Du wachst als das andere Geschlecht auf, was würdest du machen?

Auf 9gaga.com gab es eine klassische Frage:

Aufwachen als das andere Geschlecht

Aufwachen als das andere Geschlecht

Also: Wenn du als das andere Geschlecht aufwachen würdest, was wäre das Erste, was du machen würdest?

Kann natürlich auch gerne über das erste hinausgehen und dazu erweitert werden, was man generell gerne machen würde, wenn man als das andere Geschlecht aufwachen würde.

siehe auch kommentare

PS:

Ungeschlagen aus den dortigen Kommentaren aus meiner Sicht diese Antwort:

Head to the kitchen where I belong since I’d be female.

Auch gut:

After all that looking-my-self-from-the-mirror, I’d walk to my car and I would find out what’s so god damn hard with that parking

Und:

Helicopter dick

und (von einem Mann, der dann eine Frau wäre)

Win an argument?

139 Gedanken zu “Du wachst als das andere Geschlecht auf, was würdest du machen?

  1. Wenn ich an Raywin Connell denke, dann würde ich es als das reinste Grauen empfinden. Von Mann zur Frau und dann so viel Hass gegen meine frühere Existenz empfinden? Das würde meine zarte, männliche Seele nicht überleben.

  2. Dasselbe wie am Tag zuvor: Voll Unlust aus dem Bett rollen, auf Arbeit gehen, dort soviel durchschrubben wie geht, nach Hause kommen, was Leckeres zu essen machen, im Internet herumhängen oder zocken, ein bißchen an meiner Wohnung renovieren, mich waschen, schlafen gehen.

  3. Ein paar Stunden hysterisch werden.

    Angenommen ich bin danach sicher dass ich nicht komplett gaga bin:

    Kleiderschrank und Ausweise prüfen um heraus zu finden ob was auch immer verantwortlich ist auch den Papierkram und andere Kleinigkeiten erledigt hat.

    Wahrscheinlich nicht, also jemanden organisieren der DNA-Proben nehmen kann, und hoffen, dass was noch zu kriegen ist genug Übereinstimmungen aufweist um meine Identität zu beweisen.

    Neue Klamotten und Hygieneartikel kaufen.

    Versuchen das einer Menge Leute zu erklären.

    Kontakt mit der nächsten biologischen/medizinischen Fakultät aufnehmen, und herausfinden was sie zahlen, um den Fall gründlich zu untersuchen, wenn die Identität nachgewiesen ist.

    Guten Ghostwriter finden.

    Interviews in nationalen und internationalen Medien geben und Werbung für mein kommendes Buch machen.

    • die seite ist ja sexistisch, @red pill! den artikel female truth http://www.heretical.com/wilson/ftruth.html fasst er wie folgt zusammen:

      „Levin gives many other examples of the feminist argument that scientific truth as we once knew it must give way to new female-centred modes of thinking in which objective facts are treated as less important than intuition, values and political ends.“

      und er hat recht. bei den zitaten, habe ich sofort das bild einer „emotionalen achterbahn“ vor augen.

      • „und er hat recht. bei den zitaten, habe ich sofort das bild einer “emotionalen achterbahn” vor augen.“

        Bin nur zufällig bei der Suche nach
        Beschreibungen des „The Perfect Day“
        für Frau und Mann auf diese Seite
        gestossen. Werde sie sicher noch
        im Detail anschauen.
        Einmal mehr die hässliche Erkenntnis,
        auch intelligente und gebildete Frauen
        fühlen sich nicht wohl in der Welt
        der männlich rationalen Denkweise.
        Hartes Fakten basiertes Argumentieren
        mit Frauen ist deshalb für beide
        Seiten meist so frustrierend.

        • Was wahrscheinlich daran liegt, dass du dein präseniles Gefasel, das sich aus weltfremden Pickup-Blogs und deiner eigenen pathologischen Frauenthematik speist, für „faktenbasiertes Argumentieren“ hältst.

          Substanz und Fakten sucht man in deinen Postings nämlich meist vergebens.

          Dass das für deine Frau frustrierend ist, kann ich mir gut vorstellen, mich frustriert es nämlich auch langsam ein wenig. Ich kenne etliche Frauen, denen es ein leichtes wäre, dich vorzuführen.

          Dass du besonders viel Zugang zu attraktiven, jungen, intelligenten und gebildeten Frauen haben willst, übersteigt meine Vorstellungskraft sowieso bei weitem.

        • Ich erlebe durchaus Frauen so, dass sie die vermeintlich männliche Rationalität ablehnen. Nur: ich erlebe auch sehr oft das Gegenteil. Und zweitens erlebe ich als jemand, der schon viele Jahre tief in diversesten Netzdebatten steckt, häufig Männer als emotional, unreflektiert, vorurteilsbeladen und faktenfrei. In der Breite kann ich nicht erkennen, dass Männer hier sich definitiv und deutlich anders verhalten als Frauen.

          Zumindest meinem Anspruch an Reflektiertheit und Sachlichkeit werden viele Männer nicht gerecht.

        • „Und zweitens erlebe ich als jemand, der schon viele Jahre tief in diversesten Netzdebatten steckt, häufig Männer als emotional, unreflektiert, vorurteilsbeladen und faktenfrei.“

          Sobald die Emotionen kochen macht das rationale Denken die Tür zu. Deswegen merkt man selber nicht, wenn das passiert, weil das Hirn anderwertig ausgelastet ist.

          Selektive Wahrnehmung, gepaart mit hohem Selbstwert = Schotten dicht. Ganz Geschlechtsunabhängig.

          Das sorgt dann dafür, wenn man in der Klischeesituation ist, in der die Freundin durchdreht, dass der Mann sich als rationaler wahrnimmt. In der Klischeesituation, in der ein wichtiges Fußballspiel stattfindet oder ne attraktive Frau vorbei kommt, sieht es dann genau andersherum aus.

        • @LoMi, Du hast sicher Recht damit, dass sich sowohl Männer, wie auch Frauen irrational verhalten. Allerdings erreicht dies bei Frauen eine andere Qualität, wenn sie behaupten, dass die Lichtgeschwindigkeit andere Geschwindigkeiten diskriminiert, oder genauer:

          ‘Truth, reality and objectivity are all in trouble from our point of view; we see a male-created truth, a male point of view, a male-defined objectivity.’ (Ruth Bleier in Science and Gender)

          ‘The postulate of value-free research, of neutrality and indifference towards the research objects, has to be replaced by conscious partiality…’ (Renate Klein)

          ‘Feminism withdraws from the patriarchal construction of reality.’ (Blanche Dubois)

          Diesen meines Erachtens bizarren Stand-Sitz-Liegepunkten wird von Feministen/Frauen nicht wirklich widersprochen. Man lässt das mal so stehen. So einen Quatsch machen Männer dann in aller Regel nicht, außer sie sind hochgradig ideologisiert.

        • „In der Klischeesituation, in der ein wichtiges Fußballspiel stattfindet oder ne attraktive Frau vorbei kommt, sieht es dann genau andersherum aus.“

          Zumindest während der WM war ich nicht sehr rational, in der Tat.

          Vielleicht entsteht der Eindruck weiblicher „Irrationalität“ auch durch diese Erscheinung:

          „They essentially found the wife, in this case, would generally rather be right, while her husband would prefer to be happy. In other words, he might allow the argument to be lost in order to preserve the peace.“

          http://genderama.blogspot.de/2014/08/studie-ehefrauen-wollen-recht-haben.html

          Die männliche „Rationalität“ ist dann schlicht eine Form der Kompromisssuche, um den Frieden wieder herzustellen.

        • „Diesen meines Erachtens bizarren Stand-Sitz-Liegepunkten wird von Feministen/Frauen nicht wirklich widersprochen. Man lässt das mal so stehen. So einen Quatsch machen Männer dann in aller Regel nicht, außer sie sind hochgradig ideologisiert.“

          Erstens: Auf welche Frauen beziehst Du Dich da? Ich erlebe es so, dass im Alltag die meisten Frauen angesichts solcher Thesen den Kopf schütteln. Radikaler Feminismus ist eine Sache von Minderheiten.

          Nach meinem Erleben gibt es freilich auch reichlich Männer, die in der Tat ideologisiert sind und gegen wissenschaftliche Erkenntnisse polemisieren: Kreationisten z.B., Klimawandelleugner, radikal Konservative, radikale Linke, Esoteriker usw.

        • … und zu den RadFems gesellen sich fast alle Genderisten und gleichheitsbewegte Aktivisten wie Prof. Voss, Rosenbrock et. al. Gender-Mainstreaming ist eine Top-Down-Strategie und die eben genannten haben gesellschaftlichen Einfluss. Es ist also keine Lappalie. Unsere Feministinnen sehen auch keinen Anlass sich davon zu distanzieren oder gar die Meinung dieser Person an sich in Frage zu stellen.

          Da sind mir die Klimawandelleugner schon lieber. Die versuchen wenigsten sachlich zu argumentieren, auch wenn ich ihre Meinung nicht teile. Das können die gar nicht:

          „Truth, reality and objectivity are all in trouble from our point of view; we see a male-created truth, a male point of view, a male-defined objectivity.“

          Nur Behauptungen, Wunschdenken, Hoffnungen, kein sachliches Argument.

          Die Islamisten und Evangelikalen sind da auch viel ehrlicher. Sie sagen offen, dass sie GLAUBEN und versuchen erst gar nicht ihren Standpunkt wissenschaftlich zu verbrämen.

        • @Albert:

          Wenn du obskure postmoderne Thesen nun zur Beweisführung weiblicher Irrationalität heranführst, lieferst du selbst als Mann vielmehr ein Beispiel für schlechtes Reasoning.

          Diese Ideen gründen zum einen auf größtenteils von Männern erdachten Theoriefundementen des Wahrheitsrelativismus.
          Zum anderen wäre es sicherlich kein Problem, den dreien Hunderte von Männern gegenüberzustellen, die nicht weniger obskur sind.

          Hier hast du mal einen vom Schlage Red Pill, der dessen Selbstgefälligkeit und -überschätzung sogar noch weit übertrifft.
          Ansonsten sehe ich durchaus Parallelen im Auftreten. Auch Dr. Axel Stoll bildet sich etwas darauf ein, zu den „echten“ Wissenschaftlern zu gehören und rein faktenbasiert zu argumentieren:

        • Albert

          „… und zu den RadFems gesellen sich fast alle Genderisten und gleichheitsbewegte Aktivisten wie Prof. Voss, Rosenbrock et. al. Gender-Mainstreaming ist eine Top-Down-Strategie und die eben genannten haben gesellschaftlichen Einfluss. Es ist also keine Lappalie.“

          Nein, das habe ich damit auch nicht sagen wollen. Es ist keine Lappalie. Aber es ist eine Minderheit, die dort Fakten schafft. Die meisten Frauen scheinen das Ganze aber nicht wirklich zu mögen.

          Was die Rationalität der Männer angeht: Ich habe mich Jahre in der Uni gemüht, Menschen das wissenschaftliche Denken beizubringen. Auch die Männer haben sich dabei nicht sonderlich hervorgetan.

          Deine Zitate bilden freilich eine echte Wissenschaftsverachtung ab. So etwas fällt bei mir unter „Nonsens“. Diese Damen, Verzeihung, haben sie nicht alle.

          Ich glaube schon, dass Frauen normalerweise die vermeintlich männliche Rationalität schätzen, etwa im Beruf. Es gibt aber meiner Erfahrung nach auch schon gewisse eher weibliche Kulturen der Irrationalität und Gefühligkeit. Das sind gewissermaßen Schutzräume dafür, sich der Rationalität zu verweigern und sie entstehen aus den Mythen weiblicher Qualitäten, wie etwa der höheren emotionalen Intelligenz oder des besseren Zugangs zum Seelenleben. Weil dergleichen so stark in der Öffentlichkeit propagiert wird, glauben das viele Frauen und diese tun sich dann in der Uni z.B. schwer, auf ihre Bauchgefühle im Umgang mit bestimmten GEgenständen zu verzichten.

          Aber das ist kein Wunder, wenn sie den rationalen Mann als emotionalen Krüppel begreifen und ihre Emotionalität als Vorzug anpreisen.

        • @Albert: merkst du eigentlich, wie weit du vom Thema abkommst?
          Beginn doch erstmal zwischen Frauen und Feministen zu differenzieren.

          Aus den Aussagen einzelner Wirrköpfe Mittelwertsunterschiede für Geschlechter abzuleiten, ist bestenfalls naiv.

          Es ging mir auch gar nicht um Mittelwertsunterschiede, sondern um das essentialistische Weltbild von Red Pill, hinter dem ganz offensichtlich letztlich nur Rationalisierungen seiner negativen Erfahrungen mit Frauen stecken.

          Dass bei Frauen in Diskussionen tendenziell schneller das Bindungssystem zur Nähe-/Distanz-Regulation, also limbische Strukturen aktiviert werden die den Reasoning-Prozess stören, sehe ich schon auch so. Wir Männer sind aber nicht im geringsten davor gefeit, oftmals nehmen wir beteiligte Emotionen halt schlicht weniger wahr.

          Weil’s so schön war noch einen Dr. Axel Stoll:
          „Ich bin promovierter Naturwissenschaftler“

        • @LoMi und @david, da ich noch etwas tun muss, fasse ich mich kurz.

          Ja, da gibt es schon eine Argumentationslücke zwischen den Behauptung der Hardcore-Feministinnen und der Frau an sich.

          @LoMi hat meinen Standpunkt sachlich wiedergegeben, als er sagte, dass *… gewisse eher weibliche Kulturen der Irrationalität und Gefühligkeit.*

          Deine „Dr. Axel Stoll“ Beispiele sind reine Polemik, @David. Es geht ja gerade darum, wie diese „Irren“ wahrgenommen werden und dass ist ja offensichtlich nicht gleich. Du schreibst ja selbst, dass

          *Dass bei Frauen in Diskussionen tendenziell schneller das Bindungssystem zur Nähe-/Distanz-Regulation, also limbische Strukturen aktiviert werden die den Reasoning-Prozess stören, sehe ich schon auch so.*

          Schockierend daran ist, dass gerade in akademischen, oft auch schriftlich geführten Diskussionen, bei denen Emotionen bewusst herausgehalten werden sollten, viele Frauen dennoch völlig selbstverständlich ihre limbische Struktur aktivieren. Das machen Männer bei weitem nicht im selben Maße.

        • Mit hat ja der Gedanke einer erblichen „Unverantwortlichkeit“ der Frau nicht gefallen. Besser gefällt mir nun, dass Frauen einen höheren MQ (Manipulations-Quotienten) haben als Männer, die ihrerseits einen höheren IQ haben. Beide Eigenschaften sind evolutionäre Vorteile, wenn sie nun noch vererblich wären, dann reicherten sie sich automatisch an. Es ist dann ganz natürlich seine Stärken zur Geltung zu bringen und das tun dann alle auch.


        • Deine “Dr. Axel Stoll” Beispiele sind reine Polemik, @David. Es geht ja gerade darum, wie diese “Irren” wahrgenommen werden und dass ist ja offensichtlich nicht gleich. Du schreibst ja selbst, dass

          Polemik war das, worauf ich mit diesem Video geantwortet hatte.
          Ich sehe nicht, inwiefern Thesen von diskriminierenden Geschwindigkeiten zustimmender rezipiert werden als Dr. Stoll, der anscheinend immerhin im Kopp-Verlag publizieren konnte und in seiner Szene wohl durchaus Anerkennung findet. Auch die Fakultät die ihm den Dr. verliehen hat, hielt ihn wohl nicht für irre.
          Du willst doch nicht ernsthaft leugnen, dass es mehr als genügend männliche Spinner in der Welt gibt, die mit ihren irrationalen Ideen guten Anklang finden oder gar herrschen?

          Deine Argumentation ist vollkommen unschlüssig.

          Schockierend daran ist, dass gerade in akademischen, oft auch schriftlich geführten Diskussionen, bei denen Emotionen bewusst herausgehalten werden sollten, viele Frauen dennoch völlig selbstverständlich ihre limbische Struktur aktivieren. Das machen Männer bei weitem nicht im selben Maße.

          Das „macht“ niemand bewusst, aber es passiert grundsätzlich immer, bei Männern und Frauen.

          Besser gefällt mir nun, dass Frauen einen höheren MQ (Manipulations-Quotienten) haben als Männer, die ihrerseits einen höheren IQ haben. Beide Eigenschaften sind evolutionäre Vorteile, wenn sie nun noch vererblich wären, dann reicherten sie sich automatisch an. Es ist dann ganz natürlich seine Stärken zur Geltung zu bringen und das tun dann alle auch.

          Auch das sind wieder pseudowissenschaftliche Behauptungen vom Schlage Red Pill, deren rationaler Gehalt kaum noch messbar ist.

        • „Schockierend daran ist, dass gerade in akademischen, oft auch schriftlich geführten Diskussionen, bei denen Emotionen bewusst herausgehalten werden sollten, viele Frauen dennoch völlig selbstverständlich ihre limbische Struktur aktivieren. Das machen Männer bei weitem nicht im selben Maße.“

          Ich besitze hierzu keine Daten, nur eigene Diskussionserfahrung, gerade, was schriftliche Debatten angeht. Und meine Erfahrung besagt, dass Männer genauso wenig ihre Emotionen ausschalten können. Das ist, wie gesagt, mein subjektiver Standpunkt, den ich jetzt nicht wirklich belegen kann.

        • @ david

          Deine Fähigkeiten zu Ferndiagnosen
          sind ja phänomenal. Der eine hat
          zuwenig Phantasie, der andere ist
          pathologisch.
          Wie nennt sich die Therapierichtung
          wo mit persönlicher Beleidigung
          gearbeitet wird?

          Dass Du mit deinem Vorstellungsvermögen
          oft am Anschlag bist, zeigt höchstens
          deine schmalbandigkeit in Bezug
          auf Wissen und Lebenserfahrung.

          Es gibt ja den Mythos, Leute die
          Psy studierten hätten selber mehr
          Probleme, als der Schnitt der
          Bevölkerung.n gibt
          Hoffe, dass das nicht auf Dich
          zutrifft. 🙂

        • Dass Du mit deinem Vorstellungsvermögen
          oft am Anschlag bist, zeigt höchstens
          deine schmalbandigkeit in Bezug
          auf Wissen und Lebenserfahrung.

          Jo, darauf hab ich gewartet. Deine „Lebenserfahrung“ ist unheimlich beeindruckend 😉

          Es gibt ja den Mythos, Leute die
          Psy studierten hätten selber mehr
          Probleme, als der Schnitt der
          Bevölkerung.n gibt
          Hoffe, dass das nicht auf Dich
          zutrifft. 🙂

          Danke der Nachfrage, ich fühl mich grade einigermaßen stabil.
          Wie du richtig sagst, ist die erhöhte Prävelenz psychischer Störungen ein Mythos. Tatsächlich sind es eher die Lehrer.

        • „Wie du richtig sagst, ist die erhöhte Prävelenz psychischer Störungen ein Mythos.“

          Ich kenne den Mythos auch.
          Allerdings habe ich ein bescheidenes Semester Psychologie genossen. Das war so dermaßen abstrakt, unsubjektiv, fern aller individualtherapeutischen Ansätze und nüchtern-theoretisch, dass ich kaum glaube, dass hier jemand Hilfe zur Selbsthilfe finden kann. Vermutlich beruht der Mythos darauf, dass Psychologie verwechselt wird mit dem, was in Lebenshilfe-Ratgebern steht.

        • Das, was heute WAHRNEHMBAR polit-/medienberatend an Soziologie/Soziologen sichtbar wird, arbeitet in der Regel für die Munitionierung feministischer Gouvernanz mit „wissenschaftlichen“ Argumenten.
          Aus der Soziologie selbst heraus ist dagegen kaum VERNEHMBARER Widerstand zu hören gegen diese Umwandlung der soziologischen Wissenschaft in eine Hure linker/linksfeministischer Politik.

          Im übrigen: Angesichts des dröhnenden Erfolges der „OPFAkultur“ unter „modernen“ Frauen, der weit verbreiteten Verantwortungsscheu, des fast ad hoc bei Frauen einsetzenden Räsonierens, dass der Schuldverschiebung/Verantwortungsverschiebung dient – es wehren sich ja, analog zur Soziologie – nicht viele Frauen vernehmbar dagegen, von Feminist.I.nnen zu Dauerbehinderten/Dauergeförderten gemacht zu werden, denen alle möglichen Defizite, die DAS PATRIARCHAT ihnen angeblich angehext hat, unterstützend abgenommen werden müssen, kann man schon an eine bei Frauen gehäuft auftretende Persönlichkeitsstruktur denken, erblich begünstigt, die Unverantwortlichkeit als Nullhypothese der eigenen „Stellung in der Welt“ bevorzugt.

          Eine solche Haltung erlaubt es glaubwürdiger/überzeugender, Männer dazu zu motivieren, für einen die Kastanien aus dem Feuer zu holen > Vermehrungsvorteil für das versorgte, beschützte Geschlecht, das nicht selbst kämpfen muss/kann.

          Voraussetzung und Folge der abgeschirmte Stellung der Frau als beschtütztes/versorgtes Geschlecht, beschränkt auf den Innenraum der Familie, abgeschirmt zur harten, bösen Welt hin von Männern, die FÜR Frauen kämpfen, die Welt geschmeidig-wegbar machen.

          Eine Stellung, die die meisten Frauen augenscheinlich gar nicht aufgeben wollen. Sie wollen sich nur emanzipiert FÜHLEN, wehren sich aber mit Händen und Füßen dagegen, es tatsächlich zu sein.

          Darum der ganze Bauchladen feministischer Frauenprivilegierung, das durchgängige Muster des Strebens nach Unverantwortlichkeit (gerade z.B. auch beim Sex).

          Der Sozialstaat, der feministisch-femizentrische, frauenparteiiisch agierende Staat erlaubt den „modernen“ Frauen diesen Spagat zwischen Wohlfühlemanzipation und realem Versorgt-und Beschützt-Werden, nicht mehr durch den Ehemann, sondern durch Allemänner, zumindest die, die noch produktiv sind und Steuern zahlen.

          Und die zunehmend die Lust verlieren, in JEDER Hinsicht.

          Darum scheint mir auch die Tendenz zu Wunschdenken bei Frauen sehr viel ausgeprägter als bei Männern zu sein.

          Sie fordern, appellieren, aber machen selten selbst, kämpfen nicht selbst, appellieren an Männer, es besser zu machen, besser zu werden, besser zu sein, kämpfen aber nicht selbst, erarbeiten nicht selbst („Gebt uns mehr, DAS WÄRE GERECHT, BRING BACK OUR GIRLS, YOU MEN, BRING THEM BACK! – nicht dass sie noch selbst die AK-47 in die Hand nehmen würden, um die Girls freizukämpfen und zurückzubringen, nein,das müssen schon Männer tun, schließlich waren es ja auch Männer, die sie entführten – so die „Logik“, die für viele Zusammenhänge greift).

          Sicher können sie es tatsächlich nicht in gleichem Maße wie Männer, das ist die grundlegende Unehrlichkeit des Egalitarismus, der sich zwar zu Darwin und den Folgen seiner Entdeckung bekennt, damit aber nicht ernst macht.

          Denn wenn z.B. eine Arbeitsteilung nur lange genug bestand, hat sie unweigerlich, wenn denn darwinsche Evolution stattfindet, biologisch-psychisch-kognitive Folgen, biologische Folgen, auch für die Ausbildung des Gehirnes, das nur ein Organ ist, ebenso der evolutionären Formung unterliegend wie Muskulatur und Skelett.

          Da eine Optimierung auf verschiedene Aufgaben hin stattfindet.

          Dem kann man nicht entgehen.

          Notwendigerweise können Männer und Frauen nicht völlig gleichartig sein, von Natur aus nicht, jenseits aller kulturell aufgespreizten/abgemilderten Unterschiede.

          Nun ist aber die Arbeitsteilung von Männern und Frauen die älteste überhaupt. Es gibt 2 Geschlechter nur, um sie auf verschiedene Aufgaben hin optimieren zu können.

          Sonst wären nämlich Zwitter produktiver gewesen, die aber hätten Allrounder sein müssen, eine verschiedene Optimierung auf verschiedene Zwecke hin wäre unmöglich gewesen.

          Darum haben sich 2 Geschlechter, aufgeteilt auf 2 verschiedene Individuen, durchgesetzt.

          Hier war unterschiedliche Optimierung möglich.

          Wer also wie es Egalitaristen tun, von einer grundsätzlichen Gleichartigkeit von Männern und Frauen ausgeht, davon ausgeht, dass Männer und Frauen in allem gleich gut sein müssen, zu allem gleich motiviert, alles gleich stark begehrend, anstrebend, ablehnend usw, jeweils als Gruppen und im Schnitt, wer alle Unterschiede nur auf Sozialisation zurückführt, der hat entweder nicht verstanden, was Darwin für Folgen hat oder er kann nicht denken.

          Oder beides.

          Oder er ist ein zweckdienlicher Lügner (der Zweck ist hier die eigene Ideologie durchzusetzen).

        • @ David

          „Auch Dr. Axel Stoll bildet sich etwas darauf ein, zu den “echten” Wissenschaftlern zu gehören und rein faktenbasiert zu argumentieren:“

          Der Typ ist ja mal echt geil, wo hast du den denn ausgegraben?

        • dass ich kaum glaube, dass hier jemand Hilfe zur Selbsthilfe finden kann.

          Es gibt leider durchaus schon auch einige sehr schräge Schachteln, die das glauben. Dem Eindruck, dass an dem Mythos was dran ist, konnte ich mich nicht immer ganz verwehren. Letztlich findet man aber überall Leute mit psychischen Belastungen, in gewissem Maße hat die sowieso jeder.
          Ich will aber auch den Gedanken der Selbsttherapie gar nicht ganz von der Hand weisen. In einer Therapieausbildung setzt man sich schon sehr aktiv mit sich selbst auseinander, es gibt einen hohen Therapie-ähnlichen Selbsterfahrungsanteil.
          Mich hat das persönlich auch in einigen Dingen weitergebracht.

          Das Psychologie-Studium kann aber in der Tat manchmal recht trocken und Statistik-lastig wirken, das stimmt.

          dass Psychologie verwechselt wird mit dem, was in Lebenshilfe-Ratgebern steht.

          Ja, deswegen halten sich ja auch Leser von populären DIY-Blogs wie Red Pill gerne mal für autodidaktische Psychologen.

          @Roslin: im Strang verrutscht?

        • Also, ich bin schon der Meinung, dass es grundsätzliche, empirisch nachweisbare Unterschiede in der Verarbeitung der Umwelt zwischen Männern und Frauen gibt. Allerdings gebe ich auch zu, dass es mir schwer fällt, diese solide zu beweisen. Zu lösen wäre dies Dilemma am besten damit, wenn man Eigenschaften nicht als „männlich“ oder „weiblich“ verortet, sondern in Form einer Gausschen Glockenkurve bei beiden Geschlechtern. Typisch männlich wäre danach das, was tendenziell eher von Männern präferiert wird, typisch weiblich das von Frauen.

          Wobei aber auch in einigen Posts der Fehler gemacht wird, dass Frauen männliche Ansatzpunkte ablehnen. Dichter an der Wahrheit liegt wohl, dass sie ihnen egal sind.
          Beispiel: die mit Abstand meisten Frauen nehmen bestenfalls mit leicht befremdeten Erstaunen die Begeisterung vieler Männer ob einer Sonde wahr, die nach 10 Jahren und 10 Mrd. Kilometern einen Klumpen eisigen Drecks irgendwo im All erreicht hat.
          Mein Entzücken, mal auf den Führerstand einer unter Dampf stehenden „01“ das Leben dieser Lok spüren zu dürfen, kommentierte meine Frau mit einem lakonischen „Zieh dir aber die Schuhe im Flur aus!“
          Dafür dekoriert sie mit ameisenhaftem Fleiß jedes Jahr zu Weihnachten das Haus mit allerlei Staubfängern und plüschig, kitschigem Tand, was mich wiederum erstaunt.

          Ich denke, diese Dinge sind es, die die Welt der Frauen von der der Männer unterscheidet. Hier mal „die Frauen“ zu verstehen, wäre schon mal eine eintägliche Geschlechtsumwandlung wert.

        • Dass Männer kreativer, intelligenter und erfindungsreicher sind, ist Definitionssache. Was ist kreativ? Tatsache ist aber, dass Frauen unter den Genies nachweislich sehr seltene Ausnahmen sind.

          Da ich mir vorstellen soll, wie es wohl wäre, wenn ich eines Morgens mit dem anderen Geschlecht aufwachte, sei mir auch meine Straßenpsychologie verziehen.

          Ich ordne die Denkwelt von Männern eher in „analytisch“ ein, die von Frauen in „synthetisch“. Trifft ein (kreativer?) Mann auf einen ihn unbekannten Gegenstand, so versucht er, sein Wesen zu ergründen, wie er funktioniert, wie er aufgebaut ist und was man abseits seiner Zweckbestimmung sonst noch mit ihm machen kann.
          Um ihn zu verstehen, zerlegt er ihn im Extremfall und baut ihn wieder zusammen. Wenn das Teil danach immer noch funktioniert, versucht er, es zu verbessern, oder zu verändern.

          Eine (kreative) Frau überlegt in der gleichen Situation, wie sie den Gegenstand für sich sinnvoll nutzen und in ihr System integrieren kann. Sein Wesen und Funktionieren interessiert sie nicht.

          Beispiel: als weiland in den 70ern die ersten finanzierbaren elektrischen Schreibmaschinen aufkamen, konnten nahezu ausschließlich Frauen tippen. Eigentlich hätten sie bei der Einführung der ersten Tischcomputer, die kaum mehr als Schreibmaschinen mit Bildschirm waren, einen uneinholbaren Vorsprung vor den Männern haben müssen. Diese hatten die mechanischen Maschinen schon Jahrzehnte davor als zu einseitig und uninteressant abgehakt. Trotzdem konnten die meisten Männer nach kaum mehr als 5 Jahren ebenfalls tippen und hielten die weitere Computerentwicklung fest in der Hand.
          Was war geschehen? Frauen tippten weiter brav, nur eben schneller, die ihnen vorgelegten Texte, während Männer die Schreibmaschinen als Spielzeug entdeckten. Das erste Computerspiel war nicht „Pong“, sondern eine Art Schiffeversenken, bei dem zuerst eine Zeile mit Strichen und vereinzelten Nullen getippt wurde. Der Spieler fuhr danach den Cursor zurück und drückte auf die Leertaste, so dass der Schreibkopf über die Zeile ratterte. Die Kunst war, genau dann ein „X“ aufs Papier zu hacken, wenn ihm eine Null unterlag. Damit war ein Schiff versenkt. Gewonnen hatte, wer mit den wenigsten Fehlschüssen die meisten Schiffe versenkte.
          Dagegen schufen die Künstler unter den Männern Werke geradezu epischer Dimension, z. B. eine Mona Lisa aus Xen.
          Die ersten Computerentwickler hatten nichts weiter zum Ziel, als die Spielfähigkeit der Geräte zu erweitern und zu verbessern.

        • @david, du behauptest nur irgendwelche dinge, ohne argumente oder gar belege. welche meiner aussagen war denn polemisch? das genderisten und feministen an einer feministischen wissenschaftstheorie arbeiten ist doch eine tatsache, oder etwa nicht? dafuer werden professuren eingerichtet! das gunda-niemann institut muss ja esoterische argumentationshilfen publizieren, damit die genderisten sich gegen den vorwurf der unwissenschaftlichkeit wehren koennen. kommt mir nicht mit deinem doktor stoll.

          die these mit dem hoehren manipulation-quotienten ist nicht belegt, aber man koennte so etwas testen. da frauen ja so viel eq und sq haben, liegt es doch nahe, dass sie auch einen hoehren mq haben. das entspricht auch meiner wahrnehmung. deiner sicher nicht, oder doch @david?

          deine behauptung, dass emotionen von niemandem bewusst eingestzt werden, ist offensichtlicher quatsch. genau das gegenteil ist der fall und zwar ueberwiegend bei frauen, bei jeder gelegenheit. nicht mal in einem akademischen diskurs koennen sie sich zuegeln.

        • … uebrigens, selbst wenn @red pill schlechte erfahrungen mit frauen gemacht hat, ist diese vorhaltung kein sachliches argument, @david, auch wenn es dir als psychologe so erscheinen mag. es mag seine motivation erklaeren, sagt aber nichts ueber den inhalt seiner aussagen.

        • @ Carnofis

          „Ich ordne die Denkwelt von Männern eher in „analytisch“ ein, die von Frauen in „synthetisch“. Trifft ein (kreativer?) Mann auf einen ihn unbekannten Gegenstand, so versucht er, sein Wesen zu ergründen, wie er funktioniert, wie er aufgebaut ist und was man abseits seiner Zweckbestimmung sonst noch mit ihm machen kann.
          Um ihn zu verstehen, zerlegt er ihn im Extremfall und baut ihn wieder zusammen. Wenn das Teil danach immer noch funktioniert, versucht er, es zu verbessern, oder zu verändern.“

          Wenn auch nur eine Minderheit der Männer
          so funktioniert, sind diese eben extrem
          wichtig für die Weiterentwicklung und
          Erhaltung einer Zivilisation, die auf
          Technologie angewiesen ist.
          Vereinzelte Frauen die es auch in diesem
          Feld gibt, sind Raritäten.

          „Eine (kreative) Frau überlegt in der gleichen Situation, wie sie den Gegenstand für sich sinnvoll nutzen und in ihr System integrieren kann. Sein Wesen und Funktionieren interessiert sie nicht.“

          Gut beobachtet!

        • @ albert

          „… uebrigens, selbst wenn @red pill schlechte erfahrungen mit frauen gemacht hat,“

          Direkt habe ich wenig Schlechte Erfahrungen
          mit Frauen. So es denn einen Lenker
          unseres Schicksals geben sollt, kann ich
          mich nicht wirklich bei ihm beklagen.
          Im näheren Umfeld jedoch einige
          Scheidungen erlebt mit Besuchsrechtstreit
          und so. Als Blue Piller hat mich das schon
          manchmal belastet, weil ich teilweise keine
          Vernünftige Erklärung für das Verhalten
          der Akteure hatte.

        • so ging es mir auch: das weibliche verhalten erschien mir zunehmend mysterioeser. einiges ist mittlerweile verstaendlicher, aber es gibt immer noch dinge, wie beispielsweise die weibliche unverantwortlichkeit, die ich nicht verstehe.

          klar handeln menschen ab und an unverantwortlich. warum sollten frauen dies signifikant haeufiger tun als maenner? hat man es ihnen beigebracht oder ist es ein im weitesten sinn erblicher charakterzug, wie die maennliche polygamie? wer und wie profitiert frau durch unverantwortliches handeln? darauf dann zwei rote pillen 😉

          bezeichnend fand ich dazu @stephis einstellung: ja, mag sein, aber erzaehlt das nicht den jungen maennern. sie sollen selber ihre erfahrungen machen. die meisten frauen bestreiten diese eigenschaft meist gar nicht, haben daran moralisch nichts auszusetzen, geschweige denn die absicht etwas zu aendern. im gleichen moment stellen sie dann im bezug auf die maennliche polygamie fest, dass alle maenner schweine sind und viel haerter bestraft werden muessten.

      • „Das, was heute WAHRNEHMBAR polit-/medienberatend an Soziologie/Soziologen sichtbar wird, arbeitet in der Regel für die Munitionierung feministischer Gouvernanz mit “wissenschaftlichen” Argumenten.
        Aus der Soziologie selbst heraus ist dagegen kaum VERNEHMBARER Widerstand zu hören gegen diese Umwandlung der soziologischen Wissenschaft in eine Hure linker/linksfeministischer Politik.“

        Na, immerhin haben wir es hier zu einer kleinen Differenzierung gebracht ^^

        Wer aber Wissenschaftlichkeit für sich in Anspruch nimmt, sollte sein Urteil nicht auf Wahrnehmbarkeit stützen. Schließlich wird unser Bild nicht gerade neutral geformt durch Medien. Sondern er sollte selber recherchieren.

        Zweifellos richtig ist aber, dass die Soziologie sich gegen ihre Instrumentalisierung durch die Politik wehren müsste. Sie befindet sich ja in guter Gesellschaft mit anderen Disziplinen. Auch die Medizin ist gerne mal Hure, hier aber der Pharmaindustrie.

        • @LoMi

          „Wer aber Wissenschaftlichkeit für sich in Anspruch nimmt, sollte sein Urteil nicht auf Wahrnehmbarkeit stützen.“

          Nicht? Auf was stützt denn die S so ihre Wissenschaft, zB bei Befragungen, die ja wohl ein beliebtes wissenschaftliches Mittel dort sind. (Gab letztens wieder so eine tolle Studie wo Befragungen eine bessere Aussagekraft haben sollten als Kriminalitätsstatistik, weil es politisch ins gewünschte Forschungsergebnis passte)

          Bei Genda geht es auch nicht um Wissenschaft, sondern um knallharte Politik, Macht und Geldstreben und Abschaffung von Wissenschaft – teilweise ganz offen erklärt. Genau dabei guckt die S zu und tut so als ginge es sie nix an. S wird immer mehr zu einer reinen politischen zeitgeistigen Wissenschaftsmaskerade.

        • Buchstabenzähler

          „Auf was stützt denn die S so ihre Wissenschaft, zB bei Befragungen, die ja wohl ein beliebtes wissenschaftliches Mittel dort sind. (Gab letztens wieder so eine tolle Studie wo Befragungen eine bessere Aussagekraft haben sollten als Kriminalitätsstatistik, weil es politisch ins gewünschte Forschungsergebnis passte)“

          Schau doch mal in die Lehrbücher. Es gibt massenweise Texte dazu, worauf sich Befragungen stützen und ob sie in der Lage sind, belastbare Daten zu erzeugen.

          Die Kriminalitätsstatistik (PKS) ist in der Tat umstritten, weil sie vor allem Anzeigen erfasst, aber nicht tatsächliche Straftaten und auch keine Verurteilungen. Deshalb kann die PKS auch Artefakte erzeugen, als Scheinphänomene, die allein durch die Methode hervorgebracht werden. Es gibt Tätergruppen und Delikte, die wesentlich häufiger angezeigt werden als andere, einfach, weil die Leute in diesen Fällen schneller zur Polizei gehen. Häusliche Gewalt ist doch der bekannte Fall, wo Frauen schneller anzeigen als Männer. Und wo vermutlich Polizisten trotz der weiblichen Gewalt den Mann als Täter registrieren.

          Das Gegenmodell ist die Dunkelfeldbefragung, wo man Leute fragt, welche Straftaten sie begangen haben. Die Ergebnisse sind systematisch anders verteilt als bei der PKS. Es gibt aber die Kritik, dass man nicht absichern kann, ob die Leute wirklich ehrlich antworten, gerade im heiklen Fall der Straftaten.

          Man schaue in die entsprechende Fachliteratur, etwa zur Jugendgewalt. Dort findet man eine lebhafte Debatte.

        • @ LoMI

          „Dort findet man eine lebhafte Debatte.“

          Das ist ja das Problem welches @ Roslin, so denke ich, und ich meinen. Dort mag es diese Debatten geben. In der Öffentlichkeit und den politischen Zirkeln treten aber nur die Genda-Freunde auf und dagegen sagen die SWler nix. Daher die Geringschätzung der SW. Kannst oder willst Du das nicht verstehen? Wo bleibt den der öffentliche und wirksame Widerspruch der SWler?

          Ob meine Blume wegen Wassermangel oder Lichtmangel eingeht ist dem Komposthaufen egal. Da mein Gärtner nix gesagt hat, sondern noch die Probleme der Blume abstritt, werde ich ihn für einen unfähigen Gärtner halten. Wer wollte es mir verdenken …

  4. Zum Spiegel rennen und meine Titten begutachten, dann nachsehen, ob ich einen von Tippses BHs tragen kann oder so ein Push-Up-Ding kaufen muss.

    Vielleicht könnte ich auch ganz ohne gehen im knallengen T-Sihirt?

    Dann einen Termin beim Frisör machen (was macht man mit kurzen Männerhaaren, wenn man plötzlich als Frau aufwacht?

    Perücke kaufen?

    Dabei gleich noch einen Strap-on für Tippse besorgen.

    Wird ihr gar nicht behagen, dass sie jetzt mehr ackern muss.

  5. Ich würde meinen frisch gewonnenen Opferstatus in die Welt hinausschreien, einen wohlklingenden Doppelnamen annehmen und unverzüglich einen Job aus dem Professorinnenprogramm verlangen, am liebsten in der Fachrichtung Heilsteine oder im Genderfach. Zudem fordere ich einen hoch dotierten Aufsichtsratsposten in einem DAX-Unternehmen, um die weibliche Unterrepräsentierung zu beenden. Den alten Ehevertrag würde ich anfechten, weil ich als Frau natürlich viel zu blöd bin, um ihn zu verstehen. Mein Neugeborenes würde ich erwürgen, denn es überfordert und hindert mich an meiner Selbstverwirklichung, außerdem komme ich mit ein paar Kullertränchen vor Gericht ohnehin straffrei davon. Danach gehe ich in die Eisdiele um die Ecke, einen doppelten Espresso Macchiato schlürfen. Dort werde ich in Gegenwart anderer OpferInnen über meine unerträgliche Doppelbelastung als Frau und überhaupt jammern. Das Leben ist so ungerecht zu Frauen, daher würde ich mich anschließend mit den Femen solidarisieren und überall meine mit ‚Ihr Schweine!‘ rot beschrifteten Brüste vorzeigen. Das würde der Welt gehörig zu denken geben!

    • Deswegen der Konjunktiv und nicht die Bitte um Erfahrungsberichte.

      „Wenn du als das andere Geschlecht aufwachen würdest, was wäre das Erste, was du machen würdest?“


      Müsste das nicht eigentlich heißen: „Wenn du als das andere Geschlecht aufwachtest, was tätest die als Erstes?“

        • Es ist beides Konjunktiv I :

          Wenn du als das andere Geschlecht aufwachen würdest
          (= aufwachtest) , was wäre das Erste, was du machen würdest (= machtest)

        • Was du beswchreibst ist aber der Konjunktiv II. Konjunktiv I wäre: Er mache, du machest. Der ist aber völlig ungebräuchlich und in diesem Fall auch unpraktikabel.

        • Dieser Seite zufolge ist beides Konjunktiv II und die „würde“ Form ist für schwache Verben, deren Konjunktiv II sich nicht von Indikativ Präteritum unterscheidet oder eben […Naserümpf…] umgangssprachlich.

          MaW: Christians Satz ist nicht falsch, aber so gewöööööhnlich…

  6. In Aufmerksamkeit suhlen.

    Oder, ach nein, ich würde ja im gleichen Alter aufwachen, nicht wahr?
    Dann: „Oh tempora, oh mores“ schnatternd im Zickzack und im Schneckentempo zur Rush Hour enge und vielbenutzte Wege entlang schleichen.

    • Ich würde darauf hoffen, zu multiplen Höhepunkten fähig zu sein und das halt mal ausprobieren.

      Jedenfalls würde ich meine Zeit nicht damit verschwenden, mich wie eine Feministin zu benehmen ^^

      • Ich weiss nicht, andere zurechtweisen und belehren über ihre toxische Männlichkeit und bei jeglicher Kritik einfach auf jahrtausendelange Unterdrückung verweisen klingt schon ganz witzig… so für einen Tag.

        • Bei aller Feminismuskritik: Aber damit würdest Du ernsthaft Deinen Tag füllen wollen? Dafür würde es doch genügen, ein feministischer Ally zu werden. ^^ Oder Genderforscher. Dann wirst Du dafür sogar bezahlt.

      • Jedenfalls würde ich meine Zeit nicht damit verschwenden, mich wie eine Feministin zu benehmen ^^

        Leider wird das nicht jeder hier glaubhaft behaupten können. Mir fallen ein paar Kandidaten ein, die wohl über kurz oder lang als Radikalfeministinnen enden würden…

        • Interessanter Gedanke, dass Leute, die hier und eigentlich Männer sind, als Frau zur Radikalfeministin mutieren würden.

          Aber richtig: Nur weil man kein Feminist ist, ist man nicht frei von Ideologie oder Vereinseitigungen.

  7. Ich würde meine haare schneiden, kurzhaarschnitt ist wieder in, und sofort lesbisch werden.

    Übrigens war teiresias zuerst mann, dann frau und schliesslich wieder mann. Von zeus und hera gefragt, in welchem geschlecht sex mehr spass mache, meinte er: als frau sei der sex neunmal geiler gewesen. Hera wurde darob so wütend, dass sie teiresias erblinden lies, weil, … Ja warum eigentlich? Weil er ein sorgsam gehütetes frauengeheimnis gelüftet hatte? Oder weil hera selbst frigide war? Oder weil hera damit die wette gegen zeus verloren hatte? Egal, der mann musste büssen.

    • Ps. Dass zeus gewettet hatte, dass frauen der sex mehr spass mache, beweist einmal mehr, dass der mann game hatte. Er meinte natürlich mehr spass mit IHM als liebhaber, als irgend ein sterblicher mann mit HERA haben könnte

  8. Nach mindestens 16 Stunden Selbstbefriedigung würde ich wohl dann erstmal allein in ne Kneipe gehen, an die Bar stellen und mir einen Eindruck davon machen wie es ist, von wahrscheinlich recht unattraktiven Typen angegraben zu werden.

    • Ich würde einen Porno drehen.

      Du meinst, weil die Darstellerinnen wesentlich attraktiver sind?

      Dafür wärst du als Mann wesentlich schlechter bezahlt. Für die tatsächlich gleiche (wenn nicht schwerere) Arbeit beträgt der Gender Pay Gap über 200%.

    • „Als erstes vermutlich vor dem eigenen Spiegelbild erschrecken…“

      Das wäre keine neue Erfahrung. Das passiert mir jeden Morgen 😀

    • „Als erstes vermutlich vor dem eigenen Spiegelbild erschrecken…“

      Aber nicht doch! Du stündest vor dem Spiegel mit einem Liedchen auf den Lippen. Nämlich: „So sehen Sieger aus….“. Danach würdest Du noch ein kleines Tänzchen aufführen: „So gehen die Frauen…. So gehen die Männer“.

      Anschließend würdest Du einfach herrschen gehen. ^^

  9. Schon erstaunlich niemand erwähnt das Problem
    des Lebensalters. Ein Mann der als 45 jähriger
    im guten Drehzahlbereich dreht, wäre über
    Nacht ein Wall-victim und müsste sich mit
    Katzenfutter befassen. 🙂

    Oder ist gedacht, dass sich auch das Alter
    analog der SMV Kurve anpassen würde?

  10. Ich würde meine eigenen Brüste und meinen Arsch ausgiebig massieren – und vermutlich lesbisch werden.

    Die Frage hat einen Haken: Ist man auch psychisch das andere Geschlecht? Oder nur körperlich?

    Und bei ersterem wäre das Problem, daß man nun einmal als männliches Individuum sozialisiert ist. Wenn man also als Frau aufwachte, bleibt man letztlich immer noch ein Stück weit Mann.

    Und nicht zuletzt: Wenn man drum und dran als Frau aufwachte, also auch psychisch, dann kriegt man entweder Wahnzustände, weil man nicht nur seinen männlichen Körper, sondern auch seine Psyche vermißt, oder man lebt einfach ganz normal wie jede x-beliebige Frau, ohne es zu merken, daß man früher mal was anderes war.

    Typischer Was-wäre-wenn-Schwachsinn. Hat sich bestimmt ’ne Frau ausgedacht.

  11. hmm… mit dem ganzen verdammten Östrogen im Körper kann es nun aber auch durchaus passieren das man so gar keine Lust auf seine neuen Brüste oder Pussy hat. =)

    „Vielleicht mal ins Restaurant fahren und nur einen Salat bestellen, um zu sehen ob ich danach auch satt bin :-)“

    haha…!

    „Ich ignoriere die Morgenlatte, da sie sämtlicher Empirie widerspricht, drehe mich auf die andere Seite, und schlafe weiter.“

    so sehen realitätsferne Wunschvorstellung aus! =)

  12. Ich würde es sofort ausnutzen, dass dann die Welt für mich ein einziger Puff wäre – ein Puff, wo ich für Sex nix bezahlen müsste, sondern dafür noch Geld kriegen würde. Ich würde mich sofort im Internet in so einer Partneragentur anmelden und genießen, was ich als Mann normalerweise nicht haben kann: nämlich dass sich scharenweise das andere Geschlecht bei mir bewirbt und ich mich gar nicht anstrengen muss, um einen von denen dann für mich zu gewinnen.

    (Ich weiß, ich hätte dann ein weitaus geringeres Bedürfnis nach Sex. Trotzdem.)

    Ich hätte DAS direkt nach dem Abitur haben müssen. Kein Zwangszivildienst und dann ein geiles, geiles Studium. DAS wäre es gewesen!

    • nämlich dass sich scharenweise das andere Geschlecht bei mir bewirbt und ich mich gar nicht anstrengen muss, um einen von denen dann für mich zu gewinnen.

      Du hast die Ausgangsfrage falsch verstanden.

        • Schwangerschaften, Geschlechtskrankheiten, Blasenentzündungen, es gibt so schöne Nebeneffekte des Geschlechtsverkehrs. Besonders als jemand, der nicht die Sexualerziehung genossen hat, die Mädchen verpasst bekommen und sich stumpf denkt: „Geil, ficken!“

          Zudem, es ist dir klar, dass du nur im Körper einer Frau steckst?

        • Das stimmt. Die Sexualerziehung von heterosexuellen Jungen ist nicht so kompliziert:
          „Mein Sohn, denk immer daran: 10 Minuten Rittmeister – 18 bis 27 Jahre Zahlmeister!“

        • Erzähl mal!! Muss ich jetzt Angst vorm Einschlafen haben, wegen den Aufwachen im Schreckenskgeschlecht … 😦

          20 Probleme jedes Mädchens:

          (871.240 Abonnenten)

        • @ Maren_Lein_chen (jetzt politisch korrekt geschrieben mit Unterstrichen. Gefällt Dir???)

          „Schwangerschaften, Geschlechtskrankheiten, Blasenentzündungen, es gibt so schöne Nebeneffekte des Geschlechtsverkehrs.“

          Besonders dann, wenn mit Kondom ge******** (Tüüüüt! Zensiert!!!!) wird.

          Außerdem kann man im sexuellen Bereich noch viel mehr machen als Raus-Rein. (z.B. Streicheln und so) Man muss nur Gelegenheit haben. Und die hat man als Frau. Und das stelle ich mir ziemlich geil vor. Ich bin halt ein Realist.

          „Besonders als jemand, der nicht die Sexualerziehung genossen hat, die Mädchen verpasst bekommen und sich stumpf denkt: “Geil, ficken!”“

          Das „denkt“ nur mein Urinstinkt!

          „Zudem, es ist dir klar, dass du nur im Körper einer Frau steckst?“

          Wenn ich nur im Körper einer Frau stecken würde, und den selben Urinstinkt hätte wie jetzt, ja wieso, dann würde ich doch umso eher sowas wie „Geil, ficken!“ denken. Als Lesbe dann? Keine Ahnung. Egal – auch geil!!!

          Auf der anderen Seite: Ich finde es von euch Frauen unseriös, dass ihr uns das immer unterstellt, wir Männer würden sowas wie „geil, ficken!“ denken. Ist doch Stimmungmache!

          Wie denken sowas lediglich mehr als ihr, aber nicht nur.

          Wie gesagt: Streicheln jibbet auch noch. Und Romantik. Und – wirklich – Liebe.

          Spazieren gehen im Sonnenuntergang. Händchenhaltend. Und dann ein romantisches Abendessen bei Kerzenlicht – sagen wir in einer alten Burgruine. (Hab ich schon gehabt. Ich war dabei aber dummerweise in der Friendzone. Sie hatte schon einen anderen und mir das verschwiegen. Aber ich darf darüber nicht offen sprechen, weil mich dann so Typ_I.nnen wie Du als „Frauenfeind“ titulieren…)

          Aber auch dazu muss man erstmal Gelegenheit haben.

          Frauen haben zu ALLEM in jungen Jahren i.d.R. mehr Gelegenheit. Egal ob es Händchenhalten ist, Streicheln, Romantik, Blümchensex usw. auf der anderen Seite geht oder um eine Orgie oder irgendwelche ausgefallenen Praktiken.

          Umso geiler, das dann alles durchprobieren zu können, vom sexuellen und amourösen Buffet dieser Welt sich einfach so alles nehmen zu können.

          Wenn ich als Frau auf die Welt gekommen wäre, ich wüsste schon, wie ich den Tag rumkriegte!

        • @matthias
          Und *puff* biste ne hässliche Frau. 😀
          Ach ja. Das würd mir echt mal gefallen, da würdest du von deinem Trip runterkommen, dass ALLE Frauen stets und ständig alles auf dem Silbertablett serviert bekommen.

          Zudem, Romantik und Streicheln und vor allem Liebe ist nichts, was man hinterhergeschmissen kriegt. Es sei denn man hat wirklich gar keine Ansprüche, und selbst dann ist es wahrscheinlich nich so dolle.

        • Maren schrieb:
          “Schwangerschaften, Geschlechtskrankheiten, Blasenentzündungen, es gibt so schöne Nebeneffekte des Geschlechtsverkehrs.”

          Matthias schrieb:
          „Besonders dann, wenn mit Kondom ge******** (Tüüüüt! Zensiert!!!!) wird.

          Außerdem kann man im sexuellen Bereich noch viel mehr machen als Raus-Rein. (z.B. Streicheln und so) Man muss nur Gelegenheit haben. Und die hat man als Frau. Und das stelle ich mir ziemlich geil vor. Ich bin halt ein Realist.“

          Ich würde behaupten das Problem liegt eher in deiner ersten Aussage, dass das Leben als Frau ein einziger Puff ist und „dass sich scharenweise das andere Geschlecht bei mir bewirbt und ich mich gar nicht anstrengen muss, um einen von denen dann für mich zu gewinnen.“

          Der Denkfehler liegt darin, dass du denkst, die Scharen von Männern die sich in online Singlebörsen tummeln, Kondome so toll finden.
          Klar, nicht alle, aber ich hab das inzwischen so oft gehört:
          „Mit Kondom kann ich nicht, da wird er schlaff“
          Dann kamen auch mal so Sätze wie „Welche Pille nimmst du eigentlich?“ und „Lass mal zum Gesundheitsamt gehen einen Test machen, danach gehst doch“

          Und ich red hier nicht von Männern bei denen es wirkte, als würde sich eine längere Partnerschaft anbahnen, sondern von welchen bei denen das als Affäre laufen würde.

          Ergo: Als Frau würdest du mit diesem Plan auf die Nase fallen. Vor allem wenn du wie selbstverständlich davon ausgehst, dass das die meisten Männer die du triffst die gleichen Vorstellungen haben wie du. Erstmal lernen die Spreu vom Weizen zu trennen, dabei noch mehrfach daneben greifen, bis du endlich das hast, was du dir wünscht.

          (Wenn es so einfach wäre, warum gibt es dann immernoch Frauen, die lieber Single sind, als nur in kurzfristigen Bettgeschichten zu enden? Weil sie garnicht wollen dass ihr Leben ein Puff ist.)

        • @ Maren

          „@matthias
          Und *puff* biste ne hässliche Frau. :D“

          Auch die kommen leichter an einen Partner als ein hässlicher Mann.

          „Ach ja. Das würd mir echt mal gefallen, da würdest du von deinem Trip runterkommen, dass ALLE Frauen stets und ständig alles auf dem Silbertablett serviert bekommen.“

          Du gönnst mir natürlich nur schlimmes. Auf dem Silbertablett? Viele Frauen kriegen im Direktvergleich zu vielen Männern ein Liebesleben auf dem Silbertablett serviert. Ich bleibe dabei.

          „Zudem, Romantik und Streicheln und vor allem Liebe ist nichts, was man hinterhergeschmissen kriegt.“

          Eine junge Frau kriegt es aber im Direktvergleich zu z.B. mir hinterhergeschmissen. Die haben dann mit 23 Jahren z.B. schon 6 verschiedene Partner gehabt und kamen an jeden einzelnen davon leicht dran, wurden von denen sogar noch erobert. Und ließen sich gleichzeitig von Friendszone-Männern beliefern.

          „Es sei denn man hat wirklich gar keine Ansprüche, und selbst dann ist es wahrscheinlich nich so dolle.“

          Selbst wenn die Ansprüche haben. Die kommen im Vergleich zu den richtig erfolglosen Männern spielend leicht dadran. So leicht, dass es schon nicht mehr schön ist.

        • @ Unkraut

          „Ich würde behaupten das Problem liegt eher in deiner ersten Aussage, dass das Leben als Frau ein einziger Puff ist und “dass sich scharenweise das andere Geschlecht bei mir bewirbt und ich mich gar nicht anstrengen muss, um einen von denen dann für mich zu gewinnen.”“

          Das stimmt aber weitgehend so.

          „Der Denkfehler liegt darin, dass du denkst, die Scharen von Männern die sich in online Singlebörsen tummeln, Kondome so toll finden.“

          Weiß ich nicht. Es wird genug Männer geben, die so froh sind, endlich mal erste Erfahrungen sammeln zu können bzw. die zumindest weitgehend erfolglos waren, und alle Bedingungen akzeptieren.

          „Klar, nicht alle, aber ich hab das inzwischen so oft gehört:
          “Mit Kondom kann ich nicht, da wird er schlaff”
          Dann kamen auch mal so Sätze wie “Welche Pille nimmst du eigentlich?” und “Lass mal zum Gesundheitsamt gehen einen Test machen, danach gehst doch”“

          Ich kann nichts für das Verhalten anderer Männer. Ich selbst würde von mir selbst aus nur mit Kondom v******, weil es ohne zu gefährlich ist.

          „Und ich red hier nicht von Männern bei denen es wirkte, als würde sich eine längere Partnerschaft anbahnen, sondern von welchen bei denen das als Affäre laufen würde.“

          Ich selbst bin halt nicht so.

          „Ergo: Als Frau würdest du mit diesem Plan auf die Nase fallen. Vor allem wenn du wie selbstverständlich davon ausgehst, dass das die meisten Männer die du triffst die gleichen Vorstellungen haben wie du. Erstmal lernen die Spreu vom Weizen zu trennen, dabei noch mehrfach daneben greifen, bis du endlich das hast, was du dir wünscht.“

          Um die Spreu vom Weizen zu trennen, muss man erstmal das haben, was junge frauen meist haben: nämlich einen gewissen Bewerberandrang. Und den haben sie.

          „(Wenn es so einfach wäre, warum gibt es dann immernoch Frauen, die lieber Single sind, als nur in kurzfristigen Bettgeschichten zu enden? Weil sie garnicht wollen dass ihr Leben ein Puff ist.)“

          Das weiß ich, dass sie es meist so nicht wollen. Sie sind trotzdem in Sachen Liebe und Sex meist dick im Vorteil. Warum einige lieber Single sind? Oft, weil sie zu anspruchsvoll sind. Sie nehmen nur noch bestimmte Männer.

          Mir haben zwei Frauen unabhängig voneinander erzählt, ihre ganzen Freundinnen und überhaupt junge Frauen heute nähmen nur noch Männer, die gut ausssehen würden oder Kohle hätten.

          Wer sich so ein Wahlverhalten leisten kann, ist ziemlich privilegiert.

  13. Ich würde wahrscheinlich alle 5 Sekunden meinen 20cm Penis genervt zurechtrücken („Orrrrr“) und alle Büsche anpinkeln die mir in den Weg kommen.
    Zudem würde ich beglückt alle meine Tampons wegschmeißen, mich kurzzeitig fragen, was ich mit meiner ganzen Kosmetik anfange und schlußendlich eine steile Karriere als Dragqueen einschlagen.

    • „Ich würde wahrscheinlich alle 5 Sekunden meinen 20cm Penis genervt zurechtrücken“

      Ja, wer kennt das nicht? Der schlaffe 20cm Penis, der einfach nie richtig liegen will ^^

      Oder gehts du gleich davon aus, das Männer sowieso alles Schweine sind und du dann auch immer zwangsweise an Sex denken und mit Latte durch die Gegend laufen wirst? Maren, ich bin von deinem Männerbild enttäuscht ^^

        • In Anlehnung an diesen Satz fällt mir wieder ein:

          Wenn ich mal ein Mann wäre, würd ich mir sicher Wackelaugen auf den Schwanz kleben.
          Hm…. vielleicht kann man den auch Schminken?

        • @ maren

          Es IST manchmal unheimlich nervig – genau aus dem von Dir genannten Grund.
          Aber das legt sich mit zunehmendem Alter.

          In der Jugend allerdings ist mir manches Büschel Schamhaare auf diese Weise ausgerissen worden beim Anblick eines attraktiven Mädchens.
          Das ist Auto-Folter und passiert meistens dann, wenn man(n) sich so überhaupt nicht dagegen wehren kann 😀

          Ich würde auch aus den von Dir genannten Gründen nicht auf Dauer das Geschlecht wechseln wollen, muss aber sagen, dass es temporär Vorteile hat.

    • @ Maren_Lein_chen_chen

      „Ich würde wahrscheinlich alle 5 Sekunden meinen 20cm Penis genervt zurechtrücken (“Orrrrr”) und alle Büsche anpinkeln die mir in den Weg kommen.“

      Glaub ich nicht.

      Außerdem ist das Gerde von Dir darüber total männerfeindlich.

      Alle fünf Minuten reicht für das 23 cm lange Teil doch nun wirklich!!!

      Und ständig sein Revier markieren hat ein richtiges Aölpha-Männchen doch gar nicht nötig. (Damit beauftragt man doch sein Satellitenmännchen!!!!)

      „Zudem würde ich beglückt alle meine Tampons wegschmeißen, mich kurzzeitig fragen, was ich mit meiner ganzen Kosmetik anfange und schlußendlich eine steile Karriere als Dragqueen einschlagen.“

      Nee, Du würdest Angeln gehen. Und/oder jagen. Und Fußball am Fernsehen gucken.

      Oder: Du würdest versuchen, mit Feministinnen zu diskutieren, und feststellen, dass es nicht möglich ist.

      Oder – jetzt mal richtig realistisch und wirklich im Ernst – Du würdest dauernd härter angepackt und schlechter behandelt, nur weil Du ein Mann bist.

  14. mich würden die gedanken, emotionen, meine wahrnehmung der umwelt und meine wirkung auf die umwelt interessieren. ich stelle mir die weibliche welt, im vergleich zu meiner, wie eine emotionale achterbahnfahrt vor und würde mal gerne die fahrt geniessen 😀

    • Mal wieder Junk-Science für Heartiste oder die GMX.de -Startseite bei Arne.
      Schade, dass kaum jemand in der Lage ist, so einen Schwachsinn auszuselektieren.

      Man hat ein (n= 1 = EINS!) Pärchen 3 mal zur jeweiligen Lebensqualität (!) befragt, nachdem man den Mann instruiert hatte, sich vollkommen unnatürlich zu verhalten, indem er ihr in jeder Kleinigkeit sofort recht gab. Nach 12 Tagen hatten die beiden sich geweigert, den Blödsinn weiterzuführen, was die Autoren nicht davon abhält, den Quatsch einzureichen (auf der Witzseite vermutlich).

      Herr, lass Hirn regnen.

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