„Natürlich hassen nicht alle Männer die Frauen“

Ich habe über Facebook etwas mit Feministinnen diskutiert und bekam zur Erklärung dafür, dass Feministinnen keine Männer hassen diesen Text von Laurie Penny verlinkt, in dem es darum geht, dass Männer nicht per se die Frauen hassen.

Er hat einige interessante Passagen:

These days, before we talk about misogyny, women are increasingly being asked to modify our language so we don’t hurt men’s feelings. Don’t say, “Men oppress women” – that’s sexism, as bad as any sexism women ever have to handle, possibly worse. Instead, say, “Some men oppress women.” Whatever you do, don’t generalise. That’s something men do. Not all men – just somemen.
This type of semantic squabbling is a very effective way of getting women to shut up. After all, most of us grew up learning that being a good girl was all about putting other people’s feelings ahead of our own. We aren’t supposed to say what we think if there’s a chance it might upset somebody else or, worse, make them angry. So we stifle our speech with apologies, caveats and soothing sounds. We reassure our friends and loved ones that “you’re not one of those men who hate women”.
Ein Mitglied einer Bewegung, die nicht geringe Teile ihrer Theorie darauf abstellt, dass Sprache das wichtigste ist, möchte da lieber ungestört Verallgemeinerungen in den Raum stellen dürfen. Verteidigt wird es damit, dass man damit Frauen ja damit quasi den Mund verbietet. Leider auch nur ohne die geringste Einschränkung oder Wertung. Denn mitunter kann es eben vernünftig sein, dass man fordert bestimmte sprachliche Regelungen anzupassen, beispielsweise eben dann, wenn sie einen vollkommen falschen Eindruck geben oder ein Geschlecht pauschal abwerten.
What we don’t say is: of course not all men hate women. But culture hates women, so men who grow up in a sexist culture have a tendency to do and say sexist things, often without meaning to. We aren’t judging you for who you are but that doesn’t mean we’re not asking you to change your behaviour. What you feel about women in your heart is of less immediate importance than how you treat them on a daily basis.
You can be the gentlest, sweetest man in the world yet still benefit from sexism. That’s how oppression works. Thousands of otherwise decent people are persuaded to go along with an unfair system because it’s less hassle that way. The appropriate response when somebody demands a change in that unfair system is to listen, rather than turning away or yelling, as a child might, that it’s not your fault. And it isn’t your fault. I’m sure you’re lovely. That doesn’t mean you don’t have a responsibility to do something about it.
„Cultur hates women“ also „Die Kultur hasst Frauen“. Die Kultur ist aber leider nichts, was man direkt zuordnen kann, sie besteht zum überwiegenden Teil aus Frauen. Aber natürlich spricht sie hier nicht beide Geschlechter an, sondern mit „you“ sind hier die Männer gemeint. Und die profitieren eben alle von Sexismus. Und als Beleg wird einfach auf das System verwiesen. Die Leute unterdrücken danach nicht, weil sie es richtig finden, sondern weil es weniger Anstrengend ist. Klar: Wenn es so wäre, dann müsste man bei Kritik tatsächlich zuhören und überlegen, was man ändern kann.
Nur ist es eben nicht so. Und das kann man natürlich auch sagen. Und dann sollte wiederum der andere zuhören und seine Argumente bringen. „Patriarchat! Ist halt so!“ ist allerdings kein Argument.
Tatsächlich könnte man weitaus eher vertreten, dass unsere Kultur Frauen liebt. Den Frauenschutz ist weit verbreitet, die Regelungen im Familienrecht sind eher auf die Situation der Frau ausgerichtet, Frauenförderung ist ein großes Thema und Frauen werden eher auf ein Podest gestellt als abgewertet.
It should not, therefore, be as difficult as it is to explain to the average male that while you, individual man, going about your daily business, eating crisps and playing BioShock 2, may not hate and hurt women, men as a group –men as a structure – certainly do. I do not believe the majority of men are too stupid to understand this distinction, and if they are we need to step up our efforts to stop them running almost every global government.
Somehow, it is still hard to talk to men about sexism without meeting a wall of defensiveness that shades into outright hostility, even violence. Anger is an entirely appropriate response to learning that you’re implicated in a system that oppresses women – but the solution isn’t to direct that anger back at women. The solution isn’t to shut down debate by accusing us of “reverse sexism”, as if that will somehow balance out the problem and stop you feeling so uncomfortable.
Merkwürdig, ein Wall der Defensivität, dabei gesteht sie doch zu, dass die einzelnen Männer nicht so schlimm sind, wenn sie normale Alltagstätigkeiten machen. Sondern nur das Männer als Struktur (was damit wohl unter Hinzuziehung des obigen Satzes klar macht, dass Kultur und die darin enthaltenen Errungenschaften Männer gemacht sind) Frauen verletzten. Du dummer Mann musst ja nicht Teil der männlichen Struktur sein (die wir niemals konkret ausschließen, denn im Gegensatz zu ihrer Auffassung enthalten ja auch genug Videospiele Frauenfeindlichkeit oder beziehen Frauen nicht genug ein). Auch schön ist ihr Hinweis doch bitte nicht die Debatte abzubrechen und den anderen (reverse-) Sexismus vorzuwerfen. Das ist nämlich genau das, was sie macht: Die Debatte mit den Männern abbrechen und ihnen Sexismus vorwerfen. Machen diese das Gleiche, dann regt sie sich anscheinend auf.
Sexism should be uncomfortable. It is painful and enraging to be on the receiving end of misogynist attacks and it is also painful to watch them happen and to know that you’re implicated, even though you never chose to be. You’re supposed to react when you’re told that a group you are a member of is actively screwing over other human beings, in the same way that you’re supposed to react when a doctor hammers your knee to test your nerves. If it doesn’t move, something is horribly wrong.
Das hatten wir ja schon mal. Es ist ungefähr die gleiche Sicht aus der heraus man sagen würde „Eine Gefängnisstrafe soll ja eine Bestrafung sein, wie soll er es sonst lernen“. Und auch schön ist der Sippenhaft Gedanken. Du bist ein Mann! Damit Teil einer Gruppe, die aktiv andere Menschen fertig macht! Das findest du also okay du Mistkerl? Das mindeste ist ja wohl, dass du die Erbschuld als Mann akzeptierst und alles wieder gut  machst! Schäm dich, wenn du dich da noch beschwerst!
Saying that “all men are implicated in a culture of sexism” – all men, not just some men –may sound like an accusation. In reality, it’s a challenge. You, individual man, with your individual dreams and desires, did not ask to be born into a world where being a boy gave you social and sexual advantages over girls. You don’t want to live in a world where little girls get raped and then are told they provoked it in a court of law; where women’s work is poorly paid or unpaid; where we are called sluts and whores for demanding simple sexual equality. You did not choose any of this. What you do get to choose, right now, is what happens next.
„Alle Männer sind in eine Kultur des Sexismus eingebunden“ ist doch nun wirklich keine Beschuldigung! Es ist eine Herausforderung! Und die liebt ihr Männer doch.  Wie sie wohl auf solche Herausforderungen gegenüber Frauen reagieren würde? „Alle Frauen können kein Mathe“ –> Eine Herausforderung um zu zeigen, dass man selbst Mathe kann. „Alle Frauen beuten Männer aus“ –> Eine Herausforderung um zu zeigen, dass man sie nicht ausbeutet. Doch wirklich ganz harmlos. Wer will schon in einer Welt leben, in der Frauen schlecht in Mathe und Männer ausgebeutet werden? Aber mal sehen, was sie fordert, was man gegen den Sexismus macht:
You can choose, as a man, to help create a fairer world for women – and for men, too. You can choose to challenge misogyny and sexual violence wherever you see them. You can choose to take risks and spend energy supporting women, promoting women, treating the women in your life as true equals. You can choose to stand up and say no and, every day, more men and boys are making that choice. The question is – will you be one of them?
Du kannst wählen, Risiken einzusehen und Energie aufwenden um Frauen zu unterstützen, für sie zu werben, die Frauen in deinem Leben als echte Gleichwertige behandeln. Als ob Männer nicht täglich Risiken für Frauen eingehen, sie täglich mit ihrem Einkommen unterstützen, ihre Töchter, Mütter, Freundinnen, Frauen nicht täglich unterstützen. Der Feminismus hier wie immer unkonkret. Muss man ihr sagen, dass sie den Gender Pay Gap nie reduzieren wird, wenn sie Gender Studies statt Maschinenbau studiert? Muss man die in Trennung lebende Frau darauf hinweisen, dass sie das Trennungsjahr nicht abwarten sollte ohne voll in die Arbeit einzusteigen, wie es ihr das Gesetz erlaubt? Muss man Frauen sagen, dass sie sich für einen Mann mit gleich hohem oder niedrigeren Gehalt entscheiden sollen und die Babypause nicht zu lang werden darf? Oder das sie mehr Überstunden machen soll, wie die Männer auch? Dazu wird man schwer im Feminismus was finden. Denn tatsächliche Gleichheit ist anstrengend.
Besser ist es, wenn der Mann einfach irgendwie schuld ist.
Einen Sündenbock zu haben ist nicht anstrengend, sondern erleichtert das Ausleben seiner Überlegenheitsphantasien ganz enorm.

65 Gedanken zu “„Natürlich hassen nicht alle Männer die Frauen“

  1. Laurie Penny

    **I do not believe the majority of men are too stupid to understand this distinction, and if they are we need to step up our efforts to stop them running almost every global government.

    Somehow, it is still hard to talk to men about sexism without meeting a wall of defensiveness that shades into outright hostility, even violence. Anger is an entirely appropriate response to learning that you’re implicated in a system that oppresses women – but the solution isn’t to direct that anger back at women. The solution isn’t to shut down debate by accusing us of “reverse sexism”, as if that will somehow balance out the problem and stop you feeling so uncomfortable.*

    Meine Güte.

    Laurie Penny ist eine prototypische Vertreterin jenes Schnepfenfeminismus, dessen Spatzenhirnigkeit mir nur noch Verachtung abnötigt.

    Eine verwöhnte, dumme Göre, zu ignorant, um überhaupt zu realisieren, wie verwöhnt, privilegiert, gepämpert sie ist.

    Dass diese Schwätzerin ernst genommen wird, so ernst, dass sie für die linke „Qualitätspresse“ schreiben kann (Guardian z.B.), zeigt das Ausmaß der geistigen Verrottung, der Verluderung des hochtrabend „Diskurs“ genannten Geschwätzes über „Geschlechtergerechtigkeit“.

      • @ Baleanu

        Religion ist per se keine Verluderung. Aber ein Kult, der sich für rational hält, als „wissenschaft“geriert, aber geistiger Köhler.I.nnenglaube der schrottigsten Art ist, der ist Verluderung und sorgt für Verluderung.

        Vorausgesetzt, er übt einen mächtigen Einfluss auf Zeitgeist/Gesellschaft aus.

        Feminismus tut genau das.

        Er ist Symptom einer vorgängigen Verluderung der westlichen Zivilisation und Ursache einer weiter fortschreitenden Verluderung dieser Zivilisation.

        Feminismus verschrottet die Grundlagen seiner Existenz.

        Das kann man gerecht nennen.

        Nur leider werden, jedenfalls unter der Sonne, die Schuldigen darunter am wenigsten leiden.

        Es wird vor allem Unschuldige treffen, die Unschuldigen von noch nicht geborenen Generationen und der Generation, die gerade in der Wiege liegt.

        Die Generation Schwarzer & MacKinnon & Co wird vollgefressen sterben und sich dann vor Gott verantworten müssen, hier auf Erden nicht mehr.

    • Dass diese Schwätzerin ernst genommen wird, so ernst, dass sie für die linke “Qualitätspresse” schreiben kann (Guardian z.B.), zeigt das Ausmaß der geistigen Verrottung, der Verluderung des hochtrabend “Diskurs” genannten Geschwätzes über “Geschlechtergerechtigkeit”.

      @ Roslin

      Dieses Phänomen ist nur in einer durch und durch bürgerlichen Gesellschaft möglich, einer Gesellschaft, die an Frauen einen gänzlich anderen, d.h anspruchslosen Massstab anlegt. Es ist offensichtlich, dass sich das darin widerspiegelnde Geschlechterverhältnis von einer besonderen Schutzbedürftigkeit der Frau ausgeht, einem Schutz und besonderer Rücksichtnahme, die von Männern gefordert wird.

      Auch der Guardian ist Teil der bürgerlichen Presse, auch wenn ein Piusbruder wie du so ziemlich alles „links“ verortet, was nicht weihrauchgeschwängert und in klerikaler Reizwäsche daherkommt.

      • @ Peter

        Das ist die Frage, ob dieses Phänomen der bürgerlichen Gesellschaft geschuldet ist oder nicht viel tiefer liegende Ursachen hat.

        In den Gesellschaften des Staatssozialismus waren Frauen auch weniger verpflichtet als Männer, wurden Männer härter rangenommen. Frauen im Staatssozialismus waren nicht so privilegiert wie im Westen, aber das lag an der insgesamt ärmlicheren Ausstattung dieser Gesellschaften, an ihrer Erfolglosigkeit (im Vergleich zu den bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaften), Wohlstand im Überfluss zu produzieren.

        Auch vor der bürgerlichen Gesellschaft, im Mittelalter, in der Antike, waren Frauen das in vielerlei Hinsicht geschonte und geschützte Geschlecht – war wahrscheinlich auch gar nicht anders denkbar angesichts der Muskelökonomie und der NOTwendigkeit hoher Geburtenzahlen pro Frau sowie der insgesamt sehr viel unsichereren Lebensumstände, der härteren Lebensverhältnisse.

        Schließlich mussten Frauen sich bei der Kinderproduktion verausgaben, so war es logisch, dass Männer sich bei Ressourcenbeschaffung, Schutz und Versorgung verausgabten.

        Ich glaube, dass nicht eine bürgerliche Gesellschaft hier das entscheidende Element darstellt, sondern der Überfluss in Kombination mit unseren instinktiven Dispositionen (der der Männer und der Frauen, so wie der „Parasit“ sein Verhalten auf den Wirt abstimmt und umgekehrt, wobei Frauen lange Zeit keine Parasiten waren, sondern eine absolut adäquate Gegenleistung lieferten, eben die wichtige Aufgabe der Kinderproduktion übernahmen, auf die sie sich konzentrieren mussten, weil hier konkurrenzlos gut und unersetzlich).

        Instinktiv neigen Männer aufgrund ihres Werbeverhaltens/ihrerm Verhältnis zu ihren Müttern dazu, Frauen eher zu „verwöhnen“, WENN ES IRGEND MÖGLICH IST.

        Und Frauen erwarten genauso instinktiv exakt das von Männern, belohnen Männer, die sich so ihnen gegenüber verhalten, bestrafen die, die das nicht tun, verstehen es, aus den Männern dieses Verhalten „herauszulocken“ durch alle möglichen manipulativen Methoden.

        Früher war das überlebenswichtig für Frauenundkinder, so hat dieser Selektionsdruck Frauen mit diesen „Waffen“ einer Frau ausgestattet (die Frauen, die das besonders gut konnten, vermehrten sich erfolgreicher).

        Umgekehrt hat dieser Evolutionsdruck Männer responsiv gemacht, sie „fallen herein“ auf dieses Verhalten, denn Männer, die besonders responsiv waren, vermehrten sich innerhalb gewisser Grenzwerte (zu viel ist schlecht, zu wenig auch) ebenfalls besser als nicht/zu sehr responsive.

        Diese Instinktdispositionen wirken auch dann noch, wenn Frauen keine Kinder mehr produzieren MÜSSEN in dem Ausmaß wie sie es nach der Sesshaftwerdung (erst danach ging ja die Kindersterblichkeit massiv in die Höhe) tun mussten. Um die Altersversorgung für sich und ihre Männer sicher zu stellen, die ja von den Kindern und deren viel geringerer Pro-Kopf-Produktivität abhing, die aus deren jeweiligem aktuellen Arbeitsertrag bezahlt werden musste > mehere Kinder mussten das für ihre Eltern erarbeiten und das konnten in der Regel nur die Söhne, Stichwort: Muskelökonomie = Arbeitsertrag korreliert positiv in weiten Teilen der Wirtschaft mit der Körperkraft.

        Sie wirken also heute auch noch, sind nicht einfach abschaltbar, können durch Vernunft/Willen kontrolliert werden, aber das ist schwer und anstrengend, bedarf ständiger Wachsamkeit.

        Passen wir nicht auf, werden wir müde, können wir es uns leisten, fallen wir in dieses Verhalten zurück, auch wenn es keine sachlichen Gründe mehr dafür gibt.

        Frauen wie Männer fallen hier leicht und gerne zurück.

        Der limitierende Faktor ist hier NOTwendigkeit. Sobald eine Gesellschaft ein gewisses Maß an Sicherheit/Überfluss/Friedfertigkeit erreicht hat, kickt die Tendenz zur Frauenverwöhnung ein, leiern es Frauen den Männern aus den Rippen und die geben nicht nur gerne nach, sondern bieten aktiv an, buhlen, werben durch „Bestechung“, korrumpieren Frauen so sehr wie sie von Frauen korrumpiert werden.

        Da nur bürgerliche Gesellschaft einen derart massiven Wohlstandsüberfluss geschaffen haben, kann leicht der Eindruck entstehen, dies sei ein bürgerliches Problem.

        Hätten sozialistische oder vorbürgerliche Gesellschaften ein ähnliches Massenwohlstandsniveau erreicht, hätten auch diese ihre Frauen so verwöhnt.

        Der (instinktiv disponierte) Wille war da, es fehlte aber schlicht die Möglichkeit dazu (zu wenig Umverteilungsmasse).

        Schließlich haben z.B. Aristokraten lange vor jeder bürgerlichen Gesellschaft ihre Frauen/Mätressen verwöhnt, dasselbe gilt für die reichen Römerinnen der Antike oder die Damen des Mittelalters.

        Keine Bevölkerungsgruppe hatte mehr freie Zeit und weniger Verpflichtungen als eine reiche Frau bzw. die Ehefrau eines reichen Mannes, die Mätresse eines reichen Mannes.

        Die Tendenz, zu verwöhnen/zu schützen bei Männern scheint immer da zu sein, genau wie die Erwartung der Frauen, beschützt und versorgt/verwöhnt zu werden, ihre Tendenz, dieses Verhalten in Männern zu induzieren durch Belohnung/Bestrafung.

        Limitiert wird das Verhalten nicht durch unser Wollen, sondern vor allem durch unser Können.

        Wenn Gesellschaften können, tun sie es, wenn sie verarmen, hören sie damit auf.

        • @ roslin

          Ja, und genau das ist das perverse am bürgertum: um frauen pämpern zu können, wird alles unternommen und ausgebeutet, und die gepämperten bürgerstöchterlein werfen die ausbeuterei den ausgebeuteten männern vor.
          Zuerst sind bürgerliche frauen die schnäpfenfeministinnen, es ist das bürgertum, das diese arroganten weiber produziert. Natürlich auch das sozialdemokratische bürgertum. Und zuerst sind da die mütter verantwortlich für ausbeuterei und gier des bürgertums, samt ihren töchtern, die primär versorgt werden wollen. Die luxusgeilheit, flitter-glitzer-sucht ist ganz besonders bürgersfrautugend, aber wenns langweilig oder eng wird, tun sie moralisch.

          Dass frauen die gleichen rechte, ja sogar mehr rechte aber weniger pflichten als männer haben, ist nur in einer bürgerlichen gesellschaft möglich. Und es ist nur möglich, weils noch was auszubeuten gibt. Die bürgerliche frau beutet die natur und die dritte welt aus- mit lackierten krallen inzwischen.

          Ich meine natürlich nur die strukturelle frau, nicht die strukturierte;-)

          Dass solche schnäpfen wie penny soviel gehör erhalten, da bin ich mit roslin einig, liegt kaum an ihr selbst, sondern ist ein gesellschaftliches krankheitssymptom. Und zwar der bürgerlichen gesellschaft, da hat peter recht.

          Und bürgerliche männer sind zwar ehrgeizig und fleissig, aber oft instinktfrei gegenüber weiblicher anmassung.

          So, und jetzt ist das bürgertum schuld. Allerdings glaube ich das selbst nicht…

        • In den Gesellschaften des Staatssozialismus waren Frauen auch weniger verpflichtet als Männer, wurden Männer härter rangenommen. Frauen im Staatssozialismus waren nicht so privilegiert wie im Westen, aber das lag an der insgesamt ärmlicheren Ausstattung dieser Gesellschaften, an ihrer Erfolglosigkeit (im Vergleich zu den bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaften), Wohlstand im Überfluss zu produzieren.

          @ Roslin

          Dir ist also auch nicht entgangen, dass Frauen, die in der DDR sozialisiert wurden, keinen Schnepfenfeminismus zeigen oder zumindest in viel geringerem Ausmass. Du schreibst das einzig dem Wohlstandsgefälle zu.

          Es ist richtig, dass die Pämperung und Privilegierung unserer Schnepfenfeministinnen einen gewissen materiellen Wohlstand erfordert. Mit der Pämperung und Privilegierung geht aber auch die Überzeugung einher, dass die Frau das schwache Geschlecht ist und daher männlichen Schutz und Unterstützung benötigt. Diese ins politische übertragene Galanterie ist ein bürgerliches Phänomen, das zwar Instinktdispositionen bedient, aber in der bürgerlichen Gesellschaft in nie gesehenem Masse kultiviert wurde.

          In der Feudalgesellschaft waren es erst die besitzenden Klassen, die diese Galanterie vorlebten, eine Attitüde, die später mit steigendem Wohlstand von allen Klassen imitiert wurde.

          Ich kann dir aus eigener Erfahrung versichern, dass diese Galanterie und Frauenpämperung keine Universalie ist, die sich so global feststellen (ich könnte dir Ausnahmen nennen, die nicht auf mangelnden Wohlstand zurückzuführen sind) lässt und daher allein auf Instinktdispositionen zurückzuführen ist, auch wenn sie Instinktdispositionen bedient.

        • @Roslin
          „Da nur bürgerliche Gesellschaft einen derart massiven Wohlstandsüberfluss geschaffen haben, kann leicht der Eindruck entstehen, dies sei ein bürgerliches Problem.“

          Das ist ein typisches Korrelation = Kausalität-Problem.

          „Hätten sozialistische oder vorbürgerliche Gesellschaften ein ähnliches Massenwohlstandsniveau erreicht, hätten auch diese ihre Frauen so verwöhnt.“

          Soweit ich weiss hat die sozialistische Nomenklatura ihre Frauen genau so verwöhnt, wie in allen anderen Wohlstandsschichten.

          @Peter
          „Ich kann dir aus eigener Erfahrung versichern, dass diese Galanterie und Frauenpämperung keine Universalie ist, die sich so global feststellen (ich könnte dir Ausnahmen nennen, die nicht auf mangelnden Wohlstand zurückzuführen sind) lässt ..“

          Glaube ich sofort.

          Dann muss mann sich allerdings die Geschichte der jeweiligen Kultur näher ansehen. Die Betrachtung der gleichen Kultur einige Generationen später könnte einige interessante Erkenntnisse liefern.

          Scheinbar ist es eine Universalie, dass Wohlstand Frauenpämperung nach sich zieht. Das geht mit dem Verschwinden der jeweiligen Zivilisation einher. Siehe Etrusker, Römer und Sumerer.

          Den ersten Männerrechtler, der Sumerer Gilgamesch, hatte seine Kritik an die Frauenpämperung seiner Zeit sehr klar formuliert: http://www.lyrik.ch/lyrik/spur1/gilgame/gilgam6.htm

          Hat allerdings auch nicht viel genutzt. Die Universalie des männlichen Balzverhaltens hat seine aufklärerische Tätigkeit – er hat seine Göttin kritisiert – nicht wirksam werden lassen: Die sind mit ihrem Wohlstand von der Bildfläche verschwunden.

        • @ Peter

          Ein Verhalten, auch wenn es innerhalb einer bestimmten Kultur biologisch-evolutionär disponiert ist, muss nicht universal sein.

          Eine Kultur, die sich lange genug entwickelt hat, kann zu einem anders disponierten Genpool, der unter ihr sich entwickelte (und die Kultur über sich aufbaute) geführt haben, etwas anders als der Genpool einer anderen Kultur (vorausgesetzt, es bestand wenig genetischer Austausch, also Kulturen als „Inzuchtgemeinschaften“, was ja in der Regel der Fall ist, selbst Heiraten über Sprachgrenzen hinweg sind ja immer noch relativ selten, von weitergehenden Grenzen – Speiseregeln, religiöse Tabus/geographischen Grenzen = Gebirgsketten, Ozeane, Wüsten, ganz zu schweigen).

          Ich weiß nicht genug z.B. über afrikanische Kulturen, weiß nicht, ob nicht die Möglichkeit des Hackbaues (leichte Böden, auch Frauen möglich) über ca. 1000 Jahre hinweg nicht bereits zu einer anderen Disposition geführt haben können, die sich dann auch in der Kultur (weniger Frauenpämperung) ausdrückte.

          Der Einsatz des Pfluges ist ja Schwerstarbeit, sein Führen dürfte – im Gegensatz zum Einsatz der Hacke – nur sehr, sehr wenigen Frauen möglich gewesen sein.

          Vielleicht führte das zu etwas anders disponierten Männern (fühlen sich verantwortlicher für die Frauen, weil diese von ihnen in „Pflugkulturen“ abhängiger waren).

          So heißt die Tatsache, dass ein Verhalten keine Universalie ist, nicht in jedem Falle, dass es nicht doch innerhalb der entsprechenden Kultur genetisch disponiert ist und ergo sehr schwer änderbar in historisch kurzer Frist.

          Es ist kein Zufall, dass großflächige rasche Änderungen der Bevölkerungszusammensetzung = anderer Genpool immer auch mit einer massiven Änderung der Kultur einhergehen, das ergibt sich aus der genetisch-kulturellen Coevolution, von der ich, wie Du weißt, ausgehe.

          Andererseits scheint mir Frauenpämperung auch in Afrika die Regel, schaue ich mir nur die Verlustraten und den Umgang damit auch in der afrikanischen Öffentlichkeit an: sehr viel mehr Tote unter Männern als unter Frauen – wenn Frauen vergewaltigt werden, dann meist erst, wenn ihre Männer/Söhne bereits ermordet sind > geredet/bedauert/bemitleidet werden vor allem die vergewaltigten Mädchen/Frauen, die ermordeten Jungen/Männer sind einfach weg, jüngstes Beispiel: Boko Haram – die ermorden massenhaft Jungen und sparen Mädchen aus, lassen sie oft sogar laufen oder diese werden „nur“ entführt und zwangsverheiratet/vergewaltigt – die ermordeten Jungen spielen nicht nur in der Weltöffentlichkeit, sondern auch in der afrikanischen Öffentlichkeit (Nigeria) kaum eine Rolle, locken keinen Hund hinter’m Ofen hervor, während die Entführung der Mädchen die Menschen dort wie hier auf die Palme bringt.

          Dasselbe gilt für die Beschneidung. Wenn überhaupt Beschneidung bekämpft wird in Afrika, dann die weibliche, die männliche bekümmert fast niemanden, hiier nicht, in Afrika sowieso nicht.

          Dass dort, wo Mädchen mit schmutzigen Glasscherben und rostigen Rasierklingen beschnitten werden und schwerste gesundheitliche Folgeschäden erleiden auch Jungen mit schmutzigen Glasscherben und rostigen Rasierklingen beschnitten werden und schwerste Folgeschäden erleiden, wird kaum zur Kenntnis genommen, hier nicht, dort nicht.

          „Mitleidswürdig“ sind auch in Afrika zuallerst Mädchen/Frauen, dann Jungen und ganz zum Schluss erst Männer.

          Die bekommend das, was übrig ist und das ist nicht viel.

          So scheint mir Afika, was das anlangt, nicht so verschieden von Europa/USA. Dass dort die Frauenpämperung ganz andere Ausmaße angenommen hat als in Afrika, könnte also wiederum Folge der viel größeren Armut in Afrika sein, die der auch dort vorhandenen Tendenz zur Frauenschonung ganz andere Restriktionen auferlegt.

          Wenn ich mir den Lebenszuschnitt der nigerianischen (Geld-)Elite ansehe, neigt die genauso zum Frauenverwöhnen wie die europäische.

          Aber wie gesagt, ich weiß nicht genug über Afrika, um das wirklich beurteilen zu können, um beurteilen zu können, wie universal das ist, sicher erwarte ich, dass die Neigung dazu von Kultur zu Kultur, von Kontinent zu Kontinent graduell unterschiedlich sein wird, ob es aber prinzipiell einen Unterschied gibt?

        • À propos Afrika, kleine Anekdote am Rande (Fernsehbericht der BBC oder eines US-Networks, weiß nicht mehr, vor Jahren gesehen)

          In Kenia gibt es ein „Frauendorf“, in dem keine Männer leben (meist von ihren Familien verstoßene Frauen, Ex-Prostituierte, leben dort, z.T mit ihren Kindern – eine Tourismus-Ikone der westlichen Frauenbewegung und frauenbewegter westlicher Männer (habe den Verdacht, die kenianische Tourismusbehörde hat das als Femidisneyland eingerichtet, das nur am Rande, jedenfalls „leidet“ das Dorf nicht unter Zuwanderung, es stehen also keine Schlangen unterdrückter afrikanischer Frauen vor seinen Toren und wollen da rein).

          Nun zu meinem Beispiel: Die enorm korpulente Dorfchefin (auf deutsch gesagt, richtig fett war sie) in bunter malerischer afrikanischer Folkloretracht – wie gemacht für den Tourismuswerbeprospekt – steht vor der Kamera eines britischen Fernsehteams und lässt sich, ganz feministisch, ganz empauert, über die Faulheit afrikanischer Männer aus und wie gut man es doch in dem Frauendorf habe, ohne diese Nichtsnutze.

          Der weiße britische Reporter ist ganz begeistert, so etwas aus dem rückständigen Afrika berichten zu können, so viel emannzipierte Pauerfrauenpauer.

          Und was sieht man im Hintergrund, vielleicht 20 m hinter der fetten Chefin unter ihrem Sonnenschirmchen?

          Eine Gruppe junger, schmächtiger halbnackter, schweißglänzender Männer, die mit Hacke und Schaufel einen Graben ausheben neben der Straße, auf dem das Fernsehteam und die Chefin unter ihrem Sonnenschirmchen stehen, offensichtlich schwer schuftend in der prallen Sonne.

          In dem Graben, erfahren wir später, wird eine Wasserleitung verschwinden, die zu dem Frauendorf gelegt wird, denn dort ist der Lebensstandard viel höher als in den Dörfern der Umgebung.

          Natürlich, so informiert uns der Reporter, liegt das an den kompetenten Frauen, die keine faulen Männer durchfüttern müssen (ob’s an dem Touristenmagnet „Frauendorf“ liegen könnte, wird gar nicht erst erwähnt – der Tourismus ist aber die Haupteinnahmequelle des Dorfes, die Frauen dort verkaufen an die Besucher eben jene malerische „Volkskunst“, die die Chefin auf dem Leib trägt.

          Trotz des erhöhten Lebensstandards in diesem Dorf im Vergleich zu den Bauerndörfer der Umgebung (mit Männern, offenbar genau deshalb laut präferiertem massenmedialen Westlernarrativ wesentlich ärmer und viel weniger besucht von Wessis) stehen die Frauen wie gesagt nicht Schlange und rufen „Wir wollen da rein, rein in’s wunderbare Frauendorf!“, auch ein kleiner, feiner Widerspruch, der der geschätzten Aufmerksamkeit des frauenbewegten Journalisten völlig entging, obwohl so offensichtlich.

          Keine Nachfrage, woran es denn liegt, dass das tolle Frauendorf nicht explosionsartig wächst, warum es innherhalb Kenias, ja ganz Afrikas kaum Schule gemacht hat.

          Das ist doch wunderbar: Afrikanische Frauen befreien sich von ihren Unterdrückern, betreiben ein florierendes Dorf ohne ihre faulen, oppressiven Männer (gut, hinten schuften ein paar schwitzend in der prallen Sonne, aber das sind Kontraktarbeiter, gehören nicht zum Dorf, werden übrigens – auch das noch – von einem männlichen Ingenieur angetrieben/angeleitet, der die Leitung verlegt) und Afrikas unterdrückte Frauen stürmen nicht das Dorf , gründen nicht landauf/landab auf dem riesigen Kontinent ähnliche Dörfer?

          Alles Seltsamkeiten, die einem gendergestählten westlichen Reporter (kritisch, progresiv, modern) nicht auffallen, nicht zu Nachfragen veranlassen, nein, er verkündet begeistert die Botschaft von den Freien Frauen in diesem kenianischen Dorf als sei’s eine Geschichte von Asterix und Obelix (den hat er ja auch dick und fett im Bild) in weiblich und in Afrika, ein tapferes kleines Dorf behauptet sich gegen das böse Imperium des Patriarchates.

          Das wird vermittelt, das fördert den westlichen Öko-/Feminist.I.nnentourismus (ja, meist rot-grün versiffte Gutmenschen deckten sich mit Volkskunst ein, das Dorf liegt praktischerweise in Tagesausflugsentfernung von einem der größten Nationalparks Kenias – noch so eine Seltsamkeit, wie gesagt: Ich glaube, das ganze ist ein Prostituiertenresozialisierungsprojekt der kenianischen Tourismusbehörde, die hier ein Disneyland für feministisch-ölologisch orienntierte Wessis aufgebaut hat, keine Fraueninitiative von unten, das erklärte den nicht vorhandenen Massenerfolg bei den armen unterdrückten Frauen der Umgebung).

        • http://m.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinEntwicklungspolitik/079/t3-frauendorf-in-kenia.html

          ich dachte ich wüsste schon alles. Jetzt habe ich wieder schlechte Laune. Hier feiert die Bundesregierung dieses durch Spenden von Regierungen, Touristen und Frauenrechtsgruppen aufgebaute Dorf aly modernes Beispiel für Emanzipation.

          Merkt eigentlich keiner, dass diese Gleichberechtigung oder Gleichstellungsideologie im Grunde nur segregation und Apartheid im Sinn hat. Übrigens interessant ist dieses Dorf vor dem Hintergrund vor dem Bericht den arne verlinkt hat. Da können einfach mal auf dn Wunsch von Frauen 12 Männer gefangen und zwangsverschümmelt werden, weil sie sexuelle underperformer seien. Und die nächsten 50 flüchtigen sind schon ausgemacht. Richtig wütend gerade!

  2. „Die Kultur ist aber leider nichts, was man direkt zuordnen kann, sie besteht zum überwiegenden Teil aus Frauen.“

    Aha! Also Männer haben kaum was zur Kultur beigetragen? Du meinst hier wohl die Opferkultur, oder?

      • @Christian
        „Etwas mehr“ ist nicht „überwiegend“.

        Die Geburtenzahlen weisen in DE einen Überschuss an Männer (ca. 20000/Jahr). Der Frauenüberschuss kommt durch die kürzere Lebensdauer der Männer zustande und in DE scheint sich nach wie vor der II. WK auszuwirken.

        Global gesehen scheint ja ein Männerüberschuss vorzuliegen, zumindest in Asien.

        In jungen Jahren, da wo die meiste Kultur geschaffen wird, da sind „etwas mehr“ Männer am werkeln, auch in DE.

        Dann hätte ich so meine Bedenken, wenn ich mir all die Boutiquen und Nagelstudios ansehe. Männer habe ich darin kaum gesehen. Die Zeitbudget-Statistiken geben leider keine diesbezügliche Auskünfte.

        Kurzum, „überwiegend“ klingt eher nach Reverenz in Richtung Frauen/Feminismus.

  3. Dianna Davison fasst zusammen, was über Laurie Penny, diese öffentliche „Intellektuelle“ von bescheidenster intellektueller Statur, zu sagen ist:

    http://www.avoiceformen.com/misandry/laurie-penny-of-newstatesman-is-a-petulant-dishonest-child-whos-been-caught-again-pennyred/

    Was sagt denn das über den Zustand, die geistige Verfassung, einer jungen Feministengeneration aus, die sich von solchen Figuren offenbar hervorragend repräsentiert fühlt.

    Von der von Redakteuren/Verlegern, die sie im Independent, New Statesman, Guardian Zeilen schinden lassen, ganz zu schweigen.

    Das waren ja mal Blätter von einem gewissen Anspruch und Ruf.

    Nun sind sie nicht nur auf den Hund gekommen, sondern sogar auf Laurie Penny.

  4. Mal gerade nachgeguckt:

    Jessica Valenti (noch so eine Vertreterin des Schnepfenfeminismus): 68000 lassen sich von ihr betwittern.

    Laurie Penny zwitschert in die Öhrchen von 96000 Anhänger.I.nnen.

    Und dann auch noch das

    Die Sonne steht wahrlich tief im Westen, sehr tief.

    Nicht nur, dass die Kaiserinnen nackt sind, sie sind nicht mal Kaiserinnen, sondern führen den geistigen Slut Walk an, der sich Feminismus schimpft.

    Aber Harvard bzw. eine hochmögende private Stiftung macht Geld locker, um eine Laurie Penny zu holen.

    Honi soit qui mal y pense.

    Kapitalistischer Gartenbau auf dem Mistbeet einer abgehalfterten Linken.

  5. Tja, mal wieder ein Beweis das im Feminismus nur um Männer-Bashing geht. Ohne Feindbild geht es nicht.

    „Ja okay, du bist nicht so aber alle anderen Männer und du bist leider auch irgendwie Teil davon. Kannst du auch nicht ändern. Bist halt böse geboren. Und das ist doch jetzt nicht männerfeindlich. Außerdem ist das, was sich Feministinnen von Antifeministinnen anhören müssen, viel schlimmer.“

    Ein Kultur die Frauen hasst – wenn man die Realitiät mit all den Schutzsystemen nur für Frauen, den Gesetzen die z.B. nur Frauen und Mädchen mit Behinderungen Hilfe zu sagen, der Tatsache das Länder, in denen Frauen nicht ein paar Jahre länger leben als Männer, als frauenfeindlich eingestuft werden, Frauenparkplätze, Frauenobdachlosenheime, Frauentage in Saunen, Trunhallen usw., Verminderter Eintritt für Frauen, geringere Strafe bei gleichem Vergehen, massive Frauenförderung in Schule/Uni, ja, wenn man das alles ignoriert, dann ist die Kultur wahrscheinlich frauenfeindlich. Ansonsten gibt es ja noch den Alltagssexismus, der viel schlimmer ist als gesetzliche Diskriminierung und den man auch niemals mit irgendwelchen Sonder- und Besserbehandlungen kompensieren könnte. Alltagssexismus ist eben alles was Frauen nicht gefällt.

    Der Feminismus wird Männer niemals vergeben, niemals sagen, nun ist alles gut. Aus der Schuld, die sie sich mit Ausblendung der historisch-kulturellen Sachverhalte zusammen gedichtet haben, wer sie DieMänner niemals entlassen.

    Den Feministinnen versuchen es recht zu machen… verschwendete Mühe. Die Glauben.

    • „Von den Männern selber zu erwarten, dass sie sich kollektiv vom Dominanzkonzept verabschieden, scheint illusorisch. Es verschafft ihnen zu viele Vorteile, das haben wir .. gelernt vom Konzept der hegemonialen Männlichkeit und der „patriarchalen Dividende“, die auch denjenigen Männern zukommt, die nicht machistisch sind, sogar frauenzugewandt und unterstützend. Aus dem kollektiven System der männlichen Dominanz ziehen aber auch sie Profit.“
      http://www.kofra.de/htm/Zeitung/140..pdf

      Also, selbst die Männer, die sich dem Feminismus anbiedern, werden beim Endsieg des Feminismus feststellen, dass sie als Profiteure der „männlichen Dominanz“ in Quarantäne landen werden.

      Das gönne ich allen Michael Kimmels: http://taz.de/US-Soziologe-ueber-Maenner/!143157/

    • @ Matze

      *Der Feminismus wird Männer niemals vergeben, niemals sagen, nun ist alles gut. *

      Natürlich nicht.

      Das ist feministische Geschäftsgrundlage.

      Nur schuldbewusst gemachte Männer sind bereit, Reparationen zu zahlen. Nur schuldbewusst gemachte Männer erlauben Feminist.I.nnen/mitlaufenden Frauen die Stellung als subventioniertes, versorgtes, gepämpertes Geschlecht, das mehr beschützt wird als es schützen muss, das mehr verbraucht als es erarbeitet, das mehr ausgibt als es durch Erwerbsarbeit verdient.

      Früher bestand die Gegenleistung der Frauen für diese Stellung als das beschützte und abgeschirmte Geschlecht in Kinderproduktion und -aufzucht.

      Heute meist in Diffamierung und (Falsch-)Beschuldigung via Patriarchatshypothese, Rape Culture, Alltagssexismus, Herstory etc. pp.

      Die sichern in der Gegenwart in Ermangelung von Kindern (dank sicherer Verhütung und drastisch gesunkenem Bedarf) die traditionelle Stellung der Frauen als versorgtes/geschütztes Geschlecht.

      So entgehen sie der Gleichverpflichtung, die die Gleichberechtigung zur Folge haben müsste.

      Und schuldbewusst gemachte Männer fodern sie oft auch gar nicht ein.

      • „das mehr beschützt wird als es schützen muss, das mehr verbraucht als es erarbeitet, das mehr ausgibt als es durch Erwerbsarbeit verdient.“

        Man kann das gar nicht oft genug betonen.

      • Das wahrhafteste und beste was ich jemals über „todays feminism“, mit vergleichsweise wenige Worten zusammengefasst, gelesen habe! Was ist es, was Männer nicht begreifen lässt? Wirklich nur der Sex? I don‘t think so…
        Vor allem Pennys immer wieder klischeebedienende verbal aggressive Aussetzer gegen sachlich diskutierende Menschen scheint die Leute magisch anzuziehen. 🙂

  6. Wenn Männer als „Struktur“, als Gruppe, Frauen hassen, warum sind Frauen dann immer so überrascht, wenn Männer etwas über Frauen sagen, was ihnen nicht passt? Warum regen sich bspw. stephi oder onyx dann so sehr darüber auf, wenn ich, der ja nun zur „Struktur“ Mann gehört, etwas gegen Frauen sage? Gäbe es diesbezüglich eine männliche „Struktur“ sollte sie das ja eigentlich nicht überraschen.

    Die Wahrheit sieht natürlich ganz anders ass: Frauen, und vor allem junge Frauen im Peak ihrer sexuellen Attraktivität, sind es nicht gewohnt, dass sich Männer negativ, abfällig oder auch nur nicht begeistert über sie äußern. Ihre Bevorzugung und Pamperung durch Männer ist so verinnerlicht, ist so sehr Teil ihres normalen Alltages geworden, dass sie es schon als frauenfeindlich empfinden, wenn ein Mann ihnen mit Gleichgültigkeit begegnet und, schlimmer gar, es wagt ihnen nicht nach dem Mund zu reden, oder verlangt, ihre Aussagen zu präzisieren.

    In einer gemischten Runde, Frauen und Männer, lässt sich das besonders gut beobachten. Frauen können den größten Unsinn labern (und sie tun das beständig), es wird niemand auch nur eine Augenbraue heben. Die anwesenden Männer mögen sich ihren Teil denken, aber da das Wesen, dass den Unsinn labert, Titten und Möse hat, werden sie sich in die Peinlichkeit manövrieren, diesem gootgleichen Wesen zu widersprechen. Man will ja schließlich kein Sexist sein.

    • „…diesem gootgleichen Wesen zu widersprechen. Man will ja schließlich kein Sexist sein.“

      Ähnliches zu bekommen versuchen ja auch andere Gruppen zZ massiv. Die bezeichnen Widersprecher dann gerne als XY-Phobe, je nach der XY-Zugehörigkeit der Phobie-Erfinder…

    • „Frauen, und vor allem junge Frauen im Peak ihrer sexuellen Attraktivität, sind es nicht gewohnt, dass sich Männer negativ, abfällig oder auch nur nicht begeistert über sie äußern.“

      Das halte ich für sehr zutreffend, schlimmer wird dies natürlich noch dadurch, dass die psychologisch formenden Jahre einer Frau sich genau mit dem Bereich ihrer höchsten physischen Attraktivität überschneiden. Somit sind sie sich psychologisch gesehen gewöhnt, dass sie immer positiv wahrgenommen werden, auch wenn sie sich abschätzig über Männer reden; sie sind sich männlicher Aufmerksamkeit nämlich so sicher, dass sie nie dafür kämpfen mussten und diese als gegeben, ja als notwendiges Übel ihrer eigenen Überlegenheit anschauen.

      Das kann man ja oft genug Beobachten, Männern machen sich wortwörtlich oft zum Affen, nur um einer Frau zu gefallen, ganz egal, wie abenteuerlich oder abstossend das Auftreten der Frau ist. Nicht wenige haben natürlich dann wirklich das Gefühl, dass sie selbst einen wahnsinnig wertvollen, gutmütigen Charakter haben nur um dann zehn Jahre später zu merken, dass sich alle Männer, besonders ja das Patriarchat gegen sie verschworen haben, weil sie nicht mehr jene Aufmerksamkeit kriegt, die sie früher noch als lästig empfand. Weil sie nicht mehr kriegt, was sie aufgrund ihres Charakters ja absolut verdient hätte.

      Es ist für mich überhaupt kein Zufall, dass viele erst zur Feministin werden, wenn sie über 30 sind. Ich würde sagen, dass in einer westlichen Kultur, die der Frau grundsätzlich fast alles zur Verfügung stellt, fast vorprogrammiert. Die Grundforderung westlicher Frauen an die Gesellschaft ist so hoch, dass dafür massiv männliche Arbeit eingesetzt werden muss und diese Grundforderung ist für sie psychologisch gesehen tatsächlich eine Nulllinie – i.e. dann hat in ihren Augen noch niemand etwas für sie getan, dann hat noch niemand etwas für sie geleistet – zumindest aus ihrer Sicht.

    • @ Adrian

      *Frauen, und vor allem junge Frauen im Peak ihrer sexuellen Attraktivität, sind es nicht gewohnt, dass sich Männer negativ, abfällig oder auch nur nicht begeistert über sie äußern. Ihre Bevorzugung und Pamperung durch Männer ist so verinnerlicht, ist so sehr Teil ihres normalen Alltages geworden, dass sie es schon als frauenfeindlich empfinden, wenn ein Mann ihnen mit Gleichgültigkeit begegnet und, schlimmer gar, es wagt ihnen nicht nach dem Mund zu reden, oder verlangt, ihre Aussagen zu präzisieren.*

      Kann man ihnen nicht mal vorwerfen. So erfahren sie ihre Umwelt, so erfahren sie die Reaktionen der Männer.

      Als kleine Mädchen genießen sie erhöhten Welpenschutz (im Vergleich zu kleinen Jungen, die von Anfang an gröber behandelt werden, von Männern und Frauen), später dann profitieren sie von der Geilheit der Männer und merken es nicht, merken nicht, wie sehr sie profitieren.

      Dafür ist der Wertverfall, den sie erleiden als Ü-35-Jährige umso drastischer.

      Während eine U-35-Jährige sich durchaus für hochbegabt halten kann, auch wenn sie nur durchschnittlich klug ist, so sie denn nur hübsch ist angesichts der ihr interessiert zuhörenden Männer, die an ihren Lippen hängen, wenn sie spricht – auch wenn sie nichts zu sagen hat – wird eine Ü-35-Jähriege oft unter Wert gehandelt. Männer übersehen und übergehen sie, selbst wenn sie etwas zu sagen hat.

      Beide Verhaltensweisen resultieren aus der sexuellen Aufmerksamkeit, die Männer Frauen widmen oder eben nicht mehr widmen, entspringen dem männlichen Werbeverhalten.

      Das dazu führt, dass eine U-35-Jährige einen Sexbonus einährt, während eine Ü-35-Jährige häufiger zum Realwert gehandelt wird, ohne Sexbonus.

      Die U-35-Jährige profitiert, kann in dem Wahn leben, sie werde vor allem für ihre geistreichen Bemerkungen und kreativen Ideen bewundert, während es doch vor allem ihre Lippen, Titten, Pobacken, ihr hübsches Gesicht sind, die zählen.

      So halten sich junge Frauen leicht für klüger als sie sind, weil sie nicht begreifen, dass die Aufmerksamkeit nicht in erster Linie ihrer Klugheit gilt, dem, was sie sagen.

      Gerade die weniger Klugen unterliegen dieser von Männern geförderten Selbsttäuschung besonders heftig, naturgemäß.

      Umso tiefer dann der Absturz, wenn sie plötzlich, Ü-35, zum Realwert gehandelt werden, ja oft sogar unter Realwert, denn nun müssen sie erleben, dass Männer sie schlicht übersehen/übergehen und weiterhin den U-35-Jährigen aufmerksamst lauschen, sie loben, fördern, bewundern.

      Nur sind halt nicht mehr sie selbst diese U-35-Jährigen.

      Das sorgt für Verbitterung und Sibylle-Berg-Literatur.

      Auch Laurie Penny steht das bevor, die Entwicklung von der über Wert gehandelten jungen Frau mit erhöhtem Welpenschutz ab Werk zur verbitterten Midlife-Crisis-Hexe, die Männer immer noch anklagt, unfundiert wie eh und je, wie zuvor, als man(n) ihr zuhörte, nun aber weder gehört noch beachtet.

      Dann wird sie wohl Romane schreiben.

      Und wieder Sprecherin ihrer Generation, der der ehedem jungen, nun verbittert kinderlosen katzenliebenden Frauen, die Laurie-Penny-Romane lesen, in denen kräftigst über die bösen Männer und die böse Welt abgelästert wird.

      • „Kann man ihnen nicht mal vorwerfen.“

        Ich werfe Frauen gar nichts vor. Außer Ihre Quengelei, Ihren Narzissmus und ihre beständige Unfähigkeit zur Selbstreflektion.

        • Welche geistigen Verrenkungen da immer betrieben werden. Ich weiss es ist nicht elegant und politisch korrekt, aber ich.muss da schon wieder unweigerlich an die Nazis denken:

          Deutschland 1938. Familie Rosenblatt wird evakuiert. Der Nachbar Herr Müller fragt nach dem Warum? Der Gestapo mann antwortet: „weil sie eine Gefahr für die deutschen sind.“ „Aber doch nicht die Rosenblatts, der Vater hat das eiserne Kreuz aus dem WKI.“ Da beugt sich der Gestapomann herüber: „Aber Herr Müller, diese Juden sind für Sie vielleicht keine Gefahr. Aber die Juden als Struktur, als Gruppe, die sind eine Gefahr und unterdrücken uns Deutsche und alle Nichtjuden weltweit…“ In diesem Moment wird die Familie verladen, ihr Besitzstand fällt dem Reich zu…

          Fiktiv, aber das passt. Gleiche Argumentation. So und jetzt Schande über mich, ob godwins law….

      • @ teardown

        „So und jetzt schande über mich, …“

        Der nazivergleich ist schlicht dumm. Nur weil auch der feminismus faschistisch ist, ist er doch nicht nazionalsozialistisch. Und wir männer doch keine naziopfer…

        • @ teardown

          Es ist ein bisschen so, als würdest du einem fliehenden ladendieb hinterherbrüllen:“haltet den amokläufer!“ Wenn der kleine dieb dann von einer kugel niedergestreckt wird, von einem schützen, der schlimmeres verhüten wollte- wirklich saublöd.

        • @ ddbz

          Den kollektivismus, den chauvinismus und den faschismus kann man schon vergleichen, aber den abtransport ins vernichtungslager in diesem vergleich zu thematisieren, ist bestenfalls dumm, hysterisch. Oder demagogisch.

        • @ ddbz

          Naja, nazivergleiche hauen mich ja auch nicht vor lauter(er) empörung aus den socken, egal, ob sie feministen oder antifeministen angeworfen werden. Aber diese vergleiche sind dumm und unanständig. „Du bist wie ein nazi, einfach ohne den ganzen vergasungskram“, was soll das? Wer den faschismus im feminismus herausstellen möchte, hats doch leicht, braucht sich doch nicht einzuschränken, da braucht es doch keinen naziverbrecher-vergleich mit „einschränkungen“. Und wer einen nazifan-vergleich machen will, der soll keine assoziationen zum holocaust evozieren. Das ist UNANSTÄNDIG (mein gott, ich habs scon wieder geschrieben).

          Aber es ist selbstverständlich kein verbrechen, und ich unterstelle teardown auch keine böse absicht. Ausserdem möchte ich mich auch als ein bisschen p.c. etablieren;-)

        • Es gehört ja zu den Mythen deutscher Geschichtsschreibung, dass die Nazis quasi aus dem nichts kamen. Das Beispiel von mir mit 1938 bildet ja nur den Endpunkt einer langen geistigen gesellschaftlichen Entwicklung. Natürlich bin ich da auf den knalleffekt aus. Ich hätte auch auf den germanenbund, Schriften von eta hofmann und anderen rechtskonservativen Autoren oder auf die thulegesellschaft verweisen können, die bereits 20 30 oder sogar 50 Jahre vor Auschwitz die Grundlagen für den rassenhass und vernichtungswahn der nazis gelegt haben. Mir geht es um das aufzeigen des destruktiven einer solchen Argumentation von dem der einzelne mag ein guter Mensch sein, die gruppe aber ist und bleibt schlecht. Was war zuerst da, mein dümmlicher Vergleich oder die dümmliche faschistisch-rassistische Argumentation einer Salon feministin?

          Überhaupt finde ich mittlerweile, dass feminismus mir hilft, besser zu verstehen wie so eine verbrecherische Ideologie wie der Nationalsozialismus in Deutschlandssalonfähig werden konnte. Denn wie gesagt, beschäftigt sich man mit seinen völkischen Vorläufern, die bis ins Kaiserreich zurückreichen, erkennt man Zusammenhänge. Daher muss sofort und entschieden solche argumentative Einbahnstraßen aufgezeigt werden. Ich sage jetzt nicht das Feministinnen kzs für Männer planen, ich sage aber das Faschismus im 21. Jahrhundert in anderer Gestalt als damals sehr wohl auftreten kann. Und genau hier sehe ich tatsächlich einige Übereinstimmungen hinsichtlich menschenfeindlichkeit und totalitarismus im bestehenden Mainstream feminismus im Vergleich zu den Nazis von damals. Daher habe ich den Vergleich gebracht.

    • “…diesem gootgleichen Wesen zu widersprechen. Man will ja schließlich kein Sexist sein.”

      Ich habe das immer gemacht und war erstaunt, wie unterstützend die meisten Männer nonverbal reagierten.

      Bei einer Frau, vor zig Jahren, die von sich überpudert den größten Unsinn zusammenstammelte ging das soweit, dass diese mir sagte, dass sie sich durschaut fühle und deswegen vor mir Angst haben muss.

      Ambivalente Wesen halt …

  7. Hier wird einfach versucht, die vom Feminismus erfundene Erbschuld der Männer durch einfache Rhetorik zu festigen. Ziel ist es einen Mechanismus im Repertoire zu haben, den man einfach benutzen kann um allen Männer moralische Verfehlungen zu jedem Zeitpunkt ohne Gegenwehr zu unterstellen und so mundtot zu machen. Dabei geht man analog wie beim christlichen Aberglauben vor, es wird eine Schuld unterstellt, die so gewaltig, so präsent und durchtränkend ist, dass, selbst wenn sich der Mann mustergültig verhält, trotzdem noch die reine Erwähnung ausreicht, um ihn gefügig zu machen. Schuld und Sühne bekommen vor allem im „Ally“-Bereich mythische Züge, das sind zwar einerseits die engsten (so eng wie es halt als nicht-Frau möglich ist) Verbündeten, aber trotzdem zu verachtende Geschöpfe, die sich ihrer eigenen, ewigen Schuld gegenüber ihren Herrschern immer bewusst sein und laufend Busse entrichten müssen.

    Leider funktioniert die Strategie wirklich gut, Männer scheinen aufgrund ihrer psychologischen Fixierung auf Frauen sehr anfällig für solche Strategien zu sein; anstatt wie jeder kluge und selbstbewusste Mensch vor solchen Frauen zu fliehen, wählen hunderttausende jeden Tag den Weg des Sisyphos und versuchen unentwegt diese krankhaften und nie endenden Forderungen zu erfüllen.

    The only winning move is not to play.

  8. Es ist so schlimm, unverzeihlich, was ich als strukturteil den frauen alles angetan habe und IMMER NOCH antue. Ich will mich bessern! Hoffentlich darf ich zur belohnung fräuleins dildo warten.

    • @ Messi

      Bessern?

      Du sollst Dich nicht bessern, musst Du ja auch gar nicht, in der Regel.

      ZAHLEN SOLLST DU!

      Reparationen zahlen für die eingeredete, erfundene männliche Schuld gegenüber DEN Frauen.

      DIE Männer sind DEN Frauen gegenüber nicht schuldiger als DIE Frauen gegenüber DEN Männern.

      Übrigens nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Vergangenheit war das so.

      In der waren Frauen zwar nicht gleichberechtigt, aber dafür auch nicht gleichverpflichtet.

      Männer bezahlten für ihr Mehr an Rechten mit einem Mehr an Pflichten, Frauen bezahlten für ihr Weniger an Pflichten mit teilweiser Entmündigung, mit einer halbkindlichen Mündelstellung.

      Männer haben heute, unter dem Signum der Gleichberechtigung, ihr Mehr an Rechten verloren, sind de facto und oft sogar de jure auf ihrem Mehr an Pflichten sitzen geblieben.

      Frauen haben dagegen ihre Minderverpflichtung behauptet, ihr Weniger an Rechten abgestreift, verhalten sich aber weithin immer noch wie Mündel, die vom Vormund Schutz und Versorgung erwarten, nun aber als gleichberechtigte „Mündel“ = tyrannische Kinder, die vom Vormund gegenleistungslose Leistungen erpressen, indem sie sich auf den Boden werfen und plärren, wenn Papa ihnen die Schokolade nicht kaufen mag.

      • Jetzt hör aber auf, roslin! Wenn du frauen beschimpfst, dann nützt mir das, und dann schäme ich mich, für meinen unverdienten nutzen, und darum muss ich dir jetzt sagen, dass du gemein bist, gemein gegen MÄDCHEN, und das ist hundsgemein, und dass es ZIEMLICH!!! „ermüdend“ ist, das immer wieder durchzukauen: checke deine privilegien, anstatt mir noch mehr davon einzubrocken. So! Geht das jetzt endlich in dein (privilegiertes-…edit) männliches frauenunterdrückerhirn rein??!!!?

        (Äh- zahlen kann ich jetzt nicht, aber ob ich wohl wenigstens die batterien wechseln dürfte?)

        • @ messi

          Ich darf gemein sein, ätsch.

          Ich minimiere ja auch, eben weil ich fies zu DEN Frauen bin, ganz bewusst meine Zahlungen in die Umverteilungskassen, die DEN Frauen zuschanzen, was DEN Männern abgeknöpft wird, indem ich z.B. sehr viel weniger arbeite als ich könnte, damit zwar weniger verdiene, aber auch weniger Steuern zahle und mehr Freizeit habe, die ich nicht teilen muss mit Frauen, die für mich nichts getan haben außer mein Geschlecht zu dämonisieren, die ich nur teile mit der Frau, die auch von meiner Arbeit profitiert, weil ich von ihr profitiere, weil sie für mich etwas leistet, was mich verpflichtet für sie etwas zu leisten.

          Mit der teile ich gerne, weil sie mit mir teilt.

          Zu den Frauen, die mir ein Schuldgefühl einreden und das dann ausbeuten wollen, bin ich gemein, bin es gern und hoffe, dass die Zahl der Männer wächst, die such so gemein sind.

          Männer müssen erst einmal egoistischer werden gegenüber Frauen, lernen, sich ncht schuldig zu fühlen, lernen, angemessene Gegenleistungen für ihre Leistungen einzufordern oder, wenn das nicht erfolgt, ihre Leistungen zurückfahren.

          Viele Frauen leben ganz selbstverständlich von männlicher Leistung, profitieren von ihr, weil sie nicht einmal merken, dass es männliche Leistung ist, von der sie leben, weil’s ja vom Staat kommt.

          Und der Staat, der hat ja Geld, der kann’s ja drucken.

          Geld ist in der Vorstellung vieler Frauen immer irgendwie da, man muss es nur richtig, also gerecht, also vor allem an sie verteilen.

          Tun müssen sie dafür wenig, denken sie.

          Warum auch.

          Geld ist ja da und dass man für sie zahlt, nun, das sind sie so gewohnt.

  9. Christian, Du tauchst mal wieder tief in der Jauchegrube. Erst die uberdrehte Spinnerin und jetzt das. Schoen an diesem Artikel ist, dass er wirklich jeden feministischen Textbaustein zu dem Thema beinhaltet. Halbwegs unaggressiv und eloquent vorgetragen, was an feministischer Propaganda heutzutage in Staat und Medien ueblich ist und laengst nicht mehr hinterfragt.

    Man kann ihn natuerlich auseinandernehmen wie Du es hier schoen tust, aber dies wird von der Gegenseite doch nur mit dem typischen wir-hatten-diese-diskussion-schon-vor-10-jahren-ich-dachte-wir-sind-weiter-Augenrollen entgegnet.

    Das Problem ist, der Artikel ist so voller Dreck und Luegen, dass man ihn wohl eher nicht als Diskussionsgrundlage nehmen sollte. Schlaegst Du Deine Frau immer noch ist ja auch keine Frage auf die man ueberhaupt antworten sollte.

  10. „Tatsächlich könnte man weitaus eher vertreten, dass unsere Kultur Frauen liebt. Den Frauenschutz ist weit verbreitet, “

    Warum müssen Frauen denn geschützt werden (wenn sie gar nicht bedroht sind)? Warum muss z.B. die Natur geschützt werden oder Kinder, wenn alles in Butter ist?

    Ok, ich sags dir: Schützen muss man, was bedroht, benachteiligt oder gefährdet ist. Bedrohung, Nachteile oder Gefahr sind nicht Ausdruck einer liebenden Gesellschaft.

    • @hotthü

      „Warum müssen Frauen denn geschützt werden (wenn sie gar nicht bedroht sind)? Warum muss z.B. die Natur geschützt werden oder Kinder, wenn alles in Butter ist? Ok, ich sags dir: Schützen muss man, was bedroht, benachteiligt oder gefährdet ist. Bedrohung, Nachteile oder Gefahr sind nicht Ausdruck einer liebenden Gesellschaft.“

      Dann haben wir vielleicht keine liebende Gesellschaft. Aber wir haben auch keine, die gerade Frauen nicht liebt. Im Gegenteil: Bei gleicher Bedrohungslage geht der Schutz von Frauen üblicherweise vor.

    • @ Hottehü

      *Ok, ich sags dir: Schützen muss man, was bedroht, benachteiligt oder gefährdet ist. Bedrohung, Nachteile oder Gefahr sind nicht Ausdruck einer liebenden Gesellschaft.*

      Einige Fragen zur Klärung:

      Von wem geht die Bedrohung aus und warum?

      Sind Frauen bedrohter als Männer?

      Fühlen sich Frauen für den Schutz von Männern so verantwortlich wie Männer sich verantwortlich fühlen/von Gesellschaft, Frauen, sich selbst gehalten werden für den Schutz von Frauen?

      Müsste das in einer gleichberechtigten Gesellschaft, die sogar nach Gleichstellung strebt, nicht gleich sein, die VERPFLICHTUNG zu gegenseitigem Schutz und gegenseitiger Versorgung?

    • Das ist ja mal ein schöner Trick? Weil es Frauenbevorzugung gibt, bedeutet das unsere Gesellschaft ist böse zu Frauen, sonst würde es ja diese Bevorzugung nicht geben müssen …

      Naturschutz oder Tierschutz als Beweis für eine böse Gesellschaft. Das ist allerdings schräg.

      „Ausdruck einer liebenden Gesellschaft.“

      Ne ist klar, eine feministische Gesellschaft wird dann eine liebende Gesellschaft sein. Ganz besondes lieb zu Männern und Jungen, denn denen wird jeder Schutz verweigert, die brauchen den ja nicht was als Beweis gilt wie gut es denen geht.

      Da wundert sich frau, daß Feminismus für wahnsinnig gehalten wird?

  11. @toxicvanguard schrieb: „Hier wird einfach versucht, die vom Feminismus erfundene Erbschuld der Männer durch einfache Rhetorik zu festigen.“

    So ist es – und dieses Schema der Rabulistik findet man u.a. auch hier im Forum wieder, wenn man zB die Kommentare von ‚Userinnen‘ wie Onyx, Stephi, Marenleinchen oder dieser RU liest.

    Ein einziges, teils unterschwellig formuliertes: „Du hast .. !“, „Du bist .. !“, „Du solltest mal …!“ etc.

  12. Schön ist ja, an Laurie Penny („sozialistische“ Feministin, Produkt von teuern Privatschulen und eines Oxfordcollege, also wahrscheinlich sehr wohlhabende Eltern) zu sehen, wie selbstverständlich solchen Illuminatae erlaubt wird, den Stuss, aus dem ihre Vorannahmen bestehen, völlig unreflektiert unter sich zu lassen, so selbstverständlich wie sie kacken.

    Sie können nicht verstehen – können sie wahrscheinlich wirklich nicht, weil sie zwar schwätzen, aber nicht denken, sprich analysieren können, sie beten einfach nach, was man ihnen vorgebetet hat und halten es für wahr, weil man es ihnen vorgebetet hat – dass sich vor allem Männer die Nase zu halten in der Duftwolke des Gestankes, den sie verbreiten, halten es für frauenfeindlich, wenn man sie darauf hinweist, dass ihre „Wahrheiten“ stinken.

    Das weiß doch jeder, was sie „wissen“, das muss man doch nicht belegen/beweisen und wer das nicht weiß, gar sagt, das sei ja gar nicht wahr, nun, der ist ein böser Mensch, denn nur böse Menschen können die „wahrheit“ der Laurie Pennys dieser Welt bezweifeln.

    Der wird eine Perle feministischer „Erkenntnis“ an die nächste gehäkelt und dann der ganze schmerzensreiche Rosenkranz der Frauenleiden heruntergebetet – da sollen sich Männer doch gefälligst schuldig fühlen!

    Tun sie es nicht, sind sogar dreist genug, zu WIDERSPRECHEN, dann sind sie einfach böse, leugnen, dass die Sonne sich um die Erde dreht, obwohl die feministische Staatskirche genau das lehrt und alle „guten“ Gutmenschen daran glauben.

    Das kann die kritische Linke Penny gar nicht nachvollziehen. Deshalb muss sie leider Männer daran erinnern, dass sie strukturell böse sind.

    Sie daran zu erinnern, dass sie strukturell blöd ist, wird nichts nützen, denn das ist sie wirklich, auch höchst persönlich, sie kann nicht verstehen, selbst wenn sie es wollte.

    Und würde Harvard einen Dummkopf verpflichten?

    Ja, wenn er den Geldgebern politsich nützlich ist.

    • Korrektur:

      Da wird eine Perle feministischer “Erkenntnis” an die nächste gehäkelt und dann der ganze schmerzensreiche Rosenkranz der Frauenleiden heruntergebetet – da sollen sich Männer doch gefälligst schuldig fühlen!

    • So sieht Steve Sailer (je mehr ich von ihm lese, desto mehr lerne ich ihn schätzen, habe ihn erst vor ein paar Monaten „entdeckt“) die Zulassungspolitik von Harvard, Zitat (geschrieben anlässlich des feministischen „Fenstersturzes“, den Larry Summers erlebte, weil er seine gedankenverbrecherischen Zweifel am Egalitarismus laut werden ließ, spirch: er erwähnte ÖFFENTLICH die ungleiche IQ-Verteilung bei Männern und Frauen, tut man nicht in zivilisierten Gesprächsrunden, schon gar nicht, wenn FEMINIST:I:NNEN zugegen sind):

      *Summers’ job is partly to enhance, but mostly to protect, one of the world’s most valuable brand names. “Harvard” stands for “intelligence,” extreme far right edge of the IQ Bell Curve smarts. America is increasingly stratified by IQ, and the resulting class war that the clever are waging upon the clueless means that having Harvard’s endorsement of your brainpower is ever more desirable. Thus, applications and SAT scores have skyrocketed over the last half century.

      Yet, Harvard’s IQ elitism sharply contradicts its professed egalitarianism. The typical Harvard professor or student considers himself superior to ordinary folks for two conflicting reasons: first, he constantly proclaims his belief in human equality, but they don’t; and second, he has a high IQ, but they don’t.

      Further, he believes his brains weren’t the luck of his genes. No, he earned them. Which in turn means he feels that dumb people deserve to be dumb.

      Ivy League presidents aren’t much worried that the left half of the Bell Curve will get themselves well enough organized to challenge the hegemony of the IQ overclass. No, what they fear is opposition to their use of IQ sorting mechanisms, such as the politically incorrect but crucial SAT, from those identity politics pressure groups who perform below average in a pure meritocracy, such as women, blacks, and Hispanics. But, they each boast enough high IQ activists, like Nancy Hopkins, to make trouble for prestige universities.

      So, Harvard, like virtually all famous universities, buys off females and minorities with “a commitment to diversity” — in other words, quotas. By boosting less competent women, blacks and Hispanics at the expense of the more marginal men, whites, and Asians, Harvard preserves most of its freedom to continue to discriminate ruthlessly on IQ.*

      Quelle:

      http://www.isteve.com/2005_Education_of_Larry_Summers.htm

      Ich denke, das trifft in’s Schwarze, Darum wird eine Nulpe wie Laurie Penny in Harvard gebraucht, ein Feigenblatt für die unegalitaristische Blöße, die sonst allzu obszön und steil in den demokratischen Himmel ragte, eine Laurie Penny, von der ich noch keinen einzigen intelligenten Satz gelesen habe – Geschwätz³

      Wer vielleicht mehr von Sailer lesen möchte, findet ihn heute hier:

      http://www.unz.com/isteve/

      Ich kann ihn nur empfehlen.

    • „Ist das schon victim blaming?“

      Wenn Du ne Frau bist, ja.

      Wenn Du ein Mann bist, nein. Denn „victim“ ist ein Attribut, das Frauen vorbehalten ist, so wie eine Vagina.

  13. Pingback: Übersicht: Kritik am Feminismus | Alles Evolution

  14. Pingback: Laurie Penny, die “Fuck Zone” und “gute Männer sind wie Einhörner” | Alles Evolution

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