Was wollen Männer eigentlich von Frauen?

Johannes schreibt in einem Kommentar:

Ach ja und nochwas: hört auf, euch so den Kopf drum zu machen, was Frauen im statistischen Mittel so wollen, sondern macht euch mal Gedanken, was ihr eigentlich so wollt.

Das wäre doch mal ein interessanter Artikel. Was wollen Männer eigentlich von Frauen? Ich meine außer Sex.

Das ist erst einmal aus meiner Sicht eine gute Frage: Was wollen wir Männer eigentlich von Frauen? Wenn man in einer Beziehung ist sicherlich Sex, aber eben auch Freundschaft, Zusammenarbeit, das Gefühl an einem Strang zu ziehen und sich auf den anderen verlassen zu können. Eine Partnerschaft eben. Etwas technischer formuliert: Ein kooperatives Spiel, kein Nullsummenspiel.

Das ist recht allgemein, ich gebe insofern die Frage einfach mal an die Kommentare weiter.

226 Gedanken zu “Was wollen Männer eigentlich von Frauen?

  1. Ich glaube bei den Kommentaren die hier kommen werden, wird wieder deutlich das viele Männer romantischer sind als Frauen.

    Außer dem Sex und dem schönen Gefühl Abends neben dieser Frau einzuschlafen und morgens aufzuwachen, gibt es eigentlich nichts was ich speziell von einer Frau wollen würde, was ich nicht auch von einem guten Freund oder meinen Geschwistern erwarte.
    Also durch dick und dünn gehen, für den anderen da zu sein und ihm Vertrauen können, dass man was das Leben und die Zukunftsvorstellung angeht auf einer Wellenlänge bzw. Ebene liegt.

    • Tja, was wollen Männer von Frauen?

      In erster Linie, dass sie sich an Abmachungen halten.

      „Der BGH hat in seinem Beschluss von Anfang dieses Jahres klargestellt, dass das gesetzliche Verbot des Trennungsunterhalts-Verzichts durch einen pacto de non petendo nicht umgangen werden kann. Eine solche Vereinbarung ist ebenso unwirksam wie eine Vereinbarung zum Unterhaltsverzicht (BGH, Beschl. v. 29.01.2014 – XII ZB 303/13).“ http://news.deubner-verlag.de/d/d.php?q00ecn50000fyk00d0000joi00000000064up5sy618

      Was lernen wir daraus? Du kannst mit einer Frau vereinbaren, was Du willst, der Übervater Staat (das ist der große Unterdrücker der Frauen) wird Dir eins über die Rübe knüppeln, wenn Du es wagst das mit einer Frau zu vereinbaren, was Feminist.I.nnen wollen: Dass Frau für ihren Unterhalt selbst sorgt!

      Nein, der Überpatriarch, mit seinen feministischen Helfershelfer.I.nnen (Zypries, Maas, Schnarri, usw.) erlaubt Dir nicht, dass Du Frau ihren eigenen Unterhalt, selbstbewusst und selbstbestimmt verdienen lässt! Nein, Du musst ihr die Herdprämie Unterhalt zahlen, denn so will es der Übervater Staat. Du sollst ihr die patriarchale Dividende rüberschieben, damit sie dann voller Inbrunst die Opferkarte ziehen kann.

      Mit anderen Worten, der Vater Staat hat längst die Dispositionsmaxime mit der Offizialmaxime verdrängt.

      Es gilt nicht das, was Du von der Frau willst, was Du mit ihr vereinbarst, sondern, das, was der feministische Staat vorgibt.

      Die Frau hätte ja die Möglichkeit gehabt, sich an der Vereinbarung zu halten und hätte den Mann nicht vors Gericht zerren müssen.

      Johannes war der Meinung, dass mann keine Gesetze bräuchte, um etwas mit einer Frau zu vereinbaren.

      Hier ist das klare Gegenbeispiel dafür: DU, Mann, hast nichts zu melden im real existierenden Matriarchat.

      • @baleanu

        „Was lernen wir daraus? Du kannst mit einer Frau vereinbaren, was Du willst, der Übervater Staat (das ist der große Unterdrücker der Frauen) wird Dir eins über die Rübe knüppeln, wenn Du es wagst das mit einer Frau zu vereinbaren, was Feminist.I.nnen wollen: Dass Frau für ihren Unterhalt selbst sorgt!“

        Hintergrund ist, dass ein „asuhöhlung der Ehe“ befürchtet wird, also eine Ehe, die gar keine gegenseitigen Verpflichtungen mehr hat (und nur noch die Steuervorteile mitnimmt). Der Unterhalt während noch bestehender Ehe wird da als maßgebliches Element angesehen. Allerdings kann Zugewinn vollständig ausgeschlossen werden und Nachehelicher Unterhalt auch durchaus eingeschränkt werden

        Aber in der Tat: Ein grausames Patriarchat! Allerdings eben eher für Männer

        „Es gilt nicht das, was Du von der Frau willst, was Du mit ihr vereinbarst, sondern, das, was der feministische Staat vorgibt.“

        Es sind wohl eher die konservativen Stimmen, die das besonders wichtig finden.

        • @Christian: > Hintergrund ist, dass ein “asuhöhlung der Ehe” befürchtet wird, also eine Ehe, die gar keine gegenseitigen Verpflichtungen mehr hat (und nur noch die Steuervorteile mitnimmt).

          Ich halte das für vorgeschoben. Der Staat hat halt keine Lust, für den Unterhalt der Frauen aufzukommen, soll doch gefälligst der Ex-Mann machen. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass der Fall vor Gericht gegangen wäre, wenn die Frau nicht von irgendwem Geld gewollt hätte… für den Link braucht man ein Abo.

          • @jck5000

            „Ich halte das für vorgeschoben“

            Ich glaube da unterschätzt du konservative Kräfte.

            „Der Staat hat halt keine Lust, für den Unterhalt der Frauen aufzukommen, soll doch gefälligst der Ex-Mann machen. “

            Das mag durchaus mit reingespielt haben.

            Ich finde es auch hauptsächlich etwas simpel, dass immer „dem Femimismus“ oder gar dem „staatsfeminismus“ anzuhängen. Viele Regelungen an dieser Stelle beruhen eher auf der konservativen Einstellung, die auch sehr männerfeindlich sein kann

        • Schwierig. Die „Konservativen“ sind, so wie ich konservativ verstehe, sicher keine großen Befürworter von Scheidungen per se. Insofern fällt es mir sehr schwer, eine Rationale hinter „ach geh ruhig, Geld bekommst du trotzdem“ von Seiten Konservativer zu finden. Ein konservatives Verständnis von Ehe beinhaltet sicher nicht, dass ein Partner für den anderen da ist, trotz dem der andere ihn nicht mehr mit dem Arsch anschaut… Insofern halte ich „vorgeschoben“ weiterhin für richtig und „wer zahlt denn sonst“ für das zentrale Argument. Da sind sich Staatsfeministen und Konservative übrigens ähnlich: Keiner will für die arbeitslosen Ex-Ehepartner zahlen, soll doch gefälligst der verlassene Ex-Mann machen.

        • „Es sind wohl eher die konservativen Stimmen, die das besonders wichtig finden.“

          Als Männerrechtler der auch feministisch verseuchte Veranstaltungen besucht, weiss ich, dass alle Parteien in Sachen Frauenprivilegien, die entsprechenden Verantwortlichen haben und dort auch vorbei schicken um Präsenz zu zeigen.

          So z. B. auf der Veranstaltung „Frauenfeindlichkeit“ http://www.ev-akademie-tutzing.de/doku/programm/upload/1913.pdf

          Die Begrüßung nahm kein Ende und die Tagungsleiterin entschuldigte sich bei den Parteienvertreterinnen, dass sie sie nicht aufs Podium eingeladen hatte, da demnächst Wahlen stattfinden und dies dann ein gewisses „Geschmäckle“ haben könnte. Ja, es roch förmlich nach Scientology.

          „Aber in der Tat: Ein grausames Patriarchat! “

          Wo genau habe ich das gesagt, Christian? Ich meine, wo habe ich vom „Patriarchat“ gesprochen?

          Nur um Klarheit herzustellen. Eine kurze Suche im Netz zeigt uns, dass ein echter Männerrechtler wie z. B. „Der Frontberichterstatter“ (http://frontberichterstatter.blogspot.de/2014/08/warum-antje-schrupp-einmal-beinahe.html) ganz genau weiss, dass „80 Prozent aller Kaufentscheidungen für Konsumgüter werden von Frauen getroffen.“ (http://www.welt.de/wirtschaft/article5359791/Frauen-kaufen-ploetzlich-Bohrmaschinen-und-Autos.html)

          Angesichts dieser Schieflage – Männer schaffen die Kohle ran und Frauen geben sie mit beiden Händen aus – ist es Beleg für die allgemeine gesellschaftliche Verblendung, vom „Patriarchat“ zu reden.

          Wer so denkt, vergisst, dass bei 80% Entscheidungen der Frauen über das Geld, alle Entscheidungen, die gegen Männer getroffen werden, zu 80% von Frauen kontrolliert werden. DAS nicht sehen zu wollen, käme dem Glauben an die Göttlichkeit der Pharaonen gleich.

          • @johannes

            Weil viele, gerade Frauen, vor dem Kinderkriegen ein Signal wollen, dass der andere in dieser Hinsicht kooperativ spielen wird und ein solches Signal als um so ehrlicher angesehen werden kann, um so höher die Kosten sind, wenn man sich nicht an die Zusage hält. Deswegen werden feierliche Versprechen vor Freunden abgegeben und Scheidungsfolgen fangen eine Bruch des Versprechens teilweise auf zu lasten des anderen (ob das eine gerechte Lösung ist, ist eine andere Frage).

          • Wenn man Handeln betrachtet, betrachtet man auch immer die Reaktion auf das Handeln des anderen.

            Jetzt gibt es doch verschiedene Möglichkeiten:
            1. man verweißt die Frau darauf, dass man keine Kinder will/sie einem eben Vertrauen muss und lebt mit den Konsequenzen ihrer Reaktion
            2. Man akzeptiert, dass sie dieses Signal will und findet es angemessen, will es vielleicht sogar selbst von ihr, und heiratet deswegen
            3. Man will nicht mit den Konsequenzen leben, wenn sie das Signal nicht bekommt (Abbruch der Beziehung und suchen eines neuen, der das Signal zu geben bereit ist) und stimmt deswegen zu.
            (in diesem Fall WOLLEN die Männer, dass die Frau bei ihnen bleibt, eben um den Preis der Ehe.)

        • @Christian:

          Wenn man Handeln betrachtet, betrachtet man auch immer die Reaktion auf das Handeln des anderen.

          Man darf aber nicht den Fehler machen, nur auf das Handeln des Gegenübers zu reagieren. Genau das ist ja der Hintergrund meiner Frage, was Männer eigentlich von Frauen wollen. Meiner Ansicht nach machen sich Männer viel zu wenig klar, was sie eigentlich von einer Frau wollen bzw. wie sie ihr (Liebes)leben gestalten wollen, sondern reagieren (fast) nur auf das Handeln des Gegenübers.

          Noch viel schlimmer: sie reagieren oft nicht einmal auf das tasächliche Handeln des Gegenübers, sondern sie reagieren auf die stereotyp^Wstatistisch vermuteten Präferenzen des Gegenübers.

          Also noch mal die Frage: Warum wollt ihr heiraten bzw. warum nicht. Jetzt ganz ohne Berücksichtigung, was die Frau (vermutlich) will.

        • so sehe ich, dass auch @christian: die entscheidungen werden nicht im luftleeren raum getroffen. das wissen alle frauen ganz genau und sind bemüht ihr gut zu verknappen, um einen möglichst hohen preis zu erzielen. selbst, @kinchkun, die intelligenteste und rationalste feministin hier beweist es mit ihren kommentaren. tragisch wird es für frauen ab ende dreißig, denn nun sehen sie sich einem käufermarkt gegenüber. man sagt ja „alte scheune brennt gut.“ samenbanken und social freezing sind dann die einzigen optionen, die ihre verzweifelte lage widerspiegeln.

          1,3 kinder pro frau, ein drittel unter dem notwendigen soll, sind die konsequenz. wohlmeinender gleichberechtigter ideale. noch mehr frauenförderung, noch mehr gleichstellung, noch mehr verständnis hat die lage, in allen aspekten immer verschlimmert. die einzig mögliche konsequenz ist, obwohl es unseren idealen und ansprüchen widerspricht ist eine radikale abkehr vom wohlmeinenden gleichheitswahn, sonst wird unsere kultur, so wie wir sie schätzen und deren annehmlichkeiten wir lieben, untergehen.

        • @Albert:

          Also der einzige Grund warum du als Mann heiraten wolltest, ist der Druck der Frau, die durch Verknappung des Monopolgutes „Pussy“ den hohen Preis „Ehe“ herausschlägt. Ist das so in etwa richtig?

          Warum wird mir das Monopolgut „Pussy“ eigentlich nicht verknappt, obwohl ich unverschämte Ansprüche wie Polyamorie stelle?

          • @johannes

            „Warum wird mir das Monopolgut “Pussy” eigentlich nicht verknappt, obwohl ich unverschämte Ansprüche wie Polyamorie stelle?“

            Dazu müsste man erst einmal etwas über dich und die Frauen, die du anziehst, wissen.

            Wie hübsch sind die Frauen, die du in einer nichtexklusive Beziehung bekommst im Vergleich zu den Frauen, die du bei Anbieten einer exklusiven Beziehung haben könntest? Wie lange halten diese Beziehungen und wie alt sind die Frauen? Wie stehen sie und du zu Kindern?

            Ich kenne Leute, die in nichtexklusiven Beziehungen leben und für die es gut läuft. Wobei der weibliche Teil es meist eher hinnimmt als wirklich davon begeistert zu sein. Meist waren es auch eher Fernbeziehungen, was es einfacher macht. Und meist war die Dauer beschränkt und sie endeten damit, dass die Frauen einen anderen Mann hatten, der ihnen eine exklusive Beziehung bot. Da das Modell aber „game“ und eine gewisse „Outcome indifference“ erfordert war das für die Männer meist nur ein kurzfristiges Problem.

        • ganz so einfach bin ich nun doch nicht gestrickt. ich hatte eine glückliche kindheit, liebe das leben und würde mich selbst als klassischen familienmensch beschreiben. außer der ehe wäre meines erachtens nur ein harem eine interessante alternative. tatsächlich liebe ich kleingeist meine kinder mehr als andere, die ich zwar auch mag, aber nicht vorziehe. hast du alternative modele, die für mich passen könnten, @johannes.

        • @Albert,

          nein, ich habe keine Modelle für dich. Ich bin kein Lebensmodellentwickler. Aber da kommen wir genau an den Kern meiner Frage: Entwickle dein für dich passendes Modell selbst! Zuerst im luftleeren Raum, dann kannst du dir überlegen, wie eine Frau sein muss, die das Modell mit dir leben könnte und wollen würde. Und dann kannst du überlegen, wo du solche Frauen finden könntest.

        • @Christian
          „Es sind wohl eher die konservativen Stimmen, die das besonders wichtig finden.“

          Nun, wenn ich mir die Entscheidung der Frau Zypries ansehe, den Vätern die heimliche Vaterschaftsfeststellung als Straftat auszulegen, dann sind die Parallelen zur konservativen Marienverehrung unverkennbar: http://de.wikipedia.org/wiki/Marienverehrung

          Daher halte ich die Aufteilung in links oder rechts, progressiv oder konservativ, religiös oder nicht in der Geschlechterpolitik als vollkommen neben der Sache.

          Wer sich auf das Wichtigste konzentriert, der wird feststellen, dass mann zuerst als Vater wertgeschätzt werden muss, um überhaupt als Vater tätig werden zu können. Da ist die politische oder religiöse Ausrichtung vollkommen irrelevant, wenn mann nicht in der Lage ist diese Ausrichtung den Kindern zu vermitteln. Seine eigene Überzeugungen lassen sich nämlich schlecht mit dem Unterhalt überweisen.

          Darin sind sich „Konservative“ wie „Progressive“, „Linke“ wie „Rechte“, usw. entscheidungstragende Männer wie Frauen, einig: Der Vater ist gegenüber der Mutter zweitrangig!

          a) er ist „Erzeuger“ im Gesetz über Aufklärung, Verhütung, Familienplanung und Beratung (Konservative, u. a Seehofer)
          b) er ist der Depp im Gendiagnostikgesetz (Zypries),
          c) er darf nach wie vor lebenslang Unterhalt bezahlen (http://www.etl-rechtsanwaelte.de/aktuelles/weitreichende-heimliche-aenderung-im-unterhaltsrecht), er benachteiligt automatisch die Frau wenn er sie ehelicht (siehe, 1578b, Abs. 1, von Merkel, Zypries und Köhler 2007 eingeführt)

          um nur die wichtigsten und offensichtlichsten Paragrafen zu nennen, die sowohl von Linken wie auch von Rechten ersonnen und verabschiedet wurden.

          Wenn es darum geht, die Rechte des Vaters und Mannes abzubauen, dann bilden sie alle eine verhängnisvolle Koalition.

          Wie ich bereits in meinem gestrigen Kommentar erwähnt hatte: Wertschöpfung läuft nicht, ohne Wertschätzung! Die Geringschätzung des Mannes wird dieser Gesellschaft einmal arg auf die Füße fallen. Da wo Wertschöpfung fehlt, entsteht nämlich Armut.

          Sie beginnt mit der Armut im Geiste: Die Geringschätzung des männlichen Geschlechts im real existierenden Matriarchat ist geistige Armut!

        • danke für den wohlmeinende rat, @johannes. habe ich gemacht, eigentlich ganz so wie von dir beschrieben und alles ist gut. bin allerdings bei der ehe gelandet. mein rat an die unerfahrenen idealistischen romantiker: KEINE EHE OHNE EHEVERTRAG – das ist der lakmustest der liebe.

          bei letzten post vergaß ich zu erwähnen, dass mir ein aufregendes sexleben auch wichtig ist 😀

        • @Johannes
          „Und dann kannst du überlegen, wo du solche Frauen finden könntest.“

          Da vorhin vom „luftleeren Raum“ die Rede war, meinst Du vielleicht Utopia?

          Bedenke, dass all Deine Überlegungen, den Übervater Staat miteinbeziehen müssen, um für den Fall vorzusorgen, dass Frau diesen Übervater Staat als Versorgungsquelle missbraucht.

          Soweit ich die neueste Entwicklung mitbekommen habe, so haben sich viele Männer ihren Samen in einer Samenbank eingelagert, haben sich vasektomieren lassen und heiraten nicht.

          Früher pflegte mann in jungen Jahren Beziehungen. War mann soweit, heiratete mann, um seinen Kindern einen Rahmen zu bieten in denen sie wachsen und gedeihen konnten.

          Beziehungen beinhalten keine Verantwortung, die Bindung (also früher die Ehe) beinhaltete Verantwortung für seine Familie. Das wurde früher auch recht gut belohnt, denn es gab Zeiten und Regionen wo die Hochzeitsgeschenke dem frisch vermählten Paar die wirtschaftliche Zukunft sicherten.

          Mit anderen Worten, früher hatte man der nächsten Generation Verantwortung vorgelebt, heute, soweit man Nachwuchs hat, … na ja, da lass ich jeden Einzelnen kurz vorm Schlafen mal selber darüber nachdenken …

          • @baleanu

            „Da vorhin vom “luftleeren Raum” die Rede war, meinst Du vielleicht Utopia?“

            Natürlich gibt es Frauen, die diese Modelle mitmachen oder leben wollen. und genug Frauen haben eben auch ein geregeltes Einkommen

            „Soweit ich die neueste Entwicklung mitbekommen habe, so haben sich viele Männer ihren Samen in einer Samenbank eingelagert, haben sich vasektomieren lassen und heiraten nicht“

            Viele? Das dürfte ein verschwindend geringer Prozentsatz sein.

        • @ baleanu

          @

          „Wie ich bereits in meinem gestrigen Kommentar erwähnt hatte: Wertschöpfung läuft nicht, ohne Wertschätzung! Die Geringschätzung des Mannes wird dieser Gesellschaft einmal arg auf die Füße fallen. Da wo Wertschöpfung fehlt, entsteht nämlich Armut.“

          Die fehlende Wertschätzung wird noch
          weit verheerendere Folgen haben.
          Bei einem Teil der Männer wird sich
          die männliche Energie der Drang etwas
          positives, in die Zukunft gerichtetes
          zu erschaffen, in Hass und Zerstörung
          verwandeln. B lässt grüssen.

          *The Common Thread Between Elliot Rodger and ISIS*

          http://captaincapitalism.blogspot.ch/2014/08/the-common-thread-between-elliot-rodger.html?source=delusiondamage.com

          Der Capitain hat zwar etwas extreme
          Ansichten. Trotzdem finde ich seine
          Sichtweise auf die problematische
          Behandlung der Männer in unserer
          Zeit nicht ganz falsch.

        • @Christian:

          Wie hübsch sind die Frauen, die du in einer nichtexklusive Beziehung bekommst im Vergleich zu den Frauen, die du bei Anbieten einer exklusiven Beziehung haben könntest? Wie lange halten diese Beziehungen und wie alt sind die Frauen?

          Worauf willst du denn hinaus? Dass nur die hässlichen alten nach der Menopause sich zähneknirschend auf eine Polybeziehung einlassen, weil ihr Monopolgut „Pussy“ an Marktwert verliert? Und dann auch nur kurzzeitig weil bis sie einen Abnehmer für ihr Monopolgut finden, der ihnen bessere Konditionen bietet?

          Aber du schreibst doch selbst:

          Natürlich gibt es Frauen, die diese Modelle mitmachen oder leben wollen.

          Genau, die gibt es. Und die machen das, weil sie genau das machen wollen und nicht, weil es das beste ist, was sie beim niedrigen bzw. abnehmenden Marktwert ihrer Monopolgüter „Schönheit“ und „Pussy“ rausholen können.

          • @johannes

            „Dass nur die hässlichen alten nach der Menopause sich zähneknirschend auf eine Polybeziehung einlassen, weil ihr Monopolgut “Pussy” an Marktwert verliert?“

            Nein, eher das es eben Abzüge an sich geben kann. Wenn du sonst eine 10 bekommen könntest, so aber nur eine 8, dann ist es schlicht eine Frage, was du besser findest. Die Polybeziehung mit 8 oder die exklusive mit einer 10.

            Ich selbst finde den Gedanken, dass Frauen tatsächlich bewußt monopolisieren wollen auch falsch. Solche Überlegungen spielen da eine geringere Rolle. Eher wird eine Frau, die meint, dass du das beste bist, was sie bekommen kann, weil du in ihren Augen eine 10 bist, eher dazu bereit sein, auch die Polybeziehung hinzunehmen, vielleicht in der Hoffnung, dass du es dir mit ihr noch anders überlegst.

            „Und dann auch nur kurzzeitig weil bis sie einen Abnehmer für ihr Monopolgut finden, der ihnen bessere Konditionen bietet?“

            Nein, ich sehe eher eine Anfälligkeit dafür, dann auf ein anderes Angebot einzugehen, dass ihnen subjektiv besser erscheint. Es gibt sicherlich Frauen, die damit keine Probleme haben, aber polybeziehungen sind ein Test für Eifersucht und können auch schnell als stress wahrgenommen werden, weil man sich in Konkurrenz mit anderen Frauen sieht.

            „Genau, die gibt es.“

            Aber eben wenige. Auch die wenigsten Männer schaffen es glaube ich ihren Frauen den notwendigen sexuellen Freiraum zu geben und ruhig zu bleiben, wenn er genutzt wird. Wenn du es schaffst und auf passende Frauen gestoßen bist – wunderbar.
            Ich sagte ja, dass ich Leute kenne, die so durchaus gut leben.

        • Wenn du sonst eine 10 bekommen könntest, so aber nur eine 8,

          Sorry, ich sehe mich außerstande, Schönheit oder „Qualität“ von Frauen so zu quantifizieren. Es ist nicht so, dass meine Polyfreundinnen spürbar weniger hübsch wären als Frauen, deren Interesse an mir erloschen ist, als sie gemerkt haben, dass es mich nicht exklusiv gibt.

          aber polybeziehungen sind ein Test für Eifersucht und können auch schnell als stress wahrgenommen werden, weil man sich in Konkurrenz mit anderen Frauen sieht.

          Monobeziehungen können auch schnell als Stress wahrgenommen werden. Meinem Eindruck nach haben Menschen in Monobeziehungen sogar eher größere Probleme mit Eifersucht.

          Aber eben wenige

          Immer noch um Größenordnungen mehr als ich jemals kennenlernen könnte.

          Ich kenne auch weibliche Polysingels, die Interessenten für eine Monobeziehung hätten aber keinen finden, der mit ihnen eine Polybeziehung führen würde.

          • @johannes

            „Sorry, ich sehe mich außerstande, Schönheit oder “Qualität” von Frauen so zu quantifizieren. Es ist nicht so, dass meine Polyfreundinnen spürbar weniger hübsch wären als Frauen, deren Interesse an mir erloschen ist, als sie gemerkt haben, dass es mich nicht exklusiv gibt.“

            Dann ist es natürlich von Außen ohne Einsicht schwer zu beurteilen. Entspricht den dein Frauengeschmack dem Mainstream?

            „Monobeziehungen können auch schnell als Stress wahrgenommen werden. Meinem Eindruck nach haben Menschen in Monobeziehungen sogar eher größere Probleme mit Eifersucht.“

            Natürlich, denn Polybeziehungen können nur Menschen schließen, die weniger bis keine Eifersucht kennen. Da fragt sich aber, ob das ein Selektionskriterium ist und sich dort eben uneifersüchtige Menschen sammeln, weil andere es nicht leben können oder sich aus der Haltung die fehlende Eifersucht ergibt.
            Die Polys, die ich kenne, setzen eben auf Bindung nicht viel wert und kommen gut beim anderen Geschlecht an. Erfüllt man diese Voraussetzungen, dann kann man so einen Lebensstil gut führen.

            „Immer noch um Größenordnungen mehr als ich jemals kennenlernen könnte.“

            Sicher, bei 7 Milliarden Menschen auf der Erde.

            „Ich kenne auch weibliche Polysingels, die Interessenten für eine Monobeziehung hätten aber keinen finden, der mit ihnen eine Polybeziehung führen würde.“

            Ich habe keine Probleme damit, das zu glauben. Aber würden sie deswegen mit jedem dahergelaufenen eine Polybeziehung eingehen? Eben auch nicht. Man muss eben die dafür notwendigen Voraussetzungen mitbringen, wie etwa einen guten Umgang mit dem anderen Geschlecht, die nötige Lockerheit, keine Eifersucht etc.
            Sicher kann man das auch zum Teil lernen. Ich vermute allerdings, dass viele Single-Männer es eher als problematisch ansehen, überhaupt eine Freundin zu finden und den Polyweg als zu riskant wahrnehmen.

        • Was für ein Humbug:

          *Sorry, ich sehe mich außerstande, Schönheit oder “Qualität” von Frauen so zu quantifizieren (Anm.: auf einer Skala von 1 bis 10).*

          @Johannes. Alles ist gleich schön, ich sehe mit dem Herzen, blablabla. Es gibt massenhaft Studien – @Christian, hilf bitte – die eine hoch signifikante Übereinstimmung in der Beurteilung der Schönheit/Attraktivität, sowohl von Frauen als auch Männern belegen. Da lügst Du Dir in die eigene Tasche. Ganz genauso wie bei der Beurteilung der Produktivität von gemischten Teams im technisch/naturwissenschaftlichen Bereich. Danke für diese Klarstellung.

        • @Albert:

          Diese ganzen Studien sind Statistik. Was bei statistischen Aussagen gerne vergessen wird, ist, dass eine statistische Aussage genau gar keine Aussagekraft hat über ein Einzelereignis.

          Tatsache ist, dass ich nicht sagen kann, dass die Frauen, die mit mir eine Polybeziehung eingegangen sind, hübscher oder weniger hübsch waren/sind, als die, die an einer Monobeziehung mit mir interessiert waren/sind. Du könntest das vielleicht statistisch ermitteln, wenn du 1000 Leute fragst, wie hübsch sie diese einzelnen Frauen finden und dann mit Statistik da rangehst. Aber ich kann dir da keine quantifizierte Messgröße liefern. Ich bin nicht 1000 Leute. Und was bringt mir die statistische Aussage, wie 1000 Leute, die Frauen im Mittel finden, wenn mich das Einzelereignis, wie ich sie finde, interessiert. Außerdem ist Schönheit ja kein Skalar, sondern mehrdimensional, auf deutsch: die eine hat ein schöneres Lächeln, die andere einen schöneren Po, oder so in der Art.

          Ich habe eher so das Gefühl, du willst Erfahrungen anderer, die nicht in dein Weltbild passen als „du lügst dir in die Tasche“ abtun.

        • Das stimmt so nicht, @Johannes. Ich zweifel Dein Urteilsvermögen an, da es derart eklatant von der Norm abweicht, so wie das eines Autisten oder Ideologen, so dass Deine Urteile oder Bewertungen keine Bedeutung mehr für mich haben.

          Die genannten Studien decken sich zu 100% mit meiner, leider all zu langen, Alltagserfahrung und so etwas habe ich noch nicht mal ansatzweise in den unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Milieus erlebt. Ja, der eine steht eher auf Dicke und der andere auf knabenhafte und es gibt sogar Gerontophile, aber dass einer sagt alle Katzen sind grau, ist mir noch nicht untergekommen und ich bemühe mich lediglich um eine rationale Erklärung Deiner selbstbewusst zur Schau getragen Urteilsfreiheit oder gar Urteilsverweigerung.

          Am nächsten kommen Deinem Verhalten noch eingefleischte Genderisten mit ihrem ewigen Mantra „Alle ist gleich.“ Scheinbar intelligente Menschen, wie Mischa ??? prangerte die „Agesismen“ in Ihrem kürzlich erschienen Buch an und fordert ein gesellschaftliches Umdenken, so dass Frauen über 50 wieder sichtbar werden. Dagegen ist Don Quichotte ein zynischer Realist.

          Das unsere Weltbilder sich unterscheiden hast Du richtig erkannt, ist in diesem Zusammenhang aber völlig irrelevant.

        • @ Johannes

          In Sachen Beurteilung der Attraktivität
          von Frauen bist Du schon etwas sonderbar.
          Dabei sind sich in dieser Beziehung die
          Männer kulturübergreifend ziemlich
          einig in ihrer Beurteilung zumindest
          was die Liga betrifft.
          Von jemandem der über Poly und Monogame
          Beziehungen referiert, denkt Mann er
          hat Kontakt zu vielen verschiedenen
          Frauen und gleichzeitig sagt er es
          gäbe da kein Rating.

        • @Albert

          Ich zweifel Dein Urteilsvermögen an, da es derart eklatant von der Norm abweicht, so wie das eines Autisten oder Ideologen, so dass Deine Urteile oder Bewertungen keine Bedeutung mehr für mich haben.

          Klare Aussage: Was nicht ins Weltbild passt wird als irrelevant markiert. Natürlich eine Methode, um das Weltbild zu festigen.

          … aber dass einer sagt alle Katzen sind grau,

          Das sage ich doch gar nicht.

          Ich könnte Frauen mal so grob in drei Kategorien einteilen.

          A: für Beziehung interessant
          B: ok aber nicht für Beziehung
          C: abstoßend/unsympathisch

          Meine Freundinnen und Seitenbeziehungen kommen alle aus A. Frauen, die an einer Monobeziehung mit mir interessiert wären aber nicht an einer Polybeziehung gibt es wahrscheinlich in A, B, und C. Inwieweit meine Klassifikation übereinstimmt mit statistischen Studien, weiß ich nicht, bestimmt nicht 100% aber bestimmt auch nicht 180 Grad entgegengesetzt.

          Innerhalb der Frauen in A kann ich beim besten Willen keine Rangfolge festlegen. Wie soll das den gehen? Das heißt auch nicht, dass die „alle gleich“ sind. An der einen gefällt mir das und an der anderen das.

          Gehen wir mal in einen anderen Bereich. Drei Musikstücke: Smoke on the Water (Deep Purple), Moon over Burbon Street (Sting), Herr unser Herrscher; Johannespassion (J.S. Bach); drei grundverschiedene, für meinen Geschmack geniale Musikstücke. Ich kann dir nicht sagen welches ich am besten finde. Am einen gefällt mir das und am anderen das. Welches ich am liebsten höre, hängt auch von meiner momentanen Stimmung ab.

          Es gibt auch Frauen, die ich optisch ansprechend finde, die ich aber trotzdem in Klasse C packen würde, weil ich sie öde langweilig finde.

          ich bemühe mich lediglich um eine rationale Erklärung

          = du versuchst es lediglich in dein Weltbild zu integrieren, ohne dein Weltbild weiterentwickeln zu müssen.

          @Red Pill

          Von jemandem der über Poly und Monogame
          Beziehungen referiert, denkt Mann er hat Kontakt zu vielen verschiedenen Frauen und gleichzeitig sagt er es
          gäbe da kein Rating.

          Vielleicht gerade dadurch, dass ich internsiven Kontakt zu mehreren Frauen habe über mehrere Jahre, mache ich die Erfahrung, dass Frauen/Menschen viel zu komplex sind, als man ein Rating machen könnte.

        • denkt Mann er
          hat Kontakt zu vielen verschiedenen
          Frauen und gleichzeitig sagt er es
          gäbe da kein Rating.

          Ich kann verstehen, dass dich Qualitäten, die sich einer eindimensionalen Quantifizierung entziehen, sehr verwirren.

        • @johannes

          Interessanter Kommentar !

          Du sagst ja, dass Du Deine Poly-Beziehungen offen kommunizierst, so dass alle Beteiligten diesen Beziehungsmodus akzeptieren würden.

          Frage: Kennen sich Deine einzelnen A-Frauen untereinander. Haben Sie möglicherweise Kontakt miteinander.
          Wäre ja unter „Triangulierungs“-aspekten interessant oder gibt es nur mehrere „Dyaden“ , welche sich dann von klassischen „Zweitaffären“ eben nur durch ihre Transparenz unterscheiden

        • @Johannes, Du darfst über unsere Welt und Realität glauben, denken und sagen was Du willst. Autisten und Ideologen tun das auch. Da dies aus den genannten Gründen nichts mit der Realität – ja, ich bin so eindimensional gestrickt, dass ich im Wesentlichen an eine Realität glaube – zu tun hat, ist es für mich nicht mehr relevant.

          Wie Du zu diesen Meinungen kommst, kann ich nicht beurteilen, da wir uns nicht gut genug kennen, aber ich fürchte tatsächlich das Schlimmste.

          Bitte erspar uns doch beiden die untauglichen Musikvergleiche und versuch Dich mal in Lesekompetenz und sachlicher Argumentation. Ich sagte doch: der eine mag Dicke, der andere Dünne und es gibt Demokraten die alle Frauen lieben. Du diskreditierst Dich durch die unglaubwürdige Bewertungsverweigerung.

          Muss ich eigentlich erwähnen, dass es bei der Schönheits/Attraktivitätsskala von 1 bis 10, ausschließlich um das Aussehen geht? Hörst Du wahrscheinlich zum ersten Mal, oder? Damit können wildfremde Menschen beurteilt werden. Ich bin mir sicher, dass Du nicht in der Lage bist, dies von anderen Merkmalen Deiner zahlreichen polyamoren Freundinnen, auch nur ansatzweise zu trennen, dies noch nie gemacht hast und Du auch noch nie eine wildfremde Person nach ihrem Äußeren beurteilt hast.

          Genda, ich hör Dir trapsen:

          *du versuchst es lediglich in dein Weltbild zu integrieren, ohne dein Weltbild weiterentwickeln zu müssen.*

          Tröste Dich, da bin ich ganz Demokrat. Ich integriere auch die Ansichten von Genderisten, Feminist.I.nnen, Islamisten, Faschisten, Pädophilen, Geisteskranken und anderen nicht in mein Weltbild. Ich toleriere und akzeptiere nicht jede Meinung. Tust Du übrigens auch nicht. Oder etwa doch? Ist unser gemeinsames Privileg. Ich hoffe das Wort triggert Dich jetzt nicht zu sehr, @Johannes 😉

        • Ok, jetzt sind dem Albert die Argumente ausgegangen, jetzt geht er ad hominem.

          @Stephanus:

          Kennen sich Deine einzelnen A-Frauen untereinander. Haben Sie möglicherweise Kontakt miteinander.

          Ja. Die zwei konstanten Freundinnen haben auch eine, sagen wir mal liebevolle Beziehung untereinander. Die „Seitenbeziehungen“ oder „Freundinnen+“ kennen sich zum Teil gut, zum Teil flüchtig, zum Teil gar nicht.

          Wäre ja unter “Triangulierungs”-aspekten interessant oder gibt es nur mehrere “Dyaden” , welche sich dann von klassischen “Zweitaffären” eben nur durch ihre Transparenz unterscheiden

          Es gibt auch Leute, die ihr Liebesleben so gestalten. Manchmal hört man den Begriff „Primary“ und „Secondary“.

        • @Johannes, wenn Du jetzt noch die Güte hättest mir mitzuteilen, welche Äußerungen Dich persönlich beleidigt haben, würde ich mich gern dafür entschuldigen, denn es ist weder meine Art noch meine Absicht dies zu tun.

        • @ david

          „Ich kann verstehen, dass dich Qualitäten, die sich einer eindimensionalen Quantifizierung entziehen, sehr verwirren.“

          Schon die Qualifizierung nach rein äusserlichen
          statischen Merkmalen enthält sehr viele Dimensionen.
          Dann kommen zusätzlich Merkmale wie Körperhaltung
          Bewegung, Gang. „What walks like a duck is a duck“
          Mimik, Stimme, olfaktorische Eigenschaften, etc.
          Der „Katalog“ des Aficionados ist mit Sicherhet
          grösser, als die internationalen Listen, nach
          denen die Psychos die Psychos einteilen.
          Daraus ergibt sich ein Gesamtbild, das nicht
          komplett statisch ist, und auch situativ noch
          einer gewissen Schwankung unterliegt.
          Mann sagt nicht umsonst: „The beauty of an
          object lies in the eye of the beerholder“ 🙂

        • dann bin ich ja beruhigt, @johannes. da ich eigentlich immer bemüht bin sachlich, gerne direkt und hart, zu argumentieren, würdest du mir einen gefallen tun, wenn du mir sagen würdest, welche meiner äußerung gegen deine

          „Position oder These eines Streitgegners durch einen Angriff auf persönliche Umstände oder Eigenschaften seiner Person angefochten wird.“

          empfunden hast, denn auch dies ist weder mein art, noch absicht.

        • Warum machst Du es mir so leicht, @Johannes? Hättest Du Dich darüber beklagt, dass ich Dich in die Nähe von Genderisten und Nazi rücke, hätte ich Dir recht geben müssen und festgestellt, dass dies nicht meine Absicht war, sondern lediglich eine zugegebenermaßen drastische, aber korrekte Beschreibung meiner Einstellung ist, die Deine pauschale Behauptung, ich würde mich der Entwicklung meines Weltbildes verweigern, ad absurdum führt und es mir im Übrigen fern liegt Dich mit diesem Personenkreis in Beziehung zu bringen. Alles andere hat nichts mit ad honinem zu tun. Solltest Du zweifeln, können wir es gerne ausdiskutieren.

          Du musst konzedieren, dass das diese drastische Darstellung Ihren Zweck erfüllte, da Du mir künftig nicht mehr pauschal die Unterentwicklung meines Weltbildes vorwerfen wirst. Den Musikvergleich wirst Du künftig wohl auch unterlassen und ich bin eigentlich nur noch gespannt, ob Du künftig immer noch behaupten wirst unfähig zu sein Personen nach ihrer rein äußerlichen physischen Schönheit zu bewerten.

          Versteht Du jetzt warum ich an Deinem Urteilsvermögen zweifle, @Johannes?

  2. Eine interessante Frage. . . Was wollen wir eigentlich von Frauen ?
    Erstmal natürlich Sex … Sex … Sex

    Und dann ganz sicher Kinder … eine Familie … ein Zuhause

    Falls diese Lebensziele abgehakt sind. .. waa wollen wir dann ausser Sex ???

  3. „Was wollen Männer eigentlich von Frauen? Ich meine außer Sex.“
    Ok, ich habe gerade ein paar Minuten Zeit und habe den Artikel geschrieben: “ „

    • Ein gemütliches Heim.
      Selbstgekochtes schmackhaftes Essen.
      Stets saubere Kleider und frisch gebügelte Hemden.
      Jemanden, der sie pflegt, bedauert, und bemuttert, wenn sie mal krank sind.
      Jemanden, der ihnen die Kinder vom Leib hält.
      Jemanden, der sich um Formalitäten und organisatorische Planungen kümmert.
      Jemanden, der ihnen stundenlang zuhört, obwohl sie immer wieder die gleichen alten Geschichten erzählen
      Jemanden, der sie immer und überall bewundert, und ihnen das Gefühl gibt, großartig zu sein.

      • „Selbstgekochtes schmackhaftes Essen.“
        Das kann ich zwar nicht so gut wie meine Frau, aber gut genug. Und ehrlich, es gibt auch so etwas wie „Kantinen“ oder „Restaurants“, auch preiswert und gut.
        „Stets saubere Kleider und frisch gebügelte Hemden.“
        Und das mit dem Bügeln kann ich tatsächlich deutlich beser als die meisten Frauen – das musste ich beim Militär lernen.
        „Jemanden, der sie pflegt, bedauert, und bemuttert, wenn sie mal krank sind.“
        Ja. Wer wollte das nicht?
        „Jemanden, der ihnen die Kinder vom Leib hält.“
        Das ist böse. Man könnte auch sagen, der ihnen eine Verschnaufppause nach der Arbeit verschafft.
        „Jemanden, der sich um Formalitäten und organisatorische Planungen kümmert.“
        Du meinst, Männer die den ganzen Tag nichts anderes machen, können das „daheim nicht?
        „Jemanden, der ihnen stundenlang zuhört, obwohl sie immer wieder die gleichen alten Geschichten erzählen“
        Wieso beschweren sich Frauen diiesbezüglich wenn es mit ihren Freundinnen auch nichts anderes ist?
        „Jemanden, der sie immer und überall bewundert, und ihnen das Gefühl gibt, großartig zu sein.“
        Ja.

        Wenn nichts davon geboten wird, ist Sex noch Grund genug.

        • „Wenn nichts davon geboten wird, ist Sex noch Grund genug.“

          Ich finde es sehr freundlich von dir, diesen Satz zu betonen.

          Marina macht ja nur eingeschränkt den Eindruck, als sei sie bereit, ihrem Mann mal etwas zu kochen, die Wäsche zu übernehmen, in der Not nicht im Stich zu lassen, Freiräume zu ermöglichen, ihm zuzuhören, wenn ihm was auf der Seele liegt, oder – Himmel hilf – ihm das Gefühl geben, sie würde ihn respektieren.

          Da ist es bestimmt ein Trost, dass sie auch nur mit Sex – zumindest bis sie ~35 ist – einen Partner finden kann.

        • @me: Danke für die Klarstellung bzgl. Marina, ich hatte mich schon gefragt, wieso man diskutable und völlig indiskutable (also selbstverständliche) Sachen so in einen Topf wirft. Mir zum Beispiel ist es völlig egal, ob meine Frau, meine Mutter, meine Schwiegermutter oder meine Putzfrau die Hemden bügelt. Und kochen können sowieso die wenigsten Frauen unter 60.

          Insofern zurück zum Thema „was Männer von Frauen wollen“: Konsequenz und Lernfähigkeit.

          Für die weiblichen Leser: Konsequenz bedeutet, dass Männer einen inneren Facepalm durchführen, wenn sie vorgeworfen bekommen, sie würden „nie zuhören“, obwohl sie das sehr genau tun, Frauen nur alle 5 Minuten ihre Meinung (und aus Gründen der kognitiven Dissonanz auch gleich die Vergangenheit) ändern. Probiert das mal aus: Sagt einem Mann nicht, was ihr wollt, sondern schreibt es auf. Wenn er dann genau das macht, was aufgeschrieben war, werdet ihr das dringende Bedürfnis haben, ihm zu erklären, dass das „ganz anders gemeint“ war.
          Lernfähigkeit würde bedeuten, in Anbetracht der mangelnden Konsequenz zukünftig Gedanken zuerst zu Ende zu denken und sie dann zu kommunizieren, wenn sie eine gewisse Konsistenz aufweisen.

          Wird aber beides nicht passieren, insofern begnügt man sich als Mann halt mit Sex. Und gebügelten Hemden.

      • @marina

        Wäre ja wirklich eine Mama, die ihren kleinen unselbständigen Jungen versorgt, bedauert und eben auch ideaisiert.

        Interessant wäre ja die Frage, was möchtest dann du, was Männer von dir wollen (sofern du an heterosexuellen Beziehungen interessiert bist)

      • @Marina S
        Selten so viele Klischees in einem Post gelesen.

        -Gemütliches Heim hab ich schon.
        -Lecker kochen kann ich selbst und wenn ich mal nicht will gibt es Restaurants.
        -Hemden gibt es auch bügelfrei, bzw. hab hier auch ne Reinigung in der Nähe.
        -Jemand der sie pflegt, etc. pp. ist glaub ich geschlechterübergreifend.
        -Wenn ich wollte das mich mein Kind nicht stört hätte ich keins…
        – Formalitäten… so wie „Um die Finanziellen Dinge kümmert sich mein Mann“?
        – so alte Geschichten wie Patriarchat, Gender-Pay-Gap, Rape Culture etc.?
        – So wie die Damen die sich Satelliten halten?

  4. Sie soll schön sein, sie soll geil sein (aber nur bei mir!), sie soll treu sein, sie soll ein Millionenvermögen an mich verschwenden, sie soll ewig 24 bleiben … hab‘ ich was vergessen?

    Ach ja, wenn es sich nicht vermeiden lässt, nehme ich sogar Klugheit in Kauf – bin ja tolerant und Kummer gewohnt.

    Ist das zu viel verlangt?

    • Sie soll schön sein, sie soll geil sein (aber nur bei mir!), sie soll treu sein, sie soll ein Millionenvermögen an mich verschwenden, sie soll ewig 24 bleiben … hab’ ich was vergessen?

      Naja, deine Phantasien. Werden wir etwas realistischer.

      Ich kenn dich ja nun schon ein ganzes Weilchen und weiss, wie du tickst. Als staatlich geprüfter Ehe- und Partnerschaftsberater weiss ich deshalb genau, welcher Typ zu dir passt. Hier also mein Vorschlag, für dich, nach gründlicher wissenschaftlicher Persönlichkeitsanalyse: Vicky Pollard

  5. Was Männer von Frauen wollen ist schon eine Frage, aber was bestimmte Männer von bestimmten Frauen wollen ist für mich viel unverständlicher. Was könnten Männer zB von FeministInnen wollen? Auch sonst habe ich den Eindruck manche Männer meinen das Leben sei sonst viel zu einfach … 🙂

    • Also mir persönlich ist eine gemäßigte Feministin als Partnerin lieber als eine sehr konservative Frau (radikale Feministinnen sind m.E. übrigens auch in der Regel in vielerlei Hinsicht verdeckte Konservative). Ich stehe übrigens nicht auf BDSM und auch nicht auf Sex nach dem radikalfeministischen Zustimmungsprinzip.

      Im Allgemeinen gefällt mir persönlich der Frauentyp, den René Kuhn von der IGAF mal mit dem Ausdruck „linke Vogelscheuchen“ versucht hat abzuqualifizieren. Sexuelle Kompatibilität sollte natürlich schon gegeben sein, ebenfalls eine grundsätzliche gemeinsame Werteorientierung, am besten freiheitlich-linksradikal.

      Auf das ganze Alphamann-Gedöns habe ich keinen Bock.

      http://evolvify.com/alpha-male-narrative-myth/

      Eine Frau, die will, dass ich für sie den Aplamann mache, kann sich jemand anderen suchen, ich führe nur Beziehungen auf Augenhöhe.

      Ich stehe auf mehrere „Frauentypen“, u.a. auch auf einen mit etwas maskulinen Tendenzen.
      Schminken usw. kann die Frau m.E. gerne bleiben lassen, aber sie sollte idealerweise intelligent sein.

      So, nachdem ich mich jetzt mal wieder auf diesem Blog unbeliebt gemacht habe, gehe ich mal frühstücken. 🙂

      • @ Leszek

        „So, nachdem ich mich jetzt mal wieder auf diesem Blog unbeliebt gemacht habe, gehe ich mal frühstücken.“

        Du machst Dich doch nicht unbeliebt, nicht mit Deinem Frauengeschmack. Das ist doch nun wirklich Deine Sache.

        Ich frage mich ja eben was Männer an Feministinnen finden können.

        Was ich aber für eine krasse Fehleinschätzung halte, daß es für Männer Beziehungen auf Augenhöhe mit einer Feministin geben kann. Die Tante hält Dich doch schon für weniger Wert, weil Du ein Mann bist. Ist ja gerade deswegen Feministin, in der heutigen Zeit …

        Auf die Kombi: Feministin – intelligent, will ich mal nicht weiter eingehen. 🙂

        • „Die Tante hält Dich doch schon für weniger Wert, weil Du ein Mann bist.“

          Nicht notwendigerweise. Es gibt auch Feministinnen, bei denen „Mann“ auf der Werteskala schlicht nicht vorkommt, die also lediglich sagen: „Frauen sind es wert, über alles andere (inklusive Männer, Tiere, Umwelt) fälle ich kein Urteil“

          Die fallen in die gleiche Kategorie wie Tierschützer. Denen kann man auch nicht unterstellen, dass sie z.B. Kinder per se sch*ße finden. Sie kümmern sich halt lieber um das Los von Tieren.

        • „das Ding mit der Augenhöhe halte ich für einen Wunschtraum.“

          Naaa, das ist schwarzseherisch. Feministische Themen sind ja nicht komplett lebensbestimmend, es gibt ja durchaus einige Bereiche, in denen sich Mensch und Mensch und nicht nur Frau und Mann gegenüberstehen.

          Deswegen der Vergleich mit dem Tierschützer. Solange man sich einigt, im Urlaub eben nicht in die Arktis zum Robbenkloppen zu fahren, kann man prima miteinander auskommen. Man muss nur die Rahmenbedingungen abstecken, dann geht das schon.
          Bei einem, der jede Form von Alpha ablehnt und der mit einer Feministin zusammen ist, fällt halt z.B. die Möglichkeit eines Tanzkurses weg.

      • „nachdem ich mich jetzt mal wieder auf diesem Blog unbeliebt gemacht habe“

        Unbeliebt wärst du höchstens, wenn du den Schwarzer gemacht hättest und allen anderen vorschreiben wolltest, diese Präferenzen zu teilen.

        So langt es grad zu einem schmunzelnden „Leszek nu wieder…“
        🙂

      • Wieso lese ich eigentlich immer Deine Links, @leszek? Argumente hat er keine, er zitiert nur und behauptet:

        „To the contrary, there is a mountain of evidence showing that humans evolved in largely egalitarian bands that punished attempts of dominance with social sanctioning, banishment, and death (Boehm 1999).“

        Er legt KEINEN einzigen Kieselstein dieses „Berges an Belegen“ dar und es gibt auch keine Links, denen man folgende könnte um sich selbst zu überzeugen.

        Und die falsche Logik beim Argument:

        “ If being alpha was the ne plus ultra of mate wooing strategies, there would be a whooooooollle lot fewer “betas.”“

        wurde Dir ja schon mal dargelegt. So lange Du glücklich bist, darfst Du glauben was Du willst, @leszek, aber bitte stelle es nicht als eine Tatsache hin.

        • O mein Gott, er weist tatsächlich auf ein Fachbuch als Quelle hin, das bei Harvard University Press erschienen ist, statt auf eine Website. Geht natürlich gar nicht und ist durch und durch unseriös.

        • @ albert

          „Er legt KEINEN einzigen Kieselstein dieses “Berges an Belegen” dar und es gibt auch keine Links, denen man folgende könnte um sich selbst zu überzeugen.“

          Na, dann will ich mal nicht so sein und liefere dir einen Link zum Thema:

          Christopher Boehm – Egalitarian Behavior and Reverse Dominance Hierarchy

          Klicke, um auf boehm.pdf zuzugreifen

          Und bei dem (übrigens sehr lesenswerten) Buch des gleichen Autors, auf das in dem Artikel hingewiesen wird, handelt es sich um das folgende:

          Christopher Boehm – Hierarchy in the Forest: The Evolution of Egalitarian Behavior

        • @ Leszek

          Schönes Buch? Angenehm zu lesen? Was ist daran

          „Eine Argumentation die allein auf Bücher verweist, ohne ein einziges Ergebnis oder Argument darzulegen, ist schwach.“ (Kommentar von @albert)

          nicht zu verstehen?

          Ah, verstehe. Du wolltest ja nur einen Link bringen und kein Argument …

        • Danke, @leszek, ich habe es mal quer gelesen und bin dann doch bei den Kommentaren am Ende hängengeblieben. Die zeigen ganz klar, dass seine These sehr umstritten ist. Dies wird übrigens auch begründet, aber dass kannst Du ja selber nachlesen. Boehms Antwort darauf habe ich nicht gelesen, denn sie ist seeeeehr langatmig, vielleicht etwas für Dich, @leszek 😉

          Hinzu kommt, dass er seine Untersuchung auf die „loser-Gesellschaften“ beschränkt hat. Schon das ist ein Argument für die These, dass egalitäre Gesellschaftsformen schlecht sind, da sie nicht erfolgreich sind.

        • @ Albert

          *Schon das ist ein Argument für die These, dass egalitäre Gesellschaftsformen schlecht sind, da sie nicht erfolgreich sind.*

          Eben.

          Weil wir als Egalitaristen evolvierten, ist die Geschichte eine einzige Abfolge egalitaristischer Gesellschaften.

          Auch heute: Wohin das Auge fällt, ein anarchosyndikalistisches Erfolgsmodell neben dem anderen.

          Man muss nur richtig hinsehen und lange genug Soziologie oder Kulturanthrpologie studiert haben, um das zu erkennen: MENSCHEN SIND GEBORENE EGALITARISTEN.

      • @ Leszek

        Im Allgemeinen gefällt mir persönlich der Frauentyp, den René Kuhn von der IGAF mal mit dem Ausdruck “linke Vogelscheuchen”

        Er hat sogar ein Buch zu dem Thema
        geschrieben. Er ist übrigens mit einer
        sehr hübschen, sympathischen Russin
        verheiratet und hat Nachwuchs.
        Wo er recht hat, hat er recht, wurde
        ihm sogar von einer Modereakteurin
        im linken Müllstream bestätigt. 🙂

        http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Und-Kuhn-hat-doch-recht/story/22292779

  6. Trügt mein Eindruck, dass alle Männer, die bisher hier geschrieben haben, in erster Linie, an erster Stelle den Sex sehen? Das ist bei mir nämlich nicht so. Ich finde Gleichklang, Verständnis, Intelligenz, Erotik, sexuelle Anziehung, interessantes/gutes Aussehen, Witz, Schlankheit, Kommunikationsfähigkeit, Selbstreflexionsfähigkeit zum Teil wichtiger.

    • „an erster Stelle den Sex sehen“

      Die sind halt alle noch jung. Das ändert sich so um 40 rum… 😉

      „Gleichklang, Verständnis, Intelligenz, Erotik, sexuelle Anziehung, interessantes/gutes Aussehen, Witz, Schlankheit, Kommunikationsfähigkeit, Selbstreflexionsfähigkeit“

      Also auch zu 40% Sex 🙂

    • @me OK, ich bin deutlich älter als 40. Aber 40 sinkt der Testosteronspiegel…. Wenn man Sex umfassender definiert (Zungenkuss, Schmusen, „ästhetische“ Genüsse ;-)) dann stimmt das natürlich mit den 40 Prozent.

    • @ Klaus T

      *Verständnis, Intelligenz, Erotik, sexuelle Anziehung, interessantes/gutes Aussehen, Witz, Schlankheit, Kommunikationsfähigkeit, Selbstreflexionsfähigkeit zum Teil wichtiger.*

      Alles Voraussetzungen für guten Sex. Ich kann keinen guten Sex haben mit einer Frau, die nur für Sex zu gebrauchen ist.

      Der könnte ich nicht rückhaltlos vertrauen, das aber gehört in meinen Augen zu gutem Sex: die Bereitschaft, entspannt völlig „nackt“ sein zu können vor der Frau, mit der mann Liebe macht.

      Obendrein ist Sex ein Spiel, auch oft ein Rollenspiel. Kluge, witzige, entspannte, „schamlose“ Menschen spielen abwechslungsreicher miteinander.

      Gleichklang ist dagegen nur begrenzt vonnöten. Reibung erzeugt Wärme, wenn man sich mit einer klugen Frau streiten kann, die voller Charme, Witz und Ironie ihre Position vertritt und dabei immer durchscheinen lässt, dass Sympathie die Grundlage von allem ist.

      Macht Spaß, sich mit so einer zu streiten. Besonders, wenn sie den Streit mit einer schönen Geste der Zuneigung zu beenden weiß.

      Katzbalgereien.

  7. Ich habe nach einer (zu) langen und verkorksten Beziehung mir einmal GENAU diese Frage gestellt. Das Ergebnis war diese, nach Wichtigkeit geordnete Liste:

    1) Nichtraucherin (Dürfte klar sein; nicht verhandelbar)
    2) Sie hat nichts aus der ICD-10 F-Gruppe (Keine psychischen Krankheiten, dürfte auch klar sein)
    3) Hat studiert (Ich will nicht unbedingt ein Diplom sehen, aber mich mit ihr auf Augenhöhe unterhalten können)
    4) Sportlich / Tänzerin (Gerne Kampfsport, ich hab da so einen kleinen Fetisch 😉 Das heißt, sie hat ein gutes Körpergefühl und mag ihren Körper; kann mit diesem umgehen )
    5) Große Titten (Ich habe da noch so einen kleinen^w großen Fetisch 😀 )

    • @kinchkun, dass hätten Frauen zwar gerne, hat aber mit der Realität nichts tun:

      1. @Leszek schwelgt in Anarcho-Syndikalistische Utopien.
      2. @Roslin ergötzt sich an kulturellen Leistungen klassischer Hochkulturen.
      3. Mich begeistert der Tanz der Elektronen und die unendlichen Weiten des Weltalls.

      Dann, erst dann, tragen wir der Tatsache Rechnung, dass Mann aus Fleisch und Blut ist, schalten unser Gehirn aus und frönen dionysischen Genüssen 😉 So schön haben es Frauen nicht 😀

        • @ Albert

          „Hat es die Natur nicht fein eingerichtet, @kinchkun? Ich finde es super. Was hältst Du davon?“

          Da bin ich ganz bei Dir, geniessen
          wir unser Privileg solange wir
          noch können.

          Um anspruchsvolle Projekte zu realisieren
          müssen Männer kooperieren. Wenn alles
          stimmt ist jeder 100% auf das Ziel
          konzentriert. Es entsteht das was ich
          als Flow bezeichnen würde. Über eine
          Zeitspanne von Stunden können so Störfaktoren
          wie Rivalitäten,persönliche Probleme,
          Hunger, Schmerzen, periodisches Denken
          an Sex komplett ausgeblendet werden.
          In diesem Zustand sind männliche Teams
          extrem effizient.
          Taucht nun plötzlich ein weibliches Wesen
          auf wird dieser Bann gebrochen.
          Jeder im Team beginnt nun bewusst oder
          unbewusst dieses Weibchen auf seiner
          internen Fuckability-Skala einzureihen.
          Perfiderweise passiert dies auch bei
          denjenigen die behaupten sie hätten keine
          solche Skala oder eine solche Skala
          würde gar nicht existieren.
          Nachdem sich das XX Wesen wieder entfernt
          hat vergeht wertvolle Zeit bis das Team
          wieder in den Zustand des Flow komm.
          Zuerst müssen ja die Kurzzeitspeicher
          mit Hilfe von unanständigen Sprüchen
          und dem nachfolgenden Gelächter gelöscht
          werden. Hat das Team die Zusammensetzung
          XY,XY,XY……..XX bleiben diese Sprüche
          aus Rücksichtnahme auf XX aus, man ist
          ja schliesslich hoch professionell und
          steht über solch primitiven Sachen.

          Nun am Ende des Tages und besonders wenn
          man weiss man ist in einem Projekt
          entscheidend weitergekommen, stellt sich
          das Gefühl ein jetzt habe ich eigentlich
          eine echte Belohnung verdient.
          Also: Essen, Trinken, Frau(en) und zwar
          nach meinen kulinarischen Vorstellungen.

          Gut in der Realität bleibt es dann manchmal
          zumindest in Bezug auf den letzten Punkt
          halt bei Fast Food. 🙂

          Ist diese Denkweise sexistisch?
          Im Lichte der offiziellen feministischen
          Staatsreligion ist sie sogar hypersexistisch.
          Sollen wir uns für diese Denkweise schämen
          oder gar entschuldigen?
          Das überlassen wir lieber den Manginas
          und den weissen Rittern die brav und
          regelmässig ihre Blue Pill einnehmen.
          Wir sind schliesslich Männer und haben
          Penis und Eier (zumindest im Moment noch)
          und deshalb dürfen wir das. 🙂

        • *Über eine Zeitspanne von Stunden können so Störfaktoren
          wie Rivalitäten,persönliche Probleme,
          Hunger, Schmerzen, periodisches Denken
          an Sex komplett ausgeblendet werden.*

          Und selbst auf Klo muss keiner! Wird alles ausgeschnieft! 😀

          *In diesem Zustand sind männliche Teams
          extrem effizient.
          Taucht nun plötzlich ein weibliches Wesen
          auf wird dieser Bann gebrochen.*

          Frauen sind quasi Kryptonit. Aber schon praktisch, so kann man ggü. Frauen immer behaupten: „Bevor du/ihr da war(s)t waren wir total supieffizient! Ihr seid schuld, dass wir jetzt nur noch rumpimmeln!“ (a little bit of pun intended)

        • @Red Pill

          Also meine Erfahrungen sind da anders. Als ich an der Uni als Doktorand Praktika betreut habe, war es immer so, dass reine Männergruppen wahnsinnig zäh und unmotiviert waren. Alles andere als effizient.

          Sobald eine Frau in der Gruppe dabei ist, sind die Jungs plötzlich richtig konzentriert und arbeiten aufmerksam mit.

          Auch sonst ist meine Erfahrung die, dass gemischte Teams effizienter sind und auch ein besseres Arbeitsklima haben. Das ist kein Feministenblabla, sondern Erfahrung.

          Ausnahme: Bands, die nur aus Jungs bestehen. Bring da ein Mädel mit zur Probe und du machst die Probe kaputt.

        • @ Johannes

          „Als ich an der Uni als Doktorand Praktika betreut habe, war es immer so, dass reine Männergruppen wahnsinnig zäh und unmotiviert waren. Alles andere als effizient.“

          Das Fach war offenbar nicht so
          wahnsinnig spannend, also nicht
          vergleichbar mit Rocket Science.

          „Sobald eine Frau in der Gruppe dabei ist, sind die Jungs plötzlich richtig konzentriert und arbeiten aufmerksam mit.“

          Die Jungs wollen sich alle bei
          der Frau qualifizieren. Sehr
          niedrige Stufe der Motivation.

        • @ maren

          „Aber schon praktisch, so kann man ggü. Frauen immer behaupten: “Bevor du/ihr da war(s)t waren wir total supieffizient!“

          Frauen sind grundsätzlich nie schuld.
          Wenn sie zufällig ein Sandwich bringen,
          ist die Störung sogar entschuldbar.
          (pun fully intended)

        • @ Johannes

          „habe, war es immer so, dass reine Männergruppen wahnsinnig zäh und unmotiviert waren. Alles andere als effizient.

          Sobald eine Frau in der Gruppe dabei ist, sind die Jungs plötzlich richtig konzentriert und arbeiten aufmerksam mit.“

          Jetzt erzählste aber einen… Ist klar, die Jungens haben nix gebracht und dann hast Du mal eben eine Frau, egal welche, geholt und schon lief der Laden! 🙂 Jau … und wenn sie nicht gestorben sind … Hat immer geklappt, wa?

        • Nein, Frauen sind kein Kryptonit, @marenleinchen, sie sind, ganz so wie von @kinchkun dargestellt, Musen, die es mit subtilen und ambivalenten Mitteln schaffen beim Mann die Sublimation auszulösen und Motivation zu entfachen. Alles höchst ehrenwert und gekonnt.

        • @ Johannes

          Immer? Immer waren die reinen Männergruppen „wahnsinnig zäh und unmotiviert“?

          Entschuldige, wer bitte soll Dir das abnehmen?

          Nochmal als Wiederholung: Männergruppen sind „wahnsinnig zäh und umotiviert“! Das waren Deine Worte!!

        • @ddbz, das war ein Gender-Kompetenz-Workshop, Gender-Pflichtkurs für Ingenieure oder Seminar über Frauen in der Mathematik oder, oder, oder … 😀 😀

        • @ albert

          Das glaube ich auch! Allein das da:

          „Sobald eine Frau in der Gruppe dabei ist, sind die Jungs plötzlich richtig konzentriert und arbeiten aufmerksam mit.“

          Wenn er die Frau dann noch im Bikini da reingesetzt hätte (Heizung aufdrehen!) dann wären die aus dem Gruppenraum direkt zum Nobelpreis gestürmt. So tolle Leistungen hätten die gebracht … 😦

        • @ ddbz

          „Wenn er die Frau dann noch im Bikini da reingesetzt hätte (Heizung aufdrehen!) dann wären die aus dem Gruppenraum direkt zum Nobelpreis gestürmt. So tolle Leistungen hätten die gebracht … 😦 “

          Noch besser das ganze als Wettbewerb
          aufziehen.

          Yes Virginia they all want to fuck
          you.

        • Es ist alles relativ, @ddbz. Warum @Johannes das Schaulaufen der Männer als „richtig konzentriert“ und „aufmerksam arbeiten“ missversteht, ist nur durch das allgemeine Relativitätsprinzip verständlich. Wahrscheinlich hat sich auch in den kleinen Arbeitsgruppen mit weiblicher Beteiligung eine ganz andere Sozio-Dynamik entwickelt.

        • @ Johannes

          Das ist ja das Schlimme, ich finde es nicht lächerlich. Ist doch schlecht wenn Männergruppen in Deiner Gegenwart und Betreuung “wahnsinnig zäh und umotiviert” sind. Man fragt sich unwillkürlich bei solcher Wortwahl ob Du was gegen Männergruppen hast.

        • @ Johannes

          Machen die denn immer noch solche Menschenversuche dort? Reine Männergruppen dürfte es dann doch wegen der angeblich schlechten Leistungen nicht mehr geben?

          Den @albert haste aber schon fast im Sack, der ist fast soeit Dir zu glauben … 🙂

        • ne, ne, ne, @ddbz. meine erfahrungen sind anders und da es in diesem bereich um eine sache geht, sollten so unsachliche gründe wie titten keine rolle spielen. andererseits können sie motivieren, aber halt auch ablenken. darüberhinaus komme ich selber aus diesem bereich und kenne diese „gruppenspielchen unter anleitung“ so nicht, was meine skepsis nährt. wir werden nicht klären können, ob @johannes beobachtung oder unsere ein statistischer ausreißers ist, oder wer sich in die tasche lügt. deswegen akzeptiere ich @johannes aussage.

      • Aaah ich vergaß: “ Gawker Media staff illustrator Tara Jacoby who turned our visions of Disney dicks into actual erotic portraiture. You’re welcome.“

      • Nochmal: Die Bilder sind Illustrationen nach den Vorstellungen die die Jezebel-Autorinnen von den Genitalien der Disney-Charaktere hatten. Und die Illustratorin hat diese umgesetzt.

        Unkritisch sind die bis aufn einen alle Penisse ihrer Vorhaut beraubt.

        • @dummerjan
          Ich geh mal davon aus, dass ich in meinem Leben mehr (erigierte) Penisse gesehen habe als du, und sie kommen in mehr Formen und Vorhautlängen als du es dir vorstellen kannst. Es wurde zweimal explizit benannt in welchem Zustand die Penisse sich beschneidungstechnisch befinden, der Rest wurde nicht benannt.
          Da zu sagen, dass alle Feministinnen ihre Männer wenn überhaupt nur verstümmelt wollen, ist übelstes Radfem-Niveau.

          Das ist in etwa so, als würde ich sagen, alle Männer/Maskus wollten nur Frauen mit Atomsilikon, weil die Frauen eine schmerzhafte OP für weniger Empfindsamkeit (hab ich gehört) eintauschen, und das nicht nur wegen dem Optischen, sondern weil sie auf genau dieses Leiden stehen.

        • „Da zu sagen, dass alle Feministinnen ihre Männer wenn überhaupt nur verstümmelt wollen, ist übelstes Radfem-Niveau.“

          Sag ich doch! Schwanzvergleich mit Feministinnen. Bist doch sonst nich so empfindsam.

          Befindest Du Dich auch in einem „Zustand“, so „beschneidungstechnisch“?

        • Ich geh mal davon aus, dass ich in meinem Leben mehr (erigierte) Penisse gesehen habe als du, und sie kommen in mehr Formen und Vorhautlängen als du es dir vorstellen kannst.

          Lächerlich, wir Männer haben ja wohl viel mehr…oh, wait! 😉

        • @marenleinchen
          Es werden meist Babies beschnitten. Nicht Männer. Auf einmal wird aus einer Option etwas aufgezwungenes, nicht zuletzt gesellschaftlich aufgezwungenes.

        • Und Marenleinchen, ich wusste gar nicht, dass Enthaarungen lebensland und dauerhaft sind, und ohne Deine Zustimmung durchgeführt werden.

        • @dummerjan
          Richtig, bei Jungs.
          Ich lehne mich aber mal ganz weit aus dem Fenster und sage, dass es eher Erwachsene sind, die eine Beschneidung aus optischen Gründen anstreben. Das ist dann aber deren Sache.
          Und das liegt dann nicht an Artikeln wie diesem, der sehr divers ist, was Schwanzaussehen angeht.
          Gehst du auch bei Pornos so ab, da ist doch so gut wie jeder Schwanz beschnitten?

          Jungs werden mWn eher aus „medizinischen“ Gründen (HYGIENE!) oder religiösen Gründen beschnitten.

        • Männer die sich aus optischen Gründen beschneiden lassen, werden auch nicht häufiger sein als Männer, die sich gleich alles abschneiden und ne Vagina einpflanzen lassen.

          Wenn Männer das überhaupt tun (kommt selten vor), dann weil sie konvertieren oder weil sie es fatalerweise für die beste Behandlung von ejaculatio praecox halten.

        • Da zu sagen, dass alle Feministinnen ihre Männer wenn überhaupt nur verstümmelt wollen, ist übelstes Radfem-Niveau.

          Übelstes Radfem-Niveau ist es, Feminismus den redlich verdienten Dreck abzuwaschen indem man so tut, als hätte Feminismus nichts damit zu tun dass in §226a StGB exklusiv nur weibliche Genitalien erwähnt werden.

          Die Kernaussage: „Feministinnen erkennen in der Regel das Recht männlicher Babies auf körperliche und seelische Unversehrtheit nicht an“ ist zutreffend.

        • @nick
          *Die Kernaussage: “Feministinnen erkennen in der Regel das Recht männlicher Babies auf körperliche und seelische Unversehrtheit nicht an” ist zutreffend.*

          Nein, die Kernaussage von dummerjan war „Feministische Frauen wollen, wenn überhaupt nur genital verstümmelte Traumprinzen“.
          Weil ein beschnittener Penis gezeichnet wurde. Und mehrere dafür gehalten werden.

        • Jungs werden mWn eher aus “medizinischen” Gründen (HYGIENE!) oder religiösen Gründen beschnitten.

          In den USA werden Jungs vorwiegend aufgrund der im Rahmen der „social purity movement“ entstandenen Tradition bschnitten verstümmelt.

          In her 1978 article The Ritual of Circumcision,[50] Karen Erickson Paige writes: „The current medical rationale for circumcision developed after the operation was in wide practice. The original reason for the surgical removal of the foreskin, or prepuce, was to control ‚masturbatory insanity‘ – the range of mental disorders that people believed were caused by the ‚polluting‘ practice of ’self-abuse.'“

          http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_male_circumcision#Masturbation_concerns

          Erste Frauenbewegung, anyone?

        • @nick
          *In the 1890s, it became a popular technique to prevent, or cure, masturbatory insanity. In 1891 the president of the Royal College of Surgeons of England published On Circumcision as Preventive of Masturbation, and two years later another British doctor wrote Circumcision: Its Advantages and How to Perform It, which listed the reasons for removing the „vestigial“ prepuce. Evidently the foreskin could cause „nocturnal incontinence,“ hysteria, epilepsy, and irritation that might „give rise to erotic stimulation and, consequently, masturbation.“ Another physician, P.C. Remondino, added that „circumcision is like a substantial and well-secured life annuity … it insures better health, greater capacity for labor, longer life, less nervousness, sickness, loss of time, and less doctor bills.“ No wonder it became a popular remedy*

          Warum kriegen denn diese Doktoren weniger rage als die Mädels von Jezebel, hm?

          Keine Frage, Beschneidung von Jungs ist kacke, ich halte nur die Mädels von Jezebel für ein verfehltes Ziel, und die Aussage von dummerjan für eine glatte Beleidigung.

        • Nein, die Kernaussage von dummerjan war “Feministische Frauen wollen, wenn überhaupt nur genital verstümmelte Traumprinzen”

          “Gar nicht mit dem Messer hat der Täter das Opfer getötet! Es war eine Axt! Zu behaupten, er hätte das Opfer mit dem Messer getötet ist üble Verleumdung!”

        • @nick
          Gut, dann ist es ja sicherlich ok für dich, wenn ich in Zukunft sage, dass MRAs ausschliesslich dumme Püppchen bevorzugen, die ihnen Sandwiches machen und ansonsten nur reden wenn sie gefragt werden.
          Wäre in etwa dasselbe Niveau.

        • @david
          Nö, ich kenn zwei die das im erwachsenen Alter machen lassen haben. Beide ohne medizinischen oder religiösen Grund.

          Sondern aus welchem genau einem Grund, den du zufällig kennst?

          Ich kenn übrigens 5 Frauen, die haben sich das Jungfernhäutchen wieder einsetzen und die Schamlippen entfernen lassen. Einfach so, weil sie es sich wert sind.

        • Gut, dann ist es ja sicherlich ok für dich, wenn ich in Zukunft sage, dass MRAs ausschliesslich dumme Püppchen bevorzugen, die ihnen Sandwiches machen und ansonsten nur reden wenn sie gefragt werden.
          Wäre in etwa dasselbe Niveau.

          Nein, Feminsmus ist weit überwiegend auf dem Mantra aufgebaut, dass Männer die Gesellschaft beherrschen und Frauen unterdrücken – insbesondere sexuell.

          Dass Jungen systematisch verstümmelt werden, mit dem Ziel ihre Sexualität zu unterdrücken steht im fundamentalen Widerspruch dazu, und wird deshalb konsequenterweise systematisch geleugnet. Wer Menschenrechtsverletzungen systematisch verleugnet, der erkennt Menschenrechte nicht an.

          Dumme Püppchen bevorzugen und sich gerne Sandwiches machen zu lassen scheint mir dagegen auch recht harmlos zu sein.

        • @marenleinchen
          Die „Mädels“ wie DU sie nennst, wollen Geschlechterpolitik machen und repetieren unkritisch in aller Unschuld ein exemplarisches beispiel der gesellschaftlichen Verfügbarkeit von Männern.

          Wollen wir mal: „Wir stellen uns ein aus sozialen Gründen genital verstümmeltes Mädchen aus einem Zeichentrickfilm vor“ spielen?

          Das wäre doch befremdlich, oder?

          Es zeigt doch einmal mehr nur, dass sich hinter dem ach so kämpferischen Feminismus meist nur wenig mehr verbirgt als der letzte Liebeskummer und die letzte puertäre Reaktion eines adoleszenten oder auch daueradoleszenten Mädchens der höheren Mittelklasse, dass intelektuell den Rand ihrer Frisur für den Horizont hält.

        • In the 1890s, it became a popular technique to prevent, or cure, masturbatory insanity. In 1891 the president of the Royal College of Surgeons of England published On Circumcision as Preventive of Masturbation, and two years later another British doctor wrote Circumcision:

          Ursache oder Wirkung?

          A loose network of educated lay and professional white, middle-class, evangelical Christians, social purists were intent on eradicating prostitution and the double standard of morality. The movement became synonymous, however, with the moral regulation of all non-reproductive sexual activity. It was directed mainly by social purity feminists in organizations like the Salvation Army , the Moral and Social Reform Council of Canada, and the Canadian Purity Education Association. Blaming male sexual vice for racial, national, and imperial degeneration, such feminists essentialized women as sexually passive ‘mothers of the race’ . But all women were not viewed as equal: because of their superior evolutionary heritage, women of Anglo-Saxon origin, it was claimed, were best suited to assume a leading role in purifying society.
          [..]
          A loose network of educated lay and professional white, middle-class, evangelical Christians, social purists were intent on eradicating prostitution and the double standard of morality. The movement became synonymous, however, with the moral regulation of all non-reproductive sexual activity. It was directed mainly by social purity feminists in organizations like the Salvation Army , the Moral and Social Reform Council of Canada, and the Canadian Purity Education Association. Blaming male sexual vice for racial, national, and imperial degeneration, such feminists essentialized women as sexually passive ‘mothers of the race’ . But all women were not viewed as equal: because of their superior evolutionary heritage, women of Anglo-Saxon origin, it was claimed, were best suited to assume a leading role in purifying society.

          http://www.answers.com/topic/social-purity-movement

        • @dummerjan
          Was denn nun, sind sie das Übel der Welt oder dumme kleine Mädchen? Entscheid dich!

          @nick
          Und nun? Sie mögen die Ursache gewesen sein, aber das ist schon einige Zeit her.
          Inzwischen ist es so, dass Hygiene und Religiösität die Vorreiter sind. Warum wird sich aber an sowas abgearbeitet? Das ist albern, und wären es Feministinnen, die sich an Werbespots abarbeiten, sähst du das genauso.

        • Inzwischen ist es so, dass Hygiene und Religiösität die Vorreiter sind.

          Ersetzte „Vorreiter“ durch „Vorwand“, und religiös geprägt war insbesondere die Idee, dass der männliche Sexdämon in Schach gehalten werden müsse.

          Warum wird sich aber an sowas abgearbeitet?

          Nun, weil manche diese Geschichte (insbesondere die maßgeblich treibende „female hypoagency“ dabei) leugnen und weibliche Genitalverstümmelung als ein grundsätzlich anderes Phänomen behaupten als männliche Genitalverstümmelung.

          Was dann dazu führt, dass Menschenrechte Frauenrechte sind.

          Im. Gesetz. Heute. Bei. uns.

          Das ist albern

          Ach ja? Male tears?

          und wären es Feministinnen, die sich an Werbespots abarbeiten, sähst du das genauso.

          Vermutlich sähe ich das deshalb als albern:

          http://dejure.org/gesetze/StGB/226a.html

        • @nick
          Ihr habt alles Recht der Welt, dieselbe Gesetzgebung zu bekommen wie es bis dato Frauen bekommen. Nur sehe ich nicht, wie es was bringen soll, über einen solchen Artikel rumzubitchen. Sorry.

        • @maren:
          Nur sehe ich nicht, wie es was bringen soll, über einen solchen Artikel rumzubitchen. Sorry.

          Ich sehe eher, dass du rumbitchst weil angeblich die Mädels von Jezebel diffamiert werden.

          Die gleiche Autorin hat aber auch in Jezebel einen Artikel geschrieben, in dem ohne jegliche journalistische Distanz die Behauptung wiedergegeben wird, unversümmelte Männer würden mit recht hoher wahrscheinlichkeit gesundheitliche Probleme kriegen.

        • @nick
          Interessanter Beitrag, diese Verwebung von Beschneidungspropaganda, Sufragettentum und Rassismus.

          Ein Punkt mehr für die Forderung, dass sich der Feminismus endlich einmal explizit mit dem ihm inhärenten Rassismus und Antisemitismus befasst.
          Und explizit distanziert.

          Vorher ist es schlicht eine Bewegung, die ihren Ursprung darin hat zum Schutz weißer Frauen zum Lynchen und zur Apartheid von Schwarzen und Juden aufruft.

          Oder kennt jemand irgendeine Auseinandersetzung von Alice Schwarzer oder Bascha Mika oder wie sie alle heißen zu diesem Thema?

        • @dummerjan:
          Ein Punkt mehr für die Forderung, dass sich der Feminismus endlich einmal explizit mit dem ihm inhärenten Rassismus und Antisemitismus befasst.
          Und explizit distanziert.

          Es gibt schon viele Feministinnen, die diesen Anspruch haben. Man findet auch eine Menge Literatur dazu. Der von mir zitierte Text scheint mir sogar aus der „Genderecke“ zu kommen.

          Was nmE aber regelmäßig ausgeblendet wird ist die Tatsache, dass Männlichkeit in der Intersektion mit beispeilsweise Rassismus zu teils lethaler Diskriminierung führen kann: Die Südstaaten-Lynchmobs werden beispielsweise regelmäßig als Doppelpaket zur Unterdrückung weiblicher Sexualtität(!) und zur Unterdrückung Schwarzer gedeutet.

          Man setzt einfach, dass die Diskriminierung von Weiblichkeit eine Konstante sei und Rassismus eine andere, womit die schwarze Frau eben „intersektional diskriminiert“ ist und der schwarze Mann eben nur „einfach diskriminiert“ wird. (Dann reicht ein einfacher Verweis auf die männlichen DAX-Vorstände aus, um diese „hierarchische Struktur“ zu „beweisen“)

          Wenn also eine weiße Frau einen schwarzen Mann diskriminiert, dann kann das per Definition nichts mit Geschlecht zu tun haben, denn ebenso wie Rasse ein Konstrukt zur Unterdrückung von „Nichtweißen“ sei, sei Geschlecht ein Konstrukt zur Unterdrückung von „Nichtheterocismännern“. Alle diese schönen einfachen Konstanten zusammen ergeben dann das scheinkomplexe System der „*ismen“

          Das ist natürlich Unfug, wie es anhand der Lynchmorde eigentlich unübersehbar sein müsste: In dem Fall war wohl eher der Mann als dem Tiere näherer Sexdämon die „Konstante“. In der Intersektion mit Rasse war der schwarze Mann dann halt dem Tiere noch näher als der weiße Mann. Sein Leben war am allerwenigsten wert, das der weißen Bürgersdame hingegen am allermeisten.

          Die maßgebliche weibliche Agency bei der Etablierung der MGM beweist, dass Frauen die Macht hatten für die sexuelle Verstümmelung _aller Männer_ zu sorgen. Auch an der Unterdrückung männlicher Homosexualität waren o.g. „social purity“-Damen sehr maßgeblich beteiligt.

          Was hier also systematisch ausgeblendet wird ist, das der Schwarze _als schwarzer Mann_ rassistisch lethal diskriminiert wurde. Natürlich ist das gleichzeitig auch eine Ausblendung eines großen Teils des Rassismus.

        • Umdefinition der tödlichen Unterdrückung schwarzer Männer durch weiße Frauen ist keine Auseinandersetzung, sondern allenfalls eine stillschweigende Abgrenzung ohne hier eine klare Auseinandersetzung mit der eigenen Historie zu schaffen.

        • Umdefinition der tödlichen Unterdrückung schwarzer Männer durch weiße Frauen ist keine Auseinandersetzung,

          Für eine Auseinandersetzung, die diesen Namen auch verdient müsste man überhaupt erstmal zur Kennnis nehmen, dass Frauen Männer auch unterdrücken können _weil_ sie Männer sind. Damit wäre aber der real existierende Feminismus hinfällig, der Geschlecht nur als System zur Unterdrückung bzw. zur Benachteiligung von Frauen begreifen kann.

          „Feminismus setzt sich mit seinem Rassismus auseinander“ ist also ein Paradox. Feminismus _kann_ sich allenfalls nur mit dem Rassismus weißer Frauen gegen schwarze Frauen auseinandersetzen, oder eben mit Frauen als „Mit(!)täter“.

      • „Wie kommst du aufgrund des Artikels darauf?“

        Weil die Beispiele so sind:

        „He has a small dick—very tiny—pube-less and uncut.“

        „flaccid, uncut dick“

        „half erect dick with the foreskin pulled back a little“

        „a basic, flaccid, uncut dick“

        „the perfect dick: like eight or nine inches, thick“ (keine Rede ob cut oder uncut, auf der Zeichnung ist keine Vorhaut angedeutet, also wohl eher cut)

        „His flaccid dick hangs over his balls like a long nose“ (Vorhaut auf der Zeichnung zu sehen)

        „His dick is on the shorter side, but really super thick—like a Coke can—even when flaccid“ (Zeichnung ist cut)

        Nichts, was du nicht verleugnen könntest, aber „uncut“ passt anscheinend nach Meinung der Autoren am besten zum Adjektiv „flaccid“ oder „small“.

        • @me
          Auch für dich: Bei vielen unbeschnittenen Penissen ist die Vorhaut nicht so prominent, bei den meisten erigierten ist sie gar nicht mehr zu sehen.
          Ich bin keine Freundin von Beschneidung (bei Jungs, bei Erwachsenen gehts mich nichts an), aber das ist lächerlich.

          Und selbst wenn Frauen den cut-Look optisch bevorzugen dann heisst das nicht, dass sie sich händereibend und schnurrbartzwirbelnd über die Schmerzen von Männern freuen, sondern dass sie es optisch schöner finden.
          Männer stehen auch nicht auf enthaarte Beine weil sie sich über die Schmerzen bei Wachsenthaarungen o.ä. freuen.

        • Dann schreib ich ma.
          „I like his left hand with 2 Finges left, but these strong, and the right, maybe a bit thicker“
          Irgendwie so was?
          Vielleicht könnte man ja auch seine Verstümmelungsfantasie an den Augen festmachen: „He shouldn’t have a left eye, it was cut off as he was a baby to show the relationship of hsi parents to god, and in addition he won’t get glaucoma, so it’s preventive“.

          Das jemand überhaut Spassphantasien von verstümmelten Penissen von Zeichentrickfiguren hat (äh, hätte ich Schwänzen schreiben müssen für „Dick“) sollte doch seltsam anmuten.

        • @Maren,

          wirklich? Du willst mich darüber aufklären, wie Penisse aussehen?
          Das ist schon ein wenig lustig 🙂

          „Und selbst wenn Frauen den cut-Look optisch bevorzugen…“
          Dann können sie das nur tun, wenn sie mental komplett ausblenden, was Beschneidung für den Mann bedeutet. Das ist so unschuldig wie Diesel in die Natur kippen, weil man nicht weiß, was das anrichtet. Mit anderen Worten: Sie entscheiden sich nicht, böse zu sein, sondern sind es auf unabsichtliche Weise.

          Dein Vergleich mit der Wachsenthaarung hingegen ist sehr treffend.
          Männer, die bei ihrer Partnerin darauf bestehen, spielen in der gleichen Liga wie Frauen, die darauf bestehen, ein Mann müsse bschnitten sein.

          Ich habe mir mal für ein paar Wochen die Brust rasiert (als ich noch viel jünger war), weil ich gelesen hatte, dass die meisten Frauen drauf stehen.
          Bis ich beschloss, dass diese Frauen mich mal kreuzweise…

          Und das ist der Punkt, wo der Vergleich zwischen Wachsenthaarung und Beschneidung zusammenbricht: Die Langzeitschäden und die Unwiderruflichkeit.

          Anyway: Nicht lächerlich, sondern akkurat ist die Feststellung, dass „uncut“ explizit als verstärkendes Adjektiv bei den unattraktivsten Exemplaren des Jezebel-Artikels verwendet wird.

        • Also das mit dem Schwanzvergleich hatten
          wir ja schon. Wieso diskutieren wir nicht
          den Unterschied zwischen einem Pfläumchen
          und einer Zwetschge?
          Auch bei Frauen gibt es ja grosse
          Unterschiede in den Dimensionen.
          Offenbar ist eine messtechnische
          Erfassung hier schwieriger als beim
          Mann.

        • @dummerjan
          Jetzt wirst du echt unsachlich. Beruhig dich mal erst.

          @me
          *wirklich? Du willst mich darüber aufklären, wie Penisse aussehen?
          Das ist schon ein wenig lustig*

          Wieviele kennst du denn ausser deinem eigenen? Ok und denen in Pornos, die ja voll die Realität abbilden.

          *Nicht lächerlich, sondern akkurat ist die Feststellung, dass “uncut” explizit als verstärkendes Adjektiv bei den unattraktivsten Exemplaren des Jezebel-Artikels verwendet wird.*

          Also von den Beschreibungen finde ich die ziemlich wertfrei und sachlich, ausser bei Prince Charming (perfect) und Gaston, der so ein Unsympath ist, dass klar ist dass sein Schwanz nicht schön sein soll. Der Rest ist mEn sehr wertfrei. Basic im Sinne von durchschnittlich, flaccid im Sinne von unerigiert. Auch die Nasenmetapher ist nicht negativ.

          Ihr seht Gespenster, ehrlich.

        • „Wieviele kennst du denn ausser deinem eigenen? Ok und denen in Pornos, die ja voll die Realität abbilden.“

          Lustig. Feministin will Penise zählen …

          Penise gucken war sie ja schon, auf der besprochenen Seite. Das fand ich schon voll schokierend. Aber, daß sie auch noch Pornos konsumiert .. ts, ts …

          Übrigens @Maren, Deine Stichprobe (! 🙂 ) muss auch nicht repräsentativ gewesen sein …

        • @Maren:

          Wenn eine Frau den „Cut-Look bevorzugt“ ist das in etwa so ignorant und sexistisch, wie wenn ich „Longneck-Look“ (http://www.chiangmai1.com/tours/trek-images-2/athikom-long-neck-karen-woman.jpg) oder „Foot binding look“ (http://blogs.law.harvard.edu/tatar/files/2011/12/596441-001.jpg) „bevorzuge“.

          Das ist allerhöchstens noch für Menschen entschuldbar, in deren Kulturkreis Genitalverstümmelung kulturelle Norm ist und die noch nie mit der Information in Kontakt kamen, dass diese Praxis für beide Geschlechter unnatürlich und grausam ist.

          Me hat es gesagt: das Resultat einer solche Praxis ästhetischen Gesichtspunkten zu unterwerfen, benötigt die Verdrängung der Praxis an sich.

          (falls wieder jemand mit Phimose-Beschneidung kommt: die ist auch nicht öfter indiziert als Brustamputation.)

          Ob der Unterschied optisch sichtbar ist? Ich denke schon, da Vorhaut auch in zurückgezogener Form beim errigierten Penis noch sichtbar ist und außerdem die Eichel nicht mit Hornhaut überzogen ist.

        • @david
          *Das ist allerhöchstens noch für Menschen entschuldbar, in deren Kulturkreis Genitalverstümmelung kulturelle Norm ist und die noch nie mit der Information in Kontakt kamen, dass diese Praxis für beide Geschlechter unnatürlich und grausam ist.*

          Richtig. Und männliche Beschneidung ist, bzw. war (wird ja weniger) im amerikanischen Kulturkreis ziemlich verbreitet, zumindest in gewissen Kreisen. Worauf der Artikel explizit Bezug nimmt, sh. John Smith.

          *Ob der Unterschied optisch sichtbar ist? Ich denke schon, da Vorhaut auch in zurückgezogener Form beim errigierten Penis noch sichtbar ist und außerdem die Eichel nicht mit Hornhaut überzogen ist.*

          Und das soll man bei so Cartoons sehen? Willst du Pfeile neben denen „unverhornte Eichel“ steht 😀
          Ich kann dir versichern, da gibt es Unterschiede wie Tag und Nacht. Ich hatte sogar kürzlich mit jemanden das Vergnügen, der sich als „naturbeschnitten“ bezeichnet hat, d.h. dessen Eichel von Natur aus frei liegt.
          Und die Tatsache, dass Frauen den „cut-look“, also eine freiliegende Eichel, schöner finden ist ganz einfach zu begründen: Der Penis sieht so aus als sei er ready for action.
          Männer mögen steife Nippel doch auch lieber, oder?

        • @Maren,

          „Der Rest ist mEn sehr wertfrei.“ und
          „Wieviele kennst du denn ausser deinem eigenen?“

          Ich werde mich hüten, mit einer selbstbekennenden Schlampe in einen Zählwettbewerb zu treten. Als Antwort muss „ausreichend viele“ genug sein.

          Ich meine „Schlampe“ hier übrigens ganz wertfrei.
          🙂

        • @Maren,

          du bist heute in Hochform.

          Du hattest 5 Sexpartner und bezeichnest das als „Ich hatte sicherlich in meinem Leben mehr Sexpartner als die meisten anderen hier“.

          Ich jedenfalls musste schmunzeln 🙂

        • Es geht nicht nur um die Quantität, @me, sondern es kommt natürlich darauf an wie intensiv, ausgiebig und detailliert @marenleinchen sich mit den Penissen beschäftigt hat, um beurteilen zu können, wer von Euch beiden nun kompetenter in dieser Frage ist 😉

          • „wer von Euch beiden nun kompetenter in dieser Frage ist“

            Wenn die Frage ist, wer kompetenter ist, ziehe ich mich lieber zurück.
            Es gibt Titiel, um die ich nicht wetteifern möchte.

        • @me
          ich meinte dich. Raus mit der Sprache! „Ausreichend viele“?
          Please… Als heterosexueller Mann wirst du mit Penissen weniger vertraut sein als eine sexuell sehr aktive heterosexuelle Frau. Deal with it.

          Aber vielleicht mag Adrian was dazu sagen? 😀

        • @Maren:

          Und das soll man bei so Cartoons sehen? Willst du Pfeile neben denen “unverhornte Eichel” steht

          Hab die Bilder nicht gesehen. Ich klicke ungern auf der Arbeit nen Link an, auf dem dann lauter Geschlechtsteile zu sehen sind,


          Ich kann dir versichern, da gibt es Unterschiede wie Tag und Nacht.

          Ist ja gut, du brauchst jetzt auch nicht auf Über-Expertin zu machen, bloß weil du ne Frau bist. Selbst wenn du schon 10 mal mehr Männer gehabt hättest als die durchschnittliche deutsche Frau im ganzen Leben, wäre es statistisch gesehen erstaunlich, wenn da mehr als ein oder zwei beschnittene dabei gewesen wären.
          Es ergibt auch gar keinen Sinn zu behaupten, dass beschnittene wie normale errigierte Aussehen, aber dann von „Cut-Look“ zu sprechen. Ja, ein errigierter Penis ist meist unbedeckt, aber warum soll das „Cut-Look“ sein?

          Der Penis sieht so aus als sei er ready for action.

          Wenn er schlaff ist, oder wenn er schlicht errigiert ist und dann eh so aussieht?
          Ein schlaffer beschnittener Penis ist ja eben nicht ready for action, der Unterschied dürfte dir geläufig sein.


          Männer mögen steife Nippel doch auch lieber, oder?

          Mag sein. Wir würden aber harte Nippel nicht nach einer OP-bezeichnen, die dazu führt dass sie dauerhaft so aussehen.
          Wir würden harte Nippel einfach harte Nippel nennen.

        • @marenleinchen
          Ich war mir nicht sicher ob Du nicht Sexworkerin oder Musterungsärztin warst, deswegen hielt ich mich etwas zurück.

          Daher zur beobachteten Peniszahl:
          in den 1970er bis 1980er Jahre habe ich Leistungssport an einer Sportschule gemacht. Hinweis: Die Duschen waren nicht einzeln.
          Es waren Gemeinschaftsduschen nach Geschlecht, aber nicht nach Sportarten oder Alter getrennt.

          In den 1980er und auch zwischendurch in deen 1990er Jahren war ich längere Zeit beim Militär. Auch dort waren die Duschräume gemeinsam. Einmal die Woche war Kompanieduschen, neben dem täglichen Waschen an den Waschrinnen. Eine Kompanie umfaßt im Mittel 120 Mann ohne Offiziere. Wechselnd alle halbe Jahre.

          Ich habe lange Jahre Fußball gespielt, nachdem im Westen meine Sehfähigkeit wieder teilweise hergestellt werden konnte ( Narben abtragen mit Augenlasern und sowas). Die Duschen in Fussballvereinensind auch keine Einzelduschen.

          Ich hab jetzt nicht gezählt, wieviele Penisse ich in meinem Leben gesehen habe, aber mal so um die 300-400 werden es schon gewesen sein. Ok, natürlich habe ich diese nicht so studiert wie bei einem Sexualpartner, da waren es weniger (ich hoffe ch schocke Dich nicht mit diesem Bekenntnis, homoerotischer Erfahrungen).

          Und das mit den Duschkabinen beim Sport oder beim Militär oder bei der Freiwilligen Feuerwehr oder dem THW haben viele Männer erlebt. Die kennen sich also auch meist recht gut mit den Penissen anderer Männer aus.

        • @david
          Bei den Bildern war 1 Penis dabei der ausdrücklich beschnitten war. Der Rest sah teilweise so aus, teilweise nicht.
          Woraufhin rumgeschrien wurde, dass die bösen Feministinnen alle verstümmelte Männer bevorzugen würden.
          Das war mein Auslöser. Und das war auch die Entstehungsgeschichte des Wortes „cut-look“. Das ist ganz allein auf meinem Mist gewachsen, weil es mir als erstes eingefallen ist.

          *Ist ja gut, du brauchst jetzt auch nicht auf Über-Expertin zu machen, bloß weil du ne Frau bist.*

          Och, neidisch? 😀 Ich sag ja, ich würde mich da gern mal mit Adrian austauschen. Der könnte mir eventuell das Wasser reichen. *protz*

          *Selbst wenn du schon 10 mal mehr Männer gehabt hättest als die durchschnittliche deutsche Frau im ganzen Leben, wäre es statistisch gesehen erstaunlich, wenn da mehr als ein oder zwei beschnittene dabei gewesen wären.*

          Es waren mehr. Ein besonders übel beschnittenes Exemplar war sogar auch dabei.

        • Wenn du hier in Deutschland mehr als 3 Beschnittene gehabt haben willst, ohne eine besondere Vorliebe für Muslime zu haben, ist das äußerst unglaubwürdig.

          Wenn wir so argumentieren, behaupte ich einfach ich war bis vor kurzem schwul und weiß es daher besser. Gut, wir haben eh keinen Streitpunkt.
          Außer dass „cut-look“ eben völlig widersinnig ist, wenn du ja sagst, dass der Unterschied bei der Errektion eh verschwindet.

          Wenn du einen schlaffen beschnittenen Schwanz als „ready for action“ empfindest, zieht das deine Expertise erheblich in Zweifel.

          Och, neidisch?

          Hm. nein.
          Die Tatsache, dass du nun schon öfter damit prahlst, widerlegt übrigens feministische Thesen.

        • *Wenn du hier in Deutschland mehr als 3 Beschnittene gehabt haben willst, ohne eine besondere Vorliebe für Muslime zu haben, ist das äußerst unglaubwürdig.*

          Soo viele waren das jetzt auch nicht, aber mehr als 2-3 auf jeden Fall.
          Wieso sollte ich lügen?

          *Wenn du einen schlaffen beschnittenen Schwanz als “ready for action” empfindest, zieht das deine Expertise erheblich in Zweifel.*

          Och Da-VID! So blöd bist du nicht oder? Ein Schwanz, dessen Eichel freiliegt, ähnelt eher einem erigierten Schwanz als einer wo das nicht der Fall ist. Daher wirkt dieser attraktiver.

          *Die Tatsache, dass du nun schon öfter damit prahlst, widerlegt übrigens feministische Thesen.*

          Gibt nix schlimmeres als falsche Bescheidenheit. 😀
          Ja, ich weiß, das ist eine Folge meiner bescheidenen Kindheit, und eigentlich will ich ja nur geliebt werden und daddy issues und meine Vergewaltigung spielt da auch irgendwo in meine „krankhafte Promiskuität“ rein (sagen zumindest Kollegen von dir mit denen ich mal so zu tun hatte), aber mir machts einfach Spaß. 🙂

        • Soo viele waren das jetzt auch nicht, aber mehr als 2-3 auf jeden Fall.
          Wieso sollte ich lügen?

          Vielleicht, um hier (recht offensichtlich) deine vermeintliche Deutungsmacht zu genießen? Weil es sich ziemlich leicht behaupten lässt, du aber dummerweise nicht daran gedacht hast, wie unglaubwürdig das statistisch für eine 30-jährige (in Deutschland!) ist, die weder Sexworkerin, Urologin noch Musterungsärztin war.

          Du weißt, ich halte was von dir. Aber ja, ich bin sicher du lügst hier.

          Ein Schwanz, dessen Eichel freiliegt, ähnelt eher einem erigierten Schwanz als einer wo das nicht der Fall ist. Daher wirkt dieser attraktiver.

          Lächerlich, wie du deine Logik zurechtbiegen willst.


          Gibt nix schlimmeres als falsche Bescheidenheit. 😀

          Damit hab ich auch absolut kein Problem. Ich erinner dich aber daran, wenn du das nächste mal behauptest, in unserer Macho-Gesellschaft sinke der Wert einer Frau mit der Anzahl der Partner. Ganz offensichtlich empfindest du das nicht so, wenn du dich selbst hier damit brüstest.

          Vergewaltigung spielt da auch irgendwo in meine “krankhafte Promiskuität” rein (sagen zumindest Kollegen von dir mit denen ich mal so zu tun hatte), aber mir machts einfach Spaß.

          Keine Ahnung, ich kann das nicht beurteilen. Die Theorie kenn ich, dem wollte ich auch immer mal nachgehen. Psychologisch lässt sich sowohl Hypersexualität als auch das Gegenteil wohl irgendwie begründen. Empirisch scheint was dran zu sein, genau weiß ich es nicht. Bei dir persönlich natürlich sowieso nicht.
          Was ich aber noch dazu sagen muss: diese These ist eine der absoluten Lieblingsthesen feministischer Prostitutionsgegnerinnen! Weil sich damit Sexworkerinnen als unmündige Geisteskranke stigmatisieren lassen, die ihr Trauma reinszenieren.

        • *Weil es sich ziemlich leicht behaupten lässt, du aber dummerweise nicht daran gedacht hast, wie unglaubwürdig das statistisch für eine 30-jährige (in Deutschland!) ist, die weder Sexworkerin, Urologin noch Musterungsärztin war.*

          Und weil mein Sexleben der Statistik nicht entspricht, lüge ich?
          Lügen auch Leute die mehr als 1,3 Kinder haben?

          *Lächerlich, wie du deine Logik zurechtbiegen willst.*

          Naja, dass du nix mit der Attraktivität eines erigierten Schwanzes anfangen kannst war mir jetzt irgendwie klar. 🙂
          Um eines klarzustellen, im Gebrauch mag ich unbeschnittene Schwänze lieber, ganz abseits von allem politischen, wo meine Position klar sein sollte. Aber es ist nunmal so, dass ein nichterigierter unbeschnittener Schwanz nunmal aussieht wie ein Nacktmull. Es sollte kein Problem sein, ist es aber offenbar irgendwie für manche Leute.

          *Ich erinner dich aber daran, wenn du das nächste mal behauptest, in unserer Macho-Gesellschaft sinke der Wert einer Frau mit der Anzahl der Partner. Ganz offensichtlich empfindest du das nicht so, wenn du dich selbst hier damit brüstest.*

          Nein, es ist schon so, dass ich für viele Männer aus dem Raster falle. Und dass auch einige Frauen auf mich herabsehen.
          Aber warum soll ich lügen oder mich verbiegen für die zweifelhafte Anerkennung von Menschen die ich nicht mag?
          Ich bin wer ich bin.

          *diese These ist eine der absoluten Lieblingsthesen feministischer Prostitutionsgegnerinnen! Weil sich damit Sexworkerinnen als unmündige Geisteskranke stigmatisieren lassen, die ihr Trauma reinszenieren.*

          Ich denke dass ich das schon ein wenig differenzierter sehen kann.

        • @david
          noch bzgl. gesellschaftliche Vorurteile ggü. promiskuitiven Frauen: Alleine die Tatsache, dass deine Kollegen mein Sexleben als problematisch betrachteten, trotzdem ich keinen Leidensdruck geäussert habe, spricht doch Bände, oder?

          • „spricht doch Bände, oder“

            Alkoholiker sind auch üblicherweise die letzten, die merken, dass sie ein Problem haben.
            Insofern entbehrt dieses Argument jeglicher Überzeugungskraft.


        • Lügen auch Leute die mehr als 1,3 Kinder haben?

          Nein, aber Internetposter die angeblich 12 Kinder haben, was ihnen dann praktischerweise als einziger Partei erlaubt, auf eine ausreichend große Stichprobe verweisen zu können als eigene Erfahrung beim Thema Geburt.

          Ich denke dass ich das schon ein wenig differenzierter sehen kann.

          Das ehrt dich. Noch mehr, wenn du diese perfide Argumentation mal bei Gelegenheit deinen Kolleginen entgegenhältst.


          noch bzgl. gesellschaftliche Vorurteile ggü. promiskuitiven Frauen: Alleine die Tatsache, dass deine Kollegen mein Sexleben als problematisch betrachteten, trotzdem ich keinen Leidensdruck geäussert habe, spricht doch Bände, oder?

          Wenn du keinen Leidensdruck hast, was machst du dann beim Psychologen?
          Ich nehme an, die Traumatherapeuten bei denen du warst (plural natürlich, verstärkt das Argument) sind alle Männer gewesen? Passt besser ne? (hab das bisher nur von Frauen gehört, aber egal)
          Wieso sollte ich die Einschätzung von Fachleuten als unfundiert oder gar „Vorurteil“ einschätzen?
          Selbst wenn das promiskuitives Verhalten nach sexuellem Trauma in deinem Falle unproblematisch ist (Einschätzungen von Therapeut und Patient können sich ja durchaus unterscheiden, warum nicht?), könnten sie dennoch guten Grund haben, es erst einmal als problematisch einzuschätzen?
          Wenn jemand 4 Bier pro Abend trinkt, schätze ich das auf Basis meiner Fachkenntnis auch erstmal als problematisch ein, obwohl das nicht zwingend der Fall sein muss. Das hat mit einem Vorurteil nichs zu tun.

          (wie gesagt, inwiefern promiskuitives Verhalten eine dysfunktionale Bewältigungsstrategie ist, weiß ich nicht)

        • bzgl. gesellschaftliche Vorurteile ggü. promiskuitiven Frauen

          Aber wieso denn Vorurteile?

          Forscher der Johns Hopjkins Univesity haben herausgefunden, dass der zunehmende Rückgang des Slut-Bashings Milliardenkosten im Gesundheitswesen verursacht:

          http://articles.baltimoresun.com/2012-08-20/health/bs-hs-circumcision-economics-study-20120820_1_male-circumcision-circumcision-research-center-medical-costs

          Weiterhin haben nicht-Slutgebashte erheblich höhere Gesundheitsrisiken.

          Disneyprinzpenis-Tracie von Jezebel berichtet:

          http://jezebel.com/circumcision-rates-decline-in-the-u-s-1557539810

    • Dir Zeichnerin hätte ihre genitalen Vorstellungen auch mit Vorhaut haben können.
      Hat sie aber nicht. Es ist ihr vermutlich nicht mal aufgefallen.

      Ist es Männermacht, wenn dem männlichen Nachwuchs straffrei ein Stück gesundes Gewebe entfernt werden darf, so dass lebenslänglich eine Verstümmelung bleibt, nicht zu reden von den medizinischen Risiken?

      Oder haben das Frauen ein Privileg, welches sie mangels Betroffenheit gar nicht wahrnehmen?

    • Auch lustig:“Obviously, the perfect guy has the perfect dick: like eight or nine inches, “ das sind 20-22 cm.
      Ich habe dazu gefunden: „. Erigierte Penisse von Erwachsenen sind normalerweise zwischen 12 und 18 cm lang, mit einer Durchschnittslänge von 15 cm. Die kleinsten Penisse sind die Mikropenisse, die ungefähr 5 cm lang sind. Es gibt Penisse die im erigierten Zustand länger als 20 cm sind; das ist jedoch eher eine Ausnahmeerscheinung. Nur 1 von 10.000 Männern hat einen Penis von 25 cm Länge.“
      und
      „Der Scheidenkanal der Frau ist zwischen 10 und 15cm lang,“

      Da haben die Mädels von Jezebel wohl einige Probleme mit der Realität.

  8. Also ich war vor der Heirat mehrere Jahre lang Single und hatte mich daran gewöhnt, litt nicht unbedingt darunter.

    Allerdings mache ich mit meiner Frau jetzt viele Dinge, die man alleine eher nicht macht (ich zumindest), ins Kino oder ins Konzert gehen, Ausflüge, Treffen mit befreundeten Paaren, Urlaubsreisen.

    Das kann man natürlich auch alles mit Männern machen, aber meine Freunde sind eigentlich fast alle entweder auch verheiratet oder haben eine feste Partnerin. Als ich Single war, bin ich eher wenig mit anderen Singles unterwegs gewesen, eher haben meine Freunde mich eingeladen, obwohl sie mit Partnerin waren und ich solo.

    Und ich muss sagen, das empfinde ich schon als eine Bereicherung meines Lebens (jenseits von Sex), die man so eigentlich nur mit einer Frau hat (oder natürlich auch mit einem Partner des eigenen Geschlechtes, wenn man denn so geneigt ist).

    • Allerdings mache ich mit meiner Frau jetzt viele Dinge, die man alleine eher nicht macht (ich zumindest), ins Kino oder ins Konzert gehen, Ausflüge, Treffen mit befreundeten Paaren, Urlaubsreisen.

      Das kann man natürlich auch alles mit Männern machen,

      aber meine Freunde sind eigentlich fast alle entweder auch verheiratet oder haben eine feste Partnerin.

      Du bringst einen aber auf dumme Gedanken 😉

  9. @christian

    Gibt es keine nachträgliche Korrekturfunktion für falsch Geschriebenes, so dass nicht zusätzlich ein 2,.Eintrag zur Verbesserung erfolgen muss.?

  10. Vielleicht die Frage nochmal anders: Wie wollt ihr euer Liebes- und Beziehungsleben gestalten?

    Heiraten? Zusammen leben oder in getrennten Wohnungen? Kinder? Wie wollt ihr ggf. Kinderbetreuung gestalten? Monogam oder nicht? Wieviel Zeit wollt ihr mit der Partnerin verbringen? Wieviel Freiraum braucht ihr ohne die Partnerin? Was wollt ihr mit der Partnerin machen? Was macht ihr lieber ohne Partnerin? Sind euch Interessen der Partnerin neben der Beziehung wichtig?

    Wie sieht eine ideale Beziehung für euch aus?

  11. Ich möchte von einer Frau nur die Rosinen picken.
    Sex, Unterhaltung, Gesellschaft, Fürsorge, Dienstleistungen, Status
    Ich verzichte auf ihr endloses Geplapper, ihre Launen, ihr Gemecker, ihre Schnorrerei, ihre Eifersucht

    Darum mag ich es sehr Single zu sein.

  12. Habe da mal was auf manndat.de gefunden:

    Gesucht: die neue Frau

    Ihre Aufgaben:

    Gemeinsam mit Ihrem Partner führen Sie eine gleichberechtigte Partnerschaft und teilen sich die Erziehung des Nachwuchses. Im Falle einer Trennung der Kleingesellschaft sind Sie bereit, faire Lösungen zu finden, die Kinder zu gleichen Zeitteilen (wahlweise wochen- oder monatsweise) dem Vater zu Betreuung zu überlassen, verzichten auf Falschbeschuldigungen und darauf, Kinder als Waffe zu verwenden. Da Vater und Mutter sich auch nach einer Trennung im gleichen Maße um die Betreuung der Kinder kümmern, sehen Sie es als selbstverständlich an, Ihren Lebensunterhalt in vollem Umfang selbst zu bestreiten (Schwedischer Standard).

    Ihr Profil:

    – Sie sind eine liebevolle, zuverlässige Persönlichkeit, der es selbstverständlich ist, neben inneren Werten auch auf ein gepflegtes Äußeres zu achten. Aussehen und Gewicht spielen eine untergeordnete Rolle, sollten jedoch als Kriterium in die eigenen Vorstellungen vom Aussehen des gewünschten Partner einfließen.

    – Sie sind in der Lage, den Partner als gleichberechtigten, erwachsenen Mensch zu betrachten und verzichten deshalb darauf, ihn nach Ihren Vorstellungen umerziehen zu wollen.

    – Sie sind bereit, in gleichem Maße auf Ihren Partner Rücksicht zu nehmen und auf seine Bedürfnisse einzugehen, wie Sie es von ihm erwarten. Insbesondere verzichten Sie auf regelmäßiges Nörgeln, Schmollen und Herumzicken. Die Gestaltung aufwändiger und lautstarker Szenen im häuslichen Bereich ist Ihnen fremd.

    – Sexualität stellt für Sie kein Mittel zur Durchsetzung persönlicher Interessen dar.

    – Komplimente und kleine Geschenke erwarten Sie grundsätzlich nur dann, wenn auch Sie Ihrem Partner Aufmerksamkeiten im gleichen Umfang zukommen lassen (Valentinstag, 8.März/3.November, Muttertag/Vatertag, …).

    – Die hälftige Bezahlung von Rechnungen bei gemeinsamen Unternehmungen innerhalb der Kennenlernphase ist für Sie selbstverständlich.

    – Fragen, deren ehrliche Antwort Sie nicht hören wollen, stellen Sie gar nicht erst, um dem Partner das Lügen zu ersparen.

    – Auf Kritik reagieren Sie so, wie Sie es von Ihrem Partner erwarten. Gleiches gilt für Ihre Kompromissbereitschaft.

    – Sie betrachten die Aussagen Ihres Partners grundsätzlich als Sachinformationen und äußern Ihre eigenen Meinungen, Wünsche und Ansichten klar und ohne versteckte Andeutungen.

    – Mit der Bedienung von Bohrmaschine, Hammer und Radschlüssel sind Sie vertraut und führen Kleinreparaturen selbständig aus.

    – Sie verfügen über einen qualifizierten Berufsabschluss und bemühen sich, im gleichen Umfang wie Ihr Partner zum Familieneinkommen beizutragen.

    – Bei Ihrer Partnerwahl haben menschliche Werte größere Bedeutung als Sozialprestige; Gehalt und Vermögen des potenziellen Partners spielen für Ihre Entscheidung keine Rolle.

    – Sie und Ihr Partner unterstützen sich gegenseitig mit ihren Fähig- und Fertigkeiten, so dass die Partnerschaft menschlich und intellektuell ein Gewinn für beide ist.

    – Diskriminierungen von Männern stören Sie ebenso wie Diskriminierungen von Frauen und Sie sind bereit, sich gegen die Benachteiligung männlicher Mitbürger zu engagieren.

    Erfahrungen im Umgang mit Männern und den im Haushalt anfallenden Arbeiten sind wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Es ist für Sie selbstverständlich, das gleiche Arbeitspensum zu leisten wie Ihr Partner, wobei alle für die Familie anfallenden Arbeiten gleichberechtigt gewertet werden.

    Wir bieten:

    – Eine harmonische Partnerschaft.

    – Eine glückliche Familie.

    – Gegenseitigen Respekt auch im Fall einer Trennung mit fairem Umgang und Freude an den gemeinsamen Kindern.

    – Die Hälfte der innerhalb der Partnerschaft erarbeiteten Vermögenswerte und Rentenansprüche.

    In Deutschland lebende Frauen sind ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert, da die Zahl der freien Stellen für die „Neue Frau“ regelmäßig die Anzahl der Bewerbungen um ein Vielfaches übersteigt.

    Auf Grund des neuen Gleichstellungsgesetzes verzichten wir darauf, Männer anzusprechen, da deren Diskriminierung von der Politik wahlweise als positive Diskriminierung oder als sozial erwünscht betrachtet wird.

    • bei ausgrabungen in kumran wurde ein bisher unbekanntes kapitel der genesis entdeckt. darin heißt es, dass es adam langweilig wurde. er ging zu gott und sprach: „vater, ich möchte einen gefährten, er soll verlässlich sein, schön und einfühlsam, treu und zuverlässig, fleißig und verständnisvoll, intelligent und voller leidenschaft. bitte erfülle mir den wunsch.“. gott sprach: „dafür brauche ich deinen linken arm und dein rechtes auge adam.“ adam erwiederte: „und was kriege ich für eine rippe?“

    • “und was kriege ich für eine rippe?”

      Würde die Welt heute besser aussehen,
      wenn er gesagt hätte: „2 Rippen und
      den Blinddarm“? 🙂

  13. Jede Operation stellt eine Körperverletzung dar. Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Jede Operation muss mit Zustimmung des Patienten erfolgen, oder medizinisch induziert sein. Letzters auf Basis einer risiko-folgen Abschätzung. Daher ist es in Ordnung ein bewusstloses unfallopfer zu operieren, wenn durch diese Körperverletzung sein leben gerettet werden kann.
    Beides die medizinische Indizierung sowie die Zustimmung ist bei der beschneidung von Säuglingen nicht gegeben. Für mich eine eindeutige Menschenrechtsverletzung. Eine Menschenrechtsverletzung die aufgrund der einseitigen Ächtung der beschneidung bei der frau durchaus eine genderkomponente hat. Feminismus ist angetreten um genderbedingte rechtsverletzungen abzubauen, schweigt aber auf allen Ebenen zu diesem brisanten Thema, sei es national wie international. Feministische Organisationen wie die UN fördern sogar die beschneidung.
    Ich verstehe die Debatte hier nicht. Die Sachlage ist eindeutig, Operationen aus niederen gründen wie ästhetischen oder hygienischen zu rechtfertigen ist ein Witz im 21. Jahrhundert in unseren breiten. Der feminismus hat durch sein schweigen eine erhebliche Mitschuld an diesem Verbrechen. Und bitte kommt mir nicht mit, den Frauen gefällt es. Mir gefällt ein Brötchen bei Frauen auch besser, dennoch würde ich die beschneidung von Frauen nie fordern und fördern.

    • Nachtrag: beschneidungen bei Frauen nehmen ja zu, es gab da einen langen Artikel in der ich glaube faz. Tenor: Riesendruck durch eine auf Schönheit fixierte Gesellschaft treibt immer mehr arme Frauen in die arme von Chirurgen. Richtig, liebe Autorin, nur mit diesem Schönheitsargument und sogar aus religiösen Gründen fordert man die beschneidung bei Säuglingen seit Jahrhunderten. Nur die können sich diesen Begründungen nicht entziehen, sie wissen nichts von unseren erwachsenen idealen, es interessiert sie auch nicht dass sie beim Sex länger können, wenn erwachsene sie nach wenigen lebensstunden solchen Operationen unterziehen. Fruchtbar diese prähistorische Argumentation, mir kommt die kotze hoch.

  14. Blöde Frage im typischen Boulevardstil für Web 2.0 bis 10.0 Stammtische,

    Was will ich denn von Säugetieren, Landmassen Lebensmitteln Politikern Akteinmärkten oder anderen abstrakten Begrifflichkeiten?

    Wenn das hier was mit Evolution zu tun hat das ist es ein Widerspruch in sich. Das Wort hat mit Zurückentwicklung ja nichts zu tun.

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