Sex mit mehr als 10.000 Männern

Eine Frau, die als Escort-Dame im oberen Bereich gearbeitet hat, hat über ihre daraus folgende Erfahrung, mit über 10.000 Männern geschlafen zu haben, ein Buch geschrieben:

Aus einer Besprechung des Buches:

At the height of her career, Ms Montenegro was paid $500 to $1000 an hour as a elite escort.

(…)

The Melbourne woman was born into a family with deep Christian values and wanted to ’save herself‘ until the right man came along.

But after she was gang-raped during a night-out at a club, coupled with her low self-esteem and her lust for money, she started off table top dancing before heading into sex work.

‚I saw an ad for table top dancing back when I was about 19,‘ Ms Montenegro said.

‚I was very naïve – it’s like I fell off the bus.

‚I got pretty drunk and I made $1000 cash on the first night.

‚I thought that was amazing and I thought „I must be quite decent at it“.‘

 (….)

‚The money was why I stayed for so long. I was earning thousands upon thousands a week,‘ she said.

‚Money was like a drug – it let me fly around the world.‘

10.000 Männer in 15 Jahren im Geschäft, das sind 10.000: (15Jahre x 365 Tage)= 1,9 Männer pro Tag. So hochklassig wird sie da zumindest in den Anfängen vermutlich nicht gearbeitet haben um auf diese Zahl zu kommen.

Dazu fällt mir auch noch diese Studie ein, die sich mit der Diskrepanz der Sexpartner bei Männern und Frauen beschäftigt:

One of the most reliable and perplexing findings from surveys of sexual behavior is that men report substantially more sexual partners than women do. We use data from national sex surveys and studies of prostitutes and their clients in the United States to examine sampling bias as an explanation for this disparity. We find that prostitute women are underrepresented in the national surveys. Once their undersampling and very high numbers of sexual partners are factored in, the discrepancy disappears. Prostitution’s role in the discrepancy is not readily apparent because men are reluctant to acknowledge that their reported partners include prostitutes.

Across the world, probability sample household surveys of adult sexual behavior show that men report substantially more sexual partners than women do (1–13). This finding is puzzling, because in a closed population of heterosexuals, men and women actually have the same number of sexual partners in the aggregate. Explanations for this discrepancy pertain to either sex-linked reporting bias or sampling bias. Sex-linked reporting bias means that, for whatever reason, men overreport and/or women underreport the number of their partners. Sampling bias refers to the undersampling of women who have had many partners and/or women with whom sampled men have had sex but are outside the sampling frame. In our analysis, we evaluated sampling bias related to prostitution as an explanation for the disparity.

 

Hier noch ein paar Bilder von ihr:

Gwyneth Montenegro

Gwyneth Montenegro

Gwyneth Montenegro

Gwyneth Montenegro

Gwyneth Montenegro

Gwyneth Montenegro

Das mittlere Bild ist ein aktuelles, auf den anderen beiden ist sie noch deutlich jünger. Es ist schwer ein aktuelles Bild zu finden, auf dem sie sehr attraktiv aussieht. Gewerbe und Alter scheinen ihre Spuren hinterlassen zu haben
Interessanter als ihre reine Tätigkeit als Prostituierte finde ich aber ihre Angaben dazu, was Männer wollen:

1. They really love to please

‘One of my biggest requests from men is that they perform oral sex on me. Men really love to please, they love to know that you’re not faking it with them and that they’re doing it right.’

Das der weibliche Spass am Sex für Männer stark antörnend ist, hatte ich schon häufiger als Thema, beispielsweise hier. Ob eine Prostituierte da die richtige Adresse ist wäre eine andere Frage. Andererseits: Wenn sie einem einem Orgasmus beim vaginalen oder sonstigen Sex vorspielt, warum dann nicht beim oralen? Die grundsätzliche Begeisterung dafür, eine Frau zum Orgasmus zu bringen kann ich gut nachvollziehen, vermute aber, dass die wenigsten Prostituierten da mit Begeisterung dabei sind. Ich vermute mal für viele Männer ist es ein Versuch den Sex möglichst noch normaler zu machen und ihr Lust auf Sex zu machen, sei es um eigene Schuldgefühle zu mindern oder weil das eigene Ego groß genug ist.

2. They really value their relationship

‘They’d rather utlilise an expensive professional service than cheat on their wives and girlfriends with someone like a neighbour. They want something with no attachment and no emotional value. Proof they really value their relationship.’

Das Argument, dass eine Prostituierte die schonenste Art ist, in einer Beziehung fremd zu gehen, wenn man fremd geht, hatten wir schon mal als ein Motiv, welches Prostituierte bei Freien vermuteten. Es ist innerhalb dieser Möglichkeiten auch durchaus zutreffend, eine Affaire oder jede andere sexuelle Beziehung mit einer anderen Frau ist so gesehen ein tieferer Eingriff als die rein geschäftsmäßige zu einer Prostituierten

3. They’re insecure

‘In society men are supposed to have this sexual prowess and the reality is that many are worried that they don’t meet the mark. They engage in these professional services so that they can please their women – to learn what to do.’

Das wäre also die Geschichte des sexuell unerfahrenen Mannes, der Wissen bei einer Prostituierten aufbaut. Scheint mir eher unwahrscheinlich, aber wer weiß?

4. They have fantasies they won’t tell you

‘Men have fantasies that they wouldn’t dare tell their partner because they’ve got too much to lose. They have a huge fear of rejection and shame, which is why they turn to escorts to fulfill them.’

Das wiederum kann ich mit durchaus vorstellen. Einfach weil es sicherlich viele Leute gibt, die bestimmte „perverse“ Fantasien haben und wissen, dass die Partnerin diese nicht umsetzen will. Diese Scheu fällt dann bei einer Prostituierten eher weg, da sie ja von sich aus bestimmte Dienstleistungen anbietet. Es ist insofern eine anonyme Möglichkeit seine Phantasien auszuleben

5. They’re romantic

‘They enjoy pursuing a woman as much as they enjoy the deed itself. Over the year I’ve received everything from perfume and flowers to chocolate. Although I’d prefer less chocolate and more diamonds, you’ve got to watch your weight in this job’.

Ein häufig auftauchendes Motiv. Ich vermute mal, dass einige Männer auf diese Weise einfach eine gewisse Beziehung zu der Person, mit der sie schlafen, aufbauen wollen, um so ein besseres sexuelles Erlebnis zu haben. Vielleicht ist hier auch der Vorteil, dass man mit einer hübschen Frau flirten kann, die einen nicht abweisen wird, auch wenn sie dabei vielleicht eine Rolle spielt. Zudem nährt es die Illusion, dass man nicht einfach nur der Kunde ist, sondern dass sie einen tatsächlich mag

6. They want pseudo relationships

‘They want the confidence boost from having sex and they want to fulfill their sexual urges but without any of the commitments from a serious relationship.They can feel like they’re getting all the benefits from a relationship without being in one.’

Das dürfte vielleicht auch eine Besonderheit des High-Class-Escort-Bereiches sein: Wer eine Frau für einen Urlaub oder einen Tag bucht, der will in dieser Zeit eben etwas mehr, eine Pseudobeziehung, und ist vielleicht dann auch gerade weil er weiß, dass so etwas vorzuspielen eine gewisse Qualität verlangt, bereit dafür mehr zu zahlen.

7. They want to feel desired

‘Men want to feel desired with the guilt that comes with it. They want you to want them without wanting anything in return from them, or having anything attached to it, but by admitting that they feel emasculated.’

Auch hier also wieder das Motiv, dass man die Frau nicht einfach nur für Sex bezahlen will, sondern sie einen nach Möglichkeit tatsächlich wollen soll.

8. They’re safe

‘They value safety and health and always use condoms. In Australia if you work in this trade you have to have monthly STI checks and blood works.’

Angesichts von 10.000 Männern aus meiner Sicht sehr verständlich

Keine Ahnung, ob ihre Angaben der Wahrheit entsprechen oder zum Zwecke des Buchverkaufs etwas geschönt sind. Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, dass es Männern bei eine Prostituierten am liebsten wäre, wenn sie es mit ihnen genießt und sie sexy findet. Beides passt insoweit gut in evolutionäre Muster. Daneben wird es auch Freier geben, die einfach nur den Sex wollen.

Es zeigt aber auch, dass Männer Prostituierte keineswegs einfach nur zum Objekt machen wollen. Einige/Viele wollen viel lieber eine Subjekt welches sie auch als begehrenswertes Subjekt wahrnimmt.