Selbermach Samstag LXXXIV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

172 Gedanken zu “Selbermach Samstag LXXXIV

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder öffentlich den Feminismus kritisieren, und das frei von Unterdrückung, Zensur & Repressalien (In den Kommentarspalten der Mainstreammedien werden solche Links oft wegzensiert. Das ist Unterdrückung!). Zumal das ja vielleicht bald ganz verboten wird, sich zum Thema zu äußern. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal hierzu:

    http://intensiver.net/buch

    http://intensiver.net/das-grosse-maennerproblem-des-21-jahrhunderts-abhaengigkeit-von-frauen

    Ohne allzu ausführlich hierauf eingehen zu wollen: Einiges hiervon ist sicher richtig und brauchbar. Aber zwei Dinge stören mich:

    1. Die Art, wie über auf dem Partnermarkt erfolglose Männer geschrieben wird. (z.B. die Einteilung in „richtige Männer“ und „Waschlappen“ bzw. „Hündchen“, „Mädchen mit einem Penis“ – alles eine Art, wie über Frauen nicht geredet werden dürfte!)

    2. Einiges hiervon stimmt so nicht. Er überschätzt völlig den Effekt von einem zu-sich-selbst-stehen und interpretiert „Nett sein“ pauschal als Unsicherheit, als nicht-zu-seinen-Bedürfnissen-stehen und „manipulativ“ – das kann man so nicht sagen. Ein netter Mann ist nicht die Missgeburt, als die sie hier dargestellt wird. Es gibt Menschen, die sind eben von ihrer Wesensart her nett, und haben dadurch Nachteile bei Frauen.

    Dann dieser Satz: „Ich mochte weder Lehrer noch die Väter meiner Freunde. Sie erschienen mir unfreundlich, gemein, rücksichtlos, hart – dabei waren sie nur männlich.“

    Männlich sein heißt also unfreundlich, gemein, rücksichtlos und hart sein. Nein Danke! Pure Mysandrie. Und falsch. Auch die sinngemäße Behauptung, dass Initiationsriten einen erst zum richtigen Mann machen, kann man so nicht stehen lassen.

    Man vergleiche mit dem Tierreich: Gibt es in der Tierwelt Initiationsriten, die ein Männchen erst zum Männchen machen? Ganz klar nein! Gibt es im Tierreich „Nice Guys“? Kaum, das Verhalten ist wesentlich gleicher zwischen den einzelnen Männchen. Trotzdem aber gibt es bei fast allen Arten eine erhebliche Varianz unter den Männchen im Paarungs- und Fortpflanzungserfolg, und diese Varianz ist größer als bei den Weibchen, meist viel größer.

    Und das ist auch dann so, wenn alle Männchen sich gleich verhalten. Es gibt Beispiele für Vogelarten mit stark onamentierten (also bunten) Männchen, die alle fast gleich aussehen. Die sind also hinsichtlich ihrer Attraktivität alle fast gleich und alle sehr attraktiv. Kommen die alle an Weibchen dran? Nein, denn die Weibchen finden bei diesen Arten kleine Unterschiede und selektieren dann, auch stark. Das Endergebnis ist dann das übliche: Nämlich eine starke Polarisierung in Gewinner und Verlierer unter den Männchen, während die Weibchen alle an Sex drankommen.

    Man kann nicht mit Pick Up-Konzepten u.ä. dieses grundlegende Problem überwinden. Weibchen diskriminieren Männchen bei der Partnerwahl umso stärker, je mehr Männchen sie miteinander vergleichen können, haben können und je weniger sie in festen Paarbindungen leben, und je eher sie selbst solche Paarbindungen aufkündigen können. Und die Männchen, die bei Weibchen erfolglos sind, als „unechte Männchen“ einzustufen, ist unsachlich. Genauso ist es unsachlich, Männer in „echte Männer“ und in „Mädchen mit Schwanz“ u.ä. einzuteilen. Es ist ein Treten von Verlierern, und das von Leuten, die vorgeben, solchen Verlierern helfen zu wollen. Man darf auch nicht vergessen: Die Natur ist auch in Sachen Liebe und Sex ein mörderisches System. Wer daran besser angepasts ist, ist noch lange nicht ein besserer Mensch oder hat es eher verdient, als richtiger Mann eingestuft zu werden, während besonders nette und zivilisierte Männer sich als „Mädchen mit Schwanz“ oder „Waschlappen“ u.ä. diffamieren lassen müssen.

    Abhängig von Frauen sind irgendwo alle Männer. Die, die sich am wenigsten abhängig geben, kommen am besten bei Frauen an, weil sie hierdurch signalisieren, mehr Frauen haben zu können als nur die eine, mit der sie gerade zu tun haben – mate copying lässt grüßen! Warum ist Nett sein kontraproduktiv? Weil Nett sein in der Natur so was wie Rangniedrig sein ist und Weibchen nicht rangniedrige Mäncnhen haben wollen. Aber man kann deshalb nicht nette, kultivierte, zivilisierte Männer beleidigen und ihnen die Männlichkeit absprechen – zumal Nettigkeit oft nur kulturell bedingt ist, durchs Elternhaus.

    Naja, lesenswert ist es trotzdem, aber eben mit Vorsicht zu genießen.

    Wesentlich besser gefiel mir vor einigen Tagen, wo wir gerade bei Pick Up sind, der Text von Maximilian Pütz:

    http://www.casanovacoaching.de/liebe-frauen/

    Klarer Spitzentext, gut zur Weiterverbreitung geeignet!

    Sonst das übliche:

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=12807 (Die Grünen mal wieder…)

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=12836 („Frauen sind besonders betroffen, egal ob es stimmt.“, heute: Arbeitslosigkeit)

    http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=12795 („Kulleraugenfolter“)

    http://stadtfuchsensbau.wordpress.com/2014/05/08/zeit/

    http://cuncti.net/haltbar/729-neues-buch-die-beschneidung-von-jungen-ein-trauriges-vermaechtnis

    http://man-tau.blogspot.de/2014/05/der-geschlechterkampf-als.html

    http://blog.monika-ebeling.de/weiber-weiber-weiber-weiber-weiber-weiber/

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/8441-die-rolle-der-vaeter-in-der-emanzipation

    http://agensev.de/aktionen/stop-fuer-gendergelder-im-bildungsbereich-petition/

    http://manndat.de/leitartikel/falschbeschuldigungen-kriminologen-und-forschungsbedarf.html

    …und der Surftipp des Tages:

    http://www.astrid-von-friesen.de

    Hierbei sei insbesondere hierauf:

    http://www.astrid-von-friesen.de/buecher.php

    hingewiesen und auf ein Video zur Jungenkrise:

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden. Die WELT zensierte neulich aber auch Genderama…)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra!

    Und noch einmal möchte ich alle studentischen Mitstreiter dazu aufrufen, Flugblätter mit feminismuskritischen Einführungstexten und entsprechenden URLs zu erstellen und zu verbreiten! Machen Sie es so wie hier:

    So wie bei 0:35 geht das. Am besten auch so, dass die Flugblätter da irgendwo heruntersegeln. Oder Papierflieger draus machen und von einem hohen Unigebäude aus über den Campus segeln lassen. Direkt zur Lann Hornscheidt durchs offene Fenster ins Dienstzimmer.

    Der Vorteil heute: Die Flugblätter enthalten URLs und haben dadurch einen viel stärkeren Wirkungsgrad. Der zweite Vorteil: Man wird heute dafür weder verhaftet (zumindest vor dem geplanten EU-Verbot, den Feminismus öffentlich zu kritisieren), noch kriegt man die Rübe ab. Also los!

    Das sollte auf allen Hochschulen Deutschlands so geschehen, das Thema gehört nämlich in die Hochschulen. Die Leser sollen dadurch in „Maskutrolle“ umgepolt werden. Wenn die also so ein Flugblatt in die Hand kriegen, soll das wie besagte „rote Pille“ wirken. Und dann laufen an unseren Hochschulen ganz viele kleine Arnes, Roslins, Borats, Leszeks, Red Pills, DDBZs,Imions, Christians, Elmars usw. und vielleicht sogar Matthiases rum – da werden de Femis ganz schön dumm gucken! Und die Gendersens auch!

    Ja, und wenn wir dann genug sind, marschieren wir auf Berlin!!!! (HA HA HA HA HA)

    So eine Flugblattaktion ist besonders dann was, wenn irgend so ein Gender-Institut sein vielleicht 20jähriges Bestehen feiert und dann draussen eine Rede dazu gehalten wird mit Publikum und Alice S. zu Gast. Wenn dann Flugblätter oder zu Papierfliegern umgebaute Flugblätter von oben auf das Publikum heruntersegeln, habt Ihr alles richtig gemacht! Flugblattaktionen eignen sich auch gut für den Weihnachtsmarkt, wenn de Femis da wieder ihre Frauengewalt-Bude betreiben, d.h. ihre Männer-sind-Täta-Frauen-sind-Opfa-Bude meine ich…

    …wenn auf der Herrentoilette in der Uni so ein klappbares Brett ist zum Säuglinge wickeln – sowas findet sich dort in der heutigen Zeit, nicht weil es gebraucht wird, sondern zur Umerziehung – dann legt genau dort einen großen Stapel Flugblätter drauf! Dann hat das Teil endlich überhaupt mal einen vernünftigen Zweck!

    Und – nicht vergessen – Lann Hornscheidt bekommt einen extra großen Stapel davon direkt vor ihr Dienstzimmer. Und vor die Damentoilette von jedem Gender-Institut! Vor die Herrentoilette natürlich auch!

    Was auch nicht schlecht ist: Einfach auf dem Parkplatz/im Parkhaus der Uni ein Flugblatt hinter den Scheibenwischer von jedem Auto klemmen! (Darf man das eigentlich? Macht jedenfalls sowas nur dann, wenn es legal ist! Aber in der Uni muss man meines Erachtens in einem Rechtsstaat Flugblätter über Ideologien, die in diesen Universitäten ihre eigenen Institute haben, verteilen dürfen. Wo denn sonst?) Was auf jeden Fall legal sein müsste: Einfach einen großen Stapel vor den Eingang von Studentenheimen legen. Oder gleich in die Briefkästen dort oder sonstwo.

    Sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, auch mit Flugblättern auf der Uni!

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Geparden, Geschlechtsunterschied in der Revierverteidigung

    Ab 2:10 etwa eine Minute relevant fürs Geschlechterthema. (Der Film ist für Naturliebhaber in Gänze empfehlenswert. Sehr gute Bild- und Tonqualität.) In Worte gefasst: Beim Geparden verteidigen nur die Männchen Reviere gegen andere Männchen. Die Weibchen sind nicht territorial.

    Warum poste ich das hier? Nun, vor Jahren, als ich noch im Studium war, diskutierte ich mit ein Paar Kommilitoninnen darüber, dass bei vielen territorialen Arten die Männchen Reviere gegen andere Männchen, nicht aber gegen Weibchen verteidigen. Und vor allem darüber, dass Männchen über die Reviergröße dabei um Weibchen konkurrierten, und zwar mehr als umgekehrt. Die Damen – selbst Biologie-Diplom-Studentinnen – wollten nichts von alledem wahr haben. Die Negieren häufig jegliche Konkurrenz der Männchen um die Weibchen und jeden Geschlechtsunterschied.

    Es gibt aber keinen Zweifel daran: Männchen konkurrieren bei vielen Arten AUCH über die Reviergröße um Weibchen, haben oft größere Reviere als Weibchen, weil es ihnen dabei nicht nur um Nahrung geht, sondern eben auch um Partnerinnen. Letztere müssen zwar Junge durchbringen, haben aber trotzdem oft kleinere Reviere. Und bei solchen Arten haben die erfolgreichen Männchen ihr großes Revier auf Kosten anderer Männchen, die halt irgendwie am Existenzminimum herumkrebsen. Bei Geparden schließlich haben nur die Männchen Reviere, und die Weibchen nicht, da ist es halt noch extremer. Die Weibchen haben somit im Grunde eine größere Daseinsberechtigung, wenn sie überall hindürfen und von den Männchen überall geduldet werden.

    Auch wenn es den Feministinnen und den Gendersens nicht gefällt: Es gibt auch in der Tierwelt massive Geschlechtsunterschiede im Verhalten, die nicht sozial konstruiert sein können. Und die Männchen sind, wenn es um eine Lebensperspektive geht, keineswegs gegenüber den Weibchen im Vorteil, sondern müssen bei vielen Arten viel härter um ein vergleichbar gutes Leben kämpfen. Sie führen von Natur aus bei vielen Arten ein völlig anderes Leben als die Weibchen.

    Warum erinnern mich Geparden nicht an Feministinnen, obwohl sie zu den Katzenartigen gehören? Nun, Geparden sind die einzigen Katzen, deren Krallen ständig ausgefahren sind und sich deshalb beim Laufen abnutzen, wie bei Hunden. Sie brauchen ihre Krallen offenbar als Spikes wegen den hohen Laufgeschwindigkeiten. Dadurch werden die Krallen relativ stumpf und sind nicht mehr als Waffe zu gebrauchen. Andere Katzen dagegen sind Monster mit ausfahrbaren Krallen. Beim Leoparden bis zu 4 cm lang, bei Löwen bis zu 10 cm. Noch längere Krallen haben nur de Femis…

    • *wenn auf der Herrentoilette in der Uni so ein klappbares Brett ist zum Säuglinge wickeln – sowas findet sich dort in der heutigen Zeit, nicht weil es gebraucht wird, sondern zur Umerziehung*

      Weil Väter müssen ihre Kinder nicht wickeln. Klar.

      • Nö, wir sind ja Säugetiere. Da kommt es sehr wenig vor, dass Männchen Brutpflege betreiben.

        Bei einigen wenigen Säugern wie zum Beispiel auch dem Menschen gibt es das zwar, dass sich das Männchen fakultativ an der Brutpflege beteiligt. Hierbei übernimmt es aber zumeist andere Aufgaben als das Weibchen, ganz andere.

        Nicht so sehr direkt pflegende bzw. betreuende Aufgaben bei noch sehr kleinen Kindern, sondern das Liefern von Ressourcen, das Verteidigen gegen Fressfeind usw.

        Das Männchen geht z.B. auf der Uni arbeiten, um Ressourcen zu verdienen für sein Weibchen zuhause. Wenn das Männchen noch studiert, hat es meist eh noch keine Nachkommen.

        Deshalb werden auf Herrentoiletten diese Wickel-Klapp-Bretter so gut wie nie gebraucht.

        Die dienen als Umerziehungs-Deko.

        Ich habe während meines Studiums nicht einen einzigen Mann mit Säugling gesehen. Keinen Mitstudenten, kein Doktoranden, keinen Habilitanten, keinen Prof., kein Hausmeister, nix.

        Daraus ziehe ich jetzt einfach mal den Schluss, dass das Teil echt nur zur Umerziehung dient.

        • Alle schreien nach einer kinder- und elternfreundlichen Gesellschaft, aber Matze erkennt nur böse Umerziehung. Wickeltische auf dem Männerklo! Kann man sich das vorstellen? Früher gab es da Zigarettenautomaten, Kondomautomaten und Pornomagazine. Aber doch nicht so einen Weiberkram! Männer mögen keine Kinder! Und Väter, die sich um ihre Säuglinge kümmern, gibt es nicht! Weiß doch jeder!

        • „Ob ein Wickeltisch ausgerechnet in einer Uni so sinnig ist, ist ne andere Frage.“

          Wenn man eien kinderfreundliche Gesellschaft will, muss man Strukturen schaffen, die einem die Entscheidung erleichtern. Und das auch mittels Kleinigkeiten.

        • Da hast du wohl Recht. Es mag in dem Kontext nur eine sehr kleine Minderheit betreffen (wie viele Studenten haben Babys, die sie betreuen, wie viele davon sind Männer?), andererseits ist ein Wickeltisch nun wirklich kein großer Akt, über den man sich echauffieren muss. Es ist doch schön zu sehen, dass man(n) könnte, wenn man wollte.

        • @ Adrian

          „Früher gab es da Zigarettenautomaten, Kondomautomaten und Pornomagazine.“

          Und DAS auf der Uni. Sodom & Gomorrha. (HA HA HA HA HA)

          Nee, also ich glaube, die haben auf der Uni-Herrentoilette das Teil nicht aus praktischen Gründen, sondern nur zur Umerziehung montiert.

          Es ist doch klar, dass sowas so gut wie nie benutzt wird, also fast keinem hilft, aber auf fest jeden befremdlich wirkt.

          Wie gesagt: Ich habe schon viele Männer auf der Uni gesehen, aber noch nicht einen einzigen mit Kind oder gar Säugling.

          Einige wenige Studentinnen mit kleinem oder sehr kleinem Kind waren schon dabei.

          Mich hätte es auch gewundert, bei einer Säugetierart wie dem Menschen etwas anderes zu beobachten.

          Und genau daran wollen die Gendersens war ändern. Die wollen die Natur in uns überwinden. Dafür haben sie das Wickelteil aufs Herrenklo montieren lassen, als pure Provokation.

          Es ist der erhobene Zeigefinger der Kampf-Emanze.

        • „Es ist der erhobene Zeigefinger der Kampf-Emanze.“

          Der da sagt: Wenn Du ein studentischer Vater bist, hast Du die Möglichkeit, Dein Kind zu wickeln. Grauenvoll, einfach grauenvoll!

          „Die wollen die Natur in uns überwinden.“

          Genau! Denn was ist unnatürlicher als ein Vater, der seinen Säugling wickelt? Pervers!!!

        • Herrentoiletten an Uni? Wo es doch gar keine Studenten, sondern nurmehr Studierende gibt? Auf zum Sturm der (jetze wirklich) letzten Männerbastion!

        • @ Robin

          „Da hast du wohl Recht. Es mag in dem Kontext nur eine sehr kleine Minderheit betreffen (wie viele Studenten haben Babys, die sie betreuen, wie viele davon sind Männer?), andererseits ist ein Wickeltisch nun wirklich kein großer Akt, über den man sich echauffieren muss. Es ist doch schön zu sehen, dass man(n) könnte, wenn man wollte.“

          Ich würde mich an dem Wickeltisch auch gar nicht stoßen, wenn ich die Gendersens bzw. den Feminismus nicht vorher bereits kennen gelernt hätte. Aus der Perspektive heraus kann ich mich nur dran stoßen. Ansonsten würde ich es als harmlos, wenn auch als etwas ungewöhnlich empfinden.

          @ Christian

          „oder als Angenehmlichkeit für einen kleinen Teil von Männern, der diese eben auch nutzen will.“

          Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Wickeltische deshalb dahingekommen sind, weil Männer sich diese gewünscht haben. Da hätte natürlich nichts gegen gehabt.

          @ Adrian

          “Es ist der erhobene Zeigefinger der Kampf-Emanze.”

          Der da sagt: Wenn Du ein studentischer Vater bist, hast Du die Möglichkeit, Dein Kind zu wickeln. Grauenvoll, einfach grauenvoll!“

          Der da eher sagt: „Jaaaa, auch ihr Männer habt A die Brutpflege und B dabei Weibchenaufgaben zu übernehmen, das ist heute selbstverständlich, da darf niemand was gegen sagen und schon gar nicht selbstständig drüber nachdenken!“

          „“Die wollen die Natur in uns überwinden.”

          Genau! Denn was ist unnatürlicher als ein Vater, der seinen Säugling wickelt? Pervers!!!“

          Es ist nicht pervers, sondern pervers ist der Versuch, das in Top-Down-Stossrichtung zur Normalität zu machen.

          Das ist dann wirklich die Überwindung der Natur in uns. Es geht denen wie gesagt darum, Geschlechterrollen völlig aufzuheben.

          Deshalb auch diese komische Sprache von wegen Studierix und Professorix. Beim Teutates!!!

          • @Matthias

            „Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Wickeltische deshalb dahingekommen sind, weil Männer sich diese gewünscht haben. Da hätte natürlich nichts gegen gehabt.“

            Es ist ja heute nicht mehr ungewöhnlich, dass auch Väter wickeln. Warum sollten dann nicht auch für Väter erreichbare Wickeltische vorhanden sein? Klar, wenn ein Paar unterwegs ist und der Wickeltisch ist in der Frauentoilette, dann wird es wohl eher die Frau machen, da es so einfacher ist.

            Ich sehe daran jetzt erst einmal nichts schlimmes. Wer stärkere Väterrechte will, der kann aus meiner Sicht nichts gegen für Väter erreichbare Wickeltische haben?

          • @Matthias

            „Es ist nicht pervers, sondern pervers ist der Versuch, das in Top-Down-Stossrichtung zur Normalität zu machen. Das ist dann wirklich die Überwindung der Natur in uns. Es geht denen wie gesagt darum, Geschlechterrollen völlig aufzuheben.“

            Überwindung der Natur durch Wickeln eines Kindes durch seinen Vater? Da scheinen mir einige Fehlschlüsse zu lauern.

            Natürlich ist die Frau eher auf Nachwuchsbetreuung hin selektiert als der Mann und über das Stillen eher auf dessen Verpflegung ausgerichtet.
            Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ein Vater sein Kind nicht wickeln kann oder dies nicht sollte.
            Gerade bei dem Gedanken, dass die Frau graduell eher auf die Betreuung ausgerichtet ist und dies im Sinne eines moralischen Richtigseins auch auf die Tätigkeit des Wickelns übertragen wird läge jedenfalls sowohl eine Ausweitung als auch ein naturalistischer Fehlschluss

        • „Es ist nicht pervers, sondern pervers ist der Versuch, das in Top-Down-Stossrichtung zur Normalität zu machen.“

          Weil es gefälligst weiter unnormal sein soll, dass Väter ihre Kinder wickeln? Oder warum?

          “Jaaaa, auch ihr Männer habt A die Brutpflege und B dabei Weibchenaufgaben zu übernehmen, das ist heute selbstverständlich, da darf niemand was gegen sagen und schon gar nicht selbstständig drüber nachdenken!”

          Ich habe gute Nachrichten für Dich: Selbst wenn auf einem Männerklo einen Wickeltisch geben sollte: Niemand zwingt Dich, Dein Kind dort zu wickeln. Du darfst gerne Deiner Frau/Freundin sagen, dass Du Euer Kind nicht wickeln willst, weil das unnormal für einen Mann ist.

          Wickeltische auf Männerklos sind das Anbieten einer zusätzlichen Möglichkeit, also eine Ausweitung individueller Freiheit.

        • @ Christian & Adrian

          „Ich sehe daran jetzt erst einmal nichts schlimmes. Wer stärkere Väterrechte will, der kann aus meiner Sicht nichts gegen für Väter erreichbare Wickeltische haben?“

          Schlimm ist ja auch nicht der Wickeltisch selbst. Sondern die Politik dahinter. Der Wickeltisch ist dabei nur Teil eines größeren geschlechterpoltischen Programms.

          Wie gesagt: Ich habe auf der Uni viele Männer gesehen, und nicht einen einzigen in all den Jahren mit kleinem Kind oder gar Säugling. Und selbst mit Wickeltisch wird kaum einer an der Uni ein Kind mit sich herumschleppen können. Arbeit durch Studium oder Beruf in der Form, wie auf Unis üblich, mit Kind? Geht doch sowieso nicht. Bzw. kaum.

          Und wenn der Bedarf dafür nicht besteht, dann besteht der begründete Verdacht, dass Berufsfeministinnen mit diesen tischen Männer nur ärgern wollen. Bzw. umerziehen wollen.

          Geschlechterrollen sollen aufgehoben werden.

          „Weil es gefälligst weiter unnormal sein soll, dass Väter ihre Kinder wickeln? Oder warum?“

          Es SOLL nicht unnormal sein, es IST unnormal, wenn Männer ihr Kind im Säuglingsalter vergleichbar oft wickeln bzw. ähnlich direkt und intensiv betreuen wie das Mütter tun.

          Es geht mir hier auch nicht einfach ums Wickeln. Die Feministinnen wollen uns Männern doch ohnehin aufzwingen, dass wir im Beruf gleichzeitig ein Kind am Halse haben. Und das auch am Arbeitsplatz oder im Studium. Die wollen uns beruflich ausbremsen.

          Natürlich ist ein Student, Prof. oder sonstiger, der auf der Uni seiner täglichen Arbeit nachgeht, wesentlich leistungsfähiger, wenn er kein Kind mit sich herumschleppt.

          Feministinnen wollen aber, dass z.B. männliche Studenten genauso durch ein Kind im Studium ausgebremst werden wie weibliche und männliche Professoren genauso wie weibliche.

          Das ist für die eine zusätzliche Methode zur Frauenquote, um ihre „schöne neue Welt“ zu schaffen.

          Diese Welt wird allerdings eine marode sein, in der immer weniger Kinder überhaupt noch gewickelt werden, weil sie erst gar nicht auf die Welt kommen.

          Der Partnermarkt wird zerstört, Ehen und Familien kommen immer weniger zustande und sind instabiler, immer weniger Leute haben überhaupt noch Kinder und wenn, dann weniger als früher.

          DA geht die Reise hin, und das wird teuer. Und die ganze Mentalität von denen bzw. ihre albernen Wickeltische auf Herrentoiletten werden genau dahin führen.

          Denn im Studium und Beruf erfolglose Männer, die z.B. deshalb erfolglos sind, weil sie ein Kind auf der Uni mit sich rumschleppen und wickeln mussten, von denen lassen sich die Frauen eher scheiden/trennen sich, anstatt bei ihnen zu bleiben und erneut schwanger zu werden.

          Frauen dagegen, die durch Brutpflege beruflich ausgebremst sind, werden nicht von ihren Partnern deswegen verlassen. Grundsätzlich gilt: Verliert eine Frau ihren Job, bleibt sie attraktiv bzw. bleibt ihr Mann bei ihr. Verliert ein Mann dagegen seinen Job, verliert er die Fraun dann oft wenig später auch noch oder kriegt aufgrund seiner Arbeitslosigkeit erst gar keine.

          Ich finde, das muss auch mal gesehen werden.

          • @matthias

            „Es SOLL nicht unnormal sein, es IST unnormal, wenn Männer ihr Kind im Säuglingsalter vergleichbar oft wickeln bzw. ähnlich direkt und intensiv betreuen wie das Mütter tun.“

            Die Frage ist hier, was du mit „unnormal“ meinst.
            Wenn du nur „seltener“ meint, dann würde ich dir sogar zustimmen, wobei es nach meinem Eindruck nicht so selten ist, dass ein junger Vater Windeln wechselt.

            Wenn du „es entspricht nicht einer essentialistisch zu verstehenden biologischen Ausrichtung“ meinst oder etwas in der Art, dann wäre es aus meiner Sicht schlicht falsch.

            „Der Partnermarkt wird zerstört, Ehen und Familien kommen immer weniger zustande und sind instabiler, immer weniger Leute haben überhaupt noch Kinder und wenn, dann weniger als früher.“

            O Gott, die alte Leier wieder. Nur weil ein vater sein Kind wickelt wird der Partnermarkt nicht zerstört.

        • @ Christian

          „Überwindung der Natur durch Wickeln eines Kindes durch seinen Vater? Da scheinen mir einige Fehlschlüsse zu lauern.

          Natürlich ist die Frau eher auf Nachwuchsbetreuung hin selektiert als der Mann und über das Stillen eher auf dessen Verpflegung ausgerichtet.“

          Du weißt,dass Du alleine mit dem Satz bei Feministinnen schon gewaltig anecken würdest. Sie würden Dich in ihrem Forum dafür zensieren oder sperren.

          „Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ein Vater sein Kind nicht wickeln kann oder dies nicht sollte.“

          Es geht mir nicht um gelegentliches Wickeln. Es geht mir um den Versuch des Feminismus, Väter und Mütter in der Hinsicht völlig gleich zu machen oder gezielt Männer damit beruflich auszubremsen. Sie schaden damit der ganzen Familie. Sie schaden Vätern, Müttern, Kindern und der Gesellschaft damit.

          „Gerade bei dem Gedanken, dass die Frau graduell eher auf die Betreuung ausgerichtet ist und dies im Sinne eines moralischen Richtigseins auch auf die Tätigkeit des Wickelns übertragen wird läge jedenfalls sowohl eine Ausweitung als auch ein naturalistischer Fehlschluss“

          Eine Ausweitung? Hä?

          Ein naturalistischer Fehlschluss? Ach komm, so gut kennst Du mich aber, dass Du weißt, dass ich sowas nicht mache.

          Klar ist es auf dem Gebiet besser, einmal zu viel als einmal zu wenig drüber nachzudenken, ob es ein naturalistischer Fehlschluss ist.

          Aber ich sag ja nicht: „Weil die Frau mehr auf direkte Brutpflege selektiert ist, soll sie Brutpflege betreiben.“ sondern sehen das pragmatischer.

          Menschen können ihre Instinkte nicht völlig unterdrücken. Und das gilt nicht nur fürs Wickeln.

          Wenn die Männer beruflich auf der Schnauze landen, weil der Feminismus mit mehreren Methoden, so auch mit einem Druck in die Richtung, als Student oder Uni-Mitarbeiter ein Kind genauso intensiv zu betreuen wie das junge Mütter tun, dann gehen Paarbindungen und Familien kaputt, dann gibt es immer weniger Kinder.

          Und diese Entwicklung ist bedrohlich. Und darauf hinzuweisen ist doch beileibe kein naturalistischer Fehlschluss.

        • @ Christian

          „Die Frage ist hier, was du mit “unnormal” meinst.
          Wenn du nur “seltener” meint, dann würde ich dir sogar zustimmen, wobei es nach meinem Eindruck nicht so selten ist, dass ein junger Vater Windeln wechselt.“

          Natürlich meine ich nur „seltener“. Essentialistisch denke ich nicht. Aber im Schnitt ist das Weibchen bei Säugern die eigentliche Brutpflegerin. Und der Effekt ist auch stark.

          „Wenn du “es entspricht nicht einer essentialistisch zu verstehenden biologischen Ausrichtung” meinst oder etwas in der Art, dann wäre es aus meiner Sicht schlicht falsch.“

          siehe oben

          „“Der Partnermarkt wird zerstört, Ehen und Familien kommen immer weniger zustande und sind instabiler, immer weniger Leute haben überhaupt noch Kinder und wenn, dann weniger als früher.”

          O Gott, die alte Leier wieder. Nur weil ein vater sein Kind wickelt wird der Partnermarkt nicht zerstört.“

          Ich habe auch nicht behauptet, dass NUR DADURCH der Partnermarkt kaputt geht. Hab ich doch auch nicht so geschrieben.

          Der Partnermarkt geht durch vieles kaputt. AUCH durch Feminismus, so z.B. durch die femismusbedingte Jungenkrise.

          Das mit den Wickeltischen ist dabei nur ein kleiner Teil eines großen, zerstörerischen Ganzen.

          Wer ist denn attraktiver? Ein politisch korrekter Prof. mit Kind, das er auf der Uni wickelt zwischen all seinen beruflichen Pflichten, oder ein Prof., der sich voll und ganz auf seinen Job konzentriert?

          Wer wird im Schnitt mehr Erfolg haben, eher den Nobelpreis kriegen?

          Und wem läuft eher die Frau weg?

          Hallo!

        • @ Matzew
          Aber zumindest wird deutlich, warum Du gegen homosexuelle Elternschaft bist. Wenn die heterosexuelle Dir schon Bauchschmerzen bereitet, ist das kein Wunder.

        • @ Adrian

          „Aber zumindest wird deutlich, warum Du gegen homosexuelle Elternschaft bist. Wenn die heterosexuelle Dir schon Bauchschmerzen bereitet, ist das kein Wunder.“

          Billige Polemik. Und die Homo-Elternschaft ist für mich ein Thema, das kaum Priorität hat.

          „Du bist paranoid.“

          Du wiederholst Dich.

        • @ Matze
          „Billige Polemik.“

          Seh ich nicht so. Wenn es Dir solche Bauchschmerzen bereitet, dass heterosexuelle Männer Kinder wickeln, dann ist es doch nur folgerichtig, dass schwule Eltern Dir Bauschmerzen bereiten, denn da muss ein Mann zwangsläufig wickeln.

        • @ Adrian

          Du willst es gar nicht kapieren. Es geht hier gar nicht um die Homo-Elternschaft.

          Gegen das Homo-Adoptionsrecht bin ich nur – und das auch nur tendenziell, nicht vehement – weil es weitaus mehr potentielle Hetero-Adoptiveltern als zur Adoption freigegebene Kinder gibt und deshalb das Experiment „Homo-Adoption“ vollkommen unnötig ist.

          Aus dem, was ich über die Wickeltische auf Herrentoiletten geschrieben habe, kannst Du so viel nicht schließen.

          Aber gut: ich glaube auch, dass Kinder optimaler Weise einen Vater und eine Mutter haben, nicht zwei Väter oder zwei Mütter.

          Waisenkinder haben nicht unsonst ein Recht auf Betreuung durch Erzieher beider Geschlechter.

          Ja, und weil ich das jetzt gesagt habe – ist ziemich exakt die Argumentation von Birgit Kelle – bin ichaus Deiner Sicht jetzt bestimmt wer gaaaaaaaaaanz bööööööööööses.

          Der Neffe des Teufels oder so, oder gleich der „Abschaum der Gesellschaft“. Oder einfach ein „Nazi“.

          So einfach ist das ja heutzutage.

          Durch Zana Ramadani wissen wir ja, dass es ein „nationalsozialistisches Familienideal“ ist, wenn man der Meinung ist, dass eine Familie aus Vater, Mutter und Kind(ern) besteht.

        • „Überwindung der Natur durch Wickeln eines Kindes durch seinen Vater? Da scheinen mir einige Fehlschlüsse zu lauern.“

          Das hatte, glaube ich, Christian geschrieben. Und um es mal praktisch zu untermalen: Ich habe das gemeinsame Kind viele Monate gewickelt und wäre als Student bestimmt froh über einen Wickeltisch gewesen, wenn ich denn zu dieser Zeit noch einer gewesen wäre.

          Aber nun gut, mein Name ist ja auch nicht Matthias und ich sehe in Hilfsmitteln auch keine Indoktrinierung, sondern das, wofür diese wohl mal installiert wurden.

        • @ Matze
          „Gegen das Homo-Adoptionsrecht bin ich nur – und das auch nur tendenziell, nicht vehement – weil es weitaus mehr potentielle Hetero-Adoptiveltern als zur Adoption freigegebene Kinder gibt und deshalb das Experiment “Homo-Adoption” vollkommen unnötig ist.“

          Und ich habe Dir schon mal gesagt, dass ich das für kein relevantes Argument halte.

          „Aus dem, was ich über die Wickeltische auf Herrentoiletten geschrieben habe, kannst Du so viel nicht schließen.“

          Ich kann daraus schließen, dass Du offenbar sehr klare Vorstellungen darüber hast, wie Männer und Frauen zu sein haben.

          „Aber gut: ich glaube auch, dass Kinder optimaler Weise einen Vater und eine Mutter haben, nicht zwei Väter oder zwei Mütter.“

          Ich frage mich allerdings, wozu der Vater Deiner Meinung nach da sein soll, außer um das Geld herbeizuschaffen. Offenbar ist es für Dich ja schon eine Grenzüberschreitung, wenn er das Kind wickelt.

          „Durch Zana Ramadani wissen wir ja, dass es ein “nationalsozialistisches Familienideal” ist, wenn man der Meinung ist, dass eine Familie aus Vater, Mutter und Kind(ern) besteht.“

          Es war ja auch ein nationalsozialistisches Familienideal.

        • @ Emanzer

          „Aber nun gut, mein Name ist ja auch nicht Matthias und ich sehe in Hilfsmitteln auch keine Indoktrinierung, sondern das, wofür diese wohl mal installiert wurden.“

          Ich glaube, dass diese Wickeltische nicht montiert worden sind, um als Hilfsmittel zu dienen. Wären es reine Hilfsmittel und als solche gedacht, hätte ich nichts dagegen – hab ich doch oben nicht anders dargestellt.

          @ Adrian

          „Und ich habe Dir schon mal gesagt, dass ich das für kein relevantes Argument halte.“

          Ich weiß, dass Du es nicht für relevant hälst. Ich halte es aber für relevant.

          „“Aus dem, was ich über die Wickeltische auf Herrentoiletten geschrieben habe, kannst Du so viel nicht schließen.”

          Ich kann daraus schließen, dass Du offenbar sehr klare Vorstellungen darüber hast, wie Männer und Frauen zu sein haben.“

          Nein. Ich sag ja nicht, dass sie so zu sein haben, sondern dass sie so sind. Und dass wir diese Realitäten anerkennen müssen.

          „“Aber gut: ich glaube auch, dass Kinder optimaler Weise einen Vater und eine Mutter haben, nicht zwei Väter oder zwei Mütter.”

          Ich frage mich allerdings, wozu der Vater Deiner Meinung nach da sein soll, außer um das Geld herbeizuschaffen.“

          Guck doch einfach oben das Video von Frau von Friesen. Die zählt da einiges auf, was übers Geld ranschaffen hinausgeht und mit Wickeln nichts zu tun hat.

          „Offenbar ist es für Dich ja schon eine Grenzüberschreitung, wenn er das Kind wickelt.“

          Nein, halte ich nicht. Ich halte es vielmehr für eine Grenzüberschreitung, wenn Wickeltische auf Herrentoiletten nur deshalb montiert werden, um Geschlechterrollen zu überwinden, und dies nach dem Gusto der Vertreter der Gender-Ideologie.

          „“Durch Zana Ramadani wissen wir ja, dass es ein “nationalsozialistisches Familienideal” ist, wenn man der Meinung ist, dass eine Familie aus Vater, Mutter und Kind(ern) besteht.”

          Es war ja auch ein nationalsozialistisches Familienideal.“

          Wenn Du der Meinung bist, lieber Adrian, dann bist Du in meinen Augen eben verrückt!

        • @ Matze
          „Nein. Ich sag ja nicht, dass sie so zu sein haben, sondern dass sie so sind. Und dass wir diese Realitäten anerkennen müssen.“

          Was sagst Du denn zu „emannzer“. Ist der keine Realität? Ich würde mein Kind auch wickeln. Existiere ich deshalb auch lediglich in der Phantasie?

          „Ich halte es vielmehr für eine Grenzüberschreitung, wenn Wickeltische auf Herrentoiletten nur deshalb montiert werden, um Geschlechterrollen zu überwinden, und dies nach dem Gusto der Vertreter der Gender-Ideologie.“

          Du bringst bloß keinerlei Beleg dafür, dass Wickeltische installiert werden, um Geschlechterrollen zu überwinden. Und selbst wenn. Was geht es Dich an? Du musst Dein Kind nicht wickeln!

          „Wenn Du der Meinung bist, lieber Adrian, dann bist Du in meinen Augen eben verrückt!“

          Willst Du bestreiten, dass die Nationalsozialisten die Familie aus Vater, Mutter und Kindern als Ideal betrachtet haben?

        • @ Adrian

          „Was sagst Du denn zu “emannzer”. Ist der keine Realität? Ich würde mein Kind auch wickeln. Existiere ich deshalb auch lediglich in der Phantasie?“

          Ihr versteht mich überhaupt nicht.

          „“Ich halte es vielmehr für eine Grenzüberschreitung, wenn Wickeltische auf Herrentoiletten nur deshalb montiert werden, um Geschlechterrollen zu überwinden, und dies nach dem Gusto der Vertreter der Gender-Ideologie.”

          Du bringst bloß keinerlei Beleg dafür, dass Wickeltische installiert werden, um Geschlechterrollen zu überwinden. Und selbst wenn. Was geht es Dich an? Du musst Dein Kind nicht wickeln!“

          Stimmt, einen Beleg habe ich nicht. Nur: Ich kann eins und eins zusammenzählen. Es ist doch offensichtlich, dass die Gendersens diese Entscheidung herbeigeführt haben. Und nicht, um Männern das Leben leichter zu machen. DAS wollen DIE nämlich nie!

          Ja, was geht es mich schon an, wenn in Deutschland Ideologen, die der Meinung sind, es gebe 16 oder gleich unendlich viele Geschlechter, auf allen Unis ihre eigenen Institute haben und in Top-Down-Stoßrichtung Einfluss auf andere Fachbereiche nehmen?

          Was geht es einen mündigen Staatsbürger schon an, wenn die Universitäten seines Heimatlandes keine Bollwerke gegen Ideologien, sondern die Speerspitzen dieser sind?

          „“Wenn Du der Meinung bist, lieber Adrian, dann bist Du in meinen Augen eben verrückt!”

          Willst Du bestreiten, dass die Nationalsozialisten die Familie aus Vater, Mutter und Kindern als Ideal betrachtet haben?“

          Willst Du bestreiten, dass die Menschheit schon sehr lange vor dem Nationalsozialismus die Familie so in der Art definiert hat?

          Willst Du bestreiten, dass Menschen, die den Begriff „Familie“ so definieren, deshalb noch lange keine Nazis sind?

          Wenn man „Familie“ so definiert, will man euch Homos übrigens gar nichts. Aber genau das geht bei all den Nazi-Vergleichen und der aufgeheizten Stimmung bei dem Thema regelmäßig unter.

        • @ Matze
          „Ihr versteht mich überhaupt nicht.“

          Was mich angeht, kann ich dem nur zustimmen.

          „Ich kann eins und eins zusammenzählen. Es ist doch offensichtlich, dass die Gendersens diese Entscheidung herbeigeführt haben.“

          Wenn dem so ist, dann kann man die Gendersens nur zu dieser tollen Entschdiung gratulieren. Eine gute Idee war das.

          „Und nicht, um Männern das Leben leichter zu machen. DAS wollen DIE nämlich nie!“

          Hmm, mal sehen: Wickeltische auf Männerklos erleichtern Männern mit Kleinkindern das Wickeln selbiger. Alle anderen haben dadurch keinen Nachteil. Wo ist jetzt noch mal die Erschwerung männlichen Lebens durch Wickeltische?

          „Willst Du bestreiten, dass die Menschheit schon sehr lange vor dem Nationalsozialismus die Familie so in der Art definiert hat?“

          Nein.

          „Willst Du bestreiten, dass Menschen, die den Begriff “Familie” so definieren, deshalb noch lange keine Nazis sind?“

          Nein. Aber das war ja auch gar nicht die Frage.

          „Wenn man “Familie” so definiert, will man euch Homos übrigens gar nichts.“

          Sollte ich mal Kinder haben, werde ich mich mit diesen und meinem Mann als Familie betrachten. Darauf kannst Du Dich verlassen.

        • @ Adrian

          „Wenn dem so ist, dann kann man die Gendersens nur zu dieser tollen Entschdiung gratulieren. Eine gute Idee war das.“

          Das sind immer noch dieselben Gendersens, die Dir eine reinhauen dafür, dass Du ein Mann bist. Und Dich mit Frauenquoten diskriminieren.

          „Hmm, mal sehen: Wickeltische auf Männerklos erleichtern Männern mit Kleinkindern das Wickeln selbiger. Alle anderen haben dadurch keinen Nachteil. Wo ist jetzt noch mal die Erschwerung männlichen Lebens durch Wickeltische?“

          Die Erschwernis bestht darin, dass man in jeder Pinkelpause auf der Uni unter die Nase gerieben kriegt, dass die Gendersens bzw. de Femis in der Uni das Sagen haben!

          Und DAS ist nicht auszuhalten!

          „Sollte ich mal Kinder haben, werde ich mich mit diesen und meinem Mann als Familie betrachten. Darauf kannst Du Dich verlassen.“

          Ich verlass mich drauf. Wenn man übrigens Familie so definiert, denkt man in dem Moment gar nicht an euch Homos oder daran, ob eine Regenbogenfamilie eine richtige Familie ist.

          Eine richtige Familie im engeren Sinne ist eben Vater+Mutter+Kind(er)

          Bei einer Regenbogenfamilie gibt es dann auch auch noch einen genetischen Elter des Kindes vom anderen Geschlecht. Gehört der dann auch zu euer Familie? Oder nur so halb?

        • @ Matze
          „Das sind immer noch dieselben Gendersens, die Dir eine reinhauen dafür, dass Du ein Mann bist. Und Dich mit Frauenquoten diskriminieren.“

          Ah ich verstehe. Für Dich ist entscheidend, WER etwas tut, und nicht WAS dieser tut.

          „Die Erschwernis bestht darin, dass man in jeder Pinkelpause auf der Uni unter die Nase gerieben kriegt, dass die Gendersens bzw. de Femis in der Uni das Sagen haben!“

          Ja, das ist schlimm. Da kann einem echt das Kacken vergehen.

          „Bei einer Regenbogenfamilie gibt es dann auch auch noch einen genetischen Elter des Kindes vom anderen Geschlecht. Gehört der dann auch zu euer Familie? Oder nur so halb?“

          Vielleicht ja, vielleicht nein. Mal sehen.

        • Natürlich sind wickeltische ausserhalb der damenklos ne feine sache. Alleweil besser als sein kind auf dem boden wickeln zu müssen. okok, ich geb’s zu, wenn ich mit frau zusammen unterwegs war fand ich das ganz cool, weil da dann die abwechselnd-wickeln rotation ausser kraft gesetzt wurde. aber wenn man alleine mit den kindern unterwegs ist, nervt das einfach nur. Hätten wir unsere Kinder schon während dem Studium bekommen, hätten wir uns das ganz sicher auch aufgeteilt.

        • „Die Erschwernis bestht darin, dass man in jeder Pinkelpause auf der Uni unter die Nase gerieben kriegt, dass die Gendersens bzw. de Femis in der Uni das Sagen haben!“

          Völlig richtig, das sind zu einem großen Teil auch reine Machtdemonstrationen, die ein Klima der Einschüchterung schaffen sollen. Die ganze feministische Sprachverhunzung verfolgt u.A. diesen Zweck. Dass dies durchaus ernst und keine Harmlosigkeit mehr ist, sieht man z.B. an dem gerade gescheiterten Versuch, in Rheinland-Pfalz auf Wahlzetteln manipulative Gender-Parolen unterzubringen und damit Wahlergebnisse zu beeinflussen, wo der aggressive Charakter dieser Bestrebungen besonders deutlich wird.

        • @ Gemuesequark
          „Völlig richtig, das sind zu einem großen Teil auch reine Machtdemonstrationen, die ein Klima der Einschüchterung schaffen sollen.“

          Es gibt also tatsächlich Männer im Jahre 2014, die sich von Wickeltischen auf Männerklos einschüchtern lassen. Das ist zu ulkig. Meine schwulen Kumpels werden sich köstlich amüsieren 😀

        • „*wenn auf der Herrentoilette in der Uni so ein klappbares Brett ist zum Säuglinge wickeln – sowas findet sich dort in der heutigen Zeit, nicht weil es gebraucht wird, sondern zur Umerziehung“

          Ich habe heute meinen nervenschwachen Tag und meine Gefühle nicht ganz unter Kontrolle: DAS ist ja gnadenloser Schwachsinn, SORRY!

          Also als Vater finde ich das sehr in Ordnung, da nicht wie belämmert herumstehen zu müssen, wenn ich mein Kind wickeln musste. Auf dem Boden oder auf der Parkbank ist das ja nicht so richtig schick. Und nen Zacken aus der Krone habe ich mir damit nicht gebrochen, dass ich die Windeln gewechselt habe.

          Also ernsthaft, man kann es wirklich übertreiben mit der Annahme von System hinter den Dingen.

        • @Christian
          „Gerade bei dem Gedanken, dass die Frau graduell eher auf die Betreuung ausgerichtet ist und dies im Sinne eines moralischen Richtigseins auch auf die Tätigkeit des Wickelns übertragen wird läge jedenfalls sowohl eine Ausweitung als auch ein naturalistischer Fehlschluss“

          Womit klar wird, dass die Beziehung von Betreuungsunterhalt ein naturalistischer Fehlschluss ist! Köstlich ;-)!

          @Matthias
          Vor ca. 30 Jahren hatte ich meine Söhne gewickelt, gebadet usw.. Ich hätte niemals einen Wickeltisch auf der Uni gebraucht, denn ich nahm meine Kinder nicht auf der Uni mit.

          Wäre ich alleinerziehender Vater, könnte ich gar nicht so schnell hingucken, wie das Jugendamt mir die Kinder wegnimmt, sollte ich sie nicht wickeln wollen.

          Ein anderer Aspekt bereitet mir aber wesentlich mehr Bauchschmerzen als die Existenz/Nichtexistenz von Wickeltischen:
          – Bei meiner Scheidung hat kein Schwein nachgefragt, ob ich meine Kinder gewickelt habe!

          Darin liegt eigentlich die Verlogenheit all derjeniger, die sich großkotzig als „modern“ ausgeben, indem sie sich für Wickeltische stark machen, dann aber tatenlos zusehen, wie der liebende Vater über Wickel- und Gerichtstisch gezogen wird.

          Die dabei entstehende Reibungswärme betrachten unsere „Modernisten“ als ausreichende Nestwärme für den Vater, der ab sofort nur noch seine Werte überweisen soll.

          Ich nehme es keinem einzigen ab, dass er den Wickeltisch auf einer Herrentoilette als Ausdruck der männlichen Emanzipation betrachtet, solange er für Betreuungsunterhalt und gegen das Wechselmodell als Standardmodell bei Trennung und Scheidung ist.

          Solange von den Vätern Kinderbetreuung (einschliesslich wickeln) gefordert wird, aber nur im Rahmen der Ehe oder des Zusammenlebens, nicht aber nach Scheidung oder Trennung, leben wir mit einer gewaltigen Gesellschaftslüge:

          Vom Vater wird ein „modernes“ Verhalten von einer Gesellschaft verlangt, die noch tief in der Denke des 19. Jhs steckt. Sonst hätten wir schon längst keine Versorgerehe mehr gehabt, auch kein Unterhalt, denn beide Eltern hätten die Kinder nach Trennung und Scheidung gleich lange betreut.

          Diejenigen, die sich über Männer echauffieren, die Wickeltische auf Herrentoiletten als deplaziert empfinden, sollten sich doch mal bitte fragen, warum sie die Herdprämie Unterhalt nicht als tradiert patriarchalisch ablehnen?

          Wer für Betreuungs- und Kindesunterhalt allein für Mutti plädiert, plädiert für Arbeitsteilung in der Partnerschaft. Wer für eine Arbeitsteilung in der Partnerschaft ist, ist gegen betreuende Tätigkeiten des Vaters, also gegen seine Nähe am Wickeltisch, also gegen einen Wickeltisch auf der Herrentoilette.

          Es sind mit Sicherheit diese doppelten Standards, die Matthias bei seiner Meinung über Wickeltische beeinflusst haben: Die über 90% alleinerziehenden Damen halten die Väter wirksam fern von den bundesrepublikanischen Wickeltischen. Das Geld zum Kauf eines Wickeltisches dürfen die Väter gerne rüberschieben, ansonsten sollen sie sich davon fern halten.

          Angesichts dieser gesellschaftlichen Tatsache der Entfremdung der Väter, verstehe ich nicht, wieso man über die Erfahrungen von Matthias verwundert sein kann?

          Ein wickelnder Vater ist hierzulande eine Ausnahme.

          Ich war eine Ausnahme.

          Der radikale Feminismus wird dafür sorgen, dass solche Väter weiterhin eine Ausnahme bleiben werden.

          • „Womit klar wird, dass die Beziehung von Betreuungsunterhalt ein naturalistischer Fehlschluss ist! Köstlich ;-)!“

            Das wäre dann ein naturalistischer Fehlschluss, wenn man aus der Biologie herleitet, dass er nur vom Mann zu zählen ist

        • @Christian
          „Das wäre dann ein naturalistischer Fehlschluss, wenn man aus der Biologie herleitet, dass er nur vom Mann zu zählen ist“

          Wer sich die Gesetzgebung und die Rechtsprechung im Familienrecht ansieht, wird nicht umhin kommen festzustellen, dass naturalistisch Fehlgeleitete am Werk sind.

          Das ist doch die Tragödie hierzulande: Die naturalistisch Fehlgeleiteten haben doch die Entscheidung des BVerfG anno 1953, — 1 BvL 106/53 –, nicht vernommen!

          „5. Seit dem Ablauf der in Art. 117 Abs. 1 zweiter Halbsatz GG gesetzten Frist sind Mann und Frau auch im Bereich von Ehe und Familie gleichberechtigt.“
          http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv003225.html#225

          Und? Wo ist die Gleichberechtigung? Warum haben wir weit über 90% alleinerziehende Mütter und die Kinder werden bei Trennung und Scheidung der Mütter gegeben?

          Wieso wird einem Vater, der sich dafür entschieden hat Hausmann zu werden das Taschengeld weggenommen, statt ihm die Kinder zur Betreuung zu geben? Wieso hat die Mutter keine „erhöhte Erwerbsobliegenheitspflciht“?

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          Weil wir eine naturalistisch fehlgeleitete Justiz haben! „Das Kind gehört zur Mutter!“ und der Vater muss immer ZAHLEN! Arbeit macht den Vater frei von seinen Kindern!

          Das nennt man real existierender Matriarchat! Leicht erkennbar an den Klagelieder der Feminist.I.nnen-Kochorten über ihre tägliche Diskriminierungen.

        • @Christian
          Und was lese ich da:
          „Überhaupt halte ich diese “Die Gerichte stecken mit den Feministen unter eine Decke, ebenso wie die Rechtsanwälte” für eine der großen Verschwörungstheorien der Männerrechtsbewegung. Sie ist vielleicht vor dem Hintergrund verständlich, dass hier Laien mit komplizierten Rechtsnormen konfrontiert werden und das Thema häufig hochemotional ist.“

          Du hast vollkommen Recht, wir haben es mit juristischen Laien in der Justiz zu tun ;-).

          Wie ist es sonst zu erklären, dass ein Zaunegger, die im Grundgesetz festgeschriebene Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau den hierzulande tätigen Juristen durch Ausländer vom EMRGH zurückübersetzen hat lassen müssen?

          Es ist auch sicherlich keine Verschwörung, sondern wir haben nun mal ein Überhang der naturalistisch Fehlgeleiteten in der Juristerei.

          Es ist traurig, dass die Intellektuellen hierzulande noch immer nicht begriffen haben, dass Deutschland das einzige Land auf der Welt ist, in der mehr Familienverfahren stattfinden, als Neugeburten pro Jahr (ab 2010 690.000 zu 660.000).

          Ist es wirklich so schwierig zu verstehen, dass die Systematik im Familienrecht, die Abzocke der Familien durch Anwälte fördert?

          Ich brauche da keine Verschwörungstheorien bemühen, es genügt auf die prekäre Einkommenssituation der Anwälte durch Anwaltsinflation hinzuweisen, um zu verstehen warum so vieles im Familienrecht falsch läuft.

          „Wie man auf eine Verschwörung der Rechtsanwälte kommt ist mir gänzlich schleierhaft. Diese verdienen ihr Geld damit, dass sie die Interessen ihrer Mandanten durchsetzen.“

          Hast Du schon mal ein gerichtliches Verfahren als Betroffener im Familienrecht mitgemacht, Christian? Oder bist Du Jurist, da Du Dich so gut auskennst mit den Gesetzen?

          Die Betroffene sprechen eine andere Sprache als Du, z. B. hier: http://www.trennungsfaq.de/forum/showthread.php?tid=7101

          Die Art und Weise, wie die Rechte der Väter mit den Füßen getreten werden, erinnert eher an das organisierte Verbrechen, als an einem Rechtstaat.

          Aber es liegt wohl daran, dass keiner erkennen vermag, dass Wickeltische für die Väter nicht mit Unterhalt für die Mutter vereinbar sind.

          Es ist offensichtlich für den gemeinen Bürger auch schwer vermittelbar, dass ein Staat, der „komplizierte Rechtsnormen“ im Familienrecht erlässt, seine primäre Aufgabe hinsichtlich des Schutzes der Familie nicht nur verletzt, sondern sogar gegen die Familie kämpft.

          Insoferne bestätigt der von Dir verlinkte Beitrag nur mein Eindruck, dass wir nach wie vor mit der gesellschaftlichen Lüge leben, dass die Gesetze eingehalten werden. Der Fall Gustl Mollath ist ein erhabenes Beispiel für die Qualität dieser Einhaltung und das kein Standesdünkel unter Juristen herrscht. Lauter Ehrenmänner.

          • @michael Baleanu

            „Es ist traurig, dass die Intellektuellen hierzulande noch immer nicht begriffen haben, dass Deutschland das einzige Land auf der Welt ist, in der mehr Familienverfahren stattfinden, als Neugeburten pro Jahr (ab 2010 690.000 zu 660.000).“

            Wie sind denn die Zahlen aus anderen Ländern und wo hast du die für Deutschland her?

        • @Christian
          Öffentlich verfügbare Zahlen:

          Geburtenzahlen:
          2010 (offensichtlich in 2012 korrigiert) 678.000:
          https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/Bevoelkerungsbewegung/BroschuereGeburtenDeutschland0120007129004.pdf?__blob=publicationFile

          Am Rande bemerkt: Wenn man von einer „zusammengefassten Geburtenziffer“ von 2,1 für den Bestandserhalt ausgeht und mit der seit ca. 1970 vorliegenden von 1,36 vergleicht, so muss man feststellen, dass seit 1970, ca. 400.000 Kinder/Jahr fehlen. Mit ca. 40 Jahre multipliziert ergibt das ein Fehlbestand von ca. 16.000.000. Größenordnungsmäßig wären das die Bevölkerungsverluste im 30-jährigen Krieg. Heutzutage haben wir „nur“ ein Geschlechterkrieg.

          Neuzugänge Familienverfahren (ohne Abgaben innerhalb des Gerichts), 2010: 692 298

          Siete 13, Zeile 2:
          https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Rechtspflege/GerichtePersonal/Familiengerichte2100220127004.pdf?__blob=publicationFile

          Vergleich mit anderen Ländern:

          „crude birth rate“
          http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.CBRT.IN?order=wbapi_data_value_2012+wbapi_data_value+wbapi_data_value-last&sort=asc

          DE lag in den vergangenen Jahren unangefochten an erster Stelle. Das kann mann dadurch prüfen, dass man das jeweilige Jahr anclickt.

          Die Behauptung, dass DE die meisten Verfahren hat, habe ich aus einem Vortrag der Frau Dorothe Baer abgeleitet. Sie hatte berichtet, dass DE weltweit einsame Spitze ist, bei dem Wunsch Jugendlicher kinderlos zu bleiben. Über beide Geschlechter wären es 19% (Männer über 26% siehe Familienreport 2005, KAS). Auf Platz zwei weltweit wäre Holland, mit 9%. Alle anderen Länder liegen unter 1%, die meisten bei 0% Kinderlosigkeitswunsch.

          Weltweit vergleichende Statistiken zu Gerichtsverfahren habe ich leider nicht finden können. Aus den Berichten aus anderen Staaten weiss ich allerdings, dass sich kein anderer Staat den Luxus der Familienabzocke durch Familiengerichte und Jugendämter leistet, der sich DE leistet.

          Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren, die bisherigen Zahlen lassen aber keine andere Deutung zu, als die von mir behaupteten.

          • @michael

            „Weltweit vergleichende Statistiken zu Gerichtsverfahren habe ich leider nicht finden können“

            Dann steht deine Aussage auf sehr wackeligen Füssen. Zumal man für eine vergleichbarkeit ja auch noch schauen muss, ob es vergleichbar aufgesplittet wird (oder es weniger Verfahren gibt, weil zB der Vater weniger Rechte hat und gar nicht erst klagt)

            „Aus den Berichten aus anderen Staaten weiss ich allerdings, dass sich kein anderer Staat den Luxus der Familienabzocke durch Familiengerichte und Jugendämter leistet, der sich DE leistet.“

            Also ich finde den Zugewinnausgleich zumindest moderater als die pauschale Teilung des auch vor der ehe angesammelten Vermögens, wie es wohl in Amerika und Großbritanien wenn ich richtig informiert bin, erfolgt.
            Auch in den anderen Staaten werden die meisten Kinder bei den Müttern bleiben.
            Auch aus Amerika hört man etwas von sehr hohen Unterhaltsforderungen

            Alan Harper scheint mir jetzt nicht unbedingt gut darzustehen oder?

        • @Christian
          „Dann steht deine Aussage auf sehr wackeligen Füssen.“
          Nicht so voreilig! Du lässt die Statistiken zu Kinderlosigkeit vollkommen aussen vor: Da ist DE eindeutig Spitze, u. zw. weltweit, siehe auch „Familienreport 2005“ der Konrad-Adenauer Stiftung! Es gibt also stichhaltige Argumente für die Annahme, dass die deutschen Zustände einmalig auf dieser Welt sind. (Mann darf nicht vergessen, dass 60% der weltweiten Steuerfachliteratur in DE gedruckt wird. Der Hang zur Perfektionierung der juristischen Eingriffsmöglichkeiten im alltäglichen Leben ist nicht abzustreiten.)

          Diesen Zustand verdanken wir der Gutgläubigkeit an das korrekte Ablaufen der Verfahren vors Gericht. Mann muss sich nur an das Stichwort Gustl Mollath erinnern, dann erfasst mann den Abstand zwischen Theorie und Praxis, Traum und Realität.

          „Also ich finde den Zugewinnausgleich zumindest moderater als die pauschale Teilung des auch vor der ehe angesammelten Vermögens,“

          Dieses blinde Vertrauen amüsiert immer wieder ;-).

          Lese Dir doch bitte meine Fragen an Kauder zur Neufassung des §1378 BGB:

          http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37692–f261666.html#q261666

          http://www.abgeordnetenwatch.de/siegfried_kauder-575-37692–f276830.html#q276830

          Wir sind doch auf dem besten Wege die amerikanischen Verhältnisse zu übernehmen. Die zweite Frage will Kauder nicht mehr beantworten. Ich scheine sein Verrat an seinem eigenen konservativen Familienbild getroffen zu haben.

          Dass es in der gesamten westlichen Welt nicht gut bestellt ist für den Mann und Vater, will ich ja gar nicht bestreiten.

          Es bleibt aber eine Tatsache, dass Betreuungsunterhalt nur in DE und A eine Rolle spielt. Die östlichen Länder kennen das nicht (z. B. HU, RO) und in F ist es meiner Kenntnis nach die große Ausnahme.

          Insoferne ist Matthias’s Misstrauen dem Wickeltisch gegenüber sehr berechtigt.

          Durch solche aktionistischen Massnahmen wird nicht an der herrschenden Ideologie gekratzt: Dem Vater wird keine Zeit für die Familie geboten, für ihn gilt nicht die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie!

          Da sich kaum Väter finden werden, die solche Wickeltische verwenden, da sie schlicht keine Zeit dazu haben – sie müssen ja Geld verdienen, damit Mutti zu Hause bleiben kann – wird dann dieser Zustand medial hochtrabend als Beleg dafür verwendet, dass Väter sich nicht um ihre Kinder kümmern.

          Dass sie daran gehindert werden – entweder durch gerichtliche Entscheidungen oder schlicht durch den gesellschaftlichen Zwang der weiblichen Hypergamie – scheint unsere Intellektualität nicht zu interessieren.

          Den besten Beweis für die – gelinde ausgedrückt – katastrophale Haltung der männlichen Intellektualität, die tatsächlich etwas hätten ändern können, kann mann hier nachlesen:

          http://frontberichterstatter.blogspot.de/2014/04/offener-brief-den-ratsvorsitzenden.html

          „Väter werden in Trennungsberatungen sogar offen gebeten sich eine andere Familie zu suchen, da die Mutter den Kontakt des Vaters zu den gemeinsamen Kindern nicht mehr möchte. Ja, sie haben richtig gelesen, Vätern wird von meiner Kirche geraten sich doch einfach „andere“ Kinder zu suchen. Allein die Vorstellung empfinde ich als absurd.

          Während die evangelische Kirche bei homosexuellen Menschen richtigerweise mit Gottes Liebe argumentiert um sie einzubeziehen, scheint Vaterliebe für die evangelische Kirche etwas zu sein, das man nach Belieben ausschalten kann, wenn die narzistisch-egoistische Mutter diese Liebe nicht mehr zulassen möchte. Sowohl von Seiten des Vaters, und viel erschreckender auch von Seiten der Kinder, die ebenfalls den Vater lieben, wird erwartet. diese Liebe wegen einer Rücksichtnahme auf die Mutter zu unterdrücken. Ich habe mich in den letzten Jahren nach solchen Berichten sehr oft für meine Kirche geschämt, habe aber geschwiegen.“

          Väter sollen sich andere Familien suchen, wenn Mutter das nicht mehr will! DAS ist die Quintessenz der feministischen Haltung!

          Und unsere intellektuellen Männer schweigen dazu! Einfach erbärmlich, unabhängig davon ob mann sich als MRA oder einfach nur als Mann empfindet.

          • Der Fall mit dem Zugewinn über die Hälfte hinaus ist ja ein Sonderfall, der negatives anfangs vermieten bei ihm oder ein hohes anfangsvermoegen bei ihr, das man ausgegeben oder uebertragen hat voraussetzt.

            Also ein Sonderfall

        • @ Michael Baleanu

          Erstmal sehr großen Dank für die umfangreiche Schützenhilfe – ich weiß gar nicht, was ich sagen soll!

          Meist läuft es hier so: Ich sage „Jehova“ und krieg eine halbe Sekunde später schon den ersten Stein mit Wucht an die Birne!

          Und wenn ich dann einen Moment hilflos herumtaumele, werde ich auch noch gekratzt…

          …okay, etwas dramatisiert dargestellt, aber es kommt hier nicht oft vor, dass mir jemand Recht gibt und das mit so viel Mühe.

          Meist kommt nur Widerspruch – immer nur dagegen, immer eine rein…

          …oder man wird ignoriert…

          …aber dass einem jemand wirklich mal Recht gibt, ist eher die Ausnahme.

          „Es sind mit Sicherheit diese doppelten Standards, die Matthias bei seiner Meinung über Wickeltische beeinflusst haben…“

          Die auch! Aber nicht nur. Was ich noch vergaß zu sagen: Feministinnen in Schweden hatten sich schon mal dafür eingesetzt, dass Pissoirs auf Herrentoiletten verboten werden.

          Begründung: Der Mann würde beim Pinkeln im Stehen in seiner Männlichkeit triumphieren.

          Mir war das nie bewusst, dass das ein Triumpf ist, wenn man eine „Stange Wasser“ wegstellt – komm einer mal auf sowas!

          Aber Feministinnen kommen auf solche Ideen. Ein feministisches Lesbenpaar aus Frankfurt hatte seinem männlichen Hund das Urinieren mit gehobenen Hinterbein verboten. Das ist kein Witz – aber wie gesagt: Über den Feminismus gibt es keine Witze. Das stimmt alles.

          Das hier

          http://genderama.blogspot.de/2013/06/schweden-feministische-partei-will.html

          ja auch!

          Wenn solche Leute irgendwas an der Herrentoilette verändern, dann tun sie es nicht, um den Männern zu helfen, sondern um ihnen eine zu ziehen!

          Und Universitäten sind zur Zeit Hochburgen des Feminismus und der Genderideologie. Wer entscheidet da wohl über die Herrentoilette?

          Die hätten es wohl gerne, dass es auf der Herrentoilette kein einziges Pissoire mehr gibt, aber so einen klappbaren Wickeltisch.

          Und dabei noch ein „Pinkeln im Stehen verboten!“-Schild mitsamt Strafandrohung.

          Ebenfalls vielen Dank @ Gemüsequark!

        • @matthias

          *Mir war das nie bewusst, dass das ein Triumpf ist, wenn man eine “Stange Wasser” wegstellt – komm einer mal auf sowas!*

          Das wird doch jetzt aber jedem klar dass das die Projektion, Umkehr und Unterdrückung deren sexuelller Fantasien sind und der Versuch Andere an den eigenen Neurosen mitleiden zu lassen.

        • Mmh, „Sonderfall“ hin oder her, denn in D haben wir ja die s.g. „Einzelfallbetrachtung“. Und da entscheiden dann Richter (m/w) nach eigenem Gutdünken.

          Mir scheint, als haben manche noch nicht diesen Stress durchgemacht, den eine Trennung mit Kind nach sich zieht. Ich hatte Glück, nebenbei bemerkt, und habe immer noch ein gutes Verhältnis zum gemeinsamen Kind.

          Ich werfe es niemandem vor, dieses nicht zu verstehen, denn manches muss man wohl erst durchmachen, bevor man es begreift, was hier im Lande abläuft.

          Auch, wenn ich mich über einen Wickeltisch als Student gefreut hätte. so denke ich dennoch an die Worte vom Schauspieler Alec Baldwin und angeblichen „Schwulenhasser“ (er hat ein gemeinsames Kind mit der ‚Acteuse‘ Kim Basinger):

          „Niemand wird es verstehen, solange er es nicht selbst mitgemacht hat“

          Nun; ich würde dem nicht widersprechen ..

        • @emannzer

          Sehr zutreffend formuliert.

          Übrigens eine der größten Schwächen der Männerrechtsbewegung.

          Weil viele nicht wirklich checken, bzw. Sich überhaupt eonmal Mühe geben, das an dieser Stelle der schwächste Punkt eines Mannes ist und der auch mißbraucht wird. Auch und vor allem zum Schaden der Kinder.

          Stattdessen lassen Sie sich die Wolle über den Kopf ziehen …

          … mit Wickeltischen etc. …

          … Frauen bringen allen möglichen Mist in dieser Hinsicht vor … genauso manipulativ und unehrlich wie der ganze Feminismus. Und diese Esel glauben sie bräuchten nur …

        • @Matthias

          „Einige wenige Studentinnen mit kleinem oder sehr kleinem Kind waren schon dabei. “

          Und wo kam das Baby her? Vom Mond? Also gibt es bei diesen Frauen auch ein männliches Gegenstück sofern sie nicht alleinerziehend sind. Und wer weiss, ob dieses männliche Gegenstück das Baby nicht auch mal betreut.

          Ausserdem stört das doch nicht. Man muss es nichtmal beachten. Es ist nur eine Option für den Fall, dass es mal gebraucht wird.

          Guck dich mal in der Stadt um, egal ob in gentrifizierten Latte-Machiato-Vierteln oder in prekären.
          Ich sehe ständig zig Männer mit Säuglingen oder Kleinkindern oder Kindern auf der Strasse. Mit Kinderwagen, Brustgeschirr oder Tragetuch (grade heute, ein Mann mit wirklich ganz jungem Säugling im Tragetuch, ich fragte mich erst was der für ein Knäul vor der Brust hat. Daneben seine Frau/Freundin, gepäcklos). Selbst irgendwelche anatolischen Babas mit Klamotten wie aus einem Kaya Yanar Sketch sehe ich allein mit Kleinkind durch die strasse tapern (gut, es ist komischerweise meistens ein männliches Kind, aber das kann natürlich auch Zufall sein).

        • @Matthias
          gern geschehen, das mit der Hilfe ;-).

          Das lässt aber erkennen, woran es der MRB fehlt.

          Ich bin Techniker, kein Soziologe oder Psychologe. Habe aber offensichtlich eher verstanden, worum es Dir bei Deinem Einwurf ging, als den Soz/Psy/Päd’s die Dir Deine Haltung vorwerfen.

          Liegt vermutlich an meiner Biographie, dass ich versuche mein Gegenüber zu verstehen, im Gegensatz zu vielen Soz/Psy/Päd’s die nur ihre Lehrbuchweisheiten zum Besten geben.

          Habe gerade eine sehr gute Arbeit gefunden bezüglich stereotype Rollenerwartungen an den Mann und deren Folgen:

          Klicke, um auf ba_hermann_maenner-sind_schweine.pdf zuzugreifen

          Ich nehme an, dass Du darin noch weitere Bestätigung für Deine Befürchtungen finden wirst:

          Die meisten Ideologen der „männlichen Umerziehung“ behaupten pauschal, dass der Mann als Geschlecht sich bis dato schlecht verhalten hat. Der Mann hat also Asche auf sein Haupt zu streuen und muss sich ändern.

          Dass das Verhalten der meisten Menschen, der Umwelt zu verdanken ist, scheint den meisten Ideologen zu entgehen. So werden die meisten Männer durch ihre Mütter zu dem gemacht, was sie geworden sind. Das beste Beispiel ist Anders Breivik.

          Durch diese pauschale Verteufelung des Mannes – siehe die „hegemoniale Männlichkeit“ der Frau Connell – vermeidet mann die Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in der männlichen Sozialisation. Die billige Masche, mit „Du bist ein Macho!“ oder ähnliche Vorhaltungen ist eine Flucht der Feminist.I.nnen vor der eigenen Verantwortung.

          In der verlinkten Studie wird ein Zitat von Connell gebracht:
          „Wenn es in einem Rollensystem so etwas wie Unterdrückung gibt, ist es der Druck, den die Rolle auf das Ich ausübt.“ (Connell, 1999, Seite 42)

          Da hat Madame ein wahres Wort gesprochen. Ihre „hegemoniale Männlichkeit“ ist eine Unterdrückung des Mannes. Der Druck, der nun mit den Wickeltischen aufgebaut werden soll, bei gleichzeitiger Beibehaltung aller anderen tradierten Rollenerwartungen an den Mann, dient ebenfalls der Unterdrückung des Mannes.

          Als Techniker kann ich es nicht so gut ausdrücken, wie die Soz/Psy/Päd’s es ausdrücken würden. Es ist allerdings ein Verrat an die Männer, dass all die Soz/Psy/Päd’s, die unterwegs sind, uns ein schlechtes Gewissen einzureden, weil wir genau das machen, was unsere Umwelt – speziell unsere Mütter – von uns erwartet, nicht das tun, was in der verlinkte Arbeit mehrfach gefordert wird: Die Zusammenhänge zu erforschen, die es erlauben würden, den Druck, der auf die Männer ausgeübt wird, zu verringern.

        • Matthias, Wickeltische als Ausdruck des Matriarchats zu sehen ist schon ziemlich schräg. Zig Bildschirmseiten Diskussion darüber?

          Es ist ganz einfach. Wenn ich wickeln muß, gehe ich auch auf die Damentoilette wenn es sein muß. Daß man mir aber damit (und mit den Piktogrammen) suggeriert, ich sei als Mann zu blöd zum wickeln ist eine Frechheit. Gleichberechtigung heißt Wickeltische auf den Männerklos. Väter mit Kindern auf den Verkehrsschildern. Alles andere ist nur typisch feministisches Rosinenpicken.

        • @ Michael B.

          Danke für den Link…

          …hier, gerade gefunden, passt entfernt zum Thema:

          http://www.gmx.net/themen/unterhaltung/esc/82b9mau-wurst-putin#/cid18924582/1

          Lange nix mehr von ihr gehört. Ich dachte schon, sie wäre endgültig von der Bildfläche verschwunden. Aber das war Wunschdenken.

          Die „Wurst“ hat sie offenbar wiederbelebt!!! (HA HA HA HA HA)

          Aber hieran sieht man: Femis & Gendersens wollen Geschlechter dekonstruieren. Deshalb verhunzen sie die Sprache, lassen Wickeltische auf Herrentoiletten montieren und freuen sich bzw. machen politische Aussagen über den Ausgang von diesem ESC.

          Was noch fehlt ist, dass männliche Universitätsprofessoren per Dienstanweisung im Tütü durch die Uni hüpfen müssen!!!

    • „Am besten auch so, dass die Flugblätter da irgendwo heruntersegeln.“

      Laut Wikipedia war es dies, wodurch die Scholls entdeckt und verhaftet wurden.
      Theatralische Geste?
      Geh weg damit.

    • @Matthias, es ist unerhört, dass Deine genderbewegten Kommilitoninnen Deine Einsicht hinsichtlich männlichem territorialem Verhalten, die weibliche Selektion, der damit einhergehenden Ungerechtigkeit und Analogie zum menschlichem Verhalten, nicht teilen wollten! Der Umkehrschluss, dass es keine Frauen gibt, die Deine Gedanken zum territorialem Verhalten, sowie Dein „Territorium“ – großer deutscher Diplom-Biologe, etc. pp. – mit Dir teilen wollen, ist unzulässig und falsch. Es gibt ein Universum voller Möglichkeiten 😀

      • „Es ist so einfach, ein Männerteam zu motivieren. Ein paar Quadratzentimeter Haut an passender Stelle bewirken da manches Wunder. Und einen Mann, der eine Aufgabe besonders gut gelöst hat, belohnt man mit einem strahlenden Lächeln. Das erhöht sein Engagement noch weiter.
        (Selbstverständlich setze ich meine Motivationstechniken nur sehr sparsam dosiert ein, damit auch das Gehirn noch genügend durchblutet für die Arbeit bleibt.)
        Bei Frauen funktioniert das nicht. Im Gegenteil. Sie bringen nur mein ganzes Finetuning aus der Balance.“

        • Was war denn der Zusammenhang, der das alles ins andere Licht setzt. Es geht doch darum, wie Männer und Frauen zusammenarbeiten, oder?
          Und warum soll ich auf deinem Blog kommentieren, wenn du es hier netterweise verlinkst. Ist doch nicht nötig 🙂

          • Falls es dir entgangen sein sollte, auf meinem Blog war dazu bereits eine lebhafte Diskussion im Gange.
            Die möchte ich nicht zerfleddern, indem ich hier eine neue beginne.

            Während ich auf meinem Blog auf alle – sachlichen – Kommentare eingehe, kann ich das hier nicht gewährleisten, da ich einerseits nicht unbedingt alle Kommentare mitkriege, ich andererseits manchmal Probleme habe, hier Kommentare abzusetzen.
            Ich möchte deshalb darum bitten, eine eventuelle Diskussion auf meinem Blog zu führen.

        • Willkommen im Gedankenaustausch mit Maren…

          „Maren, das ist nicht richtig, was du sagst.“
          – „Du stimmst mir also zu?“
          – „Nein !?!“
          – „Aber du hast ‚richtig‘ gesagt. Leugne das doch nicht.“

          Ansonsten hättest du es bei den Frauen besser mit Schokolade als mit nackter Haut probiert 😉

        • *Falls es dir entgangen sein sollte, auf meinem Blog war dazu bereits eine lebhafte Diskussion im Gange.
          Die möchte ich nicht zerfleddern, indem ich hier eine neue beginne.*

          Die war so lebhaft, dass du es nochmal woanders hin verlinkt hast 😉 Aber schon ok, ich bin schon still.
          Obwohl ich so eine gewisse Ahnung habe, warum du mit der Hälfte der Bevölkerung nicht so auskommst.

        • @ breakpoint

          Mea culpa, das ist ja zwar auch wieder hier statt unter dienem Blog kommentiert, aber: Ich sehe nicht, wo Maren das Zitat aus dem Zusammenhang reißt. Die Bezeichnung „subbies“ für „MItarbeiter“ (auch ein Euphemismus, daher in Anführungszeichen) tut noch ihr übriges.

          „subby
          short for submissive. eager to please his/her Master.
          I am His subby. “
          http://www.urbandictionary.com/define.php?term=subby

          Na gut, ich bin aber Marxist. Mich schockt das nicht.

          Wahrscheinlich kommst du aus dem gleichen Grund besser mit Männern aus, aus dem ich mit Frauen besser auskomme. Mit einem Haufen notgeiler Informatiknerds um die AUfmerksamkeit einer Frau zu konkurrieren, die das bewusst nutzbar macht, erspare ich mir lieber, so gut es geht. 😉

        • Irgendwie ist die englische Wirtschaftssprache ja auch ehrlicher, subordinates statt Mitarbeiter, class statt Schicht, capitalism statt Marktwirtschaft. 🙂

      • @Maren

        Es geht wohl vorrangig um Mate-guarding, hab ich den Eindruck:

        „Carsten arbeitet nicht gerne mit Frauen zusammen. Und wenn er es doch tut, sieht man ja, was dabei herauskommt :-).“

        http://breakpt.blog.de/2012/04/04/hundertfuenfundzwanzig-13401251/

        Sie hat „Tisch und Bett“ mit dem Chef geteilt, deshalb ihren Job und die Verantwortungen mit denen sie prahlt, und möchte sich natürlich einerseits nicht Konkurrenz ins Haus holen und andererseits ihre bewährten Überzeugungsmethoden weiter unkritisiert anwenden können.

        Für Frauen hingegen besitzt sie mangels Erfahrungen scheinbar überhaupt keine Werbestrategie, und deshalb erscheint ihr das als kompliziert.

        @ breakpoint

        Wie alt biste denn?

        • @muttersheera

          „Für Frauen hingegen besitzt sie mangels Erfahrungen scheinbar überhaupt keine Werbestrategie, und deshalb erscheint ihr das als kompliziert.“

          Ich denke es gibt nicht wenige Frauen, die besser mit Männern zurechtkommen. Das ist ja auch häufig recht einfach: Man ist außerhalb der normalen Konkurrenz und eher der Schiedsrichter dieser, hat also in gewisser Weise macht. Wer das spiel beherrscht und einigermaßen aussieht (auch im verhältnis zu den Männern) hat da eben die Zügel in der Hand und wird nicht unterdrückt, sondern kann eher die Männer nach seiner Pfeife tanzen lassen

        • Nix stutenbissig, ich scanne doch nur.

          Inzwischen las ich sie wär 36, und ihr Chef/Mann ist Anfang 50 (zweifacher Vater sowie bereits Opa).

          Den Anfang der Love-Story überflog ich auch gerad, das hier fand ich ziemlich nett:
          http://breakpt.blog.de/2012/02/20/neunzig-12838177/
          Also das Gesinge.
          So fangen große Liebesgeschichten an.
          (Glaub ich wirklich)

          Eigentlich könnte breakpoint ziemlich entspannt sein.
          Ist sie aber nicht (siehe Zitat oben).

          Vielleicht erfahren wir ja irgendwann mal warum…

          Aber so übel isse eigentlich gar nicht. Solange sie nicht über die Mehrheit der Frauen pauschel abwertend urteilt zumindest.

        • @muttersheera

          „\“Tisch und Bett\“ mit dem Chef geteilt, deshalb ihren Job und die Verantwortungen“
          Du verwechselst da die Kausalitäten.

          „Für Frauen“ .. „und deshalb erscheint ihr das als kompliziert.
          In der Tat „erscheint“ es komplizierter mit Frauen zu diskutieren.
          Insbesondere die Kommentare, die ich in letzter Zeit hier und auf Geschlechterallerlei von Frauen gelesen habe, bestätigen diesen Eindruck größtenteils.

          Einen schönen Muttertag!

        • @marenleinchen: Sheera ist stuten- UND hengstbissig und insofern völlig gleichgestellt, das macht ihren besonderen Reiz in diesem Forum aus. 🙂
          Außerdem die einzige praktizierende Mutter, wenn ich das recht überblicke.

          @Sheera: herzliches [wie sagt man hier eigentlich? … Schulterklopfen] zum Muttertag und Grüße unbekannterweise an die Kleinen + Vater. Bleib wie Du bist, sonst wärs hier langweilig.

        • Würde ich auch sagen, wenn ich mich nur ausziehen bräuchte, um meine Mitarbeiter zu motivieren. Aber ich profitiere leider nicht vom „Patriarchat“ 😦

        • @Adrian,

          normalerweise kannst du doch lesen, warum diesmal nicht?

          breakpoint beschreibt in ihrem Artikel – wenn auch leicht provokant – dass eine weibliche Vorgesetzte etwas andere Mittel für positive reinforcement hat als ein männlicher.

          Zumindest ihren männlich-heterosexuellen Mitarbeitern gegenüber.
          Vermutlich ist sie klug genug, bei einem Schwulen andere Verstärker zu finden.

        • @ me
          Und ich antworte – deutlich provokanter, das ist meine Art hier auf diesem Blog (solange ich keinen Rüffel vom Blogmaster bekomme) – dass mit als Mann diese Möglichkeiten nicht zur Vefügung stehen (außer bei zwei schwulen Mitarbeitern, zugegeben).
          Ich stimme ja sogar zu, dass das Arbeiten mit weiblichen Mitarbeitern im Vergleich deutlich komplizierter ist.

        • @ marenleinchen
          Ich habe meine Klischees. Das weißt Du. Kennst Du schon meien Geschichte mit der Straßenbahn von gestern 😀

          Im Übrigen halte ich meine weiblichen MA nicht für dämlich oder zickig, Nur für komplizierter. Sie sind schwerer zu motivieren, haben weniger Ehrgeiz, und erwarten eine besondere Wertschätzung. Diese Probleme habe ich weder mit meinen Homo-, noch meinen Heteromännern

        • @Adrian: du brauchst nicht traurig zu sein. Ewig kann sie auch nicht auf die „Vorteile des Patriarchats“ zugreifen – sie ist schließlich nicht mehr die Allerjüngste, und irgendwann ist es vorbei mit Hautzeigen und weiblichem Charme. Irgendwann wird es nicht mehr so leicht sein, Männer mit ihren assets zu motivieren, und dann werden sie Gehaltserhöhungen wollen.

    • @roger

      Interessant, sie scheinen sie weniger niederzumachen als die Methoden an sich durchaus für sinnvoll zu halten, es aber eben für eine Übertreibung zu halten.

      Martin: Wir haben uns in das Regelwerk dieser Aufreiß-Nerds eingearbeitet. Das heißt, wir haben uns Youtube-Tutorials angesehen und uns die Tipps im Forum durchgelesen. Ich war am Anfang erstaunt, dass das alles so einfach sein soll. Dann haben wir im Feldversuch an der Isar und in Münchner Clubs getestet, ob wir damit wirklich gut bei Frauen angekommen.

      Und?
      Benjamin: Erstaunlicherweise ja. Am Anfang war ich noch richtig begeistert von der ganzen Geschichte, weil man recht schnell Erfolge hat.

      Scheint mir im ganzen eher Werbung zu sein

  2. Frohe Kunde für die Gegner der Gleichstellung

    Ich bin ja ein Fan von Shaker-Möbeln.

    Röntgen (Abrahan und David) für Arme.

    Wie mich 😦 (Spendenkonto, damit ich mir auch mal einen echten Röntgen leisten kann, gibt’s auf Anfrage, vielleicht).

    Wusste gar nicht, dass Shaker so feministisch waren und es schafften, sich selbst auszurotten.

    Heute gibt es nur noch eine Handvoll aktiver Shaker.

    Passen in ein Sammeltaxi.

    Ein Blick in die Zukunft feministischer Gesellschaften?

    http://www.the-spearhead.com/2014/05/08/shakers-then-and-now/

  3. Charles Murray (Autor der Bell Curve zusammen mit Richard Herrnstein) bespricht Nicholas Wades gerade erscheinendes Buch A Troublesome Inheritance.

    Der Winter des Missvergnügens unserer Kulturmarxisten endet so schnell nicht.

    *A scientific revolution is under way—upending one of our reigning orthodoxies.

    … … The orthodoxy’s equivalent of the Nicene Creed has two scientific tenets. The first, promulgated by geneticist Richard Lewontin in „The Apportionment of Human Diversity“ (1972), is that the races are so close to genetically identical that „racial classification is now seen to be of virtually no genetic or taxonomic significance.“ The second, popularized by the late paleontologist Stephen Jay Gould, is that human evolution in everything but cosmetic differences stopped before humans left Africa, meaning that „human equality is a contingent fact of history,“ as he put it in an essay of that title in 1984.

    Since the sequencing of the human genome in 2003, what is known by geneticists has increasingly diverged from this orthodoxy, even as social scientists and the mainstream press have steadfastly ignored the new research. Nicholas Wade, for more than 20 years a highly regarded science writer at the New York Times, has written a book that pulls back the curtain.

    The book is a delight to read—conversational and lucid. And it will trigger an intellectual explosion the likes of which we haven’t seen for a few decades.*

    Woran ich zweifle. Die Torwächter der Linken in den Massenmedien und den Geistes“wissenschaften“ sind noch bei weitem zu stark, um einen breiten Informationsstrom von hinter dem Vorhang zuzulassen.

    Es wird wohl erst einmal kräftig diffamiert werden, vielleicht erkennt man bald den „Nazi“ in Wade. Oder den „Breivik-Sympathisanten“ (durch die europäische Journaille).

    *The title gives fair warning: „A Troublesome Inheritance: Genes, Race and Human History.“ At the heart of the book, stated quietly but with command of the technical literature, is a bombshell. It is now known with a high level of scientific confidence that both tenets of the orthodoxy are wrong.*

    Ein Fall für die Inquisition also, damit das säkularreligiöse Dogma noch einige Zeit überlebt.

    Zumindest in der veröffentlichten Meinung.

    *Mr. Lewontin turns out to have been mistaken on several counts, but the most obvious is this: If he had been right, then genetic variations among humans would not naturally sort people into races and ethnicities.

    But, as Mr. Wade reports, that’s exactly what happens.

    A computer given a random sampling of bits of DNA that are known to vary among humans—from among the millions of them—will cluster them into groups that correspond to the self-identified race or ethnicity of the subjects.

    This is not because the software assigns the computer that objective but because those are the clusters that provide the best statistical fit. If the subjects‘ ancestors came from all over the inhabited world, the clusters that first emerge will identify the five major races: Asians, Caucasians, sub-Saharan Africans, Native Americans and the original inhabitants of Australia and Papua New Guinea. If the subjects all come from European ancestry, the clusters will instead correspond to Italians, Germans, French and the rest of Europe’s many ethnicities. Mr. Lewontin was not only wrong but spectacularly wrong. It appears that the most natural of all ways to classify humans genetically is by the racial and ethnic groups that humans have identified from time out of mind.*

    Das waren selbstverständlich nur bäurisch-täppische Klischees, sich als Weißer, Asiate, Afrikaner etc. zu identifizieren.
    Klischees, denen die Altvorderen aufsaßen, oberflächlich und unaufgeklärt, wie sie waren, Klischees, die von moderner „Wissenschaft“ („modern, kritisch, progressiv“)glänzend, GLÄNZEND widerlegt wurden.

    Es gibt keine Menschenrassen so wie es auch keine Geschlechter gibt, die sich in irgendeiner bedeutungsvollen Weise inhärent unterschieden.

    Jetzt einmal abgesehen von läppischem äußerlichem Gebamsel.

    Geschlechterklischees wurden ja auch glänzend, GLÄNZEND widerlegt.

    weiter mit Murray:

    *Stephen Jay Gould’s assurance that significant evolution had stopped before humans left Africa has also proved to be wrong—not surprisingly, since it was so counterintuitive to begin with. Humans who left Africa moved into environments that introduced radically new selection pressures, such as lethally cold temperatures. Surely, one would think, important evolutionary adaptations followed. Modern genetic methods for tracking adaptations have established that they did.

    The question, then, is whether the sets of genes under selection have varied across races, to which the answer is a clear yes. To date, studies of Caucasians, Asians and sub-Saharan Africans have found that of the hundreds of genetic regions under selection, about 75% to 80% are under selection in only one race.

    We also know that the genes in these regions affect more than cosmetic variations in appearance. Some of them involve brain function, which in turn could be implicated in a cascade of effects. „What these genes do within the brain is largely unknown,“ Mr. Wade writes. „But the findings establish the obvious truth that brain genes do not lie in some special category exempt from natural selection. They are as much under evolutionary pressure as any other category of gene.“ *

    *“A Troublesome Inheritance“ poses a different order of threat to the orthodoxy. The evidence in „The Bell Curve,“ „Male/Female“ and „A Blank Slate“ was confined to the phenotype—the observed characteristics of human beings—and was therefore vulnerable to attack or at least obfuscation. The discoveries Mr. Wade reports, that genetic variation clusters along racial and ethnic lines and that extensive evolution has continued ever since the exodus from Africa, are based on the genotype, and no one has any scientific reason to doubt their validity.
    And yet, as of 2014, true believers in the orthodoxy still dominate the social science departments of the nation’s universities. I expect that their resistance to „A Troublesome Inheritance“ will be fanatical, because accepting its account will be seen, correctly, as a cataclysmic surrender on some core premises of political correctness. There is no scientific reason for the orthodoxy to win. But it might nonetheless.
    So one way or another, „A Troublesome Inheritance“ will be historic. Its proper reception would mean enduring fame as the book that marked a turning point in social scientists‘ willingness to explore the way the world really works. But there is a depressing alternative: that social scientists will continue to predict planetary movements using Ptolemaic equations, as it were, and that their refusal to come to grips with „A Troublesome Inheritance“ will be seen a century from now as proof of this era’s intellectual corruption.*

    Ich wiederhole es gerne, Leszek: Sozialwissenschaften sind auch in meinen Augen korrupt, ideologisch korrupt bis auf die Knochen, korrumpiert von linker Ideologie und linkem Wunschdenken, verachtenswert.

    Die Besprechung findet sich hier:

    http://online.wsj.com/news/articles/SB10001424052702303380004579521482247869874?mg=reno64-wsj

    • @ Missionar Roslin

      Du solltest besser mal über deine Motivation und deinen wahrhaft missionarischen Eifer in dieser Sache nachdenken. Das wäre wesentlich produktiver und erkenntnisreicher als andauernd deine Säulenheiligen zu zitieren.
      Deine Quellen sind unglaubwürdig und korrupt.

      • @ Peter

        Ich hab Verständnis dafür, dass die Zeiten für Geistes“wissenschaftler“ immer frustrierender werden….schwere Zeiten für Euch…die Evidenz akkumuliert…die Fakten lassen sich nicht mehr wirklich gut unterdrücken.

        Hab ich Mitleid?

        Nein.

        Jeder hat die Freiheit, was anständiges zu lernen.

        Aber Geistes“wissenschaft2 schafft man im Jahre 2014 halt eher, als einen anspruchsvollen Handwerksberuf, vom dem sich zu ernähren man keine Steuergelder Anderer benötigt.

        Der Abschluß des Studiums einer Geisteswissenschaft erfordert die richtige Gesinnung.

        Vieles andere Begabung.

        So ist das im Leben…

      • @Peter, Deine Aussage, dass @Alexanders Quellen
        *… unglaubwürdig und korrupt.“ seien ist kein Argument, sondern lediglich eine Unterstellung, solange Du dies nicht begründest. Auch der ganze Rest Deines Textes enthält keine einziges sachliche Argument.

        • Ach, für mich gelten offensichtlich andere Massstäbe als für den Missionar. Ich bin halt nicht Teil der Glaubensgemeinschaft. Komme mir hier mittlerweile wie als Ketzer in einer Kirche vor. Die Zeugen Roslins oder so ähnlich. Was der Missionar Roslin leistet, ist, vorhandene Ressentiments zu bedienen und seitenweise mit Unterstellungen zu agieren.

          Seit wann bin ich Geisteswissenschaftler?

          Deine Aussage, dass @Alexanders Quellen
          *… unglaubwürdig und korrupt.” seien ist kein Argument, sondern lediglich eine Unterstellung, solange Du dies nicht begründest.

          Follow the money. Seine Quellen sind „Wissenschaftler“, die von sogenannten „think tanks“ finanziert werden, think tanks, die einer politische Agenda folgen und den US-Republikanern nahestehen. Die ganze Schose haben wir bis zum Erbrechen ausdiskutiert.

  4. Gregory Cochran (zusammen mit Henry Harpending Autor des Buches The Ten Thousand Years Revolution über die Beschleunigung der menschlichen Evolution NACH der agrarischen Revolution) widemt Nicolas Wades gerade erschienenem Buch eine Besprechung mit einigen kritischen Anmerkungen.

    *Nicholas Wade has a new book out, on the reality of human biological differences. Not just differences in color, but differences in traits that have social consequences, such as personality and cognition.

    The existence of such differences is obvious enough, and there’s nothing theoretically difficult about them – natural selection naturally takes a different course in different circumstances, nor does it take very long to generate differences of the kind and magnitude we see around us.*

    Greg Cochran ist nicht recht zufrieden mit dem Buch, entdeckt jede Menge Fehler und taktische Rückzüge:

    *He goes seriously wrong when he talks about other population differences in IQ (other than the Ashkenazi Jews) . He cites Ron Unz, of all people, and ends up dismissing the hereditarian view- Lynn & Vanhanen for example. And since IQ is so unstable and unknowable and all that, he drops it. I know that all talk about IQ is super-controversial, and maybe this is a tactical decision on his part; but I say it’s spinach, and I say the hell with it. Psychometrics is on solid ground, more solid than our current knowledge of personality differences.*

    Positiv sieht er das:

    *He does mention, and criticize, the people who have played a prominent role promulgating falsehoods about race, mainly that there are no significant interpopulation differences: Franz Boas, Jared Diamond, S. J. Gould, Ashley Montagu, and Richard Lewontin, Bozos, all of them. Good for him.*

    Bozos?

    S. hier:

    http://de.urbandictionary.com/define.php?term=bozo

    Greg Cochran ist, nun ja, häufig ein Freund der sehr deutlichen Ansprache.

    Und, wie man in manchem Kommentarstrang beobachten kann, nicht sehr geduldig mit langsamen Denkern, gelegentlich auch einfach leicht cholerisch.

    Die ganze Besprechung hier:

    http://westhunt.wordpress.com/2014/05/06/a-troublesome-inheritance/

  5. Mich beschäftigen meine Prüfungen derzeit sehr!
    Ich lerne viel und habe viel Stress und würde mich über das Thema „Stress“ als Beitrag sehr freuen.
    Grüße, Julia

  6. Ich weiß nicht, ob Dich das Folgende entspannt, jedenfalls etwas Unterhaltung: Feminist Pornography

    Die BBC berichtet:

    http://www.bbc.com/news/magazine-27192724

    Schaut euch die Bilder an.

    Ich sach dazu nix.

    Nur:

    18 Lesben und eine Transe?

    Oder 2?

    Sieht aus, wie der Betriebsausflug eines Gender Studies Department einer westlichen Elitehochschule.

  7. Zum Schluss noch etwas Ernstes, sehr Ernstes: Boko Haram

    Arne Hoffmanns Fazit in diesem Post, der die unterschiedliche Reakion (wieder einmal) auf männliche (nicht so wichtig) und weibliche (sehr wichtig) Opfer aufgreift:

    *Hätte Boko Haram weiterhin ausschließlich Jungen abgemetzelt, hätte diese Gruppe das ungestört tun können. Aber dass es jetzt auch Übergriffe auf das höherwertige Geschlecht gibt, ist eine Grenzüberschreitung, die der Westen nicht hinnehmen kann.*

    http://genderama.blogspot.de/2014/05/auch-anderen-fallt-es-auf-wo-war-der.html

    Besonders interessant, die Reaktion der kommenden US-Präsidentin Hillary Clinton („Die wahren Opfer von Kriegen sind Mädchen und Frauen!“), Zitat

    *As the „Daily Beast“ reported today quote, „The State Department under Hillary Clinton fought hard against placing Boko Haram on its official list of foreign terrorist organizations.“ Terror experts are now saying that that decision may have hurt our ability to confront this vicious terror outfit which has been brutalizing Christians and others for years. This past February, the group burned 59 young boys to death in northeastern Nigeria. No loud calls to intervene then. But now suddenly political elites want U.S. action.*

    Natürlich werden bei diesen Interventionen auch wieder vor allem US-Männer zum Töten und Verstümmeln, Getötet- und Verstümmelt-Werden losgeschickt.

    Damit Frau Clinton wieder feststellen kann, dass die wahren Opfer von Kriegen doch Mädchen und Frauen sind.

  8. „Schwesig fordert niedrigere Steuern für Alleinerziehende

    Alleinerziehende seien „wirkliche Leistungsträger“, findet Familienministerin Schwesig. Deshalb will sie jetzt bei Finanzminister Schäuble durchsetzen, dass sie steuerlich bessergestellt werden.“

    Der erste Kommentar:

    Alleinerziehende bekommen derzeit die Steuerklasse 2 und zwar auch wenn die „Kinder“ über 18 sind und noch bei Mutti wohnen. Unterhaltspflichtige haben, bis zu einem Selbstbehalt von 1.000EUR für Berufstätige, alles an die Alleinerziehenden zu überweisen ohne dass sie eine entsprechende steuerliche Entlastung geltend machen können. Ein Durchschnittsverdiener bewegt sich mit zwei unterhaltspflichtigen Kindern auf HertzIV-Niveau. UH-Pflichtige sind bis zum 18. Lebensjahr der Kinder für den gesamten Lebensunterhalt zuständig, obwohl der Betreuungsaufwand für Teenager idR erheblich geringer ist als bei Kleinkindern. UH-Pflichtige spielen in der öffentlichen Diskussion KEINE Rolle. Es wird Zeit, dass die Politik diesen Bevölkerungsteil als potentielle Wählergruppe entdeckt.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/vorstoss-der-familienministerin-schwesig-fordert-niedrigere-steuern-fuer-alleinerziehende-12932863.html

    Ich vermute das sich erst um die Unterhaltspflichtigen gekümmert wird, wenn der Frauenanteil unter ihnen sehr ansteigt. Solange hauptsächlich Männer betroffen sind, wird von der Politik nix kommen. Da müssten sich da wieder Väter 10 Jahre durch die Gerichtsinstanzen klagen um etwas zu ändern. So erfolgte doch auch die letzte Sorgerechtsänderung. Ein Vater hat geklagt. Da das aber auch viel Geld kostet, ist das nicht jedermanns Sache.

  9. Ich habe eigentlich keinen Lust auf einen erneuten Artikel zu den Grabenkämpfen, deswegen hier kurz etwas zu Elmars neusten Artikel (als Rant):

    http://jungsundmaedchen.wordpress.com/2014/04/28/fundamentalismus/

    Da es für fundamentalistische Maskulisten keine Kompromisse in punkto Wahrheit und Gerechtigkeit gibt, lehnen sie die normativ aufgeladenen Diskursregeln der Gemäßigten unabhängig von ihrer Begründung ab und forcieren eine Auseinandersetzung, die auch durchblicken läßt, wieviel Unglück Frauen mit feministischem Rückwind den Männern im Alltag zufügen. Fundamentalistische Maskulisten lehnen eine Diskussion mit Feministen nicht aus Prinzip ab, sehen ihr nur mit wenig Optimismus entgegen.

    Der Artikel ist eine klassische Selbstüberhöhung, die mich immer mehr am Rückhalt von Elmar in der Realität zweifeln läßt.

    Natürlich gibt es beispielsweise bei FMs wie Elmar Kompromiss in punkto Wahrheit und Gerechtigkeit, nämlich dann, wenn er Wahrheiten nicht in sein Denkschema bekommt, wie etwa beim stärkeren Sexualtrieb des Mannes oder bei der Frage der Bewertung seines eigenen Verhaltens in Partnerschaften etc.
    Seine eigenen Regeln sind stark normativ aufgeladen, eben nach dem wie Elmar sich zB die Welt zurecht denkt. Abweichungen davon kann man dann stark emotional angehen, weil man ja nur „eine Auseinandersetzung zur Wahrheit hin forciert“.

    „Im Unterschied zu den Gemäßigten durchbrechen sie an diesem Punkt auch sehr viel konsequenter tradierte Geschlechterstereotype und scheuen sich nicht, zu dokumentieren, wie schwer ihr Leben als Männer im Vergleich zu dem Leben als Frauen in vielen Gesellschaften ist.“

    Schwer ist es für Elmar insbesondere, weil Frauen eben einfach zu schlecht sind.
    Aus meiner sicht liefert er wenig differenzierte, stark pauschalisierte Zuweisungen und häufig schlicht Abwertungen, die an der Sache vorbei gehen-

    „Für fundamentalistische Maskulisten ist das ein Bestandteil ihrer selbstverständlichen Redlichkeit als Menschen“

    Redlichkeit als Menschen? Um große Worte ist er jedenfalls nicht verlegen. Ich vermute er sieht es tatsächlich so.

    „Aus diesen Gründen stehen sie in Opposition zu den dick-gemäßigten und zu den dünn-gemäßigten Maskulisten. Fundamentalistische Maskulisten beanspruchen für sich hingegen keine Botschafterfunktion für den gesamten Maskulismus, sondern sehen den Sinn der Existenz unterschiedlicher Flügel im Maskulismus in der diskursiven Entdeckung neuer maskulistischer Standpunkte“

    Das scheint mir auch eine Schönfärbung zu sein. Elmar selbst wird nicht müde zu betonen, dass alle Richtungen als die seine, insbesondere aber „biologistische“ dem Maskulismus SCHADEN und daher verschwinden sollten.
    Männerstreik wird nicht müde Leute dafür zu beschimpfen, dass sie nicht auf der fundamentalistischen Linie sind sondern mit anderen reden wollen etc

    „Das von Gemäßigten hervorgehobene, pädagogische Vorformulieren von Argumenten für newbies oder die psychologischer Unterstützungsleistung verlorener Seelen, wie dies hier favorisiert wurde, halten sie nicht für den tieferen Sinn maskulistischer Richtungsstreitereien“

    Das ist auch verständlich, denn Elmar hat nach wie vor eine sehr wirre Position, die er newbies und Experten nicht erklären kann und seine Gegenpositionen sind wenig überzeugend und enthalten recht grundlegende Logikfehler.
    https://allesevolution.wordpress.com/2014/01/20/argument-das-an-das-nichtwissen-appeliert-und-argument-aus-personlichem-unglauben/

    https://allesevolution.wordpress.com/tag/elmar-diederichs/

    Elmar hat eine Meinung, die – da liegt er nahe an wohl jedem Fundamentalismus – nicht argumentativ vertreten, sondern schlicht akzeptiert werden soll.
    Fakten stören da nur, sofern es gegenwärtig keine Gegenargumente gibt flüchtet er sich schlicht darin, dass er irgendwann seine Weltformel nachreichen wird – die zweifellos richtig, bisher aber noch in keiner Weise auch nur skizziert ist.

    „Fundamentalisten stimmen zwar zu, daß diese Regeln in vielen Fällen gut und nützlich sind, sie bezweifeln jedoch deren begriffliches Auflösungsvermögen, wenn es darum geht, unfaire affektive Einstellungen, die Männer in einer Gesellschaft erwerben, in der Frauen mit feministischem Rückenwind Männer wie unterbelichtete Paviane und Menschen zweiter Klassen behandeln, diffamieren und ausbeuten, in für alle zumutbarer Weise aus öffentlichen Dialogen herauszufiltern. “

    Eine Gesellschaft, in der Frauen Männer wie unterbelichtet Paviane und Menschen zweiter Klasse behandeln, diffamieren und ausbeuten so so

    Wie schrieb Elmar kurz davor:

    „[Fundamentalisten] unterstützen ebenfalls aufgrund der auch für fundamentalistische Maskulisten unerwünschten publizistischen Folgen die Forderung, daß Männer ihren ungerechten Frauen- oder aufgestauten Feministenfrust nicht in vulgärer Weise im Netz ablassen sollten.

    Da scheint es ihm um das vulgäre zu gehen, denn hier lässt er doch wohl sehr undifferenziert seinen aufgetauten Frust ins netz

    Als Strömung des linken Maskulismus verurteilt der fundamentalistische Maskulismus zwar Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierungen von Frauen, besteht aber nach dem Grundsatz der Selbstverantwortung darauf, daß Frauen sich für die Lösung ihrer Probleme selbst stark machen. Das zu übernehmen, ist weder Sache der Männer noch der Maskulisten. Entsprechend kümmert es zwar Fundamentalisten zwar wenig, wer grundsätzlich mit wem oder mit wem nicht redet, aber Feministen, die Gewalt gegen Männer und insbesondere Maskulisten verteidigen oder den Massenmord an Männern ganz im Ernst diskutieren, verständnisvoll für allerlei Unpäßlichkeiten, die sie vielleicht zu erleiden haben, entgegen zu kommen, ist in fundamentalistischer Augen absurd. Und das haben Fundamentalisten auch immer deutlich gemacht – zu Recht.

    Das man gegebenenfalls für Geschlechterprobleme gemeinsame Lösungen entwickeln muss, weil viele Bereiche schlicht ein Abstimmen der Geschlechter aufeinander sind, dass scheint dort noch nicht angekommen zu sein.

    Und „es kümmert sie wenig, wer mit wem redet“ – Elmar ehrlich? Das mit Feministinnen geredet wurde war doch überhaupt erst der Stein des Anstoßes

    • „Fundamentalistische Maskulisten beanspruchen für sich hingegen keine Botschafterfunktion für den gesamten Maskulismus, sondern sehen den Sinn der Existenz unterschiedlicher Flügel im Maskulismus in der diskursiven Entdeckung neuer maskulistischer Standpunkte”

      als Ergänzung noch O-Ton Elmar:

      https://allesevolution.wordpress.com/2013/12/13/weiteres-zu-falsch-verstandenen-regeln-der-evolution/#comment-104416

      So wie die Piraten die Feministen loswerden müssen, müssen die Maskulisten die Biologisten loswerden – da ihr die soziale Komponente der Geschlechterauseinandersetzung weder versteht noch bemerkt, seid ihr nur ein ideologischer Balast, der mit seinen dummen Sprüchen und seinem Frauenhass die ganz Männerbewegung aufhält.

      Ihr müßt weg.

      Ganz.

      Das ist im Moment der Plan und ich werde viel Geduld habe

      • „Das ist im Moment der Plan und ich werde viel Geduld habe“

        Elmar scheint offenbar der Meinung zu sein, sein Plan könne über meinen maskulistischen Masterplan triumphieren 😀

      • „Ihr müßt weg.

        Ganz.

        Das ist im Moment der Plan und ich werde viel Geduld habe“

        Ein vollkommen bekloppter Plan. Elmar selbst hatte damals bewiesen, dass er von Biologie nicht viel versteht.

        Wenn das nicht wäre, wäre vieles einfacher mit ihm.

        Die Biologie ist aus meiner Sicht sehr gut zur Bekämpfung des Feminismus bzw. der Genderideologie geeignet. Eine biologiefeindliche Ideologie kann man eben gut mit Biologie bekämpfen, wenn die biologischen Wahrheiten es sind, die diese Ideologie alt aussehen lassen.

        Außerdem bringt die Biologie Wahrheiten über die Geschlechter ans Tageslicht, die zeigen, dass Frauen als Geschlecht mit der großen sexuellen Macht gar nicht pauschal als benachteiligt eingestuft werden können, in vielen Hinsichten dick im Vorteil sind und außerdem ist auch der Bereich „Konflikte zwischen den Geschlechtern“ ein urbiologischer Bereich.

        Das alles ausklammern ist völlig verrückt, wenn man die Wahrheit sehen will.

        • @ matthias

          „Außerdem bringt die Biologie Wahrheiten über die Geschlechter ans Tageslicht, die zeigen, dass Frauen als Geschlecht mit der großen sexuellen Macht gar nicht pauschal als benachteiligt eingestuft werden können, in vielen Hinsichten dick im Vorteil sind und außerdem ist auch der Bereich “Konflikte zwischen den Geschlechtern” ein urbiologischer Bereich.“

          Ist es wirklich die Sexualität, die Männer in eine Abhängigkeit zu Frauen bringt? Ist es nicht vielmehr die Unfähigkeit vieler Männer sich selbst bedingungslos zu lieben. Geben sie der Frau nicht selber die Macht und beklagen sich im Nachhinein, dass diese ausgenutzt wurde.

          Frauen die oftmals genauso wenig mit sich selber klarkommen. Das ist wie, wenn ich einem Alkoholkranken eine Flasche Schnaps leihe und den nächsten Tag darüber erstaunt bin, dass diese leer ist.

          Es ist doch so, ein Mann will unbedingt eine Frau heiraten, mit ihr Kinder zeugen, Sie an sich binden. Er braucht Sie für seinen sozialen Status, für sein persönliches Glück, für seine Zukunft. Frau hat ähnliche Motive, doch am Ende stellen beide fest, dass sie sich dieses Glück nicht gegenseitig geben können. In Wahrheit sind sie beide Bettler, keiner kann dem anderen etwas geben.

          Wäre es nicht besser an der Wurzel anzugreifen und unseren Kindern beizubringen, dass das wichtigste im Leben ist, sich selbst zu lieben, und nicht einen Partner, Haus, Auto und Kinder zu haben?

        • @ Spiritual Lover

          „Ist es wirklich die Sexualität, die Männer in eine Abhängigkeit zu Frauen bringt? Ist es nicht vielmehr die Unfähigkeit vieler Männer sich selbst bedingungslos zu lieben. Geben sie der Frau nicht selber die Macht und beklagen sich im Nachhinein, dass diese ausgenutzt wurde.“

          Naja, die Männer haben halt ein Bedürfnis nach Liebe und Sexualität, und das haben sie auch durch ihre Triebe/Instinkte. Genau wie das Bedürfnis nach Essen & Trinken. Das kann man ja auch nicht so ohne weiteres ablegen.

          Teilweise mag man natürlich daran etwas entschärfen können mit einer anderen Einstellung.

          Bedingungslose Liebe? Bedingungslose Selbstliebe? Damit kenne ich mich nicht aus, ich habe aber davon schon mal gelesen, nämlich im Zusammenhangmit Nahtoderfahrungen.

          Was meinst Du damit genau?

          „Frauen die oftmals genauso wenig mit sich selber klarkommen. Das ist wie, wenn ich einem Alkoholkranken eine Flasche Schnaps leihe und den nächsten Tag darüber erstaunt bin, dass diese leer ist.“

          Ich kann nicht ganz folgen…

          „Es ist doch so, ein Mann will unbedingt eine Frau heiraten, mit ihr Kinder zeugen, Sie an sich binden. Er braucht Sie für seinen sozialen Status, für sein persönliches Glück, für seine Zukunft. Frau hat ähnliche Motive, doch am Ende stellen beide fest, dass sie sich dieses Glück nicht gegenseitig geben können. In Wahrheit sind sie beide Bettler, keiner kann dem anderen etwas geben.“

          Darauf kann und wird es oft hinauslaufen.

          „Wäre es nicht besser an der Wurzel anzugreifen und unseren Kindern beizubringen, dass das wichtigste im Leben ist, sich selbst zu lieben, und nicht einen Partner, Haus, Auto und Kinder zu haben?“

          Irgendwo ja, klar. Hat aber eine Schattenseite: Gerade dadurch könnte der Single-Anteil noch dramatischer zunehmen. Und genau damit wird es auf dem Partnermarkt für Menschen, die sich dauerhaft aneinander binden wollen, noch schwieriger. Denn Singlegesellschaften weisen ja ziemlichhohe Trennungsraten auf, und ein hohes Maß an serieller Polygynie.

          Wie man es macht, ist es falsch…

          Mit bedingungsloser Selbstliebe meinst Du aber keinen Egoismus?!? Ja gut, aber auch wenn nicht, wenn man sich selbst liebt bis hinten vor, was ändert das am Alleinsein? Oder an einem nicht erfüllten Liebensleben?

          Ist das nicht höchstens Schadensbegrenzung?

        • „Naja, die Männer haben halt ein Bedürfnis nach Liebe und Sexualität, und das haben sie auch durch ihre Triebe/Instinkte. Genau wie das Bedürfnis nach Essen & Trinken. Das kann man ja auch nicht so ohne weiteres ablegen.“

          Nein auf keinen Fall, man sollte nichts unterdrücken, oder ablegen. Aber warum sich für Sex erpressen lassen? Viele Männer gehen Beziehungen ein nur für eine Grundversorgung mit Sex. Lassen sich Scheiße behandeln, ausnutzen, werden depressiv…

          „Bedingungslose Liebe? Bedingungslose Selbstliebe? Damit kenne ich mich nicht aus, ich habe aber davon schon mal gelesen, nämlich im Zusammenhangmit Nahtoderfahrungen.

          Was meinst Du damit genau?“

          Ich meine damit, sich vollständig zu akzeptieren, alle seine Gefühle anzunehmen und alle Schuld und Reue zu überwinden und vor allem sich von den Konditionierungen zu befreien, die einem von der Gesellschaft und dem Umfeld aufgelegt wurden.
          Warum sollte ein Mann nur ein echter Mann mit Frau sein?
          Warum bin ich mit gescheiterter Ehe ein Versager?

          „Ja gut, aber auch wenn nicht, wenn man sich selbst liebt bis hinten vor, was ändert das am Alleinsein? Oder an einem nicht erfüllten Liebensleben?

          Nun wenn ich mit mir Selbst im Reinen bin, lasse ich mich nicht so schnell erpressen in einer Beziehung. Ich kommuniziere der Frau immer direkt, wenn sie zu weit geht. Gleichzeitig fordere ich natürlich auch nicht so viel von ihr. Das Alleinsein wird auch kein Problem mehr sein, weil ich realisiere das ich immer auf Menschen zugehen kann und das ich niemanden spezielles brauche.

          Aber natürlich absolute Sicherheit gibt es nicht und eine Ehe kann immer scheitern und es können finanzielle Verpflichtungen für den Mann entstehen. Sicherlich ist das absurd. Es wirkt so als würde der Mann bestraft werden. Für die Auflösung einer Liebe kann niemand etwas. Aber würde man eine Ehe führen wollen, in der die Frau nur bei einem bleibt, weil sie finanziell abhängig ist?

          Ist das nicht höchstens Schadensbegrenzung?“

          Auf jeden Fall, aber die Gesellschaft ist größtenteils verrückt. Man sollte alles dafür tun den Schaden zu begrenzen der einem zugefügt wird und Egoismus ist absolut notwendig und erstrebenswert. Die Menschen rennen anderen Menschen, Besitz und sonst was hinterher im Irrglauben Erfüllung zu finden. Eine Erfüllung die man sich nur selber geben kann.

        • @ Spiritual Lover

          „Ich meine damit, sich vollständig zu akzeptieren, alle seine Gefühle anzunehmen und alle Schuld und Reue zu überwinden und vor allem sich von den Konditionierungen zu befreien, die einem von der Gesellschaft und dem Umfeld aufgelegt wurden.“

          Bin ich grundsätzlich für!

          „Warum sollte ein Mann nur ein echter Mann mit Frau sein?
          Warum bin ich mit gescheiterter Ehe ein Versager?“

          Nein, kein Versager. Aber die Sichtweise hab ich echt ein Paar Jahrzehnte zu spät kennen gelernt.

          „Nun wenn ich mit mir Selbst im Reinen bin, lasse ich mich nicht so schnell erpressen in einer Beziehung.“

          Ja, schon…

          „Ich kommuniziere der Frau immer direkt, wenn sie zu weit geht. Gleichzeitig fordere ich natürlich auch nicht so viel von ihr. Das Alleinsein wird auch kein Problem mehr sein, weil ich realisiere das ich immer auf Menschen zugehen kann und das ich niemanden spezielles brauche.“

          Jein – ein Mann, der noch nie eine Frau hatte, wird unglücklich sein. Er redet sich dann doch nur ein, keine zu brauchen!

          Auf der anderen Seite: Wer sich früh im Leben drauf einstellt, keine haben zu können, wer damit rechnet, fällt nicht so tief.

          „Aber natürlich absolute Sicherheit gibt es nicht und eine Ehe kann immer scheitern und es können finanzielle Verpflichtungen für den Mann entstehen. Sicherlich ist das absurd. Es wirkt so als würde der Mann bestraft werden. “

          Allerdings!

          „Für die Auflösung einer Liebe kann niemand etwas.“

          Kommt drauf an.

          „Aber würde man eine Ehe führen wollen, in der die Frau nur bei einem bleibt, weil sie finanziell abhängig ist?“

          Einerseits nein, weil man echte Liebe sucht. Auf der anderen Seite: Sind Frauen zu unabhängig von Männer, wird dadurch der Partnermarkt polygyn. Folge: Mehr Männer gucken in die Röhre, und das Konfliktpotential zwischen den Geschlechtern nimmt aus verhaltensbiologischer Sicht mit abnehmender Monogamie zu.

          „Auf jeden Fall, aber die Gesellschaft ist größtenteils verrückt. Man sollte alles dafür tun den Schaden zu begrenzen der einem zugefügt wird und Egoismus ist absolut notwendig und erstrebenswert. Die Menschen rennen anderen Menschen, Besitz und sonst was hinterher im Irrglauben Erfüllung zu finden. Eine Erfüllung die man sich nur selber geben kann.“

          Größtenteils stimme ich da zu. Sofern es ein gesunder Egoismus ist, der Verhindert, dass man platt gemacht wird.

          Und ja, man sollte nicht zu sehr auf Besitz, Materielles, Status, Erfüllung in der Liebe aus sein. Aber gar nicht drauf aus sein läuft auch nicht. Und wenn es einer sehr schlecht in diesen Hinsichten hat, wird er sich dann noch selbst lieben? Und wenn ja, wird er es allein dadurch gut haben?

          Alles so eine Sache…

    • „Elmar hat eine Meinung, die – da liegt er nahe an wohl jedem Fundamentalismus – nicht argumentativ vertreten, sondern schlicht akzeptiert werden soll.“

      Ich hab eine schwarze Katze gesehen und da war da noch eine Katze, die genau so aussah.

      „Wir Fundamentalistische Maskulisten….“ – Wer ist wir? Er ist der einzige von dem ich weiß, das er sich so nennt. Gibt es außerhalb Deutschlands welche? Oder erzeugt Elmar die gerade, in dem er darüber schreibt? Wie in „Die Mächte des Wahsinns“?

      • @matze

        „Wer ist wir?“

        Er meint vermutlich Wollepelz, Männerstreik und sich. Keine Ahnung wer von ihm selbst der Gruppe noch zugerechnet wird und/oder sich ihr zurechnet.

        Aber ich glaube Elmar möchte da schon eine Gruppe der Aufrechten errichten. Warum er das gerade unter einer so negativen Bezeichnung wie dem Fundamentalismus macht verstehe ich auch nicht. Das steht ja eigentlich im Gegensatz dazu, was er eigentlich zu vertreten glaubt:

        Fundamentalismus (von lateinisch fundamentum ‚Unterbau‘, ‚Grund‘, ‚Fundament‘) ist eine Überzeugung oder soziale Bewegung, die ihre Interpretation einer inhaltlichen Grundlage (Fundament) als einzig wahr annimmt. Fundamentalismus wird durch eine stark polarisierte Auslegung einer Letztbegründung umgesetzt.

        vs.

        Fundamentalistische Maskulisten beanspruchen für sich hingegen keine Botschafterfunktion für den gesamten Maskulismus, sondern sehen den Sinn der Existenz unterschiedlicher Flügel im Maskulismus in der diskursiven Entdeckung neuer maskulistischer Standpunkte und der iterativen Verbesserung ihrer Begründungen.

        • Ja, ich hab in der Tat noch nie erlebt, dass sich jemand selbst so gerne, oft und voller Stolz als „Fundamentalist“ bezeichnet wie der Elmar jetzt.

    • „Redlichkeit als Menschen? Um große Worte ist er jedenfalls nicht verlegen. Ich vermute er sieht es tatsächlich so.“

      Vermutlich meint er damit seine notorische Fremdgeherei.

      • @robin

        Moment!!! Das war nur, weil die Frauen sich unredlicherweise nicht hinreichend auf ihn eingestellt und insoweit nicht genug gegeben haben, wenn ich mich richtig erinnere (habe die Stelle gerade nicht gefunden). Da waren also die Frauen und nicht er unredlich, ihm blieb gar nichts anderes übrig als da noch andere Frauen hinzuzunehmen.

    • … im Brustton der Überzeugung schließt nur @Elmar „Kompromisse mit der Wahrheit“ 😉 @Christian! Liegt hier Vorsatz oder Fahrlässigkeit vor, wenn man „Biologisten“ ausschalten will?

    • … und ich vergaß mich für Deinen Kommentar
      *Vermutlich meint er damit seine notorische Fremdgeherei.*
      zu bedanken, @Robin. Muss Du eigentlich ständig meinen Klischees entsprechen?

    • Mal unbenommen dieses nicht nachvollziehbaren Streites zwischen irgendwie gemäßigten oder radikalen Männnerrechtlern:

      „… Männer haben Gefühle – manchmal sogar mehr als Frauen – es geht ihnen nicht gut, sie kümmern sich darum, rednen mit anderen und berichten davon, machen ihre Lage öffentlich: Männer schweigen nicht mehr mehr – und sie sehen nicht ein, warum sie weiter leiden müssen. Und von Gemäßigten wünschen sie sich, daß sie sich viel deutlicher zu genau diesem Standpunkt bekennen. …“

      Das ist doch mal eine klare Aussage, auch wenn sich manche an dem „manchmal mehr als Frauen“ stören werden. Soweit ich mich erinnern kann, war WS auch einer von den Menschen mit Gefühlen und ich möchte damit nicht in die Untiefen seines Coteaus einsteigen, sprich: mir Wertungen erlauben.

      Aber dieser Kleinkrieg erscheint mir aus der Ferne mittlerweile recht albern und, schlimmer noch, unnütz‘ energieverschwendend für nichts und wieder nichts.

      Anstatt sich gegenseitig zu unterstützen, das Potential dafür ist bei allen Beteiligten locker da, so scheint’s, drischt man aufeinander los und verliert dabei das Ziel aus den Augen. Aber Hauptsache, Dekonstruktion, Biologismus und was weiß ich noch für Ismen, wurden zum zigtausendstenmal erneut durchgekaut. Und immer wieder mit dem gleichen Ergebnis abgeschlossen: Nichts; und das alles für verplemperte Zeit und Energie.

      Sowohl „Alles Evolution“, „Jungs und Mädchen“, „Nuklearsprengkopf“ etc. sind zum größten Teil lesenswerte Blogs. Und viele von euch stecken eine Menge Energie dort hinein bzw. betreiben mit viel Verve auch noch andere Projekte und Supports.

      Klasse doch – und geht vielleicht mal ein verdammt radikales Starkbier in einer gemäßigten Kneipe mit Couch trinken (Es muss ja nicht gleich „Robins U-Bahn“ sein).

      Männer schaffen das 😉

      • @emannzer
        „Anstatt sich gegenseitig zu unterstützen, das Potential dafür ist bei allen Beteiligten locker da, so scheint’s, drischt man aufeinander los und verliert dabei das Ziel aus den Augen. Aber Hauptsache, Dekonstruktion, Biologismus und was weiß ich noch für Ismen, wurden zum zigtausendstenmal erneut durchgekaut. Und immer wieder mit dem gleichen Ergebnis abgeschlossen: Nichts; und das alles für verplemperte Zeit und Energie.“

        Ein wohl wahres Wort. Die meisten vergessen, dass das Ziel vor uns, nicht zwischen uns liegt und wir unsere geistige Waffen für das Ziel vor uns schärfen sollten, statt uns gegenseitig zu schwächen.

        „Klasse doch – und geht vielleicht mal ein verdammt radikales Starkbier in einer gemäßigten Kneipe mit Couch trinken (Es muss ja nicht gleich “Robins U-Bahn” sein).“

        Vielleicht liegt es am Gesöff? Bier scheint Bierernstigkeit zu produzieren. Wenn die alten Römer, der Wahrheit näher kommen wollten, dann tranken sie Wein: „In vino veritas!“ pflegten sie zu glauben.

        • „Die meisten vergessen, dass das Ziel vor uns, nicht zwischen uns liegt und wir unsere geistige Waffen für das Ziel vor uns schärfen sollten, statt uns gegenseitig zu schwächen.“

          Die Stärke einer Bewegung liegt nicht in der Einigkeit der Akteure, sondern in der richtigen Vermittlung der Anliegen. Dazu ist es unerlässlich, dass man sich gewissen, allzu radikalen Akteuren entledigt. Man sollte die Spaltung der MRB daher als ermutigendes Zeichen betrachten.

        • „Man sollte die Spaltung der MRB daher als ermutigendes Zeichen betrachten.“

          Wo gibt es denn eine MRB, die es zu spalten lohnte?

          Wer immer behauptet zu wissen was die richtige Vermittlung ist, der mache es doch einfach vor und zeige die tollen Ergebnisse her! 🙂

        • @adrian
          Die „richtige Vermittlung“ habe ich heute auf der Hauptstrasse gesehen: Da hielten einige trostlose Gestalten den „Wachtturm“ hoch!

          „Man sollte die Spaltung der MRB daher als ermutigendes Zeichen betrachten.“

          So lange eine Spaltung zum Dialog der Akteure und zur Festigung des theoretischen Unterbaus führt, sehe ich das sogar als Fortschritt.

          Wer die Spaltung der Szene als Schlag gegen die Männer und ihren berechtigten Forderungen sieht und sich darüber freut, dem empfehle ich, sich mal mit Julien Benda’s „Verrat der Intellektuellen“ auseinanderzusetzen.

          Was ist das Anliegen der MRB?

          Ist es nicht die Wertschätzung des Mannes und Vaters?

          Wenn ja, dann kann die MRB niemals mit dem aktuell wütenden Feminismus zusammengehen.

          Frau Irene Berkel hatte im Büchlein „Mißbrauch als Phantasma“, Wilhelm Fink Verlag, 2006, Gerburg Treusch-Dieter zitiert mit dem Spruch: „Feminismus ist die Theorie, Lesbischsein die Praxis!“

          Wenn die Interpretation von Gerburg Treusch-Dieter stimmt, dann verfolgt die Praxis des aktuell wütenden Feminismus ein Bild der Familie, aus dem der Vater ausgeschlossen bleibt.

          DAS wäre eindeutig gegen die „verfassungsmäßige Ordnung“.

          Ich glaube kaum, dass jemand der sich in irgendeiner Weise der MRB nahe fühlt, jemals mit diesem Feminismus auch nur einen Schritt zusammen gehen wird. Das wäre Selbstmord.

    • Christian, „Ich habe eigentlich keinen Lust auf einen erneuten Artikel zu den Grabenkämpfen, “

      Genau, und wenn Du richtig hinschaust, ist da sowieso nur Unsinn und Rabulistik. Ich habe die Verschlankung Deines Patriarchatsaccount freudig registriert. Können wir es nicht einfach lassen?

  10. @ Roslin

    Du ärgerst dich also mal wieder, dass die Linke nicht sofort einknickt, weil eine kleine Minderheit von Psychologen und Biologen an Rassentheorien glaubt.
    Und die böse Linke kann sich einfach nicht dafür begeistern, obwohl Rassentheorien in der Geschichte der Menschheit doch zu so viel Gutem geführt haben. Kaum zu fassen.

    „Der Winter des Missvergnügens unserer Kulturmarxisten endet so schnell nicht.“

    Och, gerade die „Kulturmarxisten“ waren bei diesem Thema bekanntlich z.T. eher etwas unkritisch:

    „Attestiert man dem Neger, er sei genau wie der Weiße, während er es doch nicht ist, so tut man ihm insgeheim schon wieder Unrecht an. Man demütigt ihn freundschaftlich durch einen Maßstab, hinter dem er unter dem Druck der Systeme notwendig zurückbleiben muß (…).“

    (aus: Theodor W. Adorno – Minima Moralia, 1951)

    „Wir finden bis zum heutigen Tag bei vielen Feministinnen, (…) die Ansicht, dass keine Unterschiede (zwischen den Geschlechtern) bestünden oder dass sie belanglos seien. Sie sagen, wenn je irgendwelche Unterschiede existierten, so seien diese auf die kulturelle Umgebung und die Erziehung zurückzuführen, aber wesentliche psychische Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern, die nicht die Folge von Umwelt- oder Erziehungsfaktoren sind, gebe es nicht.
    Dieser bei den Verfechtern der Gleichberechtigung von Männern und Frauen so beliebte Standpunkt stimmt in vieler Hinsicht nicht. Er argumentiert genauso, als wenn man sagen wollte, es gebe keine psychologischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Volksgruppen und dass jeder, der das Wort „Rasse“ auch nur in den Mund nimmt, etwas Entsetzliches sage. Wenn auch das Wort „Rasse“ als wissenschaftlicher Begriff vielleicht nicht gut gewählt ist, trifft es doch zu, dass es zwischen den Angehörigen verschiedener Völker in der Tat Unterschiede etwa im Körperbau und Temperament gibt.“

    (aus: Erich Fromm – Mann und Frau, 1951)

    Aber konservative Kritik muss ja deiner Ansicht nach keinen Hand und Fuß haben.

    Und hier noch ein Hinweis auf einen interessanten aktuellen kritischen Beitrag zur Diskussion über Intelligenz, werde ich mir demnächst mal besorgen:

    Manfred Velden – Hirntod einer Idee. Die Erblichkeit der Intelligenz

    Klicke, um auf 9783847001805.pdf zuzugreifen

    Eine aktuelle wissenschaftliche Kritik an den Forschungsmethoden und
    Theorien zur Erblichkeit der Intelligenz.

    Ich fand ja schon die Kritik an den Forschungsmethoden der Verhaltensgenetik in „Die Gene sind es nicht. Biologie, Ideologie und menschliche Natur“ von Richard C. Lewontin, Steven Rose, Leon J. Kamin
    sehr interessant, da man in entsprechenden biologischen Lehrbüchern ja meist wenig Kritisches dazu liest.

    Aber Veldens Buch ist ganz aktuell, vor ein paar Monaten erschienen. Bin mal gespannt auf seine Argumentation.

    „Ich wiederhole es gerne, Leszek: Sozialwissenschaften sind auch in meinen Augen korrupt, ideologisch korrupt bis auf die Knochen, korrumpiert von linker Ideologie und linkem Wunschdenken, verachtenswert.“

    Genau, die Geistes- und Sozialwissenschaften werden wohl nur zu retten sein, indem sie ab jetzt die von dir präferierten Kriterien übernehmen: keine Standards wissenschaftlichen Arbeitens mehr, Belege sind überflüssig und der Konservative hat sowieso immer Recht. Jeder, der andere Ansichten vertritt, ist ein „Kulturmarxist“ und dass Linke es doch tatsächlich wagen auf Einhaltung von Standards wissenschaftlichen Arbeitens und auf Belege zu bestehen, ist nur ein mieser Trick zur Ausgrenzung Konservativer aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. 🙂

    • @ leszek

      „weil eine kleine Minderheit von Psychologen und Biologen an Rassentheorien glaubt.“

      Der ist mal wieder gewohnt lustig, Leszek.

      Es gibt (!) drei große menschliche Rassen: die subsaharisch afrikanische, die ostasiatische und die kaukasische.

      Das ist keine „Theorie“ einer „kleinen Minderheit“, sondern ein populationsgenetisch gesicherter Fakt, mit dem umzugehen manchen heikel erscheint.

      Du lebst in einer kleinen Blase, die sich immer weiter von der Realität entfernt…Deine Heroen konnten noch den Benefit der Unwissenheit für sich in Anspruch nehmen…aber the time´s are changing…wach auf Leszek, hör die Signale… ground control to major leszek….werde erwachsen….

      Die Erblichkeit der Intelligenz…das Fass ist sowas von zu, Leszek. Velden ist auf dem Gebiet so uptodate und mehrheitsfähig wie der japanische Soldat, den man in einer Höhle fand….ausharrend fast drei Jahrzehnte nach Kriegsende…. der Überzeugung, den Kampf gegen die Alliierten fortzuführen….

      http://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,917064,00.html?iid=chix-sphere

      Die Molekulargenetik hat die materielle Evidenz geliefert für das, was die Empirie schon seit langer, langer Zeit mehr als nahelegte…auch wenn es Dir und Deinen Mitbläschen inakzeptabel erscheint….die wissenschaftlichen Falschfahrer seid Ihr…nicht die 99%, die Euch entgegen kommen.

      Kleiner Tip: das Buch ist letzte Woche erschienen, les es ruhig .

      Es fasst das Ding mit den Genen und den Rassen und der genetischen Determinierung gut verständlich zusammen. Es macht sich sogar echte Sorgen um die potentiell schlimmen Folgen der Erkenntnis. Auch ein Geisteswissenschaftler sollte das schaffen können. Mach et…ich glaub an Dich!

      schönen Sonntag

      *fG*

      • „Das ist keine “Theorie” einer “kleinen Minderheit”, sondern ein populationsgenetisch gesicherter Fakt, mit dem umzugehen manchen heikel erscheint.“

        Es ist vor allem ein völlig bedeutungsloser Fakt, der keinen politischen Mehrwert generiert.

        • „Es ist vor allem ein völlig bedeutungsloser Fakt, der keinen politischen Mehrwert generiert.“

          Oh, heilige Einfalt! Hoffen wir, daß Du recht behälst. Wenn dieser Fakt nämlich weiter geleugnet und bekämpft wird könnte er schwarze Rosen zum blühen bringen …

        • @ ach Adrian….

          irgendwie mag ich Dich, so wie Du bist….aber die gesellschaftspolitischen Implikationen genetisch determinierter, durch äußere Einflußnahme aka „Förderung“ oder „affirmative action“ nicht kompensierbarer Gruppenunterschiede als bedeutungslosen Fakt zu bezeichnen, da er keinen politischen „Mehrwert“ generiert, heisst, das Köpfchen doch arg tief in das Sandhäufchen zu stecken.

    • @ Leszek

      „Manfred Velden – Hirntod einer Idee. Die Erblichkeit der Intelligenz “

      Der erste Satz („Es ist wissenschaftlich umstritten, inwieweit die Intelligenz erblich ist.“) ist schon mal falsch, der Rest nicht viel besser. Dass Zwilling- und Adoptionsstudien auch Schwächen haben, ist bekannt. Mittlerweile gibt es aber Genome-wide association studies, die deren Ergebnisse grundsätzlich bestätigen. Ich bezweifle, dass Velden auch nur eine Untersuchung zitieren kann, die eine Erblichkeit von 0% belegt.

      @ ratloser

      Hör mal bitte auf, immer von genetischer Determinierung und Evidenz zu reden, so einfach und offensichtlich ist das alles nämlich nicht.

      • @ denton

        Der menschliche Körper inklusive seiner für Geisteswissenschaftler als solcher nicht erkennbarer neurobiologischer Leistungen IST determiniert…zu 100%….wenn Dir die nicht genetische Synthese eines Menschen gelingt, sag mir Bescheid.

        Dass die menschliche Phänotypausbildung durch nicht genetische postfertilative Faktoren moduliert wird, ist klar….gilt auch für Zuchtbullen, Wasserratten und Schmetterlinge..

        Die Evidenz für die genetische Determinierung ist ebenfalls vorhanden, sowohl auf empirisch statistischer, wie kausal molekulargenetischer Ebene.

        Da kannst Du bitten und flehen wie Du willst.

        😉

      • @ ratloser

        „Der menschliche Körper inklusive seiner für Geisteswissenschaftler als solcher nicht erkennbarer neurobiologischer Leistungen IST determiniert…zu 100%“

        Das neuronale Struktur des menschlichen Gehirns ist mit Sicherheit nicht zu 100% genetisch determiniert.

        „Die Evidenz für die genetische Determinierung ist ebenfalls vorhanden, sowohl auf empirisch statistischer, wie kausal molekulargenetischer Ebene.“

        Ich würde mal gerne wissen, woher du deine Informationen beziehst.

        @ Leszek

        Na ja, was Blech hier kritisiert, sind gelegentliche Statistiktricksereien und Übetreibungen, weniger die Genome-wide association studies an sich. Dass Gene kein Schicksal sind, ist auch wieder so eine Binsenweisheit; niemand behautet das Gegenteil (außer ratloser).

      • @Denton:

        Ich bezweifle, dass Velden auch nur eine Untersuchung zitieren kann, die eine Erblichkeit von 0% belegt.

        „umstritten, inwieweit“ != „umstritten, ob“

        Ich habe zwar den Velden nicht gelesen, aber ich denke, niemand würde ernsthaft bestreiten, dass Gene einen Einfluß auf den IQ haben. Selbst wenn man z.B. Umweltgifte als maßgeblichsten Faktor für eine Beeinträchtigung des IQ behaupten würde käme man kaum an der Feststellung vorbei, dass diese Umweltgifte phänotypisch unterschiedliche Auswirkungen haben und dass diese Unterschiede eben mit Genen assoziiert sind.

        Na ja, was Blech hier kritisiert, sind gelegentliche Statistiktricksereien und Übetreibungen, weniger die Genome-wide association studies an sich.

        Turkheimer wird in der Hinsicht konkreter:

        3.10 Conclusion
        We have yet to conclude our account of the GWAS of height. When all was said and done, across the three papers, each comprising multiple studies totaling 65,000 participants and 400,000 SNPs, assessing a trait with a heritability of.9 and a reliability of measurement greater than that, the three studies identified 20, 10 and 21 “significant” SNPs, jointly accounting for 2.9%, 2.0% and 3.7% of the total variation in height. Of the 51 SNPs identified in at least one of the three studies, eight were
        found in two of them, and two were found in all three. Some of the SNPs replicated those found by earlier studies, some did not; some earlier linkages were replicated, some were not.
        Yet despite what one might take to be fairly discouraging results, the study authors, and especially the accompanying editorial summarizing them, adopt an upbeat and even triumphant tone.

        In the editorial, Visscher concluded,

        The main conclusion emerging from the current studies is that GWAS are able to robustly identify common variants that are associated with height but that the effect sizes of individual variants are small, so that very large sample sizes are needed to detect associations reliably. Single laboratories are unlikely to have sufficient sample sizes to do powerful studies on their own, and the trend in human complex trait mapping has been to create consortia of research groups and even consortia of consortia. It remains unclear at this stage how much genetic variation can be explained through the GWAS approach. However, if the samples in these three studies were combined together with other datasets that have been collected on height and genome-wide SNP data, then this question could be answered empirically. Genome-wide studies on, say, 100,000 individuals, unthinkable only a few years ago, will be soon be a reality. (2008, p. 490)

        And what then, in the coming era of consortia of consortia? Will we be more successful in combining causally ambiguous associations each explaining a tenth of a percent of the variance than we are now when they each account for one percent?
        This implacable scientific optimism has been typical of behavioral genomics since its inception. The prescribed cure for the vanishingly small effect sizes typical of genomics has always been more statistical power, in the form of ever-larger sam-
        ple sizes. But at some point, the field is going to have to grapple with the possibility that the difficulty is not statistical power at all, and therefore cannot be remedied by enormous sample sizes and stringent p levels. No one is prone to think anymore that
        the answer to the environmental etiology of juvenile delinquency is to be found in larger and larger samples, allowing detection of tinier and tinier associations with environmental risks. Environmental social science has learned a bitter lesson: the
        explanation of behavior is difficult not because the relevant causes, though countable and essentially additive, are small and difficult to detect; rather, social science is difficult because causes are innumerable and essentially non-additive (Turkheimer, 2004). What causes juvenile delinquency in one place or even one person doesn’t necessarily cause it in another, and whether or not a particular environmental
        risk causes delinquency in a particular instance depends on so many other factors, environmental and genetic, that wide-ranging scientific explanations of important
        phenomena are not possible.

        For most complex human characteristics, the optimistically expressed but largely unexamined claims of the discovery of “true biological effects” are quixotic. Effects can be true in the sense that they have a low probability of having resulted from
        sampling error, as demonstrated by significance testing, but the null hypothesis that allelic variation is unrelated to complex variation is not the real issue in GWAS any more than it is in EWAS. Of course allelic variation is associated with complex
        outcomes: the null hypothesis is always wrong.

        The claim that an effect is truly “biological” is more difficult to understand. In the limited context of population stratification, the claim presumably means that a restricted set of competing causal claims related to the actions of other alleles or environmental exposures related to them has been ruled out or corrected for, but the range of competing causal claims that might actually be made is so wide that the remediations are unconvincing and (based on evidence to date) ineffective. But in
        practice, the claim of a “true biological effect” is intended to connote more than a careful exclusion of a few competing causal hypotheses. The unspoken claim is that assiduous attention to statistical significance and population stratification will lead to discovery of an allele with an identifi able biological pathway extending through the many levels of analysis separating the allele from the complex phenomenon it is purported to explain. If I am correct that this is what the GWAS researchers intend, it is no wonder that they don’t unpack the content of the claim, because on minimal examination it is so obviously false, false even for something not-really-so-complex
        as height, never mind delinquency.

        In the same paper that produced the quotation at the beginning of this paper (Turkheimer, 1996), I introduced a distinction between two forms of biological explanation that I called weak and strong biologism. Weak biologism is the claim, which
        needs nothing more than a belief in philosophical materialism to establish it, that “biology” in one form or another (usually genes or brains) underlies all complex characteristics of organisms. In the modern era, almost everyone recognizes that weak
        biologism is universally true: there are few vitalists or spiritualists left anymore.

        Weak biologism, I suggested, is why everything is heritable; it is also why everything shows a complex pattern of small associations with individual genetic markers.
        Strong biologism is the claim that a complex characteristic is a consequence of a “true biological effect,” the specific result of a specific event at the genomic or neurological level of analysis. The relationship between Trisomy 21 and Down Syndrome, or between a stroke lesion in the left hemisphere and a resulting aphasia, are instances of strong biologism. Strong biologism is rare and scientifically compelling. Genetically oriented behavioral scientists (in those days mostly twin researchers) I argued, had identified a fool-proof move: claim strong biological
        explanation on the basis of weak biological relations that depend only on the inevitable instantiation of behavior in the brain and genome.

        GWAS is a reassertion of this old strategy at the molecular genetic level. The endless repetitions of genome scans that identify a few weak-to moderate signals which then don’t replicate very well in the next study is simply a rediscovery on the
        molecular level of what I (Turkheimer, 2000) have called the First Law of Behavior Genetics: everything is heritable. Everything is heritable because of weak biologism, GWAS is always bound to produce a few “results” because everything is heritable, and heritability is instantiated in the genome, in the same not very useful sense that cognition is instantiated in the brain. The solution to the missing heritability problem is to be found in the gaps between these universal but vague concepts of physical instantiation and actual mechanistic explanation of the complex characteristics of organisms.

        Klicke, um auf Turkheimer%20GWAS%20EWAS%20Final.pdf zuzugreifen

      • @ Nick

        „Ich habe zwar den Velden nicht gelesen, aber ich denke, niemand würde ernsthaft bestreiten, dass Gene einen Einfluß auf den IQ haben.“

        Oh doch, es gibt Leute, die das tun.

        Der Turkheimer-Text ist interessant. Er scheint den Standpunkt zu vertreten, dass wir nichts genaues über kausale Einflüsse bestimmter Faktoren wissen können, weil die Zusammenhänge so komplex sind. Sollte sich diese Ansicht durchsetzten, dann wäre dies das Ende der quantitativen Verhaltensforschung.
        Genome-wide association studies sagen natürlich nichts über mögliche Umwelteinflüsse aus, sind aber eine sinnvolle Ergänzung zu den bisherigen Forschungsmethoden, insbesondere wenn es um Populationsunterschiede geht. Ich bin jedenfalls gespannt, was in den nächsten Jahren so alles zu Tage gefördert wird, u. a. vom chinesischen BGI Cognitive Genomics Project.

        • @Denton:
          Oh doch, es gibt Leute, die das tun.

          Genderisten: Sicherlich.

          Sollte sich diese Ansicht durchsetzten, dann wäre dies das Ende der quantitativen Verhaltensforschung.

          Das müsste dann ja auch für die quantitative Genetik gelten 😀

          Ich lese Turkheimer nicht so. Für ihn sind sich seriöse Verhaltensforscher über solche Beschränkungen schon lange im Klaren (“ Environmental social science has learned a bitter lesson“); Für ihn sind GWAS „Social Sience“:

          At several places in this essay I have compared GWAS to something called social science. What do I mean by that? Here is a working definition: social science is a domain of inquiry into human behavior is characterized by the following:
          1) There are a large number of potential causes, individually small in their effects.
          2) The causes are non-independent and non-additive.
          3) Randomized experimentation is not possible
          [..]
          GWAS of complex human characteristics is social science. It is possible to conduct meaningful science under such conditions, but there are strict, and sometimes crippling, limitations on the scope of the conclusions that can be drawn. In traditional social science, successful outcomes have been produced not by mechanical application of statistical procedures to vast correlation matrices in the hope of finding “true” effects, but rather by careful administration of quasi-experimental methods across multiple domains to detect limited instances of local regularity. This is the strategy that will be successful in human genomics as well, but it is difficult to be optimistic based on current evidence. Most GWAS research remains intent on
          finding “genes for” one thing or another, based on the belief that there are “true biological effects” out there to be found.

          Genome-wide association studies sagen natürlich nichts über mögliche Umwelteinflüsse aus, sind aber eine sinnvolle Ergänzung zu den bisherigen Forschungsmethoden, insbesondere wenn es um Populationsunterschiede geht.

          Ich sehe nicht, inwiefern Turkheimer diese Ansicht teilt.

          Ich bin jedenfalls gespannt, was in den nächsten Jahren so alles zu Tage gefördert wird, u. a. vom chinesischen BGI Cognitive Genomics Project.

          Turkheimer ist da offenbar weniger optimistisch:

          ->“And what then, in the coming era of consortia of consortia?“

      • @ Nick

        „Genderisten: Sicherlich.“

        Nicht nur die.

        „Ich lese Turkheimer nicht so.“

        Turkheimer meint, dass weitreichende Erklärungen wichtiger Phänomene nicht möglich sind („What causes juvenile delinquency in one place or even one person doesn’t necessarily cause it in another, and whether or not a particular environmental
        risk causes delinquency in a particular instance depends on so many other factors, environmental and genetic, that wide-ranging scientific explanations of important
        phenomena are not possible.“). Eine quantitative Betrachtung setzt dagegen voraus, dass man Kausalitäten zumindest grob zuordnen, bewerten und generalisieren kann (Gene, geteilte Umwelten, nicht geteilte Umwelten). Wenn alle untersuchten Fälle aber so komplex und speziell sind, dass man dies nicht kann, dann macht quantitative Verhaltensforschung keinen Sinn.

        „Ich sehe nicht, inwiefern Turkheimer diese Ansicht teilt.“

        Turkheimer muss meine Ansicht nicht teilen und ich nicht seine.

        • @Denton:
          Eine quantitative Betrachtung setzt dagegen voraus, dass man Kausalitäten zumindest grob zuordnen, bewerten und generalisieren kann

          Ich verstehe dein Problem nicht: Ob es nächste Woche in Region X regnen wird lässt sich auch nur recht vage vorhersagen. Macht es deshalb keinen Sinn, Luftdrücke zu messen?

          Die Tatsache, dass man „quantitative Verhaltensforschung“ (mir ist nicht ganz klar, was damit gemeint sein soll) ja dann vergessen könne ist nach meiner Lesart ein „es kann nicht sein, was nicht sein darf“-Argument: Entweder haben wir ein derart komplexes System oder wir haben es nicht. Für Wünschdirwas sind leider derzeit die Genderisten zuständig 😉

          Du müsstest dir schon die Mühe machen darzulegen, warum Turkheimer unrecht haben sollte.

          Turkheimer muss meine Ansicht nicht teilen und ich nicht seine.

          Mir ist leider nicht ganz klar worauf bzw. auf wen du dich beziehst, wenn du meinst: „Mittlerweile gibt es aber Genome-wide association studies, die deren Ergebnisse grundsätzlich bestätigen.“ – im Zusammenhang mit dem „missing heritabiltity“-Problem. Insofern ist schwerlich darüber zu diskutieren.

        • @ Nick

          „Ich verstehe dein Problem nicht: Ob es nächste Woche in Region X regnen wird lässt sich auch nur recht vage vorhersagen. Macht es deshalb keinen Sinn, Luftdrücke zu messen? “

          Es macht Sinn, den Luftdruck zu messen, wenn ich vorhersagen will, ob es in Region X nächste Woche regnen wird und weiß, dass der Luftdruck die Regenwahrscheinlichkeit beeinflusst. Es macht keinen Sinn zu sagen, ein Luftdruck von y erhöht die Wahrscheinlichkeit von Regen um z%, wenn diese Angabe nur in einem speziellen, nicht reproduzierbaren Fall zutrifft.

          „Die Tatsache, dass man “quantitative Verhaltensforschung” (mir ist nicht ganz klar, was damit gemeint sein soll) ja dann vergessen könne ist nach meiner Lesart ein “es kann nicht sein, was nicht sein darf”-Argument: Entweder haben wir ein derart komplexes System oder wir haben es nicht.“

          Turkheimer meint, „social science is difficult because causes are innumerable and essentially non-additive“ und man deswegen nur „limited instances of local regularity“ aufdecken kann. Oder kurz gesagt: Die Welt ist komplex. Stimmt ja auch. Nur heißt das dann aber auch, dass man einzelne kausale Faktoren schlecht isolieren, und wenn es doch gelingt, deren gemessenen Einfluss nicht auf andere Situationen übertragen kann. Ich kann mir schwer vorstellen, wie man so allgemeine, d.h. nicht nur für einen spezifischen Fall geltende Aussagen quantitativer Natur machen kann.
          Ich kann Turkheimers Haltung übrigens gut nachvollziehen. Mich befallen auch gelegentlich Zweifel, ob die Komplexität der möglichen Interaktionen zwischen Genen und Umwelteinflüssen sinnvolle quantitative Aussagen zulässt.

          „Mir ist leider nicht ganz klar worauf bzw. auf wen du dich beziehst, wenn du meinst: “Mittlerweile gibt es aber Genome-wide association studies, die deren Ergebnisse grundsätzlich bestätigen.” – im Zusammenhang mit dem “missing heritabiltity”-Problem.“

          „Missing heritability“ bedeutet nicht „zero heritability“, „grundsätzlich“ ist korrekt.
          http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3182557/
          http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3591292/
          http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3030483/

        • @Denton:
          Es macht keinen Sinn zu sagen, ein Luftdruck von y erhöht die Wahrscheinlichkeit von Regen um z%, wenn diese Angabe nur in einem speziellen, nicht reproduzierbaren Fall zutrifft.

          Ja, der Luftdruck für sich alleine hat eine recht geringe Vorhersagekraft – obgleich er durchaus eine wichtige Größe zur Vorhersage des Wetters ist. Er wirkt in dieser Hinsicht eben abhängig, aber nicht-additiv mit diversen anderen Faktoren zusammen. Erst aufwendig berechenbare Modelle in Kombination mit erheblichen Mengen an Meßwerten ermöglichen eine einigermaßen taugliche Vorhersage. „Wide-ranging scientific explanations“, warum es ausgerechnet jetzt bei mir regnet, sind damit umöglich – obwohl die zugrundeliegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten sogar schon lange bekannt sind.

          Mich befallen auch gelegentlich Zweifel, ob die Komplexität der möglichen Interaktionen zwischen Genen und Umwelteinflüssen sinnvolle quantitative Aussagen zulässt.

          Man sollte eben zumindest eine Vorstellung von der möglichen Komplexität haben.

          “Missing heritability” bedeutet nicht “zero heritability”, “grundsätzlich” ist korrekt.

          Wie gesagt, meine These ist gewiß nicht, dass Gene keinen Einfluß haben. Selbst wenn man davon ausginge, dass „Prolls“ dumm wären weil sie nur Fastfood futtern müsste man wohl feststellen, dass Fastfood manche Menschen eben dümmer macht als andere. Es mag auch durchaus Populationsunterschiede geben. Man weiß nach meiner Auffassung nur fast gar nichts.

          Die von dir verlinkten Studien müsste ich mir natürlich erst näher bzgl. Populationsunterschiede anschauen.

          Zu Davies et al:

          Finally, the study is only applicable to intelligence in populations they studied, Gibson added. “This study says absolutely nothing about differences between groups,” such as people of different ethnicities.

          http://www.the-scientist.com/?articles.view/articleNo/31016/title/Heritability-of-Intelligence/

          Yang et al untersuchen ausschließlich Koreaner.

          Bei Stranger et al heißt es:

          Notably, almost all GWASs to date have been conducted on populations of European descent, and almost none on populations of African descent.

        • @ Nick

          „Die von dir verlinkten Studien müsste ich mir natürlich erst näher bzgl. Populationsunterschiede anschauen.“

          Die von mir verlinkten Studien sagen nichts über Populationsunterschiede aus, solche Studien erwarte ich aber in den nächsten Jahren.

  11. Ich bin jetzt mit „Conciousness explained“ von Denett durch und war am Ende ziemlich enttäuscht. Denn zur eigentlichen Frage, was Bewusstsein ist und wie es zustande kommt, wird so gut wie nix gesagt.
    Sehr viel metaphorisches Herumgestocher, aber keine solide, bahnbrechende Erklärung oder Definition. Es ist noch weniger als ein „Anfang“, wie von Denett eigentlich beabsichtigt und für mich mehr eine Festigung gegenläufiger Standpunkte, dass es noch eine Weile unmöglich bleiben wird, das Phänomen zu erklären.
    Denn auch aus evolutionärer Sicht ist Bewusstsein nicht nötig.
    Selbst für das gesamte Spektrum menschlicher Verhaltensweisen ist Bewusstsein nicht nötig.
    Vor diesem Hintergrund finde ich die Abneigung des gegenwärtigen Stands der Wissenschaft, von Bewusstsein als Epiphänomen oder gar als notwendige Begleiterscheinung oder innewohnende Eigenschaft natürlicher Prozesse merkwürdig.
    Und Denetts Hypothese, dass es vom Grad der entwickelten „Äußerungsfähigkeit“ oder abstrakter „Verbalisierungsfähigkeit“ abhängt (wenn ich ihn richtig verstanden habe) abhängt, alles andere als intuitiv offensichtlich.

  12. Hat jemand mal das Buch „Animal Farm“ gelesen? Das ganze erinnert mich ein bißchen an den Szenen mit den Schafen.

    Um was ging es da? Das Vergewaltigungen jurischtisch gesehen schwierig sind? Und da darf man nicht drüber reden, weil das die Gefühle von Vergewaltigten verletzt? Ich finde es bedenklich wenn Menschen auf höheren Schulen Redeverbote fordern. Als Klausuraufsicht geht das vielleicht, aber in diesem Fall: o.0

    Aber irgendwie kennt man das ja: Die Diskussion über z.B. die Quote oder das Frauenwahlrecht, unabhängig ob man nun dafür oder dagegen ist, ist schon frauenfeindlich.

    • Wenn man bloße artikulierte Gedanken als (sozialschädlichen) „Gewaltakt“ framt, dann ist das immer der erste und entscheidenste Akt zum (wieder)aufmachen der Lager. Was auch sonst: nur „Gewalt“ legitimiert Gewalt.

      Man kann solchen Kot nicht nachhaltig genug in die politische Jauchegrube der allerniedersten Instinkte befördern.

    • @ Denton

      *“Alien”-Erfinder H. R. Giger ist tot*

      R.I.P.

      Ich fühle mich auch schon ganz krank.

      Habe heute beim Blick auf den Forenkalender festgestellt, dass das in meinem Empfinden immer noch neue Jahr fast zur Hälfte bereits um ist.

      Und Tippse kocht mir immer häufiger Bronchialtee, guckt so mitleidig, wenn sie mir die Strickjacke um die Schultern legt.

      Es ist kühl hier.

      Bei Euch auch?

      Oder …, oder kriecht mir der Tod in’s Gebein?

      Tempus fugit

      Nur in Rom nicht.

      Eigentlich ist die Fassade des Petersdomes in Rom, 1608-12 gebaut, nicht sehr glücklich proportioniert – zu breit, zu geringe Vertikaltendenzen, satt und schwer lastet sie lagernd, verdeckt zu viel von der Kuppel:

      Was nicht an der Unfähigkeit des Architekten lag.

      Carlo Maderno, der Michelangelos Zentralbau das gewaltige Langhaus anfügte, aus liturgischen Gründen vom Papst gefordert und gegen den Widerstand seiner Architekten durchgesetzt, musste dem dann auch eine eigene Fassade verpassen, die er mit Türmen plante.
      Da die Obergeschosse der Türme aber nie gebaut wurden, verbreitern ihre Untergeschosse die Fassade optisch in unangemessener Weise, weil sie – als Türme nicht erkennbar – nun ihrerseits zur Fassade gerechnet werden.

      So hatte Maderno sich den Bau gedacht:

      Ein Turmobergeschoss war aufgesetzt worden, aber es zeigten sich zwischen Turm und Fassade bald Risse, so dass man es wieder abtrug, fürchtend, der Untergrund könne das Gewicht des Turmes nicht tragen.

      Bernini, Nachfolger Madernos, übernahm den Bau.

      Unzufrieden mit dem Bild der Fassade, entwarf er eigene Turmobergeschosse mit einer leichteren, eleganteren, durchsichtigeren Struktur.

      Was er an Gewicht hier eingespart hatte, packte er in seinem grenzenlosen, süditalienischen Optimismus wieder obendrauf, indem er aus einem zwei Obergeschosse werden ließ. Denn Madernos Türme waren ihm zu niedrig.

      Wenn schon, denn schon.

      Wieder wurde ein Turm fast fertig gebaut, wieder zeigten sich Risse, wieder musste der Chefarchitekt von St. Peter, diesmal Bernini, seine eigene Arbeit herunterreißen.

      So blieb die Fassde ohne Türme und Giuseppe Valadier, Chefarchitekt der Päpste zur Zeit der Französischen Revolution (:)) und Napoleons (:cry:), blieb die undankbare Aufgabe, das traurige Kapitel abzuschließen: Er setzte (1786-90) die beiden riesigen Uhren auf dieTurmstümpfe – Prothesenarchitektur, immerhin.

      Seine Laufbahn hatte Valadier übrigens als Silberschmied in der väterlichen Werkstatt begonnen. So entwarf und fertigte er z.B. das Reliquiar, das Überreste der Krippe Jesu enthalten soll, für Santa Maria Maggiore, die große päpstliche Marienkirche Roms.

      Ansonsten blieben zeitbedingt (Scheixrevolution und napoleonische Kriege) viele seiner Projekte auf dem Papier.

      Valadier starb 1839 in Rom.

      Das ist er, 1795 gemalt von Pietro Labruzzi , 33 Jahre alt.

  13. Ich werde wirklich alt, nicht mal das Verlinken zu Wikipedia klappt noch.

    Hier die zu breit geratene Fassade

    Da eine der mächtigen Uhren Valadiers:

    Schön sind sie ja.

    Ein guter Architekt, Giuseppe Valadier, wie der Dom von Urbino (1789-1801) zeigt, eines der wenigen Projekte, die er den unruhigen Zeiten abtrotzen konnte.

    Neben den Uhren, die die ganze Welt kennt.

    Aber wer weiß schon, das Valadier sie entwarf. Was sind schon Uhren – UHREN! – für einen Architekten.

    Notbehelfe.

    Natürlich nicht für Schweizer.

    Schweizer Architekten entwerfen Uhren und Kuhglocken, Kuhglocken und Uhren.

    • @ Dummerjan

      Frauentypisch, dieses Interview.

      Völlig Inkonsistentes steht nebeneinander.

      Auf der einen Seite will man nicht schwächer sein als Männer (im Schnitt), auf der anderen Seite ist man es, ganz objektiv (ELO-Punkte).

      Lösung: Um GLEICHBERECHTIGUNG zu schaffen, müssen Männer und Frauen voneinander getrennt werden, damit Frauen nur noch gegen Frauen spielen müssen, sich nicht den Tort anzutun brauchen, ständig gegen Männer zu verlieren.

      Genial.

      Im Schach ist das praktikabel, unehrlich zwar, aber praktikabel, wie im Sport insgesamt auch (Frauentennis, Frauenleichtathletik usw.).

      Außerdem ist die körperliche Unterlegenheit von Frauen so offensichtlich, dass sie leichter erträglich ist.

      Aber die intellektuelle?

      Schon im Schach nicht. Deshalb auch dort Trennung.

      Im Berufsleben ist das aber nicht möglich.

      Es sei denn, Frauen gründeten endlich Frauenunternehmen.

      Wird aber nicht passieren, weil deren häufigeres Fallieren auch die Realität zu unerträglich offensichtlich werden ließe.

      Bleibt also nur der Spin von der Unterdrückung der eigentlich genau gleich leistungsfähigen Frau durch böswillige Männer, bleibt nur böswillige Hetze und das Einfordern von Reparationszahlungen für männliche „Sünden“, die man unterstellt als Ursache für die eigenen Misserfolge, Reparationszahlungen in Form von Extrawürsten, Frauenförderung und -privilegierung, die Männer gefälligst hinzunehmen/ zu leisten haben, weil sie solche gottverdammt erfolgreichen Schweine sind.

      Mit anderen Worten: Feminismus wird uns begleiten bis an’s Ende dieser Zivilisation.

      Es sei denn, wir schaffen es, Frauen gentechnisch-hormonell zu pimpen.

      Aus dem Lieferwagen doch noch durch Tuning einen Sportwagen zu machen, der Rennen gewinnen kann.

  14. Männer ticken zunehmend wie Frauen

    Die Soziologin Jutta Allmendinger hat junge Frauen und Männer befragt. Ergebnis: Sie sind gleichermaßen für die Vereinbarkeit von Beruf und Karriere. Nur das „Nach-oben-Heiraten“ funktioniert dann nicht mehr.

    [..]

    Die Befragung der 2000Frauen und Männer über sieben Jahre hinweg hat zum Beispiel ergeben, dass für beide Geschlechter die Verbindung von Familie und Beruf einen hohen Stellenwert hat. Diese Einstellung hat sich über den Forschungszeitraum hinweg nicht abgeschwächt, sondern zugespitzt. Statt einer „Retraditionalisierung“ bei zunehmenden Alter hat Allmendinger festgestellt, dass die Frauen nicht nur Beruf und Familie verbinden möchten, sondern auch Karriere und Familie. „Frauen möchten von ihrer eigenen Arbeit leben können und berufliche Erfolge haben.“ Die Lebenseinstellung der befragten Männer hat sich, auch das ist bemerkenswert, in ähnliche Richtung gewandelt.

    [..]

    In der Generation der 17 bis 29 Jahre alten Männer und Frauen sei inzwischen der Bildungsstand eine zentrale „Unterscheidungslinie“. Das aber sei gesellschaftlich nicht ungefährlich: Wenn nur noch gut gebildete und verdienende Männer gut verdienende und gebildete Frauen suchten, komme es zu einer Polarisierung der Gesellschaft und einer Einschränkung der sozialen Mobilität. Die „Durchmischung durch Einheirat“ in eine höhere soziale Schicht werde blockiert.

    [..]

    Darmstadts Sozialdezernentin sieht die Frauen noch immer „auf dem Sprung“. Grundsätzlich geändert hat sich bislang wohl nur, dass junge Frauen in ihren Partnern eher einen Mitstreiter als einen Gegner haben. Damit die Situation sich weiter verbessert, empfahl Allmendinger: „Wenn Männer weiter 45 Stunden und mehr arbeiten müssen, kommen auch die Frauen beruflich nicht weiter.“

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/maenner-ticken-zunehmend-wie-frauen-12942052.html

    „Grundsätzlich geändert hat sich bislang wohl nur, dass junge Frauen in ihren Partnern eher einen Mitstreiter als einen Gegner haben.“

    Hää, haben die Frauen ihre Männer früher als Gegner gesehen? Das wäre mir neu…

    • @ Matze

      Seit Jahrzehnten gibt es diese Umfragen, seit Jahrzehnten sind Frauen auf dem Sprung, seit Jahrzehnten werden sie gefördert.

      Und?

      Entscheidend ist nicht, was Menschen in Umfragen zum Besten geben (ist im Zweifel oft eh nur das, von dem sie annehmen, dass es erwünscht ist – „kritisch, progressiv, modern“).

      Entscheidend ist, WAS SIE TUN.

      Und da schicken eben im realen Leben Männer ihre Frauen eher an den Wickeltisch und Frauen ihre Männer eher in die Überstunden.

      UNVERÄNDERT.

      Daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

      Denn Frauen wählen nach wie vor genau jene Berufe, in denen weniger verdient wird, werden somit mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Männer treffen, die mehr verdienen und wer wird dann das Geld verdienen, sinnvollerweise, wer eher die Kinder/Familie versorgen?

      Eben.

      Frauen (und Männer) stellen von vorneherein die Weichen hin auf die Verteilung, die sie laut Umfragen nicht haben wollen.

      Jedenfalls laut der Umfragen, an die die Allmendingers und Gleichtstellungsbeauftragten dieser Republik glauben wollen.

      Nur handeln die Menschen anders, als sie reden.

      Keine neue Erfahrung.

      • @ Roslin

        So isses. Hinzu kommt noch, dass es bald viel zu wenig Männer gibt, die überhaupt noch Geld verdienen, oder zumindest so viel, dass sie sich als Familienernährer eignen.

        Denn vorher wachsen die ohne Vater und damit ohne Vorbild auf, spielen stundenlang Ballerspiele am Tag, toben sich nicht aus und werden mit Ritalin ruhiggestellt, werden in der Schule nicht richtig gefödert und werden dann bald auf einem Arbeitsmarkt, auf dem es kaum noch unbefristete, gut bezahlte Stellen gibt oder der ohnehin einen chronischen Stellenmangel aufweist, im großen Stil mit Frauen um Arbeitsplätze konkurrieren.

        Und dann Gut‘ Nacht Marie…

        • @ Matthias

          *Hinzu kommt noch, dass es bald viel zu wenig Männer gibt, die überhaupt noch Geld verdienen, oder zumindest so viel, dass sie sich als Familienernährer eignen.*

          Und diese Männer sind kein „Heiratsmaterial“, kein „Vatermaterial“, gerade für die gebildeten Frauen nicht.

          Die bleiben lieber kinder-/partnerlos, als sich einen Mann anzutun, den sie versorgen müssten, wenn sie mit dem eine Familie gründen.

          Umgekehrt, immer mehr gebildete Männer ziehen es vor, sich nicht zu binden, nicht Vater zu werden, weil gerade die immer deutlicher den Braten riechen und sich nicht via Vaterschaft/Kinder einer feministischen Harpye ausliefern wollen, der ein feministsich-femizentrischer Staat hilft, mittels Kindern als Erpressungsmittel den Vater umso effektiver auszubeuten,je mehr der die Kinder liebt > Kindermangel > „darwinsitische“ Problemlösung > Parallelgesellschaften werden unsere Progressiven, Kritischen und Modernen beerben, denn die haben Kinder, wesentlich mehr Kinder.

          Und vererben zu einem Gutteil ihre Grundeinstellungen an diese Kinder, unterstützt dann auch noch von gleichsinniger Sozialisation.

          Alles nur eine Frage der Zeit.

          3 Generationen – und die Würfel sind gefallen.

        • „Aber davon ab: Die Frauenquoten scheitern eh – nämlich an den Frauen, die sich lieber einen halten als selbst Manager zu werden.“

          Was heisst hier lieber? Für viele Jobs
          sind Frauen, mit seltenen Ausnahmen,
          schlicht nicht geeignet.
          Dank verschissener Erziehung und
          fehlgeleiteter Bildung auch viele
          junge Männer nicht mehr.

        • Der Vaginazähler Prof. Dr. Ulf Papenfuß, von der Uni Lepziger-Allerlei macht doch viel in Gender:

          „Baumert, A./Papenfuß, U. (2014): Gender Budgeting an deutschen Universitäten:“

          „Papenfuß, U. (2013): Gender Diversity in öffentlichen Unternehmen:“

          „Papenfuß, U. (2013): Repräsentation von Frauen in öffentlichen Unternehmen: Defizite und Perspektiven für die Selbstregulierung, Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Verein Frauen in die Aufsichtsräte,“

          usw …

          http://www.wifa.uni-leipzig.de/publicmanagement/team/jun-prof-dr-ulf-papenfuss/Vortraege.html

          Kein Wunder, daß der Gender liebt, der lebt davon …

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