Ziel des Feminismus: Möglichst freie weibliche Sexualität, möglichst eingeschränkte männliche Sexualität?

Heartiste stellt eine gewohnt kontrovers formulierte Theorie auf:

The goal of feminism is to remove all constraints on female sexuality while maximally restricting male sexuality.

Man könnte auch sagen, dass der männliche Sex seiner Gefährlichkeit beraubt werden soll (die der Feminismus durch dessen Dämonisierung teilweise selbst schafft) und ihm insoweit Zügel angelegt werden sollen, während diese aus Sicht des Feminismus geschaffenen Fesseln der weiblichen Sexualität abgelegt werden sollen (wobei diese „Fesseln“ dann eben fälschlicherweise der dämonisierten männlichen Sexualität zugeordnet werden und der Anteil, der durch intrasexuelle Konkurrenz und intersexuelle Selektion entstanden ist, ausgeblendet wird).

Heartiste zu seiner These:

 But what is the emotional impetus that motivates feminists? For that, we must dig deeper. Come out and plaaay, little id.

One, feminism is a hissy fit ugly women menstruate all over pretty women. (…)

Two, feminism is the revealed hatred that sexually undesirable women have for male sexuality. Feminists loathe male desire. They loathe it because it represents everything female sexuality is not — free, idealistic, romantic, reckless, unencumbered, insistent, bold, cheerful — and because the active and intrusive and JUDGMENTAL nature of male sexuality throws the physical desirability of women into stark relief. When a man ignores you to hit on your friend, that is as stone cold a judgment of your sexual worth as can be found in the state of nature. When a man can’t get a boner for a woman, well, that’s an event horizon rejection.

Evidence for feminist loathing of male desire comes distilled in this news story about a post-Lolita who was asked to change out of her Daisy Dukes because she was violating the school dress code. The Hivemind, as per usual, lined up behind (heh) the slutty attention whore to, essentially, denounce boys for having sex drives which compel them to furtively glance at barely concealed booty and get distracted from their schoolwork.

Letztendlich also die hier bereits besprochene Umkehr der sexuellen Konkurrenz unter Frauen in eine Abneigung gehen das männliche Begehren als Erfolgsmesser und Wertvorgeber dieser Konkurrenz.

Letztendlich die sehr Ich-bezogene Auffassung, dass man selbst alle Rechte hat und der andere nur das machen soll, was einem gefällt.

 

 

246 Gedanken zu “Ziel des Feminismus: Möglichst freie weibliche Sexualität, möglichst eingeschränkte männliche Sexualität?

  1. „The goal of feminism is to remove all constraints on female sexuality while maximally restricting male sexuality.“

    Ist Blödsinn.

    Die „Feminist Sex Wars“, bei denen u.a. Feministinnen mit BDSM-Neigung mit Radikalfeministinnen darüber stritten, ob eine Feministin BDSM-Neigungen haben darf oder nicht oder die Postulate einiger Radikalfeministinnen, dass der heterosexuelle Sexualakt an sich bereits frauenunterdrückend sei, der Versuch, das radikalfeministische sexualfeindliche Zustimmungsprinzip als soziale und kulturelle Norm zu etablieren oder die gender/queer-feministische „Knutschvervot/Critical Hetness“-Debatte, bei der es darum ging, dass Heterosexuelle nicht in der Öffentlichkeit knutschen sollten bzw. Zärtlichkeitsbekundungen zum Ausdruck bringen sollten (und manches andere) zeigen, dass radikale Formen des Feminismus auch auf eine weitgehende Beschränkung der sexuellen Freiheit von Frauen abzielen.

    Das Ziel der Beschränkung der männlichen Sexualität ist zwar sichtbarer, steht deutlicher im Vordergrund, letztendlich zielt der radikale Feminismus – hier mal wieder dem radikalen Konservatismus ähnlich – aber auf die Beschränkung der sexuellen Freiheit für beide Geschlechter ab.

    Des Weiteren hätte in einem Artikel zum Verhältnis von Feminismus und Sexualität aber auch der sogenannte sex-positive Feminismus Erwähnung finden müssen.

    „One, feminism is a hissy fit ugly women menstruate all over pretty women.“

    Dass Feministinnen grundsätzlich weniger attraktiv seien, widerspricht meiner persönlichen Erfahrung.

    Die sexualfeindlichen Tendenzen im radikalen Feminismus scheinen ihe Ursache m.E. eher einerseits bei Individuen zu haben, bei denen sich radikalfeministische Ideologie mit lesbischer sexueller Orientierung verbindet, Lust am heterosexuellen Sex daher nur schwer nachvollziehbar ist bzw. als ich-fremd und in Verbindung mit radikalfeministischer Ideologie als potentiell unterdrückerisch wahrgenommen wird,
    sowie des Weiteren – hier auf der psychologischen Ebene natürlich nachvollziehbar, aber trotzdem auf der Sachebene kritikwürdig – bei Individuen mit sexueller Traumatisierung, bei denen die entsprechenden anti-sexuellen feministischen Ideolgieelemente als Versuch einer persönlichen Bewältigungsstrategie interpretiert werden können, welche aber leider politisiert anstatt auf der persönlichen Ebene therapeutisch durchgearbeitet wird.

    „Letztendlich die sehr Ich-bezogene Auffassung, dass man selbst alle Rechte hat und der andere nur das machen soll, was einem gefällt.“

    Heartise kommt mir selbst sehr ich-bezogen vor.

    • Ich denke Leszek hat hier das richtig getroffen.

      Ein zusätzlicher Punkt: Wäre eine schrankenlose weibliche Sexualität das Ziel des Feminimus, wäre es nicht möglich, daß der Feminismus auf dem traditionellen Bild von Weiblichkeit aufbaut – was aber vermutlich ein wesentlicher Grund für seine Verbreitungsgeschwindigkeit ist.

    • @ Leszek

      *Ist Blödsinn.*

      Keineswegs. Ist real das, was propagiert und z.T. bereits legalisiert wird („Recht“ der Frau auf Vaterschaftsbetrug, „Recht“ der Frau, auch im Nachhinein konsensuellen trunkenen Sex BEIDER als Vergewaltigung zu definieren > er ist VERANTWORTLICH, sie nicht usw.).

      Ausdruck weiblichen Sextriebes wird EMPAUERT, männlichen dämonisiert.

      *Dass Feministinnen grundsätzlich weniger attraktiv seien, widerspricht meiner persönlichen Erfahrung.*

      Grundsätzlich nicht, aber zum weitaus größeren Teil, meiner persönlichen Erfahrung nach. Die Durchschnittsfeminismus ist unattraktiv bis hässlich, Übergewicht nicht selten.

      *Heartise kommt mir selbst sehr ich-bezogen vor.*

      Das stimmt.

      Du, auf Deine betont altruistische Gutmenschentour, allerdings auch.

      • Edit:

        Die Durchschnittsfeminismus ist unattraktiv bis hässlich, Übergewicht nicht selten.

        Wg. des nicht seltenen Übergewichtes nimmt der Kampf gegen Fat Shaming offenbar auch einen immer größeren Raum feministischer Propaganda ein.

        Von Anorexie wird geredet, von der Diabetiker.I.nnenwelle, die auf uns zurollt (mit gewaltigen Kosten) nicht.

        An der werden allerdings auch fette Jungs einen schönen Anteil haben.

        Emotionale Bedürftigkeit von Kindern beiderlei Geschlechtes wird bequemerweise immer mehr mit Chips, Schokolade und überzuckerten Limonaden gestillt > „Zuckerrush und -high“ > Insulinspitzen > Heißhungerattacken > Fettsucht und Erschöpfung der insulinproduzierenden Zellen vor der Zeit.

        • Jessas, nicht Durchschnittsfeminimus, sondern -feministin.

          Wäre ein interessantes Studienobjekt für Wahrnehmungspsychologen. Ich lese meine Fehler nicht, während ich tippe. Selbst beim wiederholten Mal nicht.

          Erst im Nachhinein, immer nur im Nachhinein.

          Selbst die gröbsten Schnitzer fallen mir nicht auf, werden als richtig dastehend gelesen.

      • @ Roslin

        „Keineswegs. Ist real das, was propagiert und z.T. bereits legalisiert wird (“Recht” der Frau auf Vaterschaftsbetrug, “Recht” der Frau, auch im Nachhinein konsensuellen trunkenen Sex BEIDER als Vergewaltigung zu definieren > er ist VERANTWORTLICH, sie nicht usw.).“

        Ich habe nicht gesagt, dass es dieses Element nicht gäbe.
        In meinem Beitrag steht ausdrücklich, dass das Ziel der Beschränkung der männlichen Sexualität sichtbarer ist und deutlicher im Vordergrund steht.
        Die Reduzierung darauf ist trotzdem falsch. Es gibt viele Aspekte sexualfeindlicher radikalfeministischer Ideologie, die auch auf die Beschränkung der sexuelle Freiheit von Frauen hinauslaufen.

        „Du, auf Deine betont altruistische Gutmenschentour, allerdings auch.“

        Du mit deinem konservativen Opfernarzissmus ebenfalls.

        • @ Leszek

          „Ich habe nicht gesagt, dass es dieses Element nicht gäbe.
          In meinem Beitrag steht ausdrücklich, dass das Ziel der Beschränkung der männlichen Sexualität sichtbarer ist und deutlicher im Vordergrund steht.
          Die Reduzierung darauf ist trotzdem falsch. Es gibt viele Aspekte sexualfeindlicher radikalfeministischer Ideologie, die auch auf die Beschränkung der sexuelle Freiheit von Frauen hinauslaufen.“

          Interessant sind ja die darunter liegenden
          Motivationen der verschiedenen Akteure, die
          sich sehr vielfältig akzentuieren.

          Bei Betrachtung des Ganzen aus einer gewissen
          Distanz, kommen vor Allem elementare menschliche
          Triebe zum Vorschein: Streben nach Macht und
          Einfluss, Neid.
          Der Mann soll seine sexuelle Energie nach
          dem Gusto der Frauen einsetzen, quasi als
          frei programmierbarer Dildo.
          Es kann doch nicht sein, dass diese Schlampe
          reihenweise Sex mit Alphas hat und ich
          selber bin unsichtbar für das andere Geschlecht.
          USW….
          So gab und gibt es von weiblicher wie von
          männlicher Seite Bestrebungen die Sexualität
          der ANDEREN zu manipulieren oder zu
          regulieren.

        • „So gab und gibt es von weiblicher wie von männlicher Seite Bestrebungen die Sexualität der ANDEREN zu manipulieren oder zu regulieren.“

          Historisch gab es vor allem Bestrebungen von männlicher Seite, die Sexualität beider Geschlechter zu regulieren. Die Weltreligionen versuchen das heute noch. Und deren Protagonisten sind nahezu alles Männer.

    • @ Leszek

      Gute Zusammenstellung all dieser Minderheiten
      die dem Normalo verschreiben wollen wie
      er sich verhalten soll, gegen wichtige
      Teile seiner Instinktdispositionen, unter
      Ausnützung von anderen für die eigene
      Sache nützlichen Instinkte.

      „Heartise kommt mir selbst sehr ich-bezogen vor.“

      Ist ja nicht verwunderlich er ja in seiner
      Nische einer der Erfolgreichsten.
      Zudem wird im PU ja immer betont, wie
      wichtig Selbstvertrauen für Männer
      sei. Man spricht da ja sogar von
      Overconfidence.

    • Witzig 🙂

      „Deutschland siegt 6:1 gegen Armenien“

      ‚Ist Blödsinn.

      Der Umstand, dass gar nicht alle Deutschen auf dem Spielfeld standen und dass „Deutschsein“ ein sehr kontroverser Begriff ist, wie schon Balduin Brabbelkopf in seiner sehr lesenswerten Schrift „Vom Deutschsein“ (isbn: 432120041889) klar darstellt, wie allein das Zitat „…also komme ich zu dem Schluss, dass der Deutsche ein so unscharfer Begriff ist wie die Grenzen des Landes es im Laufe der Jahrhunderte immer waren“ illustriert, verbunden mit meiner Überzeugung, dass es auch Deutsche gab, die während des Spiels Armenien anfeuerten, die also durch den Endstand sozusagen ‚verloren‘ haben, ist ein klares Indiz, dass ein vereinfachendes Schlagwort einem akademischen Geiste niemals als ausreichend vorkommen kann, zumal, wenn es weniger als 95 Wörter im einführenden Satz enthält.

      Damit habe ich also bewiesen, dass man höchstens davon sprechen kann, dass die Schiedsrichter während des Spiels den Deutschland repräsentierenden 22 Eishockeyspielern sechsmal zugesprochen, den Puck über die Torlinie gebracht zu haben, den Spielern, die Armenien repräsentierten aber nur einmal.‘

    • @Leszek

      „Die “Feminist Sex Wars”, bei denen u.a. Feministinnen mit BDSM-Neigung mit Radikalfeministinnen darüber stritten, ob eine Feministin BDSM-Neigungen haben darf oder nicht oder die Postulate einiger Radikalfeministinnen, dass der heterosexuelle Sexualakt an sich bereits frauenunterdrückend sei, der Versuch, das radikalfeministische sexualfeindliche Zustimmungsprinzip als soziale und kulturelle Norm zu etablieren oder die gender/queer-feministische “Knutschvervot/Critical Hetness”-Debatte, bei der es darum ging, dass Heterosexuelle nicht in der Öffentlichkeit knutschen sollten bzw. Zärtlichkeitsbekundungen zum Ausdruck bringen sollten (und manches andere) zeigen, dass radikale Formen des Feminismus auch auf eine weitgehende Beschränkung der sexuellen Freiheit von Frauen abzielen.“

      Alles sehr gute Punkte. Vielleicht kann man eher sagen, dass alles in dem Bereich, was Frauen betrifft, unter dem Stichwort „Befreiung“ läuft, eben auch von Zwangsheterosexualität oder patriarchal indoktrinierten Sexphantasien wie BDSM im sexnegativen Feminismus, und alles was Männer betrifft unter dem Stichwort „Absicherung von Frauen vor Übergriffigkeit“?

      Es läßt sich vielleicht auch besser als „Gestaltung des sexuellen Marktes nach bestimmten Prämissen“ darstellen
      https://allesevolution.wordpress.com/2011/08/19/der-sexuelle-markt-und-sexnegativer-bzw-sexpositiver-feminismus/

      „Die sexualfeindlichen Tendenzen im radikalen Feminismus scheinen ihe Ursache m.E. eher einerseits bei Individuen zu haben, bei denen sich radikalfeministische Ideologie mit lesbischer sexueller Orientierung verbindet, Lust am heterosexuellen Sex daher nur schwer nachvollziehbar ist bzw. als ich-fremd und in Verbindung mit radikalfeministischer Ideologie als potentiell unterdrückerisch wahrgenommen wird, sowie des Weiteren – hier auf der psychologischen Ebene natürlich nachvollziehbar, aber trotzdem auf der Sachebene kritikwürdig – bei Individuen mit sexueller Traumatisierung, bei denen die entsprechenden anti-sexuellen feministischen Ideolgieelemente als Versuch einer persönlichen Bewältigungsstrategie interpretiert werden können, welche aber leider politisiert anstatt auf der persönlichen Ebene therapeutisch durchgearbeitet wird.“

      Ja, dass kommt mir auch so vor. Das Unverständnis einiger lesbischer Feministinnen mit der Arbeitsteilung bzw. der Gestaltung der Gesellschaft und der Versucht extremer Absicherung über so etwas wie die Yes-means-Yes-Theorien scheint mir auch sehr prägend zu sein

      • „Ebene natürlich nachvollziehbar, aber trotzdem auf der Sachebene kritikwürdig – bei Individuen mit sexueller Traumatisierung, bei denen die entsprechenden anti-sexuellen feministischen Ideolgieelemente als Versuch einer persönlichen Bewältigungsstrategie interpretiert werden können, welche aber leider politisiert anstatt auf der persönlichen Ebene therapeutisch durchgearbeitet wird.”

        Einen Schluss den Mann aus der
        unerspriesslichen Analyse der
        verschiedenen Ideologien ziehen
        sollte:
        Jede Interaktion mit sexueller Konnotation
        mit Frauen ist prinzipiell
        ambivalent.
        Was der Mann auch macht ist falsch.
        Stellt er sein Bemühen ein,
        handelt er zwar verantwortungsvoll,
        sozial verträglich.
        Aber, wenn er mich wirklich super
        sexy fände, hätte er sich in seiner
        Lust nicht bremsen lassen.
        Offenbar sind die Weibchen unserer
        Spezies dazu verdammt mit diesem
        dauernden Zwiespalt zu leben.

  2. @ Christian

    *(Heartiste): Evidence for feminist loathing of male desire comes distilled in this news story about a post-Lolita who was asked to change out of her Daisy Dukes because she was violating the school dress code. The Hivemind, as per usual, lined up behind (heh) the slutty attention whore to, essentially, denounce boys for having sex drives which compel them to furtively glance at barely concealed booty and get distracted from their schoolwork.*

    Weshalb ein Ende der Koedukation wünschenswert wäre: Mädchen dürfen fast alles anziehen (besser: ausziehen), Jungen aber werden dafür gesteinigt, wenn sie geil gucken.

    EMPAUERUNG der Mädchen, Beschämung/Demütigung der Jungen – das Generalthema feministischer Erziehungsarbeit, dem man am elegantesten und schnellsten (nicht völlig, aber weitgehend) durch Beendigung der Koedukation entgeht.

    Für Mädchen zeitigt sie ja obendrein auch bessere Ergebnisse.

    Wenn sie von den „geilen“ Jungs nicht mehr belästigt werden.

    Ihr Schlampenlook, den viele Eltern beklagen, legte sich dann (hoffentlich) auch ein wenig, der Anreiz, den männlichen Blick der Mitschüler anzuziehen, unter dem sie so „leiden“ müssen, entfiele.

    Zumindest während des Unterrichtes, vor und nach der Schule allerdings nicht.

    • „Zumindest während des Unterrichtes, vor und nach der Schule allerdings nicht.“

      Das es Bereiche gab wo Männer ungestört
      für sich und mit Ihresgleichen arbeiten
      konnten, war eine fundamentale Voraussetzung
      für die Entwicklung von höheren
      Zivilisationen.

      Zitat von einer Feministin
      Camille Paglia

      *If civilization had been left in female
      hands we would still be living in
      grass huts.*

      Sorry Girls Frauen stehen nur im Weg
      wenn Männer ihre Grenzen ausloten
      um neue Wege zu finden.

      Das Männer nach einer Phase extremer
      Anstrengung Lust darauf haben etwas
      mit Frauen zu machen ist auch klar.

  3. Es paßt hier nicht so ganz rein, aber seit den Diskussionen über Sex und wie fühlen, wenn sie ihr Begehren nicht gestillt bekommen, habe ich da noch einen Tab offen.

    Von einer Site, in der über kurzfristige Abenteuer berichtet wird, kommt dieses Statement einer Frau:

    „It was re-affirmed that I am an attractive woman that can have sex when she wants to. Someone I didn’t know respected me and tried to make me feel good. It gave me more confidence to be who I was before all the bad things happened. I love sex and this has only made me happier that I am able to go out and have it.“

    ( http://thecasualsexproject.com/page/3/ )

    Eine Sicht, die der Feminismus einem Mann nicht zugesteht.

  4. Bin eben darüber gestolpert

    Passt ganz gut ins Thema, als Kommentar und als Hinweis, dass Heartistes Spruch eher zu spezifisch als nicht spezifisch genug ist.
    Jede Bewegung, insofern sie versucht, einer anderen Gruppe Beschränkungen aufzuerlegen, ist wie ein Küchenstuhl.

  5. So, so, Feminismus also als Projekt sexuell unattraktiver Frauen, die keinen Mann abbekommen. Wie erklärt sich dann die weite Verbreitung feministischer Thesen, und das in die Köpfe nahezu jeder Frau?

    • @adrian

      ich würde das so auch nicht unterschreiben, es gibt durchaus hübsche Feministinnen, allerdings mag es sein, dass gerade hässlichere Frauen den Druck des Partnermarkts besonders spüren und deswegen aktiv werden und die anderen Frauen ihn zwar nicht so spüren, aber auch nichts dagegen haben, wenn er sich abmildert oder jemand das zumindest versucht

      • Ich würde mal behaupten, dass es in den Augen von Frauen weitaus mehr unattraktive Männer gibt, als unattraktive Frauen in den Augen von Männern. Die Anforderungen von Männern auf dem Partnermarkt halte ich für deutlich höher. Wenn man den höheren Sextrieb von Männern berücksichtigt, wäre das eher ein Grund für einen radikalen Maskulismus, will man sich Heartistes Erklärunsgansatz zu eigen machen.

        Meines Erachtens lässt sich Feminismus besser als kulturell überhöhter Selektionsmechanismus durch Frauen erklären, der einhergeht mit dem von vornherein geringeren Interesse von Frauen an Männern.

        • @adrian

          „Meines Erachtens lässt sich Feminismus besser als kulturell überhöhter Selektionsmechanismus durch Frauen erklären, der einhergeht mit dem von vornherein geringeren Interesse von Frauen an Männern.“

          Also ein „Werbt um uns, kümmert euch darum, dass es uns gut geht, seid unser würdig, zeigt, dass ihr Frauenbevorzugung schultern könnt, dann sind wir euch gut gesonnen“?

          • Ja. Das ist, meiner Beobachtung nach, ein Grundmuster nahezu jeden heterosexuellen Balzverhaltens und gut wie jeder heterosexuellen Beziehung.
            Und es passt ja auch zum Balzverhalten im Tierreich: Das Männchen muss sich dort anstrengen, um Weibchen zu gefallen. Nicht umgekehrt. Beim Menschen ist es ein wenig komplizierter, aber das Grundmuster ist m. E. ebenfalls vorhanden.

        • @ Christian

          „Also ein “Werbt um uns, kümmert euch darum, dass es uns gut geht, seid unser würdig, zeigt, dass ihr Frauenbevorzugung schultern könnt, dann sind wir euch gut gesonnen”?“

          Leider verstehen Männer und Frauen nicht
          ganz das gleiche unter „gut gesonnen“.

        • @ adrian

          Nochmal: es gilt zwischen der kleinen ideologischen Kerngruppe und der Masse der opportunistischen weiblichen Mitkräherinnen des Feminismus zu differenzieren.

          Die ideologische Kerngruppe ist weit überwiegend lesbisch und nicht gerade mit einnehmenden ästhetischen Attributen gesegnet. Entscheidend ist aber eine tiefgreifende Schramme in der Persönlichkeitsentwicklung.

          Für diese Kerngruppe bietet der Feminismus einen primären Krankheitsgewinn.

          Für die zumeist heterosexuellen Mitkräherinnen geht es um emotionale und materielle Mitnahmeeffekte.

          Solange Frauen kollektiv und anonym von Männern alimentiert werden, ist es natürlich angenehmer, als auf der Beziehungsebene versorgt zu werden.

          Das ist für Frauen genial. Frauen vögeln nach oben und heiraten nach unten.

          Frau kann sich auf dem Markt der freien Partnermöglichkeiten ausleben, ohne an die existentielle Sicherung denken zu müssen.

          Das „Interesse von Frauen an Männern“ ist aber unverändert auch auf materieller Ebene vorhanden.

          Die Männer haben sich halt über den Tisch ziehen lassen und zahlen derzeit viel für wenig. C´est la vie…

        • Komisch, dass wir Frauen angeblich von Männern hofiert und bevorzugt behandelt werden wollen, wo wir doch alle eigentlich auf Arschlöcher stehen…

          • @ stephi
            Frauen stehen nicht auf „Arschlöcher“, Frauen stehen auf „dominante“ (das heißt selbstbewusste, zielstrebige, ehrgeizige) Männer, die Euch die Verantwortung für die Mühen des Lebens abnehmen, damit ihr Euch ein Nest bauen und Eure Kinder gebähren könnt – rein biologisch betrachtet, weil so muss man Geschlechterbeziehunegn nun mal interpretieren.

            Die Definition dieser Männer als „Arschlöcher“ kommt von netten Beta-Männern-Losern, die Frauen so was eben nicht bieten können.

        • @ Stephi

          „Komisch, dass wir Frauen angeblich von Männern hofiert und bevorzugt behandelt werden wollen, wo wir doch alle eigentlich auf Arschlöcher stehen…“

          Das ist überhaupt nicht komisch. Frauen
          sind in ihrem Begehren gespalten, sie
          wollen je nach Situation das eine oder
          das andere. Oder simultan beides.
          Was ich komisch finde ist die Tatsache,
          dass das so wenig Männer schnallen.
          Im übrigen ist es falsch den Frauen
          für dieses Verhalten böse zu sein
          sie sind so weil sie so sind und
          Mann sie machen lässt.

          • Es ist sicher kein Zuckerschlecken, aber ich würde lieber ein bis drei Kinder gebähren, als mein ganzes Leben verpflichtet zu sein, für Frauen und Kinder aufkommen zu müssen.
            Aber glücklicherweise muss ich beides nicht 🙂

        • @Adrian

          Hm…ich dachte, wir reden gerade von der biologischen Perspektive…? Denn vom biologischen Stand aus kriegen Frauen mehr als zwei, drei Kinder, sondern gebähren ein Kind nach dem anderen, weil es in der Biologie keine Verhütungsmittel gibt und das Überleben der Menschheit gewährleistet werden muss. Sowie es in der Biologie gar keine Medikamente und Therapien gibt, die Schwangerschaftsbeschwerden bzw. -komplikationen sowie Geburtsschmerzen lindern. Und wenn man dazu auch noch die ganze Kinderaufzucht mitberechnet frage ich mich, warum es in der Natur der Frau liegen sollte, die „Verantwortung des Lebens“ auf die Männer abzuwälzen.

          „Aber glücklicherweise muss ich beides nicht“

          Wie ich schon sagte, ich bin unglücklich darüber, dass du schwul bist…

          • „Und wenn man dazu auch noch die ganze Kinderaufzucht mitberechnet frage ich mich, warum es in der Natur der Frau liegen sollte, die “Verantwortung des Lebens” auf die Männer abzuwälzen.“

            Weil Frau mit Kindern beschäftigt ist.

            „Wie ich schon sagte, ich bin unglücklich darüber, dass du schwul bist…“

            Jede Frau ist das…

          • @stephi

            „Denn vom biologischen Stand aus kriegen Frauen mehr als zwei, drei Kinder, sondern gebähren ein Kind nach dem anderen, weil es in der Biologie keine Verhütungsmittel“

            Allerdings bei hoher Säuglingssterblichkeit. Eine Vielzahl von kindern muss man erst recht ernähren können

            „gibt und das Überleben der Menschheit gewährleistet werden muss. “

            Das wäre allerings kein biologisches Argument. Denn das Überleben der Spezies ist in der Hinsicht relativ egal, wichtig ist nur die Weitergabe der eigenen Gene

        • „Ich würde mal behaupten, dass es in den Augen von Frauen weitaus mehr unattraktive Männer gibt, als unattraktive Frauen in den Augen von Männern.“

          Nur so als Beispiel: 80% der Männer werden von den Frauen als unterdurchschnittlich attraktiv bewertet. Quelle: OKCupid, http://blog.okcupid.com/index.php/your-looks-and-online-dating/

          Das ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, denn es geht ja nur um die Bewertung eines Profilfotos. Aber es ist doch interessant, dass die männliche Wahrnehmung von Frauen recht normalverteilt ist, während Frauen 80% der Männer als unterdurchschnittlich einordnen.

          Das wäre auch noch Stoff für einen eigenen Artikel, denn es lassen sich ja einige interessante Schlussfolgerungen ziehen, etwa: Man sollte sich als Mann, der auf Frauen steht, nicht darum sorgen, dass man nur als „gewöhnlich gut aussehend“ angesehen wird.

        • @Adrian

          „Weil Frau mit Kindern beschäftigt ist.“

          Ähm… was habe ich den oben in meinem Kommentar erwähnt? Wo bist du nicht mehr mitgekommen?

          Naja, egal….

          @Christian

          „Allerdings bei hoher Säuglingssterblichkeit…“

          Ausgetragen musste das Kind, ob es nun überlebt oder nicht, aber trotzdem.

        • Frauen stehen nicht auf “Arschlöcher”, Frauen stehen auf “dominante” (das heißt selbstbewusste, zielstrebige, ehrgeizige) Männer, (…)

          Die Definition dieser Männer als “Arschlöcher” kommt von netten Beta-Männern-Losern, die Frauen so was eben nicht bieten können.

          Adrian, Du drehst heute echt auf. Ich würde es anders formulieren, aber es ist im wesentlichen die richtige Antwort. Ich finde, da kommt auch eine sehr positive, vernünftige Partnerwahlmethode von Frauen rüber.

        • @ Graublau

          „Das ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, denn es geht ja nur um die Bewertung eines Profilfotos. Aber es ist doch interessant, dass die männliche Wahrnehmung von Frauen recht normalverteilt ist, während Frauen 80% der Männer als unterdurchschnittlich einordnen.“

          Für mich ein schöner Hinweis, dass
          Frauen auch auf diesem Gebiet
          schlechter als Männer sind, wenn
          es um die Einschätzung realer
          Situationen geht. Natürlich
          im Schnitt.

        • @ Stephi

          „Komisch, dass wir Frauen angeblich von Männern hofiert und bevorzugt behandelt werden wollen, wo wir doch alle eigentlich auf Arschlöcher stehen…“

          Du klammerst Dich natürlich an jeden Strohhalm, um Männerrechtlern oder PUlern z.B. „Widersprüche“ zu unterstellen, die keine sind. (Es gibt eben paradoxes Verhalten.)

          „Und das Gebären von Kindern ist keine Mühe des Lebens, so aus biologischer Sicht…?“

          Doch, selbstverständlich. Der höhere Elternaufwand des Säugetierweibchens ist bei diesem Thema sogar ein extrem wichtiger Punkt. Denn genau das ist doch die große Ursache dafür, warum Weibchen über so viel sexuelle Macht verfügen.

          „Hm…ich dachte, wir reden gerade von der biologischen Perspektive…? Denn vom biologischen Stand aus kriegen Frauen mehr als zwei, drei Kinder, sondern gebähren ein Kind nach dem anderen, weil es in der Biologie keine Verhütungsmittel gibt und das Überleben der Menschheit gewährleistet werden muss. Sowie es in der Biologie gar keine Medikamente und Therapien gibt, die Schwangerschaftsbeschwerden bzw. -komplikationen sowie Geburtsschmerzen lindern. Und wenn man dazu auch noch die ganze Kinderaufzucht mitberechnet frage ich mich, warum es in der Natur der Frau liegen sollte, die “Verantwortung des Lebens” auf die Männer abzuwälzen.“

          Ich habe bei Dir den Eindruck, dass Du vieles bei dem thema gar nicht verstehst. Hier wieder einmal.

          Du argumentierst: „Weil die Frau den hohen Elternaufwand in der Natur hat und das noch unter den letzten Bedingungen, kann es nicht sein, dass die Natur die Frauen dazu gebracht hat, diese Belastung teilweise auf das andere Geschlecht abzuwälzen.“

          Oh Gott!

          Es ist doch klar, dass jemand, der eine schwere Last zu tragen hat, sich gerne helfen lässt. Besonders dann, wenn er wie die Frau ein Überangebot an Sexualpartnern hat, und vom einzelnen Sexualpartner deshalb Gegenleistungen, auch erhebliche verlangen kann.

        • @Red Pill

          „Für mich ein schöner Hinweis, dass Frauen auch auf diesem Gebiet schlechter als Männer sind, wenn es um die Einschätzung realer Situationen geht. Natürlich im Schnitt.“

          Ich finde an diesem Sachverhalt etwas anderes viel erstaunlicher: Die Frauen flirten trotzdem mit diesen „unterdurchschnittlich aussehenden“ Männern. Es widerspricht also vehement der Ansicht, Frauen würden sich nur auf die „paar wenigen“ Männer ganz oben stürzen.

        • @stephi, nachdem du ausführst wie beschwerlich und gefährlich die geburt ist

          *Sowie es in der Biologie gar keine Medikamente und Therapien gibt, die Schwangerschaftsbeschwerden bzw. -komplikationen sowie Geburtsschmerzen lindern.*

          dann die mühen des großziehens beschreibst

          *Und wenn man dazu auch noch die ganze Kinderaufzucht mitberechnet*

          wundere ich mich, warum du dich fragst

          *warum es in der Natur der Frau liegen sollte, die “Verantwortung des Lebens” auf die Männer abzuwälzen.*

          aber es ist nach deinen ausführungen doch offensichtlich, dass es für eine frau wünschenswert, ja überlebenswichtig ist, mindestens einen möglichst potenten partner zu haben, der ihr und den kindern ressourcen zur verfügung stellt. wenn ihr das gelingt, ist alles gut, andernfalls, droht ungemach. der naheliegenste kandidat ist der vater der kinder und meistens übernimmt er auch den job.

          tatsächlich teilen sich vater und mutter nun die verantwortung für das leben, wie du es ausdrückst, @stephi. vater schafft ressourcen für die familie ran, mutter kümmert sich um das wohl der familie. arbeitsteilung halt. problematisch wird es, wenn, wie heutzutage gängig, der geschiedene vater, nur noch ressourcen beschaffen soll, aber nicht mal seine kinder sehen darf, sprich keine gegenleistung erhält. das geht auf dauer nicht gut.

          mithin spricht viel dafür, dass die evolution frauen gezüchtet hat, die spezialisten im anzapfen männlicher ressourcen sind und männer, die spezialisten im beschaffen von ressourcen.

    • Sexualität ist das Pfund, mit dem das Weib wuchert. Alles, was den Preis in die Höhe treibt, ist gut und alles, was die Preise verdirbt ist schlecht. Der Idealzustand wäre aus feministischer Sicht das weibliche Monopol. Deshalb muss vor allem und zuerst die männliche Sexualität kontrolliert werden.

      • „Der Idealzustand wäre aus feministischer Sicht das weibliche Monopol.“

        Der Idealzustand wäre aus weiblicher Sicht, das weibliche Monopol. Feminismus ist kein Gegensatz zur Weiblichkeit. Auch wenn sich Maskulisten und Antifeministen sich das in ihrer Verzweiflung gerne einreden wollen.

        Es gibt im Übrigen auch keinen Grund anzunehmen, dass Feminismus in irgendeiner Form den harmonischen Naturzustand der Geschlechter stört bzw. diesen zerstört hat. Erstens sind Naturzustände selten harmonisch, und zweitens gibt es im Gegenteil eine Fülle von Anzeichen dafür, dass Feminismus in gewisser Weise ein weiblicher „Naturzustand“ ist. Was auch zu der Beobachtung passen würde, dass der Feminimus in den Gesellschaften blüht, in denen Menschen relativ frei von gesellschaftlichen und religiösen Konventionen und Zwängen sind.

        • Das klingt ja Alles recht nett Adrian. Nur ist es mitunter nicht feststellbar welche Gesellschaft freier ist, denn Soziale Normen gibt es in jeder Gesellschaft und das menschliche Wesen wird in jeder Gesellschaft eingeengt – was eben ganz „natürlich“ ist.

          • „Nur ist es mitunter nicht feststellbar welche Gesellschaft freier ist,“

            Eigentlich schon. Die westliche Welt zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es.

        • „Feminismus ist kein Gegensatz zur Weiblichkeit. Auch wenn sich Maskulisten und Antifeministen sich das in ihrer Verzweiflung gerne einreden wollen.“

          Ich wage zu bezweifeln, dass alle Maskulisten und Antifeministen verzweifelt sind, aber ich glaube, dass sich so mancher tatsächlich so etwas einredet. Hingegen gibt es ja immer wieder interessante Einblicke, wie „der“ Feminismus entlang manchem Bild von Weiblichkeit spielt (was ein Grund dafür ist, dass er Erfolg hat) oder manche Tendenz einfach nur verstärkt.

          „Es gibt im Übrigen auch keinen Grund anzunehmen, dass Feminismus in irgendeiner Form den harmonischen Naturzustand der Geschlechter stört bzw. diesen zerstört hat. Erstens sind Naturzustände selten harmonisch, und zweitens gibt es im Gegenteil eine Fülle von Anzeichen dafür, dass Feminismus in gewisser Weise ein weiblicher “Naturzustand” ist. Was auch zu der Beobachtung passen würde, dass der Feminimus in den Gesellschaften blüht, in denen Menschen relativ frei von gesellschaftlichen und religiösen Konventionen und Zwängen sind.“

          Das ist noch ein weiterer sehr interessanter Punkt. Es gab nie eine Idylle, sondern immer Konkurrenzkampf. Insofern gibt es auch kein „zurück zu den alten Zeiten“ als realistische Handlungsoption.

          Die andere Sache ist, dass Feminismus im Sinne von „Befreiung der Frau aus Zwängen der Gesellschaft“ genau da ausgelebt werden kann, wo das vergleichsweise wenig notwendig ist. Das ist natürlich kein speziell feministisches Problem, sondern gilt für viele Bewegungen.

        • >>“Es gibt im Übrigen auch keinen Grund anzunehmen, dass Feminismus in irgendeiner Form den harmonischen Naturzustand der Geschlechter stört bzw. diesen zerstört hat.“

          Das stimmt natürlich, der Feminismus spricht auch mE. nach die Instinkte an die es schon immer gab. Wenn wir aber von Naturzustand reden, dann sehen wir den Naturzustand, dass männliche Wesen (bei Säugetieren) bei Aufzucht des Nachwuchses idR. ein Ressourcenplus beisteuern, weil das Weibchen sich in ihrer fruchtbaren Zeit um andere Dinge kümmern. Ich habe hier diese Tabelle aus dem T.E.D. Vortrag zu der Generierung von Kilokalorien bei einem afrikanischen Stamm im Auge, wo Männer in den Zwanzigern liefern und Frauen konsumieren. Der wurde hier auch verlinkt…

          Es geht dem Feminismus allerdings nicht nur um die sexuelle Macht, es geht ja auch um die ökonomische (die des alten weißen Mannes). Dieses Unterfangen ist allerdings schwieriger. Denn wenn motivierte und qualifizierte Männer konditioniert werden den unmotivierten und unqualifizierten Damen den Karrierevortritt zu überlassen, bekommen wir ein Problem mit dem natürlichen oben erwähnten Ressourcenplus. Einerseits können Männer nicht mehr Ressourcen in die Partnerschaft einbringen und werden unattraktiv, bzw. die Konkurrenz um die weniger werdenden Exemplare wird noch größer. Andererseits müssten die Frauen dann Gas geben um Ressourcen zu generieren. Das widerspricht aber der natürlichen Disposition, in der Zweigeschlechtlichkeit wird die gesamte Last der Versorgung und Aufzucht einem Geschlecht zugeschrieben. Eine Feministin die hier denkt, super kein Mann kein Problem, verkennt aber die Schwierigkeiten eines solchen „unnatürlichen“ Modells.

          Denn unsere gesamte „Vereinbarkeitsdebatte“ dreht sich um diesen einen Punkt, wie lösen wir das Problem auf, dass das Männchen nicht mehr als Versorger eingeplant ist. Natürlich wird das so nicht gesagt, Vereinbarkeit nütze ja auch dem Mann. Aber erstens glaube ich daran nicht, wenn ich mir den Gang der Debatte anschaue und zweitens würde ich regelmäßig bei einem Date abblitzen, wenn ich sagen würde „Ich möchte mal Hausmann werden“.

          Also sind die Hauptfragen:

          1. Brauchen wir mehr Frauen in Arbeit?
          (Ja, denn laut Gleichstellung sind zwar die Geschlechter genau gleich, aber Frauen sind trotzdem einfach besser [Hier Hanna Rosin einfügen] als Männer)
          2. Wie kann Frau arbeiten und gleichzeitig Mutter sein? (Kinderbetreuung, Work-Life-Balance, Führung in Teilzeit).
          3. Wie kann eine Frau in weniger Arbeitszeit mehr verdienen? (Paygap oder auch schöne Forderung: Lohn für Haushaltsarbeit)
          4. Wie können wir Frauen im Alter für ihre Erziehungsleistung und Arbeitsminderleistung belohnen? (Mütterrente, Anrechnung, Rentenbezugsdauer)
          5. Wie können wir die „gleichgestellten“ arbeitenden Männer verdrängen?
          (Bildungskrise der Jungen, Förderung der Frauen an den Unis, Frauenquote in Unternehmen und auch eine vernommene Idee: Mütterquote, quasi die Institutionalisierung des Hochschlafens)

          Man kann das alles ja machen, man sollte sich aber bewusst sein, dass ein solches System ineffizienter sein wird als das bestehende. Und auch Vater (!) Staat wird die sinkenden Einnahmen (zB. aus der geringeren Bildungsrendite) oder die höheren sozialen Kosten (Alleinerziehendenversorgung) nicht vollständig kompensieren können. Wobei schwedische Feministinnen ja auch hier eine Lösung mit der Männersteuer hätten.

          So ein System könnte nur funktionieren, indem Frauen im Schnitt genauso viel leisten wie Männer. Das kann aber schon aufgrund des biologischen Imperatives der Schwangerschaft nicht gehen (Bestes Beispiel Ärztemangel trotz ÄrztInnenhöchststand in Deutschland). Auch das Paradox der unterschiedlichen Berufswahl hat sich in den letzten 40 Jahren nicht aufgelöst, ich glaube nicht das sich das groß ändern wird. Schon die Shell- und andere Jugendstudien zeigen das sich die Präferenzen nicht ändern. Und auch die Mutterschaft löst ein Umdenken im Wesen der Frau aus, es zeigt sich eben ein deutlicher Umschwung in den individuellen Lebenspräferenzen, wenn Frau das erste Mal ihr Fleisch und Blut in Händen hält, auch wenn das heutzutage nur noch einmal im Alter von 30 Jahren vorkommt (Tendenz weiter abnehmend).

          Kein Wunder das Frauen stöhnen und sich überfordert fühlen (Statushohes Männchen finden, Karriere machen, Kinder bekommen, gute Feministin sein).

          Die sexuelle Macht ist ihnen in die Wiege gelegt, so sehr das ein alter weißer Mann richtig festgestellt hat, dass die Natur die Mädchen mit dem versehen hat, „was man, im dramaturgischen Sinne, einen Knalleffekt nennt […], indem sie dieselben, auf wenige Jahre, mit überreichlicher Schönheit, Reiz und Fülle ausstattete, auf Kosten ihrer ganzen übrigen Lebenszeit, damit sie nämlich, während jener Jahre, der Phantasie eines Mannes sich in dem Maaße bemächtigen könnten, daß er hingerissen wird, die Sorge für sie auf Zeit Lebens, in irgend einer Form, ehrlich zu übernehmen.“ Sie wollen nun selbst die Sorge übernehmen und stellen fest, dass diese nicht in die Wiege gelegt ist und, dass man hart und tüchtig dafür arbeiten muss. Die Geschlechter sollten gleichberechtigt sein, werden aber als Gleichartig angesehen. Das ist läuft dem Naturzustand zuwider, das ist das Unnatürliche am Feminismus. Das ist sein größter Widerspruch.

        • @ teardown

          Du beschreibst im Grunde Borats Argumentation, nur sachlicher und verständlicher. Ich will da nicht widersprechen.

        • @ teardow

          Sehr gute und detaillierte Zusammenfassung
          elementarer Vorgänge in unseren
          „modernen“ Gesellschaften.
          Es braucht nicht sehr viel IQ um
          es zu sehen aber viele Leute sind
          halt in dieser Hinsicht blind.

        • @Teardown

          Die Durchschnittsfrau will also eine gute Feministin sein? Hab ich was verpasst? Sollte ich vielleicht all meinen weiblichen Familienmitgliedern, meine Freundinnen und Bekanntinnen, meine Arbeitskolleginnen usw. empfehlen, das auch noch auf ihre To-Do-Liste zu schreiben sollen?

        • @ Teardown

          In der Tat, schöne Zusammenstellung. Nur eines kommt mir ein wenig zu kurz:

          *Das ist läuft dem Naturzustand zuwider, das ist das Unnatürliche am Feminismus. Das ist sein größter Widerspruch.*

          Der aber bis auf weiteres „überbrückt“ werden kann durch Vater Staat, dieser Widerspruch, der es von DEN Männern nimmt und zu DEN Frauen rüberschiebt.

          Auf vielen Ebenen, auf allen der Sozialversicherungen z.B., aber nicht nur dort, viel umfassender.

          Ohne dass produktive Männer für ihr Leisten noch adäquat belohnt würden. Es hat sich ja seit den Tagen der Kalorienerwirtschaftung durch Jäger-/Sammlermänner und des Kalorienverbrauches durch gebärende/stillende Frauen nicht allzu viel geändert.

          Außer, dass Frauen weitherhin das versorgte, beschützte, konsumierende Geschlecht sind (im Schnitt) ohne dafür Kinder zu liefern (liefern zu müssen).

          Während Männer weiterhin das Geschlecht sind, das schützen muss (Gefahrenabwehr), das versorgen muss (Steuern – 72 % der Einkommensteuer von Männern, in Wahrheit ist der Anteil an der Erwirtschaftung des materiellen Wohlstandes noch größer, Stichworte: 5 % Erfinderinnen, Gründung von Unternehmen, die Steuern zahlen und nennenswert produktive Arbeitsplätze schaffen – nicht die Als-Ob-Arbeitsplätze, für die der Staat Nachfrage ERZWINGT durch Gesetze, die er mittels Steuern zwangsfinanzieren lässt, auf denen hocken überproportional viele so „versorgte“ Frauen!).

          Früher versorgte/arbeitete ein Mann für seine Frau, mit er gemeinsam Kinder hatte > er hatte direkt etwas davon.

          Heute muss er für den Sozialstaat arbeiten, dadurch Frauen finanzieren, die er nicht kennt, nicht liebt, wird dadurch selbst in seinem sexuellen Anwerbeverhalten eingeschränkt, während die unverantwortlichen sexuellen Präferenzen der AE-Muddis von ihm finaziell unterfüttert werden müssen (haben sich oft Männer mit Bad-Boy-Charme ausgesucht, die weder zahlungsfähig noch -willig sind > Vater Staat muss einspringen, muss dafür ALLEmänner verpflichten, ebenso für Frauenförderung von der Quote bis hin zu Als-Ob-Arbeitsplätzen mit ihrer hervorragend frauenfreundlichen Work-Life-Bilanz).

          Feminismus ist also auch ein sozioökonomisches Männerausbeutungsunternehmen, das Männer zwingt, ohne adäquate Gegenleistung Frauen SELBSTverwirklichung zu ermöglichen.
          Via staatlichem Zwang.

          Der Staat schränkt die Spiielräume der Männer ein, um die der Frauen subventioniert zu erhöhen. Sexuelle Freiheit für Frauen/Einschränkung für Männer ist da nur eine Facette eines umfassenderen Musters.

          Das kann nur gelingen, wenn die Leistungsbereitschaft der Männer erhalten bleibt.

          Da man sie aber nicht adäquat kompensieren kann (dann bliebe zu wenig Umverteilungsmasse übrig), muss man sie nicht materiell „motivieren“.

          Dazu dient zum einen die umfassende Sexualisierung = das Versprechen auf ein Paradies der freien Liebe, das aber Plakatwand und Internetporno bleibt, bestenfalls (also Lug und Trug) und zum anderen die Propagierung einer männlichen Kollektivschuld, die abzubüßen Männern als MÖGLICHKEIT in Aussicht gestellt wird, wenn sie treu und brav ihre Diskriminierung und Ausbeutung zugunsten von Frauen hinnehmen.

          Sie zahlen dann ja nur für ihre Sünden.

          Das Dumme: Männer waren und sind gegenüber Frauen keine einseitigen Sünder, waren es nie, sind es nicht.

          Sie zahlen Reparationen für „Übergriffe“, die ihre Vorfahren längst teuer genug bezahl haben, bezahlt den Frauen ihrer Zeit (die dafür allerdings realen Gegenwert lieferten im Gegensatz zu unseren Konsumprinzessinen).

          Auch deshalb glaube ich nicht, dass Dialog mit Feminist.I.nnen irgendwo hin führen könnte.

          SIE BRAUCHEN schuldbewusste Männer, bußfertige Männer sind NOTWENDIG, überlebensnotwendig für unser Gesellschaftsmodell.

          Männerdiffamierung-/dämonisierung kann also gar nicht enden, denn sonst gefährdete dieses System der Frauenversorgung ohne adäquate Gegenleistung seine Existenz.

          Es wird allenfalls (in den nächsten Jahren) zu einzelnen Frontbegradigungen kommen (bei weiter vorgetragenen Angriffen auf anderen Gebieten).

          Insgesamt wird sich an der giftigen Misandrie nichts wesentliches ändern.

          Denn sie wird gebraucht um Männer zur Selbstausbeutung bereit zu machen („WIR können Dir armen Sünder/Frauenbelästiger/-vergewaltiger vergeben, wenn Du treu und brav an UNS Deinen Tribut entrichtest – natürlich wird auch dieses Versprechen nicht eingelöst werden können, denn wie wollte man Männer motivieren für dieses System zu schuften, hörten sie auf, sich gegenüber Frauen schuldig zu fühlen?!)

        • Es ist zwar länger geworden als ich dachte, aber detailliert ist das nicht. Man müsste noch einiges einfügen, zB. das die Frustrationskosten der abgehängten Männer steigen werden (Kriminalitätsneigung, Gesundheitsversorgung, Altersarmut).

          Genauso müsste man Arbeit definieren, denn mir geht es vor allem um die unprogrammierbare, die sich nicht wiederholene Tätigkeit. Ich sag mal salopp, beim Aldi gibt es Kartenzahlung und Barzahlung, das hat man relativ schnell gelernt und nach einem Tag hat man „Erfahrung“ gesammelt. Als Leiter in einem Industrialisierungsprojekt (Neue Fertigungslinie zB.) sieht das schon mal anders aus, da ist jede vorhergegangene Erfahrung notwenig, die Lebensarbeitszeit ist aber weitestgehend begrenzt, gerade entwickelt sie sich ja dank schwarz-roter Dekadenz wieder zurück. Wenn wir jetzt breit Teilzeit/Elternzeit einführen heißt das eben flacherere Lernkurven. Wenn wir den Anteil der Führungsfrauen erhöhen, heißt das eben auch, dass diese bei den staatlicher Seits gewünschten zwei Kindern mit Mutterschutz (Extrapersonalkosten) und allem pipapo 3-4 Jahre ganz raus sind, und dann nochmal mindestens 2 Jahre (Kindergartenpflicht) nur Teilzeitmäßig dabei sind. 6 Jährchen sind mal eben irgendwas um 15 Prozent der Lebensarbeitszeit (Uni 25J-65J) herum.

          Wir können das wollen, aber dann auch mit allen Konsequenzen. Das vermisse ich irgendwie in der Debatte, die Auswirkungen unserer Gleichstellungspolitik auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaft in einer globalisierten Wirtschaftswelt. Matriarchat ist eben leider nur im Westen, während wir also alle über Frauenquote, Papizeit und Führung in Teilzeit reden, verlassen im patriarchalen Indien jedes Jahr zehntausende MINT-Frauen die Uni, die bereit sind 6 Tage/48 Stunden zu arbeiten und „Gender“ vielleicht noch als vergessene brahmanische Gottheit klassifizieren.

          Ich glaube einfach, dass wir mit weniger Arbeit nicht unsere Wohlstand halten können. Das muss man den Leuten sagen, das ist der Preis der Gleichstellung, die matriarchale Kostenbeteiligung. Und längst sind wir doch beim Humankapital auf den Zuzug aus den Patriarchaten angewiesen, all die qualifizierten Spanier, Italiener, Griechen oder Südosteuropäer die gerade ins Land strömen. Ohne die Zuwanderung über die antipatriarchalen Schutzwall wären wir doch längst schon humanpleite. So wie die Sozialisten damals in der DDR die Kohle des Klassenfeinds für ihr zusammenbrechendes Wirtschaftssystem genommen haben, so diffundiert die Feministin durch patriarchale Zuwanderung langsam aus. Für mich als Berliner ist das schon heute ziemlich deutlich, ich kann mir sehr gut vorstellen, wie das in 30 Jahren in ganz Deutschland aussehen wird. Aber ich werde polemisch…

        • @ Stephi

          *Die Durchschnittsfrau will also eine gute Feministin sein? *

          Die Durchschnittsfrau will weiterhin von dem von Feminist.I.nnen/frauenörderenden Alphamännern durchgesetzten Privilegien/Sinekuren profitieren (verständlich, werfe ich ihnen nicht vor, Männer handelten genau so, ergäben sich system-/kulturbedingt solche Möglichkeiten, bequemer zu leben), ohne sich selbst die Hände schmutzig machen zu müssen.

          Auch hier sorgt die „Handlungsscheu“, die Veantwortungsscheu von vielen Frauen dafür, dass sie natürlich keine Feminist.I.nnen sein wollen – die machen für sie die Drecksarbeit der Diffamierung und Verhetzung – aber auf die von diesen „männlichen“ Frauen und ihren männlichen Unterstützern (Femizentrikern) durchgesetzten Privilegierungen verzichten wollen sie auch nicht.

          Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass.

          So werden sie auch weiterhin, etwa an der Wahlurne, GUTE Männer belohnen, die ganz dolle was locker machen FÜR FRAUEN.

          Und Männer, die sich dagegen nicht wehren können/wollen (wenn sie schuldbewusst sind) zahlen lassen.

          DAS nimmt frau gerne an.

          Zumal die meisten es so nicht sehen.

          U.a. weil diese Realität sorgfältig von unseren „Meidenschaffenden“ (rot-grün versifft) verschleiert wird.

          Die pämpern das wichtigere Konsumgeschlecht mit Wohlfühllyrik.

          Aufklärung sieht anders aus.

        • @ Teardown

          Demografie ist Schicksal. Der Ferminismus wird sich letztlich biologisch erledigen, wenn er nicht vorher durch technischen Fortschritt gerettet wird. Wir werden sehen.

        • „Die Durchschnittsfrau will weiterhin von dem von Feminist.I.nnen/frauenörderenden Alphamännern durchgesetzten Privilegien/Sinekuren profitieren (verständlich, werfe ich ihnen nicht vor, Männer handelten genau so, ergäben sich system-/kulturbedingt solche Möglichkeiten, bequemer zu leben), ohne sich selbst die Hände schmutzig machen zu müssen.“

          Klar, und dann wunderst du dich, dass man dich für einen Misogynisten hält.

          Genauso wie Nick schreibst du dem Radikalfeminismus einen viel größeren, natürlich negativen Einfluss auf Frauen zu, um die Theorien aus dem radikalmaskulistischen Flügel zu rechtfertigen. Das überzeugt mich aber nicht im geringsten.

          Euren (weiblichen) Bekanntenkreis möchte ich nicht haben.

        • @Stephi

          Na klar, die Durchschnittsfrau will ihren Mann stehen! Sie will zeigen, das sie genau so etwas auf dem Kerbholz hat. Natürlich ohne diesen ganzen misandrischen Überbau der feministischen „Theorie“, aber dieses „Jetzt sind wir dran“ und „wider der Diskriminierung“ sind weitverbreitete Motive. Gut vielleicht hätte ich schreiben müssen, der akademischen Durchschnittsfrau. Hier in Berlin haben wenige Frauen solche Motive (bzw. das Potenzial diese Ankündigungen auch durchzusetzen.)

          Hier findest du Bilder von Idealtypen dieser Frauen, die ich meine:

          http://www.atkearney361grad.de/
          http://www.fidar.de/home.html

          @Rosin

          D’Accord. Aber der Staat als Transaktionsvehikel war für mich jetzt nicht so wichtig, da ja auch er nur die natürliche Aufgabe der Umverteilung von den starken zu den schwachen Schultern. Mir gings darum, dass auch er letztlich an der Unnatürlichkeit der Gleichstellung scheitern wird.

        • @Stephi

          Nachtrag. Ich finde es ja gut, wenn Menschen Leistungsbereitschaft zeigen. Damit ist nicht jede Frau die Karriere anstrebt auch eine Feministin im Wortsinn. Dass eine Tendenz besteht, diese Leistungsbereitschaft der Frauen vor allen gegenüber Männern artikuliert wird (Lieblingsformel: Ich muss mehr leisten als Männer), hat natürlich seine Gründe. Die Arbeitshaltung der Frau ist politisiert, sie ist nicht Ausweis der Normalität, sondern des Besonderen. Deshalb muss es Frau besonders gut machen, sie muss allen (Männern) zeigen, dass sie was kann (obwohl sie unterdrücktes Opfer ist). Anstatt einfach zu arbeiten ist jede erfolgreiche Karrierefrau gleichzeitig auch ein Proxy für die Überlegenheit des Feminismus, weil sie natürlich erfolgreich ist, weil sie eine Frau ist und weil Frauen nunmal erfolgreicher sind als Männer (nochmals Hanna Rosin).

          Gerade die Karrierefrauen wie auch die Familienfrauen (Ist auch „Karriere“ nur anders) sind aus meiner Beobachtung heraus, diejenigen die am wenigsten von Feministinnen halten und davon genervt sind. Die anderen würden gerne gute Feministinnen sein, haben aber „Gender Studies“ (oder allgemein am Arbeitsmarkt vorbei) studiert und hängen jetzt in einem unbezahlten Praktikum ab und sind auch genervt (über die unterdrückenden Männer).

          PS: Ich verkürze natürlich…

        • @ Alexander

          „Wohlstandes noch größer, Stichworte: 5 % Erfinderinnen, Gründung von Unternehmen, die Steuern zahlen und nennenswert produktive Arbeitsplätze schaffen “

          Es ist ja bekannt, dass gerade sehr
          Kreative, Erfinderische Männer über
          eine hohe Libido verfügen, und das
          gilt eben nicht nur für die Spitze,
          sondern auch für das Mittelfeld,
          das für die Aufrechterhaltung unseres
          Wohlstandes elementar ist. Wenn
          man diesen Männern das Ausleben
          einer normalen Sexualität vergällt
          und sogar gewisse Ersatzhandlungen
          verbieten will, werden sie ihre
          Leistung zurückfahren. Bis jetzt
          kann man sie noch immer mit falschen
          Hoffnungen und moralischer Beschämung
          halbwegs bei der Stange halten.
          Mit jedem Tag gibt es mehr, die das
          Spiel mit gezinkten Karten durchschaut.
          Sie fahren ihre Leistung für die
          Gesellschaft zurück und versuchen
          andere Wege. Das Bedürfnis nach Sex
          befindet sich auf der untersten
          Ebene der Pyramide der Bedürfnisse
          und kann auch mit raffinierten
          Methoden nicht ohne gravierende
          folgen für die Gesellschaft weg-
          therapiert werden.

        • @ Stephi

          *Klar, und dann wunderst du dich, dass man dich für einen Misogynisten hält.*

          Falsch.

          Es wundert mich nicht.

          Es wunderte mich, wenn es anders wäre.

          Viele Frauen sind so sehr daran gewöhnt, von unangenehmen Wahrheiten verschont zu werden, dass jeder, der sie ihnen ungezuckert verabreicht, von ihnen als misogyn hingestellt wird.

          Üblicher Modus operandi feministisch-femininer Propaganda.

          Und ja auch recht wirksam.

          Trotzdem: Viele Aspekte der Realität sind „misogyn“, „rassistisch“ usw., wie die Propagandaphrasen der Diskursbestimmmer alle lauten mögen, die sich aufmachen, den Diskurs in ihrem Sinne zu lenken und begrenzen.

          So wagen es viele aus Angst, als misogyn bezeichnet zu werden, schon gar nicht mehr, diese „gefährlichen“ Aspekte der Realität zu benennen.

          Tut mir lied, mich beeindruckt das nicht.

      • „Deshalb muss vor allem und zuerst die männliche Sexualität kontrolliert werden.“

        In Schweden, dem Saudiarabien des Feminismus
        ist man ja schon ein Stück weiter.
        Einseitig männliche Nachfrage nach Sex unter
        straffe stellen.

      • Während das vor dem Feminismus ganz anders war. Da konnten Männer frei vögeln wie die Vögel und es war alles viel einfacher? Wo denn? Wann denn?

        Ich behaupte: Selbst eine Gesellschaft wo man vorher explizit verbal nachfragen muss, ob man jetzt auch wirklich Sex miteinander haben darf (zumal das in der Praxis nihct mal vorkommt – behaupte ich), ist immer noch freier als eine Gesellschaft, in der man schon um sein Leben fürchten muss, wenn man eine Frau überhaupt nur anspricht (Islam) und die gesamte Sexualität, selbst Selbstbefrieidgung, kontrolliert und sanktioniert wird.

        Die wurde bei beiden Geschlechtern sehr stark reguliert, je nach Kultur. In beiden Weltreligionen auf jeden Fall. Und teilweise bis heute noch.
        Und ich rede da nicht nur von (männlicher) Homosexualität. Ist also nichts wirklich Neues.

        http://www.heise.de/tp/artikel/5/5865/1.html

        „Der „Fall Raoul“ sorgte im letzten Jahr in ganz Europa für Aufsehen. Am 30. August 1999 wurde der Elfjährige Raoul Wüthrich, wohnhaft in der Kleinstadt Golden, Colorado, USA, um 22:30 im Schlafanzug in Handschellen abgeführt und verblieb dann für mehrere Wochen in Untersuchungshaft. Er soll seine Halbschwester absichtlich an der Scheide berührt haben. Damit setzte er sich dem Verdacht der „schweren Blutschande“ aus.

        Das Kind wurde im Jugendgefängnis behandelt wie ein erwachsener Schwerverbrecher. Dort hatte Raoul mit Straftätern zu tun, die im Durchschnitt vier Jahre älter waren als er. In Hand- und Fußfesseln wurde er mehrfach dem Gericht vorgeführt. Nach jedem Besuch seines Anwalts wurde er von männlichen Aufsehern nackt ausgezogen. Anschließend suchten die Gefängnismitarbeiter in allen Körperöffnungen des Elfjährigen nach versteckten Gegenständen.[1]

        Ursprünglich sollte Raoul im „Colorado Christian Home“, einer seit 1904 existierenden Therapieeinrichtung für „Sexualstraftäter“ im Alter von 5-13 Jahren, für sein „krankhaftes Sexualverhalten“ behandelt werden. Dort hätte er biblische Werte und den Widerstand gegen die Versuchungen des Fleisches lernen sollen. Auf den Druck ausländischer Medien (darunter auch viele „Free Raoul“ Webseiten) wurde der Junge jedoch freigelassen und durfte in die Schweiz ausreisen, wo seine Familie aus Angst um die anderen Kinder auf ihn wartete. Wie ergeht es anderen Kindern und Jugendlichen in den USA, die diese Möglichkeit nicht haben? Und was sind die Folgen der amerikanischen Prüderie für die US-Gesellschaft? „

        • „Während das vor dem Feminismus ganz anders war. Da konnten Männer frei vögeln wie die Vögel und es war alles viel einfacher? Wo denn? Wann denn?“

          Niemand hat auf diesem Blog so einen
          Schwachsinn behauptet.
          In jeder erfolgreichen Zivilisation
          gab es Regeln und Beschränkungen
          für beide Geschlechter.

        • @Red Pill

          „Niemand hat auf diesem Blog so einen
          Schwachsinn behauptet.
          In jeder erfolgreichen Zivilisation
          gab es Regeln und Beschränkungen
          für beide Geschlechter.“

          Dann ist das eine Fehlinterpretation meinerseits. Irgendwie klingt das Klagen über den Feminismus halt so nach „früher war alles besser/einfacher“.

        • @ Atacama

          „Dann ist das eine Fehlinterpretation meinerseits. Irgendwie klingt das Klagen über den Feminismus halt so nach “früher war alles besser/einfacher”.“

          Was heisst schon früher, die Entwicklung
          menschlicher Zivilisationen verläuft nicht
          linear in eine Richtung sonder in Zyklen
          und Vorgänge ähnlich wie wir sie jetzt
          erleben hat es schon mehrmals in den
          letzten Jahrtausenden gegeben.
          Es ist deshalb gar nicht möglich z.B
          zu Verhältnissen wie in den 50ern
          zurückzukehren.
          Bricht ein komplexes System zusammen,
          geht es meist sehr weit zurück.
          Sozusagen zurück auf Feld eins.

        • @Atacama:
          Am 30. August 1999 wurde der Elfjährige Raoul Wüthrich, wohnhaft in der Kleinstadt Golden, Colorado, USA, um 22:30 im Schlafanzug in Handschellen abgeführt und verblieb dann für mehrere Wochen in Untersuchungshaft.

          Und, glaubst du ernsthaft, Radikalfeminismus hätte nichts mit diesen US-Verrücktheiten zu tun?

        • @Nick

          „Und, glaubst du ernsthaft, Radikalfeminismus hätte nichts mit diesen US-Verrücktheiten zu tun?“

          Ich glaube, das hat eher mit Religions-Verrücktheit zu tun.

          @Red Pill

          „Bricht ein komplexes System zusammen,
          geht es meist sehr weit zurück.
          Sozusagen zurück auf Feld eins.“

          War da denn alles besser? Oder gerechter?
          Was die Partner-Verteilung und Sex-Verteilung anging?

        • Ich glaube, das hat eher mit Religions-Verrücktheit zu tun.

          Keine Ahnung, wo du diese scheinbare Dichotomie hernimmst.

          Du hast dich offenbar nicht besonders mit Radikalfeminismus beschäftigt.

        • @ Atacama

          „War da denn alles besser? Oder gerechter?
          Was die Partner-Verteilung und Sex-Verteilung anging?“

          Mit Sicherheit nicht. Wir leben im
          Moment noch in einer relativ heilen
          bequemen Welt. Wohlstand macht uns
          aber träge und teilweise auch naiv.

          Andererseits haben wir viele
          Entwicklungen die darauf hindeuten
          dass wir daran sind in Zukunft
          viele unserer Errungenschaften zu
          verspielen. Eigentlich schade, wenn
          man aber weiss was mit Zivilisationen
          in der Vergangenheit passiert ist,
          wahrscheinlich unausweichlich.
          Selbst unsere scheinbar extrem
          fortschrittliche Technologie kann
          uns da nicht retten.
          Das sage ich als jemand, der ein
          ziemlicher Technikfreak ist.

        • @Nick

          „Ich glaube, das hat eher mit Religions-Verrücktheit zu tun.

          Keine Ahnung, wo du diese scheinbare Dichotomie hernimmst.

          Du hast dich offenbar nicht besonders mit Radikalfeminismus beschäftigt.

          Und du nicht mit Religion und ihren Auswirkungen auf die menschliche Sexualität.

        • Keine Ahnung, wo du diese scheinbare Dichotomie hernimmst.

          Du hast dich offenbar nicht besonders mit Radikalfeminismus beschäftigt.

          Was hat wohl mehr Auswirkung auf eine Gesellschaft? Etwas, das seit gut 2000 Jahren existiert, oder etwas, das es in dieser Form etwa seit den Siebzigern des letzten Jahrhunderts gibt?
          Der Feminismus hat hier (in Nord-/Westeuropa) mit Sicherheit mehr Einfluss als in Amerika, im Gegensatz zur Religion.
          Hier würde ein 11-jähriger Junge nicht dafür eingesperrt, wenn er seiner kleinen Schwester beim Pinkeln behilflich ist. An Deutschlands Stränden wird auch keine Frau Strafe zahlen, wenn sie sich oben ohne bräunen lässt, im Gegensatz zu den USA.
          Hier mal eine Übersicht über die gesetzliche Lage bezüglich Sexualität in den USA:
          http://en.wikipedia.org/wiki/Sodomy_laws_in_the_United_States
          Oder hier:
          http://www.criminaldefenselawyer.com/crime-penalties/federal/Public-Lewdness.htm

          In some states, lewd behavior includes sexual acts by unmarried individuals who are living (cohabitating) with one another, even when the sexual act does not take place in public.

          Wer wird wohl eher schuld daran sein, dass in Amerika so restriktive Gesetze gelten? Eine christlich geprägte Sexualmoral oder eine feministisch geprägte Sexualmoral?
          Zähl 1 und 1 zusammen.

        • Und du nicht mit Religion und ihren Auswirkungen auf die menschliche Sexualität.

          Ööhm – doch.

          Sonst könnte ich wohl kaum wissen, wo der Radikalfeminismus seinen Dämonenglauben herhat.

          Feminismus ist Prüdospießertum + Straflust für ganz erbärmliche Feiglinge. Da sind mir die Religiösen fast noch sympathischer – die stehen wenigstens zu ihrer Mentaltität.

          Die Inhaftierung von Kindern wurde übrigens massiv und maßgeblich von Bill Clinton (1994) befördert. In einem Aufwasch mit dem VAWA und der nationweiten Registrierungspflicht für „Sex Offender“ (weit mehrheitlich Jugendliche)

        • @ Atacama, Nick

          Zur Verstrickung von Radikalfeminismus und religiösem Puritanismus in den USA gab es 1995 mal einen Spiegel-Artikel von Matussek. Damals, als der Spiegel noch ein investigatives, seriöses Blatt war:

          „[…] Was vor Jahren als Kampf gegen sexuelle Gewalt begann, ist mittlerweile zum aufregendsten Volkssport deformiert, den das Fernsehzeitalter bieten kann: die Denunziation. Auch auf dem Campus. Die Anklage wegen „sexual harassment“, sexueller Belästigung – eine Wunderwaffe, die immer gewinnt. Entweder erledigt sie die Beschuldigten vor Gericht oder durch den Skandal.

          Die Frauenbüros des Landes haben den Puritanismus zu neuen Hexenjagden wachgeküßt. Mit den TV-Evangelisten sind sie sich darüber einig, daß die Frau schwach ist, der Mann ein Tier und Sex Sünde. „Widernatürlich“ findet Feministin Andrea Dworkin den Geschlechtsakt zwischen Mann und Frau.

          Die Klagedrohung hat sich wie ein stalinistischer Frost über alle Bereiche der amerikanischen Öffentlichkeit gelegt, über Parlamente, Firmen, Schulen. Im akademischen Milieu sorgt sie für Zensuren und Kontaktsperre-Gesetze. […]“

          http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/13684573

        • „Tatsächlich ist nun, vier Jahre nach Einrichtung der „Politik“, der erste Fall aktenkundig geworden. Der Fall. Über den genauen Tathergang gibt es verschiedene Versionen. Die einen wollen gesehen haben, wie der Täter beim Samstagstanz in der Kantine sein Opfer geküßt hat. Die anderen haben beobachtet, daß er „zu eng getanzt“ hat.

          Karen Halls Lächeln federt erstaunte Einwände ab wie bedauerliche Rückfälle in eine überwundene Bewußtseinsstufe. Die „Politik“ hat gesiegt, ein wichtiger Schritt hin zur befreiten Gesellschaft, zum Neuen Menschen, ist getan.

          Der Delinquent Randy Riess liegt auf seiner dunklen Schlafstube wie ein Gefangener. Er starrt auf die griesige Mattscheibe seines TV. Auf einem Bücherbord steht eine kleine Lenin-Büste neben der Fahne von Estland. Riess hat dort eine Weile studiert.

          Er durfte mittlerweile wieder auf den Campus zurückkehren. Tanzsaal und Mädchenunterkünfte allerdings sind für ihn tabu. Zur Zeit absolviert er eine Pflichttherapie für Sextäter. In der Campuszeitung hat er seine Selbstkritik veröffentlicht: „Ich, Randy Riess, bin schuldig geworden . . . Das Vergehen ereignete sich beim Tanzen gegen ein Uhr morgens am Sonntag.“

          Mildernde Umstände läßt er für sich nicht gelten: „Es geschah ohne ihre ausdrückliche verbale Zustimmung. Ich fühle mich schrecklich.“ In stets neuen Wendungen wird der Selbstbezichtigungssuada Farbe gegeben. Andere mögen versuchen, ihm zu vergeben, endet der Brief: „Ich arbeite noch daran, mir selbst zu vergeben.“ Das alles wegen eines Party-Kusses?

          In diesem Sommer macht Randy sein Examen – eine Relegation wegen „sexuellen Angriffs“ so kurz vor dem Abschluß würde seine Karriere ruinieren. Mit versteinertem Gesicht beteuert er, wie dankbar er „der Behörde“ sei, daß sie ihn so glimpflich habe davonkommen lassen. „Das Verrückte ist – ich habe die Politik selber unterstützt“, sagt er zum Abschied.“

        • @ichichich

          Randy hat Erziehung zum Selbsthass wohl gut aufgenommen.

          Der Artikel ist interessant. Vielleicht hat die Religion mit der Verteufelung der mänlichen Sexualität begonnen, aber der Feminismus führt diese nun stärker fort. Und der Artikel zeigt auch, wie eben solche Radikalfeministinnen Einfluss auch das Leben von Männern haben und eben nicht die „guten“ Feministinnen. Vielleicht wissen die meisten Frauen nicht was die Rape Culture ist, aber sie wissen das sie den Vorwurf sexueller Belästigung nutzen können, um Leute aus dem Weg zu räumen. Die Beispiele aus dem Artikel (Foto der Ehefrau im Bikini auf Schreibtisch) zeigen, das dabei nix lächerlich genug seinen kann. Die Angst davor, das ihnen etwas dabei passiert, scheint nicht so groß zu seinen. Vergewaltigungen werden aber nicht angezeigt, weil sie da ja beschämt werden.

          „“Ich lasse jetzt die Frau die ersten 15 Schritte machen. Einfach, um auf Nummer Sicher zu gehen.“ – Ist es das was die Frauen wollen?

        • Ich muss immer wieder aufpassen, dass ich meinen Hass auf Feministinnen nichtauf alle fFrauen projeziere wenn ich sowas lese.denn das will die feministin das ist der Zweck, die Generierung von toxischer Männlichkeit als Bestätigung für ihre hassthesen. sex zwischen mann und Frau sei widernäturlich? Es ist das natürlichste der welt verdammt noch mal!

        • @ Matze

          „Randy hat Erziehung zum Selbsthass wohl gut aufgenommen.“

          Naja, was würde ihm sonst übrig bleiben. Die Alternative wäre die Exmatrikulation. Der einzelne ist machtlos gegen so ein System.

          • @ichichich

            wobei mich schon erstaunt, dass diese Systeme in den amerikanischen Universitäten so hingenommen werden. Ist es einfach ein „mich betrifft es ja gegenwärtig nicht und etwas dagegen zu sagen wäre zu gefährlich?“

        • @ Christian

          Offen dagegen anzugehen, hieße ja, sich als „rape apologist“ zu outen. Möglich wäre das vllt. als Gruppe. Deshalb werden aber auch Männer-AGs an amerikanischen Unis von den Feministen massiv bekämpft – als Patriarchats-AGs etc. Der druchschnittliche Student, für den die akademische Ausbildung eine Stufe auf der beruflichen Karriereleiter ist, für die er vllt Kredite aufnehmen muss, hat wohl keine Lust, sich „hauptamtlich“ gegen Campusregeln zu wehren, zumal er nicht sein ganzes Leben auf dem Campus lebt, sondern das Studium in 3 oder 4 Jahren durchzieht.

          • @ichichich

            „1995?“

            Ich meinte das eher auf die heutige Zeit bezogen. Es ist ja recht deutlich zu erkennen, dass es keine rechtsstaatlichen Verfahren sind, zumindest das kann man ja recht einfach hochhalten, es sind klassische Attribute eines jeden Rechtsstaates die dort missachtet werden.

        • @ Christian

          Das geht dann so aus:

          Finde ich nachvollziehbar, dass man sich als Student dem geballten Hass nicht aussetzen will.

        • @Christian:

          So etwas funktioniert auch wunderbar an einer deutschen Universität. Ganz einfaches Kochrezept:

          1. Bezeichne irgendeine politische oder sonstwie engagierte Gruppe, die nicht eindeutig links ist, als „faschistisch“, und fordere Boykott und Ausschluss dieser Gruppe von allen möglichen Aktionen.
          2. Wer hier nicht sofort auf den Zug aufspringt, beweist durch sein Zögern, dass er keine Ahnung von Faschismus hat. Das kann ihm auch vorgehalten werden.
          3. Falls die Beschuldigten Fairness einfordern, dann darauf verweisen, dass Nazis ja selbst keine Fairness gelten lassen bzw. dass es ja so offensichtlich ist, dass diese Gruppe faschistisch ist (zumindest jedem, der sich auskennt), dass man das ja nun wirklich nicht weiter ausführen muss.
          4. Selbst wenn nicht sofort Beweise vorgelegt werden können – allein die Tatsache, dass die Gruppe beschuldigt wird, zeigt doch, dass da etwas daran sein muss. Denn wer würde solche Vorwürfe aus dem Nichts heraus erheben? Außerdem sollte sich die Gruppe mal fragen, warum so viele Leute mit ihr ein Problem haben. Das kommt doch nicht von alleine, da stimmt doch offensichtlich etwas nicht.
          5. Sobald die Beschuldigten das Feld geräumt haben, ist die offizielle Meinung taktgebend, die quer über alle Kanäle verbreitet werden kann: Das waren verdeckte Faschisten, deswegen hat man sie ausgeschlossen. Mehr interessiert die Masse der Unbeteiligten nicht, deswegen haben auch punktuell anderslautende Veröffentlichungen keine Chance gegen den breiten Strom der offiziellen Verlautbarungen.

          Und ja, auch an der Uni sind freie Zeit und Energie knapp. Deswegen werden diejenigen, die nicht hauptberuflich hochschulpolitisch aktiv sind, irgendwann das Handtuch werfen. Wikipedia-Diskussionen funktionieren nach demselben Prinzip.

        • @ Graublau

          „1. Bezeichne irgendeine politische oder sonstwie engagierte Gruppe, die nicht eindeutig links ist, als “faschistisch”, und fordere Boykott und Ausschluss dieser Gruppe von allen möglichen Aktionen.“

          Auch eindeutig links zu sein, hilft nicht unbedingt gegen den Vorwurf „Rechtsextremismus“. So passiert dem marxistischen/linken Islamkritiker Hartmut Krauss:

          http://www.hintergrund-verlag.de/texte-islam-stellungnahme-dkp-bochum.html

        • Faschismusvorwürfe funktionieren nach dem Motto: Irgendetwas bleibt immer hängen. Ich habe erlebt, wie man jemanden mit der beschriebenen Methode effektiv von weiterer engagierter Arbeit abgehalten hat.

          Rechtswege sind lang (eben weil sie rechtsstaatlichen Prinzipien folgen), dafür braucht man erst einmal einen langen Atem. Nicht jeder hat Lust, statt für einen guten Zweck plötzlich auf Meta-Ebene zu kämpfen.

        • @ Christian

          „Nur das an deutschen Unis eben die jeweiligen Gruppen einen wesentlich geringeren Einfluss haben und gegen jede Maßnahme meines Wissens nach der Verwaltungsrechtsweg eröffnet ist.“

          Jedem steht es frei, einen Pyrrhussieg vor dem Bundesverwaltungsgericht zu erringen, nach 5 oder 10 Jahren Rechtsstreit ;-).

          Sicher gibt es auch in den USA Möglichkeiten, sich gegen so eine „policy“ juristisch zu wehren. Mit darin investierter Zeit und Geld kann man aber wahrscheinlich auch an einer anderen Uni dreimal einen Bachelor machen.

          • @ichichich

            „Jedem steht es frei, einen Pyrrhussieg vor dem Bundesverwaltungsgericht zu erringen, nach 5 oder 10 Jahren Rechtsstreit ;-). Sicher gibt es auch in den USA Möglichkeiten, sich gegen so eine “policy” juristisch zu wehren. Mit darin investierter Zeit und Geld kann man aber wahrscheinlich auch an einer anderen Uni dreimal einen Bachelor machen.“

            Es ist schon etwas anderes, wenn ein Rechtsweg gegeben ist. Denn wenn über dir nur der blaue Himmel ist, dann kannst du eben geradezu willkürlich entscheiden. Wenn über dir die Gerichte und potentielle Schadensersatzansprüche gegen die Universität sind, dann muss man die Entscheidung eben schon besser überlegen, mit der Rechtsabteilung der Uni absprechen etc. Zudem kann man meine ich im Wege der Eilentscheidung den vorläufigen verbleib an der Uni durchsetzen

        • Christian scheint etwas naiv. Ohne Geld und Zeit ist der Rechtstaat in diesem Zusammenhang wertlos.

          Wie das abläuft kann man teilweise auch an deutschen Unis sehen. Die falsche Meinung oder Gesinnung wird unterbunden.

          Es gab doch mal diesen Prof. der sich gegen Gender–Mainstreaming aussprach. Dem hat man von oben den Mund verboten.

          Ich möchte mal den Uni-Angestellten sehen der es wagte sich offen gegen die Gleichstellungsbeauftragte zu wenden, oder diesen Posten in Frage stellte. 🙂

        • @ Christian

          Ganz nüchtern betrachtet hast du natürlich recht. Aber könntest du dir vorstellen, an einer Uni zu studieren, an der du öffentlich als Sexual(straf)täter bekannt gemacht wirst? Der Mensch ist ja ein soziales Wesen.

        • @ Christian

          „Allerdings dürfte eben eine deutsche Uni dich auch nicht ohne weiteres als Sexualstraftäter bekannt machen.“

          Ne, aber die können sich z.B. entscheiden, bestimmte linke/feministische Gruppen gewähren zu lassen, die das übernehmen. Wie das funktioniert, einzelne als „Vergewaltiger“ zu markieren, lässt sich z.B. in der Defmakritik nachlesen:

          http://de.indymedia.org/2010/08/287111.shtml

          Sehr hörenswert auch die Definitionsmacht-Kritik des Antideutschen Justus Wertmüller, die ich an dieser Stelle nochmal verlinke (podcast):

          http://gruppesurleau.blogsport.de/2010/10/16/der-vortrag-justus-wertmuellers-zum-thema-definitionsmacht/

          🙂

          • @ichichich

            „Ne, aber die können sich z.B. entscheiden, bestimmte linke/feministische Gruppen gewähren zu lassen, die das übernehmen“

            Gut, aber diese Möglichkeit besteht immer. Ganz unabhängig vom jeweiligen System

        • @ Christian

          „Gut, aber diese Möglichkeit besteht immer. Ganz unabhängig vom jeweiligen System“

          An deutschen Unis gibt es z.B. „Richtlinien zum Umgang mit sexueller Belästigung“, die durchaus mit den US-Policies vergleichbar sind:

          http://www.gleichstellung.uni-bonn.de/pdf-dokumente/richtlinien-zum-umgang-mit-sexueller-belaestigung

          „sexuelle Belästigung“ ist kein Straftatbestand (nicht zu verwechseln mit „sexueller Nötigung“ etc.) und ist im Ggs. zu diesen Straftatbeständen sehr vage gehalten.
          Der Tatbestand kann durchaus durch „zu enges Tanzen“ o.ä. erfüllt sein.

          Exmatrikulation ist z.B. eine angedrohte Maßnahme.

          PS: Wie findest du denn den Wertmüller? Hör dir den mal an, wenn du Zeit hast 🙂

          • @ichichich

            Das man jemanden rausschmeißen kann, der massiv sexuell belästigt, dass finde ich ja sogar richtig – wenn es denn in einem rechtsstaatlichen Verfahren überprüft wird. Im allgemeinen Verwaltungsrecht gilt auch immer der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, die Wahl der Mittel muss dem Anlass angemessen sein.

            Natürlich gibt es auch hier Mißbrauchsgefahr. Aber meiner Ansicht nach wesentlich weniger als bei den amerikanischen Verfahren, in denen der Beschuldigte quasi keine Rechte hat und reine Willkür möglich ist (ich habe mich mit den dortigen Regeln allerdings auch nicht im Detail beschäftigt)

        • Christian,
          ob man es für gerechtfertigt oder nicht hält… ist eine andere Debatte.

          An meiner Uni habe ich nie erlebt, wie so etwas zur Anwendung gekommen ist, aber die Tatbestände:

          „Provozierendes und ungebührliches Verhalten“
          „Wiederholtes und anhaltendes Anstarren“
          „Unerwünschte Geschenke“
          „Nicht erwünschte körperliche Nähe“
          „Diskriminierende Witze“

          http://www.uni-tuebingen.de/frauenvertreterin/download/broschuere_sexuelle-belaestigung.pdf

          ermöglichen ohne weiteres ein ähnliches Vorgehen wie im Antioch College. In der Broschüre ist auch von einem „Beobachtungsstatus“ die Rede, analog zu dem Status des Antioch-Studenten.

          Es wird auch erklärt, weshalb Studenten schmutzige Witze erzählen oder Frauen anstarren:

          „Oft sehen Männer z. B. ihre berufliche Stellung, ihre
          soziale Rolle oder ihre männliche Ehre durch die Konkurrenz von
          emporstrebenden
          Frauen gefährdet. Durch Angriffe, die sich unter anderem in der Form der sexuellen
          Belästigung äußern können, wird versucht, Frauen die Lust an der Arbeit/Karriere zu
          nehmen und sie auf
          ihren Platz
          zu verweisen.“

          Gegen den „Beobachtungsstatus“ kann man dann vielleicht vorm Verwaltungsgericht klagen, wenn man möchte.

        • Was es neben „Beobachtungsstatus“ und Exmatrikulation noch so an Maßnahmen von offiziellen (!) Universitätsorganen gibt:

          „Die Rosa Karte
          In einer Belästigungssituation werden die Betroffenen – psychisch durch Witze oder anzügliche Bemerkungen oder physisch durch direktes Berühren – unangenehm konfrontiert. Auch ohne Worte sofort reagieren zu können und sich in provokativer Form zur Wehr setzen – das soll die „Rosa Karte“ ermöglichen. Sie weist auf die stattgefundene sexuelle Belästigung hin:

          „Sie haben gerade eine Frau sexuell belästigt. Diese Karte ist chemisch präpariert. In den nächsten Stunden werden Sie erhebliche Störungen im Genitalbereich feststellen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, über Ihr Verhalten nachzudenken und derartiges in Zukunft zu unterlassen!“

          Die Karte ist insofern „chemisch präpariert“, als dass ihre Farbe auf Wärme reagiert und damit den Eindruck erweckt, tatsächliche Störungen zu verursachen.“

          http://www.udk-berlin.de/sites/content/themen/universitaet/gleichstellungspolitik/sexuelle_belaestigung/index_ger.html

  6. Seit Frauen wählen dürfen, hat diese
    staatliche Umverteilung massiv
    zugenommen. Ich denke die
    Grenze zu Raub ist längst
    überschritten.
    Die Hauptopfer sind Männer im
    mittleren Segment die ordentlich
    verdienen, so dass es sich lohnt
    ihnen etwas wegzunehmen und es
    gibt im Moment noch einige davon.
    Also die Beine hochlegen und
    soweit Mann kann seine Ressourcen
    für eigene Bedürfnisse einsetzen.
    Staat und Femis aushungern!
    Ok kommt früher so oder so.
    Geniessen wir den Niedergang.

    • Meine Frau und ich sind ein ausgewogen verdienendes Ehepaar »im mittleren Segment« und wir werden somit in der Summe auch beide gleich stark belastet. Man sollte bitte die berufstätigen Frauen in dieser Rechnung nicht unter den Tisch fallen lassen.

  7. Bin gerade über diesen Artikel:

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41970/1.html

    auf dieses Paper gestoßen:

    Forum: The Feminist Sexuality Debates

    Sex War: The Debate between Radical and Libertarian Feminists

    „What accounts, then, for the current dichotomy, indeed the bitter opposition,
    between radical- and libertarian-feminist positions on sexual morality? I would
    argue that there are both historical and philosophical differences between the two camps. Historically, radical feminists have been those who are members of or who identify with a lesbian-feminist community that rejects male-dominated heterosexual sex. Radical feminists tend to condemn sadomasochism,vpornography, prostitution, cruising (promiscuous sex with strangers), adult/child sexual relations, and sexual role playing (e.g., butch/femme relationships). They reject such practices because of implicit and explicit analyses that tie dominant /subordinate power relations to the perpetuance of male dominance.2 Libertarian feminists, on the other hand, tend to be heterosexual feminists or lesbian feminists who support any sort of consensual sexuality that brings the participants pleasure, including sadomasochism, pornography, role-oriented sex, cruising, and adult/child sexual relations. These issues have come to a head recently in disagreements regarding radical feminists‘ condemnation of pornography and sadomasochistic sexuality, particularly by such groups as Women against Pornography and Women against Violence against Women.
    Some of the spokeswomen for libertarian feminism are self-identified „S/M“
    lesbian feminists who argue that the moral-ism of the radical feminists
    stigmatizes sexual minorities such as butch/ femme couples, sadomasochists,
    and man/boy lovers, thereby legitimizing „vanilla sex“ lesbians and at the same time encouraging a return to a narrow, conservative, „feminine“ vision of ideal sexuality.3″

    „Radical feminists‘ views on sexuality include the following:
    1. Heterosexual sexual relations generally are characterized by an
    ideology of sexual objectification (men as subjects/masters; women as
    objects/slaves) that supports male sexual violence against women.
    2. Feminists should repudiate any sexual practice that supports or
    „normalizes“ male sexual violence.
    3. As feminists we should reclaim control over female sexuality by
    developing a concern with our own sexual priorities, which differ from
    men’s—that is, more concern with intimacy and less with performance.
    4. The ideal sexual relationship is between fully consenting, equal
    partners who are emotionally involved and do not participate in polarized
    roles.

    From these four aspects of the radical-feminist sexual ideology, one can abstract the following theoretical assumptions about sexuality, social power, and sexual freedom:

    5. Human sexuality is a form of expression between people that creates
    bonds and communicates emotion (the primacy of intimacy theory).
    6. Theory of Social Power: In patriarchal societies sexuality becomes a
    tool of male domination through sexual objectification. This is a social
    mechanism that operates through the institution of masculine and feminine
    roles in the patriarchal nuclear family. The attendant ideology of sexual
    objectification is sadomasochism, that is, masculinity as sadistic control
    over women and femininity as submission to the male will.
    7. Sexual freedom requires the sexual equality of partners and their
    equal respect for one another both as subject and as body. It also requires
    the elimination of all patriarchal institutions (e.g., the pornography industry,
    the patriarchal family, prostitution, and compulsory heterosexuality) and sexual practices (sadomasochism, cruising, and
    adult/child and butch/femme relationships) in which sexual objectification
    occurs.“

    http://www.kmu.edu.tw/~gigs/enrollment/doc/The_Feminist_Sexuality_Debates.pdf

    • lol: „wir bitten aber Menschen mit Geschlechtsteilen, die als männlich gelesen werden können, diese nicht […] zur Schau zu stellen“.

      Grundsätzlich find‘ ich ne Sexparty schon ein Zeichen freier Sexualität. Dass man vorher nachfragt, ob man jetzt mit der Person ficken darf, find‘ ich auch in Ordnung.

      • Grundsätzlich find’ ich ne Sexparty schon ein Zeichen freier Sexualität.

        Natürlich ist sie das. Es bleibt jedoch offen, ob dieses umfassende Regelwerk nötig ist. Mich würde das abschrecken, weil ich immer das Gefühl hätte, auf rohen Eiern zu laufen.
        Die Abgrenzung zu „normalen“ Sexpartys ist m.M.n. überflüssig. Ein Swingerclub oder eine entsprechende Party kann durchaus ein geschützter Bereich sein. Klingt komisch, ist aber so. Beim kleinsten Vorfall erhält der Täter/die Täterin sofort Hausverbot.
        Außerdem sind die meisten Sexpartys Szenepartys, auf denen allerlei Menschen, die sich gewissen Subkulturen zugehörig fühlen, auftauchen. Die Vielfalt und die Toleranz, die man dort erlebt, habe ich bisher auf keiner anderen Party erlebt.

        • Es bleibt jedoch offen, ob dieses umfassende Regelwerk nötig ist.

          Das ist, denke ich, die falsche Fragestellung. Die Frage ist, ob das Regelwerk von den Teilnehmern gewünscht ist.

          Wenn ich nur dann Spaß am Sex haben kann, wenn es ein umfassendes Regelwerk gibt, das mich schützt oder mir suggeriert geschützt zu sein, dann ist so ein Regelwerk halt keine Einschränkung für mich, sondern eine Befreiung.

    • Ja und nein. Problematisch ist halt die Definitionsmachts-Kiste. Wie überall. Ich finde diese Versuche, auf feministisch Probleme zu lösen, die schon lange gelöst sind (oder nicht zu lösen sind) schon ein bißchen niedlich. Ich meine, da ist die Anerkennung von Begehren definitiv da, aber wegen der immer vorhandenen subjektiven Wahrnehmung von Macht in allem und jedem (und vor allem Begehren) ist da nichts so wirklich locker. Nur: man muß bei all dem immer zwischen dem, was da passiert und dem, was in solchen FAQs steht, ist doch auch klar.

      Aber ja, habe auch gelacht 😉

        • Schau dir mal die Stellungnahmen an. Ich glaube nicht, dass die das Locker sehen:

          http://www.daswort-sexparty.de/?p=245

          http://maedchenmannschaft.net/inklusion-alltagsrassismus-und-diskriminierende-witze-die-blogschau/#comment-727302

          (Es lohnt sich nicht, das inhaltlich zu lesen. Die sagen, die verbieten offen getragene Penisse, weil a) sie mögen keine Penisse und b) is halt so)

          Ich denke aber, dass sich außer diejenigen die die Regeln aufstellen, sich keiner so wirklich für die Regeln interessieren wird. Und wenn keiner da ist, der es kontrolliert, wird sich auch kaum einer danach halten.

          • @kinch

            Interessant:

            http://www.daswort-sexparty.de/?p=245

            Die ausführliche Stellungnahme nach der Party wird hoffentlich verdeutlichen, warum wir die Partyteilnehmer*innen bitten, eher männliche geschlechtliche Körpermerkmale wie eine flache Brust und einen Penis/Hoden mit mehr Diskretion zu zeigen, als wir es von Menschen mit weiblichen Körpermerkmalen erbitten. Wir wären froh, wenn diese Partyregelung für uns unnötig wäre. Aus unserer Sicht kann eine weibliche Brust und eine Vagina jedoch nicht auf die gleiche Weise zur Schau gestellt werden, wie männliche Körpermerkmale. Sie transportieren unseres Erachtens nicht die gleiche Nachricht/Aussage. Weibliche Körper sind unserer persönlichen Erfahrung und politischer Meinung nach viel stärker sexualisiert, ihre Darstellung z.B. wird viel stärker als ein sexuelles verfügbar-sein gelesen. Dies lässt sich aus unserem eigenen Empfinden heraus auch aus einem queeren Raum nicht komplett fernhalten.
            Auch in einem queeren Raum können sich Menschen angesichts männlicher Geschlechtsteile sehr unwohl fühlen. Das Zeigen weiblicher Körperteile ist angesichts des gesellschaftlichen Kontextes (Patriarchat), in dem wir alle leben müssen, auf unserer Party als eine Form von Empowerment2 und einem Entgegenwirken gegen gesellschaftlich typische Lesarten nicht unerwünscht. Wir sehen dies auch als mögliches Empowerment für Hormone einnehmende und Post-OP-Trans*weiblichkeiten sowie Pre-Op-Trans*männlichkeiten sowie Inter*menschen mit (u.a.) weiblichen Geschlechtsmerkmalen.

        • Joah. Wer auf eine Sexparty geht, will dann während des Bondage-Workshops bestimmt vor allem über Definitionsmacht diskutieren. Ich finde das gut, daß die das machen: Das ist alles höchst selbstreferentiell, aber die basteln sich da Regeln für das zusammenleben und das werden am Ende Regeln sein, die dieses Definitionsmachtdingens von innen entkräften. Weil die auch nicht blöd sind, im Regelfall, nur geblendet und ideologisiert. Wenn sie sich in ihrem eigenen Biotop mit den gleichen Fragen beschäftigen müssen, kommen sie schon von ganz allein drauf, was für ein bizarres Zeug sie erzählen.

    • Spannend. Jeder Hinterhof-Swingerclub kommt mit der einen Regel aus: „Alles kann, nix muß“. Und das funktioniert. Hier hat der Feminismus wohl einen PC-Gangbang produzieren wollen.

      Immerhin, der Männerhaß kommt vordergründig nur in kleinen Dosen. Das ist schon mal nicht schlecht. Mit DefMa ist da natürlich die übliche feministische Menschenverachtung dabei.

      Schade finde ich das allerdings für die ganzen Trans* und Sonstwies. Anstatt einen Ort auch für diese Menschen zu bieten gibt es diesen trockenen Mist. Kein Wunder, daß Gleitcreme mitzubringen ist.

      Egal, Ladyboys und andere sind auf manchen Foren genauso begehrt wie die sprichwörtlichen 23×6. Viel Spaß Euch allen!

  8. Feminismus dient dazu das hässliche Frauen auch nen Penis kriegen. Echt? Der Mist ist so alt mit Bart und darüber diskutieren braucht man nicht. Das gilt eigentlich für jeden polemischen Scheiß den sich Heartiste zusammenspinnt.

    • @ kinch

      „Feminismus dient dazu das hässliche Frauen auch nen Penis kriegen.“

      Ob er das schafft ist wirklich zu
      bezweifeln. Fuglies kriegen eh
      meist nur Looser.
      Erfrischend an Heartiste finde ich
      seinen Sarkasmus und Zynismus.
      Es hilft sich selber und vor
      allem das was aus dem Mund
      der Chicks so raus plätschert
      nicht all zu ernst zu nehmen.

      • @ kinch

        „Der sollte lieber eine echte Therapie machen. Zynisch ist er vielleicht, aber sarkastisch nicht.“

        Leute die anderen immer eine Therapie
        aufdrücken wollen sind vielfach selber
        nicht ganz glücklich mit ihrer Situation
        im Leben.

        • Leute die grundsätzlich Leute die sie meinen nicht konkret benennen und immer behaupten, dass immer alles immer gemacht wird, sind nicht für ernsthafte Diskussionen gut.

  9. Das ist sicher etwas zu sehr vereinfacht in der Argumentation.

    Zum Aussehen – peinliche Argumentation. Daß sich Feministinnen vielleicht weniger Stylen hat nichts mit ihrem Aussehen zu tun. Und selbst wenn es die visuelle Komponente gäbe: wieviele Männer sind hier und auf anderen solchen Plattformen unterwegs, *weil* sie Probleme mit Frauen haben, auf die eine oder die andere Weise?

    Zum anderen Punkt: Die Problematisierung männlicher Sexualität ist ja nichts, was Feministinnen orginär zu verantworten haben – Feministinnen haben nur die Forderung aufgestellt, daß Frauen mit der sozialen Kontrolle angenommen problematischer männlicher Sexualität nichts zu tun haben sollen, sondern Männer ihre Triebe bitteschön alleine in den Griff bekommen sollen und die Frauen da raus lassen sollen.

    Das ist natürlich eine faire Forderung, wenn man nicht davon ausgeht, daß es eine eindeutige biologische Verhaltenskomponente bei dem Teil männlicher Sexualität gibt, der als problematisch angesehen wird – wenn also Männer nicht wirklich *so* sind. Wenn die nämlich wirklich *so wären* und nicht anders, dann wären auch Frauen als Teil der Gesellschaft gezwungen, die „männliche Kondition“ sozial zu kontrollieren – durch Beschränkungen der eigenen Freiheit. Daher ist der soziologische Bezug im Feminismus so wichtig – denn durch die Bande „Patriarchat“, das alle männlichen Verhaltensprobleme aus einer Machtperspektive erklärt – kann man sowohl „Männer sind (wg des existierenden Patriarchats) so“ sagen als auch behaupten, daß sie ja nicht *wirklich* so sind. Ich glaube, daß nicht wenige radikale Feministinnen selbst nicht *wirklich* an ihr soziales Argument glauben, aber die meisten anderen Feministinnen tun es.

    Dieser Narrativ erlaubt dann über diese Bande diskursives Policing männlicher Sexualität. Der Feminismus will die akzeptablen Ausdrucksformen männlicher Sexualität (mit)definieren, was ja grundsätzlich kein falsches Anliegen ist, schließlich wurden akzeptable Ausdrucksformen weiblicher Sexualität in der Vergangenheit zumeist von Männern zur Kontrolle von Frauen *und* Männern konstruiert.

    Problematisch wird es erst dann, wenn unterschiedliche Perspektiven nicht ausreichend im Diskurs berücksichtigt werden. Und da haben sowohl Männerbewegte wie auch Feministinnen aus meiner Sicht ein Wahrnehmungsproblem: Feministinnen haben Recht, wenn sie sagen, daß sie *insgesamt* eine Minderheitenmeinung vertreten. Und Männerbewegte haben auch Recht, wenn sie sagen, daß der *Genderdiskurs* feministisch dominiert ist und Männer da nicht rein kommen. Und weil die Männerbewegten meist über den Genderdiskurs reden (manchmal natürlich absichtlich), wenn sie von feministischer Dominanz sprechen und Feministen meist vom gesamtgesellschaftlichen Umfeld (manchmal natürlich absichtlich), redet man natürlich geflissentlich aneinander vorbei.

    • @sam

      „wieviele Männer sind hier und auf anderen solchen Plattformen unterwegs, *weil* sie Probleme mit Frauen haben, auf die eine oder die andere Weise?“

      Klar, dass ist auch im Maskulismus durchaus ein Grund.

      ich schrieb dazu mal:

      https://allesevolution.wordpress.com/2011/06/12/woher-kommt-der-hass-im-feminismus-und-maskulismus/

      1. Erfolglosigkeit und persönliche Enttäuschung durch das andere Geschlecht

      Weil Fortpflanzung letztendlich der ultimative Zweck aller Lebewesen aus der imaginären Sicht der Gene ist, spielt ein hoher Wert auf dem Partnermarkt fast schon notgedrungen eine wichtige Rolle in der menschlichen Gesellschaft. Wir wollen alle sexy sein, auf die eine oder andere Weise. Wir wollen, dass die Leute, wenn wir schon nicht einen sexy Körper haben, zumindest die Schönheit und Komplexität unserer Seele erkennen. Wir wollen für Kriterien akzeptiert werden, die wir als wertvoll akzeptieren und wir wollen, dass Menschen bereit sind, Bindungen zu uns aufzubauen, weil sie uns schätzen.

      Dabei stellen sich zwei Probleme: Nicht alle Menschen sind seelisch und/oder körperlich für das andere Geschlecht attraktiv (was nicht bedeutet, dass sie schlechtere Menschen sind) und die Geschlechter haben verschiedene Vorstellungen davon, was seelisch und körperlich attraktiv ist. Zudem kann es mit einiger Anstrengung verbunden sein, seelisch und körperlich attraktiv zu sein und das Wissen darum, was seelisch und körperlich attraktiv ist, ist ebenfalls nicht unbedingt bei jedem vorhanden.

      Daraus folgt ein großes Potential für Enttäuschungen und Verwerfungen mit dem anderen Geschlecht.

      Eine hässliche Frau (ja, es gibt hässliche Frauen) mag die Schönheitsideale unserer Gesellschaft ablehnen, weil sie sie nicht erreichen kann. Sie mag verbittert sein, dass die Männer sie weniger beachten, als andere Frauen und sie daher diverse Erleichterungen in der Gesellschaft nicht erfährt. Sie könnte der Auffassung sein, dass Männer ihre innernen Werte erkennen sollten und aber im Gegenzug immer wieder erlebt haben, dass Männer zwar an Sex interessiert sind, sie aber nur dazu benutzen und aufgrund fehlender Schönheit nicht an einer langfristigen Bindung interessiert sind. Ich glaube durchaus, dass mangelnde Schönheit Feminismus für Frauen interessanter machen kann und zu Hass führen kann. Dies ist aber natürlich strikt von der Aussage abzugrenzen, dass alle Feministinnen hässlich sind oder hässliche Frauen alle Feministinnen. Es gibt natürlich sehr hübsche Feministinnen und hässliche Frauen, die mit Feminismus nichts am Hut haben). Natürlich kann auch ein charakterlicher Mangel dafür sorgen, dass sie nicht bei den Männern ankommt, oder diese nur an Sex interessiert sind oder es kann daran liegen, dass sie eine bestimmte Art von Männern bevorzugt, die viel Erfolg bei Frauen haben und gerade bei Charaktermängeln nicht an einer ernsthaften Beziehung interessiert sind (also ein Problem des relativen Wertes).

      Bei Männern ist eine Ablehnung durch das andere Geschlecht meiner Meinung nach noch schneller zu erreichen als bei Frauen. Denn Frauen haben zumindest den “Vorteil”, dass Männer für regelmässigen Sex zu allerlei Kompromissen bereit sind und sie zudem wesentlich passiver sein können und dennoch angesprochen werden, während Männer, die als unattraktiv wahrgenommen werden (sei es körperlich oder geistig) für Frauen weniger interessant sind. Hier dürfte sich auswirken, dass sozialer Status häufig an Einkommen und Beruf gebunden ist und viele Männer auch nicht gelernt haben, auf anderem Wege diesen Status zu kommunzieren oder positive soziale Dominanz, Selbstbewußtsein etc darzustellen. Hinzukommen die Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die einige Männer sehr sachlich und unempathisch sein lassen und ebenfalls dazu führen, dass diese nicht verstehen, dass die Erregung und Bindung bei Frauen anders funktioniert als bei Männern. Das Problem wird bei Männern dadurch verschärft, dass die Ablehnung einer Frau schneller als bei Männern zu einer Abwertung des sozialen Status des Mannes und damit seiner Attraktivität führen kann. Dies wird gerade bei einer Scheidung deutlich, bei der der Mann über harte Unterhaltsvorschriften seine Fähigkeit eine andere Frau zu versorgen, verlieren kann, was ihn sowohl für andere Frauen uninteressanter machen kann als auch seine eigene Wahrnehmung seiner Attraktivität negativ beeinflussen kann, wenn er meint, dass er über diesen Weg Status ausdrücken kann. Die Nachwirkungen des Scheidungsverfahrens sind insoweit ein schwer abzuschüttelndes “Not approved by other women” und gleichzeitig ein Abzug in den Fähigkeiten, eine hohe Versorgereigenschaft bzw. gute Gene über Wohlstand darzustellen (Es kann natürlich auf das Gegenteil sein, wenn man gemäß der LINK Handicap-Theorie LINK darstellen kann, dass man trotz des Unterhalts ein gutes Leben führt bzw. über die Schönheit der Ex und dem Umstand, dass man sie abgelehnt hat, darstellen, kann, dass man “Preapproved by Women” ist. Aber beides ist eben nicht sehr einfach). Das Gefühl, von einer Frau über Unterhalt, Zugewinn, Versorgungsausgleich und Umgangsrecht ausgenommen zu werden (“Parasit”) verbunden mit der Ablehung anderer Frauen, die man dann evtl (und vielleicht nicht zu unrecht) darauf zurückführt, dass einen die andere Frau kurz hält, kann einen umfassenden Hass hervorrufen, der dann insbesondere die Annahme begünstigt, dass Frauen nicht den Menschen sehen, sondern nur die Brieftasche, ebenso wie die hässliche Frau/ die Frau an der Männer nur sexuell interessiert sind, meinen mag, dass Männer nicht den Menschen, sondern nur das Sexobjekt sehen.

      Abhilfe würde meiner Meinung nach eine tiefere Beschäftigung mit dem Wesen sexueller Attraktivität und ihrer evolutionären Herleitung bringen. Wer erkennt, dass sexuelle Anziehung keine Wahl ist, sondern biologischen Kriterien folgt, die man nicht ändern kann, der kann mit bestimmten gesellschaftlichen Zuständen vielleicht besser zurecht, insbesondere, wenn man sich bewußt macht, dass es von beiden Geschlechtern kein böser Wille ist und man es nicht ändern kann. Bei Männern mag das Wissen, dass sie auch auf anderem Wege sozialen Status darlegen können und dies nicht über Beruf und Geld erfolgen muss, zu einem besseren Bild von Frauen beitragen.

    • @Sam

      „Feministinnen haben nur die Forderung aufgestellt, daß Frauen mit der sozialen Kontrolle angenommen problematischer männlicher Sexualität nichts zu tun haben sollen, sondern Männer ihre Triebe bitteschön alleine in den Griff bekommen sollen und die Frauen da raus lassen sollen.“

      Sie haben weitaus mehr als das gemacht. Sie haben zunächst erst einmal ein Horrorszenario entwickelt, indem es eine Rape Culture gibt, von der alle Männer profitieren. Sie haben übe „1 von 5“ falsche Zahlen in den Raum geworfen, die eine Dämonisierung männlicher Sexualität bewirken. Dann haben sie gefordert „bekommt dieses von uns ausgedachte Horrorszenario gefälligst in den Griff!“.

      „Der Feminismus will die akzeptablen Ausdrucksformen männlicher Sexualität (mit)definieren, was ja grundsätzlich kein falsches Anliegen ist, schließlich wurden akzeptable Ausdrucksformen weiblicher Sexualität in der Vergangenheit zumeist von Männern zur Kontrolle von Frauen *und* Männern konstruiert.“

      Das man Ausdrucksformen der jeweiligen Sexualität zwischen den Geschlechtern aushandelt ist normal. Allerdings sehe ich wenig Bereitschaft zum Aushandeln: Es soll nicht mitgestaltet werden, sondern vorgegeben werden, denn alles andere wäre letztendlich auch nur eine Ausgestaltung der Rape Culture.

      „Feministinnen haben Recht, wenn sie sagen, daß sie *insgesamt* eine Minderheitenmeinung vertreten.“

      Allerdings eine mit gehörigen Einfluss.

      • Christian-

        ich bestreite die diskursiven Auswüchse des vor allem Netzfeminismus in den letzten Jahren gar nicht. Die haben eine wirklich beeindruckende Kampagnenfähigkeit entwickelt und nutzen immer noch weitgehend sozialisierte Intuitionen über weibliche und männliche Rollenstereotype aus, um ideologisch Einfluß zu gewinnen. Nur: was ist *gehöriger Einfluß*?

        Wenn man sich (wie Du und ich) viel in diesem Bereich bewegt, feministsche Blogs liest und sich mit Genderkrams generell beschäftigt, dann hat man es mit einer ideologischen Konstellation zu tun, die nur schwer zu beeinflussen ist. Aber genau deswegen ist es ja so wichtig, zu erkennen, auf welcher Basis das erfolgt und welcher Einfluß *tatsächlich* besteht.

        Rape culture ist doch ein super Beispiel dafür, wie ein Begriff *nur* in einer Subkultur existieren *kann*. Nimm den raus aus den Blogs und dreieinhalb akademischen Papers und fang an mit Menschen, die nicht so sozialisiert sind, darüber zu reden, und Du wirst vor allem Fragezeichen ernten. „Rape culture“ ist ein nicht-falsifizierbares Glaubensbekenntnis. Das ist vor allem ein Statement zur Gruppenzugehörigkeit.

        Ich tendiere zu sagen „not my rape culture“.

        • Es gehört ja auch zum Gründungsmythos des Maskulinismus, dass Feminismus besonders viel zu sagen hätte in dieser oder sonst irgendeiner Gesellschaft.

          Kein Mensch außer den Feministinnen und ihren geschworenen Todfeinden interessiert sich für feministische Diskurse. Selbst die sich selbst bezeichnenden Feministinnen, die ich in Natura so kenne, kennen kaum Rape Culture, Definitionsmacht, Privilegien und was dazu gehört.

        • @kinch

          Deswegen verstehe ich auch nicht, warum unter Maskulisten ständig verbreitet wird, dass die meisten Frauen in unserer Gesellschaft ständig jammern und über irgendwelche Benachteiligungen lamentieren, als wären feministische Theorien allgegenwärtig.

        • @ Stephi

          „Deswegen verstehe ich auch nicht, warum unter Maskulisten ständig verbreitet wird, dass die meisten Frauen in unserer Gesellschaft ständig jammern und über irgendwelche Benachteiligungen lamentieren, als wären feministische Theorien allgegenwärtig.“

          Hab ich genug erlebt, dass Frauen ständig über Benachteiligungen lamentieren.

        • @Stephi

          Imho ist das schlicht eine Verschwörungstheorie. Es gibt halt ne Grundannahme, dass hinter jedem schlechten Tag den so ein Maskulisten hat der Feminismus steckt und dann wird alles so hingebogen, dass es passt.

        • @ Kinch

          „Es gehört ja auch zum Gründungsmythos des Maskulinismus, dass Feminismus besonders viel zu sagen hätte in dieser oder sonst irgendeiner Gesellschaft.
          Kein Mensch außer den Feministinnen und ihren geschworenen Todfeinden interessiert sich für feministische Diskurse. Selbst die sich selbst bezeichnenden Feministinnen, die ich in Natura so kenne, kennen kaum Rape Culture, Definitionsmacht, Privilegien und was dazu gehört.“

          Ich bin gewöhnlich kein Fan von Birgit Kelle, lehne insbesondere konservative Einstellungen bei Themen im Zusammenhang mit Homosexualität ab, aber der folgende Artikel von Birgit Kelle zur Kritik an dem, wofür in männnerrechtlichen Kreisen der Begriff Staatsfeminismus verwendet wird, ist lesenswert und überwiegend zutreffend:

          Nach außen Gleichstellung, von innen Feminismus

          http://www.focus.de/magazin/archiv/politik-nach-aussen-gleichstellung-von-innen-feminismus_aid_793513.html

          Ach ja – und es heißt Maskulismus, nicht Maskulinismus.

        • @ Kinch

          Wer hat denn wann den Maskulismus gegründet?

          Weil etwa einige juristische Fachbegriffe den meisten Menschen nicht bekannt sind ist daraus zu folgern, daß Juristen auch dementsprechend keinen oder wenigstens kaum Einfluß in den Gesellschaften haben?

          Eher ist es bezeichnend, daß sich Leute die sich als Feminist,I,nnen bezeichnen offensichtlich nichtmal wissen was Feminismus überhaupt ist. 🙂

          Folgen die etwas opportunistisch nur einer Zeitgeistmode und reden dementsprechend nur gedankenlos daher!

        • @ Stephie

          „Benachteiligungen lamentieren, als wären feministische Theorien allgegenwärtig.“

          Auch Frauen die noch nie etwas von
          feministischen Theorien gehört
          haben sind gut im jammern über
          Aktuelles oder Vergangenes.
          Das scheint zumindest damit
          zusammenzuhängen wie Frauen
          ihr Erleben einordnen und in
          der Erinnerung abspeichern.
          Erlebt ein Mann etwas böses
          kommt dabei aber nicht definitiv
          zu Schaden,lernt sogar etwas
          dabei wird das eher als eine
          Episode abgespeichert.
          Kommt bei wieder Erinnern
          nicht mehr als bedrohlich
          hervor.
          Diese Unterschiede sind
          selbstverständlich nur Sozial
          konstruiert.:-)

        • @ Stephilein

          Was hat es überhaupt für ein Niveau, wenn man Menschen, die einfach nur erzählen, was sie mehrfach erlebt haben, unterstellt, sie hätten es gar nicht erlebt, also Lügen erzählt?

        • @Stephi:

          Deswegen verstehe ich auch nicht, warum unter Maskulisten ständig verbreitet wird, dass die meisten Frauen in unserer Gesellschaft ständig jammern und über irgendwelche Benachteiligungen lamentieren, als wären feministische Theorien allgegenwärtig.

          Soll man ernsthaft auf so eine offensichtliche Selbstbeweihräucherungsrhetorik eingehen? Unsere Stephi ist natürlich sootollausgewogen, was im Kontrast zu diesen Maskus natürlich so richtig deutlich wird.. Man behaupte einfach mal ein Framing, um vom gleichzeitig selbst getätigtem Framing abzulenken – Das ist die rhetorische Kunst der eher schmierigen Sorte von Gebrauchtwagenhändlern 😀

          Ich zumindest stelle hier seit Jahr und Tag fest, dass Feminismus keine nennenswerte gesellschaftliche _Basis_ hat. _Einfluß_ steht leider auf einem ganz anderen Blatt – wie eigentlich jeder mit einem minimalem Politik- oder auch Geschichtsverständnis weiß.

          Wer den Begriff „rape culture“ nicht kennt, soll deshalb von Susan Brownmiller komplett unbeeinflußt sein? Meine Güte: Demzufolge sind wohl auch nur Evangelikale von der Bibel beeinflußt..

        • @Matthias

          Ich glaube eher, dass du eine verzehrte Wahrnehmung hast, aber lügen kannst du bestimmt auch ganz gut.

          So, und nun antworte mir wieder mit einer melodramatischen Standpauke, weil ich dein Ehrgefühl verletzt habe…^^

          @Nick

          Susam Brownmiller? Kenn ich nicht…

        • Auch Frauen die noch nie etwas von feministischen Theorien gehört haben..

          Das kann es wohl, in westlichen Gesellschaften, gar nicht geben: Die Idee, dass Frauen unterdrückt und benachteiligt sind gehört seit mehr als 100 Jahren praktisch zu unserem Kulturgut. Sicher, gerade viele sich als „modern“ begreifende Frauen sehen sich nicht als unterdrückt und benachteiligt – zum Leidwesen vieler Feministinen.

          All das ändert aber leider wenig daran, wie Geschichte und auch viele soziale Phänomene und insbesondere Männer gedeutet werden.

        • @Stephi:

          Kenn ich nicht…

          Das ist mir völlig klar. Deine Ironie dabei ist offenkundig unfreiwillig.

          Ob du von ihrem Gedankengut beeiflußt bist oder nicht kannst du aber leider nur beurteilen, wenn du sie kennst. Ebenso, wie man gewisse Kenntnisse beispielsweise der Bibel braucht, um deren Einfluß zu kennen.

          Du, sowas nennt sich: Bildung.

        • @Nick

          Ja genau, und weil die meisten Frauen mit Namen wie „Susan Brownmiller“ nichts anfangen können, bist du davon überzeugt, dass sie von deren Theorien trotzdem beeinflusst werden?

          Ich habe nicht nur Bildung, sondern auch Google, und dieses Zitat habe ich von ihr gefunden:

          „Von vorgeschichtlicher Zeit bis in die Gegenwart hatte Vergewaltigung eine entscheidende Funktion. Sie ist nicht mehr und nicht weniger als ein bewusster Prozess der Einschüchterung, durch den ALLE Männer ALLE Frauen in einem Zustand der Furcht halten.“

          Wer außer Radikalfeministinnen glaubt denn diese Pauschalisierung auch nur annähernd?

        • @ Stephilein

          „Ich glaube eher, dass du eine verzehrte Wahrnehmung hast, aber lügen kannst du bestimmt auch ganz gut.“

          Dann weiß mir doch eine Lüge nach!

          Und wo habe ich denn eine verzehrte Wahrnehmung? Kann ja jeder behaupten!

          „So, und nun antworte mir wieder mit einer melodramatischen Standpauke, weil ich dein Ehrgefühl verletzt habe…^^“

          Die Mühe mache ich mir wegen Dir nicht. Wenn mich ein Zwergdackel frech ankläfft, ist mein Ehrgefühl auch nicht verletzt.

        • @Matthias

          „Und wo habe ich denn eine verzehrte Wahrnehmung? Kann ja jeder behaupten!“

          Tja, nders kann ich mir das aber nicht vorstellen…

          „Die Mühe mache ich mir wegen Dir nicht. Wenn mich ein Zwergdackel frech ankläfft, ist mein Ehrgefühl auch nicht verletzt.“

          Oh Gottchen, bist du echt davon überzeugt, dass ICH unter DEINEM Niveau bin?

          So viel zum Thema „verzehrte Wahrnehmung“…

        • Ja genau, und weil die meisten Frauen mit Namen wie “Susan Brownmiller” nichts anfangen können, bist du davon überzeugt, dass sie von deren Theorien trotzdem beeinflusst werden?

          Jaja, Stephi, und wer die Bibel nicht kennt ist auch vom christlichen Frauenbild komplett unbeeinflußt..

          Ich habe nicht nur Bildung..

          Against Our Will was included in the New York Public Library’s Books of the Century, which listed 100 books that greatly influenced different aspects of culture.

          http://en.wikipedia.org/wiki/Against_Our_Will:_Men,_Women,_and_Rape

          Wer außer Radikalfeministinnen glaubt denn diese Pauschalisierung auch nur annähernd?

          Diese Pauschalisierung ist immherhin die Grundlage der staatlichen Interventionspolitik zu häuslicher Gewalt (vgl. Duluth-Modell), die auch in deinem Namen betrieben wird.

          „Kenne ich nicht, allso geht mich das überhaupt nichts an“ ist da .. etwas schäbig.

        • Wer außer Radikalfeministinnen glaubt denn diese Pauschalisierung auch nur annähernd?

          ..außerdem spielst du moving target: Es spielt keine Geige, ob viele Frauen dieser Pauschalisierung folgen. Du hast der Sache nämlich einen ganz anderen Spin gegeben: Du behauptest dass, weil doch die meisten Frauen so unheimlich dufte „ausgewogen“ wie du sind, radikalfeministische Theorien per se gar keine Rolle spielten.

          Du versucht damit, Kritiker radikalfeministisch geprägter Politik als Spinner zu framen.

          Zitat Stephi:
          ..als wären feministische Theorien allgegenwärtig.

          Wenn das Dultuth-Modell eine Leitlinie staatlichen Handelns darstellt, dann ist dein Framing wohl fragwürdig genug.

          Da muss man sich wohl eher fragen, warum du beharrlich nichts davon wissen willst.

        • Sam, Kinch, Stephi,

          Es mag sein, daß der Feminismus am Stammtisch nicht das vorherrschende Thema ist. Aber in der U-Bahn. Da wo es hauptsächlich Hilfsangebote für Mädchen und Frauen gibt.

          In der Politik, in der sinnlose Frauenquoten eingeführt werden, die individuell Männer um ihre Karrieren bringen. Im öffentlichen Dienst, in der die geschlechterungerechte Sprache eisern durchgesetzt wird.

          In den Medien. Schauen wir uns mal Boko Haram an. Krautreporter.

          Bei den Richtern, bei der Gesundheitsfürsorge und nicht zuletzt beim Jugendamt.

          Rape Culture kennen die wenigsten. Aber darunter sind die Quoten-, Gleichstellungs- und Sonstwiefeministen, die entsprechend agieren.

        • @ Stephilein

          „“Und wo habe ich denn eine verzehrte Wahrnehmung? Kann ja jeder behaupten!”

          Tja, nders kann ich mir das aber nicht vorstellen…“

          Tolles Argument!

          „Oh Gottchen, bist du echt davon überzeugt, dass ICH unter DEINEM Niveau bin?“

          Ja, allein schon Deine letzten Fehlvorstellungen zum Thema „Konkurrenz des männlichen ums weiblichen Geschlechts“ sprechen Bände.

          Beispiel:

          Du schreibst:

          „Was du da behauptest ist aber dämlich, sorry. Natürlich gibt es unter den Männern die paar Kerle, die an jedem Finger 10 Frauen haben könnten. Aber das ist doch umgekehrt genauso der Fall: Auch bei Frauen gibt es die wenigen “Prachtexemplare”, die wahrscheinlich jeden Mann haben könnten. Das heißt aber nicht, dass der Großteil von ihnen leer ausgeht, und das gilt für beide Geschlechter, sonst wären mindestetens 90 Prozent der Menschen single.“

          Quelle: https://allesevolution.wordpress.com/2014/05/27/wie-man-auf-anforderungen-des-partnermarkts-reagiert/

          Was totaler Schwachsinn ist, wenn man einfach die Bateman’schen Prinzipien bzw. ihre Fortentwicklungen (trivers, Clutton-Brock) außer Acht lässt.

          Frauen kommen wesentlch leichter an Sex, und der Przentsatz alelr Frauen ohne Beziehungserfahrung istz wensetlich kleiner als der der Männer.

          Ehebruch haben wesentlich mehr aller Frauen begangen (Siehe „Sind Frauen bessere Menschen?“ vom Arne), weil sie dazu Gelegenheit haben und nicht um Sexgelegenheiten kämpfen müssen.

          Dann diese Reaktion gegenüber truth: „Du tust mir so leid, dass ich kotzen könnte…“

          Dann, hier:

          https://allesevolution.wordpress.com/2014/06/05/wir-haben-das-bessere-mannerbild-weil-wir-davon-ausgehen-dass-manner-sich-beherrschen-konnen/

          Ich schrieb:

          „Auch die Männer mit der stärksten Selbstbeherrschung wollen irgendwann mal in den Genuss von Liebe und Sex kommen. Und Frauen haben genau das gegen Männer in der Hand.”

          Deine Antwort:

          „Ach so, weil Frauen kein Sex und keine Liebe wollen, oder was? Hälst du das Bedürfnis nach Sexualität, Zärtlichkeit und Intimität wirklich für so einseitig? Der Sextrieb mag vielleicht bei Frauen etwas geringer sein, aber sie wollen genauso viel Liebe haben wie Männer auch. Wir sind keine libidogestörten Wesen, auch wenn dir das vielleicht entgangen ist.

          Eigentlich wollte ich darüber nicht mehr diskutieren, aber das musste mal raus…“

          Dümmer geht es kaum noch. Auch oben:

          „Stephi schreibt bei Onyx:

          Ich vermute eher, dass die Theorie, jeder Mann könnte ein Sexualverbrecher sein, eher von Antifeministen als von Feministinnen geschürrt werden, auch wenn sie das nicht beabsichtigen. Denn sie sind ebenfalls diejenigen, die Frauen eine MItschuld an sexuelle Übegriffe geben, wenn ihre Röcke (angeblich) zu kurz oder ihre Auschnitte (angeblich) zu tief sind. Warum? Tja, weil es wohl in der Natur des Mannes liegt, sich beim Anblick weiblicher Reize nicht beherrschen zu können.“

          Eher von Antifeministen als von Feministinnen. Obwohl letztere seit Jahrzehnten ihre „Väter sind Täter“ und „Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“-Parolen verbreiten und erfundene Zahlen zum Thema verbreiten.

          Du bist doch nicht mehr zu retten!

          „So viel zum Thema “verzehrte Wahrnehmung”…“

          Was bist Du arrogant!

          Und noch was Wo habe ich denn gelogen? Und was ist das für eine Art, einem einfach zu unterstellen, man wäre so einer der lügen würde?

        • @Nick

          „Jaja, Stephi, und wer die Bibel nicht kennt ist auch vom christlichen Frauenbild komplett unbeeinflußt..“

          Männer sind also tatsächlich beeinflusst vom christlichen Frauenbild? Gott sei dank kenn ich das anders…

          „“Kenne ich nicht, allso geht mich das überhaupt nichts an” ist da .. etwas schäbig.“

          Mit „geht mich nichts an“ hat es nichts zu tun.

          „Du behauptest dass, weil doch die meisten Frauen so unheimlich dufte “ausgewogen” wie du sind, radikalfeministische Theorien per se gar keine Rolle spielten.“

          Die meisten Frauen kennen sich im Gegensatz zu mir relativ wenig mit radikalfeministischer Theorien aus, weil sie sich damit nicht groß beschäftigen. Und wenn sie davon hören, dass angeblich alle Männer alle Frauen mit Vergewaltigungen unterdrücken, dann werden sie darüber nur den Kopf schütteln, das kannst du mir glauben.

        • @Stephi

          Warum klärst du sie dann nicht auf?

          Denn das ist ja nach allen menschlichen und gesellschaftlichen Maßstäben nichts Gutes … und das ist wohl noch weit untertrieben.

        • „Da muss man sich wohl eher fragen, warum du beharrlich nichts davon wissen willst.“

          Das wird an den Niveau liegen auf dem sich Stephi bewegt.

          Weil vor Newton wenig bis nix über Schwerkraft bekannt war, haben die Menschen vorher auch nicht unter der Schwerkraft gelitten, denn wie kann etwas was man nicht weiß Einfluß auf das eigene und das Leben der andern haben.

          Das ist ein tüpisch Beispiel von; Was ich nich weiß, macht mich nich heiß.

        • @Matthias

          Ganz schön viel Aufwand für jemanden, der sich für jemanden keine Mühe machen will. Und dann kommst du mit reihenweise Zitate von mir an, wo ich echt nicht erkennen, was du mir eigentlich damit unterstellen. Deine Abrechnung geht wieder ins Leere.

          Aber was bin ich alles? Ach ja: Böse, dumm, arrogant, niveaulos, feministisch… hab ich irgendwas vergsessen?

          Naja, ich denke, du hast dich jetzt genug ausgeschissen. Dich kann man doch gar nicht für voll nehmen.

        • “ Und wenn sie davon hören, dass angeblich alle Männer alle Frauen mit Vergewaltigungen unterdrücken, dann werden sie darüber nur den Kopf schütteln, das kannst du mir glauben.“

          Jau! Nachdem sie mit feuchten Augen den 1001 ten Frauenquotenartikel im „Spiegel“ gelesen, sich auf „Elitepartner“ als Liebhaber einen radikal Beschnittenen gewünscht und von der Wahl der Gleichstellungsbeauftragten ins Büro zu ihren vielleicht noch vereinzelt vorhandenen männlichen Kollegen zurück gekommen sind.

          Keiner dieser Damen kann die menschenverachtende Ungerechtigkeit des Feminismus aufgefallen sein, ist ja nicht möglich sowas. Die haben doch alle so ein (ab)gehobenes Niveau!

        • @ petpanther

          Sie behauptet aber, daß es die anderen nicht wissen und es daher auch keinen Einfluß haben könne.

          Weil wir also nicht alles über Geheimdienste und NSA wissen, haben die ja auch keinen Einfluß. Eigentlich eine dümmliche Argumentation … ich frage mich; ist Stephi dumm oder hält die uns nur für Dumme?

        • @ kinch, stephi Die Idee, dass der Einfluss des Femininismus einfach Bestandteil einer „Verschwörungstheorie“ sei oder ein Mythos, ergibt sich aus der einfachen Falschannahme, dass nur das einen Einfluss haben könne, was man auch kennt, benennen kann und möglichst auch in ausführlichen Texten gelesen hat. Demnach hätte dann zum Beispiel auch die Idee der Demokratie keinen Einfluss bei uns, weil ja kaum jemand aus dem Stand zentrale Ideen der wichtigsten Demokratietheoretiker wiedergeben kann.

          Allerdings finde ich den Einfluss des Femininismus natürlich deutlich nachteiliger. Zum Eindruck eines „moving target“ (@ Nick) trägt sicherlich bei, dass sich unter der pauschalen Idee einer „Männerherrschaft“ ganz unterschiedliche Positionen gruppieren lassen. Ein sexpositiver Feminismus („Wir lassen uns von den Männern doch nicht UNSERE Lust nehmen!!“) lässt sich damit ebenso begründen wie ein sexfeindlicher („Im Patriarchat gibt es keine unschuldige Sexualität, weil aller Sexualität männliche Machtansprüche eingeschrieben sind.“). Es ist müßig, sich darüber Gedanken zu machen, welche dieser Seiten dann jeweils einflussreicher ist – Einfluss nehmen sie durch das, was sie abseits von allen inszenierten Gefechten gemeinsam haben.

          Ein konstruktiver Feminismus wäre nur durch die Absage an die Idee eines omipräsenten Patrirachats möglich. Diese Idee allerdings ist viel zu praktisch und umfassend verwendbar (und daher eben auch: einflussreich), als dass die Entwicklung eines solchen Feminismus wahrscheinlich wäre. Ein Beispiel, eines von unendlich vielen, das ich gerade zufällig entdeckt habe, ist ein niedersächsisches fiMINT-Projekt, dass Frauen in universitären MINT-Felder stärken soll. https://www.tu-braunschweig.de/gleichstellung/angebote/karrierementoring/nthprojekt

          Als ich den Film auf der Seite gesehen habe, hab ich gemerkt, wie sehr sich meine Wahrnehmung in den letzten Jahren von femininistischen Selbstverständlichkeiten distanziert hat, die in der Tat in unendlich vielen öffentlichen und offiziellen Texten zu finden sind. Ich fand nämlich die Selbstverständlichkeit völlig absurd, mit der hier sämtliche der beteiligten Frauen es für völlig legitim halten, öffentliche Mittel einzusetzen, um Frauen in der Konkurrenz Vorteile zu verschaffen, die Männer nicht haben.

          Endgültig albern fand ich den Film dann, als davon geredet wurde, wie wichtig Rollenvorbilder für Frauen sind. Es geht hier ja nicht um kleine Mädchen, sondern um – eigentlich – gestande Frauen, die schon ein Studium hinter sich haben, in ihrer Promotion stehen oder auf einer Juniorprofessur sitzen. Der Grat zwischen geschlechtspezifischer Förderung und Infantilisierung ist nunmal sehr klein.

          Ein zufälliges Beispiel von vielen möglichen, das ohne die selbstverständliche Annahme nicht möglich wäre, es gäbe eine Männerherrschaft, die besondere Förderung, besonderen Schutz und besondere Rechte von Frauen notwendig und legitim mache.

        • @Stephi:
          Männer sind also tatsächlich beeinflusst vom christlichen Frauenbild? Gott sei dank kenn ich das anders…

          Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie man auch nur auf die Idee komme könnte dass eine vorherrschende Religion keinen Einfluß auf Kultur haben könnte.

          Da komme ich nicht mehr mit, das erinnert mich an so Spezialisten, die meinen dass es so etwas wie Gesellschaft überhaupt nicht gäbe.

          Mit “geht mich nichts an” hat es nichts zu tun.

          Nein, eher mit „ich will das gar nicht wissen“

          Und wenn sie davon hören, dass angeblich alle Männer alle Frauen mit Vergewaltigungen unterdrücken, dann werden sie darüber nur den Kopf schütteln, das kannst du mir glauben.

          Und warum konnte Brownmiller ihr Machwerk über Jahre hinweg millionenfach verkaufen?

        • Zitat Julia Löhr, heutige FAZ:

          „Konzerne tun sich noch immer mit Frauen schwer –
          Mehr Frauen in Führungspositionen: Kaum ein Mantra wiederholt die Wirtschaft so oft wie dieses.“

          Mit anderen Worten: Konzerne tun sich mit Frauen schwer und wiederholen deshalb das Mantra ‚Mehr Frauen in Führungspositionen‘.

          Von den stereotypen stephis abgesehen – dergestalt Beklopptheiten tagtäglich in den sogenannten Leitmedien sagt alles über das Ausmaß feministischer Hegemonie. Wir leben ganz klar in dämlichen Zeiten. Hoffnungslos.

          http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/fuehrungspositionen-der-langsame-aufstieg-der-frauen-12980455.html

        • „Ein konstruktiver Feminismus wäre nur durch die Absage an die Idee eines omipräsenten Patrirachats möglich.“

          Wann soll das Patriarchat denn genau aufgehört haben? Bzw. unter welchen Bedingungen tut/täte es das?

          Zwei der Merkmale (Patrilokalität und -linearität) haben wir hier bei uns annähernd überwunden seit ein paar Jahrzehnten. Als Männerrechtler streitet ihr ja meiner Lesart nach dafür, dass es so etwas wie Androzentrismus kaum je gegeben hätte (haha!). Aber, dass die meisten Gottheiten, die heute noch angebetet werden, männlich gedacht werden, werdet ihr wohl kaum bestreiten (höchstens in seiner Wirkmächtigkeit bzw. Wichtigkeit).
          Was dann außerdem noch u.a. bleibt und von „euch“ auch (vielleicht nichtmal absichtlich) weiter betont wird, ist die leicht anachronistische Überhöhung biologischer gegenüber sozialer Vaterschaft. Könntet ihr hier aufgreifen & ansetzen, ruderten wir plötzlich die gleiche Richtung, glaub ich.

          Ach ja, und außerdem, Stichwort Bildung:
          einer der schönsten, online-verfügbaren, historischen Überblicks-Texte über Feminismus & Sexualität aus meinem „Archiv“ (sprich: meiner Erinnerung)

          http://www.grundrisse.net/grundrisse20/paul_pop.htm
          http://www.grundrisse.net/grundrisse22/paul_pop.htm

          Have fun.

        • Androzentrismus? Du meinst wohl Versorgerrolle mithin Verantwortung, muttern.
          Wer steht noch heute nach 50 Jahren ‚Emanzipation‘ gleich Kindern im Zentrum aller Fürsorge und Bemühung? Männer?Wer hat sich wem immer noch durch Handreichung bzw. materielle Potenz würdig zu erweisen und deshalb – egal wie – Status aufzubauen, um ‚erhört‘ zu werden? Frauen? Heißt es deshalb so schön androzentristisch ‚Frauen zuerst‘?

          Aha – besser haha.

        • @ Schoppe

          *Ich fand nämlich die Selbstverständlichkeit völlig absurd, mit der hier sämtliche der beteiligten Frauen es für völlig legitim halten, öffentliche Mittel einzusetzen, um Frauen in der Konkurrenz Vorteile zu verschaffen, die Männer nicht haben.*

          Öffentliche Mittel = VOR ALLEM von Männern erschuftete Mittel.

          Die dann gegen sie verwendet werden, um sie zu benachteiligen, zu diffamieren, zu Bürgern 2. Klasse zu machen.

          Das ist das eigentlich Bittere an dieser witzlosen Veranstaltung Feminismus.

          „Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles!“

          Weil das im Großen und Ganzen so ist, wiederhole ich es noch einmal: Die Masse des materiellen Wohlstandes dieser Gesellscahaft wird von MÄNNERN erarbeitet.

          Sie dominieren die Felder, in denen etwas angebaut, abgebaut, zusammengebaut oder etwas erfunden wird, das 1-3 effektiver möglich macht. Sie produzien in der Masse das, was wir anfassen können, wovon wir materiell leben, generieren damit die Masse der Steuereinnahmen eines Systems, das diese Einnahmen gegen Männer verwendet.

          Männer machen so die mächtig, die sie diskriminieren.

          Je mehr sie sich in’s Zeug legen, desto mächtiger wird ihr Feind, denn, ob sie wollen oder nicht, sie arbeiten für diesen.

          Deshalb: Going poolside (wie der Zyniker Heartist das nennt): Beine hochlegen, weniger arbeiten, weniger Steuern zahlen, entspannt den Herbst der Postmoderne genießen, Frauen machen lassen, ohne ihnen im Wege zu stehen und zusehen, was zustande gebracht wird.

          Man lernt nur aus Erfahrungen.

          Mit Argumenten gegen die Propagandakonstrukte des Feminismus antreten zu wollen, ist ehrenwert und rührend ineffektiv.

          Denn diese Konstrukte beuten Instinkte aus, die mächtiger sind, als unsere Vernunft.

          Letzten Endes ist Feminismus nur zu besiegen, indem man ihm den Finanzierungszufluss kappt.

          Er trägt sich keine Sekunde selbst, lebt von der Besteuerung produktiver Arbeit und das ist, jenseits von Kindergebären und -aufziehen, meist männliche Arbeit.

          Es liegt an den Männern, an uns selbst, den Wahnsinn frühzeitiger zu beenden, durch Kappen des Geldflusses.

          Dazu braucht es nicht mal Mehrheiten. Männer müssen einfach nur ein bißchen weniger angestrengt arbeiten.

          Und natürlich nicht heiraten und keine Kinderzeugen, mit denen man sie dann erpressen kann.

          So gehen persönliche Befreiung von den Zumutungen eines misandrischen Systems und Befreiung der Gesellschaft von diesem System Hand in Hand.

          Ein entspannteres Leben jenseits vom Hamsterrad der Karriere – die sich ja für Männer im Zeitalter weiblicher Quotensänften und Diffamierung der Erfolge gerade der WHMs als eigentlich irgendeiner Unterdrückung geschuldet – eh nicht mehr lohnt.

          Going poolside, Beine hochlegen, das sich entfaltende Schauspiel genießen – sorgt bereits jetzt für glücklichere, entspanntere Männerleben.

          Und weibliche Fallschirmjäger werden die entführten Mädchen in Afrika befreien, ihre Gesundheit und ihr Leben dafür riskieren.

          Davon bin ich überzeugt.

          Wenn ich will.

          Und ich will.

        • @ muttersheera

          *ist die leicht anachronistische Überhöhung biologischer gegenüber sozialer Vaterschaft. *

          Es ist nicht nur leicht anachronistisch, hier von Überhöhung der biologischen Vaterschaft zu reden.

          Sondern hochgradig realitätsfremd.

          Im Zeitalter der Entschlüsselung des Genoms und der Populations-/Verhaltensgenetik könnte man erkennen, dass die biologische Vaterschaft entscheidender als die soziale für das Endergebnis ist.

          Obendrein ist die biologische Vaterschaft auch die Basis vieler instinktiver Kopplungen des Vaters an SEINE Kinder und damit wichtig auch für die soziale Vaterschaft, beeinflusst, wie diese gelebt wird, wie intensiv.

          NIchts motiviert Männer mehr als die Sorgepflicht für EIGENE Kinder und deren Mutter zu produktiver Arbeit.

          Nichts macht sie darum auch in feministisch-femizentrischen Systemen unfreier und verwundbarer, erpressbarer.

          Weshalb ich ja rate, nicht zu heiraten und keine Kinder unter diesen Bedingungen zu zeugen.

          Dann wird sich auch die Frage sehr rasch klären, wie überschätzt oder unterschätzt nun biologische Vaterschaft tatsächlich ist.

          Sehr rasch.

          Geschwätz endet und es tritt eine beglückende Stille ein.

          Was das Rudern angeht: Männer sollten überhaupt nicht mehr viel rudern, sondern das Rudern den empauerten Frauen überlassen – Riemen aus dem Wasser, Beine hochlegen, Frauen rudern lassen, ein weiterer Ratschlag von mir.

          Rudere also, muttersheera, rudere.

          Ich will nicht mal den Takt dazu trommeln auf eurer feministisch-femizentrischen Galeere.

          Eigentlich möchte ich den häßlichen Vogel, der da über’s Wasser kriecht mit dem Pleitegeier als Galionsfigur gar nicht mehr sehen.

          Umsteigen will ich, in meine eigene kleine Optimist-Jolle, Platz für Tippse und meine Wenigkeit.

          Nicht sonderlich seetüchtig, aber das sit eure Galeere auch nicht.

          Noch ist das Wetter schön und einigermaßen ruhig.

          Viel Erfolg und viel Spaß beim Rudern also, muttersheera.

        • Oh, mir ist wieder eine Wissenslücke aufgefallen:

          Seit wann müssen Väter in D eigentlich für den Unterhalt unehelicher Kinder mit-aufkommen (so sie können)?

          Wüsste ich wirklich gern.

          Hab auf die Schnelle jetzt bloß gelesen, dass unverheiratete Mütter bis 1970 überhaupt kein Sorgerecht für ihre Kinder erhielten (sondern ein Amtsvormund – der bei uns offiziell dann noch als Nebenfigur bis zum Jahre 1998 erhalten blieb…).

        • „Im Zeitalter der Entschlüsselung des Genoms und der Populations-/Verhaltensgenetik könnte man erkennen, dass die biologische Vaterschaft entscheidender als die soziale für das Endergebnis ist.“

          Das ist mal wieder so ein typisches selbst-in-den-Fuß-schießen (please don’t try this at home!).

          „Rudere also, muttersheera, rudere.“

          Strenggenommen bräuchte ich gar nicht rudern, da Fisch.

          Lucky me.

        • @Roslin

          Du hast vollkommen recht.

          MS weiß das alles und macht’s trotzdem oder geradecdeshalb.

          Mal ein bischen abusen.

          Kinder wie Väter.

          Gut fürs Selbstbewusstsein.

          Frauenförderung.

          Bisserl menschenverachten und Kindesmißbrauch genehmigt sich Frau heutzutage da schon mal.

        • @ muttersheera Es gab auch schon vor der Reform des Nichtehelichengesetzes 1970 die „Zahlvaterschaft“, eine Vaterschaft allein für Unterhaltszwecke.

          Von der Amtsvormundschaft für die Mutter konnte auch vorher abgesehen werden, wenn das Kindeswohl als gesichert galt. Sie hatte ohnehin das Recht und die Pflicht, für das Kind zu sorgen. Zu diesem Recht gehörte das Recht auf Erziehung, Aufenthalt des Kindes, Aufsicht, Herausgabe…

          In der DDR gab es ohnehin seit 1950 keine Amtsvormundschaft.

          Die Mutter hatte also auch in der Zeit, in der einer nichtehelichen Mutter staatlicherseits misstraut und im Interesse des Kindes eine Amtsvormundschaft für nötig gehalten wurde, deutlich mehr Rechte als ein nichtehelicher Vater. Auch als ein nichtehelicher Vater heute.

          Ein nichtehelicher Vater heute einen natürlichen Amtsvormund mit sehr weitgehenden Befugnissen, nämlich die Mutter des Kindes, die weiterhin gefragt werden muss, ob er eigentlich in der Lage zur Kindessorge ist. Dass sie heute nur noch vom Gericht gefragt wird und nicht mehr begründungslos allein entscheiden kann, wird allgemein als großer Fortschritt für Väterrechte gewertet.

          Dieser „Fortschritt“ war allein durch zwei eindeutige Entscheidungen des Gerichtshofs für Menschenrechte und des Verfassungsgericht möglich, politisch wäre er nie zustande gekommen.

          Wer solche Bedingungen als „Patriarchat“ und „Väterherrschaft“ bezeichnet, hat entweder nicht alle Tassen im Schrank, lügt vorsätzlich, oder beides.

        • @muttersheera, bist du beschwippst oder willst du dir etwas von der seele reden?

          *Zwei der Merkmale (Patrilokalität und -linearität) haben wir hier bei uns annähernd überwunden seit ein paar Jahrzehnten. Als Männerrechtler streitet … dafür, dass es … Androzentrismus kaum je gegeben hätte. … Aber, … die meisten Gottheiten,… männlich gedacht werden, werdet ihr wohl bestreiten. …
          … betont wird, ist die leicht anachronistische Überhöhung biologischer gegenüber sozialer Vaterschaft. Könntet ihr hier aufgreifen & ansetzen, ruderten wir plötzlich die gleiche Richtung, glaub ich.*

        • @ muttersheera

          *“Im Zeitalter der Entschlüsselung des Genoms und der Populations-/Verhaltensgenetik könnte man erkennen, dass die biologische Vaterschaft entscheidender als die soziale für das Endergebnis ist.”

          “Im Zeitalter der Entschlüsselung des Genoms und der Populations-/Verhaltensgenetik könnte man erkennen, dass die biologische Vaterschaft entscheidender als die soziale für das Endergebnis ist.”

          Das ist mal wieder so ein typisches selbst-in-den-Fuß-schießen (please don’t try this at home!).*

          Nur, wenn man das hier

          *Obendrein ist die biologische Vaterschaft auch die Basis vieler instinktiver Kopplungen des Vaters an SEINE Kinder und damit wichtig auch für die soziale Vaterschaft, beeinflusst, wie diese gelebt wird, wie intensiv.*

          überliest oder nicht versteht/verstehen will.

          Die biologische Vaterschaft GRUND’iert die soziale.

          Oder eben nicht.

          Im Schnitt zum Schaden der Kinder, besonders dann, wenn nicht mal ein sozialer Vater zur verfügung steht.

          Am besten (und wahrscheinlichsten): ein engagierter, als sozialer Vater engagierter biologischer Vater.

          Am zweitbesten: ein engagierter sozialer Vater (als Notlösung, wenn kein biologischer zur Verfügung steht oder überhaupt kein Vater droht).

          Am sclechtesten: gar kein Vater im persönlichen Leben eines Kindes, sondern nur der ferne, kalte, bürokratische Sozialstaatsvater, den so viele Frauen heute „heiraten“, weil er gar keine Ansprüche zu stellen scheint an sie, sie in eine (armselige) Freiheit entlässt.

          Die Rechnung bezahlen die Kinder und Allemänner, die dafür zahlen dürfen.

          Weil sie via Steuerstaat MÜSSEN.

          Geld, das ihnen dann fehlt, um sich selbst attraktiv zu machen für Frauen (die darauf, trotz allen Verleugnens, wert legen, GROSSEN WERT), Geld, das ihnen fehlt, um es in eigene Kinder zu investieren und deren Mütter.

        • Ich verstehe nicht ganze, warum hier versucht wird MS von irgendwas zu überzeugen. Sie liest hier schon seit Jahren mit. Hat sich ihre sehr schlechte Meinung über Männer in dieser Zeit irgendwie geändert? Sie hat, soweit ich das mitgekriegt habe, heute seltener Schaum vorm Mund, aber ansonsten denke ich nicht das sie ihr Bestrafungs- und Beschämungsbedürfnis gegenüber allen Männer ablegen wird.

        • „Es gab auch schon vor der Reform des Nichtehelichengesetzes 1970 die “Zahlvaterschaft”“

          Seit wann war die Frage. So ist das auch bloß ne Behauptung ohne Mehrwert.

          „Wer solche Bedingungen als “Patriarchat” und “Väterherrschaft” bezeichnet, hat entweder nicht alle Tassen im Schrank, lügt vorsätzlich, oder beides.“

          Aber welches war nun D.M.n. konkret DIE gesetzliche(n) Änderung(en), die hierzulande das „Patriarchat“ once and for all (hoffst Du doch auch?… obwohl: es klingt eigentlich nicht so, das schreibe ich aber lieber ganz generös Deiner emotionalen Betroffenheit bei dem Thema zu) in die Knie zwang?

          Ich finde das ziemlich undurchsichtig bisher.

        • @ muttersheera

          Das hier

          *Am besten (und wahrscheinlichsten): ein engagierter, als sozialer Vater engagierter biologischer Vater.

          Am zweitbesten: ein engagierter sozialer Vater (als Notlösung, wenn kein biologischer zur Verfügung steht oder überhaupt kein Vater droht).

          Am sclechtesten: gar kein Vater im persönlichen Leben eines Kindes, sondern nur der ferne, kalte, bürokratische Sozialstaatsvater, den so viele Frauen heute “heiraten”, weil er gar keine Ansprüche zu stellen scheint an sie, sie in eine (armselige) Freiheit entlässt.*

          ließe sich analog auch für Mütter durchdeklinieren, also „Am besten ist eine engagierte biologische Mutter … usw.“

          Allerdings können Väter in diesem feministisch-femizentrischen System den Sozialstaat nicht so leicht für ihre Kinder als Mutter rekrutieren.

          Matriarchat kann man dieses System nicht nennen, denn es ist eines mit sehr wenigen (indigenen) Müttern.

          Es funktioniert leidlich gut für Kinderlose (Frauen wie Männer), ein System für Impotente, generativ Unfruchtbare, die auch kulturell allmählich immer impotenter/unkreativer werden, vergreisen, verknöchern.

          Da wächst nicht mehr viel nach oder, genauer, ERSATZ wächst nach in den patrirachaleren Parallelgesellschaften, die noch ausreichend Nachwuchs produzieren.

          Die werden den Laden übernehmen mit ihrer Kultur/ihrer Religion.

          Was dann ja auch gerecht ist.

          Wer Kinder hat, hat ein Anrecht auf Zukunft.

          Ein Gottesurteil (ja, ich glaube, dass Hochkultur ohne Kult/Religion, die über den Tag hinaus, über den Tod hinausweisend motiviert, nicht dauerhaft betreibbar ist – mit der Religion stirbt auch bald die Kultur, die um sie herum entstanden ist).

          Ich wiederhole mich: die Prognose für diese abgelebte, dekadente, un(re-)produktive westliche Zivilisation ist infaust.

          Krebs im letzten Stadium.

          Der Kranke schminkt sich rote Bäckchen, damit ihn vor seinem Spiegelbild ncht das kalte Grausen packt.

          Jugendlichkeit verspricht nur noch die Schönheitschirugie.

          Ein Kunigunde-im-Bad-Effekt (Käthchen von Heilbronn).

          Ernüchternd bis in’s Mark.

          Auf die (un-)heilige Nüchternheit folgt die Katerstimmung, eine vernichtende.

        • „Die biologische Vaterschaft GRUND’iert die soziale.

          Oder eben nicht.“

          Wie hoch schätzt Du den Anteil derjenigen Männer ein, die trotz biologischer Verwandtschaft nicht gewillt oder in der Lage sind, ihr Leben an ein/ihr Kind Tag für Tag, und das über Jahrzehnte, anzupassen?

          Und wie lautet Deine Diagnose für diese Väter, wie sollte die Gesellschaft mit ihnen umgehen, wenn sie ihr leibliches Kind z. B. niemals treffen wollen und/oder keinen vollständigen Unterhalt zahlen (die Mehrheit der Alleinerziehenden kann von Letzerem immernoch ein Liedchen singen – ja, ich weiß, getrennt-lebende Mütter haben eine _noch_ dürftigere Zahlungsmoral, leisten dafür aber deutlich mehr bedarfsgemäße Betreuung).

          Deinen bevorzugten Theorien zufolge verhalten die sich ja eigentlich nur „natürlich“, wenn sie bei anderen Frauen Fortpflanzungschancen suchen, anstatt in bereits bestehenden Nachwuchs Zeit, Kraft, Geld und vorallem Liebe zu investieren.

          Und dann sagst *Du* auch noch, dass die Sperma-Portion „entscheidender für das Endergebnis“ wäre als Alle Erlebnisse, die mensch so mit einer Vater-Figur haben kann…

          Klopf klopf – jemand zu Hause?

          „Sie hat, soweit ich das mitgekriegt habe, heute seltener Schaum vorm Mund“

          Ich bin zu luschig geworden?
          Mal sehen, was ich da tun kann.

        • „Matriarchat kann man dieses System nicht nennen“

          Agree (aus anderen Gründen).

          „Es funktioniert leidlich gut für Kinderlose (Frauen wie Männer)“

          Jetzt hast Dus mal zugegeben: dieses System ist für Leute wie Dich gemacht. Und Du rätst Menschen (genauer: eigentlich doch nur Männern, nich?) ja auch, sich so zu verhalten wie Du selbst es tust. Anpassen. Einpassen. Zurücknehmen. Füße hochlegen. Risiken scheuen und bloß Nichts von diesem Leben (mehr) erhoffen. Weil: ist gesünder (für wen?)…

          „ein System für Impotente, generativ Unfruchtbare, die auch kulturell allmählich immer impotenter/unkreativer werden, vergreisen, verknöchern.

          Da wächst nicht mehr viel nach“

          Es dürfte Dich nicht überraschen, dass ich das anders wahrnehme.
          Ganz anders.

          Standpunkt-Theorie, oder?

        • @ muttersheera

          *Jetzt hast Dus mal zugegeben: dieses System ist für Leute wie Dich gemacht.*

          Umgekehrt, muttersheera, mal wieder zäumst Du den Gaul von hinten auf.

          Ich REAGIERE RICHTIG auf die FALSCHEN ANREIZE.

          Für die ich nicht verantwortlich bin, gegen die ich argumentiere.

        • @ muttersheera

          *Wie hoch schätzt Du den Anteil derjenigen Männer ein, die trotz biologischer Verwandtschaft nicht gewillt oder in der Lage sind, ihr Leben an ein/ihr Kind Tag für Tag, und das über Jahrzehnte, anzupassen?*

          So hoch wie die Zahl der Mütter, die solche Männer attraktiv finden und zu bioloischen Vätern machen.

          *Und dann sagst *Du* auch noch, dass die Sperma-Portion “entscheidender für das Endergebnis” wäre als Alle Erlebnisse, die mensch so mit einer Vater-Figur haben kann…*

          Ja, sieh Dir Zwillingsstudien an, wie gering da der Anteil der Shared Environment ist, wie groß der der Gene, wie realtiv groß der der nicht geteilten Umwelt, ein Anteil der besser unbekannte Einflüsse hieße, hinter dem sich auch noch wahrscheinlich viele Geneffekte verbergen.

          So bleibt für Sozialisation so viel nicht mehr übrig, aber das, was übrig bleibt, wird am besten von engagierten, biologischen Eltern genutzt.

        • @ matze

          *Ich verstehe nicht ganze, warum hier versucht wird MS von irgendwas zu überzeugen. *

          Ich für mein Teil versuche das nicht. Feminist.I.nnen als Gläubige (wir alle sind Gläubige, nur ist nicht jeder Glaube so toxisch-diabolisch = auseinandertreibend wie der feministische, der Männer/Frauen auseinandertreibt, gegeneinander hetzt) kann man rational nicht überzeugen, weil der Mensch GLAUBT, was er WILL.

          Vielleicht auch zu einem Gutteil das, was er muss, was ihm seine genetisch bestimmte Persönlichkeitsstruktur nahelegt im Zusammenspiel mit der Kulltur, in der er aufgewachsen ist und die wiederum geprägt wird vom vorherrschenden Make-Up des Genpools, von dem/über dem diese Kultur errichtet wurde, dessen vorherschende Strebungen jede Kultur widerspiegelt.

          Ändert sich die Zusammensetzung des Genpooles, ändert sich die Kultur (Bevölkerungsaustausch, wirkt sehr rasch).

          Umgekehrt definieren kulturelle Regeln Selsktonsbedingungen (belohnen mit Vermehrungserfolg, wenn man richtig reagiert/bestrafen mit Kinderlosigkeit/wenigen Kindern, wenn man Fehler macht – ist jedenfalls in einer nicht ver-rückten Zivilisation so, die sich fortpflanzen WILL), so dass eine Kultur auch den Genpool verändernd beeinflusst (dauert länger, aber offenbar keine Jahrzehntausende, sondern nur Jahrhunderte, zwischen 500 – 1000 Jahren, immer noch sehr viel langsamer als Genpooländerung/Kulturänderung durch Bevölkderungsaustausch).

          Völkermörder sind also auch in Zukunft leider Realpolitiker.

          Ich schreibe für die Galerie, die wenigen (im Vergleich zur Reichweite des Müllstromes), die sich hierher verirren und ich schreibe für mich selbst, um Gedanken zu klären, die ich später privat in’s #Reine schreibe, „nachgelassene“ Schriften, eine Flaschenpost, an niemanden bestimmtes addressiert.

          Gewiss erwarte ich nicht, Feminist.I.nnen bekehren zu können, bin kein Missionar, denke, Augustinus hatte Recht, gerade im Lichte der modernen Verhaltensgenetik: Glauben ist Gnade bzw. Verhängnis, mehr ererbt als erworben oder gar verdient, ist Geschenk, unverdientes Geschenk.

          Feminist.I.nnen kann man nur entmachten – demoktratisch natürlich, indem man sie, wo immer möglich, wann immer möglich abwählt.

          Und die Finanzmittel kann man ihnen entziehen, die sie ja nicht selbst erarbeiten.

          Das kann man sogar ohne demokratische Mehrheit, indem nicht für sie arbeitet, sich zurückhält, sich verweigert – kostet natürlich auch, nichts ist umsonst im Leben.

        • @ Stephi

          „Ganz schön viel Aufwand für jemanden, der sich für jemanden keine Mühe machen will.“

          DAS ist doch kein Aufwand. Hat ein Paar Minuten gedauert. Kann ja sein, dass es bei Dir so lange gedauert hätte.

          „Und dann kommst du mit reihenweise Zitate von mir an, wo ich echt nicht erkennen, was du mir eigentlich damit unterstellen.“

          Das nix deutsch. Egal: Du verstehst offenbar gar nichts, die einfachsten Dinge nicht.

          „Deine Abrechnung geht wieder ins Leere.“

          Das kannst Du natürlich immer behaupten.

          „Aber was bin ich alles? Ach ja: Böse, dumm, arrogant, niveaulos, feministisch… hab ich irgendwas vergsessen?“

          Ja: EKELHAFT. Widerlich und ekelhaft.

          „Naja, ich denke, du hast dich jetzt genug ausgeschissen.“

          Eine tolle Ausdrucksweise. Aber wir leben ja schließlich in einem Zeitalter des Werteverfalls.

          „Dich kann man doch gar nicht für voll nehmen.“

          Dann sind wir uns ja wenigstens in einem Punkt einig: Wir können uns gegenseitig nicht für voll nehmen.

          Aber wie soll ich auch eine für voll nehmen, die die einfachsten Dinge nicht versteht, und auf Sachargumente ad personam-mäßig reagiert?

          Dir gefällt meine Meinung nicht, deshalb wirst Du widerlich. Du willst eben nicht, das bestimmte männliche Probleme thematisiert werden, Du willst nicht, dass Argumente ausgesprochen werden, die dafür sprechen, dass das weibliche Geschlecht gar nicht benachteiligt ist, und Du willst weiterhin Männchen-Weibchen-Konlikte gewinnen – und es soll keiner kapieren, dass Du sie gewinnst, sondern Du willst dabei auch noch als „benachteiligt“ gelten.

          Deshalb darf auch kein Mann von seinen Niederlagen gegen Frauen berichten – Du unterstellst so einem ja sofort Frauenfeindlcihkeit. Warum? Weil Du willst, dass die Bevölkerung das miese Spielchen von euch Frauen nicht durchschaut.

          Ja sorry, aber warum solltest Du mich denn sonst hier immer so angehen? Was anderes kann ich daraus nicht mehr schließen.

          • @matthias

            „Weil Du willst, dass die Bevölkerung das miese Spielchen von euch Frauen nicht durchschaut. Ja sorry, aber warum solltest Du mich denn sonst hier immer so angehen? Was anderes kann ich daraus nicht mehr schließen.“

            Klingt so wie du es formulierst schon etwas nach Verschwörungstheorie. „Die Bevölkerung“?

        • @christian

          Ob es danach klingt, ist doch egal – ich leg hier nicht jedes Wort wie z.B. „Bevölkerung“ auf die Goldwaage.

          Und eine Verschwörungstheorie ist gar nichts hierdran: Natürlich wollen Feministinnen und feministisch gesinnte Frauen, dass bestimmte Wahrheiten über die Geschlechter nicht ausgesprochen werden.

          Nicht nur Wahrheiten über den Partnermarkt, sondern auch über die Gender Pay Gap, über den hohen Prozentsatz von Männern unter den Obdachlosen, über die vielen Selbstmorde und Arbeitsunfälle von Männern, über die Bildungsmisere der Jungen – selbst sowas reicht vielen von denen schon, deshalb dämonisieren sie jeden, der überhaupt drüber spricht.

    • @ muttersheera

      Der Sozialisationseinfluss der Mütter ist übrigens auch geringer als ihr genetischer Einfluss auf das Endergebnis.

      Nicht nur der IQ ist in hohem Maße erbich (in sehr hohem), sondern auch zentrale Persönlichkeitsmerkmale („Big Five“).

      Das wichtigste was Eltern für wohlgeratene Kinder tun können, ist, sich den richtigen Vater/die richtige Mutter auszusuchen.

    • @ms

      Ach ms …

      … die meisten Mütter kommen dich gar nicht damit klar, wenn da ein engagierter leiblicher Vater ist.

      Das bedeutet, das das Kind auch eine Bindung zu ihm hat.

      Heutzutage platzen die meisten vor Verlustangst und Eifersucht aus ihrer Unsicherheit heraus, bindungsmißbrauchen ihre Kinder etc.

      Menschlich häßlich hinter jeder Vorstellungskraft.

      Es ist ja nicht nur der Kindesmißbrauch, der sich dahintet verbirgt. Sie verstecken sich dann hinter feministischen Projektionen mit „sozialen Vater“ etc.

      Widerlich.

      Haben schon einen tollen Fortschritt gemacht … die Frauen.

      Mit Rassismus gegen kleine Jungs und Väter. Ganz toll. Und übrraus redpektvoll. Deshalb muß der ja auch erzwungen werden.

      Ach ja, Frauenförderung. Frauenquoren. Aber durch die männlichen Untermenschen versorgt werden wollen.

      Es ist menschlich gesehen mit das hässluchste was ich erlebt habe. Gynozentrismus.

      Widerlich.

      Gerade wieder zu besichtigen bei der sich mit der mißlichen Situation von dritte Welt freigegebenen Adoptivkinder schmückenden Jolie (sie könnte ja auch die Familien in Not fördern).

      Als Botschafterin für Kinder. Mit totaler Ignoranz für massakrierte Jungen machte sie sicj heute für die Mädels stark.

      Wirklich ekelhaft. Auch die männlichen Speichellecker drumherum.

      Das gibt auch geschichtlich kein gutes Bild mehr.

      Aber Frauen lassen sich in ihrer Selbstsucht und Anti-demut ja nicht stören.

      Frauenförderung über alles.

      Nochmal. Widerlich.

      Einige habens ja schon bemerkt. Meistens Mütter von Söhnen, die sich in der Männerrechtsbewegung engagieren. Aber auch andere. Sogar Queers.

      Du hast den Schuß noch nicht gehört.

  10. Aus meiner Sicht ein klarer Fall: Das Verhältnis zwischen den beiden Geschlechtern ist aus verhaltensbiologischer Sicht stark konfliktträchtig, im ganzen Tierreich.

    Es ist also aus verhaltensbiologischer Sicht zu erwarten, dass beide Seiten die Sexualität der anderen Seite kontrollieren wollen, um selbst zu gewinnen.

    Ich habe immer deutlich gemacht, dass ich für Kompromisse bin, und nicht dafür, dass eine Seite immer gewinnt. Ich bin nicht dafür, dass der Mann immer gewinnt.

    Jetzt kommt aber noch Folgendes ins Spiel: Das Konfliktpotential zwischen den Geschlechtern nimmt mit abnehmender Monogamie immer mehr zu.

    Befreit man die Frauen sexuell, ist die Monogamie im Volk schnell futsch. (Frauen streben zwar die Polygymie nicht so stark an wie Männer, sind aber in jungen Jahren im Gegensatz zum großen Teil aller Männer viel eher in der Lage, an Sexualpartner dranzukommen.)

    Und dann? Nun, einerseits gewinnen Frauen im femizentrischen Staat gegen Männer, sobald der Staat sich einmischt. Andererseits aber verlieren sie öfters gegen höchstattraktive Männer, die sich dann schnell wieder trennen. Oder gegen Männer, die eine Beziehung oder Beziehungsabsichten vortäuschen, um an Sex zu kommen.

    Naja – es besteht jedenfalls kein Zweifel dran, dass die meisten Feministinnen Frauen immer gegen Männer gewinnen lassen wollen. Männer werden in Scheidungskriegen langgemacht, gehörnte Männer mit untergeschobenen Kuckuckkind verlieren oft und dürfen keine heimlichen Vaterschaftstests machen (obgligatorische Vaterschaftstests gibt es auch nicht), und Sexualstraftaten sind aus Sicht des Staates nur dann was Schlimmes, wenn der Täter männlich und das Opfer weiblich ist.

  11. Hier noch etwas Red Pill auf „The Red Pill“
    Gefunden hat:
    Zeigt klar warum Femis keine Freude an
    Männern haben die sich von der Matrix
    befreit haben und begreifen wie das
    Spiel läuft.

    *Feminism Red Pill and The Game.

    Feminism: While first wave feminism was about giving women access to civil rights, second and third wave had a powerful influence on the Game. Second wave Feminism created no fault divorce and strengthened alimony and child support laws. This had the effect of not only increasing women’s access to the Nuclear option but also greatly decreasing the cost of using it. Third Wave feminism isn’t so much a push for legal change as a cultural movement. Third wave feminism seeks to adjust the starting conditions of the Game to favor women. Strong Independent Woman and Fat Acceptance are both justifications for women bringing less commitment to the game by default. All Men are Rapists, 1 in 4 and Real Men X are all tactics aimed at shaming men into give more commitment by default. A side effect of Feminism is that it can make the game not worth playing for men, especially at higher levels of commitment and at lower levels of proficiency.

    Red Pill: In contrast, the Red Pill ideology does not seek to control female behavior. The Red Pill is not the dominant cultural paradigm and doesn’t have the power or legitimacy to effectively influence female behavior. Red Pill informs men of the existence of the Game and how to play it. It describes different patterns that emerge within the game such as Alpha Fucks Beta Bucks. Finally, it tells men to improve themselves so that they can optimize their starting position within the game. Feminists are hostile toward Red Pill because it undermines female advantage within the Game.*

    • @ Red Pill

      Wie wenig Freude sie an solchen Männern (und Frauen) haben, zeigt auch dieses Interview, immerhin auf Fox-News, ein neokonservativer Müllstromsender (also „Kulturmarxismus“ light in inniger Umarmung mit dem konservativen Femizentrismus der „starken“ Männer):.

      http://www.avoiceformen.com/mens-rights/dean-esmay-on-detroit-channel-2-letitrip-nomra/

      Dazu der Kommentar, der auch auf die Körpersprache eingeht, mit der die eloquenten mediensmarten Damen gegenüber dem Working-Class-Male (auf Anhieb nicht attraktiv, nicht so windschnittig, wie es unser konsumhedonistischer Müllstrom verlangt, obendrein auch noch übergewichtig, hat nur die Gerechtigkeit auf seiner Seite, aber das genügt in einer konsumhedonistischen Medienlandschaft, in einer Gesellschaft, in der Frauen gut 2/3 der Konsumentscheidungen fällen – mit Geld, das nicht sie mehrheitlich verdient haben) bei weitem nicht:

      http://www.avoiceformen.com/feminism/excuse-me-what-is-so-wrong-with-being-anti-feminist/

      Man kämpft hier als Mann obendrein, noch entscheidender, gegen sehr mächtige Instinkte, die Feminist.I.nnen begünstigen, ganz objektiv, neben all den Vorteilen, die sie aus ihrer Interessenkoalition mit konsum-/finanzkapitslistischen Besitzstandswahrern und einem von kulturmarxistsichen Vorstellungen beherschten intellektuellen Zeitgeist sowie dessen Vertretern, u.a. in den Massenmeidien und der Academia ziehen.

      Mit Vernunft ist dagegen meines Erachtens erst dann etwas auszurichten, wenn sich die Lage AUCH FÜR FRAUEN, objektiv so verschlechtert hat, dass die Probleme von Jungen/Männern nicht mehr unter den Ikea-Teppich gekehrt werden können.

      Das dürfte in 10-15 Jahren langsam einsetzen, so dass ab dann langsam, sehr langsam anitfeministische Argumente Gehör finden und in der politischen Landschaft verändern wirksam werden.

      Nicht, weil sie in den Ohren der Mächtigen plötzlich überzeugend klängen – nein, das sind GLÄUBIGE, obendrein noch Gläubige, deren Glauben ihren Egoismus stützt und ihr Egoismus ihren Glauben – sondern weil die Lage Änderungen erzwingen wird.

      Bis Geschlechtergerechtigkeit herrscht – nun, darüber werden noch einmal Jahrzehnte vergehen, vollkommen herstellbar ist sie ohnehin nicht.

      So, scheint mir, da Vernunft nicht viel ausrichten kann (wahrscheinlich, da der Mensch kein vernunftgeleitetes Wesen ist, sondern GLAUBT, was er WILL) wirksam nur Gewalt, die aber jetzt und auf absehbare Zeit nicht zu rechtferigen ist, wohl gar nie (die katholische Lehre vom Gerechten Krieg in Anwendung gebracht) oder gewaltloser Widerstand = passiver Widerstand/Streik/Verweigerung, einschließlich maximal gerade legal noch möglicher Steuerverkürzung durch weniger Arbeistfreude und Konsumbeschränkung (ist ja auch ökologisch sinnvoll).

      Wenn nur ein gewisser Prozentsatz der produktiven Männer sich dem verschreibt (es muss bei weitem nicht die Mehrheit sein, vielleicht reichen 10 %, sicher 20 %, so eng wie unsere Umverteilunghaushalte zugeschnitten und auf Kante genäht sind), wird relativ rasch eine deutlich spürbare Verschlimmmerung der Situation herbeigeführt, die dann ein Zugehen auf (niedrigrangigere) Männer erzwingt.
      Vielleich sogar noch gerade so rechtzeitig, das uns nicht alles auseinander- und um die Ohren fliegt.
      Etwas, was ich allerdings jenseits von Feminismus, der hier nur ein Symptom von vielen ist, wenn auch ein kardinales, ohnehin auf uns und unsere Nachfahren zukommen sehe in den nächsten 50 bis 100 Jahren – aber ich kann mich ja irren und wir leben noch nicht wieder im Jahre 400 n. Chr und unser Limes ist nicht das Mittelmeer.

      Deshalb mein Lieblingsvideo hier auch wieder mal angefügt:

      • @ Alexander

        „Umverteilunghaushalte zugeschnitten und auf Kante genäht sind), wird relativ rasch eine deutlich spürbare Verschlimmmerung der Situation herbeigeführt, die dann ein Zugehen auf (niedrigrangigere) Männer erzwingt.“

        Wenn die Mittel knapper werden denke ich,
        wird es unter den Gruppen selber die
        von der Umverteilung profitieren zu
        Verteilkämpfen kommen, da ja immer
        noch weitere Interessengruppen in diese
        Nische drängen.
        Hier öfter etwas pseudo-intellektuelles
        unlogisches Gefasel als Brandbeschleuniger
        hinein zugiessen ist sicher nicht falsch.

        • @ Red Pill

          *Wenn die Mittel knapper werden denke ich,
          wird es unter den Gruppen selber die
          von der Umverteilung profitieren zu
          Verteilkämpfen kommen, da ja immer
          noch weitere Interessengruppen in diese
          Nische drängen.*

          Dazu wird es ja ohnehin kommen, da aufgrund unserer Einwanderungspolitik (europaweit) und unserer Vermehrungsmuster (eher die Dümmeren haben Kinder, weil sie auch keine so großen Opportunitätskosten haben wie die Klügeren/produktiver Beschäftigbaren)) über die Zeit die Zahl der in einer anspruchsvollen Hochleistungswirtschaft produktiv Beschäftigbaren SINKEN WiRD.

          Wir werden mehr Alte und mehr Junge bekommen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, gleichzeitig weniger Menschen haben, die sie erarbeiten KÖNNEN.

          Vermehrte Bildungsinvestitionen werden daran nichts entscheidend ändern, da der IQ in sehr hohem Maße erblich ist.

          Mehr Versorgungsempfänger werden umd weniger Versorgungsleister konkurrieren.

          Der Staat wird, um des lieben Friedens willen, die Daumenschrauben für Männer also eher noch anziehn (müssen).

          Denn bei den Superreichen ist nichts zu holen, die sind zu mächtig, zu flink im Verschieben von Kapital/Gewinnen und zu gut vernetzt mit der staatlichen Macht und deren kullturmarxistischen Pseudokritikern, die ein bißchen Remmidemmi im Überbau machen dürfen, damit sie die Basis nicht tangieren.

      • @Roslin im Zusammenhang, aber eigentlich auch an alle.

        In desem Zusammenhang zu den Zielen des Feminismus:

        Ein Ziel ist sicherlich auch die Aushöhlung des Rechtsstaats zugunsten von Frauen und zu ungunsten von Männern, die wie im Mittelalter für vogelfrei (rechtlos) erklärt werden. Eine Unschuldsvermutung für Männer (und Jungen) wird bzw. kann es aufgrund der aus feministischer Sicht Erbsünde Männlichkeit nicht geben.

        Nochmal ein Vortrag des Toronto Domestic Violence Symposiums.

        Diesmal Vernon Beck, ein Child and Family Justice Advocate, der sich seit langem mit dem kanadischen und amerikanischen Gender Court Bias gegen Männer beschäftigt.

        an alle: ***anhören***

        Er hat auch mit Elliott Rodgers zu tun gehabt! Und berichtet es Elliott wurde von seiner Stiefmutter mißhandelt! Es erscheint mir mittlerweile so, dass viel von männlicher Gewalt offenbar hier seine eigentliche Ursache hat. Vor allem sie Mass Shootings – wahrscheinlich auch die deutschen, könnten hier ihre eigentliche Ursache haben.

        Das decken bzw. verleugnen oder umdeuten der Gewalt von Müttern an Kindern (Besitztum Kind, Umgendern von Jungen …etc.) ist wohl auch ein wesentliches Ziel des Feminismus.

        Insgesamt scheint beim Feminismus ausgehend von Sexualität bzw. Gender um die konsequenzlose und legitimierte Hinwegsetzung über Menschen zu gehen – aus Entitlement.
        Eine narzisstisch bösartige Pathologie gegenüber den Scapegoats Männer und Jungen, die natürlich politisch institutionalisiert genderrassistisch und totalitär bzw. inquisitortisch wird.

        Danach nochmal

        – Sandman über Feminismus anhand eines Interviews mit Erin Pizzey
        – Sargon of Akkad über die Religion Feminismus

        • Hab gerade in der Tageschau mitbekommen, dass Jolie sich mit britischen Würdenträgern dafür stark macht im Falle von Kriegen Gewalt gegen Frauen zu ächten.

          Vor dem Hintergrund, dass letzte Woche schon wieder hunderte von Jungen von Boko Haram massakriert wurden.

          Widerlich.

          Menschlich kaum auszuhalten, diese selektive feministisch gynozentrische Doppelmoral.

          Mit der sie sich dann schmückt.

          Narzistischer Genderrassismus. Wirklich menschlich absolut ekelhaft.

          Genauso wie ihr knochiger Körper. Körper und Geist.
          ,

        • … dazu muß man wissen, dass sie im Rahmen der Unesco insbesondereveine Funktion als Botdchafterin für Kinder hat.

          Sie schmückt sich ja auch mit Adoptivkindern.

          Nun, die Jungen werden durch solch eine genderassistische wie narzistische Vertreterin mehr als verraten.

          Vielleicht weiß Boko Harum ja um die gynozentrische entmenschlichende Dumofheit des Westens. Gerade die seiner ach so tollen Frauen und speichelleckenden Manginas.

          Sorry, bringt mich gerad richtig in Rage.

  12. Noch ein Satz zur Überschrift:

    „Ziel des Feminismus: Möglichst freie weibliche Sexualität, möglichst eingeschränkte männliche Sexualität?“

    Das muss aktuell leider noch die Stoßrichtung sein, für die-/denjenige/n zumindest, der/die sich als Ergebnis möglichst viel Chancengleichheit & Fairness zwischen den Geschlechtern in diesem Punkt wünscht.

      • Es ist gegenwärtig global wie auch lokal bei uns objektiv fair, die Beschränkungen der weiblichen Sexualität runter- und die der männlichen raufzufahren, ja (und ich meine damit auch z. B. hormonelle Verhütung).

        Mensch kann und sollte nur keine Heerscharen dies bejubelnder Männerchöre erwarten, das ist (mir) auch klar.

        Ändert aber nix.

        • Na. Da bin ich aber echt froh, dass die individuelle Freiheit zu der auch die Ausübung der Sexualität zählt, nicht von deiner oder der von anderen Feministinnen abhängt.

        • „Hormonelle Verhütung hat doch mit Deinem Gerede nix zu tun!“

          Wer glaubt, dass der Sex-Drive im Wesentlichen vom Testosteronstand abhängt, dass das ein Hauptgrund für diesbezügliche Geschlechterdifferenzen sei, kann eigentlich nur die Hände überm Kopf zusammenschlagen, dass nun seit einigen Jahrzehnten ausgerechnet der T-Wert der Frauen (und zwar nicht Wenigen) auf nahe Null runtergedrosselt wird durch die Einnahme der Pille.

          „Einschränkung der männlichen Sexualität“ würde in konkret diesem Fall dann erstmal ein Plus (!) an (Reproduktions-)Freiheit für Männer bedeuten.

          Klingt komisch, ist aber so.

        • „Klingt komisch, ist aber so.“

          Da stimme ich zu! Klingt komisch und ist auch komisch!

          Die Pille scheint bei einigen Femis ein Feindbild zu sein. Einige sprechen sich ja auch gegen die Pille für den Mann aus, weil sie fürchten weibliche Macht über „Reproduktion“ ginge verloren…

          Wenn DU was gegen die Pille hast, lass sie einfach weg und ander Menschen in Ruhe!

          Ich jedenfalls will mir von Femis keine Vorschriften machen lassen!

          Eine Einschränkung von Freiheit als Plus an Freiheit zu verkaufen – lächerlicher gehts kaum. 😦

        • Beschränkung männlicher Sexualität, zufällig OTon von Sonntag: Sie zur anderen „Er glaubt doch nicht, dass ich aus dem nichts heraus mit ihm schlafe“. Womens entitlement, Sex nur mit Gegenleistungen (Versorgung, Emotionen, Bestätigung). Irgendwie zeigt sie sich doch immer wieder, die natürliche disparität der Geschlechter. Feminismus denkt allerdings, dass letztlich auch diese Abhängigkeit gebrochen werden kann, Frau kanns alleine, dann bekommt sie auch die soziale Anerkennung. Dieses wohlige Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit, dieses einfach mal los lassen und sich als Frau fühlen, mal die Führung abgeben, diese Kraft der Umarmung, das liebevolle und manchmal unbeholfene an ihm, die kleinen Überraschungen, sein Humor und seine Ernsthaftigkeit. Diese Vertrautheit, auch mal nicht perfekt gestylt zu sein. Dieses zusammen das leben bestreiten und gemeinsam die Kinder aufwachsen sehen, das für einnander einstehen, zu wissen da ist einer der einem hilft, und auch mal einer der einen erdet und zeigt das man auch nur ein Mensch ist.

          Tjaja, all das braucht die „moderne“ Frau nicht, schon gar nicht von diesen Männern. Guter Job, hohes Einkommen, quartalsfick nach dem club natürlich mit dem smarten Kollegen aus der anderen Abteilung, der quotenmann. Während das asexuelle männliche Proletariat im Staub liegt. Und dann kommen sie nach Hause, und merken irgendwie macht female privilige doch keinen Spaß…

          Irgendwie war früher besser, als man nicht ständig über macht, unterdrückung oder Macker gesprochen hatte. Wo man sich zwar nicht ganz verstand, aber doch gegenseitig mit Respekt begegnete und über die kleinen Unterschiede lachen konnte. Aber nicht so sehr im alten verweilen! Die moderne Frau drängt es wieder zur Tat! Die katzen haben Hunger!

        • „Und was hat das mit der Einschränkung männlicher Sexualtät zu tun?“

          Unter Einnahme hormoneller Verhütungsmittel würde die Lust von Männern (auch & wahrscheinlich) eher gedrosselt (mit der Ausnahme der Woche der T-Spritze, selbsterfüllende Prophezeiung galore!).

          „Und wenn ne Frau die Pille nicht nehmen will, nimmt sie halt keine.“

          Ich kenne kein weibliches Wesen unter ca. 60 (nichtmal strenggläubige wie z. B. aus der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten o.ä. <- und das sind wirklich Freaks!), das noch niemals die Pille genommen hätte, zuvor vernünftig untersucht worden wäre, oder sich ernsthaft Gedanken gemacht hätte (über ein "hoffentlich nehme ich nicht zu!" hinaus).

          Es ist doch "normal", das (junge) Frauen die Verhütungsverantwortung komplett tragen, meiner Erfahrung nach erwarten das die Männer auch quasi durch die Bank weg.
          Und das sogar noch bei Kondomen (<-ätzend!).

          Ich hatte mal erzählt, dass mir das nach dem ersten richtigen Vergewaltigungsversuch, dem ich mit 13 entkam, auch als prima Möglichkeit mich "zu schützen" erschien.

          War das dann (m)eine _freie_ Entscheidung?

          Ernsthaft radikal-feministisch wäre z. B. eine Forderung nach einem Straftatbestand "Schwängern gegen den Willen der Frau".

          Möglicherweise würde allein eine Diskussion darum die male hypoagency in diesem Bereich eindämmen helfen…

        • Ich lebe offensichtlich in einer komplett anderen Welt, in der sich auch Männer Gedanken um Verhütung machen. Es wäre nicht das erste Mal in diesem Blog, dass Weltbilder kollidieren.

          Eine Sache kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen: Dass eine Einschränkung der Freiheit der Männer, so wie hier gefordert, fair wäre – und am Ende, so hier angedeutet, ja auch den Männern zugute käme. Man ersetze „Männer“ durch eine beliebige andere Gruppe und versuche eine Variante zu finden, die nicht in einer Aussage endet, die extrem feindlich gegenüber dieser Gruppe ist.

        • Ausserdem funktioniert dies doch eh nicht, Frau will beschlafen werden, damit sie s.o. Leistungen einfordern kann, und nebenbei die männliche Sexualität ganz wirksam begrenzt durch Selektion. Wenn jetzt ganz viele passive und wertlose (antriebslose haha) Männer übrig bleiben, dann bleibt halt nur die Katze. Das Statussymbol der frauenbewegten ab 32 Jahren. Der einzige wirklich aufregende Aspekt ihres Lebens.

          Im übrigen müsste man bei einer Begrenzung der Sexualität ganz woanders ansetzen, ich denke bei hormoneller Verhütung beim mann gehts nur noch mal runter mit der fertilität. Nein wir müssten die Städte auflösen und zurückkehren zu kleinen siedlungsformen oder gleich das Nomadentum wieder einführen. Weniger parterinnen weniger sex.

        • „Unter Einnahme hormoneller Verhütungsmittel würde die Lust von Männern (auch & wahrscheinlich) eher gedrosselt (mit der Ausnahme der Woche der T-Spritze, selbsterfüllende Prophezeiung galore!).“

          Ekelhaftes dummes Gerede! Zumal unter Berücksichtigung Deiner Zwangsvorstellungen , Männer sollten zu solchem gezwungen werden.

          Was sind eigentlich unrichtige Vergewaltigungsversuche?

          Bei Deinen Sprüchen hält sich mein Mitleid für diesen angeblichen „richtigen“ Versuchserlebnis doch reichlich in Grenzen …

          Du solltes lieber versuchen Deine Rachegedanken an wildfremden Männern, die Dir ganz sicher nix getan haben, einzudämmen.

          Die Forderung „Schwängern gegen den Willen der Frau“ , gerne auch mit nachträglicher Willenserklärung der Frau nach 25 Jahren oder gerne auch ungbegrenzter Zeit, halte ich allerdings für eine realistische Idee! Unsere Politikx und Sozialforschx sind soo doof und werden bestimmt noch versuchen das umzusetzen! 🙂

          Wenn die feministischen Wissenschaftlx dann noch die Windbestäubung beim Menschen hinbekommen, kommen auch hässliche Femis zum Nachwuchs und können nebenbei jeden Mann nach Lust und Laune beschuldigen …

        • @muttersheera

          Unter Einnahme hormoneller Verhütungsmittel würde die Lust von Männern (auch & wahrscheinlich) eher gedrosselt (mit der Ausnahme der Woche der T-Spritze, selbsterfüllende Prophezeiung galore!).

          Kannst du etwas konkreter werden?

          Wem wäre denn geholfen, wenn noch mehr Menschen sich Hormonpräparate zu sich nehmen, die ihre Libido einschränken?

          Kannst du mir die Ethik erklären, die dich dazu bringt, es fair zu finden, mehr Menschen ihre Libido einschränken zu lassen, statt dafür einzutreten, dass das weniger Menschen betrifft?

          Es ist ja nun wirklich nicht so, dass die Pille die einzige Verhütungsmöglichkeit wäre.

          Ich kenne kein weibliches Wesen unter ca. 60 […] das noch niemals die Pille genommen hätte, zuvor vernünftig untersucht worden wäre, oder sich ernsthaft Gedanken gemacht hätte (über ein „hoffentlich nehme ich nicht zu!“ hinaus).

          Dann kennen wir sehr unterschiedliche weibliche Wesen. Ich hatte noch keine Sexualpartnerin, die die Pille nahm. Meistens aus gesundheitlichen Gründen nicht. Die meisten waren sexuell auch sehr aktiv.

          Es gibt für eine Frau viele Alternativen zur Pille. Das lässt sich nicht leugnen. Dass Frauen die Pille dennoch gedankenlos nehmen, ist ein Missstand, das sehe ich auch so. Aber mir will wirklich keine vernünftige Erklärung einfallen, warum du jetzt statt diesen Missstand zu verurteilen ihn auf beide Geschlechter ausbauen willst.

          Das ist für mich ein dysfunktionaler Feminismus. Es geht nicht darum, eine bessere Gesellschaft zu schaffen, sondern Missstände unter den Geschlechtern gleich zu verteilen.

          Ernsthaft radikal-feministisch wäre z. B. eine Forderung nach einem Straftatbestand „Schwängern gegen den Willen der Frau“.

          Möglicherweise würde allein eine Diskussion darum die male hypoagency in diesem Bereich eindämmen helfen…

          Männer mehr Bewusstsein, um ihre Fertilität zu schaffen hat aber auch nichts damit zu tun männliche Sexualität einzudämmen. Ich benutze halt ein Kondom und gut ist.

          Daneben: Menschen gegen ihren erklärten Willen zu Schwängern oder ein Kind aufzubürden, finde ich wirklich moralisch nicht vertretbar. Schweden hat ja angeblich den Straftatbestand, bei der Verhütung zu betrügen, wenn ich das bei Assange richtig mitbekommen habe. So unsympathisch finde ich das nicht. Dass die ganzen Maskus damals, dass ungeheuerlich fanden, beweist natürlich nur deren Bigotterie.

        • @kinch

          „Dass die ganzen Maskus damals, dass ungeheuerlich fanden, beweist natürlich nur deren Bigotterie.“

          Es gibt keine halben Maskus, so wie es keine halben Menschen gibt. Die sind nicht lebensfähig. Solltest Du allerdings alle Maskus meinen, frage ich mich ob Du wirklich alle Maskus und deren Meinung dazu kennen kannst.

          Ansonsten hast Du offensichtlich nicht verstanden worum es in diesem Fall geht und redest entsprechend nur daher.

        • „Ich lebe offensichtlich in einer komplett anderen Welt, in der sich auch Männer Gedanken um Verhütung machen. Es wäre nicht das erste Mal in diesem Blog, dass Weltbilder kollidieren.“

          Männer, die ohne Jammern und Murren Gummis überziehen, existieren vornehmlich im Internet.

          Real traf ich bisher nur auf ein derartiges Exemplar (und es war nicht mein Mann, mit dem „diskutiere“ ich bis heute noch regelmäßig darüber. Aber naja, er hätte im Prinzip ja auch gern noch viele! weitere Kinder – ich grundsätzlich zwar auch, aber deutlich zögerlicher, denn natürlich bedeutete das für mich auch in nicht zu verachtendem Maße Schmerzen, Risiken & Entbehrungen…).

          Wenn Dir die Angabe „normaler“ Frauen nicht reicht (selbstverständlich hab ich mich darüber auch schon mit Freundinnen ausgetauscht), denk an Prostituierte und frag Dich wie es sein kann, dass diesen häufig mehr Geld geboten wird, damit sie auf Schutz verzichten – wenn Männer sich doch auch „Gedanken um Verhütung“ machen.

          „Was sind eigentlich unrichtige Vergewaltigungsversuche?“

          Ich wollte damit andeuten: den nicht-penetrativen „Kindesmissbrauch“ (oh, I hate that word!) zähle ich noch nicht als Vergewaltigungsversuch.
          Könnte man aber vielleicht, weiß nicht.
          Gefühlssache.

          „Wem wäre denn geholfen, wenn noch mehr Menschen sich Hormonpräparate zu sich nehmen, die ihre Libido einschränken?“

          Meine Vorstellung wäre nicht: noch mehr, sondern andere.
          Lieber Männer als Frauen (wäre außerdem sicherer, sagen die Experten), damit sich grosso modo die dann eingeschränktere, männliche Libido und die dann nicht mehr runtergedrosselte, weibliche Libido (ich betone: theoretisch) auf demselben Niveau treffen könnten. Geholfen wäre damit dann *Allen*.

          „Dann kennen wir sehr unterschiedliche weibliche Wesen. Ich hatte noch keine Sexualpartnerin, die die Pille nahm.“

          Ich halte diese Deine Erfahrungen für außergewöhnlich – meine diesbezügliche dagegen für relativ repräsentativ.

          „Es gibt für eine Frau viele Alternativen zur Pille.“

          Wenn Du „viele“ sagst, meinst Du strenggenommen die Zahl…?

          „Es geht nicht darum, eine bessere Gesellschaft zu schaffen, sondern Missstände unter den Geschlechtern gleich zu verteilen.“

          Ich sehe den Gegensatz nicht.

          „Männer mehr Bewusstsein, um ihre Fertilität zu schaffen hat aber auch nichts damit zu tun männliche Sexualität einzudämmen.“

          Es ist eine Vermutung meinerseits, dass es bereits das Bewusstsein ändern bzw. überhaupt erst frühzeitig begründen würde, wenn bei jedem geschlechtsreifen Jungen ein Spermiogramm angefertigt würde, z. B..

          „Schweden hat ja angeblich den Straftatbestand, bei der Verhütung zu betrügen, wenn ich das bei Assange richtig mitbekommen habe.“

          Allerdings nicht als eigenen Straftatbestand, sondern als ein Vergewaltigungsmerkmal, soweit ich weiß.
          Kann man drüber streiten, ob das die beste Lösung ist.

          Klar scheint mir jedenfalls, dass – so jetzt endlich mal Abtreibung nicht mehr zur Disposition stünde – wir in die nächste Phase eintreten müssten, in der deutlich wird, dass es sich dabei bloß um sowas wie Notrecht handelt, und damit noch bei Weitem nicht der Gipfel weiblicher, sexueller Freiheit erreicht ist.

        • Männer, die ohne Jammern und Murren Gummis überziehen, existieren vornehmlich im Internet.“

          Beweisführung: Bei Deinen Kontakten ist es so und Deine Freundinnen berichten darüber. Daher muss es für alle gelten.

          Ich lasse wenigstens noch die Möglichkeit offen, dass sich Leute in sehr verschiedenen Kreisen bewegen können, in denen stark unterschiedliche Ansichten herrschen. Das hat mir hier schon einige Male geholfen.

        • „Mumpitz“

          Jawoll! Das ist Mumpitz!

          „Lieber Männer als Frauen (wäre außerdem sicherer, sagen die Experten), damit sich grosso modo die dann eingeschränktere, männliche Libido und die dann nicht mehr runtergedrosselte, weibliche Libido (ich betone: theoretisch) auf demselben Niveau treffen könnten.“

          So, welche Experten denn? Die Experten die die Pille für den Mann schon erfunden haben und daher deren Wirkungen als sicherer einschätzen können?

          Sag bloß Du hälst die Geschlechter für unterschiedlich? Kein gendern mehr?

          Du willst also die Männer durch Hormone, die Du bei Frauen für kreuzgefährlich hälst, zu anderen (besseren) Menschen machen?

          Warum nicht eine Geilpille für Frauen, mit Verhütungsfunktion, das wäre doch viel lustiger. Sag jetzt nicht dies sei menschenverachtend. Ich finde meine Idee toll! 🙂

        • @ muttersheera

          „Männer, die ohne Jammern und Murren Gummis überziehen, existieren vornehmlich im Internet. “

          Es gibt auch Frauen, die das Benutzen eines Kondoms seitens des Mannes als mangelndes Vertrauen in die Partnerin auslegen.

          Übrigens gibt es ja nicht nur ungewollte Schwangerschaften, sondern auch solche Kleinigkeiten wie HIV etc.

          Vielleicht sollten wir festhalten, dass das Benutzen eines Kondoms beim Sex der Standard unter verantwortungsbewussten erwachsenen Menschen sein sollte.

        • @Kinch

          „Daneben: Menschen gegen ihren erklärten Willen zu Schwängern oder ein Kind aufzubürden, finde ich wirklich moralisch nicht vertretbar. Schweden hat ja angeblich den Straftatbestand, bei der Verhütung zu betrügen, wenn ich das bei Assange richtig mitbekommen habe. So unsympathisch finde ich das nicht. Dass die ganzen Maskus damals, dass ungeheuerlich fanden, beweist natürlich nur deren Bigotterie.“

          Dass Assange in der ecuadorianischen Botschaft festhängt, weil er versucht hat, Frauen gegen ihren Willen zu schwängern (!), höre ich zum ersten Mal.

          Klärst du die „bigotten Maskus“ vielleicht mal auf, was Assange eigtl. konkret vorgeworfen wird, du scheinst dich ja gut mit dem Fall auszukennen?

          M.W. hatte sich Assange übrigens bereit erklärt, sich den schwedischen Behörden zu stellen, wenn ihm zugesichert wird, dass er nicht an die USA ausgeliefert wird.

          Darauf haben sich die Schweden nicht eingelassen. Sicher gibt es auch dafür gute Gründe, die nur bigotte Maskus nicht einsehen können.

        • @iii

          Das mit Assange strömt nach Snowden etc. den Geruch eines Setups aus.

          Gerade Wikileaks. Und gerade Schweden.

          Da war doch auch noch dieser Franzose. Strauss-Kahn. Wusste der eventuell auch zuviel?
          Oder war das nur Zufall?

          Warum sollten sich diese Männer in solche Gefahr begeben, wenn sie sich leicht eine Prostituierte hätten besorgen können?

        • Die Schweden haben auch Snowden, Greenwald und Appelbaum vom Stockholm Internet Forum ausgeladen, offiziell um nicht zu viele weiße Männer dabeizuhaben 😀

        • „Vielleicht sollten wir festhalten, dass das Benutzen eines Kondoms beim Sex der Standard unter verantwortungsbewussten erwachsenen Menschen sein sollte.“

          Das deckt sich mit meinem Eindruck. Ich habe keine Ahnung, was intim in meiner Umgebung abgeht (es geht mich auch nichts an). Ich nehme allerdings wahr, dass bei größeren Veranstaltungen kostenlos Kondome verteilt werden und diese auch von den Männern nachgefragt werden. Das Thema wird zum Glück recht locker und offen gehandhabt.

        • Feministinnen sind gegen eine Pille
          für den Mann.

          http://heartiste.wordpress.com/2012/05/14/why-are-feminists-against-the-male-pill/

          *How often have you heard feminists bitch and moan about the responsibility that women must bear for using birth control? You’d think the womb whiners would be happy that a male Pill was tested and found effective, ready to market. But, no. That would be thinking rationally, and feminists are allergic to reason and logic.*

        • „So, welche Experten denn? Die Experten die die Pille für den Mann schon erfunden haben und daher deren Wirkungen als sicherer einschätzen können?“

          Quasi genau die. Die beiden in Deutschland häufigst-genannten Experten, wenn Du nach weiteren Statements von ihnen suchen willst, heißen Michael Zitzmann und Eberhard Nieschlag:

          „SPIEGEL ONLINE: Die Nebenwirkung Depression kennen Frauen doch von ihrer Pille schon lange. Warum stellen wir Männer uns so an?

          Nieschlag: Oder besser gefragt: Warum stellten sich die Gutachter der WHO-Studie so an?

          SPIEGEL ONLINE: Waren das denn alles Männer?

          Nieschlag: Ja. Und keiner von ihnen hatte Erfahrungen mit Studien zu männlicher Verhütung.[…] Männer sind bequem und offenbar nicht dazu bereit, im gleichen Maße Verantwortung zu übernehmen wie die Frauen. Zudem hat die Natur die Risiken ungleich verteilt: Eine Frau kann an einer Schwangerschaft sterben. Männer müssen im schlimmsten Fall Alimente zahlen.“

          http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/pille-fuer-den-mann-eberhard-nieschlag-ueber-verhuetung-beim-sex-a-876317.html

          „Warum nicht eine Geilpille für Frauen“

          Daran wird natürlich auch gearbeitet, allerdings ohne Verhütungsfunktion und mit Skepsis, um nicht zu sagen Angst vor der sexuell aggressiven Frau (war das damals auch eine Sorge bei der Entwicklung von Viagra? – rhetorische Frage):
          http://www.clack.ch/ressort/artikel/Liebe/5271/die_anti_seitensprung_pille

          Und im Moment stehen die Chancen eher nicht gut:
          http://www.welt.de/gesundheit/article124773520/Neuer-Rueckschlag-fuer-die-Lustpille-fuer-die-Frau.html

          „Es gibt auch Frauen, die das Benutzen eines Kondoms seitens des Mannes als mangelndes Vertrauen in die Partnerin auslegen.“

          Ich dachte schon, dieser Rettungsanker würde gar nicht mehr ausgeworfen 😉

          Fragen: was sagst Du dann, um Deinen Wunsch durchzusetzen? Oder willst Du behaupten, das ginge gar nicht? Und: wie reagieren diese Frauen denn, wenn Du ihnen mitteilst, dass Du Dir aus Sorge um ihre Gesundheit wünschen würdest, dass sie auf die Einnahme der Pille verzichteten?

          Lass mich raten: Du fragst gar nicht. Du willst auch gar nicht unbedingt selbst drauf bestehen müssen gegen Widerstände (könnt ich verstehen, find ich ja auch scheiße! Machs aber trotzdem. Weil.).

          Ach, wennste ehrlich bist, ist Dir das noch nie wirklich explizit passiert, nech? Es klang halt nur gut als Argument.

          „Vielleicht sollten wir festhalten, dass das Benutzen eines Kondoms beim Sex der Standard unter verantwortungsbewussten erwachsenen Menschen sein sollte.“

          Dann gibt es meiner Überzeugung nach kaum verantwortungsbewusste erwachsene Männer bzw. sofern solche hier mitlesen, dürften sie sich als lobenswerte Ausnahmen fühlen.

          „Dass Assange in der ecuadorianischen Botschaft festhängt, weil er versucht hat, Frauen gegen ihren Willen zu schwängern (!), höre ich zum ersten Mal.“

          Meiner Erinnerung nach soll Assange eine schlafende Frau ohne Gummi beschlafen haben, was laut schwedischem Recht wohl beides einen Akt als Vergewaltigung klassiert (natürlich ist Kondomloser Sex weiter möglich – wenn die Frau zustimmt, was sie hier, da schlafend, nicht konnte).

          Abgesehen davon finde ich ihn aber auch so sehr dubios.
          In jedem Fall kein Sympathieträger, der früh-ergraute.

          „Ich habe keine Ahnung, was intim in meiner Umgebung abgeht (es geht mich auch nichts an).“

          Wär doch ein prima Thema, um bei Frauen in Deinem Bekanntenkreis nachzufragen. Trau Dich ruhig. Und berichte uns dann davon (ich bin sooooooooo sicher, dass es kein Milieu, keine Schicht gibt, wo das besser aussieht, glaubste gar nicht!).

          „Ich nehme allerdings wahr, dass bei größeren Veranstaltungen kostenlos Kondome verteilt werden und diese auch von den Männern nachgefragt werden.“

          Meine Schüler brüsten sich auch regelmäßig mit den Gummis in ihren Jacken und Taschen. So what. Das heißt erstmal gar nix, vorallem sagt es nichts darüber aus, ob sie nicht in flagranti doch versuchen wenigstens „nur mal kurz hallo zu sagen“ oder so…

          „Feministinnen sind gegen eine Pille
          für den Mann.“

          Dann nenn doch mal Namen.
          Kannste nich?
          Ach so…

        • @ Mutter

          Wer soll Namen nennen? Die Experten die Du genannt hast (die für eine nichtvorhandene Männerpille) sind Dummschwätzer, mehr nicht!

          Weißt Du was es mich juckt ob eine Frau Pillen schluckt oder nicht? Das ist mir tatsächlich wurst!! — Ausser, Du garantierst mir eine sexuell aggressiven Frau, dann werde ich doch noch zum Pillendreher!

          In dem Fall Assange weißt auch Du nicht ob er die Frau im Schlaf beschlafen hat. So vergewaltigungsmäßig kann das ja wohl nicht gewesen sein, wenn man den Lobeshymnen glaubt die die Tante noch Tage danach über ihn im Internetz geschrieben hat.

          Du bist ja richtig verrannt in Deinem Männerhass. Das kann ja schon fast zu mitleidigen Männertränen rühren. 😉

          PS: Ich hoffe doch auch Deine Schüler wissen: Ein echter Ritter kämpft für die Frauen und mit blankem Schwert … Aber lass Deine Verachtung gegenüber Deinen männlichen Schülern nicht zu offen raushängen.

        • Also ich verstehe immernoch nicht ganz die Sinnhaftigkeit der Beschränkung mannlicher Sexualität. Was wäre denn der konkrete nutzen? Und vielleicht ist das oben nicht so deutlich abgeklungen, als ich diesen OTon gepostet habe:“Er glaubt doch nicht, dass er aus dem nichts heraus mit mir schlafen kann“. Die wirksamste Beschränkung ist die Sexualität der frau. Mann muss sich ihn verdienen, etwas dafür leisten. Darauf baut die ganze Transaktionstheorie des Lebens auf. Wo liegt der innere Sinn? Was wäre daran gut?

        • Ach und dieses „Männer weigern sich bei der Verhütung Verantwortung“ zu übernehmen: Mutterschutz hat Verfassungsrang. Ohne unser tolles unterhaltsrecht und die ganzen staatlichen Hilfsmaßnahmen würden unsere modernen Frauen es sich zweimal überlegen, ihre Sexualität so frei auszuleben. Es ist wohl unser Zeitgeist, der Sexualität nur noch getrennt von elternschaft begreift. Dazu später mehr, auch im Hinblick auf diese Spiegel dummschwätzer.

        • @ Sheera

          *Feministinnen sind gegen eine Pille
          für den Mann.

          Dann nenn doch mal Namen.
          Kannste nich?
          Ach so…*

          Schau Dir doch das folgende an.
          Zumindest eine der üblichen Verdächtigen
          Betty Friedan wird da mit ziemlich
          entlarvenden Aussagen zitiert.
          Es geht um die Entscheidungsmacht der
          Frau bei der Reproduktion.

          Viele Feministinnen verhüten mit
          ihrem Gesicht.

          Interessant sind in diesem Film auch
          die biologischen Zusammenhänge bei
          Rindern sobald es beim Weibchen anschlägt
          werden die Pheromone die den Stier
          antreiben gestoppt.
          Die klassische Pille bei der Frau erzeugt
          ja auch gewisse Veränderungen die
          Schwangerschaft simulieren.
          Chemische Verhütungsmethoden die nur
          ein Einnisten der befruchteten Eizelle,
          wie das kleine Kunstoffstäbchen im
          Oberarm, haben wahrscheinlich weniger
          Einfluss auf den Kopulationstrieb beider
          Geschlechter.
          Verdammt noch mal ich bin ja nicht
          Biologe, sonnst wüsste ich das im
          Detail. Bin ein Mann und das Ganze
          ist ja nicht Rocketscience. 🙂

      • Auch das geht nicht. Wir können immer nur ein konkretes tun oder unterlassen bestrafen. Eine Schwangerschaft wird nicht „getan“, sie passiert oder passiert nicht. Anders: stammzellenforschung und sonstige Reproduktionsmedizin. Klare Sache, der Laborant löst eine Schwangerschaft aus, vielfach strafbewehrt. Was man machen könnte wäre die Manipulation von Verhütungsmitteln unter Strafe stellen, dann wird das beweisen natürlich schwer. Auch Unterhalts- und erbrechtsfragen sind dann schwierig, vor allem wenn die Frau das Kind austrägt, dann wäre es ja keine unfreiwillige Schwangerschaft mehr.

        • Ich halte diese Diskussion für unnötig. Ich wüsste auch nicht wie man die beweislage klären würde. Aussage gegen Aussage. Ein solches Gesetz würde vermutlich zu keiner Verurteilung führen, es wäre sinnlos.

        • @Teardown

          Feministinnen sehen das wahrscheinlich nicht so. Im Gegenteil.

          Mit der von ihnen geforderten Willkür wird dann danach geurteilt wie sich frau gerade fühlt. Sollte sie das Bedürfnis haben zu projezieren oder sollte es ihr anderweitig Befriedigung verschaffen würde solch ein Mann gelyncht werden.

          Was das mit dem Kind macht wäre einer Feministin wohl auch egal. Wahrscheinlich abtreiben.

          Hauptsache Frau. Sie muß gefördert werden. Der Mann ist sowieso orginär schlecht und hat kein Recht auf Menschlichkeit, geschweige den Anspruch auf gesetzliche Gleichbehandlung oder gar Schutz.

          Jungs auch nicht.

          Außerdem sollte er sich erst mal Gedanken über seine Privilegien machen.

          Das ist die feministische Vorstellung von „Gerichtsbarkeit“.

        • Strafe nach Gefühlslage *vulgo nein heißt nein* würde unseren rechtsstaat mit einem Schlag 200 Jahre zurückwerfen. In die zeit vor Kant. Dann bitte auch gleich hate crime, neusprech und gesinnungskrimalität. Wenn schon denn schon. Dann weiß ich wenigstens, dass ich meine Heimat definitiv verlassen muss. Haben sich vor 80 Jahren auch viele gesagt, was aus diesem Staat wurde, wissen wir.

        • @Teardown

          Gesinnungskriminalität.

          Das scheint bedauerlicherweise tatsächlich die Richtung zu sein in die sich das bewegt.

          Zurück in die Vergangenheit. Kant ist abgesagt. Zu unbequem.

          Flankiert von gynozentrischen Medien und Talkshows mit sich in PC sonnenden nihilistisch souveränen Lebensgünstlingen, die ihren narzisstischen Altruismus selbstgefällig versprühen.

          Und der Mob klatscht und wähnt sich auf der „guten“ Seite.

        • In Deutschland muss auch ein von einer älteren Frau sexuell missbrauchter Junge für das aus dem Missbrauch gezeugte Kind Unterhalt an die Täterin zahlen:

          • @ichichich

            Kindesunterhalt ist klar, dass ist ja ein Anspruch des Kindes. Evtl hat er einen Freistellungsanspruch gegen sie. Der läuft natürlich leer, wenn sie kein Geld hat. Betreuungsunterhalt könnte ich mir einige Einwände vorstellen. Hast du da einen konkreten Fall?

          • @ichichich

            Kindesunterhalt ist klar, dass ist ja ein Anspruch des Kindes. Evtl hat er einen Freistellungsanspruch gegen sie. Der läuft natürlich leer, wenn sie kein Geld hat. Betreuungsunterhalt könnte ich mir einige Einwände vorstellen. Hast du da einen konkreten Fall?

        • „Eine Schwangerschaft wird nicht “getan”, sie passiert oder passiert nicht.“

          Gut, dann machen wir das anders!

          Wenn der Mann nicht ordentlich, also sicher, verhütet und eine Schwangerschaft passieren KÖNNTE, dann ist er zu bestrafen. Als Beweis reicht selbstverständlich die Aussage der Frau! Ist doch wohl nicht so schwer zu begreifen …

        • @ Christian

          Ich finde es schon ohne Betreuungsunterhalt ungeheuerlich, dass ein/e sexuell missbrauchte Jugendliche/r Unterhalt an den/die Täter/in zahlen muss.

          • @ichichich

            Er zahlt ja nach dem Gesetz/der Rechtsprechung an das Kind, zu Händen des Täters. Ist eine geschickte Konstruktion, die auch sonst einiges an Einwänden abschneidet.
            Und das Kind kann eben nichts dafür.

            Er hat dann meine ich einen Anspruch, dass die Täterin an seiner Stelle zahlt, der aber ins Leere geht, wenn sie nichts verdient

          • @ichichich

            Er zahlt ja nach dem Gesetz/der Rechtsprechung an das Kind, zu Händen des Täters. Ist eine geschickte Konstruktion, die auch sonst einiges an Einwänden abschneidet.
            Und das Kind kann eben nichts dafür.

            Er hat dann meine ich einen Anspruch, dass die Täterin an seiner Stelle zahlt, der aber ins Leere geht, wenn sie nichts verdient

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