Der Versuch der Umformung männlichen Begehrens durch Beschämung

Neuer Peter schreibt in einem Kommentar

„Von daher präsentiert sie sich als unabhängig und mutig, und das ist nunmal etwas, was viele Männer (und nicht die besten unter ihnen) unsexy finden“

Schön übrigens auch die Beschämungsstrategie, die hier durchscheint. (…) Hier haben wir einen Fussel des Fadens, der sich durch die feministischen Anstrengungen der neuesten Zeit zieht: Die Umformung männlichen Begehrens durch Beschämung. Das läuft unter den Labels fat-acceptance, anti-ageism, lookism etc.

Der Tenor: Wagen es Männer Standards zu haben und wollen sie lieber junge, hübsche, athletische, und angenehme Frauen vögeln, ist das eine fiese Unterdrückung der fetten, häßlichen und alten Zicken, die abgeschafft gehört. Man up, ihr Memmen, und begehrt mich!!!

Und auch diese Tendenz ist ja wieder nur ein Puzzlestück des großen feministischen Ganzen: Die Preise auf dem Partnermarkt zugunsten von Frauen zu manipulieren, damit diese sich über Wert verkaufen können und Männer sich unter Wert verkaufen müssen

Man könnte auch sagen, dass es diesen Bewegungen darum geht, allgemeine Gleichheit durchzusetzen, alle Körper, alle Charaktere, alle Alterstufen müssen gleich viel wert sein. Was natürlich für alle Frauen, die sonst nicht als schön gelten, eine Preissteigerung ist. Es ist ein Appell an die Gleichheit und der zudem nach außen auf die Männer verlagert wird, die nach dieser Vorstellung den Konkurrenzdruck bewirken.