Frauen, die besser mit Männern zurechtkommen als mit Frauen

Breakpt schreibt in einem ihrer Beiträge auf ihrem Blog:

Männer sind da viel sachlicher, und nehmen nicht immer sofort alles persönlich. Insbesondere wenn einem einmal eine nicht ganz politisch korrekte Bemerkung herausrutscht, sind sie eher amüsiert statt beleidigt. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass ein Mann jemals unangenehm berührt gewesen wäre, wenn ich einmal einen nicht so ganz harmlosen Scherz gemacht habe, der umgekehrt wohl die meisten Frauen zu einem #Aufschrei hingerissen hätte.

Mit Kunden hatte ich viele konstruktive Besprechungen. Sobald da eine Frau anwesend war (ein paar Mal musste ich das leider erleben), kippte sofort die Atmosphäre um und wurde unsachlich. Dann kommen Fragen, die das Gespräch nur aufhalten und verzögern, obwohl die jeweilige Fragestellerin das sehr gut hätte selbst überlegen oder recherchieren können (oder überschätze ich sie da?)
Warum ist es vielen Frauen überhaupt nicht peinlich, sich mit ihrer Unwissenheit zu outen? Ein Mann würde zuerst mal selbst nachdenken, und versuchen, das Problem alleine zu lösen. Aber Frauen haben da oft keinerlei Hemmungen, die ganze Besprechungsrunde mit ihrer Ahnungslosigkeit zu nerven.

Es ist so einfach, ein Männerteam zu motivieren. Ein paar Quadratzentimeter Haut an passender Stelle bewirken da manches Wunder. Und einen Mann, der eine Aufgabe besonders gut gelöst hat, belohnt man mit einem strahlenden Lächeln. Das erhöht sein Engagement noch weiter.

(Selbstverständlich setze ich meine Motivationstechniken nur sehr sparsam dosiert ein, damit auch das Gehirn noch genügend durchblutet für die Arbeit bleibt.)
Bei Frauen funktioniert das nicht. Im Gegenteil. Sie bringen nur mein ganzes Finetuning aus der Balance.

Sofern ich also die Wahl habe – und die habe ich weitgehend – arbeite ich am liebsten ausschließlich mit Männern zusammen.

Ich glaube es geht durchaus einigen Frauen so, dass sie besser mit Männern zurechtkommen als mit Frauen.

Ein Typ wären sicherlich vom Verhalten  her relativ „männliche“ Frauen. Sie fühlen sich unter Männern wohler, weil dies sowohl eher ihrer Denkweise entsprechen als auch evtl Vorteile über das Werben der Männer gut umzusetzen sind. Sie sind dann eher der Kumpeltyp, evtl der Kumpeltyp, mit dem jeder der Männer aus der Gruppe gerne etwas hätte.

Ein anderer Typ wäre die Frau, die sich gerne Orbiter hält, also Männer, die sie umschwirren (wie Motten das Licht) und die sie quasi in einer Form der Friendzone hält, gerne immer etwas Hoffnung auf mehr machend, was dazu führt, dass sie die mehr oder weniger heimliche Herrscherin der Gruppe ist. Das klappt natürlich um so besser, wenn sie auf eine Gruppe von Betas stößt, die leicht durch leichtes Flirten in ihren Kreis zu ziehen sind. Sie kommt schon deswegen nicht gut mit Frauen zurecht, weil diese in dem Moment schlicht Konkurrenz sind: Die Orbiter könnten merken, dass hier eine andere Frau vielleicht bessere Chancen gewährt und zu ihr überwechseln oder die Frau könnte mehr geben als sie, was ihren Griff bezüglich der Männer schmälert. Eine Frau kann innerhalb dieser Gruppe eine ziemliche Macht entfalten, wobei sowohl ein Alphamann als auch andere Frauen diese Macht möglicherweise einschränken können. (Ich erinnere mich da an einen (für mich) lustigen Abend, als eine solche Frau auf die Freundin eines ihrer Orbiter stieß (sie hatten eine Fernbeziehung) und deutlich zu sehen war, wie sich die beiden nicht leiden konnten. Die „Königin“ sah besser aus als die Freundin, die Freundin war dafür eben die Freundin und beide waren in klassisch weiblicher Weise freundlich zueinander, mit kleinen Spitzen und Anspielungen, die der Freund als klassischer Beta gar nicht mitbekam).

In einem Pickup-Interview wurde sogar einmal die These geäußert, dass die meisten Frauen mit einer Gruppe von Männern besser zurechtkommen würden als mit einer Gruppe von Frauen, einfach weil sie da meist irgendwie umworben würden und im Mittelpunkt stehen würden, während in neuen Frauenrunden häufig der Umgang problematischer sein könnte, mit subtileren Kampfmitteln etc. Eben intrasexuelle Konkurrenz. Er meinte, dass er gute Erfahrungen damit gemacht hätte, dass als „Cold Read“ einzusetzen, weil es eine dieser Sachen sei, die auf viele zutreffen würden, aber bei denen jeder glaube es sei etwas individuelles, was ihn besonders macht. Sie hätte dadurch das Gefühl, dass er sie besser verstehen würde als andere und würde es als Kompliment sehen.

Natürlich wird es auch genug Situationen geben, wo sich eine Frau unter Männern unwohl fühlt. Beispielsweise weil die Männer sie nicht als jemand, mit dem man flirten kann oder den man als Frau bevorzugt behandeln muss, ansehen, sondern als jemand, der in ihren Bereich eindringt und wegen dem sie sich anders benehmen müssen oder der ihnen Sachen vorschreibt, von denen sie vermuten, dass sie davon keine Ahnung hat.

Aber das muss eben nicht der Fall sein: Allein unter Männern kann für einige Frauen unter den richtigen Umständen und wenn es zu ihr passt, eben auch ein Privileg sein und die Sache vereinfachen. Es ist wahrscheinlich eine Frage davon, wie sie allgemein mit Männern zurechtkommt und wie diese sie wahrnehmen.

169 Gedanken zu “Frauen, die besser mit Männern zurechtkommen als mit Frauen

  1. Ich kenne viele (nicht nur „einige“) Frauen, die einräumen, wesentlich lieber mit Männern zusammen zu arbeiten als mit Frauen.

    Ihnen ist das irrational, unberechenbare Rumagieren und die intrigante Stutenbissigkeit vieler Kolleginnen und weiblicher Vorgesetzten zu anstrengend.

    Diese Frauen sind weder „männlich“ noch bedürfen sie eines „Orbiters“. Es handelt sich um emanzipierte, attraktive, intelligente Frauen, denen eine konstruktive Arbeitsatmosphäre wichtiger ist, als geschlechtliche Loyalität.

    Ihre sichere Identität lässt sie ihre Umwelt rational beurteilen.

    Die präemptive Abwertung solcher Frauen, wie oben geschehen, verbuche ich mal unter neu gefärbtem Fell. Wurde auch geföhnt und gewaschen?

    😉

  2. Natürlich gibt es dieses Phänomen. Das beobachte ich auch. Christian führt ja bereits einige mögliche Gründe dafür auf.

    Es gibt m.M.n. noch andere: Diese krasse Distanzierung von anderen Frauen (humorlos, unsachlich) kann auch bedeuten, dass man Angst hat, selbst für eine dieser „typischen“ Frauen gehalten zu werden. Was im Berufsleben manchmal tödlich sein kann, sofern man eine so negative Einstellung zum Frausein hat. Das ist eine ähnliche Dynamik, wie bei Männern, die sich umarmen und danach ein „no homo“ hinterherschieben.

    Ich bezweifle nicht, dass es so etwas wie intrasexuelle Konkurrenz gibt. Wer jedoch in anderen Frauen immer nur Feinde sieht, wird mit der Zeit genau dieses Feedback bekommen, nämlich Feindlichkeit. Wenn ich in einen Raum komme und mich eine Frau fixiert und sofort meine Qualitäten abwägt, werde ich es schwer haben, mit dieser Frau ein gutes Gespräch zu führen (sowohl im beruflichen Kontext als auch im privaten). Es gibt keinen evolutionären Zwang, sich permanent mit anderen Frauen zu vergleichen. Wer sich davon befreit, wird einen spürbaren Rückhalt bekommen. Und das finde ich sehr wichtig. Im Freundinnenkreis kann ich mich ganz anders öffnen. Mit einem Mann werde ich niemals diese weibliche Ebene finden. Da ist mir die Polarität wichtiger (bspw. sexuelle Polarität in einer Beziehung.) Übrigens ein schöner Begriff von Anchu! Vielleicht haben Frauen heutzutage verlernt, sich solidarisch und offen gegenüber anderen Frauen zu verhalten. Dass viele lieber Männer um sich haben, könnte dafür sprechen.

    (Zur Zusammenarbeit mit Frauen: Ich erlebe das etwas anders. Frauen arbeiten genauer, was kleine Details angeht, sind auf Besprechungen oftmals besser vorbereitet und wenn sie sich zu einem Thema äußern (was vielleicht seltener als bei Männern der Fall ist) sind die Einwände oft besser durchdacht. Wer natürlich permanent Irrationalität, Unsachlichkeit und Verkrampftheit auf Frauen projiziert, erlebt das sicherlich etwas anders. Was ich für beide (!) Seiten schade finde. Die echten Qualitäten und Talente lassen sich damit nicht herausfinden. Denn selbst wenn die 20 Frauen, mit denen ich zusammen gearbeitet habe, humorlose Zicken waren, kann die 21. Frau ganz anders sein. Wer ihr mit Vorurteilen begegnet, wird möglicherweise riskieren, dass Talente unentdeckt bleiben.)

    • Ich bin einer dieser Frauen und Mitte Zwanzig. Dieses Problem habe ich allerdings nicht nur im Arbeitsbereich, sondern überall.
      Es ist nicht so, als hätte oder würde es keine Frauen geben, mit denen ich mich verstehe , aber oft ist es einfach so, dass ich einfach von Anfang an spüre, dass diese Frau mich als Konkurrenz sieht. Sie mögen mich einfach nicht.. Von Anfang an. Das wiederum bringt mich direkt in einer gewissen Distanz zu dieser Frau. Ergebnis: ich mag sie genauso wenig.
      Ich komme bei Männern meist super gut an, brauche keine Aufwärmphase und bin einfach wie ich bin, ohne mich zu verstellen. Vielleicht nervt es andere Frauen mit zu bekommen, wie ich ohne großen Aufwand die Aufmerksamkeit auf mich ziehe. Nur noch nebenbei: ich bin beim besten Willen nicht die Art von Mensch, die im Mittelpunkt stehen muss, sondern ich steh auch mal gern etwas abwärts.. Und kann anderen Mädels insbesondere Freundinnen den Vortritt gönnen. Selbst ein damaliger langjähriger Stammkunde in meinem Café nahm zur Kenntnis, dass ich oft mit Neid und Missgunst des eigenen Geschlechts zu kämpfen habe und haben werde. Ich weiß nicht voran es wirklich liegt …, aber ich weiß, dass es oft die gleiche Sorte Frauen sind mit denen ich mich verstehe.
      Frauen die Stark sind, wissen was sie wollen und keinen Drang haben zu schleimen nur um voran zu kommen oder ähnliches. Es sind ehrliche Frauen, die ihren Mund aufmachen können und vorallem Frauen, die keine Schauspiel veranstalten müssen, um möglichst gut an oder weg zu kommen.

  3. Muss hier (aus eigener Erfahrung) auf Deutschland bezogen einen Unterschied zwischen Ost und West reklamieren. Frauen mit ostdeutscher Herkunft erweisen sich häufiger pragmatisch und weniger empfindlich als westliche Tussikratinnen.

    • @S

      Interessanter Text:

      I have developed a different approach for offering constructive criticism to male and female employees. When I have something to say to one of the men, I just say it! I don’t think it through – I simply spit it out, we have a brief discussion and we move on. They even frequently thank me for the feedback! Not so fast with my female staff. I plan, I prepare, I think, I run it through my business partner and then I think again. I start with a lot of positive feedback before I feel that I have cushioned my one small negative comment sufficiently, yet it is rarely enough. We talk forever, dissect every little piece of it, and then come back to the topic time and time again in the future. And I also have to confirm that I still like them – again and again, and again.

      Passt ja auch gut in das Schema Männer=sachlicher Frauen=emotionaler

      • Passt hervorragend zu alles was du hier verbreitest und auch was @breakpt so erzählt. Aber die Kommentatorinnen wollen es nicht wahr haben….

  4. @Christian

    Hierzu fehlt mir der Kontext, weshalb ich die Aussage nicht verstehe:

    “ Er meinte, dass er gute Erfahrungen damit gemacht hätte, dass als “Cold Read” einzusetzen, weil es eine dieser Sachen sei, die auf viele zutreffen würden, aber bei denen jeder glaube es sei etwas individuelles, was ihn besonders macht. Sie hätte dadurch das Gefühl, dass er sie besser verstehen würde als andere und würde es als Kompliment sehen.“

    • @loMi

      War vielleicht etwas kurz gefasst.

      Im Pickup geht man ja davon aus, dass man sexuelle Anziehung und eine gewisse Verbundenheit braucht (Attraction und Komfort). Komfort umfasst dabei auch das Gefühl, dass man sie versteht, dass man eine besondere Nähe zu ihr hat. Cold Reads sind ein Mittel dazu, indem man Vermutungen anstellt, die sie als eine solche besondere Verbindung interpretiert, die dabei aber häufig eben solche Sachen sind, die auf viele Leute zutreffen. Der verlinkte Text ist ein Beispiel:

      https://allesevolution.wordpress.com/2010/08/16/wie-du-mein-seitenbesucher-bist/

      Du brauchst die Zuneigung und Bewunderung anderer, dabei neigst du zu Selbstkritik. Zwar hat deine Persönlichkeit einige Schwächen, doch kannst du diese im allgemeinen ausgleichen. Du hast beträchtliche Fähigkeiten, die brachliegen, statt dass du sie zu deinem Vorteil nutzt. Äußerlich diszipliniert und kontrolliert, fühlst du dich ängstlich und unsicher. Mitunter zweifelst du ernstlich an der Richtigkeit deines Tuns und deiner Entscheidungen. Du bevorzugst ein gewisses Maß an Abwechslung und Veränderung, und du bist unzufrieden, wenn du von Verboten und Beschränkungen eingeengt wirst. Du bist stolz auf dein unabhängiges Denken und nimmst anderer Leute Aussagen nicht unbewiesen hin. Doch erachtest du es als unklug, sich anderen zu freimütig zu öffnen. Manchmal verhältst du dich extrovertiert, leutselig und aufgeschlossen, manchmal auch introvertiert, skeptisch und zurückhaltend. Deine Wünsche scheinen mitunter eher unrealistisch.

      Hier spielt der Barnum-Effekt mit hinein:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt

      Der Barnum-Effekt, auch Forer-Effekt oder Täuschung durch persönliche Validierung (engl. personal validation fallacy[1]) genannt, entstammt der Psychologie und bezeichnet die Neigung von Menschen, vage und allgemeingültige Aussagen über die eigene Person als zutreffende Beschreibung zu akzeptieren.

      Der Begriff wurde von Paul Meehl eingeführt und ist nach dem Zirkusgründer Phineas Taylor Barnum benannt. Dieser unterhielt ein großes Kuriositätenkabinett (American Museum), das „jedem Geschmack“ etwas bieten sollte („a little something for everybody“). Erste Forschungen zu diesem Phänomen fanden jedoch bereits in den 1920er und 1930er Jahren in Deutschland und Frankreich statt.[2] Unter der Bezeichnung „Verifikationsphänomen“ wurden wesentliche Aspekte des Barnum-Effekts vorweggenommen

      Im besagten Interview ging es nun unter anderem darum, dass auch der Umstand, dass Frauen besser mit Männern zurecht kommen eine solche relativ vage Aussage, die einen kern hat, der auf viele Frauen zutrifft: Die meisten kommen mit Männern eben weil Männer um sie werben häufiger besser zurecht, in welcher Form auch immer.

      Es viel mir gestern beim schreiben des Artikels ein und ich fand es einfach einen Punkt, den ich zur Diskussion anbieten wollte: Ist die Aussage, dass sie mit Männern besser zurechtkommen, etwas, was viele Frauen durchaus als wahr akzeptieren? Woran liegt das, wenn es so ist?

      • Danke, Christian!

        Das heißt also, Deine Seitenbesucher-Beschreibung ist so eine Form allgemeiner Aussagen, die man selber für zutreffend hält, die aber so allgemein ist, dass sie auch für viele andere plausibel wirkt?

        • @lomi

          „Deine Seitenbesucher-Beschreibung ist so eine Form allgemeiner Aussagen, die man selber für zutreffend hält, die aber so allgemein ist, dass sie auch für viele andere plausibel wirkt?“

          Genau, ich hatte damals eigentlich auf eine Diskussion zum Barnum Effekt und dazu, wie wir uns selbst wahrnehmen und auch über die nicht erkannte Gleichheit von Menschen gehofft, aber damals hatte der Blog eben auch noch recht wenig Zugriffe und eine Diskussion kam leider nicht in Gange.

          Dabei finde ich es eigentlich einen sehr interessanten Effekt, dass wir meinen uns in solche allgemeinen Aussagen wiederzufinden und davon ausgehen, das derjenige wirklich etwas bedeutungsvolles über uns erkannt hat, etwas was gerade auf uns zutrifft.

        • „Dabei finde ich es eigentlich einen sehr interessanten Effekt, dass wir meinen uns in solche allgemeinen Aussagen wiederzufinden und davon ausgehen, das derjenige wirklich etwas bedeutungsvolles über uns erkannt hat, etwas was gerade auf uns zutrifft.“

          Das ist Dir bei mir gelungen, ich habe tatsächlich das Gefühl gehabt, damit beschrieben worden zu sein.

          Danke für die Aufklärung!

      • @ LoMi

        *Das ist Dir bei mir gelungen, ich habe tatsächlich das Gefühl gehabt, damit beschrieben worden zu sein.*

        Jeder erfolgreiche Handleser/Astrologe lebt von diesem Effekt: Durch eine Aneinanderreihung von Allgemeinplätzen fühlen sich viele Menschen in besonderer Tiefe erkannt und weisen dem „Erkennenden“ eine besondere „Tiefenkompetenz“ zu, obwohl der überhaupt nichts erkannt hat, sondern nur auf viele zutreffende Allgemeinplätze aneinaderrreihte (Schrotschussdiagnostik – irgendwas trifft man immer).

  5. Danke für den Bezug auf meinen Blogeintrag.

    Allerdings möchte ich noch betonen, dass es sich dabei um meine rein persönlichen Erfahrungen handelt, die sich nur bedingt generalisieren lassen.
    Darauf hatte ich auch im Eintrag hingewiesen:

    Wie so oft habe ich teilweise drastisch und überspitzt formuliert. Es lag jedoch nicht in meiner Absicht zu pauschalieren. Ausnahmen mag es immer geben. Insbesondere beschränken sich meine Erfahrungen auf technologielastige Branchen.

    Wenn man „männliches“ Denken als rational, logisch-analytisch, strukturiert, .. ansieht, dann denke ich in der Tat eher „männlich“.
    Mit Männern, die genauso denken, komme ich normalerweise auch gut aus.

    Allerdings gibt es auch Männer, bei denen diese Denkungsart weniger stark ausgeprägt ist. Das erschwert mir die Kommunikation erheblich.
    Dies sollte genauso erwähnt werden, wie auch die Existenz von sachlich-vernünftigen Frauen, mit denen ich ebenfalls keine Probleme habe.

    Es handelt sich also in erster Linie um ähnliche Denkweisen. Rationalität ist eben bei Männern meist stärker verbreitet als bei Frauen.

    Zum Einsatz der weiblichen Reize zur Mitarbeitermotivation:
    Beruflich bin ich Profi, und ich ziehe natürlich vor allem das Arbeitspensum durch.
    Aber manchmal erhöht es das Engagement der Mitarbeiter, das Arbeitsklima – mit Maß und Ziel – etwas aufzulockern. 😉

    Übrigens sind auch Kommentare auf meinem eigenen Blog willkommen.

    • @breakpoint

      Bisserl weniger dick auftragen. Bestimmt bist du Profi. Nur, so weit ich weiß, weil du es selbst erzählt hast (kannst mich gern korrigieren falls es falsch sein sollte), bist du nicht unbedingt durch eigenes erarbeiten in diese Position gekommen.

      Deine Einstellungen bezüglich Führung etc. finde ich dabei gar nicht so schlecht.

      Was mich stört ist dieses zur Schau tragen, Vanity, fehlende Humbleness(sorry fürs denglisch). Eine Entitlement Haltung.

      Und ohne Zweifel manche Männer, denen ggf. auch so etwas per Beziehung zugefallen ist, sind auch so. Mag ich da auch nicht. Ist bei mir so. Sogar dann, wenn es sich jemand auch erarbeitet hat.

      • @petpanther

        „bist du nicht unbedingt durch eigenes erarbeiten in diese Position gekommen“
        Das möchte ich allerdings klarstellen. Ich versuche mich kurz zu fassen.

        Ich habe meinen Mann (Inhaber und GF eines mittelständischen Unternehmens) beruflich kennengelernt, und arbeitete zunächst freiberuflich als seine Beraterin für ihn.
        Eine private Beziehung gingen wir erst nach längerer Zeit ein.
        Als in seinem Unternehmen kurzfristig technische Führungskräfte ausfielen, habe ich – nicht eben gern und nur meinem Mann zuliebe – vertretungsweise deren Aufgaben übernommen.
        Es hat sich später ergeben, dass ich einen Teil der Mitarbeiter weiterhin als Vorgesetzte betreue, aber nur aufgrund meiner beruflichen Eignung und Qualifikation.

        „zur Schau tragen, Vanity, fehlende Humbleness(sorry fürs denglisch). Eine Entitlement Haltung“
        Wie die meisten Frauen hatte ich früher eine Neigung zum Understatement.
        Es war ein Lernprozess, meine natürliche Bescheidenheit zu kontrollieren.
        Denn wer sein eigenes Licht unter den Scheffel stellt, kommt nicht sehr weit.
        Deshalb versuche ich jetzt, die Dinge möglichst realistisch darzustellen. (Vielleicht habe ich mich inzwischen in dieser Hinsicht auch den eher „männlichen“ Verhaltensweisen angenähert.)
        Dass das gelegentlich mal daneben geht, bzw. unzutreffend aufgefasst wird, ist wohl unvermeidbar.

      • @breakpoint

        Ist ja auch richtig sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

        So mein ich das natürlich nicht. Nur mit der Balance ist es eben schwierig. So ists halt dann für jeden.

        Muß zum Gesamtbild passen. Deshalb mein Feedback.

        Und das unvermeidbar, gelegentlich daneben, … räumst du dann auch Männern ein? Oder doch eher selbstgefällig-selbstbequemer Doublestandard wie wir es mittlerweile gewohnt sind?

    • Weibliche Reize als Mitarbeitermotivation finde ich aber nicht so professionell. Wie reagierst du dann wenn du dabei erwischt wirst?

      „Guck Leute! Ihr Dekolletee ist jetzt aber arg tief. Sie will das wir besser/schneller/länger arbeiten! Lasst uns aufhören bis sie sich ganz auszieht!“.

      Und dann?

      • @S

        Das ist natürlich vollkommen richtig. Das sollte nicht so sein.

        Vollkommen unprofessionell.

        Vielleicht, um es etwas zu entschärfen, geht es auch um ein menschlichen „charmanten“ Umgang. Das machen Frauen wie Männer. Schwierig wird es zwichen den Geschlechtern. Sexualisierung ist dann leicht dabei. Die sollte aber eben vermieden werden.

        Dennoch wird es wohl immer ein Element bleiben.

        Wie auch andere emotionale „Dinge“.

        Z.B. hat Business Dress u.a. ja auch die Funktion, das etwas zurückzudrücken. Wird allerdings auch durch sexy Ausgestaltung auf dem Level – für Frauen wie für Männer – zu einem Teil wieder ausgehebelt.

      • @S

        Da machst du dir falsche Vorstellungen.
        Ich glaube nicht, dass auf diese Weise noch produktive Arbeit möglich wäre.
        Es kommt auf eine angemessene Dosierung (ein aufmunterndes Lächeln kann schon genügen) an, und da brauche ich auch gar keine Angst zu haben, „erwischt“ zu werden.

        • Aufmunterndes Lächeln: Das mache ich mit meinen Mitarbeitern auch. Und die Heteros freut es ebenso wie die Homos. Hat m. E. also wenig mit Frau oder Mann zu tun.

        • Du schreibst: „Ein paar Quadratzentimeter Haut an passender Stelle bewirken da manches Wunder.“ Für mich ist das etwas anderes als ein Lächeln aber das kann auch an meinen fehlenden Deutsch Kenntnisse liegen.

          Das du als Frau des Chefs in der Firma Narrenfreiheit hast (ich kenne diese Konstellation aus nächster Nähe, aber dann doch als „Opfer“) ist dir also wohl bewusst und mag also helfen die Konsequenzen zu verringern/vermeiden wenn du dann doch mal erwischt wirst (die meiste Männer werden dich dann wohl nicht herausfordern).

          Die meiste deine „Subbies“ (was für ein Scheisswort übrigens) werden dich sowieso schonen aus Rücksicht auf dein Mann. Da ist es also sowieso schwierig wirklich eine aussagekräftige Aussage zu deine Leistungen zu kommen.

          • @S

            „paar Quadratzentimeter Haut“ bedeutet ja noch lange nicht, dass ich da ständig halbnackt herumlaufe, oder ab und zu einen Strip vorführe.
            Beispielsweise habe ich aber eine gewisse Korrelation zwischen der Kürze meines Rocks und dem Arbeitseifer meiner Mitarbeiter beobachten können.
            (Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass da eine Kausalität besteht. Kann natürlich beides auch nur am Wetter liegen.)

            Was konkret meinst du eigentlich mit „erwischt“? Bei was genau?

            Die Bezeichnung „Subbies“ nutze ich – wie bereits mehrfach, wenn auch an anderer Stelle, von mir klargestellt – als scherzhafte und wohlwollende Abkürzung für subordinates.

            „aussagekräftige Aussage zu deine Leistungen“
            Nun, ich habe auch noch andere Kunden als meinen Mann, die mit meinen beruflichen Leistungen sehr zufrieden sind.
            Eine wirklich „aussagekräftige Aussage“ wirst du aber nicht finden, da ich hier ja anonym unterwegs bist. (Aber warum ist das in diesem Kontext überhaupt relevant?)
            Du bist aber gerne willkommen, in meinem Blog ein bisschen zu schmökern. Vielleicht rückt das ja die eine oder andere unzutreffende Vorstellung wieder zurecht (wenn nicht, dann macht das auch nichts).
            So kann etwa von „Narrenfreiheit“ überhaupt nicht die Rede sein, obgleich ich natürlich eine Art Sonderstatus nicht abstreiten kann.

  6. Ich hatte früher fast nur männliche Freunde,zickige,neidische Frauen waren und dind mir ein Graus.Irgendwann har sich das allerdings gelegt.Als ich in ein Alter kam,in dem ich auch sexuell interessant für Männer wurde.Die Unbefangenheit ist dann einfach weg.

  7. Ich habe auch schon einige negative Erfahrungen mit weiblichen Chefs gemacht. Insbesondere, weil einige von ihnen dazu neigen, Kritik als persönlichen Angriff zu werten und dann mit allen Mitteln zurückzuschlagen.

    Die Erkenntnis, dass man sich Respekt durch Führungsstärke und Kompetenz erarbeiten muss und nicht einfach einfordern oder durch Bullying erzwingen kann, ist zwar ohnehin nicht besonders weit verbreitet, aber unter Frauen scheint es sich in der Tendenz noch weniger herumgesprochen zu haben als unter Männern.

  8. Auf der anderen Seite finde ich einen Haufen Männer, die um eine einzelne Frau konkurrieren, auch enorm anstrengend.

    Sogenannte „Alphas“ (in Ermangelung eines besseren Begriffs) sind in solchen Fragen meistens sehr viel entspannter und umgänglicher. Die wissen halt, dass es wenig Sinn hat, sich für die Gunst einer Frau zum Hampelmann zu machen.

      • Ja,mein Partner hat seit zehn Jahren eine „Freundin“, er hatte nie wirklich Beziehungen,ich nehme an,aufgrund seiner Kindheit war er bis wir zusammen kamen,ziemlich Beziehungsunfähig.Allerdings soielte Sex auch einige wenige Male eine Rolle,das war aber nicht sein Hauptmotiv.Sie ist 15 Jahre älter als er.Es ist auch auffällig, dass er generell hauptsächlich mit Frauen zu tun hat,auch ausserhalb der üblichen Dinge,die eben eher Frauen ausführen,beruflich, so wie seine Friseurin und Privatlehrerin.Er hat sich auch nach Ende der sehr wenigen Beziehungen,die er hatte, weiterhin jahrelang stark an diese Frauen geklammert.
        Da ich mich für Psychologie interessiere,gehe ich nach intensiver Recherche davon aus,dass Männer,die besser mit Frauen zurecht kommen,eher sehr sensibel sind und/oder auch Angst vor Männern haben,auf verschiedene Weise.

        • …..liegt vielleicht daran,dass ich eher eine untypischere Sorte Frau bin.Ich war schon immer etwas rüde,spiele nicht mit meinen weiblichen Reizen und bin ziemlich gegen Feminismus und Genderwahn.Meine Partner waren interessanterweise eher viel sensibler als ich.Habe ich mir wohl so ausgesucht weil ich einen (früher) sehr gewalttätigen Alphamann-Vater habe.Ich mag sensiblere Männer,solange sie nicht abdriften in konstantes Gejammere und Selbstmitleid. Passiert natürlich doch ab und an mal, da muss ich dann eben durch 😉

        • Also eher der Typ „ich bin zwar eine Frau, aber viel besser als alle anderen Frauen, und darum muss ich mich von ihnen abgrenzen“, den Aurelie so schön treffend weiter oben vorgestellt hat.

        • @Rexi
          Weil Frauen sind ja irgendwie scheiße, und daher darf man auf keinen Fall Tendenzen zeigen, die mit Weiblichkeit assoziiert werden. Man muss natürlich trotzdem heiß sein, ansonsten darf man sich das nicht erlauben.

        • Jopp, genau. Das Dumme an der Sache ist halt vermutlich, dass nicht mal diese Abgrenzung vom zickigen, unsachlichen weiblichen Geschlecht einen wahren Mann wie elmar überzeugen kann 😦

        • Ich lese ja nicht alles genau mit, weil hier ja immer immense Ausschweifungen entstehen, m.E. Geht es um Mann/Frau Beziehungen und explizit dieses Mal darum, ob auch es auch Männer gibt, die besser mit Frauen zurecht kommen. dazu wollte ich erklären, dass es immer bei beiden Seiten auch um verschiedene Charakterarten und Denkweisen und auch gendertypische/untypische Verhaltensweisen geht.
          Ich weiß jetzt nicht so genau-bist du ein zickiges Weib oder ein von Frauen enttäuschter Kerl?

        • Kann es sein, dass es dir etwas schwerfällt, Sarkasmus zu verstehen?
          Ich habe nichts gegen Frauen, im Gegenteil. Ich komme mit Frauen und Männern gleichermaßen gut aus, auch mit sogenannten „typischen“ Exemplaren des jeweiligen Geschlechts.
          Dass mir dein Beitrag an elmar nicht gefallen hat, liegt daran, wie abfällig deine Wortwahl über vermeintlich „typisch weibliches“ Verhalten ist.

        • Das war ganz und gar nicht abfällig,ich schrieb ja,dass ich diesen Genderwahn nicht abkann.Ich unterscheide gerne noch zwischen männlich und weiblich,sa gibt es nun mal Unterschiede,ohne diese würde so Manches eben nicht funktionieren.Ich persönlich komme mit eher „untypischen“ Frauen und Männern besser zurecht,d.h. keine Tussis und keine harten Alphamännchen.Darf man das nicht mehr sagen? Irgendjemand schrieb,Frauen seien wohl erwas naiver,dafür hab ich ihn ja auch nicht gleich den Kopf abgerissen,obwohl ich damit nicht einverstanden bin 😉

    • Ich muss aber auch sagen, dass ich viele weibliche Freunde habe und diese auch sehr schätze. Es fällt mir sehr viel leichter, mit ihnen über persönliches zu reden und mich über Gefühlslagen auszutauschen.

      Was ich mittlerweile aufgegeben habe, ist, mit Frauen über Politik zu reden. Früher oder später stößt man da auf eine unreflektierte Gut/Böse-Freund/Feind-Einteilung, die dann auch nicht mehr zu hintergehen ist.

      • @neuer Peter

        „Ich muss aber auch sagen, dass ich viele weibliche Freunde habe und diese auch sehr schätze. Es fällt mir sehr viel leichter, mit ihnen über persönliches zu reden und mich über Gefühlslagen auszutauschen.“

        Ja, das geht mir auch so.

      • @NP

        Kann ich auch bestätigen.

        Das was da nicht passt ist, dass Frauen meinen, wenn für sie etwas unangenehm ist, was auch bei berechtigter Kritik der Fall ist, dann dürfte das nicht sein.

        Auf dieser Basis lässt sich natürlich nicht ein erwachsenes Zusammenleben organisieren, weil es jedwegliche Verantwortlichkeit einer Willkürlichkeit preisgibt.

        Die als Waffe um andere still zu stellen oder konsequenzlos und vermeintlich berechtigt sich alles gegenüber und von anderen nehmen zu können, ja ein Anspruch daraus zu formulieren, ist ja genau der Juckelpunkt.

        Viele Frauen versuchen damit mißbräuchlich Kontrolle auszuüben und sich an eigentlich erforderlicher Leistung vorbeizudrücken.

        Ich würde sogar behaupten in der ein oder anderen Form hat das auch schon fast jede getan.

        Dazu braucht es den Opferbonus. Und institutionalisiert führt das natürlich in einen totalitären Staat, der sich u.a. über Begriffs- und Deutungsverschiebungen, Faktenverdrehungen etc. halten muß.

        Mit dem Feminismus ist das auf allen Beziehungsebenen Usus geworden. Deshalb PC. Und jemand, der dass kritisiert ist Hater. Die Rechtfertigung Meinungsfreiheit zu unterbinden.

      • „Es fällt mir sehr viel leichter, mit ihnen über persönliches zu reden und mich über Gefühlslagen auszutauschen.“

        Du tauschst Dich mit Frauen über Deine Gefühlslagen aus? Wie das denn?

    • @ elmar

      „Kennt eigentlich jemand umgekehrt den Fall, daß Männer lieber mit Frauen zusammenarbeiten oder zusammen sind, ohne daß sexuelle Anziehung eine Rolle spielt?“

      Für meinen Mann würde ich das behaupten wollen, zumindest das mit dem Zusammenarbeiten. Wobei… ganz streng genommen ist es ihm wohl eher egal. Wie ich darauf komme? Nun, er hat während seines Studiums erst nach ein paar Semestern und auch nur, weil ihn ein Freund konkret darauf angesprochen hatte, bemerkt, dass ihn fast nur Kommilitoninnen umschwirrten, da er einem „Frauenstudiengang“ angehörte.

      Er kann sich heut noch darüber amüsieren, dass ihm das so lange entgangen war.

      • „Für meinen Mann würde ich das behaupten wollen, zumindest das mit dem Zusammenarbeiten.“

        Nun ja … er hat sich entschieden, sein Leben mit einer Feministin zu teilen, da muß man schon sehr speziell drauf sein.

        Aber ich würde deinen Vorschlag akzeptieren, daß Menschen, die Frauen in jeder Weise vorziehen, eine nicht-repräsentative Vergangenheit haben müssen …. euphemistisch ausgedrückt. 😉

      • Wir leben ja in einer sehr geschlechtlichen bzw gegenderten Welt, darüber sind wir uns glaube ich mit Feministinnen einig.

        Wenn einem als einzelner Mann unter Frauen (oder umgekehrt) die Relevanz des Geschlechts gar nicht weiter auffällt, dann wird dieses wohl auch aus guten Gründen nicht wahrgenommen. Die sozialen Dynamiken unter Frauen und unter Männern unterscheiden sich ja wie Himmel und Erde, gerade wenn ein Hahn/Henne im Korb darunter ist. Unter Studentinnen schon dreimal.

        Wenn das angesichts seiner allgemeinen Attraktivität ausgeschlossen werden kann, hat er wohl beim Punkt „ohne daß sexuelle Anziehung eine Rolle spielt“ geflunkert.

  9. Mit dem eigenen Geschlecht (und deren Angehörigen) im Reinen zu sein und auch gleichgeschlechtliches Bonding zu beherrschen, ist sicherlich eine Schlüsselqualifikation, die es für die Attraktivität beim anderen Geschlecht benötigt.

    Ich kenne auch einige Frauen, die sich hauptsächlich unter Kerlen bewegen. Oft durchaus sehr attraktive Exemplare die auch in Sachen Bier & Fußball als Kumpaninnen zu gebrauchen sind.
    Zu viel Kontakt zum anderen Geschlecht ist aber häufig eine Gratwanderung, sich eben keine spezifisch gegengeschlechtlichen Verhaltensweisen anzugewöhnen. Das bemerke ich in manchen Momentan mal an mir selbst (Studiumsbedingt gab es solche Phasen), aber auch bei besagten Frauen, die dann schnell mal ein paar weibliche Attribute „vergessen“ aus der Angst heraus, nicht dazuzugehören.
    Man könnte auch sagen „undoing gender“ ist für die eigene Attraktivität hochgefährlich, wenn man die impliziten Regeln nicht genau beherrscht. Kein Mann lässt sich gerne z.B. von einer Frau über Fußballfakten belehren, das übersteigt als Fauxpas noch einen richtig übel stinkenden Furz.

    Wenn der Anteil gleichgeschlechtlicher Freundschaften und überhaupt gleichgeschlechtlicher Anerkennung einen gewissen Wert unterschreitet, sind das dann sowohl bei Männern als auch Frauen Kandidaten fürs ewige Friendzone-Nirvana.

    Gilt wohl aber für Männer noch stärker als für Frauen, eben da Status als Attraktivitätsmerkmal sich in erster Linie über männliche Hierarchien bemisst.

    • „Kein Mann lässt sich gerne z.B. von einer Frau über Fußballfakten belehren, das übersteigt als Fauxpas noch einen richtig übel stinkenden Furz.“

      Einspruch! Eine Kollegin hat mir neulich noch mal erklärt, was „Abseits“ bedeutet 😉

    • „Man könnte auch sagen “undoing gender” ist für die eigene Attraktivität hochgefährlich, wenn man die impliziten Regeln nicht genau beherrscht. Kein Mann lässt sich gerne z.B. von einer Frau über Fußballfakten belehren, das übersteigt als Fauxpas noch einen richtig übel stinkenden Furz.

      Wenn der Anteil gleichgeschlechtlicher Freundschaften und überhaupt gleichgeschlechtlicher Anerkennung einen gewissen Wert unterschreitet, sind das dann sowohl bei Männern als auch Frauen Kandidaten fürs ewige Friendzone-Nirvana.“

      Zum Glück ist das so! Ich will meistens gar nicht von Männern als attraktiv gesehen werden, meistens beeinträchtigt das nur die Freundschaften . Wenn ich mich mit Bekannten treffe, um Bier zu trinken und sich nett zu unterhalten, dann hat Partnersuche da einfach keinen Platz. Außerdem ist es viel entspannter, weil man sich nicht ständig über sein Auftreten Gedanken machen muss.
      Ich bin lieber Kumpel und habe in der Hand, mit wem ich näher anbändel, als das ich in Watte gepackt werde und man versucht mir zu gefallen. Das kann ich gar nicht haben. Friendzone ist da viel besser 😉

  10. @ Breakpoint

    *Mit Kunden hatte ich viele konstruktive Besprechungen. Sobald da eine Frau anwesend war (ein paar Mal musste ich das leider erleben), kippte sofort die Atmosphäre um und wurde unsachlich. Dann kommen Fragen, die das Gespräch nur aufhalten und verzögern, obwohl die jeweilige Fragestellerin das sehr gut hätte selbst überlegen oder recherchieren können (oder überschätze ich sie da?)*

    Eine Frage, die ich mir auch oft stelle. Sind Frauen aus der Erfahrung heraus, dass sie leicht Hilfe bekommen und dadurch nicht an „weiblichem“ Status verlieren, bequem geworden, geistig träge?

    Oder spielen viele Frauen nur das „lahme Entchen“, gerade um Hilfe/Hilfsangebote herauszufordern und ihren Erfolg darin zu suchen und zu genießen („Ich bin so attraktiv, dass die Kerle nur so springen, wenn ich Hilfe brauche!“)?

    Oder sind mehr Frauen als Männer tatsächlich Empty Suits („Leere Maßanzüge“ – sehen toll aus, aber nichts dahinter, glänzende Fassade – korrekte Grammatik, korrekte Rechtschreibung, leidlich eloquent, können aber trotzdem nicht denken, sind „unerkannt“, wohl verborgen hinter glänzender Fassade schlicht dumm)?

    Zum ersten Mal akut wurde die Frage als Student in der Bereichsbibliothek.

    Ich saß hinter einem Betonpfeiler, quasi unsichtbar. Am Tisch jenseits des Pfeilers nahmen 3 Kommilitoninnen Platz, die nichts von meiner Gegenwart bemerkten, unterhielten sich ganz sachlich über Lern-/Prüfungs-/Verständnisthemen.

    Kaum stand ich auf, wurde wahrgenommen, veränderte sich die Chemie zwischen den Frauen völlig. Ich war ungewollt/ungesucht Zentrum der Aufmerksamkeit von zweien und DARUM Ziel der Feindseligkeit der plötzlich ausgegrenzten Dritten. Die Mädchen redeten nicht mehr untereinander, sondern vor allem mit mir, war zum Hahn im Korb geworden. Eine von ihnen, eine sehr gute Studentin, stellte mir ständig Verständnisfragen, von denen ich sehr genau wusste, dass sie die selbst beantworten konnte, aber sie wollte mich in ein Gespräch verwickeln, wollte mir als Mann Gelegenheit geben, zu glänzen, als einer, der Frauen hilft, der Wissen/Status demonstrieren kann. Obwohl sie es nicht nötig hatte, obwohl sie es nicht war, spielte sie das „lahme Entchen“, weil sie an dem Mann interessiert war, nicht an der Beantwortung der Frage, dem Mann ein gutes Gefühl geben wollte, dass der dann mit ihr verbinden konnte.

    Gerade bei Frauen ist es mitunter nicht leicht, gespielte von echter Dummheit, vorgebliche von echter Klugheit zu unterscheiden, jedenfalls für mich als Mann nicht.

    Für Tippse ist das einfacher: Für sie sind fast alle Frauen dumm. Was von ihrer Warte aus noch nicht mal falsch ist, weil sie so weit rechts auf der Normalverteilung hockt (sie ist einer klügsten Menschen, die ich je kennen lernte, wenn auch nicht unbedingt ein alltagstauglich-fähiger).

    • „Obwohl sie es nicht nötig hatte, obwohl sie es nicht war, spielte sie das “lahme Entchen”, weil sie an dem Mann interessiert war, nicht an der Beantwortung der Frage, dem Mann ein gutes Gefühl geben wollte, dass der dann mit ihr verbinden konnte.“

      Das Gurkenglasphänomen.

      Ansonsten denke ich, dass es etwas mehr richtig dumme Männer gibt als richtig dumme Frauen, so wie es auch etwas mehr richtig kluge Männer gibt als richtig kluge Frauen. Allerdings schaffen es richtig dumme Frauen leichter nach oben. Mitunter trifft man sie sogar an der Uni. Da sticht ihre Dummheit dann natürlich besonders ins Auge.

      • @ Roslin

        Tippse gehört zu den Frauen, die seit Kindertagen lieber mit den Jungs spielten.

        Dabei aber sehr strikt selektieren. Ich kenne einige ihrer Verflossenen – allesamt sehr kluge Männer, mit einer Ausnahme – der Versorgerbeta ihres unehelichen Sohnes, den sie wählte, eben um dem Jungen einen sozialen Vater zu verschaffen.

        Mit dem war sie 12 Jahre zusammen.

        Auch der ist nicht unbedingt dumm (Gymnasiallehrer für Deutsch/Geschichte), aber ein Beta durch und durch, dafür war er sehr, sehr schön (sie hat noch Fotos von ihm, gemacht von einem guten Fotografen, erotisch ausgeleuchtet, auf denen ist er fast völlig nackt, Mitte 20, Modellathlet, eine griechische Statue – ich kriesch Komplexe).

        Der Vater ihres Jungen – sie war 16, er 15, Schüler in der Klasse unter ihr, 17 war sie, als er geboren wurde, ist heute Professor in Bayern, Dekan seiner Fakultät, im Internet recht prominent vertreten und ich muss zugeben – er macht Eindruck, d.h., sie war schon immer ein Trüffelschweinchen, was Männer angeht, kennt aber nur die Männer, die ihr gefallen. Dumme sind nicht darunter, weshalb sie ein positiv verrutschtes Männerbild hat.

        Umgekehrt ist sie tief frauenverachtend, was sie strikt abstreitet, aber manchmal, manchmal tut es sogar mir, dem „Frauenfeind“ weh, weil ich immer wieder den Eindruck habe, dass da ein Stück Selbstverachtung durchschimmert, die gerade ihre weiblichen Seiten trifft, die ich besonders an ihr liebe. Sie ist ja eine eigenartige Mischung aus „männlichem“ Verstand (kühl, analytisch – ich habe sie ja via Internet kennengelernt und einmal die absolut ernst gemeinte Frage gestellt, ob sie nicht ein Mann wäre, der sich über mich lustig machen will, mich zum Narren hält, indem er vorgibt, eine Frau zu sein, so „männlich“ wirkte sie mitunter auf mich mit ihrem zynischen, sarkastischen, gnadenlosen Humor, auf der anderen Seite sehr weiblich in ihrer Emotionalität (weint gern und oft), ihrer oft verrückten Zärtlichkeit den kleinen Dingen gegenüber (Blumen, Käfer etc. und natürlich ihrem Sohn gegenüber, der zwar groß ist, aber von ihr nach Strich und Faden verwöhnt wurde und wird, was dem Jungen, mittlerweile erwachsen, nicht unbedingt gut tat).

        Daneben ist sie fähig STUNDENLANG Gespräche/Beziehungen zu sezieren/zu analysieren, mit wahrer Lust, dem ich gerne folge, weil sie klug ist, aber manchmal wird es sogar mir zu viel.

        Ansonsten ist sie der Meinung, mit Frauen keine für sie interessanten Gespräche führen zu können, hält sie für oberflächlich, leichtfertig, verantwortungsscheu, würde Esther Vilar in allen Punkten zustimmen, wenn sie denn wenigstens Vilar schätzte (aber die ist ja auch „nur“ eine Frau, so hält sie es mit Schopenhauers Beschreibung des Weibes, ist ansonsten begeistert von Nietzsche und Schiller, schreibt selbst, sehr gut und deshalb sehr wenig erfolgreich, da ganz und gar nicht zeitgeistkonform und ganz und gar nicht feministisch, einiges ist auch im Internet nachlesbar, weshalb ich dazu auch nicht mehr sage 🙂 ).

        Dann hat sie auch noch eine Schwester (sehr hübsch, hübscher als sie, jünger auch noch, aber längst nicht so klug. Dass ich sie sehr, sehr hübsch finde, die Schwester, habe ich ihr gegenüber auch einmal geäußert – GROOOOSSER Fehler).

        Daneben ist sie wetterwendisch, sehr zyklisch in ihrer Emotionalität/Gestimmtheit, leicht verzagt, fühlt sich unwohl inmitten größerer Ansammlungen ihr fremder Menschen, mit verheerend schlechtem Selbstbewusstsein – was mich besonders schmerzt, zumal sie das immer wieder kompensiert mit hochfahrender Arroganz erfolgreicheren Menschen gegenüber, die zwar dümmer sind als sie – und sie lässt sie das dann auch spüren, kann sie sehr gut – andererseits aber nicht dumm genug, um nicht aus dem Weniger an intellektueller Grundausstattung durch ein stärkeres „Getriebe“ mehr Vortrieb herauszuholen – sie ist der typische Falle eines PS-starken Motors, der an einem schwachen Getriebe hängt und darum seine Leistung nicht in Vortrieb übersetzen kann.

        Alles in allem ein sehr spannender, sehr liebenswerter, beängstigend kluger, hoch neurotischer ungemein weiblicher Mensch mit ungemein männlichen Zügen.

        Ich liebe das blöde Weib, auch und gerade die weiblichen Seiten in ihr, die sie so verachtet, an sich und in anderen Frauen.

    • @Alexander Roslin

      Man kann es natürlich auch positiv interpretieren, wenn Frauen mehr Fragen stellen, als Männer es in dieser Situation tun würden.
      Frauen gelten als kommunikativer, und versuchen Probleme in Zusammenwirkung mit anderen Personen zu lösen.
      Männer dagegen versuchen zuerst, Probleme aus eigener Kraft zu lösen, und wenden sich nur an andere, wenn ihnen das nicht gelingt.

      Das typische Beispiel (seit Einführung der Navis ziemlich obsolet) ist es, unterwegs irgendjemanden nach dem Weg zu fragen.
      Eine Frau fragt den nächsten Passanten, während der Mann noch über der Karte brütet.

      Sich ein bisschen dumm, hilflos oder naiv zu stellen, kann es ja erleichtern, ins Gespräch zu kommen, und gibt dem Gefragten ein gutes Gefühl.
      Eine bewährte Anmach-Strategie von Frauen, die ich selbst auch schon genutzt habe.
      Inwieweit diese Strategie auch fortgesetzt wird, wenn man sich länger kennt, kann ich nicht beurteilen. Ich bin da nicht repräsentativ.

      „gespielte von echter Dummheit, vorgebliche von echter Klugheit zu unterscheiden“
      Nun, es ist wohl leichter, für einen klugen Menschen Dummheit vorzutäuschen, als für einen dummen Klugheit.
      Letzterer wird früher oder später auffliegen.

      • @Breakpoint

        *Männer dagegen versuchen zuerst, Probleme aus eigener Kraft zu lösen, und wenden sich nur an andere, wenn ihnen das nicht gelingt.*

        Das ist wahr, wird auch von ihnen erwartet, auch und gerade von Frauen, ist ein Charakteristikum von Männlickeit, führt dazu, dass Männer, die das nicht mehr können (Probleme selbst lösen), zu spät um HIlfe bitten (einer der Gründe für ihre kürzere Lebensspanne), um nicht als schwach/unmännlich zu gelten.

        Die hilfsbedürftige Frau wird in ihrer Hilfsbedürftigkeit noch weiblicher, der hilfsbedürftige Mann dagegen erlebt die ultimative „Kastration“.

        Das kann auch dazu führen, dass Männer bei nicht sie persönlich betreffenden Problemen (technischer/betrieblicher Natur) zu spät um Hilfe nachfragen, zu spät Experten dazu bitten.

        Hat alles Vor- und Nachteile, das weibliche wie das männliche Naturell.

        • Finde ich etwas zu einfach.

          Menschen, die in einfachen Alltagssituationen nicht nach Hilfe fragen unterlassen dies weniger aus einem heroischen Selbstverständnis heraus, sondern in der Regel liegt das an einer zu rigiden, unflexiblen Strategie oder ganz häufig schlicht an der sozialen Kompetenz.
          Und dabei zeigen sich halt auch mal Geschlechtsunterschiede zu Ungunsten des Durchschnittsmannes.

          Spontan die Aufmerksamkeit einer fremden Person auf sich zu ziehen und eine für beide Seiten angenehme Kommunikation unter Beachtung impliziter sozialer Konventionen und möglicherweise individueller Konstitutionen herzustellen, ist gar nicht so trivial. Die meisten Menschen sind da sehr vermeidend, versuchen kommunikative Missverständnisse um jeden Preis zu umgehen.

          Frauen sind da tendenziell besser und flexibler, neigen oftmals auch eher zur Breiten- denn Tiefensuche.
          Kooperation ist auch keine schwache, sondern eine sehr intelligente und effiziente Strategie.

          Das zeigt sich auch in Navigationsstudien. Den Vorsprung, den der Mann durch die bessere visuell-räumliche Mentalisierung gewinnt, kompensiert die Frau durch Kooperation oder das Einprägen emotional bedeutsamer „Landmarks“.

          Wobei es schon so sein mag, dass eine Frau weniger skeptische Blicke zu erwarten hat als ein Mann, der nach dem Weg fragt.

        • @ David

          Welche Gruppe kommt schneller an’s Ziel?

          Eine reine Männergruppe, eine reine Frauengruppe oder eine gemischte?

        • @ david

          „Den Vorsprung, den der Mann durch die bessere visuell-räumliche Mentalisierung gewinnt, kompensiert die Frau durch Kooperation oder das Einprägen emotional bedeutsamer “Landmarks”“

          „Kooperation“…mit Männern, nehme ich an.

          Emotional bedeutsame „landmarks“ in fremden Ländern und fremden Städten?.

        • @Roslin:

          Zu Gruppenperformanz kenne ich keine Studien aus der Navigationsforschung. Stelle ich mir auch schwierig vor, da man ja dann geschlechtsspezifische Gruppendynamiken und Kooperationsstrategien abtesten würde, weniger individuelle räumlich-visuelle Fähigkeiten. Oder aber eher die Fähigkeiten des Gruppenführers, es wäre jedenfalls eine Manipulation der Variable „Kooperation“.

          Je nach Umgebung orientieren sich Männer oder Frauen dann besser, wenn ihre präferierten Strategien vorteilhaft sind, die natürlich wieder an kognitive Fähigkeiten gekoppelt sind.

          @ratloser:


          “Kooperation”…mit Männern, nehme ich an.

          Nö, mit Ortskundigen.
          Die Ergebnisse der Navigationsforschung sind ja bekannt: in der Tendenz kommen Frauen auf ähnlich gute Ergebnisse im Wayfinding / Map-Reading, wenn ihnen Strategien wie Kooperation, Landmarks oder Routelearning zur Verfügung stehen.

          Mit „emotional besetzt“ wollte ich nur darauf hinweisen, dass die Salienz von Landmarks meist durch emotionale Stimuli erhöht wird. Frau merkt sich eher ein Filmplakat als ein Baugerüst.
          In virtual reality-Experimenten, wo beispielsweise jedes Haus gleich aussieht und Landmarks somit ausgeschalten sind, haben Frauen dann schnell Schwierigkeiten.

          Ist übrigens lustig wie ihr beide als Tag-Team sofort auf der Bildfäche erscheint, sobald etwas über weibliche Fähigkeiten geschrieben wird 😉

  11. Liegt das vielleicht weniger an den Frauen als an den Männern?

    Mir scheint, dass, damit man mit einger Gruppe vorher unbekannten Männern was gemeinsam machen kann, man meist nur ein gemeinsames „Projekt“ braucht. Im Privatleben ist dass oft sowas wie Fußball, Computerspiele, Zelten, whatever. Sofern nicht eine starke Abneigung da ist, (als punk unter BWLern, als Hippie unter Nazis), und man das vorhaben an sich nicht gefährdet reicht das schon, dass man gemeinsam agieren kann. Sicher nicht, dass man auf Anhieb Bester Freund ist, und sicher auch nicht so, dass es unmöglich ist, dass peinliche Situationen entstehen. Aber eben: es geht irgendwie.*

    Bei Frauen scheint es mir schwerer, teil so eine Gruppe zu werden. Zum einen scheint es mir, dass Frauen insgesammt weniger „Projekte“ haben, zumindest welche an denen man mitmachen kann. Zum anderen scheinen mit diese Projekte von Natur aus exklusiver zu sein. Wenn sich zwei Frauen, wasweisich, verabreden, dienstags gemeinsam Kaffee zu trinken oder Mittwochs True Blood zu gucken, scheint das mehr etwas Zweisames zu sein. Wenn eine dritte fragt: „kann ich mal dazu?“ ist das etwas „so ernstes“, dass man es erstmal mit der Freundin klärt (ja, sicher, ist nicht jeder so. „im Schnitt“, „mein Eindruck“ und so).

    Etwas kürzer formuliert:
    Die „Aufnahmekriterien“ bei Männergruppen sind „jeder, der nicht stört“, die bei Frauengruppen sind „nur die, die gut passen“.**

    In der Arbeitswelt hat man, auch oft genug als jemand in einer Führungsposition, meist nicht wirklich die Möglichkeit, sich die Kollegen auszusuchen.

    Dass man nicht stört, hat man (bei halbwegs akzeptablem HR) mit dem Vorstellungsgespräch schon gezeigt, bei Männergruppen also eher kein Problem.

    Ob man gut passt weiß man nicht, und wenn man gut einfach mal als „überdurchschnittlich“ interpretiert, hat man nur eine 50/50-Chance.

    *) Mal anekdotisch: auf einem Musikfestival hatte ich mal das Glück, dabei zu sein, wie ein paar Typen ein Quechuazelt als Drachen haben steigen lassen. Nicht geplant, sondern angefangen mit „Ey, meinst du, so ein Zelt könnte fliegen?“ „lass testen, ich hab Schnur“, und dann weiter, indem sich immer noch jemand einfach helfend angeschlossen hat, mit einem Bierfass als Drachenschwanz, einer zweiten Schnur, Tipps zur Aerodynamik und so.
    Als der Drache dann flog und alle jubelten, kam der „persönliche Teil“: „ey, wie heist ihr eigentlich?“
    Die Gruppe bestand am Ende aus so ca 10 Personen, zwei davon Frauen.

    *) Das passt auch ganz gut zu dieser „Männer haben große soziale Netzwerke mit schwacher Bindung, Frauen kleine mit starker“-Theorie, die hier schon öfters Thematisiert wurde.

    • @ Keppla

      Das Problem ist ja eines der heute so viel gelobten Diversität.

      Männer haben bewiesen, dass sie ohne DIREKTE Beteiligung von Frauen (indirekt waren Frauen immer mit von der Partie und von entscheidender Bedeutung als hintergründiger/untergründiger Einfluss) sehr, SEHR viel aufbauen können.

      Unsere ganze Industriegesellschaft wurde in diesem Sinne fast alleine von Männern in fast reinen Männergruppen aufgebaut – klappt also erwiesenermaßen hervorragend.

      Vergleichbares gibt es auf Frauenseite nicht.

      Wenn Frauen reüssieren, dann offenbar meist nur MIT Männern, kaum ohne sie – jedenfalls gibt es nicht viele Frauenunternehmen, die, von Frauen gegründet, von Frauen geführt, mit 100 % Frauen im Vorstand, erfolgreich wären.

      Nicht umsonst verschwendet die Frauenlobby einen Großteil ihrer Energie damit, Wege zu suchen, wie man sich als Frau in von Männern aufgebaute Institutionen hineindiskriminieren lassen kann, meist via Quotensänfte, anstatt stolz und selbstbewusst, auf die propagierte Frauenpauer vertrauend, selbst weibliche Institutionen aufzubauen, nach weiblichem Gusto, diese dann neben die männlichen zu stellen – möge die bessere sich behaupten.

      Als ob sie wüssten, wie ein solcher fairer Wettkampf ausginge.

      Wie?

      Man sieht’s am Schicksal der Matriarchate, an der Nichtexistenz weiblich dominierter erfolgreicher Institutionen.

  12. Ich denke, dass es fast genausoviele Männer gibt, die lieber mit Frauen als mit ihren Geschlechtsgenossen ihre Zeit verbringen. Ich vermute aber, dass viele Männer sich da lieber etwas zurückhalten, weil sie sonst als schwul und/oder verweichlicht abgestempelt werden, oder ihnen ein sexuelles Interesse unterstellt werden könnte (Männer sind ja immerhin triebhafter als Frauen, gell?). Frauen bzw. Mädchen, die lieber mit dem anderen Geschlecht abhängen, gelten hingegen als „cool“, warum auch immer.

    Da ich sowohl typisch weibliche als auch typisch männliche Interessen habe, kann ich mich sehr gut mit Frauen UND Männern anfreunden. Allerdings spreche ich fast ausschließlich mit Frauen über ernsthafte Themen, währrend es bei Männer eher spaßiger, ja sogar „verrückter“, zugehen kann. Und nein, ich werde von ihnen nicht „hofiert“, wie die Oberzicke da oben sicherlich wieder behaupten würde…

    • „Ich vermute aber, dass viele Männer sich da lieber etwas zurückhalten, weil sie sonst als schwul und/oder verweichlicht abgestempelt werden“

      Ich vermute, die Männer halten sich deshalb zurück, weil der Grad an Aktivitäten, die man mit Frau unternehmen und bereden kann, jenseits von Sex- oder Beziehungskram, doch eher begrenzt ist.

      „(Männer sind ja immerhin triebhafter als Frauen, gell?)“

      Was Sex angeht, ja. Nicht aber was Schuhe, Handtaschen, Klamotten und Renovierungsaccessoires (Make-up) angeht.

      „Und nein, ich werde von ihnen nicht “hofiert”, wie die Oberzicke da oben sicherlich wieder behaupten würde…“

      Doch das wirst Du. Dir fällt es bloß nicht auf, weil Dein ganzes Leben als Frau so verläuft. Du hast als Frau unter Männern immer einen Bonus.

      • Deine Knöpfe sind aber leicht zu drücken, Adrian 😉

        „Ich vermute, die Männer halten sich deshalb zurück, weil der Grad an Aktivitäten, die man mit Frau unternehmen und bereden kann, jenseits von Sex- oder Beziehungskram, doch eher begrenzt ist.“

        Och, das sehen meine männlichen Freunde und viele andere Männer aber ganz anders…

        „Was Sex angeht, ja. Nicht aber was Schuhe, Handtaschen, Klamotten und Renovierungsaccessoires (Make-up) angeht.“

        Ach herrje, jetzt geht dieser Schwachsinn wieder los…. leg bitte mal eine andere Platte auf.

        „Doch das wirst Du. Dir fällt es bloß nicht auf, weil Dein ganzes Leben als Frau so verläuft. Du hast als Frau unter Männern immer einen Bonus.“

        Und wie soll diese Hofierung zu meinen Gunsten deiner Meinung nach aussehen? Was glaubst du wohl, wie ich unter meinen männlichen Freunden behandelt werde? Rollen sie mir den roten Teppich aus und übergießen mich mit Rosenblättern xD

      • @Adrian

        „Ich vermute, die Männer halten sich deshalb zurück, weil der Grad an Aktivitäten, die man mit Frau unternehmen und bereden kann, jenseits von Sex- oder Beziehungskram, doch eher begrenzt ist.

        Doch das wirst Du. Dir fällt es bloß nicht auf, weil Dein ganzes Leben als Frau so verläuft. Du hast als Frau unter Männern immer einen Bonus.“

        Volle Zustimmung.

      • Vorgestern mit guten Kumpel gekocht, Film gekuckt und dabei einen getrunken, nachher ist Game-of-Thrones-Abend mit meinem Mitbewohner, bevor wir vermutlich noch in die Stadt gehen.

        Warum machst du Frauen dafür verantwortlich, wenn du dich nur mit Tussis umgibst?

        • Seine Schallplatte ist hängengeblieben und der Plattenspieler verrostet … Davon abgesehen kriegt er doch von seiner Umwelt kaum etwas mit, weil er mit seinen Freunden tagtäglich so sehr in Gespräche über Bosonen, Gluonen, Quarks, griechische Philosophen und die Unsinnigkeit der Weltreligionen vertieft ist.

        • @Robin

          „Warum machst du Frauen dafür verantwortlich, wenn du dich nur mit Tussis umgibst?“

          Ich bezweifele, dass Adrian nur Tussis kennt. Ihm sind sicherlich genauso häufig Frauen begegnet, die intelligent, tüchtig und interessant sind, aber Adrian WILL diese Art von Frauen einfach nicht wahrnehmen. Warum er so negativ über das weibliche Geschlecht denkt und so penetrant darauf rumreiten muss, diese Vermutung habe ich schon geäußert…

        • Liebe Stephi. liebe Robin, liebe Rexi,

          ich finde es in der Tat erstaunlich, wie völlig harmlose Kommentare meinerseits Euch regelmäßig dazu veranlassen deutliche Widerworte zu leisten. Und ich finde es witzig, dass Ihr offenbar nicht mal merkt, dass genau das meine Absicht ist,
          Der Blogmaster hat das kapiert: „lass Adrian sich austoben, der wird auch wieder normal“.

          Und ja, das wird er wieder: normal! Glaubt Ihr im ernst, der Adrian wäre in irgendeinerweise eine Gefahr für Euch, den Feminismus und die Rechte von Frauen? Nichts will ich Euch, gar nichts. Ich bin nicht „ratloser“, nicht „reVolte“, nicht mal „Matthias“.
          Aber ich weigere mich, Frauen zu idealisieren, und ich weigere mich, Euch auf Händen zu tragen. „Ich beschreibe, was ich erlebe, so genau wie möglich und so ehrlich wie möglich“ (Esther Vilar).

          @ Robin
          „Vorgestern mit guten Kumpel gekocht, Film gekuckt und dabei einen getrunken, nachher ist Game-of-Thrones-Abend mit meinem Mitbewohner, bevor wir vermutlich noch in die Stadt gehen.“

          Ach, Robin, hast Du mir nicht schon mal mitgeteilt, dass Dein Mitbewohner hetero ist? Ich bin ein Mann, ich weiß was Männer denken. Mehr sag ich dazu nicht.

          „Warum machst du Frauen dafür verantwortlich, wenn du dich nur mit Tussis umgibst?“

          Ich umgebe mich nicht mit Tussis. Ich umgebe mich mit vernünftigen Frauen. Frauen die ihre Weiblichkeit nicht als Eintrittskarte für ein verantwortungsfreies, bequemes Leben auf Kosten von Männer verwenden (die Definition von Tussi). Ich umgebe mich also mit Frauen wie Dich, Rexi, Maren und Stephi (ja genau, das ist ein Kompliment, eien Respektbekundung an Euch – nehmt es an oder lasst es bleiben).

          @ Rexi
          „weil er mit seinen Freunden tagtäglich so sehr in Gespräche über Bosonen, Gluonen, Quarks, griechische Philosophen und die Unsinnigkeit der Weltreligionen vertieft ist.“

          Ja, mach Dich lustig Rexi. Der Fakt bleibt bestehen, dass es weiterhin Männer sind, die in diese Disziplinen reüssieren, während die Auslagen in Frauenzeitschriften weiterhin damit strotzen, welche Diät am besten wirkt und welches Make-up besser vor Regenguss schützt.

          @ Stephi
          „Warum er so negativ über das weibliche Geschlecht denkt und so penetrant darauf rumreiten muss, diese Vermutung habe ich schon geäußert…“

          Und ich habe Dir schon mal gesagt, dass ich Dir teilweise recht gebe: Ja, ich beneide Frauen der westlichen Welt, in dieser Phase der Weltgeschichte. Keiner sozialen Gruppe ging es je besser, keine soziale Gruppe hatte jemals mehr Privilegien als ihr. Nur Feministen erkenen das nicht. Sie glauben weiterhin, Frauen seien unterpriilegiert und unterdrückt, weil…

        • Naja, du machst dich ja auch sehr gerne lustig. Aber – und da hast du mit Matthes was gemeinsam – verträgst es nicht, wenn man es dir mit barer Münze zurückzahlt 😉

          Und man sieht wieder, dass du dein Wissen über Frauen aus ebendiesen Magazinen zu ziehen scheinst (deren Gegenstücke nicht etwa das „Interstellarium“, „Sky & Telescope“ oder „Medizinische Genetik“ sind, sondern eher „GQ“ oder auch das „Ballesterer Fußballmagazin“ bzw. „Auto, Motor und Sport“). Mir ist es wurst. Von mir aus halte von Frauen, die du nicht kennst, was du möchtest. Aber irgendwann nützen Witze sich einfach ab.

          Was ich allerdings nicht abkann, ist wenn Leute sich mit fremden Federn schmücken. Ich befasse mich mit einer großen Wahrscheinlichkeit ebenso viel oder gar mehr – je nachdem, was du studiert hast und arbeitest – mit Naturwissenschaften, als du (ich tu es nicht nur im Studium, sondern ich interessiere mich natürlich auch privat dafür, sonst würde ein Studium in dem Bereich ja keinen Sinn ergeben), finde es aber nicht notwendig, dauernd damit zu protzen, oder es gar der Gruppe, der ich angehöre, auf die Fahne zu schreiben und mich damit zu brüsten (oder aber mich als ach so tolle besondere Schneeflocke darzustellen wie … manch … andere). Etwas, das du ständig machst. Aber vielleicht ist es ja auch bloß Sarkasmus, den ich nicht verstehe.

          Worauf ich hinaus will: was kann sich der Durchschnitts-Bierzeltbesucher und Fußballgucker darum kaufen, dass etwa Voltaire und Tesla Männer waren, oder auch darum, dass sich durchschnittlich mehr Männer für Naturwissenschaften interessieren? Richtig, gar nichts. Der Durchschnittsmann interessiert sich auch nicht für Bosonen und Gluonen und griechische Philosophen.

        • Ach, übrigens: ich finde nicht, dass man nur dann ein wertvoller, toller, bewundernswerter Mensch ist, wenn man sich für möglichst tiefschürfende Dinge interessiert, nur um das mal gesagt zu haben.

        • „Naja, du machst dich ja auch sehr gerne lustig.

          Warum auch nicht?

          „verträgst es nicht, wenn man es dir mit barer Münze zurückzahlt 😉 “

          Wer hat das denn getan?

          „Was ich allerdings nicht abkann, ist wenn Leute sich mit fremden Federn schmücken.“

          Ich schmück mich nicht mit fremden Federn. Ich weise nur darauf hin, dass Männer, im Schnitt, vielseitiger interessiert sind, als Frauen.

          „Ach, übrigens: ich finde nicht, dass man nur dann ein wertvoller, toller, bewundernswerter Mensch ist“

          Hat auch keiner behauptet. Dennoch: Wer mit Stöckelschuhen durchs Leben geht, sollte sich nicht wundern, wenn man schwerer in die Management-Ebene gelangt.

        • @Adrian:

          Wer hat das denn getan?

          Ja, mach Dich lustig Rexi.

          Ich, offenbar.

          Ich schmück mich nicht mit fremden Federn. Ich weise nur darauf hin, dass Männer, im Schnitt, vielseitiger interessiert sind, als Frauen.

          Das bestreite ich nach wie vor. Du reduzierst Frauen auf Shoppen und Promis, aber mir würden ZIG mehr noch so klischeehafte Fraueninteressen einfallen. Nähen, Stricken, Sticken, Tanzen, Apfelkuchen backen, Gärtnern, Lesen, …
          Aber ich frage mich weiterhin: was bringt dieses vermeintliche Wissen, dass „Männer, im Schnitt, vielseitiger interessiert sind“, DIR als Person? Macht es DICH besser, gebildeter, vielschichtiger interessiert? Oder macht es deinen Nachbarn besser, gebildeter, vielschichtiger interessiert?

          Hat auch keiner behauptet. Dennoch: Wer mit Stöckelschuhen durchs Leben geht, sollte sich nicht wundern, wenn man schwerer in die Management-Ebene gelangt.

          Eh, was?! Also wenn man als Frau Turnschuhe anhat, kommt man leichter in die Management-Ebene? :mrgreen: 😀

          @“petpanther“:

          Dann doch eher für die Bosoninnen, und Gluoninen … nach dem supersympatie breaking.

          ?

          Mit welchen Naturwissenschaften beschäftigst du dich denn?

          Soll ich mich jetzt vielleicht auch noch qualifyen?

  13. „Ein anderer Typ wäre die Frau, die sich gerne Orbiter hält, also Männer, die sie umschwirren (wie Motten das Licht) und die sie quasi in einer Form der Friendzone hält, gerne immer etwas Hoffnung auf mehr machend, was dazu führt, dass sie die mehr oder weniger heimliche Herrscherin der Gruppe ist.“

    Machen offenbar einige oder gar viele Frauen, um sich solche und andere Vorteile zu verschaffen. Nicht nur, um Macht über eine Männergruppe auszuüben, sondern auch über einzelne Männer. Hab ich selbst erlebt.

    Die „Orbiter“ rechnen damit nicht, dass es solche Frauen gibt, weil sie vom Elternhaus völlig andere Vorstellungen davon vermitttelt gekriegt haben und weil der Aufklärungsunterricht Jungen über die Tücken der Mädchen/Frauen nicht vorwarnt.

    Frauen halten sich Orbiter (teils sind das Absolute Beginner zwischen 25-30) warm, in dem sie sich so verhalten, als wären sie vielleicht zu haben.

    Sie nutzen dabei unerfahrene Männer und Absolute Beginner unter den Männern aus – sie bereichern sich also an der Not anderer. Bereicherung? Ja, sie genießen es, wie sich solche Männer für sie ins Zeug legen, ihnen im Restaurant das Essen bezahlen oder im Park den Eintritt, bekommen als Studentin dann vom älteren Orbiter-Student gratis Nachhilfe in kniffeligeren Fächern usw. – so in der Art. Sie kosten den Orbiter dadurch Zeit, Geld und Nerven, besonders, wenn er sich in so eine verliebt, weil sie im vorher signalisiert hat, dass er ganz nah dran ist, ihr Freund zu werden. (Von ihrem echten Freund weiß er gar nichts!) Sie bremsen ihn somit stark aus, besonders hinsichtlich seinen Bemühungen, endlich doch noch eine Freundin zu finden. Und je nachdem, wie gemein sie es aufziehen, zerstören sie seine Fähigkeit, Frauen überhaupt noch lieben zu können, wenn er sowas dann oft genug erlebt hat.

    Anständig ist das nicht. Es ist der Nährboden für Frauenfeindlichkeit. Unter anderen durch sowas entsteht sie.

    Wer aber darauf hinweist, wird dann erfahrungsgemäß selbst sofort für „frauenfeindlich“ erklärt.

    Die Frau ist ja heute die eigentliche welche, gegen die man(n) nichts sagen darf.

      • @ Christian

        Weiß ich nicht. Wie kommst Du darauf?

        Aus meiner Sicht ist das so: Der junge, unerfahrene Mann, der vom femizentrischen Schulsystem und seinen Eltern, insbesondere seinen konservativen Eltern, nicht über sowas aufgeklärt ist, kann sich gar nicht vorstellen, dass es sowas gibt.

        Ich habe mit meinen damals 26 Jahren auch nicht gewusst, dass wir schon so weit sind, dass einige Frauen nicht nur einen Orbiter haben, sondern mit diesem Nachtspaziergänge machen (setzt doch Vertrauen voraus!), mit diesem im Sonnenuntergang in schöner Landschaft an einem Flusslauf entlang spazieren gehen, anschließend in einer romatischen Burgruine, die teils noch intakt ist und als Restaurant betrieben wird, schön romatisch essen gehen, dabei die ganze Zeit sehr nett sind, einem schon länger zu späten Stunde Abends SMS-Nachrichten mit Bezug auf die Liebe geschickt haben…

        …und zur Krönung während der gesamten Zeit bereit einen anderen Mann als festen Freund hatten.

        Fast hätte ich diesem Frauenzimmer damals gratis Nachhilfe in Physik gegeben. Ist nur daran gescheitert, dass ich keine Zeit hatte, weil mich die Uni selbst zu dem Zeitpunkt ziemlich in Anspruch genommen hat. DIE nehmen sich einfach alles.

        Ich habe ihr gar nichts leicht gemacht, sondern habe nicht damitgerechnet, derartig ausgenutzt und hinters Lichtgeführt zu werden.

        Sowas gehört statt der Gender-Ideologie in den Aufklärungsunterricht, und ist auch wichtiger als dieses ewige Rumreiten auf Homo- und intersexualität, weil es mehr Leute betrifft und die demographische Entwicklung von abhängt.

        • @Matthias

          „Der junge, unerfahrene Mann, der vom femizentrischen Schulsystem und seinen Eltern, insbesondere seinen konservativen Eltern, nicht über sowas aufgeklärt ist, kann sich gar nicht vorstellen, dass es sowas gibt.“

          Er kann sich nicht vorstellen, dass Frauen einen Mann mittels Flirttechniken dazu bringen, etwas für sie zu tun?

          Entschuldige mal, unter welchem Stein soll er denn gelebt haben? Das ist ja nun wirklich nichts unbekanntes.

        • @ Christian

          Naja, es gibt schon Menschen, die „unter einem Stein“ gelebt haben. Die verschiedensten Lebensumstände können dahinführen (Todesfälle, Krankheiten, Krankheiten von Familienangehörigen, was auch immer, ein Außenvorstehen als Jugendlicher usw. vgl Arnes Buch „Unberührt“).

          Natürlich kann er zwar wissen, dass es Täuschungen gibt. Nur: Er rechnet doch gerade bei einer sehr netten Frau nicht damit, wenn er zu ihr schon ein Vertrauensverhältnis hat, und er rechnet eh nicht im konkreten Fall, im ersten oder einer der ersten Fälle seines Lebens damit, und schon gar nicht damit, dass es dann derart gemein ist.

          • @Matthias

            Klar, aber das kann man wohl kaum „den Frauen“ anrechnen.

            „Er rechnet doch gerade bei einer sehr netten Frau nicht damit“

            Beim ersten Mal nicht, aber wer sich zu lange hinhalten lässt, der kann es eben schon merken.
            Wobei einige Orbiter ja durchaus was raus bekommen: Sie fühlen sich gut dabei, dass sie ihr helfen und würden auch selbst bestreiten, dafür etwas zu wollen

        • @ Christian

          „Klar, aber das kann man wohl kaum “den Frauen” anrechnen.“

          Ich rechne es ja auch nicht allen an.

          „Beim ersten Mal nicht, aber wer sich zu lange hinhalten lässt, der kann es eben schon merken.“

          Im Einzelfall nicht immer leicht. Gerade als unerfahrener weiß man ja nicht, wie sich sowas normalerweise entwickelt.

          „Wobei einige Orbiter ja durchaus was raus bekommen: Sie fühlen sich gut dabei, dass sie ihr helfen und würden auch selbst bestreiten, dafür etwas zu wollen“

          Das glaub ich. Einige/Viele von ihnen werden aber irgendwann ziemlich grantig werden.

  14. Ja klar, über die ach so bösen, manipulativen Verhaltensweisen der Frauen herziehen und dann heulen, wenn man als frauenfeindlich abgestempelt werden…. Yo, du bist der Burner, Matthias…

      • @ Christian

        Eben. Täuschen kann man einen Menschen immer.

        Ich denke, beide Geschlechter täuschen einander viel . Und dabei geht viel kaputt.

      • Ja, solche Frauen gibt es. Genauso wie es Männer gibt, die Frauen ausnutzen. Aber selbst du müsstest mittlerweile wissen, wie Matthias tickt und wie er was meint.

        • @Stephi

          „Aber selbst du müsstest mittlerweile wissen, wie Matthias tickt und wie er was meint.“

          Ihn pauschal abzuwerten, wenn er bei dem Thema nicht falsch liegt, bringt nur nicht. Es reicht ja, dass man dann entweder kritisiert, dass so zwar Frauenfeindlichkeit entstehen kann, dass es aber trotzdem eine unzulässige Verallgemeinerung ist, die keine Ablehnung von Frauen im allgemeinen rechtfertigt

        • @ Stephilein

          „Aber selbst du müsstest mittlerweile wissen, wie Matthias tickt und wie er was meint.“

          Wie tickt denn der böööööööse Matthias und was meint er denn damit?

          @ Christian

          „Ihn pauschal abzuwerten, wenn er bei dem Thema nicht falsch liegt, bringt nur nicht.“

          Yep!

          „Es reicht ja, dass man dann entweder kritisiert, dass so zwar Frauenfeindlichkeit entstehen kann, dass es aber trotzdem eine unzulässige Verallgemeinerung ist, die keine Ablehnung von Frauen im allgemeinen rechtfertigt“

          Ich verallgemeinere es ja nicht. Und habe auch offen dabei gesagt, dass Männer auch Frauen täuschen.

          Ich lehne nicht Frauen im Allgemeinen ab, finde aber, dass es auf dem Partnermarkt heute zu viel sowas in der Art gibt, und zuwenig Stabilität, auch zu wenig echte Liebe.

        • Ach Christian, ich bin wirklich nicht überrascht, dass es dir wiedermal nicht schnell genug gehen kann, meinen Standpunkt zu kritisieren, was ja auch Robin und Rexi häufig zu spüren bekommen, aber du schon wieder nicht auf die frauenabwertenden Kommentare ganz oben reagierst.

          Nur mal so eine Frage: Hälst du mich allerernstes für so dumm? Denn anders kann ich mir dein parteiisches Verhalten nicht erklären, was du ja abzustreiten versuchst („Ich reagiere eben nicht auf alle Kommentare!“), und du glaubst offenbar, das ich mich davon beeindrucken lasse.

        • @ Schatzilein Stephi

          „Ach Christian, ich bin wirklich nicht überrascht, dass es dir wiedermal nicht schnell genug gehen kann, meinen Standpunkt zu kritisieren, was ja auch Robin und Rexi häufig zu spüren bekommen, aber du schon wieder nicht auf die frauenabwertenden Kommentare ganz oben reagierst.“

          Er reagiert doch hier die ganze Zeit auf mich. Nur eben nicht so, wie Du es gern hättest. Und auf welche frauenabwertenden Kommentare?

          „Nur mal so eine Frage: Hälst du mich allerernstes für so dumm?“

          Weiß ich nicht, ob er Dich für dumm hält. Ob ich Dich für dumm halte? Nein, ich habe nur den Verdacht, dass Du dumm bist. Vielleicht bist Du auch nur verbort. Keine Ahnung. Ich kenne Dich nicht gut genug. Du unterstellst mir halt ziemlich leichtfertig, ein Frauenfeind zu sein.

          „Denn anders kann ich mir dein parteiisches Verhalten nicht erklären, was du ja abzustreiten versuchst (“Ich reagiere eben nicht auf alle Kommentare!”), und du glaubst offenbar, das ich mich davon beeindrucken lasse.“

          Wieso parteisch? Er wirkt auf mich hierbei eher unparteiisch.

          Irgendwie wirkt das alles auf mich wie Machtstreben. Du willst die Männerrechtlerszene dominieren, den Rahmen dafür abstecken, was „Maskutrolle“ sagen dürfen und was nicht.

    • @ Stephilein

      Kaum erzähle ich etwas darüber, wie Frauen mir geschadet haben, und schon reagierst Du darauf negativ.

      Mit derselben Logik könnte man es Frauen verleiden, über ihre negativen Erfahrungen mit Männern zu berichten.

      Sowas hab ich noch nie gemacht.

      Wieso soll man nicht über negative Erlebnisse mit Frauen erzählen dürfen?

      Was ist daran frauenfeindlich, wenn ich euch doch dasselbe Recht zugestehe?

        • @ Stephilein

          Warum führst Du Dich dann mir gegenüber ständig wie eine auf?

          Im Übrigen bist Du als Frau in Mann-Frau-Interaktionen oft haushoch im Vorteil. Die sexuelle Macht hast Du, Du wirst umworben, Du hast die große Auswahl, und Du hast – falls es eskaliert und Polizei und/oder die Gerichte sich mit dem Fall beschäftigen – die große Lufthoheit.

          Und das zu benennen ist nicht frauenfeindlich, sondern Kritik am femizentrischen Staat.

        • Dir Kontra zu geben bedeutet nicht, Männer im Allgemeinen zu hassen. Du bist Gott sei Dank nicht DIE Männer. Und ehe du dich wieder darüber beschwerst, dass ich dir Kontra gebe, guck dir deinen anderen an Stephi gerichteten Beitrag an, in dem du sie als dumm und machtgierig bezeichnest.

          Abgesehen davon: selbst WENN man diese meiner Meinung nach ziemlich, ähm, vereinfachende Schwarz-Weiß-Einstellung zum Partnermarkt vertritt, dass Frauen die „sexuelle Macht“ haben, darf man nicht übersehen, dass nach ebendiesem Schema die Männer die „beziehungs-/gefühlstechnische Macht“ haben. Nach diesem Schema wollen Männer eher Sex und Frauen eher eine Beziehung. Frauen könnten Sex haben, wann immer sie wollen (jedenfalls die hübschen, jungen), Männer (jedenfalls die Alllphhhaaaaaas) könnten Beziehung haben. Aber Frauen wollen seltener Sex ohne Beziehung und Männer wollen seltener Beziehung. Tja, wenn man nach deinem Schema denkt, dann ist es eben dumm gelaufen – für beide Geschlechter.

        • Rexilein, welche Freude!

          Also:

          „Dir Kontra zu geben bedeutet nicht, Männer im Allgemeinen zu hassen.“

          Hab ich auch nie behauptet.

          „Du bist Gott sei Dank nicht DIE Männer.“

          Hey, das ist eine Beleidigung!

          „Und ehe du dich wieder darüber beschwerst, dass ich dir Kontra gebe, guck dir deinen anderen an Stephi gerichteten Beitrag an, in dem du sie als dumm und machtgierig bezeichnest.“

          Ichhabe sie nicht als dumm bezeichnet, sondern nur gesagt, dass ich lediglich einen diesbezüglichen verdacht habe.

          Was die Machtgier betrifft: Sie hat mal von Christian gefordert, dass einige Maskus hier, darunter auch meine Wenigkeit, „den Kopf gewaschen“ bräuchten oder „zur Sau geamcht „werden sollten. Sie forderte also Zensur & Repressalien, was meiner Meinung nach typisch Feministin ist und von Machtgier zeugt.

          „Abgesehen davon: selbst WENN man diese meiner Meinung nach ziemlich, ähm, vereinfachende Schwarz-Weiß-Einstellung zum Partnermarkt vertritt, dass Frauen die “sexuelle Macht” haben, darf man nicht übersehen, dass nach ebendiesem Schema die Männer die “beziehungs-/gefühlstechnische Macht” haben. Nach diesem Schema wollen Männer eher Sex und Frauen eher eine Beziehung. Frauen könnten Sex haben, wann immer sie wollen (jedenfalls die hübschen, jungen), Männer (jedenfalls die Alllphhhaaaaaas) könnten Beziehung haben. Aber Frauen wollen seltener Sex ohne Beziehung und Männer wollen seltener Beziehung. Tja, wenn man nach deinem Schema denkt, dann ist es eben dumm gelaufen – für beide Geschlechter.“

          Du hast meine Schema gar nicht ganz verstanden. Was Du da schreibst, stimmt auch so nicht ganz.

          Frauen haben die sexuelle Macht, dafür gibt es viele, klare Beweise und es entspricht dem, was aus verhaltensbiologischer Sicht zu erwarten ist. Die beziehungs-/gefühlstechnische Macht haben nur wenige Männer. Die von euch vorselektierten, die ihr so stark vorselektiert habt, dass die dann selbst Macht über euch haben. Eine Beziehung mit einem durchschnittlich attraktiven Mann können viele von euch haben, die weitaus meisten sogar. Auch auf der Beziehungsebene gucken mehr Männer als Frauen in die Röhre.

          „Tja, wenn man nach deinem Schema denkt, dann ist es eben dumm gelaufen – für beide Geschlechter.“

          Wie meinst Du das genau?

        • Ah, wir machen also weiter mit den höchst merkwürdigen Verniedlichungen. Welch eine Freude. Ich glaube, ich denke mir für dich auch einen aus. Natürlich einen männlich-passenden.

          Und wir wollen doch nicht Erbsen zählen. Ich erinnere mich, dass ich mal deine Ausbildung infrage gestellt habe, und du sehr beleidigt warst. Du bist also, wenn du deine eigenen hohen Standards einhalten willst, nicht in der Position, öffentlich den Verdacht zu hegen, dass Stephi dumm ist. Das steht dir, einem Menschen, der sehr leicht beleidigt ist, schlicht nicht zu, wie gesagt, jedenfalls dann, wenn du deine eigenen hohen Standards einhalten möchtest, und nicht in bester „quot licet Iovi non licet bovi“-Manier Wasser predigen und Wein trinken.

          Und auf deine gar seltsamen Erwiderungen: Google doch mal „women are the gatekeepers of sex, men are the gatekeepers of commitment“
          Aber sorry, natürlich ist das nicht DEINE Überzeugung, DEIN Schema. In deinem Schema sind natürlich Männer stets die Verlierer, stets diejenigen, die den Kürzeren ziehen (weil du offenbar denkst, dass es jedem Mann so gehen muss, wie dir). Und natürlich übersiehst du dabei geflissentlich, dass ich doch extra geschrieben habe:

          Männer (jedenfalls die Alllphhhaaaaaas) könnten Beziehung haben

          Also, nochmal, JEDENFALLS DIE ALLLPHHHAAAAAAAS.

        • @ Rexilein, Du sollst nicht traurig sein…(HA HA HA HA HA)

          „Ah, wir machen also weiter mit den höchst merkwürdigen Verniedlichungen. Welch eine Freude.“

          Ja, warum nicht. Wieso merkwürdig? Ich finde, „Rexi“ klingt netter als „Rex“ und „Rexilein“ noch netter als „Rexi“. „Rex“ klingt so nach „Kommisar Rex“ und nach T. rex. Rexi könnte eine Schäferhündin sein. Und Rexilein könnte eine besonders niedliche, liebe Schäferhündin sein, die sich gerade schön zusammengerollt hat in ihrem Körbchen und dabei ein Bild tiefen Friedens abgibt…

          „Ich glaube, ich denke mir für dich auch einen aus. Natürlich einen männlich-passenden.“

          Mach das!

          „Und wir wollen doch nicht Erbsen zählen. Ich erinnere mich, dass ich mal deine Ausbildung infrage gestellt habe, und du sehr beleidigt warst.“

          Ich weiß nicht mehr, was das war. Vielleicht war ich auch nicht persönlichbeleidigt, sondern mich dran gestört, dass man, wenn man als Biologe Biologie macht, ständig von Laien contra kriegt, und das in der Form. Nicht jetzt von Dir speziell ,sondern allgemein.

          Studierst Du nicht selbst was biologisches bzw. hast dies? Ich meine, Du hättest mal sowas in der Art erzählt, im Bezug auf irgendwelche Prüfungen. Wenn ja, stellst Du dann doch Deinen eigenen Wergegang in Frage.

          „Du bist also, wenn du deine eigenen hohen Standards einhalten willst, nicht in der Position, öffentlich den Verdacht zu hegen, dass Stephi dumm ist. Das steht dir, einem Menschen, der sehr leicht beleidigt ist, schlicht nicht zu, wie gesagt, jedenfalls dann, wenn du deine eigenen hohen Standards einhalten möchtest, und nicht in bester “quot licet Iovi non licet bovi”-Manier Wasser predigen und Wein trinken.“

          Nach der Logik dürfte also einer, der nicht leicht beleidigt ist, andere beleidigen.

          Guck Dir lieber mal an, was Stephi(lein) mit mir gemacht hat.

          Wasser predigen und Wein trinken – nö, sowas mache ich nirgendswann.

          „Und auf deine gar seltsamen Erwiderungen: Google doch mal “women are the gatekeepers of sex, men are the gatekeepers of commitment
          Aber sorry, natürlich ist das nicht DEINE Überzeugung, DEIN Schema. In deinem Schema sind natürlich Männer stets die Verlierer, stets diejenigen, die den Kürzeren ziehen (weil du offenbar denkst, dass es jedem Mann so gehen muss, wie dir). Und natürlich übersiehst du dabei geflissentlich, dass ich doch extra geschrieben habe:

          Männer (jedenfalls die Alllphhhaaaaaas) könnten Beziehung haben

          Also, nochmal, JEDENFALLS DIE ALLLPHHHAAAAAAAS.“

          Das hatte ich doch gesehen, und sowas weiß ich. Ich hatte doch in einem der Kommentare zugegeben, dass einige hochattraktive Männer selbst Marktmacht haben.

          Es ist zu einfach zu sagen, dass Männer um Sex mit Frauen und Frauen um Beziehungen mit Männern konkurrieren, glaub es mir.

          Insgesamt konkurrieren Männer um Sex mit Frauen. Dennoch konkurrieren Frauen um Sex mit Leuten wie George Cloony.

          Insgesamt konkurrieren Männer um Frauen. Auch, was Beziehungsmöglichkeiten angeht. Wenn aber Frauen bei der Partnerwahl zu stark vorselektieren, haben hochattraktive Männer selbst Wahlmöglichkeiten und nehmen dann oft einfach alle, die sie haben können, aber nur fürs Bett. Und täuschen teils sogar Beziehungen vor.

          Klar verlieren dabei Frauen schon mal. Hab ich nie anders dargestellt. Gut, explizit erwähnt habe ich es nicht immer. Aber ihr wollt mich gar nicht verstehen. Dann müsstet ihr mir ja Recht geben.

          Es gibt jedenfalls mehr Männer ohne Beziehungserfahrung als Frauen. Auch das spricht dagegen, es sich so einfach zu machen zu glauben, dass Frauen um Beziehungen konkurrieren.

          Dass dieser Eindruck Frauen oft entsteht, zeigt, wie sehr der Umbau des Partnermarkts vom monogamen Paarungssystem zum polygynen fortgeschritten ist – somit bestätigt dieser Eindruck meine These von der Konkurrenz der Männer um Frauen in der Gesamtbilanz.

          Ja, Du hast oben geschrieben „Die Alphas“. Aber der Hinweis mit dem, was ich googlen soll, sieht so aus, als würdest Du sagen wollen, dass Frauen generell um Beziehungen konkurrieren.

          Tun sie aber nicht. Es gleicht sich nicht aus, dass die einen von den anderen Sex wollen, und umgekehrt Beziehungen – zumal es ja so nicht ist, sondern komplizierter.

          Frauen kommen in der ersten Lebenshälfte nahezu alle an Sex dran. Auch an Beziehungen.

          Männer dagegen kommen in beiden Hinsichten nicht alle zum Zuge. Und Alpha zu werden ist nicht so einfach, wie junge, knackige Frau zu werden/zu sein. Das schafft ein höherer Prozentsatz.

          Was ist an der Darstellung frauenfeindlich? Nichts. Was ist falsch daran? Auch nichts.

          Wo habe ich was einseitig dargestellt?

          Ich habe den Eindruck, viele Frauen wollen nicht, dass auch Männer eine vollständige Bestandsaufnahme dazu formulieren. Sie wollen nicht als Geschlecht mit der großen Macht auf dem Partnermarkt dastehen. Denn damit verlieren sie ja ihren Status als „benachteiligte“. Und das wollen sie nicht.

          Deshalb ist es immer so schwer, mit euch darüber zu diskutieren.

        • @Matthes:

          Nur mal für besonders unkreative Menschen: Rexi könnte auch einfach die Abkürzung für den Mädchennamen „Regina“ sein.

          Ja, sehr richtig, ich studiere etwas Biologisches. Molekularbiologie/Genetik, um genau zu sein. Nicht mit Schwerpunkt auf Männchen und Weibchen (einen solchen Schwerpunkt hab ich noch nie gesehen, obwohl wir uns die Module zu einem großen Teil mit den Biologen teilen). Dementsprechend interessiere ich mich mehr für Vorgänge in Zellen und natürlich für Gene.

          Offenbar hast du die einfache Aufgabe zu googeln nicht ganz verstanden. Es ist nicht meine Überzeugung, sondern eine PU- und Evo-Psych-Überzeugung. Eine, die dir eigentlich gefallen sollte.

          Einige hochattraktive (also wenige) Männer haben Macht, deiner Meinung nach. Du denkst also, dass nur ein relativ geringer Prozentsatz an Männern überhaupt eine Beziehung hat und an Sex kommt, verstehe ich dich da richtig?

          Und nein, da steht sicher keine hidden Agenda dahinter, dass Frauen die große Macht, die sie über Männer haben, bezweifeln. Einerseits ist die Tatsache, theoretisch jederzeit Sex haben zu können, nicht unbedingt etwas, das man möchte. Wenn du schon so auf die Biologie pochst, die ausnahmslos alles erklärt, dann muss dir auch bewusst sein, dass Frauen bis vor kurzem, also bis die zuverlässigen Verhüterlis auf den Markt haben, die Konsequenzen für den Sex trugen und deswegen wählerischer sein mussten. Das glaube ich sogar. Also, nochmal: was man kriegen kann, ist nicht unbedingt was man möchte.
          Andererseits hast du Scheuklappen auf. Du kannst und willst dir nicht vorstellen, dass es nicht allen jungen Frauen so leicht fällt, an eine Beziehung zu kommen. Dabei sind (Boulevard-)Mädchen- und Frauenzeitschriften vollgestopft mit Artikeln wie „Wie erobere ich meinen Schwarm?“ oder „Ist er in mich verliebt oder sieht er mich nur als Freundin?“ etc. Du hast offenbar privat so wenig Kontakt zu jungen Frauen, bzw. Frauen an sich, dass du dir überhaupt nicht vorstellen kannst, dass deine Überzeugungen so nicht zutreffen.
          Du stellst dir vor, dass eine junge, zumindest durchschnittlich hübsche Frau nur mit dem Finger schnippen müsste und zehn an jeder Hand hängen hätte, wenn sie möchte. Mich wundert das wirklich … ich weiß nicht, vielleicht trifft das auf Amerika zu. Vielleicht werden Frauen dort in Clubs von zwanzig verschiedenen Männern angesprochen, an einem Abend. Ich war schon recht oft in Amerika und es wäre mir nicht aufgefallen … Aber was weiß ich.
          Hier ist es definitiv nicht so. Sicher geschieht es öfter, dass man angesprochen wird, als umgekehrt, insbesondere wenn man es darauf anlegt, sprich, sich aufreizend kleidet und eine offene Körpersprache an den Tag legt, aber diese Massen an Verehrern laufen da nicht herum. Erst recht nicht so viele Menschen, die eine Beziehung wollen, und keine lockere Sexgeschichte, und jemanden zu finden, der wirklich zu einem passt, ist für Frauen nicht leichter als für Männer.

        • Und dieses „euch“ und „ihr“ kannst du dir sparen. Es sei denn, du schreibst es in Großbuchstaben 😈 Ich spreche für mich, und für niemand anderen.

        • @ Rexi(lein(chen))

          „Nur mal für besonders unkreative Menschen: Rexi könnte auch einfach die Abkürzung für den Mädchennamen “Regina” sein.“

          Ich weiß, dass „Regina“ aus dem Lateinischen kommt und „Königin“ heißt. Und „rex“ König. Ist nicht unkreativ, nicht drauf einzugehen.

          Aber wenn ich euch richtig verstehe, möchten eure königliche Hoheit nicht verniedlicht werden…

          …der Untertan wird in Zukunft eure Majestät nur noch respektvoll ansprechen!!!

          „Ja, sehr richtig, ich studiere etwas Biologisches. Molekularbiologie/Genetik, um genau zu sein. Nicht mit Schwerpunkt auf Männchen und Weibchen (einen solchen Schwerpunkt hab ich noch nie gesehen, obwohl wir uns die Module zu einem großen Teil mit den Biologen teilen). Dementsprechend interessiere ich mich mehr für Vorgänge in Zellen und natürlich für Gene.“

          Den „Schwerpunkt Männchen & Weibchen“ wird es auch kaum geben. Bei mir selbst war es halt so, dass ich in einer meiner drei Diplomprüfungen, nämlich in der Ökologie-Prüfung, die offiziell eine allgemeine Ökologie-Prüfung und de facto eine Tierökologie-Prüfung war, das Thema „Verhaltensökologie der Sexualität“ als eines von drei Prüfungsthemen hatte. Damals, als es noch Diplomstudiengänge gab, hatte man teilweise Wahlmöglichkeiten, was den Prüfungsstoff anging. Da konnte man zum einen in Verhaltensbiologie-Prüfungen, zum anderen inFächern wie Tierökologie, Zoologie, Evolutionsbiologie, Soziobiologie, Biophillosophie, vielleicht auch Tierphysiologie, je nach Uni und Prüfer sowas wählen.

          Es wird aber in der Tat eher selten sein, dass man bereits im Studium selbst Lehrveranstaltungen zum Thema Männchen und Weibchen hatte. Aber auch als Prüfungsthema war es damals selten. Mein Prüfer bezeichnete es als „vernachlässigtes Thema“, was man kaum glauben kann. Heute im irren Bachelor-Master-System ist es vermutlich noch seltener, weil die Freiheit des Studenten stark beschnitten worden ist.

          Viele Biologen/Biowissenschaftler stürzen sich heute so stark auf die molekularbiologischen Fächer, dass sie schon gar nicht mehr auf moderne, organismische Biologie wie z.B. die Verhaltensbiologie kommen. Einmal, weil denen Berufsberater pauschal dazu raten (was nur teilweise richtig ist), zum anderen, weil die im Grund- oder heute Bachelorstudium mit einer Überdosis Zoologie & Botanik „gegrillt“ werden und sich dann, sobald sie sich spezialisieren dürfen, vorwiegend auf die molekularbiologischen Fächer konzentrieren.

          Ein molekularbiologisches Fach hatte ich im Hauptstudium aber auch, nämlich die Mikrobiologie. Und für die Prüfung hatte ich damals den ganzen Brock UND den ganzen Knippers (Kennst Du sicher, oder?) durchgearbeitet, plus Vorlesungsmitschriften. So eine Art zu studieren ist im modularisierten System heute nicht mehr möglich. Um so weniger Wissen/fachliche Sicherheit haben die Absolventen heute im modularen System. Wenn man Ärzte auf die Art studieren ließe, würde die Mortalität unter ihren Patienten stark ansteigen, da bin ich mir sicher.

          „Offenbar hast du die einfache Aufgabe zu googeln nicht ganz verstanden. Es ist nicht meine Überzeugung, sondern eine PU- und Evo-Psych-Überzeugung. Eine, die dir eigentlich gefallen sollte.“

          Wie auch immer – wichtig ist mir nur: Auch in Sachen Beziehung, nicht nur in Sachen Paarung, weisen Männer eine höhere Varianz im Erfolg bei Frauen auf als umgekehrt. D.h. in der Zeit, die Menschen im Leben liiert sind bzw. in der Anzahl der Beziehungspartner weisen Männer die höhere Varianz auf als Frauen.

          „Einige hochattraktive (also wenige) Männer haben Macht, deiner Meinung nach. Du denkst also, dass nur ein relativ geringer Prozentsatz an Männern überhaupt eine Beziehung hat und an Sex kommt, verstehe ich dich da richtig?“

          Nein, natürlich nicht. Ein hoher Prozentsatz schafft es zur Beziehung. (Wenn er auch geringer ist als der Prozentsatz aller Frauen, der es zu mindestens einer Beziehung im Leben schafft.) Hat aber eben keine Macht. Richtig Marktmacht haben nur hochattraktive Männer. Und die Masse der Frauen in jungen Jahren.

          „Und nein, da steht sicher keine hidden Agenda dahinter, dass Frauen die große Macht, die sie über Männer haben, bezweifeln.“

          Ich glaube einfach nur, dass es vielen Frauen nicht Recht ist, wenn den Männern klar wird, dass sie das Geschlecht mit der großen sexuellen Macht sind – denn sowas ist das krasse Gegenteil einer Benachteiligung.

          „Einerseits ist die Tatsache, theoretisch jederzeit Sex haben zu können, nicht unbedingt etwas, das man möchte.“

          Das weiß ich wohl, dennoch aber beschert genau diese Macht Frauen Wahlmöglichkeiten, auch im Hinblick auf Beziehungen, und eine regelrechte Garantie darauf, in jungen Jahren jederzeit einen Partner haben zu können. Und zwar einen Beziehungspartner. Sie beschert Frauen auch die Möglichkeit, sich Orbiter zu halten und die auszubeuten.

          „Wenn du schon so auf die Biologie pochst, die ausnahmslos alles erklärt, dann muss dir auch bewusst sein, dass Frauen bis vor kurzem, also bis die zuverlässigen Verhüterlis auf den Markt haben, die Konsequenzen für den Sex trugen und deswegen wählerischer sein mussten. Das glaube ich sogar.“

          Selbstverständlich ist mir das bewusst. Sie mussten wählerischer sein, konnten damals im monogamen Paarungssystem (also vor 1968) nicht wählerischer sein, jedenfalls nicht so wählerisch wie heute.

          Davon ab: Über die biologischen Grundlagen der Geschlechterrollen bin ich geprüft worden. Natürlich sind mir solche Basisc bewusst. Habe ich doch alles mitberücksichtigt. Warum das Weibchen wählerisch ist, weiß ich. Ich bin gerade nur dabei, die Folgen davon zu beschreiben, wenn das Weibchen immer wählerischer wird, weil sich die Bedingungen radikal geändert haben.

          „Also, nochmal: was man kriegen kann, ist nicht unbedingt was man möchte.“

          Das hat mir die eine Frau, von der ich oben erzählte, die mich als Orbiter in der Friendszone hielt, und in Wahrheit schon jemand hatte, damals auch so gesagt. Nur: Auch wenn sie nicht derart viele Sexpartner haben will, hat sie erstens so viele wie sie will, und zweitens hat sie weitere Vorteile: Beziehungspartner, sie wird umworben, auch von Orbitern – also dicke Vorteile im Zusammenhang mit der Sexualität.

          „Andererseits hast du Scheuklappen auf. Du kannst und willst dir nicht vorstellen, dass es nicht allen jungen Frauen so leicht fällt, an eine Beziehung zu kommen. Dabei sind (Boulevard-)Mädchen- und Frauenzeitschriften vollgestopft mit Artikeln wie “Wie erobere ich meinen Schwarm?” oder “Ist er in mich verliebt oder sieht er mich nur als Freundin?” etc. Du hast offenbar privat so wenig Kontakt zu jungen Frauen, bzw. Frauen an sich, dass du dir überhaupt nicht vorstellen kannst, dass deine Überzeugungen so nicht zutreffen.“

          Frauen haben mir einiges erzählt dazu. Oft, als ich versuchte, sie zu erobern oder bei ihnen in der Friendszone war.

          „Du stellst dir vor, dass eine junge, zumindest durchschnittlich hübsche Frau nur mit dem Finger schnippen müsste und zehn an jeder Hand hängen hätte, wenn sie möchte.“

          Eine damals hatte mit 17 ihren ersten Freund. Mit 21 trennte er sich von ihr. Sie jammerte mir was darüber vor. Auch, wie schwer es sei, als Frau jemanden für sich zu gewinnen usw. – wenige Monate später hatte sie einen neuen. In der Zwischenzeit hatten mehrere Männer lange Fahrten quer durch Deutschland auf sich genommen, um mit ihr ein Date zu haben. Ich auch.

          Ein anderer fuhr laut ihren Angaben 800 km, ein noch anderer 1000 km. Dennoch stritt sie ab, als Frau im Vorteil zu sein.

          Und klagt das einem Mann vor, der vier Jahre älter ist als sie und damals Absolute Beginner war, und dies noch mehrere Jahre sein sollte.

          Im Internet müssen Frauen auf unzählige männliche Kontaktanschreiben nur reagieren, und sitzen im ganzen E-Mailwechsel immer am längeren Hebel, während sich der Mann Mühe geben muss. Ich hab es so erlebt. Das gilt auch für beziehungsorientierte Partnerbörsen mit ausgewogenem Geschlechterverhältinis. Wenn es direkt um Sex geht, sind in der „Er sucht sie“-Rubrik immer ein Vielfaches an Männern als in der „Sie such ihn“.

          Wie im Tierreich: In dem einen Tierfilm laufen 12 männliche Feldhasen hinter einem weiblichen her. Dann bewirbt sich ein 12köpfige Eiderenten-„Herrenclub“ bei einem Weibchen. Oder 7 männliche Teufelsrochen schwimmen hinter einem weiblichen her. Oder 8 männliche Buckelwale schwimmen hinter und neben einem weiblichen her. (Erkennst Du ein Muster?!) Oder ein weiblicher Fisch laicht ab, und 5-12 oder mehr Männchen stürzen sich alle sofort auf die Eier. Oder 5 bunte Vogelmännlichen bewerben sich hintereinander bei einem Weibchen. Oder ein Braunbär muss erst mal tagelang hinter einer Bärin herlaufen, bis er sie endlich f******* kann. (Schade, dass ich das meiste davon auf Youtube nicht wiederfinde…)

          Und dann die ganzen Kämpfe um Weibchen…

          „Mich wundert das wirklich … ich weiß nicht, vielleicht trifft das auf Amerika zu. Vielleicht werden Frauen dort in Clubs von zwanzig verschiedenen Männern angesprochen, an einem Abend. Ich war schon recht oft in Amerika und es wäre mir nicht aufgefallen … Aber was weiß ich.“

          Im großen und ganzen ist es so, dass das weibliche Geschlecht das umworbene ist und dadurch sexuelle Macht hat, teils auch erschreckend viel. Du brauchst hier in Deutschland nur in Online-Partnerbörsen Mitglied zu werden, da kriegst Du oft mehr Zuschriften, als Du jemals lesen könntest. Und das erzählen durchschnittliche Aussehende, junge Frauen.

          „Hier ist es definitiv nicht so.“

          Doch!

          „Sicher geschieht es öfter, dass man angesprochen wird, als umgekehrt“

          Das alleine reicht schon, um Wahlmöglichkeiten zu haben. Wenn die allerdings von allen Frauen zum Vorselektieren „verpulvert“ werden, haben die wenigen vorselektierten Männer dann selbst plötzlich Wahlmöglichkeiten. Und dadurch entsteht euch der subjektive Eindruck, selbst stark um Männer zu konkurrieren. Ihr selektiert doch bereits unbewusst vor, durch „erst gar nicht beachten“.

          „, insbesondere wenn man es darauf anlegt, sprich, sich aufreizend kleidet und eine offene Körpersprache an den Tag legt“

          Nicht nötig. Gerade dann nicht, wenn es ein Beziehungspartner sein soll. Frausein reicht schon.

          „aber diese Massen an Verehrern laufen da nicht herum.“

          Guck im Internet. Offline: Vielleicht traut sich keiner mehr. Viele Damen haben doch ein Schutzschild. Aber dass sie es haben, beweist nur ihre enorme Marktmacht.

          „Erst recht nicht so viele Menschen, die eine Beziehung wollen, und keine lockere Sexgeschichte, und jemanden zu finden, der wirklich zu einem passt, ist für Frauen nicht leichter als für Männer.“

          Das kommt drauf an, was das für Männer sind. Grundsätzlich schafft es nahezu jede Frau zum Beziehungspartner, aber lange nicht jeder Mann. Dass es im Detail schwierig ist, hab ich nie bestritten.

          Warum wollen Männer keine Beziehung mehr? Auch deshalb nicht, weil sie sich kaum noch lohnt, weil es heute zu Einseitig geworden ist, weil man zu leicht gegen die Frau verliert.

          Und wer hochattraktiv und von Frauen vorselektiert ist, und auch reine Sexpartnerinnen haben kann, und schon mal in einer Beziehung auf die Schnauze gefallen ist, der nimmt natürlich lieber die reine Sexpartnerin.

          Und meine Erfahrung ist: Die Masse der Frauen gibt sich nicht die geringste Mühe, den richtigen und passenden zu finden. So wie die mich im Internet behandelt haben und wie leichtfertig die einen einfach wegklicken, wenn sie einen noch gar nicht kennen, kann ich das sagen.

          Es wird weiterhin aus dem Bauch entschieden, instinktiv. Und dabei werden Arschlöcher und harte Hunde bevorzugt. Weil die am Anfang Madames Gefühle besser antriggern. Das böse Erwachen kommt dann aber.

          „Und dieses “euch” und “ihr” kannst du dir sparen. Es sei denn, du schreibst es in Großbuchstaben 😈 Ich spreche für mich, und für niemand anderen.“

          Ach, komm schon: Ihr Frauen, ihr Mitglieder der Sterobmarex-Bande (HA HA HA) – dient doch nur der Vereinfachung.

          Und wie gesagt: Böse meine ich das nicht, und gegen Dich persönlich soll das hier alles nicht gehen.

  15. Reden wir mal über den virtuellen Raum:

    Ich habe festgestellt, dass die Frauen, denen ich im Internet „begegne“, bei mir relativ häufig zunächst den Fake-Alarm auslösen.

    Und Männer nicht so.

    Denen glaub ich zwar auch nicht Alles was sie schreiben, aber ich frage mich fast nie, ob das jetzt wirklich ein Mann ist, oder nicht vielleicht doch ne Frau, die sich als Mann ausgibt.

    Bei Aurelie z. B. war ich erst überzeugt, nachdem ich ihr joyclub-Profil gefunden hatte (hätte ich Dir wohl mitteilen sollen, als Warnhinweis, weil wenn mir das in no time gelang… SORRY!).

    Bei Breakpoint klingelts weiter in meinen Ohren, die halte ich noch für eine reine Kunstfigur, insbesondere nach dem Lesen der Einträge über die Trennung:
    http://breakpt.blog.de/2013/02/22/dreihundertsiebenundfuenfzig-15531516/
    sowie über die Hochzeit:
    http://breakpt.blog.de/2013/08/20/vierhundertsechsundachtzig-16305574

    Sollte ich mich irren (was ich selbstverständlich einkalkulieren muss, aber mit Vollgas Richtung Abgrund fahr ich nicht zum ersten Mal), weiß ich inzwischen aber wenigstens, wo bei ihr der Schuh drückt.

    Dann nämlich ist sie im letzten Jahr von ihrem Mann/Chef, den ein starker Kinderwunsch umtreibt, ihrerseits ungewollt schwanger geworden, hat das Kind verloren und ihr Göttergatte verliert nun so allmählich die Hoffnung, dass er sein eigentliches Ziel (zweite Runde Familiengründung) mit ihr wird erreichen können.

    Wenigstens ließe sich so verstehen, warum sie auf mich einen wenig-entspannten Ersteindruck machte.

    Ihr könnt mich jetzt Psycho, Stalker oder Klatschtante mit zuviel Zeit schimpfen, ich bin halt nunmal ein bisserl misstrauisch.

    …Aber ehrlich dabei!!!

    • Hätte ich dazuschreiben müssen, dass mich interessieren würde, ob Andere (m/w) dasselbe eher einseitige Misstrauen auch bei sich beobachtet haben?
      Das täte es in der Tat.

      • @ muttersheera

        Ich bin mir in mindestens 90 % der Fälle sicher, zuordnen zu können, ob eine Frau oder ein Mann schreibt, dauert manchmal etwas länger, aber ich denke, dass ähnlich wie ein völlig abstrahiertes Bewegungsmuster die Zurodnung m/w sehr sicher erlaubt, dies auch mit Argumentationsmustern der Fall ist, deren Erzeuger man nicht sieht.

        Schwierigkeiten bereiten nur die sehr seltenen Fälle der „männlichen“ Frauen und „weiblichen“ Männer oder eben Tippse, die bisher die einzige Person war, bei der ich Zweifel hatte, ob mich nicht ein sehr kluger Mann zum Narren halten will, indem er sich als Frau ausgibt und sich daran ergötzt, mich anbeißen zu sehen.

        Bei Dir z.B. hatte ich nie einen Zweifel, dass es sich bei Dir um eine Frau handelt, bei breakpoint und auélie ebenfalls nicht.

        Kinch ist ein etwas schwererer Fall, ich glaube, er ist ein sehr weiblicher Mann oder ein nicht sonderlich prononciert „männlicher“ Mann.

        Die Sterobmarex ist ohnehin einfach zuordenbar, weiblich ³, ebenso Dummerjan oder Leszek oder Nick.

        • „Kinch ist ein etwas schwererer Fall“
          Jedenfalls ein Mensch, der auf Sachebene und Wortbedeutungen pfeift und in erster Linie brabbelt, um sich wohl zu fühlen.

        • @ Alexander

          Fragst Du bitte für mich mal nach, wie es Tippse damit geht?
          Gib ihr ruhig breakpoint als Beispiel, die beiden obigen Links sollten genügen.
          Frag sie, ob sie glaubt, dass hier eine echte Frau über ihr tatsächliches Leben berichtet, oder ob sie leichte Zweifel an der Authentizität des Geschriebenen hegt.
          Danke.

        • Ich bin mir in mindestens 90 % der Fälle sicher, zuordnen zu können, ob eine Frau oder ein Mann schreibt

          Das geht mir auch so. Zu gerne würde ich das mal in einem kontrollierten Versuch demonstrieren.

          Graphologisch mit hoher Zuverlässigkeit das Geschlecht zuzuordnen gelingt ja auch den meisten Lehrern laut Eigenaussage (hier dürfte es ja leicht empirisch überprüfbar sein, gibt es da Zahlen oder Selbstversuche?).

          Die weiblichen Argumentations- und Erzählstile finde ich am prototypischsten bei der Kommentatorin „Unkraut“.
          Aber auch Sheera, Onyx, Stephi, Rexi oder Robin nehme ich als typisch weiblich wahr.
          Bei Maren wäre ich mir wohl ohne die klaren inhaltlichen Bezüge zum Geschlecht sehr unschlüssig, wie auch bei erzaehlmirnix.

          Dass jemand dauerhaft unter falscher Flagge postet, halte ich für möglich, der Gedanke kam mir aber bisher nur bei schnell wieder abtauchenden Userinnen.

          Es stellt sich eher häufig das Gefühl ein, dass private Anekdoten wohl sehr selbstdienlich gefärbt sind, da würde ich als Sheera gegenüber Breakpoint nun aber nicht mit Steinen werfen.

        • @ muttersheera

          Tut mir leid, Tippse liest hier nur sehr selten und sporadisch mit.

          Außerdem habe ich es ihr verboten 🙂

          Schließlich kennt sie meine Überzeugungen und mehr muss sie ja auch nicht kennen.

          Aber weil ich versprach, heute Abend ihre Zehen zu lutschen und ihre Füßchen zu massieren (die recht groß sind, aber das darf ich nicht sagen), hat sie einiges doch überflogen, Ergebnis:

          Kein Zweifel an der Weiblichkeit des Autors, Zweifel (milde) an der völligen Authentizität, weniger im Grundsätzlichen, mehr in Richtung selbstdienlich verkanteter Wahrnehmung.

          Aber sie will sich kein endgültiges Urteil erlauben, weil sie die Autorin nicht kennt und zu wenig gelesen hat (und lesen will), um fundierter zu urteilen.

        • @ Adrian

          Natürlich bin ich eine Kunstfigur, wohl verborgen unter meiner Tarnung. Die aber trotzdem eine wahre Kontur durchscheinen lässt, nur dazu dient, eine individuelle Identifizierung zu erschweren.

          In Wahrheit bin ich der linke Pinguin,dem der rechte hinterhersteigt.

        • Kurz und knapp:

          Veto (von Hause aus niedriger Blutdruck, die Verkehrstüchtigkeit muss uneingeschränkt bestehen bleiben und eine Gewichtszunahme ist nicht erwünscht)

          Und außerdem… david?

          Der hat doch schon deutlich zum Ausdruck gebracht, dass er weder könnte noch wollte. Ihm Arbeit aufhalsen zu wollen ist an sich nicht sehr fein, so unter Kollegen.

          Neuer Vorschlag oder gibst Du auf?

    • Hab die beiden Artikel jetzt gelesen und komm so überhaupt nicht drauf, was daran jetzt so „verdächtig“ oder unglaublich sein soll.

      Da hast du doch schon wesentlich unglaubwürdigeres aufgetischt.
      Wenn du mal was wirklich unrealistisches bzw. sehr einseitig verzerrte Berichte womöglich tatsächlicher Ereignisse lesen willst, schau mal auf die tägliche Portion „eklige Machos denen ich es voll gezeigt habe“ auf Robins Bar-Blog.

  16. Das ist mal wieder einer der Artikel, bei dem ich denke: Was muss ich doch in einer glücklichen, heilen Welt leben, denn bei mir ist das gar nicht so!

    In der beruflich schönsten Zeit waren wir eine Gruppe mit mehreren Männern und Frauen, Verhältnis praktisch 50:50. Wir haben sachlich die härtesten Diskussionen geführt, aber jeder ist mit Anstand aus so einer Besprechung rausgegangen. Alle waren an Lösungen und der besten Idee interessiert. Das lief jahrelang gut.

    Ich bedauere alle Männer und Frauen, die keine (anderen) Frauen kennen, mit denen man sachlich und niveauvoll zusammenarbeiten kann. Schade auch, wenn andere keine Frau kennen, die sich für politische/intellektuelle Themen interessiert. Das müsste nicht so sein.

  17. Stimme Graublau im Kommentar über mir zu. Allerdings kann ich nur sagen, dass ich die intrigantesten, sich selbst meist überschätzenden und verlogsten Frauen im Job erlebt habe. Es gab aber zum Glück auch andere, sonst würde ich heute wohl denken, die sind Alle so:

    – Projekt in einer reinen Frauenabteilung: Kaum war eine Mitarbeiterin draussen, gingen die Köpfe zusammen und dann ging es los: „Boah, die wird immer fetter und dann zieht die sich auch noch solche engen Klamotten an“. Kaum war sie wieder im Raum: „Also echt, dein Kuchen gestern war supilecker ..“ Selbstverständlich erging es den anderen Grazien auch nicht besser, wenn sie mal nicht im Zimmer waren.

    – Projektleiterin auf Kundenseite (mit Null Ahnung): „Ich erwarte von Ihnen“, „Sie müssen“ etc.pp. Fachlich vollkommen überfordert kamen am Abend (23:00) Anrufe aufs Handy, die flehentlich, im kaschierenden Befehlston kreischend, Hilfe an-/einforderte, weil sie am nächsten Tag dem Geschäftsführer Bericht erstatten sollte. Unvergessen auch das Telefonat, wo sie mich mitten aus einem Meeting anrief und versuchte zu kaschieren, dass sie im Grunde keine Ahnung vom Thema hat (alle anderen, so wurde mir unter 2 Augen gesagt, war dies offenbar und klar

    – Geschäftsführerin eines Dienstleistungsunternehmens, die sich nicht zu blöd war, in einem Rundbrief die Mitarbeiter aufzufordern, ihren Toilettenpapierverbrauch zu reduzieren. Ihre Untersuchungen hätten ergeben, dass dieser um 47 Prozent (oder in der Größenordnung) gestiegen sei. Ihre Empfehlung: 3 Blatt reichen, nachdem man mal ‚Groß‘ gemacht hat, was sie wohl in einem ‚heroischen‘ Selbstversuch herausgefunden haben muss.

    – Internationales Softwarehaus; ich mach es kurz: Der Leiterin einer „Division“ sagte man nach, dass sie zum Frühstück Reißzwecken isst. Ihr Bereich flog ihr nach 6 Monaten um die Ohren.

    – Trainee in meiner Abteilung: „Ich bin ein High-Potential“. Ich: „Aha, dann referieren sie bitte in 3 Monaten über Chancen und Risiken des Internets“. Resultat: Sie lies sich im dritten Monat krank schreiben und die Welt wird wohl nie von ihrer Einschätzung erfahren.

    Ich könnte noch einiges mehr erzählen möchte aber sagen, dass ich die von Christian zitierte Bloggerin vollkommen verstehen kann. Denn sie berichtet, aus erster Hand, über „Schlangengruben“, die ziemlich am Mythos der Frauen-sind-bessere-Arbeitgeber-oder-Nehmer knabbert.

    • „- Geschäftsführerin eines Dienstleistungsunternehmens, die sich nicht zu blöd war, in einem Rundbrief die Mitarbeiter aufzufordern, ihren Toilettenpapierverbrauch zu reduzieren. Ihre Untersuchungen hätten ergeben, dass dieser um 47 Prozent (oder in der Größenordnung) gestiegen sei. Ihre Empfehlung: 3 Blatt reichen, nachdem man mal ‘Groß’ gemacht hat, was sie wohl in einem ‘heroischen’ Selbstversuch herausgefunden haben muss.“

      Es ist schon tragikomisch, aber das erinnert mich hieran:

      http://genderama.blogspot.de/2014/05/spd-will-frauenquote-bei-ampelmannchen.html

      Die Führung konzentriert sich auf das, was sie (noch) kann. Mein Bruder arbeitet als Ing. für das Land Niedersachsen und sagt auch immer das die ganz inkompetenten Menschen dort wegbefördert werden.

      • Hi Matze,

        ja, es ist in der Tat so: „Es ist schon tragikomisch, aber das erinnert mich hieran:

        http://genderama.blogspot.de/2014/05/spd-will-frauenquote-bei-ampelmannchen.html

        Wenn man sich mal überlegt, was diese Gender-Frauen ohne Biss (bissig werden sie nur, wenn es um Männer geht, bei Nebenbuhlerinnen sind sie eher stutenbissig) so verdienen und für Pensionsansprüche erwerben, dann wird mir schlecht und Angst und Bange um den Zustand in diesem Land.

        Käme ich in diesem ’schland noch mal zur selben Zeit auf die Welt, dann wäre ich gerne Frau, durchideologisiert bis in die Haarspitzen und alle Vorteile nutznießend einnehmend. (Das war zynische Satire). @Adrian schrieb ja sinngemäß ähnliches weiter oben.

        Zur Ampelstory hatte ich, Arnes Beitrag aufnehmend auch etwas geschrieben: http://emannzer.wordpress.com/2014/05/15/quote-die-ampelfrau/

        Es ist nur noch erschütternd zu sehen, wie solche ‚Quotientinnen‘ (meist mit Doppelnachnamen)
        alles kurz&klein machen.

        • Frauds. Cons.

          Diese Art im großen Stil zu schmarotzen gibt offenbar der Zeitgeist her.

          Könnte die mit größte Verarschen und der größten Abgriffe der Menschheitsgeschichte sein. Wenn es nicht noch allgemein gefährliche wirtschaftliche Konsequenzen hätte („Femocalypse“) wär es ja nur ein Ärgernis.

          Noch schwerer wiegt aber die damit verbundene schleichende Zerstörung unseres Rechtstaats, das sexstische wie auch rassistische Entitlement Denken, das damit über Opfer-Täternarrative und Dämonisierungen verbunden ist und zu Totalitarismus führt.

          Quotinnen klingt irgendwie zu niedlich dafür … vielleicht Schmarotzinnen … häufig mit Doppelnamen in freier Wildbahn zu beobachten. Viele wechseln auch ihr Erscheinungsbild und werden häufig mit Oben-ist-unten-unten-ist-oben sowie selbstreferenzierenden Behauptungsmustern beobachtet.

          Spürt man Projektion, Schuldzuschreibungen und Häme weiß man das eine in der Nähe ist.

          Dann ganz still sein. Vielleicht verrät sie sich einem ja, wenn sie ihre abwertenden Behauptungen und schrill „Check your Privilege“ oder azch eunmal ein „Ban Bossy“ von sich gibt.

          Man sollte aufpassen sich nicht zu nah heranzuwagen. Besonders nicht innerhalb ihrer Biotope wie Twitter und tumblr.

        • @ petpanther

          *Besonders nicht innerhalb ihrer Biotope wie Twitter und tumblr.*

          Twitter und Tumbroom wurden vom Patriarchat kreiert, um Mädchen/Frauen zu beschäftigen/vom Karriere-Machen abzuhalten/in Geschwätz zu verstricken – böse Sache das, ganz und gar teuflich-männlich.

          Wird in spätestens 5 Jahren zum Leitmotiv des nächsten OPFAnarrativs (Frau Prof.Dr. Allmendinger in ihrer Keynote auf der re:publica: „Frauen auf dem Sprung: WO SIND SIE GELANDET?!“

        • @petpanther: Genau dieses Biotop, wie du so schön schreibst ist ihr Lebenselexier und ‚Grundnahrungsmittel‘: Twitter, Tumblr und Hatr (z.B.)

          Und es offenbart jenseits des Johannes (ich bin nicht gläubig, freue mich aber dennoch über Roslins kluges Engagement) eine selten hässliche Seite der Schlichtheit, welche das Bauhaus mal so bemühte.

          Zusammengedrängt auf ein paar Buchstaben und ‚gehashtagt‘ wird da getrötet wie die Sirenen des Jericho und gejammert wie die Sirenen bei Odysseus.

          Kein Wunder, dass die Menschen dabei untergingen (vulgo: starben) und ebenfalls ist es kein Wunder, dass die letzten Superhelden nun auch noch per Geschlecht karrikiert werden: http://emannzer.wordpress.com/2014/05/16/nicht-alle-frauen-sind-so/ (danke @man tau und @christian für die Initialisierung)

          Während die Santa Maria, nun auf dem Weg zu angeblich neuen Ufern, ihrem Abgrund entgegensegelt (das Wrack wurde ja neulich gefunden) krakeelen die Matrosinnen (pardon: Matroninnen der Selbstreferenzierung) von fernen Ländern und Sternen; auf denen sie scheinbar zu leben scheinen.

          Nur heute twittern sie melodie- und einfallslos, flattrn wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend bzw. krakeln Memes, was ‚die Zeuginnen‘ hält …

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