Fragen zu biologischen / evolutionären Konzepten aus dem Blog?

Wenn man sich etwas in die Materie eingearbeitet hat, dann erscheinen einem die Zusammenhänge zwischen evolutionären Selektionsdruck, Genmathematik, Spieletheorie und den rein biologischen Begründungen aus meiner Sicht sehr einleuchtend. Natürlich muss man dazu Grundzüge wie etwa die sexuelle Selektion und die Bedeutung der Fortpflanzung etc verstehen.

Wie in vielen Bereichen ist es aber erst dieses gesamte Bild, was den Vorgang stimmig macht. Und das kommt natürlich bei vielen Blogbeiträgen zu kurz.

Daher hier noch einmal die Frage:

  • Welche Zusammenhänge sind euch unklar?
  • Zu welchen Theorien sollte ich noch mal was schreiben?
  • Wo seht ihr erhebliche Lücken in den Theorien?
  • Was erscheint euch sehr unwahrscheinlich?
  • Welche Punkte übersehe ich vollkommen?
  • Welche Fragen bleiben sonst offen?

Gesellschaftliche Regeln zur intrasexuellen Konkurrenz

David warf in einem Kommentar einen interessante Punkt auf:

Ich denke jedoch, dass das männliche Pendant zu Slutshaming nicht direkt am Feilbieten der Sexualität ansetzt, sondern am unlauteren Wettbewerb männlicher Attraktivitätsmerkmale: Angeberei.
Intrasexueller Wettbewerb wird daher reglementiert. Bei den Frauen sind es u.a. Kleidernormen, bei Männern haben wir beispielsweise Sport.

Und in einem weiteren Kommentar:

Konkurrenz schafft einen Bedarf an Reglementierung, Wettbewerb braucht faire Regeln, deren Unterlaufen sanktioniert wird.

Das ergibt sich doch schon aus spieltheoretischen Überlegungen, dass sich kulturelle Normen bilden, die die Verluste durch den intrasexuellen Wettbewerb abfedern.

Meine These wäre nun, dass Kleidungsnormen, Slutshaming, Angeber-Shaming (Janteloven) und Sport solchen binnengeschlechtlichen Regulationsmechanismen entspringen.

Der Worldcup für Frauen ist dabei nicht die Frauen-WM, sondern GNTM. Solche Events wecken urplötzlich die weibliche “Sportbegeisterung”.

Welches Ausmaß an Konkurrenz eine Gesellschaft zulässt und wie die diesbezüglichen Regelungen ausgestaltet sind ist aus meiner Sicht eine sehr interessante Frage.

Als Mittel der Regelung intrasexueller Konkurrenz kommen aus meiner Sicht insbesondere folgende Ansätze in Betracht:

  • Regelung des Umfangs
  • Regelung des Mittels /der Art und Weise
  • Regelung von Folgeaktionen
  • Regelung der Gelegenheit

Sicherlich gibt es weitere und das ist eine sich überschneidende Beschreibung, aber dies ist der Versuch einer ersten Ordnung.

Dabei kann es ganz verschiedenen Ansätze geben. Nimmt man beispielsweise die Blutrache, dann ist dies erst einmal eine Regelung, die eine abschreckende Wirkung haben soll. „Bringe mich um und meine Verwandten müssen aus gesellschaftlichen Anstand dich umbringen“. Es hat aber den Nachteil, dass ein solcher abschreckender Ansatz sehr schwer zu stoppen ist, wenn er erst einmal begonnen hat, da jeder neue Tote neue Blutrachen auslöst.

Dies wiederum macht in vielen Fällen ein friedliches Zusammenleben unmöglich, so dass es nachteilig für alle ist. Gleichzeitig besteht auch ein großes Interesse daran, bestimmte Konkurrenzkämpfe durchführen zu können, da wir nun einmal soziale Gruppentiere mit Hierarchie sind und dies in unserer Biologie steckt.

Gerade der Aspekt des Sozialen und der der Hierachie liegen hier häufig in Konflikt: Zu große Konkurrenz beeinträchtigt den sozialen Gruppeneffekt und zu wenig Konkurrenzmöglichkeiten beeinträchtigen den Hierarchieanteil.

Sport wurde hier bereits als gutes Beispiel für solche Regeln angeführt, Es gibt aber viele andere Regelungen, die dazu gedacht waren, die Kosten von Streitigkeiten zu reduzieren. Beispielsweise entstand ein Teil der Essensetikette darin, nach Möglichkeit relativ stumpfe Messer am Tisch zu haben, eine Tradition, aus der auch das Fischmesser entstanden ist. Hintergrund war eben, dass es wesentlich schwieriger ist, jemanden mit einem Fischmesser umzubringen als bei Verwendung des eigenen Dolches zum essen.

Aber auch Kampfregeln bei den Rittern oder die heutige allgemeine Ächtung von Gewalt und Verlagerung des Gewaltmonopols auf den Staat sind solche Regeln.

Andere Regelungen betreffen die Frage welche Form des Signalling erlaubt ist, wie man also gewisse Stärken darstellen darf. Dabei sind wir inzwischen von direkten Unterwerfungsgesten wie etwa der Verneigung oder dem auf dem Boden werfen abgekommen und arbeiten mit subtileren Mitteln, etwa einem Blinzeln und einem Brechen des Augenkontakts als Zeichen, dass man nicht in einen Dominanzwettbewerb eintritt und das Zeigen von Statussymbolen, von Markenkleidung bis teuren Autos oder anderen Mittel. Auch hier hat man sich teilweise darauf geeinigt, die Mittel nur dezent einzusetzen: Bei Anzügen beispielsweise ist der maßgenschneiderte sehr teure Anzug optisch für den Laien nicht unbedingt sofort von einem billigeren Anzug zu unterscheiden, während jemand, der sich in dem Bereich auskennt, das Signal aufnehmen kann. Das ermöglichst nach „unten“ eine relative Gleichheit vorzugeben und dennoch seinen Status zu signalisieren. In den gleichen Bereich fällt dann auch die Bescheidenheit und das Understatement, die Gleichheit betonen (dabei aber gleichzeitig über die Art, dass derjenige eben diese Gleichheit gewährt auch einen Status zeigen können)

Bei Frauen umfasst dies auch und gerade die Frage, wie Sex und Schönheit eingesetzt werden können, denn sexuelle Reize können eine große Macht darstellen. Das regelt dann auch die Frage, wieviel Haut man bei welcher Gelegenheit zeigen darf, ohne das es als „zuviel“ empfunden wird und inwiefern man auch ansonsten Sex anbieten darf, um einen Mann für sich zu gewinnen. Diese Regeln werden dementsprechend auch von Frauen kontrolliert und es kann danach eine Abgrenzung und Ausgrenzung erfolgen.

Männliche Verhaltensregeln sind dabei häufig mit Begriffen wie „Fairness“ und „Ritterlichkeit“ zu beschreiben, bei denen es eben darum geht, dass man gewisse Vorteile nicht nutzt, weil man damit die geschriebenen oder ungeschriebenen Regeln verletzt. Es ist insofern auch mit dem Konzept des „Costly Signals“ zu beschreiben, man macht deutlich, dass man gewinnen kann, während man sich an die Regeln hält, wer dies nicht kann und „schummelt“ gilt daher nach vielen Varianten als „schwach“ oder „feige“ oder eben als unfair. Eine andere gerade in Sportarten wie Fußball anzutreffende Variante ist, dass man gewisse Regelverstöße begehen darf, dann aber mit den Konsequenzen rechnen muss. Wer also beispielsweise im Elfmeterraum foult, der bekommt einen rote Karte und die Mannschaft einen Freistoß. Das kann dann sogar als „heldenhafter“ wenn auch nicht fairer Regelverstoß gesehen werden, weil er sich sozusagen für das Team opfert, wenn dies nicht anders zu verhindern war. Es gilt insofern der Grundsatz, dass auch der Regelverstoß durch die damit verbundene Strafe „fair“ sein kann.

Die aus einem Wettkampf stammende Hierarchie ist dabei selbst ein Mittel zur Reduzierung der Kosten intrasexueller Konkurrenz. Zum einen sind häufig Wiederholungskämpfe unnötig, wenn einmal geklärt ist, wer stärker ist und zum anderen kann man auch ansonsten in der Hierarchie Streitigkeiten vermeiden, da man denjenigen, der höher steht als X wahrscheinlich nicht vom Thron stoßen kann, wenn einem das bei X nicht gelingt (bei Turniersportarten geht es dann darum, in regelmäßigen Abständen genau diese Hierarchie neu auszuhandeln, aber es muss eben eine gewisse Zeit vergehen innerhalb der Veränderungen zu erwarten sind, was zB in der Bundesliga durch Neuzugänge etc ja auch häufig erfolgt).

Zudem gibt es häufig Regelungen, dass das Ergebnis eines fairen Wettkampfes akzeptiert werden muss um Wiederholungen zu vermeiden und das man Streitigkeiten aus kleineren Anlassen auch vergessen können muss, wenn ansonsten die Teamzusammenarbeit gestört wird (wie sagte es ein Freund so schön und etwas idealisiert: „Bei Männern ist es einfach: Man streitet sich, man macht einen Schwanzvergleich, lang sticht kurz und dann ist auch gut und man kann ein Bier miteinander trinken“)

Bei Frauen scheint mir neben Fairness eine Form der Eskalationsvermeidung zu sein, dass man Streitigkeiten eher im Verborgenen austragen muss, sie also weniger direkt ausgetragen werden und damit eher ein gewisses Bild der Einheit gewahrt werden kann. Dabei werden dann nur relativ subtile Spitzen verteilt, die der uninformierte Mann vielleicht gar nicht mitbekommt („Ich dachte ihr hasst euch, dabei habt ihr euch doch gut verstanden, habt ihr euch versöhnt?“ „Versöhnt? Hast du nicht gesehen, wie sie bei dem Kompliment für mein Kleid leicht die Augenbrauen hochgezogen hat und auf meinem Bauch geschaut hat? Und das sie betont hat, dass es MIR ganz wunderbar steht? Die Schlampe!“). Zudem scheint eben eine Reduzierung innerhalb der Gruppe auch dadurch erreicht zu werden, dass Gleichheit häufig stark betont wird und eine Hierarchie in dem Sinne eher heruntergespielt wird: Die Queen-Bee einer Mädchengruppe führt üblicherweise subtiler und kommt vielleicht auch seltener vor. Gerade weil es keine Hierarchie gibt wird sie vielleicht auch eher zum Despoten, denn so kann diese weniger angegriffen werden.

Kleidungsvorschriften sind insoweit auch häufig in zulässige Varianten und unzulässige Varianten aufgeteilt und insofern stark kulturabhängig, weswegen Eltern die Kleidung ihrer Töchter zu freizügig und diese ihre Eltern für zu konservativ halten

 

 

„Homo-Lobby“

Die „Homo-Lobby“ wird gerne als Kampfbegriff gebraucht, um eine aus dieser Sicht übertriebene Interessenvertretung von Homosexuellen zu beanstanden.

Dabei wird dieser Verbindung eine überaus starke Bedeutung innerhalb der Politik nachgesagt, ein sehr starker Einfluss, der gleichsam anderen Schreckgespenstern wie dem Kulturmarxismus anscheinend nahezu die gesamte Poltik durchzieht.

Die dabei vorgebrachten Belege scheinen mir dabei durchaus relativ dünn zu sein, es wird häufig ein großer Einfluss behauptet, aber eigentlich nicht konkret dargelegt.

Zunächst erst einmal ist gegen eine Interessenvertretung für Homosexuelle natürlich auch nichts einzuwenden: Als Gruppe innerhalb der Gesellschaft haben sie natürlich das Recht, ihre Interessen auch zu vertreten und deutlich zu machen. Dagegen wird häufig eingewendet, dass sie lediglich einen sehr kleinen Teil der Gesellschaft ausmachen (ich würde den Anteil auch bei unter  4% ansetzen). Dafür sei die Aufmerksamkeit, die Ihnen zukommt, zu groß.

Allerdings ist die notwendige Aufmerksamkeit für ein Anliegen eben nicht nur von dem Anteil der betroffenen Gruppe an der Bevölkerung abhängig, sondern auch von dem Ausmaß der Beeinträchtigung.

Und auch wenn Deutschland ein sehr tolerantes Land ist, was Homosexualität angeht, gibt es natürlich immer noch Leute, die Homosexualität falsch finden und sich gegen Homosexualität richten. Zudem berühren Fragen wie das Recht Homosexuelle zu heiraten oder Kinder zu adoptieren eben auch grundlegende Fragen und weitgehende Rechte.

Gleichzeitig spielt Homosexualität auch in viele andere Bereiche hinein, feministischen Strömungen sehen in einem Kampf für die Rechte Homosexueller auch einen Kampf gegen das Patriarchat. Denn in der Tat gibt es in diesem Bereich Vorstellungen, dass Heterosexualität nur ein Machtmittel des Patriarchats zur Unterdrückung und Bindung der Frau ist. 

Das rechtfertigt aus meiner Sicht allerdings nicht die Aufregung um eine „Homo-Lobby“. Die Politik beherrschen aus meiner Sicht gänzlich andere Themen. Es ist eher so, dass gerade wegen der Umstrittenheit des Themas dieses besonders in die Schlagzeilen gerät, wenn es einmal hoch kommt.

Dabei müssen einem die theoretischen Ansätze beispielsweise des Aktionsplans für Toleranz nicht gefallen. Das rechtfertigt aus meiner Sicht aber noch nicht die damit verbundenen Angriffe gegen eine Rechtevertretung von Homosexuellen, die zum Kampfbegriff ausartet.

Leider versteckt sich dahinter dann eben häufig einfach eine konservative Ansicht, die sich unter dem Vorwand einen übertriebenen Angriff abzuwenden gegen Homosexuelle richtet.

Selbermach Samstag XCII

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Wenn die Freundin mit einem anderen flirtet / schreibt

Im Pickupforum wird ein interessanter Fall besprochen:

Ich bin mit meiner Freundin seit 2 Monaten zusammen. Eigentlich lief bis jetzt alles sehr gut, fast zu gut. Sie plant mit mir auch schon die Zukunft und meint das ich der erste Kerl bis mit dem sie sich vorstellen kann alt zu werden. Also alles eigentlich Prima. Seit letzter Woche war sie laufen mit Startnummer usw. zwei tage danach wurde sie von einen Kerl bei Fb angeschrieben. Der hat sie wohl beim laufen oder auf ein foto gesehen und wollte sie kennenlernen. Ich fand es von ihr richtig gut das sie mir das erzählt hat. Wir haben abgemacht das wir uns alles erzählen und nichts in uns reinfressen. So wieder zu dem typen. Sie hat ihn direkt als freund angenommen und schreibt mit ihm. Sie hat mich gefragt ob ich das schlimm finde. Ich sagte ihr das ich es schon seltsam finde da wohl klar ist was er will. Darauf hat sie ihm geschrieben das sie ein Freund hat. Er meinte nur das es okay sein man kann ja trotzdem befreundet sein.

So bis jetzt noch kein wirkliches Problem. Allerdings hat sie mir gesagt das sie nur selten mit einander schreiben blos ich hab letzten zufällig gesehen das er ganz oben bei ihr in der onlineliste ist. Nach fb heißt es das da nur die stehen mit den man viel Kontakt hat. Ein paar tage später fragte sie mich ob ich da wirklich kein Problem mit habe. Ich sagte ihr das ich es nicht schön finde wenn ich weis das du mit jemanden schreibst der offenbar dazwischen funken will. Dann sagte sie mir okay ich beende den Kontakt mit ihm und lösche ihn. Ich will das du glücklich bist.

Naja zwei tage später lag ich neben ihr im Bett und hab gesehen das sie immer noch mit ihm schreibt

Aus meiner Sicht in der Tat keine ungefährliche Situation. Denn wenn sie so viel mit ihm schreibt und das auch noch verheimlicht, dann scheint er einiges richtig zu machen.

Eine Ferndiagnose bei knappen Sachverhalt ist immer schwierig. Dazu müsste man mehr über die beiden wissen und auch wesentlich mehr über sie.

Es kommen aus meiner Sicht aber verschiedene Szenarien in Betracht:

  • für sie ist es etwas schnell gegangen und es ist zuviel Komfort und zuwenig Attraktion. Sie freut sich zwar, dass sie jemanden hat, mit dem sie sich vorstellen kann, alt zu werden, aber sie vermisst die sexuelle Spannung von jemanden, der um sie wirbt. Der Neue ist noch nicht in dieser  „wir werden alt zusammen“ Phase, was ihn wesentlich spannender macht.
  • Sie will tatsächlich nur recht harmlos schreiben. Das halte ich aber für unwahrscheinlich. Bei einem neuen Kontakt würde sie ansonsten eher die Sache komplett abbrechen. Irgendetwas muss sie schon an ihm ansprechen, und sei es, dass es sie freut einen Orbiter zu haben.
  • Sie ist tatsächlich nicht so glücklich in der Beziehung, gibt dies aber ihm gegenüber an. Der andere ist aus ihrer Sicht ein interessantes Angebot.

Wie sollte man also nun auf einen solchen Flirt reagieren?

Es wäre zunächst darauf abzustellen, was er eigentlich will. Er selbst scheint mit ihr zufrieden zu sein, sich gut mit ihr in einer Beziehung zu verstehen, Ziel wäre also, eine Gefahr durch einen Konkurrenten abzuwehren und die Beziehung zu sichern.

Bei der Reaktion wäre aus Pickupsicht zu bedenken, dass auf dem Weg der Eifersucht, des zu besorgt sein, des es zu ernst nehmen, immer die Gefahr lauert, dass man als zu Needy wahrgenommen wird. Gerade wenn sie erste Gefühle  für den anderen hat, dann kann diese Interpretation als Needyness schnell unterbewußt als „ich bin zu gut für ihn – er ist zu schlecht für micht“ verarbeitet werden.

Needyness wäre doppelt gefährlich, wenn sie die sexuelle Anspannung vermisst, die vom Flirten mit Game  kommt, sie die Beziehung also schon für zu fest und damit etwas langweilig hält. Denn Needyness ist Anti-Game, senkt also die sexuelle Anspannung noch weiter ab.

Nimmt man dies an, dann wäre der Aufbau von Attraction notwendig und Needyness müßte vermieden werden. Das Mittel dazu wäre „Outcome Indifference„.

Ein schönes Mittel dazu wäre aus meiner Sicht (und wie eigentlich fast immer) „Agree and amplify“.

Das kann so aussehen, dass man die Situation aufnimmt, in dem sie beide flirten und sie übertreibt. Also beispielsweise indem man sagt, dass er perfekt für sie ist, dass sie mal Kaffee trinken gehen sollten etc. Dass hat zum einen den Vorteil, dass sie genau wie beim Boyfriend-Destroyer diejenige sein muss, die Gründe gegen ihn vorbringt und das damit auch der Weg versperrt ist, ihn einfach in die Kategorie Freund zu verschieben, weil der Frame, dass die beiden ideal füreinander sind, ja schon aufgebaut worden ist. Man kann das Ganze auch ins Sexuelle ziehen und  ihr darstellen, dass er sie will, und dass sie bestimmt geilen Sex haben werden. Das wird sie vehement abstreiten und es macht jede sexuelle Anspielung, die er macht, gleich etwas billiger, weil man es auf Sex reduziert. Zudem kann man das gut übertreiben und es weckt die weiblichen Abwehrinstinkte.

Das darf natürlich nicht passiv-aggressiv klingen, sondern eben relativ unbekümmert. Bringt man das passend rüber, kommt irgendwann wahrscheinlich die Frage von ihr, ob es einem egal wäre, wenn man was mit ihm anfängt. Darauf kann man gut aufbauen und deutlich machen, dass man nicht needy ist und ein solches Verhalten nicht hinnimmt. Ich würde dann so etwas sagen wie: „Nein, ich würde natürlich sofort Schluss machen, was soll ich mit einer Freundin, die mich betrügen will?“ Und dabei würde ich aus dem spassigen Übertreiben der Situation eines Flirts mit ihr zurück in die Ernsthaftigkeit kommen. Von hier aus kann man Werte signalisieren und ihr deutlich machen, dass man ein solches Verhalten nicht hinnehmen würde und sie etwas zu verlieren hat. Und das man bereit ist, die Beziehung aufzugeben. Man kann dann ohne Probleme nachschieben, dass man die Beziehung schön findet, dass man sich wohl fühlt, dass man aber eine Nulltoleranzpolitik in dieser Richtung hat und einen solchen Vertrauensbruch nicht hinnimmt. Dreht man den Spieß um und fragt dann „Würdest du mit einem Mann zusammenbleiben, der dich betrügt?“ dann muss sie entweder angeben, dass sie das hinnehmen würde (was gleichzeitig ihr einen geringen Status zuweist und einem selbst einen hohen) oder eingestehen, dass dies die Folge wäre, was sie in ein moralisches Dilemma bringt, wenn sie weiter flirtet.

Eine gute Gelegenheit bietet sich auch, wenn man bittet, mitlesen zu dürfen („zeig mal her, ich muss ja mal sehen, was er so kann“) und dann seine Beiträge kommentiert. Gerade wenn man darin entweder viel „Betaness“ oder aber sogar eine Taktik erkennen kann, die man ihr darlegen kann, wenn er Game hat. („Ich mag, wie er dich hier herausfordert, du solltest ihn auch was in der Art schreiben, er ist ja ein richtiger Player“), was dem ganzen irgendwie die Magie nimmt und es auch passend Reframen kann, ihn also entweder unbeholfen oder zu geschickt aussehen lassen kann und zudem den Flirtsachverhalt bestätigt, so dass sie ihn nur erschwert fortsetzen kann.

Trotz der obigen Aussage, dass man keine Needyness ausdrücken sollte, finde ich zumindest dann, wenn der Flirt nicht wirklich ernst ist, eine gespielte Eifersucht gar nicht so schlecht in einer Beziehung. Auch hier ist das Mittel der Wahl wieder „Agree und Amplify“: Man nimmt also den Flirt ernst und übertreibt dann die Eifersucht ins Überzogene/Comichafte. Dabei muss man natürlich den entsprechenen übertriebenen Tonfall treffen und mit übertriebener Empörung und Entrüstung so etwas sagen wie „So so, du kleine Schlampe willst mich also mit diesem (irgendeine Eigenschaft von ihm negativ darstellen, mit irgendeiner weiteren Abwertung verbinden und als Namen verwenden, sagen wir mal „Großnäsigen Trottel“) betrügen ja?“ Dabei die Augen böse zusammenkneifen! „Ich sollte dich aus dem Haus jagen! Nackt!!! Zum Gespött der Leute!!!! Oder umbringen!! Bringt man erst ihn und dann dich um oder andersrum, was würdest du sagen, Schlampe!!!!“ (natürlich erfordert das die Fähigkeit, deutlich zu machen, dass es ein reiner Spass ist, nichts was man wirklich machen würde). Wenn sie auf das entsprechende Rollenspiel einsteigt, dann kann man in alle Richtungen gehen, je nach Freundin (von „Ich bin  noch zu gut zu dir, ich schlage dich einfach zu wenig! Ich sollte dich häufiger übers Knie legen“ (worauf in der spasshaften Version viele Frauen sogar zustimmen, dass man das viel zu selten macht, es bedient eben klassische dominante Frames auf die viele Frauen anspringen) bis zu „Wie willst du das wieder gut machen, dass du so etwas machst? *leichterDruckaufihrenKopfmitsüffisantenGrinsen*). Es passt aber dann wohl eher auf relativ klassische Frauen, die auf einen solchen spielerischen Dominanz-Frames anspringen (was aus meiner Sicht sehr viele sind). Im Folgenden kann man diese Persona immer wieder aufleben lassen, wenn sie in der Nähe eines Handys ist („Aha, flirtest du schon wieder mit dem großnasigen Trottel!!!! Womit habe ich so ein treuloses Weib verdient?!?!?“) . Man sollte darauf bestehen, dass sie ihn auch nur noch „großnäsigen Trottel“ nennt. Durch die Übertreibung kann man die Sache beliebig framen, als etwas, was man nur als Vorwand nutzt um Sex zu haben, als spassiges Spiel zwischen einem selbst und der Freundin, dass einem über die Persona erlaubt, die Regeln etwas zu ändern und ein Rollenspiel zu starten etc. Er wird dann zur Figur in diesem Spiel und damit selbst unreal.

Wie sollte man nach eurer Meinung damit umgehen? Was sollte er machen, um sie zurückzuerobern?

WM 2014: Viertelfinale: Deutschland vs. Frankreich

Die Achtelfinale waren außergewöhnlich zäh, lediglich Kolumbien hat einigermaßen deutlich gewonnen, bei vielen anderen ging es in die Verlängerung oder es waren eher die Fehler der anderen, wie auch beim jetzigen Gegner im Viertelfinale, Frankreich, der davon profitierte, dass der nigerianische Torwart einen Ball nicht festhalten konnte.

Insofern scheinen dieses Turnier alle Mannschaften ihre Schwächen zu haben.

Und wir haben immerhin mit Neuer zusätzlich zum Torwart einen weiteren Abwehrspieler 😉

Ich glaube außerdem, dass Frankreich der Mannschaft als Gegner besser liegen wird als Algerien, da ich vermute, dass sie weniger defensiv spielen werden.

Ich tippe also einfach mal auf ein 2:0 für Deutschland.

 

Gibt es einen Feminismus, der Frauen nicht vorschreibt, wie sie zu leben haben?

Katikuersch twitterte einen interessanten Satz:

https://twitter.com/KatiKuersch/status/484389633707761664

 

Wenn dein Feminismus anderen Frauen* vorschreibt, wie sie zu leben haben, ist das kein Feminismus, sondern Fremdbestimmung aus anderer Hand.

 

Den Satz finde ich interessant, weil er aus meiner Sicht eigentlich den gesamten theoretischen Feminsmus, jedenfalls aber den im Netz gelebten Feminismus, zu einem „Nicht-Feminismus“ macht.

Er müsste sich quasi in ein großes „No true Scotsmen“-Wölkchen auflösen.

In ihrem Blog schreibt sie auch noch etwas in der Richtung:

Und während ich so las und nebenbei nachdachte, da dachte ich mir: Wie schwierig ist doch dieses Leben! All die Modeblogs, die DIY-Blogs geben uns ein Bild vor, wie Frauen zu sein haben. Ansehnlich vor allem, immer auf das Hübsche bedacht, eifrig dabei, ein kuscheliges Heim zu produzieren. Und immer immer kommt zum Vorschein, dass wir zwar alle immer früher in die Pubertät kommen, aber dann doch Mädchen bleiben sollen, bis es nicht mehr geht und die Falten an der Hand verraten, dass wir näher an der Rente als am Schulabschluss sind.

Und dann sind da auf der anderen Seite all die feministischen Blogs, die uns das Gegenteil sagen. Dass es gar nicht gut ist, einen Nestbautrieb zu haben, weil uns das nur indoktriniert wurde und dass wir uns nur für andere schön machen wollen, aber doch endlich einsehen sollten, dass Schönheit nur von Innen kommt und Schönheit doch ohnehin wandelbar und nicht so wichtig wie Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung seien.

Selbstverwirklichung aber ist, das dürfen wir nie vergessen, nur dann wirkliche Selbstverwirklichung, wenn sie nicht damit einhergeht, dass wir Marmelade kochen, während wir eine Schürze tragen und die Blumen auf der Fensterbank hin- und herpositionieren. Und so kann man als Frau kaum noch etwas tun, ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob man gleich von Lifestyle-Bloggern verächtlich angespuckt oder von Feministinnen schreiend gekratzt wird. Geht es um das, was wir machen und wollen, müssen wir uns so vielen Erwartungen, die als “keine Erwartungen” getarnt sind, stellen, dass es manchmal das Beste ist, sich unter der Bettdecke zu verkriechen und unauffällig zu atmen.

Es ist eben eine schwierige Sache, wenn man einerseits die weibliche Sozialisation für alles verantworten machen möchte, was Frauen angeblich passiert und gleichzeitig das Bedürfnis hat, Tätigkeiten auszuüben, die dieser Sozialisation widersprechen.

Wie schwierig das im Feminismus sein kann, hatte ich schon anhand des Beispiels „Stricken“ besprochen, dass da dann zu einem „Reclaimen“ umgedeutet wird, bei dem man das alte Geschlechterverhalten neu besetzt, indem man sich trotzdem nach der alten Geschlechterrolle verhält, aber eben ganz bewußt und in Kenntnis der dahinter stehenden politischen Bedeutung. Rollenkonformes Verhalten klappt im Feminismus eben nur mit beständiger Rechtfertigung.

Das ist ja auch das, was Kati für sich oben entdeckt.

Die Lösung ist eigentlich simpel: Die feministische Theorie irrt hier einfach, das private ist eben nicht politisch und weibliches Verhalten keine Unterdrückung.

 

Der Versuch der Umformung männlichen Begehrens durch Beschämung

Neuer Peter schreibt in einem Kommentar

„Von daher präsentiert sie sich als unabhängig und mutig, und das ist nunmal etwas, was viele Männer (und nicht die besten unter ihnen) unsexy finden“

Schön übrigens auch die Beschämungsstrategie, die hier durchscheint. (…) Hier haben wir einen Fussel des Fadens, der sich durch die feministischen Anstrengungen der neuesten Zeit zieht: Die Umformung männlichen Begehrens durch Beschämung. Das läuft unter den Labels fat-acceptance, anti-ageism, lookism etc.

Der Tenor: Wagen es Männer Standards zu haben und wollen sie lieber junge, hübsche, athletische, und angenehme Frauen vögeln, ist das eine fiese Unterdrückung der fetten, häßlichen und alten Zicken, die abgeschafft gehört. Man up, ihr Memmen, und begehrt mich!!!

Und auch diese Tendenz ist ja wieder nur ein Puzzlestück des großen feministischen Ganzen: Die Preise auf dem Partnermarkt zugunsten von Frauen zu manipulieren, damit diese sich über Wert verkaufen können und Männer sich unter Wert verkaufen müssen

Man könnte auch sagen, dass es diesen Bewegungen darum geht, allgemeine Gleichheit durchzusetzen, alle Körper, alle Charaktere, alle Alterstufen müssen gleich viel wert sein. Was natürlich für alle Frauen, die sonst nicht als schön gelten, eine Preissteigerung ist. Es ist ein Appell an die Gleichheit und der zudem nach außen auf die Männer verlagert wird, die nach dieser Vorstellung den Konkurrenzdruck bewirken.

Interessen von Männern und Frauen an feministischen Forderungen

Kommentator Toxicvanguard schreibt zu den Interessen von Männern und Frauen an feministischen Forderungen das Folgende

Frauen werden den Forderungen vom Feministinnen kaum etwas entgegen setzen, ausser diese Forderungen beschädigen die Leben/Arbeit ihrer zugehörigen Männer (Väter, Ehemänner und Söhne) und selbst dann nur wenn es sich bei der Frau um jemanden hält, der die konservative Kernfamilie mit Beschützer gewählt hat und Angst hat, dass dieses Arrangement dadurch gefährdet wird. Ansonsten werden Frauen für ihren eigenen Vorteil stimmen, auch wenn dieser Vorteil den meisten Männern schadet. Ohne diesen Mechanismus hätte der Feminismus gar nie gewinnen können. (Witziges Beispiel: https://nationalparentsorganization.org/blog/20403-what-happens-when-a-feminist-s-son-is-accused-of-rape). Demographisch gesehen werden alleinerziehende Mütter mittlerweile sowieso den Rest beisteuern, sodass bald gar kein Widerstand mehr zu erwarten ist. Klar, die Geschwindigkeit der Gesetze mag je nach Land variieren und nicht deterministisch verlaufen, aber der Konsens über Quoten und Ressourcenverteilung ist parteiübergreifend. Die CDU mag vielleicht erst mit nur 35% oder 40 % kommen, aber die Frage ist nur noch, wie schnell das ganze umgesetzt werden kann. Das ist schon lange keine Richtungsfrage mehr.

Das wäre demnach die simple Theorie, dass sich selbst jeder der nächste ist und man nicht gegen eine auch überbordende Interessenvertretung hat, solange man deren Folgen nicht an anderer Stelle als negativ erlebt, also zB bei männlichen Freunden, Vätern, Ehemännern. So gesehen sind Frauen durch übertriebenen Regelungen zu Vergewaltigungen zB an Unis nicht betroffen, da sie ja diese jederzeit nicht anwenden können, also entscheiden, ob sie eine Anzeige nach einem darunter fallenden Vorfall machen. Sie behalten insoweit ein Ass im Ärmel. Selbst wenn sie nicht betroffen sind erleben sie es allerdings nicht als ihren Kampf, für den sie sich einsetzen müssen. Was ja durchaus verständlich wäre.

Bei den Männern greifen andere Mechanismen und es ist sehr einfach zu erklären, warum Männer für viele feministische Forderungen so anfällig sind. Einerseits ist es natürlich einfach dadurch zu sagen : “Seht her, wir sind die “Guten” und das dort drüben die “Schlechten” (siehe “Allies”, Hugo Schweizer, Kimmel etc.) und dies erlaubt auch die weitere Ausnutzung und Dämonisierung der als schlecht empfunden Gruppe. Wie jeder weiss werden Männer andere Männer ohne grössere Gewissenbisse Schaden zufügen, wenn das ihre Chancen im intrasexuellen Wettbewerb steigert. Zudem werden Männer weiterhin blind die meisten Forderungen erfüllen, die an sie gestellt werden. Dies ist natürlich eine ungesunde Spirale, da die Forderungen des Feminismus, einer Ideologie, die moralisierende Argumente als Triebfeder braucht, niemals aufhören werden. Dies hat ihren absurden Höhepunkt in Deutschland natürlich in der SPD/Grünen Partei, deren Männer ihre Selbstauslöschung bereits mitunterschreiben mussten (Stichwort Überwindung der männlichen Gesellschaft). Was sie danach noch anbieten sollen, entzieht sich meinem Horizont. Wahrscheinlich müssen sie danach einen agnostischen Standpunkt einnehmen müssen, damit sie ihre hypothetischen männlichen Seelen auch noch dem Staatsfeminismus opfern dürfen.

Also:

  • Eine einfache Möglichkeit „die Guten“ zu sein und quasi eine Erlösung von der männlichen Erbschuld, die man gleich verstärkt, indem man an der Dämonisierung sonstiger Männer mitmacht (was aber nur sehr eingeschränkt gelingt, je danach, wie radikal die jeweiligen Feministinnen sind und wie sie zu Männern als Verbündeten stehen
  • Das gleichzeitig als Teil intrasexueller Konkurrenz unter Männern: Man besiegt quasi durch die direkte Zuordnung zu den Fraueninteressen die anderen Männer (allerdings auch ein zweifelhafter Sieg, da solche Schleimerei durchaus negativ auffällt und man damit nicht unbedingt Punkte sammelt. Bis zu einem gewissen Grad kann es aber aufgehen, wie zB Hugo Schweizer zeigt, der vor seinem Absturz soweit ich weiß mit einigen Studentinnen geschlafen hatte).

Finde ich interessante Gedanken.

Aus meiner Sicht kommt noch hinzu, dass gerade solche Personen, die aus biologischen Gründen (zB pränatales Testosteron) als Männer eher nahe am weiblichen Bereich und als Frauen eher nahe am männlichen Bereich sind hier eine Umkehr der sonstigen Verhältnisse vornehmen können: Sie sind diejenigen, die isch befreit haben, die anderen sind noch in ihren Geschlechterrollen gefangen. Eine wesentlich positivere Story als zu akzeptieren, dass man selbst die Ausnahme ist.

Steven Sailers erste Regel zum Verständnis feministischer Vernebelungstaktiken

Steven Sailer stellt eine kurze Regel dar, die dazu dienen soll, feministische Texte besser zu verstehen:

Sailer’s First Rule for Decoding Feminist Obfuscation is

– When feminists can blame men, they blame “men.”

– When feminists would have to blame women, they blame “society” or “our culture.”

Das ist kurz und knackig formuliert und passt häufig genug. Auch wenn statt Männern häufig „Männlichkeit“ oder die Folge männlichen Handelns oder „männlich errichte Strukturen“ benannt werden. Vielleicht wäre es passender zu sagen, dass im Endeffekt immer Männer schuld sind, bei Männern zwar auch durch die Gesellschaft und ihre Rollenbilder bedingt, da wird aber eine Art Erbschuld gesehen, die der Mann akzeptieren und von der er sich frei arbeiten muss, was aber niemals gelingen kann, während Frauen diese Verantwortung für die Gesellschaft und ihre Strukturen nicht haben.

Weibliche Veranwortung kommt aber in feministischen Theorien nicht vor. Sie ist allenfalls die Anpassung an die Lage, wie sie nun einmal für eine Frau innerhalb einer patriarchischen Gesellschaft leider notwendig ist.

Aus meiner Sicht eine sehr nützliche Regel, die deutlich macht, was dem Feminismus am meisten fehlt:

Die Vorstellung, dass eine Frau ohne Gehirnwäsche bestimmte Tätigkeiten macht, weil sie diese will und dafür auch verantwortlich ist und das daraus auch ein Anteil der Verantwortung von Frauen für gesellschaftliche Regeln folgt.