WM 2014: Deutschland vs. Portugal

Wie auch schon bei der EM 2012 findet das erste Spiel der deutschen Mannschaft gegen Portugal statt. Damals ging es 1:0 aus.

Einen Cristiano Ronaldo soll man sicherlich nie unterschätzen. Und bei der deutschen Mannschaft stellt sich auch die Frage, wie fit viele der Spieler nach zahlreichen Verletzungen sind.

Ich tippe auf einen schlechten Tag für Ronaldo und ein erneutes 1:0 für Deutschland. Wenn Neuer fit ist, dann wird er den Kasten schon sauber halten.

Man muss ja mal positiv in die WM starten!

79 Gedanken zu “WM 2014: Deutschland vs. Portugal

  1. Deutschland wird gnadenlos abkacken, weil die deutschen Nationalspieler noch viel zu sehr in patriarchalen Rollenbildern verhaftet sind.

    Nur der Feminismus wird uns retten können.

    Deshalb: 1:2

    • Ich hatte vorher auch gedacht, „wir“ würden verlieren.

      Aber ganz bestimmt nicht wegen dem Feminismus…

      …war aber ein tolles Spiel. Ich nehme alles zurück, was meine Lästereien bezüglich der deutschen Mannschaft vorher angeht!

      De Femis hätten es ab liebsten, wenn „wir“ in der Vorrunde ausscheiden würden und die Damen-Nationalelf nächstes Jahr Weltmeister würde.

      Dann könnten sie mal wieder einen auf „Wir sind besser als die blöden Männer!“ machen.

        • Na hör mal – die haben mich als erstes gekratzt!!!

          Dabei war ich nur friedlich unter dem Schatten eines Baumes eingeschlummert und hatte von meinem nächsten Knochen geträumt…

          …doch dann kam wieder de lila Miezekatze und hat mir *Rrrrascht!* eins über die Schnüss gezogen…

          …immer dann, wenn man gerade schön am Träumen ist…

          ….verdammichtes Katzenpack!!!

        • Die Antwort wirft aber mehr Fragen auf, als sie beantwortet.

          Auf was ich hinaus will: Über Geschmack lässt sich schlecht streiten, ganauso warum man Menschen mag oder eben nicht mag… ist eben so. Wenn Matthias die nicht leiden kann, dann ist das vielleicht traurig, ist aber nunmal seine Sache.

        • Soweit habe ich das schon verstanden. Was sich mag, neckt sich … oder so.

          Ich sprach auch nicht von Dir, ich schrieb, er könne „die“ (beiden oben genannten) nicht leiden, nicht aber steht dort „dich“. Nur falls es hier ein Mißverständnis gab.

          • „Nur falls es hier ein Mißverständnis gab.“

            Eigentlich nicht. Matthias kann mich leiden, also sehe ich keine speziellen Grund, warum er die nicht leiden kann, die ich leiden kann.
            Ich bin sicher, wenn Robin und Maren ihre Krallen ein wenig zurückfahren, wird Matthias schneller mit ihnen kuscheln, als ich „Miau“ sagen kann 🙂

        • @ Adrian

          „Warum komm ich mit Robin und Maren klar, Du aber nicht? Hast Du Dir die Frage mal gestellt?“

          Naja, ich habe halt einige Wahrheiten über Männchen und Weibchen ausgesprochen, die denen nicht so gefallen. Dann haben sie mich verzerrt wiedergegeben und sind unnötig rabiat geworden. Obwohl ich deutlich gemacht habe, dass ich nicht mit harten Methoden alte Verhältnisse wiederherstellen will, sondern mir nur wünsche, dass sich beide Geschlechter wieder auf Augenhöhe begegnen.

          Solche Männchen-Weibchen-Geschichten kannst Du Dir natürlich vom anderen Ufer aus angucken, aus sicherer Entfernung. Betrifft Dich ja nicht.

          Robin & Maren meinte ich oben übrigens gar nicht im speziellen, sondern Feministinnen allgemein.

          „Matthias kann mich aber leiden.“

          Da soll noch einer sagen, ich sei homophob!

          „Und ich ihn auch. Auch wenn er mir manchmal auf en Sack geht. Aber was heißt das schon?“

          …oder ich hätte keinen guten Draht zu Menschen des anderen Ufers! Aber genau das hat z.B. die maren mir schon mal unterstellt, als ich Dir gerade mal wieder auf den Sack ging! (HA HA HA HA HA)

          Was heißt das schon? Es ist immer was wert, wenn man sich gegenseitig leiden und vernünftig miteinander reden kann. Das geht ja gerade in Diskussionsforen beileibe nicht mit jeder/jedem.

          „Matthias kann mich leiden, also sehe ich keine speziellen Grund, warum er die nicht leiden kann, die ich leiden kann.“

          Naja, die haben mich halt „gekratzt“, Du nicht…

          „Ich bin sicher, wenn Robin und Maren ihre Krallen ein wenig zurückfahren, wird Matthias schneller mit ihnen kuscheln, als ich “Miau” sagen kann :)“

          Da ist was Wahres dran! Das Ding ist doch das: Beide haben mich mehrfach verzerrt wiedergegeben, mich beleidigt, und sind mich zu rabiat angegangen. Wenn sie das nicht machen, reagiere ich auch selbst anders auf sie.

          Von einem gutmütigen & lieben, verspielten und verkuschelten Hund geht keine Aggression aus, sondern nur von der bösen & rabiaten Miezekatze! (HA HA HA HA HA)

          @ DDBZ

          „Wenn Matthias die nicht leiden kann, dann ist das vielleicht traurig, ist aber nunmal seine Sache.“

          Ich hatte bislang eher den Eindruck, die beiden können mich nicht leiden. Eigentlich will ich denen aber gar nichts! Aber ich kann mir ja auch nicht alles gefallen lassen.

          @ Kirk

          „Also ich komme weder mit Adrian noch mit Robin noch mit Maren klar. Sind alle drei verzichtbare Blogbeschmutzer.“

          Das will ich nicht sagen, auch wenn sich Maren & Robin auch meines Erachtens schon mal wie Blogbeschmutzer verhalten.

          „Robin betreibt staatliche Zensur auf ihrem Blog.“

          Wieso staatliche?

          Zensur betreibt sie jedenfalls. Rrrratsch!!!

          Hinterher wird sie noch vom femizentrischen Staat als Zensorin engagiert. Oder von den Müllstrommedien.

          Dort kann man mit so einer Einstellung sicher viel Geld verdienen…

          …oder die Maren bei der Böll-Stiftung!

        • Mittlerweile müßte man meinen Humor doch kennen. Es ist eine Mischung aus sophisticated und Beavis&Butthead.

          Ich karikiere damit den Zensur-Diskurs. Andererseits beharre ich darauf, daß Blogger ebenfalls zensieren, nur eben im Rahmen ihres Blogs.

          Wie so häufig kann ein Begriff viele Schattierungen haben. Deshalb ist es völlig naiv von den selbstgerechten und verlogenen feministischen Bloggerinnen zu behaupten: „Wir betreiben keinste Zensur nimmernicht! Unerhört sowas! Das machen doch nur Staaten.“

          So kann man auch vor sich selbst verheimlichen, wie verlogen und kritikunfähig man ist.

          Man blendet also die real-psychologische Ebene aus, um auf die rettende formalistische Insel fliehen. Ist schon peinlich so etwas.

          Ich werde demnächst einen Artikel über Robin U-Bahn schreiben, in dem ich gnadenlos ihre Verlogenheit darlege.

          Ich persönlich finde es jedenfalls immer wieder amüsant, wenn ich das allgemeine Gemecker über Politiker höre und dann in Foren und auf Blogs auf ein Höchstmaß an ethischer Verkommenheit und Dummheit stoße. 🙂

        • @ Kirk bzw. Breschnew (HA HA HA)

          Na, neuen Nickname? Cool!

          Also:

          „Ich werde demnächst einen Artikel über Robin U-Bahn schreiben, in dem ich gnadenlos ihre Verlogenheit darlege.“

          Da bin ich mal gespannt!

          „Ich persönlich finde es jedenfalls immer wieder amüsant, wenn ich das allgemeine Gemecker über Politiker höre und dann in Foren und auf Blogs auf ein Höchstmaß an ethischer Verkommenheit und Dummheit stoße. :)“

          Ja, da ist was dran!

        • Schalt mal meine Kommentare frei, Christian. Sonst muß ich dich auch der staatlichen Zensur beschuldigen. Ich wüßte jedenfalls nicht, was an meinen letzten Kommentaren so schlimm gewesen sein könnte.

          Zensor!

        • @ Kirk bzw. Breschnew

          Wenn er Dich zensiert: Einfach jeden Kommentar extra speichern und alles zensierte auf eigenem Blog veröffentlichen!

        • „Ich werde demnächst einen Artikel über Robin U-Bahn schreiben, in dem ich gnadenlos ihre Verlogenheit darlege.“

          Ich werde keinen Artikel über Kirk/Breschnew schreiben, weil dieser Mensch außerhalb dieser kleinen Filterbubble völlig irrelevant ist. Ich nehme allerdings mit Wohlwollen zur Kenntnis, für wie wichtig ich gehalten werde. Das ist doch super für’s Selbstvertrauen. Ich warte also gespannt! Vermutlich werde ich ihn mir einrahmen.

        • @ Adrian

          *“Schalt mal meine Kommentare frei, Christian.”

          VETO!*

          Du kennst Kirks Kommentare?

          Lass mal hören!

          Dich wird Christian bestimmt nicht zensieren. Du bist ja schwul. Wer lädt sich schon gerne freiwillig die greinende Schwulenlobby auf den Hals.

          Also, lass mal rüberwachsen.

          Je mehr Verbalinjurien, desto besser.

          Vielleicht kann ich noch etwas lernen.

        • Ach, plötzlich ist von „wir“ die Rede. Wo doch „dritter Platz was für Männer“ ist. Alltagsfeminismus? Treffender ist stereotyper heuteso-morgenso- bzw. ichhabrecht-Feminismus.

        • Weltmeister-Tipps sind sowieso zu 95% reines Gebrabbel, auch bei Männern.

          Wenn die Leute keine kompetenten Aussagen zu den verschiedenen Konkurrenten und jeweiligen Einzelspielern treffen können, ist das natürlich witzlos.

          • Es ist ein internationales Turnier, da hält man zu seiner Mannschaft. Ob sie vorher die Testspiele versaut haben oder nicht. Aber was sagt das schon aus? Dafür sind’s ja Testspiele, dass man sie nicht gewinnen muss.

            So gehört sich das. Mir geht dieser ständige deutsche Pessimismus auf den Sack.

        • Das hat nichts mit Testspielen zu tun, vielmehr mit der Kenntnis der Spieler der Gegner sowie ihrer Spielsysteme. Aber da gibt es wenig wirkliche Auskenner und ich gehöre auch nicht dazu. Viele Taktikanalysen im Vorfeld werden auch durch die tatsächlichen Spiele widerlegt.

          Im übrigen ist das Abwägen der Stärken der eigenen und der gegnerischen Mannschaften kein Pessimismus. Mir geht dieses „Wir müssen jetzt auch mal wieder Weltmeister werden“ etwas auf die Nerven, denn damit übersieht man, dass der Fußball in den anderen Ländern sich enorm entwickelt und zuweilen schneller als bei uns. Das darf man als Sportsmensch auch ruhig anerkennen.

          • Warum geht’s denn jetzt um „Auskennen“ oder „Anerkennen“? Ich meine einfach ne positive Grundeinstellung. Klar sind die anderen auch gut, aber man weiß doch, wie das läuft. Jeder kann mal nen guten oder schlechten Tag haben.

            Und ja, ich finde schon, dass wir einfach mal wieder Weltmeister werden müssten! Ich war 5 beim letzten Mal und 11 bei der letzten EM. Ich will das endlich auch mal richtig erleben. Auch wenn mein ganzes Umfeld voll anti ist :/

        • REvolte,

          das Plakat stammte von den öffentlich-rechtlichen Sendern, die damit für die Frauen-WM werben wollten. Robin, insofern sie jetzt nicht doch Fernsehrätin dort ist, ist daher nicht dafür verantwortlich.

        • Robin

          „Warum geht’s denn jetzt um “Auskennen” oder “Anerkennen”? Ich meine einfach ne positive Grundeinstellung.“

          Weil ich etwas dagegen habe, dass meine Vorsicht gleich als Pessimismus abgewertet wird. Und weil ich finde, dass mit Auskennen und Anerkennen die Maßstäbe realistischer werden. Gewisse zweite und dritte Plätze waren durchaus sehr viel wert angesichts der Konkurrenz. Und die in der letzten EM souverän durchgespielte Vorrunde war ein enormer Fortschritt gegenüber voranggegangenen Turnieren, wo es blöde NIederlagen und mühsame Arbeitsiege gab. Das wird dann schnell vergessen, nur weil der Titel nicht drin ist. DAS halte ich für den viel wesentlicheren deutschen Pessimismus.

          “ 5 beim letzten Mal und 11 bei der letzten EM. Ich will das endlich auch mal richtig erleben. Auch wenn mein ganzes Umfeld voll anti ist“

          Das ist sehr verständlich, weil: Wer will das nicht?

          Dein Umfeld klingt nach „links-alternativ“, diese Szene hat zumindest ein echtes Problem mit Fußball, bedauerlicherweise, weil sie es komplett überbewerten und einseitig auf ihr Antifa-Ding reduzieren.

          Mittlerweile nerven mich diese Anti-Leute sehr, auch wenn ich nationales Pathos gerade beim Fußball vollkommen bekloppt finde. Als Fußballfan bin ich Hure. Heute juble ich Löw zu, morgen fordere ich seinen Kopf, wenn wir verlieren ^^

          • Ich hab Gott sei Dank nichts mit Antifas zu tun. Aber irgendwie interessiert’s alle nicht. Bei meinen Mitbewohnern kommt da mMn so ein bisschen Akademikerarroganz raus.

            Du hättest mal die Kneipe hören sollen in den letzten Wochen (die Leute da interessiert es wiederum natürlich). Das war nix mit „Vorsicht“, sondern pure Hetzerei. Ich hab die Testspiele nicht verfolgt, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir innerhalb von 2 Jahren seit der letzten EM so schlecht geworden sein sollen. Das klang wirklich so, als hätten wir kaum Chancen, die Vorrunde zu überstehen.
            Ich hab zu meinem Chef gesagt: 2006 und 2010 hätten wir’s verdient gehabt und nicht gewonnen, jetzt haben wir’s vielleicht nicht verdient und werden trotzdem gewinnen. Was wird der kucken, sollte es wirklich so kommen 😀 Gestern war er völlig fassungslos.

            Bei den nächsten Gruppenspielen muss ich leider arbeiten :/

        • “ Bei meinen Mitbewohnern kommt da mMn so ein bisschen Akademikerarroganz raus.“

          Die scheint es zu geben. Freilich bin ich selber Akademiker, von Beruf, und mag Fußball. Ich kenne da auch wenig Fußballverächter.

          „Ich hab die Testspiele nicht verfolgt, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir innerhalb von 2 Jahren seit der letzten EM so schlecht geworden sein sollen. Das klang wirklich so, als hätten wir kaum Chancen, die Vorrunde zu überstehen.“

          OK, das ist Pessimismus, ich gebe Dir recht. Vorrunde ist bei dem Leistungsstand immer drin. Und nein, schlechter sind wir nicht geworden. Die Frage ist nur, ob wir besser geworden sind, um Italien endlich mal zu besiegen. Das wäre doch mal richtig geil!

        • Der Pessimusmus bei den letzten WMs war auch durchaus berechtigt. Die Realisten im Nachhinein als Miesmacher hinzustellen, nennt man Hindsight Bias.

          2006 hatten wir ein nominell nicht konkurrenzfähiges Team, einen fragwürdigen Teamchef und hundsmiserable Vorbereitungsmonate. Getragen hat dann die Euphorie, Spieler im zweiten Frühling und Löw als Taktikfuchs hinter Motivator Klinsmann.

          2010 fiel die absolut zentrale Figur aus, der Kern des Teams bestand aus Frischlingen. Hier hat man durchaus ahnen können, das was geht. Aber da sind einige Spieler eben so explodiert, wie es kaum erwartbar war.

          2012 bei der EM hatte man die besten Voraussetzungen, den vielleicht besten Kader den Deutschland je hatte. Hier hat Löw es komplett vergeigt, indem er die rivalisierenden Blöcke nicht in den Griff bekommen und sich rigide an Namen festgekrallt hat, anstatt die zu dem Zeitpunkt besten Spieler (Reus, Gündogan, Götze) aufzustellen.

          In den letzten Monaten ging es dann steil bergab, die taktische Ausrichtung und Stabilität der Abwehr stimmte gar nicht mehr. Viele Topspieler verletzt oder außer Form. Die Leistungen seit Monaten sehr mäßig.

          Da darf man (immer noch) mit Fug und Recht große Fragezeichen sehen.

          Jetzt sieht es im Moment so aus, als ob die deutsche Mannschaft ihre traditionelle Stärke, sich auf den Punkt zu so einem Turnier in Bestform zu bringen, ausspielt.

          All zu viel würde ich aber auf ein Auftaktspiel auch nicht geben.

        • @ Robin

          „Tze. Ich hab von Anfang an gesagt, dass wir dieses Jahr Weltmeister werden. Mein Chef und alle Gäste haben nur den Kopf geschüttelt. Sonst geht’s noch, Mattes?“

          Naja, ich hatte halt vergessen, wie hoch „wir“ in der Weltrangliste plaziert sind. Und weil ich das übliche „Wir werden Weltmeister“-Gerede aus den Medien für recht inflationär halte. Und weil ich mich nur während einer WM oder EM überhaupt um Fußball kümmere.

          Klar geht es noch bei mir. Ich habe nichts gegen Optimistinnen.

          Aber machen wir uns nichts vor: Bis zum Titel ist es noch ein weiter Weg. Auch für richtig gute Mannschaften.

          Immerhin: Ich traue ihnen den Titel jetzt zu. Mehr aber auch nicht. Holland scheint ja auch sehr stark zu sein.

          Woher soll ich wissen, ob wir z.B. denen gewachsen sind?

        • @ David

          „2006 hatten wir ein nominell nicht konkurrenzfähiges Team, einen fragwürdigen Teamchef und hundsmiserable Vorbereitungsmonate. Getragen hat dann die Euphorie, Spieler im zweiten Frühling und Löw als Taktikfuchs hinter Motivator Klinsmann.“

          Nicht konkurrenzfähig? Wieso das? Die waren doch gut!

          Fragwürdiger Teamchef? Klinsmann, nicht wahr? Ich weiß nur noch, dass er angeeckt ist mit seinen Konzepten. Er schien mir aber in vielem Recht zu haben.

          Aber keine Ahnung.

  2. Jetzt kann mir nur noch der Poststrukturalismus helfen: Spielergebnisse sind ein soziales Konstrukt!

    Deshalb ist auch 4:0 für Deutschland richtig.

    In einer wirklich gleichberechtigten und von patriarchalen Kategorien befreiten Welt sind alle Ergebnisse richtig!

    • „Deshalb ist auch 4:0 für Deutschland richtig.“

      Hey, für eine Schätzung von 6:53h gar nicht schlecht…

      …wie kommt’s? Logisch geschlussfolgert?

      Darfst Du nicht machen! Logisch-analytische Denke ist hegemoniale Macker-Masche und damit frauenfeindlich!!!!

    • Normal machen die das auch nicht. Nur bei dieser einen Ecke. Und bei der hatte ich – ohne Scheiß – im Gefühl, dass es ein Tor würde.

      Ich dachte: „Diesmal geht er rein!“ – und er ging rein!

      Aber 4:0 hätte ich auch nicht gedacht.

      Aber man weiß nie, was los ist. Ich hätte auch nicht gedacht, dass der Holländer den Spanier mit 5:1 abbürstet…

      …“wir“ gegen Holland im Finale!!!

  3. @Christian: Dann guckst Du aber noch nicht sehr lange Fußball – bei Deinem Alter. Es gab eine Zeit, da hat Deutschland vor allem aus Standardsituationen seine Tore gemacht. Fast spiegelbildlich zu heute.

    • “ Es gab eine Zeit, da hat Deutschland vor allem aus Standardsituationen seine Tore gemacht.“

      Das waren aber grauenhafte Zeiten, Graublau, die dem Fan sehr viel Treue abverlangten, denn schönen Fußball haben die Deutschen seinerzeit nicht geboten.

      • *Ironie*
        Naja, gut, es waren auch nur ein Weltmeistertitel und ein Europameistertitel drin. Ziemlich magere Ausbeute. Wieviel wir hingegen mit der erfrischenden neuen Spielweise schon gewonnen haben!

        • 😀

          Aber meine Priorität ist da klar: Lieber guten, modernen Fußball als errumpelte Titel.
          Auch ist der Gegensatz im Grunde falsch. Deutschland hatte in den 90er Jahren den Anschluss an die Fußballentwicklung verschlafen, ganz dramatisch sogar, daher dann eben auch nichts mehr wirklich gewinnen können. Die Möglichkeit ist erst jetzt wieder da.

        • „Deutschland hatte in den 90er Jahren den Anschluss an die Fußballentwicklung verschlafen, ganz dramatisch sogar, daher dann eben auch nichts mehr wirklich gewinnen können.“

          Weswegen man die Titel auch 1990 und 1996 geholt hat. Also: Ich verstehe, was Du meinst, und sehe es genauso (Nachwuchsarbeit!), die gewonnenen Turniere hingegen vermitteln ein umgekehrtes Bild.

        • „Weswegen man die Titel auch 1990 und 1996 geholt hat.“

          1990 geht in Ordnung. Aber danach blieb das deutsche System altbacken, hielt etwa am Libero fest, während um uns herum längst auf Vierer-Kette umgestellt worden war. Eine ruckartige Umstellung darauf konnte in Deutschland dann natürlich nicht gelingen, weil man erst eine neue Generation Spieler daraufhin schulen musste. Was erfolgreich war, wie man jetzt sehen kann. Aber das Festhalten an überkommener Fußballphilosophie war schon dramatisch in den 90ern und fand den Niederschlag in der Vokabel „Rumpelfußball“. 1998 und 2000 oder auch 2004 haben uns dann die anderen gezeigt, wie moderner Fußball geht.

          IN aller Kürze ist das hier nachlesbar:
          http://www.amazon.de/Ball-damit-Spiel-Richtung-%C3%A4ndern/dp/3462031244/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1403002104&sr=1-1&keywords=der+ball+ist+rund+damit+das+spiel+die+richtung+%C3%A4ndern+kann

    • „Und von Ronaldo war weit und breit nichts zu sehen.“

      Und ich hatte noch gedacht, „wir“ würden wegen dem verlieren…

      …kann er doch verdammt viel besser spielen als ein Määäääädchen!!!

  4. Ich muss mal meinen misogynen Frust abranten, nachdem ich das Spiel notgedrungen mit 3 Kolleginnen anschauen musste:

    Liebe #yesallwoman,
    es gibt keine dummen Fragen. Schon gar nicht die, ob es den Spielern erlaubt ist, Sonnenbrillen zu tragen, wo doch die Sonne so blendet.

    Dass Spielerfrauen fast alle dumme Schlampen sind (außer die von Thomas Müller, ganz besonders hingegen die von Mats Hummels), hatte ich auch schon vorher vermutet, allerdings wurde ich noch nie mit so vielen Insiderinfos über deren Privatleben versorgt.

    Danke, für diese beiden erfrischend fußballbezogenen Themen inmitten der 90-minütigen Anekdoten von vergangenen, zukünftigen und hypothetischen Hochzeiten, die ich versuchte auszublenden um etwas von Deutschlands WM-Auftakt mitzubekommen.

    Aber könntet ihr es bitte lassen, aus einem bedeutsamen Fußballturnier mit Eventcharakter ein soziales Event mit Fußballbezug zu machen?

    Wenn euch die Spiele nicht interessieren, ihr aber trotzdem „irgendwie dabei“ sein wollt, dann sagt das den Männern doch bitte vorher, die ihr bittet begleiten zu dürfen.

    Meine Antwort lautet für den Rest der WM: nein, danke! (Ausnahme Julia)

      • Hat nicht gerade wenig Ahnung und ihre fußballbezogene Aufmerksamkeitsspanne, in der sie einen nicht mit Privatzeugs vollquatschen muss, reicht über ein Elfmeterschießen hinaus.

    • @ david
      Ich habe heute das Spiel geschaut und überlegt, welcher Spieler am attraktivsten ist. ich wäre sicher auch kein guter Beisitzer. Andererseits würde ich in einer Runde hetersexueller Männer so was nicht öffentlich mitteilen. Man hat ja – im Gegensatz zu Frauen – Respekt 😉

        • Den hatte ich immerhin am anderen Ufer vermutet. Ist er aber nicht, oder?

          Brauchst du als „Beisitzer“ eigentlich auch nen Alibi-Fußballinteressierten, um dir nicht deplatziert vorzukommen?

          Diese Funktion schien mir heute (und auch schon öfter mal) zuzukommen.

        • @ david
          „Ist er aber nicht, oder?“

          Dass er es nicht ist, ist der Beweis für Gottes Nichtexistenz 😀

          „Brauchst du als “Beisitzer” eigentlich auch nen Alibi-Fußballinteressierten, um dir nicht deplatziert vorzukommen?“

          Ich bin durchaus fußballinteressiert. Zumindest zur EM und WM.

        • @
          Mats Hummels ist so ein schöner Mann, aber Arne wirkte immer freundlicher, was seinen Sex-Appeal im Endeffekt vergrößert.

          Aufgrund meines Torwart-Fetischs sehe ich aber am allerliebsten Manuel Neuer. Normalerweise spielte er ja leider immer bei der falschen Mannschaft, aber bei Turnieren kann ich meiner Verehrung endlich mal freien Lauf lassen. Ich find ihn großartig. Hachseufz.

          Ronaldo könntest mir nackend auf den Bauch binden, der hat das Charisma einer Schüssel kalter Tütentomatensuppe.

          Ich versteh auch nicht, wie die Tatsache dass ich als heterosexuelle Frau einzelne Spieler attraktiv finde, meine Fußball Credibility schmälert. Das ist so ein Blödsinn.

        • „Mats Hummels ist so ein schöner Mann, aber Arne wirkte immer freundlicher, was seinen Sex-Appeal im Endeffekt vergrößert.“

          Kann ich seltsamerweise nachvollziehen. Ich habe mir noch einmal sein Tor gegen England angesehen.

          „Ronaldo könntest mir nackend auf den Bauch binden, der hat das Charisma einer Schüssel kalter Tütentomatensuppe.“

          Seit er eine Kellnerin mit einer sehr stumpfen Anmache rumgekriegtund dabei sogar ein Kind gezeugt, traue ich ihm alles zu. Wenn das nicht der Klschee-Alpha ist, wer dann?

          „Ich versteh auch nicht, wie die Tatsache dass ich als heterosexuelle Frau einzelne Spieler attraktiv finde, meine Fußball Credibility schmälert.“

          Wie ich schon erwähnte, hätte mich so etwas selbst vor 20 Jahren schon nicht gejuckt. Vielleicht ist die Logik dahinter, dass aufgrund der Tatsache, dass Du einzelne Spieler attraktiv findest, es nicht mehr ausgeschlossen werden kann, dass Du die Spiele nur wenigen ihnen guckst. Aber Du kannst dieselbe Logik natürlich anwenden, wenn männliche Freunde in einen an sich guten Film mit einer attraktiven Schauspielerin gehen, um zu zeigen, dass das Quatsch ist.

          • @graublau

            „Seit er eine Kellnerin mit einer sehr stumpfen Anmache rumgekriegtund dabei sogar ein Kind gezeugt, traue ich ihm alles zu. Wenn das nicht der Klschee-Alpha ist, wer dann?“

            dazu auch:
            https://allesevolution.wordpress.com/2010/07/23/was-frauen-antornt-ii/

            Ich denke es ist eine Frage, welche Attraktivitätsmerkmale die Frau stärker gewichtet, bei Ronaldo ist mit sehr muskulösen Körper und Alphamannverhalten eben die Kurzzeitstrategie sehr betont. Wer eher Aspekte der Langzeitstrategie auch bei unverbindlichen Sex will, den wird so etwas nicht ansprechen. Dann wird auch eher gleichwertigkeit wichtig sein, der Partnerwert müßte also dichter beieinander sein, mehr Komfort etc.

      • Ich habe heute in einer heterosexuellen runde gesagt, dass Ronaldo mega heiss ist. Ich habe gesagt das mats hummels mega heiß ist. Ich habe gesagt das die beiden für Millionen Frauen der Grund sind fussball zu schauen. Ich erntete Gelächter, aber letzlich widersprach mir keiner. es ist mir egal was andere sagen, wenn ich einen Typen sehe, der gut aussieht, dann kommuniziere ich das auch. Männer sind Schön!

        Vor kurzem wurde hier geschrieben, dass Frauen alle männer zu achtzig Prozent hässlich finden, das kann ich nicht bestätigen. Ebenso wenig wie das es super viele hübsche Frauen gäbe. Vielleicht ist es mein Blick, aber ich finde die Natur hat Schönheit sehr gleichmäßig verteilt. Natürlich empfinde ich als hetero beim Anblick einer schönen Frau ganz anders als bei einem schönen mann. Aber objektiv gesehen ist dir Welt voll mit hübschen Männern. Meiner Ansicht nach ist es höchste Zeit mit diesem quatsch, frauen wären hübscher als Männer zu brechen, so dachte ich selber übrigens auch mal. So ist ss nicht, und wer sich seiner eigenen Schönheit seines marktwerts bewusst ist, desto leichter fällt es der holden damenwelt mal die Frage zu stellen, was sie einem eigentlich bietet, was über das dreißigste Lebensjahr hinausgeht. Männer habt Ansprüche, erkennt die Hässlichkeit vieler Frauen, pflegt euch und seid stilvoll.

        Reclam the game!

        • Ich habe vor 20 Jahren auch Frauen gekannt, die Jürgen Klinsmann sehr heiß fanden. Warum auch nicht? Was ist schon dabei?

          „Vor kurzem wurde hier geschrieben, dass Frauen alle männer zu achtzig Prozent hässlich finden, das kann ich nicht bestätigen.“

          Du meinst das hier:
          http://blog.okcupid.com/index.php/your-looks-and-online-dating/

          Bei OKCupid finden Frauen 80% der Männer unterdurchschnittlich aussehend. Es werden auch Beispiele für Profilfotos solcher Männer gezeigt, die m. E. ganz normal aussehen. Interessant ist dabei aber auch, was die Frauen daraus machen: Sie flirten auch mit den „unterdurchschnittlich aussehenden“ Männern.

          „Ebenso wenig wie das es super viele hübsche Frauen gäbe.“

          Also, mir ist es neulich noch einmal aufgefallen, als ich durch den Supermarkt ging. Da habe ich 5 Frauen gesehen, die alleine waren und die ich alle mindestens ok fand. Ist doch schön. 🙂

          „So ist ss nicht, und wer sich seiner eigenen Schönheit seines marktwerts bewusst ist, desto leichter fällt es der holden damenwelt mal die Frage zu stellen, was sie einem eigentlich bietet, was über das dreißigste Lebensjahr hinausgeht. Männer habt Ansprüche, erkennt die Hässlichkeit vieler Frauen, pflegt euch und seid stilvoll.“

          Also, ich würde ja keine Dame so forsch fragen. Ich fände es ja auch beleidigend, wenn man mich fragen würde, inwieweit ich denn die Rolle als Versorger und Ernährer erfüllen würde. Dass ich das kann, muss ich natürlich schon demonstrieren – ebenso wie Frauen auf der Suche nach einer Langzeitbeziehung zeigen müssen, dass sie dafür taugen.

          Letzten Endes kann man als Mann aber selbst viel mehr „aktiv spielen“, indem man die Damen nicht nur nach dem Aussehen wählt, sondern auch nach sozialen und intellektuellen Fähigkeiten. Selbst dann bleiben noch genug übrig.

          „Pflegt Euch und seid stilvoll“ finde ich einen sehr guten Rat. Es ist immer wieder beachtlich, wie weit „nach oben“ man damit reichen kann. Ich hätte es auch nicht gedacht, bevor ich es mal etwas konsequenter ausprobiert habe. Ich hatte sogar schon überlegt, über alle die Kleinigkeiten, an denen man schrauben kann, einen Blogartikel zu schreiben.

    • David

      „Aber könntet ihr es bitte lassen, aus einem bedeutsamen Fußballturnier mit Eventcharakter ein soziales Event mit Fußballbezug zu machen?“

      Dem kann man nur zustimmen.
      Ich schaue Fußball desöfteren mit Frauen. Kein Problem. In der Regel sind sie selber fußballinteressiert.

      Problematisch finde ich aber diesen Typ Frauen, den Du da beschrieben hast. Oder eben die jungen Damen, die durch übertriebenes Herumkrakeelen nerven, gerade weil man dann merkt, dass sie dem eigentlichen Spiel nicht folgen. Liebe Mitguckerinnen, es geht nicht nur um Sieg und Niederlage, sondern auch um den Fußball selbst, der nun einmal aus Spielzügen, Taktiken, tollen Pässen und dergleichen besteht. Sonst könnte man auch Curling gucken, wenn das egal wäre…

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