Sex mit mehr als 10.000 Männern

Eine Frau, die als Escort-Dame im oberen Bereich gearbeitet hat, hat über ihre daraus folgende Erfahrung, mit über 10.000 Männern geschlafen zu haben, ein Buch geschrieben:

Aus einer Besprechung des Buches:

At the height of her career, Ms Montenegro was paid $500 to $1000 an hour as a elite escort.

(…)

The Melbourne woman was born into a family with deep Christian values and wanted to ’save herself‘ until the right man came along.

But after she was gang-raped during a night-out at a club, coupled with her low self-esteem and her lust for money, she started off table top dancing before heading into sex work.

‚I saw an ad for table top dancing back when I was about 19,‘ Ms Montenegro said.

‚I was very naïve – it’s like I fell off the bus.

‚I got pretty drunk and I made $1000 cash on the first night.

‚I thought that was amazing and I thought „I must be quite decent at it“.‘

 (….)

‚The money was why I stayed for so long. I was earning thousands upon thousands a week,‘ she said.

‚Money was like a drug – it let me fly around the world.‘

10.000 Männer in 15 Jahren im Geschäft, das sind 10.000: (15Jahre x 365 Tage)= 1,9 Männer pro Tag. So hochklassig wird sie da zumindest in den Anfängen vermutlich nicht gearbeitet haben um auf diese Zahl zu kommen.

Dazu fällt mir auch noch diese Studie ein, die sich mit der Diskrepanz der Sexpartner bei Männern und Frauen beschäftigt:

One of the most reliable and perplexing findings from surveys of sexual behavior is that men report substantially more sexual partners than women do. We use data from national sex surveys and studies of prostitutes and their clients in the United States to examine sampling bias as an explanation for this disparity. We find that prostitute women are underrepresented in the national surveys. Once their undersampling and very high numbers of sexual partners are factored in, the discrepancy disappears. Prostitution’s role in the discrepancy is not readily apparent because men are reluctant to acknowledge that their reported partners include prostitutes.

Across the world, probability sample household surveys of adult sexual behavior show that men report substantially more sexual partners than women do (1–13). This finding is puzzling, because in a closed population of heterosexuals, men and women actually have the same number of sexual partners in the aggregate. Explanations for this discrepancy pertain to either sex-linked reporting bias or sampling bias. Sex-linked reporting bias means that, for whatever reason, men overreport and/or women underreport the number of their partners. Sampling bias refers to the undersampling of women who have had many partners and/or women with whom sampled men have had sex but are outside the sampling frame. In our analysis, we evaluated sampling bias related to prostitution as an explanation for the disparity.

 

Hier noch ein paar Bilder von ihr:

Gwyneth Montenegro

Gwyneth Montenegro

Gwyneth Montenegro

Gwyneth Montenegro

Gwyneth Montenegro

Gwyneth Montenegro

Das mittlere Bild ist ein aktuelles, auf den anderen beiden ist sie noch deutlich jünger. Es ist schwer ein aktuelles Bild zu finden, auf dem sie sehr attraktiv aussieht. Gewerbe und Alter scheinen ihre Spuren hinterlassen zu haben
Interessanter als ihre reine Tätigkeit als Prostituierte finde ich aber ihre Angaben dazu, was Männer wollen:

1. They really love to please

‘One of my biggest requests from men is that they perform oral sex on me. Men really love to please, they love to know that you’re not faking it with them and that they’re doing it right.’

Das der weibliche Spass am Sex für Männer stark antörnend ist, hatte ich schon häufiger als Thema, beispielsweise hier. Ob eine Prostituierte da die richtige Adresse ist wäre eine andere Frage. Andererseits: Wenn sie einem einem Orgasmus beim vaginalen oder sonstigen Sex vorspielt, warum dann nicht beim oralen? Die grundsätzliche Begeisterung dafür, eine Frau zum Orgasmus zu bringen kann ich gut nachvollziehen, vermute aber, dass die wenigsten Prostituierten da mit Begeisterung dabei sind. Ich vermute mal für viele Männer ist es ein Versuch den Sex möglichst noch normaler zu machen und ihr Lust auf Sex zu machen, sei es um eigene Schuldgefühle zu mindern oder weil das eigene Ego groß genug ist.

2. They really value their relationship

‘They’d rather utlilise an expensive professional service than cheat on their wives and girlfriends with someone like a neighbour. They want something with no attachment and no emotional value. Proof they really value their relationship.’

Das Argument, dass eine Prostituierte die schonenste Art ist, in einer Beziehung fremd zu gehen, wenn man fremd geht, hatten wir schon mal als ein Motiv, welches Prostituierte bei Freien vermuteten. Es ist innerhalb dieser Möglichkeiten auch durchaus zutreffend, eine Affaire oder jede andere sexuelle Beziehung mit einer anderen Frau ist so gesehen ein tieferer Eingriff als die rein geschäftsmäßige zu einer Prostituierten

3. They’re insecure

‘In society men are supposed to have this sexual prowess and the reality is that many are worried that they don’t meet the mark. They engage in these professional services so that they can please their women – to learn what to do.’

Das wäre also die Geschichte des sexuell unerfahrenen Mannes, der Wissen bei einer Prostituierten aufbaut. Scheint mir eher unwahrscheinlich, aber wer weiß?

4. They have fantasies they won’t tell you

‘Men have fantasies that they wouldn’t dare tell their partner because they’ve got too much to lose. They have a huge fear of rejection and shame, which is why they turn to escorts to fulfill them.’

Das wiederum kann ich mit durchaus vorstellen. Einfach weil es sicherlich viele Leute gibt, die bestimmte „perverse“ Fantasien haben und wissen, dass die Partnerin diese nicht umsetzen will. Diese Scheu fällt dann bei einer Prostituierten eher weg, da sie ja von sich aus bestimmte Dienstleistungen anbietet. Es ist insofern eine anonyme Möglichkeit seine Phantasien auszuleben

5. They’re romantic

‘They enjoy pursuing a woman as much as they enjoy the deed itself. Over the year I’ve received everything from perfume and flowers to chocolate. Although I’d prefer less chocolate and more diamonds, you’ve got to watch your weight in this job’.

Ein häufig auftauchendes Motiv. Ich vermute mal, dass einige Männer auf diese Weise einfach eine gewisse Beziehung zu der Person, mit der sie schlafen, aufbauen wollen, um so ein besseres sexuelles Erlebnis zu haben. Vielleicht ist hier auch der Vorteil, dass man mit einer hübschen Frau flirten kann, die einen nicht abweisen wird, auch wenn sie dabei vielleicht eine Rolle spielt. Zudem nährt es die Illusion, dass man nicht einfach nur der Kunde ist, sondern dass sie einen tatsächlich mag

6. They want pseudo relationships

‘They want the confidence boost from having sex and they want to fulfill their sexual urges but without any of the commitments from a serious relationship.They can feel like they’re getting all the benefits from a relationship without being in one.’

Das dürfte vielleicht auch eine Besonderheit des High-Class-Escort-Bereiches sein: Wer eine Frau für einen Urlaub oder einen Tag bucht, der will in dieser Zeit eben etwas mehr, eine Pseudobeziehung, und ist vielleicht dann auch gerade weil er weiß, dass so etwas vorzuspielen eine gewisse Qualität verlangt, bereit dafür mehr zu zahlen.

7. They want to feel desired

‘Men want to feel desired with the guilt that comes with it. They want you to want them without wanting anything in return from them, or having anything attached to it, but by admitting that they feel emasculated.’

Auch hier also wieder das Motiv, dass man die Frau nicht einfach nur für Sex bezahlen will, sondern sie einen nach Möglichkeit tatsächlich wollen soll.

8. They’re safe

‘They value safety and health and always use condoms. In Australia if you work in this trade you have to have monthly STI checks and blood works.’

Angesichts von 10.000 Männern aus meiner Sicht sehr verständlich

Keine Ahnung, ob ihre Angaben der Wahrheit entsprechen oder zum Zwecke des Buchverkaufs etwas geschönt sind. Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, dass es Männern bei eine Prostituierten am liebsten wäre, wenn sie es mit ihnen genießt und sie sexy findet. Beides passt insoweit gut in evolutionäre Muster. Daneben wird es auch Freier geben, die einfach nur den Sex wollen.

Es zeigt aber auch, dass Männer Prostituierte keineswegs einfach nur zum Objekt machen wollen. Einige/Viele wollen viel lieber eine Subjekt welches sie auch als begehrenswertes Subjekt wahrnimmt.

103 Gedanken zu “Sex mit mehr als 10.000 Männern

  1. Zehntausend?

    Das klingt nicht nach Top-Escort, sondern nach Akkordnutte.

    *But after she was gang-raped during a night-out at a club, coupled with her low self-esteem and her lust for money, she started off table top dancing before heading into sex work.*

    Wie um Himmels Willen ergibt sich eine moralische Legitimation ins Sexgeschäft einzusteigen dadurch?

    Ist das wieder die klassisch weibliche Verantwortungsverschiebung?
    Männer haben mich vergewaltigt! Dann war ich geschändet, ich musste ins Sexbusiness gehen.

    Und sagen Feminst.I.nnen nicht dass eine Vergewaltigung das schlimmste überhaupt ist, schlimmer als der Tod? Und dann will man das quasi dauernd wiederholen, weil die Frau es ja eigentlich nicht will und nur für das Geld tut?

    Egal, das Buch soll verkauft werden, wohl auch an Frauen, die sich erträumen was sie alles hätten „erleben“ können, wären sie nicht so „züchtig“ gewesen, so toll und begehrt wie sie bei Männern doch sind.

    Wie Bernhard Ludwig schon sagt ist der Quotient aus sexuell Erwartetem durch sexuell Erreichtes meistens immens hoch, über Geld & Sex wird eigentlich nur gelogen, so werden Geschichten über Sex verkauft.

    • @ Borat

      *Ist das wieder die klassisch weibliche Verantwortungsverschiebung?
      Männer haben mich vergewaltigt! Dann war ich geschändet, ich musste ins Sexbusiness gehen.*

      Ich gehe zunächst einmal davon aus, dass sie hier eine offene Flanke decken will und auf den Mitleidsbonus für Opfer spekuliert.

      („Eigentlich ein anständiges Mädchen, keine Schlampe! Wäre sie nicht zum Opfer gemacht worden, wäre sie anständig geblieben!“).

      Es sei denn, es gibt eine aktenkundige, von ihr erstattete Anzeige.

      Ohne eine solche ist die Geschichte in meinen Augen in diesem besonderen Falle (Buchveröffentlichung: „Ich habe mit 10000 Männern gevögelt!“) eine für mich ad hoc unglaubwürdige Schutzbehauptung.

      Ich nehme an, dass sie nie vergewaltigt wurde.

      • @roslin

        Ich kann mir vorstellen, dass eine Vergewaltigung zu einem distanzierteren Verhältnis zu Sex führt, dass dann wieder eher zu einer Arbeit in diesem Bereich führt. Ich kann mir auch den umgekehrten Fall vorstellen, dass eine Frau, die sehr darauf aus ist, sexuelle Bestätigung zu bekommen und ein schwaches Selbstbewußtsein hat, sich vielleicht auch eher in gefährlichere Situationen begibt (was keine Schuldfrage wäre) oder die Bestätigung von gefährlicheren, aber sexuell anziehenden Männern will. Vielleicht hatte sie auch einfach Pech.

        • @christian

          *Ich kann mir vorstellen, dass eine Vergewaltigung zu einem distanzierteren Verhältnis zu Sex führt, dass dann wieder eher zu einer Arbeit in diesem Bereich führt.*

          Ein einmaliges Erlebnis?
          Dann müsste es unheimlich viele Menschen vom Essen abbringen weil sie sich mal den Magen verdorben haben.

          Das „distanzierte Verhältnis“ oder ein problematisches Verhältnis kommt auch durch langanhaltenden, nachhaltigen „Mißbrauch“, mentalen Mißbrauch vornehmlich, der oft von der Mutter ausgeht weil diese viel mehr EInfluss in der Erziehung hat.

          Es ist nicht immer der böse Onkel, wenn er es überhaupt mal ist.

        • @ Borat

          „Es ist nicht immer der böse Onkel, wenn er es überhaupt mal ist.“

          Und in vielen Fällen wo es passiert,
          macht sich die Mutter als Komplizin
          schuldig.
          Deshalb auch der uralte Spruch:
          Willst du die Tochter kriegen,
          musst du zuerst die Mutter lieben.

        • @ Christian

          Vorstellbar ist Vieles. Nur sehe ich in diesem Falle ohne Belege Vieles nicht für besonders wahrscheinlich an.

          Es liegt einfach zu nahe, sich im heutigen Zeitgeistklima, wenn frau ein solches Buch veröffentlicht, auch noch die Opferdividende zu kassieren mit einer so tragischen Geschichte („Frommes Mädchen wird gruppenvergewaltigt und landet im Milieu!“ – hätte Courths-Mahler Pornos geschrieben, dann solche) und sich so gleichzeitig gegenüber Vorwürfen zu immunisieren („Was für eine Schlampe!!“).

          Damit kommt man in jeder Talkshow gut an („Maischberger mit tief traurigen Augen fragte in gewohnter Sensibilität das arme Opfer nach ihrem erschütternden Schicksal!“ – Lesen sie die BamS über den Bums).

      • eine für mich ad hoc unglaubwürdige Schutzbehauptung.

        Ich nehme an, dass sie nie vergewaltigt wurde.

        Ist das eigentlich bekannt?

        http://www.focus.de/kultur/kino_tv/gina-lisa-lohfink-staatsanwaltschaft-vergewaltigung-erfunden-ermittlungen-gegen-gina-lisa_id_3929953.html

        Die Dame hat offensichtlich eine Vergewaltigung erfunden, nachdem ein Video eines Dreiers mit 2 Typen viral über Porno-Portale ging. Dumm nur, dass die Beschuldigten eine längere Version besaßen, die klar die Freiwilligkeit des Unterfangens beweist.

        In letzter Zeit gibt es so viele Fälle von Falschbeschuldigungen (auch beruflich habe ich mittlerweile ein paar mitbekommen) die einen fragen lassen, ob die betreffenden Damen sich überhaupt länger als 30 Sekunden die Stimmigkeit ihrer Vorwürfe überlegen, bevor sie eine so leichtfertige Falschanzeige durchziehen.

        Wenn frau alle 5 Sinne beisammen hat und zumindest mal Sex mit dem Opfer hatte, ist eine Falschbeschuldigung ja so ziemlich das perfekte Verbrechen. Wie soll das schon rauskommen?
        Dass es dennoch verhältnismäßig oft heraus kommt, lässt auf eine beachtliche Dunkelziffer schließen.

        • Die Quote der Falschbeschuldigungen wird wieder sinken, wenn wir erst einmal amerikanische Vergewaltigungsdefinitionen haben und ein „enthusiastic consent“ erforderlich ist 😉

  2. Die entscheidenden Passagen sind folgende:

    The Melbourne woman was born into a family with deep Christian values and wanted to ‘save herself’ until the right man came along.

    But after she was gang-raped during a night-out at a club, coupled with her low self-esteem and her lust for money, she started off table top dancing before heading into sex work.

    Wo hat sie es gelernt, sich sexuell auszubeuten? In Familien mit sogenannten starken christlichen Werten findet häufig sexueller Mißbrauch statt. Warum wurde sie in einer Gruppe vergewaltigt? Wie konnte es dazu überhaupt kommen?

    Christian ist ja so unglaublich überzeugt von Studien, statt der emotionalen Vernunft zu trauen. Soll er doch mal Studien suchen über den Zusammenhang von Prostitution und sexuellem Mißbrauch.

    • @ Kirk

      *Wo hat sie es gelernt, sich sexuell auszubeuten? In Familien mit sogenannten starken christlichen Werten findet häufig sexueller Mißbrauch statt. Warum wurde sie in einer Gruppe vergewaltigt? Wie konnte es dazu überhaupt kommen?*

      Aber Kirk, das sind doch rhetorische Fragen.

      Wo wird ein Mädchen in christlicher Familie wohl gruppenvergewaltigt?

      Natürlich während des Gottesdienstes!

      Darum steht vorne ein Altar.

      Ist doch allgemein bekannt.

    • In christlich-fundamentalistischen Familien wird nun einmal häufig sexuell mißbraucht.

      Wie man meinem Beitrag entnehmen kann, bringe ich die Gruppenvergewaltigung nicht mit obigem Fakt in Verbindung. So steht es im übrigen auch in Christians Artikel.

      Und selbiger Christian ergeht sich ebenfalls in Mutmaßungen darüber, wie eine Gruppenvergewaltigung auch von der Frau „konstelliert“ werden kann.

      Im übrigen behauptete auch kürzlich Madonna, sie sei als junge Frau nach ihrer Ankunft in New York auf einem Dach vergewaltigt geworden. Ich nehme ihr das ab. Ich nehme es auch der Frau ab. Aus einer Schuldvermutung darf keine Schuldgewißheit werden. Hier scheint man ihre Aussage zur Gruppenvergewaltigung gänzlich als Lüge anzusehen.

      Madonna ist übrigens ein mehr als offensichtlicher Fall von sexuellem Kindesmißbrauch. Man muß wohl ein emotionaler Vollidiot sein, wenn man dies nicht realisiert angesichts der Inhalte ihrer Lieder und ihrer Bühnenshows. Daher wundert es mich auch nicht, daß sie als Erwachsene vergewaltigt wurde.

      Als Kinder sexuell mißbrauchte Menschen begeben sich unbewußt häufig erneut in sexuell entwürdigende Situationen. Deshalb ist die Vermutung auch nicht so abwegig, daß Frau Montenegro als Kind sexuell mißbraucht wurde. Bei Prositituierten zeigen Studien eine Quote von bis zu 90%. Welch Wunder.

      Schließlich prostituiert man sich ja mal eben zum Spaß.

  3. Mit einer Nutte fehlt bei mir jegliches Kopfkino. Das Wissen, dass ich Sie dafür bezahle bleibt gedanklich immer im Vordergrund.
    Sex mit einer Nutte ist für mich eine erweiterte Form der Selbstbefriedigung … und hat nicht viel mit geilem Sex mit einer Frau zu tun.

    • „Mit einer Nutte fehlt bei mir jegliches Kopfkino. Das Wissen, dass ich Sie dafür bezahle bleibt gedanklich immer im Vordergrund.“

      Sex for money is the default setting.
      Wer heiratet wählt meist die teuerste
      Variante. Bei einer Scheidung wo er
      z.B. brutal von seinen Kindern getrennt
      wird, zahlt er zusätzlich einen hohen
      emotionalen Preis.

        • @ddbz
          Im Durchschnitt denke ich sind die Ehenummern teurer als die bei einr Nutte.

          Kommt auf die Ehe an. Da wird es eine sehr breite Streuung geben. Für den nicht repräsentativen Durchschnitt der mir bekannten Fälle stimme ich Dir 100% zu. So oft wie diese Ehemänner „durften“, hätten sie locker einen Monatslohn ins Bordell tragen können.

          @Christian
          Allerdings kann man die Transferleistungen an eine Ehefrau wohl kaum eins zu eins in Sex umrechnen.

          Stimmt, man bezahlt sie ja auch noch für die Hausarbeit 🙂

          (wenn sie sie macht: auch unter den Faulen und den Geschiedenen finden sich Frauen)

          Grüßle, Radfahrer

        • Man rechne doch mal aus was eine Nummer in einer Ehe insgesamt kostet. Im Durchschnitt denke ich sind die Ehenummern teurer als die bei einr Nutte.

          Mit der Einstellung sicherlich recht viel.

          Schon geschieden oder eh Dauersingle?

        • Es ist richtig, dass dem Mann nach der Trennung zu hohe Lasten auferlegt werden.. Frauen bevorteilt werden .. dagegen heisst es zu kämpfen.

          Aber… Dieses umrechnen der Kosten einer Ehefrau auf den Sex mit ihr ist doch Unsinn.

          Du bekommst durch Sie Kinder .. hast eine Familie… Dinge die du ohne feste Beziehung oder Ehe so nicht hättest …

          Dazu gibt es als Single keine wirkliche Alternative und kann durch gelegentlichen Sex mit Nutten nicht kompensiert werden.

    • „Das Wissen, dass ich Sie dafür bezahle bleibt gedanklich immer im Vordergrund.“

      Die meisten Frauen werden bezahlt. Ob man sie zu einem Drink oder Essen oder Kino einlädt und dann mit ihr Sex hat, oder ob man sie direkt bezahlt. Der Geldtransfer ist zumeist ziemlich einseitig.

      • @Adrian

        Das Gegenmittel ist recht einfach: Die Frau einfach nicht mehr einladen. Das geht weniger unproblematisch als sich das die meisten Männer vorstellen.

        Für den Preis eines Cocktails (Sagen wir mal 10 €) dürfte man allerdings auch kein kommerzielles Angebot bekommen

        • „Das Gegenmittel ist recht einfach: Die Frau einfach nicht mehr einladen. Das geht weniger unproblematisch als sich das die meisten Männer vorstellen.“

          Na dann erzähl mal.

          „Für den Preis eines Cocktails (Sagen wir mal 10 €) dürfte man allerdings auch kein kommerzielles Angebot bekommen“

          Man bekommt aber auch nicht die Professionalität. Denke ich mal.

          • @Adrian

            „Na dann erzähl mal.“

            Das einfachste ist meist:

            „Geht das zusammen“
            „nein, getrennt“

            „Man bekommt aber auch nicht die Professionalität. Denke ich mal.“

            Das kommt auf die Frau an. Der Service dürfte üblicherweise umfangreicher sein und die Girlfriendexpierence echter

          • “Geht das zusammen”“nein, getrennt”

            Das geht mittlerweile?

            „und die Girlfriendexpierence echter“

            Ich rede eigentlich von Affären, nicht von Freundinnen.

          • @adrian

            „Das geht mittlerweile?“

            Sicher. Wenn sie an einem interessiert ist werden sie die paar Euro nicht davon abbringen. Allerdings muss man es eben auch vorher entsprechend formulieren. Wer mit „kann ich dich auf nen Drink einladen?“ startet, der kann sich nicht beschweren, wenn sie annimmt, dass er zahlt.

            „Ich rede eigentlich von Affären, nicht von Freundinnen.“

            Ich bin davon ausgegangen, dass Girlfriendexperience nur darauf abstellt, dass sie den Sex will und einen küsst etc. Das es also ein Sex wie mit jemanden ist, der Sex mit einem will

      • „Der Geldtransfer ist zumeist ziemlich einseitig.

        Bei diesem Transfer gibt es faire und
        unfaire Modelle. Der Beta-Orbiter in
        der Friendzone hat mit sicherheit
        die Arschkarte gezogen.
        Als Money for no Sex.

        • @ LoMi

          „Cocktails als Flirtmethode habe ich nie eingesetzt.“

          Das machst Du vollkommen richtig,
          steht sagen ja auch alle PU
          Experten. 🙂

        • „Und das was sich in den Warenhäusern an Frauen richtet, wird von der gesamten Familie benötigt“

          Hihi. Nein, natürlich nicht. Die Zahlen sprechen da wohl für sich. Ich kenne es nur nicht aus eigener Erfahrung, auch was den Umgang mit Geld in der Partnerschaft angeht.

          Doch hier gibt es Schnittmengen. Denn ich beobachte, dass Frauen im Familienbereich sehr dominant auftreten und damit dort sehr viel mehr entscheiden als die Männer. Die Männer fügen sich, vielleicht aus Bequemlichkeit, aber sicher oft auch um des lieben Friedens Willen. Der Friede ist wiederum eine Sache, die Sex eher wahrscheinlich zu machen scheint als der Streit. ^^

        • @ LoMi

          „Der Friede ist wiederum eine Sache, die Sex eher wahrscheinlich zu machen scheint als der Streit.“

          Funktioniert leider nicht. Wenn Du
          nicht bereit bist oder die Kraft
          hast, wenigstens sanft zu dominieren,
          dann lass lieber die Finger von
          einer festen Beziehung mit einer
          Frau.
          Mit TerroristInnen verhandelt Mann
          nicht. 🙂

          As a man you have to lay down
          the law.

  4. „Das dürfte vielleicht auch eine Besonderheit des High-Class-Escort-Bereiches sein: Wer eine Frau für einen Urlaub oder einen Tag bucht, der will in dieser Zeit eben etwas mehr, eine Pseudobeziehung, und ist vielleicht dann auch gerade weil er weiß, dass so etwas vorzuspielen eine gewisse Qualität verlangt, bereit dafür mehr zu zahlen.“

    Damit das funktioniert genügt vorspielen
    nicht. Die Frau wird sich quasi in einem
    gewissen Grad in die Sache hinein begeben.
    Frauen haben ja durchaus die Fähigkeit
    sich unter „speziellen“ Umständen sehr
    rasch auf einen neuen Mann einzustellen.
    Erinnert sei dabei z.B. an die
    War Brides. Macht ja evolutionär betrachtet
    auch durchaus Sinn.

    In der klassischen low cost Prostitution
    herrschte ja in Europa bis vor kurzem
    ein ziemlich starres Tabu. Penetrieren
    ja, Schmusen nein.
    Mit dem Aufkommen von sog. Girlfriend-
    Sex hat sich das geändert.
    Wenn sich ein Mann heute nur vom
    Druck blauer Eier befreien will
    genügt Rosie Palm und Porn.
    Zahlt er für Sex will er mehr als
    eine schnelle Penetration oder ein
    Hand Relieve.

    • „Wenn sich ein Mann heute nur vom Druck blauer Eier befreien will
      genügt Rosie Palm und Porn.“

      Mich würde mal interessieren, ob mit dem Aufkommen von Internetpornografie der Prostitutions“konsum“ abgenommen hat.

      • @adrian

        „Mich würde mal interessieren, ob mit dem Aufkommen von Internetpornografie der Prostitutions”konsum” abgenommen hat.“

        Das wäre in der Tat interessant. Ich vermute allerdings, dass beide Märkte sich nicht unbedingt vergleichen lassen.

        • „Ich vermute allerdings, dass beide Märkte sich nicht unbedingt vergleichen lassen.“

          Das vermute ich auch. Man hört ja immer wieder, bei der Prostitution geht es nur um Sex. Steigt man aber tiefer in die Materie erkennt man das Verlangen der Männer nach Romantik, Beziehung, Emotionalität, und sei es nur simuliert. Kein gutes Arbeitszeugnis für die „gewöhnliche Frau“. Offenbar scheinen sie vielen Männern das nicht geben zu können/zu wollen.

          • @adrian

            „Kein gutes Arbeitszeugnis für die “gewöhnliche Frau”. Offenbar scheinen sie vielen Männern das nicht geben zu können/zu wollen.“

            Aus meiner Sicht ein falscher Schluss: Eher dürfte es so sein, dass die Männer es auch von der Prostituierten wollen, weil es ein gutes Gefühl ist und den Sex besser macht

          • @ C
            Würdest Du behaupten Prostitutionskonsum ist unter Hetero-Männer und Homo-Männer ebenso verbreitet? Ich würde das verneinen. Wenn man es verneint, dann hat man allerdings ein Missverhältnis zwischen dem, was Männer wollen, und dem, was sie im „normalen Leben“ von Frauen bekommen.

          • @adrian

            Keine Ahnung zu den zahlen.

            Ich würde vermuten, dass Homosexuelle generell eher einen leichteren Zugang zu Sex haben. Das allein macht für sie Prostitution uninteressanter.
            Gleichzeitig würde ich vermuten, dass diejenigen, die sich als Schwule an einen Prostituierten wenden, da auch gerne das komplette Programm vorgespielt bekommen.
            High-Class-Callboys werden das vermutlich auch im Angebot haben.

          • „Ich würde vermuten, dass Homosexuelle generell eher einen leichteren Zugang zu Sex haben. Das allein macht für sie Prostitution uninteressanter.“

            Womit wir dann wieder dabei wären, dass Männer von gewöhnlichen Frauen oftmals nicht das bekommen, was sie wollen.

          • @Adrian

            Das wäre dann dem verschieden starken Sextrieb und der höheren Ausrichtung von Männern auf sexuelle Abwechselung und casual Sex geschuldet, nicht unbedingt dem Wunsch nach Romantik, Beziehung und Emotionalität.

            Es sagt aus meiner Sicht nicht aus, dass Frauen in einer Beziehung das nicht geben. Wobei es sicherlich beziehungen gibt, die einseitig oder beidseitig eingeschlafen sind und mehr eine zweckgemeinschaft sind.

          • @adrian

            „Kein gutes Arbeitszeugnis für die “gewöhnliche Frau”. Offenbar scheinen sie vielen Männern das nicht geben zu können/zu wollen.“

            Aus meiner Sicht ein falscher Schluss: Eher dürfte es so sein, dass die Männer es auch von der Prostituierten wollen, weil es ein gutes Gefühl ist und den Sex besser macht

          • @adrian

            „Kein gutes Arbeitszeugnis für die “gewöhnliche Frau”. Offenbar scheinen sie vielen Männern das nicht geben zu können/zu wollen.“

            Aus meiner Sicht ein falscher Schluss: Eher dürfte es so sein, dass die Männer es auch von der Prostituierten wollen, weil es ein gutes Gefühl ist und den Sex besser macht

      • @ Christian

        „Das wäre in der Tat interessant. Ich vermute allerdings, dass beide Märkte sich nicht unbedingt vergleichen lassen.“

        Obschon da eine gegenseitiger Einfluss
        besteht decken die beiden Angebote
        verschiedene Bedürfnisse ab.
        Durch die fast unbegrenzte Anzahl
        nackter Frauen auf dem Netz wird
        zum Beispiel der Flynn Effekt
        bedient der ja gerade in einer
        monogamen Beziehung komplett
        fehlt. Zumindest virtuell, optisch
        kann der Mann das Bedürfnis nach
        Abwechslung bedienen.
        Der durchschnittliche P-Surfer
        hat vermutlich mehr jung nackte
        Girls gesehen als Genghis Khan
        in seinem ganzen Leben.

        • Durch die fast unbegrenzte Anzahl
          nackter Frauen auf dem Netz wird
          zum Beispiel der Flynn Effekt
          bedient der ja gerade in einer
          monogamen Beziehung komplett
          fehlt

          Was ist das denn nun schon wieder für ein Blödsinn?

        • Was ist denn der Flynn-Effekt?
          Rein subjektiv empfinde ich eine Pixel-Schönheit im Netz nicht als Ersatz für echte Menschen. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass die Netzbildchen wirklich hinreichend sind.

        • Dann wäre deine These nun, dass Pornos den Coolidge-Effekt abfedern würden, oder dass sie ihn verstärken?
          Beides ließe sich psychologisch begründen, die Empirie dazu ist nicht eindeutig. Die meisten Psychologen würde aber wohl bestätigen, dass Pornos Coolidge-enhancing wirkt. Es ist weitgehend Konsens, dass sich Ästhetik-Normen verschieben und die suggerierte Verfügbarkeit die Anziehung zum festen Partner mindert.

          Allerdings zeigen Studien, dass der Coolidge-Effekt weiblich ist, und eben nicht männlich. Frauen verlieren sehr viel schneller und stärker das sexuelle Interesse an einem festen Partner als umgekehrt.

          • @david

            „Allerdings zeigen Studien, dass der Coolidge-Effekt weiblich ist, und eben nicht männlich. Frauen verlieren sehr viel schneller und stärker das sexuelle Interesse an einem festen Partner als umgekehrt.“

            hatten wir das nicht schon ausdiskutiert? Interesse verlieren reicht nicht, der Coolidgeeffekt ist eigentlich, dass man ein höheres sexuelles Interesse an neuen Partnern hat als an einem, mit dem man schon viel Sex hatte.

            Das Männer an Neuheit und Abwechselung ein höheres Interesse haben kann also unabhängig von dem bestehenden sexuellen Interesse an dem festen Partner sein.

            Das Männer auch in festen Beziehungen ein höheres sexuelles Interesse an dem bestehenden Partner haben dürfte schlicht damit zusammen hängen, dass dieser die einfachste Quelle für Sex ist und diese den höheren Sexualtrieb haben

        • @Christian: Als Coolidge-Effekt wird in Biologie und Psychologie der wachsende Widerwille von männlichen Individuen einer Spezies bezeichnet, ohne Abwechslung immer wieder mit demselben Weibchen zu kopulieren.

          Der wachsende Widerwille also. Der zeigt sich jedoch vornehmlich beim Weibchen.

        • @ David

          „Dann wäre deine These nun, dass Pornos den Coolidge-Effekt abfedern würden, oder dass sie ihn verstärken?“

          Ich denke auch, dass es in beide Richtungen
          geht. Könnte auch eine gewisse Erklärung
          für suchtartiges Verhalten liefern. Nach
          jedem Klick könnte ja noch etwas geileres
          hervorkommen.

        • Das Schlüsselwort ist “demselben“. Du müsstest also noch nachweisen, dass bei einem neuem Männchen, welches zur Verfügung steht diese Lust auflebt. Sonst ist es einfach ein nachlassender sexualtrieb

          Das ergibt keinen Sinn. Willst du damit sagen, es wäre ein reiner Alterseffekt? Nope, ist es nicht.
          Selbstverständlich dreht der Sextrieb einer Frau mit neuem Partner voll auf, deswegen ist er ja in den ersten Monaten so hoch (ähnlich hoch wie beim Mann) und sinkt dann erst ab. Das willst du doch nicht ernsthaft in Frage stellen? 😀

          @Red Pill:
          Ich denke auch, dass es in beide Richtungen
          geht

          Ja, das scheint so zu sein.

          Könnte auch eine gewisse Erklärung
          für suchtartiges Verhalten liefern. Nach
          jedem Klick könnte ja noch etwas geileres
          hervorkommen.

          Die Mechanismen der Sucht basieren in erster Linie auf Adaptation und operanter Konditionierung, nicht Neugier.
          Gerade bei Porno- und Sexsucht muss man sein Augenmerk auf negative Verstärkung und Affektregulation richten.

        • @ David

          „Gerade bei Porno- und Sexsucht muss man sein Augenmerk auf negative Verstärkung und Affektregulation richten.“

          Effekt lässt nach, also Dosis steigern?

        • @Red Pill: das gilt für die Adaptation, also Toleranzentwicklung.

          Negative Verstärkung und Affektregulation meint die Betäubung negativer Emotionen.

          Porno- und Sexsucht tritt meist im Rahmen einer zugrundeliegenden Depression auf.
          Also ja, die Rate an Dopamin pro Klick (bzw. Orgasmus) sinkt beständig ab.

  5. Sex for money is the default setting

    Halte ich für die Aussage von jemandem, der weit weit weg vom heutigen Partnermarkt ist und zuviel heartiste gelesen hat.

    In den Altersbereichen, in denen ein nennenswerter finanzieller Transfer von Männern zu Frauen beginnt, nimmt die Kopulationsrate eher rapide ab.

    Um eine Frau zu bekommen, muss man heute überhaupt nicht mehr in finanzielle Vorleistung treten. Es mag helfen, ist aber bis zum Heiratsalter nicht mehr allzu üblich. Haben wir tatsächlich auch dem Feminismus zu verdanken, ehrlicherweise.

    Dass man in eine Bar geht und Frauen auf nen Drink einlädt, ist ein amerikanisches Klischee, welches einige hier mangels eigener Erfahrungen einfach mal adaptiert haben.
    Die wenigsten Beziehungen entstehen bei uns so. Und wenn, dann ist es eher eine symbolische Geste und man ist mit 5€ schon im Spiel. Weitere Investition in der Regel nicht vonnöten, wenn die Attraktivität stimmt. Viel mehr braucht es nicht, und viele Frauen lehnen solche Einladungen sowieso auch wegen des zu schnell steigenden Erwartungsdrucks ab.

    In nicht-ehelichen Beziehungen sind finanzielle Zuwendungen schon eher die Ausnahme und auch in Ehen sind heute die meisten Frauen berufstätig und/oder tragen durch Kindererziehung zum Familienwohlstand bei.

    Ich würde schätzen 50% der Frauen haben Sex, weil er ihnen Spaß macht (auch das können sich manche wohl nicht vorstellen), 40% haben Sex für Beziehung (Harmoniesicherung), 10% für sonstige erhoffte Gegenleistungen. Diese Unterteilung ist natürlich nicht trennscharf, sondern überlappend.

    • „Die wenigsten Beziehungen entstehen bei uns so.“

      Ohne wirklich Zahlen zu kennen: Das entspricht meinem Empfinden mehr als das Klischee des einladenden Mannes.

      Ich würde eher vermuten, dass eine gewisse ökonomische Potenz indirekt mitspielt, indem ein Mann als möglicher „Versorger“ bewertet wird. Wobei auch das sicher noch zu klischeehaft ist. Sagen wir mal: Es ist für Frauen sicher nicht unwichtig, zu wissen, dass ein Mann sich auf brauchbarem Niveau selbst finanzieren kann, damit sie ihn nicht mitversorgen müssen.


      • Ich würde eher vermuten, dass eine gewisse ökonomische Potenz indirekt mitspielt, indem ein Mann als möglicher “Versorger” bewertet wird.

        Sicherlich. Versogereigenschaften (und Beschützereigenschaften!) bemessen sich aber nicht einfach nur in Geld, und vor allem nicht in Geldtransfers.
        „Sex for Money“ als „Default“ ist Quatsch.

        • „“Sex for Money” als “Default” ist Quatsch.“

          Klingt in meinen Augen wie eine ziemlich kurzschlüssige Interpretation, also „sex for money“. Insgesamt habe ich einige Schwierigkeiten mit vielen Schlussfolgerungen hier im Blog. Sie beruhen offenbar sehr oft auf ERkenntnissen auf der Detailebene: Hormon X macht dies, Botenstoff Y das. Diese Dinge sind meist statistisch, also lediglich Korrelationen. Kausalwirkungen sind dagegen offenbar nicht so einfach zu ermitteln, sie werden als Grund für die Korrelationen angenommen. Wenn ich aber meinem Arzt zuhöre, was er über die Wirkung gewisser Medikamente sagt, dann scheint die Körperchemie doch ein sehr, sehr komplexes Feld zu sein, wo es gar nicht so einfach ist, einfache Kausalitäten festzustellen. Insofern wünsche ich mir manchmal etwas mehr Bescheidenheit im Ziehen von Schlüssen.

          Eine Bescheidenheit, die hier gerne von den Soziologen gefordert wird. Was nicht verkehrt ist, denn offenkundig sind viele soziologische Thesen gefährdet, bei Ignoranz biologischer Fakten Unsinn zu behaupten.

        • Hormon X macht dies, Botenstoff Y das. Diese Dinge sind meist statistisch, also lediglich Korrelationen. Kausalwirkungen sind dagegen offenbar nicht so einfach zu ermitteln, sie werden als Grund für die Korrelationen angenommen.

          Würde ich jetzt aber so auch nicht sagen. Auch Dose-Response Beziehungen sind in den meisten Fällen nachweisbar.

          Aber allgemein hast du recht.
          Zweifel, Bescheidenheit und Demut gehört auch zu meinem Berufsethos. Für dieses Blog hab ich mir das allerdings abgewöhnt, sonst kommst du mit den Leuten hier nicht weit.

          Der Überlegenheitsgestus einiger Pappenheimer hier erlaubt ja schon kaum mal eine Kennzeichnung von Subjektivität in den eigenen Aussagen, und das obwohl man fast überwiegend aus fachfremder Perspektive mit ihren Weisheiten beschenkt wird.
          Wie du als Soziologe hier ja auch ständig feststellen musst.

        • Auch für Affären und ONS ist Geld oder sonstwie materielle Gegenleistung absolut gar kein Faktor.

          Der Spruch ist also großer Käse.

          Wenn man sich allerdings die Partnerwahlkriterien von Frauen vor allem in weniger entwickelten Ländern (mir fällt gerade China ein) ansieht, nicht mehr ganz so abwegig.

        • @ David

          „Aber allgemein hast du recht.
          Zweifel, Bescheidenheit und Demut
          gehört auch zu meinem Berufsethos.“

          Steht sicher jedem Berufsstand
          gut an. Vielleicht kombiniert
          mit etwas Selbstironie.
          Halt genau das Gegenteil von
          Overconfidence wie im PU
          angesagt.
          Kein Problem als Mann hast
          Du die Möglichkeit eine sehr
          grosse Bandbreite zu entwickeln
          und Dich in verschiedenen Welten
          zu bewegen.

    • @ David

      „Um eine Frau zu bekommen, muss man heute überhaupt nicht mehr in finanzielle Vorleistung treten. Es mag helfen, ist aber bis zum Heiratsalter nicht mehr allzu üblich.“

      Im Alter wo heute ernsthafte Paarbildung
      stattfindet sind ja vielfach beide
      Beruflich einigermassen etabliert.
      Sind beide etwa gleich alt und
      punkto SMV in der gleichen Liga,
      schneiden sich die A-Kurven zu
      Gunsten des Mannes.
      Also kein Grund Ressourcen zu
      vergeuden. 🙂

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