Steven Sailers erste Regel zum Verständnis feministischer Vernebelungstaktiken

Steven Sailer stellt eine kurze Regel dar, die dazu dienen soll, feministische Texte besser zu verstehen:

Sailer’s First Rule for Decoding Feminist Obfuscation is

– When feminists can blame men, they blame “men.”

– When feminists would have to blame women, they blame “society” or “our culture.”

Das ist kurz und knackig formuliert und passt häufig genug. Auch wenn statt Männern häufig „Männlichkeit“ oder die Folge männlichen Handelns oder „männlich errichte Strukturen“ benannt werden. Vielleicht wäre es passender zu sagen, dass im Endeffekt immer Männer schuld sind, bei Männern zwar auch durch die Gesellschaft und ihre Rollenbilder bedingt, da wird aber eine Art Erbschuld gesehen, die der Mann akzeptieren und von der er sich frei arbeiten muss, was aber niemals gelingen kann, während Frauen diese Verantwortung für die Gesellschaft und ihre Strukturen nicht haben.

Weibliche Veranwortung kommt aber in feministischen Theorien nicht vor. Sie ist allenfalls die Anpassung an die Lage, wie sie nun einmal für eine Frau innerhalb einer patriarchischen Gesellschaft leider notwendig ist.

Aus meiner Sicht eine sehr nützliche Regel, die deutlich macht, was dem Feminismus am meisten fehlt:

Die Vorstellung, dass eine Frau ohne Gehirnwäsche bestimmte Tätigkeiten macht, weil sie diese will und dafür auch verantwortlich ist und das daraus auch ein Anteil der Verantwortung von Frauen für gesellschaftliche Regeln folgt.