Selbermach Samstag XCV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

183 Gedanken zu “Selbermach Samstag XCV

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder öffentlich den Feminismus kritisieren, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal dieser Spitzentext gegen die Wehr- bzw. Wehrersatzdienstpflicht mit öffentlicher Kritik am Feminismus:

    http://leifleser.wordpress.com/2014/07/17/die-territoriale-wehrverwaltung-vs-feministische-objektifizierungstheorie/

    Was die Klagen über die Musterung betrifft: Ich selbst fand meine eigene Musterung nicht schlimm, allerdings unangenehm wegen dem Befehlston einiger dort und weil ich die Untersuchung zumindest im Nachhinein sehr oberflächlig fand. Gottseidank war die Ärztin, bei der ich husten musste, während sie mir in der Nähe von meinem Tüüüüüüüüüüüt (*Zensiert*) herumgetastet hat, eine ganz nette. So läuft /lief es offenbar aber bei vielen anderen jungen Männern nicht, die geraten an andere Leute. Es ist auch aus meiner Sicht haarsträubend, was man darüber alles lesen kann.

    Schlimm ist in vielen Fällen auch das, was Wehr- und Wehrersatzdienstleistende in dem Zwangsjahr alles durchmachen mussten. Aber kein Wunder: Gib einem Menschen Macht über einen anderen Menschen, und er wird sie in einem hohen Prozentsatz aller Fälle missbrauchen. In dieser Welt schikanieren die ranghöheren die rangniederen eh schon genug – die Hardcore-Version „Pflichtjahr“, sei es militärisch oder zivil, können wir deshalb nicht gebrauchen.

    Zur Vertiefung und vor allem Weiterverbreitung ist das hier alles geeignet:

    http://genderama.blogspot.de/2008/03/lesermail-zivildienst.html

    http://genderama.blogspot.de/2008/03/lesermail-gesundheitsschden-durch.html

    http://genderama.blogspot.de/2008/03/lesermail-zivildienst-3.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/07/lesermail-opfermythen_24.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/07/lesermail-opfermythen_23.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/07/lesermail-opfermythen.html

    Arne Hoffmann: „Ich hatte bedingt durch meine 20 Monate Zivildienst gesundheitliche Nachteile, mit denen ich immer noch zu tun habe, sowie leichte Nachteile bei meiner beruflichen Karriere.“

    Quelle: http://genderama.blogspot.de/2013/12/blogstockchen-acht-fragen-zum.html

    Man kann also rund ein Vierteljahrhundert nach seinem Zivildienst immer noch mit durch diesen Zwangsdienst bedingten gesundheitlichen Problemen zu tun haben – so viel zum Thema: „So eine Erfahrung kann nicht schaden!“ bzw. „So ein soziales Jahr? Das finde ich gut für junge Menschen blabla blub blub…weil sinnvoll blabla…“

    Im übrigen war und ist die Wehrpflicht ziemlich lebensgefährlich:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41757689.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Iller-Ungl%C3%BCck

    http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=2085463

    http://www.n-tv.de/panorama/Grausamer-Offizier-in-Haft-article478538.html

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/wehrpflichtiger-bei-naechtlicher-uebung-hinterruecks-erschossen/22090.html

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/lebensgefaehrlicher-wehrdienst-kastriert-in-der-kaserne-a-398561.html

    http://www.sondereinheiten.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=12761&start=15

    http://www.dw.de/wehrdienst-in-russland-bleibt-folter-f%C3%BCr-die-rekruten-trotz-halbierung-der-dienstzeit/a-3768688

    „Ludmila Jarilina, Vize-Präsidentin des Komitees der Soldatenmütter: „Die meisten kommen heute krank aus der Armee zurück. Nicht, weil sie irgendwelche Infektionen haben, sondern psychische Probleme. Sie fangen an zu trinken, die Gesellschaft braucht sie nicht mehr, sie sind nervös. Sie haben in der Armee eben zu viel gesehen.“

    Interessant und gut zur Weiterverbreitung geeignet sind auch folgende Links zum Thema:

    http://www.musterung.us/

    http://bastakampagne.blogspot.de/

    http://forum.meinungsschreiber.net/?page=Postings;id=18;thread=4552

    http://www.kampagne.de/

    http://zwanglos.wordpress.com/

    http://totalverweigerung.blogsport.de/

    So, nun wieder das Übliche:

    Manndat:

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/zweiter-bericht-zur-situation-von-jungen-und-maennern-in-deutschland-2012.html

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/von-sexueller-selbstbestimmung-nicht-weibern-und-gruenen-heu.html

    Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2014/07/wie-ich-noch-einmal-versuchte-die-spd.html

    Monika Ebeling:

    http://cuncti.net/streitbar/772-goldmarie-durch-geschlecht-frauenquote-ist-selbstbetrug

    Cuncti zum Thema „sexuelle Gewalt und Falschbezichtigungen“:

    http://cuncti.net/haltbar/769-falsche-verdaechtigung-bei-vergewaltigung-und-sexuellem-missbrauch

    Der „Stadtfuchs“ kam diese Woche mal wieder vorbeigeschnürt:

    http://stadtfuchsensbau.wordpress.com/2014/07/22/offenbar-kann-man/

    Danish:

    http://www.danisch.de/blog/2014/07/25/das-gutachten-der-spd-zur-partei-frauenquote/#more-8988

    http://www.danisch.de/blog/2014/07/24/die-etablierung-der-zensur/#more-8993

    Was Neues vom „Kuckucksvater“:

    http://kuckucksvater.wordpress.com/2014/07/23/50-prozent-der-frauen-wurden-ein-kind-unterschieben-wenn-umfrageergebnis/#more-10305

    http://kuckucksvater.wordpress.com/2014/07/24/das-schwarze-schaf-sendungen-in-swr1-und-bayern2/#more-10322

    http://kuckucksvater.wordpress.com/2014/07/24/hochspannung-und-hochzeit-teil-53-von-heike-norbert-potthoff/#more-10329

    http://kuckucksvater.wordpress.com/2014/07/26/bgh-bestatigt-erneut-auskunftsanspruch-von-scheinvatern-gegenuber-kuckucksmuttern/#more-10337

    …und der Surftipp des Tages:

    http://sonsofperseus.blogspot.de/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Warzenschwein (Phacochoerus africanus)

    • Aber maennerstreik,
      nur weil Danisch sich mit einem schlechten, wissenschaftslosen und teils pubertären Artikel glaubt lächerlich und unglaubwürdig machen zu müssen, fühlt sich hier doch niemand persönlich beleidigt.

      Wir haben da einfach eine etwas andere Einstellung als du, müssen nicht die beleidigte Leberwurst spielen, schimpfen oder gar drohen.
      Danisch diskreditiert nicht die Soziologie, er diskreditiert nur sich selbst.
      Man kann das Geschwätz, das er von sich gibt, kritisieren wenn man Lust hat oder es ignorieren, in jedem Fall wird es sicherlich niemandem hier den Tag verderben.

      Falls sich jemand – anstatt sich mit dem Geschwätz von Danisch zu befassen – lieber mit männerrechtsrelevanten Soziologen beschäftigen möchte, findet er hier (Artikel und Kommentare) eine Liste, die LoMI und ich erstellt haben:

      http://suwasu.wordpress.com/2014/07/11/ein-beispiel-soziologischer-kritik-an-feministischen-mythen/

      Wer noch weitere männerrechtsrelevante Soziologen (oder Sozialwissenschaftler aus der Soziologie verwandten Disziplinen) kennt, kann gerne noch weitere Namen hier oder bei LoMi nennen.

      Hätten wir übrigens auch noch Psychologen, Sozialpädagogen, Pädagogen, Medienwissenschaftler etc. dazu genommen, wäre die Liste drei mal so lang geworden.
      Ein großer Teil derjenigen Leute, die wichtige Beiträge in wissenschaftlicher, theoretischer oder praktischer Hinsicht für die Männerrechtsbewegung geleistet haben, sind Personen, die ein sozialwissenschaftliches Fach studiert haben und ohne diese Beiträge würde die Männerrechtsbewegung in ihrer heutigen Form kaum existieren. Der Beitrag von Naturwissenschaftlern fällt nach meinen bisherigen Recherchen im Vergleich dazu weit geringer aus.

        • @ Adrian

          „Wie findest Du den Abschnitt zur Homosexualität?“

          Also ich finde eigentlich den gesamten Artikel schlecht.

          Die Formulierungen von der „gesunden, normalen, natürlichen“ Heterosexualität könnten – selbst wenn dies nicht intendiert sein sollte – leicht so verstanden werden, als wenn Homosexualität den Status des „pathologischen, anormalen und unnatürlichen“ zugewiesen werden sollte. Das ist also mindestens schlecht formuliert (und ist davon abgesehen, will man eine pragmatische Perspektive einnehmen, auch diskursstrategisch schlecht, weil man sich dadurch leicht angreifbar macht).

          Des Weiteren spricht er in Bezug auf Lesben ausdrücklich von „kaputter“ und „gestörter“ Sexualität:

          „Gender Studies sind dominiert von Lesben, die an ihrer eigenen kaputten Sexualität und ihrem völlig vermurksten Charakter scheitern,“

          „Lesben, die mit ihrer gestörten Sexualität und ihrem kaputten Ich nicht klarkommen“

          Eine ziemlich erbärmliche Art zu argumentieren.

          Ansonsten handelt es sich um eine völlig unwissenschaftliche, undifferenzierte, belegfreie Polemik.
          Ich habe auf diesem Blog hier gelernt, wie wichtig es ist, genau darauf zu achten, ob Leute, die anderen mit großem Tamtam Unwissenschaftlichkeit vorwerfen in ihren Kritiken selbst wissenschaftlich vorgehen, dass sie wissen, wovon sie reden und ihre Kritikpunkte begründen und belegen können.
          Wer selbst unwissenschaftlich argumentiert, hat anderen keine Unwissenschaftlichkeit vorzuwerfen.

          Hinter solchen Kritiken stecken in der Regel natürlich auch keine wissenschaftlichen, sondern politische Motive.
          Das ist übrigens ein interessantes Phänomen, das ich noch genauer zu analysieren beabsichtige (gibt ja auch auf diesem Blog hier immer wieder mal Anschauungsmaterial dazu):
          die Diskursstrategie zu verwenden, mit großer Vehemenz dem Gegner Unwissenschaftlichkeit vorzuwerfen sowie die eigene Wissenschaftlichkeit zu betonen, während man in Wahrheit selbst keine wissenschaftlichen Standards einhält.

          Sollte man niemals drauf hereinfallen – das ist eine politisch motivierte Diskursstrategie, nicht wissenschaftlicher als der Genderismus.
          Beides ist Ideologie im eigentlichen Sinne.

        • @ Leszek

          Wenn ich Deine Ausführungen zu den Aüsserungen über Homosexuallität in dem Artikel von Danisch ansehe, habe ich den Eindruck Du hast und willst nix verstehen. Auf Deine politisch begründete Diskursstrategie fallen offensichtlich immer weniger Leute herein.

          Die Soziologen lassen den Gen_darismus unter ihrem Dach wachsen und gedeien, kümmern sich einen Kehrricht darum und wundern sich über Kritik. Das eizige was zu stören scheint ist der Ton, offensichtlich weil die Kritik ansonsten richtig liegt?

          Mann stelle sich mal die Frechheit vor, eine völlig unwissenschaftliche Wissenschaft einzurichten – Gen_da Studio genannt, frech immer mehr Geld zu fordern, Leitfäden zu feministischem Sprachhandeln zu erfinden und auf Nachfragen der Inhalte es lieber auf einen Gerichtsprozeß ankommen zu lassen.

          Dann kommst Du her und laberst was von erbärmlicher Art zu argumentieren. H Danisch und andere haben schon mehrfach die Unwissenschaftlichkeit von Gen_da gezeigt. Das müssen die nicht in jeder ihrer Äusserungen oder Blogartikel immer wieder machen. Das wirst Du aber wohl kaum verstehen.

        • @ David

          Ich glaube, ReVolte weiß, dass Michael Klein höchst absichstvoll diese Erklärung der DGS auch auf Amendt bezog, obwohl die DGS wohl nicht an Amendt gedacht hat, eher schon an die lieben Kolleginnen und Kollegen in den Gender Studies, die immer mehr Flak auf sich ziehen.

          Es ist ja von Personen im Plural die Rede, darunter kann man, wenn man gutwillig ist, auch Amendt subsummieren.

          Wenn man das übliche Klima in der Soziologie zugrundelegt, ist er aber zuallerletzt gemeint.

          Der ganze Schrieb ist ein typisches Beispiel für die korrupte Feigheit in dieser „Wissenschaft“.

          Was hat die Autor.I.nnen des Schriebs denn gehindert, klar zu benennen, wen sie meinen?

          Statt dessen deutet man wahllos mit dem Finger in die Runde in der Hoffnung, dass sich schon die „Richtigen“ angesprochen fühlen.

          Und das sind eher die, mit denen sich sozioilogische Koryphäen wie Gesterkamp, Rosenbrock & Co. beschäftigen.


      • Hätten wir übrigens auch noch Psychologen, Sozialpädagogen, Pädagogen, Medienwissenschaftler etc. dazu genommen

        Psychologen bzw die Psychologie ist aber überwiegend den Naturwissenschaften, nicht den Sozialwissenschaften zuzuordnen, was meiner Meinung nach durchaus ein Grund ist, dass sie trotz hohem Frauenanteil eine beachtliche Resistenz gegenüber feministischer Vereinnahmung zeigt.
        Aber das nur am Rande.

        So sehr ich Danisch für sein Engagement und auch manche erfrischende Polemik schätze, er ist ein Schwätzer, der ständig meint über Dinge, von denen er keine Ahnung hat, „im Namen der Wissenschaft“ sprechen zu können.
        Ein Computernerd ohne wesentliche erkenntnistheoretische Bildung.

        Seine Fans scheinen nicht zu erkennen, welch PR-strategisches Desaster er anrichtet und wieviel Potential er verschenkt, indem er berechtigte männerrechtliche Anliegen unnötigerweise mit seinen reaktionären Haltungen verknüpft.
        Wem es wirklich um Männerrechte und nicht um das Ausleben seiner Ressentiments geht, der müsste eigentlich merken, dass man sich mit (impliziten oder expliziten) Forderungen wie der Abschaffung geisteswissenschaftlicher Fakultäten jede Anschlussfähigkeit an Mainstreamdiskurse zerstört und gesellschaftlich ins Aus stellt.

        Zur DGS ist aber zu sagen, dass sie ihren Saustall aufräumen soll. Mir fehlt jegliches Mitleid mit ihren „Geschlechterforschern“, die sich jeden Gegenwind (so lange es nicht in Gewalt ausartet) redlich verdient haben.

        • @ david

          „Psychologen bzw die Psychologie ist aber überwiegend den Naturwissenschaften, nicht den Sozialwissenschaften zuzuordnen“

          Finde ich schwer zu beurteilen.
          Mir erscheinen die sozialwissenschaftlichen Anteile bei der Psychologie auch nicht gerade als gering.
          Vielleicht trifft es am besten die Psychologie als beides einbeziehend zu betrachten?

        • Saustall aufräumen wird nicht passieren.
          Eine Solidaritätsbekundung ohne konkrete Nennung der von Hasskampagnen Betroffenen, ist nurmehr der untaugliche Versuch die humanistisch-aufgeklärte Fassade zu wahren.
          Im Grunde jedoch ein Nullaussage, die jede Seite für sich in Anspruch nehmen kann. Schließlich ist Amendt für seine „radikalen Einstellungen“ bekannt.

          Fachschaft TU Berlin:
          „Wir sehen ein, dass es falsch war, einem Redner mit solch radikalen Einstellungen eine Bühne zu bieten, und haben Prof. Amendt daher ausgeladen.“

        • @ David

          „So sehr ich Danisch für sein Engagement und auch manche erfrischende Polemik schätze, er ist ein Schwätzer, der ständig meint über Dinge, von denen er keine Ahnung hat, “im Namen der Wissenschaft” sprechen zu können.“

          Ich glaube nicht, daß Du das beurteilen kannst ob Danisch ein Schwätzer ist. Kannst Du denn im Namen der Wissenschaft sprechen? Wer anderen solche Absichten mal so pauschal unterstellt ist auch ein kleinwenig ein Schwätzer, so meine ich.

          Wenn es also mit den Männerrechten nicht klappt ist Danisch schuld? Weil ein, sagen wir Türke frech wird, ist es kein Wunder und verstehbar wenn man den Türken Rechte vorenthält und weiter zu entziehen gedenkt? Lächerlicher Gedanke, findest Du nicht?

      • Lieber Leszek, eine wirklich interessante Liste die ihr da zusammengetragen habt.

        Nur haben diesen Menschen leider keinerlei politischen Einfluss und im medialen Diskurs schon gar nicht (evtl. allein gegenüber mindestens 3-4
        Queer/Quoten-Feministinnen in medialen Diskussionsrunden)
        Wie erklärst du dir das?

        Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie schirmt sich hier genauso ab wie eine Feministin welche als ausführende Ministerin das Ressort „Familie“ übernommen hat. Selbiges gilt mittlerweile für das Ressort „Bildung“ und „Justiz“.

        Diskriminierung durch Genderfeminismus wird ebenfalls durch 2 Richter am Bundesverfassungsgericht etabliert da könnt ihr tatsächlich noch hunderte solcher Listen anfertigen.

        Nix für ungut.

        @Adrian: yap der Abschnitt war tatsächlich super. =)

      • Ihr seid wie Mädchen. Während andere die „Drecksarbeit“ machen, schwurbelt ihr beim Tässchen Tee herum und beansprucht vermutlich noch hinterher – ähnlich wie der Feminismus – dass Euer hohles Geschwafel irgendwas bewirkt hätte, gell?

        • @ maennerstreik

          „Ihr seid wie Mädchen,“

          Tatsächlich? Daraus kann ich wohl schließen, dass du keine Mädchen magst, oder?

          „Während andere die “Drecksarbeit” machen, schwurbelt ihr beim Tässchen Tee herum und beansprucht vermutlich noch hinterher – ähnlich wie der Feminismus – dass Euer hohles Geschwafel irgendwas bewirkt hätte, gell?“

          Vielleicht möchtest du uns ja mitteilen, was du schon für Heldentaten für die Männerrechtsbewegung geleistet hast und was für grandiose Erfolge du damit schon erzielt hast.

          Bisher macht es ja eher den Eindruck, dass deine Kommunikationsdefizite und Konfliktunfähigkeit für dich eigentlich jede längere Zusammenarbeit unmöglich machen und von Anschlussfähigkeit an die Mehrheitsbevölkerung kann bei deinen regelmäßigen unkontrollierten Ausrastern ja genauso wenig gesprochen werden wie von Anschlussfähigkeit an den Mainstream. Insofern macht es schon einen merkwürdigen Eindruck, wenn du dich selbst und deinen Kommunikationsstil als Vorbild und Erfolgsmodell anpreisen möchtest.

          • Hast Du gerade wieder Robin und onyx zusammen mit A. und C. im SM-Keller die Stiefel abgeleckt, deren Absatz vorher abwechslend in euren Hinterteilen steckten oder warum meinst Du Krümel mich hier ankläffen zu müssen? 😀

      • @ Leszek

        *Danisch diskreditiert nicht die Soziologie, er diskreditiert nur sich selbst.*

        Das sehe ich anders.

        Die Soziologie muss er nicht dskreditieren. Das tun die Vertreter des Faches ganz von allein und sei es nur durch komplzenhaftes Schweigen, wenn Gender Studies den guten Ruf ihrer Wissenschaft ruinieren.

        Wo ist der Widerstand aus der Soziologie heraus gegen diesen üblen Schwachsinn?

        So ist es nicht verwunderlich, wenn Hadmut Danisch wütend wird, er ist da längst nicht der einzige, Zitat:

        *Die heutige Soziologie suhlt sich geradezu in Unwissenschaftlichkeit, schlimmer noch: Instrumentalisiert sie bewusst und gewollt, um politische Ziele als wissenschaftliche Erkenntnisse hinzustellen.

        Soziologische „Wissenschaft” ist, wenn rauskommt, was man hören will und was der political correctness entspricht. Deshalb wird auch nur das veröffentlicht. Was nicht passt, wird passend gemacht oder verschwiegen.

        Gerade die hier inhaltlich angesprochen „Geschlechter- und Sexualforschung” (Gender Studies) der Soziologen gehört zum übelsten Mist, zum unwissenschaftlichsten Unsinn, den die Universitäten jemals hervorgebracht haben.

        Die Soziologie lebt in einer Phantasiewelt, und beleidigt einfach jeden, der dieser nicht zustimmt.

        Tatsächlich seid Ihr ein korrupter, inkompetenter und grenzenlos verlogener Sauhaufen, der Politik betreibt und sich dazu als Wissenschaftler ausgibt.*

        Ja, da ist einer richtig wütend.

        Kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen.

        Wie konnte nur dieser Eindruck entstehen?

        Ich glaube, Soziologen sind Opfa.

        Man kann Soziologen nur raten, ihren Saustall in Ordnung zu bringen, bevor immer mehr Steuerzahler massenhaft wütend werden.

        • Pirincci ist ja bereits wütend, arbeitet an einem zweiten Buch mit dem Thema nach „Deutschland von Sinnen“ und ist offenbar bereit, gegen Tuider, Voß & Co. Prozesse aus der eigenen Schatulle zu finanzieren, um diesen Schwachsinn Gender Studies und Gender Mainstreaming final dorthin zu treten, wo er hingehört: in den Orkus.

          Schon komisch, diese ganzen „Radikalen und „Fundamentalisten“, wollen sie doch tatsächlich real etwas bewirken anstatt nur sich selbst labern zu hören. Und ja, ich weiß, Pirincci ist kein Männerrechtler, dazu ist er (noch) viel zu sehr unreflektiert auf Frauen fixiert.

        • Da ich mit immer größerer Besorgnis eine zunehmende Pirincciphobie in unserer Gesellschaft ausmache, kann ich ja mal auf meinen Artikel hinweisen.

          http://gender-universum.de/kleine-anekdote-am-rande/

          Für eine menschliche Gesellschaft! Nieder mit der Pirincciphobie!

          PS: Aber mal ehrlich, je länger ich mir dieses hilflose Geplapper über Pirincci anschaue und je mehr ich von seinem Buch weiß, desto absurder kommt mir dieses ganze Theater vor.

          Diese verklemmten Gutmenschen entlarven sich immer mehr als totalitäre Weicheier, die wirklich gar nichts abkönnen und sofort ausflippen, wenn ihnen jemand so entgegenkommend die Vorwände dafür liefert.

        • @ Männerstreik

          *Pirincci ist ja bereits wütend, arbeitet an einem zweiten Buch mit dem Thema nach “Deutschland von Sinnen” und ist offenbar bereit, gegen Tuider, Voß & Co. Prozesse aus der eigenen Schatulle zu finanzieren, um diesen Schwachsinn Gender Studies und Gender Mainstreaming final dorthin zu treten, wo er hingehört: in den Orkus.*

          Ja, es werden allmählich immer mehr.

          Die, die sich mehr oder weniger schranzenhaft bemühen, sich dem Mainstream anzudienen, in den man doch unbedingt müsse, um etwas zu bewegen, müssen sich beeilen.

          Wer weiß, wie lange dieser Mainstream noch Mainstream ist.

          Er verliert nicht nur rasant an Auflage, sondern auch an Relevanz bei einer ganzen Menge gerade „einfacher“ Menschen.

          Nur auf den Kommandohöhen der(Pseudo-) Gelehrsamkeit und in der Politik behauptet sich dieser verachtenswerte Müllstrom noch in seiner prunkenden Erbärmlichkeit.

  2. „Rotzdummes Soziologen-Pack! Schert Euch zum Teufel! Ich will mich nicht länger von Euch dafür beleidigen lassen, dass ich gesund, normal und heterosexuell bin! Und hört endlich auf, Euch als Wissenschaftler auszugeben. Ihr habt von Wissenschaft noch weniger Ahnung als eine Kuh vom Fliegen!“

    Quelle; http://www.danisch.de/blog/2014/07/26/die-soziologen-beschweren-sich-jetzt-ueber-hasskampagnen/

    Mal sehen, wann Danisch als homophob, radikal, fundamentalistisch etc. verleumdet wird von so gewissen Gemäßigten, gell?

    • @ Männerstreik

      Ich habe gerade den Text gelesen. Voll geil! (HA HA HA HA HA)

      Zumindest in Bezug auf die Gendersens hat er meiner Meinung nach Recht, zumindest im Großen und Ganzen. Vielleicht auch in Bezug auf viele andere Soziologen.

      Ist natürlich ein harter Text. (…und damit ganz nach Deinem Geschmack, nicht wahr? Wobei ich sagen muss: Mir gefällt der Text auch. Schön emotional. Endlich kriegen de Gendersens mal richtig eine…- das musste einfach mal sein!) Vielleicht hatte Danish schlechte Laune, als er das geschrieben hat?

      Ich habe den Eindruck: Er hat sich mit den Gendersens/der Soziologie beschäftigt und ist aus allen Wolken gefallen, wie verkehrt die Welt ist und wie sehr die Ehrlichen die dummen sind, wie sehr wir verarscht werden. Sowas kann einen auch wütend machen.

      Solche Texte haben vielleicht schon den Vorteil, dass sich immer mehr Menschen trauen, offen die Gendersens/Femis zu kritisieren.

      Und den, dass z.B. mein Selbermach-Samstag-Geschreibsel weniger radikal erscheint…(HA HA HA HA HA)

      Wobei: Erscheint dieser überhaupt radikal?

      • @Matthias:
        Danisch hat u.a. zur Frauenquote veröffentlicht, siehe http://www.danisch.de/blog/buch-%E2%80%9Efrauenquote/, und beschäftigt sich vermutlich länger und ernsthafter mit Gender-Themen als so mancher Jung-(Möchtegern)-„Wissenschaftler“ hier.

        Und er schlägt sich *real* mit FrauenMediaTurm und humboldt-Uni herum, fragt fordernd und kritisch nach und macht vor allem nicht das Schoßhündchen wie manche, die sich selbst gerne als „wissenschaftlich“ bezeichnet wissen wollen, aber eigentlich nur sich selbst gerne reden hören, unabhängig von Sinn und Inhalt 😛

        Dass Danisch klare Worte benutzt und nicht ewig rumschwurbelt, um dass doch nicht auf den Punkt zu kommen, macht ihn in der Tat sympathisch. Ich wünsche, wir hätten mehr von seinem Schlage unter den Maskulisten als so gewisse weichgespülte Schleimbeutelchen und Schoßhündchen von Feministinnen 😀

        • @ Männerstreik

          „Ich wünsche, wir hätten mehr von seinem Schlage unter den Maskulisten als so gewisse weichgespülte Schleimbeutelchen und Schoßhündchen von Feministinnen :D“

          Zumal Frauen kein Hündchen, sondern einen Grizzly wollen.

          • Grizzly? Was für Frauen kennst Du denn? 😀

            Aber stimmt, Schoßhündchen sind da nicht sehr gefragt…

        • „Zumal Frauen kein Hündchen, sondern einen Grizzly wollen.“

          Wenn Du so genau weißt, was Frauen wollen, warum hast Du dann solche Schwierigkeiten mit ihnen?

        • @ Adrian

          „Wenn Du so genau weißt, was Frauen wollen, warum hast Du dann solche Schwierigkeiten mit ihnen?“

          Weil ich es zu spät erfahren habe, dass die einen Grizzly wollen bzw. weil ich es jetzt zwar weiß, den Grizzly aber mit meinem Körperbau nicht vernünftig rüberbringen kann.

          @ Männerstreik

          „Was für Frauen kennst Du denn?“

          Ich weiß nicht, wie sehr das mit dem Grizzly stimmt. Ich glaube aber schon.

          Stark wie ein Bär, aber kuschelig soll er doch sein, oder?

    • „Mal sehen, wann Danisch als homophob, radikal, fundamentalistisch etc. verleumdet wird von so gewissen Gemäßigten, gell?“

      Verleumdung wäre es nur dann, wenn es nicht stimmt.

          • Das nennt sich flame war, was hier stattfindet.

            Das liegt außerhalb meines Interessengebietes.

            Danisch ist auch weder „Gemäßigter“ noch „Fundamentalist“. Es wäre nett, wenn man ihn aus dem Mist heraushalten könnte.

            Mich bitte auch. Es wird immer absurder. DANKE.

        • „Hätte er darauf verzichtet, lesbische Sexualität als “gestört” zu bezeichnen, hätte ich den Text vielleicht sogar verlinkt.“

          Es würde mich wundern, wenn er das gemeint hat, dass „lesbisch“=“gestört“
          Vielmehr schimpft er, dass jene Lesben, die Gender machen, gestört sind.
          Warum er die Heten, die Gender machen, rausnimmt, kann man vielleicht auf den Eifer des Motzens zurückführen.
          Wenn er schimpft ist seine Formulierungsgenauigkeit und sein Stil ja schon in Richtung unterirdisch unterwegs…

        • Ich denke, einen anderen Aspekt darf man nicht vergessen: Die Feminismus- und Gender-Lesben sind die verlogensten von allen, da sie diese Ideologien u.a. dazu nutzen, sich Vorteile in der sexuellen Konkurrenz gegen Männer zu erheischen. Die Lesbenquote ist nämlich noch geringer als die Schwulenquote und auf Bettgespielinnen in einem physischen Zustand wie Alice Schwarzer hat vermutlich selbst die ranzigste Lesbe über 30 keine Lust. Männer zu dämonisieren und Frauen zu manipulieren ist da schon eine besonders perfide Strategie. Und dass diese Gesstalten auch sonst einfach primär psychisch mehr oder weniger stark gestört sind, kann man spätestens bei den Slutwalks oder bei Twitter beobachten.

        • @ ddbz
          Also nochmal. Danish scheibt:

          “Lesben, die mit ihrer gestörten Sexualität und ihrem kaputten Ich nicht klarkommen”

          Er schreibt nicht

          „Gestörte Lesben, die mit ihrer Sexualität und ihrem kaputten Ich nicht klarkommen”

          Das macht einen Unterschied ums Ganze.

        • @ Adrian

          Das macht in diesem Zusammenhang eben keinen Unterschied. Das wirst Du aber einfach nicht verstehen wollen. Du willst dem Danisch eben eine Homophobie andichten. Du machst Dich lächerlich. 🙂

          Du bist also hier ein lächerlicher Schwuler was nicht bedeutet, daß alle Schwule lächerlich sind…

    • @maennerstreik

      „Mal sehen, wann Danisch als homophob, radikal, fundamentalistisch etc. verleumdet wird von so gewissen Gemäßigten, gell?“

      Heute ist so ein sonniger Tag, da bin ich in Geberlaune:

      Wir Gemäßigten wollen allein euch drei verunglimpfen und aus dem Netz verbannen, weil wir euch als die größte Gefahr für unsere Alleinherrschaft im Maskulismus ansehen!!!

      Gern geschehen! 🙂

      • Das war selbst für Deinen bescheidenen Intellekt ein bestenfalls als „niedlich“ zu bezeichnender Trollversuch. Aber es ist zu warm (wegen der Temperaturen, bevor da wieder rumgeheult und interpretiert wird), da bin ich mal gütig 😛 :

      • Dein Wasserträger Le-Zeck hat – in Kooperaton mit Adrian – bereits einen Vorstoß unternommen, Danisch als homophob zu bransmarken, indem die Auflistung „gesund, normal und heterosexuell“ so in eine einheit zurechtgelogen wurde als hätte Danisch damit Homosexuelle als krank und unnormal bezeichnen wollen. Eure Lügengebäude und Hetzereien verfangen immer weniger und werden immer häufiger offenbar. Ich finde das gut 🙂

        • Ich meine, „Lüge“ setzt voraus, dass der Sprechende selbst davon überzeugt ist, nicht die Wahrheit zu sprechen.
          Insofern ist „Lügengebäude“ hier, rein semantisch, Unsinn und lässt dich ein wenig hysterisch erscheinen.
          Das hast du nicht nötig.

          • Ist mir Wurst. Du kannst es auch so umschreiben, dass ihr euch wie auf dem Hundeplatz gegenseitig hintenrum beschnuppert und freudig mit dem Schwänzechen wedelt, wenn ihr den jeweils anderen seht. Die armen Hunde, dass ich die mit so Gestalten wie den Gemäßigten vergleiche. Das haben Hunde eigentlich nicht verdient 😀 😛

        • „Dein Wasserträger Le-Zeck hat – in Kooperaton mit Adrian – bereits einen Vorstoß unternommen, Danisch als homophob zu bransmarken, indem die Auflistung “gesund, normal und heterosexuell” so in eine einheit zurechtgelogen wurde als hätte Danisch damit Homosexuelle als krank und unnormal bezeichnen wollen.“

          Dann schauen wir doch einfach mal, welche Formulierungen Danisch in dieser Hinsicht verwendet hat und was ich tatsächlich zu diesem Aspekt geschrieben habe.

          Danisch:

          „Leute, die psychisch so irreparabel kaputt sind, dass sie es einfach nicht ertragen können, dass andere Leute einfach eine normale, gesunde Sexualität haben, sich dabei wohlfühlen und auch noch Spaß haben.“

          „Daraus hat sich ein monströses Lügengebilde entwickelt, das alles Heterosexuelle und alle Männer verteufelt, dass diese natürliche, gesunde Sexualität in jeder nur erdenklichen Hinsicht beschimpft und verleumdet.“

          „Solche, die sich einbilden, dass jeder homophob wäre, der sich nicht permanent und in hoheitlichem Auftrag beschimpfen und für seine natürliche Sexulität anprangern lässt.“

          „Ich hatte oben schon angesprochen, dass auch Heterosexuelle – Normalsexuelle – einen Anspruch darauf haben, von „Heilversuchen” verschont zu bleiben.“

          „Es ist das Unterfangen, der Welt einzureden, dass normale Sexualität künstlich sei und dass man sie abbauen müsse, indem man Sexismus bekämpft.“

          „Ich will mich nicht länger von Euch dafür beleidigen lassen, dass ich gesund, normal und heterosexuell bin!“

          Danisch spricht also selbst in Bezug auf Heterosexuelle und Heterosexualität ausdrücklich von:

          „normale, gesunde Sexualität“; „natürliche, gesunde Sexualität“; „natürliche Sexulität“; „Normalsexuelle“; „normale Sexualität“; „gesund, normal und heterosexuell“.

          Dazu schrieb ich in meinem obigen Beitrag:

          „Die Formulierungen von der “gesunden, normalen, natürlichen” Heterosexualität könnten – selbst wenn dies nicht intendiert sein sollte – leicht so verstanden werden, als wenn Homosexualität den Status des “pathologischen, anormalen und unnatürlichen” zugewiesen werden sollte. Das ist also mindestens schlecht formuliert (und ist davon abgesehen, will man eine pragmatische Perspektive einnehmen, auch diskursstrategisch schlecht, weil man sich dadurch leicht angreifbar macht).“

          Leider belässt es Danisch aber noch nicht einmal dabei. Schauen wir uns im Vergleich seine Formulierungen zur lesbischen Sexualität an:

          „Lesben, die mit ihrer gestörten Sexualität und ihrem kaputten Ich nicht klarkommen, die sich nicht mal untereinander vertragen und sich selbst nicht aushalten können, Leute mit massiven psychischen Problemen, die eigentlich in die Klapse gehören, projizieren, ach was, kotzen ihren Universalhass auf alles, was anders ist als sie.“

          „Gender Studies sind dominiert von Lesben, die an ihrer eigenen kaputten Sexualität und ihrem völlig vermurksten Charakter scheitern, die des Zusammenlebens nicht fähig sind, weil sie schon den Anblick, den Gedanken nicht ertragen, dass andere Leute einfach so schönen guten Sex haben und es hübsche Frauen gibt, die sich dabei einfach sauwohl fühlen und im warmen Sommer gerne sexy im Minirock unterwegs sind.“

          Im Zusammenhang mit lesbischer Sexualität spricht Danisch also von einer:

          „gestörten Sexualität“ und „kaputten Sexualität“.

          Daraus ergeben sich folgende Gegenüberstellungen:

          Heterosexualität wird bei Danisch verbunden mit den Begriffen „normal“, „gesund“, „natürlich“.

          Lesbische Sexualität wird verbunden mit den Begriffen „kaputt“ und „gestört“.

          (Zu männlicher Homosexualität werden in dem Text keine Aussagen gemacht.)

          Falls Danisch mit dem Text also eigentlich eine Kritik an einem politisch korrekten Norm-Feindbild Heterosexuelle formulieren wollte und es ihm dabei darum ging, zu verdeutlichen, dass Heterosexualität als ebenso natürlich und gesund angesehen werden sollte wie Homosexualität und dass Heterophobie genauso scheiße ist wie Homophobie – was voll und ganz meiner Auffassung entspricht – dann hat Danisch es jedenfalls sehr schlecht und mißverständlich formuliert.

          (Der Begriff „normal“ – auch wenn m.E. ebenfalls nicht besonders glücklich gewählt – könnte auch im rein statistischen Sinne gemeint sein.)

          Man braucht hier also weder zu lügen, noch etwas zu unterstellen, es reicht eine einfache diskursanalytisch fundierte Analyse des Textes um zu sehen, dass der Text ziemlich mißlungen ist.

          • Das einzige, das misslungen ist, das kennen Deine Eltern am besten, politisch korrekter Schwurbelkopf 😀 😛

        • Leszek, Deine Bemerkung strotzt nur so Fehlern, die aber alle aus dem einen Problkem herrühren, welches eher persönlicher Natur zu sein scheint: Du legst an jedem Deine Wertung an um diese zu beurteilen und erwartest, dass diese von anderen geteilt wird.
          Warum machst Du dann danisch den Vorwurf, dass er seine Wertung anlegt und erwatet, dass diese von anderen geteilt wird?

          Letztlich läßt sich wohl kaum ein irgendwie geartetes Kriterium finden, nach dem der eine mehr Recht hätte als der andere.

          Ich glaube aber es ist wenig hilfreich bei einem Rant allzu penibel zu sein, vor allem dann, wenn nicht wenige SOziologen das ähnlich sehen wie danisch. Zumindestens die die ich kenne und in der empirischen Sozialforschung arbeiten oder sogar – o Gott – in der Marktforschung.

          Also dort wo wirklich was rumkommen muss am Ende – in Geld.

        • @ Dummerjan

          „Leszek, Deine Bemerkung strotzt nur so Fehlern, die aber alle aus dem einen Problkem herrühren, welches eher persönlicher Natur zu sein scheint: Du legst an jedem Deine Wertung an um diese zu beurteilen und erwartest, dass diese von anderen geteilt wird.“

          Ich betreibe auch häufig immanente Kritik, nehme also die selbst formulierten Werte und Ansprüche anderer zum Ansatzspunkt für Kritik.

          Aber selbst wenn es sich nicht um immanente Kritik handelt, wird Kritik von mir begründet und belegt.
          Auch gemäß der von mir selbst befürworteten Maßstäbe Kritik zu üben, ist nämlich Teil der Meinungsfreiheit.

          Die Auffassung, dass Danisch andere kritisieren dürfe, dass man aber Danisch selbst nicht kritisieren dürfe, wird von mir nicht geteilt.

        • @ Leszek

          Du kannst oder willst Danisch nicht verstehen?

          „Im Zusammenhang mit lesbischer Sexualität spricht Danisch also von einer:

          “gestörten Sexualität” und “kaputten Sexualität”.“

          Wenn diese Lesben seinem Eindruck nach genau eine solch gestörte Sexualität haben, warum soll er das dann nicht so sagen? Weil man das nicht macht oder weil es das nicht geben kann? Wenn ich eine blöde Lesbe meine sage ich doch lange nicht, daß alle Lesben blöde sind. Du als angeblicher Wissenschaftler willst solche Unterschiede nicht erkennen können?

          • Ach, ddbz, das ist so das übliche Gewäsch samt Manipulationsversuchen der Gemßigten. Wäre ich eine Feministin, müßte ich hier in diesem Blog samt seiner Fankurve pausenlos „Derailing“ blöken…

            Eigentlich findet hier kaum eine inhaltliche oder gar zielgerichtete Diskussion statt, wenn man davon absieht, dass sich einige Leute als „Muster-Maskulisten“ präsentieren und positionieren wollen, indem sie eine Hetzjagd auf alle anderen veranstalten.

            Aktuell erinnern mich die Reaktionen der Feministinnen auf #WomenAgainstFeminism am besten an die Diskussions(un)kultur bei den Gemäßigten…

          • Meinst Du? Das sehen komischerweise immer mehr Leute anders, die dem feministischen C&A-Maskulismus samt andauerndem Warmgebläse nichts mehr abgewinnen können 😀 😛

          • @maennerstreik

            Dann freue ich mich, wenn die alle auf deinen Blog gehen. Bei einer kleinen Gruppengröße sind allerdings verständlicherweise prozentuale Zuwächse erst einmal groß. Wenn bei euch vier Leute dazukommen, dann habt ihr euch eben schon verdoppelt.

          • Stimmt, Christian, deshalb fliegen Fliegen ja aauch so auf Scheisse 😀 Ich bin jetzt aber mal off für heute, Danisch hat ja zu so Soziologen-Schätzchen wie Dir dankenswerterweise schon alles gesagt, was man wissen muss 😀

          • @männerstreik

            http://www.pelzblog.de/2014/07/distanzierungen-und-solidaritaet/

            „Die Äußerungen von Männerstreik sind einzig und allein Männerstreiks Äußerungen. Er spricht weder für mich, noch für Elmar, noch für irgendwelche anderen Fundamentalisten. Er spricht einzig und allein für sich. Seine Wortwahl und auch seine Inhalte kann ich an vielen Stellen nicht gutheißen. Es ist eine leicht zu durchschauende Methode, die hier versucht wird: Es wird versucht, einer Gesamtheit kritikwürdige Äußerungen zu unterstellen.“

            Wolle ist also der Ansicht, dass du den maskulistischen Feministen zuarbeitest, indem du die Fundamentalistin schlecht machst. Das macht dich eigentlich auch zu einem maskulistischen Feministen. 🙂

          • Ach Bubi, bei uns spricht jeder für sich, weil alle gleichberechtigt nebeneinander auf Augenhöhe stehen und wir uns keinen falschen Führern unterordnen. Diese verlogene und unredliche Art, Aussagen von mir anderen anzulasten, die haben auch nur zwei Gruppen: Feministinnen und die „gemäßigten“ Maskulisten. Für alle anderen Menschen ist selbstverständlich, dass jeder nur für sich spricht. Aber danke für das erneute Beispiel Deiner Verlogenheit und Manipulationsgeilheit, (editiert)

          • @maennerstreik

            “ weil alle gleichberechtigt nebeneinander auf Augenhöhe stehen und wir uns keinen falschen Führern unterordnen.“

            Mir scheint eher als hätten Elmar und Wollepelz recht eindeutig erklärt, dass sie nicht neben dir stehen wollen. Sie wollen auch nicht, dass man sagt, dass ihr nebeneinander steht. Das halten sie dann sogar für einen versuch, sie zu diskreditieren

          • Hahaha, genau. Das sollen verlogene und dauerhetzende Gemäßigte glauben 😀 Im Hintergrund bin ich aber nach wie vor nach mehr als aktiv, (editiert)

          • @männerstreik

            Was wäre denn der Sinn darin, „die gemäßigten“ das glauben zu lassen?
            Es sagt ja recht offensichtlich, dass du wegen deines Tonfalls nicht präsentierbar ist. Wenn das falsch ist, dann ist es ein ungerechtfertigter Vorwurf, quasi eine Verleumdung. Wenn es richtig ist und sie halten trotzdem an dir fest, dann fragt sich warum sie es dann nach außen anders darstellen

          • Ach, (editiert) was editierst Du denn dauernd in meinen Kommentaren herum? Für jemanden, der dauernd so viel Wert auf die Form legt, sollte es doch das Minimum sein, dass man weiß, wer da dauernd als Gemäßigter lügt und hetzt, oder nicht? Von Dir genervte Männerrechtler und Google sind ein unschlagbares Duo 😀

          • @Männerstreik

            Würdest du zu den Fundamentalisten gehören, was nach denen nicht der Fall ist, dann wäre es ja diesmal recht klar, dass du einen Klarnamen bewußt verraten wolltest. Ich denke das sie schon deswegen noch mehr auf Distanz gehen werden.

          • Ach (editiert), der Drops ist längst gelutscht. Elmar dürfte ihn ja eh wissen, Wolle ist auch seit Wochen Dein voller Name bekannt.

            Du behauptest ja dauernd, Du würdest nicht anonym bloggen, versteckst Dich aber dennoch, indem Du einen entscheidenden Namensbestandteil nicht nennst. Ist das nicht ziemlich unseriös, schäbig und verlogen, Schätzchen?

            Übrigens, als ich Dich vor geraumer Zeit fragte, warum Du Deinen zweiten Nachnamen nicht verwendest, war das ein Bluff. Ein Bluff, denn Du Schlaumeier mir kleinlaut bestätigt hast. Fand ich sehr amüsant, Mr. Superschlau 😀

          • Danke für das Kompliment, ich mag Dich auch total 😀 Rache? Ha ha, dafür müßte ich Dich als satisfaktionsfähig betrachten und das tue ich definitiv nicht nach den miesen und verlogenen Verleumdungsnummern, die Du und Deinesgleichen mit mir, wolle und anderen abgezogen haben. Mit Rache oder Genugtuung hat das wenig zu tun. Nenn es Karma, denn dieses Prinzip hast Du offenbar nicht verstanden. Ohne die Hilfe von anderen, denen Du auf den Sack gegangen bist, wäre das nämlich nicht möglich gewesen, werter Christian Schmidt 😀

            So, und jetzt kannst Du zu Arne weinen gehen und ihm dabei helfen, das nächste Märchen gegen die Fundamentalisten in Stellung zu dichten…

          • @männerstreik

            „ihm dabei helfen, das nächste Märchen gegen die Fundamentalisten in Stellung zu dichten…“

            Warum sollte ich anhand Aktionen von dir etwas gegen Fundamentalisten sagen? Sie haben sich doch deutlich von dir distanziert?

            Es ist aber lustig, dass du als Antwort darauf, dass ich Wolle nach seiner Auffassung zu unrecht einer Idnetitätsaufdeckung beschuldigt habe, eine Aktion mit einer Identitätsaufdeckung durchführen willst.
            Das ist ungefähr so als würde man sagen „ich zeig dir, dass wir keine Mörder sind, indem ich dich erschieße“ 🙂
            Wobei du es für eine Gruppe sagst, die das nicht möchte und die sich wegen solcher Aktionen bereits von dir distanziert hat

          • Distanziert? Wovon träumst Du denn eigentlich nachts? Ach, stimmt ja, vom anonymen Bloggen 😀

            Gell, Christian Schmidt 😀

          • @männerstreik

            ich zitiere es dir gerne noch einmal:

            http://www.pelzblog.de/2014/07/distanzierungen-und-solidaritaet/

            Daher muss ich hier noch einmal für das Protokoll laut kund tun: Die Äußerungen von Männerstreik sind einzig und allein Männerstreiks Äußerungen. Er spricht weder für mich, noch für Elmar, noch für irgendwelche anderen Fundamentalisten. Er spricht einzig und allein für sich. Seine Wortwahl und auch seine Inhalte kann ich an vielen Stellen nicht gutheißen.

            Es ist eine leicht zu durchschauende Methode, die hier versucht wird: Es wird versucht, einer Gesamtheit kritikwürdige Äußerungen zu unterstellen. Das ist schwach. Es ist ganz schwach und auch erschreckend für Leute, die sich intellektuell so auf der Höhe sehen. Nachdem also eine Schlammlacht voller Lügen “abgefeiert” wurde, geht es nun auf diese Art weiter – die Methodik ist ja schon erfolgreich erprobt. Schwach, sehr schwach.

            Elmar hat es geliked, findet also die Distanzierung wohl richtig. Was ich begrüße

        • @ Leszek

          Deine Kritik an Danisch hast Du eben nicht belegt auch wenn Du das glaubst.

          Danisch selber hat seine Kritik mehrfach belegt, er muss das nicht in jedem Blogbeitrag immer wieder haarklein machen.

          Hast Du schon sein Buch Frauenquote gelesen oder liest Du lieber Bücher Deines Experten Kemper? In diesem Buch zB sind einige Belege für Danisch’s Behauptungen …

        • @ Männerstreik
          „dass ihr euch wie auf dem Hundeplatz gegenseitig hintenrum beschnuppert und freudig mit dem Schwänzechen wedelt, wenn ihr den jeweils anderen seht.“

          Wie gesagt, ich kenne Leszek nicht, ich halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass ich auf den Anblick seines Hinterteils schwanzwedelnd reagiere.

        • @ Männerstreik

          Haben dich die Feministen schon alle geblockt, so dass du jetzt schon andere Maskulisten beleidigen musst, weil das die einzigen sind, die dir noch antworten? Es scheint mir so, das in letzter Zeit fast alle deine Kommentare nur noch gegen die „Gemäßigten“ gehen und dann auch i.d R. noch ad hominem.

          Einfach nur dagegen oder was? Wogegen ist auch nicht so wichtig.

      • Nochmal zur Erläuterung:
        Nicht die lesbische Sexualität ist per se gestört(weil sie lesbisch sind) – vielmehr sind die öffentlich präsentierten Kampflesben in ihrer Sexualität gestört.
        Und das scheint durchaus der Fall zu sein.

        Ansonsten: jeder ernsthafte Informatiker kennr die tragische Geschichte von Alan Turing, oder ist zumindestens weitläufig bekannt. Insofern liegt in der Historie des Faches begründet eine gewisse Toleranz gegenüber Homosexualität.

        Zur vertieften Lektüre der Hacker Culture – der früher oder später jeder Informatiker ausgesetzt wird –
        http://www.eps.mcgill.ca/jargon/jargon.html

  3. Frauen und das Thema Hochzeit. Das Frauen so verrückt nach Heiraten sind hatte ich mir gedacht sei nur ein Mythos der Romantic Comedy. Ist aber auch wohl im echten Leben so. Für die Frau glaube ich ist das ein ganz besondere Tag. Endlich kann sie ihren Freunden, Nachbarn, Familie zeigen dass sie es geschafft hat. Ein wichtiger Ritus für eine Frau.

    • Natürlich. Ab dem Tag der Heirat wechseln Frauen zumeist wieder zurück in einen vergleichbare Status wie zuletzt unter Daddy: jemand kümmert sich um die meisten alltäglichen Belange für sie, zahlt für sie den Lebensunterhalt, betüdelt sie etc.pp. Oder wie ich gerne sage: Ein Tag als Prinzessin für sie, ein Leben als Sklave für ihn. Wäre die Ehe ein ehrliches Geschäft, würde der Ring dem Mann um den Hals geschmiedet statt an den Finger gesteckt 😀 😛

  4. Hier mein letztes Samstag schon angedachtes Thema:

    Existieren realistische Möglichkeiten zur Evaluierung akademischer Disziplinen bezüglich Einhaltung wissenschaftler Grundprinzipien/ Mindeststandards?

    Viele akademische Disziplinen oder Unterdisziplinen aus dem GSGW-Bereich (Gender-Sozial-Geistes-„Wissenschaften“) sind extrem politisiert, produzieren keine wissenschaftliche Erkenntnis und bilden keine nützlichen Berufe aus, sondern erfinden absurde Ideologien und plappern Ansichten nach politischer Vorgabe nach (hier sei auf den Blog Sciencefiles der beiden kritischen Soiziologen Diefenbach und Klein verwiesen).

    Dennoch leiten die Dozenten und Studenten aus ihrer „Wissenschaft“ gutbezahlte Vollzeitbeschäftigungen nach TVöD E13 aufwärts und den Anspruch auf hohen sozialen Status ab. Das Ganze ist gar nicht mal so neu: An der Freien Universität der Frontstadt West-Berlin wurde Anfang der 70er ein Institut für „Marxistische Psychologie“ eingerichtet, das erst knapp dreißig (!!) Jahre später endlich dichtgemacht wurde.

    Nun die Frage in die Runde: Wie könnte man solche Auswüchse durch Evaluation zumindest offen legen?
    Problematisch bei Evaluationen zur Einhaltung wissenschaftlicher Mindeststandards ist die Mitwirkung von GSGWlern bei der Beurteilung von GSGWlern ähnlich dem „Peer.review“-Prinzip bei der Literaturbegutachtung.

    Leider hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus.

    Bei Naturwissenschaftlern (NW) ist das kein Problem: Wenn da einer mit Wassergedächtnis in der Homöopathie u.ä. kommt, wird das umgedreht; und wenn rauskommt, daß das Mist war, ist die Karriere zu Ende oder wenigstens der Ruf ruiniert.

    • @ Axel

      „hier sei auf den Blog Sciencefiles der beiden kritischen Soiziologen Diefenbach und Klein verwiesen)“

      Michael Klein ist nach Eigenaussage Politikwissenschaftler.

      „An der Freien Universität der Frontstadt West-Berlin wurde Anfang der 70er ein Institut für “Marxistische Psychologie” eingerichtet,“

      Habe ich nichts gegen einzuwenden (vorausgesetzt, es handelt sich um freiheitliche Marxisten, sonst schon).

      Ich empfehle in dem Zusammenhang folgendes lesenswerte Buch zur Lektüre:

      http://www.amazon.de/Mechanismen-psychosozialer-Zerst%C3%B6rung-Herrschaftsdenken-Stressfaktoren/dp/3899654277/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1406390064&sr=1-1&keywords=psychosoziale+zerst%C3%B6rung

      • für Leszek:
        Michael Klein ist Politikwissenschaftler? Von mir aus. Ist aber was völlig anderes als Soziologie, gell?

        Du hast nichts gegen Psychologie auf weltanschaulicher Basis? Na super. Gut, das war jetzt eine Selbstentlarvung. Darüber hinaus: Freiheitliche Ideologen gibt es nicht, gab es nicht und wird es nicht geben. Beweis: lies ein Geschichtsbuch (aber nicht von einem linken Historiker!).

        In Deine Buchempfehlung hab ich mal bei Amazon reingeguckt. Ein paar Schlagwörter: Produktivkräfte, Produktionsverhältnisse, Indikatorfunktion, biopsychische Produktivkräfte, Kooperative, kommunikative, kognitive und emotional-affektive Ressourcen, neoliberal bestimmter Produktionsprozesse, Sozialstaatskapitalismus, psychosoziale Ressourcen, neoliberaldestruktiver Prozess des bewussten Abbaus, neoliberalkonstruktiver Prozess des Aufbaus systemadaptiver Ressourcen , biopsychische Veränderungsprozesse, gegebene Herrschaftsbedingungen, blablabla….
        Ja, so stelle ich mir einen Erguß von marxistischen „Wissenschaftlern“ vor. Möglichst viele lateinisch-griechische Fremdwörter und dann noch ein bißchen Revolutionsrhetorik. Kaum Inhalt, viel Agitation. Und mit den Fremdwörtern kann man prima Hochbildung simulieren. Reichlich statusgeil, diese Marxisten….. Aber solidarisch mit der Arbeiterklasse! Oder HartzIVlern

        Hast Du das eigentlich gelesen? Stelle ich mir grausam vor. Wie das geistlose Geschwurbel von Butler, Professix & Co…

        • @ Axel

          „Michael Klein ist Politikwissenschaftler? Von mir aus. Ist aber was völlig anderes als Soziologie, gell?“

          Es sind verwandte Disziplinen, aber es ist schon etwas anderes.

          „Du hast nichts gegen Psychologie auf weltanschaulicher Basis? Na super. Gut, das war jetzt eine Selbstentlarvung.“

          Heißt das, du möchtest auch alle anderen psychologischen Schulen, z.B. Tiefenpsychologie, kognitiv-behaviorale Psychologie, Humanistische Psychologie, systemische Psychologie etc. abschaffen? Mit denen sind traditionell auch jeweils gewisse unterschiedliche weltanschauliche Aspekte verbunden?

          „Darüber hinaus: Freiheitliche Ideologen gibt es nicht, gab es nicht und wird es nicht geben.“

          Es gibt allerdings eine ganze Reihe freiheitlicher, demokratischer und antiautoritärer marxistischer Strömungen. (Aber die sind nach deinem verwendeten Ideologiebegriff dann eben nicht ideologisch.)

          Mit dem Institut für marxistische Psychologie beziehst du dich vermutlich auf die von Klaus Holzkamp begründete Kritische Psychologie, die auf dessen Buch „Grundlegung der Psychologie“ zurückgeht:

          http://www.amazon.de/gp/product/3593335727/ref=s9_simh_bw_p14_d0_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-1&pf_rd_r=19CTSVMTWQM26EEM4QFH&pf_rd_t=101&pf_rd_p=401003307&pf_rd_i=186606

          Eine Einführung in dieses Werk findet sich hier:

          http://grundlegung.de/

          Eine aktuelle Darstellung von Forschungsstand und Theorien der Kritischen Psychologie bietet Morus Markard in dem Buch

          „Einführung in die Kritische Psychologie“:

          http://www.amazon.de/Einf%C3%BChrung-Kritische-Psychologie-Morus-Markard/dp/3886193357/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&
          qid=1406462802&sr=1-2&keywords=kritische+psychologie

          Ich interessiere mich grundsätzlich für die Teilwahrheiten aller psychologischen Schulen und Forschungsbereiche. Von Holzkamp und Markard kenne ich bisher nur einige Artikel, die ich aber lesenswert und interessant fand. Auf ihre Hauptwerke werde ich bei Gelegenheit zurückkommen.

          Dass sie u.a. auf Erkenntnisse und Theorien marxistischer Wirtschaftswissenschaftler, Soziologen und Philosophen zurückgreifen halte ich für völlig legitim, der Marxismus enthält m.E. einige Teilwahrheiten, hier müsstest du also schon im Detail erklären, was du an den marxistischen Grundlagen der Kritischen Psychologie genau kritisierst.

          Es wäre ja nun genauso absurd eine Bezugnahme auf Befunde und Theorien konservativer oder liberaler Sozialwissenschaftler einfach mit dem Argument zu kritisieren, diese seien eben konservativ oder liberal und allein schon deshalb unwissenschaftlich. So argumentieren nur Ideologen. Du müsstest also schon etwas genauer begründen, was denn nun in wissenschaftlicher Hinsicht kritikwürdig an den spezifischen marxistischen Elementen der Kritischen Psychologie sein soll.

          Ein marxistisch-psychologischer Kritiker von Holzkamps Ansatz der Kritischen Psychologie ist Gerald Abl. Abl steht in der Tradition dialektischer marxistisch-psychologischer Ansätze und er kritisiert an der Kritischen Psychologie Holzkamps u.a. gerade einige Aspekte, die dir eigentlich sympathisch sein müssten.
          Abl schreibt z.B.:

          „(…) sein Holzkamps Verhältnis zum logischen Empirismus bleibt letztlich relativ unkritisch. In diesem Sinne fordert er auch völlig unbefangen positivistische Standards ein, also etwa eine strenge empirische Prüfung, die auf eine Wiederholbarkeit der Beobachtung usw. besteht.
          Und im Gegensatz zur Tradition der Dialektik, welche die Widersprüchlichkeit aufspürt und darin das zentrale Moment theoretischer Entfaltung erfährt, ist Holzkamp bestrebt, sie einzugrenzen und auszuschließen. Für das begreifende Erkennen sind für ihn widerspruchsfreie Denkvollzüge eine unerlässliche Voraussetzung.“

          (aus: Gerald Abl – Kritische Psychologie, Schmetterling Verlag, 1. Auflage 2007, S. 162)

          Die Kritische Psychologie stellt sich für den positivismuskritischen Dialektiker Abl sogar dar „als eine positivistische Psychologie mit marxistischem Antlitz“ – mit anderen Worten, sie ist ihm zu wenig geisteswissenschaftlich und zu stark empirisch-wissenschaftlich ausgerichtet.

          (aus: Gerald Abl – Kritische Psychologie, Schmetterling Verlag, 1. Auflage 2007, S. 175)

          „Beweis: lies ein Geschichtsbuch (aber nicht von einem linken Historiker!).“

          Heißt das, du willst behaupten, nur nicht-linke Historiker könnten gute Geschichtswissenschaftler sein? Das erscheint wenig überzeugend und hört sich wiederum sehr ideologisch an.

          „Ja, so stelle ich mir einen Erguß von marxistischen “Wissenschaftlern” vor. Möglichst viele lateinisch-griechische Fremdwörter und dann noch ein bißchen Revolutionsrhetorik. Kaum Inhalt, viel Agitation. Und mit den Fremdwörtern kann man prima Hochbildung simulieren. Reichlich statusgeil, diese Marxisten….. Aber solidarisch mit der Arbeiterklasse! Oder HartzIVlern“

          Das ist aber eine interessante Beurteilung bezüglich eines Buches, dass du gar nicht gelesen hast. Sieht so deine Wissenschaftlichkeit aus?

          „Hast Du das eigentlich gelesen?“

          Teils gelesen, teils quergelesen.

          „Stelle ich mir grausam vor. Wie das geistlose Geschwurbel von Butler, Professix & Co…“

          Das Buch enthält mehrere Artikel von unterschiedlichen Personen (darunter Klinische Psychologen, Sozialpsychologen, Psychoanalytiker, Neuropsychologen, Psychiater, Pädagogen und Sozialpädagogen) – es sind nicht zwangsläufig alle Marxisten, aber doch in politischer Hinsicht links.

          Das übergreifende Thema des Buches sind die Auswirkungen des neoliberalen Kapitalismus auf die psychologische und neuropsychologische Verfassung der Menschen, also z.B. wie sich Arbeitslosigkeit im Kontext von Hartz IV oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse auf Psyche und Gehirn auswirken oder welche Auswirkungen in lernpsychologischer Hinsicht von neoliberalen Einflüssen auf das Bildungssystem ausgehen und einiges mehr.

          Das Buch ist dabei interdisziplinär ausgerichtet und behandelt das Grundthema aus mehreren verschiedenen, sich ergänzenden Perspektiven. In sprachlicher Hinsicht entsprechen die Aufsätze dem in den entsprechenden Disziplinen verbreiteten Sprachstil, einige sind dabei leichter zu lesen als andere.

          Unter den Autoren sind aber auch Aktivisten, die ganz konkrete pädagogische, soziale und/oder politische Arbeit im Zusammenhang mit entsprechenden Mißständen leisten.

          Ein, wie ich finde, sehr interessantes und wichtiges neues Forschungsfeld, bei dem es wenig verwunderlich ist, dass es zuerst von Wissenschaftlern mit linker politischer Einstellung bearbeitet wird.

        • @ Leszek

          „Ein, wie ich finde, sehr interessantes und wichtiges neues Forschungsfeld, bei dem es wenig verwunderlich ist, dass es zuerst von Wissenschaftlern mit linker politischer Einstellung bearbeitet wird.“

          Wissenschaftler die ihre private politische Einstellung nicht aus der Wissenschaft lassen können? Die findest Du wichtig und gut? Kein Wunder mehr wie Du zu der Einschätzung eines Expertentums von Kemper kommst. Man bist Du in Dein Linkssein verliebt …

        • für den Leszek:

          Selbstverständlich sind weltanschauliche Voraussetzungen in der Wissenschaft verboten.
          Ich selbst bin Christ; stell Dir vor, ich bringe meine Religion in die Genforschung mit ein? Das geht höchstwahrscheinlich schief.

          Ich kenne aber das schöne Argument von Linken nach dem Ideologie-Vorwurf, Ideologie als etwas Neutrales darzustellen, das jeder hat und daher immer da ist.
          Denkste, ist nicht. Es gibt ein Weltbild auf der Basis von Natur und Realität, und es gibt Weltanschauungen/Ideologien auf der Basis künstlicher, wirklichkeitsfremder und -verleugnender Ideen. Ob sich da ein Marxist „antiautoritär“ oder sonstwie nennt, um mit den anderen Fanatikern in seiner Ecke besser konkurrieren zu können, macht seine Ideologie keinen Deut wissenschaftlicher.

          Leider ist die Weltanschauung ist bei den GSGWlern (Gender-Sozial-Geistes—) eher Regel denn Ausnahme. Beispiel die „marxistische Psychologie“ oder die Genetik à la Lenin &Co(Lyssenko): Hier wird das naive und weitgehend falsche linke Menschenbild (s. Pinker- „das unbeschriebene Blatt“) in eine etablierte Wissenschaft übertragen. Genau so was nennt man Pseudowissenschaft, z.B. wie Sozialdarwinismus.

          Daß prekäre Arbeitsverhältnisse, wie in dem empfohlenen Buch beschrieben, der menschlichen Natur nicht gut tun, hätte nun kein Biologe oder echter Psychologe anders vermutet. Das aber in leere Propaganda-Formeln („neoliberaldestruktiver Prozess des bewussten Abbaus“ – fand ich am besten) zu verpacken, tja, das ist Pseudowissenschaft und Info-Schmarotzerei pur.
          Ob Dein Held da vielleicht noch einen echten Wissenschaftler als MItautor hat, sei dahingestellt. Die Zusammenfassung spricht jedenfalls Bände.
          Wie zu Honeckers Zeiten.

          Das Ideologie-Umdrehungs-Argument der Linken kenne ich schon, ist alt. Machen die US-Politkorrekten gerne mit den Evolutionspsychologen. Der Vorwurf des Szientismus, der Reduktion und der Geschichtenerfindung von Cosmides, Tooby et al. an die Sozial“wissenschaftler“ wird gern einfach herumgedreht; allerdings ohne realistische Basis.

          Was bist Du eigentlich, Leszek? Oute Dich doch mal! Vermute Philosoph und Soziologe, Magister oder Master, richtig?
          Ich bin eine medizinische Laborratte.

          Wenn ich recht habe mit der Berufsvermutung, bist Du ja voll auf Linie gebracht worden. Das muß ich Euch GSGWlern zugestehen: Argumentieren könnt Ihr, das habt Ihr gelernt. Müßt Ihr aber auch; denn inhaltlich ist ja häufig nicht viel Sinnvolles zu finden („Geschlechter sind sozial konstruiert“-etc.). Da übt man das Verteidigen.

          Besser wäre andersrum: validiertes Weltbild statt Ideologie, dann richtige Wissenschaft. Da braucht man dann keine rhetorischen Winkelzüge wie das Ideologie-Umdrehungs-Argument, um seine Arbeit darzustellen.

        • „Ein, wie ich finde, sehr interessantes und wichtiges neues Forschungsfeld, bei dem es wenig verwunderlich ist, dass es zuerst von Wissenschaftlern mit linker politischer Einstellung bearbeitet wird.“

          „Bearbeitet“ bedeutet in diesem Zusammenhang natürlich „für die eigene politische Agitation genutzt“, nicht etwa „wissenschaftlich untersucht“. „Spirit Level“ lässt grüßen.

    • @ Axel

      „Bei Naturwissenschaftlern (NW) ist das kein Problem: Wenn da einer mit Wassergedächtnis in der Homöopathie u.ä. kommt, wird das umgedreht; und wenn rauskommt, daß das Mist war, ist die Karriere zu Ende oder wenigstens der Ruf ruiniert.“

      Ja, gottseidank. Allerdings gibt es trotzdem Ärzte (!!!), die ihren Patienten homöopathische Produkte andrehen, weil es für sie wohl finanziell lukrativ ist.

      Und Apotheken bieten den Homöopathie-Sch**** auch an. Obwohl man Pharmazie studiert haben muss für den Beruf des Apothekers, und damit eigentlich ein Mann der Wissenschaft sein müsste – oder halt eine Frau der Wissenschaft.

      Und was machen die lieben Krankenkassen? Sie bezahlen den Bullshit auch noch!

      Eine von vielen Hinsichten, in der mir diese Welt bald nur noch wie eine Parodie auf die Simpsons vorkommt.

      Warum? Weil alles so absurd ist, so grotesk daneben, und immer so gegen den Menschen und gegen das Wohl der Allgemeinheit geht.

      • Tja, da kann man das „egoistische Gen“ wohl tatsächlich mal wörtlich verstehen: Der Mensch ist nicht fürs Gemeinwohl selektiert, sondern für das eigene.

        Betrifft uns leider alle. Auffallen tut´s aber besonders bei den Oberschmarotzern: Pharmaindustrie (Homoö-Sch…), Finanzhaie, und linksradikale Gutmenschen mit bestens finanzierter Helferindustrie,…

        Mal abgesehen vom Homöopathikram: Vor ein paar Jahren gab´s von einem südkoreanischen Professor eine getürkte Stammzellveröffentlichung. Mit Pauken und Trompeten aufgeflogen, Riesenblamage! Stell Dir mal vor, so was würde bei Leszek et alumni passieren…undenkbar.

        • @ Axel

          „Tja, da kann man das “egoistische Gen” wohl tatsächlich mal wörtlich verstehen: Der Mensch ist nicht fürs Gemeinwohl selektiert, sondern für das eigene.

          Betrifft uns leider alle.“

          Ja, das kann man wohl sagen. Leider.

          „Auffallen tut´s aber besonders bei den Oberschmarotzern: Pharmaindustrie (Homoö-Sch…), Finanzhaie, und linksradikale Gutmenschen mit bestens finanzierter Helferindustrie,…“

          Ja. Was die Gutmenschen betrifft, kann ich das zumindest für Femis/Gendersens nur unterstreichen.

          „Mal abgesehen vom Homöopathikram: Vor ein paar Jahren gab´s von einem südkoreanischen Professor eine getürkte Stammzellveröffentlichung. Mit Pauken und Trompeten aufgeflogen, Riesenblamage!“

          Erinnert mich an das, was mir damals im Studium ein Prof erzählte: Es hatte jemand vom B.U.N.D. (gegen den ich ansonsten genauso wenig habe wie gegen andere Umwelt- und Naturschutzverbände) untersuchen wollen, wie lange ein Totalherbizid – es müsste dieses „BASTA“ gewesen sein – in der Umwelt beständig ist. Genauer gesagt: Er wollte es nicht untersuchen, sondern Schlagzeilen in den Müllstrommedien provozieren, die dieses Herbizid in einem schlechten Licht erscheinen lassen.

          Wie hat er es gemacht? Folgendermaßen: Er hat dieses „BASTA“, das normalerweise nur wenige Wochen oder Monate in der Umwelt beständig ist und danach nur noch in ungiftigen Einzelbausteinen vorliegt, einfach in der Tundra getestet, auf Permafrostboden.

          Sein „hochwissenschaftliches “ Ergebnis war jedenfalls, dass BASTA (wohlgemerkt ein für die gemäßigte Zone konzipiertes Herbizid) jahrelang in der Umwelt beständig ist…

          …und dieses „Ergebnis“ wurde weitergeplappert. Besonders von allen „Gläubigen“, die es glauben wollten.

          Der Prof, der mir das damals erzählte, meinte noch, viele Menschen ohne entsprechende naturwissenschaftliche Bildung wüssten einfach nicht, dass die Reaktionsgeschwingigkeit sämtlicher chemischer oder biochemischer Reaktionen temperaturabbhängig ist. Und vielen würde dann schon reichen, dass „ein Forscher doch herausgefunden“ habe, dass „dieses BASTA doch bedenklich sei“…

          Ich bin nicht für und nicht gegen Totalherbizide (Vielleicht ist BASTA ja in anderen Zusammenhängen wirklich bedenklich.), aber gegen diese Art der Meinungsmache schon.

          Mit ähnlich verlogenen und grotesken Methoden gehen natürlich die politischen Gegner des Umwelt- und Naturschutzes auch vor – aber das weißt Du vermutlich selbst.

          Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Und wer dabei mitmacht und mitlügt, und der Öffentlichkeit irreführende Informationen liefert, der verdient dann ordentlich Kohle und macht Karriere. Häufig jedenfalls. Denn Engagement fürs Allgemeinwohl wird nicht belohnt, sondern für irgendwelche reiche Machtinhaber – der zweite Grund dafür, warum sich kaum Menschen fürs Allgemeinwohl einsetzen. Es wird nicht belohnt, man kann davon oft nicht leben.

          Wenn man dagegen für die Pharmazeuten arbeitet und sich dafür einsetzt, dass Ärzte weiterhin für jeden harmlosen Schnupfen direkt den Antibiotika-Hammer verschreiben (und das jungen Leuten!), damit auch in Zukunft Zehntausende Menschen in Deutschland durch multiresistente Keime zu Tode kommen, dann verdient man Geld.

          Aus Sicht vieler Menschen ist man dann „tüchtig“ und „was geworden“. Nein wie „schön“…

          „Stell Dir mal vor, so was würde bei Leszek et alumni passieren…undenkbar.“

          Ja, für viele undenkbar. Mal noch. Ich weiß nicht, ob das dem Leszek passieren kann. Ich glaube aber, dass es einem erheblichen Teil aller Geisteswissenschaftler von heute passieren kann.

          Den Gendersens kann es passieren – und es MUSS ihnen endlich auch passieren. Nicht, weil ich denen persönlich was will, sondern weil sie zu viel Schaden anrichten.

          Harald Eia hat damit den Anfang gemacht.

        • Hallo Matthias,
          bei der Permafrost-„Wissenschaft“ fällt mir der Seralini-Fall ein. Kennste den? http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/krebskranke-ratten-fachzeitschrift-zieht-genmais-studie-zurueck-a-936217.html

          Ein Molekularbiologe, Professor (! erstaunlich), aus Paris hat transgene Ratten, die natürlicherweise schnell Krebs entwickeln, genutzt, um das Krebserregungsporential von Monsanto-Mais zu „beweisen“. Merkt doch eigentlich jeder gleich, was rauskommen soll, gell? 😉 Schlauerweise hat er auch nur wenige Ratten im Versuch benutzt. Da hat er nachgewiesen, daß mit mit zehn Krebsratten nichts nachweisen kann, hehe.

          Bin wie Du beim BASTA auch nicht unbedingt Transgenmais-geil, aber mit so einer Forschung à la GSGW spielt man natürlich dem Kritisierten perfekt in die Hände.
          Nur daß es in der Biologie tatsächlich Konsequenzen hat. Und genau das ist es, was Naturwissenschaft unschlagbar macht!

          Wieviel besser könnten andere Disziplinen sein, wenn sie sich die NW-Prinzipien zu eigen machten. Dann wären sie ihr Geld endlich mal wert. Allerdings müßten dann etliche Professxs und Doktoxs ihre Gesinnung ablegen oder in der freien Wirtschaft als Ungelernte arbeiten. Wird also nix…..

          PS: Hast Die einen BASTA-Link? Würd ich gerne einem Freund mailen.

        • @ Axel

          „Hallo Matthias,
          bei der Permafrost-”Wissenschaft” fällt mir der Seralini-Fall ein. Kennste den? http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/krebskranke-ratten-fachzeitschrift-zieht-genmais-studie-zurueck-a-936217.html

          Nee, den Fall kannte ich noch nicht – vielen Dank für den Link!

          „Ein Molekularbiologe, Professor (! erstaunlich), aus Paris hat transgene Ratten, die natürlicherweise schnell Krebs entwickeln, genutzt, um das Krebserregungsporential von Monsanto-Mais zu “beweisen”. Merkt doch eigentlich jeder gleich, was rauskommen soll, gell? 😉 Schlauerweise hat er auch nur wenige Ratten im Versuch benutzt. Da hat er nachgewiesen, daß mit mit zehn Krebsratten nichts nachweisen kann, hehe.“

          Solche Typen gehören eingebuchtet. Wegen Betruges. Also jetzt für z.B. ein Paar Monate. Oder Geldstrafe. Wenn die Ratten eh oft Krebs entwickelt haben, hätte er auch viele nehmen können. Vielleicht hatte er von der Sorte nicht viele? Egal – jedenfalls glatter Betrug.

          Nicht, dass ich für Genmais wäre – aber wer was dagegen hat, kann gerade als Prof. auch sachlich dagegen argumentieren.

          „Bin wie Du beim BASTA auch nicht unbedingt Transgenmais-geil, aber mit so einer Forschung à la GSGW spielt man natürlich dem Kritisierten perfekt in die Hände.
          Nur daß es in der Biologie tatsächlich Konsequenzen hat. Und genau das ist es, was Naturwissenschaft unschlagbar macht!“

          Yepp.

          „Wieviel besser könnten andere Disziplinen sein, wenn sie sich die NW-Prinzipien zu eigen machten. Dann wären sie ihr Geld endlich mal wert. Allerdings müßten dann etliche Professxs und Doktoxs ihre Gesinnung ablegen oder in der freien Wirtschaft als Ungelernte arbeiten. Wird also nix…..“

          Ja, und sie müssten zugeben, jahrzentelang Blödsinn verzapft zu haben. Zumindest viele von denen. Also wird das wirklich nix…

          „PS: Hast Die einen BASTA-Link? Würd ich gerne einem Freund mailen.“

          Einen Link dazu habe ich nicht – das war damals ein Tischgespräch in der Mensa mit einem Prof., mehr nicht.

          Aber vielleicht findest Du es leicht, wenn Du mal „BASTA“ & „PERMAFROST“ googlest. Oder BUND dabei.

          Vielleicht gucke ich auch mal selbst dabei.

          Das Beste wäre es jedenfalls, wenn jeder Wissenschaftler dazu verpflichtet würde, alles, aber wirklich alles über die Forschungsarbeit zu veröffentlichen. Jedes „schmutzige“ Detail muss ans Tageslicht kommen. Datensätze müssen online gestellt werden. Und wer mit Ratten arbeitet, muss dabeischreiben, um was für Ratten es sich handelt. Ob transgen oder nicht muss da mit rein. Und welches Futter die ansonsten bekommen haben. Und andere Details über die Haltung und Zucht der Ratten.

          Und Versuche mit zu wenig Versuchstieren oder sonstwie zu geringen Stichproben kann man eigentlich auch gleich verbieten. Oder nur in Sonderfällen zulassen.

          Gut wäre auch, wenn veröffentlicht werden müsste, wer das Forschungsprojekt überhaupt finanziert hat. Am besten so, dass das wirklich dick und unübersehbar dranstehen müsste, draufstehen müsste vielmehr, auf dem Paper, das man hinterher in der Hand hat.

          Man hat bald wirklich das Gefühl, im wissenschaftlichen Bereich müsste mal richtig aufgeräumt werden.

        • Nee, Gugl liefert nix dazu. Nur Aufrufe vom BUND.
          Schnell untern Teppich gekehrt…. 🙂

          Daß man Gesinnungs-„Wissenschaftler“ einbuchten kann, glaube ich eher nicht. Geldstrafen wären gut, die könnte die EU oder Berlin verhängen. Wobei dann wahrscheinlich gleich wieder ideologische Lobbygruppen Sturm laufen würden, wenn einer „ihrer“ Forscher abgestraft werden soll.
          Fristlose Kündigung oder Verlust der Professur wär auch gut, aber das ist Landessache. Vielleicht gibt es ja mal einen Vorreiter.

          Ich befürchte, das beste Mittel gegen Gesinnungstäter in der Wissenschaft ist die von Dir vorgeschlagene Excel-Datei, mit n-Zahl- und Primärdaten-Feld. Die Fotos o.a. Originaldateien zur Gewinnung der Primärdaten müssen angehängt werden. Das Magazin (Nature…) muß das neben dem Artikel auch veröffentlichen.

          Tierschutzgesetz ist auch so ne Sache. Es gibt Fotos, wo Seralini et al. Ratten mit Hühnerei-großen Tumoren in die Kamera halten: http://www.spiegel.de/fotostrecke/krebskranke-ratten-genmaisstudie-perfekte-lobbyarbeit-fotostrecke-87860-2.html
          Die armen Tiere hätten schon am Anfang der Krankheit eingeschläfert werden müssen. Außerdem sind sie wegen nichts gequält worden. In Deutschland macht so was 2 Jahre Knast.

          Ach ja, Du hattest Eia erwähnt. Dein Wort in Gottes Ohr, daß er ein Anfang war. Die Gender-kritischen Artikel und Filme kommen in immer kürzeren Abständen. Hoffentlich merken die Polit-Protegierer bald, daß sie mit Geld für Genderprofessuren und immer neue Durchgenderungen von Texten, Vorlesungsverzeichnssen und öffentlichen Toiletten (! 😉 ) im Wahlvolk eher Unmut und Kopfschütteln hervorrufen.

  5. Da Marion Zimmer-Bradleys offenbar brutaler Kindesmissbrauch (beschuldigt von ihrer Tochter, bestätigt von deren Bruder, ihrem Sohn, der ebenfalls behauptet, von seiner Mutter missbraucht worden zu sein) kürzlich hohe Wellen in der britischen Presse schlug, hier ein Artikel zur Erfindung des Wicca-Kultes.

    Marion Zimmer-Badleys Bedeutung für die feministische Bewegung beruht ja auf ihrer differenzfeministsichen „Umwidmung“ der Artussage in ihren Romanen, in der Konstruktion einer Vorzeit machtvoller Matriarchen, zerstört und ausgelöscht vom bösen, patriarchalen Christentum.

    Nur ist die Existenz frühzeitlicher matriarchaler Religionen/Gesellschaften nichts weiter als historische Science Fiction, eine Vorgeschichte, die nach aller vorliegenden empirischen Evidenz, nie war.

    http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2001/01/the-scholars-and-the-goddess/305910/

    So ist der Wicca-Kult zum großen Teil eine Kompilation, fabriziert von einem britischen Beamten, zusammengekocht u.a. aus Rosenkreuzer-Ritualen (esoterische Freimaurersekte) und privaten sexuellen Obsessionen des „Kochs“.

    Eines ist der Wicca-Kult nicht: eine heidnische Residualreligion, deren Traditionen Jahrtausende zurückreichen, in die Zeit vor dem Christentum.

  6. Auch das Internet ist Kampfplatz der Mächte dieser Welt, keineswegs Treffpunkt der Freien und der Gleichen, wie einige einmal träumten

    Der Bericht einer australischen Zeitung über den Internet-„Krieg“, den die israelische Regierung führen lässt (sogar mit Foto eines Raumes voller aktivistischer Aktivist.I.nnen).

    http://www.smh.com.au/it-pro/government-it/israeli-propaganda-war-hits-social-media-20140717-ztvky.html

    Führen lässt durch Freiwillige (meist Studenten), die weltweit im Internet und in den Sozialen Mediennetzwerken die israelische Position im Nahostkonflikt einnehmen, verteidigen, erklären – Propagandakämpfer im Regierungsauftrag, die in den Netzwerken von den anderen Teilnehmern als solche nicht zu erkennen sind.

    Denen erscheinen sie als einfache Individuen, die nun mal ihre Meinung vertreten, die zufällig deckungsgleich ist mit der der Regierung Netanyahu.

    *Critics of the Israeli social media campaign suggest that, like many things on the internet, it is difficult to discern truth and are sceptical of the authenticity of pro-Israeli posts that appear to be organic but are government propaganda.

    “The whole point of such efforts is to look like they are unofficial, just everyday people chatting online,” Dena Shunra, a Hebrew-English translator, told The Electronic Intifada, an online news site.*

    Ich muss dabei an die Verhältnisse in der deutschen Wikipedia denken, in der feministische Schreiber ideologische Propaganda streuen und endlos Zeit investieren können in Edit Wars.

    Oder an die Gender Studies Departments mancher US-Universitäten, an denen Ideolog.I.nnen als Teil ihrer Kursarbeit lernen, Wikipedia-Artikel im Sinne der Ideologie umzudichten.

    Werden unsere deutschen feministischen Wikipedianer auch von interessierter Seite rekrutiert und unterstützt (Parteistiftungen z.B.)?

    Bei der Nutzung des Internet muss man sich jedenfalls darüber im Klaren sein, dass die „Powers, that be“ auch im Internet aktiv sind, dafür sorgen, dass der internette Raum von den gleichen Interessenkonflikten/(Des-)Informtionskampagnen/Machtstrukturen durchzogen wird wie der reale.

    Solange dabei keine Monopole entstehen, sondern Meinungsstreit möglich istt, These auf Antithese trifft und Transparenz besteht, mag man bedauern, dass es so ist, aber man kann damit leben, wenn man sich der Präsenz politisch interessierter ORGANISIERTER Kräfte auch im Internet bewusst ist.

    Zu verhindern ist es eh nicht.

    • „Der Bericht einer australischen Zeitung über den Internet-”Krieg”, den die israelische Regierung führen lässt“

      Ein fulminanter Misserfolg wenn man bedenkt, dass die Mehrheit weltweit gegen Israel ist.

      • @ Adrian

        *Ein fulminanter Misserfolg wenn man bedenkt, dass die Mehrheit weltweit gegen Israel ist.*

        Das mag sein. Dieser Internetkrieg zielt aber auch weniger auf die Welt, die mehrheitlich eh nicht am Internet hängt.

        Wichtig sind hier vor allem die USA.

        Und dort gewinnen die Propagandaschlacht allemal die Israelis. Politisch ohnehin (sehr starke Israellobby in der politischen und der medialen Klasse), aber eben auch in der Bevölkerung, im Meinungsbild des Volkes. Darauf zielt die Kampagne. Die US-Politik hat man eh im Sack.

        • Und dort gewinnen die Propagandaschlacht allemal die Israelis. Politisch ohnehin (sehr starke Israellobby in der politischen und der medialen Klasse), aber eben auch in der Bevölkerung, im Meinungsbild des Volkes. 

          Ist aktuell nicht mein Eindruck.

    • danke, besonders diese Spezifikation kannte ich nicht:

      „Kindererziehungszeiten (…) können für denselben Zeitraum jeweils nur einem Elternteil zugeordnet werden, entweder der Mutter oder dem Vater. Bei gemeinsamer Erziehung des Kindes durch die Mutter und den Vater werden die Erziehungszeiten grundsätzlich dem Elternteil angerechnet, der das Kind überwiegend erzieht. Lassen sich überwiegende Erziehungsanteile eines Elternteils objektiv nicht feststellen,sind die Erziehungszeiten bei der Mutter anzurechnen.„

      • Gibts auch bei der Riesterrente, wenn die Kinderzuschläge zugeordnet werden sollen.
        Ebenso bei der gesetzlichen Rente und der Zuordnung der Kindererziehungszeiten.

        Das nennt man wohl „verbale Aufgeschlossenheit bei weitgehender Verhaltensstarre“.
        Offfensichtlich sind die Befürworter der „neuen Väter“ rechtstechnisch nicht in der Lage dies in Gesetze und Organisationsanweisungen umzusetzen.

  7. http://genderama.blogspot.de/2014/07/lesermail-wikipedia.html

    Ich raff es nicht. Mit welcher Begrüngung kann man so ein Verhalten wie von Fiona oder SanFarmer und der ganzen anderen Rasselbande noch rechtfertigen. Wenn jmd. (ich vermute es ist ein Gruppe) so viel manipuliert wie Fiona und das 24/7, wie kann man da noch ruhig schlafen. Es besteht doch immer die Gefahr, das man irgendwann auffliegt und was wollen die dann sagen? „Wir mussten die Wikipedia mit feministischen Bullshit vollstopfen da ansonsten die Frauenfeindlichkeit überall zunimmt.“

    Immer da wo Feministinnen Macht haben, wächst die Ungerechtigkeit heutzutage. Es wird gelogen, gefälscht, einseitig dargestellt oder diffamiert. Und dann fragt man sich warum der Feminismus mittlerweile so einen schlechten Ruf hat.

    • @ Matze

      „…Wikipedia mit feministischen Bullshit vollstopfen…“

      Du wirst lachen aber auch hier wird Wikipedia immer wieder als Quellenbeleg angegeben und auf den Hinweis auf die dortigen Zustände ernsthaft gefragt ob man denn wirklich glaube, daß Wikipedia feministisch und Gen_da unterwandert sei. Eine solche Feststellung grenze ja schon an Verfolgungswahn. So als habe man eine Wikiphobie oder sowas … 🙂

      Es gibt immer noch, gerade hier, Kommentatoren die Wikipedia wirklich für einen sinnvollen Quellenbeleg halten. (Quellenbeleg! Ich mag dieses Wort langsam sehr gerne verwenden.)

      • @ddbz

        „du wirst lachen aber auch hier wird Wikipedia immer wieder als Quellenbeleg angegeben“

        Du solltest dem Feminismus einfach nicht zuviel der Ehre zukommen lassen. In der Wikipedia steht auch viel Gutes. Inhaltlicher konkreter Widerspruch kommt in der Regel von dir auch nicht

        • @ C

          „Inhaltlicher konkreter Widerspruch kommt in der Regel von dir auch nicht“

          Du redest manchmal lustig daher! Wikipedia zu einem Propagandawerkzeug zu machen ist also ehrenvoll? Aha!!

          Wikipedia nicht als Belegquelle, richtig so?, anzuerkennen ist für mich genug Widerspruch. Sonst komme ich demnächst mit Grimms Märchen und verlange von Dir „inhaltlich konkreten Widerspruch“ …

        • „In der Wikipedia steht auch viel Gutes.“

          Ja, stimmt! Aber du musst doch zugeben, dass zu Geschlechterthemen oder Personen, die sich dazu äußern, sehr unsauber gearbeitet wird. Dort schreibt Fiona bei fast allem mit und was ihr nicht passt, ist keine seriöse Quelle, nicht relevant, entspricht nicht dem Wiki-Formalien oder wird einfach gelöscht, Grund: weil.

          Z.B.

          englisch:

          Gynocentrism (Greek, gyno-, “woman”, or “female”) is the ideological practice, conscious or otherwise, of asserting the female point of view on a wide range of social issues.[1][2][3] The perceptions, needs, and desires of women have primacy in this approach, where the female view is the point of departure or lens through which issues are addressed or analyzed.

          deutsch:

          Gynozentrismus [1] bezeichnet eine feministische Theorie, die patriarchale Philosophie dekonstruieren und eine weibliche Philosophie der Erfahrung schaffen will.[2] Das Konzept wird der Zweiten Frauenbewegung seit den 1970er Jahren zugeordnet. Diese frühe, gynozentrisch ausgerichtete Frauenforschung war eine Gegenbewegung zu dem in der Wissenschaft vorherrschenden Androzentrismus. Gynozentrismus ist eine spezifische Variante des Differenzfeminismus, mit diesem jedoch nicht gleichzusetzen.

          • @matze

            „Ja, stimmt! Aber du musst doch zugeben, dass zu Geschlechterthemen oder Personen, die sich dazu äußern, sehr unsauber gearbeitet wird. Dort schreibt Fiona bei fast allem mit und was ihr nicht passt, ist keine seriöse Quelle, nicht relevant, entspricht nicht dem Wiki-Formalien oder wird einfach gelöscht, Grund: weil.“

            Ja, natürlich. Einige Themen sind stark verzerrt geschrieben und es ist schwierig eine feminismuskritische Position unterzubringen. Da wird mit Argusaugen drüber gewacht.

            DDBZ lehnt allerdings alles ab, was aus der Wikipedia kommt. Und auch sonst alle Definitonen, die ihm nicht passen. Aber das ist eine andere Sache

        • „Na endlich sagt das mal jemand!“

          Der Adrian kann das wohl nicht allein …

          Was ist daran besonders etwas abzulehnen was mir nicht passt? Sollte ich etwas ablehnen was mir passt? Komische Vorstellung. 🙂

          Eine andere Sache ist es deswegen, weil ich meist begründe warum mir was nicht passt. Muss ich denn die DefMa der Wikipedia oder des Adrian und des lieben C’s hinnehmen?

        • „Der Adrian kann das wohl nicht allein …“

          Er kann und er hat bereits.

          „Was ist daran besonders etwas abzulehnen was mir nicht passt?“

          Es ist zuweilen einfach nur dumm. Wenn Dir z. B. nicht passen würde, dass Hyänen Katzenartige sind, macht das Hyänen trotzdem nicht zu dem, was Dir passt.

        • „Er kann und er hat bereits.“

          Offentsichtlich nicht, es sei denn „er“ redet mal wieder nur so daher.

          Was Du als dumm bezeichnest, ist das was Du für dumm hälst, mehr nicht. Es geht hier um Wikipedia in den hier oft als Themen besprochenen Zusammenhängen. Dafür ist Wikipedia eben nicht zu gebrauchen.

          Um mir einen schnellen Überblick von dem Begriff Dampfschiffente zu machen, gerne. Aber doch nicht als Def. des Begriffs Gen_da.

        • @ ddbz
          „Um mir einen schnellen Überblick von dem Begriff Dampfschiffente zu machen, gerne. Aber doch nicht als Def. des Begriffs Gen_da.“

          Und auf welcher Basis beurteilst Du, dass die Definition von Gender in der Wikipedia falsch ist?

        • @ Matze

          *Und wo man gerade vom Teufel spricht:

          http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13001

          *

          Dieses Herumfuhrwerken ist ja nur möglich, weil iie Wikipedia zu einer linksversifften Veranstaltung geworden ist, in der sich ein Netzwerk linker Ideologen verbarrikadiert hat (Bearbeiter wie Fiona Baine, die Rückendeckung erfahren von ideologisch nahestehenden Administratoren, die wiederum von ganz oben gedeckt werden von der Stiftung selbst).

          Wikipedia ist Toast, wie alles, was linken Spinnern in die Hände fällt.

        • @ Adrian

          Selber denken! Ausserdem sind diese Dinge in dieser Femi – Genda Richtung allenfalls politische Kampfbegriffe und Propaganda. Das sollte bekannt sein, zumindest hier in diesem Blog zB.

          Davon ab sprach ich von einem Überblick bei den Dampfschiffenten, nicht von Expertentum.

  8. Ich wollte nur sagen: ich wär dann zurück und bin überwältigt von Allem.

    Wem habe ich es noch mal zu verdanken, dass ich das hier
    http://www.fuchskind.de/?nav=galerie&bild=156
    gefunden habe?

    Ich muss wieder.
    Mir die Hände schmutzig machen und dann putzen.
    Aber es ist und wird großartig!

    Nur Musikmäßig waren die letzten Wochen ein wenig enttäuschend:
    Bloß 3 Neuzugänge!

    (das Letzte such ich noch)

    Arrivederci

    • @ muttersheera

      Na, hoffentlich hast Du Dich gut erholt!

      Dann können wir ja wieder auf Dich eindreschen.

      Immer nur auf Marenleinchen rumprügeln, wird auf Dauer langweilig.

      Außerdem bist Du ja hübsch.

      Trotz strapaziösen Leidens im Patriarchat und in diesem Forum.

        • @ muttersheera

          *Und ich habe auch ENDLICH, nach 21 Jahren, ein Heilmittel für meine Sonnenallergie gefunden, basierend auf:*

          Neues Sonnenschutzmittel auf Strohblumenölbasis?

          Könnte sein, dass Du ganz einfach auf irgendeinen Inhaltsstoff der herkömmlichen Sonnenschutzmittel allergisch reagiert hast und vielleicht gar keine „Sonnenallergie“ hattest.

          Na, egal, Hauptsache, es hilft.

          Und man duftet damit auch noch wie ein crosses Brathuhn.

          Sehr appetitlich.

        • @ muttersheera

          Mit der Strohblume kann man übrigens sehr schön Beete einrahmen:

          Falls Du mal in die Verlegenheit kommst, einen italienischen Garten anlegen zu müssen.

          Kann ja mal passieren.

          Hier der der Villa Peyron in Fiesole bei Florenz, als kleine Anregung:

          Du siehst, ich wäre jetzt auch viel lieber in Bella Italia, um mit Tippse an Strohblumen zu schnuppern und sie einzuölen.

          Aber vor dem Herbst wird das heuer wohl nichts mehr, wenn die Strohblumen längst verblüht sind.

          Na ja, einölen kann ich sie auch hier.

        • „Neues Sonnenschutzmittel auf Strohblumenölbasis?“

          Nein, da war die Bescherung leider schon geschehen.
          Einmal – und das glaubt mir jetzt bestimmt wieder keiner – hatte ich Ansätze davon sogar bei Schneefall, unter den Jeans, nur auf den Knubbelknien.

          Aber das Mittel, das die hier

          http://www.farmaciazorzetto.it/

          anrühren (als „Latte Milck“ <- ist das nicht drollig?!!)
          hat dann in nur zwei Tagen meine Beschwerden sehenden Auges verschwinden lassen, an Händen, Füßen, Knie und (da war nur so ein bißchen) Dekolleté. Ich hätte in dem Zeug baden wollen! nachdem ichs einmal gefunden hatte (in Venedig führte die einzige Apotheke, die ich sah, das nämlich nicht) und habs mir von daher auch aufs Gesicht geschmiert. Fortan werde ich Pflanzen kultivieren, das Gewürz in Speisen zu mir nehmen und Immortellenöl prinzipiell immer meinen Cremes beimischen.
          SO begeistert bin ich!

          Mit das Wichtigste, was von diesem Urlaub bleibt.

          Und 3 Outfits (ohne Schuhe).

          Ach ja, und dann war da noch ein Heiratsantrag (nicht ich, Gott bewahre, Bigamie ist immernoch strafbar).

        • Daneben bin ich mir relativ sicher, dass es Sonnenallergie war, auch ohne je einen Allergietest gemacht zu haben.
          Einfach, weil der Einzige Hautarzt, den ich damit in meinem Leben mal aufsuchte, genau das auch gesagt hat.
          Sein Therapievorschlag damals lautete: Carotin-Kapseln ab Frühling, so lange mit Sonnencremes rumhantieren, bis ich eine gefunden habe auf die meine Haut nicht so reagiert, Cortison wenns passiert ist. Diesem Konzept gab ich genau eine Versuchsreihe mit bekanntem Ergebnis.
          Wer hätte das gedacht…

  9. Zum Nachklingen, eine meiner Lieblingsvillen in Venetien, nicht übertrieben groß, relativ streng, bißchen Grün drumrum samt Weinberg, wunderbare Proportionen, alles fein (sollte sich ein sehr reicher Arzt gerade noch leisten können, bin nur leider nicht sehr reich), die Villa Pisani bei Lonigo (La Rocca Pisana):

    Im Schatten des Portikus die Beine hochlegen, so ließe sich der Niedergang des Westens angenehm beobachten.

    Wie es dereinst Roms Aristokraten von ihren sizialianischen und nordafrikanischen Villen aus taten, im 5. Jhdt.

    Dort habe ich bei meinem ersten Venedigaufenthalt gewohnt, also in Lonigo, weil ich mir Venedig selbst noch nicht leisten konnte, bin jeden Tag mit dem Zug nach Venedig gefahren und wieder zurück, war aber schön, war ja noch jung.

    Diese Villa Pisani (gibt auch noch die viel größere, viel prächitgere bei Stra direkt am Brentakanal, ein ausgewachsenes spätbarockes Schloss – um die zu halten müsste man russischer Oligarch sein, mindestens, hat sich ein schwer reicher Doge bauen lassen) hat Vincenzo Scamozzi entworfen, Palladios begabtester Schüler.

    Man sieht es ihr an (kleinere, elegantere Ausgabe von Palladios berühmter Rotonda bei Vicenza).

    • Also, das Bild von der Villa Pisani – weiß nicht, bisschen einfallslos-eckig. Fand deine Ansätze zum architektonischen Gottesbeweis auch nie so richtig überzeugend.

      Aber
      >Im Schatten des Portikus die Beine hochlegen, so ließe sich der Niedergang des Westens angenehm beobachten.

      da kann ich nur sagen: schön, das zumindest einer hier seinen Spaß hat. Auch eine Form von Hedonismus. Weiter so!

      • Die Schönheit liegt im Wohllaut der Proportionen und in der sorgfälitg ausgewählten Lage des Bauplatzes.

        Vielleicht wird’s hier klarer:

        *Auch eine Form von Hedonismus. Weiter so!*

        Sicher eine Form des Heodnismus und der moralischen Feigheit, für die ich mich vor Gott werde verantworten müssen.

        Nichts, was gefeiert zu werden verdient.

        Bin auch nur Teil der Dekadenz meiner Zeit, selber dekadent, nicht zum Kämpfen bereit, nicht für den Erhalt dieses Saustalls, der der Mühe nicht verlohnt.

        Und zu pessimistisch (oder zu realistisch, das ist eben die Frage), noch an die Möglichkeit einer durchgreifenden Wende zum Besseren zu glauben.

        Die Energie dazu wird erst die Verzweiflung des akut erlebten Unterganges verleihen.

        Denen, die es überleben und die überleben WOLLEN, by all means necessary.

        Keine Zustände, die man erleben möchte, die man heraufführen helfen möchte, denn mehr wäre durch Kampf/Einsatz ja nicht zu erreichen als die Beschleunigung des Eintretens des Unvermeidlichen.

        Also lasse ich geschehen, beobachte, nehme in.

    • @ Dummerjan

      *Immerhin, Herrenhaus bietet Anlass auch in diesem Bereich der Wikipedia ordentlich feministisch durchzugendern.*

      Ist aber ganz besonders schwer, Damenhaus führte zu – gerade für Feminist.I.nnen – unliebsamen Missverständnissen.

      Frauenhaus ist schon vergeben.

      Freudenhaus führt direkt in’s Herz der Finsternis.

      Schlampenbude – das ginge, doppelplusgut.

      Überhaupt Architektur.

      In der Kombination aus mathematischer Begabung, räumlichem Vorstellungsvermögen und technischem Verständnis eine Männerdomäne, nach wie vor, Kunst für Kavaliere und Artillerieoffiziere/Festungsbauer.

      Ehedem.

  10. Die Zeit outet sich mal wieder:

    http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-07/elternzeit-vaeter

    Wie wäre es mit: Unternehmen bei denen Vorgesetzte Elternzeit nehmen dürfen , werden wohl kaum bei den normalen Angestellten ein Problem damit haben.

    Das hat wenig mit Vorbildfunktion, aber viel mit Unternehmenskultur zu tun.

    Ab und zu mal ein wenig Wirklichkeit würde sicher auch zeitredakteuren helfen, die Welt zu verstehen, die diese dann erklären wollen.

  11. Warum mir das Piemont die liebste Region Italiens ist

    Einer der ganz großen Unbekannten der italienischen Architektur – Bernardo Vittone (1704 – 1770), ein Genie von Rang, der es verdiente, mit den Guarini, Juvarra, Bernini und Borromini in einem Atemzug genannt zu werden, den aber kaum jemand kennt.

    Denn ihm war es nie vergönnt, monumentale Bauten zu entwerfen in den Metropolen seiner Zeit (Turin z.B.). Er war kein Hofarchitekt, sondern nur Landbaumeister, kleine Kirchen in Dörfern und Kleinstädten waren sein Metier.

    Aber was hat er daraus gemacht.

    Man muss also über Land fahren, um Arbeiten von ihm zu sehen, in die tiefste Provinz.

    Nicht zuletzt wegen Vittone ist mir das Piemont die liebste Region Italiens, das Land um Turin, am Fuße der Alpen (daneben noch wg. der Trüffel und der Weine – Barbera, Barolo).

    Hier die Kirche Saint Gaétan (Sankt Kajetan) in Nizza, die ehemalige Theatinerklosterkirche der Stadt, damals, als sie gebaut wurde zwischen 1747 und 1770, noch Teil des Königreiches Piemont, in dessen Diensten Vittone stand, in Turin geboren, in Turin gestorben.

    Nizza war eine relativ unbedeutende Hafen-und Handelsstadt.

    Erst in der 2. Hälfte des 19. Jhdts. ab 1860 (Anschluss an Frankreich), wurde Nizza zum Inbegriff des mondänen Lebens am Mittelmeer. Hier hatte der Meister der nur scheinbar kleinen Form auch die für ihn seltene Gelegenheit, seiner Kirche eine adäquat reiche, prächtige Ausstattung zu geben. Häufig entbehren seine Arbeiten einer solchen, machen dafür um so klarer die Genialität seiner Architektur, die mit windschiefen Gurtbögen spielt, vergleichbar dem vielleicht noch virtuoseren Balthasar Neumann, möglich geworden erst durch die Integral-/Differentialrechnung der Newton und Leibniz, die es erlaubte, solche im Raum in sich gekrümmten Bänder/Kurven exakt zu berechnen, sie nicht einfach via Augenmaß irgendwie hinzubekommen. Dominikus Zimmermann, der Architekt der Wies, hat das einmal versucht in einer kleinen Kapelle und ist grandios gescheitert – er war ein Bildhauerarchitekt, kein Mathamtikerarchitekt wie der Militäringenieur und Artillerieoffizier Neumann, der Geschossbahnen berechnen konnte oder eben Vittone.

    Vorne die Kirchenfassade, dahinter und um den oberen Teil des Kirchenschiffes gepackt das Klösterchen.

    Die Fassade allein

    Das Innere

    Die in sich verwundenen Bänder der windschiefen Gurte werden hier sichtbar in den Bögen, die die kleinen Zwickel aus der zentralen Hauptellipse schneiden, besonders gut in dieser Fotografie zu sehen:

    Eine beschwingt elegante und doch monumentale Architektur wird hier über dem Besucher aufgespannt – ad maiorem Dei gloriam.

    Ja, Vittone war sehr fromm. Sein gewaltiges Architekturtraktat, eines der längsten, das je verfasst wurde, endet mit einer Widmung an Gott und die Jungfrau Maria.

    Ich denke, er war ein glücklicher Mensch, der quietschvergnügt seine kleinen genialen Kirchen und Kapellen ausstreute über’s Land um das strahlende Turin herum, sich so still in die Ewigkeit hineinbauend, kaum bemerkt vom größeren Europa.

  12. Pingback: Mendelsche Regeln der Vererbung | Alles Evolution

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