„Wenn du hübsch bist, dann haben sich deine männlichen Freunde bereits Sex mit dir vorgestellt“

Wiedermal bin ich auf 9gag auf ein interessantes Bild gestoßen:

Wenn hübsch, dann Sex vorgestellt

Wenn hübsch, dann Sex vorgestellt

Also etwa:

 

Wenn du auch nur einigermaßen heiß bist, dann haben sich alle deine männlichen Freunde bereits vorgestellt, mit dir Sex zu haben.

Das ist ein Ansatz, der aus meiner Sicht durchaus geeignet ist, Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Schnitt zu zeigen.

Denn einige Frauen überrascht dieser Satz, während er den meisten Männern jetzt nicht so überraschend vorkommt. Abwechselung ist eine sexuell interessante Sache und eine tiefere Bindung gehört erst mal nicht dazu, jemanden sexuell interessant zu finden.

Frauen sehen das dann vielleicht eher als etwas ekelig an und als ein zum Objekt machen.

 

62 Gedanken zu “„Wenn du hübsch bist, dann haben sich deine männlichen Freunde bereits Sex mit dir vorgestellt“

  1. Es ist ein Unterschied zu sagen „Die würde ich nicht von der Bettkante stoßen“ als sich wirklich auszumalen Sex mit dieser Frau zu haben(wie es sich anfühlt, usw.)
    Von daher sehe ich in dem Satz nur ein sexistisches Klischee über Männer, nach dem Motto „Männer denken nur an das eine, das nichts mit der Realität zu tun hat.

    • @ St. Elmo

      Es wird von Feminist.I.nnen als sexistisches Mantra eingesetzt – wie üblich auch noch selbstverblendend – inwieweit objektifizieren Frauen Männer, sexualisieren Frauen Männer usw., das wird üblicherweise nicht gefragt.

      Aber davon abgesehen: Was ist denn schlimm daran, sich Sex mit einer hübschen Frau vorzustellen, mit der mann befreundet ist?

      Ich meine, gar nichts.

      Männer sollten zu ihren Phantasien stehen und verantwortungsvoll damit umgehen (z.B. nicht jedem Impuls nachgeben, den mann empfindet).

      Sie aber nicht von vorneherein zensieren/verleugnen, als sexistisch werten, nur weil Feminist.I.nnen, diese verlogen-selbstgerechte oder selbstverblendete Truppe, getrieben von einem höchst eigenen, weiblichen Egoismus (nicht der Egoismus ist höchst weiblich, sonderne die Methoden zu seiner Durchsetzung und seine Domänen sind es) es tun.

      Damit begünstigten sie nur die Kultivierung einseitiger Schuldgefühle gegenüber Frauen/Feminist.I.nnen.

      Einseitige Schuldgefühle sind jedoch ein wichtiges Macht-/Unterwerfungsmittel.

      • Also für meine Phantasien schäme ich mich nicht und habe auch keinerlei Schuldgefühle.
        Nur ist es nun mal so das es nicht ausreicht das eine Frau „einigermaßen Heiß“ aussieht das ich mir Detailliert vorstelle wie der Sex wohl mit ihr wäre.
        Vorallem wenn ich echtes Interesse daran habe mit der Dame in der Realität Sex zu haben würde ich den Teufel tun und mir vorher ausmalen wie es wohl seien wird… das kann nur schief gehen.

        • „Vorallem wenn ich echtes Interesse daran habe mit der Dame in der Realität Sex zu haben würde ich den Teufel tun und mir vorher ausmalen wie es wohl seien wird… das kann nur schief gehen.“

          Haha… als ob das so einfach wäre das sein zu lassen.

          PS: Denke jetzt bitte auf keinen Fall an einen Eisbären mit rosa Fell!! Tu es nicht!!!

        • @3xich
          Ich behaupte ja das es ist ziemlich einfach ist, da man solche „Fantasie besser als Realität“ Erlebnisse ja schon in der KIndheit/Jugend in anderen Bereichen erlebt hat und daher eigentlich fähig seien müsste das (wenn man die Pubertät hinter sich gelassen hat) auch auf Frauen zu übertragen.

          Die Enttäuschung über z.b. „schlechten“ Sex kommt ja eher oft von den vorherigen zu hohen Erwartungen und nicht daher weil die Sache wirklich „schlecht“ war.

    • @Roslin

      „Einseitige Schuldgefühle sind jedoch ein wichtiges Macht-/Unterwerfungsmittel.“

      Männer scheinen teilweise tatsächlich zu dumm zu sein, dass zu checken. Die sog. „Waffen der Frau“. Warum sich Männer hier so deppenmäßig bescheissen und anscheissen lassen ist, eigentlich schwer zu verstehen.

      Darüber funktioniert ja auch die ganze Man-Up Shaming Schiene, die Disponibilität etc.

      Man könnte vielleicht sogar sagen, dass der gesamte Feminismus darauf fusst. Auf diesem Prinzip. Das gesamte Damseling, die fabrizierten einseitigen Unterstellungen …

      … wie auch wieder bei diesem Thema der Seximagination. Und es ist ja auch nicht so, dass sie das nicht auch machen würden.

      Und bezüglich Objektifizierung …

      … aus diesem Blickwinkel erscheinen, die Frauen sogar als diejenigen, die mehr als maßlos objektifizieren und benutzen. Denn das ist ja der Kern ihrer Manipulationen, u.a. eben auch mit Sex und dem Benutzen männlicher Sexualität. Fast alles was sie tun, wie sie sich geben etc. dreht sich ja genau darum.

      • @ petpanther

        *Männer scheinen teilweise tatsächlich zu dumm zu sein, dass zu checken. Die sog. “Waffen der Frau”. Warum sich Männer hier so deppenmäßig bescheissen und anscheissen lassen ist, eigentlich schwer zu verstehen.*

        Nicht, wenn man instinktive Dispositionen zugrunde legt.

        In der Tat: WAFFEN einer Frau.

        Da sie im Schnitt dem Mann körperlich unterlegen ist, muss sie andere Wege und Mittel ersinnen, ihre Position zu wahren, sich im Zusammenleben zu behaupten.

        Die besondere Fähigkeit, Schuldgefühle zu instillieren (und die korrespondierende Anfälligkeit der Männer für diese Fähigkeit) gehört zu den Tricks der Evolution, die eigentlich physisch Schwächeren, die auch intellektuell im Schnitt nicht überlegen sind, hier in ihrem Daseinskampf zu stärken.

    • Frauen denken mindestens genauso an Sex – nur weniger impulsiv. Ich hatte gestern Abend das Vergnügen, zwei Frauen im Bus belauschen zu können, wie diese sich ungeniert darüber unterhalten haben, welchen von ihren sie Kumpels sie sexy finden und wer in die „Lass uns Freunde bleiben“-Schublade wandert. Das lief alles ziemlich kühl und abgeklärt ab. In weniger als fünf Minuten war die Sache beendet und jeder Mann wurde in eine für ihn als passend erachtete Schublade gesteckt. Da sollten wir Männer uns eine Scheibe von abschneiden und aufhören, uns von unseren Gefühlen die Sicht vernebeln zu lassen.

  2. das sind doch nur stereotype. klar männer sind augentiere und der anblick von vorallem jungen hübschen frauen löst regelmäßig sexuelle gefühle aus, egal in welcher beziehung sie zu dieser frau stehen. wenn sie nicht mein typ ist – ja, das gibt es auch bei männern – halt nicht. zumindest bei mir ist es aber kein kopfkino, was „imagine“ ja nahelegt.

    und wie verhält es sich bei frauen? eigentlich doch ganz ähnlich, oder etwa nicht? sie sprechen vielleicht auf andere reize an, aber es werden positive emotionen ausgelöst, die zumindest einen wunsch nach körperlicher nähe beinhalten.

    gut frauen sind wählerischer, aber man kann mit derselben berechtigung sagen, dass

    if you’ve a higher social status, most of your female friends have imagined sex with you.

    • „gut frauen sind wählerischer, aber man kann mit derselben berechtigung sagen, dass“

      Gut als Mann zu wissen, dass Frauen die
      Männer quasi in zwei Kategorien einteilen.
      Potentieller Lover oder Pot. Freund.
      Status spielt in beiden Kategorien
      eine Rolle.

    • sie sind bei dieser kategorisierung viel undemokratischer und diskriminieren viel stärker als männer. schaut euch christiano ronaldo und flavio briattore an. ihnen wirft sich jede an den hals. harzt vierler hans müller geht leer aus. wohingegen chantal seebauer meist nicht auf sex und eine beziehungen verzichten muss, wenn sie sich nicht gerade auf ronaldo fixiert.

      • @zip

        Steve Moxon’s (women) “policing the hierarchy” ist m.E. wahrscheinlich sehr nah an der (grotesken) Wahrheit bzw. Realität.

        „“Feminism is just business-as-usual elitism. It is not about serving the interests of women as a whole: it is a disservice to most women. Feminism is an intensification of the natural prejudice we all share towards males — that is, towards the majority of necessarily lower status males. High status males and attractive women win out. Plus ca change.

        The reason that we all have a prejudice towards males generically is because of the biologically based importance of “policing” the male hierarchy. The function of the male as the “genetic filter,” and indirectly that the female is the “limiting factor” in reproduction, gives rise to the adaptation of male intra-sexual dominance-submission behavior and the epiphenomenon of male hierarchy.“

        Das genaue Gegenteil von dem was die Claims sind!

        Status, Macht und Money.

        Unterdrückung, Silencing sowie Dummhaltung derer, die das gefährden könnten.

        Mit einem Gutmensch Narrativ, dass auf das Benutzen männlicher und weiblicher Instinkte, insbesondere die Installation von Schuld und Scham bei Männern, abgestellt ist.

        Vollkommen subversiv und totalitär.

        Damit ist Feminismus zugleich wahrscheinlich der größte Scam aller Zeiten. Und ist in Form von Gynozentrismus wohl schon immer da gewesen.

        • Yep. Rule Number One: Achte nicht darauf, was Frauen sagen, behaupten oder dir erzählen, sondern achte darauf, was sie tatsächlich tun.

          Sie belohnen Hochstatusmännchen in jeder Hinsicht. Für Niedrigstatusmänner haben sie immerhin den Feminismus erfunden.

        • woran erkannt man, dass eine (thailändische) prostituierte lügt, @zip?

          richtig, sie macht den mund auf :-D:-D

          das war ein witz, sprich einem körnchen wahrheit. abgewandelt für feminist.I.nnen ist es wohl eher … =:-o

  3. „Wenn du auch nur einigermaßen heiß bist, dann haben sich alle deine männlichen Freunde bereits vorgestellt, mit dir Sex zu haben.“

    Eng damit verbunden ist das Ratingsystem,
    das bewusst oder unbewusst bei jedem
    abläuft.
    Es gibt auch hier immer wieder Statements
    die vehement behaupten, sie hätten so
    etwas nicht. Ob das Naivität ist oder
    ob mit feministischer Indoktrination
    erzeugten Schuldgefühlen der normale
    männliche Impuls unterdrückt wird.

    Humoristische Beschreibung des
    männlichen und des weiblichen
    Ratingsystems. Vielleicht finden
    es halt nicht alle Lustig.

    http://www.laddertheory.com/

    • Eng damit verbunden ist das Ratingsystem, das bewusst oder unbewusst bei jedem abläuft.
      Es gibt auch hier immer wieder Statements die vehement behaupten, sie hätten so etwas nicht.

      Ich habe sowas natürlich auch. Zwar nicht von 0 bis 10 sondern eher A bis C. Und das rein Optische gerät auch schnell in den Hintergrund, wenn ich eine Frau kennenlerne.

      • „Und das rein Optische gerät auch schnell in den Hintergrund, wenn ich eine Frau kennenlerne.“

        Ich nehme an, Du hast aber initial
        sicher einen optischen minimal
        Standard.
        Bei einer Beziehung die über
        lange Zeit dauert, ist das
        völlig normal.
        Persönlich hätte ich schon
        ein Problem wenn meine Frau
        schlechter aussehen würde,
        als der Durchschnitt der
        Frauen ihres Alters.

    • Eng damit verbunden ist das Ratingsystem, das bewusst oder unbewusst bei jedem abläuft.
      Es gibt auch hier immer wieder Statements die vehement behaupten, sie hätten so etwas nicht.

      Ich habe sowas natürlich auch, zwar nicht von 0 bis 10 sondern von A bis C. Und ob du mir das glaubst oder nicht, der rein optische Eindruck gerät meistens in den Hintergrund, wenn ich eine Frau kennenlerne. Deswegen kann ich Frauen, die ich näher kenne nicht mehr rein optisch bewerten, weil ich dazu alles andere ausblenden müsste.

  4. eigentlich ist es typische weibliche verwirrungsstrategie:

    einerseits investieren sie unglaublich viel zeit und geld ihre schönheit und sexuellen reize möglichst vorteilhaft zu präsentieren,

    andererseits beschweren sie sich darüber, dass männer darauf ansprechen.

    ich bin mir sicher, dass frauen sehr unglüchlich darüber sind – genauso wie männer – wenn sie nicht als potentieller sexualpartner wahrgenommen werden. auch hier wieder: männer bekennen dies, frauen leugnen es.

    • „ich bin mir sicher, dass frauen sehr unglüchlich darüber sind – genauso wie männer – wenn sie nicht als potentieller sexualpartner wahrgenommen werden. auch hier wieder: männer bekennen dies, frauen leugnen es“

      Beispiel: Eine etwa 50 jährige hat
      als Teeny auf dem Schulweg mit
      ihrer Kollegin erlebt, wie diese
      von einem Mann ins Auto gezerrt
      wurde. Die Kollegin wurde später
      tot aufgefunden.
      Die Frau sagte in einem Interview:
      Hat der Mann meine Kollegen und
      nicht mich genommen, weil er
      dachte sie wäre schöner als ich?

      • … oder bascha mika, mit ihrem aktuellen buch, @red pill. meinst du, dass sie mit 60 und 70 eine erweiterte neuauflage herausbringt, die auch das schicksal der noch älteren frauen thematisiert?

        • Da kann ich nur sagen: Träume weiter
          Bascha!
          Gut erhaltene Männer mit Status und
          Charakt€r auch wenn sie schon Ü 60
          sind, werden sich eher selten für
          gleichaltrige Frauen interessieren.
          Da ist dann 50 Jahre bei der Frau
          schon das oberste Limit.

    • einerseits investieren sie unglaublich viel zeit und geld ihre schönheit und sexuellen reize möglichst vorteilhaft zu präsentieren,

      Frauen, die sowas machen (Lippenstift, Lidschatten, High Heels, …) fallen bei mir in Kategorie C.

  5. OffTopic.
    Ich hänge gerade an dem „zum Objekt machen“
    Kann man jemand anderen alleine Kraft der Gedanken zu etwas _machen_ ?
    Das wäre Magie.
    Gemeint sein kann also nur : jemanden als Objekt betrachten, bzw. auf den Objektcharakter fokussieren.
    Was sollte daran verwerflich sein ?
    Jeder macht das dauernd mit anderen Menschen, wenn er zB deren Dienstleistung in Anspruch nimmt, Zb als Bäcker, Kassiererin, Angestellter, …

    Wo ist der Unterschied ?
    Ich sehe da nur die Erwartung persönlicher Nähe beim Sex.
    Damit wäre die Verwerflichkeit des ‚zum (Sex-)Objekt machen‘, die Verwerflichkeit, die Erwartungshaltung der persönlichen Nähe zu enttäuschen.

    • @ torwine “Gemeint sein kann also nur : jemanden als Objekt betrachten, bzw. auf den Objektcharakter fokussieren.
      Was sollte daran verwerflich sein ?” Ich glaube zudem: Es geht gar nicht anders, als den anderen Menschen als Objekt zu betrachten. Wie denn sonst? Zu sagen: “ich nehme Dich ganz als Subjekt wahr…” – das wäre eigentlich viel anmaßender.

      Damit würde ich ja z.B. gegenüber einer Frau ausdrücken, ich bekäme vollständig mit, was sich in ihrem Kopf abspielt, wie die Welt aus ihrer Sicht aussieht, etc. Insofern fand ich den Vorwurf, Männer würden Frauen “zu Objekten machen”, schon lange schräg – als ob Frauen mit Männern etwas irgendwie ganz anderes, viel Menschlicheres machen würden.

      Gemeint ist wohl, dass Männer Frauen als leicht verfügbare Objekte betrachten würden, und zudem als sexuell verfügbare. Nun gibt es allerdings wohl kaum ein besseres Beispiel für die kulturell eintrainierte Verwandlung von Menschen in verfügbare Objekte als die Verwandlung junger Menschen in Soldaten – und diese jungen Menschen sind traditionell junge MÄNNLICHE Menschen. Auch entsorgte Väter, die mit ihrer Arbeit ihre Familie finanzieren, ihre Kinder aber nicht mehr sehen dürfen, können können sicher einiges über die Erfahrung der beliebigen Verfügbarkeit beisteuern.

      Warum aber sollte die Betrachtung von Menschen als verfügbar erst dann schlimm sein, wenn es dabei um die Phantasie sexueller Verfügbarkeit geht – während die reale Verfügbarmachung von Menschen in nicht (direkt) sexuellen Bereichen völlig in Ordnung ist? Solche Fragen werden vermieden, wenn man einfach nur pauschal den Vorwurf erhebt, Männer würden Frauen “zu Objekten machen.

      • Warum aber sollte die Betrachtung von Menschen als verfügbar erst dann schlimm sein, wenn es dabei um die Phantasie sexueller Verfügbarkeit geht – während die reale Verfügbarmachung von Menschen in nicht (direkt) sexuellen Bereichen völlig in Ordnung ist?

        Es geht ursprünglich auf Kant zurück, wobei Kant jeden praktizierten Sex außerhalb der Ehe meinte:

        Kant is worried that when people exercise their sexuality outside the context of monogamous marriage, they treat humanity merely as a means for their sexual purposes. In the Lectures on Ethics Kant often speaks about ‘degradation’, ‘subordination’, and ‘dishonouring’ of humanity when exercise of sexuality is involved. He goes so far as to say that sexual activity can lead to the loss or ‘sacrifice’ of humanity (Kant Lectures on Ethics, 163–4). The loved person loses what is special to her as a human being, her humanity, and is reduced to a thing, a mere sexual instrument. Kant’s notion of objectification, therefore, focuses largely on instrumentality: the treatment of a person as a mere tool for the lover’s purposes. Objectification, for Kant, involves regarding someone “as an object, something for use” (Herman 1993, 57). According to Alan Soble, for Kant, “both the body and the compliant actions of the other person are tools (a means) that one uses for one’s sexual pleasure, and to that extent the other person is a fungible, functional thing” (Soble 2002a, 226).
        [..]
        The only relationship in which two people can exercise their sexuality without the fear of reducing themselves to objects is monogamous marriage. Monogamy is required to ensure that there is equality and reciprocity in the surrender and ownership of the two spouses‘ persons. The spouses exclusively surrender their persons to one another, so neither of them is in danger of losing his or her person and becoming an object.

        Von Phantasien ist da noch nicht die Rede. Den Spin haben, jedenfalls in der jüngeren Vergangenheit, offenbar Dworkin & MacKinnon dem Ganzen verpasst. Weiterhin den Spin, dass Heterosexualität immer eine Objektifizierung sei, da das Geschlechterverhältnis immer ein Machtverhältnis sei:

        MacKinnon and Dworkin, on the other hand, believe that inequality is a much more widespread and pervasive phenomenon. It covers all aspects of our society. MacKinnon and Dworkin emphasise that we live in a world of gender inequality. A person’s gender is, for MacKinnon, clearly distinguished from a person’s sex. Gender, being a man or a woman, is socially constructed, whereas sex, being male or female, is biologically defined. Within our patriarchal societies, men and women have clearly defined roles: women (all women, women as a group) are objectified, whereas men (all men, men as a group) are their objectifiers
        [..]
        Dworkin uses Kantian language to describe the phenomenon of sexual objectification: “Objectification occurs when a human being, through social means, is made less than human, turned into a thing or commodity, bought and sold. When objectification occurs, a person is depersonalised, so that no individuality or integrity is available socially or in what is an extremely circumscribed privacy. Objectification is an injury right at the heart of discrimination: those who can be used as if they are not fully human are no longer fully human in social terms; their humanity is hurt by being diminished” (Dworkin 2000, 30–1). When a person is treated as less than human, as merely an object for another’s use, she becomes, according to Dworkin, less than human. In this way, her humanity is harmed by being diminished.

        MacKinnon too describes objectification is similar terms. She writes: “… A sex object is defined on the basis of its looks, in terms of its usability for sexual pleasure, such that both the looking—the quality of gaze, including its points of view—and the definition according to use become eroticised as part of the sex itself. This is what the feminist concept of ‘sex object’ means” (MacKinnon 1987, 173). She furthermore holds: “A person, in one Kantian view, is a free and rational agent whose existence is an end in itself, as opposed to instrumental. In pornography women exist to the end of male pleasure” (MacKinnon 1987, 173). Insofar as an individual has only instrumental value, she is clearly not regarded as an end in herself.

        http://plato.stanford.edu/entries/feminism-objectification/#Aca

        Sobald also irgendwie Sexuelles im Vordergrund steht, wird DieFrau angeblich entmenschlicht.

        Das Kopfkino steht dann für eine angeblich respektlose Haltung gegenüber „Frauen“. In etwa so, als würde man – in einer Sklavenhaltergesellschaft – einen Schwarzen nur als Muskelpaket wahrnehmen, als Ausdruck der Haltung, dass Schwarze keine Menschen mit Rechten seien.

        Das ganze Konzept funktioniert nur mit einer Sexualmoral aus dem 18. Jahrhundert in Verbindung mit der Idee einer allgegenwärtigen Agencylosigkeit von Frauen. Das Sexualobjekt kann eben nur dann zum bloßen(!) Objekt degradiert(!) werden, wenn es nicht die Agency hat nach Gusto auf die Begierden anderer zu reagieren.

        Darüber hinaus gibt es natürlich die durchaus verständliche Ebene, dass man oft nicht alleine wegen Äußerlichkeiten gemocht werden will. Etwa so, wie der Reiche sich beklagen könnte dass er nur wegen seines Geldes gemocht wird. Hier verschiebt man allerdings die Verantwortung für seine Bedürfnisse auf andere. Es gibt kein Recht darauf begehrt zu werden und es gibt kein Recht darauf, gemocht zu werden.

        Wenn Feminismus in Verbindung mit tradierter Sexualmoral so eine schöne schambesetzte Schablone bietet, dann wird das natürlich gerne genommen um die Verantwortung für seine Bedürfnisse zu negieren.

        • @ Nick

          *Von Phantasien ist da noch nicht die Rede.*

          Von einer einseitigen Objektifizierung der Frau durch den Mann auch nicht.

          Frauen können bei Kant Männer objektifizieren („benutzen“ für eigensüchtige Zwecke) so wie Männer Frauen benutzen können.

          Hier trägt McKinnon ihr kulturmarxistisches Klassenkampfdenken in den Feminismus hinein, so, wie der Prolet vom Kapitalisten als Mittel zum Zweck der Profitmaximierung eingekauft = objektifiziert wird, so die Frau durch den „Geschlechterkapitalismus“ des Patriarchates, das hier das Äquivalent zur kapitalistischen Gesellschaft abgibt: Der Mensch (Prolet/Frau) hört auf, Zweck seiner selbst zu sein, wird zum Mittel zum Zwecke anderer herabgewürdigt:

          *Gender, being a man or a woman, is socially constructed, whereas sex, being male or female, is biologically defined. Within our patriarchal societies, men and women have clearly defined roles: women (all women, women as a group) are objectified, whereas men (all men, men as a group) are their objectifiers.*

          Was der Profit des Kapitalisten im Kapitalismus, das ist die sexuelle Lustbefriedigung des Mannes im Patriarchat = sein Profit (neben seiner erhöhten Machtstellung, die es ihm erlaubt,d iesen Profit zu machen, auch hier wieder die Analogie zur Stellung des Kapitalisten/Bourgeois im Kapitalismus).

          Klicke, um auf catherine-mackinnon-feminism-marxism-method-and-the-state-an-agenda-for-theory1.pdf zuzugreifen

          Diese Analogien/Denkstrukturähnlichkeiten erklären den Erfolg des Feminismus bei der heutigen Linken, der dort in kulturmarxistischem Sinne den Marxismus als Leitideologie ablöste und diese so anschlussfähig machte für postmoderne Konsum-/Finanzkapitalisten.

        • Frauen können bei Kant Männer objektifizieren (“benutzen” für eigensüchtige Zwecke) so wie Männer Frauen benutzen können.

          Leg‘ einfach mal kurz die Weltverschwörungsbrille ab und lies die Quelle noch einmal.

          Was der Profit des Kapitalisten im Kapitalismus, das ist die sexuelle Lustbefriedigung des Mannes im Patriarchat = sein Profit

          Du hast fast nichts von diesem Mindset verstanden.

      • Nun gibt es allerdings wohl kaum ein besseres Beispiel für die kulturell eintrainierte Verwandlung von Menschen in verfügbare Objekte als die Verwandlung junger Menschen in Soldaten – und diese jungen Menschen sind traditionell junge MÄNNLICHE Menschen. Auch entsorgte Väter, die mit ihrer Arbeit ihre Familie finanzieren, ihre Kinder aber nicht mehr sehen dürfen, können können sicher einiges über die Erfahrung der beliebigen Verfügbarkeit beisteuern.

        Das sind allerdings in der Tat mal Beispiele dafür, wie Menschen zu bloßen Objekten degradiert werden. Unter Zuhilfenahme legaler Staatsgewalt. Beim Soldaten geht das sogar so weit, dass sein naktes Leben zur bloßen, vollkommen fremdbestimmten Verfügungsmasse wird.

        Beschwert sich deshalb irgendjemand über Camoflage-Look? Über sexuelle Phantasien, in denen Männer um die Gunst einer Frau kämpfen? Über Sprüche wie „Du wärst aber ein toller Vater“?

        Eine völlig absurde Verzerrung der Realitäten, das Ganze.

    • Dieser Irrsinn hat eben seine Ursache ebenfalls in dem vielfach erfahrenen sexuellen Mißbrauch unter Feministinnen.

      Die sexuelle Verfügbarkeit mußten sie als Kind in einer sehr traumatischen Weise erfahren. Dies ist der Grund, warum alles mögliche Harmlose bei uns Männern ins Maßlose aufgebauscht und auf Negatives reduziert wird.

      Die Verdrängung der traumatischen Gefühle führt zu einer entsprechenden absurden Aufladung der meist harmlosen Realität.

      Diese Zusammenhänge kann man übrigens alle bei Alice Miller nachlesen. Nur scheinen das viele Menschen nicht zu wollen. Es ist nun wirklich nicht schwer, bei all den feministischen Kampagnen und Ideologemen in bezug auf Sexualität den traumatischen Subtext herauszulesen.

    • Ich halte ja die These für plausibel dass da Spidermans Mantra hinter steckt:

      Mit Macht kommt Verantwortung.

      Gutes Aussehen verleiht Macht.
      Aber welche Feministin hat schon Intersse an Gleichverpflichtung statt nur Gleichberechtigung?
      Zur Rechenschaft gezogen zu werden ist Unterdrückung für Frauen, also muss die eigene Macht umgedeutet werden. „Ich mach doch gar nichts, ich bin nur Opfer“

      • @ me

        Es gibt nur keine Gleichberechtigung ohne Gleichverpflichtung.

        Feminismus, der nur gleiche Rechte, aber nicht gleiche Pflichten forderte, wäre daher nicht für Gleichberechtigung, sondern für Privilegierung.

        Was der real existierende Feminismus ja auch zur Genüge demonstriert.

  6. @ C

    „Denn einige Frauen überrascht dieser Satz, während er den meisten Männern jetzt nicht so überraschend vorkommt.“

    Leeres Gerede?

    *Denn einige Männer überrascht dieser Satz (oder ein anderer beliebiger Satz), während er den meisten Frauen jetzt nicht so überraschend oder doch so überraschend, vielleicht sogar noch viel überraschender vorkommt.*

    Es gibt also, männliche und weibliche, mehr oder weniger Satzüberraschte. Das überrascht mich jetzt eigentlich nicht besonders … 🙂

  7. Ja, das sehe ich auch nicht als Klischee. Ich male mir nicht in allen Details aus, wie meine attraktiven weiblichen Bekannten unter ihrer Kleidung aussehen oder was man zusammen machen könne, aber einen generellen „Check“ unter Gesichtspunkten der Erotik nehme ich vor. Das Ergebnis dessen ist für mein Verhalten der Person gegenüber dann hoffentlich egal, aber man hat halt doch mal drauf geguckt.

    Andererseits: Entspricht das nicht dem Abwägenden Blick auf Geschlechtsgenossen? Wenn einer muskulöser, deutlich attraktiver oder reicher ist, als ich, registriere ich das auch bewusst. Und ebenso wenig, wie eine „abgecheckte“ Frau für mich gleich als Beute/Objekt kategorisiert wird, sehe ich meine überlegenen männlichen Freunde gleich als Rivalen.

  8. “Denn einige Frauen überrascht dieser Satz, während er den meisten Männern jetzt nicht so überraschend vorkommt.”

    Mich überrascht wie man dies glauben kann.

    Früher oder später fragt man sie nach ihrem Vorleben. Jedenfalls habe ich das so gemacht, was habe ich gehört: 14, 15, 16 Jahre für das erste Mal.

    Warum ist das erwähnenswert ?

    Uns Jungs damals im gleichen Alter haben sie vorgespielt, dass sie schwer katholisch wären und auf den Richtigen warten.
    In Wirklichkeit haben sie Erfahrungen mit älteren Jungs gesammelt und einigen wenigen ausgesuchten gleichaltrigen Jungs.

    Talk about my Generation:
    Spitzenreiterin – Gundis Zámbó – Geboren: 5. Juni 1966 (Alter 48)
    http://www.bild.de/dschungelcamp/2009/mit-12-7138032.bild.html

    und ein Opfer: „ich glaube, ich war ungefähr 14 oder so.“ ← Ja, es kommt ja auch nicht so darauf an, wenn man (frau) es sich fast beliebig aussuchen kann, wann es soweit sein soll → http://antjeschrupp.com/2013/10/24/wie-ich-zu-einer-unfreundlichen-person-wurde/

    Was man im Nachhinein alles so erfährt !

    Mache meiner Exen hatte einen etwas peinlichen hohen „Erfahrungsschatz“ bereits in recht jungen Jahren. 😉

  9. Eigentlich überrascht es mich eher, dass Frauen das angeblich nicht machen.
    Ich denke jedenfalls durchaus darüber nach, ob und weshalb ich mein Gegenüber attraktiv finde und wie derjenige sich wohl im Bett anstellt. Auch dann, wenn ich kein sexuelles Interesse an der Person habe.

    Und solange es keinen Einfluss auf das Verhalten meiner Freunde nimmt, stört es mich herzlich wenig, wenn diese das ebenso handhaben.

  10. Ich denke schon, dass das oft zutreffend ist. Aber letztendlich wissen kann es das Gegenüber ja nicht, man wird es ja keiner Frau unter die Nase reiben, dass man sich vorgestellt hat, mit ihr Sex zu haben. Auf der anderen Seite weiß ich ja auch nichts davon, wenn sich eine Frau vorstellt, mit mir Sex zu haben. In der Phantasie soll doch jede/r machen, was ihm/ihr gefällt.

    • wirklich, @ich^3, du malst dir den sex aus, wenn du eine attraktive siehst? mehr so eine rein-raus nummer oder eine liebes nacht? bitte erspar uns eine detaillierte darstellung deiner phantasien, beim fappen. ich will es wirklich nicht wissen.

      • „bitte erspar uns eine detaillierte darstellung deiner phantasien, beim fappen. ich will es wirklich nicht wissen.“

        Uhm… Albert… du stellst dir mich beim Onanieren vor? Ich hatte doch extra geschrieben, dass man sowas dem- oder derjenigen nicht unter die Nase reiben soll, also mir bitte auch nicht. 😯 😕

  11. @ Albert

    Folgende Situation: ein Mann schiebt mit seinem Einkaufswagen an einer Frau vorbei und denkt sich dabei:

    □ ich brauche auch noch Spüli
    □ muss auch noch dringend zur Post
    □ gibt’s hier Geburtstagsglückwunschkarten ?
    □ die hat zwei tolle Argumente !

    Was der Mann von den genannten Dingen gerade denkt – ist – völlig irrelevant.
    Ich habe von den auf gezählten Dingen schon alles mal – im Supermarkt – gedacht.

    PS. Einer der besten Gedankengänge → http://goo.gl/Tvb0r4

    • so geht es mir regelmaessig, @brd und sollte es zu einem gespraech kommen, bedarf es einer bewussten anstregung nicht der versuchung zu unterliegen diese hypothesen staendig zu verifizieren 😉 ich erklaere mir das mit meiner leidenschaft fuer naturwissenschaften 😀 und kenntnissen ueber quantenmechanische paradoxien, denn es ist nicht klar, ob der mond noch da ist, wenn man ihn nicht beobachtet. warum ich nicht versucht bin geistig tiefer in das thema einzudringen, weiss ich auch nicht, aber es ist halt so.

      • @Albert
        „denn es ist nicht klar, ob der mond noch da ist, wenn man ihn nicht beobachte“

        Da kann ich dich ganz beruhigen. Dem Mond ist es völlig egal, ob man ihn beobachtet oder nicht.
        Aufgrund seiner enormen Masse muss er sich weder um Heisenberg’sche Unschärfe noch sonstige quantenmechanische Effekte kümmern, sondern befolgt schön brav die Kepler’schen Gesetze (etwas anderes bleibt ihm aufgrund von Energie- und Drehimpulserhaltung auch gar nicht übrig) und zieht als Erdtrabant seine elliptische Bahn.

        „tiefer in [..] einzudringen“
        😉

      • @ Albert

        Professor Harald Lesch: „Wer sagt, dass er die Heisenbergsche Unschärferelation verstanden hat, der hat sie nicht verstanden.“
        Professor Lesch ist bekannt durch → http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-centauri/index.html

        Wobei dieser Prof. Lesch nach Angaben einer Radikalfeministin – die sich selbst als Frauenrechtlerin sieht und meint, dass sie viel für Frauen tun würde – gar nicht so gut ist.

        Auszug aus: Über gendersensibles Rhetoriktraining – ein Erfahrungsbericht

        Zum sanften Einsteig (schließlich war es 10 Uhr, also eine für Studenten unzumutbare Zeit) dürfen wir uns erstmal zwei Youtube-Videos angucken: Zunächst der smarte Prof. Harald Lesch, der im Lanz’schen Stuhlkreis über Außerirdische philosophiert, danach eine hysterische Feministin, die irgendwas über Quoten ins Mikro plärrt und dabei ständig Gleichheit mit Gerechtigkeit verwechselt. Sinn der Sache ist, die rhetorischen Fähigkeiten beider Persönlichkeiten zu vergleichen. Das Schweigen im Hörsaal erregt mein Mitleid, also melde ich mich gütiger Weise zu Wort. Jedoch ist mein Einwand, wonach die Radikalfeministin – ganz im Gegensatz zu Harald Lesch – weder von Inhalten noch Selfmarketing oder gar Rhetorik große Ahnung zu haben scheint, nicht unbedingt das, was Frau Lustig erwartet hatte. Abschätzig mustert sie erst mich, dann mein kurzes Kleidchen, um mir zu erklären, dass die Dame keineswegs Radikalfeministin, sondern Frauenrechtlerin sei und nicht zuletzt auch für mein Wohl kämpfe. (Was ich zwar für unwahrscheinlich halte, aber gut.) Nach weiteren Minuten der Stille einigt sich Frau Lustig darauf, dass Harald Lesch vielleicht wirklich der bessere Redner, dafür aber ein Dummkopf sei, schließlich hätte die Frauenrechtlerin ja die besseren Argumente. Und das – also die männliche Überlegenheit trotz inhaltlicher Wertfreiheit – müsse endlich bekämpft werden.

        http://jennifernathalie.blogspot.com/2011/08/uber-gendersensibles-rhetoriktraining.html

        Zurück zu unserem „kleinen Thema“:
        Einfache Beobachtungen zeigen, dass Feministinnen erst kürzlich eine Schmierenkomödie „#Aufschrei“ produziert haben.
        Hintergrund: Sie fordern Frauen auf mit tiefen Ausschnitt herumzulaufen (dies wäre ihr gutes Recht) um dann anschließend Blicke zu kriminalisieren. (auch das wäre ihr gutes Recht)

        Nun wäre die Frage: Wie war die Entwicklung aus einer zeitgeschichtlichen Perspektive betrachtet, die zu einer solchen dreisten und infantilen Strohköpfigkeit geführt hat ?

        Da wir keinen Abgabetermin haben, müssen wir nicht zwingend heute oder morgen eine ausführliche Antwort parat stellen, aber daran arbeiten. Denke ich, der weiß, dass er nichts …

      • @breakpoint, beim mond hast du mich ueberzeugt, aber gilt das auch fuer die besagten, doch wesentlich kleineren, „argumente“ 😉 bitte bedenke, dass die quantenmechanik wirklich nicht intuitiv fassbar ist.

        in den alten alpha-centauri sendungen fand ich ihn besser als heute, aber gut ist herr prof. lesch allemal, @brd.

        ja, wie konnte es so weit kommen? vor noch rund 100 jahren haette praktisch jeder das genaue gegenteil behauptet. wenn man ihnen von unseren verhaeltnissen erzaehlt haette, so haetten sie es sicher nicht geglaubt. man muss es mit einer massenhysterie vergleichen. kritik darf man eigentlich nicht formulieren, tut man es doch wird sie hemmungslos niedergebruellt.

        die 68er sind es nicht allein. da machen viel zu viele mit. und es ist ein phaenomen, dass den ganzen westlichen kulturkreis erfasst hat. spiegelt sich darin ein menschliches beduerfnis wieder? die irrationalitaet erinnert an den anti-semitismus, den aktuellen islamismus, die auswuechse des christentums im mittelalter, an fanatismus schlechthin. interessante frage @brd.

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