144 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich kriegt die lila Abteilung des Bösen mal wieder die Levittchen gelesen, solange dies noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Agens:

    http://agensev.de/meldungen/dav-petition-null-quote/

    Manndat:

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/wie-viel-mann-darf-sein-stuttgarter-maennertag-22-februar-2014.html

    Lucas Schoppe:

    http://man-tau.blogspot.de/2014/03/warum-linke-die-mannerrechtler-brauchen.html#more

    http://man-tau.blogspot.de/2014/03/biertrinken-mit-feministinnen-kais.html#more

    http://man-tau.blogspot.de/2014/03/lasst-das-mal-den-papa-machen-der.html#more

    Cuncti:

    http://cuncti.net/streitbar/704-der-mythos-von-der-sozialen-konstruktion

    http://cuncti.net/haltbar/710-wider-das-schubladendenken-wikipedia-revisited

    BASTA Kampagne:

    http://bastakampagne.blogspot.de/2014/03/wieder-wehrpflicht-in-deutschland.html

    http://bastakampagne.blogspot.de/2014/03/auch-die-zeit-fordert-wiedereinfuhrung.html

    Arne Hoffmann:

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/feministische-randale-torpediert-mal.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/faz-rentnerin-stellt-pfarrer-nach.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/die-frau-die-sich-fur-indiens-manner.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/kein-schwein-ruft-sie-an.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/was-maskulisten-uber-den-feminismus.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/a-voice-for-men-kommentiert-aktuelle.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/feministische-online-zeitung.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/aufstand-der-manner-am-sonntag-talkshow.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/prugel-fur-miesen-sex-ein-jahr-haft-fur.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/feministische-forderung-alle-manner.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/lesermail-familienfreundliche.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/tv-kritik-maybrit-illner-nett-sein-zu.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/03/japan-obdachlose-manner-werden.html

    Generell sei ein täglicher Blick auf

    genderama.blogspot.de

    empfohlen – gerade auch Journalisten.

    Das Letzte:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/s-bahnhof-schoeneberg-zwoelfjaehrige-pruegelt-polizisten-ins-krankenhaus/9686008.html

    Kälbchen gewinnt Kampf gegen Bull…ähm ich meine natürlich: gegen Freund & Helfer in Uniform. Wer hätte gedacht, dass das überhaupt geht?! Und da diskutieren wirklich noch einige darüber, ob man „Milchmädchen“ oder „Milchmädchenrechnung“ sagen darf…

    …ich wette, es gibt Femis, die sich über den Fall freuen. Hat es doch endlich mal ein MILCHMÄDCHEN dem bösen „Patriarchat“ gezeigt…

    Fachliches:

    https://www.elitepartner.de/magazin/thema/was-maenner-wollen?emnad_id=21509

    https://www.elitepartner.de/magazin/thema/was-frauen-wollen?emnad_id=21509

    Besonders hingewiesen sei hierbei heute z.B. hierauf:

    https://www.elitepartner.de/magazin/studie-frauen-wollen-mann-der-mehr-verdient.html

    Ich sag nur: Weiterverbreiten!

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung!)

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Bisamratte (Ondatra zibethicus)

    Wem das zu blöd ist, kann ja mal darüber nachdenken, warum bei den einen Arten Männchen & Weibchen gleich aussehen, und sich bei den anderen mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden, und wovon das abhängt. Das gilt besonders für de Femis – denn mit eurer beknackten Genderei kann man das nicht erklären.

    Besonders hingewiesen sei im Zusammenhang mit Femis & Geschlechtern im Tierreich auf diese Ausstellung, die aus Sicht von Feministinnen eine Art von „Maskuscheiße“-Ausstellung darstellen dürfte. Wer nicht zu weit von weg wohnt, sollte sie sich nicht entgehen lassen, denn mal noch haben es die Femis nicht geschafft, diese Ausstellung zensieren zu lassen:

    http://www.lwl.org/LWL/Kultur/lwl-naturkunde/naturkundemuseum/ausstellungen/6_und_evolution

  2. Habe mir heute das neue Buch des Philosophen, Vertreters des „Evolutionären Humanismus“ und Vorstandsprechers der säkular-humanistischen Giordano Bruno Stiftung Michael Schmidt-Salomon gekauft – „Hoffnung Mensch“, das diesen Monat erschienen ist:

    Der „Evolutionäre Humanismus“ im Sinne des Autors ist ein philosophischer Versuch, die vielfältige Tradition von Aufklärung und Humanismus mit einem evolutionären Menschenbild zusammenzubringen.

    Schmidt-Salomons religionskritischen Klassiker „Manifest des evolutionären Humanismus – Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur“ hatte mir z.T. gut gefallen:

    Bin mal gespannt, wie sein neues Buch ist.

    • Schmidt-Salomon ist ein idiotischer Pharisäer.

      Leszek, du bist offensichtlich linksverblödet.

      Dem ihm sein Buch über Schweinejuden, -moslems und -christen wurde beinahe auf den Index gesetzt. Das ist ein atheistischer Fundamentalist.

      Der Typ ist genauso missionarisch wie der religiöse Fundamentalismus, auf den er sämtliche Religionen reduziert.

      • @ Kirk

        „Schmidt-Salomon ist ein idiotischer Pharisäer.“

        Ein Pharisäer also – die kommen schon im NT zu Unrecht zu schlecht weg.
        Vielleicht kommt ja auch Schmidt Salomon bei dir zu schlecht weg. Übrigens ist er durchaus klug und gebildet.

        „Leszek, du bist offensichtlich linksverblödet.“

        Ich interessiere mich nun mal für die Teilwahrheiten von Weltanschauungen. Vielleicht kann ich deshalb ja etwas gelassener mit „Pharisäern“ umgehen als du. 🙂

        „Dem ihm sein Buch über Schweinejuden, -moslems und -christen wurde beinahe auf den Index gesetzt.“

        Ein Buch, das ich nicht gelesen habe, kann ich nicht beurteilen.

        „Das ist ein atheistischer Fundamentalist.“

        Mit seiner Idee einer an Aufklärung und Menschenrechten orientierten Leitkultur hat er jedenfalls völlig Recht!

        „Der Typ ist genauso missionarisch wie der religiöse Fundamentalismus, auf den er sämtliche Religionen reduziert.“

        In seinem neuen Buch soll er wohl diesbezüglich etwas gemäßigter argumentieren – laut einiger Rezensenten.

        Und darüber hinaus schadet es nicht, wenn der religiösen Rechten und religiösen Fundamentalisten aller Coleur deutlicher Widerstand entgegengesetzt wird.
        Insofern haben „atheistische Fundamentalisten“ heutzutage vielleicht eine wichtige Korretivfunktion.

        • „Und darüber hinaus schadet es nicht, wenn der religiösen Rechten und religiösen Fundamentalisten aller Coleur deutlicher Widerstand entgegengesetzt wird.“

          Find ich auch. Schwachsinn muss man auch als Schwachsinn bezeichnen dürfen. Die religiösen Fundis hatten viel zu lange Narrenfreiheit.

        • @ Adrian

          Ein Buch großer Ferkel für kleine Ferkel?

          In der Tat, Adrian, ein tolles Buch.

          Seit „Stürmers“ Zeiten sind solche Karikaturen nicht mehr an’s Kind gebracht worden.

          Wird wirklich wieder mal Zeit.

          Ist das der „aufgeklärte Humanismus“, für den ihr Toleranz verlangt?

          Und bekommt.

          Noch.

          Ich habe übrigens ein weiteres tolles Buch für Dich: ein Homoaktivist freut sich, dass Schwule auch „brüten“ können – Viren nämlich. Und austeilen, untereinander, miteinander.

          Ist das Eure Heilige Kommunion oder hat der Rezensent da etwas missverstanden?

          http://takimag.com/article/a_new_breed_of_breeder_christopher_hart/print

          Dieser aufgeklärte Humanismus, falls das auch dazu zählt, ähnelt verdächtig stinkender Dekadenz einer Gesellschaft im Zustand der Verwesung.

          Toleranz ist wirklich etwas Feines, Adrian, ein Trampolin, auf dem man hüpfen kann.+

          Und Kapriolen drehen.

          Bis es reißt.

          Hoppla.

        • @ Roslin
          „Seit “Stürmers” Zeiten sind solche Karikaturen nicht mehr an’s Kind gebracht worden.“

          Gähn. Nazi-Vergleiche sind ja sowas von out.

          „Ist das Eure Heilige Kommunion oder hat der Rezensent da etwas missverstanden?“

          Was hab ich mit einem radikalen Queer-Aktivisten zu tun?

          „Dieser aufgeklärte Humanismus, falls das auch dazu zählt, ähnelt verdächtig stinkender Dekadenz einer Gesellschaft im Zustand der Verwesung.“

          Eben. Falls! Ich zähle das nicht zum aufgeklärten Humanismus dazu. Und nun? Ups! Steht Roslin ohne Hose in der Landschaft da! So ein Pech aber auch 🙂

        • @Adrian

          >>Gähn. Nazi-Vergleiche sind ja sowas von out.>>

          Die Adäquanz von Zuschreibungen wird in aller Regel nicht über “ in “ und “ out “ entschieden.

  3. @ Leszek

    Der philosophische Optimismus der Aufklärung scheitert an der realen Verfasstheit des Säugetieres Mensch, überlebt nur dank weitgehender Ausblendung dieser Realitäten, weshalb man Darwin auch oft nur insoweit rezipiert als er dazu dienen kann, Kreationisten die eigene „aufgeklärte“, „wissenschaftlich-überlegene“ Denkungsart entgegenzuhalten und dabei den „aufgeklärt-egalitaristischen“ Kreationismus zu übersehen – s. Jared Diamond und seinem Glauben, dass verschiedene Umwelten zwar verschiedene Kulturen aber keine unterschiedlichen Menschensorten erzeugen können.

    Ein weiteres schwer zu überwindendendes Hindernis beim Aufbau des irdischen Paradieses der Freien und der Gleichen spricht diese Studie an:

    The (In)compatibility of Diversity and Sense of Community

    https://www.msu.edu/~zpneal/publications/neal-diversitysoc.pdf

    So, wie Freiheit und Gleichheit ein Gegensatzpaar bilden, so offenbar auch Toleranz von Verschiedenheit und Zusammengehörigkeitsgefühl.

    D.h.: Mehr Diversität in einer Gesellschaft > schwächeres Zusammengehörigkeitsgefühl, stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl > weniger Toleranz gegenüber Diversität.

    Wer also als Politiker das Zusammengehörigkeitsgefühl einer Gesellschaft stärken will, muss ihre Vielfalt minimieren, wer ihre Toleranz gegenüber Vielfalt fördern und die Vielfalt selbst mehren will, muss hinnehmen, dass ihr Zusammengehörigkeitsgefühl geschwächt wird.

    Das jedenfalls legt (neben der historischen Erfahrung, neben den Forschungen Robert Putnams, neben den Überlegungen u.a. von Eibl-Eibesfeldt und Frank Slater) auch diese Studievon Soziologen der Michigan State University nahe.

    Zitat:

    *However, recent theoretical and empirical work has uncovered a community-diversity dialectic wherein the contextual conditions that foster respect for diversity run in opposition to those that foster sense of community.

    The model suggests that when people form relationships with similar and nearby others, the contexts that offer opportunities to develop a respect for diversity are different from the contexts that foster a sense of community. Based on these results, we conclude with a discussion of whether it is possible to create neighborhoods that simultaneously foster respect for diversity and sense of community.*

    Laut Autoren lautet die Antwort hier Nein, die Qudaratur auch dieses Kreises kann offenbar nicht gelingen.

    Mittelwege sind wohl wie üblich gefragt nach der Methode „Versuch und Irrtum“ unter Beachtung des Mantras „Die Dosis macht das Gift“.

    Zuviel Vielfalt zerstört das Gemeinschaftsgefühl und lässt die Gemeinschaft auseinanderfallen, spätestens wenn der Krisenstress stärker wird, zu viel Gemeinschaftsgefühl gefährdet die Toleranz gegenüber „Abweichlern“ – schwer, hier für eine große Gesellschaft/Nation einen viablen Kompromiss zu finden, der das Gemeinwesen handlungs- und überlebensfähig erhält in einer nicht idealen Welt, in der um Überlebenschancen EGOISTISCH gekämpft wird, zwischen Individuen, aber auch zwischen „Mannschaften“.

    Dafür ist ein Mindesmaß an Solidarität = Gemeinschaftsgefühl nötig und trotzdem muss Toleranz gegenüber wachsender Diversität aufrecht erhalten werden, um hohe Kriminalistätsraten/Bürgerkriege/ein allgemein hohes Aggressionslevel innerhalb einer Gesellschaft zu vermeiden.

    Das wird zunehmend mühsam: Einstrom schwer assimilierbarer Einwanderer, immer sichtbareres Auftreten immer schrillerer Minderheiten, wachsende Spannungen zwischen Hypertoleranten und Hyperkonservativen, zwischen Subventionierten und Subventionierern usw.

    Es wird spannend und der Wohlstand, der helfen könnte, die Reibungsflächen zu „schmieren“, wird immer schwerer generierbar, u.a. gerade wegen der Hypertoleranz und dem Anwachsen schwer assimiliierbarer Gruppen, die oft auch noch zu den dauerhaft zu subventionierenden gehören.

    Sieht nicht gut aus bei nüchterner Betrachtung.

      • @ Adrian

        *Der “Zusammenhalt einer Gesellschaft” ist ein konservatives Konstrukt, dem man keine weitergehende Bedeutung beimessen muss.*

        S.u., Stichwort: Dorset

        • @ Adrian

          Wenn die „Wikinger“ vor den Toren der Stadt aufziehen, überleben nur die Kommunen, die innherhalb der Mauern weitgehend einig sind und gemeinsam auf den Mauern kämpfen – einer für den anderen.

          Es überlebt nur Dorf A, wenn Dorf B im zu Hilfe kommt und nicht denkt: „Was geht mich Dorf A an, sollen die Wikinger dort doch plündern und die Menschen verschlemppen, die dort glauben eh nicht, was wir glauben!“

          Usw.

        • @ Roslin
          Ah ja. Und deshalb sollten wir alles dasselbe denken, dasselbe tun, alle gleich leben und an den selben Gott glauben? Und zwar vorzugsweise so, wie Du es für richtig hälst?

        • @Adrian

          Ich kenne eine Familie mit hohem Zusammengehörigkeitsgefühl
          ( ROSLIN ) bzw. Gemeinschaftsgefühl ( ROSLIN ).

          Eigenartigerweise denken die Mitglieder der Familie weder alle dasselbe, noch tun sie alle dasselbe, noch leben sie alle gleich.

          Sie glauben noch nicht einmal an ( den selben ) Gott. Sie fragen auch nicht, ob ROSLIN dies für richtig hält.

          Was machen die verkehrt ?

        • @Adrian

          >>Dafür ist ein Mindesmaß an Solidarität = Gemeinschaftsgefühl nötig und trotzdem muss Toleranz gegenüber wachsender Diversität aufrecht erhalten werden, um hohe Kriminalistätsraten/Bürgerkriege/ein allgemein hohes Aggressionslevel innerhalb einer Gesellschaft zu vermeiden.

          Das wird zunehmend mühsam: Einstrom schwer assimilierbarer Einwanderer, immer sichtbareres Auftreten immer schrillerer Minderheiten, wachsende Spannungen zwischen Hypertoleranten und Hyperkonservativen, zwischen Subventionierten und Subventionierern usw.

          Es wird spannend und der Wohlstand, der helfen könnte, die Reibungsflächen zu “schmieren”, wird immer schwerer generierbar, u.a. gerade wegen der Hypertoleranz und dem Anwachsen schwer assimiliierbarer Gruppen, die oft auch noch zu den dauerhaft zu subventionierenden gehören. >> ( ROSLIN )

          Kann es sein, dass Du ROSLIN nicht verstehen willst ?

          Oder buchst du das oben von ROSLIN Beschriebene unter Familienprobleme ?

          Anders gefragt :

          Diversity hiesse dann : wir sollten alle ( ! ) Verschiedenes denken, ( alle ) Verschiedenes tun, alle ( ! ) verschieden leben und ( alle ! ) an verschiedene ( oder gar keine Götter ) glauben und zwar
          ( alle ) vorzugsweise so wie Adrian es für richtig hält ??

        • @ ho
          „Diversity hiesse dann : wir sollten alle ( ! ) Verschiedenes denken, ( alle ) Verschiedenes tun, alle ( ! ) verschieden leben und ( alle ! ) an verschiedene ( oder gar keine Götter ) glauben und zwar
          ( alle ) vorzugsweise so wie Adrian es für richtig hält ??“

          Wir denken bereits jetzt alle verschieden, tun verschiedenes, leben verschieden, glauben verschieden. Zumindest wenn man ins Detail geht. Oberflächlich sind wir alle ziemlich gleich. Alles eine Frage der Perspektive.

          Was Roslin und Du diagnostizieren, wird seit Jahrtausenden beklagt. Allgemeiner Verfall, allgemeiner Untergang, alles wird immer schlimmer. Nichts Neues unter der Sonne.

        • @Adrian

          >>Wir denken bereits jetzt alle verschieden, tun verschiedenes, leben verschieden, glauben verschieden. Zumindest wenn man ins Detail geht. Oberflächlich sind wir alle ziemlich gleich. Alles eine Frage der Perspektive>>

          Im Detail ist mein linker Daumen grösser als mein rechter Daumen. Oberflächlich sind sie natürlich gleich gross. Alles eine Frage der Perspektive.

          ROSLIN hat früher schon richtig angemerkt : wenn man das Muster eines Teppichs erkennen will, macht es keinen Sinn, die einzelnen Fasern des Teppichs unter dem Mikroskop zu betrachten.

          Die Perspektive sollte schon bedacht sein, mit Blick auf den Erkenntnissgewinn.

          >>Was Roslin und Du diagnostizieren, wird seit Jahrtausenden beklagt. Allgemeiner Verfall, allgemeiner Untergang, alles wird immer schlimmer. Nichts Neues unter der Sonne.>>

          Es wurde auch seit Jahrtausenden beobachtet.

          Die Geschichtsbücher sind voll davon.

          Selbstverständlich nicht Neues unter der Sonne !

        • Zu den Themen „Diversity“ und Einwanderung im Westen eine Buchempfehlung:

          @ Roslin & homo oeconomicus
          Zustimmung.

          @ Adrian
          Auch eine freie Gesellschaft braucht ein Zusammengehörigkeitsgefühl, spätestens dann, wenn sie angegriffen wird. Individuelle Verteidigung gegen einen organisierten Feind ist nicht gerade effektiv, und ohne Wehrpflicht bist du auf die Bereitschaft der Gesellschaftsmitglieder angewiesen, notfalls für die anderen zu sterben. Je verschiedener die Menschen aber sind, desto schwerer wird es, dieses Gefühl zu erzeugen. „Diversity“ funktioniert nur, wenn trotz aller Unterschiede auf einer fundamentalen Ebene die Gemeinsamkeiten überwiegen.

          P. S.: Geschichtsbücher können uns auch etwas über die Zukunft verraten, wenn man bereit ist, aus ihnen zu lernen.

        • Geschichtsbücher können uns auch etwas über die Zukunft verraten, wenn man bereit ist, aus ihnen zu lernen.

          In der Tat, Hitler war bis nach der Zyankalikapsel nicht in der Lage zu begreifen, dass eine rassisch unreine und in der Disziplin hoffnungslos verlotterte Gesellschaft wie die der USA nicht nur in der Lage war, an einem einzigen Tag an die 1000 Flugzeuge zu produzieren, sondern auch Truppen aufzstellen, die gegen das Maschinengewehrfeuer des Atlantikwalls anrannten.

        • @Adrian

          >>Und dennoch leben wir – im jetzt und hier.>>

          Trivialität !

          >Wir denken bereits jetzt alle verschieden, tun verschiedenes, leben verschieden, glauben verschieden. Zumindest wenn man ins Detail geht. Oberflächlich sind wir alle ziemlich gleich. Alles eine Frage der Perspektive.>>

          Was ROSLIN wohl ausdrücken wollte :

          es gibt sehr wahrscheinlich einen Trade – Off zwischen Zusammengehörigkeit, nennen wir es Community ( C ) und Diversity ( D ).

          Ganz Mediziner, der er ist, spricht er von der Dosis, die das Gift mache.

          Als Ökonom könnte man das Problem wie folgt, wenn auch stark vereinfacht formalisieren.

          Eine Trade – Off – Funktion : C = a – bD, mit a, b > 0, und C bzw. D. als Indexwerte skaliert.

          Ein nicht – linearer Zusammenhang würde das Trade – Off – Problem wohl besser treffen.

          Eine gesamtgesellschaftliche Wohlfahrtsfunktion ( Indexwerte ), die auf ( C, D ) definiert ist : W = f ( C, D ) und die Eigenschaft der Stetigkeit und strikten Konvexität aufweist ( strikte Quasi – Konvexität wäre hinreichend ) und damit strikt konvexe Indifferenzkurven im zweidimensionalen ( C, D ) – Raum aufweist.

          Annahme : die Wohlfahrtsfunktion besitzt die üblichen Eigenschaften bzw. Axiome einer Präferenzfunktion
          ( Vollständigkeit, Stetigkeit, Transitiviät, Reflexivität, strikte Konvexität, Nicht – Sättigung )

          Wir könnten dann im Tangentialpunkt der gesellschaftlichen Indifferenzkurve mit der Trade – Off – Funktion ein gesamgesellschaftliches Optimum identifizieren.

          Diese Optium würde nur unter sehr spezifischen Bedingungen als Randlösung auftreten.

          Weshalb die von dir künstlich aufgebaute Polarität : totale Diversity vs. totale Community hier nicht zielführend ist. Dein konstruierter Gegensatz : wir machen alle das gleiche ( Pseudo – ROSLIN ) und wir machen alle Verschiedenes ( wenn man nur genau ins Detail geht ) verfehlt die Problematik.

          Im übrigen : wenn man nur hinreichend ins Detail geht ( das ROSLINsche Mikroskop ) weisen auch homogene Gruppen eine beachtliche Diversität auf.

        • @Nick

          Der GröFaz hat so manches nicht begriffen.

          Mir ist allerdings nicht bekannt, dass man im Führerhauptquartier auf die Wirkungen rassischer Unreinheit in den USA gesetzt hätte. Ebensowenig, dass man das ökonomischen Potential der USA unterschätzt hätte.

          Man bedenke auch, dass der Kriegseintritt der USA in der inneren Diskussion dort alles andere als selbstverständlich war.

          Eher hoffte man in Berlin wohl mit Blick auf die divergierenden politschen und ökonomischen Interessen innerhalb der USA auf eine Lähmung der Handlungsfähigkeit.

          Das eine solche Gesellschaft dennoch im Konfliktfall eine Leitkultur zur Wirkung bringen kann, die das ganze Potential freisetzt, war wohl die grosse Fehleinschätzung in Berlin.

          Ein Gegenbeispiel könnte der Zerfall Jugoslawiens sein. Der Wegfall der gemeinsamen Klammer liess Konflikte aufbrechen, die scheinbar durch die konstruierte Community verdeckt waren. Selbst langjährige Nachbarn in den Dörfern ( wieder)entdeckten ihre Diversität und begannen sich die Köpfe einzuschlagen.

        • @Adrian

          Edit :

          >>Annahme : die Wohlfahrtsfunktion besitzt die üblichen Eigenschaften bzw. Axiome einer Präferenzfunktion
          ( Vollständigkeit, Stetigkeit, Transitiviät, Reflexivität, strikte Konvexität, Nicht – Sättigung ) >>

          Soll richtig lauten : ……….besitzt die üblichen Eigenschaften bzw. die Axiome der Präferenzordnungen ( Vollständigkeit, Stetigkeit, Transitiviät, Reflexivität, strikte Konvexität, Nicht – Sättigung ) sind gegeben.

        • @h.o.:
          Mir ist allerdings nicht bekannt, dass man im Führerhauptquartier auf die Wirkungen rassischer Unreinheit in den USA gesetzt hätte. Ebensowenig, dass man das ökonomischen Potential der USA unterschätzt hätte.

          Ich hielt es für eine Binsenweisheit:

          In der Sprache des Nationalsozialismus bürgerte sich parallel und synonym zum Attribut „dekadent“ der Begriff „entartet“ zur Bezeichnung und Abwertung von der nationalsozialistischen Ideologie und Ästhetik widersprechenden gesellschaftlichen und weltanschaulichen Vorstellungen sowie künstlerischen Werken ein. Als Ursache für eine „Dekadenz/Entartung“ meinte man häufig, eine vorgebliche rassische Fremdheit und damit Minderwertigkeit der Vertreter bzw. Schöpfer dieser Vorstellungen und Kunstwerke konstatieren zu müssen. Ein Beispiel für die Verbindung des Dekadenzmotivs mit dem Rassismus ist folgender Text von 1933 aus einer lokalen Zeitung:

          „Es ist das Zeichen der grauenhaften geistigen Dekadenz der vergangenen Zeit, daß sie von Stilen redete, ohne ihre rassische Bedingtheiten zu erkennen.“[51]

          Beliebt war es, die westlichen Demokratien als lebensuntüchtig, schwach und dekadent darzustellen. Dieses Dekadenzargument gegen Pluralismus und Demokratie wurde auch von Adolf Hitler in Mein Kampf verwendet.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Dekadenz#Nationalsozialismus

          Beim Ende im Bunker war für den GRÖFAZ klar, dass nun die „Ostvölker“ unvermeidlich die Weltherrschaft übernehmen würden. Der dekadenten, und damit „rassisch unreinen“ US-Bevölkerung _konnte_ er aus ideologischer Borniertheit heraus nicht viel zutrauen. Den offenkundigen Tatsachen zum Trotze.

          Ein Gegenbeispiel könnte der Zerfall Jugoslawiens sein. Der Wegfall der gemeinsamen Klammer liess Konflikte aufbrechen, die scheinbar durch die konstruierte Community verdeckt waren. Selbst langjährige Nachbarn in den Dörfern ( wieder)entdeckten ihre Diversität und begannen sich die Köpfe einzuschlagen.

          Ein recht fragwürdiger Beleg für Roslins Rassenlehre, wenn man sogar Menschen gegeneinander aufhetzen kann die sich Ehebett und Kinder teilen (vgl. Radikalfeminismus)

          In-grouping / out-grouping ist selbstverständlich eine antropologische Konstante. Wobei der Mensch aber mehr als offenkundig sehr flexibel bei der Wahl der Differenzkriterien ist: Auch genetisch sehr nahe Sippen können sich schnell mal in zwei Lager spalten und sich blutigst bekriegen. Das kann wohl kaum darüber funktionieren, dass sie irgendwie eine genetische Distanz „riechen“ würden.

          Offensichtliche Kriterien wie Sprache, Religion oder Hautfarbe (ein genetisch sehr schnell adaptiertes Kriterium) sind natürlich besonders willkommen, um Feindkollektive zu konstruieren.

          Hier kommt das Argument, dass die Unterschiede innerhalb einer Ethnie größer sind als zwischen zwei Ethnien, nun voll zum Tragen: Ein „Rasseinstinkt“ sollte eigentlich absolute Unterschiede objektiv erfassen – es müsste alles outgegroupt werden, was eine Distanz aufweist. Ein solcher Instinkt hätte auch schon sehr früh in der Evolution für eine sehr starke Aufspaltung des Homo gesorgt – man könnte recht bald nicht einmal mehr von Subspezies sprechen..

          Die Gruppeninstinkte beim Menschen scheinen tatsächlich die Funktion zu haben, ein entschlossenes kollektives Handeln zu ermöglichen. Das heißt allerdings nicht, dass „Rasse“ dabei das entscheidende Kriterium sein muss. Gemeinsame ökonomische Interessen wirken in der Hinsicht wesentlich nachhaltiger, wie jeder Mannschaftssport sofort beweist.

          Menschliche Gesellschaften sind keine natürlichen Pferdezuchten.

        • Erklär mal das mit den Pferden. Hab ich da was verpasst?

          Eine Anspielung auf die Aussage eines gewissen Italienischen Diktators, Hitlers Rassenlehre sei doch eher was für Pferdezüchter.

        • “ es müsste alles outgegroupt werden, was eine Distanz aufweist.“ -> und allles müsste in-gegroupt werden, was weniger Distanz aufweist.

          Rushtons GST ist also schon deshalb antilogisch, weil sich gerade dann die Ethnien nach „angeborenen Traits“ aufspalten und neu mischen müssten. Die dummen Weißen müssten sich zu den dummen Schwarzen hingezogen fühlen, und die schlauen Weißen zu den schlauen Schwarzen..

        • 0, und C bzw. D. als Indexwerte skaliert.

          Ein nicht – linearer Zusammenhang würde das Trade – Off – Problem wohl besser treffen.

          Eine gesamtgesellschaftliche Wohlfahrtsfunktion ( Indexwerte ), die auf ( C, D ) definiert ist : W = f ( C, D ) und die Eigenschaft der Stetigkeit und strikten Konvexität aufweist ( strikte Quasi – Konvexität wäre hinreichend ) und damit strikt konvexe Indifferenzkurven im zweidimensionalen ( C, D ) – Raum aufweist.

          Annahme : die Wohlfahrtsfunktion besitzt die üblichen Eigenschaften bzw. Axiome einer Präferenzfunktion
          ( Vollständigkeit, Stetigkeit, Transitiviät, Reflexivität, strikte Konvexität, Nicht – Sättigung )

          Wir könnten dann im Tangentialpunkt der gesellschaftlichen Indifferenzkurve mit der Trade – Off – Funktion ein gesamgesellschaftliches Optimum identifizieren. (…)

          Geht es noch prätentiöser?

          Um dann, wenn du jeden der versucht hat das zu verstehen, abgehängt hast, Ableitungen wie diese zu proklamieren:


          Ein Gegenbeispiel könnte der Zerfall Jugoslawiens sein. Der Wegfall der gemeinsamen Klammer liess Konflikte aufbrechen, die scheinbar durch die konstruierte Community verdeckt waren. Selbst langjährige Nachbarn in den Dörfern ( wieder)entdeckten ihre Diversität und begannen sich die Köpfe einzuschlagen.

          Wie kann man ernsthaft den Zerfall Jugoslawiens auf reale Diversität reduzieren? Wahrscheinlich ist das auch der Schlüssel zum Verständnis des Ruanda-Genozids?

          Zum Glück gibt es hier Nick, um solchen Blödsinn richtigzustellen.

          Achja: Könntest du bitte mal aufhören zu plenken? Sieht furchtbar aus.

        • @ Nick

          „Meine Rassenlehre“ bezieht sich nicht auf Jugoslawien, weil ich nicht triviale Unterschiede zwischen Subspezies nur bei kontinentalen Rassen erwarte.

          Allerdings schließe ich biologische Unterschiede zwischen den Genpools in Ex-Jugoslawien als mitverursachend für das Auseinanderfliegen dieses Gebildes nicht aus.

          Ich weiß es schlicht nicht.

          Zu Unterschieden im Genpool des ehemaligen Jugoslawien: siehe den Verlauf der Hajnal-Linie durch Jugoslawien, sie trennt haargenau Slowenien/Kroatien von Serbien/Bosnien. Serbien/Bosnien werden wiederum getrennt von moslemischer und christlich-othodoxer Familienformtion, die sich unterscheiden dürften und damit ebenfalls für feinschlägige Unterschiede sorgen (genetisch-kulturelle Coevolution).

          http://jaymans.wordpress.com/2013/09/07/how-inbred-are-europeans/

          Auch solche Unterschiede mögen zum Zerfall Jugoslawiens beigetragen haben.

          Es ist wie gesagt bemerkenswert, wie überall auf der Welt überzufällig häufig Konflikte an etnokulturellen Bruchlinien ausbrechen, wie licht es ist, Staaten entlang dieser Bruchlinien zu spalten, wie schwer, sie über solche Trennungen hinweg, zu vereinmütigen, wie stark die Tendenz – weltweit – zu ethnonationalisitischen Staaten.

          Mir ist schwer vorstellbar, dass dies nicht auch eine biologische Basis haben sollte.

          In-/Outgrouping kann an allen möglichen Unterschieden ansetzen: religiösen, sozialen, kulturellen, ABER EBEN AUCH AN GENETISCHEN, die Unterschiede im gruppendurchschnittlichen Verhalten bewirken und/oder im Aussehen (Impulskontrolle, IQ z.B.), im familiären Solidaritätsbewusstsein/Clanverhalten (Hajnallinie).

          Eine nationalstaatliche Vereinmütigung wird also umso schwerer, je disparater die Bevölkerung einer staatlichen Entität (disparat hinsichtlich Kultur, Religion, Heiratsmuster, Ethnie/Rasse).

          Wobei nicht triviale Unterschiede zwischen Subspezies nur bei kontinentalen „Rassen“ zu erwarten sind, die weit genug voneinander entfernt/lange genug voneinander getrennt/mit wenig Genaustausch unter deutlich unterschiedlichen kulturellen/natürlichen Umweltbedingungen sich über lange Zeit getrennt entwickelten.

        • @Nick & Adrian

          >>Die Gruppeninstinkte beim Menschen scheinen tatsächlich die Funktion zu haben, ein entschlossenes kollektives Handeln zu ermöglichen. Das heißt allerdings nicht, dass “Rasse” dabei das entscheidende Kriterium sein muss. Gemeinsame ökonomische Interessen wirken in der Hinsicht wesentlich nachhaltiger, wie jeder Mannschaftssport sofort beweist. >>

          “ Rasse “ ? Wo kommt die jetzt als “ entscheidendes Kriterium “ her ?

          Menschliche Gesellschaften sind keine natürlichen Pferdezuchten.
          >> ( Nick )

          Wo war im ROSLIN – ADRIAN – H.O. – Strang von Rassen bzw. Pferdezucht die Rede ? “ Entscheidendes Kriterium “ ??

          >>Erklär mal das mit den Pferden. Hab ich da was verpasst?>>
          ( Adrian )

          Hab ich wohl auch verpasst.

          ROSLIN sprach von Mittelwegen im Konflikt von Gemeinschaftsgefühl und Diversität. Meine Auseinandersetzung mit ADRIAN bezog sich darauf. Von Pferdezucht war nicht die Rede.

          Nick, trage deine durchaus interessante Debatte um RUSHTON doch bitte mit ROSLIN direkt an passender Stelle aus.

        • @ ho
          „ROSLIN sprach von Mittelwegen im Konflikt von Gemeinschaftsgefühl und Diversität. Meine Auseinandersetzung mit ADRIAN bezog sich darauf.“

          Hatten wir eine Auseinandersetzung? Ich verstehe nicht mal was Du und Roslin meinen, wenn ihr von „Gemeinschaftsgefühl“ sprecht. Ich habe nur mitbekommen, dass das wohl wichtig sei, weil uns sonst die Wikinger vernichten, oder so.

        • @David

          >>Um dann, wenn du jeden der versucht hat das zu verstehen, abgehängt hast>>

          Mein Antwort ging an ADRIAN, der vor einiger Zeit bekannte, dass Ökonomie zu seinen Hobbies gehört.

          Ich habe von z. B. von Psychologen hier im Forum auch schon einiges gelesen, was ich nur deshalb halbwegs verstehen konnte, weil ich u. a. auch mal mathematische Statistik studiert habe.

          Bin da nicht so sehr empfindlich.

          >>Wie kann man ernsthaft den Zerfall Jugoslawiens auf reale Diversität reduzieren? Wahrscheinlich ist das auch der Schlüssel zum Verständnis des Ruanda-Genozids?>>

          Wer lesen kann, ist im Vorteil. Ich schrieb im Konjunktiv
          ( “ könnte “ ) und zudem nicht von den Ursachen des Verfalls
          ( Wegfall der Klammer ), sondern vielmehr von den FOLGEN dieses Verfalls. “ Der Wegfall ……..liess Konflikte aufbrechen …..“

          Es ging also z. B. um die Frage, ob Heterogenität in Krisenzeiten mit Stärke vereinbar ist ( Nick`s Beispiel der USA 1941 ) und ob es auch Gegenbeispiele geben könnte ( ! ).

          Keine Ahnung, woher deine Empfindlichkeit kommt.

          Spukt die Pferdezucht – Diskussion in den Hinterköpfen ?

          Bin übrigens auch froh, dass es Leute wie Nick hier gibt. Finde seine Auseinandersetzung mit ROSLIN durchaus spannend.

        • @Adrian

          >>Hatten wir eine Auseinandersetzung? >>

          Nenne es will du willst.

          >>Ich verstehe nicht mal was Du und Roslin meinen, wenn ihr von “Gemeinschaftsgefühl” sprecht. >>

          Würde so manche deiner Statements erklären.

          Ich habe nur mitbekommen, dass das wohl wichtig sei, weil uns sonst die Wikinger vernichten, oder so.>>

          Bist manchmal schon ein lustiges Kerlchen, Adrian.

          Musst dich aber nicht dummer stellen, als du bist.

        • @Roslin:
          Es ist wie gesagt bemerkenswert, wie überall auf der Welt überzufällig häufig Konflikte an etnokulturellen Bruchlinien ausbrechen, wie licht es ist, Staaten entlang dieser Bruchlinien zu spalten, wie schwer, sie über solche Trennungen hinweg, zu vereinmütigen, wie stark die Tendenz – weltweit – zu ethnonationalisitischen Staaten.

          Ich habe dargelegt, warum das gerade gegen eine Instinktdisposition bzgl. genetischer Nähe als entscheidendes Kriterium spricht. Dann müssten nämlich die Bruchlinien anhand der tatsächlichen genetischen Distanz verlaufen. Du produzierst einen massiven logischen Fehler, wenn du hier von einer evtl. im Durschnitt vorhandenen genetischen Distanz auf eine kollektive genetische Distanz schließt.

          Angenommen: Hühnergruppe A lege im Schnitt größere Eier als Hühnergruppe B. Wenn ich nun sämtliche Eier in einen Topf werfe, und sie anschließend in zwei Größenklassen unterteile: Habe ich dann etwa wieder zwei Haufen der Hühnergruppe A und der Hühnergruppe B? Nein, ich habe einen Haufen mit großen Eieren und einen Haufen mit kleinen Eiern.

          Du kannst aber Gift drauf nehmen dass, wären die Hühner Menschen, Gruppe A sich heftigst mit Gruppe B über diese Frage streiten würde – und nicht etwa die Großeileger mit den Kleineilegern.

          @h.o.: Es dreht sich leider nicht alles um deinen hier unmittelbar zum Ausdruck gebrachten Standpunkt. „Genetic Similarity“ spielt für den von Denton empfohlenen Autor durchaus ebenso eine wichtige Rolle wie für Roslin. Insofern ist das Thema wohl eher nicht verfehlt.

        • Hajnallinie

          Nun ja, deine genetische Interpretation dieser Erhebung von 1965 dürfte sich mit dem aktuellen Stand der Forschung zu Life-History Traits gründlich erledigt haben. Gerade hier hat das egoistische Gen schon logisch keine andere Wahl als die einer möglichst ausgeprägten Plastizität.

          Ich hatte an anderer Stelle Einiges dazu geschrieben.

    • Die westliche Gesellschaft ist übrigens ein hervorragendes Beispiel für Diversität und Toleranz. Selbst Randgruppen, wie etwa religiöse Menschen, dürfen hier unbehelligt leben.

      • @ Adrian

        Sehr schön, Adrian, sehr schön.

        Dumm nur, dass es diese westliche Gesellschaft mangels Nachwuchs nicht mehr allzulange machen wird.

        • @ Matze
          Wenn jemand anderen vorschreiben will, wieviele Kinder er zur Welt bringen soll, soll er erst mal selber welche machen.
          Und seit wann ist Meisner mein Busenfreund?

        • @ Adrian

          Och wieso? Mit dem Zölibat hat er da eine Ausrede für seine Kinderlosigkeit – wie man auch immer zum Zölibat steht.

          Ich habe „Busenfreund“ nicht umsonst in Anführungszeichen gesetzt.

          Die Pointe an der ganzen Sache: Im Prinzip hat sich Kardinal Meisner mit dieser Forderung für die Rechte Homosexueller eingesetzt.

          Warum? Naja, wenn die demographische Krise gelöst wird, bricht die westliche Welt nicht so schnell zusammen, was die Rechte Homosexueller stärkt/absichert. Denn was kommt danach? Scharia???

          Birgit Kelle hat sich somit auch für Homosexuelle eingesetzt. Sie hat vier Kinder UND engangiert sich auch ansonsten für die Lösung der demographischen Probleme.

          Komisch, dass viele vom anderen Ufer sie trotzdem auf dem Scheiterhaufen verbrennen wollen…

          …wie auch immer.

          Vor ein Paar Wochen, Büttenrede:

          „Frau Meisner, ist ihr Mann Joachim da?“ – „Nee, der ist gerade mit den Kindern auf dem Christopher-Street-Day!!!“

        • @ Matze
          „Naja, wenn die demographische Krise gelöst wird, bricht die westliche Welt nicht so schnell zusammen, was die Rechte Homosexueller stärkt/absichert.“

          Zunächst glaube ich nicht, dass die westliche Welt so schnell zusammenbricht. Wie gesagt: der Westen ist eine Idee. Eine äußerst attraktive Idee. Kaum ein Mensch kann sich den Verlockungen von Porsche, Porno und Pommes entziehen. Von individueller Freiheit ganz abgesehen.

          Zweitens habe ich nichts gegen mehr Kinder. Mehr Kinder bedeuten automatisch auch mehr Homos 🙂 Aber ich habe etwas dagegen, wenn man anderen Menshen auffordert mehr Kinder zu bekommen. Das sind individuelle Entscheidungen, die andere Leute einen feuchten Kehricht angehen.

          „Komisch, dass viele vom anderen Ufer sie trotzdem auf dem Scheiterhaufen verbrennen wollen…“

          Möglicherweise, weil Sie Homos das Kinder bekommen absprechen will?

        • @ Adrian

          Pommes ist auch eine echte Verlockung. (Am besten Pommes Schranke mit Ketchup & Majo…) Ursprünglich eine belgische, somit westliche. Aber sowas gibt es bestimmt auch in nichtwestlichen Ländern.

          Pornos? Bin ich weder groß für, noch groß gegen. Sind jedenfalls nicht die Theorie-Version von der Vergewaltigung, wie de Femis oft behauptet haben.

          Porsche? Naja. Bin kein Autofan.

          Ich bin jedenfalls für individuelle Freiheiten, solange sie nicht auf Kosten anderer gehen und ohne Verantwortung.

          Diese Freiheiten sind aber möglicherweise weg, wenn wir demographisch einbrechen und uns andere Kulturen „überwuchern“. (Ich weiß, hässliches Wort, trifft aber den Nagel auf dem Kopf.)

          Andere Auffordern, mehr Kinder zu bekommen? Er fordert ja nicht konkrete Personen dazu auf, sondern ganz allgemein.

          „Möglicherweise, weil Sie Homos das Kinder bekommen absprechen will?“

          Das spricht sie euch nicht ab. Ihr könnt keine Kinder bekommen. Ihr könntet nur welche adoptieren. (Bzw. welche mit einem andersgeschlechtlichen Menschen machen und dann adoptieren.) Und sie argumentiert so, dass Kinder möglichst einen Vater und eine Mutter haben sollten, ein männliches und ein weibliches Vorbild. Und nicht zwei Mütter oder zwei Väter.

          Persönlich trachtet sie euch nicht nach dem Lebensglück in Sachen Kinderwunsch oder sonstwie – kann ich mir bei ihr jedenfalls nicht vorstellen.

        • @ Matze
          „Das spricht sie euch nicht ab. Ihr könnt keine Kinder bekommen.“

          Klar können wir. Das sagt Du soch selbst im Anschluss.

          „Und sie argumentiert so, dass Kinder möglichst einen Vater und eine Mutter haben sollten, ein männliches und ein weibliches Vorbild. “

          Das mag ihre Meinung sein, aber inwiefern ist die relevant? Wenn sie meint, Kinder sollten mit Mutter und Vater groß werden, dann soll sie halt Kinder mit ihrem Mann aufziehen. Was geht sie aber an, was andere tun?

        • @ Adrian

          „Klar können wir. Das sagt Du soch selbst im Anschluss.“

          Ja, aber das ist doch schlecht eine Grundlage für eine Familiengründung. Da muss doch erstmal jedamd vom anderen Geschlecht zur Kooperation bereit sein. Also zur biologischen Elternschaft und zum anschließenden Verzicht aufs eigene Kind.

          „Das mag ihre Meinung sein, aber inwiefern ist die relevant?“

          Sie ist relevant fürs Kindeswohl. Sie verweist auf Studien, die zeigen, dass Kinder Vater und Mutter brauchen. Bzw. männliche und weibliche Bezugspersonen. Waisenkinder hätten deshalb einen Anspruch auf Betreuung durch beide Geschlechter.

          Das Hauptproblem in dem Zusammenhang sind zahlenmäßig nicht die Homosexuellen, sondern die alleinerziehenden Mütter. Auf Schulen, vor allem der Grundschule, sollen Schüler sich heute wie noch nie für männliche Lehrer interessieren, weil sie überspitzt ausgedrückt noch nie einen Mann gesehen haben. Männliche Lehrer seien dort die Stars.

          Solchen Kindern fehlt eben was.

          „Wenn sie meint, Kinder sollten mit Mutter und Vater groß werden, dann soll sie halt Kinder mit ihrem Mann aufziehen. Was geht sie aber an, was andere tun?“

          Aber Adrian: Sie interessiert sich dabei doch nicht für konkrete andere Personen, sondern für das Wohl der Nation.

          Das wird man oder hier eher frau doch noch dürfen!

        • @ Matze
          „Ja, aber das ist doch schlecht eine Grundlage für eine Familiengründung.“

          Diese Entschediung überlasse doch bitte den Betroffenen.

          „Sie verweist auf Studien, die zeigen, dass Kinder Vater und Mutter brauchen.“

          Und ich knn auf Studien verweisen, die das nicht belegen.

          „Bzw. männliche und weibliche Bezugspersonen.“

          Ja und? Glaubst Du, Schwule udn Lesben leben in einem Paralleluniversum wo es das andere Geschlceht nicht gibt?

          „Sie interessiert sich dabei doch nicht für konkrete andere Personen, sondern für das Wohl der Nation.“

          Und das Wohl der Nation ist in Gefahr, wenn Adrian Kinder aufzieht?

        • @ Adrian

          „Und ich knn auf Studien verweisen, die das nicht belegen.“

          Immer her damit!

          „“Bzw. männliche und weibliche Bezugspersonen.”

          Ja und? Glaubst Du, Schwule udn Lesben leben in einem Paralleluniversum wo es das andere Geschlceht nicht gibt?“

          Nee. Ich denke aber, dass es schwierig ist für ein Homo-Paar, jemand aufzutreiben für die eigene Reproduktion, der dann auf das eigene Kind zumindest weitgehend verzichtet.

          „“Sie interessiert sich dabei doch nicht für konkrete andere Personen, sondern für das Wohl der Nation.”

          Und das Wohl der Nation ist in Gefahr, wenn Adrian Kinder aufzieht?“

          Weiß ich nicht, ob Du mit Kindern umgehen kannst. Vielleicht währest Du ein ganz toller Vater.

          Nur: Die Probleme sind trotzdem da. Ohne Weibchen kannst Du nicht Vater werden.

          Was soll ein Weibchen dazu motivieren, mit Dir geziehlt ein Kind in die Welt zu setzen, damit es dann Dein Partner adoptiert?

          Und wie willst Du Dich mit Deinem Partner einigen, wer der echte, genetische Vater ist?

          Das ist doch alles Wahnsinn!

          Wie einfach ist es dagegen, wenn ein Hetero-Paar Kinder bekommt.

        • @ Matze
          „Immer her damit!“

          Nö, bin ich jetzt zu faul zu. Such doch selbst.

          „Nee. Ich denke aber, dass es schwierig ist für ein Homo-Paar, jemand aufzutreiben für die eigene Reproduktion, der dann auf das eigene Kind zumindest weitgehend verzichtet.“

          Möglicherweise, aber inwiefern ist das Deine Angelegenheit?

          „Was soll ein Weibchen dazu motivieren, mit Dir geziehlt ein Kind in die Welt zu setzen, damit es dann Dein Partner adoptiert?“

          Da muss ich z.B. NPH und DB fragen. Die haben das auch geschafft:
          http://www.people.com/people/archive/article/0,,20456037,00.html

          Und ganz ehrlich: So schwer stell ich mir das nicht vor. Frauen gehen gegen Geld mit Männern ins Bett. Warum sollten sie einem dann nicht auch ihre Eier leihen?

          „Und wie willst Du Dich mit Deinem Partner einigen, wer der echte, genetische Vater ist?“

          Ich halte das für eine relativ irrelevante Frage.

          „Das ist doch alles Wahnsinn!“

          Vielleicht für Dich. Aber was geht es Dich an?

          „Wie einfach ist es dagegen, wenn ein Hetero-Paar Kinder bekommt.“

          Jo, total einfach. Frag mal die Väterrechtler 😀

        • @ Adrian

          „Nö, bin ich jetzt zu faul zu. Such doch selbst.“

          Bin ebenfalls zu faul. Nur Randthema für mich.

          „“Nee. Ich denke aber, dass es schwierig ist für ein Homo-Paar, jemand aufzutreiben für die eigene Reproduktion, der dann auf das eigene Kind zumindest weitgehend verzichtet.”

          Möglicherweise, aber inwiefern ist das Deine Angelegenheit?“

          Man wird es ja noch aussprechen dürfen, dass Frauen nicht gerade davon träumen, ein Kind für ein Homopaar auszutragen.

          „“Was soll ein Weibchen dazu motivieren, mit Dir geziehlt ein Kind in die Welt zu setzen, damit es dann Dein Partner adoptiert?”

          Da muss ich z.B. NPH und DB fragen. Die haben das auch geschafft:
          http://www.people.com/people/archive/article/0,,20456037,00.html

          Und ganz ehrlich: So schwer stell ich mir das nicht vor. Frauen gehen gegen Geld mit Männern ins Bett. Warum sollten sie einem dann nicht auch ihre Eier leihen?“

          Es geht nicht nur ums Eier leihen, sondern ums AUSTRAGEN des Kindes (hoher Elternaufwand beim Weibchen!). Einhergehend mit schwerwiegenden psychischen Veränderungen des Weibchens.

          „“Und wie willst Du Dich mit Deinem Partner einigen, wer der echte, genetische Vater ist?”

          Ich halte das für eine relativ irrelevante Frage.“

          Wieso? Eine von beiden beteiligten muss der echte Vater sein, und es kann nur einer von beiden sein. Wer soll es denn sein?

          „“Das ist doch alles Wahnsinn!”

          Vielleicht für Dich. Aber was geht es Dich an?“

          Es geht mich nichts im konkreten Einzelfall an. Allgemein darf ich mich aber dazu äußern.

          „“Wie einfach ist es dagegen, wenn ein Hetero-Paar Kinder bekommt.”

          Jo, total einfach. Frag mal die Väterrechtler “

          Es zu bekommen ist bei uns Heteros einfach. Das danach nicht.

          Vater werden ist nicht schwer. Vater sein dagegen…

        • @ Matze
          „Man wird es ja noch aussprechen dürfen, dass Frauen nicht gerade davon träumen, ein Kind für ein Homopaar auszutragen.“

          Noch mal: Das ist dich aber nicht Dein Problem, oder doch?

          „Wieso? Eine von beiden beteiligten muss der echte Vater sein, und es kann nur einer von beiden sein. Wer soll es denn sein?“

          Der mit den besten Genen? Vielleicht auch erst einer, und dann der andere. Woher soll ich das jetzt wissen?

          „Es geht mich nichts im konkreten Einzelfall an. Allgemein darf ich mich aber dazu äußern.“

          Wird aber an der Situation nichts ändern, dass Du damit nix zu tun hast.

        • @ Adrian

          „Noch mal: Das ist dich aber nicht Dein Problem, oder doch?“

          Nö, mein Problem ist dat nit.

          „“Wieso? Eine von beiden beteiligten muss der echte Vater sein, und es kann nur einer von beiden sein. Wer soll es denn sein?”

          Der mit den besten Genen? Vielleicht auch erst einer, und dann der andere. Woher soll ich das jetzt wissen?“

          Na hör mal, DU müsstest Dir doch darum Gedanken gemacht haben!

          „“Es geht mich nichts im konkreten Einzelfall an. Allgemein darf ich mich aber dazu äußern.”

          Wird aber an der Situation nichts ändern, dass Du damit nix zu tun hast.“

          Meine Güte – mit dem Einzellfall habe ich nix zu tun. Allgemein darf ich dazu meine Meinung sagen.

          Und die sag ich hiermit: Es ist ein Experiment mit Kindern.

        • @ Matze
          „Na hör mal, DU müsstest Dir doch darum Gedanken gemacht haben!“

          Das klügste Tier auf diesem Planeten ist das Huhn. Es gackert erst wenn die Eier gelegt sind.

          „Und die sag ich hiermit: Es ist ein Experiment mit Kindern.“

          So wie jede Elternschaft.

        • @ Adrian

          „So wie jede Elternschaft.“

          Aber doch nicht in dem Maße.

          Ist schon ein Unterschied, ob millionenfach erprobt oder ob neu.

        • @ Matze
          „Ist schon ein Unterschied, ob millionenfach erprobt oder ob neu

          Das neue hat es nun mal an sich, neu zu sein. Deshalb muss es nicht schlecht sein, und auch das Alte nicht verdrängen.

          Ich darf Dich beruhigen: Ihr Heteros dürft auch weiterhin Kinder bekommen. Falls Ihr darauf überhaupt noch Wert legt.

    • >>D.h.: Mehr Diversität in einer Gesellschaft > schwächeres Zusammengehörigkeitsgefühl, stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl > weniger Toleranz gegenüber Diversität.

      Wer also als Politiker das Zusammengehörigkeitsgefühl einer Gesellschaft stärken will, muss ihre Vielfalt minimieren, wer ihre Toleranz gegenüber Vielfalt fördern und die Vielfalt selbst mehren will, muss hinnehmen, dass ihr Zusammengehörigkeitsgefühl geschwächt wird.>>

      Diversity is good !

      Wer sollte das besser wissen als der alte Reichsführer.

      Angeblich in Argentinien im Exil, tatsächlich aber weit südlicher in Neuschwabenland unter dem Packeis überlebte er die Nachkriegszeit und ( Kälte hält frisch ) kam nun überraschend mit der Reichsflugscheibe ( eine Wunderwaffe, die vor 1945 nicht mehr zum Einsatz kam ) zu einer Konferenz über Anti – Rassismus und Diversity in Tel – Aviv.

      Geläutert. Als Anti – Rassist, Anhänger des Diversity Movement und mit neuen Ideen für das Überleben des Staates Israel.

      Erfolgreich !

      Diversity is good !

    • @ Roslin

      Natürlich gibt es eine dialektische Spannung zwischen Vielfalt/Toleranz und Gemeinschaft/Solidarität, (ähnlich wie zwischen Freiheit und Gleichheit) – und vielen anderen Werten.

      Das Problem, dass viele unserer höchsten Werte ab einem gewissen Punkt miteinander kollidieren und die Frage, wie ein ideales Gleichgewicht aussieht/aussehen sollte, ist nun mal ein, wenn nicht das zentrale Problem der Sozialphilosophie/Politischen Philosophie.

      In der politisch-philosophischen Debatte zwischen Anhängern des Kommunitarismus und des Liberalismus – eine der zentralen und einflussreichsten Debatten der politischen Philosophie ging es ja u. A. auch um diesen Widerspruch zwischen Gemeinschaft und Vielfalt.

      Siehe als interessante Einführung in die Sozialphilosophie des Kommunitarismus das Buch „Kommunitarismus“ von Walther Reese Schäfer, das die Debatte z.T. nachzeichnet:

      Auch in den verschiedenen Strömungen des freiheitlichen Sozialismus ist dieses Problem durchaus bekannt.

      Die einzigen Strömungen der zeitgenössischen Sozialphilosophie, die bzgl. des Problems der Dialektik von Gemeinschaft und Vielfalt eine stark einseitige Position einnehmen (von radikal-konservativen Positionen, die die Gemeinschaft überbetonen, mal abgesehen) sind der Radikal-Liberalismus und der Poststrukturalismus, welcher traditionell explizit eine „Philosophie der Differenz“ zu sein beanspruchte.

      Aus der Übertragung dieses die Differenz überbetonenden Wertesystems des Poststrukturalismus auf die politische Thematik des Zusammenlebens verschiedener ethnischer/kultureller Gruppen ging in ideengeschichtlicher Hinsicht der in den USA entstandene postmoderne kulturrelativistische Multikulturalismus hervor.
      (Eigentlich ist der Multikulturalismus ursprünglich in Kanada entstanden, aber die Variante des Multikulturalismus, die dann auch in Europa einflussreich wurde, speist sich eher aus dem US-amerikanischen postmodernen Multikulturalismus, der wiederum wesentlich aus einer einseitigen und dogmatischen Poststrukturalismus-Interpretation hervorgegangen ist.)

      Wir libertären Sozialisten versuchen das angesprochene Problem u.a. durch Förderung selbstorganisierter, direktdemokratischer Gemeinschaftsformen anzugehen (Stadtteilversammlungen, Betriebsversammlungen etc.), die u.a. auch die Funktion haben, die Solidarität der Gesellschaftsmitglieder zu stärken und eine Identifikation mit der Gesellschaft herzustellen („The society I live in, is mine“).
      Eine Einschränkung der persönlichen Freiheit hinsichtlich der gewählten Lebensweise wird es mit uns jedoch nicht geben, einen Kulturrelativismus, der Menschenrechte, individuelle Freiheitsrechte und Demokratie direkt oder indirekt negiert, allerdings auch nicht.
      Auch rechter Kulturkonservatismus ist natürlich Kulturrelativismus genauso wie der kulturrelativistische Multikulturalismus in Bezug auf jede einzelne Kultur stark kulturkonservativ ist.

      Übrigens gilt das Problem der „Wertekollision“ auch für den Bereich der Wissenschaft, denn auch das Streben nach Wahrheit kann als Wert nicht absolut gesetzt werden und kollidiert u.U. mit anderen Werten – aber das ist ein anderes interessantes Problem.

      • Natürlich gibt es eine dialektische Spannung zwischen Vielfalt/Toleranz und Gemeinschaft/Solidarität, (ähnlich wie zwischen Freiheit und Gleichheit) – und vielen anderen Werten.

        ..und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lässt sich dazu eine entsprechend biologisch fundierte Plastizität finden.

        Das egoistische Gen hat eigentlich keine andere Wahl.

  4. Ein Lebewesen, das den vorübergehenden Ärger über feministische Pauernarzisst.I.nnen und andere Zeitgeistereien etwas in Perspektive rücken kann: Kalifornien, West-Hänge der Sierra Nevada, ein 3200 Jahre alter Küsten-Mammutbaum („Sequoia-Tanne“, soweit bekannt, der zweitälteste Baum der Welt, „The President“, ich hätte ihn ja eher „The Pope“ genannt, na ja, die USA halt, gerade mal rund 230 Jahre alt), ca. 75 m hoch.

    http://en.wikipedia.org/wiki/President_(tree)

    Ein Porträtfoto, das erste seiner Art:

    http://higherperspective.com/wp-content/plugins/bj-lazy-load/thumb.php?src=http%3A//higherperspective.com/wp-content/uploads/2014/03/wow-huge-tree.jpg&w=660

    Der Baum legt jedes Jahr ca. 1 m³ Holz zu, ist damit einer der am schnellsten wachsenden Bäume der Welt, trotz seines Alters.

    Man beachte: Auch in der Krone findet sich ein Baumkletterer. Er wirkt größer als der auf dem Boden, weil er auf einem weit herausragenden Ast steht.

    Das Foto ist zusammengesetzt aus 127 Einzelaufnahmen und ist das erste, das den Baum „in einem Stück“ von der Wurzel bis zur Krone porträtiert.

    Ein Video von der Arbeit der Fotografen

    Auf dem Weg nach oben:

    Quelle:

    http://themindunleashed.org/2014/03/3200-year-old-tree-massive-never-captured-single-image-now.html

  5. „Frauen in Indien: Die pinke Gang knüppelt gegen das Patriarchat“

    Der Spiegel ist begeistert:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/indien-gulabi-gang-betreibt-die-pink-sari-revolution-a-960508.html

    Weiß jemand mehr darüber?

    In der Irish Times wird das ganze kritischer thematisiert: weibliche Selbstjustiz
    sei in Indien nicht unüblich. So haben sich weibliche Vigilante-Gruppen gebildet, um das Alkoholismus-Problem ihrer Ehemänner zu lösen: 3 betrunkene Männer wurden in einem Brunnen ertränkt und Arbeiter in einer örtlichen Brauerei zusammengeknüppelt.
    Es hat sich dabei wohl nicht um die „Gulabi Gang“ gehandelt, aber ganz so schwarz-weiß wie in der Spiegel-Welt scheint das Ganze nicht zu sein.

    http://www.irishtimes.com/life-and-style/health-family/pink-power-on-parade-with-the-gulabi-gang-1.1645912

    • Korrektur: Die Männer wurden nicht ertränkt, sondern sind betrunken in den Brunnen gefallen und ertrunken. Betrunkene Männer wurden von der Frauengruppe festgehalten und ihnen wurde Chilipulver in den Mund gestopft.

  6. Tja, ich³, harte Zeiten erfordern harte Maßnahmen.

    Das war schon immer so, sagt der aufgeklärte Optimist in mir.

    Darum noch ein wenig Wikinger-Romantik für die wilden Kerle hier im Forum:

    Das Massengrab, 2009 beim Bau einer Umgehungsstraße in Dorset (Südengland) entdeckt, wurde als das von Wikingern identifiziert (Zusammensetzung des Zahnschmelzes zeigte ihre Herkunft an). Es handelt sich um ca. 50 Skelette von meist jungen Männern (in der Regel zwischen 18 und 25 Jahren alt, der jüngste ca. 12-15, der älteste knapp über 50 Jahre alt).

    Man hatte sie nackt und ungefesselt an den Rand der Grube geführt und dann enthauptet, die Leichen in die Grube geworfen, die abgehackten Köpfe am Rande der Grube aufgeschichtet.

    Einige haben sich wohl noch verzweifelt gewehrt, denn ihre Skelette weisen nicht verheilte Abwehrverletzungen an den Unterarmen auf, auch Hiebspuren an Schlüsselbeinen und Kopfverletzungen sowie mehrfaches Einhacken auf die Halswirbelsäule sind von Gerichtsmedizinern dokumentiert, deuten darauf hin, das nicht alles ruhig und gesittet über die Bühne ging, wie man es von einer aufgeklärt-optimistisch organisierten Massenhinrichtung moderneren Stiles erwarten kann.

    Na ja, das Maschinengewehr war noch nicht erfunden, nicht einmal die Guillotine – die Verheißungen der Aufklärung und des Rationalismus noch ferne Zukunftsmusik.

    Massenmord war noch ehrliche Handarbeit.

    Was allerdings auch die Zahl der möglichen Opfer begrenzte.

    Das Massengrab stammt aus der Zeit um 1000, als England eine vibrant culture aufwies, voller Wikingerüberfälle, Mord und Todschlag, Plünderung, Menschenraub, Brandschatzung, Vergewaltigung – so richtig voll der Diversity Rap mit lebhaftestem Karneval der Kulturen.

    Interessant:

    Keines der Skelette wies alte, verheilte Kampfverletzungen auf, statt dessen zahlreiche Hinweise auf Unterernährung, schwere Infektionskrankheiten, körperliche Behinderungen – nicht gerade das, was man von Wikingerkriegern erwartet.

    Wenn es nicht ohnehin Geiseln, Sklaven oder ähnlich armselige Gestalten waren, die hier, warum auch immer, ein grausames Ende fanden.

    Quelle:

    http://www.bbc.com/news/uk-england-dorset-26453621

    Ob ihre Angehörigen im fernen Skandinavien (oder in der nahen Normandie) je etwas vom Schicksal ihrer Söhne/Brüder/Väter/Verlobten erfuhren?

    • @ Roslin

      Dazu vielleicht, halb-OT, dies hier, worüber ich vor ein paar Tagen zufällig gestolpert bin. Es ist schon etwas älter (2009) und ein schockierendes Beispiel, was Männer anderen Männern antun können. Das verlinkte Video soll 1984 aufgenommen worden sein und wurde 2009 von dem Täter/Karatetrainer selbst auf youtube hochgeladen, der wohl dachte, dafür Applaus zu bekommen 😕
      Es ist mit das Schrecklichste, was ich je auf Video gesehen habe. Leider werden die Leser dieses Blogs wohl wenig dazu beitragen können, das unbekannte Opfer gemäß dem Aufruf des Seitenbetreibers identifizieren zu können (war 1984 in den USA). 😦

      http://www.justice4kungfuguy.com/

      • Es gibt weit weit Schrecklicheres auf Video, Steinigungen und Köpfeabhacken, Hexenverbrennungen in Afrika (Männer und Frauen mit Benzin gefüllten Autoreifen um den Hals, die verbrennen, umgeben von johlenden Hassmeuten auf Männern/Frauen/Kindern, die nicht helfen, sondern mit Stöcken auf die Zusammenbrechenden eindreschen, Steine suchen, Betonbrocken, um sie auf die Schädel der sich am Boden Windenden zu werfen – ich verzichte darauf, das zu verlinken.

        • @ Adrian

          *Das ist alles nicht schlimm, das dient dem Zusammenhalt der Gesellschaft. Da muss man durch.*

          Spricht da der Multikulti-Tolerante aus Dir?

          Keine Angst, Adrian, der Karneval der Kulturen, er kommt auch zu uns, er ist schon lange da.

          Befriedet noch durch Wohlstand und Transferleistungen.

          Beten wir, dass das Spice noch lange fließen kann.

        • @ Roslin
          „Keine Angst, Adrian, der Karneval der Kulturen, er kommt auch zu uns, er ist schon lange da.“

          Man, ey, ick wohn in Balin, da is jeden Tach Karnevall vonne Kulturen.
          Und ich weiß daher, dass man sich nicht gleich in die Hose machen muss, nur weil nicht alle Menschen deutsch, weiß und christlich sind.

        • @ Roslin

          „Es gibt weit weit Schrecklicheres auf Video, Steinigungen und Köpfeabhacken, Hexenverbrennungen in Afrika…“

          Jaja, kenne ich alles von Liveleak & Co. – Lynchjustiz, Necklacing usw.
          Was ich an dem KungFuGuy-Video so krass fand, war, dass es in einer amerikanischen (könnte also auch hier passieren) Kleinstadt stattfand und der Dojobesitzer wohl gute Beziehungen zu dem örtlichen Sheriffdepartment gehabt haben soll. Nach dem Youtube-Upload und Recherchen von Mitgliedern diverser Martial-Arts-Foren wurden aufgrund der zusammengetragenen Fakten Mordermittlungen aufgenommen, wobei wohl immmer noch nicht klar sein soll, ob „KungFuGuy“ wirklich getötet wurde oder überlebt hat. Seit 2011 gibt es wohl keine Neuigkeiten.

        • @ Adrian

          *Man, ey, ick wohn in Balin, da is jeden Tach Karnevall vonne Kulturen.
          Und ich weiß daher, dass man sich nicht gleich in die Hose machen muss, nur weil nicht alle Menschen deutsch, weiß und christlich sind.*

          Na, dann erzähl mal: Wie isses denn so als schwules Paar durch’s Moslemviertel zu gehen, händchenhaltend, Küsse austauschend, Wange an Wange?

          Wie oft machst Du das?

          Oder machst Du das im Moslemviertel nicht?

          Machst Du einen Bogen drum?

          Ist ja jetzt noch möglich, so groß sind die Enklaven noch nicht.

          Sie wachsen nur.

        • @ Roslin
          „Na, dann erzähl mal: Wie isses denn so als schwules Paar durch’s Moslemviertel zu gehen, händchenhaltend, Küsse austauschend, Wange an Wange?“

          So was mache ich im urdeutschen Lichtenberg auch nicht. Meine gesamte Existenz ist durchdrungen von der Anwesenheit einer fremden Kultur (Heterosexualität).

          Aber Du hast natürlich recht: Weniger religiös geprägte Viertel wären schon vorteilhaft.

        • Dann würde ich an deiner Stelle durch Marzahn, Hellersdorf oder Lichtenberg als küssendes schwules Pärchen laufen. Da ist die Religion kaum vertreten. Weder Christentum noch Moslemtum. Berichte uns mal von deinen Erfahrungen.

    • @ Roslin

      Hey danke, sehr interessant.

      Mit Frauen hätten sie das nicht gemacht. Zumindest nicht mit jungen, knackigen, fruchtbaren Exemplaren.

      SOWAS macht man nur mit Konkurrenten.

      Darwinistisch gesehen lohnt es sich halt, andere Männchen umzubringen. Weibchen dagegen sind ein wertvoller Proviant.

      Das hier passt gut dazu:

      http://www.spektrum.de/alias/molekulargenetik/frauenraub-der-wikinger/827537

      Die Isländer stammen zu einem großen Teil von Wikingern ab, die Frauen auf den britischen Inseln geraubt haben und mit denen dann Island besiedelt haben.

      • „Darwinistisch gesehen lohnt es sich halt, andere Männchen umzubringen. Weibchen dagegen sind ein wertvoller Proviant.“

        Ich hoffe das wird nicht Teil der maskulistischen Ethik.

        • @ Adrian

          Nein, wird es nicht. Es gehört aber mit zur Bestandsaufnahme, welches Geschlecht wie benachteiligt ist.

          Mann sein heißt Kanonenfutter sein, weil reproduktionsbiologisch überschüssig.

          Frau sein heißt wertvoll sein, heiß begehrt und heißt umkämpft sein – eine merkwürdige Form des Benachteiligt seins.

        • @ Adrian

          „Dann nimm aber auch zur Kenntnis, dass es oftmals Männer sind, die Männern das Leben schwer machen.“

          Das hab ich schon lange zur Kenntnis genommen.

          Welche anderen Männchen machen mir nicht das Leben schwer? Ihr Schwulen. Das muss man euch lassen.

          Mit euch konkurriere ich ja nicht um Weibchen.

          Wenn ich der einzige heterosexuelle Mann auf der Welt wäre, hätte ich keine Probleme mehr.

        • @ Matze
          „Welche anderen Männchen machen mir nicht das Leben schwer? Ihr Schwulen. Das muss man euch lassen.“

          Nun ja, immerhin machen wir Dich wahnsinnig, weil unsere Familienarrangements Dein Weltbild erschüttern.

        • „…weil unsere Familienarrangements Dein Weltbild erschüttern.“ 🙂

          Adrian, ein „richtiger“ Rechter würde Dir jetzt sagen, daß ihr keine Familienarrangements habt, nicht haben könnt, weil das was ihr habt überhaupt keine Familien sind. 🙂

        • @ Adrian

          „Nun ja, immerhin machen wir Dich wahnsinnig, weil unsere Familienarrangements Dein Weltbild erschüttern.“

          Nein, ihr macht mich damit eben gar nicht wahnsinnig. Nicht mal ansatzweise. Wirklich nicht. Ich kann bei dem Thema ganz ruhig bleiben.

          Ihr wollte mein Weltbild erschüttern? Sorry, aber das habt ihr noch nie hingekriegt.

        • „Wen kümmert es, was richtige Rechte sagen?“

          Na Dich! Zumindest kannst Du Dich manchmal so schön über die ärgern (Wahnsinnig werden würde ich nicht sagen wollen). Wenn ich daran denke wie Dich die „Müllhalde“ der Männerbewegung stört…

          • @ ddbz
            Stören tut sich mich eigentlich nicht. Ich habe das „Müllhalde“ ja auch mit einem Lächeln auf den Lippen verfasst.
            Aber ich ärgere mich schon gelegentlich. Über irgendwelche Nappsülzen, die sich um Dinge scheren, die sie überhaupt nicht kümmern bräuchten, weil es sie überhaupt nicht betrifft. Kulturkonservative Dumpfbacken. Reden seit Tausenden Jahren den inmer gleichen Käse

        • @Adrian

          Tausende Jahre … ja dieses Kulturkonservative muss eine gesunde Sache sein, bei solchen Lebensaltern der Kulturkonservativen …

          Aber Spaß bei Seite, Du hast recht, geht die nix an. … Obwohl, warum eigentlich nicht?

          Das Private ist politisch, sagen doch immer Deine Freunde, die Gendersens und für Politik sollten wir uns doch alle interesieren!

          Das sind dann die Dumpfbacken, die Du nicht so schlimm findest.

        • @ ddbz
          Die Gendersens sind nicht meine Freunde.

          „Das sind dann die Dumpfbacken, die Du nicht so schlimm findest.“

          Da hast Du recht. Denn die meisten argumentieren zwar von einem fehlerhaften, aber dennoch humanen Standpunkt aus. Was man von Kulturkonservativen praktisch nie behaupten kann. Die halten die Menschheit schlicht für verdorben.

        • @Adrian

          Gendersens und humaner Standpunkt, aha. So kann man sich seine Welt schönreden.

          Gendersens sind nicht human, denn sie lehnen den Menschen ab! Sie lehnen die menschliche Natur ab und wollen den neuen Menschen. Das alles aufgrund einer frei erfundenen Spinnerei namens Gender.

          Gender ist Lüge und Betrug auf Kosten der Gesellschaft und nur zum Nutzen von Gendersens, da ist mir sogar die Mafia lieber. Die Mafia tut nicht so menschenfreundlich.

          Hast Du ein Beispiel eines Gendersens, der von einem fehlerfreien Standpunkt aus argumentiert?

          Menschheit für verdorben halten? Teilweise haben die ja auch recht. Zumindest eine Gesellschaft, die Gender in einem solchem Ausmaß betreibt wie die unsere ist durch und durch korrupt, also eigentlich verdorben.

        • @ ddbz
          Ich halte es für sinnlos mit Dir darüber zu diskutieren, denn Du hast bereits mehrfach klargestellt, dass Du nicht verstehst, was Gender überhaupt bedeutet.

          „Gender ist Lüge und Betrug auf Kosten der Gesellschaft“

          Gender ist die gesellschaftliceh Konstruktion von Geschlechtlichkeit jenseits biologischer Maßstäbe. Gender wurde in allen Kulturen der Menschheitsgeschichte angewandt und prägt auch heute noch das Bild von Geschlechtern.
          „Atacama“ hat im Kommentarbereich bei GayWest sehr schöne Beispiel für Gender gebracht, die uns auch heute noch begegnen.

        • @Adrian

          Gender ist nicht das was Du dort gerne sehen würdest. Gender ist eine politische Strategie. Eine Strategie zum Umbau der Gesellschaft. Gender ist nicht die „Kultur der Geschlechtlichkeit“. Du hast nicht verstanden was Gender überhaupt ist, das ist Dein Problem.

          Wenn Gender das wäre was Du darunter verstehst, brauchte es zB kein Gendermainstreaming. Gender will eben nicht, daß die Menschen ihre Welt weiterhin so gestalten wie sie es wollen. Gender will bestimmen was richtig ist.

          Zumal, wenn Gender solch eine alte Kiste sein sollte, wie Du behauptest, was hast Du dann gegen die Tausende Jahre alten „Rechten“. Die hat es Deiner Meinung nach auch schon immer gegeben.

          Du siehst in Gender das was Du sehen möchtest, ich sehe was Gender tatsächlich ist und macht, und ich sehe nix Gutes …

          Gendersens wollen ihre „Grundlagen“ nicht offenlegen*. Die wehren sich gerade mit Händen und Füßen gegen ein Auskunftsbegehren von Hadmut Danisch, wie Du bestimmt schon mitbekommen hast. Was glaubst Du denn warum das so ist? Weil es Gender schon immer gegeben hat, also nix besonderes ist? Das wäre so als wollte man auf keinen Fall mit den Konstruktionsplänen für ein Rad oder dem Geheimniss des Feuermachens herausrücken. Deine Sicht auf Gender ist doch etwas naiv…

          * Die wollen ihre Grundlagen nicht offenlegen, weil da nix ist, ausser Betrug, heiße Luft und Knochensplitter.

        • @ ddbz
          Du redest schlicht und einfach Unsinn, weil Du nicht zwischen einer politischen Bewegung und einer Definition unterscheidest.
          Gender kann nichts fordern, weil Gender die soziale Geschlechtsrolle beschreibt.

        • „Du redest schlicht und einfach Unsinn,“

          Adrian, ich habe uA Dich mehrfach aufgefordert eine eindeutige Def. von Gender anzugeben. Keine Beispiele und auch nicht die feministische Wikipedia sondern eine eindeutige.

          Gender ist eine politische Bewegung. Deine Def. ist privatsache.

          Gender beschreibt eben nicht die soziale Geschlechterrolle. Das ist Unsinn. Gender behauptet uA, vereinfacht, alles sei soziale Geschlechterrolle, nix Biologie. Gender sieht sich im Gegensatz zu Biologie, das macht eine „soliale Geschlechterrollen“ Beschreibung genau nicht. Das hast Du nicht verstanden.

          Wenn Du so genau die Grundlagen der Genderwissenschaft kennst, schreib dem Danisch doch mal eine E-Mail, dann baraucht der Döspaddel sich ja nicht mehr mit der Genderuni Berlin rumärgern?!

        • „Gender behauptet uA, vereinfacht, alles sei soziale Geschlechterrolle, nix Biologie.“

          Nein, das behaupten bestimmte politische Strömungen. Du kannst und willst das bloß nicht unterscheiden.

        • @ Christian, Adrian & DDBZ

          Also ich finde, dass die Gender-Defintion vom sozial konstruierten Anteil des Geschlechts/der Geschlechterrolle eher die offizielle Definition ist, und es inoffiziell eher das ist, was DDBZ dazu schreibt: nämlich Politik.

          Gender Mainstreaming ist natürlich ein politisches Umerziehungsprogramm, dass die Biologie ablehnt bis verteufelt.

          Und „Gender“ ist für sich genommen auch ein politischer Kampfbegriff. Denn er wird von diversen Ideologen von heute oft als Synonym für „Geschlecht“ im Allgemeinen verwendet. Also nicht nur dann, wenn wirklich nur der soziale/kulturelle Anteil gemeint ist, sondern als anderes Wort für „Geschlecht“. „Sex“ im Sinne von „What sex is your dog?“ oder „mating type“ sagt niemand dafür.

          Gender heißt de facto aus meiner Sicht eher

          „Geschlecht (Jaaaa, das Geschlecht ist was UNBIOLOGISCHES! VERSTANGEN?!!! WAG ES BLOSS NICHT ZU WIDERSPRECHEN!!!)

          als

          „Sozialer/kultureller Anteil des Geschlechts bzw. der Geschlechterrolle“

          Zumal die Gendersens keinen oder kaum einen biologischen Anteil sehen.

        • Nachtrag: Ich habe beispielsweise schon mal bei so einer Didaktikerin erlebt, dass sie „Wir haben ein Genderproblem“ sagte, als sie meinte, dass sich Jungs und Mädels für verschiedene Themen im Unterricht interessieren.

          Sie meinte damit das gesamte Geschlecht. Und sagte „Gender“ dafür.

          Vielleicht unreflektiert. Aber genau das ist der Zweck des Wortes „Gender“: Alle sollen es benutzen. Es soll regelrecht implizieren, dass das Geschlecht in erster Linie was unbiologisches ist.

          So verstehe ich es jedenfalls.

          Einen vernünftigen Grund kann es gar nicht geben, so ein komisches englisches Wort als Synonym für „Geschlecht“ zu verwenden.

          Das ist so ähnlich wie die Benutzung des Begriffs „Menschen mit Vagina“, anstatt einfach „Frau“ zu sagen, das haben einige Femis ja auch schon geschafft. Weil der Begriff „Frau“ ja ganz bööööööse Diskriminierung ist.

          Dass solche Leute auch den Begriff „Geschlecht“ abschaffen wollen, liegt auf der Hand.

        • @ Adrian

          „Wenn der Kreationismus die Evolutionstheorie missbraucht, beschuldigt man nicht die Evolutionstheorie, sondern sollte die Kreationisten beschuldigen.“

          Der Vergleich hinkt. Der Kreationismus negiert die Evolutionstheorie. So wie die Gendersens die Biologie der Geschlechter negieren.

          Wenn Du Recht haben solltest mit dem Missbrauch des Begriffs „Gender“, dann hieße das, dass der Begriff „Gender“ ursprünglich seriös verwendet wurde oder teils noch wird.

          Aber wo und von wem denn?

          Typischerweise wird er meiner Erfahrung nach von Ideologen verwendet, als Kampfgebriff.

        • @ Matze
          „Aber wo und von wem denn?!“

          Der Begriff „Gender“ wird in der gesamten angelsächsischen Welt verwendet.

          U.a. ich verwende den Begriff seriös, genau, wie ich den Begriff „Gleichberechtigung“ seriös verwende, im Gegensatz zu vielen Feministen.

          Der Begriff kann nichts dafür, wenn Feministen und ddbz ihn nicht verstehen.

      • @ Matthias

        Ja, das übliche Muster: Frauen werden von den Siegern eher vergewaltigt/versklavt, Männer (besonders die im Schlachtalter von 15-55) eher umgebracht.

        Weshalb auch unter Zivilisten in Kriegen Männer in diesem „Schlachtalter“ in der Regel die Mehrheit der Toten stellen.

        Das Muster ist schon in der Ilias beschrieben und wahrscheinlich sehr, SEHR viel älter.

        Eia-popeia-Matriarchate hat es höchstwahrscheinlich nie gegeben.

        Sie hätten sich ja auch nicht lange halten können.

        Wenn es „Matriarchate“ gab (besser matrifokale Gesellschaften), dann erzogen sie, die „starken“ Frauen, ihre Jungen oft zur Grausamkeit, zu kämpferischer Härte (Irokesen z.B.).

        Auch dort liebte und verehrte man am Ende des Tages SIEGER.

        Und fragte nicht großartig nach, was wie getan wurde, um zu siegen.

        Hauptsache: SIEGER.

        Sieger sind geil.

  7. Hier ist öfter mal vom französischen Feminismus rund um Badinter die Rede und davon, wie dieser sich vom Feminismus deutscher und amerikanischer Prägung unterscheidet. Nicht nur von der allgemeinen Ausrichtung her, sondern auch ideengeschichtlich.

    Hätte jemand Lust, mir da ein wenig Nachhilfe zu geben?

      • Herzlichen Dank!

        Was meinst du, woran liegt es, dass sich der Feminismus amerikanischer Prägung in Frankreich schlechter durchsetzen konnte als in Deutschland?

        • @ NP

          Ich kann Leszeks Begeisterung für Badinter nicht teilen. Sie ist radikale Egalitaristin und das ist sie relativ (!) konsistent und konsequent, auch dann noch, wenn es Frauen weh tut.

          Im Gegensatz zu den pseudoegalitaristischen Geschwätzführer.I.nnen des deutschen Femiismus, die immer genau dann aufhören, Egalitarist.I.nnen zu sein, wenn’s weh zu tun beginnt.

          Da ist sie unseren teutonischen Schlachtrössern meilenweit voraus.

          Das ist wahr.

          Aber Frau Badinters Egalitarismus leidet natürlich an der Grundkrankheit eines jeden Egalitarismus: DASS MENSCHEN NICHT GLEICHARTIG SIND, nicht als Individuen, nicht als Gruppen, gerade auch als Männer und Frauen (im Schnitt) nicht.

          Männer sind keine Frauen, Frauen keine Männer, entscheiden sich daher als GRUPPEN aufsummiert, IM SCHNITT, systematisch unterschiedlich, mit der Folge, dass sich notwendigerweise UNGLEICHE Ergebnisse einstellen, UNGLEICHE Verteilungen, die Frau Badinter als Folge der natürlichen Ungleichartigkeit von Mann und Frau, die gerade bei Freiheit und Gleichberechtigung ihren Ausdruck findet, anerkennen müsste.

          Tut sie aber nicht konsequent.

          So fordert auch sie Quoten, wenn auch „nur“ als „freiwillige“ Vereinbarungen „Quoten light“.

          Nichtsdestotrotz QUOTEN.

          So kritisiert sie Frauen, die sich nicht als „Als-OB-Männer“ gerieren, sondern die Frechheit haben, ein Anderssein der Frau zu behaupten und ein Recht darauf, ander zu sein, einzufordern.

          Die sind rückständig, nicht progressiv, nicht modern, nicht kritisch, ergo, die sind realistisch.

          Unerträglich für Frau Badinter.

          Da ist ja sogar der Differenzfeminismus einer Antje Schrupp realistischer.

          Die allerdings zwar für Frauen das uneingeschränkte Recht einfordert, ihr Frausein ausleben zu dürfen (und die Nachteile, die sich daraus natürlich auch ergeben, auf Männer/Gesellschaft zu überwälzen), OHNE MÄNNERN ein gleiches Recht auf eine gleiche Freiheit, ihre Männlichkeit auszuleben, zuzugestehen, deren Nachteile dann auch auf DIE GESELLSCHAFT, d.hl. auch auf Frauen, zu überwälzen.

          Das Ausleben der Männlichkeit im Sinne von Frau Antje soll gefälligst frauendienlich sein, während das Ausleben der Weiblichkeit, nicht männerdienlich sein muss, ja nicht einmal sein darf, wäre das doch gleichzusetzen mit patriarchaler Unterdrückung der Frau, die selbstverständlich von einer Freiheitskämpferin wie Frau Schrupp abgelehnt wird.

          Ihre „matriarchale“ Unterdrückung von Mann und Männlichkeit fällt dieser selbstgefälligen Narzisst.I.n nicht einmal auf.

        • @ Neuer Peter

          „Was meinst du, woran liegt es, dass sich der Feminismus amerikanischer Prägung in Frankreich schlechter durchsetzen konnte als in Deutschland?“

          Man müsste wohl tiefgreifendere Kenntnisse der französischen und US-amerikanischen Geistesgeschichte und politischen Debattenkultur haben, um die Frage nach den Unterschieden der Verfasstheit von Feminismus (und auch Poststrukturalismus) im französischen und im US-amerikanischen Geistesleben fundiert beantworten zu können.

          Es ist aber ja in der Tat auffallend, dass das französische Geistesleben Frauenrechtlerinnen wie Elisabeth Badinter und Julia Kristeva hervorbringen konnte, die als zu den einflussreichsten Intellektuellen Frankreichs gehörend, den radikalen Feminismus in einer Weise kritisieren, wie dies in Deutschland und den USA nur dissidente Stimmen im Feminismus oder Männerrechtler tun.

          Es ist auch auffallend, dass der französische Poststrukturalismus (trotz seines kritikwürdigen partiellen Hanges zum Wahrheits-, ethischen und anthropologischen Relativismus) in letzter Instantz antiautoritär und emanzipatorisch blieb, während die US-amerikanische Rezeption des Poststrukturalismus zu den autoritären PC-Ideologien und ihrer extremen Identitätspolitik, Definitionsmacht, Feindbild „weißer, heterosexueller Mann“ etc. führte.

          Warum ist das franzözisische Geistesleben dazu in der Lage (zumndest partiell) einen egalitären Feminismus sowie einen antiautoritären Poststrukturalismus hervorzubringen, während im Gegensatz dazu in den USA in dieser Hinsicht autoritäre Ideologien entstehen?

          Ich weiß es nicht, aber es hat vermutlich auch mit dem traditionellen Fortwirken der französischen Revolution und ihren Werten „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ zu tun, was offenbar eine stärker egalitäre Ausrichtung innerhalb von Teilen des französischen Geisteslebens begünstigte. (Traditionell war ja auch der Syndikalismus als freiheitlich-sozialistische Strömung der Arbeiterbewegung) in Frankreich stark gewesen.

          In den USA herrscht meinem Eindruck nach eine recht extreme Debattenkultur, die vor allem auch moralisch aufgeladen ist. Das scheint mir in der Tat etwas US-typisches zu sein, aber ich vermag es ideengeschichtlich nicht wirklich einzuordnen.
          Dass aber ein derart pseudo-intellektueller Schwachsinn wie z.B. die linke Political Correctness oder die rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie – beide gleichermaßen mit Lügenpropaganda und Moralisierungsdiskursen arbeitend – ihren Ursprung in den USA haben und ja offenbar beide Produkt der gleichen Art politischer Debattenkultur dort sind, ist ein interessantes und in ideengeschichtlicher Hinsicht erklärungsbedürftiges Phänomen.

          Dass der US-amerikanische Radikalfeminismus in Deutschland auf fruchtbareren Boden gefallen ist als in Frankreich liegt neben einem im Vergleich zu Frankreich historisch stärker gegebenen Mangel an einflussreichen antiautoritären Traditionen in Deutschland vermutlich auch daran, dass der radikale Feminismus den Nationalsozialismus als „Produkt des Patriarchats“ interpretierte und somit Kritik an seinem eigenen faktisch neo-patriarchalen Projekt leichter als „faschistoid/rechts“ etc. denunzieren konnte – was der radikale Feminismus in Deutschland ja auch heute noch gerne tut.

          (Vielleicht kann Nick – als in geschichtlichen Fragen gut informierter Mensch – ja noch etwas zur Lösung dieser Fragen beitragen.)

        • Zu Frankreich kann ich leider wenig sagen – es scheitert schon daran, dass ich die Sprache nur sehr rudimentär beherrsche. Gut möglich, dass man dort besonders ausgeprägt in der Tradition des „Rotzes der Aufklärung“ steht und deshalb besonders angewidert auf die Entwicklung in den USA reagiert.

          Ich würde, für die USA, eine starke Prägung durch protestantische Erweckungsbewegungen ausmachen. Schon die Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei war sowohl mit Teilen dieser Erweckungsbewegungen als auch mit der dortigen ersten Frauenrechtsbewegung eng verwoben. Von daher ist es vielleicht naheliegend, dass man die Frage der Bürgerrechte der Schwarzen mit Feminismus verknüpft und das ganze Paket moralistisch stark auflädt: Als Frage der rechten Lesart der Bibel, anstatt primär den Idealen der Aufkläung zu folgen und die entsprechenden Rechte logisch herzuleiten.

          Vielleicht ist aus dieser Tradition heraus auch das Patriarchat als Wurzel aller Unterdrückung und die Obsession mit dem männlichen Sexdämon recht naheliegend.

        • „Ich kann Leszeks Begeisterung für Badinter nicht teilen. Sie ist radikale Egalitaristin und das ist sie relativ (!) konsistent und konsequent, auch dann noch, wenn es Frauen weh tut.“

          Auch Badinter folgt der irrigen Annahme, dass die Abwesenheit von Gleichheit im Ergebnis ein Beleg für eine unfaire Prozedur ist. Das tut sie wohl, weil sie davon überzeugt ist, dass es keine nennenswerten statistischen Unterschiede zwischen der Gruppe der Männer und der Gruppe der Frauen gäbe. Das widerspricht der empirischen Forschung auf diesem Gebiet, aber als Philosophin muss sie sich mit derlei Details auch nicht abgeben.

          Badinter geht also meiner Meinung nach von irrigen Annahmen aus, aber ihr Gedankengebäude ist in sich schlüssig, ihre Argumentation ist stringent, klar, aufrichtig, fair und nachvollziehbar.

          Kurzum: Badinter ist intellektuell voll satisfaktionsfähig. Von welchem aktuell relevanten deutschen Feministen ließe sich das sagen?

        • @Leszek, @Nick

          Sehr, sehr spannend. Ich wünschte, ich könnte mehr beitragen.

          Leszek, du meinst immer mal wieder, dass die autoritäre Ausprägung der Political Correctness ideengeschichtlich auf den französischen Poststrukturalismus zurück zu führen sei. Ich kenne mich weder mit dem einen, noch mit dem anderen aus.

          Welche Annahmen und Theorien hat jener denn von diesem aufgegriffen und inwiefern wurden die Ideen abgewandelt?

  8. Heide Oestreich verbrennt Strohmänner

    Gleich in Absatz 4 stellt sie die Frage „Und was sollten diese Studien beweisen?“ und kommt nicht auf die naheliegende Antwort: „Dass Gleichstellungspolitik schon von Idee und Konzept her falsch sind. Wenn die Anlagen verschieden sind, wird das Ergebnis verschiedene Häufungen aufzeigen, ohne dass diese ein Beweis für Ungerechtigkeit sind.“

    Statt dessen bringt sie das „Es gibt einige, die sind X, also kann die Mehrheit nicht Y sein.“ Argument in Form von „Dass die jungen Väter von heute, die sich gern und mit Hingabe um ihre Kinder kümmern, vereinzelte Irrläufer der Evolution sind?“

    Ist die Frau so dumm wie ihr Text oder ist das Rhetorik?

    • Gerade als ich mir dachte, dass ich mit dem Schrupp-Text von neulich nun garantiert den dümmsten Beitrag zur Geschlechterdebatte in diesem Quartal gelesen habe, verlinken Genderama und du auf diesen, nun, äh, „Diskussionsbeitrag“ der taz-Redakteurin Heide Oestreich.

      http://www.gwi-boell.de/de/2014/03/18/was-will-die-zeit

      Eine aufgeregte Aneinanderreihung von Fehlschlüssen und nicht nachvollziehbaren Gedankensprüngen, frei von jeglicher logischer Stringenz.

      Worüber muss Frau Oestreich sich aufregen? Nun, da ist in der stramm feministischen ZEIT doch nach Jahren der einseitigen Dauerbeschallung zum Thema Täterkerle und Opferweibchen doch tatsächlich einmal ein zaghaftiges, vorsichtiges Stimmchen laut geworden: Könnte es sein, dass auch Männer Benachteiligung erfahren und die Rollenzwänge des Feminismus nicht den Präferenzen einer jeden Frau entsprechen? Ist das möglich? Natürlich nicht. Denn wer sich Kritik an der feministischen Deutungshoheit erlaubt, ist, das weiß Frau Oestreich ganz genau, „unreflektiert (sic!)“.

      Und so vermutet Frau Oestreich, dass die ZEIT sich anschickt, zu einer „Vereinigung zur Abwehr des Feminismus zu werden“. Die ZEIT. Vereinigung zur Abwehr des Feminismus. Die Zeit. Nein, ich habe mich nicht vertippt.

      Warum will die ZEIT das also? Weil die ganzen Privilegienpenisse der patriarchalen Gesellschaft schlicht Angst haben. Weil sie sich nicht mit Menschen unterhalten.

      Und deswegen muss die tapfere Untergrund-Revolution namens Feminismus weitergehen. Denn wie wir alle wissen, können Gleichstellungsbeauftragte „meistens kaum etwas durchsetzen“ und „Gender-Forscher_innen“ werden „oft genug im herrschenden Diskurs gar nicht wahrgenommen“.

      Schreibt die Redakteurin einer überregionalen Tageszeitung für das feministische Gunda-WernerInstitut der steuerfinanzierten Heinrich-Böll-„Stiftung“.

      Ich fürchte, ich muss Arne wegen des Links auf Schmerzensgeld verklagen. yacv, wenn du mir doch noch mal deine Anschrift geben würdest…

      • >>dass die ZEIT sich anschickt, zu einer “Vereinigung zur Abwehr des Feminismus zu werden”. Die ZEIT. Vereinigung zur Abwehr des Feminismus. Die Zeit. Nein, ich habe mich nicht vertippt.>>

        Die ZEIT wird zu einer Vereinigung zur Abwehr des Feminismus !

        Das ich das noch erleben durfte ! 🙂

  9. Die Diskussion zwischen der Feministin Raether von der Zeit und Herrn Hollstein um 10.15 Uhr im ZDF war erstaunlich unspektakulär. Wenig kontrovers, im Wesentlichen waren sie sich einig. Entweder hatte Frau Raether Kreide gefressen oder ich muss mein Bild über die modernen Feministinnen ein wenig revidieren. Immerhin hat sie ja von Frau Schwarzer den Ritterschlag bekommen, die Frau Raether als Wellness-Feministin bezeichnet und Wellness ist mir lieber als Beton!

    • Eine oberflächliche Diskussion, die die wirklichen Themen vermieden hat. Und sogar meint das da ein neuer sanfter Feminismus wäre. Hollstein war enttäuschend, denn er weiß das das so nicht stimmt.

  10. Zwei sehenswerte Vorträge. Einer von Karen Straughan aka GirlWritesWhat und der andere von Dr. Janice Fiamengo.

    Auf Karen’s GWW Channel dann noch der von ihr angezeigte Beitrag eines irischen Landsmanns Sparty A.W.K.C. über Zensur bei Sandbergs radikal feministischen Facebook. Darin ein Zitat dazu:

    „When you tear out a man’s tongue, you are not proving him a liar you are only telling the world that you fear what he might say.“

    Dr. Janice Fiamengo Live at Queen’s University

    Karen Straughan – Feminism: Socialism in Panties @NHLF14

    Feminism, Facebook and Censorship – Sparty A.W.K.C. (AntiWhiteKnightCoalition)

    • Das mit dem Link zum Fiamengo Vortrag hat nicht geklappt (oben ggf. entfernen). Versuch es noch mal. Ist ansonsten auch ein Link dazu auf dem GWW Channel.

      • Ich bin ein großer Bewunderer von Frau Straughan, allerdings schreckt mich der Titel des Vortrags etwas ab. Amerikaner haben leider die Tendenz, überall den Teufel des Sozialismus zu entdecken. Ohne zu wissen, was sie damit eigentlich genau meinen.

        Ich werde ihn mir in einer ruhigen Minute aber mal ansehen.

        • „Amerikaner haben leider die Tendenz, überall den Teufel des Sozialismus zu entdecken.“

          Ja. „Socialism“ oder gar „Communism“ ist in den USA ein Etikett wie „Nazi“ oder „rechts“ in Deutschland. Wenn man es auf eine Position draufgeklebt hat, hält man sie damit für widerlegt.

          Der Vortrag wird wohl dennoch hörenswert sein, girlwriteswhat ist meistens nicht schlecht.

  11. >Consider this statement from a pair of animal behaviorists in reference to bird species in which both male and female contribute significantly to postnatal parental care: „Some courting males behave aggressively toward females; most females respond by leaving, and the male thus finds out which ones are truly interested in him“ (Zahavi & Zahavi, 1997, p. 113, emphasis added). Now consider this one from a college student describing her boyfriend: „He will test how much I love him by showing his worst side to me. If I’m still around after that, it means that my feelings are not just superficial“ (Baxter & Wilmot, 1984).< Linda Mealey

    • Männliches „shit-testen“. Kann einem mitunter viel Zeit sparen, wenn man es wohldosiert anzuwenden weiß. Halte ich aber eher für die Anbahnungsphase für geeignet.

      Ob man eine Beziehung mit einer bestimmten Person will oder nicht, sollte man vorher evaluiert haben und sich dabei auch ordentlich Zeit lassen. Ein Testen im Nachhinein halte ich für suboptimal. Und wenn es zur Regel wird, ist es dem Partner gegenüber seelisch grausam.

  12. Das ist so ärgerlich. SNL war früher echt gut, hat dann nachgelassen und vermittelt nun das feministische Weltbild in der 2ten Sendung in Folge.

    http://www.usmagazine.com/entertainment/news/louis-ck-standup-saturday-night-live-monologue-video-2014303

    And finally, we have Louis C.K. Louis was the host of Saturday Night Live tonight, and once again, for the second show in a row, America was treated to some completely inaccurate gender bullshit. This time, MHRAs were not explicitly referenced, but Louis’s monologue featured some facepalm-inducing commentary about the history of women’s rights, and the treatment of women by men. It started off with a token reference to „women not being given the vote until 1920“, automatically assuming that women were universally oppressed up until that point. (As if all men, from the wealthiest aristocrat down to the lowliest serf, simultaneously had every advantage in the world.) I know, we can’t expect a comedy routine to touch on the most subtle nuances of history. But the routine continued to go south from there…

    http://forums.avoiceformen.com/showthread.php?9273-Louis-CK-is-a-misinformed-mangina&p=84786

    Und in der Daily Show with Jon Stewart wurden am Donnerstag den 27.03. die berühmtberüchtigten 22% nachgeplappert ohne auf deren Aussagefähigkeit einzugehen. Obama ist ja nun übrigens auch voll auf den Zug in Richtung Feminismus aufgesprungen.

    Man könnte denken es geht den Politikern einzig und alleine um Wählerstimmen. Da Frauen länger leben und seltener frühzeitig durch Morde, Selbstmorde, Arbeitunfälle oder im Krieg streben und es daher auch i.d.R. mehr potentielle weibliche Wähler gibt, ist das gezielte Werben um Frauenstimmen vielleicht vielversprechend.

    • Da kaufen wir uns ein feministisches Buch, oder gehen auf eine feministische Veranstaltung. Genderstudies oder diverse Frauenbevorzugungsgesetze können auch helfen.

      Solche Hassreden schaden wohl keiner Frau, die Männerverachtung in Parteien und Unis schaden Männern tatsächlich.

      Gibt aber wohl guten und schlechten Hass..

      „Das ist es wohl, was den Frauen, wie allen unterdrückten und gedemütigten Gruppen, am meisten ausgetrieben worden ist: der Mut zum Hass! Was wäre eine Freiheitsbewegung ohne Hass?“ Alice Schwarzer

    • Es ist schon nicht einfach zu ertragen, wenn angefangen wird real ohne PC Schleier menschliches Verhalten kritisch zu hinterfragen. Frauen haben sich angemasst das Jahrzehnte lang öffentlich mit Männer n zu machen und der Feminismus möchte Männer offenbar sogar nur kontrollieren und dienszbar machen. Mit dämonisierender Dämagogie. Hier sind Männer dann auch nicht wirklich Menschen mit Rechten.

      Wenn dann angefangen wird die Gründe dafür zu hinterfragen wird dies sofort als Hass weggekanzelt. Auch hier völlige Ausblendung des eigenen Verhaltens und selbstgerecht bequeme Unterstellung. Der Kern weiblich emotionalem Daseins und Empfindens? Kommen sie über dieses Teenager-artige aggressive Verhalten (das als Mobbing auf gesellschaftlicher Ebene sehr wohl auch rassistische Züge annehmen kann) nicht hinaus?

      Zumindest wird es niemals Respekt erzeugen. So wird dann auch versucht den per Zwang totalitär zu verordnen und sexistisch (mittlerweile ein verharmlosender Begriff) geschlechtsmarkierend unter dem Newspeak Banner Equality zu diskriminieren.

    • @Rexi

      ich stimme dir zu, dass da sehr viel frauenfeindliches steht und dazu auch die Art, wie es geschrieben ist, sehr viel beiträgt (selbst wenn es um Generalisierungen und Frauenfeindlichkeit und den Übertreibungen bereinigt einige interessante Ansätze darin gibt). RoK versucht beständig zu provozieren und Shitstorms auszulösen, was ihnen ja auch immer wieder gelingt. Das ist allerdings keine Rechtfertigung.

      Allerdings finde ich es relativ leicht schlimmere Texte aus dem Feminismus zu finden. Rape Culture enthält als Theorie immerhin eine von Männern errichtete Kultur der Vergewaltigung, mit der man Frauen in die Zweigeschlechtlichkeit zwingt.

      Und der kürzlich hier gelaufene „Penis in vagina gleich Vergewaltigung“ text ist auch schlimmer.
      Oder Dworkins, immerhin in wiederholter Auflage veröffentlicht mir Sätzen wie „Nichts in Sades Werk spielt sich außerhalb des Bereichs der gewöhnlichen Männermeinung ab.“

      Oder Beauvoir, das andere Geschlecht „“Ist es genug?” “Willst du noch? War es gut?” Schon die Tatsache, daß eine solche Frage gestellt wird, offenbart die Trennung, verwandelt den Liebesakt in einen mechanischen Vorgang, der vom Mann gesteuert wird. Und genau darum stellt er sie. Mehr als die Verschmelzung sucht er die Beherrschung. Wenn die Einheit sich auflöst, dann findet er sich als einziges Subjekt wieder. […] Dem Mann ist es nur recht, wenn die Frau sich erniedrigt, gegen ihren Willen in Besitz genommen fühlt.” (S. 485)“ oder „: “ein gewaltiges rundes Ovolum schnappt nach beweglichen Spermatozoon und kastriert es. Monströs und vollgefressen herrscht die Termitenkönigin über die unterworfenen Männchen. Die Gottesanbeterinnen, die liebessatten Spinnen zermalmen ihre Partner und fressen sie auf”. (S. 27)“

      Und hier findet man denke ich auch noch so einiges an Männerabwertung
      https://allesevolution.wordpress.com/tag/radikaler-feminismus-ist-gruselig/

      • Ehrlich? Du findest die Idee der Rape Culture schlimmer, als Aussagen wie „If God ever created a better replacement for women, we’d exterminate them overnight“ von „Lance Christopher“? Tut mir leid, aber da kann ich nicht mitgehen. Aussagen wie diese sind auf Solanas-Niveau. Und dann gibt es noch zig andere Kommentare, die genügend Upvotes haben, in denen Frauen mit niederen Tieren verglichen werden, in denen ihnen die Menschlichkeit wortwörtlich abgesprochen wird, etc. Noch nie habe ich solche Kommentare auf einer so wohlbekannten, gut frequentierten Feministenseite gefunden. Den Loser Doosh selber nehme ich schon gar nicht mehr ernst. Sorgen macht mir, dass seine zahlreichen Jünger langsam schlimmer werden, als er selbst.

        Mir wäre es ehrlich gesagt lieber, als manipulative Vergewaltigerin und Unterdrückerin bezeichnet zu werden, als die Menschlichkeit abgesprochen zu bekommen und mit Aussagen wie der obigen, dass ich „exterminiert“ werde, wenn etwas Besseres kommt, konfrontiert zu werden.

        • @rexi

          „Ehrlich? Du findest die Idee der Rape Culture schlimmer, als Aussagen wie “If God ever created a better replacement for women, we’d exterminate them overnight” von “Lance Christopher”?“

          Das ist ein Kommentar oder? Ich habe es jetzt auf den Artikel bezogen.
          Ich finde die Idee der Rape Culture schlimmer, weil sie praktischer ist. Es ist eine Ideologie, die tatsächlich Männer als Schuld an dem übel der Welt ansieht.

          „Mir wäre es ehrlich gesagt lieber, als manipulative Vergewaltigerin und Unterdrückerin bezeichnet zu werden, als die Menschlichkeit abgesprochen zu bekommen und mit Aussagen wie der obigen, dass ich “exterminiert” werde, wenn etwas Besseres kommt, konfrontiert zu werden.“

          Da kannst du dich ja im Feminismus vertrauensvoll an Daly halten. Ich finde es wird einem übrigens durchaus die Menschlichkeit abgesprochen, wenn dargelegt wird, dass ich mich nur auf eine bestimmte Weise verhalte, damit ich Frauen unterdrücken kann und sie mit Vergewaltigungen unter Kontrolle halte. Oder wenn der Feminismus Männer als zweitklassige Wesen ansieht, die besser das Maul halten, weil sie sonst Frauen unterdrücken.

          Du kannst aber beruhigt sein: Wenn jemals Leute mit solchen Ansichten Lehrstühle erhalten oder ihre Bücher größere Auflagen erhalten, dann werde ich versuchen das aktiv zu bekämpfen. Es ist aus meiner Sicht stark abwertend.

  13. Unser Patriarchat hat sich mal wieder eine brandneue, ganz besonders perfide Form der DISKRIMINISIERUNG!!!1 einfallen lassen.

    Und zwar hat ein mieser Sexist behauptet, Frauen wären weniger zielstrebig, durchsetzungsstark und analytisch! WTF sexistische Fick- und Pissscheiße!

    Ach nee quatsch, das war ja die genderistische Studienleiterin und die Frauen selbst, die sich von solchen „überholten“ und „stereotypen“ Jobbeschreibungen nicht angesprochen fühlen.

    Wie sollen sie sich auch etwas zutrauen, wenn diese Begriffe doch so phallisch kontaminiert sind?
    Das beweist nämlich ja gerade, dass die Arbeitgeberschwänze insgeheim Männer suchen und die viel teamfähigeren, kommunikativeren (und dennoch mindestens in allem anderen genauso guten) Frauen durch „männliche*“‚“³ Jobanzeigen schon vor dem Absenden der Bewerbung im Postamt vor eine gläserne Wand laufen.
    Und das ist ja wohl der eigentliche Skandal!!

    http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/maennliche-formulierung-einer-stellenanzeige-schreckt-bewerberinnen-ab-a-962423.html

    (Männern war der Anzeigentext übrigens egal.)

        • @neuer Peter

          Weil ich ihn mitunter vergesse ehrlich gesagt. Zu volle Wochenenden beziehungsweise ich war fest davon ausgegangen ihn schon fest für die richtige Zeit eingestellt zu haben. Dann schaue ich kurz nach drei über das Handy rein um Kommentare freizuschalten und stelle fest, dass der Artikel gar nicht da ist.

          Für Morgen ist er aber passend eingestellt.

      • Wie kann man je hoffen, die armen Häschen gleich zu stellen, wenn sie bereits Anzeigentexte so traumatisieren, dass sie die Küche nicht mehr zu verlassen wagen?

        Ein Komitee für artgerechte Weiberhaltung gründen?

        Würde das helfen?

        Von Matschos für Weiber?

        Nackt und schwanger, so will ich sie backen sehen!

        Die Milch kommt dann gleich frisch aus der Tüte, jawoll !

        • „Ein Komitee für artgerechte Weiberhaltung gründen?“

          Wird kommen! Warte noch etwas Genderforschung ab. Wenn es darum geht den Rüssel in Fördertöpfe zu stecken und Forschungsgelder für Unsinn abzuzwacken, dann sind die Gendersens nicht weit. Das ist unbestritten eine weibliche Domäne, dieses Gender. Gender, bald ohne männliche Worte!

          Was sind wir doch ein feines Land, wenn wir für sowas Geld übrig haben … Oder ist’s doch die Irrenanstalt?

  14. Makellos

    Ein Terrakotta-Volutenkrater (Weinmischgefäß), bemalt von dem als „Berliner Maler“ bekannten Künstler (frühe Klassik, um 470 v. Chr.), gefertigt in Athen, gefunden in einem etruskischen Grab in Cerveteri (Toskana), heute im Britischen Museum in London:

    Unter dem Palmetten-Lotusblütenfries sind Kampfszenen aus dem Trojanischen Krieg dargestellt.

    Auf der Rückseite der Kampf des Achilles gegen Memnon, auf dieser Seite tritt Achilles (links, der Sieger kommt auf griechischen Vasen immer von links) gegen Hektor, den trojanischen Königssohn an, den er töten wird.

    Hinter den Kämpfern ihre Schutzgötter, links Athene, die ihren Günstling Achill ermutigt, rechts Apollon, der sich von Hektor abwendet und ihn seinem Schicksal überlässt.

    Auf der Rückseite stehen die barmenden Mütter hinter den Helden, links die des Achill, Thetis – die schönste der Nereiden, rechts hinter Memnon, dem äthiopischen König, die „Morgenröte“: Eos.

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