Welche gleichen Pflichten sollten Frauen übernehmen?

Leserin Muttersheera fragt in einem Kommentar:

“Dem linken Maskulisten geht es dabei um gleiche Rechte und gleiche Pflichten, weil nur dies gerecht ist.”

Ich weiß schon recht viel über die Rechte, die manche/viele Maskulisten fordern.

Eine Auflistung der erwünschten Pflichten hingegen scheint mir mit einer Ausnahme (erhöhte Erwerbsobliegenheit ab quasi dem Moment der Trennung nämlich) noch nicht in merkenswertem Umfange über den Weg gelaufen zu sein in all den Jahren.

Nur so ganz grundsätzlich

Das scheint mir doch ein interessantes Thema zu sein. Welche Pflichten sollten Frauen aus eurer Sicht mehr übernehmen, die sie gegenwärtig noch nicht tragen, die also hauptsächlich von Männern übernommen werden?

58 Gedanken zu “Welche gleichen Pflichten sollten Frauen übernehmen?

  1. -Potentielle Wehrpflicht auch im V- oder Kriegs- Fall.
    -Anteilig Kindesunterhalt für die Zeiten wo das Kind vom Vater betreut und versorgt wird.
    Beteiligung an sonstigen Kosten des Kindesumgangs des Vater oder auch der Mutter.
    -Verpflichtende Zustimmung Vaterschaftstests, sonst keine rechtliche Vaterschaft.

    • Zustimmung bis auf die Wehrpflicht.

      Aus zwei Gründen:

      1. Frauen sind fürs Militär nicht geeignet. Martin van Creveld hat dazu einiges geschrieben, und der kennt sich aus damit. Die können ja noch nicht mal eine Handgranate vernünftig werfen und drohen beim Training damit, sich selbst in die Luft zu jagen.

      Quellen:

      http://www.welt.de/politik/article2207152/Von-wegen-hart-Israel-und-seine-Soldatinnen.html

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-18975705.html

      http://jungefreiheit.de/pressemitteilung/2013/martin-van-creveld-frauen-im-militaer-sind-teure-farce/

      Soldatinnen schwächen eine Armee. Man kann sich mit ihnen schlechter gegen den Feind wehren als ohne.

      Was den Handgranatenweitwurf angeht, vgl. auch

      http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/weitwurf-warum-werfen-maedchen-schlechter-als-jungen-a-855798.html

      Das Weibchen kann von der Kraft und vom Bewegungsablauf nicht so gut werfen wie das Männchen (Jau, im Schnitt!), weil das beim Männchen durch schärferen Selektionsdruck gefördert wurde, da das Männchen mit Speerwürfen gegen andere Männchen um Weibchen kämpfen musste und ebenfalls mit dem Speer Proteine fürs Weibchen jagen musste. Deshalb werfen Mädchen eine Handgranate so wie ein Mädchen. Und das bringt es nicht.

      Es hat keinen Zweck mit Frauen bei der Armee. Außer, man würde sie als lebende Schutzschilde missbrauchen. Der Feind hätte wegen den instinktiven Dispositionen möglicherweise eine höhere Hemmschwelle, anzugreifen. (Und die Verantwortlich aus der Politik würden den Krieg vlielleicht erst gar nicht beginnen – dann müssten ja auch ihre jungen, knackigen Konkubienen zur Armee und wären dann nicht mehr für den Chef da.) Auf Frauen schießen ist schließlich was viiiiiieeeeeel schlimmeres als Männer umzunieten, weil Eggs so expensive und sperm so cheap ist. Kommt es im Krieg zum Frauen töten, ist schließlich eine „neue Eskalationsstufe“ erreicht.

      Man kann einen Krieg auch nicht gewinnen, in dem man mit der Handtasche nach dem Feind schlägt. Oder ihm seine High Heels an den Kopf schmeißt. Oder ihn einfach kratzt. Oder ihn zum Sterben bittet – sowas hab ich auch mal erlebt. (HA HA HA HA HA)

      War das jetzt frauenfeindlich? Ich finde nicht. Denn ich habe mich ja hiermit gegen die in Israel bestehende Wehrpflicht für oder treffender: gegen Frauen ausgesprochen. Es ist eine sinnlose Quälerei und Entrechtung von Frauen, sie zur Armee einzuziehen.

      2. Ich bin generell gegen die Wehrpflicht und gegen Zwangsdienste aller Art, egal, gegen welches Geschlecht sie gehen und ob es militärische oder zivile Zwangsdienste sind. Je nach Situation wird man zwar ohne Wehrpflicht kaum auskommen. Nur: Gerade in der heutigen Zeit braucht man nicht mehr massenhaft Durchschnittsmänner, sondern eher Eingreiftruppen, für die der Durchschnittsmann eh nicht zu gebrauchen ist. Bei der GSG 9 braucht man ja auch nicht den Labrador, sondern den Pit Bull unter den Männern. Und man braucht High Tech zum kriege gewinnen.
      Wenn sich die Wehrpflicht gegen Männer vermeiden lässt, sollte man sie vermeiden. Das wäre dann Gleichverpflichtung. Lässt sie sich nicht vermeiden, bringt es nichts, Frauen einzuziehen. Es würde was bringen, wenn sie sich im Schnitt uns Männern wieder angenehmer verhalten würden, von ihrem Feminismus-Trip endlich wieder runterkämen.

      Beste Lösung: Keine Wehrpflicht, sondern freiwilliges Berufssoldatentum nur für Männer. Wenn Frauen dabei sind, dann ohne Quoten und sonstigen Genderwahn.

      P.S.: In einem Punkt sind Frauen vielleicht doch als Soldatinnen zu gebrauchen. Beim Arne hab ich in ich glaube seinem ersten buch zum Thema gelesen, Spezialeinheiten würde beigebracht, beim Zugriff auf Terroristen zuerst die weiblichen zu erschießen/festzunehmen, weil die entschlossener töten als ihre männlichen Terrorkollegen. Möglicherweise hätten auch nichtterroristische, weibliche Soldaten eine geringere Tötungshemmung als männliche.

      • @ Matthias

        „Soldatinnen schwächen eine Armee. Man kann sich mit ihnen schlechter gegen den Feind wehren als ohne. “

        Kommt auf die Verwendung an. Die meisten Soldaten sind heutzutage keine Infanteristen mehr, da ist es nicht weiter schlimm, wenn´s mit dem Handgranatenweitwurf nicht so klappt..

        • “Soldatinnen schwächen eine Armee.

          Nicht, wenn man eine reine Frauenarmee gegen eine reine Männerarmee einsetzt und die Soldatinnen so trimmt, dass sie den Sextrieb und Beschützerinstinkt der Männer ansprechen. Also so eine Art weibliche Guerilla-Taktik, im Stile der antiken Sirenen.

        • @ JC Denton

          „Kommt auf die Verwendung an. Die meisten Soldaten sind heutzutage keine Infanteristen mehr, da ist es nicht weiter schlimm, wenn´s mit dem Handgranatenweitwurf nicht so klappt..“

          Naja, mit dem Ballerknüppel die Drohne steuern können die. Und haben dann als Frau vermutlich eine geringere Tötungshemmung.

          Für den Job an der Drohne könnte man ja speziell Feministinnen einziehen. Wenn die ihre Wut am Feind abladen, wird von ihm sicherlich nicht mehr viel übrig bleiben.

        • „Die meisten Soldaten sind heutzutage keine Infanteristen mehr, da ist es nicht weiter schlimm, wenn´s mit dem Handgranatenweitwurf nicht so klappt..“
          Dies offenbart ein völliges Unverständnis. Am Ende sind es immer die Infanteristen, die ein gegnerisches Territorium besetzen.

        • @ Dummerjan

          „Dies offenbart ein völliges Unverständnis. Am Ende sind es immer die Infanteristen, die ein gegnerisches Territorium besetzen.“

          Trotzdem bestehen moderne Armeen nicht mehrheitlich aus Infanteristen, höchstens im Kriegsfall bei vollständiger Mobilisierung.

      • „Es ist eine sinnlose Quälerei und Entrechtung von Frauen, sie zur Armee einzuziehen.“

        Das ist es auch für Männer. Glaubst Du, mir hat das Spaß gemacht? Ich bin nicht so der Typ, der gerne andere Menschen (Männer) erschießt. Ohne Wehrpflicht hätte ich früher studieren und mich auf mein Leben vorbereiten können.
        Wenn, dann gleiche Pflichten für alle!

        • Wie gesagt: Ich bin ja gegen die Wehrpflicht. Wenn sie aber aufgrund einer bedrohlichen Lage aufrechterhalten werden muss (Ist meiner Einschätzung nach zur Zeit trotz Putin nicht mal der Fall.), bringt es nichts, aus „Gerechtigkeits“-Gründen die Frauen dann zusätzlich zu quälen. Außerdem müssten die dann im Verteidigungsfall zwangsweise in den Fabriken arbeiten. Munition herstellen und so. Und im Lazaret. Die haben es dann auch ziemlich schlecht.

          Ethisch ist es natürlich so eine Sache: Wer schickt junge Männer in den Krieg? Ältere, ranghohe Männer. Sie erobern sich damit Ressourcen und entsorgen ihre männliche Konkurrenz. Oft wahr es jedenfalls so. Was davon nun unterbewusst und was bewusst deshalb auch immer entschieden wurde.

          Würden die immer noch Kriege anfangen, wenn sie ihre eigene Praktikantin an die Front schicken müssten? Können sie nur junge Männer an die Front schicken, wird die Praktikantin mit höherer Wahrscheinlichkeit ihre Partnerin oder bleibt es mit höherer Wahrscheinlichkeit, und sie können dann mehr Praktikantinnen haben.

        • @ Adrian

          Früher hieß es immer, man würde ausgemustert, wenn man am anderen Ufer zuhause sei.

          Ich wurde in der Musterung gefragt, ob ich schwul sei.

          Ich habe mich dann hinterher immer gefragt, ob es ein Fehler war, die Wahrheit darüber gesagt zu haben.

          Du hast denen doch bestimmt in der Musterung darüber Auskunft geben müssen?!?

          Man wird also als Schwuler trotzdem eingezogen?

          Aber gut, ich hatte immer meine Zweifel daran, dass man deshalb an diesem Bullshit vorbeikommt.

        • „Außerdem müssten die dann im Verteidigungsfall zwangsweise in den Fabriken arbeiten. Munition herstellen und so. Und im Lazaret. Die haben es dann auch ziemlich schlecht.“

          Oh ja, die armen Hascherl. Müssen arbeiten…
          Ich würde das in jedem Fall einem Einsatz auf dem Schlachtfeld vorziehen.

          „Man wird also als Schwuler trotzdem eingezogen?“

          Ja. Und noch was: Ich habe nicht einmal eigene Duschraeume bekommen! Das war natürlich einer der wenigen Annehmlichkeiten 😀

        • „Oh ja, die armen Hascherl. Müssen arbeiten…“

          Ja, aber außerhalb der Küche. Das ist nicht artgerecht!!! (HA HA HA HA HA)

          „Ich würde das in jedem Fall einem Einsatz auf dem Schlachtfeld vorziehen.“

          Ja – lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

          „“Man wird also als Schwuler trotzdem eingezogen?”

          Ja. Und noch was: Ich habe nicht einmal eigene Duschraeume bekommen! Das war natürlich einer der wenigen Annehmlichkeiten“

          HA HA HA HA HA – so wie für einen Hetero, wenn er zusammen mit Soldatinnen denselben Duschraum hätte. Aber allein dafür würde ich mich nicht einziehen lassen. Wobei: Damals hätte ich vielleicht… – ach weiß ich nicht. Glaub eher doch nicht.

        • Spass gemacht hat es wohl den wenigsten.
          Und es war einfach verschwendete Zeit, in meinem Fall 15 Monate.
          Aber ich bin dennoch für die allgemeine Wehrpflicht. Man könnte sie als allgemeines Sozialjahr einführen, ab zu leisten nach Wahl im Kindergarten, Altenheim, Bäume pflanzen, bei der Polizei, oder beim Bund.
          Jeder egal ob Männlein oder Weiblein soll ein Jahr seines Lebens der Allgemeinheit widmen, und auch die negativen Seiten sehen.
          Ins besondere der Armee tun Wehrpflichtige gut. Wenn man mal mit reinen Berufssoldaten zu tun hat, merkt man wie die ticken, denen tun etwas zivilgesellschaftliche Kontrolle und Erdung ganz gut. Und je mehr Bürger in der Lage sind, die offene Zivilgesellschaft zu verteidigen, desto besser.

          Aber wie gesagt, beide Geschlechter, und die 55 anderen auch!

          • @overthehill

            „Man könnte sie als allgemeines Sozialjahr einführen“

            Dazu müsste man allerdings erst die Europäischen Menschenrechte ändern, die verbieten Zwangsdienst und machen nur Ausnahmen für Wehrdienste und deren Ersatzdienste aus gewissensgründen.

        • „Jeder egal ob Männlein oder Weiblein soll ein Jahr seines Lebens der Allgemeinheit widmen, und auch die negativen Seiten sehen.“

          Die Allgemeinheit kann mich mal.

          • @JCDenton

            Aus meiner Sicht der Umstand, dass das schlicht nichts bringt und damit Zeitverschwendung ist.

            Aus feministischer Sicht aber interessant:
            Ein Abhärtungstraining für alle Frauen, die sie aus der Rolle bringt und ihnen hilft weniger „weich“ zu sein

        • @ Adrian

          „Mein moralisches Grundempfinden: Der Einzene gehört nicht der Gesellschaft.“

          Dein moralisches Grundempfinden ist im Ernstfall irrelevant, auch wenn du in der Sache recht hast.

          @ Christian

          „Aus meiner Sicht der Umstand, dass das schlicht nichts bringt und damit Zeitverschwendung ist.“

          Meinst du, dass man in diesem Zeitraum keine vernünftige militärische Ausbildung hinbekommt oder lehnst du die Idee (overthehillsandfaraway: „Und je mehr Bürger in der Lage sind, die offene Zivilgesellschaft zu verteidigen, desto besser.“ ) grundsätzlich ab?

          „Aus feministischer Sicht aber interessant:
          Ein Abhärtungstraining für alle Frauen, die sie aus der Rolle bringt und ihnen hilft weniger “weich” zu sein“

          Nicht nur aus feministischer.

        • @ overthehill…

          „Aber ich bin dennoch für die allgemeine Wehrpflicht. Man könnte sie als allgemeines Sozialjahr einführen, ab zu leisten nach Wahl im Kindergarten, Altenheim, Bäume pflanzen, bei der Polizei, oder beim Bund.
          Jeder egal ob Männlein oder Weiblein soll ein Jahr seines Lebens der Allgemeinheit widmen, und auch die negativen Seiten sehen.“

          Die negativen Seiten können zu schweren Schäden, auch gesundheitlicher Art führen. Außerdem dienen Menschen ihr Leben lang in den meisten Berufen der Gesellschaft, nur dann eben als Profis und weitaus eher in dem Job, für den sie sich eignen, mit viel höherer Produktivität.

          Was Zwangsdienste anrichten können, darüber hat die Männerrechtlerszene Material – gut geeignet, um auch Frauen vor solchen Zwangsdienst-Ideen zu schützen:

          http://manndat.de/category/fakten-und-faltblaetter/wehrpflicht-fakten-und-faltblaetter

          http://genderama.blogspot.de/2008/03/lesermail-zivildienst-3.html

          http://genderama.blogspot.de/2008/03/lesermail-gesundheitsschden-durch.html

          http://genderama.blogspot.de/2008/03/lesermail-zivildienst.html

          http://genderama.blogspot.de/2009/08/totalverweigerer-aus-beruflicher-not.html

          Arne hatte .- wie er hier zugab – wohl selbst erhebliche Schäden dadurch erlitten:

          „Ich hatte bedingt durch meine 20 Monate Zivildienst gesundheitliche Nachteile, mit denen ich immer noch zu tun habe, sowie leichte Nachteile bei meiner beruflichen Karriere.“

          (Quelle: http://genderama.blogspot.de/2013/12/blogstockchen-acht-fragen-zum.html)

          Das hab ich jetzt aus dem Stehgreif dazu gefunden. Auf meiner supitollen Liste habe ich auch ein Paar URLs dazu, diese:

          http://www.musterung.us/

          http://bastakampagne.blogspot.de/

          http://forum.meinungsschreiber.net/?page=Postings;id=18;thread=4552

          http://www.kampagne.de/

          http://zwanglos.wordpress.com/

          http://totalverweigerung.blogsport.de/

          Wo sollen denn eigentlich die Vorteile eines sozialen Pflichtjahres liegen? Und wie hoch ist ihr Gewicht im Vergleich zu den Nachteilen?

          Man kann Menschen nicht mit der Brechstange zu solidarischen Mitbürgern machen! Der Schuss kann in der Hinsicht auch nach hinten losgehen!

          Und übrigens: Wie würde sich denn eine Dienstpflicht für oder treffender: gegen Frauen auf die Geburtenrate auswirken? Schon mal drüber nachgedacht? Nee, ne?!!

          Die kriegen dann nämlich noch später im Leben noch weniger Kinder und mit noch höherer Wahrscheinlichkeit gar keine. Mit Allgemeinwohl hat das nichts zu tun, mit dem Ausleben von Hierarchietierinstinkten alles. Genau die stecken nämlich meiner Meinung nach hinter der Idee, ein Pflichtjahr für bzw. gegen junge Leute einzuführen. Und dieses Pseudo-„Gerechtigkeits“-Streben nach dem Motto „Ich musste das auch früher, deshalb sollen die heute es auch müssen…“

      • Das war jetzt eine Menge Material.
        Ich versuche mal ein paar Punkte auf zu greifen, die mir aufgefallen sind.
        -Die Sache mit der Zeitverschwendung.
        In einem Jahr kann man eine Menge lernen und machen.
        Wenn alle trifft Männer und Frauen, hat keiner einen Nachteil davon. Für das Gemeinwesen ist es keine Verschwendung, und auch für den Einzelnen nicht. Für alle , die ich kenne war der Zivildienst eine positive Erfahrung, gerade auch Leid und Willfährigkeiten des Lebens zu sehen.
        – Das die Geburtenrate deshalb sinken würde, glaube ich kaum.
        Heute werden die Mädels mit Mitte Ende zwanzig schwanger, da beginnt die Uhr langsam zu Ticken, und der Versorger hat einen gewissen Stand erreicht. das würde sich durch einen Zwangsdienst mit zwanzig nicht ändern.
        Bei den Frauen, die mit zwanzig wirklich schon schwanger sind, könnte man eine Ausnahme machen, das würde die Geburtenrate eher nach oben treiben.

        – Die Allgemeinheit kann mich mal, ist schon ein Grund an sich.
        Eine Allgemeinheit in einem halbwegs ausgewogenen Zustand ist die Basis für persönliche Freiheit.
        Wenn Freiheitliche Grundwerte nicht aktiv, und im Bedarfsfall auch mit Waffen, verteidigt werden, bestehen sie nicht lange.

        – Und die schweren Schäden, auch gesundheitlicher Art, holst Du Dir bei Drecksjobs auf dem Bau oder in der Landwirtschaft, nicht bei einem gemeinnützigen Jahr.

        Der Nutzen ist zum Einen die reine Arbeitsleistung, zum Anderen die Verankerung der Institutionen, wie Polizei und Militär in der Zivilgesellschaft, und Fortentwicklung jedes Einzelnen, zu erkennen, des jeder im Leben auch mal Hilfe brauchen wird, und die Allgemeinheit eben nicht scheissegal ist

        • @ overthehill…

          „Das war jetzt eine Menge Material.
          Ich versuche mal ein paar Punkte auf zu greifen, die mir aufgefallen sind.
          -Die Sache mit der Zeitverschwendung.
          In einem Jahr kann man eine Menge lernen und machen.
          Wenn alle trifft Männer und Frauen, hat keiner einen Nachteil davon.“

          Doch, dann haben alle einen Nachteil davon. Zumindest haben genug Leute dadurch Nachteile, auch gravierende. Und für wen es Nachteile hat, und wie gravierend, wird ziemlich ungerecht verteilt sein.

          “ Für das Gemeinwesen ist es keine Verschwendung, und auch für den Einzelnen nicht.“

          Das Gemeinweisen blüht besser, wenn Menschen gemäß ihrer Neigung eingesetzt werden, und in Berufen, in denen sie Vollprofis sind – da haben sie nämlich eine höhere Arbeitsproduktivität.

          „Für alle , die ich kenne war der Zivildienst eine positive Erfahrung, gerade auch Leid und Willfährigkeiten des Lebens zu sehen.“

          Gut, dann kennst Du jetzt mit mir einen, für den es nicht so war. Ach Moment: Arne Hoffmann berichtet über erlittene Gesundheitsschäden, weil er selbst Zivi war. Dann kennst Du also direkt noch einen.

          Es gibt übrigens für soziale und ökologische Jahre einen Überschuss freiweilliger. Und „wertvolle Erfahrungen“ macht jeder auf seine Weise, mit Wahlmöglichkeiten, ohne Zwang, als Mitbürger und nicht als Untertan. Die Zwänge im leben sind groß genug.

          „- Das die Geburtenrate deshalb sinken würde, glaube ich kaum.“

          Sie ist heute u.a. deshalb niedrig, weil es so lange dauert, bis junge Menschen beruflich fest im Sattel sitzen. Soll es wirklich noch ein Jahr länger dauern?

          „Heute werden die Mädels mit Mitte Ende zwanzig schwanger,“

          Oft viel später oder gar nicht.

          “ da beginnt die Uhr langsam zu Ticken, und der Versorger hat einen gewissen Stand erreicht. das würde sich durch einen Zwangsdienst mit zwanzig nicht ändern.“

          Doch.

          „Bei den Frauen, die mit zwanzig wirklich schon schwanger sind, könnte man eine Ausnahme machen, das würde die Geburtenrate eher nach oben treiben.“

          Ja, aber zu drastisches Mittel. Dann würde manche Frau schwanger, um der Dienstpflicht zu entgehen.

          „- Die Allgemeinheit kann mich mal, ist schon ein Grund an sich.
          Eine Allgemeinheit in einem halbwegs ausgewogenen Zustand ist die Basis für persönliche Freiheit.“

          Das ist Adrians Standpunkt, nicht meiner. Und mit Gewalt kann man an so einer Einstellung nichts ändern.

          Ich selbst habe Zivildienst hinter mir. Schlimm war es für mich. Ich bin aber nicht bereit, darüber zu reden.

          Ich sag Dir aber eines: Wenn mich die Allgemeinheit mal kann, dann seit diesem Zivildienst. Vorher nicht.

          Eine Allgemeinheit, die mich schlecht behandelt und zum Untertanen macht, zum Zeitsklaven, die kann mich wirklich mal.

          „Wenn Freiheitliche Grundwerte nicht aktiv, und im Bedarfsfall auch mit Waffen, verteidigt werden, bestehen sie nicht lange.“

          Das hat normalerweise nichts mit einer Dienstpflicht zu tun.

          „- Und die schweren Schäden, auch gesundheitlicher Art, holst Du Dir bei Drecksjobs auf dem Bau oder in der Landwirtschaft, nicht bei einem gemeinnützigen Jahr.“

          Nein. Du hast offenbar die Erfahrungsberichte vom Arne nicht gelesen.

          So ein Zivi muss doch nur von der Dienststelle wie Dreck behandelt werden. Oder gemobbt. Oder gesundheitliche Probleme haben, die nicht als Arbeitsunfähigkeit anerkannt werden. Und letztere werden so leicht nicht bei einem jungen Mann, der Zwangsdienst leistet, anerkannt. Wer glaubt dem denn, wenn er was hat und es nicht einwandfrei beweisen kann?

          Und kann man denn jede Krankheit beweisen? Glaub ich jetzt einfach mal nicht. Der simuliert doch eh nur! Der will doch nur nicht arbeiten, heißt es dann. Und braucht einen Tritt in den A*****, der blöde junge Bock! So läuft das doch!

          Im Notfall muss der Zwangsdienstleistende kündigen dürfen, wie in jedem Job, um nicht zerstört zu werden. Aber kündigen kann er nicht, sonst wäre es ja kein Zwangsdienst.

          „Der Nutzen ist zum Einen die reine Arbeitsleistung, zum Anderen die Verankerung der Institutionen, wie Polizei und Militär in der Zivilgesellschaft, und Fortentwicklung jedes Einzelnen, zu erkennen, des jeder im Leben auch mal Hilfe brauchen wird, und die Allgemeinheit eben nicht scheissegal ist“

          Mich kotzt dieses Vorurteil richtig an, dass jungen Männern oder auch Frauen die Allgemeinheit scheißegal ist, und das man das mit Zwang und Härte ändern kann. Wenn mir die Allgemeinheit egal ist, dann seit meinem Zivildienst. Nicht vorher.

          Erkennen, dass andere Hilfe brauchen, kann man auch so. Man ist ja nicht blöd.

          Wenn aber – siehe eine der angegebenen Quellen – der „Zivi direkt nach dem Hausschwein kommt“, dann wird er die Gesellschaft hassen und fürchten lernen.

          Und übrigens: Die Polizei kommt seit vielen Jahrzenten ohne Dienstpflicht aus. Wann hat es denn mal in Deutschland Zwangspolizisten gegeben? Man stelle sich sowas mal vor! Zwangspolizisten mit Dienstwaffe, Pfefferspray und Gewaltmonopol – voll geil!

          Und wie gut die Polizei in der Bevölkerung verankert ist, hängt von vielem ab – aber bestimmt nicht von einer Dienstpflicht. (Ich weiß: Wer damals Polizist werden wollte, wurde dafür von der Wehrpflicht befreit, wenn er dann wirklich diesen Beruf ergreifen konnte. Ja und? Was hat denn die Welt von Polizeibeamten, die auch deshalb Polizist werden wollten, um an dem Zwangsdienst vorbei zu kommen? Dann lieber wirklich freie Berufswahl, ganz freie!)

          Nein, auch junge Männer sollten keine Untertanen sein.

          Außerdem: Viele Männer kriegen im Leben keine Frau ab oder haben das Kratzen, eine mitzukriegen. Oder werden durch Scheidungskriege zerstört.

          Warum sollen dieselben Leute vorher mit der Zwangsdienst-Keule eine reinkriegen?

    • @ mathis

      *- gleiche Anforderungen in (vorallem physischen) Einstellung-/Eignungsstests*

      Warum „vor allem“?

      Nein, überall, auch bei kognitiven Tests (z.B. wurde der Mediziniertest in Österreich frauenfördernd ausgewertet, weil Frauen dort – wieder einmal – ungleich, d.h. im Schnitt schlechter abschnitten als die teilnehmenden Männer.

      Nur dann ist ungleiches Abschneiden Nachweis für Benachteiligung der schlechter abschneidenden Gruppe, wenn Mitglieder der „Koalition der Minderheiten“ betroffen sind.

      Nur dann werden die Regeln zugunsten der Koalitionsmitglieder geändert.

      Nein, grundsätzlich gleiche Anforderungen überall, wo Mindestanforderungen definiert werden.

      Dazu gleiches Elternrecht für die leiblichen Eltern, Vater wie Mutter, prinzipiell, es sei denn, individuelle Fehler eines Elternteiles rechtfertigen, ja erzwingen die Entziehung dieses Rechtes.

      Dazu Doppelwohnungsnahme der Kinder nach Trennung/Scheidung der leiblichen Eltern, nach französischem Vorbild.

      Die individuelle Zeitverteilung vereinbaren die Eltern selbst, Streitfälle gehen natürlich wieder vor Gericht, das aber auf der Basis gleicher Elternrechte (u.-pflichten) gegenüber dem Kind urteilen muss.

      Der Kinderbesitzerstatus von Müttern muss weg.

      • weil das einfacher ist ,Frakturen lassen´sich einfacher diagnoatizieren als phsychatirsche Krankheiten 🙂 macht es natürlich nicht besser.

        Doch wenn keine „Schummel“ beim Platzieren nach Punktwert möglich ist (in Wien wurden doch nach Sex alterniert?) dann werden die Testfragen „optimiert“, was ja wohl auch bei IQ-Tests gemacht wird.

        richtig ist das gehört alles auf den Müll, den Gleichheit meint immer die von der Gesellschaft zugeben rechtl. Gleichheit.

        Und wenn du das „Besitzrecht“ an Kinder von der Mutter lösen willst -das fängt dann schon 9 Monate vor Geburt an. dh d StGB §217 ist auf medizinische und kriminolgische Indikation einzugrenzen > das ist dann unter Konzequenzen von Handlungen sind zu tragen, denn das Risiko von Sex ist jedem über 12 in DE bekannt, einzuordnen. -das wird aber bestimmt nicht geschehen.

  2. Ich verstehe den Sinn nicht.

    Es macht auf mich den Eindruck als wollte man das sinkende Schiff noch einmal anstreichen, damit es „schöner“ auf dem Grund ruhen kann.

    Fragt sich nur schöner im Auge welches Betrachters?

    Das Geschlechterverhältnis ist nicht staatlich zu regeln, wo wird/wurde das mit Erfolg betrieben?

    Außerdem können zu viele Regeln also Rechte und Pflichten nur wieder ungerecht für den Einzelnen werden, dem individuell einzelne Rechte und Pflichten verschieden wertvoll sind.

    Genauso sind verschiedene Rechte den Geschlechtern verschieden viel wert.

    Das Recht ein Unternehmen zu gründen und zu führen ist Frauen viel weniger wert, denn sie tun es viel weniger und setzen damit viel weniger Geld um.

    Was schon das Konzept „Gleichberechtigung“ schwer in Frage stellt oder zu einer naiven Idee macht, also die Grundlage der „Gleichverpflichtigungsdiskussion“ in Frage stellt.

  3. @ Borat

    Gleichverpflichtung ergibt sich für mich schon aus der Gleichberechtigung.

    Natürlich bedeutet gleich nicht sozialistisch gleich, sondern gleich frei/unfrei, auch frei, seine gleichen Rechte unterschiedlich, also ungleich zu nutzen.

    Dann muss ich mich aber frei mit meinem freien Partner vereinbaren, der frei ist, zu akzeptieren oder abzulehnen, was ich ihm/er mir aufbürden will.

    Damit dieser Aushandlungsprozess unter freien Gleichberechtigten aber möglich ist, muss der Staat sich weitgehend heraushalten, darf nur einen gleichberechtigenden Rahmen zur Verfügung stellen und – bei nicht individuell zu schlichtenden Konflikten – den möglichst unparteiischen Schiedrichter geben, als NEUTRALE Partei.

    All das ist heute nicht gegeben (so ist der Staat nicht Partei, sondern durchgehend Verbündeter der Frau, d.h., die Alphamänner der Staatsmacht/der korporativen Macht sind das – es sind ja immer Menschen, die handeln, keine anonymen Strukturen).

      • Und die Alphafrauen natürlich auch, frauensolidarisch-selbstsolidarisch, frauentypisch narzisstisch (der Spiegel der Venus) eben.

    • @roslin

      Ändert was du sagst etwas an dem konzeptionellen Problem der „Gleichberechtigung“?

      Es bleibt dass gerade ein Profil an Rechten (oder auch Pflichten) welche beiden Geschlechtern gewährt werden schon als individuelle Ungerechtigkeit empfunden werden kann. Je komplexer/detailierter/umfangreicher diese „gleichen“ Rechte, desto höher das Potential für Konflikte mit dem individuellen Bedürfnisprofil eines Geschlechts oder eines Menschs.

      „Gleichberechtigung“ scheint mir nur eine Übertölpelung derer die hier scheinbar nicht weit genug denken können oder wollen welche am Ende zu einer faktischen Ungleichbehandlung führt, die zu einer faktischen Bevorteilung von Gruppen führt, so wie wir es ja sehen.

      Kommt jetzt die „Gleichverpflichtung“ dazu wird der konzeptionelle Fehler dieses Versuchs geschlechtliches Zusammenleben politisch zu regeln weiter kaschiert, alles wird noch komplizierter und ineffektiver bis es dann hoffentlich bald vorbei ist.

      Die „Gleichberechtigung“ entspringt der naiven oder verzweifelten Idee die immer absurdere Züge annimmt die Geschlechter seien Gleich und es ist erschreckend wie wenige die Problematik dabei nicht sehen.

      • @ Borat

        „Je komplexer/detailierter/umfangreicher diese “gleichen” Rechte, desto höher das Potential für Konflikte mit dem individuellen Bedürfnisprofil eines Geschlechts oder eines Menschs.“

        Ist es nicht eher umgekehrt? Je mehr ich Rechte an Gruppenzugehörigkeiten festmache, desto unfairer ist dies für Individuen und andere Gruppenmitglieder.

        • @JC Denton

          Du scheinst nicht zu verstehen was ich gesagt habe.

          Der einen Gruppe ist ein bestimmtes Recht weniger wert oder eine bestimmte Pflicht ist weniger belastend als es für die andere Gruppe wäre.

          Haben diese Gruppen gleiche Rechte und Pflichten, ergeben sich eindeutig Ungerechtigkeiten, zudem sind manche Rechte und Pflichten sind nur auf bestimmte Gruppen sinnvoll anwendbar (z.B. Mütterrechte) und in offensichtlichen Fällen versucht man sich dann ein Äquivalent für Männer auszudenken. Da kommt meist ein schöner Unsinn dabei raus.

          Es ist genau umgekehrt, man muss Rechte und Pflichten an Gruppenzugehörigkeiten festmachen damit die Gruppen gegeneinander in ihrer Macht/Stellung ausgewogen sind.

          Man werfe einen Blick in dunkle, übel patriarchale Zeiten wo das so war. Und? Sie haben sich immerhin so weit bewährt dass sie uns zum Heute gebracht haben. Sieht nicht so aus als ob sich das moderne System mit der „Gleichberechtigung“ sonderlich bewährt. Allah ist groß.

          Es sei denn natürlich man glaubt an das moderne Paradox der gut unterscheidbaren Gruppen die aber dann doch exakt gleich sind, weil Sexismus und Rassismus ist ja so böse und vom neuen Mensch überwunden.

          Es ist eine diffizile soziale Frage, übel patriarchale und frauenunterdrückende Systeme schienen und scheinen (Allah ist groß) eine bessere Antwort darauf zu haben.

          Und wie gesagt je mehr dieser Rechte und Pflichten in ein staatlich-rechtliches Korsett gepresst werden, desto höher das Risiko dass dieses Korsett den einzelnen oder Familien erdrückt wenn sie ihr Zusammenleben produktiv selbst gestalten wollen.

          Geschlechtersozialismus halt.

        • @ Borat

          „Du scheinst nicht zu verstehen was ich gesagt habe.“

          Anscheinend. Vielleicht sollten du mal konkret schreiben, welche Gruppen welche Rechte und Pflichten haben sollten. Sollen z. B. Frauen kein Recht haben, ein Unternehmen zu gründen, weil das den meisten Frauen weniger wert ist?

        • @ Borat

          *Der einen Gruppe ist ein bestimmtes Recht weniger wert oder eine bestimmte Pflicht ist weniger belastend als es für die andere Gruppe wäre.*

          Richtig.

          Wenn aber alle gleich berechtigt sind, wozu auch das Recht gehört, sich einer Pflicht zu entledigen und dafür mit der Übernahme einer anderen Pflicht zu bezahlen, müssen sich die gleichberechtigten FREIEN untereinander frei vereinbaren.

          Frauen müssen darlegen, was sie für den Mann, mit dem sie zusammenleben wollen, zu leisten bereit sind, damit der für sie etwas leistet.

          Für Männer gilt das Analoge gegenüber der Frau, mit der sie zusammenleben wollen.

          So kommt es zu einem freien Abgleich der Rechte und Pflichten, die innerhalb einer Partnerschaft ausgeübt/übernommen werden.

          Die gruppenunterschiedlichen Präferenzen kommen dann auf Aggregatebene zum Vorschein, bei Betrachtung der Gruppen.

          Weil sich eben mehr Frauen für das Eine, mehr Männer für das Andere entscheiden.

        • @ Borat

          *Sieht nicht so aus als ob sich das moderne System mit der “Gleichberechtigung” sonderlich bewährt. Allah ist groß.*

          Weil wir etwas Gleichberechtigung nennen, was nicht Gleichberechtigung beinhaltet, sondern de facto matriarchale Frauenprivilegierung.

          Und Matriarchate sind nicht sonderlich überlebenstüchtig, ja, das sahen wir, das sehen wir.

        • @roslin

          *Wenn aber alle gleich berechtigt sind, wozu auch das Recht gehört, sich einer Pflicht zu entledigen und dafür mit der Übernahme einer anderen Pflicht zu bezahlen, müssen sich die gleichberechtigten FREIEN untereinander frei vereinbaren.*

          Sicher, und das ist eindeutig nicht unsere Realität mit dem ersehnten Zwang für Vaterschaftsurlaub des Unternehmensgründers damit seine Frau weiter in einem siechenden und am Subventionstropf hängenden Printmedium Karriere machen kann, ihren Master in einem Studiengang machen kann für dessen Bachelor schon keiner dieser übel kapitalistischen Arbeitgeber Geld ausgeben wollte, damit sie Karriere auf dem Amt das eigentlich schon komplett durch DV ersetzt werden könnte machen kann oder damit eine Horde Migrantenkinder sie schneller in die Frührente treiben kann.

          Der Mann ist ein Schwein wenn er eine Frau findet die „dumm“ genug ist auf so eine patriarchal unterdrückerische Geiselnahme hereinzufallen und es wird ihm garantiert bei Partnerschaftsproblemen, Trennungen, Scheidung etc. vorgeworfen oder sogar zum Nachteil gemacht. Garantiert wird es ihm aber oft vorgehalten, wenn er Glück hat sogar von der eigenen Frau.
          „Wegen dir hab ich…“

          Das was du sagst ist nicht wie es sich bewährt hat. Bewährt haben sich Geschlechterverhältnisse die nur zum kleinsten Teil von individuellem Aushandeln geprägt waren, in bessergestellten Familien wohl etwas mehr, sondern welche die großteils auf „patriarchaler“ Tradition beruhen und damit die Rechte und Pflichten schon zu großen Teilen an das Geschlecht geknüpft festlegten.

          Dass man hier der Idee „Gleichberechtigung“ oder wie du immer wieder neuem Aushandeln nachhängt ist nur ein Zeichen unserer gestiegenen Obsoleszenz, unseres Aussterbens oder ein Zeichen dass man in Sphären die kaum ökonomischen Zwängen ausgeliefert sind (wenn großteils auch verschleiert auf Pump) schwebt.

          @JC Denton

          Warum soll ich da konkret werden wenn ich die eklatanten Schwächen der „Gleichberechtigung“ aufzeige?

          Willst du mir ein „Frauen zurück hinter den Herd“ unterschieben?

          Was ich brachte ist ein plakatives Beispiel dass es ziemlich verlogen ist wenn Männern immer wieder vorgehalten wird sie hätten Frauen unterdrückt in dem sie ihnen das Recht auf Bildung und Karriere verwehrten obwohl wir heute sehen dass „Karriere“ etwas anderes für Frauen ist:
          Eine Art Gucci Wellnessveranstaltung auf Highheels in der marmorgefließten Vorstandsetage mit Kinderkrippen und Quoten und dass Frauen für die Bildungskosten die sie verursachen weniger als Männer an die Gemeinschaft zurückliefern, das eine Kind mit hoher Alleinerziehungsquote dass mit 5-10% Sicherheit Ritalin bekommen wird kann eigentlich kaum noch als Leistung für die Allgemeinheit gezählt sondern muss zu nicht unerheblichen Teilen als Egotrip oder Selbstverwirklichungsprojekt bezeichnet werden.

          Ich isoliere mich immer weiter von der neuen schönen „gleichberechtigten“ und geschlechtergerechtesten Welt aller Zeiten, denn ich habe beschlossen dass es dass für mich keinesfalls ist.

        • @ Borat

          „Warum soll ich da konkret werden wenn ich die eklatanten Schwächen der “Gleichberechtigung” aufzeige?“

          Weil ich gerne wissen will, welche Rechte und Pflichten unterschiedliche Gruppen deiner Meinung nach haben sollen.

          „Willst du mir ein “Frauen zurück hinter den Herd” unterschieben?“

          Nö, ich will dir garantiert nichts unterschieben. Wieso auch?

          „Was ich brachte ist ein plakatives Beispiel dass es ziemlich verlogen ist wenn Männern immer wieder vorgehalten wird sie hätten Frauen unterdrückt in dem sie ihnen das Recht auf Bildung und Karriere verwehrten obwohl wir heute sehen dass “Karriere” etwas anderes für Frauen ist:
          Eine Art Gucci Wellnessveranstaltung auf Highheels in der marmorgefließten Vorstandsetage mit Kinderkrippen und Quoten und dass Frauen für die Bildungskosten die sie verursachen weniger als Männer an die Gemeinschaft zurückliefern, das eine Kind mit hoher Alleinerziehungsquote dass mit 5-10% Sicherheit Ritalin bekommen wird kann eigentlich kaum noch als Leistung für die Allgemeinheit gezählt sondern muss zu nicht unerheblichen Teilen als Egotrip oder Selbstverwirklichungsprojekt bezeichnet werden“

          Ein Recht auf Karriere gibt es weder für Männer noch für Frauen, deiner Kritik an weiblicher Selbstverwirklichung auf Kosten der Gesellschaft stimme ich zu.

        • @ Borat

          *Das was du sagst ist nicht wie es sich bewährt hat. Bewährt haben sich Geschlechterverhältnisse die nur zum kleinsten Teil von individuellem Aushandeln geprägt waren, in bessergestellten Familien wohl etwas mehr, sondern welche die großteils auf “patriarchaler” Tradition beruhen und damit die Rechte und Pflichten schon zu großen Teilen an das Geschlecht geknüpft festlegten.*

          Sicher.

          Aber was heißt „bewährt“?

          Auch die nicht gleichberechtigenden Zivilisationen (alle mir bekannten) sind schließlich untergegangen.

          Es mag sein, dass Ungleichberechtigung, ein höheres Maß an Unfreiheit und Zwang, unumgehbare Voraussetzungen für Hochkultur sind.

          Noch ist es aber zu früh, um das festzustellen.

          Ein hohes Maß an Freiheit setzt ein hohes Maß an Selbstverantwortlichkeit voraus, soll Freiheit Bestand haben.

          Es mag sein, dass zu viele Menschen sich dem nicht gewachsen zeigen, die Freiheit in Anspruch nehmend, vor der Verantwortung aber fliehend, diese überwälzend auf andere.

          Es könnte sein, dass der Drang vieler Frauen, umworben zu werden durch Verwöhnung und der Drang vieler Männer, genau das aus sexuellem Eigeninteresse zu tun (auf Kosten niedrigrangigerer, „ohnmächtigerer = impotenterer“ Männer) so stark ist, dass er ohne Notwendigkeit, also bei Herrschaft von Freiheit und Wohlstand, nicht ausreichend einzuschränken ist.

          Dann würde der Mangel an Selbstdisziplin und Voraussicht bei zu vielen Männern und Frauen dieses Experiment killen.

          Noch ist es aber zu früh, die Abschaffung von Freiheit und Gleichberechtigung zu fordern.

          Das nur auf Verdacht hin zu tun – und mehr kann es im Augenblick nicht sein – ist viel zu schwerwiegend, um gegenwärtig moralisch gerechtfertigt zu sein.

          Weil wir ja bisher Männer noch nicht einmal mit gleichen Rechten ausgestattet haben.

          Wir bauen eine frauenprivilegierende Gesellschaft auf und immer weiter aus, vpr allem auf Kosten niedrigrangigerer Männer, der das Korrektiv männlicher Gleichberechtigung („Kraft wird durch Gegenkraft balanciert“) fehlt.

          Vielleicht ist unter der Bedingung der männlichen Gleichberechtigung Freiheit dauerhaft(er) aufrechterhaltbar.

          Das will ich erst sehen, bevor ich empfehle, auf die bewährte Unfreiheit umzusteigen, die sich so schrecklich glänzend ja nun auch nicht bewährt hat.

          Denn wie gesagt: Auch ungleichberechtigende Zivilisationen, in denen ein viel geringeres Maß an individueller Freiheit herrschte, sind auf ziemlich unschöne, oft grauenhafte Weise zusammengebrochen.

          Propagieren wir erst einmal gleiche Rechte auch für Männer.

  4. @Muttersheera ist bisher lediglich die Forderung nach direkter bzw. zeitig früher einsetzender Übernahme an Eigenverantwortung von Müttern nach Trennungen/Scheidungen bekannt. „Nach all den Jahren“ ist das wirklich wenig. Noch weniger bekannt sind mir diesbezügliche Forderungen vonseiten linker Frauenrechtler(innen)?!
    Die Hauptforderung meinerseits an Frauen ist: Schluss mit der bisherigen Rosinenpickerei.

    Die Gesetzgebung hat sich in den vergangenen 20 Jahren so einiges einfallen lassen, um Frauen zu ermöglichen sich zu verwirklichen, auch und gerade im Bereich Familien- und Unterhaltsrecht. (Bei gleichzeitiger Begrenzung der Entfaltungsmöglichkeiten von Männern). Bis 1995 hatte eine Mutter eines nichtehelich geborenen Kindes einen Anspruch auf Unterhalt gemäß § 1615l BGB von einem Jahr, ab Geburt des Kindes. Im Anschluss daran und noch mehrmals modifiziert, gesichert auf drei Jahre, seit 2008 auch im Einzelfall unbefristet. Entsprechend weisen die Unterhaltsrechtlichen Leitlinien unter Punkt 17 aus (OLG Hamburg): „Bei Kindesbetreuung besteht bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres eines gemeinschaftlichen Kindes keine Erwerbsobliegenheit. Gleichwohl erzieltes Erwerbseinkommen ist überobligatorisch und nach den Umständen des Einzelfalls zu berücksichtigen. Nach Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes kommt es bei Beurteilung der Frage, ob und inwieweit der betreuende Ehegatte bei einer bestehenden Betreuungsmöglichkeit auf eine Erwerbstätigkeit verwiesen werden kann, auf die Verhältnisse des Einzelfalls an.“

    Gemäß Gesetzesvorgaben (u.a. auch: Zusammenführung der §§ 1570 und 1615l BGB) sowie OLG- Leitlinien nachvollziehbar, dass Mütter in den ersten Lebensjahren der Kinder 100% der sogenannten Alleinerziehenden stellen (s.: Mikrozensus). Aufgrund vorliegender gesetzlich verankerter Rollenmodelle erwartet die Gesetzgebung nun die Erfüllung u.a. der folgenden Aufgabe, gemäß § 1626 BGB: „Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln.“

    Ich gebe an @Muttersheera die Frage zurück, wie unter den gegebenen Umständen eine geschlechtergerechte Aufteilung von familiären Rechten und Pflichten realisierbar sein soll und wer das überhaupt will? Die Gesetzgebung hält offensichtlich an traditionellen Rollenverteilungen fest. Im breiten politischen Diskurs wird die Lufthoheit der Frauen über den Nachwuchs nicht ansatzweise infrage gestellt.

    Wir haben eine gemeinsame Tochter. Sie hat ihren Lebensmittelpunkt bei der Mutter, weil die das so will und gemäß obigen Zuschreibungen auch durchsetzen konnte. Trotz gemeinsamem Sorgerecht bleibt mir als Vater die Rolle des finanziellen Versorgers. Mein Einfluss auf unsere Tochter, betreffend Rollenverständnis, ist auf gelegentliches gutes Zureden in arbeitsfreien Zeiten begrenzt. Gelegentlich, weil häufigeres Belabern unsere Beziehung belasten, ihre Bereitschaft ihre Zeit mit mir zu teilen abnehmen würde. Unsere Tochter wusste bereits mit acht Jahren mitzuteilen, dass, sollte sie sich vom Vater eines gemeinsamen Kindes trennen, dieser das Kind auch alle zwei Wochen würde zu sich nehmen DÜRFEN.

    Für mich ergeben sich von daher folgende vorrangige Forderungen an die Gesetzgebung, mit dem Appell an die Frauen diese zu unterstützen:
    1. Abschaffung von § 1626a BGB.
    2. Massive Beschränkung und Befristung zu §§ 1570 und 1615l BGB.
    3. Streichung bzw. Abänderung von § 1606 BGB, Abs. 3,S. 3, hin zu Geschlechtergerechtigkeit.
    4. Entsprechendes Entrümpeln des BGB (z.B. Neufassung 1612 BGB), der OLG-Leitlinien, der Düsseldorfer Tabelle.
    5. Aufnahme und Verankerung von paritätischen Betreuungsmodellen in das BGB.
    6. Vollständige Implementierung der streitmindernden Elemente der früheren Cochemer Praxis in das FamFG.
    7. Konsequente und zeitnahe Anwendung von bereits enthaltenen Maßnahmen aus StGB, BGB und FamFG, während und nach Pflichtverletzungen (auch: Wohlverhaltenspflichten) durch Elternteile.

    • @ralph

      „1. Abschaffung von § 1626a BGB.
      2. Massive Beschränkung und Befristung zu §§ 1570 und 1615l BGB.
      3. Streichung bzw. Abänderung von § 1606 BGB, Abs. 3,S. 3, hin zu Geschlechtergerechtigkeit.
      4. Entsprechendes Entrümpeln des BGB (z.B. Neufassung 1612 BGB), der OLG-Leitlinien, der Düsseldorfer Tabelle.
      5. Aufnahme und Verankerung von paritätischen Betreuungsmodellen in das BGB.
      6. Vollständige Implementierung der streitmindernden Elemente der früheren Cochemer Praxis in das FamFG.
      7. Konsequente und zeitnahe Anwendung von bereits enthaltenen Maßnahmen aus StGB, BGB und FamFG, während und nach Pflichtverletzungen (auch: Wohlverhaltenspflichten) durch Elternteile.“

      Könntest du das etwas näher ausführen?
      Also insbeondere die Punkte zur beschränkung und Befristung und der Entrümpelung
      (ich wäre ja dafür, dass man wenn überhaupt Leitlinien herausgibt, dann solche des BGH: Das hier bundeseinheitliches Recht zur Ländersache gemacht wird geht eigentlich nicht. Eigentlich sollten diese Punkte aber vom gesetzgeber geregelt weden.

      (P.S: Meine Ideen hatte ich hier schon mal dargestellt:
      https://allesevolution.wordpress.com/2012/02/18/ideen-zur-anderung-des-familienrechts/

  5. „Owning your shit“ fällt mir dazu ein frei nach GWW.

    Frauen haben offenbar eine sozialisierte emotionale Projektioninklination.

    Da fängt es an. Basis für alles andere.

    Das hängt auch mit der Expendibility/Disponibilität von Männern zusammen. Und unsere Sozialisation in dieser Hinsicht.

  6. Ich mach das mal an Rechtepaaren:
    Frau will Vorstandsjob? Dann sind 70h Wochen vorher normal.
    22%Paygap muss weg? Dann muss Frau den gleichen Job machen (vielleicht max-quoten in Genderstudies einführen?)
    Für Männer gilt das natürlich auch.

  7. Insbesondere eine Angabe der Verpflichtung zur Übernahme von Verantwortung für gezeugte Kinder wäre an der Zeit. Die Möglichkeit einer (juristischen) Abtreibung sowie babyklappe sind nicht ausbalanciert.
    Ich habe auch noch nie von rückwirkenden Unterhaltsforderungen an Mütter gehört, dir ihr Kind zur Adoption frei gegeben haben. Gibt es das?
    De facto ergibt sich eine ungleichVerteilung von pflichten insbesondere in der Ehe. Die Erfüllung „ehelicher Pflichten“ kann vom nicht- kindsbesitzenden Elternteil leicht eingefordert werden. Durch zerrüttungsprinzip, Unterhaltsrecht und Sorgerechtspraxis ist eine untererfüllung (Abnahme des Einkommens, Verlust von Arbeit, psychische Probleme, sexuelle Funktionsstörung, untreue) für Väter mit einem ungleich höheren Risiko (Verlust von lebensstandard, Verlust der Kinder) verbunden als für Frauen. Der psychische druck aus dieser Verantwortung, die Fallhöhe ist ungleich höher. Was meiner meinung nach wesenlich im gender age gap durchschlägt.

    Ganz allgemein wären auch Bedingungen zu schaffen, in denen Frauen ihre sozialstaatlichen Bezüge annähernd selbst erwirtschaften. Durch unisextarife, Mütterrente, Witwenrente und nicht an die Lebenserwartung angepasste Rente wird das missverhältnis zwischen Beiträgen und Bezügen für Frauen weitet befördert.
    Schluss mit der Umverteilung, Schluss mit der Vagina-Subvention.

    Weiterer punkt: vagina-Stipendien werden immer mehr

    Dann: gleiche strafen bei gleichen Taten

    Wenn man das alles weiter durchdenkt fragt man sich schon, ob man in einer gleuchverpflichteten Gesellschaft wirklich leben will. Feministinnen wollen das offenbar auch nicht, wann haben die je gleichverpflichtung eingefordert?

    Pflichten sind halt keine rosinen, da liegt der feministische Hase im Pfeffer

    (sorry falls Fehler im Text, auf Smartpone zu tippen ist für mit eine Qual

    • 100 Prozent Zustimmung, David.

      Insbesondere zu diesen beiden Mitteilungen:

      „…Ich habe auch noch nie von rückwirkenden Unterhaltsforderungen an Mütter gehört, dir ihr Kind zur Adoption frei gegeben haben. Gibt es das? …“

      oder auch hierzu:

      „… Durch zerrüttungsprinzip, Unterhaltsrecht und Sorgerechtspraxis ist eine untererfüllung (Abnahme des Einkommens, Verlust von Arbeit, psychische Probleme, sexuelle Funktionsstörung, untreue) für Väter mit einem ungleich höheren Risiko (Verlust von lebensstandard, Verlust der Kinder) verbunden als für Frauen. …“

      Frauen dürfen heute alles gefahrlos tun – und Männern bürdet man deren Konsequenzen auf. Das Gekreische wäre groß, liefe dieser Prozess vice versa.

  8. Mir scheint da ein Mißverständnis vorzuliegen…

    Mütterchen zielte auf die Pflichten der Männer (!) ab.

    Darauf hin fragte ich sie, welche Pflichten sie denn für die Frauen sehen würde.

  9. Gleichverpflichtet zu sein:

    – Beim Wehrdienst (Fron) auch im Kriegsfall und unter Lebenseinsatz
    – Gleiche Rechte den Vätern zugestehen müssen (anstelle Abwertung)
    – Keine Bevorzugung im Öffentlichen Dienst (Frauen werden …)
    – Unterhaltsleistungen an Väter, wenn das Kind da ist
    – Gleiche Eignungstest für Alle (vgl. BW, Studium etc.)
    – Ablegung aller Sonderprivilegien (siehe Ö.D.)

    Ansonsten sehe ich es übrigens wie @ratloser:

    „… welche Pflichten sie denn für die Frauen sehen würde.“

  10. Seit Mai 2014 ist das Gesetz zur vertraulichen Geburt in Kraft. „Mütter“, will sagen Gebärende, können ein Kind anonym in einer Klinik zur Welt bringen und dort abgeben, hinterlassen aber ihre Personendaten, damit das Kind später seine selbstredend allein mütterliche Herkunft in Erfahrung bringen kann. Der leibliche Vater, feministisch: Erzeuger, hingegen bleibt nicht nur völlig außen vor, sondern verfügt darüber hinaus über keinerlei Recht auf Anonymität bzgl. Elternschaft.
    Nur EIN aktuelles Beispiel für „Gleichverpflichtung“ innerhalb unserer ach so auf Gleichstellung bedachten, staatsfeministischen Gesetzgebung anno 2014.

    • @Revolte

      Abgesehen von dieser typischen paranoiden Antifeminismus-Einstellung („Der leibliche Vater, feministisch: Erzeuger“) stimme ich mit dieser Kritik überein.

      • @stephi

        Für Femis typisches abstreiten gezielt herbei geführter Väterentrechtung. Schon vergessen? Väterrechte sind BACKLASH.

        „Die Redaktion des ZEITmagazins hat Jörg Burgers Geschichte über Männer, die enttäuscht darüber sind, dass ihre Frauen die Schwangerschaft nicht ausgetragen haben (Nr. 8/09), mit dem berühmten stern- Cover vom 6. Juni 1971 aufgemacht, dem provokanten Bekenntnis der 374 Frauen: „Wir haben abgetrieben!“ Auf der zweiten Seite erklären neun Männer: „Wir auch.“ Damit wird suggeriert, die Erzeuger befänden sich in einer vergleichbaren Lage. “
        Alice Schwarzer

        http://www.zeit.de/2009/12/Alice-Schwarzer-12

        • Dann gib mal einen Link, stephi, auf selbsterklärte Feministinnen, die sich gegen gesetzlich verankerte Väterentrechtung stark machen bzw. die neue Regelung zur anonymen Geburt in diese Richtung kritisieren.

        • Und das soll was beweisen? MUSS sich irgendeine Feministin zum Thema Regelung zur anonymen Geburt äußern, um zu beweisen, dass sie Väter nicht nur als Erzeuger sieht?

        • Alles muss Mann selber machen.
          Der Link einer ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten auf den Väternotruf war (u.a.) Grund genug, sie gemeinschaftlich aus dem Amt zu mobben.

          Doris Juranek: “Ihren (Ebelings) bisherigen Tätigkeiten nach will sie Benachteiligung von Männern aufzeigen und ‘beseitigen’ – dies ist nicht unser politischer Wille und wir denken, damit auch im Rat nicht allein zu stehen!”

          Und damit sprach Juranek offenbar für alle Feministinnen, denn es ist keinerlei ernst gemeinte Kritik an diesem inquisitorischen Treiben von Seiten des institutionalisierten Feminismus laut geworden.
          Angesichts dessen wird einmal mehr deutlich, dass typisch paranoide Feminismus-Einstellungen obwalten, stephi.

          “MUSS sich irgendeine Feministin zum Thema Regelung zur anonymen Geburt äußern, um zu beweisen, dass sie Väter nicht nur als Erzeuger sieht?”

          Es würde, liebe stephi, einen Beleg für deine durch nichts begründete Behauptung erbringen, dass Feministinnen heute anders als Schwarzer, Schwab, Heiliger und wie die Mütter geltender Väterentrechtung analog anonymer Geburt alle heißen, denken und handeln.

          http://man-tau.blogspot.de/2014/01/monstrose-manner-reine-frauen-und.htm

  11. Alles muss Mann selber machen.
    Der Link einer ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten auf den Väternotruf war (u.a.) Grund genug, sie gemeinschaftlich aus dem Amt zu mobben.

    Doris Juranek: „Ihren (Ebelings) bisherigen Tätigkeiten nach will sie Benachteiligung von Männern aufzeigen und ‚beseitigen‘ – dies ist nicht unser politischer Wille und wir denken, damit auch im Rat nicht allein zu stehen!“

    Und damit sprach Juranek offenbar für alle Feministinnen, denn es ist keinerlei ernst gemeinte Kritik an diesem inquisitorischen Treiben von Seiten des institutionalisierten Feminismus laut geworden.
    Angesichts dessen wird einmal mehr deutlich, dass typisch paranoide Feminismus-Einstellungen obwalten, stephi.

    „MUSS sich irgendeine Feministin zum Thema Regelung zur anonymen Geburt äußern, um zu beweisen, dass sie Väter nicht nur als Erzeuger sieht?“

    Es würde, liebe stephi, einen Beleg für deine durch nichts begründete Behauptung erbringen, dass Feministinnen heute anders als Schwarzer, Schwab, Heiliger und wie die Mütter geltender Väterentrechtung analog anonymer Geburt alle heißen, denken und handeln.

    http://man-tau.blogspot.de/2014/01/monstrose-manner-reine-frauen-und.html

  12. Mal von den Stellen der offenen Diskriminierung (Elternschaft, Miltär), wo ganz offensichtlich das Geschlecht beachtet wird bei der Pflichtzuweisung ab:

    Für mich ist das Problem weniger eine thematische Pflicht, also z.B. Hausarbeit o.ä., sondern die Bewertung der Pflichterfüllung.

    Tendentiell gitl bei einem Mann gilt die Pflicht als erfüllt, wenn das Problem nach Definition der anderen gelöst ist, bei einer Frau, wenn der Versuch der Lösung hinreichend anstrengend aussieht.

    Mal richtig Überspitzt:

    Ein Mann der Arbeitslos ist, ist ein schlechter Versorger. Hat der überhaupt genug Bewerbungen geschrieben? Hätte sich ja mal fortbilden können.

    Eine Frau, die Arbeitslos ist, hat es schwer. Findet keinen Job, trotz dem Jodeldiplom. Sicher Diskriminierung.

    Ein Mann, der den Haushalt nicht fertigbekommen hat, kann kritisiert werden, weil er faul ist, und man kann an Details rummäkeln, die er bessermachen müsste. Warum ist er denn auch nicht kritikfähig, wenn er sich nicht annimmt, dass die Frau das alles gaanz anders machen würde?

    Eine Frau, die den Haushalt nicht fertigbekommen hat, zu kritisieren, verletzt so viele Tabus auf einmal, dass es vermutlich eine kleinen community aus #aufkreischerinnen eine Woche Blogmaterial spendieren würde. Hat man sich überhaupt ausreichend in ihre Lage versetzt? Reduziert man sich nicht auf eine überkommene Rolle? Und war die Kommunikation an sich vielleicht schon eine Vergewaltigung?

    Mal wieder etwas seriöser:

    Das Problem ist imho weniger, dass die Pflichten nicht (gröstenteils) nominell gleich verteilt werden, sondern dass die Kriterien der Pflichterfüllung extrem ungleich sind.

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