„Fuckzone“: Einfach nur Sex, aber keine Beziehung/Freundschaft (Gegenstück zur Friendzone)

Zur Friendzone, also dem Umstand, dass eine von einem begehrte Person einen nur als Freund sieht, aber nicht mehr will, habe ich bereits Artikel:

Dem könnte man die „Fuckzone“ gegenüberstellen: Personen wollen nur mit einem schlafen, aber keine Beziehung mit einem (und einen auch nicht unbedingt als Freund).

1. Fuckzone als Zone

Ein Besonderheit des Friendzone-Konzepts ist ja, dass zumindest teilweise davon ausgegangen wird, dass man, wenn man einmal in dieser Zone drin ist, sie einen also in die Schublade „Freund“ eingeordnet hat, dort nicht mehr rauskommt.

Das ist aus meiner Sicht falsch, wenn es sicherlich auch schwieriger ist, ein neues sexuelles Interesse zu entflammen, wenn sich die Freundschaft schon als reine Freundschaft etabliert hat.

Bei der Fuckzone wird allerdings meist eine ähnliche Wertung vorhanden sein, derjenige hat sich entschieden, dass er die jeweilige Frau oder den jeweiligen Mann nicht über Sex hinaus interessant findet. Es gibt sicherlich auch hier Vorfälle, wo derjenige seine Meinung auch nicht wieder ändern wird, etwa weil der Partnerwert zu gering ist.

Ich vermute allerdings, da beim Sex ja auch einiges an Bindungshormonen ausgeschüttet wird, dass es durchaus auch hier zu einem mehr kommen kann. Aber auch das bedeutet wenig, wenn der andere einen ansonsten nicht für die oder den richtigen hält.

 

2. Wie kommt man aus der Fuckzone?

Wenn die Friendzone fehlende Attraktion, also sexuelle Anziehung bei gleichzeitig durchaus vorhandendem Komfort, also eine gefühlsmäßige Bindung und Vertrauen ist, man also nicht die passende sexuelle Spannung aufbaut, dann würde vieles dafür sprechen, dass die Fuckzone die Umkehrung davon ist, also Attraktion, aber nicht genug Komfort vorhanden ist.

Das kann auch durchaus der Fall sein, gerade bei Frauen, die mit einem toll aussehenden Mann schlafen, aber davon ausgehen, dass er nicht der richtige für eine Beziehung ist, entweder weil er nicht hinreichend präsentabel ist (zB kein Student, sondern einfacher Arbeiter oder zu wenig intellektuell), nicht zu ihrem Umfeld passt (der Rocker zu der Punkterin) oder sonstige Kriterien für eine Beziehung nicht erfüllt.

Häufig kann es aber genau so gut sein, dass gerade in der Konstellation Mann-Frau auch hier die Attraction nicht hinreichend hoch ist. Er kann sich vorstellen, mit ihr zu schlafen, aber er will sich nicht dauerhaft an sie binden und dafür andere Frauen aufgeben. Sie ist sozusagen schön genug für Sex, aber nicht schön genug für eine Beziehung. Eine andere Variante ist: Sie wäre zwar gut genug aussehend für eine Beziehung, aber ihre Art und Persönlichkeit sind nicht nach seinem Geschmack, so dass er zwar kurze Zeit Sex mit ihr haben kann, ansonsten aber an ihr nicht interessiert ist.

Wer zu häufig in der Fuckzone landet, der sollte gerade als Frau die Auswahl seiner Männer beachten: Es spricht dann einiges dafür, dass die jeweilige Frau zu hoch rangeht oder zu nervig ist für die Klasse der Männer, die sie auswählt. Wenn man gut aussieht, dann ist es eben ein Persönlichkeitsproblem, also quasi im Komfortbereich zu verorten.

Wer als Mann nur in der Fuckzone landet, der stellt aus meiner Sicht eher einen selteneren Fall dar, er sollte dann vielleicht mehr auf Gemeinsamkeiten im sozialen Umfeld etc achten.

3. Übertragung feministischer Friendzonekritik auf die Fuckzone

In dem Friendzone-Artikel hatte ich einige feministische Kritik zur Friendzone zitiert, die dort unter dem großen Stichwort Entitlement läuft: Der Mann hat zu akzeptieren, dass sie ihn nicht will, so zu tun als habe man Ansprüche über Freundschaft hinaus sei geradezu Rape Culture.

Ich zitiere mal einen Absatz:

Was mich an Nice Guy, Friendzone und Pick-Up extrem nervt (neben der patriarchalen Anspruchshaltung, eine Frau* habe irgendwie die Bedürfnisse eines Typen zu befriedigen – wie auch immer sich diese Bedürfnisse artikulieren), ist der heterosexistische und androzentrische Gehalt an der Sache.Offenbar kommt es vielen Typen nicht in den Sinn, dass es Menschen gibt, die einfach wenig mit Typen anfangen können, sie nicht begehren, sexuell attraktiv finden oder sonst wie mit ihnen sozial interagieren wollen (…) Stattdessen liegt der Fokus auf dem armen Mann, der keine Frau abbekommt. (…) Es ist traurig, dass sowas überhaupt nicht zur Debatte steht, wenn Typen ihre Anspruchshaltung so völlig ungeniert formulieren wie beim Nice-Guy-Phänomen. Als ob eine Freundschaft zu einer Frau irgendetwas minderwertiges darstellt als Liebe oder Beziehung oder Sex. Als ob Freundschaft nicht auch Zärtlichkeiten beinhalten könnte, nicht auch eine Form der Liebe oder der Beziehung ist.

Umformuliert könnte das so lauten:

Was mich an Fuckzone, Männer sind Schweine und Männer wollen nur Sex so nervt ist die die Anspruchshaltung, ein Mann habe die emotionalen Bedürfnisse einer Tussi zu befriedigen, wie immer sich diese Bedürfnisse auch artikulieren. Offenbar kommt es vielen Tussen nicht in den Sinn, dass es Menschen gibt, die einfach über das sexuelle hinaus wenig mit Tussen anfangen können, sie sonst nicht interessant finden oder mit ihnen sonst sozial agieren wollen. (…) Statt dessen liegt der Fokus auf der armen Frau, die einfach so Sex hatte.

Es ist traurig, dass sowas überhaupt nicht zur Debatte steht, wenn Tussen ihre Anspruchshaltung so völlig ungeniert formulieren wie beim Fuckzone-Phänomen. Als ob Sex mit einem Mann irgendetwas minderwertiges darstellt. Als ob Sex nicht auch Zärtlichkeiten beinhalten könnte, nicht auch eine Form der Liebe oder der Beziehung ist.

Passt aus meiner Sicht durchaus. „Du hast mich nur benutzt“ wäre dann also ein ungerechtfertiger Vorwurf.

Ich hatte  schon mal in einem anderen Zusammenhang einen ähnlichen Versuch gemacht, diese Anspruchshaltung zu übertragen:

Man stelle sich folgende Situation vor:

Ein Mann schläft mit einer Frau, kommt, steht direkt auf und zieht sich die Hose an und geht, weil es das war, was er wollte. Sie wirft ihm vor, dass sie sich jetzt etwas billig fühlt und er sie nicht wie ein Objekt behandeln solle, er könne auch gerade noch etwas liegen bleiben, schauen wie es ihr geht, etwas Smalltalk machen und dann sagen, dass er früh raus muss, aber es schön war.

Und dann sagt der Mann. “Ich dachte bisher, dass ich solche Aktionen jederzeit einseitig abbrechen konnte, wenn ich nicht mehr wollte. Aber sie hatte ein Anspruchdenken, mein Entgegenkommen mit ihr zu schlafen, führte nun dazu, dass sie es als ein Versprechen auf “Mehr” interpretierte. Als Verpflichtung nun mehr noch zu bleiben. Als Verpflichtung ihr mehr Gefühle zu geben als ich zu geben Lust hatte. Dass Frauen auf eine mir damals noch unverständliche Art die Idee entwickeln können, sie hätten irgendwelche “Ansprüche” mir gegenüber”. Man würde ihn wohl schlicht ein Arschloch nennen, weil er ihre Gefühle und Bedürfnisse ignoriert. Aber dennoch würde man ihn wohl nicht davon ausgehen, dass sie, wenn er es nicht wil,l verlangen kann noch eine Viertelstunde mit ihr zu löffeln.

Wenn ein Aufreißer sagen würden, das er durch dieses Ansprüche unfreundlicher zu Frauen geworden ist, ihnen nicht mehr traut, sie abwertend behandelt, man würde ihm wohl vorhalten, dass er sich Gründe sucht, seine eigenen Probleme mit Frauen auszublenden.

Nimmt man dieses Reframing in dieser Weise vor, dann könnte man den Frauen genauso Entitlement vorwerfen: Sie verlangen eine über den Sex hinausgehende Beziehung, zu der sie sich aufgrund des Sex berechtigt sehen. Dabei sollten sie glücklich sein, dass sie Sex bekommen haben und nicht die Schuld den Männern zuweisen, wenn diese nicht mehr wollen. Ein alter Spruch ist ja:

Wenn Männer von dir nur Sex wollen, dann liegt es vielleicht daran, dass du ihnen nicht mehr zu bieten hast

Das dann den Männern anzulasten wäre demnach genau die bei der Friendzone kritisierte Haltung. Allenfalls muss sie dann eben an sich selbst arbeiten und nicht ihm vorwerfen, dass er nicht interessiert sei. Sprüche wie „Alle Männer sind Schweine“ wären dann Ausdruck eines Entitlements und der Vorwurf, dass sie aufgrund seines Verhaltens dachte, dass er auch mehr wollte, wäre ihr Problem, denn er kann natürlich jederzeit Nein sagen und ist ihr gegenüber zu nichts verpflichtet.

Ich vermute, dass diese Argumentation gerade in Bezug auf Frauen als diejenigen, die mehr wollen, eher abgelehnt wird, während sie in Bezug auf Männer, die mehr wollen, durchaus Erfolg haben könnte.

Dem liegt dann ein (essentialistisches) Verständnis der Unterschiede zwischen Männern und Frauen zugrunde, nach dem Männer eben sexuell nicht ausgebeutet werden können, sondern im Gegenteil zufrieden sein sollen.

Es zeigt auch, dass keineswegs immer der „männliche Blick“ auf etwas maßgeblich ist und insofern Frauen nicht einfach das „andere Geschlecht“ sind. Sie geben ebenso gesellschaftliche Normen vor und Männer können diejenigen sein, die abweichen.

 

 

Advertisements

90 Gedanken zu “„Fuckzone“: Einfach nur Sex, aber keine Beziehung/Freundschaft (Gegenstück zur Friendzone)

  1. @ Christian

    *Wer als Mann nur in der Fuckzone landet, der stellt aus meiner Sicht eher einen selteneren Fall dar*

    Passiert mir ständig 😦

    *er sollte dann vielleicht mehr auf Gemeinsamkeiten im sozialen Umfeld etc achten.*

    Du hast gut reden.

    Mach das mal als Thronloyaler, der treu zu seinem Fönig steht und sich für Lady Gaga nicht die Bohne interessiert.

    *Ein Mann schläft mit einer Frau, kommt, steht direkt auf und zieht sich die Hose an und geht, weil es das war, was er wollte. Sie wirft ihm vor, dass sie sich jetzt etwas billig fühlt und er sie nicht wie ein Objekt behandeln solle, er könne auch gerade noch etwas liegen bleiben, schauen wie es ihr geht, etwas Smalltalk machen und dann sagen, dass er früh raus muss, aber es schön war.*

    Warum zieht er sich auch die Hose an?

    In solchen Fällen geht mann ohne Hose.

    Damit auch die Nachbarn etwas davon haben und Bescheid wissen („Elfriede, die Schlampe gegenüber ist mal wieder in der Fuckzone gelandet!“).

  2. Wow. Super Vergleich bzw Gedankenspiel und so viel Wahres dabei, musste ein oder zwei Mal schmunzeln.

    Hatte mal so eine Zeit, in der man mich mit dem jammernden Friendzone-Typ vergleichen könnte, nur halt die Fuckzone in einer abgemilderten Form: Habe eine langfristige, ernsthafte Beziehung gesucht/gewollt, aber es wurden doch nur so 6 Wochen bis 3 Monats-Geschichten draus – wo dann irgendwann die Erkenntnis kam, dass es für ihn oder mich (oder beide) nicht das war, was man sich vorgestellt hätte.

    Hier gibt es auch die Situation, wo man sich belogen oder betrogen fühlt: Man wollte eine Beziehung und habe alles dafür getan und habe trotz anders verständlicher Signale (so denkt und empfindet man, wenn man das unbedingt will, selbst wenn es anders ist) nur Sex bekommen ( ->Nice Guy: ich will eine Beziehung/Sex und darf nur den besten Freund spielen, obwohl ich doch prädestiniert dafür bin, dass sie mich liebt!).
    Beide hinterher: Er/sie hat mich nur benutzt/ausgenutzt.

    Erst im Nachhinein wurde mir bewusst, dass ich da die falschen Signale gesendet habe, die des Partners missdeutet oder schlichtweg den Falschen erwischt habe. Wenn Attraktion vorhanden ist, reicht das noch lange nicht für mehr, grad in der Flirt- oder Datingphase ist man eh so durch den Wind, dass man schnell blind für sowas werden kann. Und wenn man wie der Friendzone-Typ zu needy rüberkommt, zu früh zu viel Bindung/Komfort/Kommittment einfordert, wird das nichts.
    Sowas muss sich entwickeln und man darf den anderen nicht mit Bedingungen erdrücken, dann klappt es auch. Ohne zuviel Erwartungsdruck kann man auch klar erkennen, ob der andere die Bemühungen, eine Beziehung aufzubauen und zu pflegen, überhaupt wert ist, ob es eben passt.

    Was soll ich sagen? Läuft 🙂
    Sowas kann man allerdings bei keinem PUA lernen, wenn man nicht sofort den Volltreffer landet, muss man erst einige gescheiterten Beziehungen und -Versuche hinter sich bringen.

    Wie Männer, also das Äquivalent zu der vom Nice Guy begehrten Frau, zu dem sie keine sexuelle Beziehung möchte – wohl im umgekehrten Falle auf GCA (Get Commitment Artists) reagieren würden? 😀

    • „Sowas kann man allerdings bei keinem PUA lernen, wenn man nicht sofort den Volltreffer landet, muss man erst einige gescheiterten Beziehungen und -Versuche hinter sich bringen.“

      Gerade im PU wird ja durchaus
      betont, dass Mann es immer und
      immer wieder versuchen soll.
      Lernen auch aus negativen Erfahrungen.

    • „wohl im umgekehrten Falle auf GCA (Get Commitment Artists) reagieren würden? :D“

      Wie Anthony Hopkins in Mission Impossible 2 zum besorgten Ethan Hunt über dessen Love Interest sagt: „Ja, sie muss bei dem Auftrag lügen und sich verstellen. Sie ist eine Frau. Sie hat alle Ausbildung, die sie braucht.“

    • Das ist zumindest mal eine ehrliche Selbstanalyse. Sehr sympathisch!

      „Sowas kann man allerdings bei keinem PUA lernen, wenn man nicht sofort den Volltreffer landet, muss man erst einige gescheiterten Beziehungen und -Versuche hinter sich bringen.“

      Das ist einer der Punkte, denen ich Pickup zugestehe: Es wird stark betont, dass man an sich selbst arbeiten muss und sehr viele Fehlversuche überstehen muss, bevor man einmal Erfolg hat. In den Erzählungen sind das sogar mal 1000 Male „eine Frau ansprechen“.

      Die Idee, dass man irgendwann ohne Vorerfahrung den Volltreffer landet, passt auf den ersten Blick eher zu Leuten, die allzu romantische Vorstellungen habe. (Meines Wissens haben einige Absolute Beginner sehr romantische Vorstellungen… ob das allerdings zusammenhängt mit dem MIsserfolg beim begehrten Geschlecht, kann ich nicht sagen.)

      „Wie Männer, also das Äquivalent zu der vom Nice Guy begehrten Frau, zu dem sie keine sexuelle Beziehung möchte – wohl im umgekehrten Falle auf GCA (Get Commitment Artists) reagieren würden? :D“

      Da haben zumindest einige Frauen doch ein erstaunliches Repertoire drauf – vielleicht müsste man sie als „Naturals“ bezeichnen. 😉 Die Tatsache, dass das nicht jede Frau (und schon gar nicht bei jedem Mann) schafft, ist allerdings ein Hinweis darauf, dass das einfache Weltbild „Frauen sind geschickte Intrigantinnen und locken einen in die Beziehungsfalle“, das man von manchen verbitterten Männern liest, schon gar nicht stimmt. Übrigens gibt es durchaus auch gesellschaftlichen Druck („man up“).

    • @j. Usako

      „Wie Männer, also das Äquivalent zu der vom Nice Guy begehrten Frau, zu dem sie keine sexuelle Beziehung möchte – wohl im umgekehrten Falle auf GCA (Get Commitment Artists) reagieren würden? “

      kommt wohl darauf an, wie gut sie es macht und ob sie ähnlich wie der Nice Guy, der im Pickup gut werden will, auch erkennen, wo ihre Schwächen liegen.
      Ich würde mir ein entsprechendes Buch eines „Mystery der GCA-Bewegung“ (Get Commitment Artist – sehr schönes Wort 🙂 ) ja sofort zulegen: Mal sehen was die Gegenseite für Tricks hat 🙂

  3. „Ein Mann schläft mit einer Frau, kommt, steht direkt auf und zieht sich die Hose an und geht, weil es das war, was er wollte.“

    Ich schätze mal in 3/4 der Fälle wird es genau das sein ,was der Mann wollte. Klar ist es unhöflich gleich zu gehen, und die wenigsten Männer werden das auch tun, und lassen sich aus Höflichkeit, und weil sie Gentlemen sind, auf die Hölle des Smalltalks mit Frauen ein.

    Aber die meisten würden bestimmt gleich gehen wollen. Was soll man mit der Frau danach auch bereden: Politik? Weltwirtschaft? Wissenschaft? Das geht mit Männern nach dem Sex ausgezeichnet, allerdings nehmen die es einem auch nicht übel, wenn man sofort nach dem Kommen geht. Denn Ficken ist ja der Deal gewesen und zumeist hat nichts darauf hingedeutet, dass der Fick der Einstieg in eine Hochzeit zu sein hat.

    • „Ich schätze mal in 3/4 der Fälle wird es genau das sein ,was der Mann wollte. Klar ist es unhöflich gleich zu gehen, und die wenigsten Männer werden das auch tun, und lassen sich aus Höflichkeit, und weil sie Gentlemen sind, auf die Hölle des Smalltalks mit Frauen ein.“

      Da liegst Du gut mit deiner Schätzung.
      Besonders wenn Mann quasi vorher auf
      Entzug war und Mann sich die betreffende
      Frau zwei, drei Stufen attraktiver
      phantasiert hat.
      Nach dem Kommen setzt dann wieder das
      „normale“ Denken ein und Mann denkt,
      was bist du doch für ein Idiot, dich
      hinreissen zu lassen und so ein hässliches
      Ding zu Stossen. Nur schnell fort
      von diesem Ort des Grauens.
      Aber es gibt auch den Fall, wo Mann
      selbst wenn es wirklich auch nur um
      Sex ging, sich Zeit lässt und den
      Afterglow mit der Frau zusammen
      geniesst.

    • @adrian

      *… und weil sie Gentlemen sind, auf die Hölle des Smalltalks mit Frauen ein.*

      Willst du mich als Top-Misogynist übertrumpfen?

      Nur weil du so ein unsensibler Smalltalk-Tölpel bist und deswegen traumatisierende Erlebnisse mit unserer bestgebildeten Frauengeneration aller Zeiten hattest.

        • Hmm..

          Werde ich weniger gelöscht wenn ich schwul werde?
          Ich könnte meine 5% Homosexualität mit einer Dunkelziffer im Darkroom aufwerten oder so.

          Große, schöne Schwänze seh ich auch gerne, in welches Loch der verschwindet ist doch zweitrangig.

          • „Werde ich weniger gelöscht wenn ich schwul werde?“

            Das weiß ich nicht. Einige hier bezichtigen mich eines Schwulenbonus, den mir der Blogmaster, aus irgendwelcehn Gründen, einräumen würde.

            Ich kann nur sagen, dass ich hier noch nie zensiert wurde. Ich glaub ich wurde noch nicht mal ermahnt.

            „Große, schöne Schwänze seh ich auch gerne,“

            Ich finde den Mann der dran hängt dann doch ein wenig wichtiger 😉

          • @Borat

            Ich lösche Leute, die sich durch besonders frauenfeindliche Kommentare hervorgetan haben und bei denen ich annehme, dass das ihre eigentliche Grundhaltung ist, wie dich Borat, wesentlich häufiger, auch bei dann vergleichsweise harmlosen Kommentaren. Sie müssen sich sozusagen gut verhalten, damit sie stehen bleiben können. Ein Wechsel zur Homosexualität würde da wenig bringen.

        • @ Borat

          „Ich könnte meine 5% Homosexualität mit einer Dunkelziffer im Darkroom aufwerten oder so.“

          Bei mir ist der Anteil mit 10% noch deutlich
          höher. Nur 80% davon sind dann wieder lesbisch.
          🙂

          „Große, schöne Schwänze seh ich auch gerne, in welches Loch der verschwindet ist doch zweitrangig.“

          Für jemand mit einem halbwegs normal
          ausgebildeten Sinn für Ästhetik ist
          eigentlich klar, auch beim Menschen
          sind die männlichen Exemplare schöner
          als die Weibchen, wie sonst überall
          im Tierreich. Natürlich im Schnitt.
          🙂

        • @Red Pill

          * … auch beim Menschen
          sind die männlichen Exemplare schöner
          als die Weibchen, wie sonst überall
          im Tierreich. Natürlich im Schnitt.*

          Man muss ja nur mal schauen wohin das ganze Geld für Mode, Kosmetik, Verschönerung und Verschleierung geht.

          Auch mit dem Altersschnitt stimmt es, Frauen werden mit dem Alter nicht schöner, aber Männer interessanter.

          An die Ästhetik eines eher akrobatischen Athleten, auch von der Motorik, kommen Frauen höchstens 25% ran. Z.b im Motocross, Motorrad- oder Fahrrad-trial oder Radball spielen Frauen keine Rolle.

          Auf einem Mountainbike Alpencross wird den armen Frauen schnell kalt und wenn es richtig geil und schwierig runter geht dann nützt ihnen das neue tolle Rad was ihnen der Verkäufer angedreht hat nix mehr, von Ästhetik brauchen wir da gar nicht reden. Und das sind dann noch die „besten“ weil da eine Frau auf 10 Männer kommt.

    • „Aber die meisten würden bestimmt gleich gehen wollen. Was soll man mit der Frau danach auch bereden: Politik? Weltwirtschaft? Wissenschaft?“

      Manche Männer denken anscheinend, das geht. Ich hatte mal einen,, der mit mir danach über Bausparverträge diskutiert hat, dabei wollte ich eigentlich nur schlafen…

  4. Schöner Artikel. Ist etwas, was mich auch umtreibt. So wie ein Mann nicht daraus schließen darf, dass es auch irgendwann zum Sex kommen wird, wenn sie gerne Zeit mit ihm verbringt und ihn auch liebevoll behandelt, darf sie nicht darauf schließen, dass er bereit wäre, eine Beziehung einzugehen, nur weil man (vieleicht auch öfters) Sex miteinander hatte. Einvernehmlicher Sex ist eben auch nichts weiter als einvernehmlicher Sex und nicht die implizite Zustimmung zu einer Beziehung oder gar zu einem Kind.

    Frauen geben auch dahingehend die gesellschaftliche Norm vor, dass Sex in einer Beziehung („mit Gefühl“) moralisch höherwertiger sei als Sex ohne Beziehung. Warum eigentlich? Gehen da alte religiöse Vorstellungen und die Bedürfnisse der Frauen Hand in Hand? Ich würde jedenfalls bestreiten, dass es so ist. Evtl. liegt es daran, dass angeblich Sex in einer Beziehung mit Verbundenheitsgefühl besser, weil intensiver ist. Aber deswegen ist er m.E. immer noch nicht moralisch höherwertiger.

    Das stimmt auch für mich durchaus, dass Sex dann schöner ist. Allerdings nur, wenn es auch die Richtige ist und sich das entsprechende Verliebtheitsgefühl bei mir einstellt, und nicht, weil die Frau, mit der ich grade ein Techtelmechtel habe, das jetzt nach einer gewissen Zeit zu einer Beziehung hochstufen möchte. Das bewirkt eher noch das Gegenteil. Verliebtheit und Liebe lässt sich nun mal nicht einfordern.

  5. Finde ich gut, dass Du diese Anregung von DMJ aufgegriffen hast. Ich überlege ja noch, einen eigenen Artikel fürs Geschlechterallerlei daraus zu machen.

    In diesem Artikel gefallen mir zwei Sachen besonders gut:
    1. Der Hinweis auf weibliches Entitlement
    2. Der Hinweis darauf, dass die Geschlechter eben nicht gleich oder spiegelbildlich funktionieren.

    Auch der umgekehrt formulierte Text ist super! Das sollten wir viel öfters machen.

  6. Schön das mit dem reframing des Mannes, der nach dem Sex geht und sie keinen Anspruch haben darf.

    Ich halte Frauen in der Fuckzone einfach deshalb weil Sex besser als kein Sex ist. Mal paßt sie nicht in das soziale Umfeld oder sonstwas, aber die traurige Wahrheit ist eigentlich, daß ich sie nicht vermisse wenn sie nicht da ist.

    Dabei bin ich nicht besonders wählerisch was das Aussehen betrifft, solange sie mich anmacht. Worauf ich jedoch großen Wert lege ist eine empathische und kluge Frau. Und die meisten auf dem ersten Blick nicht so attraktiven Frauen sind ganz großartige Drecksstücke im Bett und/oder haben einen tollen Körper.

    Auch ist mir ein nichtnur-Flüssigkeitsaustausch sehr wichtig, ich will ja eine Frau und keine Masturbationshilfe. Löffeln gehört also dazu.

    Im Gegensatz zum weit verbreiteten Glauben gibt es ziemlich viele Frauen, die sich nicht unbedingt für eine Beziehung aber umso mehr für viel und hemmungslosen Sex interessieren. Beidseitig gehört Ehrlichkeit dazu, offen zu sagen was man will und was nicht (zB Promiskuität aber keine Beziehung).

      • „Wenn Du so offen und ehrlich spielst, ist das nur zu begrüßen!“

        Ich kann mir nicht vorstellen, daß es anders funktionieren kann.

        „Für “einfach nur Sex” muss man allerdings auch der Typ sein.“

        Da war bei mir ein ziemlicher Lernprozeß, der dem vorausgegangen ist. Eine deutliche Abkehr von diesem ganz-oder-gar-nicht-Prinzip. Ich kann jetzt mehr genießen was ich habe ohne mir allzugroße Gedanken zu machen. Akzeptieren was ist und was nicht ist. Ergebnisoffenheit. Diese Formulierungen schließen natürlich auch ein, daß vielleicht doch irgendwas fehlt.

        • „Ich kann mir nicht vorstellen, daß es anders funktionieren kann.“

          Das Problem ist, dass wir sozialisert werden, dass es anrüchig sei Sex auch als Imbiss zu sich zu nehmen. Gerade für Heteros ist der Druck enorm, sich dem „Commitment-Zwang“ anzupassen.

          • @adrian

            Da eine Beziehung eine Bindung und Kooperation erfordert kann die Abwertung eines Seitensprunges deutlich machen, dass man bereit ist, diese Bindung und Kooperation tatsächlich durchzuziehen. Das öffentlich Verdammen von schnellen Sex ist insofern eine mögliche Strategie, sich selbst für eine Beziehung interessant zu machen. Das könnte auch evolutionär dazu geführt haben, dass wir schnell dabei sind, One-Night-Stands zu verdammen und Beziehungen für besser zu haben (natürlich gibt es gleichzeitig den Wunsch, diese für sich selbst zu nutzen)

          • @ C
            Ich denke sollte man einerseits unterschieden zwischen Seitensprüngen und schnellem Sex.

            Ich habe mich getrennt wegen Seitensprüngen, zumindest war das der auslösende Faktor (die Ursachen lagen tiefer). Heute würde ich das nicht mehr tun. Ich kann und möchte von einem Mann nicht erwarten, dass er mir sexuell treu ist. Man kann einander „beziehungstreu“ sein, und trotzdem das Einverständnis haben, dass man nebenbei mit anderen Sex hat, wenn es sich ergibt.
            Sexuelle Treue halte ich für einen überschätzten Wert. Beziehungstreue ist mir wichtiger.

  7. „Ein Mann schläft mit einer Frau, kommt, steht direkt auf und zieht sich die Hose an und geht, weil es das war, was er wollte“

    Das halte ich doch sehr für ein Klischee.
    Mir ist das zumindest nicht ein einziges Mal passiert.

    Meiner Erfahrung nach suchen die meisten Männer nach einer Beziehung oder längeren (Zweit-)Affäre.
    Selbst wenn es in einigen Fällen vielleicht pure Bequemlichkeit ist, sich nicht schon wieder eine neue Spielgefährtin suchen zu müssen.
    Oder sie rechnen sich bessere Chancen aus, wenn sie behaupten, eine Beziehung zu wollen.

    Allerdings zog ich früher casual Sex vor, weil ich meine Unabhängigkeit bewahren wollte, und keinen Mann, der Ansprüche an meine Zeit, Verfügbarkeit, etc. stellt.
    Es kann schon schwierig sein, einen Mann nach einem ONS wieder loszuwerden.

    • @breakpoint

      „Das halte ich doch sehr für ein Klischee.“

      Natürlich, es war eine Überzeichnung, die so wohl selten passiert.

      „Mir ist das zumindest nicht ein einziges Mal passiert.“

      Das spricht für dich 🙂

      „Meiner Erfahrung nach suchen die meisten Männer nach einer Beziehung oder längeren (Zweit-)Affäre.“

      Klar, es ist ja auch üblicherweise der beste Weg an Sex zu bekommen, wenn man da etwas beständigeres draus macht. Es gibt einige Männer, die eher das Abenteuer und das neue suchen, einige, die genug Auswahl haben, und einige, die wegen Sex und Alkohol sehr tief rangegangen sind und nun wieder nüchtern wenig Interesse an der Frau haben.

      „Selbst wenn es in einigen Fällen vielleicht pure Bequemlichkeit ist, sich nicht schon wieder eine neue Spielgefährtin suchen zu müssen.
      Oder sie rechnen sich bessere Chancen aus, wenn sie behaupten, eine Beziehung zu wollen.“

      Ja, beides sehr wahrscheinliche Beweggründe

      „Allerdings zog ich früher casual Sex vor, weil ich meine Unabhängigkeit bewahren wollte, und keinen Mann, der Ansprüche an meine Zeit, Verfügbarkeit, etc. stellt.
      Es kann schon schwierig sein, einen Mann nach einem ONS wieder loszuwerden.“

      Das kommt sicherlich auf die Frau an. Wenn sie hübsch und nett ist, dazu noch gut im Bett, dann gibt es ja auch wenig gründe das ganze nicht noch mal zu wiederholen

      • „Natürlich, es war eine Überzeichnung, die so wohl selten passiert.“

        Mir ist das tatsächlich einmal genau so passiert:
        Nach dem Abspritzen sprang er auf und stürmte davon.
        Rief dann aber nochmal zurück, welcher der Schlüssel wäre, mit dem er die Haustüre öffnen könne. So lief ich dann nackt zur Treppe um ihm zu antworten („Der Kleine“). Als die Tür ins Schloss fiel sah ich an mir herunter und wie sein Sperma aus mir rausfloss…

        Das nächste Mal als wir uns allein zu zweit trafen, hatte er sich dann aber von seiner Freundin getrennt, dem Grund, weshalb er es so eilig hatte. Sie wartete seit Stunden mit dem Essen auf ihn.

        Jetzt sind wir fast ein halbes Jahr verheiratet 🙂

        „Das spricht für dich :-)“

        My bad 😦

        • „Rief dann aber nochmal zurück, welcher der Schlüssel wäre, mit dem er die Haustüre öffnen könne. So lief ich dann nackt zur Treppe um ihm zu antworten“

          Die Wichtigkeit von logistischen Problemen
          wird in der Hitze des Gefechtes oftmals
          vergessen. Deshalb immer Fluchtweg einplanen!
          🙂

        • Ich hoffe, du bist nicht stolz darauf, dass der Mann seine Freundin mit dir betrogen hat. Mir wäre ein solches Verhalten zuwider.

        • Sowohl als auch. Ich wäre als Frau solidarisch genug, um einer anderen Frau das nicht wissend anzutun (es kann schließlich immer sein, dass der Mann verschweigt, dass er in einer Beziehung ist), aber auch zu stolz, um mich auf einen Mann einzulassen, der seine Freundin betrügt.

        • Ich würde nur eine Frau nehmen, die sich bereits getrennt hat. Ansonsten hätte ich Angst, dass sie sich bei der nächsten Gelegenheit wieder davonmacht, und ich stundenlang mit dem guten Essen auf sie warte 😉

        • @ Anonym

          „Ich wäre als Frau solidarisch genug, um einer anderen Frau das nicht wissend anzutun (es kann schließlich immer sein, dass der Mann verschweigt, dass er in einer Beziehung ist), aber auch zu stolz, um mich auf einen Mann einzulassen, der seine Freundin betrügt.“

          Moralische Kategorien sind nicht sehr
          hilfreich um solche Vorgänge zu
          beurteilen. Sowohl Frauen wie Männer
          geben laufend Statements ab, wie sie
          sich verhalten würden, respektive was
          sie unter keinen Umständen machen
          würden. In der Hitze des Momentes
          sind diese Vorsätze wertlos.
          Zum Glück gibt es ja den Hamster,
          der es uns im nachhinein erlaubt
          die Sache so zu interpretieren,
          dass wir uns nicht zu sehr wie
          Scheisse fühlen müssen.

        • Alles faule Ausreden. Seitensprünge sind eine geplante Sache. Ich halte es da mit Bruce Willis als Joe Hallenbeck in Last Boy Scout:

          Sure, sure, I know… it just happened. Coulda happened to anybody. It was an accident, right? You tripped, slipped on the floor and accidentally stuck your dick in my wife. „Whoops! I’m so sorry, Mrs. H. I guess this just isn’t my week.

    • „Allerdings zog ich früher casual Sex vor, weil ich meine Unabhängigkeit bewahren wollte, und keinen Mann, der Ansprüche an meine Zeit, Verfügbarkeit, etc. stellt.“

      Ich übersetze: Früher als ich noch auf
      dem Peek meiner Attraktivität war, konnte
      ich das Karussell der Alpha-Männchen
      reiten.

        • „Richtig ist dagegen: Früher, bevor ich (trotz diverser Bedenken) eine exklusive Beziehung mit einem Alpha-Mann begann ..
          Und seither reite ich nur noch ihn.“

          Wenn es Dir gelungen ist die Exklusivität eines
          Aphas zu gewinnen und Du in der Lage bist,
          sein Bedürfnis nach Varietät abzudecken,
          kann man Dir nur gratulieren.

  8. Ich muss sagen, ich empfinde die Definition der Friendzone die du oben benutzt als falsch. Ich lese sie oft so, halte sie aber für einen Strohmann, da sie einen wichtigen Kernpunkt weg lässt. In deiner Definition geht die Friendzone ausschließlich von dem-/derjenigen aus, der/die mehr vom andern will. Meiner Erfahrung nach können aber die meisten Menschen gut damit leben, wenn ein anderer diese Gefühle nicht erwidert, solange die Fronten geklärt sind. Das ist keine Friendzone, das ist einfach nicht erwiderte Gefühle. Das ist eine scheiß Situation, aber trotzdem kommen die meisten Menschen damit durchaus klar.
    Anders ist es, wenn der/die Begehrte die Zuneigung anfängt auszunutzen. Gerade für jemanden, der unerfahren in Beziehungen ist kann sehr leicht in einer Situation gefangen werden, in der seine/ihre Gefühle ausgenutzt werden, indem Hoffnung auf eine Beziehung geweckt wird. Aus dieser Wechselbeziehung aus nicht erwiderten Gefühlen auf der einen Seite und dem Ausnutzen derselben auf der anderen Seite besteht die Friendzone.

    Nun muss das nicht zwangsläufig absichtlich passieren, es gibt sicherlich Menschen die jemanden in diese Friendzone packen, ohne es bewusst zu machen, dennoch sind sie sich mit Sicherheit mindestens der Manipulierbarkeit ihres Gegenüber bewusst, wenn sie auch ggf. nicht wissen, woher diese kommt. Insbesondere Narzissten und ähnliche dürften in diese Kategorie fallen.

    Ähnlich sehe ich in diesem Fall auch die „Fuckzone“. Gewissermaßen Wenn zwei Personen sich einig sind, dass sie nur Sex miteinander haben wollen, kommt es nicht zur Fuckzone. Es muss ein Interessensgefälle bestehen, und ich denke es ist ähnlich dem der Friendzone. Eine Person wünscht sich eine Beziehung, die andere nicht. Der Sex ist also für eine Person genau das was er/sie will, und die Gefühle des anderen können manipuliert werden um das zu erreichen. Die andere Person nutzt es entweder als Trostpreis oder als „Foot in the Door“. „Die Beziehung wird sich schon entwickeln, und solange bin ich ihm/ihr wenigstens nah“, wird eine häufige Motivation sein. Ähnlich wie Gefälligkeiten, Geschenke, seelische Müllablage usw. in der Friendzone als „wir kommen uns näher“ empfunden werden.

    Der einzige Unterschied der beiden Zonen dürfte darin bestehen, dass vermutlich mehr Jungen in der „Friendzone“ landen, während mehr Mädchen in der „Fuckzone“ landen.
    Und ich sage bewusst Jungen und Mädchen, nicht Männer und Frauen, da ich denke, dass das erkennen und vermeiden solcher Strukturen ein wichtiges Merkmal des Erwachsen Seins bedeutet.

    • „Und ich sage bewusst Jungen und Mädchen, nicht Männer und Frauen, da ich denke, dass das erkennen und vermeiden solcher Strukturen ein wichtiges Merkmal des Erwachsen Seins bedeutet.“

      Das ist einerseits richtig, heißt andererseits aber auch, dass „50 jähriges Mädchen“ kein Widerspruch in sich ist 🙂

      • Das ist durchaus richtig, ja. Mag seltsam klingen, zugegeben, aber es gibt tatsächlich genug Menschen die sich ihr ganzes Leben lang wie Kinder verhalten, warum also sie nicht so nennen? 🙂

    • Es gibt offensichtlich sehr viele verschiedene Definitionen der Friendzone, was zumindest mir vorher gar nicht bewusst war. Ich habe mal angefangen, alle Varianten zu sammeln. Gibt Stoff für einen eigenen Artikel.

      • Hmm, ich kenne nur die 2, und die eine macht, wie gesagt, für mich keinen Sinn sie als „Zone“ zu bezeichnen. Würde mich interessieren, wieviele verschiedene du da schon zusammen hast, und wo sich die verschiedenen Definitionen unterscheiden.

  9. Wie häufig sind diese Zonen denn eigentlich. Ich bin Mitte 30. War weder jemals in einer Friend- noch in einer Fuckzone und auch niemand denn ich kenne.

    • @tom

      Gute Frage, ich glaube, dass sich jemand in eine gute Freundin verliebt und sie ihn nur als Freund sieht kommt durchaus vor. Dass ein Mann nur mit einer Frau schlafen will und sie mehr will, dass ist denke ich auch nicht so selten, wobei er dann ja auch noch mit ihr schlafen muss, damit es eine „Fuckzone“ wird.

      • Wäre mal interessant zu dem Thema belastbare Zahlen zu finden. Ich vermute zum Thema „Fuckzone“ das Sex außerhalb von Beziehungen gar nicht so häufig ist. ‚Singles haben ja z.B. eindeutig viel weniger Sex als Paare.

        Zum Thema Friendzone ist es für mich halt ungewöhnlich dass ein Mann mit einer Frau befreundet ist. Vll ist das weil ich aus einer konservativeren Gegend komme. Vielleicht ist das auch nur eine Illusion von mir, aber viele Frauen für die ich mich interessiere sind häufig schon in einer Beziehung. Irgendwie gibt es gefühlt mehr männliche als weibliche Singles 🙂

        • Er ist seltener, als es in der Popkultur dargestellt wird. Er ist für halbwegs attraktive Frauen häufiger als für einen „normalen“ Mann. Dass eine Frau „zu schnell“ Sex hergibt und ein Mann „zu schnell“ Freundschaft/Nähe, kommt eben eher vor als das umgekehrte.

          Zum Thema „nur Freundschaft“ zwischen Mann und Frau scheint es ganz verschiedene Erfahrungen zu geben. Für manche undenkbar, für andere undenkbar, dass es nicht gehen soll.

          Zur Wahrnehmung, dass es mehr SIngle-Männer als Frauen gibt: Kommt vielleicht auch aufs Alter an. Frauen können sich altersmäßig leicht „nach oben“ binden. Außerdem muss der eigenen Bekanntenkreis nicht 50/50-verteilt sein, was die Geschlechter angeht. Insbesondere wenn Du keine weiblichen „nur Freunde“ hast / haben kannst, ist es sogar wahrscheinlich, dass Du mehr männliche Singles kennst. Wie oft ist man schon im Alltag in der Luxussituation, dass einem ständig attraktive Singles des begehrten Geschlechts vor der Nase herumtanzen?

        • „Wäre mal interessant zu dem Thema belastbare Zahlen zu finden. Ich vermute zum Thema “Fuckzone” das Sex außerhalb von Beziehungen gar nicht so häufig ist.“

          –>

          „Noch immer finden 95 Prozent aller Sexualkontakte in festen Beziehungen statt.“

          sagt Volkmar Sigusch, laut SPIEGEL „einer der international wichtigsten Sexualforscher“.

          Der meint übrigens auch:

          „Das Sexuelle ist banalisiert worden. Interessant dabei ist, dass die übertriebene Inszenierung das Begehren offenbar wirksamer zerstört als alle Repressionen.“

          http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77225884.html

        • „Dass eine Frau “zu schnell” Sex hergibt und ein Mann “zu schnell” Freundschaft/Nähe, kommt eben eher vor als das umgekehrte.“

          Hä?
          Das Umgekehrte wäre?

        • “Dass eine Frau “zu schnell” Sex hergibt und ein Mann “zu schnell” Freundschaft/Nähe, kommt eben eher vor als das umgekehrte.”

          Hä?
          Das Umgekehrte wäre?

          Das Umgekehrte wäre, dass ein Mann zu schnell Sex hergibt und eine Frau zu schnell Beziehung. Da das nicht dem bevorzugten (rareren) „Gut“ entspricht, sind die Szenarien unwahrscheinlicher.

        • Verkauf mich nicht für blöd.
          Es hätte heißen müssen, dass „eine Frau zu schnell Freundschaft/Nähe“ hergäbe.
          Und wie kann mensch eigentlich „zu schnell Sex hergeben“? Und „zu schnell“ verglichen mit was? Entweder fühlt es sich richtig und/oder unausweichlich an – oder halt nich, ne?

          Mumpitz, mal wieder.

        • „Verkauf mich nicht für blöd.
          Es hätte heißen müssen, dass “eine Frau zu schnell Freundschaft/Nähe” hergäbe.“

          Wenn ich mal nicht wortwörtlich dasselbe wiederhole, wird es als bösartig gewertet. Das ist ja mal eine positive Einstellung! 🙂 Aber wenn Du es selbst schon wusstest, warum hast Du dann gefragt? 😉 Freundschaft/Nähe ist für mich eine Variante von Beziehung.

          „Und wie kann mensch eigentlich “zu schnell Sex hergeben”?“

          – Eine Frau gilt als „leicht zu haben“.
          – Der Mann stellt momentane Umwerbebemühungen ein.
          – Der Mann bekommt den Eindruck, allgemein nicht viel tun zu müssen.
          (Ich kann’s mir am besten in dieser Geschlechterkombination vorstellen.)
          Oder, wie es Christian vielleicht sagen würde, die Frau wirkt „needy“. Oder, um es mit einem Marktmodell auszudrücken: Die Frau ist so sehr auf Beziehung angewiesen, dass sie ihr Gut (Sex) bereits für recht wenig davon verschleudert.

          Habe ich übrigens schon öfters gehört: Frau ist auf der Suche nach einer Beziehung, geht mit Männern recht schnell ins Bett und merkt, dass sie in die „leicht zu haben, brauche ich mich nicht drum bemühen“-Schublade kommt.

        • „- Eine Frau gilt als “leicht zu haben”.
          – Der Mann stellt momentane Umwerbebemühungen ein.
          – Der Mann bekommt den Eindruck, allgemein nicht viel tun zu müssen.“

          „Frau ist auf der Suche nach einer Beziehung, geht mit Männern recht schnell ins Bett und merkt, dass sie in die “leicht zu haben, brauche ich mich nicht drum bemühen”-Schublade kommt.“

          Ich muss mal widersprechen. Ich halte gar nichts von der Vorstellung, der Marktwert einer Frau würde steigen, wenn sie „sich ziert“, der Mann sie erobern, um sie kämpfen muss. Umgekehrt sinkt er auch nicht, wenn sie sich schnell auf Sex einlässt.

          Sicher gibt es Männer, die auf Frauen herabsehen, die sich schnell hingeben. Aber es gibt genauso Männer, die dieses künstliche Erobert-werden-wollen ziemlich bescheuert finden und es gut finden, wenn Frauen sich bald zu Sex hinreißen lassen, wenn sie selbst auch Lust dazu haben. Ich gehöre eher zu den letzteren.

          Die Frau, die es überreizt mit dem Erobert-werden-wollen, wird damit nur erreichen, dass er irgendwann die Lust verliert und sie uninteressant wird. Es gibt m.E. eine einfache Formel, die die Zeit berechnet, die er bereit ist, um sie zu werben. Sie lautet:
          Potentielle Werbezeit = Ihre Attraktivität / Seine Attraktivität.
          Man könnte statt „Attraktivität“ evtl. auch durch „Marktwert“ austauschen.

          Wenn die Werbezeit zu lange dauert, wird er es irgendwann aufgeben, und zwar sehe ich da drei mögliche Gründe: 1. Er wird glauben, dass sie ihn wenig attraktiv findet oder seinen Marktwert für geringer als ihren schätzt. Das könnte, selbst wenn sie ihn doch noch erhört, dazu führen, dass sie die Beziehung dominieren will. 2. Er glaubt, ihr ist Sex nicht besonders wichtig oder noch schlimmer 3. Er glaubt, sie benutzt Sex als Machtmittel in der Beziehung. Wirklich gute Gründe, die Beine in die Hand zu nehmen.

        • „Ich muss mal widersprechen.“

          Mit dem größten Vergnügen! Ich habe aus Deinen Kommentaren ja schon oft Interessantes gelernt.

          „Ich halte gar nichts von der Vorstellung, der Marktwert einer Frau würde steigen, wenn sie “sich ziert”, der Mann sie erobern, um sie kämpfen muss. Umgekehrt sinkt er auch nicht, wenn sie sich schnell auf Sex einlässt.“

          Das wäre ja auch in die umgekehrte Richtung: Eine Frau „reißt sich zusammen“, obwohl sie eigentlich Lust hätte. Bei mir ging’s eher in die umgekehrte Richtung: Eine Frau hätte durchaus nichts gegen etwas mehr kennenlernen gehabt (wenn sie der Meinung gewesen wäre, eine Wahl zu haben bzw. nicht den Eindruck gehabt hätte, so dringend mit jemandem zusammen sein zu müssen – auch wenn sich das „zusammen sein“ am Ende aufs Körperliche beschränkte).

          „Sicher gibt es Männer, die auf Frauen herabsehen, die sich schnell hingeben. Aber es gibt genauso Männer, die dieses künstliche Erobert-werden-wollen ziemlich bescheuert finden und es gut finden, wenn Frauen sich bald zu Sex hinreißen lassen, wenn sie selbst auch Lust dazu haben. Ich gehöre eher zu den letzteren.“

          Der Casus Knacktus besteht dann darin, zu bestimmen, ab wann das Erobert-werden-wollen künstlich ist. Es ist nicht verkehrt für eine attraktive Frau, ein wenig Auswahl bei ihren Partnern zu treffen. Umgekehrt strahlt eine Frau, die scheinbar wenig Auswahl trifft, eine geringe Einschätzung der eigenen Attraktivität aus, selbst wenn sie aus Sicht der Männer attraktiv wäre.

          Bescheuert – und anachronistisch – ist die Einstellung, eine Frau müsste einen Mann auf jeden Fall ein wenig hinhalten. Wenn man sich, so wie Gerhard es beschrieben hat, offen und ehrlich darüber verständigt, was man will, spricht nichts dagegen, recht früh körperlich zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, solche Partner dann abzuwerten, ist auch sehr gering: Warum sollte man das machen, wenn man doch gut zufrieden damit ist?

          „Die Frau, die es überreizt mit dem Erobert-werden-wollen, wird damit nur erreichen, dass er irgendwann die Lust verliert und sie uninteressant wird.“

          Womit sie dann in der Frauen-Friendzone landet. Was durchaus nicht Schuld des Mannes ist. Und auch keine Katastrophe darstellt, sondern eine hervorragende Möglichkeit, zu lernen.

          „Es gibt m.E. eine einfache Formel, die die Zeit berechnet, die er bereit ist, um sie zu werben. Sie lautet:
          Potentielle Werbezeit = Ihre Attraktivität / Seine Attraktivität.“

          Es fehlen allerdings die Einheiten bei dieser Formel. 😉 Sie ist aber eine gute Zusammenfassung. Außerdem kann man noch etwas anderes erkennen: Wenn die Attraktivität beider Partner stark auseinandergeht, kommt es sehr seltsamen Werbezeiten: er = toller Hecht, sie = normal -> Werbezeit fast 0; er = Durschnitt, sie = heißer Feger -> Werbezeit geht beliebig hoch.

          Da eine Frau bei der Werbezeit von 0 so wirken kann, als ob sie keine Auswahl trifft (gefährlich für den Erhalt ihres sozialen Umfelds!) und umgekehrt ein Mann begrenzt Zeit hat, sind beide Extreme nicht förderlich. Es hat daher durchaus seinen Sinn, wenn sich gleich und gleich gesellen.

          „Er wird glauben, dass sie ihn wenig attraktiv findet oder seinen Marktwert für geringer als ihren schätzt. Das könnte, selbst wenn sie ihn doch noch erhört, dazu führen, dass sie die Beziehung dominieren will.“

          Das bringt noch einen weiteren Aspekt in die Diskussion, nämlich Macht. Letzten Endes hat natürlich derjenige Macht, der (scheinbar oder real) noch andere Optionen hätte und/oder eine Trennung verkraften würde. Womit wir wieder bei der Frau werden, die sich „zu schnell“ hingibt: Sie kann allein sein nicht gut aushalten und gibt dem anderen dadurch Macht.

  10. Ich glaube, dass Leute in einer Friendzone oder Fuckzone landen kommt nicht unbedingt daher, dass die andere Person immer wieder Hoffnung auf das Begehrte, Beziehung oder Sex, macht, sondern auch daher, dass die Leute das dann selber nicht wahrhaben wollen oder Gefühle sich eben nicht so einfach abstellen lassen.
    Wenn ein Typ sich in mich verliebt, ich aber klipp und klar sage, dass ich nur Sex und evtl. noch Freundschaft, aber keine Beziehung will. Dann scheint es sehr schwierig zu sein, das so zu akzeptieren.
    Vielleicht denkt man gerade als Mann, der dem Vorurteil aufgesessen ist, dass Frauen nicht einfach nur Sex wollen, wenn sie mit mir schläft, dann muss da doch was sein.
    Und am Ende kommt dann der Vorwurf, man hätte entsprechende Person nur benutzt… Aber was soll man denn tun, wenn die Person sagt, dass der Kontakt wie er ist, so in Ordnung ist Egal ob jetzt bei Friendzone oder Fuckzone.

    • @Miria

      „Ich glaube, dass Leute in einer Friendzone oder Fuckzone landen kommt nicht unbedingt daher, dass die andere Person immer wieder Hoffnung auf das Begehrte, Beziehung oder Sex, macht, sondern auch daher, dass die Leute das dann selber nicht wahrhaben wollen oder Gefühle sich eben nicht so einfach abstellen lassen.“

      Ja, das wird ein häufiger Fall sein. Zu wissen, dass jemand einen will oder mehr will kann die Sache ja auch für den anderen sehr kompliziert machen. Gerade in der Friendzone kann man mit einem Freund ja auch schlecht einfach den Kontakt abbrechen.

      • „Gerade in der Friendzone kann man mit einem Freund ja auch schlecht einfach den Kontakt abbrechen.“

        Quatsch, es ist doch genau der richtige Schritt, über ein unglückliches Verliebtsein hinwegzukommen, den anderen nicht ständig zu sehen (wenn es sich vermeiden läßt). Wenn der geliebten Person wirklich etwas an der liebenden liegt, sollte sie das verstehen und nicht ihren eigenen Wunsch nach „freundschaftlicher Beziehung“ mit entsprechender Kontakthäufigkeit als wichtiger bewerten. Es wird auch keine gute Freundschaft, wenn die andere Person ständig mehr will. Manchmal braucht man etwas Abstand, um (wieder) die Basis für eine gute Beziehung zu schaffen.

    • „Wenn ein Typ sich in mich verliebt, ich aber klipp und klar sage, dass ich nur Sex und evtl. noch Freundschaft, aber keine Beziehung will. Dann scheint es sehr schwierig zu sein, das so zu akzeptieren.“

      Ist ja auch schwer, weil … Sex und Freundschaft begründen jeweils eine mehr oder minder exklusive Beziehung, was man eigentlich meint ist also: ich such noch weiter, das isses noch nicht, ist ganz nett, aber ich bin nicht hin und weg von Dir.

      Und diese Botschaft kann i.d.T. kaum jemand souverän aufnehmen.
      Ganz oft stachelt das sogar noch das Gegenüber an zu mehr Einsatz, um doch noch dieses Herz zu gewinnen.

      A strange game. The only winning move is not to play.

  11. Da bin ich mal ein paar Tage offline und schon wird der von mir erhoffte Artikel geschrieben. Sehr schön! 😀
    Hoffen wir, dass der Vergleich eine größere Runde, auch außerhalb der Masku-Szene macht.

    Wie gesagt, ich hoffe ja, dass man durch die Parallele deutlich machen kann (wie Miria schon sagte), dass der jeweils andere Part, der nicht das liefert, was erwünscht ist, es nicht aus Bosheit, sondern eben anderen Interessen tut. Die Entmoralisierung beider Zonen gewissermaßen.
    Wir sind so geprägt, dass wir verschiedene Arten von Beziehung verschieden moralisch werten, aber an sich ist das tatsächlich eine recht konservative und irrationale Position. Wen jemand halt einfach nur Sex möchte, ist er damit nicht schlechter, als jemand, der nur Freundschaft möchte, oder wer, der nur eine feste Beziehung möchte. Manchmal hat man halt Pech, dass man von jemanden etwas wünscht, was der nicht im Angebot hat, aber so ist das eben im Umgang mit anderen Menschen.
    Der Punkt, wo dann die Moral weiterhin ins Spiel kommt (und meines Erachtens auch kommen sollte) ist eben erst die Ehrlichkeit: Niemand sollte dem Anderen vortäuschen, dass das Gewünschte doch noch zu erlangen wäre, wenn er ihm erstmal gibt, was er selbst will.

    • „Da bin ich mal ein paar Tage offline und schon wird der von mir erhoffte Artikel geschrieben.“

      Nächster Schritt: Schreibe in einem Kommentar „Ich wünsche mir den Weltfrieden“, gehe ein paar Tage offline und warte ab, was passiert. 😀

      “ Manchmal hat man halt Pech, dass man von jemanden etwas wünscht, was der nicht im Angebot hat, aber so ist das eben im Umgang mit anderen Menschen.
      Der Punkt, wo dann die Moral weiterhin ins Spiel kommt (und meines Erachtens auch kommen sollte) ist eben erst die Ehrlichkeit: Niemand sollte dem Anderen vortäuschen, dass das Gewünschte doch noch zu erlangen wäre, wenn er ihm erstmal gibt, was er selbst will.“

      Sehr schön ausgedrückt! Also ich bin jetzt Feuer und Flamme, selbst noch etwas zur Friendzone zu schreiben. Da ist ja längst nicht alles zu gesagt.

    • „Der Punkt, wo dann die Moral weiterhin ins Spiel kommt (und meines Erachtens auch kommen sollte) ist eben erst die Ehrlichkeit: Niemand sollte dem Anderen vortäuschen, dass das Gewünschte doch noch zu erlangen wäre, wenn er ihm erstmal gibt, was er selbst will.“

      Die wenigsten menschlichen Interaktionen
      spielen sich auf dieser Höhe in Bezug
      auf Moral,Ethik ab.
      Deshalb hier zur Erinnerung nochmals:

      Gesetz nach Briffault:

      Das Weibchen, nicht das Männchen, bestimmt alle Bedingungen
      in der Familie der Tiere. Wenn das Weibchen keinen Nutzen
      aus der Assoziation mit dem Männchen ziehen kann, kommt es
      zu keiner Assoziation.

      Briffault’s Law

      “The female, not the male, determines all the conditions of the animal family. Where the female can derive no benefit from association with the male, no such association takes place.” — Robert Briffault, The Mothers, I, 191

      The Rosetta Stone of Women’s Behaviour

      There are a few corollaries I would add:

      1 – Past benefit provided by the male does not provide for continued or future association.

      2 – Any agreement where the male provides a current benefit in return for a promise of future association is null and void as soon as the male has provided the benefit (see corollary 1)

      3 – A promise of future benefit has limited influence on current/future association, with the influence inversely proportionate to the length of time until the benefit will be given and directly proportionate to the degree to which the female trusts the male (which is not bloody likely).

      Männer lieben idealistisch,
      Frauen lieben opportunistisch.

  12. Pingback: Warum ich mehr als eine Art von Friendzone sehe | Geschlechterallerlei

  13. Pingback: Überblick: Pickup und Game | Alles Evolution

  14. Pingback: Homonormativität: Warum sich Homosexuelle nach feministischer Theorie nicht “normal” verhalten sollen | Alles Evolution

  15. Pingback: Wie schnell/oft bei einer Frau am Anfang melden? | Alles Evolution

  16. Pingback: Von nichtexklusiven Beziehungen, den Hoffnungen der Frauen und nichtverantwortlichen Frauen | Alles Evolution

  17. Pingback: “Status macht attraktiv” vs “Anerkennung durch Sex” | Alles Evolution

  18. Pingback: Die “Dating Apokalypse”: Begünstigen Apps wie Tinder eher die Männern? | Alles Evolution

  19. Pingback: Laurie Penny, die “Fuck Zone” und “gute Männer sind wie Einhörner” | Alles Evolution

  20. Pingback: „Er hat keine Gefuehle, will aber mit mir schlafen“ | Alles Evolution

  21. Pingback: „Ich bin Feministin und ich hasse Männer“ | Alles Evolution

  22. Pingback: Das Haus der Verführung – Der lange Weg zum ersten Mal

  23. Pingback: Freundin sagt nichts, wenn sie wütend ist | Alles Evolution

  24. Pingback: Wenn eine Feministin ausdrücken will, dass sie Männer mag | Alles Evolution

  25. Pingback: Sich mal wieder nach einiger Zeit bei einer Frau melden und schauen, ob sie Interesse hat | Alles Evolution

  26. Pingback: Menstruation und nur Treffen, wenn man Sex haben kann | Alles Evolution

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s