Rape Culture und die Erziehung eines Sohns durch eine Feministin

In einem Artikel beschreibt eine feministische Mutter einen großen Schock angesichts einer Aussage ihres Sohnes:

The words “Mom, I like LIKE this person at school,” stops me in my tracks.

No. Not yet. It’s too soon. Hold on to childhood a little bit longer, my sweet son. I don’t want to destroy your youthful idealism yet.

Wie bereitet sie ihn nun auf sein Leben in der Rape Culture vor?:

Sons, yes, love is wonderful BUT you are not allowed to love. Not wholly. Not without restraint.  You must check your feelings at the door because every action you make as a male will be held against you. You are guilty until proven innocent, and are always on probation. It’s not your fault. Your purest intentions, your deepest respect for others, will simply not be enough. 


We’ve tried our best to prepare you. We’ve raised you to believe in the ideas of equality and fairness but this world we are giving you is broken and chaotic. In all these years this country still doesn’t grasp the concept of real equality. We debate human rights like we get to choose who has them. We confuse our youth by empowering them to embrace their sexuality and then we shame them for it. We reward violence. We fail to protect our most vulnerable.  And you, my son, have to survive in that world knowing the truth. We do not have the luxury of waiting for you to learn about life one day, one experience at a time. There is no Santa Claus. You can never touch a rainbow. Wishes don’t come true. You are male. You have to pay for the sins of those who came before. You may not be the enemy but you look like him and so you will be treated like him until things change.

Wie kommen eigentlich Leute darauf, dem Feminismus eine gewisse Männerfeindlichkeit zu unterstellen? Muss eine fiese Propaganda sein…

181 Gedanken zu “Rape Culture und die Erziehung eines Sohns durch eine Feministin

  1. Wie wenig Feministinnen neue Frauen sind/sein können, u.a. auch das:

    *No. Not yet. It’s too soon. Hold on to childhood a little bit longer, my sweet son. I don’t want to destroy your youthful idealism yet.*

    Die uralte Eifersucht der Mütter auf die Geliebten ihrer Söhne, feministisch rationalisiert, die uralte narzisstische Kränkung, neu gerahmt.

    Nichts Neues unter der Sonne.

    *You are male. You have to pay for the sins of those who came before. You may not be the enemy but you look like him and so you will be treated like him until things change.*

    Der Mensch ist ja in der Regel ein Ambivalenzenbündel.

    Weshalb die Geschichte, die er macht, auch so unheil ist.

    Da hätten wir die instinkthafte Liebe zum eignen Nachwuchs, der nun mal männlich ist und den Männerhass bzw. das besonders ausgeprägte Minderwertigkeitsgefühl feministischer Frauen, das sie zum Feminismus führte, im Widerstreit.

    Das Unheil der Welt wird männlich gedacht („DIE MÄNNER SIND SCHULD!“), an dem Frauen keinen Anteil haben (wollen).

    Denn Frauen sind ja Opfer, weil schwach, dabei aber doch ganz dolle stark (im Schwachsein?).

    Feminist.I.nnen sind ja die größten Verächter von Weiblichkeit, so sehr, dass sie sich selbst verachten, dass sie versuchen, Weiber zu Männern zu erziehen, die für sie das Maß aller Dinge sind, darum beneidet, darum gehasst, der Hass der Impotenten, die nicht erkennen/nicht schätzen können, was sie an ureigenen Potenzen haben.

    Da Männer und Frauen niemals GLEICH sein werden, wird es immer Frauen (und Männer) geben, die an dieser Ungleichartigkeit leiden, weil sie nicht sein können, was der andere ist, weil die anderen nicht sind, was sie selbst sind.

    Anstatt sich an der Ungleichartigkeit zu freuen.

    Der ewige Neid der vermeintlich Zukurzgekommenen (zu unterscheiden von der berechtigten Wut der tatsächlich Zukurzgekommenen, hofft haust beides im selben Menschen), die nicht verstehen, das ALLES KOSTET, nie irgendjemand ALLES haben kann.

    Frauen müssen Preise zahlen für’s Frausein, Männer für’s Mannsein auch.

    Weil es also niemals TRUE EQUALITY geben kann, werden neidzerfressene, wenig selbstbewusste Frauen Männer ewig und 3 Tage als FEIND betrachten, um ihren Hass, neidverursacht, zu rationalisieren.

    Und, wenn Heten, gleichzeitig begehren sowie immer noch beneiden (natürlich nur die Männer, die sie überhaupt wahrnehmen, die interessanten, also in der Regel die besonders Potenten – die Anderen, die Arbeitstiere, das Nutzvieh, das zählt eh nicht, entgeht ihrer Aufmerksamkeit = kognitive „Hypergamie“ vieler Feministinnen).

    Man kann daher solche Frauen (und ihre Allies – Stichwort: männlicher Selbsthass), nur entmachten.

    Was natürlich nicht möglich ist ohne Entmachtung der Alphas, die sie mächtig machen.

    Zumindest eingrenzen muss man ihre Macht.

    Um so notwendiger ist das, je mehr sie aus ihrer emotionalen Gestimmtheit eine politisch mächtige, gesellschaftsverändernde Ideologie spinnen.

    Denn die ist pures Gift.

    • Korrektur 😦

      Der ewige Neid der vermeintlich Zukurzgekommenen (zu unterscheiden von der berechtigten Wut der tatsächlich Zukurzgekommenen, oft haust beides im selben Menschen), die nicht verstehen, das ALLES KOSTET, nie irgendjemand ALLES haben kann.

      Wenn man vollautomatisch halb bewusstlos mit 10 Fingern vor sich hin tippt.

    • “ You have to pay for the sins of those who came before.“
      Erinnert mich an den Begriff der Erbsünde, der im Katholizismus ja durchaus im Zentrum des Glaubens steht, oder?

        • So manche Erkenntnis sollte man(n) sich vielleicht lieber ersparen.

          Ob das dann dumm ist?

          Ja, vielleicht ist’s mit dem Feminismus ja auch so. Es führt zu Erkenntnissen, die so offenbar nicht im Sinne der Erfinderin waren 🙂

        • @Adrian

          Nein, dabei ging es nicht darum, dass sie ihn zum Sex verführte (keine Ahnung von wem von beiden dazu sonst die Initiative ausging, und ob es damals schon eine Rape Culture gab), sondern um das Kosten einer köstlichen Frucht, deren Genuss IMHO nicht wirklich zu Erkenntnisgewinn führte.

          Männer sind doch nicht dämlich, sondern herrlich. 😉

        • „Männer sind doch nicht dämlich, sondern herrlich.“

          Natürlich sind sie dämlich. Sie sind naive, gutgläubige Trottel, die entgegen aller Evidenz glauben, sie hätten Macht über Frauen und über die Welt.

        • Also da komm ich bei der Bibel nicht mit.

          Ich kann mir so gar nicht vorstellen dass Frauen mich zu „Erkenntnis“ verführen können.

          Diese „Erkenntnis“ muss dann sehr selektiv also eher eine Suggestion sein, denn einen Mann der eine Frau wirklich erkennt ist doch das letzte was eine Frau will.

        • Ach, @Adrian, sei deswegen nicht traurig.
          Den ganzen Tag nur im Paradies rumzuhängen, ist auf Dauer bestimmt nur langweilig und öde.
          Und stell dir vor, du müsstest dich ausschließlich von Obst ernähren. Niemand backt mal einen Kuchen, niemand serviert ein leckeres Schnitzel mit Pommes, keine Pizza, keine Schokolade, kein Kaffee – trostlos.

          @Borat
          Meines Erachtens war es nicht Eva’s Intention, Adam zur Erkenntnis über sie selbst zu verhelfen.
          So einfältig wird sie kaum gewesen sein, anzunehmen, er würde allein aufgrund des Verzehrs eines einzelnen Apfels zum Frauenversteher mutieren.
          Als Kind war meine Interpretation (obwohl ich es damals nicht in diesem Wortlaut formuliert hätte), dass der Baum der Erkenntnis eine Art göttlicher Shittest war, um willkürlich den Gehorsam der Paradiesinsassen zu kontrollieren.
          Heute tendiere ich eher zur Annahme, dass die Frucht vielleicht Halluzinogene enthielt.

        • @bp

          Du bringst mich da auf eine Idee.

          Alkohol wird aus Früchten gemacht, im Wein ist ja die Wahrheit, die Eva hat den Adam zum Säufer gemacht!

          Es heißt ja auch Wein & Weib, Frauen und Alkohol sind für viele eng verbunden.

      • @ Radaffe

        *” You have to pay for the sins of those who came before.”
        Erinnert mich an den Begriff der Erbsünde, der im Katholizismus ja durchaus im Zentrum des Glaubens steht, oder?*

        Du übersiehst eine Kleinigkeit: Der Erbsünde unterliegen ALLE Menschen, Männer wie Frauen, Päpste wie Bettler.

        Der grundlegende Egoismus ist unsere Erbsünde, Teil unserer Conditio humana.

        Dafür bezahlen wir alle einen Preis.

        Feminismus belädt alleine Männer mit Erbschuld, ignoriert das Schuldig-Werden der Frauen.

        • Deine Differenzierung ändert nichts an der Tatsache, dass beide Varianten von einer Kollektivschuld ausgehen, die durch ein imaginiertes Ereignis in der Vergangenheit begründet wird und Schuldgefühle auslösen soll. Mit diesen Schuldgefühlen beabsichtigt man Macht über eigentlich Un-schuldige auszuüben.

        • @ Radaffe

          *Deine Differenzierung ändert nichts an der Tatsache, dass beide Varianten von einer Kollektivschuld ausgehen, die durch ein imaginiertes Ereignis in der Vergangenheit begründet wird und Schuldgefühle auslösen soll. Mit diesen Schuldgefühlen beabsichtigt man Macht über eigentlich Un-schuldige auszuüben.*
          Wer ist unschuldig?

          Nur der Gedankenlose kann sich für unschuldig halten.

  2. »You have to pay for the sins of those who came before«

    Das ist die feministische Version der Erbsündenlehre. Der Mann als historische Wurzel aller Übel der Menschheit. Welche zu etablieren die vielleicht einzige dauerhafte Erbschaft der feministischen Matriarchatstheorien darstellt. Eine simple emotionale und moralische Grundfigur, an die auch ohne intellektuelle Verrenkungen geglaubt werden kann. »Sanctifying Misandry« haben Nathanson und Young das genannt. An die frau sogar glauben kann, ohne sich explizit als Feministin zu sehen – und ohne sich auf eine spezifische Frauenrolle festlegen zu müssen.

    Derselbe Zusammenhang, den Schoppe in Bezug auf Margarete Mitscherlich diskutiert hat: der Mythos von der »friedfertigen Frau« hat eine Breitenwirkung weit über den eigentlichen Feminismus hinaus erlangt.

    Da wird es einer pointierten »maskulistischen« historischen Gegenerzählung bedürfen, um die Anscheinsplausibilität solcher Überzeugungen zu »dekonstruieren«.

    • Da wird es einer pointierten »maskulistischen« historischen Gegenerzählung bedürfen, um die Anscheinsplausibilität solcher Überzeugungen zu »dekonstruieren«.

      Es ist ja recht einfach: „Feminismus=total kaputter Mänerhass“. Das Narrativ haben Feministinnen selbst schon zur Genüge etabliert – in mühevoller, jahrzehntelanger Arbeit.

      Natürlich versucht man krampfhaft, dieses Narrativ aus dem Salon zu verbannen. Das ist das Problem.

      Meine Fresse, ich identifiziere mich auch nicht als Nationalsozialist, nur weil ich juble dass Schland Weltmeister ist. Wer sich das Label umhängt hat sich die Schande selbst umgehängt..

      • Du, Nick, hast es also nicht begriffen, dass Schland-Fans ohne offenen Nationalismus genauso gefährlich sind wie gemäßigte Maskulisten, tz tz. Es ist doch überdeutlich, dass die Deutschlandtrunkenheit unmittelbar ins Vierte Reich führt, nachdem man neue deutsche Helden wie Khedira, Özil, Klose oder Boateng gefunden hat. Und schließlich ist Fußball Krieg! Demzufolge ist die WM ein Weltkrieg und den Sieg hier zu feiern, heißt doch, von einem neuen Weltkrieg mit Deutschland als Sieger zu träumen.

        Tja, es steht schlimm um uns 😉

        • Scheinbar wäre es wohl besser, wenn sich Schland-Fans endlich selbst als Nazis identifizieren und dem vorherrschendem Diskurs dann eine mangelhafte Differenzierung vorwerfen würden.. 😯

          ..genauso gefährlich sind wie gemäßigte Maskulisten

          Wenn sich unsere lieben Mein-Meinfeminismus-Aktivistinnen wenigstens ausdrücklich als „gemäßigt“ labeln würden, dann wäre das ja schon mal was.

      • @ Nick

        „Meine Fresse, ich identifiziere mich auch nicht als Nationalsozialist, nur weil ich juble dass Schland Weltmeister ist. Wer sich das Label umhängt hat sich die Schande selbst umgehängt..“

        Das Lustige ist, in Frankreich haben viele Migranten, Linksliberale etc. über den Sieg Deutschlands gejubelt. Warum?

        Der rechtskonservative Journalist Eric Zemmour hatte prognostiziert, dass Deutschland, seit es eine „multikulturelle“ Nationalmannschaft hat, nicht mehr gewinnen kann.

  3. Der text könnte von einem männerrechtler stammen, der seinen sohn für das leben im real existierenden feminismus wappnen möchte. Den fettgedruckten abschnitt des zitates müsste dieser vater nur noch in ironisierende anführungszeichen setzen.

    Ist diese frau nun geisteskrank oder eben mitten im schmerzhaften prozess, sich von ihrer vormals welterklärenden ideologie zu emanzipieren, durch mutterliebe vom männerhass zu befreien?

    Ich hoffe es, in erster linie für den jungen.

  4. Ja gut, aber mal anders gefragt: Wo sollen die Frauen denn hin wenn es keinen Feminismus mehr gibt, wenn dieser überall diskreditiert, verbannt und wenn ihm die Legitimation entzogen würde? Wieder hinter den Herd, wo sie kaum noch gebraucht werden?

    Alle Sonderrechte von Frauen wären auf dem Prüfstand, „Frauenpolitik“ müsste sich um 180Grad drehen und würde sich in Rechtfertigung vergangender Sünden selbst übertreffen.

    Es würden Kosten/Nutzen Diskussionen über staatliche Leistungen die Frauen wie Männern gewährt werden (z.B. Bildung) geführt werden.

    Das hätte eine WIrkung weit über Kreise hinaus die direkt mit Feminismus assoziert werden, es hätte eine Umfassende Wirkung, es wäre eine unangenehme Wende im Leben der westlichen Frau.

    Die meisten westlichen Frauen haben nun einmal wesentliche Grundannahmen die der „böse“ Feminismus von dem sich viele Frauen deswegen ja auch explizit distanzieren übernommen.
    Der Mann war böse zu den Frauen in den dunklen Zeiten damals ist so in etwa das emotionale Standardbild von Männern und Frauen auf denen alles Aufbaut.
    Ein potentieller Vergewaltiger ist er auch.

    Das Weltbild westlicher Menschen ist zu oft auf einem „patriarchalen“ Fundament gebaut, der Baum der sterbenden westlichen Gesellschaft hat eine „patriarchal“ vergiftete Wurzel.

    Eine Verteufelung des Feminismus ändert daran nichts, die meisten werden mitlachen, gerade Frauen werden sich wenn es geboten ist mehr oder weniger heftig distanzieren, doch das patriarchal vergiftete Fundament bleibt, aber wenigstens ist es biologisch „abbaubar“.

    • @ Borat

      Ich hoffe auf technische Lösungen (oder auf den Untergang zwecks Neuwerdung als ultissima ratio).

      DER BABYBOT.

      So, wie der Sexbot es erlauben wird, zu vögeln ohne sich mit einem lästigen Menschen herumschlagen zu müssen, den man nicht die ganze Zeit vögeln kann oder mag, aber doch ertragen muss, so wird der Babybot es Frauen erlauben, Mutterfreuden zu erleben ohne lästigen Mann und trotzdem können sie Kind und Karriere vereinbaren, fighten (gegen Männer!) und sich doch kümmern (dutzidutzidutzi)

      Der Babybot wird während der Bürostunden einfach abgeschaltet.

      So pflanzen sich am Ende nur noch die Frauen tatsächlich fort, die wirklich, WIRKLICH gerne Mütter sein wollen und die anderen halten sich psychisch wenigstens halbwegs in der Spur bei Karriere ohne Kind.

      Das Surrogat macht’s möglich.

      So ähnlich wie das Surrogatproletariat es den Salonrevoluzzern erlaubt, zu revoluzzen ohne revolutionär sein zu müssen und dadurch am Ende – o Gott, o Gott – ihren Platz im Salon noch zu gefährden.

      Bevor der neue, postrevolutionäre, für sie fertig vertäfelt ist.

      Analog erlaubt das Surrogatbaby (lebensecht und abwaschbar, Kackenkönnen kostet allerdings Aufpreis!) den Karrierepauerwummen Mütter zu sein, ohne ernst machen zu müssen.

      Es bleibt genug Energie für’s Klingelton komponieren oder das Raushauen von EMMA-Leitartikeln.

      Weil der Babybot abschaltbar ist!
      Ein Kind muss man ja totschlagen.
      Oder dem Papa überlassen.

      Schafft auch nicht jede.

      Gut, für die Katzen isses natürlich triste.

      Wie für die Proleten auch.

      Ach, am Ende ist dann doch wohl eine pharmakologische Lösung die sinnvollste, eine Glückspille, mit der man unglückliche Frauen in’s Nirwana befördern kann (nicht in’s Jenseits, darauf lege ich wert! Sonst kommt Leszek wieder mit Breivik angetänzelt).

      Vielleicht die Antibabypille als Kombipräparat mit Glücksdroge?

      Nur noch glückliche, zufriedene Frauen.

      PS:

      Was machen dann eigentlich die Männer?

      Angeln?

      Schlafen?

      Hochkultur ohne ständig nörgelnde Weiber – geht das überhaupt, ist das vorstellbar?

      Am Ende landen wir doch alle auf dem sozialistischen Donnerbalken ganz ohne matriarchalen Umweg.

      Das wär‘ natürlich auch Scheiße.

  5. Und so zeigt sich auch im kleinen, dass die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte immer in der Überzeugung etwas gutes zu tun stattfanden. Der arme junge….

  6. „You are guilty until proven innocent“

    Das kennen wir doch aus dem Kachelmann-Prozess. Diese Aufhebung der Unschuldsvermutung und die Umkehr der Beweislast scheint also eine gewisse Tradition im Feminismus zu haben.

    Der Mann gilt zunächst per se als schuldig. Das Gericht ist rein weiblich besetzt und verurteilt pauschal, immerhin auf Widerruf, aber sich beweisen muss der beschuldigte Mann. Wenn das nicht mal eine ziemlich perfide Machtphantasie darstellt, die man doch von den „besseren Menschen“ in ihrer Friedlichkeit und unendlichen Empathie nicht erwarten sollte…

  7. Genau,wie kommen Leute darauf, DEM Feminismus eine gewisse Männerfeindlichkeit zu unterstellen?

    Am besten sorgen wir gerichtlich dafür, dass Feministinnen wie Robin und Maren keine Kinder kriegen können, denn sie könnten ja Söhne bekommen…

    • Stephi,

      im Moment entspringt diese Idee vor allem Deiner Fantasie. Geäußert hat das hier keiner.

      Es kann ja jede individuelle Feministin die Erziehung anders praktizieren und sich auf einen „MeinFeminismus“ berufen. Aber dieser Schuldvorwurf an Männer gehört durchaus zu häufig wiederholten Gemeinplätzen von Feministinnen, so dass die Kritik daran berechtigt ist. Das lässt sich durch eine solche eher rabulistische Taktik, wie Du sie hier anwendest, nicht aushebeln.

      Ich werde jetzt mal auch rabulistisch: man denke an die M&Ms. Ja, nicht alle Feministinnen machen ihre Söhne verantwortlich und behandeln sie als Schuldige. Aber vielleicht 10 Prozent? Woher weiß ich nun, welche Feministin ein „vergiftetes“ M&M ist und welche nicht?

      ^^

    • Im Bett im dem Feind, das fängt doch schon viel früher an…vor der Mutterschaft steht nun mal der Sex mit dem Unterdrücker. Als überzeugte feministin, noch dazu als Mutter muss man schon unwirkliche Geistesverenkungen vollführen. Da muss man doch einen Sprung in der Schüssel haben, was war bloß zu erst da. Der feminismus oder der Sprung….

      • @Teardown
        Sex würde ja eine beträchtliche Inkonsequenz bei den Feministinnen voraussetzen, sich absichtlich und freiwillig unterdrücken zu lassen, wo es doch auch künstliche Befruchtung gibt, und diverse medizinische Methoden, nur Mädchen zu selektieren.
        (Von der Schwierigkeit, einen schwängerungswilligen Mann zu finden, mal ganz abgesehen.)
        Falls es dennoch ein Junge wird, gibt es immer noch Hormonbehandlungen und Operationen…

    • @stephi

      *Genau,wie kommen Leute darauf, DEM Feminismus eine gewisse Männerfeindlichkeit zu unterstellen?*

      Ja, das ist genauso Abwegig wie zu Behaupten ein Mann wäre kein potentieller Vergewaltiger oder zumindest kein Belästiger.

      *Am besten sorgen wir gerichtlich dafür, dass Feministinnen wie Robin und Maren keine Kinder kriegen können, denn sie könnten ja Söhne bekommen…*

      (editiert: Bitte höflich bleiben)

    • Offenbar müssen wir unserer Stephi dabei helfen, Lesekompetenz in ihrer Muttersprache zu etablieren.

      ge­wiss
      Wortart: Adjektiv
      [..]
      Bedeutungen

      1. a. nicht genau bestimmbar; nicht näher bezeichnet [aber doch dem andern bekannt]

      b. kein sehr großes Ausmaß o. Ä. habend, aber doch ein Mindestmaß einhaltend

      2. ohne Zweifel bestehend, eintretend

      http://www.duden.de/rechtschreibung/gewiss_bestimmt_gegenstaendlich

      Meine Fresse. Wir diskutieren hier ein Exempel erbärmlichsten Männerhasses, und unserer Stephi fällt dazu nichts besseres ein als ein „aba unschuldige Feminsitinnen sind eure Opfa! Tu-quoque!!“

      Ohne auch nur eine Silbe der Distanzierung zu artikulieren, natürlich.

      Keine Ahnung, warum hier die Meinung vertreten wird Stephi identifiziere sich nicht als Feministin..

      • Was?
        Stephi ist Feministin?

        Jetzt gerade?
        Schon immer?
        Nie mehr?

        Jetzt erst recht, so wie wir hier nicht zwischen den Guten und den schlechten Feminismen unterscheiden können?

        Ja, da messen wir wieder mit doppeltem Maß.
        Wir Männer sind überwiegend gut aber unterstellen dem Feminismus einen latenten bis aberwitzigen Männerhass. Typisch Patriarch.

      • @Nick

        Tja, Differenzierung ist hier nunmal ein schwieriges Unterfangen, und das weiß Christian auch.

        Natürlich kann ich mich auch kritisch mit der Äußerung der oben genannten fewministischen Mutter auseinandersetzen, aber nicht hier.

    • @stephi

      „Genau,wie kommen Leute darauf, DEM Feminismus eine gewisse Männerfeindlichkeit zu unterstellen?“

      In diesem Fall lassen sich die Ansichten der Mutter zumindest sehr gut mit einer der bedeutendsten Strömungen in Verbindung bringen und in die dortige Theorie einordnen.

      Wenn wir in einer Rape Culture leben, dann ist es eben zwingend notwendig, Jungs/Söhnen beizubringen, dass sie nicht vergewaltigen. Und das nachhaltig und deutlich, denn die Gesellschaft bringt ihnen etwas anderes bei. Wenn man die Privilegientheorie nimmt, dann muss man seinen Söhnen beibringen, beständig seine Privilegien zu hinterfragen. Denn wenn man es nicht macht, dann leben sie diese zu Lasten von Frauen aus.

      Eine in dieser Hinsicht theorietreue feministische Mutter muss in ihren Söhnen eine Gefahr und eine Aufgabe zur Abwendung dieser Gefahr sehen, in ähnlicher Weise wie ein bibeltreuer Christ eben in (ausgelebter) Homosexualität eine Sünde sehen muss.
      Natürlich kann man dann Anführen, dass man die Stellen ja gar nicht so ernst sieht und sich darauf berufen, dass man einen vollkommen untheroretischen Feminismus vertritt, wie eben Maren und Robin (hast du Onyx, die sich ja schon positiv über die Rape Culture Theorie geäußert hat da eigentlich absichtlich rausgelassen?), aber das ist angesichts des Umstandes, dass die oben genannten Theorien dennoch fester Bestandteil der aktuellen wesentlichen Linie feministischen Theorie ist, dann eben auch ein Punkt, an dem man sich eingestehen sollte, dass vieles an Kritik am Feminismus sehr berechtigt ist.

      Am besten sorgen wir gerichtlich dafür, dass Feministinnen wie Robin und Maren keine Kinder kriegen können, denn sie könnten ja Söhne bekommen…

    • „Genau,wie kommen Leute darauf, DEM Feminismus eine gewisse Männerfeindlichkeit zu unterstellen?“

      Man könnte einmal ein Umfrage veranstalten:

      „Wenn Sie Feminismus in einem Wort beschreiben sollten, was würden Sie sagen?“

      Ich würde „Männerfeindlichkeit“ antworten. Das ist die erste Assoziation.

      • Meine Floskel lautet ja immer: „Wenn Feminismus ist Antwort ist, wie lautet dann die Frage“.Da bekommt man die wunderbarsten Antworten und kann gleich diskutieren.

      • Man kann auch so eine Frage stellen:

        “Wenn Sie Adrian in einem Wort beschreiben sollten, was würden Sie sagen?”

        Ich würde “Frauenfeindlichkeit” antworten. Das ist die erste Assoziation…

        • Adrian ist aber keine Bewegung und ist auch nicht institutionalisiert in Gestalt von Adrianbeauftragten, Adrianquoten oder ein adrianisches Professorenprogramm oder in Form einer Agenda des Adrian-Mainstreaming.

          ^^

        • Falls jemand noch nach einem Beispiel für den vor einiger Zeit diskutierten Solipzismus von Frauen sucht, der Beitrag eben von Stephi war eins.
          Es ist die Geisteshaltung: „Was mich nicht direkt betrifft, ist nicht real.“

          Adrian ist zuerst linientreuer Homowarrior und -lover. Alles andere kommt wesentlich später.
          tssss..

  8. Es gibt eine ähnliche Aussage von Lenin über Musik:

    „I know of nothing better than the Appassionata and could listen to it every day. What astonishing, superhuman music! It always makes me proud, perhaps with a childish naiveté, to think that people can work such miracles! … But I can’t listen to music very often, it affects my nerves. I want to say sweet, silly things, and pat the little heads of people who, living in a filthy hell, can create such beauty. These days, one can’t pat anyone on the head nowadays, they might bite your hand off. Hence, you have to beat people’s little heads, beat mercilessly, although ideally we are against doing any violence to people. Hm — what a devillishly difficult job!“

    http://en.wikiquote.org/wiki/Vladimir_Lenin

    Genau die gleiche Denke; ich wäre gerne menschlich, aber ich darf nicht weil es politisch nicht in Ordnung ist.

    Wir wissen wohin das geführt hat.

  9. Das hier (via petpanther) wäre auch mal nen Extra-Artikel wert:

    http://www.experienceproject.com/stories/Empowering-Gender-Role-Reversal/3912466

    (nicht für schwache Nerven)

    Man könnte meinen diese Frau wäre schlicht psychotisch.
    Hinter den petticoating mums steckt aber wohl tatsächlich eine Lehre und pädagogische Bewegung. Letztlich ist es nichts anderes als die konsequente Anwendung der Queer Theorie.

    Kein Kind hat das Recht auf ein „Naturgeschlecht“. Das sichtbare und erbarmungswürdige Leid des Jungen ist nicht ungerecht, sondern ergibt sich schlicht aus der gesellschaftlichen Diskrepanz der Geschlechter, aus seinem Entitlement und den zu zerstörenden Hoffnungen, aufgrund seines Penis Teil des Herrschergeschlechts zu sein.

  10. „My mother was basically what you’d call a “radical” feminist. She thought everything was an indicator of child molestation by that person’s father, that any man is probably a child molester, any physical contact between a man and a child is sexual, etc.“

    „The feminist response to such stories is to write them off as outliers, claim that these women are not “real” feminists, or say “that’s not my feminism.”“

    http://toysoldier.wordpress.com/2014/03/12/being-a-boy-lesson-learned/

    oder

    „Therefore I would like you to imagine how it is for an growing boy in the age of ten to hear every day from his mother that men are the cause of all trouble in the world, that men are guilty of all crime and war and repression in the world, that all men should be castrated after their semen has been deep-frozen to ensure the existence of the next generation, that men should live in different cities than women, so that they could all kill each other and so solve the problem of their own existence.

    This is the kind of feminist teaching that I received every day, and created in me a deep mistrust in myself, in male authority, and a feeling of never being able to be good or lovable as a human being because of my maleness. This caused in me a reaction of proving my mother that at least I as her son was different than other men. This quickly turned into arrogance against other men that made me lonely and bare of friends for most of my life.“

    http://brightage.net/storage/articles/son-of-a-feminist.html

    oder

    http://judgybitch.com/tag/how-to-raise-a-boy-in-a-feminist-world/

    „Esther Walker, who writes for the Daily Mail is having a baby! Sadly, her baby is horribly deformed and has detectable, irreversible damage. The baby will be “gross”, will have a strong inclination to “attack siblings with a stick”, “murder local wildlife” and will eventually go through a growth process that leads from “disgusting” to “boring and selfish”. The baby will have severe personality defects and engage in “dramatic weeing, endless reeling off of statistics, messiness and demands to kick around a football on freezing, dank Sunday mornings”.

    Wow. That is one hell of a set of defects! What disease does the baby have?

    He’s a boy.“

    Man könnte hier genau so argumentieren, wie bei den M&Ms…

  11. Irgendwie erinnert mich das an Robert Claus und Consorten (Gesterkamp, Kemper, … etc.).

    Gender Reversal, Petticoating, … etc. mit kleinen Jungen …

    Das ist mehr als Männerhass.

    Da ist eine sexuell abartige Komponente drin (nicht das relativ dazu harmlose BDMS etc. ) die mehr an Pädophilie erinnnert … Eugenik (Fall David Reimers etc.).

    Auch dieser seltsame Drang sich aufzuwingen bei gleichzeitiger Anerkennungssucht und Opferpose, die dem Feminismus aber auch der ganzen LBGTs etc.

    Ähnliches war teilweise auch bei den Nazis zu beoachten. Dieses „anal“-artige Zwanghafte. Das auch dem Faschismus innewohnt. Hier über Gender anstelle dem Nations-Gruppendifferenzierungsmerkmal.

    Nimmt man die menschliche neuro-hormonale Steuerung hinzu (siehe z.B. Frederik Fester), die hauptsächlich aus Sexualhormonen und Trieben besteht ist da etwas, dass ich jetzt zwar nicht genau beschreiben, nur andeuten kann.

    Auch die seltsame Nähe der Grünen (offenbar jetzt auch SPD) zu Missbrauch von Jungen (Cohn-Bendit etc.).

    Was ist das?

    Da sind gewisse Ähnlichkeiten, Gemeinsamkeiten.

    • Aber auch gleichzeitig selbst ursächlich dazu ist.

      Selbstrefereziell.

      Eine Ver-Rücktheit, die gleichzeitig ausblendet, und den Komplex so am Leben erhält.

      Bis sich die „Dinge“ ändern. Nur das werden sie nie, da es ihr eigener Neuro-Aggro Schutz ist, der sich das Kind nimmt und missbraucht.

  12. Der Text macht in jedem FAll wieder einmal sehr schön, die merkwürdigen feministischen Grundannhmen deutlich:

    „While we live in a world that continues to glorify violence against women“

    Wo wird Gewalt gegen Frauen glorifiziert? Jeder Kinofilm mit ein bisschen Action drin glorifiziert im Gegenteil Gewalt gegen Männer und den Kampf von Männern gegen Männer (wobei als Belohnung meistens eine Frau winkt).
    Die Ohrfeige eines Mannes durch eine Frau ist ebenfalls filmischer Standard, und wird ausdrücklich vom Kinopublikum begrüßt, weil Männer ja eh immer die Doofen sind.
    Wo findet man Gewalt gegen Frauen, die nicht begativ bewertet wird?

    „limits the rights of women,“

    Welche Rechte von Frauen sind eingeschränkt? Das Recht auf unbegrenztes Shoppen mit der Krditkarte wildfremder Männer?

    „and justifies the sexualization and objectification of women with dollars“

    Okay, da ist was dran. Frauen werden sexualisiert und objektiviert. Ich verstehe bloß nicht, was daran schlimm sein soll. Kann mir das mal eine Feministin/Frau ganz nüchtern erklären?

    • „Wo wird Gewalt gegen Frauen glorifiziert?“

      Bei diese Frage muss ich mir auch immer wieder verständnislos am Kopf kratzen. Aber das ist wohl wieder einer dieser moderen Behauptungen ohne Grundlage, auf die aber trotzdem felsenfest beharrt wird und bei der man als Idiot dargestellt wird, wenn man das nicht erkennt.

      • @ Matze

        „Bei diese Frage muss ich mir auch immer wieder verständnislos am Kopf kratzen. Aber das ist wohl wieder einer dieser moderen Behauptungen ohne Grundlage, auf die aber trotzdem felsenfest beharrt wird und bei der man als Idiot dargestellt wird, wenn man das nicht erkennt.“

        Ne Grundlage hat diese Behauptung schon, wenn auch keine moderne. Das erste Mal las ich von diesem männerbündlerischen Verhalten, in der Kneipe stolz mit verprügelten Ehefrauen und Partnerinnen zu protzen, im „kleinen Unterschied“ unserer Schwarzgeld-Alice.
        Ich weiß nicht, ob diese Sicht noch eine ältere Grundlage hat, oder ob es sich auch hier um eine ihrer zahllosen schrägen Phantasiegeburten handelt.
        Am meisten wundert mich diese doch krasse kognitive Dissonanz, die Frauen verspüren müssen, wenn sie ihre Lebenserfahrung mit diesen Aussagen vergleichen.
        Aber es ist wohl wie mit der spätmittelalterlichen Hexerei: keiner sieht Hexen durch die Lüfte reiten, keiner ihre Schadzauber, aber weil alle davon reden, muss doch was dran sein.
        Warum gibt es keinen Aufstand der Mütter von Söhnen? Sie müssen sich – nicht nur in Frauenhäusern – sehr real manchmal den Vorwurf gefallen lassen, minderwertigen Nachwuchs aufzuziehen.

    • Ganz richtig beobachtet, Adrian.

      Es stimmt alles nicht und ist irgendwie immer genau die Umkehrung der Realität. Eine Projektion um sich verantwortungsfrei zu stellen und trotzdem Männern weiter abzuverlangen zu können.

      Das mit der Objektifizierung kann man auch als Objektifizierung und Benutzen männlicher Sexualität deuten. Denn es sind ja die Frauen selbst, die sich so anbieten, um eben männliche Aufmerksamkeit benutzen zu können.

      Auch der ganze Schönheitswahn ist von ihnen selbst produziert. Man schaue sich nur mal die mit Abstand größten Magazinstapel in einem Kiosk an. Frauenzeitschriften von Frauen für Frauen. Und welche Inhalte da dann mehrheitlich drin sind.

      • Sorry aber Objektivierung geht in beide Richtungen. Wenn ich attraktive Menschen (weiblich wie männlich) auf der straße sehe mache ich mir den Spaß und schaue mir die menschen in der Umgebung an. Da gibt es geschlechterübergreifend die gleichen Reaktionen. Da wird geklotzt, gekichert, getuschelt und die freundin oder der freund ins Boot geholt. Soweit kein Problem…nur bei Männern ist das ja ganz schlimm…

        • Klar geht das in beide Richtungen. Eben Sexualität 🙂

          Hier ging es ja auch um die Einreihung in die Realitätsumkehrenden Projektionen und demweiblichen Hang dazu.

          Der gynozentrisch ausgeblendet wird und so eine imaginierte politisch korrekte „Realität“ wahrgenommen wird. Immer zu Lasten von den Dämonisierten, der erbsündlichen Inkarnation des Bösen.

          Den menschlich disponiblen. Wie es ja auch in Christian’s Themenpost deutlich wird.

        • Ja, das sehe ich auch so, dass Frauen auch Männer „objektifizieren“, wobei ich das eher wie Adrian sehe: Was ist daran schlimm?

          Eher unangenehm „objektifiziert“ wird man als Mann wohl bei der Musterung, meint dieser Blogger:
          http://leifleser.wordpress.com/2014/07/17/die-territoriale-wehrverwaltung-vs-feministische-objektifizierungstheorie/

          Ich kann natürlich Frauen verstehen, die sicher dann und wann erleben, sehr auf körperliche Merkmale reduziert zu werden und das unangenehm zu finden. Das ist nicht immer schön. Aber das ist nach meinem Empfinden nicht die Regel und System hat das schon mal gar nicht.

          Insgesamt irritiert mich die feministische Ablehnung von erotischen Frauendarstellungen oft. Einerseits stelle ich als Amateurfotograf fest, dass etliche Frauen das sehr mögen, sich fotografieren zu lassen. Andererseits meine ich, dass diese häufigen Darstellungen bis hin zum Bildchen im Spind letztlich eine Verherrlichung von Frauen darstellt. Es ist ein Ausdruck der erotischen Faszination und auch ein Ausdruck der Verehrung, über die sich Männer sehr freuen würden, würde sie ihnen mal zuteil.

        • @LoMi:
          Die Musterung ist wirklich ein Punkt, der viel zu oft in der Diskussion (die ja meist eher um echte Kampfeinsätze kreist) vergessen wird! Hier wird man nur aufgrund seines Geschlechtes tatsächlich zum Objekt gemacht. Bekommt schriftlich die Einschränkung seiner Grundrechte mitgeteilt und muss seinen Körper von Fremden besehen und betasten lassen – und alles unter Drohung, denn im Hintergrund steht ja die Staatsmacht.

          Dass die Wehrpflicht momentan ausgesetzt, aber nicht abgeschafft ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, wie hier die Verfügbarkeit des männlichen Körpers nach wie vor gesetzlich festgeschrieben ist. Dagegen sind nackte Frauendarstellungen in der Werbung (freiwillig und gegen Geld erbracht) nun tatsächlich kein gleichwertiges Übel.

        • @ LoMi

          „Ich kann natürlich Frauen verstehen, die sicher dann und wann erleben, sehr auf körperliche Merkmale reduziert zu werden und das unangenehm zu finden.“

          Women Find Sexually Explicit Ads Unappealing —
          Unless the Price Is Right

          Wenn das Umfeld und der Preis stimmt,
          sind die Reaktionen weniger negativ
          wie folgende Studie zeigt:

          http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/releases/women-find-sexually-explicit-ads-unappealing-unless-the-price-is-right.html

          Insgesamt irritiert mich die feministische Ablehnung von erotischen Frauendarstellungen oft. Einerseits stelle ich als Amateurfotograf fest, dass etliche Frauen das sehr mögen, sich fotografieren zu lassen.

          Why Do Women Feel the Irrepressible Urge to Pose Nude on the Internet?

          http://anusha.com/why-nude.htm

        • „Die Musterung ist wirklich ein Punkt, der viel zu oft in der Diskussion (die ja meist eher um echte Kampfeinsätze kreist) vergessen wird!“

          Na Leute, nun stellt Euch mal nicht so an!
          Auch Schweine werden auf ihre Schlachtreife(!) untersucht, bevor sie zur Schlacht gekarrt werden (im Gegensatz zum Menschen ziehen sie nämlich nicht freiwillig dahin).

          Genau die beschriebenen Gefühle hatte ich damals auch beim BW-Veterinär.
          Hippokratischer Eid? Nix da! Es interessiert ausschließlich die Eignung als Kanonenfutter – und sei es nur als Weichziel.

      • @ petpanther

        „Man schaue sich nur mal die mit Abstand größten Magazinstapel in einem Kiosk an. Frauenzeitschriften von Frauen für Frauen. Und welche Inhalte da dann mehrheitlich drin sind.“

        Vergleicht Mann die Menge an Anleitungen
        zu Schärfung der weiblichen Waffen,
        mit dem teilweise kläglichen Effekt
        bei real existierenden Frauen, ist
        Mann schon eher enttäuscht. 🙂
        Beschränkte Lernfähigkeit?
        Mühe Konzepte nicht sklavisch
        sondern sinngemäss umzusetzen?

        • Das ist keine Erklärung.

          Doch. Patty Bravo erklärt, dass sie wegen dieses Kerls rotiert als ob sie eine Puppe wäre, und dass er sie dann wegwirft als ob sie Puppe wäre.

          Und Du bist auch keine Frau.

          Aber Patty Bravo – vermute ich zumindest.

        • Adrian,

          die Sängerin beklagt, als Puppe behandelt zu werden = Objektifizierung. Diese Klage führt sie auf, indem sie sich klischeehaft als Puppe verhält. Widerspruch zwischen dem formulierten Anspruch der Dame und ihrem Verhalten.

        • Wer sich nicht zum Sexobjekt machen lassen will, soll sich nicht so verhalten, als wäre man eines.

          Das ganze Konzept ist ein Prüdoprotestantisches:

          Kant defines prostitution as the offer for profit of one’s person for another’s sexual gratification. A person, Kant holds, cannot allow others to use her body sexually in exchange for money without losing her humanity and becoming an object. He explains that “… a man is not at his own disposal. He is not entitled to sell a limb, not even one of his teeth. But to allow one’s person for profit to be used for the satisfaction of sexual desire, to make of oneself an Object of demand, is to dispose over oneself as over a thing” (Kant Lectures on Ethics, 165). The prostitute’s commodification necessarily leads to her objectification; she is reduced to “a thing on which another satisfies his appetite” (Kant Lectures on Ethics, 165). Kant states that “human beings are … not entitled to offer themselves, for profit, as things for the use of others in the satisfaction of their sexual inclinations. In so doing, they would run the risk of having their person used by all and sundry as an instrument for the satisfaction of inclination” (Kant Lectures on Ethics, 165). Kant blames the prostitute for her objectification. He takes her to be responsible for sacrificing her humanity, in offering herself as an object for the satisfaction of the clients‘ sexual desires.

          Darauf bauten dann Dworkin und MacKinnon auf, was insbesondere den US-Diskurs, aber auch Alice Schwarzer sehr nachhaltig prägte.

          Aber mein manuelles oder gar geistiges Geschick kann ich ohne Weiters verkaufen (Lohnarbeit), ohne meine Humanität zu verlieren? Hier wird auf die propagierte „sexuelle Reinheit“ der ertsen Frauenbewegung rekurriert, die in den USA des späten 19. Jahrhunderts zu einer sehr einflußreichen Bewegung gerann (social purity movement)

          Ich würde sagen, dass jemand dann seine Humanität/Würde verliert bzw. zum bloßen(!) Objekt degradiert wird, wenn er die Bedingungen nicht mehr zu auszuhandeln in der Lage ist, unter denen er die Wünsche anderer Menschen erfüllt.

          Sexualität hat sicher insofern eine besondere Stellung, als dass es sich um etwas sehr intimes handelt. Allerdings ist das kein universell definierbarer Wert, vielmehr ist ja gerade der Wunsch nach Wahrung von Intimität eine Entscheidung, die jeder höchst situativ trifft.

          Der Bogen dazu, dass schon männliches Begehren „objektifizierend“ sein soll gelingt Dworkin/MacKinnon nur dadurch, dass sie ein ubiquitäres Patriarchat ausmachen, dem sich keine Frau entziehen könne. Dabei wird, wie gesagt, an tradierte Vorstellungen „sexueller Reinheit“ nahtlos angeknüpft.

          (Bitte auch nicht vergessen, dass die „social purity movement“ zu einer massiven Verfolgung Homosexueller führte)

        • ..Femisimus war vor allem sehr geschickt darin, sehr tief angelgte Konflikte zwischen Männer und Frauen in seinem Sinne umzudeuten: „Frauen auf ihren Körper reduzieren“ wird ja weitverbreitet als „Objektifizierung“ gedeutet.

          Bei einer einigermaßen nüchternen Betrachtung müsste man wohl eher von nichtreziproken Begehrensmustern sprechen. Frauen stellen sich das Ganze oft anders vor, sie haben oft andere Wünsche und Vorlieben als Männer. Was eigentlich recht trivial ist.

          Da muss man dann halt sehen, ob man auf einen Nenner kommt oder nicht.

          Man könnte ebensogut behaupten, dass „Frauen“ Männer zu „Beziehungsobjekten“ degradieren, wenn sie „Beziehungsbedürfnisse“ haben, die ja auch nicht immer gegenseitig sind.

          Man erkennt also ganz klar, dass Sexualität als „niederer Trieb“ – als „schmutzig“ geframt wird, wohingegen Beziehungsbedürfnisse als „höherwertig“ gelten.

    • @ Adrian

      *Wo wird Gewalt gegen Frauen glorifiziert? Jeder Kinofilm mit ein bisschen Action drin glorifiziert im Gegenteil Gewalt gegen Männer und den Kampf von Männern gegen Männer (wobei als Belohnung meistens eine Frau winkt).*

      Du musst den erweiterten feministischen Gewaltbegriff zugrunde legen, Dann siehst Du’s auch!

      Frauen nackt auf Magazincovern/in der Werbung?

      Würde frau doch nie freiwillig tun!

      Wenn das Patriarchat/die blanke NOT sie nicht dazu zwänge > GEWALT!

      FRAUEN MÜSSEN SICH SEXUALISIEREN, um von Männern, den Schweinen, auch nur wahrgenommen zu werden und ein Stück Brot zu bekommen (die Wurst fressen Männer ja bekanntlich selber, damit Frauen klein und handlich bleiben).

      Frauen im Pornofilm > Gewalt

      Frauen als Prostitutierte > Gewalt

      Frauen als Hausfrau und Mutter > Gewalt (nicht vergessen, die Suburbia-Hausfrau der 50’er lebte laut Betty Friedan eigentlich im KZ!)

      Irgendein Preis den frau für irgendetwas zahlen MUSS > Gewalt

      Schließlich steht eigentlich jeder Frau alles just for free zu, allein aufgrud ihrer MENSCHENWÜRDE.

      So ist sie es gewohnt.

      Wenn also eine Frau in einem Werbespot gezeigt wird, die FÜR ihre Familie kocht, dann ist das Glorifizierung von Gewalt gegen Frauen.

      Denn die emannzipierte Frau kocht bestenfalls für sich selbst oder ordert eine Pizza beim Italiener nebenan.

      *Welche Rechte von Frauen sind eingeschränkt? Das Recht auf unbegrenztes Shoppen mit der Krditkarte wildfremder Männer?*

      Gar keine.

      Rechtsgleichheit haben wir seit langem (genauer gesagt sogar mehr Rechte für Frauen als für Männer).

      ABER KEINE ERGEBNISGLEICHHEIT!

      Daraus folgert die Feministin, die davon ausgeht, dass Männer = Frauen sind, also genau dasselbe können/wollen/anstreben müssen, für alles die genau gleich große Anstrengung zu investieren bereit und dazu auch in der Lage sind usw., dass Frauen BENACHTEILIGT werden, weil sie obendrein auch nur die Spitzenergebnisse der Spitzenmänner im Blick hat (kognitive „Hypergamie“ des weiblichen Blicks).

      Und oben dominieren in der Tat Männer.

      U.a. weil Frauen GENAU DAS WOLLEN (Hypergamie) und nicht erst seit gestern Männer darauf hin selektierten.

      Die Dominanz der Männer unter den Losern einer Gesellschaft- – Folge des gleichen Prozesses – fällt ihr nicht auf.

      *Okay, da ist was dran. Frauen werden sexualisiert und objektiviert. Ich verstehe bloß nicht, was daran schlimm sein soll. Kann mir das mal eine Feministin/Frau ganz nüchtern erklären?*

      Und auch das ist nur dann ungerecht, wenn man die Hälfte ausblendet.

      Männer werden von Frauen weniger als körperliche Lustobjekte gesehen, dafür mehr als Schützer und Versorger objektifiziert.

      Kaum ein Mann interessiert sich dafür, ob seine Holde genug verdient, um ihn zu versorgen.

      Er interessiert sich dafür, ob sie hübsch und nett ist.

      Eine Frau dagegen interessiert sich sehr dafür, ob ihr in Aussicht genommener Partner sie schützen/versorgen kann („Ist er groß? Hat er einen strammen Arsch? > guter Läufer/Jäger, Ist er fein angezogen, trägt eine teure Uhr, fährt er einen noblen Wagen usw. > Zeichen für kulturelles und materielle Kapital).

      Die Objektivizierung der Männer durch Frauen wird nur nicht so genannt, weil es Feminist.I.nnen erlaubt wird in ihrer kreuzdämlichen Selbstgerechtigkeit den Geschlechterdiskurs zu dominieren.

  13. Das ist tatsächlich mal ein seltsamer Fall.
    Ich meine, Feministinnen mit männlichem Nachwuchs gibt es ja viele und da zeigen sich dann verschiedenste Effekte – einige, die ihr Männerbild primär aus einer schlechten Erfahrung gemacht haben, hinterfragen dieses, wenn sie jetzt ein so anderes männliches Wesen erleben, manche sehen den als eine unwesentliche Ausnahme, viele aber beschädigen in gutem Glauben von Anfang an das Selbstbewusstsein ihres Sohnes. Da wird er dann über Vergewaltigung aufgeklärt, bevor über Sex an sich und weiß, dass er irgendwann mal ein dummes und schwanzgesteuertes Ding werden wird, welches irgendwie den moralisch und geistig überlegenen Frauen schadet.

    Hier aber mal ungewöhnlich, dass die Autorin (den Zitaten nach) das Aufeinanderprallen von ihrem Weltbild und dem, was sie hier will erkennt. Man hofft, sie würde auch den Schluss daraus ziehen, dass das Unrecht, was ihr Sohn zu erleiden haben wird auch andere Männer zu erleiden haben und dass das doch vielleicht nicht so sein sollte.

    (Und Adrians Punkt von der absurden, und an ALLER Realtiät vorbeigehenden Behauptung, Gewalt gegen Frauen würde glorifiziert, kann ich natürlich auch nur nochmal unterstreichen. Es gibt Dinge, wo man streiten und verschiedene Ansichten haben kann, aber diese, immer wieder nachgeplapperte Behauptung ist schlicht absurd.)

  14. Früher im Text:

    „because I am a mother to sons—only sons. I am a mother raising the „enemy“.“

    Und angeschlossen an das letzte Zitat:

    „This is how parenting a son can feel some days. It’s profoundly unfair.

    I love my sons. I love being a mother to sons. They give me hope. They deserve so much better than what this world offers young men. They are each strong and compassionate people who will in some way change the world where they are for the better.

    They are NOT the enemy.

    Go, sons. Embrace life. Embrace love. Do the right thing. Be a force of change so your sons and your daughters will never know there was ever something to fear.

    Wie kommen Leute eigentlich darauf, dem Antifeminismus einen undifferenzierten Hass auf Feministinnen zu unterstellen? Muss eine fiese Propaganda sein…

    • @robin

      Was sie sagt ist doch, dass sie aus Liebe ihren Söhnen beibringen muss, nicht zu vergewaltigen, weil es die Gesellschaft eben macht. Deswegen ängstigt sie die Gefahr, dass ihr Sohn die Liebe für sich entdeckt, sie will ihn lieber weiter als Kind sehen, bei dem sie sich keine Gedanken darüber machen muss, dass er ein Mann ist und insoweit auch der Feind.

      Natürlich hofft sie, dass ihre Söhne – von ihr gut erzogen – nicht der Feind sind. Sie gesteht anderen aber zu, dass sie der Feind sein können und sieht auch selbst, dass sie dort aufpassen muss, ihre Illusionen, dass sie einfach so lieben könnten (ohne eine tickende Zeitbombe zu sein), früh und kompromisslos zerstören muss.

      Aus meiner Sicht kein sehr positives Männerbild.

      „Go, sons. Embrace life. Embrace love. Do the right thing. Be a force of change so your sons and your daughters will never know there was ever something to fear.”“

      Seid ihr bitte eine Ausnahme, die Veränderung, und vergewaltigt nicht.

      Das du das als positives Bild ansiehst finde ich erstaunlich.

      Wenn ein Vater sagen würde, dass seine Töchter doch bitte nicht so dumm sein sollten wie die anderen Frauen, die nichts hinbekommen und nur Männer ausbeuten, und hofft, dass sie ihnen früh diese Illusion, sie könnten sich auf dem Rücken von Männern ausruhen, genommen hat, dann würdest du das als unproblematisches Frauenbild ansehen?

    • Da fehlen dann auch noch die Zeilen davor. Diese Frau ist in ihrer Spielart ihres Narzissmus (u.a. eben die Unfähigkeit echte empathische Emotionsimpulse für andere Menschen – hier ihren eigenen Sohn – zu empfinden) eine Genderrassistin.

      Aber auch in den hier zitierten Zeilen denkt auch nur in eigentümlicher Weise an sich. Und sieht sich auch noch als Opfer. Ihre Söhne geben ihr Hoffnung. Nicht sie ihnen. Und sie sieht sich auch noch als Heroin.

      Aber was gibt sie eigentlich?

      Das klingt etwas nach typisch Borderline-artigen.

      Liebe, insbesondere echte Mutterliebe, äußert sich anders.

      Daher auch die kognitive wie emotionale Dissonanz, die sie nicht bemerkt bzw. fühlt.

      Und du, Robin, offenbar auch nicht 🙂

  15. Ich sehe das wie Messi: Das hätte auch ein Männerrechtler schreiben können. Schlimm wird’s erst durch deine Interpretation und, natürlich, deine tendenziöse Zitatauswahl. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

    • @robin

      Sicher hätte man es mit anderen Vorzeichen ähnlich schreiben können, dann aber als Warnung vor Falschbeschuldigungen. Da finde ich übertriebene Warnungen allerdings auch falsch. Meiner Ansicht ist die Falschbeschuldigungskultur in gewisser Weise das Gegenstück zur Rape Culture.

      Sie macht allerdings in ihrem Text deutlich, dass sie eine Anhängerin der Rape Culture ist. Die will sie ihren Jungs austreiben. Sei sollen in der Hinsicht besser sein als die anderen Jungs, damit zukünftige Generationen sich nicht mehr fürchten müssen. Was im Umkehrschluss heißt, dass heutige sich fürchten müssen, eben wegen der Rape Culture.

    • „Das hätte auch ein Männerrechtler schreiben können.“

      Messi hat sich selbst krrigiert: „Falsche hoffnung, ich hab zuvor nur christians zitat gelesen…“

      „You are male. You have to pay for the sins of those who came before. You may not be the enemy but you look like him and so you will be treated like him until things change. “

      Christlicher Erbsündenfeminismus.

      • @ ichichich

        *Christlicher Erbsündenfeminismus.*

        Marxistischer Klassenkampf-Feminismus

        DIE KLASSE IST BÖSE, macht böse., während die Erlöserklasse – das Proletariat, die Frauen – qua Klassenzugehörigkeit vor der „Sünde“ geschützt ist.

        Das Individuum – übersehbar.

        • Klassenkampf-Feminismus?
          Nur ansatzweise.
          Eine Klasse entsteht, begrifflich, durch ökonomische Verhältnisse. Wenn sich die Unterschiede in Besitz und Einkommen auch in Lebensformen und Machtverhältnisse übersetzen, dann bilden sich Klassen.

          Die Klasse der Besitzenden ist nicht böse. Das ist Quatsch. Sie hat Interessen und diese stehen im Widerspruch zu den Interessen der Besitzlosen. Die einen haben Vorteile, weil die anderen keinen Besitz haben. Insofern ist es ihr Interesse, dass die anderen besitzlos bleiben. Deshalb sind diese Menschen nicht böse, sondern sie handeln vernünftig und ihren Lebensumständen angemessen.

          So jedenfalls habe ich den Marx verstanden.

          Einen derartigen zentralen Interessengegensatz scheint der Feminismus durchaus zu behaupten. Aber er ist kein ökonomischer, nicht an die produktive Arbeit gekoppelt. Insofern ist der Feminismus auch kein Marxismus, weil der ökonomische Teil fehlt, der für Marx absolut zentral war.

          Zentrale Interessengegensätze als Konflikt gibt es aber überall dort, wo Herrschende Beherrschten gegenüberstehen. Solch einen zentralen Gut-Böse-Gegensatz behaupten ja auch diejenigen, die sich einer nahezu homogenen Gruppe aus grün-sozi-linken Kulturmarxisten in Medien und Universität und Politik gegenüber sehen. Das ist genauso polar gedacht und damit genauso manichäisch.

        • Der ökonomische Teil wär die Beutelschneiderei, die damit zu erzielen ist.

          Voll legitimiert und rechtfertigungsfrei.

          Ein nützliches Klassen-Surrogat (siehe SPD).

          Die kollektivistische Funktion täuscht darüber hinweg, dass das alles eher parasitär – im Gegensatz zur Symbiose, wie in der Natur auch – angelegt ist.

          Marxismus gereicht den bestmöglichen getarnten Weg dieses anwanzenden Kollektiv-Chameleons. Es kann aber wohl auch mit anderen Wirten – sogar in rechten Diktaturen, Monarchien etc.

          Seit Jahrtausenden.

        • @ Roslin

          „Marxistischer Klassenkampf-Feminismus“

          Das wäre eine gute Sache. Die klassenkämpferische marxistische Frauenbewegung der ersten Welle der Frauenbewegung war humanistisch und universalistisch orientiert und ziemlich männerfreundlich.

          „DIE KLASSE IST BÖSE,“

          In der marxistischen Theorie sind Kapitalisten gerade nicht „böse“, da es sich nämlich um eine strukturell-soziologische Kapitalismusanalyse und -kritik handelt und gerade nicht um eine personalisierte.

          Wie von mir bereits mehrfach ausführlich erklärt, z.B. hier:

          https://allesevolution.wordpress.com/2013/03/17/feminismus-und-kommunismus/

          Das Denken in gut-böse-Kategorien mag typisch für radikalfeministisches Denken und manche Formen konservativen Denkens sein, aber nicht für marxistische Theorie.

        • „Marxismus gereicht den bestmöglichen getarnten Weg dieses anwanzenden Kollektiv-Chameleons. Es kann aber wohl auch mit anderen Wirten – sogar in rechten Diktaturen, Monarchien etc.“

          Das verstehe ich nicht so ganz.

          Nur mal am Rande: Wenn man jede Form des übersteigerten Gut-Böse-Konflikts als „Marxismus“ bezeichnet, bezeichnet „Marxismus“ am Ende gar nichts mehr und es wären selbst die Gut-Böse-Teaparty-Leute dann auch Marxisten. Schon deshalb sollte man solche Begriffe in ihrem Kontext lassen.

        • Roslin,

          frag doch die Dame mal auf ihrem Blog, ob sie an Gott glaubt und was sie von „communism“ hält.

          „Erlöserklasse“, „Sünde“ – – mit Christentum haben diese Begriffe ja wohl nichts zu ntun. 😀

        • petpanther

          „Marxismus gereicht den bestmöglichen getarnten Weg dieses anwanzenden Kollektiv-Chameleons. Es kann aber wohl auch mit anderen Wirten – sogar in rechten Diktaturen, Monarchien etc.

          Seit Jahrtausenden.“

          Sicher, dass das Marxismus ist, wenn es das „seit Jahrtausenden“ gibt? So alt ist Marx doch noch gar nicht.

        • Feminismus hat eine deutliche kollektivistische Komponente, die ggf. auch durch per Evolution geprägtes weibliches Verhalten erklärt werden kann.

          Hier geht es dann wohl um Überlebensstrategien, die auf Versorgung abzielen. Versorgung von einem Wirt zu Reproduktion, und ggf. ohne etwas dazu geben zu müssen, d.h. keine wirkliche Symbiose. Schutz übers Reproduktionskollektiv. Gewissensbereinigung dann über Selbstwahrnehmung bzw. -Identität als Opfer.

          Das verträgt sich sehr gut mit dem Marxismus, der auch eine Sündenbockideologie (Gut-Böse) ist und sich im Totalitären natürlich auch immer die Hand mit dem rechten Rand reicht (z.B. ebenfalls ideologische Gut-Böse Tea-Party Leute).

          Die Begrifflichkeiten sind bis heute nicht bereinigt. Aber dazu haben wir ja Leszek.

          Ich habe das Bild eines Kollektivs, dass einen (gesellschaftlichen) Wirt befällt, bemüht. Und da gibt es welche, die besser passen (linksorientiere kollektivistische) und welche, die nicht so einfach sind, aber eigentlich kann „es“ mit allen.

        • petpanther

          „Die Begrifflichkeiten sind bis heute nicht bereinigt.“

          Wir hatten schon zahlreiche Versuche der „Begriffsbereinigung“, die leider allesamt daran gescheitert sind, dass die Marxkritiker hier Marx nicht gelesen haben und daher leider, leider keine Ahnung haben, wovon sie reden.

          https://allesevolution.wordpress.com/2012/10/16/hauptwiderspruch-nebenwiderspruch-und-feminismus/

          „Aber dazu haben wir ja Leszek.“

          Keien Ahnung, ob er noch Lust hat, weiterhin den Sisyphus für euch zu spielen. Ich stehe für sowas auf jeden Fall nicht mehr zur Verfügung.

          „Ich habe das Bild eines Kollektivs, dass einen (gesellschaftlichen) Wirt befällt, bemüht.“

          Ich weiß nicht, was das mit Marx, dem Autor des „Kapitals“ zu tun hat. Vielleicht ist das ja das Projekt des anderen Marx, der seit tausend Jahren im Hintergrund agiert.

    • Meine Güte, wieviele Bretter muss man sich vor den Kopf nageln um nicht zu sehen, dass diese Dame gegen ihr eigenes Kind Partei bezieht – weil es männlich ist. Keine verfügbare Bezugsperson ist, weil sie ihrem Kind voll in den Rücken fällt.

      Sie stellt „die Weltverbesserung“ höher als das Wohl ihres Sohnes. Keine Empathie bewegt sie dazu, ihr kaputtes Weltbild auch nur ansatzweise zu hinterfragen. Sie wirft stoizistisch ihre eigenen Kinder bereitwillig einem Wahnsystem zum Fraße vor.

      So reden auch Mütter, die erst ihre Söhne beim Rektrutierungsbüro abliefern und dann sich in der Inszenierung triefenender „Muttergefühle“ zu überbieten suchen. Wie schröcklich, dass _sie_dieses Opfer für „die Sache“ bringen müssen..

      • Wenigstens einen intellektuellen Schienbeinschoner muss man anhaben, um sich nicht an der dort formulierten Beweislastumkehr zu stoßen: Du giltst solange als verdächtig oder schuldig, bis Du uns das Gegenteil beweist.

        Dieser Gedanke tauchte im Zuge des Kachelmannprozesses häufiger in feministischen Kommentaren auf. Das ist sicher kein Zufall, dass hier einige Damen behauptet haben, die Unschuldsvermutung sei ein patriarchales Konstrukt.

        In dem Artikel der oben zitierten Mutter taucht diese Idee auch wieder auf. Man muss einfach mal diese Idee in ihren Folgen zu Ende denken, dann fällt es nicht schwer, sie als gruselig zu empfinden.

        • Die Unschuldsvermutung wurde – zumindest in Deutschland – aufgrund der fatalen Hexenverfolgungen zuerst in Preußen, dann im Rest des Landes eingeführt.
          Sie kam vorrangig den Frauen zugute.

          Es ist also ein Treppenwitz der Geschichte, die Unschuldsvermutung als „patriarchalisches Konstrukt“ zu bezeichnen.

        • @Carnofis

          Und nicht nur das. Sie drehen es einfach um. Aus reinem Eigennutz.

          Unsere besten aller Damen, denen ein männliches Menschenleben, inklusive das ihrer Söhne, ganz offenkundig nicht viel zählt.

          Und die größten männlichen Pudeldeppen machen da bereitwillig mit.

          Man könnte meinen, dass hier die eigentliche Ursache für Kriege und Elend zu suchen ist. Der Schlüssel sozusagen.

      • @LoMi

        „Wenigstens einen intellektuellen Schienbeinschoner muss man anhaben, um sich nicht an der dort formulierten Beweislastumkehr zu stoßen: Du giltst solange als verdächtig oder schuldig, bis Du uns das Gegenteil beweist.

        In dem Artikel der oben zitierten Mutter taucht diese Idee auch wieder auf. Man muss einfach mal diese Idee in ihren Folgen zu Ende denken, dann fällt es nicht schwer, sie als gruselig zu empfinden.“

        Du erkennst das.

        Und auch mir gruselt es dann bei der Schlussfolgerung. Man möchte das am liebsten ausblenden.

        Viele aber sehen das nicht. Sie können oder wollen das nicht.

        Man verdrängt lieber, spült sich scheinheilig gewissensrein und holt sich Absolution über politisch korrektes Denken, Empfinden und Zugehörigkeit.

        Es macht das Gutmenschtum und in diesem Lichte scheinheilige Getue um die „Menschenrechte“ fast zur kompletten Farce.

        Das da aber tatsächlich etwas dran ist, hat man z.B. bei Boko Haram gesehen. Zusehen ist es auch anderweitig überall, wenn man tatsächlich hinschaut. Z.B. im Film Titanic.

        Der wahre gesellschaftliche Blick auf die weißen bösen Monster-Mäuse und die ihnen zugebilligte tatsächliche Rolle von den sog. sich als unterdückt inszenierenden.

  16. Interessant zur mütterlichen Misandrie auch folgendes Aktuelles – u.a. auch im Zusammenhang mit dem Claus’schen Werk:

    „Irgendwie sind wir im Zuge zu den Recherchen zur Hetzschrift der Friedrich-Ebert-Stiftung auf einen etwas älteren US-Artikel aus dem Jahr 2008 gestoßen:“

    http://nicht-feminist.de/2014/07/usa-2001-2006-muetter-toeten-mehr-kinder-als-vaeter/

    „Der Titel des Artikel besagt also für die Jahre 2001 – 2006, dass 71 % der Kinder, die von einem Elternteil allein umgebracht worden sind, von ihren Müttern ermordet worden sind. Zusätzlich sind 60 % der Mordopfer Jungs.

    Der Artikel ist sehr interessant und wirft ein ganz anderes Licht auf die vorherrschende Dämonisierung des Mannes. In der Frau steckt eben nicht die Heilsbringerin für die Welt und im Mann steckt eben nicht der böse Dämon, wie man es uns gerne glauben lässt.

    Die Zahl der 60 % der Mordopfer als Jungs lässt auf eine tiefsteckende Misandrie innerhalb vieler Frauen schließen.“

    • Sind aber ziemlich sinnlose Zahlen. Wenn mehr Frauen allein erziehend sind als Männer, ist es nur folgerichtig, dass mehr Frauen alleine ihre Kinder umbringen als Männer.

      Von 10% Unterschied jetzt auf tiefsitzende Misandrie zu schließen, ist auch eher haltlos.

      • Ja, ja. Ich weiß. Da zählt nichts. Und die Erde ist eine Scheibe.

        Ich sehe das anders. Und glaube auch nicht, dass die Zahlen sinnlos sind, obwohl ich dem Einwand folgen kann.

        Ebenso dein Kommentar, dass das der Artikel falsch verstanden sei. Auch das siehst du durch deine wünsch-ich-mir-so Brille.

      • @kinchkun

        Kann man bei den 71% Kindstötungen durch alleinerziehende Mütter nicht auch Misandrie vermuten?

        Sie töten also „instrumentalisieren“ ihre Kinder um den Vater den sie hassen zu treffen?

        • Ach ja, ich rechne übrigens so, mit meiner Haubdschulmathematik.

          60% Jungs von alleinerziehenden Müttern umgebrachht

          60/40=1.5

          Also Mütter bringen 1.5 mal mehr ihrer Jungs um.

          Sieht mir schon ziemlich signifikant aus, die Frage ist nur für was genau.

        • „Die 10% find’ ich auch nicht signifikant.“

          Was heißt „signifikant“? Das kann man nur mit Statistik beantworten (Signifikanztest). Einfach so irgendetwas ohne Kriterium als „signifikant“ oder nicht zu beurteilen, ist dagegen eher geschwätzig.

        • @ Borat

          Ich denke, Deine Haubtschulmathematik ist korrekt.

          @ LoMi

          die 10% erhalten dann ihren wirklichen Aussagewert, wenn man die Absolutzahlen sieht. Bei 10 Tötungen hat die Aussage „10% mehr Jungs“ das Niveau der Gender-Feministinnen, also gar keines. Bei 1.000 Kindsmorden wäre das schon was anderes.

          Ich habe die Studie für 2012 eben runtergeladen, werd mal nach den entsprechenden Zahlen suchen.

        • Aus dem Bericht für 2012 geht hervor:

          Boys 57,6% (Absolut 758)
          Girls 42,1% (Absolut 553)

          Das macht einen Unterschied von etwa 15%, und der ist in Absolutzahlen nicht vernachlässigbar.

        • Ich finde zumindest eine Angabe für 1983. So als Größenordnung, da gab es in den USA „over 600 infanticides“.

          Wenn davon also nun in 60% der Fälle Jungs die Opfer waren, sind das nach Adam Riese sowieso mal 50% mehr (als Mädchen). Dazu braucht man keine absoluten Zahlen, das hat Borat schon gesagt

          Selbstverständlich hat dieses Verhältnis allerhöchste statistische Signifikanz, wenn man einen Binomialtest mit n=600 rechnet.

          Selbst bei nur 100 Gesamtfällen von Infantizid wäre das noch eine statistisch signifikante und erklärungsbedürftige Häufung von Jungstötungen.

          Im Übrigen wird genau dieses Infantizid-Verhältnis als wichtigster Beleg für Misogynie in Ländern wie China oder Indien herangezogen und sogar als Femizid bezeichnet.

          Nun im umgekehrten Fall für die westlichen Gesellschaften mit „finde isch jetzt aber ma nisch so signifikant“ abzublocken und sich dabei noch mathematisch komplett zu blamieren, ist schon ne geile Nummer.

        • @ petpanther

          Äh, nein.

          Ich war so frei, den Unterschied von 58% zu etwa 42% anzugeben. Wenn die obengenannten 60% für 2008 stimmen, dann ist die Differenz von 20 auf knapp 16% gesunken. Im Verhältnis werden also seit 2008 mehr Mädchen ermordet.
          Unter den ermordeten Kindern ist der Anteil der Jungs „nur noch“ 38% höher (50% in 2008)

        • Was rechnet ihr da rum mit den Differenzen von Prozentwerten? Das ist doch völlig irreführend.

          Bei Carnofis ist der Anteil der Jungs um 38% höher, so gibt man das an.

          Auch mit den neuen Zahlen (sicher dass es um die Infantizide geht?) von 2012 (n=1311) ist die Wahrscheinlichkeit für eine Zufallsverteilung gleich NULL.0000

        • Bei der Stichprobengröße sinkt die Wahrscheinlichkeit p, mit der man noch von zufälligen Unterschieden ausgehen kann, ab einem Verhältnis von 52,3% : 47,7 % unter das Alpha-Niveau von 5%.

        • @Petpanther:

          Welche Zahlen genau? Wo sind die für 2008 und was möchtest du genau wissen? Die Signifikanzen sind jenseits von Gut und Böse, sowas brauche ich normal gar nicht rechnen.

          Ich wusste nicht, dass es einen Gender Infantizid Bias gibt, das ist schon ein ziemlicher Hammer. Auch daher, weil kaum andere Erklärungsmöglichkeiten als Misandrie zur Verfügung stehen, ich wüsste keine.

          Meiner Meinung nach muss das ein großes Männerrechtler-Thema werden.

          Leider finde ich keine brauchbaren Zahlen für Deutschland, nur diese Doktorarbeit aus Bonn, in der es heißt:

          In der vorliegenden Studie waren mit 63 % mehr
          Opfer männlich (n=12)
          als weiblich (36,8 %,
          n=7). Dies entspricht der Geschlechterverteilu
          ng der Gesamttodesfälle. Im Zeitraum von 1970-
          1993 kamen die Geschlechter zu gleich
          en Anteilen vor (jeweils 50 %).

          http://hss.ulb.uni-bonn.de/2011/2542/2542.pdf

        • @david

          „Ich wusste nicht, dass es einen Gender Infantizid Bias gibt, das ist schon ein ziemlicher Hammer. Auch daher, weil kaum andere Erklärungsmöglichkeiten als Misandrie zur Verfügung stehen, ich wüsste keine.

          Meiner Meinung nach muss das ein großes Männerrechtler-Thema werden.“

          Ja, das ist und sollte es.

          Vermutlich ist es aber nur die Spitze eines Eisbergs. Und es ist auch mehr als „nur“ ein Gender-Empathy Gap.

          Interessant auch die Verbindung zum Themenpost. Hierzu ist auch das von mir weiter unten verlinkte Video des Vortrags von Stefan Molyneux sehr interessant. Er spricht über die Entwicklung von Gewalttendenzen und die Verdrängung, dass überwiegend Frauen die frühkindliche, ja sogar bis zu Adoleszenz, Erziehung verantworten. Sie drängen ja Männer heraus, bei gleichzeitigen Schrei nach mehr Vätern und Erziehern etc. – auch hier das übliche verantwortungslos bigotte Bild etc.

          Und Danke für den Link.

        • Was Wiki noch so weiß:


          Zwischen zwei Drittel und drei Viertel der Kindstötungen werden durch die leiblichen Mütter verübt.[2][3][5][6][7] Laut einer Studie von Raič war in 18 % der Fälle der Vater der Täter.

          Es wird angenommen, dass 2 bis 10 % der Fälle, die als plötzlicher Kindstod registriert werden, einem gewalttätigem Motiv unterliegen und in Wirklichkeit Kindstötungen sind (Emery, 1985).[4]

          Auch beim plötzlichen Kindstod (323 Fälle 2005 in Deutschland) sind Jungs allgemein zu 50% mehr betroffen.

          Wenn es jedoch um das Geschlecht der getöteten Kinder geht, wird mal wieder nur ein feministisches Werk zitiert, nachdem „in fast allen Ländern“ insbesondere „patriarchalischen“ mehr Mädchen getötet werden (Femizid).

          Der weibliche bias in anderen Kulturen wird also immer wieder angeführt. Dabei sind die Gründe hier wesentlich komplexer. Neben vielen anderen Faktoren spielt natürlich Armut eine sehr große Rolle. Für viele bettelarme Frauen bedeutet eine Tochter noch mehr Armut und Verzweiflung, während ein Sohn langfristig Hoffnung auf ein besseres Familieneinkommen, Altersversorgung (und halt auch Mitgift) verspricht.
          Die Erklärung „Misogynie“ und „Femizid“ greift hier zu kurz, denn es gibt offensichtliche Gründe, die die Kindstötung von Mädchen leider begünstigen.

          Doch welcher Faktor könnte im Westen die höhere Prävalenz von Knabentötungen erklären? Es MUSS einen Grund geben.

          • @David
            „weil kaum andere Erklärungsmöglichkeiten als Misandrie zur Verfügung stehen“, „Doch welcher Faktor könnte im Westen die höhere Prävalenz von Knabentötungen erklären? Es MUSS einen Grund geben.“

            Jungen sind im Mittel aggressiver und wilder als Mädchen.
            Ich könnte mir vorstellen (kennzeichne das aber als reine Spekulation), dass eine Mutter davon schneller überfordert wird als von einem ruhigen, fügsamen Mädchen.
            Inwieweit das die tatsächlichen Auslöser waren, weiß ich nicht. Es wäre aber eine plausible Möglichkeit, die IMHO nicht mit Misandrie verwechselt werden sollte (obwohl man natürlich auch darüber streiten könnte).

        • @ david

          Es gab eine entsprechende Studie in Deutschland – sogar eine seriöse.
          Leider weiß ich nicht, ob ich die Zahlen aus destatis hatte, oder mir eine Studie des kriminologischen Instituts Niedersachsen vorlag.
          Soweit ich mich entsinne, war die Zahl der toten Kinder allerdings nicht nach Geschlechtern aufgedröselt. Der Täteranteil der Mütter lag ebenfalls tief in den 70er Prozenten.

        • @breakpoint:

          Ja, darüber würde ich mit dir streiten. Denn wenn es ureigene Eigenschaften der Jungs sein sollen, die zu ihrer Tötung führen, dann ist es immer noch Misandrie.
          Wir sprechen beim Infantizid von einer Tötung innerhalb des ersten Lebensjahres! Ich kenne aus dieser Altersphase keine relevanten Verhaltensunterschiede oder Befunde über spezifische Stresslevel bei Müttern, die hier eine reaktive Erklärung stützen würden.

          Die Tötung älterer Kinder würde mich natürlich auch noch interessieren.

          • dazu auch noch:

            http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/mensch/340181_Maennliche-Babys-immer-noch-viel-empfindlicher.html

            Männliche Babys sind nach einer neuen Untersuchung immer noch viel empfindlicher als weibliche. „Die biologischen Mechanismen, die zum männlichen Nachteil oder weiblichen Vorteil führen, sind unaufgeklärt, die Absichten der Natur rätselhaft“, so David Stevenson (Stanford-Universität).

            Stevenson und sein Team hatten die Krankendaten von 6.500 Frühgeborenen verglichen. Demnach war die Empfindlichkeit der männlichen Babys schon drei Tage nach der Geburt auffällig: Die Lungenfunktionen waren schwächer, sie waren auf künstliche Beatmung angewiesen und kränkelten häufiger. Nach vier Monaten starb im Schnitt jeder vierte Bub, während es bei den Mädchen nur jedes siebte war.

            Hier muss man sich bewußt machen, dass die wenigsten Babys getötet werden, wenn von dieser geringen Anzahl dann ein größerer Anteil männlich sind, dann kann es sein, dass dies die Spitze ist, bei der sich diese schwäche als besondere Belastung auswirkt. Das muss sich dann gar nicht unbedingt bei den „normalen“ Babies auswirken, aber durch die leichte Verschiebung wären sie trotzdem in dieser „Spitzengruppe“ in besonders hoher Zahl enthalten

          • @David

            Es ist keine Misandrie, wenn bei Mädchen das gleiche Motiv vorkommt. Rein zahlenmäßig wird es aber wohl weniger Mädchen geben, die so lebhaft sind, dass es ihre Mutter nicht verkraftet.

            Dass es sich nur um Babys handelt, habe ich wohl überlesen, sorry.
            Meines Wissens leiden jedoch männliche Säuglinge häufiger und heftiger unter Blähungen als weibliche.
            Das ist selbstverständlich kein böser Wille, dennoch wäre es denkbar, dass das ausdauernde und durchdringende Geschrei ihre Mutter häufiger über ihre Grenzen bringt.

            Du hast nach Gründen gefragt. Diese möglichen Ursachen sind mir eingefallen. Um sie zu veri-/falsifizieren müsste man konkrete Details über die einzelnen Fälle wissen.

        • Du meinst also, die 200 getöteten Jungs Überhang pro Jahr in den USA erklären sich dadurch, dass 200 Mädchen vergleichbare Tötungsversuche überleben?

          Nicht ernsthaft, oder? 😉

          Testosteron spielt in dem Alter überhaupt keine Rolle.
          Ich sehe auch keine Anhaltspunkte inwiefern die in einigen Bereichen höheren Vulnerabilitäten für Jungen im Hinblick auf Gewalteinwirkungen eine Rolle spielen sollten.

        • Okay, das wären schon zumindest Ansätze. Den vulnerabiltäts -Ansatz von Christian überzeugt mich wenig. Nicht nur weil der effekt viel zu groß ist.

          Mit den Verhaltensunterscheiden hab ich das Problem, dass ich das nicht einfach von misandrie abgrenzen kann. Ich kenne mich mit Säuglingsverhalten zu wenig aus, aber zum schreien und widerspenstigen verhalten müsste e es ja Studien geben. Ich glaube nicht dass sich das findet.

          So, muss jetzt hier mal aufpassen, smartphone posten Macht mich wahnsinnig

      • Also ich finde schon die Zahlen reichen zumindest dafür, den Mythos der Mutter/Frau als „ewiges Opfer“ und „unantastbare Heilsbringerin“ zu brechen. Sie zeigen, dass es Mörder und Monster auf beiden Seiten gibt.

        Allerdings finde ich auch, dass 60% nicht ausreichen, um von gezielter Misandrie zu sprechen. Die 10% können auch Zufall sein.

        • Das so ein Mythos nicht richtig sein kann, weil Mütter auch nur normale Menschen sind, finde ich schon ziemlich offensichtlich. Aber gut; jetzt hat man es auch bestätigt. Ob das „Monster“ sind, ist eine andere Frage, finde ich.

          Die 10% find‘ ich auch nicht signifikant.

        • Die 10% find’ ich auch nicht signifikant.

          Nur mal so spaßhaft zur Umrechnung: gehen wir mal davon aus, Frauen verdienten für die GLEICHE Arbeitsleistung tatsächlich 23% weniger Lohn (ROFFEL! LOL!)

          Dann hieße das, vom zur Verfügung stehenden Lohn verdienten Männer 56%.

          Genie Kinch dazu: Also die SECHS Prozent Unterschied finde ich jetzt mal nich so signifikant.
          Da würde ich jetzt nicht gleich auf Diskriminierung schließen. Kann ja auch Zufall sein.

          Genial 😀

        • Nebenbei zeigt sich in den 23% der Feministinnen auch schon eine beachtliche Dummheit und mathematische Unfähigkeit in der propagandistischen Verwendung.
          Schließlich sind 23% weniger Gehalt für A gemessen an B, gleichzeitig 30% (!!) mehr für B gemessen an A.

          Und rechnen wir mal den großen Teil raus, der sowieso tariflich und damit diskriminierungsfrei bezahlt wird, sind wir schnell bei einer Diskriminierungspraxis von 100% Gender Pay Gap.

          Woran liegt das, dass das noch fast keiner dieser Tanten aufgefallen ist?

          Weibliche Demut, feministisches Understatement?
          Phallozentrismus?
          Dyskalkulie?
          Oder doch die Angst, dass wenn sie gar zu sehr übertreiben, jemand auf die Idee kommt, ihre Milchmädchenrechnung mal genauer anzuschauen?

        • Schließlich sind 23% weniger Gehalt für A gemessen an B, gleichzeitig 30% (!!) mehr für B gemessen an A.

          Na hör mal: Wenn man beklagen würde, dass Männer 30% mehr verdienen dann kratzte das am Frame weiblichen Opferdaseiens.

          Sie mögen bisweilen ungeschickt sein, aber ihr Tafelsilber werfen sie niemals in die Schlacht.

          Und rechnen wir mal den großen Teil raus, der sowieso tariflich und damit diskriminierungsfrei bezahlt wird, sind wir schnell bei einer Diskriminierungspraxis von 100% Gender Pay Gap.

          Damit würde man leider einräumen, dass die Lohndiskriminierung nicht allgegenwärtig ist. Sicher, um solche Petitessen schert man sich in aller Regel eigentlich nicht..

          Aber offenbar hat man sich auf die Größenordung 1/4 bis 1/3 als sowas wie eine Patriarchatskonstante eingeschossen: „Jedes vierte Mädchen vom Vater vergewaltigt“, „jede vierte Frau verprügelt“ usw.

          Oder doch die Angst, dass wenn sie gar zu sehr übertreiben, jemand auf die Idee kommt, ihre Milchmädchenrechnung mal genauer anzuschauen?

          Die produzierten Zahlen müssen natürlich einerseits so hoch sein, dass ein allgegenwärtiges Patriarchat damit „bewiesen“ werden kann, andererseits darf sich niemand allzusehr darüber wundern, dass er in seinem Umfeld davon nichts mitkriegt.

          1/4 bis 1/3 scheint da das Optimum zu sein.

      • Die 10% find’ ich auch nicht signifikant.

        Aua, das tut gleich mehrfach weh :-O

        Wie häufig sind Kindstötungen eigentlich unter Alleinerziehenden Vätern, weiß das jemand?

  17. Die beschreibt hier ein „Ist“ und nicht ein „Soll“. Unmittelbar nach Christians Zitat steht ja auch:

    I love my sons. I love being a mother to sons. They give me hope. They deserve so much better than what this world offers young men. They are each strong and compassionate people who will in some way change the world where they are for the better.

    They are NOT the enemy.

    Insofern, ist der Artikel und seine Intentation wohl schlicht falsch verstanden worden.

    • @kinchum

      ich würde es nach wie vor so interpretieren:

      Sie macht allerdings in ihrem Text deutlich, dass sie eine Anhängerin der Rape Culture ist. Die will sie ihren Jungs austreiben. Sei sollen in der Hinsicht besser sein als die anderen Jungs, damit zukünftige Generationen sich nicht mehr fürchten müssen. Was im Umkehrschluss heißt, dass heutige sich fürchten müssen, eben wegen der Rape Culture.

      Das ist ja eigentlich eine recht klassische Denkweise: Die Gruppe ist der Feind, aber die Bestandteile der Gruppe, mit der ich mich verstehe, die sind ganz okay. Und hier bei Kindern muss man eben noch hinzusetzen: Sie sind okay, wenn ich sie passend erziehe, sonst droht auch bei ihnen die Rape Culture

      • Sie macht allerdings in ihrem Text deutlich, dass sie eine Anhängerin der Rape Culture ist.

        Richtig. Und sie beschreibt die Folgen der Rape Culture für ihre Söhne, nämlich neben anderem, dass ihnen mit Misstrauen begegnet wird.

        Die Gruppe ist der Feind, aber die Bestandteile der Gruppe, mit der ich mich verstehe, die sind ganz okay.

        Ich denke, sie sieht das Thema deutlich differenzierter als du. Sie beschreibt die Jungen als Opfer der RC.

        • @kinchum

          „Ich denke, sie sieht das Thema deutlich differenzierter als du. Sie beschreibt die Jungen als Opfer der RC.“

          Das wäre doch genau das was ich sagte: Die Rape Culture wird ja nun einmal von „dem Patriarchat“, also den (hegemonialen) Männern gemacht und ihre Söhne sind (dank ihrer guten Erziehung) nach ihrer Auffassung nicht teil davon, könnten es aber werden, weswegen sie sie aufklären muss, schauen muss, dass sie nicht auch „Rape Culture“ werden.
          Sie hat es nur positiv formuliert „ich glaube, dass ihr gut seid und hoffe, dass ihr nicht so werdet, wie andere Männer, die von der Rape Culture zu Belästigern/Vergewaltigern gemacht werden“

        • nämlich neben anderem, dass ihnen mit Misstrauen begegnet wird.

          Ein schöner Euphemismus dafür, dass ihre Söhne sich selbst mit Misstrauen „begegnen“ sollen.

        • Kinchkun

          “ Und sie beschreibt die Folgen der Rape Culture für ihre Söhne, nämlich neben anderem, dass ihnen mit Misstrauen begegnet wird.“

          Man begegnet ihnen mit Misstrauen, ja, das mag eine Folge der Rape Culture sein (so sie denn überhaupt existiert). Aber deshalb ist dieses Misstrauen noch lange nicht richtig. Es ist vielmehr falsch, einen Generalverdacht gegen alle Männer zu hegen. Dies hätte die Dame ja auch sagen können, wenn sie denn differenzieren würde. Das Misstrauen kann man also schon hinterfragen, wenigstens zugunsten der eigenen Söhne.

          Zweitens sollte man, wenn man den Söhnen die ganze Last der Kollektivschuld aufbürdet, auch mal ein paar ethische Überlegungen anstellen: Ist es richtig, sie diesen Vorwürfen auszusetzen und dieser Beweislast und das alles auf der Basis einer sehr locker formulierten These der Rape Culture? Müsste man nicht erst einmal überprüfen, ob diese These stimmt, bevor man so weitreichende Konsequenzen gutheißt? Müsste man hier nicht hart mit solchen Behauptungen ins Gericht gehen, damit die eigenen Söhne fair behandelt werden?

          Auch das unterlässt sie.

          Das hängt dann eng mit dem hier zusammen:

          „Sie beschreibt die Jungen als Opfer der RC.“

          Diese Formulierung blendet das aktive Tun der Frauen aus. Es ist ein aktives Tun, jemanden zu verdächtigen. Es ist ein aktives Tun, von jemanden zu fordern, er möge seine Unschuld zu beweisen. Dass der Junge mit so etwas leben muss, ist demnach auch die Folge des Handelns von Frauen. Genau darüber, wie Frauen handeln und welche Folgen sie damit auslösen, müsste diese Mutter eben auch mal auf ethischer Ebene nachdenken.

          Nein, sie ist nicht differenziert.

        • @kinchkun

          *Richtig. Und sie beschreibt die Folgen der Rape Culture für ihre Söhne, nämlich neben anderem, dass ihnen mit Misstrauen begegnet wird.*

          Also das klingt für mich so: Das Schlechte wird nur als schlecht gesehen weil es noch nicht genug davon gibt.

          Aber sicher.
          Und der Feminismus ist noch nicht am Ziel wenn Frauen immer noch 23% weniger verdienen.

          Da möchte ich noch Brecht zitieren:

          Dummheit versteckt sich in dem sie immense Ausmaße annimmt.

        • @ LoMi

          „Genau darüber, wie Frauen handeln und welche Folgen sie damit auslösen, müsste diese Mutter eben auch mal auf ethischer Ebene nachdenken.

          Nein, sie ist nicht differenziert.“

          In einem gewissen Sinne differenziert sie schon. Nämlich in die Söhne ihrer Nachbarin und ihre eigenen. Die Nachbarsöhne gehören zur Rape Culture, die eigenen nicht.
          Das Schizophrene ist, dass die Söhne aufziehende Nachbarin genau das Gleiche denkt, und sich beide Mütter gegenseitig diese Verdächtigung/Vorverurteilung vorwerfen.

          Ist das weibliches Unvermögen zu erkennen, dass etwas am Opferkult nicht stimmen kann, wenn ALLE Frauen glauben, dass ALLE ANDEREN Frauen Opfer sind, nur sie selbst nicht?
          Jedenfalls bin ich in meinem Leben noch keiner Frau Auge in Auge begegnet, die für sich selbst den Opferstatus in Anspruch nehmen mochte.

    • Du hast den Schlusssatz vergessen:

      „Go, sons. Embrace life. Embrace love. Do the right thing. Be a force of change so your sons and your daughters will never know there was ever something to fear.“

      Was sollen denn die Söhne ändern, damit ihre Töchter niemals wissen werden, dass da jemals etwas zu fürchten war?

      Und was bedeutet dieser Satz dMn?

      „“You are male. You have to pay for the sins of those who came before. You may not be the enemy but you look like him and so you will be treated like him until things change. ”“

      • „Was sollen denn die Söhne ändern, damit ihre Töchter niemals wissen werden, dass da jemals etwas zu fürchten war?“

        Genau. Man nehme an die Rape Culture gibt es nur in den Köpfen von einigen Feministinnen und in Wirklichkeit wird Vergewaltigern selbst im Knast das Leben zur Hölle gemacht und selbst der Vorwurf ein Vergewaltigung reicht mitunter schon das ein Mann erstmal in Gewahrsam genommen wird, also selbst wenn unschuldig er seine Freiheit beraubt wird. Wie sollen die Söhne dann diese Vorstellung in den Köpfen ihrer Mütter beseitigen können?

    • Die beschreibt hier ein “Ist” und nicht ein “Soll”.

      Sie beschreibt ein „Ist“, welches aufgrund eines „Solls“ besteht.

      _Damit_ die „rape culture“ beendet werden kann, darf ihr Sohn leider nicht leidenschaftlich lieben:

      „While we live in a world that continues to glorify violence against women, limits the rights of women, and justifies the sexualization and objectification of women with dollars, my sons—all our sons—will never get the chance to love with abandon. We can’t let them risk that. We have to tell them the truth.“

      Wenn man die Welt so belassen wollte, wie sie ist, bestünde gar kein Anlass ein Risiko zu vermuten. Oder man müsste die Interessen des eigenen Kindes vertreten und sich gegen entsprechende Risiken zu wehr setzen. Und seinen Kindern beibringen, sich zu wehren.

      Diese Mutter hingegen betrachtet die Risiken als sinnvolle Notwendigkeit. „Leider“ müsse ihr Sohn die konstruierte Kollektivschuld auf sich laden, _damit_ die Welt „besser“ werde.

      „Wishes don’t come true. You are male. You have to pay for the sins of those who came before. You may not be the enemy but you look like him and so you will be treated like him until things change. „

        • Genau.

          Und das hier („my sons—all our sons—will never get the chance to love with abandon“) könnte teilweise eine Beschreibung der Gegenwart sein, zumindest aus meiner Perspektive. Denn ich bin in vieler Hinsicht tatsächlich gehemmt im Ausleben meiner Wünsche und Gefühle und ich schalte immer die Überlegung vor, ob das jetzt nicht machoistisch ist oder frauenverachtend oder eine Unterdrückung der Frau.

          Ist natürlich mein individuelles Problem. Aber es ließe sich mit den obigen Worten gut beschreiben und dann könnte man der Mutter sagen: Ziel ist erreicht, ich liebe nicht mehr offen und rückhaltlos.

          Das ist jetzt freilich kein richtiges Argument, ich weiß.

          „You have to pay for the sins of those who came before.“

          Das ist und bleibt einfach ein anmaßender Satz, der mir nicht einleuchtet und den ich einfach zurückweise. Nein, ich habe nicht zu bezahlen für die Taten meiner Vorväter. Ich muss mit der Welt leben, die sie gemacht haben. Aber ich muss nicht für sie büßen. Mein Recht auf Glück und Menschlichkeit wird nicht geringer, nur weil Menschen vor mir irgendetwas falsch gemacht haben. Es ist auch kaum dadurch gemindert, dass diese Menschen Männer waren und wir zufällig also als einzige Gemeinsamkeit das gleiche Geschlecht haben.

        • Das ist und bleibt einfach ein anmaßender Satz, der mir nicht einleuchtet und den ich einfach zurückweise.

          Man könnte jetzt behaupten, dies sei als eine Beschreibung eines ungerechten Ist-Zustandes gemeint.

          Allerdings ist die Ablehnung von Kollektivschuld eigentlich ein so tief in unserem Wertesystem verwurzelter zentraler Grundsatz, dass niemand, der diesen Wert teilt, seinem _eigenen Kind_ das so ohne jede ablehnende Wertung einfach so als Tatsache vor den Latz knallen würde.

          „They will hold you resposible for the sins of those who came before” würde jemand seinem Kind sagen, der dies als Unrecht empfindet. „You have to pay“ ist ganz klar eine Bewertung als „das ist bedauerlich, aber richtig so“.

        • „“They will hold you resposible for the sins of those who came before” würde jemand seinem Kind sagen, der dies als Unrecht empfindet. “You have to pay” ist ganz klar eine Bewertung als “das ist bedauerlich, aber richtig so”.

          Eben. Angesichts der eigenen Kinder könnte man ja mal fragen, ob diese Kollektivschuld wirklich sinnvoll und richtig ist und ob es nicht Alternativen dazu gibt. Das könnte man ja wenigstens theoretisch mal tun. Aber Fehlanzeige.

        • Angesichts der eigenen Kinder könnte man ja mal fragen, ob diese Kollektivschuld wirklich sinnvoll und richtig ist und ob es nicht Alternativen dazu gibt.

          Meine Fresse: Wie soll man denn seinen Kindern beibringen, dass man keine x-beliebigen Schwarzen einsperren darf, weil neulich ein Schwarzer im Laden was geklaut hat – wenn dieser Wert gar keiner ist?

          Mich würde ja mal interessieren, wieviele Feministensöhne rechtsradikal werden. Wenn ich nämlich für mich selbst eine Kollektivschuld akzeptiere, dann werde ich wohl kaum ein Problem damit haben, andere in Kollektivhaftung zu nehmen.

          „Der Rotz der Aufklärung“ – jaja. Welche Bewegung hier „Antimodern“ (R. Claus) ist, liegt wohl auf der Hand.

        • @Nick

          „Mich würde ja mal interessieren, wieviele Feministensöhne rechtsradikal werden.“

          Denke, da liegst du gar nicht so falsch. Könnte fast eine der wesentlichen Ursachen sein.

          Auch alle anderen männlichen Gewaltprobleme.

          Wenn man z.B. einmal bedenkt, wer denn eigentlich in den dafür prägenden frühen Jahren mehr oder weniger emotional, psychisch und physisch gewalttätig Jungen „erzieht“.

          Z.B. ähnlich dem Thema hier.

          Wer ist das denn wohl?

          Hier liegt vermutlich nicht nur ein Elefant sondern ein ganzer Brontosaurus unter einem der empfindlichsten Tabus überhaupt begraben.

        • Denke, da liegst du gar nicht so falsch. Könnte fast eine der wesentlichen Ursachen sein.

          Eine .. ziemlich gewagte These.

          Auch alle anderen männlichen Gewaltprobleme.

          Warum nicht auch der letzte Tsunami?

        • @Nick

          Männer haben schon Eigenverantwortung als Erwachsene. Auch dan n, wenn Frauen oer Pussypass daraus meist entlassen werden.

          Find den Tsunamivergleich unpassend, da es hiet um Impulse geht die etwas mit Prägungen und frühen Gewalterfahrungen zu tun haben.

          Über diesen eigentlich unbestreitbaren Einfluss den ich angesprochen habe, wird ja gar nicht gesprochen.

          Und wenn er erwähnt wird, wird versucht es lächerlich zu machen.

          Tsunami etc.

          Hier ist tatsächlich ein Schlüssel für aggressives Verhalten und mehr. Und er ist auch umfassend vorhanden. Wird aber ausgeblendet.

        • Puh… die These, dass Feministinnensöhne leichter rechtsradikal werden, scheint mir auch recht gewagt.
          Der derzeitige Rechtsradikalismus zumindest hat ja (trotz der noch immer kleingeredeten weiblichen Beteiligung) ein recht altmodisches Männerbild. Wer Männer nicht als die coolen Macher sieht, dürfte da wenig reinpassen.

          Wohl aber kann ich mir vorstellen, dass eine solche Erziehung sich zum schlimmen Querschläger entwickelt: Wenn jemanden immer beigebracht wurde, dass er triebhaft, schlecht und brutal ist, wird mancher beschließen, es anzunehmen und dann zumindest die Vorteile davon zu genießen.
          Stelle man sich eine Religion vor, deren Gott zwar Gebote erlässt, aber erklärt, dass dennoch alle Menschen nach dem Tod zur Hölle geschickt werden. Einige Leute würden sicher hoffen, durch NOCH mehr Anbetung und Hingabe doch noch irgendwie seine Gunst zu erwerben, andere aber würden sich sagen, wenn es eh nichts zu gewinnen gibt, können sie auch auf den Willen eines solchen Gottes scheißen.
          So etwas könnte ich mir auch hier vorstellen: Wenn du eh schon von klein auf die Verachtung für einen Vergewaltiger zu spüren bekommst, sagst du dir vielleicht, dann könntest du dir auch sein Vergnügen holen… du büßt ja eh schon dafür.

          Wobei ich keine Einschätzung geben kann, wie oft so etwas vorkommt. Andere werden stattdessen die Schuld annehmen und ständig gesenkten Kopfes leben und wieder andere die feministischen Lehren ihrer Eltern ebenso in den Wind schlagen, wie so viele Generationen vor ihnen die Ideale ihrer Eltern.

        • Find den Tsunamivergleich unpassend, da es hiet um Impulse geht die etwas mit Prägungen und frühen Gewalterfahrungen zu tun haben.

          Da landest du halt bei dem Flügelschlag des Schmetterlings, der den entscheidenden Impuls für einen großes Unwetter darstellen kann.

          Dass Kinder, die geschlagen werden, mit stark erhöhter Wahrscheinlichkeit gewalttätig werden ist ein Allgemeinplatz. Allerdings ist eine gewaltfreie Kindheit wiederum kein Garant für einen gewaltfreien Erwachsenen. Es gibt da zahlreiche Faktoren, auf die jedes Individuum eben höchst individuell reagiert – keineswegs: DIE Ursache.

          Früher(tm) waren Mütter auch wesentlich gewalttätiger ihren Kindern gegenüber.

          Über diesen eigentlich unbestreitbaren Einfluss den ich angesprochen habe, wird ja gar nicht gesprochen.

          Das sehe ich nicht. Wie gesagt, Gewalt in der Erziehung ist da ein sehr großes Thema. Auch prügelnde Mütter. Psychoterror gleichermaßen. Mag ja durchaus sein, dass das Verhalten von Müttern dabei leichtfertiger entschuldigt wird und dass man bei Müttern wesentlich eher bereit ist, systemisch an die Sache heranzugehen.

        • @Dmj
          @Nick

          Natürlich gibt es keine Direktverbindung von frühkindlicher Erziehung zum Rechtsradikalismus.

          Auch das mit dem Allgemeinplstz.

          Mein Punkt ist doch, dass es *Mütter* sind, die hier relativ unbehelligt herumfuhrwerken und teilweise – wie in diesem Themenbeispiel, ganz schön viel Schaden verursachen.

          Projeziert wird aber immer wieder auf Väter.

          Viel vom späteren emotionalen Charakter, Selbstwert etc. hat hier seinen Ursprung. Und hier ist auch ein hohes Interesse der Indoktrination.

          Offenbar kein wirklicher Aufreger für euch.

          Ihr unterschätzt das m.E.

        • Mein Punkt ist doch, dass es *Mütter* sind, die hier relativ unbehelligt herumfuhrwerken und teilweise – wie in diesem Themenbeispiel, ganz schön viel Schaden verursachen.

          Natürlich verkorksen viele Eltern – nicht nur Mütter – ihre Kinder. Fehlerfreie Eltern gibt es schon gar nicht, jeder hat wohl ein Päckchen aus der Kindheit zu tragen.

          Aber wie sähe denn eine Gesellschaft aus, in der man „dysfunktionale“ Eltern „behelligen“ würde? Staatliche Interventionen können nur die ultima ratio für besonders krasse Fälle sein. Darüber hinaus wäre es natürlich sehr wichtig, dass das Kind ein Recht auf eine verfügbare Mutter und einen verfügbaren Vater hat – um nicht den Macken eines Elternteiles vollkommen ausgeleifert zu sein.

        • @Nick

          Ja. Ein Kind sollte eigentlich niemals den Macken eines Elternteils ausgesetzt sein. Ein Stiefvater als Surtogat reicht auch nicht. Zu wenig Gegengewicht.

          Das ist es ja. Dahinter verbirgt sich viel Eben auch das Thema Entwicklung von Gewaltverhalten.

          Stefan Molyneux spricht im obigen Video genau darüber. Auch im männlichen Kontext. Sehr hörenswert.

        • @ DMJ
          „Stelle man sich eine Religion vor, deren Gott zwar Gebote erlässt, aber erklärt, dass dennoch alle Menschen nach dem Tod zur Hölle geschickt werden. Einige Leute würden sicher hoffen, durch NOCH mehr Anbetung und Hingabe doch noch irgendwie seine Gunst zu erwerben, andere aber würden sich sagen, wenn es eh nichts zu gewinnen gibt, können sie auch auf den Willen eines solchen Gottes scheißen.“

          Genau diese Diskussion hat es schon vor einigen Jahrhunderten im Zusammenhang mit den Hugenotten gegeben.
          Die hatten die These vertreten, dass der allmächtige und -weise Gott das Schicksal der Menschen praktisch schon bei der Geburt vorbestimmt habe.
          Die Kritiker konterten genau mit Deinem Einwand 🙂

        • Ein anderer Aspekt wird hier völlig vergessen, obwohl er eigentlich – sogar aus Sicht der Feministinnen – sebstverständlich sein sollte.

          Jeder (normale) Mensch liebt und möchte geliebt werden.
          Dressiert man alle Jungs dahin, Liebe nur noch stark gebremst und kontrolliert abzugeben – am besten eigentlich gar nicht – dann betrügt man nicht nur die Jungs/Männer, sondern auch deren spätere Partnerinnen, die ebenso ein Anrecht auf bedingungslose Liebe haben.
          Was die Feministinnen also betreiben, ist eine Loose/Loose-Beziehung.
          Das mag für Lesben wünschenswert sein, kann aber eigentlich nicht für Heterofrauen mit eigenen Kindern gelten. Erst recht nicht im vorliegenden Fall einer Mutter mit Söhnen UND Töchtern.
          Sie betrügt als im Interesse einer totalitären Ideologie ALLE ihre Kinder.

  18. Interessante Kontroverse. Wer hat jetzt einseitig interpretiert? Christian oder Robin?

    Ich bin tatsächlich der Meinung, dass Christian den zugrunde liegenden Artikel so kurzgefasst wiedergegeben hat, dass sein Kritikpunkt unscharf bleibt und zu Missverständnissen einlädt. Unscharf bleibt insbesondere die Unterscheidung zwischen einer Kritik an der feministischen Ideologie, der Frau O’Sullivan anhängt, und einer Kritik am persönlichen Verhalten von Frau O’Sullivan.

    Denn man kann den Vorwurf an die Autorin dahingehend verstehen, dass sie einen verinnerlichten Männerhass im persönlichen Verhalten auf ihre Söhne überträgt. Einige Forenten (z. B. Nick, BöserWolf, Teardown) scheinen das genau so aufzufassen.

    Andererseits aber stehen die von Robin aufgezählten Zitate in demselben Artikel, weshalb neben ihr auch andere Forenten (z. B. Adrian und Messi) der Ansicht zuneigen, dass sie Zustände beschreibt, von denen sie sich als Person distanziert. Hat also Robin eine präzisere Lesart des Artikels angeboten?

    Ich denke nicht. Aber um das plausibel zu machen, sollte man zunächst einmal alles das beiseite räumen, was meines Erachtens auch ideologisch unvoreingenommene Eltern in Bezug auf ihre heranwachsenden Kinder denken und sagen würden:

    »Don’t go there yet, son. I’m not ready for this talk. Once you cross over I can never bring you back to here« – das könnte auch ein Vater zu seiner Tochter sagen: »Fang nicht zu früh damit an. Es läuft Dir nichts davon. Neben schönen Erfahrungen werden Dir auch herbe Enttäuschungen bevorstehen. Danach ist nichts mehr, wie es früher war.«

    »The talk we must lay at their feet will have our sons looking at love suspiciously. It will cause them to act and react with caution. … I have convinced myself if we are to do our job right–if we are to protect our sons – we must destroy their innocence.« – Auch das lässt sich vollständig außerhalb eines feministischen Framings denken. Dasselbe könnte man über Mädchen sagen – die die Autorin nun mal nicht hat: wer blind seinen Gefühlen folgt, liefert sich blindlings möglichen Manipulationen aus. Wer in der Welt den Weihnachtsmann und einen berührbaren Regenbogen erwartet und glaubt, dass Wünsche einfach wahr werden, wird böse auf die Fresse fliegen. Enttäuschungen sind dann vorprogrammiert. Und auch an Söhne gerichtet können solche Absichten fürsorglich sein.

    Und zu »Do the right thing. Be a force of change« würden wohl sehr viele Eltern ihre Kinder ermutigen.

    Wo liegt also der Fehler des Artikels? Der entscheidende, zentrale Satz ist meines Erachtens folgender: »You may not be the enemy but you look like him and so you will be treated like him until things change.« Hier befindet sich die Schnittstelle der feministischen Ideologie mit den pädagogischen Überlegungen von Frau O’Sullivan. Hier zeigt sich, dass sie die großen feministischen Mythen ihrer eigenen Lebensspanne so tief internalisiert hat, dass sie – wie Max Weber den Kapitalismus beschrieben hat – zu einem »stahlharten Gehäuse« geworden sind, aus dem es für sie kein Entrinnen mehr gibt. »Der Feind« ist männlich – darum werden ihre Söhne sich, solange sie Mamas Weltbild übernehmen, in ihrer Identität als »Feinde« gespiegelt fühlen. Auch von Mama.

    Ihre persönliche Identität (ihr »I« in dem Begriffen von G. H. Mead) bleibt frei vom Gefühl, der »Feind« zu sein, Frau O’Sullivan wird ihre Söhne also nicht völlig verkorksen: »They are NOT the enemy.« Aber ihre gesellschaftliche Identität, ihr »Me«, ihr Rollenmodell, wird durch Mamas Weltbild solange beschädigt bleiben, wie sie es nicht in die Tonne treten: als der Feind *angesehen* zu werden, sollen sie für unvermeidlich halten. Die misandrische »Gesellschaft« *wird* diesen Söhnen die Last der männlichen Erbsünde auf die Schultern legen. Insofern ist die Prognose ihrer Mutter zutreffend. Aber das Gewicht der mütterlichen Ideologie werden ihre Söhne *zusätzlich* tragen müssen.

    Das ihre Mutter das für Tragik hält anstatt für eine glatte Lüge, wird ihnen dabei nicht helfen.

    • Hmm. Ich habe nicht behauptet, dass sie ihre Söhne nicht liebt.

      Ich habe halt die Vorstellung, dass „normalerweise“ auch Eltern an ihren Kindern reifen. An ihren Kindern merken, dass so manches an ihrem Weltbild schräg ist. Ich habe zwar selber keine Kinder, aber habe sowas „tausendfach“ miterlebt.

      Weiterhin, dass Eltern zuvörderst hinter ihren Kindern stehen.

    • Ich denke auch, dass man den Text in beide Richtungen interpretieren kann. Für mich war der Schlüsselsatz „You have to pay …“.
      Darin steckt ein Einverständnis der Mutter für die These von einer zumindest grundsätzlichen Erbschuld. Hätte sie die Sachlage nur als Mutter beklagt, hätte sie IMHO gesagt: „You must pay …“, oder ganz simpel „You (will) pay …“.
      Ich habe mich also für eine negative Manipulation einer Feministin entschieden, die ihre eigenen Söhne als Mutter zwar nicht in der Erbschuld sieht, das System als Solches aber nicht in Frage stellt.

  19. Man sollte bei diesem plakativen Beispiel bedenken dass es ein Extrem ist was statistisch kaum eine Rolle spielt.
    Der wesentliche Teil dieses psychischen Mißbrauchs spielt sich im leichten bis mittelschwer gestörten Verhältnis was Mütter zu Männern und Männlichkeit haben und an ihre Söhne wie Töchter weitergeben.
    Die Quote Alleinerziehender Mütter ist ein guter Indikator.

    Das was den großen Schaden darstellt reicht nicht dazu dass sich Maskulimimiministen daran erheitern, sondern nur zum realexistierenden Geschlechterelend, zum absolut unproduktiven Miteinander, gereicht der Politik den Wähler.I.nnen und Bürger.I.nnen noch mehr überflüssige Bürokratie (also sich selbst) zu verkaufen und dazu dass wir aussterben und vom neuen Deutschen ersetzt werden.

    Ist für die meisten die mittendrin sind aber kaum bis gar nicht zu erkennen, da ja normal.

  20. @ Borat

    *Das was den großen Schaden darstellt reicht nicht dazu dass sich Maskulimimiministen daran erheitern, sondern nur zum realexistierenden Geschlechterelend, zum absolut unproduktiven Miteinander, gereicht der Politik den Wähler.I.nnen und Bürger.I.nnen noch mehr überflüssige Bürokratie (also sich selbst) zu verkaufen und dazu dass wir aussterben und vom neuen Deutschen ersetzt werden.

    Ist für die meisten die mittendrin sind aber kaum bis gar nicht zu erkennen, da ja normal.*

    Na, sei doch nicht so pessimistisch!

    Kommt Zeit, kommt Rat.

    In längstens 30 Jahren, wenn die heutigen Kindergartenkinder erwachsen sein werden und eine deutsche Hisbollah 15000 bärtige junge Männer in Berlins Straßen aufmarschieren lässt, wird auch noch die letzte feministische Transuse erkennen, dass Matthäi am Letzten ist (das heißt : ZAHLTAG).

    Dass es dann u.U. auch bereits zu spät ist, um den Großlibanon zu verhindern – anderes Thema.

    Shit happens.

  21. Pingback: Übersicht: Kritik am Feminismus | Alles Evolution

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