Selbermach Samstag XC

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

157 Gedanken zu “Selbermach Samstag XC

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich kann man wieder das lila Böse in die Schranken weisen, solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal Hut ab vor dieser Frau! Schön zu sehen, dass sich die Universitäten doch noch in Sachen Geschlechterpolitik ein wenig Rest an wirklich akademischem Geist bewahrt haben:

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/maenner-sind-keine-schweine.html

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/interview-mit-sandra-hermann.html

    http://manndat.de/wp-content/uploads/2014/06/Hermann_2014_Männer_sind_Schweine.pdf

    Und gleich noch was von einer Frau:

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/8655-elternfuehrerschein-zum-scheitern-verurteilt

    Die BASTA-Kampagne hat Neues zur Wehrpflicht auf Lager:

    http://bastakampagne.blogspot.de/2014/06/osterreich-vorarlberg-gestrig-wie-eh.html

    http://bastakampagne.blogspot.de/2014/06/osterreich-darf-ich-mich-verweigern-bei.html

    http://bastakampagne.blogspot.de/2014/06/turkei-353-wehrpflichtige-misshandelt.html

    http://bastakampagne.blogspot.de/2014/06/arabische-emirate-fuhren-zwangsdienst.html

    Was liegt noch Schönes an? Ein offenbar schöner Mann, der es mit der Legalität nicht so genau nimmt – die Damen fliegen auf ihn:

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/polizeifoto-von-jeremy-meeks-der-kann-mich-gerne-ausrauben-a-976354.html

    Interessant zu sehen, dass Aussehen allein (oder fast allein) auch Männer noch sehr attraktiv machen kann. Das mit der Kriminalität (machen eher statusniedrige Männer!) zählt dann nicht mehr viel, weil ein attraktiver Mann bei Frauen nichts falsch machen kann. Oder es wird positiv interpretiert: Wer andere Leute ausraubt, hätte schließlich früher unter Urwaldbedingungen eher Erfolg gehabt und wäre leichter mit dem Säbelzahntiger und anderen Männchen fertig geworden, als ein sanfter, harmloser Mann.

    Interessant auch die Phantasien der Damen dazu, was sie gerne mit diesem Mann erleben oder mit ihm machen würden!

    Es gibt aber weitaus krassere Fälle: Selbst Amokläufer, die mehrere Menschen umgebracht hatten, wurden – und das selbst nach vorheriger Erfolglosigkeit bei Frauen – von einigen Damen als „süß“ empfunden.

    Was noch? Ach ja:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/06/17/ein-weltgastrecht-fur-frauen/#comment-127676

    De Femis verbrennen Bücher, de Femis verbrennen Bücher, na na na na naaaaaaa, naaa…

    …ich hab’s doch gewusst! Aber auf mich hört ja keiner.

    Dann haben de Femis sogar noch eine neue Form von Biologie erfunden. (HA HA HA HA HA) Das sieht denen ähnlich! Feministische Biologie. Den Begriff muss man sich nur mal auf der Zunge zergehen lassen! Klingt so wie „kreationistische Evolutionsbiologie“.

    http://www.danisch.de/blog/2014/06/16/forschungsgebiet-feministische-biologie/#more-8705

    Apropos Biologie:

    Man gehe kurz auf http://de.wikipedia.org/wiki/Biologie und gucke unter „Einzelnachweise“, Nr. 4. Da soll noch einer sagen, die Gendersens hätten nicht die Wikipedia unterwandert.

    Wenn heute ein Schüler „Biologie“ und „Wiki“ eintippt, stößt er sofort auf Heinz-Jürgen Voss.

    Wer hätte das gedacht? In dem Artikel geht es doch gar nicht unmittelbar ums Geschlechterthema!

    Junge, Junge:

    http://kuckucksvater.wordpress.com/2014/06/20/prinz-harry-will-endlich-klarheit/#more-9943

    Dazu passend: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Jedes-Baby-soll-zum-Vaterschaftstest-21853746

    Dann, das Letzte: So schleimen sich Politiker beim Volk ein:

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/wm-2014-in-brasilien-angela-merkel-jubelt-ueber-sieg-gegen-portugal-fotostrecke-115758-2.html

    Ein männlicher Bundeskanzler hätte das mit weiblichen Fußballprofis in deren Umkleidekabine nicht gemacht. A nicht gedurft, und B spielen die dafür nicht gut genug…

    Sonst das Übliche:

    http://agensev.de/meldungen/scheidungskinder-brauchen-beide-eltern/

    http://agensev.de/agens-und-andere-veranstaltungen/2-demo-fuer-elternrechte/

    http://man-tau.blogspot.de/2014/06/wie-jungen-zu-mannern-und-erwachsene-zu.html

    http://man-tau.blogspot.de/2014/06/ok-kill-their-boys-bring-back-our-girls.html

    http://cuncti.net/streitbar/756-paradigma-und-inkommensurabilitaet

    http://cuncti.net/streitbar/757-genderdebatte-diversity-fuer-die-privilegierten

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=12934

    …und der Surftipp des Tages:

    http://webjungs.de/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Eisvogel (Alcedo atthis), auch Licher-Vogel genannt!

    vgl. auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Eisvogel#Balz_und_Paarung

    Hinweis noch: Nächsten Samstag fällt mein Beitrag zum Selbermachsamstag aus – bin an dem Tag verhindert.

  2. Aus der Serie: Mit Frauen an der Spitze wird alles besser:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/gm-general-motors-droht-nach-zuendschlossskandal-absturz-a-976342.html

    … der tödliche Zündschloss-Skandal…. könnte dem größten US-Autobauer erneut an die Existenz gehen – und GM-Chefin Barra den Job kosten. … Barra selbst, die im GM-Vorstand lange für Entwicklung zuständig war, also kaum behaupten kann, von nichts gewusst zu haben.

    Kommentaror Hulda schreibt:
    „Sie ist kein Ingenieur, hat gerade mal ein Bachelor in Elektrotechnik an einem College. Vergleichbar mit einer Elektrikerlehre in Deutschland. Und einen Master in BWL. Solche Leute sitzen in US-Konzernen im Vorstand und sind für Entwicklungsetats in Milliardenhöhe zuständig.“

    • „Darin werden konkrete – und verbindliche – Ziele für eine bessere Förderung von Frauen in den Führungsetagen von Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung formuliert. So soll es nicht nur eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen geben, sondern auch eine Reform der jeweiligen Gesetze, die die Geschlechterquote im öffentlichen Dienst betreffen.

      Wenn das Gesetz wie geplant 2016 gilt, ist die Quote bei dann anstehenden Gremien-Neuwahlen anzuwenden. Laufende Mandate sollen nicht angetastet werden. Wird die Quote nicht erfüllt, bleiben die Plätze laut Entwurf unbesetzt. Zudem ist eine Berichtspflicht der Unternehmen vorgesehen, ob sie die Quote erreichen konnten oder, falls nicht, welche Gründe das verhindert haben.“

      http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-06/frauenquote-ministerien-entwurf

      „Wird die Quote nicht erfüllt, bleiben die Plätze laut Entwurf unbesetzt.“

      Naja, hauptsache kein Mann. Heute beim Haareschneiden hab ich die unzähligen Frauenzeitschriften links liegen lassen und mir den Spiegel gegriffen. Ich glaube in diesem Artikel hier:

      https://magazin.spiegel.de/digital/#SP/2014/25/127626339

      ist eine Grafik, in der die Einstellung der Bürger zu Frauenquote (positiv vs. negativ) und für wie wichtig sie diese halten dargestellt. Das Ergebnis ist wenig überraschend.

  3. Gender-Vertreterinnen und sonstige institutionell verankerte Feministinnen verweigern sich ja ganz überwiegend der Diskussion mit ihren Kritikern. Eine der seltenen Ausnahmen findet man hier: CDU-Mitglied und Feminismuskritikerin Birgit Kelle diskutiert mit Claudia Janssen, Studienleiterin des EKD-Zentrums für Genderfragen. Ich wusste übrigens gar nicht, dass die evangelische Kirche auch schon so in das Gender(un)wesen involviert ist.
    http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/ist-gender-gut-oder-gefaehrlich-1170.html

    • @ KlausT

      Hey, Danke – ist mir glatt durch die Lappen gegangen.

      „Laut Janssen ist Gender eine wichtige Kategorie, um Wirklichkeit zu verstehen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern zu sehen.“

      Warum hält sie sich in dem Punkt nicht einfach an die Biologie, die der Gender-Heilslehre vehement widerspricht?

      „Mit den Kategorien „männlich“ und „weiblich“ komme man nicht mehr weiter.“

      Warum denn nicht? Und wieso sagt ausgerechnet eine Kirchenvertreterin sowas?

      „Es gebe viele andere Formen, in denen Menschen sich bewegten.“

      Ja und?

      „Die Vorstellung, was „männlich“ und „weiblich“ bedeutet, verändere sich im Laufe der Zeit und falle je nach Kultur verschieden aus.“

      Tut nichts zur Sache. Es gibt weiterhin Männchen & Weibchen, auch beim Menschen.

      „Zudem gebe es Hirnforscher, die eine eindeutige Zuordnung eines biologischen Geschlechts für nicht möglich hielten.“

      DAS wage ich zu bezweifeln. Es kann natürlich sein, dass mittlerweile die Gendersens auch die Gehirnforschung unterwandert haben.

      „Gender-Studien zeigten, wo Männer und Frauen präsent seien. So gebe es in Kindergärten und Grundschulen nur wenige Männer, an den Universitäten lehrten jedoch deutlich mehr Männer als Frauen.“

      Wie schröcklich!

      „Hingegen sei in der evangelischen Kirche die angestrebte Gleichberechtigung bald erreicht. In den Gemeinden arbeiteten etwa 35 Prozent Pfarrerinnen. Auf der mittleren Führungsebene liege der Frauenanteil jedoch nur bei etwa 20 Prozent. Von den 20 EKD-Mitgliedskirchen würden lediglich zwei von Frauen geleitet. Um die Quote zu steigern, seien zum Beispiel mehr Führungspositionen erforderlich, die auch in Teilzeit ausgeübt werden könnten. Ziel müsse es sein, Geschlechtergerechtigkeit zwischen Männern und Frauen herzustellen.“

      An Chancengleichheit und Gerechtigkeit auf dem Partnermarkt wird natürlichnicht gedacht.

      „Nötig sei zudem eine neue Definition von Familie.“

      Dass Vertreter einer Kirche sowas von sich geben, ist völlig verrückt!

      „Für die evangelische Kirche mache Familie aus, verbindlich Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen.“

      Das ist nicht immer Familie. Die EKD interessiert sich offenbar gar nicht dafür, dass die Familie auf dem Rückzug ist, immer seltener wird. Und das ist das eigentliche Problem hierbei. Nicht, wie man „Familie“ definiert.

      „Janssen: „Gott schafft Frauen und Männer und Menschen, die geschlechtlich nicht eindeutig sind, wie zum Beispiel Intersexuelle und Transsexuelle, Gott schafft hetero- oder homosexuelle Menschen. Gender verneint nicht die Unterschiede der Menschen, sondern lobt Gott für die Vielfalt der Schöpfung.“ “

      Ich glaube auch nicht, dass Gott was gegen Homo- und Transsexuelle hat. Aber durch die Gender-Ideologie wird nichts besser.

      Dass ausgerechnet eine Kirche mit auf den Gender-Zug aufspringt, ist erschreckend.

      Ab dann kann man meines Erachtens nämlich den Protestanten mit Recht das nachsagen, was ihnen vorher ungerechterweise jahrhundertelang nachgesagt wurde: nämlich dass es sich um Ketzer handelt!!! (HA HA HA HA HA HA)

      • „Ich glaube auch nicht, dass Gott was gegen Homo- und Transsexuelle hat.“

        Als ob relevant ist, was Gott davon hält. Wichtig ist, was Menschen davon halten, denn Menschen machen Gesetze und mit Menschen leben wir. Nicht mit Gott.

        „Aber durch die Gender-Ideologie wird nichts besser.“

        Darüber kann man streiten. Ich seh das anders.

        • @ Adrian

          „und mit Menschen leben wir. Nicht mit Gott.“

          Und was ist dann später an der Himmelspforte?

          Aber wie gesagt: Meiner Überzeugung nach kommen da Homos genauso rein wie Heteros.

          Ich habe mich schon mal mit Nahtoderfahrungen beschäftigt. Da waren auch Homos bei, die im Himmel gewesen sein wollen.

          „“Aber durch die Gender-Ideologie wird nichts besser.”

          Darüber kann man streiten. Ich seh das anders.“

          Inwiefern siehst Du denn in dieser Weltanschauung eine Verbesserung?

          Es ist ja immerhin eine Ideologie, die von 16 oder gleich unendlich vielen Geschlechtern ausgeht, die glaubt, man käme in Sachen geschlechtsspezifisches Verhalten als „unbeschriebenes Blatt“ auf die Welt und die jede politische Entscheidung von der Geschlechterpolitik abhängig machen will, und zwar so, dass es am Ende dann so eine oberflächliche Art von „Gleichstellung“ gibt – also Ergebnisgleichheit in Sachen Führungspositionen und so.

          • „Und was ist dann später an der Himmelspforte? “

            Nichts. Es gibt sie nicht. Wir strerben und verfaulen und nichts wird von uns bleiben, außer die Erinnerungen an uns. Aber auch die werden irgendwann verblassen und verschwinden.

            „Inwiefern siehst Du denn in dieser Weltanschauung eine Verbesserung?“

            Sie befreit mich von althergebrachten gesellschaftlichen Zwängen.

        • @ Adrian

          Dein Gelaber von den angeblichen Segnungen des Genderismus ist auch nicht besonders schlau. Also beschwer Dich nicht.

          Die Freiheitseinschrenkungen der Gendermode und deren Kosten scheinen Dir egal zu sein, also was hast Du?

          Gender befreit Dich von althergebrachten Zwängen? Aha! Dann ist dies Gender ja eine ganz liebe …

          • „Die Freiheitseinschrenkungen der Gendermode und deren Kosten scheinen Dir egal zu sein, also was hast Du?“

            Ja klar, deshalb kommentiere ich seit mehreren Jahren gegen Feminismus.

        • @ Adrian

          „Nichts. Es gibt sie nicht. Wir strerben und verfaulen und nichts wird von uns bleiben, außer die Erinnerungen an uns. Aber auch die werden irgendwann verblassen und verschwinden.“

          Das kann niemand wissen. Es spricht aber einiges dagegen, dass nach dem Tod einfach nur Schluss ist. Ein Leben nach dem Tod /eine paranormale Wirklichkeit ist zumindest möglich – und aus meiner Sicht noch nicht mal unwahrscheinlich.

          „“Inwiefern siehst Du denn in dieser Weltanschauung eine Verbesserung?”

          Sie befreit mich von althergebrachten gesellschaftlichen Zwängen.“

          Das will sie, allerdinsg wären dafür unideologische Programme doch weitaus geeigneter, weniger angreifbar und daher auf Dauer beständiger.

          @ DDBZ

          „“Die Freiheitseinschrenkungen der Gendermode und deren Kosten scheinen Dir egal zu sein, also was hast Du?”

          Ja klar, deshalb kommentiere ich seit mehreren Jahren gegen Feminismus.“

          Okay, einer von den Gendersens ist Adrian nun wirklich nicht…

          • @ Matthias
            „Das kann niemand wissen.“

            Nein. Aber alles was wir über Biologie, die Erdgeschichte und das Universum wissen, spricht gegen ein Leben nach dem Tod.

        • @ Adrian

          Das Leib-Seele-Problem aus der Biologie ist aus meiner SIcht noch nicht geklärt. Aus Sichtzahlreicher anderer Biologen und vieler Mediziner auch nicht.

          Also ob das Bewusstsein jetzt vom Gehirn aufgebaut wird oder ob das gehirn nur der „Empfänger“ des Bewusstseins ist. So wie ein Radio den z.B. WDR empfängt. Wenn das Radio kaputt geht, lebt der WDR dann immer noch.

          Wie auch immer – Arne hatte dazu ein Buch geschrieben:

          http://www.amazon.de/Lexikon-Jenseits-Arne-Hoffmann/dp/3898451151/ref=sr_1_1/277-1047886-6608232?ie=UTF8&qid=1403372870&sr=8-1&keywords=Lexikon+des+Jenseits+Arne+Hoffmann

          …und hat einen, wenn auch kaum betriebenen, Blog dazu:

          http://spoekenkieker.blogspot.de/

          • „Das Leib-Seele-Problem aus der Biologie ist aus meiner SIcht noch nicht geklärt. Aus Sichtzahlreicher anderer Biologen und vieler Mediziner auch nicht.“

            Ich denke es ist recht gut erklärt: „Seele“ (was acuh immer das sein mag) entsteht durch Gehirn, das wiederum durch Jahrmillionen der Evolution geformt wurde.

        • @ Adrian

          „Darüber kann man streiten. Ich seh das anders.“

          Mich beschäftigt gerade der ideologische Konflikt zwischen klassischem Radikalfeminismus und postmodernem Gender-Feminismus. Dieser betrifft ja u.a. die Themen Sexarbeit, Multikulturalismus, Intersektionalität, Homo- und Transsexualität sowie die jeweils spezifischen Feindbildkonstruktionen (Feindbild Mann vs. Feindbild weißer, heterosexueller Mann).

          Ich vermute, dass beide feministische Strömungen zunehmend aufeinanderprallen werden, denn eine genause Analyse zeigt durchaus, dass sie sich in wesentlichen Aspekten unterscheiden – und zwar in einer in letzter Instanz unvereinbaren Weise.
          In einem wesentlichen Punkt unterscheiden sie sich allerdings nicht: sie sind beide männerfeindlich, halten an einem starren „Mann-Täter, Frau-Opfer“-Schema fest, verweigern sich der Anerkennung der Existenz und Relevanz männlicher Diskriminierungen und sozialer Problemlagen und bleiben daher in ihrer Theorie unwissenschaftlich und in dieser Hinsicht reaktionär.

          Vergleicht man beide Strömungen hinsichtlich der Einstellung zu Homosexualität und Transsexualität würde ich persönlich allerdings auch sagen, dass der Gender-Feminismus hier gegenüber dem klassischen Radikalfeminismus einen BEGRENZTEN Fortschritt darstellt, insofern Homophobie, insbesondere gegenüber schwulen Männern, im klassischen Radikalfeminismus nicht gerade selten war und Transphobie sogar relativ verbreitet.

          Der Paradigmenwechsel hin zum Poststrukturalismus, der es dem heutigen Gender-Feminismus auf der ideologischen Ebene verbietet, Diskriminierungen – auch wenn Männer davon betroffen sind – dann zu relativieren, wenn diese sich auf der Grundlage von sexueller Orientierung, Hautfarbe, tatsächlicher oder zugeschriebener ethnischer Herkunft, Behinderung etc. vollziehen, ist freilich ursprünglich wesentlich als notwendige Anpassungsleistung gegenüber anderen sozialen Bewegungen entstanden, da die beschränkte Ideologie des klassischen Radikalfeminismus mit ihrem plumpen Feindbild Mann erkennbar so verrückt war, dass der Radikalfeminismus zunehmend in ideologische Isolation geriet.
          Des Weiteren hängt dieser Wechsel wesentlich zusammen mit dem Paradigmenwechsel größerer Teile insbesondere der akdademischen Linken zu einem poststrukturalistischen theoretischen Paradigma, dass sich insbesondere mit der Analyse und Kritik vermeintlicher oder tatsächlicher diskriminierender und ausgrenzender Normen beschäftigt.

          Diese in der grundsätzlichen Tendenz z.T. positive Entwicklung im Gender-Feminismus findet allerdings leider eine klare Grenze: Männliche Diskriminierungen dürfen im Gender-Feminismus nur dann nicht relativiert werden, wenn sie nichts mit dem Attribut Männlichkeit zu tun haben (sondern eben mit Faktoren wie Hautfarbe, sexueller Orientierung, abweichenden geschlechtsbezogenen Identitäten, Behinderung etc.).
          Der Mann als Mann wird allerdings nach wie vor als Unterdrücker, potentieller Gewalttäter und Vergewaltiger und allgemein privilegiert konstruiert, in dieser Hinsicht verbleibt der Gender-Feminismus im Paradigma des Radikalfeminismus, ersetzt aber das Feindbild Mann des klassischen Radikalfeminismus durch das PC-Feindbild des weißen, heterosexuellen Mannes. Würde er dieses Feindbild aufgeben – was wohl leider so schnell nicht passieren wird – wäre der nächste notwendige Schritt emanzpatorischer Theoriebildung vollzogen, die Hinwendung zu dem, was ich als „integraler Antisexismus“ bezeichne – eine geschlechtsübergreifende Perspektive auf geschlechtsbezogene Diskriminierungen, soziale Problemlagen und Menschenrechtsverletzungen, welche auch männliche Probleme ausdrücklich einbezieht.
          Dieser Übergang wird sich aber wohl nicht ohne Weiteres aus dem Gender-Feminismus selbst heraus vollziehen, der sich in seinen autoritären PC-Tendenzen zu stark festgefahren hat.
          Auch müsste ein solcher Übergang idealerweise begleitet sein von einem erneuten Paradigmenwechsel weg vom poststrukturalistischen theoretischen Paradigma hin zu einem tatsächlich universalistischen und egalitären linken theoretischen Paradigma.

          Mag man dennoch den relativen und begrenzten Fortschritt erkennen, dass Anhänger des Gender-Feminismus zumindest keine schwulen Männer oder Transsexuellen mehr diskriminieren
          können (was im klassischen Radikalfeminismus relativ problemlos möglich war und ist) ohne zu ihren eigenen theoretischen Grundlagen in krassen Widerspruch zu geraten, so ist doch auch zu berücksichtigen, dass der theoretische Kontext, in dem dieser relative Fortschritt stattfand, den Anliegen sexueller Minderheiten ansonsten eher wenig hilfreich ist.

          Da ist einmal die Biologiefeindlichkeit im Gender-Feminismus, die sexuelle Orientierungen und geschlechtsbezogene Identitäten als vollständig sozial konstruiert postuliert, was erstens mit dem wissenschaftlichen Forschungsstand nicht vereinbar ist und zweitens die Idee einer Möglichkeit der Umerziehung in dieser Hinsicht nahelegt, somit indirekt der Propaganda rechtskonservativer und religiös-fundamentalistischer Kreise für Umerziehungstherapien potentiell entgegenkommt.

          Zweitens ist eine Annäherung von sexuellen Minderheiten und ihren Anliegen an den Gender-Feminismus aber auch deshalb potentiell kontraproduktiv, weil dadurch das Risiko entsteht, dass sie unverdienterweise in das Kreuzfeuer der berechtigten Kritik am Gender-Feminismus geraten, obwohl viele Anliegen sexueller Minderheiten ja berechtigt sind (und von mir auch unmissverständlich unterstützt werden).
          Insbesondere konservativen und religiös-fundamentalistischen Kreisen wird dadurch erleichtert ihre spezifische Kritik am Gender-Feminismus mit ihren homophoben, transphoben und sexualfeindlichen Einstellungen zu verknüpfen.
          Nun ist es natürlich keineswegs die konservative Kritik am Gender-Feminismus, die ich vertrete – teilweise ist diese einfach nur peinlich – aber eine linke und liberale Kritik am Gender-Feminismus halte ich in der gegenwärtigen Situation aus verschiedenen Gründen für unvermeidbar und notwendig, während ich gleichzeitig viele Anliegen sexueller Minderheiten unterstütze. In diesem Sinne fände ich es wünschenswert, wenn sexuelle Minderheiten sich stärker vom Gender-Feminismus distanzieren würden und ich fände es auch wünschenswert, dass das poststrukturalistische theoretische Paradigma in seinen potentiell kontraproduktiven Aspekten für sexuelle Minderheiten deutlicher erkannt wird.

          Die weit überwältigende Mehrheit der Mitglieder sexueller Minderheiten, die für ihre Rechte eintreten, haben mit dem PC-Feindbild „weißer, heterosexueller Mann“ nichts am Hut. Eine Minderheit von radikalen Queer-Ideologen vertritt dieses PC-Feindbild allerdings leider, was konservativen Gegnern die Möglichkeit eröffnet die gesamte LGBT-Bewegung zu versuchen als politisch korrekt und gegen den weißen, heterosexuellen Mann gerichtet zu diskreditieren.

          Die überwältigende Mehrheit der Mitglieder der LGBT-Bewegung versteht sich ja auch nicht als „queer“ im tatsächlich poststrukturalistisch-theoretischen Sinne, meist wenn der Begriff „queer“ als Selbstbezeichnung verwendet wird, bestehen ja tatsächlichen keine nennswerten Kenntnisse der Queer-Theorie. Trotzdem bedauere ich persönlich, dass Teile der LGBT-Bewegung den Begriff „queer“ manchmal als Selbstbezeichnung verwenden, da Gender- und Queer-Theorie ja aus dem gleichen theoretischen Zusammenhang – der US-amerikanischen Rezeption des französischen Poststrukturalismus – hervorgegangen sind und daher auf theoretischer Ebene bis zu einem gewissen Grad zusammenhängen. Faktisch sind die meisten Mitglieder der LGBT-Bewegung aber keine Anhänger der Gender-Ideologie, glauben nicht an die reine soziale Konstruiertheit geschlechtsbezogener und sexueller Identitäten (schon aus eigener Erfahrung nicht), sind nicht politisch korrekt, vertreten erst Recht kein PC-Feindbild „weißer, heterosexueller Mann“ etc.
          Aber konservative Gegner der LGBT-Bewegung nutzen diese Situation manchmal um es so darzustellen, als wenn dies der Fall wäre.

          Der Versuch des Gender-Feminismus sexuelle Minderheiten für sich zu instrumentalisieren, birgt also für die sexuellen Minderheiten selbst m.E. durchaus einige potentielle Nachteile, weshalb ein expliziter Bruch der gesamten LGBT-Bewegung mit dem Gender-Feminismus m.E. wünschenswert wäre.

        • „Okay, einer von den Gendersens ist Adrian nun wirklich nicht…“

          Hab ich auch nicht gesagt. Er ist aber ein Freund davon, findet Genderismus befreiend und Geld für dafür nicht falsch angelegt.

          Oder er wollte einfach mal gegen Religion lästern …

        • @ Leszek
          Was mich am Gender-Feminsmus stört ist der „Feminismus“ nicht das „Gender“. Ich halte eine humanistischen Gender-Diskurs für durchaus wünschenswert.

        • @ Adrian

          „Ich halte eine humanistischen Gender-Diskurs für durchaus wünschenswert.“

          Ja, das sehe ich ähnlich, (wobei ein humanistischer Gender-Diskurs u.a. männliche wie weibliche Problemlagen und biologische wie soziale Aspekte einbeziehen sollte.)

          Am Multikulturalismus stört mich ja auch nicht, dass „Multi“, also die Möglichkeit der freien Wahl der eigenen Lebensweise (im Kontext eines allgemein anerkannten universalistischen Wertesystems von Menschenrechten und Demokratie und einer entsprechenden Rechtsordnung), sondern der „Kulturalismus“, der die Idee der Gleichwertigkeit der Menschen durch die Idee der Gleichwertigkeit der Kulturen zu ersetzen versucht, die Menschen damit faktisch auf das Leben gemäß bestimmter restriktiver prämoderner und nicht frei gewählter kultureller Werte und Normen festnagelt und Gruppenrechte anstatt Individualrechte postuliert.

        • @ Adrian

          Das ist doch der Kern der Sache. Du siehst in Gender, was Du Dir wünschst was Gender sein möge. Ich sehe in Gender, was Gender in real ist. Gender ist zZ eben Gender-Feminismus.

          Gender- Mainstreaming zB ist reine Frauenpolitik. Es sollte anders sein, ist es aber leider nicht.

          Deshalb halte ich den Begriff Gender auch für verbrannt. Sie haben aus Gender ein Frauenbevorzugungs- Männerdämmonisierungs- Ding gemacht.

          Man kann den Genderbegriff hiervon schlecht trennen.

        • @ Christian

          Zum ideologische Konflikt zwischen klassischem Radikalfeminismus und postmodernem Gender-Feminismus und den ideologischen Unterschieden beider Richtungen z.B. bei den Themen Sexarbeit, Multikulturalismus, Intersektionalität, Transsexualität sowie den jeweils spezifischen Feindbildkonstruktionen (Feindbild Mann vs. Feindbild weißer, heterosexueller Mann), fehlt übrigens m.W. leider noch ein Artikel auf deinem Blog.
          Falls du also mal Lust hast einen zu schreiben, wäre dies mal wieder ein Themenvorschlag.

        • @ ddbz

          Man kann die Existenz von Geschlechterrollen (neudeutsch: „Gender“) und deren mögliche negative Auswirkungen auf das Individuum anerkennen, ohne feministische Gender Studies oder Gender Mainstreaming gut finden zu müssen.

        • @ JCD

          Kann man! Habe ich etwas anderes behauptet?

          Was es mM mit Gender auf sich hat, habe ich doch gesagt. Gender Studies ist reiner Feminismus nicht Geschlechterrollenforschung, Gender Mainstreaming ist pure Frauenpolitik nicht Politik für alle Menschen, Gleichstellungsbeauftragte dürfen fast nur Frauen werden und diese wählen sowiso, …

          Überall wo Gender drauf pappt ist Feminismus drin.

          Wie gesagt, ich sehe was real ist und nicht was wünschenswert wäre oder sein könnte wenn …

          Wo geht es denn bei Gender mal neutral um diese Geschlechterrollen?

      • @ Matthias

        *“Hingegen sei in der evangelischen Kirche die angestrebte Gleichberechtigung bald erreicht.*

        Stimmt.

        Das Thema „Evangelische Kirche“ hat sich bald von selbst erledigt.

        *“Laut Janssen ist Gender eine wichtige Kategorie, um Wirklichkeit zu verstehen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern zu sehen.”

        Warum hält sie sich in dem Punkt nicht einfach an die Biologie, die der Gender-Heilslehre vehement widerspricht?*

        Warum hält sie sich als evangelische Christin nicht einfach an die Bibel?

        Einst Deutsche Christen, heute Genderisten.

        Das Wort Gottes?

        Das findet diese Sorte Protestant.I.n im Zeitgeist, ganz modern, nicht in der Bibel.

        Martin Luther rotiert wie eine Kurbelwelle in seinem Grab.

  4. Großer Aufreger auf Twitter, fast so spannend wie die WM: Das FemCamp: https://twitter.com/search?q=%23femcamp

    Einige Links dazu:
    http://genderama.blogspot.de/2014/06/warum-man-auf-einer-feministischen.html
    http://blog.c3o.org/de/femcamp/
    http://tom174.wordpress.com/2014/06/20/safe-space/

    Österreichische Politprominenz schaltet sich ein:
    http://twitter.com/#!/rudifussi/status/479645377172611072

    Rudi Fußi outet sich, nachdem er von sanczny u.a. als homophob bezeichnet wird, als homosexueller Homophober, hatten wir noch gar nicht diese Woche:

  5. Heute mal ein Thema, das prima vista nichts mit Feminismus zu tun hat, sondern eher mit aktivistisch aktivistischen Gutmenschengruppen und deren Aktivismus.

    Anti-Fracking-Aktivist.I.nnen von russischer Regierung verdeckt unterstützt/finanziert.

    http://www.theguardian.com/environment/2014/jun/19/russia-secretly-working-with-environmentalists-to-oppose-fracking

    Behauptet NATO-Generalsekretär Rasmussen. Sicher keine neutrale Quelle, schon gar nicht im sich anbahnenden neuen, alten Kalten Krieg zwischen Ost und West.

    Im alten Kalten Krieg waren wir die Reaktionäre, der Osten gut-progressiv. Nun sind wir die guten Progressiven und Russland/China, wohl bald auch Indien, führen die ethnonationalistischen, „konservativen“ Reaktionäre gegen die „progressiven“ Multikultis, Nationalstaatsüberwinder und Schwulenverheirater.

    „Es muss sich etwas ändern, damit alles beim Alten bleiben kann.“

    Zu Dostojewskis Zeiten war’s wie heute: Das reaktionäre Zartum der Russisch-Orthodoxen gegen den progressiven, kapitalistisch-modern-liberalen Westen (nur dass Deutschland damals noch in der Mitte hockte und nicht recht wusste, wohin es denn gehören wollte oder ob es nicht gar einen eigenen Weltanschauungströdel beginnen sollte, außerdem war „Der Westen“ damals im Weltmaßstab unvergleichlich mächtiger als er es heute ist – der Niedergang hat längst begonnen).

    Obwohl Rasmussen also nicht neutral ist (wer ist das schon), macht Sinn, was er sagt.

    So, wie es Sinn macht, den Russen zuzuhören, die von US-amerikanischen Geheimdienstaktivitäten bei der Förderung der „demokratischen“ Farbenrevolutionen im Bereich der ehemaligen Sowjetunion berichten.

    Es machte ohnehin Sinn, sich zu fragen, stets und ständig: CUI BONO ?

    Menschen sind nun mal Egoisten, auch viele erklärte „Idealisten“, die oft nur einen etwas verwunden-verdrucksten Weg gefunden haben, ihren spezifischen Egoismus auszuleben.

    Bin ich selbst nicht leistungsfähig, vielleicht sogar stinkefaul, wird es Zeit, für Umverteilung und soziale „Gerechtigkeit“ zu kämpfen.

    Umgekehrt: Steht der erste Porsche Carrera in der Doppelgarage meiner Villa in Gstaad, wird’s Zeit, den Sozialneid zu bekämpfen.

    Am besten, indem man an Gutmenschengruppen spendet und so dokumentiert, was für ein moderner, sensibler, progressiver und kritischer Frauenfördermillionär man doch ist.

    Keiner vom alten Robber-Baron-Schlag.

    Nein, eher so wie Bill und Melissa Gates oder Warren Buffet oder George Soros.

    „Es muss sich etwas ändern, damit alles beim Alten bleiben kann!“

    Wieviele NGOs/Gutmenschentruppen werden also verdeckt finanziert/gefördert/in den Medien gepusht von US-amerikanischen, europäischen, saudischen, israelischen etc. Geheimdiensten/Regierungsagenturen/kapitalistischen oder kapitalen Interessengruppen, je nachdem, wie nützlich der jeweilige Petcause gerade für die jeweiligen Polit-/Macht-/Finanzinteressen ist.

    Aber nach Lage der Dinge im journalistischen Gutmenschenmüllstrom grenzt auch nur die Frage zu stellen nach unsauberen Interessenverfilzungen bei NGOs, Klimaschützern, Frauenschützern, Umweltschützern etc.schon an Ketzerei.

    Und wird von der Kirche der Politischen Korrektheit mit Exkommunikation bestraft.

    Verschwörungstheoretisch ist es sowieso.

    Der moderne, aufgeklärte, kritische Progressive weiß, dass es keine Verschwörungen gibt.

    Das hat er gelernt.

    Zumindest keine, die progressiv, kritisch und modern sind, also gutmenschlich.

    Das behaupten nur die Konservativen und Reaktionäre, deren Weltverscwörung das Paradies, an dem die kritischen, modernen Progressiven so emsig arbeiten, stets und ständig in seiner vollkommenen Entfaltung sabotiert.

    Deshalb: KAMPF GEGEN RECHTS!

  6. Ach herrje, Edith:

    Bill und Melinda Gates, Warren Buffett

    Nun aber zu etwas wirklich Wichtigem!

    Meister Peter, Meister Peter!

    Ich bin enttäuscht, ja nachgerade entsetzt.

    Was ist mit den Schweizern los?!

    Wer so gegen Frankreich spielt …, sind denn da meine Goldbarren überhaupt noch sicher in der Schweiz?

    Tippse, meine Tippse, die wo meine geliebte Nervensäge ist, macht sich Sorgen um unsere Zukunft!

    Nachdem sie den Auftritt der Schweizer Mannen (?) mitansehen musste.

    Sie war geschockt.

    Zurückhaltend formuliert.

    Müssen wir auf unsere alten Tage nach Costa Rica umsiedeln?

    Solch‘ düstere Gedanken umwölken meine sorgenzerfurchte Stirn.

    Nicht zu reden von der Schweizer Garde, der G-A-R-D-E, Meister Peter!

    Der kann doch im Ernst kein Papst mehr trauen.

    Aber Italiener sind ja auch keine Alternative.

    We are doomed.

    • @ mitm

      Fast könnte man hier sagen: DAS sieht den Femis ähnlich. (HA HA HA HA HA)

      Nee, quatsch. Aber: Interessant zu sehen, dass sowas auch Frauen mit Männern und nicht nur umgekehrt machen.

      Beide Geschlechter sind im Guten wie im Bösen zu Allem fähig.

      Sie feministische Legende von der harmlosen, wehrlosen Frau in der Rolle von klein Rotkäppchen und der vom Mann als großen, bösen Wolf ist so falsch.

      Die Femis machen das, was mir Robin unten vorwirft: Sie machen einen auf harmlos. Moto: Bin doch nur ein kleines, süßes Kätzchen, das mit dem Wollknäuel spielt, während der böse Hund mich beißen will und ständig auf den Baum jagt.

      Und ich echt lesen sie dann wirklich die Solanas…

  7. Feministinnen wie Onyx und Robin und viele ander verlangen immer, man solle aufhören sich immer nur am Feminismus abzuarbeiten. Ja und warum sollte man das bei solchen Meldungen tun:

    „Die feministische Botschaft, die zuvor selbst einem Harvard-Präsidenten wie Larry Summers zugestellt wurde, ist jedenfalls wieder unmissverständlich: Besser du widersprichst uns nicht, wenn du nicht eliminiert werden möchtest! Normalerweise müssten die Verteidiger der Presse- und Meinungsfreiheit in den USA sich darüber empören, aber sie dürften in den letzten Jahrzehnten sturmreif geschossen worden sein. Mal schauen, wann es wegen mangelnder Übereinstimmung mit der feministischen Ideologie zu den ersten Berufsverboten kommt. Vermutlich wäre dieser Schritt nur allzu gerechtfertigt als dringende Maßnahme in einem Frauen aufs Entsetzlichste unterdrückenden Patriarchat.“

    http://genderama.blogspot.de/2014/06/pulitzer-preistrager-wegen-kritik-rape.html

    Es ist i.d.R. nicht der Mein-Mein-Feminismus der für immer mehr Ungerechtigkeit sorgt, sondern der institutionelle Feminismus, an Unis, in den Medien und in der Politik. Der schreibt vor welche Meinungen erlaubt sind und schafft Konsequenzen wie hier, wenn man nicht brav nickt.

    Das ist totalitär!

    • „Das ist totalitär!“

      Das ist doch erklärtes Ziel von Gender und Gendermainstreaming. Es wird Top-Down implementiert (eingepflanzt?) ohne demokratisch je beschlossen worden zu sein.

      Bei der berühmt/berüchtigten Weltfrauenkonferenz in Peking wurde diese auch so in die Länge gezogen bis die Gegner, da arm, aus Geldmangel abreisen mussten und die Gendersens mehr oder weniger frei schalten und walten konnten.

      Die Forderung dieser beiden und anderer Femis, sich nicht am Feminismus abzuarbeiten ist doch so ähnlich als sollen sich Nazigegner nicht mit Faschismus beschäftigen. Also eigentlich lächerlich und dümmlich. 🙂

          • Nein Peking liegt nicht in der BRD, aber wenn Beschlüsse auf einer Konferenz in Peking, in Deutschland von Staats wegen umgesetzt werden, dann ist das ebenso demokratisch legitimiert, wie alles andere in der BRD auch.

        • @Adrian: „Wieso wurde es nicht demokratisch beschlossen?“

          siehe hier, darin:
          Das eigentlich tückische an der Strategie „Gender Mainstreaming“ liegt darin, daß sie (gemäß weiteren Erläuterungen auf http://gender-mainstreaming.net) als reines Verwaltungshandeln definiert wird und damit von jeder politischen Debatte und demokratischer Konsensfindung ausgenommen wird.

          S.auch diverse Quellen mit ausführlichen Darstellungen der historischen Abläufe und wie demokratische Prozesse ausgehebelt wurden.

        • @ Adrian

          Ne is klar! Du bist doch der, der immer von den tollen westlichen Werten redet. Für Dich scheint nur das richtig was Dir in den Kram passt. GM ist nunmal nicht demokratisch, das will es erklärt auch nicht sein.

          Es wird in nicht allzulanger Zeit wohl nicht viel von Deinen wW übrigbleiben. Scheint Dir aber egal. Mir soll’s auch recht sein …

          • @ ddbz
            „GM ist nunmal nicht demokratisch“

            Kommt drauf an, wie man demokratisch definiert. Wenn man erst über jede Maßnahme oder über jedes Gesetzt, oder über jeden Verwaltungsakt eien Volksabstimung abhalten muss, damit es demokratisch legitimiert ist, dann ist nichts in der BRD demokratisch legitimiert.

            „Für Dich scheint nur das richtig was Dir in den Kram passt.“

            Wie kommst Du denn darauf, dass GM mir in den Kram passt?

            „Es wird in nicht allzulanger Zeit wohl nicht viel von Deinen wW übrigbleiben.“

            Du weißt ja nichst mal, was meine wW sind. Demokratie gehört jedenfalls nicht dazu.

        • „Du weißt ja nichst mal, was meine wW sind.“

          Muss ich auch nicht. Wer von den wW so allgemein schwätzt wie Du, kann sich eben schlecht aussuchen was andere darunter verstehen.

          Zu GM: Du hast mehrfach und dauernd betont wie toll Du Gender findest, also was willst Du?

          • „Muss ich auch nicht.“

            Dann solltest Du aber auch aufhören etwas hineinzuinterpretieren, und mich dann auf der Basis Deiner Interpretation zu kritisieren.

            Aber was anderes hast Du hier eh noch nie gemacht.

        • „Aber was anderes hast Du hier eh noch nie gemacht.“

          Was redest Du? Du behauptest doch wenn GM nicht demokratisch sei, dann sei nix demokratisch!

          Dann sag doch mal, was denn Deine wW so sind. Solange Du das nicht machst, werde ich mir weiter meinen Teil denken. Das zB gehört für mich zu den wW. 🙂

          • „Du behauptest doch wenn GM nicht demokratisch sei, dann sei nix demokratisch! “

            Nein, das habe ich nicht behauptet.

            „Dann sag doch mal, was denn Deine wW so sind.“

            Lässt sich auf einen Nenner bringen: Die Freiheit, das zu tun, was man möchte, solange es nicht die Freiheit eines anderen tangiert.

        • @ Adrian

          Warum Gender nicht demokratisch beschlossen wurde?

          Nun, ersten siehe mitm, zweitens: Es hat ja damals keine öffentliche Debatte gegeben.

          Normalerweise müsste so ein weitreichendes Programm von Politik und Medien dem Volk erstmal vorgestellt werden. Es müsste Thema in z.B. Talkshows sein und kontrovers und ohne Denk- und Sprechverbote diskutiert werden.

          War aber alles nicht der Fall. Es ist hinter unserem Rücken beschlossen worden, und alle etablierten Parteien waren und sind für Gender Mainstreaming.

          Das einzige, was noch undemokratischer ist, das sind totalitäre Staaten in denen es nicht mal offiziell die Demokratie gibt.

          Aber auch wenn wir rein formal eine Demokratie sind: Sie wird unterwandert und ausgehölt, wo es gerade nur geht.

          Über vieles hat der Wähler heute keine Macht mehr, denn vieles Entscheidende sehen die etablierten Parteien alle gleich.

          Gender Mainstreaming wird von allen im Bundestag vertretenen Parteien befürwortet. Man kann es deshalb nicht abwählen.

          Das ist erschreckend undemokratisch.

    • @ Matze

      Ja, das ist wirklich totalitär. Und ich muss ehrlich sagen: Leuten wie Robin, Onyx, Stephi oder Maren traue ich zu, genauso mit Gegnern zu verfahren. Vielleicht auch Rexi oder Atacama.

      Wenn ich beispielsweise Harvard-Präsident wäre (oder von einer anderen Uni, egal in welchem westlichen Land), und die drüber entscheiden könnten, ob ich es bliebe, dann flög ich im hohen Bogen. Machen wir uns doch nichts vor! (Seid wann hat denn de Miezekatze Mitleid mit dem Hund???)

      Roslin würde dann auch wohl oder eher übel Fliegen lernen. Oder DDBZ. Oder auch Christian. Die meisten von uns würden gekickt.

      Vermutlich flög auch Arne. Gefeuert von Robin U-Bahn höchstpersönlich!

      • @ Matthias

        „Roslin würde dann auch wohl oder eher übel Fliegen lernen. Oder DDBZ. Oder auch Christian. Die meisten von uns würden gekickt.“

        Cool bleiben, Männer die immer noch glauben
        es wäre eine gute Idee Frauen jenseits
        20m vom Herd (Normlänge der Kette)
        Verfügungsmacht zu geben, sollte Mann
        wirklich in die, so sie noch welche
        haben.

      • @Matthias

        Mir war so als ob die Hälfte der von dir aufgezählten Frauen sich zumindestens bis vor ein paar Monaten nicht mal als Feministin bezeichnete und sich darüber ägerte immer mit denen über einen Kamm gezogen zu werden, so wie du es hier gemacht hast.

        • @ Matze

          Also oben hast Du geschrieben:

          „Feministinnen wie Onyx und Robin und viele ander verlangen immer, man solle aufhören sich immer nur am Feminismus abzuarbeiten.“

          Robin & Onyx sind also aus Deiner Sicht auch Femis.

          Und die anderen benehmen sich oft wie solche oder sind es. zumindest partiell.

          Bei Rexi & Atacama bin ich mir nicht sicher. Aber Maren & Stephi?

      • „Mir war so als ob die Hälfte der von dir aufgezählten Frauen sich zumindestens bis vor ein paar Monaten nicht mal als Feministin bezeichnete (…)“

        Also:

        Stephi und Rexi verstehen sich ausdrücklich nicht als Feministinnen.
        Atacama meinem Eindruck nach auch nicht.

        Onyx, Robin, Maren, Miria, (da Ketcar kürzlich hier kommentierte sei auch sie mitgenannt) verstehen sich als gemäßigte Feministinnen, nicht als Radikal- oder Genderfeministinnen.

        Onyx, Robin und Maren verstehen sich als (nicht-ideologische) Alltagsfeministinnen.
        Miria ist sex-positive, liberale Differenzfeministin.
        Ketcar ist liberale Feministin (dem Individual-Feminismus nahestehend).

        Sheera versteht sich als Gleichheitsfeministin und Radikalfeministin, was sie konkret unter Radikalfeminismus versteht, weiß ich nicht genau.
        Mit Sheera kommt Matthias allerdings meist gut klar.

        • @ ddbz

          „Und alle sind — KulturmarxistInnen!“

          Nein, der „neo-marxistische“ Feminismus ist eine eigene, allerdings kleine und insgesamt wenig einflussreiche feministische Strömung. Ich habe allerdings ein paar Bücher von „neo-marxistischen“ Feministinnen, die sind meist intellektuell anspruchsvoller als der Gender-Murks.

          Es gibt allerdings auch eine neo-marxistische Feminismuskritik:

          http://www.amazon.de/R%C3%BCckblick-auf-den-Feminismus-Gleichheit/dp/3894848219/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1403457063&sr=1-2&keywords=kerstin+steinbach

        • Unpolemischer Titel…Polemik ist das einzige womit dem Feminismus noch begegnen kann. Warum sollte man noch mit Höflichkeit auf diese geistfreie und menschenfeindliche Ideologie reagieren?

          • @teardown

            „Polemik ist das einzige womit dem Feminismus noch begegnen kann.“

            Und mit Argumenten. Da gibt es auch reichlich

            “ Warum sollte man noch mit Höflichkeit auf diese geistfreie und menschenfeindliche Ideologie reagieren?“

            Damit die anderen sehen, dass man geistvoll und menschenfreundlich ist

        • @ C

          Ich denke in dem Buch mit dem passendem Titel werden genug Argumente stehen.

          Allerdings könnte die Argumentiererei bald verboten sein oder aber mit erheblichen persönlichen Nachteilen verbunden sein. Wie der Fall des Pulitzer-Preisträgers George Will zeigt.

        • @ Leszek

          „Stephi und Rexi verstehen sich ausdrücklich nicht als Feministinnen.“

          Mit Rexi kann man ja noch reden. Aber Stephi wird ziemlich unangenehm. Sie forderte hier schon mal, dass bestimmten Leuten der Kopf gewaschen wird. Also Zensur, Sprechverbote.

          „Atacama meinem Eindruck nach auch nicht.“

          Sie ist relativ harmlos. Kann aber auch mal aufdrehen und ideologisch argumentieren, aus meiner Sicht. Ob ich ihr was will? Nein. Ich nehme mich im Zweifelsfall aber auch vor ihr eher in Acht.

          „Onyx, Robin, Maren, Miria, (da Ketcar kürzlich hier kommentierte sei auch sie mitgenannt) verstehen sich als gemäßigte Feministinnen, nicht als Radikal- oder Genderfeministinnen.“

          Ketcar & Miria kenne ich nicht gut genug, um dazu was zu sagen. Die anderen sind mir gegenüber zu aggressiv und gehen mit zu unlauteren Methoden gegen mich vor – mich falsch wiedergeben kommt einfach zu oft vor. Mich beleidigen auch. Auf mich wirken sie radikal, auch wenn sie es nicht in jeder Hinsicht sind.

          „Onyx, Robin und Maren verstehen sich als (nicht-ideologische) Alltagsfeministinnen.“

          Gewisse Dinge darf ich nicht aussprechen, ohne von ihnen eine rein zu kriegen.

          „Miria ist sex-positive, liberale Differenzfeministin.
          Ketcar ist liberale Feministin (dem Individual-Feminismus nahestehend).“

          Keine Ahnung.

          „Sheera versteht sich als Gleichheitsfeministin und Radikalfeministin,“

          Rein theoretisch ist sie damit am gefährlichsten. Sie benimmt sich aber nicht so.

          „was sie konkret unter Radikalfeminismus versteht, weiß ich nicht genau.“

          Die Frage ist, ob und in wiefern sie radikal ist.

          „Mit Sheera kommt Matthias allerdings meist gut klar.“

          Ja, man kann halt mit ihr reden, ohne dabei ständig eine rein zu kriegen, es bleibt fast durchweg beim Austausch von Sachargumenten. So sollte es immer gehen.

          Robin, Maren und Stephi könnten sich genauso verhalten, wenn sie wollten – aus meiner Sicht jedenfalls.

        • >>“Und mit Argumenten. Da gibt es auch reichlich. Damit die anderen sehen, dass man geistvoll und menschenfreundlich ist“

          Stimmt! Ich habe mich undeutlich ausgedrückt, ich rede nicht von den Mitläufern/Innen.

          Ich rede von den Hardcorefeministinnen, die eben durch eigene Menschenfreundlichkeit und Argumente nicht erreichbar sind. Die Betonköpfe, der harte Kern der Bewegung, die ideologisch Verbrämten. Die die eigene ökonomische Interessen durch die Bewegung haben. Die neurotischen, die narzistischen, die Menschenfeindlichen.

          Ich rede hier über gut und gerne 10-20.000 Feministinnen und Feministen (oder sogar mehr), die in Gleichstellungsstellen, im „Familienministerium“, in den Unis und Medien den Staatsfeminismus durchsetzen.

        • @ C

          Mögest Du in Deinem Glauben recht behalten.

          Dieser Tage wird viel über den 1. WK berichtet und es ist immer wieder ein ungläubiger Unterton zu hören, wie naiv die Menschen damals in die Katastrophe gelaufen sind. Warum denn kaum einer die Zeichen sehen wollte …

          Nun, ich hoffe (glaube es aber nicht) man wird sich über unsere Zeit nicht Ähnliches fragen.

        • „Nun, ich hoffe (glaube es aber nicht) man wird sich über unsere Zeit nicht Ähnliches fragen.“

          Es ist mir immer wieder unerklärlich, wie man im Feminismus eine derartige Gefahr sehen kann.

          • @adrian

            „Es ist mir immer wieder unerklärlich, wie man im Feminismus eine derartige Gefahr sehen kann.“

            Ja, ich denke auch, dass da vieles übertrieben wird, gerade wenn man so etwas wie strafbewehrte Denkverbote in den Raum stellt etc.

            Allerdings ist es ja ein übliches Mittel, den Gegner, gegen den man besonders kämpft, aufzublähen um den eigenen Kampf zu rechtfertigen.

        • @ Adrian

          „Es ist mir immer wieder unerklärlich, wie man im Feminismus eine derartige Gefahr sehen kann.“

          Feminismus in welcher konkreten Form
          auch immer, ist ein Begleitsymptom
          von Kulturen die sich im Niedergang
          befinden. Wenn Kulturen, Zivilisationen
          zusammenbrechen kommt es fast
          zwangsläufig zu hässlichen Vorgängen.

        • „Feminismus in welcher konkreten Form auch immer, ist ein Begleitsymptom von Kulturen die sich im Niedergang befinden.“

          1.) Glücklicherweise haben wir keine Kultur, sondern eine Zivilisation.

          2.) Nenne mir eine untergegangene Kultur, wo der Feminimus am Niedergang beteiligt war.

          3.) Wie kommst Du darauf, unsere „Kultur“ befände sich im Niedergang?

          • @adrian

            „2.) Nenne mir eine untergegangene Kultur, wo der Feminimus am Niedergang beteiligt war.“

            Ja, da würde mir auch keine einfallen

            „3.) Wie kommst Du darauf, unsere “Kultur” befände sich im Niedergang?“

            Er meint vielleicht die Geburtenrate. Allerdings ist das ja nicht die Kultur.

        • „Was denn für eine konkrete Gefahr?“

          Vergiss es! Das wird mir jetzt zu doof! Du tust so altklug, als wenn Du hier überhaupt nicht mitliest.

          Wenn der Feminismus für Dich nicht als Gefahr erkennbar ist, dann sei doch froh.

          Das ist doch genau das was ich oben schrieb, manche wollen oder können’s einfach nicht sehen.

        • @ C

          „Ja, da würde mir auch keine einfallen“

          Nun zumindest in den folgenden Werken
          findet man Beschreibungen, was
          passieren kann, wenn das weibliche
          gegenüber dem männlichen zunehmend
          dominant wird.
          Die Sumerer sind so ein Beispiel.
          Gewisse Vorgänge sind offenbar recht
          detailliert auf Tontäfelchen festgehalten.
          Ob man das als Feminismus oder mit einem
          anderen Ausdruck bezeichnet ist mir
          eigentlich gleich.

          http://www.rexresearch.com/glubb/glubb-empire.pdf

          http://en.wikipedia.org/wiki/J._D._Unwin

          https://www.google.ch/#q=sex+and+culture+unwin

    • Ich wage mal schon vor der Lektüre zu behaupten, daß Männerstreik einen richtigen Punkt macht.

      Mir stößt jedenfalls deine Anbiederung an den Feminismus negativ auf. Auch die Tatsache, daß du einige der hier kommentierenden Feministinnen offenbar für intelligent hältst.

      Ihr Linken habt eben häufig Probleme, wirklich die letzten Konsequenzen zu ziehen. Siehe auch Islam-Thema. Auch da bin ich enttäuscht von dir; Leszek.

    • Leszek, wenn Du mich mit Plattitüden in irgendwelche Ecken stellen willst und mir vorwirfst, ich sei irgendwelchen beknackten Blogparaden „in den Rücken gefallen“, dann erwarte besser nicht, dass ich das unkommentiert stehen lasse. Die Lügen und Hinterfotzigkeiten der ach so „Gemäßigten“ für die Gleichschaltung im Maskulismus werden immer widerlicher, obwohl ich bereits dachte, dass es nach der schäbigen Hexenjagd gegen Wolle wegen des anonymen sterbenden Schwans Wortschrank keine Steigerung mehr geben könnte.

      Berücksichtige dabei, dass ich zwar meistens durchaus gelassen und geduldig bin, wenn irgendwelche Leute meinen, sie müßten mit Dreck werfen, aber irgendwann ist auch bei mir der Spass vorbei und dann ist der „point of no return“ auch umgehend erreicht. Also pass mal besser auf, was Du von dir gibst. Da gefällt mir „A Voice for Men“ nicht nur inhaltlich besser. Da ist auch einfach die Quote der Lügner, Arschlöcher, gestörten Freaks und Feministinnen um Galaxien geringer als beim Geschlechtermatsch.

      Ende der Durchsage.

      • @ maennerstreik

        „wenn Du mich mit Plattitüden in irgendwelche Ecken stellen willst und mir vorwirfst, ich sei irgendwelchen beknackten Blogparaden “in den Rücken gefallen”, dann erwarte besser nicht, dass ich das unkommentiert stehen lasse.“

        Du hättest es ja z.B. auch an Ort und Stelle richtig stellen können, wenn du das anders siehst.
        Dass die Veröffentlichung eines homophoben Akif Pirincci-Interviews auf deinem Blog, zu einem Zeitpunkt als es in der linken und liberalen maskulistischen Bloggerszene einen breit artikulierten Konsens der Ablehnung von Homophobie gab, ein Signal setzt, dass ich (und vermutlich auch andere) als problematisch ansehen, damit wirst du eben leben müssen.

        Auf mich machte das nunmal den Eindruck, wie ich es formuliert habe: als in den Rücken fallen.
        Das dies nicht bewusst intendiert war, sondern nur in Kauf genommen wurde, mag sein, ändert aber nichts daran, dass dir die potentielle negative Wirkung dieser Veröffentlichung für die liberale und linke maskulistische Blogger-Szene ziemlich egal war.

        Und außerdem: Wer ein homophobes Interview veröffentlicht und dann später auch noch erklärt, schwule Männer sollten in der Männerrechtsbewegung nicht für ihre Anliegen als Homosexuelle eintreten, (also schwule Männer dürfen zwar gnädigerweise einer Männerbewegung beitreten, in der z.B. auf deinem Blog offen gegen sie und ihre Anliegen agitiert wird, aber sie dürfen sich nicht für ihre Rechte stark machen) – der muss m.E. eben auch entsprechende Gegenkritik vertragen können. (Ich bin übrigens stockhetero.)

        „Berücksichtige dabei, dass ich zwar meistens durchaus gelassen und geduldig bin, wenn irgendwelche Leute meinen, sie müßten mit Dreck werfen, aber irgendwann ist auch bei mir der Spass vorbei und dann ist der “point of no return” auch umgehend erreicht.“

        Das scheint bei dir allerdings recht schnell zu gehen.

        „Also pass mal besser auf, was Du von dir gibst.“

        Nein, ich werde auch weiterhin meine Meinung sagen, ob dir das gefällt oder nicht. Wenn du damit nicht klarkommst, brauchst du ja keine Diskussionen mit mir anzufangen.

        • Leszek, Dein Problem scheint das *verstehende* Lesen zu sein, denn so ziemlich alles, was Du in Deinem Kommentar wieder an Dreck in meine Richtung wirfst, läßt sich durch den Inhalt der Artikel bei mir widerlegen. Wenn man natürlich einzelne Wörter oder Satzteile ignoriert oder wegen z.B. Kiffens zum Erfassen derselben nicht in der Lage ist, kommt man zu Schlussfolgerungen wie Deinen und verbreitet anschließend Falschbehauptungen und Lügen wie Du es tust. Oder Du liest vielleicht in er Absicht, dass Du Dreck werfen kannst, solche Drecksäcke soll es ja auch geben.

          Ich wünsche noch einen schönen Abend, Echo folgt.

        • @ Leszek

          Das Wort Homophobie magst Du?

          Ich denke die wenigsten Homogegner und Kritiker haben Angst vor Homos …

          Wer bestimmt eigentlich was Rechte der Homos sind? Es gibt auch Homos die offen gegen Adopionsrecht von Homos sind … klar alles Leute die Angst vor Homos haben. Die haben dann wohl Angst vor sich selbst.

          Wer bestimmt eigentlich was Blogger bloggen dürfen? Gibt es da eine männerrechtliche Bloggerzentrale?

        • „Ich denke die wenigsten Homogegner und Kritiker haben Angst vor Homos …“

          Wie oft wurde Dir die Bedeutung des Wortes jetzt schon erklärt?
          Aber wenigstens gibst Du zu, dass „maennerstreik“ ein Homogegner bzw. -kritiker ist 😛

        • @ ddbz

          „Das Wort Homophobie magst Du?“

          Die Alternative wäre der Begriff „Heterosexismus“. Aber der Begriff „Homophobie“ hat sich nunmal weitgehend durchgesetzt, warum sollte ich versuchen nun einen anderen Begriff zu etablieren?

          „Ich denke die wenigsten Homogegner und Kritiker haben Angst vor Homos …“

          Wie ich dir schon einmal erklärte, geht es hier nicht um die wörtliche Übersetzung.
          Der Begriff Homophobie bezeichnet in den zeitgenössischen Sozialwissenschaften das Spektrum von Ablehnung bis Feindseligkeit gegenüber Homosexuellen.
          Und da dieses Phänomen leider real existiert, braucht es dafür auch einen Begriff.

          „Wer bestimmt eigentlich was Rechte der Homos sind?“

          Im Idealfall das bessere Argument auf der Grundlage eines universalistischen, postkonventionellen Moralverständnisses.

          „Es gibt auch Homos die offen gegen Adopionsrecht von Homos sind“

          Es gibt auch Männer, die männerdiskriminierende Forderungen oder Maßnahmen nicht als solche wahrnehmen.

          „… klar alles Leute die Angst vor Homos haben. Die haben dann wohl Angst vor sich selbst.“

          Müsste man genauer untersuchen, was dahinter steckt.

          „Wer bestimmt eigentlich was Blogger bloggen dürfen? Gibt es da eine männerrechtliche Bloggerzentrale?“

          Nein, aber es ist ein Irrtum zu glauben, Meinungsfreiheit sei eine Einbahnstrasse. Die Meinungsfreiheit gilt nämlich auch für mich.
          Und dazu gehört, dass ich kritisiere, was ich für kritikwürdig halte. Und dazu gehört auch, dass ich meine Meinung sage, wenn jemand anderes explizit nach meiner Meinung oder deren Begründung bezüglich eines bestimmten Themas fragt.

        • @ Männerstreik

          „Dein Problem scheint das *verstehende* Lesen zu sein, denn so ziemlich alles, was Du in Deinem Kommentar wieder an Dreck in meine Richtung wirfst, läßt sich durch den Inhalt der Artikel bei mir widerlegen.“

          Tatsächlich? Schauen wir mal:

          Interview mit Akif Pirinçci zur Veröffentlichung von “Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer”

          http://maennerstreik.wordpress.com/2014/03/22/interview-mit-akif-pirincci-zur-veroffentlichung-von-deutschland-von-sinnen-der-irre-kult-um-frauen-homosexuelle-und-zuwanderer/

          Das Interview beginnt so:

          „Am 27. März 2014 erscheint das erste Sachbuch von Akif Pirinçci mit dem herrlichen Titel Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer. Anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung stellte ich Akif einige Fragen, die er mir freundlicherweise in seiner gewohnt ehrlichen und zugleich unterhaltsamen Art beantwortete:“

          Akif Pirinccis Äußerungen zu Homosexuellen in dem Interview lauten folgendermaßen:

          „Nehmen wir die Homosexuellen. Es wird bei dieser Bevölkerungsgruppe ein Kampf um Leben und Tod für die Eheschließung und das Adoptionsrecht geführt. Allerdings nur für die Öffentlichkeit. Die Forderung hat nämlich nichts mit der Realität zu tun. Die hemmungslos promiskuitive homosexuelle Lebensweise schließt Ehe und Familienleben grundsätzlich aus. Die überwältigende Mehrheit der Schwulen und Lesben wollen weder heiraten noch Kinder haben. Unter den 16 Millionen Kindern unter 16 Jahren leben lediglich 1000 Kinder bei schwulen Beziehungen und 9000 bei lesbischen. Damit aber nicht genug. Bei mehr als der Hälfte dieser Fälle handelt es sich um keine „Wunschkinder“, sondern um sogenannte Notadoptionen, weil der Bruder oder die Schwester oder ein anderer Verwandter gestorben ist und die Kinder beim Onkel oder Tante untergekommen sind. Dennoch wird dieses Thema zu einem Empörungsorgan aufgebauscht. Warum? Weil man damit a) als Anführer von Lobbygruppen mit einfachen Dummdreistgerede an exzellent dotierte Pöstchen gelangen kann und b) man dadurch das traditionelle Familienmodell, also die Basis einer gedeihlichen Gesellschaft ein Stück mehr zerstören kann.“
          (…)
          Gender Mainstreaming ist ein von geisteskranken und faulen Lesben, die komplett vom Staat alimentiert werden, erfundener Scheißdreck, der nur einen Zweck verfolgt: Das Männliche aus der Welt zu schaffen. Was natürlich nichts als eine Illusion ist. Denn nur Männer schaffen mehrheitlich die Steuerkohle herbei. Es wird bei dem Gender-Schwachsinn zwar was von Gleichberechtigung salbadert, doch darum geht es es mitnichten. Denn wenn man sich die Protagonisten und Ikonen der Gender Mainstreamings (alle Lesben) genauer ansieht und ihre Schriften liest, geht es in Wahrheit nur um Homosexualität und darum, daß am besten ein Mann einen anderen Mann in den Arsch ficken sollte und eine Frau eine andere Frau lecken. Die Eliminierung des traditionellen Familienmodels und der Heterosexualität sind das oberste Ziel. Hier ein Ausschnitt aus dem Schlußwort meines Buches: „LESBISCHE DEUTSCHE,
          ich muß gestehen, daß ich mir sehr gerne Pornos angucke, wo es zwei Weiber miteinander treiben. Doch mit absoluter Sicherheit sind das gar keine Lesben, sondern heterosexuelle Pornodarstellerinnen. Dann hört der Spaß allerdings auch schon wieder auf. Die Mehrheit von euch haßt Männer. Ich weiß nicht, warum, ist auch nicht wichtiger, als wenn in China ein Fahrradreifen platzt. Schwule hassen Frauen nicht, im Gegenteil sie vergöttern sie, auf ihre eigene Art. Du denkst, du hast jetzt Oberwasser, weil die irre gewordene Ganovenbande aus unserer Politkaste deinen lesbischen Männerhaß mit Steuermilliarden in Paragraphen gießt und unsere Bildungseinrichtungen damit vergiftet, und weil die Hirnamputierten von den Mainstream-Medien so tun, als wäre das ein zivilisatorischer Fortschritt. Ja, sie haben es sogar geschafft, eine Oberlesbe namens Susanne Baer, die einst als Direktorin dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten GenderKompetenzZentrum an der Humboldt Universität Berlin vorstand, beim Bundesverfassungsgericht als Richterin zu installieren. Auf die Urteile, die Männer betreffen, kann man demnächst gespannt sein. Dennoch, meine lesbische Deutsche, wird dir das alles nix nützen. Du wirst weiterhin vom Steuergeld des Mannes abhängig sein, weil dir geisteswissenschaftliche Berufe mehr zusagen, und diese meist potemkinschen Arbeiten erst durch genügend männliche Steuerkohle ermöglicht werden. Du sägst an dem Ast, auf dem du sitzt. Zudem entspricht das von Dir in den Medien herumgeisternde David-Hamilton-Bild von den sich gegenseitig befummelnden zarten Nymphen nicht der Realität. In der Regel siehst du aus wie ein komischer Mann oder wie eine vermännlichte komische Frau. Klar, dafür kannst du nichts. Aber an deiner Stelle würde ich mich echt fragen, ob ich mich mit so einem absonderlichen Look in der Öffentlichkeit derart penetrant produzieren und im Namen aller Frauen sprechen muß. Schlichtere Gemüter als ich lachen dich nämlich hinter deinem Rücken aus. Die schlimmste Sünde jedoch, die du begehst, ist dein gar nicht mal so unauffälliges Infiltrieren der Schlüsselpositionen in der Familienpolitik. Was verstehst du schon von Familie, lesbische Deutsche? Was verstehst du schon davon, was zwischen einem Mann und einer Frau vor sich geht? Was verstehst du schon von diesem “heiligen Band”? Ich verrate es dir: Gar nichts! Deshalb pack deine sieben Sachen und verschwinde wieder in dein lesbisches Reich. Niemand wird dich in unserem vermissen.“

          Ich denke, die Homophobie ist in diesem Fall recht eindeutig.

          Auf Adrians Blog wurde ja bereits vieles zu diesem Interview gesagt:

          http://gaywest.wordpress.com/2014/03/23/akif-auser-rand-und-band/

          Das Interview endet mit:

          „Akif, vielen Dank für Deine Zeit und Deine Antworten.“

          Kritik und Distanzierung gegenüber den gegen Schwule und Lesben gerichteten Äußerungen enthält das Interview nicht.

          Auch in deiner Rezension des Buches von Akif Pirincci gibt es keine Distanzierung oder Kritik bezüglich Pirinccis homophober Passagen, es heißt da lediglich:

          „Homosexuelle sind mir eigentlich egal, weil mich schlicht nicht interessiert, was jemand in seinem Schlafzimmer mit wem wie treibt. Ich würde auch nicht erwarten, dass mir Heteropaare laufend auf die Nase binden, dass sie am Wochenende in den Swingerclub gehen, das ist deren Baustelle, nicht meine. Leider kopiert die Homo-Lobby aber immer häufiger die Methoden des Feminismus und fordert auch vermehrt nicht nur Gleichberechtigung (die schon lange gegeben ist), sondern mit Gleichstellung eben Ergebnisgleichheit und damit Privilegien, für die es keinerlei sachliche Legitimation gibt.“

          http://maennerstreik.wordpress.com/2014/05/04/akif-pirincci-deutschland-von-sinnen-der-irre-kult-um-frauen-homosexuelle-und-zuwanderer-rezension/

          Was damit eigentlich gemeint soll, die „Homo-Lobby“ würde die Methoden des Feminismus kopieren und Gleichstellung statt Gleichberechtigung fordern, bleibt unklar.

          Des Weiteren schreibst du in deinem Artikel „Warum homosexuelle Männer für Männerrechtler eher belanglos sind“:

          „Ein weiteres Problem sehe ich auch darin, dass – ähnlich wie mit den Lesben im Feminismus – die Homosexuellen den Männerrechtlern einen Teil der Agenda ihrer Homo-Lobbys aufdrücken könnten, wovon lediglich diese homosexuellen Männer einen Nutzen hätten. Die Relation aus Aufwand und Ergebnis für alle Männerrechtler ist da einfach zu gering und deshalb denke ich, dass es zwar okay ist, wenn sich homosexuelle Männer als Männerrechtler engagieren, sie sind aber weder zwingend notwendig noch pauschal als gut und nützlich für die Bewegung zu betrachten.
          In diesem Sinne: Wenn Ihr wollt, homosexuelle Männer, engagiert Euch in der Männerrechtsbewegung, aber erwartet weder eine Sonderbehandlung noch eine besondere Berücksichtigung der Interessen Homosexueller.“

          http://maennerstreik.wordpress.com/2014/05/17/warum-homosexuelle-manner-fur-mannerrechtler-eher-belanglos-sind/

          Adrian reagierte darauf in einem lesenswerten Artikel u.a. mit den Fragen:

          „Dann frag ich jetzt mal, aus meiner persönlichen Sicht: Was soll ich dann in der Männerrechtsbewegung? Was soll ich in einer Bewegung, die den Wunsch nach Sonderbehandlung unterstellt, wo es doch um Gleichbehandlung geht? Was soll ich in einer Bewegung, die zwar bereit ist, zum Beispiel die besonderen Interessen von Vätern zu berücksichtigen, aber nicht die von homosexuellen Männern?“

          http://gaywest.wordpress.com/2014/05/18/warum-mannerrechtler-fur-schwule-eher-furchterregend-sind/

          So, Männerstreik, jetzt merkst du hierzu also an:

          „Leszek, Dein Problem scheint das *verstehende* Lesen zu sein, denn so ziemlich alles, was Du in Deinem Kommentar wieder an Dreck in meine Richtung wirfst, läßt sich durch den Inhalt der Artikel bei mir widerlegen.“

          Das denke ich nicht. Meine Interpretation deiner Artikel scheint mir mit dem Inhalt deiner Artikel gut übereinzustimmen.

          „Wenn man natürlich einzelne Wörter oder Satzteile ignoriert“

          Um diesen Eindruck zu vermeiden, habe ich jetzt alle relevanten Passagen aus deinen Artikeln in diesen Kommentar kopiert, aber meine Beurteilung deiner Artikel sowohl einzeln als auch im Zusammenhang ändert sich dadurch leider bislang nicht.

          Ich weiß nicht, was für hermeneutische Verrenkungen man vornehmen müsste, um in dem Pirincci-Interview bezüglich des Themas Homosexualität etwas anderes zu sehen als offene Homophobie.
          Distanzierung, Kritik und Widerspruch von deiner Seite dazu gibt es nicht, dafür aber die Forderung gegenüber schwulen Männern, dass sie sich im Kontext der Männerrechtsbewegung nicht für ihre Rechte als Homosexuelle engagieren sollten.
          Du vermittelst also – nimmt man alle drei Texte zusammen – zumindest indirekt und implizit die Botschaft, dass es o.k. ist, wenn männerrechtliche Blogs für homophobe Propaganda benutzt werden, dass es aber nicht o.k. ist, wenn Homosexuelle sich im Kontext der Männerrechtsbewegung für ihre Rechte als Homosexuelle engagieren. Homophobie in der Männerrechtsbewegung wäre demnach o.k., das Engagement gegen Homophobie im Kontext der Männerrechtsbewegung wäre nicht o.k.

          „oder wegen z.B. Kiffens zum Erfassen derselben nicht in der Lage ist,“

          Ich lehne Kiffen ab.

          „kommt man zu Schlussfolgerungen wie Deinen und verbreitet anschließend Falschbehauptungen und Lügen wie Du es tust. Oder Du liest vielleicht in er Absicht, dass Du Dreck werfen kannst, solche Drecksäcke soll es ja auch geben.“

          Vielleicht liegt es ja auch daran, dass aus deinen Texten zum Thema schwerlich andere Schlussfolgerungen gezogen werden können. Nicht immer liegt der Fehler beim Empfänger, er kann auch beim Sender liegen. Wenn du uns also eigentlich mitteilen wolltest, dass du Homophobie scheiße fndest und dass sich homosexuelle Männer gerne im Kontext der Männerrechtsbewegung für ihre Anliegen engagieren können, dann hast du hier vielleicht ein paar missverständliche Formulierungen in deinen Texten, die dies nicht wirklich rüberbringen.

          „Ich wünsche noch einen schönen Abend, Echo folgt.“

          Ja, du kannst ja gerne mal erklären, wie du es schaffst, deine Texte als schwulenfreundlich oder zumindest als nicht ablehnend gegenüber schwulen Männern und ihren Anliegen zu interpretieren Mir fällt diese Interpretation bislang eher schwer.

        • „Ich denke, die Homophobie ist in diesem Fall recht eindeutig.“
          Nö. Erkläre. Wer etwas behauptet hat den Nachweis zu führen.
          Also: Definiere Homophobie und inwiefern dieser Text homophobie umfasst.

          Ich lese dort folgendes: Nach Auffassung des Autors ist die Diskussion um „Schwulenehe“ und „-adoption“ ein Pseudoproblem, dem medial mehr Aufmerksam zukommt als diese es verdienen. Zumindestens numerisch stimmt das.

          Dann gibts noch ein paar Sottisen zur Familie etc. die auch nur sattsam bekannte Gemeinplätze widerholt.
          Aber wo ist dort Homphobie?
          Ich lese nichts von „Homosexualität ist schädlich, ein Schande, menschenverachtend o.ä. also eine auf Homosexualität abzielende Abwertung.

          Distanzierender DIsclaimer: Die Bitte um Erklärung ist keine Zustimmung zum Text. Vielmehr halte ich zumindestens für die zitierte Passage den Begriff „Homophobie“ für eine suggestive Zuschreibung.

        • @ Dummerjan

          „Nö. Erkläre. Wer etwas behauptet hat den Nachweis zu führen.
          Also: Definiere Homophobie und inwiefern dieser Text homophobie umfasst.“

          Unter Homophobie verstehe ich, wie bereits gesagt, das Spektrum von ablehnenden bis feindseligen Einstellungen gegenüber Homosexuellen.

          „Ich lese dort folgendes: Nach Auffassung des Autors ist die Diskussion um “Schwulenehe” und “-adoption” ein Pseudoproblem, dem medial mehr Aufmerksam zukommt als diese es verdienen. Zumindestens numerisch stimmt das.“

          Der numerische Aspekt sagt nichts über die Berechtigung der entsprechenden Anliegen aus, zum Pseudoproblem wird es dadurch auch nicht und außerdem enthält der Text noch einiges mehr, nämlich Abwertungen, Beleidigungen, Unterstellungen und unzulässige Verallgemeinerungen in Bezug auf Schwule und Lesben sowie eine fadenscheinige Pseudo-Argumentation gegen die Gleichberechtigung von Homosexuellen im Ehe- und Adoptionsrecht.
          Gegenargumente wurden in Adrians Replik auf diesen Texten von Adrian, mir und anderen reichlich genannt:

          http://gaywest.wordpress.com/2014/03/23/akif-auser-rand-und-band/

          „Dann gibts noch ein paar Sottisen zur Familie etc. die auch nur sattsam bekannte Gemeinplätze widerholt.“

          Unter anderem wird die konservative/rechte Propagandalüge einer Absicht zur Zerstörung der Familie wiederholt. Zu dieser Propagandalüge der rechten Variante der Political Correctness hatte ich mich ja schon mehrfach geäußert, z.B. hier:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/22/homosexualitat-als-komplizen-mannlicher-herrschaftsstrukturen/#comment-119164

          https://gaywest.wordpress.com/2014/03/23/akif-auser-rand-und-band/#comment-14989

          „Aber wo ist dort Homphobie?
          Ich lese nichts von “Homosexualität ist schädlich, ein Schande, menschenverachtend o.ä. also eine auf Homosexualität abzielende Abwertung.“

          Wenn eine Radikalfeministin einen Text verfassen würde, in dem zwar nirgendwo ausdrücklich steht, dass Männlichkeit schlecht, krank oder böse sei, der Text aber in vergleichbarer Weise voller Abwertungen, Beleidigungen, unzulässiger Verallgemeinerungen und Unterstellungen gegenüber Männern wäre sowie in fadenscheiniger Weise – ohne ernsthafte Argumente und Belege – sich gegen eine Gleichberechtigung von Männern wenden würde, in Bereichen, in denen Männer aus männerrechtlicher Perspektive benachteiligt sind (du selbst erwähnst ja gerne und oft Beispiele hierfür), dann gäbe es wohl unter Männerrechtlern einen breiten Konsens, einen solchen Text als männerfeindlich/misandrisch zu beurteilen und in diesem Sinne zu kritisieren und das Gegenargument, dass dort doch nirgends ausdrücklich stünde, dass Männlichkeit schlecht, krank oder böse sei, würde wohl niemand ernstnehmen.

          „Distanzierender DIsclaimer: Die Bitte um Erklärung ist keine Zustimmung zum Text. Vielmehr halte ich zumindestens für die zitierte Passage den Begriff “Homophobie” für eine suggestive Zuschreibung.“

          Ich empfehle zur Beurteilung solcher Fragen stets die diskursanalytische Austauschmethode. Einfach Schwule und Lesben in dem Text durch andere Menschengruppen ersetzen und dann prüfen, wie es sich anhört.

          Ich werde später kurz, wie von dir gewünscht, etwas ausführlicher auf den Text eingehen, obwohl das meiste dazu in Adrians Artikel und in den Kommentaren ja schon gesagt wurde:

          http://gaywest.wordpress.com/2014/03/23/akif-auser-rand-und-band/

          • Leszek

            Vielleicht kann man es so sagen:

            Die Auffassung, dass das Adpotionsrecht für Kinder bei Homosexuellen nur einen sehr kleinen Teil unserer Gesellschaft betrifft, mag richtig sein, dass bedeutet aber nicht, dass es nicht trotzdem eine Ungerechtigkeit darstellen kann.
            Man kann auch der Auffassung sein, dass die Anliegen Homosexueller in der Debatte einen überportional großen Raum im Vergleich zum gesellschaftlichen Anteil einnehmen, aber das bedeutet nicht, dass deren Auffassung nicht gerechtfertigt sein könnte und daher Aufmerksamkeit verdient hat

        • @ Adrian

          „Aber wenigstens gibst Du zu, dass “maennerstreik” ein Homogegner bzw. -kritiker ist “

          Nein! Ich habe das nicht zuzugeben, weil ist es weder bestritten noch behauptet habe.

          Ausserdem wäre das ja auch nicht schlimm, denn warum sollte jemand nicht dieser Meinung sein dürfen?

          @ Leszek

          Homophobie ist ein uA ein Gendakampfbegriff. Man wollte offenbar einen möglichst schlimmen, die Kritiker in die krankhafte Ecke schiebenden Begriff haben.
          Habe ich Dir eigentlich schon gesagt was ich von den zeitgenössischen SW halte?

          Die Verwendung und Übernahme von Kampfbegriffen der Gendaszene zeigt einmal mehr den schlimmen Zustand dieser SW. Unkritisch gegenüber Genda bis auf die Knochen …

          • @Leszek

            Hat leider immer etwas von einem Choleriker, dieser aggressive Ton. Ich vermute er sieht das als Zeichen der Stärke, ein „ich lasse mir das nicht bieten, der soll sehen, was er davon hat, ich schlage mit voller Härte zurück“.
            Auf mich erzielt es diese Wirkung nicht. Es disqualifiziert ihn aus meiner Sicht eher.

            Auch dieser Sippenhaftgedanke („Dies setzt er nun auch bei seinem “gemäßigten” Geistesgenossen Emo-Chris fort“) ist aus meiner Sicht eher merkwürdig

        • „Ausserdem wäre das ja auch nicht schlimm, denn warum sollte jemand nicht dieser Meinung sein dürfen?“

          Ja, warum sollte jemand nicht männerfeindlich sein dürfen?

        • „Ja, warum sollte jemand nicht männerfeindlich sein dürfen?“

          Wenn jemand Angst vor Männern hat, also männerphob ist, würde ich an eine Behandlung diese Phobie denken.

          Klar darf man männerfeindlich sein, oder ist Feminismus inzwischen verboten und die GrKo wird wegen Männerbenachteiligung, also Männerfeindschaft, aufgelöst?

          Wo lebst Du eigentlich?

          • @ddbz

            „Klar darf man männerfeindlich sein“

            klar DARF man männerfeindlich sein, aber man darf eben auch dafür ein Männerfeind genannt werden. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man für seine Meinung nicht kritisiert werden darf.

        • @ ddbz
          Es tut mir leid, aber Du kommst wirklcih dumm rüber.

          „Wenn jemand Angst vor Männern hat, also männerphob ist, würde ich an eine Behandlung diese Phobie denken.“

          Extra für Dich können wir den Begriff auch austauschen und ihn in Zukunft „homofeindlich“ nennen, damit Du nicht mehr verwirrt wirst. Wäre Dir das lieber?

          „Klar darf man männerfeindlich sein“

          Gut, ich versuche es anders zu formulieren. Findest Du das persönlich, und als Mann, in Ordnung?

        • @ Dummerjan

          Hier wie gewünscht, noch mal eine Auseinandersetzung mit der entsprechenden Textpassage aus dem Akif Pirincci-Interview:

          Akif Pirincci: „Nehmen wir die Homosexuellen. Es wird bei dieser Bevölkerungsgruppe ein Kampf um Leben und Tod für die Eheschließung und das Adoptionsrecht geführt.“

          „Kampf auf Leben und Tod“ – Stilmittel der maßlosen Übertreibung, um argumentfrei die entsprechenden Anliegen zu diskreditieren.

          Akif Pirincci: „Allerdings nur für die Öffentlichkeit. Die Forderung hat nämlich nichts mit der Realität zu tun. Die hemmungslos promiskuitive homosexuelle Lebensweise schließt Ehe und Familienleben grundsätzlich aus.“

          Zu dieser unzulässigen Verallgemeinerung hatte Adrian ja bereits ausgeführt:

          „Wenn die “hemmungslos promiskuitive homosexuelle Lebensweise” Ehe und Familienleben grundsätzlich ausschließen würde, gäbe es keine Homosexuellen, die für Ehe und Familie eintreten würden. Tatsache ist aber, dass nicht alle Homosexuellen promiskuitiv leben, und dass die Homosexuellen, die für Ehe und Familie eintreten, vermutlich am wenigsten promiskuitiv sind.“

          Auf lesbische Frauen wäre Pirinccis „Argument“ ohnehin nicht übertragbar.

          Akif Pirincci: „Die überwältigende Mehrheit der Schwulen und Lesben wollen weder heiraten noch Kinder haben.“

          1. Belegquellen fehlen.
          2. Wäre dies selbst dann ein schlechtes Argument, wenn es stimmen würde, denn im Kontext einer ethischen Argumentation hängt es nicht davon ab, wie hoch der Anteil an Menschen ist, die bestimmte, ihnen bislang verwehrte Rechte in Anspruch nehmen würden, um es als Unrecht zu beurteilen, dass einer bestimmten Menschengruppe gleiche Rechte verwehrt werden.

          Akif Pirincci: „Unter den 16 Millionen Kindern unter 16 Jahren leben lediglich 1000 Kinder bei schwulen Beziehungen und 9000 bei lesbischen. Damit aber nicht genug. Bei mehr als der Hälfte dieser Fälle handelt es sich um keine „Wunschkinder“, sondern um sogenannte Notadoptionen, weil der Bruder oder die Schwester oder ein anderer Verwandter gestorben ist und die Kinder beim Onkel oder Tante untergekommen sind.“

          Zu diesem völligen absurden Pseudo-Argument bemerkte Adrian bereits treffend:

          „Dass schwule und lesbische Paare vergleichsweise wenig Kinder haben, sollte nicht überraschen. Erstens funktioniert das bei uns mit der Befruchtung nicht ganz so einfach. Und zweitens werden Schwulen und Lesben rechtlich nicht wenige Hürden in den Weg gelegt. Welche könnten das sein? Ach ja, richtig, schwulen und lesbischen Paaren ist zum Beispiel das Ehe- und Adoptionsrecht verwehrt. Man erschwert ihnen damit die rechtliche und soziale Anerkennung als Partnerschaft und als Familie und stempelt ihre Beziehungen zu Beziehungen zweiter Klasse. Könnte das nicht ein Grund dafür sein, dass Schwule und Lesben sich schwer damit tun, einen Kinderwunsch in die Tat umzusetzen?“

          Akif Pirincci: „Dennoch wird dieses Thema zu einem Empörungsorgan aufgebauscht. Warum? Weil man damit a) als Anführer von Lobbygruppen mit einfachen Dummdreistgerede an exzellent dotierte Pöstchen gelangen kann und b) man dadurch das traditionelle Familienmodell, also die Basis einer gedeihlichen Gesellschaft ein Stück mehr zerstören kann.“

          Hier werden unbegründet und unbelegt böse Absichten unterstellt.
          Dazu schrieb ich ja bereits bei Adrian:

          „Die falsche Behauptung, es ginge der politischen Linken beim Recht auf Ehe und Adoption für Homosexuelle in Wahrheit um die „Zerstörung der Familie“ – wird so ähnlich übrigens auch von Sarrazin vertreten – ist eine gängige radikal-konservative/rechte Propagandalüge, die zwar keinerlei Realitätsgehalt hat, aber der Selbstaufwertung, Gegnerdämonisierung und Mobilisierung Konservativer mit starker Präferenz für Familienstabilität dient.
          Ich kenne die verschiedenen Spektren innerhalb der Linken seit meiner Jugend und es gibt keine größere zeitgenössische Strömung innerhalb der Linken, die eine Ideologie der “Zerstörung der Familie” vertreten würde und schon gar nicht mittels der Förderung von Gleichberechtigung für Homosexuelle im Ehe- und Adoptionsrecht. Das ist schon leicht daran erkennbar, dass es keine Schriften, Veranstaltungen, Debatten etc. innerhalb der Linken zu einer solchen Strategie der „Familienzerstörung“ gibt.
          Und es wäre übrigens auch schon rein pragmatisch völlig absurd. Inwiefern schadet es denn heterosexuellen Familien, wenn Homosexuelle hinsichtlich Ehe und Adoption die gleichen Rechte hätten? Überhaupt nicht!
          Inwiefern wäre dies eine Abwertung der Familie? Es wäre überhaupt keine Abwertung der Familie, sondern faktisch eine Aufwertung. Weil das Konzept/Modell Familie wertvoll ist, soll es auch homosexuellen Paaren voll und ganz als Möglichkeit zur Verfügung stehen.
          Noch absurder ist diese Anschuldigung in Bezug auf Interessengruppen für Homosexuelle, die ja offensichtlich keinerlei Vorteile von einer „Zerstörung der Familie“ hätten, für die die Gleichberechtigung im Ehe- und Adoptionsrecht aber einen wichtigen Abbau von Diskriminierung und Ungleichbehandlung bedeuten würde.
          Interessant ist bei dieser konservativen/rechten Diskursstrategie die demagogische Umdeutung des tatsächlichen Sachverhalts: Die Forderung nach dem Recht auf ein Familienleben für homosexuelle Paare wird versucht in eine Strategie zur Abwertung der Familie umzudichten.“

          Akif Pirincci: „Gender Mainstreaming ist ein von geisteskranken und faulen Lesben, die komplett vom Staat alimentiert werden, erfundener Scheißdreck,“

          Beleidigende Äußerung („geisteskranken und faulen Lesben“), außerdem keine Belegquelle. Zudem scheint Pirincci Gender-Ideologie und Gender Mainstreaming im weiteren Verlauf des Textes zu verwechseln.

          Akif Pirincci: „der nur einen Zweck verfolgt: Das Männliche aus der Welt zu schaffen. Was natürlich nichts als eine Illusion ist. Denn nur Männer schaffen mehrheitlich die Steuerkohle herbei. Es wird bei dem Gender-Schwachsinn zwar was von Gleichberechtigung salbadert, doch darum geht es es mitnichten. Denn wenn man sich die Protagonisten und Ikonen der Gender Mainstreamings (alle Lesben) genauer ansieht und ihre Schriften liest, geht es in Wahrheit nur um Homosexualität und darum, daß am besten ein Mann einen anderen Mann in den Arsch ficken sollte und eine Frau eine andere Frau lecken.“

          Keine Belegquellen. Dass es in Texten zur Gender-Ideologie „in Wahrheit nur um Homosexualität ginge und darum, daß am besten ein Mann einen anderen Mann in den Arsch ficken sollte und eine Frau eine andere Frau lecken“ ist außerdem Blödsinn. Ich besitze ein paar Bücher zum Thema Gender Studies und Homosexualität ist dort nicht das Schwerpunktthema. (In der Queer Theorie ist Homosexualität allerdings eines von mehreren Schwerpunktthemen, aber auch nicht in dieser Weise).

          Dazu schrieb ich bereits bei Adrian:

          „Kritikwürdig an der bisherigen Praxis des Gender Mainstreaming ist, dass von geschlechtsbezogenen gesellschaftlichen Ungleichverteilungen auf Diskriminierung zu Lasten (nur) von Frauen geschlossen wird und Frauenquoten gefordert werden, ohne zu prüfen, ob und inwieweit solchen Ungleichverteilungen unterschiedliche durchschnittliche Präferenzen von Frauen und Männern zugrunde liegen.
          Kritikwürdig ist außerdem die komplette Ausblendung männlicher Diskriminierungen, Benachteiligungen und sozialer Problemlagen in der gegenwärtigen Geschlechterpolitik:

          http://www.vaetersorgen.de/Maennerbewegung.html

          http://gaywest.wordpress.com/2013/06/03/mannerrechte-sind-menschenrechte/

          Kritikwürdig an der Gender-Theorie ist die Ausblendung des biologischen Forschungsstandes zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Geschlechter

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/10/geschlechterrollen-haufungen-wird-es-immer-geben-dies-darf-aber-keinen-konformitatszwang-erzeugen/

          https://allesevolution.wordpress.com/2013/07/05/grit-vandermassen-und-die-unstimmigkeiten-feministischer-theorie-im-gegensatz-zu-evolutionarer-psychologie/

          sowie die einseitige und radikalfeministische Ausrichtung, die gegen Männer gerichteten Sexismus nicht anerkennt,

          http://feminismus101.de/was-ist-sexismus/

          männliche Diskriminierungen leugnet oder relativiert und auf pseudowissenschaftlichen und unhaltbaren ideologischen Konzepten wie „hegemoniale Männlichkeit“ und „patriarchale Dividende“ beruht.
          Akif Pirinçci hat also überhaupt nicht verstanden, was die tatsächlich problematischen Aspekte am Genderismus sind, hat offenbar auch nie etwas Fundiertes zum Thema gelesen und missbraucht das Thema lediglich als Bezugspunkt für seine Homophobie.
          Solche demagogischen Phrasen, wie die von Akif Pirinçci erschweren es der fundierten – und in keiner Weise homophoben – Kritik an Gender-Theorie und Gender-Mainstreaming, wie sie von seriösen Männerrechtlern praktiziert wird, wahrgenommen und ernstgenommen zu werden und erleichtern es radikalfeministischen Gegnern der Männerrechtsbewegung diese mit solchen Gestalten wie Akif Pirinçci in einen Topf zu werfen.“

          Akif Pirincci: „Die Eliminierung des traditionellen Familienmodels und der Heterosexualität sind das oberste Ziel.“

          Natürlich fehlt wieder jegliche Belegquelle für diese Unterstellung.

          Akif Pirincci: „Hier ein Ausschnitt aus dem Schlußwort meines Buches: „LESBISCHE DEUTSCHE,“

          Man beachte die unzulässige Verallgemeinerung auf alle lesbischen Frauen in Deutschland.

          Akif Pirincci: „ich muß gestehen, daß ich mir sehr gerne Pornos angucke, wo es zwei Weiber miteinander treiben. Doch mit absoluter Sicherheit sind das gar keine Lesben, sondern heterosexuelle Pornodarstellerinnen. Dann hört der Spaß allerdings auch schon wieder auf. “

          Also nach dem Motto: Ich bestehe zwar auf meinem Recht auf Lesbenpornos, ziehe aber ansonsten mal gerne über alle lesbischen Frauen in Deutschland her.

          Akif Pirincci: „Die Mehrheit von euch haßt Männer.“

          Man beachte: Er spricht hier nicht etwa speziell von radikalen Feministinnen, sondern ganz allgemein von lesbischen Frauen.

          Akif Pirincci: „Ich weiß nicht, warum, ist auch nicht wichtiger, als wenn in China ein Fahrradreifen platzt. Schwule hassen Frauen nicht, im Gegenteil sie vergöttern sie, auf ihre eigene Art.“

          Wiederum belegfreie Unterstellung und Verallgemeinerung.

          Akif Pirincci: „Du denkst, du hast jetzt Oberwasser, weil die irre gewordene Ganovenbande aus unserer Politkaste deinen lesbischen Männerhaß mit Steuermilliarden in Paragraphen gießt und unsere Bildungseinrichtungen damit vergiftet, und weil die Hirnamputierten von den Mainstream-Medien so tun, als wäre das ein zivilisatorischer Fortschritt. Ja, sie haben es sogar geschafft, eine Oberlesbe namens Susanne Baer, die einst als Direktorin dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten GenderKompetenzZentrum an der Humboldt Universität Berlin vorstand, beim Bundesverfassungsgericht als Richterin zu installieren. Auf die Urteile, die Männer betreffen, kann man demnächst gespannt sein. Dennoch, meine lesbische Deutsche,“

          Nochmal: es geht ihm explizit allgemein um lesbische Frauen in Deutschland.
          Kein großer Unterschied z.B. zu radikalfeministischen Unterstellungen und unzulässigen Verallgemeinerungen gegenüber Männern.

          Akif Pirincci: „wird dir das alles nix nützen. Du wirst weiterhin vom Steuergeld des Mannes abhängig sein, weil dir geisteswissenschaftliche Berufe mehr zusagen, und diese meist potemkinschen Arbeiten erst durch genügend männliche Steuerkohle ermöglicht werden. Du sägst an dem Ast, auf dem du sitzt. Zudem entspricht das von Dir in den Medien herumgeisternde David-Hamilton-Bild von den sich gegenseitig befummelnden zarten Nymphen nicht der Realität. In der Regel siehst du aus wie ein komischer Mann oder wie eine vermännlichte komische Frau. Klar, dafür kannst du nichts. Aber an deiner Stelle würde ich mich echt fragen, ob ich mich mit so einem absonderlichen Look in der Öffentlichkeit derart penetrant produzieren und im Namen aller Frauen sprechen muß.“

          Abwertende Bemerkung über Äußerlichkeiten anstatt Argumente.

          Akif Pirincci: „Schlichtere Gemüter als ich lachen dich nämlich hinter deinem Rücken aus. Die schlimmste Sünde jedoch, die du begehst, ist dein gar nicht mal so unauffälliges Infiltrieren der Schlüsselpositionen in der Familienpolitik. Was verstehst du schon von Familie, lesbische Deutsche?“

          Verschwörungstheoretische Phrasen ohne Belege, die sich wiederum unzulässig verallgemeinert gegen lesbische Frauen in Deutschland richten.
          Außerdem impliziert das Gesagte offenbar, dass Lesben kein Familienleben mit den eigenen Eltern kennengelernt hätten.

          Akif Pirincci: „Was verstehst du schon davon, was zwischen einem Mann und einer Frau vor sich geht? Was verstehst du schon von diesem “heiligen Band”? Ich verrate es dir: Gar nichts!
          Deshalb pack deine sieben Sachen und verschwinde wieder in dein lesbisches Reich. Niemand wird dich in unserem vermissen.“

          Unterstellung und unzulässige Verallgemeinerung, denn auch die meisten lesbischen Frauen kennen ein Familienleben mit ihren Eltern.
          Zudem, wir erinnern uns, geht es hier u.a. um eine „Argumentation“ gegen die Gleichberechtigung von Homosexuellen im Ehe- und Adoptionsrecht. Dafür ist nicht primär wichtig, inwieweit Homosexuelle spezifische Aspekte heterosexuelle Beziehungen nachempfinden können, denn davon ist weder die Qualität homosexueller Beziehungen noch die Eignung Homosexueller zur Adoption von Kindern abhängig.

          Also insgesamt, wie schon gesagt, eine Textpassage, die mit Abwertungen, Beleidigungen, unzulässigen Verallgemeinerungen und Unterstellungen gegenüber Schwulen und Lesben hantiert, die ohne echte Argumente oder gar Belege auskommt und sich auf dieser Grundlage u.a. gegen die Gleichberechtigung von Homosexuellen im Ehe- und Adoptionsrecht wendet.

        • @ C

          Natürlich soll man Meinungen kritisieren dürfen dürfen. Habe ja auch nix derartiges nicht haben wollen.

          Genauso darf man aber auch begründet Kritik an Begriffsverwendungen aüssern, auch wenn einige dies als Dumm abtuen wollen.

          @ Adrian

          Du verwirrst mich nicht.

          Menschenfeindlichkeit ist immer falsch.

          Klar darf man – offensichtlich – männerfeindlich sein. Daß ich dies falsch finde ist auch klar, weil auch Männer Menschen sind.

          Wenn etwas oder jemand dumm rüber kommt, liegt es nicht immer am Sender …

          Übrigens sind wohl offensichtlich nicht alle Homophoben gleich schwulenfeindlich. Weil ich etwa ein Gegner der CDU bin muss ich nicht gleich CDU-feindlich sein.

        • @leszek:
          Ok, ich verstehe jetzt Deine Auffassung.

          ich schließe mich diser nicht an und halte diese für verfehlt, weil diese Anforderungen an einen ausdrücklich polemischen Text stellt, die an eine akademische Abhandlung oder zumindestens journalistischen Tatsachenbericht zu stellen wärden, nicht aber an eine Polemik. Und eine Polemik ist eine Polemik, weil diese übertreibt, es ist deren eigene Natur.

          Nun mag man polemische Texte gegen Homosexualität per se für homophob halten – was aber doch jede polemische Auseinandersetzung per se diskreditieren würde. Das halte ich nicht für vernünftig.

          Insofern halte ich nach wie vor eine Klassifizierung eines polemischen Textes gegen die politische Rolle von Homosexuellen bzw. deren mediales Echo für nach wie vor falsch. Polemische Auseinandersetzung halt eich für völlig legitim und akzeptabel, solange diese nicht in reine Beleidigung umschlägt.

          Wenn man sich jedoch einige Zusammenhänge z.B. bei Fefes Blog in Bezug auf die Stellenbesetzung im Amtsbereich von Frau vdL ansieht bekommt man doch einige Fragen suggeriert, die selbst die explizit verschwörungstheoretische Sicht nicht wirlich abbaut.

          Hingegen halte ich die Politik die derzeit bezüglich der Rehabilitation von Opfern des alsten §175 StGB der Bundesregierung für explizit homphob – auch ohne Polemik. Ist aber kein Gegenstand medialer Aufmerksamkeit.

          Schade eigentlich.

          Und was Akif Pirincci betrifft, langweiliger gehts kaum. Beschimpfungen sollten schon einen unterhaltungswert haben, vor allem wenn diese von einem professionellen Autr kommen.

      • @ ddbz

        Was schwätzt du da eigentlich für einen Blödsinn bei Männerstreik über mich?

        „Wer mit Homophobie kommt und ernsthaft Gleichstellung für Gleichberechtigung verkaufen will kann sich doch nicht besonders auskennen.“

        Es scheint eher, dass du dich bezüglich des Themas Homophobie wenig auskennst.

        Und ich verkaufe definitiv nicht Gleichstellung für Gleichberechtigung, sondern unterscheide klar zwischen beidem.
        Ich vertrete aber die Ansicht, dass der radikale Feminismus beide Begriffe nur im Sinne oberflächlicher Propaganda benutzt und er in Wahrheit eine anti-egalitäre, gleichheitsfeindliche Ideologie darstellt.

        • @ Leszek

          Habe ich das über Dich gesagt? Wie kommst Du darauf?

          Den Begriff Homophobie halte ich allerdings tatsächlich für einen Propagandabegriff und deren Verwender entsprechend für Propagandisten oder für ahnungslos.

          Der Begriff Gleichstellung wird schon lange nicht nur von Radikalfeministen verwendet! Das solltest Du als Auskenner und Welterklärer aber wissen …

          • @ddbz

            „Den Begriff Homophobie halte ich allerdings tatsächlich für einen Propagandabegriff und deren Verwender entsprechend für Propagandisten oder für ahnungslos.“

            Du hast so deine Probleme mit dem allgemeinen akzeptieren von Begriffen und ihrer üblichen Verwendung oder?
            Auch deine Trennung von Person und Inhalt zeugt von starken Denkfehlern: Auch jemand, der einen Propagandabegriff verwendet (was Homophophie nicht ist) kann Ahnung vom Thema haben, du musst schlicht schauen, was er sagt

        • @ C

          „Du hast so deine Probleme mit dem allgemeinen akzeptieren von Begriffen und ihrer üblichen Verwendung oder?“

          Begriffe, deren Verwendung offenbar umstritten ist und mitnichten allgemein akzeptiert. Deren (unkritische) Verwendung auch Gefahren beinhalten kann, siehe Gleichstellung. 😦

          „Auch deine Trennung von Person und Inhalt zeugt von starken Denkfehlern:“

          ???

          „Auch jemand, der einen Propagandabegriff verwendet (was Homophophie nicht ist) kann Ahnung vom Thema haben, du musst schlicht schauen, was er sagt“

          Habe ich das „Ahnung haben“ bestritten? Vielmehr hat Leszek mir Ahnungslosigkeit unterstellt, vielleicht weil ich begründete Zweifel am Begriff Homophobie habe? Er also genau das nicht macht, was Du mir empfiehlst zu tun?

          • @ddbz

            „Begriffe, deren Verwendung offenbar umstritten ist und mitnichten allgemein akzeptiert. “

            Homophobie ist ein in der Gesellschaft allgemein akzeptierter Begriff, unter dem man Homosexuellenfeindlichkeit versteht.

            „Vielmehr hat Leszek mir Ahnungslosigkeit unterstellt, vielleicht weil ich begründete Zweifel am Begriff Homophobie habe? Er also genau das nicht macht, was Du mir empfiehlst zu tun?“

            Deine Art zu kommentieren und deine Unfähigkeit, Begriffe zu verstehen, lassen dich in der Tat häufig sogar etwas dumm wirken. Das solltest du im Eigeninteresse ändern

        • @ C

          „..lassen dich in der Tat häufig sogar etwas dumm wirken. Das solltest du im Eigeninteresse ändern.“

          Dito…

          Wie kommst Du darauf, daß dies in meinem Interesse liegt?

          Du scheinst vielmehr nicht zu verstehen, daß es mir um den Begriff selber geht. Ob ich den Begriff verstanden habe oder nicht kannst Du kaum wissen.

          Gleichstellung wird in der Gesellschaft auch allgemein für Gleichberechtigung gehalten. Dies macht die Sache aber nicht richtiger oder besser.

          Dir ist doch sicher schon aufgefallen wie wichtig den Gendersens und auch den Politixn die Durchdrückung ihrer Begrifflichkeiten ist. Hast Du Dich nie gefragt warum und wieso?

          Mit Phobie soll eindeutig Kritik als unbeachtlich, da krankhaft, abgewehrt und unterbunden werden. Warum nennen die es nicht zB Frauenphobie, wenn sie Frauenhass meinen?

        • “ gute Frage….“

          Ich weiß! Hast Du denn auch eine gute Antwort darauf …

          Ist es für Dich sooo wichtig was andere von Dir denken mögen? Dann viel Spass dabei es allen recht machen zu wollen.

          Wenn ich richtig erinnere bist auch schon Du mehrfach uA als dumm bezeichnet worden … ziehst Du Dir diese Schuhe auch an?

  8. Gibt es eigentlich eine Übersicht wie divers eigentlich DIversitätsvertreter sind?
    Oder sind das alles weiße weibliche Homosexuelle mit mittlerer bürgerlicher Herkunft?

  9. Hier etwas für die Reichen (Männer) & Schönen (Frauen) unter uns:

    „Mittlerweile tummeln sich 1.500 optisch geprüfte Damen auf RmB, während die Zahl der Herren bei 500 liegt. „Es gibt viel mehr schöne Frauen als erfolgreiche Männer“, behauptet Betreiberin Ninja Singer. Allerdings genießen Ladys auch einen entscheidenden Vorteil gegenüber Gentlemen: Sie zahlen nichts für die Mitgliedschaft. „Sonst würde ich es auch nicht machen“, sagt Jana Scholze. „Da wäre mir das Geld zu schade.“

    Kein Kommentar.

    http://www.sz-online.de/ratgeber/schoen-sucht-reich-2865302.html

  10. Sprachtherapie vor Schulbeginn – ein indikator für mangelnde Jungentauglichkeit des Bildungssystems?

    Der Wido-Heilmittelbericht stellt fest: 2012 brauchte jeder vierte Junge vor dem Schulstart logopädische Unterstützung, 2007 war es nur jeder fünfte Junge.

    Glaubt wirklich irgendjemand, dass 3-6 jährige Jungen eine mangelnde
    Leistungsbereitschaft für den Spracherwerb haben? Oder liegt hier ein Indikator für mangelnde Jungentauglichkeit des vorschulischen Bildungssystems vor?

    „Ein Fünftel der AOK-versicherten Kinder im Alter zwischen fünf und neun Jahren wurde 2013 therapeutisch unterstützt, zumeist mit einer Ergo- oder Sprachtherapie. Der größte Bedarf zeigt sich bei den sechsjährigen Jungen, von denen ein Viertel in sprachtherapeutischer Behandlung war. Bei den gleichaltrigen Mädchen lag dieser Anteil bei knapp 17 Prozent. Ergotherapie und Sprachtherapie werden vor allem rund um den Schuleintritt verordnet. Mehr als 137.000 der fünf- bis neunjährigen AOK-Versicherten erhielten im Jahr 2012 eine sprachtherapeutische Maßnahme. Insgesamt waren rund 193.000 AOK-versicherte Kinder bis einschließlich 14 Jahre Patienten in einer sprachtherapeutischen Praxis. Der Umsatz für die Versorgung der gesamten GKV-Versicherten mit sprachtherapeutischen Behandlungen hatte einen Anteil an den Heilmittelausgaben von 11 Prozent und betrug knapp 550 Millionen Euro. “

    Quelle:
    http://www.wido.de/heilmittel_2013.html

    • @ Dummerjan

      *Der Wido-Heilmittelbericht stellt fest: 2012 brauchte jeder vierte Junge vor dem Schulstart logopädische Unterstützung, 2007 war es nur jeder fünfte Junge.*

      Sollte sich die Lage der Jungen in dieser Gesellschaft/in diesem Bildungssystem tatsächich in einem solchen Tempo verschlechtern, löst sich das Problem noch wesentlicher schneller von selbst („darwinistisch“-ungeplant-naturwüchsig) als ich bisher fürchtete.

      Vielleicht ist aber ein großer Teil der Zunahme einer gesteigerten „Awareness“ zu danken (es gibt mehr Therapeuten/Diagnostiker, mehr Anbieter > die schaffen sich ihre Kunden plus die um sich greifende Therapiementalität, also weniger eine Verschlechterung der tatsächlichen Situation als eine verstärkte „Aber-da-muss-man-doch-etwas-tun“-Einstellung bei Eltern/Erziehern/Lehrern plus eine wachsende Ungeduld mit Jungen, die sich nun mal langsamer entwickeln als Mädchen, mit denen sie jedoch verglichen werden > sie fallen als zurückgeblieben auf, dass sich das spätestens mit der Pubertät auswächst, solange will man nicht mehr warten in G-8-Land).

      • „Vielleicht ist aber ein großer Teil der Zunahme einer gesteigerten “Awareness” zu danken“
        Das wird sicher so sein – allerdings ist der Zuwachs deutlich über dem vergleichbarer Situationen, wie Psychotherapien (anekdotisch gesprochen – für eine mittelgrosse deutsche krankenkasse war z.B der Zuwachs von Depressionsdiagnosen bei Männern von 2004-2013 ähnlich hoch – nur eben über einen längeren Zeitraum). D.h. ein vergleichbares Phänomen bei Erwachsenen.

    • Weitere Details:
      „und 193.000 Kinder bis 14 Jahre erhielten sprachtherapeutische
      Leistungen zu Lasten der AOK, davon waren 61,3
      Prozent Jungen. Knapp die Hälfte aller Leistungen ging an Kinder zwischen 5 und 9 Jahren.“ (S.7)

      „Insgesamt waren fast zwei Drittel der Heilmittelpatienten weiblich (61,1
      Prozent).“ (S.16)

      „Bei den Jungen erreichte der Patientenanteil in der Alters
      gruppe 5 bis 9 Jahre 24,9 Prozent
      , während es bei den gleichaltrigen
      Mädchen 15,5 Prozent waren. Ein vergleichbar hoher Patientenanteil wie im
      Grundschulalter wurde bei den männlichen AOK Versicherten in keiner
      anderen Altersgruppe wieder erreicht. Mädchen nahmen gegenüber gleich
      altrigen Jungen generell weniger Heilmittelleistungen in Anspruch.“ (S.16)

      „Ab einem Alter von etwa 15 Jahren wurden die weiblichen Versicherten in
      allen Altersgruppen häufiger mit Heilmittelleistungen versorgt als männliche
      Versicherte. Im Erwachsenenalter dominierten die Behandlungen der Physiotherapie. “ (S.17)

      Ergotherapie:
      „Nach einem Verordnungsgipfel m Grundschulalter mit 322
      Leistungen und damit insgesamt 2.506 Behandlungen je 1.000
      männliche Versicherte (weibliche Versicherte: 139 Leistungen
      mit zusammen 1.083 Behandlungen) sinken die Behandlungszahlen
      ab 15 Jahre auf unter
      16 Leistungen
      je 1.000 Versicherte
      ab.“ (S.26)

      Sprachtherapie:
      „Im Jahr 2012 erhielten die rund 24,3 Millionen AOK-Versicherten knapp
      901.200 sprachtherapeutische Leistungen mit knapp 6,5
      Millionen einzelnen
      Behandlungen. Je 1.000
      Versicherte wurden
      durchschnittlich 267 einzelne sprachtherapeutische Behandlungen in 37 Leistungen verordnet. Dabei entfiel mit 44,5 Leistungen
      bzw. 324 Behandlungen
      ein überdurchschnittlicher An
      teil der Therapien auf männliche AOK-Versicherte, während Frauen mit 30,1
      Leistungen und 215 Behandlungen
      je 1.000 Versicherte
      versorgt wurden. “ (S.33)

      usw usf.

  11. Heute, genau heute vor 250 Jahren, am 24. Juni 1764, wurde das schönste Renaissance-/Frühbarockschloss Deutschlands wohl endgültig zur Ruine, das Heidelberger Schloss, über Jahrhunderte die Hauptresidenz der Pfalzgrafen bei Rhein/Pfälzer Kurfüsten.

    Den ersten Schlag hatte dem Schloss Ludwig XIV. versetzt, dessen Armee den Bau, der erst wenige Jahrzehnte zuvor, kurz vor Beginn des 30-jährigen Krieges, den Höhepunkt seiner Schönheit errecht hatte, bombardieren und z.T. sprengen ließ (1689 und 1693).

    Für rund 60 Jahre lag der Palast in Schutt und Asche, die Pfälzer kurfürsten zogen um nach Mannheim, bauten sich dort in der Ebene ein modernes, prächtiges und sehr weitläufiges Barockschloss. Erst in der Mitte des 18. Jhdts. entschied Kurfrst Carl Theodor, das Schloss in Heidelberg zum großen Teil wieder aufzubauen.

    Der Wiederaufbau war abgeschlossen, der Kurfürst bereitete die Möblierung der Residenz vor, die er als „Zweitwohnsitz“ neben Mannheim nutzen wollte als bei einem schweren Gewitter zwei Blitze einschlugen, der erste in den Saalbau, der zweite in den höchsten Turm des Sclosses.

    Innerhalb weniger Stunden brannte der gerade wiederhergerichtete Bau völlig aus.

    Danach verlor auch Carl Theodor jedes Interesse an der Ruine, konzentrierte sich auf den Ausbau seiner Schlösser in Mannheim, Schwetzingen, Benrath und Düsseldorf.

    Das Heidelberger Schloss wurde zur romantischen Ruine.

    Leider.

    Da der Palast in seiner wiederaufgebauten Gestalt nur kurze Zeit existiert hatte, gibt es auch kaum Abbildungen seines damaligen Aussehens, ich habe keine im Internet gefunden.

    Ein Gemälde, das das Schloss mit seinen berühmten Terrassengärten zeigt, von dem Antwerpener Landschaftsmaler Jacques Fouquières (1618):

    Fouquières (* ca. 1585 in Antwerpen – + 1659 in Pairs) war 1621, gerade noch rechtzeitig (Hofmaler des Pfälzer Kurfürsten seit 1616) nach Italien abgereist, bevor der 30-jährige-Krieg die Kurpfalz mit voller Wucht traf. Er wurde wenig später zum Hofmaler Ludwigs XIII., dem Vater Ludwigs XIV., schmückte mit zahlreichen Gemälden den Tuilerienpalast in Paris. Den steckten die Kommunarden 1871 in Brand, so dass auch der größte Teil des Lebenswerkes dieses Künstlers durch Kriege und Revolutionen vernichtet wurde.

    Ludwig XIII. schätzte ihn so sehr, dass er Fouquières adelte. Was diesem nicht gut bekam. Künftig malte er nur noch mit Kavaliersdegen an der Seite, wurde arrogant, hochfahrend, unerträglich.

    Sein Verhalten verärgerte den großen Nicolas Poussin, der mit ihm bei der Ausstattung des Louvre-Palastes zusammenarbeiten musste, so sehr, dass er Paris Richtung Rom verließ und nie zurückkam in seine französische Heimat. Fouquières verscherzte sich durch sein Betragen bald alle Gunst und starb verarmt in der französischen Hauptstadt.

    Trotzdem, er war ein großer Maler wie dieses Bild, eine Auenwald, heute im Louvre, zeigt:

    Fast impressionistisch, 250 Jahre avant la lettre.

    Hier ein Modell des Residenzschlosses, das den Zustand vor seiner Zerstörung durch des Sonnenkönigs Artillerie zeigt:

    Das Foto zeigt die Neckarseite, die heute so aussieht:

    Rechts der gesprengte Dicke Turm, des vordere Hälfte völlig eingstürzt ist. Er enthielt das Schlosstheater.

    Und ein Gemälde von Gerrit Berckheyde, einem Niederländer (1670), das das Schloss in den 1670’er Jahren zeigt, wenige Jahre vor dem Beschuss und der teilweisen Sprengung durch Frankreichs Soldaten im Rahmen des Pfälzer Erbfolgekrieges

    Mein persönlicher Favorit unter den Schlossdarstellungen ist das Bild von Carl Rottmann (1815), vom gleichen Standpunkt aus gemalt, den 200 Jahre zuvor Fouquières eingenommen hatte:

  12. Das ist ja mal was:

    „Using data from the Surveillance for Violent Deaths – National Violent Death Reporting System, 16 States, 2005 (Karch et al, 2008), it is possible to extrapolate that as many as 7,832 male and 1,958 domestic violence-related suicides occur annually in the US. When domestic violence-related suicides are combined with domestic violence homicides, the total numbers of domestic violence-related deaths are higher for males than females.“

    http://www.emeraldinsight.com/journals.htm?articleid=1932362

    Hätte ich nicht gedacht. Wäre mal interessant die Studie mit einem aus dem Familienministerium zu diskutieren und dann zu sehen wie er/sie sich windet und zu rechtfertigen versucht, warum es keine spezielle staatliche Hilfe für männlich Gewaltopfer gibt oder warum man jetzt nicht umdenkt und die Hilfe geschlechtsneutral anbietet.

    • Aber Frauen sollen doch nicht mehr ins Gefängnis.

      Und wenn sie Straftaten begehen, sind Männer daran Schuld.

      Außerdem begehen sie ja eigentlich nie Straftaten. Jedenfalls sind sie nie verantwortlich.

      Amnestie für Frauen wird von mehreren von Menschenrechten auf Frauenrechte umfunktionierte Organisationen in den Staaten, Kanada und England bereits gefordert.

      Auch arbeiten sie daran Mörderinnen aus den Gefängnissen zu bekommen (siehe u.a. auch Elisabeth Sheehy, die für ihren Vorschlag Frauen, die ihre Ehemänner umbringen straffrei zu stellen den BAR-Preis des kanadischen Rechtsverbands bekommen hat).

      In den USA werden so weit ich weiß sowieso nur Todesurteile gegen Mörderinnen im einstelligen Prozentbereich vollstreckt, während es für Mörder im Bereich von 90 Prozent liegt

      etc. etc.

      Hierzu

      http://www.avoiceformen.com/misandry/chivalry/it-is-now-suggested-that-womens-prisons-close/

      https://answers.yahoo.com/question/index?qid=20121205160728AApD8GZ

    • @ David

      „Menschenhandel und Zwangsprostitution in Italien (und wahrscheinlich nicht nur da) wird zu großen Teilen von Frauen betrieben:“

      Da es sich vorwiegend um sehr junge
      Frauen handelt ist es angebracht
      die Nachfrageseite zu betrachten.
      Ja Sheera wir Männer sind Schweine.:-)
      Es ist wissenschaftlich erhärtet,
      die Evolution hat uns darauf
      programmiert Frauen kurz nach
      einsetzen der Pubertät bis
      ca. 20 als besonders attraktiv
      wahrzunehmen.

      .
      The Evolutionary Biology of Human Female Sexuality

      http://books.google.com.au/books?id=5uVUwCE3Vm4C&lpg=PA113&ots=4GAZixbBsr&dq=gynoid fat gynoid fat gynoid fat&pg=PA116#v=onepage&q

      Von akademischem Ballast befreit tönt
      es dann bei Heartiste so:

      *Men sport the hardest, longest, evolutionarily evidentiary boners for girls in the 15-19 year old range, arbitrary legal demarcations be damned.

      Barely legal babes. Sweet sixteens. Captivating coeds. Gloriously gynoid girly girls.*

      Im Musical Hair gibt es einen Song mit
      dem Text: There was a sixteen year old
      virgin.
      Hat schon damals niemand gestört, ist
      ja Kunst

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