Pisa Studie zum Lösen von Alltagsproblemen; Unterschiede Jungen und Mädchen

Gerade gehen die Ergebnisse der Pisa-Studie zur Lösung von Alltagsproblemen durch die Medien. Hier haben weltweit die Jungs im Spitzenbereich etwas besser abgeschnitten als die Mädchen.

Aus den Besprechungen im Spiegel:

Unter den leistungsstärksten 15-jährigen Deutschen sind deutlich mehr Jungen (60 Prozent) als Mädchen (40 Prozent). In fast allen teilnehmenden Ländern erreichten mehr Jungen Spitzenleistungen als Mädchen, unter den schwächsten Schülern verteilen sich Jungen und Mädchen hingegen gleichermaßen. Insgesamt zeigen Jungen eine größere Bandbreite an Leistungen, von sehr guten bis sehr schlechten, während Mädchen tendenziell eher im Mittelfeld verharren. Das kennt Studienautor Avvisati schon von früheren Pisa-Studien zur Mathe- und Lesekompetenz.

Das ist eine bekannte Verteilung, Männer zeigen ein größeres Spektrum, es gibt mehr Idioten als Idiotinnen, aber dafür auch mehr Genies. Kommt dann noch ein Test in einer Eigenschaft dazu, in der ein Geschlecht besser ist, dann werden die Unterschiede im Spitzenbereich noch größer.

Im Spiegel heißt es weiter;

An der Pisa-Studie beteiligen sich alle drei Jahre weltweit Zehntausende 15-Jährige. Sie schreiben dabei auch Tests in Mathe und Naturwissenschaften, ihr Leseverständnis wird getestet. Diese Ergebnisse präsentierte die OECD bereits im vergangenen Dezember. Damals schnitten Jungen insgesamt besser in Mathe, Mädchen besser beim Leseverständnis ab. In den Naturwissenschaften machten die Forscher keinen klaren Vorteil für Jungen oder Mädchen aus.

Also besseres Leseverständnis bei den Mädchen, bessere Mathefähigkeiten bei den Jungs.

Warum erzielen Jungen in dieser Auswertung häufiger Spitzenleistungen? Vielleicht hängt die Problemlösekompetenz mit einem Grundverständnis für Mathe zusammen, wo die Jungen auch leicht vorn liegen. Womöglich hat den Jungen auch geholfen, dass sie die Aufgaben am Computer lösen mussten. Avvisati und seine Kollegen können derzeit nur vermuten. Dafür schauen sie auch auf jene Länder, in denen Mädchen insgesamt besser abgeschnitten haben als Jungen. Darunter sind beispielsweise die Vereinigten Arabischen Emirate und Bulgarien. Das mag überraschen, liegt aber daran, dass hier insgesamt weniger 15-Jährige Spitzenleistungen erreicht haben. Die Mädchen im Mittelfeld ziehen den Schnitt nach oben.

Das ist ja auch eine interessante Feststellung: Hier scheinen die Spitzen nicht gefördert werden zu können, so dass diese sich nicht entsprechend entwickeln. Die schlechten bleiben schlecht, da es mehr schlechte Jungs gibt, holen die Mädchen auf.

Anders in Ländern wie Schweden, Norwegen und Finnland, Gesellschaften also, in denen Männer und Frauen schon relativ gleichgestellt leben: Hier landeten in der Spitzengruppe gleich viele Mädchen wie Jungen. Avvisati mutmaßt, dass die Lehrer hier gleich hohe Erwartungen an Jungen und Mädchen haben, dass die Lehrer Mädchen hier anders motivieren.

Das macht es natürlich interessant, dass sich trotz dieses Aufholens die meisten Frauen auch in diesen Ländern nicht für entsprechende Berufe interessieren, wie das ROSE-Projekt zeigt. Eher ist eine gegenteilige Wirkung feststellbar.

In der Zeit heißt es dazu:

Die erstaunliche Nachricht ist hingegen, dass die Jungs, die ja sonst als die Bildungsverlierer gelten, diesmal deutlich besser sind als die Mädchen. Am unteren Ende der Skala unterscheiden sich die Geschlechter nicht, aber in der Spitzengruppe. Sie setzt sich zu 60 Prozent aus Jungen und nur zu 40 Prozent aus Mädchen zusammen. In den meisten anderen getesteten Ländern ist es ganz ähnlich.

Woran liegt das? Interessanterweise korrelieren die Leistungen im Problemlösen eher mit denen in Mathematik, wo die Jungen auch leicht vorne liegen, und nicht mit den Leistungen im Lesen, wo die Mädchen wesentlich besser sind. Kann mathematisches Denken also auch helfen, sich im Alltag kniffligen Problemen zu nähern, Zweifel zuzulassen und kreativ nach Lösungen zu suchen?

Das wäre ja der bereits oben auch vermutete Zusammenhang.

Ein anderer interessanter Ansatz:

Auch interessant ist, dass Jungen und Mädchen im Problemlösen beim letzten vorherigen Test dieser Art (Pisa 2003) noch gleich gut abschnitten. Vergleichen lässt sich das nicht, denn damals waren die Aufgaben noch nicht interaktiv und mussten auch nicht am Computer gelöst werden. Immer aber, wenn Computer im Spiel sind, hilft das den Jungen. Auch bei Mathe- und Leseaufgaben schnitten sie dann besser ab, wenn sie sie am Bildschirm lösen mussten und nicht auf Papier.

Da heute auch Mädchen viel Zeit am Computer verbringen, kann das allein den Unterschied nicht erklären. Schon eher könnte ausschlaggebend sein, dass sie die Geräte anders nutzen. Es könnte sein, dass die geschmähten Computerspiele den Jungen einen messbaren Vorteil verschaffen.

Finde ich nicht so fernliegend, dass es hier durch Computerspiele zu einer Verbesserung kommen kann.

In einigen Ländern unterschieden sich  die Geschlechter jedoch zusätzlich noch je nach Aufgabe. Handelte es sich um Fragen aus den Gruppen „Kontrollieren und Reflektieren“ oder „Planen und Ausführen“ – zur letzten Gruppe gehört zum Beispiel die Klimaananlagen-Aufgabe – schneiden Mädchen noch recht gut ab. Bei Aufgaben aus dem abstrakteren Topf „Darstellen und Gestalten“ schneiden sie aber umso schlechter ab. Hierzu gehört zum Beispiel die Roboterstaubsauger-Frage. Das deckt sich mit anderen Studienergebnissen, dass Mädchen schlechter räumlich denken können.

Also logisches Denken und Planen klappt bei beiden Geschlechtern gleicher, im räumlichen Denken schneiden Männer wie aus vielen Studien bekannt besser ab.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass dieser Unterschied „natürlich“ ist, also biologische Gründe hat. Denn dann dürfte es von diesem Muster keine Abweichungen geben. In Deutschland aber und vielen anderen europäischen Ländern waren Mädchen in allen Aufgabengruppen ähnlich gut beziehungsweise schlecht. Und in manchen Ländern, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bulgarien zum Beispiel, sind die Mädchen sogar insgesamt besser im Problemlösen. Es scheint also eher mit Sozialisation und den konkreten Bildungssystemen zu tun zu haben.

Da kann natürlich dennoch ein biologischer Unterschied reinspielen, was uns in das sehr umstrittene Gebiet der Biodiversität bringt. Schon aufgrund anderer pränataler und postnataler Hormonstände.

129 Gedanken zu “Pisa Studie zum Lösen von Alltagsproblemen; Unterschiede Jungen und Mädchen

  1. „Das bedeutet aber noch lange nicht, dass dieser Unterschied “natürlich” ist, also biologische Gründe hat. Denn dann dürfte es von diesem Muster keine Abweichungen geben. “

    Das ist ein Fehlschluss, der gerne und häufig gemacht wird. Aufgrund ihrer fehlenden biologischen Vorkenntnisse kann man diesen Fehler der Autorin P. Sadigh verzeihen, es ist aber immer fatal so etwas in einem Leitmedium als großes Gegenargument zu veröffentlichen.

    Es können nämlich durchaus epigenetische Faktoren Einfluss auf das Lernverhalten nehmen, die eine Stichprobe unter Schülern verzerren können.
    Beispielsweise wurde in mehreren Studien, die in diesem Jahr in einer Spektrum der Wissenschaften besprochen wurden (ich verspreche, dass ich die Nummer und den Titel des Hefts noch raussuche), herausgefunden, dass die bei Lernprozessen wichtigen DRD1/2-Gene im Menschen durch Gewalt- oder Ablehnungserfahrungen in der Kndheit spezifisch an- oder ausgeschaltet werden können.

    Ich mache mich da wie gesagt noch einmal schlau und melde mich wieder,

  2. Was bringen eigentlich diese ganzen Studien?

    Wurde jetzt endlich die neue Mensch.I.n gefunden?

    Oder ist das alles gut verkäuflicher Informationsmüll für die geschlechtlich Verunsicherten?

    So wie der „Freie Energie Generator“ zwar keine Freie Energie erzeugt, aber auf Youtube Werbeeinnahmen also „Freie Energie“ von allen die nach der Lösung ihres drängendsten Problems (Sich selbst) suchen in Form von Werbeeinnahmen sammelt?

    Kann man sich nicht das erforschen von Binsenweisheiten die der Zeitgeist unterdrückt sparen und einfach wieder die bösen alten patriarchalen Klischees benutzen?

    Mehr erreicht, nur schneller, bequemer und billiger.

    Was zeigt die Studie?

    Jungs sind Erfinder, Architekten, Unternehmer. Sie haben mehr Vorstellungsvermögen, die passen sich nicht an, sie gehen voran. Der Computer ist ihr selbstgeschaffener Intelligenzverstärker.

    Mädchen weniger, sie glänzen dabei sich in ein bestehendes System einzuordnen, „Einzulesen“, die Werkzeuge und Techniken die der Mann geschaffen hat zu benutzen, auf eine konventionellere, unkreativere Weise, eben ihrem Motiv sich eher an ein System anzupassen geschuldet.

    Befreit man Mädchen von diesem Motiv sich in ein bestehendes System einzuordnen weil man glaubt es ist ihre Behinderung, ihre „Unterdrückung“, bleibt kaum noch Produktives und schon gar kein Junge übrig, zu allem Schmach der Ingenieur.I.nnen der neuen Mensch.I.n scheint an Jungs was dran was Mädchen einfach nicht haben.

    Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.

  3. Entscheidend sind die geltenden Leistungsnormen.
    ‚Sei ein Mann‘ heißt letzthin wie ehedem: Probleme lösen – auch die der Frauen. Sei eine Frau heißt wie ehedem: Männer für Probleme verantwortlich machen. Die Folge: das sogenannte ‚Gender Gleichheitsparadox‘. So wird das nix.

  4. Ich höre die ZEIT-Autorin Parvin Sadigh (Qualifikation für das Thema: „Studium der Literaturwissenschaften in Berlin. Später im Aufbaustudium: Kultur- und Medienmanagement. Freie Mitarbeit als Redakteurin in einer Designagentur und bei Tagesspiegel online. Ein Kind.“) beim Schreiben des Artikels gerade verzweifelt „Das bedeutet aber noch lange nicht, dass dieser Unterschied “natürlich” ist, also biologische Gründe hat.“ vor sich hinmurmeln.

    Gut finde ich aber den Einblick in ihre weibliche Logik, die mancher Problemlösung vielleicht auch im Wege stehen könnte: „Denn dann dürfte es von diesem Muster keine Abweichungen geben. “

    mon dieu….

      • @ christian

        „Das bedeutet aber noch lange nicht, dass dieser Unterschied “natürlich” ist, also biologische Gründe hat. Denn dann dürfte es von diesem Muster keine Abweichungen geben.“

        Diese kausale Verknüpfung „bedeutet noch lange nicht…denn…“ enthält für meinen Geschmack eine dicke Portion magisches (Wunsch) Denken.

        Die Annahme, Ausnahmen von der Regel würden das Prinzip einer Regelhaftigkeit widerlegen, ist jedenfalls eine Form von „Logik“, die ich bei Frauen wesentlicher häufiger beobachte als bei Männern.

        Interessant wäre es im übrigen, die vom Muster abweichenden Ergebnisse mal näher zu betrachten.

        Die höhere Leistungsfähigkeit von Mädchen in bestimmten Gruppen beobachten wir ja auch bei „normalen“ schulischen Leistungen in Deutschland. Nicht nur in Saudi Arabien. 😉

        • @ratloser

          „Diese kausale Verknüpfung “bedeutet noch lange nicht…denn…” enthält für meinen Geschmack eine dicke Portion magisches (Wunsch) Denken.“

          Es ist ein recht einfacher Schluss, der darauf beruht, dass Menschen eben gleich sind und Biologie nur recht simple Zusammenhänge vorgeben kann, die dann immer zum gleichen Ergebnis führen.
          Ich würde vermuten, dass dies eine Vermutung ist, die viele Menschen anstellen würden, weil eben genau dies so transportiert wird. Und natürlich ist eine Abweichung zwischen Völkern mit verschiedenen Kulturen immer auch ein wichtiger Anlass zu überprüfen, ob Kultur mit in die Angelegenheit hineinspielt.

          Das schlicht als „weibliche (falsche) Logik“ und „magisches Wunschdenken“ abzuwerten halte ich selbst für eine sehr schwache Argumentation

        • @ christian

          „Weibliche Logik“ ist ein dem Blog angemessen politisch korrekter Euphemismus für das weibliche Gruppenmerkmal einer Neigung zu unlogischen, magischen Annahmen und Schlüssen.

          • @ratloser

            Ich sehe es eher als Versuch einer Abwertung. Gerade in diesem Fall ist der Trugschluss auch ein sehr schlechter Beleg für ein angebliches weibliches Gruppenmerkmal, da er aus meiner Sicht genau so häufig bei Männern auftritt.

            „für das weibliche Gruppenmerkmal einer Neigung zu unlogischen, magischen Annahmen und Schlüssen“

            Klingt auch sehr absolut. Wie groß siehst du denn da die Unterschiede? oder sprichst du das Frauen in dieser Form als Gruppe zu und Männern ab? Die Studie, um die es hier geht stüttz das ja gerade nicht, lediglich im Spitzenbereich zeigen sich Abweichungen

        • @ christian

          Student performance in logical reasoning modes by gender

          Results of the t-tests performed to compare mean scores in each of the modes by gender are summarized in Table 2. Worth mentioning are the findings that male students do markedly better in proportional and probabilistic reasoning than female students (Mmale =1.15 : Mfemale = 0.74, and Mmale =1.26 : Mfemale = 0.83, respectively); and that both male and female students do poorly when asked to identify a possible correlation between two variables (Mmale = 0.82 : Mfemale = 0.66). No statistically significant gender difference (p >.05) was found with respect to experimental variable control.

          http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3045202/

          http://www.independent.co.uk/life-style/the-hardwired-difference-between-male-and-female-brains-could-explain-why-men-are-better-at-map-reading-8978248.html

          • @ratloser

            Interessante Studie, allerdings ja nicht ohne weiteres auf Frauen und Männer an sich übertragbar. Die Testpersonen waren ja eine Vorauswahl:

            The population studied was comprised of 466 students enrolled in General Chemistry (CHEM 3001-3002)

            Ich kann mir vorstellen, dass da die Unterschiede größer sind als in der übrigen Bevölkerung, weil es sich bereits um eine Verschiebung zur Spitze hin in der Auswahl der Testpersonen handelt.

        • @ christian

          Du hast Recht.

          Jungs und Mädchen sind gleich.

          Es gibt keine kognitiven Gruppenunterschiede zwischen Männern und Frauen.

          Alles ist gut.

          Morgen wird alles besser.

          Vorwärts immer!

          Rückwärts Nimmer!!!!

          • @ratloser

            „Du hast Recht. Jungs und Mädchen sind gleich.“

            Wenn du den Unterschied zwischen dem, was ich sage und dem, was du mir da als Position unterstellst nicht verstehst, dann wäre es schade. Dass ich von Unterschieden im Schnitt ausgehe ergibt sich recht klar aus diesem Blog. Das bedeutet aber nicht, dass Männer und Frauen immer unterschiedlich sind oder das jede Unterscheidung in absoluter Form („weibliche Logik = unlogische, magische Annahmen und Schlüssen“) so richtig ist.

        • @ christian

          Ich bin schwach Christian, ich bin schwach.

          Mir gelingt es einfach nicht, magisches Denken als das zu schätzen, was es ist. Ein Tool, um Hexenjagden zu veranstalten, den Neuen Menschen zu schaffen……auf dem Boden gefühlter Wahrheiten zu jammern und Heilpraktiker reich zu machen.

          Aber ich arbeite dran.

          • @ratloser

            „Mir gelingt es einfach nicht, magisches Denken als das zu schätzen, was es ist“

            Sollst du auch gar nicht. Ich bin nur dagegen Frauen generell „magisches denken“ in Abgrenzung zu Logik zu unterstellen.

  5. Sowas in Zeiten von Gender und Mädchenförderung. Da stimmt doch was mit den Pisa-Studien nicht!

    Auf die naheliegende Frage ob Gender nicht doch Unsinn ist kommen die nicht. Wollen die nicht kommen.

    Eigentlich nix Neues im Westen …

    • @ ddbz

      In den deutschen Massenmedien gibt es bei gesellschaftspolitisch relevanten Themen (Gender, soziale Ungerechtigkeit, Kampf gegen Rechts) nur pädagogische Kommentare, auch wenn diese als solche nicht gekennzeichnet sind.

      • @ C

        Nein, ihre Auffassung muss nicht falsch sein, selbst in einem Kommentar nicht….

        Aber Du kennst schon den Unterschied zwischen befangen und neutral?

        Ich vermute bei Unterstützerinnen der Pro-Quote sogar handfeste persönliche Einfärbungen bei solchen Themen!

        • @DDBZ

          „Aber Du kennst schon den Unterschied zwischen befangen und neutral?“

          Sicher, aber dann müsste das deine Kommentare zum gesamten Genderbereich ja ebenso betreffen. Wenn man sie nicht auf einer rationalen Ebene widerlegen kann, dann kann der Verweis auf die dortige Befangenheit auch schlicht ein Ausdruck der eigenen Befangenheit sein, die man nicht hinterfragen will

        • @ christian

          „Sicher, aber dann müsste das deine Kommentare zum gesamten Genderbereich ja ebenso betreffen. “

          ddbz ist aber keine Journalistin?!

        • @ C

          Wie nennen man den meine Kommentare, auch die zum Genderbereich? Kommentare?

          In den Kommentaren vertrete ich doch glatt meine Meinung! Ich bin aber auch ein Schlingel … Meine Meinung in meinen Kommentaren, unfassbar sowas!

          Wenn das wirklich Deine Sicht auf die Dinge ist, beginne ich Deine Liebe zu Gender langsam zu verstehen.

          Das was Du hier lieferst ist auch ein schönes Beispiel „weiblicher Logik“, obwohl Du keine Frau bist! Also geht doch mit dem Geschlechterstereotyp aufbrechen …

          War der 1. nicht vorgestern?

        • @ ddbz
          Und wie kann Christian „weibliche Logik“ liefern, wenn er keine Frau, vulgo also nicht weiblich ist?
          Finde ich gut, dass Du endlich anerkennst, dass es Gender gibt, und dies auch benutzt 😀

        • @ Adrian

          So wie es die Hölle gibt, gibt es auch Gender.

          Beides reine Erfindungen der jeweiligen Nutznießer, nichts weiter.

          Die Benutzung „weiblicher“ Logik ist kein Gender. Wenn Du aber darunter Gender verstehst erklärt das manches …

        • „Die Benutzung “weiblicher” Logik ist kein Gender.“

          Natürlich ist es das. Es ist genau das, was jede Definition von Gender aussagt.

          Wenn Du einem objektiv biologischen Mann zuschreibst, er habe eine weibliche Logik, konstruierst Du Geschlechtlickeit außerhalb der Biologie. Das ist Gender.

        • @ Adrian

          Sag bloß Du bist eigentlich Sarrazinianer und hast in der Biologie ein Weibliche-Logik-Gen entdeckt?

          JEDE Definition von Gender sagt also aus, daß die Benutzung weiblicher Logik durch einen Mann Gender ist? Hast Du eine Quelle für eine solche Behauptung?

        • @ Adrian

          Die weibliche Logik ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich habe für diesen Kram keine Erklärung.

          Warum ein Mann Quatsch redet, weiß ich auch nicht, kann sein ihm ist einfach danach …

          Jedenfalls hat es, bis auf’s Quatsch reden, nix mit Gender zu tun. Du jedenfalls scheinst ja auch keine Genderquelle für die Antwort auf solche Fragen zu haben.

        • @DDBZ

          Achso, Quatsch zu reden bedeutet „weibliche Logik“? Sinnvoll und rational ist nur „männliche Logik“?

          Soll ich dir mal sagen, was definitiv logisch ist?

          Die Feststellung, dass du ein Idiot bist. Das macht Sinn…

        • @ Stephi

          Was ist los? Schlechte Laune?

          Ich habe doch gesagt, daß die „weibliche“ Logik nicht meine Idee war und ich dazu nix sagen kann.

          Wo bitte habe ich Quatsch zu reden mit dieser „weiblichen“ Logik in Verbindung gebracht? Wo habe ich eine „männliche“ Logik, von der ich auch nicht sprach, zu einem Gegenteil von „weiblicher“ Logik gemacht?

          Also ich verstehe Dich wirklich nicht.

          Ich hoffe, daß Du ausser Deiner sinnmachenden Feststellung heute noch was wirklich sinnvolles gemacht hast …

        • @ ddbz

          Du, Stephi, ich und das Glück.

          Lieber Buchstabensuppenanalysierer,

          Ich möchte mich entschuldigen.

          Bei Dir.

          Wegen der „weiblichen Logik“.

          Nicht weil ich´s inhaltlich nicht aufrecht erhalten will, kann, soll.

          Nein, es gibt weibliche „Logik“.

          Leider.

          Aber ich möchte mich bei Dir entschuldigen, dass Stephi böse mit Dir geworden ist.

          Weil Stephi vor langer Zeit beschlossen und kundgetan hat, mit mir nicht mehr zu schreiben.

          Und meine Seite in ihrem Poesiealbum hat sie rausgerissen und zerkaut.

          Als sie sie runterschlucken wollte, ist ihr schlecht geworden.

          Aber ich fand, das war auch so schon ein gaaaanz schön starkes Zeichen!

          Also.

          Deswegen ist sie jetzt mit Dir böse.

          Und nicht mit mir.

          Jedenfalls kann sie mir das nicht schreiben, weil das ja dann irgendwie blöd wäre.

          Weil sie doch böse mit mir ist und mir´s deswegen gegeben hat und mir nicht mehr schreiben will.

          Deswegen ist sie böse mit Dir…und das tut mir leid.

          Weil irgendwie bin ich ja schuld.

          Das wollte ich Dir nur mal sagen..

          Gaaaaanz liebe Grüße

          Sorry nochmal!

  6. @ adrian

    Man kann punktuell ein weibliches Stereotyp vortäuschen um gemocht zu werden. Das heisst nicht, dass man eine geschlechterdiskonkordante Konfiguration aufweist!

    😉

      • @ Adrian

        *Cacatum non est pictum.*

        Wenn es antichristlicher Propaganda („kritisch, modern, progressiv“) dient, schon:

        Gut, das ist jetzt nicht unbedingt Tiepolo – was ja auch totaaaal eurozentrisch wäre, schließlich sind alle Kulturen GLEICH – sondern eher Elefantenscheiße, aber es ist Kunst, Kunst die heute kuratiert und musealisiert wird von unseren kritischen, modernen, progressiven arbitri elegantiarum.

        • @ms

          Seit dem der Künstler Karl Valentin mir mit seiner geschmolzenen Eisskulptur die Augen öffnete, verstehe ich auch Feminismus, Marketing, freie Energie, Frauen und das moderne Leben überhaupt.

        • @ Dummerjan

          Ja, und?

          Nicht jeder Atheistenkitsch ist Picasso, aber Athistenkitsch hat heute den „Atheisten-„-Teil für sich.

          Wehalb er im Museum landet, weil propagandistisch „nützlich“ (progressiv, modern, kritisch) und die Emotionalität der führenden Zeitgeister bedient, während der Katholenkitsch im Devotionalienhandel landet.

          Allerdings wissend die kritischen, modernen Progressiven ganz genau, wo sie „mutig“ aufklären dürfen.

          Eine Mohammeddarstellung aus Kameldung wird so schnell in keinem Museum landen.

          Obwohl die doch auch „kritisch, progressiv und modern“ wäre.

  7. Mich erstaunt ja, dass trotz der relativ niedrigschwellig zu lösenden Aufgaben überhaupt so deutliche Geschlechtsunterschiede zu Tage traten in den allermeisten Ländern, denn eigentlich sind die Aufgaben viel zu einfach, als dasss ich hier eine markante differenzierende Auflösung erwartete.

    Der Mathe-Vorsprung der Jungen in der Spitzengruppe im Vergleich zu Mädchen z.B. wird umso deutlicher, je schwerer die gestellten Aufgaben, je höher das Anspruchsniveau – umso kleiner ist dann allerdings auch die Spitzengruppe.

    Die Geschlechter sind sich umso ähnlicher, je durchschnittlicher das zur Aufgabenlösung nötige Leistungsvermögen.

    Und die Alltagsprobleme, die es hier zu lösen galt, sind wirklich mit sehr durchschnitllichen Fähigkeiten zu lösen.

    OT:

    Ich glaube, es war David, der vor einigen Monaten fragte, ob ich den Graphen über die mathematischen Fähigkeiten/Verbalisierungsfähigkeit/den IQ unter den Studenten verschiedener Fächer verlinken könne, den ich erwähnt hatte.

    Damals hatte ich den Link, obwohl bei mir auf dem Rechner irgendwo abgespeichert, nicht zur Hand. Den habe ich offengestanden immer noch nicht zur Hand, aber Jayman hat den Graphen in seinem letzten Posting verwendet – Wiedersehen machte Freude.

    Hier also besagter Graph von Razib Khans Blog, wo er ursprünglich auch herstammt:

    Wiedergefunden dank:

    http://jaymans.wordpress.com/2014/03/31/the-son-becomes-the-father/

        • Das ist doch der gleiche – jedenfalls auf dem Bildschirm meines Rechners.

          Interessant wäre die Geschlechterverteilung zwischen den Fächern.

          Ich habe da einen unheiligen Verdacht.

          Von ethnischen Verteilungen will ich gar nicht erst anfangen.

          Sonst läuft die Egalitaristentruppe wieder Amok.

        • Von ethnischen Verteilungen will ich gar nicht erst anfangen.

          Sonst läuft die Egalitaristentruppe wieder Amok.

          Du musst nicht extra betonen, dass es dir um Identity Politics geht.

        • @ nick

          Ach Gottalla….“Identity Politics“…auf dem Graph auch links unten verortet, nehme ich an?!

          Es geht darum, ob man empirisch belegte Sachverhalte thematisieren darf, soll oder gar muss.

          Und ob die aus welchen Motiven auch immer erfolgende Tabuisierung von empirisch belegten Sachverhalten dem gesellschaftlichen Gedeihen zu- oder abträglich ist.

          Diesen Fragen mag man mit der böswilligen Unterstellung von „Identity Politics“ (Blödsinn bleibt auch auf englisch Blödsinn, insbesondere aus dem Mund deutschsprachiger Psych/Soz/Phil/Pol-Absolventen) auszuweichen versuchen, aber mich dünkt, die Schweigespirale funktioniert nicht mehr so richtig.

        • „Und ob die aus welchen Motiven auch immer erfolgende Tabuisierung von empirisch belegten Sachverhalten dem gesellschaftlichen Gedeihen zu- oder abträglich ist.“

          Merkwürdigerweise ist für das „gesellschaftliche Gedeihen“ immer genau das förderlich, was man persönlich gut findet 😀

        • Es geht darum, ob man empirisch belegte Sachverhalte thematisieren darf, soll oder gar muss.

          Nein, es geht darum dass man fundierte Kritik an offenkundiger Ignoranz als „Tabuisierung“ (durch eine „Feindgruppe“, von daher: Identity Politics) framt.

          .”Identity Politics”…auf dem Graph auch links unten verortet, nehme ich an?!

          Vermutlich: Ja. Wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnt man so jedenfalls nicht.

        • @ nick

          framed…übrigens……

          Nur für´s nächste Mal, sonst wirkts noch lustiger mit den Anglizismen im Jargon oder ist das so eine postmoderne dekonstruktivierte Schreibweise?.

          Wie lautet die „fundierte Kritik“, worin liegt die „offenkundige Ignoranz“?

        • (Blödsinn bleibt auch auf englisch Blödsinn, insbesondere aus dem Mund deutschsprachiger Psych/Soz/Phil/Pol-Absolventen

          Na huch, das ist doch eines der Lieblingsbegriffe der „kulturmarxismus“-Magiker.

          Merkwürdigerweise ist für das “gesellschaftliche Gedeihen” immer genau das förderlich, was man persönlich gut findet 😀

          Ironischerweise wird im Endeffekt so selbst versucht, eine moralingeladene Schweigespirale zu installieren.

          Das ist eben die political correctness von der „anderen Seite“.

        • @ nick

          Der propagandistische Kniff, den Anderen vorzuwerfen, was man selber tut, hat einen etwa 47.5 cm langen Bart.

          Dann mal konkret:

          Was wollen denn die “kulturmarxismus”-Magiker verschweigen????

          Mir fällt dahin gegen sehr viel ein, was die Kulturmarxisten gerne zu verschweigen anordnen würden.

        • ach so: und wer sprach von “Feindgruppe”…außer Dir?

          Du bist offenbar auch nicht gerade der Hellste, tut mir ja leid.

          Sprechen Radikalfeministinnen von „Feindgruppe“? Nein, wohl nicht. Pflegen sie eine Feindgruppe? Ja, offenkundig.

          Wenn selbst solche Leute wie JC Denton als „dekonstruktivisten“ geframt werden – weil er den Begriff „Heritability“ begriffen hat – dann ist das wohl ziemlich entlarvend.

        • @ adrian

          Ich halte eine auf – wenn auch aus benevolenten – Lügen basierende Gesellschaftspolitik für absehbar zum Scheitern verurteilt.

          Wenn man das Lügen und Nichtlügen unter utilitaristischen Gesichtspunkten betrachtet, gibts für mich nur eine Wahl.

        • @ nick

          „Du bist offenbar auch nicht gerade der Hellste, tut mir ja leid.“

          Oh…da habe ich aber ein wundes Stellchen getroffen, was?! 😉

        • Oh…da habe ich aber ein wundes Stellchen getroffen, was?! 😉

          Auf ad personam mit ad personam zu reagieren ist durchaus angebracht.

          Allerdings bestand mein Kommentar nicht alleine aus ad personam.

          Gerne geschehen.

        • @ Nick

          „solche Leute wie JC Denton“

          Welche Leute?

          @ ratloser

          „Es geht darum, ob man empirisch belegte Sachverhalte thematisieren darf, soll oder gar muss.

          Und ob die aus welchen Motiven auch immer erfolgende Tabuisierung von empirisch belegten Sachverhalten dem gesellschaftlichen Gedeihen zu- oder abträglich ist.“

          Bevor man empirisch belegte Sachverhalte thematisiert, sollte man sie erst verstanden haben. Das letzte, was wir hier gebrauchen können, ist gefährliches Halbwissen.

      • Was wollen denn die “kulturmarxismus”-Magiker verschweigen????

        Auch dein Verständnis von dem Begriff „Schweigespirale“ bedarf offenbar einer sehr gründlichen Aktualisierung.

        • Diese fixe Idee eines „Kulturmarxismus“ ist irgendwie irritierend. Gegenargumente werden nicht aufgenommen. Das verstehe ich nicht so ganz. Und ich sehe nicht, wo jemand wie Judith Butler Marxistin ist, beispielsweise.

          Die einzige Parallele, die ich im Moment erkennen kann, ist die Behauptung eines zentralen Konfliktes. Bei Marx war es der Klassenkampf, bei Butler ist es eben der zwischen Heteronormativität und der Genderei. Nur ist das auch nicht wirklich Marxismus-spezifisch, einen zentralen Konflikt über alles zu stellen. Man nehme Samuel Huntington, auch der entwirft einen solchen dominanten Konflikt. Und ich finde, dass viele Konservative durch ihre Reduktion aller kritisierten Erscheinungen auf links und grün als Ursache ebenfalls einen zentralen Konflikt imaginieren. Ohne dann aber Kulturmarxisten sein zu wollen ^^

          Vielleicht wird es Zeit, zu begreifen, dass die linke Szene eine gewisse Affinität zum Feminismus hat, aber der Feminismus deshalb nicht notwendigerweise links ist oder sich aus dem Marxismus speist. Ja, Bourdieu ist ein Marxist. Aber Leute wie Butler sehe ich nicht in dieser Ecke.

          • @lomi

            „Die einzige Parallele, die ich im Moment erkennen kann, ist die Behauptung eines zentralen Konfliktes. Bei Marx war es der Klassenkampf, bei Butler ist es eben der zwischen Heteronormativität und der Genderei. Nur ist das auch nicht wirklich Marxismus-spezifisch, einen zentralen Konflikt über alles zu stellen.“

            Ich meine auch, dass es wenig bringt, sich auf die Frage, ob es ein Kulturmarxismus gibt zu versteifen.
            Der Feminismuis hat sicherlich Anleihen bei kommunistischen Theorien genommen, eben indem eine Gruppe die andere unterdrückt und so sein Herrschaft absichert. Ich habe hier mal ein paar Einflüsse zu Butler zusammengestellt:
            https://allesevolution.wordpress.com/2012/02/22/judith-butler/

            Dort schrieb ich:

            7. Louis Althusser
            Louis Althusser steuert diesem Mix noch den marxistischen Überbau bei. Durch diesen wird näher dargestellt, wie die Phallokratie ihre Geschlechternormen weiter absichert. Sie bedient sich dabei besonderen Akteuren, denen jeweils eine bestimmte Rolle zugewiesen ist. Ziel der Gesellschaft ist es eine obligatorische Ideologie der herrschenden Klasse (hier: phallokratische Penisträger) zu errichten. Diejenigen mit Macht versuchen die Herrschaft des Penis abzusichern (vermutlich um ihre Kastrationsangst zu bekämpfen) und das Gesetz des Vaters strikt zu befolgen. Das geschieht mit Hilfe eines Staatsapparates, der über aufgezwungene Rituale und durch die Anrufung der Subjekte durch Institute des großen Anderen, hier also wieder der Phallokratie (oder auch der hegemonialen Männlichkeit). Dabei wird nicht nur repressiv vorgegangen, sondern die Subjekte erhalten die Möglichkeit, sich als Subjekt innerhalb einer Gesellschaft zu konstituieren. Deswegen empfinden sich diese innerhalb ihrer Unterwerfung als frei. Hieraus entwickelte Foucault seine Diskurstheorie, in der die Mächtigenüber die Beherrschung des Diskurses dieses Verhältnis herstellen.
            Die Normen stellen eine Unterdrückung dar, werden aber von allen akzeptiert, weil sie ihnen einen Platz vorgeben.
            Erkennt man aber, dass es eigentlich nur sich verselbständigte Kastrationsängste sind, die zu gesellschaftlichen Regeln gemacht worden sind, dann kann man – quasi erwacht – aus diesem Zustand ausbrechen und bessere Regeln machen.
            Dazu muss man aber die Phallokratie und damit auch die hegemoniale Männlichkeit abbauen.
            Der Genderfeminismus nach Butler will genau dies.

        • @ LoMi

          *Und ich sehe nicht, wo jemand wie Judith Butler Marxistin ist, beispielsweise.*

          Das wohl nicht, aber es gibt doch viele Überschneidungen, die für mich als Fernstehendem die Unterschiede doch verwischen.

          http://pubs.socialistreviewindex.org.uk/isj103/aldred.htm

          Vielleicht kann der, der sich seit seiner Jugend (wie Leszek) im Wald bewegt, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr erkennen.

          Mir fällt halt von außen der Wald auf, weniger der einzelnde Baum.

        • Nur weil da jemand versucht, Butler links zu interpretieren, ist sie noch keine Marxistin.

          „Mir fällt halt von außen der Wald auf, weniger der einzelnde Baum.“

          Dir fällt auf, was Du durch Deine Brille zu sehen bekommst. Oder meinst Du wirklich, Du hättest eine unabhängige Wahrnehmung, wo Du doch andererseits hier massiv eine bestimmte politische Haltung predigst? Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich glaube, Du fragst zu selektiv.

          Butler wird nicht nur in linken Kreisen goutiert, sondern in einem eher bürgerlichen Milieu. Und das sind etwa die Grünenwähler. Diese kommen aus bürgerlichen Elternhäusern, haben bürgerliche Bildungsbiografien und bürgerliche Berufe. Ihr Wertesystem ist ebenfalls bürgerlich. Das zeigt die Milieuforschung deutlich. Es mag sein, dass ein Teil derer sich als „links“ etikettiert, aber erkennbar im Denken und Verhalten ist das nicht. Das klassisch linke Thema, der Konflikt zwischen Lohnarbeit und Kapital, ist für dieses Milieu überhaupt gar kein Thema mehr. Ich vermute mal, dass diese Leute selten bis gar nicht mit Marx zusammengestoßen sind.

          Vieles würde ich eher in einer radikal-protestantischen Ecke verorten, so der Drang, alles richtig zu machen, niemanden zu diskriminieren und ein asketisch-moralisches Leben zu führen.

        • @ Roslin
          „Das wohl nicht, aber es gibt doch viele Überschneidungen, die für mich als Fernstehendem die Unterschiede doch verwischen.“

          Es gibt auch viele Überschneidungen zwischen Katholiken und Nazis, die für mich als Fernstehendem die Unterschiede verwischen.
          Bringt uns das jetzt irgendwie weiter?

        • @ Adrian

          Ja und?

          Die Homolobby als Teil des Surrogatproletariates („Koalition der Minderheiten“) der neuen = kulturmarxistischen Linken attackiert und diffamiert die Katholische Kirche ohnehin, ist sie doch eines der stärksten Bollwerke, das der Neuen Ordnung des umfassend „befreiten“ Menschen und der Schaffung des Neuen Menschen noch im Wege steht.

          Also nur zu.

          Solange Du nicht zum Katholikenschlachten oder auch nur -klatschen aufrufst, mithin zur Gewalt, stört mich das nicht.

          Es ist Teil Deiner Meinungsfreiheit, die Ergebnisse einer solchen Annalüse zum Besten zu geben und hier zu vertreten.

          Es ist Teil meiner Meinungsfreiheit, dem zu widersprechen oder, wenn mir Zeit und Lust fehlen sollten, auch nicht.

          Aus diesem Meinungskampf bildet sich die Mehrheitsmeinung in einer Demokratie.

          Ich gehöre nicht zu den Dogmatikern/Gutmenschen/Kultur- oder Andersmarxisten, die den Ehrgeiz entwickeln, durch „pädagogische“ Intervention, etwa durch Sprech-und Denkverbote, das Heil DER MENSCHHEIT befördern zu können.

          Jeder hat das Recht auf eigene Rechung den Weg zu seinem (Un-)Heil selbstverantwortlich zu suchen und zu gehen.

          Solange er andere nicht gewaltsam daran hindert, dasselbe zu tun.

          Das ist mein Verständnis von der Freiheit eines (Christen-)Menschen.

        • Korrektur

          Ich gehöre nicht zu den Dogmatikern/Gutmenschen/Kultur- oder Andersmarxisten, die den Ehrgeiz entwickeln, durch “pädagogische” Intervention, etwa durch Sprech-und Denkverbote, das Heil DER MENSCHHEIT befördern zu wollen. Was ja nicht einmal möglich ist.

        • @Christian:

          Nutzt der Feminismus den Althusser oder ist das nur eine naheliegende Parallele?

          Ich würde ja auch sagen, dass Teile des Feminismus sich beim Marxismus bedient haben. Die deutlichste Anleihe wäre die Annahme eines zentralen Widerspruches und Konfliktes, der alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringt. Das entspricht der These des allumfassenden Patriarchats, durch das noch jede private Beziehung Ausdruck eines Herrschaftsverhältnisses ist. Eine solche Überzeichnung des Systemcharakters einer Gesellschaft würde ich durchaus als typisch vulgär-marxistisch ansehen (Marx war selber da nicht so radikal).

          Aber hier in den Kommentaren kann man beobachten, dass die Behauptung eines zentralen Widerspruchs durchaus auch auf „konservativ“ geht. Vermutlich gilt eine solche Dichotomisierung für alle Heilslehren, die von einem Sündenfall ausgehen, ab dem sich alles zum Schlechteren entwickelt habe und den man korrigieren müsse, um das Leben wieder gut zu machen.

        • @Christian,

          danke! Ein gewisser Teil des Feminismus verortet sich ja auch deutlich links und diese Gruppe dürfte sicher nach Verbindungen von Marx und Gender suchen. Es bleibt dabei allerdings seltsam, dass die in den Medien wahrnehmbaren radikal-linken Feministen doch letztlich im wesentlichen Lifestyle-Politik betreiben: sie hängen sich an Sprache auf und an vermeintlichen Diskriminierungen, aber sie gelangen eigentlich nie zu dem eigentlichen linken Thema der Kapitalismuskritik als solcher.

          Damit müsste man sich auch mal befassen, ob die Schramms dieser Welt überhaupt noch Marxisten sind, jetzt mal im Gegensatz zu gewissen Fraktionen der Partei Die Linke gedacht.

          Expliziten Einfluss hat der Marxismus via Bourdieu auf feministische Theorie. Bourdieu ist bekennender Marxist gewesen, ohne Marx dogmatisch zu lesen. Aber bei ihm ist alles letztlich Herrschaft und ein Kampf zwischen Oben und Unten, auch sehr zentralisiert und konzentriert auf einen wesentlichen Konflikt. Welche Rolle Bourdieus „Die männliche Herrschaft“ gegenwärtig im feministischen Diskurs spielt, weiß ich nicht. Sein Habitus-Begriff scheint mir aber dankbar aufgenommen worden zu sein.

          Bei der Frage des vermeintlichen „Kulturmarxismus“ würde ich mal schauen, wie sich der Feminismus organisiert: a) in radikallinken Zirken (siehe Piratenpartei), b) Gruppen feministischer Aktivisten, die darüber hinaus keine ideologische Orientierung erkennen lassen (Femen, aber vermutlich gibt es jede Menge Grüppchen ohne diese Prominenz), c) Professorinnen, Gleichstellungsbeauftragte etc. als institutionalisierte Frauenlobby, d) Frauenvertreter in Parteien.

          Je nach Zugehörigkeit kommen auch andere Erscheinungsweisen zum Zuge. Die Gender Mainstreaming Leute in den Behörden und staatlichen Einrichtungen werden relativ unlinks sein, da sie Klientelinteressen vertreten, für die man keine universelle Legitimation braucht.Eine linke Orientierung ist oft genau das: eine Legitmationsstrategie, die behauptet, ganz allgemeine Werte zu vertreten und nicht nur das Interesse einer speziellen Gruppe. (machen die Konservativen freilich genauso). Gleichstellungsbeauftragte brauchen das nciht mehr, sie haben das Gesetz auf ihrer Seite und sie vertreten einfach Fraueninteressen. Die nicht institutionalisierten Zirkel entwickeln am ehesten eine Legitimations-Ideologie, vermute ich. Gleiches gilt für die Professorinnen.

        • @ Lomi

          Althusser wird von Judith Butler nicht deshalb rezipiert, weil er Marxist ist, sondern weil er ein bedeutender Denker im Spektrum von Strukturalismus/Poststrukturalismus/Postmoderne darstellt.

          Althusser hatte versucht den Marxismus an strukturalistische/poststrukturalistische Diskurse anschlussfähig zu machen.
          Seine Marxismus-Version ist daher eine, die mit postmodernen philosophischen Positionen gewisse Gemeinsamkeiten aufweist.

          Für Judith Butler sind weniger die im eigentlichen Sinne marxistischen Aspekte von Althussers Werk wichtig, sondern seine Theorie der Subjektkonstitutuion durch „Anrufung“, eine relativ typische postmoderne Theorie der Subjektkonstitution.

          (siehe zu Judith Butlers Rezeption von Althusser: Lars Distelfeld – Judith Butler, 2009, S. 50 – 51)

    • @ Nick

      *Du musst nicht extra betonen, dass es dir um Identity Politics geht.*

      Mir geht es um die Realität, Nick.

      Die ist wie sie ist und Egaltiaristengeschwätz ist nicht in der Lage, die zu ändern.

      Egalitaristen sind nur in der Lage, Schuldige zu suchen und zu finden für eine Realität, die sie nicht ändern können, an der u.U. größtenteils natürliche Gegebenheiten „schuld“ sind, nicht aber bpswillige weiße Privilegienpimmel, die PIV bevorzugen und auf die von Egalitaristen eingeprügelt wird.

      Um Dir und Deinesgelichen eine Freude zu machen:

      http://www.maciverinstitute.com/2014/04/White-Privilege-Conf-Teacher/index.php

      • „Die ist wie sie ist und Egaltiaristengeschwätz ist nicht in der Lage, die zu ändern.“

        Diese Gegenüberstellung ist nicht überzeugend: Auf der einen Seite die Realisten, auf der anderen Seite die Fantasten. Zugleich liefern die „Egalitaristen“ dann auch nur „Geschwätz“, also keine Substanz. Wogegen die Realisten genau zu wissen meinen, wie die Welt beschaffen ist.

        So einfach waren Wahrheiten und die Welt noch nie und so sicher konnte noch nie jemand behaupten, es wirklich allemal besser zu wissen als alle anderen. Das gelingt letztlich nur, wenn man den eigenen Standpunkt nicht kritisch hinterfragt. Zum Beispiel mal auf der Ebene der Erkenntnistheorie. Es gab Zeiten, da unsere großen Physiker und Nobelpreisträger auch philosophisch gebildet waren und weit weniger selbstsicher aufgetreten sind. Sie ahnten, dass sie nicht auf allerfestestem Fundament stehen. Was sie nicht davon abhielt, ihre Forschung zu betreiben, zu Recht, denn auch Näherungen oder Modelle lassen sich erfolgreich in Technologie ummünzen. Nur wussten sie, dass auch sie mit unterschiedlichen Paradigmen arbeiteten und dass ihnen die Wirklichkeit sich selten unmittelbar – jenseits Messungen, Axiomen und Interpretationen – erschlossen hat.

        • Das gilt z.B. für die hier gerne zitierten Statistiken: Die tragen nur, weil man gewisse Definitionen vorab akzeptiert – dass die Messungen vernünftig konzipiert sind und dass das mathematische Modell von Korrelationen auch richtig ist. Alles das sind Interpretationen der Wirklichkeit, zumal sie in dem Kunstprodukt Zahl ausgedrückt werden. Dadurch werden wir nicht nach Belieben die Wirklichkeit verändern, aber auch nicht behaupten können, wir wüssten unstreitig, wie die Dinge sind.

        • @ LoMI

          Ich hindere Dich nicht daran, am Sozialismus des 22. Jhdts. zu basteln.

          Gründe eine Kommune, teste Deine Theorie in praktisch-experimenteller Anwenddung in kleinem Maßstab, damit, falls, FALLS es schief geht (könnte ja durchaus sein angesichts des Verlaufes bisheriger sozialistischer Experimente) der Schaden begrenzt bleibt und expandiere, wenn’s klappt.

          Habe ich nichts dagegen.

          Wie Feminist.I.nnen empfehle ich auch hier: EINFACH LOSLEGEN, MACHEN und ERFOLGREICH SEIN.

          Denn nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg.

          Warum noch mal gibt es so viele Patriarchate und so wenige Matriarchate?

        • Ich hindere Dich nicht daran, am Sozialismus des 22. Jhdts. zu basteln.

          ..da haben wir gleich den nächsten Abgesandten des Teufels 😀

          (keine Ahnung, was LoMis Post mit Sozialismus zu tun haben sollte)

        • Wie kommst Du darauf, dass ich an irgendeinem Sozialismus basteln wolle? Das ist eben das, was Nick meint: Hinter jedem Gegenargument vermutest Du den politischen Gegner.

          Heisenberg und Schrödinger waren meines Wissens nach übrigens keine Sozialisten. Aber sie waren auch Philosophen, die zu hinterfragen wussten, was sie taten.

          „Wer von der Quantentheorie nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden“, meinte Nils Bohr. Die hat durchaus sehr vieles von dem in Frage gestellt, was Du gerne als unzweifelhaft erkennbar und gegeben ansiehst.

          „Warum noch mal gibt es so viele Patriarchate und so wenige Matriarchate?“

          Lies mal den Text von Heike Diefenbach zum Thema Patriarchate (via sciencefiles). Ergebnis: Es gibt sie nicht und gab sie nicht. Und das meint sie feminismuskritisch. Das Konstrukt ist schlicht nonsens, zu grob, überzeichnet und unterkomplex. Deine Frage stellt daher zwei Produkte der interpretierenden Fantasie gegeneinander, keine Realitäten.

        • @ LoMi

          Du verschwurbelst.

          Alles ist nur so lange wahr, solange es nicht falsifiziert worden ist.
          Soweit, so richtig.

          Aber viele Annahmen der Linken (und der Genderblödsinn ist ein ideologischer Abkömmling der sozialkonstruktivistischen, kulturrelativistischen linken Phantasmorgien) sind schon lange falsifiziert.

          Umgekehrt gibt es viele den Linken äußerst unangenehme Erkenntnisse über die Natur des Menschen, die trotz ewig wiederholter Lebensversuchsreihen nie falsifiziert werden konnten.

          In der Gesamtschau würde ich deshalb die Polarisierung in Realisten und Realitätsverweigerer durchaus gelten lassen.

          Um die Prämissen für Statistiken zu erwähnen…der IQ ist operationalisierbar, reliabel messbar und korreliert sehr gut mit sozialen Merkmalen wie Schulerfolg, Berufliche Karriere, Einkommen, Kriminalitätsrate (invers) und übrigens auch mit charakterlichen Eigenschaften wie Impulskontrollvermögen.

          Er ist ein Merkmal, das hohe Praxisrelevanz besitzt.

          Man mag die IQ-Forschungsergebnisse (in dem vierfach gesicherten Giftschrank hinter dem einfach gesicherten Giftschrank) als nichtig erklären, weil es angeblich gar keinen IQ gebe oder aber der IQ-Begriff reduktionistisch sei.

          Dadurch löst sich aber seine in der psychosozialen und neurobiologischen Forschung vielfach nachgewiesene Relevanz nicht auf.

          Wer glaubt, der IQ wäre durch postnatale Intervention beliebig ausbildbar (und somit Gruppenunterschiede nivellierbar), wird ein anderes Bildungs- und Demographiekonzept vertreten, als der, der die Plastizität der Intelligenzentwicklung als eher gering einschätzt.

          Ein Debiler hat mit seiner Debilität zu kämpfen, auch wenn man seinen IQ von 60 als irrelevant erklärt, weil IQ und IQ-Messung irgendein patriachalisches Unterdrückungsinstrument seien.

          Der thrombosierte Hämorrhoidalknoten schmerzt nicht weniger, weil man in ihm eine Rose zu erkennen glaubt.

        • @ratloser

          „Um die Prämissen für Statistiken zu erwähnen…der IQ ist operationalisierbar, reliabel messbar und korreliert sehr gut mit sozialen Merkmalen wie Schulerfolg, Berufliche Karriere, Einkommen, Kriminalitätsrate (invers) und übrigens auch mit charakterlichen Eigenschaften wie Impulskontrollvermögen.“

          Dazu zwei Dinge:
          Erstens habe ich überhaupt kein Problem mit IQ-Messungen.
          Zweitens bleibt auch der IQ eine theoretische Figur und seine Messung beruht auf theoretischen Operationen, nämlich Axiomen, der Konstruktion von Messverfahren usw. Das ist und bleibt ein wackeliger Grund, erkenntnistheoretisch gesprochen. Niemand sieht die Intelligenz wirklich, sondern man sieht immer nur Indizien, die dann im Rahmen einer Theorie interpretiert werden. Alleinseeligmachende Wahrheit ist so nicht zu gewinnen.

          Das bedeutet keinesfalls, dass solche Konstrukte wertlos seien, nur weil man feststellt, dass sie Konstrukte sind. Alle Wissenschaft arbeitet so und sie ist auch erfolgreich. Aus der erkenntnistheoretischen Aussage der Konstruiertheit folgt auch nicht, dass man Nicht-Intelligente nach Belieben intelligent machen könne.

          Aber man kann eben auch nicht sagen: So ist die Welt! Das weiß niemand so genau, wie die Welt jenseits unserer Wahrnehmungen ist. Frag Kant. Oder frag Maturana und Varela. Hirnforscher. Und Erfinder des „Radikalen Konstruktivismus“. Dessen bekanntester deutsche Vertreter ist Niklas Luhmann, ganz und gar kein Linker und alles andere als ein Egalitarist.

          Und genau das war mein Punkt. Roslin deutet jeden Einwand als Ausdruck eines Sozialismusbestrebens. Das ist aber falsch. Kant war kein Kommunist ^^ Man kann ganz unterschiedliche Schlussfolgerungen daraus ziehen.

          Und richtig: Wenn der Zahnarzt Dir nen Zahn zieht, tuts weh, egal, was Du zu sehen glaubst. Da stimme ich Dir zu.

          Intelligenz und Nicht-Intelligenz gibt es, davon gehe ich mal aus. Deren Praxisrelevanz hängt aber ab vom Umfeld, in unserem Falle sehr vom ökonomischen. Je nachdem, wie eine Wirtschaft funktioniert, hat Intelligenz eben mal mehr, mal weniger Bedeutung. Insofern ist Intelligenz auch ein weicherer Fakt als der Zahnschmerz, zumindest das, was der Intelligenzbegriff via IQ misst.

          Aber noch einmal, es geht nicht darum, etwa die Formbarkeit von biologischen Eigenschaften zu behaupten. Nur ist die Einseitigkeit, mit der auf Ergebnisse menschlich geschaffener Messinstrumente als Wahrheit herumgeritten wird, ein Fehler. Das „ist so“ ist auch ein philosophischer Grundfehler, weil der Mensch Bedingungen verändert. Auf dem So-Sein zu beharren ist ein naturalistischer Fehlschluss.

          Ich kann nicht begreifen, wie man die Kulturfähigkeit des Menschen manchmal so derart in Frage stellen kann – wo er doch so etwas wie die Mathematik bzw. die Wissenschaft insgesamt geschaffen und damit die Welt massiv verändert hat. Der Fehler liegt in dem vollkommen falschen Streit der Fakultäten, den es so nicht gibt.

        • @Buchstabenzähler:
          Ich habe sie auch nicht verstanden, nur soweit, dass da nicht viel mehr los ist mit „Realität“ jenseits der Wahrnehmung und mit Kausalität. Zum Entsetzen hat es bei mir auch nicht gereicht und ich bin froh, dem gestrengen Herrn Bohr nicht in die Hände geraten zu sein. ^^

        • “Transgressing the Boundaries:
          Towards a Transformative Hermeneutics
          of Quantum Gravity”

          Fast so gut wie: „Towards a Transformative Hermaneutics of Heritability“

        • Mittlerweile gibt es ja Computerprogramme
          mit denen man ausgehend von ein paar
          Stichwörtern sinnfreie Texte zu irgend
          einem Thema erstellen kann.
          Sinnigerweise heisst das eine
          Dada Engine und ein anderes
          Postmodern Generator.

      • Mir geht es um die Realität, Nick.

        Nein, wie auch dieser Kommentar belegt geht es dir um Gut und Pöse – um Moral. Wer nicht deine „Realität“ _muss_ ja wohl „Eglitarist“ sein.

        Damit bist du deinem Feindbild weit näher als du denkst.

        • @ nick

          „Wer nicht deine “Realität” _muss_ ja wohl “Eglitarist” sein.“

          Nun, Du hast wiederholt versucht, jemanden alleine deswegen, weil er auf Gruppenunterschiede hinweist, als verkappten Rassisten zu diffamieren.

          Da liegt der Schluß, dass Dir die Akzeptanz von Gruppenunterschieden irgendwie unangenehm sei und Du deshalb ein starkes egalitäres Bedürfnis verspürst, bis auf weiteres naheliegend?!

        • Und wer nicht Deine “Realität” teilt, ist dumm

          Nein. Wer das „Agrument“ „Ich rede nicht von Feindbildern, also habe ich keine!!“ bringt, ist offenbar einigermaßen dumm. Oder vielleicht auch infantil. Wobei meine Nichte das besser kann.

          Nun, Du hast wiederholt versucht, jemanden alleine deswegen, weil er auf Gruppenunterschiede hinweist, als verkappten Rassisten zu diffamieren.

          Von Obengenanntem abzugrenzen ist die Ignoranz. Wer aus ideolgischen Gründen sich systematisch der Erkenntnis beispielsweise dessen, was Zahlen zu Heriabilitäten aussagen entzieht, ist nicht zwangsläufig dumm, sondern eher systematisch ignorant.

          Wenn sich eine solche Ignoranz abwertend auf „Rassen“ bezieht, dann ist der Träger dieser Ignoranz kein verkapper, sondern ziemlich offen ein Rassist.

          Es hat niemand etwas gegen eine Erwägung, ob Gene bei Gruppenunterschieden eine Rolle spielen könnten.

          Da liegt der Schluß, dass Dir die Akzeptanz von Gruppenunterschieden irgendwie unangenehm sei und Du deshalb ein starkes egalitäres Bedürfnis verspürst, bis auf weiteres naheliegend?!

          Auch diese falsche Dichotomie spricht entweder für Dummheit oder aber für eine systematische Ignoranz.

  8. @ roslin

    Dein Link korreliert Fächer mit mathematischer und sprachlicher Begabung.

    Mein Link korreliert die Fächer zusätzlich mit der Intelligenz.

    Die Geschlechterverteilung ergibt sich in etwa aus den Fächern. Soft skill´s, hard skill´s…

    Die ethnische Verteilung liegt in dem Giftschrank unter der verschlossenen Schublade mit der Geschlechterverteilung…die Schlüssel hat die Institutsleiterin verschluckt…

    • @ ratloser

      *Dein Link korreliert Fächer mit mathematischer und sprachlicher Begabung.*

      Hast Recht, habe den falschen Link angeklickt.

  9. Zur Problemlösungskompetenz – und was manche Medien dazu meinen, habe ich einen Kommentar geschrieben: „Jungs mal besser – das darf nicht sein“ -> http://emannzer.wordpress.com/2014/04/02/jungs-mal-besser-das-darf-nicht-sein/

    – Bedenkt man, wie sehr die Soziologie versucht die Biologie zu unterdrücken und zu übertrumpfen, dann sollte man grübeln

    – Betrachtet man, wie sehr Gender- und Feminismus versuchen, die Meinung zu beeinflussen, dann sollte man zum Nachdenken kommen.

    – Sieht man, was in den letzten Jahrzehnten an Benachteiligung von Jungen läuft („.. nicht schlimm, UvdL), dann sollte man ärgerlich werden

    – Merkt man, wie es abläuft in diesem Land, was für Artikel geschrieben werden, weil Mädchen mal schlechter abschneiden

    Dann sollte man sich das nicht mehr gefallen lassen und „Ross & Reiter“ nennen. Einer davon ist u.a. Ex-Dr.-Schavan (Professorinnenprogramm für Gender-Mainstreaming). Die Frau mit dem, wie es mal jemand schrieb, „Oma-Gesicht“ hat ja nicht viel geleistet; aber sie durfte es …

    Man könnte übrigens auch seinen Hut ziehen, vor den kleinen Männern, die es geschafft haben, trotz der manigfalltigen Benachteiligungen in unserem suboptimalen Bildungssystem, unseren (BD)Mädels mal die ‚lange Nase‘ zu zeigen.

  10. Pingback: Maskulismus, Männerrechte und Familienrecht | Alles Evolution

  11. Pingback: Wie man ganz feministisch verhindert, dass Jungs in der Schule schlechter abschneiden | Alles Evolution

Schreibe eine Antwort zu Nick Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.