Taschenspielertricks im Feminismus zur Abwehr von Kritik

Auf Geschlechterallerlei fand ich einen interessanten Kommentar von Neuer Peter

Nein, du gehst da einem Taschenspielertrick der Feministen auf den Leim. Der Feminismus soll weiterhin mit Gleichberechtigung assoziiert werden, auch wenn alle wirkmächtigen Akteure des derzeit vorherrschenden Feminismus der Gleichberechtigung aktiv entgegenwirken.

Dadurch fällt es dann leicht, Menschen, die zumindest kein Lippenbekenntnis zum Feminismus ablegen, moralisch zu diskreditieren und Kritik an den totalitären Auswüchsen des Feminismus zu diffamieren.

Ist eine feministische Position dann tatsächlich einmal als das entlarvt, als was sich heutige feministische Positionen häufig herausstellen, nämlich als autoritär, freiheitsfeindlich und dem Prinzip der Rechtsgleichheit feindlich gesinnt, kann man sich dann über den wahren Schotten herausreden: Nun gut, das waren dann eben KEINE WAHREN FEMINISTEN.

Der vorherrschende Feminismus ist ein Wolf im Schafspelz. Seine Wolfstaten rechtfertigt er, indem er jegliche Kritik daran als Schafsfeindlich diffamiert. Und du hilfst ihm dabei, indem du den Wolf und den Pelz als zwei verschiedene Entitäten darstellst.

Es gibt kein Schaf. Das Schaf ist vollkommen machtlos, hat politisch nicht das geringste zu sagen.

Das finde ich einen interessanten Mechanismus:

  1. Wir sind die Guten, weil wir für Gleichberechtigung sind
  2. Wenn man nicht mehr leugnen kann, dass im Feminismus vieles nicht auf Gleichberechtigung hinausläuft, sondern auf totalitäre Ansätze, dann wird darauf abgestellt, dass dieser Teil des Feminismus eben nicht der wahre Feminismus ist

Das ist mir in der Tat schon häufig untergekommen. Gerne auch in der Form:

A: Das vertritt der Feminismus doch gar nicht! Keiner ist so extrem!

B. Doch, schau hier schreiben es Feministen selbst in diversen Quellen

A. Das ist dann jedenfalls nicht _mein_ Feminismus!

Das ist dann teilweise einfach Unwissen darüber, was der Feminismus eigentlich vertritt, weil sich die wenigsten Feministinnen tiefer mit der dortigen Theorie beschäftigen

54 Gedanken zu “Taschenspielertricks im Feminismus zur Abwehr von Kritik

  1. @ Christian

    *1. Wir sind die Guten, weil wir für Gleichberechtigung sind

    2, Wenn man nicht mehr leugnen kann, dass im Feminismus vieles nicht auf Gleichberechtigung hinausläuft, sondern auf totalitäre Ansätze, dann wird darauf abgestellt, dass dieser Teil des Feminismus eben nicht der wahre Feminismus ist.*

    Es läuft auch längst ein anderes Spiel:

    Wir sind die Guten, weil wir OPFA sind. Seht nach Santa Barbara, dort hat ein Antifeminist/Misogyner/PUA/WEISSER HETEROSEXUELLER MANN UNS ermordet.

    Also 4 Männer und 2 Frauen.

    So sind sie alle, die UNS FEMINIST:I:NNEN KRITISIEREN. BÖSE MENSCHEN.

    Bestenfalls:

    Schwache Männer, die es nicht ertragen, dass WIR STARKEN FEMINIST.I.NNEN ihnen ihre Privilegien weggenommen haben, ihr Recht auf UNSERE KÖRPER (das sie, nebenbei, nie hatten, aber herstory-gestählt und pisa-tauglich „gebildet“ spielt das eh keine Rolle).

    Der schmierigste Taschenspielertrick der gegenwärtigen Feminist.I.nnen ist der Austausch des Wörtchen Gleichberechtigung durch den Begriff GLEICHSTELLUNG.

    Denn damit kann man die Gleichberechtigung abschaffen oder sie für Männer gar nicht erst einführen.

    Auch die Freiheit lässt sich so, erst für Männer, dann, allmähllich auch für Frauen, abbauen.

    Oder das Reden von WAHRER GLEICHBERECHTIGUNG, hinter der sich wahre Ungleichberechtigung, Sexquoten, Sexförderungen etc. verbergen.

    Auch Gender ist ja ein verlogener Verschleierungsbegriff.

    Wenn zwischen OPFAN und TÄTAN unterschieden wird, dann in der Regel haargenau zwischen Frauen und Männern, nach dem Geschlecht, nach Sex.

    Desgleichen bei der Auswählbarkeit/dem Zugang zu Förderquoten, Schutzmaßnahmen, Privilegien.

    Eine Herrschaft der Lüge und der Täuschung – Geschlechtersozialismus auf dem Marsch.

    Abstoßend und verachtenswert.

    • „Die Partei, die Partei, die hat im-mer recht…“
      Es ist, wie seinerzeit in der Deutschen Demokratischen Republik: klassisches Bonzentum – nicht mehr und nicht weniger. Das selbe beschissene Prinzip, nur in pink.

      • @ ReVolte

        *Es ist, wie seinerzeit in der Deutschen Demokratischen Republik: klassisches Bonzentum – nicht mehr und nicht weniger. Das selbe beschissene Prinzip, nur in pink.*

        Da das alte, beschissene Prinzip zu offensichtlich beschissen war, verfolgt man nun das alte Ziel (Überwindung des Kapitalismus/Patriarchates/derbürgerlichen Gesellschaft) mit neuen Methoden, aus Marxisten-Leninisten wurden Kulturmarxisten, der Feminismus ist nun die Methode der Wahl.

        Man greift nicht die Basis an, die Besitzverhältnisse, sondern die kulturellen Stützen will man zum Einsturz bringen (Rolle der Väter, Vater-Mutter-Kind-Familie usw.).

        Auch die Entfremdung der Männer von diesem matriarchalisierenden System ist kein Bug, sondern ein Feature.

        Ein Haus ohne Hüter.

        Dazu die Lüge als Prinzip („Jede 4. Frau…“, „23 % weniger…“, „Frauen wurden seit Drölfzig Milliarden Jahren von böswillig gegen sie komplottierenden Männern unterdrückt und daran gehindert, die Navier-Stokes-Gleichungen der fluiden Mechanik bereits im 4. Jtsd. v. Chr. zu formulieren. Weil schwache, eifersüchtige Männer die Festkörperphysik privilegierten. Aus offensichtlichen Gründen!).

        Je absurder, desto besser.

        Es geht ja nicht darum, in erster Linie, den Glauben an Falschheiten zu verbreiten.

        Sondern das Rückgrat zu brechen.

        Wer die Lüge hört, wer sie erkennt, wer trotzdem nicht widerspricht – weil das ja alle sagen, weil’s im Fernsehen kommt, weil’s kritisch, progressiv und modern ist, weil die Gleichstellungsbeauftragte sich den Frauenfeind merken und auf ihre schwarze Liste setzen wird, wer ihr gar zustimmt, der fühlt sich gedemütigt, der IST gedemütigt.

        Und das soll er auch sein.

        Denn der Mann ohne Selbstachtung ist Wachs in den Händen der Manipulateur.I.nnen, rückgratlos, entgrätet, eine Salatschnecke.

        Sich selbst verachtend.

        Das ist der Neue Mann, der Ally.

        Natürlich auch und erst recht verachtet von der Neuen Frau („Diese Weicheier sind doch zu nichts mehr zu gebrauchen!“).

        Auch das kein Bug, sondern ein Feature.

        Wächst dadurch doch die weibliche Unzufriedenheit mit den Männern, ihre Wut über diese Männer, treibt so den feministischen Umbau/Abbruch der Gesellschaft immer rasanter voran.

        Je mehr „Erfolge“ der Feminismus erzielt, desto wütender die Frauen, desto mehr Feminismus wird als Heilmittel angeboten.

        Immer weiter, immer weiter, immer mehr vom Falschen.

        Und dabei trägt sich die ganze Veranstaltung keine Sekunde selbst.

        Sie lebt davon, dass Männer, vor allem Männer, das Treibhaus, in dem diese fleischfressende Pflanze wächst, blüht, gedeiht und austreibt, heizen, reparieren, in Schuss halten.

        Männer müssten nur aufhören, das zu tun.

        Nichts ist erschreckender für eine Frau als ein Mann, der sich nicht rührt.

        Nicht nur beim Sex.

        • „Nichts ist erschreckender für eine Frau als ein Mann, der sich nicht rührt.“

          Und nichts ist verhängnisvoller und traumatischer für eine Frau als ein Mann, der sich rührt. Da muss diskriminiert werden, dass die Pumps nur so rauchen.

          Wie auch immer – im Gender-Paradies Norwegen (die eiserne) Erna Solberg, in Frankreich Marine Le Pen…
          Das Himmelreich auf Erden ist nah oder mit den schlichten Worten einer typischen (DIE) ZEIT-Genossin:

          „Erst wenn die Frau wieder als Sapientia in allen Geschäften beteiligt ist, wenn die Königin der Nacht obsiegt oder wenigstens auf Augenhöhe gelangt zu unserm einseitigen Denken, wenn Staaten mit weiblichen Ansichten nicht als dritte Welt degradiert sind, haben wir eine Chance zu Frieden.
          Staaten die weibliches Denken huldigen, sehen Machbarkeit als Sünde und Buddhismus basiert auf den Müttern. Mütter sind weise geboren und leben die Weisheit mit dem Schrein, der Fähigkeit zu gebären. Krisen Kriege und der allgemeine Wahnsinn derzeit geht auf die Konten männlichen Denkens. Studiert Matriarchate, oder Baghwan, der Mann mit der Vagina (Bagha =Vagina).“

        • @ ReVolte

          Von wem sind denn diese Perlen fernösstlicher Weisheit, die Du hier vor uns Säue streust?

          Das ist ja wahres Frauengold.

          *Buddhismus basiert auf den Müttern.*

          Hat man Buddha schon darüber informiert?

          Oder wenigstens den Dalai Lama?

          Dass Bhagwan viele Frauen zu Müttern gemacht hat, das mag sein, das hätte er mit Otto Mühl gemein.

          Ich glaube, der war auch Buddhist.

          Oder so was Ähnliches.

          Na ja, die Frauen seiner Kommune waren jedenfalls so schwer beeindruckt, dass er auch die Töchter befummeln durfte.

  2. @ christian

    „Das finde ich einen interessanten Mechanismus:

    Wir sind die Guten, weil wir für Gleichberechtigung sind
    Wenn man nicht mehr leugnen kann, dass im Feminismus vieles nicht auf Gleichberechtigung hinausläuft, sondern auf totalitäre Ansätze, dann wird darauf abgestellt, dass dieser Teil des Feminismus eben nicht der wahre Feminismus ist“

    Diese pseudomoralische Autoimmunisierung findet man doch des öfteren.

    Könnte man eine Klassenarbeit in Sozialkunde für die 5. Hauptschulklasse draus machen:

    ersetze: „für Gleichberechtigung“ durch „für Gerechtigkeit“ oder „für Frieden“
    und „nicht der wahre Feminismus“ durch „nicht die wahre Linke“ oder „nicht der wahre Islam“….

    So geht´s.

    @ truth

    Habituell geschlechtsspezifische Tendenzen werden im vorliegenden Fall des Feminismus inklusive der oben angesprochenen Mechanismen nur als Tool benutzt…es geht um kulturelle Hegemonie…es geht um Dekonstruktion der bürgerlichen Gesellschaft…es geht darum, die Gesellschaft wie eine Industriebrache zu planieren, um dann etwas ganz tolles, gleichberechtigtes, friedliches, gerechtes drauf bauen zu können.

    Je offen verlogener hierbei die Argumentation, Autoimmunisierung ist, desto besser.

    Wusste auch Stalin der alte Fuchs. Die Lüge ist nützlich. Die offensichtige Lüge, die zu glauben man gezwungen wird, vorzugeben, ist brilliant.

    Sie dekonstruiert den Sinn für Würde und Respekt…sie lässt die Masse hecheln.

    • @ ratloser

      *Könnte man eine Klassenarbeit in Sozialkunde für die 5. Hauptschulklasse draus machen:*

      Könnte man.

      Wenn der Lehrx kein Feministx wäre.

      Der lässt lieber schreiben über „Klassenkampf und Frauenrechte auf der Schwäbischen Alb im 14. Jhdt.“ oder (für die Oberstufe, humanistisches Gymnasium): „Der Drache als misogyne Metapher in der mittelhochdeutschen Dichtung“.

  3. Truth

    *Frauen suchedn immer nur einen Dummen,*

    Ah.

    Darum sah es vor meiner Studentenbude so aus

    (Foto meiner Vermieterin, bevor sie mich rausschmiss, zur Beweissicherung).

    Tja, ich bin dumm.

    Hatte aber seine Vorteile.

    Und all die Weiber vor meiner Tür, die haben mich nur ausgenutzt?

    Mir meine Unschuld geraubt?

    Mit Dummen kann man’s halt machen.

    *Frauen wollen jemanden, der immer stillt*

    Immer?

    Na ja, anstrengend ist das schon. Löste aber eine Menge Probleme.

    Wie im Märchen.

    Das mit dem Mustopf, weißt Du?

    Das Töpfchen, das nicht mehr aufhört zu kochen.

    „Der Mann, der nicht mehr aufhört, zu stillen“

    Und alle Frauen kommen, um ihre Fläschen zu füllen.

    Der wird beliebt sein, der Mann.

    *eine Art männlichen Sandsack*

    Sich Sand in den Sack füllen?

    Um immer zu stillen?

    Das hilft?

    Tippse gibt mir immer Sandgebäck, damit ich still bin.

    Ich nehm‘ das gerne, vertraue ihr ja.

    Du denkst, die meint es gar nicht gut mit mir?

    Ein Weib ist sie ja auch.

    Und raffiniert!

    So viel hab‘ ich schon gemerkt.

  4. Ach je, schon wieder Theorie. Das kratzt den real existierenden Feminismus nicht. Als würden Feministen jemals irgendwann einem Maskulisten auch nur zuhören. Der wird sie dann rhetorisch in Theoriediskussionen besiegen worauf der Feminismus sagt „Hast recht“ und einfach implodieren.

    Der eigentliche Widerspruch im Feminismus ist doch der, daß Frauen und Männer total gleich sind, daß es also Zeichen des Patriarchats ist, daß nicht 50% aller Informatiker weiblich sind, andererseits jedoch Personen kraft ihrer Vagina das Leben besser, bunter und vielfältiger machen, weshalb überall Frauen zu 50% vertreten sein sollen. Außer bei der Müllabfuhr, da schadet das Patriarchat nämlich den Männern direkt.

    Zu sehen ist diese Einstellung bei jedem Quotenlobbyverein und auf jeder Webseite von Gleichstellungsbeauftragten.

    Auch die Diskussion über krautreporter (was ich kurz am letzen Selbermachsamstag erwähnte) zeigt sehr gut, daß Feministen sich mit irgendwelchen theoretischen Widersprüchen schon längst nicht mehr aufhalten, sondern ungeniert diesen Unsinn vor sich hertragen. Und ganz weit davon entfernt sind, diesen Sexismus als genau das zu sehen.

    Wie schrieb Roslin als Antwort auf mich:

    „Warum sind Männer heute oft so rückgratlos, so willfährig gegenüber dummdreisten feministischen Vorwürfen/Anforderungen?“

    Mein Feminismus? Warum sollte Frau sich auf so eine Diskussion mit einem Maskunazi überhaupt einlassen?

    • @Gerhard

      Gerad hab ich das Interview von Stefan Molyneux mit Erin Pizzey gehört. Sie erzählt wieder von den Anfängen des Feminismus und was das für Leute sind. Und wie es uns als Gesellschaft kaputtmacht.

      Viele Männer sind verständlicherweise mehr als angefressen von diesem kollektivem weiblich destruktiven Scam.

      Und das ist auch gut so. Nur muß man das besser Kanalisieren. Es ist ja richtig.

      Dein ständiges Gefasel von Maskunazis halte ich für kontraproduktiv. Während es den absolut extremen Rand wohl irgendwo gibt, ist es der völlig falsche Fokus. Es wirkt hintertreibend und damit leistest du einen Bärendienst. Ansonsten teile uch sehr viele deiner Ansuchten.

      Mie ist natürlich auch klar, dass viele Feministinnen nur Mitläuferinnen sind. Aber auch richten Schaden an. Derzeitiges Beispiel wäre der Rumpelstielzchenhohn von Onyx zum Elliot Rodgers Fall.

      Wenn Erin recht hat und ich denke sie liegt richtig, haben wir es beim Feminismus mit unlauteren Motiven zu tun. Das ist sicherlich nicht einer ernsthaften Diskussion zugängig. Letztendlich ist es eine Form von Gewalt.

      • @ petpanther

        „Wenn Erin recht hat und ich denke sie liegt richtig, haben wir es beim Feminismus mit unlauteren Motiven zu tun. Das ist sicherlich nicht einer ernsthaften Diskussion zugängig. Letztendlich ist es eine Form von Gewalt.“

        Tja, sehe ich auch so, aber erkläre das mal den „Dialog“-Süchtigen, die es hier ja auch zu Genüge gibt.

        Die Bindung an Mama ist stark…stärker als die Ratio.

        Es gibt starke unbewusste männliche Beisshemmungen gegenüber Frauen…das führt dazu, den Konflikt konsensuell lösen zu wollen…mit gutem Willen…und Empathie…mama soll nicht böse werden….das ist erbärmlich.

        Der ideologische Core des Feminismus trieft vor Verachtung und Böswilligkeit allem und jedem gegenüber, derdiedas „anders“ ist als „X“ selber…auch der Masse der normalen Frauen gegenüber.

        Die Angst, in Ungnade zu fallen, mit politisch inkorrekten Reden Nasenrümpfen in der peer group auszulösen und die Attitüde,rational vermittelnd über den Dingen zu stehen, gräbt dem Widerstand gegenüber dieser Ideologie nur ein noch tieferes Grab.

        • @ratloser

          „Tja, sehe ich auch so, aber erkläre das mal den “Dialog”-Süchtigen, die es hier ja auch zu Genüge gibt.“

          Noch einmal: Es muss in einer Debatte nicht darum gehen, die Gegenseite zu überzeugen, es reicht vollkommen, wenn deutlich wird, dass man selbst eine gut begründete Position vertritt und diese vernünftig vertritt, während die Gegenseite eben gerade keine Argumente hat, sondern auf unlautere Mittel zurückgreift.

          Und sollte es dennoch zu einem echten Dialog kommen ist das doppelt günstig. Es gibt aus meiner Sicht da nichts zu verlieren.

          Ich denke eher, dass man mit der anderen Linie der Gegenseite zuarbeitet, da es leichter ist dann die Rolle des Bösewichts und radikalen mit einem zu besetzen.

      • petpanther, „Dein ständiges Gefasel von Maskunazis halte ich für kontraproduktiv. “

        Da komme ich gerade nicht mit. Ich benutze das Wort um zu verdeutlichen, daß jeder der feminismuskritisch ist, als (halb-)Nazi abgestempelt wird. Was meinst Du?

  5. @ Gerhard

    „Warum sollte Frau sich auf so eine Diskussion mit einem Maskunazi überhaupt einlassen?“

    Um ihn zu „entlarven“…

    Ohne die dazugehörigen Männer wäre der Feminismus eine obskurante Marginalie…aber leider gibt es Interessenkollusionen…sowohl auf individuell neurotischer, wie übergeordnet gesellschaftlicher Ebene…

  6. @ Gerhard

    *Mein Feminismus? Warum sollte Frau sich auf so eine Diskussion mit einem Maskunazi überhaupt einlassen?*

    Wenn Männer aufhörten, diese Veranstaltung zu subventionieren, den Kakao, durch den man sie zieht, nicht nur zu saufen, sondern sogar erst noch zu brühen, dann müssten sie reden.

    Denn, wie gesagt, diese Veranstaltung ist keine selbsttragende. Feminist.I.nnen finanzieren nicht den Feminismus.

    Männer tun das.

    Vor allem sie erwirtschaften das Sürplus, von dem die Propagandist.I.nnen, Ideolog.i.nnen, Gleichstellungsbeauftragen, frauengeförderten Frauenförderfrauen, Soziolog.I.nnen, Politolog.I.nnen mit ihren formidablen Studien, ihren Büchern, die kaum einer lesen will, leben.

    Und sie leben gut.

    Welche Gegenleistung erbringen sie dafür?

    Welche produktive Gegenleistung, für die Bedarf besteht, für die man(n) freiwillig zahlt?

    So weit ich sehen kann: KEINE.

    Der Bedarf wird nicht von unten angemeldet, sondern staatlich verordnet.

    Der Kunde wird gezwungen, zu kaufen und zu zahlen.

    Via Staatsmacht.

    Anders ist der Geschlechtersozialismus nicht durchsetzbar.

    Auch das wie gehabt.

  7. Was ich nicht verstehe, wieso MRs nach wie vor glauben, dass sie gegen den Wind spucken können. Aus meiner Sicht ist glasklar, dass dem Feminismus NICHTS entgegengesetzt werden kann. Dieser ist eine Zeitgeistströmung nicht anders als der völkische Gedanken vor 90 Jahren.

    Kein Historike das heute in diese Zeit zurückschaut, würde sagen, dass eine Gegenbewegung zum Volkstum damals auch nur einen Hauch einer Chance gehabt hätte. Es war eindeutig, dass die Menschen sich per Volkzugehörigkeit eine Identität geben wollten, es ihre primäre Zugehörigkeit definierte. Nation und Volk war nicht anders als heute das Geschlecht. Es schuf Zusammengehörigkeit, Verbundenheit, Nestwärme und Solidarität. Der Grund warum Geschlecht diese Rolles spielt ist die Globalisierung der Menschheit. Bevor die Menschen sich als eine Einheit fühlen können, benötigt es die letzte Auseinandersetzung zwischen den beiden größten Merkmalsteilen. Frauen und Männer. Dazu hat sich jetzt noch das dritte Geschlecht gesellt.
    Diese Geschlechteridentiät ist so stark heutzutage, dass dies bereits auf Kinder übertragen wurde. Die Mädchen tragen nicht pink, weil es ihnen so prima gefällt, sondern weil sie sich damit unbewußt von den „blöden Jungs“ abgrenzen können. Und egal was die Eltern machen, diese Haltung wird nicht abnehmen, sondern zunehmen, da sich Mädchen und Frauen immer mehr als Masse verstehen, ein Massengefühl entwickeln.

    Wer das nicht akzeptiert, der macht einen schweren Fehler, da man gegen etwas kämpft dass man nur so vorbeigehen lassen kann, wie ein schweres Unwetter. Gegen den Feminismus ist kein Kraut gewachsen, weil er nicht einfach nur eine Ideolgie ist, sondern die identitätsstiftende Weltanschauung. Wer vor 90 Jahren den volksverbundenen Menschen gesagt hätte: „He seid doch nicht so national und völkisch. Das ist doch Irrsinn, wir sich doch alle nur Menschen“, hätte bei der Masse der Bevölkerung ebenso wie heute nur verwundertes Lachen geerntet.

    Daher sehe ich nur eine Möglichkeit des Widerstandes. Und der ist gegen den Misandrismus, der systemischen Männerfeindlichkeit. Diese aufzuzeigen, dagegen aufzutreten, sehe ich als sinnvoll. Den Leuten die Menschen nicht nur per Geschlecht einteilen, sondern auch bewerten. Die Frauen als besser, befähigter erachten und Männer als minderwertige Spezies, mit angeborener Schlechtigkeit.
    Auch vor 90 Jahre wäre es sehr sinnvoll gewesen, der Abwertung von Menschheitsteilen aufgrund Geburtsmerkmal, dem Rassenwahn rechtzeitig ein Ende zu setzen, vor der Katastrophe. Aber auch damals meinten viele, es sei doch nicht so schlimm und was wollen diese Antisemiten schon machen? Der Misandrismus ist auf dem Vormarsch. Diesem möchte ich mich entgegenstellen. Wehret den Anfängen.

    • Alles „dagegen“ ist sinnloser Trotz, nur ein nachäffen feminstischer Strategie.
      Der wirklich vorwärtsgewandte, positive Mensch lässt den Feminismus weit hinter sich und ist bei etwas anderem, etwas neuem, bei etwas was er selbst anfängt und tut erfolgreich.

      Der Feminsmus erledigt sich selbst, man sollte ihn nicht dabei stören, ihn nicht finanziell nähren oder diskursives Öl ins feminstische Feuer gießen sondern sich einen schönen Zuschauerplatz hinter dem Zaun suchen.

      • Ja das sehe ich auch so. Ich denke viele junge Männer in zwanzig Jahren oder so, werden nicht nur den Feminisums hinter sich lassen, sondern den ganzen genderverseuchten Planeten. Das One-Way-Ticket zum Mars wird bereist vorbereitet.

        http://www.pm-magazin.de/r/technik/marsflug-das-gro%C3%9Fe-one-way-abenteuer
        „Vor 400 Jahren machten sich Menschen auf eine ungewisse Reise, bei der von vornherein feststand, dass es keine Rückkehr geben würde: Es waren die 102 Pilgerväter. Sie flohen vor religiöser Verfolgung, verkommener Moral und wirtschaftlichem Niedergang aus England und fanden an der Ostküste Amerikas eine neue Heimat.
        Ein vergleichbar revolutionärer Aufbruch in eine neue Welt soll jetzt wieder stattfinden – nur in einer ganz anderen Dimension: Die Pioniere werden kein Segelschiff wie die »Mayflower« besteigen, sondern ein Raumschiff wie im Science-Fiction-Film »Red Planet«. Das Ziel ist nicht 4000 Kilometer entfernt, sondern 228 Millionen Kilometer weit weg – der Mars.“

        #Back2mars. Dort kommen ja die Männer angeblich her 😀

        • „Es waren die 102 Pilgerväter. Sie flohen vor religiöser Verfolgung, verkommener Moral“

          Witziger Widerspruch. Die Puritaner sind nicht vor religiöser Verfolgung geflüchtet, sondern weil sie andere nicht in dem Maße religiös verfolgen durften wie sie wollten.

        • Naja, Soooo analog muß man das ja nicht sehen. Er reicht ja die Vorstellung woanders hin zu können, wo man nicht mehr wegen seiner Geburt und/oder der „Kollektivschuld“ aus der Geschichte als minderwertig betrachtet wird, nicht?

      • … Gender als Rasseäquivalent … etc.

        Was dann auch in anderen Rassekategorien überschwappt. Es ist diese ganze dem völkischen ähnliche Identitäts- und Abgrenzungsstiftung in Verbindung mit einem Gutmensch und Opfernarrativ … und Realitätsverdrehungen.

  8. Das Problem geht wohl weiter, als nur auf Feminismus, oder nur die Geschlechterdebatte bezogen und muss auch gar nicht immer böser Trick sein: Man denke an die friedlichen Muslime, die nach Terroranschlägen betonen, die Mörder seien keine wahren Muslime.

    Sie sagen es nicht, um von sich abzulenken, sondern weil die Welt viel zu sehr ins Lagerdenken verstrickt ist. Wenn eine für seinen Glauben mordet, oder für sein Geschlecht die Unterdrückung des anderen fordert, ist das nicht die Schuld derer, die mit ihm Glauben oder Geschlecht teilen. So große Gruppen (auch weltanschauliche) sind nicht homogen. Es gibt vernünftige und aufgeschlossene Frauen, die sich als Feministinnen sehen und die können tatsächlich nichts für Alice Schwarzer. – Andererseits haben sie kein Monopol auf das F-Wort, können also nicht einfach abwürgen, was die Dame tut. Ähnlich beim Maskulismus: Es gibt ja nun tatsächlich recht eklige Frauenhasser, die sein Banner beanspruchen. Daraus kann man anderen keinen Strick drehen, aber es sind eben auch Maskulisten, nur eben einer anderen Ausrichtung.

    Entsprechend sollte man versuchen, Übergruppen nicht überzubewerten. Unter so weiten Labels wie Feminismus, Maskulismus oder Islam nicht gleich zu einer Assoziation (Männerhasserin, Frauenhasser, Terrorist) greifen, sondern abwarten, mit wem man es hier zu tun hat. Dann muss sich irgendwann niemand mehr gegen Dinge verteidigen, die er eh nicht zu verantworten hat.

    • @ dmj

      „Unter so weiten Labels wie Feminismus, Maskulismus oder Islam nicht gleich zu einer Assoziation (Männerhasserin, Frauenhasser, Terrorist) greifen, sondern abwarten, mit wem man es hier zu tun hat.“

      Für mich entscheidend ist das Gruppenverhalten und die Haltung der Gruppenelite zum Verhalten von Gruppenmitgliedern, die explizit im Namen der Gruppe agieren.

      Der Feminismus hat eine totalitäre politische Agenda. Die muss klar dargestellt und bekämpft werden. Von Frauen und Männern, denn die Agenda richtet sich gegen die freiheitlichen Interessen von Frauen UND Männern.

      Dieses „jeden Abholen, wo er steht“ ist in dem Zusammenhang dämliches Psychsoz-Geschwätz.

      Die Überwindung des Nationalsozialismus war genausowenig durch Dialog mit „gemäßigten“ Nationalsozialisten möglich, wie die Überwindung anderer totalitärer Ideologien durch Dialog mit deren „gemäßigten“ Vertretern.

      Solange man sich unter Anführung allerlei herzerwärmender Rationalisierungen weigert, eine klare argumentative Kante zu zeigen, wird sich nichts ändern.

      • Da sehe ich nun doch aber einen himmelweiten Unterschied zwischen Nationalsozialsmus und Feminismus (wenn, zugegeben, die Extremistinnen aus letzterem ersteren zuweilen erschreckend gleichen): Der Nationalsozialismus hat, egal was für Unterströmungen er haben mag, einfach eine klare Linie, die mit Toleranz nicht vereinbar ist. Beim Feminismus ist das aber mitnichten so, da er viel vager, viel breiter ist. Von Leuten, die nur für Gleichberechtigung sind (und eben meinen, diese sei nicht erreicht), bis zu Fanatikern, die Männer für das Böse an sich halten tummeln sich die verschiedensten Weltsichten darin. Gerade mal, dass die Frau dem Mann nicht unterlegen ist, ist Konsens.
        Insofern gibt es auch nicht die allgemein anerkannten Leitfiguren, die man jeder Feministin zurechnen kann. DIE Gruppe Feministinnen sehe ich einfach nicht.

        Und gerade deshalb sehe ich die einzige Chance für die verfahrene Geschlechtersituation eben im Dialog der Gemäßigten auf beiden Seiten. Denn die scheinen mir näher beieinander zu sein, als man gern mal denkt – nur weil sie lauter schreien und ständig aufeinander verweisen (mit der Behauptung, der andere sei stellvertretend für ALLE Mitglieder der anderen Gruppe), werden natürlich die Extremisten immer mehr wahrgenommen.

        • @ dmj

          Die „Nationalsozialisten“, die „nur“ in der NSDAP waren, weil sie beruflich weiterkommen wollten oder die den Nationalsozialismus prima fanden, weil er die „Volksgemeinschaft“ stärkte und was für die Jugend tat, haben das Parteiprogramm auch oft nicht gelesen.

          Man sollte sich halt kundig machen, wen man unterstützt…und sei es durch öffentliche Akklamation…das läuft unter Eigenverantwortung.

          Wenn Frauen wie Männer dem Feminismus eine grundsätzliche Legitimierung zusprechen, weil er für „Gleichberechtigung“ sei, ist das Ausdruck galoppierender Verblödung, macht die totalitäre Ideologie namens „Feminismus“ aber nicht weniger destruktiv.

          Die Macke, den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen zu können, ist auch nicht neu…sie ist vor allem aber bequem.

      • „Der Feminismus hat eine totalitäre politische Agenda. Die muss klar dargestellt und bekämpft werden.“

        Na dann stell das mal klar. Ich bin davon nicht überzeugt.

        • @ adrian

          Ecco nennt in seinem Essay „Eternal fascism“ einige zentrale Topi, die man im Feminismus leicht wiederfinden kann:

          „Disagreement Is Treason“ – Frauen, die die feministische Ideologien ablehnen, sind Verräterinnen an der Sache des Feminismus

          „Fear of Difference“ – Ablehnung sozialer und biologischer Unterschiedlichkeit; Neigung zu sozialer Homogenisierung (Frauenkneipen, Frauendiskos, Frauenbeauftragte, Frauenpornos)

          „Contempt for the Weak“ – mimimimimmis

          „Selective Populism“ – die richtige Haltung, das Wollen der Bevölkerung wird von einer Elite vorgegeben, passende Ressentiments werden aufgegriffen und im Sinne der guten Sache verstärkt

          „Newspeak“ – PC

          „Non-truths & Lying/ Spread of Propaganda“ – Lohnlücke, Biologieverleugnung, Inflationierung weiblicher Gewalterfahrung

          Dazu kommt die Tendenz zur Politisierung und repressiver Regelung individueller Lebensäußerung; politische Reglementierung privatwirtschaftlicher Entscheidungen, soziale und rechtliche Sanktionierung Andersdenkender (bis hin zur strafrechtlichen Ahndung von „Antifeminismus“.

          Ziemlich totalitär, wie ich finde.

      • @ Ratloser

        „Für mich entscheidend ist das Gruppenverhalten und die Haltung der Gruppenelite zum Verhalten von Gruppenmitgliedern, die explizit im Namen der Gruppe agieren.“

        Also kann ich dich z.B. als Breivik-Fan sehen, weil Breivik ja explizit im Namen deiner Gruppe (Kulturmarxistenbekämpfer) agiert hat?

    • Das sehe ich anders. Was du vorschlägst ist eine Appeasment-Politik. Diese endet meistens darin, dass die extremen Elemente einer Bewegung vollständig gewinnen. Die extremen Elemente wissen, dass die gemässigten, diskussionsbereiten Elemente gut funktionieren, weil sie suggerieren, dass man mit den Leuten reden könnte, während sie gleichzeitig genau so fortfahren, wie sie wollen.

      Du sprichst von Lagerdenken, ich würde sagen die Lager gibt es schon und diese sind längst keine Gedankenkonstruktionen mehr. Wir müssen endlich akzeptieren, dass es eine Gruppe gibt, die genau für das steht, was sie sagt und dies kein Missverständnis ist.

      Die Präsenz gemässigter Positionen heisst nicht zwangsläufig, dass diese innerhalb der Bewegung auch etwas zu sagen haben, im Gegenteil, die inneren Strukturen sind meist stark hierarchisch aufgebaut und die gemässigten sind oft genug genau jene, die es möglich machen, dass Extreme überhaupt überleben können.

      • Eine Appeasement-Politik würde einen Rückzug bedeuten, aber den schlage ich ja gar nicht vor. Nur, dass wir den Diskurs versuchen sollten, den Gemäßigten beider Seiten zukommen zu lassen. Schwarzer bleibt so inakzeptabel, wie es bin Laden im Ost-West-Konflikt war. Aber wenn sich die Vernünftigen zusammentun und es schaffen, dass ihre Verhandlungen wahrgenommen werden (klar, gegen den Widerstand der Medien, denen Krawall natürlich lieber ist), können wir es irgendwann vielleicht schaffen, dass diese wirklich bestimmen.

        Heute glauben viele Frauen, man könne nur Antifeministin oder Schwarzer-Fan sein und manche entscheiden sich dann, obwohl es ihnen widerstrebt, für letzteres. Wenn ihnen bewusst wäre, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, würden sie die ergreifen.

        • Nein, eine Appeasmentpolitik würde sich meiner Meinung nach dadurch auszeichnen, dass man immer wieder ein Stückchen der eigenen Rechte abgibt, weil man hofft, dass die Gegenseite irgendwann Ruhe gibt. Ein Rückzug wäre das genau Gegenteil davon, nämlich eine Diskusverweigerung.

          Wenn man sich die Bilanz auch der feministischen Männer anschaut (wie z.B. anfangs Warren Farrell anfangs und viele nach ihm) muss man sich eben eingestehen, dass der Diskurs mit den Gemässigten vielleicht lokale Übereinstimmungen produziert hat, aber keine Richtungsänderungen.

          Wieso denkst du, dass die Situation jetzt anders sein sollte als vor 10, 20 Jahren? Und wieso denkst du, dass die Gemässigten jetzt eine Rolle spielen sollten? Wie erklärst du Dir, dass der Diskurs, den es doch schon so lange gibt, keinerlei Resultate erzeugt hat?

        • Sichere Antworten habe ich natürlich auch nicht, aber ich glaube hier wirklich an ein Problem, was sehr zeitabhängig ist. Auch, wenn es uns heute wurmt, es zuzugeben, war der Feminismus einmal dringend notwendig – trotz gewisser Privilegien, waren Frauen benachteiligt. Da musste erstmal dran gearbeitet werden. Die Einseitigkeit war auch nicht gut, aber verständlich.
          Es gab jedoch bis vor kurzem keine „echte“ maskulistische Richtung. Da war die Trennung von Leuten, die es schlicht wie früher haben wollten, nicht gegeben.

          Inzwischen aber gibt es die und auch viele „männerfreundliche Feministinnen“, sowie Frauen, die für Gleichberechtigung sind, mit dem, was ihnen als Feminismus präsentiert wird, aber nichts anfangen können. Einfach spätergeborene Generationen, die mit der veränderten Lage aufgewachsen sind. Da glaube ich, könnte man einhaken.

          Rechte aufzugeben empfehle ich auch nicht. Aber das müsste man ja auch nur, wenn man sich mit den Extremisten arrangiert. Die Gemäßigten in dieser Sache würden ja (nach aktuellem Stand) ein generelles Überdenken der Rollen anstreben, in dem keiner wirklich zurückstecken muss, sondern jeder alles können soll.

        • @ djm

          „…war der Feminismus einmal dringend notwendig – trotz gewisser Privilegien, waren Frauen benachteiligt. …“

          Das, was heute als „Feminismus“ firmiert, hat mit einer EMANZIPATIONSbewegung so viel zu tun, wie ne Tafel Zartbitterschokolade mit einem ausgehungerten Bullterrier.

          Dass Männer (Du bist einer?), die nicht mal Emanzipation von Feminismus unterscheiden können, den lila Pudel geben, wundert mich nicht.

          Ich bin ja überhaupt der Meinung, dass die realpolitische und gesellschaftliche Wirkung des Feminismus nur durch männliche Autokastration möglich ist.

    • @DMJ

      Ist das ein feministischer Taschenspielertrick?

      Das hehre Ziel niemand soll in Sippenhaft genommen werden beißt sich damit dass die meisten Menschen auf der Suche nach Identität, Stärke und Zugehörigkeit in einer Sippe mehr oder weniger um Aufnahme betteln.

      Die Kehrseite davon ist dass diese Menschen natürlich auch genauso schnell die Feinde in Sippenhaft nehmen.

      Und dann auch noch das sehr schwache (oder verzuweifelte?) Argument über die Streubreite von Gruppen und die Überlappung…

      Körpergröße, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Normalverteilung.

      Mit 95% Wahrscheinlichkeit kann man das Geschlecht an der Körpergröße festmachen.

      Und du forderst eine Genanalyse, psychologische Gutachten für das sozialisierte und gefühlte Geschlecht bevor das Kind zur Mama sagen darf: „Kuck mal der große Mann da“?

      Der Mensch ist einfach zu faul und zu bequem für deine hehren Ziele der totalen Gerechtigkeit, wenn er eh nicht schon alle Hände voll zu tun hat damit überhaupt am Leben zu bleiben.

      Seinem Gehirn ist das abschätzen von Wahrscheinlichkeiten um zu einer schnelleren ergo meist überlegenen Entscheidung zu kommen einfach nicht auszutreiben.

      Es gab natürlich immer wieder Versuche aus dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit auszubrechen.
      „Säbelzahntieger können doch auch ganz friedlich sein und unsere Kinder können mit denen spielen, warum ihr diese armen Tiere in Sippenhaft nehmt ist mir unverständlich waren die berühmten letzten Worte.

      Das ist natürlich plakativ, doch wenn man mal die Wahrscheinlichkeiten für viel weniger dick aufgetragene Beispiele prüft werden diese ähnlich plakativ.

  9. Gut, jetzt musste ich grade schmunzeln, dass ich, nachdem man mir so oft Frauenfeindlichkeit oder Ignoranz gegen den Feminismus vorwarf, jetzt auch mal als lila Pudel verdächtigt werden (bin in der Tat männlich). ^^

    Dass der heutige Feminismus wenig mit dem damaligen (notwendigen) Feminismus zu tun hat, sehe ich auch so. Dass er noch immer von dessen Ruhm zehrt, ist tatsächlich ein gewaltiges Problem, das die Diskussion gewaltig stört.
    Aber dennoch habe ich einfach immer wieder Feministinnen getroffen, deren Feminismusverständnis meines Erachtens nichts männerfeindliches enthielt, die also genau der Ansprechpartner wären, wenn man eine Lösung für beide Seiten finden will. Und noch so viele Beispiele von Extremistinnen lassen mich deren Existenz nicht vergessen.

    • @ dmj

      Ich will keine Lösung für „beide“ finden…angesichts des Kampfs gegen eine totalitäre Ideologie ein befremdliches Ansinnen.

      • Und da sind wir beim Knackpunkt: Es gibt meiner Beobachtung nach einfach zu viele Strömungen des Feminismus‘, die nicht totalitär sind, als dass man die als Randerscheinungen abtun und ignorieren kann.

        Mit den Totalitären ist aber Einigung tatsächlich nicht möglich. Das sehe ich ebenso.

        • Sag nur es gibt auch feministische Strömungen die Männer nicht in Sippenhaft nehmen, die sich nicht über den (mehr oder weniger bösen) Mann definieren, die ohne Unterdrückung, Rape Culture, Patriarchat, strukturelle Unterdrückung oder sonst irgend eine Gruppenzuschreibung die an allem schlechten Schuld ist und überwunden werden muss auskommen?

    • @dmj

      Es ist Zeit eine Grenze aufzuzeigen und zu demonstrieren. Das kann man und muss man wenn angezeigt. Und das ist es mittlerweile.

      Was du vorschlägst kann ich verstehen, wird aber mißbraucht. Das haben die letzten zwei Jahrzehnte gezeigt. Es ist tatsächlich notwendig Kante zu zeigen. Gerede wie deins verhindert das.
      Feminismus ist nichts „nettes“.

      Denke du unterschätzt das. Geschichte ist voll von dieser Tragik. Eine falsch verstandene High Road.

      Das ist wie mit einem böswilligem Kind, dem du mit bitte bitte mach das nicht, weil … kommst. Naiv, dumm … ja und auch feig (will nicht sagen das du jetzt letzteres bist).

      Es ist tatsächlich mehr Rückrat angesagt.

      Abet bei vielen redet man da gegen den Wind. Die denken sogar wir wären so etwas in Ghandi oder so … oder man könne es so lösen. Dabei wird sich nur versteckt, hintertrieben oder dem Feminismus der Steigbügel gehalten …

      … jetzt bin ich fast geneigt zu jenen zu sagen …

      Man-Up.

      • @Borat:
        Wie gesagt, ich habe schon mit solchen diskutiert. Auch die sehen viele Dinge anders, als ich, aber die echten großen Probleme, wegen denen man mit so vielen Feministinnen nicht koalieren kann, hatten sie nicht.
        Kann sein, dass die eine absolute Minderheit sind, aber umso mehr sollte man sich darauf konzentrieren, sie zu stärken, anstatt den anderen den Vortritt zu lassen.

        @petpanther:
        Das Problem an all unserer Kriegsmetaphorik ist, dass es hier kriegerisch keinen Sieger geben kann. Es geht nicht darum, dass die Vereinigten Staaten von Maskulinien und die Republik Feminista um ein Stück Land kämpfen, das am Ende eben nur einer von beiden besitzen kann. Am Ende müssen alle Beteiligten noch immer zusammen eine Gesellschaft bilden.
        Es stimmt, dass Grenzen aufgezeigt werden müssen. Vor allem die Grenzen dessen, wo die Männer alle Schuld auf sich nehmen und etwa die Existenz der „rape culture“-Popanz anerkennen. Und mit solchen Grenzen lässt sich eben auch herausfinden, mit welchen Feministinnen man kooperieren kann. Wenn sie nicht vom rc-Mythos lassen wollen, gibt es da keine Chance, aber wenn sie nur meinen, Vergewaltigung werde noch immer unterschätzt, kann man darauf aufbauen.

        • Jein. Das ist immer noch zu aufweichend weich. Das ist keine Grenze..

          Kann der Rationalisierung folgen. Das Gegenüber dazu fehlt aber. Wärs da lägest du richtig.

          Du drückst dich drum. Es ist so eine Ausrede.

          Denk mal drüber nach.

        • … was ich damit sagen will ist, dass es natürlich nicht falsch ist was du sagst. Nur es stösst auf taube Ohren. Wäre ja ansonsten schön.

          Das Problem der Notwendigkeit eine Grenze zu setzen bleibt unverändert bestehen.

          Und die wird so sicherlich nicht erreicht.

        • Beispiel Männerstreiks Elliott Rodgers Kommentar 12:18.

          Menschen, die für Männerrechte eintreten seien Terroristen – Petition.

          Auch die, die so argumentieren wie du.

          Das egal.

          Spürst den Hauch von Rasissmus und Faschismus? Wie ihn z.B . zuerstmensch erläutert. Die Misandrie, der du mit netten Argumentationen, die zwar richtig sind .. aber …

          … entgegentreten willst.

        • @DMJ

          *Auch die sehen viele Dinge anders, als ich, aber die echten großen Probleme, wegen denen man mit so vielen Feministinnen nicht koalieren kann, hatten sie nicht.*

          Also waren die so etwas wie pragmatische Frauenlobbyisten?
          Das ändert nichts daran dass diese Lobbyisten sich legitimieren durch das Gefühl einer Masse an Frauen sie hätten besondere Hilfen und Lobbyarbeit nötig, meist aus bereits genannten Gründen (schlechte Männer, Unterdrückung, Patriarchat…).

          Nein, die nehmen natürlich keinen in Sippenhaft, pfui bäh, diesen schmutzigen Job über den man nicht so gerne spricht macht halt die Masse der Alltagsfeminist.I.nnen zu deren Vertreter.I.n man sich gemacht hat.

          Könnte man auch Feminist.I.nnen zweiter Ordnung nennen.

        • Die Extremistinnen, deren Existenz und Abscheulichkeit ich keinesfalls leugnen will, legitimieren sich durch die Masse der Frauen. Gerade darum meine ich ja, sollte man ihnen diese wegnehmen.

          Sie wollen diese ja nicht zu Wort kommen, nicht selbst handeln lassen sondern maßen sich an, in ihrer aller Namen zu sprechen (denn matriarchalische Bevormundung ist ja voll okay). Würde man mit diesen „normalen“ Frauen direkt sprechen und sie in den Dialog (denn wie gesagt – ein Kampf löst den Konflikt nicht, das kann nur ein Dialog) einbinden, könnte man den Extremistinnen diese legitimierende Masse entziehen und sie zu einer lauten, unangenehmen, aber nicht allzu machtvollen Randgruppe machen.

          Das geht nicht einfach, weil wie gesagt die Medien natürlich die lauten Töne bevorzugen und gerade der Übergang wird unangenehm, aber im Idealfall wären sie dann irgendwann wie Erdscheibentheoretiker oder Holocaustleugner außerhalb des allgemeinen Diskurses.

  10. „Ist eine feministische Position dann tatsächlich einmal als das entlarvt, als was sich heutige feministische Positionen häufig herausstellen, nämlich als autoritär, freiheitsfeindlich und dem Prinzip der Rechtsgleichheit feindlich gesinnt, kann man sich dann über den wahren Schotten herausreden: Nun gut, das waren dann eben KEINE WAHREN FEMINISTEN.“

    Einmal die Masche gibt es, aber auch noch eine andere: Eine Frau vertritt vehement feministische Thesen (z.B. dass 90 % aller häuslichen Gewalt gegen die Frau geht), streitet dabei aber ab, eine Feministin zu sein.

    Immer so, wie es gerade passt.

  11. Habe auch schon mal etwas ähnliches gesagt, aber es ist auch nicht ganz so einfach wie man es sich vielleicht beim Lesen vorstellt. Kann nämlich genauso verstehen, dass man sich nicht immer zum Strohmann machen lassen will der alles erklären oder sich distanzieren muss, sobald jemand mit einem ähnlichen Label wieder irgendetwas schlimmes verbrochen hat.

  12. Pingback: Abgrenzung zu misogynen Tendenzen innerhalb der Männerbewegung | Alles Evolution

  13. Pingback: Übersicht: Kritik am Feminismus | Alles Evolution

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.