Selbermach Samstag LXXXV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

190 Gedanken zu “Selbermach Samstag LXXXV

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich kann man wieder gegen de Femis und die Gendersens zu Felde ziehen, wenn auch natürlich nur rein argumentativ – solange dies noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal ein Paar Worte zu „Conchita Wurst“:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/fremdschaemen-beim-esc-transe-conchita-wurst-ist-ein-produkt-der-oeffentlich-rechtlichen-medien.html

    „Und damit der Gender-Murks nicht gleich im Ansatz stecken blieb, verzichtete man in Österreich vorsichtshalber gleich auf eine nationale Vorausscheidung. »Conchita Wurst« wurde stattdessen ohne nationalen Wettbewerb von oben verordnet, und zwar vom ORF. Beim ESC-Finale rollten dann erstaunlich viele Länder der österreichischen Transe den roten Teppich aus. An dem Wettbewerbssong Rise like a Phoenix, einem musikalisch trivialen Gekreische, konnte das wohl kaum liegen.“

    Ich hatte von Anfang an den Verdacht, dass die Gendersens dahinterstecken. Wer auch sonst? „Conchita Wurst“ reiht sich zusammen mit dem sprachlichen Irrsinn („Herr Professorin“, „Professix“, „Studierix“, „Wex war das?“ usw.), dem Bildungsplan in Baden Würtemberg, den Wickeltischen auf der Uni-Herrentoilette und den Ideen von 16 oder gleich unendlich vielen Geschlechtern ein als Versuch, den Begriff „Geschlecht“ vollkommen zu relativieren und aufzuweichen.

    Ich habe nichts gegen diesen jungen Mann, und ich habe auch nichts gegen Schwule. Aber: Gegen die Gender-Ideologie habe ich eine Menge. Sie wird auch Homosexuellen nichts nützen. Und gerade zu provokative Aktionen wie die von „Conchita Wurst“ werden nicht ein Mehr, sondern ein Weniger an Toleranz im Volk zur Folge haben. Ein Leserbriefschreiber in einer Tageszeitung, die mir vorliegt, meinte, man fühlte sich bals schon benachteiligt, wenn man „nicht schwul oder alleinerziehend“ wäre. Er bezog sich u.a. auf Conchita Wurst.

    Denn die Aufmachung von Conchita W. ist auch aus meiner Sicht so, dass man nicht mehr hingucken kann. Man sitzt da friedlich, schlägt beim Frühstück die Zeitung auf und muss sich dann SOWAS angucken – da wird manchem der Kaffee hochgekommen sein. (Mir selbst kam er nicht hoch. Ich habe allerdings von Berufs Wegen einen ziemlich unempfindlichen Magen – Tiere seziert habe ich im Studium öfters, und dabei stand manchmal mein Getränk direkt neben der Sezierschale. Bye the way: Müsste das auf Frauen nicht attraktiv wirken, weil kein Weichei?) Und das hat nicht mehr, sondern weniger Toleranz im Volk zur Folge. Die Menschen spüren, wie die Obrigkeit versucht, sie umzuerziehen. Und umerziehen lassen wollen die sich nicht. Und was zu sehr bestimmte Anstossaggressionen auslöst, wird ohnehin keine Toleranz bringen – auch wenn Anstossaggressionen für sich genommen etwas ziemlich unschönes sind, wovon man sich nicht zum Hass verleiten lassen sollte.

    Außerdem kriegen immer mehr Menschen den Eindruck, dass sich der Staat nur noch um Homos, und nicht mehr um Heteros kümmert – es sei denn, der Hetero ist eine Frau. Auch das wird keine Toleranz, sondern Intoleranz und Hass bringen. Und überhaupt: Wie kann man sich selbst nur „Wurst“ nennen?

    Das hier

    http://www.unzensuriert.at/content/0015390-Eurovision-und-Gender-Lobby-Conchita-Wurst-gewinnt-Wettbewerb

    dazu ist auch in Gänze lesenswert.

    „Schon bei der Vorentscheidung hatte beispielsweise Österreichs Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) gejubelt: Die Teilnahme von Conchita Wurst alias Tom Neuwirth sei „ein starkes Zeichen für ein tolerantes und offenes Europa“. Diese sei „ein Statement für die Freiheit der Kunst in Form und Ausdruck“. Es freue ihn „besonders, dass dieses Zeichen gerade am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, aus Österreich gekommen ist“.“

    Starker Tobak. Hier fragt man sich auch: Welche Vorentscheidung?

    Denn: „Kritik war in Österreich bereits vorher an der Tatsache aufgekommen, dass der ORF die Entsendung der Kunstfigur Conchita Wurst ganz eigenmächtig, ohne jede Beteiligung des Publikums beschlossen hatte. Neuwirth wurde vom ORF ohne Auswahlverfahren nach Kopenhagen geschickt. Finanzielle Gründe waren dafür angegeben worden. Dafür hatte es aus dem Publikum Proteste in Form einer Petition an ORF-Chef Alexander Wrabetz und einer Anti-Conchita Wurst-Seite auf Facebook gegeben. Auch über umfangreiche Manipulationen bei den Ergebnissen des Song Contests wird von Insidern immer wieder spekuliert.“ (vgl. auch http://wien.orf.at/news/stories/2602913/)

    Jaja, finanzielle Gründe. Nein, das können aus meiner Sicht nur die Gendersens gewesen sein. Deshalb keine Vorentscheidung, die er gewinnen musste, und diese Zustimmung danach ist vielleicht auch von denen irgendwie eingefädelt worden, und wenn er „nur“ mit besonders viel Aufwand promoted wurde.

    Und ja: Eigentlich soll der Song Contest unpolitisch sein:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest#Teilnahmebedingungen_f.C3.BCr_Interpret_und_Lied

    Klar, einige Kritiker von Conchita W. bzw. den Machern im Hintergrund gehen erheblich zu weit:

    http://genderama.blogspot.de/2014/05/totet-es-bevor-es-eier-legt.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/05/nach-eurovision-song-contest-russische.html

    Nur: Beweisen solche Reaktionen nicht, dass der Schuss mit der Toleranz auch nach hinten losgehen kann, wenn man Versucht, die Toleranz mal eben mit der Brechstange zu schaffen?

    Was den Untergang Europas angeht: Wegen Conchita Wurst geht niemand unter. Aber wegen der Gender-Ideologie schon, und zwar unabhängig von allen Homo- und Transsexuellen der Welt.

    Ich habe nichts gegen Homo- und Transsexuelle, wer aber z.B. öffentlich im Kleidchen rumläuft und mit Vollbart, der darf sich nicht wundern, wenn er dabei die instinktiven Dispositionen seiner Mitmenschen „etwas“ überstrapaziert. In seinen eigenen vier Wänden kann er ja machen, was er will – er hat also prinzipiell damit nur dasselbe Problem wie Nudisten, die ja auch nur zuhause oder im speziellen FFK-Bereichen splitterfasernackt rumlaufen dürfen.

    Man stelle sich mal den ESC-Auftritt eines (männlichen oder weiblichen) Nackedeis vor, mit dem Ziel, mehr Toleranz für die Freikörperkultur im Volk zu schaffen! Würde man Kritikern eines solchen Auftritts vorwerfen, Nudisten/Naturisten im normalen Leben diskriminieren zu wollen oder gar zu hassen? Nie im Leben!

    Wer sagen würde: „Schrecklich, dieser Auftritt“ müsste sich nicht hinterher anhören, „nudistophob“ zu sein, „ewiggestrig“ usw.

    Sonst das übliche:

    http://cuncti.net/haltbar/734-das-geschwafel-der-geisteswissenschaftler

    (Off-topic, Kritik an der ökonomischen Fachwelt: http://cuncti.net/streitbar/733-das-neoklassische-monopol-und-seine-konkurrenten)

    http://man-tau.blogspot.de/2014/05/not-all-men-die-politik-der-beschamung.html

    http://agensev.de/aktionen/neuer-fokus-der-tv-medien-vaeter-und-kinder-in-trennung/

    http://agensev.de/aktionen/ag-trennungskinder-stellt-sich-vor/

    http://blog.monika-ebeling.de/ist-das-affig/

    …und der Surftipp des Tages:

    http://bastakampagne.blogspot.de/

    Für alle Gegner von Zwangsdiensten ein guter Blog zur Weiterverbreitung. Für alle Befürworter eine gute Chance, diesbezüglich von der schiefen Bahn wieder zurück auf den rechten Weg zu finden!

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden. Die WELT zensierte neulich aber auch Genderama…)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra!

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), Beschwichtigung des Weibchens mit Hilfe modernster Technik; Das Männchen muss häufiger das Weibchen beschwichtigen als umgekehrt, weil das weibchen wertvoll und deshalb an der Macht ist

    Und noch eine etwas dramatisierte Fassung:

    Disclaymer: Das soll KEINE Werbung für eine bestimmte Automarke sein. Es geht nur ums geschlechtsspezifische Verhalten.

        • Muss ich dazu jetzt noch was schreiben?

          Matthias‘ Äußerungen unterschieden sich in nichts von dem, was man bis vor ein paar Jahren noch deutlicher über Homos im Allgemeinen hören und lesen durfte.

          „Ich habe nichts gegen Homo- und Transsexuelle“ – wenn ich das schon lese! Nein, Matthias hat nichts gegen sie, solange sie sich verstecken („In seinen eigenen vier Wänden kann er ja machen, was er will“) oder seinen ästhetischen Ansprüchen genügen („öffentlich im Kleidchen rumläuft und mit Vollbart, der darf sich nicht wundern, wenn er dabei die instinktiven Dispositionen seiner Mitmenschen “etwas” überstrapaziert.“)

          Wen interessiert, was Matthias ästhetische Ansprüche sind? Inwiefern ist das relevant? Jeder Mensch hat verdammt noch mal das Recht, sich so zu kleiden wie er möchte. Und wenn sich jemand davon gestört fühlt ist das dessen Problem. Wenn Frauen Kleider tragen dürfen, ist es nur logisch, dass auch Männer dies dürfen sollten. Alles andere ergibt keinen Sinn!

          „Beweisen solche Reaktionen nicht, dass der Schuss mit der Toleranz auch nach hinten losgehen kann, wenn man Versucht, die Toleranz mal eben mit der Brechstange zu schaffen?“

          Solche Reaktionen beweisen nur, dass es da draußen noch jede Menge Arschlöcher gibt, die sich tatsächlich darüber echauffieren, wie sich ein Mensch kleidet. Das ist absurd und im höchsten Maße pervers!

          „Man stelle sich mal den ESC-Auftritt eines (männlichen oder weiblichen) Nackedeis vor, mit dem Ziel, mehr Toleranz für die Freikörperkultur im Volk zu schaffen!“

          Und? Legitim. ich würde das unterstützen.

          „Würde man Kritikern eines solchen Auftritts vorwerfen, Nudisten/Naturisten im normalen Leben diskriminieren zu wollen oder gar zu hassen? Nie im Leben! “

          Es kommt darauf an, wie man kritisiert.

        • Ich kann Adrian nur unterstützen. Fand auch C. Wursts Song nicht schlecht.

          Ich wusste nur nicht, dass es keine Vorentscheidung in Österreich gab. DAS ist kritikwürdig und mitunter stecken da unlautere Motive dahinter, aber auch nur das. Und wer meint C. Wurst wäre zu extrem und bizarr mit ihrem Auftritt: Erinnert sich irgendjemand an Lordi?

        • Ich fand jenseits von allem gendet Bruhaha den Song von ihr ihm (?) sehr mittelmäßig. Ganz ordentlich interpretiert und nett. Aber außergewöhnlich? Siegertitel?

          Eher eigentlich nicht.

          Hab die anderen aber auch nicht gehört. Vielleicht war er dann doch noch besser.

        • @ Adrian

          „Matthias’ Äußerungen unterschieden sich in nichts von dem, was man bis vor ein paar Jahren noch deutlicher über Homos im Allgemeinen hören und lesen durfte.“

          Lesen? Weiß ich nichts von.

          „“Ich habe nichts gegen Homo- und Transsexuelle” – wenn ich das schon lese!“

          Das triggert bei Dir regelrecht. Dennoch sollte man versuchen, auf dem Gebiet noch klar denken zu können, auch wenn was triggert.

          Meine Güte: Wenn ich nach all den Beteuerungen hier Dir gegenüber, dass ich wirklich nix gegen Homos habe, dass ich es z.B. familienfeindlich finde, wenn zu konservative Eltern ihre Kinder nach deren Outing niederbrüllen und mit ihnen brechen, weil dadurch ja auch Familien kaputt gehen, da darf ich doch mal etwas selbstironisch schreiben „Also ich hab ja nichts gegen Schwule, ABER…“

          Glaubst Du im Ernst, ich meine sowas böse?

          Klar, inhaltlich kann ich bezüglich C. Wurst nichts zurücknehmen. Ich halte das für eine Propaganda der Gender-Ideologen.

          Denn:

          1. C. Wurst musste sich vorher keinem nationalen Wettkampf stellen. Er wurde vom ORF – also von einem öffentlich-rechtlichen Sender ernannt. Öffentlich-rechtliche? Nur zu Erinnerung: Von denen hat hier in Deutschland schon mal wer uns Männerrechtler mit Breivik verglichen.

          2. Offenbar sind Leute, die C.Wurst nicht hoch genug bewertet haben, als homophob bezeichnet worden (vgl. http://www.focus.de/kultur/musik/eurovision-song-contest/esc-2014-conchita-wurst-toleranz-jury-madeline-juno-madeline-juno-nie-wieder-mach-ich-sowas-mit_id_3836537.html) Möglicherweise wurde also das Abstimmungsverhalten beeinflusst, auch durch Propaganda in den Medien.

          3. Sie hier http://www.gmx.net/themen/unterhaltung/esc/82b9mau-wurst-putin#/cid18924582/1 freut sich. Ein weiteres Indiz dafür, dass die Gendersens dahinter stecken.

          4. In einem Zeitalter, in dem es „Herr Professorin“ oder „Professx“ heißt, in dem im Aufklärungsunterricht (siehe Bildungsplan Baden Würtemberg) die normale Familie nur noch als irgendeine von vielleicht acht verschiedenen Formen des Zusammenlebens vor Kindern dargestellt werden soll, in dem Wickeltische auf Herrentoiletten auf der Uni montiert werden, während Feministinnen Urinale auf Herrentoiletten verbieten wollen, in dem Leute fürs Kanzleramt und andere wichtige Einrichtungen arbeiten (natürlich in Zuständigkeit für Geschlechterpolitik), die 16 verschiedene Geschlechter ausgemacht haben wollen, und in dem Hinweise auf die Hirschbrunft aus der Nationalparkbroschüre gestrichen werden, weil diese „stereotype Geschlechterrollen“ fördern würden, in so einem Zeitalter ist es nur naheliegend, anzunehmen, dass so ein Auftritt wie der von C. Wurst, ebenso die Nominierung ohne Voentscheidungs-Wettkampf, reine Propaganda ist. Propaganda für die Genderideologie. Und darum ging es mir – nicht um Homos.

          „“Nein, Matthias hat nichts gegen sie, solange sie sich verstecken (“In seinen eigenen vier Wänden kann er ja machen, was er will”) oder seinen ästhetischen Ansprüchen genügen (“öffentlich im Kleidchen rumläuft und mit Vollbart, der darf sich nicht wundern, wenn er dabei die instinktiven Dispositionen seiner Mitmenschen “etwas” überstrapaziert.”)“

          Nein, ein öffentlich auftretendes Homo-Paar erinnert normalerweise noch nicht mal an Conchita Wurst. Nicht mal Ansatzweise.

          „Wen interessiert, was Matthias ästhetische Ansprüche sind? Inwiefern ist das relevant? Jeder Mensch hat verdammt noch mal das Recht, sich so zu kleiden wie er möchte. Und wenn sich jemand davon gestört fühlt ist das dessen Problem. Wenn Frauen Kleider tragen dürfen, ist es nur logisch, dass auch Männer dies dürfen sollten. Alles andere ergibt keinen Sinn!“

          Nee, sorry, aber das ist nicht logisch. Wenn ein Nudist splitterfasernackt einkaufen geht, in die Kirche, durch die Fußgängerzone, oder so eben am ESC teilnimmt, dann verletzt das das normale Sittlichkeitsempfinden der Leute. Und wer das sagt, hat nichts gegen Nudisten. (Zumal die vermutlich gar nicht nackt einkaufen oder in die Kirche wollen.)

          Und ein Mann im Rock oder Kleidchen erregt eben Anstoss, ist eben ein öffentliches Ärgernis. (Ausnahme: Schottenrock. Nur, bei denen sieht das relativ männlich aus. Und es tragen alle und zu besonderen Anlässen.) Das kann man auch kaum ändern.

          Es war leider schon nicht möglich,mit Dir darüber zu diskutieren, warum man einen Jungen nicht im Rock zur Schule oder in den Kindergarten gehen lassen sollte.

          „Solche Reaktionen beweisen nur, dass es da draußen noch jede Menge Arschlöcher gibt, die sich tatsächlich darüber echauffieren, wie sich ein Mensch kleidet. Das ist absurd und im höchsten Maße pervers!“

          Ich finde, dass dies genauso normal ist wie die Homosexualität selbst.

          „“Man stelle sich mal den ESC-Auftritt eines (männlichen oder weiblichen) Nackedeis vor, mit dem Ziel, mehr Toleranz für die Freikörperkultur im Volk zu schaffen!”

          Und? Legitim. ich würde das unterstützen.“

          Nun ja, nach meinem Geschmack wäre es noch eher ansehnlich gewesen als C. Wurst. Aber auch das würde nicht mehr Toleranz gegenüber FKK-Anhängern zur Folge haben.

          ““Würde man Kritikern eines solchen Auftritts vorwerfen, Nudisten/Naturisten im normalen Leben diskriminieren zu wollen oder gar zu hassen? Nie im Leben! ”

          Es kommt darauf an, wie man kritisiert.“

          Ja und? War meine Kritik an C. Wurst denn so schlimm?

        • @atthias

          „Nee, sorry, aber das ist nicht logisch. Wenn ein Nudist splitterfasernackt einkaufen geht, in die Kirche, durch die Fußgängerzone, oder so eben am ESC teilnimmt, dann verletzt das das normale Sittlichkeitsempfinden der Leute. Und wer das sagt, hat nichts gegen Nudisten. (Zumal die vermutlich gar nicht nackt einkaufen oder in die Kirche wollen.)“

          Conchita Wurst hat sich aber nicht nackt gemacht und irgendwelche Geschlechtsorgane präsentiert, sondern nur als Mann Kleider angezogen und sich als bärtige Diva inszeniert.

          Da passt die Sache mit der „Sittlichkeit“ nicht.

          Warum ist es eigentlich in Ordnung und eine zulässige Geschlechtsirreführung, wenn Männer KEINEN Bart tragen, also künstlich entfernen, was die Natur für sie vorgesehen hat?

        • @ Atacama

          „Conchita Wurst hat sich aber nicht nackt gemacht und irgendwelche Geschlechtsorgane präsentiert, sondern nur als Mann Kleider angezogen und sich als bärtige Diva inszeniert.

          Da passt die Sache mit der “Sittlichkeit” nicht.“

          Geschmacksache.

          „Warum ist es eigentlich in Ordnung und eine zulässige Geschlechtsirreführung, wenn Männer KEINEN Bart tragen, also künstlich entfernen, was die Natur für sie vorgesehen hat?“

          Weil es schon lange üblich ist, dass ein hoher Prozentsatz aller Männer raisert rumläuft. Oder sich teilweise rasiert. Alles andere sähe oft ungepflegt aus.

          Ja und? Was ist das überhaupt für ein Vergleich?

        • @Matthias

          „Geschmacksache. “

          Sichtbarkeit von Geschlechtsteilen spricht aber auch Körperscham oder sexuelle Gehirnareale an.

          „Weil es schon lange üblich ist, dass ein hoher Prozentsatz aller Männer raisert rumläuft. “

          Demnach müssten Menschen wie Conchita einfach nur 50-100 Jahre konstant sichtbar sein, dann wäre auch das ok. Weil es dann ja „lange schon üblich“ ist?
          Und „Lange Üblichkeit“ schlägt Natürlichkeit? Obwohl Natur bei solchen Themen doch immer so hoch gehangen wird.

          „Oder sich teilweise rasiert. Alles andere sähe oft ungepflegt aus. “

          Die Natur ist eben ungepflegt.
          Wenn schon denn schon. Man kann nicht mit Natur argumentieren wenn es einem in den Kram passt und bei anderen Themen sich selbst nicht daran halten.

          „Ja und? Was ist das überhaupt für ein Vergleich?“

          Man kritisiert, dass Geschlechtsmerkmale verwischt werden. Aufgrund des Kleides was für Weiblichkeit steht und des Bartes der für Männlichkeit steht.

          Wenn man sagt: „Frauen tragen keine Hosen“, „Männer tragen Bärte“ „Männer tragen keine Kleider“, dann müsste das für alle gelten, nicht nur für Conchita.

      • @ Adrian

        „Himmel, soll ich zu diesem Bockmist wirklich was schreiben?“

        Ja, unbedingt. Ich hatte mich schon gewundert, dass von Dir die ganze Zeit kein contra kommt… (HA HA HA HA HA)

        …ich hatte das alles aber nicht geschrieben, um Dich zu ärgern, sondern um den Gendersens eine zu ziehen.

        Wieso Bockmist? Ich hab wirklich nichts gegen das andere Ufer, das weißt Du doch!

        ABER:

        1. Conchita W. bzw. C.Wurst hat nicht an einem Vorausscheidungs-Wettkampf teilnehmen müssen. Das ist unfair gegenüber den anderen ESC-Teilnehmern und ein starkes Indiz dafür, dass hier die Genderei ihre Hände (oder besser Tentakeln!) mit ihm Spiel hatte.

        2. Durch so einen Auftritt wie dem von C. Wurst – mein Gott, der/die/das sah ja bald aus wie eine Verhohnepipelung typischer Darstellungen von Jesus Christus (oder, wie in einem der Artikel beschrieben, nach einer Mischung aus Jesus Christus & Maria Magdalena) werden Anstossaggressionen ausgelöst. Und viele Menschen haben die nicht gut im Griff und wissen auch nicht, was das ist – leider. Aber genau diese Leute werden, weil ihre instinktiven Dispositionen zu stark überstrapaziert werden, durch sowas nicht toleranter Gegenüber Homos, sondern Intoleranter. Also meiner EInschätzung nach. Weil ihnen beim Frühstück, wenn sie die Zeitung aufschlagen und SOWAS sehen müssen, und das auch noch ohne Triggerwarnung (hihi), der Kaffee hochkommt.

        3. Wenn dann die Bevölkerung ohnehin schon den berechtigten Eindruck hat, es ginge dem Staat bald mehr um das Wohl von Homos, Transsexuellen u.ä. als um das von Heteros, und letztere zugleich große Probleme haben, die von der Politik nicht gelöst werden, dann wird das weiterhin keine Toleranz gegenüber Homos schaffen, sondern eher dazu führen, dass es der Masse der Bevölkerung langsam reicht (siehe Baden Würtemberg), und manch einer wird Homos hassen, der es vorher noch nicht oder nicht so sehr getan hat.

        Das sind im wesentlichen meine drei harmlosen, gemäßigten Argumente.

        Bin aber schon gespannt auf die Gegenrede.

        Erstaunlich ist aus meiner Sicht übrigens, dass sich Birgit K. noch gar nicht über C. Wurst geäußert hat. Jedenfalls nicht, dass ich es mitgekriegt hätte.

        • „Ich hab wirklich nichts gegen das andere Ufer, das weißt Du doch“

          Ich glaub Dir nicht mehr. Und ich möchte, dass Du mich aus Deiner „supitollen Liste“ rausnimmst. Ich will von Dir nicht promotet werden.

          „Durch so einen Auftritt wie dem von C. Wurst […]werden Anstossaggressionen ausgelöst.“

          Ja , so wie der Auftritt von Schwarzen Anstossaggressionen bei Rassisten auslöst. Wen interessiert, was Idioten denken?

          „Aber genau diese Leute werden, weil ihre instinktiven Dispositionen zu stark überstrapaziert werden, durch sowas nicht toleranter“

          Was ja bedeutet: Die Schwarzen, die Transen, die Homos etc., alle sollten sich verstecken und ja nicht auffallen, obwohl sie niemandem etwas zuleide tun, nur damit Menshen, die dazu neigen, anderen etwas zuleide tun, besänftigt werden. Pervers!

          Ich hab keinen Bock darauf! Ich bin ein Mensch, und habe ebenso das Recht auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück wie Du. Und wenn Dir das nicht passt, kannst Du mich mal kreuzweise.

        • @ Adrian

          „Ich glaub Dir nicht mehr. Und ich möchte, dass Du mich aus Deiner “supitollen Liste” rausnimmst. Ich will von Dir nicht promotet werden.“

          Kindisch aus meiner Sicht. Besonders, mir nicht mehr zu glauben.

          Aber gut: Du hast Dir immer mit mir schwer getan. Und was hab ich Texte geschrieben, um Dir klarzumachen, dass ich wirklich nix gegen das andere Ufer haben. Aber es nützt alles nichts, Du bist zu radikal, vielleicht zu traumatisiert.

          Und Du selbst: Hattest Du für meine Hetero-Probleme Verständnis? Nein: Du hast Dich teilweise sogar darüber lustig gemacht. Und das war ziemlich unnötig.

          Trotzdem bin ich immer wieder auf Dich zugegangen.

          Aber endlos versuche ich das auch nicht. Meine Meinung lasse ich mir von Dir auch nicht verbieten.

          Du willst von meiner Liste runter? Gut, auf die nächste kommst Du nicht mehr drauf. Oder ist es sehr dringend?

          An der Stelel solltest Du mal rational nachdenken: Würde ein wirklicher Schwulenfeind ausgerechnet Dich auf seine Liste tun? Nie im Leben!

          „“Durch so einen Auftritt wie dem von C. Wurst […]werden Anstossaggressionen ausgelöst.”

          Ja , so wie der Auftritt von Schwarzen Anstossaggressionen bei Rassisten auslöst. Wen interessiert, was Idioten denken?“

          Der Vergleich hinkt: Die Anstossaggressionen dürften hier schwächer sein. Außerdem kann ein Schwarzer nur als Schwarzer auftreten. Ein Schwuler dagegen muss nicht so schrill auftreten wie C. Wurst.

          „“Aber genau diese Leute werden, weil ihre instinktiven Dispositionen zu stark überstrapaziert werden, durch sowas nicht toleranter”

          Was ja bedeutet: Die Schwarzen, die Transen, die Homos etc., alle sollten sich verstecken und ja nicht auffallen, obwohl sie niemandem etwas zuleide tun, nur damit Menshen, die dazu neigen, anderen etwas zuleide tun, besänftigt werden. Pervers!“

          Nein, pragmatisch, solange man es nicht übertreibt.

          „Ich hab keinen Bock darauf! Ich bin ein Mensch, und habe ebenso das Recht auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück wie Du. Und wenn Dir das nicht passt, kannst Du mich mal kreuzweise.“

          Natürlich passt mir das. Im Zweifelfalle aber – also wenn Du mich weiterhin hier so angehst, und mein Recht auf freie Meinungsäußerung nicht respektierst, und Dich einer derartigen Wortwahl bedienst – kannst Du mich auch mal, ebenso kreuzweise.

        • *Aber gut: Du hast Dir immer mit mir schwer getan. Und was hab ich Texte geschrieben, um Dir klarzumachen, dass ich wirklich nix gegen das andere Ufer haben. Aber es nützt alles nichts, Du bist zu radikal, vielleicht zu traumatisiert. *

          Du selbstgerechtes kleines A….loch. Du verbreitest hier regelmäßig deinen erzkonservativen Scheiß, ein Menschenbild, das KEINE Empathie ggü. irgendeiner Personengruppe zeigt, der du nicht selbst angehörst (Wickeltische!), schlimmer noch, was du teilweise machst ist stumpfe, ausgesprochen dumme Hetze (Kopp-Verlag!), und wenn Adrian mit diesem Scheiß nicht mehr in Verbindung gebracht werden will, ist ER traumatisiert und radikal???

          Was du willst ist eine Absolution, dass du gar nicht so ein schlimmer homophober Sexist bist, weil dir irgendwo ja schon klar ist, dass das kacke ist, weswegen du beständig nach Bestätigung für deine Meinung bei Mitgliedern der entsprechenden Gruppen suchst (Kelle, Adrian…) Und wenn diese Menschen dir widersprechen, stellst du sie als irrational dar, als traumatisiert (Ich,Robin, Adrian) oder als Menschen die völlig grundlos was gegen dich hätten (dito und viele mehr).
          Es gibt gute Gründe was gegen dich, oder vielmehr die Einstellungen die du so verbreitest, was zu haben. Sie wurden dir auch inzwischen alle genannt.

          Offenbar fehlt dir die geistige Reife, oder die Empathie, oder auch nur die schlichte Intelligenz, andere Menschen zu verstehen und deine Motive und die von anderen zu hinterfragen. Und was noch schlimmer ist, du siehst offenbar keinen Grund dazu, weil du viel zu egozentrisch und narzisstisch bist.

          Und ich weiß, dass das hier wahrscheinlich deine Märtyrer Phantasien weiter anheizen wird, ist mir aber momentan echt egal. Verbrüdere dich weiterhin mit dem Abschaum der Männerrechtler, aber erwarte wenigstens nicht dass andere das gutheißen.

        • @ Maren

          „Du selbstgerechtes kleines A….loch.“

          Ja, Maren, zeig der Welt, was das Niveau von vielen Feministinnen ist. Der Gegner wird schlichtweg beleidigt.

          „Du verbreitest hier regelmäßig deinen erzkonservativen Scheiß“

          Und genau darum geht es in Wahrheit. Man darf nicht mehr konservativ sein.

          Allein schon die Idee, mich zum „Erzkonservativen“ hochzuhypen – ich hab hier oft genug dargestellt, in wie vielen Hinsichten ich nicht konservativ bin. Die CDu wäre für mich nicht wählbar. Ich stehe wirtschafts- und sozialpolitisch woanders, und bin im gegensatz zu vielen CDUlern gegen die Wehrpflicht und überhaupt Zwangsdienste.

          Erzkonservative ticken in solchen Punkten meist ganz anders.

          Aber solche „Feinheiten“ interessieren nicht Leute, die auf den bösen Feind nur draufhauen wollen.

          „, ein Menschenbild, das KEINE Empathie ggü. irgendeiner Personengruppe zeigt, der du nicht selbst angehörst (Wickeltische!), schlimmer noch, was du teilweise machst ist stumpfe, ausgesprochen dumme Hetze (Kopp-Verlag!), und wenn Adrian mit diesem Scheiß nicht mehr in Verbindung gebracht werden will, ist ER traumatisiert und radikal???“

          Schwachsinn hoch drei. Wo ist Deine Empathie?

          „Was du willst ist eine Absolution, dass du gar nicht so ein schlimmer homophober Sexist bist“

          Nö, will ich nicht. Wieso dennß Was soll ich denn mit einer Absolution?

          ,“ weil dir irgendwo ja schon klar ist, dass das kacke ist, “

          Nein, ist nicht kacke, sondern meine Meinung. Du manipulierst schon wieder. Aber das tust Du ja öfter.

          „weswegen du beständig nach Bestätigung für deine Meinung bei Mitgliedern der entsprechenden Gruppen suchst (Kelle, Adrian…)“

          Nein.

          „Und wenn diese Menschen dir widersprechen, stellst du sie als irrational dar, als traumatisiert (Ich,Robin, Adrian) oder als Menschen die völlig grundlos was gegen dich hätten (dito und viele mehr).“

          Ja sorry, aber genauso reagieren hier einige. Adrian reagiert öfter klar über bei dem Thema. Deshalb hatte er ja auch einmal Birgit Kelle als „dumme Kuh“ bezeichnet. Sie hatte nur eine Meinung, die ihm nicht gefiel.

          Aber wass soll’s: Ab heute schlag ich mich nicht mher mit ihm rum, ich habe es oft genug versucht, und mit wieviel Mühe.

          Aber nicht, um mir eine Absolution zu holen. (Wofür?) Sondern um ihm zu zeigen, dass Männerrechtler sein nicht mit Schwulenfeind sein gleichbedeutend ist.

          „Es gibt gute Gründe was gegen dich, oder vielmehr die Einstellungen die du so verbreitest, was zu haben. Sie wurden dir auch inzwischen alle genannt.“

          Dasselbe kann ich zu Dir sagen! Du stellst regelmäßig den Standpunkt Andersdenkender völlig verzerrt dar und beleidigst solche Leute.

          „Offenbar fehlt dir die geistige Reife, oder die Empathie, oder auch nur die schlichte Intelligenz, andere Menschen zu verstehen und deine Motive und die von anderen zu hinterfragen. Und was noch schlimmer ist, du siehst offenbar keinen Grund dazu, weil du viel zu egozentrisch und narzisstisch bist.“

          Du bist ekelhaft! Richtig widerlich und ekelhaft. Aber glaube nicht, dass mir das noch was ausmacht. An meinem Blutdruck kannst Du schon lange nichts mehr verändern.

          „Und ich weiß, dass das hier wahrscheinlich deine Märtyrer Phantasien weiter anheizen wird, ist mir aber momentan echt egal. Verbrüdere dich weiterhin mit dem Abschaum der Männerrechtler, aber erwarte wenigstens nicht dass andere das gutheißen.“

          Jetzt hab ich also auch noch Märtyrer-Phantasien. (Welche auch immer?) Weil Du meine lockeren Sprüche überbewertest.

          Mit wem hab ich mich denn bitte verbrüdert? Ich bin in der Entschuldigungs-gate-Geschichte bis heute unparteiisch.

          Und zu Abschaum habe ich keinen Kontakt. Und was nimmst Du Dir eigentlich raus, Andersdenkende als „Abschaum“ zu bezeichnen?

          Aber weißt Du, „liebe“ Maren, was eine wie Du von mir hält, dass ist mir wirklich scheißegal.

        • Hallo Adrian, altes schwules Haus,

          ich habe auf deinen Weichei-Kommentar auch geantwortet. Sei ein Mann, und stelle dich meiner vernichtenden Kritik.

          Fuck you schreibt man übrigens mit nur einem u.

          Ihr seid’s schoa lustig.

          Maren, du gibst es ja Matze richtig. Hast ihn als erzkonservativ bezeichnet.

          Jau, super.

          Maren ist meiner Meinung nach homophob, transphob, erzkonservativ, reaktionär und frauenfeindlich.

          Belegen tue ich das nicht, da ich ausschließlich mit dem Druck der Empörung arbeite. Argumente habe ich nicht, um mein verquastes und intolerantes Weltbild zu verteidigen. Ich benutze lieber Schwachsinnsvokabeln.

          Ist schon lustig, wie hier diskutiert wird. Klingt, als ob es das Zeitalter der Aufklärung nie gegeben hätte.

        • @ Kirk

          „Argumente habe ich nicht, um mein verquastes und intolerantes Weltbild zu verteidigen. Ich benutze lieber Schwachsinnsvokabeln.“

          Mir liegt eine Kopie von Akif Pirinccis Hetzschrift vor – Geld kriegt er natürlich keins von mir.

          Für die Beurteilung dieser Schrift empfiehlt sich wie so oft die diskursanalytische Austauschmethode.

          Ersetze in den entsprechenden Passagen einfach „Frauen“ durch „Männer“, „Homosexuelle“ durch „Heterosexuelle“ und „Muslime“ durch „Christen“.

          Und dann schau mal, wie es sich anhört und überleg dir ob die selbsternannten großen konservativen/rechten Kämpfer gegen das „Gutmenschentum“ dies dann immer noch als „großartige Satire“ ansehen würden.

        • Gib doch mal ein Beispiel für „widerliche Hetze“ in Pirinccis Buch. Oder wende die Methode auf ein paar Sätze von Pirincci an.

          Meine Kritik richtet sich auch eher gegen den tendenziösen Zugang von Hoffmann und Co., die es toll finden, wenn Pirincci von Journalisten verleumdet wird, und die auf einmal keinerlei Interesse an den Kommentaren unter Islam-Artikeln haben.

          Das ist so peinlich, daß es schon wehtut. Das Problem ist, daß Hoffmann die Verlogenheit des Feminismus kritisiert und den Medien Vorwürfe macht, aber die Verlogenheit in Sachen Islamo- und Homophilie nicht nur gutheißt, sondern auch selbst fördert.

          Das ist das Peinliche, und dies macht Hoffmann sehr unglaubwürdig. Hast du denn mal meinen Artikel zu Pirincci gelesen?

          Du gibst bei diesem Thema leider auch ein trauriges Bild ab.

        • Klar kenne ich Pirincci Artikel

          „Lecken….Ficken….Schwanzlecken….Nutte….Tittensaugende Lesbe……linksgrün versifft……Gender……Kinderfick….Männer sollen nur noch Männer in den Arsch ficken…..Frauen sollen sich gegenseitig die Möse ausschlürfen…..21 Kunststudentin…..
          Atomkraft ist gut….Sozialstaat ist doof….“ Ende.

        • Danke für die Demonstration deiner katastrophalen Lesekompetenz.

          War bei Pirincci-Gegnern auch nicht anders zu erwarten. Das sind ja voll die Bildungsversager, Türkenhasser und Fanatiker.

          Pirincci ist ja ein Türke, also kann Gegnerschaft nur in Türkenhaß begründet sein.

          Schlimm, diese Pirincci-Hasser.

          Arne Hoffmann ist ja auch triefend vor Haß in bezug auf Pirincci und gönnt ihm sein Geld nicht. Was für ein niederträchtiger Mensch, dieser Arne Hoffmann. Kann jemand mal eine Rezension über diese finsteren Motive Hoffmanns schreiben?

          Es muß endlich mal ein gelungener Artikel, am besten im European, über Arne Hoffmann geschrieben werden.

        • @Matthias

          „Die Vorstellungen der Gender-Gegner sind eben viel realitätsnaher.“

          Realität ist: Dass dieser Mann sich einen weiblcihen Alter Ego geschaffen hat mit dem er als Sängerin auftritt. Weil er das so will und es einen Vorstellungen entspricht. Das ist die Realität.
          Wer diese Wünsche nicht hat, braucht sie ja nicht auszuleben.

          Und wenn es „realitätsnah“ ist, warum muss man es dann noch künstlich erzwingen durch Sanktionen von „abweichendem“ Verhalten? Wieso gibt es dieses abweichende Verhalten überhaupt, wenn die Natur es anders „geplant“ hat?

          „Nein, die Wahl hat de facto fast niemand. Ob man ein Mann oder eine Frau ist, ob man – wenn man ein Mann ist – Brustbehaarung hat, das ist alles Schicksal. “

          Es ist auch Schicksal wenn du ein Mann bist der sich gerne als Frau verkleidet und dabei trotzdem Bartwuchs mag.

          Die Vorstellung, dass Männer sichtbare Körperbehaarung haben, ist realitätsnah, denn so sieht die Natur es vor. Männer die diesen natürlichen Vorgaben nicht entsprechen, müssen sich dann eben was einfallen lassen. Haartransplatation oder so. Hauptsache, sie entsprechen den natürlichen Vorgaben.

          „Ob sich Frauen für den Job als Holzfäller eignen? Kaum bis gar nicht. Ist übrigens einer der gefährlichsten Jobs überhaupt, und wie viele von denen werden früh im Leben invalide. “

          Das war doch nur ein Beispiel.
          Dafür, dass wegen Conchita Wursts Existenz kein Mann gezwungen oder gedrängt ist, es gleichzutun und sich in ein Frauenoutfit zu zwängen.

          „Und das ist eben ganz großer Schwachsinn, den Du da von Dir gibst. Juristisch wird deswegen – “selbst” aus meiner Sicht gottseidank – niemand sanktioniert. Außer männliche Totalverweigerer, als die Wehr- und Wehrersatzdienstpflicht noch nicht ausgesetzt war. “

          Ne, aber das ist die Absicht der Gegner.
          Die liberaleren unter ihnen sind noch so großmütig, es in den eigenen vier Wänden zu gestatten. Nur mitkriegen soll es niemand. Weil das eben „Abartigkeiten“ sind, die nicht an einer gesunde, normale, moralische Gesellschaft partizipieren sollen.
          Ausserdem könnte das ja die Kinder verwirren usw.

          „Sozial wird jemand, der aus der klassischen Geschlechterrolle ausbricht, dann sanktioniert, wenn er z.B. nicht der Familienernährer sein will oder nicht unter allen Umständen, so z.B. nach einem Scheidungskrieg. Letztere werden auch juristisch sanktioniert. “

          Ja und die die sich zu „feminin“ geben ebenfalls.

          „Es sind nicht Gender-Gegner, die irgendwen sozial oder juristisch sanktionieren wollen. Sie haben nur eine realitätsnahere Vorstellung von Geschlecht und Geschlechterrolle. “

          Warum dann dieses Galle-Spucken gegen Conchita? Viele haben sogar regelrechte Folter- oder Mordfantasien geäußert?

          „Sozial sanktioniert werden übrigens Müttter, die nicht erwerbstätig sind – so z.B. über die Rente. “

          Sag doch einfach: Nicht Erwerbstätige werden sanktioniert.

          „Heinz-Jürgen Voss. Er ist zwar ein Dipl.-Biol., aber vertritt dennoch die in der biologischen Fachwelt nicht akzeptierte These, es geben unendlich viele Geschlechter. Ein Vortrag von ihm auf der Uni, wo ich damals studiert habe, wurde angekündigt mit “Biologisches Geschlecht ist gesellschaftlich konstruiert” und könne “nicht unabhängig von Gesellschaft betrachtet werden.”“

          Kenne ich nicht, kann ich nichts zu sagen. Aber vielleicht ist das eine Definitionsfrage.
          Hier wird ja ständig was von Gehirngeschlecht und pränatalem/postnatalem Testosteron erzählt.
          Theoretisch könnte man daraus tatsächlich verschiedene Geschlechter bzw. Mischformen ableiten.

          Und die Sache mit den Chromosomen sowieso. Ein Mann mit Klinfeltersyndrom oder wie das heisst, ist ja oft auch physiologisch ziemlich weiblich.
          Auch wenn das selten ist, kann/sollte man es vielleicht berücksichtigen. Hat doch mit Manipulation nichts zu tun.

          „Auf ARTE wurde die These verbreitet, Männer seien deshalb größer und stärker als Frauen, weil sie Frauen von klein auf am Fleisch essen hindern würden, ihnen geringere Portionen zuwiesen. “

          Und was hat der Auftritt von Conchita Wurst damit zu tun um den es hier geht?
          Du kannst diese eine Sache doch nicht als Projektionsfläche für all deine Gender-Sorgen nehmen?

          Denkst du wirklich, das ist eine „gesteuerte“ Figur und nicht einfach nur eine Person die aus eigenem individuellen Antrieb handelt? Drag Queens gibt es ausserdem seit Menschengedenken.

          „Aus biologischer Sicht sind Männer auch ohne solche Torturen Männer, einfach so, ohne irgendwas dafür tun zu müssen.“

          Warum hat der Russe dann über Conchita gesagt „Männer weinen nicht“ als sie nach ihrem Sieg weinte?

          Weil er sie/ihn – trotz des Chromosomensatzes und des Testosterongehaltes der für einen amtlichen Vollbart ausreicht – nicht für einen Mann hält.
          Und genau das ist Gender.

        • @ Atacama

          „“Die Vorstellungen der Gender-Gegner sind eben viel realitätsnaher.”

          Realität ist: Dass dieser Mann sich einen weiblcihen Alter Ego geschaffen hat mit dem er als Sängerin auftritt. Weil er das so will und es einen Vorstellungen entspricht. Das ist die Realität.
          Wer diese Wünsche nicht hat, braucht sie ja nicht auszuleben.“

          Ich bezog das auf die biologischen Theorien über die Geschlechterrollen. Nicht auf C. Wurst. Und ich hab nichts dagegen, dass er sowas auslebt. Ich habe nur was dagegen, dass damit Propaganda für die Genderideologie gemacht wird.

          „“Und wenn es “realitätsnah” ist, warum muss man es dann noch künstlich erzwingen durch Sanktionen von “abweichendem” Verhalten?“

          Ich hab doch bereits dazu geschrieben, dass ich niemanden sanktionieren will.

          „Wieso gibt es dieses abweichende Verhalten überhaupt, wenn die Natur es anders “geplant” hat?“

          Abweichendes Verhalten von den biologischen Geschlechterollen gibt es, weil es genetische Variabilität in der Population gibt und die Umwelt auch mit über die Entwicklung eines Lebenswesens bestimmt. Auch erheblich. Hab ich nie anders dargestellt. Die Gender-Ideologen sind es, die genau das nicht sachlich sehen. Sie hätten es am liebsten, wenn am Geschlecht gar nichts bioloisch wäre.

          „Es ist auch Schicksal wenn du ein Mann bist der sich gerne als Frau verkleidet und dabei trotzdem Bartwuchs mag.“

          Ja, und? Wie gesagt: Ich habe nichts gegen diesen jungen Mann. Ich darf aber trotzdem öffentlich die Vermutung äußern, dass da ein Paar Gendersens mit medialer Macht im ORF und vielleicht auch sonst wo hinterstecken. Hab ich doch plausibel begründet. Er musste sich keinem nationalem Wettkampf stellen für eine Vorauswahl. Er wurde stattdessen in Top-Down-Stossrichtung zum Kandidaten ernannt. Aber die Gendersens arbeiten ja immer in Top-Down-Stossrichtung.

          „Die Vorstellung, dass Männer sichtbare Körperbehaarung haben, ist realitätsnah, denn so sieht die Natur es vor. Männer die diesen natürlichen Vorgaben nicht entsprechen, müssen sich dann eben was einfallen lassen.“

          Noch nicht mal. Biologisch gesehen sind das auch ohne Haare am Körper echte Männer. Das ist überhaupt so eine Sache: Viele Männer, die als „nicht echte“ Männer gelten, sind biologisch gesehen voll und ganz echte Männer.

          „Haartransplatation oder so. Hauptsache, sie entsprechen den natürlichen Vorgaben.“

          Nein. Außerdem muss niemand den „natürlichen Vorgaben“ entsprechen. Wer es nicht tut, ist ein vollwertiger Mensch. Hab ich nie anders dargestellt.

          „“Ob sich Frauen für den Job als Holzfäller eignen? Kaum bis gar nicht. Ist übrigens einer der gefährlichsten Jobs überhaupt, und wie viele von denen werden früh im Leben invalide. ”

          Das war doch nur ein Beispiel.
          Dafür, dass wegen Conchita Wursts Existenz kein Mann gezwungen oder gedrängt ist, es gleichzutun und sich in ein Frauenoutfit zu zwängen.“

          Hab ich doch auch nie behauptet. Du verstehst gar nicht, um was es mir geht. Mir geht es darum, dass die Medien – hier besonders das ORF – die Genderideologie volles Rohr promoten. Und dass dabei mit Methoden Toleranz für Homos erzeugt werden soll, die eher Intoleranz erzeugen wird.

          „“Und das ist eben ganz großer Schwachsinn, den Du da von Dir gibst. Juristisch wird deswegen – “selbst” aus meiner Sicht gottseidank – niemand sanktioniert. Außer männliche Totalverweigerer, als die Wehr- und Wehrersatzdienstpflicht noch nicht ausgesetzt war. ”

          Ne, aber das ist die Absicht der Gegner.“

          Die Gender-Gegner wollen also unmännliche Männer und unweibliche Frauen sanktionieren? Das hab ich aber noch nie gehört oder gelesen. Seit wann denn? Vielleicht einzelne, ja. Aber der typische Gender-Gegner nicht.

          „Die liberaleren unter ihnen sind noch so großmütig, es in den eigenen vier Wänden zu gestatten. Nur mitkriegen soll es niemand. Weil das eben “Abartigkeiten” sind, die nicht an einer gesunde, normale, moralische Gesellschaft partizipieren sollen.
          Ausserdem könnte das ja die Kinder verwirren usw.“

          Darum get es mir nicht. Der Auftritt von C. Wurst oder diese Person selbst ist nicht das Problem, auch nicht die Homosexuellen oder die Transsexuellen, sondern das politische Programm dahinter, also Dschända Meeiijjjnstriiiieeeeming.

          „“Sozial wird jemand, der aus der klassischen Geschlechterrolle ausbricht, dann sanktioniert, wenn er z.B. nicht der Familienernährer sein will oder nicht unter allen Umständen, so z.B. nach einem Scheidungskrieg. Letztere werden auch juristisch sanktioniert. ”

          Ja und die die sich zu “feminin” geben ebenfalls.“

          Ja, Männer, die zu feminin sind, können leicht z.B. bei allen oder fast allen Frauen abblitzen. Das ist wirklich eine Sanktionierung – aber eine, gegen die keine Feministin und kein Gender-Fritze der Welt jemals was dran ändern will (zumal es eh kaum geht) und über die man nicht sprechen darf, weil man dann genau von solchen Leuten sofort angegriffen wird.

          „“Es sind nicht Gender-Gegner, die irgendwen sozial oder juristisch sanktionieren wollen. Sie haben nur eine realitätsnahere Vorstellung von Geschlecht und Geschlechterrolle. ”

          Warum dann dieses Galle-Spucken gegen Conchita? Viele haben sogar regelrechte Folter- oder Mordfantasien geäußert?“

          Gegen diese Phantasien hatte mich mich oben und auch in einem anderen Blog deutlich ausgesprochen.

          Von Anstossaggressionen darf ich trotzdem sprechen – ich beschreibe ja nur, warum ich glaube, dass der Schuss mit der Toleranz nach hinten losgeht.

          Er wird erstrecht nach hinten losgehen, wenn so reagiert wird, wie hier auf meinen Selbermach-Samstags-Artikel.

          „“Sozial sanktioniert werden übrigens Müttter, die nicht erwerbstätig sind – so z.B. über die Rente. ”

          Sag doch einfach: Nicht Erwerbstätige werden sanktioniert.“

          Auch, aber so einfach ist das in dem zusammenhang nicht.

          „“Heinz-Jürgen Voss. Er ist zwar ein Dipl.-Biol., aber vertritt dennoch die in der biologischen Fachwelt nicht akzeptierte These, es geben unendlich viele Geschlechter. Ein Vortrag von ihm auf der Uni, wo ich damals studiert habe, wurde angekündigt mit “Biologisches Geschlecht ist gesellschaftlich konstruiert” und könne “nicht unabhängig von Gesellschaft betrachtet werden.””

          Kenne ich nicht, kann ich nichts zu sagen. Aber vielleicht ist das eine Definitionsfrage.“

          Die biologische Definition von Geschlecht ist ganz einfach: Männlich ist alles, was Spermien herstellt, weiblich ist alles, was Eizelln herstellt.

          Egal, ob wir von einem Tierindividuum oder dem Geschlechtsorgan eines Zwitters sprechen.

          So einfach ist das. Und ich kann mich hinsichtlich dieser Definition auf mehrere Professoren der Verhaltensbiologie und auf namhafte Literatur berufen. Im übrigen war das eines meiner Prüfungsthemen im Diplom.

          „Hier wird ja ständig was von Gehirngeschlecht und pränatalem/postnatalem Testosteron erzählt.
          Theoretisch könnte man daraus tatsächlich verschiedene Geschlechter bzw. Mischformen ableiten.“

          Es wäre aber nicht hilfreich, und Evochris macht dies ja auch nicht. Es ist auch aus biologischer Sicht übrigens ganz normal, dass Männchen auch weibliche Eigenschaften und Weibchen auch männliche Eigenschaften haben. (Würde jetzt länger dauern, zu erklären, warum das so ist.) Es ist ebenfalls aus biologischer Sicht ganz normal, dass auch die Umwelt und beim Menschen die Kultur einen Einfluss auf alles mögliche an und in einem hat.

          Kein seriöser Biologe bestreitet das, ich auch nicht.

          Jetzt gibt es aber Leute, die die Biologie am liebsten ganz ausklammern oder sie völlig verzerrt rüberbringen. Da wird das Kulturelle und Umwelteinflüsse überbetont, nichts darf genetisch bedingt sein. Da wird einfach behauptet, in der Biologie ging man von unendlich vielen Geschlechtern aus. Dabei geht man nur von zwei aus.

          „Und die Sache mit den Chromosomen sowieso. Ein Mann mit Klinfeltersyndrom oder wie das heisst, ist ja oft auch physiologisch ziemlich weiblich.
          Auch wenn das selten ist, kann/sollte man es vielleicht berücksichtigen. Hat doch mit Manipulation nichts zu tun.“

          Mit Manipulation hat es dann was zu tun, wenn wie neulich im Fernsehen solche chromosomalen Anomalien als Nichtanonalien und als einzelne Geschlechter dargestellt werden. Das ist Volksverdummung hoch drei. Besonders, wenn die eigentliche biologische Definition von männlich und weiblich weggelassen wird. Und das wurde sie. Ein Mann mit Klinefeltersyndrom ist biologisch gesehen ein Mann.

          Und wenn ein Biologe von „Anomalie“ oder „Syndrom“ in dem Zusammenhang spricht, meint er das rein descriptiv, nicht wertend. Es gibt für einen modernen Biologen keine hochwertigen und minderwertigen Menschen. Leider muss man das ständig dabeisagen, weil man sonst schon nach den ersten zwei Sätzen in die Nazi-Schublade gesteckt wird.

          „“Auf ARTE wurde die These verbreitet, Männer seien deshalb größer und stärker als Frauen, weil sie Frauen von klein auf am Fleisch essen hindern würden, ihnen geringere Portionen zuwiesen. ”

          Und was hat der Auftritt von Conchita Wurst damit zu tun um den es hier geht?“

          Ganz einfach: Vermutlich steckt die Gender-Lobby hinter beidem. Bei dem Fernsehbeitrag auf Arte mit Sicherheit. Bei C. Wurst mit hoher Wahrscheinlichkeit.

          „Du kannst diese eine Sache doch nicht als Projektionsfläche für all deine Gender-Sorgen nehmen?“

          Tue ich doch gar nicht.

          „Denkst du wirklich, das ist eine “gesteuerte” Figur und nicht einfach nur eine Person die aus eigenem individuellen Antrieb handelt? Drag Queens gibt es ausserdem seit Menschengedenken.“

          Doch, ich habe ihn die ganze Zeit für echt gehalten. Darum geht es mir nur nicht.

          „“Aus biologischer Sicht sind Männer auch ohne solche Torturen Männer, einfach so, ohne irgendwas dafür tun zu müssen.”

          Warum hat der Russe dann über Conchita gesagt “Männer weinen nicht” als sie nach ihrem Sieg weinte?“

          Weil nicht jeder Russe ein Biologe ist.

          Aus biologischer Sicht ist ein Mann auch dann noch ein RICHTIGER MANN, wenn er täglich vier Stunden durchheult. Mit der biologischen Def. hat das nichts zu tun.

          Es reicht, Spermien herstellen zu können und KEINE Eizellen herzustellen – und schon ist man ein richtiges Männchen. Egal, welche Eigenschaften man sonst noch hat. Ob Conchita Wurst ein richtiger Mann ist? Selbstverständlich.

          „Weil er sie/ihn – trotz des Chromosomensatzes und des Testosterongehaltes der für einen amtlichen Vollbart ausreicht – nicht für einen Mann hält.
          Und genau das ist Gender.“

          Ich würde sagen: Es ist die kulturelle Seite von geschlechtsspezifischem verhalten und Ansichten darüber.

          Gender ist so ein politischer Kampfbegriff, der so viel heißt wie

          „Geschlecht (Jaaaa, das Geschlecht ist was UNBIOLOGISCHES. Verstangen? Wag es bloß nicht, zu wiedersprechen, sonst erklären wir Dich kurzerhand zum homophoben Sexisten u.ä. und Du verlierst Deinen Job, falls Du ihn an der Uni oder überhaupt beim Staat hast und noch nicht verbeamtet bist und Disziplinarverfahren und blabla und Rücktritt, falls Du Politiker bist…) …“

        • @Matthias

          „Ich bezog das auf die biologischen Theorien über die Geschlechterrollen. Nicht auf C. Wurst. Und ich hab nichts dagegen, dass er sowas auslebt. Ich habe nur was dagegen, dass damit Propaganda für die Genderideologie gemacht wird. “

          Wie darf man das denn Ausleben ohne Propaganda für die Genderideologie zu betreiben?

          Lass mich raten: Nicht öffentlich, da jeder öffentliche Auftritt Propaganda ist.

          Wo genau ist da noch gleihc der Unterschied zu Russland?

          „Ich hab doch bereits dazu geschrieben, dass ich niemanden sanktionieren will. “

          Das wird aber notwendig sein, wenn so Leute wie Conchita sich durch bloßes Bitten nicht von ihrem schändlichen öffentlichen Herumgelaufe trennen wollen.

          „Abweichendes Verhalten von den biologischen Geschlechterollen gibt es, weil es genetische Variabilität in der Population gibt und die Umwelt auch mit über die Entwicklung eines Lebenswesens bestimmt. Auch erheblich. Hab ich nie anders dargestellt.“

          Aber die Gender-Gegner tun das. Die sagen „Männer sind so. Frauen sind so.“ Und was nicht passt wird passend gemacht oder als abartige Randerscheinung behandelt.

          „Noch nicht mal. Biologisch gesehen sind das auch ohne Haare am Körper echte Männer. Das ist überhaupt so eine Sache: Viele Männer, die als “nicht echte” Männer gelten, sind biologisch gesehen voll und ganz echte Männer.“

          Aber nciht für „Genderideologie-Gegner“.

          „Die Gender-Gegner wollen also unmännliche Männer und unweibliche Frauen sanktionieren? Das hab ich aber noch nie gehört oder gelesen. Seit wann denn? Vielleicht einzelne, ja. Aber der typische Gender-Gegner nicht. “

          Das ist die immer eintretende Folge von starren Geschlechtsrollen und normen und in absolut jedem Land zu beobachten.
          Je „traditioneller“ die allgemeine Anschauung ist, desto schwerer wird es für die die sich damit nicht identifizieren oder mehr Freiheit in dem Bereich wollen.

          „Weil nicht jeder Russe ein Biologe ist. “

          Aber ein Anti-Genderist.
          Wenn man Anti Gender ist, sollte man solche Dinge eigentlich nicht sagen, weil man damit den eigenen Standpunkt untergräbt.

      • @ Adrian (Nachtrag)

        Ich habe mir den Auftritt von der „Wurst“ gerade nochmal auf Youtube angeguckt.

        Ich überlege gerade, was schlimmer aussah: C.Wurst oder Josephine Witt auf dem Altar in Köln….

        …und musikalisch ist da aus meiner Sicht nicht viel hinter. Kann ich zwar letztlich nicht beurteilen, aber wirkt auf mich recht 0815-mäßig. Die Melodie kann man sich schlecht merken.

        • Matthes, du reitest dich mit jedem Kommentar weiter rein.
          Steh doch einfach dazu, dass auch du einer derjenigen bist, die bei Conchita das Kotzen kriegst.
          So langsam hat jeder mitgekriegt, dass die ominösen „Gendersens“ im Prinzip nur vorgeschoben sind. Jeder sieht deine Homophobie und deine Transphobie, nur du nicht.

          Und musikalisch: Nee das kannst du wirklich nicht beurteilen wenn du den lächerlichen Frauenhaus Song für gute Musik hältst

        • Oh, wer ist da denn? Dat jute Marenschweinchen?

          Lange nicht mehr versucht, mich virtuell zu kratzen!

          Also:

          „Matthes, du reitest dich mit jedem Kommentar weiter rein.“

          Nö.

          „Steh doch einfach dazu, dass auch du einer derjenigen bist, die bei Conchita das Kotzen kriegst.“

          Kriegst? Kriegen! Deutsches Sprache, schweres Sprache!

          Ob ich das Kotzen kriege? Nicht wirklich, ich hatte ja bereits auf meinen festen Magen verwiesen. Nur: Ein angenehmer Anblick ist dieser Mann für mich nicht, wenn er als „C. Wurst“ zurechtgemacht ist. Das sind meine instinktiven Dispositionen, für die ich nichts kann.

          Ob ich ihn hasse? Nein. Nicht er ist das Problem, sondern das politische Programm hinter seinem Auftritt.

          „So langsam hat jeder mitgekriegt, dass die ominösen “Gendersens” im Prinzip nur vorgeschoben sind.“

          Nein, sie sind das eigentliche Problem. Ohne sie würde ich mich gar nicht zu dem Fall äußern.

          Was sagst Du denn dazu, dass C. Wurst sich keinem Vorausscheidungs-Wettkampf stellen musste? Was ist daran fair?

          „Jeder sieht deine Homophobie und deine Transphobie, nur du nicht.“

          Jeder auch noch – ich soll homophob & transphob sein? An was für Wahnvorstellungen leidest Du denn?

          Nee, es geht wirklich gegen die Gendersens. Nicht gegen das andere Ufer Leute, die aufgrund einer chromosomalen Anomalie nicht eindeutig einem der beiden Geschlechter zuordbar sind.

          Und wo wir gerade dabei sind: Du bist meiner Meinung nach Weißerheterosexuellermannophob, biophob, maskuphob, und matthiassophob. Und das sieht jeder hier.

          „Und musikalisch: Nee das kannst du wirklich nicht beurteilen wenn du den lächerlichen Frauenhaus Song für gute Musik hältst“

          Ich habe nie behauptet, dass der musikalisch eine hohe Qualität hat – ich kann mich jedenfalls nicht dran erinnern.

          Ich finde ihn aber witzig und böse treffend.

          Der hätte damit zum ESC antreten sollen!

        • „Nicht gegen das andere Ufer Leute, die aufgrund einer chromosomalen Anomalie nicht eindeutig einem der beiden Geschlechter zuordbar sind.“

          sollte heißen

          „Nicht gegen das andere Ufer ODER Leute, die aufgrund einer chromosomalen Anomalie nicht eindeutig einem der beiden Geschlechter zuordbar sind.“

        • Marenleinchen hat anscheinend recht.

          „Ich habe nichts gegen Homo- und Transsexuelle, wer aber “

          …sind Sätze, bei denen man eigentlich nicht weiterlesen muß. Du kannst Wurst toll oder doof finden, aber genauso wie es ziemlich verquer ist, aus einem uninteressanten und unbedeutenden Sangeswettkampf ein Zeichen der Toleranz zu deuten, genauso dämlich ist es, hier genderistisches Matriarchat bei der Arbeit zu deuten.

          Anscheinend (und ich weiß es nicht und es interessiert mich auch nicht) hat Frau Wurst eine tolle Show abgezogen, die viele begeistert hat. Mit Bart und Kleid. Nicht mehr, nicht weniger.

        • *Ob ich das Kotzen kriege? Nicht wirklich, ich hatte ja bereits auf meinen festen Magen verwiesen.*

          Schon wieder.

          *Nur: Ein angenehmer Anblick ist dieser Mann für mich nicht, wenn er als “C. Wurst” zurechtgemacht ist. Das sind meine instinktiven Dispositionen, für die ich nichts kann.*

          Conchita (nennen wir den Menschen doch „sie“, immerhin nennt sie sich selbst auch so) muss dir auch nicht gefallen. Es wäre aber ein enormer Fortschritt, wenn du sie nicht als „das“ bezeichnetest und zumindest versuchtest, in deinen Ausführungen höflich zu bleiben. Das geht auch mit „Instinktdispositionen“, so praktisch sie auch als Entschuldigung sein mögen.

          *Was sagst Du denn dazu, dass C. Wurst sich keinem Vorausscheidungs-Wettkampf stellen musste? Was ist daran fair? *

          http://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest#Nationale_Vorentscheide

          Hast du dich bei Lena 2011 auch so aufgeregt?

          *Nicht gegen das andere Ufer ODER Leute, die aufgrund einer chromosomalen Anomalie nicht eindeutig einem der beiden Geschlechter zuordbar sind.*

          Lippenbekenntnisse. Deine Kommentare sind in etwa so:
          „Bla bla bla, Schwule sind ja voll witzig, bla bla bla, sie sollten weniger Rechte haben als Heteros, bla bla bla, schwule und Transsexuelle sie sind Teil der Genderverschwörung, bla bla bla,
          eklig , bla bla bla, Transsexuelle sind Dinge, bla bla bla ICH BIN SOWAS VON ÜBERHAUPT NICH -PHOB, WIE KÖNNT IHR DAS NUR SAGEN!!!“

          *Und wo wir gerade dabei sind: Du bist meiner Meinung nach Weißerheterosexuellermannophob, biophob, maskuphob, und matthiassophob. Und das sieht jeder hier. *

          Och Matthes, jetzt hast du´s mir aber gegeben. Wenn du mir jetzt noch mein Pausenbrot klaust, bin ich vollends zerstört.

          *Der hätte damit zum ESC antreten sollen!*

          Ach Matthes…

        • @ Gerhard

          „Marenleinchen hat anscheinend recht.“

          Aus Deiner Sicht ganz bestimmt. Die Frage ist, ob man solche Typen in der Männerrechtler-Szene gebrauchen kann.

          „“Ich habe nichts gegen Homo- und Transsexuelle, wer aber ”

          …sind Sätze, bei denen man eigentlich nicht weiterlesen muß. Du kannst Wurst toll oder doof finden, aber genauso wie es ziemlich verquer ist, aus einem uninteressanten und unbedeutenden Sangeswettkampf ein Zeichen der Toleranz zu deuten, genauso dämlich ist es, hier genderistisches Matriarchat bei der Arbeit zu deuten.“

          Es ist trotzdem interessant, dass hier der ORF einfach entschieden hat, dass C. Wurst antritt, ohne vorherigen Wettkampf. Sowas kommt ja eher in Ausnahmefällen vor.

          „Anscheinend (und ich weiß es nicht und es interessiert mich auch nicht) hat Frau Wurst eine tolle Show abgezogen, die viele begeistert hat. Mit Bart und Kleid. Nicht mehr, nicht weniger.“

          Dann guck & hör es Dir doch an:

          Zum Vergleich eine andere ESC-Siegerin:

          Man vergleiche bei beiden Beispielen die musikalische und ästhetische Seite beider Darsteller bzw. ihres Auftritts.

          Und man vergleiche ebenfalls die Botschaft!

          Man könnte unterstellen: Der ESC ist auch nicht mehr das, was er mal wahr!

        • @ Marenleinchenchen

          „Conchita (nennen wir den Menschen doch “sie”, immerhin nennt sie sich selbst auch so) muss dir auch nicht gefallen. Es wäre aber ein enormer Fortschritt, wenn du sie nicht als “das” bezeichnetest und zumindest versuchtest, in deinen Ausführungen höflich zu bleiben. Das geht auch mit “Instinktdispositionen”, so praktisch sie auch als Entschuldigung sein mögen.“

          Das? Wieso, wer Geschlechterrollen auflösen will, wer den Begriff „Geschlecht“ aufweichen will, den frauisiert man doch, wenn man „sie“ dafür sagt.

          Ich wahr unhöflich? Naja.

          „*Was sagst Du denn dazu, dass C. Wurst sich keinem Vorausscheidungs-Wettkampf stellen musste? Was ist daran fair? *

          http://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest#Nationale_Vorentscheide

          Hast du dich bei Lena 2011 auch so aufgeregt?“

          Ich habe schlichtweg nicht gewusst, dass es so wahr.

          „Allerdings können die Rundfunkstationen der Länder auch auf einen Vorentscheid verzichten und einen Künstler direkt nominieren. “

          ist eine fragwürdige Regelung. Also meiner Meinung nach. So kann nach politischer Ausrichtung entschieden werden, obwohl es dort eigentlich nicht um Politik gehen soll.

          „*Nicht gegen das andere Ufer ODER Leute, die aufgrund einer chromosomalen Anomalie nicht eindeutig einem der beiden Geschlechter zuordbar sind.*

          Lippenbekenntnisse. Deine Kommentare sind in etwa so:
          “Bla bla bla, Schwule sind ja voll witzig, bla bla bla, sie sollten weniger Rechte haben als Heteros, bla bla bla, schwule und Transsexuelle sie sind Teil der Genderverschwörung, bla bla bla,
          eklig , bla bla bla, Transsexuelle sind Dinge, bla bla bla ICH BIN SOWAS VON ÜBERHAUPT NICH -PHOB, WIE KÖNNT IHR DAS NUR SAGEN!!!”“

          Das ist üble Nachrede. Das Homos weniger Rechte als Heteros haben sollten, habe ich nirgendwo behauptet, mit Ausnahme im Bezug aufs Adoptionsrecht. Und selbst da bin ich nicht derart vehement gegen.

          Ich habe Adrian gegenüber sogar mal betont, dass Homophobie femilienfeindlich sein kann. Also wenn da z.B. die konservativen Eltern ihren Sohn/ihre Tocher nach dem Outing niederbrüllen und die Familie dran kaputt geht. Wer sowas sagt, ist doch gar nicht homophob.

          „*Und wo wir gerade dabei sind: Du bist meiner Meinung nach Weißerheterosexuellermannophob, biophob, maskuphob, und matthiassophob. Und das sieht jeder hier. *

          Och Matthes, jetzt hast du´s mir aber gegeben. Wenn du mir jetzt noch mein Pausenbrot klaust, bin ich vollends zerstört.

          *Der hätte damit zum ESC antreten sollen!*

          Ach Matthes…“

          Ja, maskuphob bist Du wirklich!

        • @Marenleinchen

          Jeder sieht deine Homophobie und deine Transphobie, nur du nicht.

          Also ich sehe bei Matze keine Homo- oder Transphobie. Also mach mal halblang, du Wichtigtuerin.

          Ich finde Conchita Leberwurst ebenfalls zum Kotzen. Tötet sie, bevor sie Eier legt.

          Arne Hoffmann kann man auch nicht mehr ernst nehmen. Sobald seine linksneurotischen Themen berührt werden, legt er jedes Wort auf die Goldwaage. Humor hat er offenbar auch keinen.

          Wie all die peinlichen Linken trommelt Hoffmann bei den Themen Homo, Trans und Islam. Die Selbstbezeichung „undogmatischer Linker“ ist wohl ein Scherz.

        • @ James T. Kirk

          „Also ich sehe bei Matze keine Homo- oder Transphobie. Also mach mal halblang, du Wichtigtuerin.“

          Danke für die Schützenhilfe!

          „Ich finde Conchita Leberwurst ebenfalls zum Kotzen.“

          Mit so ner richtig guten Leberwurst will man „die“ gar nicht verbinden…

          „Tötet sie, bevor sie Eier legt.“

          In dem Punkt kann ich nicht mehr zustimmen. Hinterher bringt ihn noch wirklich einer um.

          „Arne Hoffmann kann man auch nicht mehr ernst nehmen.“

          Doch, also das kann man aber wirklich.

          „Sobald seine linksneurotischen Themen berührt werden, legt er jedes Wort auf die Goldwaage. Humor hat er offenbar auch keinen.

          Wie all die peinlichen Linken trommelt Hoffmann bei den Themen Homo, Trans und Islam. Die Selbstbezeichung “undogmatischer Linker” ist wohl ein Scherz.“

          Er hat halt auf Genderama der „Wurst“ zum Sieg gratuliert. Mehr oder viel mehr nicht. Das kann er aus meiner Sicht gern machen.

          Seine Kritik an Aufforderungen wie „tötet es“ ist auch gerechtfertigt.

          Was er (vielleicht?) nicht sieht ist, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit diejenigen hinter der ganzen Sache stehen, die glauben, es gebe 16 verschiedene Geschlechter und Feminismus sei was Wunderbares.

          Und das solche Aktionen einen Bärendienst für Homo- und Transsexuelle darstellen, weil sie zu Anstossaggressionen und Abwehrreaktionen führen.

          Ich habe nichts gegen Männer, die schwul sind und/oder in ihren eigenen vier Wänden im Tütü rumlaufen.

          Ich habe nichts gegen Nudisten, die in ihren eigenen vier Wänden sowie in diversen FKK-Einrichtungen nackt rumlaufen.

          Wenn aber ein Nudist mit freischwingender Nudel am ESC teilnehmen würde, oder eine Nudistin mit auf- und abhüpfenden Nippeln, würde es mir doch ziemlich befremdlich vorkommen.

          Und wenn ich dann – wenn so ein Nackedei offenbar nur wegen seiner Nacktheit den Song-Contest gewinnt, sagen wir mit seinem „Schamhaar“-Song – sagen würde: „Oh Gott, dass sieht ja schlimm aus, das hat doch mit Kunst nichts mehr zu tun…“

          …dann würde es mich sehr wundern, wenn deshalb irgendwer auf die Idee käme, mich als „Nudistenfeind“ anzusehen, der alle FKK-Strände der Welt schließen wollte oder Nudisten im z.B. Berufsleben diskriminieren wollte.

          Also auch dann, wenn der Auftritt dazu dienen sollte, „mehr Toleranz“ für die Freikörperkultur zu schaffen.

          Aber auf SOWAS kommen Nudisten nicht. Gendersens schon. Die kommen ja auch auf „Herr Professorin“ und „Professx“, oder auf unendlich viele Geschlechter.

        • Vielleicht hat C. Wurst auch deshalb gewonnen, weil die parteiischen Medien ihn stark gefördert haben, weil sie ja ohnehin meist die Femi- und Genderlinie promoten.

        • Matthias, bitte!

          Ich hab da aus Selbstschutz auf keines draufgeklickt, aber Nicole? Ein bisschen Frieden? Aus dem Vergleich zu der gründest Du Wursts Verwerflichkeit? Ich trage lieber Kleider als mir dieses grottige Gesülze anhören zu müssen. Diese klampfende Klamaukfigur. Claudia Roths Gesang unter der Dusche. Schau mal bei Wikipedia unter gräßliches Gepupse, da ist ein Bild von ihr. Jede Dreijährige, die alle meine Entchen singt, ist ihr musikalisch und intellektuell überlegen. Ein bisschen Frieden war die Bankrotterklärung der 80er. Der Vorbote von David Hasselhoff und der Bankenkrise.

          Ich schmeiß jetzt meinen Rasierer in den Müll und shoppe Kleider.

        • http://www.danisch.de/blog/2014/05/16/neo-tolerant-politisch-korrektes-anti-normativ-uniformes-diversitaets-einheits-mobbing/

          ist auch interessant.

          „Focus berichtet, dass eine Jurorin rausgemobbt/-pöbelt wurde, weil sie nicht die Wurst gewählt hat. “

          Focus:

          http://www.focus.de/kultur/musik/eurovision-song-contest/esc-2014-conchita-wurst-toleranz-jury-madeline-juno-madeline-juno-nie-wieder-mach-ich-sowas-mit_id_3836537.html

          Selbst sie muss sich als „Homophob“ bezeichnen lassen!

        • @ Kirk
          „Tötet sie, bevor sie Eier legt.“

          Man könnte Dich dafür anzeigen und ich hätte nicht übel Lust dazu. Du bist ekelhaft!
          Das ist nicht mein Blog, aber ich wusste, warum ich Dich bei mir gesperrt habe. Und ich wüsste auch, was ich in diesem Fall nun mit Dir tun würde.

        • @Matthias

          Ah, da hat Onkel Hotte das also her:

          Wie eine Blume, auf die einer tritt
          und wie eine Hose, die zu eng ist im Schritt,
          so wie ein Kanzler den keiner mehr mag,
          fühl‘ ich mich an manchem Tag.

          Dann seh‘ ich das Scheißen der Vögel im Wind
          und ärger die Nachbarn die unter mir sind.
          Dann sing ich ganz laut und falsch dieses Lied
          und hoff‘ daß mir nichts geschieht.

          Ein bißchen Ostern, ein bißchen Weihnacht,
          ein bißchen Strafe, wenn man wen kaltmacht.
          Ein bißchen Liebe, ein bißchen Beischlaf,
          ein bißchen schwanger, wohl nich‘ aufgepaßt.

          Ein bißchen Frieden, ein paar Kroaten,
          ein bißchen Serbien und dann abwarten.
          Ein bißchen Kaffee, ein bißchen Sahne
          und zwei Stück Zucker ja das wünsch‘ ich mir.

        • @Matthias

          „Was er (vielleicht?) nicht sieht ist, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit diejenigen hinter der ganzen Sache stehen, die glauben, es gebe 16 verschiedene Geschlechter und Feminismus sei was Wunderbares. “

          Du setzt „Sex“mit „Gender“ gleich.
          Es gibt verschiedene Geschlechtsidentitäten bzw verschiedene Gender. Am Chromosomensatz ändert sich dabei nichts.

          Und wenn das nicht so ist, wieso hat dann ein homophober (und gender-negierender) russischer Politiker angesichts Conchitas Sieg und Tränen der Rührung gesagt „Männer weinen nicht“.

          Kannst du mir erläutern, wie man eine solche Aussage mit dem Leugnen von Gender in Einklang bringen will?

        • Adrian

          Man könnte Dich dafür anzeigen und ich hätte nicht übel Lust dazu. Du bist ekelhaft!

          Also ich würde mich riesig freuen, wenn du mich dafür anzeigtest. Meine Adresse kannst du in meinem Impressum lesen.

          Oder anders ausgedrückt: Es gibt Selbsthilfegruppen für Hypersensibilität und Humorlosigkeit. Auch beide Problemfelder in einer Selbsthilfegruppe. Zur Not kannst du auch selbst eine gründen, falls andere zu weit weg sind. Hier in Berlin gibt es ein reichhaltiges Angebot für Typen wie dich.

          👿 😆 👿

          Ihr Linken habt wirklich null Humor. Was seid ihr nur für peinliche Leute. Wenn jemand schreibt: Tötet es, bevor es Eier legt, ist dies vor allem eine ästhetische Kritik an diesem Wurstspasten.

          Ich bin stolz auf meine Intoleranz.

          Mit obigem Satz bringt man nicht zum Ausdruck, daß man die Leberwurst töten will, sondern daß man sie widerwärtig findet.

          Man kann sich natürlich auch zwanghaft dummstellen. Ähnlich wie manche prominente Männerrechtler dies bei der prolligen Satire von Akif Pirincci tun.

          Viel Spaß noch in eurer linken Weicheiwelt. Ernst nehmen kann man euch leider dadurch immer weniger.

        • @ Kirk

          „Ihr Linken habt wirklich null Humor.“

          Und das ist gut so, dass uns dieser Humor fremd ist.
          Ich finde weder Valerie Solanas „Scum“-Manifest lustig, noch Akif Pirinccis widerliche, bösartige Hetzschrift – ich bekämpfe beide!

          Und wenn die Politisch Korrekten von links und rechts ihre Menschenverachtung als „großartige Satire“ labeln wollen, dann sollte man ihnen deutlich zu verstehen geben, dass man „null Humor hat“.

        • „ist dies vor allem eine ästhetische Kritik an diesem Wurstspasten.

          Ich bin stolz auf meine Intoleranz.“

          http://www.ein-herz-fuer-kinder.de/EHFK/deutsch/Projekte/Weltweit/Osteuropa/Polen/20120215-luca/artikel-luca-mfbq.jpg?view=scale&width=&height=

          Auch wieder so ein Wort, was ja nicht gegen Spastiker gerichtet ist. aber es ist halt schon irgendwie scheisse und peinlich, Spastiker zu sein, deshalb kann man Leute die man nicht mag so natürlich gut beleidigen. Da muss man sich ja nicht so anstellen.

        • @ Atacama

          „Du setzt “Sex”mit “Gender” gleich.“

          Ich muss hier nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Die Vertreter der Gender-Ideologie wollen die Deutungshoheit über Geschlecht und Geschlechterrolle.

          Sie bezeichnen teilweise sogar das „biologische Geschlecht“ als gesellschaftlich konstruiert.

          Denen geht es nicht darum, mit „Gender“ den nichtbiologischen Teil der Wirklichkeit zu beschreiben, unter Akzeptanz, dass es auch ein biologisches Geschlecht gibt.

          Die haben mehrfach versucht, das Grücht in die Welt zu setzen, es gebe auch aus rein biologischer Perspektive mehr als zwei Geschlechter.

          Und wer sowas macht, kriegt von mir ein entsprechendes Echo.

          „Es gibt verschiedene Geschlechtsidentitäten bzw verschiedene Gender. Am Chromosomensatz ändert sich dabei nichts.“

          Tut nichts zur Sache.

          „Und wenn das nicht so ist, wieso hat dann ein homophober (und gender-negierender) russischer Politiker angesichts Conchitas Sieg und Tränen der Rührung gesagt “Männer weinen nicht”.

          Kannst du mir erläutern, wie man eine solche Aussage mit dem Leugnen von Gender in Einklang bringen will?“

          Hab ich jemals geleugnet, dass es kulturelle Überformungen geschlechtsspezfischen Verhaltens gibt? Nein.

          Ich nenne diese kulturelle Seite am Geschlecht aber eher nicht Gender, weil die Leute, die dieses Wort benutzen, das ganze meist ideologisch sehen, und die Realität nicht so anerkennen, wie sie ist.

        • „Ich muss hier nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Die Vertreter der Gender-Ideologie wollen die Deutungshoheit über Geschlecht und Geschlechterrolle. “

          Aber nicht so sehr wie die Gender-Gegner.
          In einer durchgegenderten Welt hat man die Wahl ein Holzfäller mit Brustbehaarung und nicht arbeitender Hausfrau zu sein. Wenn man das will.

          In einer Welt wie die Gendergegner sie sich vorstellen, hat man die PFLICHT, das (oder ähnliches) zu sein und wird sanktioniert, sozial oder juristisch, wenn man es nicht ist.

          „Sie bezeichnen teilweise sogar das “biologische Geschlecht” als gesellschaftlich konstruiert. “

          Wo denn? Wer denn? Und hat Conchita das getan? Oder wird/er sie nur als Projektionsfläche (wegen der Sichtbarkeit) für Ressentiments und Unterstellungen benutzt?

          „Tut nichts zur Sache. “

          Das tut sogar sehr viel zur Sache.

          Kapierst du nicht, dass es erst Recht Gender ist, wenn man Normen und Gesetze aufstellt „Ein echter Mann/eine richtige Frau tut dies/darf jenes nicht“ ?

          Wenn das alles so natürlich wäre, bräuchte man diese Normen ´ja nicht.

          Oder überhaupt die Meinung, Männer würden nicht geboren, sondern gemacht bzw. man(n) müsse sich das erarbeiten. Das ist doch Gender in Reinform.
          Etwas was von Natur aus da ist, muss nicht erst „gemacht“ werden.
          Wenn sowas kein gender ist, was ist es dann? Immerhin ist es etwas was über Biologie weit hinausgeht.

          „Ich nenne diese kulturelle Seite am Geschlecht aber eher nicht Gender, weil die Leute, die dieses Wort benutzen, das ganze meist ideologisch sehen, und die Realität nicht so anerkennen, wie sie ist.“

          Gut, dann meinst du aber dasselbe, nennst es nur anders. Ändert am Vorhandensein dieses Phänomens ja nichts.

        • @ Atacama

          „Aber nicht so sehr wie die Gender-Gegner.“

          Die Vorstellungen der Gender-Gegner sind eben viel realitätsnaher. Das Geschlecht ist im grundsatz kein gesellschaftliches Konstrukt. Und es gibt zwei Geschlechter. Ja, und das wird man doch wohl noch sagen dürfen?!?

          „In einer durchgegenderten Welt hat man die Wahl ein Holzfäller mit Brustbehaarung und nicht arbeitender Hausfrau zu sein. Wenn man das will.“

          Nein, die Wahl hat de facto fast niemand. Ob man ein Mann oder eine Frau ist, ob man – wenn man ein Mann ist – Brustbehaarung hat, das ist alles Schicksal.

          Ob sich Frauen für den Job als Holzfäller eignen? Kaum bis gar nicht. Ist übrigens einer der gefährlichsten Jobs überhaupt, und wie viele von denen werden früh im Leben invalide.

          Das wählt kaum eine Frau, und kaum eine, die es wählt, würde in dem Job genommen.

          „In einer Welt wie die Gendergegner sie sich vorstellen, hat man die PFLICHT, das (oder ähnliches) zu sein und wird sanktioniert, sozial oder juristisch, wenn man es nicht ist.“

          Und das ist eben ganz großer Schwachsinn, den Du da von Dir gibst. Juristisch wird deswegen – „selbst“ aus meiner Sicht gottseidank – niemand sanktioniert. Außer männliche Totalverweigerer, als die Wehr- und Wehrersatzdienstpflicht noch nicht ausgesetzt war.

          Sozial wird jemand, der aus der klassischen Geschlechterrolle ausbricht, dann sanktioniert, wenn er z.B. nicht der Familienernährer sein will oder nicht unter allen Umständen, so z.B. nach einem Scheidungskrieg. Letztere werden auch juristisch sanktioniert.

          Frauen stehen dagegen Männerdomänen offen, sofern es nicht um harte, körperliche Arbeit geht.

          Es sind nicht Gender-Gegner, die irgendwen sozial oder juristisch sanktionieren wollen. Sie haben nur eine realitätsnahere Vorstellung von Geschlecht und Geschlechterrolle.

          Sozial sanktioniert werden übrigens Müttter, die nicht erwerbstätig sind – so z.B. über die Rente.

          „“Sie bezeichnen teilweise sogar das “biologische Geschlecht” als gesellschaftlich konstruiert. ”

          Wo denn? Wer denn?“

          Heinz-Jürgen Voss. Er ist zwar ein Dipl.-Biol., aber vertritt dennoch die in der biologischen Fachwelt nicht akzeptierte These, es geben unendlich viele Geschlechter. Ein Vortrag von ihm auf der Uni, wo ich damals studiert habe, wurde angekündigt mit „Biologisches Geschlecht ist gesellschaftlich konstruiert“ und könne „nicht unabhängig von Gesellschaft betrachtet werden.“

          Das ist beides milde ausgedrückt Schwachsinn.

          Neulich auf ich glaube 3Sat wurde die Existenz sehr vieler biologischer Geschlechter damit „begründet“, dass es ja nicht nur XX- und XY-Menschen gibt, sondern auch X0, XYY, XYYY, XXY, XXX usw. – hierbei wurde die biologische Definition von „Geschlecht“ ebenso völlig außer Acht gelassen wie die Tatsache, dass ein anderer Geschlechtschromosomensatz wie XX und XY die Ausnahme ist. Es ist unglaublich, wie wir manipuliert werden.

          Auf ARTE wurde die These verbreitet, Männer seien deshalb größer und stärker als Frauen, weil sie Frauen von klein auf am Fleisch essen hindern würden, ihnen geringere Portionen zuwiesen.

          Hinter solchen Behauptungen stehen auch die Gendersens, um es nochmal platt zu sagen. Ein einfacher Tierreich-Vergleich zeigt, wie schwachsinnig solche Behauptungen sind.

          „Und hat Conchita das getan?“

          Ich weiß nicht, wie „sie“ darüber denkt. Ist auch egal. Es geht nicht um „sie“. Um die Wurst geht es aber schon bei dem Thema!

          „Oder wird/er sie nur als Projektionsfläche (wegen der Sichtbarkeit) für Ressentiments und Unterstellungen benutzt?“

          Nein. Ihr Fall ist vermutlich nur ein Beispiel dafür, wie die Gendersens im Hintergrund die Strippen ziehen, in welche Richtung sie uns umerziehen wollen und wie sehr die Gender-Ideologie auch ganz unabhängig vom Thema Homo- und Transsexualität durchgedrückt werden soll.

          Bei dem Song Contest ging es aus meiner Sicht gar nicht mehr um Musik – es war eine geschlechterpolitische Plattform.

          „“Tut nichts zur Sache. ”

          Das tut sogar sehr viel zur Sache.

          Kapierst du nicht, dass es erst Recht Gender ist, wenn man Normen und Gesetze aufstellt “Ein echter Mann/eine richtige Frau tut dies/darf jenes nicht” ?“

          Solche Gesetze stelle ich doch kaum auf. Außer, was Extrembeispiele angeht. „Conchita Wurst“ ist im Prinzip darauf getrimmt, so provokant und anstößig wie möglich zu wirken. Vielleicht ein Test der Gendersens, wie weit sie gehen können?

          „Wenn das alles so natürlich wäre, bräuchte man diese Normen ´ja nicht.

          Oder überhaupt die Meinung, Männer würden nicht geboren, sondern gemacht bzw. man(n) müsse sich das erarbeiten. Das ist doch Gender in Reinform.“

          Ich bin ja – aber auch das wird hier zu gern übersehen – gegen Initiationsriten aller Art, mit denen Männer dann mit Gewalt zu „echten Männern“ gemacht werden.

          Aus biologischer Sicht sind Männer auch ohne solche Torturen Männer, einfach so, ohne irgendwas dafür tun zu müssen. Ein Männchen ist von Geburt an ein Männchen. Auch ein richtiges. Übrigens auch dann, wenn es schwul ist. Eigentlich dürften die Schwulen und Lesben mit der biologischen Geschlechtsdefinition überhaupt kein Problem haben.

          „Etwas was von Natur aus da ist, muss nicht erst “gemacht” werden.“

          Natürlich nicht. Hab ich auch nie behauptet.

          „Wenn sowas kein gender ist, was ist es dann? Immerhin ist es etwas was über Biologie weit hinausgeht.“

          siehe unten

          „“Ich nenne diese kulturelle Seite am Geschlecht aber eher nicht Gender, weil die Leute, die dieses Wort benutzen, das ganze meist ideologisch sehen, und die Realität nicht so anerkennen, wie sie ist.”

          Gut, dann meinst du aber dasselbe, nennst es nur anders. Ändert am Vorhandensein dieses Phänomens ja nichts.“

          Nein, wenn ich von kultureller Überformung spreche, meine ich oft nicht das, was die gendersens „Gender“ nennen. Denn die meinen damit das gesamte Geschlecht, zumindest sehr oft. DIE sind es, die die beiden Begriffe sex und gender durcheinanderhauen. Absichtlich, denn sie beanspruchen die Deutungshoheit darüber.

          Und wer macht mit? Die Uni! Ich weiß noch damals, wie eine Didaktik-Dozentin „Gender“ einfach als Synonym für „Geschlecht“ verwendet hat. Die meinen damit nicht einfach nur den kulturellen Anteil am geschlechtsspezifischen Verhalten. Die wollen mehr.

          „Gender“ ist ein politischer Kampfbegriff aus dem Feminismus – also dem Gender-Feminismus.

          Sie wollen den Menschen damit einreden, dass das Geschlecht in erster Linie was unbiologisches ist, auch das geschlechtsspezifische Verhalten.

          Und sie wollen Geschlechterrollen komplett auflösen. Und in der Form, wie sie es wollen, werden sie uns allen damit schaden.

          Sie wollen z.B. Frauenquoten durchsetzen und Jungen im Bildungsbereich diskriminieren. Das Ergebnis davon wird sein, dass Ehen und Familien kaum noch zustande kommen und halten. Die Geburtenrate wird zurückgehen. Auf dem Partnermarkt zeigen sich dann die biologischen Geschlechterrollen sogar deutlicher als vorher, zumindest in vielen Hinsichten.

          Um sowas geht es mir, wenn ich die Genderideologie angehe – die Homo- und Transsexuellen sind nicht mein Thema.

          Dass man zu denen aber bald nichts mehr sagen darf, da bin ich auch gegen.

          Dieser ganze Thread hier ist ein gutes Beispiel dafür, dass man zu dem Thema bald wirklich nichts mehr sagen darf.

          Es ist erschreckend, wie leichtfertig man direkt als „homophober Sexist“ bezeichnet wird – von Leuten, die über das Niveau vom gelben Forum (Mit dem ich noch nicht mal was zu tun habe!) klagen.

      • Ich weiss nicht,
        ob Conchita Wurst ein Thema ist,
        an dem man sich abarbeiten sollte.

        Er/Sie/Es ist ein designtes Kunstprodukt,
        darauf abgestimmt maximal zu provozieren.

        Matthias, Du bist Ihnen auf den Leim gegangen und hast Dich provozieren lassen.

        • Nö, hab ich nicht. Ich berichte hier nur drüber und zeige auf, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit die Gendersens dahinterstecken und das Ganze keine Toleranz bringen wird.

          Und die Aktion dient nicht unbedingt der Provokation. Die wollen damit ihre Ideologie promoten. Vielleicht testen, wie weit sie gehen können, wie das Volk reagiert.

        • @ Gedankenwerk

          Verschwörungstick? Wieso, passt doch alles zusammen.

          Außerdem entkräftet das nicht die Vermutung, dass es kein Zufall ist, dass Österreich ausgerechnet dieses Jahr auf einen Vorentscheidungs-Wettkampf verzichtet hat.

        • Du meinst also, man hat Conchita gewinnen „lassen“, damit wir jetzt alle die Conchita machen?

          Mein böses Naturell sagt mir, dass die wenigsten Votes aus echten Gefallen oder auch nur gutgemeinter „Toleranz“ abgegeben wurden, denn viel mehr des Freakshow Effekts wegen.
          Es kann ja durchaus erfolgreich sein, den Pausenclown, Hofzwerg oder Kasper zu machen. Österreich hat da beim ESC Tradition (Platz zwei der damaligen Vorauswahl):

          Macht das was beim ESC?
          Die diese und ähnliche Veranstaltungen waren schon immer nur eine Farce.
          Es sind auch nur eine Handvoll Produzenten, die mit unterschiedlichen Kandidaten antreten (Deine Nicole -> Ralph Siegel) und dann die wie auch immer generierte Publicity in Geld verwandeln wollen.

        • „Du meinst also, man hat Conchita gewinnen “lassen”, damit wir jetzt alle die Conchita machen?“

          Nein. Nicht auf dem Niveau, bitte!

          „Mein böses Naturell sagt mir, dass die wenigsten Votes aus echten Gefallen oder auch nur gutgemeinter “Toleranz” abgegeben wurden, denn viel mehr des Freakshow Effekts wegen.
          Es kann ja durchaus erfolgreich sein, den Pausenclown, Hofzwerg oder Kasper zu machen. Österreich hat da beim ESC Tradition (Platz zwei der damaligen Vorauswahl): “

          ja. ist so nicht Sinn der Sache. Es sollte um Musik und nicht um Gender-Propaganda gehen.

        • @Matthias

          Nein. Nicht auf dem Niveau, bitte!

          Es ist auf dem Niveau, wie Deine Gender-Verschwörungshypothese.

          ja. ist so nicht Sinn der Sache. Es sollte um Musik und nicht um Gender-Propaganda gehen.

          Ich finde allein die Idee, mit einem Lied den Musikgeschmack
          von Millionen zu bedienen, dämlich.
          Um Musik an sich ging es dabei nie. Wie bei den ganzen Germanys Top Song Quatsch.
          Und daran gemessen, war die Musikalische Qualität von Conchita auch nicht schlecht.

          Ist doch amüsant, dass Du Dich an solchen Belanglosigkeiten so aufhängst.
          Gibt doch weitaus schlimmeres, worüber man sich wirklich aufregen kann.

          Glaube, Du hast wirklich keine ernsthaften Probleme.
          Deppen wird es immer geben, dass ist kein Grund zur Aufregung.
          Also investier die Energie lieber darin, Deine eigenen Wünsche und Ziele zu realisieren anstatt auf jede Palme zu klettern, die man Dir hinstellt.

          Wenn Du Dein defizitäres Empfinden hauptsächlich an der Verpaarungsproblematik festmachst, dann geh doch einfach ins Fitnessstudio und melde Dich bei Parship oder ähnlichem an.
          Denn darauf warten, dass die Politik Deine persönlichen Probleme löst, hat noch nie bei keinem funktioniert.

          In der Hinsicht solltet ihr Konservativen einfach mal auf die eigenen Kassandra-Rufe hören und das, was ihr der Jugend empfiehlt. Sprich, einschränken des Medienkonsums, konzentrieren auf den beruflichen Werdegang,
          alles ausblenden, was ablenkt und sinnlos ist, wie die Tagespresse.
          Die Welt ist bunt, trotz alledem. Das darf man nie vergessen.
          Anstatt Deine wertvolle Zeit und Bewusstsein mit Gespenstern und Unken, wie Robin, Maren und Sheera zu verbringen, halt lieber nach Leuten ausschau, die Dich weiterbringen und Dir entgegenkommen wollen.

        • @ gedankenwerk

          „Ist doch amüsant, dass Du Dich an solchen Belanglosigkeiten so aufhängst.“

          Tue ich doch gar nicht. Ich hab es nur zum Thema meines Selbermachsamstages gemacht. Weil ich kurz vorher erfahren hatte, dass sich C. Wurst keinem nationalen Wettkampf vorher stellen musste.

          Und dann diese lange DIskussion hier – meinst Du, ich hätte das gewollt? Andere hängen sich an dem Thema auf, das sieht man doch hier. Mein Thema ist das mit den Homos doch gar nicht.

          „Gibt doch weitaus schlimmeres, worüber man sich wirklich aufregen kann.“

          Reg ich mich auf? Das tun hier andere, und frag nicht wie!

          „Glaube, Du hast wirklich keine ernsthaften Probleme.“

          Von weitem sollte man dazu keine Diagnosen treffen.

          „Deppen wird es immer geben, dass ist kein Grund zur Aufregung.
          Also investier die Energie lieber darin, Deine eigenen Wünsche und Ziele zu realisieren anstatt auf jede Palme zu klettern, die man Dir hinstellt.“

          Wie ich meine Energien investiere, ist meine Sache. Ich klettere hier nicht auf irgendeine Palme. Guck Dir mal die Reaktionen an! Maren & Adrian sind hier die Palmenkletterer.

          „Wenn Du Dein defizitäres Empfinden hauptsächlich an der Verpaarungsproblematik festmachst,“

          Sorry Gedankenwerk, aber ab hier wird es langsam unappetittlich!

          „dann geh doch einfach ins Fitnessstudio und melde Dich bei Parship oder ähnlichem an.“

          Hab ich alles hinter mir, besonders das mit Parship.

          „Denn darauf warten, dass die Politik Deine persönlichen Probleme löst, hat noch nie bei keinem funktioniert.“

          Kluge Sprüche, die den anderen als dummen Jungen erscheinen lassen sollen.

          „In der Hinsicht solltet ihr Konservativen“

          Die pauschale Einstufung von mir als „Konservativen“ ist bereits völlig daneben. Du kennst mich doch gar nicht. Hier sind viele viel zu vorschnell damit, einen in solche Schubladen zu stecken.

          Ich habe hier oft genug die Nachdenkseiten verlinkt. DAS soll konservativ sein? Ich unterscheide mich von typischen Konservativen in vielen Hinsichten, aber das zähle ich jetzt nicht alles auf, ich habe mich hier genug in völlig sinnlose Diskussionen verwickeln lassen.

          „einfach mal auf die eigenen Kassandra-Rufe hören und das, was ihr der Jugend empfiehlt.“

          Was empfehle ich denn der Jugend?

          „Sprich, einschränken des Medienkonsums, konzentrieren auf den beruflichen Werdegang,
          alles ausblenden, was ablenkt und sinnlos ist, wie die Tagespresse.“

          Hab ich noch nie der Jugend so empfohlen, jedenfalls nicht pauschal. Wobei: Ich bin schon dagegen, dass Jugendliche bis zur Verwahrlosung Studenlang am Tag Ballerspiele spielen. Ja. Und? Bin ich deshalb konservativ?

          „Die Welt ist bunt, trotz alledem. Das darf man nie vergessen.“

          Ich wüsste nicht, dass ich das schon mal vergessen hätte.

          „Anstatt Deine wertvolle Zeit und Bewusstsein mit Gespenstern und Unken, wie Robin, Maren und Sheera zu verbringen, halt lieber nach Leuten ausschau, die Dich weiterbringen und Dir entgegenkommen wollen.“

          Sheera frisst mir keine Zeit auf und reagiert recht seriös auf mich. Robin und Maren sind schwierig bis unerträglich, besonders die Maren, sieht man ja oben.

        • Hab ich noch nie der Jugend so empfohlen, jedenfalls nicht pauschal. Wobei: Ich bin schon dagegen, dass Jugendliche bis zur Verwahrlosung Studenlang am Tag Ballerspiele spielen. Ja. Und? Bin ich deshalb konservativ?

          Ja.
          Erstens macht es einen Heidenspaß Ballerspiele bis zur Verwahrlosung zu spielen. Zweitens übt man im Teamchat seine Fremdsprachenkenntnisse, seine Reflexe und strategisches Denken. Das sind jetzt schon mehr Vorteile als die Diskussion mit gestörten Beamten und Gesellschaftskonstrukteuren jemals hatte oder haben wird.

          Sheera frisst mir keine Zeit auf und reagiert recht seriös auf mich

          Machst Du Witze?! Naja, ich sag dazu einfach mal lieber nichts.

    • “ Ein Leserbriefschreiber in einer Tageszeitung, die mir vorliegt, meinte, man fühlte sich bals schon benachteiligt, wenn man “nicht schwul oder alleinerziehend” wäre. Er bezog sich u.a. auf Conchita Wurst. “

      Das tat man schon in den 80ern.
      Und es ist nach wie vor grotesk dämlich.

      “ da wird manchem der Kaffee hochgekommen sein.“

      Weicheier

      “ Und das hat nicht mehr, sondern weniger Toleranz im Volk zur Folge. Die Menschen spüren, wie die Obrigkeit versucht, sie umzuerziehen. Und umerziehen lassen wollen die sich nicht.“

      Anscheinend ja doch oder wer hat sie in vielen Ländern auf Platz 1 gebracht und durch Telefonvoting zum Sieg verholfen?

      „Außerdem kriegen immer mehr Menschen den Eindruck, dass sich der Staat nur noch um Homos, und nicht mehr um Heteros kümmert – es sei denn, der Hetero ist eine Frau. Auch das wird keine Toleranz, sondern Intoleranz und Hass bringen. Und überhaupt: Wie kann man sich selbst nur “Wurst” nennen?“

      Äh es geht hier um den Eurovisoon Song Contest.
      Was hat das mit „Kümmern“ um irgendwen zu tun?

      „Keine Sau interessiert sich für diesen Kack-Wettbewerb, aber jetzt auf einmal kommt jeder an und gibt seinen Senf dazu ab oder betrachtet es als ultimatives Zeichen des „moralischen Verfalls“ (als ob es nicht erst recht unmoralisch wäre. Moral vom Vorhandensein oder Nihct Vorhandenseins eines Bartes abhängig zu machen). Bloß wegen diesem Scheiss-Bart.
      Ihr habt doch alle den Arsch offen.

      • @ Atacama

        „Das tat man schon in den 80ern.
        Und es ist nach wie vor grotesk dämlich.“

        Grotesk dämlich? Also ich finde, es ist was Wahres dran: Gegen heterosexuelle Männer darf alles gesagt werden, gegen homosexuelle nichts. Genau in die Richtung geht es, da die Menschheit ja immer von einem Extrem ins andere geht.

        „Anscheinend ja doch oder wer hat sie in vielen Ländern auf Platz 1 gebracht und durch Telefonvoting zum Sieg verholfen?“

        Menschen wählen gern Sensationen. Aber genau ab da hat es mit Musik nichts mehr zu tun. Ohne seinen schrillen Auftritt hätte der doch nie gewonnen damit.

        Außerdem können die, die ihn gewählt haben, durch die Medien beeinflusst gewesen sein und der einzelne kann, so weitich weiß, mehrfach abgestimtm haben.

        „“Außerdem kriegen immer mehr Menschen den Eindruck, dass sich der Staat nur noch um Homos, und nicht mehr um Heteros kümmert – es sei denn, der Hetero ist eine Frau. Auch das wird keine Toleranz, sondern Intoleranz und Hass bringen. Und überhaupt: Wie kann man sich selbst nur “Wurst” nennen?”

        Äh es geht hier um den Eurovisoon Song Contest.
        Was hat das mit “Kümmern” um irgendwen zu tun?“

        Nee, es geht um Propaganda. Es ist doch klar, dass ein Song Contest auch dafür missbraucht werden kann.

        „“Keine Sau interessiert sich für diesen Kack-Wettbewerb, aber jetzt auf einmal kommt jeder an und gibt seinen Senf dazu ab oder betrachtet es als ultimatives Zeichen des “moralischen Verfalls” (als ob es nicht erst recht unmoralisch wäre. Moral vom Vorhandensein oder Nihct Vorhandenseins eines Bartes abhängig zu machen). Bloß wegen diesem Scheiss-Bart.
        Ihr habt doch alle den Arsch offen.“

        Heijeijei…

        Moralischer Verfall? Nicht deshalb, wohl aber wegen der Genderideologie, die dahinter steckt. Denen geht es darum, Geschlechterrollen radikal zu verändern und den Begriff „Geschlecht“ aufzuweichen. Und DARUM geht es mir.

        Nicht um Homos und Transsexuelle.

    • Und? Sollen wir uns jetzt schuldig fühlen?

      Weil die armen Mädels da so unterdrückt werden. Oder weil es nicht ein girlygerechtes Environment ist?

      Oder überhaupt zu schwer? Warum richten die Männer es denn nicht besser ein und lassen die Mädels auch mal?

      Schließlich können sie es ja auch! Das sieht man ja immer wieder. So risikobereit wie sie sind, die Mädels. So ganz ohne vollversorgung und vollkasko.

      Eine ungerechte Welt ist das.

      Quoten!

      Dann wirds besser. Männer sollen keine Incentives mehr für Leistung haben dürfen. Auch nicht mehr die Möglichkeit. Aber versorgen!

      Rechte? Sie haben ja eh nur Privilegien. Das bischen bescheissen. Wenns mir als Frau doch so schlecht geht dann darf ich das. Auch vor dem Gesetz.

      Equality!

      Und überhaupt. Man Up!

      • @petpanther

        Oh je! Beruhige dich erst mal wieder!
        Da hast du die Aussage dieser Graphik anscheinend völlig in den falschen Hals gekriegt.

        Dass der Frauenanteil in Technologieunternehmen typischerweise bei ca. 13% liegt, bedeutet, dass eine Frauenquote (gegen die ich mich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ausspreche) nicht funktionieren kann.
        Zumindest in technisch orientierten Unternehmen wollen (oder warum auch immer) die meisten Frauen nicht arbeiten.
        Ich nehme ja an, dass der Großteil dieser 13% aus Tätigkeiten im Sekretariat, Marketing, etc. herrührt, und kaum aus technischen Aufgaben (so ist es zumindest in den mir näher bekannten Unternehmen).

        Und erkläre mir mal bitte, was das mit „Unterdrückung“ zu tun haben sollte.
        Von welcher „Schuld“ sprichst du eigentlich?
        Mir erschließt sich da kein Zusammenhang.

        • @breakpoint

          Das ist ja auch die wahrscheinlich korrekte Erklärung. Wenn du das so meinst alles ok.
          Hab übrigens auch schon mit Mädels (nenne sie mal so, damals im zarten Alter mit 25 und so) IT Bereich zusamen gearbeitet. Auch auf Programmierebene.

          Mein Kommentar zielte auf die dämagogische Meinungsmache in der femversifften Presse. Dachte du spielst auch so an. Mea Culpa.

          Aber da siehst du wie die das Klima vergiften. Auch in den Firmen. Ich … bin nicht der einzige hier der das weiß oder kennt … für meinen Teil bin davon mittlerweile ganz dch angefressen, da die gessmte Umgebung meist der feministischenPropaganda glaubt.

          Jemand der im IT-Bereich arbeitet weiß dann vielleicht wie es wirklich ist und schätz es richtig ein.

          Ansonsten stört es mich nivht wenn Frauen dort arbeiten. Nur bitte keine Zickerei oder gar eine Anita Sarkeesian artige Gaming Slut connerei (für die sie auch noch nen Preis bekommen hat. Aber hier bekommen solche Abzieh-Mädels … siehe #Aufschrei … ja auch Preise).

        • @breakpoint: „die Aussage dieser Graphik“ … „bedeutet, dass eine Frauenquote (gegen die ich mich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ausspreche) nicht funktionieren kann.“

          Über die Frauenquote snd wir uns einig, nur die Graphik alleine kann sicherlich jeder interpretieren, wie er will, aber die ganze Seite interpretiert die Graphik eindeutig negativ und ist ganz klar Gender-Propaganda. Alleine der Titel suggeriert mit „do better“, daß die Zustände negativ zu verstehen sind, „we“ suggeriert eine Kollektivschuld der Allgemeinheit usw.

          petpanther hat auf die ganze Seite und deren Aussage reagiert, während Du nur auf die reinen Fakten hinweisen wolltest.

    • @ Roger

      *This blog is run by a couple of man-hatin’ dykes. Enjoy your stay. *

      Ein echter Tumbroom.

      Verstehe nicht, wie das dumme Klischee der männhassenden, feministischen Lesbe entstehen konnte.

      Ist es doch glänzend, GLÄNZEND widerlegt worde von Mary Daly, Alice Schwarzer, Kathryn McKinnon, Valerie Solanas, Sally Miller Gearhart und vielen anderen.

      • Die Zierde jedes männerhassenden Frauentumbrooms: Assi-Toni, der Frauenversteher aus Mannem, ehedem Hauptstadt der Kurpfalz, Sitz eines der besten Orchester Europas, das in einem der schönsten Schlosstheater dieses Kontinentes aufspielte, hier also Assi-Tonis gesammelte Weisheiten über die Frauen im Allgemeinen und die Mannemerin im Besonderen (Borat hat ihn heute irgendwo erwähnt, da fiel er mir wieder ein):

        Jede Menge Pick-Up-Ratschläge, Game vom Feinsten.

        Mannem hatte auch eines der schönsten barocken Rathäuser, eigentlich ursprünglich ein Handelshof (Vierflügelbau, eine Art Basar). Bis zum 2. Weltkrieg (Bomben) und dann nach dem Krieg Abriss der wiederaufbaufähigen Ruine.

        Entworfen vom Architekten des Schlosstheaters, Allessandro Galli da Bibiena (1725-47).

        Das herrliche Schlosstheater fiel der preußischen Artillerie zum Opfer, die das französisch besetzte Mannheim 1794 (Revolutionskriege) bombardierte. Von ihm gibt es nicht mal gute Abbildungen.

        Fortschritt macht die Welt nicht schöner.

        Vom Können des Italieners legen noch die Zirkelbauten des Schwetzinger Schlosses Zeugnis ab (gibt 2 davon, links und rechts des Hauptgebäudes), die schönsten Bauteile der kurpfälzischen Sommerresidenz.

        Hier das Mannheimer Stadtchloss, Haupt – und Winterresidenz der Pfälzischen Kurfürsten (Wittelsbacher), Planungszustand 1725, Froimon der damalige frz. Architekt, nicht sehr gut, leider, obwohl Schüler des großen, Robert de Cotte)

        Mannheim hat sich einen Nachfolgebau des Alten Kaufhauses gegönnt, sogar mit Turm.

        Ich sach dazu nix, beisse still in den Teppich.

        • Nein, es waren die Franzosen, die 1794 das Opernhaus in Mannheim in Brand schossen bei der Eroberung der Stadt, bei der Rückeroberung durch die Österreicher – nicht die Preußen – ein Jahr später war es bereits zerstört.

        • Ach ja der Toni. Ich hab schon damals nicht verstanden was sein Problem ist. Kann das jemand erläutern?

          Er hätte auch einfach sagen können „Mit mir haben Frauen gerne Sex. Ich habe viel Sex“. Worüber beschwert er sich? Also er ereifert sich ja richtig, aber weshalb?
          Einerseits regt er sich auf, wenn sie sich verlieben und eine Beziehung wollen, andererseits regt er sich auf, wenn sie nur seinen Körper und es danach geheim halten wollen. Und zusätzlich regt es ihn offenbar noch auf, dass überhaupt so viele Frauen ihn wollen. Was doch eigentlich etwas Gutes ist aus seiner Sicht.
          Sehr unschlüssiger Charakter.

    • Schönes Fundstück, Roger. Feminismus ist gelebter Männerhass. Was sich vor allem daran zeigt, daß solche Machwerke nicht #aufschrei-provozierend sind, sondern mehr oder weniger stillschweigend toleriert werden. Ist ja empowernd. Und überhaupt.

  2. „5 Shockingly Outdated Problems Gay People Still Face Today“

    Teil 1:
    http://www.cracked.com/article_21129_5-shocking-ways-society-still-doesnt-understand-gay-people.html

    Teil 2:
    http://www.cracked.com/article_21129_5-shocking-ways-society-still-doesnt-understand-gay-people_p2.html

    Am interessantesten finde ich Nr. 2 und Nr. 1. Da kommen eine ganze Reihe von Themen hoch, so dass ich gleich mehrere Sachen zitiere:

    Nr. 2: „You Still Get Ugly Labels (Even from Other Gay People)“

    „For example, my local lesbian community seems to have its own set of demands: that you be mildly androgynous, socially progressive, politically liberal, etc. A scientifically minded Zionist with a nasty sarcastic streak and a gaming habit wasn’t exactly welcome.“

    „Even worse, if you’re happy to be bisexual, you can plan on being rejected by just about everyone. In a community where the „gold star lesbian“ (a woman who has never so much as awkwardly kissed a guy) is seen as ideal, someone who finds penis and vagina equally appealing might as well give up on getting either (…). The fact that bisexuals can „pass“ for straight by dating the opposite sex creates resentment“

    Nr. 1: „We’re Still Scared to Admit We Have Problems“

    „Given all the discrimination against homosexuals, it makes sense for the community to assemble like a Roman Legion and lock together their rainbow-forged shields against the attacking bigots. Which is good, because like a Roman Legion, we’re up against people who actually literally want us dead. But on the other hand, all of this focus on unification has forced us to ignore some major problems in our community for fear of exposing a weak spot to the other side.“

    „The public image of the gay man is still a perfectly sculpted slab of muscle-cake, which of course leads to an overabundance of eating disorders, drug addiction, and steroid abuse.“

    „Then there’s sexual assault. A lot of people still have trouble believing that it’s even possible for a woman to rape someone. Clarifying the reality invites comparisons to an evil, predatory lesbian, but ignoring it is doing nothing to battle the epidemic of gay people being assaulted. I have personal experience with woman-on-woman rape, and I can say flat-out that lesbians have no clue what to do with the concept. After all, it’s a massive mental shift to go from „women’s-only spaces as a lesbian utopia“ to „women’s-only spaces as potential hunting grounds for rapists.“ So victims like me are invisible to professionals used to handling male-on-female rape, and shunned by a community that will accuse us of destroying their glorious vision with our inconvenient victimhood.“

  3. Eigentlich für den Selbermachsamstag vorgesehen, aber bereits unter „sexuelle Präferenzen vieler Frauen“ verwurstet (yeah, Conchita! Aber er ist eh schwul, leidet also nicht unter der Vorliebe von vieler Heten für maskuline Männer), deshalb sei noch mal diese Studie erwähnt.

    Frauen bevorzugen eher wortkarge Männer, weil sie ihnen männlicher erscheinen als redefreudigere Männer, die ihnen femininer = weniger attraktiv vorkommen.

    Behauptet diese Studie (Bericht der Daily Mail):

    *Strong, silent types DO get the girl: Men who use fewer, shorter words are seen as more manly and attractive
    Women find men who use shorter words and talk less to be most attractive
    On average women talk three times as many words each day as men
    As a result, speaking less in concise sentences is a sign of masculinity
    By appearing more masculine, ’silent types‘ are considered better looking
    This explains why masculine, deep voices are seen as attractive too
    Study also found people prefer partners with a similar accent and tone
    While ‚breathy’ voices in women were seen as more attractive and youthful*

    Auch das ist interessant

    *Study also found people prefer partners with a similar accent and tone *

    Denn Stimmlage und Akzent, die einander ähneln, ähneln u.a. auch wg. genetischer Ähnlichkeit einander (Kehlkopf, Stimmbänder) > genetischer Nepotismus: Man bevorzugt unwillkürlich Menschen, denen man selbst ähnelt, die einem, auch genetisch, nahe stehen, also tendenziell Mitglieder der eigenen, extendierten „Familie“ (die der eigenen Familie = direkter Nepotismus sowieso).

    *The participants preferred men who spoke with a shorter average word length and deeper voices.

    People prefer those who have a similar accent, intonation and tone of voice to themselves, they discovered.

    As well as this, ‚breathy’ voices in women – typified by Marilyn Monroe – were seen as more attractive.

    The breathy tone, caused by younger and thinner vocal cords, implied youthfulness and health.

    A creaky voice, suggesting a person has a cold, is tired or smokes, was seen as unattractive.

    Once you’re outside of a certain range of familiarity novel and exotic sounding voices might become more attractive.*

    Das im letzten Satz Angesprochene wirkt unserem „Familiensinn“ wieder etwas entgegen.

    Quelle:

    http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2564682/Strong-silent-types-DO-girl-Men-use-fewer-shorter-words-seen-manly-attractive.html

    • „Frauen bevorzugen eher wortkarge Männer, weil sie ihnen männlicher erscheinen als redefreudigere Männer, die ihnen femininer = weniger attraktiv vorkommen.“

      Einmal meinte eine Frau, ich würde so viel reden.

      Aber woher um alles in dieser Welt sollte man wissen, dass einen das unattraktiv macht?

      Außerdem legt man sich doch automatisch für eine Frau ins Zeug, wenn man versucht, sie zu beeindrucken, und redet dann viel.

      Frage ist: Haben PUler bereits absichtliche Schweigephasen und einen wortkargen Sprachstil in ihr Programm eingebaut, um männlich zu wirken?

      • „Haben PUler bereits absichtliche Schweigephasen und einen wortkargen Sprachstil in ihr Programm eingebaut, um männlich zu wirken?“

        Schweigephasen ergeben sich automatisch daraus, das man das Game während es abläuft auf einer theoretischeren Ebene durchdenkt.
        Glaube ich.

        • @ NP

          *Bei dir könnte es auch sein, dass sie innerlich gaaaanz ruhig bis 100 zählen müssen bevor sie antworten. *

          Ich will sie nur an den Öhrchen ziehen. Ihr Avatar hat so schöne schwarz-weiße Öhrchen, dajuckt es mir in den Fingern.

          Wellness-Sadist, der ich bin.

      • Matthias, eigentlich hast Du Deine Frage ja schon selbst beantwortet. Man beeindruckt keine Frauen, indem man sich für sie ins Zeug legt. Das zeugt von geringer Selbstachtung. Sehr unattraktiv.

        • Konnte ich damals nicht wissen. Dass Du es bei Frauen besser hast, glaub ich Dir gerne, angesichts der Art udn Weise, wie Du Dich hier immer aufführst.

          Auf SOWAS stehen Frauen ja im Allgemeinen.

        • Eigentlich wolltest Du nur mich kritisieren, aber tatsächlich zeigst Du gerade schön Deinen Frauenhass. Nein Matthias, Frauen stehen nicht auf Arschlöcher.

        • Nö, es ist kein Frauenhass, wenn man auch die negativen Seiten des anderen Geschlechts offen anspricht.

          Dass beide Geschlechter diese negativen Seiten haben, gerade auch hinsichtlich der Auswahlkriterien bei der Partnerwahl bzw. der Präferenzen, habe ich nie bestritten.

          Und übrigens: Selbst wenn einer Frauen nach vielen negativen Erfahrungen hasst, sollte man ihm daraus einen Vorwurf machen?

          Ich wollte nur Dich kritisieren? Wer weiß – vielleicht wollte ich bööööööser „Frauenfeind“ ja Dir UND den Frauen eine reinhauen, und beides absichtlich, wer weiß.

        • „Man beeindruckt keine Frauen, indem man sich für sie ins Zeug legt. Das zeugt von geringer Selbstachtung. Sehr unattraktiv“

          Damit übrigens war auch nur gemeint, dass ich beim Tischgespräch mit einer Frau viel geredet habe, mich bemüht habe, interessant zu sein und ihr einen unterhaltesamen, schönen Abend zu bereiten, auf sie einzugehen usw.

          Das zeugt nicht von einer geringen Selbstachtung.

          Und sowas sagst Du erkennbar wie alles andere hier nur, um mir eine reinzuhauen.

          Bei all deinen ganzen Posings von dir sieht man schon lange, dass Du gar nicht sachlich sein willst mir gegenüber. Dir geht es nichtum die Sache, sondern darum, mich möglichst dumm erscheinen zu lassen, mich madig zu machen.

          Dabei bist du nur diese komische „Mitstreiter“, der andere Maskulisten als „untervögelte Trolle“ tituliert hat und als Antwort sein Mimimi-Video verlinkt.

          Und falls DU attraktiv sein solltest, ist das meiner Meinung nach ein guter Grund mehr, keine Kinder in dieser beschissene Welt zu setzen!

        • Lieber Matthias,

          „Damit übrigens war auch nur gemeint, dass ich beim Tischgespräch mit einer Frau viel geredet habe, mich bemüht habe, interessant zu sein und ihr einen unterhaltesamen, schönen Abend zu bereiten, auf sie einzugehen usw.“

          Hast Du Dich schon mal mit PU beschäftigt? In vielen Dingen ist es etwas, worauf man mit ein bisschen Überlegen auch selbst drauf kommen kann.

          Natürlich steht es Dir gut, charmant, zuvorkommend, höflich und aufmerksam zu sein. Aber wenn sie nicht auch ein bisschen herausgefordert wird, Dir einen schönen Abend zu machen, wird sie sich langweilen. Und wenn sie quasseln will, kann sie das besser mit einer Freundin machen. Im Gegensatz zu einem Abend mit den Kumpels willst Du ja auch ein bisschen sexuelle Anziehungskraft herbeischwören. Und mal ehrlich — was interessiert eine Frau ein liebevoller Quasselkasper? Langweiler kennt sie genug.

          Keine Sorge Matthias, ich bin nicht attraktiv. Ich suche mir die Frauen auch nicht aus. Sie suchen mich aus. Ich lasse es nur zu und habe ein Geschlechtsleben von dem ich vor 20 Jahren nur geträumt habe.

        • Noch was Matthias,

          „Das zeugt nicht von einer geringen Selbstachtung.

          Und sowas sagst Du erkennbar wie alles andere hier nur, um mir eine reinzuhauen.“

          Nein, da mißdeutest Du mich. Die geringe Selbstachtung ist das Signal an Dein Gegenüber. Was bei Ihr ankommt. Das sollte keinesfalls als meine Wertung über Dich mißverstanden werden.

        • „lieber“ Gerhard,

          „In vielen Dingen ist es etwas, worauf man mit ein bisschen Überlegen auch selbst drauf kommen kann.“

          Kann ich bei dir nur als versuch interpretieren, mich dumm aussehen zu lassen.

          „liebevoller Quasselkasper?“

          Klare Bleidigung. Zumal Du nicht wissen kannst, wie das Gespräch genau lief.

          „Langweiler“ ist auch eine Beleidigung. Und trotzdem traf sich eine mit mir Langweiler immer wieder. Es war ihr offenbar nicht langweilig. Aber eben nur Friendszone.

        • Matthias, „Kann ich bei dir nur als versuch interpretieren, mich dumm aussehen zu lassen.“

          Nein, gar nicht. Ich habe durch PU einiges verstanden, was ich vorher nicht verstanden habe. Ich bin aber auch kein PU-Guru oder überzeugter PUler, auch wenn das so klingt.

          Du zählst drei Beleidigungen in meiner letzten Antwort und ich kann Dir nur versichern, daß keine davon so gemeint ist und als solche aufzufassen ist.

          Mir ist klar, ich bin ob der Vorgeschichte nicht unschuldig daran. Aber sei Dir versichert, wenn ich Dich mal wieder beleidigen will, wirst Du das sofort erkennen.

  4. Wie erzeuge ich den zweckdienlichen Mann?

    Indem ich ihm einrede, er sei privilegiert, wenn er erfolgreicher, leistungsfähiger, leistungswilliger ist als andere, im Schnitt.

    ERFOLG IST BÖSE!

    Es sei denn, man liefert die Früchte des Erfolges möglichst vollständig bei den Erfolgloseren ab und büßt so für die Sünde des Erfolges.

    Check your privileges, white heterosexual males!

    Aber pronto, damit ihr dienen könnt, willig und ohne aufzumucken.

    All jenen, die von Euch und dem von Euch erwirtschafteten Sürplus leben wollen.

    Und das sind eine Menge.

    http://takimag.com/article/how_to_check_your_privilege_every_3000_miles/print#axzz31KpuNnkO

  5. Das HoneyBadgerRadio Team diskutiert u.a. den (Reverse) Sexismus des Not-All-Man Comics von Matt Lubchansky, der hier kürzlich gepostet wurde.

    BadgerPod NerdCast Two
    May your nose be penis free!

    Works covered, „Rick and Morty“, „Frozen“ and the webcomic „Not All Men.“

  6. Vor einem Monat auf dem Freedom Talk Podium über Political Correctness
    Karen Straughan und Dr. Janice Fiamengo

    Free Speech: At What Cost

    Dr. Janice Fiamengo in einer Sendung mit Steve Paikin
    und einigen radikalen Feministinnen, insbesondere Alice McLaughlin (im Orangen Kostüm Naomi Wolff Style) Kaum auszuhalten sich das anzuhören, aber interessant wie die Free Speech zum Silencing
    von Kritik verdrehen und es dann schaffen sich autoritär als Opfer zu präsentieren.

    • @ petpanther

      „Fühl mich durch den Post ein bischen bestätigt.“

      Dann vergiss nicht meine Kommentare unter dem Post zu lesen.

      Und ansonsten:

      Auch der x-ste Verweis auf die belegfreien Propagandalügen konservativer/rechter Verschwörungsideologen nützt dir nichts.

      Propagandalügen ersetzen keine Belege.

      Ich frage also nochmal: Was hast du denn jemals von einem Neo-Marxisten in der Tradition der Kritischen Theorie gelesen und was genau ist deine Kritik?

      Und warum möchest du den Eingang der Männerrechtsbewegung in den Mainstream behindern, indem du sie mit antisemitischen Verschwörungstheorien und den geistigen Brandstiftern hinter den Morden von Breivik in Zusammenhang bringst?

      • @ Leszek

        *Und warum möchest du den Eingang der Männerrechtsbewegung in den Mainstream behindern, indem du sie mit antisemitischen Verschwörungstheorien und den geistigen Brandstiftern hinter den Morden von Breivik in Zusammenhang bringst?*

        Vielleicht weil er den Mainstream verändern will?

        Vielleicht, weil ihm der kulturmarxistische Mainstream zu schmierig ist.

        Mir ist er das.

        So schmierig wie Deine Versuche, Kritik an der kulutrmarxistischen Frankfurter Schule mit Antisemitismusvorwürfen abzuwehren und dann auch noch den Wirrkopf Breivik, der die halbe Geistesgeschichte Europas zusammenzitiert hat, um seine mörderische Bösartikgeit zu rechtfertigen, mit hineinmengst.

      • @ Roslin

        „So schmierig wie Deine Versuche, Kritik an der kulutrmarxistischen Frankfurter Schule mit Antisemitismusvorwürfen abzuwehren“

        Lächerlich, Roslin.
        Kritik an der Frankfurter Schule ist in der Soziologie und in der Linken gang und gäbe.

        Ernsthafte Kritik ist aber etwas anderes als belegfreie Hetze.

  7. Spetsnaz hat wieder ein großartiges Video produziert,
    diesmal über Male Experience with regards to emotion.
    Sehens- und hörenswert, der ganze Channel von ihm –
    (anschauen !)

  8. @Leszek

    Deine Kommentare und auch die Antworten dazu habe ich natürlich gelesen.

    Aber Propagandalügen … ach ja Breivik … und Verhinderung der Männerrechtsbewegung in den Mainstream … 🙂

    • @ Petpanther

      „Aber Propagandalügen … ach ja Breivik … und Verhinderung der Männerrechtsbewegung in den Mainstream …“

      Gibt´s auch Argumente?

      • @Leszek

        Ich zitiere mal Dr. Alexander Ulfig aus dem Artikel:

        Zusammenfassend sagt er

        „Die Geistes- und Sozialwissenschaften befinden sich in ihrer manieristischen Phase. Manieristische Phasen zeichnen sich aus durch die Verkomplizierung der Ausdrucksmittel, die Verschnörkelung der Gedanken und die Vermischung unterschiedlicher Analyse-Ebenen.“

        Genau das, obwohl ich nicht so drin bin hab ich auch wahrgenommen.

        Und er bekam dann auch gleich die Reaktionärskeule geschmettert. Kritik unerwünscht (darf man nicht … 🙂 …

        … und typisch so behauptersich in die Defensive gedrückt sah sich Ulfig genötigt zu antworten.

        „Ich betreibe hier kein reaktionäres Geisteswissenschaften-Bas hing.“

        Kenn‘ ich irgendwo her … wo war das noch? … 🙂

        • @ petpanther

          „Zusammenfassend sagt er“

          Ist in dieser Undifferenziertheit ja auch falsch.

          „Genau das, obwohl ich nicht so drin bin hab ich auch wahrgenommen.“

          Ja, das war ja auch meine Kritik, dass der Artikel aufgrund seiner Undifferenziertheit Gefahr läuft, von Leuten wie dir instrumentalisiert zu werden.
          Und ich hatte Recht.

          „Und er bekam dann auch gleich die Reaktionärskeule geschmettert.“

          Lies mal genauer. Der Vorwurf des Reaktionären bezog sich nicht auf ihn, sondern eben auf das konservative/rechte Mileu, dass frei von jeder Kenntnis Geisteswissenschaften-Bashing aus ideologischen Gründen betreibt – dabei aber viel unwissenschaftlicher ist als selbst solche Geisteswissenschaftler, die tatsächlich kritikwürdig sind.

          Das sollte man bei Schreiben eines solchen Artikels m.E. mitreflektieren.

        • @Leszek

          Wie Ulfig schon sagt. Man muß nicht jeden Schnörkel nachvollziehen. Muß man das stimmt etwas mit dem Ganzen nicht. Man versteckt sich hinter immer feiner verzweigten „Belegen“, „Argumenten“, etc. … und erweckt so den Eindruck von Seriösität.

          Das sind Taschenspielertricks. Und sie deuten unehrliche Motive an.

          Ach ja Breivik … den hams so in Hirn gefickt … das …

          Zu schmierig wie Roslin es ausdrückt. So denke ich auch.

          Finde dein sonstiges Engagement auch die Linke miteinzubinden nicht schlecht. Vielleicht liegt ja in der Kürze … eine Art Elevator Speech … vielleicht kannst du mich ja dann überzeugen.

        • @ petpanther

          „Wie Ulfig schon sagt. Man muß nicht jeden Schnörkel nachvollziehen.“

          Wenn man den Schnörkel inhaltlich kritisieren will schon.

          „Muß man das stimmt etwas mit dem Ganzen nicht.“

          Aussagen über „das Ganze“ sind in ihren Undifferenziertheit meistens falsch.
          Aber wie auch immer: Kritik und Beschuldigungen gegenüber irgendeiner geistes- oder sozialwissenschaftlichen Strömung ohne Kenntnisse und Belege taugen nichts, egal ob sie sich auf „den Schnörkel“ oder „das Ganze“ beziehen.

          „Man versteckt sich hinter immer feiner verzweigten “Belegen”, “Argumenten”, etc. … und erweckt so den Eindruck von Seriösität.“

          Ein amüsanter Vorwurf, wenn man selbst keine Belege für seine Behauptungen präsentieren kann.

          „Das sind Taschenspielertricks. Und sie deuten unehrliche Motive an.“

          Wer versucht ein Thema auf Grundlage von Recherche und Kenntnissen in seinen wesentlichen Dimensionen zu beurteilen und seine Aussagen belegen kann, wendet keine „Taschenspielertricks“ an, sondern denkt wissenschaftlich.

          Auf Taschenspielertricks ist angewiesen, wer lügt, hetzt, dämonisiert und dabei keine tragfähigen Argumente für seine Aussagen hat.

          „Ach ja Breivik … den hams so in Hirn gefickt … das … “

          Der Zusammenhang zwischen Breiviks Morden und der Lügen- und Dämonisierungspropaganda der US-amerikanischen konservativen/rechten Ideologen als Legitimierungsideologie ist weder irreal, noch zufällig.

          „Vielleicht liegt ja in der Kürze … eine Art Elevator Speech … vielleicht kannst du mich ja dann überzeugen.“

          Und wie kurz muss das sein, damit du das Interesse nicht verlierst?

        • Edit:

          Aussagen über „das Ganze“ der Geistes- und Sozialwissenschaften sind in ihrer Undifferenziertheit meistens falsch.

          war gemeint

  9. Ich habe gerade Kopfschmerzen, weil ich mich durch Stefanowitschs Tweets gewürgt habe. Gefunden habe ich eine „Antwort“ auf den taz-Artikel, der für die taz doch geradezu revolutionär das Thema Scheidungsvater dargelegt hatte. Ihr erinnert Euch bestimmt.

    Dr Mutti streitet langatmig ab, daß der Vater wirklich Nachteile hat und daß das alles doch völlig ok ist. Wieder mal ein schöner Beleg dafür, daß Feministinnen keinesfalls für Gleichberechtigung sind, sondern nur für Frauenbevorzugung.

    Trotzdem — im letzten Absatz macht sie ein paar Vorschläge, die durchaus diskussionswürdig sind. Auch wenn nichts auf Kosten der Heldenmutter gehen darf.

  10. @Leszek

    Das mit dem ständigen Breivik … ich mein die PC Leut haben die Reaktion ausgelöst … nicht die „konservativen .. rechten Ideologen“ … die kulturmarxistische Hirnfickerei und der unnötige soziale stigmatisierende Druck der bei labilen Persönlichkeiten vielleicht durchaus zu Gewaltreaktionen führen kann … auch andere Schoolshootings liegen wohl eher in dieser Richtung … auch das Thema männliche Identität spielt hier mit hinein … dh auch Feminismus.

    … was sie nicht ok macht … natürlich nicht …

    … aber du ghörst auch zu den missionarischen drüberstülpern …

    … die nicht anders können.

    Um sich so ihren Selbstwert zu holen.

    Könnte jetzt noch heftiger werden … lasse es aber besser, weil ich dich nicht in diese Kategorie einordne und dir das nicht vorwerfen möchte. Obwohl du damit gern immer kommst.

    In deinem jugendlichen Leichtsinn.

    Du meinst es gut aus deiner Sicht.Lass deine Finger von der Breivik Geschichte. Das könnte mal zum Bumerang werden.

    • @ Petpanther

      „Das mit dem ständigen Breivik … ich mein die PC Leut haben die Reaktion ausgelöst … nicht die “konservativen .. rechten Ideologen “

      Das ist eine wenig überzeugende Rationalisierung.

      Für das Begehen solcher Verbrechen muss in der Regel von Vornherein eine Persönlichkeitsstörung vorhanden sein – und zwar eine schwere.

      Nicht unter der diffusen Perspektive „Labilität“, sondern unter der klinisch-psychologischen Perspektive „schwere Persönlichkeitsstörung“ müssen solche Taten m.E. in ihrer psychologischen Dimension analysiert werden.

      Ich persönlich vermute, dass bei Breivik jene Persönlichkeitsstörung vorliegt, die in der psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie als „bösartiger Narzissmus“ bzw. „maligner Narzissmus“ bezeichnet wird. Dieser Begriff ist von dem bekannten Psychoanalytiker Otto Kernberg kreiiert worden und meint eine Sonderform der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, bei der (im Unterschied zur gewöhnlichen narzisstischen Persönlichkeitsstörung) das narzisstische Größenselbst von bösartiger Aggressivität durchdrungen ist (vgl. hierzu Vamik D. Volkan & Gabriele Ast – Spektrum des Narzissmus, S. 92 – 150).

      Das psychoanalytische Konzept des „malignen Narzissmus“ weist Ähnlichkeiten zu dem der „sadistischen Persönlichkeitsstörung“ auf, das von anderen klinischen Psychologen entwickelt wurde. (Beide Konzepte sind aber bislang noch nicht in die offiziellen klinisch-psychologischen Klassifikationssysteme aufgenommen worden.)
      Genau weiß ich aber natürlich nicht, ob bei Breivik diese Störung vorliegt, es ist Aufgabe von klinischen Psychologen vor Ort die Frage nach der spezifischen Persönlichkeitsstruktur von Breivik zu klären. Eine schwere Persönlichkeitsstörung mit wahrscheinlich narzisstischer Symptomatik erscheint m.E. aber schon sehr wahrscheinlich.

      Otto Kernberg zufolge handelt es sich bei z.B. brutalen Diktatoren oder Massenmördern häufiger um Extremformen dieses Syndroms des „malignen Narzissmus“, es gibt freilich auch weniger schwere Varianten.
      Kernberg grenzt diese Störung von der vollausgeprägten antisozialen Persönlichkeitsstörung, also dem Psychopathen im eigentlichen Sinne, ab. Der maligne Narzissmus liegt demzufolge in psychodynamischer Hinsicht irgendwo zwischen der gewöhnlichen narzisstischen Persönlichkeitsstörung und der antisozialen Persönlichkeitsstörung, ist aber mit keiner von beiden identisch.

      Maligne Narzissten tendieren dazu – ein gewisses Maß an Intelligenz und Bildung voraussgesetzt – Rechtfertigungsideologien für ihre antisozialen Neigungen zu suchen. Sie können z.B. Nazis, religiöse Fundamentalisten oder Satanisten werden oder Anhänger irgendeiner anderen Ideologie, die sich zur Rechtfertigung egozentrischer und antisozialer Neigungen anbietet.

      Es ist im Falle von Breivik daher m.E. anzunehmen, dass er ohnehin zum Gewalttäter, vielleicht auch zum Mörder geworden wäre und dass er – wäre er nicht auf die destruktive konservative/rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie gestoßen – er sich einer anderen destruktiven Ideologie zugewendet hätte.

      Die Auswahl seiner Opfer freilich ist in diesem konkreten Fall sehr wohl durch die Lügen- und Dämonisierungspropaganda der US-amerikanischen konservativen/rechten Verschwörungsideologen bestimmt worden. Die Menschen, die gestorben sind, wären nicht gestorben, wenn es diese geistigen Brandstifter nicht gäbe.
      Insofern besteht zwischen Breiviks Taten und dieser Ideologie sehr wohl ein enger Zusammenhang und dieser Zusammenhang zwischen persönlicher Psychopathologie und spezifischer Legitimierungsideologie ist auch potentiell einer Analyse zugänglich.

  11. Camous Rape Culture scheint wirklich ein zentrales gesellschaftliches Problem der USA zu sein. Die Time hat aktuell einen Schwerpunkt mit rund 15 Beiträgen dazu:
    http://time.com/100038/college-sexual-assault-debate/

    Einer davon von Joe Biden, immerhin Vice President of the United States:
    http://time.com/97452/campus-sexual-assault-joe-biden/

    Draufgestoßen bin ich über einen Text von Christina Hoff Sommers „Rape Culture is a ‘Panic Where Paranoia, Censorship, and False Accusations Flourish’
    http://time.com/100091/campus-sexual-assault-christina-hoff-sommers/
    in dem sie wie üblich mit einer ellenlangen Liste von Referenzen und Fakten argumentiert.

    Viele Beiträge erscheinen offenbar erst später in der Papierausgabe, lesenswert fand ich einen kompletten Beitrag eines Rechtsanwalts, der zum gefühlten 100. Mal die Willkür-Justiz gegen männliche Studenten an den Colleges beschreibt:
    Matthew Kaiser: Some Rules About Consent Are ‘Unfair to Male Students’
    http://time.com/99959/campus-sexual-assault-matthew-kaiser/

    Dann habe ich mir noch einen Text von Neil Irvin, „executive director of Men Can Stop Rape, an organization that aims to mobilize men to stop violence against women“ angetan:
    http://time.com/100201/sexual-assault-neil-irvin/
    Auszug daraus: „Second: healthy masculinity. If the theories and realities of sexism, patriarchy and misogyny exist (we believe they do), then we as a nation must look at how we socialize and teach our boys what it means to be a man.“
    Es ist wirklich unfaßbar. Versteht der Herr, was er selber sagt mit „we believe they do“? Manche glauben an Intelligent Design oder das Spaghettimonster oder an UFOs oder sonstige Götter und nehmen die Realität komplett gefiltert wahr. Es ist sein privater Glaube, daß das Patriarchat existiert, und seine gehirngewaschene, einseitige Realitätswahrnehmung dient nur dazu, einen prinzipiellen und fundamentalen Sexismus gegen Männer, der jeden Mann als Mittäter diskreditieren soll, als rationalen Akt zu kaschieren. Bzgl. den Männern den Glauben (!!) an die eigene Kollektivschuld gegenüber allen Frauen einzuimpfen – das ist offenbar sein Begriff von „healthy masculinity“.

        • Ja, so sieht es wohl leider aus.

          Um ehrlich zu sein, habe ich die Reichweite der Kompetenzen und die Legitimierung dieser Institutionen auch noch nicht so recht verstanden. Da scheint sich eine Paralleljustiz an den Unis etabliert zu haben, die sich nicht mehr an die Grundsätze des due process gebunden fühlt. Je mehr ich darüber lese, desto mehr bleibt mir die Spucke weg.

          DAS ist übrigens ein Thema, über das es sich zu reden lohnt. Ob sich irgendjemand bei einem gräßlichen Gesangswettbewerb einen Bart stehen lässt oder nicht halte ich hingegen für komplett unerheblich.

        • @ NP

          *DAS ist übrigens ein Thema, über das es sich zu reden lohnt. Ob sich irgendjemand bei einem gräßlichen Gesangswettbewerb einen Bart stehen lässt oder nicht halte ich hingegen für komplett unerheblich.*

          Dass der Sieg dieses Jemandes, der weder sonderlich gut singt noch sonderlich gut darstellt aber so gehypt wird, ist nicht unerheblich in dem Kulturkampf, der stattfindet.

          Das herausragend Andere des Herrn Wurst ist ja nicht seine künstlerische Leistung, sondern der Vollbart zum Kleid.

          Das macht Sinn im kulturmarxistischen Kulturkampf.

          Warren Farrell über den kulturmarxistischen Einfluss, den es laut Leszek ja nur in der bösartigen Phantasie von Massenmordsympathisanten und -rechtfertigern gibt, also gehört wohl auch Warren Farrell zu jenne:

          *From “day one” the leading universities’ women’s studies’ departments had skipped right past that—and into Marxist feminism with its paradigm of males-as-oppressor/females-as-oppressed. Over the past thirty years that model expanded from the politically correct gender framework at the leading universities, whose professors are typically more radical, into more vocationally oriented universities such as Ryerson, who in the past were barely affected by Marxist-type feminism.*

          Da hier die Klassenkampfanalyse des klassischen Marxismus übertragen wurde auf Geschlechter als „Sexklassen“ anstelle ökonomischer Klassen, ist das KULTURmarxismus, der seine Angriffsrichtung weg von den ökonomischen Grundlagen (Besitz-/Produktionsverhältnisse) hin auf die kulturellen der „kapitalistischen, bürgerlichen, patriarchalen“ Gesellschaft verlagert hat: Geschlechterverhältnis, Ehe, Familie, die es nun zuerst zu bekämpfen/zu zerstören gilt.

          Man muss daran erinnern, dass Farrell AUGENZEUGE dieser von ihm beschriebenen Machtüberhnahme der Kulturmarxisten war, die vom ersten Tag an im Gefolge der kulturmarxistischen Studentenbewegung 68 stattfand.

          Zur höchst unterschiedlichen Behandlung der Kulturmarxisten/Feministen und der Männerrechtler durch Universitäten und private Geldgeber, Farrell:

          *It’s a rich man-poor man gap. Only the feminist-defined men’s issues are receiving funding of any significance from their university or a foundation. Both Stony Brook University and other foundations will be adding additional funding to a $300,000 start-up grant from the John D. and Catherine T. MacArthur Foundation to establish the first Center for the Study of Men and Masculinities. The center will be headed by Michael Kimmel, a male feminist and a Distinguished Professor of Sociology.

          Michael Kimmel’s perspective is indicated by the title of his forthcoming book, Angry White Men (Natürlrich, der Klassenfeind der Neuen Linken, der WHM). As a sociologist, Michael would, were the context different, doubtless be the first to spot the extraordinary wealth of the feminist machine vs. the virtual homelessness of men who wish to define and redefine themselves without the control of the Marxist feminist prism.[was natürlich eine völlige Fehlwahrnehmung des Herrn Farrell ist, wie Leszek uns sicher gleich erklären wird. Don’t trust your lying eyes, if ideologues tell you so!]*

          Wenn Männer in diesem Rahmen überhaupt Gehör finden wollen (in den Mainstream gelangen wollen), müssen sie erst die kulturmarxisitschen Prämissen der Mainstreamgesclechter“analyse“ nachbeten, Farrell:

          *Feminist-defined men’s issues require acknowledging patriarchy and the power bias it gives men; it encourages men to forfeit their power. Once men are seen as having the power, domestic violence is seen as the expression of male power, leaving women off the hook when they initiate (hence the Violence Against Women Act, but no Violence Against Men Act). Through this feminist prism, it expands the definitions of date rape and heterosexual rape but ignores prison rape; it emphasizes women’s greater contributions to housework and child care, but treats men’s greater contributions to income as male privilege rather than male contribution.*

          Sie müssen als die Geschlechterklassenkampfanalyse als korrekt akzeptieren, dann dürfen sie im linken Müllstrom ein bißchen mitpaddeln.

          Und bekommen vielleicht auch ein bißchen Geld und ein paar Pöstchen.

          *To my knowledge, no person who has taken a non-feminist perspective on these issues has received significant university or foundation funding, or reached Michael’s level of Distinguished Professor in any social science department at any university in the U.S. or world. Neither my contacts nor my emails from readers around the world were able to identify a single men’s studies course—and certainly no program or degree—that was not under feminist control.*

          Die Folgen einer totalitären Ideologie.

          *Empowering women, whether in the workplace, sports, or internally, is a virtue. But demonizing men and undervaluing the family undermines that virtue. Male-female relationships are not about oppressor and oppressed. Men and women have worked together and died together in the family boat that navigated the waters of survival. When either sex unilaterally wins, both sexes lose. The family boat sinks.*

          Es sinkt nicht einfach nur, mächtige Interessengruppen arbeiten daran es zu versenken.

          Quelle: s.o. Warren Farrells Artikel

        • Och nö. Ich will mich hier weder in die x-te Kulturmarxismus-Diskussion noch in eine Wurst-Debatte verwickeln lassen.

          Meine Position sollte ja bekannt sein: Der Kulturmarxismus-Begriff ist unpassend, weil irreführend. Und dem liberalen Peter ist es sowas von egal, wer wann wo mit Bart und Kleid rumläuft.

          Das penetrante Geheul der Mainstreammedien „Sieg der Toleranz!!! Jemand hat einen Bart!! Nehmt das, ihr Nazis!!“ ging mir allerdings schon auch auf den Keks, das muss ich eingestehen.

        • @NP

          Ja, das ist ein wichtiges Thema. mitm hat ja schon die Institutionalisierung in seinem Blog erfasst. Hier haben wir erstmals eine Ausprägung und wo die „Reise“ tatsächlich hin soll und was Feminismus tatsächlich anstrebt.

          Wichtig ist wohl hier auch zu sehen und zu verstehen, dass das alles nur möglich ist, weil die Colleges und Unis federalem Funding unterliegen, d.h. hier wird auch deutlich das die Machtstrukturen bis ins Weiße Haus hineingehen z.B. Biden, H. Clinton etc.

          Über Gendermainstreaming werden UN und EU erreicht.

          Im UK inkl. Canada ist die „ParallelGerichtsbarkeit“ schon sehr weit vorangeschritten. Letutes mir bekanntes Beispiel ist die Forderung von Elizabeth Sheehy Frauen, die ihre Männer umbringen Amnestie zu gewährleisten, da dies ja meist aus Notwehr passiert. Und das ist nur eines von vielen. Dafür hat sie einen Preis von der Bar Association bekommen.

          Hierzulande wird das alles noch als zu harmlos wahrgenommen. Erkennbar ist aber schon jetzt, das es z.B. auch hier an den Unis, im Bundesfamilien- und Justizministerium nicht mehr wirklich mit rechten Dingen vorgeht. Auch Bindesgorum Männer und Verband für Alleinerziehende. Das sind neben den Genderlehrstühlen alles Politagitationsgebilde.

          Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass involvierte Frauen hier absichtlich und gezielt agieren. Schon Jahrlang. Das ist verhetztende und unterwandernde Korruption, die Geschlechterthemen mißbraucht und deutlich rassistisch (nicht aufs Geschlecht bezogen) wie faschistische Züge trägt. Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit etc. offenbar zu ihren Gunsten umgangen und aufgeweicht werden.

          Sie wissen wohl auch sehr genau was da in den USA vor sich geht. Lichtscheu, verschwiegen und Prätenziös und agieren lt. Straughan als ob sie Orwell als Instructionmanual benutzen.

        • Ach, Roslin.
          Präsentier doch nicht immer wieder den gleichen Müll, der bereits ausführlich widerlegt wurde.

          Warren Farrell spicht nicht von „Kulturmarxismus“.
          Er verwechselt in dem Artikel – was sehr bedauerlich ist – marxistischen Feminismus mit Radikalfeminismus, vermutlich weil einige Radikalfeministinnen der damaligen Zeit ein paar marxistische Versatzstücke übernahmen.

          Das ist nicht weiter verwunderlich und um dies zu erklären braucht man auch keine Verschwörungstheorie: in den 70er Jahren versuchten einige Radikalfeministinnen sich an den Marxismus dranzuhängen, weil das dem damaligen Zeitgeist entsprach und man hoffte, dadurch einen Fuß in die Linke zu bekommen.

          Trotzdem ist marxistischer Feminismus etwas anderes als klassischer Radikalfeminismus und in der heutigen Zeit ist der radikale Feminismus ohnehin im Wesentlichen poststrukturalistisch geprägt.

          Es existiert außerdem keine einzige marxistische/neo-marxistische Strömung, die die marxistische Klassenkampfanalyse auf Geschlechter übertragen hätte.

          Radikalfeministinnen haben das getan – NICHT Neo-Marxisten!

          Neo-Marxisten in der Tradition der Kritischen Theorie befassen sich außerdem nicht schwerpunktmäßig mit Feminismus und die damaligen Radikalfeministinnen sind irrelevant für ihre Theoriebildung.

          Eine ausführliche Widerlegung von dem ganzen Blödsinn, den Roslin hier erzählt, durch Nick und mich findet sich über mehrere Kommentare verteilt in diesem Strang:

          https://allesevolution.wordpress.com/2013/09/28/selbermach-samstag-lii/

        • @ petpanther

          Wo nur genug gutmeinende Ideologen am Werk sind, braucht es keinen finsteren Masterplan. Die Dynamik, die zu Exzessen wie dem besprochenen führt, entwickelt sich dann von ganz alleine.

          „Letutes mir bekanntes Beispiel ist die Forderung von Elizabeth Sheehy Frauen, die ihre Männer umbringen Amnestie zu gewährleisten, da dies ja meist aus Notwehr passiert. Und das ist nur eines von vielen. Dafür hat sie einen Preis von der Bar Association bekommen.“

          Das scheint mir widersprüchlich formuliert. Hat sie diesen Preis tatsächlich für ihre Forderung bekommen oder haben wir es hier mit einer Preisträgerin zu tun, die diese Forderung erhoben hat?

        • @ Neuer Peter

          *Vorschlag zur Güte: Sag statt Kulturmarxismus doch einfach Geschlechterklassenkampf-Doktrin.*

          Nein, NP, meinen Sprachgebrauch definiere ich und niemand sonst.

          Mit dem Grüßen der Gesslerhüte der Linken fange ich gar nicht erst an.

          Durch dieses Grüßen seit 1968 sind wir Stückchen für Stückchen in dem geisteswissenschaftlichen Saustall gelandet, der unsere akademische Landschaft charakterisiert.

        • @ Roslin

          Es geht doch überhaupt nicht darum, dass du dich von PC-Forderungen schikanieren lassen sollst, sondern darum, dass deine Begriffe schlicht nicht das bezeichnen, was du beschreibst.

          Wenn du ständig von dem großen grauen Rüsseltier namens Geier erzählst, wissen Eingeweihte zwar irgendwann, was gemeint ist, aber es macht die Sache doch unnötig kompliziert.

        • In den USA, Canada wurden Menschrechtsorganisationen zu Frauenorganisationen umfrisiert. Es geht u.a. darum Gefängnisstrafen für amtlich kriminelle Frauen zu verhindern.

          Außerdem engagiert man sich verflochten bis in Senatorebenen für die Freilasdung von Mörderinnen … wieder mit ähnlicher Argumentation wie die Sheehy’s.

          Neben der ganzen men hunting divorce industry leben diese Kreise von ihrer Agitation und fabrizierten Dämonisierungen und Alarmismen, die dann offenbar tatsächlich Witch-Hunt artige Verfolgungen wie der Rape Culture nach sich ziehen.

        • @NP

          Roslin stellt das korrekt dar. Auch wenn man’s nicht wissen will, nicht gern hat oder sonstwie Gründen alter Glaubenssätze ablehnt.

          Da näher hinzuschauen und es ernster zu nehmen halte ich für wichtig. Wurst etc. Gehört da zwar auch mithinein, aber vernebelt bzw. verstellt einem auch den Blick, wenn es um die Themen geht, die wir hier gerad im Fokus haben.

        • „Roslin stellt das korrekt dar.“

          Nein, Roslin stellt gar nichts korrekt dar.
          Er arbeitet mit seinem üblichen billigen Trick unterschiedliche geistige und politische Strömungen durcheinander zu werfen.

          Diesmal wirft er eben nicht Poststrukturalismus und Neo-Marxismus/Freudo-Marxismus zusammen, obwohl das völlig unterschiedliche linke Strömungen sind, sondern – noch durchschaubarer – Radikalfeminismus und Neo-Marxismus/Freudo-Marxismus – was erst Recht erkennbar etwas völlig Unterschiedliches ist.

        • @ NP

          *Es geht doch überhaupt nicht darum, dass du dich von PC-Forderungen schikanieren lassen sollst, sondern darum, dass deine Begriffe schlicht nicht das bezeichnen, was du beschreibst.*

          Aber natürlich bezeichnen sie genau das: Marxistisches Denkmethoden/Klassenkampfanalyse, angewandt auf die Kultur > Kulturmarxismus.

          Verlagerung des Angriffsschwerpunktes weg von der Ökonomie/den Produktionsweisen/Besitzverhältnissen hin auf die vorgeblichen kulturellen „Absicherungen“ dieser kapitalistischen Gesellschaft, ihre kulturellen Grundlagen, u.a. Ehe/Familie/Geschlechterverhältnis.

          Der Begriff „Kulturmarxismus“ fasst diese Veränderung des marxistischen Angriffsschwerpunktes in hervorragender und treffender Weise.

          Nachdem der Angriff auf die ökonomischen Grundlagen sich als vorerst zu schwer herausgestellt hat, zumal nach dem Zusammenbruch der als marxistischen Prinzipien folgenden Ostblockökonomien, der dem Parteimarxismus leninscher Prägung jede Glaubwürdigkeit raubte, war eine solche Reaktion der klügeren Teile der marxistischen Bewegung doch auch zu erwarten.

          Schließlich sind die meisten Poststrukturalisten „bekehrte“ Marxisten > alter Wein in neuen Schläuchen.

          Was Derrida ja offen zugibt („Radikalisierung eines offenbar schal gewordenen Marxismus sei sein Ziel – das marxisitsche Salz der Erde soll wieder würzen, nachdem es unter Ostblockägide so schal geworden war).

          Natürlich verstehe ich ihn falsch, wie Leszek mir versichert, wie Farrell sich irrt.

          „Don’t trust your lying eyes!“, sagt mir Leszek, „Ich sehe für Dich richtig!“

          Du kannst Dir gerne seine Brille aufsetzen, ich werde es nicht tun.

        • Korrektur

          *Nachdem der Angriff auf die ökonomischen Grundlagen sich als vorerst zu schwer herausgestellt hat, zumal nach dem Zusammenbruch der, als angeblich marxistischen Prinzipien folgenden, Ostblockökonomien, …

        • „Aber natürlich bezeichnen sie genau das: Marxistisches Denkmethoden/Klassenkampfanalyse, angewandt auf die Kultur > Kulturmarxismus.“

          Mithin also so ziemlich das Gegenteil des Marxismus, dessen Clou ja eben sein radikaler Materialismus ist.

          Darum geht es mir aber gar nicht.

          Selbst wenn du Recht hättest: Es ist schlicht enorm nervtötend, wenn jeder zweite Thread in eine Kulturmarxismus-Diskussion ausartet und andere Themen verdrängt. Hier zum Beispiel die enorm wichtige Frage nach feministisch inspirierten Schauprozessen an US-Unis. Die ist nun wirklich wichtiger als eurer Hahnenkampf um eure pet theories.

          Verlagert das doch bitte in die Kommentare unter dem KM-Artikel. Auch aus Rücksicht vor den anderen Kommentatoren.

        • @ Leszek

          *– was erst Recht erkennbar etwas völlig Unterschiedliches ist.*

          Erkennt wer?

          Du?

          Und Deine linken Quellen?

          Nun, ich erkenne es nicht.

          Und ich habe Dich nicht zu meinem Papst gewählt.

        • @ Roslin

          “Don’t trust your lying eyes!”, sagt mir Leszek, “Ich sehe für Dich richtig!”

          Falsch.
          Ich habe mehrfach gesagt:

          Betreibe mehrere Monate Feldforschung in der Linken und such nach deinen „Kulturmarxisten“. Du wirst keine finden.

          Oder fang an vernünftig – nach wissenschaftlichen Standards – zum Thema zu recherchieren und liefere belegbare Aussagen.

          Beides würde aber zum Zusammenbruch deines Wahnsystems führen – daher wirst du es nicht tun.

          Ich bin ganz bestimmt der letzte, der dich dazu auffordern würde, den Realitätsgehalt deiner Aussagen nicht gründlich zu überprüfen. Dass du das nicht tust, kritisiere ich.

        • @ NP

          *Selbst wenn du Recht hättest: Es ist schlicht enorm nervtötend, wenn jeder zweite Thread in eine Kulturmarxismus-Diskussion ausartet und andere Themen verdrängt. Hier zum Beispiel die enorm wichtige Frage nach feministisch inspirierten Schauprozessen an US-Unis. Die ist nun wirklich wichtiger als eurer Hahnenkampf um eure pet theories.*

          Für Dich mag es nervtötend sein. Aber die enorm wichtige Frage, inwieweit feministisch inspirierte Schauprozesse sich an US-Universitäten etabliert werden konnten, ist eben nicht unabhängig von der Machtübernahme kulturmarxistischer Eliten an den US-Universitäten, die das Treiben der Genderdepartments decken, finanzieren, abschirmen.

        • @ Roslin

          „Erkennt wer?
          Du?
          Und Deine linken Quellen?
          Nun, ich erkenne es nicht.“

          Dass klassischer Radikalfeminismus und Neo-Marxismus/Freudo-Marxismus völlig unterschiedliche geistige Traditionen mit unterschiedlichen theoretischen Grundlagen sind, die sich wenig überschneiden, ist eigentlich sehr offensichtlich.

          Es hindert dich aber niemand daran zum Thema zu recherchieren, dir Werke beider Traditionen durchzulesen und es zu überprüfen.

          Wirst du aber nicht tun, das wäre ja wissenschaftlich.

        • @ leszek

          „Wirst du aber nicht tun, das wäre ja wissenschaftlich.“

          Aus Deinem Mund das Wörtchen „wissenschaftlich“ zu vernehmen, erheitert mich ein ums andere Mal.

          Die umfassende Kenntnis abundanter pseudowissenschaftlicher Literatur ideologisch sektiererischer Zirkel hat mit „wissenschaftlich“ soviel zu tun, wie syndikalistischer Anarchismus mit der Natur des Menschen.

          Die Endlosdiversifizierung und rhetorische Verblümung phantastischer Realitätskonstrukte hat nichts mit Wissenschaft zu tun, Leszek. Rein gar nichts! 😉

          Du kategorisierst fast schon zwanghaft…dieser „Makulismus“ Typ, jener „Feminismus“ Typ…diese PC, jener Sozialismus.

          Mon dieu…geh doch mal zwei Schrittchen zurück und versuch Dich mal an Zusammenhängen…

        • @ Ratloser

          „Aus Deinem Mund das Wörtchen “wissenschaftlich” zu vernehmen, erheitert mich ein ums andere Mal.“

          Tja, Ratloser – hat man wie du außer Propagadalügen nichts zu bieten, keine Argumente, keine Belege, dann bleibt nur die oberflächliche konservative Selbstaufblähung.

          Die Kenntnis philosophischer und politischer Strömungen ist für eine WISSENSCHAFTLICHE Einordnung und Beurteilung bei philosophischen und politischen Themen selbstverständlich genauso notwendig wie eine Kenntnis religiöser Strömungen bei religiösen Themen.

          Sei übrigens versichert, dass Roslin das bei Letzterem genauso sieht.
          Diesbezüglich würde er nicht dulden, dass Katholiken etwas vorgeworfen wird, was diese gar nicht vertreten, sondern was stattdessen von irgendeiner anderen religiösen Strömung vertreten wird.
          Wehe, du behauptest Katholiken in den USA würden die Evolutionstheorie bekämpfen – dann wird Roslin sofort darauf bestehen, dass es nicht Katholiken, sondern fundamentalistische Protestanten sind, die die Evolutionstheorie ablehnen.
          Und die oberflächliche Auffassung, das sei doch irgendwie alles das Gleiche würde er – zu Recht – entschieden zurückweisen.
          Nur wenn es um philosophische und politische Strömungen geht, die ihm nicht gefallen, ist es völlig legitim zu lügen, zu hetzen und falsch zu beschuldigen, beim Katholizismus darf man das allerdings nicht, da soll man um Objektivität bemüht sein und differenziert denken.

          „Mon dieu…geh doch mal zwei Schrittchen zurück und versuch Dich mal an Zusammenhängen…“

          Zusammenhänge KANN man nicht verstehen ohne Kenntnis der wesentlichen Aspekte, um deren Zusammenhang es geht.
          Verwechsle eure Propagandalügen und Falschbeschuldigungen nicht mit dem Erkennen von Zusammenhängen.
          Die verschiensten geistigen und politischen Strömungen wild durcheinander zu werfen und zu verwechseln, mit der Absicht zu desinformieren und zu lügen um der eigenen ideologischen Agenda willen, ist das Gegenteil eines Erfassens von Zusammenhängen.

          „Du kategorisierst fast schon zwanghaft…“

          Das, Ratloser, ist eine Neigung und Befähigung ohne die das Betreiben ernsthafter geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung zumindest bezüglich umfassenderer Themen nicht möglich ist.
          Dass du diese Bereitschaft nicht besitzt, zeigt nur, dass du zu wissenschaftlichem Denken in diesen Bereichen prinzipiell nicht willens oder fähig ist.
          Wissenschaft, Ratloser, geht es um Wahrheit – nicht um deine privaten ideologischen Vorlieben und Abneigungen.

  12. Akuter Ausbruch von Feminismus bei der CSU !?! Oder wollen die die Grünen arbeitslos machen? Ein höchst hinterhältiger patriarchaler Schachzug.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/rathaus-koalition-in-muenchen-eckpunkte-der-verhandlungen-1.1964277

    Nach den gescheiterten Koalitionsverhandlungen in München wollen SPD und CSU die vereinbarten Eckpunkte nun ohne die Grünen umsetzen. Die Inhalte der Verhandlungen im Überblick.

    Frauenquote

    Die Geschäftsführungen städtischer Unternehmen sollen künftig zu 50 Prozent mit Frauen besetzt werden. Bislang überwiegen dort bei weitem die Männer – anders als in den Referaten, wo die Verteilung ausgeglichener ist.

      • Apropos Zeitgeist: München ist nicht die Welt, aber eine gewisse Parallele zur Bundestagwahl fällt mit auf: nämlich daß eine geplante Koalition von SPD und Grünen nicht klappt.

    • Ausdruck des leicht zu berwerkstelligenden Bündnisses zwischen „Klassenkampffeminismus“ (links, die Frauen als Proletariat müssen empauert = an die Macht gebracht werden) und konservativem Femizentrismus („Madonnenkompflex“ und Muttikulti: die schwache, hiflsbedürftige Frau muss von starken Männerhanden emporgetragen werden).

      Im Endergebnis, trotz verschiedener Begründungen (die eh nur unterschiedliche Rationalisierungen derselben zugrundeliegenden Instinkte sind), kein großer Unterschied: Frauenförderung/-schutz und -versorgung.

  13. Frankreich kurz vor einem Gender-Bürgerkrieg?

    „Tag des Rocks“ spaltet Frankreich
    Viele männliche Schüler sind in Frankreich im Rock zur Schule gegangen. Sie wollen ein Zeichen für Geschlechtergleichheit setzen. Traditionelle Elternverbände und die Gegner der Homo-Ehe zürnen.
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tag-des-rocks-spaltet-frankreich-12943152.html

    Wenn ich mir die Jungs in den Röcken so ansehe und mit dem echten Mädels daneben vergleiche (http://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/politik/3980047944/1.2943049/width610x580/nicht-alle-machen-mit-zwischen-den-schuelern-in-rock-wurden-am-freitag-auch-gruppen-junger-maenner-in-hosen-gesichtet.jpg), dann fallen die schwarzen Nylons negativ auf, so käsige Beine gehen schon mal gar nicht. Womöglich auch noch unrasiert.

    Man erfährt leider auch nicht, wie stark erotisierend die Jungs auf die echten Mädels gewirkt haben, auf dem Bild kuckt die eine eher skeptisch.
    Aus Gleichstellungsgründen hätte man übrigens auch ein paar Mädchen im Blaumann oder Baustellen-Outfit erwartet. Also nächstes Jahr muß das besser werden.

    • @ mitm

      Interessant.

      Initiiert wurde die Aktion von der Académie de Nantes, offenbar eine Staatsagentur.

      http://fr.wikipedia.org/wiki/Académie_de_Nantes

      Weshalb ja auch das Erziehungsministerium der sozialistischen Pariser Regierung die Aktion offiziell unterstützte.

      Kulturmarxismus?

      Nicht doch!

      „Gehen Sie bitte weiter, bleiben Sie nicht stehen, es gibt nichts zu sehen!“

      *Destinée à «favoriser la prise de conscience, susciter les échanges et faire évoluer les représentations de chacun», cette initiative «symbolique» à «100 % lycéenne» comme tient à le rappeler le rectorat, – mais soutenue par le ministère de l’Éducation nationale – avait rencontré, l’an dernier, un certain succès dans l’académie de Nantes. Cette année, dans 27 établissements de la région, les filles comme les garçons étaient à nouveau invités à venir en jupe. «En proposant le port de la jupe aux hommes, nous espérons faire comprendre la difficulté qu’ont les femmes à se vêtir sans être jugées, souligne Yohan Bihan, élève en terminale au lycée Emmanuel Mounier d’Angers et membre de la commission antidiscrimination/citoyenneté du CAVL. Nous souhaitons également que la jupe puisse rassembler plutôt que diviser. Cette réflexion est encadrée par les enseignants de sciences économiques et sociales, qui pourront rebondir sur le programme de sociologie».*

      http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2014/05/16/01016-20140516ARTFIG00185-lyceens-en-jupe-a-fait-bizarre-mais-si-ca-fait-avancer-la-cause8230.php

      Offenbar ist die Verpflichtung zur religiösen Neutralität der Instituitionen der französischen Republik aufgehoben, wenn es um die Propagierung der linken Säkularreligion „Feminismus/Genderismus“ geht.

      Streng „sozialwissenschaftlich“ selbstverständlich, einer Sozialwissenschaft, die ideologisch korrupt ist, korrupt bis auf die Knochen.

      *Cette réflexion est encadrée par les enseignants de sciences économiques et sociales, qui pourront rebondir sur le programme de sociologie.*

      • „les filles comme les garçons étaient à nouveau invités à venir en jupe.“

        Was ist denn bedeutungsschwangeres dabei, wenn die Mädels auch in Röcken herumlaufen? Jetzt komme ich aber ins Grübeln.

        • @mitm

          Ich vermute mal, dass der Rock (unten offen) in dieser „Analyse“ die sexuelle Zugänglichkeit der Frau symbolisiert > Rape Culture.

          Indem Jungs nun auch Röcke tragen, sind sie ebenfalls „verwundbar“, solidarisch sozusagen.

          Natürlich nicht, wenn sie Schotten sind.

          Greife einem Schotten unter den Rock … und Du wirst nicht viel mehr zu tun bekommen in Deinem Leben.

          Es ist ja auch schön zu sehen, wie es in der Vorstellungswelt dieser Kulturmarxisten weniger um den Kampf gegen Sexismus geht als um den Kampf gegen den Geschlechterbourgeois = WHM.

          Ich glaube nicht, dass auch nur ein einziger moslemischer – und das heißt in Frankreich meist arabisch- und/oder afrikanischstämmig, also eher dunkelhäutig, im Rock auftauchte.

          Auf den Fotos war jedenfalls keiner zu sehen.

          Auch scheint es Sexismus nur als antiweiblichen Sexismus zu geben, sonst könnte man ja auch nicht gegen den WHM kämpfen.

          Und das ist allemal die Hauptsache.

    • @ mitm

      Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

      Über die Verhältnisse, die bei uns herrschen.

      Das hier illustriert sehr schön, wie das mit der Propaganda und ideologischen Gehirnwäsche, der gesellschaftlichen Umerziehung, im freien Westen funktioniert:

      Die Ideologen in den Institutionen der Erziehung (Ministerium, Académie de Nantes, pädagogische „Wissenschaft“, Sozial“wissenschaft“) geben vor, die ideologisch nahestehende Journaille (und ihre Ermöglicher/Geldgeber – rot-grün versifft wie Pirincci das nennt) sorgen für die nötige Resonanz, selbes Prinzip wie beim Herrn Wurst und den um ihn veranstalteten Medienhype.

  14. Wir wollen auch nicht den Selbermach-Hype einiger schnappatmenden SPD-Politikerinnen vergessen, welche ganz versessen auf Verkehrsampeln sind: http://emannzer.wordpress.com/2014/05/15/quote-die-ampelfrau/

    Und nach den „Vogelmännern“ kommen nun die „Grünen“ und geben Argumentationshilfen gegen Rechts: http://emannzer.wordpress.com/2014/05/18/die-kleinen-grunen-madchen/

    Jetzt fehlt nur noch, dass in der vergangenen Woche ein Gesterkamp oder Rosenbrock ein neues Buch veröffentlicht hätte ..

  15. @ me

    *Der Mensch heißt Hadmut.*

    Richtig.

    Ich vertippe mich sehr oft, weil ich mit 10 Fingern zwar sehr schnell, aber nicht sehr sicher schreibe, nicht sicher genug, um auf Korrkturlesen zu verzichten.

    Was ich hier aber meist tue – geht ja nicht um viel.

    Ist übrigens ein Frauenname, hat Hadmut einmal geschrieben.

    Den ihm sein Vater irrtümlich verpasst hat.

    Tja.

    Auch bei Hadmut Danisch entdeckt:

    http://www.danisch.de/blog/2014/05/16/neo-tolerant-politisch-korrektes-anti-normativ-uniformes-diversitaets-einheits-mobbing/

    Die Toleranz der Toleranz Einfordernden, mit der es – wer hätte das gedacht – so weit nicht her ist:

    http://www.focus.de/kultur/musik/eurovision-song-contest/esc-2014-conchita-wurst-toleranz-jury-madeline-juno-madeline-juno-nie-wieder-mach-ich-sowas-mit_id_3836537.html

    „Menschenverachtend“ und „homophob“ ist es jetzt offenbar bereits schon, Herrn Wurst nicht auf Platz eins zu wählen.

    Die bundesdeutsche Jury habe den „Zeitgeist“ nicht erkannt.

    Ich kann den Zeitgeisterkennern nur raten, sich vor Augen zu führen, dass der Zeitgeist vor allem eines ist: unververlässlich.

    Daran sollte man denken, wenn man glaubt, mit ihm im Rücken zu segeln.

    Denn irgendwann springt der Wind um und jeder Wechsel, jeder, geht zu Protest, die Schulden, die man angehäuft hat, werden eingetrieben.

    Und sei es bei den Urenkeln.

    • @ Roslin

      Das hatte ich oben schon verlinkt. Hast Du gesehen, wie ich da wieder in die Mangel genommen worden bin? Bzw. wie einige versucht haben, mich in die Mangel zu nehmen?

      Fürchterlich. Wenn man hier „Yehova“ sagt, kriegt man im nächsten Moment mit Wucht ein Stein vor die Birne.

      Dabei hab ich nur ganz harmlose Dinge über C. Wurst gesagt. Also nur, dass meiner Meinung nach die Gendersens dahinter stecken. Und dass der Schuss mit der Toleranz nach hinten losgehen wird.

      Und schon tituliert einen das Maren-„Leinchen“ als „selbstgerechtes, kleines Arschloch“, als „homophoben Sexisten“ usw….

      …und Adrian rutschen so Sachen raus wie „Fuck you“ & „Du kannst mich mal kreuzweise“.

      Wenn man sich zu dem Thema überhaupt noch äußert, und dabei nicht zu 100% dem „toleranten“ Lager zustimmt, gilt man sofort als „homophob“.

      Und als „erzkonservativ“. Unabhängig davon, wie man wirklich tickt.

  16. @ Matthias

    *Und als “erzkonservativ”. Unabhängig davon, wie man wirklich tickt.*

    Ja und?

    Du reagierst zu empfindlich. Linke sind es gewohnt, dass man ihre Gesslerhüte grüßt.

    ERZKONSERVATIV = ERZBÖSE

    Daraufhin zuckt der Wohltrainierte zurück.

    Einfach nicht zurückzucken, Matthias.

    Gelassen weiter machen.

    Die Marenleinchen & Co sind wie Haie: Sie greifen das verwundete Tier an, gerade wenn sie Blut wittern.

    Lass Dich nicht beeindrucken.

    Vertritt gelassen Deine Position.

    Und grüsse ihre Gesslerhüte nicht.

    Denn darin liegt ein nicht unwesentlicher Teil ihrer „Diskursmacht“.

    Die doch nur Geschwätz ist.

    • Das unterschreibe ich mal sofort, Roslin!

      Der Rest möge von mir aus mit Robins U-Bahn fahren, denn da sieht man nicht soviel von der Aussenwelt – außer halt Betonwände oder Marenleinchen-Graffities.

      @Matthias: Irgendwann fängt man an zu lächeln (man kann auch mit geschlossenem Mund Injurien zischeln, wenn man denn die Zähne zeigt).

  17. Im allgemeinen Wurst-Geseiere und in Zusammenhang mit

    http://sunflower22a.wordpress.com/2014/05/18/wie-die-frauen-den-mannern-die-mode-wegnahmen/

    kam mir der Gedanke, dass ich gern mal von Alexander den Zeitgeist näher beschrieben sähe, dem er phasenweise so sehnsüchtig nachzuhängen scheint, und der ja, wie er uns seit Jahren täglich zwingt wahrzunehmen, widersinnigerweise z. B. Allongeperücken zum Signum von Männlichkeit erklärte.

    Si tu veux bien…

  18. Ich denke, der Zeitgeist des 18. Jhdts. strebte nach „Alterslosigkeit“, darum die weiß gepuderten Haare (man sieht die grauen nicht), die starke Schminke, z.T. bei Frauen UND Männern, sowie der Einsatz von Perücken (bei dem Selbstporträt von Maurice Quentin de laTour handelt es sich allerdings nicht um eine Allongeperücke), die den Haarausfall bei Männern kaschieren sollten.

    Männliche Haarpracht ist hier also ein Zeichen von „Jugendlichkeit“, nicht von Verweiblichung.

    Entscheidend ist ja weniger die konkrete Ausformung der jeweiligen Mode als die klare Zuordenbarkeit der Geschlechter, ein Mann des 18 Jhdts. war immer klar unterscheidbar von einer Frau seiner Zeit, die in seiner Klasse (der des de la Tour d’Auvergne) auch noch Reifrock trug, bei sehr schmaler Taille und nach oben gepressten Brüsten (auf dem „Präsentierteller“). Also nix mit Gender Bender à la Conchita Wurst (die auch für mich eine ästhetische Zumutung ist, nicht nur gesanglich-musikalisch – aber wenn es ihr und ihrem Publikum gefällt,sei’s drum, ich denke mir mein Teil).

    • „Also nix mit Gender Bender à la Conchita Wurst“

      Ich hatte das nicht ganz en detail verfolgt, aber vielleicht kannst Du mir nochmal kurz erläutern, was Dich am meisten stört:

      die geschaffene weibliche Kunstfigur als solche schon (also der Drag Queen-Teil, d.h. das reine Bühnenoutfit – ohne Brustattrapen wie mir scheint übrigens! -, Make-up im Zusammenspiel mit Mimik, Gestik, Gesang)

      ODER

      erst der durch den Bart symbolisierte Bruch dieser Bühnen-Rolle, der dokumentiert, dass wir hier ein Schauspiel sehen und uns als Publikum davon abhält, uns einfach nur unterhalten zu lassen, sondern uns gewissermaßen zu einer zumindest innerlichen Reaktion zwingt (entweder es durchgehen zu lassen oder dem Künstler mangelnden Einsatzwillen bzw. Hingabe an seinen Job vorwerfen …oder total abzudrehen, natürlich).

      Täuscht der Eindruck eigentlich, oder wünschst Du Dir tatsächlich nicht in Wirklichkeit die barocke Mode zurück? (ich rede nicht von realistischen Erwartungen) Sondern?

      BTW
      Hab ich eigentlich schon mal erzählt, welches mein erstes Konzert war als Pre-Teen? Michael Jackson

      And I did think he was sexy back then

      Just kidding
      😉

  19. @ muttersheera

    Erst der Bart lässt mich viszeral mit Widerwillen reagieren, echtem Widerwillen, fast Ekel (Reaktion auf Krankheitssymptomatik?), abstoßend finde ich die Wurst, so wie ich auch auf eine Frau mit Bart reagierte. Nichts Bewusstes, nichts Willentliches, reflexhaft.

    Willentlich könnte und müsste ich die Abstoßungsreaktion kontrollieren, stünde ich Herrn Wurst im Kostüm persönlich gegenüber.

    Aus Höflichkeit.

    Die Mode des 18. Jhdts. wünsche ich mir nicht zurück, denn sie gehört in ihre Zeit, in die Salons, Gärten, Architektur/Innenarchitektur ihrer Zeit.

    Allerdings, hätte ich Zugang zu einer Zeitmaschine, verbrächte ich viel Zeit in dieser Zeit, gerne auch in Kostüm und Maske, denn sie markiert für mich den ästhetischen Höhepunkt einer mehr als tausenjährigen Entwicklung einer „(Kunst-)Handwerkskultur.

    Wir leben in einem neuen Zeitalter, dem Industriezeitalter, erst rund 200 Jahre alt, barbarisch noch, in jeder Hinsicht, vor allem auch ästhetisch.

    Hier übrigens mein etwas ausführlicherer Perückenartikel, das, was gepostet wurde, war nur ein erster Entwurf (kam vor Schreck auf’s falsche Knöpfchen, weil meine Virensicherung ansprang, warum auch immer, wahrscheinlich ein Floh in der Perücke)

    Ich denke, das 18. Jhdt. strebte in seiner Mode nach Alterslosigkeit: Weiß gepuderte Haare, auch schon z.T. bei jungen Menschen – egalisieren die grauen der Alten, starke Schminke bei Frauen und z.T. auch bei Männern, Perücken bei Männern (kaschieren den Haarausfall, also auch wieder das Alter).

    Haarpracht ist somit hier Ausdruck des Strebens nach Jugendlichkeit, kein Gender Bender.

    Z. B. ein feines junges Mädchen (Mademoiselle Huquier, Tochter eines berühmten Kupferstechers), „gemalt“ (mit Pastellkreiden) von Quentin de La Tours Konkurrenten Jean-Baptiste Perroneau:

    Süß, die Kleine, mit leicht gepudertem Haar, 1747 entstanden.

    Entscheidend ist weniger die konkrete Ausformung der Mode einer Epoche, sondern die klare Unterscheidbarkeit der Geschlechter.

    Ein Mann des 18. Jhdts. war eindeutig als Mann erkennbar, zumal in der Klasse, in der sich der Maler Maurice Quentin de La Tour – um dessen Selbstporträt handelt es sich bei meinem Avatar – hier darstellt, die Frauen in Reifröcken unterwegs waren, bei sehr schmaler Taille und nach oben gepressten Brüsten, auf dem Präsentierteller, sozusagen.

    Gut erkennbar auf dem herrlichen Porträt der Madame de Pompadour von Francois Boucher, 1756, sitzend, ach was, Hof haltend, wahrscheinlich in ihrer Bibliothek auf Schloss Bellevue bei Paris über der Seine – natürlich zerstört in der Scheixrevolution, nicht nur die Bibliothek, nein, gleich das ganze Scloss samt seiner Gärten und seiner Innenausstattung, von diesem Bellevue haben die vielen Bellevueschlösser Europas übrigens ihren Namen, auch das in Berlin.

    Madame

    und ihr Schloss, klein, aber unverschämt luxuriös ausgestattet, u.a. mit einer der ersten Zentralheizungen (so klein war das Schloss nun auch wieder nicht, wenn man die Wirtschafts-/Seitenflügel hinzunimmt und den großen Pavillon Brimborion am Seineufer, der hier gar nicht zu sehen ist, denn er stand am Fuße des Abhanges unterhalb der Anhöhe des Schlosses)

    Die wahrscheinlich mehr Holz schluckte als die Kessel der Titanic Kohlen, denn die Wärmeenergie musste auch die Umwälzung des Wassers in den Kupferröhren besorgen – Pumpe war nicht.

    Das ist ein Computerbild und hier eine Zeichnung des Baues kurz nach der Fertigstellung, die Gärten sind noch nicht bepflanzt (ca. 1756):

    Auf dieser schönen Zeichnung kann man erkennen, dass Madame einen herrlichen Blick auf Paris hatte (re. am Horizont die Kuppeln und Türme der Hauptstadt).

    Maurice Quentin de La Tour trägt auf dem Avatar übrigens keine Allongeperücke, sondern eine kleine mit Haarrollen und Zopfbeutel.

    Das ist eine Allongeperücke (lange oder große Perücke), die aber um diese Zeit (ca. 1750) schon aus der Mode war, getragen wird sie von dem großen Architekten Robert de Cotte:

  20. Vergewaltigungen in Kriminalgeschichten sind übrigens nicht mehr zeitgemäß. Zwar wird jede vierte Frau vergewaltigt, aber doch bitte nicht als „Plotpoint“

    Mit fiktiven Vergewaltigungen, siehe „Game Of Thrones“ und anderswo, sind Zuschauer immer seltener einverstanden. Zumindest dann nicht, wenn die Tat im Grunde keinen dramaturgischen Zweck erfüllt und es mit irgendeiner anderen Einschüchterung auch getan wäre. Drehbuchautoren täten gut daran, das künftig mal zu überdenken.

    https://twitter.com/niceonefransi/status/468110305651085312

    Die FAZ geht sogar noch weiter: Gewalt gegen Frauen nimmt zu…im Fernsehen!

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/gewalt-gegen-frauen-im-fernsehen-ein-klarer-fall-von-chauvinismus-12848261.html

    Es ist eine Endlosschleife im deutschen Fernsehen: Kaum ist die eine misshandelte Frau abgestrahlt, wird die nächste misshandelte Frau ausgestrahlt.

    Ein recht häufiges Phänomen: eine feministische Agenda führt dazu, dass andere Feministinnen sich diskriminiert fühlen und #aufschreien.
    Die ständige Bedrohung durch Vergewaltigung schüchtert Frauen ein in unserer #rapeculture, in der Vergewaltging allgegenwärtig sei/ist.

    Dass Gewalt gegen Frauen im Fernsehen (wie in der Realität) längst nicht so häufig ist wie Gewalt gegen Männer und auch drastischer wirkt, bringt die Autorin zum Denken:

    Krimis gibt es jedoch sehr lange, schon immer waren sie ultrabrutal und haben unendlich viele Zuschauer mit ihren blutigen, schrecklichen Fällen gelockt. Die Darstellung harter Gewalt gegen Frauen in dieser Häufigkeit ist allerdings neu
    (…)
    Natürlich könnte man sagen, die Filme meinen es gut, wollen Gewalt thematisieren, indem sie Gewalt zeigen. Vielleicht soll man die Rohheit einfach als Aufklärungsversuche verstehen.

    Nein! Denn die Täter sind zwar Männer, aber KORREKT und realistisch wäre die gezeigte Gewalt nur, wenn diese außerhalb der Vergewaltigungsszenen viel netter wären! Denn Vergewaltiger und Frauenschläger sind schließlich die „netten“ Typen von nebenan, keine „Außenseiter“. Insofern ist diese Darstellung von Gewalt gegen Frauen natürlich ein klarer Fall von Chauvinismus, da die Täter nicht den normalen Wahnsinn des weiblichen Alltags widerspiegeln.

    Die Rollen der Täterschauspieler sprechen jedoch dagegen. Denn es sind fast immer nur superböse Verbrecher (Drogendealer, Mafiabosse, Serienmörder), die Frauen verprügeln. Die blöde Krimi-Logik will damit sagen, dass Frauenschläger schwerstkriminelle Außenseiter sind.

    (Ich kommentiere den Artikel gerade während ich ihn erst lese und mir fällt auf, dass ich mir meinen bemühten Sarkasmus sparen könnte. Die schreibt das ja alles selbst. Weiter geht’s:)

    Die Realität ist natürlich eine andere: Eine EU-Studie, die vorletzte Woche veröffentlicht worden ist, stellt fest, dass jede dritte Frau in Europa Opfer von Gewaltübergriffen war. Da es so viele Mafiatypen in der EU noch nicht gibt, weiß man, dass die Frauenverprügler im Fernsehen absolut nichts mit dem wahren Leben gemein haben können, dass Krimis mit ultragewalttätigen Schlägerszenen überhaupt kein Interesse am echten Problem zeigen wollen. Denn würde man ernsthaft Gewalt gegen Frauen thematisieren, wären die Täter Väter, Ehemänner, KFZ-Mechaniker, Anwälte und alle anderen denkbaren Normalos.
    Der deutsche Krimi ist ein Macho

    Ein anderes Indiz dafür, dass es dem Fernsehen gar nicht ums Aufklären geht, ist, dass die erlebte Gewalt fast nie zu einer traumatischen Erfahrung führt. Entweder sterben die Frauen an ihren Verletzungen, oder sie arbeiten bald schon als Kommissarinnen oder Bäckerinnen so weiter, als ob nichts gewesen wäre.

    Und so vergessen die Zuschauer ganz schnell die ganze böse Gewalt gegen Frauen, da ohne eine psychologische Dimension die Dimension eines Übergriffs niemandem deutlich werden kann.

    Nein, das ist keine Satire. Es wird immer besser: Frauen dürfen nicht zurückschlagen!

    So einfach ist es allerdings nicht. Die Fernsehschläge gegen Frauen tarnen sich nämlich nur als Gleichberechtigung. In Wahrheit beweisen sie, dass der deutsche Krimi ein Macho ist. Denn seine Handlungen folgen lediglich männlichem Chauvinismus: Die Frau wird misshandelt, ihr Mann oder Partner rettet sie und nimmt später blutige Rache am Täter. Die vermöbelten Frauen tauchen in fast allen Fällen nur am Rande als Opfer auf. Selbst zurückschlagen dürfen sie selten.

    Auch nicht fehlen darf: die Männer mit ihren Minderwertigkeitskomplexen haben Angst vor starken Frauen:

    Woran könnte das liegen? Vielleicht sind die schrecklichen Szenen, in denen Frauen verprügelt werden, nur ein Ausdruck männlicher Minderwertigkeitskomplexe. Oder zumindest einer starken Verunsicherung. Da sich die Rollenzwangsjacken von Mann und Frau in der Gesellschaft immer mehr lösen, sind Männer logischerweise verwirrt und verängstigt. Feminismus, Emanzipation, Frauenquote, Hanna Rosin – das alles ist für manche Männer einfach zu viel. Sie hocken in ihren kleinen Schneckenhäuschen und hoffen, dass die starken Frauen bald wieder abhauen oder Kinder kriegen.

    Frauen haben Angst vor prügelnden Männern, die nur prügeln weil Frauen so stark sind:

    Denn das, was so viele Frauen in ihren hässlichen, häuslichen vier Wänden erleben müssen, ist schlimmer als seine chauvinistische Fiktion. Die meisten echten Opfer vertrauen sich weder der Polizei noch irgendwelchen Sozialarbeitern an und melden die Gewalt, die sie erleben, nicht. Die Dunkelziffer ist hoch, heißt es in der aktuellen Studie, weil Frauen „das System als wenig unterstützend“ empfinden. Und diese Wahrnehmung kann sich nicht ändern, solange das Fernsehen uns jeden Abend Gewalt gegen Frauen als etwas absolut Selbstverständliches verkauft.

    • @david

      „Und so vergessen die Zuschauer ganz schnell die ganze böse Gewalt gegen Frauen, da ohne eine psychologische Dimension die Dimension eines Übergriffs niemandem deutlich werden kann.“

      Im Gegensatz zum klassischen Actionheld oder sonstigen Held, der danach meist lange in Therapie geht und bei dem gar nicht davon zu reden ist, dass er in einer Fortsetzung einfach wieder die Welt rettet.

    • Woran könnte das liegen? Vielleicht sind die schrecklichen Szenen, in denen Frauen verprügelt werden, nur ein Ausdruck männlicher Minderwertigkeitskomplexe. Oder zumindest einer starken Verunsicherung.

      Mal wieder ein umheimlich gewagter Tabubruch, sowas zu schreiben! Seit 1975 ein unheimlich gewagter Tabubruch!

      Neobürgerliche Weiblichkeitsinszenierung einer Pauerjournalistin, Klappe die 34.628.942te. Wer z.B. nicht in der Lage ist, eine EU-Studie zu interpretieren erkennt im Zweifel eben immer „verunsicherte Männlichkeit“. Das pusht das Ego und macht die eigene Unbedarftheit so unsichtbar, wie ein Kind unsichtbar ist wenn es sich die Augen zuhält.

      Ja, kleine Anna, wir sehen dich nicht und diese Männer haben natürlich gaanz doll Angst vor dir.

      Anna Prizkau:

      So einfach ist es allerdings nicht. Die Fernsehschläge gegen Frauen tarnen sich nämlich nur als Gleichberechtigung. In Wahrheit beweisen sie, dass der deutsche Krimi ein Macho ist. Denn seine Handlungen folgen lediglich männlichem Chauvinismus: Die Frau wird misshandelt, ihr Mann oder Partner rettet sie und nimmt später blutige Rache am Täter.

      Substanzlose Behauptungen werden eben nicht gehaltvoll dadurch, dass man sie 34.628.942 mal (seit 1975) wiederholt.

      Da ein großteil der TATORT-Rezipienten weiblich ist, ist wohl kaum davon auszugehen dass man es sich leisten könnte, sich auf deren Kosten zu profilieren: Frauen würden nicht TATORT schauen, wenn sie sich in den dargestellten Frauenrollen gar nicht wiedererkennen würden. Die Vermutung, dass der Deutsche Krimi eher ein Frauenheld als ein (unbeliebter) Macho ist liegt also wesentlich näher: Die Kerle beschützen ihre Frauen, also sind es „Gute“.

      Frau Prizkau kann offenbar diesen eigentlich mehr als naheliegenden Gedanken aber offenbar nicht ab, weshalb sie ihren Lesern lieber radikalfeministischen Weiblichkeitstrash der sehr unelaborierten Sorte auftischt: Das Gejammer über den ubiquitären Macho ist nämlich auch nur ein #Aufschrei nach dem „guten, richtigen“ Kerl. Einer nämlich, der _wirklich_ Frauenbeschützt und nicht etwa aus „Minderwertigkeitskomplexe[n]“ heraus 😥

  21. @ David

    *Nein! Denn die Täter sind zwar Männer, aber KORREKT und realistisch wäre die gezeigte Gewalt nur, wenn diese außerhalb der Vergewaltigungsszenen viel netter wären! Denn Vergewaltiger und Frauenschläger sind schließlich die “netten” Typen von nebenan, keine “Außenseiter”. Insofern ist diese Darstellung von Gewalt gegen Frauen natürlich ein klarer Fall von Chauvinismus, da die Täter nicht den normalen Wahnsinn des weiblichen Alltags widerspiegeln.*

    Es ist wichtig, dass feminismusdienliche Propaganda JEDEN Mann als potentiell gefährlich darstellt, den eigenen Vater/Bruder/Ehemann/Sohn/den Bäcker/Automechaniker/Hausarzt etc.

    Natürlich nicht, wenn der Mann Moslem/Homosexuell oder Farbiger ist, da muss man etwas vorsichtiger sein, denn das wäre u.U. islamophob, homophob, rassistisch.

    Also den WHM.

    Nichts zerstört so gut das Grundvertrauen zwischen den Geschlechtern und damit den Zusammenhalt einer Gesellschaft.

    Nichts rechtfertigt die Ausweitung der staatlichen Macht, den Ausbau ihrer „Organe“, des Repressionsapparates so gut wie Frauenschutz und -versorgung.

    Gleichzeitg muss dieser Auf-und Ausbau vor allem von Männern bezahlt werden, die 2/3 der Steuereinnahmen verdienen.

    Wozu sie immer weniger gut in der Lage sind (Bildungsmisere vor allem der Jungen/Migration/Parallelgesellschaften).

    Gut, dass dann die Werkzeuge bereitliegen, die Situation beherrschbar zu halten und, wenn nötig, die wenigen noch produktiv Beschäftigbaren zur Not in die Arbeit zu prügeln.

    Aber nicht nur Frauen verbreiten die Propagandafigur des stets und ständig gefährlichen Mannes. auch Männer tun das bereitwillig, Männer, die ihre Schuld eingesehen und angenommen haben, die Bettvorleger des Feminismus, die Allies, ein besonders „nachdenkliches“, hochgradig „selbstreflexives“ Exemplar:

    http://powderroom.jezebel.com/yes-your-friend-may-be-a-rapist-1576988337/+Jessica

    Natürlich hat er Recht, auf einer ganz fundamentalen, „philosophischen“ Ebene.

    Jeder Mann ist eine Gefahr.

    Jeder Mensch ist eine Gefahr.

    Auch jede Frau – aber darüber wollen wir Stillschweigen bewahren, denn das dient nicht dem Hauptzweck – KAMPF DEM WHM.

    Dem ist nur mit selektiv gelenkter Wahrnehmung und Hetze gedient.

  22. Interview mit Anna Damm und Lann Hornscheidt von der Humboldt-Uni in Berlin, Autorinnen des Leitfadens „Sprachhandeln – aber wie?“:

    „Damm: Deswegen haben wir den Leitfaden „Sprachhandeln – aber wie?“ genannt. Es sind Handlungen: Auf einmal werden Leute und Positionen sichtbar gemacht, die im althergebrachten Sprachgebrauch nicht auftauchen. Das öffnet Räume, das ermöglicht es mir, mich wohlzufühlen und nicht als marginalisierter Freak dazustehen, der nicht vorkommen darf, weil ich anders bin und irritiere. Es sind Sprachformen, wo klar wird: Mich gibt’s!“
    ….“ Es geht ja im ersten Schritt noch nicht einmal darum, dass die Leute ihre Privilegien abgeben. Es geht nur darum, anzuerkennen: Ah, dich gibt’s auch!“

    „Hornscheidt: Ich komme bisher in öffentlichen Räumen nicht vor. Für mich ist es schwierig, Romane zu lesen, weil ich in keiner der Sprachformen vorkomme – nicht in diesen heteronormativen Vorstellungen, in der Nichtinfragestellung von weißen Privilegien beispielsweise. Für mich ist der Versuch, Sprachformen zu finden, ein Versuch, in der Welt anwesend zu sein.“

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2014%2F05%2F16%2Fa0130&cHash=82773fb3c9410eb04a45f1849da46e95

    Sie meinen also, wenn man nicht ausdrücklich von ihnen spricht, würde man ihre Existenz verneinen. Sieht für mich eher nach einem neurotischen Symptom aus, aber man fragt sich nicht, ob der eigene Anspruch, alle sollten über einen reden, wirklich gerechtfertigt ist, sondern verlangen, dass die Welt sich ihrer Neurose gemäß verhält.

  23. @ El Mocho

    Das alte, oft zu beobachtende Spiel: Der Ver-rückte versucht, die ganze Welt zu verrücken, um sich endlich normal fühlen zu können. Sind alle Verrückt gemacht, ist er endlich, ENDLICH kein Aussenseiter mehr, endlich angekommen in der Avant Garde der Karawane der Normalen.

    Denn das alles ist ja auch nur der erste Schritt. Wohin das wohl noch führen soll?

    Wie wird das aussehen, wenn die Weißen (heterosexuellen Männer) ihre „Privilegien“ WIRKLICH ENDLICH abgeben müssen?

    *“ Es geht ja im ersten Schritt noch nicht einmal darum, dass die Leute ihre Privilegien abgeben. Es geht nur darum, anzuerkennen: Ah, dich gibt’s auch!“*

    *Ich komme bisher in öffentlichen Räumen nicht vor. Für mich ist es schwierig, Romane zu lesen, weil ich in keiner der Sprachformen vorkomme – nicht in diesen heteronormativen Vorstellungen, in der Nichtinfragestellung von weißen Privilegien beispielsweise.*

    Geschlechtersozialisten, für die die Sprachrevolution nur der erste Schritt ist, Geschlechtersozialisten mit totalitärem Anspruch.

    Hier greifen sie an, nicht (mehr, vorläufig) die ökonomische Basis, sondern den kulturellen Überbau, hier die Sprache.

  24. Vielleicht etwas spät aber ich habe gestern zwei englischen Kollegen (lebe selbst in England) das Prinzip der Gleichstellungsbeauftragten erklärt und dass eben nur Frauen die Position einnehmen bzw. wählen können. Die beiden haben sich vor Lachen nicht mehr eingekriegt.

  25. @ Alias

    Briten, die in ihrer Geschichte nichts dem DDR-Sozialismus oder gar dem III. Reich Vergleichbares erlebten (abgesehen vielleicht von Oliver Cromwells puritanischer Militärdiktatur, die aber seit rund 350 Jahren vergangen ist), können darüber lachen – ich nicht.

    Obwohl die Charaktertypen, die sich für den Job bereitfinden, oft genug wirklich lächerlich sind.

    Kleingeister im Machtrausch.

    • Sie sind ja auch nicht davon betroffen. Es ist nur interessant zu sehen wie offensichtlich doch der Widerspruch der Gleichstellungsbeauftragten für jeden anderen ist, nicht aber für die deutsche Politik.

  26. Ja, typisch deutsch.

    Warum ich nicht lachen kann, hat Professor Michael Bock schon vor Jahren ausgeführt:

    http://www.kellmann-stiftung.de/index.html?/beitrag/Bock_Gender.htm

    Hier wird eine Struktur aufgebaut, die allfällig nutzbar ist, wenn es je wieder zum Klappen kommt.

    Und sie wird immer weiter ausgebaut.

    Mittels des Professor.I.nnenprogramms z.B. werden allmählich in allen möglichen Fakultäten flächendeckend Ideologiebeauftragte der neuen Staatsdoktrin installiert, als Gesinnungsprofessor.I.nnen, die von innen heraus darauf achten, dass alle auf Linie laufen.

    Ein neuer totalitärer Sozialismus schleicht an die Macht.

    • @ Roslin

      Danke für den Link!

      Hat der Herr Prof. Bock damals nicht per Maulkorberlass verboten gekriegt, sich zu dem Thema zu äußern?

      Also nachdem er diesen Text geschrieben hatte? Aber den Text haben andere und dürfen ihn weitergeben?

      Ich finde diesen Punkt im Beamtenrecht schlimm, also den Punkt mit dem Maulkorberlass. Das ist das krasse Gegenteil von Demokratie.

      Und ausgerechnet ein Universitätsprofessor darf sich nicht dazu äußern.

      • @ Matthias

        Wenn ich mich recht erinnere, wurde er gemaßregelt vom damaligen Uni-Präsidenten in Mainz (SPD-Politiker, später glaube ich Bildungssenator in Berlin).

        Er musste den Text von seiner Uniseite entfernen und durfte oder wollte sich öffentlich nicht mehr zu dem Thema äußern.

        Ob nun disziplinarrechtlich bedroht oder von berufstoleranten radikalen Studenten (ich glaube, man drohte ihm mit zerstochenen Reifen etc.) weiß ich nicht mehr genau.

  27. In Großbritannien ist man offenbar obendrein aufgeweckter als bei uns.

    Obwohl die UKIP in UK (United Kingdom Independent Party, vergleichbar in etwa der AfD bei uns) einer ungewöhnlich bösartigen Medienberichterstattung durch das linke Establishment ausgesetzt ist, liegt sie in Umfragen für die Europawahl bei ca. 30 %.

    Warum gerät die Propagandamaschine hier offenbar an die Grenzen ihrer Wirksamkeit?

    Ed West versucht eine Antwort:

    *Part of this breakdown in trust [gegenüber den Medien und der etablierten Politik] is due to Ukip supporters feeling that the powers-that-be have different values to them. Elite liberal [wie gesagt: das bedeutet in’s Deutsche übersetzt mehr „links“ als „liberal“] values are assumed in the broadsheet media, in politics and in polite society generally, yet many people feel uncomfortable with them. And it is not that these values are wrong necessarily but that they have gone through a political form of Fisherian runaway, and become absolutist and highly intolerant of others; I don’t necessarily want conservative social values to triumph, but I do want them to be a counterweight to liberal ones, and the Tory policy of pre-emptive surrender isn’t entirely effective.[vergleichbar der Merkel-CDU bei uns]

    Combined with these social issues are the economic pressures being placed on the middle and lower middle class. Thanks to globalisation and technology, across the first world middle-level jobs are being stripped away; inequality is growing in the west, and when that happens mainstream politics makes way for more radical alternatives.

    Mass immigration is one facet of globalisation, in essence similar to outsourcing (although trades unions are less critical of it). It makes things more competitive, and therefore more of a struggle for the less wealthy, talented or connected.[hier findet sich eine Interessenkoinzidenz zwischen links und kapitalistisch-liberal].

    One of my criticisms of the Labour years is that the mainstream came to adopt a utopian idea of race relations, one in which all racial prejudice could be eliminated through education; they ignored the fact that what the utopian Left calls racism, that is the desire to live around people like ourselves, is part of human nature.

    You can certainly reduce ethnic conflict and make overt racism socially unacceptable; but basing a system on the idea that human nature can be perfected does not have a great track record in history, to put it mildly.

    …*

    Quelle:

    http://blogs.spectator.co.uk/coffeehouse/2014/05/why-people-will-be-voting-for-ukip-this-thursday/

  28. Bevor ich wieder abtauche in die Jauchegrube „Feminismus“ noch etwas Schönes

    Aus meiner (bisher noch sehr) kleinen Reihe „Lieblingsmadonnen eines Frauenhassers“, heute: Notre Dame de Grâce

    Voller Anmut ist sie. Und sicher auch Gnade.

    Die schöne Frau, ca. 1 m hoch ist die Figur, sitzt heute im Augustinermuseum zu Toulouse, ein ehemaliges Kloster, Gott sei Dank nicht abgerissen, wie so viele andere nach der Säkularisation, sondern in ein Museum verwandelt, in dem man die zusammengeplünderten – pardon – beschlagnahmten Kirchenschätze und Kunstwerke versammelte, die zumindest, die nicht ihrerseits zerstört worden waren.

    Ich denke, dort fühlt sie sich ganz wohl, Notre Dame de Grasse (in altertümlichem Französisch, so heißt sie offiziell), heimisch und geborgen.

    Gegrüßet seist Du, Maria, voll der Gnaden …

    Im 15. Jhdt. ist sie wohl entstanden, die zarte Schönheit, spätgotisch also, vielleicht aus der Jakobinerkirche von Toulouse stammend, die zahlreiche Grabstätten einflussreicher Toulousaner Familien beherbergte. Wahrscheinlich schmückte sie ein solches Grabmal, das wohl zerschlagen wurde nach der Revolution wie viele andere auch.

    Immerhin hat man ihr und ihrem Kind dieses Schicksal erspart, sie nur leicht beschädigt.

    http://www.augustins.org/documents/10180/93662/01_Gothique_1500.jpg?t=1351269019107

    Kein Wunder, dass Gott sich in eine solche Frau verliebte und ihr ein Kind machte.

    Nach der Frz. Revolution hat man die Wappen der Stifter aus dem Sockel der Figur gemeißelt, so dass nicht bekannt ist, wer sie waren. Das macht ihre Datierung schwierig und die Ermittlung des Namens ihres Schöpfers, des Bildhauers, unmöglich.

    Nur dass er einer der ganz großen seiner Zeit war, das sieht man.

  29. Pingback: Verbindung zwischen Gedankengut und Breiviks Taten. | Offene Flanke

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