31 Gedanken zu “Lily Allen – Hard out here for a bitch

  1. Das Lied ist cool, aber die Message ist für mich weniger von Belang, ich mag ei9nfach nur den Sound gerne.

    Trotzdem wäre es schön, wenn Frauen weniger nach ihrem Aussehen beurteilt werden.

      • @Adrian

        Könnte es eventuell daran liegen, dass du ein homoxexueller Mann bist und dir daher die Reize von Frauen an deinen vier Buchstaben vorbeigehen? Nee, das wäre zu einfach…

        • Was sind denn die vier Buchstaben von Adrian? Kann da jemand kein Deutsch?

          Ich denk, du kriegst auch bei Frauen nen Steifen, Adrian. Erklär‘ uns das doch mal. Wie geht das, wenn du schwul bist?

        • @ Kirk
          Simpel. Ich steh auf Männer. Sie reizen mich, ihr Gesicht, ihr Körper, ihr Wesen. Nur bei ihnen verspüre ich sexuelle und emotionale Lust und Befriedigung. Nur sie verschaffen mit Schmetterlingsgefühle. Nur in sie kann ich mich verlieben. Nur ihnen kann ich lustvoll ins Gesicht spritzen. Und nur sie schaffen es, dass ich nach dem Sex verschwitzt, klebrig und befriedigt bin. Ist das soweit detailliert genug?
          Da Sexualität aber durchaus fluide und selten scharf dichotom ist, gibt es einen breiten Anteil bisexueller Anteile. Für mich heißt das: Frauen können zwar schön sein, aber kaum sexuell attraktiv. Ich schaue ihnen nicht hinterher. Ich finde ihren Körper durchaus ästhetisch aber nicht reizvoll. Sie sind für mich keine sexuellen Wesen.
          Wenn sie es aber darauf anlegen, hätte ich kein Problem damit, mit einer zu vögeln. So wie ich auch ein Kissen, ein Fleshlight, oder ein Astloch vögeln könnte.

    • Ich habe auch nichts gegen das Lied an sich, ich finde aber den Text interessant.

      Sie „reclaimed“ hier sozusagen – wie es ja auch schon länger üblich ist – den Begriff der Bitch als etwas nicht unbedingt negatives, sondern als eine selbstbewußte Frau, die sich nichts gefallen läßt und sich auch sexuell nimmt, was sie braucht.

      Dabei werden noch schnell einige Stereotype aufgegriffen, gegen die sie ankämpft, wie eine Glasdecke etc.

      • Ich ergänze noch mal:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Hard_Out_Here

        In dem Song beschreibt Lily Allen die Objektifizierung von Frauen, besonders in der Musikbranche, aber auch im Alltag.[5] Sie spricht diverse Stereotypen an und verbindet bestimmte Teile des Textes mit Sarkasmus. Der Rolling Stone beschreibt den Titel als feministische Hymne, die überkommene Rollenklischees und die Tatsache, dass bezüglich Sex und Erscheinungsbild bei Männern und Frauen mit zweierlei Maß gemessen wird, angreift.[6]
        „If I told you ‚bout my sex life,
        you’d call me slut.
        When boys are talking ‚bout their bitches
        no one’s making a fuss“
        – Lily Allen in Hard Out Here
        Der Track ist außerdem eine direkte Anspielung zu Robin Thickes Blurred Lines, in welchem Thicke die Zeile „I’ll give you something big enough to tear your ass in two“ singt, worauf Lily Allen in ihrem Lied mit „Have you thought about your butt, who’s gonna tear it in two?“ antwortet. Des Weiteren beinhaltet Allens Musikvideo eine Szene, in der die Worte „LILY ALLEN HAS A BAGGY PUSSY“ im Hintergrund zu sehen sind, eine Antwort auf Thickes „ROBIN THICKE HAS A BIG DICK“, was ebenfalls ein Teil seines Musikvideos ist.[7]

    • @Stephi

      “ Warum müssen Frauen gut aussehen ? – Weil Männer besser sehen können als denken „.

      Den Spruch pappten sich Studentinnen Ende der 1980er auf die Heckklappe ihrer klapprigen Golf I

      • Den Spruch pappten sich Studentinnen Ende der 1980er auf die Heckklappe ihrer klapprigen Golf I

        Als der mal wieder kaputt war konnten die Männer dann noch besser sehen. Nachsehen. 😀

    • @ Stephi

      *Trotzdem wäre es schön, wenn Frauen weniger nach ihrem Aussehen beurteilt werden.*

      Wonach denn sonst?

      Nach ihren Leistungen?

      😦

      We are doomed.

    • Mir ist es völlig egal, wie sie aussieht. Das Stück ist allerdings übelster Massenware Schrott.
      Sie beklagt etwas, das sie selbst nutzt. Oder glaubt sie etwas, die Leute interessierten sich für sie wegen ihres musikalischen Talents?

        • Begeisterungsunfähiger Banause.

          Sind wir uns denn zumindest an anderen Stellen einig, z. B., dass wir es hier mit einem kleinen Genie in the making zu tun haben:

          ?

          Oder was für Sachen hälst Du so für musikalische Kunst?

        • Na ja, besser als das Original.

          Im Großen und Ganzen steh ich nicht sonderlich auf aktuelle Pop Musik. Ich bin halt selbst Berufsmusiker, da ist das nicht überraschend.

          Aber wenn es denn nun unbedingt Popmusik sein soll. Meine favorisierte Popaufnahme ist Sowing the seeds of love von Tears for Fears. Aktuell mag ich z. B. Holy City von Joan as police woman und die Nummer Happy von Pharrell Williams ist der erste Nummer eins Hit, der mir gefällt, seit Relax von Frankie Goes to Hollywood.

          Ansonsten aber doch lieber Steven Wilson, Transatlantic oder Winery Dogs(das beste Konzert des letzten Jahres im Berliner Lido)

  2. Was bei uns zuletzt unverhältnismäßig oft abgespielt wurde:

    Und ich hoffte, die Eisköniginnen-Phase hätten wir hinter uns gelassen…

    • das video ist ambivalent, @muttersheera. die rationale diskussion der prinzessinnen ueber das fuer und wider von wah?rer liebe und „ich brauche keinen mann“, ist desillusionierend. ist wah?re liebe nur mittel zum zweck? sind das die ueberlegungen klassischer oder feministischer prinzessinen oder gar der frau schlechthin und in weit siehst du diese ueberlegungen als ueberholt an, @muttersheera?

  3. Hier auch noch etwas feministische Kontroverse dazu
    http://www.salon.com/2013/11/13/why_lily_allens_hard_out_here_isnt_a_feminist_anthem/

    What’s more disappointing about this satire– and why it ultimately fails as satire — is that, while Allen at least appears to be making a choice about her participation in this white man’s fantasy, she’s also making the choice to objectify her mostly black back-up dancers. Jezebel’s Katie Dries, who overzealously called the song a “feminist pop anthem” disturbingly anticipates and then ignores the treatment of black women as ornaments, serving up the Thought Catalog defense of racism. “Allen’s video is bound to be criticized by for her own use of mostly black backup dancers twerking,” writes Dries, “but the key difference here is that this is satire, however difficult that can be to pull off.”

    Here, I am reminded of Jezebel’s own Lindy West, and her excellent denunciation of the “But it’s a JOOOOOKE” defense of ironic racism: “Here’s the thing about jokes. They only work when they’re aiming up…People in positions of power simply cannot make jokes at the expense of the powerless.” In the context of Allen’s music video, where you have a famous female pop singer and anonymous dancers, the dancers are powerless, and are portrayed as such. That doesn’t sound like empowerment. In a conversation about the video in the Atlantic, Nolan Feeney sums it up well:

    If I remember correctly, Lily Allen is a pretty clever and self-aware pop star, and it’s obvious from the balloons and the product placement that she knows exactly what conversations about pop music she’s parachuting into. But while she tries to point her finger at exactly how ridiculous and troubling it is when, say, Miley Cyrus, surrounds herself with black back-up dancers to sexualize herself and seem more exotic, it doesn’t ever seem like Allen really practices the sort of solidarity she preaches. I get that when she rips off the black body cloth and starts dancing, she’s positioning herself as one of them. We’re all in it together! “It’s hard out here for bitches like us!” But even when she’s dancing with them, it seems she’s still kind of making fun of them, or at least keeping her distance. Unlike Allen, they never stop playing up the bottle-popping, booty-shaking roles they’ve been assigned—roles she’s already condemned and rejected. For a song that deals with reclaiming ownership of your own body, she seems to be the only one that gets to do so.

    With her lyrics and the concept of mocking a male-dominated industry, Allen’s “Hard Out Here” had an opportunity to really subvert the genre and do something cool and new to illustrate her point. (Like this effective parody of “Blurred Lines,” that switched the gender roles on us). Instead, Allen opted to just stuff some sexist shit into a box, wrap it in a bow that says, “The contents of this box are sexist, so fuck this box, but also, go ahead and open the box.” Lily Allen is smart enough and talented enough that she doesn’t need to repackage that shitty box. She can throw it out and make something better.

    http://www.blackfeminists.org/2013/11/13/lily-allen-hard-out-here-video/

    People need to take a big (intersectional) feminist think before they post that Lily Allen video.”

    Lily Allen’s video to her new song ‘Hard Out Here’, ”mocks every stupid sexist pop video you’ve seen in the last five years” says the New Statesmen (not-so-intersectional) feminists. So as the saying goes “My Feminism Will Be Intersectional Or It Will Be Bullshit:” Well this video is bullshit. What it looks like to me is a video for “it’s hard out here for us white women, fuck black women”. Now I know that may sound harsh. But you know what else is harsh? Having to see white women constantly use the bodies of women of colour to achieve their goals.

    So the video starts of with Lily on an operating table and we’re being made to assume that she’s undergoing plastic surgery. So she sings about how the music industry is sexist towards women. But then she goes on about she doesn’t need to shake her arse because she has a brain. Hmmm. Then she talks about how there are double standards when it comes to looking at female sexuality, saying: “If I told you about my sex life, you’d call me a slut” SO! Feminist Lily Allen says not to slut-shame her and women who like to have sex lots (fair and feminist point) BUT Feminist Lily Allen also says if you shake your arse, you’re only doing it because you lack intellect. Wow Ok. So on to the next scene where she’s shooting a music video with backing dancers who are mostly black women. Wait – so Lily Allen was getting all ready on operating table so that she fits in when she goes to get her twerk on with black women – Black women in a lot less clothing than Lily ”shaking their arses”.

    All the cut-aways are of parts of their bodies not Lily’s. Lily at a few points tries to twerk it like a hip-hop honey at one point, like those brainless women who shake their arses (but guyz its ok, its satire LOL)

    Lily Allen is a popstar singing about how its “hard out here for a bitch” – in a hip-hop video? Why couldn’t she stick to her own genre and talk about inherent sexism in pop culture. Why? Probably because of the same virus that’s being going around for a long time, where white women just can’t help use bodies of women of colour as props. Gwen Stefani, Iggy Azalea, Miley Cyrus, the list goes on.

    • So on to the next scene where she’s shooting a music video with backing dancers who are mostly black women. Wait – so Lily Allen was getting all ready on operating table so that she fits in when she goes to get her twerk on with black women – Black women in a lot less clothing than Lily ”shaking their arses”.

      All the cut-aways are of parts of their bodies not Lily’s. Lily at a few points tries to twerk it like a hip-hop honey at one point, like those brainless women who shake their arses (but guyz its ok, its satire LOL)

      Meine Güte, die haben einen an der Waffel.

      Stinkende Moralinistenk*cksch**ße.

    • Das ist keine Kontroverse, das ist das empörungslustige Gesabbel einer moralinsauren Dumpfbacke.

      „What’s more disappointing about this satire– and why it ultimately fails as satire — is that, while Allen at least appears to be making a choice about her participation in this white man’s fantasy, she’s also making the choice to objectify her mostly black back-up dancers.“

      Soso, und die Tänzerinnen hatten also keine Wahl, die sind mit Waffengewalt gezwungen worden, ja? Hast du überhaupt eine Ahnung, was es bedeutet, jemanden zu objektifizieren? Oder hast du den Begriff eben mal bei der feministischen Bullshit-Tombola aus dem Hut gezogen?

      Sorry, ich habe heute mal wieder meinen Polemischen. Passiert, wenn ich zuviel Blödsinn auf einmal lese. Erst die Schrupp, und jetzt das.

      Ich beruhige mich wieder, versprochen.

  4. Diese ganzen Kinderlieder, dieses zur Gewinnmaximierung zusammengecastete Elend, dieser Versuch des Hinwegtäuschens über musikalisches Untalent und mangelnde Originalität durch wild angemalte sexuelle Lockposen und deren typisch weibliche verbale Verneinung.

    Verständlich, dass Frauen sich dazu hingezogen fühlen.

    Hier etwas Musik:

    Er hat den Song nicht gecovered, sondern komponiert und verkauft.

  5. Wenn wir hier schon bei richtiger Musik angelangt sind, dann darf ich aber auch: Mucke für echte Männer(freunde): DIO, che nell alma infondere (Verdi: Don Carlos).

    Ab 3:45 wird’s richtig schön.

    Komm Adrian, wir lassen die Weiber Weiber sein und knuddeln.

    Antonio Canova – mein Gott, was für ein Bildhauer, was für Ärsche!

    Jede Wette, dass der auch schwul war.

    Ich geh‘ jetzt beten.

    • @yacv

      Im Zeitalter des Cul de Paris

      war ein qualifiziertes Urteil über den Arsch einer Dame gar nicht möglich.

      Diese deckten ihre … äh, Karten erst auf, wenn einem Mann bereits sämtliche Fluchtwege verbaut waren und nur noch der Weg durch die Mitte offen stand.

      Deshalb ist der Comic eine sehr neuzeitliche Rückprojektion.

      Der Herr hätte allenfalls durch einen herzhaften Schlag auf das Heckkastell abschätzen können, wieviel Polsterung den Rock vom Fleisch trennte.

      Bei einer Dame natürlich gänzlich undenkbar, obwohl von mancher Dame sicher gewünscht, (etwa von der hinter dem Fächer), denn allzu damenhaft-chevalresk wollen Frauen gar nicht behandelt werden, jedenfalls nicht von manchen Herren wie dem jungen Herrn Offizier, dem die „Freundin“ bereits so rücksichstvoll-widerwillig den Weg frei gibt.

      Allenfalls bei einem Dienstmädchen wäre in dieser Situation (Rheinfall?) die haptische Prüfung der Realien praktikabel und schicklich gewesen.

      Das die Dargestellte offensichtlich nicht ist.

      Dienstmädchen durften sich ja ungenierter geben und ungenierteres Verhalten herausfordern.

      Damen hatten es da schwerer.

      • Dasselbe Bild in einer farblich wesentlich besseren Wiedergabe, die der Qualität des Malers James Tissot gerechter wird (mag ihn sehr):

        Titel: „Die Heckgalerie der HMS Calcutta“, gemalt 1876.

        Es handelt sich also um ein Kriegsschiff im Hafen von Portsmouth, auf dem Frauen eigentlich nichts verloren haben.

        Außer sonntags oder zu Flottenparaden, wenn Offiziere ihren Herzensdamen, natürlich um diese zu beeindrucken, ihren Arbeitsplatz vorführten.

        Tissot ist ein scharfer Beobachter der Psyche seiner Personen.

        Und als Maler technisch perfekt.

        Aber eben kein Moderner im Sinne impressionistisch-pointillistischer Kleckserei.

        Darum, seit wir modern sein müssen (kritisch, modern, progressiv), leider unter Wert behandelt.

        Es handelt sich übrigens um die HMS Calcutta von 1831, ein hölzernes 84-Kanonen-Linienschiff, das 1876 bereits aus dem aktiven Dienst gestrichen war (Panzerschiffe regierten die Stunde), als Artillerieschulschiff diente, hier zu sehen (links, re. die HMS Cambridge, rechts – das Foto ist falsch beschriftet, ohne Masten und Takelage, fest vertäut, mit Wetterschutzdach – ein trauriger Anblick eines einst stolzen Seglers, geschossen wurde von der Ankerpostion aus auf Ziele, die im Schlick ausgesteckt waren (Stöcke mit Fähnchen und dergleichen).

        Quelle:

        http://www.roll-of-honour.com/Ships/HMSCambridge_and_Calcutta.html

        Tissots Bild ist also ein „nostalgisches“, zeigt die Calcutta noch als aktives Schiff im Hafen von Portsmouth.

        Jetzt geh ‚ ich essen und bewundere den Arsch meines „Dienstmädchen“.

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