Freispruch trotz „Nein“?: LG Essen Urteil vom 10. September 2012 25 KLs 10/12

Ein Urteil, bei dem ein Beschuldigter vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden ist, hat in der feministischen Szene für einiges an Aufruhr gesorgt

Die Mädchenmannschaft titelte „Man kann schließlich von keinem Mann erwarten, dass er „Nein ich will keinen Sex“ versteht!„.

Onyx sieht die Rape Culture im vollen Gange:

Ich fasse mal zusammen. Für die Prügel an einer Bekannten sitzt er >3 Jahre, also was das Gewaltpotential angeht, eindeutig kein unbeschriebenes Blatt. Aber Vergewaltigung einer Minderjährigen bleibt ungestraft, weil sie sich nicht getraut hat, dem drogenabhängigen gewaltbereiten vorbestraften Schläger deutlicher paroli zu geben. Ja, das ist überzeugend…

Also sollen sich Frauen bis an die Zähne mit Schlagring, Pfefferspray und Stahlkappen in den Schuhen bewaffnen, wenn das die einzige Sprache ist, die Vergewaltiger und Justiz verstehen? Dass das alles vielleicht nichts nützt, wenn man in so einer Situation körperlich unterlegen, eingeschüchtert und/oder vor Angst wie gelähmt ist, lassen wir hier mal großzügig außen vor…

Das „AlleFrauenReferat“ meint:

Das Urteil ist ein Skandal“, so Anette Diehl, Mitarbeiterin im Frauennotruf Mainz. „Aber das Schlimmste: Uns Expertinnen aus der Beratung, die tagtäglich mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Sexualstrafverfahren zu tun haben, wundert es nicht!“

Die Emma sieht darin die Bestätigung eines Herrenrechts:

Damit ist das deutsche Strafrecht Ausdruck eines Herrenrechts, das von der grundsätzlichen Verfügbarkeit von Frauen ausgeht: Der Mann darf das Einverständnis der Frau als gegeben annehmen.

Nele möchte dem Gericht vor die Füße kotzen:

In Herten sehen das eine Richterin und eine Staatsanwältin allerdings anders. Ihrer Meinung nach ist ein schlichtes Nein interpretationsfähig. Wenn eine Frau zu einem Mann sagt: »Nein, ich will nicht mit dir schlafen!«, muss sie dieses Nein mit weiteren Aktionen verstärken. Vielleicht sich wie das Kind in der Trotzphase auf dem Boden wälzen und mehrmals hintereinander aus vollem Hals Nein brüllen. Nur so wird sie verstanden. Anderenfalls hat sie zwar Nein gesagt, aber signalisiert: »Eigentlich will ich ja doch.«

»Nein, liebes Gericht, ich finde das Urteil nicht in Ordnung!« Und damit das auch verstanden wird, kotze ich euch mal vor die Füße.

Auch kleiner Drei sieht die Rape Culture am Werk und meint, dass Frauen durch solche Urteile eingeschüchtert werden sollen, keine Anzeige zu erheben:

Es ist nichts Neues, dass versucht wird, vergewaltigte Frauen auf diese Art einzuschüchtern. Im Fall eines Football-Spielers der Universität von Montana, der Anfang des Monats von der Vergewaltigung freigesprochen wurde, obwohl ihm klar war, dass er Sex ohne Einwilligung hatte, gibt es Notizen des Opfers, das aufgrund des Drucks von außen Überlegungen anstellte, ob es insgeheim nicht doch dem Geschlechtsverkehr zugestimmt hatte. Zum Beispiel, weil es sich nicht genug zur Wehr setzte. In Deutschland undenkbar? Letzten September wurde vor dem Landgericht in Essen ein Mann freigesprochen, weil sich das 15-jährige vergewaltigte Opfer nach Ansicht des Gerichts nicht wehrte und durch eine geöffnete Türe hätte weglaufen können.

 

Leser IchIchIch hat jetzt darauf hingewiesen, dass inzwischen der Urteilstext im Netz ist. Dort lesen sich die Gründe des Gerichts, die zum Freispruch führten, wie folgt:

Die Kammer hat die Angaben der Zeugin, bezüglich der Feststellungen zu ihrer Person und zu dem hier in Rede stehenden Rand- und Kerngeschehen zu Grunde gelegt. Veranlassung an der Richtigkeit ihrer Aussage zu zweifeln, hatte die Kammer nicht. Die Zeugin hat  zur Überzeugin der Kammer ihre Aussage offen und ehrlich und ohne eine Belastungstendenz zum Nachteil des Angeklagten gemacht. Sie hat den Verlauf des hier in Rede stehenden Vorfalls – soweit er ihr noch in Erinnerung war – flüssig und glaubhaft geschildert.

Hierbei hat sie Grenzen ihrer Erinnerung deutlich gemacht. Bereits zu Beginn ihrer Aussage hat sie bekundet, dass sie kaum noch Erinnerungen an das Ereignis hat, das bereits mehrere Jahre zurück liegt. Sie hat bekundet, dass sie nur noch eine vage und rudimentäre Erinnerung an den Abend hat. Dies hat sie damit begründet, dass sie zwischenzeitlich viel erlebt hat, sich im Ausland befand und geheiratet hat. Sie hat nachvollziehbar geschildet, dass ihre Erinnerung  hinsichtlich des angeklagten Tatgeschehens mittlerweile in den Hintergrund gerückt ist. Auch eine weitere intensive Befragung durch die Kammer hat keine weiter gehenden Erinnerungen der Zeugin wecken können.

Entgegen den Angaben die die Zeugin zunächst gegenüber den Ermittlungsbeamten gemacht hat, hat sie bei ihrer Vernehmung vor der Kammer nicht mehr bekundet, dass der Angeklagte, nach ihrer zunächst ausgesprochenen Weigerung, sich auszuziehen, einfach ihre Boxershorts und ihren Tanga heruntergezogen hat. Vielmehr hat die Zeugin ausgesagt, dass sie nicht ausschließen könne, dass sie sich selbst entkleidet habe und ihren Widerstand aufgegeben habe. Auch auf mehrfache Nachfrage durch die Kammer blieb sie bei dieser Aussage. Von weiteren Einwirkungen des Angeklagten auf ihren Willen hat die Zeugin ebenfalls nichts bekunden können. Sie hat lediglich ausgesagt, dass sie den sich anschließenden Geschlechtsverkehr innerlich nicht gewollt habe und dass sie sich „überrumpelt“ gefühlt habe. Den Geschlechtsakt „habe sie dann über sich ergehen lassen. Es sei alles sehr schnell gegangen“.

Dass der Angeklagte vor dem Eindringen in die Scheide, die Beine auseinander- oder in die Luft gedrückt habe, um ihren entgegenstehenden Willen zu brechen, hat die Zeugin ebenfalls nicht bekundet. Sie hat dies auch auf  Nachfrage ausdrücklich verneint. Vielmehr hat sie bei der Vernehmung durch die Kammer ausgesagt, dass sie die Beine in die Luft gehoben habe, um dem Angeklagten das Eindringen in ihre Scheide zu ermöglichen. Sie ist, auch auf Vorhalt, bei dieser Darstellung geblieben.

Zur Persönlichkeit des Angeklagten und seiner Aggressivität, hat die Zeugin keine konkreten Angaben gemacht. Vielmehr hat die Zeugin nur ausgesagt, lediglich von Frau L gehört zu haben, dass der Angeklagte, wenn er über keine Betäubungsmittel mehr verfügt, aggressiv reagieren kann. Die Zeugin selbst kannte den Angeklagten vor dem hier in Rede stehenden Geschehnis nur flüchtig. Sie hat angegeben keine eigenen Erfahrungen zuvor mit ihm gemacht zu haben. Auch in diesem Zusammenhang hat sie wiederholend ausgesagt, von dem Angeklagten „überrumpelt“ worden zu sein.

Zwar hat die Zeugin glaubhaft geschildet, den Geschlechtsverkehr nicht gewollt zu haben. Ihre innerliche Befindlichkeit  hat sie gegenüber der Kammer nachvollziehbar deutlich machen können. Sie hat aber keine Äußerung dazu gemacht, wie sie diesen entgegenstehenden Willen gegenüber dem Angeklagten kundgetan hat. Sie hat lediglich ausgesagt, dass alles „sehr schnell“ gegangen sei. Sie hat die Frage, ob sie dem Angeklagten gesagt habe,  dass sie den Geschlechtsverkehr nicht will, verneint. Auch von einem ablehnenden Verhalten hat sie nicht berichten können.

Die Zeugin vermochte allerdings zu schildern, dass Frau L und Frau C bei ihrer Rückkehr in die Wohnung die Wohnungseingangstür nicht aufschließen mussten, weil die Tür nicht abgeschlossen war.

Weitere direkte Tatzeugen standen nicht zur Verfügung, weil sich der Vorfall ereignete, nachdem Frau L und Frau C, nach der auch insoweit überzeugenden Schilderung der Zeugin T, die Wohnung verlassen hatten. Da diese bei dem hier angeklagten Geschehen selbst nicht zugegen gewesen sind, konnte ihre Vernehmung unterbleiben. Eine weitere Sachaufklärung ist mit ihrer Hilfe nicht möglich, weshalb im allseitigen Einverständnis auf die Vernehmung weiterer Zeugen verzichtet wurde.

Demnach hat die Zeugin so ziemlich alles, was für eine Verurteilung erforderlich gewesen wäre nicht bestätigt hat. Da aber die Zeugin hier das einzige Beweismittel gewesen ist, welches das Gericht hatte, musste ein Freispruch erfolgen.

In der Urteilsbegründung heißt es dann weiter:

Die äußeren von der Zeugin geschilderten Tatumstände erlauben nicht den Rückschluss darauf, dass dem Angeklagten bewusst war, dass die Zeugin T den Beischlaf nicht wollte.

Dass die Zeugin auf die Aufforderung, sich auszuziehen, zunächst „Nein, mache ich nicht.“ gesagt hat, rechtfertigt keine andere Beurteilung, weil nicht auszuschließen ist, dass sich die Zeugin selbst entkleidet hat und ihr zuvor geäußertes „Nein“ zum Zeitpunkt des Beischlafs aus Sicht des Angeklagten überholt war. Weitere ablehnende Äußerungen hat sie dann dem Angeklagten nicht mehr entgegen gesetzt.

Gerade weil es „im Zweifel für den Angeklagten“ gibt, muss das Gericht hier zu Gunsten des Angeklagten aufgrund der Aussage der Zeugin davon ausgehen, dass sie, nachdem sie „nein“ gesagt hatte, sich selbst ausgezogen hat, ohne dass er sie gezwungen hat. Dann ist eben das Nein in der Hinsicht überholt.

Insofern läßt sich an diesem Urteil die Rape Culture nicht festmachen. Hätte sie den Sachverhalt wie zunächst geschildert bestätigt, dann hätte das Gericht eine vollkommen andere Basis für eine Verurteilung gehabt.

Die Umstände, aus denen heraus das Mädchen seine Aussage geändert hat, kennt man leider nicht. Vielleicht war sie anderweitig eingeschüchtert worden, vielleicht hat sie es eben so wiedergegeben, wie es tatsächlich war. Das auch daran mitunter Verurteilungen scheitern können, sollte der Feminismus vielleicht in seine Berechnungen einstellen.

Im Feminismus werden Fälle, wie sie die feministischen Artikelschreiber vor Augen hatten, als Anlass genommen, ein Verschärfung des Sexualstrafrechts zu fordern. Dabei soll das Problem das sein, welches Rechtsanwalt Udo Vetter in einer Besprechung des Falls schildert:

Um den Fall richtig zu bewerten, braucht man eigentlich nur nur den ersten, hier maßgeblichen Absatz des § 177 Strafgesetzbuch zu lesen. Diese Vorschrift beschreibt, was unter einer Vergewaltigung zu verstehen ist:

Wer eine andere Person

1.  mit Gewalt,

2.  durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder

3.  unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist,

nötigt, sexuelle Handlungen des Täters oder eines Dritten an sich zu dulden oder an dem Täter oder einem Dritten vorzunehmen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

Der Angeklagte hat keine Gewalt angewendet. Er hat das Mädchen auch nicht mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben bedroht. Damit scheiden die beiden ersten Alternativen aus. Dass die 15-Jährige sagte, sie wolle das nicht, wird vom Gesetz gar nicht für wichtig gehalten. Das mag irritieren, ist aber so. Relevant wäre ihre Äußerung erst, wenn der Angeklagte darauf mit Gewalt oder erheblichen Drohungen reagiert hätte.

Hier wird nun gefordert, dass ein Handeln gegen den erklärten Willen reichen muss. Wenn also eine Frau „Nein“ sagt, danach aber gegen sie weder Gewalt ausgeübt wird, sie auch nicht bedroht wird und sie sich auch nicht in einer schutzlosen Lage befindet, dann soll dies reichen. Aus meiner Sicht sind die davon erfassten Fälle allenfalls in verschwindend geringer Zahl zu erwarten und eine wirkliche Verbesserung ist damit nicht gegeben. Denn wann wird eine Frau schon beständig Nein sagen, ansonsten aber keinerlei Gewalt, keine Drohung stattfinden? Dabei sei darauf hingewiesen, dass auch die frühere Drohung oder Gewaltanwendung ausreichend ist, wenn man davon ausgeht, dass dessen Wirkung dem Täter noch bewusst ist:

Eine sexuelle Nötigung durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben (§ 177 Abs. 1 Nr. 2 StGB) begeht auch, wer eine sexuelle Handlung erzwingt, indem er durch ein schlüssiges Verhalten auf frühere Gewaltanwendungen hinweist oder frühere Drohungen konkludent bekräftigt (Nachweise bei Perron/Eisele, in: Schönke/Schröder 28. Aufl., § 177 Rn. 7). Dabei kann auch Gewalt, die der Täter zuvor aus anderen Gründen angewendet hat, als gegenwärtige Drohung mit nötigendem körperlichem Zwang fortwirken. Der objektive Tatbestand des § 177 Abs. 1 Nr. 2 StGB ist deshalb auch dann verwirklicht, wenn eine Gesamtschau aller maßgeblichen Umstände ergibt, dass der Täter gegenüber dem Opfer durch häufige Schläge ein Klima der Angst und Einschüchterung geschaffen hat (BGH, Beschluss vom 1. Juli 2004 – 4 StR 229/04, NStZ 2005, 267, 268; Urteil vom 6. Juli 1999 – 1 StR 216/99, NStZ 1999, 505; Urteil vom 31. August 1993 – 1 StR 418/93, BGHR StGB § 177 Abs. 1 Drohung 8; vgl. Beschluss vom 5. April 1989 – 2 StR 557/88, BGHR StGB § 177 Abs. 1 Drohung 5) und das Opfer die ihm abverlangten sexuellen Handlungen nur deshalb duldet, weil es auf Grund seiner Gewalterfahrungen mit dem Täter befürchtet, von ihm erneut körperlich misshandelt zu werden, falls es sich seinem Willen nicht beugt (BGH, Urteil vom 10. Oktober 2002 – 2 StR 153/02, NStZ-RR 2003, 42, 43; Beschluss vom 5. April 1989 – 2 StR 557/88, BGHR StGB § 177 Abs. 1 Drohung 5; Beschluss vom 15. März 1984 – 1 StR 72/84, StV 1984, 330, 331). In subjektiver Hinsicht setzt § 177 Abs. 1 Nr. 2 StGB in diesen Fällen voraus, dass der Täter die von seinem Vorverhalten ausgehende latente Androhung weiterer Misshandlungen in ihrer aktuellen Bedeutung für das Opfer erkennt und als Mittel zur Erzwingung der sexuellen Handlungen einsetzt (BGH, Beschluss vom 1. Juli 2004 – 4 StR 229/04, NStZ 2005, 267, 268; Urteil vom 10. Oktober 2002 – 2 StR 153/02, NStZ-RR 2003, 42, 43; Beschluss vom 26. Februar 1986 – 2 StR 76/86, NStZ 1986, 409; Beschluss vom 15. März 1984 – 1 StR 72/84, StV 1984, 330, 331).

Bei einer Handlung, bei der sie vergewaltigt wird, ohne das eines dieser Elemente zum Tragen kommt, wird man wohl den Vorsatz in der Regel auch nicht nachweisen können. Es müsste ein Fall sein, indem sie ohne vorherige Drohungen, ohne vorherige Gewalt, ohne aktuelle Drohung oder Gewalt und ohne ein schutzlos ausgeliefert sein, lediglich „Nein“ sagt, sonst aber anscheinend nach außen nichts macht, um seinen Handlungen entgegenzuwirken.

Dagegen verweißt die Emma beispielsweise auf einen Beschluss des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2006:

Das Urteil hat keinen Bestand, soweit das Landgericht den Angeklagten im Fall II. 2. g der Vergewaltigung (§ 177 Abs. 1 Nr. 1 und 3, Abs. 2 StGB) für schuldig befunden hat. Die Feststellungen belegen weder die Verwirklichung der ersten noch der dritten Alternative des § 177 Abs. 1 StGB.

Ausführungen dazu, dass der Angeklagte unter Ausnutzung einer schutzlosen Lage gehandelt hat, fehlen sowohl in objektiver als auch in subjektiver Hinsicht. Die knappen Feststellungen, nach denen der Angeklagte der Nebenklägerin die Kleidung vom Körper gerissen und gegen deren ausdrücklich erklärten Willen den Geschlechtsverkehr durchgeführt hat, belegen auch nicht die Nötigung des Opfers durch Gewalt. Das Herunterreißen von Kleidung allein reicht zur Tatbestandserfüllung nicht aus (vgl. dazu Tröndle/Fischer, StGB 53. Aufl. § 177 Rdn. 6 m. w. N.).

Hier sagt das Gericht aber nicht, dass ein Herunterreißen der Kleidung an sich keine Nötigung oder Gewalteinwirkung sein kann. Es bemängelt vielmehr, dass das Ausgangsgericht dazu nicht genug geschrieben hat. Denn das Herunterreißen der Kleidung muss eben nicht nachfolgenden Sex zu einer Vergewaltigung machen, dies ist aber zB dann der Fall, wenn die Frau das Herunterreißen der Kleidung als Zeichen sieht, dass der Kläger bei weiterer Weigerung Gewalt anwendet und deswegen den Geschlechtsverkehr über sich ergehen lässt. Es ist also die Mitteilung des Gerichts, dass der Sachverhalt gerade was die Kausalität angeht, nicht hinreichend genau dargestellt worden ist und insofern auf diese zu geringen Ausführungen eine Verurteilung nicht gestützt werden kann. Das schließt eine Verurteilung in Fällen mit gleichen Vorgängen, aber verstärkten Ausführungen darüber hinaus zu den gleichen Bereichen nicht aus.

73 Gedanken zu “Freispruch trotz „Nein“?: LG Essen Urteil vom 10. September 2012 25 KLs 10/12

  1. Das Urteil ist sehr interessant. Ich kannte bisher nur Zeitungsartikel, in denen von einem Nein der Frau geschrieben wurde. Worauf sich dieses Nein bezieht ist da nicht angegeben. Auf der anderen Seite hat gleicher Mann, zumindest auch laut Zeitung, zwei Frauen in den Keller geschickt, die dieser Aufforderung nachgekommen sind, weil sie gerade vor der Gewalt des Mannes Angst hatten. Am gleichen Abend hat er auch noch eine der beiden Frauen mit einem Staubsaugerrohr verletzt, weshalb er drei Jahre im Knast sass… Also ein Fall der nicht ganz einfach ist, wenn man nicht das zugrunde liegende Urteil hat…

    Und somit sind wir wieder bei der Frage, welche Schwelle setzt man bei einer Vergewaltigung an….

    • Das wesentliche ist ja, dass die Zeugin dicht gemacht hat. Was auch immer er gemacht hat, es bleibt nicht nachweisbar. Wenn man es nicht beweisen kann, dann muss man freisprechen. Weswegen folgerichtig selbst eure Staatsanwaltschaft Freispruch gefordert hat

  2. In dubio pro reo. Punkt. Klassisch,

    Außerdem: Niemand wird belangt, wenn die innere Weigerung nicht äußerilich erkennbar wird und eine frühere Ablehnung später durch konkludent nicht-ablehndes Verhalten ersetzt wird. Nicht mal ein Mann wird dann verurteilt.

    Bin sehr froh über das Urteil – Rechtsstaatlichkeit vor Männerhaß. Ist klar, daß das die kleinen Feministen nicht ertragen können: Eine Frau ist eben unter allen Umständen zuzumuten, daß sie für ihre Interessen eintritt.

    Feministen bitte zum Verfassungs- und Rechtsstaatichkeitsunterricht – vorherige Schulungen sind nicht hängengeblieben.

    Die Sache ist keinen post wert – oder doch: Weil hier mal ein Gericht die Nerven behalten hat.

    • „Die Sache ist keinen post wert – oder doch: Weil hier mal ein Gericht die Nerven behalten hat.“

      Ich denke doch! Die Femis werden solange zetern, bis auch in solchen Fällen sämtliche Gerichte nicht anders dürfen als auf eine Strafe zu erkennen.

      Sie haben es immerhin auch geschafft Gleichstellung zu Gleichberechtigung zu machen. Solche Erfolge spornen an, was auch sonst?

      Wenn sich ein Liebespaar gefunden hat und die Frau oder das Mädchen sagt: Ich konnte ihn eigentlich nicht leiden, habe ihn kaum beachtet, bis ich mich verliebte … – Ist das nicht schon Hinweis genug für Gewalt und „Das Patriarchat“, das böse?

      Davon abgesehen haben jetzt schon reichlich Gerichte die Nerven eben NICHT behalten.

    • @ Elmar

      *In dubio pro reo. Punkt. Klassisch,*

      In der Tat.

      In der ersten Diskussion hier auf diesem Blog hielt ich das Urteil ja für falsch aufgrund der mir damals allein bekannten Zeitungsinformationen.

      Diese Auffassung kann ich nicht mehr aufrecht erhalten.

      Die Richterin/das Gericht hatte gar keine andere Wahl, als freizusprechen.

      Es sei denn, wir schaffen den Feminist.I.nnen zuliebe ein zentrales Element der Rechtsstaatlichkeit ab.

      Genau das ist ja intendiert, genau darum kämpft feministischer Lobbyismus.

  3. Der einzige Skandal ist wie hier von feministischer Seite versucht wird den Rechtsstaat auszuhöhlen. Dieser Typ ist sicher kein angenehmer Zeitgenosse, aber nach eigenen Befindlichkeiten und Sympathie Urteile zu fällen ist nicht zeitgemäß….

  4. Zeiginnen machen dicht. Forderungen nach Willkürlichkeit.

    Empörung, dass nicht jedem weiblichen neurotischem Whim nachgeben wird. Alles ist dann Rape.

    Eigentlich ist es doch verantwortungslos Frauen, die keine Verantwortung für ihre eigene innere Scheiße übernehmen wollen an einer Erwachsenengesellschaft teilnehmen zu lassen.

    So etwas höhlt die rechtsstaatliche Grundlage zwangsläufig aus. Ein widerliches Dekadenzphenomen, dass tatsächliche Opfer noch verhöhnt.

    • Erstens das, und zweitens wissen wir nicht das Motiv des nein sagens. Das ist nämlich das grundsätzliche rechtsphilosophische Problem an einem solchen Straftatbestand. Wir schließen ja immer von Handlungen auf Motive. Feministinnen wollen den umgekehrten weg gehen, einmalig.

  5. So schlimm es auch ist, wenn sich eine Frau auch nur vergewaltigt fühlt – man kann nicht einfach den Rechtsstaat abschaffen wollen – genau das streben aber wohl einige Feministinnen an.

    Es müssen sich BEIDE Geschlechter weiterhin trauen können, mit einem Exemplar des jeweils anderen Geschlechts ohne Zeugen zu interagieren, auch im Bett.

    Wenn immer nur eine Seite im Falle von Paarungskonflikten Recht kriegt, traut sich die andere Seite nicht mehr, sich überhaupt noch drauf einzulassen.

    Also bleibt nur der Rechtstaat. Aber der ist eben damit verbundene, dass es Fälle gibt, in denen Vergewaltigungen ungesühnt bleiben und in denen die Gefahr besteht, dass unschuldige Männer zu Vergewaltigern erklärt werden.

    Unrecht und menschliches Leid lassen sich dabei nur minimieren, wenn es so rechtstaatlich wie möglich zugeht.

    Rechtstaatlich kann dabei im Zeitalter des Radikalfeminismus nur heißen, dass der Einfluss des Feminismus dabei auf Null runtergefahren wird.

    Denn wer Wahnvorstellungen wie die von einer rape culture hat, den oder vielmehr die lässt man besser keinen Einfluss auf solche Verfahren nehmen.

    • @Matthias

      Ganz genau.

      U.a. auch ein Grund dafür, dass wir leider unsere Kraft damit vergeuden müssen uns mit feministisch selbstsüchtiger Conartistry oder gar Geschlechtsrassismus auseinanderzusetzen.

      Was ja stillschweigend von den NAFALTS nicht nur gebilligt wird. Und dies ach so typische Mitnehmer-bzw. Mitläufertum kennen wir aus unserer Vergangenheit.

    • „Es müssen sich BEIDE Geschlechter weiterhin trauen können, mit einem Exemplar des jeweils anderen Geschlechts ohne Zeugen zu interagieren, auch im Bett. “

      Erstens Zeitverschwendung. Und zweitens mittlerweile zu riskant 😛

        • Es fällt mir in der Tat schwer, dies ganze Diskussion nachzuvollziehen. Bei mir hat ein „Nein“ immer gereicht (Auch wenn ich das selten sage 😉 )
          Man muss es halt allerdings vernünftig und eindeutig artikulieren und nicht in dieser typisch weiblichen „Hach ich weiß nicht, vielleicht ja, vielleicht nein, ich bin so unschlüssig, können wir nicht noch mal drüber reden?“ – Attitüde

          • Das Sprichwort heißt wohl nicht umsonst „Ein Mann, ein Wort.“ und nicht „Ein Mensch, ein Wort.“

  6. *Seine Schullaufbahn beendete der Angeklagte mit dem Abgangszeugnis der Sonderschule nach der zehnten Klasse. In der Schule kam der Angeklagte nicht gut klar. Mit etwa acht Jahren wurde bei dem Angeklagten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (Marl/Haltern) ein ADHS diagnostiziert. Im Anschluss an die Sonderschule kam der Angeklagte mit zwölf Jahren in ein Kinderheim. Der Angeklagte hatte Angst vor seinem Vater, der ihn – gelegentlich – schlug. In dem Heim verblieb der Angeklagte für unter ein Jahr. Wegen seiner ständigen Fluchtversuche konnte er in dem Kinderheim nicht verbleiben. Für ein Jahr war der Angeklagte in einer pädagogischen Auslandsmaßnahme an der B (Q). Dort wurde der Angeklagte tagsüber mit der Reparatur von Autos beschäftigt. Vor Ort entwendete er das Kraftfahrzeug seines Betreuers. In Q begann der Angeklagte Alkohol und Haschisch zu konsumieren. In Q hatte der Angeklagte auch zum ersten Mal Sex und zwar auf einer Wiese mit einer Partnerin, die ebenfalls dort in der pädagogischen Maßnahme untergebracht war. Nach der Rückkehr aus Q kam der Angeklagte mit etwa 14 Jahren in eine Pflegefamilie im N1-Kreis. In der Familie waren auch andere Pflegekinder untergebracht. Bei der Pflegefamilie ging es dem Angeklagten nach eigenem Empfinden gut. Er trank aber in dieser Zeit viel Alkohol und nahm Drogen, was er aus seinem Taschengeld und Diebstählen finanzierte. An Alkohol trank der Angeklagte überwiegend Bier und Jägermeister. Nachdem das Pflegeverhältnis beendet war, wurde der Angeklagte für ein bis eineinhalb Jahre in einer betreuten Wohneinrichtung untergebracht. Als diese Maßnahme beendet wurde, bemühte sich der Angeklagte selbst um eine Wohnung, was ihm indes nicht gelang. Für ca. 16 Monate war der Angeklagte obdachlos, er schlief in Marl unter Balkonen oder in einem Anhänger unter einer Plane, gelegentlich schlief er auch in verschiedenen Wohnungen bei Bekannten. Auf Grund der unsteten Lebensverhältnisse, konsumierte der Angeklagte zunehmend auch Amphetamine. Weiter probierte er Ecstasy und psychedelische Pilze aus. In seiner Zeit in I1 bei Q1, wo der Angeklagte zu Erziehungszwecken untergebracht war, versuchte er eine Ausbildung zum Schweißer, die er jedoch nicht beendete. Mit ungefähr 20 Jahren erhielt der Angeklagte eine eigene Wohnung. Frühstück und Mittagessen erhielt er bei der D.

    *

    Das sind Männer wie Feministinnen sie sich wünschen, auf jeden Fall entwickeln sie eine große Affinität zu solchen ..äh.. „Problemkindern“, sie scheinen eine perfekte Projektionsfläche für deren massiven eigenen Probleme zu sein, der Deckel der auf den brodelnden Topf passt.

    AHDS?
    Ist deswegen Ritalin bei Jungs mit 10% so ein Renner?
    Machen sich die brodelnden Köpf..äh Töpfe da ihre neuen Männer?

    Aber was haben diese pathologischen Fälle bitte mit geistig Gesunden zu tun?

    Schlimm dass die keiner zurechtweist sie sollen für ihre eigenen Probleme nicht alle (Männer) zum Sündenbock machen.

    So, jetzt geh ich koksen, dann nehm ich 5 Nutten und kette 2 am Herd fest.

  7. Dazu ist eine Gesamtwürdigung aller relevanten Umstände vorzunehmen, bei der neben den äußeren Gegebenheiten (Beschaffenheit des Tatortes, Vorhandensein von Fluchtmöglichkeiten, Erreichbarkeit fremder Hilfe etc.) auch das individuelle Vermögen des Tatopfers zu wirksamem Widerstand oder erfolgreicher Flucht und die Fähigkeit des Täters zur Anwendung von nötigender Gewalt in den Blick zu nehmen sind.

    So eindeutig und klar ist die Sache nicht. Hierin liegt ein Knackpunkt. In der Gesamtwürdigung aller relevanten Umstände ist zu beachten, dass;

    – Der Beschuldigte als gewalttätig bekannt war, was auch der Klägerin zum Zeitpunkt der Tat bewusst war
    – Die Klägerin zur Zeit der Tat erst 15 Jahre alt war, womit die Anforderungen an sie, ihren Widerwillen auszudrücken, gering angesetzt werden sollten

    Die vorliegenden Informationen sind ungenügend, um den Fall zu beurteilen. Es stellt sich doch die Frage, was mit „Überrumpelung“ konkret gemeint ist.
    Wo sind die Konservativen hier im Blog, die nicht müde werden, den Sittenverfall zu beklagen aber anscheinend nicht mal ansatzweise ein Problem erkennen, wenn ein bekanntermassen gewalttätiger Junkie eine 15-jähriges Mädchen zumindest bedrängt, um es mal moderat auszudrücken?

    • @Peter

      Aber das begründet ja auch nur einen Verdacht und reicht für einen Beweis nicht aus. Insofern kann man ihn nicht verurteilen.

      Moralisch kann man ihn natürlich anders bewerten und das Mädchen auch bedauern ebenso wie den Umstand, dass man ihn nicht verurteilen kann

      • Aber das begründet ja auch nur einen Verdacht und reicht für einen Beweis nicht aus. Insofern kann man ihn nicht verurteilen.

        Ich frage mich, ob in den Ermittlungen geschlampt wurde. Da passt einiges hinten und vorne nicht zusammen. Wir haben eine in ihren Aussagen glaubwürtdige Zeugin, die sich in zur Beurteilung wesentlichen Vorgängen kaum erinnert? Die Informationen zu diesem Fall, so wie von dir angeführt, sind schlicht ungenügend.

        Es gibt aber Anhaltspunkte, dass die Klägerin von einer latent vorhandenen Bedrohungssituation ausging. Nach § 177 Abs. 1 Nr. 2 StGB: der Täter die von seinem Vorverhalten ausgehende latente Androhung weiterer Misshandlungen in ihrer aktuellen Bedeutung für das Opfer erkennt und als Mittel zur Erzwingung der sexuellen Handlungen einsetzt In diesem Fall ist zwar von „weiteren Misshandlungen“ die Rede. Wegen ihres geringen Alters sollten die Anforderungen („latente Androhung“) in diesem Punkt aber gesenkt werden.

        Bei deiner Darstellung fehlt so einiges an relevanten Informationen. Eine ungenügende Informationslage lässt natürlich keinen Schuldspruch zu.

        • @Peter
          *Ich frage mich, ob in den Ermittlungen geschlampt wurde. Da passt einiges hinten und vorne nicht zusammen. Wir haben eine in ihren Aussagen glaubwürtdige Zeugin, die sich in zur Beurteilung wesentlichen Vorgängen kaum erinnert?*

          Ich hatte damals was dazu geschrieben:
          http://diekomischeolle.wordpress.com/2012/09/16/too-close-to-home/

          Natürlich „erinnert“ sie sich nicht. Das hieße doch, dass sie ihren gesamten sozialen Kreis gegen sich aufbringen würde.
          Ein Bekannter von mir aus meinen wilden Jahren hatte mal am Bahnhof einen Studenten abgezogen, während wir in ner Gruppe unterwegs waren. Weil ich das nicht richtig fand (duh!) hatte ich als Einzige auf die Fragen der Polizei geantwortet, auch wenn ich die Tat kaum mitbekommen hatte. Kurze Zeit danach hatte ich ihn + Freundin + Kollegen getroffen, die mich bedroht hatten, ich solle doch meine Schnauze bei der Verhandlung halten.
          Ich kam aber dann nicht mehr dazu noch was zu sagen, weil er dann doch geständig gewesen ist.
          Da ging mir schon der Arsch auf Grundeis, und das war nur ein sehr entfernter Bekannter.

          Ich find es unverantwortlich, sowas nicht einzurechnen, aber sie ist ja eh nur so ne kleine Unterschichtsschlampe und er „nicht einschlägig vorbestraft“. Zum Kotzen ist das.

        • Der Fall von @Mutter beweist für den hier besprochenen Fall – ganau nix! Ist eine ganz andere Geschichte.

          @ C

          Wenn sie sich nicht bewust erinnert hat, hat sie dann etwa gelogen? Wenn ja, wann? Bei ihren Aussagen bei der Polizei oder bei denen vor Gericht? Bei beiden etwa?

          Das wird so doch nur ein Rätselraten hier …

        • @ Christian

          *Wie willst du es denn einrechnen? Wie ersetzt das Beweise?*

          Bauchgefühl. Intuition.

          Ersetzt Beweise vollumfänglich.

          Frauen fühlen richtig.

          Also feministische Frauen*

        • Gerade im sozialen Nahbereich ist das ein grosses Problem Mutter. Die Bekanntschaft oder sogar Verwandtschaft zum mutmaßlichen Täter macht das anzeigen sehr schwer. Kenne ich auch im Bekanntenkreis. Aber deshalb dürften wir den Rechtsstaat nicht opfern. Da muss man anders rangehen.

        • @ DDBZ

          *Das Alter?*

          Und männliche Intuition.

          Sie deuten die Zeichen und imaginieren eine Zukunft als AE-Muddi oder Katzenmama.

        • Endlich!

          Auch die Spielwarenindustrie hat Intuitionen und bringt nun in der Reihe #fuck the patriarchy eine neue empauernde weibliche Actionspielfigur heraus:

        • Und genau das hier gezeigte Rätselraten zeigt doch das Problem.
          Wegen Mutmaßungen über rätselhafte Umstände wird in Deutschland niemandem die Freiheit entzogen – jedenfalls nicht dauerhaft und nicht systematisch.
          Einzelfälle kommen, vor allem bei krimineller oder pathologisch begründeter Energie vor. Tragisch, aber eben Einzelfälle.

          Ginge es um einen Autounfall, wären die Meinungen sicher anders verteilt:
          Einbekannter Krawallfahrer hat vor 5 Jahren vermutlich eine Person schwer geschädigt, aber die Person erinnert sich nicht mehr der genauen Umstände und es fällt ihr jetzt erst ein.

          Das ist schlicht Quark.

    • @ Peter

      Ein schlechtes Gefühl reicht zur Verurteilung einés Menschen nun mal nicht aus.

      Das Urteil erfolgte, MUSSTE erfolgen nach dem Grundsatz „in dubio pro reo“, wie Elmar ganz oben schon schrieb.

      Wie groß das Bauchgrimmen auch immer sein mag: Das kann man nicht zur Grundlage einer Verurteilung machen.

      Das Gericht hatte schlicht keine Handhabe.

      • PS:

        Der Sittenverfall, Peter, den ich beklage, der uns sehr teuer zu stehen kommen wird (Stichwort: zivilisatorischer Zusammenbruch, nur ein Element desselben, eher Symptom als Ursache) ist im Übrigen mit rechtsstaatlichen Mitteln nicht aufzuhalten.

        Justiz kann nicht Moral predigen (zumal Predigen ohnehin nicht hilft).

        Wir fördern nun mal r-Selektion in unserer Gesellschaft und bekommen mehr und mehr r-selektierte Menschen.

        So dass immer mehr 15-jährige bei gewalttätigen Drogensüchtigen in der Wohnung abhängen und kein Hahn, kein Vater, keine Mutter kräht danach.

        Das ist der Lauf unserer Dinge: zerfallende Familien, AE-Muddi-Kultur.

        • „So dass immer mehr 15-jährige bei gewalttätigen Drogensüchtigen in der Wohnung abhängen und kein Hahn, kein Vater, keine Mutter kräht danach.“

          Belege?

          „zerfallende Familien“

          „Zerfallende Familie“ korrelieren immerhin mit steigendem Wohlstand, weniger Kriegen, weniger Gewalt im Allgemeinen, und einer größeren Wertschätzung menschlicher Individualität und Würde.

        • PPS:

          Vielleicht hatte die 15-jährige auch einfach nur einen modernen, kritischen, progressiven Vater, einen feministischen Vater, wie dieses in den modernen, progressiven und kritischen Medien gehypte Exemplar:

          Quelle:

          http://www.buzzfeed.com/isaacfitzgerald/rules-for-dating-my-daughter

          Die Preisgabe der Töchter (und Söhne > immer mehr r-selektierte Bad Boys), befreit von väterlicher Autorität.

          Die Player werden die Regeln machen, die Bad Boys, für die die Mädchen fallen werden wie Kegel, die Beine breit.

          Die Bad Boys wird’s freuen.

          Jungs, lernt PUA, das lohnt sich.

          Oder

          À la guerre comme à la guerre.

          Die neuen Barbaren, sie kommen.

          Von außen und von innen.

          Und Feminist.I.nnen bejubeln und befördern das (neben den „Befreiten“, für die Zivilisation nur lästige Einschränkung ihrer Triebhaftigkeit bedeutet – also befreit Eure Triebe, der Mensch ist von Natur aus gut, kann demzufolge nix schief gehen, Moral ist nur das Repressionsinstrument einer oppressiven Kultur, die Kultur der WHMs, die wir überwinden müssen. Helau).

        • Vielleicht hatte die 15-jährige auch einfach nur einen modernen, kritischen, progressiven Vater, einen feministischen Vater, wie dieses in den modernen, progressiven und kritischen Medien gehypte Exemplar:

          Modern, kritisch, feministisch? Wie geht das zusammen?

        • @ Peter

          *Modern, kritisch, feministisch? Wie geht das zusammen?*

          Das musst Du die modernen, kritischen Progressiven fragen.

          Die sind en masse feministisch.

          Jetzt einmal abgesehen von Leszek, dessen nicht feministische/anders feministische/irgendwie doch auch gutmenschlich feministische Linke jedoch, scheint mir, ihre Parteitage locker in einer Telefonzelle abhalten kann.

          Ich dagegen bin ja nun mal weder modern noch progressiv.

          Sondern katholisch.

        • @ Adrian

          Dein Glaube an den Westen und dessen Werte von Freiheit und Menschenwürde ist ja fast schon zu bemitleiden. Daß dies alles nur aufgesetzt ist und diese tollen Werte letztlich nix bedeuten kannst Du Dir nicht vorstellen?

        • @ Peter

          *Naja, auf dem Papier. Die katholische/christliche Soziallehre hast du offensichtlich nicht verinnerlicht.*

          Oh doch, oh doch, Meister Peter. Ich denke, die habe ich wohl verinnerlicht. Aber lustig, wer mir alles die kathlische Soziallehre meint, erklären zu müssen.

          Menschen, von denen ich vermuten darf, dass sie seit Jahrzehnten keine Kirche mehr von innen gesehen haben.

          Nicht mal eine calvinistische Versammlungsstätte.

      • Wie groß das Bauchgrimmen auch immer sein mag: Das kann man nicht zur Grundlage einer Verurteilung machen.

        Das Gericht hatte schlicht keine Handhabe.

        Sexueller Missbrauch von Jugendlichen. Eine Handhabe gäbe es schon, auch wenn der Straftatbestand ein anderer wäre.

        • @ Peter

          *Sexueller Missbrauch von Jugendlichen. Eine Handhabe gäbe es schon, auch wenn der Straftatbestand ein anderer wäre.*

          Sexuellen Missbrauch von Jugendlichen, insbesondere von Mädchen?

          Kann es den denn überhaupt noch geben?

          THEY make the rules, don’t forget it!

          Her body, her choice.

          Sagt der moderne, progressive und kirtische Papa.

          Ein Mann muss das respektieren!

        • Sexuellen Missbrauch von Jugendlichen, insbesondere von Mädchen?
          Kann es den denn überhaupt noch geben?

          Sexueller Missbrauch von Jugendlichen ist nach wie vor ein Straftatbestand in Westeuropa zumindest (ausser im Vatikan).

          Ich dagegen bin ja nun mal weder modern noch progressiv.
          Sondern katholisch.

          Naja, auf dem Papier. Die katholische/christliche Soziallehre hast du offensichtlich nicht verinnerlicht. Deren Grundsätze sind nämlich mit deinem (gotteslästerlichen) Calvinismus unvereinbar.

        • Falsch gelandet, noch mal:

          @ Peter

          *Naja, auf dem Papier. Die katholische/christliche Soziallehre hast du offensichtlich nicht verinnerlicht.*

          Oh doch, oh doch, Meister Peter. Ich denke, die habe ich wohl verinnerlicht. Aber lustig, wer mir alles die kathlische Soziallehre meint, erklären zu müssen.

          Menschen, von denen ich vermuten darf, dass sie seit Jahrzehnten keine Kirche mehr von innen gesehen haben.

          Nicht mal eine calvinistische Versammlungsstätte.

        • Oh doch, oh doch, Meister Peter. Ich denke, die habe ich wohl verinnerlicht. Aber lustig, wer mir alles die kathlische Soziallehre meint, erklären zu müssen.

          Ich bahaupte mal, dass ich in einem theologischen Disput mit dir ganz klar die Oberhand hätte und deinen Calvinismus in die Einzelteile zerlegen würde, und zwar aus biblischer Sicht. Nur weil ich Atheist bin solltest du nicht glauben, ich hätte keine Ahnung. Aber hier ist nicht der Ort, dich über deine Häresie aufzuklären.

          Menschen, von denen ich vermuten darf, dass sie seit Jahrzehnten keine Kirche mehr von innen gesehen haben.

          Doch. Konfirmationen, Beerdigungen und Hochzeiten. Aber das spielt ohnehin keine Rolle. Die Predigten der Pfaffen sind in der Regel selbst aus theologischer Sicht nichts als unbedeutendes Geschwätz.

        • „Nur weil ich Atheist bin solltest du nicht glauben, ich hätte keine Ahnung.“

          In den USA gab es mal eine Studie, dass Bibelwissen und das Wissen über die eigene Religion mit dem Grad der eigenen Religion abnimmt. Atheisten, Agnostiker und Säkulare wussten am besten über Bibelstellen Bescheid.
          DIe meisten Gläubigen wussten dagen nicht mal, dass es zwei Schöpfungs- und zwei Weihnachtsgeschichten in der Bibel gibt.

          Das ist natürlich nicht überraschend, denn es bedarf einer ziemlich verqueren Logik, die Bibel als wörtliches Gott Gottes zu verstehen, wenn man sie tatsächlich gelesen hat.

          Schönes Beispiel hier:

    • „nicht mal ansatzweise ein Problem erkennen, wenn ein bekanntermassen gewalttätiger Junkie eine 15-jähriges Mädchen zumindest bedrängt, um es mal moderat auszudrücken?“

      Ein Problem ist keine strafrechtliche Kategorie. Darum gehts. Und nicht ob man irgendwas findet. Ich finde das durchaus merkwürdig, auch dass plötzlich eine Vergewaltigung einfällt, aber ohne Details.
      Ist das Sexualdemenz oder so?

      Gott, das ist ein so spezieller Fall, ich fände es albern hieraus eine Beruteilung des Systems anzunehmen.

  8. „Terres des Femmes“ möchte, dass sich Frau auch noch nach 20 Jahren überlegen kann, ob sie vielleicht vergewaltigt wurde:

    „Viele Verfahren werden aus Mangel an Beweisen eingestellt. Um dies zu verhindern, müssen die Spuren bei einer Vergewaltigung zeitnah sichergestellt werden. Dies ist in der Regel bisher nur möglich, wenn die Betroffene sofort bereit ist, Anzeige zu erstatten.

    Anders bei der „Anonymen Spurensicherung“. Dort werden die Spuren einer Vergewaltigung sichergestellt und gerichtsfest dokumentiert, auch ohne dass eine Anzeige der Betroffenen vorliegen muss. Die Betroffene hat die Möglichkeit, sich in aller Ruhe zu überlegen, ob und wann sie Anzeige erstatten möchte. Die Spuren werden, je nach Klinik, bis zu 20 Jahre für einen möglichen Gerichtsprozess aufbewahrt.

    Wir fordern eine flächendeckende Versorgung von sogenannten Opferschutzambulanzen, bei denen eine „Anonyme Spurensicherung“ möglich ist und die Beweise bis zu 20 Jahre gerichtsfest gelagert werden!“

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/haeusliche-und-sexualisierte-gewalt/forderungen/1191-forderungen-zum-thema-sexualisierte-gewalt

    • Die kümmern sich halt um die Bedürfnisse der Frauen und Männer sollten aufhören sich darüber zu beklagen, nur weil sie dann leicht, möglicherweise auch unschuldig, die Konsequenzen für die sich ändernden Empfindungen von Frauen zu tragen haben.

      Bei sowas kommen mir echte Zweifel bzgl. der unterschiedlichen Auffassungen von Frauen und Männer bei der Definition von Gerechtigkeit auf. Als ob die nicht wissen warum eine Unschuldsvermutung sinnvoll ist.

      • @ Matze

        *Als ob die nicht wissen warum eine Unschuldsvermutung sinnvoll ist.*

        Warum Verjährung sinnvoll ist, wissen sie daher ja auch nicht.

        Oder vielmehr, sie wissen sehr genau, warum sie davon nichts wissen wollen.

        Denn der Rotz der Aufklärung, der erst allmählich beseitigt werden kann, von Hetzkampagne zu Hetzkampagne fortschreitend, progressiv halt – um der Gleichstellung willen – verhindert noch die totale Empauerung.

        Aber das wird noch.

  9. Ist Onyx nicht lesbisch?

    Wenn sie jedenfalls ständig von Vergewaltigungskultur hysterisiert, kann man annehmen, daß sie als Kind mißbraucht wurde und sie durch solche Fälle entsprechend getriggert wird – und kein Halten mehr ist hinsichtlich der (stellvertretenden) Empörung.

    Das Gleiche gilt natürlich für all die anderen hysterischen Feministinnen, die ihren sexuellen Mißbrauch mithilfe ihrer Ideologie inszenieren.

    Es gibt ein Mittel gegen die subjektive „Vergewaltigungsgesellschaft“ – einfach ’ne Therapie machen. 🙂 Dann kann man die Dinge etwas ruhiger beurteilen.

    • @JTK

      Das mit dem früher mal mißbraucht ist auch so ein Mythos.

      Das ist Unsinn. Da gibt es eine Korrelation, aber häufiger ist es, dass man es ganz einfach mit narzisstisch verzogenen Zickenbratzen zu tun hat, die die Leut einfach anscheißen.

      Und das ist in den meisten Fällen so.

      Das ganze Rape Culture Ding ist eine Farce und hat mehr mit sowas zu tun. Und wenn ältere Frsuen noch so etwas machen sollte man das eigentlich unter Stafe stellen und nicht noch versuchen darauf einzugehen.

      Man darf und sollte von erwachsenen Frauen verlangen, dass sie sich auch so verhalten.

      Da sie tatsächlichen sexuellen Mißbrauch mißbrauchen gibt es eigentlich kaum eine andere Möglichkeit um tatsächlichen Opferschutz zu gewährleisten, hier wesentlich strenger zu werden.

      Hier findet ein Sittenverfall durch Frauen statt. Weil sie sich vor ihrer Verantwortung und der damit verbundenen Konsequenz drücken wollen.

      Wie verzogene selbstbequeme Kinder. Menschlich widerlich.

      Wieder einmal.

      • *…dass man es ganz einfach mit narzisstisch verzogenen Zickenbratzen zu tun hat, die die Leut einfach anscheißen.*

        Man hat es meist mit psychischen Problemen zu tun und die sind nicht alleine anerzogen, die Biologie spielt hier eine oft verleugnete Rolle.

        Geht Frau zum Therapeut, der diagnostiziert verdrängten Missbrauch in der Kindheit und schon ist der Böse gefunden und die Verantwortung klar und vor allem nicht mehr bei der Frau.

        Ich glaube das unsere „emanzipierte“ Welt den Frauen zu viel Verantwortung abverlangt, das sogt für Unmut und nährt den Wunsch Verantwortung und damit Schuld abzugeben.

        Wie einfach es die Feminist.I.n doch damals am Herd angekettet hatte.

        So wie ein armer Schlucker der in seinem Leben noch nie irgend was nennenswertes erreicht hat auch gerne den „Kapitalist“ für seine Unfähigkeit und seinen Unwillen verantwortlich macht.

        • @ Borat

          *Geht Frau zum Therapeut, der diagnostiziert verdrängten Missbrauch in der Kindheit und schon ist der Böse gefunden und die Verantwortung klar und vor allem nicht mehr bei der Frau.*

          Bei Disposition zur Unmündigkeit („Biologie“) hätte sie die auch nicht.

          *Wie einfach es die Feminist.I.n doch damals am Herd angekettet hatte.*

          Unfreiheit entlastet.

          Von Verantwortung, von der Gefahr, sich FALSCH entscheiden zu können.

          Schuld ist man dann nie selbst, immer die anderen, die Umstände, der Zwang.

          Das macht Diktaturen oft so attraktiv.

          Ich habe auch den Verdacht, dass das Geschlecht, das so häufig davon träumt, sexuell überwältigt, dominiert, genötigt zu werden > passiv sein zu können, eine geheime Sehnsucht nach Unfreiheit kultiviert, die, wenn ständig unerfüllt, in Falschbezichtigungen/Sündenbockjagden überkocht.

    • @ Kork

      *Das Gleiche gilt natürlich für all die anderen hysterischen Feministinnen, die ihren sexuellen Mißbrauch mithilfe ihrer Ideologie inszenieren.*

      Der Captain und sein Lieblingsthema.

      Ist die Anwendung der Chinesischen Wasserfolter nicht verboten in der Sternenflotte, dieser gutmenschlichen Macht des progressiv Guten?

      KAMPF DEM MISSBRAUCH und schon gibt’s keine Feminist.I.nnen mehr.

      Ich fühle mich übrigens diesmal diskriminifiziert von Dir, weil Du meinen Missbrauch, der mich katholisch machte, nicht mal der Erwähnung wert befindest!

      Aber lass wenigstens um Gottes willen wenigstens jetzt den Adrian in Ruhe!

      Der kann sich ja überhaupt nicht mehr entspannen, wenn Du auftauchst.

      Mensch, das tut doch weh!

      Mir ja weniger.

      Bin schließlich, obwohl katholisch, doch hetero.

    • @Roslin

      Du hast wohl nicht gecheckt, Alter, daß es um die Verarbeitung und Therapie von Mißbrauchserfahrungen im Kindesalter geht. Solche Frauen müssen dann nicht mehr auf hysterische Inszenierungen zurückgreifen.

      • @ James

        Doch, doch, James, das habe ich gecheckt.

        Ich glaube nur nicht, dass alles (Dir) unerfreuliche menschliche Verhalten in Kindesmissbrauch wurzelt.

        Ich denke, dass auch ein nicht missbrauchter Mensch ein höchst unerfreulicher Zeitgenosse sein kann.

        Du glaubst – Rousseauianer wie alle Linken, der Mensch sei von Natur aus gut, verderbt nur durch Umwelt/Umstände, in Deiner Vorstellung vor allem durch Kindesmissbrauch.

        So wird THERAPIE zu Deiner Panazee.

        Womit Du nach meiner Überzeugung die Möglichkeiten der Perfektibilität des Menschen über-, die grundsätzliche, gesunde „Verderbtheit“ seiner Natur unterschätzt.

        Ich lasse jetzt die Verderbtheit meiner Natur in einem Gottesdienst behandeln.

        Denn ich glaube, der Mensch kann nur erlöst, nie aber vollständig geheilt werden.

        Bis bald.

      • Lies mal ein Buch von Alice Miller. Dann sehen wir weiter.

        Empfehlung: Am Anfang war Erziehung.

        Ich bin auch kein Rousseauejaner oder sonst etwas. Auch du wurdest als Kind mißhandelt. Du gehörst vielleicht noch zu der Generation, die Ohrfeigen und Schlimmeres erhalten hat. Man kann auch ganz ohne körperliche Gewalt Kinder zutiefst schädigen.

        Du bist in dieser Hinsicht ein Analphabet. Es gibt kein destruktives menschliches Verhalten, das sich nicht durch Schädigungen in der Kindheit erklären ließe.

        Es ist eine einfache Wahrheit, vor die Menschen die größte Angst haben. Denn dies würde ein Schlaglicht auf unsere Kultur und auf all die absurden und monströsen Theorien werfen, die das Offensichtliche wegerklären wollen.

        Wie gesagt: Lies mal ein Buch von Frau Miller, am besten eines ihrer ersten drei, dann sehen wir weiter.

  10. Das Grundproblem ist ganz simpel, daß hier eine gesellschaftliche Gruppe (=Feministen) sich eine ganz eigene Definition des Begriffes „Vergewaltigung“ zugelegt hat.

    Demgegenüber ist das Gericht an die Definition des § 177 StGB gebunden. Danach war es – ganz klar – keine.

    Das sieht nun aber die gesellschaftliche Gruppe nicht ein, die den Begriff nach ihrem eigenen Verständnis wertet und sich über das abweichende und als falsch empfundene Ergebnis ärgert. Das Problem haben Juristen öfter, weil sie Begriffe aus der deutschen Sprache verwenden, auf die sich jeder seinen eigenen Reim machen kann (Mord, Besitz, Eigentum usw).

    Man könnte das Begriffsdurcheinander ganz simpel auflösen, indem man von „Vergewaltigung i.S.v. § 177 StGB“ spricht. Aber dann wäre kein Aufregungspotential mehr vorhanden.

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