Von Mackern und dem Recht auf Widerstand und Gegengewalt

Ein neuer Shitstorm auf Twitter dreht sich um einen Tweet von Tofutastisch:

 

Tofutastisch hatte ein T-Shirt gebastelt, mit dem sie wirkungsvoll das Patriarchat bekämpfen kann, indem sie dort den Kampfspruch „Macker gibt’s in jeder Stadt, bildet Banden, macht sie platt“ zusammen mit einem Bild eines mit Stöcken/Keulen bewaffneten wohl feministischen Mobs verewigt hatte.

Das Bild sollte mit dem Tweet angezeigt werden.

Zuerst wurde es wohlwollend in ihrem feminstischen Umfeld wahrgenommen und favorisiert, dann fiel es auch Leuten außerhalb ihrer radikalfeministischen Bubble auf und erregte unverständlicherweise Unmut.

Neben sachlicher Kritik haben sich natürlich auch einige Leute vollkommen überzogen dagegen gewandt, einige Auszüge härterer Reaktionen hat Tofutastisch in in ihrem Blog Aplusranting zu einem Blogeintrag verarbeitet.

Aus Solidarität wurde anscheinend auch in den radikalfeministischen Kreisen sogleich ein Hashtag #mackergohome verwendet, in dem Schätze wie diese auftauschen:

https://twitter.com/baum_glueck/status/451861414580617217

https://twitter.com/baum_glueck/status/451855697240920064

https://twitter.com/Tofutastisch/status/451855537203060736

 

Also teilweise alte radikale Demosprüche umgedichtet. Ein Unrechtsbewußtsein hat man dabei nicht. Man kämpft ja schließlich für das Gute (das nimmt sich teilweise natürlich auf der Gegenseite auch nichts, auch dort wird durchaus übertrieben).

In der Darstellung in einem weiteren Blogartikel klingt das dann so:

Doch Gewalt erzeugt Gegengewalt. Vor ein paar Tagen twitterte @Tofutastisch ein Bild von ihrem selbstgemachten T-Shirt mit dem Spruch „Macker gibt‘s in jeder Stadt – bildet Banden, macht sie platt.“ Und über sie brach ein Shitstorm herein. (Der genaue Hergang ist hier nachzulesen) Ist also einmal nicht die Frau die bedrohte, sondern es wird von ihr eine mögliche Gewaltausübung an Männern* auch nur in den Raum gestellt, ist die Kacke am Dampfen: Wie kann sie sich anmaßen, Gewalt an Privilegierten verüben zu wollen! Diese Furie!

Der relativ naheliegende Gedanke, dass die Leute es generell nicht gut finden, wenn man generell Gewaltausübungen in den Raum stellt und das Gegengewalt nicht einfach so immer gerechtfertigt ist, schon gar nicht gegen so etwas abstraktes wie „Macker“, dass scheint nicht in den Sinn zu kommen.

Überhaupt stellt sich ja die Frage, was überhaupt ein Macker ist. Ich nehme mal an, ein man, der sich typisch männlich verhält und entsprechend auftritt. Was ja auch eine hübsche Abwertung ist. Aber gut: Männliches Auftreten ist ja auch das Übel dieser Welt im Feminismus.

Die Rechtfertigung geht weiter:

Was von den Shitstormern aber als erstgemeinter Aufruf zur Hatz auf Männer* interpretiert wird (ja, auch Vergleiche zum Holocaust wurden gezogen), ist nur ein „Zurückschlagen“ mit dem Mittel der Ironie bzw. der Umkehrung – ein Akt der Selbstermächtigung, denn schließlich will eins sich auch mal zur Wehr setzen und angestaute Aggressionen abbauen. Die Ironie des T-Shirt-Spruchs zeigt sich bereits durch die Wortwahl: Die Rede war explizit nicht von Männern*, sondern eben von Mackern – also einem bestimmten Typ Mann mit entsprechender Attitüde. Es wird also zum Gegenschlag gegen diejenigen aufgerufen, die beständig – verbal oder auch physisch – Gewalt gegen Frauen ausüben. Durch die strukturelle Ungleichheit ist das aber keine wirklich ernstzunehmende Drohung, denn wer würde sich denn nun wirklich einen Frauenschlägertrupp vorstellen, der marodierend durch die Straßen zieht und Macker vor sich hertreibt?

„Nehmt uns doch nicht ernst, wir sind ja eh machtlos, nur Frauen, wir können unsere Gewaltandrohungen gar nicht umsetzen“. Eigentlich lustig, gerade von radikalen Feministinnen. Wobei sie ja recht hat: Ich bezweifele auch, dass wir radikalfeministische Mobs sehen werden. Aber das ändert ja nichts daran, dass hier geistige Brandstiftung betrieben wird und radikalisiert und abgewertet wird.

Auch lustig, weil meines Wissens nach auch noch keine Feministin bisher von maskulistischen Banden zusammengeschlagen oder vergewaltigt worden ist, dennoch aber genau damit ja die „Gegengewalt“ begründet wird.

Andererseits ist in dieser Ideologie die Gewalt gegen Frauen ja alltäglich, jede 3./6. Frau wird geschlagen oder/und vergewaltigt und Männer halten dieses System am Laufen, weil sie Frauen hassen und kleinkriegen wollen.

An diesem Beispiel wird deutlich, wie hegemoniale Männlichkeit funktioniert: WHMs geben mit ihrer Deutungshoheit vor, was als Gewaltandrohung gilt und was nicht. Zu beachten ist hierbei, dass diese optionale Androhung von Gewalt nicht nur Frauen trifft, sondern auch unterschiedliche Konzepte von Männlichkeit existieren, die in einer Hierarchie zueinander stehen: Als un-männlich geltende Männer (z.B. Schwule oder Feministen) stören die Geschlechterdichotomie, da sie angeblich effeminiert bzw. weibisch sind oder gar unter der Fuchtel von Frauen stehen.

Eigentlich gibt hier schon der reine Menschenverstand an, dass die obigen Sachen Gewaltandrohungen sind. Das wird aber schnell mal in ein System eingeordnet, in der jede Gegenäußerung schlicht ein Mundtot machen ist, eine hegemoniale Männlichkeit, mit der andere Ausgegrenzt werden, um unmännliche Männer und Frauen abzuwerten. Das vielleicht auch „un-männliche Männer“ und Schwule diese Aufrufe nicht gut finden oder „Mackerhaft“ auftreten können scheint ihnen gar nicht in den Sinn zu kommen. Wäre Brian Kinney ein Macker?

Kritik ist jedenfalls in dieser Ideologie nur ein Machtinstrument, sie hingegen kämpfen gegen Macker, also die Macht, die alles unterdrückt. Innerhalb dieses Kampfes ist dann alles erlaubt.

Weil man eben auf der guten Seite ist.

 

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90 Gedanken zu “Von Mackern und dem Recht auf Widerstand und Gegengewalt

  1. Am tollsten fand ich ja das hier:

    Ich finde, dass bringt die kognitive Dissonanz am besten zum Ausdruck: Obwohl derFeme klar ist, dass hier Gewalt ausgeübt werden soll, behauptet er, es gäbe keine Gewaltandrohnung.

    • „Gewalt gegen Privilegierte nennt man Aufstand und hat nix mit Gewaltandrohung sondern mit Rovolution zu tun.“

      Ich lehne Gewalt auch gegen Frauen ab! 🙂

      Die leben doch in einer Traumwelt. Gewalt gegen Macker soll ein Aufstand sein!

      Aber wie war das? Gewaltbereite Femis sind nur eine Randerscheinung, die gab es mal in der Vergangenheit, alles Lüge …

    • @ kinchkun

      Es geht nur darum, die eigene negative Energie vor sich und der peer group legitim abreagieren zu können.

      Der größte Teil der Mitglieder des schwarzen Blocks sind drogenabhängige, gewalttätige outdrops, die sich in die Rolle der Frontkämpfer gegen den aufziehenden Faschismus phantasieren.

      Da darf man dann alles, Polizisten verprügeln, Autos anzünden, Polizeiwachen angreifen, „Rechte“ angreifen, die Versammlungen demokratischer Parteien (AfD) gewalttätig stören…etc.

      Nichts passiert.

      Kein Politiker traut sich den asozialen Mob als asozialen Mob zu behandeln, nicht mal zu benennen. Das Image zählt, nicht die Tat.

      Die Linke hatte noch nie Probleme damit, ihre Ethik stark selektiv anzuwenden. Die Feinde des „Guten“, der „Klasse“, der „Revolution“ kamen noch nie in den Genuss der Ethik. Die müssen „zerdrückt“ oder „umerzogen“ werden.

      In Bezug auf die „Femen“ konstatiere ich aber auch ein auffälliges Maß intellektueller Schlichtheit….

      • @ratloser
        „Kein Politiker traut sich den asozialen Mob als asozialen Mob zu behandeln, nicht mal zu benennen.“

        Wo lebst Du?

        In Deutschland, wo ich lebe, werden die 1-Mai-Krawallisten sowohl von Politikern als auch von Boulevard-Zeitungen gerne und oft als „Randalierer“ und „Chaoten“, aber auch „Kriminelle“ bezeichnet.

        Bleib doch einfach mal bei den Tatsachen.

        Ich mag den schwarzen Block ganz und gar nicht. Aber was ich auch nicht leiden kann, sind wilde Behauptungen ohne Boden, wie das hier:

        „Der größte Teil der Mitglieder des schwarzen Blocks sind drogenabhängige, gewalttätige outdrops“

        Woher willst du das wissen? Kennst Du diese Leute so gut?

        Es reicht doch wohl hin, deren Verhalten als falsch einzustufen, wozu dann noch Unterstellungen dieser Art? Ehrlich gesagt, für mich klingen solche Behauptungen dann doch mehr nach Propaganda denn nach fundierter Kritik.

        „Nichts passiert.“

        Offenbar warst Du noch nie auf einer Demo, wo es mal eskaliert. „Nichts passiert“ sieht dann so aus: Schlagstockeinsatz, Tränengas, Verhaftungen. Nicht wenige von den gefassten Leuten werden auch verurteilt. Weder die Polizei noch die Justiz schläft in diesen Fällen.

        Im übrigen wird Deutschland nicht vom schwarzen Block beherrscht. Das ist eine kleine Minderheit, radikal und unangenehm, aber im Grunde nicht bedeutend. Die ganze linksradikale Szene scheint mir eher klein zu sein. Es ist ziemlich witzlos, sich daran hochzuziehen. Noch witzloser ist der Mob selbst, der ein festes Datum braucht, um Revolution zu machen. Aufstand geht eigentlich anders. Es ist ja gewissermaßen so, als sagten sie der Polizei vorher Bescheid: Hört mal, am ersten Mai stürzen wir den Staat! Lächerlich.

        In einem muss ich den Antifas aber mal recht geben: Bislang waren es die Nazis, die mehr Menschen verletzt und getötet haben. Das ist aktenkundig. Linke Gewalt gibt es, ja. Aber selbst die Polizei stellt meistens fest, dass linke Straftaten eher gegen Sachen verübt werden (Autos, S-Bahn-Strecken usw.). Rechte Straftaten richten sich sehr oft gegen den Menschen selbst.

        • Das stimmt so nicht. Linke Gewaltexzesse richten sich erstens gegen Polizisten, von denen manchmal mehr als hundert an einem Tag verletzt werden. Polizisten sind Menschen. Es ist ein Wunder oder zumindest sehr großes Glück, dass bei diesen hasserfüllten Angriffen noch niemand ums Leben gekommen ist.

          Und zweitens ist ein Anschlag auf Bahn-Anlagen selbstverständlich auch ein Anschlag auf Menschen: Wenn die S-Bahn entgleist oder wenn sie aufgrund eines Signalausfalls verunglückt, kann es Tote und Schwerverletzte geben. Ähnlich ist es auch bei den Anschlägen auf Fuhrparks der Bundeswehr. Es gibt überhaupt keinen Grund, »Gewalt gegen Sachen« zu verharmlosen.

        • @stefanolix

          * Polizisten sind Menschen. Es ist ein Wunder oder zumindest sehr großes Glück, dass bei diesen hasserfüllten Angriffen noch niemand ums Leben gekommen ist. *

          Aus Sicht der Antifa völlig falsche Sicht.

          Polizisten sind Instrumente des ( zu bekämpfenden ) Staatsapparates.

          Also Sachen.

          Und schon stimmt die Logik wieder.

        • @ stefanolix

          „Das stimmt so nicht. Linke Gewaltexzesse richten sich erstens gegen Polizisten, von denen manchmal mehr als hundert an einem Tag verletzt werden. Polizisten sind Menschen. Es ist ein Wunder oder zumindest sehr großes Glück, dass bei diesen hasserfüllten Angriffen noch niemand ums Leben gekommen ist.“

          Demonstranten sind auch Menschen. Trotzdem werden die von Polizisten zusammengeschlagen. Meistens werden auf solchen Demos mehr Demonstranten als Polizisten verletzt, und die verletzten Demonstranten sind auch nicht unbedingt die, die zuvor Gewalt ausgeübt haben. Polizisten sind immerhin Waffenträger und Repräsentanten des staatlichen Gewaltmonopols, ein Angriff auf einen Zug Bereitschaftspolizisten ist schon etwas anderes, als wenn ein Lynchmob einen einzelnen „Macker“ oder was auch immer jagt.

        • http://de.statista.com/statistik/daten/studie/4721/umfrage/vergleich-der-anzahl-von-rechten-und-linken-gewalttaten/

          http://de.statista.com/statistik/daten/studie/5735/umfrage/anteil-politisch-motivierter-koerperverletzungsdelikte/

          Bei dem 2. Link komme ich allerdings ins Grübeln, denn für zB 2012 sind 85,5% +52,9% (Rechte+Linke Gewalt) doch schon mehr als 100%. Zwerkwürdig …

          Oder hat wirklich niemand verlässliche Zahlen und demnach stochert jeder eigentlich nur im Nebel?

        • @ ddbz

          „Bei dem 2. Link komme ich allerdings ins Grübeln, denn für zB 2012 sind 85,5% +52,9% (Rechte+Linke Gewalt) doch schon mehr als 100%. Zwerkwürdig …“

          soll heißen: von den rechten politisch motivierten Gewalttaten sind 85,5 % Körperverletzungsdelikte, von den linken sind es 52,9 % usw.

        • Die Zahlen der einzelnen Links passen nicht so recht zusammen. In meinem ersten Link kommt weder Rechts noch Links auf 1000.

          Ich glaube die zählen mal dies und mal das.

          Eigentlich ist es mir auch wurscht, ich finde Gewalt nicht richtig. Auch sollte man diese nicht gegeneinander aufrechnen! Was soll das bringen?

          Selbst wenn mir eine Feminist.I.n mit dem oben angesprochenen T-Shirt begegnet, kann ich mir doch nicht das Recht herausnehmen gewalttätig zu werden…

        • „andere Straftaten“ dürften hauptsächlich Verwendung verbotener Symbole (Hitlergruß, Hakenkreuze, SS-Runen etc.) sein, schätze ich mal.

        • @ddBz

          Die Zahlen der einzelnen Links passen nicht so recht zusammen. In meinem ersten Link kommt weder Rechts noch Links auf 1000.

          Ich glaube die zählen mal dies und mal das.

          Eigentlich ist es mir auch wurscht, ich finde Gewalt nicht richtig. Auch sollte man diese nicht gegeneinander aufrechnen! Was soll das bringen?

          Wenn es einen dann selbst erwischt, ist eigentlich egal, was die
          Statistik sagt.
          Zumindest hab ich noch nie gehört, dass sich jemand getröstet hat, dass ein Unglück ein spezieller seltener Fall war.

          Selbst wenn mir eine Feminist.I.n mit dem oben angesprochenen T-Shirt begegnet, kann ich mir doch nicht das Recht herausnehmen gewalttätig zu werden…

          Also für Gewaltanwendung bin ich viel zu faul.
          Meine Art der Gewaltanwendung besteht darin, nichts zu tun.
          Erfahrungsgemäß geraten solche Leute früher oder später an den richtigen.

          Nur als Berliner muss ich sagen, dass diese spezielle Aktivistenszene einen ganz schön auf den Keks gehen kann.
          Eben weil jede zweite Mülltonne und fasst jedes Plakat gleich mit Agitprop zugekleistert wird. Und es ist ja nicht die unaufdringlichste Art der „Werbung“.
          Normale Werbung an sich ist schon ätzend, aber dass jede Hohlbirne meint, ihre Antigedanken überall kundtun zu müssen hat auch irgendwas pathologisches.
          Und wenn es nur die üblichen „sexistische kackscheisse“ Tags über der Parship Werbung sind.
          Die selbe Pöbelei, die man so aus dem Netz gewohnt ist, hat dann ihr reales Pendant. Es wird halt einfach sich irgendwo ausgekotzt und der Frust oder was auch immer in der Gemeinschaft abgeladen.

        • @ ddbz

          Ist auch insgesamt ein komisches Diagramm.

          Jede Gruppierung hat jeweils 100 % „Gewaltdelikte“ (ohne dass diese näher definiert wäre). Theoretisch könnte es auch sein, dass bei Gruppe A 30 % davon Körperverletzungsdelikte wären und 70 % Tötungsdelikte, bei Gruppe B 60 % Körperverletzungen und 40 % Nötigungen (wenn letztere auch unter „Gewaltdelikte“ fallen ?).
          Der Balken würde dann Gruppe A gewalttätiger erscheinen lassen.

          Anderer denkbarer Fall – die 70 % KV-Delikte könnten 70 % von insgesamt 300 Fällen sein, 40 % KV-Delikte könnten 40 % von 30000 Gesamtfällen sein. usw…

  2. @ Christian

    Du willst eine Definition von Macker?

    Hier: No Racism, No Sexism, No Fascism – und dann dann liefert die Antifanten-SA das ab:

    • Sicher pubertäres Posing. Aber darum ging’s mir nicht, sondern darum:

      *Gewalt gegen Privilegierte nennt man Aufstand und hat nix mit Gewaltandrohung sondern mit Rovolution zu tun.*

      Wie wird nun der Macker beschrieben in dem Video, dem Gewalt angedroht wird:

      *Reflexion weg, ob im Bierkopf oder nüchtern,
      das Gangbild breit, so kopflos und platt,
      pubertär produziert, abwertend und falsch
      das Geschlecht definiert, die Werbung hat sozialisiert*

      Eigentlich eine perfekte Selbstbeschreibung der Macher dieses Videos.

      Darüberhinaus sicher nicht die Beschreibung privilegierter Männer, sondern die „armer Würstchen“ = „White Trash“, von der Pseudolinken gehasst wie kaum etwas sonst.

      Die man platt machen will > rotlackierter Faschismus.

      Was nicht verwundert, ist Faschismus doch ohnhin nur schwarzlackierter Bolschewismus.

      Und das Ganze wird dann garniert – natürlich – mit No Racism, No Sexism, No Fascism.

      Das Video aber ist rassistisch (WHM’s sind DAS BÖSE, Macker mit Mihigru sind ja keine Macker, sondern Teil des Surrogatproletariates), faschistisch (tritt nach unten) und sexistisch (WHM = DAS BÖSE).

      • PS:

        WHM = White Heterosexual Male = der Bourgeois im Geschlechterklassenkampfkonzept der kulturmarxistischen Pseudolinken (die Koalition der Minderheiten – Frauen, Schwule, Lesben, Migranten, Farbige etc. = ALLE Unterdrückten, unterdrückt von den WHMs – sind das Surrogatproletariat, das an die Macht gebracht werden muss, offenbar mit allen Mitteln, einmal via Quote – die „links“bürgerliche Variante oder über’s Plattmachen – die Straßenkämpfer der Antifanten-SA, witzigerweise auch oft missratene Bürgersöhnchen und -töchterchen, selten „Proleten“, die Proleten sind dagegen häufig „Macker“ und heutzutage meist Front National).

        • @ roslin

          „Surrogatproletariat“ triffts gut. Ich glaube aber nicht, dass das Surrogatproletariat wirklich an die „Macht“ gewünscht wird.

          Man agitiert lediglich das Surrogatproletariat (siehe Berlin), um damit etwas sozialen Furor zu stiften.

          Der exotistische Charme, den Männer aus fernen Ländern auf unsere weibliche Avantgarde ausübt, verfliegt bei 98% der politisierten Mädels nach realem Kontakt. Die sind halt auch nicht besser als WHM´s…aus der Nähe und in natura.

          Die Kinder spielen mit dem Feuer, sie wissen es nur nicht.

        • „Der exotistische Charme, den Männer aus fernen Ländern auf unsere weibliche Avantgarde ausübt,…“

          Hieße ich Christian, hätte ich sofort einen Artikel zur Hand über intrasexuelle Konkurrenz unter Männern im Zusammenhang mit der Abwehr von Fremden ^^

        • *Der exotistische Charme, den Männer aus fernen Ländern auf unsere weibliche Avantgarde ausübt, verfliegt bei 98% der politisierten Mädels nach realem Kontakt.*

          Egal.
          Was für den Stier das rotes Tuch ist sind für den Türken blondierte Haare, ich glaube deswegen sind in der westlichen Welt so viele Frauen blondiert/blond gesträhnt/getönt. Die wenigsten sind jedenfalls naturblond.
          Genetisch geht der Trend ja zu Schäferhundbraun, da kann Frau beim neuen Deutschen nix mit reißen.

        • @ LoMi

          Exotistische Frauen entsprechen aufgrund deren Persönlichkeitsprofils nicht meinem Beuteschema.

          Da gibts für mich keine Konkurrenz abzuwehren.

          Ich war zu Studienzeiten lange Jahre in der Mittelamerikagruppe und war mit einer Frau befreundet, die im Pallisolikommitee saß. Da gab es eine richtiggehende exotistische Groupieszene, die dauernd zwischen idealisierter Verliebtheit und Ernüchterung hinundher lichterte, ohne aus dem Zyklus ausbrechen zu können.

          Es gibt eine real exotistisch sexuell fixierte Frauengruppe, deren psychische Gemenelage auch zum Symptom der feministischen Ideologie, vulgo: Abwertung der nicht idealisierten Realmänner neigt. Frollein Schwarzer findet außer Frauen z.B, auch junge nordafrikanische Jungs schnuckelig.

          Ein interessantes Thema übrigens!

          😉

    • @ Borat

      *Ich hoffe auf den neuen Deutschen. Allahuakbar.*

      Ja, das wird interessant.

      Wie wird der sich zur Homoehe positionieren?

      Risse im Surrogatproletariat?

        • @ Borat

          *Ich tippe auf leichte Irritationen und gekonnte, wohlwollende Ignoranz, denn dem neuen Deutschen sind die eigenen Wurzeln dann doch näher.*

          Das war ja schon beim Originalproletarat der Fall > Déjà-Vue-Erlebnis.

          Nur deshalb brauchte es ja ein Surrogat, deshalb auch verachtet die „sozialempathische“ Pseudolinke den White Trash so mitleidlos.

          Das Original hat versagt, die Erwartungen seiner (denkbar unproletarischen) „Befreier“ schwer enttäuscht.

          Und enttäuscht sie immer wieder.

          Es musste ausgetauscht werden, mit White Trash ist die Weltrevolution, die Überwindung des Kapitalismus etc.pp. nicht zu stemmen.

          Sollten sie wieder enttäuscht werden, unsere linken Menschenkenner?

          Das wäre ja tragisch.

        • @ borat

          Die selbstermächtigten Wohlstandsweibchen werden die ersten sein, die sich genussvoll der Submission hingeben. Der ideologische Lesbencore des Feminismus allerdings wird leiden müssen.

  3. Ich zitiere mal aus den Zitaten oben:

    „An diesem Beispiel wird deutlich, wie hegemoniale Männlichkeit funktioniert: WHMs geben mit ihrer Deutungshoheit vor, was als Gewaltandrohung gilt und was nicht.“

    Physische Gewalt ist keine Frage der Deutungshoheit. Da gehen diese Damen ihren eigenen Vorstellungen auf dem Leim. Physische Gewalt, wie immer man das Kind letztlich auch nennt, ist schlicht real. Das merkt man spätestens, wenn die Faust im eigenen Gesicht landet. Dann tut es nämlich weh und es entstehen Verletzungen. Daran lässt sich nicht herumkonstruieren. Diesbezüglich gibt es auch keine Deutungshoheit. Die Drohung ist eine solche, sie lässt sich nicht durch theoretische Taschenspielertricks wegdefinieren. Wer es nicht glaubt, mache den empirischen Test.

    Ich glaube nicht, dass deshalb der Mob wirklich loszieht, das sehe ich ähnlich wie Christian, wie ich auch sein Urteil teile, dass solche Drohungen nun einmal abwertend und radikalisierend sind. Solch einen Blödsinn muss man weder tolerieren noch irgendwie gutfinden.

      • Du wirst vielleicht staunen, Roslin, aber es gibt Feministinnen, die ganz explizit Subs sind und sich unterwerfen lassen und das auch feministisch zu begründen wissen. Dein Aufreger könnte nach hinten losgehen ^^

        • @ LoMi

          *Du wirst vielleicht staunen, Roslin, aber es gibt Feministinnen, die ganz explizit Subs sind und sich unterwerfen lassen und das auch feministisch zu begründen wissen. Dein Aufreger könnte nach hinten losgehen ^^*

          Das wäre dann ja subversiv, subversive Genderironie – Gender Trouble gedoppelt, sozusagen, die Dekonstruktion der Dekonstruktion oder: Mit Speck fängt man Mäuse.

          Der Macker weiß, was Frauen wünschen.

    • Möglich. Ich kann es mir derzeit nicht so ganz vorstellen. Aber das mag dann auf meiner Naivität oder Unkenntnis beruhen. Schließlich kenne ich die Szene nicht wirklich gut.

  4. >Eigentlich gibt hier schon der reine Menschenverstand an, dass die obigen Sachen Gewaltandrohungen sind.

    Aber dafür müsste man diesen auch verwenden können. Das Phänomen des overrides, bei dem der Verstand leider gar nicht mehr zu Wort kommt, weil er durch den inneren psychischen Aufruhr niedergebrüllt wird, ist ja nicht neu. Und es korreliert zu bestimmten Einstellungen. Am Ende steht ein korrumpierter Verstand, der vor lauter Aussetzern immer arbeitsunfähiger wird. Was zu beobachten ist.

    Letzlich ist es doch nur mal wieder die Neurotikerinnen-Vollversammlung bei Twitter. Just one more …
    Und in solchen Fällen ist der passendste Umgang m.E.: Satire.

    • @ adrian

      Manche Frauen haben aufgrund verletzter Eitelkeit den Ehrgeiz und den Durchhaltewillen, über Jahre die soziale Existenz eines Mannes zu zerstören, der sie enttäuscht hat.

      • Ja, das ist aber dann ein konkreter Anhaltspunkt, ein konkreter Grund. Gegen „Macker“ vorzugehen ist viel zu abstrakt, weil der „Macker“ eben ein Abstraktum ist.
        Abgesehen davon, dass diejenigen, die man als „Macker“ bezeichnen könnte, bei Frauen eher feuchte Höschen als Gewaltgefühle auslösen.

    • @ Adrian

      Könnte aber sein, dass sie marodieren lassen. Wie so oft. Die Weißen Ritter des Schwarzen Blocks.

      Frauen verändern die Welt, indem sie Männer beeinflussen. In der Regel.

      • Frauen fehlen ja auch bei Revolutionen erstaunlich oft. Diese Tofufrau redet ja auch von Revolotion (sic) und so weiter, würde aber bei einer echten Konfrontation ohne Zweifel sofort das Weite suchen – so hat sie sich dann eben nicht vorgestellt.

        Das ist ja auch immer das typische an Feministendemos : überall Polizisten (vom Staat, dem grössten Rotz weisser Männer…) , die die ach so zerbrechlichen Frauen beschützen müssen. Die Ironie will ihnen dabei irgendwie nie auffallen. Da strampelt sich der arme Rationalisierungshamster jeweils sicher fast zu Tode.

        Eine Gefahr sehe ich jedoch schon in Adrians Aussage; in England hat eine Gruppe von Männern im Teenageralter einen anderen Mann aufgrund einer erfundenen Vergewaltigung an einer Frau getötet. I.e. violence by Proxy is alive and well. Würde mich insgesamt nicht wundern, wenn gewisse Elemente des Netzfeminismus genau auf so ein Ereignis hoffen.

        • @ toxicvanguard

          In Berlin wurde letztens ein Polizist von einer randalierenden 12jährigen ins Krankenhaus geprügelt, woraufhin der Vater der Catcherbraut den Polizisten wegen Belästigung seiner Tochter anzeigte…*fg*

        • @ toxic vanguard

          *Frauen fehlen ja auch bei Revolutionen erstaunlich oft.*

          Auf dem Maidan war von großmäuligen Femen-Histrioniker.I.nnen auch nichts zu sehen.

          Da hätten sie doch live und in Farbe miterleben können, wie das ist, wenn bei Revolutionen Blut fliesst.

          Aber nein, Titten raus nur, wenn keine Gefahr droht und die Brustwarzen für die angeheuerten Fotografen gut genug im Licht stehen.

          Da gehen sie dann gerne auf den Medienstrich.

          Politnutten.

    • Ich würde das nicht so ernst nehmen. Frauen haben weder den Ehrgeiz noch den Durchhaltewillen, um tatsächlich marodierende Banden zu bilden

      Ja, richtig. Sie instrumentalisieren Männer zu diesem Zweck.

  5. Als Elternteil eines männlichen Kindes hat man eine etwas spezielle sich auf solche Gewaltaufrufe. Denn so etwas geht immer zuerst gegen die die sich am wenigsten wehren können: die Kinder.

    Und leider sind diese auch am empfänglichsten für derartige „Aufstandslyrik“.

    Und solche Leute wie die obengenannten waschen ihre Hände dann in Unschuld.

  6. Mich würde ja mal interessieren, wie ein paralleles hashtag #zickenkicken aufgenommen würde. Ich meine, ist ja keine Gewalt und so, ist ja alles totaaal fuzzy und überhaupt nicht eindeutig…

  7. Ich würde es mal so deuten dass ein Macker ein dominant auftretender, aggressiv wirkender Mann ist. Vll auch so der Typ Halbstarke. Von dem fühlt frau sich dann wohl eingeschüchtert. Solche Typen sehe ich ja häufiger in Bus und Bahn und sonst. Dürfte wohl mit der gewollten Erziehung der Fems des Mannes zum Softie zusammenhängen? Auf der anderen Seite ist von weiblicher Seite gefordert dass der Mann ein Mann zu sein hat. Es ist und bleibt schwierig mit der Damenwelt 🙂

    • So in der Pubertät rum und etwas später spielen ja die meisten Jungs den harten Kerl u Macho. Vermutlich weils bei den Frauen ankommt. Viele legen das Mitte der 20er ab. Nicht alle. Ich wundere mich welchen Teil der Männer die Fems als repräsentativ herausnehmen?

      • Ganz ehrlich, mindestens in meiner nächsten Grossstadt gibt es diese Leute auch, aber die bedrohen auch meistens Männer (aber gewiss auch Frauen, da kann meine Ausnahme machen) und zwar weil sie das kulturell nicht anders gelernt haben und jetzt gerade ein Ventil brauchen. Und ich sags ja auch nicht gerne, aber die meisten davon sind Ausländer.

        Feministen versuchen es dann aber immer wieder zwanghaft so zu drehen, dass dieses Verhalten (welches die meisten nur selten erleben werden) normal für Männer sei. Dass es sich dabei um eine kleine Zahl von Menschen mit anderen kulturellen Wurzeln handelt wird meistens übersehen, denn nur die einheimischen, weissen Männer können ja die Bösen sein, alles andere würde den „intersektionellen“ Dialog empfindlich stören.

  8. Die Femis sind immer gegen Macker.

    Dabei bevorzugen sie genau solche Männer bei der Partnerwahl.

    Der sanfte, liebe, nette und zivilisierte Mann ist nicht gefragt. Er muss ein „richtiger Kerl“ sein. Und Arschlöcher gefallen Frauen besser als Nichtarschlöcher.

    Auf nett, lieb und sanft sein steht die Höchststrafe – Liebes-und Sexentzug der Marke „lass uns nur befreundet sein“, und keine sagt betroffenen Männern, warum sie immer abblitzen.

    Femis kritisieren an Männer genau die Eigenschaften, die Männer attraktiv machen.

    Die spinnen, die Femis.

    Einige von ihnen wollen vermutlich sogar absichtlich dafür sorgen, dass Männer und Frauen nicht mehr zusammenfinden und zusammen bleiben.

    • Femis sind in einem Konflikt.

      Sie wollen selbst der Macker sein, doch sind sie peinlich berührt wenn ihnen bewusst wird wie geil oder verschärft Mackermäßig sie natural born Macker finden und dass sie selbst immer Möchtegernmacker zweiter Klasse bleiben werden.

      Wie sie diesen Konflikt dann verbalisieren und rationalisieren, dass sie Macker abwerten u.s.w. kann jeder selbst sehen.

      Auch mag jeder für sich selbst entscheiden wie weit und in welchem Maß das Mackerproblem bei den Wohlstandsfrauen verbreitet ist.

  9. Und das hier ist der Vergeltungsschlag (HA HA HA) für das feministische Rumgetrolle auf Twitter:

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden “supitollen” Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

  10. Ach kommt schon… wegen diesen harmlosen T-shirt und ein paar kindischen Kommentaren gibt es einen shitstorm? Scheint so, als ob einige Maennerrechtler mittlerweile genauso uebersensibel sind wie ihre feministischen Gegenspieler.

  11. „wer würde sich denn nun wirklich einen Frauenschlägertrupp vorstellen, der marodierend durch die Straßen zieht und Macker vor sich hertreibt“

    Es ist interessant, dass sich gleichzeitig einer militanten Sprache bedient wird, konkrete Gewaltanwendung aus dem eigenen Lager dann aber als völlig undenkbar dargestellt wird. Das dem allerdings keineswegs so ist, zeigen Vorfälle aus der Vergangenheit, wie z.B. der Überfall der „Schlagt-die-Sexisten-wo-ihr-sie-trefft-GmbH“ auf die Kneipe eines Hausprojekts in Berlin 1999, wo mit CS-Gas in den Gästeraum gefeuert wurde, weil zu einem früheren Zeitpunkt(!) ein durch das Defma-Konzept(!!) zum Vergewaltiger Erklärter in der Kneipe anwesend gewesen und nicht rausgeschmissen worden sei(!!!). Danach gab’s wohl noch eine zünftige Prügelei bei einer Veranstaltung der linken Zeitschrift „Bahamas“, aus eben dieser Ursache. Weiter zurück zur Roten Zora, den Frauen in der RAF usw. braucht man ja gar nicht zu gehen.

    Zu hoch sollte mensch allerdings auch nicht hängen, was ein paar Twitter-Revolutions-Hipster so von sich geben. Aber es führt zumindest dazu, dass Aufforderung zur Gewalt im radikalen Feminismus hoffähig ist, wenn auch selten konkret ausgeführt.

    • Aber es führt zumindest dazu, dass Aufforderung zur Gewalt im radikalen Feminismus hoffähig ist, wenn auch selten konkret ausgeführt.

      Naja, man gibt eben ein konstruiertes Kollektiv „zum Abschuß“ frei. Man unterminiert Empathie und soziale Kontrolle.

      Die tatsächlichen Folgen können – wenn sowas eine gewisse gesellschaftliche Resonanz findet – sehr vielfältig sein, vielleicht framt man kleine Jungen als „Macker“ und enthält ihnen die einem Kind gebührende Empathie vor, oder man sperrt irgendeine ganz arme Sau jahrzehntelang ein, weil der doch sowieso „tradierte Männlichkeitsnormen verinnerlicht“ habe und deshalb doch ganz klar der gesuchte Täter ist. (Es trifft dann immer die schwächsten Männer)

      Ausgerechnet das, was der Radikalfeminismus beklagt – eine angeblich prävalente Kultur der Entmenschlichung von Frauen, die zu Gewalt, zu Hass und zu Diskriminierung führe – betreibt er selbst gegen sein Feindkollektiv.

      Dass man sehr genau weiß, was man da tut wird anhand des im Artikel verlinkten Textes nmE ziemlich deutlich:

      Ist also einmal nicht die Frau die bedrohte, sondern es wird von ihr eine mögliche Gewaltausübung an Männern* auch nur in den Raum gestellt, ist die Kacke am Dampfen: Wie kann sie sich anmaßen, Gewalt an Privilegierten verüben zu wollen!

      Tu quoque par excellence. Ironie ist da wohl ausgeschlossen.

      Ich sehe nicht, dass solche angeblich „lustigen Witzchen“, in denen ich auch beim besten Willen keine Ironie erkennen kann, gegenüber Frauen auch nur ansatzweise gesellschaftlich akzeptiert wären. Das ist das Niveau der auf Männer umgerubelten SS-„Witze“ der Schwarzer.

      „wir kochen vor Wut wir stampfen euch entzwei, zu Votzenhaschee und auch zu Votzenbrei“? Geht wohl nicht so recht, ohne als total krank, ekelhaft und potenziell ziemlich gefährlich zu gelten..

      Auch das Argument, dass Frauen angeblich nicht „die Macht“ hätten, um gefährlich zu sein verfängt nicht: Zu fast jeder Frau gibt es mindestens einen Mann, der weniger Macht hat. Weiterhin gibt es auch Männer, die auf eine schöne Legitimation – auch von direkter Gewalt – gegenüber anderen Männern nur warten.

      Über sowas muss man sich auch nicht wirklich wundern:

      Tags zuvor hatten sie eine Pfarrerspuppe verbrannt.

      Diese Hetze geht nun schon seit den 1970ern und ich frage mich, wann die Gesellschaft endlich begreift dass das beileibe nicht harmlos ist, weil arme Frauen das machen. Bei Männern würde man so etwas in höchstem Maße als verabscheuungswürdig und widerlich empfinden – egal, gegen wen es sich richtet.

    • @ichichich Antideutscher? Nein, wirklich nicht. Ich schaue mir das aber ganz gerne von den Zuschauerrängen mit einer Tüte Popcorn an. Danke für den Link zum Vortrag.

      @nick das ist alles richtig was Du sagst. Dein Punkt der Entmenschlichung der „Priviligierten“ ist ein sehr wichtiger, weil das im historischen Kontext immer wieder eingesetzt wurde, um gesellschaftliche Gruppen zum Abschuss freizugeben,
      Mein letzter Satz sollte meinen, dass diese Leute eine recht kleine, isolierte Twitterfilterblase bilden (zumindest aus meiner Sicht), und konkrete Aktionen von ihnen nicht zu erwarten sind. Das ist keine Relativierung ihrer menschenverachtenden Aussagen, aber eine Einschätzung der konkreten Gefahr. Ich sehe halt die gesellschaftliche Resonanz insgesamt als eher klein an, auch wenn’s hier in Berlin z.B. schon in vielen Kreisen verwurzelt ist (Uni-Asten, linke Projekte und Läden..)

  12. Ich würde mich freuen, wenn mancher diese hirnverbrannte (editiert: Bitte keine Nazivergleiche) Kampagne damit beantworten würde,
    (editiert: Bitte keine auch spasshaft gemeinten Gewaltaufforderungen) (Haha, alles nur Spass – gegen Privilegierte ist es ja keine Gewalt, Blablubb-Bullshit der Marke Tofutastisch selbst einsetzen)

    Und nicht das Mäßigen der Maskulisten vergessen angesichts solch menschenverachtender Grütze…

  13. Pingback: Warum Frauen nur Opfer und Männer nur Täter sein können – man tau

  14. Pingback: Was ist denn nun eigentlich ein „Masku“? – man tau

  15. Pingback: „cis-Männer sind machthungrig, besitzgierig und jederzeit zur Vergewaltigung bereit“ – Geschlechterallerlei

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