Kritikrunde: Der „C&A-Maskulismus“

Bei Elmar und Co ist häufig die Rede von einem „C&A-Maskulismus„. Dabei scheint es den Betreffenden darum zu gehen, dass Arne und Ich in irgendeiner Form eine Verschwörung betreiben um 1. die Vorherrschaft im Maskulismus anzutreten und 2. alle anderen rauszudrängen.

So schreibt Elmar beispielsweise:

Arne Hoffmann berichtete letztens über eine neue FES-Studie über Maskulismus und prompt folgt die Herde der C&A-Maskulisten brav dem neuen Trend. Doch während Arne seinem treuen Vasallen auf die Schulter klopft, gibt es noch eine andere Sichtweise auf die Affaire, die – sollte sie richtig sein – deutlich macht, daß wir Maskulisten mit unserer in posts gegossenen Empörung politisch naiv genug waren, uns mal wieder von den Feministen vorführen zu lassen.

Also das Bild einer Herde der übrigen Blogger mit Arne und mir als Anführer. Die „Fundamentalisten“ hingegen außerhalb dieses simplen Herdentriebes mit eigenen Meinungen

In einem weiteren Artikel ergänzt Elmar seine Kritik las Reaktion auf eine Stellungnahme von Schoppe:

Ich finde nicht, daß Arne und Evochris die wichtigsten Personen sind. Sie sind sicher am sichtbarsten, aber ihr Einfluß gefällt mir oft nicht und es freut mich, daß Schoppe, diese blogger in (8) für kritisierbar erklärt. Mein Eindruck ist, daß es andere blogger und Kommentatoren gibt, deren kluge und ideenreiche Beiträge durch diese mainstream-Macher zu stark in den Hintergrund gedrängt werden, ihr Wunsch nach Dominanz schadet mehr als er nützt. Schoppe appelliert nicht ganz zu Unrecht an eine Fraktionsdisziplin und vermutlich hat der die Idee, daß Geschlossenheit mehr nützt und Disput – wenigstens im gegenwärtigen Stadium – eher schadet. Doch wie wollen wir das abschätzen? Nach meiner Ansicht ist es für eine Fraktionsdisziplin viel zu früh, denn die Breite maskulistischer Perspektiven entfaltet sich gerade erst und Fraktionsdisziplin macht nur Sinn, wenn man schon über eine gewisse politische Wirksamkeit verfügt. Doch davon sind wir weit entfernt.

Und zu den Zielen des „C&A-Maskulismus“ schreibt Elmar an gleicher Stelle:

 In letzter Zeit ist tatsächlich sichtbar geworden, daß einige, die sich für gemäßigt halten, ganz andere Motive und Positionen haben als C&A. aranxo und LoMi sind paradigmatisch und mit LoMi kann ich sehr konstruktiv diskutieren. Der Grund dafür liegt darin, daß von C&A das label der Mäßigung in einem anderen Sinn benutzt wird, als viele andere blogger und Kommentatoren es tun. Mit den inhaltlichen Positionen Gemäßigter wie LoMi oder aranxo kann der Fundamentalismus prima leben und er opponiert auch nicht gegen sie – wenngleich es schwierig ist, herauszubekommen, was Gemäßigte eigentlich vertreten. Vor allem LoMi hat eine recht theoretisch Vorstellung von Mäßigung, die man nicht einfach vom Tisch wischen kann.

Wogegen der Fundamentalismus hingegen in Wahrheit opponiert – und das ist bisher von uns leider nicht richtig dargestellt worden – ist die Idee von an den mainstream anschlußfähiger Positionen. Männerstreik hat diese Idee als erster gehabt, aber er rastet leider immer aus, so daß sie nur schlecht sichtbar war.

Arne, Christian und z.B. auch Leszek betonen immer wieder, daß sie nur mit bestimmten feministischen Positionen kein Problem haben. Radikalfeminismus und einen gewissen Genderfeminismus lehnen sie ab, aber wenn es um das geht, was sie Equity-Feminismus nennen, dann hellen sich ihre Mienen auf.

(…)

Tja. Ich glaube eher, daß die C&A-Fraktion zum Teil aus Leuten besteht, die durch ihre Beschäftigung mit dem Feminismus gewieft genug geworden sind, um gelernt zu haben, wie man personlichen Vorteil aus dem Maskulismus schlagen kann. Andere sind naiv und wieder andere benutzen die Affaire um ihre persönlichen ressentiments auszuleben.

Also der Gedanke, dass man sich (wohl durch Anbiederung (mitttels Biologismus?) an den Feminismus (wohl den Equity-Feminimus?)) Posten für später sichern will. Vielleicht auch in der Masku-Szene, wenn sie denn mächtig wird.

Ich habe mich bisher eigentlich für einen Blogger gehalten, der gerne und häufig auf andere Blogs verlinkt und neue Blogs gerne weiterempfiehlt. Und gerade Elmar kann sich aus meiner Sicht nicht beschweren. Ich habe auf viele seiner Artikel verlinkt. So gesehen die perfekte Starthilfe für seinen Blog, wenn seine Ideen die Leser überzeugen, selbst wenn meine Artikel kritisch waren. Ich vermute mal, dass die Tage als ich auf ihn verlinkt habe, zu seinen stärkeren gehört haben dürften. Ich wüsste auch nicht, wie ich andere Blogger vom Artikelschreiben abhalten sollte oder jemals irgendjemanden davon abgehalten habe, einen Artikel zu schreiben (wie auch?). Üblicherweise ist die Kritik wohl eher, dass ich zuviel radikale Stimmen auf meinem Blog in den Kommentaren zulasse als das ich jemanden hindere, etwas zu sagen, solange es nicht beleidigend ist.

Persönliche Vorteile aus dem Maskulismus? Bisher eher nicht, außer dem Spass am bloggen. Als anonymer Blogger auch eher schwierig.

Aber ich lasse mich ja da eines besseren belehren. Wer also schon immer Kritik an der Dominanz des „C&A-Maskulismus vorbringen will, der kann das gerne in den Kommentaren machen. (Ich erteile jetzt schon eine Amnesty für die Zeit nach der Revolution, dürfte bei dem dann vorhandenen Posten ja in meiner Hand liegen). Wer als Vasall Arnes und meiner Herde nur mein Lob blöken möchte kann das natürlich auch gerne wie immer machen.  Vielleicht können wir auch schon die Posten verteilen.

209 Gedanken zu “Kritikrunde: Der „C&A-Maskulismus“

  1. Kaum Hühner auf dem Hof, aber die Hähne streiten sich schon um die ungelegten Eier.

    *Männerstreik hat diese Idee als erster gehabt, aber er rastet leider immer aus, so daß sie nur schlecht sichtbar war.*

    Das hat mir gefallen, da habe ich gelacht.

    Das Ganze ist Realsatire oder Titanic ahoi.

    Setzt Euch konkrete Ziele, stellt konkrete vaterrechtliche/männerrechtliche Forderungen, hinter denen sich linke wie rechte und auch intergalaktisch-kosmopolitanisch Bewegte versammeln können.

    Wer es dann noch für wichtig hält, einen linken/rechten/mittigen/transzendentalen Maskulismus zu definieren, soll das tun, wen’s interessiert, der kann sich daran beteiligen.

    Hauptsache, niemand, der sich hinter den konkreten Forderungen versammelt und diese zu propagieren hilft, wird ausgeschlossen.

    • Die IDee kam nicht zuerst von mir, ich habe sie nur öffentlich zuerst geäußert. Es gilt noch immer der alte Spruch, dass wenn etwas total unsinnig erscheint, die Frage „cui bono?“ häufig die richtigen Antworten zutage fördern kann. C&A haben sich bislang davor gedrückt diese Frage ehrlich zu beantworten, da muss man sich über Spekulationen nicht wundern.

      Dass die „Gemäßigten“ streckenweise mit Lügen und Hetzkampagnen gegen Dritte agieren, haben ja nicht nur wolle und ich zwischenzeitlich festgestellt und am eigenen Leib erfahren. Das macht man nicht, wenn man sich nicht Vorteile davon verspricht oder nicht irgendwelche Vorteile sichern will. Vielleicht solltet Ihr auch einfach mal Euer Verhalten und Auftreten gegenüber anderen Meinungen reflektieren? Daran mangelt es Euch spätestens seit dem lächerlichen Wortschrank-Theater ganz besonders.

      • @maennerstreik

        „Es gilt noch immer der alte Spruch, dass wenn etwas total unsinnig erscheint, die Frage “cui bono?” häufig die richtigen Antworten zutage fördern kann.“

        Mitunter schadet es aber auch nicht, sich einfach mal ohne Vorurteile mit der anderen Position auseinanderzusetzen und zu überlegen, welche Gründe für sie sprechen.

        „C&A haben sich bislang davor gedrückt diese Frage ehrlich zu beantworten, da muss man sich über Spekulationen nicht wundern.“

        Männerstreik erwürgt gerne Katzenkinder. Leider hat er dazu noch nicht wirklich ehrlich Stellung genommen.

        • Ach Junge, komm mal klar und kommunizier mal klar anstatt nur mit Deinen billigen NLP- und Pickup-Schwafeleien. Ich würde es begrüßen, wenn Du im Real Life mal an Leute gerätst, die Dir darauf die passenden nonverbalen Antworten geben. So, jetzt kannst Du Dich wieder empören und die nächste Hetzkampagne starten 😛

          • @Männerstreik

            “ So, jetzt kannst Du Dich wieder empören und die nächste Hetzkampagne starten :P“

            Das überlasse ich lieber Elmar. Wenn 1/2 seiner Mitstreiter wiederholt Gewalt androhen, dann macht ihr mir das Erringen der Masku-Weltherrschaft ja nur einfacher *muhahahahahaha!!!1*

          • Och, wenn Du das mit der Weltherrschaft genauso gemäßigt betreibst wie den Maskulismus, schaffst Du das sicher innerhalb der nächsten 300-1000 Leben 😛 Rad der Wiedergeburten und so…. 😛

          • Im Übrigen bist Du leider nicht in der Lage verstehend zu lesen. Ich drohe nicht, aber ich fände es toll, wenn mal jemand genervt ist und nonverbale Bekundungen seines Missfallens tätigt. Das ist ein nicht unerheblicher Unterschied, aber offenbar willst Du dich ja in Feministinnen-Manier für ein Opferabo bewerben, gell? Kein Wunder, das manche mittlerweile den gemäßigten als feministischen Maskulismus bezeichnen…

          • @männerstreik

            „Ich drohe nicht, aber ich fände es toll, wenn mal jemand genervt ist und nonverbale Bekundungen seines Missfallens tätigt. “

            Wie, jetzt versteckst du dich hinter solchen Vagheiten? Ich dachte ihr seid die harten, die sagen, was sie denken. Ich bin etwas enttäuscht.

            „Kein Wunder, das manche mittlerweile den gemäßigten als feministischen Maskulismus bezeichnen“

            Dieses „Manche“ ist meines Wissens deckungsgleich mit den „Fundamentalisten“ (= 3 Personen). Meine Güte, lasst mir doch noch ein wenig übrig, ihr nehmt mir ja die ganze Arbeit ab. So macht das Erringen der Masku-Dominanz ja gar keinen Spass 🙂

      • Es gilt noch immer der alte Spruch, dass wenn etwas total unsinnig erscheint, die Frage “cui bono?” häufig die richtigen Antworten zutage fördern kann.”

        „Cui Bono“ kann ein netter ansatz sein, zu gucken, wo es sich lohnt, tiefer zu graben. Aber auch nur das, denn sonst ist man recht schnell dabei, dass die Bundesdruckerrei hinter 911 steht, weil die von der Terrorpanik ziemlich profitiert.

        • Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr habe ich den Eindruck, dass das „cui bono“ DAS Mem ist, was am Scheitern des Feminismus schuld sind.

          Wem nutzen höhere Löhne? Den Männern!
          Wem nutzt das generische Maskulimun? Den Männern!!!
          Wem nutzt das Mikrophone kreischige Stimmen kreischig lassen? DEN MÄNNERN!!!!!

          • @keppla

            Stimmt, eine sehr oberflächliche Prüfung von „cui bono“ ist das sehr sehr simple Hauptargument im Feminismus.

            Auch „cui bono“ verleitet eben dazu, dass man sehr einseitige Betrachtungen vornimmt. denn bei anderer Betrachtung nützt es eben genauso der in Arbeitsteilung lebenden Frau, wenn der Mann gut verdient durch Überstunden etc.

        • Nein Adrian, nur C&A. Ich habe aber auch noch andere Dinge zu tun. Nicht jeder wohnt schreibenderweise wie Arne bei Papi und schaut den ganzen Tag TV oder lungert wie Chris mit diversen Sponsorings an irgendwelchen Unis rum. Weißt schon, Arbeiten und so, wie immer als weißer Hetero-Mann… 😛

  2. Zur Historie eine Korrektur:
    Die FES-Studie ist über einen Hinweis von Christian hier bekannt geworden. Die ersten, die was darüber bloggten, waren Tom und ich. Arne hat erst später was geschrieben.

      • „Die Studie ist zunächst über Twitter verbreitet worden.“

        Ja, das ist korrekt. Zumindest sah ich bei Christian einen Tweet von annalist, dann hat er wohl das Ding hier mit in den Selbermach-Samstag reingestellt. Usw.

        Mir ging es ja auch nur um meine persönliche Eitelkeit ^^ Und die erfordert, zu sagen, dass Tom und ich die ersten Blogger waren, die dazu was schrieben 😉

        Wie schön doch so eine kleine Filterblasenprominenz ist ^^

        Aber zurück zum Ernst: wirklich wichtig ist eher dieser Punkt:
        „Wogegen der Fundamentalismus hingegen in Wahrheit opponiert – und das ist bisher von uns leider nicht richtig dargestellt worden – ist die Idee von an den mainstream anschlußfähiger Positionen.“

        Ich bin diesbezüglich auch kritisch und glaube nicht so sehr an die Verständigungsbereitschaft des Feminismus. Die FES-Studie ist da lediglich Symptom. Ich würde mal prognostizieren, dass ein solches „Gespräch“ nur unter dem Druck sich verändernder gesellschaftlicher Mehrheiten zustande käme. Sprich: wenn dem Feminismus nach und nach die Legitimation abhanden kommt, Alleinvertretung in Sachen Geschlechterverhältnisse zu machen. Aus irgendeiner intellektuellen Einsicht heraus werden zumindest die institutionellen Feministinnen das Gespräch nicht suchen.

        • @lomi

          „Ich bin diesbezüglich auch kritisch und glaube nicht so sehr an die Verständigungsbereitschaft des Feminismus. “

          Die ist dazu auch nicht erforderlich. Jedenfalls nicht die Verständigungsbereitschaft des theoretischen aus meiner Sicht radikalen Feminismus. Es reicht, wenn die Presse das Gefühl hat, dass man solche Artikel und Anliegen bringen kann, weil dort vernünftige Ideen sachlich vertreten werden, wenn Leute davon ausgehen, dass in dem Bereich berechtige Anliegen von Bedeutung aufgegriffen werden und Politiker das Gefühl haben, dass es ein Anliegen ist, hinter dem viele Leute (potentielle Wähler stehen) und sie darüber mit Leuten reden können, die sie nachher nicht verleugnen müssen, weil diese zu extrem sind und Gespräche mit ihnen einem nur den Ruf einbringen, ein Frauenfeind zu sein

        • „und Gespräche mit ihnen einem nur den Ruf einbringen, ein Frauenfeind zu sein“

          Wie Du an der FES-Studie sehen kannst, muss man nicht extrem sein, um als „Frauenfeind“ eingestuft zu werden.

          Aber ich verstehe Deinen Punkt. Einerseits teile ich ihnen: ich wünsche mir auch einen „gemäßigten“, also ausgleichenden, nicht frauenfeindlichen Vertreter. Andererseits müsste es auch möglich sein, etwas „radikalere“ Thesen zu vertreten, ohne dass diese gleich misogyn werden. Das heißt auch, dass man sich von gängigen gesellschaftlichen Definitionen, was „frauenfeindlich“ ist, emanzipiert. Diese Definitionen sind nämlich oft nicht sehr fair, sondern überzogen.

          • @LoMi

            „ich wünsche mir auch einen “gemäßigten”, also ausgleichenden, nicht frauenfeindlichen Vertreter. Andererseits müsste es auch möglich sein, etwas “radikalere” Thesen zu vertreten, ohne dass diese gleich misogyn werden“

            Sicher. Aber auch dort kommt es sehr auf das „wie“ an. Man kann sehr radikale Theorien auch sachlich und ohne Aggressivität vertreten. Man kann auch radikale Theorien vertreten und sich bewußt sein, dass sie schwer umzusetzen sind und deswegen dennoch einen Kompromiss als Teilerfolg verbuchen ohne seine Prinzipien damit zu verraten.

        • @ LoMi

          „Aus irgendeiner intellektuellen Einsicht heraus werden zumindest die institutionellen Feministinnen das Gespräch nicht suchen.“

          Das behauptet aber auch niemand.
          Institutionelle Feministinnen dürften häufig schon allein deshalb nicht besonders dialogbereit in Bezug auf Männerrechtler sein, weil sie um ihre Jobs fürchten – was allerdings nichts Feminismusspezifisches ist, sondern eine in soziologischer und sozialpsychologischer Hinsicht zu erwartende Reaktionsweise.

          Auch radikalfeministische Ideologinnen im Kontext des Radikal- und Genderfeminismus dürften nur in wenigen Fällen ernsthaft dialogbereit sein.

          In Bezug auf den vorherrschenden Radikal-/Gender-/Staatsfeminismus muss also die öffentliche Kritik wachsen und Druck aufgebaut werden, damit Dialogbereitschaft von dieser Seite entsteht.

          Was wiederum beinhaltet, dass man versuchen muss männerrechtliche Anliegen sowie eine Kritik am Paradigma des Radikalfeminismus

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/03/30/das-paradigma-des-radikalfeminismus/

          schnellstmöglich in den Mainstream zu bringen.

          In solchen Fällen, in denen sich ein einzelner Vertreter des vorherrschenden Feminismus doch als dialogbereit erweist, spricht m.E. natürlich nichts gegen ein Dialog, aber es wäre in der gegenwärtigen Situation naiv anzunehmen, dass dies häufig der Fall wäre.

          Bei der theoretischen Dimension dieses Meinungsstreits geht es doch offenbar eher um die Frage, ob der Begriff „Feminismus“ von Männerrechtlern differenziert verwendet werden kann oder ob er als allgemeiner Feindbildbegriff verwendet werden sollte.

          Hier vertreten z.B. Christian und ich die erste Position – daher z.B. Bejahung des pro-maskulistischen Equity-Feminismus, die fundamentalistischen Maskulisten – wenn ich sie richtig verstanden habe – plädieren hingegen für die zweite Position.

          Das aber ist einfach ein klassischer Meinungsstreit innerhalb der Männerrechtsbewegung, den es schon lange gibt und der immer wieder mal aufbrandet.

          Bereits der konservative Maskulist (und erklärte Antifeminist) Michael Savvakis schrieb dazu in seinem Buch „Medusa schenkt man keine Rosen“ im Jahre 2007:

          „Als ein – eher theoretisches – Problem zeichnet sich dabei im Lager der sich allmählich regenden Männer (und Frauen) das Dilemma ab, das zwischen einer konsequenten Absage an den Feminismus und der Forderung nach gleichen Bedingungen und Rechten für Männer besteht, wie denen welche im Zeichen des Feminismus für Frauen erreicht wurden. Diese beiden Standpunkte erweisen sich bei näherem Betrachten in der Tat als ausschlaggebend genug, um die „Bewegung“ entscheidend zu strukturieren (um hier nicht von Spalten zu sprechen).
          Eine erste Oberflächenanalyse lässt erkennen, dass diese zwei Ansätze, die ihrerseits zwei Gruppen, die Männerrechtler und die Antifeministen, als diskursive Bezirke entstehen lassen, in ihrer Differenz jeweils die materialistischen und die idealistischen Grundanteile der Männerbewegung vertreten – an sich eine Lagerbildung, die innerhalb der Entwicklung einer Strömung unweigerlich vorkommt (und zudem mit allen natürlichen Überlappungseffekten zwischen den beiden Gruppen ausgestattet ist).
          (…)
          Wie begegnen wir diesem scheinbaren Widerspruch? Gibt es einen evidenten Mittelweg? Kann es eine gemeinsame Forderung von Antifeministen und jenen Männerrechtlern geben, die – trotz herzlicher Empfehlung unsererseits – nicht unbedingt Antifeministen sein müssen?“

          (aus: Michail A. Xenos – Medusa schenkt man keine Rosen, 2007, S. 331 – 333)

          Meinem Eindruck nach steht dieser Aspekt also im Zentrum der theoretischen Dimension dieses Konflikts (die persönliche Dimension klammere ich jetzt bewusst aus).
          Es ist wie gesagt ein klassisches Streitthema, das regelmäßig immer wieder mal aufkommt und das sich erfahrungsgemäß nicht zur absoluten Zufriedenheit einer der beiden Seiten auflösen lässt.

          • @leszek

            Ja, das scheint der wesentliche Konflikt zu sein.
            Interessante Darstellung. Ich meine ich habe schon ein paar Artikel dazu, werde aber noch mal schauen, ob ich es unter diesem gesichtspunkt auch noch mal genauer an dieser Grenze aufzeichne

            P.S_:
            Apropos Gastartikel: Ich bin an deinen beiden auch interessiert. Können wir das fest machen?

        • Leszek

          „Es ist wie gesagt ein klassisches Streitthema, das regelmäßig immer wieder mal aufkommt und das sich erfahrungsgemäß nicht zur absoluten Zufriedenheit einer der beiden Seiten auflösen lässt.“

          Das denke ich auch. Es geht einfach jeder Bewegung so und es lässt sich auch herleiten, warum das so ist. Man kann eben jede Position, die man irgendwie herausarbeitet, unterschiedlich stark abgrenzen. Der Streit um die „reine Lehre“ ist ubiquitär, findet nicht nur in der Politik statt, sondern auch in Jugendkulturen, wo es immer wieder Spaltungen gibt zwischen den Wahrern der vermeintlich echten Werte der Kultur und den „Mode“-Mitgliedern bzw. jenen, die Abgrenzungen zu anderen aufweichen.

        • Feministen wollen ihren Job behalten weil:

          „…sondern eine in soziologischer und sozialpsychologischer Hinsicht zu erwartende Reaktionsweise.“

          Ach Gottchen, gehts auch verschwurbelter? Sie wollen ihren Job behalten, weil es menschlich ist ohne wirkliche Arbeit sein Geld bekommen zu können, ( würdest Du etwa eine Erbschaft oder einen Lottogewinn zurückweisen?) , und weil die oft nix (anderes) können. Da Feminismus dummes Zeug ist und viele von denen das wissen, wissen sie auch, daß sie eigentlich garnix können.

          Was würde denn wohl eine Gendatante wirklich können?

        • “Wogegen der Fundamentalismus hingegen in Wahrheit opponiert – und das ist bisher von uns leider nicht richtig dargestellt worden – ist die Idee von an den mainstream anschlußfähiger Positionen.”

          Diese Passage fand ich auch sehr aufschlussreich. Und ich muss sagen: Dieses Konzept leuchtet mir so gar nicht ein. Man ist dagegen – aber dieses Dagegen-Sein beruht nicht auf kritischer Reflexion, sondern auf dem Prinzip, gegen den Mainstream zu sein. Ergo wären diejenigen, die sich gerne als radikal bezeichnen, auch gegen maskulistische Positionen, sollten die einmal im Mainstream angekommen sein. Denn die Opposition bezieht sich nicht auf konkrete Inhalte, sondern auf herbeiphantasierte Machtstrukturen, denn nichts anderes ist der Mainstream. Und an dieser Stelle gibt es eine strukturelle Ähnlichkeit zum Radikalfeminismus, denn auch dessen Selbstkonzeption beruht auf der Annahme, eine zum Mainstream antagonistische und von ihm unterdrückte Position stark zu machen.
          Leute, das ist Pubertät.

          Den Mainstream abzulehnen, weil er Mainstream ist, ergibt keinen Sinn. Zumal das, was Mainstream ist, auch je nach Subtext variiert.

          Ich habe meine eigenen Wertvorstellungen. Und die werde ich sicher nicht ändern, wenn sie mal mit dem Mainstream übereinstimmen, was sie teilweise sicherlich tun. Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich meine Meinung in anderen Menschen oder Blogeinträgen wiederfinde. Und ja, ich finde auch die Idee sehr sinnvoll, durch Meinungsäußerungen Einfluss auf den Mainstream zu gewinnen. Ich bin doch nicht nur hier, um Dampf azulassen! Wir können doch wohl mehr, oder?

          Im Übrigen geht mir dieses selbstreferenzielle Geschwafel hier tierisch gegen den Strich. Wenn ich da von Fraktionsbildung lese. Meine Fresse. So ein Kinderquatsch. Werdet erwachsen!

        • @ddbz

          *Was würde denn wohl eine Gendatante wirklich können?*

          Eine Gendertante kann was, es sind halt nur Dinge für die keiner direkt Geld ausgibt wenn er gefragt würde.

          Kein Arbeitgeber würde eine Gendertante einstellen um seine Organisation zu effektivieren und mehr Geld zu verdienen was auch letztlich den Mitarbeitern zugute kommt, sondern weil er muss.

          Somit beschränkt sich das Können auf Opf…äh… Menschen die sich nicht dagegen wehren können, wo ihr gutes, edles Wirken und Wesen nicht nachvollziehbar ist und daher um so mehr behauptet werden kann, was bei Kindern wirklich nicht schön ist.

        • @nachdenklicherMann

          Das ist ein Mißverständnis. Wir sind nicht dagegen, um dem mainstream eins auszuwischen, sondern wir sind dagegen sich an den feministischen mainstream anzubiedern.

          Leszek hat das oben sehr schön zusammengefaßt und natürlich wollen wir nicht einfach längst Gesagtes wiederholen. Wir werden stattdessen versuchen, eine neue Lösung dafür vorzuschlagen und dann kann man weiter überlegen.

          • @Elmar

            „sondern wir sind dagegen sich an den feministischen mainstream anzubiedern.“

            1. Was verstehst du denn unter dem feministischen Mainstream? Den Genderfeminismus?
            Wenn ja: Wie soll sich deiner Meinung nach ein „Biologist“ an diesen anbiedern können?

            2. was verstehst du unter anbiedern?

        • @ Christian

          „Ja, das scheint der wesentliche Konflikt zu sein.
          Interessante Darstellung. Ich meine ich habe schon ein paar Artikel dazu, werde aber noch mal schauen, ob ich es unter diesem gesichtspunkt auch noch mal genauer an dieser Grenze aufzeichne“

          Ist in der Tat ein interessantes Thema.
          Ich versuche solche Dinge stets primär unter drei Perspektiven zu beurteilen: eine ethische, eine wissenschaftliche und eine pragmatische.

          Die 1. Perspektive fragt: Was ist moralisch richtig?
          Die 2. Perspektive fragt: Was ist wahr (im Sinne von Übereinstimmung mit der Wirklichkeit)?
          Die 3. Perspektive fragt: Was ist nützlich?

          Zu allen drei Aspekten ließe sich in Bezug auf den Meinungsstreit über Begriffe wie „Feminismus“ und „Antifeminismus“ einiges sagen, wozu mir gerade die Zeit fehlt.

          Bezüglich des 2. Aspektes will ich aber doch noch kurz darauf verweisen, dass die antifeministische Forderung nach einem undifferenzieteren Umgang mit dem Begriff „Feminismus“ eine wissenschaftliche Herangehensweise und darauf aufbauende Beurteilung des Phänomens „Feminismus“ aus männerrechtlicher Perspektive natürlich unmöglich macht.

          Eine wissenschaftliche Herangehensweise muss um Objektivität bemüht sein und muss ergebnisoffen sein.
          Ich persönlich habe zum Beispiel den Anspruch jede feministische Strömung und Position und jedes feministische Anliegen einzeln zu beurteilen.

          Dabei kann herauskommen, dass ich eine bestimmte feministische Strömung stark kritikwürdig finde (wie z.B. den Radikalfeminismus oder den Gender-Feminismus) oder dass ich eine bestimmte feministische Strömung als positiv beurteile (wie z.B. den Equity-Feminismus oder den Individual-Feminismus) – sowie alles dazwischen.

          Es kann sein, dass ich eine bestimmte feministische Position voll unterstützenswert finde (z.B. Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung) oder dass ich sie radikal ablehne (wie sämtliche derjenigen radikalfeministischen Positionen, die zu Diskriminierungen von Jungen und Männern beitragen).

          Wie auch immer: Die Erforschung des Feminismus erfolgt bei mir ergebnisoffen und die Beurteilung – wie immer sie ausfällt – sollte fundiert und begründet sein.

          Auf diese Weise lässt sich jenseits oberflächlicher Gleichsetzungen, welche durch verallgemeinerte Begriffe wie „Feminismus“ und „Antifeminismus“ suggeriert werden, auch die Tiefenstruktur feministischer Strömungen leichter herausarbeiten. Diese ist bei mir nämlich entscheidend für die Beurteilung.

          Hier unterscheide ich als zentrale Orientierungspunkte zwei geschlechterpolitische Paradigmen:

          1. das „Paradigma des Radikalfeminismus“, welches Männer als „Unterdrücker“, „allgemein privilegiert“ oder „Tätergeschlecht“ und Frauen als „unterdrückt“, „allgemein diskriminiert“ und „Opfergeschlecht“ konstruiert sowie Männer und Frauen als „verfeindete Klassen“ konzeptualisiert:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/03/30/das-paradigma-des-radikalfeminismus/

          2. das „Paradigma des Integralen Antisexismus“, welches für eine geschlechtsübergreifende Perspektive auf geschlechtsbezogene Diskriminierungen, Benachteiligungen, soziale Problemlagen und Menschenrechtsverletzungen steht, welche alle Geschlechter (Frauen, Männer, Intersexuelle, Transgender) und ihre Probleme und berechtigten Anliegen wissenschaftlich, theoretisch und politisch berücksichtigt.

          Mein Ziel ist also ein geschlechterpolitischer Paradigmenwechsel weg vom gegenwärtig dominierenden Paradigma des Radikalfeminismus hin zum Paradigma des Integralen Antisexismus, welches auch männerrechtliche Anliegen ausdrücklich berücksichtigt:

          http://www.vaetersorgen.de/Maennerbewegung.html

          Alle feministischen Strömungen werden nun von mir danach beurteilt, wie nahe oder weit sie von ihren theoretischen Grundlagen her an den beiden genannten Paradigmen liegen.

          Je näher am Paradigma des Radikalfeminismus, desto negativer fällt meine Beurteilung der jeweiligen feministischen Strömung aus.
          Je näher am Paradigma des Integralen Antisexismus, desto positiver wird eine bestimmte feministische Strömung von mir beurteilt.

          Entscheidend für die Beurteilung ist also in diesem Modell nicht die (oberfächliche) Selbstbezeichnung als „feministisch“, sondern die theoretische Tiefenstruktur jeder feministischen Strömung, anhand derer sich die jeweilige Nähe bzw. Entfernung zu den beiden geschlechterpolitischen Paradigmen beurteilen lässt.

          Es ist, denke ich, leicht zu erkennen, dass von diesem analytischen Ansatz her – der den Anspruch hat um Objektivität bemüht zu sein – Begriff und Konzept „Antifeminismus“ nicht hilfreich sind.
          „Antifeminismus“ ist kein wissenschaftliches Konzept, kann es nicht sein, da es keine ergebnisoffene Erforschung und Beurteilung feministischer Strömungen und Positionen zulässt.

          Eine von mehreren Dimensionen in dieser Streitfrage ist also auch die, ob man eine wissenschaftlich fundierte Analyse und Beurteilung des Feminismus (was natürlich eine darauf aufbauende fundierte Kritik an problematischen feministischen Strömungen und Positionen einschließt) als sinnvoll ansieht bzw. daran interessiert ist.

          • @Leszek

            „Bezüglich des 2. Aspektes will ich aber doch noch kurz darauf verweisen, dass die antifeministische Forderung nach einem undifferenzieteren Umgang mit dem Begriff “Feminismus” eine wissenschaftliche Herangehensweise und darauf aufbauende Beurteilung des Phänomens “Feminismus” aus männerrechtlicher Perspektive natürlich unmöglich macht.“

            Ja, diese generellen Verdammungen bringen aus meiner Sicht nichts. Sie sind auch viel zu schnell angreifbar.

        • @ Christian

          Passend hierzu noch ein Artikel von Wendy McElroy:

          Wendy McElroy – I Never Meant to be a Feminist

          http://dailyanarchist.com/2013/06/29/i-never-meant-to-be-a-feminist/

          Wendy McElroy, Hauptvertreterin des Individual-Feminismus und Unterstützerin der Männerrechtsbewegung erklärt in diesem Artikel wie sie dazu kam sich als Feministin zu bezeichnen und warum sie an dem Begriff „Feministin“ festhält, obwohl sie den Mainstream-Feminismus ablehnt.

          Sie gibt 4 Gründe dafür an, warum sie sich Individual-Feministin nennt. Einer dieser 4 Gründe hängt interessanterweise mit ihrem Engagement für Männerrechte zusammen. Die Passage sei kurz zitiert:

          Over the last two decades, I’ve gained another powerful reason…and a strategic one. To the extent sexual discrimination now runs rampant in various areas of the law, it is discrimination against men. Especially in family courts and in legal matters such as domestic violence, men are guilty until proven innocent. An extreme bias for women has now replaced the earlier extreme bias against them. It is as morally wrong to oppress men as it was to oppress women. From a position of legal privilege, it is important for women to speak out in protest against embedding any sexual inequality into the law. When I speak out not merely as a woman but also as a feminist, my voice is a bit louder and it carries a bit farther.

          To recap, I call myself an individualist feminist…
          –as a way to acknowledge and continue an amazing tradition
          –as a form of specialization or focus on the issues that do target women
          –as an acknowledgement of the vital importance of reproductive rights
          –as a way to more effectively protest the legal discrimination against men

        • @Leszek

          „.. Institutionelle Feministinnen dürften häufig schon allein deshalb nicht besonders dialogbereit in Bezug auf Männerrechtler sein, weil sie um ihre Jobs fürchten ..“

          Genau das ist der Punkt, den man, platt formuliert, auch als Nuckeln an den Futtertrögen bezeichnen könnte. Es geht um nichts anderes, als um Geld, Fördermittel und Macht.

          Hört man Pippi Nahles zu – oder betrachtet Küstenbarbie Schwesig – bzw. lauscht den Klagegesängen von NGOs oder dem Wehklagen der Feministinnen, dann vernimmt man genau ebendieses (und von dir auf einen Punkt gebrachte) Wehklagen.

          Und unser ‚geliebtes‘ BuFoMä‘ (Bundesforum Männer, Rosowski, Gesterkamp und Konsorten), dann laben sich nicht nur die, im letzten Absatz genannten, an diesen staatlichen Näpfen, welche wir alle finanzieren …

    • Nur ruhig Blut – EvoChris ist mal wieder angepißt, weil was gesagt wurde, was ihm nicht paßt. Und nun hofft er, daß – sollte sich genug Häme und Spott ansammeln – mir und anderen das in Zununft vergeht. Das war beim Biologismusthema so und wenn es um Konstruktivismus gehen wird, dann wird sich das wiederholen,

      Also regt euch bitte nicht auf. Das geht vorüber und vielleicht gibt es ja am Ende interessante Kommentare – von anderen. Daß EvoChris selbst kaum was zu sagen hat und nur Gastgeber sein möchte, ist eine Facette der Ma­lai­se.

      Ernsthafte Diskussionen muß man sowieso woanders führen, aber für eine Überraschung ist diese Forum immer gut.

      Also: Sportlich bleiben – shitstorms gehören einfach dazu. 🙂

      • „Daß EvoChris selbst kaum was zu sagen hat und nur Gastgeber sein möchte, ist eine Facette der Ma­lai­se.“

        Ich frage mich ja immer, wie er dauernd so viel reden kann ohne irgendwas zu sagen. Vermutlich eine „Superkraft“ seiner geheimen weiblichen Seite? 😀

        • @Männerstreik

          „Ich frage mich ja immer, wie er dauernd so viel reden kann ohne irgendwas zu sagen.“

          Ich sage einiges. Ihr nehmt nur eben nichts außerhalb eurer Meinung wahr.

          „Vermutlich eine “Superkraft” seiner geheimen weiblichen Seite? :D“

          und? Wäre das schlimm? Erfülle ich dann deine Kriterien eines „richtigen Mannes“ nicht?

          Elmar schreibt dazu übrigens:

          e) Die Frage, ob man sich an althergebrachten Männlichkeits-Rollenbildern orientiert
          Gemäßigte: Nein. Fundamentalisten: Nein.

          und

          f) oder ob man die nur als eine von vielen Möglichkeiten sieht.
          Gemäßigte: Ja. Fundamentalisten: Ja.

          • Den Humor hast Du Dir auch zusammen mit einem Stock sonstwo hingeschoben, korrekt? 😀 😛

          • Ich mache mich nur über Deine potentielle weibliche Seite in Sachen Geschwafel lustig, das ist alles. Dass Du ansonsten einfach ein verwöhntes Jüngelchen sein dürftest, das sich für den Mittelpunkt des Universums hält und sich am liebsten selbst reden hört, ist ja inzwischen hinlänglich bekannt. Ein paar Tipps bzgl. Deiner vollständigen Identität habe ich ja von anderen Leuten erhalten, denen Du mit Deiner Art auch einfach nur auf den Sack gehst / gegangen bist.

            Und was soll die Anspielung auf wolle, willst Du eine neue Hetzkampagne starten? Wieder das Märchen vom angeblich entanonymisierten Wortschrank, der aber eigentlich ein rosa Kommödchen war? Bitch, please… 😛

          • @Männerstreik

            „Ich mache mich nur über Deine potentielle weibliche Seite in Sachen Geschwafel lustig, das ist alles.“

            Aber du scheinst ja dabei weiblich als Abwertung zu sehen, die mich irgendwie treffen soll?

            „Dass Du ansonsten einfach ein verwöhntes Jüngelchen sein dürftest, das sich für den Mittelpunkt des Universums hält und sich am liebsten selbst reden hört, ist ja inzwischen hinlänglich bekannt“

            Im Fundamentalismus sicherlich

            „Und was soll die Anspielung auf wolle, willst Du eine neue Hetzkampagne starten?“

            Sich über „weibliche Seiten“ lustig zu machen, wenn man einen hochsensiblen in seinen reihen hat, finde ich halt etwas problematisch.

        • Männerstreik

          „denen Du mit Deiner Art auch einfach nur auf den Sack gehst / gegangen bist.“

          Du musst hier ja weder lesen noch kommentieren. Ist doch alles ganz einfach.

  3. Egal ob Maskulismus, Maskulimimimiminismus, C&A-M., KIK-M., Brioni-M oder Witzfigurenmaskulismus, alle werden den Untergang der westlichen Welt nicht aufhalten, auch wenn sie jetzt schon von ihrer staatlichen Berufung träumen.
    Denn das zugrundeliegende Problem ist ein viel fundamentaleres als Pöstchenverteilen, der Mensch hat quasi seine Umwelt stark geändert, er muss, nein, er wird sich daran anpassen, es hat auch entscheidende biologische ergo auch im Detail hormonelle Faktoren die dazu erkannt und untersucht werden müssen und nicht verleugnet werden können.

    Deswegen habe ich das Patriarchilluminat gegründet.

    • @ Borat

      *Denn das zugrundeliegende Problem ist ein viel fundamentaleres als Pöstchenverteilen, *

      Das denke ich auch.

      Die Titanic, unsere Titanic hat ihren Eisberg schon längst gerammt.

      Spätestens 1914.

      Aber die Lichter brennen noch und die Kapelle spielt.

      Irgendwie müssen sich die Passagiere ja beschäftigen.

      Also warum nicht ein bißchen in Maskulismus machen.

      Vielleicht geschieht ein Wunder und der Kahn bleibt flott.

      • @ Forumskassandra Roslin

        Die Titanic, unsere Titanic hat ihren Eisberg schon längst gerammt.

        Jetzt mach Dir mal nicht ins Hemd! Pflanz ein Apfelbäumchen.

        • @ Jakobinerpeter

          *Jetzt mach Dir mal nicht ins Hemd! Pflanz ein Apfelbäumchen.*

          Warum?

          Um die Hoffnung hegen zu können, Sie eines Tages daran baumeln zu sehen?

          Vielleicht gar keine schlechte Idee.

          Auf irgendetwas muss sich der Mensch ja auch hinnieden noch freuen können.

          Machte meine Holzvorräte außerdem für’s Grillen frei.

        • Falls nun gleich der Barde Leszek aus den Kulissen an die Rampe stürmt, sich zusammensinkend an die Brust fasst und „Breivik“stöhnt:

          Ich möchte betonen, dass das mit dem Baumeln rein metaphorisch gemeint ist!

          Außerdem ist Meister Peter kein Kulturmarxist.

      • @roslin

        *Also warum nicht ein bißchen in Maskulismus machen.

        Vielleicht geschieht ein Wunder und der Kahn bleibt flott.*

        Und wenn nicht, dann wurden wenigstens sie Schuldigen noch rechtzeitig ausgetauscht, das Patriarchat hat wieder mal dominiert.

        • @ Borat

          Na ja, wenn nicht saufen wir halt ab.

          Aber bis dahin, Borat, bis dahin herrscht dann wenigstens gute, hoffnungsfrohe Stimmung.

          Wenn also Maskulismus nicht viel retten kann (was ich befürchte), so kann er auch nicht viel schaden, gerecht ist er allemal, also kann man es versuchen.

        • @roslin

          Ich glaube ja der Maskulismus wird bestenfalls oder im „Erfolgsfall“ die Zahl der politisch korrekten Bekundungen die zu machen sind und das für Aktionismen verschwendete Geld verdoppeln, weil es meist so kommt.

          Aber eins war da: Der „gute Wille“.

          Aus eigener Erfahrung ist der „gute Wille“ das schlimmste was einem passieren kann, aber ich meine es ja auch nur gut mit mir.

          Alle werden sicherstellen dass jeder sehen kann wie sehr sie _nicht_ Schuld am Elend sind/waren, der Niedergang wird der gerechteste aller Zeiten werden.

          Nur wer ist Schuld wenn der Mann es auf einmal nicht mehr ist? So kann die Erkenntnis nur im Endstatium kommen, wenn es eh ziemlich egal wird, wenn nichts mehr zu verteilen und zu verlieren ist.

  4. Die Hühner!

    Sie kommen, die Hühner, sie kommen!

    Harret aus, ihr Tapferen.

    *Wollte nur ein wenig Mut machen, will ja auch nicht ständig so pessimistisch rüberkommen.

      • @Matze

        Das wäre ja eine (versuchte) „leistungsgerechtigkeit“. Weil Frauen trotz gleicher Leistung schlechter bezahlt werden wird müssen Männern mehr zahlen. Dass das so nicht stimmt und auch mathematisch nicht hinkommt kann man da ja ausblenden

        • @ christian

          „Dass das so nicht stimmt und auch mathematisch nicht hinkommt kann man da ja ausblenden“

          Eben.

          Was nicht passt, wird ausgeblendet.

          Wozu es einen zu glauben drängt (was aber nicht zu belegen ist) wird eingeblendet.

          Da mag man von „Konstruktivismus“, „Dekonstruktivismus“ etc. schwafeln. Letztendlich geht es nur um die individuelle Möglichkeit, die Realität zu ertragen….und um Strategien, die Konfrontation mit der vermeintlich oder real unerträglichen Realität zu meiden.

          Die Kollektivierung der Neurose nennt man dann Politik.

          Dies ist weder ein feminismusspezifisches noch ein geschlechtsspezifisches Phänomen.

          In der Ausgestaltung sozial destruktiver Ausblendung handelt es sich eher um ein Phänomen, das mit einer utopistisch egalitären Weltsicht assoziiert ist.

          Die diesem Weltbild zugrunde liegende Persönlichkeitstruktur drängt es übrigens zu Kategorisierung, Verbalisierung und sozialer Zersplitterung im ewig währenden Kampf um narzistische Selbstüberhöhung durch Abgrenzung.

          Sumokämpfe in der Spagetthischüssel.

          Deshalb finde ich auch den Maskulismus genauso BESCHEUERT wie den Feminismus.

          Die Frontlinie verläuft zwischen realitätszugewandt oder auch nicht.

          Das von roslin verlinkte Photo weist schon daraufhin, dass sehr viele Frauen gegen den im Feminismus exemplarisch verankerten Blödsinn immun sind.

          Andererseits können sehr viele Männer, deren weltanschauliche Wurzeln denen des Feminismus inzestiös nahe stehen, allen Behauptungen zuwider keine authentische Kritik am Feminismus üben, da sie sonst am eigenen Ästchen sägen würden.

          😉

    • @roslin

      Müsste da nicht eher stehen

      „I don’t need Feminism because i already have all the goodies“

      ?

      Gut, später brauchen sie den Feminismus dann vielleicht doch, aber dann gibt es nur noch Katzen.

      • @ Borat

        *@roslin

        Müsste da nicht eher stehen

        “I don’t need Feminism because i already have all the goodies”

        ?*

        Ich sehe zunächst einmal eine leidlich hübsche junge Frau (seh‘ ich immer gern), die ohne Männer festgestellt hat, dass der Feminismus voller Scheiße steckt.

        Das ist ja schon mal was.

        Besonders angesichts der wunschdenkenden Selbstverblendungsfähigkeit des gepämperten, subvenitionierten, abgeschirmten, versorgten, privilegierten geschonten Geschlechtes.

        So in Watte gepackt (im Vergleich zu Jungen/Männern) ist Realitätsverkennung keine Kunst, fast unvermeidlich.

        Wenn Männer sich allmählich zurückziehen, die Beine hochlegen, das Verteidigen/Konkurrieren/Geld verdienen zunehmen den Pauerwummen überlassen, wird der von Männern bestückte und bezahlte Cordon sanitaire zwischen den Frauen und der Wirklichkeit immer dünner.

        Auch das wird Erkenntnisprozesse weiblicherseits enorm beschleunigen.

        Mein lernt nur unter Schmerzen gut und gründlich.

        Es sei denn, man ist ein Genie.

        Was aber bei Frauen noch viel seltener zu befürchten ist als bei Männern.

        Außerdem, Borat, positiv denken, immer positiv denken.

        Nimm‘ Dir ein Beispiel an mir.

        • @roslin

          Was ich damit sagen wollte ist dass dies auch eine „Masche“ sein kann, so wie viele Frauen ja auch behaupten „keine“ Feminstin zu sein oder relativieren es gibt böse Feminismen, aber ich bin bei den Guten!

          Diese plumpen Täuschungen kennen wir doch alle, doch es gibt auch weniger zwanghaft-plumpe, recht intelligente Frauen.

          Alles mag ja super toll sein und Sie macht einen sympathischen Eindruck, war ja wohl auch die Intention des Fotos, doch was passiert wenn Härten auftauchen, es läuft gerade nicht so toll?

          Dann zeigt sich der wahre Charakter, der Mensch ist Egoist, nimmt was er kriegen kann und Frau greift darauf zurück was der Feminismus ihr bietet, sie wäre ja blöd es nicht zu tun, zumindest würden ihr das viele (Frauen) sagen.

          Im Kontext des westlichen Zeitgeists und dem realexistierenden Feminismus triggern solche Aussagen meine Paranoia, es geht nicht um die Frau die ja super toll, ehrlich und verantwortungsbewusst sein kann, es geht um den gesellschaftlichen Status Quo, der solche Aussagen stark relativiert.

          Es ist wie Werbung, diese betont sofort dass etwas/ein Produkt nicht so ist wie der Empfänger der Werbebotschaft vermutet wenn es um etwas nachteiliges geht, versucht das zu zerstreuen, sie geht direkt auf die Erwartungen die der Empfänger der Botschaft hat ein, versucht positive Erwartungen zu verstärken und schlechte Erwartungen zu zerstreuen.

          Und wir wissen ja wie viel Zeit und Aufwand Frauen in die Werbung für sich stecken.

          Es geht nicht um die Frau, es geht um die Rahmenbedingungen, die neuzeitlichen Probleme der Wohlstandsfrau bleiben.

          Und natürlich, es ist auf jeden Fall schon mal besser als die Zurschaustellung plump-dumm-narzisstischem Egoismus vieler Frauen, doch mit diesen Frauen tun sich Männer ja eh nicht so leicht, es sei denn es sind die „neuen“ Männer.

      • Man lernt nur unter Schmerzen gut und gründlich.

        @ AR

        Wie wahr, wie wahr! Ich war schon immer der Meinung, dass dir die einte oder andere Tracht Prügel in deiner Jugendzeit gut getan hätte.

        • @ Peter

          *Wie wahr, wie wahr! Ich war schon immer der Meinung, dass dir die einte oder andere Tracht Prügel in deiner Jugendzeit gut getan hätte.*

          Keine Gewalt! Um Himmels willen, keine Gewalt!

          Ich geh‘ jetzt mein Apfelbäumchen gießen.

          Das besänftigt das Gemüt und lädt zum Träumen ein.

        • @ LoMi

          *Genau und zwar mit einem extradicken, gebundenen Exemplar des “Eindimensionalen Mannes” von Herbert Marcuse ^^*

          Pfui!

          Wie leicht es doch ist, Gutmenschen an ihre Grenzen zu führen.

          Ein Buch, ein Buch ist etwas Heiliges, das man mit Ehrfurcht zu behandeln hat.

          Damit drischt man nicht auf Blagen ein, damit nicht!

  5. Mir geht diese anhaltende Metadiskussion, wer was in welchem Ton im Namen irgendwelcher „Bewegungen“ sagen darf, dermaßen auf den Geist! Ich habe nur beschränkt viel Zeit, und in letzter Zeit verschwende ich zuviel davon, diese Metadiskussionen auszusortieren.

    Wenn das hier lauter Frauen wären, dann würde man akute Anzeichen von Stutenbissigkeit diagnostizieren.
    Typisch weiblich ist ja auch, sich darüber in die Wolle zu bekommen, welcher Freundin man zuerst die ganz wichtige Info X weitererzählt hat.
    Oder ist das hier das typisch deutsche Vereinsmeiertum, wo erbitterte Kämpfe um die Tagesordnung in der Hauptversammlung des Kaninchenzüchtervereins Wanne-Eickel Innenstadt toben? Und wer in welcher Reihenfolge im Jahresbericht erwähnt wird?

    Leute, ihr nehmt Euch viel zu wichtig. Wir hatten vor einer Weile Schätzungen angestellt, wie groß die Masku-Blase überhaupt ist und welchen politisch/gesellschaftlichen Einfluß sie haben kann, das war ernüchternd genug. Passend dazu ist gerade ein lesenswerter Text auf sciencefiles erschienen: http://sciencefiles.org/2014/07/21/wie-man-soziale-probleme-schafft-institutionalisiert-und-wartet

    Ansonsten ist alles wichtige am Ende dieses Interviews gesagt worden:
    http://manndat.de/leitartikel/gleichgesinnte-finden-anstatt-sich-fanatikern-abarbeiten.html

    • “ Leute, ihr nehmt Euch viel zu wichtig. “

      Das kann sein, und wenn es so wäre, weil eben das Thema im Grunde in der Realität keinen Grund zur Sorge macht, dann wären die Fundamentalisten damit zufrieden. Doch ist es so? Man kann nicht abstreiten, daß wir kaum politisch wirksam sind und der Richtungsstreit betrifft eben auch die Frage, was man tun muß, um das zu verbessern? Sollen wir Realpolitik machen und uns an den Feminismus anbiedern, um schnell zu wachsen oder sollen wir noch Zeit darauf verwenden, als Graswurzelbewegung mehr Männer zu mobilisieren – um den Preis, länger eine unsichtbare soziale Bewegung zu bleiben? Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, beides zu realisieren?

      Darüber könnten wir mal nachdenken.

      • @elmar

        „Sollen wir Realpolitik machen und uns an den Feminismus anbiedern“

        Eines der Probleme ist, dass du sehr schnell Urteile auf der Basis deiner eigenen definitonen machst, die du schnell absolut machst. Das findet zB bei dem Vergleich in deinem verlinkten Artikel statt, bei dem du „den gemäßigten“ Relativismus, Konstruktivismus, keinerlei Antifeminismus, eine Botschafterfunktion und ein sich nicht wehren unterstellst. All das in sehr abstrakter und absoluter Form.
        Auch das „Anbiedern an den Feminismus“ ist eine solche absolute Zuweisung. Als „Biologist“ kann man sich an den Feminismus nicht anbiedern, weil Genderfeministen radikale Sozialkonstruktivisten sind. Man ist automatisch so ziemlich das schlimmste, was sie sich vorstellen können.
        Es geht also nicht um ein Anbiedern an DEN Feminismus, sondern darum, dass man deutlich macht, dass man nichts gegen eine Interessenvertretung für Frauen oder Frauenrechte hat, was eben den Namen feminismus trägt, wenn dieser wieder auf eine rationale Basis gestellt wird. Und das man bereit ist, das sachlich zu diskutieren.

        Mir scheint, dass du versuchst, alles immer gleich in absolute Kategorien zu pressen und zu labeln. Dabei gehen jedenfalls in deiner Darstellung die Grautöne und das eben nicht absolute vollkommen unter.

        • Die These des Konstruktivismus ist auch in meinen Augen schwierig. Wer seine Basis in der Biologie sucht, ist zunächst kein Konstruktivist. Der „geborene“ Konstruktivist ist jemand wie ich: Soziologe, zu dessen Grundausstattung die Annahme sozialer Konstruktion gehört. Insofern müsste die Konstruktivistenfraktion aus Leszek, Adrian und mir bestehen, rein von den studierten Fächern her gesehen.

          • @lomi

            Sie ist grundfalsch. Der Biologist ist so ziemlich der deutlichste Gegenpol zum Konstruktivisten, die man sich vorstellen kann. Elmar stützt sie darauf, dass man davon ausgeht, dass es so etwas wie Frames und verschiedene Wahrnehmungen gibt.

            Das ist dieses absolute.
            Auch beim „sich nicht wehren können“ scheint so ein Prozess statt zu finden.
            Ich würde da immer mal gerne seine lange Begründung lesen. Sie muss ungefähr so gehen
            „Sie wollen gemocht werden, also müssen sie sich mit Kritik zurückhalten, also dürfen sie keine Kritik üben, also dürfen sie gar nichts sagen, also müssen sie alles hinnehmen, was die gegenseite sagt, also müssen sie freudig die andere Wange hinhalten, also mögen sie es geschlagen zu werden“
            da fallen eine ziemlich große Zahl von Artikeln mit deutlicher Feminismuskritik schlicht nicht mehr ins Gewicht, denn es wurde ja bereits logisch gefolgert, dass sie sich nicht wehren wollen und können.

        • Soweit ich weiß, hat er irgendwas mit Politik- oder Sozialwissenschaften studiert. Na, er wird es schon verraten.

          Und wenn nicht: Dann wären eben Leszek und ich die Konstruktivistenfraktion. Wobei damit noch lange nicht gesagt ist, was daraus folgt.

          Ich vertrete keinen radikalen Konstruktivismus, obwohl ich dem „radikalen Konstruktivismus“ durchaus anhänge ^^ Das ist ein Widerspruch nur dann, wenn man dieses in Gänsefüßchen gesetzte Etikett nicht kennt als Bezeichnung einer ganz konkreten Denkschule, prominent durch Heinz von Foerster, Paul Watzlawick oder Niklas Luhmann vertreten.

          Der Konstruktivismus der Gendertheorie ist ja der Auffassung, man müsse die Konstrukte zerlegen und dann könne man eine freie und gerechte Welt schaffen. Die radikalkonstruktivistische Theorie Luhmanns (eines Soziologen) verneint das strikt und hält eine solche moralische Fundierung für einen totalen Kurzschluss. Luhmann sagt eher, dass in der Welt funktionaler Differenzierung in Teilsysteme gar keine Möglichkeit einer zentralen Gesellschaftsgestaltung besteht. Schon gar nicht durch die Politik. Ohnehin denkt die Politik nur in der Unterscheidung von Macht und Ohnmacht. Das müsste letztlich auch auf feministische Politik zutreffen.

          Insofern kann Konstruktivismus sogar richtig interessant sein. Ist ja auch naheliegend: Wenn alles ein Konstrukt ist, ist der Feminismus auch eines und damit grundlegend ohne eine echte unstrittige Basis.

          • @loMi

            „Die radikalkonstruktivistische Theorie Luhmanns (eines Soziologen) verneint das strikt und hält eine solche moralische Fundierung für einen totalen Kurzschluss.“

            Wie wäre es mal mit einem Artikel, der diese Theorien einfach erklärt? Würde mich interessieren.

        • Da ich u.a. Philosphie und auch Soziologie studiert habe (habe aber keinen Abschluss bei den Soziologen gemacht), kann ich mir eine Anmerkung nicht verkneifen:

          Das eigentliche Problem ist nicht „Konstruktivismus ja oder nein“.
          Der entscheidende Punkt ist die Alternative zwischen
          a. einem unreflektiertem Gebrauch des Konstruktivismusbegriffs, bei dem man meint, weil ja alles Konstruktion sei, seien die verschiedenen Konstruktionen beliebig austauschbar und gleichwertig und
          b. der Position, die sagt
          „Nur, weil wir es immer mit Konstruktionen zu tun haben, heißt das nicht, dass die Konstruktionen nicht an rationalen Kriterien gemessen werden können, so dass es zu einem Ausschluss abwegiger Konstruktionen kommt und andere als konsistent und integrativ vorläufig bewährt sind.“
          Zu den Kriterien gehören bsw. interne und externe Konsistenz (=Konfliktfreiheit gegenüber erhobenen Daten, referieren auf Datas mit niedrigerer Theorieimprägniertheit etc.)
          Als Beispiel: Theoretische Konstrukte wie quantenmechanische Voraussagen sind in dieser Sichtweise auch Konstruktionen, sie bewähren sich aber zum Beispiel in der technischen Umsetzung bei der Berechnung von Signalverläufen und haben damit externe Konsistenz gewonnen.

          Mein – und nicht nur mein! – Kantverständnis läuft zum Beispiel unter dem zweiten Punkt. In dieser Sichtweise sind wir durch die kategoriale Formung der Erkenntnisse immer auch Konstrukteure, aber das heißt eben gerade nicht, dass nicht mehr zwischen haltlosen Konstruktionen und elaborierten unterschieden werden kann.

          Und genau das haben die Gender-Schwafler nicht verstanden. Aus der Konstruiertheit folgt noch lange nicht die Beliebigkeit!

          • @Seitenblick

            „Und genau das haben die Gender-Schwafler nicht verstanden. Aus der Konstruiertheit folgt noch lange nicht die Beliebigkeit!“

            Im radikalen Sozialkonstruktivismus schon.

            Aber in der Tat ist das ein ganz wesentliches Element. Eine gewisse Möglichkeit zur kulturellen Ausgestaltung (teilweise auch nur in eine bestimmte Richtung oder unter bestimmten Umständen) bedeutet nicht beliebige Veränderbarkeit

          • @Christian
            >Im radikalen Sozialkonstruktivismus schon.

            Ja, ich weiß. Ich wollte mit meinem Statemant auch nur darauf hinweisen, dass man das entscheidende Problem nicht allein mit dem Schlagwort Konstruktivismus benannt hat.

            Man kann eben auch kontrollierte konstruktivistische Annahmen im Gepäck haben, ohne deshalb automatisch im Lande der Beliebigheit zu landen.

        • @Christian

          „Eine gewisse Möglichkeit zur kulturellen Ausgestaltung (teilweise auch nur in eine bestimmte Richtung oder unter bestimmten Umständen) bedeutet nicht beliebige Veränderbarkeit“

          Ich glaube, das ist falsch. Laut Seitenblick sind die Konstrukte schon veränderbar. Nur ist eben nicht jedes Konstrukt sinnvoll. Das heißt auch, dass der Mensch die Freiheit hätte, sinnlose Konstrukte zu machen. Aus der Freiheit zur Veränderung folgt eben nur nicht, dass es keine Kriterien der Beurteilung der Konstrukte gibt. Aber diese Aussage ist mitnichten ein Verweis auf biologische Konstanten, die man nicht umkonstruieren könne.

          @Seitenblick

          Ich ergänze das mal ethisch mit Odo Marquard: Da wir nicht die Zeit haben, alles zu verändern, ist es geboten, nicht alles in Frage zu stellen. Gerade soziale Konstrukte sind dann eben auch Krücken, um den Alltag zu bewältigen. Diese Krücken kann man nicht alle weghauen, weil es nie gelingen kann – im Leben des Einzelnen – einen von Grund auf kompletten Neuentwurf zu machen. Dazu ist das Leben zu kurz.

          Insgesamt hat es bei Gender Defizite: philosophisch gesehen fehlt eine Ethik, soziologisch gesehen ist die Kritik an Strukturen verhaftet im alten Scheinwiderspruch von Subjekt und Struktur.

          • Lomi
            >Aus der Freiheit zur Veränderung folgt eben nur nicht, dass es keine Kriterien der Beurteilung der Konstrukte gibt.
            Genau das ist der entscheidende Punkt.

            Deine ethische Ergänzung ist willkommen ;-).
            Natürlich sind wir als endliche Wesen gar nicht dazu in der Lage, uns in eine Position jenseits aller Bedingtheit zu begeben. Wir können uns das zwar einreden, wünschen und in Form der Gedanken ausbreiten (eine interne Konstruktion, die im Hegelschen Denken ihren Höhepunkt erreichte), aber mit der externen Konsistenz kriegt man dann Probleme.

            >Insgesamt hat es bei Gender Defizite:
            Ja. Ich bin inzwischen auch dafür, dass im Grundstudium Logikseminare Pflicht werden. Und ohne den Schein kein Übergang ins Hauptstudium.
            Da merken einige doch gar nicht, dass sich in den den absatzlosen langen Seiten keine präzisen Begriffsbildungen finden. Da ist gedankliches Handwerkszeug gar nicht mehr gelernt/gelehrt worden.

        • Aber in der Tat ist das ein ganz wesentliches Element. Eine gewisse Möglichkeit zur kulturellen Ausgestaltung (teilweise auch nur in eine bestimmte Richtung oder unter bestimmten Umständen) bedeutet nicht beliebige Veränderbarkeit

          @ Christian

          Was dem Menschen aufgrund seiner biologischen Beschränkungen unmöglich ist, ist ihm nicht möglich – tautologisch.

          • @peter

            Mir ging es um den alten Fehler, dass man aus einer möglichen Veränderung in einem gewissen Bereich oder unter gewissen Bedingungen schließt, dass jede Veränderung möglich ist- Vom kleinen aufs große zuzusagen

        • Die Rede von „XYZ ist eine soziale Konstruktion“ meint doch soviel wie: „XYZ könnte auch ganz anders sein, nur das Patriarchat oder der Kapitalismus oder die weißen Männer hindern es daran.“

          Die Vorgabe dient also in erster Linie zur Schuldzuschreibung, und ein gewissermaßen unbewusster Konstruktuvismus durch eine nicht verantwortliche Instanz erfüllt diesen Zweck nicht.

    • Ich stimme mitm zu. Ganz pragmatisch fände ich wichtig, die Frage zu diskutieren, wie man eine medien- dh. massenwirksame Männerrechtearbeit machen könnte – jenseits von Blogartikeln und Online-Kommentaren zu Zeitungsartikeln.

    • mitm

      „Oder ist das hier das typisch deutsche Vereinsmeiertum, wo erbitterte Kämpfe um die Tagesordnung in der Hauptversammlung des Kaninchenzüchtervereins Wanne-Eickel Innenstadt toben?“

      Nein, Richtungskämpfe gibt es immer dort, wo es Richtungen gibt. In der Merkel-CDU ganz ohne jede Idee kommt das nicht vor. Aber jede Bewegung, die etwas konkretere Vorstellungen entwickelt, wird immer auch einen Richtungsstreit führen. Die Frage ist nur, wie sie dann damit umgeht und ob sie in der Lage ist, trotz alledem pragmatisch zu handeln. Ich denke, dass das auch bei uns ist, auch jenseits gewisser Diskussionen.

    • „Wenn das hier lauter Frauen wären, dann würde man akute Anzeichen von Stutenbissigkeit diagnostizieren.“

      Ja, danke, dass du es so klar aussprichst @mitm. Diese Metadiskussionen sind imho nicht nur kontraproduktiv, sondern auch lähmend.

      Und das gilt meiner Meinung nach genauso für die Gemäßigten wie auch die Radikalen.

      Schon alleine diese Konstruktion eines angeblichen Konfliktes finde ich mittlerweile nervig auf beiden Seiten. Und zu was soll das führen; Dekonstruktion des Biologismus im Kontext der Sozialisierungsbefürworter etwa?

      So ein Quatsch und eine Verschwendung von Lebensenergie, wo doch der Gegner ganz woanders sitzt.

      Wir (darf man das noch so sagen?) sind eine „Graswurzelbewegung“ und bekämpfen uns teilweise wie die Regenwürmer, welche im Anschluss von den Amseln aus dem Boden gezogen – und geschluckt werden.

      Eine ‚tolle‘ Entwicklung, welche weder mit Evolution, noch mit Sozialisierung zu tun hat. Meinem bescheidenen Empfinden nach, ist das eine Diskussion, die in eine selbstzervleischende Sackgasse führt.

      Und die Amseln dürfte es freuen …

  6. Eine Gegenöffentlichkeit ist wichtig.

    Mit Breite im politischen Spektrum.

    Kein Fokus hier. Im Gegenteil.

    Aber mit Spitze in den Forderungen.

    Nicht ideologisch, nicht gegen Frauen. Für ein gleichberechtigtes, individuell
    verantwortungsannehmendes Miteinander.

    Aber gegen Gender und Feminismus. Da erkennbar ideologisch,
    unreformierbar misandrisch und machtbezogen korrupt wie auch
    GG und demokratiefeindlich.

  7. Ich kann mich mitm nur anschließen. Die letzten Monate wurde immer mehr das wer was sagt wichtiger als das was wer sagt. Das fand ich schon bei den Feministen und den Linken doof, die jeden mit anderer Meinung als Nazi beschimpften, dem dann doch bitte keiner mehr zuhören soll.

    Es denke es gibt Probleme in der Gesellschaft, die jeder gerne gelöst haben will, aber es ist wohl einfacher auf einander rumzuhacken als über diese Themen wenigstens konstruktiv zu diskutieren, wenn man schon keine Zeit hat politisch aktiv zu werden.

  8. Der ganze Irrsinn ging ja zu genau zu dem Zeitpunkt los, als Elmar und sein Ego beschlossen haben, dass sie beide eine äußerst wichtige Fraktion innerhalb der Männerrechtsbewegung darstellen: Die Fundamentalisten.
    Seitdem wird fieberhaft nach der reinen Lehre gesucht, eine Filterblase errichtet (ich darf bei Elmar z. B. nicht kommentieren), und allen die nicht Elmars Meinung teilen, Weltherrschaftspläne einerseits und Unterdrückung der Fundmantalisten andererseits unterstellt.
    Es ist bereits jetzt offensichtlich, dass mit den Fundamentalisten (ich glaube mit mittlerweile vier Mitgliedern: Elmar, dessen Ego, Männerstreik und wollepelz) die Andrea-Dworkin-Fraktion des Maskulismus heranwächst.
    Ich find’s lustig 😀

    • @adrian

      „Seitdem wird fieberhaft nach der reinen Lehre gesucht, eine Filterblase errichtet (ich darf bei Elmar z. B. nicht kommentieren), und allen die nicht Elmars Meinung teilen, Weltherrschaftspläne einerseits und Unterdrückung der Fundmantalisten andererseits unterstellt.“

      Das fasst es eigentlich ganz gut zusammen.

      • Ich finde nicht, dass die Zusammenfassung stimmt.
        Ja, gewisse Annahmen von Absichten finde ich auch nicht überzeugend.

        Andererseits liefert Elmar auch Inhalte. Diese werden schon zu selten aufgegriffen. Mag ja sein, dass die eine oder andere These noch steil und unausgearbeitet ist. Aber ich persönlich kann da schon Denkanstöße finden – um sie entweder abzuweisen oder meine eigenen Ansichten weiterzuentwickeln.

        Das Element fehlt mir bisweilen.

        Man darf außerdem nicht vergessen, dass die Entwicklung einer philosophisch- sozialwissenschaftlichen Geschlechtertheorie etwas schwieriger ist als die Entwicklung einer biologischen.

        • @LoMi

          „Andererseits liefert Elmar auch Inhalte.“

          Ja.

          „Diese werden schon zu selten aufgegriffen“

          ich greife sie durchaus auf. Allerdings kritisch. Schau dir aber mal die Resonanz von Elmar darauf an.

          „Mag ja sein, dass die eine oder andere These noch steil und unausgearbeitet ist“

          Es ist so ziemlich alles unausgearbeitet, wird aber mit einer Arroganz vorgetragen als sei es der heilige Gral. Wenn er an seiner Darstellung arbeiten würde und an seiner Art mit Kritik umzugehen, dann wäre das Diskutieren wesentlich einfacher.
          Leider sieht er dann eher Verschwörungen gegen sich, kommt auf Nachfragen mit „ich muss dir das nicht erklären und ich muss nicht deine Arbeit machen, das zu verstehen“ oder Überlegungen, dass man eigentlich nur gegen die von ihm verkündeten Wahrheiten ist, weil man ihn kleinhalten will/posten haben will/derailen will/andere persönliche Gründe.

          „Aber ich persönlich kann da schon Denkanstöße finden – um sie entweder abzuweisen oder meine eigenen Ansichten weiterzuentwickeln.“

          Wunderbar, dann können wir ja in deinen Versionen (auch) darüber diskutieren. Ich würde Elmar ja zustimmen, dass es mit dir wesentlich einfacher geht.

        • Adrian

          „Da Du nicht der C&A-Maskulismus bist (dem ich mein Leben widme), stört mich diese Kritik nicht“

          Bitte, bitte.

          Ich bin halt LoMi-Maskulist: die unentschiedene Promenadenmischung. Wird Zeit, dass ich meine eigene Fraktion gründe: Die Radikalen Unentschlossenen. Das wird ein Terrorregime, ich sags Euch. Wenn ich mich denn mal entschließe, es zu errichten. Heute nicht mehr. ^^

    • Nicht doch, Adrian, du darfst gerne kommentieren. Nur wenn du in meinen blog kotzt, dann wirst du gelöscht

      EvoChris wird auch ab und zu gelöscht, wenn es zu viel wird, aber er läßt sich davon nicht abhalten, wiederzukommen.

      Ich schließe grundsätzlich keine Personen, sondern nur bestimmte Aussagen in meinem post aus. Nach welche Regeln ich dabei vorgehe, kann man auf meinem blog explizit nachlesen.

  9. Im Übrigen finde ich natürlich alles, was Evo-Chris sagt absolut richtig und weise. Die Belohnung für diese kritiklose Bewunderung ist der Schwulenbonus, der es mir erlaubt, hier jeden Unsinn ungestraft und ungefiltert abzulassen. Danke Evo-Chris! Du bist der Beste!
    😀

  10. Ich will SGB IX §44 geschlechtsneutral formuliert haben.
    Zu diesem Zweck habe ich eine Liste von Abgeordneten angeschrieben und um Stellungnahme gebeten(im Detail die Antworten später) .

    Grundtenor: Ja, aber… Männer kriegen auch alles. (Was nicht stimmt).

    zur Zeit schreibe ich Krankenkassen an, mit doch bittn ihre Leistungsausgaben aufgrund dieses Regelung anzugeben, gern auch mit der Anzahl der beroffenen Personen.

    Außerdem dokumentiere ich Fälle von Gewalt gegen männliche Behinderte.

    Das nächste Projekt wird ein kommunal finanzierter Kältebus in München- im Gegensatz zu Berlin oder Hamburg kann sich München keinen Kältebus leisten – er wird hier privat finanziert (ich kotze gleich).

    • Deine Initiative klingt gut. Finde ich super.

      Das passt auch hervorragend zu Arnes Berichten über faktische Ungerechtigkeiten gegenüber Männern. Solche Berichte und Dokumentationen helfen dann auch, konkrete Forderungen zu formulieren.

    • @dummerjan

      „Ich will SGB IX §44 geschlechtsneutral formuliert haben.Zu diesem Zweck habe ich eine Liste von Abgeordneten angeschrieben und um Stellungnahme gebeten(im Detail die Antworten später) . Grundtenor: Ja, aber… Männer kriegen auch alles. (Was nicht stimmt). zur Zeit schreibe ich Krankenkassen an, mit doch bittn ihre Leistungsausgaben aufgrund dieses Regelung anzugeben, gern auch mit der Anzahl der beroffenen Personen.“

      Wie wäre es da mit einem Gastartikel zu? Stelle ich gerne hier ein. vielleicht als Zwischenbericht

      Außerdem dokumentiere ich Fälle von Gewalt gegen männliche Behinderte.

    • Ich finde auch gut was du anregst. Mich erstaunt, dass gerade München kein Geld für Kältebusse hat bzw. bereit stellt.

      Ich verstehe nur nicht was dein Kommentar mit Kritikrunde: Der “C&A-Maskulismus”“ zu tun hat. So geht deine (eine gute) Initiative wieder in irgendwelche posts/ Kommentaren unter. 😦

    • @ Dummerjan

      Schönes Beispiel für ganz konkrete Forderungen, die ohne jede ideologische Positionierung und Grabenkämpfe von links bis rechts unterstützt werden können.

      Sehr gut.

  11. Aus meiner Perspektive geht es bei dieser Richtungsdiskussion im Kern ausschließlich um die Frage, ob es als Maskulist angemessen ist zu feiern(!), wenn ein Trennungsvater seinen Blog löscht, weil er eine Gefahr für den Kontakt zu seinen Kindern befürchtet. Der Rest sind nur elaborierte Rationalisierungen und Spaß an der Abgrenzung.

    Man kann sich davon monatelang von der Sacharbeit abhalten lassen, muß es aber nicht.

    Määäh!

    B20

    • @Bombe

      „Aus meiner Perspektive geht es bei dieser Richtungsdiskussion im Kern ausschließlich um die Frage, ob es als Maskulist angemessen ist zu feiern(!), wenn ein Trennungsvater seinen Blog löscht, weil er eine Gefahr für den Kontakt zu seinen Kindern befürchtet. “

      Guter Punkt. Und: Ist es nicht

    • @ Bombe

      Du arbeitest gerne mit Behauptungen? Ich kann an Deinem Bloglöschmist und die frei erfundenen Geschichten, die Du hier zusammenträumst weder Hand noch Fuß erkennen. Was soll das?

      Hier trennen sich allenfalls Verdachtsbestrafer von Beweisforderern …

        • @ C

          Das hatten wir schon. Da fällt mir gerade zu ein: Du hattest in der damaligen Dis. zwischen uns beiden nebenbei erwähnt, daß meine hier angegebene e-mail Adresse ja auch aus Vor und Nachname bestehe und was ich von einer Veröffentlichung deinerseits halten würde. Ist das nicht schon eine Teilveröffentlichung, nach Deinen Maßstäben, die dann auch nach Deinen Maßstäben zu, sagen wir, einer Entfernung von Dir selbst aus Deinem Blogroll führen müsste?

          WAS an @B20 seinen Behauptungen entspicht denn der Wahrheit? Wenn es im Kern nur um diese Frage ginge, warum redest Du dann überhaupt über andere Dinge in dieser Auseinandersetzung?

          • @ddbz

            „Das hatten wir schon“

            Zum Punkt des sich freuens? Ich meine nicht.

            „Da fällt mir gerade zu ein: Du hattest in der damaligen Dis. zwischen uns beiden nebenbei erwähnt, daß meine hier angegebene e-mail Adresse ja auch aus Vor und Nachname bestehe und was ich von einer Veröffentlichung deinerseits halten würde. Ist das nicht schon eine Teilveröffentlichung“

            Nein, da es keinerlei persönliche Daten rückschließen lässt, anders als ein Vorname und ein Geburtsdatum

        • @ C

          Dachte ich mir schon, daß Du eine 4 Stellige Zahl im passendem Bereich als Geburtsdatum ansiehst. Hast Du dafür auch Beweise und Belege? Woher weißt Du das?

          @B20 will also ernsthaft behaupten, daß sich zB Elmar freut, weil ein anderer Blogger aufgegeben hat und das sein Hauptgrund ist um hier zum Thema zu schreiben?

          Das ist frech, nein das ist hinterhältig. Bin zwar kein Maskulist, aber mit solchen Gestalten wie @B20 würde ich nicht nur monatelang keine Sacharbeit haben woolen, ich wollte überhaupt keine Sacharbeit mit solchen hintrefotzigen Figuren.

          Davon ab, Teilveröffentlichung bleibt Teilveröffentlichung. 🙂 Auf solch trotzigem Standpunkt stehst Du nämlich in dem Ursprungsfall. Bei Dir ist es sogar noch schlimmer, weil Du Dir das Recht herausnimmst Dinge zu veroffentlichen, die ich vorher nie veroffentlich habe! 😦

        • ddbz,

          Du solltest mal versuchen, die Buchstaben nicht nur zu zählen, sondern auch sinnerfassend zu lesen. Dann würde Dir vielleicht auffallen, daß ich nichts von dem, das Du Dir da zusammenreimst, um Dich dann darüber aufzuregen, in meinem kurzen Kommentar geschrieben habe.

          B20

        • @ B20

          Sollte ich mich so vergriffen haben, klär mich Dummerchen auf. Ist doch eine ganz einfache Sache, oder?

          So wie Du Deine Perspektive hast, habe ich eben diese von Deinem Kommentar bekommen. Also, wer macht was aus Freunde woran?

        • @ddbz,

          ich erinnere mich auch, dass Wolle zu dem Thema voller freudiger Häme war.
          Vielleicht war es in dem Beitrag, vielleicht auch in dem.
          Wolle interessiert mich nicht genug, um Screenshots von seinem Blog zu machen.

          Wenn du aber auf dem Nachweiszwang bestehst: Kannst du die Stelle in euren Blogs zeigen, wo ihr bedauert, dass ein Blogger sich gezwungen sieht, die Reißleine zu ziehen?

          Wieso mische ich mich eigentlich ein?
          Radikal und fundamental reimen sich nicht umsonst auf egal.

        • @ me

          „Wenn du aber auf dem Nachweiszwang bestehst: Kannst du die Stelle in euren Blogs zeigen, wo ihr bedauert, dass ein Blogger sich gezwungen sieht, die Reißleine zu ziehen?“

          Euern Blogs? Was habe ich damit zu tun?

          Die Unterstellung war, so mein Verständnis, daß der Hauptgrund für die Beschäftigung mit dem heutigem Thema bei den sogen, Fundamentalisten eben diese Freude ist. Das wäre also zu nachzuweisen.

          Über die vermuteten wahren Motive der Blogaufgabe wurde an anderer Stelle, auch teilweise in den von Dir als „eure Blogs“ bezeichneten Blogs, gesprochen.

          Wenn also andere Motive vermutet werden, warum sollte man dies bedauern. Ich persönlich habe auch so meine Probleme mit diesem angeblichem Reißleineziehen, das ist aber wieder ein anderes Thema.

  12. Ich lese den Blog hier sehr gerne. Vielleicht der beste deutschsprachige Blog der sich mit dem Thema Mann und Frau beschäftigt. Danke für die guten Beiträge!

  13. Die Zitate im Artikel klingen schon etwas paranoid, kratzen aber dennoch an einer interessanten Grundfrage fast jeder Bewegung: Wieweit muss man sich selbst reinhalten und wo verzettelt man sich in schädlichen Grabenkämpfen?

    Wenn etwa eine linke Bewegung die Regierung als Feind sieht, hat sie damit schon mal einen gemeinsamen Punkt mit einigen rechten und fanatisch-religiösen Bewegungen. Nun können sie sich gegen den gemeinsamen Feind zusammenschließen (und dabei ihre Ideale verraten, da der Bündnispartner von diesen ja noch entfernter ist, als der Feind), oder sich selbst schwächen, indem sie gegen die Verwandten vorgehen. Was richtig ist, lässt sich nicht generell sagen, sondern hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.

    Beim Feminismus scheinen sich mir leider recht viele (nicht alle) für die „Feind meines Feindes“-Methode entschieden zu haben. Auch, wenn sie Alice Schwarzers Rechtstaatfeindlichkeit ablehnen, sagen sie nichts gegen sie, weil sie als Flagschiff den verschiedenen Feminismen (Feminismussen?) Macht und Platz einräumt. Darauf angesprochen zucken sie gern mit den Schultern, dass sie sich damit nicht identifizieren würden, viele Vorteile nehmen sie trotzdem gerne mit.
    Den Fehler, hoffe ich, wird der Maskulismus nicht wiederholen und steht diesbezüglich auch recht gut da: Es mag mit an dem permanenten Rechtfertigungszwang liegen und dennoch traurig wenig von der Gesellschaft registriert werden, aber Gemäßigte und Radikale scheinen mir meist ziemlich getrennt voneinander. – Das wiederum bringt das Problem mit sich, dass man natürlich keine starke Front aufweisen kann. Für die müsste man die Frauenhasser (bzw. der anderen Fraktion zuliebe, die verträumten Weicheier) mit an Bord nehmen, doch das würde bedeuten, die Verleumdungen, denen man ausgesetzt ist, wahr zu machen.

    Insofern sollte man versuchen, nicht übermäßig viel Energie auf solch internen Kämpfe zu verwenden, sich aber dennoch vor Bündnisgenossen hüten, deren Ideale mit den eigenen eigentlich unvereinbar sind. Wie ich schon öfters sagte, sollte man es als eine Bewegung, die speziell auf eine andere reagiert, verhindern, deren Fehler zu wiederholen und sollte, trotz damit einhergehender Nachteile darauf beharren, besser zu sein.

    • @DMJ

      „Wie ich schon öfters sagte, sollte man es als eine Bewegung, die speziell auf eine andere reagiert, verhindern, deren Fehler zu wiederholen und sollte, trotz damit einhergehender Nachteile darauf beharren, besser zu sein.“

      Ja, das halte ich auch für wichtig.

  14. C&A Maskulismus …

    Ist es nicht etwas früh, um die Beute des Maskulismus zu streiten?

    Ich kenne keinen nennenswerten Maskulismus.

    Ich kenne keine Einnahmequelle für Maskulisten, außer der von Arne sehr erfolgreich erschlossenen als Publizist.

    Ich kenne keine geschlossene Nutznießerschaft, die C&A nachfolgt, um die Krumen aufzusammeln.

    Ich kenne nur einen Popanz „Maskulismus“, den politische Vereine aufbauen, um Finanz-Mittel zu binden.

    Entsprechend arbeiten diejenigen, die die sprachliche Mogelpackung kaufen, die ihnen von FES und HBS angedreht wird, ganz im Sinne der Verkäufer.

    • @ Michael: Nö, „sehr erfolgreich“ ist anders.

      Honorar „Not am Mann“: 4.000,- Euro

      abzüglich

      Produktionskosten „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“: 1.500,- Euro (Layout, Cover, Erstellen und Versenden mehrerer Dutzend Freiexemplare)

      macht 2.500,- Euro für vier Monate Arbeit, also ein Monatseinkommen von ca. 600 Euro.

      Das Produzieren männerpolitischer Bücher würde ich nicht als finanziell sinnvolle Karriere empfehlen. Sowas trägt sich nur, wenn du zig Bücher zu anderen Themen veröffentlichst und bereit bist, besserer Männerpolitik zuliebe finanzielle Einbußen hinzunehmen. So wie wenn man den halben Tag bloggen würde, statt Geld zu verdienen. 🙂

      • Klingt wahrlich nicht sehr üppig, aber das habe ich gar nicht erwartet. Mit Männerthemen kann man derzeit nicht reich werden.

        Es sei denn, man erklärt den Ratgeber „Reich und sexy werden“ als Bearbeitung eines Männerthemas. ^^

      • Hallo Arne,

        es kommt ja noch ein bischen über die VG-Wort dazu …:))

        und die Royalties oder hast Du die Rechte komplett abgetreten für ein Honorar?

        Anyway, die meisten Buchautoren erhalten kein Honorar, sondern nur Royalties.

        So schlecht scheint mir Dein Stand also nicht zu sein.

        Aber an Deiner Stelle würde ich das Produzieen von männerpolitischen Büchern auch nicht empfehlen…:))

        • Als Mitleser bin ich gerade am Staunen:

          >So schlecht scheint mir Dein Stand also nicht zu sein.

          Bitte was? Wenn man sich klarmacht, was ein Selbstständiger reinholen muss, um auf halbwegs brauchbare Tagessatze zu kommen, um auch die Zeiten der Büroarbeit und Akquise in Form von Exposees etc mit zu finanzieren, dann sieht eine haltbare Beurteilung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wohl anders aus.

          Ich habe im privaten Umfeld einige Autoren und Übersetzer (teilweise erste Liga, sprich mit Preisen und Übersetzungen von Büchern, die als Blockbuster verfilmt wurden und so was), und kenne einige Verträge. Deshalb kann ich nur sagen: Bei der Bezahlung und den Arbeitsumständen würde ich den Job nicht machen.

          >Aber an Deiner Stelle würde ich das Produzieen von männerpolitischen Büchern auch nicht empfehlen…:))

          Wie wäre es, wenn Sie mal Farbe bekennen und offen sagen, was sie mit dieser Andeutung mitteilen wollen? Hm?

        • @Seitenblick

          Da ich auch selbständig bin, ist mir sehr klar, was man als Selbständiger tun muss, um über die Runden zu kommen.

          Aber in der Regel erreicht man nach Jahren einen Punkt, ab dem der Laden läuft.

          Im übrigen bezieht sich mein Kommentar auf Arne, nicht auf Ihre Bekannten.

          Was den letzten Satz angeht, so erschließt er sich dem geübten Transferdenker mit ein wenig Überlegung…

          • >Was den letzten Satz angeht, so erschließt er sich dem geübten Transferdenker mit ein wenig Überlegung…

            Und der geübte Transferdenker hat auch seine Erfahrungswerte, warum jemand sich nicht traut, klar und offen zu sagen, was er sagen will.

        • Und der geübte Transferdenker hat auch seine Erfahrungswerte, warum jemand sich nicht traut, klar und offen zu sagen, was er sagen will.

          Man kann natürlich in alles etwas hineingeheimnissen.

          Manche machen sich das richtig zur Aufgabe, gewinnen darauf vermutlich Identität, wobei selbst dem geübtesten der Transferdenker die Selbstreflexivität seiner Anklage verloren geht oder: Wenn Sie denken, dass ich mich nicht traue etwas zu sagen, was sie wiederum genau kennen müssen, um sagen zu können, dass ich mich nicht traue etwas zu sagen, warum trauen Sie sich dann nicht es zu sagen?

        • Das muss ich doch nicht. Ich habe es schließlich mit einem geübten Transferdenker zu tun ;-).

          Und dennoch versuchen Sie, ihm Paroli zu bieten? Dann muss ich darauf verweisen, dass Sie es waren, der die Antwort eingefordert hat, der Diskurs, dem Sie sich jetzt per Hintertür enziehen wollen, also von Ihnen ausgeht, so dass letztlich Sie derjenige sind, der durch ihre Nichtantwort dem Beobachter Anlass zu dem Verdacht gibt, dass Sie es schlicht nicht wissen…!

          • >Und dennoch versuchen Sie, ihm Paroli zu bieten?

            Ich glaube, Sie überschätzen sich etwas. Laut Duden steht Paroli bieten für „jemandem, einer Sache gleich Starkes entgegen..setzen“.
            Andeutungen (na, woher kennen wir dieses Stilmittel? In welchen Kontexten und zu welchen Zwecken wird es besonders gern benutzt?) sind nichts Starkes, da ist nichts, das Paroli verdient hat.
            Paroli hätte vielleicht die klar ausgesprochene These verdient, aber die kam ja nicht.

            >der Diskurs, dem Sie sich jetzt per Hintertür enziehen wollen
            Hintertür? Eigentlich beschloss ich nur, dass ich Sie bei ihrem Wohlgefühl in der Identität des geübten Transferdenker nicht weiter stören will ;-).

        • @Seitenblick
          Sie sollten langsam gemerkt haben, dass Sie mich nicht mit ihrer Wortakrobatik unter den Tisch reden können, aber wenn Sie jetzt auf die Ebene der persönlichen Beleidigung überleiten wollen, mir soll’s Recht sein, zumal, wenn Sie mich mit Dudenhinweis so nett auffordern und scheinbar nicht wissen, woher Sie „dieses Stilmittel“ kennen, will ich Ihnen gerne auf die Sprünge helfen. Sie kennen es von mir. Ich habe einen Begriff benutzt, den Sie als Stilmittel zu kennen glauben, um Ihnen zu verstehen zu geben, dass ich Ihnen intellektuell überlegen bin und Sie derzeit noch ohne Gesichtsverlust aus der Affäre entlassen würde.

          Ich weiß nicht, in welchen „Kontexten“ Sie sich zu „welchen Zwecken“ sonst aufhalten, aber ich weiß, dass es keine Kontexte sind, in denen Sie die Bedeutung von Stilmitteln, wenn wir die Benutzung des Wortes „Paroli“ einmal als Stilmittel überinterpretieren wollen, lernen.

          Auch der Witz mit dem Tranferdenker hat sich ausgelaugt, und es ist nicht witzig, wenn man versucht, die Witze anderer zu den eigenen zu machen. Nehmen Sie sich eine ruhige Minute (besser 10) und lesen Sie den Thread hier noch einmal durch, vielleicht erkennen Sie die Peinlichkeit des Versuchs, Mittel zu nutzen, derer Sie nicht Herr sind.

          Und wenn man mit hängendem Schwanz von Dannen schleicht, weil man sich eine blutige Fresse geholt hat, dann nutzt es nichts zu behaupten, man wolle seinem Gegner Gelegenheit geben, sich zu erholen.

          • Aber, aber, Herr Klein.

            Sie verlieren ja richtig die Contenance. Ich habe den Eindruck, dass Ihnen nicht klar ist, was sie hier demonstrieren. Eine Wortwahl – vor allem, wenn sie wechselt – ist ja nicht zufällig.

            Nehmen wir mal das hier:

            >Und wenn man mit hängendem Schwanz von Dannen schleicht, weil man sich eine blutige Fresse geholt hat,

            Dieser Wechsel der Sprache deutet auf eine, sagen wir mal, emotionale Dysbalance hin. Was hat den mentalen Akteur ‚Akademiker‘ vertrieben und einen anderen psychischen Akteur an die Oberfläche gespült? Jetzt habe ich mal einen Verdacht …

            Auch
            >>Sie kennen es von mir

            wiederholt die schon vorher auffällige Selbstüberschätzung, kombiniert mit fehlendem Textverständnis (Das „woher kennen wir das“ bezog sich auf den von Ihnen verwendeten Modus der Andeutung, der Auslöser der Debatte war) ebenso wie

            >um Ihnen zu verstehen zu geben, dass ich Ihnen intellektuell überlegen bin

            Klingt für mich so, als ob ein einfacher Spaziergang nicht reichen wird …

            Dazu passt, dass Sie in diesem Zustand auch nicht die Fähigkeit haben, die Figur der rhetorischen Frage zu erkennen, wie ihr

            >> und scheinbar nicht wissen, woher Sie “dieses Stilmittel” kennen

            zeigt. Dazu passt natürlich
            >und es ist nicht witzig

            was wir übrigens unterschiedlich beurteilen ;-).
            Also: Sie haben mich gut unterhalten. Außerdem verstehe ich jetzt, warum Ihnen in Ihren Blogbeiträgen manchmal logische Fehlschlüsse passieren. Aber jetzt gehen Sie ruhig mal schlafen. Morgen sieht die Welt dann vielleicht wieder anders aus ;-).

            Aber vermutlich haben Sie die wilde Idee, ein bisschen rumkrakeelen „aber ich bin doch soooo intellektuell überlegen, warum sieht das keiner“ wäre doch viel schöner.

      • @ Arne

        Da Du eh schon so offen darüber sprichst: Wieviele Exemplare von „Not am Mann“ & „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“ hast Du denn bereits verkauft?

        Wenn ich Dich richtig verstehe, sind die 4000 € ein festes Hornorar vom Verlag und nicht Tantiemen aus Bücherverkäufen?

        Ich habe Deine Bücher und Deinen Blog weiterempfohlen und tue es wieder. Ist aber schwierig: Die zensieren sowas in einem hohen Prozentsatz aller Fälle einfach so weg.

      • Die 4000,- sind ein Garantiehonorar. Mein Anteil von jedem verkauften Buch geht erst mal von diesem Garantiehonorar ab. So wie die Verkaufszahlen bei beiden Büchern sind, werden die Royalties pro verkauftem Buch in ihrer Gesamtheit das Garantiehonorar aber nie übersteigen. (Ich werde jetzt keine konkreten Zahlen nennen, habe die aktuellen auch gar nicht vorliegen, aber die Amazonrankings der Bücher sind ja deutlich genug.) Das alles würde sich theoretisch ändern, wenn es für diese Bücher plötzlich eine ähnlich starke Medienresonanz gäbe wie z.B. zu „Tussikratie“. Das ist aber illusorisch. Unsere Medien interessieren sich für geschlechterpolitische Bücher fast immer nur, wenn sie von Frauen stammen.

        Natürlich hat fast jeder andere Mann, der zur Geschlechterpolitik schreibt, lagerübergreifend dasselbe Problem: Amendt, Hollstein, Theunert, Gesterkamp etc. Kein Mensch schreibt männerpolitische Bücher aus kommerziellen Erwägungen. Der einzige, der auch kommerziell erfolgreich war, dürfte Ralf Bönt gewesen sein.

        • @ Arne

          „Natürlich hat fast jeder andere Mann, der zur Geschlechterpolitik schreibt, lagerübergreifend dasselbe Problem: Amendt, Hollstein, Theunert, Gesterkamp etc. Kein Mensch schreibt männerpolitische Bücher aus kommerziellen Erwägungen. Der einzige, der auch kommerziell erfolgreich war, dürfte Ralf Bönt gewesen sein.“

          Meinst Du nicht, dass sich das mal ändern muss?

          Ich meine: Irgendwann MUSS der Knoten platzen, dann müssen sich die Medien dafür interessieren. Die Probleme, die Jungen und Männer haben, sind aus meiner Sicht auf Dauer zu erdrückend.

          Wenn der Verlierer- und Aussteigeranteil des männlichen Geschlechts in Sachen Bildung, Arbeitsmarkt und Partnermarkt zu groß wird, wenn es irgendwann kaum noch Familien gibt und die Geburtenrate noch viel niedriger wird – irgendwann MUSS dieses Thema doch mal in den Medien hochgekocht werden.

          Sollte man meinen.

          Oder muss erst eine Katastrophe kommen, so z.B. der von Roslin postulierte Zusammenbruch, bis das Thema die Runde macht?

          Eine gute Frage ist auch: Wie groß wird die Männerrechtlerszene in 10 Jahren sein?

          Wie groß war sie vor 10 Jahren?

        • @ Matthias

          Solange der politische Gegner es für nötig hält, mindestens jedes Jahr eine „Expertise“ über uns zu veröffentlichen, sind wir offensichtlich auf einem guten Weg. 🙂

          Nur falls nächstes Jahr, ungefähr um diese Zeit, keine neue antimaskulistische Hetzschrift vorläge, würde ich anfangen mir etwas Sorgen zu machen.

        • @ Matthias: Dass viele in der Bevölkerung insgesamt unsere Themen immer mehr aufgreifen, merkt man ja an diversen Umfragen (wie von mir in meinem MANNdat-Interview zitiert) und an den Kommentarspalten unter Online-Artikeln inzwischen sogar dezidiert linker Zeitungen. Da kommt es zu Prozentzahlen bzw. zu Argumenten, die es vor fünf Jahren so noch nicht gab und die es ohne unsere Aufklärungsarbeit auch heute noch nicht gäbe. Aber Medien und Politik mauern derzeit noch geschlossen dagegen an.

          Ich HOFFE natürlich, dass es irgendwann einen Umschlagspunkt gibt a la Malcolm Gladwell: http://www.amazon.de/Tipping-Point-kleine-Gro%C3%9Fes-bewirken/dp/3442127807/ref=sr_1_11?ie=UTF8&qid=1406047410&sr=8-11&keywords=Malcolm+Gladwell

          Gladwell argumentiert, dass es immer wieder Systeme gibt, bei denen sich scheinbar ewig nichts ändert (eines seiner Beispiele ist das Apartheidregime in Südafrika), aber dann treffen plötzlich einige Dinge zusammen und die Gesamtsituation verändert sich sehr schnell.

          Aber auf einen solchen Umschlagspunkt in der Geschlechterpolitik hoffe ich seit vielen Jahren. Der kann auch erst 2034 stattfinden. Und genausogut kann schon 2024 etwas Katastrophales stattfinden, beispielsweise eine weltweite Seuche, was zu einer völlig neuen Situation führt.

        • Lieber Arne,

          die Hush Puppies Erklärung von Gladwell ist als Heuristik nett, sie führt aber nicht weit, besonders dann nicht, wenn man es mit regulierten Systemen eines öffentlichen Diskurses zu tun hat, der von Medienschaffenden bewacht wird, die nichts durchlassen, was ihrer Ideologie widerspricht. Hier kommt Änderung nicht von selbst, sondern nur mit Nachdruck – dagagen haben sich die Hush Puppies in der House und Acid Szene verbreitet, wo sie niemand am „Zutritt“ gehindert hat.

  15. Vergesst den Maskulismus. Ein nicht förderliche Ettikette.

    Es geht um humanistische Rechte und Pflichten. Menschen- und Bürgerrechte, die nicht selektiv sein dürfen. Nicht nur Rechte einzufordern, sondern auch die damit zusammenhängenden Pflichten gegenüber anderen anzunehmen. Und zwar auch und insbesondere Frauen gegenüber Männern, da es hier mittlerweile tatsächlich im extremen Sinne mehr als defizitär und unehrlich zugeht.

    Gender, Feminismus … letztendlich die zeitgeistlich dekandente Sündenbock- und Opfergruppenkultur (selbsternannte Social Warriors etc.) stehen dem entgegen. Hier geht es auch um eine mittlerweile beängstigende und ernst zu nehmende top-down Korruption aller Institutionen und eine damit einhergehende gesellschaftliche Injektion mit einer Art Genderrassismus.

    Es muss allerdings auch tatsächlich Kante gezeigt werden. Und das heißt nur „gemäßigt“ wird es nicht gehen. Und das ist nicht extremistisch zu verorten.

    Mit hinein spielt auch das mehr oder weniger verloren gegangenes männliches (Selbst-)Bewusstsein. Tief verwurzelter Gynozentrismus. Letztendlich und u.a. eine Art überfällige Befreiung aus dem Joch männlicher Disponibilität etc. Hier sind wohl auch Ideen aus der MGTOW Welt durchaus erwähnenswert.

    Aber das alles ist ja zur genüge bekannt.

    Die Amis nennen es MHRM – Men’s Human Rights Movement. Das bedeutet doch auch, dass es von männlicher Seite her integrativ – zusammen mit den Frauen – um gleichberechtigtes und verantwortungsannehmendes Miteinander geht.

  16. Mir kommt hier ein Punkt viel zu kurz. Dazu zitiere ich noch mal das Elmar-Zitat:
    „Arne Hoffmann berichtete letztens über eine neue FES-Studie über Maskulismus und prompt folgt die Herde der C&A-Maskulisten brav dem neuen Trend. Doch während Arne seinem treuen Vasallen auf die Schulter klopft, gibt es noch eine andere Sichtweise auf die Affaire, die – sollte sie richtig sein – deutlich macht, daß wir Maskulisten mit unserer in posts gegossenen Empörung politisch naiv genug waren, uns mal wieder von den Feministen vorführen zu lassen.“

    Dazu hatte Elmar dann auch eine Idee entwickelt, worin der Fehler liegt und wie man anders damit umgehen könnte.

    Elmars Fehler an dieser Stelle war seine Rhetorik mit der „Herde“. Dadurch ist hier erkennbar ein Nebenkriegsschauplatz entstanden. Aber eigentlich geht es um etwas ganz anderes, nämlich um ein „Aktionsmuster“ von uns Bloggern:

    – Die „Studie“ erscheint und hantiert mit falschen Behauptungen.

    – Die Blogger lesen diese Studie und analysieren ihre Fehler. Intention dabei: Neben der generellen Kritik an den Falschaussagen natürlich auch eine Selbstrechtfertigung. Der Vorwurf der „Studie“ lautete: Maskulisten sind offene oder verkappte Frauenfeinde. Indem wir durch Analyse zeigen, dass diese Behauptungen falsch sind, wollen wir auch irgendwie zeigen, wie wir wirklich sind.

    – Das Ergebnis ist eine Art unorganisierter Blogparade. Und dann im Anschluss folgt: Nichts (auch von mir nicht, natürlich). Das zweite Ergebnis ist, dass wir uns trotz unserer analytischen Schärfe letztlich von Leuten wie Herrn Claus mitdefinieren lassen. Wenn so einer uns als „Frauenfeind“ bezeichnet, wehren wir uns und damit geben wir ihm schon ein Stück Deutungshoheit. Insgeheim hoffen wir vielleicht sogar darauf, wenigstens die FES oder die Leser dieser „Studie“ vom Gegenteil zu überzeugen. Wir wollen also letztlich akzeptiert und anerkannt werden vom „politischen Gegner“.

    – Der „politische Gegner“ hat aber an einer Anerkennung der „Maskulisten“ überhaupt kein Interesse. Insofern ist unsere Hoffnung trügerisch und wird damit faktisch zur Beschäftigungstherapie, die uns von anderen Aktionsformen abhält.

    Ob ich Elmar jetzt richtig interpretiert habe, weiß ich nicht. Aber ich meine, das ist der eigentliche Punkt, um den es in der C&A-Kritik geht. Durch die Vermengung mit der Annahme einer Kampagne von Arne und Chris geht das aber unter.

    • @LoMi

      „- Der “politische Gegner” hat aber an einer Anerkennung der “Maskulisten” überhaupt kein Interesse. Insofern ist unsere Hoffnung trügerisch und wird damit faktisch zur Beschäftigungstherapie, die uns von anderen Aktionsformen abhält.“

      Ein Blogbeitrag hält mich nicht von anderen Aktionsformen ab. Er dauert ja nicht lange. Und man gibt den Leuten gleichzeitig etwas zum verlinken, wenn diese Studie mal erwähnt wird. Man kann dann auf Besprechungen verweisen und sich die dortigen Argumente zu eigen machen. Beispielsweise auch in Kommentaren unter den Artikeln. So kann man Leute auch auf eine Szene hinweisen, die sie vielleicht sonst gar nicht gesehen hätten.

      Natürlich ist es sinnvoll über praktischere Aktionen nachzudenken. Aber das schließt Blogbeiträge nicht aus. Sie liefern genau wie Blogs an sich Kristalisationspunkte für eine Szene und damit für mehr Aufmerksamkeit. Ein Leser dieser Blogs wird eben bei Erwähnung der Studie einfach sagen können, dass sie eine bestimmte Szene vollkommen ausblendet und ihr damit die Wirkung nehmen.

      Eine Bewußtseinsänderung ist kein Sprint, es ist ein Marathon. Wer von der einen Hauruck-Aktion träumt, die alles ändert, der wird enttäuscht werden.

      • @Christian,

        wenn ich die Analyse sinnlos fände, wäre ich nicht einer der Ersten gewesen, die sich daran versucht haben. Insofern ist mein Kommentar keine Kritik daran bzw. es ist auch nicht die These, dass die Analyse schon alle anderen Aktivitäten ausschließt.

        Aber auf einer Tiefenebene, so meine ich, steckt eben in den intellektuellen Bemühungen auch schon das Bedürfnis nach Anerkennung. Darüber kann man schon mal nachdenken, warum das so ist.

        • @LoMi

          Klar, ich habe schon verstanden, dass du nur das gemeinte wiedergibst. Aber ich wollte darauf insofern kurz was schreiben

          „Aber auf einer Tiefenebene, so meine ich, steckt eben in den intellektuellen Bemühungen auch schon das Bedürfnis nach Anerkennung. Darüber kann man schon mal nachdenken, warum das so ist.“

          Natürlich wäre eine faire Bewertung der Szene schön. Ich denke aber allen schreibenden ist auch bewusst, dass diese so schnell nicht erfolgen wird. Im Feminismus geht es um Linientreue und die Anerkennung von maskulistischen Positionen wäre Hochverrat.
          Ob man wissenschaftlich arbeitet ist unwichtiger als das Ergebnis. Erkennt man auch daran, dass Voss inzwischen Professor ist. Voss, jemand der einen Lamarckismus vertritt, damit er Biologie irgendwie in den Feminismus quetschen kann.
          Und der jetzt vielleicht an einer deutschen Hochschule darstellt, dass man sich dazu auf Darwin berufen kann und die gesamte Forschung danach ausblendet. Es ist zum heulen

    • @LoMi Das war meines Wissens eine Gesprächstaktik, mit der Jörg Haider politische Gegner in den Wahnsinn getrieben hat: Er hat in Diskussionen blind Behauptungen in die Welt gestellt, die andere vor eine unangenehme Wahl stellten: Diese Behauptungen entweder stehen zu lassen und und damit den Eindruck in Kauf zu nehmen, sie würden stimmen – oder sie zu widerlegen, sich dabei auf die Darstellung Haiders einstellen zu müssen, sich womöglich dabei zu verzetteln und jedenfalls nicht zur Klarstellung der eigenen Position zun kommen.

      Besonders dreist war, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, eine ähnliche Aktion George W. Bushs im Wahlkampf gegen John Kerry, als er diesen als militärischen Feigling hinstellen wollte („Swift Boats for Truth“) – obwohl Kerry tatsächlich als Soldat in Vietnam war, während Bush sich dem Dienst dort entzogen hatte. Die Attacken waren in Kerrys Augen offenbar so niedrig, dass er sie lange einfach ignorierte. Das war ein Fehler, den er durch späte, klare Gegendarstellungen nicht wieder gut machen konnte.

      Wichtig hier ist ja nur: Das eine wie das andere hat Nachteile, Ignorieren wie Reagieren. Es ist eine real dilemmatische Situation. Und es ist recht billig, wenn man diejenigen als dumme Herde darstellt, die diejenige Option wählen, die man selber (in fundamentalistischer Klugheit) nicht wählt.

      Denn natürlich ist diese Option der anderen, zumindest zum Teil, falsch – so ist das nun einmal bei einem Dilemma, da kann man blind auf jede mögliche Option tippen und sicher sein, dass sie immer irgendwie falsch sein wird.

      Ansonsten leidet dieser sehr lange Kommentarstrang, den ich eben das erste Mal gelesen habe, ein wenig darunter, dass Roslin in den ersten zwei Zeilen eigentlich schon alles Nötige gesagt hat. Wichtig finde ich daran auch die Frage: Wie kann man konkrete Ziele formulieren und verfolgen, mit denen man auch konkrete (wenn auch kleine) Erfolge haben kann und hinter denen sich (über die ganzen echten und scheinbaren Differenzen hinweg) viele identifizieren können?

  17. Bei Elmar und Co ist häufig die Rede von einem “C&A-Maskulismus“. Dabei scheint es den Betreffenden darum zu gehen, dass Arne und Ich in irgendeiner Form eine Verschwörung betreiben um 1. die Vorherrschaft im Maskulismus anzutreten und 2. alle anderen rauszudrängen.

    Das Problem bei euch beiden ist, daß ihr implizit und explizit einen Alleinvertretungsanspruch artikuliert, insbesondere bezüglich der Inhalte und Themen, von denen ihr denkt, daß man die nicht berühren darf oder so nicht denken darf, um in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen zu werden.

    Es geht also nicht um eure konkreten Meinungen zu Themen, sondern den mehr oder weniger deutlich aufscheinenden totalitären Anspruch.

    Das fällt euch nicht auf, weil ihr teilweise dermaßen politisch-korrekt verblödet seid, daß ihr euch gar nicht vorstellen könnt, daß man auch auf seriöse Weise bestimmte Meinungen vertreten kann, die euch nicht geheuer sind.

    Bei Arne Hoffmann wird diese Verblödung insbesondere beim Thema Islam und Rechtsextremismus deutlich, bei Christian beim Thema Homosexualität oder Profeminismus.

    Wenn ihr weiter so auftretet, wird dies auch weiterhin Kritik hervorrufen. Laßt einfach diese totalitären Tendenzen bleiben und die Sache hat sich. Und heult nicht ständig rum, wenn man die Männerbewegung nicht so wahrnimmt, wie sie ist, sondern entsprechende Zerrbilder zeichnet.

    Es gab natürlich auch ein paar Konflikte, die zu dem jetzigen Zustand beigetragen haben, wo die Rollen von den beiden auch nicht gerade rühmlich waren.

    Und zu guter Letzt kritisiere ich auch die anderen: Man sollte in dieses Verhalten nicht mehr hineininterpretieren, als wirklich drin ist. Auch für C&A gilt die Unschuldsvermutung.

    Ich präferiere sowieso den K.u.K.-Maskulismus. Ohne Kirk und die Klingonen läuft sowieso nichts.

    • Kirk möchte übrigens Andersdenkende gerne als „geisteskrank“ erklären und in die Psychiatrie einweisen lassen (siehe seinen aktuellen Artikel) – aber ich versuche gerade ihm dabei behilflich zu sein, sich mit diesem Überbleibsel seiner DDR-Sozialisation, in dem sich offenkundig der Umgang mit Oppositionellen in der DDR spiegelt, kritisch auseinanderzusetzen.
      Auch Kirks Sympathie für autoritäre Charaktere wie Akif Pirincci – der ebenfalls Andersdenkende mit Vorliebe für „geisteskrank“ erklärt – dürfte wohl das Resultat einer besonders autoritären DDR-Sozialisation sein.

      Ich plädiere daher für ein wenig Verständnis für Kirk, wenn er manchmal etwas intolerant wirkt. Wir sollten unseren geschätzten Mitkommentator Kirk einfach darin unterstützen mehr Offenheit und Toleranz zu entwickeln. Ich denke, am besten können Leute wie Christian, Arne, Adrian oder ich Kirk dabei unterstützen, in dem wir auch weiterhin, wie bisher, die Meinungen vertreten, die wir jeweils für richtig halten, so dass wir Kirk dadurch einen längerfristigen Lernprozess ermöglichen, in dem er zu angemesseneren Bewältigungsstrategien im Umgang mit von seiner Meinung abweichenden Ansichten gelangt.

    • Die Antwort von Leszek zeigt schön die anmaßende Haltung einiger Gemäßigter, die sich zwanghaft dummstellen und nach Belieben verzerren.

      Ich habe ihm auf meinem Blog geantwortet.

      Ich habe wie oben beschrieben kein Problem mit anderen Meinungen, sondern mit totalitären Tendenzen, die aufseiten mancher Gemäßigter zu finden sind. Ich habe übrigens auch ein Problem mit den Ausführungen von Elmar, die ich ebenfalls als übertrieben und leicht paranoid ansehe.

      Wenn Arne Hoffmann sagen würde, er finde Pirincci z.B. zu derb oder aggressiv und komme damit nicht klar, wäre nichts dagegen einzuwenden.

      Zum Problem wird die Sache, wenn er Pirincci zugeneigten Leuten unterstellt, sie würden ihn hochjubeln, ihn verehren. Wenn er Rezensionen als gelungen empfiehlt, die Pirincci ohne Belege niederträchtige Motive für sein Buch unterstellen und seine Leser als Primitivlinge diffamiert.

      Hier sind sich Hoffmann und andere eben nicht zu schade, die Methoden eines Andreas Kemper zu bejubeln oder selbst anzuwenden.

      Das nervt.

      Kommt einfach mal aus eurem totalitären PC-Ghetto raus, dann läuft die Sache schon.

    • Damit ich den Lesern die Peinlichkeit erspare, auf Kirks Blog gehen zu müssen, hier dessen Antwort an Leszek:

      „Schön, daß du für jedes Problem eine Buchempfehlung auf Lager hast.

      Wo bezeichne ich denn andere als geisteskrank? Meinst du das Pirincci-Zitat über Voß?

      Leszek, du solltest wirklich mal aus deiner peinlich verlogenen Haltung herauskommen. Du verweigerst dich immer genau dann einer metaphorischen und satirischen Wahrnehmung, wenn dir die vertretenen Meinungen nicht passen. Du bist ein Karl-Eduard von Schnitzler par excellence.

      Voß kann man ohne Umschweife als geisteskrank bezeichnen, auch wenn er auf medizinisch-psychiatrischer Ebene nie diese Diagnose erhalten wird. Das würden vermutlich auch viele faschistische oder kommunistische Verbrecher nicht.

      Voß ist kein “Andersdenkender”, sondern ein Nutznießer der herrschenden Ideologie. So langsam muß man wohl auch dich als geisteskrank bezeichnen. Und zur Beruhigung: Das meine ich metaphorisch und meine damit eine peinlich-verlogene Geisteshaltung mit gravierenden Störungen im Realitätsbezug.“

      • @ Adrian

        „Damit ich den Lesern die Peinlichkeit erspare, auf Kirks Blog gehen zu müssen, hier dessen Antwort an Leszek:“

        Siehst Du, kaum hat Kirk es gesagt, kommt wieder so ein Trullchen und erklärt einen Meinungsgegner zu lesen zu einer Peinlichkeit. Das fällt Dir scheinbar nichtmal auf. Das ist allerdings schon etwas peinlich …

        Warst nicht Du es der gewisse Katzenromane aus seinem Bücherregal entfernen wollte, wegen der Peinlichkeit wenn die gesehen werden könnten … wie die Alten: „Aber Fritz, das kannste doch nicht machen! Was sollen denn die Leute denken?“

        Mann, Du bist ja bigott durch und durch. :mrgreen:

        • „Hab ich auch nicht behauptet.“

          Aha. Dann war

          „Man beachte im Übrigen Kirks grandiose Argumentation:“

          ernst gemeint und Du stehst ergriffen vor dieser Argumentation. Finde ich gut, wenn Du Spitzenleistungen anderer anerkennst. 🙂

        • Adrian hat sich leider schon vor Jahren als funktionaler Analphabet entpuppt, der den Sinn von Texten nicht versteht.

          Interessanterweise legen viele Gemäßigte eine Art Pharisäertum an den Tag und drehen jeden Krümel um, wenn es z.B. um Islam- oder Homokritik geht. Dann stellen sie sich auf einmal zwanghaft dumm und halten sich an Oberflächlichkeiten auf, nur um auf keinen Fall irgendetwas Relevantes oder Richtiges aus den kritisierten Texten lesen zu müssen.

          Und wie gesagt: Das wirkt eben nicht sehr glaubwürdig, wenn man sich an anderer Stelle über das gleiche Verhalten mokiert, wenn dies Feministinnen oder profeministische Soziologen an den Tag legen.

  18. Der Begriff „C&A Maskulismus“ ist aus mehreren Gründen falsch und irreführend.

    Er ist falsch, weil er zwei Menschen in eine Kiste packt, die grundverschiedener nicht sein können.
    Christian habe ich stets als dialogbereit und die Form wahrend erlebt. Er verlinkt auch auf Blogs, von dessen Gegenteil er überzeugt ist. Er kritisiert die Leute weniger direkt und gibt ihnen so die Möglichkeit, sich von vorherigen Standpunkten zu verabschieden ohne dabei das Gesicht zu verlieren. Eigentlich sollten Politiker mit dieser Fähigkeit ausgestattet sein – also eine Position zu beziehen und inhaltlich darüber zu diskutieren.

    Arne Hoffmann ist hingegen ein Person, die persönlich in Erscheinung tritt und durch Buchpublikationen der Männerrechtsbewegung – wenn auch leider nur dem vermeintlich linken Flügel – dabei verhilft, außerhalb der Blogblase wahrgenommen zu werden.

    Da der Begriff „C&A“ durch das Textilkaufhaus auch eher mit „billig“ (Cheap&Awfull) konektiert ist, kann nachvollziehbar eine abwertende Absicht dahinter vermutet werden. Auch wenn man in Detailfragen bzw. Umgangsformen mit dem ein oder anderen in der Männerrechtsbewegung nicht einverstanden ist, ist jegliche Mißachtung kontraproduktiv – das gilt auch gegenüber dem feministischen Lager.

    Bei allen Zerwürfnissen zwischen den verschiedensten Einzelpersonen bitte ich alle in der Männerrechtsbewegung, sich für den Dialog einzusetzen. D.h., wer die Möglichkeit hat, zu vermitteln, der möge das auch bitte machen.

    Pathisch formuliert: Give peace a chance 😉

      • Klarer Spitzentext. Schade nur, dass Robin ihn ausgegraben hat.

        Und sich jetzt hinstellen kann als eine, die sich für Männer einsetzt.

        Gerade bei ihr fragt man(n) sich, ob sie wirklich Verbesserungen für Männer will, oder ob sie vielmehr das Vertrauen von Männerrechtlern durch solche Aktionen gewinnen und sie dadurch in die Falle locken will. Oder – wenn nicht – ob sie damit sonstwie Einfluss auf die Männerrechtlerszene ausüben will.

        Es heißt nicht umsonst: Mit Speck fängt man Mäuse.

        Und vom Mäusefang hat die Katze Ahnung.

        Jeder Mitstreiter sollte aufpassen, dass sie ihm nicht eines guten Tages mit ihren Krallen an die Schwarte geht!

        • „Gerade bei ihr fragt man(n) sich, ob sie wirklich Verbesserungen für Männer will, oder ob sie vielmehr das Vertrauen von Männerrechtlern durch solche Aktionen gewinnen und sie dadurch in die Falle locken will.“

          Komm mal wieder von Deinem Verschwörungstrip runter – und mach Robin endlich einen Heiratsantrag.

        • @ Adrian

          Wie soll ich dieser Frau abkaufen, dass es ihr wirklich dabei um die Männer geht?

          Wenn überhaupt, dann ist sie nur dann für den Maskulismus, wenn er sie nichts kostet. Wenn es also nicht um typische Männchen-Weibchen-Konflikte in Beziehungen geht, sondern um Beschneidung & Wehrpflicht. Und dann, wenn sie damit einen Standpunkt vertritt, der so von den meisten Konservativen nicht vertreten wird. Wenn es gegen traditionelle Geschlechterrollen geht und nicht für.

          Naja, gut, auf der anderen Seite ist es viel Wert, wenn eine Frau gegen Beschneidung und gegen die Wehrpflicht ist. Dass sie gegen die Wehrpflicht ist, war mir bislang keineswegs klar.

          Schön und gut – aber wachsam sein ist trotzdem angebrachter als Heiratsanträge!!!

        • „Wie soll ich dieser Frau abkaufen, dass es ihr wirklich dabei um die Männer geht? “

          Weil sie es sagt?

          „Wenn es also nicht um typische Männchen-Weibchen-Konflikte in Beziehungen geht, sondern um Beschneidung & Wehrpflicht.“

          Aber sie hat sich doch dagegen ausgesprochen.

          „Wenn es gegen traditionelle Geschlechterrollen geht und nicht für.“

          So what? Ich bin ebenfalls gegen traditionelle Geschlechterrollen. Traditionelle Geschlechterrollen bedeuten für einen Mann, im Frieden sein Leben für die Frau zu geben, und im Krieg sein Leben für die Frau zu geben.

        • @ Adrian

          „Weil sie es sagt?“

          Tja – nach all den rabiaten Behandlungen (*Jäääääuuuuul*, *Winsel* & *Wunde leck*) fällt es einem nicht sooooo leicht, ihr noch zu trauen.

          „“Wenn es also nicht um typische Männchen-Weibchen-Konflikte in Beziehungen geht, sondern um Beschneidung & Wehrpflicht.”

          Aber sie hat sich doch dagegen ausgesprochen.“

          Ja, gegen die Beschneidung und Wehrpflicht. Aber doch nicht dagegen, wie der Staat Männchen-Weibchen-Konflikte löst?

          „“Wenn es gegen traditionelle Geschlechterrollen geht und nicht für.”

          So what? Ich bin ebenfalls gegen traditionelle Geschlechterrollen. Traditionelle Geschlechterrollen bedeuten für einen Mann, im Frieden sein Leben für die Frau zu geben, und im Krieg sein Leben für die Frau zu geben.“

          Ich bin teils für, teils gegen traditionelle Geschlechterrollen. In Sachen Wehrpflicht & Beschneidung bin ich gegen diese.

        • @ Matthias

          Ist doch ganz einfach. Wenn Robin U. was richtiges sagt, dann sagt sie was richtiges, wenn nicht dann eben nicht. Wo ist das Problem? Nicht wer was sagt ist wichtig, sondern was gesagt wird!? Sollte zumindest so sein. 😦

          Der Text, auf den sie den Arne aufmerksam machte, war mir schon bekannt. Wenn der durch Robin eine weitere Verbreitung findet, so what?

          Ich bin übrigens, nicht wie zB @Adrian, gegen traditionelle Geschlechterrollen, sowenig wie ich gegen nichttraditionelle Geschlechterrollen bin. 🙂 Einmal weil ich nicht weiß was damit denn nun gemeint ist und zweimal ist es mir wurst was andere in und mit ihrem Leben machen. Wer bin ich denn, Leuten hierin Vorschriften machen zu wollen?

        • „Er wurde von “Meinungen und Deinungen” gefunden und ich hab ihn dann rebloggt.“ Ich kannte den Text auch schon länger durch die Verlinkung bei Elmar. Ist auch ein Beispiel dafür, dass es ganz gut ist, sich in aller Ruhe bei Leuten verschiedener Positionen umzuschauen, anstatt verbissen zu überlegen, welche Fraktionen wie wo und mit welchen Gegensätzen zu platzieren sind.

        • @Matthias,

          Du bist echt zu verschwörungstheoretisch drauf.

          „Und sich jetzt hinstellen kann als eine, die sich für Männer einsetzt.“

          Tut sie ja gar nicht. Das war Arne.

        • Kann mich nur derdiebuchstabenzaehlt anschließen:

          „Wenn Robin U. was richtiges sagt, dann sagt sie was richtiges, wenn nicht dann eben nicht.“

          So sollte man es immer behandeln – ob etwas richtiges von Richard Dawkins oder dem Papst kommt, sollte einen nicht kümmern, egal, ob man Atheist, Katholik oder irgendwas dazwischen ist. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, nicht nur Bundesgenossen und Erzfeinde.
          Genau eine solche Haltung erschwert doch gerade den Kampf von Maskulismus und Feminismus so: Auch auf den gemeinsamen Punkten (etwa eben der Befreiung vom Zwang von festen, starren Geschlechterrollen) arbeitet man nicht zusammen, weil der andere kein hundertprozentiger Verbündeter ist.
          Natürlich darf man des Bündnisses Willen nichts annehmen, was absolut gegen die eigenen Ideale und Ziele steht, aber davon sollte man auf kein absolutes Freund-Feind-Schema umschwenken.

          Wenn jemand, dessen Ziel mit meinem nicht kompatibel ist etwas sagt, dem ich auch zustimme (also einen kompatiblen Unterpunkt findet), dann sollte man es nutzen und hier gemeinsam vorgehen. Wenn der Punkt im Interesse beider geregelt wurde, kann man ja die Differenzen weiter angehen, aber hier haben beide profitiert – und im Idealfall gesehen, dass der andere kein bösartiges Monster ist, sondern durchaus teils ähnliche Ansichten hat.

        • Der Autor hat mich gestern extra auf meinem Blog angeschrieben, um mir den Text zu zeigen, weil ich mich zu dem Thema früher schon geäußert habe. Ich habe ihn gelesen, für gut befunden, zur Kenntnis genommen, dass er offensichtlich schon von einigen gelesen worden ist und dann gesehen, dass niemand von euch Helden mal auf die Idee gekommen ist, Arne darauf aufmerksam zu machen, damit er ihn verlinken kann. Also hab ich das gemacht, ich böses Mädchen, ich.

          Ich geh mich jetzt in die Ecke schämen.

        • „und dann gesehen, dass niemand von euch Helden mal auf die Idee gekommen ist, Arne darauf aufmerksam zu machen“

          Ach, ich wusste gar nicht, dass das unser Auftrag ist 😉

        • „Ich geh mich jetzt in die Ecke schämen.“

          Nee lass mal, Du Heldin. Wenn man schon zum Nichthelden wird, weil man den lieben Arne (richtig so?) auf einen Text nicht hinweist … Hab bei mir so’n dickes Buch gefunden, steht „Bibel“ drauf. werde den lieben Arne ( 🙂 ?) mal heldenhaft hinweisen.

          Wie gesagt richtiges ist richtig, aber eben warst Du vor allem frech. Kannst Du eigentlich nicht anders?

        • @LoMi:
          „Ach, ich wusste gar nicht, dass das unser Auftrag ist :)“

          Wenn man Genderama liest, sieht man doch, dass Arne viele Texte aufgreift, die ihm zugetragen werden. Er kann ja schließlich nicht das ganze Internet allein überwachen.

          • @robin

            Ich finde es erst einmal gut, dass du den Text an Arne weitergeleitet hast. Da irgendwelche Verschwörungstheorien draus zu basteln geht an der Sache vorbei.

            Gesehen hätte er ihn aber denke ich auch so. Er wird ja bei „Das Patriarchat“ mitlesen, wo er auch über zwei Blogs lief, wenn er hier nicht alle Kommentare liest.

          • Der Text ist schon ein paar Tage alt und bisher hatte er ihn noch NICHT gesehen. Sich drauf verlassen, dass er einen schnöden Blogverteiler liest, halte ich für etwas gewagt, zumal es wirklich weniger als drei Minuten gedauert hat, zu checken, ob der Text schon auf Genderama steht und ihm dann ne Mail zu schreiben.

          • @robin

            Dann ist es doch gut, wenn du da die Verteilerin bist.
            Da jetzt ein Versäumnis der Szene draus herzuleiten halte ich aber für reichlich gewagt.
            Das wäre eine etwas übertriebene Vorstellung einer Bringschuld

          • Dann verstehe ich nicht, warum sich hier einige überschlagen zu betonen, dass sie den Text schon länger kannten. Ist für sie persönlich ja schön, aber sonst hat es leider niemanden etwas genützt.

          • @Robin

            Vermutung: Der Verweis von Arne auf dich ist aus deren Sicht eben teilweise ein Affront. Eine Verbrüderung mit dem Feminismus und eine Anbiederung an diesen. Und das, wo sie den Text ebenfalls in ihrem Blog besprochen haben und er ihn also auch aus der „Szene“ hätte nehmen können und diese erwähnen könnte
            Die Verschwörungstheorie dazu: Arne hatte ihn auch vorher dort gesehen, will sich aber lieber anbiedern

            LoMi wollte hingegen aus meiner Sicht nur den Sachverhalt richtig stellen

        • Ich lese den Blogverteiler nicht ununterbrochen, und wenn Blogs zu einem Großteil aus Flames und bizarren Verschwörungstheorien bestehen, höre ich natürlich irgendwann ganz auf, sie zu lesen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade. Auf männerpolitisch relevante Texte weisen mich meine Leser in der Regel früher oder später sowieso hin, und ob ein Text wie dieser ein paar Tage früher oder später auf Genderama erscheint, ist egal.

        • „LoMi wollte hingegen aus meiner Sicht nur den Sachverhalt richtig stellen“

          Ich hege da wenig Eitelkeiten.
          Meine Bemerkung mit dem „Auftrag“ war nur ein Scherz.

          Abgesehen davon ist es meist, so, dass Arne derjenige ist, der recht schnell die wichtigen Texte entdeckt. Da ist man gar nicht darauf gefasst, dass da mal einer nicht gleich verlinkt wird. Und das ist auch gar nicht weiter schlimm. Genauso wenig ist es schlimm, dass Robin ihn weitergeleitet hat.

          @Arne
          „Ich lese den Blogverteiler nicht ununterbrochen“
          Dafür liest Du ja offenbar jede Menge anderer Quellen jenseits dieses Blogverteilers. Und dadurch kannst Du eben auf Dinge verweisen, die man über den Blogverteiler nie mitbekommen hätte. Das ist eine gute Sache.

    • @Elmar

      „Tja, Christian, das war wohl nix, hm?“

      Nach welchem Maßstab?
      4.435 Zugriffe gestern und 171 Kommentare sprechen aus meiner Sicht für einen Artikel, der auf Interesse stieß.
      Ein allgemeines Bild der Diskussion scheint mir zu sein, dass die meisten Leser außerhalb des Fundamentalismus weder einen „C&A-Maskulismus“ sehen noch die behauptete Dominanz.

      Was dachtest du denn, was ich erreichen wollte?

  19. „Mein Eindruck ist, daß es andere blogger und Kommentatoren gibt, deren kluge und ideenreiche Beiträge durch diese mainstream-Macher zu stark in den Hintergrund gedrängt werden, ihr Wunsch nach Dominanz schadet mehr als er nützt.“
    Dieser Teil erinnert mich doch ein wenig an die Argumentation von Radikalfeministinnen, die sich darüber beschweren, dass Männer so ein dominantes Verhalten an den Tag legen und damit Räume für sich vereinahmen würden.
    Da sind sich die Fundamentalisten vielleicht manchmal näher als sie selbst denken.

  20. Pingback: Maskulismus, Männerrechte und Familienrecht | Alles Evolution

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