zu zitieren:

      „Misogynie ist der Normalfall, die Null-Hypothese der Geschichte.“

      Ein in erster Linie schriftliches Echo zurück angesichts des einseitig aufgehäuften Schuldenbergs darf da niemanden verwundern, muss – diese Einschätzung zugrundegelegt – sogar als sehr legitime Gegenwehr bzw. Ausgleichsmaßnahme betrachtet werden.

      Zweifellos.

      Bleibt halt die Frage, wie Rachsüchtig wir Frauen über die nächsten Jahrhunderte insgesamt sein werden.
      Bis jetzt seid ihr aber echt gut weggekommen.
      Für das was ihr euch Alles so geleistet habt.

      Karma, baby.

      • @ muttersheera

        *“Misogynie ist der Normalfall, die Null-Hypothese der Geschichte.”*

        WARUM ist sie das?

        Übrigens bei Männern UND Frauen.

        (Selbst)Erkenntnis?

        Realistische Einschätzung weiblicher Schwächen?

        Männliche Bosheit?

        Oder der Versuch, zu erklären, warum bei einem gerechten Gott Frauen scheinbar so sehr viel mehr leisten/leiden müssen beim Lebenproduzieren (Geburt samt ihren ehemaligen Risiken)?

        *Es ist schon ein bißchen witzig, wie Du als Anhänger einer nie verhohlen patriarchalen Religion zu bestreiten scheinst, wie viel Macht sie über Jahrtausende ausgeübt hat.*

        Und sie wird auch patriarchal bleiben.

        Weshalb sie auch leben wird, gehorsam dem Wort Gottes.

        *Bis jetzt seid ihr aber echt gut weggekommen.
        Für das was ihr euch Alles so geleistet habt.*

        Wer sind denn „wir“?

        Klener Hinweis: WIR sind nicht schuld.

        Vorsichtig mit Karma.

        Allah ist groß.

        Und er wird jeden Tag ein bißchen größer.

        • Feminismus ist im kern weiblicher sexismus. Er kann eher misandrisch oder eher androphob geprägt sein und bezieht sich damit entweder:

          -auf DIE MÄNNER. Also auf die „menge“ aller „elemente“ für die gilt, dass sie erwachsene menschen männlichen geschlechts sind. Dieser „menge“ wird unterschoben, böses zu wollen und/oder zu tun. „Mengen“ sind aber konstrukte, semantische objekte, die nichts tun oder wollen können. Nur ihre „elemente“ sind reale gegenstände. Faschisten unterscheiden das nicht.

          oder:

          -auf DAS MÄNNLICHE. Also auf die „menge“ aller „elemente“ für die gilt, dass sie zuschreibungen von eigenschaften sind, die für frauen eine gefahr darstellen. In diesem fall ist weder die „menge“, noch sind ihre „elemente“ reale gegenstände. Paranoiker sehen in ihnen trotzdem reale akteure.

          Dass der feminismus trotz dieser intellektuellen und ethischen mängel solche wirkkraft entfaltet, ist nur durch sein zusammenspiel mit dem real-existierenden patriarchat zu verstehen. Denn dieses ist femizentrisch und matrizentrisch auf kosten des einfachen mannes.

      • „WARUM ist sie das?“

        Weil wir das so gelernt haben, wat sonst?

        Aber nein, Du meinst natürlich, dass es von Gesundheit einer Kultur zeugt, wenn Männer wie Frauen Frauen als minderbegabt und wertvoll allein (!) zum Zwecke der Reproduktion betrachten wie behandeln…

        Und damit vertrittst Du selbstverständlich auch keine Ideologie, sondern stehst bloß mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität. Meinst Du.

        • @ muttersheera

          *ber nein, Du meinst natürlich, dass es von Gesundheit einer Kultur zeugt, wenn Männer wie Frauen Frauen als minderbegabt und wertvoll allein (!) zum Zwecke der Reproduktion betrachten wie behandeln…*

          Ich meine, dass es von Gesundheit des Verstandes und einer Kultur zeugt, zu erkennen, dass Männer und Frauen von Natur aus verschieden sind, nicht in allem das Gleiche leisten können.

          Wenn also Freiheit und Gleichberechtigung herrschen, wird, da die allermeisten Frauen und Männer das wissen/spüren, sich in Freiheit und unter Gleichberechtigung ein Muster ergeben, dass Dir sehr patriarchal erscheinen wird (Frauen mehrheitlich innhalb des Schutzraumes „Familie“ mit Nestbau und Brutpflege beschäftigt, Männer mehrheitlich mit Abschirmung nach außen, Ressourcenbeschaffung/-verteidigung).

          Wie es die fanatisch egalitären Kibbuzniks erleben (mussten).

          Da waren es übrigens die Frauen, die das egalitaristische Experiment abbrachen, weil unzufrieden mit dem Egalitarismus (die Kibbuzniks machten nämlich ernst mit dem).

          Die Andersbegabung der Frauen ist nicht minderwertig, sie ist nur anders und notwendig, um ihren spezifischen biologischen Äufgaben genügen zu können.

          Feminist.I.nnen sehen sie als minderwertig an, weil für sie – uneingestandermaßen – DER MANN das Maß aller Dinge ist, bewundert, beneidet und darum gehasst.

          Während man Weiblichkeit – und damit bei Feministinnen – auch immer ein Stück weit sich selbst – verachtet.

          Weshalb man tapfer dafür kämpft, aus Frauen Männer zu machen.

          Was diese nur leider IM ERNST nicht werden können.

          Weshalb man danach trachten muss, ein Mannsein light einzuführen für Frauen.

          Gleiche Rechte – ungleiche Pflichten.

          Da gibt es kein Entkommen.

        • „Wie es die fanatisch egalitären Kibbuzniks erleben (mussten).

          Da waren es übrigens die Frauen, die das egalitaristische Experiment abbrachen, weil unzufrieden mit dem Egalitarismus (die Kibbuzniks machten nämlich ernst mit dem).“

          War es nicht so, dass diese Kibbuzniks-Frauen der zweiten Generation lediglich um 1(eine!) Stunde Spielzeit täglich baten und die Kinder selbst ins Bett bringen wollten?

          Und was sollte das nochmal beweisen?

          Dass Männer in Egalität und Freiheit aber mal so wirklich gar keine Zeit mit ihrem Nachwuchs meinen zu brauchen ließe sich mit diesem Beispiel doch ebenso „belegen“?

          „Feminist.I.nnen sehen sie als minderwertig an, weil für sie – uneingestandermaßen – DER MANN das Maß aller Dinge ist, bewundert, beneidet und darum gehasst.“

          Nein, geneidet wird die Freiheit des Mannes.
          Von der ihr wiederum behauptet, sie bestünde so gar nicht.

          „Weshalb man danach trachten muss, ein Mannsein light einzuführen für Frauen.“

          Aber das haben wir doch schon längst.
          Ihr seid nur nicht zufrieden mit u.a. den von Frauen ZUSÄTZLICH zu ihrer traditionellen Frauenarbeit geleisteten Erwerbsarbeitsstunden.

          usw.

          (doch, eigentlich hätt auch ich schon was Sinnvolles zu tun jetzt…)

          • @ms

            https://allesevolution.wordpress.com/2013/03/03/kibbuz-und-gender/

            Die Sabra-Frauen Den Sabra-Frauen ging es um eine radikale Reform – in der Ideologie und Kultur ebenso wie in der Sozialstruktur. Kulturell war es eine Abkehr von einem radikalen Gleichheits­feminismus hin zur Betonung der Weiblichkeit. Sie wandten sich gegen die Auffassung ihrer Gründer, Geschlechtsrollenunterschiede seien nur kulturell konstruiert. Viele Sabras waren überzeugt, dass psychische und andere Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen auch biologisch mitbestimmt seien. Viele Sabra-Frauen meinten, dass sich Frauen eher verwirklichen, wenn sie mit Menschen arbeiten und ihnen helfen können; Männer eher, wenn sie mit Maschinen arbeiten und Dinge tun können, die ihnen ein Gefühl von Leistung und etwas Beherrschen geben. Eine Sabra-Frau erklärte im Interview: „Ich meine, eine Frau sollte die Arbeit tun, die ihr entspricht – nicht auf dem Traktor und nicht auf dem Feld. Von ihrer Natur her können Frauen nicht aktiv in der landwirtschaftlichen Produktion sein, vor allem nicht, wenn Familienleben und Arbeit integriert werden sollen.”4 Anders als die Gründerinnen sahen die Sabra-Frauen die Fürsorge für ihre Familie und die Kinder nicht als Hindernis auf dem Weg zur Emanzipation und Gleichheit, sondern als einen Weg zu persönlicher Erfüllung. Die Überzeugung ihrer Mütter und Großmütter, dass Gleichheit nur erreicht werden könne, wenn Frauen und Männer das Gleiche tun, lehnten die Sabra-Frauen ab. Gleichheit bedeutete für sie nicht mehr: „Alle tun das Gleiche”, sondern: „Jeder tut, was ihm am besten entspricht bei gleicher Wertschätzung von Verschiedenheit.

        • @ muttersheera

          *War es nicht so, dass diese Kibbuzniks-Frauen der zweiten Generation lediglich um 1(eine!) Stunde Spielzeit täglich baten und die Kinder selbst ins Bett bringen wollten?

          Und was sollte das nochmal beweisen?*

          Laut sozialistischer Kibbuznikanalyse (ja, die waren Sozialisten) beruhte die „Unterdrückung“ der Frau auf den Strukturen der patriarchalen Familie, deren Sozialisation, die dazu führe, dass Männer wie Männer und Frauen wie Frauen agieren, obwohl sie doch eigentlich gleichartig seien.

          Darum versuchte man, die Familie aufzulösen (Kinder weg von den Eltern in die Kollektiverziehung durch geschultes, indoktriniertes Personal, keine Familienmahlzeiten, sondern Kantinenessen, keine private Wäsche, sondern Großwäschereien usw., alles, um Frauen von der traditionellen Rolle der Nestbauerin und Brutpflegerin zu erlösen).

          Kinder sollten den Großteil des Tages außerhalb ihrer Familein verbringen, wo man sie egalitär würde erziehen können, nicht bei ihren Eltern übernachten usw.

          Eigentllich wollte man, dass auch Liebespaare nicht paarweise zusammenleben, aber das war von Anfang an nicht durchsetzbar.

          Die nun so freigestellten Frauen sollten überall genau wie die Männer arbeiten und kämpfen, von gleich zu gleich.

          Frauen aber wollten bald mehr von ihren kindern sehen und haben.

          Sie verlangten, dass Kinder bei den Elternpaaren wieder übernachten sollten.

          Bald wurde auch wieder für die Kinder/Familie gekocht.

          Das Kollektivsystem löste sich allmählich auf, die „bürgerliche“ Familie bildete sich neu, wie von selbst, mit sehr traditioneller Arbeitsteilung.

          Die heutigen Kibbuze zeigen Frauen vornehmlich in der Kinder-/Alten-/Krankenbetreuung oder in der Verwaltung, Männer dominieren die Außenvertretung, in den Spitzen-/Machtpositionen, die technischen Bereiche.

          Und das, obwohl auf dem Wege dahin immer wieder Versuche unternommen wurden, wenigstens Teile des egalitaristischen Konzeptes zu retten, denn die Gründer, Männer wie Frauen gleichermaßen, waren selbst selektierte fanatische Egalitaristen (man musste fanatisch sein, um vor dem 1.WK Agrarkommunen in der Hitze und Trockenheit des Nahen Ostens zu gründen, zumal als meist städtische Bevölkerung, die an harte körperliche Arbeit kaum gewöhnt war, aber auch das sollte ja der Schaffung des neuen, wehrhaften Agrarbauern dienen, den man anvisierte).

          Es hat trotz besten Willens aller Beteiligten, des FANATISCHEN Willens aller Beteiligten, nicht geklappt.

          Was sagt uns das über den Menschen?

          *Dass Männer in Egalität und Freiheit aber mal so wirklich gar keine Zeit mit ihrem Nachwuchs meinen zu brauchen ließe sich mit diesem Beispiel doch ebenso “belegen”?*

          Es lässt sich damit belegen, dass Männer weniger „kinderbedürftig“ sind als Frauen, im Schnitt.

          Ja und?

          *Nein, geneidet wird die Freiheit des Mannes.
          Von der ihr wiederum behauptet, sie bestünde so gar nicht.*

          Sie besteht ja auch nicht. Weshalb Feminist.I.nnen ja auch für Frauen ein „Mannsein light“ einfordern, eines mit Privilegien: gleche Rechte – ungleiche Pflichten.

          Sie wollen ihr „Mannsein“ so ausgestaltet wissen, wie es das imaginierte Mannsein ihrer Ideologie ist.

          Nur gibt es das nicht in der Realität.

          Weshalb sich Feminist.I.nnen ewig und 3 Tage unterdrückt fühlen werden und immer mehr und noch mehr Privilegien einfordern MÜSSEN, je gleicher sie gestellt werden.

          *Ihr seid nur nicht zufrieden mit u.a. den von Frauen ZUSÄTZLICH zu ihrer traditionellen Frauenarbeit geleisteten Erwerbsarbeitsstunden.*

          Was ja nicht stimmt. Die Doppelbelastung der Frau ist ein Mythos wie alle Zeitverwendungsstudien zeigen.

          Männer arbeiten sogar etwas mehr als Frauen.

          Aber Du demonstrierst einmal mehr, dass Feminist.I.nnen sich einen feuchten Dreck um Empirie scheren, dass feministische Mythen = Lügenpropaganda schwerer zu killen ist als ein Vampir.

        • Dein Artikel, Christian:

          „Die Mütter setzten es durch, dass ihre Kinder nicht mehr gleich nach der Geburt ins Kinderhaus kamen, sondern von den Müttern zuhause versorgt wurden, bis sie acht Monate alt waren. Die Mütter reduzierten ihre Arbeitszeit und nahmen zusätzlich für alle Kinder im Vorschulalter noch eine Stunde Extra-Pause, die „Stunde der Liebe”, wie man es nannte.“

          !!!

          „Es hat trotz besten Willens aller Beteiligten, des FANATISCHEN Willens aller Beteiligten, nicht geklappt.

          Was sagt uns das über den Menschen?“

          Für den Fortschritt muss man unermüdlich rudern, Rück- und Fehlschläge sind unvermeidlich und der Backlash lauert hinter jeder Ecke.

          Wen kann das überraschen?

          „Es lässt sich damit belegen, dass Männer weniger “kinderbedürftig” sind als Frauen, im Schnitt.

          Ja und?“

          Eher: Damit lässt sich als Nullhypothese begründen, dass Väter überhaupt nicht kinderbedürftig wären und erst individuell Eignung wie Motivation zum Umgang mit dem Kind nachzuweisen hätten. Also genau der Status Quo.

          Willst Du den halten oder ändern?

          Auf welcher Grundlage denn, wo ist da die „Natürlichkeit“/biologische Eignung/“Empirie“ gegeben? Welche Kulturen möchtest Du denn bemühen um nachzuweisen, dass Väter ein Interesse an direkter Bildung und Erziehung von (Klein-)Kindern hätten? Und warum sollte man ihnen diese verantwortungsvolle Aufgabe zumuten, die sie in Freiheit kaum je erwählen?

          In meiner Feminismus-Variante ja sogar noch quasi zwangsweise.
          Also als echte Pflicht.

          „Sie besteht ja auch nicht. Weshalb Feminist.I.nnen ja auch für Frauen ein “Mannsein light” einfordern, eines mit Privilegien: gleche Rechte – ungleiche Pflichten.“

          Und dafür bekommt ihr dann halt das „Frausein light“:

          – ein bißchen was von der Verachtung retour
          – ein bißchen was von den unrühmlichen, un(ter)bezahlten Routineaufgaben
          – ein bißchen was von dem (damit zusammenhängenden) finanziellen Risiko
          – ein bißchen was von der anderen Lebensqualität, die sich vom Bürostuhl aus fast wie ein Lotto-Gewinn imaginieren mag

          Bloß ohne die Schmerzen.

          Eigentlich ein Top-Deal für Euch.

          Und die Juden werden auch in 1000 Jahren noch jeden Morgen ihrem Gott dafür danken, dass sie nicht als Frau zur Welt kamen.

          Und auch dann noch werden manche Frauen heimlich ob dieser Ungerechtigkeit zürnen (schickt sich nur nicht mit Gott und seinem Schicksal zu hadern), das siehst Du schon richtig.

          „Die Doppelbelastung der Frau ist ein Mythos wie alle Zeitverwendungsstudien zeigen.“

          Im Gegensatz zu Dir hatte ich bereits Studien gebracht, die meine Position stützen.

          Empirie?
          Du Flitzpiepe Du.

        • „Boss ohne schmerzen. Eigentlich ein top-deal für euch.“

          @ schmerzensreiche muttersheera

          Ich erwarte, dass uns staatliche organe nicht unterschiedlich behandeln aufgrund unserer geschlechtsorgane. Wie wir männer und frauen freiwillig zusammenleben, geht den staat und seine organe/geschwüre nichts an. Das ist der deal mit dem staat. Wer ins private reinlabern möchte, soll das auf eigene rechnung versuchen und ohne staatliche ermächtigung.

        • Seit bitte nett zu @muttersheera. Sie scheint gerade hormonell bedingt unter emotionalem Stress zu stehen. Denn wenn ich mich recht Entsinne ist ja schließlich das Patriarchat, also jeder von Euch Kerlen ganz persönlich, für die Monatsblutung verantwortlich.

          Das mit den Juden wusste ich gar nicht, @muttersheera. Vielleicht nehme ich Feminist.I.nnen in mein Nachtgebet auf und bete für ihr Seelenheil 😉

          @Christian, kannst Du bei Frauen nicht wenigstens die ganz offensichtlichen Beleidigungen „Du Flitzpiepe Du.“ editieren. Einfach wegen der Gleichberechtigung, an sich ist es mir egal.

        • „Sie scheint gerade hormonell bedingt unter emotionalem Stress zu stehen.“

          Die Wahrheit: ich hatte einfach nur Hunger.

          „kannst Du bei Frauen nicht wenigstens die ganz offensichtlichen Beleidigungen “Du Flitzpiepe Du.” editieren.“

          Erneut irrst Du: das war lediglich eine Meta-Bemerkung 😉

          Allgemein vielleicht noch:

          Wir könnten neu definieren, wo und unter welchen Bedingungen „das Patriarchat“ begonnen hat bzw. endet.

          Aber ich lasse mich nicht ein auf eine behauptete Alternativlosigkeit der Geschichte, Motto: „Kinders, letztlich war doch alles nur zu Eurem Besten, wieso versteht ihr das denn nicht?“

          Ich, liebster Roslin, weiß von ganzen drei ehrenwerten Männern in ganz Europa, die im späten 18./frühen 19. Jahrhundert für die Sache der Frauen eintraten:
          http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Gottlieb_von_Hippel_der_%C3%84ltere
          http://de.wikipedia.org/wiki/John_Stuart_Mill
          http://de.wikipedia.org/wiki/Marie_Jean_Antoine_Nicolas_Caritat,_Marquis_de_Condorcet

          Der Rest der herrlichen Intelligenzia war nicht so ehrenwert – und hat sich durchgesetzt.

          Wer dies sogar noch als berechtigt, ja Notwendigkeit verteidigt, ist – bis ins heute hinein – schlicht nicht vertrauenswürdig.

          Und das hat aber auch so gar nichts mit Erbschuld zu tun.

        • @ Sheera

          Auch Michael Bakunin und Friedrich Engels haben sich damals für Frauenrechte eingesetzt (was in diesem Fall natürlich bedeutet, dass sie sich für Frauen UND Männer eingesetzt haben, denn um zentrale männerspezifischen Probleme der damaligen Zeit ging es ja implizit wesentlich in ihrer Kapitalismuskritik.)

        • @MS

          Du möchtest es nicht anders sehen, als durch deine von dir adaptierte selbstgerechte feministische Linse.

          Warum auch, wenn es doch so einfacher ist.

          Es liegt an der ständigen Erwartung, dass Männer immer etwas für sie, die Frauen, tun (müssen). Männer sind so zum handeln gezwungen. Und die Geschichte ist dann eben auch so.

          Kann die daraus entstehende Mißgunst und den Trieb zur nachträglichen selbstgerechten Verdreherei hin zum armen Opfer verstehen. Und das geht ja immer nur über Umdefinition von Realitäten. Daraus ergibt sich auch der trieb, die Gier die Aufklärung zu untergraben, die Geschichte zu verändern.

          Sich als armes daran unbeteiligtes Opfer zu stilisieren.

          Frauen haben sich eigentlich bis heute nicht emanzipiert. Du auch nicht, denn du verharrst in dieser Pose.

          Feminismus ist die Krücke dazu, die z.B. über Erbschuld, willkürlichen Assoziation und Sippenhaft (die dann wieder geleugnet wird – siehe DARVO: Deny, Attack, and Reverse Victim and Offender) als Extorsionsinstrument dient.

          Es geht immer um Verantwortungsvermeidung – Selbstverantwortung und gegenseitige Mitverantwortung – sowie Ressourcen- und Privilegiensicherung.

          Das ist alles false flag und Projektion.

          Und solange möglich wie Männer sich weiterhin als disponibel dazu zur Verfügung stellen.

        • @muttersheera, es ist mir immer noch nicht ganz klar – etwa Dir – was Du willst?

          *Aber ich lasse mich nicht ein auf eine behauptete Alternativlosigkeit der Geschichte, Motto: “Kinders, letztlich war doch alles nur zu Eurem Besten, wieso versteht ihr das denn nicht?”*

          1) Willst Du eine Runde Mitleid für das Unrecht, dass Frauen in den letzten 5.000 Jahren widerfahren ist?
          2) Forderst Du Zeitreisen in die Vergangenheit, um geschehenes Unrecht ungeschehen zu machen?
          3) Forderst Du Kompensation für das Unrecht, dass Frauen in der Vergangenheit erlitten haben?

          Mehrfachnennungen sind möglich.

        • @ muttersheera

          *Eher: Damit lässt sich als Nullhypothese begründen, dass Väter überhaupt nicht kinderbedürftig wären und erst individuell Eignung wie Motivation zum Umgang mit dem Kind nachzuweisen hätten. Also genau der Status Quo.*

          Es gibt auch Frauen, die wenig kinderbedüftig sind und noch weniger geeignet, sich um Kinder zu kümmern.

          Müssen die dann auch erst ihre Befähigung als Mütter nachweisen, bevor der Staat sie muttern lässt?

          Von wegen Gleichberechtigung/Gleichverpflichtung.

          Aus berufenem Munde (eine der am längsten Geschlechterbeziehungen EMPIRISCH untersuchenden Soziologinnen), Catherine Hakim:

          *Until recently, unpaid work such as childcare and domestic work has been hard to quantify and so mostly ignored by social scientists and policy makers. The development of Time Use Surveys across the European Union, however, has provided data on exactly how much time we spend carrying out both paid and unpaid productive activities. The findings show that on average women and men across Europe do the same total number of productive work hours once paid jobs and unpaid household duties are added together – roughly eight hours a day.

          Catherine Hakim said: ‘We now have a much more specific and accurate portrait of how families and individuals divide their “work” and this data overturns the well-entrenched theory that women work disproportional long hours in jobs and at home in juggling family and work. Feminists constantly complain that men are not doing their fair share of domestic work. The reality is that most men already do more than their fair share.’*

          http://www.lse.ac.uk/newsAndMedia/news/archives/2010/08/domestic_duties.aspx

          THE REALITY IS THAT MOST MEN ALREADY DO MORE THAN THEIR FAIR SHARE!

          Die dazu gehörenden Zeitverwendungsstudien habe ich bereits mehrfach in diesem Blog verlinkt, könnte ich auch wieder tun, wenn ich Zeit und Lust dazu hätte, die Links in meiner Kramkiste zu suchen und einzustellen.

          Dazu könnte mich die Überzeugung motivieren, dass das in Deinem Falle (oder dem anderer Feminist.I.nnen) irgendetwas nützte.

          Ich bin aber vom Gegenteil überzeugt.

          Ihr werdet auf Eure Propagandalügen nicht verzichten KÖNNEN.

          An Studien, die Deine Position stützten, kann ich mich leider nicht erinnern.

          EMMA-Artikel sind keine Studien, sondern Lesefutter für Flitzpiepen.

          Im 19. Jhdt. haben sich die großen sozialdemokratischen/sozialistischen Bewegungen für die Gleichberechtigung der Frau eingesetzt sowie die einflussreichen Linksliberalen, in beiden Fällen mit weitaus mehr aktiven Männern als Frauen.

          Wie Feminist.I.nnen das den Männern dankten, können wir heute bewundern.

          Herstory-Methode:

          Rede nur über die Männer, die Frauen nicht gleichberechtigen wollten, verschweige die Männer, die das sehr wohl und sehr engagiert wollten.

          Rede nur über die Frauen, die Gleichberechtigung wollten und verschweige die, die dagegen kämpften, u.a. weil sie – leider unbegründet – Gleichverpflichtung fürchteten (eine ganz prominente ist z.B. eine der mächtigsten Frauen der Welt gewesen, die Herrscherin über das Britische Empire, die Kaiserin von Indien, die Königin des Vereinigten Königreiches und seiner Kolonien – Her Majesty Queen Victoria höchstderoselbst).

          So konstruiert man den Geschlechterklassenkampf.

          Ein billiger Trick, aber bei Dir verfängt er.

          Und nicht nur bei Dir.

        • @ Leszek

          „Auch Michael Bakunin und Friedrich Engels haben sich damals für Frauenrechte eingesetzt“

          Meine Ewigen-Sammlung freute sich über frisch-entstaubte Zitate.

          @ Albert

          Ich wollte Dir zumindest mitteilen, dass ich Deine ach so schlichten Fragen als Ausgangspunkt für ein internes Brainstorming genutzt habe (aber nicht etwa, weil sie so gut wären)

          @ Alexander

          Ich will immernoch Dein Nr.1 Bibel-Zitat wissen. Oder Deinen ur-eigenen Wahlspruch oder sowas (meiner lautet übrigens seit jeher ganz bescheiden: „Ich habe kein besonderes Talent. Aber ich kann Alles lernen.“)

          Und vom Rest Deiner (Ablenkungs-)Salve pick ich mir mal nur die Frage nach der Zeitverwendung raus.

          Ich hatte zwar schon bessere, aber für den Moment stelle ich gegen Dein Zitat bloß:

          „In Deutschland arbeiten Frauen mit kleinen Kindern rund 12 Stunden weniger als ihre männlichen Kollegen in der gleichen Situation; zum Vergleich: die Differenz in der EU-27 beträgt »nur« 7,1 Stunden. Im Durchschnitt verbringen Mütter in der Woche 37,5 Stunden mit Hausarbeit und Kinderbetreuung, Männer im Mittel 15,2 Stunden. Addiert man hierzu die mit Erwerbsarbeit verbrachte Zeit, so arbeiten Männer mit Kindern unter 7 Jahren im Durchschnitt 56,5 Stunden, Frauen 66,6 Stunden.“

          http://www.bildungsspiegel.de/bildungsnews/arbeitsmarkt/794-studie-maenner-arbeiten-8-stunden-woechentlich-mehr-als-frauen.html

        • dafür ein thumbs-up von mir, @muttersheera! ich wäre dir sehr verbunden, wenn du uns über die ergebnisse deiner überlegungen informieren würdest.

          ohne mich aufdrängen zu wollen, erlaube mir und den anderen mitzustürmen. die drei alternativen sind alle nicht wirklich erquicklich. es muss eine 4. her. lassen wir mal frauen beiseite. es ist unrecht geschehen, privates, öffentliches, egal was, wie wird damit umgegangen? hilft mir nicht weiter. nun könnte man überlegen, dass irgendetwas anderes geschehen ist. welche reaktionen gibt es, um die aktion, das geschehen zu beenden? eine lehre ziehen, vielleicht das system ändern, um sicherzustellen, dass dich so etwas nicht wiederholen kann? bitte, gern geschehen, @muttersheera 😉

        • @MS

          Das ist keine seriöse Quelle.

          Ein linker sog. „analytischer Sozialforscher“, der versucht sich in den Wissenschafts apoarat mit Metaforschung und gefärbten Auftragsstatistiken zu drängen.

          Wenn man so will, eine Spuelart von Gender Studies bezüglich Quacksalberei und versuchten politischen Einflussnahmen.

          Feminismusnahes GEW Umfeld, Templiner Manifest (Wissenschaft für alle, besonders für Frauen mit Quoten, Gleichschaltun. erc. Das sei dan Qualität von Forschung), …

          Das ist der Berliner Korruptionssumpf, der mittlerweile auch Zweige in HH, NRW, Niedersachsen etc. hat.

          Genau über die Sorte Sozial“wissenschaften“ wurde hier mal diskutiert soweit ich mich erinnere.

          Hier offenbar in Form eines Peter R. Horak.

        • @ muttersheera

          Mütter von unter 7-jährigen Kindern sollen also 10 Wochenstunden mehr arbeiten als Männer?!

          Tut mir leid, muttersheera, daran glaube ich nie und nimmer, widerspricht allem, was ich bisher gelesen habe und offenbar auch allem, was eine Catherine Hakim kennt, die im Gegensatz zu mir hier wirklich kompetent ist, bin aber zu müde und auch zu desinteressiert, dieser Studie der Uni Duisburg hinterzusteigen.

          Um am Ende nach vergeudeter Zeit doch wahrscheinlich nur wieder einmal festzustellen, dass es sich um getürkte Statistiken, Fehlinterpretiertes oder eine der anderen bewährten feministischen Halbwahrheiten/ganzen Lügen handelt.

          Wahrscheinlich wurde das Studium der BRIGITTE Modestrecke während Junior vor Mama Bauklötze stapelte, als Familienarbeit gewertet und dergleichen.

          Sollte das wider Erwarten zutreffen, wäre mein Lieblingsbibelspruch natürlich:

          „Frohlocket! Lobet und preiset den Herrn alle Tage, denn er ist gerecht, euer Gott und lässet schuften die Weiber an eurer statt!“ Amen, aus ganzem Herzen A-M-E-N!

          So soll es sein, das ist die natürliche und gerechte Ordnung der Dinge, direkt ableitbar aus der Harmonia caelestis, diese auf die Erde holend und sie hinnieden verbreitend.

          „So wisse denn, Weib: Willst Du Seelenfrieden, so trage deinen Mann auf Händen, küsse ihm die Füße und hole ihm zur Sportschau ein gut gekühltes Bier aus der Küche, schweige ansonsten still, bis Dein Herr nach Dir verlanget!“ Und noch mal: AMEN!

          Wenn ich einige Verslein zu dem großen Werk der Bibel hätte beisteuern dürfen, ja, dann fänden sich hie und da solche Weisheiten.

          Doch ach, ich ward nicht berufen.

          Nicht mal Papst bin ich geworden (obwohl für Tippse im Vatikanischen Palast sicher ein Kämmerchen zu finden gewesen wäre).

          So muss ich mich denn mit dem Spruch begnügen: „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf!“

          Gute Nacht!

      • @ Mutter

        Dein Männerhass ist ja erschreckend, der geht sogar bis hin zu Sippenhaft, einer Geschlechterschuld die Männer hätten.

        Soll es soweit kommen, daß Männer von dem Rachegelüsten der Feministinnen zu Rache an Frauen angestachelt werden? Wollt ihr eine Welt der ewigen Geschlechterfeindschaft oder meint ihr mit dieser blinden Rachewut eine gerechte Gesellschaft zu schaffen?

        Ötzi soll ja ermordet worden sein. Wer meinst Du sollte heute für diesen Mord bezahlen? Das ist ja so wie manche Judenverfolgung damit begründeten die Juden hätten den Gottessohn getötet oder hätten die Schuld daran.

        Merkst Du wirklich nicht was Du redest?

        • Ich bin nicht sicher, ob Du in der Lage bist auf die hier-gewählte Über-Individuelle Ebene überzuwechseln.

          Vielleicht hilfts, wenn ich nochmal dazuschreibe:
          Es geht hier um den historischen Blick, big picture.

          Der Rest ist eh mehr – wie Roslin immer so schön schreibt – Flugsand.

        • @ Mutter

          Aha, der „historischen Blick“ zurück aus der Zukunft, gesehen aus dem Zeitreisewurmloch oder wie?

          „Bleibt halt die Frage, wie Rachsüchtig wir Frauen über die nächsten Jahrhunderte insgesamt sein werden.“

          „big picture“ mit anderen Worten den angeblich berechtigten -Big Männerhass-.

          Du versprichst den Männern die Rache der Frauen, die für Dich eine logische und super Sache zu sein scheint. Also auch mir, denn ich bin als Mann ein Ziel Deine Rachegelüste.

          Du musst mir nur noch sagen was ich den Frauen denn damals so getan haben kann? Ich habe zwar den ersten punischen Krieg vom Zaun gebrochen aber der wurde ja nicht gegen – Die Frau- geführt. 🙂

        • @ muttersheera

          *Es geht hier um den historischen Blick, big picture.*

          The big picture ist, dass Du Männern eine Kollektivschuld für die von Dir als Frauenunterdrückung angesehene patriarchale Gesellschaft (die übrigens eine Koproduktion von Männern UND Frauen war, von Männern und Frauen verteidigt wurde – und später von Männern und Frauen bekämpft) in Rechnung stellst, aus der Du das Recht ableitest, Männer nun bestrafen zu dürfen und noch launig hinzufügst, eigentlich seien die Bösen ja noch gut weggekommen.

          Ja, Kulturen ohne Kult sind Flugsand, das zeigt die Geschichte.

          Denn bisher hat es noch niemals Hochkulturen ohne Kult gegeben.

          Das ist meiner Überzeugung nach kein Zufall.

          Wäre eine kultose Hochkultur möglich und konkurrenzfähig, hätten wir schon längst ein paar erlebt.

          Wir sind hier also im Westen Teil eines nie dagewesenen Experimentes.

          Eines, um das es nicht gut steht (Demographie).

          Wir werden ersetzt.

          Wir sind Flugsand, der verweht wird.

          Die Zukunft gehört anderen, denen, die viele Kinder haben.

        • @ Messi

          „Ich erwarte, dass uns staatliche organe nicht unterschiedlich behandeln aufgrund unserer geschlechtsorgane. Wie wir männer und frauen freiwillig zusammenleben, geht den staat und seine organe/geschwüre nichts an. Das ist der deal mit dem staat. Wer ins private reinlabern möchte, soll das auf eigene rechnung versuchen und ohne staatliche ermächtigung.“

          Das sehen „Kollegen“ in Österreich genauso.

          http://diestandard.at/1342139488787/Trennung-ohne-Trauschein?seite=4#forumstart

          totp2 original

          muss ich in Zukunft

          einen notariell beglaubigten Vertrag aufsetzen, in dem ich ausdrücklich festhalte, dass ich mein Privatleben eben _genau nicht_ vom Staat geregelt haben möchte?!

      • Danke für diesen offenen Worte, @muttersheera. Damit sind alle Diskussionen über Ungerechtigkeit mit Dir sinnlos, denn die über Jahrtausende kumulierte männliche Schuld rechtfertigt sicher jede Maßnahme gegen Männer. Angesichts der Hexenverbrennungen sicher auch die Tötungen von Männern oder zumindest deren Internierung in Straflagern.

        Das erinnert mich an einen Araber, der behauptete, dass die arabischen Staaten nur deshalb technologisch vom christlichen Abendland abgehängt wurden, weil um 1.000 rum die Kreuzritter die große Bibliothek in Konstantinopel abgebrannt hätten. Diese Schuld müsse noch getilgt werden.

        Ich fordere Deutschland in den Grenzen von 1.028 wiederherzustellen. Uns wurde alles geraubt!

    • @ derdiebuchstabenzaehlt

      „Mutter denkt sicher, da Du die Früchte der Frauenunterdrückung heute naschst muss Du auch dafür bezahlen. Du Nutzniesser der antiken Frauenunterdrückung! Schäm Dich …“

      Weil es in zivilisierten Gesellschaften keine Sippenhaft und vererbte Schuld gibt, will sich Albert gar nicht erst mit der Frage aufhalten, ob es mit dieser Jahrtausenden alten Dividende etwas auf sich hat.

      Shell Shock https://www.youtube.com/watch?v=SS1dO0JC2EE

      • @ BRD

        „Weil es in zivilisierten Gesellschaften keine Sippenhaft und vererbte Schuld gibt,…“

        Gibt keine Sippenhaft? Aha. Stimmt in den Bau kommst Du noch nicht so schnell.

        *Das Prinzip Blutrache
        Viele Argumente zugunsten von Diskriminierungen von Männern basieren auf dem Prinzip Blutrache (bzw. Sippenhaft), z.B.
        Sexismus gegen Männer kann toleriert werden, denn viele Männer sind sexisisch gegen Frauen.
        Häusliche Gewalt von Frauen gegen Männer ist irrelevant, weil häusliche Gewalt weit überwiegend von Männern gegen Frauen ausgeübt wird.
        Männer dürfen heute bei der Stellenvergabe diskriminiert werden, weil früher Frauen diskriminiert wurden.
        Männer und Frauen werden hier als Kollektive behandelt, die als Kollektive bestraft werden können, in dem einzelne Mitglieder des Kollektivs in Vertretung für das Kollektiv individuell geschädigt werden.*

        http://maninthmiddle.blogspot.de/p/ethik.html#sippenhaft

  2. *What matters is that feminism, distilled down to its absolute core, is about gender equity. The goal of feminism is to create a society in which individuals’ genders don’t restrict them from an equitable shot at success and happiness.*

    Das praktische Wirken von Feminist.I.nnen in der Politik dementiert diese hehre Absichtserklärung, reduziert sie zu Geschwätz, zu beruhigendem Babytalk.

    Selbstbetrug oder Verlogenheit ?

    *Most feminists actively disagree with the belief that women are better than men and think that feminists who are anti-men are going against the fundamental principles of feminism, which says we’re all deserving and worthy human beings – women, men, trans* – and should be treated as such.*

    Wenn eine Anhänger.I.n der Patriarchatshypothese dies äußert, kann ich auch nur wieder fragen: „Zu blöd, die eigene Ideologie zu verstehen oder verlogen?“

    Haben Männer tatsächlich eine Gesellschaftsordnung erfunden, die Frauen unterdrücken sollte und diesen finsteren Plan über Jahrtausende in die Tat umgesetzt, dann sind Männer nicht gleich Frauen.

    Denn dann waren Frauen unterdrückbar, also moralisch überlegen, also ungleich Männern.

    Die Ausbeutung der weiblichen Schwäche beweist ja männlicherseits ein ungeheuerliches Ausmaß an Bosheit.

    Dem kein gleiches Ausmaß an weiblicher Bosheit gegenüberstehen kann, denn dann wäre eine Unterdrückung der Frau unmöglich gewesen.

    Auch schwächere Frauen können schließlich ihre Unterdrücker, mit denen sie immerhin zusammenleben, zusammen schlafen, bei gleicher Bosheit vergiften, im Schlaf verbrühen, ihnen das Küchenmesser unvermutet in den Hals stechen.

    Das haben die allermeisten nicht getan.

    Also wurden sie entweder nicht unterdrückt oder sie sind den Männern moralisch turmhoch überlegen.

    *So man-hating isn’t a part of that goal. It’s an unfortunate reactionary sentiment bought into by some people (misandrists) who also identify with the feminist movement.*

    Männerhass ist Voraussetzung dieser Ideologie, so ihr die Patriarchatshypothese zugrundeliegt.

    Und welchem Feminismus liegt die nicht zugrunde?

    Daraus resultiert das fundamentale feministische Misstrauen gegenüber DEM MANN, dem man darum auch nicht die gleiche Freiheit gewähren kann und will.

    Man muss ihn als Angehörigen eines gefährlichen Geschlechtes, als die wilde Bestie, als die man ihn sieht (explizit = radikale Feminist.I.nnen wie Mary Daly, implizit = verlogener = „gemäßigte“ Feminist.I.nnen) unter Kontrolle halten, unter weiblicher Kontrolle.

    Genau das wird umgesetzt.

    So gesehen ist feministische Gouvernanz Wahnsinn mit Methode, logische Konsequenz einer irrsinnigen Haltung gegenüber Männern.

    Männer sind böser, sehr viel böser, sie MÜSSEN es sein, wenn die Patriarchatshypothese zutrifft.

    Sie müssen es inhärent sein, denn sie wurden ja von Frauen sozialisiert.

    Wenn Frauen die Bosheit in den Mann sozialisiert hätten, wären sie ja selber böse und damit den Männern gleich, ergo nicht unterdrückbar („Küchenmesser in den Hals!“).

    Weil Frauen den Männern ethisch-moralisch turmhoch überlegen sind, konnten sie Jahrtausende lang unterdrückt werden, was nicht gelingen kann unter Gleichen, die zahlenmäßig gleich stark sind, von gleicher moralischer Qualität, sei diese nun hoch oder niedrig, die eng zusammenleben.

    Somit wäre es höchst unsinnig und unvernünftig für Frauen, Männern, die eine so tiefe moralische Verkommenheit an den Tag legten, dass sie ihre Mütter, Schwestern, Töchter, Beischläferinnen/Ehefrauen, also Frauen, die ihnen mit Liebe begegneten, unterdrückten, unbewacht gleiche Rechte einzuräumen.

    Was Feminist.I.nnen deshalb ja auch nicht tun.

    Er lässt den femizentrisch-feministisichen Staat zunehmend DIE Männer bewachen.

    Damit Frauen vor ihnen sicher sind.

    • „Sie müssen es inhärent sein, denn sie wurden ja von Frauen sozialisiert.“

      Das ist ein Aspekt, der leider auch vielen Männerrechtlern regelmäßig nicht auf der Zunge liegt.

      Die Feminist.I.nnen behaupten doch immer, dass sich nur Frauen um die Erziehung der Kinder kümmern, nicht die Väter.

      Also, dann sind es ja nur Frauen, die für die Erziehung der Männer verantwortlich zeichnen, siehe die Erziehung von Breivik durch seine Mutter: http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/norway/9592433/Anders-Behring-Breiviks-mother-sexualised-him-when-he-was-four.html

      Wenn aber Madame Jessica Valenti sich über all die Männer, die ihr nicht passen aufregt, dann sollte sie
      a) sich vertrauensvoll an deren Mütter wenden
      b) oder eine psychotherapeutische Behandlung anstreben, um den Mann an sich zu verstehen 😉

    • @alexander

      „Haben Männer tatsächlich eine Gesellschaftsordnung erfunden, die Frauen unterdrücken sollte und diesen finsteren Plan über Jahrtausende in die Tat umgesetzt, dann sind Männer nicht gleich Frauen.“

      Wenn Stamm A den Stamm B unterwirft, dann muss Stamm A nicht anders sein.

      Beauvoir meinte dazu sinngemäß „Historisch hätten auch die Frauen die Männer unterdrücken können, aber die Männer waren eben schneller, deswegen haben wir ein Patriarchat“.

      Ggfs würde man wohl auf den reinen Körperkraftvorteil und dessen stabilisierende Wirkung abstellen können

      • Beauvoir hat nicht auf das Momentum Schwangerschaft abgestellt?

        Ist echt schon lange her, dass ich sie gelesen habe, aber das kann ich mir irgendwie kaum vorstellen.

        • @muttersheera

          Ich denke ich hatte die hier besprochene Passage vor Augen:

          https://allesevolution.wordpress.com/2010/05/18/simone-de-beauvoir-das-andere-geschlecht/

          Beauvoir geht recht hart mit den Menschen ins Gericht: Ihre These ist, dass Menschen (Männer und Frauen) immer versuchen werden andere zu unterdrücken. Die Männer hatten die Gelegenheit, die Frauen zu unterdrücken,, also haben sie es getan. (S. 86 ff)
          Die Frauen sind dabei nicht die besseren Menschen, die Frauen waren ebenso grausam oder mutig wie die Männer. (S. 87).
          Sie zeichnen sich auch nicht durch eine natürliche Selbstaufgabe für die Familie aus, sondern vertritt egoistische Ziele. (S. 3220/321 “Die Frau mit Altruismus identifizieren heißt dem Mann absoluten Anspruch auf ihre Ergebenheit garantieren, heißt der Frau ein kategorisches Seinsollen aufzuzwingen”)

        • @ddbz

          Weltweit? Nein, ein paar kleine matriarchische Stämme leisten Widerstand 😉

          Sie werden wahrscheinlich darauf abstellen, dass das Patriarchat entsprechend importiert worden ist bzw. es allein in der Körperkraft liegt.

          (es ist aber jedenfalls ein Punkt, wo sie ins schwimmen kommen, das denke ich auch)

        • @ C

          Ich dachte das Patriarchat wäre erst vor 5000 Jahren oder so aus seinem Monsterei geschlüpft? Manche sagen gar der Abraham hätte es erfunden. Jetzt kommst Du und sagst mir es wäre von Anfang an den Menschen wie eine Seuche gefolgt.

          • @ddbz

            die 5000 Jahre sind denke ich aus dem Matriarchatsfeminismus, der Genderfeminismus schweigt eigentlich eher dazu.
            Wobei Beauvoir und Butler ja beide zumindest die „urhorde“ erwähnen meine ich, insofern kann es bei denen auch weitaus länger zurück gehen

      • @ Christian

        *Wenn Stamm A den Stamm B unterwirft, dann muss Stamm A nicht anders sein.*

        Ist er ja auch nicht.

        Stamm A besteht aus Männern UND Frauen, Stamm B auch.

        Stamm A lebt aber nicht mit Stamm B zusammen, nicht im gleichen Haus.

        *Beauvoir meinte dazu sinngemäß “Historisch hätten auch die Frauen die Männer unterdrücken können, aber die Männer waren eben schneller, deswegen haben wir ein Patriarchat”.*

        Das löst ja das gleichheitsfeministische Problem nicht.

        WARUM waren Männer schneller?

        WARUM konnten sie all die Jahrtausende hindurch den „Startvorteil“ behaupten?

        Allein das zeigt doch ihren inhärent bösen Willen an.

        Und der gute der Frauen wird angezeigt durch ihre „Fügsamkeit“.

        Sie rebellierten nicht nur nicht in großer Zahl, sondern unterstützten mehrheitlich die patriarchale Ordnung.

        Wohl wissend, wie NOTwendig die war.

        Schließlich war auch die patriarchale Ordnung eine femizenntrische, die sich mühte, Schutz und Versorgung von Frauenundkindern sicherzustellen unter wesentlich härteren Lebensbedingungen, dabei den Männern mehr abverlangend als den Frauen (die dafür Kinder produzieren mussten).

  3. Korrektur 😦

    Sie lassen den femizentrisch-feministischen Staat zunehmend DIE Männer bewachen.

    (Mit Unterstützung jener Alphamänner, die von der Unterdrückung und Ausbeutung niedrigrangigerer Männer profitieren und sich durch „Haremsbildung“ belohnen = „Gorillagesellschaft“).

  4. *Or do you keep whining about how feminists hate men and distracting yourself and others from serious issues of inequality?

    Your call.*

    My choice?

    Ich überlasse diese feminisierende Gesellschaft ihrem Schicksal und ihrem Männerhass, lege die Beine hoch und genieße die Spätsommersonne.

    Auch wenn die Sonne bereits tief im Westen steht, noch wärmt sie an schönen Tagen meine trägen Knochen.

    Die ich für diesen Murks nicht riskieren werde.

    Sollen sie die verteidigen, die sie aufbauen.

  5. @ Christian

    *Da unterschlägt sie – neben dem Umstand, dass die Privilegstheorien schon kaum eine faire Betrachtung zulassen – dass man für Gleichheit für alle Menschen eintreten kann und dennoch darauf hinweisen kann, dass man deswegen keine Hexen verbrennen und auch keine Männer dämonisieren muss, und sich natürlich beschweren kann (beschweren muss), wenn Leute das – sei es auch mit dem Ziel der Gleichberechtigung – dennoch machen.*

    Der schändlichen Wahrheit die Ehre: Der, der sich das abgefäppt hat, identifiziert sich als Mann. Also also als Mann*. Ein Ally. Ein Pink Petpanther (will ja nicht immer von Pudeln reden).

    http://everydayfeminism.com/author/samk/

    • Falscher Link, der sollte es werden:

      Natürlich ist Sam Killermann ein guter Linker:

      Feminismus ist der Sozialismus der Postmoderne, die neue Leitideologie einer abgehalfterten Linken.

      http://everydayfeminism.com/2013/05/episode-10/

      *About Sam Killermann

      Sam Killermann is a Contributing Writer for Everyday Feminism and the person behind It’s Pronounced Metrosexual, a comedy show and blog focused on issues of identity, stereotypes, and oppression. A social justice advocate and ally, Sam performs the show at colleges around the country and writes for the site when he is at home in Austin, TX. Follow on Twitter @Killermann.*

    • @Roslin

      Sein Name scheint bei dem ja Programm zu sein.

      Ein Pseudonym? Oder sein echter Name?

      In beiden Fällen ist’s wohl so.

      Aber man fragt sich schon wie ein (junger) Mann solchen Denkmustern verfallen kann.

      Nur Indoktrination?

      Oder die Anziehungskraft des feministischen Supremacy Genderracism in Verbindung mit damit gelieferten Maskulinitätshülse der freislerschen Stahlhärte eines Feministen?

      (pink petpanther 🙂

      • …, d.h. die Faszination, der Ausweg für identitätsschwache narc-soziopathic Inklinierte.

        Die Schutzsuche im Kollektiv der „Überlegenen Menschen“.

        Nitzsches Tarantel.

      • @ petpanther

        So jung ist er auch nicht mehr, es ist ein Jugendbild, das ich auswählte, um mir den Gag Pink Petpanther“ nicht entgehen zu lassen.

        Er trägt nun mal rosa auf dem Foto, der Killermann.

        In Wahrheit sieht er heute eher aus wie ein grenzdebilder Erweckungsprediger:

        Was er ja bei Lichte besehen auch ist.

  6. Ich denke, man sollte viel eher die Frage diskutieren, inwieweit implizit in den verschiedenen feministischen Strömungen biologische Positionen stecken und – vor alle, – wie man sie nachweißt. Letzteres müßte für die hier versammelte biologische Kompetenz leicht sein.

    Hätte man das, dann würde diese Art der Männerfeindlichkeit dem Feminismus viel stärker schaden, denn jeder Feminismus, für den das gilt, könnte z.B. nicht mehr glaubwürdig Gender Mainstreaming vertretern.

    Jeder solche Feminismus würde daher aus Konsistenzgründen auf seinen eigenen Rumpf-Feminismus schrumpfen, und die Unterschiede der dann noch vertretbaren zu den gegenwärtigen erhobenen Forderungen würde die politische Wirksamkeit der Männerfeindlichkeit gut illustrieren.

    Diese Art von Projekt hängt natürlich davon ab, daß man zugibt, daß es einen Unterschied zwischen Feminismus und Nicht-Feminismus und folglich einen harten Kern des Feminismus gibt, ein feministisches picture, daß es dem Feminismus z.B. erlaubt, kein Maskulismus oder keine Märchen einer Blümchenwiese zu sein.

    Solange man aber – wie es viele in diesem Forum tun – behauptet, Feminismus könne nicht definiert werden, nimmt man sich diese Möglichkeit und kann konsequenterweise auch die politische Rolle der Männerfeindlichkeit im Feminismus nicht erkennen oder nachweisen – und logischerweise auch nicht für dessen Abschaffung argumentieren.

    Politische Wirksamkeit hängt – so habe ich gerade gezeigt – damit auch von theoretischen Einsichten ab, die die maskulistische blogossphäre bisher nicht ernst genug nimmt. Meckern wir also das nächste Mal darüber, daß uns die Politiker ignorieren, dann können wir uns getrost erst mal an die eigene Nase fassen.

    • @ Elmar

      Mit oder ohne „Bioogismus“: Feminismus ist nicht konsistent, der sozialkonstruktivistische/geschlechtersozialistische noch viel weniger als der biologistische einer Mary Daly.

      Die ist böse-verrückt, aber wenigstens konsistent in ihrer Verrücktheit.

      Nachzuweisen, dass Feminismus inkonsistent ist, heißt Eulen nach Athen tragen.

      Daran liegt’s also nicht, wenn Männerrechtler politisch nicht wirksam werden.

      Die feministischen Inkonsistenzen sind so offensichtlich, dass der Nachweis feministischer Inkonsistenz seine Wirksamkeit nicht behindern wird.

    • @elmar

      „Ich denke, man sollte viel eher die Frage diskutieren, inwieweit implizit in den verschiedenen feministischen Strömungen biologische Positionen stecken und – vor alle, – wie man sie nachweißt. “

      Dort (jedenfalls im Gleichheitsfeminismus) stecken keine biologischen Positionen. Sie begründen es rein sozial.

      Warum meinst du denn, dass diese dort versteckt sein müssen?

        • @elmar

          meinst du das hier:

          i) Feminstische Kritik an männlicher Heterosexualität zielt ab auf eine in der männlichen Biologie verankerte, aber formbare Sexualtität, die sich ihrer Natur nach von weiblicher Sexualität dadurch unterscheidet, daß die sexuelle Erziehung der Gesellschaft an den Geschlechtergrenzen Halt machen muß, so daß sich nur Männer widerstandslos zu sexuellen Ausbeutern, sexuellen Unterdrückern und in ihrer Sexualität Frauen entmenschlichenden Wesen entwickeln, während sich Frauen von Natur aus in den korrespondierenden Part dazu nicht einfinden und stattdessen ihre Sexualität entlang den moralischen Richtlinien menschlicher Würde entwickeln. Die feministische Pornographiekritik beruht daher auf einem biologistischen Verständnis von Sexualität.

          Das ist leider eben allenfalls für den Differenzfeminismus, also einen eher unbedeutenderen kleinen Teil richtig. Eines deiner Probleme, die dadurch enstehen, dass du nicht an den Texten der anderen Seite arbeitest, sondern schreibst, was du denkst, was sie vertreten. (oder kannst du einen feministischen Text in diese Richtung angeben?)

          Im „Genderfeminismus“ gibt es keine biologische Verankerung, es ist reine Geschlechterrolle. Wenn man Männer anders erziehen würde und sie anders geprägt wären, dann würden sie sich eben allenfalls feministische Pornos mit ausgiebigen und enthusiastischen Zustimmungskonzept schauen

        • @ Elmar

          „Leszek hat mich vor ein paar Wochen mal darauf aufmerksam gemacht, daß auch Amendt diese These vertritt – aber ich finde das so schnell einfach nicht wieder.“

          Ich hatte dabei, glaube ich, folgende Passage von ihm im Kopf:

          „Was aber blieb dann noch übrig, worunter Frauen zur Schicksalsgemeinschaft zwangsvereinigt werden konnten, wenn soziale und politische Besonderheiten außen vor blieben? Es blieb nur die weibliche Anatomie und Physiologie als kleinster vereinheitlichender Nenner übrig. Damit aber stellt sich der Feminismus ganz unerwartet als eine Version neobiologistischer Wesensbestimmung von Frauen heraus. (…) Der Feminismus ließ, wenn auch in anderer Formulierung, wieder auferstehen, was die Frauenbewegung ausgezogen war zu bekämpfen. Nämlich das Verständnis, dass das vereinigende Element der Frauen allein oder wesentlich durch Biologie und Physiologie festgelegt sei – Anatomie sozusagen als Schicksal. Damit ist es letztlich die Biologie, die Frauen zum Opfer einer ebenso biologistisch abgeleiteten männlichen Täterherrschaft macht. Die einheitliche Bestimmungsgröße des Schicksals von Frauen sei, Opfer von Männern zu sein. Das haben Frauenbewegung und vernünftige Varianten des Feminismus bereits nachdrücklich zurückgewiesen (Anmerkung: Amendt spricht von Frauenbewegung, wenn er sich auf diejenigen frauenrechtlichen Strömungen bezieht, die zeitlich vor der Etablierung des Radikalfeminismus lagen.) Das neobiologistische Gebilde einer polarisierenden Welt hat heute aber große Bedeutung in Institutionen, die feministisch beeinflusst wurden.“

          (aus: Gerhard Amendt – Über die gesellschaftlichen Auswirkungen des Feminismus, in: Hrsg. Eckhard Kuhla – Schlagseite MannFrau kontrovers, S. 22 f.)

          • @leszek

            “Was aber blieb dann noch übrig, worunter Frauen zur Schicksalsgemeinschaft zwangsvereinigt werden konnten, wenn soziale und politische Besonderheiten außen vor blieben? Es blieb nur die weibliche Anatomie und Physiologie als kleinster vereinheitlichender Nenner übrig. Damit aber stellt sich der Feminismus ganz unerwartet als eine Version neobiologistischer Wesensbestimmung von Frauen heraus.“

            Ist das nicht etwas so als würde man sagen „Was bliebe aber übrig, wenn man im Christentum den Gott wegdenkt? Es bliebe nur der Teufel übrig. Damit aber stellt sich das Christentum ganz unerwartet als eine Gemeinschaft von Teufelsanbetern heraus“

        • Im “Genderfeminismus” gibt es keine biologische Verankerung, es ist reine Geschlechterrolle.

          Das ist die Theorie. In der Praxis wird fein säuberlich zwischen männlich und weiblich unterschieden. Die Frauenquote, nebst vielen anderen Privilegien orientiert sich am biologischen Geschlecht.
          Leszek hat G.Amendt zitiert. Dort steht dieser Befund ebenfalls. Amendt nennt es „neobiologistische Wesensbestimmung von Frauen“.

          • @peter

            „Die Frauenquote, nebst vielen anderen Privilegien orientiert sich am biologischen Geschlecht.“

            Das ist ja das „Rothaarigen-Problem“.

            https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/29/wenn-geschlecht-konstruiert-ist-ist-dann-frauenforderung-nicht-ein-widerspruch/

            Im Genderfeminismus werden soziale Regeln, die konstruiert sind, an körperlichen Merkmalen festgemacht, in diesem Fall an denen, die wir als “Frau” bezeichnen. Es könnte aber genau so gut Rothaarigkeit sein. Dann wären die Regeln für Rothaarige eine soziale Konstruktion, aber Rothaarige eben nicht. Und man würde dann fordern, dass zur Abschaffung der sozialen Regeln eben Rothaarige entgegen dieser Regeln voll an der Gesellschaft teilhaben können, weil Rothaarigkeit kein Kriterium für eine willkürliche Unterscheidung sein darf (ebensowenig wie die körperlichen Anzeichen, die man (willkürlich) unter “Frau” zusammenfasst).

            Es sollen insofern nicht Frauen gefördert werden, sondern eine Neutralität geschaffen werden, in der alle Menschen unabhängig davon, welche körperlichen Besonderheiten sie haben (sei es Rothaarigkeit oder eben vergleichsweise biologisch unbedeutende Merkmale, wie eine Gebärmutter, Brüste, eine Vagina, einen vollkommen anderen Hormonhaushalt, einen anderen Chromosomensatz etc).

        • Ist das nicht etwas so als würde man sagen “Was bliebe aber übrig, wenn man im Christentum den Gott wegdenkt? Es bliebe nur der Teufel übrig. Damit aber stellt sich das Christentum ganz unerwartet als eine Gemeinschaft von Teufelsanbetern heraus”

          Biologistisch heisst in diesem Kontext, seine Politik primär an den biologischen Kategorien „männlich“ und „weiblich“ auszurichten. Es bedeutet nicht, sich mit den Erkenntnissen der Wissenschaft Biologie auseinanderzusetzen oder gar Biologie als Wissenschaft zu betreiben.

          • @peter

            „Biologistisch heisst in diesem Kontext, seine Politik primär an den biologischen Kategorien „männlich“ und „weiblich“ auszurichten. “

            Wie sollen sie das auch nicht machen, wenn trotz Gleichheit der Geschlechter die Gesellschaft Unterschiede schafft und danach kritisiert?

            Wenn die Gesellschaft allen Leuten, deren Name mit P anfängt, 23% weniger lohn zahlt und die Ansicht verbreitet, dass diese das auch nur verdient haben, dann kann man dir wohl nicht vorwerfen, dass du dich für P-Namensträger einsetzt und Ausgleichsmaßnahmen für diese forderst, die diese ungerechtigkeit ausgleichen. Bist du deswegen ein Anfangsbuchstabist?

        • Wie sollen sie das auch nicht machen, wenn trotz Gleichheit der Geschlechter die Gesellschaft Unterschiede schafft und danach kritisiert?

          Legitim ist es, Vorurteile abzubauen. Man schafft aber nicht Sexismus ab, indem man sexistischen Ausgleich (aka „positive Diskriminierung“) anstrebt.
          Eine Frauenquote ist übrigens ganz offensichtlich sexistische Diskriminierung, d.h objektivierbar. Die behauptete sexistische Diskriminierung der Frauen durch Männer ist, sofern nicht herbeifantasiert, ein soziales Phänomen, nichts, was programmatisch institutionalisert wäre. Das ist ein wesentlicher Unterschied.

          • @peter

            „Man schafft aber nicht Sexismus ab, indem man sexistischen Ausgleich (aka “positive Diskriminierung”) anstrebt.“

            Das sehen die feministischen Theorien eben anders (wofür man sie natürlich kritisieren kann). Und dazu brauchen sie eben keinen „biologismus“, sondern können nach wie vor von einer Gleichheit ausgehen (weswegen ein Vorwurf in die Richtung lediglich zeigt, dass man deren Theorien nicht verstanden hat und ihnen eine Abwehr einfach macht).

        • Das sehen die feministischen Theorien eben anders (wofür man sie natürlich kritisieren kann). Und dazu brauchen sie eben keinen “biologismus”, sondern können nach wie vor von einer Gleichheit ausgehen …

          Warum zum Teufel hast du so viel Mühe zu verstehen, dass eine Politik, die sich primär an den biologischen Kategorien männlich und weiblich orientiert, biologistisch ist?
          Ich mache mir doch die hanebüchene Theorie der Feministen nicht zu eigen, die lediglich ihre Diskriminierungen rechtfertigen sollen und als gerechtfertigte Kompensation behaupten. Das ist einfältige feministische Propaganda.

          Sorry, Christian, aber in politischen Dingen bist du reichlich naiv.

          • @peter

            „Warum zum Teufel hast du so viel Mühe zu verstehen, dass eine Politik, die sich primär an den biologischen Kategorien männlich und weiblich orientiert, biologistisch ist?“

            Ich habe es dir erklärt und diese Erklärung steht noch. Gegen diese hast du auch schlicht noch keine Gegenkritik gebracht. Du hast nur kritisiert, dass der Weg an sich falsch ist, dass bedeutet aber nicht, dass es nicht die feministische Theorie ist.
            Im Feminismus geht es eben darum die in der Gesellschaft vorherrschende willkürliche Einteilung nach Geschlecht durch angleichende Maßnahmen rückgängig zu machen.

            Da die Gendertheorien darauf abstellen, dass man die Geschlechterrollen aus der Gesellschaft nimmt und es insbesondere wichtig ist, wieviel Raum ein Geschlecht in welchem Bereich einnimmt, verwundern dann aus dieser Sicht auch Frauenquoten als Mittel der Neudefinition der Geschlechterrolle nicht.

        • @ Elmar

          Auch die marxistische Feminismuskritikerin Kerstin Steinbach greift das Thema des impliziten Biologismus und Essentialismus auf.

          Ich erwähne besser vorher: Die erklärte Antifeministin Kerstin Steinbach, Marxistin in der Tradition von Wilhelm Reich, kann als Gleichheits-Antifeministin bezeichnet werden. Sie geht von der Gleichheit der Geschlechter aus und wirft dem Radikal- und Genderfeminismus vor, in Wahrheit gar keine Gleichheitsposition zu vertreten.
          Außerdem seien der Radikal- und Genderfeminismus aufgrund ihrer Sexualfeindlichkeit geeignete Werkzeuge für die herrschenden Klasse, um mittels Sexualunterdrückung eine Untertanenmentalität in der Bevölkerung heranzubilden, denn wer sich in seiner Sexualität Vorschriften machen lasse, der lasse sich auch in allen anderen Bereichen leichter beherrschen.

          Kerstin Steinbach:

          „Auf der anderen Seite des künstlichen Trennstrichs tönen die sogenannten „Gleichheitsfeministen“ laut gegen die Sexualrollen (…). Schwarzer wird ausdrücklich dieser Fraktion zugerechnet, und sie spielte sich in dieser Frage tatsächlich gern als graues unter den schwarzen Schafen auf, so, wenn sie beispielsweise bezüglich der Wehrpflicht die Gleichheitsposition vertrat. Sie sprach sich auch wiederholt gegen die Geschlechterrollen aus und erklärte sie zum Ergebnis abschaffenswerter, gesellschaftlicher Erziehung. Und damit hat sie recht, egal, ob sie die Rollenbeseitigung wirklich ernsthaft ins Auge gefasst oder nur als inhaltsleere Formel zwecks Bauernfängerei hergebetet hätte. (…)
          Andererseits hat aber gerade die Mutter der Bewegung mit ihrem „Mythos“ den Sexualkrüppelstatus der Frau postuliert, (Anmerkung: Gemeint ist Alice Schwarzers Hypothese vom Mythos des vaginalen Orgasmus) und eine solch gravierende Unabänderlichkeit könnte man ja, wenn sie denn existieren würde, gar nicht mit Aussicht auf Erfolg bekämpfen, selbst wenn man es ehrlich wollte. Die einzige Möglichkeit, die bliebe, wenn Schwarzer mit ihrem „Mythos“ recht hätte, wäre die heterosexuelle Abstinenz (…). Hier stimmt also ganz offensichtlich etwas nicht, die Katze beißt sich in den Schwanz. Im übrigen ist mit der Behauptung, dass Frauen Sexualkrüppel von Natur aus und damit Daueropfer männlicher Zudringlichkeit seien, das alte Sexualrollenschema – keusche Frau, geiler Mann – völlig inhaltsgleich wiederholt. Und wenn die armen, schwachen Frauen in der bös-geilen Männerwelt dauernd und wortreich „Schutz“und „Förderung“ beanspruchen dürfen, dann sind sie ja doch hilfsbedürftig, was wiederum dem klassischen Rollenschema entspricht, (…). Wenn das Gleichheit sein soll, dann waren auch die Päpste aller Zeiten Protagonisten derselben, jedenfalls ist dafür hartnäckiges Zwiedenk vonnöten.
          Hinsichtlich ihrer Anti-Rollen-Polemik steht Schwarzer aber nicht nur wegen ihres „Mythos“ im Verdacht der Täuschung und Lüge, sondern auch wegen ihres parteilichen Lobgesangs auf Frauen. So soll es unglaublich toll und ein Zeichen des nahestehenden Sieges der Bewegung sein, dass wir heute beispielsweise Frau Merkel statt Herrn Schröder an der Staatsspitze sehen dürfen. Da wir seit langer Zeit juristische Gleichheitsvorgaben haben, warum ist dann jemand wegen seines beim Befruchtungsfall festgelegten Geschlechts besser oder geeigneter, wofür auch immer, wenn die Rollen doch gesellschaftlich produziert werden, wie sie andererseits (richtig) sagt? (…) Dann müsste ja doch etwas Besonderes in der Seele der Frau liegen, was sie zum besseren Chef beruft, oder ihr umgekehrt eine angeborene Insuffizienz anhaften, wenn sie unangemessen glorifiziert, also wegen des Geschlechts hochgejubelt, statt an ihren Taten gemessen wird, die jeden Menschen aber einzig interessieren sollten.
          (…)
          An der Postulierung des spezifisch „Weiblichen“ und seiner Hochjubelung beteiligen sich letztlich (…) die „Differenzfeministen“, wie gesagt, offen, die verlogenen „Gleichheitsfeministen“ etwas verschwurbelter. Was darunter im einzelnen zu verstehen sein soll, da wurde und wird viel herumgeeiert, aber Einigkeit besteht jedenfalls darin, dass das „Weibliche“ irgendwie wertvoll sei, mindestens aber wird dauernd über dieses spezifisch „Weibliche“ lamentiert, was jedem Humanisten überflüssig wie ein Kropf erscheinen muss.“

          (aus: Kerstin Steinbach – Rückblick auf den Feminismus. Von Anfang an eine Lüge gegen Gleichheit, Logik und sexuelles Vergnügen, S. 177 f.)

          • @Leszek

            Die Fortsetzung tradierter Geschlechterrollen durch den Feminismus gehört zur Standardkritik des Feminismus – wenngleich ich jetzt nicht wüßte, wo das man gründlich untersucht wurde.

            „Sie geht von der Gleichheit der Geschlechter aus und wirft dem Radikal- und Genderfeminismus vor, in Wahrheit gar keine Gleichheitsposition zu vertreten.“

            Auch diese Position ist jenseits des Maskulismus wohlbekannt.

            „Außerdem seien der Radikal- und Genderfeminismus aufgrund ihrer Sexualfeindlichkeit geeignete Werkzeuge für die herrschenden Klasse, um mittels Sexualunterdrückung eine Untertanenmentalität in der Bevölkerung heranzubilden, denn wer sich in seiner Sexualität Vorschriften machen lasse, der lasse sich auch in allen anderen Bereichen leichter beherrschen.“

            Mit dieser Art Klassenargumentation habe ich generell meine Schwierigkeiten, da meine Vermutung ist, daß nicht aufgrund des Klassenbewußtsein gehandelt wird: Auch z.B. die Mineralölkonzerne brauchen keine Absprachen, um zu den Ferien oder anderen z.B. poliischen Ereignissen jeder für sich einzeln die Preise zu erhöhen – einfach, weil sie wissen, wie das Spiel läuft.

            Entsprechend ist jedem Unternehmer klar, was die Mobilisierung der industriellen Reserve FRAU zur Folge hat, dafür muß man keine Verschwörung bilden. Ohne Verschwörung ist der Übergang im Grad der ökonomischen Ausnutzung aber langsam – was man ja auch beobachtet: in den 70iger konnte ein Handwerker allein seine Familie ernähren und wenn alles gut lief, die Kinder zur Uni schicken. Heute braucht man dafür zwei Gehälter.

            Die geeigneten politischen Mittel dagegen sind entsprechend kein Klassenkampf oder etwas in der Art, sondern der Erhalt der Kaufkraft muß anders gesichert werden. Leider verstehe ich wenig von Wirtschaft.

        • Da ich für das Kerstin Steinbach-Zitat schon eine negative Bewertung bekommen habe, gleich noch ein Zitat von ihr. 🙂

          Kerstin Steinbach über konservative/rechte Feminismuskritiker, die ihr zufolge nicht dazu in der Lage sind, zu verstehen, dass der vorherrschende Feminismus in Wahrheit ein konservatives und anti-egalitäres Projekt darstellt:

          „Die wirklichen oder sogenannten rechten Kritiker des Feminismus kritisieren an ihm, was er gar nicht vertritt, nämlich die Gleichheit, fallen also auf den Etikettenschwindel der Feministen herein. So zieht beispielsweise das Buch „MenschInnen“ von Barbara Rosenkranz (2008), österreichische FPÖ-Funktionärin und Mutter von 10 Kindern, eine inhaltliche Verbindungslinie von Marx über Reich zur Schwarzerei, wobei die Feministen das Programm dieser beiden vorbildlichen Humanisten in Wahrheit doch genauso hassen wie ihre „Kritiker“, die hier jedenfalls ja nur die klassisch rechte Position vertreten, allerdings offen und ehrlich, im Gegensatz zu den substanzgleichen, aber verlogenen Feministen.“

          (aus: Kerstin Steinbach – Rückblick auf den Feminismus. Von Anfang an eine Lüge gegen Gleichheit, Logik und sexuelles Vergnügen, S. 267.)

        • @ Elmar

          Du hast natürlich Recht damit, dass man keine Verschwörung annehmen sollte, wenn sich ein Phänomen anders plausibler erklären läßt.
          Andererseits wäre aber die Annahme, dass es in den Netzwerken der ökonomischen Eliten nicht zur Bildung von Gruppen käme, die gemeinsame Interessen verfolgen in elitesoziologischer Perspektive m.E. ebenfalls naiv.

          Es gibt eine Strömung in der Elitesoziologie, die als Power Structure Research (Macht-Struktur-Forschung) bezeichnet wird, die versucht die Netzwerke der ökonomischen und politischen Eliten, deren Strukturen und Funktionsweise zu erforschen:

          http://de.wikipedia.org/wiki/Power_Structure_Research

          Einer der bekanntesten Vertreter ist der Marxist Hans-Jürgen Krysmanski.
          Ein interessantes Interview mit ihm (in zwei Teilen), in denen er einiges zum Forschungsstand dieser elitesoziologischen Richtung erzählt, findet sich hier:

          http://www.heise.de/tp/artikel/31/31762/1.html

          http://www.heise.de/tp/artikel/31/31763/1.html

          Er schreibt u.a.:

          „Das amerikanische Power Structure Research hat für die USA die entscheidenden Gesetzgebungsverfahren untersucht und gezeigt, wie Superreiche und Konzerne durch Fördermittel, Forschungsaufträge, Personal die wichtigsten Universitäten, Stiftungen und Denkfabriken in der Hand haben. Und von diesen Institutionen her wird „die Wirklichkeit definiert“, werden Handlungsmöglichkeiten eingegrenzt und das politische Weltbild bestimmt. Über die Elite-Universitäten, die großen Stiftungen und Think Tanks wird ein großer Teil des „Einflussgeldes“ verteilt, von dort kommen die „Experten“, die in einem Geflecht von formellen und informellen Diskussions- und Planungsgruppen Gesetzesvorlagen vorbereiten usw. Die Expertisen landen dann bei den Parteien, in Ausschüssen. Geld plätschert in die Wahlkassen der Abgeordneten und Senatoren und in die offenen Hände der Meinungsmacher. So ist relativ sichergestellt, dass nur Regelungen und Gesetze der ursprünglichen ‚Auftraggeber‘ realisiert werden (…)“

          Das halte ich schon für weitgehend realistisch. Krysmanki geht in dem Interview aber auch auf die vielfältigen Interessengegensätze innerhalb der „herrschende Klasse“ ein. Dieser Begriff meint keinen homogenen Block:

          „Es gibt eben vielfältigste Interessengegensätze innerhalb der Kapitalistenklasse (das ist immer noch ein nützlicher Begriff). Es gab schon immer Konflikte zwischen Finanz- und Industriekapital, zwischen Schwer- und Leichtindustrie, zwischen Rüstungs- und Friedenswirtschaft.“

          • @Leszek

            „Das halte ich schon für weitgehend realistisch.“

            Ich hab in den USA geforscht und bin mir nicht so sicher. Natürlich kann eine Elite Geld für gewisse Projekte anbieten, aber jeder Prof. kann sein eigenes Ding machen – was er in der in der Regel auch tut.

            Außerdem wird das, was du „Elite“ nennst, vor allem durch Pragmatismus zusammengehalten, der Treuefaktor ist meiner Erfahrung nach nur sehr begrenzt vorhanden.

            Wenn das aber alles so ist, dann stellt sich die Frage, was die ganze Erklärung „des in der Hand Habens“ noch bringt.

            Ich hab jetzt keine wirkliche Alternative anzubieten, aber auf Klassengedöns fall ich sicher nicht rein.

        • Feministinnen vertreten tatsächlich die Gleichheitsposition, und zwar immer dann, wenn es um „Männerbastionen“ geht. Aber auch wenn es darum geht, den weiblichen Mann zu erziehen.

          Sie haben schon eine Gleichheitsagenda.

          Das Problem ist die Verlogenheit und Pervertierung dieser Agenda. Daß man sich also nur auf Frauen fixiert und nur auf bestimmte Bereiche (Manager, Professoren).

          Völlig daneben und entlarvend ist die Aussage von Kerstin Steinbach, diese Feministinnen seien eigentlich rechts und nicht links.

          Hier wird völlig naiv mit den Zuschreibungen rechts und links gearbeitet. Als ob dies eherne Essenzen seien, und als ob ein de facto auf Ungleichheit und Ungerechtigkeit zielender Feminismus nun als rechts bezeichnet werden müsse.

          Das ist die typisch naive Diktion von Linken.

          Dann sollen wir also den Konservativen beibringen, daß der herrschende Feminismus eigentlich ein konservatives Projekt ist. Das kann Leszek ja mal versuchen.

          Das Traurige an diesen Ausführungen ist wieder einmal, daß sich Linke nicht eingestehen wollen, daß der Feminismus ein ureigentlich linkes Projekt ist und daß dieses ohnegleichen pervertiert ist – und eben als solches immer noch links und von Linken vertreten.

          Das wäre wohl zu selbstkritisch für einen Linken.

          Stattdessen diese alberne Rabulistik, der Feminismus sei rechts oder konservativ.

          Die Wahrheit lautet wohl eher: Die Linken sind derart verlogen, daß sie nicht merken, daß ihr Feminismus nichts mehr mit linken Idealen zu tun hat.

          Ist schon peinlich diese Rabulistik. Aber mittlerweile wissen wir ja, daß da nichts anderes zu erwarten ist. 🙂

        • @ Kirk

          „Dann sollen wir also den Konservativen beibringen, daß der herrschende Feminismus eigentlich ein konservatives Projekt ist. Das kann Leszek ja mal versuchen.“

          Mache ich doch schon länger:

          https://allesevolution.wordpress.com/2013/08/07/gemeinsamkeiten-zwischen-radikalem-feminismus-und-radikalem-konservatismus/

          Du verstehst offenbar nicht, dass es einen IMPLIZITEN Biologismus, Essentialismus und Konservatismus im radikalen Feminismus geben kann – auch wenn an der Oberfäche das Gegenteil proklamiert wird.
          Dies genauer zu analysieren ist m.E. eine wichtige Aufgabe linker Feminismuskritik.

          Zu erkennen, dass es auch im radikalen Gleichheits-Feminismus einen impliziten Biologismus und Essentialismus gibt, bedeutet m.E. übrigens nicht, dass die evolutionär-psychologisch fundierte Feminismuskritik, wie Christian sie vertritt, falsch wäre. Sie ist m.E. aber ergänzungsbedürftig, sie erfasst bestimmte Aspekte, aber andere, die ebenfalls sehr wichtig sind, kann die evolutionär-psychologische Perspektive nicht erkennen.
          Daher finde ich es gut, dass es auch feminismuskritische Ansätze wie die von Kerstin Steinbach gibt, die hierzu eine andere Perspektive einnehmen – und auch auf Elmars Ansatz einer nicht-biologisch fundierten Feminismuskritik bin ich gespannt und denke, er liegt da mit einigem richtig.

          Auch in pragmatischer Hinsicht ist es m.E. sinnvoll, dass es solche verschiedenen Zugänge zur Feminismuskritik gibt. Nicht jeder potentiell Interessierte ist durch evolutionär-psychologische Theorien ansprechbar.

        • @ Leszek

          Wie kommt es eigentlich, dass der „rechte“ Feminismus sich so leicht bei den Linken durchsetzen konnte? Warum verstehen sich die Feministen überwiegend als links, wenn sie doch in Wahrheit rechts sind? Da muss doch irgendwas schief gelaufen sein, oder?

        • Es sei übrigens kurz darauf hingewiesen, dass Peter die Auffassung eines impliziten Biologismus und Essentialismus im vorherrschenden Feminismus schon lange vertritt. Auch Nick hatte diesen Aspekt in der Vergangenheit schonmal angesprochen, ebenso Crumar.

        • @ Leszek

          Du, Peter, Nick oder Crumar haben aber auch gewaltigen Einfluß auf die linken Parteien. Deswegen schaffen die auch nächsten Monat die Frauenquoten ab.

          In linken Medien werden Kommentarfunktionen abgeschaltet, weil denen zuviel antifeministische Kommentare auftauchen.

          Ich sehe schon, der Einfluß der Feminismus kritiker ist ganz gewaltig bei den linken Leuten. 🙂

        • @ Leszek

          „Da hatte ich schonmal was zu geschrieben. (Arne hatte den Beitrag auf Genderama übernommen):“

          Ich fasse deine Einschätzung (der ich voll und ganz zustimme) mal zusammen: Die Linken lassen sich leicht täuschen, haben wenig Ahnung von dem, was sie eigentlich vertreten, denken nicht über den eigenen Tellerrand hinaus, sind konformistisch und lassen sich leicht von einer radikalen Minderheit auf Linie bringen.
          Was sagt das eigentlich über Menschen aus, die sich selbst für besonders aufgeklärt und kritisch halten? Und könnte diese Haltung nicht auch bei anderen Themen vorherrschend sein?

        • Ach JC Denton,
          Konservative und Liberale sind kein Stück besser. Die haben nur eben andere Wertepräferenzen, sind daher anders manipulierbar, sind für andere Dinge anfällig.

        • Ach @Leszek

          Warum antwortest Du nicht auf die Frage? Sind Linke nun bei anderen Themen ähnlich anfällig wie beim Feminismus? Lassen sich also veräppeln?

          Das hat nix mit anderen zu tun. Es geht bei der Frage nun wirklich um Linke. Warum lenkst Du immer ab? Kannst oder willst Du nicht auf die Frage antworten?

        • Ach Leszek,
          du bist doch so ein großer Fan von immanenter Kritik. Wenn man aber die Linken mal an ihrem eigenen Anspüchen misst und dabei feststellt, dass in der Praxis davon nicht viel übrigbleibt, dann fällt dir nichts besseres ein als „Aber die anderen sind auch doof!“? Da hätte ich jetzt aber eine etwas reflektiertere Antwort von dir erwartet.

        • Wie kommt es eigentlich, dass der “rechte” Feminismus sich so leicht bei den Linken durchsetzen konnte?

          Am prägnantesten lässt sich das nmE mit zwei Schlagwörtern zusammenfassen: FrauenFrauen-(sub)Kultur. Rape-Panic.

          Man kann die Sache allerdings auch aus einer anderen Perspektive beleuchten und die Frage stellen, wie Feminismus von „linken Studentenkreisen“ ausgehend völlig reibungslos und innerhalb kürzester Zeit faktisch den gesamten Mainstream erobern konnte. (Auf diesem Weg hat er offenbar seinen „rechten“ Spin gekriegt)

          Die Antwort ist aber wohl die Gleiche.

          Der Vergewaltigungs- und Mißbrauchshyterie der späten 1970er und 1980er hat faktisch niemand etwas entgegengesetzt. Ich erlaube mir mal wieder daran zu erinnern, dass man in den 1980ern Turnhallenböden buchstäblich aufgerissen hat, um nach den Mißbrauchshöhlen des männlichen Sexdämons zu suchen.

          Andererseits sind die 1980er auch nicht gerade für eine besondere Popularität linken Gedankengutes bekannt (Reagan/Thatcher/Kohl)

        • Da hätte ich jetzt aber eine etwas reflektiertere Antwort von dir erwartet.

          Ich würde vermuten, dass die Linke Ende der 1970er/anfang der 1980er ohnehin stark geschwächt war (aus diversen Gründen) und dass das Linke Weib in dieser Situation dann einen Massenshittest inszenierte 😉

    • @elmar

      „Solange man aber – wie es viele in diesem Forum tun – behauptet, Feminismus könne nicht definiert werden, nimmt man sich diese Möglichkeit und kann konsequenterweise auch die politische Rolle der Männerfeindlichkeit im Feminismus nicht erkennen oder nachweisen – und logischerweise auch nicht für dessen Abschaffung argumentieren.“

      Leider eher ein Strohmann

      Es wird nicht gesagt, dass man Feminismus nicht definieren kann. Es wird gesagt, dass die Gegenargument schon gegen den jeweiligen Typ des Feminismus gerichtet sein müssen, da die dortigen Begründungen stark voneinander abweichen können.

      • „Es wird gesagt, dass die Gegenargument schon gegen den jeweiligen Typ des Feminismus gerichtet sein müssen, da die dortigen Begründungen stark voneinander abweichen können.“

        Um so besser – dann sollte das Projekt nicht allzu schwer zu realisieren sein.

          • @elmar

            Aus meiner Sicht liegt der Knackpunkt im Genderfeminismus darin, dass sie einen reinen Sozialkonstruktivismus vertreten, der durch die heutige medizinische Forschung nicht mehr haltbar ist und in ihrer sehr einseitigen Wertung von nahezu allen gesellschaftlichen Zuständen als Unterdrückung, auch wenn diese auf einer Wahl der Frauen beruhen und in dieser Hinsicht keine Unterdrückung darstellen müssen.

            Im Differenzfeminismus liegt das Problem meist in einem Essentialismus verbunden mit falschen Vorstellungen davon, worin sich Männer und Frauen unterscheiden und auf welche Art.

    • „Jeder solche Feminismus würde daher aus Konsistenzgründen auf seinen eigenen Rumpf-Feminismus schrumpfen“

      Nein, sonst wäre das schon passiert. Es ist für Feministinnen problemlos möglich beliebig viele inkonsistente Standpunkte einzunehmen und diese gleichzeitig gegen aussen zu vertreten. Die Idee, logisch nicht konsistente Ideologien müssten aufgrund dieser Inkonsistenzen irgendeinen Schaden davon tragen, halte ich für viel zu einfach.

      Feminismus bedient vor allem die emotionale Ebene, ob dort biologische Argumente oder nicht vorkommen, ist für deren Fortbestand nicht relevant. Viele haben keine Problem zu sagen, dass Männer von Natur (i.e. biologisch) Vergewaltiger und Monster sind und sagen gleichzeitig, dass Geschlecht nur ein soziales Konstrukt ist. Das ist okay, denn einerseits hassen und verabscheuen sie Männer und wollen diese als minderwertig Abstempeln, andererseits wollen sie eine Gesellschaft in der ihr aufgrund ihres Geschlechts gefälligst alle Möglichkeiten geboten werden. Dass diese zwei Grundgedanken sich dabei widersprechen ist nicht weiter wichtig.

      • @toxic

        „Viele haben keine Problem zu sagen, dass Männer von Natur (i.e. biologisch) Vergewaltiger und Monster sind und sagen gleichzeitig, dass Geschlecht nur ein soziales Konstrukt ist.“

        Bei einer auch nur einigermaßen theorieinteressierten Gender-Feministin wirst du „von Natur aus“ als Begründung nicht hören. Sie ersetzen das recht problemlos damit, dass ein Mann in der gegenwärtigen Rape Culture eben diese Gedanken sozusagen mit der Muttermilch aufnimmt. Das ist sogar besser als eine biologische Begründung, denn so kann man mit der Bekämpfung der Rape Culture ja eine Besserung in Aussicht stellen und bei den Männern darauf verweisen, dass man ja auch zu ihrem Wohl daran arbeitet, dass sie endlich nicht mehr zu Monstern gemacht werden.

        Eine biologische Begründung steht dahinter weit zurück, die kann man ja nicht ändern. Von solchen Begründungen bleiben dann nur Phantasien a la Gesellschaften mit nur 10% Männer

        • „Bei einer auch nur einigermaßen theorieinteressierten Gender-Feministin wirst du “von Natur aus” als Begründung nicht hören.“

          Das wird eine Minderheit sein; genau solche Kombinationen treten aber durchaus auf. Schaut man sich den Feminismus ungefiltert an, bleiben nur sehr wenig miteinander vereinbare Aussagen zurück. Das scheint ihm aber nicht wirklich geschadet zu haben.

          Die Kernaussage von Elmar stimmt meiner Meinung einfach nicht; wir haben genug Bewegungen/Ideologien deren Eckpfeiler nicht logisch in sich konsistent sind und die sich trotzdem prächtig entwickelt haben (Religion etc.).

          • @toxic

            „wir haben genug Bewegungen/Ideologien deren Eckpfeiler nicht logisch in sich konsistent sind und die sich trotzdem prächtig entwickelt haben“

            In dem Punkt stimme ich dir ja auch durchaus zu.
            Das Argument von Elmar zieht nicht.

      • Hm …. die Sache mit der Inkonsistenz stimmt irgendwie, Roslin hat das auch gesagt und …. irgendwie muß es dafür eine systematische Erklärung geben. Denn auch viele Feministen bezeichnen Feminismus als Einstellung, nicht als Standpunkt.

        • Vergessen: Und wenn Feminismus eine Einstellung und kein Standpunkt wäre, an den man Konsistenzforderungen stellen könnte, dann wären rethorische Mittel als Waffe gegen den Feminismus wichtiger als sachliche Argumente.

          • @elmar

            Das ist aus meiner Sicht zu einfach.
            Denn es ist ja nicht Standpunkt oder sachliches Argument. Sondern der Standpunkt wird mit aus deren Sicht sachlichen Argumenten untermauert, die aber aus unserer Sicht erhebliche Schwächen haben.
            Um so deutlicher man das darstellt, um so schwerer ist es auch den Standpunkt aufrecht zu erhalten.

        • @elmar

          Es ist für unser Gehirn durchaus möglich unlogisch zu sein oder unlogik zu übersehen. Gerade, wenn sie sehr früh in der Theorie ansetzt.
          Unlogisch denken zu können kann ein Vorteil sein, wenn man dadurch besser in die Gruppe integriert ist (gerade wenn die Unlogik vielleicht nur daran liegt, dass man selbst zuwenig wissen hat).

          Die frühe Unlogik ist hier die Annahme einer Unterdrückung, die die Ungleichheit der Geschlechter erst begründet. Hat man diese erst einmal akzeptiert, dann kann man das gedanklich abhaken und muss nur noch die Mustererkennung auf Unterschiede ausrichten, die dann schlicht mit Unterdrückung verbunden sein müssen.
          Zudem gibt es ja zahlreiche Strategien im Feminismus um kognitive Dissonanzen zu überspielen: Von Deutungshoheit bis hin zur Erklärung, dass alle Gegenargumente Derailing, Backlash oder eben schlicht Machtspiele sind, die die Wirklichkeit anders konstruieren sollen. Wenn Wissenschaft selbst patriarchisch ist, dann kann man deren Sachargumente ignorieren.

        • @ Elmar

          „Und wenn Feminismus eine Einstellung und kein Standpunkt wäre, an den man Konsistenzforderungen stellen könnte, dann wären rhetorische Mittel als Waffe gegen den Feminismus wichtiger als sachliche Argumente.“

          Volle Zustimmung; der Feminismus wird, wenn überhaupt, am ehesten durch rhetorische Attacken fallen und nicht dadurch, dass man akademisch beweist, dass er inhaltliche Inkonsistenzen aufweist (Diese können aber sehr gut als Basis einer rhetorischen Argumentation sehr gut funktionieren). Paul Elam z.B. hat das sehr früh erkannt.

          Es ist in meinen Augen sehr wichtig diesen Mechanismus zu erkennen, denn das ist wohl einer der Hauptgründe für die Situation, in der wir uns Momentan befinden. Männer haben gedacht, wenn sie lange genug rational zuhören und antworten, werde sich das von alleine lösen. Im Gegenteil, durch jedes Zugeständnis wurde das Geschrei grösser, treffend formuliert war „Rape Culture“ die Antwort der Feministinnen auf steigende soziale Möglichkeiten. Männer haben ja dann weiterhin gedacht, irgendwann werde der Forderungskatalog enden, da sie dachten, dass dahinter rationale Ansprüche stehen würden.

          • @toxic

            Hmmm, ja … hat was …. durchaus …. ich bin im Moment inhaltlich zu unsicher, um mich da richig weit aus dem Fenster zu lehnen, finde deine Idee aber mehr als spannend. 🙂

        • @EvoChris

          „Es ist für unser Gehirn durchaus möglich unlogisch zu sein oder unlogik zu übersehen.“

          Natürlich.

          „Sondern der Standpunkt wird mit aus deren Sicht sachlichen Argumenten untermauert, die aber aus unserer Sicht erhebliche Schwächen haben.“

          Tja, das ist gerade die Frage – schwierig.

        • @ elmar

          „Vergessen: Und wenn Feminismus eine Einstellung und kein Standpunkt wäre, an den man Konsistenzforderungen stellen könnte, dann wären rethorische Mittel als Waffe gegen den Feminismus wichtiger als sachliche Argumente.“

          Das allein wird nicht reichen. Es
          braucht Männer die Fakts schaffen.
          Solange es nicht echt weh tut ist
          keine Verhaltensänderung zu erwarten,
          weder bei Feministinnen noch bei
          Lila P, noch bei weissen Ritter.

        • @toxicvanguard
          @Elmar

          Ganz genau.

          Und diese Rhetorik muß geschärft werden.

          Sie muß letztendlich die Verlogenheit und den (Werte) Mißbrauch treffen.

          Der Feminismus ist ein kollektivistisches Gewaltphänomen, dass aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mit Appeasement bzw. nur rationaler, auf Verständnis hoffende, Argumentation gestoppt werden kann.

          Und mit seinen Narrativen, seinen Rassismus produzierenden Unterstellungen und Big Lies, seinen Projektions- und Selbsterhöhungsmöglichkeiten, seinem Definitionsmacht beanspruchenden Neusprech, zieht er den immer vorhandenen identitätsschwachen narzisstisch-soziopathisch inklinierten Bodensatz an. Wie es eben alle Sündenbockideologien tun und immer getan haben. Und die Anhänger schlüpfen da ja gerade hinein um sich immunisierte Überlegenheit zu sichern. Besonders auch die männlichen Feministen. Niemand ist da auch nur annähernd an sachlicher Argumentation oder Ehrlichkeit interressiert.

          Mit Hauptproblem ist wohl, dass der Feminismus bei sehr tief greifenden biologisch und soziokulturell bedingten gynozentrischen Instinkten ansetzt. Im Gegensatz zu allen bisherigen, im Endstadium dann immer auch mordenden, Groupthink Sozialismen.

          Andockend am postmodernen ideologisch-dekadenten, und im Kern wahrsheinlich wiedermal faschistischen, (Elite)Sozialismus, der wiederum umgekehrt am Feminismus andockt und Gender als die neuen Klassen behandelt.

          Kampf dem Patriarchat! Überwindung und Vernichtung der männlichen Identität!

          Ganz wie es in den mittlerweile stürmerartigen Pamphleten z.B: der FES und HBS deutlich zu lesen ist.

  7. Hat schonmal jemand die Theorie aufgestellt, dass die „männerhassenden“ Feministen nur ihren Selbsthass auf Dritte (Männer) projizieren?

    • Ist m.W. nie durchexerziert worden, aber der Gedanke, dass die meisten feministischen Vorwürfe an „den Mann“ in einer Projektion wurzeln, ist nicht neu.

      Ich finde ihn, im Kontext mit konkreten Feministinnen, mitunter sehr fruchtbar. Verallgemeinern kann man das eher nicht.

    • Hatte dazu letztens gepostet:

      „Der ganze Feminismus wirkt wie eine externalisierte narzisstische Projektion. Alles was sie vorbringen sind und machen sie selbst und nicht die, die sie ad infinium anklagen. Wie Borderline.“

      Das ist doch sehr deutlich erkennbar. Alle (Sündenbock) Ideologien sind letztlich Projektions- und Selbsterhöhungsmechanismen für narzisstische identitätsschwache Menschen. Die Spielart Borderline enthält die Verhaltensmuster der Aggro-Manipulationstaktik:

      DARVO: Deny, Attack, and Reverse Victim and Offender

      http://www.avoiceformen.com/women/darvo-deny-attack-and-reverse-victim-and-offender/

  8. I don’t like women who are sexist. I find that women who think of themselves as above me because of gender are generally unlikeable fellows. (And, for whatever strange reason, are usually terrible spellers, too.) I don’t like women who call men they don’t know “loser”, “effeminate” or give humiliating nicknames – it’s obnoxious and condescending. I don’t like women who harass men in social medias, making comments about their bodies ortelling them „cry me a river“. I don’t like women who control men in relationships, abuse them or hurt them sexually forcing to be father. I don’t like women who use the social and political power they have to further discrimination against men in a desperate bid to maintain their status.

    I don’t like women who leave boring comments about what a woman-hater I must be for not enjoying the tidal wave of sexism that men endure in small and large ways daily. I really don’t like them.

    Amazingly, despite this list of the types of women I don’t like – and I probably could go on with more “dislikes” if you asked me to – I have the most amazing women in my life. My mother, my sister, my girlfriend – an incredible humanist who is an equal partner in parenting and family income. My female friends, who believe that gender justice is important and worth fighting for. I don’t have a hard time finding these amazing women because – shockingly – most women are pretty cool bitches.

    etc. pp.

  9. “Jeder solche Feminismus würde daher aus Konsistenzgründen auf seinen eigenen Rumpf-Feminismus schrumpfen”

    So sehr ich mir auch wünsche, dass dies so sein sollte – es spricht zuviel dagegen.
    Politiker instrumentalisieren ganz bewusst den Feminismus und Feministinnen Frauen. (noch – Frauen fühlen sich langsam aber sicher von den Anliegen der Feministinnen betrogen)
    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3519881/studie-re-traditionalisierung-paarbeziehung.story

    Und es gibt inzwischen Zuspruch von weiblicher Seite.

    In dieser Abfolge mag auch „womenagainstfeminism“ entstanden sein.

    Nur ändert dies nichts an der harten Faktenlage, nämlich den Gesetzten. (z.B. Familien- Scheidungsrecht und anderen anti-Männergesetzen)

    Es ist lediglich ein psychologisches Versprechen, sich, von einem misandrisch geprägten Feminismus, zu lösen.
    Wobei die Frage nicht unberechtigt ist, weshalb dies so lange gedauert hat, und was eigentlich der Nutzen dieses Kurses – für Frauen – in den letzten 20 – 30 Jahren gewesen sein soll ?
    Männer sind bei dieser Frage ausgeblendet. 😀

    Irgendwie ist man ganz schnell wieder bei einer Retraditionalisierung und den „Fulltime-Moms“ – dabei soll der Mann wieder die alleinige Verantwortung tragen und das Risko für die nacheheliche Versorgung.

    Gastbeitrag bei Manndat: „So viele Frauen wollen nicht mehr schief angeschaut werden, wenn sie sich entscheiden, „Fulltime-Moms“ zu werden.“http://manndat.de/gastbeitraege/warum-der-radikale-feminismus-ausgedient-hat.html
    Und es würde mich nicht wundern, wenn es bei der Fragestellung bleibt: Sind Mütter zufrieden(er) ? [Männer (Väter) bleiben ausgeblendet]

    Wie über ein neues Fairplay zwischen den Geschlechtern entstehen soll, ist völlig unklar.
    Um den Kreis zu schließen, würde ich meinen, dass das nicht über eine Widerlegung des Feminismus (und seiner paradoxen Bausteine) geht – es glaubt doch niemand, dass Politiker nicht wüssten was sie da fördern.

    Den einzigen Hebel den Männer m.E. haben, ist, dass sie ihrerseits das Private zum Politikum erklären und daraus resultierenden keine ungedeckten Schecks (Fulltime-Moms) annehmen.

    @ elmardiederichs
    „Wenn du uns erklärst, wie diese “Projektion” abläuft, können wir es mal versuchen.“

    Das ist eine menschlich negative, aber nicht eine spezifisch feministische, Eigenschaft.
    In der Pubertät haben viele diese Neigung.
    ‚Geheilt‘ bzw. eine große Besserung tritt häufig ein, indem man uns Grenzen aufzeigt.

    Dies wurde bei Feministinnen versäumt.

    Die dümmste, ungebildetste und widerlichste Frau kann den nettesten, … → http://de.wikipedia.org/wiki/Doris_Lessing

    • @BRD

      „Um den Kreis zu schließen, würde ich meinen, dass das nicht über eine Widerlegung des Feminismus (und seiner paradoxen Bausteine) geht – es glaubt doch niemand, dass Politiker nicht wüssten was sie da fördern.“

      Das Problem ist denke ich, dass die meisten Leute nicht im Thema sind. Sie lehnen vielleicht moderne feministische Theorien, wenn sie sie hören, auch als falsch ab, glauben aber was Führungspositionen durchaus, dass da Diskriminierung hinter sein könnte. Und als Frau haben sie eben auch nicht unbedingt etwas gegen Quoten, wenn man es ihnen anbietet. Das ist auch gut fürs Ego und die eigene Gruppe. Politiker wiederum wissen, dass Kritik am Feminismus tabuisiert ist, weil sie als frauenfeindlich gelabelt wird und Zustimmung ein einfacher Weg sein kann, aus der Schußlinie zu kommen und Punkte bei weiblichen Wählern zu sammeln (solange man nicht in den Bereich des verrückten Feminismus kommt, da muss man aus der Schußlinie raus).

      Meiner Meinung nach ist sachliche Kritik eine Form der Enttabuisierung der Kritik. Hingegen kann zu unsachliche Kritik eben schnell ins Gegenteil durchschlagen – es fällt dann leicht mit den Finger auf die Kritiker zu zeigen und zu sagen „wollt ihr denn Frauenfeinde wie die da sein?“. Deswegen haben weibliche Kritiker eben auch erhebliche Vorteile, weil sie schwerer als Frauenfeinde zu labeln sind.

  10. @ Christian

    „Das Problem ist denke ich, dass die meisten Leute nicht im Thema sind.“

    Ja, das ist sicher so.
    Sowohl in Bezug auf das Verhalten der Politik, wie auch in Bezug auf das Wirken des Feminismus. Als Beispiel nanntest Du Quoten und dass diese aus der Sicht mancher Männer vielleicht berechtigt sein könnten. Frauen würden sie ohnehin gern annehmen.

    Der Wind kann sich auch drehen.
    Zitiert aus: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wut-auf-frauenfoerderung-macho-12117438.html

    Wut auf Frauenförderung
    #Macho

    Die Debatte um eine gesetzliche Frauenquote hält die deutschen Konzerne in Atem. Eine ganze Generation von Männern zwischen 30 und 40 sieht sich um die Karriere gebracht. Nun revoltieren die Mitarbeiter des Autoherstellers Daimler.

    Aus Gastbeitrag: http://manndat.de/gastbeitraege/warum-der-radikale-feminismus-ausgedient-hat.html

    Wir brauchen keine Frauenquoten

    Doch statt sich diesem Traum widmen zu können, werden Frauen durch „Frauenquoten“ in Führungspositionen katapultiert, in die sie vielleicht gar nicht hinein wollten. Wenn eine Frau es wirklich will, dann bekommt sie diesen Job auch ohne Frauenquote.

    „Meiner Meinung nach ist sachliche Kritik eine Form der Enttabuisierung der Kritik.“

    Vielleicht fehlte da auch einwenig Trennschärfe in meinem Beitrag. Ich bin nicht gegen Kritik, die man ja auch Aufklärung nennen könnte, sondern ich frage mich: Was kommt danach?

    Die Situation wirkt festgefahren.

    • „Was kommt danach?“

      ich denke es ist ein Prozess. Wenn die Kritik wirkt, dann müsste der Feminismus übrigens erst einmal radikaler werden, denn die vernünftigeren sehen ein, dass sie sich da verlaufen haben und die anderen schirmen sich gegen Kritik ab. ich hoffe, dass das ein Umstand ist, den wir gerade beobachten

      • @ Christian

        „Wenn die Kritik wirkt, dann müsste der Feminismus übrigens erst einmal radikaler werden, …“

        Du könntest recht haben, weil Feministinnen, nämlich die „Echten und Wahren“ (nach eigener Definition) sich nicht „die Butter vom Brot“ nehmen lassen wollen, das wäre ja z.B. dann der Fall, wenn Frauen einfach mitreden wollen und dieses „wir sprechen für alle Frauen“ nicht mehr akzeptieren.

        • @ BRD

          “Echten und Wahren (nach eigener Definition)“ sich nicht die Butter vom Brot” nehmen lassen wollen“

          Wo waren die denn, als die die ganze Maschine ins Rollen kam? Viel wahrscheinlicher scheint es mir dann schon, dass diese Fraktion, die alle irgendwie nur vom Hörensagen kennen, entsprechend klein ist und keinerlei Einfluss hat oder zu einem Grossteil aus Mitläufern besteht.

          Feminismus wird hier regelmässig als etwas dargestellt, dass die Frauen verführt oder zumindest so stark verwirrt hat, dass sie nicht mehr wissen, für was sie stimmen und wen sie unterstützten sollen. Auch Christian äussert immer wieder die Vermutung, dass die meisten Frauen (in diesem Fall Menschen) nicht für den Feminismus sein würden, wenn sie nur genau wüssten, für was dieser tatsächlich steht. Das hört sich oft danach an, wie wenn dahinter eine riesige Propagandamaschine steckt die Frauen alle schon standardmässig „umprogrammiert“ hat und sie eigentlich nicht mehr wissen, was sie tun, denn eigentlich könnten sie diesen Zustand für Männer ja gar nicht wollen. Für diese Annahme gibt es keinen einzigen Beweis.

          Es gibt auch eine nüchterne Sichtweise : Die Frauen und Feministinnen sagen genau das, was sie auch wirklich wollen. Es gibt keine versteckten Propagandalügen und die männerfeindlichen Gesetze sind in unserer demokratischen Gesellschaft genau so, weil die meisten Frauen und Feministinnen es völlig in Ordnung finden, wenn Männer benachteiligt werden. Die einseitigen Scheidungsgesetze sind vielleicht keine Fabrikation von einsamen Furien aus dem Elfenbeinturm sondern ganz einfach der Wille einer erdrückenden Mehrheit. Frauen finden es vielleicht okay, wenn ihr Exmann auch weiterhin für sie arbeiten muss, Frauen finden es schlichtweg okay, wenn Männer ohne Wissen fremde Kinder aufziehen und sich für sie Aufopfern. Frauen finden es vielleicht auch schlicht okay, wenn Männer im Krieg verheizt werden. Was, wenn diese Sätze näher an der Wahrheit dran sind als die schöne, bequeme Version, dass Feminismus nur ein Experiment war, das kurz aus dem Ruder lief und das man wieder korrigieren kann? Was, wenn die das genau so meinen, wie sie das auch sagen, ja was dann? Werde ich dann nur schon des Selbstschutzes willen genau das Gegenteil sagen, denn die Wahrheit, ja die darf ja gar nicht sein?

          Wir werden auf jeden Fall zuerst sehen, wie sich die Thematik in Amerika entwickeln wird, denn dort sind die Zustände schlimmer und Seiten wie AVFM bewegen sich langsam aber sicher Richtung Mainstream. Wird diese Welle auch scheitern, (Wie alle vor ihnen) muss man sich vielleicht wirklich nach strategischen Alternativen umschauen und die nötigen und endgültigen Schlüsse aus einer erneuten Niederlage ziehen.

        • „Wo waren die denn, als die die ganze Maschine ins Rollen kam?“

          Da liegt ein Missverständnis vor.
          Diejenigen, die Du meinst haben sich nicht durchgesetzt. Die heutigen „Echten und Wahren“ sind die Gewinnerinnen von damals.
          Weshalb die anderen untergehenden sind, (Du meist wahrscheinlich welche die man als gemäßigt bezeichnen könnte, weil sie „nur“ bspw. heterosexuelle Frauenlobbyistinnen waren, ohne krankhaften Hass), ist eher eine historische Frage.

          „Feminismus wird hier regelmässig als etwas dargestellt, dass die Frauen verführt oder zumindest so stark verwirrt hat, dass sie nicht mehr wissen, für was sie stimmen und wen sie unterstützten sollen.“

          Frauen (tatsächlich pauschal gemeint) haben die Lobeshymnen: Frauen sind gefühlvoller, Frauen sind die besseren Partner, Frauen sind die besseren … – regelrecht aufgesogen.
          Und nun kommst Du als Mann und sagst „Nein, Moment mal – so pauschal …“
          Warum sollten sie Dich sympathisch finden und unterstützen?
          Kurz eingeflochten: „Der Ton macht die Musik“ – kann hier sogar weitestgehend außer Kraft gesetzt sein. Du spielst immer ein schlechtes Lied, wenn Du nicht mit im Chor, der „betrunkenen Frauen“, singen willst.
          Erst dann, wenn der Rausch abklingt und der Kater kommt merken sie wahrscheinlich, dass Deine Kritik berechtigt war.

          „Es gibt keine versteckten Propagandalügen und die männerfeindlichen Gesetze sind in unserer demokratischen Gesellschaft genau so, weil die meisten Frauen und Feministinnen es völlig in Ordnung finden, wenn Männer benachteiligt werden.“

          Ich habe menschlich absolutes Verständnis für diese Aussage, halte sie aber für falsch.
          Da wirfst Du Männerhass mit dem gewöhnlichen „Frauenleiden“ Lobbyismus für Frauen in einen Topf und nimmst den Rührstab.
          (an manchen Stellen, in Deinem Text, läuft der Rührstab auf Hochtouren)

          Nehmen wir mal eine Abkürzung.
          „Die Decke der Zivilisation ist dünn“ – Die Verführung für Frauen war eben groß und sie konnten nicht widerstehen.
          Kolonialherren gehen häufig so vor: sie nehmen eine Minderheit im Land und sagen: ihr wurdet ganz schwer benachteiligt, wir helfen euch jetzt. Nach einem ähnlichen Schema wurden die Frauen vereinnahmt. Es freut sich dabei der Neoliberalismus.

          „Wir werden auf jeden Fall zuerst sehen, wie sich die Thematik in Amerika entwickeln wird, denn dort sind die Zustände schlimmer und Seiten wie AVFM bewegen sich langsam aber sicher Richtung Mainstream.“

          Es lohnt sich sicher gelegentlich einen Blick über den großen Teich zu werfen.

          last but not least:
          „Auch Christian äussert immer wieder die Vermutung, dass die meisten Frauen (in diesem Fall Menschen) nicht für den Feminismus sein würden, wenn sie nur genau wüssten, für was dieser tatsächlich steht.“

          Eine ideologische Verführung streift man nicht ab, wie man ein getragenes Kleid auszieht. Es braucht ´Entlausungsprogramme´ und manchmal auch die Hilfe Dritter, um sich aus den feministischen Klauen befreien zu können. Aber man wird belohnt, denn das kalte Herz erwärmt sich und fängt wieder an, zu schlagen. Man legt die feministischen Scheuklappen ab, kann endlich wieder nach rechts und links sehen. Und man darf seine Brüder wieder lieben, wie man selbst von ihnen geliebt werden möchte. – Monika Ebeling
          http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/dav_aktuelles_2014-07-06_quote.html

          gleicher link: Nur wenige Menschen nehmen diesen Kampf gewisser Frauen gegen alles Männliche als das wahr was es ist – ein Kampf gegen die Menschlichkeit des Mannes. Nicht selten erleiden Jungen und Männer traumatische Erfahrungen, deren Ursache in falschverstandener Frauenpolitik liegt.

        • @ BRD

          „Ich habe menschlich absolutes Verständnis für diese Aussage, halte sie aber für falsch.“

          Und wieso? Wenn ich mich recht erinnere ist der Feminismus gewachsen die letzten 60 Jahre gewachsen und wächst immer noch weiter und es gibt keinerlei Beweise, dass Frauen sich ideologisch vom Feminismus abwenden.

          Eine hypothetische Frage : Angenommen, die Zustände verschlimmern sich noch weiter in den nächsten 20 Jahren, könntest du diese These dann annehmen?

          Angenommen die Zustände verschlimmern sich dramatisch in den nächsten 30 Jahren und sind rein subjektiv fast nicht zu ertragen heute (nehmen wir ein Katastrophenszenario : weitgehende Entrechtung von Vätern, Unschuldsvermutung bei Vergewaltigung abgeschafft und Spezialsteuern für Männer, Abschaffung der Allgemeinbildung für Jungen), würdest du dann diese These annehmen?

          Kurzum, gibt es einen Punkt, an dem du deine Propagandahypothese aufgibst und wenn ja, wann? So wie du das formulierst sieht das eher so, dass du eine solche These nicht annehmen willst.

          In meinem Fall ist es z.B. recht einfach, ich würde und müsste diese These sofort fallen lassen, wenn tatsächlich nennenswerte Fortschritte bei gleichzeitiger Aufarbeitung erzielt werden, denn wenn sich die öffentliche Meinung wirklich verschriebt, liege ich falsch. Durch das Ausbleiben von solchen Ereignissen drängt sich halt immer stärker der Verdacht auf, dass es sich beim Feminismus tatsächlich um den Willen der Mehrheit der Frauen handelt und nicht um eine von oben eingefädelte Propagandaaktion. Dafür scheint mir das auch sehr stabil zu sein.

          „Da wirfst Du Männerhass mit dem gewöhnlichen “Frauenleiden” Lobbyismus für Frauen in einen Topf und nimmst den Rührstab.
          (an manchen Stellen, in Deinem Text, läuft der Rührstab auf Hochtouren)“

          Natürlich, weil mir die Suppe ja auch nur gerührt serviert wird. In keiner westlichen Gesellschaft wurde das eine ohne das andere eingeführt. Es gibt keinen männerfreundlichen Feminismus, und es gibt auch keinen Staat, bei dem die Lobbyisten sich nicht durchgesetzt haben. Mir ist klar, dass das völlig verschiedene Sachen sind, nur ist keine Differenzierung nötig, wenn es das nur im Komplettpaket zu kaufen gibt. Das sind dann höchstens Gedankenspiele zu theoretischen Strömungen, die nicht existieren und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch nie existieren werden.

        • „Kurzum, gibt es einen Punkt, an dem du deine Propagandahypothese aufgibst und wenn ja, wann? So wie du das formulierst sieht das eher so, dass du eine solche These nicht annehmen willst.“

          Sollte der Punkt nicht mit Abschaffung und weiterer Verweigerung des Wahlrechts für Männer erreicht sein? ZB das Nichtwahlrecht zu Gleichstellungsbeauftragten?

          Oder gewöhnen wir uns einfach an Unrecht?
          Ich fürchte ja, denn immerhin wählen ja noch genug Männer ihre eigenen Männerentrechtler.I.nnen in Amt und Würden.

  11. „… wächst immer noch weiter und es gibt keinerlei Beweise, dass Frauen sich ideologisch vom Feminismus abwenden.“

    Beweisführungen sind in solchen Angelegenheiten etwas für Historiker.
    Die kommen zum Zuge, wenn die Sache gelaufen ist.
    Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich gar nichts beweisen.

    „Angenommen die Zustände verschlimmern sich dramatisch in den nächsten 30 Jahren und sind rein subjektiv fast nicht zu ertragen heute (nehmen wir ein Katastrophenszenario : “

    Die Katastrophenszenarien sind vermeidbar.
    Sollten tragende Säulen nicht einstürzen, so hat der Mann immernoch die Macht so wie ich es schon schrieb, sein Privatleben zum Politikum zum machen. Dort ist ebenfalls eine tragende Säule, die das ganze Gebäude instabil macht, wenn sie wegbricht. Niemand zwingt Dich ein Kind zu zeugen, damit ‚wir‘ dann darüber klagen müssen, dass es als Junge benachteiligt wird und der Irrsinn weiterlaufen kann, weil der Irrsinn mit dem wichtigsten Material gefüttert wird. → VON MÄNNERN ← irgendwann müsste man(n) ja auch mit der eigenen Hälfte unserer Spezies die Geduld verlieren dürfen, schließlich sind wir nicht wie Kunta Kinte in der Sklavenhütte → https://www.youtube.com/watch?v=ByhFz5e5Tno
    und werden zur Paarung zwecks Vermehrung gezwungen.

    „Natürlich, weil mir die Suppe ja auch nur gerührt serviert wird.“

    Ruhig Blut !
    Ich erlebe dieses Elend bewusst – seit ich etwa Anfang 20 war – bis heute. (Bauj. 66 – gut erhalten 😀 )
    Allerdings ist auch das Elend eine relative Angelegenheit.
    Ich möchte nie und nimmer mit einem durchschnittlichen Arbeiter in einem Land „der dritten Welt“ tauschen. Auch dann nicht, wenn ich dann ohne ‚wenn und aber‘ das Familienoberhaut wäre.

  12. Der Beitrag trifft, was ich ja auch schon beklagte.
    Anders, als der eine zitierte Disktutant, glaube ich ja (aus Erfahrung) an „gute Feministinnen“, aber das Problem ist einfach, dass diese nichts tun, um sich gegen die „bösen“ abzugrenzen.
    Da wird ein Artikel geteilt, der sagt, wie hart es für ein Vergewaltigungsopfer ist, vor Gericht auszusagen. Dass im gleichen Artikel das Fazit gezogen wird, entsprechend müsste so etwas ohne Prozess gleich verurteilt werden, wird mitgenommen, obwohl die Teilende es nicht meint. Sie bezieht sich auf den „guten Teil“, dem „bösen Teil“ begegnet sie einfach mit innerer Ablehnung… was wenig bringt, wo sie ihn nun mitgetragen hat.

    Ich bringe ja immer wieder den Islam als Beispiel: Gemäßigte Muslime kommen aus dem Distanzieren gar nicht heraus, wenn Terroranschläge verübt werden. Sie können (trotz der strittigen Frage, was ein „wahrer Muslim“ ist) die Terroristen nicht wegreden, aber sie sagen klar, dass sie mit denen nichts zu tun haben.
    Männerrechtler müssen sich sogar für Leute rechtfertigen, die tatsächlich nichts mit ihnen zu tun haben (Elliot Rodger) und in der Regel grenzen sie sich auch innerhalb der Bewegung durchaus ab. – Man betrachte nur, wie viele unterschiedliche Fraktionen allein in den Kommentaren dieses Blogs tätig sind. Von einer einheitlichen „EvoChris-Gruppe“ kann man da nicht reden – noch viel weniger von einer einheitlichen Männerrechtsbewegung.

    All das machen Feministinnen aber leider nicht. Ein großer Teil, von dem ich mir sogar vorstellen könnte, dass er die Mehrheit ist, teilt nicht, was die lauten Extremistinnen so sagen. Aber er widerspricht auch nicht und nimmt gern die Vorteile mit, welche die Lauten auch ihnen zukommen lassen. Das macht sie nicht zu Männerhasserinnen, aber gewissermaßen zu Mitläuferinnen.

    • @DMJ

      Genau das ist nun aber auch im Natinalsozialismus, im Stalimismus, im Maoismus … etc. der Fall gewesen.

      Und genau dann wird es auch wirklich gefährlich. Denn genau darin liegt ja auch die eigentliche Gefahr. In diesem selbstbequemen Mitläufertum.

      Du hast in dem Sinne nicht unrecht ziehst aber den falschen Schluss.

      Die mitnehmenden oder sich andienenden Miitläuferinnen sind die Steigbügelhalter. Wäre das nicht so hätte die Menschheit wahrscheinlich nie eine Diktatur gehabt.

      Solche Menschen sind idR nuvht zur Zivilcourage zu bewegen.

      Man hört dann das berühmte „Ich war nicht dabei. Ich habe keine Verantwortung daran. Ich war ja kein Nazi … etc“

      Und dennoch haben und hätten sie bei noch so schlimmen Unmenschlichkeit ganz bewusst mitgemacht, d.h. im Bewusstsein, dass es falsch ist aber dennoch ihren Vorteil verdrängend und kaltschnäutzig suchend.

      Das ist *der* Klassiker.

      Das ist der

        • @ petpanther

          „Die mitnehmenden oder sich andienenden Miitläuferinnen sind die Steigbügelhalter.“

          Im Großen und Ganzen würde ich Dir recht geben.

          Ich würde da aber in zwei Gruppen unterscheiden.
          Da wären die Mädels, die irgendeinen Blog „Feminusmus und Gedöns“ betreiben. Sie haben einfach keine Ahnung – erwähnen aber die Mädchenmannschaft als ‚Hausnummer‘ (kurz als Text) und sind bei ihnen im Blogroll.
          Aus Sicht der Mädchenmannschaft sind dies wahrscheinlich naive unpolitische Mädels, die irgendeinen Heten-Dummfug posten, aber eben nützlich sind, als unkritische Mitläuferinnen.

          So werden Fangnetze ausgeworfen → Mode und Feminismus – passt das zusammen? → http://www.brigitte.de/mode/trends/mode-feminismus-1207935/#commentControl
          Es ist das zwanghafte politisieren aller Lebensbereiche, die genauso gut unpolitisch sein können.
          Ersatzweise: Poesie und Stalinismus – passt das zusammen?
          Also der Versuch alle Lebensbreiche zu vereinnahmen.

          Inwieweit diese Mitläuferinnen mitschuldig sind, vermag ich nicht zu sagen.
          Ich glaube aber nicht, dass ‚DMJ‘ diese meint, wenn er von: „… glaube ich ja (aus Erfahrung) an “gute Feministinnen”, – schreibt.
          Ich würde diejenigen, die er wahrscheinlich meint, der Gruppe der Frauenlobbyistinnen zuordnen. Natürlich kann man Lobbismus (jeder Art) betreiben ohne dabei Grenzen zu überschreiten und muss vor allem niemanden hassen.
          Allerdings ‚DMJ‘:
          „… aber das Problem ist einfach, dass diese nichts tun, um sich gegen die “bösen” abzugrenzen.“

          Sie wissen was sie tun, dadurch sind sie keineswegs gut. Sie wissen was ihre misandrischen Schwestern treiben und ebenso mit welchen Methoden der Feminismus verharmlost wird. Und natürlich auch, wie der Feminismus geradezu zwanghaft im Spiel gehalten werden soll. (naive Mitläuferinnen einfangen)

        • ich bin mir nicht sicher, ob die frau, der mitläufer, weiß was sie tut, @brd. sie nehmen das geplapper von unterdrückung, patriarchat, gläsernener decke, gender-pay-gap, sexismus, angereichert mit zweifelhaften studien und statistiken wahr ohne selbst zu reflektieren, schwingen sich emotional ein (wer hat dieses schöne Bild gebraucht, ich würde ihn gerne zitieren) und schwupp-di-wupp sehen sie keinen grund zu opponieren. so ähnlich stelle ich es mir bei den meisten mitläufern extremer ideolgien vor. einzelne punkte werden vielleicht kritisch beäugt, aber im großen und ganzen überwiegt die rein emotionale verbundenheit.

          erst wenn sie persönlich betroffen sind, wie heute die britische angeordnete, distanzieren sie sich. dann bricht es heraus, dass ihnen schon lange aufgefallen ist das feminit.I.nnen über die maßen aggressiv sind. so sind sie halt, die mitläufer, die frauen.

        • ueber den verlinkten brigitte artikel http://www.brigitte.de/mode/trends/mode-feminismus-1207935/#commentControl
          (schaut euch die professorin und ihr cv an! mir stehen die haare zu berge!) bin ich auf den artikel „ich habe den moment verpasst kinder zu kriegen“ gestossen http://www.brigitte.de/frauen/stimmen/petra-grosse-1207036/

          in den kommentaren schwingen sich alle emotional ein. es ist grausig! sie suhlen sich in ihrem selbstmitleid und gegenseitigem verständnis! ich werde nun doch jeden morgen gott danken, dass ich ein mann bin. diese wesen müssen an der hand genommen und geführt werden, zu ihrem eigen besten.

        • @Albert

          Ja da gruselt’s einem.

          Manipulation vom feinsten.

          Und womit frau als Frau einen Doktortitel bekommt ist unverschämt. Auch hier korrumpieren von Wissenschaft.

          Es geht um Versorgung, leistungsloses Einkommen, Anerkennung ohne Verdienst. Erschleichen.

          Auf Kosten anderer und der Allgemeinheit.

          Bei Kritik Opferpose. Und freislersches Dämonisieren.

        • … und vot allem Indoktrinierung. Das eigentlliche Ziel.

          Man kommt da tatsächlich auf die Idee. Die brauchen Führung. ABer mehr von der Sorte kindliche Anerkennung und Goodies. Versorgung halt, die bemäntelt werden muss mit öffentlich anerkenndem Applaus.

          Vielleicht kann man die Schnorrer dann so von ernsthafter Forschung trennen. Ohne die üblichen Tamper-Tantrums.

          Kostet nur sehr viel Geld, wenn man die bepimpt.

        • Mir fällt da jetzt im Bekanntenkreis ein Krebsfall ein. Mit mehr Forschung täts da z.B in der Chemo ggf. besser aussehen.

          Da fehlt es z.B. dann. Werde gerade richtig sauer, wenn ich weiter daran denke und diese unverhohlene Dekadenz der parasitären Verschwendung ansehe.

  13. Naive Mitläuferinnen einfangen: Weiter stellte Taylor klar, warum sie sich einst so gegen die Bezeichnung „Feministin“ wehrte. So nahm sie damals an, dass Feminismus mit Männerfeindlichkeit gleichzusetzen sei. „Als Teenager habe ich nicht verstanden, dass man, wenn man sagt, dass man Feministin ist, bloß die Hoffnung ausdrückt, dass Frauen und Männer gleichberechtigt werden und die gleichen Möglichkeiten bekommen“, erläuterte die Amerikanerin. „Ich dachte, dass es – aufgrund der Art, auf die die Kultur und Gesellschaft [Feminismus] darstellte – bedeutet, dass man Männer hasst. Aber jetzt glaube ich, dass viele Frauen ein feministisches Erwachen hatten, weil sie verstehen, was das Wort bedeutet.“ Auch sie sei nun stolze Feministin. „Lange Zeit wurde [Feminismus] als etwas dargestellt, das die Geschlechter gegeneinander stellt, obwohl es darum überhaupt nicht geht“, kritisierte Taylor Swift.

    http://www.gala.de/stars/news/newsfeed/taylor-swift-feministisches-erwachen_1137721.html

    • @BRd

      Sind die nicht gerissen.

      Erst seit kurzem fängt es mit der Wahrnehmung, dass Feminismus etwas mit Misandrie zu tun hat.

      Es wird einfach umgedreht. Frontal und dreist gelogen.

      Wie immer. Und schwzpp, schon sieht die feministische Welt wieder besser aus.Sie sind wieder die armen Opfer.

      Und können naive Mitläuferinnen einfangen, die sogar reumütig parroten.

    • Der kleine fritz spielt mit seiner eisenbahn den stationskommandanten: „kinder in der mitte einsteigen, männer vorne, die schlampen hinten!“

      Seine mutter in der küche hört das und interveniert: „fritzli, so spricht man nicht. Zur strafe darfst eine stunde nicht mehr spielen!“

      Nach der abgebüssten zeit fritzli erneut: „kinder in der mitte einsteigen, männer vorne, die frauen hinten… – und wegen der schlampe in der küche haben wir jetzt eine stunde verspätung!“

      • *Die lehrerin verbirgt etwas vor ihrer klasse in ihren händen: „es ist rund und stachelig- was glaubt ihr, könnte das sein?“
        Fritzli:“ frau lehrerin, frau lehrerin, ist es ein igel?“
        „nein, fritzli, es ist eine rosskastanie.
        Aber schön, hast du daran gedacht “

        – „frau lehrerin, ich hab auch ein rätsel!“ Fritzli greift in seine hosentasche. „Es ist lang, hart und hat vorne ein rotes köpfchen?!“
        „fritz, das geht zu weit, ich muss mit deiner mutter reden!“
        „Nein doch, frau lehrerin, es ist ein streichholz-
        Aber schön haben sie daran gedacht!“*

        Bitte liebe erzieherinnen, füllt fritzli nicht mit ritalin ab!

  14. Vielen dank für Deinen Blog! Die Arbeit die Du in die Analyse des Feminismus gesteckt hast, hat in meiner intellektuellen Landkarte einige weiße Flecken beseitigt! Ich lese seit einigen Wochen sehr interessiert alte Artikel über die feministische Theorie und alle neuen Artikel die rauskommen 🙂

    Folgendes Problem habe ich allerdings mit der Privilegientheorie, als Ökonom, der sich im laufe seines Studiums auch mit Marx auseinandergesetzt hat (I tried to read the classics, habe die liberale Seite auch bearbeitet), fällt mir folgendes frappant auf:

    Privilegien haben (in meinem ökonomischen Verständnis), vor allem mit sozialen Klassen zu tun. Die Angehörigkeit einer Klasse wird meistens vererbt, wobei es durchaus auch Durchlässigkeit geben kann, diese ist allerdings die Ausnahme.

    Wenn man also Teil der Klasse der Kapitalisten (der Landbesitzer, des Adels, etc.) ist, hat man, in Relation zu den „unteren“ Klassen einige Privilegien (längere Lebenszeit, Körperliche Unversehrtheit, Bildung, Ernähung, usw.usf).

    Frauen waren immer auch Teil der oberen Klassen und hatten somit immer auch Privilegien gegenüber dem Großteil aller lebenden Männer. Innerhalb der Klassen wurde natürlich diskriminiert.

    Wie kann diese strukturelle Eigenschaft des Systems mit benevolentem Sexismus verbunden werden?

    Natürlich werden die Feministinnen jetzt behaupten Kaptialismus sei auch ein patriachalisches System, das Männer bevorteilt. Nur lässt das vollkommen außer Acht, dass Frauen ebenfalls davon profitieren. Es gab immer schon weibliche Rentiers. Und vor der Industriellen Revolution und der Aufklärung gab es immer schon Aristokratinnen oder Landbesitzerinnen…

    • @max

      „Wie kann diese strukturelle Eigenschaft des Systems mit benevolentem Sexismus verbunden werden?“

      Wenn ich die Frage richtig verstehe, dann ist die Antwort „intersektionalismus“. darunter versteht man verschiedene „unterdrückungskategorien“, die getrennt behandelt werden, aber jeweils eine unterdrückende und eine unterdrückte Gruppe haben.

      Eine Frau wäre also aufgrund des Merkmals „Geschlecht“ diskriminiert, aber bei einer Geburt in der „Oberschicht“ für diesen Bereich gleichzeitig privilegiert.

      Ging deine Frage in diese Richtung?

      • Hi Christian,

        Danke für die flotte Antwort! Ja das beantwortet meine Frage ziemlich genau.

        Was ich dann allerdings nicht verstehe, ist die Konzentration des Feminismus auf die oberste Schicht. Stichwort Quoten in Aufsichtsräten, etc.

        Als Utilitarist, (auch Im Rawlschen Sinn) müsste man doch viel eher Projekte forcieren die dem Großteil der weiblichen Bevölkerung zugute kommen anstatt einer kleinen Elite.

        Also z.B. den (bereinigten) Genderwagegap in den unteren und mittleren Einkommensquantillen, oder die Selbstselektion von Frauen in gewisse Berufe, etc.

        In jeder Diskussion mit Feministinnen kommt aber meistens nur die Partizipation bzw. die 50/50 Verteilung bei den Eliten als Argument. Nur wird der Großteil aller Männer niemals teil der Elite sein (geht schon alleine wegen der Definition von Elite nicht)

        Ist institutionalisierter Feminismus Elitenpolitik?

        LG
        Max

        • @max

          „Was ich dann allerdings nicht verstehe, ist die Konzentration des Feminismus auf die oberste Schicht. Stichwort Quoten in Aufsichtsräten, etc.“

          In der feministischen Theorie müssen eben die „Machtpositionen“ mit Frauen besetzt werden, damit Frauen überhaupt die Idee entwickeln können, dass dies mit ihrer Geschlechterrolle vereinbar ist. Damit geht man davon aus, dass das dann quasi über die Vorbildfunktion die Rollenbilder ändert und kleine Mädchen dann auch eher nach oben wollen, damit mehr an der Gesellschaft beteiligt sind etc

          • Verstehe, klingt ein bisserl wie die „trickle down economics“ der Rechten in Amerika.

            Wenn also erst gender-outcome-equality in der Elite besteht wird sich gender-outcome-equality in der Masse der Bevölkerung einstellen…

            Nur was da meiner Meinung nach ignoriert wird ist die Tendenz der Eliten einen gesellschaftlichen „Turnover“ zu verhindern, also Emporkömmlinge abzuwürgen. Ich halte es deshalb für mutig zu behaupten, dass die obere Mittelschicht gender-gleicher wird wenn die Elite gender-gleicher wird, da sich die Elite tendenziell auch eher aus der Elite rekrutieren wird.

  15. @max
    „Privilegien haben (in meinem ökonomischen Verständnis), vor allem mit sozialen Klassen zu tun. Die Angehörigkeit einer Klasse wird meistens vererbt, wobei es durchaus auch Durchlässigkeit geben kann, diese ist allerdings die Ausnahme“

    Hierzu Günter Buchholz (auf cuncti).

    „Die gesellschaftlichen Differenzen zwischen Männern und Frauen stellen sich deshalb jeweils zwischen diesen beiden sozialen Lagen – des Besitzbürgertums einerseits und der Lohnarbeiterschaft i. w. S. andererseits – derart unterschiedlich dar, dass weder Männer noch Frauen zu einer Großgruppe zusammengefasst werden können, es sei denn in ideologischer Absicht. Genau das geschieht aber durch die „feministische Dichotomie“, die – ohne Berücksichtigung der Stratifizierung der Gesellschaft – alle Frauen in einer konfrontativen Art und Weise allen Männern gegenüber stellt. Es ist eben nicht das Geschlecht, sondern es ist die soziale Lage, also die Klassen- und Schichtzugehörigkeit, die bis heute das vorherrschende Merkmal ist.“

  16. Pingback: Übersicht: Kritik am Feminismus | Alles Evolution

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