21 Gedanken zu “Feministische Biologie: Brauchen wir feministische Wissenschaft?

  1. „Feministische Biologie: Brauchen wir feministische Wissenschaft?“

    Die Frage ist in sich selbst widersprüchlich.
    Da es sich bei dem genannten um Pseudowissenschaft handelt.

  2. Nein, WIR brauchen diesen Kram nicht. RadAbFems brauchen sowas, um ihre kruden Ansichten seriös wirken zu lassen. Kreationisten versuchen das schon eine ganze Weile. Daß es nicht funktioniert, werden auch die Aktivistinnen*Innen dann merken müssen.

  3. „Feministische Biologie: Brauchen wir feministische Wissenschaft?”

    [i]Radikale Feministin lehnt „Transgender“ ab

    Eine australische Feministin lehnt den Begriff „Transgender“ ab. Dieser setze den Begriff „Gender“ voraus, der zur Unterdrückung der Frau in der Gesellschaft diene. Die „Transgender“-Debatte lenke von der weltweiten Diskriminierung der Frau ab. [/i]
    Soweit wird dort zitiert → http://genderama.blogspot.de/2014/05/radikale-feministin-lehnt-transgender-ab.html

    Ich möchte noch einwenig weiter daraus zitieren.

    Der radikale Feminismus sehe den Begriff „gender“ als „Sortiersystem für männliche Dominanz, als etwas, das die Stangen für den Käfig bereitstelle, in welchem Frauen in ihrem täglichen Leben gefangen sind“, schreibt sie in einem Artikel für den MedicalXpress. Ohne „gender“ könne es auch kein „transgender“ geben, folgert sie.

    Jeffreys lehnt daher Initiativen für die Anerkennung von Transgender-Personen ab. Diese würden den Begriff „gender“ und damit die Unterdrückung der Frau weiter in der Gesellschaft verankern.

    Nunmehr möchte ich die obige Frage, mit einem lauten Nein, beantworten.

  4. Hier in Deutschland hatten wir vor einigen Jahrzehnten schon mal die Situation, dass sich Ideologen die Biologie unter den Nagel rissen – das war halt eine nationalsozialistische „Biologie“. Und die hat maßgeblich zur Ermordung von Millionen Menschen beigetragen. Fachlich gesehen war sie voller Fehlvorstellungen.

    Die Kommunisten hatten mit ihrem Lyssenkoismus auch eine eigene, ganz speziell auf ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte „Biologie“ auf Lager. Man versuchte, Zitronen in Sybirien wachsen zu lassen. Man glaubte, an subtropisches Klima angepasste Pflanzen durch „kommunistische Umerziehung“ so weit bringen zu können, dass sie in der kalten Zone wachsen konnten. Der Versuch ist milde ausgedrückt schiefgegangen. Naja, Verrückte machen eben selbst SOLCHE Experimente, die eigentlich gar keine sind.

    Die Geschichte lehrt uns also: Haltet Ideologen von der Biologie fern, wenn ihr wollt, dass die Biologie eine ernstzunehmende Wissenschaft bleibt und wenn ihr nicht wollt, dass Menschen Schaden davontragen.

    Was ist jetzt: Einige Feministinnen/Gendersens versuchen, die Biologie zu unterwandern, um dann als „Biologe“ oder eher „Biologin“ irgendwelche irren Gender-Thesen verbreiten zu können. Motto: „Seht her – unsere Thesen sind auch aus biologischer Sicht bewiesen!“ Genau das ist aber eine glatte und sehr dreiste Lüge.

    Der Papst hat schon ganz Recht: Die Gender-Ideologie ist Teufelszeug!!! (vgl. http://www.kath.net/news/45221)

    Der Heinz-Jürgen Voss ist auch so einer. Selbst wirklich Diplom-Biologe und verkündet öffentlich, es gebe unendlich viele Geschlechter – was ganz klar im Widerspruch zum biologischen Stand der biologischen Forschung steht.

  5. Ich habe nach einem Studienplan oder ähnlichem gesucht und nichts gefunden. Feminist Biology wird zwar auf der Leitseite http://www.womenstudies.wisc.edu erwähnt, aber ich finde weder einen Bachelor- noch einem Masterstudiengang.

    Man findet eine Stellenausschreibung „Wittig Postdoctoral Fellowship in Feminist Biology“ http://www.womenstudies.wisc.edu/documents/PositionAnnouncements/Wittig%20Postdoc%20flyer%2011%2013.pdf
    und darin
    „Each year the Fellow will also teach one or two undergraduate courses…“

    Es handelt sich also offenbar „nur“ um eine Postdoc-Stelle für eine Person, die vermutlich weiblich sein wird.
    Wenns nicht mehr ist, dann wird die Gesamtmenge an Ideologie, die da unterrichtet wird, nicht signifikant vergrößert.

    PS: Die Männerquote in der Professorenschaft ist noch ausbaufähig: http://www.womenstudies.wisc.edu/faculty.htm

    Immerhin 1 von 19 Professoren hat einen männlichen Vornamen. Allerdings fällt beim Portrait des Herren ein ungewöhnlich schwach ausgeprägter Adamsapfel auf …. hmm … ich sehe gerade, er hat früher unter einem weiblichen Vornamen publiziert: http://history.wisc.edu/people/faculty/enke.htm
    Was wieder mal den Verdacht erhärtet, daß die demographische Struktur in diesen Studiengängen stark von der der übrigen Bevölkerung abweicht und zu einem anderen Begriff von Normalität führt.

    • @ mitm

      18 Lesben und ein Schwuler?

      Nur eine bösartige vermutung von mir.

      Wahr ist aber, dass, sagen wir mal, ungewönnlich viele Genderstudis, die männlich* sind, auch schwul sind.

      Und der Lesbenanteil unter den Führer.I.nnen der Bewegung – na ja.

      Findet sich leider keiner, der eine Studie über die exakten Zahlen finanziert.

      WAHRnehmen ist nicht unbedingt erwünscht, wenn Wahrnehmung zu politisch inkorrekten Ergebnissen führen könnte.

      • Alex, wenn jemand seinen Vornamen von weiblich auf männlich wechselt, dann spricht man von transsexuell. Schwul ist was anderes.

        Also nach eigener Definiton ist er jetzt männlich, genießt aber offenbar trotzdem das Vertrauen der weiblichen Mehrheit, denn die beiden X-Chromosomen bleiben ja gleich.

        Zwecks Bestätigung üblicher Vorurteile ist er aber in typisch männlicher Manier Co-Director of Graduate Studies. M.a.W. sind statistisch betrachtet 100% der männlichen Profs Co-Director oder Director, also gehobene Leitungsfunktion, verdient also vermutlich auch mehr als die anderen Damen im Durchschnitt, woraus sich sehr wahrscheinlich ein deutliches Gender Pay Gap ergibt. Für ein streng feministisches Department ein Skandal. Eventuell spekuliere ich aber falsch über die Gehälter.

        • @ mitm

          *Alex, wenn jemand seinen Vornamen von weiblich auf männlich wechselt, dann spricht man von transsexuell. Schwul ist was anderes.*

          Ja,ja.

          Trotzdem.

          18 sind angry, er ist gay.

      • „18 Lesben und ein Schwuler?“

        Zum Abend ein Witz:
        Zwei Schwule stehen in einer Einkaufsmeile, als eine seehr attraktive Frau vorbeikommt, sozusagen Marylin Monroe filia. Der eine Schwule merkt an: ‚Es gibt Momente, da wünschte ich, ich wär lesbisch.‘

        • @ yacv

          *Der eine Schwule merkt an: ‘Es gibt Momente, da wünschte ich, ich wär lesbisch.’*

          Beruhigend zu wissen: Adrian war das nicht. Der ist eine sichere Bank, steht wie ein Fels in der Brandung.

        • Ich erkenn nicht mal den Witz daran.

          „Adrian war das nicht. Der ist eine sichere Bank, steht wie ein Fels in der Brandung.“

          Nachdem meine Tram sich heute abend verspätet hat, nachdem irgendwelche Jungmänner wieder gewaltsam die Türen aufhalten mussten, damit ihre albern kichernden, stöckelschuhtragenden und damit nicht rennen könnenden Weibchen noch mitkommen, kann ich nur sagen: UND DAS IST AUCH GUT SO!

        • @ yacv

          Der ist echt gut!

          @ Adrian

          Ja, sei froh, dass Du schwul bist! Das mit den Stöckelschuhen geht noch. Auch wenn ich selbst nicht drauf stehe bei Frauen und wenn ich kaum nachvollziehen kann, warum sich Menschen so ein Handicap freiweillig antun. Eine Frau in Nike Air oder Asics ist genauso attraktiv aus meiner Sicht – nur kann sie rennen!

          Glaub ich, dass da GUT SO ist, keinen Immer-nur-Ärger-Ärger mit den Määääädchen zu haben.

    • „Was wieder mal den Verdacht erhärtet, daß die demographische Struktur in diesen Studiengängen stark von der der übrigen Bevölkerung abweicht und zu einem anderen Begriff von Normalität führt.“

      Natürlich haben wir Homos einen etwas anderen Begriff von Noramlität. Wie sollte es auch anders sein?

  6. Interessanterweise wird diese „Wissenschaft“ unter der Ägide von Prof. Janet Hyde etabliert, berühmt für ihre „Gender-Similarity-Studien“, die immer mächtig viel Aufmerksamkeit erfahren von Seiten des etablierten Müllstromes.

    Weil sie so schön das propagierte Narrativ „wissenschaftlich“ unterfüttern.

    http://www.universityherald.com/articles/9073/20140425/university-of-wisconsin-to-offer-post-doctorate-program-in-feminist-biology.htm

    Zitat Hyde:

    *Hyde said a feminist biology program is necessary because „sexism among male scientists‘ sometimes makes them incapable of accurate research,“ Campus Reform reported.

    „All human beings have gender stereotypes in their brain,“ Hyde told Campus Reform. „Gender stereotypes are pervasive … people just don’t see things or don’t appreciate them or don’t process them when they don’t conform to stereotype notions.“

    She hopes the program will raise new questions and suggest novel solution.

    „It means being able to detect gender bias in previous research and … figuring out ways to move forward in research and theory that removes the gender bias,“ Hyde said.*

    Wirft ein Licht auf das Wissenschaftsverständnis der Dame.

    Wie sie ihren eigenen Gender Bias, den feministischen – wohl der stärksten einer – in ihre Studien einbaut, kann man sehen, wenn man genauer hinschaut.

    Was der Müllstrom wohlweislich nicht tut.

    Entweder aus Unfähigkeit oder aus ideologischer Komplizenschaft, oder (am wahrscheinlichsten) aus beidem.

    La Griffe du Lion (US-Professor, der aus verständlichen Gründen anonym bleiben will, um sich den PC-Lynch-Mob vom Leib zu halten, dessen linker McCarthyismus an vielen US-Universitäten vorherrscht) aber schon:

    http://www.lagriffedulion.f2s.com/math2.htm

    Wer’s kürzer mag findet die Hauptkritikpunkte auch hier:

    http://motls.blogspot.de/2009/02/la-griffe-du-lion-universal-math-sex.html

    Nun also richtet sie „feministische Biologie“ ein und aus, die feministische „Wissenschaftlerin“, die den Bias ideologisch-programmatisch verkörpert gerade als feministische „Wissenschaftlerin“.

    Nicht, dass Feminist.I.nnen keine Biologie als Wissenschaft betreiben könnten.

    Doch, das können sie. Nur ist das dann keine feministische Biologie, wenn es Wissenschaft ist. Wer feministische Biologie betreibt, betreibt Ideologie – der neue Lyssenkoismus.

    Wir dürfen gespannt sein.

    Not really.

    Der Niedergang der westlichen Academia setzt sich fort.

  7. Es gibt keine „feministische Wissenschaft“.

    „Feministische Wissenschaft“ ist ein Oxymoron.

    Feminismus will Wissenschaftlichkeit abschaffen, dekonstruieren.

    Die Ablehnung rationaler, wissenschaftlicher Grundsätze ist dem Feminismus immanent.

    „Wissenschaft“ (Ratio, Logik, Empirie, Falsifizierbarkeit) ist männlich repressiv.

    Es ist notwendig, die irrationale, ideologische, antirationale Natur des Feminismus klar zu benennen.

    • Ja. Die nennen das aber „Wissenschaft“.

      Die Lann Horscheidt beispielsweise ist de jure eine echte Professorin und damit eine echte WISSENSCHAFTLERIN. Zumindest auf dem Papier.

      Und kriegt demensprechend KOHLE.

      Bin mal gespannt, wann sich diese Zustände endlich ändern. Nicht, dass ich ihr was persönlich will. Aber solche Professuren würde eine funktionierende Gesellschaft erst gar nicht schaffen bzw. zulassen.

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